{"id":"papa-francesco-costituzione-ap-20180915-episcopalis-communio","title":"Apostolische Konstitution Episcopalis communio (15. September 2018)","issuer":null,"type":"Magisterial document","date":null,"authority":"Roman Pontiff","availableLanguages":["de","en","es","fr","it","pt"],"languages":{"de":{"code":"de","label":"Deutsch","contentFormat":"plain-text","text":"Apostolische Konstitution Episcopalis communio (15. September 2018)\n\nDer Heilige Stuhl\n\nDeutsch\n\nFrançais\n\nEnglish\n\nItaliano\n\nPortuguês\n\nEspañol\n\nDeutsch\n\nPolski\n\nالعربيّة\n\n中文\n\nLatine\n\n×\n\nDer Heilige Stuhl\n\nMagisterium\n\nKalender\n\nLiturgische Feiern\n\nKarten für Päpstliche Audienzen und Feiern\n\nPäpste\n\nKardinalskollegium\n\nRömische Kurie und andere Organisationen\n\nSynode\n\nPresseamt\n\nVatican News - Radio Vaticana\n\nL'Osservatore Romano\n\nFranziskus\n\nApostolische Konstitutionen\n\nA\n\nA\n\nA\n\nPDF-Erstellung läuft.....\n\nDE\n\n- EN\n\n- ES\n\n- FR\n\n- IT\n\n- PL\n\n- PT\n\nFRANZISKUS\n\nAPOSTOLISCHE KONSTITUTION\n\nEPISCOPALIS COMMUNIO\n\nÜBER DIE BISCHOFSSYNODE\n\n1. Die bischöfliche Gemeinschaft (Episcopalis communio) mit Petrus und unter Petrus manifestiert sich in besonderer Weise in der Bischofssynode, die von Paul VI. am 15. September 1965 errichtet wurde und eines der wertvollsten Vermächtnisse des Zweiten Vatikanischen Konzils darstellt[1]. Die Synode – neu als Institution, aber von ihrer Idee her auf früheste Zeiten zurückgehend – stellt dem Papst, in der von ihm selbst bestimmten Art und Weise, eine fruchtbare Zusammenarbeit in Angelegenheiten von größerer Bedeutung zur Verfügung, d.h. in solchen, die besondere Kenntnis und Umsicht zum Wohle der ganzen Kirche erfordern. Auf diese Weise zeigt die Bischofssynode, »die den gesamten katholischen Episkopat vertritt, dass alle Bischöfe in der hierarchischen Gemeinschaft an der Sorge für die ganze Kirche teilhaben«[2].\n\nIm Laufe von mehr als fünfzig Jahren haben sich die Synodenversammlungen als wertvolles Instrument gegenseitigen Kennenlernens der Bischöfe, gemeinsamen Gebetes, redlicher Auseinandersetzung, der Vertiefung der christlichen Lehre, der Reform kirchlicher Strukturen und der Förderung des pastoralen Wirkens in der ganzen Welt erwiesen. Auf diese Weise sind diese Versammlungen nicht nur ein privilegierter Ort für die Interpretation und Rezeption der inhaltsreichen Lehraussagen des Konzils geworden, sondern haben auch dem nachfolgenden päpstlichen Lehramt einen bemerkenswerten Impuls gegeben.\n\nAuch heute, in einem historischen Moment, in dem sich die Kirche aufmacht zu »einer neuen Etappe der Evangelisierung«[3], die von ihr verlangt, sich »in allen Regionen der Erde in einen „Zustand permanenter Mission“«[4] zu begeben, soll die Bischofssynode wie jede andere kirchliche Institution mehr und mehr »ein Kanal werden, der mehr der Evangelisierung der heutigen Welt als der Selbstbewahrung dient«[5]. Wie bereits vom Konzil gewünscht, muss sich die Synode in dem Bewusstsein, dass »die Sorge für die weltweite Verkündigung des Evangeliums besonders bei der Gemeinschaft der Bischöfe liegt«, dafür einsetzen, »der missionarischen Tätigkeit als der wichtigsten und heiligsten Aufgabe der Kirche besondere Aufmerksamkeit zuzuwenden«[6].\n\n2. Es ist eine Fügung, dass die Einrichtung der Bischofssynode im Rahmen des letzten ökumenischen Konzils stattfand. In der Tat setzte das Zweite Vatikanische Konzil »den Weg des ersten Vatikanischen Konzils fort«[7] und vertiefte auf der Linie der authentischen kirchlichen Tradition die Lehre über das bischöfliche Amt, wobei es sich insbesondere auf seine Sakramentalität und seinen kollegialen Charakter konzentrierte[8]. Damit ist endgültig klargeworden, dass jeder Bischof gleichzeitig und untrennbar sowohl die Verantwortung für die seiner Hirtensorge anvertraute Teilkirche als auch die Sorge für die Weltkirche trägt[9].\n\nDiese Sorge, die die überdiözesane Dimension des bischöflichen munus zum Ausdruck bringt, vollzieht sich auf feierliche Weise in der ehrwürdigen Institution des Ökumenischen Konzils und kommt auch im gemeinsamen Handeln der über die ganze Welt verstreuten Bischöfe zum Ausdruck, welches entweder vom Papst selbst ausgeht oder von ihm frei rezipiert wird[10]. Es darf nicht vergessen werden, dass es letzterem zukommt, entsprechend den Bedürfnissen des Volkes Gottes die Formen zu erkennen und zu fördern, durch die das Bischofskollegium seine ihm eigene Autorität über die Universalkirche ausüben kann[11].\n\nIm Laufe der Konzilsberatungen kam gleichzeitig mit der Ausformung der Lehre von der bischöflichen Kollegialität immer wieder der Wunsch auf, dem universalen Dienst des Papstes einige Bischöfe in Form einer ständigen zentralen Einrichtung außerhalb der Dikasterien der Römischen Kurie beizuordnen, die auch über die feierliche und außerordentliche Form des Ökumenischen Konzils hinaus die Sorge des Bischofskollegiums um die Bedürfnisse des Volkes Gottes und die Gemeinschaft zwischen allen Teilkirchen zum Ausdruck bringen könnte.\n\n3. Paul VI. griff dieses Anliegen auf und verkündete am 14. September 1965 den Konzilsvätern, die zur Eröffnungssitzung der vierten Periode des Ökumenischen Konzils versammelt waren, die Entscheidung, aus eigener Initiative und kraft seines Amtes eine als Bischofssynode bezeichnete Institution zu errichten, »die sich aus Bischöfen zusammensetzt, die zum größten Teil von den Bischofskonferenzen mit unserer Zustimmung ernannt werden«. Sie »wird nach den Bedürfnissen der Kirche vom Papst zu seiner Beratung und Mitarbeit einberufen, wenn ihm dies zum allgemeinen Wohl der Kirche angemessen erscheint«.\n\nIm Motu proprio Apostolica sollicitudo, das am nächsten Tag promulgiert wurde, errichtete der Papst selbst die Bischofssynode und erklärte, dass diese Institution, in der »aus den verschiedenen Gebieten des Erdkreises ausgewählte Bischöfe dem obersten Hirten der Kirche stärkere Hilfe und Mitarbeit leisten«, so errichtet wird, »dass sie sei: 1) eine zentrale kirchliche Einrichtung; 2) eine Vertretung des ganzen katholischen Episkopates; 3) ihrem Wesen nach ständig; 4) der Struktur nach zeitlich befristet in der Erfüllung der jeweils gestellten Aufgaben«[12].\n\nDie Bischofssynode, die sich für ihren Namen von der alten und sehr reichen Synodentradition der Kirche hat inspirieren lassen, welche vor allem in den Ostkirchen immer in großer Ehre gehalten wurde, sollte normalerweise eine beratende Funktion haben und dem Papst unter dem Einfluss des Heiligen Geistes Informationen und Ratschläge zu verschiedenen kirchlichen Angelegenheiten geben. Zugleich könne die Synode auch Entscheidungsgewalt haben, insoweit sie ihr vom Papst verliehen würde[13].\n\n4. Als Paul VI. die Synode als »besonderen Rat der geistlichen Oberhirten für dauernd« errichtete, war er sich erklärtermaßen bewusst, dass sie »nach Art und Brauch aller menschlichen Einrichtungen im Verlauf der Zeit eine immer noch vollkommenere Form erlangen können wird«[14]. Zu einer solchen weiteren Entwicklung trug zum einen die schrittweise Annahme der fruchtbaren Lehre des Konzils über die bischöfliche Kollegialität und zum anderen die Erfahrung der zahlreichen Synodenversammlungen in Rom seit 1967 bei, dem Jahr, in dem auch ein entsprechender Ordo Synodi Episcoporum veröffentlicht wurde.\n\nAuch nach der Promulgation des Codex des Kanonischen Rechts und des Gesetzbuches der katholischen Ostkirchen, die die Bischofssynode in das allgemeine Recht aufnahmen[15], hat diese sich bis zur letzten Fassung des Ordo Synodi, die am 29. September 2006 von Benedikt XVI. promulgiert wurde, schrittweise weiterentwickelt. Insbesondere wurde das Generalsekretariat der Bischofssynode, bestehend aus dem Generalsekretär und einem besonderen Bischofsrat, eingerichtet und schrittweise in seinen Funktionen gestärkt, um die konstitutive Dauerhaftigkeit der Synode auch in der Zeit zwischen den verschiedenen Synodenversammlungen besser zu gewährleisten.\n\nIn diesen Jahren der Wirksamkeit des synodalen Handelns in Fragen, die ein promptes und einmütiges Eingreifen der Hirten der Kirche erfordern, ist der Wunsch gewachsen, dass die Synode noch mehr zu einer spezifischen Ausdrucksweise und einer wirksamen Umsetzung der Sorge des Episkopats für alle Teilkirchen werde. Schon Johannes Paul II. hatte erklärt, dass »dieses Instrument vielleicht noch weiter verbessert werden könnte. Vielleicht kann die kollegiale pastorale Verantwortung in der Synode noch stärker zum Ausdruck gebracht werden«[16].\n\n5. Aus diesen Gründen habe ich seit Beginn meines Petrusdienstes der Bischofssynode meine besondere Aufmerksamkeit gewidmet in der Zuversicht, dass sie »weitere Entwicklungen erfahren kann, um den Dialog und die Zusammenarbeit zwischen den Bischöfen und zwischen ihnen und dem Bischof von Rom weiter zu fördern«[17]. Dieses Erneuerungswerk muss von der festen Überzeugung getragen sein, dass alle Hirten für den Dienst am heiligen Volk Gottes bestimmt sind, dem sie selbst durch das Sakrament der Taufe angehören.\n\nEs ist gewiss wahr, was das Zweite Vatikanische Konzil lehrt: »Die Bischöfe, die in Gemeinschaft mit dem römischen Bischof lehren, sind von allen als Zeugen der göttlichen und katholischen Wahrheit zu verehren. Die Gläubigen aber müssen mit einem im Namen Christi vorgetragenen Spruch ihres Bischofs in Glaubens- und Sittenfragen übereinkommen und ihm mit religiös gegründetem Gehorsam anhangen«[18]. Aber es ist ebenso wahr, dass »das Leben der Kirche und das Leben in der Kirche für jeden Bischof die Voraussetzung für die Ausübung seines Lehramtes «[19] ist.\n\nSo ist der Bischof gleichzeitig Lehrer und Lernender. Er ist Lehrer, wenn er unter dem besonderen Beistand des Heiligen Geistes den Gläubigen das Wort der Wahrheit im Namen Christi, des Hauptes und Hirten, verkündet. Aber er ist auch ein Lernender, wenn er in dem Wissen, dass der Geist jedem Getauften geschenkt ist, auf die Stimme Christi hört, die durch das ganze Volk Gottes spricht und es „in credendo“ unfehlbar macht[20]. Denn »die Gesamtheit der Gläubigen, welche die Salbung von dem Heiligen haben (vgl. 1 Joh 2, 20 u. 27), kann im Glauben nicht irren. Und diese ihre besondere Eigenschaft macht sie durch den übernatürlichen Glaubenssinn des ganzen Volkes dann kund, wenn sie „von den Bischöfen bis zu den letzten gläubigen Laien“ ihre allgemeine Übereinstimmung in Sachen des Glaubens und der Sitten äußert«[21]. Aus diesem Grund soll der Bischof vor dem Volk »gehen und den Weg weisen; mitten unter ihm gehen, um es in der Einheit zu stärken; hinter ihm gehen, sowohl damit niemand zurückbleibt, aber vor allem, um dem Spürsinn zu folgen, den das Volk Gottes hat, um neue Wege zu finden. Ein Bischof, der mitten unter seinen Gläubigen lebt, hat offene Ohren, um zu hören, „was der Geist den Gemeinden sagt“ (Offb 2,7) und die „Stimme der Schafe“, auch durch jene diözesanen Einrichtungen, die die Aufgabe haben, den Bischof zu beraten, indem er einen loyalen und konstruktiven Dialog fördert«[22].\n\n6. Auch die Bischofssynode muss immer mehr zu einem bevorzugten Instrument des Hörens auf das Volk Gottes werden: »Vom Heiligen Geist erbitten wir für die Synodenväter vor allem die Gabe des Hörens: des Hörens auf Gott, so dass wir mit Ihm den Schrei des Volkes hören; des Hörens auf das Volk, so dass wir dort den Willen wahrnehmen, zu dem Gott uns ruft. «[23].\n\nObwohl sie in ihrer Zusammensetzung eine wesenhaft bischöfliche Einrichtung darstellt, ist die Synode daher nicht losgelöst von den übrigen Gläubigen. Im Gegenteil, sie ist ein geeignetes Instrument, um dem ganzen Volk Gottes gerade durch die Bischöfe, die von Gott »als authentische Hüter, Ausleger und Zeugen des Glaubens der ganzen Kirche«[24] eingesetzt wurden, Stimme zu verleihen, und sich so von Versammlung zu Versammlung als eloquenter Ausdruck der Synodalität als »konstitutive Dimension der Kirche«[25] erweist.\n\nDeshalb ist, wie Johannes Paul II. sagte, jede Generalversammlung der Bischofssynode »eine tiefe Erfahrung von Kirche, wenn sie auch in ihren Verfahrensmodalitäten stets verbesserungsfähig bleibt. Die in der Synode versammelten Bischöfe vertreten vor allem ihre eigenen Teilkirchen; sie berücksichtigen jedoch auch die Beiträge der Bischofskonferenzen, von denen sie entsandt sind und deren Stellungnahme zu den zu behandelnden Fragen sie vortragen. Sie bringen so Wünsche des ganzen hierarchischen Leibes der Kirche und in gewisser Weise jene des gesamten Gottesvolkes, dessen Hirten sie sind, zum Ausdruck«[26].\n\n7. Die Kirchengeschichte bezeugt vielfach die Bedeutung des Konsultationsprozesses, um die Meinung der Hirten und der Gläubigen hinsichtlich des Wohls der Kirche erkennen zu können. Es ist daher von großer Bedeutung, dass – auch bei der Vorbereitung der Synodenversammlungen – der Konsultation aller Teilkirchen besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird. In dieser ersten Phase legen die Bischöfe entsprechend den Anweisungen des Generalsekretariats der Synode den Priestern, Diakonen und Laien ihrer Kirchen – Einzelpersonen oder auch entsprechenden Vereinigungen – die Fragen vor, die in der Synodenversammlung behandelt werden sollen, ohne dabei den wertvollen Beitrag zu vernachlässigen, der von den gottgeweihten Männern und Frauen kommen kann. Vor allem der Beitrag der Teilhabegremien der Teilkirche, insbesondere des Priester- und des Pastoralrates, kann von grundlegender Bedeutung sein. Gerade von diesen ausgehend kann »eine synodale Kirche allmählich Gestalt annehmen«[27].\n\nAuf die Konsultation der Gläubigen folgt während jeder Synodenversammlung der Unterscheidungsprozess seitens der eigens dazu ausgewählten Hirten, die vereint nach einem Konsens streben, der nicht menschlicher Denkweise, sondern dem gemeinsamen Gehorsam gegenüber dem Geist Christi entspringt. Aufmerksam gegenüber dem sensus fidei des Volkes Gottes – »wobei sie verstehen müssen, diesen von den oft wechselhaften Strömungen der öffentlichen Meinung zu unterscheiden«[28] –, legen die Mitglieder der Versammlung dem Papst ihre Meinung vor, damit ihm dies in seinem Dienst als universalem Hirten der Kirche helfen kann. »Die Tatsache, dass der Synode normalerweise beratende und nur in Ausnahmefällen beschließende Funktion zukommt, mindert nicht ihre Bedeutung. In der Kirche ist nämlich der Zweck eines jeden Kollegialorgans, sei es beratend oder beschließend, immer auf die Wahrheit oder auf das Wohl der Kirche ausgerichtet. Wenn es sich dann um die Feststellung des gemeinsamen Glaubens handelt, wird der consensus Ecclesiae nicht durch die Auszählung der Stimmen gewonnen, sondern ist Frucht des Wirkens des Geistes, der die Seele der einzigen Kirche Christi ist«[29]. Deshalb hat das Votum der Synodenväter, »wenn moralisch einmütig, ein qualitatives kirchliches Gewicht, das über den rein formalen Aspekt des beratenden Votums hinausgeht«[30].\n\nAuf die Synodenversammlung muss schließlich die Phase ihrer Umsetzung folgen, mit dem Ziel, in allen Teilkirchen die Rezeption der Synodenentscheidungen, die sich der Papst in einer ihm geeignet erscheinenden Weise zu Eigen gemacht hat, auf den Weg zu bringen. Dabei ist zu beachten, dass »die Kulturen untereinander sehr verschieden [sind], und jeder allgemeine Grundsatz [...] inkulturiert werden [muss], wenn er beachtet und angewendet werden soll«[31]. Auf diese Weise wird sichtbar, dass der synodale Prozess nicht nur seinen Ausgangs- sondern auch seinen Zielpunkt im Volk Gottes hat, auf das sich die mittels der Versammlung der Hirten gewährten Gnadengaben des Heiligen Geistes ergießen sollen.\n\n8. Die Bischofssynode, die in gewisser Weise ein Abbild des ökumenischen Konzils darstellt und dessen Geist und Methode[32] widerspiegelt, besteht aus Bischöfen. Wie schon beim Konzil[33] können aber auch einige andere, die nicht mit dem munus episcopale ausgestattet sind und deren Rolle von Mal zu Mal vom Papst bestimmt wird, zur Versammlung der Synode berufen werden. In diesem Zusammenhang ist besonders der Beitrag zu berücksichtigen, den diejenigen leisten können, die den Instituten des geweihten Lebens und den Gesellschaften des apostolischen Lebens angehören.\n\nAußer den Mitgliedern können an der Synodenversammlung als Gäste ohne Stimmrecht auch Experten (Periti) teilnehmen, die bei der Abfassung der Dokumente mitwirken; Auditoren (Auditores), die über besondere Fachkenntnisse in den zu behandelnden Angelegenheiten verfügen; Delegierte (Delegati Fraterni) von Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften, die noch nicht in voller Gemeinschaft mit der katholischen Kirche stehen. Zusätzlich können einige Sondervertreter (Invitati Speciales) eingeladen werden, die aufgrund ihrer anerkannten Kompetenz ernannt werden.\n\nDie Bischofssynode kommt zu unterschiedlichen Arten von Versammlungen zusammen[34]. Wenn die Umstände es nahelegen, kann dieselbe Synodenversammlung in mehreren verschiedenen Perioden stattfinden. Unabhängig davon, wie sie abgehalten wird, ist jede Vollversammlung ein bedeutsamer Moment des gemeinsamen Zuhörens auf das, was der Heilige Geist »den Gemeinden sagt« (Offb 2,7). Es ist daher wichtig, während der Arbeit der Synode besonderen Nachdruck auf liturgische Feiern und weitere Formen des gemeinschaftlichen Gebetes zu legen, um für die Mitglieder der Versammlung die Gabe der Unterscheidung und der Eintracht zu erbitten. Es ist auch angebracht, dass nach der alten Synodentradition das Evangeliar zu Beginn eines jeden Tages feierlich inthronisiert wird und so alle Teilnehmer auch symbolisch an die Notwendigkeit erinnert, dem göttlichen Wort, dem »wahren Wort« (Kol 1,5), gehorsam zu sein.\n\n9. Das Generalsekretariat der Bischofssynode – bestehend aus dem Generalsekretär, der den Vorsitz führt, dem Untersekretär, der den Generalsekretär in allen seinen Funktionen unterstützt, und einigen besonderen Bischofsräten – befasst sich in erster Linie mit den im Zusammenhang der durchgeführten und durchzuführenden Synodenversammlung anfallenden Aufgaben. In der Phase vor der Versammlung trägt sie dazu bei, die auf der Versammlung der Synode zu erörternden Themen aus den Vorschlägen des Episkopats herauszuarbeiten, sie im Blick auf die Bedürfnisse des Volkes Gottes genau zu definieren, den Konsultationsprozess auf den Weg zu bringen und die auf den Ergebnissen der Konsultation basierenden Vorbereitungsdokumente abzufassen. In der Phase nach der Versammlung fördert es hingegen seinerseits zusammen mit dem zuständigen Dikasterium der Römischen Kurie die Umsetzung der vom Papst approbierten Richtlinien der Synode.\n\nUnter den Räten, die das Generalsekretariat bilden und ihr eine eigene besondere Struktur verleihen, ist vor allem der Ordentliche Rat zu nennen, der zum größten Teil aus Diözesanbischöfen besteht, die von den Vätern der Ordentlichen Generalversammlung gewählt wurden. Seit dieser 1971 zur Vorbereitung und Durchführung der Ordentlichen Generalversammlung errichtet wurde, hat er seine Nützlichkeit vielfach unter Beweis gestellt. Er entsprach in gewisser Weise dem Wunsch einiger Konzilsväter nach der Hinzuwahl bestimmter Bischöfe, die in den verschiedenen Regionen der Welt ihren Hirtendienst ausüben, als ständige Mitarbeiter des Papstes in seinem universalen Hirtendienst. Neben dem Ordentlichen Rat können innerhalb des Generalsekretariats auch andere Räte zur Vorbereitung und Umsetzung der von der Ordentlichen Generalversammlung verschiedenen Synodenversammlungen errichtet werden.\n\nGleichzeitig steht das Generalsekretariat dem Papst in allen Angelegenheiten zur Verfügung, die er ihm vorlegen möchte, um den verlässlichen Rat der Bischöfe, die täglich mit dem Volk Gottes in Kontakt stehen, auch außerhalb der Einberufungen der Synode nutzen zu können.\n\n10. Auch dank der Bischofssynode wird immer deutlicher werden, dass in der Kirche Christi eine tiefe Gemeinschaft einerseits zwischen Hirten und Gläubigen besteht, wobei jeder geweihte Amtsträger ein Getaufter unter Getauften ist, der von Gott eingesetzt wurde, seine Herde zu weiden. Es gibt aber andererseits auch eine tiefe Gemeinschaft zwischen den Bischöfen und dem Papst, wobei der Papst ein »Bischof unter den Bischöfen ist, der gleichzeitig – als Nachfolger des Apostels Petrus – berufen ist, die Kirche von Rom zu leiten, die in Liebe über alle Kirchen herrscht«[35]. Damit ist ausgeschlossen, dass ein Subjekt ohne das andere bestehen kann.\n\nInsbesondere existiert das Bischofskollegium nie ohne sein Haupt[36]; aber auch der Bischof von Rom, der »in der Kirche eine volle, höchste und universelle Vollmacht besitzt, die er immer frei ausüben kann«[37], »ist immer in Gemeinschaft mit den anderen Bischöfen und mit der ganzen Kirche vereint«[38]. In dieser Hinsicht »braucht der Bischof von Rom zweifellos die Präsenz seiner Brüder im Bischofsamt, ihren Rat wie auch ihre Klugheit und Erfahrung. Der Nachfolger Petri muss allen verkünden, wer „Christus, der Sohn des lebendigen Gottes“ ist, aber gleichzeitig auch darauf achten, was der Heilige Geist in denen hervorruft, die, indem sie das Wort Jesu annehmen, das sagt: „Du bist Petrus…“ (vgl. Mt 16,16-18), in vollem Umfang am Apostolischen Kollegium teilhaben«[39].\n\nIch vertraue weiterhin darauf, dass gerade durch die Förderung einer »Neuausrichtung des Papsttums […], [die dazu führt, dass es] der Bedeutung, die Jesus Christus ihm geben wollte, treuer ist und mehr den gegenwärtigen Notwendigkeiten der Evangelisierung entspricht«[40], die Tätigkeit der Bischofssynode auf ihre Weise zur Wiederherstellung der Einheit unter allen Christen nach dem Willen des Herrn beitragen kann (vgl. Joh 17,21). Damit wird sie der katholischen Kirche helfen, entsprechend der vor Jahren von Johannes Paul II. geäußerten Hoffnung, »eine Form der Primatsausübung zu finden, die zwar keineswegs auf das Wesentliche ihrer Sendung verzichtet, sich aber einer neuen Situation öffnet«[41].\n\nGemäß Kanon 342 des Codex des kanonischen Rechts und unter Berücksichtigung der oben angestellten Erwägungen verfüge und bestimme ich das Folgende.\n\nI. Die Synodenversammlungen\n\nArt. 1 Vorsitz und Arten der Synodenversammlungen\n\n§ 1. Die Bischofssynode ist unmittelbar dem Papst unterstellt, der ihr Vorsitzender ist.\n\n§ 2. Diese wird einberufen:\n\n1° zur ordentlichen Generalversammlung, wenn Themen behandelt werden, die das Wohl der universalen Kirche betreffen;\n\n2° zur außerordentlichen Generalversammlung, wenn die zu behandelnden Themen, die das Wohl der universalen Kirche betreffen, eine dringende Erörterung erfordern;\n\n3° zur Sonderversammlung, wenn Themen behandelt werden, die hauptsächlich ein oder mehrere bestimmte geografische Gebiete betreffen.\n\n§ 3. Der Papst kann, wenn er es für angemessen hält, insbesondere aus Gründen ökumenischer Natur, eine Synodenversammlung entsprechend anderer von ihm selbst festgelegter Modalitäten einberufen.\n\nArt. 2 Mitglieder und andere Teilnehmer der Synodenversammlungen\n\n§ 1. Die Mitglieder der Synodenversammlungen sind die von can. 346 des Codex des kanonischen Rechts vorgesehenen.\n\n§ 2. Dem Thema und den Umständen entsprechend können zur Synodenversammlung auch einige weitere berufen werden, die das Bischofsamt nicht innehaben. Deren Aufgabe wird von Mal zu Mal vom Papst bestimmt.\n\n§ 3. Die Bestellung der Mitglieder und der anderen Teilnehmer jeder Versammlung erfolgt aufgrund von besonderem Recht.\n\nArt. 3 Perioden der Synodenversammlung\n\n§ 1. Dem Thema und den Umständen entsprechend kann die Synodenversammlung nach Ermessen des Papstes in mehreren unterschiedlichen Perioden abgehalten werden.\n\n§ 2. In der Zeit, die zwischen den verschiedenen Perioden liegt, hat das Generalsekretariat der Bischofssynode zusammen mit dem Generalrelator und dem Sondersekretär der Versammlung die Aufgabe, den Fortgang der Überlegungen zum Thema oder einigen Aspekten von besonderer Bedeutung, die während der Arbeit der Versammlung aufgekommen sind, zu fördern.\n\n§ 3. Die Mitglieder und die anderen Teilnehmer bleiben bis zur Auflösung der Synodenversammlung ununterbrochen im Amt.\n\nArt. 4 Phasen der Synodenversammlung\n\nJede Synodenversammlung geht in aufeinanderfolgender Phasen vonstatten: die Vorbereitungsphase, die Durchführungsphase und die Umsetzungsphase.\n\nII. Vorbereitungsphase der Synodenversammlung\n\nArt. 5 Einleitung und Zweck der Vorbereitungsphase\n\n§ 1. Die Vorbereitungsphase beginnt, sobald der Papst die Synodenversammlung einberuft und ihr ein oder mehrere Themen zuweist.\n\n§ 2. Die Vorbereitungsphase wird vom Generalsekretariat der Synode koordiniert und hat die Konsultation des Volkes Gottes über das Thema der Synodenversammlung zum Zweck.\n\nArt. 6 Konsultation des Volkes Gottes\n\n§ 1. Die Befragung des Volkes Gottes erfolgt in den Teilkirchen durch die Synoden der Bischöfe der patriarchalen und großerzbischöflichen Kirchen, die Hierarchenräte und die Hierarchenversammlungen der Kirchen sui iuris und die Bischofskonferenzen.\n\nIn jeder Teilkirche führen die Bischöfe die Konsultation des Volkes Gottes durch, indem sie sich der vom Recht vorgesehenen Teilhabegremien bedienen, ohne jegliche andere Modalität auszuschließen, die sie für angemessen befinden.\n\n§ 2. Die Vereinigungen, Föderationen und männlichen sowie weiblichen Konferenzen der Institute des geweihten Lebens und der Gesellschaften apostolischen Lebens konsultieren die höheren Oberen, die ihrerseits ihre Räte und auch andere Mitglieder der genannten Institute und Gesellschaften hinzuziehen.\n\n§ 3. Ebenso konsultieren die vom Heiligen Stuhl anerkannten Vereine von Gläubigen ihre Mitglieder.\n\n§ 4. Die Dikasterien der Römischen Kurie leisten ihren Beitrag unter Berücksichtigung ihrer jeweiligen spezifischen Zuständigkeiten.\n\n§ 5. Das Generalsekretariat der Synode kann auch andere Formen der Konsultation des Volkes Gottes bestimmen.\n\nArt. 7 Übersendung der Vorbereitungsbeiträge an das Generalsekretariat der Synode\n\n§ 1. Jede Teilkirche sendet ihren Beitrag an die Synode der Bischöfe der patriarchalen und großerzbischöflichen Kirchen oder an den Hierarchenrat, die Hierarchenversammlung der Kirchen sui iuris oder an die Bischofskonferenz ihres Territoriums.\n\nDie genannten Organe übermitteln ihrerseits eine Zusammenfassung der bei ihnen eingegangenen Texte an das Generalsekretariat der Synode.\n\nEbenso handeln die Vereinigung der Generaloberen und die Internationale Vereinigung von Generaloberinnen mit den von den Instituten geweihten Lebens und den Gesellschaften apostolischen Lebens erarbeiteten Beiträgen.\n\nDie Dikasterien der Römischen Kurie übersenden ihre Beiträge direkt an das Generalsekretariat der Bischofssynode.\n\n§ 2. Das Recht der Gläubigen, ihre Beiträge einzeln oder gemeinsam direkt dem Generalsekretariat der Synode zukommen zu lassen, bleibt unangetastet.\n\nArt. 8 Einberufung einer vorsynodalen Versammlung\n\n§ 1. Dem Thema und den Umständen entsprechend kann das Generalsekretariat der Synode die Einberufung einer vorsynodalen Versammlung unter Beteiligung einiger von ihm bestimmter Gläubiger veranlassen, damit auch diese in der Unterschiedlichkeit ihrer Stellungen ihren Beitrag für die Synodenversammlung erbringen können.\n\nAuch einige andere Personen können eingeladen werden.\n\n§ 2. Dieses Treffen kann auf regionaler Ebene abgehalten werden, wenn es angebracht ist, unter Hinzuziehung der Synoden der Bischöfe der patriarchalen und großerzbischöflichen Kirchen, der Hierarchenräte oder der Hierarchenversammlungen der Kirchen sui iuris und der Bischofskonferenzen des betreffenden Gebiets wie auch der entsprechenden internationalen Versammlungen von Bischofskonferenzen, um den geschichtlichen, kulturellen und kirchlichen Besonderheiten der verschiedenen geografischen Gebiete Rechnung zu tragen.\n\nArt. 9 Beteiligung der Hochschulen\n\nDie Hochschulen, vor allem diejenigen, die eine besondere Fachkenntnis zum Thema der Synodenversammlung oder zu spezifischen damit verbundenen Fragen besitzen, können Studien beitragen, entweder aus Eigeninitiative oder auf Anfrage der Synoden der Bischöfe der patriarchalen und großerzbischöflichen Kirchen, der Hierarchenräte und der Hierarchenversammlungen der Kirchen sui iuris und der Bischofskonferenzen oder auf Anfrage des Generalsekretariats der Synode.\n\nDiese Studien können immer an das Generalsekretariat der Synode übersandt werden.\n\nArt. 10 Errichtung einer Vorbereitungskommission\n\n§ 1. Zur Vertiefung des Themas und für das Verfassen allfälliger Dokumente, die der Synodenversammlung vorausgehen, kann das Generalsekretariat der Bischofssynode von einer Vorbereitungskommission Gebrauch machen, die aus Experten gebildet wird.\n\n§ 2. Diese Kommission wird vom Generalsekretär der Synode bestellt, der ihren Vorsitz führt.\n\nIII. Durchführungsphase der Synode\n\nArt. 11 Delegierter Vorsitzender, Generalrelator und Sondersekretär\n\nBevor die Synodenversammlung beginnt, ernennt der Papst:\n\n1° einen oder mehrere delegierte Vorsitzende, die der Versammlung in seinem Namen und seiner Autorität vorstehen;\n\n2° einen Generalrelator, der die Diskussion über das Thema der Synodenversammlung und die Ausarbeitung allfälliger Dokumente koordiniert, die der Versammlung zu unterbreiten sind;\n\n3° einen oder mehrere Sondersekretäre, die den Generalrelator in allen seinen Funktionen unterstützen.\n\nArt. 12 Experten, Auditoren, Delegierte von Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften und Sondervertreter\n\n§ 1. Zur Versammlung können ohne Stimmrecht eingeladen werden:\n\n1° Experten, die aufgrund ihrer Fachkenntnis bezüglich des Themas der Synodenversammlung mit dem Sondersekretär zusammenarbeiten, zu denen einige Konsultoren des Generalsekretariats hinzukommen können.\n\n2° Auditoren, die aufgrund ihrer Erfahrung und Kenntnis an den Synodenarbeiten mitwirken.\n\n3° Delegierte, welche die Kirchen oder kirchlichen Gemeinschaften vertreten, die noch nicht in voller Gemeinschaft mit der katholischen Kirche stehen.\n\n§ 2. Unter bestimmten Umständen können einige Sondervertreter ohne Stimmrecht bestellt werden, denen eine besondere Autorität bezüglich des Themas der Versammlung zukommt.\n\nArt. 13 Anfang und Abschluss der Synodenversammlung\n\nDie Synodenversammlung beginnt und schließt mit der vom Papst geleiteten Eucharistiefeier, der die Mitglieder und die anderen Teilnehmer der Versammlung entsprechend der Unterschiedlichkeit ihrer Stellung beiwohnen.\n\nArt. 14. Generalkongregationen und Sitzungen der Kleingruppen\n\nDie Synodenversammlung tritt in Vollversammlungen zusammen, die sich Generalkongregationen nennen. An diesen nehmen die Mitglieder, die Experten, die Auditoren, die Delegierten der Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften und die Sondervertreter teil. Oder sie tritt in Sitzungen der Kleingruppen zusammen, in denen die Teilnehmer der Versammlung sich nach Maßgabe des besonderen Rechts aufteilen.\n\nArt. 15 Diskussion des Themas der Synodenversammlung\n\n§ 1. In den Generalkongregationen halten die Mitglieder ihre Vorträge nach Maßgabe des besonderen Rechts.\n\n§ 2. In regelmäßigen Abständen findet unter den Mitgliedern auch ein Meinungsaustausch über die Themen statt, die gerade behandelt werden.\n\n§ 3. Auch die Auditoren, die Delegierten der Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften und die Sondervertreter können eingeladen werden, über das Thema der Synodenversammlung das Wort zu ergreifen.