{"id":"christifideles-laici","title":"Christifideles Laici (30. Dezember 1988)","issuer":null,"type":"Magisterial document","date":null,"authority":"Roman Pontiff","availableLanguages":["de","en","es","fr","it","la","pt"],"languages":{"de":{"code":"de","label":"Deutsch","contentFormat":"plain-text","text":"Christifideles Laici (30. Dezember 1988)\n\nDer Heilige Stuhl\n\nDeutsch\n\nFrançais\n\nEnglish\n\nItaliano\n\nPortuguês\n\nEspañol\n\nDeutsch\n\nPolski\n\nالعربيّة\n\n中文\n\nLatine\n\n×\n\nDer Heilige Stuhl\n\nMagisterium\n\nKalender\n\nLiturgische Feiern\n\nKarten für Päpstliche Audienzen und Feiern\n\nPäpste\n\nKardinalskollegium\n\nRömische Kurie und andere Organisationen\n\nSynode\n\nPresseamt\n\nVatican News - Radio Vaticana\n\nL'Osservatore Romano\n\nJohannes Paul II.\n\nNachsynod. Apost. Schreiben\n\nA\n\nA\n\nA\n\nPDF-Erstellung läuft.....\n\nDE\n\n- EN\n\n- ES\n\n- FR\n\n- HU\n\n- IT\n\n- LA\n\n- PL\n\n- PT\n\n- ZH_CN\n\n- ZH_TW\n\nNACHSYNODALES\n\nAPOSTOLISCHES SCHREIBEN\n\nCHRISTIFIDELES LAICI\n\nVON PAPST\n\nJOHANNES PAUL II.\n\nÜBER DIE BERUFUNG UND SENDUNG\n\nDER LAIEN\n\nIN KIRCHE UND WELT\n\nAn die Bischöfe\n\nAn die Priester und Diakone\n\nAn die Ordensleute\n\nAn alle Laien\n\nEINLEITUNG\n\n1. DIE LAIEN (Christifideles laici), deren »Berufung und Sendung in Kirche und Welt zwanzig Jahre nach dem II. Vatikanischen Konzil« Thema der Bischofssynode 1987 war, gehören zu jenem Volk Gottes, für das die Weinbergarbeiter im Matthäusevangelium stehen: »Denn mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Gutsbesitzer, der früh am Morgen sein Haus verließ, um Arbeiter für seinen Weinberg anzuwerben. Er einigte sich mit den Arbeitern auf einen Denar für den Tag und schickte sie in seinen Weinberg« (Mt 20, 1-2).\n\nDas Gleichnis des Evangeliums öffnet unseren Blick für den weit ausgedehnten Weinberg des Herrn und für die großen Scharen von Männern und Frauen, die er ruft und sendet, darin zu arbeiten. Der Weinberg ist die ganze Welt (vgl. Mt 13, 38), die nach dem Plan Gottes für das endgültige Kommen des Reiches gewandelt werden muß.\n\nGeht auch ihr in meinen Weinberg\n\n2. »Um die dritte Stunde ging er wieder auf den Markt und sah andere dastehen, die keine Arbeit hatten. Er sagte zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg« (Mt 20, 3-4).\n\nVon diesem Tag an erklingt der Ruf unseres Herrn Jesus in der Geschichte weiter: »Geht auch ihr in meinen Weinberg«. Er richtet sich an jeden Menschen, der in diese Welt eintritt.\n\nIn unseren Tagen ist in der Kirche durch die erneute Herabkunft des Heiligen Geistes, die mit dem II. Vatikanischen Konzil geschehen ist, ein vertieftes Bewußtsein ihres missionarischen Charakters gereift. Sie hat neu auf die Stimme ihres Herrn gehört, der sie als »allumfassendes Heilssakrament«(1) in die Welt sendet.\n\nGeht auch ihr. Der Ruf ergeht nicht nur an die Hirten, an die Priester, an die Ordensleute. Er umfaßt alle. Auch die Laien sind persönlich vom Herrn berufen, und sie empfangen von ihm eine Sendung für die Kirche und für die Welt.\n\nGregor der Große erinnert an diese Tatsache wenn er zum Volk predigt und das Gleichnis vom Weinberg so kommentiert: »Überprüft eure Lebensweise, geliebteste Brüder, und seht, ob ihr schon Arbeiter des Herrn seid. Ein jeder von euch überdenke, was er tut, und überlege, ob er dem Weinberg des Herrn dient«.(2)\n\nVor allem das Konzil hat wertvolle Passagen seiner so reichhaltigen theologischen, spirituellen und pastoralen Lehre dem Wesen, der Würde, der Spiritualität, der Sendung und der Verantwortung der Laien gewidmet. Und die Konzilsväter haben den Ruf Christi wiederholt und alle Laien, Männer und Frauen, gerufen, in seinem Weinberg zu arbeiten: »Das Heilige Konzil beschwört also im Herrn inständig alle Laien, dem Ruf Christi, der sie in dieser Stunde noch eindringlicher einlädt, und dem Antrieb des Heiligen Geistes gern, großmütig und entschlossen zu antworten. In besonderer Weise möge die jüngere Generation diesen Anruf als an sich gerichtet betrachten und ihn mit Freude und Hochherzigkeit aufnehmen; denn der Herr selbst lädt durch diese Heilige Synode alle Laien noch einmal ein, sich von Tag zu Tag inniger mit ihm zu verbinden und sich in seiner heilbringenden Sendung zusammenzuschließen; dabei seien sie auf das, was sein ist, wie auf ihr eigenes bedacht (vgl. Phil 2, 5).Von neuem sendet er sie in alle Städte und Ortschaften, in die er selbst kommen will (vgl. Lk 10, 1)«.(3)\n\nGeht auch ihr in meinen Weinberg. Diese Worte sind während der Bischofssynode, die in Rom vom 1. bis 30. Oktober 1987 stattgefunden hat, gleichsam neu erklungen. Die Väter gingen den Spuren des Konzils nach und öffneten sich den persönlichen und gemeinsamen Erfahrungen der gesamten Kirche. Durch die vorausgegangenen Synoden bereichert, haben sie sich spezifisch und umfassend mit dem Thema der Berufung und Sendung der Laien in Kirche und Welt befaßt.\n\nBei dieser Bischofsversammlung fehlte es nicht an Vertretungen qualifizierter Laien, Männer und Frauen, die für die Arbeit der Synode einen wesentlichen Beitrag eingebracht haben. Dieser ist bei der Abschlußhomilie öffentlich gewürdigt worden: »Wir danken nicht nur dafür, daß wir uns während der Synode an der Teilnahme der Laien (der »Auditores« und der »Auditrices«) erfreuen konnten, sondern mehr noch dafür, daß der Verlauf der Diskussionen uns die Möglichkeit gegeben hat, die Stimme der Gäste, der Vertreter der Laien aus der ganzen Welt und aus den verschiedenen Ländern zu hören und ihre Erfahrungen, ihre Ratschläge und Vorschläge, die aus ihrer Liebe für die gemeinsame Sendung entspringen, in uns aufzunehmen«.(4)\n\nDer Blick auf die nachkonziliare Zeit schenkte den Synodenvätern die Überzeugung, daß der Geist die Kirche weiterhin erneuert, indem er in zahlreichen Laien neue Impulse der Heiligkeit und der Teilnahme weckt. Zeugnis davon gibt unter anderem der neue Stil der Zusammenarbeit zwischen Priestern, Ordensleuten und Laien; die Mitwirkung in der Liturgie, in der Verkündigung des Wortes Gottes und in der Katechese; die vielen Dienste, die Laien anvertraut und von diesen übernommen werden; das vielfältige Entstehen von Gruppen, Vereinigungen und geistlichen Gemeinschaften, sowie von gemeinsamen Initiativen der Laien; die umfassendere und bedeutsamere Teilnahme der Frauen am Leben der Kirche und an den Entwicklungen in der Gesellschaft.\n\nDie Synode hat aber auch gezeigt, daß der Weg, den die Laien nach dem Konzil begangen haben, nicht ganz frei von Gefahren und Schwierigkeiten war. Wir denken vor allem an zwei Versuchungen, denen sie nicht immer widerstanden haben: Die Versuchung, ihr Interesse so stark auf die kirchlichen Dienste und Aufgaben zu konzentrieren, daß sie sich praktisch oft von ihrer Verantwortung im Beruf, in der Gesellschaft, in der Welt der Wirtschaft, der Kultur und der Politik dispensieren; und die Versuchung, die zu Unrecht bestehende Kluft zwischen Glauben und Leben, zwischen der grundsätzlichen Annahme des Evangeliums und dem konkreten Tun in verschiedenen säkularen und weltlichen Bereichen zu rechtfertigen. Die Synode hat in ihrer Arbeit immer wieder auf das II. Vatikanische Konzil zurückgegriffen, dessen Lehre über die Laien aus einem Abstand von zwanzig Jahren eine erstaunliche Aktualität, ja eine fast prophetische Bedeutung aufweist. Sie kann die Antworten, die heute auf die neuen Probleme gegeben werden müssen, erhellen und für diese richtungweisend sein. Die Herausforderung, der sich die Synodenväter stellten, bestand im Grunde darin, konkrete Wege zu finden, damit die vielversprechende »Theorie« über die Laien, die das Konzil zum Ausdruck gebracht hat, zur echten kirchlichen Praxis wird. Einige Probleme treten durch eine bestimmte »Neuartigkeit« hervor, so daß sie zumindest im chronologischen Sinn als nachkonziliar bezeichnet werden können. Ihnen widmeten die Synodenväter im Lauf ihrer Besprechungen und Überlegungen besondere Aufmerksamkeit. Von diesen sollen vor allem die kirchlichen Dienste und Aufgaben, die Laien anvertraut sind oder anvertraut werden sollen, hier genannt sein, das Wachstum und die Verbreitung von neuen »Bewegungen« neben anderen Formen der Zusammenschlüsse der Laien sowie die Stellung und Aufgabe der Frau in Kirche und Gesellschaft.\n\nAm Schluß ihrer Arbeit, die sie mit großem Engagement, mit Kompetenz und Hochherzigkeit ausgeführt haben, legten die Synodenväter mir den Wunsch und die Bitte vor, zu gegebener Zeit der Kirche ein Abschlußdokument über die Laien zu schenken.(5)\n\nDieses nachsynodale Apostolische Schreiben möchte den Wert und den Reichtum der gesamten Synodenarbeit ins Licht stellen, angefangen von den Lineamenta bis hin zum Instrumentum Laboris, von der einleitenden Relatio bis zu den Beiträgen der einzelnen Bischöfe und Laien und der zusammenfassenden Relatio nach der Diskussion im Plenum, von den Diskussionen und Berichten der »circoli minori« bis hin zu den »propositiones« und der Schlußbotschaft. Darum ist dieses Dokument nicht neben der Synode zu sehen, sondern es ist vielmehr ihr getreuer und kohärenter Ausdruck. Es ist das Ergebnis der kollegialen Arbeit, zu deren endgültigem Gelingen der Rat des Generalsekretariates der Synode und das Sekretariat selbst beigetragen haben.\n\nDas Apostolische Schreiben möchte ein neues Bewußtsein von den Gaben und der Verantwortung aller Laien und jedes einzelnen für die Sendung und communio der Kirche wecken und lebendig erhalten.\n\nDie Bedürfnisse der heutigen Welt: Warum steht ihr hier den ganzen Tag untätig herum?\n\n3. Der tiefste Sinn dieser Synode und die kostbarste Frucht, die sie sich gewünscht hat, liegen darin, daß die Laien den Ruf Christi vernehmen, in seinem Weinberg zu arbeiten, in dieser herausragenden und dramatischen Stunde der Geschichte am Übergang zum dritten Jahrtausend an der Sendung der Kirche teilzunehmen: lebendig, verantwortlich und bewußt.\n\nNeue kirchliche, gesellschaftliche, wirtschaftliche, politische und kulturelle Gegebenheiten rufen heute mit besonderer Intensität nach dem Engagement der Laien. Sich der Verantwortung zu entziehen, war schon immer verfehlt. Heute aber liegt darin eine noch größere Schuld. Niemandem ist es erlaubt, untätig zu bleiben.\n\nVerfolgen wir das Gleichnis des Evangeliums weiter: »Als er um die elfte Stunde noch einmal hinging, traf er wieder einige, die dort herumstanden. Er sagte zu ihnen: Was steht ihr hier den ganzen Tag untätig herum? Sie antworteten: Niemand hat uns angeworben. Da sagte er zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg!« (Mt 20, 6-7).\n\nDie Arbeit, die alle im Weinberg des Herrn erwartet, ist so groß, daß kein Raum für Untätigkeit bleibt. Der »Gutsbesitzer« wiederholt noch nachdrücklicher seine Einladung: »Geht auch ihr in meinen Weinberg!«\n\nIm tiefsten Wesen eines jeden Christen, der durch den Glauben und die christlichen Initiationssakramente Christus gleichgeschaltet, lebendiges Glied der Kirche und aktives Subjekt ihrer Heilssendung ist, erklingt die Stimme des Herrn. Sie wird aber auch in den Ereignissen der Kirchengeschichte und der Geschichte der Menschen vernehmbar, wie das Konzil es uns in Erinnerung gebracht hat: »Im Glauben daran, daß es vom Geist des Herrn geführt wird, der den Erdkreis erfüllt, bemüht sich das Volk Gottes, in den Ereignissen, Bedürfnissen und Wünschen, die es zusammen mit den übrigen Menschen unserer Zeit teilt, zu unterscheiden, was darin wahre Zeichen der Gegenwart oder der Absicht Gottes sind. Der Glaube erhellt nämlich alles mit einem neuen Licht, enthüllt den göttlichen Ratschluß hinsichtlich der integralen Berufung des Menschen und orientiert daher den Geist auf wirklich humane Lösungen hin«.(6) Wir müssen darum einen klaren Blick auf diese unsere Welt mit ihren Werten und mit ihren Problemen, mit ihren Nöten und mit ihren Hoffnungen, mit ihren Errungenschaften und mit ihren Niederlagen werfen: Eine Welt, deren wirtschaftliche, gesellschaftliche, politische und kulturelle Verhältnisse größere und gravierendere Probleme und Schwierigkeiten aufweisen, als die, die das Konzil in der Pastoralkonstitution Gaudium et Spes(7) beschrieben hat. Und dennoch ist diese Welt der Weinberg, sie ist der Ort, wo die Laien dazu berufen sind, ihre Sendung zu erfüllen. Jesus will, daß sie wie alle seine Jünger Salz der Erde und Licht der Welt seien (vgl. Mt 5, 13-14): Wie aber sieht das Antlitz der »Erde« und der »Welt« aus, deren »Salz« und »Licht« die Christen sein sollen?\n\nDie Verschiedenheit der Situationen und Probleme in der heutigen Welt ist groß und von raschen Veränderungen gekennzeichnet. Von unzutreffenden Verallgemeinerungen und Vereinfachungen muß darum abgesehen werden. Aber es ist möglich, einige Grundtendenzen, die in der heutigen Gesellschaft erkenntlich sind, aufzugreifen. Wie auf dem Feld, das im Evangelium beschrieben wird, Unkraut und gutes Getreide wachsen, so finden sich in der Geschichte als der täglichen Bühne des oft widersprüchlichen Gebrauchs menschlicher Freiheit das Gute und das Böse, die Ungerechtigkeit und die Gerechtigkeit, die Not und die Hoffnung oft nebeneinander und zuweilen sogar eng miteinander verkettet.\n\nSäkularismus und Bedürfnis nach dem Religiösen\n\n4. Die wachsende Verbreitung der religiösen Gleichgültigkeit und des Atheismus in ihren verschiedenen Ausprägungen, vor allem in der heute geläufìgsten Form des Säkularismus, kann nicht ungenannt bleiben. Vom Erfolg seiner Errungenschaften und durch die unaufhaltsame wissenschaftliche und technische Entwicklung verblendet, mehr noch aber durch die älteste und immer neue Versuchung, im unbegrenzten Gebrauch seiner Freiheit wie Gott sein zu wollen (vgl. Gen 3, 5) fasziniert, reißt der Mensch die religiösen Wurzeln aus seinem Herzen. Er vergißt Gott, betrachtet ihn als bedeutungslos für seine eigene Existenz und verwirft ihn, um verschiedenste »Idole« anzubeten.\n\nDas aktuelle Phänomen des Säkularismus ist in Wahrheit ein schweres Problem: Es betrifft nicht nur den einzelnen, sondern in gewissem Sinn auch ganze Gemeinschaften, wie es das Konzil schon herausgestellt hat: »... breite Volksmassen (geben) das religiöse Leben praktisch auf«.(8) Ich habe selbst schon des Öfteren das Phänomen der Entchristlichung in Erinnerung gerufen, das die Völker alt überkommener christlicher Tradition befällt und dringend eine neue Evangelisierung erfordert.\n\nUnd dennoch lassen sich das Suchen und das Bedürfnis nach dem Religiösen nicht ganz aus löschen. Das Gewissen eines jeden Menschen, der den Mut aufbringt, sich den fundamentalsten Fragen menschlicher Existenz zu stellen, vor allem der Frage nach dem Sinn des Lebens, des Leidens und Sterbens, kommt nicht umhin, sich das Wort der Wahrheit, das der heilige Augustinus ausrief, anzueignen: »Auf dich hin, o Herr, hast du uns erschaffen. Unruhig ist unser Herz, bis es ruhet in dir«.(9) So zeugt auch die heutige Welt in immer vielfältigerer und lebendigerer Weise vom Geöffnet-Sein der Menschen auf ein geistliches und transzendentes Verständnis des Lebens hin, von einer neuen Suche nach religiösen Werten, von der Wiederkehr zum Heiligen und zum Gebet, vom Verlangen nach der Freiheit, den Namen des Herrn anzurufen.\n\nDer Mensch: erniedrigte und erhöhte Würde\n\n5. Denken wir darüber hinaus an die vielen Verletzungen, denen der Mensch heute ausgesetzt ist. Immer dann, wenn er in seiner Würde als lebendiges Abbild Gottes (vgl. Gen 1, 26) nicht anerkannt und geliebt wird, ist der Mensch den verdemütigendsten und absurdesten Formen des Mißbrauchs, die ihn erbarmungslos zum Sklaven des Stärkeren machen, ausgeliefert. Dieses Stärkere kann verschiedene Namen tragen: Ideologie, wirtschaftliche Macht, unmenschliche politische Systeme, wissenschaftliche Technokratie, Überflutung durch die Massenmedien. Hier stehen wir wieder vor Scharen unserer Brüder und Schwestern, deren Grundrechte auch wegen einer übertriebenen Toleranz und sogar offenkundigen Ungerechtigkeit gewisser bürgerlicher Gesetzgebungen verletzt werden: Das Recht auf Leben und dessen Unantastbarkeit, das Recht auf Wohnung und Arbeit, das Recht auf die Gründung einer Familie und auf verantwortliche Elternschaft, das Recht auf Teilnahme am öffentlichen und politischen Leben, das Recht auf Gewissensfreiheit und freies Bekenntnis des Glaubens.\n\nWer kann die Zahl der Kinder nennen, die nicht geboren wurden, weil man sie im Schoß ihrer Mütter getötet hat, der von ihren Eltern verlassenen und mißhandelten Kinder, der Kinder, die ohne Liebe und Erziehung aufwachsen? In einigen Ländern müssen ganze Völker auf Wohnung und Arbeit verzichten. Sie verfügen auch nicht über die erforderlichen Mittel, um ein menschenwürdiges Leben führen zu können und nicht einmal das Unentbehrliche und Lebensnotwendige wird ihnen zugestanden. In schrecklichen Ausmaßen haben materielle und moralische Elends- und Armutserscheinungen in den Stadtrandgebieten der großen Metropolen Hausrecht gewonnen und ganze Menschengruppen werden tödlich von ihnen getroffen.\n\nMag die Sakralität der Person aber noch zu oft verachtet und verletzt werden, vernichten kann man sie nicht. Ihr unzerstörbares Fundament gründet in Gott, dem Schöpfer und Vater, darum wird die Sakralität der Person sich immer wieder aufs neue behaupten.\n\nAus diesem Grund erfaßt eine größere Sensibilität für die Personenwürde eines jeden Menschen immer weitere Kreise. Wie ein befreiender Strom durchzieht nunmehr das Bewußtsein der Würde der Menschen alle Völker: Der Mensch ist keine »Sache« und kein »Objekt«, das benutzt werden kann, sondern immer und allein »Subjekt«, dem Gewissen und Freiheit zu eigen ist, der dazu berufen ist, in der Gesellschaft und in der Geschichte verantwortlich zu leben und sich nach den geistigen und religiösen Werten auszurichten.\n\nEs wurde behauptet, unsere Zeit sei eine Zeit der »Humanismen«. Einige von ihnen, die atheistischer und säkularistischer Prägung sind, führen letztlich zum Paradox der Verdemütigung und Vernichtung des Menschen; andere Humanismen wiederum verherrlichen ihn bis hin zur wahren Idolatrie; wieder andere erkennen schließlich der Wahrheit entsprechend die Größe und das Elend des Menschen an, und sie bekennen, unterstützen und fördern seine volle Würde.\n\nZeichen und Frucht dieser humanistischen Strömungen ist das wachsende Bedürfnis nach Teilhabe. Dieses ist ohne Zweifel eines der Kennzeichen der heutigen Menschheit, ein wahres »Zeichen der Zeit«, das auf verschiedenen Gebieten und in verschiedene Richtungen reift: vor allem unter den Frauen und Jugendlichen, und das nicht nur in Richtung des Familien- und Schulwesens, sondern auch im kulturellen, wirtschaftlichen, sozialen und politischen Bereich. Das Bedürfnis, Protagonisten und in gewissem Sinn Schöpfer einer neuen humanistischen Kultur zu sein, wird sowohl auf individueller wie auf universaler Basis beobachtet.(10)\n\nKonfliktualität und Friede\n\n6. Schließlich darf ein anderes, für die heutige Menschheit charakteristisches Phänomen nicht unerwähnt bleiben. Die Menschheit wird wie vielleicht noch nie zuvor in ihrer Geschichte täglich und tiefgreifend durch das Erlebnis der Konfliktualität aus dem Gleichgewicht gebracht. Es handelt sich hier um ein pluriformes Phänomen, das sich vom legitimen Pluralismus der Mentalitäten und der Initiativen unterscheidet und sich in verhängnisvollen Gegensätzen zwischen Menschen, Gruppen, Kategorien, Nationen und Nationenblocks Ausdruck verschafft. Diese Gegensätze äußern sich in Gewalt, Terrorismus und Kriegen. Wieder einmal, dieses Mal jedoch in weit größeren Ausmaßen, wiederholen ganze Teile der heutigen Menschheit den törichten Versuch, den »Turm zu Babel« zu erbauen (vgl. Gen 11, 1-9), weil sie ihre »Allmacht« bekunden wollen. Das Ergebnis dieses Experimentes aber bleibt Verwirrung, Kampf, Auflösung und Unterdrückung. Die Menschheitsfamilie ist bis in ihr Inneres hinein auf dramatische Weise erschüttert und zerrissen.\n\nDas Streben nach dem unermeßlichen Gut des Friedens in Gerechtigkeit läßt sich dennoch nicht aus den Herzen der einzelnen und der Völker ausrotten. Die Seligpreisung des Evangeliums: »Selig, die Frieden stiften« (Mt 5, 9) findet unter den heutigen Menschen eine neue und bedeutungsträchtige Resonanz: Ganze Völker leben, leiden und arbeiten heute für Frieden und Gerechtigkeit.\n\nDie Teilnahme von immer mehr Menschen am Leben der Gesellschaft ist heute der gängigste Weg, damit der Friede nicht reiner Wunsch bleibt, sondern Realität wird. Auf diesem Weg begegnen wir vielen Laien, die sich im sozialen und politischen Bereich, institutionell oder freiwillig in den vielfältigen Formen des Dienstes an den Ärmsten hochherzig engagieren.\n\nJesus Christus, Hoffnung der Menschheit\n\n7. So sieht das immense und steinige Feld aus, das sich den Arbeitern auftut, die der »Gutsbesitzer« in seinen Weinberg sendet. Die Kirche: wir alle, Hirten und Gläubige, Priester, Ordensleute und Laien arbeiten auf diesem Feld. Die Situationen, die eben in Erinnerung gerufen worden sind, betreffen die Kirche auf entscheidende Weise, denn sie wird dadurch in gewissem Sinn eingeengt, aber nicht zermalmt und auch nicht überwältigt, denn der Heilige Geist, ihr Lebensprinzip, unterstützt sie bei der Erfüllung ihrer Sendung.\n\nDie Kirche weiß, daß alles Bemühen der Menschheit um Einheit und Teilhabe trotz aller Schwierigkeiten, Verzögerungen und Widersprüche, die menschliche Kontingenz, Sünde und das Böse verursachen, in der Heilstat Jesu Christi, dem Erlöser des Menschen und der Welt, eine Antwort finden wird.\n\nDie Kirche weiß sich von ihm gesandt als »Zeichen und Werkzeug für die innigste Vereinigung mit Gott wie für die Einheit der ganzen Menschheit«.(11)\n\nDarum kann die Menschheit dennoch hoffen, ja, sie muß hoffen: Das personifizierte und lebendige Evangelium, Jesus Christus selbst, ist die »neue Botschaft«, die Freude bringt, und die die Kirche jeden Tag allen Menschen verkündet und bezeugt.\n\nIn dieser Verkündigung und in diesem Zeugnis kommt den Laien ein spezifischer und unersetzlicher Beitrag zu: Durch sie wird die Kirche Christi in den verschiedensten Bereichen der Welt als Zeichen und Quelle der Hoffnung und der Liebe präsent.\n\nERSTES KAPITEL\n\nICH BIN DER WEINSTOCK, IHR SEID DIE REBEN\n\nDie Würde der Laien im Geheimnis der Kirche\n\nDas Geheimnis des Weinbergs\n\n8. Das Bild des Weinstocks wird in der Bibel auf vielfache Weise und in einem vielfältigen Sinn benutzt. Es dient aber vor allem dazu, das Geheimnis des Volkes Gottes zum Ausdruck zu bringen. In dieser tieferen Deutung sind die Laien nicht nur Arbeiter, die im Weinberg arbeiten, sondern Teil des Weinbergs selbst. Jesus sagt: »Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben« (Joh 15, 5).\n\nSchon im Alten Testament greifen die Propheten zum Bild des Weinbergs, um das Volk Gottes zu bezeichnen. Israel ist Gottes Weinberg, das Werk des Herrn, die Freude seines Herzens: »Ich aber hatte dich als Edelrebe gepflanzt, als gutes, als edles Gewächs« (Jer 2, 21); »Deine Mutter war wie ein Weinstock im Garten, der am Wasser gepflanzt ist. Voll von Früchten und Ranken war er wegen des Reichtums an Wasser« (Ez 19, 10); »Mein Freund hat einen Weinberg auf einer fruchtbaren Höhe. Er grub ihn um und entfernte die Steine und bepflanzte ihn mit den edelsten Reben« (Jes 5, 1-2).\n\nJesus nimmt das Symbol des Weinbergs wieder auf und benutzt es, um einige Grundzüge des Reiches Gottes zu offenbaren: »Ein Mann legte einen Weinberg an, zog ringsherum einen Zaun, hob eine Kelter aus und baute einen Turm. Dann verpachtete er den Weinberg an Winzer und reiste in ein anderes Land« (Mk 12, 1; vgl. Mt 21, 28 ff.).\n\nDer Evangelist Johannes lädt uns ein, tiefer zu gehen und das Geheimnis des Weinbergs zu entdecken: Der Weinberg symbolisiert und verkörpert nicht nur das Volk Gottes, sondern Jesus selbst. Er ist der Weinstock und wir, seine Jünger, sind die Reben; er ist der »wahre Weinstock«, in dem die Reben lebensnotwendig verwurzelt sind (vgl. Joh 15, 1 ff.).\n\nDas II. Vatikanische Konzil stellt die verschiedenen biblischen Bilder, die das Geheimnis der Kirche erhellen, dar und bietet erneut das Bild des Weinstocks und der Reben an: »Der wahre Weinstock aber ist Christus, der den Rebzweigen Leben und Fruchtbarkeit gibt, uns nämlich, die wir durch die Kirche in ihm bleiben, und ohne den wir nichts tun können (Joh 15, 1-5)«.(12) Die Kirche selbst ist also der Weinberg im Evangelium. Sie ist Geheimnis, weil die Liebe und das Leben des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes die völlig unverdienten Gaben sind für alle, die aus dem Wasser und dem Geist geboren (vgl. Joh 3, 5), die berufen sind, die communio Gottes selbst zu leben, zu bezeugen und in der Geschichte anderen mitzuteilen (Sendung): »An jenem Tag werdet ihr erkennen: Ich bin in meinem Vater, ihr seid in mir, und ich bin in euch« (Joh 14, 20).\n\nSo kann sich die »Identität« der Laien, die ihnen eigene Würde nur vom Geheimnis der Kirche her, das Geheimnis der communio ist, enthüllen. Und nur von dieser Würde her können ihre Berufung und ihre Sendung in Kirche und Welt definiert werden.\n\nWer sind die Laien\n\n9. Die Synodenväter haben mit Recht auf die Notwendigkeit hingewiesen, eine positive Beschreibung von Berufung und Sendung der Laien auf der Grundlage eines vertieften Studiums der Lehre des II. Vatikanischen Konzils im Licht sowohl der jüngsten Dokumente des Lehramtes als auch der Erfahrungen, die die Kirche selbst unter der Führung des Heiligen Geistes in ihrem Leben macht, zu formulieren und anzubieten.(13)\n\nUm die Frage: »Wer sind die Laien« zu beantworten, verzichtete das Konzil auf die vorausgegangenen, vorrangig negativen Interpretationen und stellte sich auf einen entschieden positiven Boden. Seine Grundabsicht beweist die Aussage von der vollen Zugehörigkeit der Laien zur Kirche und ihrer vollen Teilnahme an deren Geheimnis, sowie vom spezifischen Charakter ihrer Berufung, die in besonderer Weise die Aufgabe beinhaltet »in der Verwaltung und gottgemäßen Regelung der zeitlichen Dinge das Reich Gottes zu suchen«.(14) »Unter der Bezeichnung Laien« - so beschreibt sie die Konstitution Lumen Gentium - »sind hier alle Christgläubigen verstanden, mit Ausnahme der Glieder des Weihestandes und des in der Kirche anerkannten Ordensstandes, das heißt, die Christgläubigen, die durch die Taufe Christus einverleibt, zum Volk Gottes gemacht und des priesterlichen, prophetischen und königlichen Amtes Christi auf ihre Weise teilhaftig, zu ihrem Teil die Sendung des ganzen christlichen Volkes in der Kirche und in der Welt ausüben«.(15)\n\nSchon Pius XII. sagte: »Die Gläubigen, und genauer noch die Laien, stehen an der äußersten Front des Lebens der Kirche; die Kirche ist für sie das Lebensprinzip der menschlichen Gesellschaft. Darum müssen sie und gerade sie ein immer tieferes Bewußtsein gewinnen, daß sie nicht nur zur Kirche gehören, sondern die Kirche sind, das heißt, die Gemeinschaft der Gläubigen auf Erden unter der Führung des Papstes als des gemeinsamen Hauptes und der mit ihm geeinten Bischöfe. Sie sind die Kirche ...«.(16)\n\nNach dem biblischen Bild des Weinstocks sind die Laien wie alle anderen Glieder der Kirche Reben, die in Christus, dem wahren Weinstock verwurzelt sind, die er lebendig und lebensspendend macht.\n\nDie Eingliederung in Christus durch den Glauben und die christlichen Initiationssakramente ist der tiefste Grund für den neuen Ort des Christen im Geheimnis der Kirche, der seine eigentlichste »Physionomie« bestimmt, und ist Voraussetzung jeder Berufung und Dynamik im christlichen Leben der Laien: »In Jesus Christus, der gestorben und auferstanden ist, wird der Getaufte zu einem neuen Menschen« (Gal 6, 15; Kor 5, 17), zu einem von der Sünde gereinigten und durch die Gnade neu belebten Menschen.\n\nDarum kann die »Gestalt« des Laien nur auf dem Hintergrund des geheimnisvollen Reichtums, den Gott den Christen in der Taufe schenkt, beschrieben werden.\n\nDie Taufe und die Neuheit des Christlichen\n\n10. Die Behauptung ist nicht übertrieben, daß der Sinn des gesamten Lebens des Laien darin besteht, zur Erkenntnis der in der Taufe als Sakrament des Glaubens liegenden radikalen Neuheit des Christlichen zu gelangen, um der Berufung, die er von Gott empfangen hat, zu entsprechen und die damit verbundenen Pflichten zu erfüllen. Um die »Gestalt« des Laien zu beschreiben, greifen wir nun unter allen anderen explizit und unmittelbar die drei grundlegenden Gesichtspunkte heraus: Die Taufe erschafft uns neu zu einem Leben als Kinder Gottes, sie eint uns mit Christus und mit der Kirche, seinem Leib, sie salbt uns im Heiligen Geist und macht uns zu geistigen Tempeln.\n\nKinder Gottes im Sohn\n\n11. Wir erinnern uns an die Worte Jesu an Nikodemus: »Amen, Amen, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes kommen« (Joh 3, 5). Die heilige Taufe ist also eine Neugeburt, sie ist eine neue Zeugung.\n\nAngesichts dieser Gabe, die in der Taufe gegeben wird, stimmt der Apostel Petrus den Lobpreis an: »Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus. Er hat uns in seinem großen Erbarmen neu geboren, damit wir durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten eine lebendige Hoffnung haben und das unzerstörbare, makellose und unvergängliche Erbe empfangen, das im Himmel für euch aufbewahrt ist« (1 Petr 1, 3-4). Er nennt die Christen diejenigen, die »nicht aus vergänglichem, sondern aus unvergänglichem Samen, aus Gottes Wort, das lebt und das bleibt«, neu geboren wurden (1 Petr 1, 23).\n\nDurch die heilige Taufe werden wir in seinem Eingeborenen Sohn Jesus Christus zu Kindern Gottes. Wenn er aus dem Taufwasser steigt, vernimmt jeder Christ die Stimme, die am Ufer des Jordan erklang: »Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Gefallen gefunden« (Lk 3, 22). Er versteht, daß er als Erbe dem geliebten Sohn zugesellt (vgl. Gal 4, 4-7) und damit Bruder oder Schwester Christi wurde. So erfüllt sich der ewige Plan des Vaters in der persönlichen Geschichte eines jeden Christen: »...denn alle, die er im voraus erkannt hat, hat er auch im voraus dazu bestimmt, an Wesen und Gestalt seines Sohnes teilzuhaben, damit dieser der Erstgeborene von vielen Brüdern sei« (Röm 8, 29).\n\nDer Heilige Geist ist es, der die Getauften zu Kindern Gottes und zu Gliedern des Leibes Christi macht. Paulus erinnert die Christen von Korinth an diese Wahrheit: »Durch den Heiligen Geist wurden wir in der Taufe alle in einen einzigen Leib aufgenommen« (1 Kor 12, 13). Und er kann den Laien sagen: »Ihr aber seid der Leib Christi, und jeder einzelne ist ein Glied an ihm«\n\n(1 Kor 12, 27); »Weil ihr aber Söhne seid, sandte Gott den Geist seines Sohnes in unser Herz« (Gal 4, 6; vgl. Röm 8, 15-16).\n\nEin Leib in Christus\n\n12. Als »Kinder Gottes im Sohn« neu geboren, sind die Getauften untrennbar »Glieder Christi und Glieder des Leibes der Kirche«, wie das Konzil von Florenz lehrt.(17)\n\nDie Taufe bedeutet und bewirkt eine mystische aber reale Eingliederung in den gekreuzigten und verherrlichten Leib Jesu. Durch das Sakrament eint Jesus den Getauften seinem Tod, um ihn mit seiner Auferstehung zu vereinigen (vgl. Röm 6, 3-5), er zieht ihm den »alten Menschen« aus und bekleidet ihn mit dem »neuen Menschen«, das heißt, mit sich selbst: »Denn ihr alle, die ihr in Christus getauft seid« erklärt der Apostel Paulus -, »habt Christus (als Gewand) angelegt« (Gal 3, 27; vgl. Eph 4, 22-24; Kol 3, 9-10). Daraus folgt, daß »wir, die vielen, ein Leib in Christus« sind (Röm 12, 5).\n\nDie Paulusworte sind eine treue Wiedergabe der Lehre Jesu, der die geheimnisvolle Einheit der Jünger mit sich selbst und unter sich geoffenbart hat und sie als Bild und Fortsetzung jener unlöslichen Einheit dargestellt hat, die den Vater mit dem Sohn und den Sohn mit dem Vater im Band der Liebe des Geistes eint (vgl. Joh 17, 21).\n\nEs ist dieselbe Einheit, die Jesus im Gleichnis vom Weinstock und den Reben anspricht: »Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben« ( Joh 15, 5 ). Dieses Bild erhellt nicht nur die tiefe Einheit der Jünger mit Jesus, sondern auch die lebensmäßige Verbundenheit der Jünger untereinander, die alle Reben des einen Weinstocks sind.\n\nLebendige und heilige Tempel des Geistes\n\n13. Mit Hilfe eines anderen Bildes, nämlich das eines Bauwerkes, definiert Petrus die Getauften als »lebendige Stein«, die auf Christus, dem »Eckstein« gründen und zum Bau eines »geistigen Haus(es)« (1 Petr 2, 5 ff.) bestimmt sind. Dieses Bild schließt uns eine andere Dimension der Neuheit der Taufe auf, die das II. Vatikanische Konzil so dargestellt hat: »Durch die Wiedergeburt und die Salbung mit dem Geist werden die Getauften zu einem geistigen Bau ... geweiht«.(18)\n\nDer Heilige Geist »salbt« den Getauften und drückt ihm sein unauslöschliches Siegel auf (vgl. 1 Kor 1, 21-22), er macht ihn zu einem geistigen Bau, das heißt, er erfüllt ihn durch die Vereinigung mit Christus und die Umgestaltung in ihn mit der heiligen Gegenwart Gottes.\n\nDurch diese geistige »Salbung« kann der Christ auf seine Weise die Worte Christi wiederholen: »Der Geist des Herrn ruht auf mir; denn der Herr hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine gute Nachricht bringe; damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Blinden das Augenlicht; damit ich die Zerschlagenen in Freiheit setze und ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe« (Lk 4, 18-19; vgl. Jes 61, 1-2). Durch die mit der Taufe und Firmung gegebene Ausgießung des Geistes nimmt der Getaufte teil an der Sendung Jesu, des Christus, des Messias und Heilandes selbst.\n\nTeilhabe am priesterlichen, prophetischen und königlichen Amt Jesu Christi\n\n14. Der Apostel Petrus spricht die Getauften als »neugeborene Kinder« an, und er schreibt ihnen: »Kommt zu ihm, dem lebendigen Stein, der von den Menschen verworfen, aber von Gott auserwählt und geehrt worden ist. Laßt euch als lebendige Steine zu einem geistigen Haus aufbauen, zu einer heiligen Priesterschaft, um durch Jesus Christus geistige Opfer darzubringen, die Gott gefallen... Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, ein heiliger Stamm, ein Volk, das sein besonderes Eigentum wurde, damit ihr die großen Taten dessen verkündet, der euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen hat« (1 Petr 2, 4-5. 9).\n\nDieses ist ein neuer Aspekt der Taufgnade und -würde: Die Laien nehmen auf ihre Weise Teil am dreifachen - priesterlichen, prophetischen und königlichen - Amt Christi. Diese Wahrheit wurde in der lebendigen Tradition der Kirche nie vergessen, wie es zum Beispiel der Kommentar des Augustinus zu Psalm 26 zeigt. Er schreibt: »David wurde zum König gesalbt. In jener Zeit wurden nur der König und der Priester gesalbt. Diese beiden waren eine Präfiguration des künftigen und einzigen Königs und Priesters, des Christus ('Christus' leitet sich von 'chrisma' ab). Aber nicht nur unser Haupt wurde gesalbt, sondern auch wir, sein Leib ... Darum steht die Salbung allen Christen zu, während sie in der alttestamentlichen Zeit nur zweien zustand. Wir bilden den Leib Christi, weil wir alle gesalbt sind und in ihm Christus sind. Denn in einem gewissen Sinn wird Christus in seiner Ganzheit vom Haupt und vom Leib gebildet«.(19)\n\nAuf den Spuren des II. Vatikanischen Konzils(20) habe ich seit Beginn meines Hirtenamtes die priesterliche, prophetische und königliche Würde des gesamten Gottesvolkes herausstellen wollen: »Der aus der Jungfrau Maria geboren wurde, der Sohn des Schreiners - für einen solchen hielt man ihn -, der Sohn des lebendigen Gottes, wie Petrus bekannt hat, ist gekommen, um aus uns allen 'eine königliche Priesterschaft' zu machen. Das Konzil hat uns das Geheimnis dieser Macht und die Tatsache, daß die Sendung Christi, des Priesters, Propheten, Lehrers und Königs sich in der Kirche fortsetzt, wieder in Erinnerung gerufen. Alle, das gesamte Gottesvolk, nimmt teil an dieser dreifachen Sendung«.(21)\n\nIn diesem Schreiben werden die Laien erneut aufgefordert, die reiche und fruchtbare Lehre des Konzils über ihre Teilhabe am dreifachen Amt Christi(22) aufmerksam und mit bereitem Herzen zu lesen und zu meditieren. Hier soll in einer Synthese auf die wesentlichen Elemente dieser Lehre hingewiesen werden.\n\nDie Laien nehmen teil am priesterlichen Amt Christi, durch das Jesus sich selbst am Kreuz geopfert hat und sich in der Feier der Eucharistie ständig neu für die Verherrlichung des Vaters und für das Heil der Menschheit darbringt. Christus eingegliedert, sind die Getauften in der Hingabe ihrer selbst und all ihres Tuns mit ihm und seinem Opfer vereint (vgl. Röm 12, 1-2). Das Konzil sagt über die Laien: »Es sind nämlich alle ihre Werke, Gebete und apostolischen Unternehmungen, ihr Ehe- und Familienleben, die tägliche Arbeit, die geistige und körperliche Erholung, wenn sie im Geist getan werden, aber auch die Lasten des Lebens, wenn sie geduldig getragen werden, 'geistige Opfer, wohlgefällig vor Gott durch Jesus Christus' (1 Petr 2, 5). Bei der Feier der Eucharistie werden sie mit der Darbringung des Herrenleibes dem Vater in Ehrfurcht dargeboten. So weihen auch die Laien, überall Anbeter in heiligem Tun, die Welt selbst Gott«.(23)\n\nDie Teilhabe am prophetischen Amt Christi, der »durch das Zeugnis seines Lebens und in der Kraft seines Wortes die Herrschaft des Vaters ausgerufen hat«,(24) befähigt und verpflichtet die Laien, das Evangelium im Glauben anzunehmen, es durch ihre Worte und ihre Werke zu verkündigen und mutig auf das Böse hinzuweisen. Christus, dem »großen Propheten« (Lk 7, 16) vereint, im Geist zu »Zeugen« des auferstandenen Christus berufen, werden die Laien nicht nur des übernatürlichen Glaubenssinnes der Kirche, der »im Glauben nicht irren« kann,(25) sondern auch der Gnade des Wortes (vgl. Apg 2, 17-18; Offb 19, 10) teilhaftig; auch sind sie dazu berufen, die Neuheit und die Kraft des Evangeliums in ihrem täglichen Familien- und Gesellschaftsleben sichtbar werden zu lassen und mutig und geduldig inmitten der Widersprüche unserer Zeit »auch durch die Strukturen des Weltlebens«(26) ihre Hoffnung auf die ewige Herrlichkeit zu bezeugen.\n\nAufgrund ihrer Zugehörigkeit zu Christus, dem Herrn und König der Welt, nehmen die Laien teil an seinem königlichen Amt. Sie sind von ihm zum Dienst am Reich Gottes und an seiner Ausfaltung in der Geschichte berufen. Die Laien leben das christliche Königtum vor allem durch ihren geistlichen Kampf, um in sich selbst das Reich der Sünde zu überwinden (vgl. Röm 6, 12), und durch ihre Selbsthingabe, um in der Liebe und der Gerechtigkeit Jesu, der in allen ihren Brüdern und Schwestern, vor allem in den ärmsten zugegen ist, zu dienen (vgl. Mt 25, 40).\n\nDie Laien sind in besonderer Weise aber dazu berufen, der Schöpfung ihren vollen ursprünglichen Wert zurückzuschenken. Wenn sie durch ihr von der Gnade getragenes Tun die Schöpfung zum Wohl der Menschen ordnen, nehmen die Laien teil an der Ausübung der Macht, mit der der auferstandene Jesus alle Dinge an sich zieht, um sie mit sich selbst dem Vater zu unterwerfen, damit Gott alles in allem sei (vgl. Joh 12, 32; 1 Kor 15, 28).\n\nDie Teilhabe der Laien am dreifachen Amt Christi, des Priesters, Propheten und Königs, hat ihre erste Wurzel in der Taufsalbung, und sie erfährt in der Firmung ihre Ausfaltung. In der Eucharistie wird sie ständig genährt und vollendet. Diese Teilhabe wird den einzelnen Gläubigen, insofern als sie den einen Leib des Herrn bilden, geschenkt: Es ist die Kirche, sein Leib und seine Braut, die Jesus mit seinen Gaben bereichert. Als Glieder der Kirche nehmen die einzelnen teil am dreifachen Amt Christi, wie der heilige Petrus es deutlich lehrt, wenn er die Getauften als »Auserwähltes Geschlecht, ... königliche Priesterschaft, ... heiliger Stamm, ... Volk, das ... (Gottes) besonderes Eigentum wurde« (1 Petr 2, 9) beschreibt. Weil sie sich von der kirchlichen communio ableitet, muß die Teilhabe der Laien am dreifachen Amt Christi in der communio und um des Wachstums der communio willen gelebt und verwirklicht werden. Augustinus schreibt: »So wie alle aufgrund des mystischen Charismas Christen genannt werden, so nennen wir alle Priester, weil sie Glieder des einzigen Priesters sind«.(27)\n\nDie Laien und der Weltcharakter\n\n15. Die Neuheit des Christlichen ist Fundament und Rechtsgrund für die Gleichheit aller Getauften in Christus, für die Gleichheit aller Glieder des Volkes Gottes: »... gemeinsam die Würde der Glieder aus ihrer Wiedergeburt in Christus, gemeinsam die Gnade der Kindschaft, gemeinsam die Berufung zur Vollkommenheit, eines ist das Heil, eines die Hoffnung und ungeteilt die Liebe«.(28) Aufgrund der gemeinsamen Taufwürde ist der Laie mit den geweihten Hirten und den Ordensleuten mitverantwortlich für die Sendung der Kirche.\n\nDie gemeinsame Taufwürde ist dem Laien in einer Weise zu eigen, die ihn vom Priester und von den Ordensleuten zwar unterscheidet, aber doch nicht trennt. Das II. Vatikanische Konzil hat diese Modalität im Weltcharakter gefaßt: »Den Laien ist der Weltcharakter in besonderer Weise eigen«.(29)\n\nUm den Ort des Laien in der Kirche voll, sachgerecht und spezifisch zu verstehen, muß die theologische Relevanz seines Weltcharakters im Licht des Heilsplanes Gottes und des Geheimnisses der Kirche tiefer erörtert werden.\n\nWie Paul VI. schon gesagt hat, »eignet der Kirche eine welthafte Dimension an, die wesenhaft zu ihr und zu ihrer Sendung gehört und die sich in ihren Gliedern auf verschiedene Weise verwirklicht«.(30)\n\nWenn sie auch nicht von dieser Welt ist, lebt die Kirche in dieser Welt (vgl. Joh 17, 16), und sie ist gesandt, das Heilswerk Jesu Christi fortzusetzen, »das auf das Heil der Menschen (zielt), aber auch den Aufbau der gesamten zeitlichen Ordnung« umfaßt.(31)\n\nAlle Glieder der Kirche nehmen auf verschiedene Weise an ihrer säkularen Dimension teil. Die Laien vor allem aktualisieren und üben diese Teilhabe, die ihnen nach der Lehre des Konzils in besonderer Weise zu eigen ist auf spezifische Weise aus. Sie wird mit dem Begriff »Weltcharakter« bezeichnet.(32)\n\nDas Konzil beschreibt diese Welthaftigkeit der Laien vor allem als den Ort, an dem der Ruf Gottes sie trifft: »Dort sind sie von Gott gerufen«.(33) Dieser Ort wird mit Hilfe von dynamischen Begriffen dargestellt: Die Laien »leben in der Welt, das heißt in all den einzelnen irdischen Aufgaben und Werken und den normalen Verhältnissen des Familien- und Gesellschaftslebens, aus denen ihre Existenz gleichsam zusammengewoben ist«.(34)\n\nDie Laien leben in den gewöhnlichen Strukturen der Welt, sie studieren, arbeiten, gehen freundschaftliche, soziale, berufliche und kulturelle Beziehungen ein usw. Das Konzil betrachtet diese ihre Lebensverhältnisse nicht nur als ein äußerliches und milieubedingtes Moment, sondern als eine Wirklichkeit, die in Jesus Christus die Fülle ihrer Bedeutung finden muß.(35) Es behauptet, daß das »fleischgewordene Wort ... selbst in die menschliche Gesellschaft eingehen (wollte) ... Die menschlichen, besonders die familiären Verflechtungen, den Anfang der Gesellschaftlichkeit überhaupt, hat er geheiligt; freiwillig den Gesetzen seines Heimatlandes untertan; er hat das Leben eines Arbeiters, wie es Zeit und Land eigen war, leben wollen«.(36)\n\nSo wird »die Welt« zum Bereich und zum Mittel der Erfüllung der christlichen Berufung der Laien, weil sie dazu bestimmt ist, in Christus Gott den Vater zu verherrlichen. Darum kann das Konzil auf den spezifischen Sinn der göttlichen Berufung, die an die Laien ergeht, hinweisen. Sie sind nicht dazu berufen, ihren Ort in der Welt zu verlassen.\n\nWie schon der Apostel Paulus lehrte, nimmt die Taufe sie nicht aus der Welt: »Brüder, ein jeder soll vor Gott in dem Stand bleiben, in dem ihn der Ruf Gottes getroffen hat« (1 Kor 7, 24). Die Taufe beinhaltet vielmehr eine Sendung, die sich gerade auf die Situation in der Welt bezieht: Die Laien sind »von Gott gerufen, ihre eigentümliche Aufgabe, vom Geist des Evangeliums geleitet, auszuüben und so wie ein Sauerteig zur Heiligung der Welt gewissermaßen von innen her beizutragen, und vor allem durch das Zeugnis ihres Lebens, im Glanz von Glaube, Hoffnung und Liebe Christus den anderen kund zu machen«.(37) So stellen das In-der-Welt-Sein und In-der-Welt-Handeln für die Laien nicht nur eine anthropologische und soziologische Gegebenheit dar, sondern auch und vor allem eine spezifisch theologische und kirchliche. In der Welt offenbart Gott ihnen seinen Willen und ihre besondere Berufung, »in der Verwaltung und gottgemäßen Regelung der zeitlichen Dinge das Reich Gottes zu suchen«.(38)\n\nIn dieselbe Richtung geht auch die Behauptung der Synodenväter: »Der Weltcharakter der Laien kann darum nicht nur im soziologischen, sondern muß auch im theologischen Sinn betrachtet werden. Das Merkmal der Welthaftigkeit muß im Licht des Schöpfungs- und Erlösungsaktes Gottes betrachtet werden, der die Welt den Menschen anvertraut, damit sie am Schöpfungswerk teilnehmen, die Schöpfung von den Folgen der Sünde befreien und sich selbst in der Ehe oder in der Ehelosigkeit, in der Familie, im Beruf und in den verschiedenen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens heiligen«.(39)\n\nDer Ort der Laien in der Kirche muß grundsätzlich von dieser Neuheit des Christlichen her definiert und durch den Weltcharakter der Laien charakterisiert werden.(40)\n\nDie Bilder des Evangeliums: das Salz, das Licht und der Sauerteig, treffen unterschiedslos auf alle Jünger Jesu zu, aber in besonderer Weise auf die Laien. Sie haben eine wundersam tiefe Bedeutung für sie, denn sie bringen nicht nur die tiefe Verankerung und die volle Teilhabe der Laien auf der Erde, in der Welt, in der Gemeinschaft der Menschen zum Ausdruck, sondern auch und vor allem das Neue und Originelle einer Verankerung und einer Teilhabe, die ihren Sinn in der Verbreitung des heilbringenden Evangeliums findet.\n\nZur Heiligkeit berufen\n\n16. Die Würde der Laien erschließt sich uns voll, wenn wir die erste und fundamentale Berufung betrachten, die der Vater in Jesus Christus durch den Heiligen Geist an einen jeden von ihnen richtet: Die Berufung zur Heiligkeit, das heißt zur Vollkommenheit in der Liebe. Der Heilige ist das vollkommenste Zeugnis der Würde, die dem Jünger Christi verliehen wurde.\n\nDas II. Vatikanische Konzil hat Entscheidendes über die universelle Berufung zur Heiligkeit gesagt. Man kann sogar behaupten, daß dieser der wichtigste Auftrag eines Konzils, das die Erneuerung des christlichen Lebens im Sinn des Evangeliums zum Ziel hatte(41), an alle Söhne und Töchter der Kirche ist. Er ist nicht lediglich eine moralische Ermahnung, sondern eine unausweichliche Forderung, die sich aus dem Geheimnis der Kirche ergibt: Die Kirche ist der erwählte Weinstock, dessen Reben aus dem heiligen und heiligenden Lebensstrom Christi leben; sie ist der mystische Leib, dessen Glieder am Heiligkeitsleben des Hauptes selbst, das Christus ist, teilnehmen; sie ist die geliebte Braut des Herrn Jesus, der sich selbst dahingegeben hat, um sie zu heiligen (vgl. Eph 5, 25 ff.). Der Geist, der die menschliche Natur Jesu im jungfräulichen Schoß Marias geheiligt hat (vgl. Lk 1, 35), ist derselbe Geist, der in der Kirche gegenwärtig und wirksam ist, um ihr die Heiligkeit des menschgewordenen Gottessohnes mitzuteilen.\n\nDas Gebot der Stunde geht heute mehr denn je dahin, daß alle Christen den Weg der Erneuerung im Geist des Evangeliums begehen, um sich hochherzig der Aufforderung des Apostels zu stellen, daß ihr »ganzes Leben heilig« werde (1 Petr 1, 15). Zwanzig Jahre nach dem Abschluß des Konzils hat die Außerordentliche Synode 1985 auf diese dringende Notwendigkeit hingewiesen: »Weil die Kirche in Christus Geheimnis ist, muß sie als Zeichen und Werkzeug der Heiligkeit verstanden werden ... In den schwierigsten Situationen der Geschichte der Kirche standen am Ursprung der Erneuerung immer Heilige. Heute brauchen wir notwendig Heilige, die wir uns beharrlich von Gott erbeten müssen«.(42)\n\nWeil sie ihre Glieder sind, empfangen und teilen alle in der Kirche die universelle Berufung zur Heiligkeit. Auch die Laien sind ohne den geringsten Unterschied wie die anderen Glieder der Kirche voll und ganz dazu berufen: »Jedem ist also klar, daß alle Christgläubigen jeglichen Standes oder Ranges zur Fülle des christlichen Lebens und zur vollkommenen Liebe berufen sind«.(43) »Alle Christgläubigen sind also zum Streben nach Heiligkeit und ihrem Stand entsprechender Vollkommenheit eingeladen und verpflichtet«.(44) Die Berufung zur Heiligkeit hat in der Taufe ihre Wurzeln und wird in den anderen Sakramenten, vor allem in der Eucharistie, erneuert. Da sie Christus angezogen und sich vom Heiligen Geist genährt haben, sind die Christen »heilig« und darum befähigt und verpflichtet, die Heiligkeit ihres Seins in der Heiligkeit ihres ganzen Wirkens zu zeigen. Der Apostel Paulus wird nicht müde, alle Christen zu ermahnen, so zu leben, »wie es sich für Heilige gehört« (Eph 5, 3).\n\nDas Leben nach dem Geist, dessen Frucht die Heiligung ist (vgl. Röm 6, 22; Gal 5, 22), fordert von jedem Getauften Nachfolge und Nachahmung Christi und befähigt ihn dazu: in der Annahme der Seligpreisungen, im Hören und Betrachten des Wortes Gottes, in der bewußten und aktiven Teilnahme am liturgischen und sakramentalen Leben der Kirche, im persönlichen Gebet, im Gebet der Familie und der Gemeinschaften, im Hunger und Durst nach der Gerechtigkeit, in der Erfüllung des Gebotes der Liebe in allen Situationen des Lebens und im Dienst an den Brüdern, vor allem den Kleinen, Armen und Leidenden.\n\nIn der Welt zur Heiligkeit gelangen\n\n17. Die Berufung der Laien zur Heiligkeit bringt es mit sich, daß das Leben nach dem Geist vor allem in ihrem Einbezogensein in den weltlichen Bereich und in ihrer Teilnahme an den irdischen Tätigkeiten zum Ausdruck kommt. Der Apostel ermahnt uns noch einmal: »Alles, was ihr in Worten und Werken tut, geschehe im Namen Jesu, des Herrn. Durch ihn dankt Gott, dem Vater!« (Kol 3, 17). Das Konzil wendet die Worte des Apostels auf die Laien an und erklärt ausdrücklich: »Weder die häuslichen Sorgen noch die anderen Aufgaben, die das Leben in der Welt stellen, dürfen außerhalb des Bereiches ihres geistlichen Lebens stehen«.(45) Die Synodenväter meinten ihrerseits: »Die Einheit des Lebens der Laien ist von entscheidender Bedeutung: Sie müssen sich in ihrem alltäglichen beruflichen und gesellschaftlichen Leben heiligen. Um ihre Berufung zu erfüllen, müssen die Laien ihr Tun im Alltag als Möglichkeit der Vereinigung mit Gott und der Erfüllung seines Willens sowie als Dienst an den anderen Menschen betrachten, um sie in Christus zur Gemeinschaft mit Gott zu führen«.(46)\n\nDie Laien müssen ihre Berufung zur Heiligkeit als unverzichtbare Pflicht, die sie fordert, vor allem aber als leuchtendes Zeichen der Liebe Gottes, der sie zu seinem Leben der Heiligkeit erlöst hat, verstehen und verwirklichen. Eine solche Berufung muß sich also als wesentlicher und untrennbarer Bestandteil des neuen Lebens, das uns in der Taufe geschenkt wurde, und somit als konstitutiver Bestandteil der Würde der Laien verstehen. Die Berufung zur Heiligkeit ist mit der Sendung sowie mit der Verantwortung, die den Laien in der Kirche und in der Welt anvertraut ist, aufs engste verknüpft. Die gelebte Heiligkeit, die aus der Teilnahme am Heiligkeitsleben der Kirche fließt, stellt den ersten und grundlegenden Beitrag zum Aufbau der Kirche als »Gemeinschaft der Heiligen« dar. Im Licht des Glaubens erschließt sich uns ein wundervoller Horizont: Die zahlreichen Laien, Männer und Frauen, die in ihrem Leben und ihrem alltäglichen Tun oft ungesehen und sogar unverstanden, von den Großen dieser Erde nicht anerkannt, aber vom Vater in Liebe angeschaut, unermüdliche Arbeiter im Weinberg des Herrn sind und so demütige, aber - durch die Kraft der Gnade Gottes - große Mitwirkende am Wachstum des Reiches Gottes in der Geschichte werden.\n\nDie Heiligkeit ist fundamentale Bedingung und unverzichtbare Voraussetzung für die Erfüllung der Heilssendung der Kirche. Die geheime Quelle und das unfehlbare Maß der apostolischen Wirksamkeit und der missionarischen Kraft der Kirche ist ihre Heiligkeit. Nur in dem Maß, in dem sie sich als Braut Christi seiner Liebe aussetzt und ihn wiederliebt, wird die Kirche im Geist zur fruchtbaren Mutter.\n\nGreifen wir wieder zurück zum biblischen Bild: das Sprießen und Wachsen der Reben ist gegeben durch ihre Verbindung mit dem Weinstock. »Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann, sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt, so könnt auch ihr keine Frucht bringen, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt vor mir könnt ihr nichts vollbringen« (Joh 15, 4-5).\n\nEs liegt nahe, hier die feierlichen Selig- und Heiligsprechungen von Laien, Männer und Frauen, die während der Synode stattgefunden haben, in Erinnerung zu rufen. Das gesamte Volk Gottes und vor allem die Laien können nun auf neue Vorbilder der Heiligkeit, die in gewöhnlichen und alltäglichen Situationen menschlicher Existenz gelebt haben, auf neue Zeugnisse heroischer Tugend schauen. Die Synodenväter sagten darüber: »Die Ortskirchen und vor allem die sogenannten jungen Kirchen müssen aufmerksam unter ihren Gliedern jene Männer und Frauen zu erkennen suchen, die in diesen Situationen (den alltäglichen Situationen der Welt und des Ehestandes) ein Zeugnis der Heiligkeit gegeben haben und anderen Vorbild sein können, damit sie gegebenenfalls für die Selig -oder Heiligsprechung vorgeschlagen werden«.(47)\n\nAm Schluß dieser Überlegungen, die den Ort der Laien in der Kirche definieren wollten, kommt uns die berühmte Ermahnung Leos des Großen in den Sinn: »O Christ, erkenne deine Würde!«(48) Die gleiche Ermahnung hat Maximus, Bischof von Turin, an alle gerichtet, die die Salbung der heiligen Taufe empfangen hatten: »Bedenkt die Ehre, die euch in diesem Geheimnis zuteil wurde!«(49) Alle Getauften sind aufgerufen, erneut auf die Worte des heiligen Augustinus zu hören: »Freuen wir uns und danken wir: wir sind nicht nur Christen, sondern Christus geworden ... Staunt und frohlockt: Wir sind Christus geworden«.(50)\n\nDie christliche Würde, die Ursprung der Gleichheit aller Glieder der Kirche ist, gewährleistet und fördert den Geist der communio und der Brüderlichkeit und ist zugleich Geheimnis und Kraftquelle der apostolischen und missionarischen Dynamik der Laien. Diese Würde ist anspruchsvoll, sie ist die Würde der Arbeiter, die der Herr in seinen Weinberg gerufen hat: »So obliegt allen Laien« - lesen wir in den Konzilstexten - »die ehrenvolle Bürde, dafür zu wirken, daß der göttliche Heilsratschluß mehr und mehr alle Menschen aller Zeiten und überall auf der Erde erreiche«.(51)\n\nZWEITES KAPITEL\n\nWIR ALLE SIND REBEN DES EINEN WEINSTOCKS\n\nDie Teilhabe der Laien am Leben in der communio der Kirche\n\nDas Geheimnis der Kirche als communio\n\n18. Hören wir noch einmal auf die Worte Jesu: »Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Winzer... Bleibt in mir, dann bleibe ich in euch« (Joh 15, 1-4).\n\nDiese einfachen Worte offenbaren uns die geheimnisvolle Gemeinschaft, die den Herrn und die Jünger, den Herrn und alle Getauften zu einer Einheit verbindet. Sie ist lebendige und lebensspendende Gemeinschaft, aufgrund derer die Christen nicht sich selbst gehören, sondern wie die Reben am Weinstock Christi Eigentum sind.\n\nVorbild, Quelle und Ziel der Gemeinschaft der Christen mit Jesus ist die Gemeinschaft des Sohnes mit dem Vater in der Hingabe des Heiligen Geistes. Durch das Liebesband des Geistes Christi vereint, sind die Christen mit dem Vater geeint.\n\nJesus fährt fort: »Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben« (Joh 15, 5). Aus der Gemeinschaft der Christen mit Christus ergibt sich ihre Gemeinschaft untereinander: Alle sind Reben des einen Weinstocks, der Christus ist. Der Herr Jesus deutet uns diese brüderliche Gemeinschaft als leuchtenden Widerschein des Lebens und der Liebe des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes, an dem alle Getauften auf geheimnisvolle Weise teilnehmen. Um diese Gemeinschaft betet Jesus: »Alle sollen eins sein, wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, daß du mich gesandt hast« (Joh 17, 21).\n\nDiese communio ist das eigentliche Geheimnis der Kirche, wie das II. Vatikanische Konzil es uns mit dem berühmten Wort des heiligen Zyprian in Erinnerung ruft: »So erscheint die ganze Kirche als »das von der Einheit des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes her geeinte Volk«.(52) An dieses Geheimnis der Kirche als communio werden wir zu Beginn einer jeden Eucharistiefeier erinnert, wenn der Priester uns den Gruß des Apostels Paulus wiederholt: »Die Gnade Jesu Christi, des Herrn, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen« (2 Kor 13, 13).\n\nNachdem wir die »Gestalt« der Laien in ihrer Würde gezeichnet haben, müssen wir uns nun ihrer Sendung und Verantwortung in der Kirche und in der Welt zuwenden. Diese können aber nur im lebendigen Kontext der Kirche als communio in der rechten Weise verstanden werden.\n\nDas Konzil und die communio-Ekklesiologie\n\n19. Das ist die Grundvorstellung von sich selbst, die die Kirche im II. Vatikanischen Konzil zum Ausdruck gebracht, und die die Außerordentliche Synode von 1985 uns zwanzig Jahre nach dem Ereignis des Konzils in Erinnerung gerufen hat: »Die communio-Ekklesiologie ist der zentrale und grundlegende Gedanke der Konzilsdokumente. Die koinonia-communio, die in der Heiligen Schrift begründet ist, nimmt in der alten Kirche und in den östlichen Kirchen bis in unsere Tage hinein eine Vorrangstellung ein. Darum ist seit dem II. Vatikanischen Konzil viel getan worden, um das Verständnis der Kirche als communio zu fördern und konkreter in das Leben umzusetzen. Was bedeutet das vielschichtige Wort \"communio\"? Es geht im Letzten um die Gemeinschaft mit Gott durch Jesus Christus im Heiligen Geist. Diese communio ist im Wort Gottes und in den Sakramenten gegeben. Die Taufe ist der Zugang zur communio der Kirche und ihr Fundament. Die Eucharistie ist Quelle und Höhepunkt des christlichen Lebens (vgl. LG, 11). Die Kommunion des eucharistischen Leibes Christi bedeutet und erwirkt, das heißt, sie baut die tiefe communio aller Gläubigen im Leib Christi, der die Kirche ist, auf (1 Kor 10, 16 f)«.(53)\n\nAm Tag nach dem Konzil sprach Paul VI. zu den Gläubigen: »Die Kirche ist eine communio. Was bedeutet in diesem Fall communio? Wir weisen hin auf das Kapitel des Katechismus, das von der sanctorum communionem, von der Gemeinschaft der Heiligen handelt. Und Gemeinschaft der Heiligen bedeutet eine zweifache lebensmäßige Teilhabe: die Eingliederung der Christen in das Leben Christi und das kreisförmige Weiterströmen dieser Liebe unter allen Gläubigen in dieser und in der anderen Welt. Einheit mit Christus und in Christus; und Einheit unter den Christen in der Kirche«.(54)\n\nDie biblischen Bilder, mit denen das Konzil uns in die Betrachtung des Geheimnisses der Kirche einführen wollte, werfen Licht auf die Realität der Kirche als communio in ihren unzertrennbaren Dimensionen der Gemeinschaft der Christen mit Christus und der Gemeinschaft der Christen untereinander. Diese Bilder handeln vom Schafstall, von der Herde, vom Weinstock, vom geistigen Haus, von der heiligen Stadt.(55)\n\nIm Vordergrund steht vor allem das Bild des Leibes, das uns vom heiligen Paulus gegeben wurde, und dessen Lehre uns an vielen Stellen der Konzilstexte in ihrer ganzen Ursprünglichkeit und Anziehungskraft entgegenkommt.(56) Das Konzil wiederum schöpft aus der gesamten Heilsgeschichte und stellt uns das Bild der Kirche als Volk Gottes erneut dar: »Gott hat es aber gefallen, die Menschen nicht einzeln unabhängig von aller wechselseitigen Verbindung zu heiligen und zu retten, sondern sie zu einem Volke zu machen, das ihn in Wahrheit anerkennen und ihm in Heiligkeit dienen soll«.(57) Schon in ihren ersten Zeilen faßt die Konstitution Lumen Gentium diese Lehre zutreffend zusammen, wenn sie schreibt: »Die Kirche ist ja in Christus gleichsam das Sakrament, das heißt, Zeichen und Werkzeug für die innigste Vereinigung mit Gott wie für die Einheit der ganzen Menschheit«.(58)\n\nDie Realität der Kirche als communio ist wesentlicher Bestandteil, ja sie stellt den zentralen Inhalt des »Mysteriums«, das heißt, des göttlichen Heilsratschlusses für die Menschen dar. Darum kann die communio der Kirche nicht verstanden werden, wenn man sie lediglich als soziologische oder psychologische Gegebenheit betrachtet. Die Kirche als communio ist das »neue« Volk, das »messianische« Volk, das »zum Haupte Christus« hat, »dem die Würde und die Freiheit der Kinder Gottes« zu eigen ist, dessen »Gesetz ... das neue Gebot ..., zu lieben wie Christus uns geliebt hat« und dessen »Bestimmung endlich ... das Reich Gottes« ist, das »von Christus als Gemeinschaft des Lebens, der Liebe und der Wahrheit gestiftet« worden ist.(59) Die Bande, die die Glieder des Volkes Gottes untereinander - und vor allem mit Christus - verbinden, sind nicht die des »Fleisches« und des »Blutes«, sondern die des Geistes, genauer noch, die des Heiligen Geistes, den alle Getauften empfangen (vgl. Joel 3, 1).\n\nDerselbe Geist, der von Ewigkeit die einzige und ungeteilte Dreifaltigkeit vereinigt, der Geist, der »als die Zeit erfüllt war« (Gal 4, 4), das menschliche Fleisch unzertrennlich mit dem Sohn Gottes vereinigt, derselbe und dergleiche Geist ist im Lauf der christlichen Generationen die unversiegbare und unerschöpfliche Quelle der communio der Kirche und in der Kirche.\n\nOrganische communio: Verschiedenheit und Komplementarität\n\n20. Genauer betrachtet stellt die communio der Kirche sich als »organische communio« dar, ähnlich der eines lebendigen und wirkenden Leibes: Sie ist gekennzeichnet von der Koexistenz der Verschiedenheit und der Komplementarität der Berufungen, Lebenssituationen, Diensten, Charismen und Verantwortungen. Dank dieser Verschiedenheit und Komplementarität steht jeder Laie in Beziehung zum gesamten Leib und bringt seinen Beitrag in ihn ein. Der heilige Paulus betont auf ganz besondere Weise die organische communio des mystischen Leibes Christi. Wir finden seine reiche Lehre in der Synthese, die das Konzil uns geboten hat: Jesus Christus - so lesen wir in der Konstitution Lumen Gentium - hat, »indem er nämlich seinen Geist mitteilte, ... seine Brüder, die er aus allen Völkern zusammenrief, in geheimnisvoller Weise gleichsam zu seinem Leib gemacht. In jenem Leibe strömt Christi Leben auf die Gläubigen über ... Wie aber alle Glieder des menschlichen Leibes, obschon sie viele sind, dennoch den einen Leib ausmachen, so auch die Gläubigen in Christus (vgl. 1 Kor 12, 12). Auch bei der Auferbauung des Leibes Christi waltet die Verschiedenheit der Glieder und der Aufgaben. Der eine Geist ist es, der seine vielfältigen Gaben gemäß seinem Reichtum und den Erfordernissen der Dienste zum Nutzen in der Kirche austeilt (vgl. 1 Kor 12, 1-11). Unter diesen Gaben ragt die Gnade der Apostel heraus, deren Autorität der Geist selbst auch die Charismatiker unterstellt (vgl. 1 Kor 14). Derselbe Geist eint durch sie und durch seine Kraft, wie durch die innere Verbindung der Glieder den Leib; er bringt die Liebe der Gläubigen untereinander hervor und treibt sie an. Folglich leiden, wenn ein Glied leidet, alle Glieder mit, und wenn ein Glied Ehre empfängt, freuen sich alle Glieder mit (vgl. 1 Kor 12, 26)«.(60)\n\nDas dynamische Prinzip der Verschiedenheit und der Einheit der Kirche und in der Kirche ist immer derselbe Geist. Wir lesen ferner in der Konstitution Lumen gentium: »Damit wir aber in ihm unablässig erneuert werden (vgl. Eph 4, 23), gab er uns von seinem Geist, der als der eine und gleiche im Haupt und in den Gliedern wohnt und den ganzen Leib so lebendig macht, eint und bewegt, daß die heiligen Väter sein Wirken vergleichen konnten mit der Aufgabe, die das Lebensprinzip - die Seele - im menschlichen Leibe erfüllt«.(61) In einem anderen Passus, dessen Dichte und Fülle die »Organizität« der communio der Kirche auch unter dem Gesichtspunkt ihres dauernden Wachstums auf die vollkommene communio hin aufschließt, schreibt das Konzil: »Der Geist wohnt in der Kirche und in den Herzen der Gläubigen wie in einem Tempel (vgl. 1 Kor 3, 16; 6, 19), in ihnen betet er und bezeugt ihre Annahme an Sohnes Statt (vgl. Gal 4, 6; Röm 8, 15-16. 26). Er führt die Kirche in alle Wahrheit ein (vgl. Joh 16, 13), eint sie in Gemeinschaft und Dienstleistung, bereitet und lenkt sie durch die verschiedenen hierarchischen und charismatischen Gaben und schmückt sie mit seinen Früchten (vgl. Eph 4, 11-12; 1 Kor 12, 4;Gal 5, 22). Durch die Kraft des Evangeliums läßt er die Kirche allezeit sich verjüngen, erneut sie immerfort und geleitet sie zur vollkommenen Vereinigung mit ihrem Bräutigam. Denn der Geist und die Braut sagen zum Herrn Jesus: \"Komm\" (vgl. Offb 22, 17)«.(62)\n\nDie communio der Kirche ist also eine Gabe, eine große Gabe des Heiligen Geistes, die die Laien dankbar annehmen und mit tiefem Verantwortungsbewußtsein leben sollen. Das geschieht konkret durch ihre Teilnahme am Leben und an der Sendung der Kirche, in deren Dienst sie ihre verschiedenen und komplementären Aufträge und Charismen stellen.\n\nDer Laie »kann sich nicht in sich selbst verschließen und geistig von der Gemeinschaft trennen, er muß in einem dauernden Austausch mit den anderen leben, aus einem lebendigen Sinn für Brüderlichkeit, in der Freude der gleichen Würde und im Bemühen, gemeinsam den großen Schatz, der als Erbe empfangen wurde, fruchtbar werden zu lassen. Der Geist des Herrn schenkt ihm wie auch den anderen vielfältige Charismen, er lädt ihn zu verschiedenen Diensten und Aufgaben ein und erinnert ihn daran, so wie er im Hinblick auf ihn andere daran erinnert, daß das, was ihn unterscheidet, nicht ein mehr an Würde, sondern eine besondere und komplementäre Befähigung zum Dienst ist ... So bestehen die Charismen, die Dienste, die Aufgaben des Laien in der communio und für die communio. Sie sind komplementäre Reichtümer für den Dienst an allen unter der weisen Führung der Hirten«.(63)\n\nÄmter und Charismen, Gaben des Geistes an die Kirche\n\n21. Das II. Vatikanische Konzil stellt die Ämter und Charismen als Gaben des Geistes für den Aufbau des Leibes Christi und für seine Heilssendung in der Welt dar.(64) Die Kirche wird vom Geist geleitet und geführt, und er gewährt den Getauften verschiedene hierarchische und charismatische Gaben und beruft einen jeden, auf seine Weise aktiv und mitverantwortlich zu werden.\n\nWir wollen nun die Ämter und Charismen in ihrer unmittelbaren Beziehung zu den Laien und zu ihrer Teilhabe am Leben der Kirche als communio betrachten.\n\nÄmter, Dienste und Funktionen\n\nWenn auch auf verschiedene Weise, sind alle Ämter, die in der Kirche gegenwärtig und wirksam sind, Teilhabe am Amt Jesu Christi, dem guten Hirten, der sein Leben hingibt für seine Schafe (vgl. Joh 10, 11), und dem demütigen und für das Heil aller sich gänzlich opfernden Diener (vgl. Mk 10, 45). Paulus stellt die amtliche Struktur der Urgemeinden deutlich heraus. Im ersten Brief an die Korinther schreibt er: »So hat Gott in der Kirche die einen als Apostel eingesetzt, die andern als Propheten, die dritten als Lehrer ...« (1 Kor 12, 28). Im Brief an die Epheser lesen wir: »Aber jeder von uns empfängt die Gnade in dem Maß, wie Christus sie ihm geschenkt hat ... Und er gab den einen das Apostelamt, andere setzte er als Propheten ein, andere als Evangelisten, andere als Hirten und Lehrer, um die Heiligen für die Erfüllung ihres Dienstes zu rüsten für den Aufbau des Leibes Christi. So sollen wir alle zur Einheit im Glauben und in der Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, damit wir zum vollkommenen Menschen werden und Christus in seiner vollendeten Gestalt darstellen« (Eph 4, 7. 11-13; vgl. Röm 12, 4-8). Wie aus diesen und anderen Texten des Neuen Testamentes hervorgeht, sind die Ämter sowie die Gaben und die Aufgaben in der Kirche vielfältig und verschiedenartig.\n\nDie vom Ordo abgeleiteten Ämter\n\n22. In der Kirche begegnen uns zunächst die geweihten Ämter, das heißt, die Ämter, die sich aus dem Sakrament des Ordo ableiten. Der Herr Jesus hat die Apostel erwählt und eingesetzt - als Keime des neuen Israel und Ursprung der Hierarchie(65) - mit dem Auftrag, alle Menschen zu seinen Jüngern zu machen (vgl. Mt 28, 19), das priesterliche Volk zu konstituieren und zu regieren. Der Auftrag der Apostel, den der Herr Jesus weiterhin den Hirten seines Volkes anvertraut, ist im wahren Sinn des Wortes ein Dienst, der in der Heiligen Schrift bezeichnenderweise als »diakonia«, das heißt Dienst oder Amt, genannt wird. Die Amtsträger empfangen durch das Sakrament des Ordo von Christus, dem Auferstandenen, in der ununterbrochenen Apostolischen Nachfolge das Charisma des Heiligen Geistes. Sie empfangen damit die Autorität und die heilige Vollmacht, um der Kirche zu dienen, indem sie »in persona Christi Capitis« (in der Person des Hauptes Christus)(66) handeln und sie im Heiligen Geist durch das Evangelium und die Sakramente zu einen.\n\nMehr noch als für die Menschen, die sie empfangen, sind die geweihten Ämter eine große Gnade für die gesamte Kirche. Sie realisieren und machen eine andere Art der Teilhabe am Priestertum Jesu Christi sichtbar, die nicht nur im Grad, sondern wesenhaft verschieden ist von der Teilhabe, die mit Taufe und Firmung allen Gläubigen gegeben ist. Auf der anderen Seite ist das Amtspriestertum, wie es das II. Vatikanische Konzil in Erinnerung gerufen hat, wesentlich auf das königliche Priestertum aller Gläubigen hin und diesem zugeordnet.(67)\n\nAus diesem Grund und um die communio der Kirche vor allem im Bereich der verschiedenen und komplementären Dienste zu sichern und zu vertiefen, müssen die Hirten sich bewußt sein, daß ihr Amt grundsätzlich auf den Dienst am gesamten Volk Gottes ausgerichtet ist (vgl. Hebr 5, 1).Die Laien ihrerseits müssen anerkennen, daß das Amtspriestertum für ihr Leben und für ihrer Teilhabe an der Sendung unverzichtbar ist.(68)\n\nDienste, Aufgaben und Funktionen der Laien\n\n23. Die Heilssendung der Kirche in der Welt wird nicht nur von den Amtsträgern aufgrund des Sakramentes des Ordo realisiert, sondern auch von allen Laien. Als Getaufte und aufgrund ihrer spezifischen Berufung nehmen diese in dem Maß, das einem jeden entspricht, am priesterlichen, prophetischen und königlichen Amt Christi teil. Darum müssen die Hirten die Dienste, Aufgaben und Funktionen der Laien anerkennen und fördern. Diese haben ihre sakramentale Grundlage in Taufe und Firmung und vielfach auch in der Ehe.\n\nWenn es zum Wohl der Kirche nützlich oder notwendig ist, können die Hirten entsprechend den Normen des Universalrechts den Laien bestimmte Aufgaben anvertrauen, die zwar mit ihrem eigenen Hirtenamt verbunden sind, aber den Charakter des Ordo nicht voraussetzen. Der Codex schreibt: »Wo es ein Bedarf der Kirche nahelegt, weil für diese Dienste Beauftragte nicht zur Verfügung stehen, können auch Laien, selbst wenn sie nicht Lektoren oder Akolythen sind, nach Maßgabe der Rechtsvorschriften bestimmte Aufgaben erfüllen, nämlich den Dienst am Wort, die Leitung liturgischer Gebete, die Spendung der Taufe und die Austeilung der heiligen Kommunion«.(69) Die Erfüllung einer solchen Aufgabe macht den Laien aber nicht zum Hirten: Nicht eine Aufgabe konstituiert das Amt, sondern das Sakrament des Ordo.\n\nNur das Sakrament des Ordo gewährt dem geweihten Amtsträger eine besondere Teilhabe am Amt Christi, des Hauptes und Hirten, und an seinem ewigen Priestertum.(70) Die in Vertretung erfüllte Aufgabe leitet ihre Legitimität formell und unmittelbar von der offiziellen Beauftragung durch die Hirten ab. Ihre konkrete Erfüllung untersteht der Leitung der kirchlichen Autorität.(71)\n\nDie letzte Synode hat ein breites und bedeutungsreiches Panorama der Situation von Diensten, Aufgaben und Funktionen der Getauften in der Kirche geboten. Die Väter haben ihre volle Anerkennung den wertvollen apostolischen Beiträgen der Laien ausgesprochen, der Männer und Frauen, die sich für die Evangelisierung, die Heiligung und die christliche Inspirierung des säkularen Bereiches einsetzen, sowie ihrer hochherzigen Einsatzbereitschaft als Stellvertreter in Situationen akuter oder dauernder Not.(72)\n\nIm Prozeß der liturgischen Erneuerung, die das Konzil gefördert hat, haben die Laien Aufgaben, die ihnen bei liturgischen Versammlungen und bei ihrer Vorbereitung zustehen, bewußter erkannt; sie haben sich bereitwillig zur Verfügung gestellt, um diese zu erfüllen, denn die liturgische Feier ist eine heilige Handlung, die nicht nur vom Klerus, sondern von der gesamten Versammlung vollzogen wird. Es ist darum selbstverständlich, daß die Aufgaben, die nicht spezifisch den geweihten Amtsträgern zukommen, von den Laien übernommen werden.(73) Der Übergang von der effektiven Mitwirkung der Laien ander Liturgie bis zu ihrem Mittun bei der Verkündigung des Wortes Gottes und in der Seelsorge hat sich spontan vollzogen.(74)\n\nBei dieser Vollversammlung der Synode fehlten neben den positiven nicht die kritischen Beurteilungen über den undifferenzierten Gebrauch des Terminus »Amt«, über Unklarheit und wiederholte Nivellierungen zwischen dem gemeinsamen Priestertum und dem Amtspriestertum, über die geringe Beachtung gewisser kirchlicher Normen und Bestimmungen, über die willkürliche Interpretation des Begriffes der »Stellvertretung«, über die Tendenz zur »Klerikalisierung« der Laien und über das Risiko, de facto eine kirchliche Dienststruktur zu schaffen, die parallel zu der im Sakrament des Ordo gründenden steht.\n\nUm diese Gefahren zu vermeiden, haben die Synodenväter auf der Notwendigkeit bestanden, nicht zuletzt durch den Gebrauch einer präziseren Terminologie,(75) die Einheit der einen Sendung der Kirche, an der alle Getauften teilnehmen, aber auch den wesenhaften Unterschied des Amtes der Hirten, der im Sakrament des Ordo gründet, gegenüber anderen Diensten, Aufgaben und Funktionen in der Kirche, die in den Sakramenten der Taufe und Firmung begründet sind, klar herauszustellen.\n\nDie Hirten dürfen darum zunächst bei der Übertragung der verschiedenen Dienste, Aufgaben und Funktionen an die Laien nicht versäumen, diese sorgfältig über die in der Taufe liegende Wurzel dieser Dienste zu unterrichten.\n\nDie Hirten müssen zudem darüber wachen, daß nicht leichtfertig oder gar unrechtmäßig auf vermeintliche »Notsituationen« oder auf die Notwendigkeit einer »Stellvertretung«, wo sie in der Tat nicht vorhanden sind oder wo man sie mit einer rationelleren pastoralen Planung vermeiden könnte, zurückgegriffen wird.\n\n»Das eigentliche Feld ihrer evangelisierenden Tätigkeit ist die weite und schwierige Welt der Politik, des Sozialen und der Wirtschaft, aber auch der Kultur, der Wissenschaften und Künste, des internationalen Lebens und der Massenmedien, ebenso gewisse Wirklichkeiten, die der Evangelisierung offenstehen, wie Liebe, Familie, Kinder- und Jugenderziehung, Berufsarbeit, Leiden usw. Je mehr vom Evangelium geprägte Laien da sind, die sich für diese Wirklichkeiten verantwortlich wissen und überzeugend in ihnen sich betätigen, sie mit Fachkenntnis voranbringen und sich bewußt bleiben, daß sie ihre gesamte kirchliche Substanz, die oft verschüttet und erstickt erscheint, einsetzen müssen, um so mehr werden diese Wirklichkeiten, ohne etwas von ihrer menschlichen Tragweite zu verlieren oder zu opfern, geradezu eine oft verkannte transzendente Dimension offenbaren, in den Dienst der Erbauung des Reiches Gottes treten und damit in den Dienst des Heiles in Jesus Christus«.(76)\n\nIm Lauf der Synodenarbeiten haben die Väter dem Lektorat und dem Akolythat besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Diese bestanden in der Vergangenheit der Lateinischen Kirche nur als geistige Etappen des Weges zum geweihten Amt. Mit dem Motu Proprio Pauls VI. Ministeria quaedam (15. August 1972) haben sie eine eigene Autonomie und Stabilität erhalten und wurden Laien, wenn auch nur Männern, zugänglich gemacht. Der neue Codex führt diese Linie fort.(77)\n\nDie Väter haben jetzt den Wunsch ausgesprochen, daß »das motu proprio \"Ministeria quaedam\" auf dem Hintergrund der Praxis, die sich in den Teilkirchen entwickelt hat, und vor allem im Hinblick auf die Bestimmung von Kriterien, nach denen die Adressaten eines jeden Dienstes ausgewählt werden sollen, überprüft werde«.(78)\n\nSo wurde eine besondere Kommission konstituiert, die nicht nur diesem Wunsch der Synodenväter entsprechen, sondern auch die verschiedenen theologischen, liturgischen, juridischen und pastoralen Probleme vertiefen soll, die sich aus der aktuellen wachsenden Zahl von Diensten, Aufgaben und Funktionen, die Laien anvertraut werden, ergeben. In der Erwartung, daß die Kommission ihre Untersuchungen abschließt und damit die kirchliche Praxis der Dienste, die Laien anvertraut werden, geordnet und fruchtbar ausgeübt wird, sollen die oben in Erinnerung gerufenen theologiscken Prinzipien in allen Teilkirchen treu beachtet werden, vor allem im Hinblick auf den wesentlichen Unterschied zwischen Amtspriestertum und gemeinsamem Priestertum und somit zwischen den Ämtern, die sich vom Sakrament des Ordo ableiten, und den Diensten, die sich vom Sakrament der Taufe und Firmung ableiten.\n\nDie Charismen\n\n24. Der Heilige Geist vertraut der Kirche als communio die verschiedenen Ämter an. Zugleich bereichert er sie mit anderen besonderen Gaben und Impulsen, Charismen genannt. Sie können als Ausdruck der vollkommenen Freiheit des Geistes, der sie schenkt, oder als Antwort auf die vielfältigen Bedürfnisse im Lauf der Geschichte der Kirche verschiedene Formen annehmen. Die Beschreibung und Klassifizierung dieser Gaben in den Schriften des Neuen Testamentes beweisen ihre große Vielfalt. »Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes geschenkt, damit sie anderen nützt. Dem einen wird vom Geist die Gabe geschenkt, Weisheit mitzuteilen, dem andern durch den gleichen Geist die Gabe, Erkenntnis zu vermitteln, dem dritten im gleichen Geist Glaubenskraft, einem andern - immer in dem einen Geist - die Gabe, Krankheiten zu heilen, einem andern Wunderkräfte, einem andern prophetische Reden, einem andern die Fähigkeit, Geister zu unterscheiden, wieder einem andern verschiedene Arten von Zungenreden, einem andern schließlich die Gabe, sie zu deuten« (1 Kor 12, 7-10; vgl. 1 Kor 12, 4-6. 28-31; Röm 12, 6-8; 1 Petr 4, 10-11).\n\nOb sie außergewöhnlich oder bescheiden und einfach sind, stellen die Charismen Gnaden des Heiligen Geistes dar, die unmittelbar oder mittelbar der Kirche Nutzen bringen, weil sie auf ihre Auferbauung, auf das Wohl der Menschen und auf die Bedürfnisse der Welt hingeordnet sind.\n\nAuch in unseren Zeiten fehlt das Aufkommen von verschiedenen Charismen unter den Laien, Männern und Frauen, nicht. Sie werden dem einzelnen gegeben, können aber von anderen geteilt werden, so daß sie als kostbares und lebendiges Erbe in der Zeit fortdauern und zwischen einzelnen Menschen eine besondere geistige Verwandtschaft schaffen. Gerade im Hinblick auf das Laienapostolat schreibt das II. Vatikanische Konzil: »Zum Vollzug dieses Apostolates schenkt der Heilige Geist, der ja durch den Dienst des Amtes und durch die Sakramente die Heiligung des Volkes Gottes wirkt, den Gläubigen auch noch besondere Gaben (vgl. 1 Kor 12, 7); \"einem jeden teilt er sie zu, wie er will\" (1 Kor 12, 11), damit alle, \"wie ein jeder die Gnadengabe empfangen hat, mit dieser einander helfen\" und so auch selbst \"wie gute Verwalter der mannigfachen Gnade Gottes\" seien (1 Petr 4, 10) zum Aufbau des ganzen Leibes in der Liebe (vgl. Eph 4, 16)«.(79)\n\nGemäß der Logik des ursprünglichen Schenkens, aus dem sie kommen, verlangen die Gaben des Geistes, daß jene, die sie empfangen haben, sie für das Wachstum der gesamten Kirche verwenden, so wie das Konzil es uns in Erinnerung gerufen hat.(80)\n\nDie Charismen müssen von jenen, die sie empfangen, aber auch von der gesamten Kirche in Dankbarkeit angenommen werden. Sie beinhalten einen besonderen Reichtum an Gnade für die apostolische Dynamik und für die Heiligkeit des ganzen Leibes Christi, vorausgesetzt, daß es sich um Gaben handelt, die in der Tat vom Geist kommen und in vollkommenem Einklang mit echten Antrieben des Geistes ausgeübt werden. Darum ist eine Unterscheidung der Charismen immer notwendig. Wie die Synodenväter ausgesagt haben, »kann das Wirken des Geistes, der weht, wo er will, nicht immer mit Leichtigkeit erkannt und angenommen werden. Wir wissen, daß Gott in allen Gläubigen wirkt, und wir sind uns der Wohltaten bewußt, die uns von den Charismen kommen, sei es im Hinblick auf die einzelnen wie auf die ganze christliche Gemeinde, aber wir wissen auch um die Macht des Bösen und um sein Bemühen, das Leben der Gläubigen und der Gemeinde zu stören und durcheinanderzubringen«.(81)\n\nDarum dispensiert kein Charisma von der Rückbindung an die Hirten der Kirche und von der Unterordnung unter sie. Das Konzil schreibt mit großer Klarheit: »Das Urteil über ihre (der Charismen) Echtheit und ihren geordneten Gebrauch steht bei jenen, die in der Kirche die Leitung haben und denen es in besonderer Weise zukommt, den Geist nicht auszulöschen, sondern alles zu prüfen und das Gute zu behalten (vgl. 1 Thess 5, 12 u. 19-21)«,(82) damit alle Charismen in ihrer Verschiedenheit und Komplementarität zum Allgemeinwohl beitragen.(83)\n\nDie Teilhabe der Laien am Leben der Kirche\n\n25. Die Laien nehmen nicht nur durch die Ausübung ihrer Dienste und Charismen, sondern auf viele andere Weisen am Leben der Kirche teil.\n\nDiese Teilhabe kommt zunächst und notwendigerweise im Leben und in der Sendung der Teilkirchen, der Diözesen zum Ausdruck, in denen »die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche wahrhaft wirkt und gegenwärtig ist«.(84)\n\nTeilkirchen und Universalkirche\n\nUm auf rechte Weise am Leben der Kirche teilzunehmen, müssen die Laien notwendig klare und präzise Vorstellungen über die Teilkirche in ihrer ursprünglichen Beziehung zur Universalkirche haben. Die Teilkirche entsteht nicht aus einer Art Fragmentierung der Universalkirche, und die Universalkirche stellt sich nicht aus der einfachen Summe der Teilkirchen zusammen; sie werden vielmehr durch ein lebendiges, wesentliches und dauerndes Band miteinander verbunden, weil die Universalkirche in den Teilkirchen besteht und sich in ihnen ausdrückt. Darum behauptet das Konzil, daß die Teilkirchen »nach dem Bild der Gesamtkirche gestaltet sind. In ihnen und aus ihnen besteht die eine und einzige katholische Kirche«.(85)\n\nDas Konzil fordert die Laien mit Entschiedenheit auf, ihre Zugehörigkeit zur Teilkirche aktiv mitzuvollziehen und zugleich ihren Blick immer mehr für die »Katholizität« auszuweiten.\n\n»Stets mögen sie« - so lesen wir im Dekret über das Laienapostolat - »den Sinn für das ganze Bistum, dessen Zelle gleichsam die Pfarrei ist, pflegen, immer bereit, auf Einladung ihres Bischofs auch für die diözesanen Unternehmungen ihre Kräfte einzusetzen. Ja, um den Bedürfnissen von Stadt und Land zu entsprechen, mögen sie ihre Mitarbeit nicht auf die engen Grenzen ihrer Pfarrei oder ihres Bistums beschränken, sondern sie auf den zwischenpfarrlichen, interdiözesanen, nationalen und internationalen Bereich auszudehnen bestrebt sein; dies um so mehr, als die von Tag zu Tag zunehmende Wanderung der Menschen und Völker, die Zunahme der gegenseitigen Verbundenheit und die Leichtigkeit des Nachrichtenaustausches nicht mehr zulassen, daß irgendein Teil der Gesellschaft in sich abgeschlossen weiterlebt. So sollen sie sich um die Nöte des über den ganzen Erdkreis verstreuten Volkes Gottes kümmern«.(86) Die letzte Synode hat in diesem Sinn die Bitte um die Förderung der Errichtung von Diözesanpastoralräten gestellt, die man den Verhältnissen und Bedürfnissen entsprechend einschalten soll. Auf Diözesanebene sei diese die wichtigste Form der Mitarbeit und des Dialogs sowie der gemeinsamen Urteilsbildung. Die Mitwirkung der Laien in diesen Räten kann die Möglichkeiten der Konsultation erweitern, so wie das Prinzip der Mitwirkung - die in einzelnen Fällen auch Mitentscheidung ist - auf breiterer Basis und intensiver zur Anwendung kommen lassen.(87)\n\nDer Codex sieht die Teilnahme der Laien an Diözesansynoden und Partikularkonzilien auf Provinz- und Dekanatsebene vor;(88) sie kann einen Beitrag für die communio und die Sendung der Teilkirche bedeuten, sei es in ihrem eigenen Rahmen, sei es in ihrem Verhältnis zu den anderen Teilkirchen der Kirchenprovinz oder der Bischofskonferenz.\n\nDen Bischofskonferenzen kommt es zu, die geeigneten Mittel und Wege zu finden, um auf National- oder Regionalebene die Konsultation und die Mitarbeit der Laien, Männer und Frauen, weiterzuentwickeln. So kann über die gemeinsamen Probleme beraten werden und die kirchliche communio aller zutage treten.(89)\n\nDie Pfarrei\n\n26. Wenn sie auch eine universale Dimension kennt, findet die communio der Kirche ihren unmittelbaren und greifbaren Ausdruck in der Pfarrei. Diese stellt die konkrete Form der örtlichen Realisierung der Kirche dar; in einem gewissen Sinn ist sie die Kirche, die inmitten der Häuser ihrer Söhne und Tochter lebt.(90)\n\nWir alle müssen das wahre Gesicht der Pfarrei im Glauben neu entdecken, das heißt, das »Geheimnis« der Kirche, das in ihr wirksam und gegenwärtig ist. Auch wenn sie zuweilen an Gliedern und Gütern arm ist, wenn sie sich geographisch über weiteste Gebiete erstreckt oder inmitten dicht bevölkerter und problemvoller moderner Stadtviertel fast unauffindbar ist, besteht die Pfarrei nicht in erster Linie aus einer Struktur, aus einem Gebiet oder aus einem Gebäude, vielmehr ist sie »die Familie Gottes, als von einem Geist durchdrungene Gemeinde von Brüdern«,(91) sie ist »das Haus der Pfarrfamilie, brüderlich und gastfreundlich«,(92) die »Gemeinschaft der Gläubigen«.(93) Letztlich gründet die Pfarrei in einer theologischen Gegebenheit, weil sie eucharistische Gemeinschaft ist.(94) Dies bedeutet, daß sie als Gemeinschaft befähigt ist, Eucharistie zu feiern, in der sie die lebendigen Wurzeln ihres Wachstums sowie das sakramentale Band ihrer communio mit der gesamten Kirche findet. Diese Befähigung zur Feier der Eucharistie ist gegeben durch die Tatsache, daß die Pfarrei Gemeinschaft des Glaubens und organische Gemeinschaft ist - das heißt, zusammengesetzt von geweihten Amtsträgern und von anderen Christen -, in der der Pfarrer den Ortsbischof vertritt(95) und das hierarchische Band mit der gesamten Teilkirche darstellt.\n\nDie Aufgabe der Kirche in unseren Tagen ist mit Sicherheit immens, und die Pfarrei allein kann ihr nicht genügen. Darum sieht der Codex Formen der Zusammenarbeit zwischen Pfarreien und auf Dekanatsebene vor(96) und empfiehlt dem Bischof die Sorge für alle Gläubigen, auch für die, die die ordentliche Seelsorge nicht erfaßt.(97) Viele Orte und Formen der Präsenz und Wirksamkeit der Kirche sind notwendig, um das Wort und die Gnade des Evangeliums in die verschiedensten Lebenssituationen der modernen Menschen hineinzutragen. Viele Arten religiöser Ausstrahlung und gezielten Milieuapostolates auf kulturellem, sozialem, pädagogischem und beruflichem Gebiet usw. können nicht in der Pfarrei ihren Mittel- und Ausgangspunkt haben. Dennoch erlebt diese auch heute eine neue Hoffnung versprechende Zeit. Zu Beginn seines Pontifikates wies Paul VI. in seiner Ansprache an den römischen Klerus auf diese Tatsache hin: »Wir sind einfach davon überzeugt, daß diese altüberkommene und geschätzte Struktur der Pfarrei eine unverzichtbare und höchst aktuelle Sendung hat; ihr kommt es zu, die erste Gemeinschaft des christlichen Volkes zu bilden; sie versammelt das Volk und führt es in die liturgische Feier ein; sie beschützt und belebt den Glauben in den Menschen unserer Zeit; sie bietet ihnen den Unterricht über die heilbringende Lehre Christi; sie verwirklicht in der Haltung und in der Tat die demütige Liebe in den guten und brüderlichen Werken«.(98)\n\nDie Synodenväter haben ihrerseits die augenblickliche Situation vieler Pfarreien aufmerksam ins Auge gefaßt und auf ihre Erneuerung gedrängt: »Viele Pfarreien in Stadtgebieten oder in Missionsgebieten sind wegen Mangel an den notwendigen materiellen Mitteln und an geweihten Amtsträgern oder auch aufgrund ihrer geographischen Ausbreitung und der besonderen Situation einiger Christen (z.B. der Flüchtlinge und Auswanderer) nicht in der Lage, mit ganzer Wirksamkeit ihre Aufgabe zu erfüllen. Damit alle diese Pfarreien lebendige, christliche Gemeinden werden, müssen die jeweiligen örtlichen Autoritäten dafür Sorge tragen, daß: a) die Pfarrstrukturen den Situationen mit der großen Flexibilität, die das Kirchenrecht vor allem durch die Förderung der Teilhabe der Laien an der pastoralen Verantwortung gewährt, angepaßt werden; b) die kleinen Basisgemeinschaften, auch lebendige Gemeinden genannt, in denen die Gläubigen einander das Wort Gottes verkündigen und im Dienst und in der Liebe tätig werden können, wachsen. Diese Gemeinden sind in Gemeinschaft mit ihren Hirten wahre Konkretisierungen der kirchlichen communio und Zentren der Evangelisierung; ...«.(99) Im Dienst der Erneuerung der Pfarreien und um die Wirksamkeit ihrer Initiativen besser zu sichern, sollen auch institutionalisierte Formen der Mitarbeit zwischen den verschiedenen Pfarreien eines Dekanates gefördert werden.\n\nApostolisches Engagement in der Pfarrei\n\n27. Die communio und die Teilnahme der Laien am Leben der Pfarrei muß nun näher ins Auge gefaßt werden. Dafür müssen alle Laien, Männer und Frauen, erneut auf ein wahrhaft bedeutsames und ermunterndes Wort des Konzils aufmerksam gemacht werden: »Innerhalb der Gemeinschaften der Kirche« - so heißt es im Dekret über das Laienapostolat - »ist ihr Tun so notwendig, daß ohne dieses auch das Apostolat der Hirten meist nicht zu seiner vollen Wirkung kommen kann«.(100) Diese grundsätzliche Behauptung muß selbstverständlich im Licht der »communio-Ekklesiologie« verstanden werden:\n\nWeil verschieden und komplementär, sind alle Dienste und Charismen, jeder seiner Art entsprechend, für das Wachstum der Kirche notwendig.\n\nDie Laien müssen immer mehr von der besonderen Bedeutung des apostolischen Einsatzes in ihrer Pfarrei überzeugt werden. Das Konzil sagt dazu mit seiner ganzen Autorität: »Die Pfarrei bietet ein augenscheinliches Beispiel für das gemeinschaftliche Apostolat; was immer sie in ihrem Raum an menschlichen Unterschiedlichkeiten vorfindet, schließt sie zusammen und fügt es dem Ganzen der Kirche ein. Die Laien mögen sich daran gewöhnen, aufs engste mit ihren Priestern vereint in der Pfarrei zu arbeiten; die eigenen Probleme und die der Welt sowie die Fragen, die das Heil der Menschen angehen, in die Gemeinschaft der Kirche einzubringen, um sie dann in gemeinsamer Beratung zu prüfen und zu lösen; endlich jede apostolische und missionarische Initiative der eigenen kirchlichen Familie nach Kräften zu unterstützen«.(101)\n\nDer Hinweis des Konzils auf die Überprüfung und Lösung der pastoralen Probleme »in gemeinsamer Beratung« muß einen adäquaten und artikulierten Niederschlag finden in einer entschiedenen, überzeugten und breit angelegten Aufwertung der Pfarrpastoralräte, auf die die Synodenväter berechtigterweise insistiert haben.(102)\n\nUnter den augenblicklichen Gegebenheiten können und müssen die Laien für das Wachsen einer wahren communio der Kirche innerhalb ihrer Pfarreien und für die Erweckung des missionarischen Elans gegenüber Nichtglaubenden und den Glaubenden, die die religiöse Praxis teilweise oder gänzlich aufgegeben haben, viel investieren.\n\nWenn die Pfarrei Kirche mitten unter den Häusern der Menschen ist, muß ihre Präsenz und Wirksamkeit tief in der menschlichen Gesellschaft eingewurzelt und aufs engste mit ihren Hoffnungen und Nöten solidarisch sein. Oft ist das gesellschaftliche Umfeld, vor allem in bestimmten Ländern und Milieus, durch Auflösungstendenzen und Prozessen der Dehumanisierung gekennzeichnet: Der Mensch ist verloren und richtungslos, aber in seinem Herzen lebt der immer größere Wunsch, geschwisterlichere und menschlichere Beziehungen zu erleben und zu pflegen. Die Antwort darauf kann die Pfarrei geben, wenn sie aufgrund der lebendigen Teilhabe der Laien ihrer ursprünglichen Berufung und Sendung treu bleibt: in der Welt »Ort« der Gemeinschaft der Glaubenden und zugleich »Zeichen« und »Werkzeug« der Berufung aller zur communio zu sein; mit einem Wort, das Haus, das für alle offen ist und im Dienst aller steht, oder wie Papst Johannes XXIII. es gerne sagte, der Brunnen im Dorf, an dem alle ihren Durst stillen.\n\nModalitäten der Teilhabe am Leben der Kirche\n\n28. Mit den Priestern und Ordensleuten zusammen bilden die Laien das eine Volk Gottes und den Leib Christi.\n\n»Glied« der Kirche sein bedeutet keine Abschwächung der Einmaligkeit und Unwiederholbarkeit eines jeden Christen. Es sichert und vertieft vielmehr den tiefsten Sinn seiner Einmaligkeit und Einzigartigkeit, die Quelle der Vielfältigkeit und des Reichtums der gesamten Kirche sind. In diesem Sinn ruft Gott in Jesus Christus jeden bei seinem eigenen und unverwechselbaren Namen. Der Anruf des Herrn: »Geht auch ihr in meinen Weinberg!« richtet sich an jeden persönlich und lautet: »Komm auch du in meinen Weinberg!«.\n\nJeder stellt sich in seiner Einmaligkeit und Unwiederholbarkeit, mit seinem Sein und seinem Tun in den Dienst des Wachstums der communio der Kirche. Zugleich nimmt er den gemeinsamen Reichtum der gesamten Kirche auf, um ihn sich zu eigen zu machen. Diese ist die »Gemeinschaft der Heiligen«, die wir im Credo bezeugen: das Wohl aller wird zum Wohl eines jeden, und das Wohl eines jeden wird zum Wohl aller. »In der heiligen Kirche ist jeder Stütze der anderen, und die anderen sind seine Stütze«, schreibt Gregor der Große.(103)\n\nIndividuelle Formen der Teilhabe\n\nJeder Laie muß sich immer bewußt sein, daß er »Glied der Kirche« ist, dem eine originelle, unersetzliche und nicht übertragbare Aufgabe anvertraut wurde, die er zum Wohl aller erfüllen muß. In dieser Perspektive gewinnt die Aussage des Konzils über die absolute Notwendigkeit des individuellen Apostolates ihre volle Bedeutung: »Das von jedem einzelnen zu übende Apostolat, das überreich aus einem wahrhaft christlichen Leben strömt (vgl. Joh 4, 14), ist Ursprung und Voraussetzung jedes Apostolates der Laien, auch des gemeinschaftlichen. Es kann durch nichts ersetzt werden. Zu diesem immer und überall fruchtbringenden, aber unter bestimmten Umständen einzig entsprechenden und möglichen Apostolat sind alle Laien, wo immer sie stehen, gerufen und verpflichtet, auch wenn ihnen die Gelegenheit oder Möglichkeit fehlt, in Vereinigungen mit anderen zusammenzuarbeiten«.(104)\n\nDas individuelle Apostolat schließt einen großen Reichtum ein, der um der Intensivierung der missionarischen Kraft eines jeden Laien willen freigelegt werden muß. Dieses Apostolat ermöglicht eine kapillare Ausstrahlung des Evangeliums, die bis zu den Orten und Milieus, in denen sich das konkrete und alltägliche Leben der Laien vollzieht, durchdringt. Es gewährleistet zudem eine dauernde Ausstrahlung, weil sie sich aus der ständigen Kohärenz des eigenen Lebens mit dem Glauben ergibt; ferner sichert es eine besonders tief wirkende Ausstrahlung, weil die Laien, wenn sie die Lebens- und Arbeitsbedingungen, die Kämpfe und Hoffnungen ihrer Brüder und Schwestern teilen, zu den Herzen ihrer Nachbarn, Freunde und Kollegen vordringen und ihnen den ganzen Horizont der Sinnfülle ihres Lebens erschließen können: Die Gemeinschaft mit Gott und unter den Menschen.\n\nGemeinschaftliche Formen der Teilhabe\n\n29. Die communio der Kirche, die schon im Tun der Einzelperson gegenwärtig und wirksam wird, findet einen besonderen Ausdruck im gemeinschaftlichen Tun der Laien, das heißt in ihrem gemeinsamen Einsatz, wenn sie mitverantwortlich am Leben und an der Sendung der Kirche teilnehmen.\n\nIn der letzten Zeit kennzeichnen besondere Verschiedenheit, Lebendigkeit und Vielfalt das Phänomen des gemeinschaftlichen Wirkens von Laien. Schon immer aber hat der Zusammenschluß von Laien eine kontinuierliche Linie in der Kirchengeschichte dargestellt. Beweis dafür ist bis heute die Existenz verschiedener Bruderschaften, der Drittorden und zahlreicher Vereinigungen. In unseren Tagen aber fördern besondere Impulse die Entwicklung dieses Phänomens. Die heutige Zeit kennt das Aufkommen und die Verbreitung vielfältiger Formen von Laienzusammenschlüssen: Vereinigungen, Gruppen, Gemeinschaften, Bewegungen, so daß heute von einer neuen Zeit der Zusammenschlüsse von Laien die Rede sein kann. In der Tat sind »neben dem traditionellen Vereinswesen und zuweilen gleichsam aus seinen Wurzeln neue Bewegungen und Vereinigungen entstanden, die ein spezifisches Profil und eine spezifische Zielsetzung haben. So groß ist der Reichtum und die Vielseitigkeit der Gaben, die der Geist in der Kirche lebendig erhält, und derart auch der Wille zur Initiative und die Hochherzigkeit unserer Laien«.(105)\n\nDiese Zusammenschlüsse von Laien weisen unter zahlreichen Gesichtspunkten, wie im äußeren Erscheinungsbild, in den pädagogischen Prozessen und Methoden, in den Tätigkeitsfeldern untereinander große Unterschiede auf. In ihren Zielsetzungen aber kommen sie weitgehend zu einer tiefen Konvergenz. Die verantwortliche Teilhabe an der Sendung der Kirche, das Evangelium Christi als Quelle der Hoffnung für die Menschen und der Erneuerung für die Gesellschaft zu künden.\n\nDer Zusammenschluß von Laien aus spirituellen und apostolischen Motiven hat verschiedene Ursachen und will auf vielfältige Bedürfnisse antworten. Er bringt die soziale Natur des Menschen zum Ausdruck und antwortet auf die Notwendigkeit einer größeren und umfassenden gezielten Wirksamkeit. Ein »kultureller« Einfluß, der Ursprung und Motivation, aber auch Frucht und Zeichen anderer sozialen Veränderungen ist, kann nämlich nicht durch das Tun eines einzelnen, sondern muß durch »ein soziales Subjekt«, das heißt durch eine Gruppe, eine Gemeinschaft, eine Vereinigung, eine Bewegung geschehen. Dies trifft auf besondere Weise im Kontext einer pluralistischen und zersetzten Gesellschaft - wie sie sich heute in so vielen Teilen der Welt darstellt - und angesichts überaus komplexer und schwerer gewordener Probleme zu. Auf der anderen Seite können vor allem in einer säkularisierten Welt die verschiedenen Formen der Zusammenschlüsse für viele eine wertvolle Hilfe darstellen, um ein christliches und mit den Forderungen des Evangeliums kohärentes Leben zu führen und ein missionarisches und apostolisches Engagement einzugehen.\n\nDarüber hinaus ist es zutiefst eine theologische Gegebenheit, die den Zusammenschluß der Laien rechtfertigt und fordert: es handelt sich um ein ekklesiologisches Prinzip, das vom II. Vatikanischen Konzil ausdrücklich anerkannt wurde, wenn es im gemeinschaftlichen Apostolat ein »Zeichen der Gemeinschaft und der Einheit der Kirche in Christus« sieht.(106)\n\nDieses »Zeichen« muß sich sowohl innerhalb der einzelnen Formen der Zusammenschlüsse als auch in ihren Beziehungen nach außen, also im weiteren Rahmen der christlichen Gemeinden, in gemeinschaftlichen Beziehungen ausdrücken. Das angeführte ekklesiologische Prinzip erklärt einerseits das »Recht« der Laien, sich zusammenzuschließen, und andererseits die Notwendigkeit von »Kriterien« für die Unterscheidung der wahren Kirchlichkeit ihrer Zusammenschlüsse.\n\nZunächst muß das freie Vereinsrecht der Laien in der Kirche anerkannt werden. Diese Freiheit ist ein wirkliches und eigentliches Recht, das sich nicht von einer Art »Zugeständnis« der Autorität ableitet, sondern aus der Taufe als dem Sakrament, durch das die Laien berufen werden, aktiv an der communio und an der Sendung der Kirche mitzuwirken, erwächst. Das Konzil nimmt dazu eindeutig Stellung: »Unter Wahrung der erforderlichen Verbundenheit mit der kirchlichen Autorität haben die Laien das Recht, Vereinigungen zu gründen, zu leiten und den gegründeten beizutreten«.(107)\n\nUnd der neue Codex sagt wörtlich:\n\n»Den Gläubigen ist es unbenommen, Vereinigungen für Zwecke der Caritas oder der Frömmigkeit oder zur Förderung der christlichen Berufung in der Welt frei zu gründen und zuleiten und Versammlungen abzuhalten, um diese Zwecke gemeinsam zu verfolgen«.(108)\n\nEs handelt sich um eine von der kirchlichen Autorität anerkannten und gewährleisteten Freiheit, die immer und nur in der communio der Kirche ausgeübt werden soll. Das Recht der Laien, sich zusammenzuschließen, ist also wesentlich mit dem Leben der communio und mit der Sendung der Kirche gegeben.\n\nKriterien der Kirchlichkeit für die Zusammenschlüsse von Laien\n\n30. In dieser Perspektive der communio und der Sendung der Kirche und darum nicht im Gegensatz zum freien Vereinsrecht, muß auch die Notwendigkeit klarer und präziser Kriterien für die Unterscheidung und Anerkennung der Zusammenschlüsse von Laien, auch »Kriterien der Kirchlichkeit« genannt, verstanden werden.\n\nFolgende Kriterien können einheitlich für die Unterscheidung eines jeden Zusammenschlusses von Laien als grundlegend gelten:\n\n- Das Primat der Berufung eines jeden Christen zur Heiligkeit, die »in den Gnadenfrüchten, die der Heilige Geist in den Gläubigen hervorbringt«,(109) als Wachstum in der Fülle des christlichen Lebens und der Vollkommenheit der Liebe(110) zum Ausdruck kommt.\n\nAlle Zusammenschlüsse von Laien und jeder einzelne von ihnen sind dazu berufen, immer profilierter Werkzeug der Heiligkeit in der Kirche zu sein, indem sie »eine innigere Einheit zwischen dem praktischen Leben ihrer Mitglieder und ihrem Glauben« fördern und pflegen.(111)\n\n- Die Verantwortung für das Bekenntnis des katholischen Glaubens, welche die Wahrheit über Christus, die Kirche und den Menschen im Gehorsam zum Lehramt, das sie authentisch interpretiert, aufnimmt und kündet. Jeder Zusammenschluß von Laien muß Ort der Verkündigung und der Weitergabe des Glaubens sowie einer Glaubenserziehung, die die Gesamtheit der Inhalte des Glaubens umfaßt, sein.\n\n- Das Zeugnis einer tiefen und überzeugten communio, in kindlicher Abhängigkeit vom Papst, dem bleibenden und sichtbaren Prinzip der Einheit der Universalkirche,(112) und vom Bischof, dem »sichtbaren Prinzip und Fundament der Einheit«(113) in der Teilkirche sowie in der gegenseitigen »Hochschätzung aller Formen des Apostolates in der Kirche«.(114)\n\nDie Gemeinschaft mit dem Papst und mit dem Bischof muß sich äußern in der aufrichtigen Bereitschaft, ihr Lehramt und ihre pastoralen Richtlinien anzunehmen. Die Gemeinschaft mit der Kirche erfordert die Anerkennung des legitimen Pluralismus der Laienzusammenschlüsse und zugleich die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit allen.\n\n- Die Übereinstimmung mit der apostolischen Zielsetzung der Kirche, an der sie teilhaben, nämlich »die Evangelisierung und Heiligung der Menschen sowie ... die christliche Bildung ihres Gewissens, so daß die verschiedenen Gemeinschaften und Milieus mit dem Geist des Evangeliums« durchdrungen werden.(115)\n\nIn diesem Sinn muß von allen Formen von Laienzusammenschlüssen und von jeder einzelnen der missionarische Elan gefordert werden, der sie immer mehr zu Subjekten einer neuen Evangelisierung macht.\n\n- Die Verpflichtung zu einer engagierten Präsenz in der menschlichen Gesellschaft, die sich im Licht der Soziallehre der Kirche in den Dienst des Menschen und seiner vollen Würde stellt.\n\nDie Zusammenschlüsse der Laien müssen einen lebendigen Einsatz in der Teilnahme und Solidarität hervorrufen, um in der Gesellschaft gerechtere und geschwisterlichere Lebensbedingungen zu schaffen.\n\nDie ausgeführten Grundkriterien können an den konkreten Früchten, die das Leben und Wirken der verschiedenen Vereinigungen auf weisen, gemessen werden, wie erneute Freude am Gebet, an der Kontemplation, am liturgischen und sakramentalen Leben; Früchte von Berufungen zu christlichen Ehen, von Priesterberufen und Berufen für das gottgeweihte Leben; Bereitschaft, sich in die Programme und Initiativen der Kirche auf Ortsebene, auf nationaler und internationaler Ebene einzubringen; Einsatz in der Katechese und die pädagogische Fähigkeit, Christen zu formen; Motivation zur christlichen Präsenz in den verschiedenen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens und Schaffen und Leiten von karitativen, kulturellen und geistigen Werken; Geist der Armut im Sinn des Evangeliums, um einer hochherzigen Liebe allen gegenüber willen; Umkehr zum christlichen Leben und Rückkehr von »Fernstehenden« zur Gemeinschaft der Getauften.\n\nDer Dienst der Hirten an der communio\n\n31. Selbst angesichts möglicher und verständlicher Schwierigkeiten mit einigen Formen der Zusammenschlüsse und des machtvollen Wachsens von neuen Formen, dürfen die Hirten in der Kirche zum Wohl der Kirche, wie auch zum Wohl der Zusammenschlüsse von Laien, nicht auf den Dienst ihrer Autoritätsausübung verzichten. So muß der Prozeß der Unterscheidung von Führung und vor allem von Bestärkung beim Hineinwachsen der Zusammenschlüsse der Laien in die communio und in die Sendung der Kirche begleitet werden.\n\nEs ist überaus angebracht, daß einige neue Vereinigungen und Bewegungen aufgrund ihrer oft nationalen und sogar internationalen Verbreitung eine offizielle Anerkennung, eine ausdrückliche Approbation durch die zuständige kirchliche Autorität erhalten. In diesem Sinn hat schon das Konzil behauptet: »Freilich läßt das Apostolat der Laien, je nach seinen verschiedenen Formen und Inhalten, verschiedenartige Beziehungen zur Hierarchie zu ... Gewisse Formen des Apostolates der Laien werden, wenn auch in unterschiedlicher Weise, von der Hierarchie ausdrücklich anerkannt. Darüber hinaus kann die kirchliche Autorität mit Rücksicht auf die Erfordernisse des kirchlichen Gemeinwohls aus den apostolischen Vereinigungen und Werken, die unmittelbar ein geistliches Ziel anstreben, einige auswählen und in besonderer Weise fördern, in denen sie dann auch eine besondere Verantwortung auf sich nimmt«.(116)\n\nVon den verschiedenen Formen des Laienapostolates, die in einer besonderen Beziehung zur Hierarchie stehen, riefen die Synodenväter ausdrücklich verschiedene Bewegungen und Vereinigungen der Katholischen Aktion in Erinnerung, in denen »die Laien sich auf organische und dauerhafte Weise unter der Führung des Heiligen Geistes, in der Gemeinschaft mit dem Bischof und mit den Priestern frei zusammenschließen, um ihrer Berufung entsprechend und aufgrund einer spezifischen Methode, zur Festigung der gesamten christlichen Gemeinschaft beizutragen, an den Pastoralprojekten und der Durchdringung aller Lebensbereiche mit dem Geist des Evangeliums treu und effektiv mit zuwirken«.(117)\n\nDer Päpstliche Rat für die Laien hat den Auftrag, ein Verzeichnis der Vereinigungen, die die offizielle Anerkennung durch den Heiligen Stuhl erhalten, vorzubereiten und zugleich gemeinsam mit dem Sekretariat für die Einheit der Christen die Bedingungen für die Anerkennung ökumenischer Vereinigungen mit katholischer Mehrheit und nicht-katholischer Minderheit zu erarbeiten, wobei festgelegt werden soll, in welchen Fällen kein positives Urteil möglich ist.(118)\n\nWir alle, Hirten und Gläubige, sind dazu verpflichtet, in gegenseitiger Wertschätzung, Wohlwollen und Bereitschaft zur Mitarbeit zwischen den verschiedenen Formen der Zusammenschlüsse von Laien dauerhafte Bande und geschwisterliche Beziehungen zu fördern und zu nähren. Nur so kann der Reichtum der Gaben und Charismen, die der Herr uns anbietet, seinen fruchtbaren und geordneten Beitrag zur Erbauung des gemeinsamen Hauses leisten: »Für den solidarischen Aufbau des gemeinsamen Hauses muß auch der Geist des Antagonismus und der Zwistigkeit abgelegt werden, und eher in der gegenseitigen Ermunterung (vgl. Röm 12, 10), im liebevollen Entgegenkommen und im Willen zur Mitarbeit in Geduld, Langmut, Bereitschaft zum Opfer, das zuweilen damit verbunden sein kann, gewetteifert werden«.(119)\n\nGreifen wir noch einmal auf die Worte Jesu zurück: »Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben« (Joh 15, 5), um Gott für die große Gabe der communio der Kirche zu danken, die in der Zeit die ewige und unaussprechliche Liebesgemeinschaft des Einen und Dreifaltigen Gottes widerspiegelt. Das Wissen um diese Gabe muß von einem tiefen Verantwortungsbewußsein begleitet werden: Eine solche Gabe muß wie die Talente des Evangeliums in einem Leben immer tiefer werdender Gemeinschaft vermehrt werden. Für die Gabe der communio Verantwortung tragen heißt zunächst, bemüht sein, jede Versuchung der Spaltung und des Widerspruchs, die das Leben und den apostolischen Einsatz der Laien bedrohen, zu überwinden. Der schmerzliche und erschütterte Ausruf des Apostels Paulus als Vorwurf für die Wunden, die dem Leib Christi zugefügt werden, erklingt immer noch: »Ich meine damit, daß jeder von euch etwas anderes sagt: Ich halte zu Paulus - ich zu Apollos - ich zu Kephas - ich zu Christus. Ist denn Christus zerteilt?« (1 Kor 1, 12-13). Statt dessen sollten als überzeugender Anruf die anderen Worte des Apostels neu erklingen: »Ich ermahne euch aber, Brüder, im Namen Jesu Christi, unseres Herrn: Seid alle einmütig, und duldet keine Spaltungen unter euch; seid ganz eines Sinnes und einer Meinung« (1 Kor 1, 10).\n\nSo wird das Leben in der communio der Kirche der Welt zum Zeichen, zur anziehenden Kraft, die zum Glauben an Christus führt: »Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, daß du mich gesandt hast« (Joh 17, 21). Die communio weitet sich zur Sendung aus, ja sie wird selbst Sendung.\n\nDRITTES KAPITEL\n\nICH HABE EUCH DAZU BESTIMMT, DASS IHR EUCH AUFMACHT UND FRUCHT BRINGT\n\nDie Mitverantwortung der Laien für die Kirche in ihrer Sendung\n\nMissionarische Communio\n\n32. Wir greifen wieder zurück auf das biblische Bild des Weinstocks und der Reben. Es führt wie von selbst unmittelbar zu einer Betrachtung über die Fruchtbarkeit und das Leben. Durch den Weinstock verwurzelt und belebt, sind die Reben berufen, Frucht zu bringen: »Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht« (Joh 15, 5). Frucht bringen ist eine wesentliche Forderung des christlichen und kirchlichen Lebens. Wer keine Frucht bringt, bleibt nicht in der communio: »Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, schneidet er (mein Vater) ab« (Joh 15, 2).\n\nDie Gemeinschaft mit Jesus, von der sich die Gemeinschaft der Christen untereinander ableitet, ist eine unverzichtbare Voraussetzung, um Frucht zu bringen: »Getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen« (Joh 15, 5). Die schönste Frucht, die die Reben bringen können, ist die Gemeinschaft mit den anderen, die Gabe Christi und seines Geistes ist.\n\nDie communio schafft communio und stellt sich wesentlich als missionarische communio dar. Jesus sagt zu seinen Jüngern: »Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt, und dazu bestimmt, daß ihr euch aufmacht und Frucht bringt und daß eure Frucht bleibt« (Joh 15, 16).\n\nCommunio und Sendung sind zutiefst miteinander verbunden, sie durchdringen und bedingen einander, so daß die communio zugleich Quelle und Frucht der Sendung ist: die communio ist missionarisch und die Sendung gilt der communio. Es ist derselbe Geist, der die Kirche sammelt und eint und der sie sendet, das Evangelium »bis an die Grenzen der Erde« (Apg 1, 8) zu verkünden. Die Kirche weiß, daß die communio, die sie als Gabe empfangen hat, eine universale Ausrichtung kennt. Sie weiß um ihre Verpflichtung, der gesamten Menschheit und jedem Menschen die Gabe weiterzugeben, die sie vom Geist empfangen hat, der in den Herzen der Gläubigen die Liebe Christi als dynamische Kraft der inneren Einheit und zugleich des Wachstums in die Weite ausgegossen hat. Die Sendung der Kirche erwächst aus ihrem von Christus so gewollten Wesen: »Sakrament und Zeichen ... für die Einheit der ganzen Menschheit«.(120) Diese Sendung hat das Ziel, allen das Erlebnis der »neuen« Gemeinschaft zu schenken, die im Sohn Gottes in die Weltgeschichte eingetreten ist. In diesem Sinn definiert das Zeugnis des Evangelisten Johannes auf nunmehr unwiderrufliche Weise das seligmachende Endziel, auf das die Sendung der Kirche hingeordnet ist: »Was wir gesehen und gehört haben, das verkünden wir auch euch, damit auch ihr Gemeinschaft mit uns habt. Wir aber haben Gemeinschaft mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus« (1 Joh 1, 3).\n\nIm Rahmen der Sendung der Kirche vertraut der Herr den Laien in Gemeinschaft mit allen anderen Gliedern des Volkes Gottes einen großen Anteil von Verantwortung an. Die Väter des II. Vatikanischen Konzils waren sich dieser Tatsache voll bewußt: »Die geweihten Hirten wissen sehr gut, wieviel die Laien zum Wohl der ganzen Kirche beitragen. Sie wissen ja, daß sie von Christus nicht bestellt sind, um die ganze Heilsmission der Kirche an der Welt auf sich zu nehmen, sondern daß es ihre vornehmliche Aufgabe ist, die Gläubigen so als Hirten zu führen und ihre Dienstleistungen und Charismen so zu prüfen, daß alle in ihrer Weise zum gemeinsamen Werk einmütig zusammenarbeiten«.(121) Dieses Bewußtsein trat wieder mit neuer Klarheit und größerer Deutlichkeit in der gesamten Arbeit der Synode zutage.\n\nDas Evangelium verkündigen\n\n33. Weil sie Glieder der Kirche sind, haben die Laien die Berufung und Sendung, das Evangelium zu verkünden. Aufgrund der christlichen Initiationssakramente und der Gaben des Heiligen Geistes sind sie dazu berufen und verpflichtet.\n\nIn einem sehr dichten und eindeutigen Text des II. Vatikanischen Konzils lesen wir: »Als Teilnehmer am Amt Christi, des Priesters, Propheten und Königs, haben die Laien ihren aktiven Anteil am Leben und Tun der Kirche... Durch tätige Teilnahme am liturgischen Leben ihrer Gemeinschaft genährt, nehmen sie ja angelegentlich an deren apostolischen Werken teil; Menschen, die vielleicht weit abseits stehen, führen sie der Kirche zu. Angestrengt arbeiten sie an der Weitergabe des Wortes Gottes mit, vor allem durch katechetische Unterweisung. Durch ihre Sachkenntnis machen sie die Seelsorge und die Verwaltung der kirchlichen Güter wirksamer«.(122)\n\nDie Sendung der Kirche kristallisiert und entfaltet sich in der Evangelisierung, deren Geschichte mit der Gnade und dem Gebot Jesu Christi beginnt: »Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen« ... (Mk 16, 15). »Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt« (Mt 28, 20). »Evangelisieren« - so schreibt Paul VI. - »ist in der Tat die Gnade und eigentliche Berufung der Kirche, ihre tiefste Identität«.(123)\n\nDurch die Evangelisierung baut die Kirche sich auf und festigt sie sich als Gemeinschaft des Glaubens: präziser gesagt, als Gemeinschaft eines durch die Bejahung des Wortes Gottes bezeugten, in den Sakramenten gefeierten und in der Liebe gelebten Glaubens, der Seele der christlichen moralischen Existenz wird. Die »Frohe Botschaft« bewirkt im Herzen und im Leben der Menschen Bekehrung und persönliche Entscheidung für Jesus Christus, den Herrn und Erlöser. Sie schließt für die Taufe und die Eucharistie auf. Sie konkretisiert sich in Annahme und Verwirklichung des neuen Lebens nach dem Geist.\n\nDer Imperativ Jesu: »Geht hinaus ... und verkündet das Evangelium!« behält seine Bedeutung und seine unaufschiebbare Dringlichkeit. Nicht nur die Situation der Welt, sondern auch in vielen Teilen der Kirche verlangen heute allerdings absolut, daß diesem Wort Christi noch unmittelbarer und hochherziger gefolgt werde. Jeder Jünger ist unmittelbar persönlich berufen; keiner kommt umhin, seine persönliche Antwort zu geben: »Wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde!« (1 Kor 9, 16).\n\nDie Stunde fordert eine neue Evangelisierung\n\n34. Ganze Länder und Nationen, in denen früher Religion und christliches Leben blühten und lebendige, glaubende Gemeinschaften zu schaffen vermochten, machen nun harte Proben durch und werden zuweilen durch die fortschreitende Verbreitung des Indifferentismus, Säkularismus und Atheismus entscheidend geprägt. Es geht dabei vor allem um die Länder und Nationen der sogenannten Ersten Welt, in der der Wohlstand und der Konsumismus, wenn auch von Situationen furchtbarer Armut und Not begleitet, dazu inspirieren und veranlassen, so zu leben, »als wenn es Gott nicht gäbe«. Die religiöse Indifferenz und die fast inexistente religiöse Praxis, auch angesichts schwerer Probleme der menschlichen Existenz, sind nicht weniger besorgniserregend und zersetzend als der ausdrückliche Atheismus. Auch wenn der christliche Glaube in einigen seiner traditionellen und ritualistischen Ausdrucksformen noch erhalten ist, wird er mehr und mehr aus den bedeutsamsten Momenten des Lebens wie Geburt, Leid und Tod ausgeschlossen. Daraus ergeben sich gewaltige Rätsel und Fragestellungen, die unbeantwortet bleiben und den modernen Menschen vor trostlose Enttäuschungen stellen oder in die Versuchung führen, das menschliche Leben, das sie aufgibt, zu zerstören.\n\nIn anderen Gebieten und Ländern dagegen sind bis heute die traditionelle christliche Volksfrömmigkeit und -religiosität lebendig erhalten; dieses moralische und geistliche Erbe droht aber in der Konfrontation mit komplexen Prozessen vor allem der Säkularisierung und der Verbreitung der Sekten verlorenzugehen. Nur eine neue Evangelisierung kann die Vertiefung eines reinen und festen Glaubens gewährleisten, der diese Traditionen zu einer Kraft wahrer Befreiung zu machen vermag.\n\nEs ist mit Sicherheit notwendig, überall die christliche Substanz der menschlichen Gesellschaft zu erneuern. Voraussetzung dafür ist aber die Erneuerung der christlichen Substanz der Gemeinden, die in diesen Ländern und Nationen leben.\n\nAufgrund ihrer Teilhabe am prophetischen Amt Christi werden die Laien ganz in diese Aufgabe der Kirche einbezogen. Ihnen kommt es in besonderer Weise zu, Zeugnis zu geben vom christlichen Glauben als einzige und wahre Antwort - die alle mehr oder weniger bewußt erkennen und nennen - auf die Probleme und Hoffnungen, die das Leben heute für jeden Menschen und für jede Gesellschaft einschließt. Dieses Zeugnis wird möglich, wenn es den Laien gelingt, den Gegensatz zwischen dem Evangelium und dem eigenen Leben zu überwinden und in ihrem täglichen Tun, in Familie, Arbeit und Gesellschaft eine Lebenseinheit zu erreichen, die im Evangelium ihre Inspiration und die Kraft zur vollen Verwirklichung findet.\n\nIch möchte heute erneut den leidenschaftlichen Anruf, mit dem ich mein Hirtenamt begonnen habe, allen modernen Menschen entgegenrufen: »Habt keine Angst! Öffnet, ja öffnet Christus weit die Türen! Öffnet die Grenzen der Staaten, die Wirtschaftssysteme und die politischen Systeme, die Bereiche der Kultur, der Zivilisation, der Entwicklung seiner heilbringenden Macht. Habt keine Angst. Christus weiß, \"was im Menschen ist\". Er allein weiß es! Der Mensch weiß heute oft nicht, was er in sich trägt im Tiefsten seiner Seele und seines Herzens. Darum fühlt er sich oft unsicher über den Sinn seines Lebens auf dieser Erde. Er wird von Zweifel erfüllt, die zur Verzweiflung werden. Laßt darum Christus - ich bitte und flehe euch demütig und vertrauensvoll an -, laßt ihn zu den Menschen sprechen.\n\nEr allein hat Worte des Lebens, ja, des ewigen Lebens«.(124)\n\nChristus weit die Türen zu öffnen, ihn im Raum der eigenen Menschlichkeit aufzunehmen, ist für den Menschen keine Bedrohung, sondern der einzige Weg, der zur Erkenntnis des Menschen in seiner ganzen Wahrheit und zur Anerkennung seiner Werte führt.\n\nDen Laien ist es aufgegeben, eine lebensmäßige Synthese zwischen dem Evangelium und den täglichen Pflichten ihres Lebens zu schaffen. Diese wird zum leuchtendsten und überzeugendsten Zeugnis dafür, daß nicht die Angst, sondern die Suche nach Christus und der Anschluß an ihn entscheidend sind für das Leben und Wachsen des Menschen sowie für das Entstehen neuer Lebensmodelle, die seiner Würde entsprechen.\n\nGott liebt den Menschen! Diese einfache und erschütternde Verkündigung ist die Kirche dem Menschen schuldig. Das Wort und das Leben eines jeden Christen kann und muß diese Botschaft zum Klingen bringen: Gott liebt dich, Christus ist für dich gekommen, Christus ist für dich »der Weg, die Wahrheit und das Leben« (Joh 14, 6)!\n\nDiese neue Evangelisierung, die sich nicht nur an die einzelnen, sondern an ganze Teile der Bevölkerung in ihren jeweiligen Situationen, Milieus und Kulturen richtet, hat das Werden von reifen Gemeinden zum Ziel. In ihnen kann der Glaube seine volle ursprüngliche Bedeutung als persönliche Selbstübereignung an Christus und sein Evangelium, als sakramentale Begegnung und Gemeinschaft mit ihm, als in der Liebe und im Dienst verwirklichte Existenz zum Ausdruck bringen und verwirklichen.\n\nDie Laien müssen beim Entstehen solcher Gemeinden ihren Beitrag einbringen. Sie tun es nicht nur durch ihre aktive und verantwortliche Teilnahme am Leben der Gemeinde und somit durch ihr unersetzliches Zeugnis, sondern auch mit ihrem missionarischen Eifer und Engagement denen gegenüber, die noch nicht glauben, oder die den Glauben, den sie in der Taufe empfangen haben, nicht mehr leben.\n\nDen jüngeren Generationen sollen die Laien eine systematische Katechese als wertvolle und immer notwendigere Hilfe schenken. Die Synodenväter haben mit großer Dankbarkeit auf die Arbeit der Katecheten geschaut und anerkannt, daß ihnen »eine sehr bedeutende Aufgabe bei der Leitung der Gemeinden« zukommt.(125) Gewiß sind die christlichen Eltern, weil das Ehesakrament sie dazu befähigt, die ersten und unersetzlichen Katecheten ihrer Kinder. Wir müssen uns aber bewußt sein, daß jeder Getaufte das »Recht« hat, im christlichen Glauben und im christlichen Leben unterrichtet, erzogen und geführt zu werden.\n\nGeht hinaus in die ganze Welt\n\n35. Die Kirche erkennt und erlebt die augenblickliche Dringlichkeit einer neuen Evangelisierung. Sie kann sich aber nicht dem bleibenden Auftrag entziehen, das Evangelium all denen - den Millionen von Männern und Frauen - die Christus, den Erlöser des Menschen, noch nicht kennen, zu verkünden. Diese ausgesprochen missionarische Aufgabe hat Jesus seiner Kirche anvertraut, und gibt er ihr täglich neu auf.\n\nDie Mitwirkung der Laien hat auf diesem Gebiet nie gefehlt. Heute aber wird sie immer notwendiger und wertvoller. Der Anruf des Herrn: »Geht hinaus in die ganze Welt!« trifft heute noch viele hochherzige Laien, die bereit sind, ihr Lebensmilieu, ihre Arbeit, ihr Land oder ihre Heimat zu verlassen, um zumindest für eine bestimmte Zeit in ein Missionsgebiet zu gehen. Auch christliche Eheleute geben bis heute nach dem Beispiel von Aquila und Priscilla (vgl. Apg 18; Röm 16, 3 ff) durch ihre Präsenz und Wirksamkeit in Missionsgebieten ein ermutigendes Zeugnis ihrer leidenschaftlichen Liebe zu Christus und zur Kirche. Wahre missionarische Präsenz ist auch das Leben derer, die sich aus verschiedenen Gründen in Milieus aufhalten, in denen die Kirche noch keine Wurzeln gefaßt hat, und dort ihren Glauben bezeugen.\n\nDas missionarische Problem stellt sich heute in der Kirche aber in einer solch großen Breite und Brisanz dar, daß nur eine wahrhaft solidarische Mitverantwortung aller Glieder der Kirche, der einzelnen und der Gemeinschaften auf eine wirksamere Antwort hoffen lassen kann.\n\nDie Aufforderung des II. Vatikanischen Konzils an die Teilkirchen behält ihre ganze Aktualität, ja sie muß umfassender und entschiedener aufgenommen werden: »Da die Teilkirche ein getreues Abbild der Gesamtkirche sein muß, soll sie sich auch ihrer Sendung an denjenigen, die mit ihr im gleichem Raum leben und noch nicht an Christus glauben, wohl bewußt sein«.(126)\n\nDie Kirche muß heute auf dem Gebiet der Evangelisierung einen großen Schritt nach vorne tun und in eine neue historische Etappe ihrer missionarischen Dynamik eintreten. In einer Welt, die durch die Aufhebung der Entfernungen immer kleiner wird, müssen die Gemeinden untereinander Verbindung suchen, Kräfte und Mittel austauschen und sich miteinander in der einen und gemeinsamen Sendung, das Evangelium zu künden und zu leben, engagieren. »Die sogenannten jungen Kirchen« - meinten die Synodenväter - »bedürfen der Kräfte der älteren Kirchen. Letztere aber brauchen das Zeugnis und den Elan der Jüngeren, so daß die einzelnen Kirchen vom Reichtum der anderen schöpfen«.(127)\n\nIn dieser neuen Etappe stellt die Erziehung und Ausbildung nicht nur des Ortsklerus, sondern auch reifer und verantwortlicher Laien in den jungen Kirchen ein wesentliches und unverzichtbares Moment der plantatio Ecclesiae dar.(128) So machen sich die evangelisierten Gemeinden selbst in andere Teile der Welt auf, um die Sendung, das Evangelium Christi zu künden, zu realisieren.\n\nDie Laien können durch ihr Lebensbeispiel dazu beitragen, die Qualität der Beziehungen zwischen Menschen verschiedener Religionen zu verbessern. Die Synodenväter bemerkten dazu: »Die Kirche lebt heute überall inmitten von Menschen verschiedener Religionen ... Alle Gläubigen und vor allem die Laien, die, sei es in ihrer Heimat oder in Ländern, in die sie ausgewandert sind, unter Völkern anderer Religionen leben, müssen für sie Zeichen des Herrn und seiner Kirche sein, so wie es der Lebenssituation eines jeden Ortes entspricht. Der Dialog zwischen den Religionen hat eine vorrangige Bedeutung, weil er zur Liebe und zur gegenseitigen Ehrfurcht hinführt, die Vorurteile unter den Gläubigen der verschiedenen Religionen abbaut oder zumindest abschwächt und Einheit und Freundschaft zwischen den Völkern fördert«.(129)\n\nFür die Evangelisierung der Welt bedürfen wir vor allem der Evangelisatoren. Darum müssen wir alle, insbesondere die christlichen Familien uns für das Erwachen und Reifen ausgesprochen missionarischer Berufe - als Priester, Ordensleute oder im Laienstand - verantwortlich halten. Wir müssen sie mit allen Mitteln fördern und vor allem das von Jesus bevorzugte Mittel des Gebetes seinem Wort entsprechend nie vernachlässigen: »Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenige Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden« (Mt 9, 37-38).\n\nIm Dienst am Menschen und an der Gesellschaft das Evangelium leben\n\n36. Weil sie in der Kraft des Geistes das Evangelium aufnimmt und verkündet, wird die Kirche evangelisierte und evangelisierende Gemeinschaft. Aus diesem Grund wird sie zur Dienerin der Menschen. In ihr nehmen die Laien teil an der Sendung, den Menschen und der Gesellschaft zu dienen. Das letzte Ziel der Kirche ist mit Sicherheit das Reich Gottes, dessen »Keim und Anfang... auf Erden« sie darstellt.(130) Sie ist deswegen gänzlich der Verherrlichung des Vaters geweiht. Das Reich aber ist Quelle der völligen Befreiung und des ganzen Heiles für die Menschen: Die Kirche lebt und geht mit ihnen in tiefer und wahrer Solidarität mit der Menschheitsgeschichte.\n\nDie Kirche hat den Auftrag, der Welt das Geheimnis Gottes, das in Christus Jesus offenbar wurde, zu enthüllen. Sie tut zugleich dem Menschen den Menschen kund, erschließt ihm den Sinn seiner Existenz und öffnet ihn für die volle Wahrheit über sich selbst und sein Ziel.(131) Kraft ihrer eigenen missionarischen Sendung ist die Kirche dazu berufen, dem Menschen zu dienen. Dieser Dienst gründet zunächst in der unerklärlichen und erschütternden Tatsache, daß »der Sohn Gottes ... sich in seiner Menschwerdung gewissermaßen mit jedem Menschen vereinigt« hat.(132)\n\nDarum ist der Mensch »der erste Weg, den die Kirche bei der Erfüllung ihres Auftrages beschreiten muß: er ist der erste und grundlegende Weg der Kirche, ein Weg, der von Christus selbst vorgezeichnet ist und unabänderlich durch das Geheimnis der Menschwerdung und der Erlösung führt«.(133)\n\nÄhnliches hat das II. Vatikanische Konzil in seinen verschiedenen Dokumenten mit großer Bestimmtheit und Klarheit wiederholt ausgesagt. Wir lesen in einem besonders aufschlußreichen Text aus der Konstitution Gaudium et spes: »In der Verfolgung der eigenen Heilsabsicht vermittelt die Kirche nicht nur den Menschen das göttliche Leben, sondern läßt dessen Widerschein mehr oder weniger auf die ganze Welt fallen, vor allem durch die Heilung und Hebung der menschlichen Personwürde, durch die Festigung des menschlichen Gemeinschaftsgefüges, durch die Erfüllung des alltäglichen menschlichen Schaffens mit tieferer Sinnhaftigkeit und Bedeutung. So glaubt die Kirche, durch ihre einzelnen Glieder und als ganze viel zu einer humaneren Gestaltung der Menschenfamilie und ihrer Geschichte beitragen zu können«.(134)\n\nDie ganze Kirche ist für diesen Dienst an der Menschheitsfamilie verantwortlich. Aufgrund ihres »Weltcharakters«, der sie auf eigene und unersetzliche Weise zur christlichen Inspirierung der zeitlichen Ordnung verpflichtet, kommt den Laien in diesem Rahmen aber eine besondere Aufgabe zu.\n\nDie Würde des Menschen fördern\n\n37. Die unverletzliche Würde eines jeden Menschen neu zu entdecken und entdecken zu lassen, ist eine wesentliche Aufgabe, ja in einem gewissen Sinn die zentrale und alle anderen einschließende Aufgabe im Kontext des Dienstes an der Menschheitsfamilie, zu dem die Kirche und in ihr die Laien berufen sind.\n\nUnter allen irdischen Geschöpfen ist nur der Mensch »Person«, bewußtes und freies Subjekt und darum auch »Mitte und Spitze« alles dessen, was auf der Erde ist.(135)\n\nDie personale Würde ist das kostbarste Gut, das der Mensch besitzt, und aufgrund dessen er die ganze materielle Welt an Wert transzendiert.\n\nJesu Wort »Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sein Leben einbüßt?« (Mk 8, 36), enthält eine wegweisende und ermutigende anthropologische Aussage: Des Menschen Wert liegt nicht in dem, was er »hat« - wenn er die ganze Welt gewinnt - sondern in dem, was er »ist«: nicht so sehr die Güter der Welt zählen, sondern das Gut des Menschen, das Gut, das der Mensch selber ist.\n\nDie Leuchtkraft der Würde des Menschen kommt von ihrem Ursprung und von ihrer Zielbestimmung her voll zum Ausdruck: Von Gott nach seinem Bild und Gleichnis geschaffen, vom kostbaren Blut Christi erlöst, ist der Mensch berufen, »Kind Gottes im Sohn« und lebendiger Tempel des Heiligen Geistes zu sein. Er ist bestimmt zum ewigen Leben in der seligmachenden Gemeinschaft mit Gott. Darum schreit jede Verletzung der Menschenwürde vor dem Angesicht Gottes nach Rache und ist Beleidigung des Schöpfers des Menschen.\n\nAufgrund seiner Personenwürde ist der Mensch in sich und für sich genommen immer ein Wert und muß als solcher verstanden und behandelt werden. Er darf nicht als benutzbares Objekt, als Werkzeug, als ein Ding betrachtet und behandelt werden.\n\nDie Personenwürde ist Fundament der Gleichheit aller Menschen. Von ihr leitet sich die absolute Unannehmbarkeit der verschiedensten Formen der Diskriminierung ab, die die Menschheitsfamilie leider ständig spalten und demütigen: durch Rassen-, wirtschaftliche, soziale, politische, geographische oder andere Unterschiede bedingt. Jede Diskriminierung stellt nicht so sehr wegen der Spannungen und Konflikte, die sie in der Gesellschaft hervorrufen kann, sondern wegen der Verletzung der Menschenwürde eine unerträgliche Ungerechtigkeit dar. Sie ist nicht nur Verletzung der Würde des Opfers der Ungerechtigkeit, sondern mehr noch der Würde desjenigen, der die Ungerechtigkeit begeht.\n\nDie Personenwürde ist Fundament der Gleichheit aller Menschen und auch Fundament der Teilnahme und der Solidarität der Menschen untereinander. Der Dialog und die Gemeinschaft sind zutiefst verwurzelt in dem, was die Menschen »sind«. Diese Verwurzelung im Sein ist tiefer und ursprünglicher als eine Verankerung in dem, was die Menschen »haben«.\n\nDie Personenwürde ist unzerstörbares Eigentum eines jeden Menschen. Die ungeheure Kraft dieser Behauptung, die auf die Einmaligkeit und Unwiederholbarkeit eines jeden Menschen zurückgeht, muß erfaßt werden. Davon leitet sich ab, daß der einzelne durch alles, was ihn in der Anonymität des Kollektivs, der Institution, der Struktur, des Systems zermalmen und vernichten will, nicht nivelliert werden kann. Die Person ist in ihrer Einmaligkeit weder eine Nummer, noch das Glied einer Kette, noch das Teil eines Systems. Die radikalste und erhebendste Bezeugung des Wertes eines jeden Menschen gab der Sohn Gottes, als er im Schoß einer Frau Mensch wurde. Davon spricht die christliche Weihnacht auch heute noch zu uns.(136)\n\nEhrfurcht vor dem unantastbaren Recht auf das Leben\n\n38. Die effektive Anerkennung der Personenwürde eines jeden Menschen erfordert die Verteidigung und die Förderung der Menschenrechte sowie die Ehrfurcht vor ihnen. Diese sind Naturrechte, Universalrechte, unantastbare Rechte: Niemand, nicht der einzelne, nicht die Gruppe, nicht die Autorität und nicht der Staat kann sie verändern oder aufheben, weil sie von Gott selbst kommen.\n\nDie Unantastbarkeit der Person, die Widerschein der absoluten Unantastbarkeit Gottes selbst ist, findet ihren ersten und fundamentalsten Ausdruck in der Unantastbarkeit des menschlichen Lebens. Wenn das Recht auf das Leben nicht als erstes und fundamentales Recht mit größter Entschiedenheit als Bedingung für alle anderen Rechte der Person verteidigt wird, bleibt auch das berechtigte, wiederholte Hinweisen auf die Menschenrechte - auf das Recht auf Gesundheit, Wohnung, Arbeit, Gründung einer Familie, Kultur usw. - trügerisch und illusorisch.\n\nAngesichts aller Verletzungen, die dem jedem Menschen zustehenden Recht auf das Leben, sei es durch einzelne oder durch die Autorität selbst zugefügt werden, hat die Kirche nie resigniert. Jeder Mensch ist in allen Phasen seiner Entwicklung, von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod, Träger dieses Rechtes; er bleibt es in jeder Situation: Gesundheit oder Krankheit, Vollkommenheit oder Behinderung, Reichtum oder Armut. Das II. Vatikanische Konzil erklärt ausdrücklich: »Was ferner zum Leben selbst in Gegensatz steht, wie jede Art Mord, Völkermord, Abtreibung, Euthanasie und auch der freiwillige Selbstmord; was immer die Unantastbarkeit der menschlichen Person verletzt, wie Verstümmelung, körperliche oder seelische Folter und der Versuch, psychischen Zwang auszuüben; was immer die menschliche Würde angreift, wie unmenschliche Lebensbedingungen, willkürliche Verhaftung, Verschleppung, Sklaverei, Prostitution, Mädchenhandel und Handel mit Jugendlichen, sodann auch unwürdige Arbeitsbedingungen, bei denen der Arbeiter als bloßes Erwerbsmittel und nicht als freie und verantwortliche Person behandelt wird: all diese und andere ähnliche Taten sind an sich schon eine Schande; sie sind eine Zersetzung der menschlichen Kultur, entwürdigen weit mehr jene, die das Unrecht tun, als jene, die es erleiden. Zugleich sind sie in höchsten Maße ein Widerspruch gegen die Ehre des Schöpfers«.(137)\n\nDie Sendung und Verantwortung für die Anerkennung der Personenwürde jedes Menschen und für die Verteidigung des Rechtes auf das Leben sind jedem übergeben. Einige Laien sind aber aufgrund ihrer spezifischen Eigenschaft in besonderer Weise dazu berufen: Eltern, Erzieher, im Gesundheitswesen Arbeitende und Träger der wirtschaftlichen und politischen Macht.\n\nIn der liebevollen und hochherzigen Annahme jeden menschlichen Lebens, vor allem des schwachen oder kranken, erlebt die Kirche heute ein besonders entscheidendes Moment ihrer Sendung, die um so notwendiger ist, als eine »Kultur des Todes« mehr und mehr beherrschend wird. »Aber die Kirche ist fest überzeugt, daß das menschliche Leben, auch das schwache und leidende, immer ein herrliches Geschenk der göttlichen Güte ist. Gegen Pessimismus und Egoismus, die die Welt verdunkeln, steht die Kirche auf der Seite des Lebens; in jedem menschlichen Leben weiß sie den Glanz jenes »Ja«, jenes »Amen« zu entdecken, das Christus selbst ist (vgl. 1 Kor 2, 19; Apk 3, 14). Dem »Nein«, das in die Welt einbricht und einwirkt, setzt sie dieses lebendige »Ja« entgegen, und verteidigt so den Menschen und die Welt vor denen, die das Leben bekämpfen und ersticken«.(138) Den Laien, die aufgrund ihrer Berufung oder ihres Berufes unmittelbarer mit der Bejahung des Lebens konfrontiert werden, kommt es zu, das »Ja« der Kirche zum menschlichen Leben konkret und wirksam zu machen.\n\nNeue Möglichkeiten und Verantwortungen, die bis an die Grenzen des menschlichen Lebens gehen, haben sich heute durch die enorme Entwicklung der biologischen und medizinischen Wissenschaften und der überraschenden technologischen Möglichkeiten eröffnet: Der Mensch ist heute in der Lage, das menschliche Leben in seinem Anfang und in den ersten Stadien seiner Entwicklung nicht nur zu »beobachten«, sondern auch zu »manipulieren«.\n\nDas moralische Gewissen der Menschheit kann weder indifferent noch unberührt bleiben von den riesigen Schritten einer technischen Macht, die eine immer umfassendere und tiefergehende Herrschaft über die Prozesse der Fortpflanzung und der ersten Phasen des menschlichen Lebens gewinnt . Vielleicht erweist sich die Weisheit gerade auf diesem Gebiet mehr den je als einziger rettender Anker, der den Menschen in der wissenschaftlichen und in der experimentellen Forschung dazu veranlaßt, mit Intelligenz und Liebe zu handeln, das heißt in der Ehrfurcht, besser noch in der Verehrung der unantastbaren Personenwürde eines jeden Menschen vom ersten Augenblick seiner Existenz an. Das ist dann der Fall, wenn Wissenschaft und Technik sich mit legitimen Mitteln für die Verteidigung des Lebens und die Heilung der Krankheit vom ersten Augenblick an einsetzen und - aufgrund der Würde der Forschung selbst - Eingriffe verweigern, die den genetischen Bestand des einzelnen und des menschlichen Geschlechtes verändern.(139)\n\nDie Laien, die in verschiedenen Eigenschaften und auf verschiedenen Ebenen in der Wissenschaft und in der Technik sowie im medizinischen, sozialen, gesetzlichen und wirtschaftlichen Bereich arbeiten, müssen sich mutig den »Herausforderungen«, die sich aus den neuen Problemen der Bioethik ergeben, stellen. Wie die Synodenväter sagten, »müssen die Christen ihre Verantwortung als Herren der Wissenschaft und der Technologie und nicht als ihre Sklaven ausüben ... In der Perspektive der moralischen »Herausforderungen«, die sich aus der neuen und immensen technologischen Macht ergeben werden, und die nicht nur die Grundrechte des Menschen, sondern auch die biologische Existenz des Menschengeschlechtes selbst bedrohen, ist es überaus wichtig, daß die christlichen Laien - mit Hilfe der gesamten Kirche - sich dafür verantwortlich halten, die Kultur zurückzuführen auf die Prinzipien eines wahren Humanismus, damit die Förderung und die Verteidigung der Menschenrechte in ihrem eigenen Wesen einen sicheren und dynamischen Grund finden, in dem Wesen, das die Verkündigung des Evangeliums den Menschen geoffenbart hat«.(140)\n\nDie Wachsamkeit aller angesichts der Zusammenballung der Macht, insbesondere der technologischen Macht, ist heute dringend notwendig. Denn diese tendiert dazu, nicht nur die biologische Natur, sondern auch die Inhalte des menschlichen Gewissens selbst und die Lebensentwürfe der Menschen zu manipulieren und so die Diskriminierung und Marginalisierung ganzer Völker zu vergrößern.\n\nFreiheit, den Namen Gottes anzurufen\n\n39. Die Ehrfurcht vor der Personenwürde, die die Verteidigung und Förderung der Menschenrechte einschließt, fordert die Anerkennung der religiösen Dimension des Menschen. Diese ist keine lediglich »konfessionelle« Forderung, sondern eine Notwendigkeit, die in der Realität des Menschseins selbst ihre unausrottbare Wurzel hat. Das Verhältnis zu Gott ist in der Tat Bestandteil des »Seins« und des »Existierens« des Menschen: in Gott »leben wir, bewegen wir uns und sind wir« (Apg 17, 28). Wenn auch nicht alle an diese Wahrheit glauben, haben die, die von ihr überzeugt sind, das Recht auf Ehrfurcht gegenüber ihrem Glauben und ihren Lebensentscheidungen, die sich auf individueller und gemeinschaftlicher Ebene daraus ergeben. Dieses ist das Recht auf Gewissensfreiheit und Religionsfreiheit, dessen effektive Anerkennung zu den höchsten Gütern und den schwersten Pflichten eines jeden Volkes zählen, das in Wahrheit das Wohl des Menschen und der Gesellschaft gewährleisten will: »Die Religionsfreiheit ist eine unverzichtbare Forderung der Personenwürde eines jeden Menschen. Sie stellt einen Eckstein im Gebäude der Menschenrechte dar und ist darum ein unersetzlicher Faktor des Wohles der Menschen und der ganzen Gesellschaft, sowie der persönlichen Verwirklichung eines jeden. Daraus ergibt sich, daß die Freiheit der einzelnen und Gemeinschaften, die eigene Religion bezeugen und praktizieren zu dürfen, ein wesentlicher Bestandteil des friedlichen Miteinander unter den Menschen ist. ...\n\nDas bürgerliche und gesellschaftliche Recht auf Religionsfreiheit berührt die intimste Sphäre des Gewissens. Es kann darum zum richtunggebenden Kriterium und in gewissem Sinn zum Maß der anderen Grundrechte werden«.(141)\n\nDie Synode hat die vielen Brüder und Schwestern, die sich noch nicht dieses Rechtes erfreuen, nicht vergessen. Um des Bekenntnisses ihres Glaubens willen müssen sie Unannehmlichkeiten, Marginalisierung, Leid, Verfolgung und zuweilen den Tod auf sich nehmen. Die Mehrheit dieser Brüder und Schwestern sind christliche Laien. Die Verkündigung des Evangeliums und das christliche Lebenszeugnis im Leid und im Martyrium stellen die Höchstform des Apostolates der Jünger Christi dar, so wie die Liebe zum Herrn Jesus bis hin zur Hingabe des Lebens eine außerordentliche Quelle der Fruchtbarkeit für den Aufbau der Kirche darstellt. Der mystische Weinstock zeigt so seine Lebenskraft, wie der heilige Augustinus es hervorhebt: »Wie es von den Propheten und vom Herrn selbst vorherverkündet worden war, wurde dieser Weinstock, der seine fruchtbaren Reben in der ganzen Welt verbreitet, um so lebenskräftiger, als er mit dem vielen Blut der Märtyrer begossen wurde«.(142)\n\nDie gesamte Kirche ist dankbar für dieses Beispiel und für diese Gabe: In diesen ihren Söhnen und Töchtern findet sie den Grund, um die Dynamik ihres heiligen und apostolischen Lebens zu erneuern. In diesem Sinn hielten die Synodenväter es für ihre besondere Pflicht, »jenen Laien zu danken, die als unermüdliche Zeugen des Glaubens, trotz der Freiheitseinschränkungen und des Verzichtes auf geweihte Amtsträger, in Treue zum Apostolischen Stuhl stehen.\n\nSie setzen alles, sogar das eigene Leben auf das Spiel. Die Laien geben auf diese Weise Zeugnis von einer wesentlichen Eigenschaft der Kirche: Die Kirche Gottes wird aus der Gnade Gottes, und diese Wahrheit kommt im Martyrium auf vorzügliche Weise zum Ausdruck«.(143)\n\nWas wir bis jetzt über die Ehrfurcht vor der personalen Würde und die Anerkennung der Menschenrechte gesagt, ist Verantwortung eines jeden Christen, eines jeden Menschen. Wir müssen aber darauf hinweisen, daß dieses Problem heute eine universelle Dimension kennt: es geht in der Tat um eine Frage, die ganze Menschengruppen, ja ganze Völker, deren Grundrechte gewaltsam zertreten werden, betrifft. Daraus ergeben sich in der Entwicklung die Ungleichheiten zwischen den verschiedenen Welten, die in der kürzlich erschienen Enzyklika Sollicitudo Rei Socialis offen angeprangert worden sind.\n\nDie Ehrfurcht vor dem Menschen geht über die Forderung einer individuellen Moral hinaus, sie stellt sich als Grundkriterium, gleichsam als wichtigster Grundpfeiler der Struktur der Gesellschaft selbst dar, weil diese ganz auf die Person hingeordnet ist.\n\nSo kommt zur Verantwortung, dem Menschen zu dienen, die, der Gesellschaft zu dienen; beides als allgemeines Ziel der christlichen Inspiration des säkularen Bereiches, zu der die Laien in der ihnen eigenen und spezifischen Modalität berufen sind.\n\nDie Familie, erster Raum für das soziale Engagement\n\n40. Der Mensch kennt eine eingeborene, seiner Struktur eingegebene soziale Dimension. Er ist von innen her zur Gemeinschaft mit anderen und zur vollen Hingabe an sie berufen: »Gott, der väterlich für alle sorgt, wollte, daß alle Menschen eine Familie bilden und einander in brüderlicher Gesinnung begegnen«.(144) Die Gesellschaft, Frucht und Zeichen der Soziabilität des Menschen, erreicht dann ihre volle Wahrheit, wenn sie Gemeinschaft von Personen wird.\n\nZwischen Mensch und Gesellschaft besteht eine Interdependenz und Reziprozität: was für die Person getan wird, ist Dienst an der Gesellschaft, und was für die Gesellschaft getan wird, kommt der Person zugute. Darum ist das apostolische Engagement der Laien in der zeitlichen Ordnung immer und untrennbar zugleich Dienst am Menschen in seiner Einmaligkeit und Unwiederholbarkeit und Dienst an allen Menschen\n\nDie soziale Dimension des Menschen findet ihren ersten und ursprünglichen Ausdruck im Ehepaar und in der Familie: »Gott hat den Menschen nicht allein geschaffen: denn von Anfang an hat er ihn \"als Mann und Frau\" geschaffen« (Gen 1, 27); ihre Verbindung schafft die erste Form personaler Gemeinschaft.(145) Jesus wollte dem Ehepaar seine volle Würde und der Familie ihre innere Festigkeit wieder zurückgeben (vgl. Mt 19, 3-9); der heilige Paulus hat die tiefe Beziehung zwischen der Ehe und dem Geheimnis Christi und der Kirche aufgeschlossen (vgl. Eph 5, 22-6, 4;Kol 3, 18-21; 1 Petr 3, 1-7).\n\nEhepaar und Familie sind der primäre Ort des sozialen Engagements der Laien. Ihnen kann nur von der Überzeugung ihres unersetzlichen Wertes für die Entwicklung der Gesellschaft und der Kirche her Rechnung getragen werden.\n\nAls Wiege des Lebens und der Liebe, in der der Mensch »geboren« wird und »wächst«, stellt die Familie die Grundzelle der Gesellschaft dar.\n\nWenn Egoismus, Anti-Geburten-Propaganda, totalitäre Politiken, moralische Armut, physische und kulturelle Not, hedonistische und konsumistische Mentalitäten die Quelle des Lebens erdrosseln wollen, und die ideologischen Systeme sich mit dem vielfältigen Mangel an Interesse und an Liebe verbinden, um die Erziehungsaufgabe der Familie aufzuheben, muß dieser Gemeinschaft besondere Sorge entgegengebracht werden.\n\nEin umfassender, tiefgehender und systematischer Einsatz, der nicht nur durch die Kultur, sondern auch durch materielle Mittel und durch die gesetzgebenden Organe unterstützt wird, ist erforderlich, damit die Familie ihre Aufgabe als erster Ort der »Humanisierung« der Person und der Gesellschaft erfüllen kann.\n\nDas apostolische Engagement der Laien geht zunächst dahin, in der Familie das Bewußtsein ihrer Identität als erste Zelle der Gesellschaft und ihrer ursprünglichen Aufgabe in ihr zu wecken. Dadurch soll sie immer mehr zum aktiven und verantwortlichen Protagonisten ihres Wachstums und ihrer Teilnahme am Leben der Gesellschaft werden. Die Familie kann und muß von allen, vor allem von den öffentlichen Autoritäten, Ehrfurcht vor den Rechten verlangen, die die Gesellschaft retten können, weil sie die Familie retten.\n\nWas im Apostolischen Schreiben Familiaris Consortio über die Teilhabe an der Entwicklung der Gesellschaft aufgeführt wird,(146) und was der Heilige Stuhl auf Bitten der Bischofssynode 1980 als »Charta der Rechte der Familie« formuliert hat, beinhaltet ein vollständiges und organisches Programm für alle Laien, die sich in verschiedenen Eigenschaften für die Förderung der Werte und der Rechte der Familie einsetzen. Die Verwirklichung dieses Programms muß um so dringender und entschiedener veranlaßt werden, als die Angriffe gegen die Stabilität und die Fruchtbarkeit der Familie, sowie die Versuche, sie an den Rand der Gesellschaft zu zwingen und ihre soziale Relevanz zu verkürzen, tiefgreifenden und systematischen Charakter annehmen.\n\nDie Erfahrung zeigt, daß Zivilisation und Festigkeit der Völker vor allem durch die menschliche Qualität ihrer Familien bestimmt werden. Darum gewinnt die apostolische Tätigkeit im Dienst der Familie eine unvergleichliche soziale Bedeutung. Die Kirche ist zutiefst davon überzeugt. Sie weiß: »Die Zukunft der Menschheit geht über die Familie«.(147)\n\nDie Liebe, Seele und Fundament der Solidarität\n\n41. Der Dienst an der Gesellschaft kann auf verschiedene Weise zum Ausdruck gebracht und verwirklicht werden: Von den freien und informellen Modalitäten bis hin zu den institutionellen, von der Hilfe für einzelne bis hin zu der, die verschiedenen Gruppen und Gemeinschaften angeboten wird.\n\nDie gesamte Kirche ist als solche zum Dienst der Liebe berufen: »Wie darum die heilige Kirche schon in ihrer Frühzeit die Feier der Agape mit dem eucharistischen Mahl verband, und so als ganze durch das Band der Liebe um Christus geeint in Erscheinung trat, wird sie zu allen Zeiten an diesem Zeichen der Liebe erkannt. Wenn sie sich auch über alles freut, was andere in dieser Hinsicht tun, nimmt sie doch die Werke der Liebe als ihre eigene Pflicht und ihr unveräußerliches Recht in Anspruch. Der barmherzige Sinn für die Armen und Kranken und die sogenannten caritativen Werke, die gegenseitige Hilfe zur Erleichterung aller menschlichen Nöte, stehen deshalb in der Kirche besonders in Ehren«.(148)\n\nUnmittelbarer und allgemeiner Inhalt der christlichen Inspirierung der zeitlichen Ordnung, die spezifische Aufgabe der Laien ist, bleibt die Nächstenliebe in ihren altüberkommenen und immer neuen Formen der leiblichen und geistigen Werke der Barmherzigkeit.\n\nDurch die Nächstenliebe leben und bezeugen die Laien ihre Teilhabe am Königsein Christi, das heißt ihre Teilhabe an der Macht des Menschensohnes, der »nicht gekommen (ist), um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen« (Mk 10, 45). Die Laien leben und bezeugen dieses Königsein auf die einfachste, allen jederzeit zugängliche, aber zugleich auch erhabenste Weise, weil die Liebe die höchste Gabe ist, die der Geist für den Aufbau der Kirche (vgl. 1 Kor 13, 13) und für das Wohl der Menschheit schenkt. Die Liebe ist es, die eine wirksame und für alle Bedürfnisse der Menschen offene Solidarität beseelt und begründet.\n\nNicht nur einzelne, sondern auch Gruppen und Gemeinschaften müssen diese Liebe ausüben, denn ihrer bedarf man, und wird man immer mehr bedürfen. Nichts und niemand kann sie ersetzen und wird sie ersetzen können, auch nicht die vielen Institutionen und Initiativen der öffentlichen Organe, wenn sie versuchen, den oft schweren und weit verbreiteten Bedürfnissen eines Volkes Rechnung zu tragen. Paradoxerweise ist die Liebe um so notwendiger, als die Institutionen in ihrer Organisation komplexer werden und jeden verfügbaren Raum verwalten wollen. Sie werden letztlich vom unpersönlichen Funktionalismus, der übertriebenen Bürokratie, von ungerechten Privatinteressen, vom leichtfertigen und verbreiteten Mangel an Interesse ausgehöhlt.\n\nGerade in diesem Kontext entstehen und wachsen vor allem in den organisierten Gesellschaften verschiedene Formen freiwilligen Einsatzes, die sich in einer Vielfalt von Diensten und Werken aktualisieren. Wenn es tatsächlich als selbstloser Dienst am Wohl der Menschen, vor allem der Bedürftigsten und derer, die von den sozialen Diensten vergessen, verwirklicht wird, kann der freiwillige Einsatz als eine bedeutende Form des Apostolates betrachtet werden, bei dem den Laien, Männern und Frauen, eine vorrangige Aufgabe zukommt.\n\nAlle sind Adressaten und Protagonisten der Politik\n\n42. Die Liebe, die dem Menschen dient und ihn liebt, kann nicht von der Gerechtigkeit getrennt werden: Die eine und die andere verlangen jede auf ihre Weise die volle Anerkennung der Rechte der Person, auf die die Gesellschaft mit all ihren Strukturen und Institutionen hingeordnet ist.(149)\n\nUm die zeitliche Ordnung im genannten Sinn des Dienstes am Menschen christlich zu inspirieren, können die Laien nicht darauf verzichten, sich in die »Politik« einzuschalten, das heißt in die vielfältigen und verschiedenen Initiativen auf wirtschaftlicher, sozialer, gesetzgebender, verwaltungsmäßiger und kultureller Ebene, die der organischen und systematischen Förderung des Allgemeinwohls dienen. Wie die Synodenväter wiederholt feststellten, haben alle und jeder einzelne die Pflicht und das Recht, sich an der Politik zu beteiligen, wenn auch auf verschiedener und komplementärer Weise und Ebene und aufgrund verschiedener und komplementärer Aufgaben und Verantwortungen. Die Anklagen des Arrivismus, der Idolatrie der Macht, des Egoismus und der Korruption, die nicht selten gegen Regierungsleute, Abgeordnete der Parlamente, dominierenden Klassen und politischen Parteien erhoben werden, sowie die verbreitete Meinung, die Politik sei ein Bereich unbedingter moralischer Gefährdung, rechtfertigen auf keine Weise den Skeptizismus oder die Abwendung der Christen von den öffentlichen Angelegenheiten. Vielmehr gewinnt gerade auf diesem Hintergrund das Wort des II. Vatikanischen Konzils seine volle Bedeutung: »Die Kirche ihrerseits zollt der Arbeit jener, die sich zum Dienst an den Menschen für das Wohl des Staates einsetzen und die Lasten eines solchen Amtes tragen, Anerkennung und Achtung«.(150)\n\nEine Politik, die auf die Person und auf die Gesellschaft ausgerichtet ist, findet ihr Grundkriterium in der Bemühung um das Allgemeinwohl als Wohl aller Menschen und des ganzen Menschen, ein Wohl, das der freien und verantwortlichen Annahme der einzelnen und der Gruppen angeboten wird. »Die politische Gemeinschaft - so lesen wir in der Konstitution Gaudium et spes - besteht also um dieses Gemeinwohls willen; in ihm hat sie ihre letztgültige Rechtfertigung und ihren Sinn, aus ihm leitet sie ihr ursprüngliches Eigenrecht ab. Das Gemeinwohl aber begreift in sich die Summe aller jener Bedingungen gesellschaftlichen Lebens, die den Einzelnen, den Familien und gesellschaftlichen Gruppen ihre eigene Vervollkommnung voller und ungehinderter zu erreichen gestatten«.(151)\n\nEine Politik, die auf den Menschen und auf die Gesellschaft ausgerichtet ist, findet darüber hinaus ihre kontinuierliche Richtlinie in der Verteidigung und Förderung der Gerechtigkeit, die sie als »Tugend«, zu der alle erzogen werden müssen, und als »moralische Kraft« versteht, die das Bemühen um die Anerkennung der Rechte und Pflichten aller und eines jeden auf der Grundlage der Personwürde des Menschen trägt.\n\nBei der Ausübung der öffentlichen Macht ist die Gesinnung des Dienstes entscheidend. Nur sie kann neben der notwendigen Kompetenz und Fähigkeit das Wirken der Politiker »durchsichtig« und »rein« erhalten, so wie das Volk es berechtigterweise fordert. Voraussetzung dafür ist die Bekämpfung und die entschiedene Überwindung bestimmter Versuchungen, wie die der Unlauterkeit und Lüge, des Vergeudens der öffentlichen Mittel zugunsten von Wenigen und mit gewinnsüchtigen Interessen, des Gebrauchs von zweideutigen und unerlaubten Mitteln, um die Macht auf jeden Fall zu erobern, festzuhalten und zu vermehren.\n\nWie die Konstitution Gaudium et spes hervorhebt, sollen die in der Politik engagierten Laien die Autonomie der irdischen Wirklichkeiten respektieren: »Sehr wichtig ist besonders in einer pluralistischen Gesellschaft, daß man das Verhältnis zwischen der politischen Gemeinschaft und der Kirche richtig sieht, so daß zwischen dem, was die Christen als Einzelne oder im Verbund im eigenen Namen als Staatsbürger, die von ihrem christlichen Gewissen geleitet werden, und dem, was sie im Namen der Kirche zusammen mit ihren Hirten tun, klar unterschieden wird.\n\nDie Kirche, die in keiner Weise hinsichtlich ihrer Aufgabe und Zuständigkeit mit der politischen Gemeinschaft verwechselt werden darf, noch auch an irgendein politisches System gebunden ist, ist zugleich Zeichen und Schutz der Transzendenz der menschlichen Person«.(152)\n\nZugleich müssen die Laien - so wird es heute als dringende Notwendigkeit und Verantwortung empfunden - Zeugnis geben für jene menschlichen Werte des Evangeliums, die zutiefst mit der politischen Tätigkeit verbunden sind: Freiheit und Gerechtigkeit, Solidarität, treue und selbstlose Hingabe an das Wohl aller, einfacher Lebensstil, Vorliebe für die Armen und für die Letzten. Voraussetzung dafür ist, daß sie von ihrer lebendigen Teilhabe am Leben der Kirche getragen und durch ihre Soziallehre aufgeklärt sind. Dabei können die Nähe ihrer Gemeinden und ihrer Hirten ihnen eine große Hilfe bedeuten.(153)\n\nStil und Mittel zur Verwirklichung einer Politik, die die wahre Entwicklung der Menschen zum Ziel haben will, sind gegeben in der Solidarität. Sie erweckt die aktive und verantwortliche Teilnahme aller am politischen Leben, angefangen bei den einzelnen Bürgern bis hin zu den verschiedenen Gruppen, von den Gewerkschaften bis hin zu den Parteien: Gemeinsam und einzeln sind wir alle Adressaten und Protagonisten der Politik. Wie ich in der Enzyklika Sollicitudo Rei Socialis geschrieben habe, ist die Solidarität in diesem Sinn »nicht ein Gefühl vagen Mitleids oder oberflächlicher Rührung wegen der Leiden so vieler Menschen nah oder fern. Im Gegenteil, sie ist die feste und beständige Entschlossenheit, sich für das \"Gemeinwohl\" einzusetzen, das heißt für das Wohl aller und eines jeden, weil wir alle für alle verantwortlich sind «.(154)\n\nDie politische Solidarität will heute in einer Spannweite, die über die einzelne Nation oder den einzelnen Block von Nationen hinausgeht und sich als kontinental oder universal darstellt, verwirklicht werden.\n\nDie von allen erwünschte, aber leider noch nicht ausgereifte Frucht der solidarischen politischen Tätigkeit ist der Friede. Angesichts aller Phänomene, die den Frieden verneinen oder bedrohen, können die Laien nicht indifferent, distanziert oder unberührt bleiben: Gewalt und Krieg, Folter und Terrorismus, Konzentrationslager, Militarisierung der Politik, Rüstung, Bedrohung durch die Nuklearwaffen. Als Jünger Jesu, der der »Friedensfürst« (Jes 9, 5) und »unser Friede« (Eph 2, 14) ist, müssen die Laien durch die Bekehrung des »Herzens«, wie durch ein Engagement zugunsten der Wahrheit, der Freiheit, der Gerechtigkeit und der Liebe, die unverzichtbare Fundamente des Friedens sind, »Frieden stiften« (Mt 5, 8).(155)\n\nDie Laien müssen mit allen, die in Wahrheit den Frieden suchen, zusammenarbeiten und die spezifischen nationalen und internationalen Organismen benutzen, um von der Basis her einen Prozeß der Bewußtseinsbildung auszulösen, der die beherrschende Kultur des Egoismus, des Hasses, der Rache und der Feindschaft überwindet und auf allen Ebenen eine Kultur der Solidarität fördert. Sie ist »der Weg zum Frieden und zugleich zur Entwicklung«.(156) Die Synodenväter haben die Christen aufgefordert, unannehmbare Formen der Gewalt abzulehnen, die Dialog- und Friedensbereitschaft zu pflegen und sich einzusetzen für die Errichtung einer gerechten sozialen und internationalen Ordnung.(157)\n\nDen Menschen in die Mitte wirtschaftlichsozialen Lebens stellen\n\n43. Die wirtschaftlich-soziale Frage, dessen Schlüssel in der Organisation der Arbeit gegeben ist, stellt ein wesentliches Moment des Dienstes der Laien an der Gesellschaft dar.\n\nDie aktuelle Brisanz dieser Fragestellung, die aus den verschiedenen Entwicklungsstufen ersichtlich ist und auf die die Soziallehre der Kirche eine Antwort zu geben versucht, wurde kürzlich in der Enzyklika Sollicitudo Rei Socialis in Erinnerung gerufen. Diese möchte ich darum allen, vor allem den Laien sehr empfehlen.\n\nZu den Eckpfeilern der Soziallehre der Kirche zählt das Prinzip der allgemeinen Bestimmung der Güter: Nach dem Plan Gottes stehen die Güter der Erde allen Menschen und jedem einzelnen Menschen als Mittel für die Entwicklung einer wahrhaft menschlichen Existenz zur Verfügung. Das Privateigentum steht im Dienst dieses Prinzips und kennt darum gerade aus diesem Grund eine wesenhaft soziale Dimension. Die Arbeit des Mannes und der Frau ist konkret der gängigste und unmittelbarste Weg für die Entwicklung des wirtschaftlichen Lebens, Weg, der zugleich Recht und Pflicht eines jeden Menschen ist.\n\nAlle diese Aspekte sind in besonderer Weise in der Sendung der Laien eingeschlossen. Ziel und Kriterium ihrer Präsenz und Wirksamkeit werden vom II. Vatikanischen Konzil allgemein formuliert: »Auch im Wirtschaftsleben sind die Würde der menschlichen Person und ihre ungeschmälerte Berufung wie auch das Wohl der gesamten Gesellschaft zu achten und zu fördern, ist doch der Mensch Urheber, Mittelpunkt und Ziel aller Wirtschaft«.(158)\n\nDie erschütternden Umwälzungen in der Welt der Wirtschaft und in der Welt der Arbeit verlangen, daß die Laien sich an vorderster Front für die Lösung dieser überaus schweren Probleme engagieren: Bekämpfung der wachsenden Arbeitslosigkeit, Überwindung der zahlreichen Ungerechtigkeiten wegen schlechter Organisation der Arbeit, die Förderung des Entstehens von Persongemeinschaften am Arbeitsort, die die Subjektivität und das Recht auf Teilhabe des Einzelnen respektieren, die Entwicklung neuer Formen der Solidarität unter denen, die an der gemeinsamen Arbeit teilnehmen, Schaffung neuer Modalitäten des Unternehmens, Überprüfung von Handelssystemen, Finanzwesen und technologischem Transfer.\n\nDazu wird von den Laien Berufstüchtigkeit, menschliche Redlichkeit und christlicher Geist bei der Verrichtung ihrer Arbeit als Weg zur Selbstheiligung verlangt.(159) Das Konzil spricht diese Forderung ausdrücklich aus: »Durch seine Arbeit erhält der Mensch sein und der Seinigen Leben, tritt in tätigen Verbund mit seinen Brüdern und dient ihnen; so kann er praktische Nächstenliebe üben und seinen Beitrag zur Vollendung des Schöpferwerkes Gott erbringen. Ja wir halten fest: Durch seine Gott dargebrachte Arbeit verbindet sich der Mensch mit dem Erlösungswerk Jesu Christ selbst, der, indem er in Nazareth mit eigenen Händen arbeitete, der Arbeit eine einzigartige Würde verliehen hat«.(160)\n\nIm Hinblick auf das wirtschaftlich-soziale Leben und auf die Arbeit wird die sogenannte »ökologische« Frage heute immer akuter. Der Mensch hat von Gott selbst den Auftrag erhalten, über die Dinge zu »herrschen« und den »Garten der Welt zu bestellen«; diese Aufgabe muß er in Ehrfurcht vor der göttlichen Ebenbildlichkeit, die er empfangen hat, das heißt mit Vernunft und Liebe erfüllen. Er muß sich verantwortlich halten für die Gaben, die Gott ihm geschenkt hat und dauernd schenkt. Die Gabe, die er in Händen hält, muß er - wenn möglich sogar verbessert - den künftigen Generationen weitergeben, denn auch sie sind Empfänger der Gaben des Herrn: »Die vom Schöpfer dem Menschen anvertraute Herrschaft ist keine absolute Macht, noch kann man von der Freiheit sprechen, sie zu \"gebrauchen oder zu mißbrauchen\", oder über die Dinge zu verfügen, wie es beliebt. Die Beschränkung, die der Schöpfer selber von Anfang an auferlegt hat, ist symbolisch in dem Verbot enthalten, \"von der Frucht des Baumes zu essen\" (vgl. Gen 2, 16-17 ); sie zeigt mit genügender Klarheit, daß wir im Hinblick auf die sichtbare Natur nicht nur biologischen, sondern auch moralischen Gesetzen unterworfen sind, die man nicht ungestraft übertreten darf. Eine richtige Auffassung von Entwicklung kann nicht von solchen Überlegungen hinsichtlich des Gebrauchs der Naturdinge, der möglichen Erneuerung der Hilfsquellen und der Folgen einer ungeordneten Industrialisierung absehen, die unser Gewissen erneut auf die moralische Dimension der Entwicklung hinlenken«.(161)\n\nDie Kultur und die Kulturen des Menschen evangelisieren\n\n44. Der Dienst am Menschen und an der menschlichen Gesellschaft kommt im Schaffen und Weitergeben von Kultur zum Ausdruck und zur Verwirklichung. Vor allem in unseren Tagen stellt dies eine der dringendsten Aufgaben des menschlichen Miteinanders und des sozialen Fortschrittes dar. Im Licht des Konzils verstehen wir unter »Kultur ... alles, wodurch der Mensch seine vielfältigen geistigen und körperlichen Anlagen ausbildet und entfaltet; wodurch er sich die ganze Welt in Erkenntnis und Arbeit zu unterwerfen sucht; wodurch er das gesellschaftliche Leben in der Familie und in der ganzen bürgerlichen Gesellschaft im moralischen und institutionellen Fortschritt menschlicher gestaltet: wodurch er endlich seine großen geistigen Erfahrungen und Bestrebungen im Lauf der Zeit in seinen Werken vergegenständlicht, mitteilt und ihnen Dauer verleiht - zum Segen vieler, ja der ganzen Menschheit«.(162) In diesem Sinn muß die Kultur als Allgemeingut eines jeden Volkes, als Ausdruck seiner Würde, Freiheit und Kreativität, als Zeugnis seines Weges in der Geschichte verstanden werden. Vor allem der christliche Glaube kann nur von der Kultur her und durch sie geschichtlich und geschichtsschöpferisch werden.\n\nAngesichts der Entwicklung einer Kultur, die nicht nur dem christlichen Glauben, sondern auch den menschlichen Werten absagt,(163) und einer wissenschaftlich und technologisch geprägten Kultur, die es nicht vermag, auf die brennende Suche nach der Wahrheit und nach dem Guten, die heute im Herzen der Menschen brennt, zu antworten, weiß die Kirche um die dringende pastorale Notwendigkeit, der Kultur besondere Aufmerksamkeit zu widmen.\n\nSie fordert darum die Laien auf, sich mutig und kreativ an den privilegierten Orten der Kultur, wie die Welt der Schulen und Universitäten, die Milieus wissenschaftlicher und technischer Forschung, die Orte des künstlerischen Schaffens und humanistischen Nachdenkens eine Präsenz zu verschaffen. Diese Präsenz soll nicht nur die Elemente der gegenwärtigen Kultur erkennen, kritisch beurteilen und gegebenenfalls läutern, sondern sie mit Hilfe des ursprünglichen Reichtums des Evangeliums und des christlichen Glaubens auf eine höhere Ebene erheben. Was das II. Vatikanische Konzil über die Beziehung zwischen Evangelium und Kultur schreibt, ist bleibende historische Gegebenheit und zugleich ein höchst aktuelles und notwendiges Ziel; dieses anspruchsvolle Programm ist der pastoralen Verantwortung der gesamten Kirche und somit der spezifischen Verantwortung aller Laien anvertraut: »Die gute Botschaft Christi erneuert unausgesetzt Leben und Kultur des gefallenen Menschen und bekämpft und beseitigt Irrtümer und Übel, die aus der stets drohenden Verführung zur Sünde hervorgehen. Unablässig reinigt und hebt sie die Sitten der Völker.\n\nSchon durch die Erfüllung der eigenen Aufgabe treibt die Kirche die menschliche und mitmenschliche Kultur voran und trägt zu ihr bei; durch ihr Wirken, auch durch ihre Liturgie, erzieht sie den Menschen zur inneren Freiheit«.(164)\n\nEinige besonders inhaltsvolle Passagen des Apostolischen Schreibens Pauls VI. Evangelii Nuntiandi verdienen es, hier in Erinnerung gerufen zu werden: »Die Kirche evangelisiert, wenn sie sich darum bemüht, allein durch die göttliche Kraft der Botschaft, die sie verkündet, zugleich das persönliche und kollektive Bewußtsein der Menschen, die Tätigkeit, in der sie sich engagieren, ihr konkretes Leben und jeweiliges Milieu umzuwandeln.\n\nBereiche der Menschheit, die umgewandelt werden sollen: Für die Kirche geht es nicht nur darum, immer weitere Landstriche oder immer größere Volksgruppen durch die Predigt des Evangeliums zu erfassen, sondern zu erreichen, daß durch die Kraft des Evangeliums die Urteilskriterien, die bestimmenden Werte, die Interessenpunkte, die Denkgewohnheiten, die Quellen der Inspiration und die Lebensmodelle der Menschheit, die zum Wort Gottes und zum Heilsplan im Gegensatz stehen, umgewandelt werden.\n\nVielleicht können wir dies zusammenfassend auf folgende Weise ausdrücken: es gilt - und zwar nicht nur dekorativ wie durch einen oberflächlichen Anstrich, sondern mit vitaler Kraft in der Tiefe und bis zu ihren Wurzeln - die Kultur und die Kulturen des Menschen im vollen und umfassenden Sinn ... zu evangelisieren ... Der Bruch zwischen Evangelium und Kultur ist ohne Zweifel das Drama unserer Zeitepoche, wie es auch das anderer Epochen gewesen ist. Man muß somit alle Anstrengungen machen, um die Kultur genauer die Kulturen, auf mutige Weise zu evangelisieren«.(165)\n\nDie Kommunikationsmittel bieten sich heute als privilegierter Weg zur Schaffung und zur Weitergabe der Kultur an.(166) Aufgrund der raschen und umwälzenden Entwicklung und Erneuerung und ihres weltweiten, zugleich bis zur Basis reichenden Einflußes wird auch die Welt der Medien zu einem neuen Grenzgebiet der Sendung der Kirche. Die berufliche Verantwortung der Laien auf diesem Gebiet, sei es der einzelnen, sei es der gemeinsamen Institutionen und Initiativen, muß in ihrer ganzen Bedeutung anerkannt und mit mehr materiellen, intellektuellen und pastoralen Mitteln unterstützt werden.\n\nGebrauch und Aufnahme der Kommunikationsmittel verlangen nach einer Erziehung zum kritischen, von der Liebe zur Wahrheit getragenen Sinn, und einer umfassenden Verteidigung der Freiheit, der Ehrfurcht vor der personalen Würde, der Festigung der wahren Kultur der Völker durch die entschiedene und mutige Ablehnung jeder Form von Monopolisierung und Manipulierung.\n\nDie pastorale Verantwortung der Laien schränkt sich aber nicht auf diese Verteidigung ein: Das heilbringende Evangelium muß auf allen Straßen der Welt, auch auf denen der Presse, des Kinos, der Radiosender, des Fernsehens und des Theaters verkündigt werden.\n\nVIERTES KAPITEL\n\nDIE ARBEITER IM WEINBERG DES HERRN\n\nGute Verwalter der vielfältigen Gnade Gottes\n\nDie Vielfalt der Berufungen\n\n45. Nach dem Gleichnis des Evangeliums ruft der »Gutsbesitzer« die Arbeiter zu verschiedenen Tagzeiten in seinen Weinberg: einige beim Morgengrauen, andere gegen die neunte Stunde, andere noch gegen Mittag und um die sechste und um die elfte Stunde (vgl. Mt 20, 1 ff). Im Kommentar zu dieser Perikope des Evangeliums interpretiert Gregor der Große die verschiedenen Zeitpunkte der Berufung im Hinblick auf das Lebensalter: »Die Verschiedenheit der Stunde« - schreibt er - »kann auf die verschiedenen Alter des Menschen angewandt werden. In dieser unserer Interpretation kann der Morgen die Kindheit darstellen. Die dritte Stunde kann dann als die frühe Jugend verstanden werden: Die Sonne steigt am Himmel auf, das heißt die Glut des Alters wächst. Die sechste Stunde ist die Jugend: Die Sonne steht wie in der Mitte des Himmels, das heißt, daß sich in dem Alter die Fülle der Kraft festigt. Das hohe Alter wird von der neunten Stunde dargestellt, weil die Sonne von der Höhe heruntergeht, so wie dieses Alter die Glut der Jugend verliert. Die elfte Stunde ist das Alter derer, die an Jahren schon weit fortgeschritten sind ... Die Arbeiter werden zu verschiedenen Stunden in den Weinberg gerufen, gleichsam um zu bedeuten, daß der eine schon in der Kindheit zum Leben der Heiligkeit geführt wird, der andere in der Jugend, ein anderer im Alter und noch ein anderer im hohen Alter«.(167)\n\nWir können den Kommentar des heilgen Gregor erweitern und auf die außerordentliche Vielfalt der Formen einer Präsenz in der Kirche, von denen alle und eine jede gerufen ist, je nach der Verschiedenheit der Berufungen und Situationen, der Charismen und der Dienste für die Ankunft des Reiches Gottes zu arbeiten anwenden. Diese Verschiedenheit ist nicht nur durch das Alter, sondern auch durch die Verschiedenheit der Geschlechter und die Vielfalt der Gaben, Berufungen und Lebenssituationen gegeben, und sie läßt den Reichtum der Kirche konkreter und lebendiger werden.\n\nJugendliche, Kinder und alte Menschen\n\nDie Jugend, Hoffnung der Kirche\n\n46. Die Synode hat berechtigterweise der Jugend besondere Aufmerksamkeit schenken wollen. Denn in vielen Ländern der Welt stellen die Jugendlichen die Hälfte der gesamten Bevölkerung und oft auch die Hälfte des Volkes Gottes selbst, das in diesen Ländern lebt. Schon unter diesem Gesichtspunkt sind die Jugendlichen eine außerordentliche Kraft und eine große Herausforderung für die Zukunft der Kirche. Diese liest von den Jugendlichen ihr Schreiten in die Zukunft, die sie erwartet, ab; in ihnen findet sie das Bild und die Erinnerung an die beseligende Jugend, mit der der Geist Christi sie immer bereichert. In diesem Sinn hat das Konzil die Jugend als die »Hoffnung der Kirche« definiert.(168)\n\nIn dem Brief an die Jugendlichen der Welt vom 31. März 1985 lesen wir: »Die Kirche blickt auf die Jugendlichen; mehr noch, die Kirche erblickt sich selbst in einer besonderen Weise in den Jugendlichen - in euch allen und in jedem einzelnen von euch. So ist es von Anfang an, seit den Zeiten der Apostel gewesen. Die Worte im ersten Johannesbrief sind dafür ein besonderes Zeugnis: »Ich schreibe euch, ihr jungen Männer, daß ihr den Bösen besiegt habt. Ich schreibe euch, ihr Kinder, daß ihr den Vater erkannt habt ... ich schreibe euch, ihr jungen Männer, daß ihr stark seid und daß das Wort Gottes in euch bleibt (1 Joh 2, 13 ff). Die Worte des Apostels kommen zum Gespräch Christi mit dem jungen Mann im Evangelium hinzu und erschallen mit mächtigem Echo von Generation zu Generation.\n\nAuch in unserer Generation, am Ende des zweiten Jahrtausends nach Christus sieht die Kirche sich selbst in den Jugendlichen«.(169)\n\nDie Jugendlichen dürfen nicht lediglich als Gegenstand der pastoralen Sorge der Kirche verstanden werden. Sie sind in der Tat, und müssen darin ermutigt werden, aktive Subjekte, Protagonisten der Evangelisierung und Erbauer der sozialen Erneuerung.(170) Die Jugend ist die Zeit einer besonders intensiven Entdeckung des eigenen »Ich« und des eigenen »Lebensentwurfes«, die Zeit eines Wachsens, das Zunehmen in der »Weisheit« und an »Gefallen bei Gott und den Menschen« ist (Lk 2, 52).\n\nDie Synodenväter sagten dazu: »Die Jugendlichen sind für die Werte der Gerechtigkeit, der Gewaltlosigkeit und des Friedens besonders sensibel. Ihr Herz ist offen für Geschwisterlichkeit, Freundschaft und Solidarität. Sie sind aufs höchste motiviert für die Anliegen der Lebensqualität und der Erhaltung der Natur. Aber sie sind auch erfüllt mit Fragen, Enttäuschungen, Nöten und Ängsten vor dlor Welt sowie der für sie typischen Versuchungen«.(171)\n\nDie Kirche muß die Vorliebe Jesu für den jungen Mann des Evangeliums neu lebendig werden lassen: »Da sah ihn Jesus an, weil er ihn liebte« (Mk 10, 12). Darum wird sie nicht müde, Jesus Christus zu verkünden und sein Evangelium zu predigen, als einzige und überreiche Antwort auf die tiefsten Sehnsüchte der Jugend, als eindeutige und anziehende Aufforderung zu einer persönlichen Nachfolge (»komm und folge mir nach« [Mk 10, 21]), die Teilhabe an der Kindesliebe Jesu zum Vater und Teilhabe an seiner Heilssendung für die Menschheit ist.\n\nDie Kirche hat der Jugend viel zu sagen, und die Jugend hat der Kirche viel zu sagen. Dieser gegenseitige Dialog muß offenherzig, klar und mutig sein. Er fördert die Begegnung und den Austausch zwischen den Generationen und wird für Kirche und Gesellschaft Quelle des Reichtums und des Jungseins. In seiner Botschaft an die Jugend sagt das Konzil: »Die Kirche schaut mit Vertrauen und Liebe auf euch ... Sie ist die wahre Jugend für die Welt ... Schaut auf sie und ihr werdet in ihr das Antlitz Christi finden«.(172)\n\nDie Kinder und das Reich Gottes\n\n47. Die Kinder sind mit Sicherheit Gegenstand der zarten und warmen Liebe des Herrn Jesus: Er versichert sie seines Segens und verspricht ihnen das Himmelreich (vgl. Mt 19, 13-15; Mk 10, 14). Jesus hebt die aktive Teilnahme der Kleinen am Gottesreich hervor. Sie sind sprechendes Symbol und herrliches Vorbild der moralischen und geistlichen Haltung, die Voraussetzung ist, um in das Himmelreich zu gelangen und in der Logik einer Ganzhingabe an den Herrn zu leben: »Amen, das sage ich euch: Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen. Wer so klein sein kann wie dieses Kind, der ist im Himmelreich der Größte. Und wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf« (Mt 18, 3-5; vgl. Lk 9, 48).\n\nDie Kinder erinnern uns ständig daran, daß die missionarische Fruchtbarkeit der Kirche nicht in den menschlichen Mitteln und Verdiensten, sondern in der absolut freien Gabe Gottes ihre Lebenswurzel hat. Das Leben in Unschuld und Gnade der Kinder sowie die Leiden und die Unterdrückung, die ihnen ungerechterweise auferlegt werden, bringen aufgrund des Kreuzes Christi ihnen selbst und der gesamten Kirche eine geistliche Bereicherung ein. Wir alle müssen uns dieser Tatsache dankbarer bewußt werden.\n\nEs muß auch bedacht werden, daß Kindheit und Jugend wertvolle Möglichkeiten für den Aufbau der Kirche und für die Humanisierung der Gesellschaft bieten. Über die wohltuende und positive Präsenz der Kinder in der »Hauskirche« der Familie sagt das Konzil: »Die Kinder als lebendige Glieder der Familie tragen auf ihre Weise zur Heiligung der Eltern bei«.(173) Diese Wahrheit muß in Anwendung auf die Teilkirchen und auf die Universalkirche wiederholt werden. Schon Jean Gerson, Theologe und Erzieher aus dem XV. Jahrhundert, für den »die Kinder und Jugendlichen gewiß kein außer acht zu lassender Teil der Kirche« darstellen, machte auf diese Tatsache aufmerksam.(174)\n\nDie alten Menschen und die Gabe der Weisheit\n\n48. Die alten Menschen, die oft als nutzlos oder sogar als unerträgliche Last betrachtet werden, möchte ich daran erinnern, daß die Kirche von ihnen erbittet und erwartet, daß sie ihre missionarische und apostolische Sendung fortsetzen. Ihre Erfüllung ist in diesem Alter nicht nur möglich und verpflichtend, sie erhält durch es in gewisser Weise eine spezifische und originelle Note.\n\nDie Bibel zeichnet den alten Menschen gerne als Symbol des von Weisheit und Gottesfurcht erfüllten Menschen (vgl. Sir 25, 4-6). In diesem Sinn könnte die »Gabe« des alten Menschendarin gesehen werden, in der Kirche und in der Gesellschaft Zeuge der Glaubenstradition (vgl. Ps 44, 2; Ex 12, 26-27), Meister des Lebens (vgl. Sir 6, 34; 8, 11-12) und Träger der Liebe zu sein.\n\nDie wachsende Zahl alter Menschen und ihr frühzeitiges Zurücktreten aus Beruf und Arbeit öffnen ihrer apostolischen Aufgabe neue Möglichkeiten. Diese muß mit Entschiedenheit übernommen werden. Die Versuchung muß überwunden werden, sich sehnsüchtig in eine Vergangenheit, die nicht wiederkehrt, zurückzuziehen, um wegen der Schwierigkeiten, die eine Welt der ständigen Neuheiten bedeutet, vor einer Verpflichtung in der Gegenwart zurückzuweichen. Alte Menschen müssen sich immer neu vergegenwärtigen, daß ihre Aufgabe in der Kirche und in der Gesellschaft aufgrund des Alters keine Unterbrechungen kennt, sondern lediglich neue Ausdrucksweisen finden muß. Der Psalmist sagt dazu: »Sie tragen Frucht noch im Alter und bleiben voll Saft und Frische; sie verkünden: Gerecht ist der Herr (Ps 92, 15-16). Ich wiederhole hier, was ich anläßlich der Jubiläumsfeier für alte Menschen gesagt habe: »Das Erreichen des dritten Alters muß als ein Privileg betrachtet werden: nicht nur, weil nicht alle das Glück haben, diese Etappe zu erreichen, sondern auch und vor allem, weil diese Zeit konkrete Möglichkeiten bietet, die Vergangenheit besser zu überprüfen, das Ostergeheimnis tiefer zu erkennen und zu erleben, in der Kirche für das gesamte Volk Gottes zum Vorbild zu werden... Trotz der Komplexität eurer Probleme, die noch keine Lösung gefunden haben, des langsamen Kräftezerfalls, der mangelnden sozialen Organisationen, der Verzögerungen in der offiziellen Gesetzgebung, des Unverständnisses einer egoistischen Gesellschaft seid ihr nicht am Rand des Lebens der Kirche und müßt ihr nicht meinen, passive Elemente in einer Welt, die zu viel Bewegung kennt, zu sein. Ihr seid vielmehr aktive Subjekte einer menschlich und geistlich fruchtbaren Zeit der Existenz. Noch habt ihr eine Aufgabe zu erfüllen und einen Beitrag zu geben. Nach dem göttlichen Plan ist jeder Mensch vom ersten Augenblick seiner Existenz an bis zu seinem letzten Atemzug wachsendes Leben«.(175)\n\nFrauen and Männer\n\n49. Die Synodenväter haben der Lage und der Aufgabe der Frau in einer zweifachen Hinsicht besondere Aufmerksamkeit gewidmet die Aufforderung an alle, den unverzichtbaren Beitrag der Frau zum Aufbau der Kirche und zur Entwicklung der Gesellschaft anzuerkennen; den Anstoß zu einer spezifischen Analyse der Teilhabe der Frau am Leben und an der Sendung der Kirche.\n\nRückblickend auf Johannes XXIII., der das Bewußtsein der Frauen von der eigenen Würde und das Eintreten der Frauen in das öffentliche Leben als ein Zeichen unserer Zeit erkannt hat,(176) haben die Synodenväter wiederholt und entschieden die Dringlichkeit hervorgehoben, angesichts der verschiedenen Formen der Diskriminierung und Marginalisierung, denen die Frau wegen ihres Frauseins ausgesetzt ist, die Personwürde der Frau und somit ihre Gleichheit mit dem Mann herauszustellen.\n\nDiese Aufgabe kommt in der Kirche und in der Gesellschaft allen, insbesondere aber den Frauen zu. In vielen Teilen der Welt muß vielerorts noch eine ungerechte und schädliche Mentalität überwunden werden, die den Menschen als ein Ding, als ein Objekt, als ein Werkzeug des egoistischen Interesses oder der Lust versteht, das man kaufen oder verkaufen kann. Das um so mehr, als die Frau das erste Opfer dieses Denkens ist. Die ausdrückliche Anerkennung der personalen Würde der Frau ist der erste Schritt, um ihre volle Teilhabe am Leben der Kirche und am öffentlichen und gesellschaftlichen Leben anzustreben. Die Aufforderung in Familiaris Consortio im Hinblick auf die vielen Diskriminierungen, denen die Frau zum Opfer fällt, muß noch eine umfassendere und entschiedenere Antwort erhalten: »Ich bitte deshalb alle, durch einen stärkeren und gezielteren spezifischen pastoralen Einsatz in dieser Richtung für ihre endgültige Beseitigung zu wirken, damit das Bild Gottes, das in allen Menschen ausnahmslos widerstrahlt, seine volle Würdigung findet«.(177) In derselben Linie haben die Synodenväter behauptet: »Als ein Ausdruck ihrer Sendung muß die Kirche sich mit Entschiedenheit allen Formen der Diskriminierung und des Mißbrauchs der Frau widersetzen«.(178) Und weiter: »Die Würde der Frau, die in der öffentlichen Meinung schwer verletzt ist, muß durch die wahre Ehrfurcht vor den Menschenrechten und durch die Anwendung der Soziallehre der Kirche wiederhergestellt werden«.(179)\n\nSchon das II. Vatikanische Konzil hat die aktive und verantwortliche Teilnahme der Frau an Leben und Sendung der Kirche ausdrücklich empfohlen: »Da heute die Frauen eine immer aktivere Funktion im ganzen Leben der Gesellschaft ausüben, ist es von großer Wichtigkeit, daß sie auch an den verschiedenen Bereichen des Apostolates der Kirche wachsenden Anteil nehmen«.(180)\n\nDas Bewußtsein, daß die Frau mit ihren eigenen Gaben und Aufgaben eine besondere Berufung hat, hat sich in der nachkonziliaren Zeit vertieft und verbreitet. Es hat im Evangelium und in der Kirchengeschichte seine ursprüngliche Inspirationsquelle gefunden. Für den Glaubenden bleibt das Evangelium, das heißt das Wort und das Beispiel Jesu Christi notwendiges und entscheidendes Kriterium, das auch im augenblicklichen historischen Moment fruchtbar und erneuernd ist.\n\nWenn auch nicht zu dem Apostolat der Zwölf und somit zum Priesteramt berufen, begleiten viele Frauen Jesus in seinem Dienst und stehen der Gruppe der Apostel bei (vgl. Lk 8, 2-3); unter dem Kreuz sind sie präsent (vgl. Lk 23, 49); sie wohnen der Grablegung Jesu bei (vgl. Lk 23, 55) und empfangen und verkündigen am Ostermorgen die Botschaft von der Auferstehung (vgl. Lk 24, 1-10); sie beten im Coenaculum mit den Aposteln in der Pfingsterwartung (vgl. Apg 1, 14).\n\nAuf den Spuren des Evangeliums nimmt die Urkirche Abstand von der Kultur ihrer Zeit, und sie beruft die Frau zu bestimmten Aufgaben, die mit der Evangelisierung gegeben sind. Der Apostel Paulus nennt in seinen Briefen auch mit Namen zahlreiche Frauen und ihre verschiedenen Aufgaben innerhalb und im Dienst der ersten Gemeinden (vgl. Röm 16, 1-15; Phil 4, 2-3; Kol 4, 15 und 1 Kor 11, 5; 1 Tim 5, 16). »Wenn das Zeugnis der Apostel die Kirche begründet«, - sagte Paul VI. - »trägt das der Frauen entscheidend dazu bei, den Glauben der christlichen Gemeinden zu nähren«.(181)\n\nWie zu ihren Anfängen - wenn auch auf verschiedene Weise und mit anderen Akzentsetzungen - hat die Kirche auch in ihrer späteren Entwicklung Frauen gekannt, die zuweilen eine entscheidende Rolle gespielt und höchst bedeutende Aufgaben für sie erfüllt haben. Diese ist eine Geschichte immensen Einsatzes, das oft im Verborgenen geschah, für das Wachstum und die Heiligkeit der Kirche deswegen aber nicht weniger entscheidend war. Diese Geschichte muß fortgesetzt, erweitert und verdichtet werden angesichts des wachsenden und universell verbreiteten Bewußtseins von der Personwürde der Frau und ihrer Berufung sowie der Dringlichkeit einer neuen »Evangelisierung« und einer größeren »Humanisierung« der sozialen Beziehungen.\n\nDie Synodenväter haben den Auftrag des II. Vatikanischen Konzils, der die Botschaft des Evangeliums und der Kirchengeschichte spiegelt, neu aufgenommen und unter anderem diese ausdrückliche Empfehlung formuliert: »Die Kirche muß in ihrem Leben und in ihrer Sendung alle Gaben der Frauen und der Männer anerkennen und sie in die Praxis umsetzen«.(182) Und weiter: »Diese Synode verkündet, daß die Kirche um ihre Sendung besser erfüllen zu können, die Anerkennung und den Einsatz aller dieser Gaben, Erfahrungen und Haltungen von Männern und Frauen verlangt (vgl. Kongregation für die Glaubenslehre, Instructio de libertate christiana et liberatione, 72)«.(183)\n\nAnthropologische und theologische Fundierungen\n\n50. Voraussetzung für die Anerkennung der Präsenz der Frau in der Kirche und in der Gesellschaft ist eine sorgsame und tiefer gehende Untersuchung der anthropologischen Fundierung des Frauseins und des Mannseins. Dadurch muß die personale Identität der Frau in ihrer Beziehung, Verschiedenheit und Komplementarität zum Mann präzisiert werden, und das nicht nur im Hinblick auf die Rollen, die sie übernehmen, und die Aufgaben, die sie erfüllen soll, sondern auch und tiefer noch im Hinblick auf ihre Struktur und auf ihre personale Bedeutung. Die Synodenväter haben diese Notwendigkeit tief empfunden, als sie behaupteten, daß »die theologischen und anthropologischen Fundamente für die Lösung der Probleme über die wahre Bedeutung und die Würde beider Geschlechter vertieft werden müssen«.(184)\n\nDie Kirche führt Überlegungen aus über die anthropologischen und theologischen Grundgegebenheiten des Frauseins und bringt sich somit ein in den geschichtlichen Prozeß der verschiedenen Bewegungen für die Förderung der Frau. Weil sie dabei vorstößt bis zu den Wurzeln des Personseins der Frau, hat die Kirche einen wertvollen Beitrag zu geben. Vor allem will sie aber Gott gehorchen, der den Menschen »nach seinem Bild« als »Mann und Frau« geschaffen hat (Gen 1, 27). Sie will auch den Ruf Gottes aufnehmen, seinen Plan zu kennen, zu bewundern und zu leben. Dieser Plan wurde »am Anfang« unauslöschlich in das Sein des Menschen - Mann und Frau - und somit auch in seine bedeutsamsten Strukturen und seine tiefste Dynamik eingeschrieben. Dieser weise Liebesplan muß mit dem vollen Reichtum seines Inhaltes erschlossen werden: Es ist der Reichtum des »Anfanges«, der sich nach und nach in der Heilsgeschichte geoffenbart und aktualisiert und in der »Fülle der Zeit« seinen Höhepunkt gefunden hat, als Gott seinen Sohn sandte, »geboren von einer Frau« (Gal 4, 4).\n\nDiese »Fülle« setzt sich in der Geschichte fort. Im Glauben der Kirche muß die Deutung von Gottes Plan über die Frau immer neu auch durch das Leben vieler christlicher Frauen vorgenommen werden. Dabei darf der Beitrag, den die verschiedenen Humanwissenschaften und Kulturen einbringen können, nicht vergessen werden. Diese vermögen durch sorgfältige Unterscheidung dazu beizutragen, die Werte und Rechte, die zum unveränderlichen Wesen der Frau gehören, von denen, die durch die geschichtliche Entwicklung der Kulturen gegeben sind, zu unterscheiden. Das II. Vatikanische Konzil erinnert uns daran, daß, wie die Kirche glaubt, »allen Wandlungen vieles Unwandelbare zugrunde liegt, was seinen letzten Grund in Christus hat, der derselbe ist gestern, heute und in Ewigkeit (vgl. Hebr 13, 8)«.(185)\n\nDas Apostolische Schreiben über Würde und Berufung der Frau behandelt die anthropologischen und theologischen Grundlagen ihrer Personwürde als Frau. Das Dokument nimmt die Thematik der »Theologie des Leibes«, die über längere Zeit in den Mittwochskatechesen behandelt wurde, wieder auf, führt diese Überlegungen weiter und wendet sie spezifisch an. Es möchte ein Versprechen der Enzyklika Redemptoris Mater (186) erfüllen und zugleich auf die Bitte der Synodenväter eingehen.\n\nDas Studium des Apostolischen Schreibens Mulieris Dignitatem kann schon allein wegen seines Charakters als biblisch-theologische Meditation alle - Männer und Frauen, vor allem aber die Humanwissenschaftler und Fachleute der theologischen Disziplinen - dazu motivieren, ihre kritische Forschung fortzusetzen. Ausgehend von der Personwürde des Mannes und der Frau und ihres gegenseitigen Verhältnisses, können sie spezifische Gaben und Werte des Frauseins und Mannseins nicht nur im gesellschaftlichen Bereich, sondern auch im Bereich der christlichen und sozialen Existenz besser zu erkennen versuchen.\n\nDie Betrachtung über die anthropologischen und theologischen Grundgegebenheiten des Frauseins will die christliche Antwort auf die wiederholte und zuweilen akute Frage nach dem »Raum«, den die Frau in der Kirche und in der Gesellschaft einnehmen kann, beleuchten.\n\nAus dem Wort und Verhalten Christi, die für die Kirche Norm sind, geht eindeutig hervor, daß auf der Ebene des Verhältnisses zu Christus keine Diskriminierung vorhanden ist. In ihm ist »nicht Mann und Frau; denn ihr alle seid \"einer\" in Christus Jesus« (Gal 3, 28). Dasselbe gilt auf der Ebene der Teilhabe am Leben und an der Heiligkeit der Kirche, wie die an Pfingsten erfüllte Prophezeiung des Joel es auf herrliche Weise bezeugt: »Danach aber wird es geschehen, daß ich meinen Geist ausgieße über alles Fleisch. Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein« (Joel 3, 1; vgl. Apg 2, 17 ff). Im Apostolischen Schreiben über Würde und Berufung der Frau ist zu lesen: »beide - die Frau wie der Mann - ... sind ... in gleichem Maße empfänglich für das Geschenk der göttlichen Wahrheit und der Liebe im Heiligen Geist. Beide empfangen seine heilbringenden und heiligmachenden \"Heimsuchungen\"«.(187)\n\nSendung in der Kirche und in der Welt\n\n51. Was die Teilhabe an der apostolischen Sendung der Kirche anbelangt, besteht kein Zweifel darüber, daß die Frau - wie der Mann - aufgrund von Taufe und Firmung Anteil hat am dreifachen Amt Christi, des Priesters, Propheten und Königs und so zum fundamentalen Apostolat der Kirche, zur Evangelisierung befähigt und verpflichtet ist. Andererseits ist die Frau berufen, bei der Erfüllung dieses Apostolates ihre eigenen »Gaben« einzubringen: zunächst durch das Wort und das Zeugnis des Lebens die Gabe ihrer Personwürde und sodann die Gaben, die mit ihrer fraulichen Berufung gegeben sind. In ihrer Teilhabe am Leben und an der Sendung der Kirche kann die Frau das Sakrament des Ordo nicht empfangen, und somit die Funktionen, die dem Amtspriestertum vorbehalten sind, nicht erfüllen. Diese Bestimmung hat die Kirche immer aus dem eindeutigen, freien und souveränen Willen Jesu Christ, der nur Männer zu seinen Aposteln berufen hat, herausgelesen,(188) eine Bestimmung, die das Verhältnis Christi, des Bräutigams, zu seiner Kirche, seiner Braut, erhellen kann.(189) Wir befinden uns hier auf der Ebene der Funktion und nicht auf der Ebene der Würde und der Heiligkeit.\n\nVon der Kirche gilt: »Sie besitzt zwar eine \"hierarchische\" Struktur; doch diese ist ganz für die Heiligkeit der Glieder Christi bestimmt«.(190)\n\nWie schon Paul VI. sagte, »können wir das Verhalten unseres Herrn und die Berufung, die er den Frauen gegeben hat, nicht verändern. Aber wir müssen die Aufgabe der Frau in der Sendung der Evangelisierung und im Leben der christlichen Gemeinde erkennen und fördern«.(191)\n\nEs ist notwendig, von der theoretischen Erkenntnis einer aktiven und verantwortlichen Präsenz der Frau in der Kirche zur praktischen Verwirklichung fortzuschreiten. Dieses Schreiben, das sich bewußt mit der wiederholten Präzisierung »Männer und Frauen« an die Laien wendet, muß in diesem Sinn gelesen werden. Das neue Kirchenrecht enthält verschiedene Bestimmungen über die Teilnahme der Frau am Leben und an der Sendung der Kirche. Sie müssen allgemeiner bekannt und unter Berücksichtigung der verschiedenen kulturellen Sensibilitäten sowie pastoralen Opportunitäten unmittelbarer und konsequenter angewandt werden. Man denke dabei zum Beispiel an die Teilnahme von Frauen an Diözesan- und Pfarrpastoralräten sowie an Diözesansynoden und Teilkonzilien. In diesem Sinn haben die Synodenväter geschrieben: »Die Frauen sollen ohne jegliche Diskriminierung auch bei Konsultationen und bei der Erarbeitung von Entscheidungen am Leben der Kirche teilnehmen«.(192) Und weiter: »Die Frauen, denen bei der Weitergabe des Glaubens und bei allen Arten von Diensten im Leben der Kirche eine bedeutende Aufgabe zukommt, müssen bei der Vorbereitung von Pastoraldokumenten und von missionarischen Initiativen herangezogen werden. Sie sollen in Familie, Beruf und in der bürgerlichen Gemeinschaft als Mitarbeiterinnen an der Sendung der Kirche anerkannt werden«.(193)\n\nAuf den spezifischen Gebieten der Evangelisierung und der Katechese muß die besondere Aufgabe der Frau bei der Weitergabe des Glaubens nicht nur in der Familie, sondern auch an den verschiedenen Orten, an denen Erziehung geschieht, gefördert werden. Darüber hinaus muß in allem, was das Aufnehmen von Gottes Wort, sein Verständnis und seine Weitergabe betrifft - auch durch Studium, Forschung und Lehren der Theologie -, der spezifische Beitrag der Frau aufgewertet werden.\n\nWenn sie ihre Aufgabe in der Evangelisierung erfüllt, spürt die Frau ein größeres Bedürfnis, evangelisiert zu werden. Mit den erleuchteten »Augen des Herzens« (vgl. Eph 1, 18) kann sie das, was wahrhaft ihrer Personwürde und Berufung entspricht, erkennen. Sie vermag, es von all dem zu unterscheiden, was sie - vielleicht unter dem Vorwand dieser »Würde« und im Namen der »Freiheit« und des »Fortschrittes« - veranlaßt, sich für die moralische Degradierung der Menschen und Gesellschaften verantwortlich zu machen, anstatt der Förderung der authentischen Werte zu dienen. Eine solche »Unterscheidung« stellt eine unaufschiebbare historische Notwendigkeit dar. Sie ist zugleich Chance und Forderung der Teilhabe der Frau am prophetischen Amt Christi und seiner Kirche. Die »Unterscheidung«, von der der Apostel Paulus oft spricht, besteht nicht nur in der Bewertung der Wirklichkeiten und der Geschehnisse im Licht des Glaubens; sie schließt auch Entscheidung und Verpflichtung zum konkreten Engagement in Kirche und Gesellschaft ein.\n\nMan kann heute sagen, daß alle Probleme der modernen Welt, von denen schon im zweiten Teil der Konzilskonstitution Gaudium et Spes die Rede ist, und die die Zeit in der Tat weder gelöst noch verringert hat, die Präsenz und das Engagement der Frauen mit ihrem typischen und unersetzlichen Beitrag fordern.\n\nVor allem zwei große, der Frau anvertraute Aufgaben verdienen die besondere Aufmerksamkeit aller.\n\nZunächst die Aufgabe, dem Eheleben und der Mutterschaft die volle Würde zu verleihen. Heute werden der Frau neue Möglichkeiten geschenkt, zu einem tieferen Verständnis und einer volleren Realisierung der menschlichen und christlichen Werte, die das Eheleben und die Erfahrung der Mutterschaft schenken, zu gelangen. Auch der Mann - der Ehemann und der Vater - kann von einem weitgehenden Absentismus und einer sporadischen und unzureichenden Präsenz Abstand nehmen. Er kann sich gerade durch das gezielte, liebevolle und entscheidende Tun der Frau in neue und bedeutungsträchtige Beziehungen einer interpersonalen Gemeinschaft einlassen.\n\nFerner die Aufgabe, die moralische Dimension der Kultur zu sichern, die Dimension einer Kultur, die des Menschen, seines persönlichen und gesellschaftlichen Lebens würdig ist. Das II. Vatikanische Konzil scheint die moralische Dimension der Kultur mit der Teilhabe der Laien an der königlichen Sendung Christi zu verbinden: »Außerdem sollen die Laien, auch in Zusammenarbeit, die Einrichtungen und Verhältnisse der Welt, da wo Gewohnheiten zur Sünde aufreizen, so zu heilen suchen, daß dies alles nach der Norm der Gerechtigkeit umgestaltet wird und der Ausübung der Tugenden eher förderlich als schädlich ist. Auf diese Weise erfüllen sie die Kultur und die menschlichen Leistungen mit sittlichem Wert«.(194)\n\nIn dem Maß, als die Frau aktiv und verantwortlich an den Aufgaben der Institutionen teilnimmt, von denen die Gewährleistung des Primates der menschlichen Werte im Leben der politischen Gemeinschaften abhängt, weisen die Aussagen des Konzils auf ein bedeutsames Apostolatsfeld der Frau. In allen Dimensionen des Lebens dieser Gemeinschaft, angefangen von der gesellschafts-wirtschaftlichen bis hin zur soziopolitischen, müssen Personwürde der Frau und ihre spezifische Berufung respektiert und gefördert werden: auf individueller und gemeinschaftlicher Ebene, nicht nur in Formen, die der verantwortlichen Freiheit der einzelnen überlassen werden, sondern auch in den gesicherten Formen gerechter bürgerlicher Gesetzgebung.\n\n»Es ist nicht gut, daß der Mensch allein bleibt. Ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht« (Gen 2, 18). Gott, der Schöpfer, hat den Menschen der Frau anvertraut. Gewiß ist der Mensch jedem Menschen anvertraut, aber auf besondere Weise der Frau. Denn sie scheint von der besonderen Erfahrung der Mutterschaft her eine spezifische Sensibilität für den Menschen und für alles, was sein wahres Wohl ausmacht, angefangen vom fundamentalen Wert des Lebens zu besitzen.\n\nDie Chancen und die Verantwortung der Frau auf diesem Gebiet sind groß, gerade in einer Zeit, in der der Fortschritt von Wissenschaft und Technik nicht immer von der wahren Weisheit inspiriert und an ihr gemessen wird. Er schließt das Risiko der »Dehumanisierung« des menschlichen Lebens ein, vor allem dann, wenn es einer noch größeren Liebe und hochherzigeren Aufnahme bedürfen würde.\n\nDie Teilnahme der Frau mit ihren Gaben am Leben der Kirche und Gesellschaft ist notwendiger Weg zu ihrer persönlichen Verwirklichung, auf die man heute mit Recht besteht. Sie ist zugleich ihr origineller Beitrag zur Bereicherung der communio der Kirche und der apostolischen Kraft des Volkes Gottes.\n\nIn diesem Sinn muß auch die Präsenz des Mannes an der Seite der Frau bedacht werden.\n\nMitwirkung und Präsenz von Männern und Frauen\n\n52. Die Stimme derer, die fürchten, eine zu große Betonung auf Ort und Aufgabe der Frau könne zu der unannehmbaren Tatsache führen, die Männer in Vergessenheit geraten zu lassen, hat in der Synodenaula nicht gefehlt. In einigen bestimmten Situationen des Lebens der Kirche muß oft die zu schwache Präsenz der Männer bedauert werden. Einige von ihnen verzichten auf die eigene Verantwortung in der Kirche, so daß diese nur von Frauen wahrgenommen wird; so zum Beispiel bei der Teilnahme am liturgischen Gebet in der Kirche, bei Erziehung und insbesondere bei der Katechese der eigenen und anderer Kinder, bei der Teilnahme an religiösen und kulturellen Veranstaltungen, bei der Mitarbeit an karitativen und missionarischen Initiativen.\n\nPastoral ist deswegen, auf eine gemeinsame Präsenz von Männern und Frauen hinzuarbeiten, damit die Teilnahme der Laien an der Heilssendung der Kirche voller, harmonischer und reicher werde.\n\nDer Hauptgrund, der die gemeinsame Präsenz und Mitarbeit von Männern und Frauen nahelegt, ist nicht nur, wie eben hervorgehoben, die größere Überzeugungskraft und Wirksamkeit des pastoralen Tuns der Kirche. Noch weniger ist es die soziologische Gegebenheit eines menschlichen Miteinanders, das naturgemäß Männer und Frauen einschließt. Der Hauptgrund liegt vielmehr im ursprünglichen Plan des Schöpfers, der von »Anfang« an den Menschen als »Einheit der zwei« gewollt hat: Mann und Frau als erste Persongemeinschaft, die Wurzel aller anderen Gemeinschaften und zugleich »Zeichen« jener interpersonalen Liebesgemeinschaft, die das geheimnisvolle intime Leben des einen und Dreifaltigen Gottes ist.\n\nDer gängige und fundamentale Weg, um die koordinierte und harmonische Präsenz von Männern und Frauen im Leben und in der Sendung der Kirche zu sichern, ist darum die Erfüllung der Aufgaben und Verantwortungen der christlichen Ehe und Familie. In ihr werden die Verschiedenheit und Vielfalt der Formen des Lebens und der Liebe sichtbar und mitteilbar: Eheliebe, Vaterliebe, Mutterliebe, Kindesliebe und geschwisterliche Liebe. Im Apostolischen Schreiben Familiaris Consortio lesen wir: »Wenn die christliche Familie eine Gemeinschaft ist, deren innere Bindungen von Christus durch den Glauben und die Sakramente auf eine neue Ebene erhoben sind, muß ihre Teilnahme an der Sendung der Kirche eine gemeinschaftliche Note tragen. Gemeinsam also, die Gatten als Ehepaar und die Eltern mit den Kindern als Familie, müssen sie ihren Dienst für Kirche und Welt vollziehen ...\n\nDie christliche Familie erbaut das Reich Gottes in der Geschichte ferner durch dieselben täglichen Wirklichkeiten, die ihre besondere Lebenssituation betreffen und prägen. So ist es gerade die Liebe in Ehe und Familie mit ihrem außerordentlichen Reichtum an Werten und Aufgaben, im Zeichen der Ganzheit und Einmaligkeit, der Treue und der Fruchtbarkeit, durch die sich die Teilnahme der christlichen Familie an der prophetischen, priesterlichen und königlichen Sendung Jesu Christi und seiner Kirche ausdrückt und verwirklicht«.(195)\n\nIn dieser Perspektive haben die Synodenväter die Notwendigkeit betont, daß die volle Bedeutung des Ehesakramentes in Kirche und Gesellschaft anerkannt werden muß, um alle Beziehungen zwischen Mann und Frau zu erhellen und zu inspirieren. Sie meinten in diesem Sinn, es sei dringend notwendig, »daß jeder Christ die Botschaft der Hoffnung, die in der Beziehung zwischen Mann und Frau eingeschlossen ist, lebt und kündet. Das Ehesakrament, das diese Beziehung in der ehelichen Form weiht und als Zeichen der Beziehung zwischen Christus und seiner Kirche offenbart, enthält eine für das Leben der Kirche bedeutende Lehre; durch die Kirche muß diese Lehre die Welt von heute erreichen; alle Beziehungen zwischen Mann und Frau müssen sich aus diesem Geist inspirieren. Die Kirche muß diesen Reichtum noch tiefer ausloten«.(196) Die Väter haben mit Recht bemerkt, daß die »Wertschätzung der Jungfräulichkeit und die Ehrfurcht vor der Mutterschaft neu entdeckt werden müssen«; (197) und das nicht zuletzt im Hinblick auf die Erweckung von verschiedenen und komplementären Berufungen in der lebendigen Gemeinschaft der Kirche und im Dienst ihres ständigen Wachstums.\n\nKranke und Leidende\n\n53. Der Mensch ist zur Freude berufen, erfährt aber täglich auf vielfältige Weise Leid und Schmerz. An alle, Männer und Frauen, die auf irgendeine Weise von Leid und Schmerz getroffen sind, haben die Synodenväter sich in ihrer Schlußbotschaft gerichtet: »Ihr, die ihr von unserer konsumistischen Gesellschaften verlassen und an den Rand gedrückt seid: Ihr Kranke, Auswanderer, Behinderte, Arme, Hungernde, Randgruppen, Flüchtlinge, Gefangene, Arbeitslose, alte Menschen, verlassene Kinder und Vereinsamte, ihr, Kriegsopfer und Opfer aller Formen von Gewalt, die unsere permissive Gesellschaft hervorgebracht hat. Die Kirche nimmt Anteil an eurem Leid, das euch zum Herrn führt, das euch mit seinem heilbringenden Leiden vereinigt und euch im Licht seiner Erlösung leben läßt. Wir verlassen uns auf euch, um der Welt zu zeigen, was die Liebe ist. Wir werden unser Möglichstes tun, damit ihr den Platz einnehmen könnt, der euch in der Kirche und in der Gesellschaft zusteht«.(198)\n\nIm Rahmen dieser schier grenzenlosen Welt des menschlichen Leidens wenden wir uns besonders all denen zu, die von verschiedenen Krankheiten getroffen sind. Krankheit ist die häufigste und weit verbreitetste Form menschlichen Leidens.\n\nDer Ruf des Herrn trifft alle und jeden einzelnen. Auch die Kranken sind als Arbeiter in seinen Weinberg gesandt. Die Last, die den Körper schwächt und die innere Ruhe nimmt, hindert sie nicht daran, im Weinberg zu arbeiten. Sie fordert sie auf, ihre menschliche und christliche Berufung zu leben und auf neue, noch wertvollere Weise am Wachstum des Reiches teilzunehmen. Sie müssen sich die Worte des Apostels Paulus zum Programm machen, Worte, die Licht schenken, um die gnadenhafte Bedeutung ihrer Situation zu erkennen: »Für den Leib Christi, die Kirche, ergänze ich in meinem irdischen Leben das, was an den Leiden Christi noch fehlt« (Kol 1, 24). Diese Entdeckung erfüllt den Apostel mit Freude: »Jetzt freue ich mich der Leiden, die ich für euch ertrage« (Kol 1, 24). In ähnlicher Weise können viele Kranke »trotz großer Bedrängnis« zu Trägern der Freude, »die der Heilige Geist gibt« (1 Thess 1, 6), und zu Zeugen der Auferstehung Christi werden. Das hat ein Behinderter in der Synodenaula zum Ausdruck gebracht: »Es muß hervorgehoben werden, daß die Christen, deren Leben Krankheit, Schmerz oder hohes Alter zeichnet, von Gott nicht nur dazu aufgefordert werden, ihren Schmerz mit dem Leiden Christi zu vereinen, sondern auch dazu berufen sind, jetzt schon die erneuernde Kraft und die Freude des auferstandenen Christus aufzunehmen und anderen weiterzugeben (vgl. 2 Kor 4, 10-11; 1 Petr 4, 13; Röm 8, 18 ff.)«.(199)\n\nDie Kirche ihrerseits, die - wie in dem Apostolischen Schreiben Salvifici Doloris zu lesen ist - »aus dem Geheimnis der Erlösung im Kreuz Christi geboren wird, muß die Begegnung mit dem Menschen vor allem auf dem Weg seines Leidens suchen. Bei dieser Begegnung wird der Mensch »der Weg der Kirche«; und dieser Weg gehört zu ihren bedeutendsten Wegen«.(200)\n\nDer leidende Mensch ist der Weg der Kirche, weil er vor allem der Weg Christi selbst, des guten Samariters ist, der nicht »weitergeht«, sondern aus Mitleid »zu ihm hinging ... seine Wunden ... verband« und für ihn sorgte (Lk 10, 32-34).\n\nDie christliche Gemeinschaft hat von Jahrhundert zu Jahrhundert in den großen Scharen der Kranken und Leidenden das Gleichnis des guten Samariters aus dem Evangelium neu geschrieben. Sie hat die heilende und tröstende Liebe Jesu geoffenbart und weitergegeben durch das Zeugnis des gottgeweihten Lebens, das sich dem Dienst der Kranken widmet, und durch den unermüdlichen Einsatz aller, die im Gesundheitswesen arbeiten. Heute stellen auch in den katholischen Krankenhäusern und Kliniken die Laien, Männer und Frauen, die immer stärkere und zuweilen einzige Präsenz dar. Gerade sie, die Ärzte, Krankenpfleger, Pflegehelfer, freiwillige Helfer sind dazu berufen, in der Liebe zu den Kranken und Leidenden ein lebendiges Abbild Christi und seiner Kirche zu sein.\n\nErneuertes pastorales Wirken\n\n54. Dieses kostbare Erbe, das die Kirche von Christus, dem »Arzt des Leibes und des Geistes«(201) empfangen hat, darf nie verloren gehen. Es ist durch eine Erneuerung und einen entschiedenen Neuanfang in der Pastoral für die Kranken und Leidenden ständig aufzuwerten und zu bereichern.\n\nDieser Einsatz muß den Menschen, die wegen Krankheit und Leid schwere Prüfungen ihres Lebensmutes und selbst ihres Glaubens an Gott und seine Vaterliebe durchzustehen haben, Aufmerksamkeit, Nähe, Präsenz, Aufgeschlossenheit, Dialog, Teilnahme und konkrete Hilfe bringen. Dieser pastorale Neubeginn findet seinen bedeutungsträchtigsten Ausdruck in der Feier der Sakramente mit den Kranken und für die Kranken. Sie schenkt den an Schmerz und Schwäche Leidenden Kraft, bringt in der Verzweiflung Hoffnung und ist Ort der Begegnung und der Freude.\n\nEine der wichtigsten Ziele dieses erneuten und intensiven pastoralen Einsatzes, das die koordinierte Mitwirkung aller Glieder der Gemeinde erfordert, liegt darin, im Kranken, Behinderten und Leidenden nicht nur den Adressaten der Liebe und des Dienstes der Kirche zu sehen, sondern aktives und verantwortliches Subjekt des Werkes der Evangelisierung und des Heils. In diesem Sinn hat die Kirche den Gesellschaften und Kulturen eine frohe Botschaft zu verkünden: Diese haben den Sinn des menschlichen Leidens vergessen und unterbinden jeden Hinweis auf diese harte Lebensrealität. Die frohe Botschaft besteht in der Verkündigung, daß das Leid für den Menschen und die Gesellschaft auch einen positiven Sinn hat. Weil es bestimmt ist, Teilhabe am heilbringenden Leiden Christi und an seiner Auferstehungsfreude zu werden, wird es für die Kirche zur heiligenden Kraft, die ihrem Aufbau dient.\n\nDie Verkündigung dieser frohen Botschaft ist dann glaubwürdig, wenn sie nicht allein durch das gesprochene Wort, sondern durch das Zeugnis des Lebens geschieht, das heißt all jener, die Kranke, Behinderte und Leidende mit Liebe pflegen. Sie wird auch durch das Zeugnis Letzterer glaubwürdig, wenn sie ihren Ort und ihre Aufgabe in der Kirche und für die Kirche entdecken.\n\nZum Werden der »Zivilisation der Liebe« in der immensen Welt des menschlichen Leidens kann eine erneute Betrachtung des Apostolischen Schreibens Salvifici Doloris entscheidend beitragen. Wir möchten hier an seinen Schlußabschnitt erinnern: »Darum sollen unter dem Kreuz auf Kalvaria in geistiger Weise alle Leidenden zusammenkommen, die an Christus glauben, vor allem jene, die gerade wegen ihres Glaubens an den Gekreuzigten und Auferstandenen zu leiden haben: Das Opfer ihrer Leiden soll uns der Erfüllung der Gebete des Heilandes für die Einheit aller näherbringen (vgl. Joh 17, 11. 12-22). Dorthin sollen alle Menschen guten Willens kommen; denn am Kreuz hängt der \"Erlöser des Menschen\", der Mann der Schmerzen, der die leiblichen und moralischen Leiden der Menschen aller Zeiten auf sich genommen hat, damit sie in der Liebe den heilbringenden Sinn ihres Schmerzes und gültige Antworten auf alle ihre Fragen finden können.\n\nZusammen mit Maria, der Mutter Christi, die unter dem Kreuz stand (vgl. Joh 19, 25), halten wir an allen Kreuzen des heutigen Menschen inne.\n\nUnd wir bitten euch alle, die ihr leidet, uns zu unterstützen. Gerade euch, die ihr schwach seid, bitten wir, zu einer Kraftquelle für die Kirche und für die Menschheit zu werden. Möge in dem schrecklichen Kampf zwischen den Kräften des Guten und des Bösen, der sich vor uns in der heutigen Welt abspielt, euer Leiden in Einheit mit dem Kreuze Christi siegen«.(202)\n\nLebensstände und Berufungen\n\n55. Alle Glieder des Volkes Gottes, Priester, Ordensleute und Laien, sind Arbeiter im Weinberg: Alle sind zugleich Adressaten und Subjekte der communio der Kirche und der Teilhabe an ihrer Heilssendung. Alle und jeder einzelne arbeiten mit verschiedenen komplementären Charismen und Diensten in dem einen und gemeinsamen Weinberg.\n\nMehr noch als auf der Ebene des Wirkens sind die Christen schon auf der Ebene des Seins Reben des einzigen fruchtbaren Weinstocks, der Christus ist. Sie sind lebendige Glieder des einen Leibes des Herrn, der sich in der Kraft des Geistes aufbaut. Diese Seinsebene umfaßt nicht nur das Leben der Gnade und der Heiligkeit, das erste und reichste Quelle der apostolischen und missionarischen Fruchtbarkeit der heiligen Mutter Kirche ist. Sie umfaßt auch den Lebensstand der Priester und der Diakone, den der Ordensleute, der Mitglieder von Säkularinstituten und der Laien.\n\nIn der Kirche als communio sind die Lebensstände derart aufeinander bezogen, daß sie aufeinander ausgerichtet sind.\n\nDer tiefste Sinn der verschiedenen Lebensstände ist nur einer und allen gemeinsam: Ihnen allen ist aufgegeben, eine Modalität darzustellen, nach der die gleiche christliche Würde und die Berufung zur Heiligkeit in der Vollkommenheit der Liebe gelebt werden. Diese Modalitäten sind zugleich verschieden und komplementär. So hat jede von ihnen eigene und unverwechselbare Züge und steht doch in Beziehung zu den anderen und in ihrem Dienst.\n\nDer Laienstand hat im Weltcharakter seine Spezifizität. Er dient der Kirche dadurch, daß er den Stellenwert der irdischen Wirklichkeiten im Heilsplan Gottes Priestern und Ordensleuten bezeugt und präsent macht. Das Amtspriestertum repräsentiert die bleibende Garantie der sakramentalen Präsenz Christi, des Erlösers, zu allen Zeiten und an allen Orten. Der Ordensstand gibt Zeugnis vom eschatologischen Charakter der Kirche, das heißt von ihrem Ausgerichtet-Sein auf das Reich Gottes, das durch die Gelübde der Jungfräulichkeit, der Armut und des Gehorsams in gewisser Weise vorweggenommen und gekostet wird.\n\nAlle Lebensstände, zusammen oder einzeln genommen und in ihrer Beziehung zueinander betrachtet, stehen im Dienst des Wachstums der Kirche und stellen verschiedene Modalitäten dar, die ihre Einheit zutiefst »im Geheimnis der communio« der Kirche finden. Sie müssen bei der Erfüllung der einen Sendung harmonisch und dynamisch zusammenwirken.\n\nIn der Verschiedenheit der Lebensstände und in der Vielfalt der Berufungen enthüllt und erlebt das einzige und bleibende Geheimnis der Kirche aufs Neue den unendlichen Reichtum des Geheimnisses Jesu Christi. Wie die Väter es gerne wiederholen, ist die Kirche wie ein Feld, auf dem eine faszinierende und wunderbare Vielfalt von Kräutern, Pflanzen, Blumen und Früchten wächst. Der heilige Ambrosius schreibt: »Ein Feld kann viele Früchte geben, aber ein an Früchten und Blumen reiches Feld ist besser. Das Feld der heiligen Kirche ist reich an den einen wie an den anderen. Hier kannst du die Edelsteine der Jungfräulichkeit Blumen tragen sehen, dort die Herrschaft der Witwen, streng wie die Wälder auf den Ebenen; wieder weiter die reiche Ernte der Ehen, die die Kirche gesegnet hat, die die Kammern der Welt mit reicher Ernte füllt und die Kelter des Herrn Jesus überfließen läßt, wie gefüllt mit Früchten des lebenskräftigen Weinstocks, mit den Früchten, mit denen die christlichen Ehen reich gesegnet sind«.(203)\n\nDie verschiedenen Berufungen der Laien\n\n56. Die reiche Vielfalt der Kirche kommt innerhalb eines jeden Lebensstandes nochmals zum Ausdruck. Der Laienstand kennt verschiedene »Berufungen«, das heißt verschiedene geistliche und apostolische Wege, die sich den einzelnen Laien anbieten. Aus dem Strom der gemeinsamen »Berufung« der Laien erwachsen »besondere« Berufungen von Laien. Wir können auf diesem Gebiet die geistliche Erfahrung in Erinnerung rufen, die jüngst in der Kirche mit dem Entstehen verschiedener Formen von Säkularinstituten herangereift ist. Laien und Priestern ist die Möglichkeit gegeben, die evangelischen Räte der Armut, der Jungfräulichkeit und des Gehorsams durch Gelübde oder Versprechen zu befolgen, ohne ihren Priester oder Laienstand zu verlassen.(204) Wie die Synodenväter hervorgehoben haben, »weckt der Geist andere Formen der Selbsthingabe, die Menschen vollziehen können, ohne den Laienstand zu verlassen«.(205)\n\nWir können zum Abschluß dieser Überlegung eine wunderbare Passage des heiligen Franz von Sales, der die Spiritualität der Laien so sehr gefördert hat,(206) anfügen. Im Rahmen seiner Aussagen über die »Frömmigkeit«, das heißt der christlichen Vollkommenheit oder des »Lebens nach dem Geist«, stellt er auf einfache und wunderbare Weise die Heiligkeit und die Art und Weise, auf die die einzelnen Christen sie verwirklichen, dar: »Gott hat bei der Schöpfung die Pflanzen geheißen, jede nach ihrer Art Früchte zu bringen (vgl. Gen 1, 11). Dieselbe Aufforderung richtet er an die Christen, die lebendige Pflanzen seiner Kirche sind, damit sie Früchte der Frömmigkeit bringen, ein jeder gemäß seinem Stand und seiner Situation. Der Edelmann muß die Frömmigkeit anders üben als der Arbeiter, der Diener, der Prinz, die Witwe, die unverheiratete Frau und die verheiratete Frau. Das aber ist nicht genug. Die Übung der Frömmigkeit muß auch an die Kräfte, an die Verpflichtungen und Pflichten eines jeden angepaßt sein ... Es ist ein Fehler, ja eine Häresie, die Frömmigkeit aus dem Milieu des Militärs, der Werkstatt, der Königshöfe, der Familien ausschließen zu wollen. Es ist wahr, Philotea, die rein kontemplative, monastische und religiöse Berufung kann nur in diesen jeweiligen Ständen verwirklicht werden. Aber über diese drei Formen der Frömmigkeit hinaus bestehen viele andere, die denjenigen, die als Laien leben, zur Vollkommenheit verhelfen können. Darum müssen und können wir, wo auch immer wir uns befinden, nach der Vollkommenheit des Lebens streben«.(207)\n\nIm gleichen Sinn schreibt das II. Vatikanische Konzil: »Dieses geistliche Leben der Laien muß vom Stand der Ehe und der Familie, der Ehelosigkeit oder Witwenschaft, aus der Situation einer Krankheit, vom beruflichen oder gesellschaftlichen Wirken her ein besonderes Gepräge annehmen. Die Laien mögen darum nicht aufhören, jene ihnen verliehenen Eigenschaften und Gaben mit Bedacht auszubilden, die diesen Lebenslagen entsprechen, und auch die ihnen je eigenen Gnadengaben zu gebrauchen, die sie vom Heiligen Geist empfangen haben«.(208)\n\nWas von den geistlichen Berufungen gilt, gilt auch und in einem gewissen Sinn auf noch zu treffendere Weise von den endlosen und verschiedenen Modalitäten, nach denen alle und die einzelnen Glieder der Kirche als Arbeiter im Weinberg des Herrn arbeiten und den mystischen Leib Christi auferbauen. Jeder ist in der Tat bei seinem Namen berufen, in der Einmaligkeit und der Unwiederholbarkeit seiner persönlichen Geschichte seinen eigenen Beitrag für das Kommen des Reiches Gottes zu bringen. Kein Talent, auch nicht das geringste, kann verborgen und ungebraucht bleiben (vgl. Mt 25, 24-27).\n\nDer Apostel Petrus mahnt uns: »Dient einander als gute Verwalter der vielfältigen Gnade Gottes, jeder mit der Gabe, die er empfangen hat« (1 Petr 4, 10).\n\nFÜNFTES KAPITEL\n\nDAMIT IHR MEHR FRUCHT BRINGT\n\nErziehung und Ausbildung der Laien\n\nStändiges Reifen\n\n57. Das biblische Bild des Weinstocks und der Reben enthüllt uns einen anderen wesentlichen Aspekt des Lebens und der Sendung der Laien: die Berufung, zu wachsen und ständig zu reifen, immer mehr Frucht zu bringen.\n\nAls wachsamer Winzer sorgt der Vater für seinen Weinberg. Die sorgende Gegenwart Gottes wird von Israel innig erfleht, wenn es betet: »Gott der Heerscharen, wende dich uns wieder zu! Blicke vom Himmel herab, und sieh auf uns! Sorge für diesen Weinstock und für den Garten, den deine Rechte gepflanzt hat« (Ps 80, 15-16). Jesus selbst spricht vom Werk des Vaters: »Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Winzer. Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, schneidet er ab, und jede Rebe, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt« (Joh 15, 1-2).\n\nDie Lebendigkeit der Reben ist gegeben mit ihrer Verwurzelung im Weinstock, der Jesus Christus ist: »Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht, denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen« (Joh 15, 5).\n\nDer Mensch wird in seiner Freiheit vom Ruf Gottes getroffen, zu wachsen, zu reifen, Frucht zu bringen. Er kommt nicht umhin, zu antworten und seine persönliche Verantwortung zu übernehmen. Es ist eine schwere und faszinierende Verantwortung, auf die sich die ernsten Worte Jesu beziehen: »Wer nicht in mir bleibt, wird wie die Rebe weggeworfen, und er verdorrt. Man sammelt die Reben, wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen« (Joh 15, 6).\n\nAus diesem Dialog zwischen Gott, der ruft, und dem Menschen, der angerufen wird, ergibt sich die Möglichkeit, ja die Notwendigkeit einer umfassenden, ständigen Erziehung und Ausbildung der Laien. Sie stellte berechtigterweise einen wesentlichen Teil der Arbeit der Synodenväter dar.\n\nNachdem sie die christliche Erziehung und Ausbildung als »einen ständigen persönIichen Prozeß der Ausreifung im Glauben und der Gleichförmigkeit mit Christus nach dem Willen des Vaters und unter Führung des Heiligen Geistes« beschrieben hatten, erklärten die Synodenväter ausdrücklich, daß »die Erziehung und Ausbildung der Laien unter den Prioritäten der Diözese und in die Pastoralprogramme aufgenommen werden muß, so daß alle Bemühungen der Gemeinde (der Priester, Laien und Ordensleute) auf dieses Ziel hin konvergieren«.(209)\n\nDie eigene Berufung und Sendung entdecken und leben\n\n58. Grundziel der Erziehung und Ausbildung der Laien ist die immer eindeutigere Entdeckung der eigenen Berufung, sowie die wachsende Bereitschaft, diese in der Erfüllung der eigenen Sendung zu leben.\n\nGott ruft mich und sendet mich als Arbeiter in seinen Weinberg. Er ruft mich und sendet mich, für die Ankunft seines Reiches in der Geschichte zu arbeiten. Diese persönliche Berufung und Sendung machen die Würde und Verantwortung eines jeden Laien aus und sind Kristallisationspunkt der gesamten Erziehung und Ausbildung. Diese wiederum sind auf die frohmachende Erkenntnis der Würde und auf die treue hochherzige Antwort auf diese Verantwortung hingeordnet.\n\nGott hat von Ewigkeit her an uns gedacht und uns als unwiederholbare, einmalige Menschen geliebt. Er hat einen jeden von uns bei seinem Namen gerufen, wie der gute Hirt, der »die Schafe, die ihm gehören, einzeln beim Namen« ruft (Joh 10, 3 ) . Aber der ewige Plan Gottes enthüllt sich einem jeden von uns erst im geschichtlichen Ablauf unseres Lebens und seiner Ereignisse nur schrittweise, in einem gewissen Sinn Tag für Tag.\n\nDie Erkenntnis des konkreten Willens des Herrn über unser Leben erfordert aufmerksames, gehorsames und bereites Hören auf das Wort Gottes und der Kirche, kindliches und ständiges Beten, Rückhalt in einer weisen und liebevollen geistlichen Führung, gläubige Deutung der empfangenen Gaben und Talente und zugleich der verschiedenen sozialen und historischen Situationen, in denen man steht.\n\nIm Leben eines jeden Laien gibt es besonders bedeutende und entscheidende Momente, den Ruf Gottes zu erkennen, und die Sendung, die er anvertraut, aufzunehmen. Dazu zählen die frühe Jugend und die Jugend. Man darf aber nicht vergessen, daß der Herr, wie der Gutsbesitzer, die Arbeiter zu allen Stunden des Lebens ruft, das heißt, daß er seinen heiligen Willen auf konkrete Weise punktuell kundtut. Darum muß die Wachsamkeit als entgegenkommende Aufmerksamkeit für die Stimme Gottes immer die Grundhaltung des Jüngers prägen.\n\nEs geht aber nicht darum, lediglich zu wissen, was Gott von uns, von jedem einzelnen in den verschiedenen Situationen des Lebens will. Es geht darum, das, was Gott will, zu tun. Daran erinnert uns das Wort Marias, der Mutter Jesu, an die Diener von Kana: »Was er euch sagt, das tut« (Joh 2, 5). Wir müssen fähig und immer fähiger werden, nach dem Willen Gottes zu handeln. Dazu ist gewiß die Hilfe der Gnade Gottes notwendig, die nie fehlt, wie Leo der Große behauptet: »Der, der die Würde verliehen hat, wird die Kraft verleihen«.(210) Notwendig ist aber auch die freie und verantwortliche Mitarbeit eines jeden von uns.\n\nDiese wunderbare und zugleich anspruchsvolle Aufgabe erwartet ausnahmslos alle Laien, alle Christen. Sie sollen die Reichtümer des Glaubens und der Taufe immer mehr erkennen und in der wachsenden Fülle leben. Der Apostel Petrus legt es uns nahe, wenn er von der Geburt und dem Wachstum als zwei Etappen des christlichen Lebens spricht: »Verlangt, gleichsam als neugeborene Kinder, nach der unverfälschten, geistigen Milch, damit ihr durch sie heranwachst und das Heil erlangt« (1 Petr 2, 2).\n\nUmfassende Erziehung und Ausbildung auf die Einheit des Lebens hin\n\n59. Bei der Entdeckung und Verwirklichung der eigenen Berufung und Sendung müssen die Laien zu jener Einheit hingeführt werden, die ihrem Sein als Glieder der Kirche und als Bürger der menschlichen Gesellschaft entspricht.\n\nSie können keine Parallelexistenz führen: auf der einen Seite ein sogenanntes »spirituelles« Leben mit seinen Werten und Forderungen und auf der anderen Seite das sogenannte »welthafte« Leben, das heißt das Familienleben, das Leben in der Arbeit, in den sozialen Beziehungen, im politischen Engagement und in der Kultur.\n\nDie Rebe, die im Weinstock Christi verwurzelt ist, trägt in allen Bereichen ihres Wirkens und Lebens Früchte. Alle verschiedenen Lebensbereiche der Laien sind im Plan Gottes inbegriffen. Er will, daß sie der »geschichtliche Ort« der Offenbarung und Verwirklichung der Liebe Jesu Christi zur Ehre des Vaters und im Dienst der Brüder und Schwestern werden. Jedes Tun, jede Situation, jede konkrete Verpflichtung - wie zum Beispiel die Kompetenz und die Solidarität in dér Arbeit, die Liebe und Hingabe in der Familie und in der Erziehung der Kinder, der soziale und politische Dienst, das Künden der Wahrheit auf dem Gebiet der Kultur - sind privilegierte Gelegenheiten für einen »ständigen Vollzug von Glaube, Hoffnung und Liebe«.(211)\n\nDas II. Vatikanische Konzil hat alle Gläubigen zu dieser Einheit des Lebens aufgefordert und entschieden die Schwere der Zäsur zwischen Glauben und Leben, zwischen Evangelium und Kultur verurteilt: »Das Konzil fordert die Christen, die Bürger beider Gemeinwesen, auf, nach treuer Erfüllung ihrer irdischen Pflichten zu streben und dies im Geist des Evangeliums. Die Wahrheit verfehlen die, die im Bewußtsein, hier keine bleibende Stätte zu haben, sondern die künftige zu suchen, darum meinen, sie könnten ihre irdischen Pflichten vernachlässigen und so verkennen, daß sie, nach Maßgabe der jedem zuteil gewordenen Berufung, gerade durch den Glauben selbst um so mehr zu deren Erfüllung verpflichtet sind ... Diese Spaltung bei vielen zwischen dem Glauben, den man bekennt, und dem täglichen Leben gehört zu den schweren Verirrungen unserer Zeit«.(212) Aus diesem Grund habe ich behauptet, daß ein Glaube, der nicht zur Kultur wird, ein Glaube ist, der »nicht voll angenommen, nicht ganz durchdacht und nicht treu gelebt ist«.(213)\n\nAspekte der Erziehung und Ausbildung\n\n60. Die vielen und aufeinander bezogenen Aspekte einer umfassenden Erziehung und Ausbildung der Laien sind in diese Synthese des Lebens einzuordnen.\n\nZweifelsohne muß der spirituellen Erziehung im Leben eines jeden ein privilegierter Stellen wert zukommen. Denn jeder ist berufen, ständig zu wachsen in der Intimität mit Jesus Christus, im Einvernehmen mit dem Willen des Vaters, in der Hingabe an die Brüder in der Liebe und der Gerechtigkeit. Das Konzil schreibt: »Dieses Leben innigster Vereinigung mit Christus in der Kirche nähren die gleichen geistlichen Hilfen, die allen Gläubigen zu Gebote stehen, vor allem die tätige Teilnahme an der heiligen Liturgie. Dieser Hilfen müssen sich die Laien so bedienen, daß sie bei der rechten Erfüllung ihrer weltlichen Pflichten in den gewöhnlichen Lebensverhältnissen die Vereinigung mit Christus nicht von ihrem Leben abspalten, vielmehr in dieser Vereinigung dadurch noch wachsen, daß sie ihre Arbeit gemäß dem Willen Gottes leisten«.(214)\n\nEine theologische Schulung der Laien erweist sich heute nicht nur aufgrund der Dynamik ihrer Glaubensvertiefung, sondern auch aufgrund der Forderung, vor der Welt und ihren schweren und komplexen Problemen die »Hoffnung, die in ihnen ist, zu bezeugen«, als immer notwendiger. Eine systematische, dem Alter und den verschiedenen Lebenssituationen angepaßte Katechese ist absolut erforderlich. Ebenso dringend ist ein ausgesprochen christlicher Einfluß auf die Kultur als Antwort auf die ewigen Fragen, die auch heute Menschen und Gesellschaften beunruhigen.\n\nVor allem für die Laien, die auf vielfältige Weise in der Politk und im sozialen Bereich engagiert sind, ist eine tiefere Kenntnis der Soziallehre der Kirche unerläßlich. Die Synodenväter haben wiederholt in ihren Interventionen diese Bitte ausgesprochen. Zur Mitwirkung der Laien an der Politik äußerten sie: »Damit die Laien dieses edle Ziel (die Anerkennung und Wertschätzung der menschlichen und christlichen Werte) verwirklichen können, sind Ermahnungen nicht genug. Ihnen muß zur Bildung eines sozialen Gewissens vor allem auf dem Gebiet der Soziallehre der Kirche verholfen werden. Diese enthält die Prinzipien für theoretische Überlegungen, die Kriterien zur Urteilsfällung und die praktischen Richtlinien (vgl. Kongregation für die Glaubenslehre, Instruktion über Christliche Freiheit und Befreiung)«. Sie ist in der allgemeinen katechetischen Ausbildung, in den spezialisierten Schulungen, in Schulen und Universitäten zu lehren.\n\nDie Soziallehre der Kirche ist dynamisch, das heißt, sie ist den jeweiligen Zeiten und Orten angepaßt. Es ist Recht und Pflicht der Hirten, auch die moralischen Prinzipien der Gesellschaftsordnung zu künden. Pflicht aller Christen ist es, sich in der Verteidigung der Menschenrechte zu engagieren; die aktive Mitwirkung an politischen Parteien ist jedoch den Laien vorbehalten«.(215)\n\nIm Rahmen der umfassenden, einheitlichen Erziehung und Ausbildung der Laien nimmt schließlich ihr persönliches Wachstum an menschlichen Werten eine besondere Bedeutung für ihr missionarisches und apostolisches Tun an. In diesem Sinn hat das Konzil geschrieben: »Hochschätzen mögen sie (die Laien) auch berufliche Sachkenntnis, familiären und mitbürgerlichen Sinn und alle jene Tugendhaltungen, die sich auf den mitmenschlichen Umgang beziehen, wie Rechtschaffenheit, Sinn für Gerechtigkeit, Aufrichtigkeit, Menschlichkeit, Starkmut, ohne die auch ein wahrhaft christliches Leben nicht bestehen kann«.(216)\n\nDer Heilige Geist, der Geist der Einheit und der Fülle des Lebens, wird den Laien bei der Ausreifung einer organischen Lebenssynthese, die die Einheit ihres Seins zum Ausdruck bringt und Bedingung für die Erfüllung ihrer Sendung ist, beistehen.\n\nMitarbeiter Gottes, des eigentlichen Erziehers\n\n61. Welche sind die Orte und Mittel der Erziehung und Ausbildung der Laien? Welche sind die Menschen und Gemeinschaften, die dazu berufen sind, die Aufgabe der umfassenden, einheitlichen Erziehung und Ausbildung der der Laien zu übernehmen?\n\nSo wie das Werk der menschlichen Erziehung zutiefst mit der Vater- und der Mutterschaft verbunden ist, so hat die christliche Erziehung und Ausbildung in Gott, dem Vater, der seine Kinder liebt und erzieht, ihre Kraft und Wurzel. Gott ist der erste und große Erzieher seines Volkes, wie diese Passage vom Moses-Lied es wunderbar zum Ausdruck bringt: »Er fand ihn in der Steppe, in der Wüste, wo wildes Getier heult. Er hüllte ihn ein, gab auf ihn acht und hütete ihn wie seinen Augenstern, wie der Adler, der sein Nest beschützt und über seinen Jungen schwebt, der seine Schwingen ausbreitet, ein Junges ergreift und es flügelschlagend davonträgt. Der Herr allein hat Jakob geleitet, kein fremder Gott stand ihm zur Seite« (Dtn 32, 10-12; vgl. 8, 5).\n\nGottes erzieherisches Tun findet in Jesus, dem großen Meister, seine Offenbarung und Erfüllung. Durch die dynamische Präsenz des Geistes dringt es bis in das Innerste eines jeden Menschenherzens. Die Mutter Kirche ist als solche sowie in ihren verschiedenen Äußerungen und Erscheinungsformen dazu berufen, an dieser göttlichen Erziehung mitzuwirken. So werden die Laien von der Kirche und in ihr in einer gegenseitigen Gemeinschaft und Mitarbeit aller ihrer Glieder erzogen: Priester, Ordensleute und Laien. Die gesamte kirchliche Gemeinschaft empfängt in ihren verschiedenen Gliedern die Fruchtbarkeit des Geistes und trägt aktiv zu ihr bei. In diesem Sinn schrieb Methodius von Olymp: »Die Unvollkommenen ... werden wie im Schoß der Mutter getragen und geformt von den Vollkommeneren, damit sie für die Größe und Schönheit der Tugend gezeugt und geboren werden«.(217) So geschah es mit Paulus, der von den Präfekten (in der Person des Ananias) in die Kirche gebracht und hineingeführt wurde, um selber vollkommen und in so vielen Kindern fruchtbar zu werden.\n\nErzieherin ist vor allem die Universalkirche, in der dem Papst die erste Aufgabe als Erzieher der Laien zukommt. Ihm, dem Nachfolger Petri, steht das Amt zu, »die Brüder im Glauben zu stärken«, und allen Gläubigen die wesentlichen Inhalte der christlichen und kirchlichen Berufung und Sendung zu lehren. Nicht allein sein unmittelbares Wort, sondern auch das, was in den verschiedenen Dokumenten der Dikasterien des Heiligen Stuhles weitergegeben wird, muß Gegenstand des bereitwilligen und liebevollen Horchens der Laien sein.\n\nDie eine universelle Kirche ist in den verschiedenen Teilen der Welt in den Teilkirchen präsent. In jeder von ihnen hat der Bischof eine besondere Verantwortung für die Laien. Er muß sie durch die Verkündigung des Wortes, durch die Feier der Eucharistie und der Sakramente, durch die Führung und Inspirierung ihres christlichen Lebens erziehen.\n\nInnerhalb der Teilkirche oder Diözese existiert und wirkt die Pfarrei, die für die unmittelbare persönliche Erziehung und Ausbildung der Laien eine besondere Verantwortung trägt. Weil die Pfarrei leichter in eine unmittelbare Beziehung zu den einzelnen und den Gruppen kommt, ist sie berufen, ihre Glieder zum Hören auf das Wort, zum Dialog mit Gott in der Liturgie und im persönlichen Gebet zu führen und so auf konkretere und unmittelbare Weise den Sinn der Gemeinschaft der Kirche und ihrer missionarischen Verantwortung erfahrbar werden zu lassen.\n\nInnerhalb der Pfarreien, besonders wenn sie ein weites und auseinander liegendes Gebiet decken, können die kleinen kirchlichen Gemeinschaften bei der Erziehung und Ausbildung der Christen eine bedeutende Hilfe leisten. Sie vermögen es, Bewußtsein und Erfahrung der communio und Sendung der Kirche auf greifbare und kapillare Weise zu vermitteln. Wie die Synodenväter es sagten, kann auch eine Katechese nach der Taufe, nach der Art eines Katechumenats von Hilfe sein. Sie soll einige wesentliche Elemente aus dem Ritus der christlichen Einführung für Erwachsene aufnehmen und so dazu beitragen, die immensen außerordentlichen Reichtümer und Verantwortungen der Taufe zu verstehen und zu verwirklichen.(218)\n\nIm Rahmen der Erziehung und Ausbildung, die den Laien in Diözese und Pfarrei geboten wird, ist die gegenseitige Hilfe unter den verschiedenen Gliedern der Kirche vor allen für die Erweckung des Sinnes für die communio und die Sendung von besonderer Bedeutung. Die gegenseitige Hilfe enthüllt und verwirklicht zugleich das Geheimnis der Kirche als Mutter und Erzieherin. Priester und Ordensleute müssen den Laien bei ihrer Erziehung und Ausbildung helfen. In diesem Sinn haben die Synodenväter die Priester und Priesteramtskandidaten dazu aufgefordert, »sich sorgfältig darauf vorzubereiten, die Berufung und die Sendung der Laien zu fördern«.(219) Die Laien müssen ihrerseits den Priestern und Ordensleuten auf ihrem geistlichen und pastoralen Weg beistehen.\n\nAndere Erziehungsbereiche\n\n62. Die christliche Familie stellt als »Hauskirche« eine naturgegebene, grundlegende Schule der Glaubenserziehung dar: Vater und Mutter erhalten im Ehesakrament Gnade und Auftrag, sich der christlichen Erziehung ihrer Kinder zu widmen, denen sie die christlichen und menschlichen Werte bezeugen und weitergeben. Wenn sie lernen, die ersten Worte zu sprechen, lernen die Kinder auch, Gott zu loben, dessen Nähe als liebenden, vorsorgenden Vater sie spüren. Wenn sie die ersten Gesten der Liebe lernen, lernen sie, sich anderen gegenüber zu öffnen und den Sinn des menschlichen Lebens in der Hingabe ihrer selbst zu finden.\n\nDas tägliche Leben einer wahrhaft christlichen Familie ist die erste »Erfahrung von Kirche«. Sie findet in der aktiven und verantwortlichen Teilnahme der Kinder an der weiteren Gemeinschaft der Kirche und Gesellschaft eine Bestätigung und Weiterentwicklung. Je mehr Eheleute und christliche Eltern das Bewußtsein haben, als »Hauskirche« am Leben und an der Sendung der Universalkirche teilzunehmen, um so mehr werden die Kinder zum »sentire cum ecclesia« geführt und das Schöne der Hingabe ihrer Kraft für den Dienst am Reich Gottes erfahren.\n\nDie katholischen Sckulen und Universitäten sowie die Zentren geistlicher Erneuerung, die sich heute immer mehr verbreiten, sind wichtige Orte der Erziehung und Ausbildung. Wie die Synodenväter es betonten, genügt es im heutigen sozio-kulturellen Kontext, der von einer tiefen kulturellen Umwälzung gezeichnet ist, nicht, daß die christlichen Eltern sich am Leben der Schule beteiligen - was aber immer notwendig und unersetzlich ist. Laien müssen dazu vorbereitet werden, sich dem Werk der Erziehung als einer wahren kirchlichen Sendung zu widmen. »Erziehungsgemeinschaften« aus Eltern, Lehrern Priestern, Ordensleuten und Vertretern von Jugendlichen müssen gebildet und gefördert werden. Damit die Schule ihre Erziehungsaufgabe in der rechten Weise erfüllen kann, sollten die Laien sich verpflichten, auch aufgrund einer entsprechenden bürgerlichen Gesetzgebung, Erziehungsfreiheit von allen zu verlangen und für alle zufordern.(220)\n\nDie Synodenväter richteten an alle Laien, Männer und Frauen, die aus einer sozialen und christlichen Haltung heraus in der Schule und den Erziehungseinrichtungen erzieherische Aufgaben erfüllen, Worte der Anerkennung und Ermutigung.\n\nSie wiesen zudem darauf hin, daß alle Laien, die in den verschiedenen katholischen oder nicht katholischen Schulen lehren und dozieren, Zeugen des Evangeliums werden müssen: durch das Beispiel ihres Lebens, durch ihre berufliche Kompetenz und Redlichkeit, durch die christliche Ausrichtung ihres Unterrichtes, unbeschadet der Autonomie der verschiedenen Wissenschaften und Disziplinen. Es ist entscheidend, daß die von Laien betriebene wissenschaftliche und technische Forschung sich vom Kriterium des Dienstes am Menschen in der Ganzheit seiner Werte und seiner Rechte bestimmen läßt. Diesen Laien vertraut die Kirche die Aufgabe an, allen die tiefe Beziehung zwischen Glauben und Wissenschaft, zwischen Evangelium und menschlicher Kultur aufzuschließen.(221)\n\n»Diese Synode« - so lesen wir in einer Propositio - »appelliert an die prophetische Aufgabe der katholischen Schulen und Universitäten und hebt die Hingabe der Lehrer und Professoren, besonders der vielen Laien hervor, die sich bemühen, in den katholischen Erziehungseinrichtungen Männer und Frauen zu formen, die das »neue Gebot« inkarnieren. Die gemeinsame Präsenz von Priestern, Laien und Ordensleuten bietet den Schülern ein lebendiges Bild der Kirche und die Erkenntnis ihrer Reichtümer (vgl. Kongregation für die Christliche Erziehung, Der Laie als Erzieher, Zeuge des Glaubens in der Schule)«.(222)\n\nAuch die Gruppen, Vereinigungen und Bewegungen haben eine Aufgabe für die Erziehung und Ausbildung der Laien zu erfüllen. Sie können, den jeweiligen Methoden entsprechend, ihren Mitgliedern eine Erziehung und Bildung anbieten, die in ihrer eigenen apostolischen Erfahrung verankert ist. Ferner ist ihnen die Chance gegeben, die Erziehung und Bildung, die ihre Mitglieder von anderen Menschen und Gemeinschaften empfangen, zu integrieren, zu konkretisieren und spezifisch anzuwenden.\n\nDie Erziehung und Ausbildung, die alle einander geben und voneinander empfangen\n\n63. Erziehung und Ausbildung sind kein Privileg einzelner, sondern Pflicht und Recht aller.\n\nDie Synodenväter haben dazu gesagt: »Allen soll die Möglichkeit der Erziehung und Ausbildung gegeben werden, vor allem den Armen, dieselbst für alle anderen Quelle der Erziehung und Ausbildung werden können«. Sie fuhren fort: »Für die Erziehung und Ausbildung sollen geeignete Mittel angewandt werden, die jedem helfen, seine volle menschliche und christliche Berufung zu erfüllen«.(223)\n\nFür eine wahrhaft einflußreiche und effektive Pastoral muß die Erziehung und Ausbildung der Erzieher auch durch geeignete Kurse und Schulen weiterentwickelt werden. Solche, die ihrerseits in der Erziehung und Ausbildung der Laien engagiert sein werden, zu formen, ist eine grundlegende Voraussetzung, um die allgemeine, kapillare Erziehung und Ausbildung der Laien zu gewährleisten.\n\nBei der Erziehung und Ausbildung ist, einer expliziten Aufforderung der Synodenväter gemäß, der jeweiligen Kultur besondere Aufmerksamkeit zu widmen: »Erziehung und Ausbildung der Laien müssen die menschliche Kultur des jeweiligen Ortes weitgehendst berücksichtigen. Diese trägt nämlich zu dieser Erziehung und Ausbildung bei und bietet Hilfen an, um über die Werte der traditionellen und der modernen Kultur zu urteilen. Auch die verschiedenen Kulturen, die im selben Volk und in einem Land koexistieren, müssen berücksichtigt werden. Die Kirche, die Mutter und Meisterin der Völker ist, muß sich gegebenen falls darum bemühen, die Kultur der Minderheiten, die in großen Ländern leben, zu schützen«.(224)\n\nBestimmte Überzeugungen sind besonders notwendig und fruchtbar, vor allem die, daß eine wahre, effektive Erziehung und Ausbildung nur dann vermittelt werden kann, wenn jeder selbst die Verantwortung dafür übernimmt und vertieft. Denn Erziehung ist wesentlich »Selbst-Erziehung«.\n\nFerner ist die Überzeugung wichtig, daß ein jeder von uns zugleich Ziel und Anfang der Erziehung und Ausbildung ist. Je mehr wir erzogen werden, um so mehr empfinden wir die Notwendigkeit, diese Erziehung fortzusetzen und zu vertiefen. Und je mehr wir erzogen und geformt sind, um so mehr werden wir fähig, andere zu formen.\n\nVon besonderer Bedeutung ist das Bewußtsein, daß das Werk der Erziehung und Ausbildung, wenn es auch vernünftigerweise auf die Methoden und Mittel der Humanwissenschaften zurückgreift, seine Wirksamkeit an ihrer Verfügbarkeit für das Wirken Gottes mißt: Nur die Rebe, die nicht fürchtet, vom Winzer beschnitten zu werden, bringt für sich selbst und für die anderen mehr Frucht.\n\nAufruf und Gebet\n\n64. Zum Abschluß dieses postsynodalen Dokumentes erinnere ich nochmal an die Einladung des »Gutsbesitzers«, von dem das Evangelium berichtet: Geht auch ihr in meinen Weinberg! Man kann sagen, daß die Bedeutung der Synode über die Berufung und Sendung der Laien gerade in diesem Anruf des Herrn Jesus an alle, insbesondere an die Laien, Männer und Frauen, liegt.\n\nDie Arbeiten der Synode waren für alle Teilnehmer eine tiefe geistliche Erfahrung: Die Erfahrung einer Kirche, die im Licht und in der Kraft des Geistes aufgeschlossen zu hören und zu unterscheiden vermag. Der Kirche, die den erneuten Anruf ihres Herrn aufnimmt, um der Welt von heute das Geheimnis der communio und dabei insbesondere den spezifischen kirchlichen Ort und die spezifische Aufgabe der Laien erkennt. Die Frucht dieser Synode, die dieses Apostolische Schreiben auf möglichst lebendige Weise in alle Kirchen auf der weiten Welt hervorbringen möchte, wird bestimmt durch die effektive Aufnahme, die der Anruf des Herrn beim gesamten Volk Gottes und in ihm bei den Laien finden wird.\n\nDarum rufe ich innigst alle und jeden einzelnen, Hirten und Gläubige, auf, nie müde zu werden, das Bewußtsein ihrer Zugehörigkeit zur Kirche wachzuhalten, ja immer tiefer in ihrem Geist, in ihrem Herzen und in ihrem Leben zu verwurzeln. Es ist das Bewußtsein, Glieder der Kirche Jesu Christi zu sein, teilzuhaben am Geheimnis seiner communio und an seiner apostolischen und missionarischen Kraft.\n\nVon überaus großer Bedeutung ist es, daß alle Christen sich der außerordentlichen Würde, die ihnen durch die heilige Taufe gewährt wurde, bewußt sind: Durch die Gnade sind wir berufen, geliebte Kinder des Vaters, Christus und seiner Kirche eingegliedert, lebendige und heilige Tempel des Geistes zu werden. Hören wir erneut mit dankbarer Ergriffenheit auf die Worte des Evangelisten Johannes: »Seht, wie groß die Liebe ist, die der Vater uns geschenkt hat: Wir heißen Kinder Gottes, und wir sind es« (1 Joh 3, 1).\n\nDiese »Neuheit des Christlichen«, die den Gliedern der Kirche gegeben ist, stellt für alle die Wurzel ihrer Teilhabe am priesterlichen, prophetischen und königlichen Amt Christi sowie ihrer Berufung zur Heiligkeit in der Liebe dar. Für die Laien kommt sie im »Weltcharakter«, der ihnen »eigen ist«, entsprechend zum Ausdruck und zur Verwirklichung.\n\nDas Bewußtsein der Zugehörigkeit zur Kirche schließt das Bewußtsein der gemeinsamen christlichen Würde und das Bewußtsein der Zugehörigkeit zum Geheimnis der Kirche als communio ein. Dieses ist ein wesentlicher, entscheidender Aspekt für das Leben und die Sendung der Kirche.\n\nDas Gebet Jesu beim letzten Abendmahl gilt allen und jedem einzelnen: »Ut unum sint!«. Es muß täglich zu einem unverzichtbaren Programm des Lebens und Handelns werden.\n\nDer lebendige Sinn für die communio der Kirche, für die Gabe des Geistes, die unsere gemeinsame Antwort verlangt, wird kostbare Früchte tragen in der Wertschätzung der reichen Vielfalt der Berufungen und Lebenssituationen, der Charismen, Dienste, Aufgaben und Verantwortungen. Es wird zudem Früchte tragen in der überzeugten und willigen Mitarbeit zwischen Gruppen, Vereinigungen und Bewegungen von Laien, in der mitverantwortlichen Erfüllung der gemeinsamen Heilssendung der Kirche. Diese communio als solche ist schon das erste und große Zeichen der Präsenz Christi, des Erlösers, in der Welt: Zugleich fördert und inspiriert sie die unmittelbare apostolische und missionarische Wirksamkeit der Kirche.\n\nAn der Schwelle zum dritten Jahrtausend sollte die gesamte Kirche, Hirten und Gläubigen ihre Verantwortung, dem Gebot Christi zu gehorchen, tiefer spüren: »Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen« (Mk 16, 15). Die Kirche muß ihre missionarische Kraft erneuern. Ihr ist eine anspruchsvolle und herrliche Aufgabe anvertraut, nämlich die einer neuen Evangelisierung, derer die heutige Welt dringend bedarf. Die Laien haben lebendigen und verantwortlichen Anteil an ihr, weil sie berufen sind, durch ihren Dienst, der den Werten und Rechten des Menschen sowie der Gesellschaft gilt, das Evangelium zu verkünden und zu verwirklichen.\n\nDie Bischofssynode, die im Oktobermonat des Marianischen Jahres stattfand, hat ihre Arbeiten in besonderer Weise der Fürbitte Marias, der Mutter des Erlösers anvertraut. Derselben Fürbitte vertraue ich die geistliche Fruchtbarkeit der Ergebnisse der Synode an. Am Schluß dieses postsynodalen Dokumentes rufe ich gemeinsam mit den Synodenvätern und den Laien, die an der Synode teilgenommen haben, und allen anderen Gliedern des Volkes Gottes die Jungfrau Maria an. Der Anruf wird Gebet.\n\nO du allerseligste Jungfrau,\n\nMutter Christi und Mutter der Kirche,\n\nmit Freude und Bewunderung\n\nstimmen wir ein in dein Magnifikat,\n\nin dein Lied dankbarer Liebe.\n\nMit dir danken wir Gott,\n\n»dessen Erbarmen von Geschlecht\n\nzu Geschlecht waltet«,\n\nfür die wunderbare Berufung\n\nund die vielfältige Sendung der Laien.\n\nEr hat sie berufen,\n\nin einer Gemeinschaft der Liebe\n\nund der Heiligkeit\n\nmit ihm zu leben,\n\nund als Geschwister in der großen Familie\n\nder Kinder Gottes vereint zu sein.\n\nSie sind gesandt,\n\ndas Licht Christi auszustrahlen,\n\nund das Feuer des Geistes\n\ndurch ihr Leben im Geist des Evangeliums\n\nin der ganzen Welt zu verbreiten.\n\nJungfrau des Magnifikat,\n\nerfülle ihre Herzen mit Dankbarkeit\n\nund Begeisterung\n\nfür diese Berufung und Sendung.\n\nDie du in Demut und Hochherzigkeit\n\ndie »Dienerin des Herrn«\n\ngeworden bist,\n\nschenke uns deine Verfügbarkeit\n\nfür den Dienst Gottes\n\nund das Heil der Welt.\n\nÖffne unsere Herzen\n\nfür die endlosen Weiten\n\ndes Reiches Gottes\n\nund der Verkündigung des Evangeliums\n\nan alle Geschöpfe.\n\nDein Mutterherz\n\nweiß um die vielfältigen Gefahren\n\nund zahlreichen Übel,\n\ndie die Männer und Frauen\n\nunserer Zeit bedrohen.\n\nAber es weiß auch\n\num die vielen Initiativen des Guten,\n\num die großen Sehnsüchte nach Werten,\n\num den Fortschritt auf dem Weg zum Heil.\n\nMutige Jungfrau,\n\nschenke uns Seelenkraft\n\nund Vertrauen auf Gott,\n\ndamit wir alle Hindernisse überwinden,\n\ndie sich der Erfüllung\n\nunserer Sendung entgegenstellen.\n\nLehre uns, die Realitäten der Welt\n\nmit tiefem christlichem\n\nVerantwortungsbewußtsein\n\nzu behandeln, in der frohen Hoffnung\n\nauf die Ankunft des Reiches Gottes,\n\ndes neuen Himmels und der neuen Erde.\n\nDie du betend mit den Aposteln\n\nim Coenaculum zusammen warst,\n\num auf die Ankunft des Pfingstgeistes zu warten,\n\nerflehe, daß er sich erneut\n\nüber alle Laien ausgießt,\n\ndamit sie ihrer Berufung und Sendung\n\nals Reben des wahren Weinstocks,\n\ndie bestellt sind,\n\nfür das Leben der Welt reiche Frucht zu tragen,\n\nvoll entsprechen.\n\nJungfrau und Mutter,\n\nführe uns und stütze uns,\n\ndamit wir immer als wahre Söhne\n\nund Töchter der Kirche deines Sohnes leben\n\nund so dazu beitragen,\n\nauf Erden die Zivilisation der Wahrheit und Liebe\n\nnach dem Wunsch Gottes\n\nund zu seiner Ehre aufzubauen.\n\nAmen.\n\nGegeben zu Rom, bei St. Peter, am 30. Dezember, dem Fest der Heiligen Familie im Jahr 1988, dem elften meines Pontifikates.\n\n© Copyright 1998 - Libreria Editrice Vaticana\n\nCopyright © Dikasterium für Kommunikation\n\nDer Heilige Stuhl\n\nDer Heilige Stuhl","witnesses":[{"sourceUrl":"https://www.vatican.va/content/john-paul-ii/de/apost_exhortations/documents/hf_jp-ii_exh_30121988_christifideles-laici.html","sha256":"fb6e7ac28967f79af7446fc6768da296d3e4d13c43fe6b52a5f5135e26393950","localUrl":"assets/docs/magisterium/source-corpus/christifideles-laici-eab52005ae/de.html","textUrl":"assets/docs/magisterium/source-corpus/christifideles-laici-eab52005ae/de.txt"}]},"en":{"code":"en","label":"English","contentFormat":"plain-text","text":"Christifideles Laici (December 30, 1988)\n\nThe Holy See\n\nEnglish\n\nFrançais\n\nEnglish\n\nItaliano\n\nPortuguês\n\nEspañol\n\nDeutsch\n\nPolski\n\nالعربيّة\n\n中文\n\nLatine\n\n×\n\nThe Holy See\n\nMagisterium\n\nCalendar\n\nLiturgical Celebrations\n\nTickets for Papal Audiences and Celebrations\n\nSupreme Pontiffs\n\nCollege of Cardinals\n\nRoman Curia and Other Organizations\n\nSynod\n\nPress Office\n\nVatican News - Radio Vaticana\n\nL'Osservatore Romano\n\nJohn Paul II\n\nApostolic Exhortations\n\nA\n\nA\n\nA\n\nPDF generation in progress.....\n\nDE\n\n- EN\n\n- ES\n\n- FR\n\n- HU\n\n- IT\n\n- LA\n\n- PL\n\n- PT\n\n- ZH_CN\n\n- ZH_TW\n\nPOST-SYNODAL\n\nAPOSTOLIC EXHORTATION\n\nCHRISTIFIDELES LAICI\n\nOF\n\nHIS HOLINESS\n\nJOHN PAUL II\n\nON THE VOCATION AND THE MISSION\n\nOF THE LAY FAITHFUL\n\nIN THE CHURCH AND IN THE WORLD\n\nTo Bishops\n\nTo Priests and Deacons\n\nTo Women and Men Religious\n\nand to All the Lay Faithful\n\nINTRODUCTION\n\n1. THE LAY MEMBERS of Christ's Faithful People (Christifideles Laici), whose \"Vocation and Mission in the Church and in the World Twenty Years after the Second Vatican Council\" was the topic of the 1987 Synod of Bishops, are those who form that part of the People of God which might be likened to the labourers in the vineyard mentioned in Matthew's Gospel: \"For the Kingdom of heaven is like a householder who went out early in the morning to hire labourers for his vineyard. After agreeing with the labourers for a denarius a day, he sent them into his vineyard\" (Mt 20:1-2).\n\nThe gospel parable sets before our eyes the Lord's vast vineyard and the multitude of persons, both women and men, who are called and sent forth by him to labour in it. The vineyard is the whole world (cf. Mt 13:38), which is to be transformed according to the plan of God in view of the final coming of the Kingdom of God.\n\nYou Go Into My Vineyard Too\n\n2. \"And going out about the third hour he saw others standing idle in the marketplace; and to them he said, 'You go into the vineyard too'\" (Mt 20:3-4).\n\nFrom that distant day the call of the Lord Jesus \"You go into my vineyard too\" never fails to resound in the course of history: it is addressed to every person who comes into this world.\n\nIn our times, the Church after Vatican II in a renewed outpouring of the Spirit of Pentecost has come to a more lively awareness of her missionary nature and has listened again to the voice of her Lord who sends her forth into the world as \"the universal sacrament of salvation\"[1].\n\nYou go too. The call is a concern not only of Pastors, clergy, and men and women religious. The call is addressed to everyone: lay people as well are personally called by the Lord, from whom they receive a mission on behalf of the Church and the world. In preaching to the people Saint Gregory the Great recalls this fact and comments on the parable of the labourers in the vineyard: \"Keep watch over your manner of life, dear people, and make sure that you are indeed the Lord's labourers. Each person should take into account what he does and consider if he is labouring in the vineyard of the Lord\"[2].\n\nThe Council, in particular, with its rich doctrinal, spiritual and pastoral patrimony, has written as never before on the nature, dignity, spirituality, mission and responsibility of the lay faithful. And the Council Fathers, re-echoing the call of Christ, have summoned all the lay faithful, both women and men, to labour in the vineyard: \"The Council, then, makes an earnest plea in the Lord's name that all lay people give a glad, generous, and prompt response to the impulse of the Holy Spirit and to the voice of Christ, who is giving them an especially urgent invitation at this moment. Young people should feel that this call is directed to them in particular, and they should respond to it eagerly and magnanimously. The Lord himself renews his invitation to all the lay faithful to come closer to him every day, and with the recognition that what is his is also their own (Phil 2:5) they ought to associate themselves with him in his saving mission. Once again he sends them into every town and place where he himself is to come (cf. Lk 10:1)\"[3].\n\nYou go into my vineyard too. During the Synod of Bishops, held in Rome, 1-30 October 1987, these words were re-echoed in spirit once again. Following the path marked out by the Council and remaining open to the light of the experience of persons and communities from the whole Church, the Fathers, enriched by preceding Synods, treated in a specific and extensive manner the topic of the vocation and mission of the lay faithful in the Church and in the world.\n\nIn this assembly of bishops there was not lacking a qualified representation of the lay faithful, both women and men, which rendered a valuable contribution to the Synod proceedings. This was publicly acknowledged in the concluding homily: \"We give thanks that during the course of the Synod we have not only rejoiced in the participation of the lay faithful (both men and women auditors), but even more so in that the progress of the Synodal discussions has enabled us to listen to those whom we invited, representatives of the lay faithful from all parts of the world, from different countries, and to profit from their experience, their advice and the suggestions they have offered out of love for the common cause\"[4].\n\nIn looking over the years following the Council the Synod Fathers have been able to verify how the Holy Spirit continues to renew the youth of the Church and how he has inspired new aspirations towards holiness and the participation of so many lay faithful. This is witnessed, among other ways, in the new manner of active collaboration among priests, religious and the lay faithful; the active participation in the Liturgy, in the proclamation of the Word of God and catechesis; the multiplicity of services and tasks entrusted to the lay faithful and fulfilled by them; the flourishing of groups, associations and spiritual movements as well as a lay commitment in the life of the Church; and in the fuller and meaningful participation of women in the development of society.\n\nAt the same time, the Synod has pointed out that the post-conciliar path of the lay faithful has not been without its difficulties and dangers. In particular, two temptations can be cited which they have not always known how to avoid: the temptation of being so strongly interested in Church services and tasks that some fail to become actively engaged in their responsibilities in the professional, social, cultural and political world; and the temptation of legitimizing the unwarranted separation of faith from life, that is, a separation of the Gospel's acceptance from the actual living of the Gospel in various situations in the world.\n\nIn the course of its work, the Synod made constant reference to the Second Vatican Council, whose teaching on the lay faithful, after twenty years, has taken on a surprisingly contemporary character and at times has carried prophetic significance: such teaching has the capacity of enlightening and guiding the responses that today must be given to new situations. In reality, the challenge embraced by the Synod Fathers has been that of indicating the concrete ways through which this rich \"theory\" on the lay state expressed by the Council can be translated into authentic Church \"practice\". Some situations have made themselves felt because of a certain \"novelty\" that they have, and in this sense they can be called post-conciliar, at least chronologically: to these the Synod Fathers have rightly given a particular attention in the course of their discussion and reflection. Among those situations to be recalled are those regarding the ministries and Church services entrusted at present and in the future to the lay faithful, the growth and spread of new \"movements\" alongside other group forms of lay involvement, and the place and role of women both in the Church and in society.\n\nAt the conclusion of their work, which proceeded with great commitment, competence and generosity, the Synod Fathers made known to me their desires and requested that at an opportune time, a conclusive papal document on the topic of the lay faithful be offered to the Universal Church[5].\n\nThis Post-Synodal Apostolic Exhortation intends to take into account all the richness of the Synod work, from the Lineamenta to the Instrumentum Laboris, from the introductory report, the presentations of individual bishops and lay persons to the summary reports after discussion in the Synod hall, from the discussions and reports of the \"small groups\" to the final \"Propositions\" and the concluding \"Message\". For this reason the present document is not something in contradistinction to the Synod, but is meant to be a faithful and coherent expression of it, a fruit of collegiality. As such, the Council of the General Secretariat of the Synod of Bishops and the Secretariat itself have contributed to its final form.\n\nThis Exhortation intends to stir and promote a deeper awareness among all the faithful of the gift and responsibility they share, both as a group and as individuals, in the communion and mission of the Church.\n\nThe Pressing Needs of the World Today: \"Why do you stand here idle all day?\"\n\n3. The basic meaning of this Synod and the most precious fruit desired as a result of it, is the lay faithful's hearkening to the call of Christ the Lord to work in his vineyard, to take an active, conscientious and responsible part in the mission of the Church in this great moment in history, made especially dramatic by occurring on the threshold of the Third Millennium.\n\nA new state of affairs today both in the Church and in social, economic, political and cultural life, calls with a particular urgency for the action of the lay faithful. If lack of commitment is always unacceptable, the present time renders it even more so. It is not permissible for anyone to remain idle.\n\nWe continue in our reading of the gospel parable: \"And about the eleventh hour he went out and found others standing; and he said to them, 'Why do you stand here idle all day?'. They said to him, 'Because no one has hired us'. He said to them, 'You go into the vineyard too'\"( Mt 20:6-7).\n\nSince the work that awaits everyone in the vineyard of the Lord is so great there is no place for idleness. With even greater urgency the \"householder\" repeats his invitation: \"You go into my vineyard too\".\n\nThe voice of the Lord clearly resounds in the depths of each of Christ's followers, who through faith and the sacraments of Christian initiation is made like to Jesus Christ, is incorporated as a living member in the Church and has an active part in her mission of salvation. The voice of the Lord also comes to be heard through the historic events of the Church and humanity, as the Council reminds us: \"The People of God believes that it is led by the Spirit of the Lord, who fills the whole world. Moved by this faith it tries to discern authentic signs of God's presence and purpose in the events, the needs, and the longings which it shares with other people of our time. For faith throws a new light on all things and makes known the full ideal to which God has called each individual, and thus guides the mind towards solutions which are fully human\"[6].\n\nIt is necessary, then, to keep a watchful eye on this our world, with its problems and values, its unrest and hopes, its defeats and triumphs: a world whose economic, social, political and cultural affairs pose problems and grave difficulties in light of the description provided by the Council in the Pastoral Constitution, Gaudium et Spes.[7]This, then, is the vineyard; this is the field in which the faithful are called to fulfill their mission. Jesus wants them, as he wants all his disciples, to be the \"salt of the earth\" and the \"light of the world\" (cf. Mt 5:13-14). But what is the actual state of affairs of the \"earth\" and the \"world\", for which Christians ought to be \"salt\" and \"light\"?\n\nThe variety of situations and problems that exist in our world is indeed great and rapidly changing. For this reason it is all the more necessary to guard against generalizations and unwarranted simplifications. It is possible, however, to highlight some trends that are emerging in present-day society. The gospel records that the weeds and the good grain grew together in the farmer's field. The same is true in history, where in everyday life there often exist contradictions in the exercise of human freedom, where there is found, side by side and at times closely intertwined, evil and good, injustice and justice, anguish and hope.\n\nSecularism and the Need for Religion\n\n4. How can one not notice the ever-growing existence of religious indifference and atheism in its more varied forms, particularly in its perhaps most widespread form of secularism? Adversely affected by the impressive triumphs of continuing scientific and technological development and above all, fascinated by a very old and yet new temptation, namely, that of wishing to become like God (cf. Gen 3:5) through the use of a liberty without bounds, individuals cut the religious roots that are in their hearts; they forget God, or simply retain him without meaning in their lives, or outrightly reject him, and begin to adore various \"idols\" of the contemporary world.\n\nThe present-day phenomenon of secularism is truly serious, not simply as regards the individual, but in some ways, as regards whole communities, as the Council has already indicated: \"Growing numbers of people are abandoning religion in practice\"[8]. At other times I myself have recalled the phenomenon of de-Christianization that strikes long-standing Christian people and which continually calls for a re-evangelization.\n\nHuman longing and the need tor religion, however, are not able to be totally extinguished. When persons in conscience have the courage to face the more serious questions of human existence-particularly questions related to the purpose of life, to suffering and to dying-they are unable to avoid making their own the words of truth uttered by Saint Augustine: \"You have made us for yourself, O Lord, and our hearts are restless until they rest in you\"[9].In the same manner the present-day world bears witness to this as well, in ever-increasing and impressive ways, through an openness to a spiritual and transcendent outlook towards life, the renewed interest in religious research, the return to a sense of the sacred and to prayer, and the demand for freedom to call upon the name of the Lord.\n\nThe Human Person: A Dignity Violated and Exalted\n\n5. We furthermore call to mind the violations to which the human person is subjected. When the individual is not recognized and loved in the person's dignity as the living image of God (cf. Gen 1:26), the human being is exposed to more humiliating and degrading forms of \"manipulation\", that most assuredly reduce the individual to a slavery to those who are stronger. \"Those who are stronger\" can take a variety of names: an ideology; economic power, political and inhumane systems, scientific technocracy or the intrusiveness of the mass-media. Once again we find ourselves before many persons, our sisters and brothers, whose fundamental rights are being violated, owing to their exceedingly great capacity for endurance and to the clear injustice of certain civil laws: the right to life and to integrity, the right to a house and to work, the right to a family and responsible parenthood, the right to participation in public and political life, the right to freedom of conscience and the practice of religion.\n\nWho is able to count the number of babies unborn because they have been killed in their mothers' wombs, children abandoned and abused by their own parents, children who grow without affection and education? In some countries entire populations are deprived of housing and work, lacking the means absolutely essential for leading a life worthy of a human being, and are deprived even of those things necessary for their sustenance. There are great areas of poverty and of misery, both physical and moral, existing at this moment on the periphery of great cities. Entire groups of human beings have been seriously afflicted.\n\nBut the sacredness of the human person cannot be obliterated, no matter how often it is devalued and violated because it has its unshakable foundation in God as Creator and Father. The sacredness of the person always keeps returning, again and again.\n\nThe sense of the dignity of the human person must be pondered and reaffirmed in stronger. terms. A beneficial trend is advancing and permeating all peoples of the earth, making them ever more aware of the dignity of the individual: the person is not at all a \"thing\" or an \"object\" to be used, but primarily a responsible \"subject\", one endowed with conscience and freedom, called to live responsibly in society and history, and oriented towards spiritual and religious values.\n\nIt has been said that ours is the time of \"humanism\": paradoxically, some of its atheistic and secularistic forms arrive at a point where the human person is diminished and annihilated; other forms of humanism, instead, exalt the individual in such a manner that these forms become a veritable and real idolatry. There are still other forms, however, in line with the truth, which rightly acknowledge the greatness and misery of individuals and manifest, sustain and foster the total dignity of the human person.\n\nThe sign and fruit of this trend towards humanism is the growing need for participation, which is undoubtedly one of the distinctive features of present-day humanity, a true \"sign of the times\" that is developing in various fields and in different ways: above all the growing need for participation regarding women and young people, not only in areas of family and academic life, but also in cultural, economic, social and political areas. To be leading characters in this development, in some ways to be creators of a new, more humane culture, is a requirement both for the individual and for peoples as a whole[10].\n\nConflict and Peace\n\n6. Finally, we are unable to overlook another phenomenon that is quite evident in present-day humanity: perhaps as never before in history, humanity is daily buffeted by conflict. This is a phenomenon which has many forms, displayed in a legitimate plurality of mentalities and initiatives, but manifested in the fatal opposition of persons, groups, categories, nations and blocks of nations. This opposition takes the form of violence, of terrorism, and of war. Once again, but with proportions enormously widespread, diverse sectors of humanity today, wishing to show their \"omnipotence\", renew the futile experience of constructing the \"Tower of Babel\" (cf. Gen 11:1-9), which spreads confusion, struggle, disintegration and oppression. The human family is thus in itself dramatically convulsed and wounded.\n\nOn the other hand, totally unsupressible is that human longing experienced by individuals and whole peoples for the inestimable good of peace in justice. The gospel beatitude: \"Blessed are the peacemakers\" (Mt 5:9) finds in the people of our time a new and significant resonance: entire populations today live, suffer and labour to bring about peace and justice. The participation by so many persons and groups in the life of society is increasingly pursued today as the way to make a desired peace become a reality.\n\nOn this road we meet many lay faithful generously committed to the social and political field, working in a variety of institutional forms and those of a voluntary nature in service to the least.\n\nJesus Christ, the Hope of Humanity\n\n7. This, then, is the vast field of labour that stands before the labourers sent forth by the \"householder\" to work in his vineyard.\n\nIn this field the Church is present and working, every one of us, Pastors, priests, deacons, religious and lay faithful. The adverse situations here mentioned deeply affect the Church: they in part condition the Church, but they do not crush her, nor even less overcome her, because the Holy Spirit, who gives her life, sustains her in her mission.\n\nDespite every difficulty, delay and contradiction caused by the limits of human nature, by sin and by the Evil One, the Church knows that all the forces that humanity employs for communion and participation find a full response in the intervention of Jesus Christ, the Redeemer of man and of the world.\n\nThe Church knows that she is sent forth by him as \"sign and instrument of intimate union with God and of the unity of all the human race\"[11].\n\nDespite all this, then, humanity is able to hope. Indeed it must hope: the living and personal Gospel, Jesus Christ himself, is the \"good news\" and the bearer of joy that the Church announces each day, and to whom the Church bears testimony before all people.\n\nThe lay faithful have an essential and irreplaceable role in this announcement and in this testimony: through them the Church of Christ is made present in the various sectors of the world, as a sign and source of hope and of love.\n\nCHAPTER I\n\nI AM THE VINE AND YOU ARE THE BRANCHES\n\nThe Dignity of the Lay Faithful in the Church as Mystery\n\nThe Mystery of the Vine\n\n8. The Sacred Scriptures use the image of the vine in various ways. In a particular case, the vine serves to express the Mystery of the People of God. From this perspective which emphasizes the Church's internal nature, the lay faithful are seen not simply as labourers who work in the vineyard, but as themselves being a part of the vineyard. Jesus says, \"I am the vine, you are the branches\" (Jn 15:5).\n\nThe prophets in the Old Testament used the image of the vine to describe the chosen people. Israel is God's vine, the Lord's own work, the joy of his heart: \"I have planted you a choice vine\" (Jer 2:21); \"Your mother was like a vine in a vineyard transplanted by the water, fruitful and full of branches by reason of abundant water\" (Ez 19:10); \"My beloved had a vineyard on a very fertile hill. He dug it and cleared it of stones and planted it with choice vines ...\"((Is 5:1-2).\n\nJesus himself once again takes up the symbol of the vine and uses it to illustrate various aspects of the Kingdom of God: \"A man planted a vineyard, and set a hedge around it, and dug a pit for the winepress, and built a tower and let it out to tenants and went into another country\" (Mk 12:1; cf. Mt 21:28 ff.).\n\nJohn the Evangelist invites us to go further and leads us to discover the mystery of the vine: it is the figure and symbol not only of the People of God, but of Jesus himself. He is the vine and we, his disciples, are the branches. He is the \"true vine\", to which the branches are engrafted to have life (cf. Jn 15:1 ff.).\n\nThe Second Vatican Council, making reference to the various biblical images that help to reveal the mystery of the Church, proposes again the image of the vine and the branches: \"Christ is the true vine who gives life and fruitfulness to the branches, that is, to us. Through the Church we abide in Christ, without whom we can do nothing (Jn 15:1-5)\"[12]. The Church herself, then, is the vine in the gospel. She is mystery because the very life and love of the Father, Son and Holy Spirit are the gift gratuitously offered to all those who are born of water and the Holy Spirit (cf. Jn 3:5), and called to relive the very communion of God and to manifest it and communicate it in history (mission): \"In that day\", Jesus says, \"you will know tkat I am in my Father and you in me, and I in you\" (Jn 14:20).\n\nOnly from inside the Church's mystery of communion is the \"identity\" of the lay faithful made known, and their fundamental dignity revealed. Only within the context of this dignity can their vocation and mission in the Church and in the world be defined.\n\nWho are the Lay Faithful\n\n9. The Synod Fathers have rightly pointed to the need for a definition of the lay faithful's vocation and mission in positive terms, through an in-depth study of the teachings of the Second Vatican Council in light of both recent documentation from the Magisterium and the lived experience of the Church, guided as she is by the Holy Spirit[13].\n\nIn giving a response to the question \"Who are the lay faithful\", the Council went beyond previous interpretations which were predominantly negative. Instead it opened itself to a decidedly positive vision and displayed a basic intention of asserting the full belonging of the lay faithful to the Church and to its mystery.\n\nAt the same time it insisted on the unique character of their vocation, which is in a special way to \"seek the Kingdom of God by engaging in temporal affairs and ordering them according to the plan of God\"[14]. \"The term 'lay faithful'\" -we read in the Constitution on the Church, Lumen Gentium-\" is here understood to mean all the faithful except those in Holy Orders and those who belong to a religious state sanctioned by the Church. Through Baptism the lay faithful are made one body with Christ and are established among the People of God. They are in their own way made sharers in the priestly, prophetic and kingly office of Christ. They carry out their own part in the mission of the whole Christian people with respect to the Church and the world\"[15].\n\nPius XII once stated: \"The Faithful, more precisely the lay faithful, find themselves on the front lines of the Church's life; for them the Church is the animating principle for human society. Therefore, they in particular, ought to have an ever-clearer consciousness not only of belonging to the Church, but of being the Church, that is to say, the community of the faithful on earth under the leadership of the Pope, the head of all, and of the Bishops in communion with him. These are the Church ...\"[16].\n\nAccording to the Biblical image of the vineyard, the lay faithful, together with all the other members of the Church, are branches engrafted to Christ the true vine, and from him derive their life and fruitfulness.\n\nIncorporation into Christ through faith and Baptism is the source of being a Christian in the mystery of the Church. This mystery constitutes the Christian's most basic \"features\" and serves as the basis for all the vocations and dynamism of the Christian life of the lay faithful (cf. Jn 3:5). In Christ who died and rose from the dead, the baptized become a \"new creation\" (Gal 6:15; 2 Cor 5:17), washed clean from sin and brought to life through grace.\n\nTherefore, only through accepting the richness in mystery that God gives to the Christian in Baptism is it possible to come to a basic description of the lay faithful.\n\nBaptism and the \"Newness\" of Christian Life\n\n10. It is no exaggeration to say that the entire existence of the lay faithful has as its purpose to lead a person to a knowledge of the radical newness of the Christian life that comes from Baptism, the sacrament of faith, so that this knowledge can help that person live the responsibilities which arise from that vocation received from God. In arriving at a basic description of the lay faithful we now more explicitly and directly consider among others the following three fundamental aspects: Baptism regenerates us in the life ot the Son of God; unites us to Christ and to his Body, the Church; and anoints us in the Holy Spirit, making us spiritual temples.\n\nChildren in the Son\n\n11. We here recall Jesus' words to Nicodemus: \"Truly, truly, I say to you, unless one is born of water and the Spirit, he cannot enter the kingdom of God\"(Jn 3:5). Baptism, then, is a rebirth, a regeneration.\n\nIn considering this aspect of the gift which comes from Baptism, the apostle Peter breaks out into song: \"Blessed be the God and Father of our Lord Jesus Christ! By his great mercy we have been born anew to a living hope through the resurrection of Jesus Christ from the dead, and to an inheritance which is imperishable, undefiled and unfading\"( 1 Pt 1:3-4). And he calls Christians those who have been \"born anew, not of perishable seed but of imperishable, through the living and abiding word of God\" (1 Pt 1:23).\n\nWith Baptism we become children of God in his only-begotten Son, Jesus Christ. Rising from the waters of the Baptismal font, every Christian hears again the voice that was once heard on the banks of the Jordan River: \"You are my beloved Son; with you I am well pleased\" (Lk 3:22). From this comes the understanding that one has been brought into association with the beloved Son, becoming a child of adoption (cf. Gal 4:4-7) and a brother or sister of Christ. In this way the eternal plan of the Father for each person is realized in history: \"For those whom he foreknew he also predestined to be conformed to the image of his Son, in order that he might be the first-born among many brethren\" (Rom 8:29).\n\nIt is the Holy Spirit who constitutes the baptized as Children of God and members of Christ's Body. St. Paul reminds the Christians of Corinth of this fact: \"For by one Spirit we are all baptized into one body\" (1 Cor 12:13), so that the apostle can say to the lay faithful: \"Now you are the body of Christ and individually members of it\" (1 Cor 12:27); \"And because you are sons, God has sent the Spirit of his Son into our hearts\" (Gal 4:6; cf. Rom 8:15-16).\n\nWe Are One Body in Christ\n\n12 . Regenerated as \"Children in the Son\", the baptized are inseparably joined together as \"members of Christ and members of the body of the Church\", as the Council of Florence teaches[17].\n\nBaptism symbolizes and brings about a mystical but real incorporation into the crucified and glorious body of Christ. Through the sacrament Jesus unites the baptized to his death so as to unite the recipient to his resurrection (cf. Rom 6:3-5). The \"old man\" is stripped away for a reclothing with \"the new man\", that is, with Jesus himself: \"For as many of you as were baptized into Christ have put on Christ\" (Gal 3:27; cf. Eph 4:22-24; Col 3:9-10). The result is that \"we, though many, are one body in Christ\" (Rom 12:5).\n\nIn the words of Saint Paul we find again the faithful echo of the teaching of Jesus himself, which reveals the mystical unity of Christ with his disciples and the disciples with each other, presenting it as an image and extension of that mystical communion that binds the Father to the Son and the Son to the Father in the bond of love, the Holy Spirit (cf. Jn 17:21). Jesus refers to this same unity in the image of the vine and the branches: \"I am the vine, you the branches\" (Jn 15:5), an image that sheds light not only on the deep intimacy of the disciples with Jesus but on the necessity of a vital communion of the disciples with each other: all are branches of a single vine.\n\nHoly and Living Temples of the Spirit\n\n13. In another comparison, using the image of a building, the apostle Peter defines the baptized as \"living stones\" founded on Christ, the \"corner stone\", and destined to \"be raised up into a spiritual building\" (1 Pt 2:5 ff.). The image introduces us to another aspect of the newness of Christian life coming from Baptism and described by the Second Vatican Council: \"By regeneration and the anointing of the Holy Spirit, the baptized are consecrated into a spiritual house\"[18].\n\nThe Holy Spirit \"anoints\" the baptized, sealing each with an indelible character (cf. 2 Cor 1:21-22), and constituting each as a spiritual temple, that is, he fills this temple with the holy presence of God as a result of each person's being united and likened to Jesus Christ.\n\nWith this spiritual \"unction\", Christians can repeat in an individual way the words of Jesus: \"The Spirit of the Lord is upon me, because he has anointed me to preach good news to the poor. He has sent me to proclaim release to captives and recovering of sight to the blind, to set at liberty those who are oppressed, to proclaim the acceptable year of the Lord\" (Lk 4:18-19; cf. Is 61:1-2). Thus with the outpouring of the Holy Spirit in Baptism and Confirmation, the baptized share in the same mission of Jesus as the Christ, the Saviour-Messiah.\n\nSharers in the Priestly, Prophetic and Kingly Mission of Jesus Christ\n\n14. Referring to the baptized as \"new born babes\", the apostle Peter writes: \"Come to him, to that living stone, rejected by men but in God's sight chosen and precious; and like living stones be yourselves built into a spiritual house, to be a holy priesthood to offer spiritual sacrifices acceptable to God through Jesus Christ ... you are a chosen race, a royal priesthood, a holy nation, God's own people, that you may declare the wonderful deeds of him who called you out of darkness into his marvelous light\" (1 Pt 2:4-5, 9).\n\nA new aspect to the grace and dignity coming from Baptism is here introduced: the lay faithful participate, for their part, in the threefold mission of Christ as Priest, Prophet and King. This aspect has never been forgotten in the living tradition of the Church, as exemplified in the explanation which St. Augustine offers for Psalm 26:\"David was anointed king. In those days only a king and a priest were anointed. These two persons prefigured the one and only priest and king who was to come, Christ (the name \"Christ\" means \"anointed\"). Not only has our head been anointed but we, his body, have also been anointed ... therefore anointing comes to all Christians, even though in Old Testament times it belonged only to two persons. Clearly we are the Body of Christ because we are all \"anointed\" and in him are \"christs\", that is, \"anointed ones\", as well as Christ himself, \"The Anointed One\". In a certain way, then, it thus happens that with head and body the whole Christ is formed\"[19].\n\nIn the wake of the Second Vatican Council[20], at the beginning of my pastoral ministry, my aim was to emphasize forcefully the priestly, prophetic and kingly dignity of the entire People of God in the following words: \"He who was born of the Virgin Mary, the carpenter's Son -as he was thought to be-Son of the living God (confessed by Peter), has come to make us 'a kingdom of priests' The Second Vatican Council has reminded us of the mystery of this power and of the fact that the mission of Christ -Priest, Prophet-Teacher, King-continues in the Church. Everyone, the whole People of God, shares in this threefold mission\"[21].\n\nWith this Exhortation the lay faithful are invited to take up again and reread, meditate on and assimilate with renewed understanding and love, the rich and fruitful teaching of the Council which speaks of their participation in the threefold mission of Christ[22]. Here in summary form are the essential elements of this teaching.\n\nThe lay faithful are sharers in the priestly mission, for which Jesus offered himself on the cross and continues to be offered in the celebration of the Eucharist for the glory of God and the salvation of humanity. Incorporated in Jesus Christ, the baptized are united to him and to his sacrifice in the offering they make of themselves and their daily activities (cf. Rom 12:1, 2). Speaking of the lay faithful the Council says: \"For their work, prayers and apostolic endeavours, their ordinary married and family life, their daily labour, their mental and physical relaxation, if carried out in the Spirit, and even the hardships of life if patiently borne-all of these become spiritual sacrifices acceptable to God through Jesus Christ (cf. 1 Pt 2:5). During the celebration of the Eucharist these sacrifices are most lovingly offered to the Father along with the Lord's body. Thus as worshipers whose every deed is holy, the lay faithful consecrate the world itself to God\"[23].\n\nThrough their participation in the prophetic mission of Christ, \"who proclaimed the kingdom of his Father by the testimony of his life and by the power of his world\"[24], the lay faithful are given the ability and responsibility to accept the gospel in faith and to proclaim it in word and deed, without hesitating to courageously identify and denounce evil. United to Christ, the \"great prophet\" (Lk 7:16), and in the Spirit made \"witnesses\" of the Risen Christ, the lay faithful are made sharers in the appreciation of the Church's supernatural faith, that \"cannot err in matters of belief\"[25] and sharers as well in the grace of the word (cf. Acts 2:17-18; Rev 19:10). They are also called to allow the newness and the power of the gospel to shine out everyday in their family and social life, as well as to express patiently and courageously in the contradictions of the present age their hope of future glory even \"through the framework of their secular life\"[26].\n\nBecause the lay faithful belong to Christ, Lord and King of the Universe, they share in his kingly mission and are called by him to spread that Kingdom in history. They exercise their kingship as Christians, above all in the spiritual combat in which they seek to overcome in themselves the kingdom of sin (cf. Rom 6:12), and then to make a gift of themselves so as to serve, in justice and in charity, Jesus who is himself present in all his brothers and sisters, above all in the very least (cf. Mt 25:40).\n\nBut in particular the lay faithful are called to restore to creation all its original value. In ordering creation to the authentic well-being of humanity in an activity governed by the life of grace, they share in the exercise of the power with which the Risen Christ draws all things to himself and subjects them along with himself to the Father, so that God might be everything to everyone (cf. 1 Cor 15:28; Jn 12:32).\n\nThe participation of the lay faithful in the threefold mission of Christ as Priest, Prophet and King finds its source in the anointing of Baptism, its further development in Confirmation and its realization and dynamic sustenance in the Holy Eucharist. It is a participation given to each member of the lay faithful individually, in as much as each is one of the many who form the one Body of the Lord: in fact, Jesus showers his gifts upon the Church which is his Body and his Spouse. In such a way individuals are sharers in the threefold mission of Christ in virtue of their being members of the Church, as St. Peter clearly teaches, when he defines the baptized as \"a chosen race, a royal priesthood, a holy nation, God's own people\" (1 Pt 2:9). Precisely because it derives from Church communion, the sharing of the lay faithful in the threefold mission of Christ requires that it be lived and realized in communion and for the increase of communion itself. Saint Augustine writes: \"As we call everyone 'Christians' in virtue of a mystical anointing, so we call everyone 'priests' because all are members of only one priesthood\"[27].\n\nThe Lay Faithful and Their Secular Character\n\n15. The newness of the Christian life is the foundation and title for equality among all the baptized in Christ, for all the members of the People of God: \"As members, they share a common dignity from their rebirth in Christ, they have the same filial grace and the same vocation to perfection. They possess in common one salvation, one hope and one undivided charity\"[28]. Because of the one dignity flowing from Baptism, each member of the lay faithful, together with ordained ministers and men and women religious, shares a responsibility for the Church's mission.\n\nBut among the lay faithful this one baptismal dignity takes on a manner of life which sets a person apart, without, however, bringing about a separation from the ministerial priesthood or from men and women religious. The Second Vatican Council has described this manner of life as the \"secular character\": \"The secular character is properly and particularly that of the lay faithful\"[29].\n\nTo understand properly the lay faithful's position in the Church in a complete, adequate and specific manner it is necesary to come to a deeper theological understanding of their secular character in light of God's plan of salvation and in the context of the mystery of the Church.\n\nPope Paul VI said the Church \"has an authentic secular dimension, inherent to her inner nature and mission, which is deeply rooted in the mystery of the Word Incarnate, and which is realized in different forms through her members\"[30].\n\nThe Church, in fact, lives in the world, even if she is not of the world (cf. Jn 17:16). She is sent to continue the redemptive work of Jesus Christ, which \"by its very nature concerns the salvation of humanity, and also involves the renewal of the whole temporal order\"[31].\n\nCertainly all the members of the Church are sharers in this secular dimension but in different ways. In particular the sharing of the lay faithful has its own manner of realization and function, which, according to the Council, is \"properly and particularly\" theirs. Such a manner is designated with the expression \"secular character\"[32].\n\nIn fact the Council, in describing the lay faithful's situation in the secular world, points to it above all, as the place in which they receive their call from God: \"There they are called by God\"[33]. This \"place\" is treated and presented in dynamic terms: the lay faithful \"live in the world, that is, in every one of the secular professions and occupations. They live in the ordinary circumstances of family and social life, from which the very fabric of their existence is woven\"[34]. They are persons who live an ordinary life in the world: they study, they work, they form relationships as friends, professionals, members of society, cultures, etc. However, the Council considers their condition not simply an external and environmental framework, but as a reality destined to find in Jesus Christ the fullness of its meaning[35]. Indeed it leads to the affirmation that \"the Word made flesh willed to share in human fellowship ... He sanctified those human ties, especially family ones, from which social relationships arise, willingly submitting himself to the laws of his country. He chose to lead the life of an ordinary craftsman of his own time and place\"[36].\n\nThe \"world\" thus becomes the place and the means for the lay faithful to fulfill their Christian vocation, because the world itself is destined to glorify God the Father in Christ. The Council is able then to indicate the proper and special sense of the divine vocation which is directed to the lay faithful. They are not called to abandon the position that they have in the world. Baptism does not take them from the world at all, as the apostle Paul points out: \"So, brethren, in whatever state each was called, there let him remain with God\" (1 Cor 7:24). On the contrary, he entrusts a vocation to them that properly concerns their situation in the world. The lay faithful, in fact, \"are called by God so that they, led by the spirit of the Gospel, might contribute to the sanctification of the world, as from within like leaven, by fulfilling their own particular duties. Thus, especially in this way of life, resplendent in faith, hope and charity they manifest Christ to others\"[37].Thus for the lay faithful, to be present and active in the world is not only an anthropological and sociological reality, but in a specific way, a theological and ecclesiological reality as well. In fact, in their situation in the world God manifests his plan and communicates to them their particular vocation of \"seeking the Kingdom of God by engaging in temporal affairs and by ordering them according to the plan of God\"[38].\n\nPrecisely with this in mind the Synod Fathers said: \"The secular character of the lay faithful is not therefore to be defined only in a sociological sense, but most especially in a theological sense. The term secular must be understood in light of the act of God the creator and redeemer, who has handed over the world to women and men, so that they may participate in the work of creation, free creation from the influence of sin and sanctify themselves in marriage or the celibate life, in a family, in a profession and in the various activities of society\"[39].\n\nThe lay faithful's position in the Church, then, comes to be fundamentally defined by their newness in Christian life and distinguished by their secular character[40].\n\nThe images taken from the gospel of salt, light and leaven, although indiscriminately applicable to all Jesus' disciples, are specifically applied to the lay faithful. They are particularly meaningful images because they speak not only of the deep involvement and the full participation of the lay faithful in the affairs of the earth, the world and the human community, but also and above all, they tell of the radical newness and unique character of an involvement and participation which has as its purpose the spreading of the Gospel that brings salvation.\n\nCalled to Holiness\n\n16. We come to a full sense of the dignity of the lay faithful if we consider the prime and fundamental vocation that the Father assigns to each of them in Jesus Christ through the Holy Spirit: the vocation to holiness, that is, the perfection of charity. Holiness is the greatest testimony of the dignity conferred on a disciple of Christ.\n\nThe Second Vatican Council has significantly spoken on the universal call to holiness. It is possible to say that this call to holiness is precisely the basic charge entrusted to all the sons and daughters of the Church by a Council which intended to bring a renewal of Christian life based on the gospel[41]. This charge is not a simple moral exhortation, but an undeniable requirement arising from the mystery of the Church: she is the choice vine, whose branches live and grow with the same holy and life-giving energies that come from Christ; she is the Mystical Body, whose members share in the same life of holiness of the Head who is Christ; she is the Beloved Spouse of the Lord Jesus, who delivered himself up for her sanctification (cf. Eph 5:25 ff.). The Spirit that sanctified the human nature of Jesus in Mary's virginal womb (cf. Lk 1:35) is the same Spirit that is abiding and working in the Church to communicate to her the holiness of the Son of God made man.\n\nIt is ever more urgent that today all Christians take up again the way of gospel renewal, welcoming in a spirit of generosity the invitation expressed by the apostle Peter \"to be holy in all conduct\" (1 Pt 1:15). The 1985 Extraordinary Synod, twenty years after the Council, opportunely insisted on this urgency: \"Since the Church in Christ is a mystery, she ought to be considered the sign and instrument of holiness... Men and women saints have always been the source and origin of renewal in the most difficult circumstances in the Church's history. Today we have the greatest need of saints whom we must assiduously beg God to raise up\"[42].\n\nEveryone in the Church, precisely because they are members, receive and thereby share in the common vocation to holiness. In the fullness of this title and on equal par with all other members of the Church, the lay faithful are called to holiness: \"All the faithful of Christ of whatever rank or status are called to the fullness of Christian life and to the perfection of charity\"[43]. \"All of Christ's followers are invited and bound to pursue holiness and the perfect fulfillment of their own state of life\"[44].\n\nThe call to holiness is rooted in Baptism and proposed anew in the other Sacraments, principally in the Eucharist. Since Christians are reclothed in Christ Jesus and refreshed by his Spirit, they are \"holy\". They therefore have the ability to manifest this holiness and the responsibility to bear witness to it in all that they do. The apostle Paul never tires of admonishing all Christians to live \"as is fitting among saints\" (Eph 5:3).\n\nLife according to the Spirit, whose fruit is holiness (cf. Rom 6:22;Gal 5:22), stirs up every baptized person and requires each to follow and imitate Jesus Christ, in embracing the Beatitudes, in listening and meditating on the Word of God, in conscious and active participation in the liturgical and sacramental life of the Church, in personal prayer, in family or in community, in the hunger and thirst for justice, in the practice of the commandment of love in all circumstances of life and service to the brethren, especially the least, the poor and the suffering.\n\nThe Life of Holiness in the World\n\n17. The vocation of the lay faithful to holiness implies that life according to the Spirit expresses itself in a particular way in their involvement in temporal affairs and in their participation in earthly activities. Once again the apostle admonishes us: \"Whatever you do, in word or deed, do everything in the name of the Lord Jesus, giving thanks to God the Father through him\" (Col 3:17). Applying the apostle's words to the lay faithful, the Council categorically affirms: \"Neither family concerns nor other secular affairs should be excluded from their religious programme of life\"[45]. Likewise the Synod Fathers have said: \"The unity of life of the lay faithful is of the greatest importance: indeed they must be sanctified in everyday professional and social life. Therefore, to respond to their vocation, the lay faithful must see their daily activities as an occasion to join themselves to God, fulfill his will, serve other people and lead them to communion with God in Christ\"[46].\n\nThe vocation to holiness must be recognized and lived by the lay faithful, first of all as an undeniable and demanding obligation and as a shining example of the infinite love of the Father that has regenerated them in his own life of holiness. Such a vocation, then, ought to be called an essential and inseparable element of the new life of Baptism, and therefore an element which determines their dignity. At the same time the vocation to holiness is intimately connected to mission and to the responsibility entrusted to the lay faithful in the Church and in the world. In fact, that same holiness which is derived simply from their participation in the Church's holiness, represents their first and fundamental contribution to the building of the Church herself, who is the \"Communion of Saints\". The eyes of faith behold a wonderful scene: that of a countless number of lay people, both women and men, busy at work in their daily life and activity, oftentimes far from view and quite unacclaimed by the world, unknown to the world's great personages but nonetheless looked upon in love by the Father, untiring labourers who work in the Lord's vineyard. Confident and steadfast through the power of God's grace, these are the humble yet great builders of the Kingdom of God in history.\n\nHoliness, then, must be called a fundamental presupposition and an irreplaceable condition for everyone in fulfilling the mission of salvation within the Church. The Church's holiness is the hidden source and the infallible measure of the works of the apostolate and of the missionary effort. Only in the measure that the Church, Christ's Spouse, is loved by him and she, in turn, loves him, does she become a mother fruitful in the Spirit.\n\nAgain we take up the image from the gospel: the fruitfulness and the growth of the branches depends on their remaining united to the vine. \"As the branch cannot bear fruit by itself, unless it abides in the vine, neither can you, unless you abide in me. I am the vine, you are the branches. He who abides in me, and I in him, he it is that bears much fruit, for apart from me you can do nothing\" (Jn 15:4-5).\n\nIt is appropriate to recall here the solemn proclamation of beatification and canonization of lay men and women which took place during the month of the Synod. The entire People of God, and the lay faithful in particular, can find at this moment new models of holiness and new witnesses of heroic virtue lived in the ordinary everyday circumstances of human existence. The Synod Fathers have said: \"Particular Churches especially should be attentive to recognizing among their members the younger men and women of those Churches who have given witness to holiness in such conditions (everyday secular conditions and the conjugal state) and who can be an example for others, so that, if the case calls for it, they (the Churches) might propose them to be beatified and canonized\"[47].\n\nAt the end of these reflections intended to define the lay faithful's position in the Church, the celebrated admonition of Saint Leo the Great comes to mind: \"Acknowledge, O Christian, your dignity!\"[48]. Saint Maximus, Bishop of Turin, in addressing those who had received the holy anointing of Baptism, repeats the same sentiments: \"Ponder the honor that has made you sharers in this mystery!\"[49]. All the baptized are invited to hear once again the words of Saint Augustine: \"Let us rejoice and give thanks: we have not only become Christians, but Christ himself... Stand in awe and rejoice: We have become Christ\"[50].\n\nThe dignity as a Christian, the source of equality for all members of the Church, guarantees and fosters the spirit of communion and fellowship, and, at the same time, becomes the hidden dynamic force in the lay faithful's apostolate and mission. It is a dignity, however, which brings demands, the dignity of labourers called by the Lord to work in his vineyard: \"Upon all the lay faithful, then, rests the exalted duty of working to assure that each day the divine plan of salvation is further extended to every person, of every era, in every part of the earth\"[51].\n\nCHAPTER II\n\nALL BRANCHES OF A SINGLE VINE\n\nThe Participation of the Lay Faithtul in the Life of Church as Communion\n\nThe Mystery of Church Communion\n\n18. Again we turn to the words of Jesus: \"I am the true vine and my Father is the vinedresser... Abide in me and I in you\" (Jn 15: 1, 4).\n\nThese simple words reveal the mystery of communion that serves as the unifying bond between the Lord and his disciples, between Christ and the baptized: a living and life-giving communion through which Christians no longer belong to themselves but are the Lord's very own, as the branches are one with the vine.\n\nThe communion of Christians with Jesus has the communion of God as Trinity, namely, the unity of the Son to the Father in the gift of the Holy Spirit, as its model and source, and is itself the means to achieve this communion: united to the Son in the Spirit's bond of love, Christians are united to the Father.\n\nJesus continues: \"I am the vine, you are the branches\" (Jn 15: 5). From the communion that Christians experience in Christ there immediately flows the communion which they experience with one another: all are branches of a single vine, namely, Christ. In this communion is the wonderful reflection and participation in the mystery of the intimate life of love in God as Trinity, Father, Son and Holy Spirit as revealed by the Lord Jesus. For this communion Jesus prays: \"that they may all be one; even as you, Father, are in me, and I in you, that they also may be in us, so that the world may believe that you have sent me\" (Jn 17: 21).\n\nSuch communion is the very mystery of the Church, as the Second Vatican Council recalls in the celebrated words of Saint Cyprian: \"The Church shines forth as 'a people made one with the unity of the Father, Son and Holy Spirit'\"[52]. We are accustomed to recall this mystery of Church communion at the beginning of the celebration of the Eucharist, when the priest welcomes all with the greeting of the Apostle Paul: \"The grace of the Lord Jesus, the love of God and the fellowship of the Holy Spirit be with you all\" (2 Cor 13:13).\n\nAfter having described the distinguishing features of the lay faithful on which their dignity rests, we must at this moment reflect on their mission and responsibility in the Church and in the world. A proper understanding of these aspects, however, can be found only in the living context of the Church as communion.\n\nVatican II and the Ecclesiology of Communion\n\n19. At the Second Vatican Council the Church again proposed this central idea about herself, as the 1985 Extraordinary Synod recalls: \"The ecclesiology of communion is a central and fundamental concept in the conciliar documents. Koinonia-communion, finding its source in Sacred Scripture, was a concept held in great honour in the early Church and in the Oriental Churches, and this teaching endures to the present day. Much was done by the Second Vatican Council to bring about a clearer understanding of the Church as communion and its concrete application to life. What, then, does this complex word 'communion' mean? Its fundamental meaning speaks of the union with God brought about by Jesus Christ, in the Holy Spirit. The opportunity for such communion is present in the Word of God and in the Sacraments. Baptism is the door and the foundation of communion in the Church. The Eucharist is the source and summit of the whole Christian life (cf. Lumen Gentium, 11). The Body of Christ in the Holy Eucharist sacramentalizes this communion, that is, it is a sign and actually brings about the intimate bonds of communion among all the faithful in the Body of Christ which is the Church (1 Cor 10:16)\"[53].\n\nOn the day after the conclusion of the Council Pope Paul VI addressed the faithful in the following words: \"The Church is a communion. In this context what does communion mean? We refer you to the paragraph in the Catechism that speaks of the sanctorum communionem, 'the Communion of Saints'. The meaning of the Church is a communion of saints. 'Communion' speaks of a double, lifegiving participation: the incorporation of Christians into the life of Christ, and the communication of that life of charity to the entire body of the Faithful, in this world and in the next, union with Christ and in Christ, and union among Christians, in the Church\"[54].\n\nVatican Council II has invited us to contemplate the mystery of the Church through biblical images which bring to light the reality of the Church as a communion with its inseparable dimensions: the communion of each Christian with Christ and the communion of all Christians with one another. There is the sheepfold, the flock, the vine, the spiritual building, the Holy City[55]. Above all, there is the image of the Body as set forth by the Apostle Paul. Its doctrine finds a pleasing expression once again in various passages of the Council's documents[56]. In its turn, the Council has looked again at the entire history of salvation and has reproposed the image of the Church as the People of God: \"It has pleased God to make people holy and to save them, not merely as individuals without any mutual bonds, but by making them into a single people, a people which acknowledges him in truth and serves him in holiness[57].\" From its opening lines, the Constitution Lumen Gentium summarizes this doctrine in a wonderful way: \"The Church in Christ is a kind of sacrament, that is, a sign and instrument of intimate union with God and of the unity of all the human race\"[58].\n\nThe reality of the Church as Communion is, then, the integrating aspect, indeed the central content of the \"mystery\", or rather, the divine plan for the salvation of humanity. For this purpose ecclesial communion cannot be interpreted in a sufficient way if it is understood as simply a sociological or a psychological reality. The Church as Communion is the \"new\" People, the \"messianic\" People, the People that \"has, for its head, Christ... as its heritage, the dignity and freedom of God's Children... for its law, the new commandment to love as Christ loved us... for its goal, the kingdom of God... established by Christ as a communion of life, love and truth\"[59].. The bonds that unite the members of the New People among themselves -and first of all with Christ-are not those of \"flesh and blood\", but those of the spirit, more precisely those of the Holy Spirit, whom all the baptized have received (cf. Joel 3:1).\n\nIn fact, that Spirit is the One who from eternity unites the one and undivided Trinity, that Spirit who \"in the fullness of time\" (Gal 4:4) forever unites human nature to the Son of God, that same identical Spirit who in the course of Christian generations is the constant and never-ending source of communion in the Church.\n\nAn Organic Communion: Diversity and Complementarity\n\n20. Ecclesial communion is more precisely likened to an \"organic\" communion, analogous to that of a living and functioning body. In fact, at one and the same time it is characterized by a diversity and a complementarity of vocations and states in life, of ministries, of charisms and responsibilities. Because of this diversity and complementarity every member of the lay faithful is seen in relation to the whole body and offers a totally unique contribution on behalf of the whole body.\n\nSaint Paul insists in a particular way on the organic communion of the Mystical Body of Christ. We can hear his rich teaching echoed in the following synthesis from the Council: \"Jesus Christ\"-we read in the Constitution Lumen Gentium-\"by communicating his Spirit to his brothers and sisters, called together from all peoples, made them mystically into his own body. In that body, the life of Christ is communicated to those who believe... As all the members of the human body, though they are many, form one body, so also are the Faithful in Christ (cf. 1 Cor 12:12). Also, in the building up of Christ's body there is a diversity of members and functions. There is only one Spirit who, according to his own richness and the necessities of service, distributes his different gifts for the welfare of the Church (cf. 1 Cor 12:1-11). Among these gifts comes in the first place the grace given to the apostles to whose authority the Spirit himself subjects even those who are endowed with charisms (cf. 1 Cor 14). Furthermore it is this same Spirit, who through his power and through the intimate bond between the members, produces and urges love among the faithful. Consequently, if one member suffers anything, all the members suffer it too, and if one member is honoured, all members together rejoice (cf. 1 Cor 12:26)\"[60].\n\nOne and the same Spirit is always the dynamic principle of diversity and unity in the Church. Once again we read in the Constitution Lumen Gentium, \"In order that we might be unceasingly renewed in him (cf. Eph 4:23), he has shared with us his Spirit who, existing as one and the same being in the head and in the members, gives life to, unifies and moves the whole body. This he does in such a way that his work could be compared by the Fathers to the function which the soul as the principle of life fulfills in the human body\"[61]. And in another particularly significant text which is helpful in understanding not only the organic nature proper to ecclesial communion but also its aspect of growth toward perfect communion, the Council writes: \"The Spirit dwells in the Church and in the hearts of the Faithful, as in a temple (cf. 1 Cor 3:16; 6:19). In them he prays and bears witness that they are adopted sons (cf. Gal 4:6; Rom 8:15-16, 26). Guiding the Church in the way of all truth (cf. Jn 16:13) and unifying her in communion and in the works of service, he bestows upon her varied hierarchical and charismatic gifts and adorns her with the fruits of his grace (cf. Eph 4:11-12; 1 Cor 12:4; Gal 5:22). By the power of the Gospel he makes the Church grow, perpetually renews her, and leads her to perfect union with her Spouse. The Spirit and the Bride both say to the Lord Jesus, 'Come!' (cf. Rev 22:17)\"[62].\n\nChurch communion then is a gift, a great gift of the Holy Spirit, to be gratefully accepted by the lay faithful, and at the same time to be lived with a deep sense of responsibility. This is concretely realized through their participation in the life and mission of the Church, to whose service the lay faithful put their varied and complementary ministries and charisms.\n\nA member of the lay faithful \"can never remain in isolation from the community, but must live in a continual interaction with others, with a lively sense of fellowship, rejoicing in an equal dignity and common commitment to bring to fruition the immense treasure that each has inherited. The Spirit of the Lord gives a vast variety of charisms, inviting people to assume different ministries and forms of service and reminding them, as he reminds all people in their relationship in the Church, that what distinguishes persons is not an increase in dignity, but a special and complementary capacity for service... Thus, the charisms, the ministries, the different forms of service exercised by the lay faithful exist in communion and on behalf of communion. They are treasures that complement one another for the good of all and are under the wise guidance of their Pastors\"[63].\n\nMinistries and Charisms, the Spirit's Gifts to the Church\n\n21. The Second Vatican Council speaks of the ministries and charisms as the gifts of the Holy Spirit which are given for the building up of the Body of Christ and for its mission of salvation in the world[64]. Indeed, the Church is directed and guided by the Holy Spirit, who lavishes diverse hierarchical and charismatic gifts on all the baptized, calling them to be, each in an individual way, active and coresponsible.\n\nWe now turn our thoughts to ministries and charisms as they directly relate to the lay faithful and to their participation in the life of Church-Communion.\n\nMinistries, Offices and Roles\n\nThe ministries which exist and are at work at this time in the Church are all, even in their variety of forms, a participation in Jesus Christ's own ministry as the Good Shepherd who lays down his life for the sheep (cf. Jn 10:11), the humble servant who gives himself without reserve for the salvation of all (cf. Mk 10:45). The Apostle Paul is quite clear in speaking about the ministerial constitution of the Church in apostolic times. In his First Letter to the Corinthians he writes: \"And God has appointed in the Church first apostles, second prophets, third teachers...\" (1 Cor 12:28). In his Letter to the Ephesians we read: \"But the grace was given to each of us according to the measure of Christ's gift... And his gifts were that some should be apostles, some prophets, some evangelists, some pastors and teachers, to equip the saints for the work of ministry, for building up the body of Christ, until we all attain to the unity of the faith and of the knowledge of the Son of God, to mature manhood, to the measure of the stature of the fullness of Christ\" (Eph 4:7, 11-13; cf. Rom 12:4-8). These and other New Testament texts indicate the diversity of ministries as well as of gifts and ecclesial tasks.\n\nThe Ministries Derived from Holy Orders\n\n22. In a primary position in the Church are the ordained ministries, that is, the ministries that come from the Sacrament of Orders. In fact, with the mandate to make disciples of all nations (cf. Mt 28:19), the Lord Jesus chose and constituted the apostles-seed of the People of the New Covenant and origin of the Hierarchy [65]-to form and to rule the priestly people. The mission of the Apostles, which the Lord Jesus continues to entrust to the Pastors of his people, is a true service, significantly referred to in Sacred Scripture as \"diakonia\", namely, service or ministry. The ministries receive the charism of the Holy Spirit from the Risen Christ, in uninterrupted succession from the apostles, through the Sacrament of Orders: from him they receive the authority and sacred power to serve the Church, acting in persona Christi Capitis (in the person of Christ, the Head)[66] and to gather her in the Holy Spirit through the Gospel and the Sacraments.\n\nThe ordained ministries, apart from the persons who receive them, are a grace for the entire Church. These ministries express and realize a participation in the priesthood of Jesus Christ that is different, not simply in degree but in essence, from the participation given to all the lay faithful through Baptism and Confirmation. On the other hand, the ministerial priesthood, as the Second Vatican Council recalls, essentially has the royal priesthood of all the faithful as its aim and is ordered to it[67].\n\nFor this reason, so as to assure and to increase communion in the Church, particularly in those places where there is a diversity and complementarity of ministries, Pastors must always acknowledge that their ministry is fundamentally ordered to the service of the entire People of God (cf. Heb 5:1). The lay faithful, in turn, must acknowledge that the ministerial priesthood is totally necessary for their participation in the mission in the Church[68].\n\nThe Ministries, Offices and Roles of the Lay Faithful\n\n23. The Church's mission of salvation in the world is realized not only by the ministers in virtue of the Sacrament of Orders but also by all the lay faithful; indeed, because of their Baptismal state and their specific vocation, in the measure proper to each person, the lay faithful participate in the priestly, prophetic and kingly mission of Christ.\n\nThe Pastors, therefore, ought to acknowledge and foster the ministries, the offices and roles of the lay faithful that find their foundation in the Sacraments of Baptism and Confirmation, indeed, for a good many of them, in the Sacrament of Matrimony.\n\nWhen necessity and expediency in the Church require it, the Pastors, according to established norms from universal law, can entrust to the lay faithful certain offices and roles that are connected to their pastoral ministry but do not require the character of Orders. The Code of Canon Law states: \" When the necessity of the Church warrants it and when ministers are lacking, lay persons, even if they are not lectors or acolytes, can also supply for certain of their offices, namely, to exercise the ministry of the word, to preside over liturgical prayers, to confer Baptism, and to distribute Holy Communion in accord with the prescriptions of the law\"[69]. However, the exercise of such tasks does not make Pastors of the lay faithful: in fact, a person is not a minister simply in performing a task, but through sacramental ordination. Only the Sacrament of Orders gives the ordained minister a particular participation in the office of Christ, the Shepherd and Head, and in his Eternal Priesthood[70]. The task exercised in virtue of supply takes its legitimacy formally and immediately from the official deputation given by the Pastors, as well as from its concrete exercise under the guidance of ecclesiastical authority[71].\n\nThe recent Synodal Assembly has provided an extensive and meaningful overview of the situation in the Church on the ministries, offices and roles of the baptized. The Fathers have manifested a deep appreciation for the contribution of the lay faithful, both women and men, in the work of the apostolate, in evangelization, sanctification and the Christian animation of temporal affairs, as well as their generous willingness to supply in situations of emergency and chronic necessity[72].\n\nFollowing the liturgical renewal promoted by the Council, the lay faithful themselves have acquired a more lively awareness of the tasks that they fulfill in the liturgical assembly and its preparation, and have become more widely disposed to fulfill them: the liturgical celebration, in fact, is a sacred action not simply of the clergy, but of the entire assembly. It is, therefore, natural that the tasks not proper to the ordained ministers be fulfilled by the lay faithful[73]. In this way there is a natural transition from an effective involvement of the lay faithful in the liturgical action to that of announcing the word of God and pastoral care[74].\n\nIn the same Synod Assembly, however, a critical judgment was voiced along with these positive elements, about a too-indiscriminate use of the word \"ministry\", the confusion and the equating of the common priesthood and the ministerial priesthood, the lack of observance of ecclesiastical laws and norms, the arbitrary interpretation of the concept of \"supply\", the tendency towards a \"clericalization\" of the lay faithful and the risk of creating, in reality, an ecclesial structure of parallel service to that founded on the Sacrament of Orders.\n\nPrecisely to overcome these dangers the Synod Fathers have insisted on the necessity to express with greater clarity, and with a more precise terminology[75], both the unity of the Church's mission in which all the baptized participate, and the substantial diversity of the ministry of Pastors which is rooted in the Sacrament of Orders, all the while respecting the other ministries, offices and roles in the Church, which are rooted in the Sacraments of Baptism and Confirmation.\n\nIn the first place, then, it is necessary that in acknowledging and in conferring various ministries, offices and roles on the lay faithful, the Pastors exercise the maximum care to institute them on the basis of Baptism in which these tasks are rooted. It is also necessary that Pastors guard against a facile yet abusive recourse to a presumed \"situation of emergency\" or to \"supply by necessity\", where objectively this does not exist or where alternative possibilities could exist through better pastoral planning.\n\nThe various ministries, offices and roles that the lay faithful can legitimately fulfill in the liturgy, in the transmission of the faith, and in the pastoral structure of the Church, ought to be exercised in conformity to their specific lay vocation, which is different from that of the sacred ministry. In this regard the Exhortation Evangelii Nuntiandi, that had such a great part in stimulating the varied collaboration of the lay faithful in the Church's life and mission of spreading the gospel, recalls that \"their own field of evangelizing activity is the vast and complicated world of politics, society and economics, as well as the world of culture, of the sciences and the arts, of international life, of the mass media. It also includes other realities which are open to evangelization, such as human love, the family, the education of children and adolescents, professional work, and suffering. The more Gospel-inspired lay people there are engaged in these realities, clearly involved in them, competent to promote them and conscious that they must exercise to the full their Christian powers which are often repressed and buried, the more these realities will be at the service of the Kingdom of God and therefore at the service of salvation in Jesus Christ, without in any way losing or sacrificing their human content but rather pointing to a transcendent dimension which is often disregarded\"[76].\n\nIn the course of Synod work the Fathers devoted much attention to the Lectorate and the Acolytate. While in the past these ministries existed in the Latin Church only as spiritual steps on route to the ordained ministry, with the motu proprio of Paul VI, Ministeria Quaedam (15 August 1972), they assumed an autonomy and stability, as well as a possibility of their being given to the lay faithful, albeit, only to men. This same fact is expressed in the new Code of Canon Law[77]. At this time the Synod Fathers expressed the desire that \"the motu proprio Ministeria Quaedam be reconsidered, bearing in mind the present practice of local churches and above all indicating criteria which ought to be used in choosing those destined for each ministry\"[78].\n\nIn this regard a Commission was established to respond to this desire voiced by the Synod Fathers, specifically to provide an in-depth study of the various theological, liturgical, juridical and pastoral consideration which are associated with the great increase today of the ministries entrusted to the lay faithful.\n\nWhile the conclusions of the Commission's study are awaited, a more ordered and fruitful ecclesial practice of the ministries entrusted to the lay faithful can be achieved if all the particular Churches faithfully respect the above mentioned theological principles, especially the essential difference between the ministerial priesthood and the common priesthood, and the difference between the ministries derived from the Sacrament of Orders and those derived from the Sacraments of Baptism and Confirmation.\n\nCharisms\n\n24. The Holy Spirit, while bestowing diverse ministries in Church communion, enriches it still further with particular gifts or promptings of grace, called charisms. These can take a great variety of forms, both as a manifestation of the absolute freedom of the Spirit who abundantly supplies them, and as a response to the varied needs of the Church in history. The description and the classification given to these gifts in the New Testament are an indication of their rich variety. \"To each is given the manifestation of the Spirit for the common good. To one is given through the Spirit the utterance of wisdom, and to another the utterance of knowledge according to the same Spirit, to another faith by the same Spirit, to another gifts of healing by the one Spirit, to another the working of miracles, to another prophecy, to another the ability to distinguish between spirits, to another various kinds of tongues, to another the interpretation of tongues\" (1 Cor 12:7-10; cf. 1 Cor 12:4-6, 28-31; Rom 12:6-8; 1 Pt 4:10-11).\n\nWhether they be exceptional and great or simple and ordinary, the charisms are graces of the Holy Spirit that have, directly or indirectly, a usefulness for the ecclesial community, ordered as they are to the building up of the Church, to the well-being of humanity and to the needs of the world.\n\nEven in our own times there is no lack of a fruitful manifestation of various charisms among the faithful, women and men. These charisms are given to individual persons, and can even be shared by others in such ways as to continue in time a precious and effective heritage, serving as a source of a particular spiritual affinity among persons. In referring to the apostolate of the lay faithful the Second Vatican Council writes: \"For the exercise of the apostolate the Holy Spirit who sanctifies the People of God through the ministry and the sacraments gives the faithful special gifts as well (cf. 1 Cor 12:7), 'allotting them to each one as he wills' (cf. 1 Cor 12:11), so that each might place 'at the service of others the grace received' and become 'good stewards of God's varied grace' (1 Pt 4:10), and build up thereby the whole body in charity (cf. Eph 4:16)\"[79].\n\nBy a logic which looks to the divine source of this giving, as the Council recalls[80], the gifts of the Spirit demand that those who have received them exercise them for the growth of the whole Church.\n\nThe charisms are received in gratitude both on the part of the one who receives them, and also on the part of the entire Church. They are in fact a singularly rich source of grace for the vitality of the apostolate and for the holiness of the whole Body of Christ, provided that they be gifts that come truly from the Spirit and are exercised in full conformity with the authentic promptings of the Spirit. In this sense the discernment of charisms is always necessary. Indeed, the Synod Fathers have stated: \"The action of the Holy Spirit, who breathes where he will, is not always easily recognized and received. We know that God acts in all Christians, and we are aware of the benefits which flow from charisms both for individuals and for the whole Christian community. Nevertheless, at the same time we are also aware of the power of sin and how it can disturb and confuse the life of the faithful and of the community\"[81].\n\nFor this reason no charism dispenses a person from reference and submission to the Pastors of the Church. The Council clearly states: \"Judgment as to their (charisms) genuineness and proper use belongs to those who preside over the Church, and to whose special competence it belongs, not indeed to extinguish the Spirit, but to test all things and hold fast to what is good (cf. 1 Thess 5:12 and 19-21)\"[82], so that all the charisms might work together, in their diversity and complementarity, for the common good[83].\n\nThe Lay Faithful's Participation in the Life of the Church\n\n25. The lay faithful participate in the life of the Church not only in exercising their tasks and charisms, but also in many other ways.\n\nSuch participation finds its first and necessary expression in the life and mission of the particular Church, in the diocese in which \"the Church of Christ, one, holy, catholic and apostolic, is truly present and at work\"[84].\n\nThe Particular Churches and the Universal Church\n\nFor an adequate participation in ecclesial life the lay faithful absolutely need to have a clear and precise vision of the particular Church with its primordial bond to the universal Church. The particular Church does not come about from a kind of fragmentation of the universal Church, nor does the universal Church come about by a simple amalgamation of particular Churches. But there is a real, essential and constant bond uniting each of them and this is why the universal Church exists and is manifested in the particular Churches. For this reason the Council says that the particular Churches \"are constituted after the model of the universal Church; it is in and from these particular Churches that there come into being the one and unique Catholic Church\"[85].\n\nThe same Council strongly encourages the lay faithful actively to live out their belonging to the particular Church, while at the same time assuming an ever-increasing \"catholic\" spirit: \"Let the lay faithful constantly foster\"-we read in the Decree on the Apostolate of Lay People- \"a feeling for their own diocese, of which the parish is a kind of cell, and be always ready at their bishops' invitation to participate in diocesan projects. Indeed, if the needs of cities and rural areas are to be met, lay people should not limit their cooperation to the parochial or diocesan boundaries but strive to extend it to interparochial, interdiocesan, national and international fields, the more so because the daily increase in population mobility, the growth of mutual bonds, and the ease of communication no longer allow any sector of society to remain closed in upon itself. Thus they should be concerned about the needs of the People of God scattered throughout the world\"[86].\n\nIn this sense, the recent Synod has favored the creation of Diocesan Pastoral Councils, as a recourse at opportune times. In fact, on a diocesan level this structure could be the principle form of collaboration, dialogue, and discernment as well. The participation of the lay faithful in these Councils can broaden resources in consultation and the principle of collaboration-and in certain instances also in decision-making - if applied in a broad and determined manner[87].\n\nThe participation of the lay faithful in Diocesan Synods and in local Councils, whether provincial or plenary, is envisioned by the Code of Canon Law[88]. These structures could contribute to Church communion and the mission of the particular Church, both in its own surroundings and in relation to the other particular Churches of the ecclesiastical province or Episcopal Conference.\n\nEpiscopal Conferences are called to evaluate the most oportune way of developing the consultation and the collaboration of the lay faithful, women and men, at a national or regional level, so that they may consider well the problems they share and manifest better the communion of the whole Church[89].\n\nThe Parish\n\n26. The ecclesial community, while always having a universal dimension, finds its most immediate and visible expression in the parish. It is there that the Church is seen locally. In a certain sense it is the Church living in the midst of the homes of her sons and daughters[90].\n\nIt is necessary that in light of the faith all rediscover the true meaning of the parish, that is, the place where the very \"mystery\" of the Church is present and at work, even if at times it is lacking persons and means, even if at other times it might be scattered over vast territories or almost not to be found in crowded and chaotic modern sections of cities. The parish is not principally a structure, a territory, or a building, but rather, \"the family of God, a fellowship afire with a unifying spirit\"[91], \"a familial and welcoming home\"[92], the \"community of the faithful\"[93]. Plainly and simply, the parish is founded on a theological reality, because it is a Eucharistic community[94]. This means that the parish is a community properly suited for celebrating the Eucharist, the living source for its upbuilding and the sacramental bond of its being in full communion with the whole Church. Such suitableness is rooted in the fact that the parish is a community of faith and an organic community, that is, constituted by the ordained ministers and other Christians, in which the pastor-who represents the diocesan bishop[95]-is the hierarchical bond with the entire particular Church.\n\nSince the Church's task in our day is so great its accomplishment cannot be left to the parish alone. For this reason the Code of Canon Law provides for forms of collaboration among parishes in a given territory[96] and recommends to the bishop's care the various groups of the Christian Faithful, even the unbaptized who are not under his ordinary pastoral care[97]. There are many other places and forms of association through which the Church can be present and at work. All are necessary to carry out the word and grace of the Gospel and to correspond to the various circumstances of life in which people find themselves today. In a similar way there exist in the areas of culture, society, education, professions, etc. many other ways for spreading the faith and other settings for the apostolate which cannot have the parish as their center and origin. Nevertheless, in our day the parish still enjoys a new and promising season. At the beginning of his pontificate, Paul VI addressed the Roman clergy in these words: \"We believe simply that this old and venerable structure of the parish has an indispensable mission of great contemporary importance: to create the basic community of the Christian people; to initiate and gather the people in the accustomed expression of liturgical life; to conserve and renew the faith in the people of today; to serve as the school for teaching the salvific message of Christ; to put solidarity in practice and work the humble charity of good and brotherly works\"[98].\n\nThe Synod Fathers for their part have given much attention to the present state of many parishes and have called for a greater effort in their renewal: \"Many parishes, whether established in regions affécted by urban progress or in missionary territory, cannot do their work effectively because they lack material resources or ordained men or are too big geographically or because of the particular circumstances of some Christians (e.g. exiles and migrants). So that all parishes of this kind may be truly communities of Christians, local ecclesial authorities ought to foster the following: a) adaptation of parish structures according to the full flexibility granted by canon law, especially in promoting participation by the lay faithfulinpastoral responsibilities; b) small, basic or so-called \"living\" communities, where the faithful can communicate the Word of God and express it in service and love to one another; these communities are true expressions of ecclesial communion and centers of evangelization, in communion with their pastors\"[99]. For the renewal of parishes and for a better assurance of their effectiveness in work, various forms of cooperation even on the institutional level ought to be fostered among diverse parishes in the same area.\n\nThe Apostolic Commitment in the Parish\n\n27. It is now necessary to look more closely at the communion and participation of the lay faithful in parish life. In this regard all lay men and women are called to give greater attention to a particularly meaningful, stirring and incisive passage from the Council: \"Their activity within Church communities is so necessary that without it the apostolate of the Pastors is generally unable to achieve its full effectiveness\"[100].\n\nThis is indeed a particularly important affirmation, which evidently must be interpreted in light of the \"ecclesiology of communion\". Ministries and charisms, being diverse and complementary, are all necessary for the Church to grow, each in its own way.\n\nThe lay faithful ought to be ever more convinced of the special meaning that their commitment to the apostolate takes on in their parish. Once again the Council authoritatively places it in relief: \"The parish offers an outstanding example of the apostolate on the community level, inasmuch as it brings together the many human differences found within its boundaries and draws them into the universality of the Church. The lay faithful should accustom themselves to working in the parish in close union with their priests, bringing to the Church community their own and the world's problems as well as questions concerning human salvation, all of which need to be examined together and solved through general discussion. As far as possible the lay faithful ought to collaborate in every apostolic and missionary undertaking sponsored by their own ecclesial family\"[101].\n\nThe Council's mention of examining and solving pastoral problems \"by general discussion\" ought to find its adequate and structured development through a more convinced, extensive and decided appreciation for \"Parish Pastoral Councils\", on which the Synod Fathers have rightly insisted[102].\n\nIn the present circumstances the lay faithful have the ability to do very much and, therefore, ought to do very much towards the growth of an authentic ecclesial communion in their parishes in order to reawaken missionary zeal towards nonbelievers and believers themselves who have abandoned the faith or grown lax in the Christian life.\n\nIf indeed, the parish is the Church placed in the neighborhoods of humanity, it lives and is at work through being deeply inserted in human society and intimately bound up with its aspirations and its dramatic events. Oftentimes the social context, especially in certain countries and environments, is violently shaken by elements of disintegration and de-humanization. The individual is lost and disoriented, but there always remains in the human heart the desire to experience and cultivate caring and personal relationships. The response to such a desire can come from the parish, when, with the lay faithful's participation, it adheres to its fundamental vocation and mission, that is, to be a \"place\" in the world for the community of believers to gather together as a \"sign\" and \"instrument\" of the vocation of all to communion, in a word, to be a house of welcome to all and a place of service to all, or, as Pope John XXIII was fond of saying, to be the \"village fountain\" to which all would have recourse in their thirst.\n\nThe Forms of Participation in the Life of the Church\n\n28. The lay faithful together with the clergy and women and men religious, make up the one People of God and the Body of Christ.\n\nBeing \"members\" of the Church takes nothing away from the fact that each Christian as an individual is \"unique and irrepeatable\". On the contrary, this belonging guarantees and fosters the profound sense of that uniqueness and irrepeatability, in so far as these very qualities are the source of variety and richness for the whole Church. Therefore, God calls the individual in Jesus Christ, each one personally by name. In this sense, the Lord's words \"You go into my vineyard too\", directed to the Church as a whole, come specially addressed to each member individually.\n\nBecause of each member's unique and irrepeatable character, that is, one's identity and actions as a person, each individual is placed at the service of the growth of the ecclesial community while, at the same time, singularly receiving and sharing in the common richness of all the Church. This is the \"Communion of Saints\" which we profess in the Creed. The good of all becomes the good of each one and the good of each one becomes the good of all. \"In the Holy Church\", writes Saint Gregory the Great, \"all are nourished by each one and each ones is nourished by all\"[103].\n\nIndividual Forms of Participation\n\nAbove all, each member of the lay faithful should always be fully aware of being a \"member of the Church\" yet entrusted with a unique task which cannot be done by another and which is to be fulfilled for the good of all. From this perspective the Council's insistence on the absolute necessity of an apostolate exercised by the individual takes on its full meaning: \"The apostolate exercised by the individual-which flows abundantly from a truly Christian life (cf. Jn 4: 11)-is the origin and condition of the whole lay apostolate, even in its organized expression, and admits no substitute. Regardless of circumstance, all lay persons (including those who have no opportunity or possibility for collaboration in associations) are called to this type of apostolate and obliged to engage in it. Such an apostolate is useful at all times and places, but in certain circumstances it is the only one available and feasible\"[104].\n\nIn the apostolate exercised by the individual, great riches are waiting to be discovered through an intensification of the missionary effort of each of the lay faithful. Such an individual form of apostolate can contribute greatly to a more extensive spreading of the Gospel, indeed it can reach as many places as there are daily lives of individual members of the lay faithful. Furthermore, the spread of the gospel will be continual, since a person's life and faith will be one. Likewise the spread of the gospel will be particularly incisive, because in sharing fully in the unique conditions of the life, work, difficulties and hopes of their sisters and brothers, the lay faithful will be able to reach the hearts of their neighbors, friends, and colleagues, opening them to a full sense of human existence, that is, to communion with God and with all people.\n\nGroup Forms of Participation\n\n29. Church communion, already present and at work in the activities of the individual, finds its specific expression in the lay faithful's working together in groups, that is, in activities done with others in the course of their responsible participation in the life and mission of the Church.\n\nIn recent days the phenomenon of lay people associating among themselves has taken on a character of particular variety and vitality. In some ways lay associations have always been present throughout the Church's history as various confraternities, third orders and sodalities testify even today. However, in modern times such lay groups have received a special stimulus, resulting in the birth and spread of a multiplicity of group forms: associations, groups, communities, movements. We can speak of a new era of group endeavours of the lay faithful. In fact, \"alongside the traditional forming of associations, and at times coming from their very roots, movements and new sodalities have sprouted, with a specific feature and purpose, so great is the richness and the versatility of resources that the Holy Spirit nourishes in the ecclesial community, and so great is the capacity of initiative and the generosity of our lay people\"[105].\n\nOftentimes these lay groups show themselves to be very diverse from one another in various aspects, in their external structures, in their procedures and training methods, and in the fields in which they work. However, they all come together in an all-inclusive and profound convergence when viewed from the perspective of their common purpose, that is, the responsible participation of all of them in the Church'smission of carrying forth the Gospel of Christ, the source of hope for humanity and the renewal of society.\n\nThe actual formation of groups of the lay faithful for spiritual purposes or for apostolic work comes from various sources and corresponds to different demands. In fact, their formation itself expresses the social nature of the person and for this reason leads to a more extensive and incisive effectiveness in work. In reality, a \"cultural\" effect can be accomplished through work done not so much by an individual alone but by an individual as \"a social being\", that is, as a member of a group, of a community, of an association, or of a movement. Such work is, then, the source and stimulus leading to the transformation of the surroundings and society as well as the fruit and sign of every other transformation in this regard. This is particularly true in the context of a pluralistic and fragmented society-the case in so many parts of the world today-and in light of the problems which have become greatly complex and difficult. On the other hand, in a secularized world, above all, the various group forms of the apostolate can represent for many a precious help for the Christian life in remaining faithful to the demands of the gospel and to the commitment to the Church's mission and the apostolate.\n\nBeyond this, the profound reason that justifies and demands the lay faithful's forming of lay groups comes from a theology based on ecclesiology, as the Second Vatican Council clearly acknowledged in referring to the group apostolate as a \"sign of communion and of unity of the Church of Christ\"[106].\n\nIt is a \"sign\" that must be manifested in relation to \"communion\" both in the internal and external aspects of the various group forms and in the wider context of the Christian community. As mentioned, this reason based on ecclesiology explains, on one hand, the \"right\" of lay associations to form, and on the other, the necessity of \"criteria\" for discerning the authenticity of the forms which such groups take in the Church.\n\nFirst of all, the freedom for lay people in the Church to form such groups is to be acknowledged. Such liberty is a true and proper right that is not derived from any kind of \"concession\" by authority, but flows from the Sacrament of Baptism, which calls the lay faithful to participate actively in the Church's communion and mission. In this regard the Council is quite clear: \"As long as the proper relationship is kept to Church authority, the lay faithful have the right to found and run such associations and to join those already existing\"[107]. A citation from the recently published Code of Canon Law affirms it as well: \"The Christian faithful are at liberty to found and govern associations for charitable and religious purposes or for the promotion of the Christian vocation in the world; they are free to hold meetings to pursue these purposes in common\"[108].\n\nIt is a question of a freedom that is to be acknowledged and guaranteed by ecclesial authority and always and only to be exercised in Church communion. Consequently, the right of the lay faithful to form groups is essentially in relation to the Church's life of communion and to her mission.\n\n\"Criteria of Ecclesiality\"for Lay Groups\n\n30. It is always from the perspective of the Church's communion and mission, and not in opposition to the freedom to associate, that one understands the necessity of having clear and definite criteria for discerning and recognizing such lay groups, also called \"Criteria of Ecclesiality\".\n\nThe following basic criteria might be helpful in evaluating an association of the lay faithful in the Church:\n\n- The primacy given to the call of every Christian to holiness, as it is manifested \"in the fruits of grace which the spirit produces in the faithful\"[109] and in a growth towards the fullness of Christian life and the perfection of charity[110].\n\nIn this sense whatever association of the lay faithful there might be, it is always called to be more of an instrument leading to holiness in the Church, through fostering and promoting \"a more intimate unity between the everyday life of its members and their faith\"[111].\n\n- The responsibility of professing the Catholic faith, embracing and proclaiming the truth about Christ, the Church and humanity, in obedience to the Church's Magisterium, as the Church interprets it. For this reason every association of the lay faithful must be a forum where the faith is proclaimed as well as taught in its total content.\n\n- The witness to a strong and authentic communion in filial relationship to the Pope, in total adherence to the belief that he is the perpetual and visible center of unity of the universal Church[112], and with the local Bishop, \"the visible principle and foundation of unity\"[113] in the particular Church, and in \"mutual esteem for all forms of the Church's apostolate\"[114].\n\nThe communion with Pope and Bishop must be expressed in loyal readiness to embrace the doctrinal teachings and pastoral initiatives of both Pope and Bishop. Moreover, Church communion demands both an acknowledgment of a legitimate plurality of forms in the associations of the lay faithful in the Church and at the same time, a willingness to cooperate in working together.\n\n- Conformity to and participation in the Church's apostolic goals, that is, \"the evangelization and sanctification of humanity and the Christian formation of people's conscience, so as to enable them to infuse the spirit of the gospel into the various communities and spheres of life\"[115].\n\nFrom this perspective, every one of the group forms of the lay faithful is asked to have a missionary zeal which will increase their effectiveness as participants in a re-evangelization.\n\n- A commitment to a presence in human society, which in light of the Church's social doctrine, places it at the service of the total dignity of the person.\n\nTherefore, associations of the lay faithful must become fruitful outlets for participation and solidarity in bringing about conditions that are more just and loving within society.\n\nThe fundamental criteria mentioned at this time find their verification in the actual fruits that various group forms show in their organizational life and the works they perform, such as: the renewed appreciation for prayer, contemplation, liturgical and sacramental life, the reawakening of vocations to Christian marriage, the ministerial priesthood and the consecrated life; a readiness to participate in programmes and Church activities at the local, national and international levels; a commitment to catechesis and a capacity for teaching and forming Christians; a desire to be present as Christians in various settings of social life and the creation and awakening of charitable, cultural and spiritual works; the spirit of detachment and evangelical poverty leading to a greater generosity in charity towards all; conversion to the Christian life or the return to Church communion of those baptized members who have fallen away from the faith.\n\nThe Pastors in Service to Communion\n\n31. The Pastors of the Church even if faced with possible and understandable difficulties as a result of such associations and the process of employing new forms, cannot renounce the service provided by their authority, not simply for the well-being of the Church, but also for the well-being of the lay associations themselves. In this sense they ought to accompany their work of discernment with guidance and, above all, encouragement so that lay associations might grow in Church communion and mission.\n\nIt is exceedingly opportune that some new associations and movements receive official recognition and explicit approval from competent Church authority to facilitate their growth on both the national and international level. The Council has already spoken in this regard: \"Depending on its various forms and goals, the lay apostolate provides for different types of relationships with the hierarchy... Certain forms of the lay apostolate are given explicit recognition by the hierarchy, though in different ways. Because of the demands of the common good of the Church, moreover, ecclesial authority can select and promote in a particular way some of the apostolic associations and projects which have an immediately spiritual purpose, thereby assuming in them a special responsibility\"[116].\n\nAmong the various forms of the lay apostolate which have a particular relationship to the hierarchy, the Synod Fathers have singled out various movements and associations of Catholic Action in which \"indeed, in this organic and stable form, the lay faithful may freely associate under the movement of the Holy Spirit, in communion with their bishop and priests, so that in a way proper to their vocation and with some special method they might be of service through their faithfulness and good works to promote the growth of the entire Christian community, pastoral activities and infusing every aspect of life with the gospel spirit\"[117].\n\nThe Pontifical Council for the Laity has the task of preparing a list of those associations which have received the official approval of the Holy See, and, at the same time, of drawing up, together with the Pontifical Council for the Union of Christians, the basic conditions on which this approval might be given to ecumenical associations in which there is a majority of Catholics, and determining those cases in which such an approval is not possible[118].\n\nAll of us, Pastors and lay faithful, have the duty to promote and nourish stronger bonds and mutual esteem, cordiality and collaboration among the various forms of lay associations. Only in this way can the richness of the gifts and charisms that the Lord oflers us bear their fruitful contribution in building the common house: \"For the sound building of a common house it is necessary, furthermore, that every spirit of antagonism and conflict be put aside and that the competition be in outdoing one another in showing honour (cf. Rom 12:10), in attaining a mutual affection, a will towards collaboration, with patience, far-sightedness, and readiness to sacrifice which will at times be required\"[119].\n\nSo as to render thanks to God for the great gift of Church communion which is the reflection in time of the eternal and ineffable communion of the love of God, Three in One, we once again consider Jesus' words: \"I am the vine, you are the branches\" (Jn 15:5). The awareness of the gift ought to be accompanied by a strong sense of responsibility for its use: it is, in fact, a gift that, like the talent of the gospel parable, must be put to work in a life of ever-increasing communion.\n\nTo be responsible for the gift of communion means, first of all, to be committed to overcoming each temptation to division and opposition that works against the Christian life with its responsibility in the apostolate. The cry of Saint Paul continues to resound as a reproach to those who are \"wounding the Body of Christ\": \"What I mean is that each one of you says, 'I belong to Paul', or 'I belong to Cephas', or 'I belong to Christ!' Is Christ divided?\" (1 Cor 1: 12-13). No, rather let these words of the apostle sound a persuasive call: \" I appeal to you, brethren, by the name of our Lord Jesus Christ, that all of you agree and that there be no dissensions among you, but that you be united in the same mind and the same judgment\" (1 Cor 1 :10).\n\nThus the life of Church communion will become a sign for all the world and a compelling force that will lead persons to faith in Christ: \"that they may all be one; even as you, Father, are in me and I in you, that they also may be in us, so that the world may believe that you have sent me\" (Tn 17:21). In such a way communion leads to mission, and mission itself to communion.\n\nCHAPTER III\n\nI HAVE APPOINTED YOU TO GO FORTH AND BEAR FRUIT\n\nThe Coresponsibility of the Lay Faithful in the Church as Mission\n\nMission to Communion\n\n32. We return to the biblical image of the vine and the branches, which immediately and quite appropriately lends itself to a consideration of fruitfulness and life. Engrafted to the vine and brought to life, the branches are expected to bear fruit: \"He who abides in me, and I in him, he it is that bears much fruit\" (Jn 15:5). Bearing fruit is an essential demand of life in Christ and life in the Church. The person who does not bear fruit does not remain in communion: \"Each branch of mine that bears no fruit, he (my Father) takes away\" (Jn 15: 2).\n\nCommunion with Jesus, which gives rise to the communion of Christians among themselves, is an indispensable condition for bearing fruit: \"Apart from me you can do nothing\" (Jn 15:5). And communion with others is the most magnificent fruit that the branches can give: in fact, it is the gift of Christ and His Spirit.\n\nAt this point communion begets communion: essentially it is likened to a mission on behalf of communion. In fact, Jesus says to his disciples: \"You did not choose me, but I chose you and appointed you that you should go and bear fruit and that your fruit should abide\" (Jn 15:16).\n\nCommunion and mission are profoundly connected with each other, they interpenetrate and mutually imply each other, to the point that communion represents both the source and the fruit of mission: communion gives rise to mission and mission is accomplished in communion. It is always the one and the same Spirit who calls together and unifies the Church and sends her to preach the Gospel \"to the ends of the earth\" (Acts 1:8). On her part, the Church knows that the communion received by her as a gift is destined for all people. Thus the Church feels she owes to each individual and to humanity as a whole the gift received from the Holy Spirit that pours the charity of Jesus Christ into the hearts of believers, as a mystical force for internal cohesion and external growth. The mission of the Church flows from her own nature. Christ has willed it to be so: that of \"sign and instrument... of unity of all the human race\"[120]. Such a mission has the purpose of making everyone know and live the \"new\" communion that the Son of God made man introduced into the history of the world. In this regard, then, the testimony of John the Evangelist defines in an undeniable way the blessed end towards which the entire mission of the Church is directed: \"That which we have seen and heard we proclaim also to you, so that you may have fellowship with us; and our fellowship is with the Father and with his Son Jesus Christ\" (1 Jn 1:3).\n\nIn the context of Church mission, then, the Lord entrusts a great part of the responsibility to the lay faithful, in communion with all other members of the People of God. This fact, fully understood by the Fathers of the Second Vatican Council, recurred with renewed clarity and increased vigor in all the works of the Synod: \"Indeed, Pastors know how much the lay faithful contribute to the welfare of the entire Church. They also know that they themselves were not established by Christ to undertake alone the entire saving mission of the Church towards the world, but they understand that it is their exalted office to be shepherds of the lay faithful and also to recognize the latter's services and charisms that all according to their proper roles may cooperate in this common undertaking with one heart\"[121].\n\nProclaiming the Gospel\n\n33. The lay faithful, precisely because they are members of the Church, have the vocation and mission of proclaiming the Gospel: they are prepared for this work by the sacraments of Christian initiation and by the gifts of the Holy Spirit.\n\nIn a very clear and significant passage from the Second Vatican Council we read: \"As sharers in the mission of Christ, priest, prophet and king, the lay faithful have an active part to play in the life and activity of the Church... Strengthened by their active participation in the liturgical life of their community, they are eager to do their share in apostolic works of that community. They lead to the Church people who are perhaps far removed from it; they earnestly cooperate in presenting the Word of God, especially by means of catechetical instruction; and offer their special skills to make the care of souls and the administration of the temporal goods of the Church more efficient\"[122].\n\nThe entire mission of the Church, then, is concentrated and manifested in evangelization. Through the winding passages of history the Church has made her way under the grace and the command of Jesus Christ: \"Go into all the world and preach the gospel to the whole creation\" (Mk 16:15) \"... and lo, I am with you always, until the close of the age\" (Mt 28:20). \"To evangelize\", writes Paul VI, \"is the grace and vocation proper to the Church, her most profound identity\"[123].\n\nThrough evangelization the Church is built up into a community of faith: more precisely, into a community that confesses the faith in full adherence to the Word of God which is celebrated in the Sacraments, and lived in charity, the principle of Christian moral existence. In fact, the \"good news\" is directed to stirring a person to a conversion of heart and life and a clinging to Jesus Christ as Lord and Saviour; to disposing a person to receive Baptism and the Eucharist and to strengthen a person in the prospect and realization of new life according to the Spirit.\n\nCertainly the command of Jesus: \"Go and preach the Gospel\" always maintains its vital value and its ever-pressing obligation. Nevertheless, the present situation, not only of the world but also of many parts of the Church, absolutely demands that the word of Christ receive a more ready and generous obedience. Every disciple is personally called by name; no disciple can withhold making a response: \"Woe to me, if I do not preach the gospel\" (1 Cor 9:16).\n\nThe Hour Has Come for a Re-Evangelization\n\n34. Whole countries and nations where religion and the Christian life were formerly flourishing and capable of fostering a viable and working community of faith, are now put to a hard test, and in some cases, are even undergoing a radical transformation, as a result of a constant spreading of an indifference to religion, of secularism and atheism. This particularly concerns countries and nations of the so-called First World, in which economic well-being and consumerism, even if coexistent with a tragic situation of poverty and misery, inspires and sustains a life lived \"as if God did not exist\". This indifference to religion and the practice of religion devoid of true meaning in the face of life's very serious problems, are not less worrying and upsetting when compared with declared atheism. Sometimes the Christian faith as well, while maintaining some of the externals of its tradition and rituals, tends to be separated from those moments of human existence which have the most significance, such as, birth, suffering and death. In such cases, the questions and formidable enigmas posed by these situations, if remaining without responses, expose contemporary people to an inconsolable delusion or to the temptation of eliminating the truly humanizing dimension of life implicit in these problems.\n\nOn the other hand, in other regions or nations many vital traditions of piety and popular forms of Christian religion are still conserved; but today this moral and spiritual patrimony runs the risk of being dispersed under the impact of a multiplicity of processes, including secularization and the spread of sects. Only a re-evangelization can assure the growth of a clear and deep faith, and serve to make these traditions a force for authentic freedom.\n\nWithout doubt a mending of the Christian fabric of society is urgently needed in all parts of the world. But for this to come about what is needed is to first remake the Christian fabric of the ecclesial community itself present in these countries and nations.\n\nAt this moment the lay faithful, in virtue of their participation in the prophetic mission of Christ, are fully part of this work of the Church. Their responsibility, in particular, is to testify how the Christian faith constitutes the only fully valid response-consciously perceived and stated by all in varying degrees-to the problems and hopes that life poses to every person and society. This will be possible if the lay faithful will know how to overcome in themselves the separation of the Gospel from life, to again take up in their daily activities in family, work and society, an integrated approach to life that is fully brought about by the inspiration and strength of the Gospel.\n\nTo all people of today I once again repeat the impassioned cry with which I began my pastoral ministry: \"Do not be afraid! Open, in deed, open wide the doors to Christ!\n\nOpen to his saving power the confines of states, and systems political and economic, as well as the vast fields of culture, civilization, and development. Do not be afraid! Christ knows 'what is inside a person'. Only he knows! Today too often people do not know what they carry inside, in the deepest recesses of their soul, in their heart. Too often people are uncertain about a sense of life on earth. Invaded by doubts they are led into despair. Therefore-with humility and trust I beg and implore you-allow Christ to speak to the person in you. Only he has the words of life, yes, eternal life\"[124].\n\nOpening wide the doors to Christ, accepting him into humanity itself poses absolutely no threat to persons, indeed it is the only road to take to arrive at the total truth and the exalted value of the human individual.\n\nThis vital synthesis will be achieved when the lay faithful know how to put the gospel and their daily duties of life into a most shining and convincing testimony, where, not fear but the loving pursuit of Christ and adherence to him will be the factors determining how a person is to live and grow, and these will lead to new ways of living more in conformity with human dignity.\n\nHumanity is loved by God! This very simple yet profound proclamation is owed to humanity by the Church. Each Christian's words and life must make this proclamation resound: God loves you, Christ came for you, Christ is for you \"the Way, the Truth and the Life!\" (Jn 14:6).\n\nThis re-evangelization is directed not only to individual persons but also to entire portions of populations in the variety of their situations, surroundings and cultures. Its purpose is the formation of mature ecclesial communities, in which the faith might radiate and fulfill the basic meaning of adherence to the person of Christ and his Gospel, of an encounter and sacramental communion with him, and of an existence lived in charity and in service.\n\nThe lay faithful have their part to fulfill in the formation of these ecclesial communities, not only through an active and responsible participation in the life of the community, in other words, through a testimony that only they can give, but also through a missionary zeal and activity towards the many people who still do not believe and who no longer live the faith received at Baptism.\n\nIn the case of coming generations, the lay faithful must offer the very valuable contribution, more necessary than ever, of a systematic work in catechesis. The Synod Fathers have gratefully taken note of the work of catechists, acknowledging that they \"have a task that carries great importance in animating ecclesial communities\"[125]. It goes without saying that Christian parents are the primary and irreplaceable catechists of their children, a task for which they are given the grace by the Sacrament of Matrimony. At the same time, however, we all ought to be aware of the \"rights\" that each baptized person has to being instructed, educated and supported in the faith and the Christian life.\n\nGo Into the Whole World\n\n35. While pointing out and experiencing the present urgency for a re-evangelization, the Church cannot withdraw from her ongoing mission of bringing the gospel to the multitudes -the millions and millions of men and women-who as yet do not know Christ the Redeemer of humanity. In a specific way this is the missionary work that Jesus entrusted and again entrusts each day to his Church.\n\nThe activity of the lay faithful, who are always present in these surroundings, is revealed in these days as increasingly necessary and valuable. As it stands, the command of the Lord \"Go into the whole world\" is continuing to find a generous response from laypersons who are ready to leave familiar surroundings, their work, their region or country, at least for a determined time, to go into mission territory. Even Christian married couples, in imitation of Aquila and Priscilla (cf. Acts 18; Rom 16:3 ff), are offering a comforting testimony of impassioned love for Christ and the Church through their valuable presence in mission lands. A true missionary presence is exercised even by those who for various reasons live in countries or surroundings where the Church is not yet established and bear witness to the faith.\n\nHowever, at present the missionary concern is taking on such extensive and serious proportions for the Church that only a truly consolidated effort to assume responsibility by all members of the Church, both individuals and communities, can lead to the hope for a more fruitful response.\n\nThe invitation addressed by the Second Vatican Council to the particular Church retains all its value, even demanding at present a more extensive and more decisive acceptance: \"Since the particular Churches are bound to mirror the universal Church as perfectly as possible, let them be fully aware that they have been sent also to those who do not believe in Christ\"[126].\n\nThe Church today ought to take a giant step forward in her evangelization effort, and enter into a new stage of history in her missionary dynamism. In a world where the lessening of distance makes the world increasingly smaller, the Church community ought to strengthen the bonds among its members, exchange vital energies and means, and commit itself as a group to a unique and common mission of proclaiming and living the Gospel. \"So-called younger Churches have need of the strength of the older Churches and the older ones need the witness and impulse of the younger, so that individual Churches receive the riches of other Churches\"[127].\n\nIn this area, younger Churches are finding that an essential and undeniable element in the founding of Churches[128] is the formation not only of local clergy but also of a mature and responsible lay faithful: in this way the community which itself has been evangelized goes forth into a new region of the world so that it too might respond to the mission of proclaiming and bearing witness to the Gospel of Christ.\n\nThe Synod Fathers have mentioned that the lay faithful can favour the relations which ought to be established with followers of various religions through their example in the situations in which they live and in their activities: \"Throughout the world today the Church lives among people of various religions... All the Faithful, especially the lay faithful who live among the people of other religions, whether living in their native region or in lands as migrants, ought to be for all a sign of the Lord and his Church, in a way adapted to the actual living situation of each place. Dialogue among religions has a preeminent part, for it leads to love and mutual respect, and takes away, or at least diminishes, prejudices among the followers of various religions and promotes unity and friendship among peoples\"[129].\n\nWhat is first needed for the evangelization of the world are those who will evangelize. In this regard everyone, beginning with the Christian family, must feel the responsibility to foster the birth and growth of vocations, both priestly and religious as well as in the lay state, specifically directed to the missions. This should be done by relying on every appropriate means, but without ever neglecting the privileged means of prayer, according to the very words of the Lord Jesus: \"The harvest is plentiful, but the labourers are few; pray therefore the Lord of the harvest to send out labourers into his harvest!\" (Mt 9:37, 38).\n\nTo Live the Gospel Serving the Person and Society\n\n36. In both accepting and proclaiming the Gospel in the power of the Spirit the Church becomes at one and the same time an \"evangelizing and evangelized\" community, and for this very reason she is made the servant of all. In her the lay faithful participate in the mission of service to the person and society. Without doubt the Church has the Kingdom of God as her supreme goal, of which \"she on earth is its seed and beginning\"[130], and is therefore totally consecrated to the glorification of the Father. However, the Kingdom is the source of full liberation and total salvation for all people: with this in mind, then, the Church walks and lives, intimately bound in a real sense to their history.\n\nHaving received the responsibility of manifesting to the world the mystery of God that shines forth in Jesus Christ, the Church likewise awakens one person to another, giving a sense of one's existence, opening each to the whole truth about the individual and of each person's final destiny[131]. From this perspective the Church is called, in virtue of her very mission of evangelization, to serve all humanity. Such service is rooted primarily in the extraordinary and profound fact that \"through the Incarnation the Son of God has united himself in some fashion to every person\"[132].\n\nFor this reason the person \"is the primary route that the Church must travel in fulfilling her mission: the individual is the primary and fundamental way for the Church, the way traced out by Christ himself, the way that leads in variably through the mystery of the Incarnation and Redemption\"[133].\n\nThe Second Vatican Council, repeatedly and with a singular clarity and force, expressed these very sentiments in its documents. We again read a particularly enlightening text from the Constitution Gaudium et Spes: \"Pursuing the saving purpose which is proper to her, the Church not only communicates divine life to all, but in some way casts the reflected light of that divine life over the entire earth. She does this most of all by her healing and elevating impact on the dignity of the human person, by the way in which she strengthens the bonds of human society, and imbues the daily activity of people with a deeper sense and meaning. Thus, through her individual members and the whole community, the Church believes she càn contribute much to make the family of man and its history more human\"[134].\n\nIn this work of contributing to the human family, for which the whole Church is responsible, a particular place falls to the lay faithful, by reason of their \"secular character\", obliging them, in their proper and irreplaceable way, to work towards the Christian animation of the temporal order.\n\nPromoting the Dignity of the Person\n\n37. To rediscover and make others rediscover the inviolable dignity of every human person makes up an essential task, in a certain sense, the central and unifying task of the service which the Church, and the lay faithful in her, are called to render to the human family.\n\nAmong all other earthly beings, only a man or a woman is a \"person\", a conscious and free being and, precisely for this reason, the \"center and summit\" of all that exists on the earth[135].\n\nThe dignity of the person is the most precious possession of an individual. As a result, the value of one person transcends all the material world. The words of Jesus, \"For what does it profit a man, to gain the whole world and to forfeit his life?\" (Mk 8:36) contain an enlightening and stirring statement about the individual: value comes not from what a person \"has\" even if the person possessed the whole world!-as much as from what a person \"is\": the goods of the world do not count as much as the good of the person, the good which is the person individually.\n\nThe dignity of the person is manifested in all its radiance when the person's origin and destiny are considered: created by God in his image and likeness as well as redeemed by the most precious blood of Christ, the person is called to be a \"child in the Son\" and a living temple of the Spirit, destined for the eternal life of blessed communion with God. For this reason every violation of the personal dignity of the human being cries out in vengeance to God and is an offence against the Creator of the individual.\n\nIn virtue of a personal dignity the human being is always a value as an individual, and as such demands being considered and treated as a person and never, on the contrary, considered and treated as an object to be used, or as a means, or as a thing.\n\nThe dignity of the person constitutes the foundation of the equality of all people among themselves. As a result all forms of discrimination are totally unacceptable, especially those forms which unfortunately continue to divide and degrade the human family, from those based on race or economics to those social and cultural, from political to geographic, etc. Each discrimination constitutes an absolutely intolerable injustice, not so much for the tensions and the conflicts that can be generated in the social sphere, as much as for the dishonour inflicted on the dignity of the person: not only to the dignity of the individual who is the victim of the injustice, but still more to the one who commits the injustice.