Alfons von Liguori am Sterbebett des Papstes
Am 21. September 1774 sass Bischof Alfons von Liguori nach der Messe schweigend und regungslos in seinem Sessel in Arienzo. Der Zustand dauerte bis zum folgenden Tag. Dann rief er die Hausangehörigen und erklärte, dem nun verstorbenen Papst Clemens XIV. beigestanden zu haben. Erst die Nachricht aus Rom machte den Anwesenden die Tragweite seiner Worte deutlich. Antonio Maria Tannoia bewahrte den Bericht mit benannten Beteiligten; im späteren kirchlichen Verfahren wurde er ausdrücklich erörtert. Die Episode bezeugt einen besonderen geistlichen Beistand für den sterbenden Papst und die tiefe Verbundenheit des Heiligen mit der Kirche.