\n\nArt. 16 Errichtung einer Studienkommission\n\nDem Thema und den Umständen entsprechend können nach Maßgabe des besonderen Rechts einige Studienkommissionen errichtet werden, die aus Mitgliedern und anderen Teilnehmern der Synodenversammlung gebildet werden.\n\nArt. 17 Ausarbeitung und Approbation des Schlussdokuments\n\n§ 1. Die Ergebnisse der Versammlung werden in einem Schlussdokument gesammelt.\n\n§ 2. Für die Abfassung des Schlussdokuments wird eine eigene Kommission errichtet, die aus dem Generalrelator als ihrem Vorsitzenden, aus dem Generalsekretär, aus dem Sondersekretär und - unter Berücksichtigung der verschiedenen Regionen - aus einigen von der Synodenversammlung gewählten Mitgliedern sowie einigen weiteren vom Papst ernannten Personen besteht.\n\n§ 3. Das Schlussdokument wird nach Maßgabe des besonderen Rechts den Mitgliedern zur Approbation vorgelegt, für die im Rahmen des Möglichen eine moralische Einstimmigkeit zu suchen ist.\n\nArt. 18 Übergabe des Schlussdokuments an den Papst\n\n§ 1. Nachdem das Schlussdokument der Versammlung die Approbation der Mitglieder erhalten hat, wird es dem Papst übergeben, der über dessen Veröffentlichung entscheidet.\n\nWenn das Schlussdokument ausdrücklich vom Papst approbiert wurde, hat es Anteil am ordentlichen Lehramt des Nachfolgers Petri.\n\n§ 2. Sofern der Papst der Synodenversammlung gemäß can. 343 des Codex des kanonischen Rechts Entscheidungsgewalt gewährt haben sollte, hat das Schlussdokument am ordentlichen Lehramt des Nachfolgers Petri Anteil, nachdem es von ihm ratifiziert und promulgiert wurde.\n\nIn diesem Fall wird das Schlussdokument mit der Unterschrift des Papstes zusammen mit der der Mitglieder veröffentlicht.\n\nIV. Umsetzungsphase der Synodenversammlung\n\nArt. 19 Aufnahme und Umsetzung der Ergebnisse der Versammlung\n\n§ 1. Die Diözesan- oder Eparchialbischöfe kümmern sich mit Hilfe der vom Recht vorgesehenen Teilhabegremien um die Aufnahme und Umsetzung der vom Papst angenommenen Ergebnisse der Synodenversammlung.\n\n§ 2. Die Synoden der Bischöfe der patriarchalen und großerzbischöflichen Kirchen, die Hierarchenräte oder die Hierarchenversammlungen der Kirchen sui iuris und die Bischofskonferenzen koordinieren die Umsetzung der genannten Ergebnisse in ihrem Gebiet und können zu diesem Zweck gemeinsame Initiativen vorbereiten.\n\nArt. 20 Aufgaben des Generalsekretariats der Synode\n\n§ 1. Zusammen mit dem zuständigen Dikasterium der Römischen Kurie wie auch – entsprechend dem Thema und den Umständen – der anderen auf verschiedene Weise beteiligten Dikasterien fördert das Generalsekretariat der Synode seinerseits die Umsetzung der vom Papst approbierten synodalen Richtlinien.\n\n§ 2. Das Generalsekretariat kann Studien und andere zweckmäßige Initiativen vorbereiten.\n\n§ 3. Unter besonderen Umständen kann das Generalsekretariat nach Anhören des zuständigen Dikasteriums mit Mandat des Papstes Dokumente zur Anwendung erlassen.\n\nArt. 21 Errichtung einer Umsetzungskommission\n\n§ 1. Dem Thema und den Umständen entsprechend kann das Generalsekretariat von einer Umsetzungskommission Gebrauch machen, die aus Experten besteht.\n\n§ 2. Der Generalsekretär der Synode ernennt nach Anhören des Leiters des zuständigen Dikasteriums der Römischen Kurie deren Mitglieder und führt den Vorsitz.\n\n§ 3. Die Kommission unterstützt mit eigenen Studien das Generalsekretariat in der unter Art. 20 § 1 genannten Aufgabe.\n\nV. Generalsekretariat der Bischofssynode\n\nArt. 22 Errichtung des Generalsekretariats\n\n§ 1. Das Generalsekretariat ist eine dauerhafte Einrichtung im Dienst der Bischofssynode, die direkt dem Papst unterstellt ist.\n\n§ 2. Diese ist aus dem Generalsekretär, dem Untersekretär, der den Generalsekretär in allen seinen Funktionen unterstützt, und vom ordentlichen Rat wie auch, sofern sie errichtet wurden, aus den unter Art. 25 aufgeführten Räten zusammengesetzt.\n\n§ 3. Der Generalsekretär und der Untersekretär werden vom Papst ernannt und sind Mitglieder der Synodenversammlung.\n\n§ 4. Für seine verschiedenen Aktivitäten macht das Generalsekretariat von einer angemessenen Zahl von Mitarbeitern und Konsultoren Gebrauch.\n\nArt. 23 Aufgaben des Generalsekretariats der Bischofssynode\n\n§ 1. Das Generalsekretariat ist für die Vorbereitung und Umsetzung der Synodenversammlungen zuständig wie auch für die anderen Fragen, die der Papst ihm zum Wohl der universalen Kirche unterbreitet.\n\n§ 2. Zu diesem Zweck arbeitet es mit den Synoden der Bischöfe der patriarchalen und großerzbischöflichen Kirchen, den Hierarchenräten und den Hierarchenversammlungen der Kirchen sui iuris und den Bischofskonferenzen wie auch den Dikasterien der Römischen Kurie zusammen.\n\nArt. 24 Der ordentliche Rat des Generalsekretariats\n\n§ 1. Der ordentliche Rat des Generalsekretariats ist für die Vorbereitung und die Umsetzung der ordentlichen Generalversammlung zuständig.\n\n§ 2. Dieser besteht mehrheitlich aus Diözesanbischöfen, die von der ordentlichen Generalversammlung als Vertreter der verschiedenen geografischen Gebiete nach Maßgabe des besonderen Rechts gewählt werden, unter denen sich einer finden muss, der Oberhaupt oder Eparchialbischof der katholischen Ostkirchen ist. Auch der Leiter des Dikasteriums der Römischen Kurie, das für das vom Papst festgelegte Thema der Synode zuständig ist, und einige vom Papst ernannte Bischöfe gehören dem ordentlichen Rat an.\n\n§ 3. Die Mitglieder des ordentlichen Rates treten ihre Aufgabe mit dem Ende der ordentlichen Generalversammlung, die sie gewählt hat, an. Sie sind Mitglieder der nachfolgenden ordentlichen Generalversammlung und ihr Mandat erlischt mit der Auflösung derselben.\n\nArt. 25 Die anderen Räte des Generalsekretariats\n\n§ 1. Die Räte des Generalsekretariats für die Vorbereitung der außerordentlichen Generalversammlung und der Sonderversammlung setzen sich aus Mitgliedern zusammen, die vom Papst dazu ernannt werden.\n\n§ 2. Die Mitglieder dieser Räte nehmen an der Synodenversammlung entsprechend dem besonderen Recht teil und ihr Mandat erlischt mit Auflösung derselben.\n\n§ 3. Die Räte des Generalsekretariats für die Umsetzung der außerordentlichen Generalversammlung und der Sonderversammlung setzen sich mehrheitlich aus den von der Synodenversammlung nach Maßgabe des besonderen Rechts gewählten Mitgliedern zusammen, zu denen weitere vom Papst ernannte Mitglieder hinzukommen.\n\n§ 4. Diese Räte bleiben von der Auflösung der Synodenversammlung an für fünf Jahre im Amt, außer der Papst bestimmt etwas anderes.\n\nAbschließende Bestimmungen\n\nArt. 26\n\nDas Generalsekretariat der Bischofssynode wird entsprechend dem Geist und den Normen der vorliegenden Apostolischen Konstitution eine Instruktion über die Durchführung der Synodenversammlungen und die Aktivitäten des Generalsekretariats der Bischofssynode sowie anlässlich jeder Synodenversammlung ein Reglement über den Ablauf derselben herausgeben.\n\nArt. 27\n\nGemäß can. 20 des Codex des kanonischen Rechts und can. 1502 § 2 des Codex der Canones der orientalischen Kirchen werden mit der Promulgation und der Veröffentlichung der vorliegenden Apostolischen Konstitution alle gegenteiligen Bestimmungen aufgehoben, insbesondere:\n\n1. Die Kanones des Codex des Kirchenrechts und des Codex der Canones der orientalischen Kirchen, die insgesamt oder teilweise in direktem Gegensatz zu den Artikeln der vorliegenden Apostolischen Konstitution stehen;\n\n2. Die Artikel des Motu proprio Apostolica sollicitudo von Paul VI., 15. September 1965;\n\n3. Der Ordo Synodi Episcoporum , 29. September 2006, einschließlich des Adnexum de modo procedendi in Circulis minoribus.\n\nIch lege fest, dass all das, was in dieser Apostolischen Konstitution verfügt wurde, vom Tag der Veröffentlichung im L’Osservatore Romano volle Wirksamkeit erhält, ungeachtet jeder gegenteiligen Bestimmung, auch wenn sie besonderer Erwähnung würdig wäre. Ferner ordne ich an, dass sie im Amtsblatt Acta Apostolicae Sedis veröffentlicht wird.\n\nIch lade alle ein, die Bestimmungen dieser Apostolischen Konstitution mit ehrlicher Haltung und bereitwilliger Verfügbarkeit anzunehmen, und erbitte die Fürsprache der Jungfrau Maria, der Königin der Apostel und Mutter der Kirche.\n\nGegeben zu Rom, bei St. Peter, am 15. September 2018, sechstes Jahr meines Pontifikats.\n\nFranziskus\n\n[1] Vgl. Zweites Vatikanisches Konzil, Dekret Christus Dominus über die Hirtenaufgabe der Bischöfe in der Kirche (28. Oktober 1965), 5.\n\n[2] Ebd.; vgl. Johannes Paul II., Postsynodales Apostolisches Schreiben Pastores gregis (16. Oktober 2003), 58.\n\n[3] Apostolisches Schreiben Evangelii gaudium über die Verkündigung des Evangeliums in der Welt von heute (24. November 2013), 1.\n\n[4] Ebd., 25.\n\n[5] Ebd., 27.\n\n[6] Zweites Vatikanisches Konzil, Dekret Ad gentes über die Missionstätigkeit der Kirche (7. Oktober 1965), 29; vgl. ebd., Dogm. Konst. Lumen gentium über die Kirche (21. November 1964), 23.\n\n[7] Ebd., 18.\n\n[8] Vgl. ebd., 21-22; Dekret Christus Dominus, 4.\n\n[9]Vgl. Lumen gentium, 23; Christus Dominus, 3.\n\n[10]Vgl. Lumen gentium, 22; Christus Dominus, 4; Codex des Kanonischen Rechts (25. Januar 1983), Can. 337, §§ 1-2; Gesetzbuch der katholischen Ostkirchen (18. Oktober 1990), Can. 50, §§ 1-2.\n\n[11]Vgl. Codex des Kanonischen Rechts, Can. 337, § 3; Gesetzbuch der katholischen Ostkirchen, Can. 50, § 3.\n\n[12] N. I.\n\n[13] Vgl. ebd., II.\n\n[14] Ebd., Vorwort.\n\n[15]Vgl. Codex des Kanonischen Rechts, Cann. 342-348; Gesetzbuch der katholischen Ostkirchen, Can. 46.\n\n[16] Homilie bei der Messe zum Abschluss der VI. Vollversammlung der Bischofssynode (29. Oktober 1983).\n\n[17] Ansprache an die Mitglieder des XIII. Ordentlichen Rats des Generalsekretariats der Bischofssynode (13. Juni 2013).\n\n[18] Lumen gentium, 25.\n\n[19] Postsynodales Apostolisches Schreiben Pastores gregis, 28.\n\n[20] Apostolisches Schreiben Evangelii gaudium, 119.\n\n[21] Lumen gentium, 12.\n\n[22] Ansprache an die neuernannten Bischöfe, die an einem von der Kongregation für die Bischöfe und die Kongregation für die Orientalischen Kirchen organisierten Kurs teilgenommen haben (19. September 2013). Vgl. Evangelii gaudium, 31.\n\n[23] Ansprache bei der Gebetsvigil zur Vorbereitung auf die Bischofssynode über die Familie (4. Oktober 2014).\n\n[24] Ansprache zur 50-Jahr-Feier der Einrichtung der Bischofssynode (17. Oktober 2015).\n\n[25] Ebd.\n\n[26]Pastores gregis, 58.\n\n[27] Ansprache zur 50-Jahr-Feier der Einrichtung der Bischofssynode. Vgl. Evangelii gaudium, 31.\n\n[28] Ansprache zur 50-Jahr-Feier der Einrichtung der Bischofssynode.\n\n[29] Pastores gregis, 58.\n\n[30] Johannes Paul II., Ansprache an den Rat des Generalsekretariats der Bischofssynode (30. April 1983).\n\n[31] Ansprache zum Abschluss der XIV. Ordentlichen Generalversammlung der Bischofssynode (24. Oktober 2015).\n\n[32] Vgl. Paul VI., Ansprache zum Beginn der Arbeiten in der Synodalaula – Synodus Episcoporum (30. September 1967).\n\n[33]Vgl. Codex des Kanonischen Rechts, can. 339, § 2; Gesetzbuch der katholischen Ostkirchen, can. 52, § 2.\n\n[34]Vgl. Codex des Kanonischen Rechts, can. 346.\n\n[35] Ansprache zur 50-Jahr-Feier der Einrichtung der Bischofssynode.\n\n[36] Vgl. Lumen gentium, 22.\n\n[37] Ebd.\n\n[38]Codex des Kanonischen Rechts, can. 333, § 2; vgl. Gesetzbuch der katholischen Ostkirchen, can. 45, § 2; Pastores gregis, 58.\n\n[39] Schreiben an den Generalsekretär der Bischofssynode aus Anlass der Erhebung des Untersekretärs in den Bischofsstand (1. April 2014).\n\n[40] Evangelii gaudium, 32.\n\n[41] Enzyklika Ut unum sint (25. Mai 1995), 95.\n\nCopyright © Dikasterium für Kommunikation\n\nDer Heilige Stuhl\n\nDer Heilige Stuhl","witnesses":[{"sourceUrl":"https://www.vatican.va/content/francesco/de/apost_constitutions/documents/papa-francesco_costituzione-ap_20180915_episcopalis-communio.html","sha256":"62a9f4c252383e3734cf50c3a4a1848edfd514e2285ad131207de3bf274d3d54","localUrl":"assets/docs/magisterium/source-corpus/papa-francesco-costituzione-ap-20180915-episcopalis-communio-fb28c8abaa/de.html","textUrl":"assets/docs/magisterium/source-corpus/papa-francesco-costituzione-ap-20180915-episcopalis-communio-fb28c8abaa/de.txt"}]},"en":{"code":"en","label":"English","contentFormat":"plain-text","text":"Episcopalis communio (15 September 2018)\n\nThe Holy See\n\nEnglish\n\nFrançais\n\nEnglish\n\nItaliano\n\nPortuguês\n\nEspañol\n\nDeutsch\n\nPolski\n\nالعربيّة\n\n中文\n\nLatine\n\n×\n\nThe Holy See\n\nMagisterium\n\nCalendar\n\nLiturgical Celebrations\n\nTickets for Papal Audiences and Celebrations\n\nSupreme Pontiffs\n\nCollege of Cardinals\n\nRoman Curia and Other Organizations\n\nSynod\n\nPress Office\n\nVatican News - Radio Vaticana\n\nL'Osservatore Romano\n\nFrancis\n\nApostolic Constitutions\n\nA\n\nA\n\nA\n\nPDF generation in progress.....\n\nDE\n\n- EN\n\n- ES\n\n- FR\n\n- IT\n\n- PL\n\n- PT\n\nAPOSTOLIC CONSTITUTION\n\nEPISCOPALIS COMMUNIO\n\nOF THE HOLY FATHER\n\nFRANCIS\n\nON THE SYNOD OF BISHOPS\n\n1. Episcopal communion (episcopalis communio), with and under Peter, is manifested in a particular way in the Synod of Bishops. Instituted by Paul VI on 15 September 1965, the Synod of Bishops is one of the most precious fruits of the Second Vatican Council.[1] Ever since then, the Synod – new as an institution but ancient in its inspiration – has provided an effective support to the Roman Pontiff, through channels that he himself established, in matters of greater importance; that is to say, those requiring special knowledge and judgment for the good of the whole Church. In this way the Synod of Bishops, “representing the entire Catholic episcopate, demonstrates the fact that all the Bishops are in hierarchical communion in solicitude for the universal Church”.[2]\n\nFor over fifty years, the Synod Assemblies have proved a valuable instrument of shared knowledge among the Bishops, of common prayer, honest exchange, deepening of Christian doctrine, reform of ecclesiastical structures and promotion of pastoral activity throughout the world. In this way, not only have these Assemblies served as a privileged locus of interpretation and reception of the rich conciliar Magisterium, but they have also given a significant impetus to subsequent papal Magisterium.\n\nToday, too, at a point in history when the Church is embarking upon a “new chapter of evangelization”[3] requiring her to be “throughout the world… permanently in a state of mission”,[4] the Synod of Bishops is called, like every other ecclesiastical institution, to become ever more “suitably channelled for the evangelization of today’s world rather than for her self-preservation”.[5] Above all, recognizing that “the task of proclaiming the Gospel everywhere in the world falls primarily on the body of Bishops”, the Synod needs, in the words of the Council, to “give special consideration to missionary activity, which is the greatest and holiest task of the Church”.[6]\n\n2. It is providential that the Synod of Bishops was instituted in the context of the last Ecumenical Council. In fact, the Second Vatican Council, following in the footsteps of the First Vatican Council,[7] deepened the doctrine of the episcopate within the authentic ecclesiastical Tradition, focusing particularly on its sacramentality and its collegial nature.[8] It emerged very clearly that each Bishop possesses simultaneously and inseparably responsibility for the particular Church assigned to his pastoral care and solicitude for the universal Church.[9]\n\nThis solicitude, which expresses the supra-diocesan dimension of the episcopal munus, is exercised in solemn form in an Ecumenical Council and is also expressed in the united action of Bishops dispersed throughout the world, when this action is proclaimed as such or freely accepted by the Roman Pontiff.[10] It must be remembered that it pertains to him, according to the needs of the People of God, to select and promote ways in which the College of Bishops can exercise its proper authority over the universal Church.[11]\n\nIn the course of the conciliar discussions, alongside the doctrine on episcopal collegiality, the request also emerged several times for some Bishops to be associated with the universal ministry of the Roman Pontiff via a permanent central body, distinct from the dicasteries of the Roman Curia; it was hoped that this body, beyond the solemn and extraordinary form of the Ecumenical Council, would manifest the solicitude of the College of Bishops for the needs of the People of God and for communion among all the Churches.\n\n3. On 14 September 1965, in response to these requests, Paul VI announced to the Council Fathers, gathered for the opening of the fourth session of the Ecumenical Council, the decision, taken on his own initiative and by his own power, to institute a body known as the Synod of Bishops. This body “composed of Bishops, appointed for the most part by the Episcopal Conferences, with our approval, will be summoned by the Roman Pontiff, according to the needs of the Church, for consultation and collaboration when, for the general good of the Church, he deems it opportune”.\n\nIn the Motu Proprio Apostolica Sollicitudo, promulgated the following day, Paul VI instituted the Synod of Bishops, “whereby Bishops chosen from various parts of the world are to offer more effective assistance to the supreme Pastor of the Church”. The Synod would be “constituted in such a way that it is 1) a central ecclesiastical institution; 2) representing the whole Catholic episcopate; 3) of its nature perpetual; 4) as for structure, carrying out its function for a time and when called upon”.[12]\n\nThe Synod of Bishops, whose name evokes the Church’s ancient and very rich synodal tradition, held in particular esteem by the Eastern Churches, would normally exercise a consultative role, offering information and counsel to the Roman Pontiff on various ecclesial questions, under the guidance of the Holy Spirit. At the same time, the Synod might also enjoy deliberative power, should the Roman Pontiff wish to grant this.[13]\n\n4. When instituting the Synod as a “special permanent council of sacred Pastors”, Paul VI knew that “like every human institution, [it] could be further improved with the passage of time”.[14] Its later development has been fed on the one hand by ongoing reception of the fruitful conciliar teaching on episcopal collegiality and on the other hand by the experience of the numerous Synodal Assemblies held in Rome since 1967, when the Ordo Synodi Episcoporum was first published.\n\nLikewise, after the promulgation of the Code of Canon Law and the Code of Canons of the Eastern Churches, which made the Synod of Bishops part of universal law,[15] the Synod continued to gradually evolve, until the latest edition of the Ordo Synodi was promulgated by Benedict XVI on 29 September 2006. In particular, the General Secretariat of the Synod of Bishops, consisting of the General Secretary and a special Council of Bishops, was instituted and gradually strengthened in its proper functions, so that the structural stability of the Synod might be better maintained during the periods between the various Synodal Assemblies.\n\nIn these years, noting the effectiveness of synodal action vis-à-vis questions that require timely and united intervention from the Church’s Pastors, there has been a growing wish for the Synod to become more and more a specific manifestation and effective implementation of the solicitude of the episcopate for all the Churches. John Paul II stated that “perhaps this instrument can be further improved. Perhaps the collegial pastoral responsibility can be expressed in the Synod even more fully”.[16]\n\n5. For these reasons, since the beginning of my Petrine ministry, I have paid special attention to the Synod of Bishops, confident that it can experience “further development so as to do even more to promote dialogue and cooperation among Bishops themselves and between them and the Bishop of Rome”.[17] Underpinning this work of renewal must be the firm conviction that all Bishops are appointed for the service of the holy People of God, to whom they themselves belong through the sacrament of Baptism.\n\nIt is certainly true, as the Second Vatican Council teaches, that “when Bishops engage in teaching, in communion with the Roman Pontiff, they deserve respect from all, as the witnesses of divine and catholic truth; the faithful must agree with the judgment of their Bishop on faith and morals, which he delivers in the name of Christ; they must give it their adherence with religious assent of the mind”.[18] But it is also true that “for every Bishop the life of the Church and life in the Church is the condition for exercising his mission to teach”.[19]\n\nHence the Bishop is both teacher and disciple. He is a teacher when, endowed with the special assistance of the Holy Spirit, he proclaims to the faithful the word of truth in the name of Christ, head and shepherd. But he is a disciple when, knowing that the Spirit has been bestowed upon every baptized person, he listens to the voice of Christ speaking through the entire People of God, making it “infallible in credendo”.[20] Indeed, “the universal body made up of the faithful, whom the Holy One has anointed (cf. 1 Jn 2:20, 27), is incapable of erring in belief. This is a property which belongs to the people as a whole; a supernatural sense of faith is the means by which they make this property manifest, when ‘from Bishops to the last of the lay faithful’, they show universal agreement in matters of faith and morals”.[21] So the Bishop is called to lead his flock by “walking in front of them, showing them the way, showing them the path; walking in their midst, to strengthen them in unity; walking behind them, to make sure no one gets left behind but especially, never to lose the scent of the People of God in order to find new roads. A Bishop who lives among his faithful has his ears open to listen to ‘what the Spirit says to the churches’ (Rev 2:7), and to the ‘voice of the sheep’, also through those diocesan institutions whose task it is to advise the Bishop, promoting a loyal and constructive dialogue”.[22]\n\n6. Similarly, the Synod of Bishops must increasingly become a privileged instrument for listening to the People of God: “For the Synod Fathers we ask the Holy Spirit first of all for the gift of listening: to listen to God, that with him we may hear the cry of the people; to listen to the people until breathing in the desire to which God calls us”.[23]\n\nAlthough structurally it is essentially configured as an episcopal body, this does not mean that the Synod exists separately from the rest of the faithful. On the contrary, it is a suitable instrument to give voice to the entire People of God, specifically via the Bishops, established by God as “authentic guardians, interpreters and witnesses of the faith of the whole Church”,[24] demonstrating, from one Assembly to another, that it is an eloquent expression of synodality as a “constitutive element of the Church”.[25]\n\nTherefore, as John Paul II declared, “Every General Assembly of the Synod of Bishops is a powerful ecclesial experience, even if some of its practical procedures can always be perfected. The Bishops assembled in Synod represent in the first place their own Churches, but they are also attentive to the contributions of the Episcopal Conferences which selected them and whose views about questions under discussion they then communicate. They thus express the recommendation of the entire hierarchical body of the Church and finally, in a certain sense, the whole Christian people, whose pastors they are”.[26]\n\n7. The history of the Church bears ample witness to the importance of consultation for ascertaining the views of the Bishops and the faithful in matters pertaining to the good of the Church. Hence, even in the preparation of Synodal Assemblies, it is very important that consultation of all the particular Churches be given special attention. In this initial phase, following the indications of the General Secretariat of the Synod, the Bishops submit the questions to be explored in the Synodal Assembly to the priests, deacons and lay faithful of their Churches, both individually and in associations, without overlooking the valuable contribution that consecrated men and women can offer. Above all, the contribution of the local Church’s participatory bodies, especially the Presbyteral Council and the Pastoral Council, can prove fundamental, and from here “a synodal Church can begin to emerge”.[27]\n\nDuring every Synodal Assembly, consultation of the faithful must be followed by discernment on the part of the Bishops chosen for the task, united in the search for a consensus that springs not from worldly logic, but from common obedience to the Spirit of Christ. Attentive to the sensus fidei of the People of God – “which they need to distinguish carefully from the changing currents of public opinion”[28] – the members of the Assembly offer their opinion to the Roman Pontiff so that it can help him in his ministry as universal Pastor of the Church. From this perspective, “the fact that the Synod ordinarily has only a consultative role does not diminish its importance. In the Church the purpose of any collegial body, whether consultative or deliberative, is always the search for truth or the good of the Church. When it is therefore a question involving the faith itself, the consensus ecclesiae is not determined by the tallying of votes, but is the outcome of the working of the Spirit, the soul of the one Church of Christ”.[29] Therefore the vote of the Synod Fathers, “if morally unanimous, has a qualitative ecclesial weight which surpasses the merely formal aspect of the consultative vote”.[30]\n\nFinally, the Synod Assembly itself must be followed by the implementation phase, so as to initiate the reception of the Synod’s conclusions in all the local Churches, once they have been accepted by the Roman Pontiff in the manner he judges most appropriate. Here it must be remembered that “cultures are in fact quite diverse, and every general principle… needs to be inculturated, if it is to be respected and applied”.[31] In this way, it can be seen that the synodal process not only has its point of departure but also its point of arrival in the People of God, upon whom the gifts of grace bestowed by the Holy Spirit through the gathering of Bishops in Assembly must be poured out.\n\n8. The Synod of Bishops, which is “in some manner the image” of an Ecumenical Council and reflects its “spirit and method”,[32] is composed of Bishops. Nevertheless, as also happened at the Council,[33] certain others who are not Bishops may be summoned to the Synod Assembly; their role is determined in each case by the Roman Pontiff. In this connection, special consideration must be given to the contribution that can be offered by members of Institutes of Consecrated Life and Societies of Apostolic Life.\n\nBesides the members, certain invited guests without voting rights may attend the Synod Assembly. These include Experts (Periti), who help with the redaction of documents; Auditors (Auditores), who have particular competence regarding the issues under discussion; Fraternal Delegates from Churches and Ecclesial Communities not yet in full communion with the Catholic Church. To these may be added further special guests (Invitati Speciales), chosen because of their acknowledged authority.\n\nThe Synod of Bishops meets in various types of gathering.[34] If circumstances so suggest, a single Synodal Assembly may be spread over more than one session. Each Assembly, whatever its format, is an important opportunity for collective listening to what the Holy Spirit “is saying to the churches” (Rev 2:7). In the course of the synodal deliberations, then, particular importance should be attached to liturgical celebrations and other forms of common prayer, so as to invoke the gifts of discernment and harmony upon the members of the assembly. It is also right and just, following an ancient synodal tradition, that the Book of the Gospels be solemnly enthroned at the start of each day, symbolically reminding all the participants of the need for docility to the divine word, which is the “word of truth” (Col 1:5).\n\n9. The General Secretariat of the Synod of Bishops – consisting of the General Secretary, who chairs it, the Undersecretary, who assists the General Secretary in all his activities, and some special Councils of Bishops – is chiefly concerned with implementation of the preceding Synodal Assembly and preparation for the following one. In the phase preceding the Assembly, it chooses the themes to be discussed in the Synod Assembly from those proposed by the episcopate, it sees to their precise determination in relation to the needs of the People of God, and it initiates the consultative process and the drafting of the preparatory documents, incorporating the results of the consultation. In the phase following the Assembly, on the other hand, together with the competent dicastery of the Roman Curia, it sees to the implementation of the synodal recommendations approved by the Roman Pontiff.\n\nAmong the Councils that make up the General Secretariat, giving it its particular structure, special mention should be made of the Ordinary Council, consisting for the most part of diocesan Bishops elected by the Fathers of the Ordinary General Assembly. Ever since it was instituted in 1971 for the preparation and implementation of the Ordinary General Assembly, it has amply demonstrated its usefulness, responding as it were to the desire of the Council Fathers who asked for some Bishops to be co-opted from among those with pastoral responsibilities in various parts of the world, as long-term collaborators of the Roman Pontiff in his ministry as Universal Pastor. In addition to the Ordinary Council, other Councils may be set up within the General Secretariat, so as to prepare and implement Synodal Assemblies other than the Ordinary General Assembly.\n\nAt the same time, the General Secretariat is at the constant disposal of the Roman Pontiff for whatever he may wish to ask of it, so as to avail himself of the sure counsel of Bishops in daily contact with the People of God, even outside the context of synodal gatherings.\n\n10. Another fruit of the Synod of Bishops is that it highlights more and more the profound communion that exists in Christ’s Church both between the Pastors and the faithful (every ordained minister being a baptized person among other baptized persons, established by God to feed his flock), and also between the Bishops and the Roman Pontiff, the Pope being a “Bishop among Bishops, called at the same time – as Successor of Peter – to lead the Church of Rome which presides in charity over all the Churches”.[35] This prevents any one subject from existing independently of the other.\n\nIn particular, the College of Bishops never exists without its Head;[36]but likewise, the Bishop of Rome, who possesses “full, supreme, universal power over the Church, and… is always able to exercise it without impediment,”[37]“is always joined in full communion with the other Bishops, and indeed with the whole Church”.