\n\nJust as personal dignity is the foundation of equality of all people among themselves, so it is also the foundation of participation and solidarity of all people among themselves: dialogue and communion are rooted ultimately in what people \"are\", first and foremost, rather than on what people \"have\".\n\nThe dignity of the person is the indestructible property of every human being. The force of this affirmation is based on the uniqueness and irrepeatibility of every person. From it flows that the individual can never be reduced by all that seeks to crush and to annihilate the person into the anonymity that comes from collectivity, institutions, structures and systems. As an individual, a person is not a number or simply a link in a chain, nor even less, an impersonal element in some system. The most radical and elevating affirmation of the value of every human being was made by the Son of God in his becoming man in the womb of a woman, as we continue to be reminded each Christmas[136].\n\nRespecting the Inviolable Right to Life\n\n38. In effect the acknowledgment of the personal dignity of every human being demands the respect, the defence and the promotion of therights of the human person. It is a question of inherent, universal and inviolable rights. No one, no individual, no group, no authority, no State, can change-let alone eliminate-them because such rights find their source in God himself.\n\nThe inviolability of the person which is a reflection of the absolute inviolability of God, fínds its primary and fundamental expression in the inviolability of human life. Above all, the common outcry, which is justly made on behalf of human rights-for example, the right to health, to home, to work, to family, to culture- is false and illusory if the right to life, the most basic and fundamental right and the condition for all other personal rights, is not defended with maximum determination.\n\nThe Church has never yielded in the face of all the violations that the right to life of every human being has received, and continues to receive, both from individuals and from those in authority. The human being is entitled to such rights, in every phase of development, from conception until natural death; and in every condition, whether healthy or sick, whole or handicapped, rich or poor. The Second Vatican Council openly proclaimed: \"All offences against life itself, such as every kind of murder, genocide, abortion, euthanasia and willful suicide; all violations of the integrity of the human person, such as mutilation, physical and mental torture, undue psychological pressures; all offences against human dignity, such as subhuman living conditions, arbitrary imprisonment, deportation, slavery, prostitution, the selling of women and children, degrading working conditions where men are treated as mere tools for profit rather than free and responsible persons; all these and the like are certainly criminal: they poison human society; and they do more harm to those who practice them than those who suffer from the injury. Moreover, they are a supreme dishonour to the Creator\"[137].\n\nIf, indeed, everyone has the mission and responsibility of acknowledging the personal dignity of every human being and of defending the right to life, some lay faithful are given a particular title to this task: such as parents, teachers, healthworkers and the many who hold economic and political power.\n\nThe Church today lives a fundamental aspect of her mission in lovingly and generously accepting every human being, especially those who are weak and sick. This is made all the more necessary as a \"culture of death\" threatens to take control. In fact, \"the Church family believes that human life, even if weak and suffering, is always a wonderful gift of God's goodness. Against the pessimism and selfishness which casts a shadow over the world, the Church stands for life: in each human life she sees the splendour of that 'Yes', that 'Amen', which is Christ himself (cf. 2 Cor 1:19; Rev 3:14). To the 'No' which assails and afflicts the world, she replies with this living 'Yes', this defending of the human person and the world from all who plot against life\"[138]. It is the responsibility of the lay faithful, who more directly through their vocation or their profession are involved in accepting life, to make the Church's \"Yes\" to human life concrete and efficacious.\n\nThe enormous development of biological and medical science, united to an amazing power in technology, today provides possibilities on the very frontier of human life which imply new responsibilities. In fact, today humanity is in the position not only of \"observing\" but even \"exercising a control over\" human life at its very beginning and in its first stages of development.\n\nThe moral conscience of humanity is not able to turn aside or remain indifferent in the face of these gigantic strides accomplished by a technology that is acquiring a continually more extensive and profound dominion over the working processes that govern procreation and the first phases of human life. Today as perhaps never before in history or in this field, wisdom shows itselt to be the only firm basis to salvation, in that persons engaged in scientific research and in its application are always to act with intelligence and love, that is, respecting, even remaining in veneration of, the inviolable dignity of the personhood of every human being, from the first moment of life's existence. This occurs when science and technology are committed with licit means to the defence of life and the cure of disease in its beginnings, refusing on the contrary-even for the dignity of research itself-to perform operations that result in falsifying the genetic patrimony of the individual and of human generative power[139].\n\nThe lay faithful, having responsibility in various capacities and at different levels of science as well as in the medical, social, legislative and economic fields must courageously accept the \"challenge\" posed by new problems in bioethics. The Synod Fathers used these words: \"Christians ought to exercise their responsibilities as masters of science and technology, and not become their slaves ... In view of the moral challenges presented by enormous new technological power, endangering not only fundamental human rights but the very biological essence of the human species, it is of utmost importance that lay Christians with the help of the universal Church-take up the task of calling culture back to the principles of an authentic humanism, giving a dynamic and sure foundation to the promotion and defence of the rights of the human being in one's very essence, an essence which the preaching of the Gospel reveals to all[140].\n\nToday maximum vigilance must be exercised by everyone in the face of the phenomenon of the concentration of power and technology. In fact such a concentration has a tendency to manipulate not only the biological essence but the very content of people's consciences and life styles, thereby worsening the condition of entire peoples by discrimination and marginization.\n\nFree to Call Upon the Name of the Lord\n\n39. Respect for the dignity of the person, which implies the defence and promotion of human rights, demands the recognition of the religious dimension of the individual. This is not simply a requirement \"concerning matters of faith\", but a requirement that finds itself inextricably bound up with the very reality of the individual. In fact, the individual's relation to God is a constitutive element of the very \"being\" and \"existence\" of an individual: it is in God that we \"live, move and have our being\" (Acts 17:28). Even if not all believe this truth, the many who are convinced of it have the right to be respected for their faith and for their life-choice, individual and communal, that flows from that faith. This is the right of freedom of conscience and religious freedom, the effective acknowledgment of which is among the highest goods and the most serious duties of every people that truly wishes to assure the good of the person and society. \"Religious freedom, an essential requirement of the dignity of every person, is a cornerstone of the structure of human rights, and for this reason an irreplaceable factor in the good of individuals and of the whole of society, as well as of the personal fulfilment of each individual. It follows that the freedom of individuals and of communities to profess and practice their religion is an essential element for peaceful human coexistence ... The civil and social right to religious freedom, inasmuch as it touches the most intimate sphere of the spirit, is a point of reference for the other fundamental rights and in some way becomes a measure of them\"[141].\n\nThe Synod did not forget the many brothers and sisters that still do not enjoy such a right and have to face difficulties, marginization, suffering, persecution, and oftentimes death because of professing the faith. For the most part, they are brothers and sisters of the Christian lay faithful. The proclamation of the Gospel and the Christian testimony given in a life of suffering and martyrdom make up the summit of the apostolic life among Christ's disciples, just as the love for the Lord Jesus even to the giving of one's life constitutes a source of extraordinary fruitfulness for the building up of the Church. Thus the mystic vine bears witness to its earnestness in the faith, as expressed by Saint Augustine: \"But that vine, as predicted by the prophets and even by the Lord himself, spread its fruitful branches in the world, and becomes the more fruitful the more it is watered by the blood of martyrs\"[142].\n\nThe whole Church is profoundly grateful for this example and this gift. These sons and daughters give reason for renewing the pursuit of a holy and apostolic life. In this sense the Fathers at the Synod have made it their special duty \"to give thanks to those lay people who, despite their restricted liberty, live as tireless witnesses of faith in faithful union with the Apostolic See, although they may be deprived of sacred ministers. They risk everything, even life. In this way the lay faithful bear witness to an essential property of the Church: God's Church is born of God's grace, which is expressed in an excellent way in martyrdom\"[143].\n\nWithout doubt, all that has been said until now on the subject of respect for personal dignity and the acknowledgment of human rights concerns the responsibility of each Christian, of each person. However, we must immediately recognize how such a problem today has a world dimension: in fact, it is a question which at this moment affects entire groups, indeed entire peoples, who are violently being denied their basic rights. Those forms of unequal development among the so-called different \"Worlds\" were openly denounced in the recent Encyclical Sollicitudo Rei Socialis.\n\nRespect for the human person goes beyond the demands of individual morality. Instead, it is a basic criterion, an essential element, in the very structure of society, since the purpose of the whole of socíety itself is geared to the human person.\n\nThus, intimately connected with the responsibility of service to the person, is the responsibility to serve society, as the general task of that Christian animation of the temporal order to which the lay faithful are called as their proper and specific role.\n\nThe Family: Where the Duty to Society Begins\n\n40. The human person has an inherent social dimension which calls a person from the innermost depths of self to communion with others and to the giving of self to others: \"God, who has fatherly concern for everyone has willed that all people should form one family and treat one another in a spirit of brotherhood\"[144]. Thus society as a fruit and sign of the social nature of the individual reveals its whole truth in being a community of persons.\n\nThus the result is an interdependence and reciprocity between the person and society: all that is accomplished in favour of the person is also a service rendered to society, and all that is done in favour of society redounds to the benefit of the person. For this reason the duty of the lay faithful in the apostolate of the temporal order is always to be viewed both from its meaning of service to the person founded on the individual's uniqueness and irrepeatibility as well as on the meaning of service to all people which is inseparable from it.\n\nThe first and basic expression of the social dimension of the person, then, is the married couple and the family: \"But God did not create man a solitary being. From the beginning 'male and female he created them' (Gen 1:27). This partnership of man and woman constitutes the first form of communion between persons\"[145]. Jesus is concerned to restore integral dignity to the married couple and solidity to the family (Mt 19:3-9).Saint Paul shows the deep rapport between marriage and the mystery of Christ and the Church (cf. Eph 5:22-6:4; Col 3:18-21; 1 Pt 3:1-7).\n\nThe lay faithful's duty to society primarily begins in marriage and in the family. This duty can only be fulfilled adequately with the conviction of the unique and irreplaceable value that the family has in the development of society and the Church herself.\n\nThe family is the basic cell of society. It is the cradle of life and love, the place in which the individual \"is born\" and \"grows\". Therefore a primary concern is reserved for this community, especially, in those times when human egoism, the anti-birth campaign, totalitarian politics, situations of poverty, material, cultural and moral misery, threaten to make these very springs of life dry up. Furthermore, ideologies and various systems, together with forms of uninterest and indifference, dare to take over the role in education proper to the family.\n\nRequired in the face of this is a vast, extensive and systematic work, sustained not only by culture but also by economic and legislative means, which will safeguard the role of family in its task of being the primary place of \"humanization\" for the person and society.\n\nIt is above all the lay faithful's duty in the apostolate to make the family aware of its identity as the primary social nucleus, and its basic role in society, so that it might itself become always a more active and responsible place for proper growth and proper participation in social life. In such a way the family can and must require from all, beginning with public authority, the respect for those rights which in saving the family, will save society itself.\n\nAll that is written in the Exhortation Familiaris Consortio about participation in the development of society[146] and all that the Holy See, at the invitation of the 1980 Synod of Bishops, has formulated with the \"Charter of Rights for the Family\", represent a complete and coordinated working programme for all those members of the lay faithful who, in various capacities, are interested in the values and the needs of the family. Such a programme needs to be more opportunely and decisively realized as the threats to the stability and fruitfulness of the family become more serious and the attempt to reduce the value of the family and to lessen its social value become more pressing and coordinated.\n\nAs experience testifies, whole civilizations and the cohesiveness of peoples depend above all on the human quality of their families. For this reason the duty in the apostolate towards the family acquires an incomparable social value. The Church, for her part, is deeply convinced of it, knowing well that \"the path to the future passes through the family\"[147].\n\nCharity: The Soul and Sustenance of Solidarity\n\n41. Service to society is expressed and realized in the most diverse ways, from those spontaneous and informal to those more structured, from help given to individuals to those destined for various groups and communities of persons.\n\nThe whole Church as such, is directly called to the service of charity: \"In the very early days the Church added the agape to the Eucharistic Supper, and thus showed herself to be wholly united around Christ by the bond of charity. So too, in all ages, she is recognized by this sign of love, and while she rejoices in the undertakings of others, she claims works of charity as her own inalienable duty and right. For this reason, mercy to the poor and the sick, works of charity and mutual aid intended to relieve human needs of every kind, are held in special honour in the Church\"[148]. Charity towards one's neighbor, through contemporary forms of the traditional spiritual and corporal works of mercy, represent the most immediate, ordinary and habitual ways that lead to the Christian animation of the temporal order, the specific duty of the lay faithful.\n\nThrough charity towards one's neighbor, the lay faithful exercise and manifest their participation in the kingship of Christ, that is, in the power of the Son of man who \"came not to be served but to serve\" (Mk 10:45). They live and manifest such a kingship in a most simple yet exalted manner, possible for everyone at all times because charity is the highest gift offered by the Spirit for building up the Church (cf. 1 Cor 13:13) and for the good of humanity. In fact, charity gives life and sustains the works of solidarity that look to the total needs of the human being.\n\nThe same charity, realized not only by individuals but also in a joint way by groups and communities, is and will always be necessary. Nothing and no one will be able to substitute for it, not even the multiplicity of institutions and public initiatives forced to give a response to the needs-oftentimes today so serious and widespread-of entire populations. Paradoxically such charity is made increasingly necessary the more that institutions become complex in their organization and pretend to manage every area at hand. In the end such projects lose their effectiveness as a result of an impersonal functionalism, an overgrown bureaucracy, unjust private interests and an all-too-easy and generalized disengagement from a sense of duty.\n\nPrecisely in this context various forms of volunteer work which express themselves in a multiplicity of services and activities continue to come about and to spread, particularly in organized society. If this impartial service be truly given for the good of all persons, especially the most in need and forgotten by the social services of society itself, then, volunteer work can be considered an important expression of the apostolate, in which lay men and women have a primary role.\n\nPublic Life: for Everyone and by Everyone\n\n42. A charity that loves and serves the person is never able to be separated from justice. Each in its own way demands the full, effective acknowledgment of the rights of the individual, to which society is ordered in all its structures and institutions[149].\n\nIn order to achieve their task directed to the Christian animation of the temporal order, in the sense of serving persons and society, the lay faithful are never to relinquish their participation in \"public life\", that is, in the many different economic, social, legislative, administrative and cultural areas, which are intended to promote organically and institutionally the common good. The Synod Fathers have repeatedly affirmed that every person has a right and duty to participate in public life, albeit in a diversity and complementarity of forms, levels, tasks and responsibilities. Charges of careerism, idolatry of power, egoism and corruption that are oftentimes directed at persons in government, parliaments, the ruling classes, or political parties, as well as the common opinion that participating in politics is an absolute moral danger, does not in the least justify either skepticism or an absence on the part of Christians in public life.\n\nOn the contrary, the Second Vatican Council's words are particularly significant: \"The Ckurch regards as worthy of praise and consideration the work of those who, as a service to others, dedicate themselves to the public good of the state and undertake the burdens of this task\"[150].\n\nPublic life on behalf of the person and society finds its basic standard in the pursuit of the common good, as the good of everyone and as the good of each person taken as a whole, which is guaranteed and offered in a fitting manner to people, both as individuals and in groups, for their free and responsible acceptance. \"The political community\"-we read in the Constitution Gaudium et Spes-\"exists for that common good in which the community finds its full justification and meaning, and from which it derives its basic, proper and lawful arrangement. The common good embraces the sum total of all those conditions of social life by which individuals, families, and organizations can achieve more thoroughly their own fulfilment\"[151]. Furthermore, public life on behalf of the person and society finds its continuous line of action in the defence and the promotion of justice, understood to be a \"virtue\", an understanding which requires education, as well as a moral \"force\" that sustains the obligation to foster the rights and duties of each and everyone, based on the personal dignity of each human being.\n\nThe spirit of service is a fundamental element in the exercise of political power. This spirit of service, together with the necessary competence and efficiency, can make \"virtuous\" or \"above criticism\" the activity of persons in public life which is justly demanded by the rest of the people. To accomplish this requires a fullscale battle and a determination to overcome every temptation, such as the recourse to disloyalty and to falsehood, the waste of public funds for the advantage of a few and those with special interests, and the use of ambiguous and illicit means for acquiring, maintaining and increasing power at any cost.\n\nThe lay faithful given a charge in public life certainly ought to respect the autonomy of earthly realities properly understood, as we read in the Constitution Gaudium et spes: \"It is of great importance, especially in a pluralistic society, to work out a proper vision of the relationship between the political community and the Church, and to distinguish clearly between the activities of Christians, acting individually or collectively, in their own name as citizens guided by the dictates of a Christian conscience, and their activity in communion with their Pastors in the name of the Church. The Church by reason of her role and competence, is not identified with any political community nor bound by ties to any political system. She is at once the sign and the safeguard of the transcendental dimension of the human person\"[152].At the same time-and this is felt today as a pressing responsibility-the lay faithful must bear witness to those human and gospel values that are intimately connected with political activity itself, such as liberty and justice, solidarity, faithful and unselfish dedication for the good of all, a simple life-style, and a preferential love for the poor and the least. This demands that the lay faithful always be more animated by a real participation in the life of the Church and enlightened by her social doctrine. In this they can be supported and helped by the nearness of the Christian community and their Pastors[153].\n\nThe manner and means for achieving a public life which has true human development as its goal is solidarity. This concerns the active and responsible participation of all in public life, from individual citizens to various groups, from labour unions to political parties. All of us, each and everyone, are the goal of public life as well as its leading participants. In this environment, as I wrote in the Encyclical Sollicitudo rei socialis, solidarity \"is not a feeling of vague compassion or shallow distress at the misfortunes of so many people, both near and far. On the contrary, it is a firm and persevering determination to commit oneself to the common good, that is to say, to the good of all and of each individual because we are all really responsible for all\"[154].\n\nToday political solidarity requires going beyond single nations or a single block of nations, to a consideration on a properly continental and world level.\n\nThe fruit of sound political activity, which is so much desired by everyone but always lacking in advancement, is peace. The lay faithful cannot remain indifferent or be strangers and inactive in the face of all that denies and compromises peace, namely, violence and war, torture and terrorism, concentration camps, militarization of public life, the arms race, and the nuclear threat. On the contrary, as disciples of Jesus Christ, \"Prince of Peace\" (Is 9:5) and \"Our Peace\" (Eph 2:14), the lay faithful ought to take upon themselves the task of being \"peacemakers\" (Mt 5:9), both through a conversion of \"heart\", justice and charity, all of which are the undeniable foundation of peace[155].\n\nThe lay faithful in working together with all those that truly seek peace and themselves serving in specific organizations as well as national and international institutions, ought to promote an extensive work of education intended to defeat the ruling culture of egoism, hate, the vendetta and hostility, and thereby to develop the culture of solidarity at every level. Such solidarity, in fact, \"is the way to peace and at the same time to development\"[156]. From this perspective the Synod Fathers have invited Christians to reject as unacceptable all forms of violence, to promote attitudes of dialogue and peace and to commit themselves to establish a just international and social order[157].\n\nPlacing the Individual at the Center of Socio-Economic Life\n\n43. Service to society on the part of the lay faithful finds its essence in the socio-economic question, which depends on the organization of work.\n\nRecently recalled in the Encyclical Sollicitudo Rei Socialis, is the seriousness of present problems as they relate to the subject of development and a proposed solution according to the social doctrine of the Church. I warmly desire to again refer its contents to all, in particular, to the lay faithful.\n\nThe basis for the social doctrine of the Church is the principle of the universal destination of goods. According to the plan of God the goods of the earth are offered to all people and to each individual as a means towards the development of a truly human life. At the service of this destination of goods is private property, which -precisely for this purpose-possesses an intrinsic social function. Concretely the work of man and woman represents the most common and most immediate instrument for the development of economic life, an instrument that constitutes at one and the same time a right and a duty for every individual.\n\nOnce again, all of this comes to mind in a particular way in the mission of the lay faithful. The Second Vatican Council formulates in general terms the purpose and criterion of their presence and their action: \"In the socio-economic realm the dignity and total vocation of the human person must be honoured and advanced along with the welfare of society as a whole, for man is the source, the center, and the purpose of all socio-economic life\"[158].\n\nIn the context of the tranformations taking place in the world of economy and work which are a cause of concern, the lay faithful have the responsibility of being in the forefront in working out a solution to the very serious problems of growing unemployment; to fight for the most opportune overcoming of numerous injustices that come from organizations of work which lack a proper goal; to make the workplace become a community of persons respected in their uniqueness and in their right to participation; to develop new solidarity among those that participate in a common work; to raise up new forms of entrepreneurship and to look again at systems of commerce, finance and exchange of technology.\n\nTo such an end the lay faithful must accomplish their work with professional competence, with human honesty, and with a Christian spirit, and especially as a way of their own sanctification[159], according to the explicit invitation of the Council: \"By work an individual ordinarily provides for self and family, is joined in fellowship to others, and renders them service; and is enabled to exercise genuine charity and be a partner in the work of bringing divine creation to perfection. Moreover, we know that through work offered to God an individual is associated with the redemptive work of Jesus Christ, whose labour with his hands at Nazareth greatly ennobled the dignity of work\"[160].\n\nToday in an ever-increasingly acute way, the so-called \"ecological\" question poses itself in relation to socio-economic life and work Certainly humanity has received from God himself the task of \"dominating\" the created world and \"cultivating the garden\" of the world. But this is a task that humanity must carry out in respect for the divine image received, and, therefore, with intelligence and with love, assuming responsibility for the gifts that God has bestowed and continues to bestow. Humanity has in its possession a gift that must be passed on to future generations, if possible, passed on in better condition. Even these future generations are the recipients of the Lord's gifts: \"The dominion granted to humanity by the Creator is not an absolute power, nor can one speak of a freedom to 'use and misuse', or to dispose of things as one pleases. The limitation imposed from the beginning by the Creator himself and expressed symbolically by the prohibition not to 'eat of the fruit of the tree' (cf. Gen 2:16-17) shows clearly enough that, when it comes to the natural world, we are subject not only to biological laws but also to moral ones, which cannot be violated with impunity. A true concept of development cannot ignore the use of the things of nature, the renewability of resources and the consequences of haphazard industrialization-three considerations which alert our consciences to the moral dimension of development\"[161].\n\nEvangelizing Culture and the Cultures of Humanity\n\n44. Service to the individual and to human society is expressed and finds its fulfilment through the creation and the transmission of culture, which especially in our time constitutes one of the more serious tasks of living together as a human family and of social evolution. In light of the Council, we mean by \"culture\" all those \"factors which go to the refining and developing of humanity's diverse spiritual and physical endowments. It means the efforts of the human family to bring the world under its control through its knowledge and its labour; to humanize social life both in the family and in the whole civic community through the improvement of customs and institutions; to express through its works the great spiritual experiences and aspirations of all peoples throughout the ages; finally, to communicate and to preserve them to be an inspiration for the progress of many, indeed of the whole human race\"[162]. In this sense, culture must be held as the common good of every people, the expression of its dignity, liberty and creativity, and the testimony of its course through history. In particular, only from within and through culture does the Christian faith become a part of history and the creator of history.\n\nThe Church is fully aware of a pastoral urgency that calls for an absolutely special concern for culture in those circumstances where the development of a culture becomes disassociated not only from Christian faith but even from human values[163], as well as in those situations where science and technology are powerless in giving an adequate response to the pressing questions of truth and well-being that burn in people's hearts. For this reason the Church calls upon the lay faithful to be present, as signs of courage and intellectual creativity, in the privileged places of culture, that is, the world of education-school and university-in places of scientific and technological research, the areas of artistic creativity and work in the humanities. Such a presence is destined not only for the recognition and possible purification of the elements that critically burden existing culture, but also for the elevation of these cultures through the riches which have their source in the Gospel and the Christian faith. The extensive treatment by the Second Vatican Council of the rapport between the Gospel and culture represents a constant historic fact and at the same time serves as a working ideal of particular and immediate urgency. It is a challenging programme given as a pastoral responsibility to the entire Church, but in a specific way to the lay faithful in her. \"The good news of Christ continually renews the life and culture of fallen humanity; it combats and removes the error and evil which flow from the attraction of sin which are a perpetual threat. She never ceases to purify and to elevate the morality of peoples... In this way the Church carries out her mission and in that very act she stimulates and makes her contribution to human and civic culture. By her action, even in its liturgical forms, she leads people to interior freedom\"[164].\n\nSome particularly significant citations from Paul VI's Exhortation Evangelii Nuntiandi merit recollection here: \"The Church evangelizes when she seeks to convert, solely through the divine power of the message she proclaims (cf. Rom 1:16; 1 Cor 1:18; 2:4), both the personal and collective consciences of people, the activities in which they engage, and the lives and concrete milieux which are theirs. Strata of humanity are transformed: for the Church it is a question not only of preaching the Gospel in ever-wider geographic areas or to ever-greater numbers of people, but also of affecting and as it were challenging, through the power of the Gospel, mankind's criteria of judgment, determining values, points of interest, lines of thought, sources of inspiration and models of life, which are in contrast with the Word of God and the plan of salvation. All this could be expressed in the following words: What matters is to evangelizehumanity's culture and the cultures of the human family... the split between the Gospel and culture is without a doubt the drama of our time, just as it was of other times. Therefore, every effort must be made to ensure a full evangelization of culture, or more correctly of cultures\"[165].\n\nThe privileged way at present for the creation and transmission of culture is the means of social communications[166]. The world of the massmedia represents a new frontier for the mission of the Church, because it is undergoing a rapid and innovative development and has an extensive worldwide influence on the formation of mentality and customs. In particular, the lay faithful's responsibility as professionals in this field, exercised both by individual right and through community initiatives and institutions, demands a recognition of all its values, and demands that it be sustained by more adequate resource materials, both intellectual and pastoral.\n\nThe use of these instruments by professionals in communication and their reception by the public demand both a work of education in a critical sense, which is animated by a passion for the truth, and a work of defence of liberty, respect for the dignity of individuals, and the elevation of the authentic culture of peoples which occurs through a firm and courageous rejection of every form of monopoly and manipulation.\n\nHowever, the pastoral responsibility among the lay faithful does not stop with this work of defence. It extends to everyone in the world of communications, even to those professional people of the press, cinema, radio, television and theatre. These also are called to proclaim the gospel that brings salvation.\n\nCHAPTER IV\n\nLABOURERS IN THE LORD'S VINEYARD\n\nGood Stewards of God's Varied Grace\n\nThe Variety of Vocations\n\n45. According to the gospel parable, the \"householder\" calls the labourers for his vineyard at various times during the day: some at dawn, others about nine in the morning, still others about midday and at three, the last, around five (cf. Mt 20:1 ff.). In commenting on these words of the gospel, Saint Gregory the Great makes a comparison between the various times of the call and the different stages in life: \"It is possible to compare the different hours\", he writes, \"to the various stages in a person's life. According to our analogy the morning can certainly represent childhood. The third hour, then, can refer to adolescence; the sun has now moved to the height of heaven, that is, at this stage a person grows in strength. The sixth hour is adulthood, the sun is in the middle of the sky, indeed at this age the fullness of vitality is obvious. Old age represents the ninth hour, because the sun starts its descent from the height of heaven, thus the youthful vitality begins to decline. The eleventh hour represents those who are most advanced in years... The labourers, then, are called and sent forth into the vineyard at different hours, that is to say, one is led to a holy life during childhood, another in adolescence, another in adulthood and another in old age\"[167].\n\nWe can make a further application of the comments of Saint Gregory the Great to the extraordinary variety of ways the Church becomes \"present\" in life; one and all are called to work for the coming of the Kingdom of God according to the diversity of callings and situations, charisms and ministries. This variety is not only linked to age, but also to the difference of sex and to the diversity of natural gifts, as well as to careers and conditions affecting a person's life. It is a variety that makes the riches of the Church more vital and concrete.\n\nYoung People, Children and Older People\n\nYouth, the Hope of the Church\n\n46. The Synod wished to give particular attention to the young. And rightly so. In a great many countries of the world, they represent half of entire populations, and often constitute in number half of the People of God itself living in those countries. Simply from this aspect youth make up an exceptional potential and a great challenge for the future of the Church. In fact the Church sees her path towards the future in the youth, beholding in them a reflection of herself and her call to that blessed youthfulness which she constantly enjoys as a result of Christ's Spirit. In this sense the Council has defined youth as \"the hope of the Church\"[168].\n\nIn the letter of 31 March 1985 to young men and women in the world we read: \"The Church looks to the youth, indeed the Church in a special way looks at herself in the youth, in all of you and in each of you. It has been so from the beginning, from apostolic times. The words of St. John in his First Letter can serve as special testimony: 'I am writing to you, young people, because you have overcome the evil one. I write to you, children, because you know the Father... I write to you, young people, because you are strong and the word of God abides in you (1 Jn 2:13 ff.)... In our generation, at the end of the Second Millennium after Christ, the Church also sees herself in the youth\"[169].\n\nYouth must not simply be considered as an object of pastoral concern for the Church: in fact, young people are and ought to be encouraged to be active on behalf of the Church as leading characters in evangelization and participants in the renewal of society.[170]. Youth is a time of an especially intensive discovery of a \"self\" and \"a choice of life\". It is a time for growth which ought to progress \"in wisdom, age and grace before God and people\" (Lk 2:52).\n\nThe Synod Fathers have commented: \"The sensitivity of young people profoundly affects their perceiving of the values of justice, nonviolence and peace. Their hearts are disposed to fellowship, friendship and solidarity. They are greatly moved by causes that relate to the quality of life and the conservation of nature. But they are troubled by anxiety, deceptions, anguishes and fears of the world as well as by the temptations that come with their state\"[171].\n\nThe Church must seek to rekindle the very special love displayed by Christ towards the young man in the Gospel: \"Jesus, looking upon him, loved him\" (Mk 10:21). For this reason the Church does not tire of proclaiming Jesus Christ, of proclaiming his Gospel as the unique and satisfying response to the most deep-seated aspirations of young people, as illustrated in Christ's forceful and exalted personal call to discipleship (\"Come and follow me.\" Mk 10:21), that brings about a sharing in the filial love of Jesus for his Father and the participation in his mission for the salvation of humanity.\n\nThe Church has so much to talk about with youth, and youth have so much to share with the Church. This mutual dialogue, by taking place with great cordiality, clarity and courage, will provide a favorable setting for the meeting and exchange between generations, and will be a source of richness and youthfulness for the Church and civil society. In its message to young people the Council said: \"The Church looks to you with confidence and with love... She is the real youthfulness of the world... Look upon the Church and you will find in her the face of Christ\"[172].\n\nChildren and the Kingdom of Heaven\n\n47. Children are certainly the object of the Lord Jesus' tender and generous love. To them he gave his blessing, and, even more, to them he promised the Kingdom of heaven (cf. Mt 19:13-15; Mk 10:14). In particular Jesus exalted the active role that little ones have in the Kingdom of God. They are the eloquent symbol and exalted image of those moral and spiritual conditions that are essential for entering into the Kingdom of God and for living the logic of total confidence in the Lord: \"Truly I say to you, unless you turn and become like children. vou will never enter the Kingdom of heaven. Whoever humbles himself like this child, he is the greatest in the Kingdom of heaven\" (Mt 18, 3-5; cf. Lk 9:48).\n\nChildren are a continual reminder that the missionary fruitfulness of the Church has its life-giving basis not in human means and merits, but in the absolute gratuitous gift of God. The life itself of innocence and grace of many children, and even the suffering and oppression unjustly inflicted upon them are in virtue of the Cross of Christ a source of spiritual enrichment for them and for the entire Church. Everyone ought to be more conscious and grateful for this fact.\n\nFurthermore, it must be acknowledged that valuable possibilities exist even in the life's stages of infancy and childhood, both for the building up of the Church and for making society more humane. How often the Council referred to the beneficial and constructive affects for the family, \"the domestic Church\", through the presence of sons and daughters: \"Children as living members of the family, contribute in their in their own way to the sanctification of their parents\"[173]. The Council's words must also be repeated about children in relation to the local and universal Church. John Gerson, a great theologian and educator of the 15th Century, had already emphasized this fact in stating that \"children and young people are in no way a negligible part of the Church\"[174].\n\nOlder People and the Gift of Wisdom\n\n48. I now address older people, oftentimes unjustly considered as unproductive, if not directly an insupportable burden. I remind older people that the Church calls and expects them to continue to exercise their mission in the apostolic and missionary life. This is not only a possibility for them, but it is their duty even in this time in their life when age itself provides opportunities in some specific and basic way.\n\nThe Bible delights in presenting the older person as the symbol of someone rich in wisdom and fear of the Lord (cf. Sir 25:4-6). In this sense the \"gift\" of older people can be specifically that of being the witness to tradition in the faith both in the Church and in society (cf. Ps 44: 2; Ex 12:26-27), the teacher of the lessons of life (cf. Sir 6:34; 8:11-12), and the worker of charity.\n\nAt this moment the growing number of older people in different countries worldwide and the expected retirement of persons from various professions and the workplace provides older people with a new opportunity in the apostolate. Involved in the task is their determination to overcome the temptation of taking refuge in a nostalgia in a never-to-return past or fleeing from present responsibility because of difficulties encountered in a world of one novelty after another. They must always have a clear knowledge that one's role in the Church and society does not stop at a certain age at all, but at such times knows only new ways of application. As the Psalmist says: \"They still bring forth fruit in old age, they are ever full of sap and green, to show that the Lord is upright\" (Ps 92:15-16). I repeat all that I said during the celebration of the Older People's Jubilee: \"Arriving at an older age is to be considered a privilege: not simply because not everyone has the good fortune to reach this stage in life, but also, and above all, because this period provides real possibilities for better evaluating the past, for knowing and living more deeply the Paschal Mystery, for becoming an example in the Church for the whole People of God... Despite the complex nature of the problems you face: a strength that progressively diminishes, the insufficiencies of social organizations, official legislation that comes late, or the lack of understanding by a self-centered society, you are not to feel yourselves as persons underestimated in the life of the Church or as passive objects in a fast-paced world, but as participants at a time of life which is humanly and spiritually fruitful. You still have a mission to fulfill, a contribution to make. According to the divine plan, each individual human being lives a life of continual growth, from the beginning of existence to the moment at which the last breath is taken\"[175].\n\nWomen and Men\n\n49. The Synod Fathers gave special attention to the status and role of women, with two purposes in mind: to themselves acknowledge and to invite all others to once again acknowledge the indispensable contribution of women to the building up of the Church and the development of society. They wished as well to work on a more specific analysis of women's participation in the life and mission of the Church.\n\nMaking reference to Pope John XXIII, who saw women's greater consciousness of their proper dignity and their entrance into public life as signs of our times[176], the Synod Fathers, when confronted with the various forms of discrimination and marginization to which women are subjected simply because they are women, time and time again strongly affirmed the urgency to defend and to promote the personal dignity of woman, and consequently, her equality with man.\n\nIf anyone has this task of advancing the dignity of women in the Church and society, it is women themselves, who must recognize their responsibility as leading characters. There is still much effort to be done, in many parts of the world and in various surroundings, to destroy that unjust and deleterious mentality which considers the human being as a thing, as an object to buy and sell, as an instrument for selfish interests or for pleasure only. Women themselves, for the most part, are the prime victims of such a mentality. Only through openly acknowledging the personal dignity of women is the first step taken to promote the full participation of women in Church life as well as in social and public life. A more extensive and decisive response must be given to the demands made in the Exhortation Familiaris Consortio concerning the many discriminations of which women are the victims: \"Vigorous and incisive pastoral action must be taken by all to overcome completely these forms of discrimination so that the image of God that shines in all human beings without exception may be fully respected\"[177]. Along the same lines, the Synod Fathers stated: \"As an expression of her mission the Church must stand firmly against all forms of discrimination and abuse of women\"[178]. And again: \"The dignity of women, gravely wounded in public esteem, must be restored through effective respect for the rights of the human person and by putting the teaching of the Church into practice\"179].\n\nIn particular when speaking of active and responsible participation in the life and mission of the Church, emphasis should be placed on what has already been stated and clearly urged by the Second Vatican Council: \"Since in our days women are taking an increasingly active share in the whole life of society, it is very important that they participate more widely also in the various fields of the Church's apostolate\"[180].\n\nThe awareness that women with their own gifts and tasks have their own specific vocation, has increased and been deepened in the years following the Council and has found its fundamental inspiration in the Gospel and the Church's history. In fact, for the believer the Gospel, namely, the word and example of Jesus Christ, remains the necessary and decisive point of reference. In no other moment in history is this fact more fruitful and innovative.\n\nThough not called to the apostolate of the Twelve, and thereby, to the ministerial priesthood, many women, nevertheless, accompanied Jesus in his ministry and assisted the group of Apostles (cf. Lk 8:2-3), were present at the foot of the Cross (cf. Lk 23:49), assisted at the burial of Christ (cf. Lk 23:55) received and transmitted the message of resurrection on Easter morn (cf. Lk 24:1-10), and prayed with the apostles in the Cenacle awaiting Pentecost (cf. Acts 1:14).\n\nFrom the evidence of the Gospel, the Church at its origin detached herself from the culture of the time and called women to tasks connected with spreading the gospel. In his letters the Apostle Paul even cites by name a great number of women for their various functions in service of the primitive Christian community (cf. Rom 16:1-15; Phil 4:2-3; Col 4:15 and 1 Cor 11:5; 1 Tim 5:16). \"If the witness of the Apostles founds the Church\", stated Paul VI, \"the witness of women contributes greatly towards nourishing the faith of Christian communities\"[181].\n\nBoth in her earliest days and in her successive development the Church, albeit in different ways and with diverse emphases, has always known women who have exercised an oftentimes decisive role in the Church herself and accomplished tasks of considerable value on her behalf. History is marked by grand works, quite often lowly and hidden, but not for this reason any less decisive to the growth and the holiness of the Church. It is necessary that this history continue, indeed that it be expanded and intensified in the face of the growing and widespread awareness of the personal dignity of woman and her vocation, particularly in light of the urgency of a \"re-evangelization\" and a major effort towards \"humanizing\" social relations.\n\nGathering together the pronouncements of the Second Vatican Council, which reflect the Gospel's message and the Church's history, the Synod Fathers formulated, among others, this precise \"recommendation\": \"It is necessary that the Church recognize all the gifts of men and women for her life and mission, and put them into practice\"[182]. And again, \"This Synod proclaims that the Church seeks the recognition and use of all the gifts, experiences and talents of men and women to make her mission effective (cf. Congregation for the Doctrine of the Faith, Instruction on Christian Freedom and Liberation, 72)\"[183].\n\nAnthropological and Theological Foundations\n\n50. The condition that will assure the rightful presence of woman in the Church and in society is a more penetrating and accurate consideration of the anthropological foundation for masculinity and femininity with the intent of clarifying woman's personal identity in relation to man, that is, a diversity yet mutual complementarity, not only as it concerns roles to be held and functions to be performed, but also, and more deeply, as it concerns her make-up and meaning as a person.\n\nThe Synod Fathers have deeply felt this requirement, maintaining that \"the anthropological and theological foundations for resolving questions about the true significance and dignity of each sex require deeper study\"[184].\n\nThrough committing herself to a reflection on the anthropological and theological basis of femininity, the Church enters the historic process of the various movements for the promotion of woman, and, in going to the very basic aspect of woman as a personal being, provides her most precious contribution. But even before this the Church intends, in such a way, to obey God, who created the individual \"in his image\", \"male and female he created them\" (Gen 1:27) and who intended that they would accept the call of God to come to know, reverence and live his plan. It is a plan that \"from the beginning\" has been indelibly imprinted in the very being of the human person-men and women-and, therefore, in the make-up, meaning and deepest workings of the individual. This most wise and loving plan must be explored to discover all its richness of content-a richness that \"from the beginning\" came to be progressively manifested and realized in the whole history of salvation, and was brought to completion in \"the fullness of time\", when \"God sent his Son, born of a woman\" (Gal 4:4). That \"fullness\" continues in history: God's plan for woman is read and is to be read within the context of the faith of the Church, and also, in the lives lived by so many Christian women today. Without forgetting the help that can come from different human sciences and cultures, researchers because of an informed discernment, will be able to help gather and clarify the values and requirements that belong to the enduring essential aspects of women and those bound to evolve in history. The Second Vatican Council reminds us: \"The Church maintains that beneath all changes there are many realities which do not change; these find their ultimate foundation in Christ, who is the same yesterday, and today, and forever (cf. Heb 13:8)\"[185]. The Apostolic Letter on the Dignity and Vocation of Woman gives much attention to the anthropological and theological foundation of woman's dignity as a person. The document seeks to again treat and develop the catechetical reflections of the Wednesday General Audiences devoted over a long period of time to the \"theology of the body\", while at the same time fulfilling a promise made in the Encyclical Redemptoris Mater[186] and serving as a response to the request of the Synod Fathers.\n\nMay the reading of the Apostolic Letter Mulieris Dignitatem, in particular, as a biblical theological meditation, be an incentive for everyone, both women and men, and especially for those who devote their lives to the human sciences and theological disciplines, to pursue on the basis of the personal dignity of man and woman and their mutual relationship, a critical study to better and more deeply understand the values and specific gifts of femininity and masculinity, not only in the surroundings of social living but also and above all in living as Christians and as members of the Church.\n\nThis meditation on the anthropological and theological foundations of women ought to enlighten and guide the Christian response to the most frequently asked questions, oftentimes so crucial, on the \"place\" that women can have and ought to have in the Church and in society.\n\nIt is quite clear from the words and attitude of Christ, which are normative for the Church, that no discrimination exists on the level of an individual's relation to Christ, in which \"there is neither male nor female; for you are all one in Christ Jesus\" (Gal 3:28) and on the level of participation in the Church's life of grace and holiness, as Joel's prophecy fulfilled at Pentecost wonderfully attests: \"I will pour out my spirit on all flesh; your sons and daughters shall prophecy\" (Joel 3:1; cf. Acts 2:17 ff). As the Apostolic Letter on the Dignity and Vocation of Woman reads: \"Both women and men ... are equally capable of receiving the outpouring of divine truth and love in the Holy Spirit. Both receive his salvific and sanctifying 'visits'\"[187].\n\nMission in the Church and in the World\n\n51. In speaking about participation in the apostolic mission of the Church, there is no doubt that in virtue of Baptism and Confirmation, a woman-as well as a man-is made a sharer in the threefold mission of Jesus Christ, Priest, Prophet and King, and is thereby charged and given the ability to fulfill the fundamental apostolate of the Church: evangelization. However, a woman is called to put to work in this apostolate the \"gifts\" which are properly hers: first of all, the gift that is her very dignity as a person exercised in word and testimony of life, gifts therefore, connected with her vocation as a woman.\n\nIn her participation in the life and mission of the Church a woman cannot receive the Sacrament of Orders, and therefore, cannot fulfil the proper function of the ministerial priesthood. This is a practice that the Church has always found in the expressed will of Christ, totally free and sovereign, who called only men to be his apostles[188]; a practice that can be understood from the rapport between Christ, the Spouse, and his Bride, the Church[189]. Here we are in the area of function, not of dignity and holiness. In fact, it must be maintained: \"Although the Church possesses a 'hierarchical' structure, nevertheless this structure is totally ordered to the holiness of Christ's members\"[190].\n\nHowever, as Paul VI has already said, \"We cannot change what our Lord did, nor his call to women; but we can recognize and promote the role of women in the mission of evangelization and in the life of the Christian community[191].\n\nAbove all the acknowledgment in theory of the active and responsible presence of woman in the Church must be realized in practice. With this in mind this Exhortation addressed to the lay faithful with its deliberate and repeated use of the terms \"women and men\", must be read. Furthermore the revised Code of Canon Law contains many provisions on the participation of women in the life and mission of the Church: they are provisions that must be more commonly known and, according to the diverse sensibilities of culture and opportuneness in a pastoral situation, be realized with greater timeliness and determination.\n\nAn example comes to mind in the participation of women on diocesan and parochial Pastoral Councils as well as Diocesan Synods and particular Councils. In this regard the Synod Fathers have written: \"Without discrimination women should be participants in the life of the Church, and also in consultation and the process of coming to decisions\"[192].And again: \"Women, who already hold places of great importance in transmitting the faith and offering every kind of service in the life of the Church, ought to be associated in the preparation of pastoral and missionary documents and ought to be recognized as cooperators in the mission of the church in the family, in professional life and in the civil community\"[193].\n\nIn the more specific area of evangelization and catechesis the particular work that women have in the transmission of the faith, not only in the family but also in the various educational environments, is to be more strongly fostered. In broader terms, this should be applied in all that regard embracing the Word of God, its understanding and its communication, as well as its study, research and theological teaching.\n\nWhile she is to fulfill her duty to evangelize, woman is to feel more acutely her need to be evangelized. Thus, with her vision illumined by faith (cf. Eph 1:18), woman is to be able to distinguish what truly responds to her dignity as a person and to her vocation from all that, under the pretext of this \"dignity\" and in the name of \"freedom\" and \"progress\", militates against true values. On the contrary, these false values become responsible for the moral degradation of the person, the environment and society. This same \"discernment\", made possible and demanded from Christian women's participation in the prophetic mission of Christ and his Church, recurs with continued urgency throughout history. This \"discernment\", often mentioned by the Apostle Paul, is not only a matter of evaluating reality and events in the light of faith, but also involves a real decision and obligation to employ it, not only in Church life but also in human society.\n\nIt can be said that the problems of today's world already cited in the second part of the Council's Constitution Gaudium et Spes, which remain unresolved and not at all affected by the passage of time, must witness the presence and commitment of women with their irreplaceable and customary contributions.\n\nIn particular, two great tasks entrusted to women merit the attention of everyone.\n\nFirst of all, the task of bringing full dignity to the conjugal lite and to motherhood. Today new possibilities are opened to women for a deeper understanding and a richer realization of human and Christian values implied in the conjugal life and the experience of motherhood. Man himself-husband and father-can be helped to overcome forms of absenteeism and of periodic presence as well as a partial fulfilment of parental responsibilities-indeed he can be involved in new and significant relations of interpersonal communion-precisely as a result of the intelligent, loving and decisive intervention of woman.\n\nSecondly, women have the task of assuring the moral dimension of culture, the dimension, namely of a culture worthy of the person, of an individual yet social life. The Second Vatican Council seems to connect the moral dimension of culture with the participation of the lay faithful in the kingly mission of Christ: \"Let the lay faithful by their combined efforts remedy the institutions and conditions of the world when the latter are an inducement to sin, that all such things may be conformed to the norms of justice, and may favor the practice of virtue rather than hindering it. By so doing, they will infuse culture and human works with a moral value\"[194].\n\nAs women increasingly participate more fully and responsibly in the activities of institutions which are associated with safeguarding the basic duty to human values in various communities, the words of the Council just quoted point to an important field in the apostolate of women: in all aspects of the life of such communities, from the socio-economic to the sociopolitical dimension, the personal dignity of woman and her specific vocation ought to be respected and promoted. Likewise this should be the case in living situations not only affecting the individual but also communities, not only in forms left to personal freedom and responsibility, but even in those guaranteed by just civil laws.\n\n\"It is not good for man to be alone: let us make him a helper fit for him\" (Gen 2:18). God entrusted the human being to woman. Certainly, every human being is entrusted to each and every other human being, but in a special way the human being is entrusted to woman, precisely because the woman in virtue of her special experience of motherhood is seen to have a specific sensitivity towards the human person and all that constitutes the individual's true welfare, beginning with the fundamental value of life. How great are the possibilities and responsibilities of woman in this area, at a time when the development of science and technology is not always inspired and measured by true wisdom, with the inevitable risk of \"de-humanizing\" human life, above all when it would demand a more intense love and a more generous acceptance.\n\nThe participation of women in the life of the Church and society in the sharing of her gifts is likewise the path necessary of her personal fulfillment-on which so many justly insist today-and the basic contribution of woman to the enrichment of Church communion and the dynamism in the apostolate of the People of God.\n\nFrom this perspective the presence also of men, together with women, ought to be considered.\n\nThe Presence and Collaboration of Men Together with Women\n\n52. Many voices were raised in the Synod Hall expressing the fear that excessive insistence given to the status and role of women would lead to an unacceptable omission, that, in point, regarding men. In reality, various sectors in the Church must lament the absence or the scarcity of the presence of men, some of whom abdicate their proper Church responsibilities, allowing them to be fulfilled only by women. Such instances are participation in the liturgical prayer of the Church, education and, in particular, catechesis of their own sons and daughters and other children, presence at religious and cultural meetings, and collaboration in charitable and missionary initiatives.\n\nTherefore, the coordinated presence of both men and women is to be pastorally urged so that the participation of the lay faithful in the salvific mission of the Church might be rendered more rich, complete and harmonious.\n\nThe fundamental reason that requires and explains the presence and the collaboration of both men and women is not only, as it was just emphasized, the major source of meaning and efficacy in the pastoral action of the Church, nor even less is it the simple sociological fact of sharing a life together as human beings, which is natural for man and woman. It is, rather, the original plan of the Creator who from the \"beginning\" willed the human being to be a \"unity of the two\", and willed man and woman to be the prime community of persons, source of every other community, and, at the same time, to be a \"sign\" of that interpersonal communion of love which constitutes the mystical, intimate life of God, One in Three.\n\nPrecisely for this reason, the most common and widespread way, and at the same time, fundamental way, to assure this coordinated and harmonious presence of men and women in the life and mission of the Church, is the fulfilment of the tasks and responsibilities of the couple and the Christian family, in which the variety of diverse forms of life and love is seen and communicated: conjugal, paternal and maternal, filial and familial. We read in the Exhortation Familiaris Consortio: \"Since the Christian family is a community in which the relationships are renewed by Christ through faith and the sacraments, the family's sharing in the Church's mission should follow a community pattern: the spouses together as a couple, the parents and children as a family, must live their service to the Church and to the world ... The Christian family also builds up the Kingdom of God in history through the everyday realities that concern and distinguish its state of life: it is thus in the love between husband and wife and between members of the family-a love lived out in all its extraordinary richness of values and demands: totality, oneness, fidelity and fruitfulness-that the Christian family's participation in the prophetic, priestly and kingly mission of Jesus Christ and of his Church finds expression and realization\"[195].\n\nFrom this perspective, the Synod Fathers have recalled the meaning that the Sacrament of Matrimony ought to assume in the Church and society in order to illuminate and inspire all the relations between men and women. In this regard they have emphasized an \" urgent need for every Christian to live and proclaim the message of hope contained in the relation between man and woman. The Sacrament of Matrimony, which consecrates this relation in its conjugal form and reveals it as a sign of the relation of Christ with his Church, contains a teaching of great importance for the Church's life-a teaching that ought to reach today's world through the Church; all those relations between man and woman must be imbued by this spirit. The Church should even more fully rely on the riches found here\"[196]. These same Fathers have rightly emphasized that \"the esteem for virginity and reverence for motherhood must be respectively restored\"[197], and still again they have called for the development of diverse and complementary vocations in the living context of Church communion and in the service of its continued growth.\n\nThe Sick and the Suffering\n\n53. People are called to joy. Nevertheless, each day they experience many forms of suffering and pain. The Synod Fathers in addressing men and women affected by these various forms of suffering and pain used the following words in their final Message: \"You who are the abandoned and pushed to the edges of our consumer society; you who are sick, people with disabilities, the poor and hungry, migrants and prisoners, refugees, unemployed, abandoned children and old people who feel alone; you who are victims of war and all kinds of violence: the Church reminds you that she shares your suffering. She takes it to the Lord, who in turn associates you with his redeeming Passion. You are brought to life in the light of his resurrection. We need you to teach the whole world what love is. We will do everything we can so that you may find your rightful place in the Church and in society\"[198].\n\nIn the context of such a limitless world as human suffering, We now turn our attention to all those struck down by sickness in its various forms: sickness is indeed the most frequent and common expression of human suffering.\n\nThe Lord addresses his call to each and every one. Even the sick are sent forth as labourers into the Lord's vineyard: the weight that wearies the body's members and dissipates the soul's serenity is far from dispensing a person from working in the vineyard. Instead the sick are called to live their human and Christian vocation and to participate in the growth of the Kingdom of God in a new and even more valuable manner. The words of the apostle Paul ought to become their approach to life or, better yet, cast an illumination to permit them to see the meaning of grace in their very situation: \"In my flesh I complete what is lacking in Christ's afflictions for the sake of his body, that is, the Church\" (Col 1:24). Precisely in arriving at this realization, the apostle is raised up in joy: \"I rejoice in my sufferings for your sake\" (Col 1:24). In the same way many of the sick can become bearers of the \"joy inspired by the Holy Spirit in much affliction\" (1 Thes 1:6) and witnesses to Jesus' resurrection. A handicapped person expressed these sentiments in a presentation in the Synod Hall: \"It is very important to make clear that Christians who live in situations of illness, pain and old age are called by God not only to unite their suffering to Christ's Passion but also to receive in themselves now, and to transmit to others, the power of renewal and the joy of the risen Christ (cf. 2 Cor 4:10-11; 1 Pt 4:13; Rom 8:18 ff)\"[199].\n\nOn the Church's part-as it reads in the Apostolic Letter Salvifici Doloris-\"Born in the mystery of Redemption in the Cross of Christ, the Church has to try to meet man in a special way on the path of suffering. In this meeting man 'becomes the way for the Church', and this is one of the most important ways\"[200]. At this moment the suffering individual is the way of the Church because that person is, first of all, the way of Christ Himself, who is the Good Samaritan who \"does not pass by\", but \"has compassion on him, went to him ... bound up his wounds ... took care of him\" (Lk 10:32-34).\n\nFrom century to century the Christian community in revealing and communicating its healing love and the consolation of Jesus Christ has reenacted the gospel parable of the Good Samaritan in caring for the vast multitude of persons who are sick and suffering. This came about through the untiring commitment of all those who have taken care of the sick and suffering as a result of science and the medical arts as well as the skilled and generous service of healthcare workers. Today there is an increase in the presence of lay women and men in Catholic hospital and healthcare institutions. At times the lay faithful's presence in these institutions is total and exclusive. It is to just such people-doctors, nurses, other healthcare workers, volunteers-that the call becomes the living signof Jesus Christ and his Church in showing love towards the sick and suffering.\n\nRenewed Pastoral Action\n\n54. It is necessary that this most precious heritage, which the Church has received from Jesus Christ, \"Physician of the body and the spirit\"[201], must never diminish but always must come to be more valued and enriched through renewal and decisive initiatives of pastoral activity for and with the sick and suffering. This activity must be capable of sustaining and fostering attention, nearness, presence, listening, dialogue, sharing, and real help toward individuals in moments when sickness and suffering sorely test not only faith in life but also faith in God and his love as Father. Such pastoral initiatives find most meaningful expression in sacramental celebrations with and for the sick, as a source of strength amid pain and weakness, hope amid despair, and as an occasion of joyful encounter.\n\nOne of the basic objectives of this renewed and intensified pastoral action, which must involve all components of the ecclesial community in a coordinated way, is an attitude which looks upon the sick person, the bearer of a handicap, or the suffering individual, not simply as an object of the Church's love and service, but as an active and responsible participant in the work of evangelization and salvation. From this perspective the Church has to let the good news resound within a society and culture, which, having lost the sense of human suffering, \"censors\" all talk on such a hard reality of life. Thegood news is the proclamation that suffering can even have a positive meaning for the individual and for society itself, since each person is called to a form of participation in the salvific suffering of Christ and in the joy of resurrection, as well as, thereby, to become a force for the sanctification and building up of the Church.\n\nThe proclamation of this good news gains credibility when it is not simply voiced in words, but passes into a testimony of life, both in the case of all those who lovingly care for the sick, the handicapped and the suffering, as well as the suffering themselves who are increasingly made more conscious and responsible of their place and task within and on behalf of the Church.\n\nIn order that \"the civilization of love\" can flourish and produce fruit in this vast world of human pain, I invite all to reread and meditate on the Apostolic Letter, Salvifici Doloris, from which I am pleased to again propose the lines from its conclusion: \"There should come together in spirit beneath the Cross of Calvary all suffering people who believe in Christ, and particularly those who suffer because of their faith in him who is the Crucified and Risen One, so that the offering of their sufferings may hasten the fulfilment of the prayer of the Saviour himself that all may be one. Let there also gather beneath the Cross all people of good will, for on this Cross is the 'Redeemer of Man', the Man of Sorrows, who has taken upon himself the physical and moral sufferings of the people of all times, so that in love they may find the salvific meaning of their sorrow and valid answers to all their questions.\n\nTogether with Mary, Mother of Christ, who stood beneath the Cross, we pause beside all the crosses of contemporary man and we ask all of you who suffer to support us. We ask precisely you who are weak to become a source of strength for the Church and humanity. In the terrible battle between the forces of good and evil revealed to our eyes by our modern world, may your sufferings in union with the Cross of Christ be victorious\"[202].\n\nThe States of Life and Vocations\n\n55. All the members of the People of God -clergy, men and women religious, the lay faithful-are labourers in the vineyard. At one and the same time they all are the goal and subjects of Church communion as well as of participation in the mission of salvation. Every one of us possessing charisms and ministries, diverse yet complementary, works in the one and the same vineyard of the Lord.\n\nSimply in being Christians, even before actually doing the works of a Christian, all are branches of the one fruitful vine which is Christ.\n\nAll are living members of the one Body of the Lord built up through the power of the Spirit. The significance of \"being\" a Christian does not come about simply from the life of grace and holiness which is the primary and more productive source of the apostolic and missionary fruitfulness of Holy Mother Church. Its meaning also arises from the state of life that characterizes the clergy, men and women religious, members of secular institutes and the lay faithful.\n\nIn Church Communion the states of life by being ordered one to the other are thus bound together among themselves. They all share in a deeply basic meaning: that of being the manner of living out the commonly shared Christian dignity and the universal call to holiness in the perfection of love. They are different yet complementary, in the sense that each of them has a basic and unmistakable character which sets each apart, while at the same time each of them is seen in relation to the other and placed at each other's service.\n\nThus the lay state of life has its distinctive feature in its secular character. It fulfills an ecclesial service in bearing witness and, in its own way recalling for priests, women and men religious, the significance of the earthly and temporal realities in the salvific plan of God. In turn, the ministerial priesthood represents in different times and places, the permanent guarantee of the sacramental presence of Christ, the Redeemer. The religious state bears witness to the eschatological character of the Church, that is, the straining towards the Kingdom of God that is prefigured and in some way anticipated and experienced even now through the vows of chastity, poverty and obedience.\n\nAll the states of life, whether taken collectively or individually in relation to the others, are at the service of the Church's growth. While different in expression they are deeply united in the Church's \"mystery of communion\" and are dynamically coordinated in its unique mission.\n\nThus in the diversity of the states of life and the variety of vocations this same, unique mystery of the Church reveals and experiences anew the infinite richness of the mystery of Jesus Christ. The Fathers were fond of referring to the Church as a field of a pleasing and wonderful variety of herbs, plants, flowers and fruits. Saint Ambrose writes: \"A field produces many fruits, but the one which has an abundance of both fruits and flowers is far better. The field of holy Church is fruitful in both one and the other. In this field there are the priceless buds of virginity blossoming forth, widowhood stands out boldly as the forest in the plain; elsewhere the rich harvest of weddings blessed by the Church fills the great granary of the world with abundant produce, and the wine-presses of the Lord Jesus overflow with the grapes of a productive vine, enriches Christian marriages\"[203].\n\nThe Various Vocations in the Lay State\n\n56. The Church's rich variety is manifested still further from within each state of life. Thus within the lay state diverse \"vocations\" are given, that is, there are different paths in the spiritual life and the apostolate which are taken by individual members of the lay faithful. In the field of a \"commonly shared\" lay vocation \"special\" lay vocations flourish. In this area we can also recall the spiritual experience of the flourishing of diverse forms of secular institutes that have developed recently in the Church. These offer the lay faithful, and even priests, the possibility of professing the evangelical counsels of poverty, chastity and obedience through vows or promises, while fully maintaining one's lay or clerical state[204]. In this regard the Synod Fathers have commented, \"The Holy Spirit stirs up other forms of self-giving to which people who remain fully in the lay state devote themselves\"[205].\n\nWe can conclude by reading a beautiful passage taken from Saint Francis de Sales, who promoted lay spirituality so well[206]. In speaking of \"devotion\", that is, Christian perfection or \"life according to the Spirit\", he presents in a simple yet insightful way the vocation of all Christians to holiness while emphasizing the specific form with which individual Christians fulfill it: \"In creation God commanded the plants to bring forth their fruits, each one after its kind. So does he command all Christians, who are the living plants of his Church, to bring forth the fruits of devotion, each according to his character and vocation. Devotion must be exercised in different ways by the gentleman, the workman, the servant, the prince, the widow, the maid and the married woman. Not only this, but the practice of devotion must also be adapted to the strength, the employment, and the duties of each one in particular ... It is an error, or rather a heresy, to try to banish the devout life from the regiment of soldiers, the shop of the mechanic, the court of princes, or the home of married folk. It is true, Philothea, that a purely contemplative, monastic and religious devotion cannot be exercised in such ways of life. But besides these three kinds of devotion, there are several others adapted to bring to perfection those who live in the secular state\"[207].\n\nAlong the same line the Second Vatican Council states: \"This lay spirituality should take its particular character from the circumstances of one's state in life (married and familylife, celibacy, widowhood), from one's state of health and from one's professional and social activity. All should not cease to develop earnestly the qualities and talents bestowed on them in accord with these conditions of life and should make use of the gifts which they have received from the Holy Spirit\"[208].\n\nWhat has been said about the spiritual vocation can also be said-and to a certain degree with greater reason-of the infinite number of ways through which all members of the Church are employed as labourers in the vineyard of the Lord, building up the Mystical Body of Christ. Indeed as a person with a truly unique lifestory, each is called by name, to make a special contribution to the coming of the Kingdom of God. No talent, no matter how small, is to be hidden or left unused (cf. Mt 25:24-27).\n\nIn this regard the apostle Peter gives us a stern warning: \"As each has received a gift, employ it for one another, as good stewards of God's varied grace\" (1 Pt 4:10).\n\nCHAPTER V\n\nTHAT YOU BEAR MUCH FRUIT\n\nThe Formation of the Lay Faithful in the Lay State\n\nA Continual Process of Maturation\n\n57. The gospel image of the vine and the branches reveals to us another fundamental aspect of the lay faithful's life and mission: the call to growth and a continual process of maturation, of always bearing much fruit.\n\nAs a diligent vinedresser, the Father takes care of his vine. God's solicitude is so ardently called upon by Israel, that she prays: \"Turn again, O God of hosts! / Look down from heaven, and see; / have regard for this vine, / the stock which your right hand has planted\" (Ps 80:15-16). Jesus himself speaks of the Father's work: \"I am the true vine, and my Father is the vinedresser. Every branch of mine that bears no fruit, he takes away. and every branch that does bear fruit, he prunes that it may bear more fruit\" (Jn 15:1-2).\n\nThe vitality of the branches depends on their remaining attached to the vine, which is Jesus Christ: \"He who abides in me and I in him bears much fruit, for apart from me you can do nothing\" (Jn 15:5).\n\nPeople are approached in liberty by God who calls everyone to grow, develop and bear fruit. A person cannot put off a response nor cast off personal responsibility in the matter. The solemn words of Jesus refer to this exalted and serious responsibility: \"If a man does not abide in me, he is cast forth as a branch and withers; and the branches are gathered, thrown into the fire and burned\" (Jn 15:6).\n\nIn this dialogue between God who offers his gifts, and the person who is called to exercise responsibility, there comes the possibility, indeed the necessity, of a total and ongoing formation of the lay faithful, as the Synod Fathers have rightly emphasized in much of their work. After having described Christian formation as \"a continual process in the individual of maturation in faith and a likening to Christ, according to the will of the Father, under the guidance of the Holy Spirit\", they have clearly affirmed that the formation of the lay faithful must be placed among the priorities of a diocese. It ought to be so placed within the plan of pastoral action that the efforts of the whole community (clergy, lay faithful and religious) converge on this goal\"[209].\n\nTo Discover and Live One's Vocation and Mission\n\n58. The fundamental objective of the formation of the lay faithful is an ever-clearer discovery of one's vocation and the ever-greater willingness to live it so as to fulfil one's mission.\n\nGod calls me and sends me forth as a labourer in his vineyard. He calls me and sends me forth to work for the coming of his Kingdom in history. This personal vocation and mission defines the dignity and the responsibility of each member of the lay faithful and makes up the focal point of the whole work of formation, whose purpose is the joyous and grateful recognition of this dignity and the faithful and generous living-out of this responsibility.\n\nIn fact, from eternity God has thought of us and has loved us as unique individuals. Every one of us he called by name, as the Good Shepherd \"calls his sheep by name\" (Jn 10:3). However, only in the unfolding of the history of our lives and its events is the eternal plan of God revealed to each of us. Therefore, it is a gradual process; in a certain sense, one that happens day by day.\n\nTo be able to discover the actual will of the Lord in our lives always involves the following: a receptive listening to the Word of God and the Church, fervent and constant prayer, recourse to a wise and loving spiritual guide, and a faithful discernment of the gifts and talents given by God, as well as the diverse social and historic situations in which one lives.\n\nTherefore, in the life of each member of the lay faithful there are particularly significant and decisive moments for discerning God's call and embracing the mission entrusted by Him. Among these are the periods of adolescence and young adulthood. No one must forget that the Lord, as the master of the labourers in the vineyard, calls at every hour of life so as to make his holy will more precisely and explicitly known. Therefore, the fundamental and continuous attitude of the disciple should be one of vigilance and a conscious attentiveness to the voice of God.\n\nIt is not a question of simply knowing what God wants from each of us in the various situations of life. The individual must do what God wants, as we are reminded in the words that Mary, the Mother of Jesus, addressed to the servants at Cana: \"Do whatever he tells you\" (Jn 2:5). However, to act in fidelity to God's will requires a capability for acting and the developing of that capability. We can rest assured that this is possible through the free and responsible collaboration of each of us with the grace of the Lord which is never lacking. Saint Leo the Great says: \"The one who confers the dignity will give the strength!\"[210].\n\nThis, then, is the marvelous yet demanding task awaiting all the lay faithful and all Christians at every moment: to grow always in the knowledge of the richness of Baptism and faith as well as to live it more fully. In referring to birth and growth as two stages in the Christian life the apostle Peter makes the following exhortation: \"Like newborn babes, long for the pure spiritual milk, that by it you may grow up to salvation\" (1 Pt 2:2).\n\nA Total Integrated Formation for Living an Integrated Life\n\n59. In discovering and living their proper vocation and mission, the lay faithful must be formed according to the union which exists from their being members of the Church and citizens of human society.\n\nThere cannot be two parallel lives in their existence: on the one hand, the so-called \"spiritual\" life, with its values and demands; and on the other, the so-called \"secular\" life, that is, life in a family, at work, in social relationships, in the responsibilities of public life and in culture. The branch, engrafted to the vine which is Christ, bears its fruit in every sphere of existence and activity. In fact, every area of the lay faithful's lives, as different as they are, enters into the plan of God, who desires that these very areas be the \"places in time\" where the love of Christ is revealed and realized for both the glory of the Father and service of others. Every activity, every situation, every precise responsibility-as, for example, skill and solidarity in work, love and dedication in the family and the education of children, service to society and public life and the promotion of truth in the area of culture-are the occasions ordained by Providence for a \"continuous exercise of faith, hope and charity\"[211].\n\nThe Second Vatican Council has invited all the lay faithful to this unity of life by forcefully decrying the grave consequences in separating faith from life, and the gospel from culture: \"The Council exhorts Christians, as citizens of one city and the other, to strive to perform their earthly duties faithfully in response to the spirit of the Gospel. They are mistaken who, knowing that we have here no abiding city but seek one which is to come, think that they may therefore shirk their earthly responsibilities; for they are forgetting that by faith itself they are more than ever obliged to measure up to these duties, each according to one's vocation ... This split between the faith which many profess and their daily lives deserves to be counted among the more serious errors of our age\"[212].\n\nTherefore, I have maintained that a faith that does not affect a person's culture is a faith \"not fully embraced, not entirely thought out, not faithfully lived\"[213].\n\nVarious Aspects of Formation\n\n60. The many interrelated aspects of a totally integrated formation of the lay faithful are situated within this unity of life.\n\nThere is no doubt that spiritual formation ought to occupy a privileged place in a person's life. Everyone is called to grow continually in intimate union with Jesus Christ, in conformity to the Father's will, in devotion to others in charity and justice. The Council writes: \"This life of intimate union with Christ in the Church is nourished by spiritual helps available to all the faithful, especially by active participation in the liturgy. Lay people should so make use of these helps in such a way that, while properly fulfilling their secular duties in the ordinary conditions of life, they do not disassociate union with Christ from that life, but through the very performance of their tasks according to God's will, may they actually grow in it\"[214].\n\nThe situation today points to an ever-increasing urgency for a doctrinal formation of the lay faithful, not simply in a better understanding which is natural to faith's dynamism but also in enabling them to \"give a reason for their hoping\" in view of the world and its grave and complex problems. Therefore, a systematic approach to catechesis, geared to age and the diverse situations of life, is an absolute necessity, as is a more decided Christian promotion of culture, in response to the perennial yet always new questions that concern individuals and society today.\n\nThis is especially true for the lay faithful who have responsibilities in various fields of society and public life. Above all, it is indispensable that they have a more exact knowledge -and this demands a more widespread and precise presentation-of the Church's social doctrine, as repeatedly stressed by the Synod Fathers in their presentations. They refer to the participation of the lay faithful in public life, in the following words: \"But for the lay faithful to take up actively this noble purpose in political matters, it is not enough to exhort them. They must be offered a proper formation of a social conscience, especially in the Church's social teaching, which contains principles - of reflection, criteria for judging and practical directives (cf. Congregation for the Doctrine of the Faith, Instruction of Christian Freedom and Liberation, 72), and which must be present in general catechetical instruction and in specialized gatherings, as well as in schools and universities. Nevertheless, this social doctrine of the Church is dynamic; that is, adapted to circumstances of time and place. It is the right and duty of Pastors to propose moral principles even concerning the social order and of all Christians to apply them in defence of human rights Nevertheless, active participation in political parties is reserved to the lay faithful\"[215].\n\nThe cultivation of human values finds a place in the context of a totally integrated formation, bearing a particular significance for the missionary and apostolic activities of the lay faithful. In this regard the Council wrote: \"(the lay faithful) should also hold in high esteem professional skill, family and civic spirit, and the virtues related to social behaviour, namely, honesty, a spirit of justice, sincerity, courtesy, moral courage; without them there is no true Christian life\"[216].\n\nIn bringing their lives into an organic synthesis, which is, at one and the same time, the manifestation of the unity of \"who they are\" in the Church and society as well as the condition for the effective fulfilment of their mission, the lay faithful are to be guided interiorly and sustained by the Holy Spirit, who is the Spirit of unity and fullness of life.\n\nCollaborators with God the Teacher\n\n61. Where are the lay faithful formed? What are the means of their formation? Who are the persons and the communities called upon to assume the task of a totally integrated formation of the lay faithful?\n\nJust as the work of human education is intimately connected with fatherhood and motherhood, so Christian formation finds its origin and its strength in God the Father who loves and educates his children. Yes, God is the first and great teacher of his People, as it states in the striking passage of the Song of Moses: \"He found him in a desert land / and in the howling waste of the wilderness; / he encircled him, he cared for him, he kept him as the apple of his eye. / Like an eagle that stirs up its nest, that flutters over its young, spreading out its wings, catching them, bearing them on its pinions, / the Lord alone did lead him, and there was no foreign God with him\" (Deut 32:10-12; cf. 8:5).\n\nGod's work in forming his people is revealed and fulfilled in Jesus Christ the Teacher, and reaches to the depths of every individual's heart as a result of the living presence of the Spirit. Mother Church is called to take part in the divine work of formation, both through a sharing of her very life, and through her various pronouncements and actions. It is thus that the lay faithful are formed by the Church andin the Church in a mutual communion and collaboration of all her members: clergy, religious and lay faithful. Thus the whole ecclesial community, in its diverse members, receives the fruitfulness of the Spirit and actively cooperates towards that end. With this in mind Methodius of Olympo wrote: \"Those not yet perfected are carried and formed by those more perfect, as in the womb of a mother, until the time they are generated and brought forth for the greatness and beauty of virtue\"[217]. This happened with Saint Paul, who was carried and brought forth in the Church by those who were perfected (in the person of Ananias) and, then Paul in his turn, became perfected and fruitful in bringing forth many children.\n\nFirst of all the Church is a teacher, in which the Pope takes the \"primary\" role in the formation of the lay faithful. As successor of Saint Peter, he has the ministry of \"confirming his brothers in the faith\", instructing all believers in the essential content of vocation and mission in light of the Christian faith and membership in the Church. Therefore, not simply the words coming directly from him, but also those transmitted by the various departments of the Holy See call for a loving and receptive hearing by the lay faithful.\n\nThe one and universal Church is present in various parts of the world, in and through the particular Churches. In each of them the Bishop in his person has a responsibility towards the lay faithful, in forming the animation and guidance of their Christian life through the proclamation of the Word and the celebration of the Eucharist and the Sacraments.\n\nSituated and at work within the particular Church or diocese is the Parish which has the essential task of a more personal and immediate formation of the lay faithful. In fact, because it is in the position to reach more easily individual persons and singular groups, the parish is called to instruct its members in hearing God's Word, in liturgical and personal dialogue with God, in the life of fraternal charity, and in allowing a more direct and concrete perception of the sense of ecclesial communion and responsibility in the Church's mission.\n\nInternal to the parish, especially if vast and territorially extensive, small Church communities, where present, can be a notable help in the formation of Christians, by providing a consciousness and an experience of ecclesial communion and mission which are more extensive and incisive. The Synod Fathers have said that a post-baptismal catechesis in the form of a catechumenate can also be helpful by presenting again some elements from the Rite of Christian Initiation of Adults with the purpose of allowing a person to grasp and live the immense, extraordinary richness and responsibility received at Baptism[218].\n\nIn the formation that the lay faithful receive from their diocese and parish, especially concerning communion and mission, the help that diverse members of the Church can give to each other is particularly important. This mutual help also aids in revealing the mystery of the Church as Mother and Teacher. Priests and religious ought to assist the lay faithful in their formation. In this regard the Synod Fathers have invited priests and candidates for Orders to \"be prepared carefully so that they are ready to foster the vocation and mission of the lay faithful\"[219]. In turn, the lay faithful themselves can and should help priests and religious in the course of their spiritual and pastoral journey.\n\nOther Places for Formation\n\n62 . The Christian family, as the \"domestic Church\", also makes up a natural and fundamental school for formation in the faith: father and mother receive from the Sacrament of Matrimony the grace and the ministry of the Christian education of their children, before whom they bear witness and to whom they transmit both human and religious values. While learning their first words, children learn also the praise of God, whom they feel is near them as a loving and providential Father; while learning the first acts of love, children also learn to open themselves to others, and through the gift of self receive the sense of living as a human being. The daily life itself of a truly Christian family makes up the first \"experience of Church\", intended to find confirmation and development in an active and responsible process of the children's introduction into the wider ecclesial community and civil society. The more that Christian spouses and parents grow in the awareness that their \"domestic church\" participates in the life and mission of the universal Church, so much the more will their sons and daughters be able to be formed in a \"sense of the Church\" and will perceive all the beauty of dedicating their energies to the service of the Kingdom of God.\n\nSchools and Catholic universities, as well as centers of spiritual renewal which are becoming ever more widespread in these days, are also important places for formation. In the present social and historical context which is marked by an extensively deep cultural involvement, the Synod Fathers have emphasized that parents' participation in school life-besides being always necessary and without substitution-is no longer enough. What is needed is to prepare the lay faithful to dedicate themselves to the work of rearing their children as a true and proper part of Church mission. What is needed is to constitute and develop this \"formation community\" which is together comprised of parents, teachers, clergy, women and men religious and representatives of youth. In order that the school can suitably fulfill its natural function in formation, the lay faithful ought to feel charged to demand from everyone and for everyone a true freedom in education, even through opportune civil legislation[220].\n\nThe Synod Fathers expressed words of esteem and encouragement to all those lay faithful, both women and men, who with a civic and Christian spirit, fulfill a task which is involved in the education of children both in schools and institutes of formation. In addition they have emphasized the urgent need in various schools, whether Catholic or not, for teachers and professors among the lay faithful to be true witnesses of the gospel, through their example of life, their professional competence and uprightness, their Christian inspired teaching, preserving always-as is obvious-the autonomy of various sciences and disciplines. It is of singular importance that scientific and technological research done by the faithful be correct from the standpoint of service to an individual in the totality of the context of one's values and needs: to these lay faithful the Church entrusts the task of allowing all to better understand the intimate bond that exists between faith and science, between the gospel and human culture[221].\n\n\"This Synod\"-we read in the proposition-\"appeals to the prophetic task of Catholic schools and universities, and praises teachers and professors, now lay people for the most part, for their dedication to maintaining institutes of Catholic education that can form men and women in whom the new commandment is enfleshed. The simultaneous presence of clergy, the lay faithful and men and women religious, offers students a vivid image of the Church and makes recognition of its riches easier (cf. Congregation for Catholic Education, Concerning the Lay Educator, Witness of Faith in the Schools)\"[222].\n\nGroups, associations and movements also have their place in the formation of the lay faithful. In fact they have the possibility, each with its own method, of oflfering a formation through a deeply shared experience in the apostolic life, as well as having the opportunity to integrate, to make concrete and specific the formation that their members receive from other persons and communities.\n\nThe Reciprocal Formation Received and Given by All\n\n63. Formation is not the privilege of a few, but a right and duty of all. In this regard the Synod Fathers have said: \"Possibilities of formation should be proposed to all, especially the poor, who can also be a source of formation for all\"; and they added: \"Suitable means to help each person fulfill a full, human and Christian vocation should be applied to formation\"[223].\n\nFor the purpose of a truly incisive and effective pastoral activity the formation of those who will form others is to be developed through appropriate courses or suitable schools. Forming those who, in turn, will be given the responsibility for the formation of the lay faithful, constitutes a basic requirement of assuring the general and widespread formation of all the lay faithful.\n\nAccording to the explicit invitation of the Synod Fathers special attention ought to be devoted to the local culture in the work of formation: \"The formation of Christians will take the greatest account of local human culture, which contributes to formation itself, and will help to discern the value, whether implanted in tradition or proposed in modern affairs. Attention should be paid to diverse cultures which can exist in one and the same people or nation at the same time. The Church, the mother and teacher of peoples, should strive to safeguard, where the need exists, the culture of a less numerous people living in large nations when the situation exists\"[224].\n\nIn the work of formation some convictions reveal themselves as particularly necessary and fruitful. First of all, there is the conviction that one cannot offer a true and effective formation to others if the individual has not taken on or developed a personal responsibility for formation: this, in fact, is essentially a \"formation of self\".\n\nIn addition, there is the conviction that at one and the same time each of us is the goal and principle of formation: the more we are formed and the more we feel the need to pursue and deepen our formation, still more will we be formed and be rendered capable of forming others.\n\nIt is particularly important to know that the work of formation, while having intelligent recourse to the means and methods available from human science, is made more effective the more it is open to the action of God. Only the branch which does not fear being pruned by the heavenly vinedresser can bear much fruit for the individual and for others.\n\nAn Appeal and A Prayer\n\n64. At the conclusion of this post-Synodal document I once again put forward the invitation of \"the householder\", proposed in the gospel: You go into my vineyard too. It can be said that the significance of the Synod on the vocation and mission of the lay faithful might very well consist in this call of the Lord which he addresses to eueryone, yet, in a particular way to the lay faithful, both women and men.\n\nThe happenings at the Synod have been a great spiritual experience for all the participants. The experience has been that of a Church under the light and the power of the Spirit, intent on discerning and embracing the renewed call of her Lord so that she can again propose to today's world, the mystery of her communion and the dynamism of her mission of salvation, especially, by centering on the specific place and role of the lay faithful. This Exhortation, then, intends to urge the most abundant possible fruitfulness from this Synod in every part of the Church worldwide. This will come about as a result of an effective hearkening to the Lord's call by the entire People of God, in particular, by the lay faithful.\n\nTherefore I make a strong appeal to one and all, Pastors and faithful, never to become tired of maintaining-indeed always taking an active part to fix deeply in one's mind, heart and life-an ecclesial consciousness, which is ever mindful of what it means to be members of the Church of Jesus Christ, participants in her mystery of communion and in her dynamism in mission and the apostolate.\n\nIt is of particular importance that all Christians be aware that through Baptism they have received an extraordinary dignity: through grace we are called to be children loved by the Father, members incorporated in Christ and his Church, living and holy temples of the Spirit. With deep emotion and gratitude, we again hear the words of John the Evangelist: \"See what love the Father has given us, that we should be called children of God; and so we are\" (1 Jn 3:1).\n\nWhile this \"Christian newness of life\" given to the members of the Church, constitutes for all the basis of their participation in the priestly, prophetic and kingly mission of Christ and of their vocation to holines in love, it receives expression and is fulfilled in the lay faithful through the \"secular character\" which is \"uniquely and properly\" theirs.\n\nBesides imparting an awareness of a commonly shared Christian dignity, an ecclesial consciousness brings a sense of belonging to the mystery of the Church as Communion. This is a basic and undeniable aspect of the life and mission of the Church. For one and all the earnest prayer of Jesus at the Last Supper, \"That all may be one\" (Jn 17-21), ought to become daily a required and undeniable programme of life and action.\n\nA real sense of Church communion, the gift of the Spirit that urges our free and generous response, will bring forth as its precious fruit, in the \"one and catholic\" Church the continuing value of the rich variety of vocations and conditions of life, charisms, ministries, works, and responsibilities, as well as a more demonstrable and decisive collaboration of groups, associations and movements of the lay faithful in keeping with the accomplishment of the commonly shared salvific mission of the Church herself. This communion is already in itself the first great sign in the world of the presence of Christ, the Saviour. At the same time, it promotes and stimulates the proper apostolic and missionary action of the Church.\n\nThe whole Church, Pastors and lay faithful alike, standing on the threshold of the Third Millennium, ought to feel more strong]y the Church's responsibility to obey the command of Christ, \"Go into all the world and preach the gospel to the whole creation\" (Mk 16:15), and take up anew the missionary endeavour. A great venture, both challenging and wonderful, is entrusted to the Church-that of a re-evangelization, which is so much needed by the present world. The lay faithful ought to regard themselves as an active and responsible part of thisventure, called as they are to proclaim and to live the gospel in service to the person and to society while respecting the totality of the values and needs of both.\n\nSince the Synod of Bishops was celebrated last October during the Marian Year, its work was entrusted in a very special way to the intercession of the Most Blessed Virgin Mary, Mother of the Redeemer. I too entrust the spiritual fruitfulness of the Synod to her prayerful intercession. Therefore, along with the Synod Fathers, the lay faithful present at the Synod and all the other members of the People of God, I have recourse at the end of this post-Synodal document to the Virgin Mary. At this moment this appeal becomes a prayer:\n\nO Most Blessed Virgin Mary,\n\nMother of Christ and Mother of the Church, With joy and wonder we seek to make our own your Magnificat, joining you in your hymn of thankfulness and love.\n\nWith you we give thanks to God,\n\n\"whose mercy\n\nis from generation to generation\",\n\nfor the exalted vocation\n\nand the many forms of mission\n\nentrusted to the lay faithful.\n\nGod has called each of them by name\n\nto live his own communion of love\n\nand holiness\n\nand to be one\n\nin the great family of God's children.\n\nHe has sent them forth\n\nto shine with the light of Christ\n\nand to communicate the fire of the Spirit\n\nin every part of society\n\nthrough their life\n\ninspired by the gospel.\n\nO Virgin of the Magnificat,\n\nfill their hearts\n\nwith a gratitude and enthusiasm\n\nfor this vocation and mission.\n\nWith humility and magnanimity\n\nyou were the \"handmaid of the Lord\";\n\ngive us your unreserved willingness\n\nfor service to God\n\nand the salvation of the world.\n\nOpen our hearts\n\nto the great anticipation\n\nof the Kingdom of God\n\nand of the proclamation of the Gospel\n\nto the whole of creation.\n\nYour mother's heart\n\nis ever mindful of the many dangers\n\nand evils which threaten\n\nto overpower men and women\n\nin our time.\n\nAt the same time your heart also takes notice\n\nof the many initiatives\n\nundertaken for good,\n\nthe great yearning for values,\n\nand the progress achieved\n\nin bringing forth\n\nthe abundant fruits of salvation.\n\nO Virgin full of courage,\n\nmay your spiritual strength\n\nand trust in God inspire us,\n\nso that we might know\n\nhow to overcome all the obstacles\n\nthat we encounter\n\nin accomplishing our mission.\n\nTeach us to treat the affairs\n\nof the world\n\nwith a real sense of Christian responsibility\n\nand a joyful hope\n\nof the coming of God's Kingdom, and\n\nof a \"new heaven and a new earth\".\n\nYou who were gathered in prayer\n\nwith the Apostles in the Cenacle,\n\nawaiting the coming\n\nof the Spirit at Pentecost,\n\nimplore his renewed outpouring\n\non all the faithful, men and women alike,\n\nso that they might more fully respond\n\nto their vocation and mission,\n\nas branches engrafted to the true vine,\n\ncalled to bear much fruit\n\nfor the life of the world.\n\nO Virgin Mother,\n\nguide and sustain us\n\nso that we might always live\n\nas true sons and daughters\n\nof the Church of your Son.\n\nEnable us to do our part\n\nin helping to establish on earth\n\nthe civilization of truth and love,\n\nas God wills it,\n\nfor his glory.\n\nAmen\n\nGiven at Rome, in St. Peter's, on 30 December, the Feast of the Holy Family of Jesus, Mary and Joseph, in the year 1988, the eleventh of my Pontificate.\n\n[1] Second Vatican Council, Dogmatic Constitution on the Church Lumen Gentium, 48.\n\n[2] St. Gregory the Great, Hom. in Evang. I, XIX, 2; PL 76, 1155.\n\n[3] Second Vatican Council, Decree on the Apostolate of Lay People Apostolicam Actuositatem, 33.\n\n[4] John Paul II, Homily at the Solemn Eucharistic Concelebration for the Close of the Seventh Ordinary, General Assembly of the Synod of Bishops closing Mass (Oct. 30, 1987): AAS 80 (1988), 598.\n\n[5] Cf. Propositio 1.\n\n[6] Second Vatican Council, Pastoral Constitution on the Church in the Modern World Gaudium et spes,, 11.\n\n[7] The fathers of the extraordinary synod of 1985, after affirming \"the great importance and timeliness of the pastoral constitution Gaudium et Spes, continue: \"Nevertheless, at the same time, they perceive that the signs of our times are in part different from those at the time of the council, with its problems and major trials. In fact, hunger, oppression, injustice and war, suffering, terrorism and forms of various kinds of violence are growing everywhere in the world today\" (Ecclesia sub Verbo Dei Mysteria Christi Celebrans pro Salute Mundi, Relatio Finalis, II, D, 1).\n\n[8] Gaudium et spes, 7.\n\n[9] St. Augustine, Confessiones, I, 1: CCL (Collected Works of Christian Writers, Latin Series) 27, 1.\n\n[10] Cf. Instrumentatum Laboris, \"The Vocation and Mission of the Lay Faithful in the Church and in the World 20 Years after the Second Vatican Council,\" 5-10.\n\n[11] Lumen Gentium, 1.\n\n[12] Ibid., 6.\n\n[13] Cf. Propositio 3.\n\n[14] Lumen Gentium, 31.\n\n[15] Ibid.\n\n[16] Pius XII, Discourse to the new cardinals, Feb. 20, 1946: AAS 38 (1946), 149.\n\n[17] Ecumenical Council of Florence, Decr. pro Armeniis, DS 1314.\n\n[18] Lumen Gentium, 10.\n\n[19] St. Augustine, Ennar. in Ps. XXVI, II, 2: CCL 38, 154ff.\n\n[20] Lumen Gentium, 10.\n\n[21] John Paul II, Homily at the beginning of his pastoral ministry as supreme shepherd of the Church (Oct. 22, 1978): AAS 70 (1978), 946.\n\n[22] Cf. The renewed proposal of this teaching in the 1987 synod's Instrumentum Laboris, \"The Vocation and Mission of the Lay Faithful in the Church and in the World 20 years after the Second Vatican Council,\" 25.\n\n[23] Lumen Gentium, 34.\n\n[24] Ibid., 35.\n\n[25] Ibid., 12.\n\n[26] Ibid., 35.\n\n[27] St. Augustine, De Civitate Dei, XX, 10: CCL 48, 720.\n\n[28] Lumen Gentium, 32.\n\n[29] Ibid., 31.\n\n[30] Paul VI, Talk to the members of secular institutes (Feb. 2, 1972): AAS 64 (1972), 208.\n\n[31] Apostolicam Actuositatem, 5.\n\n[32] Lumen Gentium, 31.\n\n[33] Ibid.\n\n[34] Ibid.\n\n[35] Cf. Ibid., 48.\n\n[36] Gaudium et spes,, 32\n\n[37] Lumen Gentium, 31.\n\n[38] Ibid.\n\n[39] Propositio 4.\n\n[40] \"Full members of the People of God and the mystical body, they participate, through Baptism, in the threefold priestly, prophetic and kingly mission of Christ; the lay faithful express and exercise the riches of their dignity through their living in the world. What can be an additional or exceptional task for those who belong to the ordained ministry is the typical mission of the lay faithful. their proper vocation consists 'in seeking the kingdom of God by engaging in temporal affairs and by ordering them according to the plan of God' (Lumen Gentium, 31)\" (John Paul II, Angelus talk, (March 15, 1987): Insegnamenti, X, 1 [1987], 561).\n\n[41] See, in particular,Lumen Gentium 5, 39-42, which treats the subject of \"the universal call to holiness in the Church.\"\n\n[42] The Second Extraordinary General Assembly of the Synod of Bishops (1985), Relatio Finalis, II, A.4.\n\n[43] Lumen Gentium, 40.\n\n[44] Ibid., 42. These solemn and unequivocal affirmations of the council repropose a fundamental truth of the Christian faith. Thus, for example, Pius XI in the encyclical Casti Connubii addressed Christian spouses in the following words: \"In whatever state they might be and whatever upright way of life they might have chosen, all must imitate the most perfect example of holiness, proposed by God to humanity, namely, our Lord Jesus Christ, and with the help of God to even reach the highest stage of Christian perfection, shown in the example of the many saints\": AAS 22 (1930), 548.\n\n[45] Apostolicam Actuositatem, 4.\n\n[46] Propositio 5.\n\n[47] Propositio 8.\n\n[48] St. Leo the Great, Sermo XXI, 3: S. Ch. 22a, 72.\n\n[49] St. Maximus, Trac. III de Baptismo: PL 57, 779.\n\n[50] St. Augustine, In Ioann. Evang. Tract., 21, 8: CCL 36, 216.\n\n[51] Lumen Gentium, 33.\n\n[52] Ibid., 4.\n\n[53] The Second Extraordinary Council of the Synod of Bishops (1985), Relatio Vinalis, II, C, 1.\n\n[54] Paul VI, Wednesday general audience talk (June 8, 1966): Insegnamenti, IV (1966), 794.\n\n[55] Cf. Lumen Gentium, 6.\n\n[56] Cf. ibid., 7 et passim.\n\n[57] Ibid., 9.\n\n[58] Ibid., 1.\n\n[59] Ibid., 9.\n\n[60] Ibid., 7.\n\n[61] Ibid.\n\n[62] Ibid., 4.\n\n[63] John Paul II, Homily at the Solemn Eucharistic Concelebration for the close of the Seventh Ordinary Assembly of the Synod of Bishops (Oct. 30, 1987): AAS 80 (1988), 600.\n\n[64] Cf. Lumen Gentium, 4.\n\n[65] Cf. Second Vatican council, Decree on the Mission Activity of the Church Ad Gentes, 5.\n\n[66] Second Vatican Council, Decree on the Sacred Priesthood Presbyterorum Ordinis, 2; cf. Lumen Gentium, 10.\n\n[67] Cf. Lumen Gentium, 10.\n\n[68] Cf. John Paul II, Holy Thursday letter to all the priests of the Church (April 9, 1979), 3-4: Insegnamenti, II, 1 (1979), 844-847.\n\n[69] Code of Canon Law, Can. 230, par. 3.\n\n[70] Cf. Presbyterorum Ordinis, 2 and 5.\n\n[71] Cf. Apostolicam Actuositatem, 24.\n\n[72] The Code of Canon Law lists a series of roles and tasks proper to the sacred ministers, that nevertheless for special and grave circumstances, and concretely in areas which lack priests or deacons, can temporarily be exercised by the lay faithful, with previous juridic faculty and mandated by competent ecclesiastical authority: cf. Can. 230, par. 3; 517, par. 2; 776; 861 par. 2; 910 par. 2; 943; 1112, etc.\n\n[73] Cf. Second Vatican Council, Constitution on the Sacred Liturgy Sacrosanctum Concilium, 28; Code of Canon Law, Can. 230 par. 2, that states: \"Lay persons can fulfill the function of lector during the liturgical actions by temporary deputation; likewise all lay persons can fulfill the functions of commentator or cantor of other functions, in accord with the norm of law.\"\n\n[74] The Code of Canon Law presents diverse roles and tasks that the lay faithful can fulfill in the organized structure of the Church: cf. Can. 228; 229 par. 3; 317 par. 3; 463 par. 1, 5 and par. 2; 483; 494; 537; 759; 776; 784; 785; 1282; 1421.\n\n[75] Propositio 18.\n\n[76] Paul VI, apostolic exhortation Evangelii Nuntiandi, 70: AAS 68 (1976), 60.\n\n[77] Cf. Code of Canon Law, 230 par. 1.\n\n[78] Propositio 18.\n\n[79] Apostolicam Actuositatem, 3.\n\n[80] \"From the reception of these charisms or gifts, even the most ordinary ones, there arises for each believer the right and duty to use them in the Church and in the world for the good of people and the building up of the Church. In doing so believers need to enjoy the freedom of the Holy Spirit who 'breathes where He wills' (Jn 3:8). At the same time they must act in communion with their brothers and sisters in Christ, especially with their pastor\" (ibid.).\n\n[81] Propositio 9.\n\n[82] Lumen Gentium, 12.\n\n[83] Cf. Ibid. 30.\n\n[84] Second Vatican Council, Decree on the Pastoral Office of Bishops in the Church Christus Dominus, 11.\n\n[85] Lumen Gentium, 23.\n\n[86] Apostolicam Actuositatem, 10.\n\n[87] Cf. Propositio 10.\n\n[88] Cf. Code of Canon Law, Can. 443 par. 4; 463 par. 1 and 2.\n\n[89] Cf. Propositio 10.\n\n[90] The council document reads: \"It is impossible for the bishop always and everywhere to reside over the whole flock in his Church; he must of necessity establish groupings of the faithful. Among these, parishes, set up locally under a pastor who takes the place of the bishop are the most important: for in a certain way they represent the visible Church as it is established throughout the world\" (Sacrosanctum Concilium, 42).\n\n[91] Lumen Gentium, 28. .\n\n[92] John Paul II, apostolic exhortation Catechesi Tradendae, 67: AAS 71 (1979), 1333.\n\n[93] Code of Canon Law, Can. 515, par. 1. 80.\n\n[94] Cf. Propositio 10.\n\n[95] Cf. Sacrosanctum Concilium, 42.\n\n[96] Cf. Code of Canon Law, Can. 555, par. 1, 1.\n\n[97] Cf. Code of Canon Law, Can. 383, par. 1.\n\n[98] Paul VI, Discourse to the Roman clergy (June 24, 1963): AAS 55 (1963), 674.\n\n[99] Propositio 11.\n\n[100] Apostolicam Actuositatem, 10.\n\n[101] Ibid.\n\n[102] Propositio 10.\n\n[103] St. Gregory the Great, Hom. in Ez., II, I, 5: CCL 142, 211.\n\n[104] Apostolicam Actuositatem, 16.\n\n[105] John Paul II, Angelus Talk (Aug. 23, 1987): Insegnamenti, X, 3 (1987), 240.\n\n[106] Apostolicam Actuositatem, 18.\n\n[107] Ibid., 19; cf. also ibid., 15; Lumen Gentium, 37.\n\n[108] Code of Canon Law, Can. 215.\n\n[109] Lumen Gentium, 39.\n\n[110] Cf. Ibid.\n\n[111] Apostolicam Actuositatem, 19.\n\n[112] Cf. Lumen Gentium, 23.\n\n[113] Ibid.\n\n[114] Apostolicam Actuositatem, 23.\n\n[115] Ibid., 20.\n\n[116] Ibid., 24.\n\n[117] Propositio 13.\n\n[118] Cf. Propositio 15.\n\n[119] John Paul II, Discourse at a Meeting of the Church in Loreto, Italy (April 10, 1985): AAS 77 (1985), 964.\n\n[120] Lumen Gentium, 1.\n\n[121] Ibid., 30.\n\n[122] Apostolicam Actuositatem, 10.\n\n[123] Paul VI, Evangelii Nuntiandi, 14: AAS 68 (1976), 13.\n\n[124] John Paul II, Homily at the beginning of his ministry as Supreme Shepherd of the Church (Oct. 22, 1978): AAS 70 (1978), 947.\n\n[125] Propositio 10.\n\n[126] Ad Gentes, 20; cf. also ibid., 37.\n\n[127] Propositio 29.\n\n[128] Cf. Ad Gentes, 21.\n\n[129] Propositio 30 bis.\n\n[130] Lumen Gentium, 5.\n\n[131] Cf. Gaudium et Spes, 22.\n\n[132] Ibid.\n\n[133] John Paul II, encyclical letter Redemptoris Hominis, 14: AAS 71 (1979), 284-285.\n\n[134] Gaudium et Spes, 40.\n\n[135] Cf. Ibid., 12.\n\n[136] \"If we celebrate so solemnly the birth of Jesus, we do it so as to bear witness to the fact that each person is someone, unique and unrepeatable. If humanity's statistics and arrangement, its political, economic and social systems as well as its simple possibilities, do not come about to assure man that he can be born, exist and work as a unique and unrepeatable individual, then bid 'farewell' to all assurances. For Christ and because of Him, the individual is always unique and unrepeatable; someone eternally conceived and eternally chosen; someone called and given a special name\" (John Paul II, First Christmas radio message: AAS 71 (1979), 66).\n\n[137] Gaudium et Spes, 27.\n\n[138 ] John Paul II, apostolic exhortation Familiaris Consortio, 30: AAS 74 (1984), 116.\n\n[139] Cf. Congregation for the Doctrine of the Faith, Instruction on Respect for Human Life in Its Origin and on the Dignity of Procreation: Reply to Certain Questions of the Day Donum Vitae (February 22, 1987): AAS 80 (1988), 70-102.\n\n[140] Propositio 36.\n\n[141] John Paul II, Message for the Twenty-first World Day of Peace, \"Religious Freedom: Condition for Peace\" (December 8, 1987): AAS 80 (1988), 278, 280.\n\n[142] St. Augustine, De Catech. Rud., XXIV, 44: CCL 46, 168.\n\n[143] Propositio 32.\n\n[144] Gaudium et Spes, 24.\n\n[145] Ibid., 12.\n\n[146] Cf. Familiaris Consortio, 42-48: AAS 74 (1982), 134-140.\n\n[147] Ibid., 85: AAS 74 (1982), 188.\n\n[148] Apostolicam Actuositatem, 8.\n\n[149] For the relationship between justice and mercy, see John Paul II, encyclical letter Dives in Misericordia, 12: AAS 72 (1980), 1215-1217.\n\n[150] Gaudium et Spes, 75.\n\n[151] Ibid., 74.\n\n[152] Ibid., 76.\n\n[153] Cf. Propositio 28.\n\n[154] John Paul II, encyclical letter Sollicitudo Rei Socialis, 38: AAS 80 (1988), 565-566.\n\n[155] Cf. John XXIII, encyclical letter Pacem in Terris: AAS 55, (1963), 265-266.\n\n[156] Sollicitudo Rei Socialis, 39: AAS 80 (1988), 568.\n\n[157] Cf. Propositio 26.\n\n[158] Gaudium et Spes, 63.\n\n[159] Cf. Propositio 24.\n\n[160] Gaudium et Spes, 67.\n\n[161] Sollicitudo Rei Socialis, 34: AAS 80 (1988), 560.\n\n[162] Gaudium et Spes, 53.\n\n[163] Cf. Propositio 35.\n\n[164] Gaudium et Spes, 58.\n\n[165] Evangelii Nuntiandi, 18-20.\n\n[166] Cf. Propositio 37.\n\n[167] St. Gregory the Great, Hom. in Evang. I, XIX, 2: PL 76, 1155.\n\n[168] Second Vatican Council, Declaration on Christian Education, Gravissimum Educationis, 2.\n\n[169] John Paul II, Apostolic letter for the International Year of Youth, 15: AAS 77 (1985), 620-621.\n\n[170] Cf. Propositio 52.\n\n[171] Propositio 51.\n\n[172] Second Vatican Council, Message to Youth (Dec. 8, 1965): AAS 58 (1966), 18.\n\n[173] Gaudium et Spes, 48.\n\n[174] John Gerson, De Parvulis ad Christum Trahendis. Oeuvres Completes, Desclee, Paris 1973, IX, 669.\n\n[175] John Paul II, Discourse to a gathering of older people from the dioceses of Italy (March 23, 1984): Insegnamenti, VII, I (1984), 744.\n\n[176] Cf. John XXIII, encyclical letter Pacem in Terris: AAS 55 (1963), 267-268.\n\n[177] Familiaris Consortio, 24: AAS 74 (1982), 109-110.\n\n[178] Propositio 46.\n\n[179] Propositio 47.\n\n[180] Apostolicam Actuositatem, 9.\n\n[181] Paul VI, Discourse to the Committee for the International Women's Year (April 18, 1975): AAS 67 (1975), 266.\n\n[182] Propositio 46.\n\n[183] Propositio 47.\n\n[184] Ibid.\n\n[185] Gaudium et Spes, 10\n\n[186] The encyclical letter Redemptoris Mater, after having recalled that the \"Marian dimension of the Christian life takes on a particular importance in relation to women and their status,\" states: \"In fact, femininity has a unique relationship with the mother of the Redeemer, a subject which can be studied in greater depth elsewhere. Here I simply wish to note that the example of Mary of Nazareth sheds light on womanhood as such by the very fact that God, in the sublime event of the incarnation of His Son, entrusted himself to the ministry, the free and active ministry of a woman. It can thus be said that women, by looking to Mary, find in her the secret of living their femininity with dignity and of achieving their own true advancement. In the light of Mary, the Church sees in women the reflection of a beauty which mirrors the loftiest sentiments of which the human heart is capable: the totality of the gift of self in love; the strength that is capable of bearing the greatest sorrows; limitless fidelity and tireless devotion to work; the ability to combine penetrating intuition with words, support and encouragement\" (John Paul II, encyclical letter Redemptoris Mater, 46: AAS 79 [1987], 424-425)\n\n[187] John Paul II, apostolic letter Mulieris Dignitatem, 16.\n\n[188] Cf. Congregation for the Doctrine of the Faith, Declaration on the Question of Admission of Women to the Ministerial Priesthood Inter Insigniores (Oct. 15, 1976): AAS 69 (1977), 98-116.\n\n[189] Cf. Mulieris Dignitatem, 26.\n\n[190] Ibid., 27; \"The Church is a differentiated body, in which each individual has a role; the tasks are distinct, and must not be confused; they do not favor the superiority of one over the other, nor do they provide an excuse for jealousy; the only better gift, which can and must be desired in love (cf. 1 Cor 12- 13). The greatest in the kingdom of heaven are not the ministers but the saints\" (Congregation for the Doctrine of the Faith, Declaration on the Question of Admission of Women to the Ministerial Priesthood Inter Insigniores [Oct. 15, 1976], 6: AAS 69 [1977], 115).\n\n[191] Paul VI, Discourse to the Committee for the International Women's Year (April 18, 1975): AAS 67 (1975), 266.\n\n[192] Propositio 47.\n\n[193] Ibid.\n\n[194] Lumen Gentium, 36.\n\n[195] Familiaris Consortio, 50: AAS 74 (1982), 141-142.\n\n[196] Propositio 46.\n\n[197] Propositio 47.\n\n[198] The Seventh Ordinary General Assembly of the Synod of Bishops (1987), Per Concilii Semitas as Poplum Dei Nuntius, 12.\n\n[199] Propositio 53.\n\n[200] John Paul II, apostolic letter Salvifici Doloris, 3: AAS 76 (1984), 203.\n\n[201] St. Ignatius of Antioch, Ad Ephesios, VII, 2: S. Ch. 10, 64.\n\n[202] Salvifici Doloris, 31: AAS 76 (1984), 249-250.\n\n[203] St. Ambrose, De Virginitate, VI, 34: PL 16, 288; cf. St. Augustine, Sermo CCCIV, III, 2: PL 38, 1396.\n\n[204] Cf. Pius XII, apostolic constitution Provida Mater (Feb. 2, 1947): AAS 39 (1947), 114-124; Code of Canon Law, Can. 573.\n\n[205] Propositio 6.\n\n[206] Cf. Paul VI, apostolic letter Sabaudiae Gemma (Jan. 29, 1967): AAS 59 (1967), 113-123.\n\n[207] St. Francis de Sales, Introduction a la Vie devote, I, III: Oeuvres Completes, Monastere de la Visitation, Annecy 1983, III, 19-21.\n\n[208] Apostolicam Actuositatem, 4.\n\n[209] Propositio 40.\n\n[210] Dabit vitutem, qui contulit dignitatem! (St. Leo the Great, Serm. II, 1: S. Ch. 200, 248).\n\n[211] Apostolicam Actuositatem, 4.\n\n[212] Gaudium et Spes, 43; cf. also, Ad Gentes, 21; Evangelii Nuntiandi, 20: AAS 68 (1976), 19.\n\n[213] John Paul II, Discourse to the Participants in the National Congress of Church Movements of Cultural Responsibility (MEIC) (Jan. 16, 1982), 2: Insegnamenti, V, 1 (1982), 131; also letter to Cardinal Agostino Casaroli, secretary of state, establishing the Pontifical Council for Culture (May 20, 1982): AAS 74 (1982), 685; Discourse to the community of the University of Louvain (May 20, 1985), 2: Insegnamenti, VIII, 1 (1985), 1591.\n\n[214] Apostolicam Actuositatem, 4.\n\n[215] Propositio 22; cf. also Sollicitudo Rei Socialis, 41: AAS 80 (1988), 570-572.\n\n[216] Apostolicam Actuositatem, 4.\n\n[217] St. Methodius of Olympus, Symposion III, 8: S. Ch. 95, 110.\n\n[218] Cf. Propositio 11.\n\n[219] Propositio 40.\n\n[220] Cf. Propositio 44.\n\n[221] Cf. Propositio 45.\n\n[222] Propositio 44.\n\n[223] Propositio 41.\n\n[224] Propositio 42.\n\nCopyright © Dicastery for Communication\n\nThe Holy See\n\nThe Holy See","witnesses":[{"sourceUrl":"https://www.vatican.va/content/john-paul-ii/en/apost_exhortations/documents/hf_jp-ii_exh_30121988_christifideles-laici.html","sha256":"c0d2ed3c72108a07da0319a5d144f9357abf59ca2d09509df532773dda96a370","localUrl":"assets/docs/magisterium/source-corpus/christifideles-laici-eab52005ae/en.html","textUrl":"assets/docs/magisterium/source-corpus/christifideles-laici-eab52005ae/en.txt"}]},"es":{"code":"es","label":"Español","contentFormat":"plain-text","text":"Christifideles Laici (30 de diciembre de 1988)\n\nLa Santa Sede\n\nespañol\n\nFrançais\n\nEnglish\n\nItaliano\n\nPortuguês\n\nEspañol\n\nDeutsch\n\nPolski\n\nالعربيّة\n\n中文\n\nLatine\n\n×\n\nLa Santa Sede\n\nMagisterium\n\nCalendario\n\nCelebraciones Litúrgicas\n\nBilletes Audiencias y Celebraciones papales\n\nSumos Pontífices\n\nColegio Cardenalicio\n\nCuria Romana y otras organizaciones\n\nSínodo\n\nOficina de Prensa\n\nVatican News\n\nL'Osservatore Romano\n\nJuan Pablo II\n\nExhortaciones Apostólicas\n\nA\n\nA\n\nA\n\nGeneración de PDF en curso.....\n\nDE\n\n- EN\n\n- ES\n\n- FR\n\n- HU\n\n- IT\n\n- LA\n\n- PL\n\n- PT\n\n- ZH_CN\n\n- ZH_TW\n\nEXHORTACIÓN APOSTÓLICA\n\nPOST-SINODAL\n\nCHRISTIFIDELES LAICI\n\nDE SU SANTIDAD\n\nJUAN PABLO II\n\nSOBRE VOCACIÓN Y MISIÓN DE LOS LAICOS\n\nEN LA IGLESIA Y EN EL MUNDO\n\nA los Obispos\n\nA los sacerdotes y diáconos\n\nA los religiosos y religiosas\n\nA todos los fieles laicos\n\nINTRODUCCIÓN\n\n1. Los fieles laicos (Christifideles laici), cuya «vocación y misión en la Iglesia y en el mundo a los veinte años del Concilio Vaticano II» ha sido el tema del Sínodo de los Obispos de 1987, pertenecen a aquel Pueblo de Dios representado en los obreros de la viña, de los que habla el Evangelio de Mateo: «El Reino de los Cielos es semejante a un propietario, que salió a primera hora de la mañana a contratar obreros para su viña. Habiéndose ajustado con los obreros en un denario al día, los envió a su viña» (Mt 20, 1-2).\n\nLa parábola evangélica despliega ante nuestra mirada la inmensidad de la viña del Señor y la multitud de personas, hombres y mujeres, que son llamadas por Él y enviadas para que tengan trabajo en ella. La viña es el mundo entero (cf. Mt 13, 38), que debe ser transformado según el designio divino en vista de la venida definitiva del Reino de Dios.\n\nId también vosotros a mi viña\n\n2. «Salió luego hacia las nueve de la mañana, vio otros que estaban en la plaza desocupados y les dijo: \"Id también vosotros a mi viña\"» (Mt 20, 3-4).\n\nEl llamamiento del Señor Jesús «Id también vosotros a mi viña» no cesa de resonar en el curso de la historia desde aquel lejano día: se dirige a cada hombre que viene a este mundo.\n\nEn nuestro tiempo, en la renovada efusión del Espíritu de Pentecostés que tuvo lugar con el Concilio Vaticano II, la Iglesia ha madurado una conciencia más viva de su naturaleza misionera y ha escuchado de nuevo la voz de su Señor que la envía al mundo como «sacramento universal de salvación»[1].\n\nId también vosotros. La llamada no se dirige sólo a los Pastores, a los sacerdotes, a los religiosos y religiosas, sino que se extiende a todos: también los fieles laicos son llamados personalmente por el Señor, de quien reciben una misión en favor de la Iglesia y del mundo. Lo recuerda San Gregorio Magno quien, predicando al pueblo, comenta de este modo la parábola de los obreros de la viña: «Fijaos en vuestro modo de vivir, queridísimos hermanos, y comprobad si ya sois obreros del Señor. Examine cada uno lo que hace y considere si trabaja en la viña del Señor»[2].\n\nDe modo particular, el Concilio, con su riquísimo patrimonio doctrinal, espiritual y pastoral, ha reservado páginas verdaderamente espléndidas sobre la naturaleza, dignidad, espiritualidad, misión y responsabilidad de los fieles laicos. Y los Padres conciliares, haciendo eco al llamamiento de Cristo, han convocado a todos los fieles laicos, hombres y mujeres, a trabajar en la viña: «Este Sacrosanto Concilio ruega en el Señor a todos los laicos que respondan con ánimo generoso y prontitud de corazón a la voz de Cristo, que en esta hora invita a todos con mayor insistencia, y a los impulsos del Espíritu Santo. Sientan los jóvenes que esta llamada va dirigida a ellos de manera especialísima; recíbanla con entusiasmo y magnanimidad. El mismo Señor, en efecto, invita de nuevo a todos los laicos, por medio de este santo Concilio, a que se le unan cada día más íntimamente y a que, haciendo propio todo lo suyo (cf. Flp 2, 5), se asocien a su misión salvadora; de nuevo los envía a todas las ciudades y lugares adonde Él está por venir (cf. Lc 10, 1»[3].\n\nId también vosotros a mi viña. Estas palabras han resonado espiritualmente, una vez más, durante la celebración del Sínodo de los Obispos, que ha tenido lugar en Roma entre el 1º y el 30 de octubre de 1987. Colocándose en los senderos del Concilio y abriéndose a la luz de las experiencias personales y comunitarias de toda la Iglesia, los Padres, enriquecidos por los Sínodos precedentes, han afrontado de modo específico y amplio el tema de la vocación y misión de los laicos en la Iglesia y en el mundo.\n\nEn esta Asamblea episcopal no ha faltado una cualificada representación de fieles laicos, hombres y mujeres, que han aportado una valiosa contribución a los trabajos del Sínodo, como ha sido públicamente reconocido en la homilía conclusiva: «Damos gracias por el hecho de que en el curso del Sínodo hemos podido contar con la participación de los laicos (auditores y auditrices), pero más aún porque el desarrollo de las discusiones sinodales nos ha permitido escuchar la voz de los invitados, los representantes del laicado provenientes de todas las partes del mundo, de los diversos Países, y nos ha dado ocasión de aprovechar sus experiencias, sus consejos, las sugerencias que proceden de su amor a la causa común»[4].\n\nDirigiendo la mirada al posconcilio, los Padres sinodales han podido comprobar cómo el Espíritu Santo ha seguido rejuveneciendo la Iglesia, suscitando nuevas energías de santidad y de participación en tantos fieles laicos. Ello queda testificado, entre otras cosas, por el nuevo estilo de colaboración entre sacerdotes, religiosos y fieles laicos; por la participación activa en la liturgia, en el anuncio de la Palabra de Dios y en la catequesis; por los múltiples servicios y tareas confiados a los fieles laicos y asumidos por ellos; por el lozano florecer de grupos, asociaciones y movimientos de espiritualidad y de compromiso laicales; por la participación más amplia y significativa de la mujer en la vida de la Iglesia y en el desarrollo de la sociedad.\n\nAl mismo tiempo, el Sínodo ha notado que el camino posconciliar de los fieles laicos no ha estado exento de dificultades y de peligros. En particular, se pueden recordar dos tentaciones a las que no siempre han sabido sustraerse: la tentación de reservar un interés tan marcado por los servicios y las tareas eclesiales, de tal modo que frecuentemente se ha llegado a una práctica dejación de sus responsabilidades específicas en el mundo profesional, social, económico, cultural y político; y la tentación de legitimar la indebida separación entre fe y vida, entre la acogida del Evangelio y la acción concreta en las más diversas realidades temporales y terrenas.\n\nEn el curso de sus trabajos, el Sínodo ha hecho referencia constantemente al Concilio Vaticano II, cuyo magisterio sobre el laicado, a veinte años de distancia, se ha manifestado de sorprendente actualidad y tal vez de alcance profético: tal magisterio es capaz de iluminar y de guiar las respuestas que se deben dar hoy a los nuevos problemas. En realidad, el desafío que los Padres sinodales han afrontado ha sido el de individuar las vías concretas para lograr que la espléndida «teoría» sobre el laicado expresada por el Concilio llegue a ser una auténtica «praxis» eclesial. Además, algunos problemas se imponen por una cierta «novedad» suya, tanto que se los puede llamar posconciliares, al menos en sentido cronológico: a ellos los Padres sinodales han reservado con razón una particular atención en el curso de sus discusiones y reflexiones. Entre estos problemas se deben recordar los relativos a los ministerios y servicios eclesiales confiados o por confiar a los fieles laicos, la difusión y el desarrollo de nuevos «movimientos» junto a otras formas de agregación de los laicos, el puesto y el papel de la mujer tanto en la Iglesia como en la sociedad.\n\nLos Padres sinodales, al término de sus trabajos, llevados a cabo con gran empeño, competencia y generosidad, me han manifestado su deseo y me han pedido que, a su debido tiempo, ofreciese a la Iglesia universal un documento conclusivo sobre los fieles laicos[5].\n\nEsta Exhortación Apostólica post-sinodal quiere dar todo su valor a la entera riqueza de los trabajos sinodales: desde los Lineamenta hasta el Instrumentum laboris; desde la relación introductoria hasta las intervenciones de cada uno de los obispos y de los laicos y la relación de síntesis al final de las sesiones en el aula; desde los trabajos y relaciones de los «círculos menores» hasta las «proposiciones» finales y el Mensaje final. Por eso el presente documento no es paralelo al Sínodo, sino que constituye su fiel y coherente expresión; es fruto de un trabajo colegial, a cuyo resultado final el Consejo de la Secretaría General del Sínodo y la misma Secretaría han sumado su propia aportación.\n\nEl objetivo que la Exhortación quiere alcanzar es suscitar y alimentar una más decidida toma de conciencia del don y de la responsabilidad que todos los fieles laicos —y cada uno de ellos en particular— tienen en la comunión y en la misión de la Iglesia.\n\nLas actuales cuestiones urgentes del mundo: ¿Porqué estáis aquí ociosos todo el día?\n\n3. El significado fundamental de este Sínodo, y por tanto el fruto más valioso deseado por él, es la acogida por parte de los fieles laicos del llamamiento de Cristo a trabajar en su viña, a tomar parte activa, consciente y responsable en la misión de la Iglesia en esta magnífica y dramática hora de la historia, ante la llegada inminente del tercer milenio.\n\nNuevas situaciones, tanto eclesiales como sociales, económicas, políticas y culturales, reclaman hoy, con fuerza muy particular, la acción de los fieles laicos. Si el no comprometerse ha sido siempre algo inaceptable, el tiempo presente lo hace aún más culpable. A nadie le es lícito permanecer ocioso.\n\nReemprendamos la lectura de la parábola evangélica: «Todavía salió a eso de las cinco de la tarde, vió otros que estaban allí, y les dijo: \"¿Por qué estáis aquí todo el día parados?\" Le respondieron: \"Es que nadie nos ha contratado\". Y él les dijo: \"Id también vosotros a mi viña\"» (Mt 20, 6-7).\n\nNo hay lugar para el ocio: tanto es el trabajo que a todos espera en la viña del Señor. El «dueño de casa» repite con más fuerza su invitación: «Id vosotros también a mi viña».\n\nLa voz del Señor resuena ciertamente en lo más íntimo del ser mismo de cada cristiano que, mediante la fe y los sacramentos de la iniciación cristiana, ha sido configurado con Cristo, ha sido injertado como miembro vivo en la Iglesia y es sujeto activo de su misión de salvación. Pero la voz del Señor también pasa a través de las vicisitudes históricas de la Iglesia y de la humanidad, como nos lo recuerda el Concilio: «El Pueblo de Dios, movido por la fe que le impulsa a creer que quien le conduce es el Espíritu del Señor que llena el universo, procura discernir en los acontecimientos, exigencias y deseos, de los cuales participa juntamente con sus contemporáneos, los signos verdaderos de la presencia o del designio de Dios. En efecto, la fe todo lo ilumina con nueva luz, y manifiesta el plan divino sobre la entera vocación del hombre. Por ello orienta la mente hacia soluciones plenamente humanas»[6].\n\nEs necesario entonces mirar cara a cara este mundo nuestro con sus valores y problemas, sus inquietudes y esperanzas, sus conquistas y derrotas: un mundo cuyas situaciones económicas, sociales, políticas y culturales presentan problemas y dificultades más graves respecto a aquél que describía el Concilio en la Constitución pastoral Gaudium et spes[7]. De todas formas, es ésta la viña, y es éste el campo en que los fieles laicos están llamados a vivir su misión. Jesús les quiere, como a todos sus discípulos, sal de la tierra y luz del mundo (cf. Mt 5, 13-14). Pero ¿cuál es el rostro actual de la «tierra» y del «mundo» en el que los cristianos han de ser «sal» y «luz»?\n\nEs muy grande la diversidad de situaciones y problemas que hoy existen en el mundo, y que además están caracterizadas por la creciente aceleración del cambio. Por esto es absolutamente necesario guardarse de las generalizaciones y simplificaciones indebidas. Sin embargo, es posible advertir algunas líneas de tendencia que sobresalen en la sociedad actual. Así como en el campo evangélico crecen juntamente la cizaña y el buen grano, también en la historia, teatro cotidiano de un ejercicio a menudo contradictorio de la libertad humana, se encuentran, arrimados el uno al otro y a veces profundamente entrelazados, el mal y el bien, la injusticia y la justicia, la angustia y la esperanza.\n\nSecularismo y necesidad de lo religioso\n\n4. ¿Cómo no hemos de pensar en la persistente difusión de la indiferencia religiosa y del ateismo en sus más diversas formas, particularmente en aquella —hoy quizás más difundida— del secularismo? Embriagado por las prodigiosas conquistas de un irrefrenable desarrollo científico-técnico, y fascinado sobre todo por la más antigua y siempre nueva tentación de querer llegar a ser como Dios (cf. Gn 3, 5) mediante el uso de una libertad sin límites, el hombre arranca las raíces religiosas que están en su corazón: se olvida de Dios, lo considera sin significado para su propia existencia, lo rechaza poniéndose a adorar los más diversos «ídolos».\n\nEs verdaderamente grave el fenómeno actual del secularismo; y no sólo afecta a los individuos, sino que en cierto modo afecta también a comunidades enteras, como ya observó el Concilio: «Crecientes multitudes se alejan prácticamente de la religión»[8]. Varias veces yo mismo he recordado el fenómeno de la descristianización que aflige los pueblos de antigua tradición cristiana y que reclama, sin dilación alguna, una nueva evangelización.\n\nY sin embargo la aspiración y la necesidad de lo religioso no pueden ser suprimidos totalmente. La conciencia de cada hombre, cuando tiene el coraje de afrontar los interrogantes más graves de la existencia humana, y en particular el del sentido de la vida, del sufrimiento y de la muerte, no puede dejar de hacer propia aquella palabra de verdad proclamada a voces por San Agustín: «Nos has hecho, Señor, para Ti, y nuestro corazón está inquieto hasta que no descansa en Ti»[9]. Así también, el mundo actual testifica, siempre de manera más amplia y viva, la apertura a una visión espiritual y trascendente de la vida, el despertar de una búsqueda religiosa, el retorno al sentido de lo sacro y a la oración, la voluntad de ser libres en el invocar el Nombre del Señor.\n\nLa persona humana: una dignidad despreciada y exaltada\n\n5. Pensamos, además, en las múltiples violaciones a las que hoy está sometida la persona humana. Cuando no es reconocido y amado en su dignidad de imagen viviente de Dios (cf. Gn 1, 26), el ser humano queda expuesto a las formas más humillantes y aberrantes de «instrumentalización», que lo convierten miserablemente en esclavo del más fuerte. Y «el más fuerte» puede asumir diversos nombres: ideología, poder económico, sistemas políticos inhumanos, tecnocracia científica, avasallamiento por parte de los mass-media. De nuevo nos encontramos frente a una multitud de personas, hermanos y hermanas nuestras, cuyos derechos fundamentales son violados, también como consecuencia de la excesiva tolerancia y hasta de la patente injusticia de ciertas leyes civiles: el derecho a la vida y a la integridad física, el derecho a la casa y al trabajo, el derecho a la familia y a la procreación responsable, el derecho a la participación en la vida pública y política, el derecho a la libertad de conciencia y de profesión de fe religiosa.\n\n¿Quién puede contar los niños que no han nacido porque han sido matados en el seno de sus madres, los niños abandonados y maltratados por sus mismos padres, los niños que crecen sin afecto ni educación? En algunos países, poblaciones enteras se encuentran desprovistas de casa y de trabajo; les faltan los medios más indispensables para llevar una vida digna del ser humano; y algunas carecen hasta de lo necesario para su propia subsistencia. Tremendos recintos de pobreza y de miseria, física y moral a la vez, se han vuelto ya anodinos y como normales en la periferia de las grandes ciudades, mientras afligen mortalmente a enteros grupos humanos.\n\nPero la sacralidad de la persona no puede ser aniquilada, por más que sea despreciada y violada tan a menudo. Al tener su indestructible fundamento en Dios Creador y Padre, la sacralidad de la persona vuelve a imponerse, de nuevo y siempre.\n\nDe aquí el extenderse cada vez más y el afirmarse siempre con mayor fuerza del sentido de la dignidad personal de cada ser humano. Una beneficiosa corriente atraviesa y penetra ya todos los pueblos de la tierra, cada vez más conscientes de la dignidad del hombre: éste no es una «cosa» o un «objeto» del cual servirse; sino que es siempre y sólo un «sujeto», dotado de conciencia y de libertad, llamado a vivir responsablemente en la sociedad y en la historia, ordenado a valores espirituales y religiosos.\n\nSe ha dicho que el nuestro es el tiempo de los «humanismos». Si algunos, por su matriz ateo y secularista, acaban paradójicamente por humillar y anular al hombre; otros, en cambio, lo exaltan hasta el punto de llegar a una verdadera y propia idolatría; y otros, finalmente, reconocen según la verdad la grandeza y la miseria del hombre, manifestando, sosteniendo y favoreciendo su dignidad total.\n\nSigno y fruto de estas corrientes humanistas es la creciente necesidad de participación. Indudablemente es éste uno de los rasgos característicos de la humanidad actual, un auténtico «signo de los tiempos» que madura en diversos campos y en diversas direcciones: sobre todo en lo relativo a la mujer y al mundo juvenil, y en la dirección de la vida no sólo familiar y escolar, sino también cultural, económica, social y política. El ser protagonistas, creadores de algún modo de una nueva cultura humanista, es una exigencia universal e individual[10].\n\nConflictividad y paz\n\n6. Por último, no podemos dejar de recordar otro fenómeno que caracteriza la presente humanidad. Quizás como nunca en su historia, la humanidad es cotidiana y profundamente atacada y desquiciada por la conflictividad. Es éste un fenómeno pluriforme, que se distingue del legítimo pluralismo de las mentalidades y de las iniciativas, y que se manifiesta en el nefasto enfrentamiento entre personas, grupos, categorías, naciones y bloques de naciones. Es un antagonismo que asume formas de violencia, de terrorismo, de guerra. Una vez más, pero en proporciones mucho más amplias, diversos sectores de la humanidad contemporánea, queriendo demostrar su «omnipotencia», renuevan la necia experiencia de la construcción de la «torre de Babel» (cf. Gn 11, 1-9), que, sin embargo, hace proliferar la confusión, la lucha, la disgregación y la opresión. La familia humana se encuentra así dramáticamente turbada y desgarrada en sí misma.\n\nPor otra parte, es completamente insuprimible la aspiración de los individuos y de los pueblos al inestimable bien de la paz en la justicia. La bienaventuranza evangélica: «dichosos los que obran la paz» (Mt 5, 9) encuentra en los hombres de nuestro tiempo una nueva y significativa resonancia: para que vengan la paz y la justicia, enteras poblaciones viven, sufren y trabajan. La participación de tantas personas y grupos en la vida social es hoy el camino más recorrido para que la paz anhelada se haga realidad. En este camino encontramos a tantos fieles laicos que se han empeñado generosamente en el campo social y político, y de los modos más diversos, sean institucionales o bien de asistencia voluntaria y de servicio a los necesitados.\n\nJesucristo, la esperanza de la humanidad\n\n7. Este es el campo inmenso y apesadumbrado que está ante los obreros enviados por el «dueño de casa» para trabajar en su viña.\n\nEn este campo está eficazmente presente la Iglesia, todos nosotros, pastores y fieles, sacerdotes, religiosos y laicos. Las situaciones que acabamos de recordar afectan profundamente a la Iglesia; por ellas está en parte condicionada, pero no dominada ni muchos menos aplastada, porque el Espíritu Santo, que es su alma, la sostiene en su misión.\n\nLa Iglesia sabe que todos los esfuerzos que va realizando la humanidad para llegar a la comunión y a la participación, a pesar de todas las dificultades, retrasos y contradicciones causadas por las limitaciones humanas, por el pecado y por el Maligno, encuentran una respuesta plena en Jesucristo, Redentor del hombre y del mundo.\n\nLa Iglesia sabe que es enviada por Él como «signo e instrumento de la íntima unión con Dios y de la unidad de todo el género humano[11].\n\nEn conclusión, a pesar de todo, la humanidad puede esperar, debe esperar. El Evangelio vivo y personal, Jesucristo mismo, es la «noticia» nueva y portadora de alegría que la Iglesia testifica y anuncia cada día a todos los hombres.\n\nEn este anuncio y en este testimonio los fieles laicos tienen un puesto original e irreemplazable: por medio de ellos la Iglesia de Cristo está presente en los más variados sectores del mundo, como signo y fuente de esperanza y de amor.\n\nCAPÍTULO I\n\nYO SOY LA VID, VOSOTROS LOS SARMIENTOS\n\nLa dignidad de los fieles laicos en la Iglesia-Misterio\n\nEl misterio de la viña\n\n8. La imagen de la viña se usa en la Biblia de muchas maneras y con significados diversos; de modo particular, sirve para expresar el misterio del Pueblo de Dios. Desde este punto de vista más interior, los fieles laicos no son simplemente los obreros que trabajan en la viña, sino que forman parte de la viña misma: «Yo soy la vid; vosotros los sarmientos» (Jn 15, 5), dice Jesús.\n\nYa en el Antiguo Testamento los profetas recurrieron a la imagen de la viña para hablar del pueblo elegido. Israel es la viña de Dios, la obra del Señor, la alegría de su corazón: «Yo te había plantado de la cepa selecta» (Jr 2, 21); «Tu madre era como una vid plantada a orillas de las aguas. Era lozana y frondosa, por la abundancia de agua (...)» (Ez 19, 10); «Una viña tenía mi amado en una fértil colina. La cavó y despedregó, y la plantó de cepa exquisita (...)» (Is 5, 1-2).\n\nJesús retoma el símbolo de la viña y lo usa para revelar algunos aspectos del Reino de Dios: «Un hombre plantó una viña, la rodeó de una cerca, cavó un lagar, edificó una torre; la arrendó a unos viñadores y se marchó lejos» (Mc 12, 1; cf. Mt 21, 28ss.).\n\nEl evangelista Juan nos invita a calar en profundidad y nos lleva a descubrir el misterio de la viña. Ella es el símbolo y la figura, no sólo del Pueblo de Dios, sino de Jesús mismo. Él es la vid y nosotros, sus discípulos, somos los sarmientos; Él es la «vid verdadera» a la que los sarmientos están vitalmente unidos (cf. Jn 15, 1 ss.).\n\nEl Concilio Vaticano II, haciendo referencia a las diversas imágenes bíblicas que iluminan el misterio de la Iglesia, vuelve a presentar la imagen de la vid y de los sarmientos: «Cristo es la verdadera vid, que comunica vida y fecundidad a los sarmientos, que somos nosotros, que permanecemos en Él por medio de la Iglesia, y sin Él nada podemos hacer (Jn 15, 1-5)»[12]. La Iglesia misma es, por tanto, la viña evangélica. Es misterio porque el amor y la vida del Padre, del Hijo y del Espíritu Santo son el don absolutamente gratuito que se ofrece a cuantos han nacido del agua y del Espíritu (cf. Jn 3, 5), llamados a revivir la misma comunión de Dios y a manifestarla y comunicarla en la historia (misión): «Aquel día —dice Jesús— comprenderéis que Yo estoy en mi Padre y vosotros en mí y yo en vosotros» (Jn 14, 20).\n\nSólo dentro de la Iglesia como misterio de comunión se revela la «identidad» de los fieles laicos, su original dignidad. Y sólo dentro de esta dignidad se pueden definir su vocación y misión en la Iglesia y en el mundo.\n\nQuiénes son los fieles laicos\n\n9. Los Padres sinodales han señalado con justa razón la necesidad de individuar y de proponer una descripción positiva de la vocación y de la misión de los fieles laicos, profundizando en el estudio de la doctrina del Concilio Vaticano II, a la luz de los recientes documentos del Magisterio y de la experiencia de la vida misma de la Iglesia guiada por el Espíritu Santo[13].\n\nAl dar una respuesta al interrogante «quiénes son los fieles laicos», el Concilio, superando interpretaciones precedentes y prevalentemente negativas, se abrió a una visión decididamente positiva, y ha manifestado su intención fundamental al afirmar la plena pertenencia de los fieles laicos a la Iglesia y a su misterio, y el carácter peculiar de su vocación, que tiene en modo especial la finalidad de «buscar el Reino de Dios tratando las realidades temporales y ordenándolas según Dios»[14]. «Con el nombre de laicos —así los describe la Constitución Lumen gentium— se designan aquí todos los fieles cristianos a excepción de los miembros del orden sagrado y los del estado religioso sancionado por la Iglesia; es decir, los fieles que, en cuanto incorporados a Cristo por el Bautismo, integrados al Pueblo de Dios y hechos partícipes a su modo del oficio sacerdotal, profético y real de Cristo, ejercen en la Iglesia y en el mundo la misión de todo el pueblo cristiano en la parte que a ellos les corresponde»[15].\n\nYa Pío XII decía: «Los fieles, y más precisamente los laicos, se encuentran en la línea más avanzada de la vida de la Iglesia; por ellos la Iglesia es el principio vital de la sociedad humana. Por tanto ellos, ellos especialmente, deben tener conciencia, cada vez más clara, no sólo de pertenecer a la Iglesia, sino de ser la Iglesia; es decir, la comunidad de los fieles sobre la tierra bajo la guía del Jefe común, el Papa, y de los Obispos en comunión con él. Ellos son la Iglesia (...)»[16].\n\nSegún la imagen bíblica de la viña, los fieles laicos —al igual que todos los miembros de la Iglesia— son sarmientos radicados en Cristo, la verdadera vid, convertidos por Él en una realidad viva y vivificante.\n\nEs la inserción en Cristo por medio de la fe y de los sacramentos de la iniciación cristiana, la raíz primera que origina la nueva condición del cristiano en el misterio de la Iglesia, la que constituye su más profunda «fisonomía», la que está en la base de todas las vocaciones y del dinamismo de la vida cristiana de los fieles laicos. En Cristo Jesús, muerto y resucitado, el bautizado llega a ser una «nueva creación» (Ga 6, 15; 2 Co 5, 17), una creación purificada del pecado y vivificada por la gracia.\n\nDe este modo, sólo captando la misteriosa riqueza que Dios dona al cristiano en el santo Bautismo es posible delinear la «figura» del fiel laico.\n\nEl Bautismo y la novedad cristiana\n\n10. No es exagerado decir que toda la existencia del fiel laico tiene como objetivo el llevarlo a conocer la radical novedad cristiana que deriva del Bautismo, sacramento de la fe, con el fin de que pueda vivir sus compromisos bautismales según la vocación que ha recibido de Dios. Para describir la «figura» del fiel laico consideraremos ahora de modo directo y explícito —entre otros— estos tres aspectos fundamentales: el Bautismo nos regenera a la vida de los hijos de Dios; nos une a Jesucristo y a su Cuerpo que es la Iglesia; nos unge en el Espíritu Santo constituyéndonos en templos espirituales.\n\nHijos en el Hijo\n\n11. Recordamos las palabras de Jesús a Nicodemo: «En verdad, en verdad te digo, el que no nazca de agua y de Espíritu no puede entrar en el Reino de Dios» (Jn 3, 5). El santo Bautismo es, por tanto, un nuevo nacimiento, es una regeneración.\n\nPensando precisamente en este aspecto del don bautismal, el apóstol Pedro irrumpe en este canto: «Bendito sea el Dios y Padre de nuestro Señor Jesucristo, quien, por su gran misericordia nos ha regenerado, mediante la Resurrección de Jesucristo de entre los muertos, para una esperanza viva, para una herencia que no se corrompe, no se mancha y no se marchita» (1 P 1, 3-4). Y designa a los cristianos como aquellos que «no han sido reengendrados de un germen corruptible, sino incorruptible, por medio de la Palabra de Dios viva y permanente» (1 P 1, 23).\n\nPor el santo Bautismo somos hechos hijos de Dios en su Unigénito Hijo, Cristo Jesús. Al salir de las aguas de la sagrada fuente, cada cristiano vuelve a escuchar la voz que un día fue oída a orillas del río Jordán: «Tú eres mi Hijo amado, en ti me complazco» (Lc 3, 22); y entiende que ha sido asociado al Hijo predilecto, llegando a ser hijo adoptivo (cf. Ga 4, 4-7) y hermano de Cristo. Se cumple así en la historia de cada uno el eterno designio del Padre: «a los que de antemano conoció, también los predestinó a reproducir la imagen de su Hijo, para que Él fuera el primogénito entre muchos hermanos» (cf. Rm 8; 29).\n\nEl Espíritu Santo es quien constituye a los bautizados en hijos de Dios y, al mismo tiempo, en miembros del Cuerpo de Cristo. Lo recuerda Pablo a los cristianos de Corinto: «En un solo Espíritu hemos sido todos bautizados, para no formar más que un cuerpo» (1 Co 12, 13); de modo tal que el apóstol puede decir a los fieles laicos: «Ahora bien, vosotros sois el Cuerpo de Cristo y sus miembros, cada uno por su parte» (1 Co 12, 27); «La prueba de que sois hijos es que Dios ha enviado a nuestros corazones el Espíritu de su Hijo» (Ga 4, 6; cf. Rm 8, 15-16).\n\nUn solo cuerpo en Cristo\n\n12. Regenerados como «hijos en el Hijo», los bautizados son inseparablemente «miembros de Cristo y miembros del cuerpo de la Iglesia», como enseña el Concilio de Florencia[17].\n\nEl Bautismo significa y produce una incorporación mística pero real al cuerpo crucificado y glorioso de Jesús. Mediante este sacramento, Jesús une al bautizado con su muerte para unirlo a su resurrección (cf. Rm 6, 3-5); lo despoja del «hombre viejo» y lo reviste del «hombre nuevo», es decir, de Sí mismo: «Todos los que habéis sido bautizados en Cristo —proclama el apóstol Pablo— os habéis revestido de Cristo» (Ga 3, 27; cf. Ef 4, 22-24; Col 3, 9-10). De ello resulta que «nosotros, siendo muchos, no formamos más que un solo cuerpo en Cristo» (Rm 12, 5).\n\nVolvemos a encontrar en las palabras de Pablo el eco fiel de las enseñanzas del mismo Jesús, que nos ha revelado la misteriosa unidad de sus discípulos con Él y entre sí, presentándola como imagen y prolongación de aquella arcana comunión que liga el Padre al Hijo y el Hijo al Padre en el vínculo amoroso del Espíritu (cf. Jn 17, 21). Es la misma unidad de la que habla Jesús con la imagen de la vid y de los sarmientos: «Yo soy la vid, vosotros los sarmientos» (Jn 15, 5); imagen que da luz no sólo para comprender la profunda intimidad de los discípulos con Jesús, sino también la comunión vital de los discípulos entre sí: todos son sarmientos de la única Vid.\n\nTemplos vivos y santos del Espíritu\n\n13. Con otra imagen —aquélla del edificio— el apóstol Pedro define a los bautizados como «piedras vivas» cimentadas en Cristo, la «piedra angular», y destinadas a la «construcción de un edificio espiritual» (1 P 2, 5 ss.). La imagen nos introduce en otro aspecto de la novedad bautismal, que el Concilio Vaticano II presentaba de este modo: «Por la regeneración y la unción del Espíritu Santo, los bautizados son consagrados como casa espiritual»[18].\n\nEl Espíritu Santo «unge» al bautizado, le imprime su sello indeleble (cf. 2 Co 1, 21-22), y lo constituye en templo espiritual; es decir, le llena de la santa presencia de Dios gracias a la unión y conformación con Cristo.\n\nCon esta «unción» espiritual, el cristiano puede, a su modo, repetir las palabras de Jesús: «El Espíritu del Señor está sobre mí; por lo cual me ha ungido para evangelizar a los pobres, me ha enviado a proclamar la liberación a los cautivos y la vista a los ciegos, a poner en libertad a los oprimidos, y a proclamar el año de gracia del Señor» (Lc 4, 18-19; cf. Is 61, 1-2). De esta manera, mediante la efusión bautismal y crismal, el bautizado participa en la misma misión de Jesús el Cristo, el Mesías Salvador.\n\nPartícipes del oficio sacerdotal, profético y real de Jesucristo\n\n14. Dirigiéndose a los bautizados como a «niños recién nacidos», el apóstol Pedro escribe: «Acercándoos a Él, piedra viva, desechada por los hombres, pero elegida y preciosa ante Dios, también vosotros, cual piedras vivas, sois utilizados en la construcción de un edificio espiritual, para un sacerdocio santo, para ofrecer sacrificios espirituales, aceptos a Dios por mediación de Jesucristo (...). Pero vosotros sois el linaje elegido, el sacerdocio real, la nación santa, el pueblo que Dios se ha adquirido para que proclame los prodigios de Aquel que os ha llamado de las tinieblas a su admirable luz (...)» (1 P 2, 4-5. 9).\n\nHe aquí un nuevo aspecto de la gracia y de la dignidad bautismal: los fieles laicos participan, según el modo que les es propio, en el triple oficio —sacerdotal, profético y real— de Jesucristo. Es este un aspecto que nunca ha sido olvidado por la tradición viva de la Iglesia, como se desprende, por ejemplo, de la explicación que nos ofrece San Agustín del Salmo 26. Escribe así: «David fue ungido rey. En aquel tiempo, se ungía sólo al rey y al sacerdote. En estas dos personas se encontraba prefigurado el futuro único rey y sacerdote, Cristo (y por esto \"Cristo\" viene de \"crisma\"). Pero no sólo ha sido ungida nuestra Cabeza, sino que también hemos sido ungidos nosotros, su Cuerpo (...). Por ello, la unción es propia de todos los cristianos; mientras que en el tiempo del Antiguo Testamento pertenecía sólo a dos personas. Está claro que somos el Cuerpo de Cristo, ya que todos hemos sido ungidos, y en Él somos cristos y Cristo, porque en cierta manera la cabeza y el cuerpo forman el Cristo en su integridad»[19].\n\nSiguiendo el rumbo indicado por el Concilio Vaticano II[20], ya desde el inicio de mi servicio pastoral, he querido exaltar la dignidad sacerdotal, profética y real de todo el Pueblo de Dios diciendo: «Aquél que ha nacido de la Virgen María, el Hijo del carpintero —como se lo consideraba—, el Hijo de Dios vivo —como ha confesado Pedro— ha venido para hacer de todos nosotros \"un reino de sacerdotes\". El Concilio Vaticano II nos ha recordado el misterio de esta potestad y el hecho de que la misión de Cristo —Sacerdote, Profeta-Maestro, Rey— continúa en la Iglesia. Todos, todo el Pueblo de Dios es partícipe de esta triple misión»[21].\n\nCon la presente Exhortación deseo invitar nuevamente a todos los fieles laicos a releer, a meditar y a asimilar, con inteligencia y con amor, el rico y fecundo magisterio del Concilio sobre su participación en el triple oficio de Cristo[22]. He aquí entonces, sintéticamente, los elementos esenciales de estas enseñanzas.\n\nLos fieles laicos participan en el oficio sacerdotal, por el que Jesús se ha ofrecido a sí mismo en la Cruz y se ofrece continuamente en la celebración eucarística por la salvación de la humanidad para gloria del Padre. Incorporados a Jesucristo, los bautizados están unidos a Él y a su sacrificio en el ofrecimiento de sí mismos y de todas sus actividades (cf. Rm 12, 1-2). Dice el Concilio hablando de los fieles laicos: «Todas sus obras, sus oraciones e iniciativas apostólicas, la vida conyugal y familiar, el trabajo cotidiano, el descanso espiritual y corporal, si son hechos en el Espíritu, e incluso las mismas pruebas de la vida si se sobrellevan pacientemente, se convierten en sacrificios espirituales aceptables a Dios por Jesucristo (cf. 1 P 2, 5), que en la celebración de la Eucaristía se ofrecen piadosísimamente al Padre junto con la oblación del Cuerpo del Señor. De este modo también los laicos, como adoradores que en todo lugar actúan santamente, consagran a Dios el mundo mismo»[23].\n\nLa participación en el oficio profético de Cristo, «que proclamó el Reino del Padre con el testimonio de la vida y con el poder de la palabra»[24], habilita y compromete a los fieles laicos a acoger con fe el Evangelio y a anunciarlo con la palabra y con las obras, sin vacilar en denunciar el mal con valentía. Unidos a Cristo, el «gran Profeta» (Lc 7, 16), y constituidos en el Espíritu «testigos» de Cristo Resucitado, los fieles laicos son hechos partícipes tanto del sobrenatural sentido de fe de la Iglesia, que «no puede equivocarse cuando cree»[25], cuanto de la gracia de la palabra (cf. Hch 2, 17-18; Ap 19, 10). Son igualmente llamados a hacer que resplandezca la novedad y la fuerza del Evangelio en su vida cotidiana, familiar y social, como a expresar, con paciencia y valentía, en medio de las contradicciones de la época presente, su esperanza en la gloria «también a través de las estructuras de la vida secular»[26].\n\nPor su pertenencia a Cristo, Señor y Rey del universo, los fieles laicos participan en su oficio real y son llamados por Él para servir al Reino de Dios y difundirlo en la historia. Viven la realeza cristiana, antes que nada, mediante la lucha espiritual para vencer en sí mismos el reino del pecado (cf. Rm 6, 12); y después en la propia entrega para servir, en la justicia y en la caridad, al mismo Jesús presente en todos sus hermanos, especialmente en los más pequeños (cf. Mt 25, 40).\n\nPero los fieles laicos están llamados de modo particular para dar de nuevo a la entera creación todo su valor originario. Cuando mediante una actividad sostenida por la vida de la gracia, ordenan lo creado al verdadero bien del hombre, participan en el ejercicio de aquel poder, con el que Jesucristo Resucitado atrae a sí todas las cosas y las somete, junto consigo mismo, al Padre, de manera que Dios sea todo en todos (cf. Jn 12, 32; 1 Co 15, 28).\n\nLa participación de los fieles laicos en el triple oficio de Cristo Sacerdote, Profeta y Rey tiene su raíz primera en la unción del Bautismo, su desarrollo en la Confirmación, y su cumplimiento y dinámica sustentación en la Eucaristía. Se trata de una participación donada a cada uno de los fieles laicos individualmente; pero les es dada en cuanto que forman parte del único Cuerpo del Señor. En efecto, Jesús enriquece con sus dones a la misma Iglesia en cuanto que es su Cuerpo y su Esposa. De este modo, cada fiel participa en el triple oficio de Cristo porque es miembro de la Iglesia; tal como enseña claramente el apóstol Pedro, el cual define a los bautizados como «el linaje elegido, el sacerdocio real, la nación santa, el pueblo que Dios se ha adquirido» (1 P 2, 9). Precisamente porque deriva de la comunión eclesial, la participación de los fieles laicos en el triple oficio de Cristo exige ser vivida y actuada en la comunión y para acrecentar esta comunión. Escribía San Agustín: «Así como llamamos a todos cristianos en virtud del místico crisma, así también llamamos a todos sacerdotes porque son miembros del único sacerdote»[27].\n\nLos fieles laicos y la índole secular\n\n15. La novedad cristiana es el fundamento y el título de la igualdad de todos los bautizados en Cristo, de todos los miembros del Pueblo de Dios: «común es la dignidad de los miembros por su regeneración en Cristo, común la gracia de hijos, común la vocación a la perfección, una sola salvación, una sola esperanza e indivisa caridad»[28]. En razón de la común dignidad bautismal, el fiel laico es corresponsable, junto con los ministros ordenados y con los religiosos y las religiosas, de la misión de la Iglesia.\n\nPero la común dignidad bautismal asume en el fiel laico una modalidad que lo distingue, sin separarlo, del presbítero, del religioso y de la religiosa. El Concilio Vaticano II ha señalado esta modalidad en la índole secular: «El carácter secular es propio y peculiar de los laicos»[29].\n\nPrecisamente para poder captar completa, adecuada y específicamente la condición eclesial del fiel laico es necesario profundizar el alcance teológico del concepto de la índole secular a la luz del designio salvífico de Dios y del misterio de la Iglesia.\n\nComo decía Pablo VI, la Iglesia «tiene una auténtica dimensión secular, inherente a su íntima naturaleza y a su misión, que hunde su raíz en el misterio del Verbo Encarnado, y se realiza de formas diversas en todos sus miembros»[30].\n\nLa Iglesia, en efecto, vive en el mundo, aunque no es del mundo (cf. Jn 17, 16) y es enviada a continuar la obra redentora de Jesucristo; la cual, «al mismo tiempo que mira de suyo a la salvación de los hombres, abarca también la restauración de todo el orden temporal»[31].\n\nCiertamente, todos los miembros de la Iglesia son partícipes de su dimensión secular; pero lo son de formas diversas. En particular, la participación de los fieles laicos tiene una modalidad propia de actuación y de función, que, según el Concilio, «es propia y peculiar» de ellos. Tal modalidad se designa con la expresión «índole secular»[32].\n\nEn realidad el Concilio describe la condición secular de los fieles laicos indicándola, primero, como el lugar en que les es dirigida la llamada de Dios: «Allí son llamados por Dios»[33]. Se trata de un «lugar» que viene presentado en términos dinámicos: los fieles laicos «viven en el mundo, esto es, implicados en todas y cada una de las ocupaciones y trabajos del mundo y en las condiciones ordinarias de la vida familiar y social, de la que su existencia se encuentra como entretejida»[34]. Ellos son personas que viven la vida normal en el mundo, estudian, trabajan, entablan relaciones de amistad, sociales, profesionales, culturales, etc. El Concilio considera su condición no como un dato exterior y ambiental, sino como una realidad destinada a obtener en Jesucristo la plenitud de su significado[35]. Es más, afirma que «el mismo Verbo encarnado quiso participar de la convivencia humana (...). Santificó los vínculos humanos, en primer lugar los familiares, donde tienen su origen las relaciones sociales, sometiéndose voluntariamente a las leyes de su patria. Quiso llevar la vida de un trabajador de su tiempo y de su región»[36].\n\nDe este modo, el «mundo» se convierte en el ámbito y el medio de la vocación cristiana de los fieles laicos, porque él mismo está destinado a dar gloria a Dios Padre en Cristo. El Concilio puede indicar entonces cuál es el sentido propio y peculiar de la vocación divina dirigida a los fieles laicos. No han sido llamados a abandonar el lugar que ocupan en el mundo. El Bautismo no los quita del mundo, tal como lo señala el apóstol Pablo: «Hermanos, permanezca cada cual ante Dios en la condición en que se encontraba cuando fue llamado» (1 Co 7, 24); sino que les confía una vocación que afecta precisamente a su situación intramundana. En efecto, los fieles laicos, «son llamados por Dios para contribuir, desde dentro a modo de fermento, a la santificación del mundo mediante el ejercicio de sus propias tareas, guiados por el espíritu evangélico, y así manifiestan a Cristo ante los demás, principalmente con el testimonio de su vida y con el fulgor de su fe, esperanza y caridad»[37]. De este modo, el ser y el actuar en el mundo son para los fieles laicos no sólo una realidad antropológica y sociológica, sino también, y específicamente, una realidad teológica y eclesial. En efecto, Dios les manifiesta su designio en su situación intramundana, y les comunica la particular vocación de «buscar el Reino de Dios tratando las realidades temporales y ordenándolas según Dios»[38].\n\nPrecisamente en esta perspectiva los Padres Sinodales han afirmado lo siguiente: «La índole secular del fiel laico no debe ser definida solamente en sentido sociológico, sino sobre todo en sentido teológico. El carácter secular debe ser entendido a la luz del acto creador y redentor de Dios, que ha confiado el mundo a los hombres y a las mujeres, para que participen en la obra de la creación, la liberen del influjo del pecado y se santifiquen en el matrimonio o en el celibato, en la familia, en la profesión y en las diversas actividades sociales»[39].\n\nLa condición eclesial de los fieles laicos se encuentra radicalmente definida por su novedad cristiana y caracterizada por su índole secular [40].\n\nLas imágenes evangélicas de la sal, de la luz y de la levadura, aunque se refieren indistintamente a todos los discípulos de Jesús, tienen también una aplicación específica a los fieles laicos. Se trata de imágenes espléndidamente significativas, porque no sólo expresan la plena participación y la profunda inserción de los fieles laicos en la tierra, en el mundo, en la comunidad humana; sino que también, y sobre todo, expresan la novedad y la originalidad de esta inserción y de esta participación, destinadas como están a la difusión del Evangelio que salva.\n\nLlamados a la santidad\n\n16. La dignidad de los fieles laicos se nos revela en plenitud cuando consideramos esa primera y fundamental vocación, que el Padre dirige a todos ellos en Jesucristo por medio del Espíritu: la vocación a la santidad, o sea a la perfección de la caridad. El santo es el testimonio más espléndido de la dignidad conferida al discípulo de Cristo.\n\nEl Concilio Vaticano II ha pronunciado palabras altamente luminosas sobre la vocación universal a la santidad. Se puede decir que precisamente esta llamada ha sido la consigna fundamental confiada a todos los hijos e hijas de la Iglesia, por un Concilio convocado para la renovación evangélica de la vida cristiana[41]. Esta consigna no es una simple exhortación moral, sino una insuprimible exigencia del misterio de la Iglesia. Ella es la Viña elegida, por medio de la cual los sarmientos viven y crecen con la misma linfa santa y santificante de Cristo; es el Cuerpo místico, cuyos miembros participan de la misma vida de santidad de su Cabeza, que es Cristo; es la Esposa amada del Señor Jesús, por quien Él se ha entregado para santificarla (cf. Ef 5, 25 ss.). El Espíritu que santificó la naturaleza humana de Jesús en el seno virginal de María (cf. Lc 1, 35), es el mismo Espíritu que vive y obra en la Iglesia, con el fin de comunicarle la santidad del Hijo de Dios hecho hombre.\n\nEs urgente, hoy más que nunca, que todos los cristianos vuelvan a emprender el camino de la renovación evangélica, acogiendo generosamente la invitación del apóstol a ser «santos en toda la conducta» (1 P 1, 15). El Sínodo Extraordinario de 1985, a los veinte años de la conclusión del Concilio, ha insistido muy oportunamente en esta urgencia: «Puesto que la Iglesia es en Cristo un misterio, debe ser considerada como signo e instrumento de santidad (...).\n\nLos santos y las santas han sido siempre fuente y origen de renovación en las circunstancias más difíciles de toda la historia de la Iglesia. Hoy tenemos una gran necesidad de santos, que hemos de implorar asiduamente a Dios»[42].\n\nTodos en la Iglesia, precisamente por ser miembros de ella, reciben y, por tanto, comparten la común vocación a la santidad. Los fieles laicos están llamados, a pleno título, a esta común vocación, sin ninguna diferencia respecto de los demás miembros de la Iglesia: «Todos los fieles de cualquier estado y condición están llamados a la plenitud de la vida cristiana y a la perfección de la caridad»[43]; «todos los fieles están invitados y deben tender a la santidad y a la perfección en el propio estado»[44].\n\nLa vocación a la santidad hunde sus raíces en el Bautismo y se pone de nuevo ante nuestros ojos en los demás sacramentos, principalmente en la Eucaristía. Revestidos de Jesucristo y saciados por su Espíritu, los cristianos son «santos», y por eso quedan capacitados y comprometidos a manifestar la santidad de su ser en la santidad de todo su obrar. El apóstol Pablo no se cansa de amonestar a todos los cristianos para que vivan «como conviene a los santos» (Ef 5, 3).\n\nLa vida según el Espíritu, cuyo fruto es la santificación (cf. Rm 6, 22; Ga 5, 22), suscita y exige de todos y de cada uno de los bautizados el seguimiento y la imitación de Jesucristo, en la recepción de sus Bienaventuranzas, en el escuchar y meditar la Palabra de Dios, en la participación consciente y activa en la vida litúrgica y sacramental de la Iglesia, en la oración individual, familiar y comunitaria, en el hambre y sed de justicia, en el llevar a la práctica el mandamiento del amor en todas las circunstancias de la vida y en el servicio a los hermanos, especialmente si se trata de los más pequeños, de los pobres y de los que sufren.\n\nSantificarse en el mundo\n\n17. La vocación de los fieles laicos a la santidad implica que la vida según el Espíritu se exprese particularmente en su inserción en las realidades temporales y en su participación en las actividades terrenas. De nuevo el apóstol nos amonesta diciendo: «Todo cuanto hagáis, de palabra o de obra, hacedlo todo en el nombre del Señor Jesús, dando gracias por su medio a Dios Padre» (Col 3, 17). Refiriendo estas palabras del apóstol a los fieles laicos, el Concilio afirma categóricamente: «Ni la atención de la familia, ni los otros deberes seculares deben ser algo ajeno a la orientación espiritual de la vida»[45]. A su vez los Padres sinodales han dicho: «La unidad de vida de los fieles laicos tiene una gran importancia. Ellos, en efecto, deben santificarse en la vida profesional y social ordinaria. Por tanto, para que puedan responder a su vocación, los fieles laicos deben considerar las actividades de la vida cotidiana como ocasión de unión con Dios y de cumplimiento de su voluntad, así como también de servicio a los demás hombres, llevándoles a la comunión con Dios en Cristo»[46].\n\nLos fieles laicos han de considerar la vocación a la santidad, antes que como una obligación exigente e irrenunciable, como un signo luminoso del infinito amor del Padre que les ha regenerado a su vida de santidad. Tal vocación, por tanto, constituye una componente esencial e inseparable de la nueva vida bautismal, y, en consecuencia, un elemento constitutivo de su dignidad. Al mismo tiempo, la vocación a la santidad está ligada íntimamente a la misión y a la responsabilidad confiadas a los fieles laicos en la Iglesia y en el mundo. En efecto, la misma santidad vivida, que deriva de la participación en la vida de santidad de la Iglesia, representa ya la aportación primera y fundamental a la edificación de la misma Iglesia en cuanto «Comunión de los Santos». Ante la mirada iluminada por la fe se descubre un grandioso panorama: el de tantos y tantos fieles laicos —a menudo inadvertidos o incluso incomprendidos; desconocidos por los grandes de la tierra, pero mirados con amor por el Padre—, hombres y mujeres que, precisamente en la vida y actividades de cada jornada, son los obreros incansables que trabajan en la viña del Señor; son los humildes y grandes artífices —por la potencia de la gracia de Dios, ciertamente— del crecimiento del Reino de Dios en la historia.\n\nAdemás se ha de decir que la santidad es un presupuesto fundamental y una condición insustituible para realizar la misión salvífica de la Iglesia. La santidad de la Iglesia es el secreto manantial y la medida infalible de su laboriosidad apostólica y de su ímpetu misionero. Sólo en la medida en que la Iglesia, Esposa de Cristo, se deja amar por Él y Le corresponde, llega a ser una Madre llena de fecundidad en el Espíritu.\n\nVolvamos de nuevo a la imagen bíblica: el brotar y el expandirse de los sarmientos depende de su inserción en la vid. «Lo mismo que el sarmiento no puede dar fruto por sí mismo, si no permanece en la vid; así tampoco vosotros si no permanecéis en mí. Yo soy la vid; vosotros los sarmientos. El que permanece en mí y yo en él, ése da mucho fruto; porque sin mí no podéis hacer nada» (Jn 15, 4-5).\n\nEs natural recordar aquí la solemne proclamación de algunos fieles laicos, hombres y mujeres, como beatos y santos, durante el mes en el que se celebró el Sínodo. Todo el Pueblo de Dios, y los fieles laicos en particular, pueden encontrar ahora nuevos modelos de santidad y nuevos testimonios de virtudes heroicas vividas en las condiciones comunes y ordinarias de la existencia humana. Como han dicho los Padres sinodales: «Las Iglesias locales, y sobre todo las llamadas Iglesias jóvenes, deben reconocer atentamente entre los propios miembros, aquellos hombres y mujeres que ofrecieron en estas condiciones (las condiciones ordinarias de vida en el mundo y el estado conyugal) el testimonio de una vida santa, y que pueden ser ejemplo para los demás, con objeto de que, si se diera el caso, los propongan para la beatificación y canonización»[47].\n\nAl final de estas reflexiones, dirigidas a definir la condición eclesial del fiel laico, retorna a la mente la célebre exhortación de San León Magno: «Agnosce, o Christiane, dignitatem tuam»[48]. Es la misma admonición que San Máximo, Obispo de Turín, dirigió a quienes habían recibido la unción del santo Bautismo: «¡Considerad el honor que se os hace en este misterio!»[49]. Todos los bautizados están invitados a escuchar de nuevo estas palabras de San Agustín: «¡Alegrémonos y demos gracias: hemos sido hechos no solamente cristianos, sino Cristo (...). Pasmaos y alegraos: hemos sido hechos Cristo!»[50].\n\nLa dignidad cristiana, fuente de la igualdad de todos los miembros de la Iglesia, garantiza y promueve el espíritu de comunión y de fraternidad y, al mismo tiempo, se convierte en el secreto y la fuerza del dinamismo apostólico y misionero de los fieles laicos. Es una dignidad exigente; es la dignidad de los obreros llamados por el Señor a trabajar en su viña. «Grava sobre todos los laicos —leemos en el Concilio— la gloriosa carga de trabajar para que el designio divino de salvación alcance cada día más a todos los hombres de todos los tiempos y de toda la tierra»[51].\n\nCAPÍTULO II\n\nSARMIENTOS TODOS DE LA ÚNICA VID\n\nLa participación de los fieles laicos en la vida de la Iglesia-Comunión\n\nEl misterio de la Iglesia-Comunión\n\n18. Oigamos de nuevo las palabras de Jesús: «Yo soy la vid verdadera, y mi Padre es el viñador (...). Permaneced en mí, y yo en vosotros» (Jn 15, 1-4).\n\nCon estas sencillas palabras nos es revelada la misteriosa comunión que vincula en unidad al Señor con los discípulos, a Cristo con los bautizados; una comunión viva y vivificante, por la cual los cristianos ya no se pertenecen a sí mismos, sino que son propiedad de Cristo, como los sarmientos unidos a la vid.\n\nLa comunión de los cristianos con Jesús tiene como modelo, fuente y meta la misma comunión del Hijo con el Padre en el don del Espíritu Santo: los cristianos se unen al Padre al unirse al Hijo en el vínculo amoroso del Espíritu.\n\nJesús continúa: «Yo soy la vid; vosotros los sarmientos» (Jn 15, 5). La comunión de los cristianos entre sí nace de su comunión con Cristo: todos somos sarmientos de la única Vid, que es Cristo. El Señor Jesús nos indica que esta comunión fraterna es el reflejo maravilloso y la misteriosa participación en la vida íntima de amor del Padre, del Hijo y del Espíritu Santo. Por ella Jesús pide: «Que todos sean uno. Como tú, Padre, en mí y yo en ti, que ellos también sean uno en nosotros, para que el mundo crea que tú me has enviado» (Jn 17, 21).\n\nEsta comunión es el mismo misterio de la Iglesia, como lo recuerda el Concilio Vaticano II, con la célebre expresión de San Cipriano: «La Iglesia universal se presenta como \"un pueblo congregado en la unidad del Padre, del Hijo y del Espíritu Santo\"»[52]. Al inicio de la celebración eucarística, cuando el sacerdote nos acoge con el saludo del apóstol Pablo: «La gracia de nuestro Señor Jesucristo, el amor del Padre y la comunión del Espíritu Santo estén con todos vosotros» (2 Co 13, 13), se nos recuerda habitualmente este misterio de la Iglesia-Comunión.\n\nDespués de haber delineado la «figura» de los fieles laicos en el marco de la dignidad que les es propia, debemos reflexionar ahora sobre su misión y responsabilidad en la Iglesia y en el mundo. Sin embargo, sólo podremos comprenderlas adecuadamente si nos situamos en el contexto vivo de la Iglesia-Comunión.