[38] In this regard, “there is no doubt that the Bishop of Rome is in need of the presence of his Brother Bishops, of their guidance and of their prudence and experience. Indeed, the Successor of Peter must proclaim to all who ‘Christ, the Son of the Living God’ is, and at the same time he must pay attention to what the Holy Spirit inspires on the lips of those who — accepting the word of Jesus who declares: ‘you are Peter’ (cf. Mt 16:16-18) — fully participate in the Apostolic College”.[39]\n\nMoreover, I am confident that, by encouraging a “conversion of the Papacy… which can help make the exercise of my ministry more faithful to the meaning which Jesus Christ wished to give it and to the present needs of evangelization,”[40] the activity of the Synod of Bishops will be able to make its own contribution to the reestablishment of unity among all Christians, according to the will of the Lord (cf. Jn 17:21). By doing so, it will help the Catholic Church, according to the desire expressed years ago by John Paul II, to “find a way of exercising the primacy which, while in no way renouncing what is essential to its mission, is nonetheless open to a new situation”.[41]\n\nIn accordance with canon 342 of the Code of Canon Law and with the above considerations in mind, I hereby decree and establish the following:\n\nI. Synod Assemblies\n\nArt. 1\n\nPresidency and Format of the Synod Assemblies\n\n§1. The Synod of Bishops is directly subject to the Roman Pontiff, who is its President.\n\n§2. It is to meet:\n\n1° in Ordinary General Assembly, when matters are discussed which pertain to the good of the universal Church;\n\n2° in Extraordinary General Assembly, when the matters under discussion, pertaining to the good of the universal Church, require urgent consideration;\n\n3° in Special Assembly, when matters are discussed which pertain principally to one or more particular geographical areas.\n\n§3. If he considers it opportune, especially for reasons of an ecumenical nature, the Roman Pontiff may summon a synodal Assembly according to other formats established by himself.\n\nArt. 2\n\nMembers and other Participants in the Synod Assemblies\n\n§1. The members of the Synod Assemblies are those listed in canon 346 of the Code of Canon Law.\n\n§2. According to the theme and the circumstances, certain others who are not Bishops may be summoned to the Synod Assembly; their role is determined in each case by the Roman Pontiff.\n\n§3. The designation of members and other participants for each Assembly takes place according to the norms of particular law.\n\nArt. 3\n\nSessions of the Synod Assembly\n\n§1. According to the theme and the circumstances, the Synod Assembly may be conducted in separate periods, held at different times, at the discretion of the Roman Pontiff.\n\n§2. During the time between periods, the General Secretariat of the Synod of Bishops, together with the General Relator and the Special Secretary of the Assembly, has the task of promoting further reflection on the theme or on some aspects of particular importance that emerge from the work of the Assembly.\n\n§3. The members and other participants remain in office uninterruptedly until the closure of the Synod Assembly.\n\nArt. 4\n\nPhases of the Synod Assembly\n\nEach Synod Assembly unfolds in a series of phases: the preparatory phase, the discussion phase and the implementation phase.\n\nII. Preparatory Phase of the Synod Assembly\n\nArt. 5\n\nStart and Purpose of the Preparatory Phase\n\n§1. The preparatory phase begins when the Roman Pontiff officially opens the Synod Assembly, assigning one or more themes to it.\n\n§2. Coordinated by the General Secretariat of the Synod, the preparatory phase has at its purpose the consultation of the People of God on the theme of the Synod Assembly.\n\nArt. 6\n\nConsultation of the People of God\n\n§1. The consultation of the People of God takes place in the particular Churches, through the Synods of Bishops of the Patriarchal Churches and the Major Archbishoprics, the Councils of Hierarchs and the Assemblies of Hierarchs of the Churches sui iuris and through the Episcopal Conferences.\n\nIn each particular Church, the Bishops carry out the consultation of the People of God by recourse to the participatory bodies provided for by the law, without excluding other methods that they deem appropriate.\n\n§2. The Unions, the Federations and the male and female Conferences of Institutes of Consecrated Life and Societies of Apostolic Life consult the Major Superiors, who in their turn may approach their own Councils and other members of the Institutes and Societies in question.\n\n§3. In the same way, the Associations of the Faithful recognized by the Holy See consult their own members.\n\n§4. The dicasteries of the Roman Curia offer their contribution, taking account of their respective particular areas of competence.\n\n§5. The General Secretariat of the Synod may identify other forms of consultation of the People of God.\n\nArt. 7\n\nTransmission of the Preparatory Contributions\n\nto the General Secretariat of the Synod\n\n§1. Each particular Church sends its own contribution to the Synod of Bishops of the Patriarchal Churches and the Major Archbishoprics, or to the Council of Hierarchs or the Assembly of Hierarchs of the Churches sui iuris, or to the Episcopal Conference of its own territory.\n\nThe aforementioned bodies, in their turn, transmit a résumé of the texts they receive to the General Secretariat of the Synod.\n\nThe Union of (male) Superiors General and the International Union of (female) Superiors General do likewise with the contributions prepared by the Institutes of Consecrated Life and Societies of Apostolic Life.\n\nThe dicasteries of the Roman Curia transmit their contributions directly to the General Secretariat of the Synod of Bishops.\n\n§2. The right of the faithful, individually or in association with others, to submit their contributions directly to the General Secretariat of the Synod, remains intact.\n\nArt. 8\n\nConvocation of a Pre-Synodal Meeting\n\n§1. According to the theme and the circumstances, the General Secretariat of the Synod may propose the convocation of a Pre-Synodal Meeting, with the participation of some members of the faithful chosen by the Secretariat, so that they too, in their diverse circumstances, may offer their contribution to the Synod Assembly.\n\nCertain others may also be invited.\n\n§2. Such a Meeting may be held at regional level, involving the Synods of Bishops of the Patriarchal Churches and Major Archbishoprics, the Councils of Hierarchs and the Assemblies of Hierarchs of the Churches sui iuris and the Episcopal Conferences of the territory concerned, as well as the respective International Meetings of Episcopal Conferences, so as to take account of the particular historical, cultural and ecclesial features of the various geographical areas.\n\nArt. 9\n\nInvolvement of Institutes of Higher Education\n\nInstitutes of Higher Education, especially those that possess special competence with regard to the theme of the Synod Assembly or specific questions related to it, may offer studies either on their own initiative or at the request of the Synods of Bishops of the Patriarchal Churches and Major Archbishoprics, of the Councils of Hierarchs and Assemblies of Hierarchs of the Churches sui iuris and of the Episcopal Conferences, or at the request of the General Secretariat of the Synod.\n\nThese studies may always be transmitted to the General Secretariat of the Synod.\n\nArt. 10\n\nConstitution of a Preparatory Commission\n\n§1. For further exploration of the theme and for the redaction of any documents that may be issued prior to the Synod Assembly, the General Secretariat of the Synod of Bishops may avail itself of a Preparatory Commission, made up of experts.\n\n§2. This Commission is appointed by the General Secretary of the Synod, who chairs it.\n\nIII. Discussion Phase of the Synod Assembly\n\nArt. 11\n\nPresident Delegate, Relator General and Special Secretary\n\nBefore the Synod Assembly begins, the Roman Pontiff appoints:\n\n1° one or more Presidents-Delegate, who preside over the Assembly in his name and with his authority;\n\n2° a Relator General, who coordinates the discussion on the theme of the Synod Assembly and the elaboration of any documents to be submitted to the Assembly;\n\n3° one or more Special Secretaries, who assist the Relator General in all his activities.\n\nArt. 12\n\nExperts, Auditors, Fraternal Delegates and Special Guests\n\n§1. The following may be invited to the Synod Assembly, without voting rights:\n\n1° Experts, who cooperate with the Special Secretary by virtue of their competence on the theme of the Synod Assembly, to whom may be added some Consultors of the General Secretariat;\n\n2° Auditors, who contribute to the work of the Assembly by virtue of their experience and knowledge.\n\n3° Fraternal Delegates, who represent the Churches and the Ecclesial Communities not yet in full communion with the Catholic Church.\n\n§2. In particular circumstances certain Special Guests may be designated, who are recognized as particular authorities on the theme of the Synod Assembly, without enjoying voting rights.\n\nArt. 13\n\nOpening and Closing of the Synod Assembly\n\nThe Synod Assembly begins and ends with a Mass celebrated by the Roman Pontiff, in which the members and the other participants in the Assembly take part according to their various circumstances.\n\nArt. 14\n\nGeneral Congregations and Meetings of Small Groups (circuli minores)\n\nThe Synod Assembly gathers in plenary sessions, called General Congregations, in which the members, the Experts, the Auditors, the Fraternal Delegates and the Special Guests take part, or else in meetings of Small Groups, in which the participants in the Assembly are grouped together according to the norms of particular law.\n\nArt. 15\n\nDiscussion of the Theme of the Synod Assembly\n\n§1. In the General Congregations the members make their interventions according to particular law.\n\n§2. Periodically, a free exchange of views takes place among the members on the matters under discussion.\n\n§3. The Auditors, Fraternal Delegates and Special Guests may also be invited to speak on the theme of the Synod Assembly.\n\nArt. 16\n\nThe Establishment of Study Commissions\n\nAccording to the theme and the circumstances and respecting particular law, some Study Commissions may be established, consisting of members and other participants in the Synod Assembly.\n\nArt. 17\n\nRedaction and Approval of the Final Document\n\n§1. The conclusions of the Assembly are brought together in a Final Document.\n\n§2. For the redaction of the Final Document, a special Commission is set up, consisting of the Relator General, who chairs the Commission, the General Secretary, the Special Secretary and some members elected by the Synod Assembly taking due account of the various regions, as well as others appointed by the Roman Pontiff.\n\n§3. The Final Document is submitted for the approval of the members, in accordance with particular law, with a view to obtaining moral unanimity insofar as this is possible.\n\nArt. 18\n\nDelivery of the Final Document to the Roman Pontiff\n\n§1. Once the approval of the members has been obtained, the Final Document of the Assembly is presented to the Roman Pontiff, who decides on its publication.\n\nIf it is expressly approved by the Roman Pontiff, the Final Document participates in the ordinary Magisterium of the Successor of Peter.\n\n§2. If the Roman Pontiff has granted deliberative power to the Synod Assembly, according to the norm of canon 343 of the Code of Canon Law, the Final Document participates in the ordinary Magisterium of the Successor of Peter once it has been ratified and promulgated by him.\n\nIn this case, the Final Document is published with the signature of the Roman Pontiff together with that of the members.\n\nIV. Implementation Phase of the Synod Assembly\n\nArt. 19\n\nReception and Implementation of the Conclusions of the Assembly\n\n§1. The diocesan or eparchial Bishops see to the reception and implementation of the conclusions of the Synod Assembly, once they have been accepted by the Roman Pontiff, with the help of the participatory bodies provided for by law.\n\n§2. The Synods of Bishops of the Patriarchal Churches and Major Archbishoprics, the Councils of Hierarchs and the Assemblies of Hierarchs of the Churches sui iuris and the Episcopal Conferences coordinate the implementation of the aforementioned conclusions in their territory, and to this end they may set up common initiatives.\n\nArt. 20\n\nDuties of the General Secretariat of the Synod\n\n§1. Together with the competent dicastery of the Roman Curia, as well as other dicasteries interested in various ways according to the theme and the circumstances, the General Secretariat of the Synod for its part promotes the implementation of the synodal recommendations approved by the Roman Pontiff.\n\n§2. The General Secretariat may commission studies and other suitable initiatives for this purpose.\n\n§3. In particular circumstances, the General Secretariat, by mandate of the Roman Pontiff, may issue documents regarding implementation, having heard the view of the competent dicastery.\n\nArt. 21\n\nThe Establishment of a Commission for Implementation\n\n§1. According to the theme and the circumstances, the General Secretariat of the Synod may have recourse to a Commission for implementation, consisting of experts.\n\n§2. The General Secretary of the Synod appoints its members, having heard the Head of the competent dicastery of the Roman Curia, and chairs it.\n\n§3. The Commission assists the General Secretariat in fulfilling the task outlined in art. 20 §1 by means of dedicated studies.\n\nV. General Secretariat of the Synod of Bishops\n\nArt. 22\n\nConstitution of the General Secretariat\n\n§1. The General Secretariat is a permanent institution at the service of the Synod of Bishops, directly subject to the Roman Pontiff.\n\n§2. It consists of the General Secretary, the Undersecretary, who assists the General Secretary in all his activities, the Ordinary Council, and also, if they have been established, the Councils mentioned in art. 25.\n\n§3. The General Secretary and the Undersecretary are appointed by the Roman Pontiff and are members of the Synod Assembly.\n\n§4. The General Secretariat avails itself of an appropriate number of officials and consultors for the performance of its duties.\n\nArt. 23\n\nDuties of the General Secretariat of the Synod of Bishops\n\n§1. The General Secretariat is has competence for the preparation and implementation of the Synod Assemblies, and also for other questions that the Roman Pontiff may wish to put before it for the good of the universal Church.\n\n§2. To this end, it cooperates with the Synods of Bishops of the Patriarchal Churches and Major Archbishoprics, the Councils of Hierarchs and the Assemblies of Hierarchs of the Churches sui iuris and the Episcopal Conferences, as well as the dicasteries of the Roman Curia.\n\nArt. 24\n\nThe Ordinary Council of the General Secretariat\n\n§1. The Ordinary Council of the General Secretariat is competent for the preparation and implementation of the Ordinary General Assembly.\n\n§2. It consists for the most part of diocesan Bishops, elected by the Ordinary General Assembly to represent the different geographical areas according to the norm of particular law, among whom is one of the Heads or Eparchial Bishops of the Eastern Catholic Churches; it also includes the Head of the dicastery of the Roman Curia that has competence for the theme of the Synod established by the Roman Pontiff as well as certain Bishops appointed by the Roman Pontiff.\n\n§3. The members of the Ordinary Council take up office at the conclusion of the Ordinary General Assembly that elects them, they are members of the following Ordinary General Assembly and their mandate ceases at the conclusion of the latter.\n\nArt. 25\n\nThe Other Councils of the General Secretariat\n\n§1. The Councils of the General Secretariat for the preparation of the Extraordinary General Assembly and of the Special Assembly consist of members appointed by the Roman Pontiff.\n\n§2. The members of these Councils take part in the Synod Assembly according to particular law and their mandate ceases at the conclusion of the latter.\n\n§3. The Councils of the General Secretariat for the implementation of the Extraordinary General Assembly and the Special Assembly consist largely of members elected by the Synod Assembly according to the norm of particular law, but with the addition of further members appointed by the Roman Pontiff.\n\n§4. Such Councils remain in office for five years from the closure of the Synod Assembly, unless the Roman Pontiff disposes otherwise.\n\nFinal Provisions\n\nArt. 26\n\nIn accordance with the spirit and the norms of the present Apostolic Constitution, the General Secretariat of the Synod of Bishops will issue an Instruction on the conduct of the Synodal Assemblies and on the activity of the General Secretariat of the Synod of Bishops, and regulations for each Synod Assembly.\n\nArt. 27\n\nIn the spirit of canon 20 of the Code of Canon Law and canon 1502 §2 of the Code of Canons of the Eastern Churches, upon promulgation and publication of the present Apostolic Constitution, all contrary provisions are duly abrogated, especially the following:\n\n1. those canons of the Code of Canon Law and the Code of Canons of the Eastern Churches that, in whole or in part, directly contradict any article of the present Apostolic Constitution;\n\n2. the articles of the Motu Proprio Apostolica Sollicitudo of Paul VI of 15 September 1965;\n\n3. The Ordo Synodi Episcoporum of 29 September 2006, including the Adnexum de modo procedendi in Circulis minoribus.\n\nI establish that what has been set forth in this Apostolic Constitution is fully effective from the day of its publication in L’Osservatore Romano, anything to the contrary notwithstanding, even if worthy of special mention, and that it be published in the official Commentary Acta Apostolicae Sedis.\n\nI invite everyone to receive the provisions of this Apostolic Constitution readily and wholeheartedly, through the help of the Virgin Mary, Queen of Apostles and Mother of the Church.\n\nGiven in Rome, at Saint Peter’s, on 15 September 2018, the sixth year of my Pontificate.\n\nFranciscus\n\n[1] Cf. Second Vatican Ecumenical Council, Decree on the Pastoral Office of Bishops Christus Dominus (28 October 1965), 5.\n\n[2] Ibid.; cf. Saint John Paul II, Post-Synodal Apostolic Exhortation Pastores Gregis (16 October 2003), 58.\n\n[3] Apostolic Exhortation Evangelii Gaudium (24 November 2013), 1.\n\n[4] Ibid., 25.\n\n[5] Ibid., 27.\n\n[6] Second Vatican Ecumenical Council, Decree on the Missionary Activity of the Church Ad Gentes (7 October 1965), 29; cf. ID., Dogmatic Constitution on the Church Lumen Gentium (21 November 1964), 23.\n\n[7] Lumen Gentium, 18.\n\n[8] Cf. ibid., 21-22; Christus Dominus, 4.\n\n[9] Cf. Lumen Gentium, 23; Christus Dominus, 3.\n\n[10] Cf. Lumen Gentium, 22; Christus Dominus, 4; Codex Iuris Canonici (25 January 1983), can. 337, §§1-2; Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium (18 October 1990), can. 50, §§1-2.\n\n[11] Cf. Codex Iuris Canonici, can. 337, §3; Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can. 50, §3.\n\n[12] No. I.\n\n[13] Cf. ibid., II.\n\n[14] Ibid., Preamble.\n\n[15] Cf. Codex Iuris Canonici, can. 342-348; Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can. 46.\n\n[16] Homily at the Mass for the Closing of the VI Ordinary General Assembly of the Synod of Bishops (29 October 1983).\n\n[17] Address to Members of the XIII Ordinary Council of the General Secretariat of the Synod of Bishops (13 June 2013).\n\n[18] Lumen Gentium, 25.\n\n[19] Post-Synodal Apostolic Exhortation Pastores Gregis, 28.\n\n[20] Apostolic Exhortation Evangelii Gaudium, 119.\n\n[21] Lumen Gentium, 12.\n\n[22] Address to the Participants in the Symposium for New Bishops promoted by the Congregation for Bishops and by the Congregation for Eastern Churches (19 September 2013). Cf. Evangelii Gaudium, 31.\n\n[23] Address at the Vigil of Prayer in preparation for the Synod on the Family (4 October 2014).\n\n[24] Address on the Fiftieth Anniversary of the Synod of Bishops (17 October 2015).\n\n[25] Ibid.\n\n[26] Post-Synodal Apostolic Exhortation Pastores Gregis, 58.\n\n[27] Address on the Fiftieth Anniversary of the Synod of Bishops. Cf. Evangelii Gaudium, 31.\n\n[28] Address on the Fiftieth Anniversary of the Synod of Bishops.\n\n[29] Post-Synodal Apostolic Exhortation Pastores Gregis, 58.\n\n[30] John Paul II, Address to the Council of the General Secretariat of the Synod of Bishops (30 April 1983).\n\n[31] Closing Address of the XIV Ordinary General Assembly of the Synod of Bishops (24 October 2015).\n\n[32] Paul VI, Address for the start of the sessions of the I Ordinary General Assembly of the Synod of Bishops (30 September 1967).\n\n[33] Cf. Codex Iuris Canonici, can. 339, §2; Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can. 52, §2.\n\n[34] Cf. Codex Iuris Canonici, can. 346.\n\n[35] Address on the Fiftieth Anniversary of the Synod of Bishops.\n\n[36] Cf. Lumen Gentium, 22.\n\n[37] Ibid.\n\n[38] Codex Iuris Canonici, can. 333, §2; cf. Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can. 45, §2; Pastores Gregis, 58.\n\n[39] Letter to the General Secretary of the Synod of Bishops on the occasion of the elevation of the Undersecretary to the episcopal dignity (1 April 2014).\n\n[40] Evangelii Gaudium, 32.\n\n[41] Encyclical Letter Ut Unum Sint (25 May 1995), 95.\n\nCopyright © Dicastery for Communication\n\nThe Holy See\n\nThe Holy See","witnesses":[{"sourceUrl":"https://www.vatican.va/content/francesco/en/apost_constitutions/documents/papa-francesco_costituzione-ap_20180915_episcopalis-communio.html","sha256":"b7efe2900b1e80b72771c2c0694150d8bc3b45c4e8efc507d58978ffc7f73cab","localUrl":"assets/docs/magisterium/source-corpus/papa-francesco-costituzione-ap-20180915-episcopalis-communio-fb28c8abaa/en.html","textUrl":"assets/docs/magisterium/source-corpus/papa-francesco-costituzione-ap-20180915-episcopalis-communio-fb28c8abaa/en.txt"}]},"es":{"code":"es","label":"Español","contentFormat":"plain-text","text":"Episcopalis communio, sobre el Sínodo de los Obispos (15 de septiembre de 2018)\n\nLa Santa Sede\n\nespañol\n\nFrançais\n\nEnglish\n\nItaliano\n\nPortuguês\n\nEspañol\n\nDeutsch\n\nPolski\n\nالعربيّة\n\n中文\n\nLatine\n\n×\n\nLa Santa Sede\n\nMagisterium\n\nCalendario\n\nCelebraciones Litúrgicas\n\nBilletes Audiencias y Celebraciones papales\n\nSumos Pontífices\n\nColegio Cardenalicio\n\nCuria Romana y otras organizaciones\n\nSínodo\n\nOficina de Prensa\n\nVatican News\n\nL'Osservatore Romano\n\nFrancisco\n\nConstituciones Apostólicas\n\nA\n\nA\n\nA\n\nGeneración de PDF en curso.....\n\nDE\n\n- EN\n\n- ES\n\n- FR\n\n- IT\n\n- PL\n\n- PT\n\nFRANCISCO\n\nCONSTITUCIÓN APOSTÓLICA\n\nEPISCOPALIS COMMUNIO\n\nSOBRE EL SÍNODO DE LOS OBISPOS\n\n1. La comunión episcopal (Episcopalis communio), con Pedro y bajo Pedro, se manifiesta de forma peculiar en el Sínodo de los Obispos, que, instituido por Pablo VI el 15 de septiembre de 1965, constituye una de las herencias más valiosas del Concilio Vaticano II[1]. Desde entonces, el Sínodo, nuevo en su institución pero antiquísimo en su inspiración, colabora eficazmente con el Romano Pontífice, según las formas por él mismo establecidas, en las cuestiones de mayor importancia, es decir aquellas que requieren especial ciencia y prudencia para el bien de toda la Iglesia. De tal manera, el Sínodo de los Obispos, «que obra en nombre de todo el episcopado católico, manifiesta, al mismo tiempo, que todos los Obispos en comunión jerárquica son partícipes de la solicitud de toda la Iglesia»[2].\n\nDurante más de cincuenta años, las Asambleas del Sínodo se han revelado como un instrumento válido de conocimiento recíproco entre los Obispos, oración común, debate leal, profundización de la doctrina cristiana, reforma de las estructuras eclesiásticas, promoción de la actividad pastoral en todo el mundo. De esta manera, tales asambleas no se han configurado solamente como un lugar privilegiado de interpretación y recepción del rico magisterio conciliar, sino que han contribuido también a dar un notable impulso al magisterio pontificio posterior.\n\nTambién hoy, en un momento histórico en el que la Iglesia se adentra en «una nueva etapa evangelizadora»[3], que le pide constituirse «en todas las regiones de la tierra en un “estado permanente de misión”»[4], el Sínodo de los Obispos está llamado, como cualquier otra institución eclesiástica, a convertirse cada vez más en «cauce adecuado para la evangelización del mundo actual más que para la autopreservación»[5]. Sobre todo, como ya deseaba el Concilio, es necesario que el Sínodo, consciente de que pertenece, ante todo, «al cuerpo de los Obispos la preocupación de anunciar el Evangelio en todo el mundo», se comprometa a promover con especial cuidado «la actividad misionera, deber supremo y santísimo de la Iglesia»[6].\n\n2. De modo providencial, la institución del Sínodo de los Obispos se llevó a cabo en el contexto de la última Asamblea ecuménica. De hecho, el Concilio Vaticano II, «siguiendo las huellas del Concilio Vaticano I»[7] y en el surco de la genuina tradición eclesial, ha profundizado la doctrina sobre el orden episcopal, concentrándose de forma particular en su naturaleza sacramental y colegial[8]. Se ha visto así definitivamente claro que cada Obispo posee simultánea e inseparablemente la responsabilidad por la Iglesia particular confiada a sus cuidados pastorales y la preocupación por la Iglesia universal[9]\n\nEsta preocupación, que expresa la dimensión supradiocesana del munus episcopal, se realiza de forma solemne en la venerada institución del Concilio ecuménico y se expresa también en la acción conjunta de los Obispos dispersos por el mundo, promovida o libremente aceptada como tal por el Romano Pontífice[10]. Además, no se puede olvidar que concierne a este último, según las necesidades del Pueblo de Dios, determinar y promover los modos según los cuales el Colegio de los Obispos haya de ejercer su propia autoridad sobre la Iglesia universal[11].\n\nDurante el debate conciliar, a la vez que fue madurando la doctrina sobre la colegialidad episcopal, también surgió en varias ocasiones la petición de asociar algunos Obispos al ministerio universal del Romano Pontífice, en forma de un organismo central permanente, externo a los dicasterios de la Curia romana, que fuera capaz de manifestar, más allá también de la forma solemne y extraordinaria del Concilio ecuménico, la solicitud del Colegio episcopal por las necesidades del Pueblo de Dios y la comunión entre todas las Iglesias.\n\n3. Acogiendo esas peticiones, el 14 de septiembre de 1965, Pablo VI anunció a los Padres conciliares, reunidos para la sesión de apertura del cuarto periodo del Concilio ecuménico, la decisión de instituir de propia iniciativa y con su potestad un organismo denominado Sínodo de los Obispos, que «compuesto de Prelados, nombrados por la mayor parte de las Conferencias Episcopales, con Nuestra aprobación, será convocado, según las necesidades de la Iglesia, por el Romano Pontífice, para su consulta y colaboración, cuando, por el bien general de la Iglesia, esto le parezca oportuno».\n\nEn el motu proprio Apostolica sollicitudo, promulgado al día siguiente, el mismo Pontífice instituía el Sínodo de los Obispos, afirmando que este, «por medio del cual los Obispos elegidos de las diversas partes del mundo prestan una ayuda más eficaz al Pastor Supremo de la Iglesia, se constituye de tal forma que sea: a) un instituto eclesiástico central; b) que represente a todo el episcopado católico; c) perpetuo por su naturaleza, y d) en cuanto a la estructura, desempeñe su función en tiempo determinado y según la ocasión»[12].\n\nEl Sínodo de los Obispos, que en el nombre se remitía simbólicamente a la antigua y riquísima tradición sinodal de la Iglesia, tenida en gran estima sobre todo en las Iglesias de Oriente, tendría normalmente función consultiva, ofreciendo al Romano Pontífice, bajo el impulso del Espíritu Santo, informaciones y consejos sobre las distintas cuestiones eclesiales. Al mismo tiempo, el Sínodo podría gozar también de potestad deliberativa cuando el Romano Pontífice se lo concediese[13].\n\n4. Pablo VI, en el acto de instituir el Sínodo como «consejo especial de Obispos», afirmaba ser consciente de que, «como todas las instituciones humanas, se podrá ir perfeccionando con el pasar del tiempo»[14]. A su desarrollo posterior han contribuido, por un lado, la progresiva recepción de la fecunda doctrina conciliar sobre la colegialidad episcopal y, por otro, la experiencia de las numerosas asambleas sinodales celebradas en la Urbe a partir de 1967, año en el que se publicaba también un específico Ordo Synodi Episcoporum.\n\nEl Sínodo de los Obispos, después de la promulgación del Código de derecho canónico y del Código de los cánones de las Iglesias orientales, en el que ha sido integrado en el derecho universal[15], ha seguido desarrollándose gradualmente hasta la última edición del Ordo Synodi, promulgada por Benedicto XVI el 29 de septiembre de 2006. De modo particular fue constituida, y poco a poco reforzada en sus propias funciones, la secretaría general del Sínodo de los Obispos, compuesta por el secretario general y por un consejo especial de Obispos, para que se pudiera asegurar mejor la estabilidad que es constitutiva del Sínodo en el tiempo transcurrido entre las distintas asambleas sinodales.\n\nEn estos años, constatando la eficacia de la acción sinodal en las cuestiones que requieren una actuación oportuna y concorde de los pastores de la Iglesia, ha crecido el deseo de que el Sínodo se convierta cada vez más en una manifestación peculiar y en una aplicación efectiva de la solicitud de los Obispos por todas las Iglesias. El mismo Juan Pablo II afirmó que «quizá este instrumento podrá ser todavía mejorado. Quizá la responsabilidad pastoral colegial puede expresarse en el Sínodo de manera aún más plena»[16].\n\n5. Por tales razones, desde el comienzo de mi ministerio petrino me he ocupado con especial atención del Sínodo de los Obispos, confiando en que se podrá llegar a «desarrollos ulteriores para favorecer aún más el diálogo y la colaboración entre los Obispos; y entre ellos y el Obispo de Roma»[17]. Para animar esta obra de renovación se necesita la firme convicción de que todos los Pastores están constituidos para el servicio del Pueblo santo de Dios, al que ellos mismos pertenecen en virtud del sacramento del bautismo.\n\nEs verdad que, como afirma el Concilio Vaticano II, «los Obispos, cuando enseñan en comunión con el Romano Pontífice, deben ser respetados por todos como testigos de la verdad divina y católica; los fieles, por su parte, en materia de fe y costumbres, deben aceptar el juicio de su Obispo, dado en nombre de Cristo, y deben adherirse a él con religioso asentimiento del espíritu»[18]. Pero también es verdad que «la vida de la Iglesia y la vida en la Iglesia es una condición para el ejercicio de su misión de enseñar»[19].\n\nAsí pues el Obispo es al mismo tiempo maestro y discípulo. Él es maestro cuando, dotado de una especial asistencia del Espíritu Santo, anuncia a los fieles la Palabra de la verdad en nombre de Cristo cabeza y pastor. Pero él también es discípulo cuando, sabiendo que el Espíritu ha sido dado a todo bautizado, se pone en escucha de la voz de Cristo que habla a través de todo el Pueblo de Dios, haciéndolo «infalible “in credendo”»[20]. De hecho, «la totalidad de los fieles, que tienen la unción del Santo (cf. 1 Jn 2, 20 y 27), no puede equivocarse cuando cree, y esta prerrogativa peculiar suya la manifiesta mediante el sentido sobrenatural de la fe de todo el pueblo cuando “desde los Obispos hasta los últimos fieles laicos” presta su consentimiento universal en las cosas de fe y costumbres»[21]. El Obispo, por esto, está llamado a la vez a «caminar delante, indicando el camino, indicando la vía; caminar en medio, para reforzarlo en la unidad; caminar detrás, para que ninguno se quede rezagado, pero, sobre todo, para seguir el olfato que tiene el Pueblo de Dios para hallar nuevos caminos. Un obispo que vive en medio de sus fieles tiene los oídos abiertos para escuchar “lo que el Espíritu dice a las Iglesias” (Ap 2, 7) y la “voz de las ovejas”, también a través de los organismos diocesanos que tienen la tarea de aconsejar al Obispo, promoviendo un diálogo leal y constructivo»[22].\n\n6. También el Sínodo de los Obispos debe convertirse cada vez más en un instrumento privilegiado para escuchar al Pueblo de Dios: «Pidamos ante todo al Espíritu Santo, para los padres sinodales, el don de la escucha: escucha de Dios, hasta escuchar con Él el clamor del pueblo; escucha del pueblo, hasta respirar en él la voluntad a la que Dios nos llama»[23].\n\nPor tanto, aunque en su composición se configure como un organismo esencialmente episcopal, el Sínodo no vive separado del resto de los fieles. Al contrario, es un instrumento apto para dar voz a todo el Pueblo de Dios precisamente por medio de los Obispos, constituidos por Dios «auténticos custodios, intérpretes y testimonios de la fe de toda la Iglesia»[24], mostrándose de Asamblea en Asamblea como una expresión elocuente de la sinodalidad en cuanto «dimensión constitutiva de la Iglesia»[25].\n\nAsí pues, como afirmó Juan Pablo II, «cada Asamblea General del Sínodo de los Obispos es una experiencia eclesial intensa, aunque sigue siendo perfectible en lo que se refiere a las modalidades de sus procedimientos. Los Obispos reunidos en el Sínodo representan, ante todo, a sus propias Iglesias, pero tienen presente también la aportación de las Conferencias episcopales que los han designado y son portadores de su parecer sobre las cuestiones a tratar. Expresan así el voto del Cuerpo jerárquico de la Iglesia y, en cierto modo, el del pueblo cristiano, del cual son sus pastores»[26].\n\n7. La historia de la Iglesia testimonia ampliamente la importancia del proceso consultivo, para conocer el parecer de los pastores y de los fieles en lo que se refiere al bien de la Iglesia. Por eso es de gran importancia que, también en la preparación de las Asambleas sinodales, se cuide con especial atención la consulta de todas las Iglesias particulares. En esta primera fase, los Obispos, siguiendo las indicaciones de la Secretaría General del Sínodo, someten las cuestiones a tratar en la Asamblea sinodal a los Presbíteros, a los Diáconos y a los fieles laicos de sus Iglesias, tanto individualmente como asociados, sin descuidar las preciosas aportaciones que pueden venir de los consagrados y consagradas. Sobre todo, se revela fundamental la aportación de los organismos de participación de la Iglesia particular, especialmente el Consejo presbiteral y el Consejo pastoral, a partir de los cuales ciertamente «puede comenzar a tomar forma una Iglesia sinodal»[27].\n\nDurante la celebración de toda Asamblea sinodal, la consulta de los fieles deja paso al discernimiento de los pastores designados expresamente, unidos en la búsqueda de un consenso que brota no de lógicas humanas, sino de la obediencia común al Espíritu de Cristo. Atentos al sensus fidei del Pueblo de Dios —«que deben saber distinguir atentamente de los flujos muchas veces cambiantes de la opinión pública»[28]—, los miembros de la Asamblea ofrecen su parecer al Romano Pontífice, para que le ayude en su ministerio de Pastor universal de la Iglesia. En esa perspectiva, el hecho de que «el Sínodo tenga normalmente solo una función consultiva no disminuye su importancia. En efecto, en la Iglesia, el objetivo de cualquier órgano colegial, sea consultivo o deliberativo, es siempre la búsqueda de la verdad o del bien de la Iglesia. Además, cuando se trata de verificar la fe misma, el consensus Ecclesiae no se da por el cómputo de los votos, sino que es el resultado de la acción del Espíritu, alma de la única Iglesia de Cristo»[29]. Por tanto, el voto de los Padres sinodales, «—si es moralmente unánime— comporta un peso eclesial peculiar que supera el aspecto simplemente formal del voto consultivo»[30].\n\nPor último, a la celebración de la Asamblea del Sínodo le debe seguir la fase de su implementación, con el fin de dar inicio en todas las Iglesias particulares a la recepción de las conclusiones sinodales, aceptadas por el Romano Pontífice en la modalidad que él juzgue más conveniente. Es necesario al respecto tener bien claro que «las culturas son muy diferentes entre sí y todo principio general […] necesita ser inculturado si quiere ser observado y aplicado»[31]. De ese modo, se muestra cómo el proceso sinodal tiene su punto de partida y también su punto de llegada en el Pueblo de Dios, sobre el que deben derramarse los dones de gracia derramados por el Espíritu Santo a través de la reunión en asamblea de los Pastores.\n\n8. El Sínodo de los Obispos, que de alguna manera retrata la imagen y refleja «el espíritu y el método» del Concilio ecuménico[32], está compuesto por Obispos. Sin embargo, como ya ocurrió en el Concilio[33], pueden ser también llamados a la Asamblea del Sínodo otros que no hayan recibido el munus episcopal, cuyo rol viene determinado en cada ocasión por el Romano Pontífice.\n\nEn esta última cuestión, es necesario considerar de manera especial la aportación que pueden dar los miembros de Institutos de vida consagrada y de las Sociedades de vida apostólica.\n\nEn la Asamblea del Sínodo, además de los Miembros pueden participar, en calidad de invitados y sin derecho de voto, Expertos (Periti), que cooperan en la redacción de los documentos; Auditores (Auditores), que poseen una competencia particular sobre las cuestiones a tratar; Delegados Fraternos (Delegati Fraterni), pertenecientes a Iglesias y Comunidades eclesiales que todavía no están en plena comunión con la Iglesia católica. También se pueden añadir algunos Invitados Especiales (Invitati Speciales), designados en virtud de su reconocida autoridad.\n\nEl Sínodo de los Obispos se reúne en distintos tipos de Asamblea[34]. Si las circunstancias lo sugieren, la misma Asamblea del Sínodo puede desarrollarse en varios períodos distintos. Cada Asamblea, independientemente de su modalidad de desarrollo, es un momento importante para escuchar comunitariamente lo que el Espíritu Santo «dice a las Iglesias» (Ap 2, 7). Por esto es necesario que, a lo largo de los trabajos sinodales, reciban particular relieve las celebraciones litúrgicas y otras formas de oración comunitaria, para invocar sobre los miembros de la Asamblea el don del discernimiento y de la concordia. También es oportuno que, según la antigua tradición sinodal, el libro de los Evangelios sea solemnemente entronizado al comienzo de cada jornada, para que a todos los participantes se les recuerde también de manera simbólica la necesidad de ser dóciles a la Palabra divina, que es «Palabra de verdad» (Col 1, 5).\n\n9. La Secretaría General del Sínodo de los Obispos —compuesta por el Secretario General, que la preside, el Subsecretario, que asiste al Secretario general en todas sus funciones, y por algunos Consejos especiales de Obispos— se ocupa principalmente de cumplimentar todo lo relativo a la Asamblea sinodal ya celebrada y de la que está por celebrar. En la fase que precede a la Asamblea, contribuye a especificar los temas que, de entre los propuestos por el Episcopado, se discutirán en la Asamblea del Sínodo; a su exacta determinación en relación con las necesidades del Pueblo de Dios; al comienzo del proceso de consulta y a la elaboración de los documentos preparatorios redactados sobre la base de los resultados de la consulta. En cambio, en la fase posterior a la Asamblea, promueve por su parte la aplicación de las directrices sinodales aprobadas por el Romano Pontífice, junto al Dicasterio competente de la Curia Romana.\n\nEntre los Consejos que constituyen la Secretaría General, y que le confieren una estructura peculiar propia, se debe enumerar en primer lugar el Consejo Ordinario, en su mayor parte por los Obispos diocesanos elegidos por los Padres de la Asamblea General Ordinaria. Desde que en 1971 fuera instituido para la preparación y realización de la Asamblea General Ordinaria, ha demostrado ampliamente su utilidad, respondiendo en cierta manera al deseo de aquellos Padres conciliares que pedían la cooptación de algunos Obispos, dedicados al ministerio pastoral en las diferentes regiones del mundo, como cooperadores estables del Romano Pontífice en su ministerio de Pastor universal. Además del Consejo Ordinario, y dentro de la Secretaría General, se pueden constituir también otros Consejos para la preparación y realización de las Asambleas sinodales distintas de la Asamblea General Ordinaria.\n\nAl mismo tiempo, la Secretaría General está a disposición del Romano Pontífice en todas las cuestiones que le querrá encargar, para poder beneficiarse del consejo seguro de Obispos que están cotidianamente en contacto con el Pueblo de Dios, también fuera de las convocatorias sinodales.\n\n10. Gracias al Sínodo de los Obispos se mostrará también de manera más clara que, en la Iglesia de Cristo, hay una profunda comunión tanto entre los Pastores y los fieles, siendo cada ministro ordenado un bautizado entre los bautizados, constituido por Dios para apacentar su rebaño, como entre los Obispos y el Romano Pontífice, siendo el Papa un «obispo entre los Obispos, llamado a la vez —como Sucesor del apóstol Pedro— a guiar a la Iglesia de Roma, que preside en la caridad a todas las Iglesias»[35]. Esto impide que ninguna realidad pueda subsistir sin la otra.\n\nEn particular, el Colegio episcopal no existe nunca sin su Cabeza[36]; pero también el Obispo de Roma, que posee «en la Iglesia, [...] la potestad plena, suprema y universal, que puede ejercer siempre con entera libertad»[37], «se halla siempre unido por la comunión con los demás Obispos e incluso con toda la Iglesia»[38]. A este respecto, «no cabe duda de que el Obispo de Roma necesita de la presencia de sus hermanos en el episcopado, de su consejo y de su prudencia y experiencia. El sucesor de Pedro debe proclamar a todos quién es “el Cristo, el Hijo del Dios vivo” pero, al mismo tiempo, debe prestar atención a lo que el Espíritu Santo suscita en los labios de quienes, acogiendo la palabra de Jesús que declara: “Tú eres Pedro…” (cf. Mt 16, 16-18), participan a pleno título en el Colegio apostólico»[39].\n\nConfío también en que, precisamente animando una «conversión del papado […] que lo vuelva más fiel al sentido que Jesucristo quiso darle y a las necesidades actuales de la evangelización»[40], la actividad del Sínodo de los Obispos podrá a su manera contribuir al restablecimiento de la unidad entre todos los cristianos, según la voluntad del Señor (cf. Jn 17, 21). Así de esta manera, ayudará a la Iglesia católica, según el deseo formulado hace años por Juan Pablo II, a «encontrar una forma de ejercicio del primado que, sin renunciar de ningún modo a lo esencial de su misión, se abra a una situación nueva»[41] [41].\n\nDe acuerdo con el canon 342 del CIC, y teniendo en cuenta lo considerado hasta aquí, dispongo y establezco cuanto sigue.\n\nI. Asambleas del Sínodo\n\nArt. 1\n\nPresidencia y tipología de las Asambleas del Sínodo\n\n§ 1. El Sínodo de los Obispos está directamente sometido al Romano Pontífice, que es el presidente.\n\n§ 2. El mismo se reúne:\n\n1° en Asamblea General Ordinaria, si se tratan materias que conciernen al bien de la Iglesia universal;\n\n2° en Asamblea General Extraordinaria, si las materias a tratar, que conciernen al bien de la Iglesia universal, exigen una consideración urgente;\n\n3° en Asamblea Especial, si se tratan materias que conciernen principalmente una o más zonas geográficas determinadas.\n\n§ 3. Si lo considera oportuno, particularmente por razones de naturaleza ecuménica, el Romano Pontífice puede convocar una Asamblea sinodal según otras modalidades establecidas por él mismo.\n\nArt. 2\n\nMiembros y otros participantes en las Asambleas del Sínodo\n\n§ 1. Los Miembros de las Asambleas del Sínodo son los previstos por el can. 346 del CIC.\n\n§ 2. Según el tema y las circunstancias, pueden ser llamados también a la Asamblea del Sínodo otros que no estén investidos del munus episcopal, cuyo rol vendrá determinado en cada ocasión por el Romano Pontífice.\n\n§ 3. La designación de los Miembros y de los demás participantes en cada Asamblea se realizará con arreglo a la norma del derecho peculiar.\n\nArt. 3\n\nPeriodos de la Asamblea del Sínodo\n\n§ 1. Según el tema y las circunstancias, la Asamblea del Sínodo puede celebrarse en varios períodos diferentes a discreción del Romano Pontífice.\n\n§ 2. En el tiempo que transcurre entre los diversos períodos, la Secretaría General del Sínodo de los Obispos, junto al Relator General y al Secretario Especial de la Asamblea, tiene la tarea de promover el desarrollo de la reflexión sobre el tema o sobre algunos aspectos de particular relieve surgidos en los trabajos de la asamblea.\n\n§ 3. Los Miembros y los demás participantes permanecen en el cargo ininterrumpidamente hasta la disolución de la Asamblea del Sínodo.\n\nArt. 4\n\nFases de la Asamblea del Sínodo\n\nCada Asamblea del Sínodo se desarrolla según fases sucesivas: la fase preparatoria, la fase celebrativa y la fase de implementación.\n\nII. Fase preparatoria de la Asamblea del Sínodo\n\nArt. 5\n\nInicio y finalidad de la fase preparatoria\n\n§ 1. La fase preparatoria inicia cuando el Romano Pontífice convoca la Asamblea del Sínodo, asignándole uno o más temas.\n\n§ 2. Coordinada por la Secretaría General del Sínodo, la fase preparatoria tiene como finalidad la consulta del Pueblo de Dios sobre el tema de la Asamblea del Sínodo.\n\nArt. 6\n\nConsulta del Pueblo de Dios\n\n§ 1. La consulta del Pueblo de Dios se realiza en las Iglesias particulares, por medio de los Sínodos de los Obispos de las Iglesias patriarcales y arzobispales mayores, de los Consejos de los Jerarcas y de las Asambleas de los Jerarcas de las Iglesias sui iuris y de las Conferencias Episcopales.\n\nEn cada Iglesia particular los Obispos realizan la consulta del Pueblo de Dios sirviéndose de los Organismos de participación previstos por el derecho, sin excluir cualquier otra modalidad que juzguen oportuna.\n\n§ 2. Las Uniones, las Federaciones y las Conferencias masculinas y femeninas de los Institutos de Vida Consagrada y de las Sociedades de Vida Apostólica consultan a los Superiores Mayores, que a su vez pueden interpelar a los propios Consejos y también otros Miembros de los mencionados Institutos y Sociedades.\n\n§ 3. De la misma manera también las Asociaciones de fieles reconocidas por la Santa Sede consultan a sus Miembros.\n\n§ 4. Los Dicasterios de la Curia Romana ofrecen su aportación teniendo en cuentas las respectivas competencias específicas.\n\n§ 5. La Secretaría General del Sínodo puede señalar también otras formas de consultar al Pueblo de Dios.\n\nArt. 7\n\nTransmisión de las contribuciones preparatorias a la Secretaría General del Sínodo\n\n§ 1. Cada Iglesia particular envía la propia aportación al Sínodo de los Obispos de las Iglesias patriarcales y arzobispales mayores, o al Consejo de los Jerarcas o a la Asamblea de los Jerarcas de las Iglesias sui iuris, o a la Conferencia Episcopal del propio territorio. Dichos organismos, a su vez, transmiten una síntesis de los textos recibidos a la Secretaría General del Sínodo.\n\nDel mismo modo lo hacen la Unión de los Superiores Generales y la Unión Internacional de las Superioras Generales con las aportaciones elaboradas por los Institutos de Vida Consagrada y de las Sociedades de Vida Apostólica.\n\nLos Dicasterios de la Curia Romana transmiten directamente su aportación a la Secretaría General del Sínodo de los Obispos.\n\n§ 2. Permanece íntegro el derecho de los fieles, singularmente o asociados, de enviar directamente su aportación a la Secretaría General del Sínodo.\n\nArt. 8\n\nConvocatoria de una Reunión presinodal\n\n§ 1. Según el tema y las circunstancias, la Secretaría General del Sínodo puede promover la convocatoria de una Reunión presinodal con la participación de algunos fieles designados por ella, para que ellos también, en la diversidad de sus condiciones, ofrezcan a la Asamblea del Sínodo su aportación.\n\nTambién otros pueden ser invitados.\n\n§ 2. Dicha Reunión puede celebrarse también a nivel regional, implicando si es necesario a los Sínodos de los Obispos de las Iglesias patriarcales y arzobispales mayores, los Consejos de los Jerarcas y de las Asambleas de los Jerarcas de las Iglesias sui iuris y las Conferencias Episcopales del territorio correspondiente, y las relativas Reuniones Internacionales de Conferencias Episcopales, con el fin de tener en cuenta las peculiaridades históricas, culturales y eclesiales de las diferentes áreas geográficas.\n\nArt. 9\n\nImplicación de los Institutos de Estudios Superiores\n\nLos Institutos de Estudios Superiores, sobre todo lo que poseen una competencia especial sobre el tema de la Asamblea del Sínodo o sobre cuestiones específicas relacionadas con él, pueden ofrecer estudios, de propia iniciativa o a petición de los Sínodos de los Obispos de las Iglesias patriarcales y arzobispales mayores, de los Consejos de los Jerarcas y de las Asambleas de los Jerarcas de las Iglesias sui iuris y de las Conferencias Episcopales, o a petición de la Secretaría General del Sínodo. Tales estudios pueden ser siempre transmitidos a la Secretaría General del Sínodo.\n\nArt. 10\n\nConstitución de una Comisión preparatoria\n\n§ 1. Para la profundización del tema y la redacción de eventuales Documentos previos a la Asamblea del Sínodo, la Secretaría General del Sínodo de los Obispos puede servirse de una Comisión preparatoria, formada por expertos.\n\n§ 2. Dicha Comisión es nombrada por el Secretario General del Sínodo, que la preside.\n\nIII. Fase celebrativa de la Asamblea del Sínodo\n\nArt. 11\n\nPresidente Delegado, Relator General y Secretario Especial\n\nAntes de que inicie la Asamblea del Sínodo el Romano Pontífice nombra:\n\n1° uno o más Presidentes Delegados, que presiden la Asamblea en su nombre y con su autoridad;\n\n2° un Relator General, que coordina la discusión sobre el tema de la Asamblea del Sínodo y la elaboración de eventuales documentos para someter a la misma Asamblea;\n\n3° uno o más Secretarios Especiales, que asisten al Relator General en todas sus funciones.\n\nArt. 12\n\nExpertos, Auditores, Delegados Fraternos e Invitados especiales\n\n§ 1. A la Asamblea del Sínodo pueden ser invitados, sin derecho a voto:\n\n1° expertos, que cooperan con el Secretario Especial en razón de su competencia sobre el tema de la Asamblea del Sínodo, a los cuales se pueden añadir algunos Consultores de la Secretaría General;\n\n2° auditores, que contribuyen a los trabajos de la asamblea en virtud de su experiencia y conocimiento;\n\n3° Delegados Fraternos, que representan a las Iglesias y a las Comunidades eclesiales que todavía no están en plena comunión con la Iglesia católica.\n\n§ 2. En determinadas circunstancias puede ser designados, sin derecho a voto, algunos Invitados Especiales, a quienes se reconoce una particular autoridad en referencia al tema de la Asamblea del Sínodo.\n\nArt. 13\n\nInicio y conclusión de la Asamblea del Sínodo\n\nLa Asamblea del Sínodo inicia y se concluye con la celebración de la Eucaristía presidida por el Romano Pontífice, en la que los Miembros y los otros participantes de la Asamblea participan en la diversidad de sus condiciones.\n\nArt. 14\n\nCongregaciones Generales y Sesiones de los Círculos menores\n\nLa Asamblea del Sínodo se reúnen en sesiones plenarias, llamadas Congregaciones Generales, en las cuales participan los Miembros, los Expertos, los Auditores, los Delegados Fraternos y los Invitados Especiales, o en Sesiones de los Círculos menores, en los que los participantes de la Asamblea se subdividen según la norma del derecho peculiar.\n\nArt. 15\n\nDiscusión del tema de la Asamblea del Sínodo\n\n§ 1. En las Congregaciones Generales los Miembros realizan sus intervenciones según la norma del derecho peculiar.\n\n§ 2. Periódicamente tiene lugar también un libre intercambio de opiniones entre los Miembros sobre los argumentos en discusión.\n\n§ 3. También los Auditores, los Delegados Fraternos y los Invitados Especiales pueden ser invitados a tomar la palabra sobre el tema de la Asamblea del Sínodo.\n\nArt. 16\n\nConstitución de Comisiones de estudio\n\nSegún el tema y las circunstancias, por norma del derecho peculiar pueden ser constituidas algunas Comisiones de estudio, formadas por Miembros y otros participantes de la Asamblea del Sínodo.\n\nArt. 17\n\nElaboración y aprobación del Documento final\n\n§ 1. Las conclusiones de la Asamblea son recogidas en un Documento final.\n\n§ 2. Para la redacción del Documento final, es constituida una Comisión especial, compuesta por el Relator General, que la preside, el Secretario General, el Secretario Especial y por algunos Miembros elegidos por la Asamblea del Sínodo teniendo en cuenta las diferentes regiones, a las que se añaden otros nombrados por el Romano Pontífice.\n\n§ 3. El Documento final es sometido a la aprobación de los Miembros según la norma del derecho peculiar, buscando en la medida de lo posible la unanimidad moral.\n\nArt. 18\n\nEntrega del Documento final al Romano Pontífice\n\n§ 1. Recibida la aprobación de los Miembros, el Documento final de la Asamblea es presentado al Romano Pontífice, que decide su publicación.\n\nSi es aprobado expresamente por el Romano Pontífice, el Documento final participa del Magisterio ordinario del Sucesor de Pedro.\n\n§ 2. Si el Romano Pontífice concede a la Asamblea del Sínodo potestad deliberativa, según norma del can. 343 del Código de derecho canónico, el Documento final participa del Magisterio ordinario del Sucesor de Pedro una vez ratificado y promulgado por él.\n\nEn este caso el Documento final es publicado con la firma del Romano Pontífice junto a la de los Miembros.\n\nIV. Fase de implementación de la Asamblea del Sínodo\n\nArt. 19\n\nAcogida e implementación de las conclusiones de la Asamblea\n\n§ 1. Los Obispos diocesanos o eparcales cuidan la recepción y la implementación de las conclusiones de la Asamblea del Sínodo, aceptadas por el Romano Pontífice, con la ayuda de los organismos de participación previstos por el derecho.\n\n§ 2. Los Sínodos de los Obispos de las Iglesias patriarcales y arzobispales mayores, los Consejos de los Jerarcas y de las Asambleas de los Jerarcas de las Iglesias sui iuris y las Conferencias Episcopales coordinan la implementación de dichas conclusiones en su territorio y con tal fin pueden predisponer iniciativas comunes.\n\nArt. 20\n\nTareas de la Secretaría General del Sínodo\n\n§ 1. Junto al Dicasterio de la Curia Romana competente, y, según el tema y las circunstancias, junto a los demás Dicasterios implicados de diversos modos, la Secretaría General del Sínodo promueve por su propia parte la implementación de las orientaciones sinodales aprobadas por el Romano Pontífice.\n\n§ 2. La Secretaría General puede predisponer estudios y otras iniciativas idóneas a tal finalidad.\n\n§ 3. En circunstancias particulares la Secretaría General, con el mandato del Romano Pontífice, puede emitir documentos aplicativos, tras escuchar al Dicasterio competente.\n\nArt. 21\n\nConstitución de una Comisión para la Implementación\n\n§ 1. Según el tema y las circunstancias, la Secretaría General del Sínodo puede servirse de una Comisión de expertos para la Implementación.\n\n§ 2. El Secretario General del Sínodo nombra a los Miembros, tras escuchar al jefe del Dicasterio de la Curia Romana competente, y la preside.\n\n§ 3. La Comisión asiste con estudios especiales a la Secretaría General en la tarea mencionada en el art. 20 § 1.\n\nV. Secretaría general del Sínodo de los Obispos\n\nArt. 22\n\nConstitución de la Secretaría General\n\n§ 1. La Secretaría General es una institución permanente al servicio del Sínodo de los Obispos, directamente sometida al Romano Pontífice.\n\n§ 2. Esta está compuesta por el Secretario General, el Subsecretario, que asiste al Secretario General en todas sus funciones, y por el Consejo Ordinario, así como por los Consejos mencionados en el art. 25, si han sido constituidos.\n\n§ 3. El Secretario General y el Subsecretario son nombrados por el Romano Pontífice y son miembros de la Asamblea del Sínodo.\n\n§ 4. Para sus actividades la Secretaría General se sirve de un apropiado número de oficiales y de consultores.\n\nArt. 23\n\nTareas de la Secretaría General del Sínodo de los Obispos\n\n§ 1. La Secretaría General es competente en la preparación y la realización de las Asambleas del Sínodo, y en las otras cuestiones que el Romano Pontífice quiera encomendarle por el bien de la Iglesia universal.\n\n§ 2. A ese propósito, coopera con los Sínodos de los Obispos de las Iglesias patriarcales y arzobispales mayores, los Consejos de los Jerarcas y de las Asambleas de los Jerarcas de las Iglesias sui iuris y las Conferencias Episcopales, así como con los Dicasterios de la Curia Romana.\n\nArt. 24\n\nEl Consejo Ordinario de la Secretaría General\n\n§ 1. El Consejo Ordinario de la Secretaría General es competente para la preparación y la realización de la Asamblea General Ordinaria.\n\n§ 2. Está compuesto en su mayoría por Obispos diocesanos, elegidos por la Asamblea General Ordinaria en representación de las diferentes áreas geográficas según la norma del derecho peculiar, de los cuales uno será elegido de entre los Jefes u Obispos eparcales de las Iglesias Orientales Católicas, así como por el Jefe del Dicasterio de la Curia Romana competente del tema del Sínodo establecido por el Romano Pontífice y de algunos Obispos nombrados por el Romano Pontífice.\n\n§ 3. Los Miembros del Consejo Ordinario toman posesión del cargo al finalizar la Asamblea General Ordinaria que les ha elegido, son Miembros de la sucesiva Asamblea General Ordinaria y cesan de su mandato con la disolución de esta última.\n\nArt. 25\n\nLos otros Consejos de la Secretaría General\n\n§ 1. Los Consejos de la Secretaría General para la preparación de la Asamblea General Extraordinaria y de la Asamblea Especial están compuestos por Miembros nombrados por el Romano Pontífice.\n\n§ 2. Los Miembros de esos Consejos participan en la Asamblea del Sínodo según el derecho peculiar y cesan en su mandato con la disolución de esta última.\n\n§ 3. Los Consejos de la Secretaría General para la realización de la Asamblea General Extraordinaria y de la Asamblea Especial están compuestos en su mayoría por Miembros elegidos de la Asamblea del Sínodo según la norma del derecho peculiar, a quienes se añaden otros Miembros nombrados por el Romano Pontífice.\n\n§ 4. Dichos Consejos se mantienen en el cargo trascurridos cinco años de la disolución de la Asamblea del Sínodo, salvo que el Romano Pontífice establezca lo contrario.\n\nDisposiciones finales\n\nArt. 26\n\nLa Secretaría General del Sínodo de los Obispos promulgará, según el espíritu y las normas de la presente Constitución apostólica, una Instrucción sobre la celebración de las Asambleas Sinodales y sobre la actividad de la Secretaría General del Sínodo de los Obispos y, con ocasión de cada Asamblea del Sínodo, un Reglamento sobre el desarrollo de la misma.\n\nArt. 27\n\nSegún el can. 20 del CIC y del can. 1502 § 2 del CCEO, con la promulgación y la publicación de la presente Constitución apostólica permanecen abrogadas todas las disposiciones contrarias, en particular:\n\n1. los cánones del CIC y del CCEO que, en todo o en parte, resulten directamente contrarios a cualquier artículo de la presente Constitución apostólica;\n\n2. los artículos del motu proprio Apostolica sollicitudo de Pablo VI, del 15 de septiembre de 1965;\n\n3. el Ordo Synodi Episcoporum, de 29 de septiembre de 2006, incluido el Adnexum de modo procedendi in Circulis minoribus.\n\nEstablezco que cuanto deliberado en esta Constitución apostólica tenga plena eficacia a partir del día de su publicación en L’Osservatore Romano, a pesar de cualquier cosa contraria, aunque merecedora de especial mención, y que sea publicada en el Comentario oficial Acta Apostolicae Sedis.\n\nExhorto a todos a acoger con espíritu sincero y disponibilidad preparada las disposiciones de esta Constitución apostólica, con la ayuda de la Virgen María, Reina de los Apóstoles y Madre de la Iglesia.\n\nDado en Roma, en San Pedro, el 15 de septiembre de 2018, sexto año del Pontificado.\n\nFrancisco\n\n[1] Cf. Conc. Ecum. Vat. II, Decr. Christus Dominus (28 octubre 1965), 5.\n\n[2] Ibíd.; cf. S. Juan Pablo II, Exhort. ap. postsin. Pastores gregis (16 octubre 2003), 58.\n\n[3] Exhort. ap. Evangelii gaudium (24 noviembre 2013), 1.\n\n[4] Ibíd., 25.\n\n[5] Ibíd., 27.\n\n[6] Conc. Ecum. Vat. II, Decr. Ad gentes (7 octubre 1965), 29; cf. Id., Const. dogm. Lumen gentium (21 noviembre 1964), 23.\n\n[7] Ibíd., 18.\n\n[8] Cf. Ibíd., 21-22; Christus Dominus, 4.\n\n[9] Cf. Lumen gentium, 23; Christus Dominus, 3.\n\n[10] Cf. Lumen gentium, 22; Christus Dominus, 4; Codex Iuris Canonici (25 enero 1983), can. 337, §§ 1-2; Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium (18 octubre 1990), can. 50, §§ 1-2.\n\n[11]Cf. Codex Iuris Canonici, can. 337, § 3; Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can. 50, § 3.\n\n[12] N. I.\n\n[13] Cf. Ibíd., II.\n\n[14] Ibíd., Proemio.\n\n[15] Cf. Codex Iuris Canonici, cann. 342-348; Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can. 46.\n\n[16] Homilía en la Misa de conclusión de la VI Asamblea General Ordinaria del Sínodo de los Obispos (29 octubre 1983).\n\n[17] Discurso a los miembros del XIII Consejo Ordinario de la Secretaría General del Sínodo de los Obispos (13 junio 2013).\n\n[18] Lumen gentium, 25.\n\n[19] Pastores gregis, 28.\n\n[20] Evangelii gaudium, 119.\n\n[21] Lumen gentium, 12.\n\n[22] Discurso a los Participantes del Congreso para los nuevos Obispos promovido por la Congregación para los Obispos y la Congregación para las Iglesias Orientales (19 septiembre 2013). Cf. Evangelii gaudium, 31.\n\n[23] Discurso en la Vigilia de oración de preparación al Sínodo sobre la familia (4 octubre 2014).\n\n[24] Discurso en el 50 aniversario del Sínodo de los Obispos (17 octubre 2015).\n\n[25] Ibíd.\n\n[26] Pastores gregis, 58.\n\n[27] Discurso en el 50 aniversario del Sínodo de los Obispos. Cf. Evangelii gaudium, 31.\n\n[28] Discurso en el 50 aniversario del Sínodo de los Obispos.\n\n[29] Exhort. ap. postsin. Pastores gregis, 58.\n\n[30] S. Juan Pablo II, Discurso al Consejo de la Secretaría General del Sínodo de los Obispos (30 abril 1983).\n\n[31] Discurso conclusivo de la XIV Asamblea General Ordinaria del Sínodo de los Obispos (24 octubre 2015).