\n\nEl Concilio y la eclesiología de comunión\n\n19. Es ésta la idea central que, en el Concilio Vaticano II, la Iglesia ha vuelto a proponer de sí misma. Nos lo ha recordado el Sínodo extraordinario de 1985, celebrado a los veinte años del evento conciliar: «La eclesiología de comunión es la idea central y fundamental de los documentos del Concilio. La koinonia-comunión, fundada en la Sagrada Escritura, ha sido muy apreciada en la Iglesia antigua, y en las Iglesias orientales hasta nuestros días. Por esto el Concilio Vaticano II ha realizado un gran esfuerzo para que la Iglesia en cuanto comunión fuese comprendida con mayor claridad y concretamente traducida en la vida práctica. ¿Qué significa la compleja palabra \"comunión\"? Se trata fundamentalmente de la comunión con Dios por medio de Jesucristo, en el Espíritu Santo. Esta comunión tiene lugar en la palabra de Dios y en los sacramentos. El Bautismo es la puerta y el fundamento de la comunión en la Iglesia. La Eucaristía es fuente y culmen de toda la vida cristiana (cf. Lumen gentium, 11). La comunión del cuerpo eucarístico de Cristo significa y produce, es decir edifica, la íntima comunión de todos los fieles en el cuerpo de Cristo que es la Iglesia (cf. 1 Co 10, 16 s.)»[53].\n\nPoco después del Concilio, Pablo VI se dirigía a los fieles con estas palabras: «La Iglesia es una comunión. ¿Qué quiere decir en este caso comunión? Nos os remitimos al parágrafo del catecismo que habla sobre la sanctorum communionem, la comunión de los santos. Iglesia quiere decir comunión de los santos. Y comunión de los santos quiere decir una doble participación vital: la incorporación de los cristianos a la vida de Cristo, y la circulación de una idéntica caridad en todos los fieles, en este y en el otro mundo. Unión a Cristo y en Cristo; y unión entre los cristianos dentro la Iglesia»[54].\n\nLas imágenes bíblicas con las que el Concilio ha querido introducirnos en la contemplación del misterio de la Iglesia, iluminan la realidad de la Iglesia-Comunión en su inseparable dimensión de comunión de los cristianos con Cristo, y de comunión de los cristianos entre sí. Son las imágenes del ovil, de la grey, de la vid, del edificio espiritual, de la ciudad santa[55]. Sobre todo es la imagen del cuerpo tal y como la presenta el apóstol Pablo, cuya doctrina reverbera fresca y atrayente en numerosas páginas del Concilio[56]. Éste, a su vez, inicia considerando la entera historia de la salvación, y vuelve a presentar la Iglesia como Pueblo de Dios: «Ha querido Dios santificar y salvar a los hombres no individualmente y sin ninguna relación entre ellos, sino constituyendo con ellos un pueblo que lo reconociese en la verdad y le sirviera santamente»[57]. Ya en sus primeras líneas, la constitución Lumen gentium compendia maravillosamente esta doctrina diciendo: «La Iglesia es en Cristo como un sacramento, es decir, signo e instrumento de la íntima unión del hombre con Dios y de la unidad de todo el género humano»[58].\n\nLa realidad de la Iglesia-Comunión es entonces parte integrante, más aún, representa el contenido central del «misterio» o sea del designio divino de salvación de la humanidad. Por esto la comunión eclesial no puede ser captada adecuadamente cuando se la entiende como una simple realidad sociológica y psicológica. La Iglesia-Comunión es el pueblo «nuevo», el pueblo «mesiánico», el pueblo que «tiene a Cristo por Cabeza (...) como condición la dignidad y libertad de los hijos de Dios (...) por ley el nuevo precepto de amar como el mismo Cristo nos ha amado (...) por fin el Reino de Dios (...) (y es) constituido por Cristo en comunión de vida, de caridad y de verdad»[59]. Los vínculos que unen a los miembros del nuevo Pueblo entre sí —y antes aún, con Cristo— no son aquellos de la «carne» y de la «sangre», sino aquellos del espíritu; más precisamente, aquellos del Espíritu Santo, que reciben todos los bautizados (cf. Jl 3, 1).\n\nEn efecto, aquel Espíritu que desde la eternidad abraza la única e indivisa Trinidad, aquel Espíritu que «en la plenitud de los tiempos» (Ga 4, 4) unió indisolublemente la carne humana al Hijo de Dios, aquel mismo e idéntico Espíritu es, a lo largo de todas las generaciones cristianas, el inagotable manantial del que brota sin cesar la comunión en la Iglesia y de la Iglesia.\n\nUna comunión orgánica: diversidad y complementariedad\n\n20. La comunión eclesial se configura, más precisamente, como comunión «orgánica», análoga a la de un cuerpo vivo y operante. En efecto, está caracterizada por la simultánea presencia de la diversidad y de la complementariedad de las vocaciones y condiciones de vida, de los ministerios, de los carismas y de las responsabilidades. Gracias a esta diversidad y complementariedad, cada fiel laico se encuentra en relación con todo el cuerpo y le ofrece su propia aportación.\n\nEl apóstol Pablo insiste particularmente en la comunión orgánica del Cuerpo místico de Cristo. Podemos escuchar de nuevo sus ricas enseñanzas en la síntesis trazada por el Concilio. Jesucristo —leemos en la constitución Lumen gentium— «comunicando su Espíritu, constituye místicamente como cuerpo suyo a sus hermanos, llamados de entre todas las gentes. En ese cuerpo, la vida de Cristo se derrama en los creyentes (...). Como todos los miembros del cuerpo humano, aunque numerosos, forman un solo cuerpo, así también los fieles en Cristo (cf. 1 Co 12, 12). También en la edificación del cuerpo de Cristo vige la diversidad de miembros y funciones. Uno es el Espíritu que, para la utilidad de la Iglesia, distribuye sus múltiples dones con magnificencia proporcionada a su riqueza y a las necesidades de los servicios (cf. 1 Co 12, 1-11). Entre estos dones ocupa el primer puesto la gracia de los Apóstoles, a cuya autoridad el mismo Espíritu somete incluso los carismáticos (cf. 1 Co 14). Y es también el mismo Espíritu que, con su fuerza y mediante la íntima conexión de los miembros, produce y estimula la caridad entre todos los fieles. Y por tanto, si un miembro sufre, sufren con él todos los demás miembros; si a un miembro lo honoran, de ello se gozan con él todos los demás miembros (cf. 1 Co 12, 26)»[60].\n\nEs siempre el único e idéntico Espíritu el principio dinámico de la variedad y de la unidad en la Iglesia y de la Iglesia. Leemos nuevamente en la constitución Lumen gentium: «Para que nos renovásemos continuamente en Él (Cristo) (cf. Ef 4, 23), nos ha dado su Espíritu, el cual, único e idéntico en la Cabeza y en los miembros, da vida, unidad y movimiento a todo el cuerpo, de manera que los santos Padres pudieron paragonar su función con la que ejerce el principio vital, es decir el alma, en el cuerpo humano»[61]. En otro texto, particularmente denso y valioso para captar la «organicidad» propia de la comunión eclesial, también en su aspecto de crecimiento incesante hacia la comunión perfecta, el Concilio escribe: «El Espíritu habita en la Iglesia y en los corazones de los fieles como en un templo (cf. 1 Co 3, 16; 6, 19), y en ellos ora y da testimonio de la adopción filial (cf. Ga 4, 6; Rm 8, 15-16. 26). Él guía la Iglesia hacia la completa verdad (cf .Jn 16, 13 ), la unifica en la comunión y en el servicio, la instruye y dirige con diversos dones jerárquicos y carismáticos, la embellece con sus frutos (cf. Ef 4, 11-12; 1 Co 12, 4; Ga 5, 22). Hace rejuvenecer la Iglesia con la fuerza del Evangelio, la renueva constantemente y la conduce a la perfecta unión con su Esposo. Porque el Espíritu y la Esposa dicen al Señor Jesús: ¡\"Ven\"! (cf. Ap 22, 17)»[62].\n\nLa comunión eclesial es, por tanto, un don; un gran don del Espíritu Santo, que los fieles laicos están llamados a acoger con gratitud y, al mismo tiempo, a vivir con profundo sentido de responsabilidad. El modo concreto de actuarlo es a través de la participación en la vida y misión de la Iglesia, a cuyo servicio los fieles laicos contribuyen con sus diversas y complementarias funciones y carismas.\n\nEl fiel laico «no puede jamás cerrarse sobre sí mismo, aislándose espiritualmente de la comunidad; sino que debe vivir en un continuo intercambio con los demás, con un vivo sentido de fraternidad, en el gozo de una igual dignidad y en el empeño por hacer fructificar, junto con los demás, el inmenso tesoro recibido en herencia. El Espíritu del Señor le confiere, como también a los demás, múltiples carismas; le invita a tomar parte en diferentes ministerios y encargos; le recuerda, como también recuerda a los otros en relación con él, que todo aquello que le distingue no significa una mayor dignidad, sino una especial y complementaria habilitación al servicio (...). De esta manera, los carismas, los ministerios, los encargos y los servicios del fiel laico existen en la comunión y para la comunión. Son riquezas que se complementan entre sí en favor de todos, bajo la guía prudente de los Pastores»[63].\n\nLos ministerios y los carismas, dones del Espíritu a la Iglesia\n\n21. El Concilio Vaticano II presenta los ministerios y los carismas como dones del Espíritu Santo para la edificación del Cuerpo de Cristo y para el cumplimiento de su misión salvadora en el mundo[64]. La Iglesia, en efecto, es dirigida y guiada por el Espíritu, que generosamente distribuye diversos dones jerárquicos y carismáticos entre todos los bautizados, llamándolos a ser —cada uno a su modo— activos y corresponsables.\n\nConsideremos ahora los ministerios y los carismas con directa referencia a los fieles laicos y a su participación en la vida de la Iglesia-Comunión.\n\nLos ministerios, oficios y funciones\n\nLos ministerios presentes y operantes en la Iglesia, si bien con modalidades diversas, son todos una participación en el ministerio de Jesucristo, el Buen Pastor que da la vida por sus ovejas (cf. Jn 10, 11), el siervo humilde y totalmente sacrificado por la salvación de todos (cf. Mc 10, 45). Pablo es completamente claro al hablar de la constitución ministerial de las Iglesias apostólicas. En la Primera Carta a los Corintios escribe: «A algunos Dios los ha puesto en la Iglesia, en primer lugar como apóstoles, en segundo lugar como profetas, en tercer lugar como maestros (...)» (1 Co 12, 28). En la Carta a los Efesios leemos: «A cada uno de nosotros nos ha sido dada la gracia según la medida del don de Cristo (...). Es él quien, por una parte, ha dado a los apóstoles, por otra, a los profetas, los evangelistas, los pastores y los maestros, para hacer idóneos los hermanos para la realización del ministerio, con el fin de edificar el cuerpo de Cristo, hasta que lleguemos todos a la unidad de la fe y del conocimiento del Hijo de Dios, al estado de hombre perfecto, según la medida que corresponde a la plena madurez de Cristo» (Ef 4, 7.11-13; cf. Rm 12, 4-8). Como resulta de estos y de otros textos del Nuevo Testamento, son múltiples y diversos los ministerios, como también los dones y las tareas eclesiales.\n\nLos ministerios que derivan del Orden\n\n22. En la Iglesia encontramos, en primer lugar, los ministerios ordenados; es decir, los ministerios que derivan del sacramento del Orden. En efecto, el Señor Jesús escogió y constituyó los Apóstoles —germen del Pueblo de la nueva Alianza y origen de la sagrada Jerarquía[65]— con el mandato de convertir en discípulos todas las naciones (cf. Mt 28, 19), de formar y de regir el pueblo sacerdotal. La misión de los Apóstoles, que el Señor Jesús continúa confiando a los pastores de su pueblo, es un verdadero servicio, llamado significativamente «diakonia» en la Sagrada Escritura; esto es, servicio, ministerio. Los ministros —en la ininterrumpida sucesión apostólica— reciben de Cristo Resucitado el carisma del Espíritu Santo, mediante el sacramento del Orden; reciben así la autoridad y el poder sacro para servir a la Iglesia «in persona Christi capitis» (personificando a Cristo Cabeza)[66], y para congregarla en el Espíritu Santo por medio del Evangelio y de los Sacramentos.\n\nLos ministerios ordenados —antes que para las personas que los reciben— son una gracia para la Iglesia entera. Expresan y llevan a cabo una participación en el sacerdocio de Jesucristo que es distinta, non sólo por grado sino por esencia, de la participación otorgada con el Bautismo y con la Confirmación a todos los fieles. Por otra parte, el sacerdocio ministerial, como ha recordado el Concilio Vaticano II, está esencialmente finalizado al sacerdocio real de todos los fieles y a éste ordenado[67].\n\nPor esto, para asegurar y acrecentar la comunión en la Iglesia, y concretamente en el ámbito de los distintos y complementarios ministerios, los pastores deben reconocer que su ministerio está radicalmente ordenado al servicio de todo el Pueblo de Dios (cf. Hb 5, 1); y los fieles laicos han de reconocer, a su vez, que el sacerdocio ministerial es enteramente necesario para su vida y para su participación en la misión de la Iglesia[68].\n\nMinisterios, oficios y funciones de los laicos\n\n23. La misión salvífica de la Iglesia en el mundo es llevada a cabo no sólo por los ministros en virtud del sacramento del Orden, sino también por todos los fieles laicos. En efecto, éstos, en virtud de su condición bautismal y de su específica vocación, participan en el oficio sacerdotal, profético y real de Jesucristo, cada uno en su propia medida.\n\nLos pastores, por tanto, han de reconocer y promover los ministerios, oficios y funciones de los fieles laicos, que tienen su fundamento sacramental en el Bautismo y en la Confirmación, y para muchos de ellos, además en el Matrimonio.\n\nDespués, cuando la necesidad o la utilidad de la Iglesia lo exija, los pastores —según las normas establecidas por el derecho universal— pueden confiar a los fieles laicos algunas tareas que, si bien están conectadas a su propio ministerio de pastores, no exigen, sin embargo, el carácter del Orden. El Código de Derecho Canónico escribe: «Donde lo aconseje la necesidad de la Iglesia y no haya ministros, pueden también los laicos, aunque no sean lectores ni acólitos, suplirles en algunas de sus funciones, es decir, ejercitar el ministerio de la palabra, presidir oraciones litúrgicas, administrar el bautismo y dar la sagrada Comunión, según las prescripciones del derecho»[69]. Sin embargo, el ejercicio de estas tareas no hace del fiel laico un pastor. En realidad, no es la tarea lo que constituye el ministerio, sino la ordenación sacramental. Sólo el sacramento del Orden atribuye al ministerio ordenado una peculiar participación en el oficio de Cristo Cabeza y Pastor y en su sacerdocio eterno[70]. La tarea realizada en calidad de suplente tiene su legitimación —formal e inmediatamente— en el encargo oficial hecho por los pastores, y depende, en su concreto ejercicio, de la dirección de la autoridad eclesiástica [71].\n\nLa reciente Asamblea sinodal ha trazado un amplio y significativo panorama de la situación eclesial acerca de los ministerios, los oficios y las funciones de los bautizados. Los Padres han apreciado vivamente la aportación apostólica de los fieles laicos, hombres y mujeres, en favor de la evangelización, de la santificación y de la animación cristiana de las realidades temporales, como también su generosa disponibilidad a la suplencia en situaciones de emergencia y de necesidad crónica[72].\n\nComo consecuencia de la renovación litúrgica promovida por el Concilio, los mismos fieles laicos han tomado una más viva conciencia de las tareas que les corresponden en la asamblea litúrgica y en su preparación, y se han manifestado ampliamente dispuestos a desempeñarlas. En efecto, la celebración litúrgica es una acción sacra no sólo del clero, sino de toda la asamblea. Por tanto, es natural que las tareas no propias de los ministros ordenados sean desempeñadas por los fieles laicos[73]. Después, ha sido espontáneo el paso de una efectiva implicación de los fieles laicos en la acción litúrgica a aquélla en el anuncio de la Palabra de Dios y en la cura pastoral[74].\n\nEn la misma Asamblea sinodal no han faltado, sin embargo, junto a los positivos, otros juicios críticos sobre el uso indiscriminado del término «ministerio», la confusión y tal vez la igualación entre el sacerdocio común y el sacerdocio ministerial, la escasa observancia de ciertas leyes y normas eclesiásticas, la interpretación arbitraria del concepto de «suplencia», la tendencia a la «clericalización» de los fieles laicos y el riesgo de crear de hecho una estructura eclesial de servicio paralela a la fundada en el sacramento del Orden.\n\nPrecisamente para superar estos peligros, los Padres sinodales han insistido en la necesidad de que se expresen con claridad —sirviéndose también de una terminología más precisa—[75], tanto la unidad de misión de la Iglesia, en la que participan todos los bautizados, como la sustancial diversidad del ministerio de los pastores, que tiene su raíz en el sacramento del Orden, respecto de los otros ministerios, oficios y funciones eclesiales, que tienen su raíz en los sacramentos del Bautismo y de la Confirmación.\n\nEs necesario pues, en primer lugar, que los pastores, al reconocer y al conferir a los fieles laicos los varios ministerios, oficios y funciones, pongan el máximo cuidado en instruirles acerca de la raíz bautismal de estas tareas. Es necesario también que los pastores estén vigilantes para que se evite un fácil y abusivo recurso a presuntas «situaciones de emergencia» o de «necesaria suplencia», allí donde no se dan objetivamente o donde es posible remediarlo con una programación pastoral más racional.\n\nLos diversos ministerios, oficios y funciones que los fieles laicos pueden desempeñar legítimamente en la liturgia, en la transmisión de la fe y en las estructuras pastorales de la Iglesia, deberán ser ejercitados en conformidad con su específica vocación laical, distinta de aquélla de los sagrados ministros. En este sentido, la exhortación Evangelii nuntiandi, que tanta y tan beneficiosa parte ha tenido en el estimular la diversificada colaboración de los fieles laicos en la vida y en la misión evangelizadora de la Iglesia, recuerda que «el campo propio de su actividad evangelizadora es el dilatado y complejo mundo de la política, de la realidad social, de la economía; así como también de la cultura, de las ciencias y de las artes, de la vida internacional, de los órganos de comunicación social; y también de otras realidades particularmente abiertas a la evangelización, como el amor, la familia, la educación de los niños y de los adolescentes, el trabajo profesional, el sufrimiento. Cuantos más laicos haya compenetrados con el espíritu evangélico, responsables de estas realidades y explícitamente comprometidos en ellas, competentes en su promoción y conscientes de tener que desarrollar toda su capacidad cristiana, a menudo ocultada y sofocada, tanto más se encontrarán estas realidades al servicio del Reino de Dios —y por tanto de la salvación en Jesucristo—, sin perder ni sacrificar nada de su coeficiente humano, sino manifestando una dimensión trascendente a menudo desconocida»[76].\n\nDurante los trabajos del Sínodo, los Padres han prestado no poca atención al Lectorado y al Acolitado. Mientras en el pasado existían en la Iglesia Latina sólo como etapas espirituales del itinerario hacia los ministerios ordenados, con el Motu proprio de Pablo VI Ministeria quaedam (15 Agosto 1972) han recibido una autonomía y estabilidad propias, como también una posible destinación a los mismos fieles laicos, si bien sólo a los varones. En el mismo sentido se ha expresado el nuevo Código de Derecho Canónico[77]. Los Padres sinodales han manifestado ahora el deseo de que «el Motu proprio \"Ministeria quaedam\" sea revisado, teniendo en cuenta el uso de las Iglesias locales e indicando, sobre todo, los criterios según los cuales han de ser elegidos los destinatarios de cada ministerio»[78].\n\nA tal fin ha sido constituida expresamente una Comisión, no sólo para responder a este deseo manifestado por los Padres sinodales, sino también, y sobre todo, para estudiar en profundidad los diversos problemas teológicos, litúrgicos, jurídicos y pastorales surgidos a partir del gran florecimiento actual de los ministerios confiados a los fieles laicos.\n\nPara que la praxis eclesial de estos ministerios confiados a los fieles laicos resulte ordenada y fructuosa, en tanto la Comisión concluye su estudio, deberán ser fielmente respetados por todas las Iglesias particulares los principios teológicos arriba recordados, en particular la diferencia esencial entre el sacerdocio ministerial y el sacerdocio común y, por consiguiente, la diferencia entre los ministerios derivantes del Orden y los ministerios que derivan de los sacramentos del Bautismo y de la Confirmación.\n\nLos carismas\n\n24. El Espíritu Santo no sólo confía diversos ministerios a la Iglesia-Comunión, sino que también la enriquece con otros dones e impulsos particulares, llamados carismas. Estos pueden asumir las más diversas formas, sea en cuanto expresiones de la absoluta libertad del Espíritu que los dona, sea como respuesta a las múltiples exigencias de la historia de la Iglesia. La descripción y clasificación que los textos neotestamentarios hacen de estos dones, es una muestra de su gran variedad: «A cada cual se le otorga la manifestación del Espíritu para la utilidad común. Porque a uno le es dada por el Espíritu palabra de sabiduría; a otro, palabra de ciencia por medio del mismo Espíritu; a otro, fe, en el mismo Espíritu; a otro, carisma de curaciones, en el único Espíritu; a otro, poder de milagros; a otro, el don de profecía; a otro, el don de discernir los espíritus; a otro, diversidad de lenguas; a otro, finalmente, el don de interpretarlas» (1 Co 12, 7-10; cf. 1 Co 12, 4-6.28-31; Rm 12, 6-8; 1 P 4, 10-11).\n\nSean extraordinarios, sean simples y sencillos, los carismas son siempre gracias del Espíritu Santo que tienen, directa o indirectamente, una utilidad eclesial, ya que están ordenados a la edificación de la Iglesia, al bien de los hombres y a las necesidades del mundo.\n\nIncluso en nuestros días, no falta el florecimiento de diversos carismas entre los fieles laicos, hombres y mujeres. Los carismas se conceden a la persona concreta; pero pueden ser participados también por otros y, de este modo, se continúan en el tiempo como viva y preciosa herencia, que genera una particular afinidad espiritual entre las personas. Refiriéndose precisamente al apostolado de los laicos, el Concilio Vaticano II escribe: «Para el ejercicio de este apostolado el Espíritu Santo, que obra la santificación del Pueblo de Dios por medio del ministerio y de los sacramentos, otorga también a los fieles dones particulares (cf. 1 Co 12, 7), \"distribuyendo a cada uno según quiere\" (cf. 1 Co 12, 11), para que \"poniendo cada uno la gracia recibida al servicio de los demás\", contribuyan también ellos \"como buenos dispensadores de la multiforme gracia recibida de Dios\" (1 P 4, 10), a la edificación de todo el cuerpo en la caridad (cf. Ef 4,16)»[79].\n\nLos dones del Espíritu Santo exigen —según la lógica de la originaria donación de la que proceden— que cuantos los han recibido, los ejerzan para el crecimiento de toda la Iglesia, como lo recuerda el Concilio[80].\n\nLos carismas han de ser acogidos con gratitud, tanto por parte de quien los recibe, como por parte de todos en la Iglesia. Son, en efecto, una singular riqueza de gracia para la vitalidad apostólica y para la santidad del entero Cuerpo de Cristo, con tal que sean dones que verdaderamente provengan del Espíritu, y sean ejercidos en plena conformidad con los auténticos impulsos del Espíritu. En este sentido siempre es necesario el discernimiento de los carismas. En realidad, como han dicho los Padres sinodales, «la acción del Espíritu Santo, que sopla donde quiere, no siempre es fácil de reconocer y de acoger. Sabemos que Dios actúa en todos los fieles cristianos y somos conscientes de los beneficios que provienen de los carismas, tanto para los individuos como para toda la comunidad cristiana. Sin embargo, somos también conscientes de la potencia del pecado y de sus esfuerzos tendientes a turbar y confundir la vida de los fieles y de la comunidad»[81].\n\nPor tanto, ningún carisma dispensa de la relación y sumisión a los Pastores de la Iglesia. El Concilio dice claramente: «El juicio sobre su autenticidad (de los carismas) y sobre su ordenado ejercicio pertenece a aquellos que presiden en la Iglesia, a quienes especialmente corresponde no extinguir el Espíritu, sino examinarlo todo y retener lo que es bueno (cf. 1 Ts 5, 12.19-21)»[82], con el fin de que todos los carismas cooperen, en su diversidad y complementariedad, al bien común[83].\n\nLa participación de los fieles laicos en la vida de la Iglesia\n\n25. Los fieles laicos participan en la vida de la Iglesia no sólo llevando a cabo sus funciones y ejercitando sus carismas, sino también de otros muchos modos.\n\nTal participación encuentra su primera y necesaria expresión en la vida y misión de las Iglesias particulares, de las diócesis, en las que «verdaderamente está presente y actúa la Iglesia de Cristo, una, santa, católica y apostólica»[84].\n\nIglesias particulares e Iglesia universal\n\nPara poder participar adecuadamente en la vida eclesial es del todo urgente que los fieles laicos posean una visión clara y precisa de la Iglesia particular en su relación originaria con la Iglesia universal. La Iglesia particular no nace a partir de una especie de fragmentación de la Iglesia universal, ni la Iglesia universal se constituye con la simple agregación de las Iglesias particulares; sino que hay un vínculo vivo, esencial y constante que las une entre sí, en cuanto que la Iglesia universal existe y se manifiesta en las Iglesias particulares. Por esto dice el Concilio que las Iglesias particulares están «formadas a imagen de la Iglesia universal, en las cuales y a partir de las cuales existe una sola y única Iglesia católica»[85].\n\nEl mismo Concilio anima a los fieles laicos para que vivan activamente su pertenencia a la Iglesia particular, asumiendo al mismo tiempo una amplitud de miras cada vez más «católica». «Cultiven constantemente —leemos en el Decreto sobre el apostolado de los laicos— el sentido de la diócesis, de la cual es la parroquia como una célula, siempre dispuestos, cuando sean invitados por su Pastor, a unir sus propias fuerzas a las iniciativas diocesanas. Es más, para responder a las necesidades de la ciudad y de las zonas rurales, no deben limitar su cooperación a los confines de la parroquia o de la diócesis, sino que han de procurar ampliarla al ámbito interparroquial, interdiocesano, nacional o internacional; tanto más cuando los crecientes desplazamientos demográficos, el desarrollo de las mutuas relaciones y la facilidad de las comunicaciones no consienten ya a ningún sector de la sociedad permanecer cerrado en sí mismo. Tengan así presente las necesidades del Pueblo de Dios esparcido por toda la tierra»[86].\n\nEn este sentido, el reciente Sínodo ha solicitado que se favorezca la creación de los Consejos Pastorales diocesanos, a los que se pueda recurrir según las ocasiones. Ellos son la principal forma de colaboración y de diálogo, como también de discernimiento, a nivel diocesano. La participación de los fieles laicos en estos Consejos podrá ampliar el recurso a la consultación, y hará que el principio de colaboración —que en determinados casos es también de decisión— sea aplicado de un modo más fuerte y extenso[87].\n\nEstá prevista en el Código de Derecho Canónico la participación de los fieles laicos en los Sínodos diocesanos y en los Concilios particulares, provinciales o plenarios[88]. Esta participación podrá contribuir a la comunión y misión eclesial de la Iglesia particular, tanto en su ámbito propio, como en relación con las demás Iglesias particulares de la provincia eclesiástica o de la Conferencia Episcopal.\n\nLas Conferencias Episcopales quedan invitadas a estudiar el modo más oportuno de desarrollar, a nivel nacional o regional, la consultación y colaboración de los fieles laicos, hombres y mujeres. Así, los problemas comunes podrán ser bien sopesados y se manifestará mejor la comunión eclesial de todos[89].\n\nLa parroquia\n\n26. La comunión eclesial, aún conservando siempre su dimensión universal, encuentra su expresión más visible e inmediata en la parroquia. Ella es la última localización de la Iglesia; es, en cierto sentido, la misma Iglesia que vive entre las casas de sus hijos y de sus hijas[90].\n\nEs necesario que todos volvamos a descubrir, por la fe, el verdadero rostro de la parroquia; o sea, el «misterio» mismo de la Iglesia presente y operante en ella. Aunque a veces le falten las personas y los medios necesarios, aunque otras veces se encuentre desperdigada en dilatados territorios o casi perdida en medio de populosos y caóticos barrios modernos, la parroquia no es principalmente una estructura, un territorio, un edificio; ella es «la familia de Dios, como una fraternidad animada por el Espíritu de unidad»[91], es «una casa de familia, fraterna y acogedora»[92], es la «comunidad de los fieles»[93]. En definitiva, la parroquia está fundada sobre una realidad teológica, porque ella es una comunidad eucarística[94]. Esto significa que es una comunidad idónea para celebrar la Eucaristía, en la que se encuentran la raíz viva de su edificación y el vínculo sacramental de su existir en plena comunión con toda la Iglesia. Tal idoneidad radica en el hecho de ser la parroquia una comunidad de fe y una comunidad orgánica, es decir, constituida por los ministros ordenados y por los demás cristianos, en la que el párroco —que representa al Obispo diocesano[95]— es el vínculo jerárquico con toda la Iglesia particular.\n\nCiertamente es inmensa la tarea que ha de realizar la Iglesia en nuestros días; y para llevarla a cabo no basta la parroquia sola. Por esto, el Código de Derecho Canónico prevé formas de colaboración entre parroquias en el ámbito del territorio[96] y recomienda al Obispo el cuidado pastoral de todas las categorías de fieles, también de aquéllas a las que no llega la cura pastoral ordinaria[97]. En efecto, son necesarios muchos lugares y formas de presencia y de acción, para poder llevar la palabra y la gracia del Evangelio a las múltiples y variadas condiciones de vida de los hombres de hoy. Igualmente, otras muchas funciones de irradiación religiosa y de apostolado de ambiente en el campo cultural, social, educativo, profesional, etc., no pueden tener como centro o punto de partida la parroquia. Y sin embargo, también en nuestros días la parroquia está conociendo una época nueva y prometedora. Como decía Pablo VI, al inicio de su pontificado, dirigiéndose al Clero romano: «Creemos simplemente que la antigua y venerada estructura de la Parroquia tiene una misión indispensable y de gran actualidad; a ella corresponde crear la primera comunidad del pueblo cristiano; iniciar y congregar al pueblo en la normal expresión de la vida litúrgica; conservar y reavivar la fe en la gente de hoy; suministrarle la doctrina salvadora de Cristo; practicar en el sentimiento y en las obras la caridad sencilla de las obras buenas y fraternas»[98].\n\nPor su parte, los Padres sinodales han considerado atentamente la situación actual de muchas parroquias, solicitando una decidida renovación de las mismas: «Muchas parroquias, sea en regiones urbanas, sea en tierras de misión, no pueden funcionar con plenitud efectiva debido a la falta de medios materiales o de ministros ordenados, o también a causa de la excesiva extensión geográfica y por la condición especial de algunos cristianos (como, por ejemplo, los exiliados y los emigrantes). Para que todas estas parroquias sean verdaderamente comunidades cristianas, las autoridades locales deben favorecer: a) la adaptación de las estructuras parroquiales con la amplia flexibilidad que concede el Derecho Canónico, sobre todo promoviendo la participación de los laicos en las responsabilidades pastorales; b) las pequeñas comunidades eclesiales de base, también llamadas comunidades vivas, donde los fieles pueden comunicarse mutuamente la Palabra de Dios y manifestarse en el recíproco servicio y en el amor; estas comunidades son verdaderas expresiones de la comunión eclesial y centros de evangelización, en comunión con sus Pastores»[99]. Para la renovación de las parroquias y para asegurar mejor su eficacia operativa, también se deben favorecer formas institucionales de cooperación entre las diversas parroquias de un mismo territorio.\n\nEl compromiso apostólico en la parroquia\n\n27. Ahora es necesario considerar más de cerca la comunión y la participación de los fieles laicos en la vida de la parroquia. En este sentido, se debe llamar la atención de todos los fieles laicos, hombres y mujeres, sobre una expresión muy cierta, significativa y estimulante del Concilio: «Dentro de las comunidades de la Iglesia —leemos en el Decreto sobre el apostolado de los laicos— su acción es tan necesaria, que sin ella, el mismo apostolado de los Pastores no podría alcanzar, la mayor parte de las veces, su plena eficacia»[100]. Esta afirmación radical se debe entender, evidentemente, a la luz de la «eclesiología de comunión»: siendo distintos y complementarios, los ministerios y los carismas son necesarios para el crecimiento de la Iglesia, cada uno según su propia modalidad.\n\nLos fieles laicos deben estar cada vez más convencidos del particular significado que asume el compromiso apostólico en su parroquia. Es de nuevo el Concilio quien lo pone de relieve autorizadamente: «La parroquia ofrece un ejemplo luminoso de apostolado comunitario, fundiendo en la unidad todas las diferencias humanas que allí se dan e insertándolas en la universalidad de la Iglesia. Los laicos han de habituarse a trabajar en la parroquia en íntima unión con sus sacerdotes, a exponer a la comunidad eclesial sus problemas y los del mundo y las cuestiones que se refieren a la salvación de los hombres, para que sean examinados y resueltos con la colaboración de todos; a dar, según sus propias posibilidades, su personal contribución en las iniciativas apostólicas y misioneras de su propia familia eclesiástica»[101].\n\nLa indicación conciliar respecto al examen y solución de los problemas pastorales «con la colaboración de todos», debe encontrar un desarrollo adecuado y estructurado en la valorización más convencida, amplia y decidida de los Consejos pastorales parroquiales, en los que han insistido, con justa razón, los Padres sinodales[102].\n\nEn las circunstancias actuales, los fieles laicos pueden y deben prestar una gran ayuda al crecimiento de una autentica comunión eclesial en sus respectivas parroquias, y en el dar nueva vida al afán misionero dirigido hacia los no creyentes y hacia los mismos creyentes que han abandonado o limitado la práctica de la vida cristiana.\n\nSi la parroquia es la Iglesia que se encuentra entre las casas de los hombres, ella vive y obra entonces profundamente injertada en la sociedad humana e íntimamente solidaria con sus aspiraciones y dramas. A menudo el contexto social, sobre todo en ciertos países y ambientes, está sacudido violentamente por fuerzas de disgregación y deshumanización. El hombre se encuentra perdido y desorientado; pero en su corazón permanece siempre el deseo de poder experimentar y cultivar unas relaciones más fraternas y humanas. La respuesta a este deseo puede encontrarse en la parroquia, cuando ésta, con la participación viva de los fieles laicos, permanece fiel a su originaria vocación y misión: ser en el mundo el «lugar» de la comunión de los creyentes y, a la vez, «signo e instrumento» de la común vocación a la comunión; en una palabra ser la casa abierta a todos y al servicio de todos, o, como prefería llamarla el Papa Juan XXIII, ser la fuente de la aldea, a la que todos acuden para calmar su sed.\n\nFormas de participación en la vida de la Iglesia\n\n28. Los fieles laicos, juntamente con los sacerdotes, religiosos y religiosas, constituyen el único Pueblo de Dios y Cuerpo de Cristo.\n\nEl ser miembros de la Iglesia no suprime el hecho de que cada cristiano sea un ser «único e irrepetible», sino que garantiza y promueve el sentido más profundo de su unicidad e irrepetibilidad, en cuanto fuente de variedad y de riqueza para toda la Iglesia. En tal sentido, Dios llama a cada uno en Cristo por su nombre propio e inconfundible. El llamamiento del Señor: «Id también vosotros a mi viña», se dirige a cada uno personalmente; y entonces resuena de este modo en la conciencia: «¡Ven también tú a mi viña!».\n\nDe esta manera cada uno, en su unicidad e irrepetibilidad, con su ser y con su obrar, se pone al servicio del crecimiento de la comunión eclesial; así como, por otra parte, recibe personalmente y hace suya la riqueza común de toda la Iglesia. Ésta es la «Comunión de los Santos» que profesamos en el Credo; el bien de todos se convierte en el bien de cada uno, y el bien de cada uno se convierte en el bien de todos. «En la Santa Iglesia —escribe San Gregorio Magno— cada uno sostiene a los demás y los demás le sostienen a él»[103].\n\nFormas personales de participación\n\nEs absolutamente necesario que cada fiel laico tenga siempre una viva conciencia de ser un «miembro de la Iglesia», a quien se le ha confiado una tarea original, insustituible e indelegable, que debe llevar a cabo para el bien de todos. En esta perspectiva asume todo su significado la afirmación del Concilio sobre la absoluta necesidad del apostolado de cada persona singular: «El apostolado que cada uno debe realizar, y que fluye con abundancia de la fuente de una vida auténticamente cristiana (cf. Jn 4, 14), es la forma primordial y la condición de todo el apostolado de los laicos, incluso del asociado, y nada puede sustituirlo. A este apostolado, siempre y en todas partes provechoso, y en ciertas circunstancias el único apto y posible, están llamados y obligados todos los laicos, cualquiera que sea su condición, aunque no tengan ocasión o posibilidad de colaborar en las asociaciones»[104].\n\nEn el apostolado personal existen grandes riquezas que reclaman ser descubiertas, en vista de una intensificación del dinamismo misionero de cada uno de los fieles laicos. A través de esta forma de apostolado, la irradiación del Evangelio puede hacerse extremadamente capilar, llegando a tantos lugares y ambientes como son aquéllos ligados a la vida cotidiana y concreta de los laicos. Se trata, además, de una irradiación constante, pues es inseparable de la continua coherencia de la vida personal con la fe; y se configura también como una forma de apostolado particularmente incisiva, ya que al compartir plenamente las condiciones de vida y de trabajo, las dificultades y esperanzas de sus hermanos, los fieles laicos pueden llegar al corazón de sus vecinos, amigos o colegas, abriéndolo al horizonte total, al sentido pleno de la existencia humana: la comunión con Dios y entre los hombres.\n\nFormas agregativas de participación\n\n29. La comunión eclesial, ya presente y operante en la acción personal de cada uno, encuentra una manifestación específica en el actuar asociado de los fieles laicos; es decir, en la acción solidaria que ellos llevan a cabo participando responsablemente en la vida y misión de la Iglesia.\n\nEn estos últimos años, el fenómeno asociativo laical se ha caracterizado por una particular variedad y vivacidad. La asociación de los fieles siempre ha representado una línea en cierto modo constante en la historia de la Iglesia, como lo testifican, hasta nuestros días, las variadas confraternidades, las terceras órdenes y los diversos sodalicios. Sin embargo, en los tiempos modernos este fenómeno ha experimentado un singular impulso, y se han visto nacer y difundirse múltiples formas agregativas: asociaciones, grupos, comunidades, movimientos. Podemos hablar de una nueva época asociativa de los fieles laicos. En efecto, «junto al asociacionismo tradicional, y a veces desde sus mismas raíces, han germinado movimientos y asociaciones nuevas, con fisonomías y finalidades específicas. Tanta es la riqueza y versatilidad de los recursos que el Espíritu alimenta en el tejido eclesial; y tanta es la capacidad de iniciativa y la generosidad de nuestro laicado»[105].\n\nEstas asociaciones de laicos se presentan a menudo muy diferenciadas unas de otras en diversos aspectos, como en su configuración externa, en los caminos y métodos educativos y en los campos operativos. Sin embargo, se puede encontrar una amplia y profunda convergencia en la finalidad que las anima: la de participar responsablemente en la misión que tiene la Iglesia de llevar a todos el Evangelio de Cristo como manantial de esperanza para el hombre y de renovación para la sociedad.\n\nEl asociarse de los fieles laicos por razones espirituales y apostólicas nace de diversas fuentes y responde a variadas exigencias. Expresa, efectivamente, la naturaleza social de la persona, y obedece a instancias de una más dilatada e incisiva eficacia operativa. En realidad, la incidencia «cultural», que es fuente y estímulo, pero también fruto y signo de cualquier transformación del ambiente y de la sociedad, puede realizarse, no tanto con la labor de un individuo, cuanto con la de un «sujeto social», o sea, de un grupo, de una comunidad, de una asociación, de un movimiento. Esto resulta particularmente cierto en el contexto de una sociedad pluralista y fraccionada —como es la actual en tantas partes del mundo—, y cuando se está frente a problemas enormemente complejos y difíciles. Por otra parte, sobre todo en un mundo secularizado, las diversas formas asociadas pueden representar, para muchos, una preciosa ayuda para llevar una vida cristiana coherente con las exigencias del Evangelio y para comprometerse en una acción misionera y apostólica.\n\nMás allá de estos motivos, la razón profunda que justifica y exige la asociación de los fieles laicos es de orden teológico, es una razón eclesiológica, como abiertamente reconoce el Concilio Vaticano II, cuando ve en el apostolado asociado un «signo de la comunión y de la unidad de la Iglesia en Cristo»[106].\n\nEs un «signo» que debe manifestarse en las relaciones de «comunión», tanto dentro como fuera de las diversas formas asociativas, en el contexto más amplio de la comunidad cristiana. Precisamente la razón eclesiológica indicada explica, por una parte, el «derecho» de asociación que es propio de los fieles laicos; y, por otra, la necesidad de unos «criterios» de discernimiento acerca de la autenticidad eclesial de esas formas de asociarse.\n\nAnte todo debe reconocerse la libertad de asociación de los fieles laicos en la Iglesia. Tal libertad es un verdadero y propio derecho que no proviene de una especie de «concesión» de la autoridad, sino que deriva del Bautismo, en cuanto sacramento que llama a todos los fieles laicos a participar activamente en la comunión y misión de la Iglesia. El Concilio es del todo claro a este respecto: «Guardada la debida relación con la autoridad eclesiástica, los laicos tienen el derecho de fundar y dirigir asociaciones y de inscribirse en aquellas fundadas»[107]. Y el reciente Código afirma textualmente: «Los fieles tienen derecho a fundar y dirigir libremente asociaciones para fines de caridad o piedad, o para fomentar la vocación cristiana en el mundo; y también a reunirse para procurar en común esos mismos fines»[108].\n\nSe trata de una libertad reconocida y garantizada por la autoridad eclesiástica y que debe ser ejercida siempre y sólo en la comunión de la Iglesia. En este sentido, el derecho a asociarse de los fieles laicos es algo esencialmente relativo a la vida de comunión y a la misión de la misma Iglesia.\n\nCriterios de eclesialidad para las asociaciones laicales\n\n30. La necesidad de unos criterios claros y precisos de discernimiento y reconocimiento de las asociaciones laicales, también llamados «criterios de eclesialidad», es algo que se comprende siempre en la perspectiva de la comunión y misión de la Iglesia, y no, por tanto, en contraste con la libertad de asociación.\n\nComo criterios fundamentales para el discernimiento de todas y cada una de las asociaciones de fieles laicos en la Iglesia se pueden considerar, unitariamente, los siguientes:\n\n— El primado que se da a la vocación de cada cristiano a la santidad, y que se manifiesta «en los frutos de gracia que el Espíritu Santo produce en los fieles»[109] como crecimiento hacia la plenitud de la vida cristiana y a la perfección en la caridad[110].\n\nEn este sentido, todas las asociaciones de fieles laicos, y cada una de ellas, están llamadas a ser —cada vez más— instrumento de santidad en la Iglesia, favoreciendo y alentando «una unidad más íntima entre la vida práctica y la fe de sus miembros»[111].\n\n— La responsabilidad de confesar la fe católica, acogiendo y proclamando la verdad sobre Cristo, sobre la Iglesia y sobre el hombre, en la obediencia al Magisterio de la Iglesia, que la interpreta auténticamente. Por esta razón, cada asociación de fieles laicos debe ser un lugar en el que se anuncia y se propone la fe, y en el que se educa para practicarla en todo su contenido.\n\n— El testimonio de una comunión firme y convencida en filial relación con el Papa, centro perpetuo y visible de unidad en la Iglesia universal[112], y con el Obispo «principio y fundamento visible de unidad»[113] en la Iglesia particular, y en la «mutua estima entre todas las formas de apostolado en la Iglesia»[114].\n\nLa comunión con el Papa y con el Obispo está llamada a expresarse en la leal disponibilidad para acoger sus enseñanzas doctrinales y sus orientaciones pastorales. La comunión eclesial exige, además, el reconocimiento de la legítima pluralidad de las diversas formas asociadas de los fieles laicos en la Iglesia, y, al mismo tiempo, la disponibilidad a la recíproca colaboración.\n\n— La conformidad y la participación en el «fin apostólico de la Iglesia», que es «la evangelización y santificación de los hombres y la formación cristiana de su conciencia, de modo que consigan impregnar con el espíritu evangélico las diversas comunidades y ambientes»[115].\n\nDesde este punto de vista, a todas las formas asociadas de fieles laicos, y a cada una de ellas, se les pide un decidido ímpetu misionero que les lleve a ser, cada vez más, sujetos de una nueva evangelización.\n\n—El comprometerse en una presencia en la sociedad humana, que, a la luz de la doctrina social de la Iglesia, se ponga al servicio de la dignidad integral del hombre.\n\nEn este sentido, las asociaciones de los fieles laicos deben ser corrientes vivas de participación y de solidaridad, para crear unas condiciones más justas y fraternas en la sociedad.\n\nLos criterios fundamentales que han sido enumerados, se comprueban en los frutos concretos que acompañan la vida y las obras de las diversas formas asociadas; como son el renovado gusto por la oración, la contemplación, la vida litúrgica y sacramental; el estímulo para que florezcan vocaciones al matrimonio cristiano, al sacerdocio ministerial y a la vida consagrada; la disponibilidad a participar en los programas y actividades de la Iglesia sea a nivel local, sea a nivel nacional o internacional; el empeño catequético y la capacidad pedagógica para formar a los cristianos; el impulsar a una presencia cristiana en los diversos ambientes de la vida social, y el crear y animar obras caritativas, culturales y espirituales; el espíritu de desprendimiento y de pobreza evangélica que lleva a desarrollar una generosa caridad para con todos; la conversión a la vida cristiana y el retorno a la comunión de los bautizados «alejados».\n\nEl servicio de los Pastores a la comunión\n\n31. Los Pastores en la Iglesia no pueden renunciar al servicio de su autoridad, incluso ante posibles y comprensibles dificultades de algunas formas asociativas y ante el afianzamiento de otras nuevas, no sólo por el bien de la Iglesia, sino además por el bien de las mismas asociaciones laicales. Así, habrán de acompañar la labor de discernimiento con la guía y, sobre todo, con el estímulo a un crecimiento de las asociaciones de los fieles laicos en la comunión y misión de la Iglesia.\n\nEs del todo oportuno que algunas nuevas asociaciones y movimientos, por su difusión nacional e incluso internacional, tengan a bien recibir un reconocimiento oficial, una aprobación explícita de la autoridad eclesiástica competente. El Concilio ya había afirmado lo siguiente en este sentido: «El apostolado de los laicos admite varios tipos de relaciones con la Jerarquía, según las diferentes formas y objetos de dicho apostolado (...). La Jerarquía reconoce explícitamente, de distintas maneras, algunas formas de apostolado laical. Puede, además, la autoridad eclesiástica, por exigencias del bien común de la Iglesia, elegir de entre las asociaciones y obras apostólicas que tienden inmediatamente a un fin espiritual, algunas de ellas, y promoverlas de modo peculiar, asumiendo respecto de ellas una responsabilidad especial»[116].\n\nEntre las diversas formas apostólicas de los laicos que tienen una particular relación con la Jerarquía, los Padres sinodales han recordado explícitamente diversos movimientos y asociaciones de Acción Católica, en los cuales «los laicos se asocian libremente de modo orgánico y estable, bajo el impulso del Espíritu Santo, en comunión con el Obispo y con los sacerdotes, para poder servir, con fidelidad y laboriosidad, según el modo que es propio a su vocación y con un método particular, al incremento de toda la comunidad cristiana, a los proyectos pastorales y a la animación evangélica de todos los ámbitos de la vida»[117].\n\nEl Pontificio Consejo para los Laicos está encargado de preparar un elenco de las asociaciones que tienen la aprobación oficial de la Santa Sede, y de definir, juntamente con el Pontificio Consejo para la Unión de los Cristianos, las condiciones en base a las cuales puede ser aprobada una asociación ecuménica con mayoría católica y minoría no católica, estableciendo también los casos en los que no podrá llegarse a un juicio positivo[118].\n\nTodos, Pastores y fieles, estamos obligados a favorecer y alimentar continuamente vínculos y relaciones fraternas de estima, cordialidad y colaboración entre las diversas formas asociativas de los laicos. Solamente así las riquezas de los dones y carismas que el Señor nos ofrece puede dar su fecunda y armónica contribución a la edificación de la casa común. «Para edificar solidariamente la casa común es necesario, además, que sea depuesto todo espíritu de antagonismo y de contienda y que se compita más bien en la estimación mutua (cf. Rm 12, 10), en el adelantarse en el recíproco afecto y en la voluntad de colaborar, con la paciencia, la clarividencia y la disponibilidad al sacrificio que ésto a veces pueda comportar»[119].\n\nVolvemos una vez más a las palabras de Jesús: «Yo soy la vid, vosotros los sarmientos» (Jn 15, 5), para dar gracias a Dios por el gran don de la comunión eclesial, reflejo en el tiempo de la eterna e inefable comunión de amor de Dios Uno y Trino. La conciencia de este don debe ir acompañada de un fuerte sentido de responsabilidad. Es, en efecto, un don que, como el talento evangélico, exige ser negociado en una vida de creciente comunión.\n\nSer responsables del don de la comunión significa, antes que nada, estar decididos a vencer toda tentación de división y de contraposición que insidie la vida y el empeño apostólico de los cristianos. El lamento de dolor y de desconcierto del apóstol Pablo: «Me refiero a que cada uno de vosotros dice: ¡\"Yo soy de Pablo\", \"yo en cambio de Apolo\", \"yo de Cefas\", \"yo de Cristo\"! ¿Está acaso dividido Cristo?» (1 Co 1, 12-13), continúa oyéndose hoy como reproche por las «laceraciones al Cuerpo de Cristo». Resuenen, en cambio, como persuasiva llamada, estas otras palabras del apóstol: «Os conjuro, hermanos, por el nombre de nuestro Señor Jesucristo, a que tengáis todos un mismo sentir, y no haya entre vosotros disensiones; antes bien, viváis bien unidos en un mismo pensar y en un mismo sentir» (1 Co 1, 10).\n\nLa vida de comunión eclesial será así un signo para el mundo y una fuerza atractiva que conduce a creer en Cristo: «Como tú Padre, en mí y yo en ti, que ellos también sean uno en nosotros, para que el mundo crea que tú me has enviado» (Jn 17, 21). De este modo la comunión se abre a la misión, haciéndose ella misma misión.\n\nCAPÍTULO III\n\nOS HE DESTINADO PARA QUE VAYÁIS Y DEIS FRUTO\n\nLa corresponsabilidad de los fieles laicos en la Iglesia-Misión\n\nComunión misionera\n\n32. Volvamos una vez más a la imagen bíblica de la vid y los sarmientos. Ella nos introduce, de modo inmediato y natural, a la consideración de la fecundidad y de la vida. Enraizados y vivificados por la vid, los sarmientos son llamados a dar fruto: «Yo soy la vid, vosotros, los sarmientos. El que permanece en mí y yo en él, ése da mucho fruto» (Jn 15, 5). Dar fruto es una exigencia esencial de la vida cristiana y eclesial. El que no da fruto no permanece en la comunión: «Todo sarmiento que en mí no da fruto, (mi Padre) lo corta» (Jn 15, 2).\n\nLa comunión con Jesús, de la cual deriva la comunión de los cristianos entre sí, es condición absolutamente indispensable para dar fruto: «Separados de mí no podéis hacer nada» (Jn 15, 5). Y la comunión con los otros es el fruto más hermoso que los sarmientos pueden dar: es don de Cristo y de su Espíritu.\n\nAhora bien, la comunión genera comunión, y esencialmente se configura como comunión misionera. En efecto, Jesús dice a sus discípulos: «No me habéis elegido vosotros a mí, sino que yo os he elegido a vosotros, y os he destinado a que vayáis y deis fruto, y vuestro fruto permanezca» (Jn 15, 16).\n\nLa comunión y la misión están profundamente unidas entre sí, se compenetran y se implican mutuamente, hasta tal punto que la comunión representa a la vez la fuente y el fruto de la misión: la comunión es misionera y la misión es para la comunión. Siempre es el único e idéntico Espíritu el que convoca y une la Iglesia y el que la envía a predicar el Evangelio «hasta los confines de la tierra» (Hch 1, 8). Por su parte, la Iglesia sabe que la comunión, que le ha sido entregada como don, tiene una destinación universal. De esta manera la Iglesia se siente deudora, respecto de la humanidad entera y de cada hombre, del don recibido del Espíritu que derrama en los corazones de los creyentes la caridad de Jesucristo, fuerza prodigiosa de cohesión interna y, a la vez, de expansión externa. La misión de la Iglesia deriva de su misma naturaleza, tal como Cristo la ha querido: la de ser «signo e instrumento (...) de unidad de todo el género humano»[120]. Tal misión tiene como finalidad dar a conocer a todos y llevarles a vivir la «nueva» comunión que en el Hijo de Dios hecho hombre ha entrado en la historia del mundo. En tal sentido, el testimonio del evangelista Juan define —y ahora de modo irrevocable— ese fin que llena de gozo, y al que se dirige la entera misión de la Iglesia: «Lo que hemos visto y oído, os lo anunciamos, para que también vosotros estéis en comunión con nosotros. Y nosotros estamos en comunión con el Padre y con su Hijo, Jesucristo» (1 Jn 1, 3).\n\nEn el contexto de la misión de la Iglesia el Señor confía a los fieles laicos, en comunión con todos los demás miembros del Pueblo de Dios, una gran parte de responsabilidad. Los Padres del Concilio Vaticano II eran plenamente conscientes de esta realidad: «Los sagrados Pastores saben muy bien cuánto contribuyen los laicos al bien de toda la Iglesia. Saben que no han sido constituidos por Cristo para asumir ellos solos toda la misión de salvación que la Iglesia ha recibido con respecto al mundo, sino que su magnífico encargo consiste en apacentar los fieles y reconocer sus servicios y carismas, de modo que todos, en la medida de sus posibilidades, cooperen de manera concorde en la obra común»[121]. Esa misma convicción se ha hecho después presente, con renovada claridad y acrecentado vigor, en todos los trabajos del Sínodo.\n\nAnunciar el Evangelio\n\n33. Los fieles laicos, precisamente por ser miembros de la Iglesia, tienen la vocación y misión de ser anunciadores del Evangelio: son habilitados y comprometidos en esta tarea por los sacramentos de la iniciación cristiana y por los dones del Espíritu Santo.\n\nLeemos en un texto límpido y denso de significado del Concilio Vaticano II: «Como partícipes del oficio de Cristo sacerdote, profeta y rey, los laicos tienen su parte activa en la vida y en la acción de la Iglesia (...). Alimentados por la activa participación en la vida litúrgica de la propia comunidad, participan con diligencia en las obras apostólicas de la misma; conducen a la Iglesia a los hombres que quizás viven alejados de Ella; cooperan con empeño en comunicar la palabra de Dios, especialmente mediante la enseñanza del catecismo; poniendo a disposición su competencia, hacen más eficaz la cura de almas y también la administración de los bienes de la Iglesia»[122].\n\nEs en la evangelización donde se concentra y se despliega la entera misión de la Iglesia, cuyo caminar en la historia avanza movido por la gracia y el mandato de Jesucristo: «Id por todo el mundo y proclamad la Buena Nueva a toda la creación» (Mc 16, 15); «Y sabed que yo estoy con vosotros todos los días hasta el fin del mundo» (Mt 28, 20). «Evangelizar —ha escrito Pablo VI— es la gracia y la vocación propia de la Iglesia, su identidad más profunda»[123].\n\nPor la evangelización la Iglesia es construida y plasmada como comunidad de fe; más precisamente, como comunidad de una fe confesada en la adhesión a la Palabra de Dios, celebrada en los sacramentos, vivida en la caridad como alma de la existencia moral cristiana. En efecto, la «buena nueva» tiende a suscitar en el corazón y en la vida del hombre la conversión y la adhesión personal a Jesucristo Salvador y Señor; dispone al Bautismo y a la Eucaristía y se consolida en el propósito y en la realización de la nueva vida según el Espíritu.\n\nEn verdad, el imperativo de Jesús: «Id y predicad el Evangelio» mantiene siempre vivo su valor, y está cargado de una urgencia que no puede decaer. Sin embargo, la actual situación, no sólo del mundo, sino también de tantas partes de la Iglesia, exige absolutamente que la palabra de Cristo reciba una obediencia más rápida y generosa. Cada discípulo es llamado en primera persona; ningún discípulo puede escamotear su propia respuesta: «¡Ay de mí si no predicara el Evangelio!» (1 Co 9, 16).\n\nHa llegado la hora de emprender una nueva evangelización\n\n34. Enteros países y naciones, en los que en un tiempo la religión y la vida cristiana fueron florecientes y capaces de dar origen a comunidades de fe viva y operativa, están ahora sometidos a dura prueba e incluso alguna que otra vez son radicalmente transformados por el continuo difundirse del indiferentismo, del secularismo y del ateismo. Se trata, en concreto, de países y naciones del llamado Primer Mundo, en el que el bienestar económico y el consumismo —si bien entremezclado con espantosas situaciones de pobreza y miseria— inspiran y sostienen una existencia vivida «como si no hubiera Dios». Ahora bien, el indiferentismo religioso y la total irrelevancia práctica de Dios para resolver los problemas, incluso graves, de la vida, no son menos preocupantes y desoladores que el ateismo declarado. Y también la fe cristiana —aunque sobrevive en algunas manifestaciones tradicionales y ceremoniales— tiende a ser arrancada de cuajo de los momentos más significativos de la existencia humana, como son los momentos del nacer, del sufrir y del morir. De ahí proviene el afianzarse de interrogantes y de grandes enigmas, que, al quedar sin respuesta, exponen al hombre contemporáneo a inconsolables decepciones, o a la tentación de suprimir la misma vida humana que plantea esos problemas.\n\nEn cambio, en otras regiones o naciones todavía se conservan muy vivas las tradiciones de piedad y de religiosidad popular cristiana; pero este patrimonio moral y espiritual corre hoy el riesgo de ser desperdigado bajo el impacto de múltiples procesos, entre los que destacan la secularización y la difusión de las sectas. Sólo una nueva evangelización puede asegurar el crecimiento de una fe límpida y profunda, capaz de hacer de estas tradiciones una fuerza de auténtica libertad.\n\nCiertamente urge en todas partes rehacer el entramado cristiano de la sociedad humana. Pero la condición es que se rehaga la cristiana trabazón de las mismas comunidades eclesiales que viven en estos países o naciones.\n\nLos fieles laicos —debido a su participación en el oficio profético de Cristo— están plenamente implicados en esta tarea de la Iglesia. En concreto, les corresponde testificar cómo la fe cristiana —más o menos conscientemente percibida e invocada por todos— constituye la única respuesta plenamente válida a los problemas y expectativas que la vida plantea a cada hombre y a cada sociedad. Esto será posible si los fieles laicos saben superar en ellos mismos la fractura entre el Evangelio y la vida, recomponiendo en su vida familiar cotidiana, en el trabajo y en la sociedad, esa unidad de vida que en el Evangelio encuentra inspiración y fuerza para realizarse en plenitud.\n\nRepito, una vez más, a todos los hombres contemporáneos el grito apasionado con el que inicié mi servicio pastoral: «¡No tengáis miedo! ¡Abrid, abrid de par en par las puertas a Cristo! Abrid a su potestad salvadora los confines de los Estados, los sistemas tanto económicos como políticos, los dilatados campos de la cultura, de la civilización, del desarrollo. ¡No tengáis miedo! Cristo sabe lo que hay dentro del hombre. ¡Solo Él lo sabe! Tantas veces hoy el hombre no sabe qué lleva dentro, en lo profundo de su alma, de su corazón. Tan a menudo se muestra incierto ante el sentido de su vida sobre esta tierra. Está invadido por la duda que se convierte en desesperación. Permitid, por tanto —os ruego, os imploro con humildad y con confianza— permitid a Cristo que hable al hombre. Solo Él tiene palabras de vida, ¡sí! de vida eterna»[124].\n\nAbrir de par en par las puertas a Cristo, acogerlo en el ámbito de la propia humanidad no es en absoluto una amenaza para el hombre, sino que es, más bien, el único camino a recorrer si se quiere reconocer al hombre en su entera verdad y exaltarlo en sus valores.\n\nLa síntesis vital entre el Evangelio y los deberes cotidianos de la vida que los fieles laicos sabrán plasmar, será el más espléndido y convincente testimonio de que, no el miedo, sino la búsqueda y la adhesión a Cristo son el factor determinante para que el hombre viva y crezca, y para que se configuren nuevos modos de vida más conformes a la dignidad humana.\n\n¡El hombre es amado por Dios! Este es el simplicísimo y sorprendente anuncio del que la Iglesia es deudora respecto del hombre. La palabra y la vida de cada cristiano pueden y deben hacer resonar este anuncio: ¡Dios te ama, Cristo ha venido por ti; para ti Cristo es «el Camino, la Verdad, y la Vida!» (Jn 14, 6).\n\nEsta nueva evangelización —dirigida no sólo a cada una de las personas, sino también a enteros grupos de poblaciones en sus más variadas situaciones, ambientes y culturas— está destinada a la formación de comunidades eclesiales maduras, en las cuales la fe consiga liberar y realizar todo su originario significado de adhesión a la persona de Cristo y a su Evangelio, de encuentro y de comunión sacramental con Él, de existencia vivida en la caridad y en el servicio.\n\nLos fieles laicos tienen su parte que cumplir en la formación de tales comunidades eclesiales, no sólo con una participación activa y responsable en la vida comunitaria y, por tanto, con su insustituible testimonio, sino también con el empuje y la acción misionera entre quienes todavía no creen o ya no viven la fe recibida con el Bautismo.\n\nEn relación con la nuevas generaciones, los fieles laicos deben ofrecer una preciosa contribución, más necesaria que nunca, con una sistemática labor de catequesis. Los Padres sinodales han acogido con gratitud el trabajo de los catequistas, reconociendo que éstos «tienen una tarea de gran peso en la animación de las comunidades eclesiales»[125]. Los padres cristianos son, desde luego, los primeros e insustituibles catequistas de sus hijos, habilitados para ello por el sacramento del Matrimonio; pero, al mismo tiempo, todos debemos ser conscientes del «derecho» que todo bautizado tiene de ser instruido, educado, acompañado en la fe y en la vida cristiana.\n\nId por todo el mundo\n\n35. La Iglesia, mientras advierte y vive la actual urgencia de una nueva evangelización, no puede sustraerse a la perenne misión de llevar el Evangelio a cuantos —y son millones y millones de hombres y mujeres— no conocen todavía a Cristo Redentor del hombre. Ésta es la responsabilidad más específicamente misionera que Jesús ha confiado y diariamente vuelve a confiar a su Iglesia.\n\nLa acción de los fieles laicos —que, por otra parte, nunca ha faltado en este ámbito— se revela hoy cada vez más necesaria y valiosa. En realidad, el mandato del Señor «Id por todo el mundo» sigue encontrando muchos laicos generosos, dispuestos a abandonar su ambiente de vida, su trabajo, su región o patria, para trasladarse, al menos por un determinado tiempo, en zona de misiones. Se dan también matrimonios cristianos que, a imitación de Aquila y Priscila (cf. Hch 18; Rm 16 3 s.), están ofreciendo un confortante testimonio de amor apasionado a Cristo y a la Iglesia, mediante su presencia activa en tierras de misión. Auténtica presencia misionera es también la de quienes, viviendo por diversos motivos en países o ambientes donde aún no está establecida la Iglesia, dan testimonio de su fe.\n\nPero el problema misionero se presenta actualmente a la Iglesia con una amplitud y con una gravedad tales, que sólo una solidaria asunción de responsabilidades por parte de todos los miembros de la Iglesia —tanto personal como comunitariamente— puede hacer esperar una respuesta más eficaz.\n\nLa invitación que el Concilio Vaticano II ha dirigido a las Iglesias particulares conserva todo su valor; es más, exige hoy una acogida más generalizada y más decidida: «La Iglesia particular, debiendo representar en el modo más perfecto la Iglesia universal, ha de tener la plena conciencia de haber sido también enviada a los que no creen en Cristo»[126].\n\nLa Iglesia tiene que dar hoy un gran paso adelante en su evangelización; debe entrar en una nueva etapa histórica de su dinamismo misionero. En un mundo que, con la desaparición de las distancias, se hace cada vez más pequeño, las comunidades eclesiales deben relacionarse entre sí, intercambiarse energías y medios, comprometerse a una en la única y común misión de anunciar y de vivir el Evangelio. «Las llamadas Iglesias más jóvenes —han dicho los Padres sinodales— necesitan la fuerza de las antiguas, mientras que éstas tienen necesidad del testimonio y del empuje de las más jóvenes, de tal modo que cada Iglesia se beneficie de las riquezas de las otras Iglesias»[127].\n\nEn esta nueva etapa, la formación no sólo del clero local, sino también de un laicado maduro y responsable, se presenta en las jóvenes Iglesias como elemento esencial e irrenunciable de la plantatio Ecclesiae[128]. De este modo, las mismas comunidades evangelizadas se lanzan hacia nuevos rincones del mundo, para responder ellas también a la misión de anunciar y testificar el Evangelio de Cristo.\n\nLos fieles laicos, con el ejemplo de su vida y con la propia acción, pueden favorecer la mejora de las relaciones entre los seguidores de las diversas religiones, como oportunamente han subrayado los Padres sinodales: «Hoy la Iglesia vive por todas partes en medio de hombres de distintas religiones (...). Todos los fieles, especialmente los laicos que viven en medio de pueblos de otras religiones, tanto en las regiones de origen como en tierras de emigración, han de ser para éstos un signo del Señor y de su Iglesia, en modo adecuado a las circunstancias de vida de cada lugar. El diálogo entre las religiones tiene una importancia preeminente, porque conduce al amor y al respeto recíprocos, elimina, o al menos disminuye, prejuicios entre los seguidores de las distintas religiones, y promueve la unidad y amistad entre los pueblos»[129].\n\nPara la evangelización del mundo hacen falta, sobre todo, evangelizadores. Por eso, todos, comenzando desde las familias cristianas, debemos sentir la responsabilidad de favorecer el surgir y madurar de vocaciones específicamente misioneras, ya sacerdotales y religiosas, ya laicales, recurriendo a todo medio oportuno, sin abandonar jamás el medio privilegiado de la oración, según las mismas palabras del Señor Jesús: «La mies es mucha y los obreros pocos. Pues, ¡rogad al dueño de la mies que envíe obreros a su mies!» (Mt 9, 37-38).\n\nVivir el Evangelio sirviendo a la persona y a la sociedad\n\n36. Acogiendo y anunciando el Evangelio con la fuerza del Espíritu, la Iglesia se constituye en comunidad evangelizada y evangelizadora y, precisamente por esto, se hace sierva de los hombres. En ella los fieles laicos participan en la misión de servir a las personas y a la sociedad. Es cierto que la Iglesia tiene como fin supremo el Reino de Dios, del que «constituye en la tierra el germen e inicio»[130], y está, por tanto, totalmente consagrada a la glorificación del Padre. Pero el Reino es fuente de plena liberación y de salvación total para los hombres: con éstos, pues, la Iglesia camina y vive, realmente y enteramente solidaria con su historia.\n\nHabiendo recibido el encargo de manifestar al mundo el misterio de Dios que resplandece en Cristo Jesús, al mismo tiempo la Iglesia revela el hombre al hombre, le hace conocer el sentido de su existencia, le abre a la entera verdad sobre él y sobre su destino[131]. Desde esta perspectiva la Iglesia está llamada, a causa de su misma misión evangelizadora, a servir al hombre. Tal servicio se enraiza primariamente en el hecho prodigioso y sorprendente de que, «con la encarnación, el Hijo de Dios se ha unido en cierto modo a cada hombre»[132].\n\nPor eso el hombre «es el primer camino que la Iglesia debe recorrer en el cumplimiento de su misión: él es la primera vía fundamental de la Iglesia, vía trazada por el mismo Cristo, vía que inalterablemente pasa a través de la Encarnación y de la Redención»[133].\n\nPrecisamente en este sentido se había expresado, repetidamente y con singular claridad y fuerza, el Concilio Vaticano II en sus diversos documentos. Volvamos a leer un texto —especialmente clarificador— de la Constitución Gaudium et spes: «Ciertamente la Iglesia, persiguiendo su propio fin salvífico, no sólo comunica al hombre la vida divina, sino que, en cierto modo, también difunde el reflejo de su luz sobre el universo mundo, sobre todo por el hecho de que sana y eleva la dignidad humana, consolida la cohesión de la sociedad, y llena de más profundo sentido la actividad cotidiana de los hombres. Cree la Iglesia que de esta manera, por medio de sus hijos y por medio de su entera comunidad, puede ofrecer una gran ayuda para hacer más humana la familia de los hombres y su historia»[134].\n\nEn esta contribución a la familia humana de la que es responsable la Iglesia entera, los fieles laicos ocupan un puesto concreto, a causa de su «índole secular», que les compromete, con modos propios e insustituibles, en la animación cristiana del orden temporal.\n\nPromover la dignidad de la persona\n\n37. Redescubrir y hacer redescubrir la dignidad inviolable de cada persona humana constituye una tarea esencial; es más, en cierto sentido es la tarea central y unificante del servicio que la Iglesia, y en ella los fieles laicos, están llamados a prestar a la familia humana.\n\nEntre todas las criaturas de la tierra, sólo el hombre es «persona», sujeto consciente y libre y, precisamente por eso, «centro y vértice» de todo lo que existe sobre la tierra[135].\n\nLa dignidad personal es el bien más precioso que el hombre posee, gracias al cual supera en valor a todo el mundo material. Las palabras de Jesús: «¿De qué le sirve al hombre ganar el mundo entero, si después pierde su alma?» (Mc 8, 36) contienen una luminosa y estimulante afirmación antropológica: el hombre vale no por lo que «tiene» —¡aunque poseyera el mundo entero!—, sino por lo que «es». No cuentan tanto los bienes de la tierra, cuanto el bien de la persona, el bien que es la persona misma.\n\nLa dignidad de la persona manifiesta todo su fulgor cuando se consideran su origen y su destino. Creado por Dios a su imagen y semejanza, y redimido por la preciosísima sangre de Cristo, el hombre está llamado a ser «hijo en el Hijo» y templo vivo del Espíritu; y está destinado a esa eterna vida de comunión con Dios, que le llena de gozo. Por eso toda violación de la dignidad personal del ser humano grita venganza delante de Dios, y se configura como ofensa al Creador del hombre.\n\nA causa de su dignidad personal, el ser humano es siempre un valor en sí mismo y por sí mismo y como tal exige ser considerado y tratado. Y al contrario, jamás puede ser tratado y considerado como un objeto utilizable, un instrumento, una cosa.\n\nLa dignidad personal constituye el fundamento de la igualdad de todos los hombres entre sí. De aquí que sean absolutamente inaceptables las más variadas formas de discriminación que, por desgracia, continúan dividiendo y humillando la familia humana: desde las raciales y económicas a las sociales y culturales, desde las políticas a las geográficas, etc. Toda discriminación constituye una injusticia completamente intolerable, no tanto por las tensiones y conflictos que puede acarrear a la sociedad, cuanto por el deshonor que se inflige a la dignidad de la persona; y no sólo a la dignidad de quien es víctima de la injusticia, sino todavía más a la de quien comete la injusticia.\n\nFundamento de la igualdad de todos los hombres, la dignidad personal es también el fundamento de la participación y la solidaridad de los hombres entre sí: el diálogo y la comunión radican, en última instancia, en lo que los hombres «son», antes y mucho más que en lo que ellos «tienen».\n\nLa dignidad personal es propiedad indestructible de todo ser humano. Es fundamental captar todo el penetrante vigor de esta afirmación, que se basa en la unicidad y en la irrepetibilidad de cada persona. En consecuencia, el individuo nunca puede quedar reducido a todo aquello que lo querría aplastar y anular en el anonimato de la colectividad, de las instituciones, de las estructuras, del sistema. En su individualidad, la persona no es un número, no es un eslabón más de una cadena, ni un engranaje del sistema. La afirmación que exalta más radicalmente el valor de todo ser humano la ha hecho el Hijo de Dios encarnándose en el seno de una mujer. También de esto continúa hablándonos la Navidad cristiana[136].\n\nVenerar el inviolable derecho a la vida\n\n38. El efectivo reconocimiento de la dignidad personal de todo ser humano exige el respeto, la defensa y la promoción de los derechos de la persona humana. Se trata de derechos naturales, universales e inviolables. Nadie, ni la persona singular, ni el grupo, ni la autoridad, ni el Estado pueden modificarlos y mucho menos eliminarlos, porque tales derechos provienen de Dios mismo.\n\nLa inviolabilidad de la persona, reflejo de la absoluta inviolabilidad del mismo Dios, encuentra su primera y fundamental expresión en la inviolabilidad de la vida humana. Se ha hecho habitual hablar, y con razón, sobre los derechos humanos; como por ejemplo sobre el derecho a la salud, a la casa, al trabajo, a la familia y a la cultura. De todos modos, esa preocupación resulta falsa e ilusoria si no se defiende con la máxima determinación el derecho a la vida como el derecho primero y fontal, condición de todos los otros derechos de la persona.\n\nLa Iglesia no se ha dado nunca por vencida frente a todas las violaciones que el derecho a la vida, propio de todo ser humano, ha recibido y continúa recibiendo por parte tanto de los individuos como de las mismas autoridades. El titular de tal derecho es el ser humano, en cada fase de su desarrollo, desde el momento de la concepción hasta la muerte natural; y cualquiera que sea su condición, ya sea de salud que de enfermedad, de integridad física o de minusvalidez, de riqueza o de miseria. El Concilio Vaticano II proclama abiertamente: «Cuanto atenta contra la vida —homicidios de cualquier clase, genocidios, aborto, eutanasia y el mismo suicidio deliberado—; cuanto viola la integridad de la persona humana, como, por ejemplo, las mutilaciones, las torturas morales o físicas, los conatos sistemáticos para dominar la mente ajena; cuanto ofende a la dignidad humana, como son las condiciones infrahumanas de vida, las detenciones arbitrarias, las deportaciones, la esclavitud, la prostitución, la trata de blancas y de jóvenes; o las condiciones laborales degradantes, que reducen al operario al rango de mero instrumento de lucro, sin respeto a la libertad y a la responsabilidad de la persona humana: todas estas prácticas y otras parecidas son en sí mismas infamantes, degradan la civilización humana, deshonran más a sus autores que a sus víctimas y son totalmente contrarias al honor debido al Creador»[137].\n\nSi bien la misión y la responsabilidad de reconocer la dignidad personal de todo ser humano y de defender el derecho a la vida es tarea de todos, algunos fieles laicos son llamados a ello por un motivo particular. Se trata de los padres, los educadores, los que trabajan en el campo de la medicina y de la salud, y los que detentan el poder económico y político.\n\nEn la aceptación amorosa y generosa de toda vida humana, sobre todo si es débil o enferma, la Iglesia vive hoy un momento fundamental de su misión, tanto más necesaria cuanto más dominante se hace una «cultura de muerte». En efecto, «la Iglesia cree firmemente que la vida humana, aunque débil y enferma, es siempre un don espléndido del Dios de la bondad. Contra el pesimismo y el egoísmo, que ofuscan el mundo, la Iglesia está en favor de la vida: y en cada vida humana sabe descubrir el esplendor de aquel \"Sí\", de aquel \"Amén\" que es Cristo mismo (cf. 2 Co 1, 19; Ap 3, 14). Frente al \"no\" que invade y aflige al mundo, pone este \"Sí\" viviente, defendiendo de este modo al hombre y al mundo de cuantos acechan y rebajan la vida»[138]. Corresponde a los fieles laicos que más directamente o por vocación o profesión están implicados en acoger la vida, el hacer concreto y eficaz el \"sí\" de la Iglesia a la vida humana.\n\nCon el enorme desarrollo de las ciencias biológicas y médicas, junto al sorprendente poder tecnológico, se han abierto en nuestros días nuevas posibilidades y responsabilidades en la frontera de la vida humana. En efecto, el hombre se ha hecho capaz no sólo de «observar», sino también de «manipular» la vida humana en su mismo inicio o en sus primeras etapas de desarrollo.\n\nLa conciencia moral de la humanidad no puede permanecer extraña o indiferente frente a los pasos gigantescos realizados por una potencia tecnológica, que adquiere un dominio cada vez más dilatado y profundo sobre los dinamismos que rigen la procreación y las primeras fases de desarrollo de la vida humana. En este campo y quizás nunca como hoy, la sabiduría se presenta como la única tabla de salvación, para que el hombre, tanto en la investigación científica teórica como en la aplicada, pueda actuar siempre con inteligencia y con amor; es decir, respetando, todavía más, venerando la inviolable dignidad personal de todo ser humano, desde el primer momento de su existencia. Esto ocurre cuando la ciencia y la técnica se comprometen, con medios lícitos, en la defensa de la vida y en la curación de las enfermedades desde los comienzos, rechazando en cambio —por la dignidad misma de la investigación— intervenciones que resultan alteradoras del patrimonio genético del individuo y de la generación humana[139].\n\nLos fieles laicos, comprometidos por motivos varios y a diverso nivel en el campo de la ciencia y de la técnica, como también en el ámbito médico, social, legislativo y económico deben aceptar valientemente los «desafíos» planteados por los nuevos problemas de la bioética. Como han dicho los Padres sinodales, «Los cristianos han de ejercitar su responsabilidad como dueños de la ciencia y de la tecnología, no como siervos de ella (...). Ante la perspectiva de esos \"desafíos\" morales, que están a punto de ser provocados por la nueva e inmensa potencia tecnológica, y que ponen en peligro no sólo los derechos fundamentales de los hombres sino la misma esencia biológica de la especie humana, es de máxima importancia que los laicos cristianos —con la ayuda de toda la Iglesia— asuman la responsabilidad de hacer volver la cultura a los principios de un auténtico humanismo, con el fin de que la promoción y la defensa de los derechos humanos puedan encontrar fundamento dinámico y seguro en la misma esencia del hombre, aquella esencia que la predicación evangélica ha revelado a los hombres»[140].\n\nUrge hoy la máxima vigilancia por parte de todos ante el fenómeno de la concentración del poder, y en primer lugar del poder tecnológico. Tal concentración, en efecto, tiende a manipular no sólo la esencia biológica, sino también el contenido de la misma conciencia de los hombres y sus modelos de vida, agravando así la discriminación y la marginación de pueblos enteros.\n\nLibres para invocar el Nombre del Señor\n\n39. El respeto de la dignidad personal, que comporta la defensa y promoción de los derechos humanos, exige el reconocimiento de la dimensión religiosa del hombre. No es ésta una exigencia simplemente «confesional», sino más bien una exigencia que encuentra su raíz inextirpable en la realidad misma del hombre. En efecto, la relación con Dios es elemento constitutivo del mismo «ser» y «existir» del hombre: es en Dios donde nosotros «vivimos, nos movemos y existimos» (Hch 17, 28). Si no todos creen en esa verdad, los que están convencidos de ella tienen el derecho a ser respetados en la fe y en la elección de vida, individual o comunitaria, que de ella derivan. Esto es el derecho a la libertad de conciencia y a la libertad religiosa, cuyo reconocimiento efectivo está entre los bienes más altos y los deberes más graves de todo pueblo que verdaderamente quiera asegurar el bien de la persona y de la sociedad. «La libertad religiosa, exigencia insuprimible de la dignidad de todo hombre, es piedra angular del edificio de los derechos humanos y, por tanto, es un factor insustituible del bien de la persona y de toda la sociedad, así como de la propia realización de cada uno. De ello resulta que la libertad, de los individuos y de las comunidades, de profesar y practicar la propia religión es un elemento esencial de la pacífica convivencia de los hombres (...). El derecho civil y social a la libertad religiosa, en cuanto alcanza la esfera más íntima del espíritu, se revela punto de referencia y, en cierto modo, se convierte en medida de los otros derechos fundamentales»[141].\n\nEl Sínodo no ha olvidado a tantos hermanos y hermanas que todavía no gozan de tal derecho y que deben afrontar contradicciones, marginación, sufrimientos, persecuciones, y tal vez la muerte a causa de la confesión de la fe. En su mayoría son hermanos y hermanas del laicado cristiano. El anuncio del Evangelio y el testimonio cristiano de la vida en el sufrimiento y en el martirio constituyen el ápice del apostolado de los discípulos de Cristo, de modo análogo a como el amor a Jesucristo hasta la entrega de la propia vida constituye un manantial de extraordinaria fecundidad para la edificación de la Iglesia. La mística vid corrobora así su lozanía, tal como ya hacía notar San Agustín: «Pero aquella vid, como había sido preanunciado por los Profetas y por el mismo Señor, que esparcía por todo el mundo sus fructuosos sarmientos, tanto más se hacía lozana cuanto más era irrigada por la mucha sangre de los mártires»[142].\n\nToda la Iglesia está profundamente agradecida por este ejemplo y por este don. En estos hijos suyos encuentra motivo para renovar su brío de vida santa y apostólica. En este sentido los Padres sinodales han considerado como un especial deber «dar las gracias a los laicos que viven como incansables testigos de la fe, en fiel unión con la Sede Apostólica, a pesar de las restricciones de la libertad y de estar privados de ministros sagrados. Ellos se lo juegan todo, incluso la vida. De este modo, los laicos testifican una propiedad esencial de la Iglesia: la Iglesia de Dios nace de la gracia de Dios, y esto se manifiesta del modo más sublime en el martirio»[143].\n\nTodo lo que hemos dicho hasta ahora sobre el respeto a la dignidad personal y sobre el reconocimiento de los derechos humanos afecta sin duda a la responsabilidad de cada cristiano, de cada hombre. Pero inmediatamente hemos de hacer notar cómo este problema reviste hoy una dimensión mundial. En efecto, es una cuestión que ahora atañe a enteros grupos humanos; más aún, a pueblos enteros que son violentamente vilipendiados en sus derechos fundamentales. De aquí la existencia de esas formas de desigualdad de desarrollo entre los diversos Mundos, que han sido abiertamente denunciados en la reciente Encíclica Sollicitudo rei socialis.\n\nEl respeto a la persona humana va más allá de la exigencia de una moral individual y se coloca como criterio base, como pilar fundamental para la estructuración de la misma sociedad, estando la sociedad enteramente dirigida hacia la persona.\n\nAsí, íntimamente unida a la responsabilidad de servir a la persona, está la responsabilidad de servir a la sociedad como responsabilidad general de aquella animación cristiana del orden temporal, a la que son llamados los fieles laicos según sus propias y específicas modalidades.\n\nLa familia, primer campo en el compromiso social\n\n40. La persona humana tiene una nativa y estructural dimensión social en cuanto que es llamada, desde lo más íntimo de sí, a la comunión con los demás y a la entrega a los demás: «Dios, que cuida de todos con paterna solicitud, ha querido que los hombres constituyan una sola familia y se traten entre sí con espíritu de hermanos»[144]. Y así, la sociedad, fruto y señal de la sociabilidad del hombre, revela su plena verdad en el ser una comunidad de personas.\n\nSe da así una interdependencia y reciprocidad entre las personas y la sociedad: todo lo que se realiza en favor de la persona es también un servicio prestado a la sociedad, y todo lo que se realiza en favor de la sociedad acaba siendo en beneficio de la persona. Por eso, el trabajo apostólico de los fieles laicos en el orden temporal reviste siempre e inseparablemente el significado del servicio al individuo en su unicidad e irrepetibilidad, y del servicio a todos los hombres.\n\nAhora bien, la expresión primera y originaria de la dimensión social de la persona es el matrimonio y la familia: «Pero Dios no creó al hombre en solitario. Desde el principio \"los hizo hombre y mujer\" (Gn 1, 27), y esta sociedad de hombre y mujer es la expresión primera de la comunión entre personas humanas»[145]. Jesús se ha preocupado de restituir al matrimonio su entera dignidad y a la familia su solidez (cf. Mt 19, 3-9); y San Pablo ha mostrado la profunda relación del matrimonio con el misterio de Cristo y de la Iglesia (cf. Ef 5, 22-6, 4; Col 3, 18-21; 1 P 3, 1-7).\n\nEl matrimonio y la familia constituyen el primer campo para el compromiso social de los fieles laicos. Es un compromiso que sólo puede llevarse a cabo adecuadamente teniendo la convicción del valor único e insustituible de la familia para el desarrollo de la sociedad y de la misma Iglesia.\n\nLa familia es la célula fundamental de la sociedad, cuna de la vida y del amor en la que el hombre «nace» y «crece». Se ha de reservar a esta comunidad una solicitud privilegiada, sobre todo cada vez que el egoísmo humano, las campañas antinatalistas, las políticas totalitarias, y también las situaciones de pobreza y de miseria física, cultural y moral, además de la mentalidad hedonista y consumista, hacen cegar las fuentes de la vida, mientras las ideologías y los diversos sistemas, junto a formas de desinterés y desamor, atentan contra la función educativa propia de la familia.\n\nUrge, por tanto, una labor amplia, profunda y sistemática, sostenida no sólo por la cultura sino también por medios económicos e instrumentos legislativos, dirigida a asegurar a la familia su papel de lugar primario de «humanización» de la persona y de la sociedad.\n\nEl compromiso apostólico de los fieles laicos con la familia es ante todo el de convencer a la misma familia de su identidad de primer núcleo social de base y de su original papel en la sociedad, para que se convierta cada vez más en protagonista activa y responsable del propio crecimiento y de la propia participación en la vida social. De este modo, la familia podrá y deberá exigir a todos —comenzando por las autoridades públicas— el respeto a los derechos que, salvando la familia, salvan la misma sociedad.\n\nTodo lo que está escrito en la Exhortación Familiaris consortio sobre la participación de la familia en el desarrollo de la sociedad [146] y todo lo que la Santa Sede, a invitación del Sínodo de los Obispos de 1980, ha formulado con la «Carta de los Derechos de la Familia», representa un programa operativo, completo y orgánico para todos aquellos fieles laicos que, por distintos motivos, están implicados en la promoción de los valores y exigencias de la familia; un programa cuya ejecución ha de urgirse con tanto mayor sentido de oportunidad y decisión, cuanto más graves se hacen las amenazas a la estabilidad y fecundidad de la familia, y cuanto más presiona y más sistemático se hace el intento de marginar la familia y de quitar importancia a su peso social.\n\nComo demuestra la experiencia, la civilización y la cohesión de los pueblos depende sobre todo de la calidad humana de sus familias. Por eso, el compromiso apostólico orientado en favor de la familia adquiere un incomparable valor social. Por su parte, la Iglesia está profundamente convencida de ello, sabiendo perfectamente que «el futuro de la humanidad pasa a través de la familia»[147].\n\nLa caridad, alma y apoyo de la solidaridad\n\n41. El servicio a la sociedad se manifiesta y se realiza de modos diversos: desde los libres e informales hasta los institucionales, desde la ayuda ofrecida al individuo a la dirigida a grupos diversos y comunidades de personas.\n\nToda la Iglesia como tal está directamente llamada al servicio de la caridad: «La Santa Iglesia, como en sus orígenes, uniendo el \"ágape\" con la Cena Eucarística se manifestaba unida con el vínculo de la caridad en torno a Cristo, así, en nuestros días, se reconoce por este distintivo de la caridad y, mientras goza con las iniciativas de los demás, reivindica las obras de caridad como su deber y derecho inalienable. Por eso la misericordia con los pobres y enfermos, así como las llamadas obras de caridad y de ayuda mutua, dirigidas a aliviar las necesidades humanas de todo género, la Iglesia las considera un especial honor»[148]. La caridad con el prójimo, en las formas antiguas y siempre nuevas de las obras de misericordia corporal y espiritual, representa el contenido más inmediato, común y habitual de aquella animación cristiana del orden temporal, que constituye el compromiso específico de los fieles laicos.\n\nCon la caridad hacia el prójimo, los fieles laicos viven y manifiestan su participación en la realeza de Jesucristo, esto es, en el poder del Hijo del hombre que «no ha venido a ser servido, sino a servir» (Mc 10, 45). Ellos viven y manifiestan tal realeza del modo más simple, posible a todos y siempre, y a la vez del modo más engrandecedor, porque la caridad es el más alto don que el Espíritu ofrece para la edificación de la Iglesia (cf. 1 Co 13, 13) y para el bien de la humanidad. La caridad, en efecto, anima y sostiene una activa solidaridad, atenta a todas las necesidades del ser humano.\n\nTal caridad, ejercitada no sólo por las personas en singular sino también solidariamente por los grupos y comunidades, es y será siempre necesaria. Nada ni nadie la puede ni podrá sustituir; ni siquiera las múltiples instituciones e iniciativas públicas, que también se esfuerzan en dar respuesta a las necesidades —a menudo, tan graves y difundidas en nuestros días— de una población. Paradójicamente esta caridad se hace más necesaria, cuanto más las instituciones, volviéndose complejas en su organización y pretendiendo gestionar toda área a disposición, terminan por ser abatidas por el funcionalismo impersonal, por la exagerada burocracia, por los injustos intereses privados, por el fácil y generalizado encogerse de hombros.\n\nPrecisamente en este contexto continúan surgiendo y difundiéndose, en concreto en las sociedades organizadas, distintas formas de voluntariado, que actúan en una multiplicidad de servicios y obras. El voluntariado, si se vive en su verdad de servicio desinteresado al bien de las personas, especialmente de las más necesitadas y las más olvidadas por los mismos servicios sociales, debe considerarse una importante manifestación de apostolado, en el que los fieles laicos, hombres y mujeres, desempeñan un papel de primera importancia.\n\nTodos destinatarios y protagonistas de la política\n\n42. La caridad que ama y sirve a la persona no puede jamás ser separada de la justicia: una y otra, cada una a su modo, exigen el efectivo reconocimiento pleno de los derechos de la persona, a la que está ordenada la sociedad con todas sus estructuras e instituciones[149].\n\nPara animar cristianamente el orden temporal —en el sentido señalado de servir a la persona y a la sociedad— los fieles laicos de ningún modo pueden abdicar de la participación en la «política»; es decir, de la multiforme y variada acción económica, social, legislativa, administrativa y cultural, destinada a promover orgánica e institucionalmente el bien común. Como repetidamente han afirmado los Padres sinodales, todos y cada uno tienen el derecho y el deber de participar en la política, si bien con diversidad y complementariedad de formas, niveles, tareas y responsabilidades. Las acusaciones de arribismo, de idolatría del poder, de egoísmo y corrupción que con frecuencia son dirigidas a los hombres del gobierno, del parlamento, de la clase dominante, del partido político, como también la difundida opinión de que la política sea un lugar de necesario peligro moral, no justifican lo más mínimo ni la ausencia ni el escepticismo de los cristianos en relación con la cosa pública.\n\nSon, en cambio, más que significativas estas palabras del Concilio Vaticano II: «La Iglesia alaba y estima la labor de quienes, al servicio del hombre, se consagran al bien de la cosa pública y aceptan el peso de las correspondientes responsabilidades»[150].\n\nUna política para la persona y para la sociedad encuentra su criterio básico en la consecución del bien común, como bien de todos los hombres y de todo el hombre, correctamente ofrecido y garantizado a la libre y responsable aceptación de las personas, individualmente o asociadas. «La comunidad política —leemos en la Constitución Gaudium et spes— existe precisamente en función de ese bien común, en el que encuentra su justificación plena y su sentido, y del que deriva su legitimidad primigenia y propia. El bien común abarca el conjunto de aquellas condiciones de vida social con las cuales los hombres, las familias y las asociaciones pueden lograr con mayor plenitud y facilidad su propia perfección»[151].\n\nAdemás, una política para la persona y para la sociedad encuentra su rumbo constante de camino en la defensa y promoción de la justicia, entendida como «virtud» a la que todos deben ser educados, y como «fuerza» moral que sostiene el empeño por favorecer los derechos y deberes de todos y cada uno, sobre la base de la dignidad personal del ser humano.\n\nEn el ejercicio del poder político es fundamental aquel espíritu de servicio, que, unido a la necesaria competencia y eficiencia, es el único capaz de hacer «transparente» o «limpia» la actividad de los hombres políticos, como justamente, además, la gente exige. Esto urge la lucha abierta y la decidida superación de algunas tentaciones, como el recurso a la deslealtad y a la mentira, el despilfarro de la hacienda pública para que redunde en provecho de unos pocos y con intención de crear una masa de gente dependiente, el uso de medios equívocos o ilícitos para conquistar, mantener y aumentar el poder a cualquier precio.\n\nLos fieles laicos que trabajan en la política, han de respetar, desde luego, la autonomía de las realidades terrenas rectamente entendida. Tal como leemos en la Constitución Gaudium et spes, «es de suma importancia, sobre todo allí donde existe una sociedad pluralista, tener un recto concepto de las relaciones entre la comunidad política y la Iglesia y distinguir netamente entre la acción que los cristianos, aislada o asociadamente, llevan a cabo a título personal, como ciudadanos de acuerdo con su conciencia cristiana, y la acción que realizan, en nombre de la Iglesia, en comunión con sus pastores. La Iglesia, que por razón de su misión y de su competencia no se confunde en modo alguno con la comunidad política ni está ligada a sistema político alguno, es a la vez signo y salvaguardia del carácter trascendente de la persona humana»[152]. Al mismo tiempo —y esto se advierte hoy como una urgencia y una responsabilidad— los fieles laicos han de testificar aquellos valores humanos y evangélicos, que están íntimamente relacionados con la misma actividad política; como son la libertad y la justicia, la solidaridad, la dedicación leal y desinteresada al bien de todos, el sencillo estilo de vida, el amor preferencial por los pobres y los últimos. Esto exige que los fieles laicos estén cada vez más animados de una real participación en la vida de la Iglesia e iluminados por su doctrina social. En esto podrán ser acompañados y ayudados por el afecto y la comprensión de la comunidad cristiana y de sus Pastores[153].\n\nLa solidaridad es el estilo y el medio para la realización de una política que quiera mirar al verdadero desarrollo humano. Esta reclama la participación activa y responsable de todos en la vida política, desde cada uno de los ciudadanos a los diversos grupos, desde los sindicatos a los partidos. Juntamente, todos y cada uno, somos destinatarios y protagonistas de la política. En este ámbito, como he escrito en la Encíclica Sollicitudo rei socialis, la solidaridad «no es un sentimiento de vaga compasión o de superficial enternecimiento por los males de tantas personas, cercanas o lejanas. Al contrario, es la determinación firme y perseverante de empeñarse por el bien común; es decir, por el bien de todos y cada uno, para que todos seamos verdaderamente responsables de todos»[154].\n\nLa solidaridad política exige hoy un horizonte de actuación que, superando la nación o el bloque de naciones, se configure como continental y mundial.\n\nEl fruto de la actividad política solidaria —tan deseado por todos y, sin embargo, siempre tan inmaduro— es la paz. Los fieles laicos no pueden permanecer indiferentes, extraños o perezosos ante todo lo que es negación o puesta en peligro de la paz: violencia y guerra, tortura y terrorismo, campos de concentración, militarización de la política, carrera de armamentos, amenaza nuclear. Al contrario, como discípulos de Jesucristo «Príncipe de la paz» (Is 9, 5) y «Nuestra paz» (Ef 2, 14), los fieles laicos han de asumir la tarea de ser «sembradores de paz» (Mt 5, 9), tanto mediante la conversión del «corazón», como mediante la acción en favor de la verdad, de la libertad, de la justicia y de la caridad, que son los fundamentos irrenunciables de la paz[155].\n\nColaborando con todos aquellos que verdaderamente buscan la paz y sirviéndose de los específicos organismos e instituciones nacionales e internacionales, los fieles laicos deben promover una labor educativa capilar, destinada a derrotar la imperante cultura del egoísmo, del odio, de la venganza y de la enemistad, y a desarrollar a todos los niveles la cultura de la solidaridad. Efectivamente, tal solidaridad «es camino hacia la paz y, a la vez, hacia el desarrollo»[156]. Desde esta perspectiva, los Padres sinodales han invitado a los cristianos a rechazar formas inaceptables de violencia, a promover actitudes de diálogo y de paz, y a comprometerse en instaurar un justo orden social e internacional[157].\n\nSituar al hombre en el centro de la vida económico-social\n\n43. El servicio a la sociedad por parte de los fieles laicos encuentra su momento esencial en la cuestión económico-social, que tiene por clave la organización del trabajo.\n\nLa gravedad actual de los problemas que implica tal cuestión, considerada bajo el punto de vista del desarrollo y según la solución propuesta por la doctrina social de la Iglesia, ha sido recordada recientemente en la Encíclica Sollicitudo rei socialis, a la que remito encarecidamente a todos, especialmente a los fieles laicos.\n\nEntre los baluartes de la doctrina social de la Iglesia está el principio de la destinación universal de los bienes. Los bienes de la tierra se ofrecen, en el designio divino, a todos los hombres y a cada hombre como medio para el desarrollo de una vida auténticamente humana. Al servicio de esta destinación se encuentra la propiedad privada, que —precisamente por esto— posee una intrínseca función social. Concretamente el trabajo del hombre y de la mujer representa el instrumento más común e inmediato para el desarrollo de la vida económica, instrumento, que, al mismo tiempo, constituye un derecho y un deber de cada hombre.\n\nTodo este campo viene a formar parte, en modo particular, de la misión de los fieles laicos. El fin y el criterio de su presencia y de su acción han sido formulados en términos generales por el Concilio Vaticano II: «También enla vida económico-social deben respetarse y promoverse la dignidad de la persona humana, su entera vocación y el bien de toda la sociedad. Porque el hombre es el autor, el centro y el fin de toda la vida económico-social»[158].\n\nEn el contexto de las perturbadoras transformaciones que hoy se dan en el mundo de la economía y del trabajo, los fieles laicos han de comprometerse, en primera fila, a resolver los gravísimos problemas de la creciente desocupación, a pelear por la más tempestiva superación de numerosas injusticias provenientes de deformadas organizaciones del trabajo, a convertir el lugar de trabajo en una comunidad de personas respetadas en su subjetividad y en su derecho a la participación, a desarrollar nuevas formas de solidaridad entre quienes participan en el trabajo común, a suscitar nuevas formas de iniciativa empresarial y a revisar los sistemas de comercio, de financiación y de intercambios tecnológicos.\n\nCon ese fin, los fieles laicos han de cumplir su trabajo con competencia profesional, con honestidad humana, con espíritu cristiano, como camino de la propia santificación[159], según la explícita invitación del Concilio: «Con el trabajo, el hombre provee ordinariamente a la propia vida y a la de sus familiares; se une a sus hermanos los hombres y les hace un servicio; puede practicar la verdadera caridad y cooperar con la propia actividad al perfeccionamiento de la creación divina. No sólo esto. Sabemos que, con la oblación de su trabajo a Dios, los hombres se asocian a la propia obra redentora de Jesucristo, quien dio al trabajo una dignidad sobreeminente, laborando con sus propias manos en Nazaret»[160].\n\nEn relación con la vida económico-social y con el trabajo, se plantea hoy, de modo cada vez más agudo, la llamada cuestión «ecológica». Es cierto que el hombre ha recibido de Dios mismo el encargo de «dominar» las cosas creadas y de «cultivar el jardín» del mundo; pero ésta es una tarea que el hombre ha de llevar a cabo respetando la imagen divina recibida, y, por tanto, con inteligencia y amor: debe sentirse responsable de los dones que Dios le ha concedido y continuamente le concede. El hombre tiene en sus manos un don que debe pasar —y, si fuera posible, incluso mejorado— a las futuras generaciones, que también son destinatarias de los dones del Señor. «El dominio confiado al hombre por el Creador (...) no es un poder absoluto, ni se puede hablar de libertad de \"usar y abusar\", o de disponer de las cosas como mejor parezca. La limitación impuesta por el mismo Creador desde el principio, y expresada simbólicamente con la prohibición de \"comer del fruto del árbol\" (cf. Gn 2, 16-17), muestra claramente que, ante la naturaleza visible (...), estamos sometidos a las leyes no sólo biológicas sino también morales, cuya trasgresión no queda impune. Una justa concepción del desarrollo no puede prescindir de estas consideraciones, relativas al uso de los elementos de la naturaleza, a la renovabilidad de los recursos y a las consecuencias de una industrialización desordenada; las cuales ponen ante nuestra conciencia la dimensión moral, que debe distinguir el desarrollo»[161].\n\nEvangelizar la cultura y las culturas del hombre\n\n44. El servicio a la persona y a la sociedad humana se manifiesta y se actúa a través de la creación y la transmisión de la cultura, que especialmente en nuestros días constituye una de las más graves responsabilidades de la convivencia humana y de la evolución social. A la luz del Concilio, entendemos por «cultura» todos aquellos «medios con los que el hombre afina y desarrolla sus innumerables cualidades espirituales y corporales; procura someter el mismo orbe terrestre con su conocimiento y trabajo; hace más humana la vida social, tanto en la familia como en la sociedad civil, mediante el progreso de las costumbres e instituciones; finalmente, a lo largo del tiempo, expresa, comunica y conserva en sus obras grandes experiencias espirituales y aspiraciones, para que sirvan al progreso de muchos, e incluso de todo el género humano»[162]. En este sentido, la cultura debe considerarse como el bien común de cada pueblo, la expresión de su dignidad, libertad y creatividad, el testimonio de su camino histórico. En concreto, sólo desde dentro y a través de la cultura, la fe cristiana llega a hacerse histórica y creadora de historia.\n\nFrente al desarrollo de una cultura que se configura como escindida, no sólo de la fe cristiana, sino incluso de los mismos valores humanos[163], como también frente a una cierta cultura científica y tecnológica, impotente para dar respuesta a la apremiante exigencia de verdad y de bien que arde en el corazón de los hombres, la Iglesia es plenamente consciente de la urgencia pastoral de reservar a la cultura una especialísima atención.\n\nPor eso la Iglesia pide que los fieles laicos estén presentes, con la insignia de la valentía y de la creatividad intelectual, en los puestos privilegiados de la cultura, como son el mundo de la escuela y de la universidad, los ambientes de investigación científica y técnica, los lugares de la creación artística y de la reflexión humanista. Tal presencia está destinada no sólo al reconocimiento y a la eventual purificación de los elementos de la cultura existente críticamente ponderados, sino también a su elevación mediante las riquezas originales del Evangelio y de la fe cristiana. Lo que el Concilio Vaticano II escribe sobre las relaciones entre el Evangelio y la cultura representa un hecho histórico constante y, a la vez, un ideal práctico de singular actualidad y urgencia; es un programa exigente consignado a la responsabilidad pastoral de la Iglesia entera y, dentro de ella, a la específica responsabilidad de los fieles laicos: «La grata noticia de Cristo renueva constantemente la vida y la cultura del hombre caído, combate y elimina los errores y males que provienen de la seducción permanente del pecado. Purifica y eleva incesantemente la moral de los pueblos (...). Así, la Iglesia, cumpliendo su misión propia, contribuye, por este mismo hecho, a la cultura humana y la impulsa, y con su actividad —incluso litúrgica— educa al hombre en la libertad interior»[164].\n\nMerecen volver a ser consideradas aquí algunas frases particularmente significativas de la Exhortación Evangelii nuntiandi de Pablo VI: «La Iglesia evangeliza siempre que, en virtud de la sola potencia divina del Mensaje que proclama (cf. Rm 1, 16; 1 Co 1, 18, 2, 4), intenta convertir la conciencia personal y a la vez colectiva de los hombres, las actividades en las que trabajan, su vida y ambiente concreto. Estratos de la sociedad que se transforman: para la Iglesia no se trata sólo de predicar el Evangelio en zonas geográficas siempre más amplias o a poblaciones cada vez más extendidas, sino también de alcanzar y casi trastornar mediante la fuerza del Evangelio los criterios de juicio, los valores determinantes, los puntos de interés, la línea de pensamiento, las fuentes inspiradoras y los modelos de vida de la humanidad que están en contraste con la Palabra de Dios y con su plan de salvación. Se podría expresar todo esto del siguiente modo: es necesario evangelizar —no decorativamente, a manera de un barniz superficial, sino en modo vital, en profundidad y hasta las raíces— la cultura y las culturas del hombre (...). La ruptura entre Evangelio y cultura es sin duda el drama de nuestra época, como también lo fue de otras. Es necesario, por tanto, hacer todos los esfuerzos en pro de una generosa evangelización de la cultura, más exactamente, de las culturas»[165].\n\nActualmente el camino privilegiado para la creación y para la transmisión de la cultura son los instrumentos de comunicación social[166]. También el mundo de los mass-media, como consecuencia del acelerado desarrollo innovador y del influjo, a la vez planetario y capilar, sobre la formación de la mentalidad y de las costumbres, representa una nueva frontera de la misión de la Iglesia. En particular, la responsabilidad profesional de los fieles laicos en este campo, ejercitada bien a título personal bien mediante iniciativas e instituciones comunitarias, exige ser reconocida en todo su valor y sostenida con los más adecuados recursos materiales, intelectuales y pastorales.\n\nEn el uso y recepción de los instrumentos de comunicación urge tanto una labor educativa del sentido crítico animado por la pasión por la verdad, como una labor de defensa de la libertad, del respeto a la dignidad personal, de la elevación de la auténtica cultura de los pueblos, mediante el rechazo firme y valiente de toda forma de monopolización y manipulación.\n\nTampoco en esta acción de defensa termina la responsabilidad apostólica de los fieles laicos. En todos los caminos del mundo, también en aquellos principales de la prensa, del cine, de la radio, de la televisión y del teatro, debe ser anunciado el Evangelio que salva.\n\nCAPÍTULO IV\n\nLOS OBREROS DE LA VIÑA DEL SEÑOR\n\nBuenos administradores de la multiforme gracia de Dios\n\nLa variedad de las vocaciones\n\n45. Según la parábola evangélica, el «dueño de casa» llama a los obreros a su viña a distintas horas de la jornada: a algunos al alba, a otros hacia las nueve de la mañana, todavía a otros al mediodía y a las tres, a los últimos hacia las cinco (cf. Mt 20, 1 ss.). En el comentario a esta página del Evangelio, San Gregorio Magno interpreta las diversas horas de la llamada poniéndolas en relación con las edades de la vida. «Es posible —escribe— aplicar la diversidad de las horas a las diversas edades del hombre. En esta interpretación nuestra, la mañana puede representar ciertamente la infancia. Después, la tercera hora se puede entender como la adolescencia: el sol sube hacia lo alto del cielo, es decir crece el ardor de la edad. La sexta hora es la juventud: el sol está como en el medio del cielo, esto es, en esta edad se refuerza la plenitud del vigor. La ancianidad representa la hora novena, porque como el sol declina desde lo alto de su eje, así comienza a perder esta edad el ardor de la juventud. La hora undécima es la edad de aquéllos muy avanzados en los años (...). Los obreros, por tanto, son llamados a la viña a distintas horas, como para indicar que a la vida santa uno es conducido durante la infancia, otro en la juventud, otro en la ancianidad y otro en la edad más avanzada»[167]. Podemos asumir y ampliar el comentario de San Gregorio Magno en relación a la extraordinaria variedad de personas presentes en la Iglesia, todas y cada una llamadas a trabajar por el advenimiento del Reino de Dios, según la diversidad de vocaciones y situaciones, carismas y funciones. Es una variedad ligada no sólo a la edad, sino también a las diferencias de sexo y a la diversidad de dotes, a las vocaciones y condiciones de vida; es una variedad que hace más viva y concreta la riqueza de la Iglesia.\n\nJóvenes, niños, ancianos\n\nLos jóvenes, esperanza de la Iglesia\n\n46. El Sínodo ha querido dedicar una particular atención a los jóvenes. Y con toda razón. En tantos países del mundo, ellos representan la mitad de la entera población y, a menudo, la mitad numérica del mismo Pueblo de Dios que vive en esos países. Ya bajo este aspecto los jóvenes constituyen una fuerza excepcional y son un gran desafío para el futuro de la Iglesia. En efecto, en los jóvenes la Iglesia percibe su caminar hacia el futuro que le espera y encuentra la imagen y la llamada de aquella alegre juventud, con la que el Espíritu de Cristo incesantemente la enriquece. En este sentido el Concilio ha definido a los jóvenes como «la esperanza de la Iglesia»[168].\n\nLeemos en la carta dirigida a los jóvenes del mundo el 31 de marzo de 1985: «La Iglesia mira a los jóvenes; es más, la Iglesia de manera especial se mira a sí misma en los jóvenes, en todos vosotros y, a la vez, en cada una y en cada uno de vosotros. Así ha sido desde el principio, desde los tiempos apostólicos. Las palabras de San Juan en su Primera Carta pueden ser un singular testimonio: \"Os escribo, jóvenes, porque habéis vencido al maligno. Os escribo a vosotros, hijos míos, porque habéis conocido al Padre (...). Os escribo, jóvenes, porque sois fuertes y la palabra de Dios habita en vosotros\" (1 Jn 2, 13 ss.) (...). En nuestra generación, al final del segundo Milenio después de Cristo, también la Iglesia se mira a sí misma en los jóvenes»[169].\n\nLos jóvenes no deben considerarse simplemente como objeto de la solicitud pastoral de la Iglesia; son de hecho —y deben ser incitados a serlo— sujetos activos, protagonistas de la evangelización y artífices de la renovación social[170]. La juventud es el tiempo de un descubrimiento particularmente intenso del propio «yo» y del propio «proyecto de vida»; es el tiempo de un crecimiento que ha de realizarse «en sabiduría, en edad y en gracia ante Dios y ante los hombres» (Lc 2, 52).\n\nComo han dicho los Padres sinodales, «la sensibilidad de la juventud percibe profundamente los valores de la justicia, de la no violencia y de la paz. Su corazón está abierto a la fraternidad, a la amistad y a la solidaridad. Se movilizan al máximo por las causas que afectan a la calidad de vida y a la conservación de la naturaleza. Pero también están llenos de inquietudes, de desilusiones, de angustias y miedo del mundo, además de las tentaciones propias de su estado»[171].\n\nLa Iglesia ha de revivir el amor de predilección que Jesús ha manifestado por el joven del Evangelio: «Jesús, fijando en él su mirada, le amó» (Mc 10, 21). Por eso la Iglesia no se cansa de anunciar a Jesucristo, de proclamar su Evangelio como la única y sobreabundante respuesta a las más radicales aspiraciones de los jóvenes, como la propuesta fuerte y enaltecedora de un seguimiento personal («ven y sígueme» [Mc 10, 21]), que supone compartir el amor filial de Jesús por el Padre y la participación en su misión de salvación de la humanidad.\n\nLa Iglesia tiene tantas cosas que decir a los jóvenes, y los jóvenes tienen tantas cosas que decir a la Iglesia. Este recíproco diálogo —que se ha de llevar a cabo con gran cordialidad, claridad y valentía— favorecerá el encuentro y el intercambio entre generaciones, y será fuente de riqueza y de juventud para la Iglesia y para la sociedad civil. Dice el Concilio en su mensaje a los jóvenes: «La Iglesia os mira con confianza y con amor (...). Ella es la verdadera juventud del mundo (...) miradla y encontraréis en ella el rostro de Cristo»[172].\n\nLos niños y el Reino de los cielos\n\n47. Los niños son, desde luego, el término del amor delicado y generoso de Nuestro Señor Jesucristo: a ellos reserva su bendición y, más aún, les asegura el Reino de los cielos (cf. Mt 19, 13-15; Mc 10, 14). En particular, Jesús exalta el papel activo que tienen los pequeños en el Reino de Dios: son el símbolo elocuente y la espléndida imagen de aquellas condiciones morales y espirituales, que son esenciales para entrar en el Reino de Dios y para vivir la lógica del total abandono en el Señor: «Yo os aseguro: si no cambiáis y os hacéis como los niños, no entraréis en el Reino de los Cielos. Así pues, quien se haga pequeño como este niño, ése es el mayor en el Reino de los Cielos. Y el que reciba incluso a uno solo de estos niños en mi nombre, a mí me recibe» (Mt 18, 3-5; cf. Lc 9, 48).\n\nLa niñez nos recuerda que la fecundidad misionera de la Iglesia tiene su raíz vivificante, no en los medios y méritos humanos, sino en el don absolutamente gratuito de Dios. La vida de inocencia y de gracia de los niños, como también los sufrimientos que injustamente les son infligidos, en virtud de la Cruz de Cristo, obtienen un enriquecimiento espiritual para ellos y para toda la Iglesia. Todos debemos tomar de esto una conciencia más viva y agradecida.\n\nAdemás, se ha de reconocer que también en la edad de la infancia y de la niñez se abren valiosas posibilidades de acción tanto para la edificación de la Iglesia como para la humanización de la sociedad. Lo que el Concilio dice de la presencia benéfica y constructiva de los hijos en la familia «Iglesia doméstica»: «Los hijos, como miembros vivos de la familia, contribuyen, a su manera, a la santificación de los padres»[173], se ha de repetir de los niños en relación con la Iglesia particular y universal. Ya lo hacía notar Juan Gersón, teólogo y educador del siglo xv, para quien «los niños y los adolescentes no son, ciertamente, una parte de la Iglesia que se pueda descuidar»[174].\n\nLos ancianos y el don de la sabiduría\n\n48. A las personas ancianas —muchas veces injustamente consideradas inútiles, cuando no incluso como carga insoportable— recuerdo que la Iglesia pide y espera que sepan continuar esa misión apostólica y misionera, que no sólo es posible y obligada también a esa edad, sino que esa misma edad la convierte, en cierto modo, en específica y original.\n\nLa Biblia siente una particular preferencia en presentar al anciano como el símbolo de la persona rica en sabiduría y llena de respeto a Dios (cf. Si 25, 4-6). En este mismo sentido, el «don» del anciano podría calificarse como el de ser, en la Iglesia y en la sociedad, el testigo de la tradición de fe (cf. Sal 44, 2; Ex 12, 26-27), el maestro de vida (cf. Si 6, 34; 8, 11-12), el que obra con caridad.\n\nEl acrecentado número de personas ancianas en diversos países del mundo, y la cesación anticipada de la actividad profesional y laboral, abren un espacio nuevo a la tarea apostólica de los ancianos. Es un deber que hay que asumir, por un lado, superando decididamente la tentación de refugiarse nostálgicamente en un pasado que no volverá más, o de renunciar a comprometerse en el presente por las dificultades halladas en un mundo de continuas novedades; y, por otra parte, tomando conciencia cada vez más clara de que su propio papel en la Iglesia y en la sociedad de ningún modo conoce interrupciones debidas a la edad, sino que conoce sólo nuevos modos. Como dice el salmista: «Todavía en la vejez darán frutos, serán frescos y lozanos, para anunciar lo recto que es Yahvéh» (Sal 92, 15-16). Repito lo que dije durante la celebración del Jubileo de los Ancianos: «La entrada en la tercera edad ha de considerarse como un privilegio; y no sólo porque no todos tienen la suerte de alcanzar esta meta, sino también y sobre todo porque éste es el período de las posibilidades concretas de volver a considerar mejor el pasado, de conocer y de vivir más profundamente el misterio pascual, de convertirse en ejemplo en la Iglesia para todo el Pueblo de Dios (...). No obstante la complejidad de los problemas que debéis resolver y el progresivo debilitamiento de las fuerzas, y a pesar de las insuficiencias de las organizaciones sociales, los retrasos de la legislación oficial, las incomprensiones de una sociedad egoísta, vosotros no sois ni debéis sentiros al margen de la vida de la Iglesia, elementos pasivos de un mundo en excesivo movimiento, sino sujetos activos de un período humana y espiritualmente fecundo de la existencia humana. Tenéis todavía una misión que cumplir, una ayuda que dar. Según el designio divino, cada uno de los seres humanos es una vida en crecimiento, desde la primera chispa de la existencia hasta el último respiro»[175].\n\nMujeres y hombres\n\n49. Los Padres sinodales han dedicado una atención particular a la condición y al papel de la mujer, con una doble intención: reconocer, e invitar a reconocer por parte de todos y una vez más, la indispensable contribución de la mujer a la edificación de la Iglesia y al desarrollo de la sociedad; y además, analizar más específicamente la participación de la mujer en la vida y en la misión de la Iglesia.\n\nRefiriéndose a Juan XXIII, que vió un signo de nuestro tiempo en la conciencia que tiene la mujer de su propia dignidad y en el ingreso de la mujer en la vida pública[176], los Padres sinodales —frente a las más variadas formas de discriminación y de marginación a las que está sometida por el simple hecho de ser mujer— han afirmado repetidamente y con fuerza la urgencia de defender y promover la dignidad personal de la mujer y, por tanto, su igualdad con el varon.\n\nSi es éste un deber de todos en la Iglesia y en la sociedad, lo es de modo particular de las mujeres, las cuales deben sentirse comprometidas como protagonistas en primera línea. Todavía queda mucho por hacer en bastantes partes del mundo y en diversos ámbitos, para destruir aquella injusta y demoledora mentalidad que considera al ser humano como una cosa, como un objeto de compraventa, como un instrumento del interés egoísta o del solo placer; tanto más cuanto la mujer misma es precisamente la primera víctima de tal mentalidad. Al contrario, sólo el abierto reconocimiento de la dignidad personal de la mujer constituye el primer paso a realizar para promover su plena participación tanto en la vida eclesial como en aquella social y pública. Se debe dar más amplia y decisiva respuesta a la petición hecha por la Exhortación Familiares consortio en relación con las múltiples discriminaciones de las que son víctimas las mujeres: «que por parte de todos se desarrolle una acción pastoral específica, más enérgica e incisiva, a fin de que estas situaciones sean vencidas definitivamente, de tal modo que se alcance la plena estima de la imagen de Dios que se refleja en todos los seres humanos sin excepción alguna»[177]. En la misma línea han afirmado los Padres sinodales: «La Iglesia, como expresión de su misión, debe oponerse con firmeza a todas las formas de discriminación y de abuso de la mujer»[178], y también señalaron que «la dignidad de la mujer —gravemente vulnerada en la opinión pública— debe ser recuperada mediante el efectivo respeto de los derechos de la persona humana y por medio de la práctica de la doctrina de la Iglesia»[179].\n\nConcretamente, y en relación con la participación activa y responsable en la vida y en la misión de la Iglesia, se ha de hacer notar que ya el Concilio Vaticano II fue muy explícito en demandarla: «Ya que en nuestros días las mujeres toman cada vez más parte activa en toda la vida de la sociedad, es de gran importancia una mayor participación suya también en los varios campos del apostolado de la Iglesia»[180].\n\nLa conciencia de que la mujer —con sus dones y responsabilidades propias— tiene una específica vocación, ha ido creciendo y haciéndose más profunda en el período posconciliar, volviendo a encontrar su inspiración más original en el Evangelio y en la historia de la Iglesia. En efecto, para el creyente, el Evangelio —o sea, la palabra y el ejemplo de Jesucristo— permanece como el necesario y decisivo punto de referencia, y es fecundo e innovador al máximo, también en el actual momento histórico.\n\nAunque no hayan sido llamadas al apostolado de los Doce y por tanto al sacerdocio ministerial, muchas mujeres acompañan a Jesús en su ministerio y asisten al grupo de los Apóstoles (cf. Lc 8, 2-3 ); están presentes al pie de la Cruz (cf. Lc 23, 49); ayudan al entierro de Jesús (cf. Lc 23, 55) y la mañana de Pascua reciben y transmiten el anuncio de la resurrección (cf. Lc 24, 1-10); rezan con los Apóstoles en el Cenáculo a la espera de Pentecostés (cf. Hch 1, 14).\n\nSiguiendo el rumbo trazado por el Evangelio, la Iglesia de los orígenes se separa de la cultura de la época y llama a la mujer a desempeñar tareas conectadas con la evangelización. En sus Cartas, Pablo recuerda, también por su propio nombre, a numerosas mujeres por sus varias funciones dentro y al servicio de las primeras comunidades eclesiales (cf. Rm 16, 1-15; Flp 4, 2-3; Col 4, 15; 1 Co 11, 5; 1 Tm 5, 16). «Si el testimonio de los Apóstoles funda la Iglesia —ha dicho Pablo VI—, el de las mujeres contribuye en gran manera a nutrir la fe de las comunidades cristianas»[181].\n\nY, como en los orígenes, así también en su desarrollo sucesivo la Iglesia siempre ha conocido —si bien en modos diversos y con distintos acentos— mujeres que han desempeñado un papel quizá decisivo y que han ejercido funciones de considerable valor para la misma Iglesia. Es una historia de inmensa laboriosidad, humilde y escondida la mayor parte de las veces, pero no por eso menos decisiva para el crecimiento y para la santidad de la Iglesia. Es necesario que esta historia se continúe, es más que se amplíe e intensifique ante la acrecentada y universal conciencia de la dignidad personal de la mujer y de su vocación, y ante la urgencia de una «nueva evangelización» y de una mayor «humanización» de las relaciones sociales.\n\nRecogiendo la consigna del Concilio Vaticano II —en la que se refleja el mensaje del Evangelio y de la historia de la Iglesia—, los Padres del Sínodo han formulado, entre otras, esta precisa «recomendación»: «Para su vida y su misión, es necesario que la Iglesia reconozca todos los dones de las mujeres y de los hombres, y los traduzca en vida concreta»[182]. Y más adelante agregaron: «Este Sínodo proclama que la Iglesia exige el reconocimiento y la utilización de estos dones, experiencias y aptitudes de los hombres y de las mujeres, para que su misión se haga más eficaz (cf. Congregación para la Doctrina de la Fe, Instructio de libertate christiana et liberatione, 72)»[183].\n\nFundamentos antropológicos y teológicos\n\n50. La condición para asegurar la justa presencia de la mujer en la Iglesia y en la sociedad es una más penetrante y cuidadosa consideración de los fundamentos antropológicos de la condición masculina y femenina, destinada a precisar la identidad personal propia de la mujer en su relación de diversidad y de recíproca complementariedad con el hombre, no sólo por lo que se refiere a los papeles a asumir y las funciones a desempeñar, sino también, y más profundamente, por lo que se refiere a su estructura y a su significado personal. Los Padres sinodales han sentido vivamente esta exigencia, afirmando que «los fundamentos antropológicos y teológicos tienen necesidad de profundos estudios para resolver los problemas relativos al verdadero significado y a la dignidad de los dos sexos»[184].\n\nEmpeñándose en la reflexión sobre los fundamentos antropológicos y teológicos de la condición femenina, la Iglesia se hace presente en el proceso histórico de los distintos movimientos de promoción de la mujer y, calando en las raíces mismas del ser personal de la mujer, aporta a ese proceso su más valiosa contribución. Pero antes, y más todavía, la Iglesia quiere obedecer a Dios, quien, creando al hombre «a imagen suya», «varón y mujer los creó» (Gn 1, 27); así como también quiere acoger la llamada de Dios a conocer, a admirar y a vivir su designio. Es un designio que «al principio» ha sido impreso de modo indeleble en el mismo ser de la persona humana —varón y mujer— y, por tanto, en sus estructuras significativas y en sus profundos dinamismos. Precisamente este designio, sapientísimo y amoroso, exige ser explorado en toda la riqueza de su contenido: es la riqueza que desde el «principio» se ha ido manifestando progresivamente y realizando a lo largo de la entera historia de la salvación, y ha culminado en la «plenitud del tiempo», cuando «Dios mandó su Hijo, nacido de mujer» (Ga 4, 4). Aquella «plenitud» continúa en la historia: la lectura del designio de Dios acerca de la mujer se realiza incesantemente y se ha de llevar a cabo en la fe de la Iglesia, también gracias a la existencia concreta de tantas mujeres cristianas; sin olvidar la ayuda que pueda provenir de las diversas ciencias humanas y de las distintas culturas. Éstas, gracias a un luminoso discernimiento, podrán ayudar a captar y precisar los valores y exigencias que pertenecen a la esencia perenne de la mujer, y aquéllos que están ligados a la evolución histórica de las mismas culturas. Como nos recuerda el Concilio Vaticano II, «la Iglesia afirma que, bajo todos los cambios, hay muchas cosas que no cambian; éstas encuentran su fundamento último en Cristo, que es siempre el mismo: ayer, hoy y para siempre (cf. Hb 13, 8)»[185].\n\nLa Carta Apostólica sobre la dignidad y la vocación de la mujer se detiene en los fundamentos antropológicos y teológicos de la dignidad personal de la mujer. El documento —que vuelve a asumir, proseguir y especificar las reflexiones de la catequesis de los miércoles dedicada por largo tiempo a la «teología del cuerpo»— quiere ser, a la vez, el cumplimiento de una promesa hecha en la Encíclica Redemptoris Mater[186] y también la respuesta a la petición de los Padres sinodales.\n\nLa lectura de la Carta Mulieris dignitatem, también por su carácter de meditación bíblico-teológica, podrá estimular a todos, hombres y mujeres, y en particular a los cultores de las ciencias humanas y de las disciplinas teológicas, a que prosigan el estudio crítico, de modo que profundicen siempre mejor —sobre la base de la dignidad personal del varón y de la mujer y de su recíproca relación— los valores y las dotes específicas de la femineidad y de la masculinidad, no sólo en el ámbito del vivir social, sino también y sobre todo en el de la existencia cristiana y eclesial.\n\nLa meditación sobre los fundamentos antropológicos y teológicos de la mujer debe iluminar y guiar la respuesta cristiana a la pregunta, tan frecuente, y a veces tan aguda, acerca del espacio que la mujer puede y debe ocupar en la Iglesia y en la sociedad.\n\nDe la palabra y de la actitud de Jesús —que son normativos para la Iglesia— resulta con gran claridad que no existe ninguna discriminación en el plano de la relación con Cristo, en quien «no existe más varón y mujer, porque todos vosotros sois uno en Cristo Jesús» (Ga 3, 28); ni tampoco en el plano de la participación en la vida y en la santidad de la Iglesia, como testifica espléndidamente la profecía de Joel, que se cumplió en Pentecostés: «Yo derramaré mi espíritu sobre cada hombre y vuestros hijos y vuestras hijas se convertirán en profetas» (Jl 3, 1; cf. Hch 2, 17 ss.). Como se lee en la Carta Apostólica sobre la dignidad y la vocación de la mujer, «uno y otro —tanto la mujer como el varón— (...) son capaces, en igual medida, de recibir el don de la verdad divina y del amor en el Espíritu Santo. Los dos acogen sus \"visitaciones\" salvíficas y santificantes»[187].\n\nMisión en la Iglesia y en el mundo\n\n51. Después, acerca de la participación en la misión apostólica de la Iglesia, es indudable que —en virtud del Bautismo y de la Confirmación— la mujer, lo mismo que el varón, es hecha partícipe del triple oficio de Jesucristo Sacerdote, Profeta, Rey; y, por tanto, está habilitada y comprometida en el apostolado fundamental de la Iglesia: la evangelización. Por otra parte, precisamente en la realización de este apostolado, la mujer está llamada a ejercitar sus propios «dones»: en primer lugar, el don de su misma dignidad personal, mediante la palabra y el testimonio de vida; y después los dones relacionados con su vocación femenina.\n\nEn la participación en la vida y en la misión de la Iglesia, la mujer no puede recibir el sacramento del Orden; ni, por tanto, puede realizar las funciones propias del sacerdocio ministerial. Es ésta una disposición que la Iglesia ha comprobado siempre en la voluntad precisa —totalmente libre y soberana— de Jesucristo, el cual ha llamado solamente a varones para ser sus apóstoles[188]; una disposición que puede ser iluminada desde la relación entre Cristo Esposo y la Iglesia Esposa[189]. Nos encontramos en el ámbito de la función, no de la dignidad ni de la santidad.\n\nEn realidad, se debe afirmar que, «aunque la Iglesia posee una estructura \"jerárquica\", sin embargo esta estructura está totalmente ordenada a la santidad de los miembros de Cristo»[190].\n\nPero, como ya decía Pablo VI, si «nosotros no podemos cambiar el comportamiento de nuestro Señor ni la llamada por Él dirigida a las mujeres, sin embargo debemos reconocer y promover el papel de la mujer en la misión evangelizadora y en la vida de la comunidad cristiana»[191].\n\nEs del todo necesario, entonces, pasar del reconocimiento teórico de la presencia activa y responsable de la mujer en la Iglesia a la realización práctica. Y en este preciso sentido debe leerse la presente Exhortación, la cual se dirige a los fieles laicos con deliberada y repetida especificación «hombres y mujeres». Además, el nuevo Código de Derecho Canónico contiene múltiples disposiciones acerca de la participación de la mujer en la vida y en la misión de la Iglesia. Son disposiciones que exigen ser más ampliamente conocidas, y puestas en práctica con mayor tempestividad y determinación, si bien teniendo en cuenta las diversas sensibilidades culturales y oportunidades pastorales.\n\nHa de pensarse, por ejemplo, en la participación de las mujeres en los Consejos pastorales diocesanos y parroquiales, como también en los Sínodos diocesanos y en los Concilios particulares. En este sentido, los Padres sinodales han escrito: «Participen las mujeres en la vida de la Iglesia sin ninguna discriminación, también en las consultaciones y en la elaboración de las decisiones»[192]. Y además han dicho: «Las mujeres—las cuales tienen ya una gran importancia en la transmisión de la fe y en la prestación de servicios de todo tipo en la vida de la Iglesia— deben ser asociadas a la preparación de los documentos pastorales y de las iniciativas misioneras, y deben ser reconocidas como cooperadoras de la misión de la Iglesia en la familia, en la profesión y en la comunidad civil»[193].\n\nEn el ámbito más específico de la evangelización y de la catequesis hay que promover con más fuerza la responsabilidad particular que tiene la mujer en la transmisión de la fe, no sólo en la familia sino también en los más diversos lugares educativos y, en términos más amplios, en todo aquello que se refiere a la recepción de la Palabra de Dios, su comprensión y su comunicación, también mediante el estudio, la investigación y la docencia teológica.\n\nMientras lleve a cabo su compromiso de evangelizar, la mujer sentirá más vivamente la necesidad de ser evangelizada. Así, con los ojos iluminados por la fe (cf. Ef 1, 18), la mujer podrá distinguir lo que verdaderamente responde a su dignidad personal y a su vocación, de todo aquello que —quizás con el pretexto de esta «dignidad» y en nombre de la «libertad» y del «progreso»— hace que la mujer no sirva a la consolidación de los verdaderos valores, sino que, al contrario, se haga responsable de la degradación moral de las personas, de los ambientes y de la sociedad. Llevar a cabo un «discernimiento» semejante es una urgencia histórica impostergable; y, al mismo tiempo, es una posibilidad y una exigencia que derivan de la participación, por parte de la mujer cristiana, en el oficio profético de Cristo y de su Iglesia. El «discernimiento», del que habla muchas veces el apóstol Pablo, no consiste sólo en la ponderación de las realidades y de los acontecimientos a la luz de la fe; es también decisión concreta y compromiso operativo, no sólo en el ámbito de la Iglesia, sino también en aquél otro de la sociedad humana.\n\nSe puede decir que todos los problemas del mundo actual —de los que ya hablaba la segunda parte de la Constitución conciliar Gaudium et spes, y que el tiempo no ha resuelto en absoluto, ni los ha atenuado— deben ver a las mujeres presentes y comprometidas, y precisamente con su aportación típica e insustituible.\n\nEn particular, dos grandes tareas confiadas a la mujer merecen ser propuestas a la atención de todos.\n\nEn primer lugar, la responsabilidad de dar plena dignidad a la vida matrimonial y a la maternidad. Nuevas posibilidades se abren hoy a la mujer en orden a una comprensión más profunda y a una más rica realización de los valores humanos y cristianos implicados en la vida conyugal y en la experiencia de la maternidad. El mismo varón —el marido y el padre— puede superar formas de ausencia o presencia episódica y parcial, es más, puede involucrarse en nuevas y significativas relaciones de comunión interpersonal, gracias precisamente al hacer inteligente, amoroso y decisivo de la mujer.\n\nDespués, la tarea de asegurar la dimensión moral de la cultura, esto es, de una cultura digna del hombre, de su vida personal y social. El Concilio Vaticano II parece relacionar la dimensión moral de la cultura con la participación de los laicos en la misión real de Cristo. «Los laicos —dice—, también asociando fuerzas, purifiquen las instituciones y las condiciones de vida en el mundo, si se dieran aquéllas que empujan las costumbres al pecado, de modo que todas sean hechas conformes con las normas de la justicia y, en vez de obstaculizar, favorezcan el ejercicio de las virtudes. Obrando de este modo, impregnarán de valor moral la cultura y los trabajos del hombre»[194].\n\nA medida que la mujer participa activa y responsablemente en la función de aquellas instituciones de las que depende la salvaguardia del primado que se ha de dar a los valores humanos en la vida de las comunidades políticas, las palabras recién citadas del Concilio señalan un importante campo de apostolado femenino. En todas las dimensiones de la vida de estas comunidades, desde la dimensión socioeconómica a la socio-política, deben ser respetadas y promovidas la dignidad personal de la mujer y su específica vocación: no sólo en el ámbito individual, sino también en el comunitario; no sólo en las formas dejadas a la libertad responsable de las personas, sino también en las formas garantizadas por las justas leyes civiles.\n\n«No es bueno que el hombre esté solo; quiero hacerle una ayuda semejante a él» (Gn 2, 18). Dios creador ha confiado el hombre a la mujer. Es cierto que el hombre ha sido confiado a cada hombre, pero lo ha sido en modo particular a la mujer, porque precisamente la mujer parece tener una específica sensibilidad —gracias a su especial experiencia de su maternidad— por el hombre y por todo aquello que constituye su verdadero bien, comenzando por el valor fundamental de la vida. ¡Qué grandes son las posibilidades y las responsabilidades de la mujer en este campo!; especialmente en una época en la que el desarrollo de la ciencia y de la técnica no está siempre inspirado ni medido por la verdadera sabiduría, con el riesgo inevitable de «deshumanizar» la vida humana, sobre todo cuando ella está exigiendo un amor más intenso y una más generosa acogida.\n\nLa participación de la mujer en la vida de la Iglesia y de la sociedad, mediante sus dones, constituye el camino necesario de su realización personal —sobre la que hoy tanto se insiste con justa razón— y, a la vez, la aportación original de la mujer al enriquecimiento de la comunión eclesial y al dinamismo apostólico del Pueblo de Dios.\n\nEn esta perspectiva se debe considerar también la presencia del varón, junto con la mujer.\n\nCopresencia y colaboración de los hombres y de las mujeres\n\n52. En el aula sinodal no ha faltado la voz de los que han expresado el temor de que una excesiva insistencia centrada sobre la condición y el papel de las mujeres pudiera desembocar en un inaceptable olvido: el referente a los hombres. En realidad, diversas situaciones eclesiales tienen que lamentar la ausencia o escasísima presencia de los hombres, de los que una parte abdica de las propias responsabilidades eclesiales, dejando que sean asumidas sólo por las mujeres, como, por ejemplo, la participación en la oración litúrgica en la iglesia, la educación y concretamente la catequesis de los propios hijos y de otros niños, la presencia en encuentros religiosos y culturales, la colaboración en iniciativas caritativas y misioneras.\n\nSe ha de urgir pastoralmente la presencia coordinada de los hombres y de las mujeres para hacer más completa, armónica y rica la participación de los fieles laicos en la misión salvífica de la Iglesia.\n\nLa razón fundamental que exige y explica la simultánea presencia y la colaboración de los hombres y de las mujeres no es sólo, como se ha hecho notar, la mayor significatividad y eficacia de la acción pastoral de la Iglesia; ni mucho menos el simple dato sociológico de una convivencia humana, que está naturalmente hecha de hombres y de mujeres. Es, más bien, el designio originario del Creador que desde el «principio» ha querido al ser humano como «unidad de los dos»; ha querido al hombre y a la mujer como primera comunidad de personas, raíz de cualquier otra comunidad y, al mismo tiempo, como «signo» de aquella comunión interpersonal de amor que constituye la misteriosa vida íntima de Dios Uno y Trino.\n\nPrecisamente por esto, el modo más común y capilar, y al mismo tiempo fundamental, para asegurar esta presencia coordinada y armónica de hombres y mujeres en la vida y en la misión de la Iglesia, es el ejercicio de los deberes y responsabilidades del matrimonio y de la familia cristiana, en el que se transparenta y comunica la variedad de las diversas formas de amor y de vida: la forma conyugal, paterna y materna, filial y fraterna. Leemos en la Exhortación Familiaris consortio: «Si la familia cristiana es esa comunidad cuyos vínculos son renovados por Cristo mediante la fe y los sacramentos, su participación en la misión de la Iglesia debe realizarse según una modalidad comunitaria. Juntos, por tanto, los cónyuges en cuanto matrimonio, y los padres e hijos en cuanto familia, han de vivir su servicio a la Iglesia y al mundo (...). La familia cristiana edifica además el Reino de Dios en la historia mediante esas mismas realidades cotidianas que hacen relación y singularizan su condición de vida. Es entonces en el amor conyugal y familiar —vivido en su extraordinaria riqueza de valores y exigencias de totalidad, unicidad, fidelidad y fecundidad— donde se expresa y realiza la participación de la familia cristiana en la misión profética, sacerdotal y real de Jesucristo y de su Iglesia»[195].\n\nSituándose en esta perspectiva, los Padres sinodales han reafirmado el significado que el sacramento del Matrimonio debe asumir en la Iglesia y en la sociedad, para iluminar e inspirar todas las relaciones entre el hombre y la mujer. En tal sentido, han afirmado «la urgente necesidad de que cada cristiano viva y anuncie el mensaje de esperanza contenido en la relación entre hombre y mujer. El sacramento del Matrimonio, que consagra esta relación en su forma conyugal y la revela como signo de la relación de Cristo con su Iglesia, contiene una enseñanza de gran importancia para la vida de la Iglesia. Esta enseñanza debe llegar por medio de la Iglesia al mundo de hoy; todas las relaciones entre el hombre y la mujer han de inspirarse en este espíritu. La Iglesia debe utilizar esta riqueza todavía más plenamente»[196]. Los mismos Padres sinodales han hecho notar justamente que «han de ser recuperadas la estima de la virginidad y el respeto por la maternidad»[197]: una vez más, para el desarrollo de vocaciones diversas y complementarias en el contexto vivo de la comunión eclesial y al servicio de su continuo crecimiento.\n\nLos enfermos y los que sufren\n\n53. El hombre está llamado a la alegría, pero experimenta diariamente tantísimas formas de sufrimiento y de dolor. En su Mensaje final, los Padres sinodales se han dirigido con estas palabras a los hombres y mujeres afectados de las más diversas formas de sufrimiento y de dolor, con estas palabras: «Vosotros, los abandonados y marginados por nuestra sociedad consumista; vosotros, enfermos, minusválidos, pobres, hambrientos, emigrantes, prófugos, prisioneros, desocupados, ancianos, niños abandonados y personas solas; vosotros, víctimas de la guerra y de toda violencia que emana de nuestra sociedad permisiva: la Iglesia participa de vuestro sufrimiento que conduce al Señor, el cual os asocia a su Pasión redentora y os hace vivir a la luz de su Redención. Contamos con vosotros para enseñar al mundo entero qué es el amor. Haremos todo lo posible para que encontréis el lugar al que tenéis derecho en la sociedad y en la Iglesia»[198].\n\nEn el contexto de un mundo sin confines, como es el del sufrimiento humano, dirijamos ahora la atención a los aquejados por la enfermedad en sus más diversas formas. Los enfermos, en efecto, son la expresión más frecuente y más común del sufrir humano.\n\nA todos y a cada uno se dirige el llamamiento del Señor: también los enfermos son enviados como obreros a su viña. El peso que oprime los miembros del cuerpo y menoscaba la serenidad del alma, lejos de retraerles del trabajar en la viña, los llama a vivir su vocación humana y cristiana y a participar en el crecimiento del Reino de Dios con nuevas modalidades, incluso más valiosas. Las palabras del apóstol Pablo han de convertirse en su programa de vida y, antes todavía, son luz que hace resplandecer a sus ojos el significado de gracia de su misma situación: «Completo en mi carne lo que falta a las tribulaciones de Cristo, en favor de su Cuerpo, que es la Iglesia» (Col 1, 24). Precisamente haciendo este descubrimiento, el apóstol arribó a la alegría: «Ahora me alegro por los padecimientos que soporto por vosotros» (Col 1, 24). Del mismo modo, muchos enfermos pueden convertirse en portadores del «gozo del Espíritu Santo en medio de muchas tribulaciones» (1 Ts 1, 6) y ser testigos de la Resurrección de Jesús. Como ha manifestado un minusválido en su intervención en el aula sinodal, «es de gran importancia aclarar el hecho de que los cristianos que viven en situaciones de enfermedad, de dolor y de vejez, no están invitados por Dios solamente a unir su dolor a la Pasión de Cristo, sino también a acoger ya ahora en sí mismos y a transmitir a los demás la fuerza de la renovación y la alegría de Cristo resucitado (cf. 2 Co 4, 10-11; 1 P 4, 13; Rm 8, 18 ss.)»[199].\n\nPor su parte —como se lee en la Carta Apostólica Salvifici doloris— «la Iglesia que nace del misterio de la redención en la Cruz de Cristo, está obligada a buscar el encuentro con el hombre, de modo particular, en el camino de su sufrimiento. En un encuentro de tal índole el hombre \"constituye el camino de la Iglesia\", y es éste uno de los caminos más importantes»[200]. El hombre que sufre es camino de la Iglesia porque, antes que nada, es camino del mismo Cristo, el buen Samaritano que «no pasó de largo», sino que «tuvo compasión y acercándose, vendó sus heridas (...) y cuidó de él» (Lc 10, 32-34).\n\nA lo largo de los siglos, la comunidad cristiana ha vuelto a copiar la parábola evangélica del buen Samaritano en la inmensa multitud de personas enfermas y que sufren, revelando y comunicando el amor de curación y consolación de Jesucristo. Esto ha tenido lugar mediante el testimonio de la vida religiosa consagrada al servicio de los enfermos y mediante el infatigable esfuerzo de todo el personal sanitario. Además hoy, incluso en los mismos hospitales y nosocomios católicos, se hace cada vez más numerosa, y quizá también total y exclusiva, la presencia de fieles laicos, hombres y mujeres. Precisamente ellos, médicos, enfermeros, otros miembros del personal sanitario, voluntarios, están llamados a ser la imagen viva de Cristo y de su Iglesia en el amor a los enfermos y los que sufren.\n\nAcción pastoral renovada\n\n54. Es necesario que esta preciosísima herencia, que la Iglesia ha recibido de Jesucristo «médico de la carne y del espíritu»[201], no sólo no disminuya jamás, sino que sea valorizada y enriquecida cada vez más mediante una recuperación y un decidido relanzamiento de la acción pastoral para y con los enfermos y los que sufren. Ha de ser una acción capaz de sostener y de promover atención, cercanía, presencia, escucha, diálogo, participación y ayuda concreta para con el hombre, en momentos en los que la enfermedad y el sufrimiento ponen a dura prueba, no sólo su confianza en la vida, sino también su misma fe en Dios y en su amor de Padre. Este relanzamiento pastoral tiene su expresión más significativa en la celebración sacramental con y para los enfermos, como fortaleza en el dolor y en la debilidad, como esperanza en la desesperación, como lugar de encuentro y de fiesta.\n\nUno de los objetivos fundamentales de esta renovada e intensificada acción pastoral —que no puede dejar de implicar coordinadamente a todos los componentes de la comunidad eclesial— es considerar al enfermo, al minusválido, al que sufre, no simplemente como término del amor y del servicio de la Iglesia, sino más bien como sujeto activo y responsable de la obra de evangelización y de salvación. Desde este punto de vista, la Iglesia tiene un buen mensaje que hacer resonar dentro de la sociedad y de las culturas que, habiendo perdido el sentido del sufrir humano, silencian cualquier forma de hablar sobre esta dura realidad de la vida. Y la buena nueva está en el anuncio de que el sufrir puede tener también un significado positivo para el hombre y para la misma sociedad, llamado como esta a convertirse en una forma de participación en el sufrimiento salvador de Cristo y en su alegría de resucitado, y, por tanto, una fuerza de santificación y edificación de la Iglesia.\n\nEl anuncio de esta buena nueva resulta convincente cuando no resuena simplemente en los labios, sino que pasa a través del testimonio de vida, tanto de los que cuidan con amor a los enfermos, los minusválidos y los que sufren, como de estos mismos, hechos cada vez más conscientes y responsables de su lugar y tarea en la Iglesia y por la Iglesia.\n\nPara que la «civilización del amor» pueda florecer y fructificar en el inmenso mundo del dolor humano, podrá ser de gran utilidad la frecuente meditación de la Carta Apostólica Salvifici doloris, de la que recordamos las líneas finales: «Es necesario, por tanto, que a los pies de la Cruz del Calvario acudan espiritualmente todos los que sufren y creen en Cristo y, en concreto, los que sufren a causa de su fe en el Crucificado y Resucitado, para que el ofrecimiento de sus sufrimientos acelere el cumplimiento de la oración del mismo Salvador por la unidad de todos (cf. Jn 17, 11. 21-22). Acudan también allí los hombres de buena voluntad, porque en la Cruz está el \"Redentor del hombre\", el Varón de dolores, que ha asumido para sí los sufrimientos físicos y morales de los hombres de todos los tiempos, para que en el amor puedan encontrar el sentido salvífico de su dolor y respuestas válidas a todos sus interrogantes. Junto a María, Madre de Cristo, que estaba al pie de la Cruz (cf. Jn 19, 25), nos detenemos junto a todas las cruces del hombre de hoy (...). Y a todos vosotros, los que sufrís, os pedimos que nos sostengáis. Precisamente a vosotros que sois débiles, os pedimos que os convirtáis en fuente de fuerza para la Iglesia y para la humanidad. ¡En el terrible combate entre las fuerzas del bien y del mal, que nuestro mundo contemporáneo nos ofrece de espectáculo, venza vuestro sufrimiento en unión con la Cruz de Cristo!»[202].\n\nEstados de vida y vocaciones\n\n55. Obreros de la viña son todos los miembros del Pueblo de Dios: los sacerdotes, los religiosos y religiosas, los fieles laicos, todos a la vez objeto y sujeto de la comunión de la Iglesia y de la participación en su misión de salvación. Todos y cada uno trabajamos en la única y común viña del Señor con carismas y ministerios diversos y complementarios.\n\nYa en el plano del ser, antes todavía que en el del obrar, los cristianos son sarmientos de la única vid fecunda que es Cristo; son miembros vivos del único Cuerpo del Señor edificado en la fuerza del Espíritu. En el plano del ser: no significa sólo mediante la vida de gracia y santidad, que es la primera y más lozana fuente de fecundidad apostólica y misionera de la Santa Madre Iglesia; sino que significa también el estado de vida que caracteriza a los sacerdotes y los diáconos, los religiosos y religiosas, los miembros de institutos seculares, los fieles laicos.\n\nEn la Iglesia-Comunión los estados de vida están de tal modo relacionados entre sí que están ordenados el uno al otro. Ciertamente es común —mejor dicho, único— su profundo significado: el de ser modalidad según la cual se vive la igual dignidad cristiana y la universal vocación a la santidad en la perfección del amor. Son modalidades a la vez diversas y complementarias, de modo que cada una de ellas tiene su original e inconfundible fisionomía, y al mismo tiempo cada una de ellas está en relación con las otras y a su servicio.\n\nAsí el estado de vida laical tiene en la índole secular su especificidad y realiza un servicio eclesial testificando y volviendo a hacer presente, a su modo, a los sacerdotes, a los religiosos y a las religiosas, el significado que tienen las realidades terrenas y temporales en el designio salvífico de Dios. A su vez, el sacerdocio ministerial representa la garantía permanente de la presencia sacramental de Cristo Redentor en los diversos tiempos y lugares. El estado religioso testifica la índole escatológica de la Iglesia, es decir, su tensión hacia el Reino de Dios, que viene prefigurado y, de algún modo, anticipado y pregustado por los votos de castidad, pobreza y obediencia.\n\nTodos los estados de vida, ya sea en su totalidad como cada uno de ellos en relación con los otros, están al servicio del crecimiento de la Iglesia; son modalidades distintas que se unifican profundamente en el «misterio de comunión» de la Iglesia y que se coordinan dinámicamente en su única misión.\n\nDe este modo, el único e idéntico misterio de la Iglesia revela y revive, en la diversidad de estados de vida y en la variedad de vocaciones, la infinita riqueza del misterio de Jesucristo. Como gusta repetir a los Padres, la Iglesia es como un campo de fascinante y maravillosa variedad de hierbas, plantas, flores y frutos. San Ambrosio escribe: «Un campo produce muchos frutos, pero es mejor el que abunda en frutos y en flores. Ahora bien, el campo de la santa Iglesia es fecundo en unos y otras. Aquí puedes ver florecer las gemas de la virginidad, allá la viudez dominar austera como los bosques en la llanura; más allá la rica cosecha de las bodas bendecidas por la Iglesia colmar de mies abundante los grandes graneros del mundo, y los lagares del Señor Jesús sobreabundar de los frutos de vid lozana, frutos de los cuales están llenos los matrimonios cristianos»[203].\n\nLas diversas vocaciones laicales\n\n56. La rica variedad de la Iglesia encuentra su ulterior manifestación dentro de cada uno de los estados de vida. Así, dentro del estado de vida laical se dan diversas «vocaciones», o sea, diversos caminos espirituales y apostólicos que afectan a cada uno de los fieles laicos. En el álveo de una vocación laical «común» florecen vocaciones laicales «particulares». En este campo podemos recordar también la experiencia espiritual que ha madurado recientemente en la Iglesia con el florecer de diversas formas de Institutos seculares. A los fieles laicos, y también a los mismos sacerdotes, está abierta la posibilidad de profesar los consejos evangélicos de pobreza, castidad y obediencia a través de los votos o las promesas, conservando plenamente la propia condición laical o clerical[204]. Como han puesto de manifiesto los Padres sinodales, «el Espíritu Santo promueve también otras formas de entrega de sí mismo a las que se dedican personas que permanecen plenamente en la vida laical»[205].\n\nPodemos concluir releyendo una hermosa página de San Francisco de Sales, que tanto ha promovido la espiritualidad de los laicos[206]. Hablando de la «devoción», es decir de la perfección cristiana o «vida según el Espíritu», presenta de manera simple y espléndida la vocación de todos los cristianos a la santidad y, al mismo tiempo, el modo específico con que cada cristiano la realiza: «En la Creación Dios mandó a las plantas producir sus frutos, cada una \"según su especie\" (Gn 1, 11). El mismo mandamiento dirige a los cristianos, que son plantas vivas de su Iglesia, para que produzcan frutos de devoción, cada uno según su estado y condición. La devoción debe ser practicada en modo diverso por el hidalgo, por el artesano, por el sirviente, por el príncipe, por la viuda, por la mujer soltera y por la casada. Pero esto no basta; es necesario además conciliar la práctica de la devoción con las fuerzas, con las obligaciones y deberes de cada persona (...). Es un error —mejor dicho, una herejía— pretender excluir el ejercicio de la devoción del ambiente militar, del taller de los artesanos, de la corte de los príncipes, de los hogares de los casados. Es verdad, Filotea, que la devoción puramente contemplativa, monástica y religiosa sólo puede ser vivida en estos estados, pero además de estos tres tipos de devoción, hay muchos otros capaces de hacer perfectos a quienes viven en condiciones seculares. Por eso, en cualquier lugar que nos encontremos, podemos y debemos aspirar a la vida perfecta»[207].\n\nColocándose en esa misma línea, el Concilio Vaticano II escribe: «Este comportamiento espiritual de los laicos debe asumir una peculiar característica del estado de matrimonio y familia, de celibato o de viudez, de la condición de enfermedad, de la actividad profesional y social. No dejen, por tanto, de cultivar constantemente las cualidades y las dotes otorgadas correspondientes a tales condiciones, y de servirse de los propios dones recibidos del Espíritu Santo»[208].\n\nLo que vale para las vocaciones espirituales vale también, y en cierto sentido con mayor motivo, para las infinitas diversas modalidades según las cuales todos y cada uno de los miembros de la Iglesia son obreros que trabajan en la viña del Señor, edificando el Cuerpo místico de Cristo. En verdad, cada uno es llamado por su nombre, en la unicidad e irrepetibilidad de su historia personal, a aportar su propia contribución al advenimiento del Reino de Dios. Ningún talento, ni siquiera el más pequeño, puede ser escondido o quedar inutilizado (cf. Mt 25, 24-27).\n\nEl apóstol Pedro nos advierte: «Que cada cual ponga al servicio de los demás la gracia que ha recibido, como buenos administradores de las diversas gracias de Dios» (1 P 4, 10).\n\nCAPÍTULO V\n\nPARA QUE DÉIS MÁS FRUTO\n\nLa formación de los fieles laicos\n\nMadurar continuamente\n\n57. La imagen evangélica de la vid y los sarmientos nos revela otro aspecto fundamental de la vida y de la misión de los fieles laicos: La llamada a crecer, a madurar continuamente, a dar siempre más fruto.\n\nComo diligente viñador, el Padre cuida de su viña. La presencia solícita de Dios es invocada ardientemente por Israel, que reza así: «¡Oh Dios Sebaot, vuélvete ya, / desde los cielos mira y ve, / visita esta viña, cuídala, / a ella, la que plantó tu diestra» (Sal 80, 15-16). El mismo Jesús habla del trabajo del Padre: «Yo soy la vid verdadera, y mi Padre es el viñador. Todo sarmiento que en mí no da fruto, lo corta, y todo el que da fruto, lo poda para que dé más fruto» (Jn 15, 1-2).\n\nLa vitalidad de los sarmientos está unida a su permanecer radicados en la vid, que es Jesucristo: «El que permanece en mí como yo en él, ése da mucho fruto, porque separados de mí no podéis hacer nada» (Jn 15, 5).\n\nEl hombre es interpelado en su libertad por la llamada de Dios a crecer, a madurar, a dar fruto. No puede dejar de responder; no puede dejar de asumir su personal responsabilidad. A esta responsabilidad, tremenda y enaltecedora, aluden las palabras graves de Jesús: «Si alguno no permanece en mí, es arrojado fuera, como el sarmiento, y se seca; luego lo recogen, lo echan al fuego y lo queman» (Jn 15, 6).\n\nEn este diálogo entre Dios que llama y la persona interpelada en su responsabilidad se sitúa la posibilidad —es más, la necesidad— de una formación integral y permanente de los fieles laicos, a la que los Padres sinodales han reservado justamente una buena parte de su trabajo. En concreto, después de haber descrito la formación cristiana como «un continuo proceso personal de maduración en la fe y de configuración con Cristo, según la voluntad del Padre, con la guía del Espíritu Santo», han afirmado claramente que «la formación de los fieles laicos se ha de colocar entre las prioridades de la diócesis y se ha de incluir en los programas de acción pastoral de modo que todos los esfuerzos de la comunidad (sacerdotes, laicos y religiosos) concurran a este fin»[209].\n\nDescubrir y vivir la propia vocación y misión\n\n58. La formación de los fieles laicos tiene como objetivo fundamental el descubrimiento cada vez más claro de la propia vocación y la disponibilidad siempre mayor para vivirla en el cumplimiento de la propia misión.\n\nDios me llama y me envía como obrero a su viña; me llama y me envía a trabajar para el advenimiento de su Reino en la historia. Esta vocación y misión personal define la dignidad y la responsabilidad de cada fiel laico y constituye el punto de apoyo de toda la obra formativa, ordenada al reconocimiento gozoso y agradecido de tal dignidad y al desempeño fiel y generoso de tal responsabilidad.\n\nEn efecto, Dios ha pensado en nosotros desde la eternidad y nos ha amado como personas únicas e irrepetibles, llamándonos a cada uno por nuestro nombre, como el Buen Pastor que «a sus ovejas las llama a cada una por su nombre» (Jn 10, 3). Pero el eterno plan de Dios se nos revela a cada uno sólo a través del desarrollo histórico de nuestra vida y de sus acontecimientos, y, por tanto, sólo gradualmente: en cierto sentido, de día en día.\n\nY para descubrir la concreta voluntad del Señor sobre nuestra vida son siempre indispensables la escucha pronta y dócil de la palabra de Dios y de la Iglesia, la oración filial y constante, la referencia a una sabia y amorosa dirección espiritual, la percepción en la fe de los dones y talentos recibidos y al mismo tiempo de las diversas situaciones sociales e históricas en las que se está inmerso.\n\nEn la vida de cada fiel laico hay además momentos particularmente significativos y decisivos para discernir la llamada de Dios y para acoger la misión que Él confía. Entre ellos están los momentos de la adolescencia y de la juventud. Sin embargo, nadie puede olvidar que el Señor, como el dueño con los obreros de la viña, llama —en el sentido de hacer concreta y precisa su santa voluntad— a todas las horas de la vida: por eso la vigilancia, como atención solícita a la voz de Dios, es una actitud fundamental y permanente del discípulo.\n\nDe todos modos, no se trata sólo de saber lo que Dios quiere de nosotros, de cada uno de nosotros en las diversas situaciones de la vida. Es necesario hacer lo que Dios quiere: así como nos lo recuerdan las palabras de María, la Madre de Jesús, dirigiéndose a los sirvientes de Caná: «Haced lo que Él os diga» (Jn 2, 5). Y para actuar con fidelidad a la voluntad de Dios hay que ser capaz y hacerse cada vez más capaz. Desde luego, con la gracia del Señor, que no falta nunca, como dice San León Magno: «¡Dará la fuerza quien ha conferido la dignidad!»[210]; pero también con la libre y responsable colaboración de cada uno de nosotros.\n\nEsta es la tarea maravillosa y esforzada que espera a todos los fieles laicos, a todos los cristianos, sin pausa alguna: conocer cada vez más las riquezas de la fe y del Bautismo y vivirlas en creciente plenitud. El apóstol Pedro hablando del nacimento y crecimiento como de dos etapas de la vida cristiana, nos exhorta: «Como niños recién nacidos, desead la leche espiritual pura, a fin de que, por ella, crezcáis para la salvación» (1 P 2, 2).\n\nUna formación integral para vivir en la unidad\n\n59. En el descubrir y vivir la propia vocación y misión, los fieles laicos han de ser formados para vivir aquella unidad con la que está marcado su mismo ser de miembros de la Iglesia y de ciudadanos de la sociedad humana.\n\nEn su existencia no puede haber dos vidas paralelas: por una parte, la denominada vida «espiritual», con sus valores y exigencias; y por otra, la denominada vida «secular», es decir, la vida de familia, del trabajo, de las relaciones sociales, del compromiso político y de la cultura. El sarmiento arraigado en la vid que es Cristo, da fruto en cada sector de su actividad y de su existencia. En efecto, todos los distintos campos de la vida laical entran en el designio de Dios, que los quiere como el «lugar histórico» del revelarse y realizarse de la caridad de Jesucristo para gloria del Padre y servicio a los hermanos. Toda actividad, toda situación, todo esfuerzo concreto —como por ejemplo, la competencia profesional y la solidaridad en el trabajo, el amor y la entrega a la familia y a la educación de los hijos, el servicio social y político, la propuesta de la verdad en el ámbito de la cultura— son ocasiones providenciales para un «continuo ejercicio de la fe, de la esperanza y de la caridad»[211].\n\nEl Concilio Vaticano II ha invitado a todos los fieles laicos a esta unidad de vida, denunciando con fuerza la gravedad de la fractura entre fe y vida, entre Evangelio y cultura: «El Concilio exhorta a los cristianos, ciudadanos de una y otra ciudad, a esforzarse por cumplir fielmente sus deberes temporales, guiados siempre por el espíritu evangélico. Se equivocan los cristianos que, sabiendo que no tenemos aquí ciudad permanente, pues buscamos la futura, consideran por esto que pueden descuidar las tareas temporales, sin darse cuenta de que la propia fe es un motivo que les obliga al más perfecto cumplimiento de todas ellas según la vocación personal de cada uno (...). La separación entre la fe y la vida diaria de muchos debe ser considerada como uno de los más graves errores de nuestra época».[212] Por eso he afirmado que una fe que no se hace cultura, es una fe «no plenamente acogida, no enteramente pensada, no fielmente vivida»[213].\n\nAspectos de la formación\n\n60. Dentro de esta síntesis de vida se sitúan los múltiples y coordinados aspectos de la formación integral de los fieles laicos.\n\nSin duda la formación espiritual ha de ocupar un puesto privilegiado en la vida de cada uno, llamado como está a crecer ininterrumpidamente en la intimidad con Jesús, en la conformidad con la voluntad del Padre, en la entrega a los hermanos en la caridad y en la justicia. Escribe el Concilio: «Esta vida de íntima unión con Cristo se alimenta en la Iglesia con las ayudas espirituales que son comunes a todos los fieles, sobre todo con la participación activa en la sagrada liturgia; y los laicos deben usar estas ayudas de manera que, mientras cumplen con rectitud los mismos deberes del mundo en su ordinaria condición de vida, no separen de la propia vida la unión con Cristo, sino que crezcan en ella desempeñando su propia actividad de acuerdo con el querer divino»[214].\n\nSe revela hoy cada vez más urgente la formación doctrinal de los fieles laicos, no sólo por el natural dinamismo de profundización de su fe, sino también por la exigencia de «dar razón de la esperanza» que hay en ellos, frente al mundo y sus graves y complejos problemas. Se hacen así absolutamente necesarias una sistemática acción de catequesis, que se graduará según las edades y las diversas situaciones de vida, y una más decidida promoción cristiana de la cultura, como respuesta a los eternos interrogantes que agitan al hombre y a la sociedad de hoy.\n\nEn concreto, es absolutamente indispensable —sobre todo para los fieles laicos comprometidos de diversos modos en el campo social y político— un conocimiento más exacto de la doctrina social de la Iglesia, como repetidamente los Padres sinodales han solicitado en sus intervenciones. Hablando de la participación política de los fieles laicos, se han expresado del siguiente modo: «Para que los laicos puedan realizar activamente este noble propósito en la política (es decir, el propósito de hacer reconocer y estimar los valores humanos y cristianos), no bastan las exhortaciones, sino que es necesario ofrecerles la debida formación de la conciencia social, especialmente en la doctrina social de la Iglesia, la cual contiene principios de reflexión, criterios de juicio y directrices prácticas (cf. Congregación para la Doctrina de la Fe, Instr. sobre libertad cristiana y liberación, 72). Tal doctrina ya debe estar presente en la instrucción catequética general, en las reuniones especializadas y en las escuelas y universidades. Esta doctrina social de la Iglesia es, sin embargo, dinámica, es decir adaptada a las circunstancias de los tiempos y lugares. Es un derecho y deber de los pastores proponer los principios morales también sobre el orden social, y deber de todos los cristianos dedicarse a la defensa de los derechos humanos; sin embargo, la participación activa en los partidos políticos está reservada a los laicos»[215].\n\nFinalmente, en el contexto de la formación integral y unitaria de los fieles laicos es particularmente significativo, por su acción misionera y apostólica, el crecimiento personal en los valores humanos. Precisamente en este sentido el Concilio ha escrito: «(los laicos) tengan también muy en cuenta la competencia profesional, el sentido de la familia y el sentido cívico, y aquellas virtudes relativas a las relaciones sociales, es decir, la probidad, el espíritu de justicia, la sinceridad, la cortesía, la fortaleza de ánimo, sin las cuales ni siquiera puede haber verdadera vida cristiana»[216].\n\nLos fieles laicos, al madurar la síntesis orgánica de su vida —que es a la vez expresión de la unidad de su ser y condición para el eficaz cumplimiento de su misión—, serán interiormente guiados y sostenidos por el Espíritu Santo, como Espíritu de unidad y de plenitud de vida.\n\nColaboradores de Dios educador\n\n61. ¿Cuáles son los lugares y los medios de la formación cristiana de los fieles laicos? ¿Cuáles son las personas y las comunidades llamadas a asumir la tarea de la formación integral y unitaria de los fieles laicos?\n\nDel mismo modo que la acción educativa humana está íntimamente unida a la paternidad y maternidad, así también la formación cristiana encuentra su raíz y su fuerza en Dios, el Padre que ama y educa a sus hijos. Sí, Dios es el primer y gran educador de su Pueblo, como dice el magnífico pasaje del Canto de Moisés: «En tierra desierta le encuentra, / en el rugiente caos del desierto. / Y le envuelve, le sustenta, le cuida, como a la niña de sus ojos. / Como un águila incita a su nidada, / revolotea sobre sus polluelos, así él despliega sus alas y le toma, / y le lleva sobre su plumaje. / Sólo Yavéh le guía a su destino, / no había con él ningún Dios extranjero» (Dt 32, 10-12; cf. 8, 5).\n\nLa obra educadora de Dios se revela y cumple en Jesús, el Maestro, y toca desde dentro el corazón de cada hombre gracias a la presencia dinámica del Espíritu. La Iglesia madre está llamada a tomar parte en la acción educadora divina, bien en sí misma, bien en sus distintas articulaciones y manifestaciones. Así es como los fieles laicos son formados por la Iglesia y en la Iglesia, en una recíproca comunión y colaboración de todos sus miembros: sacerdotes, religiosos y fieles laicos.\n\nAsí la entera comunidad eclesial, en su diversos miembros, recibe la fecundidad del Espíritu y coopera con ella activamente. En tal sentido Metodio de Olimpo escribía: «Los imperfectos (...) son llevados y formados, como en las entrañas de una madre, por los más perfectos hasta que sean engendrados y alumbrados a la grandeza y belleza de la virtud»[217]; como ocurrió con Pablo, llevado e introducido en la Iglesia por los perfectos (en la persona de Ananías), y después convertido a su vez en perfecto y fecundo en tantos hijos.\n\nEducadora es, sobre todo, la Iglesia universal, en la que el Papa desempeña el papel de primer formador de los fieles laicos. A él, como sucesor de Pedro, le compete el ministerio de «confirmar en la fe a los hermanos», enseñando a todos los creyentes los contenidos esenciales de la vocación y misión cristiana y eclesial. No sólo su palabra directa pide una atención dócil y amorosa por parte de los fieles laicos, sino también su palabra transmitida a través de los documentos de los diversos Dicasterios de la Santa Sede.\n\nLa Iglesia una y universal está presente en las diversas partes del mundo a través de las Iglesias particulares. En cada una de ellas el Obispo tiene una responsabilidad personal con respecto a los fieles laicos, a los que debe formar mediante el anuncio de la Palabra, la celebración de la Eucaristía y de los sacramentos, la animación y guía de su vida cristiana.\n\nDentro de la Iglesia particular o diócesis se encuentra y actúa la parroquia, a la que corresponde desempeñar una tarea esencial en la formación más inmediata y personal de los fieles laicos. En efecto, con unas relaciones que pueden llegar más fácilmente a cada persona y a cada grupo, la parroquia está llamada a educar a sus miembros en la recepción de la Palabra, en el diálogo litúrgico y personal con Dios, en la vida de caridad fraterna, haciendo palpar de modo más directo y concreto el sentido de la comunión eclesial y de la responsabilidad misionera.\n\nAdemás, dentro de algunas parroquias, sobre todo si son extensas y dispersas, las pequeñas comunidades eclesiales presentes pueden ser una ayuda notable en la formación de los cristianos, pudiendo hacer más capilar e incisiva la conciencia y la experiencia de la comunión y de la misión eclesial. Puede servir de ayuda también, como han dicho los Padres sinodales, una catequesis postbautismal a modo de catecumenado, que vuelva a proponer algunos elementos del «Ritual de la Iniciación Cristiana de Adultos», destinados a hacer captar y vivir las inmensas riquezas del Bautismo ya recibido[218].\n\nEn la formación que los fieles laicos reciben en la diócesis y en la parroquia, por lo que se refiere en concreto al sentido de comunión y de misión, es particularmente importante la ayuda que recíprocamente se prestan los diversos miembros de la Iglesia: es una ayuda que revela y opera a la vez el misterio de la Iglesia, Madre y Educadora. Los sacerdotes y los religiosos deben ayudar a los fieles laicos en su formación. En este sentido los Padres del Sínodo han invitado a los presbíteros y a los candidatos a las sagradas Órdenes a «prepararse cuidadosamente para ser capaces de favorecer la vocación y misión de los laicos»[219]. A su vez, los mismos fieles laicos pueden y deben ayudar a los sacerdotes y religiosos en su camino espiritual y pastoral.\n\nOtros ambientes educativos\n\n62. También la familia cristiana, en cuanto «Iglesia doméstica», constituye la escuela primigenia y fundamental para la formación de la fe. El padre y la madre reciben en el sacramento del Matrimonio la gracia y la responsabilidad de la educación cristiana en relación con los hijos, a los que testifican y transmiten a la vez los valores humanos y religiosos. Aprendiendo las primeras palabras, los hijos aprenden también a alabar a Dios, al que sienten cercano como Padre amoroso y providente; aprendiendo los primeros gestos de amor, los hijos aprenden también a abrirse a los otros, captando en la propia entrega el sentido del humano vivir. La misma vida cotidiana de una familia auténticamente cristiana constituye la primera «experiencia de Iglesia», destinada a ser corroborada y desarrollada en la gradual inserción activa y responsable de los hijos en la más amplia comunidad eclesial y en la sociedad civil. Cuanto más crezca en los esposos y padres cristianos la conciencia de que su «iglesia doméstica» es partícipe de la vida y de la misión de la Iglesia universal, tanto más podrán ser formados los hijos en el «sentido de la Iglesia» y sentirán toda la belleza de dedicar sus energías al servicio del Reino de Dios.\n\nTambién son lugares importantes de formación las escuelas y universidades católicas, como también los centros de renovación espiritual que hoy se van difundiendo cada vez más. Como han hecho notar los Padres sinodales, en el actual contexto social e histórico, marcado por un profundo cambio cultural, ya no basta la participación —por otra parte siempre necesaria e insustituible— de los padres cristianos en la vida de la escuela; hay que preparar fieles laicos que se dediquen a la acción educativa como a una verdadera y propia misión eclesial; es necesario constituir y desarrollar «comunidades educativas», formadas a la vez por padres, docentes, sacerdotes, religiosos y religiosas, representantes de los jóvenes. Y para que la escuela pueda desarrollar dignamente su función de formación, los fieles laicos han de sentirse comprometidos a exigir de todos y a promover para todos una verdadera libertad de educación, incluso mediante una adecuada legislación civil[220].\n\nLos Padres sinodales han tenido palabras de aprecio y de aliento hacia todos aquellos fieles laicos, hombres y mujeres, que con espíritu cívico y cristiano desarrollan una tarea educativa en la escuela y en los institutos de formación. También han puesto de relieve la urgente necesidad de que los fieles laicos maestros y profesores en las diversas escuelas, católicas o no, sean verdaderos testigos del Evangelio, mediante el ejemplo de vida, la competencia y rectitud profesional, la inspiración cristiana de la enseñanza, salvando siempre —como es evidente— la autonomía de las diversas ciencias y disciplinas. Es de particular importancia que la investigación científica y técnica llevada a cabo por los fieles laicos esté regida por el criterio del servicio al hombre en la totalidad de sus valores y de sus exigencias. A estos fieles laicos la Iglesia les confía la tarea de hacer más comprensible a todos el íntimo vínculo que existe entre la fe y la ciencia, entre el Evangelio y la cultura humana[221].\n\n«Este Sínodo —leemos en una proposición— hace un llamamiento al papel profético de las escuelas y universidades católicas, y alaba la dedicación de los maestros y educadores —hoy, en su gran mayoría, laicos— para que en los institutos de educación católica puedan formar hombres y mujeres en los que se encarne el \"mandamiento nuevo\". La presencia contemporánea de sacerdotes y laicos, y también de religiosos y religiosas, ofrece a los alumnos una imagen viva de la Iglesia y hace más fácil el conocimiento de sus riquezas (cf. Congregación para la Educación Católica, El laico educador, testigo de la fe en la escuela)»[222].\n\nTambién los grupos, las asociaciones y los movimientos tienen su lugar en la formación de los fieles laicos. Tienen, en efecto, la posibilidad, cada uno con sus propios métodos, de ofrecer una formación profundamente injertada en la misma experiencia de vida apostólica, como también la oportunidad de completar, concretar y especificar la formación que sus miembros reciben de otras personas y comunidades.\n\nLa formación recibida y dada recíprocamente por todos\n\n63. La formación no es el privilegio de algunos, sino un derecho y un deber de todos. Al respecto, los Padres sinodales han dicho: «Se ofrezca a todos la posibilidad de la formación, sobre todo a los pobres, los cuales pueden ser —ellos mismos— fuente de formación para todos», y han añadido: «Para la formación empléense medios adecuados que ayuden a cada uno a realizar la plena vocación humana y cristiana»[223].\n\nPara que se dé una pastoral verdaderamente incisiva y eficaz hay que desarrollar la formación de los formadores, poniendo en funcionamiento los cursos oportunos o escuelas para tal fin. Formar a los que, a su vez, deberán empeñarse en la formación de los fieles laicos, constituye una exigencia primaria para asegurar la formación general y capilar de todos los fieles laicos.\n\nEn la labor formativa se deberá reservar una atención especial a la cultura local, según la explícita invitación de los Padres sinodales: «La formación de los cristianos tendrá máximamente en cuenta la cultura humana del lugar, que contribuye a la misma formación, y que ayudará a juzgar tanto el valor que se encierra en la cultura tradicional, como aquel otro propuesto en la cultura moderna. Se preste también la debida atención a las diversas culturas que pueden coexistir en un mismo pueblo y en una misma nación. La Iglesia, Madre y Maestra de los pueblos, se esforzará por salvar, donde sea el caso, la cultura de las minorías que viven en grandes naciones[224].\n\nAlgunas convicciones se revelan especialmente necesarias y fecundas en la labor formativa. Antes que nada, la convicción de que no se da formación verdadera y eficaz si cada uno no asume y no desarrolla por sí mismo la responsabilidad de la formación. En efecto, ésta se configura esencialmente como «auto-formación».\n\nAdemás está la convicción de que cada uno de nosotros es el término y a la vez el principio de la formación. Cuanto más nos formamos, más sentimos la exigencia de proseguir y profundizar tal formación; como también cuanto más somos formados, más nos hacemos capaces de formar a los demás.\n\nEs de particular importancia la conciencia de que la labor formativa, al tiempo que recurre inteligentemente a los medios y métodos de las ciencias humanas, es tanto más eficaz cuanto más se deja llevar por la acción de Dios: sólo el sarmiento que no teme dejarse podar por el viñador, da más fruto para sí y para los demás.\n\nLlamamiento y oración\n\n64. Como conclusión de este documento post-sinodal vuelvo a dirigiros, una vez más, la invitación del «dueño de casa» del que nos habla el Evangelio: Id también vosotros a mi viña. Se puede decir que el significado del Sínodo sobre la vocación y misión de los laicos está precisamente en este llamamiento de Nuestro Señor Jesucristo dirigido a todos, y, en particular, a los fieles laicos, hombres y mujeres.\n\nLos trabajos sinodales han constituido para todos los participantes una gran experiencia espiritual: la de una Iglesia atenta —en la luz y en la fuerza del Espíritu— para discernir y acoger el renovado llamamiento de su Señor; y esto para volver a presentar al mundo de hoy el misterio de su comunión y el dinamismo de su misión de salvación, captando en particular el puesto y papel específico de los fieles laicos. El fruto del Sínodo —que esta Exhortación tiene intención de urgir como el más abundante posible en todas las Iglesias esparcidas por el mundo— estará en función de la efectiva acogida que el llamamiento del Señor recibirá por parte del entero Pueblo de Dios y, dentro de él, por parte de los fieles laicos.\n\nPor eso os exhorto vivamente a todos y a cada uno, Pastores y fieles, a no cansaros nunca de mantener vigilante, más aún, de arraigar cada vez más —en la mente, en el corazón y en la vida— la conciencia eclesial; es decir, la conciencia de ser miembros de la Iglesia de Jesucristo, partícipes de su misterio de comunión y de su energía apostólica y misionera.\n\nEs particularmente importante que todos los cristianos sean conscientes de la extraordinaria dignidad que les ha sido otorgada mediante el santo Bautismo. Por gracia estamos llamados a ser hijos amados del Padre, miembros incorporados a Jesucristo y a su Iglesia, templos vivos y santos del Espíritu. Volvamos a escuchar, emocionados y agradecidos, las palabras de Juan el Evangelista: «¡Mirad qué amor nos ha tenido el Padre para llamarnos hijos de Dios, y lo somos realmente!» (1 Jn 3, 1).\n\nEsta «novedad cristiana» otorgada a los miembros de la Iglesia, mientras constituye para todos la raíz de su participación al oficio sacerdotal, profético y real de Cristo y de su vocación a la santidad en el amor, se manifiesta y se actúa en los fieles laicos según la «índole secular» que es «propia y peculiar» de ellos.\n\nLa conciencia eclesial comporta, junto con el sentido de la común dignidad cristiana, el sentido de pertenecer al misterio de la Iglesia Comunión. Es éste un aspecto fundamental y decisivo para la vida y para la misión de la Iglesia. La ardiente oración de Jesús en la última Cena: «Ut unum sint!», ha de convertirse para todos y cada uno, todos los días, en un exigente e irrenunciable programa de vida y de acción.\n\nEl vivo sentido de la comunión eclesial, don del Espíritu Santo que urge nuestra libre respuesta, tendrá como fruto precioso la valoración armónica, en la Iglesia «una y católica», de la rica variedad de vocaciones y condiciones de vida, de carismas, de ministerios y de tareas y responsabilidades, como también una más convencida y decidida colaboración de los grupos, de las asociaciones y de los movimientos de fieles laicos en el solidario cumplimiento de la común misión salvadora de la misma Iglesia. Esta comunión ya es en sí misma el primer gran signo de la presencia de Cristo Salvador en el mundo; y, al mismo tiempo, favorece y estimula la directa acción apostólica y misionera de la Iglesia.\n\nEn los umbrales del tercer milenio, toda la Iglesia, Pastores y fieles, ha de sentir con más fuerza su responsabilidad de obedecer al mandato de Cristo: «Id por todo el mundo y proclamad la Buena Nueva a toda la creación» (Mc 16, 15), renovando su empuje misionero. Una grande, comprometedora y magnífica empresa ha sido confiada a la Iglesia: la de una nueva evangelización, de la que el mundo actual tiene una gran necesidad. Los fieles laicos han de sentirse parte viva y responsable de esta empresa, llamados como están a anunciar y a vivir el Evangelio en el servicio a los valores y a las exigencias de las personas y de la sociedad.\n\nEl Sínodo de los Obispos, celebrado en el mes de octubre durante el Año Mariano, ha confiado sus trabajos, de modo muy especial, a la intercesión de María Santísima, Madre del Redentor. Y ahora confío a la misma intercesión la fecundidad espiritual de los frutos del Sínodo. Al término de este documento postsinodal me dirijo a la Virgen, en unión con los Padres y fieles laicos presentes en el Sínodo y con todos los demás miembros del Pueblo de Dios. La llamada se hace oración:\n\nOh Virgen santísima\n\nMadre de Cristo y Madre de la Iglesia,\n\ncon alegría y admiración\n\nnos unimos a tu Magnificat,\n\na tu canto de amor agradecido.\n\nContigo damos gracias a Dios,\n\n«cuya misericordia se extiende\n\nde generación en generación»,\n\npor la espléndida vocación\n\ny por la multiforme misión\n\nconfiada a los fieles laicos,\n\npor su nombre llamados por Dios\n\na vivir en comunión de amor\n\ny de santidad con Él\n\ny a estar fraternalmente unidos\n\nen la gran familia de los hijos de Dios,\n\nenviados a irradiar la luz de Cristo\n\ny a comunicar el fuego del Espíritu\n\npor medio de su vida evangélica\n\nen todo el mundo.\n\nVirgen del Magnificat,\n\nllena sus corazones\n\nde reconocimiento y entusiasmo\n\npor esta vocación y por esta misión.\n\nTú que has sido,\n\ncon humildad y magnanimidad,\n\n«la esclava del Señor»,\n\ndanos tu misma disponibilidad\n\npara el servicio de Dios\n\ny para la salvación del mundo.\n\nAbre nuestros corazones\n\na las inmensas perspectivas\n\ndel Reino de Dios\n\ny del anuncío del Evangelio\n\na toda criatura.\n\nEn tu corazón de madre\n\nestán siempre presentes los muchos peligros\n\ny los muchos males\n\nque aplastan a los hombres y mujeres\n\nde nuestro tiempo.\n\nPero también están presentes\n\ntantas iniciativas de bien,\n\nlas grandes aspiraciones a los valores,\n\nlos progresos realizados\n\nen el producir frutos abundantes de salvación.\n\nVirgen valiente,\n\ninspira en nosotros fortaleza de ánimo\n\ny confianza en Dios,\n\npara que sepamos superar\n\ntodos los obstáculos que encontremos\n\nen el cumplimiento de nuestra misión.\n\nEnséñanos a tratar las realidades del mundo\n\ncon un vivo sentido de responsabilidad cristiana\n\ny en la gozosa esperanza\n\nde la venida del Reino de Dios,\n\nde los nuevos cielos y de la nueva tierra.\n\nTú que junto a los Apóstoles\n\nhas estado en oración\n\nen el Cenáculo\n\nesperando la venida del Espíritu de Pentecostés,\n\ninvoca su renovada efusión\n\nsobre todos los fieles laicos, hombres y mujeres,\n\npara que correspondan plenamente\n\na su vocación y misión,\n\ncomo sarmientos de la verdadera vid,\n\nllamados a dar mucho fruto\n\npara la vida del mundo.\n\nVirgen Madre,\n\nguíanos y sostennos para que vivamos siempre\n\ncomo auténticos hijos\n\ne hijas de la Iglesia de tu Hijo\n\ny podamos contribuir a establecer sobre la tierra\n\nla civilización de la verdad y del amor,\n\nsegún el deseo de Dios\n\ny para su gloria.\n\nAmén.\n\nDado en Roma, junto a San Pedro, el día 30 de diciembre, fiesta de la sagrada Familia de Jesús, María y José, del año 1988, undécimo de mi Pontificado.\n\nJOANNES PAULUS PP. II\n\nNOTAS\n\n[1] Conc. Ecum. Vat. II, Const. dogm. sobre la Iglesia Lumen gentium, 48.\n\n[2] San Gregorio Magno, Hom. in Evang. I, XIX, 2: PL 76, 1155.\n\n[3] Conc. Ecum. Vat. II, Dec. sobre el apostolado de los laicos Apostolicam actuositatem, 33.\n\n[4] Juan Pablo II, Homilía en la solemne Concelebración Eucarística de clausura de la VII Asamblea General Ordinaria del Sínodo de los Obispos (30 Octubre 1987): AAS 80 (1988) 598.\n\n[5] Cf. Propositio 1.\n\n[6] Conc. Ecum. Vat. II, Const. past. sobre la Iglesia en el mundo actual Gaudium et spes, 11.\n\n[7] Los Padres del Sínodo extraordinario de 1985, después de haber afirmado \"la gran importancia y la gran actualidad de la Constitución pastoral Gaudium et spes\", agregan: \"Al mismo tiempo percibimos, sin embargo, que los signos de nuestro tiempo son en parte diversos de aquellos otros del tiempo del Concilio, con mayores angustias y problemas. En efecto, en el mundo hoy crecen por todas partes el hambre, la opresión, la injusticia y la guerra, los sufrimientos, el terrorismo y otras formas de violencia de todo género\" (Ecclesia sub Verbo Dei mysteria Christi celebrans pro salute mundi. Relatio finalis, II, D, 1).\n\n[8] Conc. Ecum. Vat. II, Const. past. sobre la Iglesia en el mundo actual Gaudium et spes, 7.\n\n[9] San Agustín, Confessiones, I, 1: CCL 27, 1.\n\n[10] Cf. Instrumentum laboris, \"Vocación y misión de los laicos en la Iglesia y en el mundo a los veinte años del Concilio Vaticano II\", 5-10.\n\n[11] Conc. Ecum. Vat. II, Const. dogm. sobre la Iglesia Lumen gentium, 1.\n\n[12] Conc. Ecum. Vat. II, Const. dogm. sobre la Iglesia Lumen gentium, 6.\n\n[13] Cf. Propositio 3.\n\n[14] Conc. Ecum. Vat. II, Const. dogm. sobre la Iglesia Lumen gentium, 31.\n\n[15] Ibid.\n\n[16] Pío XII, Discurso a los nuevos Cardenales (20 Febrero 1946): AAS 38 (1946) 149.\n\n[17] Conc. Ecum. Florentino, Dec. pro Armeniis, DS 1314.\n\n[18] Conc. Ecum. Vat. II, Const. dogm. sobre la Iglesia Lumen gentium, 10.\n\n[19] San Agustín, Enarr. in Ps., XXVI, II, 2: CCL 38, 154 s.\n\n[20] Cf. Conc. Ecum. Vat. II, Const. dogm. sobre la Iglesia Lumen gentium, 10.\n\n[21] Juan Pablo II, Homilía al inicio del ministerio de Supremo Pastor de la Iglesia (22 Octubre 1978): AAS 70 (1978) 946.\n\n[22] Cf. La presentación que se hace de este magisterio en el Instrumentum laboris, \"Vocación y misión de los laicos en la Iglesia y en el mundo a los veinte años del Concilio Vaticano II\", 25.\n\n[23] Conc. Ecum. Vat. II, Const. dogm. sobre la Iglesia Lumen gentium, 34.\n\n[24] Ibid., 35.\n\n[25] Ibid., 12.\n\n[26] Ibid., 35.\n\n[27] San Agustín, De civitate Dei, XX, 10: CCL 48, 720.\n\n[28] Conc. Ecum. Vat. II, Const. dogm. sobre la Iglesia Lumen gentium, 32.\n\n[29] Ibid., 31.\n\n[30] Pablo VI, Discurso a los miembros de los Institutos Seculares (2 Febrero 1972): AAS 64 (1972) 208.\n\n[31] Conc. Ecum. Vat. II, Dec. sobre el apostolado de los laicos Apostolicam actuositatem, 5.\n\n[32] Conc. Ecum. Vat. II, Const. dogm. sobre la Iglesia Lumen gentium, 31.\n\n[33] Ibid.\n\n[34] Ibid.\n\n[35] Cf. Ibid., 48.\n\n[36] Conc. Ecum. Vat. II, Const. past. sobre la Iglesia en el mundo actual Gaudium et spes, 32.\n\n[37] Conc. Ecum. Vat. II, Const. dogm. sobre la Iglesia Lumen gentium, 31.\n\n[38] Ibid.\n\n[39] Propositio 4.\n\n[40] «Los laicos, siendo miembros a pleno título del Pueblo de Dios y del Cuerpo Místico, partícipes, mediante el Bautismo, del triple oficio sacerdotal, profético y real de Cristo, expresan y ponen en juego las riquezas de esta dignidad suya viviendo en el mundo. Lo que para quienes pertenecen al ministerio ordenado puede constituir una tarea sobreañadida o excepcional, para los laicos es misión típica. Su vocación propia consiste en \"buscar el Reino de Dios tratando las realidades temporales y ordenándolas según Dios\" (Lumen gentium, 31)» (Juan Pablo II, Ángelus [15 Marzo 1987]: Insegnamenti, X, 1 [1987] 561).\n\n[41] Véase, en particular, el cap. V de la Const. dogm. sobre la Iglesia Lumen gentium, 39-42, que trata sobre la \"universal vocación a la santidad en la Iglesia\".\n\n[42] II Asamb. Gen. Extraor. Sínodo de los Obispos (1985), Ecclesia sub Verbo Dei mysteria Christi celebrans pro salute mundi. Relatio finalis, II, A, 4.\n\n[43] Con. Ecum. Vat. II, Const. dogm. sobre la Iglesia Lumen gentium, 40.\n\n[44] Ibid., 42. Estas afirmaciones solemnes e inequívocas del Concilio vuelven a proponer una verdad fundamental de la fe cristiana. Así, por ejemplo, Pío XI en la encíclica Casti connubii, dirigida a los esposos cristianos, escribe: \"Todos, de cualquier condición que sean y en cualquier honesto estado de vida que hayan elegido, pueden y deben imitar al perfectísimo ejemplar de toda santidad propuesto a los hombres por Dios, que es nuestro Señor Jesucristo; y con la ayuda de Dios alcanzar también la cima más alta de la perfección cristiana, como el ejemplo de muchos santos nos lo demuestra\": AAS 22 (1930) 548.\n\n[45] Con. Ecum. Vat. II, Dec. sobre el apostolado de los laicos Apostolicam actuositatem, 4.\n\n[46] Propositio 5.\n\n[47] Propositio 8.\n\n[48] San León Magno, Sermo XXI, 3: S. Ch. 22 bis, 72.\n\n[49] San Máximo, Tract. III de Baptismo: PL 57, 779.\n\n[50] San Agustín, In Ioann. Evang. tract., 21, 8: CCL 36, 216.\n\n[51] Conc. Ecum. Vat. II, Const. dogm. sobre la Iglesia Lumen gentium, 33.\n\n[52] Conc. Ecum. Vat. II, Const. dogm. sobre la Iglesia Lumen gentium, 4.\n\n[53] II Asamb. Gen. Extraor. Sínodo de los Obispos (1985), Ecclesia sub Verbo Dei mysteria Christi celebrans pro salute mundi. Relatio finalis, II, C, 1.\n\n[54] Pablo VI, Alocución de los miércoles (8 Junio 1966): Insegnamenti, IV (1966) 794.\n\n[55] Cf. Conc. Ecum. Vat. II, Const. dogm. sobre la Iglesia Lumen gentium, 6.\n\n[56] Cf. Ibid., 7 y passim.\n\n[57] Ibid., 9.\n\n[58] Ibid., 1.\n\n[59] Ibid., 9.\n\n[60] Ibid., 7.\n\n[61] Ibid.\n\n[62] Ibid., 4.\n\n[63] Juan Pablo II, Homilía en la solemne Concelebración Eucarística de clausura de la VII Asamblea Ordinaria del Sínodo de los Obispos (30 Octubre 1987): AAS 80 (1988) 600.\n\n[64] Cf. Conc. Ecum. Vat. II, Const. dogm. sobre la Iglesia Lumen gentium, 4.\n\n[65] Cf. Conc. Ecum. Vat. II, Dec. sobre la actividad misionera de la Iglesia Ad gentes, 5.\n\n[66] Conc. Ecum. Vat. II, Dec. sobre el ministerio y vida de los presbíteros Presbyterorum ordinis, 2. Cf Conc. Ecum. Vat. II, Const. dogm. sobre la Iglesia Lumen gentium, 10.\n\n[67] Cf. Conc. Ecum. Vat. II, Const. dogm. sobre la Iglesia Lumen gentium, 10.\n\n[68] Cf. Juan Pablo II, Carta a todos los sacerdotes de la Iglesia con ocasión del Jueves Santo (9 Abril 1979), 3-4: Insegnamenti, II, 1 (1979) 844-847.\n\n[69] C.I.C., can. 230 SS 3.\n\n[70] Cf. Conc. Ecum. Vat. II, Dec. sobre el ministerio y vida de los presbíteros Presbyterorum ordinis, 2 y 5.\n\n[71] Cf. Conc. Ecum. Vat. II, Dec. sobre el apostolado de los laicos Apostolicam actuositatem, 24.\n\n[72] El Código de Derecho Canónico enumera una serie de funciones o tareas propias de los sagrados ministros, que, sin embargo -por especiales y graves circunstancias, y concretamente por falta de presbíteros o diáconos-, son momentáneamente ejercitadas por fieles laicos, previa facultad jurídica y mandato de la autoridad eclesiástica competente: cf cann. 230 SS 3; 517 SS 2; 776; 861 SS 2; 910 SS 2; 943; 1112; etc.\n\n[73] Cf. Conc. Ecum. Vat. II, Const. sobre la sagrada liturgia Sacrosanctum Concilium, 28; C.I.C., can. 230 SS 2, que dice así: \"Por encargo temporal, los laicos pueden desempeñar la función de lector en las ceremonias litúrgicas; asimismo, todos los fieles laicos pueden desempeñar las funciones de comentador, cantor y otras, a tenor de la norma del derecho\".\n\n[74] El Código de Derecho Canónico presenta distintas funciones y tareas que los fieles laicos pueden desempeñar en las estructuras organizativas de la Iglesia: cf. cann. 228; 229 SS 3; 317 SS 3; 463 SS 1 n. 5, SS 2; 483; 494; 537; 759; 776; 784; 785; 1282; 1421 SS 2; 1424; 1428 SS 2; 1435; etc.\n\n[75] Cf. Propositio 18.\n\n[76] Pablo VI, Exh. Ap. Evangelii nuntiandi, 70: AAS 68 (1976) 60.\n\n[77] Cf. C.I.C., can. 230 SS 1.\n\n[78] Propositio 18.\n\n[79] Conc. Ecum. Vat. II, Dec. sobre el apostolado de los laicos Apostolicam actuositatem, 3.\n\n[80] «Por haber recibido estos carismas, incluso los más sencillos, se origina en cada creyente el derecho y deber de ejercitarlos para el bien de los hombres y para la edificación de la Iglesia, tanto en la misma Iglesia como en el mundo, con la libertad del Espíritu Santo que \"sopla donde quiere\" (Jn. 3, 8), y al mismo tiempo, en la comunión con todos los hermanos en Cristo, especialmente con los propios Pastores» (Ibid.).\n\n[81] Propositio 9.\n\n[82] Conc. Ecum. Vat. II, Const. dogm. sobre la Iglesia Lumen gentium, 12.\n\n[83] Cf. Ibid. 30.\n\n[84] Conc. Ecum. Vat. II, Dec. sobre el oficio pastoral de los Obispos en la Iglesia Christus Dominus, 11.\n\n[85] Conc. Ecum. Vat. II, Const. dogm. sobre la Iglesia Lumen gentium, 23.\n\n[86] Conc. Ecum. Vat. II, Dec. sobre el apostolado de los laicos Apostolicam actuositatem, 10.\n\n[87] Cf. Propositio 10.\n\n[88] Cf. C.I.C., cann. 443 SS 4; 463 SS 1 y 2.\n\n[89] Cf. Propositio 10.\n\n[90] Leemos en el Concilio: «Ya que en su Iglesia el Obispo no puede presidir siempre y en todas partes personalmente a toda su grey, debe constituir necesariamente asambleas de fieles, entre las cuales tienen un lugar preeminente las parroquias constituidas localmente bajo la guía de un pastor que hace las veces del Obispo: ellas, en efecto, representan en cierto modo la Iglesia visible establecida en toda la tierra» (Conc. Ecum. Vat. II, Const. sobre la sagrada liturgia Sacrosanctum Concilium, 42).\n\n[91] Conc. Ecum. Vat. II, Const. dogm. sobre la Iglesia Lumen gentium, 28.\n\n[92] Juan Pablo II, Exh. Ap. Catechesi tradendae, 67: AAS 71 (1979) 1333.\n\n[93] C.I.C., can. 515 SS 1.\n\n[94] Cf. Propositio 10.\n\n[95] Cf. Conc. Ecum. Vat. II, Const. sobre la sagrada liturgia Sacrosanctum Concilium, 42.\n\n[96] Cf. C.I.C., can. 555 SS 1, 1.\n\n[97] Cf. C.I.C., can. 383 SS 1.\n\n[98] Pablo VI, Discurso al Clero romano (24 Junio 1963): AAS 55 (1963) 674.\n\n[99] Propositio 11.\n\n[100] Conc. Ecum. Vat. II, Dec. sobre el apostolado de los laicos Apostolicam actuositatem, 10.\n\n[101] Ibid.\n\n[102] Propositio 10.\n\n[103] San Gregorio Magno, Hom. in Ez., II, I, 5: CCL 142, 211.\n\n[104] Conc. Ecum. Vat. II, Dec. sobre el apostolado de los laicos Apostolicam actuositatem, 16.\n\n[105] Juan Pablo II, Ángelus (23 Agosto 1987): Insegnamenti, X, 3 (1987) 240.\n\n[106] Conc. Ecum. Vat. II, Dec. sobre el apostolado de los laicos Apostolicam actuositatem, 18.\n\n[107] Ibid., 19. Cf. también Ibid., 15; Id., Const. dogm. sobre la Iglesia Lumen gentium, 37.\n\n[108] C.I.C., can. 215.\n\n[109] Conc. Ecum. Vat. II, Const. dogm. sobre la Iglesia Lumen gentium, 39.\n\n[110] Cf. Ibid., 40.\n\n[111] Conc. Ecum. Vat. II, Dec. sobre el apostolado de los laicos Apostolicam actuositatem, 19.\n\n[112] Cf. Conc. Ecum. Vat. II, Const. dogm. sobre la Iglesia Lumen gentium, 23.\n\n[113] Ibid.\n\n[114] Conc. Ecum. Vat. II, Dec. sobre el apostolado de los laicos Apostolicam actuositatem, 23.\n\n[115] Ibid., 20.\n\n[116] Ibid., 24.\n\n[117] Propositio 13.\n\n[118] Cf. Propositio 15.\n\n[119] Juan Pablo II, Discurso al Convenio de la Iglesia italiana en Loreto (10 Abril 1985): AAS 77 (1985) 964.\n\n[120] Conc. Ecum. Vat. II, Const. dogm. sobre la Iglesia Lumen gentium, 1.\n\n[121] Ibid., 30.\n\n[122] Conc. Ecum. Vat. II, Dec. sobre el apostolado de los laicos Apostolicam actuositatem, 10.\n\n[123] Pablo VI, Exh. Ap. Evangelii nuntiandi, 14: AAS 68 (1976) 13.\n\n[124] Juan Pablo II, Homilía al inicio del ministerio de Supremo Pastor de la Iglesia (22 Octubre 1978): AAS 70 (1978) 947.\n\n[125] Propositio 10.\n\n[126] Conc. Ecum. Vat. II, Dec. sobre la actividad misionera de la Iglesia Ad gentes, 20. Cf. también Ibid., 37.\n\n[127] Propositio 29.\n\n[128] Cf. Conc. Ecum. Vat. II, Dec. sobre la actividad misionera de la Iglesia Ad gentes, 21.\n\n[129] Propositio 30 bis.\n\n[130] Conc. Ecum. Vat. II, Const. dogm. sobre la Iglesia Lumen gentium, 5.\n\n[131] Cf. Conc. Ecum. Vat. II, Const. past. sobre la Iglesia en el mundo actual Gaudium et spes, 22.\n\n[132] Ibid.\n\n[133] Juan Pablo II, Enc. Redemptor hominis, 14: AAS 71 (1979) 284-285.\n\n[134] Conc. Ecum. Vat. II, Const. past. sobre la Iglesia en el mundo actual Gaudium et spes, 40.\n\n[135] Cf. Ibid., 12.\n\n[136] «Si celebramos tan solemnemente el Nacimiento de Jesús, es para testimoniar que todo hombre es alguien, único e irrepetible. Si las estadísticas humanas, las catalogaciones humanas, los humanos sistemas políticos, económicos y sociales, las simples posibilidades humanas no logran asegurar al hombre el que pueda nacer, existir y trabajar como un único e irrepetible, entonces todo eso se lo asegura Dios. Para El y ante El, el hombre es siempre único e irrepetible; alguien eternamente ideado y eternamente elegido; alguien denominado y llamado por su propio nombre» (Juan Pablo II, Primer radiomensaje de Navidad al mundo: AAS 71 [1979] 66).\n\n[137] Conc. Ecum. Vat. II, Const. past. sobre la Iglesia en el mundo actual Gaudium et spes, 27.\n\n[138] Juan Pablo II, Exh. Ap. Familiaris consortio, 30: AAS 74 (1982), 116.\n\n[139] Cf. Congregación para la Doctrina de la Fe, Instrucción Donum vitae sobre el respeto de la vida humana naciente y la dignidad de la procreación. Respuestas a algunas cuestiones de actualidad (22 Febrero 1987): AAS 80 (1988) 70-102.\n\n[140] Propositio 36.\n\n[141] Juan Pablo II, Mensaje de la XXI Jornada Mundial de la Paz (8 Diciembre 1987): AAS 80 (1988) 278 y 280.\n\n[142] San Agustín, De Catech. Rud., XXIV, 44: CCL 46, 168.\n\n[143] Propositio 32.\n\n[144] Conc. Ecum. Vat. II, Const. past. sobre la Iglesia en el mundo actual Gaudium et spes, 24.\n\n[145] Ibid., 12.\n\n[146] Cf Juan Pablo II, Exh. Ap. Familiaris consortio, 42-48: AAS 74 (1982) 134-140.\n\n[147] Ibid., 85: AAS 74 (1982) 188.\n\n[148] Conc. Ecum. Vat. II, Dec. sobre el apostolado de los laicos Apostolicam actuositatem, 8.\n\n[149] Sobre la relación entre justicia y misericordia, cf. la Encíclica Dives in misericordia, 12: AAS 72 (1980) 1215-1217.\n\n[150] Conc. Ecum. Vat. II, Const. past. sobre la Iglesia en el mundo actual Gaudium et spes, 75.\n\n[151] Ibid., 74.\n\n[152] Ibid., 76.\n\n[153] Cf. Propositio 28.\n\n[154] Juan Pablo II, Enc. Sollicitudo rei socialis, 38: AAS 80 (1988) 565-566.\n\n[155] Cf Juan XXIII, Enc. Pacem in terris: AAS 55 (1963) 265-266.\n\n[156] Juan Pablo II, Enc. Sollicitudo rei socialis, 39: AAS 80 (1988) 568.\n\n[157] Cf. Propositio 26.\n\n[158] Conc. Ecum. Vat. II, Const. past. sobre la Iglesia en el mundo actual Gaudium et spes, 63.\n\n[159] Cf. Propositio 24.\n\n[160] Conc. Ecum. Vat. II, Const. past. sobre la Iglesia en el mundo actual Gaudium et spes, 67. Cf. Juan Pablo II, Enc. Laborem exercens, 24-27: AAS 73 (1981) 637-647.\n\n[161] Juan Pablo II, Enc. Sollicitudo rei socialis, 34: AAS 80 (1988) 560.\n\n[162] Conc. Ecum. Vat. II, Const. past. sobre la Iglesia en el mundo actual Gaudium et spes, 53.\n\n[163] Cf. Propositio 35.\n\n[164] Conc. Ecum. Vat. II, Const. past. sobre la Iglesia en el mundo actual Gaudium et spes, 58.\n\n[165] Pablo VI, Exh. Ap. Evangelii nuntiandi, 18-20: AAS 68 (1976) 18-19.\n\n[166] Cf. Propositio 37.\n\n[167] San Gregorio Magno, Hom. in Evang. I, XIX, 2: PL 76, 1155.\n\n[168] Conc. Ecum. Vat. II, Decl. sobre la educación cristiana Gravissimum educationis, 2.\n\n[169] Juan Pablo II, Carta Ap. a los jóvenes y a los jóvenes del mundo con ocasión del \"Año Internacional de la Juventud\", 15: AAS 77 (1985) 620-621.\n\n[170] Cf. Propositio 52.\n\n[171] Propositio 51.\n\n[172] Conc. Ecum. Vat. II, \"Mensaje a los jóvenes\" (8 Diciembre 1965): AAS 58 (1966) 18.\n\n[173] Conc. Ecum. Vat. II, Const. past. sobre la Iglesia en el mundo actual Gaudium et spes, 48.\n\n[174] J. Gerson, De parvulis ad Christum trahendis, CEuvres completes, Desclée, Paris 1973, IX, 669.\n\n[175] Juan Pablo II, Discurso a grupos de la tercera edad de las diócesis italianas (23 Marzo 1984): Insegnamenti, VII, 1 (1984) 744.\n\n[176] Cf Juan XXIII, Enc. Pacem in terris: AAS 55 (1963) 267-268.\n\n[177] Juan Pablo II, Exh. Ap. Familiaris consortio, 24: AAS 74 (1982) 109-110.\n\n[178] Propositio 46.\n\n[179] Propositio 47.\n\n[180] Conc. Ecum. Vat. II, Dec. sobre el apostolado de los laicos Apostolicam actuositatem, 9.\n\n[181] Pablo VI, Discurso al Comité de organización del Año Internacional de la Mujer (18 Abril 1975): AAS 67 (1975) 266.\n\n[182] Propositio 46.\n\n[183] Propositio 47.\n\n[184] Ibid.\n\n[185] Conc. Ecum. Vat. II, Const. past. sobre la Iglesia en el mundo actual Gaudium et spes, 10.\n\n[186] La Encíclica Redemptoris Mater, después de haber recordado que la \"dimensión mariana de la vida cristiana adquiere una peculiar acentuación, en relación con la mujer y su condición\", escribe: \"En efecto, la femineidad se encuentra en una relación singular con la Madre del Redentor, tema que podrá ser profundizado en otro lugar. Aquí deseo solamente hacer notar que la figura de María de Nazareth proyecta su luz sobre la mujer en cuanto tal por el hecho mismo de que Dios, en el sublime acontecimiento de la encarnación del Hijo, se ha confiado al ministerio, libre y activo, de una mujer. Por tanto, se puede afirmar que la mujer, mirando a María, encuentra en Ella el secreto para vivir dignamente su femineidad y llevar a cabo su propia promoción. A la luz de María, la Iglesia percibe en el rostro de la mujer los reflejos de una belleza que es espejo de los más elevados sentimientos de que es capaz el corazón humano: la ofrenda total del amor; la fuerza que sabe resistir a los más grandes dolores; la fidelidad ilimitada y la laboriosidad infatigable; la capacidad de conjugar la intuición penetrante con la palabra de apoyo y de estímulo\" (Juan Pablo II, Enc. Redemptoris Mater, 46: AAS 79 [1987] 424-425).\n\n[187] Juan Pablo II, Carta Ap. Mulieris dignitatem, 16.\n\n[188] Cf. Congregación para la Doctrina de la Fe, Instrucción sobre la cuestión de la admisión de la mujer al sacerdocio ministerial Inter insigniores (15 Octubre 1976): AAS 69 (1977) 98-116.\n\n[189] Cf Juan Pablo II, Carta Ap. Mulieris dignitatem, 26.\n\n[190] Ibid., 27. «La Iglesia es un cuerpo diferenciado, en el que cada uno tiene su función; las tareas son distintas y no deben ser confundidas. Estas no dan lugar a la superioridad de los unos sobre los otros; no suministran ningún pretexto a la envidia. El único carisma superior -que puede y debe ser deseado- es la caridad (cf 1 Cor 12-13). Los más grandes en el Reino de los cielos no son los ministros, sino los santos\" (Congregación para la Doctrina de la Fe, Declaración sobre la cuestión de la admisión de la mujer al sacerdocio ministerial Inter insigniores (15 Octubre 1976): AAS 69 (1977) 115.\n\n[191] Pablo VI, Discurso al Comité de organización del Año Internacional de la Mujer (18 Abril 1975): AAS 67 (1975) 266.\n\n[192] Propositio 47.\n\n[193] Ibid.\n\n[194] Conc. Ecum. Vat. II, Const. dogm. sobre la Iglesia Lumen gentium, 36.\n\n[195] Juan Pablo II, Exh. Ap. Familiaris consortio, 50: AAS 74 (1982) 141-142.\n\n[196] Propositio 46.\n\n[197] Propositio 47.\n\n[198] VII Asam. Gen. Ord. Sinodo de los Obispos (1987), Per Concili semitas ad Populum Dei Nuntius, 12.\n\n[199] Propositio 53.\n\n[200] Juan Pablo II, Carta Ap. Salvifici doloris, 3: AAS 76 (1984) 203.\n\n[201] San Ignacio de Antioquía, Ad Ephesios, VII, 2: S. Ch. 10, 64.\n\n[202] Juan Pablo II, Carta Ap. Salvifici doloris, 31: AAS 76 (1984) 249-250.\n\n[203] San Ambrosio, De Virginitate, VI, 34: PL 16, 288. Cf San Agustín, Sermo CCCIV, III, 2: PL 38, 1396.\n\n[204] Cf Pío XII, Const. Ap. Provida Mater (2 Febrero 1947): AAS 39 (1947) 114-124; C.I.C., can. 573.\n\n[205] Propositio 6.\n\n[206] Cf Pablo VI, Carta Ap. Sabaudiae gemma (29 Enero 1967): AAS 59 (1967) 113-123.\n\n[207] San Francisco de Sales, Introduction a la vie devote, I, III: Œuvres completes, Monastere de la Visitation, Annecy 1893, III, 19-21.\n\n[208] Conc. Ecum. Vat. II, Dec. sobre el apostolado de los laicos Apostolicam actuositatem, 4.\n\n[209] Propositio 40.\n\n[210] \"Dabit virtutem, qui contulit dignitatem\" (San León Magno, Serm. II, 1: S. Ch. 200, 248).\n\n[211] Conc. Ecum. Vat. II, Dec. sobre el apostolado de los laicos Apostolicam actuositatem, 4.\n\n[212] Conc. Ecum. Vat. II, Const. past. sobre la Iglesia en el mundo actual Gaudium et spes, 43. Cf. también Dec. sobre la actividad misionera de la Iglesia Ad gentes, 21; Pablo VI, Exh. Ap. Evangelii nuntiandi, 20: AAS 68 (1976) 19.\n\n[213] Juan Pablo II, Discurso a los participantes al Congreso Nacional del Movimiento Eclesial de Acción Cultural (M.E.I.C.) (16 Enero 1982), 2: Insegnamenti, V, 1 (1982) 131; cf. también la Carta al Cardenal Agostino Casaroli, Secretario de Estado, con la que se constituye el Pontificio Consejo para la Cultura (20 Mayo 1982): AAS 74 (1982) 685; Discurso a la Comunidad universitaria de Lovaina (20 Mayo 1985): Insegnamenti, VIII, 1 (1985) 1591.\n\n[214] Conc. Ecum. Vat. II, Dec. sobre el apostolado de los laicos Apostolicam actuositatem, 4.\n\n[215] Propositio 22. Cf también Juan Pablo II, Enc. Sollicitudo rei socialis, 41: AAS 80 (1988) 570-572.\n\n[216] Conc. Ecum. Vat. II, Dec. sobre el apostolado de los laicos Apostolicam actuositatem, 4.\n\n[217] San Metodio de Olimpo, Symposion III, 8: S. Ch. 95, 110.\n\n[218] Cf. Propositio 11.\n\n[219] Propositio 40.\n\n[220] Cf. Propositio 44.\n\n[221] Cf. Propositio 45.\n\n[222] Propositio 44.\n\n[223] Propositio 41.\n\n[224] Propositio 42.\n\nCopyright © Dicasterio para la Comunicación\n\nLa Santa Sede\n\nLa Santa Sede","witnesses":[{"sourceUrl":"https://www.vatican.va/content/john-paul-ii/es/apost_exhortations/documents/hf_jp-ii_exh_30121988_christifideles-laici.html","sha256":"d0d3be00aa283d99842881376ae11c509841646784744f85b43ff87f4cde65e7","localUrl":"assets/docs/magisterium/source-corpus/christifideles-laici-eab52005ae/es.html","textUrl":"assets/docs/magisterium/source-corpus/christifideles-laici-eab52005ae/es.txt"}]},"fr":{"code":"fr","label":"Français","contentFormat":"plain-text","text":"Christifideles Laici (30 décembre 1988)\n\nLe Saint-Siège\n\nfrançais\n\nFrançais\n\nEnglish\n\nItaliano\n\nPortuguês\n\nEspañol\n\nDeutsch\n\nPolski\n\nالعربيّة\n\n中文\n\nLatine\n\n×\n\nLe Saint-Siège\n\nMagisterium\n\nCalendrier\n\nCélébrations liturgiques\n\nBillets pour les audiences et les célébrations papales\n\nSouverains Pontifes\n\nCollège Cardinalice\n\nCurie Romaine et autres Organisations\n\nSynode\n\nBureau de presse\n\nVatican News - Radio Vaticana\n\nL'Osservatore Romano\n\nJean-Paul II\n\nExhortations Apostoliques\n\nA\n\nA\n\nA\n\nGénération du PDF en cours.....\n\nDE\n\n- EN\n\n- ES\n\n- FR\n\n- HU\n\n- IT\n\n- LA\n\n- PL\n\n- PT\n\n- ZH_CN\n\n- ZH_TW\n\nEXHORTATION APOSTOLIQUE\n\nPOST-SYNODALE\n\nCHRISTIFIDELES LAICI\n\nDE SA SAINTETE LE PAPE\n\nJEAN-PAUL II\n\nSUR LA VOCATION\n\nET LA MISSION DES LAÏCS\n\nDANS L'EGLISE ET DANS LE MONDE\n\nAux Evêques\n\nAux prêtres et aux diacres\n\nAux religieux et religieuses\n\nA tous les fidèles laïcs\n\nINTRODUCTION\n\n1. LES FIDÈLES LAÏCS (Christifideles laici), dont la «vocation et la mission dans l'Eglise et dans le monde vingt ans après le Concile Vatican II» a été le thème de l'assemblée générale du Synode des Evêques en 1987, appartiennent au Peuple de Dieu, représenté par les ouvriers de la vigne, dont parle Saint Matthieu dans son Evangile: «Le royaume des cieux est comparable au maître d'un domaine qui sortit au petit jour afin d'embaucher des ouvriers pour sa vigne. Il se mit d'accord avec eux sur un salaire d'une pièce d'argent pour toute la journée et il les envoya à sa vigne» (Mt 20, 1-2).\n\nLa parabole évangélique met sous nos yeux l'immense vigne du Seigneur, et la foule des personnes, hommes et femmes, qu'Il appelle et qu'Il envoie y travailler. La vigne, c'est le monde entier (cf. Mt 13, 38), qui doit être transformé selon le dessein de Dieu, en vue de l'avènement définitif du Royaume de Dieu.\n\nAllez, vous aussi, à ma vigne\n\n2. «Sorti vers neuf heures, il en vit d'autres qui étaient là, sur la place, sans travail. Il leur dit: \"Allez, vous aussi, à ma vigne\"» (Mt 20, 3-4).\n\nL'appel du Seigneur Jésus ne cesse de se faire entendre depuis ce jour lointain de notre histoire: il s'adresse à tout homme venu en ce monde.\n\nDe nos jours, dans une effusion renouvelée de l'Esprit de la Pentecôte, arrivée avec le Concile Vatican II, l'Eglise a vu mûrir en elle un sentiment plus vif de son caractère missionnaire et, dans un mouvement d'obéissance généreuse, elle a de nouveau écouté la voix du Seigneur qui l'envoie dans le monde comme «le sacrement universel du salut»(1).\n\nAllez, vous aussi. L'appel ne s'adresse pas seulement aux Pasteurs, aux prêtres, aux religieux et aux religieuses; il s'étend à tous: les fidèles laïcs, eux aussi, sont appelés personnellement par le Seigneur, de qui ils reçoivent une mission pour l'Eglise et pour le monde. Saint Grégoire le Grand le rappelle, lorsque, prêchant au peuple chrétien, il commente la parabole des ouvriers de la vigne: «Examinez donc un peu, mes frères, votre mode de vie, et vérifiez bien si déjà vous êtes des ouvriers du Seigneur. Que chacun juge ce qu'il fait et se rende compte s'il travaille dans la vigne du Seigneur»(2).\n\nFort de son inestimable patrimoine doctrinal, spirituel et pastoral, le Concile a écrit des pages vraiment merveilleuses sur la nature, la dignité, la spiritualité, la mission, la responsabilité des fidèles laïcs. Et les Pères conciliaires, en écho à l'appel du Christ, ont appelé tous les fidèles laïcs, hommes et femmes, à travailler à sa vigne: «Le Saint Concile adjure avec force au nom du Seigneur tous les laïcs de répondre volontiers, avec élan et générosité, à l'appel du Christ qui, en ce moment même, les invite avec plus d'insistance, et à l'impulsion de l'Esprit Saint. Que les jeunes réalisent bien que cet appel s'adresse très particulièrement à eux, qu'ils le reçoivent avec joie et de grand coeur. C'est le Seigneur Lui-même qui, par le Concile, presse à nouveau tous les laïcs de s'unir plus intimement à Lui de jour en jour et de prendre à coeur ses intérêts comme leur propre affaire (cf. Ph 2, 5), de s'associer à sa mission de Sauveur; Il les envoie encore une fois en toute ville et en tout lieu où Il doit aller Lui-même (cf. Lc 10, 1)»(3).\n\nAllez, vous aussi, à ma vigne. Ces paroles ont aussi résonné spirituellement pendant tout le déroulement du Synode des Evêques, qui s'est tenu à Rome du ler au 30 octobre 1987. Reprenant les pistes du Concile et éclairés par les expériences personnelles et communautaires de toute l'Eglise, les Pères, riches en outre de l'apport des Synodes précédents, ont étudié, de façon approfondie, «la vocation et la mission des laïcs dans l'Eglise et le monde, vingt ans après le Concile Vatican II».\n\nCette Assemblée comprenait des représentants qualifiés des fidèles laïcs, hommes et femmes, qui ont apporté une contribution précieuse aux travaux du Synode. L'homélie de clôture l'a explicitement reconnu: «Nous remercions le Seigneur de ce que, au cours de ce Synode, nous avons pu avoir non seulement la joie de la participation des laïcs (auditeurs et auditrices), mais plus encore de ce que le déroulement des discussions nous a permis d'entendre la voix des invités, les représentants du laïcat provenant de toutes les parties du monde, de différents pays. Cela nous a permis de profiter de leurs expériences, de leurs conseils et de leurs suggestions inspirés par leur amour pour la cause commune»(4).\n\nLe regard fixé sur l'après-Concile, les Pères synodaux ont pu constater de quelle façon l'Esprit a continué de rajeunir l'Eglise, en suscitant en elle de nouvelles énergies de sainteté avec la participation de nombreux fidèles laïcs. Nous en trouvons un témoignage, entre autres, dans le nouveau style de collaboration entre prêtres, religieux et fidèles laïcs; dans la participation active à la liturgie, à l'annonce de la parole de Dieu, à la catéchèse; dans les multiples services et tâches confiés aux fidèles laïcs, qui les ont si bien assurés; dans la floraison vigoureuse de groupes, d'associations, de mouvements de spiritualité et d'engagement; dans la participation plus large et plus marquée des femmes à la vie de l'Eglise et au développement de la société.\n\nDans le même temps, le Synode ne manquait pas de noter que le chemin post-conciliaire des fidèles laïcs n'a pas été sans difficultés ni dangers. Dans le concret, on peut rappeler deux tentations auxquelles ils n'ont pas toujours su échapper: la tentation de se consacrer avec un si vif intérêt aux services et aux tâches d'Eglise, qu'ils en arrivent parfois à se désengager pratiquement de leurs responsabilités spécifiques au plan professionnel, social, économique, culturel et politique; et, en sens inverse, la tentation de légitimer l'injustifiable séparation entre la foi et la vie, entre l'accueil de l'Evangile et l'action concrète dans les domaines temporels et terrestres les plus divers.\n\nAu cours de ses travaux, le Synode a fait sans cesse référence au Concile Vatican II, dont l'enseignement touchant le laïcat, à vingt ans de distance, a paru d'une actualité surprenante, et parfois d'une portée prophétique: un tel enseignement est capable d'éclairer et d'inspirer les réponses qui doivent être données aujourd'hui aux nouveaux problèmes. En vérité, le défi que les Pères synodaux ont relevé a été celui de bien tracer les routes précises afin que la splendide «théorie» sur le laïcat, formulée par le Concile, puisse devenir une authentique «pratique» ecclésiale. D'un autre côté, certains problèmes s'imposent par un certain caractère de «nouveauté»; au point qu'on peut les qualifier de post-conciliaires, au moins dans un sens chronologique: à ces problèmes, les Pères ont à juste titre réservé une attention toute spéciale au cours de leurs discussions et réflexions. Parmi ces problèmes, il faut mentionner ceux qui concernent les ministères et les services ecclésiaux confiés déjà ou qui seront à confier à des fidèles laïcs, la diffusion et la croissance de nouveaux «mouvements» à côté d'autres formes d'associations de laïcs, la place et le rôle de la femme autant dans l'Eglise que dans la société.\n\nAu terme de leurs travaux menés avec zèle, compétence et générosité, les Pères du Synode m'ont manifesté leur désir et leur souhait qu'en temps opportun, je présente à l'Eglise universelle un document de conclusion sur le laïcat chrétien(5).\n\nCette Exhortation Apostolique Post-synodale veut donc faire ressortir toute la valeur des travaux du Synode, depuis les Lineamenta jusqu'à l'Instrumentum laboris, depuis la relation d'introduction jusqu'aux interventions de chacun des évêques et des laïcs et jusqu'au rapport de synthèse après la discussion en assemblée, depuis les discussions et les relations des «circuli minores» jusqu'aux «propositiones» et au Message final. Le présent document ne se situe donc pas en marge du Synode; il en constitue au contraire l'expression à la fois cohérente et fidèle; il est le fruit d'un travail collégial, dont la dernière étape a été la rédaction d'un exposé à laquelle ont contribué le Conseil du Secrétariat Général du Synode et le Secrétariat lui-même.\n\nSusciter et alimenter une prise de conscience plus nette du don et de la responsabilité que tous les fidèles laïcs ont dans la communion et la mission de l'Eglise, tel est le but de notre Exhortation.\n\nLes urgences actuelles du monde:\n\npourquoi donc restez-vous là,\n\ntoute la journée, à ne rien faire?\n\n3. Le sens fondamental de ce Synode, et donc son fruit le plus précieux et désiré, c'est de porter les fidèles laïcs à écouter le Christ qui les appelle à travailler à sa vigne et à prendre une part très vive, consciente et responsable à la mission de l'Eglise, en ce moment magnifique et dramatique de l'histoire, dans l'imminence du troisième millénaire.\n\nDes situations nouvelles, dans l'Eglise comme dans le monde, dans les réalités sociales, économiques, politiques et culturelles, exigent aujourd'hui, de façon toute particulière, l'action des fidèles laïcs. S'il a toujours été inadmissible de s'en désintéresser, présentement c'est plus répréhensible que jamais. Il n'est permis à personne de rester à ne rien faire.\n\nRevenons à la lecture de la parabole évangélique: «Vers cinq heures, il sortit encore, en trouva d'autres qui étaient là et leur dit: \"Pour quoi êtes-vous restés là, toute la journée, à ne rien faire?\". Ils lui répondirent: \"Parce que personne ne nous a embauchés\". Il leur dit: \"Allez, vous aussi, à ma vigne\"» (Mt 20, 6-7).\n\nIl n'y a pas de place pour l'inaction, lorsque tant de travail nous attend tous dans la vigne du Seigneur. Le «maître du domaine» répète avec plus d'insistance encore: «Allez, vous aussi, à ma vigne».\n\nLa voix du Seigneur résonne certainement en chaque chrétien, au plus profond de son être. Chacun, en effet, est configuré au Christ par la foi et les sacrements de l'initiation chrétienne, est inséré comme un membre vivant dans l'Eglise, et est sujet actif de sa mission de salut. La voix du Seigneur se transmet aussi à travers les événements de l'histoire de l'Eglise et de l'humanité, comme nous le rappele le Concile: «Mû par la foi, se sachant conduit par l'Esprit du Seigneur qui remplit l'univers, le Peuple de Dieu s'efforce de discerner dans les événements, les exigences et les aspirations de notre temps, auxquels il participe avec les autres hommes, quels sont les signes véritables de la présence ou du dessein de Dieu. La foi, en effet, éclaire toutes choses d'une lumière nouvelle et nous fait connaître la volonté divine sur la vocation intégrale de l'homme, orientant ainsi l'esprit vers des solutions pleinement humaines»(6).\n\nIl faut donc regarder en face ce monde qui est le nôtre, avec ses valeurs et ses problèmes, ses soucis et ses espoirs, ses conquêtes et ses échecs: un monde dont les conditions économiques, sociales, politiques et culturelles présentent des problèmes et des difficultés encore plus graves que celles décrites par le Concile dans la Constitution pastorale Gaudium et spes(7). De toute manière, c'est là la vigne, c'est là le terrain sur lequel les fidèles laïcs sont appelés à vivre leur mission. Jésus veut pour eux, comme pour tous ses disciples, qu'ils soient le sel de la terre et la lumière du monde (cf. Mt 5, 13-14).\n\nMais quel est donc le visage actuel de la «terre» et du «monde», dont les chrétiens doivent être le «sel» et la «lumière»?\n\nTrès grande est la diversité des situations et des façons de poser les problèmes dans le monde d'aujourd'hui, caractérisé en outre par un mouvement accéléré de mutation. C'est pourquoi il faut se garder absolument de généralisations et de simplifications abusives. Il est toutefois possible de noter certaines lignes de tendances qui se font jour dans la société actuelle. De même que dans le champ évangélique l'ivraie et le bon grain poussent simultanément, ainsi dans l'histoire, théâtre quotidien de la liberté humaine, se rencontrent côte à côte et parfois étroitement enlacés entre eux le bien et le mal, l'injustice et la justice, l'angoisse et l'espoir.\n\nSécularisme et besoin religieux\n\n4. Comment ne pas penser à la diffusion persistante de l'indifférence religieuse et de l'athéisme sous ses formes les plus variées, en particulier sous la forme, aujourd'hui peut-être la plus répandue, du sécularisme? Enivré des conquêtes prodigieuses d'un développement scientifico-technique que rien n'arrête, et surtout envoûté par la tentation la plus ancienne et toujours nouvelle, celle de vouloir se faire l'égal de Dieu (cf. Gn 3, 5) grâce à l'usage d'une liberté sans frein, l'homme se coupe de ses racines religieuses les plus profondes: il oublie Dieu, il estime que Dieu n'a aucun sens dans son existence, il le rejette pour se prosterner en adoration devant les «idoles» les plus variées.\n\nCe sécularisme actuel est en vérité un phénomène très grave: il ne touche pas seulement les individus, mais en quelque façon des communautés entières, comme déjà le notait le Concile: «Des multitudes sans cesse plus denses s'éloignent en pratique de la religion»(8). Moi même je l'ai répété souvent: le phénomène de la sécularisation frappe les peuples qui sont chrétiens de vieille date, et ce phénomène réclame, sans plus de retard, une nouvelle évangélisation.\n\nEt pourtant, l'aspiration et le besoin de la religion ne peuvent mourir totalement. La conscience de chaque homme, quand il a le courage d'affronter les questions les plus graves de l'existence humaine, en particulier la question du sens de la vie, de la souffrance et de la mort, ne peut pas hésiter à faire sienne cette parole de vérité que proclamait Saint Augustin: «Tu nous as faits pour Toi, Seigneur, et notre coeur est sans repos tant qu'il ne se repose pas en Toi»(9). C'est ainsi que le monde actuel porte témoignage, sous des formes toujours plus vastes et plus vives, de l'ouverture à une vision spirituelle et transcendante de la vie, du réveil de la recherche religieuse, du retour au sens du sacré et à la prière, de l'exigence de la liberté d'invoquer le Nom du Seigneur.\n\nLa personne humaine: sa dignité piétinée et exaltée\n\n5. Pensons encore aux nombreuses violations infligées aujourd'hui à la dignité de la personne humaine. Quand il n'est pas reconnu et aimé dans sa dignité d'image vivante de Dieu (cf. Gn 1, 26), l'être humain est exposé aux formes les plus humiliantes et aberrantes d'«instrumentalisation», qui le rendent misérablement esclave du plus fort. Et ce «plus fort» peut prendre des figures diverses: idéologie, pouvoir économique, systèmes politiques inhumains, technocratie scientifique, invasion des «mass-media». Une fois encore, nous nous trouvons ici en face d'une foule de personnes, qui sont nos frères et soeurs, dont les droits fondamentaux sont violés, parfois en conséquence de l'excessive tolérance ou même de l'injustice patente de certaines lois civiles: le droit à la vie et à l'intégrité du corps, le droit à un toit et au travail, le droit à la famille et à la procréation responsable, le droit à la participation à la vie publique et politique, le droit à la liberté de conscience et de profession de sa foi religieuse.\n\nQui peut dénombrer les enfants qui n'ont pas vu le jour, parce que tués dans le sein de leur mère, les enfants abandonnés, ou maltraités par les parents eux-mêmes, les enfants qui grandissent privés d'affection et d'éducation? En certains pays, des populations entières n'ont ni maison ni travail, et manquent des moyens indispensables pour mener une existence digne d'êtres humains. De terribles îlots de pauvreté et de misère, physique et morale à la fois, sont désormais fixés au pourtour des métropoles et frappent mortellement des groupes humains entiers.\n\nMais le caractère sacré de la personne ne saurait être réduit à néant, encore qu'il soit trop souvent méprisé et violé: son fondement inébranlable, c'est le Dieu Créateur et Père; aussi le caractère sacré de la personne continue-t-il de s'imposer encore et toujours.\n\nDe là procède la diffusion toujours plus vaste comme aussi l'affirmation toujours plus forte du sens de la dignité personnelle de tout être humain. Un courant bienfaisant désormais parcourt et envahit tous les peuples de la terre, qui ont pris davantage conscience de la dignité de l'homme: l'homme n'est absolument pas une «chose» ou un «objet» qu'on peut utiliser, mais il est toujours et uniquement un «sujet» doué de conscience et de liberté, appelé à vivre de façon responsable dans la société et dans l'histoire, ordonné à des valeurs spirituelles et religieuses.\n\nOn a affirmé que notre temps est le temps des «humanismes»: quelques-uns de ces humanismes, d'inspiration athée et séculière, en viennent paradoxalement à amoindrir et anéantir l'homme; d'autres humanismes, au contraire, l'exaltent jusqu'à déboucher sur des formes de véritable idolâtrie; d'autres, enfin, reconnaissent, conformément à la vérité, la grandeur et la misère de l'homme, et ils mettent en évidence, soutiennent et favorisent sa dignité totale.\n\nUn signe et un résultat de ces courants humanistes peuvent se reconnaître dans le besoin grandissant de participation. C'est là, de toute évidence, un des traits distinctifs de l'humanité actuelle, un véritable «signe des temps» qui mûrit en divers domaines et diverses directions: en ce qui concerne surtout les femmes et le monde des jeunes, en direction de la vie familiale et scolaire, mais aussi dans le monde culturel, économique, social et politique. Jouer un rôle, être en quelque façon créateur d'une nouvelle culture humaniste, est une exigence, tout à la fois universelle et individuelle(10).\n\nConflictualité et paix\n\n6. Nous ne pouvons pas, enfin, oublier un autre phénomène qui marque l'humanité moderne: plus qu'à aucun autre moment de son histoire, l'humanité est aujourd'hui frappée et ébranlée par la conflictualité. Il s'agit d'un phénomène aux formes multiples, qui se distingue du pluralisme légitime des mentalités et des initiatives, et qui se manifeste dans une néfaste opposition des personnes, des groupes, des catégories, des nations et des blocs de nations. Cette opposition prend les formes de la violence, du terrorisme, de la guerre. Une fois encore, mais dans des proportions énormément amplifiées, certaines portions de l'humanité d'aujourd'hui, parce qu'elles veulent faire montre de leur «toute-puissance», renouvellent la folle expérience de la construction de la «tour de Babel» (cf. Gn 11, 1-9); or, cette expérience engendre la confusion, la lutte, la désintégration et l'oppression. La famille humaine est par là bouleversée et déchirée de façon dramatique.\n\nEn contrepartie, se manifeste avec une vigueur irrépressible l'aspiration de chaque homme et des peuples au bien inestimable de la paix dans la justice. La béatitude «Bienheureux les artisans de paix» (Mt 5, 9) trouve chez les hommes de notre temps un écho nouveau et bien significatif: pour l'avènement de la paix et de la justice, aujourd'hui, des générations entières vivent, souffrent et travaillent. La participation croissante des personnes et des groupes à la vie de la société est le chemin qu'on prend aujourd'hui de plus en plus pour que la paix se transforme de désir en une réalité. Sur ce chemin, nous rencontrons grand nombre de fidèles laïcs engagés avec générosité sur le terrain social ou politique, sous les formes les plus variées, que ce soit dans les institutions, ou comme coopérateurs bénévoles et en service auprès des plus humbles.\n\nJesus-Christ, espérance de l'humanité\n\n7. Tel est l'immense chantier qui s'offre aux yeux de ceux que le «Maître du domaine» envoie travailler à sa vigne.\n\nSur ce chantier, l'Eglise est présente et agissante, l'Eglise, c'est-à-dire nous tous, pasteurs et fidèles, prêtres, religieux et laïcs. Les situations que nous venons d'évoquer touchent l'Eglise: par ces situations, l'Eglise se trouve en partie conditionnée; cependant elle n'en est pas écrasée, encore moins terrassée, parce que l'Esprit Saint, qui est l'âme de l'Eglise, la soutient dans sa mission.\n\nL'Eglise n'ignore pas que tous les efforts soutenus par l'humanité en vue de la communion et de la participation, en dépit des difficultés, des ralentissements, des contradictions de tout genre, provoqués par les limites de l'homme, par le péché et par le Mauvais, obtiennent une réponse parfaite dans l'intervention de Jésus-Christ, Rédempteur de l'homme et du monde.\n\nL'Eglise sait parfaitement qu'elle a été envoyée par Lui comme «le signe et le moyen de l'union intime avec Dieu et de l'unité de tout le genre humain»(11).\n\nEn dépit de toute chose, par conséquent, l'humanité peut espérer, doit espérer: Evangile vivant et personnel, Jésus-Christ Lui-même est la «Nouvelle» toute neuve, porteuse de joie, que l'Eglise chaque jour nous annonce et dont elle porte témoignage à tous les hommes.\n\nDans la transmission de cette annonce et dans la présentation de ce témoignage, les fidèles laïcs occupent une place originale et irremplaçable: par eux, l'Eglise du Christ est présente dans les secteurs les plus variés du monde, comme signe et source d'espérance et d'amour.\n\nCHAPITRE I\n\nJE SUIS LA VIGNE,\n\nVOUS ETES LES SARMENTS\n\nLa dignité des fidèles laïcs\n\ndans l'Eglise-Mystère\n\nLe mystère de la vigne\n\n8. L'image de la vigne est utilisée dans la Bible de multiple façon et avec diverses significations: en particulier, elle sert à exprimer le mystère du Peuple de Dieu. Dans cette perspective plus intérieure, les fidèles laïcs ne sont pas simplement les ouvriers qui travaillent à la vigne, mais ils sont une partie même de la vigne: «Moi, je suis la vigne, et vous, les sarments» (Jn 15, 5), dit Jésus.\n\nDéjà dans l'Ancien Testament, les prophètes, quand ils veulent parler du peuple élu, recourent à l'image de la vigne. Israël est la vigne de Dieu, l'ouvrage du Seigneur, la joie de son coeur: «Je t'avais plantée comme une vigne de choix» (Jr 2, 21); «Ta mère ressemblait à une vigne plantée au bord de l'eau. Elle était féconde et feuillue grâce à l'abondance de l'eau» (Ez 19, 10); «Mon ami avait une vigne sur un coteau plantureux. Il en retourna la terre et en retira les pierres, pour y mettre un plant de qualité...» (Is 5, 1-2).\n\nJésus reprend le symbole de la vigne, et Il l'emploie pour révéler certains aspects du Royaume de Dieu: «Un homme planta une vigne, il l'entoura d'une clôture, y creusa un pressoir, et y bâtit une tour de garde. Puis il la donna en fermage à des vignerons et partit en voyage» (Mc 12, 1; cf. Mt 21, 28 et suiv.).\n\nL'évangéliste Jean nous invite à aller encore plus profond et il nous introduit à la découverte du mystère de la vigne: elle est le symbole et la figure non seulement du peuple de Dieu, mais de Jésus Lui-même. Lui, Jésus, est le cep de vigne, et nous, les disciples, nous en sommes les sarments; Lui est la «vraie vigne», à laquelle, pour vivre, sont unis les sarments (cf. Jn 15, 1 et suiv.).\n\nLe Concile Vatican II, reprenant les différentes images bibliques qui éclairent le mystère de l'Eglise, propose de nouveau l'image de la vigne et des sarments: «La vigne véritable, c'est le Christ; c'est Lui qui donne vie et fécondité aux rameaux que nous sommes: par l'Eglise nous demeurons en Lui, sans qui nous ne pouvons rien faire (Jn 15, 1-5)»(12). C'est l'Eglise elle-même, donc, qui est le vignoble évangélique.\n\nElle est mystère parce que l'amour et la vie du Père, du Fils et de l'Esprit Saint sont le don absolument gratuit offert à tous ceux qui sont nés de l'eau et de l'Esprit (cf. Jn 3, 5), appelés à vivre la communion même de Dieu, à la manifester et à la communiquer dans l'histoire (mission): «En ce jour, dit Jésus, vous reconnaîtrez que je suis en mon Père, que vous êtes en moi, et moi en vous» (Jn 14, 20).\n\nDésormais, c'est seulement à l'intérieur du mystère de l'Eglise comme mystère de communion que se révèle «l'identité» des fidèles laïcs, leur dignité originelle. Et c'est seulement à l'intérieur de cette dignité que peuvent se définir leur vocation et leur mission dans l'Eglise et dans le monde.\n\nQui sont les fidèles laïcs?\n\n9. Les Pères du Synode ont très justement noté la nécessité de déterminer et de proposer une description positive de la vocation et de la mission des fidèles laïcs, grâce à une étude approfondie de la doctrine du Concile Vatican II, à la lumière des plus récents documents du Magistère et de l'expérience de la vie de l'Eglise, elle-même guidée par l'Esprit Saint(13).\n\nPour répondre à la question «qui sont les fidèles laïcs?», le Concile a refusé la solution facile d'une définition négative et s'est ouvert à une vision nettement positive; il a manifesté son intention fondamentale en affirmant la pleine appartenance des fidèles laïcs à l'Eglise et à son mystère, et le caractère particulier de leur vocation, dont le propre est, d'une manière particulière, de «chercher le règne de Dieu précisément à travers la gérance des choses temporelles qu'ils ordonnent selon Dieu»(14). «Sous le nom de laïcs _ ainsi s'exprime la Constitution Lumen gentium _ on entend ici l'ensemble des chrétiens qui ne sont pas membres de l'ordre sacré et de l'état religieux reconnu par l'Eglise, c'est-à-dire les chrétiens qui, étant incorporés au Christ par le baptême, intégrés au Peuple de Dieu, faits participants à leur manière de la fonction sacerdotale, prophétique et royale du Christ, exercent pour leur part, dans l'Eglise et dans le monde, la mission qui est celle de tout le peuple chrétien»(15).\n\nDéjà Pie XII affirmait: «Les fidèles, et plus précisément les laïcs, se trouvent sur la ligne la plus avancée de la vie de l'Eglise; par eux, l'Eglise est le principe vital de la société humaine. C'est pourquoi, eux surtout, doivent avoir une conscience toujours plus claire, non seulement d'appartenir à l'Eglise, mais d'être l'Eglise, c'est-à-dire la communauté des fidèles sur la terre, sous la conduite du Chef commun, le Pape, et des Evêques en communion avec lui. Ils sont l'Eglise»(16).\n\nConformément à l'image biblique de la vigne, les fidèles laïcs, comme tous les membres de l'Eglise, sont des sarments, branchés sur le Christ, qui est Lui, la vraie vigne, et c'est par Lui qu'ils sont rendus vivants et donneurs de vie.\n\nL'insertion dans le Christ au moyen de la foi et des sacrements de l'initiation chrétienne est la racine première qui crée la nouvelle condition du chrétien dans le mystère de l'Eglise, qui constitue sa «physionomie» la plus profonde, qui est à la base de toutes les vocations et du dynamisme de la vie chrétienne des fidèles laïcs: en Jésus-Christ mort et ressuscité, le baptisé devient une «créature nouvelle» (Ga 6, 15; 2 Co 5, 17), une créature purifiée du péché et vivifiée par la grâce.\n\nAinsi donc, ce n'est que par l'exploitation des mystérieuses richesses que Dieu donne aux chrétiens dans le baptême qu'on peut dessiner la «figure» du fidèle laïc.\n\nLe Baptême et la nouveauté chrétienne\n\n10. Il n'est pas excessif de dire que la vie entière du fidèle laïc a pour but de le porter à connaître la radicale nouveauté chrétienne qui découle du Baptême, sacrement de la foi, pour qu'il puisse en vivre les obligations selon la vocation que Dieu lui a fixée. Pour dessiner la «figure» du fidèle laïc, examinons de façon plus directe et explicite, entre autres, les aspects fondamentaux suivants: Le Baptême nous fait naître à la vie d'enfants de Dieu; il nous unit à Jésus-Christ et à son Corps qui est l'Eglise; il nous confère l'onction dans l'Esprit Saint en faisant de nous des temples spirituels.\n\nEnfants de Dieu dans le Fils unique\n\n11. Souvenons-nous des paroles de Jésus à Nicodème: «Oui, vraiment, je te le dis, à moins de naître d'eau et d'Esprit, on ne peut pas entrer dans le royaume de Dieu» (Jn 3, 5). Le baptême est donc une nouvelle naissance, c'est une régénération.\n\nC'est précisément en pensant à cet aspect du don du baptême que l'apôtre Pierre entonne ce chant: «Béni soit Dieu, le Père de Jésus-Christ notre Seigneur; dans sa grande miséricorde, Il nous a fait renaître, grâce à la résurrection de Jésus-Christ d'entre les morts, pour une vivante espérance, pour l'héritage qui ne connaîtra ni destruction, ni souillure, ni vieillissement» (1 P 1, 3-4). Et il donne le nom de chrétien à ceux que Dieu «a fait renaître, non pas d'une semence périssable, mais d'une semence impérissable: sa parole vivante qui demeure» (1 P 1, 23).\n\nPar le baptême chrétien nous devenons fils ou filles de Dieu, dans son Fils unique, Jésus-Christ. Au sortir des eaux des fonts baptismaux,chaque chrétien entend à nouveau la voix qui fut entendue un jour sur les rives du Jourdain: «Tu es mon Fils bien-aimé, tu as toute ma faveur» (Lc 3, 22), et il comprend ainsi qu'il a été associé au Fils bien-aimé, en devenant fils adoptif (cf. Ga 4, 4-7) et frère du Christ. Ainsi se réalise dans l'histoire de chaque homme l'éternel dessein de Dieu: «Ceux qu'Il connaissait par avance, Il les a aussi destinés à être l'image de son Fils, pour faire de ce Fils l'aîné d'une multitude de frères» (Rm 8, 29).\n\nC'est l'Esprit Saint qui fait que les baptisés sont fils ou filles de Dieu et en même temps membres du Corps du Christ. Saint Paul le rappelle aux chrétiens de Corinthe: «Nous avons tous été baptisés dans l'unique Esprit, pour former un seul corps» (1 Co 12, 13), de sorte que l'Apôtre peut dire à ses fidèles laïcs: «Vous êtes le corps du Christ et, chacun pour votre part, vous êtes les membres de ce corps» (1 Co 12, 27); «et voici la preuve que vous êtes des fils: envoyé par Dieu, l'Esprit de son Fils est dans nos coeurs» (Ga 4, 6; cf. Rm 8, 15-16).\n\nUn seul corps dans le Christ\n\n12. Régénérés comme «fils dans le Fils», les baptisés sont inséparablement «membres du Christ et membres du corps de l'Eglise», comme nous l'enseigne le Concile de Florence(17).\n\nLe Baptême signifie et produit une incorporation mystique mais réelle au Corps crucifié et glorieux de Jésus. Par le moyen du sacrement, Jésus unit le baptisé à sa mort pour l'unir à sa résurrection (cf. Rm 6, 3-5), le dépouille du «vieil homme» et le revêt de «l'homme nouveau», c'est-à-dire de Lui-même: «Vous tous qui avez été baptisés dans le Christ _ proclame l'apôtre Paul _ vous vous êtes revêtus du Christ» (Ga 3, 27; cf. Ep 4, 22-24; Col 3, 9-10). De là découle que «tout en étant nombreux, nous formons un seul corps dans le Christ» (Rm 12, 5).\n\nNous retrouvons, dans les paroles de Paul, l'écho fidèle de l'enseignement de Jésus Lui-même: Il nous a, en effet, révélé la mystérieuse unité de ses disciples avec Lui et entre eux, la présentant comme l'image et le prolongement de cette secrète communion qui lie le Père au Fils et le Fils au Père dans le lien d'amour de l'Esprit (cf. Jn 17, 21 ). C'est de cette même unité que parle Jésus en utilisant l'image de la vigne et des sarments: «Moi, je suis la vigne, et vous, les sarments» (Jn 15, 5), une image qui met en lumière non seulement l'intimité profonde des disciples avec Jésus, mais aussi la communion de vie des disciples entre eux: tous, sarments de l'unique Vigne.\n\nTemples vivants de l'Esprit Saint\n\n13. A l'aide d'une autre image, celle d'un édifice, l'apôtre Pierre définit les baptisés comme des «pierre vivantes» fondées sur le Christ, qui est Lui la «pierre angulaire»; et ils sont destinés à la «construction d'un édifice spirituel» (1 P 2, 5 et suiv.). Cette image nous introduit à un autre aspect de la nouveauté du baptême que le Concile Vatican II présente en ces termes: «Les baptisés, en effet, par la régénération et l'onction du Saint-Esprit, sont consacrés pour être une demeure spirituelle»(18).\n\nL'Esprit Saint «oint» le baptisé, Il imprime sur lui un sceau indélébile (cf. 2 Co 1, 21. 22), et Il le constitue temple spirituel, c'est-à-dire qu'Il le remplit de la sainte présence de Dieu grâce à l'union et à la conformité avec Jésus-Christ.\n\nFort de cette «onction» spirituelle, le chrétien peut, à sa manière, répéter les paroles de Jésus: «L'Esprit du Seigneur est sur moi, parce qu'Il m'a consacré par l'onction; Il m'a envoyé porter la bonne nouvelle aux pauvres, annoncer aux prisonniers leur libération et aux aveugles le retour de la vue, remettre en liberté les opprimés et proclamer une année de grâce du Seigneur» (Lc 4, 18-19; cf. Is 61, 1-2). Ainsi, par l'effusion du Baptême et de la Confirmation, le baptisé participe à la mission même du Christ Jésus, le Messie Sauveur.\n\nParticipants a la fonction sacerdotale, prophétique et royale de Jésus-Christ\n\n14. S'adressant aux baptisés comme à des «enfants qui viennent de naître», l'apôtre Pierre écrit: «Approchez-vous de Lui: Il est la pierre vivante, que les hommes ont éliminée, mais que Dieu a choisie parce qu'il en connaît la valeur. Vous aussi, soyez les pierres vivantes qui servent à construire le Temple spirituel, et vous serez le sacerdoce saint, présentant des offrandes spirituelles que Dieu pourra accepter à cause du Christ Jésus ... Oui, c'est vous qui êtes la race choisie, le sacerdoce royal, la nation sainte, le peuple qui appartient à Dieu; vous êtes donc chargés d'annoncer les merveilles de celui qui vous a appelés des ténèbres à son admirable lumière ...» (1 P 2, 4-5. 9).\n\nC'est là un nouvel aspect de la grâce et de la dignité du baptême: les fidèles laïcs participent, pour leur part, à la triple fonction de Jésus-Christ: sacerdotale, prophétique et royale. C'est un aspect qui, certes, n'a jamais été négligé par la tradition vivante de l'Eglise, comme on le voit, par exemple, dans l'explication du Psaume 26 que nous présente Saint Augustin: «David reçut l'onction royale. En ce temps-là, il n'y avait à la recevoir que le roi et le prêtre. Ces deux personnes préfiguraient le futur roi-prêtre unique, le Christ (le mot «Christ» vient de «chrisma», qui signifie «onction»). Et notre chef n'a pas été seul à recevoir l'onction, mais nous aussi, qui sommes son corps, nous l'avons reçue avec Lui ... Voilà pourquoi l'onction est donnée à tous les chrétiens, alors que dans l'Ancien Testament elle n'était le fait que de deux personnes seulement. Que nous soyons le corps du Christ, cela ressort clairement du fait que nous avons tous reçu l'onction et qu'en Lui nous sommes oints (christi) et Christ, parce que, d'une certaine manière, la tête et le corps forment le Christ dans son intégrité»(19).\n\nDans le sillage du Concile Vatican II(20), dès le début de mon service pastoral, j'ai tenu à exalter la dignité sacerdotale, prophétique et royale de tout le Peuple de Dieu: «Celui qui est né de la Vierge Marie _ disais-je _ le fils du charpentier, à ce qu'on croyait, le Fils du Dieu vivant, comme le proclamait Pierre, est venu pour faire de nous tous \"un royaume de prêtres\". Le Concile Vatican II nous a rappelé le mystère de ce pouvoir et aussi le fait que la mission du Christ, Prêtre, Prophète-Maître, Roi, se poursuit dans l'Eglise. Tous, le Peuple de Dieu tout entier, participent à cette triple mission»(21).\n\nPar cette Exhortation, nous voulons inviter encore une fois les fidèles laïcs à relire, à méditer et à assimiler avec intelligence et amour l'enseignement si fécond et si riche du Concile qui touche à leur participation à la triple fonction du Christ(22). Voici à présent une brève synthèse des éléments essentiels de cet enseignement.\n\nLes fidèles laïcs participent à l'office sacerdotal, par lequel Jésus s'est offert Lui-même sur la Croix et continue encore à s'offrir dans la célébration de l'Eucharistie à la gloire du Père pour le salut de l'humanité. Incorporés à Jésus-Christ, les baptisés sont unis à Lui et à son sacrifice par l'offrande d'eux-mêmes et de toutes leurs activités (cf. Rm 12, 1-2). Parlant des fidèles laïcs, le Concile déclare: «Toutes leurs activités, leurs prières et leurs entreprises apostoliques, leur vie conjugale et familiale, leurs labeurs quotidiens, leurs détentes d'esprit et de corps, s'ils sont vécus dans l'Esprit de Dieu, et même les épreuves de la vie, pourvu qu'elles soient patiemment supportées, tout cela devient offrandes spirituelles agréables à Dieu par Jésus-Christ (cf. 1 P 2, 5); et dans la célébration eucharistique ces offrandes rejoignent l'oblation du Corps du Seigneur pour être offertes en toute piété au Père. C'est ainsi que les laïcs consacrent à Dieu le monde lui-même, rendant partout à Dieu dans la sainteté de leur vie un culte d'adoration»(23).\n\nLa participation à l'office prophétique du Christ «qui proclame, par le témoignage de sa vie et la vertu de sa parole, le royaume du Père»(24), habilite et engage les fidèles laïcs à recevoir l'Evangile dans la foi, et à l'annoncer par la parole et par les actes, sans hésiter à dénoncer courageusement le mal. Unis au Christ, «le grand prophète» (Lc 7, 16), et constitués dans l'Esprit «témoins» du Christ ressuscité, les fidèles laïcs sont rendus participants autant au sens de la foi surnaturelle de l'Eglise qui «ne peut se tromper dans la foi»(25) qu'à la grâce de la parole (cf. Ac 2, 17-18; Ap 19, 10); ils sont au surplus appelés à faire briller la nouveauté et la force de l'Evangile dans leur vie quotidienne, familiale et sociale, comme aussi à exprimer, avec patience et courage, dans les difficultés de l'époque présente leur espérance de la gloire «même à travers les structures de la vie du siècle»(26).\n\nPar leur appartenance au Christ, Seigneur et Roi de l'Univers, les fidèles laïcs participent à son office royal, et sont appelés par Lui au service du Royaume de Dieu et à sa diffusion dans l'histoire. Ils vivent la royauté chrétienne tout d'abord par le combat spirituel qu'ils mènent pour détruire en eux le règne du péché (cf. Rm 6, 12) et ensuite par le don d'eux-mêmes pour servir, dans la charité et dans la justice, Jésus Lui-même, présent en tous ses frères, surtout dans les plus petits (cf. Mt 25, 40).\n\nMais les fidèles laïcs sont appelés en particulier à redonner à la création toute sa valeur originelle. En liant la création au bien véritable de l'homme par une activité soutenue par la vie de la grâce, ils participent à l'exercice du pouvoir par lequel Jésus Ressuscité attire à Lui toutes les choses et les soumet, en même temps qu'Il se soumet Lui-même, au Père, de sorte que Dieu soit tout en tous (cf. Jn 12, 32; 1 Co 15, 28).\n\nLa participation des laïcs à la triple fonction de Jésus Prêtre, Prophète et Roi, trouve d'abord sa racine dans l'onction du Baptême, puis son développement dans la Confirmation et son achèvement et son soutien dans l'Eucharistie. C'est une participation qui est donnée, il est vrai, à chaque fidèle laïc, mais en tant qu'ils forment l'unique Corps du Christ: en effet, Jésus enrichit de ses dons l'Eglise elle-même parce que l'Eglise est son Corps et son Epouse. Ainsi c'est en tant que membre de l'Eglise que chacun participe à la triple fonction du Christ, comme l'enseigne clairement l'apôtre Pierre; il appelle, en effet, les baptisés «la race choisie, le sacerdoce royal, la nation sainte, le peuple qui appartient à Dieu» (1 P 2, 9). Et c'est justement parce qu'elle découle de la communion ecclésiale, que cette participation des fidèles laïcs à la triple fonction du Christ exige d'être vécue et réalisée dans la communion et pour la croissance de cette communion même. Saint Augustin écrit: «De même que nous nous appelons tous chrétiens (christiani) en raison de l'onction (chrisma) mystique, de même nous nous appelons tous prêtres, parce que nous sommes membres de l'unique Prêtre»(27).\n\nLes fidèles laïcs et le caractère séculier\n\n15. La nouveauté chrétienne est le fondement et le titre de l'égalité de tous ceux qui sont les baptisés dans le Christ, de tous les membres du Peuple de Dieu: «Commune est la dignité des membres du fait de leur régénération dans le Christ; commune la grâce d'adoption filiale; commune la vocation à la perfection; il n'y a qu'un salut, une espérance, une charité sans division»(28). En vertu de cette dignité baptismale commune, le fidèle laïc est co-responsable, avec tous les ministres ordonnés et avec les religieux et les religieuses, de la mission de l'Eglise.\n\nMais cette dignité baptismale commune revêt chez le fidèle laïc une modalité qui le distingue, sans toutefois l'en séparer, du prêtre, du religieux, de la religieuse. Le Concile Vatican II a indiqué que cette modalité se trouve dans le caractère séculier: «Le caractère séculier est le caractère propre et particulier des laïcs»(29).\n\nPour saisir de façon complète, adaptée et spécifique, la condition ecclésiale du fidèle laïc, il faut approfondir la portée théologique du caractère séculier, à la lumière du dessein salvifique de Dieu et du mystère de l'Eglise.\n\nComme l'affirme Paul VI, l'Eglise «a une authentique dimension séculière, inhérente à sa nature intime et à sa mission, dont la racine plonge dans le mystère du Verbe Incarné, et qui s'est réalisée sous des formes diverses pour ses membres»(30).\n\nL'Eglise, en effet, vit dans ce monde, même si elle n'est pas de ce monde (cf. Jn 17, 16), et elle est envoyée pour continuer l'oeuvre rédemptrice de Jésus-Christ; cette oeuvre, «qui concerne essentiellement le salut des hommes, embrasse aussi le renouvellement de tout l'ordre temporel»(31).\n\nIl est certain que tous les membres de l'Eglise participent à sa dimension séculière; mais cela de façons diverses. En particulier la participation des fidèles laïcs a une modalité de réalisation et de fonction, qui, selon le Concile, leur est «propre et particulière»: c'est cette modalité que l'on désigne du nom de «caractère séculier»(32).\n\nDans le concret, le Concile parle de la condition des fidèles laïcs en la désignant, avant tout, comme le lieu où leur est adressé l'appel de Dieu: «C'est là qu'ils sont appelés»(33). Il s'agit ici d'un «lieu» présenté en termes dynamiques: les fidèles laïcs «vivent au milieu du siècle, c'est-à-dire engagés dans tous les divers devoirs et travaux du monde, dans les conditions ordinaires de la vie familiale et sociale dont leur existence est comme tissée»(34). Ce sont des personnes qui vivent une vie normale dans le monde, étudient, travaillent, créent des rapports amicaux, sociaux, professionnels, culturels. Le Concile ne considère pas simplement leur condition comme un cadre extérieur et un environnement, mais bien comme une réalité destinée à trouver en Jésus-Christ la plénitude de son sens(35). Il va même jusqu'à affirmer que «le Verbe Incarné en personne a voulu entrer dans le jeu de cette solidarité... Il a sanctifié les liens humains, notamment ceux de la famille, source de la vie sociale. Il s'est volontairement soumis aux lois de sa patrie. Il a voulu mener la vie même d'un artisan de son temps et de sa région»(36).\n\nLe «monde» devient ainsi le milieu et le moyen de la vocation chrétienne des fidèles laïcs, parce qu'il est lui-même destiné à glorifier Dieu le Père dans le Christ. Le Concile peut dès lors indiquer le sens propre et particulier de l'appel de Dieu qui s'adresse aux fidèles laïcs. Ils ne sont pas invités à abandonner la position qu'ils occupent dans le monde. Le baptême, en effet, ne les retire pas du monde (comme le souligne l'apôtre Paul: «Que chacun, mes frères, reste devant Dieu dans la condition où il se trouvait quand il a été appelé» [1 Co 7, 24]); mais il leur confie une vocation qui concerne justement leur situation dans le monde: les fidèles laïcs, en effet, sont «appelés par Dieu à travailler comme du dedans à la sanctification du monde, à la façon d'un ferment, en exerçant leurs propres charges sous la conduite de l'esprit évangélique, et pour manifester le Christ aux autres avant tout par le témoignage de leur vie, rayonnant de foi, d espérance et de charité»(37). Ainsi, l'être et l'agir dans le monde sont pour les fidèles laïcs une réalité non seulement anthropologique et sociologique, mais encore et spécifiquement théologique et ecclésiale. Dans leur situation au milieu du monde, en effet, Dieu manifeste son dessein et leur communique leur vocation particulière de «chercher le règne de Dieu précisément à travers la gérance des choses temporelles qu'ils ordonnent selon Dieu»(38).\n\nC'est précisément dans cette optique que les Pères du Synode ont déclaré: «Le caractère séculier du fidèle laïc n'est donc pas à définir seulement dans un sens sociologique, mais surtout en un sens théologique. Le caractère séculier doit s'entendre à la lumière de l'acte créateur et rédempteur de Dieu, qui a confié le monde aux hommes et aux femmes, pour qu'ils participent à l'oeuvre de la création, qu'ils libèrent la création elle-même de l'influence du péché et qu'ils se sanctifient dans le mariage ou dans le célibat, dans la famille, dans la profession et dans les différentes activités sociales»(39).\n\nLa condition ecclésiale des fidèles laïcs est définie dans sa racine à partir de la nouveauté chrétienne et caractérisée par son caractère séculier(40).\n\nLes images évangéliques du sel, de la lumière et du levain, bien qu'elles s'adressent indistinctement à tous les disciples de Jésus, s'appliquent de façon toute spéciale aux fidèles laïcs. Ce sont des images merveilleusement significatives, parce qu'elles traduisent non seulement l'insertion profonde et la participation totale des fidèles laïcs sur la terre, dans le monde, dans la communauté humaine, mais surtout la nouveauté et l'originalité d'une insertion et d'une participation destinées à la diffusion de l'Evangile qui sauve.\n\nAppelés a la sainteté\n\n16. La dignité des fidèles laïcs se révèle à nous dans sa plénitude si nous examinons la vocation première et fondamentale que le Père offre en Jésus-Christ par l'intermédiaire de l'Esprit à chacun d'eux: la vocation à la sainteté, c'est-à-dire à la perfection de la charité. Le saint est le témoignage le plus éclatant de la dignité conférée au disciple du Christ.\n\nSur la vocation universelle à la sainteté, le Concile Vatican II s'est exprimé en termes lumineux. On peut affirmer que c'est l'orientation principale qui a été fixée pour les fils et les filles de l'Eglise, par ce Concile voulu pour le renouvellement évangélique de la vie chrétienne(41). Cette orientation n'est pas une simple exhortation morale, mais une excigence incontournable du mystère de l'Eglise: l'Eglise est la Vigne choisie, par le moyen de laquelle les sarments vivent et grandissent de la sève même du Christ, sainte et sanctifiante; elle est le Corps mystique dont les membres participent à la même vie de sainteté que la tête, qui est le Christ; elle est l'Epouse aimée du Seigneur Jésus, qui s'est livré pour la sanctifier (cf. Ep 5, 25 et suiv.). L'Esprit Saint qui sanctifia la nature humaine de Jésus dans le sein virginal de Marie (cf. Lc 1, 35) est le même Esprit qui demeure et opère dans l'Eglise pour lui communiquer la sainteté du Fils de Dieu fait homme.\n\nIl est aujourd'hui plus urgent que jamais que tous les chrétiens reprennent le chemin du renouveau évangélique, recevant avec générosité l'invitation de l'Apôtre à «être saints dans toute la conduite» (1 P 1, 15). Le Synode extraordinaire de 1985, vingt ans après la clôture du Concile, a fort à propos insisté sur cette urgence: «Etant donné que l'Eglise dans le Christ est mystère, elle doit être considérée comme un signe et un instrument de sainteté. Les saints et les saintes ont toujours été source et origine de renouvellement dans les moments les plus difficiles de l'histoire de l'Eglise. Aujourd'hui nous avons un besoin très grand de saints; nous devons en demander au Seigneur avec insistance»(42).\n\nTous, dans l'Eglise, précisément parce qu'ils sont ses membres, reçoivent et donc partagent la vocation commune à la sainteté. De plein droit, et sans aucune différence avec les autres membres de l'Eglise, les fidèles laïcs sont appelés à la sainteté: «L'appel à la plénitude de la vie chrétienne et à la perfection de la charité s'adresse à tous ceux qui croient au Christ, quels que soient leur état ou leur rang»(43); «Tous les fidèles du Christ sont donc invités et obligés à poursuivre la sainteté et la perfection de leur état»(44).\n\nLa vocation à la sainteté plonge ses racines dans le Baptême et elle est réactivée par les autres sacrements; principalement par l'Eucharistie: revêtus de Jésus-Christ et abreuvés de son Esprit, les chrétiens sont «saints», et sont, de ce fait, habilités et engagés à manifester la sainteté de leur être dans la sainteté de tout leur agir. L'apôtre Paul ne se lasse pas d'engager tous les chrétiens à vivre «comme il convient à des saints» (Ep 5, 3).\n\nLa vie selon l'Esprit, dont le fruit est la sanctification (Rm 6, 22; cf. Ga 5, 22), suscite en tous les baptisés et en chacun d'eux le désir et l'exigence de suivre et d'imiter Jésus-Christ, en accueillant ses Béatitudes, en écoutant et méditant la parole de Dieu, en participant de façon consciente et active à la vie liturgique et sacramentelle de l'Eglise, en s'adonnant à la prière individuelle, familiale et communautaire, en s'ouvrant à la faim et à la soif de justice, en pratiquant le commandement de l'amour dans toutes les circonstances de la vie et dans le service auprès de leurs frères, spécialement de ceux qui sont humbles, pauvres et souffrants.\n\nSe sanctifier dans le monde\n\n17. La vocation des fidèles laïcs à la sainteté exige que la vie selon l'Esprit s'exprime de façon particulière dans leur insertion dans les réalités temporelles et dans leur participation aux activités terrestres. C'est encore l'Apôtre qui nous y engage: «Tout ce que vous dites, tout ce que vous faites, que ce soit toujours au nom du Seigneur Jésus-Christ, en offrant par Lui votre action de grâce à Dieu le Père» (Col 3, 17). Appliquant les paroles de l'Apôtre aux fidèles laïcs, le Concile affirme de façon très ferme: «Ni le soin de leur famille, ni les affaires temporelles ne doivent être étrangers à leur spiritualité»(45). Après eux, les Pèrès du Synode ont déclaré: «L'unité de la vie des fidèles laïcs est d'une importance extrême: ils doivent, en effet, se sanctifier dans la vie ordinaire, professionnelle et sociale. Afin qu'ils puissent répondre à leur vocation, les fidèles laïcs doivent donc considérer leur vie quotidienne comme une occasion d'union à Dieu et d'accomplissement de sa volonté, comme aussi de service envers les autres hommes, en les portant jusqu'à la communion avec Dieu dans le Christ»(46).\n\nLa vocation à la sainteté doit être perçue et vécue par les fidèles laïcs, moins sous un aspect d'obligation exigeante et incontournable, que comme un signe lumineux de l'amour infini du Père qui les a régénérés à sa vie de sainteté. Une pareille vocation, dans ces conditions, doit se définir comme un élément essentiel et indissociable de la nouvelle vie baptismale, et par conséquent comme un élément constitutif de leur dignité. En même temps, la vocation à la sainteté est intimement liée à la mission et à la responsabilité qui sont confiées aux fidèles laïcs dans l'Eglise et dans le monde. En effet, la sainteté vécue, tout en provenant de la participation à la vie de sainteté de l'Eglise, représente aussi par elle-même une première et fondamentale contribution à l'édification de l'Eglise en tant que «Communion des Saints». Devant les yeux éclairés par la foi s'ouvre un spectacle merveilleux: celui de tant de fidèles laïcs, hommes et femmes, qui, précisément dans leur vie et leur activité de chaque jour, souvent inaperçus ou parfois incompris, méconnus des grands de la terre mais regardés avec amour par le Père, sont des ouvriers qui travaillent inlassablement dans la Vigne du Seigneur, des artisans humbles et grands à la fois _ assurément par la puissance de la grâce de Dieu _ de la croissance du Royaume de Dieu au cours de l'histoire.\n\nLa sainteté est ensuite, il faut le reconnaître, une base essentielle et une condition absolument irremplaçable pour l'accomplissement de la mission de salut de l'Eglise. C'est la sainteté de l'Eglise qui est la source secrète et la mesure infaillible de son activité apostolique et de son élan missionnaire. C'est seulement dans la mesure où l'Eglise, Epouse du Christ, se laisse aimer de Lui, et L'aime en retour, qu'elle devient Mère féconde dans l'Esprit.\n\nRevenons à l'image biblique: la naissance et l'expansion des sarments dépendent de leur insertion dans la vigne: «De même que le sarment ne peut pas porter de fruit par lui-même s'il ne demeure pas sur la vigne, de même vous non plus, si vous ne demeurez pas en moi. Moi, je suis la vigne, et vous, les sarments. Celui qui demeure en moi et en qui je demeure, celui-là donne beaucoup de fruit, car, en dehors de moi, vous ne pouvez rien faire» (Jn 15, 4-5).\n\nTout naturellement il faut rappeler ici la proclamation solennelle de fidèles laïcs, hommes et femmes, au rang de bienheureux et de saints, qui a été faite durant le temps du Synode. Le peuple de Dieu tout entier, les fidèles laïcs en particulier, peut trouver en eux de nouveaux modèles de sainteté et de nouveaux témoins de vertus héroïques, pratiquées dans des conditions communes et ordinaires de la vie. Comme l'ont affirmé les Pères du Synode: «Les Eglises locales et surtout celles qu'on appelle les jeunes Eglises doivent discerner attentivement parmi leurs propres membres les hommes et les femmes qui ont donné dans de telles conditions (les conditions quotidiennes du monde et de l'état conjugal) le témoignage de la sainteté et qui peuvent servir d'exemple aux autres, afin que, si le cas se présente, ils soient proposés pour la béatification et la canonisation»(47).\n\nAu terme de ces réflexions, destinées à définir la condition ecclésiale du fidèle laïc, nous revient à la mémoire la célèbre interpellation de Saint Léon le Grand: «Reconnais, ô Chrétien, ta dignité»(48). C'est ce que dit aussi Saint Maxime, évêque de Turin, en s'adressant à ceux qui avaient reçu le baptême: «Considérez l'honneur qui vous est fait dans ce mystère!»(49). Tous les baptisés sont invités à écouter une fois encore les paroles de Saint Augustin: «Réjouissons-nous et remercions: nous sommes devenus non seulement des chrétiens, mais le Christ ... Soyez dans la stupeur et la joie: nous sommes devenus Christ!»(50).\n\nLa dignité de chrétien, source de l'égalité de tous les membres de l'Eglise, garantit et promeut l'esprit de communion et de fraternité, et, en même temps, elle devient la source secrète et puissante du dynamisme apostolique et missionnaire des fidèles laïcs. C'est une dignité exigeante, la dignité des ouvriers appelés par le Seigneur à travailler à sa vigne: «A tous les laïcs _ lisons-nous dans les Actes du Concile _ incombe la noble charge de travailler à ce que le dessein divin de salut parvienne de plus en plus à tous les hommes de tous les temps et de toute la terre»(51).\n\nCHAPITRE II\n\nTOUS SARMENTS DE L'UNIQUE VIGNE\n\nLa participation des fidèles laïcs\n\nà la vie de l'Eglise-Communion\n\nLe mystère de l'Eglise-Communion\n\n18. Ecoutons de nouveau les paroles de Jésus: «Moi, je suis la vraie vigne, et mon Père est le vigneron ... Demeurez en moi, comme moi en vous» (Jn 15, 1-4).\n\nPar ces simples paroles nous est révélée la communion mystérieuse qui lie en une parfaite unité le Seigneur et ses disciples, le Christ et les baptisés: une communion vivante et vivifiante, par laquelle les chrétiens ne s'appartiennent pas à eux-mêmes, mais sont la propriété du Christ, comme les sarments unis à la vigne.\n\nLa communion des chrétiens avec Jésus a pour modèle, source et fin la communion même du Fils avec le Père dans le don de l'Esprit Saint: unis au Fils dans le lien d'amour de l'Esprit, les chrétiens sont unis au Père.\n\nJésus continue: «Moi, je suis la vigne, et vous, les sarments» (Jn 15, 5). De la communion des chrétiens avec le Christ découle la communion des chrétiens entre eux; tous sont les sarments de la Vigne unique, qui est le Christ. En cette communion fraternelle le Seigneur Jésus présente le reflet merveilleux et la participation mystérieuse à la vie intime d'amour du Père, du Fils et de l'Esprit Saint. Pour cette communion, Jésus prie: «Que tous, ils soient un, comme Toi, Père, Tu es en moi, et moi en Toi. Qu'ils soient un en nous, eux aussi, pour que le monde croie que Tu m'as envoyé» (Jn 17, 21).\n\nCette communion est le mystère même de l'Eglise, comme le rappelle le Concile Vatican II, par le mot bien connu de Saint Cyprien: «L'Eglise universelle apparaît comme \"un peuple qui tire son unité de l'unité du Père et du Fils et de l'Esprit Saint\"»(52). Ce mystère de l'Eglise-Communion nous est rappelé au début de la célébration eucharistique, quand le prêtre nous accueille par le salut de l'apôtre Paul: «Que la grâce du Seigneur Jésus-Christ, l'amour de Dieu et la communion de l'Esprit Saint soient avec vous tous» (2 Co 13, 13).\n\nAprès avoir dessiné la «figure» des fidèles laïcs en exprimant leur dignité, il nous faut à présent réfléchir sur leur mission et leur responsabilité dans l'Eglise et dans le monde: mais cela ne peut se comprendre valablement que dans le contexte vivant de l'Eglise-Communion.\n\nLe Concile et l'ecclésiologie de communion\n\n19. Telle est effectivement l'idée centrale que l'Eglise a remise en lumière pour se définir elle-même dans le Concile Vatican II, comme nous l'a rappelé le Synode extraordinaire de 1985, qui s'est tenu vingt ans après le Concile: «L'ecclésiologie de communion est l'idée centrale et fondamentale des documents du Concile. La koinonia-communion, fondée sur la Sainte Ecriture, est mise à l'honneur dans l'Eglise primitive, et dans les Eglises orientales jusqu'à nos jours. Voilà pourquoi le Concile Vatican II a travaillé intensément afin que l'Eglise soit plus clairement conçue comme une communion et que ce concept soit traduit concrètement dans la vie. Que signifie donc ce mot complexe de \"communion\"? Il s'agit fondamentalement de la communion avec Dieu par l'intermédiaire de Jésus-Christ, dans l'Esprit Saint. Cette communion s'obtient par la parole de Dieu et par les sacrements. Le Baptême est la porte et le fondement de la communion dans l'Eglise. L'Eucharistie est la source et le sommet de toute la vie chrétienne (cf. LG 11). La communion au Corps eucharistique du Christ signifie et produit, en d'autres termes édifie, l'intime communion de tous les fidèles dans le Corps du Christ qui est l'Eglise (1 Co 10, 16)»(53).\n\nAu lendemain du Concile, Paul VI s'adressait aux fidèles en ces termes: «L'Eglise est une communion. Que signifie ici ce mot communion? Je vous renvoie au passage du catéchisme qui parle de la communion des Saints. Eglise veut dire communion des Saints. Et communion des Saints signifie une double participation vitale: l'incorporation des chrétiens à la vie du Christ, et la circulation de la même charité dans toute la communauté des fidèles, en ce monde et en l'autre. Union au Christ et dans le Christ; et union entre les chrétiens dans l'Eglise»(54).\n\nLes images bibliques, par lesquelles le Concile a voulu nous introduire à la contemplation du mystère de l'Eglise, mettent en lumière la réalité de l'Eglise-Communion dans son indivisible dimension de communion des chrétiens avec le Christ et de communion des chrétiens entre eux. Ces images sont celles de la bergerie, du troupeau, de la vigne, de l'édifice spirituel, de la cité sainte(55). C'est surtout l'image du corps, présentée par l'apôtre Paul, dont la doctrine toujours vivante et attirante anime de nombreuses pages du Concile(56). S'inspirant de toute l'histoire du salut, le Concile présente aussi l'Eglise comme Peuple de Dieu: «Le bon vouloir de Dieu a été que les hommes ne reçoivent pas la sanctification et le salut séparément, hors de tout lien mutuel; Il a voulu au contraire faire d'eux un peuple qui Le connaîtrait selon la vérité et Le servirait dans la sainteté»(57). Dès les premières lignes, la Constitution Lumen gentium résume admirablement cette doctrine: «L'Eglise est, dans le Christ, en quelque sorte le sacrement, c'est-à-dire à la fois le signe et le moyen de l'union intime avec Dieu et de l'unité de tout le genre humain»(58).\n\nLa réalité de l'Eglise-Communion est, dès lors, partie intégrante, bien mieux, elle représente le contenu central du «Mystère», c'est à-dire du dessein divin du salut de l'humanité. Voilà pourquoi la communion ecclésiale ne peut se traduire parfaitement si on n'y voit qu'une réalité simplement sociologique et psychologique. L'Eglise-Communion est le peuple «nouveau», le peuple «messianique», le peuple qui «a pour chef le Christ ... La condition de ce peuple, c'est la dignité et la liberté des enfants de Dieu ... Sa loi c'est le commandement nouveau d'aimer comme le Christ Lui-même nous a aimés ... Sa destinée enfin, c'est le Royaume de Dieu ... et ce peuple est constitué par le Christ en une communion de vie, de charité et de vérité»(59). Les liens qui unissent les membres du nouveau Peuple entre eux _ et d'abord avec le Christ _ ne sont Pas ceux de la «chair» et du «sang», mais bien ceux de l'esprit, plus précisément ceux de l'Esprit Saint, que reçoivent tous les baptisés (cf. Jl 3, 1).\n\nEn effet cet Esprit qui de toute éternité est le lien de la Trinité, une et indivise, cet Esprit qui «dans la plénitude des temps» (Ga 4, 4) unit indissolublement la chair humaine au Fils de Dieu, ce même Esprit est au cours des générations chrétiennes la source ininterrompue et inépuisable de la communion dans l'Eglise et de l'Eglise.\n\nUne communion organique:\n\ndiversité et complémentarité\n\n20. La communion ecclésiale se présente, pour être plus précis, comme une communion «organique», analogue à celle d'un corps vivant et agissant: elle se caractérise, en effet, par la présence simultanée de la diversité et de la complémentarité des vocations et conditions de vie, des ministères, des charismes et des responsabilités. Grâce à cette diversité et complémentarité, chacun des fidèles laïcs se trouve en relation avec le corps tout entier et, au corps, il apporte sa propre contribution.\n\nSur la communion organique du Corps mystique du Christ, l'apôtre Paul insiste de façon toute particulière; écoutons ici, une fois encore, son enseignement si riche, dans la synthèse que le Concile en a tracée: Jésus-Christ, lisons-nous dans la Constitution Lumen gentium, «en communiquant son Esprit à ses frères, qu'Il rassemblait de toutes les nations, a fait d'eux, mystiquement, comme son Corps. Dans ce Corps, la vie du Christ se répand chez les croyants... Comme tous les membres du corps humain, malgré leur multiplicité, ne forment cependant qu'un seul corps, ainsi les fidèles dans le Christ (cf. 1 Co 12, 12). Dans le travail d'édification du Corps du Christ, règne également une diversité de membres et de fonctions. Unique est l'Esprit, qui distribue ses dons variés pour le bien de l'Eglise à la mesure de ses richesses et des exigences des services (cf. 1 Co 12, 1-11). Parmi ces dons, la grâce accordée aux Apôtres tient la première place: l'Esprit Lui-même soumet à leur autorité jusqu'aux bénéficiaires des charismes (cf. 1 Co 14). Le même Esprit, qui est par lui-même principe d'unité dans le corps où s'exerce sa vertu et où Il réalise la connexion intérieure des membres, produit et stimule entre les fidèles la charité. Aussi un membre ne peut souffrir sans que tous les membres souffrent avec lui; un membre est-il à l'honneur? Tous les membres se réjouissent avec lui (cf. 1 Co 12, 26)»(60).\n\nC'est toujours le même et unique Esprit qui est le principe dynamique de la variété et de l'unité dans l'Eglise et de l'Eglise. Relisons la Constitution Lumen gentium: «Pour que nous puissions nous renouveler en Lui (le Christ) incessamment (cf. Ep 4, 23), Il nous a donné Son Esprit qui, présent identique à lui-même dans le chef et dans les membres, vivifie le corps entier, l'unifie et le meut, si bien que son action a pu être comparée par les saints Pères à la fonction que remplit dans le corps humain l'âme, principe de vie»(61). Dans un autre texte, particulièrement dense et précieux pour saisir «l'organicité» propre de la communion ecclésiale même sous l'aspect de croissance incessante vers la communion parfaite, le Concile écrit: «L'Esprit habite dans l'Eglise et dans le coeur des fidèles comme dans un temple (cf. 1 Co 3, 16; 6, 19), en eux Il prie et atteste leur condition de fils de Dieu par adoption (cf. Ga 4, 6; Rm 8, 15-16. 26). Cette Eglise qu'Il introduit dans la vérité toute entière (cf. Jn 16, 13) et à laquelle Il assure l'unité dans la communion et le service, Il la bâtit et la dirige grâce à la diversité des dons hiérarchiques et charismatiques, Il l'orne de ses fruits (cf. Ep 4, 11-12; 1 Co 12, 4; Ga 5, 22). Par la vertu de l'Evangile, Il rageunit l'Eglise et Il la renouvelle sans cesse, l'acheminant à l'union parfaite avec son Epoux. L'Esprit et l'Epouse, en effet, disent au Seigneur Jésus: Viens! (cf. Ap 22, 17)»(62).\n\nLa communion ecclésiale est donc un don, un grand don de l'Esprit Saint; les fidèles sont invités à le recevoir avec reconnaissance et, en même temps, à vivre avec un grand sentiment de responsabilité. Cela se réalise concrètement par leur participation à la vie et à la mission de l'Eglise, au service de qui les fidèles laïcs mettent leurs ministères et leurs charismes variés et complémentaires.\n\nLe fidèle laïc «n'a pas le droit de se renfermer sur lui-même, en s'isolant spirituellement de la communauté, mais il doit vivre en un partage continuel avec les autres, dans un sens très vif de fraternité, dans la joie d'une égale dignité et dans l'intention de faire fructifier avec les autres l'immense trésor reçu en héritage. L'Esprit du Seigneur lui donne à lui, comme aux autres, des charismes multiples, Il l'appelle à divers ministères et diverses charges, Il lui rappelle, comme Il le rappelle aux autres pour leur rapport avec lui, que ce qui le distingue, ce n'est pas un supplément de dignité, mais une habilitation spéciale et complémentaire au service ... C'est ainsi que les charismes, les ministères, les charges et les services du fidèle laïc existent dans la comunion. Ce sont là des richesses complémentaires pour le bien de tous, sous la sage conduite des Pasteurs»(63).\n\nLes ministères et les charismes,\n\ndons de l'Esprit à l'Eglise\n\n21. Le Concile Vatican II présente les ministères et les charismes comme des dons de l'Esprit Saint pour l'édification du Corps du Christ et pour la mission en vue du salut du monde(64). L'Eglise, en effet, est dirigée et guidée par l'Esprit Saint, qui distribue des dons variés, hiérarchiques et charismatiques, à tous les baptisés, en les appelant à être, chacun à sa façon, actifs et co-responsables.\n\nConsidérons maintenant les ministères et les charismes en examinant leurs rapports avec les fidèles laïcs et la participation de ceux-ci à la vie de l'Eglise-Communion.\n\nMinistères, offices et fonctions\n\nLes ministères présents et opérants dans l'Eglise sont tous, quoique sous des modalités diverses, une participation au ministère de Jésus Christ, le bon Pasteur qui donne sa vie pour ses brebis (cf. Jn 10, 11), le serviteur humble et totalement sacrifié pour le salut de tous (cf. Mc 10, 45). Paul est extrêmement explicite sur la constitution ministérielle des Eglises apostoliques. Dans sa première lettre aux Corinthiens, il écrit: «Parmi ceux que Dieu a placés ainsi dans l'Eglise, il y a premièrement des apôtres, deuxièmement des prophètes, troisièmement ceux qui sont chargés d'enseigner ...» (1 Co 12, 28). Dans la Lettre aux Ephésiens, nous lisons: «Chacun de nous a reçu le don de la grâce comme le Christ nous l'a partagée ... Et les dons qu'Il a faits aux hommes, ce sont d'abord les apôtres, puis les prophètes et les missionnaires de l'Evangile, et aussi les pasteurs et ceux qui enseignent. De cette manière, le peuple saint est organisé pour que les tâches du ministère soient accomplies et que se construise le Corps du Christ. Au terme, nous parviendrons tous ensemble à l'unité dans la foi et la vraie connaissance du Fils de Dieu, à l'état d'homme parfait, à la plénitude de la stature du Christ» (Ep 4, 7. 11-13; cf. Rm 12, 4-8). Comme il ressort de ces textes et d'autres du Nouveau Testament, les ministères, comme aussi les dons et les tâches ecclésiales, sont multiples et variés.\n\nLes ministères dérivant de l'Ordre\n\n22. Dans l'Eglise nous rencontrons, en premier lieu, les ministères ordonnés, c'est-à-dire les ministères qui dérivent du sacrement de l'Ordre. Le Seigneur Jésus, en effet, choisit et établit les Apôtres _ «germes du Nouvel Israël et en même temps origine de la hiérarchie sacrée»(65) _ avec le mandat de Lui susciter des disciples dans toutes les nations (cf. Mt 28, 19), de former et de diriger le peuple sacerdotal. La mission des Apôtres, que le Seigneur Jésus continue de confier aux pasteurs de son peuple, est un vrai service, que la Sainte Ecriture désigne d'un terme significatif: «diakonia», c'est-à-dire service, ministère. Les ministres reçoivent du Christ ressuscité le charisme de l'Esprit Saint, dans la succession apostolique ininterrompue, au moyen du sacrement de l'Ordre: de Lui, ils reçoivent l'autorité et le pouvoir sacré pour servir l'Eglise, agissant alors «in persona Christi Capitis» («au nom du Christ-Tête en personne»(66), et pour la rassembler dans l'Esprit Saint par le moyen de l'Evangile et des Sacrements.\n\nLes ministères ordonnés sont une grâce immense pour la vie et pour la mission de l'Eglise entière, avant même de l'être pour telle ou telle personne en particulier. Ils sont la réalisation et la manifestation d'une participation au sacerdoce du Christ, différente, par sa nature et non simplement par son degré, de la participation donnée par le Baptême et par la Confirmation à tous les fidèles. D'autre part, le sacerdoce ministériel, comme l'a rappelé le Concile Vatican II, a sa finalité essentielle dans le sacerdoce royal de tous les fidèles et est orienté vers celui-ci(67).\n\nVoilà pourquoi, en vue d'assurer et de faire grandir la communion dans l'Eglise, en particulier en ce qui regarde les ministères divers et complémentaires, les pasteurs doivent avoir la conviction la plus ferme que leur ministère est ordonné au service de tout le peuple de Dieu (cf. Hb 5, 1), et les fidèles laïcs, à leur tour, doivent reconnaître que le sacerdoce ministériel est absolument nécessaire pour leur vie dans l'Eglise et pour leur participation à sa mission(68).\n\nMinistères, offices et fonctions des laïcs\n\n23. La mission salvifique de l'Eglise dans le monde est réalisée non seulement par les ministres qui ont reçu le sacrement de l'Ordre, mais aussi par tous les fidèles laïcs: ceux-ci, en effet, en vertu de leur condition de baptisés et de leur vocation spécifique, participent, dans la mesure propre à chacun, à la fonction sacerdotale, prophétique et royale du Christ.\n\nLes pasteurs, en conséquence, doivent reconnaître et promouvoir les ministères, les offices et les fonctions des fidèles laïcs, offices et fonctions qui ont leur fondement sacramentel dans le Baptême, dans la Confirmation, et de plus, pour beaucoup d'entre eux, dans le Mariage.\n\nEn outre, lorsque la nécessité ou l'utilité de l'Eglise l'exigent, les pasteurs peuvent, selon les normes établies par le droit universel, confier aux fidèles laïcs certains offices et certaines fonctions qui, tout en étant liés à leur propre ministère de pasteurs, n'exigent pas cependant le caractère de l'Ordre. Le Code de Droit Canon prescrit: «Là où les nécessités de l'Eglise le conseillent, et à défaut de ministres sacrés, des laïcs peuvent, même sans être lecteurs ou acolytes, remplir en suppléance telle ou telle de leurs fonctions: ministère de la parole, présidence des prières liturgiques, administration du Baptême, distribution de la Sainte Communion, suivant les normes du droit»(69). Il faut remarquer toutefois que l'exercice d'une telle fonction ne fait pas du fidèle laïc un pasteur: en réalité, ce qui constitue le ministère, ce n'est par l'activité en elle-même, mais l'ordination sacramentelle. Seul le sacrement de l'Ordre confère au ministre ordonné une participation particulière à la fonction du Christ Chef et Pasteur et à son sacerdoce éternel(70). La fonction exercée en tant que suppléant tire sa légitimité formellement et immédiatement de la délégation officielle reçue des pasteurs et, dans l'exercice concret de cette fonction, le suppléant est soumis à la direction de l'autorité ecclésiastique(71).\n\nLa récente Assemblée synodale a présenté un panorama vaste et significatif de la situation ecclésiale en ce qui concerne les ministères, offices et fonctions des baptisés. Les Pères ont vivement manifesté leur estime pour la très importante collaboration apostolique que les fidèles laïcs, hommes et femmes, apportent à la vie de l'Eglise, par leurs charismes et par toute leur activité en faveur de l'évangélisation, de la sanctification et de l'animation chrétienne des réalités temporelles. En même temps, on a beaucoup apprécié leur dévouement habituel dans les communautés ecclésiales et leur généreuse disponibilité à pratiquer des suppléances dans des situations graves ou des besoins chroniques(72).\n\nA la suite du renouveau liturgique promu par le Concile, les fidèles laïcs eux-mêmes, ayant pris plus nettement conscience des tâches qui leur reviennent dans l'assemblée liturgique et dans sa préparation, se sont rendus largement disponibles pour leur célébration: la célébration liturgique, en effet, est une action sacrée de toute l'assemblée et non pas du seul clergé. Il est donc tout naturel que les actes qui ne sont pas propres aux ministres ordonnés soient exécutés par les fidèles laïcs(73). Une fois réalisée la participation effective des fidèles laïcs dans l'action liturgique, on en est venu ensuite spontanément à admettre aussi leur participation à l'annonce de la Parole de Dieu et à la charge pastorale(74).\n\nDans cette même Assemblée synodale cependant, à côté de jugements positifs, les critiques n'ont pas manqué. Elles ont porté sur l'usage indiscriminé du terme «ministère», sur la confusion et le nivellement pratiqué entre le sacerdoce commun et le sacerdoce ministériel, sur la non application des lois et des normes ecclésiastiques, l'interprétation arbitraire du concept de «suppléance», la tendance à la «cléricalisation» des fidèles laïcs et le risque de créer en fait une structure ecclésiale de service parallèle à celle qui est fondée sur le sacrement de l'Ordre.\n\nPour remédier, comme il se doit, à ces dangers, les Pères synodaux ont insisté sur la nécessité d'exprimer clairement, en fixant, au besoin, une terminologie plus précise(75), autant l'unité de la mission de l'Eglise, à laquelle participent tous les baptisés, que la diversité substantielle du ministère des pasteurs, qui est fondé sur le sacrement de l'Ordre, diversité par rapport aux autres ministères, offices et fonctions ecclésiales, fondées elles sur les sacrements du Baptême et de la Confirmation.\n\nIl est alors nécessaire, en premier lieu, que les pasteurs, en reconnaissant et en conférant aux fidèles laïcs les divers ministères, offices et fonctions, mettent le plus grand soin à les instruire de la racine baptismale de ces tâches. Il est nécessaire, ensuite, que les pasteurs veillent à éviter un recours facile et abusif aux présumées «situations de nécessité» ou de «sup pléance nécessaire», là où, objectivement, ce n'est pas le cas, ou bien là où il est possible d'y obvier par une programmation pastorale plus rationnelle.\n\nLes différents offices et fonctions que les fidèles laïcs peuvent légitimement exercer, dans la liturgie, dans la transmission de la foi et dans les structures pastorales de l'Eglise, devront l'être en conformité avec leur vocation laïque spécifique, différente de celle des ministères sacrés. En ce sens, l'exhortation Evangelii nuntiandi, qui a eu des conséquences si grandes et si bienfaisantes pour l'éveil d'une collaboration diversifiée des fidèles laïcs à la vie et à la mission évangélique de l'Eglise, cette exhortation rappelle que «le champ propre de l'activité évangélisatrice des laïcs, c'est le monde, vaste et compliqué, de la politique, de la réalité sociale, de l'économie; comme aussi celui de la culture, de la science et des arts, de la vie internationale, des instruments de communication sociale; et encore d'autres réalités particulièrement ouvertes à l'évangélisation, comme celle de l'amour, de la famille, de l'éducation des enfants et des adolescents, le travail professionnel, la souffrance. Plus il y aura de laïcs pénétrés d'esprit évangélique, responsables de ces réalités et explicitement engagés en ces réalités, compétents dans le travail de leur développement et conscients de l'obligation qui leur incombe de développer toute leur capacité chrétienne souvent jusque là tenue cachée et étouffée, alors plus ces réalités, sans rien perdre ni sacrifier de leur coefficient humain, mais révélant une dimension transcendante souvent ignorée, se trouveront au service de l'édification du Royaume de Dieu, et donc du Salut en Jésus-Christ»(76).\n\nPendant les travaux du Synode, les Pères ont étudié avec grande attention le Lectorat et l'Acolytat. Autrefois, dans l'Eglise latine, ils n'étaient que les étapes spirituelles de l'itinéraire vers les ministères ordonnés; le Motu proprio de Paul VI Ministeria quaedam (15 août 1972) leur a conféré un certain degré d'autonomie et de stabilité et la possibilité d'être donnés aussi aux fidèles laïcs, mais aux hommes seulement. C'est dans ce même sens que s'exprime le Code de Droit Canon(77). Les Pères ont exprimé le désir que «le \"Motu proprio\" Ministeria quaedam soit revu, en tenant compte de l'usage des Eglises locales et surtout en précisant les critères selon lesquels doivent être choisis les candidats à chaque ministère»(78).\n\nEn ce sens, une Commission spéciale a été constituée, qui a pour but non seulement de répondre à ce désir explicite des Pères synodaux, mais aussi et surtout d'étudier, de manière approfondie, les divers problèmes théologiques, liturgiques, juridiques et pastoraux soulevés par l'abondante floraison actuelle des ministères confiés aux fidèles laïcs.\n\nEn attendant que la Commission ait conclu son étude, pour que la pratique ecclésiale des ministères confiés aux fidèles soit ordonnée et fructueuse, toutes les Eglises particulières devront respecter fidèlement les principes théologiques rappelés plus haut, en particulier la différence essentielle entre le sacerdoce ministériel et le sacerdoce commun et, en conséquence, la différence entre les ministères qui dérivent du sacrement de l'Ordre et les ministères qui dérivent des sacrements de Baptême et de Confirmation.\n\nLes charismes\n\n24. Le Saint Esprit, en confiant à l'Eglise-Communion les différents ministères, l'enrichit d'autres dons et impulsions particulières, appelés charismes. Ceux-ci peuvent prendre les formes les plus diverses, soit comme expression de la liberté absolue de l'Esprit qui les accorde, soit comme réponse aux multiples exigences de l'histoire de l'Eglise. La description et la classification que nous fournissent de ces dons les textes du Nouveau Testament sont un signe de leur grande variété: «Chacun reçoit le don de manifester l'Esprit, en vue du bien. A celui-ci est donné, grâce à l'Esprit, le langage de la sagesse de Dieu; à un autre, toujours par l'Esprit, le langage de la connaissance de Dieu; un autre reçoit, dans l'Esprit, le don de la foi; un autre encore, des pouvoirs de guérison dans l'unique Esprit; un autre peut faire des miracles; un autre est un prophète, un autre sait reconnaître ce qui vient vraiment de l'Esprit; l'un reçoit le don de dire toutes sortes de paroles mystérieuses, l'autre le don de les interpréter» (1 Co 12, 7-10; cf. 1 Co 12, 4-6. 28-31; Rm 12, 6-8; 1 P 4, 10-11).\n\nExtraordinaires ou simples et humbles, les charismes sont des grâces de l'Esprit Saint qui ont, directement ou indirectement, une utilité ecclésiale, ordonnés qu'ils sont à l'édification de l'Eglise, au bien des hommes et aux besoins du monde.\n\nDe nos jours également, nous pouvons voir s'épanouir divers charismes parmi les fidèles laïcs, hommes et femmes. Ils sont donnés à une personne déterminée, mais ils peuvent être partagés par d'autres, de sorte qu'ils se maintiennent à travers le temps comme un héritage vivant et précieux, qui engendre une affinité spirituelle particulière entre de nombreuses personnes. C'est précisément au sujet de l'apostolat des laïcs que le Concile Vatican II écrit: «Pour l'exercice de cet apostolat, le Saint Esprit qui sanctifie le peuple de Dieu par les sacrements et le ministère accorde en outre aux fidèles des dons particuliers (cf. 1 Co 12, 7), les \"répartissant à chacun comme Il l'entend\" (cf. 1 Co 12, 11), pour que tous et \"chacun selon la grâce reçue, se mettant au service des autres, soient eux-mêmes de bons intendants de la grâce multiforme de Dieu\" (1 P 4, 10), en vue de l'édification du Corps tout entier dans la charité (cf. Ep 4, 16)»(79).\n\nSelon la logique du dynamisme généreux qui les a fait jaillir, les dons du Saint Esprit exigent de tous ceux qui les ont reçus qu'ils les exercent pour la croissance de toute l'Eglise, comme nous le rappelle le Concile(80).\n\nLes charismes sont à accueillir avec reconnaissance par celui qui les reçoit, mais aussi par tous les membres de l'Eglise. Ils sont, en effet, une merveilleuse richesse de grâce pour la vitalité apostolique et pour la sainteté de tout le Corps du Christ; pourvu cependant qu'il s'agisse de dons qui proviennent véritablement de l'Esprit Saint et qu'ils soient exercés de façon pleinement conforme aux impulsions authentiques de ce même Esprit. C'est dans ce sens qu'apparaît toujours plus nécessaire le discernement des charismes. En réalité, comme l'ont déclaré les Pères du Synode, «l'action de l'Esprit Saint, qui souffle où il veut, n'est pas toujours facile à distinguer ni à recevoir. Nous savons que Dieu agit en tous les fidèles chrétiens et nous avons bien conscience des bienfaits qui procèdent des charismes à la fois en faveur de chacun et pour toute la communauté chrétienne. Toutefois, nous avons également conscience de la puissance du péché et de ses efforts pour semer le trouble et la confusion dans la vie des fidèles et des communautés»(81).\n\nVoilà pourquoi aucun charisme ne dispense de la référence et de la soumission aux Pasteurs de l'Eglise. De façon très claire le Concile écrit: «C'est à ceux qui ont la charge de l'Eglise de porter un jugement sur l'authenticité de ces dons et sur leur usage bien entendu. C'est à eux qu'il convient spécialement, non pas d'éteindre l'Esprit, mais de tout éprouver pour retenir ce qui est bon (cf. 1 Th 5, 12. 19-21)»(82), afin que tous les charismes coopèrent, dans leur diversité et leur complémentarité, au bien commun(83).\n\nLa participation des fidèles laïcs à la vie de l'Eglise\n\n25. Les fidèles laïcs participent à la vie de l'Eglise non seulement en exerçant leurs ministères et leurs charismes, mais de bien d'autres façons encore.\n\nCette participation trouve son expression primordiale et nécessaire dans la vie et la mission des Eglises particulières, les Diocèses, où «est vraiment présente et agissante l'Eglise du Christ, une, sainte, catholique et apostolique»(84).\n\nEglises particulières et Eglise universelle\n\nPour une juste participation à la vie de l'Eglise, il est de toute urgence que les fidèles laïcs aient une vision claire et précise de l'Eglise particulière dans sa relation avec l'Eglise universelle. L'Eglise particulière n'est pas le fruit d'une fragmentation de l'Eglise universelle, pas plus que l'Eglise universelle n'est simplement la somme des Eglises particulières; ce qui les unit entre elles, au contraire, c'est un lien vivant, essentiel et permanent, en tant que l'Eglise universelle existe et se manifeste dans les Eglises particulières. C'est pourquoi le Concile affirme que les Eglises particulières «sont formées à l'image de l'Eglise universelle, c'est en elles et à partir d'elles qu'existe l'Eglise Catholique, une et unique»(85).\n\nLe Concile encore stimule les fidèles laïcs à vivre activement leur appartenance à l'Eglise particulière, tout en assumant une inspiration toujours plus «catholique». «Les laïcs développeront sans cesse le sens du diocèse _ lisons-nous dans le Décret sur l'apostolat des laïcs _ dont la paroisse est comme une cellule; ils seront toujours prompts à l'invitation de leur pasteur à participer aux initiatives du diocèse. De plus, pour répondre aux nécessités des villes et des régions rurales, ils ne borneront pas leur coopération aux limites de la paroisse ou du diocèse, mais ils s'efforceront de l'élargir au plan interparoissial, interdiocésain, national et international: d'autant plus que l'accroissement constant des migrations de population, la multiplication des liens mutuels, la facilité des communications ne permettent plus à une partie de la société de demeurer repliée sur elle-même. Les laïcs se préoccuperont donc des exigences du Peuple de Dieu répandu sur toute la terre»(86).\n\nLe dernier Synode a demandé, dans ce même ordre d'idées, que l'on favorise la création de conseils pastoraux diocésains, auxquels on puisse recourir en cas de besoin. Il s'agit ici, en réalité, de la principale forme de collaboration et de dialogue, et en même temps de discernement, sur le plan diocésain. La participation des fidèles laïcs à ces Conseils pourra élargir le recours aux consultations et ainsi le principe de la collaboration_ qui en certains cas peut s'étendre à la prise de décisions _ sera appliqué de manière plus étendue et plus ferme(87).\n\nLa participation des fidèles laïcs aux synodes diocésains et aux conciles particuliers, provinciaux ou pléniers, est prévue par le Code de Droit Canon(88); elle pourra favoriser la communion et aider la mission ecclésiale de l'Eglise particulière, autant dans ses propres limites qu'en relation avec les autres Eglises particulières de la province ecclésiastique ou de la conférence épiscopale.\n\nLes conférences épiscopales sont invitées à étudier le moyen le plus pratique pour développer, sur le plan national ou régional, la consultation et la collaboration des fidèles laïcs, hommes et femmes, de façon à bien prendre conscience des problèmes communs et à manifester la communion ecclésiale de tous(89).\n\nLa paroisse\n\n26. Tout en ayant une dimension universelle, la communion ecclésiale trouve son expression la plus immédiate et la plus visible dans la paroisse: celle-ci est le dernier degré de la localisation de l'Eglise; c'est, en un certain sens, l'Eglise elle-même qui vit au milieu des maisons de ses fils et de ses filles(90).\n\nNous devons tous redécouvrir, dans la foi, le vrai visage de la paroisse, c'est-à-dire le «mystère» même de l'Eglise présente et agissante en elle. Si parfois elle n'est pas riche de personnes et de moyens, si même elle est parfois dispersée sur des territoires immenses, ou indiscernable au milieu de quartiers modernes populeux et confus, la paroisse n'est pas, en premier lieu, une structure, un territoire, un édifice; c'est avant tout «la famille de Dieu, fraternité qui n'a qu'une âme»(91). C'est «une maison de famille, fraternelle et accueillante»(92); c'est «la communauté des fidèles»(93). En définitive, la paroisse est fondée sur une réalité théologique, car c'est une communauté eucharistique(94). Cela signifie que c'est une communauté apte à célébrer l'Eucharistie, en qui se trouvent la racine vivante de sa constitution et de sa croissance et le lien sacramentel de son être en pleine communion avec toute l'Eglise. Cette aptitude se fonde sur le fait que la paroisse est une communauté de foi et une communauté organique, c'est-à-dire constituée par des ministres ordonnées et par les autres chrétiens, sous la responsabilité d'un curé qui, représentant l'Evêque du diocèse(95), est le lien hiérarchique avec toute l'Eglise particulière.\n\nIl est certain que le travail de l'Eglise, à notre époque, est immense; pour l'accomplir, la paroisse ne peut évidemment pas suffire à elle seule. C'est pourquoi le Code de Droit Canon prévoit des formes de collaboration entre paroisses dans un même district(96) et il recommande à l'Evêque le soin de toutes les catégories de fidèles, même celles qui ne sont pas touchées par les soins de la pastorale ordinaire(97). Beaucoup de lieux de rencontre, en effet, et divers modes de présence et d'action sont nécessaires pour porter la parole et la grâce de l'Evangile dans les conditions de vie si variées des hommes d'aujourd'hui; beaucoup d'autres modes de rayonnement spirituel et d'apostolat du milieu, dans le domaine culrel, social, éducatif, professionnel, etc., ne peuvent avoir la paroisse pour centre ou point de départ. Et pourtant, aujourd'hui encore, la paroisse vit une époque nouvelle et prometteuse. Paul VI, au début de son Pontificat, s'adressant au clergé romain, déclarait: «Nous croyons bien simplement que cette structure antique et vénérable qu'est la paroisse a une mission indispensable d'une grande actualité; c'est elle qui doit créer la première communauté du peuple chrétien; c'est elle qui doit l'initier à l'expression normale de la vie liturgique et le rassembler dans la célébration de la liturgie; c'est à elle qu'il revient de conserver et de raviver la foi dans les foules d'aujourd'hui; c'est elle encore qui doit leur fournir l'enseignement de la doctrine salvifique du Christ; à elle encore de pratiquer avec coeur et dévouement l'humble charité des oeuvres bonnes et fraternelles»(98).\n\nLes Pères du Synode ont étudié très attentivement la situation actuelle de beaucoup de paroisses, et ont demandé qu'elles se renouvellent plus résolument: «Beaucoup de paroisses, tant dans les régions urbaines qu'en pays de mission, ne peuvent fonctionner avec plein succès par suite du manque de moyens matériels ou de ministres ordonnés, ou encore en raison des conditions spéciales de vie de certains chrétiens (comme, par exemple, les exilés et les immigrés). Pour que toutes ces paroisses soient de vraies communautés chrétiennes, les autorités locales doivent favoriser: a) l'adaptation des structures paroissiales avec la grande souplesse accordée par le Droit Canon, surtout en favorisant la participation des laïcs aux responsabilités pastorales; b) les petites communautés ecclésiales de base, que l'on appelle aussi communautés de vie, où les fidèles puissent se communiquer mutuellement la Parole de Dieu et s'exprimer dans le service de l'amour; ces communautés sont d'authentiques expressions de la communion ecclésiale et des centres d'évangélisation, en communion avec leurs Pasteurs»(99). Pour le renouveau des paroisses et pour mieux assurer leur efficacité opératoire, on devra favoriser des formes de coopération, mêmes institutionelles, entre les différentes paroisses d'un même territoire.\n\nEngagement apostolique dans la paroisse\n\n27. Voyons maintenant de plus près la communion et la participation des fidèles laïcs à la vie de la paroisse. Il faut ici rappeler à l'attention de tous les fidèles laïcs, hommes et femmes, une parole si vraie, si pleine de sens et stimulante, du Concile: «Dans les communautés ecclésiales, leur action est si nécessaire que, sans elle, l'apostolat des pasteurs ne peut, la plupart du temps, obtenir son plein effet»(100). C'est là une affirmation fondamentale, qui doit, de toute évidence, être comprise à la lumière de «l'ecclésiologie de communion»: parce qu'ils sont divers et complémentaires, les ministères et les charismes sont tous nécessaires à la croissance de l'Eglise, chacun selon sa propre modalité.\n\nLes fidèles laïcs doivent être toujours plus convaincus du sens que prend leur engagement apostolique dans leur paroisse. C'est encore le Concile qui le souligne avec raison: «La paroisse offre un exemple remarquable d'apostolat communautaire, car elle rassemble dans l'unité toutes les diversités humaines qui se trouvent en elle et elle les insère dans l'universalité de l'Eglise. Que les laïcs prennent l'habitude de travailler dans la paroisse en étroite union avec leurs prêtres, d'apporter à la communauté ecclésiale leurs propres problèmes, ceux du monde et les questions qui concernent le salut des hommes, pour les examiner et les résoudre en tenant compte de l'avis de tous. Selon leurs possibilités, ils apporteront leur concours à toute entreprise apostolique et missionnaire de leur famille ecclésiale»(101).\n\nL'allusion du Concile à l'examen et à la solution des problèmes pastoraux «avec le concours de tous» doit trouver son développement adéquat et bien structuré dans la mise en valeur la plus sincère, la plus large et la plus ferme des conseils pastoraux paroissiaux, sur lesquels les Pères du Synode ont à juste titre nettement insisté(102).\n\nDans la situation actuelle, les fidèles laïcs peuvent et doivent faire énormément pour la croissance d'une authentique communion ecclésiale à l'intérieur de leurs paroisses et pour éveiller l'élan missionnaire vers les incroyants et aussi vers ceux, parmi les croyants, qui ont abandonné ou laissé s'affaiblir la pratique de la vie chrétienne.\n\nSi la paroisse est l'Eglise implantée au milieu des maisons des hommes, elle vit et agit insérée profondément dans la société humaine et intimement solidaire de ses aspirations et de ses drames. Bien souvent le contexte social, surtout en certains pays et certains milieux, subit les secousses violentes des forces de désagrégation et de déshumanisation: l'homme est égaré et désorienté, mais dans son coeur subsiste toujours plus le désir de pouvoir expérimenter et cultiver des rapports plus fraternels et plus humains. La réponse à ce désir, la paroisse peut la fournir si, grâce à la participation active des fidèles laïcs, elle reste fidèle à sa vocation et mission originelles: être dans le monde le «lieu» de la communion des croyants, et tout à la fois le «signe» et l'«instrument» de la vocation de tous à la communion; en un mot, la paroisse doit être la maison ouverte à tous, et au service de tous, ou, comme se plaisait à dire Jean XXIII, la fontaine du village à laquelle tout le monde vient étancher sa soif.\n\nFormes de participation des fidèles laïcs dans la vie de l'Eglise\n\n28. Les fidèles laïcs, unis aux prêtres, aux religieux et aux religieuses, forment l'unique Peuple de Dieu, l'unique Corps du Christ.\n\nEtre «membre» de l'Eglise, cela n'empêche pas chaque chrétien d'être un «être unique et irremplaçable»; tout au contraire cela donne son sens le plus profond à l'unicité irremplaçable de chacun, en tant que celle-ci est source de diversité et de richesse pour l'Eglise entière. C'est en ce sens que Dieu en Jésus-Christ appelle chacun de nous par son nom propre, qui ne peut prêter à confusion. L'appel du Seigneur: «Allez vous aussi à ma vigne» s'adresse à chacun personnellement et signifie: «Viens, toi aussi, à ma vigne!».\n\nC'est ainsi que chacun de nous, dans son unicité irremplaçable, s'offre pour la croissance de la communion ecclésiale, par son être et par son agir, tout comme, par ailleurs, il reçoit et assimile, d'une façon qui lui est propre, la richesse de l'Eglise entière. C'est cela la «Communion des Saints» que nous affirmons dans le Credo: le bien de tous devient le bien de chacun et le bien de chacun devient le bien de tous. «Dans la Sainte Eglise _ écrit Saint Grégoire le Grand _ chacun est le soutien des autres et les autres sont le soutien de chacun»(103).\n\nFormes personnelles de participation\n\nIl est absolument nécessaire que chaque fidèle laïc ait toujours vive conscience d'être un «membre de l'Eglise», à qui est confiée une tâche originale, irremplaçable et qu'il ne peut déléguer, une tâche à remplir pour le bien de tous. Dans cette perspective, prend tout son sens l'affirmation du Concile sur la nécessité absolue de l'apostolat de chaque personne: «L'apostolat que chacun doit exercer personnellement et qui découle toujours d'une vie vraiment chrétienne (cf. Jn 4, 14) est le principe et la condition de tout apostolat des laïcs, même collectif, et rien ne peut le remplacer. Cet apostolat individuel est toujours et partout fécond, il est en certaines circonstances le seul adapté et le seul possible. Tous les laïcs y sont appelés et en ont le devoir, quelle que soit leur condition, même s'ils n'ont pas l'occasion ou la possibilité de collaborer dans des mouvements»(104).\n\nL'apostolat personnel renferme de grandes richesses qui demandent à être découvertes pour une intensification du dynamisme missionnaire de chaque fidèle laïc. Grâce à cette forme d'apostolat, le rayonnement de l'Evangile peut s'exercer d'une façon très capillaire, en atteignant tous les lieux et les milieux avec qui est en contact la vie quotidienne et concrète des laïcs. Il s'agit, au surplus, d'un rayonnement constant, parce que lié à la cohérence continuelle de la vie personnelle avec la foi, et en même temps d'un rayonnement particulièrement incisif, parce que, dans un partage total des conditions de vie, de travail, des difficultés et des espérances de leurs frères, les fidèles laïcs peuvent atteindre le coeur de leurs voisins, de leurs amis, de leurs collègues, et l'ouvrir à l'horizon total, au sens plénier de l'existence: la communion avec Dieu et entre les hommes.\n\nFormes collectives de participation\n\n29. La communion ecclésiale, déjà présente et opérante dans l'action de chaque personne, trouve une expression spécifique dans l'action en commun des fidèles laïcs, c'est-à-dire une action solidaire menée dans une participation responsable à la vie et à la mission de l'Eglise.\n\nCes derniers temps, le phénomène d'association entre laïcs a pris des formes particulièrement variées et une grande vitalité. Si, dans l'histoire de l'Eglise, les associations de fidèles ont constitué une ligne continue, comme en témoignent jusqu'à nos jours les diverses confréries, les tiers-ordres et les fraternités, dans les temps modernes, ce phénomène a pris un essor spécial; on a vu naître et se répandre différentes formes de groupements: associations, groupes, communautés, mouvements. On peut parler d'une nouvelle saison d'association des fidèles laïcs. En effet, «à côté des groupements traditionnels, et parfois à leurs racines mêmes, ont germé des mouvements et groupements nouveaux, dotés d'une physionomie et d'une finalité spécifiques: tant sont grandes la richesse et la variété des ressources de l'Esprit Saint, dans le tissu ecclésial, tant sont grandes également la capacité d'initiative et la générosité de notre laïcat»(105).\n\nCes groupements de laïcs apparaissent souvent très différents les uns des autres en divers aspects, comme leur forme extérieure, les cheminements et les méthodes d'éducation, et les champs d'action. On y découvre cependant les lignes d'une convergence large et profonde dans la finalité qui les inspire: celle de participer de façon responsable à la mission de l'Eglise, qui est de porter l'Evangile du Christ comme source d'espérance pour l'homme et de renouveau pour la société.\n\nQue des fidèles laïcs se regroupent pour des motifs spirituels et apostoliques, cela découle de plusieurs sources et correspond à des exigences diverses: c'est l'expression, en effet, de la nature sociale de la personne, et la réponse à un besoin d'efficacité plus vaste et plus mordante. En réalité, l'incidence «culturelle», source et aiguillon mais aussi fruit et signe de toute autre transformation du milieu et de la société, ne peut s'obtenir que par le travail non pas tant d'individus isolés que d'un «sujet social», c'est-à-dire d'un groupe, d'une communauté, d'une association, d'un mouvement. C'est surtout vrai dans le contexte d'une société pluraliste et fractionnée _ comme elle l'est aujourd'hui en tant de pays du monde _ et aussi en face de problèmes devenus excessivement complexes et difficiles. Par ailleurs, surtout lorsqu'il s'agit d'un monde sécularisé, les différentes formes de regroupement peuvent représenter pour beaucoup de gens une aide précieuse en vue d'une vie chrétienne fidèle aux exigences de l'Evangile et pour un engagement missionnaire et apostolique.\n\nAu-delà de ces motifs, la raison la plus profonde qui justifie et exige le regroupement des fidèles laïcs est d'ordre théologique: c'est une raison ecclésiologique, comme le reconnaît ouvertement le Concile Vatican II, qui voit dans l'apostolat associé un «signe de la communion et de l'unité de l'Eglise dans le Christ»(106).\n\nC'est un «signe» qui doit se manifester dans les rapports de «communion» autant à l'intérieur qu'à l'extérieur des diverses formes d'associations, dans le contexte très large de la communauté chrétienne. C'est précisément la raison ecclésiologique dont nous parlions plus haut qui explique, d'une part, le «droit» d'association propre aux fidèles laïcs et, d'autre part, la nécessité de «critères» de discernement pour vérifier l'authenticité ecclésiale des formes d'association.\n\nIl faut avant tout reconnaître la liberté d'association des fidèles laïcs dans l'Eglise. Cette liberté est à proprement parler un droit véritable, qui ne dérive pas d'une sorte de «concession» de l'autorité, mais qui découle du Baptême, qui, en tant que sacrement, appelle les fidèles laïcs à participer activement à la communion et à la mission de l'Eglise. Sur ce point, le Concile parle clairement: «Le lien nécessaire avec l'autorité ecclésiastique étant assuré, les laïcs ont le droit de fonder des associations, de les diriger, et d'adhérer à celles qui existent»(107). Et le Code de Droit Canon affirme: «Les fidèles ont le droit de fonder et de diriger librement des associations de charité ou de piété, ou qui se proposent de travailler à l'extension de la vocation chrétienne dans le monde; ils ont aussi le droit de tenir des réunions afin de poursuivre ensemble ces mêmes fins»(108).\n\nIl s'agit ici d'une liberté reconnue et garantie par l'autorité ecclésiastique et qui doit s'exercer toujours et uniquement dans la communion de l'Eglise; en ce sens, le droit des fidèles laïcs à se réunir est essentiellement lié à la vie de communion et à la mission de l'Eglise elle-même.\n\nCritères d'ecclésialité pour les associations de laïcs\n\n30. C'est toujours dans cette perspective de la communion et de la mission de l'Eglise, et non pas en opposition avec la liberté d'association, qu'il faut comprendre la nécessité de critères bien clairs et précis de discernement et de reconnaissance des associations de laïcs, qu'on nomme aussi «critères d'ecclésialité».\n\nComme critères fondamentaux pour le discernement de toute association de fidèles laïcs dans l'Eglise on peut retenir, en les prenant ensemble, les critères suivants:\n\n_ Le primat donné à la vocation de tout chrétien à la sainteté, manifesté «par les fruits de grâce que l'Esprit produit dans les fidèles»(109), comme croissance vers la plénitude de la vie chrétienne et la perfection de la charité(110).\n\nEn ce sens toute association de fidèles laïcs est appelée à être toujours davantage un moyen de sanctification dans l'Eglise, un moyen qui favorise et encourage «une union plus intime entre la vie concrète de leurs membres et leur foi»(111).\n\n_ L'engagement à professer la foi catholique en accueillant et proclamant la vérité sur le Christ, sur l'Eglise et sur l'homme, en conformité avec l'enseignement de l'Eglise, qui l'interprète de façon authentique. Toute association de fidèles laïcs devra donc être un lieu d'annonce et de proposition de la foi et d'éducation à cette même foi dans son contenu intégral.\n\n_ Le témoignage d'une communion solide et forte dans sa conviction, en relation filiale avec le Pape, centre perpétuel et visible de l'unité de l'Eglise universelle(112), et avec l'Evêque, «principe visible et fondement de l'unité»(113) de l'Eglise particulière, et dans «l'estime mutuelle de toutes les formes apostoliques de l'Eglise»(114).\n\nLa communion avec le Pape et avec l'Evêque doit s'exprimer dans une disponibilité loyale à recevoir leurs enseignements doctrinaux et leurs directives pastorales. La communion ecclésiale exige, de plus, la reconnaissance du légitime pluralisme des fidèles laïcs dans l'Eglise et, en même temps, la disponibilité à une mutuelle collaboration.\n\n_ L'accord et la coopération avec le but apostolique de l'Eglise, qui est «l'évangélisation et la sanctification des hommes, et la formation chrétienne de leur conscience, afin qu'ils soient en mesure de pénétrer de l'esprit de l'Evangile les diverses communautés et les divers milieux»(115).\n\nDans cette perspective, à toutes les formes d'association des fidèles laïcs et à chacune d'elles on demande qu'elles soient animées d'un élan missionnaire qui en fasse des instruments toujours plus actifs d'une nouvelle évangélisation.\n\n_ L'engagement à être présents dans la société humaine pour le service de la dignité intégrale de l'homme, conformément à la doctrine sociale de l'Eglise.\n\nEn ce sens, les associations de fidèles laïcs doivent devenir des courants vivants de participation et de solidarité pour créer des conditions plus justes et plus fraternelles à l'intérieur de la société.\n\nLes critères fondamentaux que nous venons d'exposer trouvent une vérification dans les fruits concrets qui accompagnent la vie et les oeuvres des diverses formes associatives, en particulier le goût renouvelé pour la prière, la contemplation, la vie liturgique et sacramentelle; l'aide à la prise de conscience des vocations au mariage chrétien, au sacerdoce ministériel, à la vie consacrée; la disponibilité à prendre part aux programmes et aux activités de l'Eglise tant sur le plan national que sur le plan international; l'engagement dans la catéchèse et la capacité pédagogique pour la formation des chrétiens; l'impulsion à assurer une présence chrétienne dans les différents milieux de la vie sociale; la création et l'animation d'oeuvres caritatives, culturelles et spirituelles; l'esprit de détachement et de pauvreté évangélique en vue d'une plus généreuse charité envers tous; la conversion à la vie chrétienne ou le retour à la communion de baptisés «lointains».\n\nLe service des Pasteurs pour la communion\n\n31. Même dans le cas où certaines formes d'associations éprouvent de bien compréhensibles difficultés et où de nouvelles formes tendent à s'imposer, les Pasteurs de l'Eglise ne peuvent pas renoncer à l'exercice de leur autorité, non seulement pour le bien de l'Eglise, mais aussi pour le bien des associations de laïcs elles-mêmes. Il faut donc qu'ils doublent leur oeuvre de discernement d'un effort pour guider et surtout pour encourager la croissance des associations de fidèles laïcs dans la communion et la mission de l'Eglise.\n\nIl est extrêmement opportun que certaines associations nouvelles et certains mouvements nouveaux, étant donné leur diffusion souvent nationale et même internationale, reçoivent une reconnaissance officielle, une approbation explicite de l'autorité ecclésiastique compétente. C'est dans ce sens déjà que le Concile affirmait: «Les liens de l'apostolat des laïcs avec la hiérarchie peuvent revêtir des modalités différentes selon la diversité des formes et des buts de cet apostolat... Certaines formes de l'apostolat des laïcs sont reconnues explicitement par la hiérarchie sous une forme ou sous une autre. En outre, eu égard aux exigences du bien commun de l'Eglise, l'autorité ecclésiastique peut choisir et promouvoir d'une façon spéciale certaines associations et institutions apostoliques, visant directement un but spirituel, et assumer à leur égard une responsabilité particulière»(116).\n\nParmi les diverses formes d'apostolat des laïcs qui ont un rapport particulier avec la Hiérarchie, les Pères du Synode ont rappelé explicitement divers mouvements et associations d'Action catholique, dans lesquels «les laïcs s'associent librement d'une manière organique et stable, sous l'impulsion de l'Esprit Saint, en communion avec l'Evêque et avec les prêtres, pour pouvoir travailler, de la manière la plus propre à leur vocation et avec une méthode particulière, à l'expansion de toute la communauté chrétienne, aux projets pastoraux et à l'animation évangélique de tous les milieux de vie, avec fidélité et zèle»(117).\n\nLe Conseil Pontifical des Laïcs est chargé de préparer un tableau des associations qui reçoivent l'approbation officielle du Saint-Siège et de définir, avec le Secrétariat pour l'Unité des Chrétiens, les conditions auxquelles peut être approuvée une association oecuménique où il y aurait une majorité catholique et une minorité non catholique; il doit aussi déterminer les cas où il est impossible de porter un jugement positif(118).\n\nTous, Pasteurs et fidèles, nous sommes tenus de favoriser et d'entretenir sans cesse l'existence de liens et de rapports fraternels d'estime, de cordialité, de collaboration entre les différentes formes d'associations de laïcs. C'est de cette façon seulement que la richesse des dons et des charismes que le Seigneur nous offre peut porter sa contribution féconde et ordonnée à l'édification de la maison commune: «Pour l'édification solidaire de la maison commune, il faut, en outre, que l'on renonce à tout esprit d'antagonisme et de contestation; qu'on rivalise plutôt dans l'estime mutuelle (cf. Rm 12, 10), dans le souci de se manifester affection et volonté de collaboration, avec la patience, la clairvoyance, la disponibilité au sacrifice que tout cela peut comporter» (119).\n\nRevenons encore une fois aux paroles de Jésus: «Je suis la vigne et vous êtes les sarments» (Jn 15, 5), pour rendre grâce à Dieu du grand don de la communion ecclésiale, reflet dans le temps de l'éternelle et ineffable communion d'amour du Dieu Unique et Trinitaire. La conscience du don doit être accompagnée d'un sens très fort de responsabilité: en effet c'est un don qui, comme le talent évangélique, exige d'être transformé en une vie de communion croissante.\n\nEtre responsable du don de la communion signifie, avant tout, être engagé à vaincre toute tentation de division et d'opposition, qui menace la vie et l'engagement apostolique des chrétiens. Le cri de douleur et de déception de l'apôtre Paul _ «J'entends que chacun de vous dit: \"moi je suis à Paul, et moi à Apollos, et moi à Céphas, et moi au Christ\"; le Christ est-il divisé?» (1 Co 1, 12-13) _ continue à retentir comme un reproche face aux «déchirements du corps du Christ». Par contre, que résonnent comme un appel persuasif les autres paroles de l'Apôtre: «Je vous en prie, frères, par le nom de notre Seigneur Jésus-Christ, ayez tous le même langage; qu'il n'y ait point parmi vous de divisions; soyez étroitement unis dans le même esprit et dans la même pensée» (1 Co 1, 10).\n\nAinsi la vie de communion ecclésiale devient un signe pour le monde et une force d'attraction qui conduit à croire au Christ: «Comme toi, Père, Tu es en moi et moi en Toi, qu'eux aussi soient en nous un seul être, afin que le monde croie que Tu m'as envoyé» (Jn 17, 21). De cette manière, la communion s'ouvre à la mission, elle se fait elle-même mission.\n\nCHAPITRE III\n\nJE VOUS AI ETABLIS POUR QUE VOUS ALLIEZ ET QUE VOUS PORTIEZ DU FRUIT\n\nLa co-responsabilité des fidèles laïcs dans l'Eglise-Mission\n\nCommunion missionnaire\n\n32. Reprenons l'image biblique de la vigne et des sarments. Elle nous introduit de façon immédiate et naturelle à la considération de la fécondité et de la vie. Enracinés dans la vigne, vivifiés par elle, les sarments sont appelés à porter du fruit: «Moi, je suis la vigne, et vous, les sarments. Celui qui demeure en moi et en qui je demeure, celui-là donne beaucoup de fruit» (Jn 15, 5). Porter du fruit est une exigence essentielle de la vie chrétienne et ecclésiale. Celui qui ne porte pas de fruit ne reste pas dans la communion: «Tout sarment qui est en moi, mais qui ne porte pas de fruit, (mon Père) l'enlève» (Jn 15, 2).\n\nLa communion avec Jésus, d'où découle la communion des chrétiens entre eux, est absolument indispensable pour porter du fruit: «En dehors de moi, vous ne pouvez rien faire» (Jn 15, 5) Et la communion avec les autres est le fruit le plus beau que les sarments peuvent porter: c'est, en effet, un don du Christ et de son Esprit.\n\nOr, la communion engendre la communion et se présente essentiellement comme communion missionnaire .Jésus, en effet, dit à ses disciples: «Ce n'est pas vous qui m'avez choisi, c'est moi qui vous ai choisis et établis afin que vous alliez, que vous donniez du fruit et que votre fruit demeure» (Jn 15, 16).\n\nLa communion et la mission sont profondément unies entre elles, elles se compénètrent et s'impliquent mutuellement, au point que la communion représente la source et tout à la fois le fruit de la mission: la communion est missionnaire et la mission est pour la communion. C'est toujours le même et identique Esprit qui appelle et unit l'Eglise et qui l'envoie prêcher l'Evangile «jusqu'aux extrémités de la terre» (Ac 1, 8). De son côté, l'Eglise sait que la communion, reçue en don, a une destination universelle. Ainsi donc, l'Eglise se sent débitrice, envers l'humanité entière et envers chaque homme, du don reçu de l'Esprit Saint, qui répand dans le coeur des croyants la charité de Jésus-Christ, force de cohésion interne et tout à la fois d'expansion au dehors. La mission de l'Eglise dérive de sa nature même, telle que le Christ l'a voulue: celle d'être «le signe et le moyen... de l'unité de tout le genre humain»(120). Cette mission a pour but de faire connaître et de faire vivre par tous la «nouvelle» communion qui, par le Fils de Dieu fait homme, est entrée dans l'histoire du monde. C'est en ce sens que le témoignage de l'évangéliste Jean définit de façon désormais irrévocable le terme «béatifiant» vers lequel tend l'entière mission de l'Eglise: «Ce que nous avons contemplé, ce que nous avons entendu, nous vous l'annonçons à vous aussi, pour que, vous aussi, vous soyez en communion avec nous. Et nous, nous sommes en communion avec le Père et avec son Fils, Jésus-Christ» (1 Jn 1, 3).\n\nOr, dans le contexte de la mission de l'Eglise, le Seigneur confie aux fidèles laïcs, en communion avec tous les autres membres du Peuple de Dieu, une grande part de responsabilité. Les Pères du Concile Vatican II en avaient bien conscience: «Les pasteurs savent bien l'importance de la contribution des laïcs au bien de l'Eglise entière. Ils savent qu'ils n'ont pas été eux-mêmes institués par le Christ pour assumer à eux seuls tout l'ensemble de la mission salutaire de l'Eglise à l'égard du monde, leur tâche magnifique consistant à remplir leur mission de pasteurs à l'égard des fidèles et à reconnaître les ministères et les grâces propres à ceux-ci d'une manière telle que tout le monde à sa façon et dans l'unité apporte son concours à l'oeuvre commune»(121). Leur conviction a été reprise ensuite,avec une clarté et une vigueur nouvelles, dans tous les travaux du Synode.\n\nAnnoncer l'Evangile\n\n33. Les fidèles laïcs, précisément parce qu'ils sont membres de l'Eglise, ont la vocation et la mission d'annoncer l'Evangile: à cette activité ils sont habilités et engagés par les sacrements de l'initiation chrétienne et par les dons du Saint Esprit.\n\nNous lisons déjà dans un texte clair et dense du Concile Vatican II: «Participant à la fonction du Christ, prêtre, prophète et roi, les laïcs ont leur part active dans la vie et l'action de l'Eglise ... Nourris par leur participation active à la vie liturgique de leur communauté, ils s'emploient avec zèle à ses oeuvres apostoliques; ils acheminent vers l'Eglise des hommes qui en étaient peut-être fort éloignés; ils collaborent avec ardeur à la diffusion de la parole de Dieu, particulièrement par les catéchismes; en apportant leur compétence, ils rendent plus efficace le ministère auprès des âmes, de même que l'administration des biens de l'Eglise»(122).\n\nOr c'est dans l'évangélisation que se concentre et se déploie toute la mission de l'Eglise, dont le chemin historique se déroule sous la grâce et le commandement de Jésus-Christ: «Allez dans le monde entier. Proclamez la Bonne Nouvelle à toute la création» (Mc 16, 15). «Et moi, je suis avec vous tous les jours jusqu'à la fin du monde» (Mt 28, 20). «Evangéliser _ écrit Paul VI _ c'est la grâce et la vocation propre de l'Eglise, son identité la plus profonde»(123).\n\nPar le moyen de l'évangélisation, l'Eglise se construit et se forme comme communauté de foi; plus précisément, comme communauté d'une foi confessée dans l'adhésion à la Parole de Dieu, célébrée dans les sacrements, vécue dans la charité, qui est comme l'âme de l'existence morale chrétienne. En effet, la «bonne nouvelle» tend à éveiller dans le coeur et dans la vie de l'homme la conversion et l'attachement personnel à Jésus-Christ, Sauveur et Seigneur; elle dispose au Baptême et à l'Eucharistie et elle se renforce dans la résolution et la réalisation de la vie nouvelle selon l'Esprit.\n\nIl est bien certain que le commandement de Jésus _ «Allez et prêchez l'Evangile» _ garde toujours vivante sa valeur et s'impose avec une urgence qui ne faiblit pas. Toutefois la situation actuelle, non seulement du monde mais aussi de tant de secteurs de l'Eglise, exige absolument que la parole du Christ reçoive une obéissance plus prompte et généreuse. Chaque disciple est appelé personnellement; aucun ne peut refuser de donner sa réponse personnelle: «Malheur à moi si je n'annonçais pas l'Evangile» (1 Co 9, 16).\n\nL'heure est venue d'entreprendre une nouvelle évangélisation\n\n34. Des pays et des nations entières où la religion et la vie chrétienne étaient autrefois on ne peut plus florissantes et capables de faire naître des communautés de foi vivante et active sont maintenant mises à dure épreuve et parfois sont même radicalement transformées, par la diffusion incessante de l'indifférence religieuse, de la sécularisation et de l'athéisme. Il s'agit en particulier des pays et des nations de ce qu'on appelle le Premier Monde, où le bien-être économique et la course à la consommation, même s'ils côtoient des situations effrayantes de pauvreté et de misère, inspirent et alimentent une vie vécue «comme si Dieu n'existait pas». Actuellement l'indifférence religieuse et l'absence totale de signification qu'on attribue à Dieu, en face des problèmes graves de la vie, ne sont pas moins préoccupantes ni délétères que l'athéisme déclaré. La foi chrétienne, même lorsqu'elle survit en certaines de ses manifestations traditionnelles et rituelles, tend à être arrachée des moments les plus importants de l'existence, comme les moments de la naissance, de la souffrance et de la mort. De là vient que se posent forcément des questions et des énigmes terribles; elles restent sans réponse, et l'homme d'aujourd'hui se trouve exposé à la déception désespérée ou à la tentation de détruire la vie humaine elle-même, qui pose de tels problèmes.\n\nEn d'autres pays ou nations, au contraire, on conserve encore beaucoup de traditions très vivantes de piété et de sentiment chrétien; mais ce patrimoine moral et spirituel risque aussi de disparaître sous la poussée de nombreuses influences, surtout celles de la sécularisation et de la diffusion des sectes. Seule une nouvelle évangélisation peut garantir la croissance d'une foi claire et profonde, capable de faire de ces traditions une force de réelle liberté.\n\nAssurément il est urgent partout de refaire le tissu chrétien de la société humaine. Mais la condition est que se refasse le tissu chrétien des communautés ecclésiales elles-mêmes qui vivent dans ces pays et ces nations.\n\nLes fidèles laïcs sont donc aujourd'hui, en vertu de leur participation à la fonction prophétique du Christ, pleinement engagés dans cette tâche de l'Eglise. A eux, en particulier, il revient de témoigner que la foi constitue la seule réponse pleinement valable, que tous, plus ou moins consciemment, entrevoient et appellent, aux problèmes et aux espoirs que la vie suscite en chaque homme et en toute société. Cela sera possible si les fidèles laïcs savent surmonter en eux-mêmes la rupture entre l'Evangile et la vie, en sachant créer dans leur activité de chaque jour, en famille, au travail, en société, l'unité d'une vie qui trouve dans l'Evangile inspiration et force de pleine réalisation.\n\nA tous les hommes d'aujourd'hui, je répète, une fois encore, le cri passionné par lequel j'ai ouvert mon service pastoral: «N'ayez pas peur, ouvrez, ouvrez toutes grandes les portes au Christ! A sa puissance salvatrice, ouvrez les frontières des Etats, les systèmes économiques comme les systèmes politiques, les vastes domaines de la culture, de la civilisation, du développement. N'ayez pas peur! Le Christ sait \"ce qu'il y a dans l'homme\". Seul Lui le sait. Aujourd'hui, bien souvent, l'homme ne sait pas ce qu'il porte au-dedans de lui-même, dans l'intime de son âme, dans les profondeurs de son coeur. De là vient que bien souvent il est incertain du sens de sa vie sur cette terre. Il est envahi par le doute, qui se change en désespoir. Permettez _ je vous en prie, je vous implore en toute humilité et confiance _ permettez au Christ de parler à l'homme. Seul Lui a des paroles de vie, oui, de vie éternelle»(124).\n\nOuvrir toutes grandes les portes au Christ, l'accueillir dans l'espace de sa propre existence humaine ne comporte aucune menace pour l'homme; bien au contraire, c'est le seul chemin à parcourir si l'on veut reconnaître l'homme dans sa vérité totale et l'exalter dans ses valeurs.\n\nLa synthèse vitale que les fidèles laïcs sauront opérer entre l'Evangile et les devoirs quotidiens de la vie sera le témoignage le plus beau et le plus convaincant pour montrer que ce n'est pas la peur, mais la recherche du Christ et l'attachement à sa personne qui sont le facteur déterminant pour que l'homme vive et grandisse, et pour que naissent de nouveaux modèles de vie plus conformes à la dignité humaine.\n\nL'homme est aimé de Dieu! Telle est l'annonce si simple et si bouleversante que l'Eglise doit donner à l'homme. La parole et la vie de chaque chrétien peuvent et doivent faire retentir ce message: Dieu t'aime. Le Christ est venu pour toi, pour toi le Christ est «le Chemin, la Vérité et la Vie!» (Jn 14, 6).\n\nCette nouvelle évangélisation, qui s'adresse non seulement à chacune des personnes, mais aussi à des groupes entiers de populations dans la diversité de leurs situations, de leurs milieux, de leurs cultures, est destinée à la formation de communions ecclésiales mûres, c'est-à-dire où la foi répand et réalise tout son sens originel d'adhésion à la personne du Christ et à son Evangile, de rencontre et de communion sacramentelle avec Lui, d'existence vécue dans la charité et le service.\n\nLes fidèles laïcs ont leur rôle à jouer dans la formation de ces communautés ecclésiales, non seulement par une participation active et responsable à la vie communautaire, et donc par leur témoignage irremplaçable, mais aussi par l'élan et l'action missionnaires en direction de tous ceux qui n'ont pas encore la foi ou qui ne vivent pas selon la foi reçue au Baptême.\n\nEn faveur des nouvelies générations, les fidèles laïcs ont à apporter une contribution précieuse, plus nécessaire que jamais, par un effort systématique de catéchèse. Les Pères du Synode ont manifesté leur gratitude pour le travail des catéchistes, reconnaissant qu'ils ont «une tâche de grande valeur dans l'animation des communautés ecclésiales»(125). Il va de soi que les parents chrétiens sont les premiers catéchistes, irremplaçables, de leurs enfants, habilités qu'ils sont à cette tâche par le sacrement du Mariage. Mais nous devons tous, en même temps, être convaincus du «droit» qui est celui de tout baptisé d'être instruit, éduqué, accompagné dans la foi et dans la vie chrétienne.\n\nAllez dans le monde entier\n\n35. L'Eglise, qui observe et vit l'urgence actuelle d'une nouvelle évangélisation, ne peut esquiver la mission permanente qui est celle de porter l'Evangile à tous ceux qui _ et ils sont des millions et des millions d'hommes et de femmes _ ne connaissent pas encore le Christ Rédempteur de l'homme. C'est là la tâche la plus spécifiquement missionnaire que Jésus a confiée et de nouveau confie chaque jour à Son Eglise.\n\nLe travail des fidèles laïcs, qui par ailleurs n'a jamais fait défaut dans ce domaine, se révèle aujourd'hui toujours plus nécessaire et de plus grand prix. En fait, l'ordre du Seigneur _ «Allez dans le monde entier» _ continue à trouver beaucoup de laïcs généreux, prêts à quitter leur milieu de vie, leur travail, leur province, et leur patrie, pour se rendre, au moins pour une période déterminée, en pays de mission. Même des couples chrétiens, à l'exemple d'Aquila et de Priscille (cf. Ac 18; Rm 16, 3 et suiv.), offrent un témoignage réconfortant d'amour passionné du Christ et de l'Eglise par leur présence active dans des pays de mission. Autre présence missionnaire authentique, celle de chrétiens qui, vivant pour des motifs divers dans des pays ou des milieux où l'Eglise n'est pas encore établie, témoignent de leur propre foi.\n\nMais le problème missionnaire se présente de nos jours à l'Eglise avec une ampleur et une gravité telles que seule une prise en charge vraiment solidaire des responsabilités de la part de tous les membres de l'Eglise, individuellement ou en groupe, peut donner l'espoir d'une réponse plus efficace.\n\nL'invitation que le Concile Vatican II a adressée aux Eglises particulières garde toute sa valeur; elle demande même aujourd'hui un accueil plus étendu et plus décidé: «L'Eglise particulière, étant tenue de représenter le plus parfaitement possible l'Eglise universelle, doit savoir nettement qu'elle a été envoyée aussi ceux qui ne croient pas au Christ» (126).\n\nL'Eglise doit faire aujourd'hui un grand pas en avant dans l'évangélisation, elle doit entrer dans une nouvelle étape historique de son dynamisme missionnaire. En un monde où ont été éliminées les distances et qui se fait plus petit, les communautés ecclésiales doivent s'unir entre elles, échanger leurs énergies et leurs moyens, s'engager ensemble dans l'unique et commune mission d'annoncer et de vivre l'Evangile. «Les Eglises qu'on appelle jeunes Eglises _ ont déclaré les Pères du Synode _ ont besoin de la force des Eglises anciennes, et en même temps celles-ci ont besoin du témoignage et de la poussée des jeunes Eglises, de sorte que chacune de ces Eglises puise aux richesses des autres»(127).\n\nAu cours de cette nouvelle étape, la formation non seulement d'un clergé local mais aussi d'un laïcat mûr et responsable se pose dans les jeunes Eglises comme élément essentiel et inéluctable de l'implantation de l'Eglise(128). Et ainsi les communautés évangélisées s'élancent elles-mêmes vers de nouveaux pays du monde pour répondre à leur tour à la mission d'annoncer l'Evangile du Christ et d'en porter témoignage.\n\nPar l'exemple de leur vie et par leur action, les fidèles laïcs peuvent améliorer les rapports entre les adeptes des différentes religions, comme l'ont noté fort à propos les Pères du Synode: «Aujourd'hui l'Eglise vit partout au milieu d'hommes pratiquant des religions différentes ... Tous les fidèles, spécialement les laïcs qui vivent au milieu de peuples d'autres religions, que ce soit leur pays d'origine ou un pays où ils ont émigré, ces laïcs devront être pour les habitants de ces pays un signe du Seigneur et de son Eglise, d'une façon adaptée aux circonstances de vie de chaque pays. Le dialogue entre les religions est de toute première importance parce qu'il conduit à l'amour et au respect réciproque; il efface ou tout au moins atténue les préjugés entre les adeptes des diverses religions et promeut l'unité et l'amitié entre les peuples»(129).\n\nPour l'évangélisation des peuples, il faut avant tout des apôtres. A cette fin, nous devons tous, à commencer par les familles chrétiennes, percevoir la responsabilité qui est la nôtre de favoriser l'essor et la maturation de vocations spécifiquement missionnaires, sacerdotales, religieuses ou laïques, en usant de tous les moyens favorables, sans jamais négliger le moyen privilégié qu'est la prière, selon la parole même du Seigneur Jésus: «La moisson est abondante, et les ouvriers sont peu nombreux. Priez donc le Maître de la moisson d'envoyer des ouvriers pour sa moisson» (Mt 9, 37-38).\n\nVivre l'Evangile en servant les personnes et la société\n\n36. En recevant et en annonçant l'Evangile dans la force de l'Esprit, l'Eglise devient une communauté évangélisée et évangélisante, et par là elle se fait la servante des hommes. En son sein, les fidèles laïcs participent à la mission de servir la personne et la société. Il est certain que l'Eglise a comme fin suprême le Royaume de Dieu, dont «elle constitue sur terre le germe et le commencement»(130), elle est donc totalement consacrée à la glorification du Père. Mais le Royaume est source de complète libération et de salut total pour les hommes: l'Eglise avance donc avec les hommes et vit dans une solidarité totale et intime avec leur histoire.\n\nAyant reçu la charge de manifester au monde le mystère de Dieu qui resplendit en Jésus-Christ, l'Eglise, en même temps, révèle l'homme à l'homme lui-même; elle lui enseigne le sens de son existence, elle l'introduit dans la vérité totale sur lui-même et sur son destin(131). Dans cette perspective, l'Eglise est appelée, en vertu même de sa mission évangélisatrice, à servir l'homme. Ce service s'enracine tout d'abord dans le fait prodigieux et bouleversant que, «par son Incarnation, le Fils de Dieu s'est en quelque sorte uni Lui-même à tout homme»(132).\n\nC'est pourquoi l'homme «est la première route que l'Eglise doit suivre pour l'accomplissement de sa mission: il est la première route fondamentale de l'Eglise, route tracée par le Christ, route qui passe à travers le mystère de l'Incarnation et de la Rédemption»(133).\n\nC'est précisément dans ce sens qu'à plusieurs reprises et avec une clarté et une force particulières, le Concile Vatican II s'est exprimé dans ses divers documents. Relisons le texte singulièrement éclairant de la Constitution Gaudium et spes: «L'Eglise, en poursuivant la fin salvifique qui lui est propre, ne communique pas seulement à l'homme la vie divine; elle répand aussi, et d'une certaine façon sur le monde entier, la lumière que cette vie divine irradie, notamment en guérissant et en élevant la dignité de la personne humaine, en affermissant la cohésion de la société et en procurant à l'activité quotidienne des hommes un sens plus profond, la pénétrant d'une signification plus haute. Ainsi, par chacun de ses membres comme par toute la communauté qu'elle forme, l'Eglise croit pouvoir largement contribuer à humaniser toujours plus la famille des hommes et son histoire»(134).\n\nDans cette contribution apportée à la famille des hommes, dont l'Eglise porte la responsabilité, une place spéciale revient aux fidèles laïcs, en raison de leur «caractère séculier» qui les engage, selon des modalités propres et irremplaçables, «dans l'animation chrétienne de l'ordre temporel».\n\nPromouvoir la dignité de la personne\n\n37. Découvrir et faire découvrir la dignité inviolable de toute personne humaine constitue une tâche essentielle et même, en un certain sens, la tâche centrale et unifiante du service que l'Eglise, et en elle les fidèles laïcs, est appelée à rendre à la famille des hommes.\n\nParmi toutes les créatures terrestres, seul l'homme est une «personne, sujet conscient et libre», et, pour cela, «centre et sommet» de tout ce qui existe sur la terre(135).\n\nSa dignité de personne est le bien le plus précieux que l'homme possède, grâce à quoi il dépasse en valeur tout le monde matériel. La parole de Jésus _ «Que sert à l'homme de gagner le monde entier, s'il se porte tort à lui-même?» (Mc 8, 36) _ implique une affirmation anthropologique lumineuse et stimulante: l'homme ne vaut pas par ce qu'il «a» _ même s'il possédait le monde entier! _ mais par ce qu'il «est».Les biens du monde ne comptent pas autant que le bien de la personne, le bien qui est la personne même.\n\nLa dignité de la personne se manifeste dans tout son éclat quand on en considère l'origine et la destinée: créé par Dieu à son image et à sa ressemblance, et racheté par le Sang très précieux du Christ, l'homme est appelé à être «fils dans le Fils» et temple vivant de l'Esprit, et destiné à l'éternelle vie de communion béatifiante avec Dieu. Pour ces raisons, toute violation de la dignité personnelle de l'être humain crie vengeance en présence de Dieu et devient une offense au Créateur de l'homme.\n\nEn vertu de sa dignité personnelle, l'être humain est toujours une valeur en lui-même et pour lui-même, et il doit être considéré et traité comme tel; jamais il ne peut être considéré et traité comme un objet dont on se sert, un instrument, une chose.\n\nLa dignité personnelle constitue le fondement de l'égalité de tous les hommes entre eux. De là la nécessité absolue de refuser toutes les formes, si diverses, de discrimination, qui, hélas! continuent à diviser et à humilier la famille humaine, discriminations raciales, économiques, sociales, culturelles, politiques, géographiques, etc. Toute discrimination constitue une injustice absolument intolérable, non pas tant en raison des tensions et des conflits qu'elle peut engendrer dans le tissu social qu'en raison du déshonneur infligé à la dignité de la personne: et non seulement à la dignité de qui est victime de l'injustice, mais, davantage encore, de qui la commet.\n\nBase de l'égalité de tous les hommes entre eux, la dignité de la personne est aussi le fondement de la participation et de la solidarité des hommes entre eux: le dialogue et la communion s'enracinent finalement en ce que les hommes «sont», plus encore qu'en ce que les hommes «ont».\n\nLa dignité personnelle est une propriété indestructible de tout être humain. Il est fondamental de noter toute la force explosive de cette affirmation qui se base sur l'unicité irremplaçable de toute personne. Il en découle que l'individu résiste de façon absolument irréductible à toute tentative d'écrasement ou d'anéantissement dans l'anonymat de la collectivité, de l'institution, de la structure, du système. La personne, dans son individualité, n'est pas un numéro, elle n'est pas un anneau dans une chaîne, ni un engrenage dans un système. L'affirmation la plus radicale et la plus exaltante de la valeur de tout être humain a été établie par le Fils de Dieu lorsqu'Il s'est incarné dans le sein d'une femme. De cela le Noël chrétien continue à nous parler(136).\n\nRespecter le droit inviolable à la vie\n\n38. La reconnaissance effective de la dignité personnelle de tout être humain exige le respect, la défense et la promotion des droits de la personne humaine. Il s'agit de droits naturels, universels et inviolables: personne, ni l'individu, ni le groupe, ni l'autorité, ni l'Etat, ne peut les modifier, encore moins les supprimer, parce que ces droits procèdent de Dieu Lui-même.\n\nOr l'inviolabilité de la personne, reflet de l'absolue inviolabilité de Dieu Lui-même, trouve son expression première et fondamentale dans l'inviolabilité de la vie humaine. Il est juste, assurément, de parler des droits de l'homme _ comme, par exemple, le droit à la santé, au logement, au travail, à la famille, à la culture _ mais c'est propager l'erreur et l'illusion que d'en parler, comme on le fait souvent, sans défendre avec la plus grande vigueur le droit à la vie, comme droit premier, origine et condition de tous les autres droits de la personne.\n\nL'Eglise ne s'est jamais avouée vaincue en face de toutes les violations que le droit à la vie, droit précisément de tout être humain, a subies et continue à subir de la part des particuliers ou des autorités elles-mêmes. Le sujet de ce droit c'est l'être humain, à tout moment de son développement, depuis sa conception jusqu'à sa mort naturelle; et en toutes les conditions, en santé ou en maladie, en état de perfection physique ou de handicap, de richesse ou de misère. Le Concile Vatican II le proclame très haut: «Tout ce qui s'oppose à la vie elle-même, comme toute espèce d'homicide, le génocide, l'avortement, l'euthanasie et même le suicide délibéré; tout ce qui constitue une violation de l'intégrité de la personne humaine, comme les mutilations, la torture physique ou morale, les contraintes psychologiques; tout ce qui est offense à la dignité de l'homme, comme les conditions de vie sous-humaines, les emprisonnements arbitraires, les déportations, l'esclavage, la prostitution, le commerce des femmes et des jeunes; ou encore les conditions de travail dégradantes qui réduisent les travailleurs au rang de purs instruments de rapport, sans égard pour leur personnalité libre et responsable: toutes ces pratiques et d'autres analogues sont, en vérité, infâmes. Tandis qu'elles corrompent la civilisation, elles déshonorent ceux qui s'y livrent plus encore que ceux qui les subissent et insultent gravement à l'honneur du Créateur»(137).\n\nOr si chacun a la mission et la responsabilité de reconnaître la dignité personnelle de tout être humain et de défendre son droit à la vie, certains fidèles laïcs sont appelés à le faire à un titre particulier: les parents, les éducateurs, le personnel médical et infirmier, et tous ceux qui assument le pouvoir économique et politique.\n\nEn accueillant avec amour et générosité toute vie humaine, surtout si elle est faible et malade, l'Eglise vit aujourd'hui un moment capital de sa mission, d'autant plus nécessaire que s'affirme davantage une «culture de mort». En effet «l'Eglise croit fermement que la vie humaine, même faible et souffrante, est toujours un magnifique don du Dieu de bonté. Contre le pessimisme et l'égoïsme qui obscurcissent le monde, l'Eglise prend parti pour la vie, et dans chaque vie humaine elle sait découvrir la splendeur de ce \"Oui\", de cet \"Amen\" qu'est le Christ (cf. 2 Co 1, 19; Ap 3, 14). Au \"non\" qui envahit et attriste l'homme et le monde, elle oppose ce \"oui\" vivant, défendant ainsi l'homme et le monde contre ceux qui menacent la vie et lui portent atteinte»(138). Il revient aux fidèles laïcs qui sont plus directement, par vocation ou par profession, responsables de l'accueil de la vie, de rendre concret et efficace le «Oui» de l'Eglise à la vie humaine.\n\nAux frontières de la vie humaine, de nouvelles possibilités et responsabilités se sont largement ouvertes grâce à l'énorme développement des sciences biologiques et médicales, qui va de pair avec les progrès étonnants de la technologie: l'homme est en mesure aujourd'hui non seulement «d'observer» mais aussi de «manipuler»la vie humaine dès sa première origine et dans les premiers stades de son développement.\n\nLa conscience morale de l'humanité ne peut rester étrangère ni indifférente devant les pas de géant réalisés par un pouvoir technologique qui conquiert une emprise toujours plus vaste et plus profonde sur les dynamismes qui président à la procréation et aux premières phases du développement de la personne humaine. Jamais peut-être autant qu'aujourd'hui et qu'en ce domaine la Sagesse ne s'est révélée la seule ancre de salut, pour que l'homme, dans la recherche scientifique et dans la recherche appliquée, puisse agir toujours avec intelligence et amour, ce qui veut dire en respectant, ou mieux encore, en vénérant l'inviolable dignité personnelle de tout être humain, dès le premier moment de son existence. C'est ce qui se réalise lorsque, avec des moyens licites, la science et la technique s'engagent dans la défense de la vie et dans le soin des maladies dès le commencement, se refusant au contraire _ au nom de la dignité même de la recherche _ aux interventions qui altéreraient le patrimoine génétique de l'individu et de la race humaine(139).\n\nLes fidèles laïcs qui se trouvent, à des titres et à des plans divers, engagés dans la science et la technique, comme aussi ceux qui ont une responsabilité médicale, sociale, législative ou économique, doivent avec courage accepter «les défis» lancés par les nouveaux problèmes de la bioéthique. Comme l'ont affirmé les Pères du Synode: «Les chrétiens doivent exercer leur responsabilité comme maîtres de la science et de la technologie et non pas comme leurs esclaves ... Dans la perspective des \"défis\" moraux qui vont être provoqués par la formidable puissance technologique nouvelle et qui mettent en péril non seulement les droits fondamentaux des hommes, mais jusqu'à l'essence biologique de l'espèce humaine, il est de la plus haute importance que les laïcs chrétiens _ avec l'aide de l'Eglise entière _ assument la charge de rappeler la culture aux principes d'un authentique humanisme, afin que la promotion et la défense des droits de l'homme puissent trouver un fondement dynamique et solide dans son essence même, cette essence que la prédication évangélique a révélée aux hommes»(140).\n\nAujourd'hui, la plus grande vigilance s'impose à tous de façon urgente devant le phénomène de la concentration du pouvoir, et en premier lieu, du pouvoir technologique. Cette concentration, en effet, tend à manipuler non seulement l'essence biologique, mais encore l'intérieur même de la conscience des hommes, et leurs modes de vie, et aggrave ainsi la discrimination et la marginalisation de peuples entiers.\n\nLibres d'invoquer le Nom du Seigneur\n\n39. Le respect de la dignité de la personne, qui comporte la défense et la promotion des droits de l'homme, exige que soit reconnue la dimension religieuse de l'homme. Ce n'est pas là une exigence simplement «confessionnelle», mais bien une exigence qui trouve sa racine indestructible dans la réalité même de l'homme. Le rapport avec Dieu, en effet, est un élément constitutif de l'«être» et de l'«existence» de l'homme: c'est en Dieu qu'il «nous est donné de vivre, de nous mouvoir et d'exister» (Ac 17, 28). Si tous n'admettent pas cette vérité, tous ceux qui en sont pénétrés ont le droit au respect de leur foi et des choix de vie, individuelle ou communautaire, qui en dérivent. C'est cela le droit à la liberté de conscience et à la liberté religieuse; le reconnaître effectivement, c'est l'un des biens les plus nobles et l'un des devoirs les plus graves de chaque peuple, s'il veut vraiment assurer le bien de la personne et de la société: «La liberté religieuse, exigence indestructible de la dignité de tout homme, est une pierre angulaire de l'édifice des droits de l'homme, et donc un facteur irremplaçable du bien de la personne et de toute la société, comme elle l'est de l'épanouissement personnel de chacun. Il en découle que la liberté pour les individus et les communautés de professer et de pratiquer sa religion est un élément essentiel de la cohabitation pacifique des hommes ... Le droit civil et social à la liberté religieuse, parce qu'il touche à la sphère la plus intime de l'esprit, se manifeste comme le point de référence et, en un certain sens, devient la mesure des autres droits fondamentaux»(141).\n\nLe Synode n'a pas oublié les nombreux frères et soeurs qui ne jouissent pas encore de ce droit, et qui doivent affronter tant de difficultés, de marginalisations, de souffrances, de persécutions et parfois la mort, à cause de la confession de leur foi. Le plus grand nombre d'entre eux sont des frères et des soeurs qui appartiennent au laïcat chrétien. L'annonce de l'Evangile et le témoignage d'une vie chrétienne dans la souffrance et dans le martyre constituent le sommet de l'apostolat des disciples du Christ, tout comme l'amour du Seigneur Jésus jusqu'au don de sa propre vie constitue une source extraordinairement féconde pour l'édification de l'Eglise. La vigne mystique témoigne ainsi de sa vigueur, comme le notait Saint Augustin: «Cette vigne, comme l'avaient annoncé les Prophètes et le Seigneur Lui-même, répandait sur le monde entier ses sarments chargés de fruits et devenait d'autant plus vigoureuse qu'elle était davantage arrosée du sang abondant des martyrs»(142).\n\nL'Eglise tout entière est profondément reconnaissante pour cet exemple et pour ce don: en ces chrétiens si généreux, elle trouve un motif de renouveler son élan de vie sainte et apostolique. C'est dans ce sens que les Pères du Synode ont estimé qu'il était de leur devoir spécialement «de remercier les laïcs qui vivent en infatigables témoins de la foi, fidèlement unis au Siège Apostolique, en dépit des restrictions imposées à leur liberté et de la privation où ils sont de ministres sacrés. Ils mettent tout en jeu, jusqu'à leur vie. Ainsi les laïcs fournissent le témoignage d'une caractéristique essentielle de l'Eglise, à savoir: l'Eglise de Dieu naît de la grâce de Dieu, et nous en voyons la manifestation la plus sublime dans le martyre»(143).\n\nTout ce que nous avons dit jusqu'ici sur le respect de la dignité de la personne et sur la reconnaissance des droits de l'homme concerne bien sûr la responsabilité de chaque chrétien, de chaque homme. Mais il nous faut noter aussitôt que ce problème a une dimension mondiale: c'est, en effet, une question qui touche des groupes humains entiers, et même des peuples entiers, qui sont violemment frappés dans leurs droits fondamentaux. Ces formes d'inégalité dans le développement entre les différents Mondes sont très nettement dénoncées dans la récente Encyclique Sollicitudo rei socialis.\n\nLe respect de la personne humaine dépasse l'exigence d'une morale individuelle et elle s'établit comme un critère de base, comme le pilier fondamental, pour ainsi dire, en vue de la structuration de la société elle-même, étant donné que la société tout entière a comme finalité la personne.\n\nAinsi donc, c'est en liaison étroite avec la responsabilité de servir la personne que se situe la responsabilité de servir la société. On peut définir globalement de cette manière la mission d'animation chrétienne de l'ordre temporel que les fidèles sont appelés à remplir selon leurs modalités propres et spécifiques.\n\nLa famille, premier espace de l'engagement social\n\n40. La personne humaine a dans sa structure naturelle une dimension sociale, car, au plus profond d'elle-même, elle est appelée à vivre en communion avec les autres, et à se donner aux autres: «Dieu, qui veille paternellement sur tous, a voulu que tous les hommes constituent une seule famille et se traitent mutuellement comme des frères»(144). Ainsi la société, fruit et signe du caractère social de l'homme, manifeste sa pleine réalité lorsqu'elle est une communauté de personnes.\n\nIl existe une interdépendance et une réciprocité entre personne et société: tout ce qui se fait en faveur de la personne est fait au service de la société, et tout ce qui se fait pour la société tourne aussi au bien de la personne. C'est pourquoi l'engagement apostolique des fidèles laïcs dans l'ordre temporel prend toujours et inséparablement le sens d'un service rendu à la personne individuelle, dans son unicité irremplaçable, et le sens d'un service rendu à tous les hommes.\n\nL'expression première et originelle de la dimension sociale de la personne, c'est le couple et la famille: «Mais Dieu n'a pas créé l'homme solitaire: dès l'origine, \"Il les créa homme et femme\" (Gn 1, 27). Cette société de l'homme et de la femme est l'expression première de la communion des personnes»(145). Jésus a eu soin de restituer au couple toute sa dignité et à la famille sa solidité (cf. Mt 19, 3-9); Saint Paul a montré le rapport profond du mariage avec le mystère du Christ et de l'Eglise (cf. Ep 5, 22 et 6, 4; Col 3, 18-21; 1 P 3, 1-7).\n\nLe couple et la famille constituent le premier espace pour l'engagement social des fidèles laïcs. C'est un engagement qui ne peut être assumé de façon valable que dans la conviction de la valeur unique et irremplaçable de la famille pour le développement de la société et de l'Eglise elle-même.\n\nBerceau de la vie et de l'amour, dans lequel l'homme «naît» et «grandit», la famille est la cellule fondamentale de la société. A cette communauté, il faut réserver une sollicitude privilégiée, chaque fois surtout que l'égoïsme humain, les campagnes contre la natalité, et aussi les conditions de pauvreté et de misère physique, culturelle et morale, et encore la mentalité de recherche du plaisir et de course à la consommation, tarissent les sources de la vie, pendant que les idéologies et différents systèmes, ainsi que des formes d'absence d'intérêt et de manque d'affection, s'attaquent à la fonction éducative propre à la famille.\n\nDans ces conditions, il est urgent de déployer une activité vaste, profonde et systématique, soutenue non seulement par la culture mais encore par des moyens économiques et des institutions législatives, dans le but d'assurer à la famille sa place de lieu premier d'«humanisation» de la personne et de la société.\n\nL'engagement apostolique des fidèles laïcs envers la famille est avant tout de rendre celleci consciente de son identité, qui est d'être le premier noyau social de base, et aussi de son rôle original dans la société, afin qu'elle devienne elle-même toujours davantage la protagoniste active et responsable de sa propre croissance et de sa propre participation à la vie sociale. De cette façon, la famille pourra et devra exiger de tous, et d'abord des autorités publiques, le respect de ses droits qui, en sauvant la famille, sauvent la société elle-même.\n\nCe que tous peuvent lire dans l'Exhortation Familiaris consortio au sujet de la participation de la famille au développement de la société(146) et ce que le Saint-Siège, à l'invitation du Synode des Evêques en 1980, a formulé dans la «Charte des Droits de la Famille» constitue un programme d'action complet et organique pour tous les fidèles laïcs qui, à des titres divers, sont intéressés à la promotion des valeurs et des exigences de la famille: un programme dont la réalisation est à mener avec d'autant plus de promptitude et de décision que se font plus graves les menaces contre la stabilité et la fécondité de la famille et que plus lourde et plus systématique se révèle la tendance à marginaliser la famille et à annihiler son importance sociale.\n\nL'expérience le montre, la civilisation et la solidité des peuples dépendent surtout de la qualité humaine de leurs familles. De là vient que l'engagement apostolique envers la famille a une valeur sociale incomparable. L'Eglise en est profondément convaincue; elle sait bien que «l'avenir de l'humanité passe par la famille»(147).\n\nLa charité, âme et soutien de la solidarité\n\n41. Le service de la société s'exprime et se réalise de manières très variées: depuis celles qui sont libres et informelles jusqu'à celles qui ont un caractère institutionnel, depuis le secours porté aux personnes en particulier à celui qui va à des groupes divers et à des communautés de personnes.\n\nL'Eglise entière comme telle est directement appelée au service de la charité: «La Sainte Eglise en joignant l'agapè à la Cène eucharistique se manifestait tout entière réunie autour du Christ par le lien de la charité; ainsi en tout temps elle se fait reconnaître à ce signe d'amour; tout en se réjouissant des initiatives d'autrui, elle tient aux oeuvres charitables comme à une partie de sa mission propre et comme à un droit inaliénable. C'est pourquoi la miséricorde envers les pauvres et les faibles, les oeuvres dites de charité et de secours mutuel pour le soulagement de toutes les souffrances humaines sont en particulier honneur»(148). La charité envers le prochain, sous les formes anciennes et toujours nouvelles des oeuvres de miséricorde corporelle et spirituelle, représente le contenu le plus immédiat, le plus commun et le plus habituel de l'animation chrétienne de l'ordre temporel, qui constitue l'engagement spécifique des fidèles laïcs.\n\nPar leur charité envers le prochain les fidèles laïcs vivent et manifestent leur participation à la royauté de Jésus-Christ, c'est-à-dire au pouvoir du Fils de l'homme qui «n'est pas venu pour être servi, mais pour servir» (Mc 10, 45): ils vivent et manifestent cette royauté de la façon la plus simple, à la portée de tous et toujours, et tout à la fois de la façon la plus exaltante, parce que la charité est le don le plus élevé que l'Esprit offre pour l'édification de l'Eglise (cf. 1 Co 13, 13) et pour le bien de l'humanité: La charité, en effet, anime et soutient une solidarité active, très attentive à la totalité des besoins de l'être humain.\n\nUne pareille charité, pratiquée non pas seulement par des particuliers, mais aussi solidairement par des groupes et des communautés, est et sera toujours nécessaire: rien ni personne ne pourra en tenir lieu, pas même les nombreuses institutions et les initiatives publiques, qui cependant s'efforcent de répondre aux besoins _ souvent graves et étendus aujourd'hui _ d'une population. Paradoxalement, cette charité se fait plus nécessaire du fait que les institutions, qui deviennent compliquées dans leur organisation et prétendent gérer tout domaine disponible, finissent par être neutralisées par un fonctionnarisme impersonnel, une bureaucratie exagérée, des intérêts privés excessifs, un désintéressement facile et généralisé.\n\nC'est justement dans ce contexte que continuent à surgir et à se répandre, en particulier dans les sociétés organisées, différentes formes de bénévolat, qui s'expriment en une multitude de services et d'oeuvres. Bien vécu dans sa vérité de service désintéressé en faveur des personnes, spécialement des plus nécessiteuses et des plus négligées par les services sociaux eux-mêmes, le bénévolat doit être considéré comme une expression importante d'apostolat où les fidèles laïcs, hommes et femmes, ont un rôle de premier plan.\n\nDestinataires et participants de la vie politique\n\n42. La charité qui aime et qui sert la personne ne doit pas se séparer de la justice: l'une et l'autre, chacune à sa manière, exigent la reconnaissance totale et effective des droits de la personne, à laquelle est ordonnée la société avec toutes ses structures et ses institutions(149). Pour une animation chrétienne de l'ordre temporel, dans le sens que nous avons dit, qui est celui de servir la personne et la société, les fidèles laïcs ne peuvent absolument pas renoncer à la participation à la «politique», à savoir à l'action multiforme, économique, sociale, législative, administrative, culturelle, qui a pour but de promouvoir, organiquement et par les institutions, le bien commun. Les Pères du Synode l'ont affirmé à plusieurs reprises: tous et chacun ont le droit et le devoir de participer à la politique; cette participation peut prendre une grande diversité et complémentarité de formes, de niveaux, de tâches et de responsabilités. Les accusations d'arrivisme, d'idolâtrie du pouvoir, d'égoïsme et de corruption, qui bien souvent sont lancées contre les hommes du gouvernement, du parlement, de la classe dominante, des partis politiques, comme aussi l'opinion assez répandue que la politique est nécessairement un lieu de danger moral, tout cela ne justifie pas le moins du monde ni le scepticisme ni l'absentéisme des chrétiens pour la chose publique.\n\nA l'inverse, la parole du Concile Vatican II est des plus significatives: «L'Eglise tient en grande considération et estime l'activité de ceux qui se consacrent au bien de la chose publique et en assument les charges pour le service de tous»(150).\n\nUne politique pour la personne et pour la société trouve son critère fondamental dans la poursuite du bien commun, en tant que bien de tous les hommes et bien de tout homme, bien offert et garanti à l'accueil libre et responsable des personnes, individuellement ou en association: «La communauté politique existe pour le bien commun; elle trouve en lui sa pleine justification et sa signification, et c'est de lui qu'elle tire l'origine de son droit propre. Quant au bien commun, il comprend l'ensemble des conditions de vie sociale qui permettent aux hommes, aux familles et aux groupements de s'accomplir plus complètement et plus facilement»(151).\n\nAu surplus, une politique pour la personne et pour la société prend comme orientation constante la défense et la promotion de la justice, comprise comme une «vertu» à laquelle il faut former tout le monde, et comme une «force» morale qui soutient ceux qui s'efforcent de favoriser les droits et les devoirs de tous et de chacun sur la base de la dignité personnelle de l'être humain.\n\nL'exercice du pouvoir politique doit se baser sur l'esprit de service qui, joint à la compétence et à l'efficacité nécessaires, est indispensable pour rendre «transparente» et «propre» l'activité des hommes politiques, comme du reste le peuple l'exige fort justement. Cela requiert la lutte ouverte et la victoire contre certaines tentations, comme le recours à des manoeuvres déloyales, au mensonge, le détournement des fonds publics au profit de quelques-uns ou à des fins de «clientélisme», l'usage de procédés équivoques et illicites pour conquérir, maintenir et élargir le pouvoir à tout prix.\n\nLes fidèles laïcs engagés dans la politique doivent sans le moindre doute respecter l'autonomie des réalités terrestres, à comprendre dans le sens où la définit la Constitution Gaudium et spes: «... Il est d'une haute importance que l'on ait une vue juste des rapports entre la communauté politique et l'Eglise; et que l'on distingue nettement entre les actions que les fidèles, isolément ou en groupe, posent en leur nom propre comme citoyens, guidés par leur conscience chrétienne, et les actions qu'ils mènent au nom de l'Eglise, en union avec leurs pasteurs. L'Eglise, qui, en raison de sa charge et de sa compétence, ne se confond d'aucune manière avec la communauté politique et n'est liée à aucun système politique, est à la fois le signe et la sauvegarde du caractère transcendant de la personne humaine»(152). En même temps _ et ceci est ressenti comme une urgence et une responsabilité _ les fidèles laïcs doivent porter témoignage des valeurs humaines et évangéliques qui sont intimement liées avec l'activité politique elle-même, comme la liberté et la justice, la solidarité, le dévouement fidèle et désintéressé au bien de tous, le style de vie simple, l'amour préférentiel pour les pauvres et les plus petits. Cela exige que les fidèles laïcs trouvent toujours plus d'élan spirituel grâce à une participation réelle à la vie de l'Eglise et qu'ils soient éclairés par sa doctrine sociale. En cette tâche, ils pourront être accompagnés et aidés par les communautés chrétiennes et leurs pasteurs(153).\n\nLe style et le moyen pour réaliser une politique qui veuille viser un véritable développement humain, c'est la solidarité: cette solidarité requiert la participation active et responsable de tous à la vie politique, de la part de chaque citoyen et des groupements les plus variés, depuis les syndicats jusqu'aux partis; ensemble, tous et chacun, nous sommes à la fois destinataires et participants actifs de la politique. En de telles coordonnées, comme je l'ai écrit dans l'Encyclique Sollicitudo rei socialis, la solidarité «n'est pas un sentiment de vague compassion ou d'attendrissement superficiel devant les maux de tant de personnes, proches ou lointaines. Tout au contraire, c'est la détermination ferme et persévérante d'un engagement pour le bien commun, en d'autres termes pour le bien de tous et de chacun, afin que tous nous soyons vraiment responsables de tous»(154).\n\nLa solidarité politique doit aujourd'hui se réaliser à la hauteur d'une ligne d'horizon qui, dépassant chaque nation ou chaque bloc de nations, se présente avec des dimensions proprement continentales ou mondiales.\n\nLe fruit de l'activité politique solidaire, si désiré de tous, mais jusqu'ici toujours loin de son point de maturité, c'est la paix. Les fidèles laïcs ne peuvent rester indifférents, étrangers ou paresseux devant tout ce qui est négation et compromission de la paix: violence et guerre, torture et terrorisme, camps de concentration, militarisation de la politique, course aux armements, menace nucléaire. Au contraire, en tant que disciples de Jésus-Christ, «Prince de la paix» (Is 9, 5) et «notre Paix» (Ep 2, 14), les fidèles laïcs doivent assumer la tâche d'être des «artisans de paix» (Mt 5, 9), autant par la conversion du coeur que par l'action en faveur de la vérité, de la liberté, de la justice et de la charité, qui sont les fondements inaliénables de la paix(155).\n\nEn collaborant avec tous ceux qui cherchent vraiment la paix et en utilisant les organismes spécifiques et les institutions nationales et internationales, les fidèles laïcs doivent promouvoir une oeuvre éducative capillaire, destinée à vaincre la culture dominatrice de l'égoïsme, de la haine, de la vengeance et de l'inimitié, et à développer la culture de la solidarité à tous les niveaux. Cette solidarité, en effet, «est le chemin de la paix et du développement» (156).Dans cette perspective, les Pères du Synode ont invité les chrétiens à repousser les formes inacceptables de violence, et à promouvoir des attitudes de dialogue et de paix, et aussi à s'engager pour instaurer un ordre social et international juste(157).\n\nSituer l'homme au centre de la vie économico-sociale\n\n43. Le service pour la société de la part des fidèles laïcs trouve un point d'action essentiel dans la question économico-sociale, dont la clé nous est fournie par l'organisation du travail.\n\nLa gravité actuelle de ces problèmes, saisie dans le panorama du développement et selon la proposition de solution offerte par la doctrine sociale de l'Eglise, a été rappelée récemment par l'Encyclique Sollicitudo rei socialis; je désire vivement vous y renvoyer tous, en particulier les fidèles laïcs.\n\nParmi les point forts de la doctrine sociale de l'Eglise se trouve le principe de la destination universelle des biens: les biens de la terre sont, dans le dessein de Dieu, offerts à tous les hommes et à chaque homme comme un moyen pour le développement d'une vie authentiquement humaine. Au service de cette destination, se place la propriété privée qui, précisément à cette fin, possède une fonction sociale intrinsèque. Concrètement, le travail de l'homme et de la femme représente l'instrument le plus commun et le plus immédiat du développement de la vie économique, instrument qui constitue à la fois un droit et un devoir pour chaque personne humaine.\n\nTout cela rentre de façon particulière dans la mission des fidèles laïcs. La fin et le critère de leur présence et de leur action sont formulés en termes généraux par le Concile Vatican II: «Dans la vie économico-sociale aussi, il faut honorer et promouvoir la dignité de la personne humaine, sa vocation intégrale et le bien de toute la société. C'est l'homme en effet qui est l'auteur, le centre et le but de toute la vie économico-sociale»(158).\n\nDans le contexte des transformations qui se produisent dans le monde du travail et de l'économie et le bouleversent, que les fidèles laïcs soient parmi les premiers à s'employer à la solution des problèmes très graves du chômage croissant, qu'ils luttent pour venir à bout des nombreuses injustices qui découlent d'organisations incorrectes du travail, qu'ils s'efforcent de faire du lieu de travail un lieu où vit une communauté de personnes respectées dans leur particularité et dans leur droit à la participation, qu'ils tâchent de développer de nouvelles solidarités entre ceux qui participent au travail commun, de susciter de nouvelles formes d'entreprises et de provoquer une révision des systèmes de commerce, de finance et d'échanges technologiques.\n\nDans ce but, les fidèles laïcs doivent remplir leur tâche avec compétence professionnelle, avec honnêteté humaine, avec esprit chrétien, comme moyen de leur propre sanctification(159), selon l'invitation qui nous est adressée par le Concile: «Par son travail, l'homme assure habituellement sa subsistance et celle de sa famille, s'associe à ses frères et leur rend service, peut pratiquer une vraie charité et coopérer à l'achèvement de la création divine. Bien plus, par l'hommage de son travail à Dieu, nous tenons que l'homme est associé à l'oeuvre rédemptrice de Jésus-Christ qui a donné au travail une dignité éminente en oeuvrant de ses propres mains à Nazareth»(160).\n\nEn rapport avec la vie économico-sociale et le travail, aujourd'hui se pose, et de façon toujours plus aiguë, la question dite de «l'écologie». Assurément, l'homme a reçu de Dieu la tâche de «dominer» les choses créées et de «cultiver le jardin» du monde; mais cette tâche, l'homme doit s'en acquitter dans le respect de l'image divine qu'il a reçue, et donc avec intelligence et amour: il doit se sentir responsable des dons que Dieu lui a prodigués et lui prodigue sans cesse. L'homme dispose d'un don qui doit passer _ si possible, amélioré _ aux générations futures, qui sont, elles aussi, les destinataires des dons du Seigneur: «La domination accordée par le Créateur à l'homme ... n'est pas un pouvoir absolu, et l'on ne peut parler de liberté \"d'user et d'abuser\", ou de disposer des choses comme on l'entend. La limitation imposée symboliquement par l'interdiction de \"manger le fruit de l'arbre\" (cf. Gn 2, 16-17), montre avec suffisamment de clarté que, dans le cadre de la nature visible, ... nous sommes soumis à des lois non seulement biologiques mais aussi morales, que l'on ne peut transgresser impunément. Une juste conception du développement ne peut faire abstraction de ces considérations _ relatives à l'usage des éléments de la nature, au renouvellement des ressources et aux conséquences d'une industrialisation désordonnée _; elles proposent encore une fois à notre conscience la dimension morale qui doit marquer le développement»(161).