\n\n[32] Cf. B. Pablo VI, Discurso al comienzo de los trabajos de la I Asamblea General Ordinaria del Sínodo de los Obispos (30 septiembre 1967).\n\n[33] Cf. Codex Iuris Canonici, can. 339, § 2; Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can. 52, § 2.\n\n[34] Cf. Codex Iuris Canonici, can. 346.\n\n[35] Discurso en el 50 aniversario del Sínodo de los Obispos.\n\n[36] Cf. Lumen gentium, 22.\n\n[37] Ibíd.\n\n[38] Codex Iuris Canonici, can. 333, § 2; Cf. Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can. 45, § 2; Pastores gregis, 58.\n\n[39] Carta al Secretario General del Sínodo de los Obispos con ocasión de la elevación a la dignidad episcopal del Subsecretario (1 de abril de 2014).\n\n[40] Evangelii gaudium, 32.\n\n[41] Enc. Ut unum sint (25 de mayo de 1995), 95.\n\nCopyright © Dicasterio para la Comunicación\n\nLa Santa Sede\n\nLa Santa Sede","witnesses":[{"sourceUrl":"https://www.vatican.va/content/francesco/es/apost_constitutions/documents/papa-francesco_costituzione-ap_20180915_episcopalis-communio.html","sha256":"710dfe238225aac24a27213c7d1327aba0a3339c6b34d866f88b91c9b6fd9e11","localUrl":"assets/docs/magisterium/source-corpus/papa-francesco-costituzione-ap-20180915-episcopalis-communio-fb28c8abaa/es.html","textUrl":"assets/docs/magisterium/source-corpus/papa-francesco-costituzione-ap-20180915-episcopalis-communio-fb28c8abaa/es.txt"}]},"fr":{"code":"fr","label":"Français","contentFormat":"plain-text","text":"Episcopalis communio, sur le Synode des évêques (15 septembre 2018)\n\nLe Saint-Siège\n\nfrançais\n\nFrançais\n\nEnglish\n\nItaliano\n\nPortuguês\n\nEspañol\n\nDeutsch\n\nPolski\n\nالعربيّة\n\n中文\n\nLatine\n\n×\n\nLe Saint-Siège\n\nMagisterium\n\nCalendrier\n\nCélébrations liturgiques\n\nBillets pour les audiences et les célébrations papales\n\nSouverains Pontifes\n\nCollège Cardinalice\n\nCurie Romaine et autres Organisations\n\nSynode\n\nBureau de presse\n\nVatican News - Radio Vaticana\n\nL'Osservatore Romano\n\nFrançois\n\nConstitutions Apostoliques\n\nA\n\nA\n\nA\n\nGénération du PDF en cours.....\n\nDE\n\n- EN\n\n- ES\n\n- FR\n\n- IT\n\n- PL\n\n- PT\n\nPAPE FRANÇOIS\n\nCONSTITUTION APOSTOLIQUE\n\nEPISCOPALIS COMMUNIO\n\nSUR LE SYNODE DES ÉVÊQUES\n\n1. La communion épiscopale (Episcopalis communio), avec Pierre et sous Pierre, se manifeste d’une manière particulière dans le Synode des Évêques qui, institué par Paul VI le 15 septembre 1965, constitue l’un des plus précieux héritages du Concile Vatican II [1]. Depuis lors, le Synode, récent dans son institution mais très ancien dans son inspiration, prête une collaboration efficace au Pontife Romain, selon les modalités qu’il a lui-même établies, dans les questions d’importance majeure, c’est-à-dire celles qui exigent une connaissance spécifique et une prudence pour le bien de toute l’Église. Ainsi, le Synode des Évêques «est, au nom de tout l’épiscopat catholique, le signe que tous les Évêques participent en une communion hiérarchique au souci de l’Église universelle»[2].\n\nAu cours des 50 dernières années, les Assemblées du Synode se sont révélées être un outil précieux de connaissance réciproque entre les Évêques, de prière commune, de confrontation loyale, d’approfondissement de la doctrine chrétienne, de réforme des structures ecclésiastiques, de promotion de l’activité pastorale dans le monde entier. De cette manière, ces Assemblées sont apparues non seulement comme un lieu privilégié d’interprétation et de réception du riche magistère conciliaire, mais elles ont aussi donné un élan considérable au magistère pontifical qui s’en est suivi.\n\nAujourd’hui encore, en cette période historique où l’Église entre dans « une nouvelle étape évangélisatrice »[3], qui lui demande de se constituer «dans toutes les régions de la terre en un ‘état permanent de mission’»[4], le Synode des Évêques est appelé, comme tout autre institution ecclésiastique, à devenir toujours plus «un canal adéquat pour l’évangélisation du monde actuel, plutôt que pour son auto-préservation»[5]. D’autant plus que, comme le souhaitait déjà le Concile, il est nécessaire que le Synode, conscient que «la mission d’annoncer au monde entier l’Évangile touche en tout premier lieu le corps épiscopal», s’engage à promouvoir «avec une attention particulière, l’activité missionnaire, qui demeure le devoir le plus élevé et le plus sacré de l’Église»[6].\n\n2.Il est providentiel que l’institution du Synode des Évêques soit advenue dans le contexte du dernier concile œcuménique. En effet, le Concile Vatican II, «suivant les pas du Concile Vatican I » [7] a approfondi, dans le sillon de l’authentique Tradition ecclésiale, la doctrine sur l’Ordre épiscopal, se concentrant particulièrement sur sa sacramentalité et sur sa nature collégiale [8].\n\nIl est ainsi apparu clairement que chaque Évêque possède simultanément et inséparablement la responsabilité pour l’Église particulière confiée à ses soins pastoraux et pour l’Église universelle [9].\n\nCette sollicitude, qui exprime la dimension supra-diocésaine du munus épiscopal, s’exerce d’une manière solennelle dans la vénérable institution du Concile Œcuménique et se manifeste également dans l’action conjointe des Évêques répartis dans le monde entier, action qui est requise ou librement reçue par le Pontife Romain [10]. Il ne faut pas oublier en effet, qu’il appartient à ce dernier, selon les besoins du Peuple de Dieu, d’identifier et de promouvoir les formes par lesquelles le Collège épiscopal peut exercer son autorité sur l’Église universelle [11].\n\nAu cours du débat conciliaire, en même temps que l’approfondissement de la doctrine sur la collégialité épiscopale, la demande a été formulée, à diverses reprises, d’associer des Évêques au ministère universel du Pontife Romain, sous la forme d’un organisme central permanent, extérieur aux Dicastères de la Curie Romaine, qui soit en mesure de manifester, même en dehors de la forme solennelle et extraordinaire du Concile Œcuménique, la sollicitude du Collège épiscopal pour les besoins du Peuple de Dieu et la communion entre toutes les Églises.\n\n3. Faisant suite à ces demandes, le 14 septembre 1965, Paul VI annonça aux Pères conciliaires, réunis pour la session d’ouverture de la quatrième période du Concile Œcuménique, la décision d’instituer de sa propre initiative et sous sa pleine autorité, un organisme dénommé Synode des Évêques, qui «composé de Prélats, nommés en grande partie par les Conférences épiscopales, avec Notre approbation, sera convoqué, suivant les besoins de l’Église, par le Pontife Romain, pour consultation et collaboration, quand, pour le bien général de l’Église, cela lui semblera opportun».\n\nPar le motu proprio Apostolica sollicitudo, promulgué le lendemain, le même Pontife institua le Synode des Évêques, en affirmant que ce dernier, «par lequel des Évêques choisis dans les différentes parties du monde apportent au Pasteur suprême de l’Église une aide efficace, sera constitué de telle sorte qu’il soit: 1) un organisme ecclésiastique central ; 2) représentatif de tout l’épiscopat catholique ; 3) d’un caractère perpétuel ; 4) d’une structure telle que sa fonction s’exercera d’une façon temporaire et occasionnelle» [12].\n\nLe Synode des Évêques, idéalement relié par son nom à la très riche et ancienne tradition synodale de l’Église, tenue en grand honneur surtout dans les Églises d’Orient, aurait normalement eu une fonction consultative, offrant au Pontife Romain, sous l’impulsion de l’Esprit Saint, des informations et des conseils sur les diverses questions ecclésiales. Le Synode aurait pu jouir à la fois d’un pouvoir délibératif, dès lors le Pontife Romain aurait voulu le lui conférer [13].\n\n4. Paul VI, à l’acte d’instituer le Synode comme «conseil spécial permanent des Pasteurs sacrés», se déclarait conscient que celui-ci, «comme toute institution humaine, pourrait au fil du temps, être perfectionné [14]. A cet ultérieur développement, ont contribué, d’une part, la progressive réception de la féconde doctrine conciliaire sur la collégialité épiscopale, d’autre part, l’expérience des nombreuses Assemblées synodales célébrées à Rome à partir de 1967, année durant laquelle fut publié un spécifique Ordo Synodi Episcoporum.\n\nMême après la promulgation du Code de droit canonique et du Code des Canons des Églises orientales, qui ont intégré dans le droit universel le Synode des Évêques [15], ce dernier n’a cessé d’évoluer progressivement, jusqu’à la dernière édition de l’Ordo Synodi, promulguée par Benoît XVI le 29 septembre 2006. Notamment, le Secrétariat Général du Synode des Évêques, composé du Secrétaire Général et d’un Conseil d’Évêques spécial, a été institué et s’est peu à peu renforcé dans ses fonctions propres, afin que la stabilité constitutive même du Synode soit mieux garantie dans les périodes comprises entre les diverses Assemblées synodales.\n\nDurant ces années, vu l’efficacité de l’action synodale face aux questions exigeant une intervention rapide et concordante des Pasteurs de l’Église, le désir s’est accru que le Synode soit davantage encore une manifestation spécifique et une mise en œuvre effective de la sollicitude de l’épiscopat pour toutes les Églises. Jean-Paul II affirmait déjà que «cet instrument pourrait sans doute encore être amélioré. Peut-être la responsabilité pastorale collégiale peut-elle s’exprimer encore plus pleinement dans le Synode» [16].\n\n5. C’est pourquoi, dès le début de mon ministère pétrinien, j’ai accordé une attention toute particulière au Synode des Évêques, confiant que celui-ci pourra connaître «d’ultérieurs développements pour privilégier davantage encore le dialogue et la collaboration parmi les Évêques et entre eux et l’Évêque de Rome»[17]. Pour réaliser cette œuvre de rénovation, il doit exister la ferme conviction que tous les Pasteurs sont constitués pour le service du saint Peuple de Dieu, auquel eux-mêmes appartiennent en vertu du sacrement du Baptême.\n\nIl est tout à fait vrai, comme le déclare le Concile Vatican II, que «les Évêques qui enseignent en communion avec le Pontife Romain ont droit, de la part de tous, au respect qui convient à des témoins de la vérité divine et catholique; les fidèles doivent être en accord avec la pensée de leur Évêque qui leur est donné au nom du Christ, en matière de foi et de morale, et ils doivent lui donner l’assentiment religieux de leur esprit»[18]. Il est tout aussi vrai que «la vie de l’Église et la vie dans l’Église est pour tout Évêque la condition nécessaire à l’exercice de sa mission d’enseigner»[19].\n\nL’Évêque est ainsi à la fois maître et disciple. Il est maître lorsque, doté d’une assistance particulière du Saint Esprit, il annonce aux fidèles la Parole de vérité au nom du Christ , chef et pasteur. Mais il est également disciple quand, sachant que l’Esprit se répand en chaque baptisé, il se met à l’écoute de la voix du Christ qui parle à travers le Peuple de Dieu tout entier, le rendant «infallibile in credendo»[20]. De fait, «la totalité des fidèles, ayant l’onction qui vient du Saint (cf. 1 Jn 2, 20.27), ne peut se tromper dans la foi, et le manifeste à travers le sens surnaturel de la foi du Peuple entier, lorsque “des Évêques jusqu’aux derniers des fidèles laïcs”, elle apporte son consentement universel en matière de foi et de morale»[21].\n\nC’est pour cette raison que l’Évêque est à la fois appelé à «marcher devant, en indiquant le chemin, en indiquant la voie, à marcher au milieu, pour renforcer [le Peuple de Dieu] dans son unité et à marcher derrière, non seulement pour que personne ne reste en arrière, mais surtout pour suivre le flair que possède le Peuple de Dieu à trouver de nouvelles voies. Un Évêque, qui vit au milieu de ses fidèles, a les oreilles grandes ouvertes pour écouter “ce que l’Esprit dit aux Églises” (Ap 2, 7) et la “voix des brebis”, à travers aussi ces organismes diocésains qui ont le devoir de conseiller l’Évêque, en encourageant un dialogue loyal et constructif»[22].\n\n6. Le Synode des Évêques doit aussi devenir toujours plus un instrument privilégié d’écoute du Peuple de Dieu: «Nous demandons, tout d’abord, à l’Esprit Saint, le don de l’écoute pour les Pères synodaux: écoute de Dieu, jusqu’à entendre avec Lui le cri du Peuple ; écoute du Peuple, jusqu’à y respirer la volonté à laquelle Dieu nous appelle»[23].\n\nBien qu’il soit, dans sa composition, conçu comme un organisme essentiellement épiscopal, le Synode n’évolue pas pour autant séparé du reste des fidèles. Il est, en revanche, un instrument adéquat pour faire entendre le Peuple de Dieu tout entier précisément à travers les Évêques, constitués par Dieu en «d’authentiques gardiens, interprètes et témoins de la foi de toute l’Église» [24], affichant d’Assemblée en Assemblée une expression éloquente de la synodalité comme «dimension constitutive de l’Église»[25].\n\nPar conséquent, comme Jean-Paul II l’a affirmé, « toute Assemblée générale du Synode des Évêques est une forte expérience ecclésiale, bien qu'elle reste toujours perfectible dans les modalités de ses procédures. Les Évêques réunis en Synode représentent avant tout leur Église, mais ils ont également présents à l'esprit les apports des Conférences épiscopales par lesquelles ils sont désignés, se faisant porteurs de leurs opinions sur les sujets à traiter. Ils expriment ainsi les souhaits de tout le Corps hiérarchique de l'Église et, en quelque sorte, ceux du peuple chrétien dont ils sont les pasteurs »[26].\n\n7. L’histoire de l’Église témoigne largement de l’importance du processus consultatif, afin de connaître l’opinion des Pasteurs et des fidèles en ce qui concerne le bien de l’Église. Cela revêt une telle ampleur que, même lors de la préparation des Assemblées synodales, la consultation de toutes les Églises particulières reçoit une attention spéciale. A ce premier stade, les Évêques, suivant les indications du Secrétariat Général du Synode, soumettent les questions à traiter lors de l’Assemblée synodale, aux Prêtres, aux Diacres et aux fidèles laïcs de leurs Églises, tant séparément que collectivement, sans négliger l’apport précieux qui peut venir des hommes et des femmes Consacrés. De plus, la contribution des organismes de participation des Églises particulières peut se révéler être fondamentale, en particulier le Conseil presbytéral et le Conseil pastoral, à partir desquels véritablement «une Église synodale peut commencer à prendre forme»[27].\n\nA la consultation des fidèles s’ensuit, durant la célébration de toute Assemblée synodale, le discernement de la part des Pasteurs désignés à cet effet, unis dans la recherche d’un consensus qui résulte non pas d’une logique humaine, mais de la commune obéissance à l’Esprit Saint. Attentifs au sensus fidei du Peuple de Dieu, – «qui doivent savoir discerner avec attention parmi les courants souvent changeants de l’opinion publique» [28] –, les Membres de l’Assemblée offrent au Pontife Romain leur avis, afin que celui-ci puisse lui être utile dans son ministère de Pasteur universel de l’Église. Dans cette perspective, le fait que «le Synode n’ait normalement qu’une fonction consultative n’en diminue pas moins son importance. De fait, dans l’Église, le but de tout organe collégial, qu’il soit consultatif ou délibératif, est toujours la recherche de la vérité ou du bien de l’Église. Ainsi, quand il s’agit de vérifier la même foi, le consensus Ecclesiae n’est pas donné par le nombre des voix, mais il est le fruit de l’action de l’Esprit, âme de l’unique Église du Christ» [29]. Dès lors, le vote des Pères synodaux, «s’il résulte moralement unanime, assume un poids qualitatif ecclésial qui dépasse l’aspect simplement formel d’un vote consultatif» [30].\n\nEnfin, à la célébration de l’Assemblée du Synode, doit suivre la phase de sa réalisation, avec le but de mettre en œuvre, dans toutes les Églises particulières, la réception des conclusions synodales, accueillies par le Pontife Romain, selon la modalité qu’il aura retenu la plus adéquate. Il est nécessaire, à ce propos, de bien garder à l’esprit que «les cultures sont très différentes entre elles et que tout principe général […] a besoin d’être inculturé pour être observé et appliqué [31].\n\nOn remarque, ainsi, que le processus synodal a non seulement un point de départ, mais également un point d’arrivée dans le Peuple de Dieu, sur lequel doivent, à travers le rassemblement de l’Assemblée des Pasteurs, se répandre les dons de grâce accordés par l’Esprit Saint.\n\n8. Le Synode des Évêques, qui tire «en quelque sorte l’image» du Concile Œcuménique et en reflète «l’esprit et la méthode»[32], est composé d’Évêques. Toutefois, comme au temps du Concile [33], d’autres personnes, qui ne sont pas revêtues du munus épiscopal, peuvent être appelées à rejoindre l’Assemblée du Synode, dont le rôle est déterminé à chaque fois par le Pontife Romain. C’est pourquoi, il convient de prendre, tout particulièrement, en considération la contribution qui peut venir de ceux qui appartiennent aux Instituts de vie consacrée at aux Sociétés de vie apostolique.\n\nAu-delà des Membres, à l’Assemblée du Synode, peuvent participer, en qualité d’invités et sans droit de vote, des Experts (Periti), qui coopèrent à la rédaction de documents, des Auditeurs (Auditores), qui possèdent une compétence propre sur les questions à traiter, des Délégués Fraternels (Delegati Fraterni), qui appartiennent à des Églises et des Communautés ecclésiales qui ne sont pas encore en totale communion avec l’Église catholique. Il pourrait s’ajouter à ceux-là quelques Envoyés Spéciaux (Invitati Speciales), désignés en vertu de leur autorité reconnue.\n\nLe Synode des Évêques se réunit dans des Assemblées de types différents [34]. Dès lors que les circonstances le suggèrent, l’Assemblée même du Synode peut se dérouler en plusieurs périodes distinctes. Chaque Assemblée, indépendamment de la façon dont elle se déroule, est un moment important d’écoute communautaire de ce que l’Esprit Saint «dit aux Églises» (Ap 2, 7). Il faut, par conséquent, qu’au cours des travaux synodaux, les célébrations liturgiques ainsi que les autres formes de prière chorale, soient particulièrement mises en valeur, pour invoquer sur les Membres de l’Assemblée le don du discernement et de la concorde. Il est tout aussi opportun que, selon l’antique tradition synodale, le livre des Évangiles soit solennellement intronisé au début de chaque journée, rappelant aussi symboliquement à tous les participants la nécessité de se rendre dociles à la Parole divine, qui est «Parole de vérité» (Col 1, 5).\n\n9. Le Secrétariat Général du Synode des Évêques – composé du Secrétaire Général qui le préside, du Sous-Secrétaire qui assiste le Secrétaire Général dans toutes ses fonctions, et de quelques Conseils spéciaux d’Évêques – remplit, en premier lieu, les obligations relatives à l’Assemblée synodale célébrée et à celle à célébrer. Dans la phase qui précède l’Assemblée, il concourt à l’identification des thèmes à traiter, lors de l’Assemblée du Synode, parmi ceux proposés par l’épiscopat, à leur détermination exacte en fonction des besoins du Peuple de Dieu, ainsi qu’à la mise en œuvre du processus consultatif et au contenu des documents préparatoires rédigés sur la base des résultats de la consultation. En revanche, dans la phase qui suit l’Assemblée, il promeut pour sa part, uni au Dicastère compétent de la Curie Romaine, la réalisation des orientations synodales approuvées par le Pontife Romain.\n\nParmi les Conseils qui constituent le Secrétariat Général, lui conférant une structure particulière propre, il faut, tout d’abord, citer le Conseil Ordinaire, composé en grande partie d’Évêques diocésains, élus par les Pères de l’Assemblée Générale Ordinaire. Depuis sa création en 1971, en vue de préparer et de mettre en œuvre l’Assemblée Générale Ordinaire, il a largement démontré son utilité, répondant d’une certaine manière au désir des Pères conciliaires qui demandaient la cooptation de certains Évêques engagés dans le ministère pastoral dans diverses régions du monde, pour être des coopérateurs stables du Pontife Romain dans son ministère de Pasteur universel. Outre le Conseil Ordinaire, toujours au sein du Secrétariat Général, d’autres Conseils peuvent être constitués pour la préparation et la mise en œuvre des Assemblées synodales différentes de l’Assemblée Générale Ordinaire.\n\nLe Secrétariat Général est, par ailleurs, à disposition du Pontife Romain concernant toutes les questions que celui-ci voudra lui soumettre, afin de bénéficier du conseil sûr des Évêques, au contact quotidien du Peuple de Dieu, même en dehors des convocations synodales.\n\n10. Il apparaîtra peu à peu clairement que, grâce au Synode des Évêques aussi, il existe dans l’Église du Christ une profonde communion que ce soit entre les Pasteurs et les fidèles, chaque ministre ordonné étant un baptisé parmi les baptisés, constitué par Dieu pour paître son Troupeau, que ce soit entre les Évêques et le Pontife Romain, le Pape étant un «Évêque parmi les Évêques, appelé en même temps– comme Successeur de l’Apôtre Pierre – à guider l’Église de Rome qui préside dans l’amour toutes les Églises» [35]. Cela empêche que chaque sujet puisse subsister sans l’autre.\n\nLe Collège épiscopal, en particulier, ne subsiste jamais sans son Chef [36]; de la même façon, l’Évêque de Rome, qui possède «dans l’Église un pouvoir plénier, suprême et universel, qu’il peut toujours exercer librement » [37] «est toujours uni en communion avec les autres Évêques ainsi qu’avec toute l’Église [38]. À cet égard, «il ne fait aucun doute que l’Évêque de Rome a besoin de la présence de ses confrères Évêques, de leur conseil et de leur prudence et expérience. Le Successeur de Pierre doit, en effet, proclamer à tous qui est “le Christ, le Fils du Dieu vivant” mais, il doit, en même temps, prêter attention à ce que l’Esprit Saint suscite sur les lèvres de ceux qui, en accueillant la parole de Jésus: “Tu es Pierre...” (cf. Mt 16, 16-18), participent de plein droit au Collège apostolique» [39].\n\nJ’ai confiance également dans le fait qu’en encourageant précisément une «conversion de la papauté […] qui la rende plus fidèle à la signification que Jésus-Christ entend lui donner, et aux nécessités actuelles de l’évangélisation» [40], l’activité du Synode des Évêques pourra, à sa façon, contribuer au rétablissement de l’unité entre tous les chrétiens, suivant la volonté du Seigneur (cf. Jn 17, 21). Ce faisant, il aidera l’Église catholique, selon le souhait formulé voilà des années par Jean-Paul II, à «trouver une forme d’exercice de la primauté ouverte à une situation nouvelle, mais sans renoncement aucun à l’essentiel de sa mission» [41].\n\nAu terme du Canon 342 du Code de droit Canonique et tenant compte de ce qui a été considéré jusque-là, je dispose et établis ce qui suit.\n\nI. Assemblée du Synode\n\nArt. 1\n\nPrésidence et typologie de l’Assemblée du Synode\n\n§ 1. Le Synode des Évêques est directement soumis au Pontife Romain qui en est le président.\n\n§ 2. Celui-ci se réunit:\n\n1° en Assemblée Générale Ordinaire, si les matières traitées concernent le bien de l’Église universelle;\n\n2° en Assemblée Générale Extraordinaire, si les matières à traiter, qui concernent le bien de l’Église universelle, exigent une réflexion urgente ;\n\n3° en Assemblée Spéciale, si des matières qui concernent principalement une ou plusieurs aires géographiques déterminées sont traitées.\n\n§ 3. le Pontife Romain peut, s’il le juge opportun, convoquer une Assemblée synodale, en particulier pour des raisons de nature œcuménique, selon d’autres modalités par lui établies.\n\nArt. 2\n\nMembres et autres participants aux Assemblées du Synode\n\n§ 1. Les Membres des Assemblées du Synode sont ceux prévus par le can. 346.\n\n§ 2. Selon le thème et les circonstances, d’autres personnes, qui ne sont pas revêtues du munus épiscopal, peuvent être appelées à l’Assemblée du Synode, leur rôle étant, à chaque fois, déterminé par le Pontife Romain.\n\n§ 3. La désignation des Membres et des autres participants à chaque Assemblée s’effectue en conformité avec le droit particulier.\n\nArt. 3\n\nPériodes de l’Assemblée du Synode\n\n§ 1. Selon le thème et les circonstances, l’Assemblée du Synode peut être célébrée en plusieurs périodes distinctes, à la discrétion du Pontife Romain.\n\n§ 2. Dans l’intervalle de temps entre les périodes distinctes, le Secrétariat Général du Synode des Évêques, avec le Rapporteur Général et le Secrétaire Spécial de l’Assemblée, a la charge de promouvoir le développement de la réflexion sur le thème ou sur quelques aspects de grande importance nés des travaux de l’Assemblée.\n\n§ 3. Les Membres et autres participants restent en charge de manière ininterrompue jusqu’à la dissolution de l’Assemblée du Synode.\n\nArt. 4\n\nPhases de l’Assemblée du Synode\n\nChaque Assemblée du Synode se développe suivant des phases successives : la phase préparatoire, la phase de célébration et la phase de mise en œuvre.\n\nII. Phase préparatoire de l’Assemblée du Synode\n\nArt. 5\n\nOuverture et but de la phase préparatoire\n\n§ 1. La phase préparatoire débute dès lors que le Pontife Romain décrète l’Assemblée du Synode, lui conférant un ou plusieurs thèmes.\n\n§ 2. Coordonnée par le Secrétariat Général du Synode, la phase préparatoire a pour objectif la consultation du Peuple de Dieu sur le thème de l’Assemblée du Synode.\n\nArt. 6\n\nConsultation du Peuple de Dieu\n\n§ 1. La consultation du Peuple de Dieu se déroule dans les Églises particulières, par le biais des Synodes des Évêques des Églises patriarcales et des archevêques majeurs, des Conseils des Hiérarques et des Assemblées des Hiérarques des Églises sui iuris ainsi que des Conférences épiscopales.\n\nDans chaque Église particulière, les Évêques organisent la consultation du Peuple de Dieu en s’appuyant sur les organismes de participation prévus par le droit, sans exclure toute autre modalité qu’ils jugent opportune.\n\n§ 2. Les Unions, les Fédérations ainsi que les Conférences masculines et féminines des Instituts de Vie Consacrée et des Sociétés de Vie Apostolique consultent les Supérieurs Majeurs, qui à leur tour, peuvent interpeler leurs propres Conseils ainsi que d’autres Membres des Instituts et Sociétés mentionnés ci-dessus.\n\n§ 3. De la même façon, les Associations de fidèles reconnues par le Saint-Siège consultent également leurs Membres.\n\n§ 4. Les Dicastères de la Curie Romaine offrent leur contribution en tenant compte des compétences spécifiques respectives.\n\n§ 5. Le Secrétariat Général du Synode peut également désigner d’autres formes de consultation du Peuple de Dieu.\n\nArt. 7\n\nTransmission des contributions préparatoires au Secrétariat Général du Synode\n\n§ 1. Chaque Église particulière adresse sa propre contribution au Synode des Évêques des Églises particulières et archiépiscopales majeures, ou bien au Conseil des Hiérarques ou à l’Assemblée des Hiérarques des Églises sui iuris, ou encore à la Conférence épiscopale de leur territoire.\n\nLes organismes susmentionnés, transmettent, à leur tour, une synthèse des textes reçus au Secrétariat Général du Synode.\n\nL’Union des Supérieurs Généraux et l’Union Internationale des Supérieurs Généraux procèdent de manière identique avec les contributions élaborées par les Instituts de Vie Consacrée et les Sociétés de Vie Apostolique.\n\nLes Dicastères de la Curie Romaine transmettent directement leur contribution au Secrétariat Général du Synode des Évêques.\n\n§ 2. Le droit des fidèles reste entier afin d’envoyer directement leur contribution, individuellement ou collectivement, au Secrétariat Général du Synode des Évêques.\n\nArt. 8\n\nConvocation d’une Réunion pré-synodale\n\n§ 1. Selon le thème et les circonstances, le Secrétariat Général du Synode peut promouvoir la convocation d’une Réunion pré-synodale avec la participation de quelques fidèles qu’il aura désignés, afin qu’eux aussi puissent, dans la diversité de leurs conditions, offrir à l’Assemblée du Synode leur contribution.\n\nQuelques autres peuvent être également invités.\n\n§ 2. Cette réunion peut aussi se tenir au niveau régional, impliquant en l’occurrence les Synodes des Évêques des Églises patriarcales et archiépiscopales majeures, les Conseils des Hiérarques et des Assemblées des Hiérarques des Églises sui iuris et les Conférences épiscopales du territoire intéressé, ainsi que les Réunions internationales des Conférences épiscopales concernées, afin de tenir compte des particularités historiques, culturelles et ecclésiales des différentes aires géographiques.\n\nArt. 9\n\nParticipation des Instituts d’Études Supérieures\n\nLes Instituts d’Études Supérieures, surtout ceux qui possèdent une compétence particulière sur le thème de l’Assemblée du Synode ou sur des questions spécifiques qui en découlent, peuvent offrir des études, de leur propre initiative ou à la demande des Synodes des Évêques des Églises patriarcales et archiépiscopales majeures, des Conseils des Hiérarques et des Assemblées des Hiérarques des Églises sui iuris et des Conférences épiscopales, ou à la demande du Secrétariat Général du Synode.\n\nCes études peuvent toujours être transmises au Secrétariat Général du Synode.\n\nArt. 10\n\nConstitution d’une Commission préparatoire\n\n§ 1. Dans le but d’approfondir le thème en question ainsi que la rédaction de Documents éventuels préalables à l’Assemblée du Synode, le Secrétariat Général du Synode des Évêques peut recourir à une Commission préparatoire, formée d’experts.\n\n§ 2. Cette Commission est nommée par le Secrétaire Général du Synode, qui la préside.\n\nIII. Phase de célébration de l’Assemblée du Synode\n\nArt. 11\n\nPrésident Délégué, Rapporteur Général et Secrétaire Spécial\n\nAvant que l’Assemblée du Synode ne débute, le Pontife Romain nomme:\n\n1° un ou plusieurs Présidents Délégués, qui président à l’Assemblée en son nom et sous son autorité;\n\n2° un Rapporteur Général, qui coordonne la discussion sur le thème de l’Assemblée du Synode et l’élaboration de documents éventuels à soumettre à cette même Assemblée ;\n\n3° un ou plusieurs Secrétaires Spéciaux, qui assistent le Rapporteur Général dans toutes ses fonctions.\n\nArt. 12\n\nExperts, Auditeurs, Délégués Fraternels et Envoyés Spéciaux\n\n§ 1. À l’Assemblée du Synode peuvent être invités, sans droit de vote:\n\n1° Des Experts, qui coopèrent avec le Secrétaire Spécial en raison de leur compétence sur le thème de l’Assemblée du Synode, auxquels peuvent se joindre quelques Consulteurs du Secrétariat Général ;\n\n2° Des Auditeurs, qui contribuent aux travaux des Assemblées en vertu de leur expérience et connaissance.\n\n3° Des Délégués Fraternels, qui représentent les Églises et les Communautés ecclésiales qui ne sont pas encore pleinement en communion avec l’Église Catholique.\n\n§ 2. Dans certaines circonstances, sans droit de vote, quelques Envoyés Spéciaux peuvent être désignés, à qui l’on reconnaît une certaine autorité par rapport au thème de l’Assemblée du Synode.\n\nArt. 13\n\nOuverture et conclusion de l’Assemblée du Synode\n\nL’Assemblée du Synode débute et s’achève par la célébration de l’Eucharistie présidée par le Pontife Romain, à laquelle les Membres et les autres participants prennent part dans la diversité de leurs conditions.