\n\nEvangéliser la culture et les cultures de l'homme\n\n44. Le service de la personne et de la société humaine se traduit et se réalise à travers la création et la transmission de la culture, qui, surtout de nos jours, constitue l'une des tâches les plus graves de la cohabitation des hommes et de l'évolution sociale. A la lumière du Concile, nous entendons par «culture» «tout ce par quoi l'homme affine et développe les multiples capacités de son esprit et de son corps; s'efforce de soumettre l'univers par la connaissance et le travail; humanise la vie sociale, aussi bien la vie familiale que l'ensemble de la vie civile, grâce au progrès des moeurs et des institutions; traduit, communique et conserve enfin dans ses oeuvres, au cours des temps, les grandes expériences spirituelles et les aspirations majeures de l'homme, afin qu'elles servent au progrès d'un grand nombre et même de tout le genre humain»(162). En ce sens, la culture doit être considérée comme le bien commun de chaque peuple, l'expression de sa dignité, de sa liberté et de sa créativité, le témoignage de son cheminement historique. En particulier, c'est seulement à l'intérieur et par le moyen de la culture que la foi chrétienne devient historique et créatrice d'histoire.\n\nEn face d'une culture qui se présente comme détachée non seulement de la foi chrétienne mais même des valeurs humaines(163), comme aussi devant une certaine culture scientifique et technologique impuissante à fournir une réponse à la demande de vérité et de bien qui brûle dans le coeur des hommes, l'Eglise a pleinement conscience qu'il est urgent, du point de vue pastoral, de réserver à la culture une attention toute particulière.\n\nC'est pourquoi l'Eglise demande aux fidèles laïcs dêtre présents, guidés par le courage et la créativité intellectuelle, dans les postes privilégiés de la culture, comme le sont le monde de l'école et de l'université, les centres de la recherche scientifique et technique, les lieux de la création artistique et de la réflexion humaniste. Cette présence a pour but non seulement de reconnaître et éventuellement de purifier les éléments de la culture existante, en les soumettant à une sage critique, mais aussi à accroître leur valeur, grâce aux richesses originales de l'Evangile et de la foi chrétienne. Ce que le Concile Vatican II écrit au sujet du rapport entre l'Evangile et la culture correspond à un fait historique constant et constitue en même temps un idéal d'action d'une actualité et d'une urgence particulières; c'est un programme important proposé à la responsabilité pastorale de toute l'Eglise, et par là à la responsabilité spécifique des fidèles laïcs: «La Bonne Nouvelle du Christ rénove constamment la vie et la culture de l'homme déchu; elle combat et écarte les erreurs et les maux qui proviennent de la séduction permanente du péché. Elle ne cesse de purifier et d'élever la moralité des peuples. Par les richesses d'en-haut, elle féconde comme de l'intérieur les qualités spirituelles et les dons propres à chaque peuple et à chaque âge, elle les fortifie, les parfait et les restaure dans le Christ. Ainsi l'Eglise, en remplissant sa propre mission, concourt déjà, par là même, à l'oeuvre civilisatrice et elle y pousse; son action, même liturgique, contribue à former la liberté intérieure de l'homme»(164).\n\nIl est utile de réentendre ici certaines expressions particulièrement significatives de l'Exhortation Evangelii nuntiandi de Paul VI: «L'Eglise évangélise lorsque, par la seule puissance divine du Message qu'elle proclame (cf. Rm 1, 16; 1 Co 1, 18; 2, 4), elle cherche à convertir en même temps la conscience personnelle et collective des hommes, l'activité dans laquelle ils s'engagent, la vie et le milieu concret qui sont les leurs. Des zones d'humanité se transforment: pour l'Eglise il ne s'agit pas seulement de prêcher l'Evangile dans des tranches géographiques toujours plus vastes ou à des populations toujours plus massives, mais aussi d'atteindre et comme de bouleverser par la force de l'Evangile les critères de jugement, les valeurs déterminantes, les centres d'intérêt, les lignes de pensée, les sources inspiratrices et les modèles de vie de l'humanité, lorsqu'elles sont en contraste avec la Parole de Dieu et le dessein du salut. Nous pourrions exprimer tout cela en disant: il importe d'évangéliser _ non pas de façon décorative, comme par un vernis superficiel, mais de façon vitale, en profondeur et jusque dans leurs racines _ la culture et les cultures de l'homme ... La rupture entre Evangile et culture est sans doute le drame de notre époque, comme ce fut aussi celui d'autres époques. Aussi faut-il faire tous les efforts en vue d'une généreuse évangélisation de la culture, plus exactement des cultures»(165).\n\nLa voie actuellement la plus favorable pour la création et la transmission de la culture, ce sont les instruments de communication sociale (166). Le monde des mass-media, à la suite du développement accéléré des inventions, et de leur influence tout à la fois planétaire et capillaire sur la formation de la mentalité et des moeurs, représente une nouvelle frontière de la mission de l'Eglise. En particulier, la responsabilité professionnelle des fidèles laïcs en ce domaine, qu'elle s'exerce à titre personnel ou à travers des initiatives et des institutions communautaires, doit être reconnue dans toute sa valeur et soutenue par des ressources matérielles, intellectuelles et pastorales mieux adaptées.\n\nConcernant l'utilisation des instruments de communication, qu'il s'agisse de la production des programmes ou de leur réception, il est urgent d'exercer, d'une part, une activité éducative du sens critique, animé par la passion de la vérité, et, d'autre part, une action visant à défendre la liberté et le respect de la dignité de la personne, et à favoriser la culture authentique des peuples, par un refus ferme et courageux de toute forme de monopolisation et de manipulation.\n\nLa responsabilité apostolique des fidèles laïcs ne s'arrête pas à ce seul travail de défense: sur toutes les routes du monde, même sur les grandes routes de la presse, du cinéma, de la radio, de la télévision, du théâtre, doit être annoncé l'Evangile qui nous sauve.\n\nCHAPITRE IV\n\nLES OUVRIERS DE LA VIGNE DU SEIGNEUR\n\nExcellents administrateurs de la grâce multiforme de Dieu\n\nLa variété des vocations\n\n45. Selon la parabole évangélique, le «maître du domaine» appelle les ouvriers à sa vigne aux différentes heures de la journée: certains au lever du jour, d'autres vers neuf heures du matin, d'autres encore vers midi et vers trois heures, les derniers vers cinq heures (cf. Mt 20, 1 et suiv.). En commentant cette page de l'Evangile, Saint Grégoire le Grand interprète les différentes heures de l'appel, en les rapprochant des ages de la vie: «On peut appliquer la diversité des heures _ dit-il _ aux divers âges de l'homme. Le matin peut certainement représenter, selon notre interprétation, l'enfance. La troisième heure ensuite peut représenter l'adolescence: le soleil se déplace vers le haut du ciel, ce qui signifie que l'ardeur de l'âge augmente. La sixième heure, c'est la jeunesse: le soleil se trouve comme au milieu du ciel, en cet âge, disons, où se renforce la plénitude de la vigueur. La vieillesse représente la neuvième heure, parce que, de même que le soleil décline de son point le plus haut, cet âge aussi commence à perdre l'ardeur de la jeunesse. La onzième heure indique ceux qui sont avancés en âge... Les ouvriers donc sont appelés à la vigne à des heures différentes, comme pour signifier que l'un est appelé à la sainteté au moment de son enfance, un autre dans sa jeunesse, un autre dans son âge mûr, et un autre à un âge plus avancé»(167).\n\nNous pouvons reprendre le commentaire de Saint Grégoire le Grand et l'étendre encore plus à la variété extraordinaire des personnes présentes dans l'Eglise, qui sont, toutes et chacune, appelées à travailler pour l'avénement du Royaume de Dieu, selon la diversité des vocations et des situations, des charismes et des ministères. C'est une variété liée, non pas seulement à l'âge, mais aussi à la différence du sexe et à la diversité des qualités, comme aussi aux vocations et aux conditions de vie: c'est une variété qui rend plus vive et plus concrète la richesse de l'Eglise.\n\nJeunes, enfants, personnes âgées\n\nLes jeunes, espoir de l'Eglise\n\n46. Le Synode a voulu réserver une attention particulière aux jeunes. Et très justement. En beaucoup de pays du monde, ils représentent la moitié de la population totale, et, souvent, la moitié en chiffre du peuple de Dieu lui-même qui vit dans ces pays. Sous cet aspect, les jeunes forment déjà une force exceptionnelle et sont un grand défi pour l'avenir de l'Eglise. Dans les jeunes, en effet, l'Eglise lit la voie à suivre vers l'avenir qui l'attend, et elle trouve là l'image et le rappel de cette jeunesse joyeuse dont l'esprit du Christ l'enrichit sans cesse. C'est dans ce sens que le Concile a défini les jeunes «l'espérance de l'Eglise»(168).\n\nDans la Lettre aux jeunes gens et jeunes filles du monde, le 31 mars 1985, nous lisons: «L'Eglise regarde les jeunes; mieux, l'Eglise, d'une manière spéciale, se regarde elle-même dans les jeunes, en vous tous et en même temps en chacun et chacune de vous. Il en fut ainsi dès les débuts, dès les temps apostoliques. Les paroles de Saint Jean dans sa Première Lettre peuvent en être une preuve spéciale: \"Je vous l'écris, jeunes gens: Vous avez vaincu le Mauvais. Je vous l'ai écrit, petits enfants: Vous connaissez le Père ... Je vous l'ai écrit à vous, jeunes gens: Vous êtes forts, la parole de Dieu demeure en vous\" (1 Jn 2, 13 et suiv.). Dans notre génération, au terme du second millénaire après Jésus-Christ, l'Eglise elle aussi se regarde dans les jeunes»(169).\n\nLes jeunes gens ne doivent pas être regardés simplement comme l'objet de la sollicitude pastorale de l'Eglise: ils sont en fait, et ils doivent être encouragés à «devenir des sujets actifs, qui prennent part à l'évangélisation et à la rénovation sociale»(170). La jeunesse est le temps d'une découverte particulièrement intense du propre «moi» et du propre «projet de vie»; c'est le temps d'une croissance qui doit se réaliser «en sagesse, âge et grâce devant Dieu et devant les hommes» (Lc 2, 52).\n\nComme l'ont dit les Pères du Synode: «La sensibilité des jeunes perçoit profondément les valeurs de la justice, de la non violence et de la paix. Leur coeur est ouvert à la fraternité, à l'amitié et à la solidarité. Ils se mobilisent au maximum en faveur des causes qui regardent la qualité de la vie et la conservation de la nature. Mais ils sont aussi chargés d'inquiétudes, de déceptions, d'angoisses et de peurs du monde, en plus des tentations propres à leur état»(171).\n\nL'Eglise doit revivre l'amour de prédilection dont Jésus a donné témoignage au jeune homme: «Posant alors son regard sur lui, Jésus se mit à l'aimer» (Mc 10, 21). Voilà pourquoi l'Eglise inlassablement annonce Jésus-Christ; elle proclame son Evangile comme l'unique et surabondante réponse aux aspirations les plus radicales des jeunes, comme une proposition exaltante d'adhésion personnelle: «viens et suis-moi» (Mc 10, 21), qui comporte le partage de l'amour filial de Jésus pour le Père et la participation à sa mission de salut pour l'humanité.\n\nL'Eglise a tant de choses à dire aux jeunes et les jeunes ont tant de choses à dire à l'Eglise. Ce dialogue réciproque, qu'il faut mener avec une grande cordialité, dans la clarté, avec courage, favorisera la rencontre des générations et des échanges entre elles, il sera une source de richesse et de jeunesse pour l'Eglise et pour la société civile. Dans son message aux jeunes, le Concile déclare: «L'Eglise vous regarde avec confiance et avec amour ... Elle est la vraie jeunesse du monde ... Regardez-la et vous retrouverez en elle le visage du Christ»(172).\n\nLes enfants et le Royaume des cieux\n\n47. Les enfants sont, assurément, le terme de l'amour délicat et généreux du Seigneur Jésus: c'est à eux qu'il réserve sa bénédiction et, qui plus est, qu'il assure le Royaume des Cieux (cf. Mt 19, 13-15; Mc 10, 14). En particulier, Jésus exalte le rôle actif que les petits jouent dans le Royaume de Dieu: ils sont le symbole éloquent et l'image splendide des conditions morales et spirituelles qui sont essentielles pour entrer dans le Royaume de Dieu et pour vivre une vie de confiance totale au Seigneur: «En vérité, je vous le dis, si vous ne changez pas pour devenir comme les petits enfants, vous n'entrerez point dans le Royaume des cieux. Mais celui qui se fera petit comme cet enfant, c'est celui-là qui est le plus grand dans le Royaume des cieux. Et celui qui accueillera un enfant comme celui-ci en mon Nom, c'est moi qu'il accueille» (Mt 18, 3-5; cf. Lc 9, 48).\n\nLes enfants nous rappellent que la fécondité missionnaire de l'Eglise a sa racine vivifiante non pas dans les moyens ou les mérites humains, mais dans le don absolument gratuit de Dieu. La vie d'innocence et de grâce des enfants, mais aussi les souffrances qu'on leur inflige injustement, deviennent, en vertu de la Croix du Christ, une source d'enrichissement spirituel pour eux et pour l'Eglise entière: de cela, tous, nous devons avoir une conscience très vive et pleine de gratitude.\n\nIl faut reconnaître, au surplus, qu'à l'âge de l'enfance s'ouvrent de précieuses possibilités d'action, autant pour l'édification de l'Eglise que pour l'humanisation de la société. Tout ce qu'affirme le Concile quand il parle de la présence bénéfique des enfants à l'intérieur de la famille, «Eglise domestique» _ «Membres vivants de la famille, les enfants concourent, à leur manière, à la sanctification des parents»(173) _ peut se dire aussi des petits enfants par rapport à l'Eglise particulière et universelle. Déjà Jean Gerson, théologien et éducateur du xvème siècle, le notait en ces termes: «Les enfants et les jeunes sont loin d'être une part négligeable de l'Eglise»(174).\n\nLes personnes âgées et le don de la sagesse\n\n48. Aux personnes âgées, que souvent, bien à tort, on considère comme des êtres inutiles, quand ce n'est pas comme un poids insupportable, je rappelle que l'Eglise demande et attend d'elles qu'elles poursuivent leur mission apostolique et missionnaire, mission qui non seulement est une tâche possible et un devoir, même à cet âge, mais qui, à cet âge précisément, prend une forme spécifique et originale.\n\nLa Bible nous présente l'homme âgé comme le symbole de la personne riche de sagesse et de crainte de Dieu (cf. Si 25, 4-6). En ce sens, le «don» de l'homme âgé pourrait se définir comme celui d'être, dans l'Eglise et la société, le témoin de la tradition de foi (cf. Ps 44, 2; Ex 12, 26-27), le maître de vie (cf. Si 6, 34; 8, 11-12), l'artisan de charité.\n\nDe nos jours l'accroissement du nombre des personnes âgées en différents pays du monde et le départ anticipé à la retraite ouvrent de nouveaux espaces au travail apostolique des personnes âgées: c'est là une tâche à assumer avec courage, en surmontant résolument la tentation de se replier nostalgiquement sur un passé qui ne reviendra plus et de se refuser à un engagement présent, à cause des difficultés rencontrées dans un monde sans cesse nouveau; il s'agit, au contraire, de prendre sans cesse une conscience plus claire de son rôle personnel dans l'Eglise et dans la société, car ce rôle ne connaît pas d'arrêt provoqué par l'âge, mais ne fait que prendre des aspects nouveaux. Comme le chante le psalmiste: «Dans la vieillesse, ils portent encore du fruit, ils restent pleins de sève et de verdeur, proclamant la droiture du Seigneur» (Ps 92, 15-16). Je répète ce que j'ai dit au cours de la célébration pour le Jubilé des Personnes âgées: «L'entrée dans le troisième âge doit être regardée comme un privilège: non seulement parce que tout le monde n'a pas la chance d'atteindre cette étape, mais aussi et surtout parce que c'est le temps où il est concrètement possible de mieux examiner le passé, de mieux connaître et de vivre plus intensément le mystère pascal, de devenir un exemple dans l'Eglise pour le peuple de Dieu tout entier... Malgré la complexité des problèmes à résoudre, la diminution progressive des forces, malgré les insuffisances des organismes sociaux, les lenteurs de la législation officielle, les incompréhensions d'une société égoïste, vous n'êtes pas et vous ne devez pas vous croire en marge de la vie de l'Eglise, ni éléments passifs d'un monde en excès de vitesse, mais sujets actifs d'une période humainement et spirituellement féconde de l'existence humaine. Vous avez encore une mission à remplir, une contribution à apporter. Selon le dessein de Dieu, chaque être humain est une vie en croissance, depuis la première étincelle de son existence jusqu'à son dernier soupir»(175).\n\nFemmes et hommes\n\n49. Les Pères du Synode ont porté une attention spéciale à la condition et au rôle de la femme, dans une double intention: reconnaître eux-mêmes et inviter chacun, une fois de plus, à reconnaître l'indispensable contribution de la femme à l'édification de l'Eglise et au développement de la société; procéder, en outre, à une analyse plus spécifique de la participation de la femme à la vie et à la mission de l'Eglise.\n\nEn faisant référence à Jean XXIII, qui voyait un signe des temps dans la conscience que la femme avait de sa propre dignité et dans l'entrée des femmes dans la vie publique(176), les Pères du Synode ont affirmé à plusieurs reprises et avec vigueur, en face des formes les plus variées de discrimination et de marginalisation auxquelles est soumise la femme du seul fait qu'elle est femme, l'urgence de défendre et de promouvoir la dignité personnelle de la femme, et donc son égalité avec l'homme.\n\nSi telle est, dans l'Eglise et dans la société, la tâche de tous, c'est, en particulier, celle des femmes elles-mêmes; elles doivent se sentir engagées comme protagonistes au premier rang. Il y a encore tant d'efforts à faire, en de nombreuses parties du monde et en divers milieux, pour que soit détruite la mentalité injuste et délétère qui considère l'être humain comme une chose, une marchandise, un instrument mis au service de l'intérêt égoïste et de la recherche du plaisir, d'autant plus que, de pareille mentalité, c'est la femme qui est la première victime. La reconnaissance franche et nette de la dignité personnelle de la femme constitue le premier pas à faire pour promouvoir sa pleine participation tant à la vie de l'Eglise qu'à la vie sociale et publique. Il faut que soit apportée une réponse plus résolue à la demande qui a été faite par l'Exhortation Apostolique Familiaris consortio au sujet des nombreuses discriminations dont les femmes sont victimes: «Je demande donc à tous de s'engager dans une action pastorale spécifique plus vigoureuse et plus incisive afin que ces discriminations soient définitivement éliminées et que l'on arrive à une pleine estime de l'image de Dieu qui resplendit en tout être humain sans aucune exception»(177). Dans le même ordre d'idées, les Pères synodaux ont affirmé: «L'Eglise, dans l'expression de sa mission, doit s'opposer avec fermeté à toutes les formes de discrimination et d'abus dont les femmes sont victimes»(178). Et encore: «La dignité de la femme, gravement blessée dans l'opinion publique, doit être retrouvée, grâce au respect réel des droits de la personne humaine et à la mise en pratique de la doctrine de l'Eglise»(179).\n\nPour ce qui regarde, en particulier, la participation active et responsable à la vie et à la mission de l'Eglise, il faut noter que déjà le Concile Vatican II a été explicite dans son invitation: «Comme, de nos jours, les femmes ont une part de plus en plus active dans toute la vie de la société, il est très important que grandisse aussi leur participation dans les divers secteurs de l'apostolat de l'Eglise»(180).\n\nLa prise de conscience des dons et des responsabilités particulières de la femme, ainsi que de sa vocation spéciale, a grandi et s'est approfondie dans cette période de l'après-Concile; cette prise de conscience trouve son inspiration la plus originale dans l'Evangile et dans l'histoire de l'Eglise. Pour qui a la foi, en effet, l'Evangile, c'est-à-dire la parole et l'exemple de Jésus-Christ, reste le point de référence nécessaire et déterminant, un point de référence on ne peut plus fécond et rénovateur dans le moment historique que nous vivons.\n\nSans être appelées à l'apostolat propre aux Douze, et donc au sacerdoce ministériel, beaucoup de femmes accompagnent Jésus dans son ministère et assistent le groupe des Apôtres (cf. Lc 8, 2-3); elles sont présentes près de la Croix (cf. Lc 23, 49); elles assistent à la sépulture de Jésus (cf. Lc 23, 55) et le matin de Pâques elles recoivent et transmettent l'annonce de la Résurrection (cf. Lc 24, 1-10); elles prient avec les Apôtres au Cénacle dans l'attente de la Pentecôte (cf. Ac 1, 14).\n\nDans le sillage de l'Evangile, l'Eglise des origines se détache de la culture du temps et invite la femme à des tâches liées à l'évangélisation. Dans ses Lettres, l'apôtre Paul cite par leur nom un certain nombre de femmes en raison de leurs fonctions diverses à l'intérieur et au service des premières communautés ecclésiales (cf. Rm 16, 1-15; Ph 4, 2-3; Col 4, 15; 1 Co 11, 5; 1 Tm 5, 16). «Si le témoignage des Apôtres fonde l'Eglise _ a dit Paul VI _ celui des femmes contribue grandement à nourrir la foi des communautés chrétiennes»(181).\n\nDe même qu'aux origines, ainsi également dans le développement qui a suivi, l'Eglise a toujours connu _ avec, évidemment, des différences d'aspect et d'accents _ des femmes qui ont rempli un rôle parfois décisif et assumé des tâches de valeur considérable pour l'Eglise elle-même. C'est là une histoire d'activité immense, le plus souvent humble et discrète, mais qui n'en a pas moins été décisive pour la croissance et pour la sainteté de l'Eglise. Il faut que cette histoire se poursuive, bien mieux, qu'elle s'élargisse et s'intensifle, allant de pair avec la prise de conscience élargie et universalisée de la dignité personnelle de la femme et de sa vocation, et, d'autre part, avec l'urgence d'une «nouvelle évangélisation» et d'une plus vaste «humanisation» des relations sociales.\n\nReprenant la consigne du Concile Vatican II qui reflète le message de l'Evangile et aussi l'histoire de l'Eglise, les Pères du Synode ont, entre autres choses, formulé cette «recommandation» précise: «Il faut que l'Eglise, par sa vie et par sa mission, reconnaisse tous les dons des femmes et des hommes et les traduise dans la pratique»(182). Et encore: «Ce Synode proclame que l'Eglise exige la reconnaissance et l'emploi de tous ces dons, de ces expériences et aptitudes des hommes et des femmes pour que sa mission soit plus efficace (cf. Congrégation pour la Doctrine de la Foi, Instruction sur la liberté chrétienne et la libération, 72)»(183).\n\nFondements anthropologiques et théologiques\n\n50. Si l'on veut assurer aux femmes la place à laquelle elles ont droit dans l'Eglise et dans la société, une condition s'impose: l'étude sérieuse et approfondie des fondements anthropologiques de la condition masculine et féminine, visant à préciser l'identité personnelle propre de la femme dans sa relation de diversité et de complémentarité réciproque avec l'homme, et cela, non seulement pour ce qui regarde les rôles à jouer et les fonctions à assurer, mais aussi et plus profondément pour ce qui regarde la structure de la personne et sa signification. Les Pères du Synode ont ressenti vivement cette exigence en affirmant que «les fondements anthropologiques et théologiques ont besoin d'études approfondies en vue de la solution des problèmes relatifs au vrai sens et à la dignité des deux sexes»(184).\n\nEn s'engageant dans une réflexion sur les fondements anthropologiques et théologiques de la condition féminine, l'Eglise assure sa présence dans le processus historique des divers mouvements de promotion de la femme et, pénétrant jusqu'aux racines de l'être personnel de la femme, elle y apporte sa contribution la plus précieuse. Mais avant tout et plus fortement encore, l'Eglise entend, de cette façon, obéir à Dieu qui, en créant l'homme «à son image», «les créa homme et femme» (Gn 1, 27); elle entend accueillir l'appel de Dieu à connaître, à admirer et à vivre son dessein de Créateur. C'est un dessein qui «au commencement» a été imprimé de façon indélébile dans l'être même de la personne humaine _ homme et femme _ et, par conséquent, dans ses structures signifiantes et dans ses profonds dynamismes. Et justement, ce dessein, plein de sagesse et d'amour, demande à être exploré dans toute sa richesse qui, à partir du «commencement», s'est progressivement manifestée et réalisée tout au long de l'histoire du salut, et a atteint son sommet dans la «plénitude du temps», lorsque «Dieu a envoyé son Fils, né d'une femme» (Ga 4, 4). Cette «plénitude» continue dans l'histoire: la lecture du dessein de Dieu se poursuit et doit se poursuivre sans cesse dans la foi de l'Eglise, grâce aussi à la vie de tant de femmes chrétiennes. L'apport offert par les différentes sciences humaines et les diverses cultures n'est pas à négliger; grâce à un discernement éclairé, cet apport pourra aider à recevoir et à préciser les valeurs et les exigences qui appartiennent à l'essence durable de la femme, ainsi que celles qui sont liées à l'évolution historique des cultures. Comme nous le rappelle le Concile Vatican II: «L'Eglise affirme que, sous tous les changements, bien des choses demeurent qui ont leur fondement ultime dans le Christ, le même hier, aujourd'hui et à jamais (cf. He 13, 8)»(185).\n\nLes fondements anthropologiques et théologiques de la dignité personnelle de la femme sont considérés dans la Lettre Apostolique sur la dignité et la vocation de la femme. Ce document, qui reprend, développe et spécifie les réflexions de la catéchèse du mercredi consacrée pendant une longue période à la «théologie du corps», veut être à la fois l'accomplissement d'une promesse formulée dans l'Encyclique Redemptoris Mater(186) et la réponse à la demande des Pères du Synode.\n\nLa lecture de la Lettre Mulieris dignitatem, du fait même de son caractère de méditation biblico-théologique, pourra être inspirante pour tous, hommes et femmes, et stimuler en particulier les représentants des sciences humaines et des disciplines théologiques à poursuivre leur étude critique, afin d'approfondir toujours mieux, sur la base de la dignité personnelle de l'homme et de la femme et de leur relation réciproque, les valeurs et les dons spécifiques de la féminité et de la masculinité, non seulement dans le domaine de la vie sociale, mais encore et surtout dans celui de l'existence chrétienne et ecclésiale.\n\nLa méditation sur les fondements anthropologiques et théologiques de la féminité doit éclairer et guider la réponse chrétienne à la demande que l'on pose si souvent, et parfois de façon si incisive, au sujet de «l'espace» que la femme peut et doit occuper dans l'Eglise et dans la société.\n\nDe la parole et de l'attitude du Christ, qui sont des normes pour l'Eglise, il ressort très clairement qu'aucune discrimination n'existe sur le plan du rapport avec le Christ, en qui «il n'y a plus l'homme et la femme, car tous vous ne faites plus qu'un dans le Christ Jésus» (Ga 3, 28), et sur le plan de la participation à la vie et à la sainteté de l'Eglise, comme l'atteste merveilleusement la prophétie de Joël, réalisée par la Pentecôte: «Je répandrai mon Esprit sur toute chair et vos fils et filles prophétiseront» (Jl 3, 1; cf. Ac 2, 17 et suiv.). Comme on le lit dans la Lettre Apostolique sur la dignité et la vocation de la femme: «Tous deux _ la femme comme l'homme _ ... sont au même titre susceptibles de bénéficier de la vérité divine et de l'amour dans l'Esprit Saint. L'un et l'autre accueillent sa \"venue\" salvifique et sanctifiante»(187).\n\nMission dans l'Eglise et dans le monde\n\n51. Quant à ce qui est de la participation à la mission apostolique de l'Eglise, il est certain qu'en vertu du Baptême et de la Confirmation, la femme _ comme l'homme _ participe à la triple fonction de Jésus-Christ, Prêtre, Prophète et Roi, et, par conséquent, est habilitée et engagée dans l'apostolat fondamental de l'Eglise: l'évangélisation. D'autre part, dans l'accomplissement précisément de cet apostolat, la femme est invitée à user de ses propres «dons»: avant tout, le don qui est sa dignité personnelle elle-même, le don de la parole, du témoignage de sa vie, et puis les dons liés à sa vocation féminine.\n\nDans la participation à la vie et à la mission de l'Eglise, la femme ne peut recevoir le sacrement de l'Ordre, et donc, ne peut remplir les fonctions propres du sacerdoce ministériel. C'est là une disposition que l'Eglise a toujours reconnue dans la volonté précise, totalement libre et souveraine, de Jésus-Christ qui a appelé des hommes seulement à être ses Apôtres(188); c'est une disposition qui peut s'éclairer par le rapport entre le Christ Epoux et l'Eglise son Epouse(189). Nous sommes dans le concept de la fonction, non de la dignité et de la sainteté. On doit, en fait, affirmer: «Même si l'Eglise possède une structure \"hiérarchique\", cette structure est cependant totalement ordonnée à la sainteté des membres du Christ»(190).\n\nMais, comme le disait déjà Paul VI, si «nous ne pouvons changer l'attitude de Notre Seigneur, ni l'appel qu'Il adresse aux femmes, nous pouvons tout de même reconnaître et promouvoir le rôle de la femme dans la mission évangélisatrice et dans la vie de la communauté chrétienne» (191).\n\nIl est bien nécessaire que nous passions de la reconnaissance théorique de la présence active et responsable de la femme dans l'Eglise à sa réalisation pratique. C'est dans ce sens très précis qu'il faut lire cette Exhortation qui s'adresse aux fidèles laics, par la spécification voulue et répétée «hommes et femmes». Au surplus, le Code de Droit Canon contient de nombreuses dispositions sur la participation de la femme à la vie et à la mission de l'Eglise: ce sont des dispositions qui demandent à être connues plus largement, et, tout en respectant les différences des sensibilités culturelles et des nécessités pastorales,réalisées avec plus d'à-propos et de netteté.\n\nQue l'on songe, par exemple, à la participation des femmes aux Conseils pastoraux diocésains et paroissiaux, comme également aux Synodes diocésains et aux Conciles particuliers. C'est en ce sens que les Pères du Synode ont écrit: «Que les femmes participent à la vie de l'Eglise sans aucune discrimination, même pour les consultations et l'élaboration de décisions»(192). Et encore: «Les femmes, qui ont déjà une une place importante dans la transmission de la foi et dans l'accomplissement de services de tout genre dans la vie de l'Eglise, doivent être associées à la préparation des documents pastoraux et des initiatives missionnaires; elles doivent être reconnues comme des coopératrices de la mission de l'Eglise dans la famille, dans la profession et dans la société civile»(193).\n\nDans le domaine plus spécial de l'évangélisation et de la catéchèse, il faut promouvoir plus vivement la tâche complémentaire qui est celle de la femme dans la transmission de la foi, non seulement dans la famille, mais aussi dans les lieux les plus divers de l'éducation et, de façon plus générale, partout où il s'agit d'accueillir la Parole de Dieu, sa compréhension et sa communication, y compris par le moyen de l'étude, de la recherche et de l'enseignement de la théologie.\n\nA mesure que se développera son engagement dans le travail d'évangélisation, la femme sentira plus vivement le besoin d'être évangélisée. Ainsi, par les yeux illuminés de la foi (cf. Ep 1, 18), la femme pourra distinguer ce qui correspond vraiment à sa dignité personnelle et à sa vocation de tout ce qui, fût-ce sous le prétexte de «dignité» et au nom de la «liberté» et du «progrès», amène la femme à ne pas favoriser le renforcement des véritables valeurs, mais, au contraire, à se rendre responsable de la dégradation morale des personnes, des milieux et de la société. Opérer un pareil «discernement» est une urgence historique qu'on ne saurait repousser et, en même temps, c'est une possibilité et une exigence qui découlent de la participation de la femme chrétienne au ministère prophétique du Christ et de son Eglise. Le «discernement» dont parle à plusieurs reprises l'apôtre Paul n'est pas seulement appréciation des réalités et des événements à la lumière de la foi; il est aussi décision concrète et engagement actif, non seulement dans l'Eglise, mais encore dans la société humaine.\n\nOn peut affirmer que tous les problèmes de notre temps dont il était déjà question dans la seconde partie de la Constitution conciliaire Gaudium et spes _ problèmes que le temps écoulé depuis n'a aucunement résolus ni simplifiés _ exigent la présence active des femmes et, précisons-le, leur contribution typique et irremplaçable.\n\nEn particulier, deux grandes tâches confiées à la femme méritent d'être rappelées à l'attention de tous.\n\nEn premier lieu, celle de donner toute sa dignité à la vie d'épouse et de mère. De nouvelles possibilités se présentent à la femme aujourd'hui pour une compréhension et une réalisation plus riche des valeurs humaines et chrétiennes impliquées dans la vie conjugale et dans l'expérience de la maternité; l'homme lui-même _ mari et père _ peut être amené à se corriger des diverses formes d'absentéisme ou de présence épisodique ou insuffisante, mieux, à nouer des relations nouvelles et significatives de communion interpersonnelle, grâce, précisément, à l'intervention intelligente, amoureuse et ferme de la femme.\n\nUne autre tâche est celle d'assurer la dimension morale de la culture, c'est-à-dire une dimension vraiment humaine, conforme à la dignité de l'homme dans sa vie personnelle et sociale. Le Concile Vatican II a, semble-t-il, fait le lien entre la dimension morale de la culture et la participation des laïcs à la mission royale du Christ: «Que les laïcs unissent leurs forces pour apporter aux institutions et aux conditions de vie dans le monde, quand elles provoquent au péché, les assainissements convenables, pour qu'elles deviennent toutes conformes aux règles de la justice et favorisent l'exercice des vertus au lieu d'y faire obstacle. En agissant ainsi, les laïcs imprégneront de valeur morale la culture et les oeuvres humaines»(194).\n\nDans la mesure où la femme participe activement et de façon responsable au fonctionnement des institutions, dont dépend la sauvegarde de la priorité qu'on doit donner aux valeurs humaines dans la vie des communautés politiques, les paroles du Concile que nous venons de citer définissent un champ d'apostolat important de la femme: dans toutes les dimensions de la vie de ces communautés, depuis la dimension socio-économique jusqu'à la dimension socio-politique, il faut respecter et promouvoir la dignité personnelle de la femme et sa vocation spécifique: dans le domaine non seulement individuel mais aussi communautaire, non seulement dans des formes laissées à la liberté responsable des personnes, mais encore dans les formes garanties par les lois civiles justes.\n\n«Il n'est pas bon que l'homme soit seul; je veux lui faire une aide qui lui soit assortie» (Gn 2, 18). A la femme Dieu Créateur a confié l'homme. Assurément l'homme a été confié a tout homme, mais d'une façon particulière il a été confié à la femme, parce que précisément la femme, grâce à l'expérience spéciale de sa maternité, semble dotée d'une sensibilité spécifique pour l'homme et pour ce qui constitue son véritable bien, à commencer par la valeur fondamentale de la vie. Qu'elles sont grandes, les possibilités et les responsabilités de la femme en ce domaine, en un temps où le développement de la science et de la technique n'est pas toujours inspiré et mesuré selon la véritable Sagesse, avec le risque inévitable de «déshumaniser» la vie humaine, surtout quand elle exigerait un amour plus intense et un accueil plus généreux!\n\nLorsqu'elle met ses dons au service de l'Eglise et de la société, la femme, tout à la fois, trouve son véritable épanouissement personnel _ sur lequel on insiste tant de nos jours _ et apporte sa contribution originale à la communion ecclésiale et au dynamisme apostolique du peuple de Dieu.\n\nDans la même perspective, il faut parler aussi de l'homme, et non seulement de la femme.\n\nCo-présence et collaboration des hommes et des femmes\n\n52. Au cours des réunions du Synode, plus d'une voix a exprimé la crainte qu'une insistance excessive sur la condition et le rôle des femmes puisse aboutir à un oubli inacceptable: l'oubli des hommes. Effectivement, en diverses situations ecclésiales, on a à déplorer l'absence ou la présence insuffisante des hommes, dont un certain nombre se soustrait à ses propres responsabilités ecclésiales, de sorte que, seules, des femmes s'emploient à y faire face: ainsi, par exemple, pour la participation à la prière liturgique à l'église, l'éducation et en particulier la catéchèse des enfants, la présence aux rencontres religieuses et culturelles, la collaboration aux initiatives de charité et aux entreprises missionnaires.\n\nUn effort pastoral s'impose donc en vue d'obtenir la présence coordonnée des hommes et des femmes pour que soit rendue plus complète, plus harmonieuse et plus riche la participation des fidèles laïcs à la mission salvifique de l'Eglise.\n\nLa raison fondamentale qui exige et explique la présence coordonnée et la collaboration des hommes et des femmes n'est pas uniquement que cela assure, comme nous venons de le dire, un surcroît de signification et d'efficacité à l'action pastorale de l'Eglise; ni, moins encore, que cela correspond à un aspect sociologique de la convivialité humaine faite, naturellement, d'hommes et de femmes. C'est, tout d'abord, qu'ainsi se réalise le dessein originel du Créateur qui, «dès le commencement», a voulu que l'être humain soit «comme l'unité de deux» et qui a créé l'homme et la femme comme la première communauté de personnes, la racine de toute autre communauté, et, en même temps, comme un «signe» de cette communauté interpersonnelle d'amour qui constitue le mystère de la vie intime du Dieu Unique et Trinitaire.\n\nC'est particulièrement pour cela que le mode le plus commun et le plus capillaire, et en même temps le plus fondamental, pour assurer cette présence coordonnée et harmonieuse des hommes et des femmes dans la vie et dans la mission de l'Eglise, c'est l'accomplissement des tâches et l'exercice des responsabilités du couple et de la famille chrétienne, dans lequel transparaît et se communique la variété des diverses formes d'amour et de vie: la forme conjugale, paternelle et maternelle, filiale et fraternelle. Comme le dit l'exhortation Familiaris consortio: «Si la famille chrétienne est une communauté dont les liens sont renouvelés par le Christ à travers la foi et les sacrements, sa participation à la mission de l'Eglise doit se réaliser d'une façon communautaire; c'est donc ensemble que les époux, en tant que couple, les parents et les enfants, en tant que famille, doivent vivre leur service de l'Eglise et du monde ... La famille chrétienne, par ailleurs, édifie le Royaume de Dieu dans l'histoire à travers les réalités quotidiennes qui concernent et qui caractérisent sa condition de vie: c'est dès lors dans l'amour conjugal et familial _ vécu dans sa richesse extraordinaire de valeurs et avec ses exigences de totalité, de fidélité et de fécondité _ que s'exprime et se réalise la participation de la famille chrétienne à la mission prophétique, sacerdotale et royale de Jésus-Christ et de son Eglise»(195).\n\nEn se plaçant dans cette perspective, les Pères du Synode ont rappelé le sens que doit assumer le sacrement de Mariage dans l'Eglise et dans la société pour éclairer et inspirer toutes les relations entre l'homme et la femme. C'est dans ce sens qu'ils ont soùligné «la nécessité urgente que chaque chrétien vive et annonce le message d'espoir contenu dans la relation entre l'homme et la femme. Le sacrement de Mariage qui consacre cette relation dans sa forme conjugale et la révèle comme signe de la relation du Christ avec son Eglise, contient un enseignement de grande importance pour la vie de l'Eglise; cet enseignement, par l'intermédiaire de l'Eglise, doit atteindre le monde d'aujourd'hui; toutes les relations entre l'homme et la femme doivent s'inspirer de cet enseignement. L'Eglise doit utiliser ces richesses encore plus largement»(196). Les mêmes Pères ont à juste titre relevé que «l'estime de la virginité et le respect de la maternité doivent tous deux être revalorisés»(197), afin, encore une fois, de favoriser le développement des vocations diverses et complémentaires dans le contexte vivant de la communion et au service de sa crissance incessante.\n\nMalades et souffrants\n\n53. L'homme est appelé à la joie, mais, chaque jour, il fait l'expérience de très nombreuses formes de souffrances et de douleurs. Aux hommes et aux femmes frappés de formes de souffrance et de douleur si variées, les Pères du Synode se sont adressés dans leur Message final en ces termes: «Vous, les abandonnés, vous qui êtes rebutés par notre société de consommation, malades, handicapés, pauvres, affamés, les émigrés, les exilés, les prisonniers, les chômeurs, les personnes âgées, les enfants abandonnés et les personnes seules, vous, victimes de la guerre et de toute sorte de violence, conséquences de notre société permissive: l'Eglise participe à votre souffrance qui vous conduit au Seigneur, qui vous associe à sa Passion rédemptrice, qui vous fait vivre à la lumière de sa Rédemption. Nous comptons sur vous pour enseigner au monde entier ce qu'est l'amour. Nous ferons tout notre possible pour que vous trouviez la place à laquelle vous avez droit dans la société et dans l'Eglise»(198).\n\nDans le contexte d'un monde sans frontières comme celui de la souffrance humaine, tournons nous vers tous ceux qui sont frappés par la maladie sous ses différentes formes: les malades, en effet, sont l'expression la plus fréquente et la plus commune de l'homme qui souffre.\n\nA tous et à chacun s'adresse l'appel du Seigneur: Les malades eux aussi sont envoyés comme des ouvriers dans sa vigne. Le poids qui fatigue les membres du corps et ébranle la sérénité de l'âme, loin de les détourner d'aller travailler à la vigne, les invite à vivre leur vocation humaine et chrétienne et à participer à la croissance du Royaume de Dieu sous des modalités nouvelles et même plus précieuses. Les paroles de l'apôtre Paul doivent devenir leur programme et, tout d'abord, elles sont une lumière qui fait briller à leurs yeux le sens de grâce de leur situation elle-même: «Ce qu'il reste à souffrir des épreuves du Christ, je l'accomplis dans ma propre chair, pour son Corps qui est l'Eglise» (Col 1, 24). C'est en faisant cette découverte que l'Apôtre est arrivé à la joie: «Je trouve la joie dans les souffrances que je supporte pour vous» (Col 1, 24). Pareillement, beaucoup de malades peuvent devenir porteurs de «la joie de l'Esprit Saint au milieu de bien des épreuves» (1 Th 1, 6) et être témoins de la Résurrection de Jésus. Comme l'a exprimé un handicapé au cours de son intervention dans une séance du Synode, «il est très important de mettre en lumière le fait que les chrétiens qui vivent dans des situations de maladie, de souffrances, de vieillesse, sont invités par Dieu non pas seulement à unir leur propre douleur à la Passion du Christ, mais aussi à accueillir dès maintenant en eux-mêmes et à transmettre aux autres la force de renouveau et la joie du Christ ressuscité (cf. 2 Co 4, 10-11; 1 P 4, 13; Rm 8, 18 et suiv.)»(199).\n\nL'Eglise, de son côté, comme on le lit dans la Lettre Apostolique Salvifici doloris, «elle qui naît du mystère de la rédemption dans la Croix du Christ, a le devoir de chercher à rencontrer l'homme d'une façon particulière sur le chemin de la souffrance. En cette rencontre, l'homme \"devient le chemin de l'Eglise\" et c'est là l'un des chemins les plus importants»(200). L'homme qui souffre est le chemin de l'Eglise, parce qu'il est, avant tout, le chemin du Christ Lui-même, bon Samaritain, qui «ne passe pas son chemin», mais qui «a compassion de lui ..., s'approche de lui ..., bande ses plaies ..., prend soin de lui» (Lc 10, 32-34).\n\nLa communauté chrétienne a transcrit, de siècle en siècle, dans l'immense multitude des personnes malades et souffrantes, la parabole du bon Samaritain, en révélant et en communiquant l'amour de guérison et de consolation du Christ. Cela s'est fait par le moyen du témoignage de la vie religieuse consacrée au service des malades et par l'engagement infatigable de toutes les personnes qui s'occupent des services de la santé. Aujourd'hui, même dans les hôpitaux et les maisons de soins catholiques, on voit s'accroître, jusqu'à devenir parfois totale et exclusive, la présence des fidèles laïcs, hommes et femmes: c'est justement eux, médecins, infirmiers et infirmières, tout le personnel de la santé et les aides bénévoles, qui sont appelés à être l'image vivante du Christ et de son Eglise dans l'amour envers les malades et les souffrants.\n\nAction pastorale rénovée\n\n54. Il faut que cet héritage si précieux que l'Eglise a reçu de Jésus-Christ, «médecin de la chair et de l'âme»(201), ne diminue pas, mais qu'il soit de plus en plus mis en valeur et enrichi grâce à une reprise et un nouvel élan de l'action pastorale pour et avec les malades et les personnes qui souffrent. Ce doit être une action capable de soutenir et de promouvoir attention, présence, écoute, dialogue, partage et assistance concrète apportés à la personne dans les moments où, par la maladie et la souffrance, est mise à rude épreuve non seulement sa confiance dans la vie mais aussi sa foi même en Dieu et en son amour de Père. Ce renouveau pastoral trouve son expression la plus signifiante dans la célébration sacramentelle avec et pour les malades, comme force dans la douleur et dans la faiblesse, comme espérance dans le désespoir, comme lieu de rencontre et de fête.\n\nUn des objectifs fondamentaux de cette action pastorale renouvelée et intensifiée, qui ne peut pas ne pas englober, et de façon coordonnée, toutes les composantes de la communauté ecclésiale, c'est de considérer le malade, l'handicapé, la personne qui souffre, non pas simplement comme bénéficiaire de l'amour et du service offerts par l'Eglise, mais aussi comme sujet actif et responsable de l'oeuvre d'évangélisation et de salut.\n\nDans cette perspective, l'Eglise a la bonne nouvelle à publier à l'intérieur de la société et des cultures qui, ayant perdu le sens de la souffrance humaine, «censurent» tous les discours qui parlent de cette réalité de la vie. La bonne nouvelle, c'est l'annonce que souffrir peut avoir un sens positif pour l'homme et pour la société elle-même, étant donné que souffrir est orienté à devenir une forme de participation à la souffrance salvifique du Christ et à sa joie de ressuscité, que c'est donc une force de sanctification et d'édification de l'Eglise.\n\nL'annonce de cette bonne nouvelle devient crédible lorsqu'elle n'est pas seulement un discours dit du bout des lèvres, mais passe à travers le témoignage de la vie, que ce soit celui de tous ceux qui prennent soin de la santé des malades, des handicapés et de ceux qui souffrent, mais aussi celui des malades eux-mêmes, rendus plus conscients et responsables de leur place et de leur tâche dans l'Eglise et pour l'Eglise.\n\nPour que la «civilisation de l'amour» puisse fleurir et porter du fruit dans le monde immense de la douleur humaine, il sera utile de relire et aussi de méditer à nouveau la Lettre Apostolique Salvifici doloris, dont nous rappelons ici la conclusion: «Il est donc nécessaire qu'au pied de la Croix du Calvaire se rassemblent en esprit tous ceux qui souffrent et qui croient au Christ, en particulier ceux qui souffrent à cause de leur foi en Lui, crucifié et ressuscité, afin que l'oblation de leurs souffrances hâte la réalisation de la prière du Sauveur Lui-même pour l'unité de tous. Que se rassemblent là aussi les hommes de bonne volonté, car sur la Croix se tient le \"Rédempteur de l'homme\", l'Homme de douleur qui a assumé en lui les souffrances physiques et morales des hommes de tous les temps, afin qu'ils puissent trouver dans l'amour le sens salvifique de leurs souffrances et des réponses fondées à toutes leurs interrogations. Avec Marie, Mère du Christ, qui se tenait au pied de la Croix, nous nous arrêtons près de toutes les croix de l'homme d'aujourd'hui. Nous invoquons tous les saints qui au cours des siècles ont participé spécialement aux souffrances du Christ. Nous leur demandons de nous soutenir. Et nous demandons à vous tous qui souffrez de nous aider. A vous précisément qui êtes faibles, nous demandons de devenir une source de force pour l'Eglise et pour l'humanité. Dans le terrible combat entre les forces du bien et du mal dont le monde contemporain nous offre le spectacle, que votre souffrance unie à la Croix du Christ soit victorieuse!»(202).\n\nEtats de vie et vocations\n\n55. Les ouvriers de la Vigne sont tous les membres du Peuple de Dieu: les prêtres, les religieux et les religieuses, les fidèles laïcs, tous ceux qui sont à la fois objet et sujet de la communion de l'Eglise et de la participation à sa mission de salut. Tous et chacun, nous travaillons à l'unique Vigne du Seigneur commune à tous, avec des charismes et des ministères divers et complémentaires.\n\nDéjà sur le plan de l'être, avant même celui de l'agir, les chrétiens sont les sarments de l'unique vigne féconde, qui est le Christ; ils sont les membres vivants de l'unique Corps du Seigneur, édifié dans la force de l'Esprit. Sur le plan de l'être: cela ne veut pas dire seulement par la vie de grâce et de sainteté, qui est la première et la plus abondante source de la fécondité apostolique et missionnaire de notre Sainte Mère l'Eglise; cela signifie aussi par le moyen de la sainteté de vie qui caractérise les prêtres et les diacres, les religieux et les religieuses, les membres des instituts séculiers, les fidèles laïcs.\n\nDans l'Eglise-Communion, les états de vie sont si unis entre eux qu'ils sont ordonnés l'un à l'autre. Leur sens profond est le même, il est unique pour tous: celui d'être une façon de vivre l'égale dignité chrétienne et la vocation universelle à la sainteté dans la perfection de l'amour. Les modalités sont tout à la fois diverses et complémentaires, de sorte que chacune d'elles a sa physionomie originale et qu'on ne saurait confondre, et, en même temps, chacune se situe en relation avec les autres et à leur service.\n\nAinsi l'état de vie du fidèle laïc a comme trait spécifique son caractère séculier et il réalise un service ecclésial en attestant et en rappelant, à sa manière, aux prêtres, aux religieux et aux religieuses, le sens que les réalités terrestres et temporelles possèdent dans le dessein salvifique de Dieu. A son tour, le sacerdoce ministériel représente la garantie permanente de la présence sacramentelle, dans la diversité des temps et des lieux, du Christ Rédempteur. L'état religieux témoigne du caractère eschatologique de l'Eglise ou, en d'autres termes, de sa tension vers le Royaume de Dieu, qui est préfiguré et en quelque sorte anticipé et déjà goûté par les voeux de chasteté, de pauvreté et d'obéissance.\n\nTous les états de vie, tant dans leur ensemble que chacun d'eux par rapport aux autres, sont au service de la croissance de l'Eglise; ce sont des modalités diverses qui s'unifient profondément dans le «mystère de communion» de l'Eglise et qui se coordonnent, avec un profond dynamisme, dans sa mission unique.\n\nDe cette façon, le mystère unique et identique de l'Eglise révèle et revit, dans la diversité des états de vie et dans la variété des vocations, l'infinie richesse du mystère du Christ. Comme se plaisent à le répéter les Pères, l'Eglise est comme un champ où l'on trouve une merveilleuse, une fascinante variété d'herbes, de plantes, de fleurs et de fruits. Saint Ambroise écrit: «Un champ produit beaucoup de fruits, mais le meilleur est celui qui produit des fruits et des fleurs. Or le champ de l'Eglise porte en abondance les uns et les autres. Ici, vous pouvez voir la virginité se mettre à fleurir, là, le veuvage manifester son austérité comme les forêts dans la plaine; ailleurs, la riche moisson des noces bénies par l'Eglise remplir les immenses greniers du monde d'une abondante récolte, et les pressoirs du Seigneur Jésus déborder comme des fruits d'une vigne florissante, fruits qui sont la richesse des noces chrétiennes»(203).\n\nLes diverses vocations laïques\n\n56. La riche variété de l'Eglise trouve sa dernière manifestation à l'intérieur de chacun des états de vie. Ainsi à l'intérieur de l'état de vie laïque se trouvent différentes «vocations», en d'autres termes, des chemins spirituels et apostoliques différents qui concernent chacun des fidèles laïcs. Dans le sillon d'une vocation laïque «commune», fleurissent des vocations laïques «particulières». A ce propos, nous pouvons mentionner ici l'expérience spirituelle qui a mûri récemment dans l'Eglise et a produit une floraison de différentes formes d'Instituts séculiers: aux fidèles laïcs, mais aussi aux prêtres eux-mêmes, s'est ouverte la possibilité de pratiquer les conseils évangéliques de pauvreté, de chasteté et d'obéissance par le moyen des voeux ou de promesses, en conservant pleinement leur condition propre de laïcs et de clercs(204). Comme l'ont noté les Pères du Synode: «L'Esprit suscite encore d'autres formes d'offrande de soi même auxquelles se consacrent des personnes qui restent entièrement dans la vie laïque»(205).\n\nNous pouvons conclure en relisant une belle page de Saint François de Sales, qui a tant promu la spiritualité des laïcs(206). Parlant de la «dévotion», c'est-à-dire de la perfection chrétienne ou de «la vie selon l'Esprit», il présente d'une manière simple et splendide la vocation de tous les chrétiens à la sainteté et, en même temps, la forme spécifique dans laquelle la réalise chaque chrétien: «Dieu commanda à la création, aux plantes de porter leurs fruits, chacune selon son genre (Gn 1, 11): ainsi commande-t-il aux chrétiens, qui sont les plantes vivantes de son Eglise, qu'ils produisent des fruits de dévotion, un chacun selon sa qualité et vocation. La dévotion doit être différemment exercée par le gentilhomme, par l'artisan, par le valet, par le prince, par la veuve, par la fille, par la mariée; et non seulement cela, mais il faut accommoder la pratique de la dévotion aux forces, aux affaires et aux devoirs de chaque particulier ... C'est une erreur, même une hérésie, de vouloir bannir la vie dévote de la compagnie des soldats, de la boutique des artisans, de la cour des princes, du ménage des gens mariés. Il est vrai, Philothée, que la dévotion purement contemplative, monastique et religieuse, ne peut être exercée en ces vocations-là; mais aussi, outre ces trois sortes de dévotion, il y en a plusieurs autres, propres à perfectionner ceux qui vivent en états séculiers... Où que nous soyons, nous pouvons et devons aspirer à vie parfaite»(207).\n\nSe situant dans la même ligne, le Concile Vatican II écrit: «Cette spiritualité des laïcs doit revêtir des caractéristiques particulières suivant les conditions de vie de chacun: vie conjugale et familiale, célibat et veuvage, état de maladie, activité professionnelle et sociale. Chacun doit donc développer sans cesse les qualités et les dons reçus et en particulier ceux qui sont adaptés à ses conditions de vie et se servir des dons personnels de l'Esprit Saint»(208).\n\nCe qui vaut des vocations spirituelles vaut aussi, et en un certain sens à plus forte raison, de l'infinie variété des modalités selon lesquelles tous les membres de l'Eglise, et chacun d'eux, sont des ouvriers qui travaillent dans la Vigne du Seigneur, édifiant le Corps mystique du Christ. En vérité, chacun est appelé personnellement, dans l'unicité de son histoire personnelle, à apporter sa propre contribution pour l'avènement du Royaume de Dieu. Aucun talent, fût-ce le plus petit, ne peut rester caché et inutilisé (cf. Mt 25, 24-27).\n\nL'apôtre Pierre nous adresse cet avertissement: «Ce que chacun de vous a reçu comme don de la grâce, mettez-le au service des autres, comme de bons gérants de la grâce de Dieu sous toutes ses formes» (1 P 4, 10).\n\nCHAPITRE V\n\nPOUR QUE VOUS PORTIEZ DU FRUIT\n\nLa formation des fidèles laïcs\n\nAcquérir toujours plus de maturité\n\n57. L'image évangélique de la vigne et des sarments nous révèle un autre aspect fondamental de la vie et de la mission des fidèles laïcs: l'appel à grandir, et à murir sans cesse, à porter toujours plus de fruit.\n\nComme un vigneron diligent, le Père prend soin de sa vigne. La présence empressée de Dieu est ardemment implorée par Israël qui fait cette prière: «Dieu de l'univers, reviens! Du haut des cieux regarde et vois, visite cette vigne: protège-la, celle qu'a plantée ta main puissante» (Ps 80, 15-16). Jésus à son tour parle de l'oeuvre du Père: «Moi, je suis la vraie vigne, et mon Père est le vigneron. Tout sarment qui est en moi, mais qui ne porte pas de fruit, mon Père l'enlève; tout sarment qui donne du fruit, Il le nettoie, pour qu'il en donne davantage» (Jn 15, 1-2).\n\nLa vitalité des sarments dépend de leur insertion dans la vigne, qui est Jésus-Christ: «Celui qui demeure en moi et en qui je demeure,celui-là donne beaucoup de fruit, car, en dehors de moi, vous ne pouvez rien faire» (Jn 15, 5).\n\nL'homme est interpellé dans sa liberté par l'appel de Dieu à croître, à mûrir et à porter du fruit. Il ne peut pas ne pas répondre, il ne peut pas ne pas assumer sa responsabilité. Et c'est à cette responsabilité, effrayante et exaltante, que font allusion ces paroles de Jésus: «Si quelqu'un ne demeure pas en moi, il est comme un sarment qu'on a jeté dehors, et qui se dessèche. Les sarments secs, on les ramasse, on les jette au feu, et ils brûlent» (Jn 15, 6).\n\nEn ce dialogue entre Dieu qui appelle et la personne interpellée dans sa responsabilité se situe la possibilité, et même la nécessité, d'une formation intégrale et permanente des fidèles laïcs, à laquelle les Pères du Synode ont consacré à juste titre une large part de leur travail. En particulier, après avoir décrit la formation chrétienne comme «un processus personnel continuel de maturation dans la foi et de ressemblance au Christ, selon la volonté du Père, sous la conduite de l'Esprit Saint», ils ont clairement affirmé que «la formation des fidèles laïcs doit se situer parmi les priorités du diocèse et trouver sa place dans les programmes d'action pastorale, de sorte que tous les efforts de la communauté (prêtres, laïcs, religieux) convergent à cette fin»(209).\n\nDécouvrir et vivre sa vocation et sa mission personnelles\n\n58. La formation des fidèles laïcs a comme objectif fondamental la découverte toujours plus claire de leur vocation personnelle et la disponibilité toujours plus grande à la vivre dans l'accomplissement de leur propre mission.\n\nDieu m'appelle et Il m'envoie comme ouvrier à sa vigne; Il m'appelle et Il m'envoie travailler à l'avènement de son Règne dans l'histoire: cette vocation et cette mission personnelles définissent la dignité et la responsabilité de chaque fidèle laïc, et elles constituent la ligne de force de toute l'oeuvre de formation. Celle-ci a pour but d'aider à reconnaître avec joie et gratitude cette dignité et à faire face fidèlement et généreusement à cette responsabilité.\n\nDieu, en effet, a pensé à nous de toute éternité et Il nous a aimés comme des personnes uniques et irremplacables, appelant chacun de nous par son nom propre, comme le Bon Pasteur, qui «appelle ses brebis par leur nom» (Jn 10, 3). Mais le plan éternel de Dieu ne se révèle à chacun de nous que dans le développement historique de sa vie et de ses vicissitudes, et de ce fait, graduellement: en un certain sens, jour après iour.\n\nOr, pour pouvoir découvrir la volonté concrète du Seigneur sur notre vie, les conditions indispensables sont: l'écoute prompte et docile de la parole de Dieu, la prière fidèle et constante, la relation avec un guide spirituel sage et aimant, la lecture, dans la foi, des dons et des talents recus et, en même temps, des diverses situations sociales et historiques où l'on est place.\n\nDans la vie de chaque fidèle laïc, il y a, en outre, des moments particulièrement significatifs et décisifs pour discerner l'appel de Dieu et pour recevoir la mission qu'Il confie: parmi ces moments, il y a le temps de l'adolescence et de la jeunesse. Que personne cependant n'oublie que le Seigneur, comme le maître du domaine dans la parabole, appelle _ dans le sens qu'Il fait connaître sa sainte volonté de façon concrète et précise _ à toutes les heures de la vie; voilà pourquoi la vigilance, dans le sens d'attention empressée à la voix de Dieu, est une attitude fondamentale et constante du disciple.\n\nQuoiqu'il en soit, il ne s'agit pas simplement de savoir ce que Dieu veut de nous, de chacun de nous, dans les différentes situations de la vie. Il faut faire ce que Dieu veut; c'est ce que nous rappelle la parole de Marie, la Mère de Dieu, s'adressant aux serviteurs à Cana: «Faites tout ce qu'il vous dira» (Jn 2, 5).\n\nEt pour agir en toute fidélité à la volonté de Dieu, il faut en être capables, et s'en rendre toujours plus capables. Avec la grâce du Seigneur, assurément: Elle ne manque jamais, comme le dit Saint Léon le Grand: «Celui qui vous a donné la dignité, vous donnera la force!»(210). Mais aussi avec la coopération libre et responsable de chacun de nous.\n\nTelle est la tâche merveilleuse et absorbante qui attend tous les fidèles laïcs, tous les chrétiens, sans aucun répit: connaître toujours plus les richesses de la foi et du Baptême et les vivre en une plénitude sans cesse croissante, comme nous y exhorte l'apôtre Pierre, qui parle de naissance et de croissance comme de deux étapes de la vie chrétienne: «Soyez semblables à des enfants nouveau-nés, soyez avides de la Parole, comme d'un lait pur qui vous fera grandir pour arriver au salut» (1 P 2, 2).\n\nUne formation intégrale à vivre dans l'unité\n\n59. La découverte et la réalisation de leur vocation et leur mission personnelles comportent, pour les fidèles laïcs, l'exigence d'une formation à la vie dans l'unité, dont ils portent la marque dans leur être même de membres de l'Eglise et de citoyens de la société humaine.\n\nDans leur existence, il ne peut y avoir deux vies parallèles: d'un côté, la vie qu'on nomme «spirituelle» avec ses valeurs et ses exigences; et de l'autre, la vie dite «séculière», c'est-à-dire la vie de famille, de travail, de rapports sociaux, d'engagement politique, d'activités culturelles. Le sarment greffé sur la vigne qui est le Christ donne ses fruits en tout secteur de l'activité et de l'existence. Tous les secteurs de la vie laïque, en effet, rentrent dans le dessein de Dieu, qui les veut comme le «lieu historique» de la révélation et de la réalisation de la charité de Jésus Christ à la gloire du Père et au service des frères. Toute activité, toute situation, tout engagement concret _ comme, par exemple, la compétence et la solidarité dans le travail, l'amour et le dévouement dans la famille et dans l'éducation des enfants, le service social et politique, la présentation de la vérité dans le monde de la culture _ tout cela est occasion providentielle pour «un exercice continuel de la foi, de l'espérance et de la charité»(211).\n\nC'est à cette unité de vie que le Concile Vatican II a invité tous les fidèles laïcs en dénonçant avec force la gravité de la fracture entre la foi et la vie, entre l'Evangile et la Culture: «Le Concile exhorte les chrétiens, citoyens de l'une et l'autre cité, à remplir avec zèle et fidélité leurs tâches terrestres, en se laissant conduire par l'esprit de l'Evangile. Ils s'éloignent de la vérité ceux qui, sachant que nous n'avons point ici-bas de cité permanente, mais que nous mar chons vers la cité future, croient pouvoir, pour cela, négliger leurs tâches humaines, sans s'apercevoir que la foi même, compte tenu de la vocation de chacun, leur en fait un devoir plus pressant. Mais ils ne se trompent pas moins ceux qui, à l'inverse, croient pouvoir se livrer entièrement à des activités terrestres, en agissant comme si elles étaient tout à fait étrangères à leur vie religieuse _ celle-ci se limitant alors pour eux à l'exercice du culte et à quelques obligations morales déterminées. Ce divorce entre la foi dont ils se réclament et le comportement quotidien d'un grand nombre est à compter parmi les plus graves erreurs de notre temps»(212).\n\nC'est pourquoi j'ai affirmé qu'une foi qui ne devient pas culture est une foi «qui n'est pas pleinement reçue, pas entièrement pensée, pas fidèlement vécue»(213).\n\nAspects de la formation\n\n60. En cette synthèse de vie se situent les nombreux aspects coordonnés de la formation intégrale des fidèles laïcs.\n\nIl n'est pas douteux que la formation spirituelle ne doive occuper une place privilégiée dans la vie de chacun, car chacun est appelé à grandir sans cesse dans l'intimité avec Jésus-Christ, dans la conformité à la volonté du Père,dans le dévouement à ses frères dans la charité et dans la justice. Le Concile écrit: «Cette vie d'intime union avec le Christ dans l'Eglise est alimentée par des nourritures spirituelles communes à tous les fidèles, en particulier par la participation active à la sainte Liturgie. Les laïcs doivent les employer de telle sorte que, remplissant parfaitement les obligations du monde dans les conditions ordinaires de l'existence, ils ne séparent pas l'union au Christ et leur vie, mais grandissent dans cette union en accomplissant leurs travaux selon la volonté de Dieu»(214).\n\nLa formation doctrinale des fidèles se révèle de nos jours de plus en plus urgente, du fait non seulement du dynamisme naturel d'approfondissement de la foi, mais aussi de la nécessité de «rendre raison de l'espérance» qui est en eux en face du monde et de ses problèmes graves et complexes. De là découle l'absolue nécessité d'une action systématique de catéchèse, adaptée à l'âge et aux diverses situations de vie, et d'une promotion chrétienne plus résolue de la culture, afin de répondre aux questions éternelles et aux problèmes nouveaux qui agitent l'homme et la société d'aujourd'hui.\n\nIl est tout à fait indispensable, en particulier, que les fidèles laïcs, surtout ceux qui sont engagés de diverses façons sur le terrain social ou politique, aient une connaissance plus précise de la doctrine sociale de l'Eglise, comme les Pères synodaux l'ont demandé à plusieurs reprises dans leurs interventions. Parlant de la participation politique des fidèles laïcs, le Synode s'est exprimé en ces termes: «Pour que les laïcs puissent réaliser activement ce noble projet dans la politique ( à savoir le projet de faire reconnaître et apprécier les valeurs humaines et chrétiennes), il ne suffit pas de les exhorter, il faut leur offrir les moyens voulus pour former leur conscience sociale, spécialement dans la doctrine sociale de l'Eglise, qui renferme des principes de réflexion, des critères de jugement et des directives pour l'action (cf. Congrégation pour la Doctrine de la Foi, \"Instruction sur Liberté chrétienne et libération\", 72). Cette doctrine doit se trouver déjà dans le programme de base de la catéchèse et être expliquée dans des sessions spécialisées ainsi que dans les écoles et universités. Il convient de noter que la doctrine sociale de l'Eglise est dynamique, c'est-à-dire qu'elle s'adapte aux circonstances de temps et de lieux. Les pasteurs ont le droit et le devoir de proposer des principes de moralité en matière d'ordre social comme en d'autres domaines; tous les chrétiens doivent s'employer à la défense des droits de l'homme; mais l'engagement actif dans les partis politiques est réservé aux laïcs»(215).\n\nDans le contexte de la formation intégrale et unitaire des fidèles laïcs, le souci de cultiver les valeurs humaines doit avoir sa place; il est important pour l'action missionnaire et apostolique. C'est précisément en ce sens que le Concile a écrit: «(Les laïcs) estimeront beaucoup la compétence professionnelle, le sens familial et civique, et les vertus qui regardent la vie sociale telles que la probité, l'esprit de justice, la sincérité, la délicatesse, la force d'âme; sans elles il n'y a pas de vraie vie chrétienne»(216).\n\nCollaborateurs de Dieu éducateur\n\n61. Quels sont les lieux et les moyens de formation des fidèles? Quelles sont les personnes et les communautés appelées à remplir ce devoir de la formation intégrale et unitaire des laïcs?\n\nDe même que l'oeuvre de l'éducation de l'homme est intimement liée à la paternité et à la maternité, ainsi la formation chrétienne trouve sa racine et sa force en Dieu; Il est le Père qui aime et éduque ses enfants. Oui, Dieu est le premier et le grand éducateur de son Peuple, comme le dit l'étonnant passage du Chant de Moïse: «Au pays de la steppe, Il l'adopte, dans la solitude éclatante du désert. Il l'entoure, Il l'élève, Il le garde comme la prunelle de son oeil. Tel un vautour qui veille sur son nid, plane au-dessus de ses petits, Il déploie ses ailes et le prend, Il le soutient sur son pennage. Le Seigneur est seul pour le conduire, point de Dieu étranger avec lui» (Dt 32, 10-12; cf. 8, 5).\n\nL'oeuvre éducative de Dieu se révèle et s'achève en Jésus, le Maître, et elle touche, par le dedans, le coeur de tout homme, grâce à la présence dynamique de l'Esprit. L'Eglise-mère est appelée à s'associer à cette oeuvre d'éducation divine, l'Eglise tant en elle-même que dans ses diverses articulations et expressions. C'est ainsi que les fidèles laïcs sont formés par l'Eglise et dans l'Eglise, dans une communion et collaboration réciproque de tous ses membres: prêtres, religieux et fidèles laïcs. C'est ainsi que la communauté ecclésiale tout entière, dans la variété de ses membres, reçoit la fécondité de l'Esprit et y apporte sa collaboration. C'est en ce sens que Méthode d'Olympe écrivait: «Les imparfaits ... sont portés et formés, comme dans le sein d'une mère, par ceux qui sont plus parfaits, afin qu'ils soient conçus et engendrés par la grandeur et la beauté de la vertu»(217); c'est ce qui se produisit pour Saint Paul, porté et introduit dans l'Eglise par les chrétiens formés (en la personne d'Ananie) et devenu ensuite à son tour parfait et père spirituel de tant de fils!\n\nL'oeuvre éducative est avant tout le fait de l'Eglise universelle; le Pape y exerce son rôle de premier formateur des fidèles laïcs. A lui, parce que successeur de Pierre, revient le ministère de «confirmer dans la foi ses frères» en enseignant à tous les croyants les éléments essentiels de la vocation et de la mission chrétiennes et ecclésiales. Non seulement les paroles qu'il prononce lui-même, mais aussi celles que transmettent les documents des divers Dicastères du Saint-Siège demandent à être écoutées avec une docilité aimante par les fidèles laïcs.\n\nL'Eglise Une et universelle est présente en chacune des diverses parties du monde, dans les Eglises particulières. En chacune d'elles, l'Evêque a une responsabilité personnelle par rapport aux fidèles laïcs; il doit les former par l'annonce de la parole, la célébration de l'Eucharistie et des sacrements, l'animation et la direction de leur vie chrétienne.\n\nA l'intérieur de l'Eglise particulière ou diocèse, se situe et agit la paroisse, qui a un rôle essentiel dans la formation plus immédiate et personnelle des fidèles laïcs. En effet, ayant plus de facilité à atteindre chaque personne en particulier et chaque groupe, la paroisse est appelée à former ses membres à l'écoute de la Parole de Dieu, au dialogue liturgique et personnel avec Dieu, à la vie de charité fraternelle, et à faire percevoir d'une façon plus directe et concrète le sens de la communion ecclésiale et de la responsabilité missionnaire.\n\nA l'intérieur encore de certaines paroisses, surtout de celles qui sont vastes et dispersées, les petites communautés ecclésiales présentes peuvent être de grande utilité dans la formation des chrétiens, en rendant plus capillaires et pénétrantes la conscience et l'expérience de la communion et de la mission ecclésiale. Une autre forme d'aide peut être offerte, comme l'ont déclaré les Pères synodaux, par une catéchèse post baptismale sous forme de catéchuménat, consistant à proposer de nouveau certains éléments du Rituel de l'Initiation Chrétienne des Adultes, de façon à faire accueillir et vivre les richesses immenses et extraordinaires du baptême reçu, ainsi que les responsabilités qui en découlent(218).\n\nDans la formation que les fidèles laïcs reçoivent dans leur diocèse ou dans leur paroisse, spécialement pour ce qui regarde le sens de la communion et de la mission, le soutien que s'apportent réciproquement les différents membres de l'Eglise est d'une importance particulière: c'est un soutien qui, tout à la fois, révèle et réalise le mystère de l'Eglise Mère et Educatrice. Les prêtres et les religieux doivent aider les fidèles laïcs dans leur formation. En ce sens, les Pères du Synode ont invité les prêtres et les candidats aux Ordres à «se préparer avec soin à être capables de favoriser la vocation et la mission des laïcs»(219). A leur tour, les fidèles laïcs eux-mêmes peuvent et doivent aider les prêtres et les religieux dans leur cheminement spirituel et pastoral.\n\nAutres milieux d'éducation\n\n62. La famille chrétienne, elle aussi, en tant qu'«Eglise domestique», constitue une école naturelle et fondamentale pour la formation de la foi: le père et la mère reçoivent du sacrement de Mariage la grâce et le ministère de l'éducation chrétienne de leurs enfants, devant lesquels ils portent témoignage et à qui ils transmettent à la fois les valeurs humaines et les valeurs religieuses. En apprenant les premiers mots, les enfants apprennent aussi à louer Dieu, qu'ils sentent près d'eux comme un Père plein d'amour et de prévenance; en apprenant les premiers gestes d'affection, les enfants apprennent aussi à s'ouvrir aux autres et à percevoir dans le don d'eux-mêmes le sens de la vie humaine. La vie quotidienne elle-même d'une famille authentiquement chrétienne constitue la première «expérience d'Eglise», destinée à trouver confirmation et développement dans l'insertion active et responsable des enfants dans une plus vaste communauté ecclésiale et dans la société civile. Plus les époux et les parents chrétiens grandiront dans la conscience que leur «Eglise domestique» participe à la vie et à la mission de l'Eglise universelle, plus aussi leurs enfants pourront être formés au «sens de l'Eglise» et comprendront la beauté qu'il y a à consacrer leur énergie au service du Royaume de Dieu.\n\nLes écoles et les universités catholiques sont aussi des lieux importants de formation, et de même les centres de renouveau spirituel qui, aujourd'hui, vont se multipliant. Comme l'ont relevé les Pères du Synode, dans notre contexte actuel, social et historique, marqué par une profonde évolution culturelle, la participation des parents chrétiens à la vie de l'école est loin de suffire; il faut préparer des fidèles laïcs qui se consacrent à l'oeuvre d'éducation comme à une mission ecclésiale proprement dite; il faut constituer et développer des «communautés éducatives» formées à la fois de parents, d'enseignants, de prêtres, de religieux et religieuses, de représentants des jeunes. Et pour que l'école puisse exercer dignement sa fonction d'éducation, les fidèles laïcs doivent se sentir engagés à exiger de tous et à promouvoir en faveur de tous une véritable liberté d'éducation, y compris au moyen d'une législation civile adaptée(220).\n\nLes Pères du Synode ont eu des paroles d'estime et d'encouragement à l'adresse de tous les fidèles laïcs, hommes et femmes, qui, avec un profond esprit civique et chrétien, assument une tâche éducative dans l'école et dans des instituts de formation. Ils ont, en outre, marqué l'urgente nécessité que les fidèles laïcs maîtres ou professeurs dans les diverses écoles, catholiques ou non, soient de vrais témoins de l'Evangile, par l'exemple de leur vie, leur compétence et leur conscience profesionnelle, l'inspiration chrétienne de leur enseignement, respectant toujours _ évidemment _ l'autonomie des différentes sciences et disciplines. Il est particulièrement important que la recherche scientifique et technique menée par des fidèles laïcs prenne comme critère le service de l'homme dans la totalité de ses valeurs et de ses exigences: à ces fidèles laïcs, l'Eglise confie le soin de rendre plus compréhensible à tous le lien intime qui existe entre la foi et la science, entre l'Evangile et la culture humaine(221).\n\n«Ce Synode _ lisons-nous dans l'une des propositions _ fait appel au rôle prophétique des écoles et des universités catholiques et loue le dévouement des maîtres et des enseignants, actuellement en très grande partie laïcs, pour que, dans les maisons d'éducation catholique, ils puissent former des hommes et des femmes en qui s'incarne \"le commandement nouveau\". La présence simultanée de prêtres et de laïcs, et aussi de religieux et de religieuses, offre aux étudiants une vivante image de l'Eglise et facilite la connaissance de ses richesses (cf. Congrégation pour l'Education Catholique, \"Le laïc éducateur, témoin de la foi dans les écoles\")»(222).\n\nPareillement, les groupes, les associations et les mouvements ont leur place dans la formation des fidèles laïcs: ils ont, en effet, chacun avec leurs méthodes propres, la possibilité d'offrir une formation profondément ancrée dans l'expérience même de la vie apostolique; ils ont également l'occasion de compléter, de concrétiser et de spécifier la formation que leurs membres reçoivent d'autres maîtres ou d'autres communautés.\n\nLa formation réciproquement reçue et donnée par tous\n\n63. La formation n'est pas le privilège de certains, mais bien un droit et un devoir pour tous. A ce sujet, les Pères synodaux ont demandé «que la possibilité de la formation soit offerte à tous, surtout aux pauvres, qui à leur tour peuvent être eux-mêmes des sources de formation pour tous»; et ils ont ajouté: «Pour la formation, qu'on emploie des moyens adaptés qui aideront les chrétiens à mieux réaliser leur pleine vocation humaine et chrétienne»(223).\n\nPour mettre en oeuvre une pastorale vraiment efficace, il est nécessaire de promouvoir, y compris en instituant des cours et des écoles spécialisées, la formation des formateurs. Former ceux qui, à leur tour, devront s'employer à la formation des fidèles laïcs, constitue une exigence première pour assurer la formation générale et capillaire de tout le Peuple de Dieu, de tous les fidèles laïcs.\n\nDans l'oeuvre de formation, il est nécessaire de consacrer une attention spéciale à la culture locale, selon l'invitation explicite du Synode: «La formation des chrétiens tiendra le plus grand compte de la culture humaine du lieu, qui contribue à la formation elle-même, et elle guidera dans le jugement des valeurs déjà contenues dans la culture traditionnelle et de celles qui se trouvent dans la culture moderne. Il faut donner l'attention requise aux différentes cultures qui peuvent coexister en un même peuple, en une même nation. L'Eglise, Mère et Maîtresse des peuples, s'efforcera de sauvegarder, le cas échéant, la culture des minorités qui vivent au milieu de grandes nations»(224).\n\nDans l'oeuvre de la formation, certaines convictions se révèlent particulièrement nécessaires et fécondes. La conviction, tout d'abord, qu'il n'y a pas de formation véritable et efficace si chacun n'assume pas et ne développe pas par lui-même la responsabilité de sa formation: toute formation, en effet, est essentiellement «auto-formation».\n\nLa conviction, ensuite, que chacun de nous est à la fois le terme et le principe de la formation: mieux nous nous formons, plus nous nous rendons capables de former les autres.\n\nD'une importance singulière est la conscience que l'oeuvre de formation, qui, assurément, ne peut jamais se passer de recourir avec intelligence aux moyens et aux méthodes des sciences humaines, n'est cependant efficace que dans la mesure de la disponibilité à l'action de Dieu: seul le sarment qui ne craint pas de se laisser émonder par le vigneron porte davantage de fruit pour lui-même et pour les autres.\n\nAppel et prière\n\n64. En conclusion de ce document post-synodal, je me fais l'écho, une fois de plus, de l'invitation du «maître du domaine» dont parle l'Evangile: Allez, vous aussi, à ma vigne. On peut dire que le sens du Synode sur la vocation et la mission des laïcs réside justement en cet appel du Seigneur adressé à tous, et en particulier aux fidèles laïcs, hommes et femmes.\n\nLes travaux du Synode ont constitué pour tous les participants une grande expérience spirituelle: celle d'une Eglise attentive, dans la lumière et la force de l'Esprit Saint, à discerner et à accueillir l'appel répété du Seigneur, en vue de proposer à nouveau au monde d'aujourd'hui le mystère de sa communion et le dynamisme de sa mission de salut, et cela en saisissant bien la place et le rôle spécifiques des fidèles laïcs. Le fruit du Synode, que cette Exhortation entend faire abonder le plus possible dans toutes les Eglises répandues dans le monde, naîtra de l'accueil effectif que l'appel recevra de la part de tout le Peuple de Dieu et, en lui, de la part des fidèles laïcs.\n\nC'est pourquoi j'adresse, à tous et à chacun, une vive exhortation à ne jamais se lasser de maintenir éveillée, dans le coeur et dans la vie, la conscience ecclésiale, c'est-à-dire la conscience d'être membre de l'Eglise de Jésus-Christ et de participer à son mystère de communion et à son énergie apostolique et missionnaire.\n\nIl est souverainement important que tous les chrétiens aient conscience de l'extraordinaire dignité qui leur a été donnée par le Baptême: par grâce, nous sommes appelés à être des enfants aimés du Père, membres incorporés à Jésus-Christ et à son Eglise, temples vivants et saints de l'Esprit. Ecoutons encore une fois, avec émotion et reconnaissance, les paroles de Jean l'Evangéliste: «Voyez comme il est grand, l'amour dont le Père nous a comblés: Il a voulu que nous soyons appelés enfants de Dieu, et nous le sommes!» (1 Jn 3, 1).\n\nCette «nouveauté chrétienne» donnée aux membres de l'Eglise, qui constitue pour tous la base de la participation à la fonction sacerdotale, prophétique et royale du Christ, et aussi de la vocation à la sainteté dans l'amour, s'exprime et se réalise dans les fidèles laïcs selon le «caractère séculier» qui leur est «propre et particulier».\n\nLa conscience ecclésiale comporte, avec le sens de la dignité chrétienne de tous, celui d'appartenir au mystère de l'Eglise-Communion: c'est là un aspect fondamental et décisif pour la vie et pour la mission de l'Eglise. Pour tous et pour chacun, la prière ardente de Jésus à la dernière Cène: «Qu'ils soient un!», doit devenir chaque jour un programme exigeant et inéluctable de vie et d'action.\n\nLe sens vivant de la communion ecclésiale, don de l'Esprit qui sollicite notre réponse libre, aura comme fruit précieux la mise en valeur harmonieuse, dans l'Eglise «une et catholique», de la riche variété des vocations et des conditions de vie, des charismes, des ministères, des tâches et des responsabilités, comme aussi une collaboration plus convaincue et plus résolue des groupes, des associations et des mouvements de fidèles laïcs dans l'accomplissement solidaire de la commune mission de salut de l'Eglise ellemême. Cette communion est déjà en elle-même le premier grand signe de la présence du Christ Sauveur dans le monde; en même temps, elle favorise et elle stimule l'action apostolique directe et missionnaire de l'Eglise.\n\nAu seuil du troisième millénaire, l'Eglise tout entière, pasteurs et fidèles, doit sentir plus fortement la responsabilité qu'elle a d'obéir au commandement du Christ: «Allez dans le monde entier et prêchez l'Evangile à toutes les créatures» (Mc 16, 15), et de prendre un nouvel élan missionnaire. A l'Eglise est confiée une entreprise de grande envergure, exigeante et magnifique: celle d'une nouvelle évangélísation, dont le monde d'aujourd'hui a un immense besoin. Les fidèles laïcs doivent se sentir partie prenante dans cette entreprise, appelés qu'ils sont à annoncer et à vivre l'Evangile, en servant la personne humaine et la société dans tout ce que l'une et l'autre présentent de valeurs et d'exigences.\n\nLe Synode des Evêques, qui s'est déroulé au mois d'octobre de l'Année Mariale, a confié ses travaux, d'une façon toute particulière, à l'intercession de la Vierge Marie, Mère du Rédempteur. C'est à la même intercession que je confie maintenant le succès spirituel des fruits du Synode. Au terme de ce document post-synodal, je m'adresse à la Vierge, en union avec les Pères et les fidèles laïcs présents au Synode, et avec tous les autres membres du Peuple de Dieu. Mon appel se fait prière.\n\nO Vierge très sainte,\n\nMère du Christ et Mère de l'Eglise,\n\navec joie et admiration,\n\nnous nous unissons à ton Magnificat,\n\nà ton chant d'amour reconnaissant.\n\nAvec Toi, nous rendons grâce à Dieu,\n\ndont «l'amour s'étend d'âge en âge»,\n\npour la splendide vocation\n\net pour la mission multiforme\n\ndes fidèles laïcs,\n\nappelés par Dieu, chacun personnellement,\n\nà vivre en communion d'amour\n\net de sainteté avec Lui\n\net à être unis fraternellement\n\ndans la grande famille des enfants de Dieu,\n\nenvoyés aussi pour rayonner\n\nla lumière du Christ\n\net communiquer le feu de l'Esprit\n\npar leur vie évangélique\n\ndans tous les secteurs\n\nde la vie du monde.\n\nVierge du Magnificat,\n\nremplis leurs coeurs\n\nde reconnaissance et d'enthousiasme\n\npour cette vocation et cette mission.\n\nToi qui as été,\n\navec humilité et magnanimité,\n\n«la servante du Seigneur»,\n\ndonne-nous la totale disponibilité\n\nqui fut la tienne pour le service de Dieu\n\net le salut du monde.\n\nOuvre nos coeurs\n\naux immenses perspectives\n\ndu Règne de Dieu\n\net de l'annonce de l'Evangile\n\nà toutes les créatures.\n\nTon coeur de Mère\n\nse préoccupe sans cesse\n\ndes nombreux dangers,\n\ndes maux innombrables\n\nqui écrasent les hommes et les femmes\n\nde notre temps.\n\nMais il est attentif aussi\n\naux nombreuses initiatives\n\nprises en vue du bien,\n\naux grandes aspirations vers les valeurs,\n\naux progrès accomplis\n\nqui produisent des fruits abondants de salut.\n\nVierge courageuse,\n\ninspire-nous la force d'âme\n\net la confiance en Dieu,\n\nqui nous permettront de surmonter\n\ntous les obstacles que nous rencontrons\n\ndans l'accomplissement de notre mission.\n\nEnseigne-nous à traiter les réalités du monde\n\navec un sens très vif\n\nde responsabilité chrétienne\n\net dans la joyeuse espérance\n\nde la venue du Règne de Dieu,\n\nde nouveaux cieux et d'une terre nouvelle.\n\nToi qui, avec les Apôtres en prière,\n\nte trouvais au Cénacle\n\ndans l'attente de la venue\n\nde l'Esprit de Pentecôte,\n\ndemande qu'Il se répande de nouveau\n\nsur tous les fidèles laïcs, hommes et femmes,\n\npour qu'ils répondent pleinement\n\nà leur vocation et à leur mission,\n\ncomme sarments de la vraie vigne,\n\nappelés à porter beaucoup de fruit\n\npour la vie du monde.\n\nVierge Mère,\n\nguide-nous et soutiens-nous\n\npour que nous vivions toujours\n\ncomme de véritables fils et filles\n\nde l'Eglise de ton Fils,\n\net que nous puissions contribuer\n\nà établir sur la terre\n\nla civilisation de la vérité et de l'amour,\n\nselon le désir de Dieu\n\net pour sa gloire.\n\nAmen.\n\nDonné à Rome, près de Saint-Pierre, le 30 Décembre, fête de la Sainte Famille de Jésus, Marie et Joseph, de l'an 1988, onzième de mon Pontificat.\n\n© Copyright 1998 - Libreria Editrice Vaticana\n\nCopyright © Dicastère pour la Communication\n\nLe Saint-Siège\n\nLe Saint-Siège","witnesses":[{"sourceUrl":"https://www.vatican.va/content/john-paul-ii/fr/apost_exhortations/documents/hf_jp-ii_exh_30121988_christifideles-laici.html","sha256":"b5c101d62b937cb0e7a39bb68f31a0ae4822a31b4dd7466fe24b2ee1c233120c","localUrl":"assets/docs/magisterium/source-corpus/christifideles-laici-eab52005ae/fr.html","textUrl":"assets/docs/magisterium/source-corpus/christifideles-laici-eab52005ae/fr.txt"}]},"it":{"code":"it","label":"Italiano","contentFormat":"plain-text","text":"Christifideles Laici (30 dicembre 1988)\n\nLa Santa Sede\n\nitaliano\n\nFrançais\n\nEnglish\n\nItaliano\n\nPortuguês\n\nEspañol\n\nDeutsch\n\nPolski\n\nالعربيّة\n\n中文\n\nLatine\n\n×\n\nLa Santa Sede\n\nMagisterium\n\nCalendario\n\nCelebrazioni Liturgiche\n\nBiglietti Udienze e Celebrazioni Pontificie\n\nSommi Pontefici\n\nCollegio Cardinalizio\n\nCuria Romana e altre Organizzazioni\n\nSinodo\n\nSala Stampa\n\nVatican News - Radio Vaticana\n\nL'Osservatore Romano\n\nGiovanni Paolo II\n\nEsortazioni Apostoliche\n\nA\n\nA\n\nA\n\nGenerazione pdf in corso.....\n\nDE\n\n- EN\n\n- ES\n\n- FR\n\n- HU\n\n- IT\n\n- LA\n\n- PL\n\n- PT\n\n- ZH_CN\n\n- ZH_TW\n\nESORTAZIONE APOSTOLICA\n\nPOST-SINODALE\n\nCHRISTIFIDELES LAICI\n\nDI SUA SANTITÀ\n\nGIOVANNI PAOLO II\n\nSU VOCAZIONE E MISSIONE DEI LAICI\n\nNELLA CHIESA E NEL MONDO\n\nAi Vescovi\n\nAi sacerdoti e ai diaconi\n\nAi religiosi e alle religiose\n\nA tutti i fedeli laici\n\nINTRODUZIONE\n\n1. I FEDELI LAICI (Christifideles laici), la cui « vocazione e missione nella Chiesa e nel mondo a vent'anni dal Concilio Vaticano II » è stato l'argomento del Sinodo dei Vescovi del 1987, appartengono a quel Popolo di Dio che è raffigurato dagli operai della vigna, dei quali parla il Vangelo di Matteo: « Il regno dei cieli è simile a un padrone di casa che uscì all'alba per prendere a giornata lavoratori per la sua vigna. Accordatosi con loro per un denaro al giorno, li mandò nella sua vigna » (Mt 20, 1-2).\n\nLa parabola evangelica spalanca davanti al nostro sguardo l'immensa vigna del Signore e la moltitudine di persone, uomini e donne, che da Lui sono chiamate e mandate perché in essa abbiano a lavorare. La vigna è il mondo intero (cf. Mt 13, 38), che dev'essere trasformato secondo il disegno di Dio in vista dell'avvento definitivo del Regno di Dio.\n\nAndate anche voi nella mia vigna\n\n2. « Uscito poi verso le nove del mattino, ne vide altri che stavano sulla piazza disoccupati e disse loro: \"andate anche voi nella mia vigna\" » (Mt 20, 3-4).\n\nL'appello del Signore Gesù «Andate anche voi nella mia vigna » non cessa di risuonare da quel lontano giorno nel corso della storia: è rivolto a ogni uomo che viene in questo mondo.\n\nAi nostri tempi, nella rinnovata effusione dello Spirito pentecostale avvenuta con il Concilio Vaticano II, la Chiesa ha maturato una più viva coscienza della sua natura missionaria e ha riascoltato la voce del suo Signore che la manda nel mondo come « sacramento universale di salvezza »(1).\n\nAndate anche voi. La chiamata non riguarda soltanto i Pastori, i sacerdoti, i religiosi e le religiose, ma si estende a tutti: anche i fedeli laici sono personalmente chiamati dal Signore, dal quale ricevono una missione per la Chiesa e per il mondo. Lo ricorda S. Gregorio Magno che, predicando al popolo, così commenta la parabola degli operai della vigna: « Guardate al vostro modo di vivere, fratelli carissimi, e verificate se siete già operai del Signore. Ciascuno valuti quello che fa e consideri se lavora nella vigna del Signore »(2).\n\nIn particolare il Concilio, con il suo ricchissimo patrimonio dottrinale, spirituale e pastorale, ha riservato pagine quanto mai splendide sulla natura, dignità, spiritualità, missione e responsabilità dei fedeli laici. E i Padri conciliari, riecheggiando l'appello di Cristo, hanno chiamato tutti i fedeli laici, uomini e donne, a lavorare nella sua vigna: «Il sacro Concilio scongiura nel Signore tutti i laici a rispondere volentieri, con animo generoso e con cuore pronto, alla voce di Cristo, che in quest'ora li invita con maggiore insistenza, e all'impulso dello Spirito Santo. In modo speciale i più giovani sentano questo appello come rivolto a se stessi, e l'accolgano con slancio e magnanimità. Il Signore stesso infatti ancora una volta per mezzo di questo Santo Sinodo invita tutti i laici ad unirsi sempre più intimamente a Lui e, sentendo come proprio tutto ciò che è di Lui (cf. Fil 2, 5), si associno alla sua missione salvifica; li manda ancora in ogni città e in ogni luogo dov'egli sta per venire (cf. Lc 10, 1)»(3).\n\nAndate anche voi nella mia vigna. Queste parole sono spiritualmente risuonate, ancora una volta, durante la celebrazione del Sinodo dei Vescovi, tenutosi a Roma dal 1° al 30 ottobre 1987. Ponendosi sui sentieri del Concilio e aprendosi alla luce delle esperienze personali e comunitarie di tutta la Chiesa, i Padri, arricchiti dai Sinodi precedenti, hanno affrontato in modo specifico e ampio l'argomento riguardante la vocazione e la missione dei laici nella Chiesa e nel mondo.\n\nIn questa Assemblea episcopale non è mancata una qualificata rappresentanza di fedeli laici, uomini e donne, che hanno portato un contributo prezioso ai lavori del Sinodo, come è stato pubblicamente riconosciuto nell'omelia di conclusione: «Ringraziamo per il fatto che nel corso del Sinodo abbiamo potuto non solo gioire per la partecipazione dei laici (auditores e auditrices), ma ancor di più perché lo svolgimento delle discussioni sinodali ci ha permesso di ascoltare la voce degli invitati, i rappresentanti del laicato provenienti da tutte le parti del mondo, dai diversi Paesi, e ci ha consentito di profittare delle loro esperienze, dei loro consigli, dei suggerimenti che scaturiscono dal loro amore per la causa comune»(4).\n\nCon lo sguardo rivolto al dopo-Concilio i Padri sinodali hanno potuto costatare come lo Spirito abbia continuato a ringiovanire la Chiesa, suscitando nuove energie di santità e di partecipazione in tanti fedeli laici. Ciò è testimoniato, tra l'altro, dal nuovo stile di collaborazione tra sacerdoti, religiosi e fedeli laici; dalla partecipazione attiva nella liturgia, nell'annuncio della Parola di Dio e nella catechesi; dai molteplici servizi e compiti affidati ai fedeli laici e da essi assunti; dal rigoglioso fiorire di gruppi, associazioni e movimenti di spiritualità e di impegno laicali; dalla partecipazione più ampia e significativa delle donne nella vita della Chiesa e nello sviluppo della società.\n\nNello stesso tempo, il Sinodo ha rilevato come il cammino postconciliare dei fedeli laici non sia stato esente da difficoltà e da pericoli. In particolare si possono ricordare due tentazioni alle quali non sempre essi hanno saputo sottrarsi: la tentazione di riservare un interesse così forte ai servizi e ai compiti ecclesiali, da giungere spesso a un pratico disimpegno nelle loro specifiche responsabilità nel mondo professionale, sociale, economico, culturale e politico; e la tentazione di legittimare l'indebita separazione tra la fede e la vita, tra l'accoglienza del Vangelo e l'azione concreta nelle più diverse realtà temporali e terrene.\n\nNel corso dei suoi lavori il Sinodo ha fatto costante riferimento al Concilio Vaticano II, il cui insegnamento sul laicato, a distanza di vent'anni, è apparso di sorprendente attualità e talvolta di portata profetica: tale insegnamento è capace di illuminare e di guidare le risposte che oggi devono essere date ai nuovi problemi. In realtà, la sfida che i Padri sinodali hanno accolto è stata quella di individuare le strade concrete perché la splendida «teoria» sul laicato espressa dal Concilio possa diventare un'autentica «prassi» ecclesiale. Alcuni problemi poi s'impongono per una certa loro «novità», tanto da poterli chiamare postconciliari, almeno in senso cronologico: ad essi i Padri sinodali hanno giustamente riservato una particolare attenzione nel corso della loro discussione e riflessione. Tra questi problemi sono da ricordare quelli riguardanti i ministeri e i servizi ecclesiali affidati o da affidarsi ai fedeli laici, la diffusione e la crescita di nuovi «movimenti» accanto ad altre forme aggregative di laici, il posto e il ruolo della donna sia nella Chiesa che nella società.\n\nI Padri sinodali, al termine dei loro lavori, svolti con grande impegno, competenza e generosità, mi hanno manifestato il desiderio e mi hanno rivolto la preghiera perché, a tempo opportuno, offrissi alla Chiesa universale un documento conclusivo sui fedeli laici(5).\n\nQuesta Esortazione Apostolica post-sinodale intende valorizzare tutta quanta la ricchezza dei lavori sinodali, dai Lineamenta all'Instrumentum laboris, dalla relazione introduttiva agli interventi dei singoli vescovi e laici e alla relazione di sintesi dopo la discussione in aula, dalle discussioni e relazioni dei «circoli minori» alle «proposizioni» e al Messaggio finale. Per questo il presente documento non si pone a lato del Sinodo, ma ne costituisce la fedele e coerente espressione, è il frutto d'un lavoro collegiale, al cui esito finale hanno apportato il loro contributo il Consiglio della Segreteria Generale del Sinodo e la stessa Segreteria.\n\nSuscitare e alimentare una più decisa presa di coscienza del dono e della responsabilità che tutti i fedeli laici, e ciascuno di essi in particolare, hanno nella comunione e nella missione della Chiesa è lo scopo che l'Esortazione intende perseguire.\n\nLe urgenze attuali del mondo: perché ve ne state qui tutto il giorno oziosi?\n\n3. Il significato fondamentale di questo Sinodo, e quindi il frutto più prezioso da esso desiderato, è l'ascolto da parte dei fedeli laici dell'appello di Cristo a lavorare nella sua vigna, a prendere parte viva, consapevole e responsabile alla missione della Chiesa in quest'ora magnifica e drammatica della storia, nell'imminenza del terzo millennio.\n\nSituazioni nuove, sia ecclesiali sia sociali, economiche, politiche e culturali, reclamano oggi, con una forza del tutto particolare, l'azione dei fedeli laici. Se il disimpegno è sempre stato inaccettabile, il tempo presente lo rende ancora più colpevole. Non è lecito a nessuno rimanere in ozio.\n\nRiprendiamo la lettura della parabola evangelica: «Uscito ancora verso le cinque, ne vide altri che se ne stavano là e disse loro: \"Perché ve ne state qui tutto il giorno oziosi?\". Gli risposero: \"Perché nessuno ci ha presi a giornata\". Ed egli disse loro: \"Andate anche voi nella mia vigna\"» (Mt 20, 6-7).\n\nNon c'è posto per l'ozio, tanto è il lavoro che attende tutti nella vigna del Signore. Il «padrone di casa» ripete con più forza il suo invito: «Andate anche voi nella mia vigna».\n\nLa voce del Signore risuona certamente nell'intimo dell'essere stesso d'ogni cristiano, che mediante la fede e i sacramenti dell'iniziazione cristiana è configurato a Gesù Cristo, è inserito come membro vivo nella Chiesa ed è soggetto attivo della sua missione di salvezza. La voce del Signore passa però anche attraverso le vicende storiche della Chiesa e dell'umanità, come ci ricorda il Concilio: «Il Popolo di Dio, mosso dalla fede, per cui crede di essere condotto dallo Spirito del Signore, che riempie l'universo, cerca di discernere negli avvenimenti, nelle richieste e nelle aspirazioni, cui prende parte insieme con gli altri uomini del nostro tempo, quali siano i veri segni della presenza e del disegno di Dio. La fede infatti tutto rischiara di una luce nuova e svela le intenzioni di Dio sulla vocazione integrale dell'uomo, e perciò guida l'intelligenza verso soluzioni pienamente umane»(6).\n\nE' necessario, allora, guardare in faccia questo nostro mondo, con i suoi valori e problemi, le sue inquietudini e speranze, le sue conquiste e sconfitte: un mondo le cui situazioni economiche, sociali, politiche e culturali presentano problemi e difficoltà più gravi rispetto a quello descritto dal Concilio nella Costituzione pastorale Gaudium et spes(7). E' comunque questa la vigna, è questo il campo nel quale i fedeli laici sono chiamati a vivere la loro missione. Gesù li vuole, come tutti i suoi discepoli, sale della terra e luce del mondo (cf. Mt 5, 13-14). Ma qual è il volto attuale della «terra» e del «mondo», di cui i cristiani devono essere «sale» e «luce»?\n\nE' assai grande la diversità delle situazioni e delle problematiche che oggi esistono nel mondo, peraltro caratterizzate da una crescente accelerazione di mutamento. Per questo è del tutto necessario guardarsi dalle generalizzazioni e dalle semplificazioni indebite. E' però possibile rilevare alcune linee di tendenza che emergono nella società attuale. Come nel campo evangelico insieme crescono la zizzania e il buon grano, così nella storia, teatro quotidiano di un esercizio spesso contraddittorio della libertà umana, si trovano, accostati e talvolta profondamente aggrovigliati tra loro, il male e il bene, l'ingiustizia e la giustizia, l'angoscia e la speranza.\n\nSecolarismo e bisogno religioso\n\n4. Come non pensare alla persistente diffusione dell'indifferentismo religioso e dell'ateismo nelle sue più diverse forme, in particolare nella forma, oggi forse più diffusa, del secolarismo? Inebriato dalle prodigiose conquiste di un inarrestabile sviluppo scientifico-tecnico e soprattutto affascinato dalla più antica e sempre nuova tentazione, quella di voler diventare come Dio (cf. Gen 3, 5) mediante l'uso d'una libertà senza limiti, l'uomo taglia le radici religiose che sono nel suo cuore: dimentica Dio, lo ritiene senza significato per la propria esistenza, lo rifiuta ponendosi in adorazione dei più diversi «idoli».\n\nE' veramente grave il fenomeno attuale del secolarismo: non riguarda solo i singoli, ma in qualche modo intere comunità, come già rilevava il Concilio: «Moltitudini crescenti praticamente si staccano dalla religione»(8). Più volte io stesso ho ricordato il fenomeno della scristianizzazione che colpisce i popoli cristiani di vecchia data e che reclama, senza alcuna dilazione, una nuova evangelizzazione.\n\nEppure l'aspirazione e il bisogno religiosi non possono essere totalmente estinti. La coscienza di ogni uomo, quando ha il coraggio di affrontare gli interrogativi più gravi dell'esistenza umana, in particolare l'interrogativo sul senso del vivere, del soffrire e del morire, non può non fare propria la parola di verità gridata da Sant'Agostino: «Tu ci hai fatto per te, o Signore, e il nostro cuore è inquieto sino a quando non riposa in Te»(9). Così anche il mondo attuale testimonia, in forme sempre più ampie e vive, l'apertura ad una visione spirituale e trascendente della vita, il risveglio della ricerca religiosa, il ritorno al senso del sacro e alla preghiera, la richiesta di essere liberi nell'invocare il Nome del Signore.\n\nLa persona umana: dignità calpestata ed esaltata\n\n5. Pensiamo, inoltre, alle molteplici violazioni alle quali viene oggi sottoposta la persona umana. Quando non è riconosciuto e amato nella sua dignità di immagine vivente di Dio (cf. Gen 1, 26), l'essere umano è esposto alle più umilianti e aberranti forme di «strumentalizzazione», che lo rendono miseramente schiavo del più forte. E «il più forte» può assumere i nomi più diversi: ideologia, potere economico, sistemi politici disumani, tecnocrazia scientifica, invadenza dei mass-media. Di nuovo ci troviamo di fronte a moltitudini di persone, nostri fratelli e sorelle, i cui diritti fondamentali sono violati, anche in seguito all'eccessiva tolleranza e persino alla palese ingiustizia di certe leggi civili: il diritto alla vita e all'integrità, il diritto alla casa e al lavoro, il diritto alla famiglia e alla procreazione responsabile, il diritto alla partecipazione alla vita pubblica e politica, il diritto alla libertà di coscienza e di professione di fede religiosa.\n\nChi può contare i bambini non nati perché uccisi nel seno delle loro madri, i bambini abbandonati e maltrattati dagli stessi genitori, i bambini che crescono senza affetto ed educazione? In alcuni Paesi intere popolazioni sono sprovviste di casa e di lavoro, mancano dei mezzi assolutamente indispensabili per condurre una vita degna di esseri umani e sono private persino del necessario per la stessa sussistenza. Tremende sacche di povertà e di miseria, fisica e morale ad un tempo, stanno oramai di casa ai margini delle grandi metropoli e colpiscono mortalmente interi gruppi umani.\n\nMa la sacralità della persona non può essere annullata, quantunque essa troppo spesso venga disprezzata e violata: avendo il suo incrollabile fondamento in Dio Creatore e Padre, la sacralità della persona torna ad imporsi, sempre e di nuovo.\n\nDi qui il diffondersi sempre più vasto e l'affermarsi sempre più forte del senso della dignità personale di ogni essere umano. Una corrente benefica oramai percorre e pervade tutti i popoli della terra, resi sempre più consapevoli della dignità dell'uomo: non è affatto una «cosa» o un «oggetto» di cui servirsi, ma è sempre e solo un «soggetto», dotato di coscienza e di libertà, chiamato a vivere responsabilmente nella società e nella storia, ordinato ai valori spirituali e religiosi.\n\nE stato detto che il nostro è il tempo degli «umanesimi»: alcuni, per la loro matrice atea e secolaristica, finiscono paradossalmente per mortificare e annullare l'uomo; altri umanesimi invece lo esaltano a tal punto da giungere a forme di vera e propria idolatria; altri, infine, riconoscono secondo verità la grandezza e la miseria dell'uomo, manifestando, sostenendo e favorendo la sua dignità totale.\n\nSegno e frutto di queste correnti umanistiche è il crescente bisogno della partecipazione. E' questa, indubbiamente, uno dei tratti distintivi dell'umanità attuale, un vero «segno dei tempi» che viene maturando in diversi campi e in diverse direzioni: nel campo soprattutto delle donne e del mondo giovanile, e nella direzione della vita non solo familiare e scolastica, ma anche culturale, economica, sociale e politica. L'essere protagonisti, in qualche modo creatori di una nuova cultura umanistica, è un'esigenza insieme universale e individuale(10).\n\nConflittualità e pace\n\n6. Non possiamo infine, non ricordare un altro fenomeno che contraddistingue l'attuale umanità: forse come non mai nella sua storia, l'umanità è quotidianamente e profondamente colpita e scardinata dalla conflittualità. E' questo un fenomeno pluriforme, che si distingue dal pluralismo legittimo delle mentalità e delle iniziative, e si manifesta nell'infausto contrapporsi di persone, gruppi, categorie, nazioni e blocchi di nazioni. E' una contrapposizione che assume forme di violenza, di terrorismo, di guerra. Ancora una volta, ma con proporzioni enormemente ampliate, diversi settori dell'umanità d'oggi, volendo dimostrare la loro «onnipotenza», rinnovano la stolta esperienza della costruzione della «torre di Babele» (cf. Gen 11, 1-9), la quale però prolifera confusione, lotta, disgregazione ed oppressione. La famiglia umana è così in se stessa drammaticamente sconvolta e lacerata.\n\nD'altra parte, del tutto insopprimibile è l'aspirazione dei singoli e dei popoli al bene inestimabile della pace nella giustizia. La beatitudine evangelica: «Beati gli operatori di pace» (Mt 5, 9) trova negli uomini del nostro tempo una nuova e significativa risonanza: per l'avvento della pace e della giustizia popolazioni intere oggi vivono, soffrono e lavorano. La partecipazione di tante persone e gruppi alla vita della società è la strada oggi sempre più percorsa perché da desiderio la pace diventi realtà. Su questa strada incontriamo tanti fedeli laici generosamente impegnati nel campo sociale e politico, nelle più varie forme sia istituzionali che di volontariato e di servizio agli ultimi.\n\nGesù Cristo, la speranza dell'umanità\n\n7. Questo è l'immenso e travagliato campo che sta davanti agli operai mandati dal «padrone di casa» a lavorare nella sua vigna.\n\nIn questo campo è presente e operante la Chiesa, noi tutti, pastori e fedeli, sacerdoti, religiosi e laici. Le situazioni ora ricordate toccano profondamente la Chiesa: da esse è in parte condizionata, non però schiacciata né tanto meno sopraffatta, perché lo Spirito Santo, che ne è l'anima, la sostiene nella sua missione.\n\nLa Chiesa sa che tutti gli sforzi che l'umanità va compiendo per la comunione e la partecipazione, nonostante ogni difficoltà, ritardo e contraddizione causati dai limiti umani, dal peccato e dal Maligno, trovano piena risposta nell'intervento di Gesù Cristo, Redentore dell'uomo e del mondo.\n\nLa Chiesa sa di essere mandata da Lui come «segno e strumento dell'intima unione con Dio e dell'unità di tutto il genere umano»(11).\n\nNonostante tutto, dunque, l'umanità può sperare, deve sperare: il Vangelo vivente e personale, Gesù Cristo stesso, è la «notizia» nuova e apportatrice di gioia che la Chiesa ogni giorno annuncia e testimonia a tutti gli uomini.\n\nIn questo annuncio e in questa testimonianza i fedeli laici hanno un posto originale e insostituibile: per mezzo loro la Chiesa di Cristo è resa presente nei più svariati settori del mondo, come segno e fonte di speranza e di amore.\n\nCAPITOLO I\n\nIO SONO LA VITE, VOI I TRALCI\n\nLa dignità dei fedeli laici\n\nnella Chiesa-Mistero\n\nIl mistero della vigna\n\n8. L'immagine della vigna viene usata dalla Bibbia in molti modi e con diversi significati: in particolare, essa serve ad esprimere il mistero del Popolo di Dio. In questa prospettiva più interiore i fedeli laici non sono semplicemente gli operai che lavorano nella vigna, ma sono parte della vigna stessa: «Io sono la vite, voi i tralci» (Gv 15, 5),dice Gesù.\n\nGià nell'Antico Testamento i profeti per indicare il popolo eletto ricorrono all'immagine della vigna. Israele è la vigna di Dio, l'opera del Signore, la gioia del suo cuore: «Io ti avevo piantato come vigna scelta» (Ger 2, 21); «Tua madre era come una vite piantata vicino alle acque. Era rigogliosa e frondosa per l'abbondanza dell'acqua» (Ez 19, 10); «Il mio diletto possedeva una vigna sopra un fertile colle. Egli l'aveva vangata e sgombrata dai sassi, e vi aveva piantato scelte viti (...)» (Is 5, 1-2).\n\nGesù riprende il simbolo della vigna e se ne serve per rivelare alcuni aspetti del Regno di Dio: «Un uomo piantò una vigna, vi pose attorno una siepe, scavò un torchio, costruì una torre, poi la diede in affitto a dei vignaioli e se ne andò lontano» (Mc 12, 1; cf. Mt 21, 28 ss.).\n\nL'evangelista Giovanni ci invita a scendere in profondità e ci introduce a scoprire il mistero della vigna: essa è il simbolo e la figura non solo del Popolo di Dio, ma di Gesù stesso. Lui è il ceppo e noi, i discepoli, siamo i tralci; Lui è la «vera vite», nella quale sono vitalmente inseriti i tralci (cf. Gv 15, 1 ss.).\n\nIl Concilio Vaticano II, riferendo le varie immagini bibliche che illuminano il mistero della Chiesa, ripropone l'immagine della vite e dei tralci: «Cristo è la vera vite, che dà vita e fecondità ai tralci, cioè a noi, che per mezzo della Chiesa rimaniamo in Lui, e senza di Lui nulla possiamo fare (Gv 15, 1-5)»(12). La Chiesa stessa è, dunque, la vigna evangelica. E' mistero perché l'amore e la vita del Padre, del Figlio e dello Spirito Santo sono il dono assolutamente gratuito offerto a quanti sono nati dall'acqua e dallo Spirito (cf. Gv 3, 5), chiamati a rivivere la comunione stessa di Dio e a manifestarla e comunicarla nella storia (missione): «In quel giorno _ dice Gesù _ voi saprete che io sono nel Padre e voi in me e io in voi» (Gv 14, 20).\n\nOra solo all'interno del mistero della Chiesa come mistero di comunione si rivela l'«identità» dei fedeli laici, la loro originale dignità. E solo all'interno di questa dignità si possono definire la loro vocazione e la loro missione nella Chiesa e nel mondo.\n\nChi sono i fedeli laici\n\n9. I Padri sinodali hanno giustamente rilevato la necessità di individuare e di proporre una descrizione positiva della vocazione e della missione dei fedeli laici, approfondendo lo studio della dottrina del Concilio Vaticano II alla luce sia dei più recenti documenti del Magisterio sia dell'esperienza della vita stessa della Chiesa guidata dallo Spirito Santo(13).\n\nNel dare risposta all'interrogativo «chi sono i fedeli laici», il Concilio, superando precedenti interpretazioni prevalentemente negative, si è aperto ad una visione decisamente positiva e ha manifestato il suo fondamentale intento nell'asserire la piena appartenenza dei fedeli laici alla Chiesa e al suo mistero e il carattere peculiare della loro vocazione, che ha in modo speciale lo scopo di «cercare il Regno di Dio trattando le cose temporali e ordinandole secondo Dio»(14). «Col nome di laici _ così la Costituzione Lumen gentium li descrive _ si intendono qui tutti i fedeli ad esclusione dei membri dell'ordine sacro e dello stato religioso sancito dalla Chiesa, i fedeli cioè, che, dopo essere stati incorporati a Cristo col Battesimo e costituiti Popolo di Dio e, a loro modo, resi partecipi dell'ufficio sacerdotale, profetico e regale di Cristo, per la loro parte compiono, nella Chiesa e nel mondo, la missione propria di tutto il popolo cristiano»(15).\n\nGià Pio XII diceva: «I fedeli, e più precisamente i laici, si trovano nella linea più avanzata della vita della Chiesa; per loro la Chiesa è il principio vitale della società umana. Perciò essi, specialmente essi, debbono avere una sempre più chiara consapevolezza, non soltanto di appartenere alla Chiesa, ma di essere la Chiesa, vale a dire la comunità dei fedeli sulla terra sotto la condotta del Capo comune, il Papa, e dei Vescovi in comunione con lui. Essisono la Chiesa(...)»(16).\n\nSecondo l'immagine biblica della vigna, i fedeli laici, come tutti quanti i membri della Chiesa, sono tralci radicati in Cristo, la vera vite, da Lui resi vivi e vivificanti.\n\nL'inserimento in Cristo per mezzo della fede e dei sacramenti dell'iniziazione cristiana è la radice prima che origina la nuova condizione del cristiano nel mistero della Chiesa, che costituisce la sua più profonda «fisionomia», che sta alla base di tutte le vocazioni e del dinamismo della vita cristiana dei fedeli laici: in Gesù Cristo, morto e risorto, il battezzato diventa una «creatura nuova» (Gal 6, 15; 2 Cor 5, 17), una creatura purificata dal peccato e vivificata dalla grazia.\n\nIn tal modo, solo cogliendo la misteriosa ricchezza che Dio dona al cristiano nel santo Battesimo è possibile delineare la «figura» del fedele laico.\n\nIl battesimo e la novità cristiana\n\n10. Non è esagerato dire che l'intera esistenza del fedele laico ha lo scopo di portarlo a conoscere la radicale novità cristiana che deriva dal Battesimo, sacramento della fede, perché possa viverne gli impegni secondo la vocazione ricevuta da Dio. Per descrivere la «figura» del fedele laico prendiamo ora in esplicita e più diretta considerazione, tra gli altri, questi tre fondamentali aspetti: il Battesimo ci rigenera alla vita dei figli di Dio, ci unisce a Gesù Cristo e al suo Corpo che è la Chiesa, ci unge nello Spirito Santo costituendoci templi spirituali.\n\nFigli nel Figlio\n\n11. Ricordiamo le parole di Gesù a Nicodemo: «In verità, in verità ti dico, se uno non nasce da acqua e da Spirito, non può entrare nel regno di Dio» (Gv 3, 5). Il santo Battesimo è, dunque, una nuova nascita, è una rigenerazione.\n\nProprio pensando a questo aspetto del dono battesimale l'apostolo Pietro prorompe nel canto: «Sia benedetto Dio e Padre del Signore nostro Gesù Cristo; nella sua grande misericordia egli ci ha rigenerati, mediante la risurrezione di Gesù Cristo dai morti, per una speranza viva, per una eredità che non si corrompe, non si macchia e non marcisce» (1 Pt 1, 3-4). E chiama i cristiani coloro che sono stati «rigenerati non da un seme corruttibile, ma immortale, cioè dalla parola di Dio viva ed eterna» (1 Pt 1, 23).\n\nCon il santo Battesimo diventiamo figli di Dio nell'Unigenito suo Figlio, Cristo Gesù. Uscendo dalle acque del sacro fonte, ogni cristiano riascolta la voce che un giorno si è udita sulle rive del fiume Giordano: «Tu sei il mio figlio prediletto, in te mi sono compiaciuto» (Lc 3, 22), e capisce che è stato associato al Figlio prediletto, diventando figlio di adozione (cf. Gal 4, 4-7) e fratello di Cristo. Si compie così nella storia di ciascuno l'eterno disegno del Padre: «quelli che egli da sempre ha conosciuto li ha anche predestinati ad essere conformi all'immagine del Figlio suo, perché egli sia il primogenito tra molti fratelli» (Rom 8, 29).\n\nE' lo Spirito Santo che costituisce i battezzati in figli di Dio e nello stesso tempo membra del corpo di Cristo. Lo ricorda Paolo ai cristiani di Corinto: «Noi tutti siamo stati battezzati in un solo Spirito per formare un solo corpo» (1 Cor 12, 13), sicché l'apostolo può dire ai fedeli laici: «Ora voi siete corpo di Cristo e sue membra, ciascuno per la sua parte» (1 Cor 12, 27);«Che voi siete figli ne è prova il fatto che Dio ha mandato nei nostri cuori lo Spirito del suo Figlio» (Gal 4, 6; cf. Rom 8, 15-16).\n\nUn solo corpo in Cristo\n\n12. Rigenerati come «figli nel Figlio», i battezzati sono inscindibilmente «membri di Cristo e membri del corpo della Chiesa», come insegna il Concilio di Firenze(17).\n\nIl Battesimo significa e produce un'incorporazione mistica ma reale al corpo crocifisso e glorioso di Gesù. Mediante il sacramento Gesù unisce il battezzato alla sua morte per unirlo alla sua risurrezione (cf. Rom 6, 3-5), lo spoglia dell'«uomo vecchio» e lo riveste dell'«uomo nuovo», ossia di Se stesso: «Quanti siete stati battezzati in Cristo _ proclama l'apostolo Paolo _ vi siete rivestiti di Cristo» (Gal 3,27; cf. Ef 4, 22-24; Col 3, 9-10). Ne risulta che «noi, pur essendo molti, siamo un solo corpo in Cristo» (Rom 12, 5).\n\nRitroviamo nelle parole di Paolo l'eco fedele dell'insegnamento di Gesù stesso, il quale ha rivelato la misteriosa unità dei suoi discepoli con Lui e tra di loro, presentandola come immagine e prolungamento di quell'arcana comunione che lega il Padre al Figlio e il Figlio al Padre nel vincolo amoroso dello Spirito (cf. Gv 17, 21).\n\nE' la stessa unità di cui Gesù parla con l'immagine della vite e dei tralci: «Io sono la vite, voi i tralci» (Gv 15, 5), un'immagine che fa luce non solo sull'intimità profonda dei discepoli con Gesù ma anche sulla comunione vitale dei discepoli tra loro: tutti tralci dell'unica Vite.\n\nTempli vivi e santi dello Spirito\n\n13. Con un'altra immagine, quella di un edificio, l'apostolo Pietro definisce i battezzati come «pietre vive» fondate su Cristo, la «pietra angolare», e destinate alla «costruzione di un edificio spirituale» (1 Pt 2, 5 ss). L'immagine ci introduce a un altro aspetto della novità battesimale, così presentato dal Concilio Vaticano II: «Per la rigenerazione e l'unzione dello Spirito Santo i battezzati vengono consacrati a formare una dimora spirituale»(18).\n\nLo Spirito Santo «unge» il battezzato, vi imprime il suo indelebile sigillo (cf. 2 Cor 1, 21-22), e lo costituisce tempio spirituale, ossia lo riempie della santa presenza di Dio grazie all'unione e alla conformazione a Gesù Cristo.\n\nCon questa spirituale «unzione», il cristiano può, a suo modo, ripetere le parole di Gesù: «Lo Spirito del Signore è sopra di me; per questo mi ha consacrato con l'unzione, e mi ha mandato per annunziare ai poveri un lieto messaggio, per proclamare ai prigionieri la liberazione e ai ciechi la vista; per rimettere in libertà gli oppressi, e predicare un anno di grazia del Signore» (Lc 4, 18-19; cf. Is 61, 1-2). Così con l'effusione battesimale e cresimale il battezzato partecipa alla medesima missione di Gesù il Cristo, il Messia Salvatore.\n\nPartecipi dell'ufficio sacerdotale, profetico e regale di Gesù Cristo\n\n14. Rivolgendosi ai battezzati come a «bambini appena nati», l'apostolo Pietro scrive: «Stringendovi a lui, pietra viva, rigettata dagli uomini, ma scelta e preziosa davanti a Dio, anche voi venite impiegati come pietre vive per la costruzione di un edificio spirituale, per un sacerdozio santo, per offrire sacrifici spirituali graditi a Dio, per mezzo di Gesù Cristo (...). Ma voi siete la stirpe eletta, il sacerdozio regale, la nazione santa, il popoio che Dio si è acquistato perché proclami le opere meravigliose di lui che vi ha chiamato dalle tenebre alla sua ammirabile luce (...)» (1 Pt 2, 4-5. 9).\n\nEcco un nuovo aspetto della grazia e della dignità battesimale: i fedeli laici partecipano, per la loro parte, al triplice ufficio _ sacerdotale, profetico e regale _ di Gesù Cristo. E questo un aspetto non mai dimenticato dalla tradizione viva della Chiesa, come appare, ad esempio, dalla spiegazione che del Salmo 26 offre Sant'Agostino. Scrive: «Davide fu unto re. A quel tempo si ungevano solo il re e il sacerdote. In queste due persone era prefigurato il futuro unico re e sacerdote, Cristo (e perciò \"Cristo\" viene da \"crisma\"). Non solo però è stato unto il nostro capo, ma siamo stati unti anche noi, suo corpo (...). Perciò l'unzione spetta a tutti i cristiani, mentre al tempo dell'Antico Testamento apparteneva a due sole persone. Appare chiaro che noi siamo il corpo di Cristo dal fatto che siamo tutti unti e tutti in lui siamo cristi e Cristo, perché in certo modo la testa e il corpo formano il Cristo nella sua integrità»(19).\n\nNella scia del Concilio Vaticano II(20), sin dall'inizio del mio servizio pastorale, ho inteso esaltare la dignità sacerdotale, profetica e regale dell'intero Popolo di Dio dicendo: «Colui che è nato dalla Vergine Maria, il Figlio del falegname _ come si riteneva _ il Figlio del Dio vivente, come ha confessato Pietro, è venuto per fare di tutti noi \"un regno di sacerdoti\". Il Concilio Vaticano II ci ha ricordato il mistero di questa potestà e il fatto che la missione di Cristo _ Sacerdote, Profeta-Maestro, Re _ continua nella Chiesa. Tutti, tutto il Popolo di Dio è partecipe di questa triplice missione»(21).\n\nCon questa Esortazione i fedeli laici sono invitati ancora una volta a rileggere, a meditare e ad assimilare con intelligenza e con amore il ricco e fecondo insegnamento del Concilio circa la loro partecipazione al triplice ufficio di Cristo(22). Ecco ora in sintesi gli elementi essenziali di questo insegnamento.\n\nI fedeli laici sono partecipi dell'ufficio sacerdotale, per il quale Gesù ha offerto Se stesso sulla Croce e continuamente si offre nella celebrazione eucaristica a gloria del Padre per la salvezza dell'umanità. Incorporati a Gesù Cristo, i battezzati sono uniti a Lui e al suo sacrificio nell'offerta di se stessi e di tutte le loro attività (cf. Rom 12, 1-2). Parlando dei fedeli laici il Concilio dice: «Tutte le loro opere, le preghiere e le iniziative apostoliche, la vita coniugale e familiare, il lavoro giornaliero, il sollievo spirituale e corporale, se sono compiute nello Spirito, e persino le molestie della vita se sono sopportate con pazienza, diventano spirituali sacrifici graditi a Dio per Gesù Cristo (cf. 1 Pt 2, 5), i quali nella celebrazione dell'Eucaristia sono piissimamente offerti al Padre insieme all'oblazione del Corpo del Signore. Così anche i laici, operando santamente dappertutto come adoratori, consacrano a Dio il mondo stesso»(23).\n\nLa partecipazione all'ufficio profetico di Cristo, «il quale e con la testimonianza della vita e con la virtù della parola ha proclamato il Regno del Padre»(24), abilita e impegna i fedeli laici ad accogliere nella fede il Vangelo e ad annunciarlo con la parola e con le opere non esitando a denunciare coraggiosamente il male. Uniti a Cristo, il «grande profeta» (Lc 7, 16), e costituiti nello Spirito «testimoni» di Cristo Risorto, i fedeli laici sono resi partecipi sia del senso di fede soprannaturale della Chiesa che «non può sbagliarsi nel credere» (25) sia della grazia della parola (cf. At 2, 17-18; Ap 19, 10); sono altresì chiamati a far risplendere la novità e la forza del Vangelo nella loro vita quotidiana, familiare e sociale, come pure ad esprimere, con pazienza e coraggio, nelle contraddizioni dell'epoca presente la loro speranza nella gloria «anche attraverso le strutture della vita secolare»(26).\n\nPer la loro appartenenza a Cristo Signore e Re dell'universo i fedeli laici partecipano al suo ufficio regale e sono da Lui chiamati al servizio del Regno di Dio e alla sua diffusione nella storia. Essi vivono la regalità cristiana, anzitutto mediante il combattimento spirituale per vincere in se stessi il regno del peccato (cf. Rom 6, 12), e poi mediante il dono di sé per servire, nella carità e nella giustizia, Gesù stesso presente in tutti i suoi fratelli, soprattutto nei più piccoli (cf. Mt 25, 40).\n\nMa i fedeli laici sono chiamati in particolare a ridare alla creazione tutto il suo originario valore. Nell'ordinare il creato al vero bene dell'uomo con un'attività sorretta dalla vita di grazia, essi partecipano all'esercizio del potere con cui Gesù Risorto attrae a sé tutte le cose e le sottomette, con Se stesso, al Padre, così che Dio sia tutto in tutti (cf. Gv 12, 32; 1 Cor 15, 28).\n\nLa partecipazione dei fedeli laici al triplice ufficio di Cristo Sacerdote, Profeta e Re trova la sua radice prima nell'unzione del Battesimo, il suo sviluppo nella Confermazione e il suo compimento e sostegno dinamico nell'Eucaristia. E una partecipazione donata ai singoli fedeli laici, ma in quanto formano l'unico Corpo del Signore. Infatti, Gesù arricchisce dei suoi doni la Chiesa stessa, quale suo Corpo e sua Sposa. In tal modo i singoli sono partecipi del triplice ufficio di Cristo in quanto membra della Chiesa, come chiaramente insegna l'apostolo Pietro, che definisce i battezzati come «la stirpe eletta, il sacerdozio regale, la nazione santa, il popolo che Dio si è acquistato» (1 Pt 2, 9). Proprio perché deriva dalla comunione ecclesiale, la partecipazione dei fedeli laici al triplice ufficio di Cristo esige d'essere vissuta e attuata nella comunione e per la crescita della comunione stessa.\n\nScriveva Sant'Agostino: «Come chiamiamo tutti cristiani in forza del mistico crisma, così chiamiamo tutti sacerdoti perché sono membra dell'unico sacerdote»(27).\n\nI fedeli laici e l'indole secolare\n\n15. La novità cristiana è il fondamento e il titolo dell'eguaglianza di tutti i battezzati in Cristo, di tutti i membri del Popolo di Dio: «comune è la dignità dei membri per la loro rigenerazione in Cristo, comune la grazia dei figli, comune la vocazione alla perfezione, una sola salvezza, una sola speranza e indivisa carità»(28). In forza della comune dignità battesimale il fedele laico è corresponsabile, insieme con i ministri ordinati e con i religiosi e le religiose, della missione della Chiesa.\n\nMa la comune dignità battesimale assume nel fedele laico una modalità che lo distingue, senza però separarlo, dal presbitero, dal religioso e dalla religiosa. Il Concilio Vaticano II ha indicato questa modalità nell'indole secolare: «L'indole secolare è propria e peculiare dei laici»(29).\n\nProprio per cogliere in modo completo, adeguato e specifico la condizione ecclesiale del fedele laico è necessario approfondire la portata teologica dell'indole secolare alla luce del disegno salvifico di Dio e del mistero della Chiesa.\n\nCome diceva Paolo VI, la Chiesa «ha un'autentica dimensione secolare, inerente alla sua intima natura e missione, la cui radice affonda nel mistero del Verbo Incarnato, e che è realizzata in forme diverse per i suoi membri»(30).\n\nLa Chiesa, infatti, vive nel mondo anche se non è del mondo (cf. Gv 17, 16) ed è mandata a continuare l'opera redentrice di Gesù Cristo, la quale «mentre per natura sua ha come fine la salvezza degli uomini, abbraccia pure la instaurazione di tutto l'ordine temporale»(31).\n\nCertamente tutti i membri della Chiesa sono partecipi della sua dimensione secolare; ma lo sono in forme diverse. In particolare la partecipazione dei fedeli laici ha una sua modalità di attuazione e di funzione che, secondo il Concilio, è loro «propria e peculiare»: tale modalità viene designata con l'espressione «indole secolare»(32).\n\nIn realtà il Concilio descrive la condizione secolare dei fedeli laici indicandola, anzitutto, come il luogo nel quale viene loro rivolta la chiamata di Dio: «Ivi sono da Dio chiamati»(33). Si tratta di un «luogo» presentato in termini dinamici: i fedeli laici «vivono nel secolo, cioèimplicati in tutti e singoli gli impieghi e gli affari del mondo e nelle ordinarie condizioni della vita familiare e sociale, di cui la loro esistenza è come intessuta»(34). Essi sono persone che vivono la vita normale nel mondo, studiano, lavorano, stabiliscono rapporti amicali, sociali, professionali, culturali, ecc. Il Concilio considera la loro condizione non semplicemente come un dato esteriore e ambientale, bensì come una realtà destinata a trovare in Gesù Cristo la pienezza del suo significato(35). Anzi afferma che «lo stesso Verbo incarnato volle essere partecipe della convivenza umana (...) Santificò le relazioni umane, innanzitutto quelle familiari, dalle quali traggono origine i rapporti sociali, volontariamente sottomettendosi alle leggi della sua patria. Volle condurre la vita di un lavoratore del suo tempo e della sua regione»(36).\n\nIl «mondo» diventa così l'ambito e il mezzo della vocazione cristiana dei fedeli laici, perché esso stesso è destinato a glorificare Dio Padre in Cristo. Il Concilio può allora indicare il senso proprio e peculiare della vocazione divina rivolta ai fedeli laici. Non sono chiamati ad abbandonare la posizione ch'essi hanno nel mondo. Il Battesimo non li toglie affatto dal mondo, come rileva l'apostolo Paolo: «Ciascuno, fratelli, rimanga davanti a Dio in quella condizione in cui era quando è stato chiamato» (1 Cor 7, 24); ma affida loro una vocazione che riguarda proprio la situazione intramondana: i fedeli laici, infatti, «sono da Dio chiamati a contribuire, quasi dall'interno a modo di fermento, alla santificazione del mondo mediante l'esercizio della loro funzione propria e sotto la guida dello spirito evangelico, e in questo modo a rendere visibile Cristo agli altri, principalmente con la testimonianza della loro vita e con il fulgore della fede, della speranza e della carità»(37). Così l'essere e l'agire nel mondo sono per i fedeli laici una realtà non solo antropologica e sociologica, ma anche e specificamente teologica ed ecclesiale. Nella loro situazione intramondana, infatti, Dio manifesta il suo disegno e comunica la particolare vocazione di «cercare il Regno di Dio trattando le cose temporali e ordinandole secondo Dio»(38).\n\nProprio in questa prospettiva i Padri sinodali hanno detto: «L'indole secolare del fedele laico non è quindi da definirsi soltanto in senso sociologico, ma soprattutto in senso teologico. La caratteristica secolare va intesa alla luce dell'atto creativo e redentivo di Dio, che ha affidato il mondo agli uomini e alle donne, perché essi partecipino all'opera della creazione, liberino la creazione stessa dall'influsso del peccato e santifichino se stessi nel matrimonio o nella vita celibe, nella famiglia, nella professione e nelle varie attività sociali»(39).\n\nLa condizione ecclesiale dei fedeli laici viene radicalmente definita dalla loro novità cristiana e caratterizzata dalla loro indole secolare(40).\n\nLe immagini evangeliche del sale, della luce e del lievito, pur riguardando indistintamente tutti i discepoli di Gesù, trovano una specifica applicazione ai fedeli laici. Sono immagini splendidamente significative, perché dicono non solo l'inserimento profondo e la partecipazione piena dei fedeli laici nella terra, nel mondo, nella comunità umana; ma anche e soprattutto la novità e l'originalità di un inserimento e di una partecipazione destinati alla diffusione del Vangelo che salva.\n\nChiamati alla santità\n\n16. La dignità dei fedeli laici ci si rivela in pienezza se consideriamo la prima e fondamentale vocazione che il Padre in Gesù Cristo per mezzo dello Spirito rivolge a ciascuno di loro: la vocazione alla santità, ossia alla perfezione della carità. Il santo è la testimonianza più splendida della dignità conferita al discepolo di Cristo.\n\nSull'universale vocazione alla santità ha avuto parole luminosissime il Concilio Vaticano II. Si può dire che proprio questa sia stata la consegna primaria affidata a tutti i figli e le figlie della Chiesa da un Concilio voluto per il rinnovamento evangelico della vita cristiana(41). Questa consegna non è una semplice esortazione morale, bensì un'insopprimibile esigenza del mistero della Chiesa: essa è la Vigna scelta, per mezzo della quale i tralci vivono e crescono con la stessa linfa santa e santificante di Cristo; è il Corpo mistico, le cui membra partecipano della stessa vita di santità del Capo che è Cristo; è la Sposa amata dal Signore Gesù, che ha consegnato se stesso per santificarla (cf. Ef 5, 25 ss.). Lo Spirito che santificò la natura umana di Gesù nel seno verginale di Maria (cf. Lc 1, 35) è lo stesso Spirito che è dimorante e operante nella Chiesa al fine di comunicarle la santità del Figlio di Dio fatto uomo.\n\nE' quanto mai urgente che oggi tutti i cristiani riprendano il cammino del rinnovamento evangelico, accogliendo con generosità l'invito apostolico ad «essere santi in tutta la condotta» (1 Pt 1, 15). Il Sinodo straordinario del 1985, a vent'anni dalla conclusione del Concilio, ha opportunamente insistito su questa urgenza:\n\n«Poiché la Chiesa in Cristo è mistero, deve essere considerata segno e strumento di santità (...). I santi e le sante sempre sono stati fonte e origine di rinnovamento nelle più difficili circostanze in tutta la storia della Chiesa. Oggi abbiamo grandissimo bisogno di santi, che dobbiamo implorare da Dio con assiduità»(42).\n\nTutti nella Chiesa, proprio perché ne sono membri, ricevono e quindi condividono la comune vocazione alla santità. A pieno titolo, senz'alcuna differenza dagli altri membri della Chiesa, ad essa sono chiamati i fedeli laici: «Tutti i fedeli di qualsiasi stato o grado sono chiamati alla pienezza della vita cristiana e alla perfezione della carità»(43); «Tutti i fedeli sono invitati e tenuti a tendere alla santità e alla perfezione del proprio stato»(44).\n\nLa vocazione alla santità affonda le sue radici nel Battesimo e viene riproposta dagli altri Sacramenti, principalmente dall'Eucaristia: rivestiti di Gesù Cristo e abbeverati dal suo Spirito, i cristiani sono «santi» e sono, perciò, abilitati e impegnati a manifestare la santità del loro essere nella santità di tutto il loro operare. L'apostolo Paolo non si stanca di ammonire tutti i cristiani perché vivano «come si addice a santi» (Ef 5, 3).\n\nLa vita secondo lo Spirito, il cui frutto è la santificazione (cf. Rom 6, 22; Gal 5, 22), suscita ed esige da tutti e da ciascun battezzato la sequela e l'imitazione di Gesù Cristo, nell'accoglienza delle sue Beatitudini, nell'ascolto e nella meditazione della Parola di Dio, nella consapevole e attiva partecipazione alla vita liturgica e sacramentale della Chiesa, nella preghiera individuale, familiare e comunitaria, nella fame e nella sete di giustizia, nella pratica del comandamento dell'amore in tutte le circostanze della vita e nel servizio ai fratelli, specialmente se piccoli, poveri e sofferenti.\n\nSantificarsi nel mondo\n\n17. La vocazione dei fedeli laici alla santità comporta che la vita secondo lo Spirito si esprima in modo peculiare nel loro inserimento nelle realtà temporali e nella loro partecipazione alle attività terrene. E' ancora l'apostolo ad ammonirci: «Tutto quello che fate in parole ed opere, tutto si compia nel nome del Signore Gesù, rendendo per mezzo di lui grazie a Dio Padre» (Col 3, 17). Riferendo le parole dell'apostolo ai fedeli laici, il Concilio afferma categoricamente: «Né la cura della famiglia né gli altri impegni secolari devono essere estranei all'orientamento spirituale della vita»(45). A loro volta i Padri sinodali hanno detto: «L'unità della vita dei fedeli laici è di grandissima importanza: essi, infatti, debbono santificarsi nell'ordinaria vita professionale e sociale. Perché possano rispondere alla loro vocazione, dunque, i fedeli laici debbono guardare alle attività della vita quotidiana come occasione di unione con Dio e di compimento della sua volontà, e anche di servizio agli altri uomini, portandoli alla comunione con Dio in Cristo»(46).\n\nLa vocazione alla santità dev'essere percepita e vissuta dai fedeli laici, prima che come obbligo esigente e irrinunciabile, come segno luminoso dell'infinito amore del Padre che li ha rigenerati alla sua vita di santità. Tale vocazione, allora, deve dirsi una componente essenziale e inseparabile della nuova vita battesimale, e pertanto un elemento costitutivo della loro dignità. Nello stesso tempo la vocazione alla santità è intimamente connessa con la missione e con la responsabilità affidate ai fedeli laici nella Chiesa e nel mondo. Infatti, già la stessa santità vissuta, che deriva dalla partecipazione alla vita di santità della Chiesa, rappresenta il primo e fondamentale contributo all'edificazione della Chiesa stessa, quale «Comunione dei Santi». Agli occhi illuminati dalla fede si spalanca uno scenario meraviglioso: quello di tantissimi fedeli laici, uomini e donne, che proprio nella vita e nelle attività d'ogni giorno, spesso inosservati o addirittura incompresi, sconosciuti ai grandi della terra ma guardati con amore dal Padre, sono gli operai instancabili che lavorano nella vigna del Signore, sono gli artefici umili e grandi _ certo per la potenza della grazia di Dio _ della crescita del Regno di Dio nella storia.\n\nLa santità, poi, deve dirsi un fondamentale presupposto e una condizione del tutto insostituibile per il compiersi della missione di salvezza nella Chiesa. E' la santità della Chiesa la sorgente segreta e la misura infallibile della sua operosità apostolica e del suo slancio missionario. Solo nella misura in cui la Chiesa, Sposa di Cristo, si lascia amare da Lui e Lo riama, essa diventa Madre feconda nello Spirito.\n\nRiprendiamo di nuovo l'immagine biblica: lo sbocciare e l'espandersi dei tralci dipendono dal loro inserimento nella vite. «Come il tralcio non può far frutto da se stesso se non rimane nella vite, così anche voi se non rimanete in me. Io sono la vite, voi i tralci. Chi rimane in me e io in lui, fa molto frutto, perché senza di me non potete far nulla» (Gv 15, 4-5).\n\nE' naturale qui ricordare la solenne proclamazione di fedeli laici, uomini e donne, come beati e santi, avvenuta durante il mese del Sinodo. L'intero Popolo di Dio, e i fedeli laici in particolare, possono trovare ora nuovi modelli di santità e nuove testimonianze di virtù eroiche vissute nelle condizioni comuni e ordinarie dell'esistenza umana. Come hanno detto i Padri sinodali: «Le Chiese locali e soprattutto le cosiddette Chiese più giovani debbono riconoscere attentamente fra i propri membri quegli uomini e quelle donne che hanno offerto in tali condizioni (le condizioni quotidiane del mondo e lo stato coniugale) la testimonianza della santità e che possono essere di esempio agli altri affinché, se si dia il caso, li propongano per la beatificazione e la canonizzazione»(47).\n\nAl termine di queste riflessioni, destinate a definire la condizione ecclesiale del fedele laico, ritorna alla mente il celebre monito di San Leone Magno: «Agnosce, o Christiane, dignitatem tuam»(48). E' lo stesso monito di San Massimo, vescovo di Torino, rivolto a quanti avevano ricevuto l'unzione del santo Battesimo: «Considerate l'onore che vi è fatto in questo mistero!»(49). Tutti i battezzati sono invitati a riascoltare le parole di Sant'Agostino: «Rallegriamoci e ringraziamo: siamo diventati non solo cristiani, ma Cristo (...). Stupite e gioite: Cristo siamo diventati!»(50).\n\nLa dignità cristiana, fonte dell'eguaglianza di tutti i membri della Chiesa, garantisce e promuove lo spirito di comunione e di fraternità, e, nello stesso tempo, diventa il segreto e la forza del dinamismo apostolico e missionario dei fedeli laici. E' una dignità esigente, la dignità degli operai chiamati dal Signore a lavorare nella sua vigna: «Grava su tutti i laici _ leggiamo nel Concilio _ il glorioso peso di lavorare, perché il divino disegno di salvezza raggiunga ogni giorno di più tutti gli uomini di tutti i tempi e di tutta la terra»(51).\n\nCAPITOLO II\n\nTUTTI TRALCI DELL'UNICA VITE\n\nLa partecipazione dei fedeli laici\n\nalla vita della Chiesa-Comunione\n\nIl mistero della Chiesa-Comunione\n\n18. Riascoltiamo le parole di Gesù: «Io sono la vera vite e il Padre mio è il vignaiolo (...). Rimanete in me e io in voi» (Gv 15, 1-4).\n\nCon queste semplici parole ci viene rivelata la comunione misteriosa che vincola in unità il Signore e i discepoli, Cristo e i battezzati: una comunione viva e vivificante, per la quale i cristiani non appartengono a se stessi ma sono proprietà di Cristo, come i tralci inseriti nella vite.\n\nLa comunione dei cristiani con Gesù ha quale modello, fonte e meta la comunione stessa del Figlio con il Padre nel dono dello Spirito Santo: uniti al Figlio nel vincolo amoroso dello Spirito, i cristiani sono uniti al Padre.\n\nGesù continua: «Io sono la vite, voi i tralci» (Gv 15, 5). Dalla comunione dei cristiani con Cristo scaturisce la comunione dei cristiani tra di loro: tutti sono tralci dell'unica Vite, che è Cristo. In questa comunione fraterna il Signore Gesù indica il riflesso meraviglioso e la misteriosa partecipazione all'intima vita d'amore del Padre, del Figlio e dello Spirito Santo. Per questa comunione Gesù prega: «Tutti siano una sola cosa. Come tu, Padre, sei in me e io in te, siano anch'essi in noi una cosa sola, perché il mondo creda che tu mi hai mandato» (Gv 17, 21).\n\nTale comunione è il mistero stesso della Chiesa, come ci ricorda il Concilio Vaticano II, con la celebre parola di San Cipriano: «La Chiesa universale si presenta come \"un popolo adunato dall'unità del Padre, del Figlio e dello Spirito Santo\"»(52). A questo mistero della Chiesa-Comunione siamo abitualmente richiamati all'inizio della celebrazione eucaristica, allorquando il sacerdote ci accoglie con il saluto dell'apostolo Paolo: «La grazia del Signore Gesù Cristo, l'amore di Dio e la comunione dello Spirito Santo siano con tutti voi» (2 Cor 13, 13).\n\nDopo aver delineato la «figura» dei fedeli laici nella loro dignità dobbiamo ora riflettere sulla loro missione e responsabilità nella Chiesa e nel mondo: ma queste si possono comprendere adeguatamente solo nel contesto vivo della Chiesa-Comunione.\n\nIl Concilio e l'ecclesiologia di comunione\n\n19. E' questa l'idea centrale che di se stessa la Chiesa ha riproposto nel Concilio Vaticano II, come ci ha ricordato il Sinodo straordinario del 1985, celebratosi a vent'anni dall'evento conciliare: «L'ecclesiologia di comunione è l'idea centrale e fondamentale nei documenti del Concilio. La koinonia-comunione, fondata sulla Sacra Scrittura, è tenuta in grande onore nella Chiesa antica e nelle Chiese orientali fino ai nostri giorni. Perciò molto è stato fatto dal Concilio Vaticano II perché la Chiesa come comunione fosse più chiaramente intesa e concretamente tradotta nella vita. Che cosa significa la complessa parola \"comunione\"? Si tratta fondamentalmente della comunione con Dio per mezzo di Gesù Cristo, nello Spirito Santo. Questa comunione si ha nella parola di Dio e nei sacramenti. Il Battesimo è la porta ed il fondamento della comunione nella Chiesa. L'Eucaristia è la fonte ed il culmine di tutta la vita cristiana (cf. LG, 11). La comunione del corpo eucaristico di Cristo significa e produce, cioè edifica l'intima comunione di tutti i fedeli nel corpo di Cristo che è la Chiesa (cf. 1 Cor 10, 16 s.)»(53).\n\nAll'indomani del Concilio così Paolo VI si rivolgeva ai fedeli: «La Chiesa è una comunione. Che cosa vuol dire in questo caso: comunione? Noi vi rimandiamo al paragrafo del catechismo che parla della sanctorum communionem, la comunione dei santi. Chiesa vuol dire comunione dei santi. E comunione dei santi vuol dire una duplice partecipazione vitale: l'incorporazione dei cristiani nella vita di Cristo, e la circolazione della medesima carità in tutta la compagine dei fedeli, in questo mondo e nell'altro. Unione a Cristo ed in Cristo; e unione fra i cristiani, nella Chiesa»(54).\n\nLe immagini bibliche, con cui il Concilio ha voluto introdurci a contemplare il mistero della Chiesa, pongono in luce la realtà della Chiesa-Comunione nella sua inscindibile dimensione di comunione dei cristiani con Cristo e di comunione dei cristiani tra loro. Sono le immagini dell'ovile, del gregge, della vite, dell'edificio spirituale, della città santa(55). Soprattutto è l'immagine del corpo presentata dall'apostolo Paolo, la cui dottrina rifluisce fresca e attraente in numerose pagine del Concilio(56). A sua volta il Concilio riprende dall'intera storia della salvezza e ripropone l'immagine della Chiesa come Popolo di Dio: «Piacque a Dio di santificare e salvare gli uomini non individualmente e senza alcun legame tra loro, ma volle costituire di loro un popolo, che lo riconoscesse nella verità e santamente Lo servisse»(57). Già nelle sue primissime righe, la Costituzione Lumen gentium compendia in modo mirabile questa dottrina scrivendo: «La Chiesa è in Cristo come sacramento, cioè segno e strumento dell'intima unione con Dio e dell'unità di tutto il genere umano»(58).\n\nLa realtà della Chiesa-Comunione è, allora, parte integrante, anzi rappresenta il contenuto centrale del «mistero», ossia del disegno divino della salvezza dell'umanità. Per questo la comunione ecclesiale non può essere interpretata in modo adeguato se viene intesa come una realtà semplicemente sociologica e psicologica. La Chiesa-Comunione è il popolo «nuovo», il popolo «messianico», il popolo che «ha per Capo Cristo (...) per condizione la dignità e la libertà dei figli di Dio (...) per legge il nuovo precetto di amare come lo stesso Cristo ci ha amati (...) per fine il Regno di Dio (... ed è) costituito da Cristo in una comunione di vita, di carità e di verità»(59). I vincoli che uniscono i membri del nuovo Popolo tra di loro _ e prima ancora con Cristo _ non sono quelli della «carne» e del «sangue», bensì quelli dello spirito, più precisamente quelli dello Spirito Santo, che tutti i battezzati ricevono (cf. Gl 3, 1).\n\nInfatti, quello Spirito che dall'eternità vincola l'unica e indivisa Trinità, quello Spirito che «nella pienezza del tempo» (Gal 4, 4) unisce indissolubilmente la carne umana al Figlio di Dio, quello stesso e identico Spirito è nel corso delle generazioni cristiane la sorgente ininterrotta e inesauribile della comunione nella e della Chiesa.\n\nUna comunione organica: diversità e complementarietà\n\n20. La comunione ecclesiale si configura, più precisamente, come una comunione «organica», analoga a quella di un corpo vivo e operante: essa, infatti, è caratterizzata dalla compresenza della diversità e della complementarietà delle vocazioni e condizioni di vita, dei ministeri, dei carismi e delle responsabilità. Grazie a questa diversità e complementarietà ogni fedele laico si trova in relazione con tutto il corpo e ad esso offre il suo proprio contributo.\n\nSulla comunione organica del Corpo mistico di Cristo insiste in modo tutto particolare l'apostolo Paolo, il cui ricco insegnamento possiamo riascoltare nella sintesi tracciata dal Concilio: Gesù Cristo _ leggiamo nella Costituzione Lumen gentium _ «comunicando il suo Spirito, costituisce misticamente come suo corpo i suoi fratelli, chiamati da tutte le genti. In quel corpo la vita di Cristo si diffonde nei credenti (...). Come tutte le membra del corpo umano, anche se numerose, formano un solo corpo, così i fedeli in Cristo (cf. 1 Cor 12, 12). Anche nell'edificazione del corpo di Cristo vige la diversità delle membra e delle funzioni. Uno è lo Spirito, il quale per l'utilità della Chiesa distribuisce i suoi vari doni con magnificenza proporzionata alla sua ricchezza e alle necessità dei servizi (cf. 1 Cor 12, 1-11 ). Fra questi doni viene al primo posto la grazia degli Apostoli, alla cui autorità lo stesso Spirito sottomette anche i carismatici (cf. 1 Cor 14). Ed è ancora lo Spirito stesso che, con la sua forza e mediante l'intima connessione delle membra, produce e stimola la carità tra i fedeli. E quindi se un membro soffre, soffrono con esso tutte le altre membra; se un membro è onorato, ne gioiscono con esso tutte le altre membra (cf. 1 Cor 12, 26)»(60).\n\nE' sempre l'unico e identico Spirito il principio dinamico della varietà e dell'unità nella e della Chiesa. Leggiamo di nuovo nella Costituzione Lumen gentium: «Perché poi ci rinnovassimo continuamente in Lui (Cristo) (cf. Ef 4, 23), ci ha dato del suo Spirito, il quale, unico e identico nel Capo e nelle membra, dà a tutto il corpo la vita, l'unità e il movimento, così che i santi Padri poterono paragonare la sua funzione con quella che esercita il principio vitale, cioè l'anima, nel corpo umano»(61). E in un altro testo, particolarmente denso e prezioso per cogliere l'«organicità» propria della comunione ecclesiale anche nel suo aspetto di crescita incessante verso la perfetta comunione, il Concilio scrive: «Lo Spirito dimora nella Chiesa e nei cuori dei fedeli come in un tempio (cf. 1 Cor 3, 16; 6, 19) e in essi prega e rende testimonianza dell'adozione filiale (cf. Gal 4, 6; Rom 8, 15-16. 26). Egli guida la Chiesa verso tutta intera la verità (cf. Gv 16, 13), la unifica nella comunione e nel servizio, la istruisce e dirige con diversi doni gerarchici e carismatici, la abbellisce dei suoi frutti (cf. Ef 4, 11-12; 1 Cor 12, 4; Gal 5, 22). Con la forza del Vangelo fa ringiovanire la Chiesa, continuamente la rinnova e la conduce alla perfetta unione con il suo Sposo. Poiché lo Spirito e la Sposa dicono al Signore Gesù: Vieni! (cf. Ap 22, 17»(62).\n\nLa comunione ecclesiale è, dunque, un dono, un grande dono dello Spirito Santo, che i fedeli laici sono chiamati ad accogliere con gratitudine e, nello stesso tempo, a vivere con profondo senso di responsabilità. Ciò si attua concretamente mediante la loro partecipazione alla vita e alla missione della Chiesa, al cui servizio i fedeli laici pongono i loro diversi e complementari ministeri e carismi.\n\nIl fedele laico «non può mai chiudersi in se stesso, isolandosi spiritualmente dalla comunità, ma deve vivere in un continuo scambio con gli altri, con un vivo senso di fraternità, nella gioia di una uguale dignità e nell'impegno di far fruttificare insieme l'immenso tesoro ricevuto in eredità. Lo Spirito del Signore dona a lui, come agli altri, molteplici carismi, lo invita a differenti ministeri e incarichi, gli ricorda, come anche lo ricorda agli altri in rapporto con lui, che tutto ciò che lo distingue non è un di più di dignità, ma una speciale e complementare abilitazione al servizio (...).Così, i carismi, i ministeri, gli incarichi ed i servizi del Fedele Laico esistono nella comunione e per la comunione. Sono ricchezze complementari a favore di tutti, sotto la saggia guida dei Pastori»(63).\n\nI ministeri e i carismi, doni dello Spirito alla Chiesa\n\n21. Il Concilio Vaticano II presenta i ministeri e i carismi come doni dello Spirito Santo per l'edificazione del Corpo di Cristo e per la sua missione di salvezza nel mondo(64). La Chiesa, infatti, è diretta e guidata dallo Spirito che elargisce diversi doni gerarchici e carismatici a tutti i battezzati chiamandoli ad essere, ciascuno a suo modo, attivi e corresponsabili.\n\nConsideriamo ora i ministeri e i carismi in diretto riferimento ai fedeli laici e alla loro partecipazione alla vita della Chiesa-Comunione.\n\nMinisteri, uffici e funzioni\n\nI ministeri presenti e operanti nella Chiesa sono tutti, anche se in modalità diverse, una partecipazione al ministero di Gesù Cristo, il buon Pastore che dà la vita per le sue pecore (cf. Gv 10, 11 ), il servo umile e totalmente sacrificato per la salvezza di tutti (cf. Mc 10, 45). Paolo è oltremodo chiaro nel parlare della costituzione ministeriale delle Chiese apostoliche. Nella Prima Lettera ai Corinzi scrive: «Alcuni Dio li ha posti nella Chiesa in primo luogo come apostoli, in secondo luogo come profeti, in terzo luogo come maestri (...)» (1 Cor 12, 28). Nella Lettera agli Efesini leggiamo: «A ciascuno di noi è stata data la grazia secondo la misura del dono di Cristo (...). E' lui che ha dato da una parte gli apostoli, d'altra parte i profeti, gli evangelisti, i pastori e i maestri, per rendere idonei i fratelli a compiere il ministero, al fine di edificare il corpo di Cristo, finché arriviamo tutti all'unità della fede e della conoscenza del Figlio di Dio, allo stato di uomo perfetto, nella misura che conviene alla piena maturità di Cristo» (Ef 4, 7. 11-13; cf. Rom 12, 4-8). Come appare da questi e da altri testi del Nuovo Testamento, i ministeri, come pure i doni e i compiti ecclesiali, sono molteplici e diversi.\n\nI ministeri derivanti dall'Ordine\n\n22. Nella Chiesa si trovano in primo luogo, i ministeri ordinati, ossia i ministeri che derivano dal sacramento dell'Ordine. Il Signore Gesù, infatti, ha scelto e costituito gli Apostoli, seme del Popolo della Nuova Alleanza e origine della sacra Gerarchia(65), affidando loro il mandato di fare discepole tutte le genti (cf. Mt 28, 19), di formare e di reggere il popolo sacerdotale. La missione degli Apostoli, che il Signore Gesù continua a trasmettere ai pastori del suo popolo, è un vero servizio, significativamente chiamato nella Sacra Scrittura «diakonia», ossia servizio, ministero. Nella ininterrotta successione apostolica i ministri ricevono il carisma dello Spirito Santo dal Cristo Risorto mediante il sacramento dell'Ordine: ricevono così l'autorità e il potere sacro di agire «in persona Christi Capitis» (nella persona di Cristo Capo)(66) per servire la Chiesa e per radunarla nello Spirito Santo per mezzo del Vangelo e dei sacramenti.\n\nI ministeri ordinati, prima ancora che per le persone che li ricevono, sono una grazia per l'intera Chiesa. Essi esprimono e attuano una partecipazione al sacerdozio di Gesù Cristo che è diversa, non solo per grado ma per essenza, dalla partecipazione donata con il Battesimo e con la Confermazione a tutti i fedeli. D'altra parte il sacerdozio ministeriale, come ha ricordato il Concilio Vaticano II, è essenzialmente finalizzato al sacerdozio regale di tutti i fedeli e ad esso ordinato(67).\n\nPer questo, per assicurare e per far crescere la comunione nella Chiesa, in particolare nell'ambito dei diversi e complementari ministeri, i pastori devono riconoscere che il loro ministero è radicalmente ordinato al servizio di tutto il Popolo di Dio (cf. Eb 5, 1), e, a loro volta, i fedeli laici devono riconoscere che il sacerdozio ministeriale è del tutto necessario per la loro vita e per la loro partecipazione alla missione nella Chiesa(68).\n\nMinisteri, uffici e funzioni dei laici\n\n23. La missione salvifica della Chiesa nel mondo è attuata non solo dai ministri in virtù del sacramento dell'Ordine ma anche da tutti i fedeli laici: questi, infatti, in virtù della loro condizione battesimale e della loro specifica vocazione, nella misura a ciascuno propria, partecipano all'ufficio sacerdotale, profetico e regale di Cristo.\n\nI pastori, pertanto, devono riconoscere e promuovere i ministeri, gli uffici e le funzioni dei fedeli laici, che hanno il loro fondamento sacramentale nel Battesimo e nella Confermazione, nonché, per molti di loro, nel Matrimonio.\n\nQuando poi la necessità o l'utilità della Chiesa lo esige, i pastori possono affidare ai fedeli laici, secondo le norme stabilite dal diritto universale, alcuni compiti che sono connessi con il loro proprio ministero di pastori ma che non esigono il carattere dell'Ordine. Il Codice di Diritto Canonico scrive: «Ove le necessità della Chiesa lo suggeriscano, in mancanza di ministri, anche i laici, pur senza essere lettori o accoliti, possono supplire alcuni dei loro uffici, cioè esercitare il ministero della parola, presiedere alle preghiere liturgiche, amministrare il Battesimo e distribuire la sacra Comunione, secondo le disposizioni del diritto»(69).L'esercizio però di questi compiti non fa del fedele laico un pastore: in realtà non è il compito a costituire il ministero, bensì l'ordinazione sacramentale. Solo il sacramento dell'Ordine attribuisce al ministero ordinato una peculiare partecipazione all'ufficio di Cristo Capo e Pastore e al suo sacerdozio eterno(70). Il compito esercitato in veste di supplente deriva la sua legittimazione immediatamente e formalmente dalla deputazione ufficiale data dai pastori, e nella sua concreta attuazione è diretto dall'autorità ecclesiastica(71).\n\nLa recente Assemblea del Sinodo ha presentato un ampio e significativo panorama della situazione ecclesiale circa i ministeri, gli uffici e le funzioni dei battezzati. I Padri hanno vivamente apprezzato l'apporto apostolico dei fedeli laici, uomini e donne, in favore dell'evangelizzazione, della santificazione e dell'animazione cristiana delle realtà temporali, come pure la loro generosa disponibilità alla supplenza in situazioni di emergenza e di croniche necessità(72).\n\nIn seguito al rinnovamento liturgico promosso dal Concilio, gli stessi fedeli laici hanno acquisito più viva coscienza dei loro compiti nell'assemblea liturgica e nella sua preparazione, e si sono resi ampiamente disponibili a svolgerli: la celebrazione liturgica, infatti, è un'azione sacra non soltanto del clero, ma di tutta l'assemblea. E' naturale, pertanto, che i compiti non propri dei ministri ordinati siano svolti dai fedeli laici(73). Il passaggio poi da un effettivo coinvolgimento dei fedeli laici nell'azione liturgica a quello nell'annuncio della Parola di Dio e nella cura pastorale è stato spontaneo(74).\n\nNella stessa Assemblea sinodale non sono mancati però, insieme a quelli positivi, giudizi critici circa l'uso troppo indiscriminato del termine «ministero», la confusione e talvolta il livellamento tra il sacerdozio comune e il sacerdozio ministeriale, la scarsa osservanza di certe leggi e norme ecclesiastiche, l'interpretazione arbitraria del concetto di «supplenza», la tendenza alla «clericalizzazione» dei fedeli laici e il rischio di creare di fatto una struttura ecclesiale di servizio parallela a quella fondata sul sacramento dell'Ordine.\n\nProprio per superare questi pericoli i Padri sinodali hanno insistito sulla necessità che siano espresse con chiarezza, anche servendosi di una terminologia più precisa(75), l'unità di missione della Chiesa, alla quale partecipano tutti i battezzati, ed insieme l'essenziale diversità di ministero dei pastori, radicato nel sacramento dell'Ordine, rispetto agli altri ministeri, uffici e funzioni ecclesiali, che sono radicati nei sacramenti del Battesimo e della Confermazione.\n\nE' necessario allora, in primo luogo, che i pastori, nel riconoscere e nel conferire ai fedeli laici i vari ministeri, uffici e funzioni, abbiano la massima cura di instruirli sulla radice battesimale di questi compiti. E' necessario poi che i pastori siano vigilanti perché si eviti un facile ed abusivo ricorso a presunte «situazioni di emergenza» o di «necessaria supplenza», là dove obiettivamente non esistono o là dove è possibile ovviarvi con una programmazione pastorale più razionale.\n\nI vari ministeri, uffici e funzioni che i fedeli laici possono legittimamente svolgere nella liturgia, nella trasmissione della fede e nelle strutture pastorali della Chiesa, dovranno essere esercitati in conformità alla loro specifica vocazione laicale, diversa da quella dei sacri ministri. In tal senso, l'Esortazione Evangelii nuntiandi, che tanta e benefica parte ha avuto nello stimolare la diversificata collaborazione dei fedeli laici alla vita e alla missione evangelizzatrice della Chiesa, ricorda che «il campo proprio della loro attività evangelizzatrice è il mondo vasto e complicato della politica, della realtà sociale, dell'economia; così pure della cultura, delle scienze e delle arti, della vita internazionale, degli strumenti della comunicazione sociale; ed anche di altre realtà particolarmente aperte all'evangelizzazione, quali l'amore, la famiglia, l'educazione dei bambini e degli adolescenti, il lavoro professionale, la sofferenza. Più ci saranno laici penetrati di spirito evangelico, responsabili di queste realtà ed esplicitamente impegnati in esse, competenti nel promuoverle e consapevoli di dover sviluppare tutta la loro capacità cristiana spesso tenuta nascosta e soffocata, tanto più queste realtà, senza nulla perdere né sacrificare del loro coefficiente umano, ma manifestando una dimensione trascendente spesso sconosciuta, si troveranno al servizio dell'edificazione del Regno di Dio, e quindi della salvezza in Gesù Cristo»(76).\n\nDurante i lavori del Sinodo i Padri hanno dedicato non poca attenzione al Lettorato e all'Accolitato. Mentre in passato esistevano nella Chiesa Latina soltanto come tappe spirituali dell'itinerario verso i ministeri ordinati, con il Motu proprio di Paolo VI Ministeria quaedam (15Agosto 1972) essi hanno ricevuto una loro autonomia e stabilità, come pure una loro possibile destinazione agli stessi fedeli laici, sia pure soltanto uomini. Nello stesso senso si è espresso il nuovo Codice di Diritto Canonico(77). Ora i Padri sinodali hanno espresso il desiderio che «il Motu proprio \"Ministeria quaedam\" sia rivisto, tenendo conto dell'uso delle Chiese locali e soprattutto indicando i criteri secondo cui debbano essere scelti i destinatari di ciascun ministero»(78).\n\nIn tal senso è stata costituita un'apposita Commissione non solo per rispondere a questo desiderio espresso dai Padri sinodali, ma anche e ancor più per studiare in modo approfondito i diversi problemi teologici, liturgici, giuridici e pastorali sollevati dall'attuale grande fioritura di ministeri affidati ai fedeli laici.\n\nIn attesa che la Commissione concluda il suo studio, perché la prassi ecclesiale dei ministeri affidati ai fedeli laici risulti ordinata e fruttuosa, dovranno essere fedelmente rispettati da tutte le Chiese particolari i principi teologici sopra ricordati, in particolare la diversità essenziale tra il sacerdozio ministeriale e il sacerdozio comune e, conseguentemente, la diversità tra i ministeri derivanti dal sacramento dell'Ordine e i ministeri derivanti dai sacramenti del Battesimo e della Confermazione.\n\nI carismi\n\n24. Lo Spirito Santo, mentre affida alla Chiesa-Comunione i diversi ministeri, l'arricchisce di altri particolari doni e impulsi, chiamati carismi. Possono assumere le forme più diverse, sia come espressione dell'assoluta libertà dello Spirito che li elargisce, sia come risposta alle esigenze molteplici della storia della Chiesa. La descrizione e la classificazione che di questi doni fanno i testi del Nuovo Testamento sono un segno della loro grande varietà: «E a ciascuno è data una manifestazione particolare dello Spirito per l'utilità comune: a uno viene concesso dallo Spirito il linguaggio della sapienza; a un altro invece, per mezzo dello stesso Spirito, il linguaggio di scienza; a uno la fede per mezzo dello stesso Spirito; a un altro il dono di far guarigioni per mezzo dell'unico Spirito; a uno il potere dei miracoli, a un altro il dono della profezia; a un altro il dono di distinguere gli spiriti; a un altro le varietà delle lingue; a un altro infine l'interpretazione delle lingue» (1 Cor 12, 7-10; cf. 1 Cor 12, 4-6. 28-31; Rom 12, 6-8; 1 Pt 4, 10-11).\n\nStraordinari o semplici e umili, i carismi sono grazie dello Spirito Santo che hanno, direttamente o indirettamente, un'utilità ecclesiale, ordinati come sono all'edificazione della Chiesa, al bene degli uomini e alle necessità del mondo.\n\nAnche ai nostri tempi non manca la fioritura di diversi carismi tra i fedeli laici, uomini e donne. Sono dati alla persona singola, ma possono anche essere condivisi da altri e in tal modo vengono continuati nel tempo come una preziosa e viva eredità, che genera una particolare affinità spirituale tra le persone. Proprio in riferimento all'apostolato dei laici il Concilio Vaticano II scrive: «Per l'esercizio di tale apostolato lo Spirito Santo, che opera la santificazione del Popolo di Dio per mezzo del ministero e dei sacramenti, elargisce ai fedeli anche dei doni particolari (cf. 1 Cor 12, 7), \"distribuendoli a ciascuno come vuole\" (1 Cor 12, 11), affinché, \"mettendo ciascuno a servizio degli altri la grazia ricevuta\", contribuiscano anch'essi, \"come buoni dispensatori delle diverse grazie ricevute da Dio\" (1 Pt 4, 10), alla edificazione di tutto il corpo nella carità (cf. Ef 4, 16)»(79).\n\nNella logica dell'originaria donazione da cui sono scaturiti, i doni dello Spirito esigono che quanti li hanno ricevuti li esercitino per la crescita di tutta la Chiesa, come ci ricorda il Concilio(80).\n\nI carismi vanno accolti con gratitudine: da parte di chi li riceve, ma anche da parte di tutti nella Chiesa. Sono, infatti, una singolare ricchezza di grazia per la vitalità apostolica e per la santità dell'intero Corpo di Cristo: purché siano doni che derivino veramente dallo Spirito e vengano esercitati in piena conformità agli impulsi autentici dello Spirito. In tal senso si rende sempre necessario il discernimento dei carismi. In realtà, come hanno detto i Padri sinodali, «l'azione dello Spirito Santo, che soffia dove vuole, non è sempre facile da riconoscere e da accogliere. Sappiamo che Dio agisce in tutti i fedeli cristiani e siamo coscienti dei benefici che vengono dai carismi sia per i singoli sia per tutta la comunità cristiana. Tuttavia, siamo anche coscienti della potenza del peccato e dei suoi sforzi per turbare e per confondere la vita dei fedeli e della comunità»(81).\n\nPer questo nessun carisma dispensa dal riferimento e dalla sottomissione ai Pastori della Chiesa. Con chiare parole il Concilio scrive: «Il giudizio sulla loro (dei carismi) genuinità e sul loro esercizio ordinato appartiene a quelli che presiedono nella Chiesa, ai quali spetta specialmente, non di estinguere lo Spirito, ma di esaminare tutto e ritenere ciò che è buono (cf. 1 Tess 5, 12 e 19-21)»(82), affinché tutti i carismi cooperino, nella loro diversità e complementarietà, al bene comune(83).\n\nLa pertecipazione dei fedeli laici alla vita della Chiesa\n\n25. I fedeli laici partecipano alla vita della Chiesa non solo mettendo in opera i loro compiti e carismi, ma anche in molti altri modi.\n\nTale partecipazione trova la sua prima e necessaria espressione nella vita e missione delle Chiese particolari, delle diocesi, nelle quali «è veramente presente e agisce la Chiesa di Cristo, una, santa, cattolica e apostolica»(84).\n\nChiese particolari e Chiesa universale\n\nPer un'adeguata partecipazione alla vita ecclesiale è del tutto urgente che i fedeli laici abbiano una visione chiara e precisa della Chiesa particolare nel suo originale legame con la Chiesa universale. La Chiesa particolare non nasce da una specie di frammentazione della Chiesa universale, né la Chiesa universale viene costituita dalla semplice somma delle Chiese particolari; ma un vivo, essenziale e costante vincolo le unisce tra loro, in quanto la Chiesa universale esiste e si manifesta nelle Chiese particolari. Per questo il Concilio dice che le Chiese particolari sono «formate a immagine della Chiesa universale, nelle quali e a partire dalle quali esiste la sola e unica Chiesa cattolica»(85).\n\nLo stesso Concilio stimola con forza i fedeli laici a vivere operosamente la loro appartenenza alla Chiesa particolare, assumendo nello stesso tempo un respiro sempre più «cattolico»: «Coltivino costantemente _ leggiamo nel Decreto sull'apostolato dei laici _ il senso della diocesi, di cui la parrocchia è come una cellula, sempre pronti, all'invito del loro Pastore, ad unire anche le proprie forze alle iniziative diocesane. Anzi, per venire incontro alle necessità delle città e delle zone rurali, non limitino la loro propria cooperazione entro i confini della parrocchia o della diocesi, ma procurino di allargarla all'ambito interparrocchiale, interdiocesano, nazionale o internazionale, tanto più che il crescente spostamento delle popolazioni, lo sviluppo delle mutue relazioni e la facilità delle comunicazioni non consentono più ad alcuna parte della società di rimanere chiusa in se stessa. Così abbiano a cuore le necessità del Popolo di Dio sparso su tutta la terra»(86).\n\nIl recente Sinodo ha chiesto, in tal senso, che si favorisca la creazione dei Cansigli Pastorali diocesani, ai quali ricorrere secondo le opportunità. Si tratta, in realtà, della principale forma di collaborazione e di dialogo, come pure di discernimento, a livello diocesano. La partecipazione dei fedeli laici a questi Consigli potrà ampliare il ricorso alla consultazione e il principio della collaborazione _ che in certi casi è anche di decisione _ verrà applicato in un modo più esteso e forte(87).\n\nLa partecipazione dei fedeli laici nei Sinodi diocesani e nei Concili particolari, provinciali o plenari, è prevista dal Codice di Diritto Canonico(88); essa potrà contribuire alla comunione e alla missione ecclesiale della Chiesa particolare, sia nel suo proprio ambito sia in relazione con le altre Chiese particolari della provincia ecclesiastica o della Conferenza Episcopale.\n\nLe Conferenze Episcopali sono chiamate a valutare il modo più opportuno di sviluppare, a livello nazionale o regionale, la consultazione e la collaborazione dei fedeli laici, uomini e donne: si potranno così soppesare bene i problemi comuni e meglio si manifesterà la comunione ecclesiale di tutti(89).\n\nLa parrocchia\n\n26. La comunione ecclesiale, pur avendo sempre una dimensione universale, trova la sua espressione più immediata e visibile nella parrocchia: essa è l'ultima localizzazione della Chiesa, è in un certo senso la Chiesa stessa che vive in mezzo alle case dei suoi figli e delle sue figlie(90).\n\nE' necessario che tutti riscopriamo, nella fede, il vero volto della parrocchia, ossia il «mistero» stesso della Chiesa presente e operante in essa: anche se a volte povera di persone e di mezzi, anche se altre volte dispersa su territori quanto mai vasti o quasi introvabile all'interno di popolosi e caotici quartieri moderni, la parrocchia non è principalmente una struttura, un territorio, un edificio; è piuttosto «la famiglia di Dio, come una fraternità animata dallo spirito d'unità»(91), è «una casa di famiglia, fraterna ed accogliente»(92), è la «comunità di fedeli»(93). In definitiva, la parrocchia è fondata su di una realtà teologica, perché essa è unacomunità eucaristica(94). Ciò significa che essa è una comunità idonea a celebrare l'Eucaristia, nella quale stanno la radice viva del suo edificarsi e il vincolo sacramentale del suo essere in piena comunione con tutta la Chiesa. Tale idoneità si radica nel fatto che la parrocchia è una comunità di fede e una comunità organica, ossia costituita dai ministri ordinati e dagli altri cristiani, nella quale il parroco _ che rappresenta il Vescovo diocesano(95) _ è il vincolo gerarchico con tutta la Chiesa particolare.\n\nE' certamente immane il compito della Chiesa ai nostri giorni e ad assolverlo non può certo bastare la parrocchia da sola. Per questo il Codice di Diritto Canonico prevede forme di collaborazione tra parrocchie nell'ambito del territorio(96) e raccomanda al Vescovo la cura di tutte le categorie di fedeli, anche di quelle che non sono raggiunte dalla cura pastorale ordinaria(97). Infatti, molti luoghi e forme di presenza e di azione sono necessari per recare la parola e la grazia del Vangelo nelle svariate condizioni di vita degli uomini d'oggi, e molte altre funzioni di irradiazione religiosa e d'apostolato d'ambiente, nel campo culturale, sociale, educativo, professionale, ecc., non possono avere come centro o punto di partenza la parrocchia. Eppure anche oggi la parrocchia vive una nuova e promettente stagione. Come diceva Paolo VI, all'inizio del suo pontificato, rivolgendosi al Clero romano: «Crediamo semplicemente che questa antica e venerata struttura della parrocchia ha una missione indispensabile e di grande attualità; ad essa spetta creare la prima comunità del popolo cristiano; ad essa iniziare e raccogliere il popolo nella normale espressione della vita liturgica; ad essa conservare e ravvivare la fede nella gente d'oggi; ad essa fornirle la scuola della dottrina salvatrice di Cristo; ad essa praticare nel sentimento e nell'opera l'umile carità delle opere buone e fraterne»(98).\n\nI Padri sinodali, dal canto loro, hanno attentamente considerato l'attuale situazione di molte parrocchie, sollecitando un loro più deciso rinnovamento : «Molte parrocchie, sia in regioni urbanizzate sia in territorio missionario, non possono funzionare con pienezza effettiva per la mancanza di mezzi materiali o di uomini ordinati, o anche per l'eccessiva estensione geografica e per la speciale condizione di alcuni cristiani (come, per esempio, gli esuli e gli emigranti). Perché tutte queste parrocchie siano veramente comunità cristiane, le autorità locali devono favorire: a) l'adattamento delle strutture parrocchiali con la flessibilità ampia concessa dal Diritto Canonico, soprattutto promuovendo la partecipazione dei laici alle responsabilità pastorali; b) le piccole comunità ecclesiali di base, dette anche comunità vive, dove i fedeli possano comunicarsi a vicenda la Parola di Dio ed esprimersi nel servizio e nell'amore; queste comunità sono vere espressioni della comunione ecclesiale e centri di evangelizzazione, in comunione con i loro Pastori»(99). Per il rinnovamento delle parrocchie e per meglio assicurare la loro efficacia operativa si devono favorire forme anche istituzionali di cooperazione tra le diverse parrocchie di un medesimo territorio.\n\nL'impegno apostolico nella parrocchia\n\n27. E' necessario ora considerare più da vicino la comunione e la partecipazione dei fedeli laici alla vita della parrocchia. In tal senso è da richiamarsi l'attenzione di tutti i fedeli laici, uomini e donne, su di una parola tanto vera, significativa e stimolante del Concilio: «All'interno delle comunità della Chiesa _ leggiamo nel Decreto sull'apostolato dei laici _ la loro azione è talmente necessaria che senza di essa lo stesso apostolato dei pastori non può per lo più raggiungere la sua piena efficacia»(100). E', questa, un'affermazione radicale, che dev'essere evidentemente intesa nella luce della «ecclesiologia di comunione»: essendo diversi e complementari, i ministeri e i carismi sono tutti necessari alla crescita della Chiesa, ciascuno secondo la propria modalità.\n\nI fedeli laici devono essere sempre più convinti del particolare significato che assume l'impegno apostolico nella loro parrocchia. E' ancora il Concilio a rilevarlo autorevolmente: «La parrocchia offre un luminoso esempio di apostolato comunitario, fondendo insieme tutte le differenze umane che vi si trovano e inserendole nell'universalità della Chiesa. Si abituino i laici a lavorare nella parrocchia intimamente uniti ai loro sacerdoti, ad esporre alla comunità della Chiesa i propri problemi e quelli del mondo e le questioni che riguardano la salvezza degli uomini, perché siano esaminati e risolti con il concorso di tutti; a dare, secondo le proprie possibilità, il loro contributo ad ogni iniziativa apostolica e missionaria della propria famiglia ecclesiastica»(101).\n\nL'accenno conciliare all'esame e alla risoluzione dei problemi pastorali «con il concorso di tutti» deve trovare il suo adeguato e strutturato sviluppo nella valorizzazione più convinta, ampia e decisa dei Consigli pastorali parrocchiali, sui quali hanno giustamente insistito i Padri sinodali(102).\n\nNelle circostanze attuali i fedeli laici possono e devono fare moltissimo per la crescita di un'autentica comunione ecclesiale all'interno delle loro parrocchie e per ridestare lo slancio missionario verso i non credenti e verso gli stessi credenti che hanno abbandonato o affievolito la pratica della vita cristiana.\n\nSe la parrocchia è la Chiesa posta in mezzo alle case degli uomini, essa vive e opera profondamente inserita nella società umana e intimamente solidale con le sue aspirazioni e i suoi drammi. Spesso il contesto sociale, soprattutto in certi paesi e ambienti, è violentemente scosso da forze di disgregazione e di disumanizzazione: l'uomo è smarrito e disorientato, ma nel cuore gli rimane sempre più il desiderio di poter sperimentare e coltivare rapporti più fraterni e più umani La risposta a tale desiderio può venire dalla parrocchia, quando questa, con la viva partecipazione dei fedeli laici, rimane coerente alla sua originaria vocazione e missione: essere nel mondo «luogo» della comunione dei credenti e insieme «segno» e «strumento» della vocazione di tutti alla comunione; in una parola, essere la casa aperta a tutti e al servizio di tutti o, come amava dire il Papa Giovanni XXIII, la fontana del villaggio alla quale tutti ricorrono per la loro sete.\n\nForme di partecipazione nella vita della Chiesa\n\n28. I fedeli laici, unitamente ai sacerdoti, ai religiosi e alle religiose, formano l'unico Popolo di Dio e Corpo di Cristo.\n\nL'essere «membri» della Chiesa nulla toglie al fatto che ciascun cristiano sia un essere «unico e irripetibile», bensì garantisce e promuove il senso più profondo della sua unicità e irripetibilità, in quanto fonte di varietà e di ricchezza per l'intera Chiesa. In tal senso Dio in Gesù Cristo chiama ciascuno col proprio inconfondibile nome. L'appello del Signore: «Andate anche voi nella mia vigna» si rivolge a ciascuno personalmente e suona: «Vieni anche tu nella mia vigna!».\n\nCosì ciascuno nella sua unicità e irripetibilità, con il suo essere e con il suo agire, si pone al servizio della crescita della comunione ecclesiale, come peraltro singolarmente riceve e fa sua la comune ricchezza di tutta la Chiesa. E' questa la «Comunione dei Santi», da noi professata nel Credo: il bene di tutti diventa il bene di ciascuno e il bene di ciascuno diventa il bene di tutti. «Nella santa Chiesa _ scrive San Gregorio Magno _ ognuno è sostegno degli altri e gli altri sono suo sostegno»(103).\n\nForme personali di partecipazione\n\nE' del tutto necessario che ciascun fedele laico abbia sempre viva coscienza di essere un «membro della Chiesa», al quale è affidato un compito originale insostituibile e indelegabile, da svolgere per il bene di tutti. In una simile prospettiva assume tutto il suo significato l'affermazione conciliare circa l'assoluta necessità dell'apostolato della singola persona: «L'apostolato che i singoli devono svolgere, sgorgando abbondantemente dalla fonte di una vita veramente cristiana (cf. Gv 4, 14), è la prima forma e la condizione di ogni apostolato dei laici, anche di quello associato, ed è insostituibile. A tale apostolato, sempre e dovunque proficuo, ma in certe circostanze l'unico adatto e possibile, sono chiamati e obbligati tutti i laici, di qualsiasi condizione, anche se manca loro l'occasione o la possibilità di collaborare nelle associazioni»(104).\n\nNell'apostolato personale ci sono grandi ricchezze che chiedono di essere scoperte per un'intensificazione del dinamismo missionario di ciascun fedele laico. Con tale forma di apostolato, l'irradiazione del Vangelo può farsi quanto mai capillare, giungendo a tanti luoghi e ambienti quanti sono quelli legati alla vita quotidiana e concreta dei laici. Si tratta, inoltre, di un'irradiazione costante, essendo legata alla continua coerenza della vita personale con la fede; come pure di un'irradiazione particolarmente incisiva, perché, nella piena condivisione delle condizioni di vita, del lavoro, delle difficoltà e speranze dei fratelli, i fedeli laici possono giungere al cuore dei loro vicini o amici o colleghi, aprendolo all'orizzonte totale, al senso pieno dell'esistenza: la comunione con Dio e tra gli uomini.\n\nForme aggregative di partecipazione\n\n29. La comunione ecclesiale, già presente e operante nell'azione della singola persona, trova una sua specifica espressione nell'operare associato dei fedeli laici, ossia nell'azione solidale da essi svolta nel partecipare responsabilmente alla vita e alla missione della Chiesa.\n\nIn questi ultimi tempi il fenomeno dell'aggregarsi dei laici tra loro è venuto ad assumere caratteri di particolare varietà e vivacità. Se sempre nella storia della Chiesa l'aggregarsi dei fedeli ha rappresentato in qualche modo una linea costante, come testimoniano sino ad oggi le varie confraternite, i terzi ordini e i diversi sodalizi, esso ha però ricevuto uno speciale impulso nei tempi moderni, che hanno visto il nascere e il diffondersi di molteplici forme aggregative: associazioni, gruppi, comunità, movimenti. Possiamo parlare di una nuova stagione aggregativa dei fedeli laici. Infatti, «accanto all'associazionismo tradizionale, e talvolta alle sue stesse radici, sono germogliati movimenti e sodalizi nuovi, con fisionomia e finalità specifiche: tanta è la ricchezza e la versatilità delle risorse che lo Spirito alimenta nel tessuto ecclesiale, e tanta è pure la capacità d'iniziativa e la generosità del nostro laicato»(105).\n\nQueste aggregazioni di laici si presentano spesso assai diverse le une dalle altre in vari aspetti, come la configurazione esteriore, i cammini e metodi educativi, e i campi operativi. Trovano però le linee di un'ampia e profonda convergenza nella finalità che le anima: quella di partecipare responsabilmente alla missione della Chiesa di portare il Vangelo di Cristo come fonte di speranza per l'uomo e di rinnovamento per la società.\n\nL'aggregarsi dei fedeli laici per motivi spirituali e apostolici scaturisce da più fonti e corrisponde ad esigenze diverse: esprime, infatti, la natura sociale della persona e obbedisce all'istanza di una più vasta ed incisiva efficacia operativa. In realtà, l'incidenza «culturale», sorgente e stimolo ma anche frutto e segno di ogni altra trasformazione dell'ambiente e della società, può realizzarsi solo con l'opera non tanto dei singoli quanto di un «soggetto sociale», ossia di un gruppo, di una comunità, di un'associazione, di un movimento. Ciò è particolarmente vero nel contesto della società pluralistica e frantumata _ com'è quella attuale in tante parti del mondo _ e di fronte a problemi divenuti enormemente complessi e difficili. D'altra parte, soprattutto in un mondo secolarizzato, le varie forme aggregative possono rappresentare per tanti un aiuto prezioso per una vita cristiana coerente alle esigenze del Vangelo e per un impegno missionario e apostolico.\n\nAl di là di questi motivi, la ragione profonda che giustifica ed esige l'aggregarsi dei fedeli laici è di ordine teologico: è una ragione ecclesiologica, come apertamente riconosce il Concilio Vaticano II che indica nell'apostolato associato un «segno della comunione e dell'unità della Chiesa in Cristo»(106).\n\nE' un «segno» che deve manifestarsi nei rapporti di «comunione» sia all'interno che all'esterno delle varie forme aggregative nel più ampio contesto della comunità cristiana. Proprio la ragione ecclesiologica indicata spiega, da un lato il «diritto» di aggregazione proprio dei fedeli laici, dall'altro lato la necessità di «criteri» di discernimento circa l'autenticità ecclesiale delle loro forme aggregative.\n\nE' anzitutto da riconoscersi la libertà associativa dei fedeli laici nella Chiesa. Tale libertà è un vero e proprio diritto che non deriva da una specie di «concessione» dell'autorità, ma che scaturisce dal Battesimo, quale sacramento che chiama i fedeli laici a partecipare attivamente alla comunione e alla missione della Chiesa. Al riguardo è del tutto chiaro il Concilio: «Salva la dovuta relazione con l'autorità ecclesiastica, i laici hanno il diritto di creare e guidare associazioni e dare nome a quelle fondate»(107). E il recente Codice testualmente afferma: «I fedeli hanno il diritto di fondare e di dirigere liberamente associazioni che si propongano un fine di carità o di pietà, oppure associazioni che si propongano l'incremento della vocazione cristiana nel mondo; hanno anche il diritto di tenere riunioni per il raggiungimento comune di tali finalità»(108).\n\nSi tratta di una libertà riconosciuta e garantita dall'autorità ecclesiastica e che dev'essere esercitata sempre e solo nella comunione della Chiesa: in tal senso il diritto dei fedeli laici ad aggregarsi è essenzialmente relativo alla vita di comunione e alla missione della Chiesa stessa.\n\nCriteri di ecclesialità per le aggregazioni laicali\n\n30. E' sempre nella prospettiva della comunione e della missione della Chiesa, e dunque non in contrasto con la libertà associativa, che si comprende la necessità di criteri chiari e precisi di discernimento e di riconoscimento delle aggregazioni laicali, detti anche «criteri di ecclesialità».\n\nCome criteri fondamentali per il discernimento di ogni e qualsiasi aggregazione dei fedeli laici nella Chiesa si possono considerare, in modo unitario, i seguenti:\n\n-Il primato dato alla vocazione di ogni cristiano alla santità, manifestata «nei frutti della grazia che lo Spirito produce nei fedeli»(109) come crescita verso la pienezza della vita cristiana e la perfezione della carità(110). In tal senso ogni e qualsiasi aggregazione di fedeli laici è chiamata ad essere sempre più strumento di santità nella Chiesa, favorendo e incoraggiando «una più intima unità tra la vita pratica dei membri e la loro fede»(111).\n\n-La responsabilità di confessare la fede cattolica, accogliendo e proclamando la verità su Cristo, sulla Chiesa e sull'uomo in obbedienza al Magistero della Chiesa, che autenticamente la interpreta. Per questo ogni aggregazione di fedeli laici dev'essere luogo di annuncio e di proposta della fede e di educazione ad essa nel suo integrale contenuto.\n\n-La testimonianza di una comunione salda e convinta, in relazione filiale con il Papa, perpetuo e visibile centro dell'unità della Chiesa universale(112), e con il Vescovo «principio visibile e fondamento dell'unità»(113) della Chiesa particolare, e nella «stima vicendevole fra tutte le forme di apostolato nella Chiesa»(114).\n\nLa comunione con il Papa e con il Vescovo è chiamata ad esprimersi nella leale disponibilità ad accogliere i loro insegnamenti dottrinali e orientamenti pastorali. La comunione ecclesiale esige, inoltre, il riconoscimento della legittima pluralità delle forme aggregative dei fedeli laici nella Chiesa e, nello stesso tempo, la disponibilità alla loro reciproca collaborazione.\n\n- La conformità e la partecipazione al fine apostolico della Chiesa, ossia «l'evangelizzazione e la santificazione degli uomini e la formazione cristiana della loro coscienza, in modo che riescano a permeare di spirito evangelico le varie comunità e i vari ambienti»(115).\n\nIn questa prospettiva, da tutte le forme aggregative di fedeli laici, e da ciascuna di esse, è richiesto uno slancio missionario che le renda sempre più soggetti di una nuova evangelizzazione.\n\n- L'impegno di una presenza nella società umana che, alla luce della dottrina sociale della Chiesa, si ponga a servizio della dignità integrale dell'uomo.\n\nIn tal senso le aggregazioni dei fedeli laici devono diventare correnti vive di partecipazione e di solidarietà per costruire condizioni più giuste e fraterne all'interno della società.\n\nI criteri fondamentali ora esposti trovano la loro verifica nei frutti concreti che accompagnano la vita e le opere delle diverse forme associative quali: il gusto rinnovato per la preghiera, la contemplazione, la vita liturgica e sacramentale; l'animazione per il fiorire di vocazioni al matrimonio cristiano, al sacerdozio ministeriale, alla vita consacrata; la disponibilità a partecipare ai programmi e alle attività della Chiesa a livello sia locale sia nazionale o internazionale; l'impegno catechetico e la capacità pedagogica nel formare i cristiani; l'impulso a una presenza cristiana nei diversi ambienti della vita sociale e la creazione e animazione di opere caritative, culturali e spirituali; lo spirito di distacco e di povertà evangelica per una più generosa carità verso tutti; la conversione alla vita cristiana o il ritorno alla comunione di battezzati «lontani».\n\nIl servizio dei Pastori per la comunione\n\n31. I Pastori nella Chiesa, sia pure di fronte a possibili e comprensibili difficoltà di alcune forme aggregative e all'imporsi di nuove forme, non possono rinunciare al servizio della loro autorità, non solo per il bene della Chiesa, ma anche per il bene delle stesse aggregazioni laicali. In tal senso devono accompagnare l'opera di discernimento con la guida e soprattutto con l'incoraggiamento per una crescita delle aggregazioni dei fedeli laici nella comunione e nella missione della Chiesa.\n\nE' oltremodo opportuno che alcune nuove associazioni e alcuni nuovi movimenti, per la loro diffusione spesso nazionale o anche internazionale, abbiano a ricevere un riconoscimento ufficiale, un'approvazione esplicita della competente autorità ecclesiastica. In questo senso già il Concilio affermava: «L'apostolato dei laici ammette certo vari tipi di rapporti con la Gerarchia secondo le diverse forme e oggetti dell'apostolato stesso (...). Alcune forme di apostolato dei laici vengono in vari modi esplicitamente riconosciute dalla Gerarchia. L'autorità ecclesiastica, per le esigenze del bene comune della Chiesa, fra le associazioni e iniziative apostoliche aventi un fine immediatamente spirituale, può inoltre sceglierne in modo particolare e promuoverne alcune per le quali assume una speciale responsabilità»(116).\n\nTra le diverse forme apostoliche dei laici che hanno un particolare rapporto con la Gerarchia i Padri sinodali hanno esplicitamente ricordato vari movimenti e associazioni di Azione Cattolica, in cui «i laici si associano liberamente in forma organica e stabile, sotto la spinta dello Spirito Santo, nella comunione con il Vescovo e con i sacerdoti, per poter servire, nel modo proprio della loro vocazione, con un particolare metodo, all'incremento di tutta la comunità cristiana, ai progetti pastorali e all'animazione evangelica di tutti gli ambiti della vita, con fedeltà e operosità»(117).\n\nIl Pontificio Consiglio per i Laici è incaricato di preparare un elenco delle associazioni che ricevono l'approvazione ufficiale della Santa Sede e di definire, insieme al Segretariato per l'Unione dei Cristiani, le condizioni in base alle quali può essere approvata un'associazione ecumenica in cui la maggioranza sia cattolica e una minoranza non cattolica, stabilendo anche in quali casi non si può dare un giudizio positivo(118).\n\nTutti, Pastori e fedeli, siamo obbligati a favorire e ad alimentare di continuo vincoli e rapporti fraterni di stima, di cordialità, di collaborazione tra le varie forme aggregative di laici. Solo così la ricchezza dei doni e dei carismi che il Signore ci offre può portare il suo fecondo e ordinato contributo all'edificazione della casa comune: «Per la solidale edificazione della casa comune è necessario, inoltre, che sia deposto ogni spirito di antagonismo e di contesa, e che si gareggi piuttosto nello stimarsi a vicenda (cf. Rom 12, 10), nel prevenirsi reciprocamente nell'affetto e nella volontà di collaborazione, con la pazienza, la lungimiranza, la disponibilità al sacrificio che ciò potrà talvolta comportare»(119).\n\nRitorniamo ancora una volta alle parole di Gesù: «Io sono la vite, voi i tralci» (Gv 15, 5), per rendere grazie a Dio del grande dono della comunione ecclesiale, riflesso nel tempo dell'eterna e ineffabile comunione d'amore di Dio Uno e Trino. La coscienza del dono si deve accompagnare ad un forte senso di responsabilità: è, infatti, un dono che, come il talento evangelico, esige d'essere trafficato in una vita di crescente comunione.\n\nEssere responsabili del dono della comunione significa, anzitutto, essere impegnati a vincere ogni tentazione di divisione e di contrapposizione, che insidia la vita e l'impegno apostolico dei cristiani. Il grido di dolore e di sconcerto dell'apostolo Paolo: «Mi riferisco al fatto che ciascuno di voi dice: \"Io sono di Paolo\", \"Io invece sono di Apollo\", \"E io di Cefa\", \"E io di Cristo!\". Cristo è stato forse diviso?» (1 Cor 1, 12-13 ) continua a suonare come rimprovero per le «lacerazioni del Corpo di Cristo». Risuonino, invece, come appello persuasivo queste altre parole dell'apostolo: «Vi esorto, fratelli, per il nome del Signore nostro Gesù Cristo, ad essere unanimi nel parlare, perché non vi siano divisioni tra voi, ma siate in perfetta unione di pensiero e d'intenti» (1 Cor 1, 10).\n\nCosì la vita di comunione ecclesiale diventa un segno per il mondo e una forza attrattiva che conduce a credere in Cristo: «Come tu, Padre, sei in me e io in te, siano anch'essi in noi una cosa sola, perché il mondo creda che tu mi hai mandato» (Gv 17, 21). In tal modo la comunione si apre alla missione, si fa essa stessa missione.\n\nCAPITOLO III\n\nVI HO COSTITUITI PERCHÉ ANDIATE E PORTIATE FRUTTO\n\nLa corresponsabilità dei fedeli laici nella Chiesa-Missione\n\nComunione missionaria\n\n32. Riprendiamo l'immagine biblica della vite e dei tralci. Essa ci apre, in modo immediato e naturale, alla considerazione della fecondità e della vita. Radicati e vivificati dalla vite, i tralci sono chiamati a portare frutto: «Io sono la vite, voi i tralci. Chi rimane in me e io in lui fa molto frutto» (Gv 15, 5). Portare frutto è un'esigenza essenziale della vita cristiana ed ecclesiale. Chi non porta frutto non rimane nella comunione: «Ogni tralcio che in me non porta frutto, (il Padre mio) lo toglie» (Gv 15, 2).\n\nLa comunione con Gesù, dalla quale deriva la comunione dei cristiani tra loro, è condizione assolutamente indispensabile per portare frutto: «Senza di me non potete far nulla» (Gv 15, 5). E la comunione con gli altri è il frutto più bello che i tralci possono dare: essa, infatti, è dono di Cristo e del suo Spirito.\n\nOra la comunione genera comunione, e si configura essenzialmente come comunione missionaria. Gesù, infatti, dice ai suoi discepoli: «Non voi avete scelto me, ma io ho scelto voi e vi ho costituiti perché andiate e portiate frutto e il vostro frutto rimanga» (Gv 15, 16).\n\nLa comunione e la missione sono profondamente congiunte tra loro, si compenetrano e si implicano mutuamente, al punto che la comunione rappresenta la sorgente e insieme il frutto della missione: la comunione è missionaria e la missione è per la comunione. E' sempre l'unico e identico Spirito colui che convoca e unisce la Chiesa e colui che la manda a predicare il Vangelo «fino agli estremi confini della terra» (At 1, 8). Da parte sua, la Chiesa sa che la comunione, ricevuta in dono, ha una destinazione universale. Così la Chiesa si sente debitrice all'umanità intera e a ciascun uomo del dono ricevuto dallo Spirito che effonde nei cuori dei credenti la carità di Gesù Cristo, prodigiosa forza di coesione interna ed insieme di espansione esterna. La missione della Chiesa deriva dalla sua stessa natura, così come Cristo l'ha voluta: quella di «segno e strumento (...) di unità di tutto il genere umano»(120). Tale missione ha lo scopo di far conoscere e di far vivere a tutti la «nuova» comunione che nel Figlio di Dio fatto uomo è entrata nella storia del mondo. In tal senso la testimonianza dell'evangelista Giovanni definisce oramai in modo irrevocabile il termine beatificante al quale punta l'intera missione della Chiesa: «Quello che abbiamo veduto e udito, noi lo annunciamo anche a voi, perché anche voi siate in comunione con noi. La nostra comunione è col Padre e col Figlio suo Gesù Cristo» (1 Gv 1, 3).\n\nOra nel contesto della missione della Chiesa il Signore affida ai fedeli laici, in comunione con tutti gli altri membri del Popolo di Dio, una grande parte di responsabilità. Ne erano pienamente consapevoli i Padri del Concilio Vaticano II: «I sacri Pastori, infatti, sanno benissimo quanto contribuiscano i laici al bene di tutta la Chiesa. Sanno di non essere stati istituiti da Cristo per assumersi da soli tutta la missione della salvezza che la Chiesa ha ricevuto nei confronti del mondo, ma che il loro magnifico incarico è di pascere i fedeli e di riconoscere i loro servizi e i loro carismi, in modo che tutti concordemente cooperino, nella loro misura, all'opera comune»(121). La loro consapevolezza è ritornata poi, con rinnovata chiarezza e con vigore accresciuto, in tutti i lavori del Sinodo.\n\nAnnunciare il Vangelo\n\n33. I fedeli laici, proprio perché membri della Chiesa, hanno la vocazione e la missione di essere annunciatori del Vangelo: per quest'opera sono abilitati e impegnati dai sacramenti dell'iniziazione cristiana e dai doni dello Spirito Santo.\n\nLeggiamo in un testo limpido e denso del Concilio Vaticano II: «In quanto partecipi dell'ufficio di Cristo sacerdote, profeta e re, i laici hanno la loro parte attiva nella vita e nell'azione della Chiesa (...). Nutriti dell'attiva partecipazione alla vita liturgica della propria comunità, partecipano con sollecitudine alle opere apostoliche della medesima; conducono alla Chiesa gli uomini che forse ne vivono lontani; cooperano con dedizione nel comunicare la parola di Dio, specialmente mediante l'insegnamento del catechismo; mettendo a disposizione la loro competenza rendono più efficace la cura delle anime ed anche l'amministrazione dei beni della Chiesa»(122).\n\nOra è nell' evangelizzazione che si concentra e si dispiega l'intera missione della Chiesa, il cui cammino storico si snoda sotto la grazia e il comando di Gesù Cristo: «Andate in tutto il mondo e predicate il Vangelo ad ogni creatura» (Mc 16, 15); «Ecco, io sono con voi tutti i giorni, fino alla fine del mondo» (Mt 28, 20). «Evangelizzare _ scrive Paolo VI _ è la grazia e la vocazione propria della Chiesa, la sua identità più profonda»(123).\n\nDall'evangelizzazione la Chiesa viene costruita e plasmata come comunità di fede: più precisamente, come comunità di una fede confessata nell'adesione alla Parola di Dio, celebrata nei sacramenti, vissuta nella carità, quale anima dell'esistenza morale cristiana. Infatti, la «buona novella» tende a suscitare nel cuore e nella vita dell'uomo la conversione e l'adesione personale a Gesù Cristo Salvatore e Signore; dispone al Battesimo e all'Eucaristia e si consolida nel proposito e nella realizzazione della vita nuova secondo lo Spirito.\n\nCertamente l'imperativo di Gesù: «Andate e predicate il Vangelo» mantiene sempre vivo il suo valore ed è carico di un'urgenza intramontabile. Tuttavia la situazione attuale, non solo del mondo ma anche di tante parti della Chiesa, esige assolutamente che la parola di Cristo riceva un'obbedienza più pronta e generosa. Ogni discepolo è chiamato in prima persona; nessun discepolo può sottrarsi nel dare la sua propria risposta: «Guai a me, se non predicassi il Vangelo!» (1 Cor 9, 16).\n\nL'ora è venuta per intraprendere una nuova evangelizzazione\n\n34. Interi paesi e nazioni, dove la religione e la vita cristiana erano un tempo quanto mai fiorenti e capaci di dar origine a comunità di fede viva e operosa, sono ora messi a dura prova, e talvolta sono persino radicalmente trasformati, dal continuo diffondersi dell'indifferentismo, del secolarismo e dell'ateismo. Si tratta, in particolare, dei paesi e delle nazioni del cosiddetto Primo Mondo, nel quale il benessere economico e il consumismo, anche se frammisti a paurose situazioni di povertà e di miseria, ispirano e sostengono una vita vissuta «come se Dio non esistesse». Ora l'indifferenza religiosa e la totale insignificanza pratica di Dio per i problemi anche gravi della vita non sono meno preoccupanti ed eversivi rispetto all'ateismo dichiarato. E anche la fede cristiana, se pure sopravvive in alcune sue manifestazioni tradizionali e ritualistiche, tende ad essere sradicata dai momenti più significativi dell'esistenza, quali sono i momenti del nascere, del soffrire e del morire. Di qui l'imporsi di interrogativi e di enigmi formidabili che, rimanendo senza risposta, espongono l'uomo contemporaneo alla delusione sconsolata o alla tentazione di eliminare la stessa vita umana che quei problemi pone.\n\nIn altre regioni o nazioni, invece, si conservano tuttora molto vive tradizioni di pietà e di religiosità popolare cristiana; ma questo patrimonio morale e spirituale rischia oggi d'essere disperso sotto l'impatto di molteplici processi, tra i quali emergono la secolarizzazione e la diffusione delle sette. Solo una nuova evangelizzazione può assicurare la crescita di una fede limpida e profonda, capace di fare di queste tradizioni una forza di autentica libertà.\n\nCertamente urge dovunque rifare il tessuto cristiano della società umana. Ma la condizione è che si rifaccia il tessuto cristiano delle stesse comunità ecclesiali che vivono in questi paesi e in queste nazioni.\n\nOra i fedeli laici, in forza della loro partecipazione all'ufficio profetico di Cristo, sono pienamente coinvolti in questo compito della Chiesa. Ad essi tocca, in particolare, testimoniare come la fede cristiana costituisca l'unica risposta pienamente valida, più o meno coscientemente da tutti percepita e invocata, dei problemi e delle speranze che la vita pone ad ogni uomo e ad ogni società. Ciò sarà possibile se i fedeli laici sapranno superare in se stessi la frattura tra il Vangelo e la vita, ricomponendo nella loro quotidiana attività in famiglia, sul lavoro e nella società, l'unità d'una vita che nel Vangelo trova ispirazione e forza per realizzarsi in pienezza.\n\nA tutti gli uomini contemporanei ripeto, ancora una volta, il grido appassionato con il quale ho iniziato il mio servizio pastorale: «Non abbiate paura! Aprite, anzi, spalancate le porte a Cristo! Alla Sua salvatrice potestà aprite i confini degli Stati, i sistemi economici come quelli politici, i vasti campi di cultura, di civiltà, di sviluppo. Non abbiate paura! Cristo sa \"cosa è dentro l'uomo\". Solo Lui lo sa! Oggi così spesso l'uomo non sa cosa si porta dentro, nel profondo del suo animo, del suo cuore. Così spesso è in certo del senso della sua vita su questa terra. E' invaso dal dubbio che si tramuta in disperazione. Permettete, quindi _ vi prego, vi imploro con umiltà e con fiducia _ permettete a Cristo di parlare all'uomo. Solo Lui ha parole di vita, sì! di vita eterna»(124).\n\nSpalancare le porte a Cristo, accoglierlo nello spazio della propria umanità non è affatto una minaccia per l'uomo, bensì è l'unica strada da percorrere se si vuole riconoscere l'uomo nell'intera sua verità ed esaltarlo nei suoi valori.\n\nSarà la sintesi vitale che i fedeli laici sapranno operare tra il Vangelo e i doveri quotidiani della vita la più splendida e convincente testimonianza che, non la paura, ma la ricerca e l'adesione a Cristo sono il fattore determinante perché l'uomo viva e cresca, e perché si costituiscano nuovi modi di vivere più conformi alla dignità umana.\n\nL'uomo è amato da Dio! E' questo il semplicissimo e sconvolgente annuncio del quale la Chiesa è debitrice all'uomo. La parola e la vita di ciascun cristiano possono e devono far risuonare questo annuncio: Dio ti ama, Cristo è venuto per te, per te Cristo è «Via, Verità, Vita!» (Gv 14, 6).\n\nQuesta nuova evangelizzazione, rivolta non solo alle singole persone ma anche ad intere fasce di popolazioni nelle loro varie situazioni, ambienti e culture, è destinata alla formazione dicomunità ecclesiali mature, nelle quali cioè la fede sprigioni e realizzi tutto il suo originario significato di adesione alla persona di Cristo e al suo Vangelo, di incontro e di comunione sacramentale con Lui, di esistenza vissuta nella carità e nel servizio.\n\nI fedeli laici hanno la loro parte da compiere nella formazione di simili comunità ecclesiali, non solo con una partecipazione attiva e responsabile nella vita comunitaria, e pertanto con la loro insostituibile testimonianza, ma anche con lo slancio e l'azione missionaria verso quanti ancora non credono o non vivono più la fede ricevuta con il Battesimo.\n\nIn rapporto alle nuove generazioni un contributo prezioso, quanto mai necessario, deve essere offerto dai fedeli laici con una sistematica opera di catechesi. I Padri sinodali hanno accolto con gratitudine il lavoro dei catechisti, riconoscendo che essi «hanno un compito di grande peso nell'animazione delle comunità ecclesiali»(125). Certamente i genitori cristiani sono i primi e insostituibili catechisti dei loro figli, a ciò abilitati dal sacramento del Matrimonio; nello stesso tempo però dobbiamo essere tutti coscienti del «diritto» che ogni battezzato ha di venire istruito, educato, accompagnato nella fede e nella vita cristiana.\n\nAndate in tutto il mondo\n\n35. La Chiesa, mentre avverte e vive l'urgenza attuale di una nuova evangelizzazione, non può sottrarsi alla missione permanente di portare il Vangelo a quanti _ e sono milioni e milioni di uomini e di donne _ ancora non conoscono Cristo Redentore dell'uomo. E' questo il compito più specificamente missionario che Gesù ha affidato e quotidianamente riaffida alla sua Chiesa.\n\nL'opera dei fedeli laici, che peraltro non è mai mancata in questo ambito, si rivela oggi sempre più necessaria e preziosa. In realtà, il comando del Signore «Andate in tutto il mondo» continua a trovare molti laici generosi, pronti a lasciare il loro ambiente di vita, il loro lavoro, la loro regione o patria per recarsi, almeno per un determinato tempo, in zone di missione. Anche coppie di sposi cristiani, a imitazione di Aquila e Priscilla (cf. At 18; Rom 16, 3 s), vanno offrendo una confortante testimonianza di amore appassionato a Cristo e alla Chiesa mediante la loro presenza operosa nelle terre di missione. Autentica presenza missionaria è anche quella di coloro che, vivendo per vari motivi in paesi o ambienti dove la Chiesa non è ancora stabilita, testimoniano la loro fede.\n\nMa il problema missionario si presenta attualmente alla Chiesa con un'ampiezza e con una gravità tali che solo un'assunzione veramente solidale di responsabilità da parte di tutti i membri della Chiesa, sia come singoli sia come comunità, può far sperare in una risposta più efficace.\n\nL'invito che il Concilio Vaticano II ha rivolto alle Chiese particolari conserva tutto il suo valore, anzi esige oggi un'accoglienza più generalizzata e più decisa: «La Chiesa particolare, dovendo rappresentare nel modo più perfetto la Chiesa universale, abbia la piena coscienza di essere inviata anche a coloro che non credono in Cristo»(126).\n\nLa Chiesa deve fare oggi un grande passo in avanti nella sua evangelizzazione, deve entrare in una nuova tappa storica del suo dinamismo missionario. In un mondo che con il crollare delle distanze si fa sempre più piccolo, le comunità ecclesiali devono collegarsi tra loro, scambiarsi energie e mezzi, impegnarsi insieme nell'unica e comune missione di annunciare e di vivere il Vangelo. «Le Chiese cosiddette più giovani _ hanno detto i Padri sinodali _ abbisognano della forza di quelle antiche, mentre queste hanno bisogno della testimonianza e della spinta delle più giovani, in modo che le singole Chiese attingano dalle ricchezze delle altre Chiese»(127).\n\nIn questa nuova tappa, la formazione non solo del clero locale ma anche di un laicato maturo e responsabile si pone nelle giovani Chiese come elemento essenziale e irrinunciabile della plantatio Ecclesiae(128). In tal modo le stesse comunità evangelizzate si slanciano verso nuove contrade del mondo per rispondere anch'esse alla missione di annunciare e testimoniare il Vangelo di Cristo.\n\nI fedeli laici, con l'esempio della loro vita e con la propria azione, possono favorire il miglioramento dei rapporti tra i seguaci delle diverse religioni, come hanno opportunamente rilevato i Padri sinodali: «Oggi la Chiesa vive dappertutto in mezzo a uomini di religioni diverse (...). Tutti i fedeli, specialmente i laici che vivono in mezzo ai popoli di altre religioni, sia nelle regioni di origine, sia in terre di emigrazione, debbono essere per costoro un segno del Signore e della sua Chiesa, in modo adatto alle circostanze di vita di ciascun luogo. Il dialogo tra le religioni ha un'importanza preminente perché conduce all'amore e al rispetto reciproco, elimina, o almeno diminuisce, i pregiudizi tra i seguaci delle diverse religioni e promuove l'unità e l'amicizia tra i popoli»(129).\n\nPer l'evangelizzazione del mondo occorrono, anzitutto, gli evangelizzatori. Per questo tutti, a cominciare dalle famiglie cristiane, dobbiamo sentire la responsabilità di favorire il sorgere e il maturare di vocazioni specificamente missionarie, sia sacerdotali e religiose sia laicali, ricorrendo ad ogni mezzo opportuno, senza mai trascurare il mezzo privilegiato della preghiera, secondo la parola stessa del Signore Gesù: «La messe è molta, ma gli operai sono pochi! Pregate dunque il padrone della messe che mandi operai nella sua messe!» (Mt 9, 37-38).\n\nVivere il Vangelo servendo la persona e la società\n\n36. Accogliendo e annunciando il Vangelo nella forza dello Spirito la Chiesa diviene comunità evangelizzata ed evangelizzante e proprio per questo si fa serva degli uomini. In essa i fedeli laici partecipano alla missione di servire la persona e la società. Certamente la Chiesa ha come supremo fine il Regno di Dio, del quale «costituisce in terra il germe e l'inizio»(130), ed è quindi totalmente consacrata alla glorificazione del Padre. Ma il Regno è fonte di liberazione piena e di salvezza totale per gli uomini: con questi, allora, la Chiesa cammina e vive, realmente e intimamente solidale con la loro storia.\n\nAvendo ricevuto l'incarico di manifestare al mondo il mistero di Dio che splende in Cristo Gesù, al tempo stesso la Chiesa svela l'uomo all'uomo, gli fa noto il senso della sua esistenza, lo apre alla verità intera su di sé e sul suo destino(131). In questa prospettiva la Chiesa è chiamata, in forza della sua stessa missione evangelizatrice, a servire l'uomo. Tale servizio si radica primariamente nel fatto prodigioso e sconvolgente che «con l'incarnazione il Figlio di Dio si è unito in certo modo a ogni uomo»(132).\n\nPer questo l'uomo «è la prima strada che la Chiesa deve percorrere nel compimento della sua missione: egli è la prima fondamentale via della Chiesa, via tracciata da Cristo stesso, via che immutabilmente passa attraverso il mistero dell'Incarnazione e della Redenzione»(133).\n\nProprio in questo senso si è espresso, ripetutamente e con singolare chiarezza e forza, il Concilio Vaticano II nei suoi diversi documenti. Rileggiamo un testo particolarmente illuminante della Costituzione Gaudium et spes: «La Chiesa, certo, perseguendo il suo proprio fine di salvezza, non solo comunica all'uomo la vita divina, ma anche diffonde la sua luce con ripercussione, in qualche modo, su tutto il mondo, soprattutto per il fatto che risana ed eleva la dignità della persona umana, consolida la compagine dell'umana società, e immette nel lavoro quotidiano degli uomini un più profondo senso e significato. Così la Chiesa, con i singoli suoi membri e con tutta intera la sua comunità, crede di poter contribuire molto a rendere più umana la famiglia degli uomini e la sua storia»(134).\n\nIn questo contributo alla famiglia degli uomini, del quale è responsabile l'intera Chiesa, un posto particolare compete ai fedeli laici, in ragione della loro «indole secolare», che li impegna, con modalità proprie e insostituibili, nell'animazione cristiana dell'ordine temporale.\n\nPromuovere la dignità della persona\n\n37. Riscoprire e far riscoprire la dignità inviolabile di ogni persona umana costituisce un compito essenziale, anzi, in un certo senso, il compito centrale e unificante del servizio che la Chiesa e, in essa, i fedeli laici sono chiamati a rendere alla famiglia degli uomini.\n\nTra tutte le creature terrene, solo l'uomo è «persona», soggetto cosciente e libero e, proprio per questo, «centro e vertice» di tutto quanto esiste sulla terra(135).\n\nLa dignità personale è il bene più prezioso che l'uomo possiede, grazie al quale egli trascende in valore tutto il mondo materiale. La parola di Gesù: «Che giova all'uomo guadagnare il mondo intero, se poi perde la propria anima?» (Mc 8, 36) implica una luminosa e stimolante affermazione antropologica: l'uomo vale non per quello che «ha» _ possedesse pure il mondo intero! _ , quanto per quello che «è». Contano non tanto i beni del mondo, quanto il bene della persona, il bene che è la persona stessa.\n\nLa dignità della persona manifesta tutto il suo fulgore quando se ne considerano l'origine e la destinazione: creato da Dio a sua immagine e somiglianza e redento dal sangue preziosissimo di Cristo, l'uomo è chiamato ad essere «figlio nel Figlio» e tempio vivo dello Spirito, ed è destinato all'eterna vita di comunione beatificante con Dio. Per questo ogni violazione della dignità personale dell'essere umano grida vendetta al cospetto di Dio e si configura come offesa al Creatore dell'uomo.\n\nIn forza della sua dignità personale l'essere umano è sempre un valore in sé e per sé, e come tale esige d'essere considerato e trattato, mai invece può essere considerato e trattato come un oggetto utilizzabile, uno strumento, una cosa.\n\nLa dignità personale costituisce il fondamento dell'eguaglianza di tutti gli uomini tra loro. Di qui l'assoluta inaccettabilità di tutte le più svariate forme di discriminazione che, purtroppo, continuano a dividere e a umiliare la famiglia umana, da quelle razziali ed economiche a quelle sociali e culturali, da quelle politiche a quelle geografiche, ecc. Ogni discriminazione costituisce un'ingiustizia del tutto intollerabile, non tanto per le tensioni e per i conflitti ch'essa può generare nel tessuto sociale, quanto per il disonore inferto alla dignità della persona: non solo alla dignità di chi è vittima dell'ingiustizia, ma ancor più di chi quell'ingiustizia compie.\n\nFondamento dell'uguaglianza di tutti gli uomini tra loro, la dignità personale è anche il fondamento della partecipazione e della solidarietà degli uomini tra loro: il dialogo e la comunione si radicano ultimamente su ciò che gli uomini «sono», prima e più ancora che su quanto essi «hanno».\n\nLa dignità personale è proprietà indistruttibile di ogni essere umano. E' fondamentale avvertire tutta la forza dirompente di questa affermazione, che si basa sull'unicità e sull'irripetibilità di ogni persona. Ne deriva che l'individuo è assolutamente irriducibile a tutto ciò che lo vorrebbe schiacciare e annullare nell'anonimato della collettività, dell'istituzione, della struttura, del sistema. La persona, nella sua individualità, non è un numero, non è un anello d'una catena, né un ingranaggio di un sistema. L'affermazione più radicale ed esaltante del valore di ogni essere umano è stata fatta dal Figlio di Dio nel suo incarnarsi nel seno d'una donna. Anche di questo continua a parlarci il Natale cristiano(136).\n\nVenerare l'inviolabile diritto alla vita\n\n38. Il riconoscimento effettivo della dignità personale di ogni essere umano esige il rispetto, la difesa e la promozione dei diritti della persona umana. Si tratta di diritti naturali, universali e inviolabili: nessuno, né il singolo, né il gruppo, né l'autorità, né lo Stato, li può modificare né tanto meno li può eliminare, perché tali diritti provengono da Dio stesso.\n\nOra l'inviolabilità della persona, riflesso dell'assoluta inviolabilità di Dio stesso, trova la sua prima e fondamentale espressione nell'inviolabilità della vita umana. E' del tutto falso e illusorio il comune discorso, che peraltro giustamente viene fatto, sui diritti umani _ come ad esempio sul diritto alla salute, alla casa, al lavoro, alla famiglia e alla cultura _ se non si difende con la massima risolutezza il diritto alla vita, quale diritto primo e fontale, condizione per tutti gli altri diritti della persona.\n\nLa Chiesa non si è mai data per vinta di fronte a tutte le violazioni che il diritto alla vita, proprio di ogni essere umano, ha ricevuto e continua a ricevere sia dai singoli sia dalle stesse autorità. Titolare di tale diritto è l'essere umano in ogni fase del suo sviluppo, dal concepimento sino alla morte naturale; e in ogni sua condizione, sia essa di salute o di malattia, di perfezione o di handicap, di ricchezza o di miseria. Il Concilio Vaticano II proclama apertamente: «Tutto ciò che è contro la vita stessa, come ogni specie di omicidio, il genocidio, l'aborto, l'eutanasia e lo stesso suicidio volontario; tutto ciò che viola l'integrità della persona umana, come le mutilazioni, le torture inflitte al corpo e alla mente, gli sforzi per violentare l'intimo dello spirito; tutto ciò che offende la dignità umana, come le condizioni infraumane di vita, le incarcerazioni arbitrarie, le deportazioni, la schiavitù, la prostituzione, il mercato delle donne e dei giovani, o ancora le ignominiose condizioni di lavoro con le quali i lavoratori sono trattati come semplici strumenti di guadagno, e non come persone libere e responsabili; tutte queste cose, e altre simili, sono certamente vergognose e, mentre guastano la civiltà umana, ancor più inquinano coloro che così si comportano, che non quelli che le subiscono; e ledono grandemente l'onore del Creatore»(137).\n\nOra se di tutti sono la missione e la responsabilità di riconoscere la dignità personale di ogni essere umano e di difenderne il diritto alla vita, alcuni fedeli laici vi sono chiamati ad un titolo particolare: tali sono i genitori, gli educatori, gli operatori della salute, e quanti detengono il potere economico e politico.\n\nNell'accoglienza amorosa e generosa di ogni vita umana, soprattutto se debole o malata, la Chiesa vive oggi un momento fondamentale della sua missione, tanto più necessaria quanto più dominante si è fatta una «cultura di morte». Infatti «la Chiesa fermamente crede che la vita umana, anche se debole e sofferente, è sempre uno splendido dono del Dio della bontà. Contro il pessimismo e l'egoismo, che oscurano il mondo, la Chiesa sta dalla parte della vita: e in ciascuna vita umana sa scoprire lo splendore di quel \"Sì\", di quell' \"Amen\", che è Cristo stesso (cf. 2 Cor 1, 19; Ap 3, 14). Al \"no\" che invade e affligge il mondo, contrappone questo vivente \"Sì\", difendendo in tal modo l'uomo e il mondo da quanti insidiano e mortificano la vita»(138). Tocca ai fedeli laici, che più direttamente o per vocazione o per professione sono coinvolti nell'accoglienza della vita, rendere concreto ed efficace il «sì» della Chiesa alla vita umana.\n\nSulle frontiere della vita umana possibilità e responsabilità nuove si sono oggi spalancate con l'enorme sviluppo delle scienze biologiche e mediche, unitamente al sorprendente potere tecnologico: l'uomo, infatti, è in grado oggi non solo di «osservare», ma anche di «manipolare» la vita umana nello stesso suo inizio e nei suoi primi stadi di sviluppo.\n\nLa coscienza morale dell'umanità non può rimanere estranea o indifferente di fronte ai passi giganteschi compiuti da una potenza tecnologica che acquista un dominio sempre più vasto e profondo sui dinamismi che presiedono alla procreazione e alle prime fasi dello sviluppo della vita umana. Forse non mai come oggi e in questo campo la sapienza si dimostra l'unica àncora di salvezza, perché l'uomo nella ricerca scientifica e in quella applicata possa agire sempre con intelligenza e con amore, ossia rispettando, anzi venerando l'inviolabile dignità personale di ogni essere umano, sin dal primo istante della sua esistenza. Ciò avviene quando con mezzi leciti, la scienza e la tecnica si impegnano nella difesa della vita e nella cura della malattia sin dagli inizi, rifiutando invece _ per la dignità stessa della ricerca _ interventi che risultano alterativi del patrimonio genetico dell'individuo e della generazione umana(139).\n\nI fedeli laici, a vario titolo e a diverso livello impegnati nella scienza e nella tecnica, come pure nell'ambito medico, sociale, legislativo ed economico devono coraggiosamente accettare le «sfide» poste dai nuovi problemi della bioetica. Come hanno detto i Padri sinodali, «i cristiani debbono esercitare la loro responsabilità come padroni della scienza e della tecnologia, non come servi di essa (...). Nella prospettiva di quelle «sfide» morali, che stanno per essere provocate dalla nuova e immensa potenza tecnologica e che mettono in pericolo non solo i diritti fondamentali degli uomini, ma la stessa essenza biologica della specie umana, è della massima importanza che i laici cristiani _ con l'aiuto di tutta la Chiesa _ si prendano a carico di richiamare la cultura ai principi di un autentico umanesimo, affinché la promozione e la difesa dei diritti dell'uomo possano trovare fondamento dinamico e sicuro nella stessa sua essenza, quella essenza che la predicazione evangelica ha rivelato agli uomini»(140).\n\nUrge oggi, da parte di tutti, la massima vigilanza di fronte al fenomeno della concentrazione del potere, e in primo luogo di quello tecnologico. Tale concentrazione, infatti, tende a manipolare non solo l'essenza biologica ma anche i contenuti della stessa coscienza degli uomini e i loro modelli di vita, aggravando in tal modo la discriminazione e l'emarginazione di interi popoli.\n\nLiberi di invocare il Nome del Signore\n\n39. Il rispetto della dignità personale, che comporta la difesa e la promozione dei diritti umani, esige il riconoscimento della dimensione religiosa dell'uomo. Non è, questa, un'esigenza semplicemente «confessionale», bensì un'esigenza che trova la sua radice inestirpabile nella realtà stessa dell'uomo. Il rapporto con Dio, infatti, è elemento costitutivo dello stesso «essere» ed «esistere» dell'uomo: è in Dio che noi «viviamo, ci muoviamo ed esistiamo» (At 17, 28). Se non tutti credono a tale verità, quanti ne sono convinti hanno il diritto di essere rispettati nella loro fede e nelle scelte di vita, individuale e comunitaria, che da essa derivano. E' questo il diritto alla libertà di coscienza e alla libertà religiosa, il cui riconoscimento effettivo è tra i beni più alti e tra i doveri più gravi di ogni popolo che voglia veramente assicurare il bene della persona e della società: «La libertà religiosa, esigenza insopprimibile della dignità di ogni uomo, è una pietra angolare dell'edificio dei diritti umani e, pertanto, è un fattore insostituibile del bene delle persone e di tutta la società, così come della propria realizzazione di ciascuno. Ne consegue che la libertà dei singoli e delle comunità di professare e di praticare la propria religione è un elemento essenziale della pacifica convivenza degli uomini (...): Il diritto civile e sociale alla libertà religiosa, in quanto attinge la sfera più intima dello spirito, si rivela punto di riferimento e, in certo modo, diviene misura degli altri diritti fondamentali»(141).\n\nIl Sinodo non ha dimenticato i tanti fratelIi e sorelle che ancora non godono di tale diritto e che devono affrontare disagi, emarginazioni, sofferenze, persecuzioni, e talvolta la morte a causa della confessione della fede. Nella maggioranza sono fratelli e sorelle del laicato cristiano. L'annuncio del Vangelo e la testimonianza cristiana della vita nella sofferenza e nel martirio costituiscono l'apice dell'apostolato dei discepoli di Cristo, così come l'amore al Signore Gesù sino al dono della propria vita costituisce una sorgente di fecondità straordinaria per l'edificazione della Chiesa. La mistica vite testimonia così la sua rigogliosità, come rilevava Sant'Agostino: «Ma quella vite, com'era stato preannunciato dai Profeti e dallo stesso Signore, che diffondeva in tutto il mondo i suoi tralci fruttuosi, tanto più diveniva rigogliosa quanto più era irrigata dal molto sangue dei martiri»(142).\n\nLa Chiesa tutta è profondamente grata per questo esempio e per questo dono: da questi suoi figli essa trae motivo per rinnovare il suo slancio di vita santa e apostolica. In tal senso i Padri sinodali hanno ritenuto loro speciale dovere «ringraziare quei laici i quali vivono come instancabili testimoni della fede, in fedele unione con la Sede Apostolica, nonostante le restrizioni della libertà e la privazione dei ministri sacri. Essi si giocano tutto, perfino la vita. I laici in questo modo danno testimonianza di una proprietà essenziale della Chiesa: la Chiesa di Dio nasce dalla grazia di Dio e ciò si manifesta nel modo più sublime nel martirio»(143).\n\nQuanto abbiamo sinora detto sul rispetto della dignità personale e sul riconoscimento dei diritti umani riguarda senza dubbio la responsabilità di ciascun cristiano, di ciascun uomo. Ma dobbiamo immediatamente rilevare come tale problema rivesta oggi una dimensione mondiale: è, infatti, una questione che investe oramai interi gruppi umani, anzi interi popoli che sono violentemente vilipesi nei loro fondamentali diritti. Di qui quelle forme di disuguaglianza dello sviluppo tra i diversi Mondi che nella recente Enciclica Sollicitudo rei socialis sono state apertamente denunciate.\n\nIl rispetto della persona umana va oltre la esigenza di una morale individuale e si pone come criterio basilare, quasi pilastro fondamentale, per la strutturazione della società stessa, essendo la società finalizzata interamente alla persona.\n\nCosì, intimamente congiunta alla responsabilità di servire la persona, si pone la responsabilità di servire la società, quale compito generale di quella animazione cristiana dell'ordine temporale alla quale i fedeli laici sono chiamati secondo loro proprie e specifiche modalità.\n\nLa famiglia, primo spazio per l'impegno sociale\n\n40. La persona umana ha una nativa e strutturale dimensione sociale in quanto è chiamata dall'intimo di sé alla comunione con gli altri e alla donazione agli altri: «Dio, che ha cura paterna di tutti, ha voluto che gli uomini formassero una sola famiglia e si trattassero tra loro con animo di fratelli»(144). E così la società, frutto e segno della socialità dell'uomo, rivela la sua piena verità nell'essere una comunità di persone.\n\nSi dà interdipendenza e reciprocità tra persona e società: tutto ciò che viene compiuto a favore della persona è anche un servizio reso alla società, e tutto ciò che viene compiuto a favore della società si risolve a beneficio della persona. Per questo l'impegno apostolico dei fedeli laici nell'ordine temporale riveste sempre e in modo inscindibile il significato del servizio all'uomo singolo nella sua unicità e irripetibilità e il significato del servizio a tutti gli uomini.\n\nOra la prima e originaria espressione della dimensione sociale della persona è la coppia e la famiglia: «Ma Dio non creò l'uomo lasciandolo solo: fin da principio \"uomo e donna li creò\" (Gen 1, 27) e la loro unione costituisce la prima forma di comunione di persone»(145). Gesù si è preoccupato di restituire alla coppia l'intera sua dignità e alla famiglia la saldezza sua propria (cf. Mt 19, 3-9); San Paolo ha mostrato il rapporto profondo del matrimonio con il mistero di Cristo e della Chiesa (cf. Ef 5, 22-6, 4; Col 3, 18-21; 1 Pt 3, 1-7).\n\nLa coppia e la famiglia costituiscono il primo spazio per l'impegno sociale dei fedeli laici. E' un impegno che può essere assolto adeguatamente solo nella convinzione del valore unico e insostituibile della famiglia per lo sviluppo della società e della stessa Chiesa.\n\nCulla della vita e dell'amore, nella quale l'uomo «nasce» e «cresce», la famiglia è la cellula fondamentale della società. A questa comunità è da riservarsi una privilegiata sollecitudine, soprattutto ogniqualvolta l'egoismo umano, le campagne antinataliste, le politiche totalitarie, ma anche le situazioni di povertà e di miseria fisica, culturale e morale, nonché la mentalità edonistica e consumistica fanno disseccare le sorgenti della vita, mentre le ideologie e i diversi sistemi, insieme a forme di disinteresse e di disamore, attentano alla funzione educativa propria della famiglia.\n\nUrge così un'opera vasta, profonda e sistematica, sostenuta non solo dalla cultura ma anche dai mezzi economici e dagli strumenti legislativi, destinata ad assicurare alla famiglia il suo compito di essere il luogo primario della «umanizzazione» della persona e della società.\n\nL'impegno apostolico dei fedeli laici è anzitutto quello di rendere la famiglia cosciente della sua identità di primo nucleo sociale di base e del suo originale ruolo nella società, perché divenga essa stessa sempre più protagonista attiva e responsabile della propria crescita e della propria partecipazione alla vita sociale. In tal modo la famiglia potrà e dovrà esigere da tutti, a cominciare dalle autorità pubbliche, il rispetto di quei diritti che, salvando la famiglia, salvano la società stessa.\n\nQuanto è scritto nell'Esortazione Familiaris consortio circa la partecipazione allo sviluppo della società(146) e quanto la Santa Sede, su invito del Sinodo dei Vescovi del 1980, ha formulato con la «Carta dei Diritti della Famiglia» rappresentano un programma operativo completo e organico per tutti quei fedeli laici che, a diverso titolo, sono interessati alla promozione dei valori e delle esigenze della famiglia: un programma la cui realizzazione è da urgere con tanta maggior tempestività e decisione quanto più gravi si fanno le minacce alla stabilità e alla fecondità della famiglia e quanto più pesante e sistematico si fa il tentativo di emarginare la famiglia e di vanificarne il peso sociale.\n\nCome l'esperienza attesta, la civiltà e la saldezza dei popoli dipendono soprattutto dalla qualità umana delle loro famiglie. Per questo l'impegno apostolico verso la famiglia acquista un incomparabile valore sociale. La Chiesa, da parte sua, ne è profondamente convinta, ben sapendo che «l'avvenire dell'umanità passa attraverso la famiglia»(147).\n\nLa carità anima e sostegno della solidarietà\n\n41. Il servizio alla società si esprime e si realizza in diversissime modalità: da quelle libere e informali a quelle istituzionali, dall'aiuto dato ai singoli a quello rivolto a vari gruppi e comunità di persone.\n\nTutta la Chiesa come tale è direttamente chiamata al servizio della carità: «La santa Chiesa, come nelle sue origini unendo l'agape con la Cena Eucaristica si manifestava tutta unita nel vincolo della carità attorno a Cristo, così, in ogni tempo, si riconosce da questo contrassegno della carità e, mentre gode delle iniziative altrui, rivendica le opere di carità come suo dovere e diritto inalienabile. Perciò la misericordia verso i poveri e gli infermi come pure le cosiddette opere caritative e di mutuo aiuto, destinate ad alleviare le necessità umane di ogni genere, sono tenute dalla Chiesa in particolare onore»(148). La carità verso il prossimo, nelle forme antiche e sempre nuove delle opere di misericordia corporale e spirituale, rappresenta il contenuto più immediato, comune e abituale di quell'animazione cristiana dell'ordine temporale che costituisce l'impegno specifico dei fedeli laici.\n\nCon la carità verso il prossimo i fedeli laici vivono e manifestano la loro partecipazione alla regalità di Gesù Cristo, al potere cioè del Figlio dell'uomo che «non è venuto per essere servito, ma per servire» (Mc 10, 45): essi vivono e manifestano tale regalità nel modo più semplice, possibile a tutti e sempre, ed insieme nel modo più esaltante, perché la carità è il più alto dono che lo Spirito offre per l'edificazione della Chiesa (cf. 1 Cor 13, 13) e per il bene dell'umanità. La carità, infatti, anima e sostiene un'operosa solidarietà attenta alla totalità dei bisogni dell'essere umano.\n\nUna simile carità, attuata non solo dai singoli ma anche in modo solidale dai gruppi e dalle comunità, è e sarà sempre necessaria: niente e nessuno la può e la potrà sostituire, neppure le molteplici istituzioni e iniziative pubbliche, che pure si sforzano di dare risposta ai bisogni _ spesso oggi così gravi e diffusi _ d'una popolazione. Paradossalmente tale carità si fa più necessaria quanto più le istituzioni, diventando complesse nell'organizzazione e pretendendo di gestire ogni spazio disponibile, finiscono per essere rovinate dal funzionalismo impersonale, dall'esagerata burocrazia, dagli ingiusti interessi privati, dal disimpegno facile e generalizzato.\n\nProprio in questo contesto continuano a sorgere e a diffondersi, in particolare nelle società organizzate, varie forme di volontariato che si esprimono in una molteplicità di servizi e di opere. Se vissuto nella sua verità di servizio disinteressato al bene delle persone, specialmente le più bisognose e le più dimenticate dagli stessi servizi sociali, il volontariato deve dirsi una espressione importante di apostolato, nel quale i fedeli laici, uomini e donne, hanno un ruolo di primo piano.\n\nTutti destinatari e protagonisti della politica\n\n42. La carità che ama e serve la persona non può mai essere disgiunta dalla giustizia: e l'una e l'altra, ciascuna a suo modo, esigono il pieno riconoscimento effettivo dei diritti della persona, alla quale è ordinata la società con tutte le sue strutture ed istituzioni(149).\n\nPer animare cristianamente l'ordine temporale, nel senso detto di servire la persona e la società, i fedeli laici non possono affatto abdicare alla partecipazione alla «politica», ossia alla molteplice e varia azione economica, sociale, legislativa, amministrativa e culturale, destinata a promuovere organicamente e istituzionalmente il bene comune. Come ripetutamente hanno affermato i Padri sinodali, tutti e ciascuno hanno diritto e dovere di partecipare alla politica, sia pure con diversità e complementarietà di forme, livelli, compiti e responsabilità. Le accuse di arrivismo, di idolatria del potere, di egoismo e di corruzione che non infrequentemente vengono rivolte agli uomini del governo, del parlamento, della classe dominante, del partito politico; come pure l'opinione non poco diffusa che la politica sia un luogo di necessario pericolo morale, non giustificano minimamente né lo scetticismo né l'assenteismo dei cristiani per la cosa pubblica.\n\nE', invece, quanto mai significativa la parola del Concilio Vaticano II: «La Chiesa stima degna di lode e di considerazione l'opera di coloro che per servire gli uomini si dedicano al bene della cosa pubblica e assumono il peso delle relative responsabilità»(150).\n\nUna politica per la persona e per la società trova il suo criterio basilare nel perseguimento del bene comune, come bene di tutti gli uomini e di tutto l'uomo, bene offerto e garantito alla libera e responsabile accoglienza delle persone, sia singole che associate: «La comunità politica _ leggiamo nella Costituzione Gaudium et spes _ esiste proprio in funzione di quel bene comune, nel quale essa trova piena giustificazione e significato e dal quale ricava il suo ordinamento giuridico, originario e proprio. Il bene comune si concreta nell'insieme di quelle condizioni della vita sociale, con le quali gli uomini, le famiglie e le associazioni possono ottenere il conseguimento più pieno della propria perfezione»(151).\n\nInoltre, una politica per la persona e per la società trova la sua linea costante di cammino nella difesa e nella promozione della giustizia, intesa come «virtù» alla quale tutti devono essere educati e come «forza» morale che sostiene l'impegno a favorire i diritti e i doveri di tutti e di ciascuno, sulla base della dignità personale dell'essere umano.\n\nNell'esercizio del potere politico è fondamentale lo spirito di servizio, che solo, unitamente alla necessaria competenza ed efficienza, può rendere «trasparente» o «pulita» l'attività degli uomini politici, come del resto la gente giustamente esige. Ciò sollecita la lotta aperta e il deciso superamento di alcune tentazioni, quali il ricorso alla slealtà e alla menzogna, lo sperpero del pubblico denaro per il tornaconto di alcuni pochi e con intenti clientelari, l'uso di mezzi equivoci o illeciti per conquistare, mantenere e aumentare ad ogni costo il potere.\n\nI fedeli laici impegnati nella politica devono certamente rispettare l'autonomia rettamente intesa delle realtà terrene, così come leggiamo nella Costituzione Gaudium et spes: «E' di grande importanza, soprattutto in una società pluralistica, che si abbia una giusta visione dei rapporti tra la comunità politica e la Chiesa e che si faccia una chiara distinzione tra le azioni che i fedeli, individualmente o in gruppo, compiono in proprio nome, come cittadini, guidati dalla coscienza cristiana, e le azioni che essi compiono in nome della Chiesa in comunione con i loro pastori. La Chiesa, che, in ragione del suo ufficio e della sua competenza, in nessuna maniera si confonde con la comunità politica e non è legata ad alcun sistema politico, è insieme il segno e la salvaguardia del carattere trascendente della persona umana»(152). Nello stessotempo _ e questo è sentito oggi come urgenza e responsabilità _ i fedeli laici devono testimoniare quei valori umani ed evangelici che sono intimamente connessi con l'attività politica stessa, come la libertà e la giustizia, la solidarietà, la dedizione fedele e disinteressata al bene di tutti, lo stile semplice di vita, l'amore preferenziale per i poveri e gli ultimi. Ciò esige che i fedeli laici siano sempre più animati da una reale partecipazione alla vita della Chiesa e illuminati dalla sua dottrina sociale. In questo potranno essere accompagnati e aiutati dalla vicinanza delle comunità cristiane e dei loro Pastori(153).\n\nStile e mezzo per il realizzarsi d'una politica che intenda mirare al vero sviluppo umano è la solidarietà: questa sollecita la partecipazione attiva e responsabile di tutti alla vita politica, dai singoli cittadini ai gruppi vari, dai sindacati ai partiti: insieme, tutti e ciascuno, siamo destinatari e protagonisti della politica. In questo ambito, come ho scritto nell'Enciclica Sollicitudo rei socialis, la solidarietà «non è un sentimento di vaga compassione o di superficiale intenerimento per i mali di tante persone, vicine o lontane. Al contrario, è la determinazione ferma e perseverante di impegnarsi per il bene comune:ossia per il bene di tutti e di ciascuno, perché tutti siamo veramente responsabili di tutti»(154).\n\nLa solidarietà politica esige oggi d'attuarsi secondo un orizzonte che, superando la singola nazione o il singolo blocco di nazioni, si configura come propriamente continentale e mondiale.\n\nIl frutto dell'attività politica solidale, da tutti tanto desiderato ma pur sempre tanto immaturo, è la pace. I fedeli laici non possono rimanere indifferenti, estranei e pigri di fronte a tutto ciò che è negazione e compromissione della pace: violenza e guerra, tortura e terrorismo, campi di concentramento, militarizzazione della politica, corsa agli armamenti, minaccia nucleare. Al contrario, come discepoli di Gesù Cristo «Principe della pace» (Is 9, 5) e «Nostra Pace» (Ef 2, 14), i fedeli laici devono assumersi il compito di essere «operatori di pace» (Mt 5, 9), sia mediante la conversione del «cuore», sia mediante l'azione a favore della verità, della libertà, della giustizia e della carità, che della pace sono gli irrinunciabili fondamenti(155).\n\nCollaborando con tutti coloro che cercano veramente la pace e servendosi degli specifici organismi e istituzioni nazionali e internazionali, i fedeli laici devono promuovere un'opera educativa capillare destinata a sconfiggere l'imperante cultura dell'egoismo, dell'odio, della vendetta e dell'inimicizia e a sviluppare la cultura della solidarietà ad ogni livello. Tale solidarietà, infatti, «è via alla pace e insieme allo sviluppo»(156). In questa prospettiva i Padri sinodali hanno invitato i cristiani a rifiutare forme inaccettabili di violenza, a promuovere atteggiamenti di dialogo e di pace e ad impegnarsi per instaurare un ordine sociale e internazionale giusto(157).\n\nPorre l'uomo al centro della vita economico-sociale\n\n43. Il servizio alla società da parte dei fedeli laici trova un suo momento essenziale nella questione economico-sociale, la cui chiave è data dall'organizzazione del lavoro.\n\nLa gravità attuale di tali problemi, colta nel panorama dello sviluppo e secondo la proposta di soluzione da parte della dottrina sociale della Chiesa, è stata ricordata recentemente nell'Enciclica Sollicitudo rei socialis, alla quale desidero caldamente rimandare tutti, in particolare i fedeli laici.\n\nTra i caposaldi della dottrina sociale della Chiesa sta il principio della destinazione universale dei beni: i beni della terra sono, nel disegno di Dio, offerti a tutti gli uomini e a ciascun uomo come mezzo per lo sviluppo d'una vita autenticamente umana. Al servizio di questa destinazione si pone la proprietà privata, la quale _ proprio per questo _ possiede un'intrinseca funzione sociale. Concretamente il lavoro dell'uomo e della donna rappresenta lo strumento più comune e più immediato per lo sviluppo della vita economica, strumento che insieme costituisce un diritto e un dovere d'ogni uomo.\n\nTutto questo rientra in modo particolare nella missione dei fedeli laici. Il fine e il criterio della loro presenza e della loro azione sono formulati in termini generali dal Concilio Vaticano II: «Anche nella vita economico-sociale sono da onorare e da promuovere la dignità e l'integrale vocazione della persona umana come pure il bene dell'intera società. L'uomo infatti è l'autore, il centro e il fine di tutta la vita economico-sociale»(158).\n\nNel contesto delle sconvolgenti trasformazioni in atto nel mondo dell'economia e del lavoro, i fedeli laici siano impegnati in prima fila a risolvere i gravissimi problemi della crescente disoccupazione, a battersi per il superamento più tempestivo di numerose ingiustizie che derivano da distorte organizzazioni del lavoro, a far diventare il luogo di lavoro una comunità di persone rispettate nella loro soggettività e nel loro diritto alla partecipazione, a sviluppare nuove solidarietà tra coloro che partecipano al lavoro comune, a suscitare nuove forme di imprenditorialità e a rivedere i sistemi di commercio, di finanza e di scambi tecnologici.\n\nA tal fine i fedeli laici devono compiere il loro lavoro con competenza professionale, con onestà umana, con spirito cristiano, come via della propria santificazione(159), secondo l'esplicito invito del Concilio: «Con il lavoro, l'uomo ordinariamente provvede alla vita propria e dei suoi familiari, comunica con gli altri e rende servizio agli uomini suoi fratelli, può praticare una vera carità e collaborare con la propria attività al completarsi della divina creazione. Ancor più: sappiamo che, offrendo a Dio il proprio lavoro, l'uomo si associa all'opera stessa redentiva di Cristo, il quale ha conferito al lavoro una elevatissima dignità, lavorando con le proprie mani a Nazareth»(160).\n\nIn rapporto alla vita economico-sociale e al lavoro si pone oggi, in modo sempre più acuto, la questione cosiddetta «ecologica». Certamente l'uomo ha da Dio stesso il compito di «dominare» le cose create e di «coltivare il giardino» del mondo; ma è un compito, questo, che l'uomo deve assolvere nel rispetto dell'immagine divina ricevuta, e quindi con intelligenza e con amore: egli deve sentirsi responsabile dei doni che Dio gli ha elargito e continuamente gli elargisce. L'uomo ha fra le mani un dono che deve passare _ e, se possibile, persino migliorato _ alle generazioni future, anch'esse destinatarie dei doni del Signore: «Il dominio accordato dal Creatore all'uomo (...) non è un potere assoluto, né si può parlare di libertà di \"usare e abusare\", o di disporre delle cose come meglio aggrada. La limitazione imposta dallo stesso Creatore fin dal principio, ed espressa simbolicamente con la proibizione di \"mangiare il frutto dell'albero\" (cf. Gen 2, 16-17), mostra con sufficiente chiarezza che, nei confronti della natura visibile (...), siamo sottomessi a leggi non solo biologiche, ma anche morali, che non si possono impunemente trasgredire. Una giusta concezione dello sviluppo non può prescindere da queste considerazioni _ relative all'uso degli elementi della natura, alla rinnovabilità delle risorse e alle conseguenze di una industrializzazione disordinata _, le quali ripropongono alla nostra coscienza la dimensione morale, che deve distinguere lo sviluppo»(161).\n\nEvangelizzare la cultura e le culture dell'uomo\n\n44. Il servizio alla persona e alla società umana si esprime e si attua attraverso la creazione e la trasmissione della cultura, che, specialmente ai nostri giorni, costituisce uno dei più gravi compiti della convivenza umana e dell'evoluzione sociale. Alla luce del Concilio, intendiamo per «cultura» tutti quei «mezzi con i quali l'uomo affina ed esplica le molteplici sue doti di anima e di corpo; procura di ridurre in suo potere il cosmo stesso con la conoscenza e il lavoro; rende più umana la vita sociale sia nella famiglia che in tutta la società civile, mediante il progresso del costume e delle istituzioni; infine, con l'andare del tempo, esprime, comunica e conserva nelle sue opere le grandi esperienze e aspirazioni spirituali, affinché possano servire al progresso di molti, anzi di tutto il genere umano»(162). In questo senso, la cultura deve ritenersi come il bene comune di ciascun popolo, l'espressione della sua dignità, libertà e creatività; la testimonianza del suo cammino storico. In particolare, solo all'interno e tramite la cultura la fede cristiana diventa storica e creatrice di storia.\n\nDi fronte allo sviluppo di una cultura che si configura dissociata non solo dalla fede cristiana, ma persino dagli stessi valori umani(163); come pure di fronte ad una certa cultura scientifica e tecnologica impotente nel dare risposta alla pressante domanda di verità e di bene che brucia nel cuore degli uomini, la Chiesa è pienamente consapevole dell'urgenza pastorale che alla cultura venga riservata un'attenzione del tutto speciale.\n\nPer questo la Chiesa sollecita i fedeli laici ad essere presenti, all'insegna del coraggio e della creatività intellettuale, nei posti privilegiati della cultura, quali sono il mondo della scuola e dell'università, gli ambienti della ricerca scientifica e tecnica, i luoghi della creazione artistica e della riflessione umanistica. Tale presenza è destinata non solo al riconoscimento e all'eventuale purificazione degli elementi della cultura esistente criticamente vagliati, ma anche alla loro elevazione mediante le originali ricchezze del Vangelo e della fede cristiana. Quanto il Concilio Vaticano II scrive circa il rapporto tra il Vangelo e la cultura rappresenta un fatto storico costante ed insieme un ideale operativo di singolare attualità e urgenza; è un programma impegnativo consegnato alla responsabilità pastorale dell'intera Chiesa e in essa alla responsabilità specifica dei fedeli laici: «La buona novella di Cristo rinnova continuamente la vita e la cultura dell'uomo decaduto, combatte e rimuove gli errori e i mali, derivanti dalla sempre minacciosa seduzione del peccato. Continuamente purifica ed eleva la moralità dei popoli (...). In tal modo la Chiesa, compiendo la sua missione, già con questo stesso fatto stimola e dà il suo contributo alla cultura umana e civile e, mediante la sua azione, anche liturgica, educa l'uomo alla libertà interiore»(164).\n\nMeritano di essere qui riascoltate alcune espressioni particolarmente significative della Esortazione Evangelii nuntiandi di Paolo VI:\n\n«La Chiesa evangelizza allorquando, in virtù della sola potenza divina del Messaggio che essa proclama (cf. Rom 1, 16; 1 Cor 1, 18; 2, 4), cerca di convertire la coscienza personale e insieme collettiva degli uomini, l'attività nella quale essi sono impegnati, la vita e l'ambiente concreto loro propri. Strati dell'umanità che si trasformano: per la Chiesa non si tratta soltanto di predicare il Vangelo in fasce geografiche sempre più vaste o a popolazioni sempre più estese, ma anche di raggiungere e quasi sconvolgere mediante la forza del Vangelo i criteri di giudizio, i valori determinanti, i punti d'interesse, le linee di pensiero, le fonti ispiratrici e i modelli di vita dell'umanità, che sono in contrasto con la Parola di Dio e col disegno della salvezza. Si potrebbe esprimere tutto ciò dicendo così: occorre evangelizzare _ non in maniera decorativa, a somiglianza di vernice superficiale, ma in modo vitale, in profondità e fino alle radici _ la cultura e le culture dell'uomo (...). La rottura tra Vangelo e cultura è senza dubbio il dramma della nostra epoca, come lo fu anche di altre. Occorre quindi fare tutti gli sforzi in vista di una generosa evangelizzazione della cultura, più esattamente delle culture»(165).\n\nLa via attualmente privilegiata per la creazione e per la trasmissione della cultura sono gli strumenti della comunicazione sociale(166). Anche il mondo dei mass-media, in seguito all'accelerato sviluppo innovativo e all'influsso insieme planetario e capillare sulla formazione della mentalità e del costume, rappresenta una nuova frontiera della missione della Chiesa. In particolare, la responsabilità professionale dei fedeli laici in questo campo, esercitata sia a titolo personale sia mediante iniziative ed istituzioni comunitarie, esige di essere riconosciuta in tutto il suo valore e sostenuta con più adeguate risorse materiali, intellettuali e pastorali.\n\nNell'impiego e nella recezione degli strumenti di comunicazione urgono sia un'opera educativa al senso critico, animato dalla passione per la verità, sia un'opera di difesa della libertà, del rispetto alla dignità personale, dell'elevazione dell'autentica cultura dei popoli, mediante il rifiuto fermo e coraggioso di ogni forma di monopolizzazione e di manipolazione.\n\nNé a quest'opera di difesa si ferma la responsabilità pastorale dei fedeli laici: su tutte le strade del mondo, anche su quelle maestre della stampa, del cinema, della radio, della televisione e del teatro, dev'essere annunciato il Vangelo che salva.\n\nCAPITOLO IV\n\nGLI OPERAI DELLA VIGNA DEL SIGNORE\n\nBuoni amministratori della multiforme grazia di Dio\n\nLa varietà delle vocazioni\n\n45. Secondo la parabola evangelica, il «padrone di casa» chiama gli operai alla sua vigna nelle diverse ore della giornata: alcuni all'alba, altri verso le nove del mattino, altri ancora verso mezzogiorno e le tre, gli ultimi verso le cinque (cf. Mt 20, 1 ss.). Nel commento a questa pagina del Vangelo, San Gregorio Magno interpreta le ore diverse della chiamata rapportandole alle età della vita: «E' possibile applicare la diversità delle ore _ egli scrive _ alle diverse età dell'uomo. Il mattino può certo rappresentare, in questa nostra interpretazione, la fanciullezza. L'ora terza, poi, si può intendere come l'adolescenza: il sole si muove verso l'alto del cielo, cioè cresce l'ardore dell'età. La sesta ora è la giovinezza: il sole sta come nel mezzo del cielo, ossia in quest'età si rafforza la pienezza del vigore. L'anzianità rappresenta l'ora nona, perché come il sole declina dal suo alto asse così quest'età comincia a perdere l'ardore della giovinezza. L'undicesima ora è l'età di quelli molto avanzati negli anni (...). Gli operai sono, dunque, chiamati alla vigna in diverse ore, come per dire che alla vita santa uno è condotto durante la fanciullezza, un altro nella giovinezza, un altro nell'anzianità e un altro nell'età più avanzata»(167).\n\nPossiamo riprendere ed estendere il commento di San Gregorio Magno in rapporto alla straordinaria varietà di presenze nella Chiesa, tutte e ciascuna chiamate a lavorare per l'avvento del Regno di Dio secondo la diversità di vocazioni e situazioni, carismi e ministeri. E' una varietà legata non solo all'età, ma anche alla differenza di sesso e alla diversità delle doti, come pure alle vocazioni e alle condizioni di vita; è una varietà che rende più viva e concreta la ricchezza della Chiesa.\n\nGiovani, bambini, anziani\n\nI giovani, speranza della Chiesa\n\n46. Il Sinodo ha voluto riservare un'attenzione particolare ai giovani. E giustamente. In tanti paesi del mondo, essi rappresentano la metà dell'intera popolazione e, spesso, la metà numerica dello stesso Popolo di Dio che in quei paesi vive.\n\nGià sotto questo aspetto i giovani costituiscono una forza eccezionale e sono una grande sfida per l'avvenire della Chiesa. Nei giovani, infatti, la Chiesa legge il suo camminare verso il futuro che l'attende e trova l'immagine e il richiamo di quella lieta giovinezza di cui lo Spirito di Cristo costantemente l'arricchisce. In questo senso il Concilio ha definito i giovani «speranza della Chiesa»(168).\n\nNella lettera scritta ai giovani e alle giovani del mondo, il 31 marzo 1985, leggiamo: «La Chiesa guarda i giovani; anzi, la Chiesa in modo speciale guarda se stessa nei giovani, in voi tutti ed insieme in ciascuna e in ciascuno di voi. Così è stato sin dall'inizio, dai tempi apostolici. Le parole di san Giovanni nella sua Prima Lettera possono essere una particolare testimonianza: \"Scrivo a voi, giovani, perché avete vinto il maligno. Ho scritto a voi, figlioli, perché avete conosciuto il Padre (...). Ho scritto a voi, giovani, perché siete forti, e la parola di Dio dimora in voi\" (1 Gv 2, 13 ss.) (...). Nella nostra generazione, al termine del secondo Millennio dopo Cristo, anche la Chiesa guarda se stessa nei giovani»(169).\n\nI giovani non devono essere considerati semplicemente come l'oggetto della sollecitudine pastorale della Chiesa: sono di fatto, e devono venire incoraggiati ad esserlo, soggetti attivi, protagonisti dell'evangelizzazione e artefici del rinnovamento sociale(170). La giovinezza è il tempo di una scoperta particolarmente intensa del proprio «io» e del proprio «progetto di vita», è il tempo di una crescita che deve avvenire «in sapienza, età e grazia davanti a Dio e agli uomini» (Lc 2, 52).\n\nCome hanno detto i Padri sinodali, «la sensibilità dei giovani percepisce profondamente i valori della giustizia, della non violenza e della pace. Il loro cuore è aperto alla fraternità, alla amicizia e alla solidarietà. Sono mobilitati al massimo per le cause che riguardano la qualità della vita e la conservazione della natura. Ma essi sono anche carichi di inquietudini, di delusioni, di angosce e paure del mondo, oltre che delle tentazioni proprie del loro stato»(171).\n\nLa Chiesa deve rivivere l'amore di predilezione che Gesù ha testimoniato al giovane del Vangelo: «Gesù, fissatolo, lo amò» (Mc 10, 21). Per questo la Chiesa non si stanca di annunciare Gesù Cristo, di proclamare il suo Vangelo come l'unica e sovrabbondante risposta alle più radicali aspirazioni dei giovani, come la proposta forte ed esaltante di una sequela personale («vieni e seguimi» [Mc 10, 21]), che comporta la condivisione all'amore filiale di Gesù per il Padre e la partecipazione alla sua missione di salvezza per l'umanità.\n\nLa Chiesa ha tante cose da dire ai giovani, e i giovani hanno tante cose da dire alla Chiesa. Questo reciproco dialogo, da attuarsi con grande cordialità, chiarezza e coraggio, favorirà l'incontro e lo scambio tra le generazioni, e sarà fonte di ricchezza e di giovinezza per la Chiesa e per la società civile. Nel suo messaggio ai giovani il Concilio dice: «La Chiesa vi guarda con fiducia e con amore (...). Essa è la vera giovinezza del mondo (...), guardatela e troverete in lei il volto di Cristo»(172).\n\nI bambini e il regno dei cieli\n\n47. I bambini sono certamente il termine dell'amore delicato e generoso del Signore Gesù: ad essi riserva la sua benedizione e ancor più assicura il regno dei cieli (cf. Mt 19, 13-15; Mc 10, 14). In particolare Gesù esalta il ruolo attivo che i piccoli hanno nel Regno di Dio: sono il simbolo eloquente e la splendida immagine di quelle condizioni morali e spirituali che sono essenziali per entrare nel Regno di Dio e per viverne la logica di totale affidamento al Signore: «In verità vi dico: se non vi convertirete e non diventerete come i bambini, non entrerete nel regno dei cieli. Perché chiunque diventerà piccolo come questo bambino, sarà il più grande nel regno dei cieli. E chi accoglie anche uno solo di questi bambini in nome mio accoglie me» (Mt 18, 3-5; cf. Lc 9, 48).\n\nI bambini ci ricordano che la fecondità missionaria della Chiesa ha la sua radice vivificante non nei mezzi e nei meriti umani, ma nel dono assolutamente gratuito di Dio. La vita di innocenza e di grazia dei bambini, come pure le sofferenze loro ingiustamente inflitte, ottengono, in virtù della Croce di Cristo, uno spirituale arricchimento per loro e per l'intera Chiesa: di questo tutti dobbiamo prendere più viva e grata coscienza.\n\nSi deve riconoscere, inoltre, che anche nell'età dell'infanzia e della fanciullezza sono aperte preziose possibilità operative sia per l'edificazione della Chiesa che per l'umanizzazione della società. Quanto il Concilio dice della presenza benefica e costruttiva dei figli all'interno della famiglia «chiesa domestica»: «I figli, come membra vive della famiglia, contribuiscono pure a loro modo alla santificazione dei genitori»(173) dev'essere ripetuto dei bambini in rapporto alla Chiesa particolare e universale. Lo rilevava già Jean Gerson, teologo ed educatore del xv secolo, per il quale «i fanciulli e gli adolescenti non sono certo una parte trascurabile della Chiesa»(174).\n\nGli anziani e il dono della sapienza\n\n48. Alle persone anziane, spesso ingiustamente ritenute inutili se non addirittura d'insopportabile peso, ricordo che la Chiesa chiede e attende che esse abbiano a continuare la loro missione apostolica e missionaria, non solo possibile e doverosa anche a quest'età, ma da questa stessa età resa in qualche modo specifica e originale.\n\nLa Bibbia ama presentare l'anziano come il simbolo della persona ricca di sapienza e di timore di Dio (cf. Sir 25, 4-6). In questo senso il «dono» dell'anziano potrebbe qualificarsi come quello di essere, nella Chiesa e nella società, il testimone della tradizione di fede (cf. Sal 44, 2; Es 12, 26-27), il maestro di vita (cf. Sir 6, 34; 8, 11-12), l'operatore di carità.\n\nOra l'aumentato numero di persone anziane in diversi paesi del mondo e la cessazione anticipata dell'attività professionale e lavorativa aprono uno spazio nuovo al compito apostolico degli anziani: è un compito da assumersi superando con decisione la tentazione di rifugiarsi nostalgicamente in un passato che non ritorna più o di rifuggire da un impegno presente per le difficoltà incontrate in un mondo dalle continue novità; e prendendo sempre più chiara coscienza che il proprio ruolo nella Chiesa e nella società non conosce affatto soste dovute all'età, bensì conosce solo modi nuovi. Come dice il salmista: «Nella vecchiaia daranno ancora frutti, saranno vegeti e rigogliosi, per annunziare quanto è retto il Signore» (Sal 92, 15-16). Ripeto quanto ho detto durante la celebrazione del Giubileo degli Anziani: «L'ingresso nella terza età è da considerarsi un privilegio: non solo perché non tutti hanno la fortuna di raggiungere questo traguardo, ma anche e soprattutto perché questo è il periodo delle possibilità concrete di riconsiderare meglio il passato, di conoscere e di vivere più profondamente il mistero pasquale, di divenire esempio nella Chiesa a tutto il Popolo di Dio (...). Nonostante la complessità dei vostri problemi da risolvere, le forze che progressivamente si affievoliscono, e malgrado le insufficienze delle organizzazioni sociali, i ritardi della legislazione ufficiale, le incomprensioni di una società egoistica, voi non siete né dovete sentirvi ai margini della vita della Chiesa, elementi passivi di un mondo in eccesso di movimento, ma soggetti attivi di un periodo umanamente e spiritualmente fecondo dell'esistenza umana. Avete ancora una missione da compiere, un contributo da dare. Secondo il progetto divino ogni singolo essere umano è una vita in crescita, dalla prima scintilla dell'esistenza fino all'ultimo respiro»(175).\n\nDonne e uomini\n\n49. I Padri sinodali hanno riservato una speciale attenzione alla condizione e al ruolo della donna, secondo un duplice intento: riconoscere e invitare a riconoscere, da parte di tutti ed ancora una volta, l'indispensabile contributo della donna all'edificazione della Chiesa e allo sviluppo della società; operare, inoltre, un'analisi più specifica circa la partecipazione della donna alla vita e alla missione della Chiesa.\n\nRiferendosi a Giovanni XXIII, che vide nella coscienza femminile della propria dignità e nell'ingresso delle donne nella vita pubblica un segno dei nostri tempi(176), i Padri del Sinodo hanno affermato ripetutamente e fortemente, di fronte alle forme più varie di discriminazioni e di emarginazioni alle quali soggiace la donna a motivo del suo semplice essere donna, l'urgenza di difendere e di promuovere la dignità personale della donna, e quindi la sua eguaglianza con l'uomo.\n\nSe di tutti nella Chiesa e nella società è questo compito, lo è in particolare delle donne, che si devono sentire impegnate come protagoniste in prima linea. C'è ancora tanto sforzo da compiere, in più parti del mondo e in diversi ambiti, perché sia distrutta quella ingiusta e deleteria mentalità che considera l'essere umano come una cosa, come un oggetto di compra-vendita, come uno strumento dell'interesse egoistico o del solo piacere, tanto più che di tale mentalità la prima vittima è proprio la donna stessa. Al contrario, solo l'aperto riconoscimento della dignità personale della donna costituisce il primo passo da compiere per promuoverne la piena partecipazione sia alla vita ecclesiale che a quella sociale e pubblica. Si deve dare risposta più ampia e decisiva alla richiesta fatta dall'Esortazione Familiaris consortio circa le molteplici discriminazioni delle quali le donne sono vittime: «che da parte di tutti si svolga un'azione pastorale specifica più vigorosa e incisiva, affinché esse siano definitivamente vinte, così da giungere alla stima piena dell'immagine di Dio che risplende in tutti gli esseri umani, nessuno escluso»(177). Nella stessa linea i Padri sinodali hanno affermato: «La Chiesa, come espressione della sua missione, deve opporsi con fermezza contro tutte le forme di discriminazione e di abuso delle donne»(178). E ancora: «La dignità della donna, gravemente ferita nell'opinione pubblica, dev'essere ricuperata per mezzo dell'effettivo rispetto dei diritti della persona umana e per mezzo della pratica della dottrina della Chiesa»(179).\n\nIn particolare, circa la partecipazione attiva e responsabile alla vita e alla missione della Chiesa, è da rilevarsi come già il Concilio Vaticano II sia stato oltre modo esplicito nel sollecitarla: «Poiché ai nostri giorni le donne prendono sempre più parte attiva in tutta la vita della società, è di grande importanza una loro più larga partecipazione anche nei vari campi dell'apostolato della Chiesa»(180).\n\nLa coscienza che la donna, con i doni e i compiti propri, ha una sua specifica vocazione è andata crescendo e approfondendosi nel periodo post-conciliare, ritrovando la sua ispirazione più originale nel Vangelo e nella storia della Chiesa. Per il credente, infatti, il Vangelo, ossia la parola e l'esempio di Gesù Cristo, rimane il punto di riferimento necessario e decisivo: ed è quanto mai fecondo ed innovativo anche per l'attuale momento storico.\n\nPur non chiamate all'apostolato proprio dei Dodici, e quindi al sacerdozio ministeriale, molte donne accompagnano Gesù nel suo ministero e assistono il gruppo degli Apostoli (cf. Lc 8, 2-3); sono presenti sotto la Croce (cf. Lc 23, 49); assistono alla sepoltura di Gesù (cf. Lc 23, 55) e il mattino di Pasqua ricevono e trasmettono l'annuncio della risurrezione (cf. Lc 24, 1-10); pregano con gli Apostoli nel Cenacolo nell'attesa della Pentecoste (cf. At 1, 14).\n\nNella scia del Vangelo, la Chiesa delle origini si distacca dalla cultura del tempo e chiama la donna a compiti connessi con l'evangelizzazione. Nelle sue Lettere l'apostolo Paolo ricorda, anche per nome, numerose donne per le loro varie funzioni all'interno e al servizio delle prime comunità ecclesiali (cf. Rom 16, 1-15; Fil 4, 2-3; Col 4, 15 e 1 Cor 11, 5; 1 Tim 5, 16). «Se la testimonianza degli Apostoli fonda la Chiesa _ ha detto Paolo VI _, quella delle donne contribuisce grandemente a nutrire la fede delle comunità cristiane»(181).\n\nE come alle origini, così nello sviluppo successivo la Chiesa ha sempre conosciuto, anche se in differenti modi e con accentuazioni diverse, donne che hanno esercitato un ruolo talvolta decisivo e svolto compiti di valore considerevole per la Chiesa stessa. E' una storia d'immensa operosità, il più delle volte umile e nascosta ma non per questo meno decisiva per la crescita e per la santità della Chiesa. E' necessario che questa storia sia continuata, anzi che si allarghi e si intensifichi di fronte all'accresciuta e universalizzata consapevolezza della dignità personale della donna e della sua vocazione, nonché di fronte all'urgenza di una «nuova evangelizzazione» e di una maggiore «umanizzazione» delle relazioni sociali.\n\nRaccogliendo la consegna del Concilio Vaticano II, nella quale si specchia il messaggio del Vangelo e della storia della Chiesa, i Padri del Sinodo hanno formulato, tra le altre, questa precisa «raccomandazione»: «E' necessario che la Chiesa, per la sua vita e la sua missione, riconosca tutti i doni delle donne e degli uomini e li traduca in pratica»(182). E ancora: «Questo Sinodo proclama che la Chiesa esige il riconoscimento e l'utilizzazione di tutti questi doni, esperienze e attitudini degli uomini e delle donne perché la sua missione risulti più efficace (cf. Congregazione per la Dottrina della Fede, Instructio de libertate christiana et liberatione, 72)»(183).\n\nFondamenti antropologici e teologici\n\n50. La condizione per assicurare la giusta presenza della donna nella Chiesa e nella società è una considerazione più penetrante e accurata dei fondamenti antropologici della condizione maschile e femminile, destinata a precisare l'identità personale propria della donna nel suo rapporto di diversità e di reciproca complementarietà con l'uomo, non solo per quanto riguarda i ruoli da tenere e le funzioni da svolgere, ma anche e più profondamente per quanto riguarda la sua struttura e il suo significato personale. I Padri sinodali hanno sentito vivamente questa esigenza affermando che «i fondamenti antropologici e teologici hanno bisogno di studi approfonditi per la risoluzione dei problemi relativi al vero significato e alla dignità di ambedue i sessi»(184).\n\nImpegnandosi nella riflessione sui fondamenti antropologici e teologici della condizione femminile, la Chiesa si rende presente nel processo storico dei vari movimenti di promozione della donna e, scendendo alle radici stesse dell'essere personale della donna, vi apporta il suo contributo più prezioso. Ma prima e più ancora la Chiesa intende, in tal modo, obbedire a Dio che, creando l'uomo «a sua immagine», «maschio e femmina li creò» (Gen 1, 27); così come intende accogliere la chiamata di Dio a conoscere, ad ammirare e a vivere il suo disegno. E' un disegno che «al principio» è stato indelebilmente impresso nello stesso essere della persona umana _ uomo e donna _ e, pertanto, nelle sue strutture significative e nei suoi profondi dinamismi. Proprio questo disegno, sapientissimo e amoroso, chiede di essere esplorato in tutta la ricchezza del suo contenuto: è la ricchezza che dal «principio» si è venuta poi progressivamente manifestando e attuando lungo l'intera storia della salvezza, ed è culminata nella «pienezza del tempo», allorquando «Dio mandò il suo Figlio, nato da donna» (Gal 4, 4). Quella «pienezza» continua nella storia: la lettura del disegno di Dio sulla donna è incessantemente operata e da operarsi nella fede della Chiesa, anche grazie alla vita vissuta di tante donne cristiane. Senza dimenticare l'aiuto che può venire dalle diverse scienze umane e dalle varie culture: queste, grazie ad un illuminato discernimento, potranno aiutare a cogliere e a precisare i valori e le esigenze che appartengono all'essenza perenne della donna e quelli legati all'evolversi storico delle culture stesse. Come ci ricorda il Concilio Vaticano II, «la Chiesa afferma che al di sotto di tutti i mutamenti ci sono molte cose che non cambiano: esse trovano il loro ultimo fondamento in Cristo, che è sempre lo stesso: ieri, oggi e nei secoli (cf. Ebr 13, 8)»(185).\n\nSui fondamenti antropologici e teologici della dignità personale della donna si sofferma la Lettera Apostolica sulla dignità e sulla vocazione della donna. Il documento, che riprende, prosegue e specifica le riflessioni della catechesi del mercoledì dedicata per lungo tempo alla «teologia del corpo», vuole essere insieme l'adempimento di una promessa fatta nell'Enciclica Redemptoris Mater(186) e la risposta alla richiesta dei Padri sinodali.\n\nLa lettura della Lettera Mulieris dignitatem, anche per il suo carattere di meditazione biblicoteologica, potrà stimolare tutti, uomini e donne, e in particolare i cultori delle scienze umane e delle discipline teologiche, a proseguire nello studio critico così da approfondire sempre meglio, sulla base della dignità personale dell'uomo e della donna e della loro reciproca relazione, i valori ed i doni specifici della femminilità e della mascolinità, non solo nell'ambito del vivere sociale ma anche e soprattutto in quello dell'esistenza cristiana ed ecclesiale.\n\nLa meditazione sui fondamenti antropologici e teologici della donna deve illuminare e guidare la risposta cristiana alla domanda così frequente, e talvolta così acuta, circa lo «spazio» che la donna può e deve avere nella Chiesa e nella società.\n\nDalla parola e dall'atteggiamento di Cristo, che sono normativi per la Chiesa, risulta con grande chiarezza che nessuna discriminazione esiste sul piano del rapporto con Cristo, nel quale «non c'è più uomo né donna, poiché tutti voi siete uno in Cristo Gesù» (Gal 3, 28) e sul piano della partecipazione alla vita e alla santità della Chiesa, come splendidamente attesta la profezia di Gioele realizzatasi con la Pentecoste: «Io effonderò il mio spirito sopra ogni uomo e diverranno profeti i vostri figli e le vostre figlie» (Gl 3, 1; cf. At 2, 17 ss.). Come si legge nella Lettera Apostolica sulla dignità e sulla vocazione della donna, «tutt'e due _ la donna come l'uomo _ (...) sono suscettibili in eguale misura dell'elargizione della verità divina e dell'amore nello Spirito Santo. Ambedue accolgono le sue \"visite\" salvifiche e santificanti»(187).\n\nMissione nella Chiesa e nel mondo\n\n51. Circa poi la partecipazione alla missione apostolica della Chiesa, non c'è dubbio che, in forza del Battesimo e della Cresima, la donna _ come l'uomo _ è resa partecipe del triplice ufficio di Gesù Cristo Sacerdote, Profeta, Re, e quindi è abilitata e impegnata all'apostolato fondamentale della Chiesa: l'evangelizzazione. D'altre parte, proprio nel compimento di questo apostolato, la donna è chiamata a mettere in opera i suoi «doni» propri: anzitutto, il dono che è la sua stessa dignità personale, mediante la parola e la testimonianza di vita; i doni, poi, connessi con la sua vocazione femminile.\n\nNella partecipazione alla vita e alla missione della Chiesa la donna non può ricevere il sacramento dell'Ordine e, pertanto, non può compiere le funzioni proprie del sacerdozio ministeriale. E' questa una disposizione che la Chiesa ha sempre ritrovato nella precisa volontà, totalmente libera e sovrana, di Gesù Cristo che ha chiamato solo uomini come suoi apostoli(188); una disposizione che può trovare luce nel rapporto tra Cristo Sposo e la Chiesa Sposa(189). Siamo nell'ambito della funzione, non della dignità e della santità. Si deve, in realtà, affermare: «Anche se la Chiesa possiede una struttura \"gerarchica\", tuttavia tale struttura è totalmente ordinata alla santità delle membra di Cristo»(190).\n\nMa, come già diceva Paolo VI, se «noi non possiamo cambiare il comportamento di nostro Signore né la chiamata da Lui rivolta alle donne, però dobbiamo riconoscere e promuovere il ruolo delle donne nella missione evangelizzatrice e nella vita della comunità cristiana»(191).\n\nE' del tutto necessario passare dal riconoscimento teorico della presenza attiva e responsabile della donna nella Chiesa alla realizzazione pratica. E in questo preciso senso deve leggersi la presente Esortazione che si rivolge ai fedeli laici, con la deliberata e ripetuta specificazione «uomini e donne». Inoltre il nuovo Codice di Diritto Canonico contiene molteplici disposizioni sulla partecipazione della donna alla vita e alla missione della Chiesa: sono disposizioni che esigono d'essere più comunemente conosciute e, sia pure secondo le diverse sensibilità culturali e opportunità pastorali, attuate con maggiore tempestività e risoluzione.\n\nSi pensi, ad esempio, alla partecipazione delle donne ai Consigli pastorali diocesani e parrocchiali, come pure ai Sinodi diocesani e ai Concili particolari. In questo senso i Padri sinodali hanno scritto: «Le donne partecipino alla vita della Chiesa senza alcuna discriminazione, anche nelle consultazioni e nell'elaborazione di decisioni»(192). E ancora: «Le donne, le quali hanno già una grande importanza nella trasmissione della fede e nel prestare servizi di ogni genere nella vita della Chiesa, devono essere associate alla preparazione dei documenti pastorali e delle iniziative missionarie e devono essere riconosciute come cooperatrici della missione della Chiesa nella famiglia, nella professione e nella comunità civile»(193).\n\nNell'ambito più specifico dell'evangelizzazione e della catechesi è da promuovere con più forza il compito particolare che la donna ha nella trasmissione della fede, non solo nella famiglia ma anche nei più diversi luoghi educativi e, in termini più ampi, in tutto ciò che riguarda l'accoglienza della Parola di Dio, la sua comprensione e la sua comunicazione, anche mediante lo studio, la ricerca e la docenza teologica.\n\nMentre adempirà il suo impegno di evangelizzazione, la donna sentirà più vivo il bisogno di essere evangelizzata. Così, con gli occhi illuminati dalla fede (cf. Ef 1, 18), la donna potrà distinguere ciò che veramente risponde alla sua dignità personale e alla sua vocazione da tutto ciò che, magari sotto il pretesto di questa «dignità» e nel nome della «libertà» e del «progresso», fa sì che la donna non serva al consolidamento dei veri valori ma, al contrario, diventi responsabile del degrado morale delle persone, degli ambienti e della società. Operare un simile «discernimento» è un'urgenza storica indilazionabile e, nello stesso tempo, è una possibilità e un'esigenza che derivano dalla partecipazione all'ufficio profetico di Cristo e della sua Chiesa da parte della donna cristiana. Il «discernimento», di cui parla più volte l'apostolo Paolo, non è solo valutazione delle realtà e degli avvenimenti alla luce della fede; è anche decisione concreta e impegno operativo, non solo nell'ambito della Chiesa ma anche in quello della società umana.\n\nSi può dire che tutti i problemi del mondo contemporaneo, di cui già parlava la seconda parte della Costituzione conciliare Gaudium et spes e che il tempo non ha affatto né risolto né attutito, devono vedere le donne presenti e impegnate, e precisamente con il loro contributo tipico e insostituibile.\n\nIn particolare, due grandi compiti affidati alla donna meritano di essere riproposti all'attenzione di tutti.\n\nIl compito, anzitutto, di dare piena dignità alla vita matrimoniale e alla maternità. Nuove possibilità si aprono oggi alla donna per una comprensione più profonda e per una realizzazione più ricca dei valori umani e cristiani implicati nella vita coniugale e nell'esperienza della maternità: l'uomo stesso _ il marito e il padre _ può superare forme di assenteismo o di presenza episodica e parziale, anzi può coinvolgersi in nuove e significative relazioni di comunione interpersonale, proprio grazie all'intervento intelligente, amorevole e decisivo della donna.\n\nIl compito, poi, di assicurare la dimensione morale della cultura, la dimensione cioè di una cultura degna dell'uomo, della sua vita personale e sociale. Il Concilio Vaticano II sembra collegare la dimensione morale della cultura con la partecipazione dei laici alla missione regale di Cristo: «I laici, anche mettendo in comune la loro forza, risanino le istituzioni e le condizioni di vita del mondo, se ve ne sono che spingono i costumi al peccato, così che tutte siano rese conformi alle norme della giustizia e, anziché ostacolare, favoriscano l'esercizio delle virtù. Così agendo impregneranno di valore morale la cultura e i lavori dell'uomo»(194).\n\nMan mano che la donna partecipa attivamente e responsabilmente alla funzione delle istituzioni, dalle quali dipende la salvaguardia del primato dovuto ai valori umani nella vita delle comunità politiche, le parole del Concilio ora citate indicano un importante campo d'apostolato della donna: in tutte le dimensioni della vita di queste comunità, dalla dimensione socio-economica a quella socio-politica, devono essere rispettate e promosse la dignità personale della donna e la sua specifica vocazione: nell'ambito non solo individuale ma anche comunitario, non solo in forme lasciate alla libertà responsabile delle persone ma anche in forme garantite da leggi civili giuste.\n\n«Non è bene che l'uomo sia solo: gli voglio fare un aiuto a lui simile» (Gen 2, 18). Alla donna Dio Creatore ha affidato l'uomo. Certo, l'uomo è stato affidato ad ogni uomo, ma in modo particolare alla donna, perché proprio la donna sembra avere una specifica sensibilità, grazie alla speciale esperienza della sua maternità, per l'uomo e per tutto ciò che costituisce il suo vero bene, a cominciare dal fondamentale valore della vita. Quanto grandi sono le possibilità e le responsabilità della donna in questo campo, in un tempo nel quale lo sviluppo della scienza e della tecnica non è sempre ispirato e misurato dalla vera sapienza, con l'inevitabile rischio di «disumanizzare» la vita umana, soprattutto quando essa esigerebbe amore più intenso e più generosa accoglienza.\n\nLa partecipazione della donna alla vita della Chiesa e della società, mediante i suoi doni, costituisce insieme la strada necessaria per la sua realizzazione personale _ sulla quale oggi giustamente tanto si insiste _ e il contributo originale della donna all'arricchimento della comunione ecclesiale e al dinamismo apostolico del Popolo di Dio.\n\nIn questa prospettiva si deve considerare la presenza anche dell'uomo, insieme alla donna.\n\nCompresenza e collaborazione degli uomini e delle donne\n\n52. Non è mancata nell'aula sinodale la voce di quanti hanno espresso il timore che un'eccessiva insistenza portata sulla condizione e sul ruolo delle donne potesse sfociare in un'inaccettabile dimenticanza: quella, appunto, riguardante gli uomini. In realtà diverse situazioni ecclesiali devono lamentare l'assenza o la troppo scarsa presenza degli uomini, una parte dei quali abdica alle proprie responsabilità ecclesiali, lasciando che siano assolte soltanto dalle donne: così, ad esempio, la partecipazione alla preghiera liturgica in Chiesa, l'educazione e in particolare la catechesi ai propri figli e ad altri fanciulli, la presenza ad incontri religiosi e culturali, la collaborazione ad iniziative caritative e missionarie.\n\nE' allora da urgere pastoralmente la presenza coordinata degli uomini e delle donne perché sia resa più completa, armonica e ricca la partecipazione dei fedeli laici alla missione salvifica della Chiesa.\n\nLa ragione fondamentale che esige e spiega la compresenza e la collaborazione degli uomini e delle donne non è solo, come ora si è rilevato, la maggiore significatività ed efficacia dell'azione pastorale della Chiesa; né, tanto meno, il semplice dato sociologico di una convivenza umana che è naturalmente fatta di uomini e di donne. E', piuttosto, il disegno originario del Creatore che dal «principio» ha voluto l'essere umano come «unità dei due», ha voluto l'uomo e la donna come prima comunità di persone, radice di ogni altra comunità, e, nello stesso tempo, come «segno» di quella comunione interpersonale d'amore che costituisce la misteriosa vita intima di Dio Uno e Trino.\n\nProprio per questo il modo più comune e capillare, e nello stesso tempo fondamentale, per assicurare questa presenza coordinata e armonica di uomini e di donne nella vita e nella missione della Chiesa, è l'esercizio dei compiti e delle responsabilità della coppia e della famiglia cristiana, nel quale traspare e si comunica la varietà delle diverse forme di amore e di vita: la forma coniugale, paterna e materna, filiale e fraterna. Leggiamo nell'Esortazione Familiaris consortio: «Se la famiglia cristiana è comunità, i cui vincoli sono rinnovati da Cristo mediante la fede e i sacramenti, la sua partecipazione alla missione della Chiesa deve avvenire secondo una modalità comunitaria: insieme, dunque i coniugi in quanto coppia, i genitori e i figli in quanto famiglia, devono vivere il loro servizio alla Chiesa e al mondo (...). La famiglia cristiana, poi, edifica il Regno di Dio nella storia mediante quelle stesse realtà quotidiane che riguardano e contraddistinguono la sua condizione di vita: è allora nell'amore coniugale e familiare _ vissuto nella sua straordinaria ricchezza di valori ed esigenze di totalità, unicità, fedeltà e fecondità _ che si esprime e si realizza la partecipazione della famiglia cristiana alla missione profetica, sacerdotale e regale di Gesù Cristo e della sua Chiesa»(195).\n\nSituandosi in questa prospettiva, i Padri sinodali hanno ricordato il significato che il sacramento del Matrimonio deve assumere nella Chiesa e nella società per illuminare e ispirare tutte le relazioni tra l'uomo e la donna. In tal senso hanno ribadito «l'urgente necessità che ciascun cristiano viva e annunci il messaggio di speranza contenuto nella relazione tra l'uomo e la donna Il sacramento del Matrimonio, che consacra questa relazione nella sua forma coniugale e la rivela come segno della relazione di Cristo con la sua Chiesa, contiene un insegnamento di grande importanza per la vita della Chiesa; questo insegnamento deve arrivare per mezzo della Chiesa al mondo di oggi; tutte le relazioni tra l'uomo e la donna debbono ispirarsi a questo spirito. La Chiesa deve utilizzare queste ricchezze ancora più pienamente»(196). Gli stessi Padri hanno giustamente rilevato che «la stima della verginità e il rispetto della maternità debbono ambedue essere ricuperate»(197): ancora una volta per lo sviluppo di vocazioni diverse e complementari nel contesto vivo della comunione ecclesiale e al servizio della sua continua crescita.\n\nMalati e sofferenti\n\n53. L'uomo è chiamato alla gioia ma fa quotidiana esperienza di tantissime forme di sofferenza e di dolore. Agli uomini e alle donne colpiti dalle più varie forme di sofferenza e di dolore i Padri sinodali si sono rivolti nel loro finale Messaggio con queste parole: «Voi abbandonati ed emarginati dalla nostra società consumistica; voi malati, handicappati, poveri, affamati, emigranti, profughi, prigionieri, disoccupati, anziani, bambini abbandonati e persone sole; voi, vittime della guerra e di ogni violenza emananti dalla nostra società permissiva. La Chiesa partecipa alla vostra sofferenza conducente al Signore, che vi associa alla sua Passione redentrice e vi fa vivere alla luce della sua Redenzione. Contiamo su di voi per insegnare al mondo intero che cosa è l'amore. Faremo tutto il possibile perché troviate il posto di cui avete diritto nella società e nella Chiesa»(198).\n\nNel contesto di un mondo sconfinato come quello della sofferenza umana, rivolgiamo ora l'attenzione a quanti sono colpiti dalla malattia nelle sue diverse forme: i malati, infatti, sono l'espressione più frequente e più comune del soffrire umano.\n\nA tutti e a ciascuno è rivolto l'appello del Signore: anche i malati sono mandati come operai nella sua vigna. Il peso, che affatica le membra del corpo e scuote la serenità dell'anima, lungi dal distoglierli dal lavorare nella vigna, li chiama a vivere la loro vocazione umana e cristiana ed a partecipare alla crescita del Regno di Dio in modalità nuove, anche più preziose. Le parole dell'apostolo Paolo devono divenire il loro programma e, prima ancora, sono luce che fa splendere ai loro occhi il significato di grazia della loro stessa situazione: «Completo quello che manca ai patimenti di Cristo nella mia carne, in favore del suo corpo, che è la Chiesa» (Col 1, 24). Proprio facendo questa scoperta, l'apostolo è approdato alla gioia: «Perciò sono lieto delle sofferenze che sopporto per voi» (Col 1, 24). Similmente molti malati possono diventare portatori della «gioia dello Spirito Santo in molte tribolazioni» (1 Tess 1, 6) ed essere testimoni della Risurrezione di Gesù. Come ha espresso un handicappato nel suo intervento in aula sinodale, «è di grande importanza porre in luce il fatto che i cristiani che vivono in situazioni di malattia, di dolore e di vecchiaia, non sono invitati da Dio soltanto ad unire il proprio dolore con la Passione di Cristo, ma anche ad accogliere già ora in se stessi e a trasmettere agli altri la forza del rinnovamento e la gioia di Cristo risuscitato (cf. 2 Cor 4, 10-11; 1 Pt 4, 13; Rm 8, 18 ss.)»(199). Da parte sua _ come si legge nella Lettera Apostolica Salvifici doloris _ «la Chiesa, che nasce dal mistero della redenzione nella Croce di Cristo, è tenuta a cercare l'incontro con l'uomo in modo particolare sulla via della sofferenza. In un tale incontro l'uomo \"diventa la via della Chiesa\", ed è, questa, una delle vie più importanti»(200). Ora l'uomo sofferente è via della Chiesa perché egli è, anzitutto, via di Cristo stesso, il buon Samaritano che «non passa oltre», ma «ne ha compassione, si fa vicino (...) gli fascia le ferite (...) si prende cura di lui» (Lc 10, 32-34).\n\nLa comunità cristiana ha ritrascritto, di secolo in secolo nell'immensa moltitudine delle persone malate e sofferenti, la parabola evangelica del buon Samaritano, rivelando e comunicando l'amore di guarigione e di consolazione di Gesù Cristo. Ciò è avvenuto mediante la testimonianza della vita religiosa consacrata al servizio degli ammalati e mediante l'infaticabile impegno di tutti gli operatori sanitari. Oggi, anche negli stessi ospedali e case di cura cattolici si fa sempre più numerosa, e talvolta anche totale ed esclusiva, la presenza dei fedeli laici, uomini e donne: proprio loro, medici, infermieri, altri operatori della salute, volontari, sono chiamati ad essere l'immagine viva di Cristo e della sua Chiesa nell'amore verso i malati e i sofferenti.\n\nAzione pastorale rinnovata\n\n54. E' necessario che questa preziosissima eredità, che la Chiesa ha ricevuto da Gesù Cristo «medico di carne e di spirito»(201), non solo non venga mai meno, ma sia sempre più valorizzata e arricchita attraverso una ripresa e un rilancio deciso di un'azione pastorale per e con i malati e i sofferenti. Dev'essere un'azione capace di sostenere e di promuovere attenzione, vicinanza, presenza, ascolto, dialogo, condivisione e aiuto concreto verso l'uomo nei momenti nei quali, a causa della malattia e della sofferenza, sono messe a dura prova non solo la sua fiducia nella vita ma anche la sua stessa fede in Dio e nel suo amore di Padre. Questo rilancio pastorale ha la sua espressione più significativa nella celebrazione sacramentale con e per gli ammalati, come fortezza nel dolore e nella debolezza, come speranza nella disperazione, come luogo d'incontro e di festa.\n\nUno dei fondamentali obiettivi di questa rinnovata e intensificata azione pastorale, che non può non coinvolgere e in modo coordinato tutte le componenti della comunità ecclesiale, è di considerare il malato, il portatore di handicap, il sofferente non semplicemente come termine dell'amore e del servizio della Chiesa, bensì come soggetto attivo e responsabile dell'opera di evangelizzazione e di salvezza. In questa prospettiva la Chiesa ha una buona novella da far risuonare all'interno di società e di culture che, avendo smarrito il senso del soffrire umano, «censurano» ogni discorso su tale dura realtà della vita. E la buona novella sta nell'annuncio che il soffrire può avere anche un significato positivo per l'uomo e per la stessa società, chiamato com'è a divenire una forma di partecipazione alla sofferenza salvifica di Cristo e alla sua gioia di risorto, e pertanto una forza di santificazione e di edificazione della Chiesa.\n\nL'annuncio di questa buona novella diventa credibile allorquando non risuona semplicemente sulle labbra, ma passa attraverso la testimonianza della vita, sia di tutti coloro che curano con amore i malati, gli handicappati e i sofferenti, sia di questi stessi, resi sempre più coscienti e responsabili del loro posto e del loro compito nella Chiesa e per la Chiesa.\n\nDi grande utilità perché «la civiltà dell'amore» possa fiorire e fruttificare nell'immenso mondo del dolore umano, potrà essere la rinnovata meditazione della Lettera Apostolica Salvifici doloris, di cui ricordiamo ora le righe conclusive: «Occorre pertanto, che sotto la Croce del Calvario idealmente convengano tutti i sofferenti che credono in Cristo e, particolarmente, coloro che soffrono a causa della loro fede in lui Crocifisso e Risorto, affinché l'offerta delle loro sofferenze affretti il compimento della preghiera dello stesso Salvatore per l'unità di tutti (cf. Gv 17, 11. 21-22). Là pure convengano gli uomini di buona volontà, perché sulla Croce sta il \"Redentore dell'uomo\", l'Uomo dei dolori, che in sé ha assunto le sofferenze fisiche e morali degli uomini di tutti i tempi, affinché nell'amore possano trovare il senso salvifico del loro dolore e risposte valide a tutti i loro interrogativi. Insieme con Maria, Madre di Cristo, che stava sotto la Croce (cf. Gv 19, 25), ci fermiamo accanto a tutte le croci dell'uomo d'oggi (...). E chiediamo a tutti voi, che soffrite, di sostenerci. Proprio a voi, che siete deboli, chiediamo che diventiate una sorgente di forza per la Chiesa e per l'umanità. Nel terribile combattimento tra le forze del bene e del male, di cui ci offre spettacolo il nostro mondo contemporaneo, vinca la vostra sofferenza in unione con la Croce di Cristo!»(202).\n\nStati di vita e vocazioni\n\n55. Operai della vigna sono tutti i membri del Popolo di Dio: i sacerdoti, i religiosi e le religiose, i fedeli laici, tutti ad un tempo oggetto e soggetto della comunione della Chiesa e della partecipazione alla sua missione di salvezza. Tutti e ciascuno lavoriamo nell'unica e comune vigna del Signore con carismi e con ministeri diversi e complementari.\n\nGià sul piano dell'essere, prima ancora che su quello dell'agire, i cristiani sono tralci dell'unica feconda vite che è Cristo, sono membra vive dell'unico Corpo del Signore edificato nella forza dello Spirito. Sul piano dell'essere: non significa solo mediante la vita di grazia e di santità, che è la prima e più rigogliosa sorgente della fecondità apostolica e missionaria della santa Madre Chiesa; ma significa anche mediante lo stato di vita che caratterizza i sacerdoti e i diaconi, i religiosi e le religiose, i membri degli istituti secolari, i fedeli laici.\n\nNella Chiesa-Comunione gli stati di vita sono tra loro così collegati da essere ordinati l'uno all'altro. Certamente comune, anzi unico è il loro significato profondo: quello di essere modalità secondo cui vivere l'eguale dignità cristiana e l'universale vocazione alla santità nella perfezione dell'amore. Sono modalità insieme diverse e complementari, sicché ciascuna di esse ha una sua originale e inconfondibile fisionomia e nello stesso tempo ciascuna di esse si pone in relazione alle altre e al loro servizio.\n\nCosì lo stato di vita laicale ha nell'indole secolare la sua specificità e realizza un servizio ecclesiale nel testimoniare e nel richiamare, a suo modo, ai sacerdoti, ai religiosi e alle religiose il significato che le realtà terrene e temporali hanno nel disegno salvifico di Dio. A sua volta il sacerdozio ministeriale rappresenta la permanente garanzia della presenza sacramentale, nei diversi tempi e luoghi, di Cristo Redentore. Lo stato religioso testimonia l'indole escatologica della Chiesa, ossia la sua tensione verso il Regno di Dio, che viene prefigurato e in qualche modo anticipato e pregustato dai voti di castità, povertà e obbedienza.\n\nTutti gli stati di vita, sia nel loro insieme sia ciascuno di essi in rapporto agli altri, sono al servizio della crescita della Chiesa, sono modalità diverse che si unificano profondamente nel «mistero di comunione» della Chiesa e che si coordinano dinamicamente nella sua unica missione.\n\nIn tal modo, l'unico e identico mistero della Chiesa rivela e rivive, nella diversità degli stati di vita e nella varietà delle vocazioni, l'infinita ricchezza del mistero di Gesù Cristo. Come amano ripetere i Padri, la Chiesa è come un campo dall'affascinante e meravigliosa varietà di erbe, piante, fiori e frutti. Sant'Ambrogio scrive: «Un campo produce molti frutti, ma migliore è quello che abbonda di frutti e di fiori. Orbene, il campo della santa Chiesa è fecondo degli uni e degli altri. Qui puoi vedere le gemme della verginità metter fiori, là la vedovanza dominare austera come le foreste nella pianura; altrove la ricca mietitura delle nozze benedette dalla Chiesa riempire i grandi granai del mondo di messe abbondante, e i torchi del Signore Gesù ridondare come di frutti di vite rigogliosa, frutti dei quali sono ricche le nozze cristiane»(203).\n\nLe varie vocazioni laicali\n\n56. La ricca varietà della Chiesa trova una sua ulteriore manifestazione all'interno di ciascun stato di vita. Così entro lo stato di vita laicale si danno diverse «vocazioni», ossia diversi cammini spirituali e apostolici che riguardano i singoli fedeli laici. Nell'alveo d'una vocazione laicale «comune» fioriscono vocazioni laicali «particolari». In questo ambito possiamo ricordare anche l'esperienza spirituale che è maturata recentemente nella Chiesa con il fiorire di diverse forme di Istituti secolari: ai fedeli laici, ma anche agli stessi sacerdoti, è aperta la possibilità di professare i consigli evangelici di povertà, castità e obbedienza per mezzo dei voti o delle promesse, conservando pienamente la propria condizione laicale o clericale(204). Come hanno rilevato i Padri sinodali, «lo Spirito Santo suscita anche altre forme di offerta di se stessi cui si dedicano persone che rimangono pienamente nella vita laicale»(205).\n\nPossiamo concludere rileggendo una bella pagina di San Francesco di Sales, che tanto ha promosso la spiritualità dei laici(206). Parlando della «devozione», ossia della perfezione cristiana o «vita secondo lo Spirito», egli presenta in una maniera semplice e splendida la vocazione di tutti i cristiani alla santità e nello stesso tempo la forma specifica con cui i singoli cristiani la realizzano: «Nella creazione Dio comandò alle piante di produrre i loro frutti, ognuna \"secondo la propria specie\" (Gen 1, 11). Lo stesso comando rivolge ai cristiani, che sono le piante vive della sua Chiesa, perché producano frutti di devozione, ognuno secondo il suo stato e la sua condizione. La devozione deve essere praticata in modo diverso dal gentiluomo, dall'artigiano, dal domestico, dal principe, dalla vedova, dalla donna non sposata e da quella coniugata. Ciò non basta, bisogna anche accordare la pratica della devozione alle forze, agli impegni e ai doveri di ogni persona (...). E' un errore, anzi un'eresia, voler escludere l'esercizio della devozione dall'ambiente militare, dalla bottega degli artigiani, dalla corte dei principi, dalle case dei coniugati. E' vero, Filotea, che la devozione puramente contemplativa, monastica e religiosa può essere vissuta solo in questi stati, ma, oltre a questi tre tipi di devozione, ve ne sono molti altri capaci di rendere perfetti coloro che vivono in condizioni secolari. Perciò, dovunque ci troviamo, possiamo e dobbiamo aspirare alla vita perfetta»(207).\n\nPonendosi nella stessa linea il Concilio Vaticano II scrive: «Questo comportamento spirituale dei laici deve assumere una peculiare caratteristica dallo stato di matrimonio e di famiglia, di celibato o di vedovanza, dalla condizione di infermità, dall'attività professionale e sociale. Non tralascino, dunque, di coltivare costantemente le qualità e le doti ad essi conferite corrispondenti a tali condizioni, e di servirsi dei propri doni ricevuti dallo Spirito Santo»(208).\n\nCiò che vale delle vocazioni spirituali vale anche, e in un certo senso a maggior ragione, delle infinite varie modalità secondo cui tutti e singoli i membri della Chiesa sono operai che lavorano nella vigna del Signore, edificando il Corpo mistico di Cristo. Veramente ciascuno è chiamato per nome, nell'unicità e irripetibilità della sua storia personale, a portare il suo proprio contributo per l'avvento del Regno di Dio. Nessun talento, neppure il più piccolo, può essere nascosto e lasciato inutilizzato (cf. Mt 25, 24-27).\n\nL'apostolo Pietro ci ammonisce: «Ciascuno viva secondo la grazia ricevuta, mettendola a servizio degli altri, come buoni amministratori di una multiforme grazia di Dio» (1 Pt 4, 10).\n\nCAPITOLO V\n\nPERCHÉ PORTIATE PIÙ FRUTTO\n\nLa formazione dei fedeli laici\n\nMaturare in continuità\n\n57. L'immagine evangelica della vite e dei tralci ci rivela un altro aspetto fondamentale della vita e della missione dei fedeli laici: la chiamata a crescere, a maturare in continuità, a portare sempre più frutto.\n\nCome solerte vignaiolo, il Padre si prende cura della sua vigna. La presenza premurosa di Dio è ardentemente invocata da Israele, che così prega: «Dio degli eserciti, volgiti, / guarda dal cielo e vedi / e visita questa vigna, / proteggi il ceppo che la tua destra ha piantato, / il germoglio che ti sei coltivato» (Sal 80, 15-16). Gesù stesso parla dell'opera del Padre: «Io sono la vera vite e il Padre mio è il vignaiolo. Ogni tralcio che in me non porta frutto, lo toglie e ogni tralcio che porta frutto, lo pota perché porti più frutto» (Gv 15, 1-2).\n\nLa vitalità dei tralci è legata al loro rimanere radicati nella vite, che è Cristo Gesù: «Chi rimane in me e io in lui, fa molto frutto, perché senza di me non potete far nulla» (Gv 15, 5).\n\nL'uomo è interpellato nella sua libertà dalla chiamata di Dio a crescere, a maturare, a portare frutto. Non può non rispondere, non può non assumersi la sua personale responsabilità. E' a questa responsabilità, tremenda ed esaltante, che alludono le gravi parole di Gesù: «Chi non rimane in me viene gettato via come il tralcio e si secca, e poi lo raccolgono e lo gettano nel fuoco e lo bruciano» (Gv 15, 6).\n\nIn questo dialogo tra Dio che chiama e la persona interpellata nella sua responsabilità si situa la possibilità, anzi la necessità di una formazione integrale e permanente dei fedeli laici, alla quale i Padri sinodali hanno giustamente riservato un'ampia parte del loro lavoro. In particolare, dopo aver descritto la formazione cristiana come «un continuo processo personale di maturazione nella fede e di configurazione con il Cristo, secondo la volontà del Padre, con la guida dello Spirito Santo», hanno chiaramente affermato che «la formazione dei fedeli laici va posta tra le priorità della diocesi e va collocata nei programmi di azione pastorale in modo che tutti gli sforzi della comunità (sacerdoti, laici e religiosi) convergano a questo fine»(209).\n\nScoprire e vivere la propria vocazione e missione\n\n58. La formazione dei fedeli laici ha come obiettivo fondamentale la scoperta sempre più chiara della propria vocazione e la disponibilità sempre più grande a viverla nel compimento della propria missione.\n\nDio chiama me e manda me come operaio nella sua vigna; chiama me e manda me a lavorare per l'avvento del suo Regno nella storia: questa vocazione e missione personale definisce la dignità e la responsabilità dell'intera opera formativa, ordinata al riconoscimento gioioso e grato di tale dignità e all'assolvimento fedele e generoso di tale responsabilità.\n\nInfatti, Dio dall'eternità ha pensato a noi e ci ha amato come persone uniche e irripetibili, chiamando ciascuno di noi con il suo proprio nome, come il buon Pastore che «chiama le sue pecore per nome» (Gv 10, 3). Ma il piano eterno di Dio si rivela a ciascuno di noi solo nello sviluppo storico della nostra vita e delle sue vicende, e pertanto solo gradualmente: in un certo senso, di giorno in giorno.\n\nOra per poter scoprire la concreta volontà del Signore sulla nostra vita sono sempre indispensabili l'ascolto pronto e docile della parola di Dio e della Chiesa, la preghiera filiale e costante, il riferimento a una saggia e amorevole guida spirituale, la lettura nella fede dei doni e dei talenti ricevuti e nello stesso tempo delle diverse situazioni sociali e storiche entro cui si è inseriti.\n\nNella vita di ciascun fedele laico ci sono poi momenti particolarmente significativi e decisivi per discernere la chiamata di Dio e per accogliere la missione da Lui affidata: tra questi ci sono i momenti dell'adolescenza e della giovinezza. Nessuno però dimentichi che il Signore, come il padrone con gli operai della vigna, chiama _ nel senso di rendere concreta e puntuale la sua santa volontà _ a tutte le ore della vita: per questo la vigilanza, quale attenzione premurosa alla voce di Dio, è un atteggiamento fondamentale e permanente del discepolo.\n\nNon si tratta, comunque, soltanto di sapere quello che Dio vuole da noi, da ciascuno di noi nelle varie situazioni della vita. Occorre fare quello che Dio vuole: così ci ricorda la parola di Maria, la Madre di Gesù, rivolta ai servi di Cana: «Fate quello che vi dirà» (Gv 2, 5). E per agire in fedeltà alla volontà di Dio occorre essere capaci e rendersi sempre più capaci. Certo, con la grazia del Signore, che non manca mai, come dice San Leone Magno: «Darà il vigore Colui che conferì la dignità!»(210); ma anche con la libera e responsabile collaborazione di ciascuno di noi.\n\nEcco il compito meraviglioso e impegnativo che attende tutti i fedeli laici, tutti i cristiani, senza sosta alcuna: conoscere sempre più le ricchezze della fede e del Battesimo e viverle in crescente pienezza. L'apostolo Pietro, parlando di nascita e di crescita come delle due tappe della vita cristiana, ci esorta: «Come bambini appena nati, bramate il puro latte spirituale, per crescere con esso verso la salvezza» (1 Pt 2, 2).\n\nUna formazione integrale da vivere in unità\n\n59. Nello scoprire e nel vivere la propria vocazione e missione, i fedeli laici devono essere formati a quell'unità di cui è segnato il loro stesso essere di membri della Chiesa e di cittadini della società umana.\n\nNella loro esistenza non possono esserci due vite parallele: da una parte, la vita cosiddetta «spirituale», con i suoi valori e con le sue esigenze; e dall'altra, la vita cosiddetta «secolare», ossia la vita di famiglia, di lavoro, dei rapporti sociali, dell'impegno politico e della cultura. Il tralcio, radicato nella vite che è Cristo, porta i suoi frutti in ogni settore dell'attività e dell'esistenza. Infatti, tutti i vari campi della vita laicale rientrano nel disegno di Dio, che li vuole come il «luogo storico» del rivelarsi e del realizzarsi della carità di Gesù Cristo a gloria del Padre e a servizio dei fratelli. Ogni attività, ogni situazione, ogni impegno concreto _ come, ad esempio, la competenza e la solidarietà nel lavoro, l'amore e la dedizione nella famiglia e nell'educazione dei figli, il servizio sociale e politico, la proposta della verità nell'ambito della cultura _ sono occasioni provvidenziali per un «continuo esercizio della fede, della speranza e della carità»(211).\n\nA questa unità di vita il Concilio Vaticano II ha invitato tutti i fedeli laici denunciando con forza la gravità della frattura tra fede e vita, tra Vangelo e cultura: «Il Concilio esorta i cristiani, che sono cittadini dell'una e dell'altra città, di sforzarsi di compiere fedelmente i propri doveri terreni, facendosi guidare dallo spirito del Vangelo. Sbagliano coloro che, sapendo che qui non abbiamo una cittadinanza stabile ma cerchiamo quella futura, pensano di poter per questo trascurare i propri doveri terreni, e non riflettono che invece proprio la fede li obbliga ancora di più a compierli, secondo la vocazione di ciascuno (...). Il distacco, che si costata in molti, tra la fede che professano e la loro vita quotidiana, va annoverato tra i più gravi errori del nostro tempo»(212). Perciò ho affermato che una fede che non diventa cultura è una fede «non pienamente accolta, non interamente pensata non fedelmente vissuta»(213).\n\nAspetti della formazione\n\n60. Entro questa sintesi di vita si situano i molteplici e coordinati aspetti della formazione integrale dei fedeli laici.\n\nNon c'è dubbio che la formazione spirituale debba occupare un posto privilegiato nella vita di ciascuno, chiamato a crescere senza sosta nell'intimità con Gesù Cristo, nella conformità alla volontà del Padre, nella dedizione ai fratelli nella carità e nella giustizia. Scrive il Concilio: «Questa vita d'intima unione con Cristo si alimenta nella Chiesa con gli aiuti spirituali, che sono comuni a tutti i fedeli, soprattutto con la partecipazione attiva alla sacra Liturgia, e questi aiuti i laici devono usarli in modo che, mentre compiono con rettitudine gli stessi doveri del mondo nelle condizioni ordinarie di vita, non separino dalla propria vita l'unione con Cristo, ma, svolgendo la propria attività secondo il volere divino, crescano in essa»(214).\n\nSempre più urgente si rivela oggi la formazione dottrinale dei fedeli laici, non solo per il naturale dinamismo di approfondimento della loro fede, ma anche per l'esigenza di «rendere ragione della speranza» che è in loro di fronte al mondo e ai suoi gravi e complessi problemi.\n\nSi rendono così assolutamente necessarie una sistematica azione di catechesi, da graduarsi in rapporto all'età e alle diverse situazioni di vita, e una più decisa promozione cristiana della cultura, come risposta agli eterni interrogativi che agitano l'uomo e la società d'oggi.\n\nIn particolare, soprattutto per i fedeli laici variamente impegnati nel campo sociale e politico, è del tutto indispensabile una conoscenza più esatta della dottrina sociale della Chiesa, come ripetutamente i Padri sinodali hanno sollecitato nei loro interventi. Parlando della partecipazione politica dei fedeli laici, si sono così espressi: «Perché i laici possano realizzare attivamente questo nobile proposito nella politica (ossia il proposito di far riconoscere e stimare i valori umani e cristiani), non bastano le esortazioni, ma bisogna offrire loro la dovuta formazione della coscienza sociale, specialmente nella dottrina sociale della Chiesa, la quale contiene i principi di riflessione, i criteri di giudizio e le direttrici pratiche (cf. Congregazione per la Dottrina della Fede, Istruzione su libertà cristiana e liberazione, 72). Tale dottrina deve essere già presente nella istruzione catechistica generale, negli incontri specializzati e nelle scuole ed università. Questa dottrina sociale della Chiesa è, tuttavia, dinamica, cioè adattata alle circostanze dei tempi e dei luoghi. E' diritto e dovere dei pastori proporre i principi morali anche sull'ordine sociale; è dovere di tutti i cristiani dedicarsi alla difesa dei diritti umani; tuttavia, la partecipazione attiva nei partiti politici è riservata ai laici»(215).\n\nE, infine, nel contesto della formazione integrale e unitaria dei fedeli laici, è particolarmente significativa per la loro azione missionaria e apostolica la personale crescita nei valori umani. Proprio in questo senso il Concilio ha scritto: «(i laici) facciano pure gran conto della competenza professionale, del senso della famiglia e del senso civico e di quelle virtù che riguardano i rapporti sociali, cioè la probità, lo spirito di giustizia, la sincerità, la cortesia, la fortezza d'animo, senza le quali non ci può essere neanche vera vita cristiana»(216).\n\nNel maturare la sintesi organica della loro vita, che insieme è espressione dell'unità del loro essere e condizione per l'efficace compimento della loro missione, i fedeli laici saranno interiormente guidati e sostenuti dallo Spirito Santo, quale Spirito di unità e di pienezza di vita.\n\nCollaboratori di Dio educatore\n\n61. Quali sono i luoghi e i mezzi della formazione dei fedeli laici? Quali sono le persone e le comunità chiamate ad assumersi il compito della formazione integrale e unitaria dei fedeli laici?\n\nCome l'opera educativa umana è intimamente congiunta con la paternità e la maternità, così la formazione cristiana trova la sua radice e la sua forza in Dio, il Padre che ama ed educa i suoi figli. Sì, Dio è il primo e grande educatore del suo Popolo, come dice lo stupendo passo del Cantico di Mosè: «Egli lo trovò in terra deserta, / in una landa di ululati solitari. / Lo circondò, lo allevò, / lo custodì come pupilla del suo occhio. / Come un'aquila che veglia la sua nidiata, / che vola sopra i suoi nati, / egli spiegò le sue ali e lo prese, / lo sollevò sulle sue ali. / Il Signore lo guidò da solo, / non c'era con lui alcun dio straniero» (Deut 32, 10-12; cf. 8, 5).\n\nL'opera educativa di Dio si rivela e si compie in Gesù, il Maestro, e raggiunge dal di dentro il cuore d'ogni uomo grazie alla presenza dinamica dello Spirito. A prendere parte all'opera educativa divina è chiamata la Chiesa madre, sia in se stessa, sia nelle sue varie articolazioni ed espressioni. E' così che i fedeli laici sono formati dalla Chiesa e nella Chiesa, in una reciproca comunione e collaborazione di tutti i suoi membri: sacerdoti, religiosi e fedeli laici. Così l'intera comunità ecclesiale, nei suoi diversi membri, riceve la fecondità dello Spirito e ad essa coopera attivamente. In tal senso Metodio di Olimpo scriveva: «Gli imperfetti (...) sono portati e formati, come nel seno di una madre, dai più perfetti finché siano generati e partoriti per la grandezza e la bellezza della virtù»(217), come avvenne per Paolo, portato e introdotto nella Chiesa dai perfetti (nella persona di Anania) e diventato poi a sua volta perfetto e fecondo di tanti figli.\n\nEducatrice è, anzi tutto, la Chiesa universale, nella quale il Papa svolge il ruolo di primo formatore dei fedeli laici. A lui, come successore di Pietro, spetta il ministero di «confermare nella fede i fratelli», insegnando a tutti i credenti i contenuti essenziali della vocazione e missione cristiana ed ecclesiale. Non solo la sua parola diretta, ma anche la sua parola veicolata dai documenti dei vari Dicasteri della Santa Sede chiede l'ascolto docile e amoroso dei fedeli laici.\n\nLa Chiesa una e universale è presente nelle varie parti del mondo nelle Chiese particolari. In ognuna di esse il Vescovo ha una responsabilità personale nei riguardi dei fedeli laici, che deve formare mediante l'annuncio della Parola, la celebrazione dell'Eucaristia e dei sacramenti, l'animazione e la guida della loro vita cristiana.\n\nEntro la Chiesa particolare o diocesi si situa ed opera la parrocchia, la quale ha un compito essenziale per la formazione più immediata e personale dei fedeli laici. Infatti, in un rapporto che può raggiungere più facilmente le singole persone e i singoli gruppi, la parrocchia è chiamata a educare i suoi membri all'ascolto della Parola, al dialogo liturgico e personale con Dio, alla vita di carità fraterna, facendo percepire in modo più diretto e concreto il senso della comunione ecclesiale e della responsabilità missionaria.\n\nAll'interno poi di talune parrocchie, soprattutto se vaste e disperse, le piccole comunità ecclesiali presenti possono essere di notevole aiuto nella formazione dei cristiani, potendo rendere più capillari e incisive la coscienza e l'esperienza della comunione e della missione ecclesiale. Un aiuto può essere dato, come hanno detto i Padri sinodali, anche da una catechesi postbattesimale a modo di catecumenato, mediante la riproposizione di alcuni elementi del «Rituale dell'Iniziazione Cristiana degli Adulti», destinati a far cogliere e vivere le immense e straordinarie ricchezze e responsabilità del Battesimo ricevuto(218).\n\nNella formazione che i fedeli laici ricevono nella diocesi e nella parrocchia, in particolare al senso della comunione e della missione, di speciale importanza è l'aiuto che i diversi membri della Chiesa reciprocamente si danno: è un aiuto che insieme rivela e attua il mistero della Chiesa Madre ed Educatrice. I sacerdoti e i religiosi devono aiutare i fedeli laici nella loro formazione. In questo senso i Padri del Sinodo hanno invitato i presbiteri e i candidati agli Ordini a «prepararsi accuratamente ad essere capaci di favorire la vocazione e la missione dei laici»(219).\n\nA loro volta, gli stessi fedeli laici possono e devono aiutare i sacerdoti e i religiosi nel loro cammino spirituale e pastorale.\n\nAltri ambiti educativi\n\n62 . Pure la famiglia cristiana, in quanto «Chiesa domestica», costituisce una scuola nativa e fondamentale per la formazione della fede: il padre e la madre ricevono dal sacramento del Matrimonio la grazia e il ministero dell'educazione cristiana nei riguardi dei figli, ai quali testimoniano e trasmettono insieme valori umani e valori religiosi. Imparando le prime parole, i figli imparano anche a lodare Dio, che sentono vicino come Padre amorevole e provvidente; imparando i primi gesti d'amore, i figli imparano anche ad aprirsi agli altri, cogliendo nel dono di sé il senso del vivere umano. La stessa vita quotidiana di una famiglia autenticamente cristiana costituisce la prima «esperienza di Chiesa», destinata a trovare conferma e sviluppo nel graduale inserimento attivo e responsabile dei figli nella più ampia comunità ecclesiale e nella società civile. Quanto più i coniugi e i genitori cristiani cresceranno nella consapevolezza che la loro «Chiesa domestica» è partecipe della vita e della missione della Chiesa universale, tanto più i figli potranno essere formati al «senso della Chiesa» e sentiranno tutta la bellezza di dedicare le loro energie al servizio del Regno di Dio.\n\nLuoghi importanti di formazione sono anche le scuole e le università cattoliche, come pure i centri di rinnovamento spirituale che oggi vanno sempre più diffondendosi. Come hanno rilevato i Padri sinodali, nell'attuale contesto sociale e storico, segnato da una profonda svolta culturale, non basta più la partecipazione _ peraltro sempre necessaria e insostituibile _ dei genitori cristiani alla vita della scuola; occorre preparare fedeli laici che si dedichino all'opera educativa come a una vera e propria missione ecclesiale; occorre costituire e sviluppare delle «comunità educative», formate insieme da genitori, docenti, sacerdoti, religiosi e religiose, rappresentanti di giovani. E perché la scuola possa degnamente svolgere la sua funzione formativa, i fedeli laici si devono sentire impegnati a esigere da tutti e a promuovere per tutti una vera libertà di educazione, anche mediante un'opportuna legislazione civile(220).\n\nI Padri sinodali hanno avuto parole di stima e d'incoraggiamento verso tutti quei fedeli laici, uomini e donne, che con spirito civile e cristiano svolgono un compito educativo nella scuola e negli istituti formativi. Hanno inoltre rilevato l'urgente necessità che i fedeli laici maestri e professori nelle diverse scuole, cattoliche o no, siano veri testimoni del Vangelo, mediante l'esempio della vita, la competenza e la rettitudine professionale, l'ispirazione cristiana dell'insegnamento, salva sempre _ com'è evidente _ l'autonomia delle varie scienze e discipline. E di singolare importanza che la ricerca scientifica e tecnica svolta dai fedeli laici sia retta dal criterio del servizio all'uomo nella totalità dei suoi valori e delle sue esigenze: a questi fedeli laici la Chiesa affida il compito di rendere a tutti più comprensibile l'intimo legame che esiste tra la fede e la scienza, tra il Vangelo e la cultura umana(221).\n\n«Questo Sinodo _ leggiamo in una proposizione _ fa appello al ruolo profetico delle scuole e delle università cattoliche e loda la dedizione dei maestri e degli insegnanti, al presente in massima parte laici, perché negli istituti di educazione cattolica possano formare uomini e donne in cui si incarni il \"comandamento nuovo\". La presenza contemporanea di sacerdoti e laici, e anche di religiosi e religiose, offre agli alunni un'immagine viva della Chiesa e rende più facile la conoscenza delle sue ricchezze (cf. Congregazione per l'Educazione Cattolica, Il laico educatore, testimone della fede nella scuola)»(222).\n\nAnche i gruppi, le associazioni e i movimenti hanno un loro posto nella formazione dei fedeli laici: hanno, infatti, la possibilità, ciascuno con i propri metodi, di offrire una formazione profondamente inserita nella stessa esperienza di vita apostolica, come pure hanno l'opportunità di integrare, concretizzare e specificare la formazione che i loro aderenti ricevono da altre persone e comunità.\n\nLa formazione reciprocamente ricevuta e donata da tutti\n\n63. La formazione non è il privilegio di alcuni, bensì un diritto e un dovere per tutti. I Padri sinodali al riguardo hanno detto: «Sia offerta a tutti la possibilità della formazione, soprattutto ai poveri, i quali possono essere essi stessi fonte di formazione per tutti», e hanno aggiunto: «Per la formazione si usino mezzi adatti che aiutino ciascuno ad assecondare la piena vocazione umana e cristiana»(223).\n\nAi fini d'una pastorale veramente incisiva ed efficace è da svilupparsi, anche mettendo in atto opportuni corsi o scuole apposite, la formazione dei formatori. Formare coloro che, a loro volta, dovranno essere impegnati nella formazione dei fedeli laici costituisce un'esigenza primaria per assicurare la formazione generale e capillare di tutti i fedeli laici.\n\nNell'opera formativa un'attenzione particolare dovrà essere riservata alla cultura locale, secondo l'esplicito invito dei Padri del Sinodo: «La formazione dei cristiani terrà nel massimo conto la cultura umana del luogo, la quale contribuisce alla stessa formazione e aiuterà a giudicare il valore sia insito nella cultura tradizionale, sia proposto in quella moderna. Si dia la dovuta attenzione anche alle diverse culture che possono coesistere in uno stesso popolo e in una stessa nazione. La Chiesa, Madre e Maestra dei popoli, si sforzerà di salvare, dove ne sia il caso, la cultura delle minoranze che vivono in grandi nazioni»(224).\n\nNell'opera formativa alcune convinzioni si rivelano particolarmente necessarie e feconde. La convinzione, anzitutto, che non si dà formazione vera ed efficace se ciascuno non si assume e non sviluppa da se stesso la responsabilità della formazione: questa, infatti, si configura essenzialmente come «auto-formazione».\n\nLa convinzione, inoltre, che ognuno di noi è il termine e insieme il principio della formazione: più veniamo formati e più sentiamo l'esigenza di proseguire e approfondire tale formazione, come pure più veniamo formati e più ci rendiamo capaci di formare gli altri.\n\nDi singolare importanza è la coscienza che l'opera formativa, mentre ricorre con intelligenza ai mezzi e ai metodi delle scienze umane, è tanto più efficace quanto più è disponibile alla azione di Dio: solo il tralcio che non teme di lasciarsi potare dal vignaiolo produce più frutto per sé e per gli altri.\n\nAppello e preghiera\n\n64. A conclusione di questo documento post-sinodale ripropongo ancora una volta l'invito del «padrone di casa» di cui ci parla il Vangelo: Andate anche voi nella mia vigna. Si può dire che il significato del Sinodo sulla vocazione e missione dei laici stia proprio in questo appello del Signore Gesù rivolto a tutti, e in particolare ai fedeli laici, uomini e donne.\n\nI lavori sinodali hanno costituito per tutti i partecipanti una grande esperienza spirituale: quella di una Chiesa attenta, nella luce e nella forza dello Spirito, a discernere e ad accogliere il rinnovato appello del suo Signore in ordine a riproporre al mondo d'oggi il mistero della sua comunione e il dinamismo della sua missione di salvezza, in particolare cogliendo il posto e il ruolo specifici dei fedeli laici. Il frutto poi del Sinodo, che questa Esortazione intende sollecitare il più abbondante possibile in tutte le Chiese sparse nel mondo, sarà dato dall'effettiva accoglienza che l'appello del Signore riceverà da parte dell'intero Popolo di Dio e, in esso, da parte dei fedeli laici.\n\nPer questo rivolgo a tutti e a ciascuno, Pastori e fedeli, la vivissima esortazione a non stancarsi mai di mantenere vigile, anzi di rendere sempre più radicata nella mente, nel cuore e nella vita la coscienza ecclesiale, la coscienza cioè di essere membri della Chiesa di Gesù Cristo, partecipi del suo mistero di comunione e della sua energia apostolica e missionaria.\n\nE' di particolare importanza che tutti i cristiani siano consapevoli di quella straordinaria dignità che è stata loro donata mediante il santo Battesimo: per grazia siamo chiamati ad essere figli amati dal Padre, membra incorporate a Gesù Cristo e alla sua Chiesa, templi vivi e santi dello Spirito. Riascoltiamo, commossi e grati, le parole di Giovanni Evangelista: «Quale grande amore ci ha dato il Padre per essere chiamati figli di Dio, e lo siamo realmente!» (1 Gv 3, 1).\n\nQuesta «novità cristiana» donata ai membri della Chiesa, mentre costituisce per tutti la radice della loro partecipazione all'ufficio sacerdotale, profetico e regale di Cristo e della loro vocazione alla santità nell'amore, si esprime e si attua nei fedeli laici secondo «l'indole secolare» loro «propria e peculiare».\n\nLa coscienza ecclesiale comporta, unitamente al senso della comune dignità cristiana, il senso di appartenere al mistero della Chiesa-Comunione: è questo un aspetto fondamentale e decisivo per la vita e per la missione della Chiesa. Per tutti e per ciascuno la preghiera ardente di Gesù nell'ultima Cena: «Ut unum sint!» deve diventare, ogni giorno, un esigente e irrinunciabile programma di vita e di azione.\n\nIl senso vivo della comunione ecclesiale, dono dello Spirito che sollecita la nostra libera risposta, avrà come suo prezioso frutto la valorizzazione armonica nella Chiesa «una e cattolica» della ricca varietà delle vocazioni e condizioni di vita, dei carismi, dei ministeri e dei compiti e responsabilità, come pure una più convinta e decisa collaborazione dei gruppi, delle associazioni e dei movimenti di fedeli laici nel solidale compimento della comune missione salvifica della Chiesa stessa. Questa comunione è già in se stessa il primo grande segno della presenza di Cristo Salvatore nel mondo; nello stesso tempo essa favorisce e stimola la diretta azione apostolica e missionaria della Chiesa.\n\nAlle soglie del terzo millennio, la Chiesa tutta, Pastori e fedeli, deve sentire più forte la sua responsabilità di obbedire al comando di Cristo: «Andate in tutto il mondo e predicate il Vangelo a ogni creatura» (Mc 16, 15), rinnovando il suo slancio missionario. Una grande, impegnativa e magnifica impresa è affidata alla Chiesa: quella di una nuova evangelizzazione, di cui il mondo attuale ha immenso bisogno. I fedeli laici devono sentirsi parte viva e responsabile di quest'impresa, chiamati come sono ad annunciare e a vivere il Vangelo nel servizio ai valori e alle esigenze della persona e della società.\n\nIl Sinodo dei Vescovi, celebratosi nel mese di ottobre durante l'Anno Mariano, ha affidato i suoi lavori, in modo del tutto particolare, alla intercessione di Maria Santissima, Madre del Redentore. Ed ora alla stessa intercessione affido la fecondità spirituale dei frutti del Sinodo. Alla Vergine mi rivolgo al termine di questo documento post-sinodale, in unione con i Padri e i fedeli laici presenti al Sinodo e con tutti gli altri membri del Popolo di Dio. L'appello si fa preghiera.\n\nO Vergine santissima,\n\nMadre di Cristo e Madre della Chiesa,\n\ncon gioia e con ammirazione,\n\nci uniamo al tuo Magnificat,\n\nal tuo canto di amore riconoscente.\n\nCon Te rendiamo grazie a Dio,\n\n«la cui misericordia si stende\n\ndi generazione in generazione»,\n\nper la splendida vocazione\n\ne per la multiforme missione\n\ndei fedeli laici,\n\nchiamati per nome da Dio\n\na vivere in comunione di amore\n\ne di santità con Lui\n\ne ad essere fraternamente uniti\n\nnella grande famiglia dei figli di Dio,\n\nmandati a irradiare la luce di Cristo\n\ne a comunicare il fuoco dello Spirito\n\nper mezzo della loro vita evangelica\n\nin tutto il mondo.\n\nVergine del Magnificat,\n\nriempi i loro cuori\n\ndi riconoscenza e di entusiasmo\n\nper questa vocazione e per questa missione.\n\nTu che sei stata,\n\ncon umiltà e magnanimità,\n\n«la serva del Signore»,\n\ndonaci la tua stessa disponibilità\n\nper il servizio di Dio\n\ne per la salvezza del mondo.\n\nApri i nostri cuori\n\nalle immense prospettive\n\ndel Regno di Dio\n\ne dell'annuncio del Vangelo\n\nad ogni creatura.\n\nNel tuo cuore di madre\n\nsono sempre presenti i molti pericoli\n\ne i molti mali\n\nche schiacciano gli uomini e le donne\n\ndel nostro tempo.\n\nMa sono presenti anche\n\nle tante iniziative di bene,\n\nle grandi aspirazioni ai valori,\n\ni progressi compiuti\n\nnel produrre frutti abbondanti di salvezza.\n\nVergine coraggiosa,\n\nispiraci forza d'animo\n\ne fiducia in Dio,\n\nperché sappiamo superare\n\ntutti gli ostacoli che incontriamo\n\nnel compimento della nostra missione.\n\nInsegnaci a trattare le realtà del mondo\n\ncon vivo senso di responsabilità cristiana\n\ne nella gioiosa speranza\n\ndella venuta del Regno di Dio,\n\ndei nuovi cieli e della terra nuova.\n\nTu che insieme agli Apostoli in preghiera\n\nsei stata nel Cenacolo\n\nin attesa della venuta dello Spirito di Pentecoste,\n\ninvoca la sua rinnovata effusione\n\nsu tutti i fedeli laici, uomini e donne,\n\nperché corrispondano pienamente\n\nalla loro vocazione e missione,\n\ncome tralci della vera vite,\n\nchiamati a portare molto frutto\n\nper la vita del mondo.\n\nVergine Madre,\n\nguidaci e sostienici perché viviamo sempre\n\ncome autentici figli e figlie\n\ndella Chiesa di tuo Figlio\n\ne possiamo contribuire a stabilire sulla terra\n\nla civiltà della verità e dell'amore,\n\nsecondo il desiderio di Dio\n\ne per la sua gloria.\n\nAmen.\n\nDato a Roma, presso San Pietro, il 30 dicembre, festa della Santa Famiglia di Gesù, Maria e Giuseppe, dell'anno 1988, undicesimo del mio Pontificato.\n\nIOANNES PAULUS II\n\nCopyright © Dicastero per la Comunicazione\n\nLa Santa Sede\n\nLa Santa Sede","witnesses":[{"sourceUrl":"https://www.vatican.va/content/john-paul-ii/it/apost_exhortations/documents/hf_jp-ii_exh_30121988_christifideles-laici.html","sha256":"83681d18a221d29438436254465e8c8d52b8391d24fe3bfc9e7a2c78eb6e5876","localUrl":"assets/docs/magisterium/source-corpus/christifideles-laici-eab52005ae/it.html","textUrl":"assets/docs/magisterium/source-corpus/christifideles-laici-eab52005ae/it.txt"}]},"la":{"code":"la","label":"Latin","contentFormat":"plain-text","text":"Christifideles Laici (die XXX mensis Decembris, anno MCMLXXXVIII)\n\nSancta Sedes\n\nLatin\n\nFrançais\n\nEnglish\n\nItaliano\n\nPortuguês\n\nEspañol\n\nDeutsch\n\nPolski\n\nالعربيّة\n\n中文\n\nLatine\n\n×\n\nSancta Sedes\n\nMagisterium\n\nCalendar\n\nLiturgical Celebrations\n\nTickets for Papal Audiences and Celebrations\n\nSupreme Pontiffs\n\nCollege of Cardinals\n\nRoman Curia and Other Organizations\n\nSynod\n\nPress Office\n\nVatican News - Radio Vaticana\n\nL'Osservatore Romano\n\nIoannes Paulus II\n\nAdhortationes Apostolicae\n\nA\n\nA\n\nA\n\nGeneratio PDF in progressu.....\n\nDE\n\n- EN\n\n- ES\n\n- FR\n\n- HU\n\n- IT\n\n- LA\n\n- PL\n\n- PT\n\n- ZH_CN\n\n- ZH_TW\n\nIOANNIS PAULI PP. II\n\nSUMMI PONTIFICIS\n\nADHORTATIO APOSTOLICA\n\nPOST-SYNODALIS\n\nCHRISTIFIDELES LAICI\n\nDE VOCATIONE ET MISSIONE LAICORUM\n\nIN ECCLESIA ET IN MUNDO\n\nEpiscopis,\n\nSacerdotibus et Diaconis,\n\nReligiosis Viris et Mulieribus,\n\nOmnibus Christifidelibus Laicis,\n\nINTRODUCTIO\n\n1. CHRISTIFIDELES LAICI, quorum “vocatio et missio in Ecclesia et in mundo viginti annis a Concilio Vaticano II elapsis” argumentum fuit Synodi Episcoporum anno 1987 congregatae, ex eo populo Dei sunt qui in operariis vineae significatur, de quibus Evangelium Matthaei dicit: “Simile est enim regnum caelorum homini patri familias, qui exiit primo mane conducere operarios in vineam suam; conventionem autem facta cum operariis ex denario diurno, misit eos in vineam suam” (Matth. 21, 1-2).\n\nParabola evangelica immensam Domini vineam ante conspectum nostrum expandit atque eam personarum, virorum et mulierum, multitudinem quae ab eo advocantur et mittuntur ut in ea laborent.\n\nHaec autem vinea est mundus universus (Cfr. Matth. 13, 38): qui secundum Dei propositum transformetur oportet, dum Regnum Dei advenit ac penitus constat.\n\n2. “Et egressus circa horam tertiam vidit alios stantes in foro otiosos et illis dixit: «Ite et vos in vineam»” (Ibid. 20, 3-4).\n\nHaec Domini Iesu convocatio Ite et vos in vineam ex vetere illo tempore per historiae cursum personat adhuc, atque ad unumquemque qui in hunc mundum venit hominem se convertit.\n\nTemporibus nostris, cum Pentecostes Spiritus effusio denuo in Concilio Vaticano II effecta est, Ecclesia suam indolem missionariam vividiore et maturiore conscientia detexit et rursus vocem audivit Domini sui, qui in mundum eam mittit ut “universale salutis sacramentum” (Lumen Gentium, 48).\n\nIte et vos: haec advocatio non tantum ad Pastores, sacerdotes, religiosos et religiosas convertitur, sed ad omnes protenditur: etiam christifideles laici, vel singuli, a Domino vocantur, a quo missionem in Ecclesiam et in mundum accipiunt. Haec sanctus Gregorius Magnus scienter commemorat qui, dum populo praedicat, hanc de operariis vineae parabolam ita explanat: “Mores ergo vestros, fratres carissimi, aspicite, et, si iam Dei operarii estis, videte. Penset unusquisque quid agat, et consideret si in Domini vinea laboret” (Cfr. Phil., 2, 5).\n\nIn Concilio peculiariter Vaticano II, in eius locupleti patrimonio doctrinali, spirituali, pastorali, paginae insunt de natura, dignitate, spiritualitate, missione, responsabilitate christifidelium laicorum, quae vel maxime praestant. Ac Patres conciliares, dum vocem Christi repetunt omnes christifìdeles laicos, viros et mulieres, ut in eius vineam laborent, convocaverunt: “Sacrosanctum igitur Concilium omnes laicos enixe in Domino obtestatur ut voci Christi, hac hora se instantius invitanti, et impulsui Spiritus Sancti libenter, generoso animo, prompto corde respondeant. Speciali modo hanc appellationem ad se directam esse sentiant iuniores, eamque accipiant cum alacritate et magnanimitate. Ipse enim Dominus omnes laicos per hanc Sanctam Synodum iterato invitat ut intimius in dies sibi iungantur et quae ipsius sunt, tamquam propria sentientes (Cfr. Luc. 10, 1), in eiusdem salvifica missione consocientur; eosque denuo mittit in omnem civitatem et locum quo ipse venturus est (Apostolicam Actuositatem, 33).\n\nIte et vos in vineam: Quae verba in Synodo Episcoporum, quae Romae a die 1 ad 30 mensis Octobris anno 1987 congregata est, iterum spirituali ratione personuerunt. Patres, in viam Concilii ingressi, eam lucem conspicientes, quae ex experientia personarum et communitatum in universa Ecclesia exoritur, atque ampliore doctrina ex superioribus Synodis locupletati, illud argumentum quod est de vocatione et missione laicorum in Ecclesia et in mundo singulari et peramplo modo tractaverunt.\n\nIn quo Episcoporum conventu egregii affuerunt ex christifidelibus laicis, viris et mulieribus, repraesentantes qui omnes in laboribus Synodi validam contulerunt operam, ut in homilia conclusionis aperte declaratum est: “Gratias agimus propterea quod perdurante Synodo, non solum laicorum (auditorum et auditricium) participatione gaudere potuimus, sed adhuc amplius quia nobis, discussionibus synodalibus sese evolventibus, invitatorum vocem, repraesentantium laicatus ex omni mundi plaga, ex diversis nationibus, provenientium audire licuit; idque nobis permisit ex eorum experientiis, ex eorum consiliis, ex suggestionibus, quae ex eorum erga communem causam profluunt amore, carpere fructum” (IOANNIS PAULI PP. II Homilia in Petrina Basilica habita, VII expleto ordinario generali coetu Synodi Episcoporum, 3, die 30 oct. 1987: Insegnamenti di Giovanni Paolo II, X, 3 (1987) 957).\n\nPatres synodales, tempora post Concilium conspicientes, plane agnoverunt Spiritum vigorem invenilem nunc quoque Ecclesiae tribuere novamque sanctitatis et participationis virtutem in multischristifidelibus laicis suscitare. Quod, in aliis multis, ex renovata et mutua agendi et collaborandi ratione sacerdotum, religiosorum et christifidelium laicorum comprobatur; ex actuosa in liturgia participatione, in modo verbi Dei nuntiandi, in catechesi tradenda; ex multis pensis et operis christifidelibus laicis concreditis et ab his susceptis; ex florentibus coetibus, consociationibus, motibus spiritualibus atque ex laicorum in haec deditione; ex ampliore et perspicua participatione mulierum in vita Ecclesiae atque in societatis hodiernae progressu.\n\nAt Synodus simul animadvertit hanc christifidelium laicorum viam postconciliarem difficultatibus et periculis minime fuisse immunem. Ex quibus duas illas memoramus tentationes a quibus non semper se ipsi subduxerunt: eam in primis qua tam acre tribuerunt studium in ministeria et munera ecclesialia, ut saepe a sua et propria responsabilitate in campo professionis, societatis, oeconomiae, culturae ac rei politicae recederent; eam deinde tentationem qua iniusta fidei a vita seiunctio atque evangelii receptionis ab actuosa opera in diversis huius temporis huiusque terrae rebus rata omnino fit.\n\nSynodus in universo laborum complexu constanter Concilium Vaticanum II memorat, cuius doctrina de laicis, post viginti annos, quid mirum nostro tempore prodiit ac velut nuntium propheticum illuxit. Nam hac doctrina novis quaestionibus, quae hodie exsurgunt, perapta responsa dari possunt. Etenim provocatio, quam Patres synodales perceperunt, in eo sita est ut viae inveniantur concretae quibus illa praefulgens “theoria” de laicis a Concilio proposita ad effectum et “praxim” in Ecclesia deducatur. Instant aliae quaestiones ex quadam rei “novitate”, ita ut postconciliares dici possint, saltem sensu chronologico. Patres synodales, dum multa disputabant ac perpendebant, merito has perattente considerarunt. In his numerantur quae referuntur aliae ad ministeria et servitia ecclesialia, quae christifidelibus laicis tribuuntur aut his tradi possunt exercenda, aliae ad diffusionem et augmentum novorum “motuum” iuxta alias christifidelium laicorum aggregationis formas, aliae denique ad sedes et partes in Ecclesia et societate mulieri tribuendas.\n\nPatres synodales cum opus suum ad exitum perduxerunt, quod studiose, scienter, libenter perfecerant, optata significarunt nosque rogaverunt ut opportuno tempore Ecclesiae universae documentum de christifidelibus laicis definitiva ratione proponeremus (Cfr. Propositio 1).\n\nHaec Adhortatio Apostolica utilitatem capere intendit ex multiplicibus Synodi laboribus, quibus praestantissimae insunt divitiae: a Lineamentis ad Instrumentum laboris, a relatione introductoria ad interventus singulorum episcoporum et laicorum atque ad relationem synthesis post disputationem in aula, a disputatione et relationibus “circulorum minorum” ad “propositiones” et ad Nuntium finalem. Itaque hoc documentum non apponitur iuxta Synodum, sed hanc fideliter exprimit et cum ea arcte cohaeret: nam ex labore collegiali oritur fructus, pro cuius extrema conformatione operam Consilium Secretariae Generalis Synodi et ipsa Secretaria simul contulerunt.\n\nTandem, hac Adhortatione in hunc finem contendimus ut in omnibus christifidelibus laicis atque in singulis eorum, firmior suscitetur et sustineatur conscientia de dono et responsabilitate quibus in communione et missione Ecclesiae omnes afficiuntur.\n\n3. Primarius huius Synodi sensus, et inde ab ipsa optatus praestantissimus fructus, in eo constat quod christifdeles laici cupide aures praebeant ut ex appellatione a Christo Domino facta in eius vinea laborent, ut partes suas alacri, sapienti, conscio animo sumant, quibus, in hac magnifica et dramatica historiae hora, dum tertium annorum millenarium instat, in missionem Ecclesiae penetrent.\n\nChristifidelium laicorum actio, quadam singulari prorsus virtute excitata, ex novis adiunctis tum ecclesialibus tum socialibus, oeconomicis, politicis et culturalibus requiritur. Quod si desidia numquam probabilis est, hoc tempore in culpa potius erit maiore. Esse in otio nemini prorsus licet.\n\nRevertamur iterum ad Evangelii parabolam: “Circa undecimam vero exiit et invenit alios stantes et dicit illis: “Quid hic statis tota die otiosi?”. Dicunt ei: “Quia nemo nos conduxit”. Dicit illis: «Ite et vos in vineam»” (Matth. 20, 6-7).\n\nNulla prostat sedes otio destinata: labor in vinea Domini permagnus omnibus instat obeundus. “Pater familias” appellationem vehementius iterat: “Ite et vos in vineam”.\n\nVox Domini in intimo mentis cuiusque christiani certo sonat, qui per fidem et initiationis christianae sacramenta Christo configuratur, membrum vivum in Ecclesiam inseritur ac subiectum activum est eius missionis in salutem procurandam. Vox tamen Domini per historiae vicissitudines Ecclesiae et hominum pertransit; quam rem Concilium nobis commemorat: “Populus Dei, fide motus, qua credit se a Spiritu Domini duci qui replet orbem terrarum, in eventibus, exigentiis atque optatis, quorum una cum ceteris nostrae aetatis hominibus partem habet, quaenam in illis sint vera signa praesentiae vel consilii Dei, discernere satagit. Fides enim omnia novo lumine illustrat et divinum propositum de integra hominis vocatione manifestat, ideoque ad solutiones plene humanas mentem dirigit” (Gaudium et Spes, 11).\n\nVultum ergo huius mundi intueamur, qui qualitatibus ac problematibus contexitur, intra inquietudinem et spem vivit, victoriis ornatur, defectibus maculatur; profecto hic mundus gravioribus angustiis conflictatur in rebus œconomicis, socialibus, politicis et culturalibus; insunt enim in eo quaestiones et difficultates duriores quam quae a Concilio in Constitutione pastorali “Gaudium et Spes” describuntur (Ibid. 12). At haec est vinea, hic campus in quem christifideles laici convocantur ut suam vivant missionem. Iesus hos exoptat salem terrae ac lucem mundi (Patres Synodi Extraordinariae anno 1985 congregatae, postquam affirmaverunt «magnum momentum magnamque actualitatem Constitutionis pastoralis “Gaudium et Spes”», ita prosequuntur: «Simul tamen percipimus signa nostrorum temporum ab illiis quae fuerunt tempore Concilii partialiter diversa esse, auctis angustiis et angoribus. Crescunt enim hodie ubique terrarum fames, oppressio, iniustitia et bellum, tormenta et terrorismus et aliae formae violentiae cuiusvis generis» - Ecclesia sub verbo Dei mysteria Christi celebrans pro salute mundi. Relatio finalis, II, D, 1), ut omnes discipulos suos. Sed quae est facies praesens huius “terrae” huiusque “mundi”, quibus christiani “sal” et “lux” sint oportet?\n\nCondiciones et quaestiones, quae in hodierno mundo insunt, valde diversae sunt atque ulterius celeri permutatione signantur. Ex quo ab ea ratione nimis generali aut nimis simplici iudicandi prorsus abstineamus. Sed quaedam propensionis lineamenta, quae in hac hominum societate praestant, adnotare possumus. Ut in illo Evangelii agro zizania simul cum grano crescunt, ita quoque in hominum historia, in qua quasi in theatro quotidie inspicimus exercitium libertatis saepe contradictorium, invenimus malum et bonum, iniustitiam et iustitiam, angustiam et spem iuxta posita et quandoque intime inter se implicata.\n\n4. Cur autem illam perstantem diffusionem indifferentismi religiosi, ac vel atheismi, non commemoremus, qui diversimode manifestatur, sed praecipue sub ea forma, hodie fortasse amplius pervasa, quae vocatur saecularismus? Homo, elatus ex rebus insitis in eo progressu scientifico et technico qui contineri nequit, sed maxime vetere ac semper renovata tentatione allectus qua sicut Deus fieri exoptat (Cfr. Gen. 3, 5), ex abusu libertatis illimitatae radices religionis in suo corde infixas praecidit, Deum obliviscitur, illum quid quasi sensus pro sui ipsius vita vacuum existimat, illum recusat ac pronus diversissima “idola” adorat.\n\nNota propria praesentis saecularismi est profecto gravis neque tantum singulos homines, sed aliquatenus integras communitates attingit; de qua re Concilium iam annotaverat: “Crebriores turbae a religione practice discedunt” (Gaudium et Spes, 7). Neque semel egimus de hac materia a christiana religione discessionis, quae, veteres populos christianos gravans, renovatum Evangelii nuntium sine mora exquirit.\n\nAttamen desiderium ac necessitas religionis omnino extingui nequeunt. Cuiusque hominis conscientia, cum gravissimas humanae exsistentiae quaestiones audacter aggreditur et in primis quis in vita, in dolore, in morte insit sensus, vocem a sancto Augustino proclamatam nequit sibi non facere propriam: “Fecisti nos ad te et inquietum est cor nostrum, donec requiescat in te” (S. AUGUSTINI Confessiones, I, 1: CCL 27, 1). Ita hodiernus hominum mundus, ratione semper ampliore et validiore, in conspectum spiritualem ac transcendentem vitae sese aperit, in excitationem exquirendae religionis, in reditum ad sensum rei sacrae et ad orationem, in expostulationem qua in Nomine Domini invocando omnes liberi simus.\n\n5. Praeterea, illas multiplices violentias expendamus quibus persona humana hodie subicitur. Nam, cum illa dignitas, qua imago vivens Dei est (Cfr. Gen. 1, 26), nec agnoscitur nec amatur, persona humana in maxime indecoras et aberrantes a vero formas “abiecti instrumenti” proicitur, quibus servus misere efficitur a potentiore pendens. Ac “potentior” multis inducitur nominibus: id est ideologia, potestas oeconomica, systemata politica inhumana, technocratia scientifica, praepotentia instrumentorum communicationis. Iterum coram nobis sunt turbae personarum, fratrum ac sororum nostrarum, quorum iura primaria violantur etiam ex nimia tolerantia ac vel ex aperta iniustitia quarundam legum civilium; eaque sunt ius ad vitam et ad integritatem, ius ad domum et ad laborem, ius ad familiam et ad responsabilem procreationem, ius ad partipandam vitam publicam et politicam, ius ad libertatem conscientiae et ad fidem religiosam profitendam.\n\nEcquis pueros enumeret non natos, quia in sinu matris sunt occisi, pueros derelictos aut aspere a parentibus tractatos, pueros qui sine amore, sine educatione adolescunt? Sunt regiones in quibus incolae omnes domo et labore carent; ea omnia eis desunt quibus vita degatur digna personae humanae atque iis privantur quae ad vivendum sunt necessaria. Hos dixerimus quasi immensos paupertatis et miseriae, physicae simul et moralis, sacculos qui nunc quasi domi adstant ad principum urbium extrema atque integros hominum coetus ad mortem percutiunt.\n\nAt id quod in persona sacrum est deleri nequit, quamvis hoc saepius contemnatur et violetur; cum in Deo omnium creatore et Patre firmissimo extruatur fundamento, sacrum quod in persona inest iterum ac semper praevalet.\n\nEx quo ille sensus dignitatis personalis omnium hominum semper et amplius diffunditur ac vehementius asseveratur. Universos terrae populos quasi beneficum fluentum percurrit eosque pervadit, qui semper et amplius de hominis dignitate conscii fiunt. Nam “homo” prorsus non est “res” aut “obiectum” quo uti possum, sed semper est “subiectum” conscientia et libertate donatum; qui quidem homo advocatur ut in societate et historia conscie vivat, in viam valorum spiritualium et religiosorum directus.\n\nNostra tempora ad “humanismos” pertinere dictum est, sed sunt quidam “humanismi”, qui ex suo fonte atheo et in saecularismo intincto in id declinant ut hominem deprimant ac vel deleant, quod re vera “paradoxum” est, alii vero humanismi ita hominem extollunt ut formas verae idolatriae pertingant; alii tandem eius excelsitatem et miseriam, ex vero, agnoscunt atque totam eius dignitatem manifestant, defendunt eique favent.\n\nIndex ac fructus ex his fluentis humanisticis est vividior necessitas participationis. Quod lineamentum est praesentis hominum status proprium ac singulare, sine dubio; est verum “signum temporum”, quod in variis campis et in diversis viis maturescit; in eo in primis campo mulierum et adulescentium atque in vita ducenda non solum familiari et scholastica, sed etiam culturali, oeconomica, sociali et politica. Universalis simul et individualis prodest exigentia deveniendi in novae culturae humanisticae ductores et quodammodo creatores (Cfr. Instrumentum laboris, «De vocatione et missione laicorum in Ecclesia et in mundo viginti annis a Concilio Vaticano II elapsis», 5-10).\n\n6. Repetamus tandem memoriam illius notae propriae qua praesens hominum status distinguitur: numquam fortasse ut hodie in hominum historia genus humanum quotidie ac funditus percutitur atque contentionibus quatefit. Notam dixeris multiformem quae a pluralismo legitimo cogitandi et incepta sumendi distinguitur atque sese extendit in eam infaustam et contrariam positionem personarum, coetuum, classium, nationum atque complexuum nationum. Eaque contrapositio in formas violentiae declinat, in terrores ubique sparsos, in bella. Nunc quoque nonnulli humanitatis coetus, sed res hodie in amplissimum augetur, suam “omnipotentiam” demonstrare cupientes, illud insane “turris babelicae” construendae experimentum (Cfr. Gen. 11, 1-9) renovant, ex quo tantummodo confusiones, pugnae, disgregationes, oppressiones oriuntur. Quare hominum familia tragice in se ipsa concutitur ac dilaceratur.\n\nSed ex altera parte, singulorum hominum ac populorum desiderium in inaestimabile pacis bonum in iustitia extingui nequaquam potest. Illa Evangelii beatitudo “Beati pacifici” (Matth. 5, 9) vox est quae apud homines nostrae aetatis renovato sensu personat; ut pax et iustitia tandem adveniant multae gentes hodie vivunt, patiuntur in easque assequendas contendunt. Participatio multarum personarum et coetuum in vita societatis est via quae hodie semper amplius concursatur ut ex desiderio pax transeat in rem. In qua via tot christifideles laici alacriter in campo sociali et politico intenti inveniuntur in formis institutionum quam maxime variis aut in voluntario munere ab ipsis assumpto atque in humillimis deserviendo.\n\n7. Hic est ille immensus et laboriosus campus qui coram operariis protenditur, qui a “Patre familias” in vineam mittuntur. In quo campo Ecclesia praesens est et operatur, id est nos omnes pastores et christifideles, sacerdotes, religiosi et laici. Quae supra memoravimus adiuncta penitus Ecclesiam attingunt; his condicionibus aliquatenus adstringitur, sed non opprimitur, multoque minus superatur, quia Spiritus Sanctus, eius anima, eam in suam missionem sustentat.\n\nEcclesia pernoscit omnes conatus, quos genus humanum in communionem et participationem consequendas perficit, praesentia Iesu Christi, hominis totiusque mundi Redemptoris, plenissime perfici, quamquam difficultates obstant, retardationes et contradictiones insunt, quae ab ipso hominis limite, a peccato, a Maligno inferuntur.\n\nEcclesia conscia est se a Domino missam esse “signum et instrumentum intimae cum Deo unionis totiusque generis humani unitatis” (Lumen Gentium, 1).\n\nEt quamquam plurima obstant, homines sperare possunt et debent: Evangelium vivens ac personale, ipse Christus Iesus novus “nuntius” est, qui gaudium secum fert, eumque Ecclesia quotidie nuntiat atque coram omnibus hominibus testatur.\n\nIn hoc nuntio et in hoc testimonio christifideles laici sedem habent nativam quae suppleri nequit; per eos Ecclesia, signum ac fons spei et amoris, in multiplicibus mundi campis efficitur praesens.\n\nCAPUT I\n\n8. Vineae figura multimodis ac diversis sensibus a sacra Scriptura proponitur, eaque in primis mysterium Populi Dei significatur. Hoc interiore aspectu christifideles laici non solum operarii in vinea operantur, sed ipsius vineae pars fiunt, ex verbis Christi: “Ego sum vitis, vos palmites” (Io. 5, 5).\n\nProphetae in Vetere Testamento, ut populum electum significent, vineae figura iam utuntur. Israël est vinea Dei, opus Domini, gaudium cordis illius: “Ego autem plantavi te vineam electam” (Ier. 2, 21); “Mater tua vineae assimilabatur super aquam plantata. Fructus eius et frondes eius creverunt ex aquis multis . . .” (Ez. 19, 10); “Vinea facta est dilecto meo in colle pingui; et saepivit eam et lapides elegit ex illa et plantavit in ea vites electas . . .” (Is. 5, 1-2).\n\nIesus, ut quosdam aspectus Regni Dei aperiat, vineae symbolum adhibet: “Vineam pastinavit homo et circumdedit saepem et fodit lacum et aedificavit turrim et locavit eam agricolis et peregre profectus est” (Marc. 12, 1; Cfr. Matth. 21, 28 ss).\n\nIoannes evangelista nos invitat ut in profundum descendamus nosque ad mysterium vineae pernoscendum inducit haec est non solum populi Dei, sed etiam ipsius Iesu symbolum et figura. Ipse est vitis et nos, eius discipuli, palmites; Ipse est “vera vitis”, in quam palmites vitaliter inseruntur (Cfr. Io. 15, 1 ss).\n\nConcilium Vaticanum II, dum non paucas imagines sacrae Scripturae refert quibus mysterium Ecclesiae illustratur, iterum figuram vitis et palmitum proponit: “Vitis vera Christus est, vitam et fecunditatem tribuens palmitibus, scilicet nobis, qui per Ecclesiam in ipso manemus, et sine quo nihil possumus facere (Ibid. 15, 1-5)” (Lumen Gentium, 6). Itaque ipsa Ecclesia est vinea evangelica et est mysterium, quia amor et vita Patris et Filii et Spiritus Sancti sunt donum prorsus gratuitum quod omnibus qui nati sunt ex aqua et Spiritu (Cfr. Io. 3, 5) offertur; iique vocantur ut ipsam Dei communionem vivant eamque manifestent et in hominum historia, in missione, communicent, ut ait Iesus: “In illo die vos cognoscetis quia ego sum in Patre meo, et vos in me et ego in vobis” (Ibid. 14, 20).\n\nNunc autem, tantummodo in intimo Ecclesiae mysterio, quod communionis est mysterium, christifdelium laicorum “identitas” eiusque originalis dignitas ostenditur; atque in hac tantum intima dignitate eorum vocatio et missio in Ecclesia et in mundo definiri possunt.\n\n9. Patres synodales merito necessitatem demonstrarunt definiendi et proponendi descriptionem positivam vocationis et missionis christifidelium laicorum; cui rei assequendae in doctrinam Concilii Vaticani II penitus penetrarunt luce collustrati ex recentissimis Magisterii documentis atque ex experimento vitae ipsius Ecclesiae a Spiritu Sancto perductae (Cfr. Propositio 3).\n\nConcilium antecedentes interpretationes potius negativas superat, dum interrogationi “qui sint fideles laici” respondet, atque in aspectum plane positivum sese aperit et primarium suum propositum manifestat cum asseverat fideles laicos plene ad Ecclesiam pertinere et ad eius mysterium, atque singularem eorum vocationis notam seu characterem signat, cuius est opus potissimum “ex vocatione propria, res temporales gerendo et secundum Deum ordinando, regnum Dei quaerere” (Lumen Gentium, 31). “Nomine laicorum, sic Constitutio “Lumen Gentium” eos describit, hic intelleguntur omnes christifideles praeter membra ordinis sacri et status religiosi in Ecclesia sanciti, christifideles scilicet qui, utpote baptismate Christo concorporati, in Populum Dei constituti, et de munere Christi sacerdotali, prophetico et regali suo modo participes facti, pro parte sua missionem totius populi christiani in Ecclesia et in mundo exercent” (Ibid.).\n\nAc superioribus temporibus Pius XII haec asserebat: “Christifideles, et magis concrete laici, in prima vitae Ecclesiae inveniuntur acie; per illos Ecclesia societatis humanae vitale est principium. Propterea illi, et quidem praecipue, semper clarius conscii esse debent se non solum ad Ecclesiam pertinere, sed Ecclesiam esse, id est, christifidelium in terris communitatem sub communis Capitis ductu, nempe Romani Pontificis, et Episcoporum in communione cum ipso. Illi sunt Ecclesia . . .” (PII XII Allocutio ad E.mos ac Rev.mos Patres Cardinales recenter creatos, die 20 febr. 1946: AAS 38 (1946) 149).\n\nChristifideleles laici, ex illa biblica vineae figura, ut cetera Ecclesiae membra, palmites sunt in Christo, vera Vite, radicati, ex quo vivi ac vivificantes efficiuntur.\n\nHaec in Christum insertio ex fide et sacramentis initiationis christianae est prima radix ex qua nova christiani condicio in mysterio Ecclesiae exoritur; haec intimum ac “proprium vultus lineamentum” constituit, in fundamentum omnium vocationum inseritur atque in activa vitae christianae virtute christifidelium laicorum; in Christo Domino, mortuo et resuscitato, baptizatus “nova creatura” (Gal. 6, 25; 2 Cor. 5, 17) efficitur, creatura a peccato purificata atque a gratia vivificata.\n\nEx quibus tantummodo, si miras divitias, quas Deus christiano in baptismo donat, percipimus, illam christifidelis laici “figuram” apte describere possumus.\n\n10. Neque profecto verbis amplificamus cum dicimus cunctam christifidelis laici exsistendi rationem eo fine constare ut ad hanc radicalem novitatem christianam cognoscendam eum deducat; quae a Baptismate, sacramento fidei, promanat, ita ut eius obligationes secundum vocationem a Deo acceptam solvere possit. Ut christifidelis laici “figuram” describamus, in aliis, hos tres primarios aspectus sumamus eosque explicite et directe consideremus: Baptismus in vitam fliorum Dei nos denuo generat, cum Christo et cum suo corpore quod est Ecclesia nos coniungit, nos in Spiritu Sancto ungit atque in eius templum constituit.\n\n11. Memoria repetamus verba quibus Iesus Nicodemum alloquitur: “Amen, amen dico tibi: Nisi quis natus fuerit ex aqua et Spiritu, non potest introire in regnum Dei” (Io. 3, 5). Baptisma igitur est nova nativitas, nova generatio.\n\nHunc aspectum doni Baptismatis profecto Petrus apostolus mente agitat cum in illud canticum conclamat: “Benedictus Deus et Pater Domini nostri Iesu Christi, qui secundum magnam misericordiam suam regeneravit nos in spem vivam per resurrectionem Iesu Christi ex mortuis, in hereditatem incorruptibilem et incontaminatam et immarcescibilem, conservatam in caelis propter vos” (1 Petr. 1, 3-4), eosque appellat christianos qui sunt “renati non ex semine corruptibili sed incorruptibili per verbum Dei vivum et permanens” (Ibid. 1, 23).\n\nPer Baptisma in suo Unigenito Filio Iesu Christo efficimur filii Dei. Cum ex aquis sacri fontis quilibet christianus egreditur, vocem, quae ad ripam fluminis Iordani audita est, et ipse auscultat: “Tu es Filius meus dilectus; in te complacui mihi” (Luc. 3, 22), atque cum Filio praedilecto se consociatum intellegit et filium ex adoptione (Cfr. Gal. 4, 4-7) et Christi fratrem effectum esse. Ex quo in intima cuiusque nostrum historia aeternum Patris consilium adimpletur: “Quos praescivit, et predestinavit comformes fieri imaginis Filli eius, ut sit ipse primogenitus in multis fratribus” (Rom. 8, 29).\n\nSpiritus Sanctus baptizatos constituit filios Dei ac simul membra corporis Christi. Quae Paulus apostolus ad Corinthios perscribit: “In uno Spiritu omnes nos in unum corpus baptizati sumus” (1 Cor. 12, 13); quare apostolus christifidelibus laicis iterare potest: “Vos autem estis corpus Christi et membra ex parte” (Ibid. 12, 27); “quoniam autem estis filii, misit Deus Spiritum Filii sui in corda nostra” (Gal. 4, 6; cfr. Rom. 8, 15-16).\n\n12. Igitur baptizati, quatenus regenerati ut “filii in Filio”, artissimo vinculo sunt “membra Christi ac de corpore . . . Ecclesiae” effecti ut Concilium Florentinum docet (CONC. OECUM. FLORENTINUM Decr. pro Armenis: DENZ-SCHÖNM. 1314).\n\nEtenim baptismus significat incorporationem eamque efficit, mysticam sane sed realem, in crucifixum corpus et gloriosum Iesu. Per sacramentum Iesus baptizatum cum sua morte coniungit ut in suam resurrectionem iniungat (Cfr. Rom. 6, 3-5), a “vetere homine” eum spoliat atque “novo homine” induit, id est Se ipso: “Quicumque enim in Christum baptizati estis, Christum induistis”, ut Paulus apostolus aperte proclamat (Gal. 3, 27; cfr. Eph. 4, 22-24; Col. 3, 9-10). Ita “multi unum corpus sumus in Christo, singuli autem alter alterius membra” (Rom. 12, 5).\n\nIn his autem Pauli verbis doctrina ipsius Iesu fideliter resonat, qui mysticam unitatem discipulorum cum Se ipso et inter eos revelavit eamque quasi imaginem et propagationem proponit arcanae illius communionis quae Patrem cum Filio coniungit et Filium cum Patre in vinculo amoris Spiritus Sancti (Cfr. Io. 17, 21). Haec autem eadem est unitas de qua Iesus loquitur cum imaginem vitis et palmitum refert: “Ego sum vitis, vos palmites” (Ibid. 15, 5), quae imago non solum profundam discipu lorum intimitatem cum Iesu illustrat, sed etiam vitalem et mutuam discipulorum communionem inter se dilucidat: omnes palmites unius Vitis.\n\n13. Alia imagine, id est aedificii, Petrus apostolus baptizatos “lapides vivos” definit, in Christo “lapide angulari” aedificatos, atque in “domun spiritualem” construendam destinatos (1 Petr. 2, 5 ss). Quae imago in alium aspectum novitatis Baptismi nos inducit, ita a Concilio Vaticano II explanatum: “Baptizati, enim, per regenerationem et Spiritus Sancti unctionem consecrantur in domum spiritualem” (Lumen Gentium, 10). Spiritus Sanctus baptizatum “ungit” eumque indelebili suo charactere signat (Cfr. 2 Cor. 1, 21-22) et templum spirituale constituit, id est ex unione et conformatione cum Iesu Christo eum sacra Dei praesentia replet.\n\nHac autem spirituali “unctione” christianus verba Iesu quodam modo repetere potest: “Spiritus Domini super me; propter quod unxit me evangelizare pauperibus, misit me praedicare captivis remissionem et caecis visum, dimittere confractos in remissione, praedicare annum Domini acceptum” (Luc. 4, 18-19; cfr. Is. 61, 1-2). Ita baptizatus ex Baptismatis effusione cum ipsa Iesu Christi, Messiae Salvatoris, missione participat.\n\n14. Apostolus Petrus baptizatos, “sicut modo genitos infantes”, his verbis alloquitur: “Ad quem accedentes, lapidem vivum, ab hominibus quidem reprobatum, coram Deo autem electum, pretiosum, et ipsi tamquam lapides vivi aedificamini domus spiritualis in sacerdotium sanctum offerre spiritales hostias acceptabiles Deo per Iesum Christum . . . Vos autem genus electum, regale sacerdotium, gens sancta, populus in acquisitionem, ut virtutes annuntietis eius, qui de tenebris vos vocavit in admirabile lumen suum . . .” (1 Petr. 2, 4-5. 9).\n\nHaec est sane nova gratiae et dignitatis baptismatis nota: christifideles laici, ex parte sua, participes efficiuntur triplicis muneris sacerdotalis, prophetici et regalis Iesu Christi. Quae nota ex memoria et traditione viva Ecclesiae numquam discedit. Hoc, ut exemplum afferamus, ex verbis Sancti Augustini plane ostenditur, qui, dum psalmum 26 explicat, haec dicit: “Unctus est enim ille David ut rex. Et solus tunc ungebatur rex et sacerdos; duae istae illo tempore unctae personae. In duabus personis praefigurabatur futurus unus rex et sacerdos, utroque munere unus Christus, et ideo Christus a chrismate. Non solum autem caput nostrum unctum est, sed et corpus eius nos ipsi . . . Ideo ad omnes christianos pertinet unctio; prioribus autem Veteris Testamenti temporibus ad duas solas personas pertinebat. Inde autem apparet Christi corpus non esse, quia omnes ungimur: et omnes in illo et Christi et Christus sumus, quia quodammodo totus Christus et caput et corpus est” (S. AUGUSTINI Enarr. in Ps. XXVI, II, 2: CCL 38, 154 s).\n\nVestigia Concilii Vaticani II insequentes (Cfr. Lumen Gentium, 10), ab ineunte ministerio nostro pastorali, hanc dignitatem sacerdotalem, propheticam et regalem universi populi Dei laudando extulimus: “Ille qui ex Virgine Maria natus est, fabri Filius, ut putabatur, Filius Dei vivi, ut Petrus confessus est, venit ut in “sacerdotum regnum” nos omnes constitueret. Concilium Vaticanum II huius potestatis mysterium atque missionem Christi Sacerdotis, Prophetae Magistri, Regis re quidem vera in Ecclesia prosequi nobis in memoriam revocavit. Omnes, Dei Populus universus huius triplicis missionis est particeps” (IOANNIS PAULI PP. II Homilia in platea Sancti Petri, ob initium ministerii Summi Catholicae Ecclesiae Pastoris, 4, die 22 oct. 1978: Insegnamenti di Giovanni Paolo II, I (1978) 38).\n\nChristifideles laici hac Adhortatione iterum invitantur ut rursus legant, meditentur sibique prorsus assimilent studiosa cognitione et amore uberem et fecundam Concilii doctrinam de eorum participatione cum triplici Christi munere (Cfr. iteratam propositionem huius doctrinaein Instrumentum laboris «De vocatione et missione laicorum in Ecclesia et in mundo viginti annis a Concilio Caticano II elapsis», 25). Primaria huius doctrinae elementa subinde exponimus summatim.\n\nChristifideles laici participes sunt muneris sacerdotalis per quod Iesus ad gloriam Patris et in salutem omnium gentium se ipse in cruce obtulit et in sacra Eucharistiae celebratione perpetuo se offert. Baptizati, in Christum Dominum incorporati, cum eo et cum eius sacrificio coniunguntur, se ipsos suaque opera offerendo (Cfr. Rom. 12, 1-2). Haec Concilium declarat, dum de christifidelibus laicis agit: “Omnia enim eorum opera, preces et incepta apostolica, conversatio coniugalis et familiaris, labor quotidianus, animi corporisque relaxatio, si in Spiritu peragantur, imo molestiae vitae si patienter sustineantur, fiunt spirituales hostiae, acceptabiles Deo per Iesum Christum (Cfr. 1 Petr. 2, 5), quae in Eucharistiae celebratione, cum dominici Corporis oblatione, Patri piissime offeruntur. Sic et laici, qua adoratores ubique sancte agentes, ipsum mundum consecrant” (Lumen Gentium, 34).\n\nPraeterea, cum munus propheticum Christi participant, “qui et testimonio vitae et verbi virtute Regnum proclamavit Patris” (Ibid. 35), christifideles laici idonei fiunt et obstriguntur ut Evangelium ex fide suscipiant idque verbis et operibus nuntient, atque quod in mundo malum est fortiter indicare minime haesitent. Cum Christo, “propheta magno” (Cfr. Luc. 7, 16), concorporati, atque, in Spiritu, Christi resuscitati “testes” effecti, christifideles laici tum sensum fidei supernaturalis Ecclesiae participant, quae “in credendo falli nequit” (Lumen Gentium, 12), tum gratiae verbi fiunt participes (Cfr. Act. 2, 17-18; Apoc. 19, 10). Advocantur etiam ut novitatem et virtutem Evangelii in vita quotidiana, familiari et sociali manifestent et illustrent, ac simul in contradictionibus huius aetatis patienti et forti animo spem gloriae “etiam per vitae saecularis structuras exprimant” (Lumen Gentium, 35).\n\nCum a Christo, Domino et Rege universi mundi, christifideles laici plene possideantur, participant de eius munere regali, atque ab eo in servitium Regni Dei et in huius diffusionem per generis humani historiam convocantur. Hanc christianam “regalitatem” vivunt praecipue ex pugna spirituali ut ipsi in se regnum peccati vincant ac superent (Cfr. Rom. 6, 12) ac deinde sese offerendo ad serviendum, in caritate et iustitia, ipsi Iesu Christo qui in omnibus fratribus, praesertim in minimis, praesens perpetuo inest (Cfr. Matth. 25, 40).\n\nSed christifideles laici vocantur modo singulari ut universae creaturae originariam virtutem iterum tribuant. Nam, dum hanc creaturam in verum hominis bonum ordinant, ea virtute quae a vita gratiae sustentatur, fideles de illa participant potestate eamque exercent qua Iesus resuscitatus ad Se omnia trahit ac Se cum his Patri subicit, ita ut Deus sit omnia in omnibus (Cfr. Io. 12, 32; 1 Cor. 15, 28).\n\nPrima autem radix huius participationis christifidelium laicorum cum triplici Christi Sacerdotis, Prophetae et Regis munere in unctione Baptismatis invenitur, in Confirmatione evolvitur, in Eucharistia consummatur atque ex illa intima vi sustentatur. Haec participatio singulis christifidelibus laicis datur sane, sed quatenus unum Domini Corpus conformant. Etenim Iesus Ecclesiam quatenus est suum Corpus suaque Sponsa suis cumulat donis. Ex quo singuli triplicis muneris Christi participes sunt quatenus et ipsi membra sunt Ecclesiae, quae Petrus apostolus aperte declarat cum baptizatos definit genus electum, regale sacerdotium, gentem sanctam, populum in acquisitionem Dei (Cfr. 1 Petr. 2, 9). Sed quoniam participatio fidelium laicorum cum triplici Christi munere a communione cum Ecclesia derivat, ideo necesse est ut fideles illam vivant eamque in communione et ad augmentum huius communionis opere exerceant. De quibus beatus Augustinus apprime scribit: “Sicut omnes christos dicimus propter mysticum chrisma, sic omnes sacerdotes, quoniam membra sunt unius sacerdotis” (S. AUGUSTINI De Civitate Dei, XX, 10: CCL 48, 720).\n\n15. Intima christiana “novitas” est fundamentum et titulus quo omnes in Christo baptizati, omnia Populi Dei membra, sunt aequalia: “Communis dignitas membrorum ex eorum in Christo regeneratione, communis filiorum gratia, communis ad perfectionem vocatio, una salus, una spes indivisaque caritas” (Lumen Gentium, 32). Ex ipsa communi dignitate Baptismi christifidelis laicus corresponsabilis est, una cum ministris ordinatis, religiosis viris et mulieribus, missionis Ecclesiae.\n\nSed communis dignitas ex Baptismo in christifideli laico modum prae se fert quo a presbytero, religioso aut religiosa eum distinguit, quin tamen ab his separet. Concilium Vaticanum II hanc singularem rationem docet in indole saeculari constare: “Laicis indoles saecularis propria et peculiaris est” (Lumen Gentium, 31).\n\nUt hanc condicionem ecclesialem christifidelis laici plene, apte, specifice percipiamus, introspiciamus oportet quod insit pondus theologicum in hac indole saeculari sub lumine propositi Dei salvandi hominem et ipsius mysterii Ecclesiae.\n\nUt verba Pauli VI recolamus Ecclesia “authenticam rationem habet saecularem, suae intimae naturae inhaerentem atque missioni, cuius radix verbi Incarnati mysterio profunde inest, et quae a suis membris, modis diversis, in rem deducitur” (PAULI VI Allocutio Institutorum Saecularium sodalibus, die 2 febr. 1972: Insegnamenti di Paolo VI, X (1972) 100 ss).\n\nEtenim, Ecclesia in mundo vivit, quamquam de mundo minime est (Cfr. Io. 17, 16), et mittitur ut opus redemptionis Iesu Christi prosequatur, quod “dum homines salvandos de se spectat, totius quoque ordinis temporalis instaurationem complectitur” (Apostolicam Actuositatem, 5).\n\nOmnia membra Ecclesiae profecto hanc indolem saecularem participant, sed forma diversa. Speciatim participatio Christifidelium laicorum modum agendi et exercendi habet proprium, qui, ex verbis Concilii, ipsorum est “proprius et peculiaris”; hic autem modus locutione “indoles saecularis” significatur (Lumen Gnetium, 31).\n\nConcilium, dum condicionem saecularem fidelium laicorum describit, hanc in primis designat ut locum in quo Deus eos singulariter vocat: “Ibi a Deo vocantur” (Ibid.). Hic “locus” verbis quasi dynamicis proponitur: fideles laici “in saeculo vivunt, scilicet in omnibus et singulis mundi officiis et operibus et in ordinariis vitae familiaris et socialis condicionibus, quibus eorum existentia quasi contexitur” (Lumen Gentium, 31). Ipsi igitur sunt personae quae vita hominum communi in mundo vivunt, studiis vacant, laborem exercent, necessitudines amicitiae, societatis, professionis, cultus animi, aliarum rerum habent. Concilium indolem propriam considerat non ut notam exteriorem aut rerum ambitu coartatam, sed rem quae destinatur ut in Iesu Christo sensus plenitudinem consequatur (Cfr. ibid. 48). Quae iterum Concilium plene confirmat: “Ipsum enim Verbum incarnatum humanae consortionis particeps esse voluit ( . . .). Necessitudines humanas, imprimis familiares, ex quibus rationes sociales oriuntur, sanctificavit, legibus suae patriae voluntarie subditus. Vitam opificis sui temporis et regionis propriam ducere voluit” (Gaudium et Spes, 32).\n\nQuare “mundus” efficitur rerum ambitus et medium vocationis christianae fidelium laicorum; nam ipse mundus ad glorificandum Patrem in Christo destinatur. Ex quibus Concilium sensum proprium ac peculiarem vocationis divinae, qua christifideles laici vocantur, maxima perspicuitate potest indicare. Hi enim non vocantur ut eam vivendi rationem, quam in mundo degunt, deserant; nam Baptismus a mundo illos nullo modo separat, ut Paulus apostolus explicite docet: “Unusquisque, in quo vocatus est, fratres, in hoc maneat apud Deum” (1 Cor. 7, 24); sed vocationem his attribuit quae condicionem illam intramundanam plane perspicit: nam “vocantur ut, suum proprium munus exercendo, spiritu evangelico ducti, fermenti instar ad mundi sanctificationem velut ab intra conferant, sicque praeprimis testimonio vitae suae, fide, spe et caritate fulgentes, Christum aliis manifestent” (Lumen Gentium, 31). Ita ratio exsistendi et agendi in mundo christifidelibus laicis proponitur quae non est solummodo realitas quaedam anthropologica et sociologica, sed etiam et specifice theologica et ecclesialis.\n\nEtenim in eorum adiunctis intramundanis ipse Dominus suum propositum manifestat ac singularem vocationem eis communicat, eaque est “res temporales gerendo et secundum Deum ordinando, regnum Dei quaerere” (Lumen Gentium, 31).\n\nHaec sane prospicientes Patres synodales edixerunt: “Saecularis indoles fidelis laici non est ergo definienda tantummodo sociologico sensu, sed praesertim theologico. Nota saecularis intellegenda est sub luce actus creatoris et redemptoris Dei, qui mundum viris et mulieribus tradidit, ut in opere creationis participent, ab influxu peccati creationem liberent et seipsos sanctificent in matrimonio vel vita coelibi, in familia, in professione et in variis activitatibus societatis” (Propositio 4).\n\nQuae Ecclesialis condicio christifidelium laicorum ex novitate christiana radicitus definitur atque indole saeculari insignitur («Laici, pleno iure Populi Dei et mystici Corporis membra, triplicis muneris sacerdotalis, prophetici et regalis Christi per baptismum partipes, huis suae dignitatis divitias exprimunt et excolunt in mundo viventes. Id quod pro illis qui ad ministerium pertinent ordinatum, quasi adventicium et exceptionale mandatum fieri potest, pro Laicis missio est characteristica. Eorum propriae vocationis est “res temporales gerendo et secundum Deum ordinando, regnum Dei quaerere” (Lumen Gentium, 31)» IOANNIS PAULI PP. II Allocutio ad precationem «Angelus», 1 die 15 mar 1987: Insegnamenti di Giovanni Paolo II, X, 1 (1987) 561).\n\nImagines evangelicae salis, lucis, fermenti, quamquam omnibus discipulis Iesu in universum proponuntur, signate tamen et specifice christifidelibus laicis aptantur. Imagines sunt refulgenti sensu praestantes; his enim intima insertio et plena christifidelium laicorum participatio in his terris, in hoc mundo, in nostra hominum communitate plane asseritur sicut, et in primis, ipsa novitas et ratio originalis huius insertionis huiusque participationis quae destinantur ad salutis Evangelium diffundendum.\n\n16. Dignitas christifidelium laicorum nobis penitus ostenditur cum primam et originalem vocationem consideramus quam Pater in Christo per Spiritum Sanctum singulis eorum dirigit: vocationem ad sanctitatem, ad perfectam caritatem. Qui est sanctus dignitatis discipulo Christi collatae perquam amplum testimonium est.\n\nVerba Concilii Vaticani II de universali vocatione ad sanctitatem dilucida splendent claritate. Haec singularis et primaria nota omnibus Ecclesiae filiis et filiabus potest dici concredita a Concilio quod congregatum est ad vitam christianam secundum Evangelium renovandam (Cfr. praecipue caput V Lumen Gentium, 39-42, in quo agitur «de universali vocatione ad sanctitatem in Ecclesia»). Haec autem nota non est communis exhortatio moraliter facta, sed est instans necessitas e mysterio Ecclesiae promanans quae nullo modo supprimi potest; ipsa enim Ecclesia est Vinea electa, per quam palmites vivunt et crescunt eodem sancto et sanctificante Christi Domini suculento umore; ipsa est Corpus mysticum, cuius membra eandem sanctitatis vitam Capitis, quod Christus est, participant; ipsa est Sponsa a Domino Iesu praedilecta, quam ut sanctificaret se ipse tradidit (Cfr. Eph. 5, 25 ss). Spiritus, qui naturam humanam Iesu in sinu Virginis Mariae sanctificavit (Cfr. Luc. 1, 35), ipse est qui in Ecclesia commoratur et operatur ut eandem Filii Dei incarnati sanctitatem cum ea communicet.\n\nUrget, ut numquam alias, ut omnes christiani nunc demum illam Evangelii viam renovatam ingrediantur atque apostoli hortationem animo generoso suscipiant “et ipsi sancti in omni conversatione” (1 Petr. 1, 15) sint. Synodus extraordinaria anno 1985 congregata, viginti annis a Concilio exactis, in hanc urgentem necessitatem peropportune institit: “Quia Ecclesia in Christo mysterium est debet ut signum et instrumentum sanctitatis considerari . . . In circumstantiis difficillimis per totam historiam Ecclesiae, semper sancti et sanctae fuerunt fons et origo renovationis. Hodie sanctis vehementer egemus a Deo assidue implorandis” (SYNODI EXTR. EPISCOPORUM 1985 Ecclesia sub Verbo Dei mysteria Christi celebrans pro salute mundi. Relatio finalis, II, A, 4).\n\nOmnes in Ecclesia, quia proprie eiusdem sunt membra, communem vocationem ad sanctitatem accipiunt eamque participant. Ad quam merito sane fideles laici vocantur, quin discrimina esse possint cum aliis Ecclesiae membris: “Cunctis proinde perspicuum est, omnes christifideles cuiuscumque status vel ordinis ad vitae christianae plenitudinem et caritatis perfectionem vocari” (Lumen Gentium, 40); “Omnes igitur christifideles ad sanctitatem et proprii status perfectionem prosequendam invitantur et tenentur” (Lumen Gentium, 42. Haec sollemnia et indubia asserta Concilii fondamentalem fidei christianae veritatem iterum nobis proponunt. Ita, exempli gratia, Pius XI in Litteris Encyclicis «Casti Connubii», qua sponsos christianos alloquitur, ait: «Scilicet absolutissimum totius sanctitatis exemplar hominibus a Deo propositum, quod est Christus Dominus, omnes cuiuscumque sunt condicionis et quacumque honestam vitae rationem inierunt, possunt ac debent imitari atque, Deo adiuvante, ad summum quoque christianae perfectionis fastigium, ut complurium Sanctorum exemplis comprobatur, pervenire»: AAS 22 (1930) 548).\n\nEtenim vocatio ad sanctitatem radices in Baptismo habet atque in reliquis sacramentis iterum proponitur, in primis in sacra Eucharistia; christiani Iesum Christum induti atque in suo Spiritu potati sunt “sancti”; et ideo aptati et abstricti ad eam sanctitatem, quae in eo quod sunt inest, in eo quod agunt manifestandam. Paulus apostolus omnes christianos constanter admonet ut vivant “sicut decet sanctos” (Eph. 5, 3).\n\nVita secundum Spiritum, cuius fructus est sanctificatio (Cfr. Rom. 6, 22; Gal. 5, 22), suscitat atque exquirit ab omnibus et singulis baptizatis ut Iesum Christum insequantur et imitentur, in Beatitudinibus amplectendis, in verbo Dei audiendo et meditando, in vita liturgica et sacramentali Ecclesiae ratione conscia et actuosa participanda, in precibus adhibendis privatim, in familia, in communitate, in fame et siti iustitiae procurandis, in praecepto amoris in omnibus vitae adiunctis exercendo et in fratribus praecipue pueris, pauperibus et patientibus inserviendo.\n\n17. Vocatio christifidelium laicorum ad sanctitatem secum fert ut vita secundum Spiritum exprimatur speciatim se inserendo in rebus temporalibus et participando in navitatibus terrenis. Iterum apostolus admonet: “Et omne quodcumque facitis in verbo aut in opere, omnia in nomine Domini Iesu gratias agentes Deo Patri per ipsum” (Col. 3, 17). Et Concilium, dum verba apostoli ad christifideles laicos accommodat, graviter asseverat: “Neque curae familiares neque alia negotia saecularia extranea debent esse a spirituali vitae ratione” (Apostolicam Actuositatem, 4). Atque Patres synodales dicunt: “Unitas vitae fidelium laicorum maximi momenti est; ipsi enim ordinaria vita professionali et sociali sanctificari debent. Ut suae ergo vocationi respondeant, fideles laici activitates quotidianas videre debent ut occasionem sese coniungendi cum Deo eiusque voluntatem adimplendi necnon serviendi caeteris hominibus eosque ad communionem cum Deo in Christo perducendi” (Propositio 5).\n\nOportet ut fideles laici vocationem ad sanctitatem percipiant et vivant, potius quam ut obligationem exigentem et irrenuntiabilem, ut refulgens illius infiniti amoris signum quo Pater in suae sanctitatis vitam eos regeneravit. Tunc ergo haec vocatio habenda est pars essentialis quae separari nequit a nova Baptismatis vita; et inde elementum est constitutivum eorum propriae dignitatis. Vocatio pariter ad sanctitatem penitus cum missione conectitur et cum officio conscie explendo, quae fidelibus laicis in Ecclesia et in mundo concredita sunt. Etenim ipsa sanctitas, qua vivunt et quae a participatione vitae sanctitatis Ecclesiae derivat, primam et fundamentalem operam affert ad Ecclesiam aedificandam quatenus est “Communio Sanctorum”. Exinde ante oculos fide collustratos mirus expanditur conspectus, in quo tot adsunt christifideles laici, viri et mulieres, qui in ipsa vita et actionibus quotidianis saepe non observati ac vel non aestimati, incogniti proceribus terrae, sed a Patre vero amore perspiciuntur, operarii evadunt indefessi qui in vinea Domini allaborant, sunt humiles et magni artifices, pro certo! ex gratiae Dei potentia, qui in augmentum Regni Dei per hominum historiam operantur.\n\nDeinde, sanctitas essentiale praesuppositum dici debet et insubstituibilis condicio ad missionem salutis in Ecclesia complendam. Sanctitas Ecclesiae est profecto secretus fons et mensura infallibilis eius operositatis apostolicae et impetus missionarii. Hac tantum ratione, qua Ecclesia, Christi Sponsa, se ab Eo amari sinit eumque amat, ipsa efficitur, ex Spiritu, Mater fecunda.\n\nImaginem biblicam iterum sumamus; palmites oriuntur et propagantur eo quod in vite inseruntur: “Sicut palmes non potest ferre fructum a semetipso, nisi manserit in vite, sic nec vos, nisi in me manseritis. Ego sum vitis, vos palmites. Qui manet in me, et ego in eo, hic fert fructum multum, quia sine me nihil potestis facere” (Io. 15, 4-5).\n\nPeropportunum est nunc commemorare sollemnem fidelium laicorum, virorum et mulierum, proclamationem qui in numerum beatorum et sanctorum per mensem Synodi sunt cooptati. Universus Populus Dei, et in primis christifideles laici, nunc nova sanctitatis exempla prae se habent novosque virtutum heroicarum testes, qui in condicionibus communibus et vitae humanae pervulgatis aetatem degerunt. Quae Patres synodales animadverterunt: “Ecclesiae particulares, speciatim sic dictae Ecclesiae iuniores, attente inter sua membra viros et mulieres recognoscant, qui in talibus condicionibus quae sunt ordinariae condiciones mundi et coniugalis status testimonium sanctitatis praebuerunt et qui pro aliis exemplum esse possunt, ut, si casus ferat, illos beatificandos et canonizandos proponant” (Propositio 8).