\n\nArt. 14\n\nCongrégations Générales et Sessions des Cercles mineurs\n\nL’Assemblée du Synode se réunit en séances plénières, dites Congrégations Générales, auxquelles participent les Membres, les Experts, Les Auditeurs, les Délégués Fraternels et les Envoyés Spéciaux, ou bien en Sessions des Cercles mineurs, dans lesquelles les participants se répartissent en conformité avec le droit particulier.\n\nArt. 15\n\nDiscussion du thème de l’Assemblée du Synode\n\n§ 1. Dans les Congrégations Générales, les Membres interviennent en conformité avec le droit particulier.\n\n§ 2. Régulièrement, un échange d’opinions libre a lieu entre les Membres sur les discussions en cours.\n\n§ 3. Les Auditeurs, les Délégués Fraternels et les Envoyés Spéciaux peuvent également être invités à prendre la parole sur le thème de l’Assemblée du Synode.\n\nArt. 16\n\nConstitution des Commissions d’étude\n\nSelon le thème et les circonstances, en conformité avec le droit particulier, quelques Commissions d’étude peuvent être constituées, formées de Membres et d’autres participants à l’Assemblée du Synode.\n\nArt. 17\n\nÉlaboration et approbation du Document final\n\n§ 1. Les conclusions de l’Assemblée sont réunies dans un Document final.\n\n§ 2. Pour la rédaction du Document final, une Commission est constituée ad hoc, composée du Rapporteur Général, qui la préside, du Secrétaire Général, du Secrétaire Spécial ainsi que de quelques Membres élus par l’Assemblée du Synode, en tenant compte des diverses régions, auxquels viennent s’ajouter d’autres personnes nommées par le Pontife Romain.\n\n§ 3. Le Document final est soumis à l’approbation des Membres, en conformité avec le droit particulier, recherchant dans la mesure du possible l’unanimité morale.\n\nArt. 18\n\nRemise du Document final au Pontife Romain\n\n§ 1. L’approbation des Membres étant reçue, le Document final de l’Assemblée est offert au Pontife Romain qui décide de sa publication.\n\nS’il est approuvé expressément par le Pontife Romain, le Document final participe du Magistère ordinaire du Successeur de Pierre.\n\n§ 2. Dans le cas où le Pontife Romain aurait concédé à l’Assemblée du Synode un pouvoir délibératif, selon la norme du can. 343 du Code de droit canonique, le Document final participe du Magistère ordinaire du Successeur de Pierre après l’avoir ratifié ou promulgué.\n\nDans ce cas, le Document final est publié avec la signature du Pontife Romain et celle des Membres.\n\nIV. Phase de mise en œuvre de l’Assemblée du Synode\n\nArt. 19\n\nAccueil et mise en œuvre des conclusions de l’Assemblée\n\n§ 1. Les Évêques diocésains et Éparques veillent à l’accueil et à la mise en œuvre des conclusions de l’Assemblée du Synode, reçues par le Pontife Romain, avec l’aide des organismes de participation prévus par le droit.\n\n§ 2. Les Synodes des Évêques des Églises patriarcales et archiépiscopales majeures, les Conseils des Hiérarques et des Assemblées des Hiérarques des Églises sui iuris ainsi que les Conférences épiscopales coordonnent la mise en œuvre des conclusions susmentionnées sur leur territoire et peuvent, pour ce faire, prévoir des initiatives communes.\n\nArt. 20\n\nMissions du Secrétariat Général du Synode\n\n§ 1. Avec le Dicastère de la Curie Romaine compétent, mais aussi avec les autres Dicastères intéressés à différents égards, selon le thème et les circonstances, le Secrétariat Général du Synode promeut pour sa part la mise en œuvre des orientations synodales approuvées par le Pontife Romain.\n\n§ 2. Le Secrétariat Général peut prévoir des études ou d’autres initiatives orientées à cette fin.\n\n§ 3. Dans certaines circonstances, le Secrétariat Général peut, avec le mandat du Pontife Romain, émettre des documents d’application, après avoir entendu le Dicastère compétent.\n\nArt. 21\n\nConstitution d’une Commission pour la mise en œuvre\n\n§ 1. Selon le thème et les circonstances, le Secrétariat Général du Synode peut recourir à une Commission pour la mise en œuvre, formée d’experts.\n\n§ 2. Le Secrétariat Général du Synode en nomme les Membres, après avoir entendu le Chef du Dicastère de la Curie Romaine compétent, et la préside.\n\n§ 3. La Commission apporte, par des études spécifiques, son soutien au Secrétariat Général dans sa mission selon l’art. 20 § 1.\n\nV. Secrétariat général du Synode des Évêques\n\nArt. 22\n\nConstitution du Secrétariat Général\n\n§ 1. Le Secrétariat Général est une institution permanente au service du Synode des Évêques, directement soumis au Pontife Romain.\n\n§ 2. Il est composé du Secrétaire Général, du Sous-Secrétaire, qui aide le Secrétaire Général dans toutes ses fonctions, du Conseil Ordinaire, mais aussi, s’ils sont constitués, des Conseils selon l’art. 25.\n\n§ 3. Le Secrétaire Général et le Sous-Secrétaire sont nommés par le Pontife Romain et sont Membres de l’Assemblée du Synode.\n\n§ 4. Pour ses activités, le Secrétariat Général fait appel à un nombre suffisant d’officiers et de consulteurs.\n\nArt. 23\n\nMissions du Secrétariat Général du Synode des Évêques\n\n§ 1. Le Secrétariat Général est compétent dans la préparation et la mise en œuvre des Assemblées du Synode, mais aussi pour les autres questions que le Pontife Romain voudra lui soumettre pour le bien de l’Église universelle.\n\n§ 2. Pour ce faire, il coopère avec les Synodes des Évêques des Églises patriarcales et archiépiscopales majeures, les Conseils des Hiérarques et des Assemblées des Hiérarques des Églises sui iuris ainsi que les Conférences épiscopales, mais aussi avec les Dicastères de la Curie Romaine.\n\nArt. 24\n\nLe Conseil Ordinaire du Secrétariat Général\n\n§ 1. Le Conseil Ordinaire du Secrétariat Général est compétent pour la préparation et la mise en œuvre de l’Assemblée Générale Ordinaire.\n\n§ 2. Il est composé en majorité d’Évêques diocésains, élus par l’Assemblée Générale Ordinaire, représentant les différentes aires géographiques en conformité avec le droit particulier, dont un parmi les Chefs ou Évêques éparchiaux des Églises Orientales Catholiques ; mais aussi par le Chef du Dicastère de la Curie Romaine, compétent sur le thème du Synode établi par le Pontife Romain ainsi que par quelques Évêques nommés par le Pontife Romain.\n\n§ 3. Les Membres du Conseil Ordinaire prennent leur fonction au terme de l’Assemblée Générale Ordinaire qui les a élus; ils sont Membres de l’Assemblée Générale Ordinaire successive et cessent leur mandat à la dissolution de celle-ci.\n\nArt. 25\n\nLes autres Conseils du Secrétariat Général\n\n§ 1. Les Conseils du Secrétariat Général pour la préparation de l’Assemblée Générale Extraordinaire et de l’Assemblée Spéciale sont composés des Membres nommés par le Pontife Romain.\n\n§ 2. Les Membres de ces Conseils participent à l’Assemblée du Synode en conformité avec le droit particulier et cessent leur mandat à la dissolution de celle-ci.\n\n§ 3. Les Conseils du Secrétariat Général pour la mise en œuvre de l’Assemblée Générale Extraordinaire et de l’Assemblée Spéciale sont composés en majorité par les Membres élus par l’Assemblée du Synode en conformité avec le droit particulier, auxquels s’ajoutent d’autres Membres nommés par le Pontife Romain.\n\n§ 4. Ces Conseils restent en fonction cinq années après la dissolution de l’Assemblée du Synode, à moins que le Pontife Romain en décide autrement.\n\nDispositions finales\n\nArt. 26\n\nLe Secrétariat Général du Synode des Évêques publiera, selon l’esprit et les normes de la présente Constitution apostolique, une Instruction sur la célébration des Assemblées synodales et sur l’activité du Secrétariat Général du Synode des Évêques et, à l’occasion de chaque Assemblée du Synode, un Règlement sur le déroulement de celle-ci.\n\nArt. 27\n\nSelon le can. 20 du Code de droit canonique et le can. 1502 § 2 du Code des canons des Églises orientales, avec la promulgation et la publication de la présente Constitution apostolique sont abrogées toutes les dispositions contraires, en particulier:\n\n1. les canons du Code de droit canonique et du Code des canons des Églises orientales qui, en tout ou en partie, apparaissent directement contraires à l’un des articles de la présente Constitution apostolique;\n\n2. les articles du Motu proprio Apostolica sollicitudo de Paul VI du 15 septembre 1965;\n\n3. l’Ordo Synodi Episcoporum du 29 septembre 2006, comprenant l’Adnexum de modo procedendi in Circulis minoribus.\n\nJ’établis que ce qui est délibéré dans cette Constitution apostolique prenne pleinement effet à partir du jour de sa publication dans L’Osservatore Romano, nonobstant toute chose contraire, même méritant une spéciale mention, et qu’elle soit publiée dans le Commentaire Officiel des Acta Apostolicae Sedis.\n\nJ’exhorte chacun à accueillir avec une âme sincère et une prompte disponibilité les dispositions de cette Constitution apostolique, avec l’aide de la Vierge Marie, Reine des Apôtres et Mère de l’Église.\n\nDonné à Rome, près Saint Pierre, le 15 septembre 2018, la sixième année du Pontificat.\n\nFrançois\n\n[1] Cf. Conc. Œcum. Vat. II, Decr. Christus Dominus (28 octobre 1965), n. 5.\n\n[2] Ibid.; cf. St Jean-Paul II, Exort. aph. postsyn. Pastores gregis (16 octobre 2003), n. 58.\n\n[3] Exhort. ap. Evangelii gaudium (24 novembre 2013), n. 1.\n\n[4] Ibid., n. 25.\n\n[5] Ibid., n. 27.\n\n[6] Conc. Œcum. Vat. II, Decr. Ad gentes (7 octobre 1965), n. 29; cf. Id., Cost. dogm. Lumen gentium (21 novembre 1964), n. 23.\n\n[7] Ibid., n. 18.\n\n[8] Cf. Ibid., nn. 21-22; Decr. Christus Dominus, n. 4.\n\n[9] Cf. Lumen gentium, n. 23; Christus Dominus, n. 3.\n\n[10] Cf. Lumen gentium, n. 22; Christus Dominus, n. 4; Codex Iuris Canonici (25 janvier 1983), can.337, §§ 1-2 ; Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium (18 octobre 1990), can. 50, §§ 1-2.\n\n[11] Cf. Codex Iuris Canonici can.337, § 3; Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can.50, § 3.\n\n[12] N. I.\n\n[13] Cf. ibid., II.\n\n[14] Ibid., Proemio.\n\n[15] Cf. Codex Iuris Canonici cann. 342-348; Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can.46.\n\n[16] Homélie pour la Messe de Conclusion de la 6ème Assemblée Générale Ordinaire du Synode des Évêques, (29 octobre 1983)\n\n[17] Discours aux membres du 13ème consistoire Ordinaire du Secrétariat Général du Synode des Évêques (13 juin 2013).\n\n[18] Lumen gentium, n. 25.\n\n[19] Exhort. ap. postsyn. Pastores gregis, n. 28\n\n[20] Exhort. ap. Evangelii gaudium, n. 119.\n\n[21] Lumen gentium, n. 12.\n\n[22] Discours aux participants au Congrès pour les nouveaux Évêques organisé par la Congrégation pour les Évêques et la Congrégation pour les Églises orientales (19 septembre 2013) Cf. Evangelii gaudium, n. 31.\n\n[23] Discours pendant la veillée de prière en préparation au Synode sur la famille (4 octobre 2014).\n\n[24] Discours pour le 50ème anniversaire du Synode des Évêques (17 octobre 2015).\n\n[25] Ibid.\n\n[26] Exhort. ap. postsyn. Pastores gregis , n. 58.\n\n[27] Discours pour le 50ème anniversaire du Synode des Évêques. Cf. Evangelii gaudium, n. 31.\n\n[28] Discours pour le 50ème anniversaire du Synode des Évêques.\n\n[29] Exhort. ap. postsyn. Pastores gregis , n. 58.\n\n[30] St. Jean-Paul II, Discours au Conseil de la Secrétairerie du Synode des Évêques (30 avril 1983).\n\n[31] Discours conclusif de la 14ème Assemblée Générale Ordinaire du Synode des Évêques (24 octobre 2015).\n\n[32] B. Paul VI, Discours pour le commencement des travaux de la première Assemblée Générale Ordinaire du Synode des Évêques (30 septembre 1967).\n\n[33] Cf. Codex Iuris Canonici, can. 339, § 2; Codex Ecclesiarum Orientalium, can. 52, § 2\n\n[34] Cf. Codex Iuris Canonici, can. 346.\n\n[35] Discours pour le 50ème anniversaire du Synode des Évêques.\n\n[36] Cf. Lumen gentium, n. 22.\n\n[37] Ibid.\n\n[38] Codex Iuris Canonici, can. 333, § 2 ; cf. Codex Ecclesiarum Orientalium, can. 45, § 2; Pastores gregis , n. 58\n\n[39] Lettre au Secrétaire Général du Synode des Évêques à l’occasion de l’élévation à la dignité épiscopale de son Sous-Secrétaire (1 avril 2014).\n\n[40] Evangelii gaudium, n. 32.\n\n[41] Enc. Ut unum sint (25 mai 1995), n. 95.\n\nCopyright © Dicastère pour la Communication\n\nLe Saint-Siège\n\nLe Saint-Siège","witnesses":[{"sourceUrl":"https://www.vatican.va/content/francesco/fr/apost_constitutions/documents/papa-francesco_costituzione-ap_20180915_episcopalis-communio.html","sha256":"c6d280073e93e61d3043a2b9055a6787dc3ece8138017a86fe849cb10fab6468","localUrl":"assets/docs/magisterium/source-corpus/papa-francesco-costituzione-ap-20180915-episcopalis-communio-fb28c8abaa/fr.html","textUrl":"assets/docs/magisterium/source-corpus/papa-francesco-costituzione-ap-20180915-episcopalis-communio-fb28c8abaa/fr.txt"}]},"it":{"code":"it","label":"Italiano","contentFormat":"plain-text","text":"Episcopalis communio, sul Sinodo dei Vescovi (15 settembre 2018)\n\nLa Santa Sede\n\nitaliano\n\nFrançais\n\nEnglish\n\nItaliano\n\nPortuguês\n\nEspañol\n\nDeutsch\n\nPolski\n\nالعربيّة\n\n中文\n\nLatine\n\n×\n\nLa Santa Sede\n\nMagisterium\n\nCalendario\n\nCelebrazioni Liturgiche\n\nBiglietti Udienze e Celebrazioni Pontificie\n\nSommi Pontefici\n\nCollegio Cardinalizio\n\nCuria Romana e altre Organizzazioni\n\nSinodo\n\nSala Stampa\n\nVatican News - Radio Vaticana\n\nL'Osservatore Romano\n\nFrancesco\n\nCostituzioni Apostoliche\n\nA\n\nA\n\nA\n\nGenerazione pdf in corso.....\n\nDE\n\n- EN\n\n- ES\n\n- FR\n\n- IT\n\n- PL\n\n- PT\n\nFRANCESCO\n\nCOSTITUZIONE APOSTOLICA\n\nEPISCOPALIS COMMUNIO\n\nSUL SINODO DEI VESCOVI\n\n1. La comunione episcopale ( Episcopalis communio), con Pietro e sotto Pietro, si manifesta in modo peculiare nel Sinodo dei Vescovi, che, istituito da Paolo VI il 15 settembre 1965, costituisce una delle più preziose eredità del Concilio Vaticano II [1]. Da allora in poi il Sinodo, nuovo nella sua istituzione ma antichissimo nella sua ispirazione, presta un’efficace collaborazione al Romano Pontefice, secondo i modi da lui stesso stabiliti, nelle questioni di maggiore importanza, quelle cioè che richiedono speciale scienza e prudenza per il bene di tutta la Chiesa. In tal modo il Sinodo dei Vescovi, «rappresentando tutto l’Episcopato cattolico, manifesta che tutti i Vescovi sono partecipi in gerarchica comunione della sollecitudine della Chiesa universale» [2].\n\nNel corso di oltre cinquant’anni, le Assemblee del Sinodo si sono rivelate un valido strumento di conoscenza reciproca tra i Vescovi, preghiera comune, confronto leale, approfondimento della dottrina cristiana, riforma delle strutture ecclesiastiche, promozione dell’attività pastorale in tutto il mondo. In questo modo, tali Assemblee non si sono soltanto configurate come un luogo privilegiato di interpretazione e recezione del ricco magistero conciliare, ma hanno anche offerto un notevole impulso al successivo magistero pontificio.\n\nPure oggi, in un momento storico in cui la Chiesa si introduce in «una nuova tappa evangelizzatrice» [3], che le chiede di costituirsi «in tutte le regioni della terra in uno “stato permanente di missione”» [4], il Sinodo dei Vescovi è chiamato, come ogni altra istituzione ecclesiastica, a diventare sempre più «un canale adeguato per l’evangelizzazione del mondo attuale, più che per l’autopreservazione» [5]. Soprattutto, come auspicava già il Concilio, è necessario che il Sinodo, nella consapevolezza che «il compito di annunciare dappertutto nel mondo il Vangelo riguarda primariamente il Corpo episcopale», si impegni a promuovere «con particolare sollecitudine l’attività missionaria, che è il dovere più alto e più sacro della Chiesa» [6].\n\n2. È provvidenziale che l’istituzione del Sinodo dei Vescovi sia avvenuta nel contesto dell’ultima assise ecumenica. Infatti il Concilio Vaticano II, «seguendo le orme del Concilio Vaticano I» [7], ha approfondito nel solco della genuina Tradizione ecclesiale la dottrina sull’Ordine episcopale, concentrandosi in particolar modo sulla sua sacramentalità e sulla sua natura collegiale [8]. È apparso così definitivamente chiaro che ciascun Vescovo possiede simultaneamente e inseparabilmente la responsabilità per la Chiesa particolare affidata alle sue cure pastorali e la sollecitudine per la Chiesa universale [9].\n\nQuesta sollecitudine, che esprime la dimensione sovradiocesana del munus episcopale, si esercita in modo solenne nella veneranda istituzione del Concilio ecumenico e si esprime pure nell’azione congiunta dei Vescovi sparsi su tutta la terra, azione che sia indetta o liberamente recepita dal Romano Pontefice [10]. Non si può poi dimenticare che compete a quest’ultimo, secondo i bisogni del Popolo di Dio, individuare e promuovere le forme attraverso le quali il Collegio episcopale possa esercitare la propria autorità sulla Chiesa universale [11].\n\nNel corso del dibattito conciliare, di pari passo con la maturazione della dottrina sulla collegialità episcopale, è emersa pure a più riprese la richiesta di associare alcuni Vescovi al ministero universale del Romano Pontefice, nella forma di un organismo centrale permanente, esterno ai Dicasteri della Curia Romana, che fosse in grado di manifestare, anche al di fuori della forma solenne e straordinaria del Concilio ecumenico, la sollecitudine del Collegio episcopale per le necessità del Popolo di Dio e la comunione fra tutte le Chiese.\n\n3. Accogliendo tali sollecitazioni, il 14 settembre 1965 Paolo VI preannunciò ai Padri conciliari, radunati per la sessione di apertura del quarto periodo del Concilio ecumenico, la decisione di istituire di propria iniziativa e con propria potestà un organismo denominato Sinodo dei Vescovi, il quale, «composto di Presuli, nominati per la maggior parte dalle Conferenze Episcopali, con la Nostra approvazione, sarà convocato, secondo i bisogni della Chiesa, dal Romano Pontefice, per sua consultazione e collaborazione, quando, per il bene generale della Chiesa, ciò sembrerà a lui opportuno».\n\nNel motu proprio Apostolica sollicitudo, promulgato l’indomani, lo stesso Pontefice istituiva il Sinodo dei Vescovi, affermando che esso, «per il quale Vescovi scelti nelle varie parti del mondo apportano al supremo Pastore della Chiesa un aiuto più efficace, viene costituito in maniera tale che sia: 1) una istituzione ecclesiastica centrale; 2) rappresentante di tutto l’Episcopato cattolico; 3) perpetua per sua natura; 4) quanto alla sua struttura, svolgente i suoi compiti in modo temporaneo e occasionale» [12].\n\nIl Sinodo dei Vescovi, che nel nome si collegava idealmente all’antica e ricchissima tradizione sinodale della Chiesa, tenuta in grande onore soprattutto nelle Chiese d’Oriente, avrebbe avuto normalmente funzione consultiva, offrendo al Romano Pontefice, sotto l’impulso dello Spirito Santo, informazioni e consigli circa le varie questioni ecclesiali. Al tempo stesso, il Sinodo avrebbe potuto godere anche di potestà deliberativa, qualora il Romano Pontefice avesse voluto conferirgliela [13].\n\n4. Paolo VI, all’atto di istituire il Sinodo come «speciale consiglio permanente di sacri Pastori», si dichiarava consapevole che esso, «come ogni istituzione umana, col passare del tempo potrà essere maggiormente perfezionato» [14]. A tale successivo sviluppo hanno concorso, da un lato, la progressiva recezione della feconda dottrina conciliare sulla collegialità episcopale e, dall’altro, l’esperienza delle numerose Assemblee sinodali celebrate nell’Urbe a partire dal 1967, anno nel quale veniva pubblicato anche un apposito Ordo Synodi Episcoporum.\n\nAnche dopo la promulgazione del Codice di diritto canonico e del Codice dei Canoni delle Chiese orientali, che hanno integrato nel diritto universale il Sinodo dei Vescovi [15], quest’ultimo ha continuato a evolversi gradualmente, fino all’ultima edizione dell’ Ordo Synodi, promulgata da Benedetto XVI il 29 settembre 2006. In modo particolare, è stata istituita e via via rafforzata nelle proprie funzioni la Segreteria Generale del Sinodo dei Vescovi, composta dal Segretario Generale e da uno speciale Consiglio di Vescovi, affinché la costitutiva stabilità del Sinodo stesso fosse meglio assicurata nel tempo compreso tra le diverse Assemblee sinodali.\n\nIn questi anni, constatando l’efficacia dell’azione sinodale di fronte alle questioni che richiedono un intervento tempestivo e concorde dei Pastori della Chiesa, è cresciuto il desiderio che il Sinodo diventi ancor più una peculiare manifestazione e un’efficace attuazione della sollecitudine dell’Episcopato per tutte le Chiese. Già Giovanni Paolo II ha affermato che «forse questo strumento potrà essere ancora migliorato. Forse la collegiale responsabilità pastorale può esprimersi nel Sinodo ancor più pienamente» [16].\n\n5. Per tali ragioni, fin dall’inizio del mio ministero petrino ho rivolto una speciale attenzione al Sinodo dei Vescovi, fiducioso che esso potrà conoscere «ulteriori sviluppi per favorire ancora di più il dialogo e la collaborazione tra i Vescovi e tra essi e il Vescovo di Roma» [17]. Ad animare quest’opera di rinnovamento dev’essere la ferma convinzione che tutti i Pastori sono costituiti per il servizio al Popolo santo di Dio, al quale essi stessi appartengono in virtù del sacramento del Battesimo.\n\nÈ certamente vero, come insegna il Concilio Vaticano II, che «i Vescovi quando insegnano in comunione con il Romano Pontefice devono essere da tutti ascoltati con venerazione quali testimoni della divina e cattolica verità; e i fedeli devono accordarsi con il giudizio del loro Vescovo dato a nome di Cristo in materia di fede e di morale, e aderirvi con il religioso ossequio dello spirito» [18]. Ma è altrettanto vero che «la vita della Chiesa e la vita nella Chiesa è per ogni Vescovo la condizione per l’esercizio della sua missione d’insegnare» [19].\n\nCosì il Vescovo è contemporaneamente maestro e discepolo. Egli è maestro quando, dotato di una speciale assistenza dello Spirito Santo, annuncia ai fedeli la Parola di verità in nome di Cristo capo e pastore. Ma egli è anche discepolo quando, sapendo che lo Spirito è elargito a ogni battezzato, si pone in ascolto della voce di Cristo che parla attraverso l’intero Popolo di Dio, rendendolo « infallibile in credendo» [20]. Infatti, «la totalità dei fedeli, avendo l’unzione che viene dal Santo (cfr. 1 Gv 2,20 e 27), non può sbagliarsi nel credere, e manifesta questa sua proprietà mediante il senso soprannaturale della fede di tutto il Popolo, quando “dai Vescovi fino agli ultimi fedeli laici”, mostra l’universale suo consenso in cose di fede e di morale» [21]. Il Vescovo, per questo, è insieme chiamato a «camminare davanti, indicando il cammino, indicando la via; camminare in mezzo, per rafforzare [il Popolo di Dio] nell’unità; camminare dietro, sia perché nessuno rimanga indietro, ma, soprattutto, per seguire il fiuto che ha il Popolo di Dio per trovare nuove strade. Un Vescovo che vive in mezzo ai suoi fedeli ha le orecchie aperte per ascoltare “ciò che lo Spirito dice alle Chiese” ( Ap 2, 7) e la “voce delle pecore”, anche attraverso quegli organismi diocesani che hanno il compito di consigliare il Vescovo, promuovendo un dialogo leale e costruttivo» [22].\n\n6. Anche il Sinodo dei Vescovi deve sempre più diventare uno strumento privilegiato di ascolto del Popolo di Dio: «Dallo Spirito Santo per i Padri sinodali chiediamo, innanzitutto, il dono dell’ascolto: ascolto di Dio, fino a sentire con Lui il grido del Popolo; ascolto del Popolo, fino a respirarvi la volontà a cui Dio ci chiama» [23].\n\nBenché nella sua composizione si configuri come un organismo essenzialmente episcopale, il Sinodo non vive pertanto separato dal resto dei fedeli. Esso, al contrario, è uno strumento adatto a dare voce all’intero Popolo di Dio proprio per mezzo dei Vescovi, costituiti da Dio «autentici custodi, interpreti e testimoni della fede di tutta la Chiesa» [24], mostrandosi di Assemblea in Assemblea un’espressione eloquente della sinodalità come «dimensione costitutiva della Chiesa» [25].\n\nPertanto, come ha affermato Giovanni Paolo II, «ogni Assemblea Generale del Sinodo dei Vescovi è una forte esperienza ecclesiale, anche se nelle modalità delle sue procedure rimane sempre perfettibile. I Vescovi riuniti nel Sinodo rappresentano anzitutto le proprie Chiese, ma tengono presenti anche i contributi delle Conferenze Episcopali dalle quali sono designati e dei cui pareri circa le questioni da trattare si fanno portatori. Essi esprimono così il voto del Corpo gerarchico della Chiesa e, in qualche modo, quello del Popolo cristiano, del quale sono i Pastori» [26].\n\n7. La storia della Chiesa testimonia ampiamente l’importanza del processo consultivo, per conoscere il parere dei Pastori e dei fedeli in ciò che riguarda il bene della Chiesa. È così di grande importanza che, anche nella preparazione delle Assemblee sinodali, riceva una speciale attenzione la consultazione di tutte le Chiese particolari. In questa prima fase i Vescovi, seguendo le indicazioni della Segreteria Generale del Sinodo, sottopongono le questioni da trattare nell’Assemblea sinodale ai Presbiteri, ai Diaconi e ai fedeli laici delle loro Chiese, sia singolarmente sia associati, senza trascurare il prezioso apporto che può venire dai Consacrati e dalle Consacrate. Soprattutto, può rivelarsi fondamentale il contributo degli organismi di partecipazione della Chiesa particolare, specialmente il Consiglio presbiterale e il Consiglio pastorale, a partire dai quali veramente «può incominciare a prendere forma una Chiesa sinodale» [27].\n\nAlla consultazione dei fedeli segue, durante la celebrazione di ogni Assemblea sinodale, il discernimento da parte dei Pastori appositamente designati, uniti nella ricerca di un consenso che scaturisce non da logiche umane, ma dalla comune obbedienza allo Spirito di Cristo. Attenti al sensus fidei del Popolo di Dio – «che devono saper attentamente distinguere dai flussi spesso mutevoli dell’opinione pubblica» [28] –, i Membri dell’Assemblea offrono al Romano Pontefice il loro parere, affinché questo possa essergli di aiuto nel suo ministero di Pastore universale della Chiesa. In tale prospettiva, il fatto che «il Sinodo abbia normalmente una funzione solo consultiva non ne diminuisce l’importanza. Nella Chiesa, infatti, il fine di qualsiasi organo collegiale, consultivo o deliberativo che sia, è sempre la ricerca della verità o del bene della Chiesa. Quando poi si tratta della verifica della medesima fede, il consensus Ecclesiae non è dato dal computo dei voti, ma è frutto dell’azione dello Spirito, anima dell’unica Chiesa di Cristo» [29]. Pertanto il voto dei Padri sinodali, «se moralmente unanime, ha un peso qualitativo ecclesiale che supera l’aspetto semplicemente formale del voto consultivo» [30].\n\nDa ultimo, alla celebrazione dell’Assemblea del Sinodo deve seguire la fase della sua attuazione, con lo scopo di avviare in tutte le Chiese particolari la recezione delle conclusioni sinodali, accolte dal Romano Pontefice nella modalità che egli avrà giudicato più conveniente. Occorre a questo riguardo tenere bene a mente che «le culture sono molto diverse tra loro e ogni principio generale […] ha bisogno di essere inculturato, se vuole essere osservato e applicato» [31]. In tal modo, si mostra che il processo sinodale ha non solo il suo punto di partenza, ma anche il suo punto di arrivo nel Popolo di Dio, sul quale devono riversarsi i doni di grazia elargiti dallo Spirito Santo per mezzo del raduno assembleare dei Pastori.\n\n8. Il Sinodo dei Vescovi, che del Concilio ecumenico ritrae «in qualche maniera l’immagine» e riflette «lo spirito ed il metodo» [32], è composto da Vescovi. Tuttavia, come già al Concilio [33], all’Assemblea del Sinodo possono essere chiamati pure alcuni altri che non siano insigniti del munus episcopale, il cui ruolo viene determinato di volta in volta dal Romano Pontefice. A quest’ultimo proposito, occorre considerare in special modo il contributo che può venire da quanti appartengono agli Istituti di vita consacrata e alle Società di vita apostolica.\n\nOltre ai Membri, all’Assemblea del Sinodo possono partecipare, in qualità di invitati e senza diritto di voto, Esperti (Periti), che cooperano alla redazione dei documenti; Uditori (Auditores), che possiedono una particolare competenza sulle questioni da trattare; Delegati Fraterni (Delegati Fraterni), appartenenti a Chiese e Comunità ecclesiali che ancora non sono in piena comunione con la Chiesa cattolica. A costoro si possono aggiungere alcuni Invitati Speciali (Invitati Speciales), designati in virtù della loro riconosciuta autorevolezza.\n\nIl Sinodo dei Vescovi si riunisce in diversi tipi di Assemblea [34]. Qualora le circostanze lo suggeriscano, la stessa Assemblea del Sinodo può svolgersi in più periodi tra loro distinti. Ciascuna Assemblea, indipendentemente dalle sue modalità di svolgimento, è un momento importante di ascolto comunitario di ciò che lo Spirito Santo «dice alle Chiese» ( Ap 2, 7). È perciò necessario che, nel corso dei lavori sinodali, ricevano particolare risalto le celebrazioni liturgiche e le altre forme di preghiera corale, per invocare sui Membri dell’Assemblea il dono del discernimento e della concordia. È altresì opportuno che, secondo l’antica tradizione sinodale, il libro dei Vangeli sia solennemente intronizzato all’inizio di ogni giornata, rammentando anche simbolicamente a tutti i partecipanti la necessità di rendersi docili alla Parola divina, che è «Parola di verità» ( Col 1, 5).\n\n9. La Segreteria Generale del Sinodo dei Vescovi – composta dal Segretario Generale, che la presiede, dal Sottosegretario, che coadiuva il Segretario generale in tutte le sue funzioni, e da alcuni speciali Consigli di Vescovi – si occupa precipuamente degli adempimenti relativi all’Assemblea sinodale celebrata e a quella da celebrare. Nella fase che precede l’Assemblea essa concorre all’individuazione dei temi da discutere nell’Assemblea del Sinodo tra quelli proposti dall’Episcopato, alla loro esatta determinazione in relazione ai bisogni del Popolo di Dio, all’avvio del processo consultivo e alla stesura dei documenti preparatori redatti sulla base dei risultati della consultazione. Nella fase che segue l’Assemblea, invece, essa promuove per la propria parte, insieme al Dicastero della Curia Romana competente, l’attuazione degli orientamenti sinodali approvati dal Romano Pontefice.\n\nTra i Consigli che costituiscono la Segreteria Generale, conferendole una struttura peculiare propria, va annoverato anzitutto il Consiglio Ordinario, composto per la maggior parte da Vescovi diocesani eletti dai Padri dell’Assemblea Generale Ordinaria. Da quando è stato istituito nel 1971 per la preparazione e l’attuazione dell’Assemblea Generale Ordinaria, esso ha ampiamente dimostrato la propria utilità, rispondendo in certo modo al desiderio di quei Padri conciliari che domandavano la cooptazione di taluni Vescovi, impegnati nel ministero pastorale nelle diverse regioni della terra, quali cooperatori stabili del Romano Pontefice nel suo ministero di Pastore universale. Oltre al Consiglio Ordinario, possono essere costituiti in seno alla Segreteria Generale anche altri Consigli per la preparazione e l’attuazione delle Assemblee sinodali diverse dall’Assemblea Generale Ordinaria.\n\nAl contempo, la Segreteria Generale è a disposizione del Romano Pontefice in tutte le questioni che egli vorrà sottoporle, per potersi giovare del sicuro consiglio di Vescovi quotidianamente a contatto con il Popolo di Dio anche al di fuori delle convocazioni sinodali.\n\n10. Anche grazie al Sinodo dei Vescovi apparirà via via più chiaro che, nella Chiesa di Cristo, vige una profonda comunione sia tra i Pastori e i fedeli, essendo ogni ministro ordinato un battezzato tra i battezzati, costituito da Dio per pascere il suo Gregge, sia tra i Vescovi e il Romano Pontefice, essendo il Papa un «Vescovo tra i Vescovi, chiamato al contempo – come Successore dell’Apostolo Pietro – a guidare la Chiesa di Roma che presiede nell’amore tutte le Chiese» [35]. Ciò impedisce che ciascun soggetto possa sussistere senza l’altro.\n\nIn particolare, il Collegio episcopale non sussiste mai senza il suo Capo [36]; ma anche il Vescovo di Roma, che possiede «nella Chiesa una potestà piena, suprema e universale, che può sempre esercitare liberamente» [37], «è sempre congiunto nella comunione con gli altri Vescovi e con tutta la Chiesa» [38]. A tale riguardo, «non v’è dubbio che il Vescovo di Roma abbia bisogno della presenza dei suoi Confratelli Vescovi, del loro consiglio e della loro prudenza ed esperienza. Il Successore di Pietro deve sì proclamare a tutti chi è “il Cristo, il Figlio del Dio vivente” ma, in pari tempo, deve prestare attenzione a ciò che lo Spirito Santo suscita sulle labbra di quanti, accogliendo la parola di Gesù che dichiara: “Tu sei Pietro...” (cfr. Mt 16, 16-18), partecipano a pieno titolo al Collegio apostolico» [39].\n\nConfido altresì che, proprio incoraggiando una «conversione del papato […] che lo renda più fedele al significato che Gesù Cristo intese dargli e alle necessità attuali dell’evangelizzazione» [40], l’attività del Sinodo dei Vescovi potrà a suo modo contribuire al ristabilimento dell’unità fra tutti i cristiani, secondo la volontà del Signore (cfr. Gv 17, 21). Così facendo esso aiuterà la Chiesa cattolica, secondo l’auspicio formulato anni or sono da Giovanni Paolo II, a «trovare una forma di esercizio del primato che, pur non rinunciando in nessun modo all’essenziale della sua missione, si apra ad una situazione nuova» [41].\n\nA tenore del canone 342 del CIC e tenendo conto di quanto fin qui considerato, dispongo e stabilisco ciò che segue.\n\nI. Assemblee del Sinodo\n\nArt. 1\n\nPresidenza e tipologia delle Assemblee del Sinodo\n\n§ 1. Il Sinodo dei Vescovi è direttamente sottoposto al Romano Pontefice, che ne è il presidente.\n\n§ 2. Esso si riunisce:\n\n1° in Assemblea Generale Ordinaria, se vengono trattate materie che riguardano il bene della Chiesa universale;\n\n2° in Assemblea Generale Straordinaria, se le materie da trattare, che riguardano il bene della Chiesa universale, esigono una urgente considerazione;\n\n3° in Assemblea Speciale, se vengono trattate materie che riguardano maggiormente una o più aree geografiche determinate.\n\n§ 3. Se lo ritiene opportuno, particolarmente per ragioni di natura ecumenica, il Romano Pontefice può convocare un’Assemblea sinodale secondo altre modalità da lui stesso stabilite.\n\nArt. 2\n\nMembri e altri partecipanti alle Assemblee del Sinodo\n\n§ 1. I Membri delle Assemblee del Sinodo sono quelli previsti dal can. 346 del CIC.\n\n§ 2. Secondo il tema e le circostanze, possono essere chiamati all’Assemblea del Sinodo anche alcuni altri, che non siano insigniti del munus episcopale, il ruolo dei quali viene determinato di volta in volta dal Romano Pontefice.\n\n§ 3. La designazione dei Membri e degli altri partecipanti a ciascuna Assemblea avviene a norma del diritto peculiare.\n\nArt. 3\n\nPeriodi dell’Assemblea del Sinodo\n\n§ 1. Secondo il tema e le circostanze, l’Assemblea del Sinodo può essere celebrata in più periodi tra loro distinti a discrezione del Romano Pontefice.\n\n§ 2. Nel tempo che intercorre tra i diversi periodi, la Segreteria Generale del Sinodo dei Vescovi, insieme al Relatore Generale e al Segretario Speciale dell’Assemblea, ha il compito di promuovere lo sviluppo della riflessione sul tema o su alcuni aspetti di particolare rilievo emersi dai lavori assembleari.\n\n§ 3. I Membri e gli altri partecipanti restano in carica ininterrottamente fino allo scioglimento dell’Assemblea del Sinodo.\n\nArt. 4\n\nFasi dell’Assemblea del Sinodo\n\nOgni Assemblea del Sinodo si sviluppa secondo fasi successive: la fase preparatoria, la fase celebrativa e la fase attuativa.\n\nII. Fase preparatoria dell’Assemblea del Sinodo\n\nArt. 5\n\nAvvio e scopo della fase preparatoria\n\n§ 1. La fase preparatoria ha inizio allorché il Romano Pontefice indice l’Assemblea del Sinodo, assegnandole uno o più temi.\n\n§ 2. Coordinata dalla Segreteria Generale del Sinodo, la fase preparatoria ha come scopo la consultazione del Popolo di Dio sul tema dell’Assemblea del Sinodo.\n\nArt. 6\n\nConsultazione del Popolo di Dio\n\n§ 1. La consultazione del Popolo di Dio si svolge nelle Chiese particolari, per mezzo dei Sinodi dei Vescovi delle Chiese patriarcali e arcivescovili maggiori, dei Consigli dei Gerarchi e delle Assemblee dei Gerarchi delle Chiese sui iuris e delle Conferenze Episcopali.\n\nIn ciascuna Chiesa particolare i Vescovi svolgono la consultazione del Popolo di Dio avvalendosi degli Organismi di partecipazione previsti dal diritto, senza escludere ogni altra modalità che essi giudichino opportuna.\n\n§ 2. Le Unioni, le Federazioni e le Conferenze maschili e femminili degli Istituti di Vita Consacrata e della Società di Vita Apostolica consultano i Superiori Maggiori, che a loro volta possono interpellare i propri Consigli e anche altri Membri dei suddetti Istituti e Società.\n\n§ 3. Allo stesso modo anche le Associazioni di fedeli riconosciute dalla Santa Sede consultano i loro Membri.\n\n§ 4. I Dicasteri della Curia Romana offrono il loro contributo tenendo conto delle rispettive competenze specifiche.\n\n§ 5. La Segreteria Generale del Sinodo può individuare pure altre forme di consultazione del Popolo di Dio.\n\nArt. 7\n\nTrasmissione dei contributi preparatori alla Segreteria Generale del Sinodo\n\n§ 1. Ciascuna Chiesa particolare invia il proprio contributo al Sinodo dei Vescovi delle Chiese patriarcali e arcivescovili maggiori, oppure al Consiglio dei Gerarchi o all’Assemblea dei Gerarchi delle Chiese sui iuris, oppure alla Conferenza Episcopale del proprio territorio.\n\nSuddetti organismi, a loro volta, trasmettono una sintesi dei testi loro pervenuti alla Segreteria Generale del Sinodo.\n\nAllo stesso modo fanno l’Unione dei Superiori Generali e l’Unione Internazionale delle Superiore Generali con i contributi elaborati dagli Istituti di Vita Consacrata e dalle Società di Vita Apostolica.\n\nI Dicasteri della Curia Romana trasmettono direttamente i loro contributi alla Segreteria Generale del Sinodo dei Vescovi.\n\n§ 2. Rimane integro il diritto dei fedeli, singolarmente o associati, di inviare direttamente i loro contributi alla Segreteria Generale del Sinodo.\n\nArt. 8\n\nConvocazione di una Riunione presinodale\n\n§ 1. Secondo il tema e le circostanze, la Segreteria Generale del Sinodo può promuovere la convocazione di una Riunione presinodale con la partecipazione di alcuni fedeli da essa designati, perché anch’essi, nella diversità delle loro condizioni, offrano all’Assemblea del Sinodo il loro contributo.\n\nAnche alcuni altri possono essere invitati.\n\n§ 2. Tale Riunione può pure tenersi a livello regionale, coinvolgendo all’occorrenza i Sinodi dei Vescovi delle Chiese patriarcali e arcivescovili maggiori, i Consigli dei Gerarchi e delle Assemblee dei Gerarchi delle Chiese sui iuris e le Conferenze Episcopali del territorio interessato, nonché le relative Riunioni Internazionali di Conferenze Episcopali, al fine di tener conto delle peculiarità storiche, culturali ed ecclesiali delle diverse aree geografiche.\n\nArt. 9\n\nCoinvolgimento degli Istituti di Studi Superiori\n\nGli Istituti di Studi Superiori, soprattutto quelli che possiedono una speciale competenza sul tema dell’Assemblea del Sinodo o su questioni specifiche con esso attinenti, possono offrire studi, o di propria iniziativa o su richiesta dei Sinodi dei Vescovi delle Chiese patriarcali e arcivescovili maggiori, dei Consigli dei Gerarchi e delle Assemblee dei Gerarchi delle Chiese sui iuris e delle Conferenze Episcopali, o su richiesta della Segreteria Generale del Sinodo.\n\nTali studi possono sempre essere trasmessi alla Segreteria Generale del Sinodo.\n\nArt. 10\n\nCostituzione di una Commissione preparatoria\n\n§ 1. Per l’approfondimento del tema e la redazione di eventuali Documenti previ all’Assemblea del Sinodo, la Segreteria Generale del Sinodo dei Vescovi può avvalersi di una Commissione preparatoria, formata da esperti.\n\n§ 2. Tale Commissione è nominata dal Segretario Generale del Sinodo, che la presiede.\n\nIII. Fase celebrativa dell’Assemblea del Sinodo\n\nArt. 11\n\nPresidente Delegato, Relatore Generale e Segretario Speciale\n\nPrima che inizi l’Assemblea del Sinodo il Romano Pontefice nomina:\n\n1° uno o più Presidenti Delegati, che presiedono l’Assemblea in suo nome e per sua autorità;\n\n2° un Relatore Generale, che coordina la discussione sul tema dell’Assemblea del Sinodo e l’elaborazione di eventuali documenti da sottoporre alla medesima Assemblea;\n\n3° uno o più Segretari Speciali, che assistono il Relatore Generale in tutte le sue funzioni.\n\nArt. 12\n\nEsperti, Uditori, Delegati Fraterni e Invitati speciali\n\n§ 1. All’Assemblea del Sinodo possono essere invitati, senza diritto di voto:\n\n1° Esperti, che cooperano con il Segretario Speciale in ragione della loro competenza sul tema dell’Assemblea del Sinodo, ai quali si possono aggiungere alcuni Consultori della Segreteria Generale;\n\n2° Uditori, che contribuiscono ai lavori assembleari in virtù della loro esperienza e conoscenza.\n\n3° Delegati Fraterni, che rappresentano le Chiese e le Comunità ecclesiali non ancora in piena comunione con la Chiesa cattolica.\n\n§ 2. In determinate circostanze possono essere designati, senza diritto di voto, alcuni Invitati Speciali, cui si riconosce una particolare autorevolezza in riferimento al tema dell’Assemblea del Sinodo.\n\nArt. 13\n\nInizio e conclusione dell’Assemblea del Sinodo\n\nL’Assemblea del Sinodo inizia e si conclude con la celebrazione dell’Eucaristia presieduta dal Romano Pontefice, cui i Membri e gli altri partecipanti all’Assemblea prendono parte nella diversità delle loro condizioni.\n\nArt. 14\n\nCongregazioni Generali e Sessioni dei Circoli minori\n\nL’Assemblea del Sinodo si raduna in sedute plenarie, dette Congregazioni Generali, alle quali partecipano i Membri, gli Esperti, gli Uditori, i Delegati Fraterni e gli Invitati Speciali, oppure in Sessioni dei Circoli minori, in cui i partecipanti all’Assemblea si suddividono a norma del diritto peculiare.\n\nArt. 15\n\nDiscussione del tema dell’Assemblea del Sinodo\n\n§ 1. Nelle Congregazioni Generali i Membri tengono i loro interventi a norma del diritto peculiare.\n\n§ 2. Periodicamente ha pure luogo un libero scambio di opinioni tra i Membri sugli argomenti in corso di trattazione.\n\n§ 3. Anche gli Uditori, i Delegati Fraterni e gli Invitati Speciali possono essere invitati a prendere la parola sul tema dell’Assemblea del Sinodo.\n\nArt. 16\n\nCostituzione di Commissioni di studio\n\nSecondo il tema e le circostanze, a norma del diritto peculiare possono essere costituite alcune Commissioni di studio, formate da Membri e altri partecipanti all’Assemblea del Sinodo.\n\nArt. 17\n\nElaborazione e approvazione del Documento finale\n\n§ 1. Le conclusioni dell’Assemblea sono raccolte in un Documento finale.\n\n§ 2. Per la redazione del Documento finale, viene costituita un’apposita Commissione, composta dal Relatore Generale, che la presiede, dal Segretario Generale, dal Segretario Speciale e da alcuni Membri eletti dall’Assemblea del Sinodo tenendo conto delle diverse regioni, cui se ne aggiungono altri nominati dal Romano Pontefice.\n\n§ 3. Il Documento finale viene sottoposto all’approvazione dei Membri a norma del diritto peculiare, ricercando nella misura del possibile l’unanimità morale.\n\nArt. 18\n\nConsegna del Documento finale al Romano Pontefice\n\n§ 1. Ricevuta l’approvazione dei Membri, il Documento finale dell’Assemblea è offerto al Romano Pontefice, che decide della sua pubblicazione.\n\nSe approvato espressamente dal Romano Pontefice, il Documento finale partecipa del Magistero ordinario del Successore di Pietro.\n\n§ 2. Qualora poi il Romano Pontefice abbia concesso all’Assemblea del Sinodo potestà deliberativa, a norma del can. 343 del Codice di diritto canonico, il Documento finale partecipa del Magistero ordinario del Successore di Pietro una volta da lui ratificato e promulgato.\n\nIn questo caso il Documento finale viene pubblicato con la firma del Romano Pontefice insieme a quella dei Membri.\n\nIV. Fase attuativa dell’Assemblea del Sinodo\n\nArt. 19\n\nAccoglienza e attuazione delle conclusioni dell’Assemblea\n\n§ 1. I Vescovi diocesani o eparchiali curano l’accoglienza e l’attuazione delle conclusioni dell’Assemblea del Sinodo, recepite dal Romano Pontefice, con l’aiuto degli organismi di partecipazione previsti dal diritto.\n\n§ 2. I Sinodi dei Vescovi delle Chiese patriarcali e arcivescovili maggiori, i Consigli dei Gerarchi e delle Assemblee dei Gerarchi delle Chiese sui iuris e le Conferenze Episcopali coordinano l’attuazione delle suddette conclusioni nel loro territorio e a tal fine possono predisporre iniziative comuni.\n\nArt. 20\n\nCompiti della Segreteria Generale del Sinodo\n\n§ 1. Insieme al Dicastero della Curia Romana competente, nonché, secondo il tema e le circostanze, agli altri Dicasteri in vario modo interessati, la Segreteria Generale del Sinodo promuove per la propria parte l’attuazione degli orientamenti sinodali approvati dal Romano Pontefice.\n\n§ 2. La Segreteria Generale può predisporre studi e altre iniziative idonee allo scopo.\n\n§ 3. In particolari circostanze la Segreteria Generale, con il mandato del Romano Pontefice, può emanare documenti applicativi, sentito il Dicastero competente.\n\nArt. 21\n\nCostituzione di una Commissione per l’attuazione\n\n§ 1. Secondo il tema e le circostanze, la Segreteria Generale del Sinodo può avvalersi di una Commissione per l’attuazione, formata da esperti.\n\n§ 2. Il Segretario Generale del Sinodo ne nomina i Membri, sentito il Capo del Dicastero della Curia Romana competente, e la presiede.\n\n§ 3. La Commissione coadiuva con appositi studi la Segreteria Generale nel compito di cui all’art. 20 § 1.\n\nV. Segreteria generale del Sinodo dei Vescovi\n\nArt. 22\n\nCostituzione della Segreteria Generale\n\n§ 1. La Segreteria Generale è un’istituzione permanente al servizio del Sinodo dei Vescovi, direttamente sottoposta al Romano Pontefice.\n\n§ 2. Essa è composta dal Segretario Generale, dal Sottosegretario, che coadiuva il Segretario Generale in tutte le sue funzioni, e dal Consiglio Ordinario, nonché, se sono stati costituiti, dai Consigli di cui all’art. 25.\n\n§ 3. Il Segretario Generale e il Sottosegretario sono nominati dal Romano Pontefice e sono Membri dell’Assemblea del Sinodo.\n\n§ 4. Per le sue attività la Segreteria Generale si avvale di un congruo numero di officiali e di consultori.\n\nArt. 23\n\nCompiti della Segreteria Generale del Sinodo dei Vescovi\n\n§ 1. La Segreteria Generale è competente nella preparazione e nell’attuazione delle Assemblee del Sinodo, nonché nelle altre questioni che il Romano Pontefice vorrà sottoporle per il bene della Chiesa universale.\n\n§ 2. A tal fine, essa coopera con i Sinodi dei Vescovi delle Chiese patriarcali e arcivescovili maggiori, i Consigli dei Gerarchi e delle Assemblee dei Gerarchi delle Chiese sui iuris e le Conferenze Episcopali, nonché con i Dicasteri della Curia Romana.\n\nArt. 24\n\nIl Consiglio Ordinario della Segreteria Generale\n\n§ 1. Il Consiglio Ordinario della Segreteria Generale è competente per la preparazione e l’attuazione dell’Assemblea Generale Ordinaria.\n\n§ 2. Esso è composto in maggioranza da Vescovi diocesani, eletti dall’Assemblea Generale Ordinaria in rappresentanza delle diverse aree geografiche a norma del diritto peculiare, di cui uno tra i Capi o i Vescovi eparchiali delle Chiese Orientali Cattoliche; nonché dal Capo del Dicastero della Curia Romana competente per il tema del Sinodo stabilito dal Romano Pontefice e da alcuni Vescovi nominati dal Romano Pontefice.\n\n§ 3. I Membri del Consiglio Ordinario entrano in carica al termine dell’Assemblea Generale Ordinaria che li ha eletti, sono Membri della successiva Assemblea Generale Ordinaria e cessano dal loro mandato allo scioglimento di quest’ultima.\n\nArt. 25\n\nGli altri Consigli della Segreteria Generale\n\n§ 1. I Consigli della Segreteria Generale per la preparazione dell’Assemblea Generale Straordinaria e dell’Assemblea Speciale sono composti da Membri nominati dal Romano Pontefice.\n\n§ 2. I Membri di tali Consigli partecipano all’Assemblea del Sinodo secondo il diritto peculiare e cessano dal loro mandato allo scioglimento di quest’ultima.\n\n§ 3. I Consigli della Segreteria Generale per l’attuazione dell’Assemblea Generale Straordinaria e dell’Assemblea Speciale sono composti in maggioranza da Membri eletti dall’Assemblea del Sinodo a norma del diritto peculiare, cui si aggiungono altri Membri nominati dal Romano Pontefice.\n\n§ 4. Tali Consigli restano in carica cinque anni dallo scioglimento dell’Assemblea del Sinodo, salvo che il Romano Pontefice non stabilisca diversamente.\n\nDisposizioni finali\n\nArt. 26\n\nLa Segreteria Generale del Sinodo dei Vescovi emanerà, secondo lo spirito e le norme della presente Costituzione apostolica, un’Istruzione sulla celebrazione delle Assemblee sinodali e sull’attività della Segreteria Generale del Sinodo dei Vescovi e, in occasione di ogni Assemblea del Sinodo, un Regolamento sullo svolgimento della medesima.\n\nArt. 27\n\nA tenore del can. 20 del CIC e del can. 1502 § 2 del CCEO, con la promulgazione e la pubblicazione della presente Costituzione apostolica rimangono abrogate tutte le disposizioni contrarie, in particolare:\n\n1. i canoni del CIC e del CCEO che, in tutto o in parte, risultino direttamente contrari a qualsiasi articolo della presente Costituzione apostolica;\n\n2. gli articoli del motu proprio Apostolica sollicitudo di Paolo VI, 15 settembre 1965;\n\n3. l’Ordo Synodi Episcoporum, 29 settembre 2006, compreso l’Adnexum de modo procedendi in Circulis minoribus.\n\nStabilisco che quanto deliberato in questa Costituzione apostolica abbia piena efficacia a partire dal giorno della sua pubblicazione su L’Osservatore Romano, nonostante qualsiasi cosa in contrario, anche se meritevole di speciale menzione, e che venga pubblicato nel Commentario ufficiale Acta Apostolicae Sedis.\n\nEsorto tutti ad accogliere con animo sincero e pronta disponibilità le disposizioni di questa Costituzione apostolica, con l’aiuto della Vergine Maria, Regina degli Apostoli e Madre della Chiesa.\n\nDato a Roma, presso San Pietro, il 15 settembre 2018, sesto anno del Pontificato.\n\nFrancesco\n\n[1] Cfr Conc. Ecum. Vat. II, Decr. Christus Dominus (28 ottobre 1965), 5.\n\n[2] Ibid.; cfr S. Giovanni Paolo II, Esort. ap. postsin. Pastores gregis (16 ottobre 2003), 58.\n\n[3] Esort. ap. Evangelii gaudium (24 novembre 2013), 1.\n\n[4] Ibid., 25.\n\n[5] Ibid., 27.\n\n[6] Conc. Ecum. Vat. II, Decr. Ad gentes (7 ottobre1965), 29; cfr. Id., Cost. dogm. Lumen gentium (21 novembre 1964), 23.\n\n[7] Ibid., 18.\n\n[8] Cfr i bid., 21-22; Decr. Christus Dominus, 4.\n\n[9] Cfr Lumen gentium, 23; Christus Dominus, 3.\n\n[10] Cfr Lumen gentium, 22; Christus Dominus, 4; Codex Iuris Canonici (25 gennaio 1983), can. 337, §§ 1-2; Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium (18 ottobre 1990), can. 50, §§ 1-2.\n\n[11] Cfr Codex Iuris Canonici, can. 337, § 3; Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can. 50, § 3.\n\n[12] N. I.\n\n[13] Cfr ibid., II.\n\n[14] Ibid., Proemio.\n\n[15] Cfr Codex Iuris Canonici, cann. 342-348; Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can. 46.\n\n[16] Omelia nella Messa a conclusione della VI Assemblea Generale Ordinaria del Sinodo dei Vescovi (29 ottobre 1983).\n\n[17] Discorso ai Membri del XIII Consiglio Ordinario della Segreteria Generale del Sinodo dei Vescovi (13 giugno 2013).\n\n[18] Lumen gentium, 25.\n\n[19] Esort. ap. postsin. Pastores gregis, 28.\n\n[20] Esort. ap. Evangelii gaudium, 119.\n\n[21] Lumen gentium, 12.\n\n[22] Discorso ai Partecipanti al Convegno per i nuovi Vescovi promosso dalla Congregazione per i Vescovi e dalla Congregazione per le Chiese Orientali (19 settembre 2013). Cfr Evangelii gaudium, 31.\n\n[23] Discorso nella Veglia di preghiera in preparazione al Sinodo sulla famiglia (4 ottobre 2014).\n\n[24] Discorso nel 50° anniversario del Sinodo dei Vescovi (17 ottobre 2015).\n\n[25] Ibid.\n\n[26] Esort. ap. postsin. Pastores gregis, 58.\n\n[27] Discorso nel 50° anniversario del Sinodo dei Vescovi. Cfr Evangelii gaudium, 31.\n\n[28] Discorso nel 50° anniversario del Sinodo dei Vescovi.\n\n[29] Esort. ap. postsin. Pastores gregis, 58.\n\n[30] S. Giovanni Paolo II, Discorso al Consiglio della Segreteria Generale del Sinodo dei Vescovi (30 aprile 1983).\n\n[31] Discorso conclusivo della XIV Assemblea Generale Ordinaria del Sinodo dei Vescovi (24 ottobre 2015).\n\n[32] B. Paolo VI, Discorso per l’inizio dei lavori della I Assemblea Generale Ordinaria del Sinodo dei Vescovi (30 settembre 1967).\n\n[33] Cfr Codex Iuris Canonici, can. 339, § 2; Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can. 52, § 2.\n\n[34] Cfr Codex Iuris Canonici, can. 346.\n\n[35] Discorso nel 50° anniversario del Sinodo dei Vescovi.\n\n[36] Cfr Lumen gentium, 22.\n\n[37] Ibid.\n\n[38] Codex Iuris Canonici, can. 333, § 2; cfr Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can. 45, § 2; Pastores gregis, 58.\n\n[39] Lettera al Segretario Generale del Sinodo dei Vescovi in occasione della elevazione alla dignità episcopale del Sotto-Segretario (1 aprile 2014).\n\n[40] Evangelii gaudium, 32.\n\n[41] Enc. Ut unum sint (25 maggio1995), 95.\n\nCopyright © Dicastero per la Comunicazione\n\nLa Santa Sede\n\nLa Santa Sede","witnesses":[{"sourceUrl":"https://www.vatican.va/content/francesco/it/apost_constitutions/documents/papa-francesco_costituzione-ap_20180915_episcopalis-communio.html","sha256":"74a09536722bb9d29eabcd40e730c12f4ff93af8f72fe901f6dc66a1fd5419c6","localUrl":"assets/docs/magisterium/source-corpus/papa-francesco-costituzione-ap-20180915-episcopalis-communio-fb28c8abaa/it.html","textUrl":"assets/docs/magisterium/source-corpus/papa-francesco-costituzione-ap-20180915-episcopalis-communio-fb28c8abaa/it.txt"}]},"pt":{"code":"pt","label":"Português","contentFormat":"plain-text","text":"Episcopalis communio, sobre o Sínodo dos Bispos (15 de setembro de 2018)\n\nA Santa Sé\n\nportuguês\n\nFrançais\n\nEnglish\n\nItaliano\n\nPortuguês\n\nEspañol\n\nDeutsch\n\nPolski\n\nالعربيّة\n\n中文\n\nLatine\n\n×\n\nA Santa Sé\n\nMagisterium\n\nCalendário\n\nCelebrações litúrgicas\n\nBilhetes para audiências e celebrações papais\n\nSumos Pontífices\n\nColégio Cardinalício\n\nCúria Romana e outras Organizações\n\nSínodo\n\nSala de Imprensa\n\nVatican News - Radio Varicana\n\nL'Osservatore Romano\n\nFrancisco\n\nConstituições Apostólicas\n\nA\n\nA\n\nA\n\nGeração de PDF em andamento.....\n\nDE\n\n- EN\n\n- ES\n\n- FR\n\n- IT\n\n- PL\n\n- PT\n\nFRANCISCO\n\nCONSTITUIÇÃO APOSTÓLICA\n\nEPISCOPALIS COMMUNIO\n\nSOBRE O SÍNODO DOS BISPOS\n\n1. A COMUNHÃO EPISCOPAL, com Pedro e sob Pedro, manifesta-se de maneira peculiar no Sínodo dos Bispos, o qual, instituído por Paulo VI em 15 de setembro de 1965, constitui um dos legados mais preciosos do Concílio Vaticano II.[1]Desde então o Sínodo, novo quanto à instituição mas muito antigo na sua inspiração, presta uma eficaz colaboração ao Romano Pontífice – segundo as modalidades por ele mesmo estabelecidas – nas questões de maior importância, isto é, naquelas que requerem especial erudição e prudência, para o bem de toda a Igreja. Deste modo, o Sínodo dos Bispos, «agindo em nome de todo o Episcopado católico, mostra ao mesmo tempo que todos os Bispos em comunhão hierárquica participam da solicitude por toda a Igreja».[2]\n\nDurante mais de cinquenta anos, as Assembleias do Sínodo revelaram-se um válido instrumento de conhecimento mútuo entre os Bispos, oração comum, confronto leal, aprofundamento da doutrina cristã, reforma das estruturas eclesiais, promoção da atividade pastoral no mundo inteiro. Assim, tais Assembleias não só se configuraram como um lugar privilegiado de interpretação e receção do rico magistério conciliar, mas ofereceram também um impulso notável ao sucessivo magistério pontifício.\n\nAinda hoje, num momento histórico em que a Igreja se vê introduzida numa «nova etapa evangelizadora»,[3]que lhe pede para se constituir num «“estado permanente de missão” em todas as regiões da terra»,[4] o Sínodo dos Bispos é chamado, como qualquer outra instituição eclesial, a tornar-se progressivamente «um canal proporcionado mais à evangelização do mundo atual que à auto-preservação».[5] Sobretudo é necessário, como já almejava o Concílio, que o Sínodo, ciente de que «o cuidado de anunciar o Evangelho em todas as partes da terra pertence, antes de mais, ao corpo episcopal» se empenhe por «atender de modo especial à atividade missionária, que é a principal e a mais sagrada da Igreja».[6]\n\n2. Foi providencial que a instituição do Sínodo dos Bispos tenha ocorrido no contexto da última assembleia ecuménica. De facto, o Concílio Vaticano II, «seguindo os passos do Concílio Vaticano I»,[7]aprofundou, na esteira da genuína Tradição eclesial, a doutrina sobre a Ordem Episcopal, concentrando-se de modo particular na sua sacramentalidade e na sua natureza colegial.[8] Assim, tornou-se definitivamente claro que cada um dos Bispos possui, simultânea e inseparavelmente, a responsabilidade pela Igreja particular confiada aos seus cuidados pastorais e a solicitude pela Igreja universal.[9]\n\nEsta solicitude, que expressa a dimensão sopra-diocesana do múnus episcopal, é exercida de forma solene na veneranda instituição do Concílio Ecuménico e manifesta-se também na ação conjunta dos Bispos espalhados por toda a terra, uma ação que seja proclamada ou livremente acolhida pelo Romano Pontífice.[10]Além disso, não se pode esquecer que compete a este último, de acordo com as necessidades do Povo de Deus, individuar e promover as formas pelas quais o Colégio Episcopal possa exercer a sua autoridade sobre a Igreja universal.[11]\n\nNo decorrer do debate conciliar, de par e passo com o amadurecimento da doutrina da colegialidade episcopal, foi repetidamente surgindo também o pedido de associar alguns Bispos ao ministério universal do Romano Pontífice, sob a forma dum organismo central permanente, externo aos Dicastérios da Cúria Romana, que fosse capaz de manifestar, mesmo fora da forma solene e extraordinária do Concílio Ecuménico, a solicitude do Colégio Episcopal pelas necessidades do Povo de Deus e a comunhão entre todas as Igrejas.\n\n3. Acolhendo tais solicitações, a 14 de setembro de 1965 Paulo VI anunciou aos Padres conciliares, reunidos na sessão de abertura do IV período do Concílio Ecuménico, a decisão de instituir, por iniciativa própria e com a sua autoridade, um organismo designado Sínodo dos Bispos, que, «composto por Bispos nomeados na sua maioria pelas Conferências Episcopais, com a nossa aprovação, será convocado, segundo as necessidades da Igreja, pelo Romano Pontífice para sua consulta e colaboração quando, para o bem geral da Igreja, isso lhe parecer oportuno».\n\nE com o Motu proprio Apostolica sollicitudo, por ele promulgado no dia seguinte, instituía o Sínodo dos Bispos «por meio do qual Bispos escolhidos das várias partes do mundo prestam uma ajuda mais eficaz ao Pastor supremo da Igreja», afirmando que «aquele se há de constituir de tal maneira que: 1) seja uma instituição eclesial central; 2) represente todo o Episcopado católico; 3) seja, por sua natureza, perpétua; 4), quanto à sua estrutura, desempenhe as suas funções de modo temporário e ocasional».[12]\n\nO Sínodo dos Bispos, cujo nome o associava idealmente à antiga e riquíssima tradição sinodal da Igreja, tida em alta estima sobretudo nas Igrejas do Oriente, teria normalmente função consultiva, oferecendo ao Romano Pontífice, sob o impulso do Espírito Santo, informações e conselhos acerca das várias questões eclesiais. Entretanto o Sínodo poderia gozar também de poder deliberativo, sempre que o Romano Pontífice lho quisesse conferir.[13]\n\n4. Paulo VI, no ato de instituir o Sínodo como «conselho permanente especial de Pastores sagrados», declarava-se ciente de que o mesmo, «como toda a instituição humana, poderá ser aperfeiçoado com o passar do tempo».[14]Para tal desenvolvimento sucessivo, concorreram, por um lado, a progressiva receção da fecunda doutrina conciliar sobre a colegialidade episcopal e, por outro, a experiência das numerosas Assembleias sinodais celebradas em Roma a partir de 1967, ano em que se publicara também um específico Ordo Synodi Episcoporum.\n\nMesmo depois da promulgação do Código de Direito Canónico e do Código dos Cânones das Igrejas Orientais, que integraram no direito universal o Sínodo dos Bispos,[15] este continuou a evoluir gradualmente até à última edição do Ordo Synodi, promulgada por Bento XVI em 29 de setembro de 2006. Em particular, foi instituída e pouco a pouco reforçada nas suas funções a Secretaria Geral do Sínodo dos Bispos, composta pelo Secretário Geral e um Conselho de Bispos especial, para que a estabilidade constitutiva do próprio Sínodo ficasse melhor assegurada no período compreendido entre as várias Assembleias sinodais.\n\nNestes anos, tendo-se constatado a eficácia da ação sinodal face às questões que requerem uma intervenção urgente e concorde dos Pastores da Igreja, cresceu o desejo de que o Sínodo se torne ainda mais uma peculiar manifestação e uma concretização eficaz da solicitude do Episcopado por todas as Igrejas. São João Paulo II já afirmara que «este instrumento talvez possa ainda ser melhorado. Talvez a responsabilidade pastoral colegial se possa expressar ainda mais plenamente no Sínodo».[16]\n\n5. Por estas razões, desde o início do meu ministério petrino, olhei com especial atenção para o Sínodo dos Bispos, confiante que o mesmo poderá conhecer «ulteriores desenvolvimentos para favorecer ainda mais o diálogo e a colaboração entre os Bispos e entre eles e o Bispo de Roma».[17]Esta obra de renovamento deve estar animada pela firme convicção de que todos os Pastores são constituídos para o serviço do Povo santo de Deus, ao qual eles mesmos pertencem em virtude do sacramento do Batismo.\n\nSem dúvida que é verdade – como ensina o Concílio Vaticano II – que os Bispos, «ensinando em comunhão com o Romano Pontífice, devem por todos ser venerados como testemunhas da verdade divina e católica. E os fiéis devem conformar-se ao parecer que o seu Bispo emite em nome de Cristo sobre matéria de fé ou costumes, aderindo a ele com religioso acatamento».[18]Mas é igualmente verdade que «a vida da Igreja e a vida na Igreja é, para cada Bispo, a condição para o exercício da sua missão de ensinar».[19]\n\nAssim, o Bispo é, simultaneamente, mestre e discípulo. É mestre quando, dotado duma assistência especial do Espírito Santo, anuncia aos fiéis a Palavra de verdade em nome de Cristo cabeça e pastor. Mas é também discípulo, quando ele, sabendo que o Espírito é concedido a cada batizado, se coloca à escuta da voz de Cristo que fala através de todo o Povo de Deus, tornando-o «infalível “in credendo”».[20]Com efeito, «a totalidade dos fiéis, que receberam a unção do Santo (cf. 1 Jo 2, 20.27), não pode enganar-se na fé; e esta sua propriedade peculiar manifesta-se por meio do sentir sobrenatural da fé do Povo todo, quando este “desde os Bispos até ao último dos leigos fiéis”, manifesta consenso universal em matéria de fé e costumes».[21]Por isso, o Bispo é conjuntamente chamado a «caminhar à frente, indicando o rumo, apontando a vereda; caminhar no meio, para fortalecer [o Povo de Deus] na unidade; caminhar atrás, não só para que ninguém fique para trás, mas também e sobretudo para seguir a intuição que o Povo de Deus tem para encontrar novas sendas. O Bispo que vive no meio dos seus fiéis mantém os ouvidos abertos para escutar “o que o Espírito diz às Igrejas” (Ap 2, 7) e a “voz das ovelhas”, também através daqueles organismos diocesanos que têm a tarefa de aconselhar o Bispo, promovendo um diálogo leal e construtivo».[22]\n\n6. Também o Sínodo dos Bispos deve tornar-se cada vez mais um instrumento privilegiado de escuta do Povo de Deus: «Para os Padres sinodais, pedimos, do Espírito Santo, antes de mais nada o dom da escuta: escuta de Deus, até ouvir com Ele o grito do povo; escuta do povo, até respirar nele a vontade de Deus que nos chama».[23]\n\nPor isso, embora na sua composição se configure como um organismo essencialmente episcopal, o Sínodo não vive separado do resto dos fiéis. Pelo contrário, é um instrumento adequado para dar voz a todo o Povo de Deus precisamente por meio dos Bispos, constituídos por Deus «autênticos guardiões, intérpretes e testemunhas da fé de toda a Igreja»,[24]mostrando-se de Assembleia em Assembleia uma expressão eloquente da sinodalidade como «dimensão constitutiva da Igreja».[25]\n\nDeste modo, como disse João Paulo II, «cada Assembleia Geral do Sínodo dos Bispos é uma forte experiência eclesial, embora possa ser sempre aperfeiçoada nas modalidades dos seus procedimentos. Os Bispos reunidos no Sínodo representam antes de mais nada as próprias Igrejas, mas têm em conta também as contribuições das Conferências Episcopais que os designaram fazendo-os portadores dos seus pareceres sobre as questões a tratar. Eles exprimem assim o voto do Corpo hierárquico da Igreja e, de algum modo, o do Povo cristão de quem são os Pastores».[26]\n\n7. A história da Igreja testemunha amplamente a importância do processo consultivo, para se conhecer o parecer dos Pastores e dos fiéis no que diz respeito ao bem da Igreja. Assim, é de grande importância que, mesmo na preparação das Assembleias sinodais, receba especial atenção a consulta de todas as Igrejas particulares. Nesta primeira fase os Bispos, seguindo as indicações da Secretaria Geral do Sínodo, submetem as questões, que devem ser tratadas na Assembleia sinodal, aos Presbíteros, Diáconos e fiéis leigos das suas Igrejas, individualmente ou associados, sem transcurar a valiosa contribuição que pode vir dos Consagrados e das Consagradas. Sobretudo pode revelar-se fundamental a contribuição dos organismos de participação da Igreja particular, especialmente o Conselho Presbiteral e o Conselho Pastoral, a partir dos quais verdadeiramente «pode começar a tomar forma uma Igreja sinodal».[27]\n\nÀ consulta dos fiéis segue-se, durante a celebração de cada Assembleia sinodal, o discernimento por parte dos Pastores especificamente designados, unidos na busca dum consenso que nasce, não de lógicas humanas, mas da obediência comum ao Espírito de Cristo. Atentos ao sensus fidei do Povo de Deus – «que devem saber cuidadosamente distinguir dos fluxos frequentemente mutáveis da opinião pública»[28]–, os Membros da Assembleia facultam ao Romano Pontífice o seu parecer, para que este o possa ajudar no seu ministério de Pastor universal da Igreja. Nesta perspetiva, «o facto de o Sínodo ter normalmente uma função apenas consultiva não diminui a sua importância. Com efeito, na Igreja, a finalidade de qualquer órgão colegial, seja ele consultivo ou deliberativo, é sempre a busca da verdade ou do bem da Igreja. E quando se trata mesmo da verificação da própria fé, o consensus Ecclesiae não resulta da contagem dos votos, mas é fruto da ação do Espírito, alma da única Igreja de Cristo».[29]Por conseguinte, o voto dos Padres sinodais, «se moralmente unânime, tem um peso qualitativo eclesial que supera o aspeto simplesmente formal do voto consultivo».[30]\n\nPor último, à celebração da Assembleia do Sínodo, deve seguir-se a fase da sua aplicação, com a finalidade de iniciar em todas as Igrejas particulares a receção das conclusões sinodais, acolhidas pelo Romano Pontífice segundo a modalidade que tiver julgado mais conveniente. A este respeito, é preciso ter bem presente que «as culturas são muito diferentes entre si e cada princípio geral (...), se quiser ser observado e aplicado, precisa de ser inculturado».[31]Mostra-se, assim, que o processo sinodal tem não apenas o ponto de partida, mas também o seu ponto de chegada no Povo de Deus, sobre o qual se devem derramar os dons de graça concedidos pelo Espírito Santo por meio da assembleia dos Pastores.\n\n8. O Sínodo dos Bispos, que retrata «de algum modo a imagem» e reflete «o espírito e o método»[32]do Concílio Ecuménico, é composto por Bispos. Mas, para a Assembleia do Sínodo – como já sucedera no Concílio[33] –, podem ser chamadas mais algumas pessoas que não detêm o múnus episcopal e cujo papel é determinado de cada vez pelo Romano Pontífice. A propósito disto, é preciso considerar de modo especial a contribuição que pode vir de quantos pertencem aos Institutos de Vida Consagrada e às Sociedades de Vida Apostólica.\n\nAlém dos Membros, podem participar na Assembleia do Sínodo, como convidados e sem direito a voto, Especialistas (Periti), que colaboram na redação dos documentos; Auditores (Auditores), que possuem particular competência nas questões a tratar; Delegados Fraternos (Delegati Fraterni), pertencentes a Igrejas e Comunidades eclesiais que ainda não estão em plena comunhão com a Igreja Católica. A estes, podem-se juntar alguns Convidados Especiais (Invitati Speciales), designados em virtude da sua reconhecida autoridade.\n\nO Sínodo dos Bispos reúne-se em diferentes tipos de Assembleia.[34]Se as circunstâncias o sugerirem, a própria Assembleia do Sínodo pode realizar-se em vários períodos separados entre si. Cada Assembleia, independentemente das suas modalidades de realização, é um momento importante de escuta comunitária daquilo que o Espírito Santo «diz às Igrejas» (Ap 2, 7). Por isso, é necessário que, no decurso dos trabalhos sinodais, recebam destaque particular as celebrações litúrgicas e as outras formas de oração coral, para invocar sobre os Membros da Assembleia o dom do discernimento e da concórdia. É conveniente também que, segundo a antiga tradição sinodal, seja solenemente entronizado o Evangeliário no início de cada dia, lembrando também simbolicamente a todos os participantes a necessidade de se tornarem dóceis à Palavra divina, que é «Palavra da verdade» (Col 1, 5).\n\n9. A Secretaria Geral do Sínodo dos Bispos – composta pelo Secretário Geral, que a ela preside, pelo Subsecretário, que coadjuva o Secretário Geral em todas as suas funções, e por alguns Conselhos especiais de Bispos – ocupa-se principalmente das formalidades relativas à Assembleia sinodal celebrada e à que se vai celebrar. Na fase anterior à Assembleia, concorre para a individuação dos temas que devem ser discutidos na Assembleia do Sínodo dentre os que foram propostos pelo Episcopado, a exata definição do mesmo atendendo às necessidades do Povo de Deus, o despacho do processo consultivo e a redação dos documentos preparatórios elaborados com base nos resultados da consulta. Na fase que se segue à Assembleia, a Secretaria Geral promove na parte que lhe toca, juntamente com o Dicastério competente da Cúria Romana, a implementação das orientações sinodais aprovadas pelo Romano Pontífice.\n\nEntre os Conselhos que constituem a Secretaria Geral, conferindo-lhe uma estrutura peculiar própria, conta-se antes de mais nada o Conselho Ordinário, composto maioritariamente por Bispos diocesanos eleitos pelos Padres da Assembleia Geral Ordinária. Desde que foi instituído em 1971 para a preparação e implementação da Assembleia Geral Ordinária, tem demonstrado amplamente a sua utilidade, correspondendo de certo modo ao desejo daqueles Padres conciliares que pediam a cooptação de alguns Bispos, envolvidos no ministério pastoral nas diferentes regiões da terra, como cooperadores estáveis do Romano Pontífice no seu ministério de Pastor universal. Além do Conselho Ordinário, podem-se constituir dentro da Secretaria Geral ainda outros Conselhos para a preparação e implementação das Assembleias sinodais distintas da Assembleia Geral Ordinária.\n\nAo mesmo tempo, a Secretaria Geral está à disposição do Romano Pontífice para todas as questões que ele lhe queira submeter, podendo valer-se do conselho seguro de Bispos diariamente em contacto com o Povo de Deus, mesmo fora das convocações sinodais.\n\n10. Graças também ao Sínodo dos Bispos, aparecerá cada vez mais claro que, na Igreja de Cristo, vigora uma profunda comunhão quer entre os Pastores e os fiéis, pois cada ministro ordenado é um batizado entre os batizados, constituído por Deus para pastorear o seu Rebanho, quer entre os Bispos e o Romano Pontífice, pois o Papa é um «Bispo entre os Bispos, chamado simultaneamente – como Sucessor do apóstolo Pedro – a guiar a Igreja de Roma que preside no amor a todas as Igrejas».[35]Isto impede que cada um dos sujeitos possa subsistir sem o outro.\n\nEm particular, o Colégio Episcopal nunca subsiste sem a sua cabeça;[36]mas também o Bispo de Roma, que possui na Igreja «pleno, supremo e universal poder que pode sempre exercer livremente»,[37]«está sempre unido em comunhão com os outros Bispos e mesmo com toda a Igreja».[38]A propósito, «não há dúvida que o Bispo de Roma tem necessidade da presença dos seus Irmãos Bispos, do seu conselho e da sua prudência e experiência. O Sucessor de Pedro deve proclamar a todos quem é “Cristo, o Filho do Deus vivo” mas, ao mesmo tempo, deve prestar atenção ao que o Espírito Santo suscita nos lábios de quantos – acolhendo a palavra de Jesus, que declara: “Tu és Pedro…” (cf. Mt 16, 16-18) – participam a pleno título no Colégio Apostólico».[39]\n\nDe igual modo confio que, precisamente encorajando uma «conversão do papado (…) que o torne mais fiel ao significado que Jesus Cristo pretendeu dar-lhe e às necessidades atuais de evangelização»,[40]a atividade do Sínodo dos Bispos poderá, a seu modo, contribuir para o restabelecimento da unidade entre todos os cristãos, segundo a vontade do Senhor (cf. Jo 17, 21). Ao fazê-lo, ajudará a Igreja Católica, como já almejava há alguns anos João Paulo II, a «encontrar uma forma de exercício de primado que, sem renunciar de modo algum ao que é essencial da sua missão, se abra a uma situação nova».[41]\n\nNos termos do cânone 342 do CIC e tendo em conta quanto considerado até aqui, disponho e estabeleço o que segue:\n\nI. ASSEMBLEIAS DO SÍNODO\n\nArt. 1\n\nPresidência e tipologia das Assembleias do Sínodo\n\n§ 1. O Sínodo dos Bispos está diretamente sujeito ao Romano Pontífice, que é o seu presidente.\n\n§ 2. O Sínodo dos Bispos reúne-se:\n\n1° em Assembleia Geral Ordinária, se se tratam assuntos respeitantes ao bem da Igreja universal;\n\n2° em Assembleia Geral Extraordinária, se os assuntos a tratar, respeitantes ao bem da Igreja universal, requerem urgente consideração;\n\n3° em Assembleia Especial, se se tratam assuntos concernentes principalmente a uma ou mais áreas geográficas concretas.\n\n§ 3. Se o considerar oportuno, particularmente por razões de natureza ecuménica, o Romano Pontífice pode convocar uma Assembleia sinodal segundo outras modalidades por ele mesmo estabelecidas.\n\nArt. 2\n\nMembros e outros participantes nas Assembleias do Sínodo\n\n§ 1. Os Membros das Assembleias do Sínodo são os previstos pelo cân. 346 do CIC.\n\n§ 2. Segundo o tema e as circunstâncias, podem ser chamados à Assembleia do Sínodo outros mais, que não detêm o múnus episcopal e cujo papel é determinado de cada vez pelo Romano Pontífice.\n\n§ 3º A designação dos Membros e demais participantes de cada Assembleia realiza-se nos termos do direito peculiar.\n\nArt. 3\n\nPeríodos da Assembleia do Sínodo\n\n§ 1. Segundo o tema e as circunstâncias, a Assembleia do Sínodo pode ser celebrada em vários períodos separados, ao critério do Romano Pontífice.\n\n§ 2. No tempo que decorre entre os diferentes períodos, a Secretaria Geral do Sínodo dos Bispos, juntamente com o Relator Geral e o Secretário Especial da Assembleia, tem a tarefa de promover o avanço da reflexão sobre o tema ou sobre alguns aspetos de particular importância resultantes dos trabalhos da Assembleia.\n\n§ 3. Os Membros e demais participantes permanecem no cargo ininterruptamente até à dissolução da Assembleia do Sínodo.\n\nArt. 4\n\nFases da Assembleia do Sínodo\n\nCada Assembleia do Sínodo desenvolve-se segundo fases sucessivas: a fase preparatória, a fase de celebração e a fase de aplicação.\n\nII. FASE PREPARATÓRIA DA ASSEMBLEIA DO SÍNODO\n\nArt. 5\n\nInício e finalidade da fase preparatória\n\n§ 1. A fase preparatória começa quando o Romano Pontífice proclama a Assembleia do Sínodo, atribuindo-lhe um ou mais temas.\n\n§ 2. Coordenada pela Secretaria Geral do Sínodo, a fase preparatória tem como finalidade a consulta do Povo de Deus sobre o tema da Assembleia do Sínodo.\n\nArt. 6\n\nConsulta do Povo de Deus\n\n§ 1. A consulta do Povo de Deus realiza-se nas Igrejas particulares, por meio dos Sínodos dos Bispos das Igrejas Patriarcais e Arquiepiscopais Maiores, dos Conselhos dos Hierarcas e das Assembleias dos Hierarcas das Igrejas sui iuris e das Conferências Episcopais.\n\nEm cada uma das Igrejas particulares, os Bispos realizam a consulta do Povo de Deus servindo-se dos Organismos de participação previstos pelo Direito, sem excluir qualquer outra modalidade que aqueles julguem oportuna.\n\n§ 2. As Uniões, as Federações e as Conferências masculinas e femininas dos Institutos de Vida Consagrada e das Sociedades de Vida Apostólica consultam os Superiores Maiores, que podem, por sua vez, interpelar os respetivos Conselhos e também outros Membros dos referidos Institutos e Sociedades.\n\n§ 3. Do mesmo modo, também as Associações de fiéis reconhecidas pela Santa Sé consultam os seus Membros.\n\n§ 4. Os Dicastérios da Cúria Romana oferecem a sua contribuição, tendo em conta as respetivas competências específicas.\n\n§ 5. A Secretaria Geral do Sínodo pode individuar ainda outras formas de consulta do Povo de Deus.\n\nArt. 7\n\nTransmissão das contribuições preparatórias à Secretaria Geral do Sínodo\n\n§ 1. Cada uma das Igrejas particulares envia a sua contribuição ao Sínodo dos Bispos das Igrejas Patriarcais e Arquiepiscopais Maiores, ou ao Conselho dos Hierarcas e à Assembleia dos Hierarcas das Igrejas sui iuris, ou então à Conferência Episcopal do respetivo território.\n\nPor sua vez, os citados Organismos transmitem à Secretaria Geral do Sínodo uma síntese dos textos que lhes chegaram.\n\nE da mesma forma procedem a União dos Superiores Gerais e a União Internacional das Superioras Gerais com as contribuições elaboradas pelos Institutos de Vida Consagrada e das Sociedades de Vida Apostólica.\n\nOs Dicastérios da Cúria Romana transmitem as suas contribuições diretamente à Secretaria Geral do Sínodo dos Bispos.\n\n§ 2. Resta íntegro o direito que têm os fiéis, como indivíduos ou associados, de enviar as suas contribuições diretamente para a Secretaria Geral do Sínodo.\n\nArt. 8\n\nConvocação duma Reunião Pré-sinodal\n\n§ 1. Segundo o tema e as circunstâncias, a Secretaria Geral do Sínodo pode promover a convocação duma Reunião Pré-sinodal com a participação de alguns fiéis por ela designados, para que também eles, na variedade das suas condições, ofereçam à Assembleia do Sínodo a sua contribuição.\n\nE podem ser convidados outros mais.\n\n§ 2. Tal Reunião pode realizar-se também a nível regional, envolvendo, se necessário, os Sínodos dos Bispos das Igrejas Patriarcais e Arquiepiscopais Maiores, os Conselhos dos Hierarcas e das Assembleias dos Hierarcas das Igrejas sui iuris e as Conferências Episcopais do território interessado, bem como as relativas Reuniões Internacionais de Conferências Episcopais, a fim de se ter em conta as peculiaridades históricas, culturais e eclesiais das diferentes áreas geográficas.\n\nArt. 9\n\nEnvolvimento dos Institutos de Estudos Superiores\n\nOs Institutos de Estudos Superiores, principalmente aqueles que possuem especial competência sobre o tema da Assembleia do Sínodo ou sobre questões específicas relacionadas com o mesmo, podem proporcionar estudos, por sua própria iniciativa, a pedido dos Sínodos dos Bispos das Igrejas Patriarcais e Arquiepiscopais Maiores, dos Conselhos dos Hierarcas e das Assembleias dos Hierarcas das Igrejas sui iuris e das Conferências Episcopais, ou a pedido da Secretaria Geral do Sínodo.\n\nSempre se podem transmitir tais estudos à Secretaria Geral do Sínodo.\n\nArt. 10\n\nConstituição duma Comissão Preparatória\n\n§ 1. Para o aprofundamento do tema e a redação de eventuais Documentos prévios à Assembleia do Sínodo, a Secretaria Geral do Sínodo dos Bispos pode servir-se duma Comissão Preparatória, formada por especialistas.\n\n§ 2. Esta Comissão é nomeada pelo Secretário Geral do Sínodo, que preside à mesma.\n\nIII. FASE DE CELEBRAÇÃO DA ASSEMBLEIA DO SÍNODO\n\nArt. 11\n\nPresidente Delegado, Relator Geral e Secretário Especial\n\nAntes de começar a Assembleia do Sínodo, o Romano Pontífice nomeia:\n\n1° um ou mais Presidentes Delegados, que presidem à Assembleia em nome e por autoridade dele;\n\n2° um Relator Geral, que coordena a discussão sobre o tema da Assembleia do Sínodo e a elaboração de eventuais documentos que devam ser submetidos à mesma Assembleia;\n\n3° um ou mais Secretários Especiais, que assistem o Relator Geral em todas as suas funções.\n\nArt. 12\n\nPeritos, Auditores, Delegados Fraternos e Convidados Especiais\n\n§ 1. Para a Assembleia do Sínodo, podem ser convidados, sem direito de voto:\n\n1° Peritos, que colaboram com o Secretário Especial em virtude da sua competência sobre o tema da Assembleia do Sínodo, aos quais se podem juntar alguns Consultores da Secretaria Geral;\n\n2° Auditores, que contribuem para os trabalhos da Assembleia em virtude da sua experiência e conhecimento;\n\n3º Delegados Fraternos, que representam as Igrejas e as Comunidades eclesiais que ainda não estão em plena comunhão com a Igreja Católica.\n\n§ 2. Em certas circunstâncias, podem ser designados, sem direito de voto, alguns Convidados Especiais a quem se reconhece particular autoridade relativamente ao tema da Assembleia do Sínodo.\n\nArt. 13\n\nInício e conclusão da Assembleia do Sínodo\n\nA Assembleia do Sínodo começa e termina com a celebração da Eucaristia presidida pelo Romano Pontífice e na qual tomam parte os Membros e os outros participantes na Assembleia na diversidade das respetivas condições.\n\nArt. 14\n\nCongregações Gerais e Sessões dos Círculos Menores\n\nA Assembleia do Sínodo reúne-se em sessões plenárias, designadas Congregações Gerais, participando nelas os Membros, os Peritos, os Auditores, os Delegados Fraternos e os Convidados Especiais, ou em Sessões dos Círculos Menores, em que se subdividem os participantes na Assembleia nos termos do direito peculiar.\n\nArt. 15\n\nDiscussão do tema da Assembleia do Sínodo\n\n§ 1. Nas Congregações Gerais, os Membros fazem as suas intervenções nos termos do direito peculiar.\n\n§ 2. Periodicamente tem lugar também uma livre troca de opiniões entre os Membros sobre os argumentos que estão a ser tratados.\n\n§ 3. Os Auditores, os Delegados Fraternos e os Convidados Especiais também podem ser convidados a tomar a palavra sobre o tema da Assembleia do Sínodo.\n\nArt. 16\n\nConstituição de Comissões de Estudo\n\nSegundo o tema e as circunstâncias, nos termos do direito peculiar, podem ser constituídas algumas Comissões de Estudo, formadas por Membros e outros participantes na Assembleia do Sínodo.\n\nArt. 17\n\nElaboração e aprovação do Documento Final\n\n§ 1. As conclusões da Assembleia são recolhidas num Documento Final.\n\n§ 2. Para a redação do Documento Final, é constituída uma Comissão específica, formada pelo Relator Geral, que a preside, pelo Secretário Geral, pelo Secretário Especial e por alguns Membros eleitos pela Assembleia do Sínodo tendo em conta as diferentes regiões, aos quais se juntam outros nomeados pelo Romano Pontífice.\n\n§ 3. O Documento Final é submetido à aprovação dos Membros, nos termos do direito peculiar, procurando quanto possível a unanimidade moral.\n\nArt. 18\n\nEntrega do Documento Final ao Romano Pontífice\n\n§ 1. Depois da sua aprovação pelos Membros, o Documento Final da Assembleia é entregue ao Romano Pontífice, que decide sobre a sua publicação.\n\nSe expressamente aprovado pelo Romano Pontífice, o Documento Final faz parte do Magistério ordinário do Sucessor de Pedro.\n\n§ 2. Se entretanto o Romano Pontífice tiver concedido à Assembleia do Sínodo poder deliberativo, nos termos do cân. 343 do Código de Direito Canónico, o Documento Final faz parte do Magistério ordinário do Sucessor de Pedro, depois de ser ratificado e promulgado por ele.\n\nNeste caso, o Documento Final é publicado com a assinatura do Romano Pontífice juntamente com a dos Membros.\n\nIV. FASE DE APLICAÇÃO DA ASSEMBLEIA DO SÍNODO\n\nArt. 19\n\nReceção e aplicação das conclusões da Assembleia\n\n§ 1. Os Bispos diocesanos ou eparquiais cuidam da receção e aplicação das conclusões da Assembleia do Sínodo, recebidas pelo Romano Pontífice, com a ajuda dos Organismos de participação previstos pelo Direito.\n\n§ 2. Os Sínodos dos Bispos das Igrejas Patriarcais e Arquiepiscopais Maiores, os Conselhos dos Hierarcas e das Assembleias dos Hierarcas das Igrejas sui iuris e as Conferências Episcopais coordenam a aplicação das citadas conclusões no seu território e, para tal fim, podem predispor iniciativas comuns.\n\nArt. 20\n\nTarefas da Secretaria Geral do Sínodo\n\n§ 1. Juntamente com o Dicastério competente da Cúria Romana, bem como, segundo o tema e as circunstâncias, com os outros Dicastérios de vários modos interessados, a Secretaria Geral do Sínodo promove, na parte que lhe cabe, a implementação das orientações sinodais aprovadas pelo Romano Pontífice.\n\n§ 2º A Secretaria Geral pode preparar estudos e outras iniciativas idóneas para tal fim.\n\n§ 3. Em circunstâncias particulares, a Secretaria Geral, com o mandato do Romano Pontífice, pode emanar documentos de aplicação, depois de ouvir o Dicastério competente.\n\nArt. 21\n\nConstituição duma Comissão para a implementação\n\n§ 1. Segundo o tema e as circunstâncias, a Secretaria Geral do Sínodo pode servir-se duma Comissão para a implementação, formada por especialistas.\n\n§ 2. O Secretário Geral do Sínodo nomeia os seus Membros, depois de ouvir o Chefe do Dicastério competente da Cúria Romana, e preside à Comissão.\n\n§ 3. Com estudos apropriados, a Comissão coadjuva a Secretaria Geral na tarefa referida pelo art. 20, § 1.\n\nV. SECRETARIA GERAL DO SÍNODO DOS BISPOS\n\nArt. 22\n\nConstituição da Secretaria Geral\n\n§ 1. A Secretaria Geral é uma instituição permanente ao serviço do Sínodo dos Bispos, sujeita diretamente ao Romano Pontífice.\n\n§ 2. É formada pelo Secretário Geral, pelo Subsecretário, que coadjuva o Secretário Geral em todas as suas funções, e pelo Conselho Ordinário, bem como, se foram constituídos, pelos Conselhos referidos no art. 25.\n\n§ 3. O Secretário Geral e o Subsecretário são nomeados pelo Romano Pontífice e são Membros da Assembleia do Sínodo.\n\n§ 4. Para as suas atividades, a Secretaria Geral serve-se de um côngruo número de oficiais e consultores.\n\nArt. 23\n\nTarefas da Secretaria Geral do Sínodo dos Bispos\n\n§ 1. A Secretaria Geral é competente para a preparação e implementação das Assembleias do Sínodo, bem como para as outras questões que o Romano Pontífice queira submeter-lhe para o bem da Igreja universal.\n\n§ 2. Para isso, a Secretaria Geral coopera com os Sínodos dos Bispos das Igrejas Patriarcais e Arquiepiscopais Maiores, os Conselhos dos Hierarcas e das Assembleias dos Hierarcas das Igrejas sui iuris e as Conferências Episcopais, e ainda com os Dicastérios da Cúria Romana.\n\nArt. 24\n\nO Conselho Ordinário da Secretaria Geral\n\n§ 1. O Conselho Ordinário da Secretaria Geral é competente para a preparação e implementação da Assembleia Geral Ordinária.\n\n§ 2. É composto maioritariamente por bispos diocesanos, eleitos pela Assembleia Geral Ordinária em representação das diferentes áreas geográficas, nos termos do direito peculiar que prevê nomeadamente um dentre os Chefes ou os Bispos eparquiais das Igrejas Orientais Católicas; bem como pelo Chefe do Dicastério da Cúria Romana competente para o tema do Sínodo estabelecido pelo Romano Pontífice e por alguns Bispos nomeados pelo Romano Pontífice.\n\n§ 3. Os Membros do Conselho Ordinário tomam posse no final da Assembleia Geral Ordinária que os elegeu, são Membros da Assembleia Geral Ordinária sucessiva e cessam o seu mandato na dissolução desta.\n\nArt. 25\n\nOs outros Conselhos da Secretaria Geral\n\n§ 1. Os Conselhos da Secretaria Geral para a preparação da Assembleia Geral Extraordinária e da Assembleia Especial são formados por Membros nomeados pelo Romano Pontífice.\n\n§ 2. Os Membros destes Conselhos participam na Assembleia do Sínodo, de acordo com o direito peculiar, e cessam o seu mandato na dissolução da mesma.\n\n§ 3. Os Conselhos de Secretaria Geral para a implementação da Assembleia Geral Extraordinária e da Assembleia Especial são formados maioritariamente por Membros eleitos pela Assembleia do Sínodo nos termos do direito peculiar, aos quais se juntam outros Membros nomeados pelo Romano Pontífice.\n\n§ 4. Tais Conselhos permanecem no cargo por cinco anos a contar da dissolução da Assembleia do Sínodo, a não ser que o Romano Pontífice estabeleça diversamente.\n\nDISPOSIÇÕES FINAIS\n\nArt. 26\n\nA Secretaria Geral do Sínodo dos Bispos emanará, segundo o espírito e as normas da presente Constituição Apostólica, uma Instrução sobre a celebração das Assembleias sinodais e sobre a atividade da Secretaria Geral do Sínodo dos Bispos e, por ocasião de cada Assembleia do Sínodo, um Regulamento sobre o desenrolar da mesma.\n\nArt. 27\n\nComo prescrito no cân. 20 do CIC e no cân. 1502 § 2 do CCEO, com a promulgação e a publicação da presente Constituição Apostólica, ficam ab-rogadas todas as disposições contrárias, em particular:\n\n1. os cânones do CIC e do CCEO que, no todo ou em parte, se revelem diretamente contrários a qualquer artigo da presente Constituição Apostólica;\n\n2. os artigos do Motu proprio Apostolica sollicitudo de Paulo VI, com data de 15 de setembro de 1965;\n\n3. o Ordo Synodi Episcoporum, de 29 de setembro de 2006, incluindo o Adnexum de modo procedendi in Circulis minoribus.\n\nEstabeleço que quanto deliberado na presente Constituição Apostólica tenha plena eficácia a partir do dia da sua publicação em L'Osservatore Romano, não obstante qualquer coisa em contrário, mesmo se digna de menção especial, e que seja publicado no Boletim oficial Acta Apostolicae Sedis.\n\nA todos exorto a acolher, de ânimo sincero e com pronta disponibilidade, as disposições desta Constituição Apostólica, com a ajuda da Virgem Maria, Rainha dos Apóstolos e Mãe da Igreja.\n\nDado em Roma, junto de São Pedro, no dia 15 de setembro de 2018, sexto ano do meu Pontificado.\n\nFRANCISCO\n\n[1] Cf. Conc. Ecum. Vat. II, Decr. Christus Dominus (28 de outubro de 1965), 5.\n\n[2] Ibid., 5; cf. São João Paulo II, Exort. ap. pós-sinodal Pastores gregis (16 de outubro de 2003), 58.\n\n[3] Francisco, Exort. ap. Evangelii gaudium (24 de novembro de 2013), 1.\n\n[4] Ibid., 25.\n\n[5] Ibid., 27.\n\n[6] Conc. Ecum. Vat. II, Decr. Ad gentes (7 de outubro de 1965), 29; cf. Idem, Const. dogm. Lumen gentium (21 de novembro de 1964), 23.\n\n[7] Const. dogm. Lumen gentium, 18.\n\n[8] Cf. ibid., 21-22; Decr. Christus Dominus, 4.\n\n[9] Cf. Lumen gentium, 23; Christus Dominus, 3.\n\n[10] Cf. Lumen gentium, 22; Christus Dominus, 4; Codex Iuris Canonici (25 de janeiro de 1983), cân. 337, §§ 1-2; Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium (18 de outubro de 1990), cân. 50, §§ 1-2.\n\n[11] Cf. Codex Iuris Canonici, cân. 337, § 3; Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, cân. 50, § 3.\n\n[12] Paulo VI, Motu proprio Apostolica sollicitudo (15 de setembro de 1965), I.\n\n[13] Cf. ibid., II.\n\n[14] Ibid., Proémio.\n\n[15] Cf. Codex Iuris Canonici, cân. 342-348; Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, cân. 46.\n\n[16] Homilia na Missa conclusiva da VI Assembleia Geral Ordinária do Sínodo dos Bispos (29 de outubro de 1983).\n\n[17] Francisco, Discurso aos Membros do XIII Conselho Ordinário da Secretaria Geral do Sínodo dos Bispos (13 de junho de 2013).\n\n[18] Lumen gentium, 25.\n\n[19] Exort. ap. pós-sinodal Pastores gregis, 28.\n\n[20] Exort. ap. Evangelii gaudium, 119.\n\n[21] Lumen gentium, 12.\n\n[22] Francisco, Discurso aos Participantes no Convénio para os novos Bispos promovido pela Congregação para os Bispos e pela Congregação para as Igrejas Orientais (19 de setembro de 2013). Cf. Evangelii gaudium, 31.\n\n[23] Francisco, Discurso na Vigília de Oração promovida como preparação para o Sínodo sobre a família (4 de outubro de 2014).\n\n[24] Francisco, Discurso no cinquentenário do Sínodo dos Bispos (17 de outubro de 2015).\n\n[25] Ibidem.\n\n[26] Exort. ap. pós-sinodal Pastores gregis, 58.\n\n[27] Discurso no cinquentenário do Sínodo dos Bispos; cf. Evangelii gaudium, 31.\n\n[28] Discurso no cinquentenário do Sínodo dos Bispos.\n\n[29] Exort. ap. pós-sinodal Pastores gregis, 58.\n\n[30] São João Paulo II, Discurso ao Conselho da Secretaria Geral do Sínodo dos Bispos (30 de abril de 1983).\n\n[31] Francisco, Discurso conclusivo da XIV Assembleia Geral Ordinária do Sínodo dos Bispos (24 de outubro de 2015).\n\n[32] Beato Paulo VI, Discurso no início dos trabalhos da I Assembleia Geral Ordinária do Sínodo dos Bispos (30 de setembro de 1967).\n\n[33] Cf. Codex Iuris Canonici, cân. 339, § 2; Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, cân. 52, § 2.\n\n[34] Cf. Codex Iuris Canonici, cân. 346.\n\n[35] Discurso no cinquentenário do Sínodo dos Bispos.\n\n[36] Cf. Lumen gentium, 22.\n\n[37] Ibid., 22.\n\n[38] Codex Iuris Canonici, cân. 333, § 2; cf. Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, cân. 45, § 2; Pastores gregis, 58.\n\n[39] Carta ao Secretário Geral do Sínodo dos Bispos por ocasião da elevação à dignidade episcopal do Subsecretário (1 de abril de 2014).\n\n[40] Evangelii gaudium, 32.\n\n[41] Carta enc. Ut unum sint (25 de maio de1995), 95.\n\nCopyright © Dicastério para a Comunicação\n\nA Santa Sé\n\nA Santa Sé","witnesses":[{"sourceUrl":"https://www.vatican.va/content/francesco/pt/apost_constitutions/documents/papa-francesco_costituzione-ap_20180915_episcopalis-communio.html","sha256":"0eccf5831fc226616578529973cabb285104f21764910acf4d7454c8fb3ab34a","localUrl":"assets/docs/magisterium/source-corpus/papa-francesco-costituzione-ap-20180915-episcopalis-communio-fb28c8abaa/pt.html","textUrl":"assets/docs/magisterium/source-corpus/papa-francesco-costituzione-ap-20180915-episcopalis-communio-fb28c8abaa/pt.txt"}]}}}