\n\nDum his cogitationibus, de condicione ecclesiali christifidelis laici definienda, finem imponimus, pernotam monitionem Sancti Leonis Magni in memoriam revocemus: “Agnosce, o Christiane, dignitatem tuam!” (S. LEONIS MAGNI Sermo XXI, 3: S. Ch. 22 bis, 72). Similibus verbis Sanctus Maximus, Episcopus Taurinensis, admonebat eos qui sancti Baptismi unctionem receperant: “Considerate ergo honorem quem in illo estis mysterio consecuti!” (S. MAXIMI Tract. III de Baptismo: PL 57, 779). Omnesque baptizati ad verba Sancti Augustini ponderanda invitantur: “Gratulemur et agamus gratias, non solum nos christianos factos esse, sed Christum . . . Admiramini, gaudete, Christus facti sumus!” (S. AUGUSTINI In Ioann. Evang. tract. 21, 8: CCL 36, 216).\n\nDignitas christiana, quae est fons ex quo omnia Ecclesiae membra sunt aequalia, spiritum communionis et fraternitatis roborat et promovet atque simul secreta efficitur virtus intimae incitationis apostolicae et missionariae fidelium laicorum. Dignitas est haec qua maxima exiguntur; operariorum est dignitas qui a Domino advocantur ut in vinea sua laborent. Quae in Concilio legimus: “Omnibus igitur laicis onus praeclarum incumbit adlaborandi, ut divinum salutis propositum ad universos homines omnium temporum et ubique terrarum magis magisque pertingat” (Lumen Gentium, 33).\n\nCAPUT II\n\n18. Christi rursus audiamus verba: “Ego sum vitis vera, et Pater meus agricola est . . . Manete in me, et ego in vobis” (Io. 15, 1-4).\n\nSimplicibus hisce verbis mysteriosa illa communio nobis innotescit qua tum Dominus et eius discipuli, tum Christus et baptizati umtate vinciuntur; communio scilicet viva et vivificans, cuius vi christiani non amplius ad se pertinent sed, viti veluti palmites inserti, Christi proprietas exsistunt.\n\nChristianorum cum Christo communio habet, velut prototypum, fontem, scopum, eandem illam communionem quam Filius ipse, in dono Spiritus Sancti, habet cum Patre; christiani ergo, cum uniuntur Filio in amoris vinculo ipsius Spiritus, Patri uniuntur.\n\nProsequitur Iesus: “Ego sum vitis, vos palmites” (Ibid. 15, 5). Ex hac igitur christifidelium in Christo communione exoritur christianorum inter sese communio, cum omnes palmites sint unius Vitis, qui Christus est. Atque in hac fraterna communione Dominus Iesus ostendit et mirabilem imaginem et arcanam participationem in illa intima dilectionis vita Patris, Filii et Spiritus Sancti. Pro hac communione precem Iesus effundit: “Ut omnes unum sint, sicut tu, Pater, in me et ego in te, ut et ipsi in nobis unum sint: ut mundus credat quia tu me misisti” (Ibid. 17, 21).\n\nHuiusmodi communio ipsum est Ecclesiae mysterium, ut recte Concilium Vaticanum II meminit, celeberrima illa verba adhibens Sancti Cypriani: “Sic apparet universa Ecclesia sicut «de unitate Patris et Filii et Spiritus Sancti plebs adunata»” (Lumen Gentium, 4). Atque ad hoc Ecclesiae-Communionis mysterium animadvertendum ex more invitamur ineunte eucharistica celebratione, cum scilicet sacerdos nos verbis Apostoli Pauli consalutat: “Gratia Domini Iesu Christi et caritas Dei et communicatio Sancti Spiritus cum omnibus vobis” (2 Cor 13, 13).\n\nPostquam ergo adumbrata est “imago” christifidelis laici in sua ipsius dignitate, consideranda venit eiusdem missio et responsabilitas in Ecclesia et in mundo; quae tamen vix poterunt intellegi nisi intra vivum contextum Ecclesiae-Communionis.\n\n19. Haec est enim definitio potior quam de se ipsa proposuit Ecclesia per Concilium Vaticanum II, ut meminit Synodus Extraordinaria anni 1985, celebrata elapso vigesimo anno ab eventu conciliari: “Ecclesiologia communionis idea centralis ac fundamentalis in documentis Concilii est. Koinonia-Communio, in Sacra Scriptura fundata, in Ecclesia antiqua et in Ecclesiis Orientalibus usque ad nostros dies magno honore habetur. Inde a Concilio Vaticano II multum factum est ut Ecclesia tamquam communio clarius intellegeretur ac magis concrete traduceretur in vitam. Quid vero vox complexa “communio” significat? Fundamentaliter agitur de communione cum Deo per Iesum Christum in Spiritu Sancto. Haec communio habetur in Verbo Dei et sacramentis. Baptismus est ianua ac fundamentum communionis Ecclesiae; Eucharistia totius vitae christianae fons et culmen est (Cfr. Lumen Gentium, 11). Communio Corporis Christi eucharistici significat et efficit, seu aedificat, intimam omnium fidelium communionem in Corpore Christi quod est Ecclesia (Cfr. 1 Cor. 10, 16 s)” (SYNODI EXTR. EPISCOPORUM 1985 Ecclesia sub Verbo Dei mysteria Christi celebrans pro salute mundi. Relatio finalis, II, C, 1).\n\nAbsoluto autem Concilio, Paulus VI sic christifideles alloquebatur: “Ecclesia est communio. Sed quid communio in hac re sonat? Vos remittimus ad illam catechismi paragraphum quae de sanctorum communione agit. Ecclesia idem ac sanctorum communio est, ubi per sanctorum communionem duplex significatur vitalis participatio: incorporatio nempe christianorum in vitam Christi et circulatio unius eiusdemque caritatis intra cunctam compaginem fidelium, in hoc et in alio mundo. Unio cum Christo et in Christo, unio inter christianos in Ecclesia” (PAULI VI Allocutio diei 8 iun. 1966: Insegnamenti di Paolo VI, IV (1966) 794).\n\nBiblicae imagines, per quas nos Concilium in contemplationem mysterii Ecclesiae inducit, eminere efficiunt realitatem EcclesiaeCommunionis in ea communionis ratione quae dirrumpi non potest christianorum cum Christo et christianorum inter se. Imagines autem illae sunt de ovili, de grege, de vite, de spirituali aedificatione, de civitate sancta (Cfr. Lumen Gentium, 6). Praevalet autem imago corporis, qua maxime utitur Paulus Apostolus, cuius semper nova et praeclara doctrina perplurimae Concilii paginae redundant (Cfr. ibid. 7 et passim). Ipsum vero Concilium ex pleniore historia salutis Ecclesiae imaginem tamquam “Dei Populum” denuo assumit atque proponit: “Placuit tamen Deo homines non singulatim, quavis mutua connexione seclusa, sanctificare et salvare, sed eos in populum constituere, qui in veritate Ipsum agnosceret Ipsique sancte serviret” (Ibid. 9). Eademque Constitutio “Lumen Gentium” a primis ipsis lineolis eandem hanc sententiam mirabili ratione in compendium contrahit cum asserit: “Cum autem Ecclesia sit in Christo veluti sacramentum seu signum et instrumentum intimae cum Deo unionis totiusque generis humani unitatis . . .” (Ibid. 1).\n\nRealitas ergo Ecclesiae-Communionis evadit pars integrans, immo centrum “mysterii” seu divini de hominum salute propositi. Hinc est quod ecclesialis communio non adaequate explicatur si velut realitas mere et simpliciter sociologica vel psychologica intellegatur. EcclesiaCommunio est “novus” quidam populus, “messianicus” populus, populus scilicet qui “habet pro capite Christum,. . . pro conditione dignitatem libertatemque filiorum Dei,. . . pro lege mandatum novum diligendi sicut ipse Christus dilexit nos,. . . pro fine Regnum Dei,. . . (atque est) a Christo in communionem vitae, caritatis et veritatis constitutus” (Ibid. 9). Vincula proinde quibus novi Populi membra inter sese, ac praecipue cum Christo, vinciuntur, non illa sunt “carnis” et “sanguinis”, sed illa spiritualia atque adeo illa quae a Spiritu Sancto proveniunt, quem baptizati omnes accipiunt (Cfr. Ioe. 3, 1 ).\n\nNam ille Spiritus qui ab aeterno unam et indivisam coagmentat Trinitatem, qui “ubi venit plenitudo temporis” (Gal. 4, 4) humanam carnem indissolubiliter unit Filio Dei, ille ipse Spiritus manet per decurrentem christianorum seriem ininterruptus et inexhauribilis communionis fons in Ecclesia et Ecclesiae.\n\n20. Communio ecclesialis evadit, si ad amussim loquimur, quaedam communio “organica”, haud dissimilis illi qua viget omne corpus vivum et operans; praelucet enim vel maxime ex simul praesentibus diversitate et complementarietate, sive charismatum, sive responsabilitatum. Per hanc igitur diversitatem et complementarietatem quilibet laicus christifidelis in relationem venit cum toto corpore, cui proinde propriam exhibet contribuendi vim.\n\nDe hac organica cum mystico Christi Corpore communione peculiariter instat Apostolus Paulus, cuius ditissimam doctrinam denuo exaudire possumus in ea synthesi quam Concilium eduxit. Christus enim, ut in Constitutione “Lumen Gentium” legere est, “communicando . . . Spiritum suum, fratres suos, ex omnibus gentibus convocatos, tamquam corpus snum mystice constituit. In corpore illo vita Christi in credentes diffunditur . . . Sicut vero omnia corporis humani membra, licet multa sint, unum tamen corpus efformant, ita fideles in Christo (Cfr. 1 Cor. 12, 12 ). Etiam in aedificatione corporis Christi diversitas viget membrorum et officiorum. Unus est Spiritus, qui varia sua dona, secundum divitias suas atque ministeriorum necessitates, ad Ecclesiae utilitatem dispertit (Cfr. ibid. 12, 1-11). Inter quae dona praestat gratia Apostolorum, quorum auctoritati ipse Spiritus etiam charismaticos subdit (Cfr. ibid. 14). Idem Spiritus per Se suaque virtute atque interna membrorum connexione corpus unificans, caritatem inter fideles producit et urget. Unde, si quid patitur unum membrum, compatiuntur omnia membra; sive si unum membrum honoratur, congaudent omnia membra (Cfr. 1 Cor. 12, 26)” (Lumen Gentium, 7).\n\nUnus ergo idemque Spiritus dynamicum semper est principium tum varietatis tum etiam unitatis in Ecclesia et Ecclesiae. Sed in Constitutione “Lumen Gentium” rursus legimus: “Ut autem in Illo (Christo) incessanter renovemur (Cfr. Eph. 4, 23), dedit nobis de Spiritu suo, qui unus et idem in Capite et in membris exsistens, totum corpus ita vivificat, unificat et movet, ut Eius officium a Sanctis Patribus comparari potuerit cum munere, quod principium vitae seu anima in corpore humano adimplet” (Lumen Gentium, 7). Et in alio loco, qui peculiaris est densitate et pretio ad cognoscendum quid sit “organicitas” communionis ecclesialis propria, etiam qua evadit vis indesinenter augescens versus perfectam communionem, Concilium sic scribit: “Spiritus in Ecclesia et in cordibus fidelium tamquam in templo habitat (Cfr. 1 Cor. 3, 16; 6, 19), in eisque orat et testimonium adoptionis filiorum reddit (Cfr. Gal. 4, 6; Rom. 8, 15-16. 26). Ecclesiam, quam in omnem veritatem inducit (Cfr. Io. 16, 13) et in communione et ministratione unificat, diversis donis hierarchicis et charismaticis instruit ac dirigit, et fructibus suis adornat (Cfr. Eph. 4, 11-12; 1 Cor. 12, 4; Gal. 5, 22). Virtute Evangelii iuvenescere facit Ecclesiam eamque perpetuo renovat et ad consummatam cum Sponso suo unionem perducit. Nam Spiritus et Sponsa ad Dominum Iesum dicunt: “Veni! (Cfr. Apoc. 22, 17)” (Lumen Gentium, 4).\n\nCommunio ecclesialis est igitur donum quoddam, magnum Spiritus Sancti donum quod christifideles grato animo recipere invitantur pariterque altissimo responsabilitatis animo vivere; idque concrete efficient per uniuscuiusque participationem in vita et missione Ecclesiae, in cuius servitium christifideles laici conferre sane valent quidquid diversum et complementarium habent in propriis ministeriis et charismatibus.\n\nChristifidelis laicus “numquam potest ita se sibimetipsi claudere ut in spiritu a reliqua communitate secludatur; debet potius indesinens cum aliis commercium fovere, idque activa fraternitate pulsus, cum gaudio de eadem omnium dignitate, atque cura de communi illa ditissima bonorum hereditate ab omnibus simul in foenus fructumque perducenda. Ei, sicuti et ceteris, Spiritus Domini multiplicia elargitur dona, eumque ad varia ministeria et officia invitat; eum, sicuti et ceteros versus illum, admonet, si quae in ipso emineant, ea non in pleniorem esse dignitatem addita, sed in peculiarem et completoriam servitio aptitudinem . . . Ita fiet ut charismata et ministeria, munera et servitia christifidelis laici in communione exsistant et ad communionem, quippe quae divitiae sint complementariae sub sapienti Pastorum ductu omnibus destinatae” (IOANNIS PAULI PP. II Homilia in Petrina Basilica habita, VII expleto ordinario generali coetu Synodi Episcoporum, 6, die 30 oct. 1987: Insegnamenti di Giovanni Paolo II, X, 3 (1987) 959 s.).\n\n21. Concilium Vaticanum II exhibet ministeria et charismata tamquam dona Spiritus Sancti in aedificationem Corporis Christi et pro adimplenda salutis missione in hoc mundo (Cfr. Lumen Gentium, 4). Ecclesia enim ducitur atque gubernatur a Spiritu, qui diversa dona hierarchica et charismatica inter baptizatos omnes dispergit, singulos advocans ut, sua quisque ratione, et activi et corresponsabiles fiant.\n\nPerpendamus nunc ministeria et charismata quatenus directe sese referunt ad christifideles laicos et ad eorum participationem in vita Ecclesiae-Communionis.\n\nMinisteria quae in Ecclesia, licet diversa ratione, reperiuntur ac vigent, participatio sunt ministerii Christi Iesu, qui Bonus est Pastor, vitam suam pro ovibus ponens (Cfr. Io. 10, 11), Servus Humilis ad omnium salutem omnino animam suam impendens (Cfr. Marc. 10, 45). Paulus autem admodum clare loquitur in enodanda constitutione ministeriali ecclesiarum apostolicarum, nam in Epistula 1 ad Corinthios scribit: “Quosdam quidem posuit Deus in Ecclesia primum apostolos, secundo prophetas, tertio doctores . . .” (1 Cor. 12, 28). In Epistula autem ad Ephesios “Unicuique autem nostrum data est gratia secundum mensuram donationis Christi . . . Et Ipse dedit quosdam quidem apostolos, quosdam autem prophetas, alios autem pastores et doctores ad instructionem sanctorum in opus ministerii, in aedificationem corporis Christi, donec occurramus omnes in unitatem fidei et agnitionis Filii Dei, in virum perfectum, in mensuram aetatis plenitudinis Christi” (Eph. 4, 7. 11-13; cfr. Rom. 12, 4-8). Prout igitur ex his atque ex aliis Novi Testamenti locis evincitur, ministeria, sicuti pariter dona et munera ecclesialia, multiplicia et diversa sunt.\n\n22. Reperiuntur primum in Ecclesia quaedam ministeria ordinata, id est, ministeria quae ex Ordinis sacramento derivantur. Dominus enim Iesus elegit et constituit Apostolos, germina Populi Novi Foederis et sacrae Hierarchiae originem (Cfr. Ad Gentes, 5), eis committens mandatum ut docerent omnes gentes (Cfr. Matth. 28, 19) utque populum sacerdotalem efformarent ac regerent. Haec autem Apostolorum missio, quam Dominus Iesus concredere pergit sui Populi pastoribus, verum est servitium, quod in Sacris Litteris significanter “diakonia”, id est, seritium, ministerium, appellatur. Ministri itaque hoc Spiritus Sancti charisma, et quidem in non interrupta successione apostolica et per ordinis sacramentum, a Christo Resuscitato recipiunt; accipiunt pariter et auctoritatem et sacram potestatem agendi “in persona Christi Capitis” (Presbyterorum Ordinis 2; cfr. Lumen Gentium, 10), ad serviendum Ecclesiae et ad eam in Spiritu Sancto per Evangelium et per sacramenta coadunandam.\n\nMinisteria ergo ordinata, ante quam in beneficium evadant eorum qui ea recipiunt, gratia sunt pro vita et missione totius Ecclesiae. Exprimunt et efficiunt participationem quandam in sacerdotio Iesu Christi, quae alia atque diversa est, non gradu tantum sed essentia, ab illa participatione quae omnibus christifidelibus per baptismum et confirmationem donatur. Ceterum sacerdotium hoc ministeriale, ut admonuit Concilium Vaticanum II, essentialiter ad regale omnium christifidelium sacerdotium intenditur atque ordinatur (Cfr. Lumen Gentium, 10).\n\nPastores proinde, ut communionem in Ecclesia tueantur atque augeant, praesertim in ambitu ministeriorum diversorum et sese ad invicem complentium, conscientiam colant suum ipsorum ministerium esse radicaliter in servitium totius Dei Populi ordinatum (Cfr. Hebr. 5, 1); christifideles laici vicissim agnoscant sacerdotium ministeriale esse absolute necessarium pro ipsorum vita et participatione in Ecclesiae missione (Cfr. IOANNIS PAULI PP. II Epistula ad universos Ecclesiae sacerdotes, adveniente feria V in Cena Domini anno MCMLXXIX, 3-4 die 9 apr. 1979: Insegnamenti di Giovanni Paolo II, II (1979) 844 s).\n\n23. Salvifica Ecclesiae missio in mundum peragitur non a ministris dumtaxat, vi Ordinis sacramento, sed ab omnibus quoque christifidelibus laicis; hi enim, propter propriam conditionem baptizatorum et specificam vocationem, ea qua quisque valet mensura, partem habent in Christi muneribus sacerdotali, prophetico et regali.\n\nPastores igitur debent christifidelium laicorum ministeria, officia et munera agnoscere et promovere, cum eadem sacramentale fundamentum habeant in Baptismo et Confirmatione et pro eorum pluribus etiam in Matrimonio.\n\nQuoties ergo Ecclesiae vel necessitas vel utilitas id exigit, pastores, iuxta normas iure universali constitutas, possunt christifidelibus laicis concredere quasdam functiones, quae sunt cum proprio pastorum munere conexa, non tamen exigunt characterem Ordinis. Scribitur enim in Codice Iuris Canonici: “Ubi Ecclesiae necessitas id suadeat, deficientibus ministris, possunt etiam laici, etsi non sint lectores vel acolythi, quaedam eorundem officia supplere, videlicet ministerium verbi exercere, precibus liturgis praeesse, baptismum conferre atque sacram communionem distribuere, iuxta Iuris praescripta” (Codex Iuris Canonici, can. 230 § 3). Nihilominus exercitium huiusmodi munerum non efficit ex christifidele laico pastorem: nam ministerium non munus efficit sed sacramentalis ordinatio. Ordinis dumtaxat sacramentum confert ministerio ordinato peculiarem participationem in Christi munere Capitis et Pastoris atque in eius aeterno sacerdotio (Cfr. Presbyterorum Ordinis, 2 et 5). Si quae autem functio suppletorie exercetur, id immediate et formaliter legitimum evadit vi officialis deputationis a pastoribus collatae; ipsum autem, dum ad actum concrete reducitur, directioni auctoritatis ecclesiasticae subest (Cfr. Apostolicam Actuositatem, 24).\n\nNovissimus Synodalis Coetus protulit amplam et eloquentem varietatem casuum qui manifestant quomodo ministeria, officia et munera baptizatorum in Ecclesia considerentur. Patres valde aestimasse visi sunt auxilium in apostolatu ex parte christifidelium laicorum, virorum et feminarum, pro evangelizatione, pro sanctificatione et pro christiana animatione realitatum temporalium itemque eorum in casibus emergentibus et in permanentibus necessitatibus generosa disponibilitas ad partes supplendas (Codex Iuris Canonici functiones vel munera sacrorum ministrorum propria enumeat, quae tamen propter speciales et graves circumstantias, et praecise propter presbyterorum et diaconorum defectum, ad tempus a christifidelibus laicis exercentur, praeviis iuridica facultate et auctoritatis ecclesiasticae competentis mandato: cfr. cann. 230 § 3; 517 § 2; 776; 861 § 2; 910 § 2; 943; 1112, etc.). Sic igitur postquam promota a Concilio est sic dicta renovatio liturgica, ipsi christifideles laici, perspicue animadvertentes quam maiora sibi munera competant in coetu liturgico et eius praeparatione, paratiores sese in dies exhibent hisce partibus suscipiendis; celebratio enim liturgica censenda est non cleri dumtaxat sed totius coetus actio sacra. Aequum proinde visum est ut munera, quae non sunt ministrorum ordinatorum propria, per christifideles laicos absolvantur (Cfr. Sacrosanctum Concilium, 28; Codex Iuris Canonici, can. 230 § 2, sic sonat: «Laici ex temporanea deputatione in actionibus liturgicis munus lectoris implere possunt; item omnes laici muneribus commentatoris, cantoris aliisva ad normam juris fungi possunt»). Inde spontanea fere ratione effectum est ut, cum christifideles re participes facti fuerint in actione liturgica, participes quoque fiant in nuntiando Dei verbo atque in ipsa cura pastorali (Codex Iuris Canonici enumerat diversas functiones vel munera quae christifideles laici in structuris organizationis Ecclesiae sustinere possunt: cfr. cann. 228; 229 § 3; 317 § 3; 463 § 1, n. 5 et § 2; 483; 494; 537; 759; 776; 784; 785; 1282; 1421 § 2; 1424; 1428 § 2; 1435, etc.).\n\nNihilominus non defuerunt in ipso Coetu Synodali qui, iuxta positiva iudicia, alia negativa obtruderent circa usum haud satis cautum vocabuli “ministerium”, circa confusionem et, interdum, exaequationem commune inter et sacerdotium ministeriale, circa id quod aliquae ecclesiasticae leges et normae parum observentur; quod ad arbitrium fiat interpretatio de conceptu “subsidiaritatis”; quod christifideles laici quodammodo “clericalizentur”; quod periculum adsit re constituendi structuram quamdam ecclesialem servitii quae parallela exsistat illi quae Ordinis sacramento fundatur.\n\nAd subveniendum igitur hisce periculis locuti sunt Patres de necessitate exprimendi quam dilucide, et quidem accuratioribus vocalibus (Cfr. Prepositio 18), tum missionis unitatem in Ecclesia, cui missioni baptizati omnes accedunt, tum pariter substantialem Pastorum diversitatem ministerii, quod, cum in Ordinis sacramento fundetur, differat necesse est ab aliis ministeriis, officiis et muneribus ecclesialibus, quae in sacramentis Baptismi et Confirmationis radicantur.\n\nItaque oportet in primis Pastores, in agnoscendis et conferendis christifidelibus laicis diversis ministeriis, officiis et muneribus, maximam curam adhibeant ad illos docendos harum functionum imam baptismalem rationem. Oportet insuper Pastores vigilent ne facilius in abusum incurratur praesumendi “situationes rerum urgentium” vel “necessariae subsidiaritatis” ubi obiective non talis est rerum status vel ubi obviam iri potest per programma pastorale rationi magis consonum.\n\nVaria ministeria, officia et munera, quae christifideles possunt legitime sustinere in liturgia, in fidei transmissione et in structuris pastoralibus Ecclesiae, exercenda erunt ratione quadam cum eorum specifica vocatione laicali concordi, quae alia erit ab illa sacrorum ministrorum propria. Atque in eo sensu Adhortatio “Evangelii Nuntiandi”, quae pondus habuit maximum et beneficum in stimulanda hac multiplici christifidelium laicorum collaboratione in vita et missione Ecclesiae, meminit: “Campus eorum evangelizantis navitatis proprius est latissima eaque implicata provincia rei politicae, socialis atque oeconomicae; item provincia ingeniorum culturae, disciplinarum et artium, mutuarum inter Nationes necessitudinum, instrumentorum communicationis socialis; accedunt res quaedam quae peculiari modo ed evangelizationem patent, cuiusmodi sunt amor, familia, puerorum et adolescentium educatio, variarum professionum exercitatio, humanus dolor. Quo plures erunt laici homines spiritu evangelico imbuti, in quos harum rerum onus recidit quique iisdem rebus manifeste sunt addicti, et quo magis eas promovere valent et conscii erunt sibi efferendas esse omnes in se positas christianas vires, quae saepe latentes atque interclusae iacent, eo magis hae res omnes, nihil humanae efficientiae suae amittentes vel imminuentes, immo ad novos quosdam superioris ordinis campos saepe pandentes, aedificando Dei Regno inservient, ac proinde afferendae saluti in Iesu Christo” (PAULI VI Evangelii Nuntiandi, 70).\n\nDecurrentibus synodalibus laboribus Patres non parum in Lectoratum et Acolythatum inspexerunt, qui, cum in Ecclesia Latina censerentur praeteritis temporibus solummodo velut spirituales quidam gressus illius itineris quo ad ordinata ministeria accedebatur, per “motu proprio” Pauli VI “Ministeria Quaedam” (15 augusti 1972) maiorem quamdam adquisiverunt autonomiam et stabilitatem, ita ut viderentur posse ipsis christifidelibus laicis, licet viris tantummodo, destinari. Atque in eundem sensum exprimitur novus Codex Iuris Canonici (Cfr. Codex Iuris Canonici, can. 230 § 1). Nunc autem synodales Patres desiderare se asseruerunt “ut Motu proprio “Ministeria Quaedam” revisioni subiiciatur, ratione habita usus Ecclesiarum localium et praesertim indicando criteria secundum quae destinatarii cuiuscumque ministerii eligi debeant” (Propositio 18).\n\nQuapropter propria Commissio instituta est non solum ad responsionem praebendam huic Patrum Synodalium desiderio, sed etiam, immo magis, ad subicienda profundiori studio varia theologica, liturgica, iuridica et pastoralia problemata, quae agitantur cum hodie tam diffuse christifidelibus laicis ministeria committuntur.\n\nDum Commissio studium perficiat, fidelis reverentia, ut Ecclesiae praxis in conferendis christifidelibus laicis ministeriis decurrat modo ordinato et fructuoso, ab omnibus ecclesiis particularibus detur oportet principiis theologicis iam memoratis, speciatim essentiali differentiae sacerdotium ministeriale inter et commune atque consequenter inter ministeria quae ex Ordinis sacramento derivantur et ministeria ex sacramentis Baptismatis et Confirmationis profluentia.\n\n24. Spiritus Sanctus, dum varia ministeria Ecclesiae-Communioni tradit, eandem ditat aliis donis et impulsibus particularibus, quae charismata nominantur et sese multifarie manifestant; nam et exprimunt absolutam Spiritus libertatem eadem elargientis et multiplicibus temporum exigentiis respondent, prout haec in Ecclesiae historia manifestantur. Descriptio igitur et digestio horum donorum, prout in varis Novi Testamenti locis temptatur, perspicue ostendit quanta sit eorum varietas: “Unicuique autem datur manifestatio Spiritus ad utilitatem. Alii quidem per Spiritum datur sermo sapientiae, alii autem sermo scientiae secundum eundem Spiritum, alteri fides in eodem Spiritu, alii donationes sanitatum in uno Spiritu, alii operationes virtutum, alii prophetatio, alii discretio spirituum, alii genera linguarum, alii interpretatio linguarum” (1 Cor. 12, 7-10; cfr. ibid. 12, 4-6 28-31; Rom. 12, 6-8; 1 Petr. 4, 10-11).\n\nCharismata igitur, sive extraordinaria, sive etiam simpliciora et humilia, gratiae sunt Spiritus Sancti, quippe quae, vel directe vel indirecte, in Ecclesiae utilitatem elargiantur, cum in eiusdem aedificationem, in hominum bonum et in mundi necessitates ordinentur.\n\nNostris quoque temporibus huiusmodi varia charismata inter christifideles laicos, viros et mulieres, efflorescunt. Singulis dantur, sed etiem inter plures ita partiri possunt ut per tempora velut viva et ditissima hereditas protrahantur, quae peculiarem ingenerat affinitatem spiritualem inter personas. Ad laicorum apostolatum praecise sese referens Concilium Vaticanum II asserebat: «Ad hunc apostolatum exercendum Spiritus Sanctus, qui populi Dei sanctificationem per ministerium et sacramenta operatur, fidelibus peculiaria quoque tribuit dona (Cfr. 1 Cor. 12, 7) ea “dividens singulis prout vult” (Ibid. 12, 11), ut “unusquisque, sicut accepit gratiam, in alterutrum illam administrantes” sint et ipsi “sicut boni dispensatores multiformis gratiae Dei” (1 Petr. 4, 10) in aedificationem totius corporis in caritate (Cfr. Eph. 4, 16)» (Apostolicam Actuositatem, 3).\n\nIamvero cum haec sit donorum Spiritus Sancti origo, exspectandum logice est ut quotquot ea receperunt eadem in bonum et augmentum totius Ecclesiae exerceant, ut recte a Concilio significatur (Ibid. «Ex horum charismatum, etiam simpliciorum, acceptione, pro unoquoque credentium ius et officium oritur eadem in bonum hominum et aedificationem Ecclesiae exercendi in Ecclesia et in mundo, in libertate Spiritus Sancti, qui ubi vult sprirat (Io. 3, 8), et simul in communione cum fratribus in Christo, maxime cum pastoribus suis»).\n\nCharismata ergo grato animo accipienda sunt; neque ab eo dumtaxat qui ea recipit, sed ab omnibus in Ecclesia; sunt enim divitiarum gratiae conspiciendus thesaurus, unde apostolicum robur et ipsa totius Christi Corporis sanctitas alitur; si tamen dona vere sint a Spiritu missa et ratione tractentur plene conformi cum impulsionibus quae ab ipso Spiritu administrantur. In quo labore charismatum discretio est indesinenter adhibenda, nam, uti ipsi Synodales Patres asseruerunt, “actio Spiritus Sancti, qui ubi vult spirat, non semper facile agnoscitur et recipitur. Scimus Deum agere in omnibus christifidelibus et conscii sumus de beneficiis quae ex charismatibus promanant, tum pro singulis tum pro tota communitate christiana. Attamen simul etiam conscii sumus de peccati potentia et de eius conamine vitam fidelium et communitatum perturbandi et confundendi” (Propositio 9).\n\nHac de causa nullum charisma eximitur referentiae et submissioni Pastoribus Ecclesiae. Perspicue de hac re Concilium: “Sed iudicium de eorum genuinitate et ordinato exercitio ad eos pertinet, qui in Ecclesia praesunt, et quibus speciatim competit, non Spiritum extinguere, sed omnia probare et quod bonum est tenere (Cfr. 1 Thess. 5, 12 et 19-21) (Lumen Gentium, 12), ut omnia charismata suo diverso et completorio modo ad commune opus cooperentur (Cfr. Ibid. 30).\n\n25. Christifideles laici partem habent in vita Ecclesiae non tantummodo dum propria munera ac charismata in actum perducunt, sed etiam multiplici alia ratione.\n\nHaec autem participatio primo ac necessario exprimitur in vita et missione Ecclesiarum particularium sive dioceseon, in quibus “vere inest et operatur Una Sancta Catholica et Apostolica Christi Ecclesia” (Christus Dominus, 11).\n\nUt adaequata sit participatio in vita ecclesiali est omnino urgens ut laici christifideles dilucide atque praecise dispiciant quid sit Ecclesia particularis in eius originali conexione ad Ecclesiam universalem. Ecclesia enim particularis non enascitur ex quadam veluti “fragmentatione” Ecclesiae universalis, sicuti haec ipsa non constituitur per simplicem summam Ecclesiarum particularium; e contra, vivum quoddam, essentiale ac constans vinculum eas inter se unit, quatenus Ecclesia universalis exsistit et sese manifestat in Ecclesiis particularibus. Idcirco asserit Concilium Ecclesias particulares esse “ad imaginem Ecclesiae universalis” formatas, “in quibus et ex quibus una et unica Ecclesia Catholica exsistit” (Lumen Gentium, 23).\n\nIdem autem Concilium stimulos fortiter addit christifidelibus laicis ut activa navitate ostendant pertinere sese ad Ecclesiam particularem, sed assumentes pariter rationem magis “catholicam”; sic legimus in Decreto de apostolatu laicorum: “Colant iugiter sensum diœcesis, cuius paroecia velut cellula est, prompti semper, ad invitationem Pastoris sui, suas quoque vires inceptis diœcesanis adicere. Immo, ut respondeant necessitatibus urbium et regionum ruralium, suam cooperationem non intra fines paroeciae vel diœcesis circumscriptam retineant, sed ad campos interparoecialem, interdioecesanum, nationalem vel internationalem extendere satagant, eo vel magis quia crebrescens in dies migratio populorum, mutuae necessitudinis augmentatio et communicationum facilitas iam non sinunt ullam partem societatis in se clausam manere. Ita de necessitatibus Populi Dei in toto orbe terrarum dispersi solliciti sint” (Apostolicam Actuositatem, 10).\n\nPariter novissimae Synodi coetus postulabat hoc eodem sensu ut foveretur institutio Consiliorum Pastoralium dioecesanorum, ad quae data opportunitate recurratur. Agitur revera de forma, quoad ipsam diœcesim, praecipua collaborationis et dialogi, atque adeo discretionis. Participatio christifidelium laicorum huiusmodi Consiliis dilatare poterit recursum ad consultationem atque ita principium ipsum collaborationis, quod in quibusdam casibus etiam decisionem attinget, adhibebitur latius et fortius (Cfr. Propositio 10).\n\nItem participatio christifidelium laicorum Synodo Diœcesane vel Concilio particulari, sive provinciali sive plenario, Codice Iuris Canonici praevisa est (Cfr. Codex Iuris Canonici, cann. 443 § 4; 463 § 1 et 2), ad communionem conferet, nec non ad ecclesialem missionem Ecclesiae particularis, tum intra proprium ambitum tum in relatione cum ceteris Ecclesiis particularibus eiusdem ecclesiasticae provinciae vel Conferentiae Episcopalis.\n\nConferentiae autem Episcopales vocantur ad conquirendam opportuniorem rationem dilatandi, per regiones vel intra universam nationem, consultationem et collaborationem christifidelium laicorum, virorum et mulierum; poterunt hac via perpendi communia problemata et clariore in luce ponetur ecclesialis omnium communio (Cfr. Propositio 10).\n\n26. Communio ecclesialis, etsi rationem quamdam semper habeat universalem, magis immediate tamen et visibiliter exprimitur in paroecia, qui locus est ultimus ubi Ecclesia viget, immo quae quodammodo est ipsa Ecclesia inter domos suorum fliorum et filiarum vivens (Legimus enim in Concilio: «Cum Episcopus in Ecclesia sua ipsemet nec semper nec ubique universo gregi praesse possit, necessario constituere debet fidelium coetus, inter quos parociae, localiter sub pastore vices gerente Episcopi ordinatae, eminent: nam quodammodo repraesentant Ecclesiam visibilem per orbem terrarum constitutam» - Sacrosanctum Concilium, 42).\n\nNecesse proinde est ut omnes, in fide, verum paroeciae vultum agnoscamus, id est, “mysterium” ipsum Ecclesiae, quae per ipsam praesens fit atque operatur; paroecia enim, quantumvis interdum personarum et mediorum pauperrima sit, quantumvis vel vastissimo territorio spargatur vel inter densa caoticorum vicorum nostri temporis aedificia vix reperibilis evadat, non idem potissimum est ac structura, territorium, vel aedes; est potius familia Dei, ut fraternitas in unum animata (Cfr. Lumen Gentium, 28); est “domus familiaris convictus, fraterna et hospitalis” (IOANNIS PAULI PP. II Catechesi Tradendae, 67); est “communitas christifidelium” (Codex Iuris Canonici, can. 515 § 1). Denique paroecia fundatur realitate quadam theologica, quandoquidem est eucharistica communitas (Cfr. Propositio 10). Id autem significat paroeciam esse communitatem idoneam Eucharistiae celebrandae, in qua reperiuntur viva radix qua ipsa aedificatur, nec non sacramentale vinculum quo constituitur in plena communione cum universa Ecclesia. Haec vero aptitudo radicatur in eo quod paroecia est quaedam fidei communitas et communitas organica, id est constituta ex ordinatis ministris et e ceteris christianis, in qua parochus, qui Episcopi diœcesani vices gerit (Cfr. Sacrosanctum Concilium, 42), hierarchicum est unionis vinculum cum tota Ecclesia partlculari.\n\nImmane procul dubio est nostris temporibus Ecclesiae munus, ad quod sustinendum non potest paroecia sola sufficere. Propter hoc Codex Iuris Canonici formas quasdam profert mutui laboris inter paroecias eiusdem territorii (Cfr. Codex Iuris Canonici, can. 555 § 1, 1) et Episcopo omnium coetuum fidelium curam commendat, etiam cum agatur de illis quos ordinaria pastoralis navitas non tangit (Cfr. ibid. can. 383 1). Loci enim, necnon praesentiae formae et actionis multa necessaria sunt ad proferendum Evangelii verbum et gratiam ad multiplices hodiernorum hominum vitae conditiones, dum perplurimae rationes ad religionis diffusionem et ad apostolatum per ambitus in re culturali, sociali, educativa, professionali etc. nullatenus possunt paroeciam veluti naturale centrum vel initium habere. Nihilominus etiam nostris hisce diebus paroecia nacta est novas atque ditissimas opportunitates, ut Paulus VI initio sui Pontificatus ad Clerum Romanum edixerat: “Simpliciter profiteor venerabilem hanc et perantiquam paroeciae structuram habere hodie missionem quamdam necessariam et maxime ad hodiernum tempus consonam; eius enim est primam christiani populi communitatem erigere; eius est collectum populum ad expressionem vitae liturgicae inducere et erudire; eius est hodiernorum hominum fidem servare et adaugere; eius est scholam offerre in qua Dei populus salutarem Christi doctrinam edoceatur; eius denique est in sensum et in praxim perducere illa opera bona et fraterna quae humili caritate perfici possunt” (PAULI VI Allocutio ad E.mum P. Card. vicaria potestate Urbis Antistitem, die 24 iun. 1963: Insegnamenti di Paolo VI, I (1963) 13 ss).\n\nSynodales autem Patres attente etiam ipsi perpenderunt hodiernum multarum paroeciarum statum, postulaveruntque efficaciorem ipsarum renovationem: “Multae paroeciae, quae sive in regionibus progressu urbano affectis sive in territorio missionario stabilitae sunt, res genere effective non possunt propter rerum materialium aut virorum ordinatorum inopiam vel propter suam nimiam extensionem geographicam aut indolem particularem aliquorum christifidelium (sicut sunt e. g. exsules et migrantes). Ut omnes huiusmodi paroeciae sint revera communitates christifidelium, auctoritates ecclesiales locales haec fovere debent: a) Adaptationem structurarum paroecialium iuxta flexibilitatem amplam Iure Canonico concessam, promovendo imprimis participationem responsabilitatum pastoralium ex parte laicorum. b) Parvas communitates ecclesiales basicas vel viventes quae appellantur ubi fideles Verbum Dei inter se communicare possint et in servitio et amore exprimere; hae communitates sunt verae expressiones communionis ecclesialis et centra evangelizationis, in communione cum suis pastoribus” (Propositio 11). Ad renovandas paroecias et ad meliorem eorum operam efficacioremque reddendam oportet foveantur, etiam ex instituto, formae mutui operis inter diversas paroeclas eiusdem territorii.\n\n27. Necesse est propius nunc inspicere in ipsam laicorum christifidelium communionem et participationem in paroeciae vitam. Atque in eo sensu est imprimis excitanda omnium christifidelium laicorum, virorum et mulierum, attentio versus Concilii verissimum, significans et stimulans monitum; sic enim dicitur in Decreto de apostolatu laicorum: “Intra communitates Ecclesiae eorum actio tam necessaria est ut sine ea ipse pastorum apostolatus plenum suum effectum assequi plerumque nequeat” (Apostolica Actuositatem, 10). Huiusmodi assertio, procul dubio radicalis, intellegenda haud minus evidenter est sub luce “ecclesiologiae communionis”, nam ministeria et charismata, cum sint inter se diversa sed invicem complentia, sunt omnia, pro suo quaeque modo, ad Ecclesiae augmentum pernecessaria.\n\nPersuasum semper magis habeant christifideles laici ipsorum apostolicam navitatem peculiarem sensum in paroecia assumere. Idque denuo in lucem perduxit ipsum Concilium cum ex auctoritate asseruit: “Paroecia exemplum perspicuum apostolatus communitarii praebet, omnes quotquot ibi invenit diversitates humanas in unum congregans et Ecclesiae universalitati inserens. Assuescant laici intime cum sacerdotibus suis uniti in paroecia operari; problemata propria ac mundi et quaestiones ad salutem hominis spectantes, collatis consiliis examinanda et solvenda ad communitatem Ecclesiae afferre; omnique incepto apostolico et missionali suae familiae ecclesiasticae adiutricem operam pro viribus navare” (Ibid.).\n\nHaec Concilii admonitio, ut pastoralia problemata, omnium “collatis consiliis”, perpendantur atque solvantur, non aliter adaequatam et structuralem viam deteget nisi per sinceram, amplam atque resolutam aestimationem Consiliorum pastoralium paroecialium, de quibus Patres Synodales, iusta quidem perseverantia, locuti sunt (Cfr. Propositio 10).\n\nUt res hodie sese habent, plurima a christifidelibus laicis fieri possunt vel debent, quo vera communio ecclesialis intra ipsorum paroecias augeatur, immo quo denuo excitetur missionarius zelus relate ad non credentes vel ad eos qui, licet credentes, praxim christianae vitae vel dereliquerunt vel fere extinxerunt.\n\nCeterum, cum paroecia sit ipsa Ecclesia, media inter hominum domicilia, dicenda est vivere et operari alte inserta in hominum societatem et intime eorum desideria et dramata participans. Saepe autem contingit ut socialis contextus, praesertim in quibusdam nationibus vel ambitibus, violenter per disgregationis et “deshumanizationis” vires concutiatur; inde emergit homo pessumdatus et quasi errabundus, licet desiderium alte impressum retineat experiendi humaniores et magis fraternas ad invicem relationes. Cui desiderio venire obviam poterit paroecia, si per vivam christifidelium laicorum participationem cohaerens restat suae pristinae vocationi et missioni, quae eo tendit ut ipsa in mundo sit “locus” credentium communionis et simul “signum” et “instrumentum” vocationis omnium ad eandem communionem utque denique domus patens omnibus serviendo maneat aut, ut Ioannes XXIII dicere malebat, vici fons (la fontana del Villaggio) ad quem omnes vici incolae accedant sitibundi.\n\n28. Christifideles laici una cum sacerdotibus et utriusque sexus religiosis unum Dei Populum et Christi Corpus efformant.\n\nQuod autem christifideles “membra” sint Ecclesiae minime detractio est rei qua eorum unusquisque aliquid “unicum atque irrepetibile” est; immo id ipsum promovet atque tuetur profundiorem sensum unicitatis atque irrepetibilitatis, quatenus fons est varietatum et divitiarum pro universa Ecclesia. Eo autem sensu Deus unumquemque in Christo vocat proprio atque inaequivoco nomine. Domini vocatio: “Ite et vos in vineam” ita censenda est velut si personam quamque alloquatur: “Veni et tu in vineam meam”.\n\nIta fit ut unusquisque, prout unicus est atque irrepetibilis, prout ipse est et operatur, possit sese offerre in servitium et augmentum communionis ecclesialis, pari modo ac, ut singulus est, accipit ac suas facit communes universae Ecclesiae divitias. Haec est enim “Sanctorum Communio” quam fidei formulam recitantes confitemur: bonum omnium fit uniuscuiusque bonum et singulorum bonum fit omnium bonum. “In sancta Ecclesia, scribit Sanctus Gregorius Magnus, unusquisque et portat alterum et portatur ab altero” (S. GREGORII MAGNI Hom. in Ez., II, I, 5: CCL 142, 211).\n\nEst autem omnino necessarium ut christifidelium laicorum unusquisque indesinenter sentiat se esse “Ecclesiae membrum”, cui proinde concreditum est originale munus, cui neminem alium substituere valet, neminem autem delegare, pro omnium bono sustinendum. Quae si ita sunt, plenum habet sensum conciliaris illa assertio circa absolutam necessitatem apostolatus singularum personarum: “Apostolatus a singulis peragendus, ex fonte vitae vere christianae abundanter profluens (Cfr. Io. 4, 14) primordium est et condicio omnis apostolatus laicorum, etiam consociati, nec quidquam pro eo substitui potest. Ad huiusmodi apostolatum, semper et ubique proficuum, sed in quibusdam adiunctis unice aptum et possibilem, omnes laici, cuiusvis condicionis, vocantur coque obligantur, etsi deest eis occasio vel possibilitas in associationibus cooperandi” (Apostolicam Actuositatem, 16).\n\nIn hoc ergo personali apostolatu reponuntur copiosissimae divitiae quae detegendae nihilominus sunt, ut per eas dynamismus missionarius uniuscuiusque laici christifidelis augeatur. Per huiusmodi apostolatum propagatio Evangelii fieri potest modo maxime capillari, cum pervenire queat in quoscumque locos et sedes, ubi quotidiana et concreta laicorum vita evolvitur. Agitur praeterea de permanenti quadam irradiatione, quippe quae coherentiam continuam consequatur qua vita personalis ad fidem refertur. Sicuti agitur etiam de irradiatione peculiariter efficaci, quandoquidem inter fratres in ipsa plena conditionum vitae participatione, in qua idem est labor, eaedem difficultates, una atque eadem spes, christifideles laici penetrare valent in vicinorum, amicorum vel collegarum cor, idque dilatare in universaliorem rerum conspectum, in profundiorem ipsius exsistentiae sensum: communionem nempe cum Deo et inter homines.\n\n29. Ecclesialis communio, quae iam praesens est et operatur in singulorum actione, specificam nanciscitur sui expressionem quoties christifideles laici consociatim operantur, id est, in actione solidali quam exsequnntur vitae et missioni Ecclesiae ratione responsabili adhaerentes.\n\nHisce novissimis temporibus haec christifidelium laicorum ratio sese in operando aggregandi peculiares quasdam nacta est formas specialis varietatis et alacritatis. Nam si decurrente Ecclesiae historia haec christifidelium aggregatio quodammodo semper viguit, ut ostendunt adhuc diversae confraternitates, tertii ordines, sodalitia omne genus, eadem recentioribus temporibus peculiaribus incrementis aucta est, subnascentibus atque sese multifariam diffundentibus aggregationis exemplis: associationibus, coetibus, communitatibus, motibus. Loqui valemus de nova quadam aggregationum temperie apud christifideles laicos, quandoquidem “hodie iuxta traditas associationes, et saepe ex ipsarum radicibus orti, novi alii motus novaque germinant sodalitia, specie et scopo peculiaribus: tam grandis est thesaurus et multiformitas vivium quas Spiritus in ecclesiali contextu, alit, tam varium quoque est ingenium tamque varia generositas nostrorum laicorum christifidelium ad novas res ineundas” (IOANNIS PAULI PP. II Allocutio ad precationem «Angelus», 2, die 23 aug. 1987: Insegnamenti di Giovanni Paolo II, X, 3 (1987) 240).\n\nHae laicorum aggregationes sese proferunt varia ratione, videlicet exteriore forma, viis et methodis educativis, operandi provincia, aliae ab aliis valde diversas. Reperiunt nihilominus lineas amplae et profundae convergentiae in finalitate quae eas urget scilicet in responsabili participatione in Ecclesiae missione, offerendi nempe Christi Evangelium tamquam spei fontem, quo et homo et ipsa societas renoventur.\n\nHic autem christifidelium laicorum impulsus sese spiritualium et apostolicarum rationum causa aggregandi e vario fonte scatet variisque respondet necessitatibus: exprimit imprimis socialem personae humanae naturam; dein obviam fit necessitati amplioris et efficacioris operandi rationis. Ceterum si quid “per culturam” moveri potest, idque fons est et stimulus, sed pariter fructus et signum cuiuslibet alterius mutationis in rerum ambitu atque in hominum societate, id non per singulorum dumtaxat opus exsurgit, sed praesertim per quoddam velut “sociale subiectum”, per coetum scilicet, per communitatem, per consociationem aliquam vel “motum”. Atque haec peculiariter vera reperiuntur in hac nostra societate quam pluralisticam utique dicimus et divisam, et ita sese ipsa in plurimis mundi partibus ostendit, coram problematibus quae difficilia et implexa facta sunt. Aliunde vero, et praesertim in saecularizato hoc mundo, hae diversae aggregationis formae adiutorio esse validissimo possunt quo multi ad christianam vitam magis Evangelii exigentiis consonam missionarium atque apostolicum zelum perveniant.\n\nPraeter haec vero motiva, altior ratio, quae christifidelium laicorum aggregationem probat et postulat, ordinis est theologici: est enim ratio ecclesiologica, ut aperte agnoscitur a Concilio Vaticano II, quod in apostolatu associato reperit “signum communionis et unitatis Ecclesiae in Christo” (Apostolicam Actuositatem, 18).\n\nEst “signum” quod exhibendum est in relationibus “communionis” idque tum intra tum extra varias aggregationis formas in ampliore contextu communitatis christianae. Adspectus ipse ecclesiologicus, de quo supra, explicat hinc “ius” sese aggregandi quod christifidelium laicorum proprium est, hinc vero necessitatem “criteriorum” per quae de authenticitate ecclesiali harum formarum aggregationis discerni possit.\n\nNam agnoscenda imprimis est in Ecclesia christifdelium laicorum libertas sese consociandi, quod verum et proprium ius est, non a quadam auctoritatis “concessione” proveniens, sed quod ab ipso scatet Baptismo, cum id sit sacramentum quod christifideles laicos convocat ad active participandum in communione et missione Ecclesiae. Atque de hac re explicite ac dilucide asserit Concilium: “Debita cum auctoritate ecclesiastica relatione servata, ius est laicis consociationes condere et moderari conditisque nomen dare” (Ibid. 19; cfr. etiam ibid. 15; Lumen Gentium, 37). Ad verbum novissimus Codex sonat: “Integrum est christifidelibus, ut libere condant atque moderentur consociationes ad fines caritatis vel pietatis, aut ad vocationem christianam in mundo fovendam, utque conventus habeant ad eosdem fines in communi persequendos” (Codex Iuris Canonici, can. 215).\n\nAgitur ergo de libertate quam ecclesiastica auctoritas et agnoscit et tuetur, quaeque semper et tantummodo in communione cum Ecclesia exercenda est; hoc vero sensu christifidelium laicorum ius sese consociandi apparet ut essentialem dicens relationem ad vitam communionis et ad missionem ipsius Ecclesiae.\n\n30. Atque est in prospectu communionis et missionis Ecclesiae, non vero in oppositione ad libertatem sese consociandi, ubi intellegitur tandem necessitas illa criteriorum quae et perspicua et praecisa sint quaeque valeant ad discernendas et agnoscendas huiusmodi laicales aggregationes. Ipsa dicuntur “criteria ecclesialitatis”.\n\nUt fundamentalia igitur criteria ad discernendum de quavis christifidelium laicorum aggregatione in Ecclesia haec cumulative recenseri valent:\n\n- Si primae dantur partes vocationi cuiusvis christifdelis ad sanctitatem, quae manifestatur “in gratiae fructibus quos Spiritus in fidelibus producit” (Lumen Gentium, 39), qui sic excrescunt ad vitae christianae plenitudinem et caritatis perfectionem (Cfr. ibid. 40).\n\nIn eo sensu, quaelibet laicorum christifidelium aggregatio provocatur ut sit en Ecclesia semper maius sanctitatis instrumentum, fovens sic atque extollens “intimiorem unitatem inter vitam practicam membrorum et eorum fidem” (Apostolicam Actuositatem, 19).\n\n- Responsabilitas confitendi fidem catholicam, ob quam christifideles veritatem recipiunt atque proclamant circa Christum, circa Ecclesiam et circa hominem, obsequentes Ecclesiae magisterio, quod illam authentice interpretatur. Propterea quaelibet christifidelium laicorum aggregatio locus evadere debet proprius proclamationi et propositioni fidei, nec non educationi ad ipsam in tota sua plenitudine.\n\n- Testimonium communionis solidae atque bene acceptae in filiali relatione ad Romanum Pontificem, qui est “perpetuum ac visibile principium et fundamentum” unitatis Ecclesiae universalis (Lumen Gentium, 23), et ad Episcopum, unitatis perpetuum ac “visibile principium et fundamentum” (Ibid.) ecclesiae particularis, dum et “omnium formarum apostolatus in Ecclesia mutua aestimatio” exigitur (Apostolicam Actuositatem, 23).\n\nCommunio cum Papa et Episcopo exprimenda est per fidelem disponibilitatem tum in eorum doctrina accipienda tum in eorum pastoralibus normis exsequendis. Exigit praeterea ecclesialis communio ut agnoscatur legitima formarum aggregationis christifidelium laicorum pluralitas in Ecclesia et simul ut earundem vigeat disponibilitas ad mutuam inter sese collaborationem.\n\n- Conformitas et participatio ad Ecclesiae finem apostolicum, participatio “scilicet in ordine ad homines evangelizandos et sanctificandos eorumque conscientiam christiane efformandam ita ut varias communitates variosque ambitus spiritu Ecclesiae imbuere valeant” (Apostolicam Actuositatem, 20).\n\nHoc prospectu requiritur ab omni aggregationis forma christifidelium laicorum et ab unaquaque earum zelus missionarius qui ex iisdem magis in dies efficiat subiectum novae evangelizationis.\n\n- Ut conentur praesentes fieri in humana societate, ita ut, sub luce doctrinae socialis Ecclesiae, integrali hominis dignitati inservire satagant.\n\nSub hoc respectu christifidelium laicorum aggregationes evadant totidem vivi fluxus participationis et solidarietatis in nanciscendis intra ipsam societatem conditionibus magis ac magis iustitiae et fraternitati propioribus.\n\nCriteria fundamentalia hucusque exposita confirmari valent per concretos fructus, qui vitam et operam diversarum associationum subsequuntur, quales sunt: renovatus orationis gustus, contemplatio, liturgiae et sacramentorum amor, conatus excitandi vocationes ad christianum coniugium, ad ministeriale sacerdotium, ad vitam consecratam; disponibilitas ad suscipiendam collaborationem cum inceptis et activitatibus Ecclesiae, in ambitu tum locali tum etiam nationali vel universali; catechetica navitas et simul paedagogica praeparatio pro christifidelium institutione; nisus ut praesentia christiana fiat in omni vitae socialis ambitu, nec non institutio et provectio operum caritatem foventium, culturam et spiritum; spiritus neglectus divitiarum et evangelicae paupertatis, unde liberalior erga omnes caritas exsurgat; conversio ad cristianam vitam et reditus eorum baptizatorum ad communionem qui “longinque” abierant.\n\n31. Ecclesiae Pastores, quantumvis possibilibus et intellegilibus difficultatibus premantur, quae ex quibusdam aggregationis formis vel ex novarum formarum praestantia obvenire poterunt, non propterea recedere a servitio propriae auctoritatis queunt, non solum propter bonum Ecclesiae sed etiam propter ipsarum laicorum christifidelium associationum bonum. Propterea necesse est comitentur hoc opus discretionis, consociationes christifidelium laicorum ita ducendo et provehendo, ut ipsae in communione et missione Ecclesiae indesinenter excrescant.\n\nCeterum opportunum videtur ut nonnullae e novissimis consociationibus vel motibus, propter ipsarum diffusionem saepe nationalem vel etiam internationalem, officialem obtineant agnitionem, id est, explicitam habeant adprobationem a competente auctoritate ecclesiastica. In hunc sensum iam Concilium ipsum asseruerat: “Varios quidem modos relationum ad Hierarchiam apostolatus laicorum admittit secundum varias eiusdem apostolatus formas et obiecta . . . Quaedam laicorum apostolatus formae, variis quidem modis, ab Hierarchia explicite agnoscuntur. Potest insuper ecclesiastica auctoritas, propter exigentias boni communis Ecclesiae, ex consociationibus et inceptis apostolicis immediate finem spiritualem intendentibus, aliqua eligere et particulari modo promovere in quibus specialem assumit responsabilitatem” (Apostolicam Actuositatem, 24).\n\nInter varias laicorum formas apostolicas, quae peculiarem habent ad Hierarchiam relationem, Synodales Patres explicite commemoraverunt varia movimenta et associationes Actionis Catholicae in quibus “organica stabilique forma laici libere consociantur sub Spiritus Sancti motione in communione cum episcopo et cum presbyteris ut, modo eorum vocationis proprio, peculiari methodo totius christianae communitatis incremento ac pastorali intento atque evangelicae animationi totius vitae ambitus fideliter atque operose deserviant” (Propositio 13).\n\nAd Pontificium Consilium pro Laicis autem munus delatum est redigendi elenchum earum associationum, quae officialem habent Sanctae Sedis approbationem, et simul definiendi, cum Pontificio Consilio ad Unitatem Christianorum Fovendam, quibus conditionibus approbari possit consociatio oecumenica cuius maior pars membrorum catholica est, minor autem pars acatholica, et in quibus casibus iudicium positivum dari nequeat (Cfr. Propositio 15).\n\nOmnes autem, Pastores et christifideles, fovere atque alere tenemur vincula atque fraternas aestimationis, affabilitatis atque collaborationis relationes inter varias laicorum sese aggregandi formas. Hoc dumtaxat modo donorum ac charismatum divitiae, quas Dominus offert, poterunt fecunde et ordinate conferre ad communis domus aedificationem: “Ad solidalem enim aedificationem domus communis necessarium praeterea est ut, posito omni antagonismi et contentionis spiritu, mutua aestimatione potius certemus (Cfr. Rom. 12, 10) praevenientes invicem in affectu ac collaborationis voluntate, per patientiam, procul prospicientes, ad ea sacrificia dispositi quae aliquando hoc secum ferre poterit” (IOANNIS PAULI PP. II Allocutio Laureti in Piceno, ad Italiae episcopos, quosdamque presbyteros et laicos simul congregatos habita, die 11 apr. 1985: Insegnamenti di Giovanni Paolo II, VIII, 1 (1985) 998).\n\nRursum ad Iesu verba redeamus: “Ego sum vitis, vos palmites” (Io. 15, 5) ut gratias Deo agamus ob ingens communionis ecclesialis donum, quo reflectitur in tempore aeterna illa atque ineffabilis communio amoris quae viget in Uno et Trino Deo. Huiusce doni conscientiam comitari faciamus forti responsabilitatis sensu; quandoquidem sicuti evangelicum talentum, huiusmodi est donum, quocum necesse sit negotia agamus in vita crescentis communionis.\n\nResponsabiles autem fieri de dono communionis idem valet imprimis ac suscipere debellandam esse quantamlibet tentationem divisionis et oppositionis, quae christianorum vitae ac zelo apostolico insidiatur. Quae olim, dolens atque animo turbatus, Paulus exclamaverat: “Hoc autem dico, quod unusquisque vestrum dicit: “Ego quidem sum Pauli”, “Ego autem Apollo”, “Ego vero Cephae”, “Ego autem Christi”. Divisus est Christus?” (1 Cor. 1, 12-13) personant etiam nunc veluti improbatio qua denuntiantur “Corporis Christi lacerationes”.\n\nResonent e contra tamquam suadentiora consilia illa ipsius Apostoli verba: “Obsecro autem vos, fratres, per nomen Domini nostri Iesu Christi, ut idipsum dicatis omnes, et non sint in vobis schismata, sitis autem perfecti in eodem sensu et in eadem sententia” (1 Cor. 1, 10).\n\nAtque ita fiet ut communionis ecclesialis vita signum mundo evadat et vis trahens, quae homines ducat ad credendum in Christum: “Ut omnes unum sint, sicut tu, Pater, in me et ego in te, ut et ipsi in nobis unum sint: ut mundus credat quia tu me misisti” (Io. 17, 21). Sic communio, dum se missioni aperit, ipsa fit missio.\n\nCAPUT III\n\n32. Biblicam vitis et palmitum imaginem resumamus, ex qua illico et sponte ad fecunditatis et vitae considerationem impellimur Quandoquidem in vite radicati et in ea vivificati, palmites fructum afferre cientur, prout in sacro eloquio legimus: “Ego sum vitis, vos palmites. Qui manet in me, et ego in eo, hic fert multum fructum” (Ibid. 15, 5). Fructum ferre vitae christianae et ecclesialis pondus essentiale est ac propterea quicumque fructum non affert, in communione non manet: “Omnem palmitem in me non ferentem fructum, (Pater meus) tollit eum” (Ibid. 15, 2).\n\nHaec vero communio cum Iesu, a qua christifidelium communio inter se scaturit, necessaria conditio est ut quis fructum afferat, “quia sine me nihil potestis facere” (Ibid. 15, 5). Quapropter communio cum aliis electissimus est fructus, quem palmites gignere possunt; ipsa enim Christi eiusque Spiritus donum est.\n\nCum ergo communio communionem generet, ex sua ipsius natura communionem missionariam gignit, docente Iesu discipulos suos: “Non vos me elegistis, sed ego elegi vos et posui vos, ut vos eatis et fructum afferatis, et fructus vester maneat” (Io. 15,16).\n\nCommunio et missio penitus inter se coniuguntur, ac ita inter se perfunduntur atque obstringuntur ut ipsa communio fons missionis et fructus habenda sit, ac propterea ita communio missionaria est sicut et missio ad communionem destinatur. Unus est idemque Spiritus qui Ecclesiam convocat et unit idemque eam ad praedicandum Evangelium “usque ad ultimum terree” (Act. 1, 8) mittit. Ecclesia vero, quod ad se attinet, novit communionem veluti donum acceptam universali destinatione potiri. Identidem Ecclesia universo generi humano ac singulis hominibus tribuendum esse percipit donum, quod accepit a Spiritu Sancto qui in cordibus credentium effundit caritatem Iesu Christi, mirabilem vim internae unitatis et simul exterioris propagationis. Ecclesiae vero missio ex ipsa sui natura oritur prout Christus eam statuit, scilicet ut “signum et instrumentum . . . totius . . . generis humani unitatis” (Lumen Gentium, 1). Quae quidem missio eo tendit ut omnes agnoscant atque experiantur “novam” communionem, quae ex Filio Dei homine facto in mundi historiam intravit. Huc facit Ioannis evangelistae testimonium qui stabili sententia beatificum finem toti Ecclesiae missioni applicandum determinat aiens: “quod vidimus et audivimus, annuntiamus et vobis, ut et vos communionem habeatis nobiscum. Communio autem nostra est cum Padre et cum Filio eius Iesu Christo” (1 Io. 1, 3).\n\nAttenta ergo Ecclesiae missione, Dominus christifdelibus laicis in communione cum ceteris membris Populi Dei magnam responsabilitatis committit partem, sicut Concilii Vaticani II Patres agnoverunt: “Pastores enim sacri probe norunt quantum laici ad bonum totius Ecclesiae conferant. Sciunt enim Pastores se a Christo non esse institutos, ut totam missionem salvificam Ecclesiae versus mundum in se solos suscipiant, sed praeclarum munus suum esse ita pascere fideles eorumque ministrationes et charismata ita recognoscere, ut cuncti suo modo ad commune opus unanimiter cooperentur” (Lumen Gentium, 30). Haec quidem agnitio, tam clare ac tam vivide succrescens, in omnibus Synodi enituit laboribus.\n\n33. Cum vero laici membra Ecclesiae sint, vocationem ac missionem adipiscuntur, ut Evangelii nuntiandi praecones efficiantur; huic operi navando idonei fiunt ac destinantur per initiationis christianae sacramenta et per Spiritus Sancti dona.\n\nHuc faciunt Concilii Vaticani Secundi perspicuae et densae sententiae: “Utpote participes muneris Christi sacerdotis, prophetae et regis, laici suas partes activas habent in Ecclesiae vita et actione . . . Ipsi enim, actuosa participatione vitae liturgicae suae communitatis nutriti, sollicite partes agunt in eisdem operibus apostolicis; homines longe fortasse versantes, ad Ecclesiam adducunt; in verbo Dei tradendo, praesertim catechetica institutione, impense cooperantur; oblata sua peritia curam animarum et etiam administrationem bonorum Ecclesiae efficaciorem reddunt” (Apostolica Actuositatem, 10).\n\nQuare integra Ecclesiae missio, cuius historicum iter gratia et Iesu Christi imperio enodatur, in ipsa evangelizatione coalescit et ostenditur: “Euntes in mundum universum praedicate evangelium omni creaturae” (Marc. 16, 15); “et ecce ego vobiscum sum omnibus diebus usque ad consummationem saeculi” (Matth. 28, 20). Consonant Pauli VI verba: “Evangelizandi munus habendum est gratia ac vocatio Ecclesiae propria, verissimamque eius indolem exprimit” (PAULI VI Evangelii Nuntiandi, 14).\n\nEx ipsa enim evangelizatione Ecclesia erigitur atque conflatur veluti fidei communio, pressius veluti communitas quae Verbo Dei adhaerens fidem profitetur, quae in sacramentis eam celebrat eamque in caritate, quae moralis et christianae exsistentiae anima est, vivit. Etenim “bonus nuntius” eo spectat ut in hominum corde et in eorum vita conversionem et adhaesionem Christo Iesu Servatori et Domino personalem cieat; praeterea ad Baptismum et ad Eucharistiam disponit atque in proposito et adeptione novae vitae iuxta Spiritum exercendae solidatur.\n\nEquidem mandatum Iesu: “Euntes praedicate evangelium” sua vi perpetuo viget ac inoccidue urget; verumtamen praesens rerum conditio, non solum in mundo sed in pluribus quoque Ecclesiae partibus, omnino requirit ut Christi verbo promptius ac magis dilatato corde obtemperetur; quivis discipulus ita in sua ipsius persona interpellatur, ut nullus se in proprio responso eliciendo retrahere possit: “Vae enim mihi est, si non evangelizavero!” (1 Cor. 9, 16).\n\n34. Integrae regiones nec non nationes in quibus anteacto tempore religio et vita christiana florebant, quae vivacis ac operosae fidei communitates excitabant, nunc rebus adversis premuntur ac non raro radicitus sunt transformatae, gliscentibus indifferentismo, saecularismo et atheismo. Agitur praesertim de regionibus et nationibus “Primi Mundi” qui dicitur, in quibus oeconomica prosperitas et consumendarum rerum cupiditas, quamquam etiam terribilibus paupertatis et miseriae adiunctis commixtae, inhiant ac proclamant ita esse vivendum “etsi Deus non daretur”. At religiosa indifferentia et practica Dei completa negligentia ad vitae quaestiones licet graviores exsolvendas non minus affligunt animum nec minus videntur evertentes quam proclamatus atheismus; ipsa namque christiana fides, quamquam in aliquibus traditis moribus vel ritibus subsistit, pedetemptim ab ipsis vitae supremis momentis veluti in nascendo, in patiendo et in moriendo disiungitur. Exinde quaestiones ac formidanda aenigmata exoriuntur, quae, quolibet suo responso privata, homines nostrae aetatis exponunt vel inconsolabili frustrationi vel insano desiderio vitam ipsam humanam adimendi, quae easdem tales quaestiones proponit.\n\nIn aliis vero religionibus vel nationibus, ubi adhuc modo vivido pietatis ac religiositatis christianae popularis servantur traditiones, hoc morale ac spirituale partrimonium, prementibus multiplicibus causis, inter quas saecularizatio et sectarum diffusio recensendae sunt, periculum subversionis patitur. Quare solummodo nova evangelizatio limpidum ac profundum fidei incrementum firmare potest, quod ex his traditionibus vim authenticae efficiat libertatis.\n\nUtique consortium humanum spiritu christiano ubique denuo imbuendum est. Id tamen possibile erit, si christianus communitatum ipsarum ecclesialium contextus, quae his in regionibus et nationibus degunt, renovetur.\n\nNunc autem christifideles laici, cum munus propheticum Christi participent, plene in hoc Ecclesiae implicantur officio; eorum enim praesertim erit testari quomodo christiana fides responsum constituat unice plene validum, ab omnibus plus minusve conscie agnitum et invocatum, ad quaestiones et exspectationes, quas vita ipsa homini et societatibus imponit singulis. Quod quidem fieri poterit si christifideles laici hiatum inter Evangelium et vitam in seipsis superare valeant, in quotidianis familiae navitatibus, in labore et in societate unitatem vitae componentes, quae in Evangelio lucem et vim pro sua plena invenit adimpletione.\n\nOmnibus ergo hominibus nostrae aetatis iterum supplicem pandimus clamorem quo nostrum pastorale munus suscepimus: “Nolite timere! Aperite, immo plene aperite portas Christo! Eius salvificae potestati Civitatum fines aperite, pariterque oeconomica systemata et politica, culturae ac civilitatis et progressionis extensas provincias. Nolite timere! Christus scit “quid sit in homine”. Ipse solus novit! Homines tam saepe hodie nesciunt quid intus, quid in intima mente, in intimo corde ferant; pariterque de significatione vitae in terris degendae incerti sunt, ita ut dubiis pluribus oppressi in desperationem dilabuntur. Sinite, quaeso, vosque supplico ac humilitate et fiducia rogo, sinite Christum loqui hominibus. Ipse solus verba vitae habet, utique! vitae aeternae” (IOANNIS PAULI PP. II Homilia in foro Sancti Petri, initio ministerii Supremi catholicae Ecclesiae Pastoris, 5, die 22 oct. 1978: Insegnamenti di Giovanni Paolo II, I (1978) 38 s).\n\nAdaperire portas Christo, Illum intra propriam recipere humanitatem minatur minime homini; e contrario, tamquam unica patet via si cupimus hominem ipsum in sua veritate agnoscere eiusque virtutem exaltare.\n\nPractica compositio Evangelii cum vitae officiis quotidianis ex parte christifidelium laicorum splendidum erit et efficax testimonium de eo quod non pavor, sed inquisitio Christi atque ad Illum adhaesio elementa sunt decisiva ut homines vivant, crescant ac modi novi magis humanae dignitati constituantur conformes.\n\nHomines a Deo amantur! Ecce simplicissimus ac perturbans nuntius, cuius Ecclesia hominibus debitrix est; ecce verbo et vita quae christifideles possunt ac debent elata voce nuntiare: Deus amat te! Christus pro te venit! Tibi Christus “via et veritas et vita” (Io. 14, 6) est.\n\nHuiusmodi nova evangelizatio, non solum pro singulis facta personis, sed etiam pro universis hominum coetibus ex rerum conditionibus, circumstantiis et humano cultu diversis, destinatur ad maturiores ecclesiales communitates formandas, in quibus nempe fides irradiet et re prodeat tota sua vi ac significatione adhaesionis personae Christi Eiusque Evangelio, accessus et communionis sacramentalis ad Illum, exsistentiae in caritate et servitio peractae.\n\nQuapropter laici Christifideles suam partem habent ad tales communitates formandas non solum eorum ipsorum actuosa ac responsabili participatione in vita communitaria, atque adeo eorum insubstituibili testimonio, verum etiam zelo ac missionaria navitate erga quotquot nondum credunt vel secundum fidem in Baptismo receptam non amplius vivunt.\n\nRelate ad novas generationes, christifideles laici, ordinata chatechesis opera, illis pretiosum offerre debent subsidium. Synodales Patres grato animo catechistarum laborem efferentes, momentum illorum agnoverunt; ipsi enim “magni ponderis muneribus funguntur in ecclesialium communitatum animatione” (Propositio 10). Quamquam enim parentes christiani, ad hoc per Matrimonii Sacramentum capaces affecti, primi ac veluti indelegabiles catechistae quorum filiorum habendi sunt, omnes revera conscii esse debemus de “iure” quod unicuique baptizato inest ut ipse erudiatur, educetur atque in fide et vita christiana manuducatur.\n\n35. Dum vero Ecclesia vividius percipit se nunc urgeri ad novam evangelizationem apparandam, nequit tamen ipsa renuntiare perenni muneri Evangelium ferendi omnibus, qui hodie plura decies centena virorum mulierumque millia sunt, qui nondum Christum hominum Redemptorem agnoscunt. Hoc autem est munus specifice missionarium quod Iesus Ecclesiae suae contulit ac quotidie confert.\n\nIn qua rerum provincia laicorum navitas, etsi numquam defecerit, hodie magis necessaria atque praestantissima apparet; reapse Domini adhortatio “Ite in mundum universum” non desinit excitare complures fervidos laicos qui incunctanter vitae circumstantias, laborem, regionem vel patriam relinquunt suas et regiones missionarias saltem ad tempus capessunt. Coninges quoque christiani, Aquilam et Priscillam imitati (Cfr. Act. 18; Rom. 16, 3 s), per suam navam in territoriis missionum praesentiam, confortans exhibent testimonium vehementis amoris Christi et Ecclesiae. Vera habenda est etiam praesentia missionaria illorum qui, variis de causis in regionibus vel ambitibus viventes ubi Ecclesiae implantatio adhuc desideratur, fidem suam testantur.\n\nVerumtamen problema missionarium hodie Ecclesiam compellit tali quidem amplitudine ac gravitate, ut solum vere solidalis assumptio propriarum responsabilitatum ex parte omnium Ecclesiae membrorum, tam singillatim quam communiter consideratorum, spem excitare valeat fore ut efficacior responsio proferatur.\n\nConcilii Vaticani II Ecclesiis particularibus invitatio integram vim suam adhuc retinet, immo vero generaliorem firmioremque assensum postulat, ut “cum Ecclesia particularis universalem Ecclesiam quam perfectissime repraesentare teneatur, probe noscat se ad eos quoque qui in Christum non credentes . . . esse missam” (Ad Gentes, 20; cfr. etiam ibid. 37).\n\nEcclesia hodie grandiore passu in evangelizatione procurrere debet, debetque novum historicum gressum, dilatatis missionariis inceptis, ingredi. In hoc orbe terrarum, ubi distantiae minuunt et mundum faciunt angustiorem, ecclesiales communitates mutuis vicibus inter se colligari debent, vires opesque commutare, simul consociari in communi et unico munere Evangelium nuntiandi et vivendi. Uti synodales Patres asseruerunt: “Iuniores sic dictae Ecclesiae opus habent robore antiquarum, sicut et hae testimonio et impulsu iuniorum, ita ut singulae Ecclesiae accipiant de divitiis aliarum Ecclesiarum” (Propostio 29).\n\nIn hoc novo gressu, ad Ecclesiae plantationem non solum cleri localis verum etiam maturioris et conscii laicatus formatio in iunioribus Ecclesiis veluti essentiale ac primarium elementum habenda est (Cfr. Ad Gentes, 21). Itaque fiet ut ipsae communitates evangelizatae in novas regiones mundi impellantur, ut et ipsae munus nuntiandi et testificandi Evangelium Christi adimpleant.\n\nChristifideles laici vitae exemplo atque actuositate favere possunt melioribus relationibus inter diversarum religionum asseclas, prouti opportune Patres synodales monuerunt: “Ubique terrarum hodie Ecclesia vivit in medio gentium variarum religionum . . . Omnes fideles, speciatim laici qui vivunt in medio populorum aliarum religionum, sive in nativa regione viventium, sive migrantium, debent esse omnibus iis signum Domini et Ecclesiae eius, modo apto circumstantiis vitae uniuscuiusque loci. Dialogus inter religiones partem habet praeeminentem, quia ducit ad amorem et respectum mutuum, tollit, vel saltem minuit, praeiudicia inter asseclas diversarum religionum et unitatem et amicitiam inter populos promovet” (Propositio 30 bis).\n\nAd mundum evangelizandum ante omnia evangelizatores requiruntur. Quapropter omnes, praesertim familiae christianae, sentiamus oportet responsabilitatem circa ortum et maturationem vocationum specifice missionalium tum sacerdotalium et religiosarum tum laicalium, omnibus adhibitis subsidiis opportunis, quin privilegiatum orationis medium umquam negligatur iuxta Domini Iesu verba: “Messis quidem multa, operarii autem pauci; rogate ergo Dominum messis ut mittat operarios in messem suam” (Matth. 9, 37-38).\n\n36. Ecclesia, in virtute Spiritus Sancti accipiens et annuntians Evangelium, communitas fit evangelizata et evangelizans ac sane propterea hominum ancilla evadit; in ea christifideles laici missionem participant personae et societati serviendi. Ecclesia profecto veluti finem sibi maximum praestituit Dei Regnum cuius ipsa “in terris germen et initium constituit” (Lumen Gentium, 5) et exinde ad glorificationem Patris integre consecratur, tamen Regnum plenae liberationis et totius salutis hominibus fons est; Ecclesia ergo cum ipsis ambulat et vivit et cum eorum historia in solidum intime reapse conectitur.\n\nCum vero munus acceperit Dei mysterium, quod in Christo Iesu emicat, mundo pandendi, eadem ratione Ecclesia homirem homini revelat, sensum eius exsistentiae illuminat, eumque ad integram sui ipsius et suae destinationis veritatem adducit (Cfr. Gaudium et Spes, 22). Sub hoc aspectu, vi suae ipsius evangelizandi missionis, Ecclesia ad hominibus serviendum vocatur. Huiusmodi servitium fundatur ultime in illo mirabili et trepido eventu: “Filius Dei incarnatione sua cum omni homine quodammodo Se univit” (Ibid.).\n\nQua de causa “homo est prima veluti via quam Ecclesia in suo munere implendo emetiatur oportet, ille est prima praecipua Ecclesiae via, quam ipse Christus aperuit, quaeque per mysterium Incarnationis et Redemptionis constanter transit” (IOANNIS PAULI PP. II Redemptor Hominis, 14).\n\nIta prorsus hac ratione iterum ac singulari claritate et vi in suis diversis documentis Concilium Vaticanum II edixit. Rursus igitur apprime clarum Constitutionis “Gaudium et Spes” textum legamus: “Ecclesia, quidem, proprium suum finem salutarem persequens, non solum vitam divinam cum homine communicat, sed etiam lumen eius repercussum quodammodo super universum mundum fundit, potissimum per hoc quod personae humanae dignitatem sanat et elevat, humanae societatis compaginem firmat, atque cotidianam hominum navitatem profundiori sensu et significatione imbuit. Ita Ecclesia per singula sua membra et totam suam communitatem multa se conferre posse credit ad hominum familiam eiusque historiam humaniorem reddendam” (Gaudium et Spes, 40).\n\nIn hoc munere adimplendo pro hominum familia, cuius tota Ecclesia responsabilis est, locus peculiaris christifidelibus laicis competit propter eorum “indolem saecularem”, ex qua suis rationibus propriis, in quibus substitui non possunt, ad animationem ordinis temporalis devinciuntur.\n\n37. Cuiusvis personae humanae inviolabilem dignitatem denuo agnoscere atque efficere ut alii eam iterum agnoscant essentiale, immo, quodammodo, centrale et unificans officium constituit pro servitio humanae familiae tribuendo, ad quod Ecclesia, et in ea christifideles laici, vocantur.\n\nNam inter omnes terrigenas creaturas, solus homo est “persona” subiectum conscium et liberum et hac ipsa ratione “centrum et culmen” omnium rerum quae in terra sunt (Cfr. ibid. 12).\n\nPersonalis dignitas bonum excellentissimum est quod homo possideat, vi cuius totius mundi materialis valorem transcendit. Verbum Iesu: “Quid enim prodest homini, si lucretur mundum totum, et detrimentum faciat animae suae?” (Marc. 8, 36) complectitur anthropologice splendidam ac efficacem sententiam: homo valet non ex eo quod “habet”, etiamsi universum possideret!, sed ex eo quod “est”. Non tam bona mundi valent, quam bonum personae, bonum quod ipsa persona est.\n\nPersonae dignitas totum suum fulgorem irradiat, cum eius origo ac finis spectantur; homo enim a Deo ad eius imaginem et similitudinem creatus est et a pretiosissimo Christi sanguine redemptus, ipse ad vocationem appellatur, qua “filius in Filio” ac vivum Spiritus templum sit, atque ad aeternam communionis beatificae cum Deo vitam destinatur; qua de causa quaelibet dignitatis personalis violatio in conspectu Dei ad ultionem clamat atque in hominis Creatorem offensio censenda est.\n\nHumana creatura vi suae personalis dignitatis semper valor in se et per se est ac qua talis consideranda est et tractanda; numquam vero tamquam obiectum utile vel instrumentum vel res.\n\nPersonalis dignitas fundamentum aequalitatis omnium hominum inter se constituit. Consequitur omnes diversissimas discriminis formas, quae familiam humanam ex stirpe vel ratione oeconomica, ex sociali vel culturae gradu, vel etiam ex politica et geographica disparitate etc. proh dolor adhuc discindunt et humiliant, prorsus esse reiiciendas. Cuiusvis generis discrimen iniustitia est intoleranda, non tam ob contentiones ac conflictationes quas ipsum in contextu sociali parere potest, quam ob dedecus potius quod in personae dignitatem infert; non solum in dignitatem eius cui iniustitia irrogatur, sed adhuc magis eius qui tale facinus perpetrat.\n\nFundamentum aequalitatis inter homines, personalis dignitas fundamentum quoque est participationis et solidarietatis hominum inter se; dialogus atque communio denique nituntur veluti in sua ima radice, in eo quod homines “sunt” prius et potius quam in eo quod “habent”.\n\nPersonalis dignitas indelebilis proprietas cuiuslibet hominis est. Fundamentale est totam huius sententiae effectivam perspicere vim, quae in unicitate et irrepetibilitate cuiusvis personae nititur. Ex quo consequitur personam individuam nullo modo reduci posse illis omnibus quae ipsam comprimere et ad nihil redigere valerent intra saepta anonyma consortionis, institutionis, structurae, systematis. Persona etenim, quatenus individua, numerus non est, neque anulus cuiusdam catenae, neque systematis dentatum machinamentum. Suprema et celsa sententia, qua cuiusvis hominis valor extollitur a Dei Filio, per incarnationem in mulieris sinu, proclamata est. De hoc quoque Christi Nativitas nos alloqui non desinit (IOANNIS PAULI PP. II Nuntius radiotelevisificus Urbi et Orbi datus ex externo Basilicae Vaticanae podio, in sollemnitate Nativitatis D. N. I. Ch, 1, dic, 25 des, 1978: Insegnamenti di Giovanni Paolo II, I ()1978) 419: «Si Iesu Nativitatem tam sollemniter celebramus, id agimus ut testemur quemlibet hominem esse aliquem, unicum et irripetibilem. Si nostrae humanae numerorum computationes, humani catalogi, humana systemata politica, oeconomica et socialia, simplices humanae possibilitates eo non perveniunt ut homini nullum praebeant modum quo ipse nasci, esse et operari posset tamquam unicus et irripetibilis; tunc ipsi omnia haec Deus certe concedet. Pro Illo et coram Illo home semper unicus et irripetibilis est; aliquis ab aeterno cogitatus et ab aeterno praeelectus; aliquis proprio nomine vocatus et appellatus»).\n\n38. Ut personalis dignitas cuiuslibet hominis revera agnoscatur requiruntur iurium personae humanae reverentia, tutela ac promotio; agitur de iuribus naturalibus, universalibus et inviolabilibus, quae nemo, sive singulus sive coetus, sive potestas sive status adulterare vel, quod peius esset, eliminare potest, cum talia iura a Deo ipso oriantur.\n\nAtqui personae inviolabilitas, quae Dei supremam inviolabilitatem reflectit, suam primam et fundamentalem in vitae humanae inviolabilitate invenit expressionem. Exinde fallax atque inanis habenda est communis reflexio, etsi iure probanda, circa humana iura, sicut, exempli gratia, circa ius ad sanitatem, ad domum, ad laborem, ad familiam et ad culturam, nisi maxima vi ius ad vitam, ut primarium ac fontanum, atque ut ceterorum personae iurium conditio, defendatur.\n\nEcclesia numquam se debellatam sensit coram omnibus iuris ad vitam, quod cuiuslibet personae proprium est, violationibus, quae processerunt et adhuc nunc procedunt sive a singulis sive ab ipsis auctoritatibus. Huius iuris subiectum est creatura humana in quolibet sui processus tempore, a conceptione usque ad naturalem mortem; et in qualibet ipsius conditione tam sanitatis quam aegritudinis, tam perfectionis quam minorationis, tam divitiarum quam inopiae. Concilium Vaticanum II aperte declarat: “Quaecumque insuper ipsi vitae adversantur, ut cuiusvis generis homicidia, genocidia, abortus, euthanasia et ipsum voluntarium suicidium; quaecumque humanae personae integritatem violant, ut mutilationes, tormenta corpori mentive inflicta, conatus ipsos animos coërcendi; quaecumque humanam difinitatem offendunt, ut infrahumanae vivendi condiciones, arbitrariae incarcerationes, deportationes, servitus, prostitutio, mercatus mulierum et iuvenum; conditiones quoque laboris ignominiosae, quibus operarii ut mera quaestus instrumenta, non ut liberae et responsabiles personae tractantur; haec omnia et alia huiusmodi probra quidem sunt, ac dum civilizationem humanam inficiunt, magis eos inquinant qui sic se gerunt, quam eos qui iniuriam patiuntur et Creatoris honori maxime contradicunt” (Gaudium et Spes, 27).\n\nQuapropter si omnibus officium et responsabilitas insunt cuiusvis creaturae humanae dignitatem personalem agnoscendi et ius ad vitam tuendi, quidam christifideles laici titulo peculiari ad hoc vocantur, uti parentes, educatores, sanitatis operatores et quotquot vim oeconomicam et politicam adipiscuntur.\n\nEcclesia cum quamcumque vitam amore ac magnanimitate recipit humanam, praesertim si de debilibus agitur vel aegris, hodie aspectum exsequitur fundamentalem suae missionis, quae eo vel magis necessaria effecta est quanto prevalentior “cultura mortis” facta est. Etenim “firmiter Ecclesia credit vitam hominis, quamtumvis debilem ac dolentem, magnificum esse semper donum Dei bonitatis. Adversus omnem atram futurorum visionem caecumque sui amorem, terras obscurantia, Ecclesia a vitae parte consistit atque in vita unaquaque detegit claritatem illius “Est”, illius “Amen”, quod ipse est Christus (Cfr. 2 Cor. 1, 19; Apoc. 3, 14). Ad negationem, quae incedit affligitque mundum, obicit Ecclesia hanc viventem affirmationem et sic hominem ac mundum ab iis defendit, qui vitae insidiantur eamque extenuant” (IOANNIS PAULI PP. II Familiaris Consortio, 30). Christifidelium laicorum est, qui vel vocatione vel professione in vita accipienda operam navant, satagere ut Ecclesiae “amen” ad vitam humanam vivax et efficax reddatur.\n\nIn humanae vitae limitibus, novae possibilitates et responsabilitates ample apertae sunt, per biologicarum et medicarum scientiarum ingens incrementum simul cum mirabili technicarum artium potentia; homo enim hodie non solum “scrutari”, sed etiam “manipulare” vitam humanam inde ab ipso initio et in eius progressus prioribus potest statibus.\n\nHumanitatis moralis conscientia neque aliena neque indifferens manere potest coram maximis technicae artis gressibus, quae semper amplius et profundius dominium nanciscitur circa vires, quae procreandae proli et humanae vitae prioribus progressus gradibus praesunt. Fortasse numquam sicut hodie hoc in campo sapientia offertur veluti unica salutis ancora ut homo in scientificis investigationibus et in artificiis applicandis semper cum intellegentia et amore agere possit, nempe cum observantia, immo cum reverentia erga personalem dignitatem inviolabilem cuiusvis creaturae humanae ab ipsis eius exsistentiae primis momentis. Hoc fiet, si scientia et artes technicae licitis mediis in vita tuenda et in morbis curandis iam ab initio incumbant, seclusis autem, propter ipsam investigationis dignitatem, interventibus, qui patrimonii genetici individuae personae et humanae generationis perturbationem implicent (Cfr. CONGR. PRO DOCTR. FIDEI Instructio de observantia erga vitam humanam nascentem deque procreationis dignitate tuenda Donum Vitae. Responsiones ad quasdam quaestiones nostris temporibus agitates (die 22 febr. 1987): AAS 80 (1988) 70-102).\n\nFideles laici, qui vario titulo vel diversa ratione in scientiis vel artibus technicis implicantur, vel etiam in medico, sociali, legislativo, oeconomico campo debent animose aggredi “certamina” quae hodie a bioethicae novis problematibus proponuntur. En Patrum synodalium ad rem verba: “Christifideles exercere debent suas responsabilitates tamquam domini scientiae et technologiae, non ut earum servi . . . In perspectiva illorum certaminum (“sfide”) moralium quae nova et immanis potentia techologica provocatura est, quaeque in discrimine ponent non solum fundamentalia iura hominum sed et ipsam essentiam biologicam speciei humanae, hoc maximi momenti fit quod christiani laici, auxiliante universa Ecclesia, in onus incumbant ut ad principia authentici humanismi culturam revocent, ita ut promotio et defensio iurium hominis in ipsa eius essentia fundamentum dynamicum et securum invenire possint; in illa nempe essentia quam praedicatio evangelica hominibus revelavit” (Propositio 36).\n\nOportet hodie, viribus omnium unitis, maxima praestetur vigilantia circa cumulationem potestatis, in primis techologicae. Haec enim cumulatio non solum essentiam biologicam “manipulare” capessit, sed etiam ipsius hominum conscientiae postulata necnon vitae rationes, et sic discriminationem et exclusionem quorundam integrorum populorum graviores facit.\n\n39. Dignitatis personalis reverentia, quae iurium humanorum tutelam et promotionem implicat, hominis religiosum modum agnoscendum postulat. Non agitur hic de exigentia simpliciter “confessionali”, sed de exigentia quae in ipsa hominis realitate permanenter fulcitur; relatio enim qua homo cum Deo devincitur, elementum constitutivum est ipsius “naturae” et “exsistentiae” hominis; in Deo enim “vivimus et movemur et sumus” (Cfr. Act. 17, 28). Quamquam non omnes in hanc veritatem credunt, quotquot de ea sunt persuasi ius habent ut cum reverentia considerentur quoad ad fidem suam et vitae iuxta ipsam delectum individualis et communitariae. In hoc enim stat ius ad libertatem conscientiae et ad libertatem religiosam, cuius realis agnitio inter maxima bona et gravissima officia cuiusvis gentis, quae de bono personarum et societatis sollicita vere esse cupiat, habenda est: “Libertas religiosa, cum indelebilis sit exigentia cuiusvis hominis dignitatis, lapis angularis est humanorum iurium aedificii ac propterea elementum insubstituibile est ad personarum et totius societatis bonum, necnon pro uniuscuiusque propria impletione. Exinde consequitur libertatem singulorum atque communitatum suam religionem profitendi ac exercendi elementum essentiale esse ut inter homines pacificus convictus instauretur . . . Ius civile et sociale ad religiosam libertatem, in quantum intimam spiritus sphaeram attingit, efficitur index et quodammodo aliorum fundamentalium iurium fit mensura” (IOANNIS PAULI PP. II Nuntius ob diem ad pacem fovendam dicatum pro a D. 1988, die 8 dec. 1987: Insegnamenti di Giovanni Paolo II, X, 3 (1987) 1331 et 1334).\n\nNon latuit Synodum tot fratres ac sorores nondum tali iure frui eosque propter fidei confessionem difficultates, exclusiones, aerumnas, persecutiones et aliquando ipsam mortem pati debere. Plerique eorum ex fratrum et sororum laicorum christianis agminibus proveniunt. Evangelii nuntius et christianae vitae testimonium in dolore et in martyrio culmen constituunt apostolatus discipulorum Christi pariterque Domini Iesu amor usque ad propriae vitae donum constituit mirabilis fecunditatis fontem ad Ecclesiam aedificandam. Ita mystica vitis suam testatur prosperitatem, ut sanctus Augustinus notat: “Sed illa vitis quae per orbem terrarum, sicut de illa prophetatum, et ab ipso Domino praenuntiatum erat, fructuosos palmites diffundebat, tanto pullulabat amplius, quanto uberiore martyrum sanguine rigabatur” (S. AUGUSTINI De Catechizandis Rudibus, XXIV, 44: CCL 46, 168).\n\nUniversa Ecclesia hoc exemplum et donum grato respicit animo; ex his namque filiis suis vim accipit ut impulsum ad vitam sanctam et apostolicam renovet suum. Hac ratione Synodales Patres se peculiari officio obstringi senserunt “specialiter illis laicis gratias reddere, qui non obstante libertate restricta in fideli unione cum Sede Apostolica tamquam indefessi testes fidei vivunt, quamvis libertatis coactiones patiantur et ministris sacris orbati sint. Omnia, immo vitam in discrimen dant. Laici hoc modo testificantur proprietatem essentialem Ecclesiae: Dei Ecclesia oritur ex gratia Dei, id quod modo excellenti se exprimit in martyrio” (Propositio 32).\n\nIllud, quod hucusque circa dignitatis personalis observantiam et iurium humanorum agnitionem illustravimus, sine dubio cuiusvis christifidelis, cuiusvis hominis responsabilitatem tangit. Sed protinus animadvertendum est huiusmodi problema universalem rationem hodie suscipere; est enim quaestio quae iam integros humanos coetus, immo integros populos amplectitur, qui in suis iuribus fundamentalibus violenter contemnuntur. Exhinde oriuntur illae inaequalitatis in progressione formae inter diversos “Mundos”, quas in recentibus Litteris Encyclicis, “Sollicitudo Rei Socialis” aperte denuntiatae sunt.\n\nHumanae personae reverentia exsuperat ethicae individualis sphaeram et ipsa criterium ultimum efficitur, quasi fundamentalis columna, ad ipsam societatem struendam, cum ipsa societas plene personam ut finem habeat.\n\nItaque, officio quo personae serviendum est intime conectitur officium quo societati serviendum est; hoc enim generale officium pertinet ad animationem christianam ordinis temporalis ad quam christifideles laici modo ipsis proprio et specifico vocantur.\n\n40. Persona humana nativam atque propriam dimensionem socialem sortitur prout ex intimo animo ad communionem cum aliis et ad donationem ad alios vocatur: “Deus, qui paternam curam omnium habet, voluit ut cuncti homines unam efficerent familiam fraternoque animo se invicem tractarent” (Gaudium et Spes, 24).\n\nHac de causa societas quae socialitatis hominis fructus et signum est, suam plenam pandit veritatem cum communitas personarum sit.\n\nInter personam et societatem mutua dependentia et reciproca relatio habetur: quidquid pro persona instauratur, etiam servitium est erga societatem praestitum, ac praeterea quidquid pro societate fit, in personae beneficium devolvitur. Quare christifidelium laicorum apostolica operositas in ordine temporali semper et indivisim induit quamdam servitii significationem homini individuo in sua unicitate et irrepetibilitate et significationem quoque servitii erga omnes homines.\n\nNunc vero primigenia et originalis expressio rationis socialis personae in coniugio et in familia est: “At Deus non creavit hominem solum: nam inde a primordiis “masculum et feminam creavit eos” (Gen. 1, 27), quorum consociatio primam formam effecit communionis personarum” (Gaudium et Spes, 12). Iesus pristinam et integram dignitatem coniugio restituere sategit et familiae firmitatem ei propriam (Cfr. Matth. 19, 3-9); Sanctus vero Paulus profundam matrimonii relationem cum mysterio Christi et Ecclesiae monstravit (Cfr. Eph. 5, 22-6; Col. 3, 18-21; 1 Petr. 3, 1-7).\n\nConiugium autem et familia primigenium locum exhibent pro christifidelium laicorum sociali operositate. Agitur de operositate quae plene exsolvi potest solummodo ab illis qui persuasi sint de valore unico et insubstituibili familiae pro societate ipsaque Ecclesia promovenda.\n\nFamilia vitae et amoris incunabula, in quibus homo “nascitur” et “crescit”, societatis quoque cellula est fundamentalis. Huic communitati privilegiata sollicitudo tribuenda est, praesertim cum humanus egoismus, contra nativitates opiniones evulgandi conatus, politica totalitaria, sed etiam status inopiae vel miseriae physicae, culturalis et moralis nec non mens hedonistica rerumque consumendarum cupiditas vitae fontes exsiccant, dum ideologiae atque diversa systemata, simul ac formae affectione et amore carentes munus educationis, quod familiae est proprium, adoriri conantur.\n\nUrget ergo amplus, profundus et systematicus labor, non solum cultura, sed etiam opibus et instrumentis legislativis fulcitus, ad id intentus ut tutum familiae reddat munus spatium “humanizationis” primarium constituendi pro persona et societate.\n\nPensus christifidelium laicorum apostolicus est imprimis familiam de propria identitate efficere consciam tamquam nucleum socialem primum et fundamentalem atque de proprio munere originali in societate, ut ipsa protagonista activa et responsabilis sui ipsius incrementi semper magis fiat atque sui ipsius in vita sociali participationis. Ita familia ab omnibus et imprimis a publica potestate exigere poterit ac debebit illorum iurium tutelam, quae, dum familiam incolumem reddunt, ipsam servant societatem.\n\nQuidquid in adhortatione “Familiaris Consortio” circa laicorum participationem ad societatem promovendam scriptum est (IOANNIS PAULI PP. II Familiaris Consortio, 42-48) et quidquid Apostolica Sedes, Episcoporum Synodo anni 1980 postulante, in “Familiae iurium Charta” expressit, programma operatorium,completum et organicum pro omnibus illis constituit christifidelibus laicis qui, diversis rationibus, partem habent in valoribus et exigentiis familiae promovendis; agitur de programmate cuius ad praxim deductio eo celerius et firmius est urgenda, quo graviores contra familiae stabilitatem et fecunditatem efficiuntur minae et quo magis conatus familiam excludendi eiusque pondus sociale frustrandum fit vehemens et systematicus.\n\nUt experientia testatur, civilitas atque populorum firmitas ab humana suarum familiarum qualitate praesertim pendent. Hac de causa, apostolica erga familiam navitas inaestimabile momentum nanciscitur sociale. Ecclesia, e parte sua, de hoc est profunde persuasa illudque bene novit: “Sors futura hominum generis e familia pendet!” (IOANNIS PAULI PP. II Familiaris Consortio, 85).\n\n41. Societati servitium variissimis modis exprimitur et in rem deducitur: tum liberis et privatis tum constitutis; tum singulis tum variis personarum coetibus et communitatibus praestito adiumento.\n\nTota Ecclesia qua talis ad caritatis servitium directe vocatur: “At Sancta Ecclesia, sicut in suis primordiis Cenae Eucharisticae iungens “agapen” se totam caritatis vinculo circa Christum unitam manifestabat, sic omni tempore hoc dilectionis signo dignoscitur, et, dum gaudet de aliorum inceptis, caritatis opera ut suum officium et ius, quod abalienari nequit, vindicat. Quapropter misericordia erga egenos et infirmos atque sic dicta opera caritativa et mutui auxilii ad sublevandas omnimodas necessitates humanas praecipuo in honore habentur ab Ecclesia” (Apostolicam Actuositatem, 8). Caritas erga proximum, in formis antiquis et semper novis operum misericordiae corporalis et spiritualis, quam maxime immediatum, commune et habituale repraesentat elementum illius ordinis temporalis christianae animationis, quae specificam christifidelium laicorum constituit navitatem.\n\nChristifideles laici revera, caritate erga proximum, suam in Iesu Christi regalitate participationem vivunt atque manifestant, in potestate nempe Filii hominis qui “non venit, ut ministraretur ei, sed ut ministraret” (Marc. 10, 45); talem enim regalitatem vivunt ac manifestant simplicissima, semper et omnibus pervia ac simul ferventissima ratione, nam caritas est omnibus donorum praeclarissimum quod Spiritus Sanctus ad Ecclesiae aedificationem (Cfr. 1 Cor. 13, 13) et ad generis humani bonum offert. Caritas enim operosam solidarietatem animat ac sustinet, ad omnes generis humani necessitates attentam.\n\nHuiusmodi caritas, non solum a singulis, verum etiam modo solidali e coetibus et communitatibus exercita, est eritque semper necessaria; eam nihil ac nemo potest poteritque substituere, ne multiplices quidem institutiones ac publica incepta, quae tamen cuiusdam gentis necessitatibus, saepe hodie tam acerbis et diffusis, obviam ire conantur. Modo inopinato, huiusmodi caritas eo magis necessaria fit, quo magis institutiones, complexae in sua ordinatione effectae et omne spatium disponibile gerere contendentes, ab impersonali functionalismo, a nimio administrationis augmento, ab iniustis privatis commodis, a facili et generali inertia damno tandem afficiuntur.\n\nSane bene in mediis his rebus variae voluntariatus formae, praesertim in societatibus magis ordinatis, exsurgere ac diffundi pergunt, quae in multiplicibus ac variis servitiis ac operibus exercentur. Hic quidem voluntariatus, dummodo suae utilitatis immemor ab personarum commodum, praesertim inopum vel hominum ab ipsis servitiis socialibus neglectorum in sua geratur veritate, apostolatus magni pretii expressio dici debet, in qua christifideles laici, viri ac mulieres, maximam obtinent partem.\n\n42. Caritas, quae personam diligit eique deservit, numquam potest a iustitia disiungi; utraque, pro sua cuiusque ratione, plenam agnitionem iurium requirit personae, cui universa societas cum suis omnibus structuris atque institutis ordinatur (Circa relationem iustitiam inter et misericordiam cfr. IOANNIS PAULI PP. II Dives in Misericordia, 12).\n\nChristifideles laici, ad ordinem temporalem sensu christiano animandum, sensu iam indicato servitii ad personam et ad societatem, nequeunt ullo modo “rei politicae” participandae renuntiare, id est multiplici et diversae actuositati oeconomicae, sociali, legislativae, admmistrativae et culturali ad bonum commune organice et ex instituto promovendum destinatae. Ut Patres synodales saepe declaraverunt, omnes et singuli ius et officium habent, licet formis, gradibus, functionibus et responsabilitatibus diversis seseque complentibus, ad rem politicam participandam. Accusationes de ambitionis excessu, de idolatria erga potestatem, de egoismo et de corruptione, quae non raro contra homines rem publicam gerentes, contra coetus legibus ferendis deputatos, contra illos qui ad dominantem pertinent classem, contra factionis politicae asseclas proferuntur, sicut etiam opinio non parum diffusa, quae politicam tamquam necessarii moralis periculi locum considerat, scepticum habitum vel absentiae voluntatem christianorum relate ad rem publicam nullo modo iustificant.\n\nE contrario, verba Concilii Vaticani II maiorem quam alias conservant sensum: “Ecclesia laude et consideratione dignum opus illorum habet, qui in hominum servitium rei publicae bono se devovent et huius officii onera suscipiunt” (Gaudium et Spes, 75).\n\nPolitica vero navitas in personae et societatis favorem criterium fundamentale invenit suum in bono communi prosequendo, tamquam omnium hominum et totius hominis bono, personarum sive singularum sive consociatarum liberae et responsabili acceptioni oblato et tuto praestito. In Costitutione “Gaudium et Spes” legere licet: “Communitas ergo politica propter illud commune bonum exsistit, in quo suam penam iustificationem et sensum obtinet, et ex quo ius suum primigenium et proprium depromit. Bonum vero commune summam complectitur earum vitae socialis conditionum, quibus homines, familiae et consociationes, suam ipsorum perfectionem plenius atque expeditius consequi possint” (Ibid. 74).\n\nPraeterea politica navitas in personae et societatis favorem constantem itineris normam invenit suam in iustitia defendenda et promovenda, utpote “virtute” ad quam omnes conformandi sunt atque “vi” morali, quae opus sustentat omnium et singulorum in iuribus et officiis favendo, personali dignitate hominis praesupposita.\n\nIn potestatis politicae exercitio fundamentalis est servitii spiritus, qui solus, simul cum necessaria idoneitate et efficacitate, politicorum hominum navitatem “translucidam” vel “limpidam” reddere potest, sicut ceterum populus iuste exigit. Hoc postulat perspicuam pugnam et strenuam quarumdam tentationum superationem, ut sunt recursus ad perfidiam et mendacium, publicae dissipatio pecuniae in paucorum commodum et ad clientelam quaerendam, ambiguorum vel illicitorum usus mediorum ad potestatem quolibet modo obtinendam, retinendam vel augendam.\n\nChristifideles laici in navitate politica implicati rerum terrenarum autonomiam recte intellectam certo observare tenentur ut in Constitutione “Gaudium et Spes” legimus: “Magni momenti est, praesertim ubi societas pluralistica viget, ut rectus respectus relationis inter communitatem politicam et Ecclesiam habeatur, utque inter ea, quae christifideles, sive singuli sive consociati, suo nomine tamquam cives, christiana conscientia ducti, et ea, quae nomine Ecclesiae una cum pastoribus suis agunt, clare distinguatur. Ecclesia, quae ratione sui muneris et competentiae nullo modo cum communitate politica confunditur, neque ad ullum systema politicum alligatur, simul signum est et tutamentum transcendentiae humanae personae” (Gaudium et Spes, 76). Insimul christifideles laici, idque nostris temporibus ut urgens necessitas percipitur et responsabilitas, de illis humanis et evangelicis testari devinciuntur valoribus, qui cum ipsa operositate conectuntur politica, ut sunt libertas et iustitia, soliderietas, ad omnium bonum fidelis et gratuita deditio, morum simplicitas, erga inopes et ultimos praeferentialis dilectio. Quod requirit ut christifideles laici semper magis Ecclesiae in vita participatione reali animati atque eius doctrina sociali magis illuminati esse debent. In hoc communitatum christianorum et eorum Pastorum propinquitate stipati et adiuti esse poterunt (Cfr. Propositio 28).\n\nModus et medium ut politica, quae verum humanum incrementum obtinere conetur, in rem deducatur est solidarietas; haec postulat omnium activam et responsabilem vitae politicae participationem, tam singulorum civium quam diversorum coetuum, tam operariorum consociationum quam politicarum factionum: simul omnes et singuli sumus rei politicae destinatarii et artifices. In hac rerum provincia, ut in Litteris Encyclicis “Sollicitudo Rei Socialis” ediximus, solidarietas “non simplex est et vagus misericordiae sensus vel levis miseratio tot personarum malis tributa, vicinarum aut longinquarum; sed est contra voluntas firma et constans bonum curandi commune, seu bonum uniuscuiusque et omnium, quia omnes vere recipimus in nos” (IOANNIS PAULI PP. II Sollicitudo Rei Socialis, 38).\n\nHaec politica solidarietas postulat hodie ut tali visionis amplitudine exerceatur, quae singulas nationes et nationum superet foedera atque proprie “continentalis” et “mundialis” configuretur.\n\nOperositatis politicae solidalis fructus, ab omnibus maxime exoptatus, sic semper tamen acerbus, pax est. Christifideles laici neque indifferentes, neque extranei, neque pigri esse possunt relate ad omnia quae vel pacis negatio sunt vel illam in periculum adducunt: violentia et bellum, torturae et terrorismus, carcerarii campi, politica modo militari perducta, ad arma cumulanda certatio, nuclearium armorum minae. E contra christifideles laici, tamquam Iesu Christi discipuli, qui est “Princeps pacis” (Is. 9, 5) et “Pax Nostra” (Eph. 2, 14) se “pacificos” esse (Matth. 5, 9) tamquam munus assumere debent proprium tum “cordis” conversione, tum operositate pro veritate, pro libertate, pro iustitia et caritate, quae pacis fundamenta profecto sunt irrenuntiabilia (Cfr. IOANNIS XXIII Pacem in Terris: AAS 55 (1963) 265 s).\n\nChristifideles laici, collatis viribus cum omnibus qui pacem sincere inquirunt et aditis coetibus atque institutis nationalibus et internationalibus ad hunc finem destinatis, operam educativam promovere debent capillarem eo fine ut praevalens egoismi, odii, vindictae et inimicitiae cultura extirpetur et in quolibet gradu solidarietatis augeatur cultura. Est enim huiusmodi solidarietas “via ad pacem et ad progressionem” (IOANNIS PAULI PP. II Sollicitudo Rei Socialis, 39). Qua ratione synodales Patres omnes christifideles adhortati sunt ut inacceptabiles violentiae formas avertant, ut dialogi et pacis habitum promoveant, ut denique adlaborent ut socialis et internationalis ordo instauretur iustus (Cfr. Propositio 26).\n\n43. Servitium erga societatem ex christifidelium laicorum parte in quaestione oeconomico-sociali elementum habet essentiale cuius clavis il labore humano ordinando invenitur.\n\nHodierna talium problematum gravitas, in incrementi prospectu percepta et secundum solutiones ab Ecclesiae doctrina sociali propositas, recenter in Litteris Encyclicis “Sollicitudo Rei Socialis” in memoriam revocata est; ad quas litteras omnes, at praesertim christifideles laicos, accedere instanter poscimus.\n\nInter doctrinae socialis Ecclesiae capita, eminet principium circa bonorum universalem destinationem: nempe terrestria bona, iuxta Dei consilium, omnibus et singulis hominibus veluti instrumenta ad vitam authentice humanam evolvendam oblata sunt. In huius destinationis servitium proprietas privata collocatur, quae intrinsecam socialem functionem propter hoc ipsum possidet. De facto viri mulierisque labor communissimum et proximum instrumentum est ad vitae œconomicae incrementum atque simul omnis hominis constituit ius et officium.\n\nHaec omnia ad laicorum missionem peculiari ratione pertinent. Eorum praesentiae et operositatis finis et criterium terminis generalioribus a Concilio Vaticano II delineata sunt: “Etiam in vita œconomica-sociali personae humanae dignitas eiusque integra vocatio, totiusque societatis bonum, honoranda atque promovenda sunt. Homo enim totius vitae œconomicae-socialis auctor, centrum et finis est” (Gaudium et Spes, 63).\n\nChristifideles laici, in ingentium mutationum contextu quae hodie in oeconomiae et laboris ambitu efficiuntur, in primo ordine gravissimis quaestionibus solvendis dedicentur crescentis penuriae occupationis, necnon tempestivam crebrarum iniustitiarum procurent superationem, quae ex male ordinatis laboris oriuntur compositionibus atque nitantur ut laboris locus communitas fiat personarum, quae in sua subiectivitate et participationis iure colantur, ut novas explicent solidarietatis rationes inter eos qui in communi labore participant, novasque suscitent incepta suscipiendi formas et recognoscant systemata commercii, reddituum et mutuae in re technologica communicationis.\n\nAd hunc scopum christifideles laici professionali competentia, humana honestate, spiritu christiano suum laborem exercere debent tamquam viam ad propriam sanctificationem (Cfr. Propositio 24) secundum explicitam Concilii Vaticani II invitationem: “Labore suo homo ordinarie suam suorumque vitam sustentat, cum fratribus suis coniungitur eisque inservit, germanam caritatem exercere potest atque creationi divinae perficiendae sociam operam praebere. Immo, per laborem Deo oblatum, tenemus hominem ipsi redemptionis operi Iesu Christi consociari, qui praecellentem labori detulit dignitatem, cum in Nazareth propriis manibus operaretur” (Gaudium et Spes, 67. Cfr. IOANNIS PAULI PP. II Laborem Exercens, 24-27).\n\nIn relatione cum vita oeconomico-sociali et labore hodie, modo semper urgentiore, oecologica quaestio, quam nuncupant, proponitur. Procul dubio homo a Deo accepit officium rebus creatis “dominandi” et mundi “hortum colendi”; sed agitur de officio ab homine cum observantia erga divinam imaginem absolvendo quam recepit atque adeo cum intellegentia et amore; responsabilem se sentire debet donorum quae Deus ipsi largitus est atque sine ulla intermissione largitur. Homo enim prae manibus donum habet quod futuris generationibus, etiam, si fieri potest, incremento auctum transmittendum est, quibus Domini dona etiam destinantur: “Dominium a Creatore homini datum . . . non est absolutum, nec licet “utendi et abutendi” arbitrium affirmare, vel ex commodo res disponendi. Modus, quem inde a principio ipse Creator homini imposuit, quique symbolica ratione exprimitur per interdictionem “comedendi de ligno” (Cfr. Gen. 2, 16-17), satis clare ostendit in universitate naturae visibilis . . . nos legibus esse subiectos, non solum biologicis, verum etiam moralibus, quae impune violari nequeunt. Recta progressus notio non potest hanc seriem neglegere considerationum, ad usum elementorum naturae pertinentium, ad opum renovationem et ad detrimenta quaestuosae immoderataeque industriae, quae nostrae conscientiae momentum morale proponunt, pro quo dignoscendus est processus” (IOANNIS PAULI PP. II Sollicitudo Rei Socialis, 34).\n\n44. Personae et societatis humanae servitium per culturae creationem et transmissionem exprimitur atque ad rem adducitur, quae, praesertim nostris diebus, inter gravissima humanae consortionis et socialis evolutionis collocatur officia. Sub Concilii luce, “culturae” nomine intellegimus “omnia quibus homo multifarias dotes animi corporisque perpolit atque explicat; ipsum orbem terrarum cognitione et labore in suam potestatem redigere studet; vitam socialem, tam in familia quam in tota consortione civili, progressu morum institutorumque humaniorem reddit; denique magnas experientias spirituales atque appetitiones decursu temporum in operibus suis exprimit, communicat atque conservat, ut ad profectum multorum, quinimmo totius generis humani, inserviant” (Gaudium et Spes, 53). Hoc sensu, cultura est consideranda tamquam uniuscuiusque populi commune bonum, eius dignitatis, libertatis atque creativae vis expressio, eius historici itineris testimonium. Speciali modo, christiana fides solum intra culturam et per illam historica fit et historiae effectrix.\n\nCoram culturae incremento quae non solum a fide christiana, sed ab ipsis quoque humanis valoribus configuratur disiuncta (Propositio 35); atque etiam coram cultura quadam scientifica et technologica incapaci responsiones praebendi prementi circa veritatem et bonum interrogationi, quae in hominum corde urens adest, Ecclesia pastoralis urgentis est plene conscia necessitatis culturae attentionem praestandi prorsus specialem.\n\nHac de causa, Ecclesia christifideles invitat laicos, ut forti animo atque intellectuali creandi vi insigniti in praecipuis culturae locis praesentes sint, ut in scholae et universitatis mundo, in scientificae et technicae investigationis ambitibus, in artisticae creationis et humanisticae reflexionis locis. Talis praesentia non solum ad culturae exsistentis elementa agnoscenda eaque, si opus sit, critice considerata purificanda destinatur, sed etiam ad illa elevanda per Evangelii et fidei christianae originales divitias. Quidquid Concilium Vaticanum II circa relationem Evangelium inter et culturam scribit, factum historicum repraesentat permanens ac simul eximiam formam operativam singularis actualitatis et necessitatis urgentis; illud vero programma constituit exigens totius Ecclesiae pastorali responsabilitati traditum et intra illam christifidelium laicorum specificae responsabilitati: “Bonum Christi nuntium hominis lapsi vitam et cultum continenter renovat, et errores ac mala, ex semper minaci peccati seductione manantia, impugnat et removet. Mores populorum indesinenter purificat et elevat . . . Sic Ecclesia, proprium implendo munus, iam eo ipso ad humanum civilemque cultum impellit atque confert, et actione sua, etiam liturgica, hominem ad interiorem libertatem educat” (Gaudium et Spes, 58).\n\nQuaedam particularis significationis expressiones Adhortationis “Evangelii Nuntiandi” Pauli VI merentur hic exaudiri denuo: “Rectius ac verius dici potest Ecclesia tum evangelizare cum ex sola divina virtute illius Nuntii, quem proclamat (Cfr. Rom. 1, 16; 1 Cor. 1, 18; 2, 4), convertere enititur et singulorum hominum et omnium universim conscientiam, deinde opera etiam, quibus vacant, ac tandem eorum vitam et omnem, in quo ipsi versantur, convictum. Coetus generis humani dicimus, qui transformandi sunt: non solum quidem Ecclesiae interest Evangelium praedicare in latioribus semper locorum finibus illudque hominum multitudinibus usque maioribus, sed ipsius etiam Evangelii potentia tangere et quasi evertere normas iudicandi, bona quae plus momenti habent, studia ac rationes cogitandi, motus impulsores et vitae exemplaria generis humani, quae cum Dei verbo salutisque consilio repugnant. Totum istud sic declarari potest: evangelizare oportere, non foris, tamquam si ornamentum aliquod vel exterior color addatur, sed intus, ex vitae centro et ad vitae radices, seu Evangelio perfundere culturas atque etiam culturam hominis . . . Discidium inter Evangelium et culturam sine dubio detrimentosus nostri temporis casus est, sicut etiam aliis aetatibus fuit. Proinde, oportet omnem opem operamque impendere, ut sedulo studio humana cultura, sive potius ipsae culturae evangelizentur” (PAULI VI Evangelii Nuntiandi, 18-20).\n\nAd culturam creandam et transmittendam media communicationis socialis via hodie privilegiata sunt (Cfr. Propositio 37). Etiam eorum “mass-media” mundus, propter acceleratum innovans incrementum et propter mundialem simul et capillarem in mentes et mores efformanda influxum, novam Ecclesiae missionis repraesentat metam. Speciatim, christifidelium laicorum professionalis in hoc campo responsabilitas sive personali titulo sive inceptis et institutis exercita communitariis exigit ut illi totus suus agnoscatur valor atque ut ipsa aptioribus materialibus, intellectualibus et pastoralibus sustineatur adiumentis.\n\nIn communicationis mediis adhibendis et recipiendis, labor tam ad sensum criticum ardenti veritatis amore animatum educans, quam ad libertatem defendendam, ad dignitatem personalem observandam, ad authenticam populorum culturam elevandam urgens est, omnem monopolii et manipulationis formam firmo et forti reiiciens animo.\n\nChristifidelium laicorum responsabilitas pastoralis ad hanc defensionis formam non limitatur: in omnibus mundi viis, etiam in illis capitalibus publicationum, cinematographi, televisionis vel theatri, Evangelium nuntiandum est salutis.\n\nCAPUT IV\n\n45. Secundum evangelicam parabolam, “pater familias” operarios in vineam suam diversis horis diei vocat: alios albente coelo, alios circa horam nonam matutinam, alios adhuc circiter meridiem et tertia postmeridiana hora, ultimos vero circa quintam post meridiem horam (Cfr. Matth. 20, 1 ss). In commentario ad hanc Evangelii paginam, Sanctus Gregorius Magnus diversae vocationis interpretatur horas, eas ad vitae aetates referens: “Possumus vero et easdem diversitates horarum, etiam ad unumquemque hominem per aetatum momenta distinguere. Mane quippe intellectus nostri pueritia est. Hora autem tertia adolescentia intelligi potest, quia quasi iam sol in altum proficit, dum calor aetatis crescit. Sexta vero iuventus est, quia velut in centro sol figitur, dum in ea plenitudo roboris solidatur. Nona autem senectus intelligitur, in qua sol velut ab alto axe descendit, quia ea aetas a calore iuventutis defecit. Undecima vero hora ea est aetas quae decrepita vel veterana dicitur . . . Quia ergo ad vitam bonam alius in pueritia, alius in adolescentia, alius in iuventute, alius in senectute, alius in decrepita aetate perducitur, quasi diversis horis operarii ad vineam vocantur” (S. GREGORII MAGNI Hom. in Evang. I, XIX, 2: PL 76, 1155).\n\nSancti Gregorii commentarium sumere possumus denuo eumque ad extraordinariarum praesentiarum in Ecclesia extendere varietatem, e quibus omnes et singulae ad laborandum pro Regni Dei adventu vocantur secundum vocationum et statuum, charismatum et ministeriorum diversitatem. Talis diversitas non solum aetati, verum etiam sexus differentiae et qualitatum coniungitur variatati, sicut denique vocationibus; de varietate agitur quae vividiores et magis concretas Ecclesiae efficit divitias.\n\n46. Synodus iuvenibus particularem attentionem praestare voluit. Et quidem merito. In tot mundi nationibus, ipsi, dimidiam omnium incolarum repraesentant partem et saepe dimidium numerum ipsius Populi Dei in illis nationibus viventis. Iam sub hoc aspectu, iuvenes exceptionalem constituunt vim et magnam pro futuro Ecclesiae provocationem adducunt. Re quidem vera, in iuvenibus Ecclesia viam videt versus futurum, quod coram ipsa stat imaginemque invenit et appellationem illius laetae iuventutis qua Christi Spiritus illam constanter ditat. Hoc sensu Concilium dicit de iuvenibus: “Spes sunt Ecclesiae” (Gravissimum Educationis, 2).\n\nIn epistula iuvenibus viris et feminis totius mundi scripta, die 31 martii anni 1985, legimus: “Ecclesia respicit invenes; immo praecipue se ipsam in iuvenibus conspicit - in vobis nempe universis atque in unoquoque et unaquaque vestrum. Hoc iam a primordiis factum est, temporibus scilicet apostolorum. Sancti Ioannis nimirum vera in ipsius Prima Epistula insigne possunt testimonium esse: “Scribo vobis, adulescentes: Vicistis Malignum. Scripsi vobis, parvuli: Nostis Patrem . . . Scripsi vobis, adulescentes: Fortes estis, et verbum Dei in vobis manet” (1 Io. 2, 13-14). Nostra porro aetate, exeunte videlicet secundo post Christum millennio, etiam Ecclesia se in iuvenibus conspicit” (IOANNIS PAULI PP. II Epistula Apstolica ad iuvenes internationali vertente anno iuventuti dicato, 15, die 31 mar. 1985: Insegnamenti di Giovanni Paolo II, VIII, 1 (1985) 794 s).\n\nIuvenes simpliciter tamquam Ecclesiae sollicitudinis pastoralis obiectum considerari non debent; de facto sunt et animati sunt, ut activa sint subiecta, evangelizationis actores et socialis artifices renovationis (Cfr. Propositio 52). Iuventus tempus est deprehensionis speciatim intensae proprii “ego” atque proprii “vitae propositi”, tempus est incrementi quod fieri debet in “sapientia et aetate et gratia apud Deum et homines” (Luc. 2, 52).\n\nSicut Patres asseveraverunt synodales, iuvenum “sensibilitas intime percipit valores, uti sunt iustitia, non-violentia, pax. Cor eorum apertum est fraternitati, amicitiae et solidarietati. Maxime mobilizantur a causis quae qualitatem vitae et conservationem naturae respiciunt. Sed gravati sunt etiam inquietudine, deceptionibus, angoribus et timoribus mundi, necnon tentationibus eorum statui propriis” (Propositio 51).\n\nEcclesia conari debet ut in ipsa praedilectionis amor reviviscat quem Evangelii iuveni Iesus testatus est: “Iesus autem intuitus eum dilexit eum” (Marc. 10, 21). Hac de causa, Ecclesia non defatigatur in Iesu Christo nuntiando, in eius Evangelio tamquam unica et superabundante iuvenum appetitionibus maxime radicalibus responsione proclamando atque tamquam forti et laeta personalis sequelae propositione (“et veni, sequere me”) (Ibid.) quae in filiali Iesu erga Patrem amore implicat consortium et in eius salutis missione pro humanitate participationem.\n\nEcclesia iuvenibus et iuvenes Ecclesiae tot habent dicenda. Hic reciprocus sermo magna peragendus affectione, claritate et fortitudine, occursui et mutuae inter generationes favebit communicationi, et divitiarum atque iuvenilis animi pro Ecclesia et pro civili societate erit fons. In suo ad iuvenes Nuntio affirmat Concilium: “Ecclesia vos fiducia respicit et amore . . . Ipsa vera mundi est iuventus . . . eam respicite et in ea Christi invenietis vultum” (CONC. OEC. VAT. II Nuntii quibusdam hominum ordinibus dati, «Aux jeunes» die 8 dec. 1965: AAS 58 (1966) 18).\n\n47. Pueri certo teneri et generosi Domini Iesu amoris sunt meta: illis suam benedictionem servat et ulterius caelorum Regnum spondet (Cfr. Matth. 19, 13-15; Marc. 10, 14). Iesus activas speciatim effert partes quas parvuli in Dei habent Regno; eloquens sunt symbolum atque splendida imago illarum moralium et spiritualium conditionum quae essentiales sunt ut quis Regnum ingrediatur Dei et totalis Domino deditionis vivat rationem: “Amen dico vobis: Nisi conversi fueritis et efficiamini sicut parvuli, non intrabitis in regnum caelorum. Quicumque ergo humiliaverit se sicut parvulus iste, hic est maior in regno caelorum. Et qui susceperit unum parvulum talem in nomine meo, me suscipit” (Matth. 18, 3-5; cfr. Luc. 9, 48).\n\nPueri in memoriam revocant missionalem Ecclesiae fecunditatem habere suam vivificantem radicem non humanis in mediis et meritis, sed in Dei dono absolute gratuito. Ipsa ornata innocentia et gratia puerorum vita, sicut etiam perpessiones illis iniuste inflictas, spiritualium divitiarum augmentum pro ipsis et pro tota Ecclesia, Christi crucis virtute, obtinent; de hac re omnes vividiorem et magis gratam debemus adquirere conscientiam.\n\nUlterius agnosci debet etiam in infantiae et pueritiae aetate magni pretii possibilitates operativas tam pro Ecclesiae aedificatione quam pro societatis humanizatione esse apertas. Quidquid Concilium arguit de benefica et constructiva filiorum praesentia intra familiam, quae est “Ecclesia domestica”: “Liberi, ut viva familiae membra, ad sanctificationem parentum suo modo conferunt” (Gaudium et Spes, 48), de pueris relate ad particularem et universalem Ecclesiam repetendum est. Iam hoc theologus et educator xv saeculi Ioannes Gerson efferebat, pro quo “portio Ecclesiae non vilis est puerorum et adolescentium coetus” (IOANNIS GERSON De parvulis ad Christum trahendis: Oeuvres complètes, Desclée, Paris 1973, IX, 669).\n\n48. Senioribus personis, quae saepe iniuste considerantur inutiles, quandoque etiam intolerandum onus, in memoriam revocamus Ecclesiam petere et exspectare, ut ipsae suam apostolicam et missionalem prosequantur functionem, quae et in hac aetate non solum possibilis est et debita, sed quae ab ipsa hac aetate quodammodo specifica redditur et originalis.\n\nSacra Scriptura libenter senem tanquam symbolum personae in sapientia et Dei timore divitis praesentat (Cfr. Sir. 25, 4-8). Hoc sensu, “donum” senis designari posset tamquam illius qui in Ecclesia et in societate fidei traditionis est testis (Cfr. Ps. 44, 2; Ex. 12, 26-27), vitae magister (Cfr. Sir. 6, 35; 8, 11-12), caritatis effector.\n\nSeniorum personarum numerus in diversis mundi nationibus auctus et anticipata a professionis et laboris activitate cessatio novum nunc aperiunt spatium apostolicae senium actuositati; tale munus sumendum est, tentationem strenue superando confugiendi desiderio ad tempus praeteritum quod amplius non redit, vel a praesenti fugiendi actuositate propter difficultates in mundo continuis novitatibus affecto inventas; atque maiorem conscientiam semper adquirendo de eo quod proprium in Ecclesia et in societate munus nullas prorsus quae aetati debeantur moras, sed tantum novos cognoscit modos. Sicut psalmista ait: “Adhuc fructus dabunt in senecta, uberes et bene virentes erunt, ut annuntient quoniam rectus Dominus” (Ps. 92, 15-16). Repetimus quidquid diximus dum Senium Iubilaeum celebraretur: “In tertiam aetatem ingressus ut privilegium est considerandus; non solum quia non omnes in fortuna versantur hanc nanciscendi metam, verum etiam, et quidem praecipue, quia haec est periodus concretarum possibilitatum tempus praeteritum melius denuo considerandi, mysterium paschale profundius cognoscendi et vivendi, in exemplum omni Dei populo in Ecclesia deveniendi . . . Non obstantibus vestrorum solvendorum problematum complexitate et viribus gradatim deficientibus, et quin ordinationum socialium insufficientiae, officialis legislationis morae, egoisticae societatis incomprehensiones obstent, non estis et vos ipsos considerare non debetis in vitae Ecclesiae marginibus, passiva elementa intra mundi motus excessum, sed activa subiecta periodi humane et spiritualiter fecundae existentiae humanae. Missionem adhuc habetis adimplendam, adiumentum ferendum. Secundum divinum propositum, unusquisque homo est vita quaedam succrescens a prima exsistentiae scintilla usque ad spirationem ultimam” (IOANNIS PAULI PP. II Allocutio ad fideles Tertiae Aetatis» dioecesium italicarum coram admissos, 2 et 3, die 23 mar. 1984 Insegnamenti di Giovanni Paolo II, VI, 1 (1984) 744).\n\n49. Patres synodales mulieris conditioni et muneri specialem praestiterunt attentionem secundum duplicem intentionem: agnoscere et mvitare ut omnes iteratim agnoscant indispensabile mulieris ad Ecclesiam aedificandam et ad societatem amplificandam adiumentum; analysim ulterius instituere, et quidem magis specificam, circa mulieris in Ecclesiae vita et missione participationem.\n\nAd Ioannem XXIII sese referentes, qui in mulierum de propria dignitate conscientia et in earum in vitam publicam ingressu signum nostrorum perspexit temporum (Cfr. IOANNIS XXIII Pacem in Terris: AAS 55 (1963) 267-268), Synodi Patres saepius et fortiter coram formis summe variis discriminationis et exclusionis quibus mulier subest, simpliciter quia mulier est, urgentem affirmaverunt necessitatem dignitatem mulieris personalem defendendi et promovendi et consequenter eius cum viro aequalitatem.\n\nQuamquam hoc munus in Ecclesia et in societate omnibus competit, illud est mulierum speciatim proprium, quae sese obligatas considerare debent tamquam in prima actuosas acie. Adhuc magnus in multis mundi plagis et in diversis ambitibus est conatus complendus, ut iniusta illa et funesta destruatur mentalitas quae personam considerat humanam tamquam rem, tamquam obiectum quod emitur et venditur, tamquam pro egoistico commodo vel mera voluptate instrumentum, eo magis quod prima talis mentis victima praecise ipsa est mulier. E contra, tantummodo aperta agnitio personalis dignitatis mulieris primum constituit ferendum gressum ad eius plenam in vita sive ecclesiali sive sociali et publica promovendam participationem. Amplior et firmior petitioni ab Adhortatione “Familiaris Consortio” factae circa multiplices discriminationes, quarum mulieres sunt victimae, responsio praebenda est: “ut omnes pastoralem operam peculiarem explicent validiorem atque efficaciorem adeo ut funditus memorata discrimina de medio tollantur et sic ad plenam perveniatur exstimationem imaginis Dei, quae in omnibus refulget hominibus, nullo excepto” (IOANNIS PAULI PP. II Familiaris Consortio, 24). In eadem linea synodales Patres affirmaverunt: “Tamquam expressio missionis suae, Ecclesia stare firmiter debet contra omnes formas discriminis et abusus mulierum” (Propositio 46). Et ulterius: “Dignitas mulieris, in aestimatione publica graviter vulnerata, restituenda est per effectivam observantiam iurium personae humanae et per doctrinam Ecclesiae in praxim deductam” (Propositio 47).\n\nSpeciatim circa activam et responsabilem in Ecclesiae vita et missione participationem efferendum est iam Concilium Vaticanum II illam modo prorsus explicito efflagitasse: “Cum autem nostris diebus mulieres magis magisque partes activas habeant in tota societatis vita, magni momenti est amplior earum participatio etiam in variis campis apostolatus Ecclesiae” (Apostolicam Actuositatem, 9)\n\nConscientia de eo quod mulier, propriis donis et muneribus, suam specificam vocationem habeat, in periodo post-conciliari crevit et profundior est effecta, suam inspirationem maxime originalem in Evangelio et in historia reperiens Ecclesiae. Pro credente etenim Evangelium seu Iesu Christi verbum et exemplum necessarius et definitivus remanet cardo ad quem ipse referatur; atque adeo illud est summe fecundum et innovans etiam pro actuali momento historico.\n\nQuamquam ad apostolatum Duodecim proprium, et consequenter ad sacerdotium ministeriale, non vocatae, multae mulieres Iesum in eius ministerio comitantur et Apostolorum coetui ministrant (Cfr. Luc. 8, 2-3) sub Cruce sunt praesentes (Cfr. ibid. 23, 49); Iesu assistunt sepulturae (Cfr. ibid. 23, 55) et die Paschatis valde diluculo resurrectionis nuntium recipiunt et transmittunt (Cfr. ibid. 24, 1-10); cum Apostolis in Cenaculo orant Pentecostes exspectantes diem (Cfr. Act. 1, 14).\n\nEvangelii vestigia premens, Ecclesia primitiva a cultura illius temporis se separat et mulierem ad munera cum evangelizatione vocat conexa. In suis Epistulis apostolus Paulus plures, etiam nominatim, commemorat mulieres propter earum varias functiones intra primas ecclesiales communitates et in earum servitium (Cfr. Rom. 16, 1-15; Phil. 4, 2-3; Col. 4, 15 et 1 Cor. 11, 5; 1 Tim. 5, 16). “Si Apostolorum testimonium fundat Ecclesiam, dixit Paulus VI, illud mulierum ad communitatum christianarum fidem magnopere confert nutriendam” (PAULI VI Allocutio Membris Commissionis a studiis de muneribus mulieris in Societate et in Ecclesia itemque Membris Consilii praepositi anno internationali «de muliere» celebrando, die 18 apr. 1975: Insegnamenti di Paolo VI, XIII (1975) 312).\n\nSicut in originibus, ita successivo tempore Ecclesia semper, licet modis et aspectibus diversis, mulieres novit quae munus quandoque exercuerunt decretorium et functiones magni ponderis pro ipsa impleverunt Ecclesia. Agitur de historia immensae operositatis, plerumque humilis et absconditae, sed non propterea minus pro Ecclesiae augmento et sanctitate definitivae. Opus est ut haec historia continuetur, immo amplietur et intensificetur coram augmentata et universali effecta conscientia personalis dignitatis atque vocationis mulieris, necnon coram urgente necessitate “novae evangelizationis” et maioris “humanizationis” relationum socialium.\n\nConcilii Vaticani II suggestionem accipientes, in qua Evangelii et historiae Ecclesiae reflectitur nuntius, Synodi Patres, inter alias, hanc distinctam formulaverunt “commendationem”: “Oportet ut Ecclesia agnoscat omnia dona mulierum et virorum pro sua vita et missione, eaque in praxim deducat” (Propositio 46). Et ulterius: “Haec Synodus proclamat Ecclesiam requirere agnitionem et usum omnium horum donorum, experientiarum et artium virorum mulierumque ut missio eius efficax fiat (Cfr. CONGR. PRO DOCTR. FIDEI Instructio de libertate christiana et liberatione Libertatis Conscientia, 72)” (Propositio 47).\n\n50. Conditio ad iustam mulieris praesentiam in Ecclesia et societate fulciendam est profundior et accuratior consideratio fundamentorum anthropologicorum conditionis virorum et mulierum destinata ad “identitatem” personalem mulieris propriam in eius relatione diversitatis et mutuae complementarietatis cum viro exacte determinandam, non solum in illis quae ad munera implenda et functiones exercendas referuntur, sed etiam, et quidem profundius, in illis quae eius structuram et significationem respiciunt personalem. Patres synodales hanc exigentiam vivide sunt experti affirmantes: “Fundamenta anthropologica et theologica ad solvendas questiones de vera significatione ac de dignitate utriusque sexus studiis profundioribus indigent” (Propositio 47).\n\nReflexioni de fundamentis anthropologicis et theologicis conditionis femininae se dedicans, Ecclesia praesens fit in processu historico variorum promotionis mulieris motuum et, ad ipsas radices personalis conditionis mulieris descendens, suum pretiosissimum affert adiumentum. Sed imprimis ac praecipue Ecclesia hoc modo Deo oboedire intendit qui hominem “ad imaginem suam” creans, “masculum et feminam creavit” (Gen. 1, 27); sic etiam Dei vocationem intendit recipere ad eius propositum cognoscendum, admirandum et vivendum. Agitur de proposito quod “in principio” ipsi essentiae personae humanae, masculi et feminae, modo indelebili impressum est et propterea eius decretoriis structuris et profundis dynamicis inest impulsis. Hoc ipsum propositum sapientissimum et benevolum exigit ut omnes in eo contentae explorentur divitiae; tales divitiae a “principio” modo progressivo sede manifestaverunt et in integro historiae salutis decursu ad actum pervenerunt atque culmen attigerunt “ubi venit plenitudo temporum”, cum “misit Deus Filium suum, factum ex muliere” (Gal. 4, 4). Haec “plenitudo” in historia continuatur; Dei propositi circa mulierem interpretatio incessanter fit et fieri debet in fide Ecclesiae, etiam adiutorio vitae a tot christianis mulieribus peractae. Nec oblivioni mandatur auxilium quod e diversis scientiis humanis et e diversis culturis provenire potest; hae illuminato discrimine adiuvare poterunt ut valores et exigentiae capiantur et exacte referantur quae ad mulieris perennem pertinent essentiam et alia illa quae cum ipsarum culturarum evolutione conectuntur historica. Sicut Concilium Vaticanum II commemorat, “affirmat insuper Ecclesia omnibus mutationibus multa subesse quae non mutantur, quaeque fundamentum suum ultimum in Christo habent, qui est heri, hodie, Ipse et in saecula (Cfr. Hebr. 13, 8)” (Gaudium et Spes, 10).\n\nIn anthropologicis et theologicis fundamentis personalis dignitatis mulieris moratur Epistula Apostolica de dignitate ac vocatione mulieris. Hoc documentum, quod iterum sumit, prosequitur et explicat reflexiones catechesis feriae quartae, quae diu “theologiae corporis” dedicatae sunt, simul promissionis impletio in Litteris Encyclicis “Redemptoris Mater” datae (Encyclica «Redemptoris Mater» imprimis commemorat: «Ratio marialis in vita christiana ponitur peculiari in lumine, si ad mulierem eiusque conditionem spectatur»; deinde adiungit: «Re enim vera muliebritas versatur in necessitudine singulari cum Redemptoris Matre, quod argumentum alias poterit penitius tractari. Hic solum animadvertere placet Mariam Nazarethanam lucem effundere in mulierem ut talem eo ipso quod Deus in praecelso eventu Incarnationis Filii, ministerio libero et actuoso mulieris est usus. Itaque asseri licet mulierem, si Mariam intueatur, in ea invenire viam digne vivendi e sua muliebritate atque veram promotionem suam perficiendi. Mariae habita ratione, Ecclesia in vultu cuiusque mulieris quasi repercussam pulchritudinem conspicit, speculum videlicet praestantissimorum animi sensuum, qui in corde humano inesse possunt; cuiusmodi sunt: amor, qui totum se offert; vis maximi doloribus renitendi; fidelitas nullis finibus circumscripta et navitas infatigabilis; facultas coniungendi acrem perspicientiam cum verbis, quae animum sustinet atque confirmat» - IOANNIS PAULI PP. II Redemptoris Mater, 46) et Patrum synodalium petitioni responsio esse vult.\n\nEpistulae “Mulieris Dignitatem” lectio, etiam propter suam indolem meditationis biblicae-theologicae, omnes, viros et mulieres, et peculiariter scientiarum humanarum et disciplinarum theologicarum cultores stimulare poterit, ut studium criticum prosequantur ita ut, super fundamentum personalis dignitatis viri et feminae atque eorum mutuae relationis, valores et dona specifica muliebritatis et masculinitatis semper penetrentur altius, non solum in ambitu vitae socialis, sed etiam et praecipue in ambitu exsistentiae christianae et ecclesialis.\n\nMeditatio fundamentorum anthropologicorum et theologicorum conditionis mulieris illuminare et ducere debet christianam responsionem quaestiom tam saepe et quandoque tam acute propositae circa “spatium” quod mulier in Ecclesia et in societate habere potest et debet.\n\nE verbo et modo agendi Christi, quae pro Ecclesia norma sunt, perspicuum est nullum haberi discrimen in linea relationis cum Christo, in qua “non est masculus et femina; omnes enim vos unus estis in Christo Iesu” (Gal. 3, 28), neque in linea participationis in Ecclesiae vita et sanctitate, sicut prophetia Ioëlis die Pentecostes impleta splendide testatur: “Effundam spiritum meum super omnem carnem, et prophetabunt filii vestri et filiae vestrae” (Ioe. 3, 1; cfr. Act. 2, 17 ss). Sicut in Epistula Apostolica de dignitate ac vocatione mulieris legitur: “tam mulier quam vir suscipere potest uterque pari profecto modo veritatis divinae largitionem necnon in Spiritu Sancto caritatis. “Salutationes” ambo excipiunt salvificas et sanctificantes” (IOANNIS PAULI PP. II Mulieris Dignitatem, 16).\n\n51. Deinde circa participationem in Ecclesiae missione apostolica, sine dubio mulier, sicut vir, vi Baptismi et Confirmationis particeps fit triplicis Iesu Christi Sacerdotis, Prophetae et Regis muneris, et propterea capax effecta et dedicata est ad fundamentalem Ecclesiae apostolatum: ad evangelizationem. Ex alia vero parte, praecise ut hunc adimpleat apostolatum, mulier ad sua “dona” exercenda vocatur propria; imprimis donum illud quod ipsa eius personalis est dignitas, per verbum et vitae testimonium, postmodo dona cum eius feminina vocatione conexa.\n\nRelate ad participationem in Ecclesiae vita et missione, mulier sacramentum Ordinis recipere non potest et propterea functiones sacerdotii ministerialis proprias implere nequit. Hanc dispositionem Ecclesia semper in Iesu Christi concreta, absolute libera et potestate plena invenit voluntate, qui tantummodo viros in suos vocavit apostolos (Cfr. CONGR. PRO DOCTR. FIDEI Declaratio circa quaestionem admissionis mulierum ad sacerdotium ministeriale Inter Insigniores, die 15 oct. 1976: AAS 69 (1977) 98-116); haec dispositio potest clarior effici sub luce relationis Christum Sponsum inter et Ecclesiam Sponsam (IOANNIS PAULI PP. II Mulieris Dignitatem, 26). In ambitu functionis, non dignitatis et sanctitatis versamur. Re vera affirmari debet: “Quantumvis habeat Ecclesia structuram “hierarchicam”, illa tamen compages tota ad membrorum in Christo sanctimoniam dirigitur” (IOANNIS PAULI PP. II Mulieris Dignitatem, 27; «Ecclesia est corpus varietate membrorum distinctum, in quo suum cuique membro munus assignatur. Munera ergo distinguenda, non permiscenda sunt, nulli alterius in alterum exsuperantiae favent, aemulationis nomen non praebent. unum charisma melius, quod quis aemulari potest et debet, est caritas (cfr. 1 Cor. 12-13). Maiores in Regno caelorum non sunt ministri, sed sancti» (CONGR. PRO DOCTR. FIDEI, Declaratio circa quaestionem admissionis mulierum ad sacerdotium ministeriale Inter Insigniores, 6: AAS 69 1977 115).\n\nSed, sicut iam aiebat Paulus VI, si “modum agendi Domini nostri neque vocationem ab Illo mulieribus collatam mutare non possumus, tamen mulieris functionem in missione evangelizatrice et in vita communitatis agnoscere et promovere debemus” (PAULI VI Allocutio Membris Commissionis a studiis de muneribus mulieris in Societate et in Ecclesia itemque Membriis Consilii praepositi anno internationali «de muliere» celebrando, die 18 apr. 1975. Insegnamenti di Paolo VI, XIII (1975) 312).\n\nEst prorsus necessarium ut ab agnitione theoretica activae et responsabilis praesentiae mulieris in Ecclesia ad practicos effectus transeamus. In hoc definito sensu praesens est Adhortatio legenda quae christifideles laicos alloquitur, deliberate et iteratim expressionem adiungens specificam: “viri et mulieres”. Ulterius novus Codex Iuris Canonici multiplices circa mulieris participationem in Ecclesiae vita et missione continet dispositiones; hae dispositiones exigunt communius cognosci et, quamvis hoc secundum diversas culturales sensibilitates et pastorales opportunitates fiat, magis tempestive et obfirmate in actum duci.\n\nExemplo sit mulierum participatio in Consiliis pastoralibus dioecesanis et paroecialibus, sicut etiam in dioecesanis Synodis ac Conciliis particularibus. Hoc sensu, synodales Patres scripserunt: “In vita Ecclesiae mulieres sine discrimine etiam in consiliis conferendis et in decisionibus faciendis participes sint” (Propositio 47). Et ulterius: “Mulieres, quae iam partes magni momenti tenent in fide transmittenda et servitiis omnis generis in vita Ecclesiae praestandis, associari debent praeparationi documentorum pastoralium et missionalium inceptorum atque agnosci debent ut missioni Ecclesiae cooperatrices in familia, professione et civili communitate” (Propositio 47).\n\nIn magis specifico evangelizationis et catechesis ambitu, munus fortius promovendum est particulare quod mulieris est in fide transmittenda non solum intra familiam, sed et in locis educativis maxime diversis et, modo generaliore, in omnibus quae Verbi Dei acceptionem, intellegentiam et communicationem respiciunt etiam per studium, investigationem et institutionem theologicam.\n\nDum mulier suam in evangelizatione adimplet actuositatem, necessitatem vividius experietur ut et ipsa evangelizetur. Ita, “illuminatis oculis fidei” (Cfr. Eph. 1, 18), mulier id secernere poterit quod vere suae personali dignitati respondet et vocationi ab illis omnibus quae fortasse cum huius “dignitatis” praetextu et “libertatis” ac “progressus” nomine obtinent ut mulier veris valoribus solidandis non ministret, sed, e contra, personarum, ambituum et societatis moralis deiectionis fiat responsabilis. Talem “discretionem” efficere necessitas est historica urgens quam procrastinare non licet, ac simul possibilitas est et exigentia quae a participatione mulieris christianae in prophetico Christi eiusque Ecclesiae munere derivantur. “Discretio”, de qua saepenumero apostolus Paulus loquitur, non est solum realitatum et eventuum sub fidei luce aestimatio, sed etiam concreta decisio et operosa deditio non in Ecclesiae tantum ambitu, sed in illo etiam humanae societatis.\n\nDici potest omnia hodierni mundi problemata, de quibus altera pars Constitutionis conciliaris “Gaudium et Spes” iam loquebatur, quae omnino tempus nec solvit nec mitigavit, mulieres invenire debent praesentes et actuosas et quidem ipso proprio characteristico et insubstituibili adiumento.\n\nPeculiari modo, duae magnae mulieri commissae functiones merentur hic denuo omnium proponi attentioni.\n\nImprimis, functio vitae matrimoniali et maternitati plenam praebendi dignitatem. Novae hodie possibilitates mulieri aperiuntur pro valoribus humanis et christianis profundius intellegendis et ditius in rem ducendis, qui in coniugali vita et in maternitatis experientia implicantur; ipse vir, maritus et pater, absentiae vel intermittentis et deficientis formas praesentiae superare, immo sese in novas et significativas communionis interpersonalis relationes immittere potest praecise per mulieris intellegentem, amantem et decretorium interventum.\n\nFunctio deinde moralem culturae rationem fulciendi, rationem scilicet culturae pro homine dignae atque dignae etiam pro eius personali et sociali vita. Concilium Vaticanum II moralem culturae rationem in conexione cum laicorum participatione in regali Christi munere videtur perspicere: “Laici praeterea, collatis quoque viribus, instituta et conditiones mundi, si qua mores ad peccatum incitant, ita sanent, ut haec omnia ad iustitiae normas conformentur et virtutum exercitio potius faveant quam obsint. Ita agendo culturam operaque humana valore morali imbuent” (Lumen Gentium, 36).\n\nDum progressive mulier active et responsabiliter institutionum participat functionem, e quibus tutela primatus humanorum valorum in communitatum politicarum vita dependet, verba Concilii nuper adducta campum magni momenti pro mulieris indicant apostolatu; in omnibus vitae harum communitatum dimensionibus, sive in dimensione sociali-oeconomica sive in illa sociali-politica, personalis dignitas et specifica vocatio mulieris observari et promoveri debent; non solum in individuali, sed etiam in communitario ambitu; non tantum in formis personarum responsabili libertati commissis, sed et in formis iustis civilibus legibus stabilitis.\n\n“Non est bonum esse hominem solum; faciam ei adiutorium simile sui” (Gen. 2, 18). Deus Creator hominem mulieri concredidit. Utique homo omni homini commissum est, sed peculiari modo mulieri, quia praecise mulier specificam sensibilitatem, vi specialis experientiae suae maternitatis, pro homine et pro omnibus illis quae eius verum bonum constituunt, iam ab ipso fundamentali valore vitae, videtur habere. Quantae possibilitates et responsabilitates mulieris in hoc habentur campo his temporibus quibus scientiae et technicae incrementum non semper a vera sapientia inspiratur et mensuratur, cum inevitabili periculo vitam humanam “deshumanizandi”, praesertim cum ipsa intensiorem amorem et generosiorem exigeret receptionem.\n\nMulieris participatio in Ecclesiae et societatis vita per sua dona viam simul constituit necessariam pro sua personali adimpletione, in qua tantopere iure hodie insistitur, et originale mulieris adiumentum pro communionis ecclesialis incremento et dynamica Populi Dei apostolica actuositate.\n\nIn hac perspectiva, viri etiam praesentia, simul cum muliere, considerari debet.\n\n52. In synodali aula eorum vox non defuit qui timorem expresserunt ne nimia insistentia relate ad mulierum conditionem et munus in silentium quoddam inacceptabile illabi posset, in illud nempe ad viros se referens. Re quidem vera, in diversis ecclesialibus adiunctis absentia vel nimis parca virorum praesentia dolenda est, quorum quaedam pars se propriis ecclesialibus responsabilitatibus abdicat, illas permittens solummodo a mulieribus absolvi; sic, exempli gratia, participationem in liturgica Ecclesiae oratione, educationem et peculiariter propriorum filiorum et aliorum puerorum catechesim, in religiosis et culturalibus occursibus praesentiam, ad caritativa et missionalia incepta collaborationem.\n\nPropterea virorum et mulierum praesentia coordinata pastoraliter est urgenda, ut plenior, congruentior et ditior christifidelium laicorum in salvifica Ecclesiae missione fiat participatio.\n\nFundamentalis ratio, quae virorum et mulierum simultaneam praesentiam et collaborationem exigit et explicat, non est solum, sicut nunc elatum est, Ecclesiae actionis pastoralis maior significantia et efficacitas; nec multo minus simplex sociologicum argumentum humanae conviventiae, quae naturaliter e viris constat et mulieribus. Est potius originale Creatoris propositum qui a “Principio” naturam voluit humanam ut “unitatem duorum”, qui virum et mulierem tamquam primam personarum voluit communitatem, cuiuslibet alterius communitatis radicem, ac simul “signum” illius interpersonalis communionis amoris, quae intimam Dei Unius et Trini constituit vitam in mysterio.\n\nHac praecise de causa, modus summe communis et capillaris ac simul fundamentalis hanc coordinatam et congruentem virorum et mulierum in Ecclesiae missione et vita tuendi praesentiam est munerum et responsabilitatum coniugum et christianae familiae exercitium, in quo diversarum amoris et vitae formarum apparet et communicatur varietas: forma nempe coningalis, paterna et materna, filialis et fraterna. In Adhortatione “Familiaris Consortio” legimus “Si quidem familia est communitas, cuius vincula a Christo renovantur per fidem et sacramenta, eius participatio muneris Ecclesiae contingere debet ratione communitaria: simul igitur coniuges uti par, necnon parentes as liberi uti familia, erga Ecclesiam et mundum ministerium suum exsequantur oportet . . . Praeterea familia christiana in historia Regnum Dei aedificat per easdem illas res cotidianas, quae eius conditionem vitae tangunt et definiunt: itaque in coniugali familiarique amore, qui secundum insignes suas divitias bonorum et postulatorum universitatis, singularitatis, fidelitatis, fecunditatis impletur, proditur ac perficitur familiae christianae participatio officii sacerdotalis, prophetici, regalis ipsius Iesu Christi eiusque Ecclesiae” (IOANNIS PAULI PP. II Famialiaris Consortio, 50).\n\nIn hac positi perspectiva synodales Patres significationem commemoraverunt quam sacramentum Matrimonii in Ecclesia et societate assumere debet ad omnes inter virum et mulierem relationes illuminandas et inspirandas. Hoc sensu denuo extulerunt “necessitatem urgentem pro unoquoque christiano vivendi et annuntiandi nuntium spei in relatione viri ad mulierem contentum. Sacramentum matrimonii, quod consecrat hanc relationem in forma eius maritali, et eam revelat tamquam signum relationis Christi ad suam Ecclesiam, doctrinam continet magni momenti pro vita Ecclesiae, quae quidem doctrina per Ecclesiam ad mundum hodiernum pervenire debet; omnes illae relationes illo spiritu imbuendae sunt. Ecclesia plenius adhibere debet has divitias” (Propositio 46). Iidem Patres iure hoc extulerunt: “Aestimatio virginitatis et reverentia maternitatis respective restituendae sunt” (Propositio 47); iterum atque iterum pro diversarum sese complentium vocationum incremento in vivo contextu communionis ecclesialis et ad eius continuum promovendum augmentum.\n\n53. Homo ad gaudium vocatur, sed quotidie plurimas moeroris et doloris experitur formas. Viros et mulieres formis quam maxime diversis moeroris et doloris affectos Patres synodales in suo finali Nuntio his verbis sunt allocuti: “Omnes vos a societate consummistica neglecti et reiecti; vos omnes aegroti, impediti, pauperes, esurientes, emigrantes, profugi, in carcere degentes, labore privati, aetate provectiores, infantes derelicti, solitarii; omnes vos belli et omnimodae violentiae quae ex nostra permissiva societate emanat victimae: Ecclesia participat dolores vestros quos ipsa ad Dominum perducit; ipse vos Passioni suae redemptrici associans, vitam vestram in luce suae Redemptionis collocat. In vobis confidimus, ut mundum universum doceatis quid demum verus amor sit. Omnia ex parte nostra faciemus ut legitimum in societate Ecclesiaque locum tenere possitis” (SYNODI EPISC. 1987 Ad Populum Dei Nuntius, 12).\n\nIn contextu immensi mundi sicut ille est moeroris humani, attentionem nunc vertimus ad omnes qui aegritudine in eius diversis afficiuntur formis; re quidem vera aegroti sunt frequentior et communior doloris humani expressio.\n\nAd omnes et singulos vocatio vertitur Domini: etiam aegroti mittuntur ut operarii in eius vineam. Onus, quod corporis membra vexat et animae excutit serenitatem, illos nullo modo impedit ne in vinda laborent, sed e contra eos appellat ad eorum humanam et christianam vivendam vocationem et ad participandum in Regno Dei incremento modis novis et etiam maioris pretii. Apostoli Pauli verba eorum programma fieri debent et adhuc prius lux sunt quae ante eorum oculos significationem gratiae ipsius eorum status facit splendere: “Adimpleo ea quae desunt passionum Christi in corpore meo pro corpore eius, quod est ecclesia” (Col. 1, 24). Praecise hoc detegens, Apostolus ad gaudium pervenit: “Nunc gaudeo in passionibus pro vobis” (Col. 1, 24). Similiter plures aegroti ferre possunt Spiritus Sancti gaudium “in tribulatione multa” (1 Thess. 1, 6) et Iesu Resurrectionis fieri testes. Sicut quidam impeditus in suo interventu in aula synodali expressit, “magni est momenti in luce ponere christianos, qui in situationibus aegritudinis, doloris et senectutis vivunt, a Deo invitari non solum ut dolorem suum Christi Passioni uniant, sed etiam ut virtutem renovationis et gaudium Christi resuscitati in semetipsis iam nunc recipiant et aliis transmittant (Cfr. 2 Cor. 4, 10-11; 1 Petr. 4, 13; Rom. 8, 18 s)” (Propositio 53).\n\nE parte sua, sicut legitur in Epistula Apostolica “Salvifici Doloris”, “Ecclesia, cum ex arcano Redemptionis mysterio in Cruce Christi manaverit, obviam ire oportet studeat homini praesertim doloribus obnoxio, nam in illo occursu vere homo “via Ecclesia fit”; et haec quidem est omnino potior inter vias” (IOANNIS PAULI PP. II Salvifici Doloris, 3). Nunc vero homo patiens est Ecclesiae via quia ipse est imprimis via ipsius Christi, boni Samaritani, qui “non pertransiit”, sed “misericordia motus est, et appropians alligavit vulnera eius . . . et curam eius egit” (Luc. 10, 32-34).\n\nCommunitas christiana in saeculorum decursu, in immensa aegrotorum et patientum multitudine, boni Samaritani evangelicam reproduxit parabolam, amorem sanationis et consolationis Iesu Christi revelans et communicans. Hoc per vitae religiosae aegrotorum servitio consecratae testimonium et per indefessam omnium evenit actuositatem qui in re sanitatis operantur. Hodie, etiam in ipsis catholicis nosocomiis et sanitatis domibus fit semper copiosior et quandoque etiam totalis et exclusiva christifidelium laicorum, virorum et mulierum, praesentia: hi praecise, scilicet, medici, infirmarii, alii sanitatis operarii, voluntarii, vocantur ut viva sint Christi et Ecclesiae imago in amore ad aegrotos et patientes.\n\n54. Necessarium est hanc maximi pretii hereditatem, quam Ecclesia a Iesu Christo, qui “medicus . . . unus est, et carnalis et spiritualis” (S. IGNATII ANTIOCHENI Ad Ephesios, VII, 2: S. Ch. 10, 64), accepit, non solum numquam deficere, sed in maiore semper aestimatione esse atque ditiorem effici per novam assumptionem et novum audaciorem impulsum in actione pastorali pro et cum aegrotis et patientibus. Talis actio capax esse debet attentionem, propinquitatem, praesentiam, exauditionem, dialogum, participationem et concretum adiumentum sustinendi et promovendi erga hominem in momentis, in quibus propter aegritudinem et moerorem non solum eius fiducia in vitam, sed etiam ipsa eius fides in Deum et in eius paternum amorem dure probantur. Hic novus pastoralis impulsus suam expressionem maxime significativam in celebratione habet sacramentali cum et pro aegrotis, tamquam fortitudine in dolore et in debilitate, tamquam spe in desperatione, tamquam occursus et festi loco.\n\nInter fundamentales scopos huius renovatae et intensioris pastoralis actionis, quae omnia communitatis ecclesialis subiecta modo ordinato implicare omnino debet, id adnumerandum est ut aegrotus, impeditus, patiens non simplex meta consideretur amoris et servitii Ecclesiae, sed subiectum activum et responsabile operis evangelizationis et salutis. In hac perspectiva, Ecclesia habet bonum nuntium intra societates et culturas personandum, quae, cum humani moeroris sensum amiserint, omnem de hac dura vitae realitate “censura” afficiunt sermonem. Talis bonus nuntius consistit in proclamatione positivae significationis pro homine et ipsa societate, quam dolor habere etiam potest, cum vocetur ut forma fiat participationis in salvifica Christi passione et in Resuscitati gaudio, et propterea vis sanctificationis et aedificationis Ecclesiae.\n\nProclamatio huius boni nuntii fit credibilis cum non simpliciter in labris resonat, sed per vitae transit testimonium tam omnium eorum qui cum amore aegrotos, impeditos et sufferentes curant quam horum ipsorum in quantum semper consciores et responsabiliores fiant sui loci et muneris in Ecclesia et pro Ecclesia\n\nUt “civilis cultus amoris” in immenso doloris humani mundo florere et fructificare possit, magnae utilitatis renovata Epistulae Apostolicae “Salvifici Doloris” meditatio poterit esse, cuius nunc conclusivas commemoramus lineas: “Oportet ergo sub Calvariae Crucem cogitatione ac mente conveniant omnes dolentes, qui in Christum credunt, praesertim qui fidei causa in Eum cruci affixum et Resuscitatum vexantur, ut eorum dolorum oblatio approperet impletionem rogationis ipsius Salvatoris ut omnes in unitate constituantur (Cfr. Io. 17, 11. 21-22). Eodem etiam conveniant homines bonae voluntatis, quia in Cruce est “Redemptor hominis”, Vir dolorum, qui in se excepit corporis et animi dolores hominum per cuncta tempora ut in amore significationem salvificam dolorum quorum deprehendere valerent necnon responsiones certas omnibus interrogationibus, quas ponunt. Una cum Maria, Christi Matre, quae stabat iuxta Crucem (Cfr. ibid. 19, 25), consistimus, omnes veluti cruces hominum, qui nunc sunt, intuentes . . . Vos omnes, qui doloribus excruciamini, rogamus ut nos sustineatis. Vos ipsos precamur, qui estis infirmi, ut efficiamini quasi quidam virtutis fons pro Ecclesia et hominum genere. In asperrimo luctamine inter bonum et malum, cuius aetas haec nostra est veluti theatrum, dolor vester, iunctus cum Christi Cruce, vincat” (IOANNIS PAULI PP. II Salvifici Doloris, 31).\n\n55. In vinda Domini operarii omnia sunt membra Populi Dei: sacerdotes, religiosi et religiosae, christifideles laici, omnes simul obiectum et subiectum communionis Ecclesiae et participationis in eius missione salutis. Omnes et singuli in una et communi vinda Domini cum diversis et sese complentibus charismatibus laboramus et ministeriis.\n\nIam in linea essendi, prius quam in linea agendi, christiani palmites unius fecundae sunt vitis quae est Christus, viva membra unius Corporis sunt Domini quod vi Spiritus est aedificatum. In linea essendi: hoc significat non solum per vitam gratiae et sanctitatis, quae primus et abundantissimus est fons apostolicae et missionalis fecunditatis sanctae Matris Ecclesiae, sed etiam per vitae statum qui sacerdotum et diaconorum, religiosorum et religiosarum, membrorum institutorum saecularium. christifidelium laicorum indolem constituit characteristicam.\n\nIn Ecclesia-Communione vitae status ita inter se conectuntur, ut alii ad alios ordinentur. Utique communis, immo unica eorum est profunda significatio: omnes sunt modi parem dignitatem christianam et universalem vivendi vocationem ad sanctitatem in perfectione amoris. Modi simul diversi et complementarii sunt ita ut unusquisque eorum suam originalem et inconfundibilem habeat faciem ac simul eorum singuli ad alios et ad eorum referatur servitium\n\nSic status vitae laicalis in indole saeculari suam specificam habet notam et servitium ecclesiale in rem ducit cum testatur et commemorat, suo modo, sacerdotibus, religiosis et monialibus significationem, quam terrenae et temporales realitates in proposito Dei habent salvifico. E sua parte, sacerdotium ministeriale permanens pignus repraesentat praesentiae sacramentalis Christi Redemptoris temporibus et locis diversis. Status religiosus eschatologicam testificatur indolem Ecclesiae, eius nempe ad Regnum Dei tensionem, quod castitatis, paupertatis et oboedientiae votis praefiguratur et quodammodo anticipatur et praegustatur.\n\nOmnes vitae status, sive omnes simul sive unusquisque in sua ad alios relatione, in incrementi Ecclesiae sunt servitium, modi sunt diversi, qui profunde in “mysterio communionis” Ecclesiae uniuntur et dynamice inter se in una eius ordinantur missione.\n\nHoc modo, unum et idem Ecclesiae mysterium, in diversitate statuum vitae et in vocationum varietate, infinitas mysterii Iesu Christi divitias revelat et denuo vivit. Sicut Patribus repetere libet, Ecclesia est sicut campus fascinantis et mirabilis herbarum, plantarum, florum et fructuum varietatis. Sanctus Ambrosius scribit: “Multos ager fructos habet, sed ille melior est qui et fructibus redundat et floribus. Est ergo Ecclesiae ager diversis fecundus copiis. Hic cernas germina virginitatis flore vernantia, illic tamquam in campis silvae viduitatem gravitate pollentem, alibi tamquam uberi fruge coniugii Ecclesiae segetem replentem mundi horrea, ac veluti maritatae vineae fetibus torcularia Domini Iesu redundantia, in quibus fidelis coniugii fructus exuberat” (S. AMBROSII De Virginitate, VI, 34: PL 16, 288. Cfr. S. AUGUSTINI Sermo CCCIV, III, 2: PL 38, 1396).\n\n56. Dives Ecclesiae varietas ulteriorem suam manifestationem invenit intra unumquemque vitae statum. Ita intra vitae laicalis statum diversae habentur “vocationes” seu diversae spirituales et apostolicae viae, quae singulos christifideles laicos respiciunt. In “communis” laicalis vocationis alveo vocationes laicales “particulares” florescunt. Hoc in ambitu experientiam etiam spiritualem commemorare possumus, quae recenter in Ecclesia maturavit per efflorescentiam diversarum formarum Institutorum saecularium: christifidelibus laicis, sed ipsis quoque sacerdotibus, est aperta possibilitas consilia evangelica castitatis, paupertatis et oboedientiae profitendi per vota vel promissiones, dum ipsi propriam conditionem laicalem vel clericalem plene conservant (Cfr. PII XII Provida Mater, die 2 febr. 1947: AAS 39 (1947) 114-124; Codex iuris Canonici, can. 573). Sicut Patres synodales extulerunt, “Spiritus Sanctus ulterius alias formas suscitat donationis sui ipsius, quibus sese tradunt personae, quae plene in vita laicali permanent” (Propositio 6).\n\nConcludere possumus pulchram iterum legentes paginam Sancti Francisci Salesii, qui tantopere laicorum promovit spiritualitatem (Cfr. PAULI VI Sabaudiae Gemma, die 29 ian. 1967: AAS (1967) 113-123). De “devotione” loquens seu de christiana perfectione vel “vita secundum Spiritum”, modo simplici et splendido omnium christianorum ad sanctitatem exponit vocationem et simul formam specificam cum qua singuli christiani eam deducunt in rem: “In ipsa rerum creatione plantis mandavit Creator Deus, ut unaquaeque fructum ferret “iuxta genus suum” (Gen. 1, 11): ita christianis, qui vivae Ecclesiae suae plantae sunt, imperavit ut quisque devotionis fructum pro qualitate, statu et vocatione sua proferret. Diversimode, inquam, devotio est exercenda a nobili videlicet et ab opifice a famulo et a principe, a vidua et a puella innupta, ac coniugata. Immo ne hoc quidem satis est; sed et ipsa devotionis praxis viribus, negotiis et officiis cuiusque particulatim est accommodanda . . . Error proinde est, quin et haeresis, devotionis exercitium a cohortibus militaribus, ab officia opificum, ab aulis principum, a familia coniugatorum velle excludere; fateor quidem, carissima Philothea, devotionem, quae pure contemplativa, monastica et religiosa est, hisce in officiis et statibus minime exerceri posse; at praeter triplex hoc devotionis exercitium a cohortibus militaribus, ab officia opifilaribus vivunt perficiendos peraccommodata. Ubicumque locorum ergo sumus, ad vitam perfectam aspirare et debemus et possumus” (S. FRANCISCI SALESII Introduction à la vie dévote, I, III: Oeuvres complètes, Monastère de la Visitation, Annecy 1893, III, 19-21).\n\nSese in eamdem lineam collocans, Concilium Vaticanum II scribit: “Haec laicorum spiritualis vitae ratio notam peculiarem assumere debet ex statu matrimonii et familiae, coelibatus vel viduitatis, ex conditione infirmitatis, ex activitate professionali et sociali. Ne desinant ergo qualitates et dotes his condicionibus congruentes sibi collatas assidue excolere, propriisque uti donis a Spiritu Sancto acceptis” (Apostolicam Actuositatem, 4).\n\nId quod de vocationibus valet spiritualibus, etiam viget et quidem, quodam sensu, maiore ratione in infinitis diversis modis secundum quos omnia et singula Ecclesiae membra operarii sunt, qui in vinda Domini laborant, Corpus Christi mysticum aedificantes. Re vera, unusquisque nominatim vocatur, in unicitate et irrepetibilitate suae personalis historiae, ut suum adiumentum pro Regni Dei afferat adventu. Nullum talentum, ne minimum quidem, abscondi vel inutile licet relinqui (Cfr. Matth. 25, 24-27).\n\nApostolus Petrus nos admonet: “Unusquisque, sicut accepit donationem, in alterutrum illam administrantes sicut boni dispensatores multiformis gratiae Dei” (1 Petr. 4, 10).\n\nCAPUT V\n\n57. Evangelica vitis et palmitum imago alium fundamentalem nobis revelat aspectum vitae et missionis christifidelium laicorum: vocationem ut crescant, ut continuo maturent, ut semper fructum plus afferant.\n\nSicut sollers agricola, Pater suam curat vineam. Dei sollicita praesentia ab Israële ardenter invocatur, qui ita orat: “Deus virtutum, convertere, /respice de caelo et vide et visita vineam istam. / Et protege eam, quam plantavit dextera tua / et super filium hominis, quem confirmasti tibi” (Ps. 80, 15-16). Ipse Iesus de Patris loquitur opera: “Ego sum vitis vera, et Pater meus agricola est. Omnem palmitem in me non ferentem fructum, tollit eum; et omnem, qui fert fructum, purgat eum, ut fructum plus afferat” (Io. 15, 1-2).\n\nPalmitum vitalitas cum eorum in vite radicata conectitur permanentia, quae quidem vitis est Christus Iesus: “Qui manet in me, et ego in eo, hic fert fructum multum, quia sine me nihil potestis facere” (Ibid. 15, 5).\n\nHomo in sua libertate a vocatione Dei appellatur ut crescat, ut maturet, ut fructum afferat. Non licet non respondere, non licet sibi suam personalem non assumere responsabilitatem. Huic tremendae et allectanti responsabilitati gravia Iesu alludunt verba: “Si quis in me non manserit, missus est foras sicut palmes et aruit, et colligunt eos et in ignem mittunt, et ardent” (Ibid. 15, 6).\n\nIn hoc dialogo inter Deum vocantem et personam in eius responsabilitate appellatam possibilitas, immo necessitas collocatur integralis et permanentis christifidelium laicorum formationis, cui iure meritoque Patres synodales partem sui laboris servaverunt amplam. Peculiariter postquam formationem christianam descripserunt tamquam “continuum processum personalis maturationis in fide atque configurationis cum Christo, sub ductu Spiritus Sancti”, sic clare asseruerunt: “Fidelium laicorum formatio inter prioritates dioecesis ponenda est atque intra propositum actionis pastoralis collocari debet ita ut ad hunc finem conatus totius communitatis (sacerdotum, laicorum et religiosorum) convergant” (Propositio 40).\n\n58. Christifidelium laicorum formatio, tamquam fundamentalem metam, detectionem habet semper clariorem propriae vocationis et semper maiorem disponibilitatem ad eam in propriae missionis adimpletione vivendam.\n\nDeus me vocat et me mittit operarium in vineam suam; me vocat et me mittit ut pro Regni sui adventu in historiam laborem: haec vocatio et missio personalis dignitatem et responsabilitatem definiunt uniuscuiusque christifidelis laici et cardineum punctum constituunt totius formativae operae, quae ad talem dignitatem laeto gratoque agnoscendam animo et ad talem fideliter et generose implendam responsabilitatem ordinatur.\n\nRe vera, Deus ab aeterno de nobis cogitavit nosque amavit tamquam personas unicas et irrepetibiles, unumquemque nostrum proprio eius vocans nomine, sicut bonus Pastor qui “proprias oves vocat nominatim” (Io. 10, 3). Sed aeternum Dei propositum unicuique nostrum solummodo in historica nostrae vitae et eius vicissitudinum revelatur progressione atque adeo gradatim: quodam vero sensu, de die in diem.\n\nNunc vero ut concreta voluntas Domini de nostra possit detegi vita, necessaria semper sunt: docilis et sollicita verbi Dei et Ecclesiae exauditio, filialis et constans oratio, sapienti et benevolo spirituali ductui referentia, interpretatio in fide receptorum donorum et talentorum ac simul socialium et historicarum circumstantiarum intra quas quisque est insertus.\n\nIn uniuscuiusque christifidelis laici vita exsistunt ulterius aetates peculiariter significativae et decretoriae ad Dei vocationem discernendam et ad missionem ad Eo concreditam accipiendam: inter has adolescentia et iuventus adnumerandae sunt. Nemo vero obliviscatur Dominum, sicut pater familias cum vineae egit operariis, vocare, id est suam sanctam voluntatem concretam definitamque efficere, singulis horis vitae: hac de causa, vigilantia, tamquam Dei voci sollicita attentio, fundamentalis et permanens est habitus discipuli.\n\nCeterum non agitur solummodo de cognoscendo quid Deus a nobis, ab unoquoque nostrum in diversis vitae velit adiunctis. Id facere oportet quod Deus vult, sicut nobis verba Mariae Matris Iesu in Cana servis directa in memoriam revocant: “Quodcumque dixerit vobis, facite” (Ibid. 2, 5). Ad agendum cum fidelitate erga Dei voluntatem capaces esse et semper capaciores effici oportet. Utique per Domini gratiam, quae numquam deficit, ut Sanctus Leo Magnus dicit: “Dabit virtutem, qui contulit dignitatem” (S. LEONIS MAGNI Serm. II, 1: S. Ch. 200, 248); sed etiam cum uniuscuiusque nostrum libera et responsabili collaboratione.\n\nEcce mirabile et actuosum munus, quod omnes christifideles laicos, omnes christianos spectat sine ulla mora: semper amplius fidei et Baptismi cognoscere divitias easque crescente plenitudine vivere. Nos apostolus Petrus, loquens de nativitate et incremento tamquam de duobus vitae christianae gradibus, hortatur: “Sicut modo geniti infantes, / rationale sine dolo lac concupiscite, / ut in eo crescatis in salutem” (1 Petr. 2, 2).\n\n59. In propria vocatione et missione detegendis et vivendis, christifideles laici ad illam debent efformari unitatem, qua ipsa eorum indoles membrorum Ecclesiae et civium societatis humanae signata est.\n\nIn eorum exsistentia duae vitae haberi non possunt parallelae: ex una parte, vita “spiritualis”, quae dicitur, cum suis valoribus et exigentiis; ex altera vero, vita appellata “saecularis”, seu vita familiae, laboris, socialium relationum, politicae actuositatis, culturae. Palmes viti adhaerens, quae est Christus, fructus affert suos in omni activitatis et exsistentiae ambitu. Re vera, omnes diversi campi vitae laicalis in Dei includuntur proposito, qui illos vult tamquam “locum historicum” in quo Iesu Christi revelatur et exercetur caritas in gloriam Patris et in fratrum servitium. Qualibet activitas, quilibet status, quaelibet concreta actuositas, sicut, exempli gratia, peritia et solidarietas in labore, amor et deditio in familia et in filiorum educatione, sociale et politicum servitium, veritatis propositio in culturae ambitu, providentialis est opportunitas ad “continuum exercitium fidei, spei et caritatis” (Apostolicam Actuositatem, 4).\n\nAd hanc vitae unitatem Concilium Vaticanum II omnes invitavit christifideles laicos, fortiter discidii denuntians gravitatem inter fidem et vitam, inter Evangelium et culturam: “Concilium christianos, cives utriusque civitatis, adhortatur ut sua terrestria officia fideliter implere studeant, idque spiritu Evangelii ducti. A veritate discedunt qui, scientes nos non habere hic manentem civitatem, sed futuram inquirere, putent se proinde officia sua terrestria neglegere posse, non attendentes se per ipsam fidem ad eadem implenda magis teneri, secundum vocationem qua quisque vocatus est . . . Discidium illud inter fidem quam profitentur et vitam quotidianam multorum, inter graviores nostri temporis errores recensendum est” (Gaudium et Spes, 43. Cfr. Ad Gentes, 21; PAULI VI Evangelii Nuntiandi, 20). Hac enim de causa affirmavimus fidem, quae cultura non fit, fidem esse “non plene acceptam, non integre cogitatam, non fideliter deductam in vitam” (IOANNIS PAULI PP. II Allocutiio participantibus ad Congressum Consociationis MEIC compendiariis litteris muncupatae, 2, die 16 ian. 1982: Insegnamenti di Giovanni Paolo II, V, 1 (1982) 131. Cfr. etiam EIUSDEM Epistula qua Pontificium Consilium pro hominum cultura instituitur, die 20 maii 1982: Insegnamenti di Giovanni Paolo II, V, 2 (1982) 1777; EIUSDEM Allocutio ad Communitatem Universitatis Lovanii, 2, die 20 maii 1985: Insegnamenti di Giovanni Paolo II, VIII, 1 (1985) 1591).\n\n60. Intra hanc vitae synthesim multiplices et inter se ordinati aspectus formationis integralis christifidelium laicorum collocantur.\n\nSine dubio, formatio spiritualis locum occupare privilegiatum debet in vita uniuscuiusque, qui vocatur ut sine intermissione crescat in intimitatem cum Iesu Christo, in conformationem ad Patris voluntatem, in deditionem fratribus in caritate et iustitia. Scribit enim Concilium: “Haec vita intimae unionis cum Christo in Ecclesia alitur subsidiis spiritualibus, quae omnibus fidelibus sunt communia, praesertim actuosa participatione Sacrae Liturgiae, ita a laicis adhibenda ut hi, dum ipsa mundi officia in ordinariis vitae condicionibus recte adimplent, unionem cum Christo a vita sua non separent, sed suum opus iuxta voluntatem Dei exercentes in ipsa percrescant” (Apostolicam Actuositatem, 4).\n\nNecessitas hodie manifestatur semper urgentior christifidelium laicorum formationis doctrinalis non solum propter naturalem dynamismum profundius in eorum fidem penetrandi, sed etiam propter exigentiam reddendi “rationem de ea quae in illis est spe” coram mundo et eius gravibus et complexis problematibus. Sic absolute fiunt necessariae actio systematica catechesis, quae modo graduali secundum aetatem et diversos vitae status accommodari debet, et firmior promotio christiana culturae, tamquam responsio aeternis quaestionibus, quae hominem et hodiernam exagitant societatem.\n\nPeculiariter, praesertim pro christifidelibus laicis diversimode in campo sociali et politico actuosis, est omnino necessaria exactior cognitio doctrinae socialis Ecclesiae, sicut iteratim Patres synodales in suis interventibus postulaverunt. De christifidelium laicorum politica participatione loquentes, sic asseruerunt: “Ut laici nobile propositum in re politica actuose assumant (id est, propositum “ut valores humani et christiani firmiter agnoscantur et recte aestimentur”), non sufficit illos hortari, sed debita formatio conscientiae socialis eis offerenda est, speciatim in doctrina sociali Ecclesiae, quae continet principia reflexionis, criteria ad iudicandum et directrices practicas (Cfr. CONGR. PRO DOCTR. FIDEI Instructio de libertate christiana et liberatione Libertatis Conscientia, 72), et quae praesens esse debet iam in institutione catechetica generali, atque in adunationibus specializatis, necnon in scholis et universitatibus. Haec tamen doctrina socialis Ecclesiae dynamica est, videlicet accommodata circumstantiis temporum et locorum. Pastorum est ius et officium principia moralia etiam de ordine sociali proponere; omnium christifidelium est in iurium humanorum defensione incumbere; laicis tamen participatio activa in politicis factionibus reservatur” (Propositio 22. Cfr. etiam IOANNIS PAULI PP. II Sollicitudo Rei Socialis, 41).\n\nIn contextu denique formationis integralis et unitariae christifidelium laicorum pro eorum missionali et apostolica actione est peculiariter significativum in humanis valoribus personale augmentum. Hoc praeciso sensu Concilium scripsit: christifideles laici “magni quoque faciant professionalem peritiam, sensum familiarem et civicum atque illas virtutes quae ad sociales consuetudines pertinent, scilicet probitatem, spiritum iustitiae, sinceritatem, humanitatem, animi fortitudinem, sine quibus nec vera vita christiana consistere potest” (Apostolicam Actuositatem, 4).\n\nIn hac synthesi organica suae vitae maturanda, quae simul expressio est unitatis eorum indolis et conditio pro eorum missione efficaciter implenda, christifideles laici a Spiritu Sancto, tamquam ab unitatis et vitae plenae Spiritu, intus ducentur et sustinebuntur.\n\n61. Quaenam sunt christifidelium laicorum formationis loci et media? Quaenam sunt personae et communitates vocatae ut munus sibi assumant christifideles laicos integraliter et unitarie formandi?\n\nSicut educativum humanum opus paternitati et maternitati intime coniungitur, sic et christiana formatio suam invenit radicem in Deo, qui Pater filios amat et educat suos. Utique Deus est primus et magnus sui Populi educator, sicut miranda dicit paragraphus Cantici Moysis: “Invenit eum in terra deserta, / in loco horroris et ululatu solitudinis; / circumdedit eum et attendit / et custodivit quasi pupillam oculi sui. / Sicut aquila provocans ad volandum pullos suos / et super eos volitans expandit alas suas / et assumpsit eum / atque portavit super pennas suas. / Dominus solus dux eius fuit, / et non erat cum eo deus alienus” (Deut. 32, 10-12; cfr. 8, 5).\n\nDei opus educativum in Iesu revelatur et adimpletur Magistro, ab intra usque ad cor uniuscuiusque pervenit hominis per dynamicam Spiritus praesentiam. Ecclesia mater vocatur ut hoc divinum educativum participet opus sive per se ipsam sive per suas diversas partes et expressiones. Sic christifideles laici ab Ecclesia formantur et in Ecclesia, in quadam communione et collaboratione omnium eius membrorum: sacerdotum, religiosorum et christifidelium laicorum. Sic universa ecclesialis communitas, in suis diversis membris, Spiritus recipit fecunditatem et ad illam cooperatur active. Hoc sensu, Methodius Olympi scribebat: “Imperfecti . . . a perfectioribus, ut a matribus, parturiuntur atque formantur, donec et illi maturo partu editi, in virtutis magnitudinem ac decus regenerentur” (S. METHODII OLYMPI Symposion, III, 8: S. Ch. 95, 110), sicut Paulo evenit, qui in Ecclesiam a perfectis (in persona Ananiae) portatus et introductus, postea et ipse perfectus et tot filiorum effectus est fecundus.\n\nEducatrix imprimis est Ecclesia universalis, in qua Summus Pontifex primi christifidelium laicorum formatoris exercet munus. Ad illum, Petri successorem, ministerium “fratres in fide confirmandi” pertinet, in quantum omnes credentes quidquid essentiale, quod in vocatione et missione christiana et ecclesiali continetur, docet. Non solum eius directum verbum, sed etiam verbum, quod per documenta diversorum Sanctae Sedis transmittitur Dicasteriorum, docilem et benevolam christifidelium laicorum postulat exauditionem.\n\nEcclesia una et universalis in variis mundi plagis in Ecclesiis particularibus inest. In unaquaque earum Episcopus personalem habet responsabilitatem relate ad christifideles laicos, quos per Verbi proclamationem, Eucharistiae et sacramentorum celebrationem, eorumque vitae christianae animationem et ductum formare debet.\n\nIntra Ecclesiam particularem seu dioecesim paroecia exsistit et operatur, quae munus pro formatione immediatiore et personaliore christifidelium laicorum habet essentiale. Re vera, in relatione quae ad singulas personas singulosque coetus facilius pervenire potest, paroecia vocatur ut sua membra ad Verbi exauditionem, ad liturgicum et personalem cum Deo dialogum, ad caritatis fraternae educet vitam, ita ut modo magis directo et concreto communionis ecclesialis et responsabilitatis missionalis percipere faciat sensum.\n\nDeinde intra quasdam paroecias, praesertim si ipsae amplae sint et dispersae, parvae communitates ecclesiales in illis praesentes conspicuum afferre adiumentum in christianorum formatione possunt atque efficere capillariorem et incidendo aptiorem conscientiam et experientiam ecclesialis communionis et missionis. Adiumentum potest afferri, ut Patres dixerunt synodales, etiam a catechesi postbaptismali ad catechumenatus modum, per iteratam propositionem quorumdam elementorum “Ritualis Initiationis Chlristianae Adultorum”, quae ad immensas et extraordinarias recepti Baptismi divitias et responsabilitates valent detegendas et ad vitae praxim ducendas (Cfr. Propositio 11).\n\nIn formatione quam christifideles laici in dioecesi et in paroecia recipiunt, peculiariter ad communionis et missionis sensum, magni est momenti adiutorium, quod diversa Ecclesiae membra sibi mutuo donant; tale adiutorium mysterium Ecclesiae Matris et Educatricis simul revelat et in actum ducit. Sacerdotes et religiosi christifideles laicos adiuvare debent in eorum formatione. Hoc sensu, Patres synodales presbyteros et ad Ordines invitaverunt candidatos ut “accurate praeparentur ut apti reddantur ad vocationem et missionem laicorum fovendam” (Propositio 40). Ex sua parte, ipsi christifideles laici sacerdotes et religiosos in eorum spirituali itinere adiuvare possunt et debent.\n\n62. Etiam familia christiana, quatenus “Ecclesia domestica”, originalem et fundamentalem constituit scholam pro fidei formatione: pater et mater a Matrimonii sacramento gratiam recipiunt et christianae educationis ministerium relate ad filios, quibus simul valores humanos et valores religiosos testantur et transmittunt. Prima verba discentes, filii etiam discunt Deum laudare, quem Patrem amantem et providentem sentiunt proximum; priores amoris gestus discentes, filii etiam discunt sese aliis aperire, in sui ipsius dono sensum humanae capientes vitae. Ipsa vita quotidiana familiae vere christianae primam “experientiam Ecclesiae” constituit, quae certe confirmationem et incrementum inveniet in graduali activa et responsabili filiorum insertione in ampliorem communitatem ecclesialem et in societatem civilem. Quo magis coniuges et christiani parentes in conscientia crescent de eo quod eorum “Ecclesia domestica” vitae et missionis Ecclesiae universalis est particeps, eo magis filii ad “sensum Ecclesiae” formari poterunt et totam pulchritudinem sentient suas dedicandi vires in Regni Dei servitium.\n\nMagni momenti pro formatione loci sunt etiam scholae et universitates catholicae, sicut etiam institutiones renovationis spiritualis, quae hodie semper amplius diffunduntur. Sicut Patres synodales extulerunt, in hodierno sociali et historico contextu, a profunda culturali permutatione signato, participatio, ceterum semper necessaria et insubstituibilis, christianorum parentum in scholae vita non amplius sufficit; oportet christifideles laicos praeparare qui operi educativo tamquam verae et propriae missioni dedicentur ecclesiali; oportet constituere et fovere “communitates educativas”, simul a parentibus, docentibus, sacerdotibus, religiosis viris et feminis, iuvenum repraesentantibus efformatas. Atque ut schola suam functionem digne evolvere possit formativam, christifideles laici sese obligatos sentire debent ad veram educationis libertatem, etiam per opportunam civilem legislationem, ab omnibus exigendam et pro omnibus promovendam (Cfr. Propositio 44).\n\nPatres synodales verba protulerunt aestimationis et animum erigentia ad omnes illos christifideles laicos, viros et mulieres, qui civili et christiano spiritu munus educativum in schola et in institutis exercent formativis. Ulterius urgentem extulerunt necessitatem ut christifideles laici magistri et professores in diversis scholis, catholicis vel non catholicis, veri testes sint Evangelii per vitae exemplum, professionalem peritiam et rectitudinem, christianam inspirationem docentiae, salva semper, ut est evidens, variarum scientiarum et disciplinarum autonomia. Momenti singularis est scientificam et technicam investigationem a christifidelibus laicis peractam a criterio regi servitii versus hominem in omnibus eius valoribus et exigentiis; his christifidelibus laicis Ecclesia munus committit efficiendi omnibus intellegibilius intimum vinculum inter fidem et scientiam exsistens, inter Evangelium et humanam culturam (Cfr. Propositio 45).\n\n“Haec Synodus, legimus in quadam propositione, appellat ad munus propheticum scholarum et universitatum catholicarum, et laudat, propter eorum dedicationem, magistros et docentes, nunc pro maiore parte laicos, ita ut instituta catholicae educationis viros et mulieres formare possint in quibus Mandatum Novum incarnatum sit. Praesentia simultanea presbyterorum et laicorum, necnon religiosorum et religiosarum, vividam Ecclesiae imaginem praebet alumnis, et de eius divitiis cognitionem reddit faciliorem (Cfr. CONGR. PRO EDUC. CATHOLICA De laico educatore, teste fidei in scholis)” (Propositio 44).\n\nEtiam, coetus, associationes et motus in christifidelium laicorum formatione suum habent locum; re vera, possibilitatem habent, singuli propriis methodis, formationem offerendi in ipsa exigentia apostolica profunde insertam, sicut etiam opportunitatem habent integrantem, concretam et specificam efficiendi formationem, quam eorum sodales ab aliis personis recipiunt et communitatibus.\n\n63. Formatio non est quorumdam privilegium, sed omnium ius et officium. Patres synodales de hac re dixerunt: “Possibilitates formationis proponantur omnibus, speciatim pauperibus, qui etiam fons formationis pro omnibus esse possunt”; et adiunxerunt: “Ad formationem media apta adhibeantur quae unumquemque adiuvent ad plenam vocationem humanam et christianam implendam” (Propositio 41).\n\nQuoad actuositatem pastoralem vere incidendi capacem et efficacem, formatorum formatio, etiam opportunis cursibus et aptis scholis usurpatis, augeri debet. Formare illos qui, iterum, christifidelium laicorum formationi dedicari debebunt, primariam constituit exigentiam ad omnium christifidelium laicorum tutandam generalem et capillarem formationem.\n\nIn opera formationis, attentio particularis locali culturae reservari debebit secundum Synodi Patrum explicitam invitationem: “Christianorum formatio maximam rationem habebit localis culturae humanae, quae ipsi formationi contribuit, et adiuvabit ad discernendum valorem, tam in traditione insitum quam in modernis rebus propositum. Ad diversas culturas quae simul exsistere possunt in uno eodemque populo vel natione attentio tribuetur. Ecclesia, Mater et Magistra populorum, salvam facere enitetur, si casus datur, culturam gentis minus numerosae in magna natione exsistentis” (Ibid. 42).\n\nIn formativa opera quaedam persuasiones peculiariter necessariae apparent et fecundae. Imprimis persuasio de eo quod vera et efficax formatio non habetur, nisi unusquisque responsabilitatem formationis personaliter assumat et evolvat: haec enim tamquam “autoformatio” essentialiter configuratur.\n\nPersuasio ulterius de eo quod unusquisque nostrum finis est et simul formationis principium: quo magis formamur, eo maiorem exigentiam sentimus talem formationem prosequendi et profundiorem efficiendi, sicut etiam quo magis formamur, eo capaciores fimus alios formandi.\n\nMomenti singularis est conscientia de eo quod opera formativa, dum ad scientiarum humanarum media et methodos intellegenter recurrit, eo efficacior est, quo disponibilior est actioni Dei: solummodo palmes, qui non timet ab agricola purgari, fructum plus affert pro se et pro aliis.\n\nAPPELLATIO ET ORATIO\n\n64. Ut hoc postsynodale concludamus documentum, invitationem “patris familias”, de qua Evangelium nobis loquitur, iterum proponimus: Ite et vos in vineam meam. Dici potest Synodi de vocatione et missione laicorum significationem praecise in hac Domini Iesu vocatione ad omnes directa consistere, et particulariter ad christifideles laicos, viros et mulieres.\n\nSynodales labores pro omnibus participantibus magnam spiritualem constituerunt experientiam: illam Ecclesiae in luce et in virtute Spiritus intentae ut renovatam Domini sui appellationem discernat et accipiat ad mysterium suae communionis et dynamismum suae missionis salutis hodierno mundo iterum proponendam, speciatim locum signans et munus christifidelium laicorum specificum. Fructus autem Synodi, quem haec Adhortatio quam uberrimum stimulare in omnibus Ecclesiis per orbem dispersis intendit, a vera receptione procedet, quam haec Domini appellatio ex parte universi Populi Dei et in eo ex parte christifidelium recipiet laicorum\n\nPropterea ad omnes et singulos, Pastores et fideles, vivissimam dirigimus exhortationem, ne umquam in conscientia ecclesiali sollerti deficiant sustinenda, immo in ea semper profundius radicata efficienda in mente, corde et vita; conscientia nempe de eo quod ipsi membra Ecclesiae Iesu Christi sunt, in eius communionis mysterio et in eius apostolica et missionali participes virtute.\n\nSingularis est momenti ut omnes christiani sint conscii illius extraordinariae dignitatis illis per sanctum Baptismum donatae: gratia vocati sumus ut filii a Patre simus dilecti, templa Spiritus viva et sancta. Concitato et grato animo verba Evangelistae Ioannis iterum audiamus: “Videte qualem caritatem dedit nobis Pater, ut filii Dei nominemur, et sumus!” (1 Io. 3, 1).\n\nHaec “christiana novitas” membris Ecclesiae donata, dum pro omnibus eorum participationis in munere sacerdotali, prophetico et regali Christi et eorum vocationis ad sanctitatem in amore constituit radicem, pro christifidelibus laicis secundum “indolem saecularem” illis “propriam et peculiarem” exprimitur et in rem deducitur.\n\nConscientia ecclesialis, simul cum sensu communis dignitatis christianae, sensum implicat ad mysterium Ecclesiae-Communionis pertinendi: hic est aspectus fundamentalis et decretorius pro Ecclesiae missione et vita. Pro omnibus et singulis fervens Iesu in ultima Cena oratio: “Ut unum sint!” singulis diebus, exigens et irrecusabile vitae et actionis fieri debet programma.\n\nVivus communionis ecclesialis sensus, donum Spiritus, quod nostram liberam postulat responsionem, tamquam suum magni pretii habebit fructum consonam in Ecclesia “una et catholica” aestimationem divitis vocationum et vitae conditionum, charismatum, ministeriorum et munerum et responsabilitatum varietatis, sicut etiam convinctiorem et firmiorem coetuum, associationum et motuum christifidelium laicorum collaborationem in ipsius Ecclesiae communi missione salvifica solidaliter adimplenda. Haec communio in se ipsa primum magnum est signum praesentiae Christi Salvatoris in mundo; ipsa autem simul Ecclesiae directam actionem apostolicam et missionalem fovet et excitat.\n\nAdventante tertio millenario, tota Ecclesia, Pastores et fideles, fortius suam sentire debet responsabilitatem mandato Christi oboendiendi: “Euntes in mundum universum praedicate evangelium omni creaturae” (Marc. 16, 15), suum missionalem renovans impulsum. Magnum, exigens et splendidum Ecclesiae committitur inceptum: illud scilicet novae evangelizationis, cuius hodiernus mundus immensam habet indigentiam. Christifideles laici se ipsos considerare debent partem vivam et responsabilem huius incepti, cum ad Evangelium nuntiandum vocentur et vivendum in valorum et exigentiarum personae et societatis servitium.\n\nSynodus Episcoporum, mense octobris, perdurante Anno Mariano, celebrata, suos labores, modo prorsus speciali, intercessioni Mariae Sanctissimae Redemptoris Matris commisit. Eidem intercessioni spiritualem fructuum Synodi nunc committimus fecunditatem. Sub huius postsynodalis documenti fine, ad Virginem, simul cum Patribus et christifidelibus laicis Synodo praesentibus et cum omnibus aliis Populi Dei membris, recurrimus. Appellatio in orationem se vertit:\n\nO sanctissima Virgo,\n\nMater Christi et Mater Ecclesiae,\n\ncum gaudio et cum admiratione,\n\ntuo “Magnificat” unimur cantico,\n\ntuo nempe grati amoris cantico.\n\nTecum gratias agimus Deo,\n\n“cuius misericordia in progenies et progenies”,\n\npropter splendidam vocationem\n\net multiformem christifidelium laicorum missionem,\n\na Deo nominatim vocatorum ut cum Illo in amoris\n\net sanctitatis communione vivant\n\net fraterne in magna filiorum Dei familia uniti sint,\n\nmissi ad lucem Christi irradiandam\n\nt ad ignem Spiritus communicandum\n\nin mundum universum per suam evangelicam vitam.\n\nVirgo cantici “Magnificat”,\n\neorum corda gratitudine imple\n\net ardore ob hanc vocationem et ob hanc missionem.\n\nTu quae cum humilitate\n\net magnanimitate “ancilla Domini” fuisti,\n\nnobis tuam ipsam servitio Dei\n\net saluti mundi disponibilitatem dona.\n\nAperi corda nostra immensis Regni Dei\n\net proclamationis Evangelii omni creaturae perspectivis.\n\nIn corde tuo materno pericula multa multaque mala,\n\nquae nostri temporis viros et mulieres opprimunt,\n\nsemper sunt praesentia.\n\nSed praesentia quoque sunt tot boni incepta,\n\nmagnae ad valores appetitiones,\n\nprogressus in copiosis salutis producendis fructibus effecti.\n\nVirgo strenua, nobis vim animi et fiduciam in Deum inspira,\n\nut omnia sciamus obstacula superare,\n\nquae in nostra missione invenimus adimplenda.\n\nDoce nos mundi realitates vivo christianae responsabilitatis\n\nsensu tractare atque adeo in gaudiosa spe\n\nadventus Regni Dei, novorum caelorum ac terrae novae.\n\nTu quae simul cum Apostolis orantibus in Cenaculo fuisti\n\nadventum Spiritus Pentecostes exspectans,\n\neius renovatam invoca in omnes christifideles laicos,\n\nviros et mulieres, effusionem,\n\nut eorum vocationi et missioni plene correspondeant,\n\nsicut palmites vitis verae,\n\nvocati ut fructum plus afferant pro mundi vita.\n\nVirgo Mater,\n\nduc et sustine nos ut semper tamquam veri filii et filiae Ecclesiae\n\nFilii tui vivamus et ad humanum et civilem cultum veritatis\n\net amoris in terra stabiliendum\n\nsecundum optatum Dei\n\net ad Eius gloriam conferre possimus.\n\nAmen.\n\nDatum Romae, apud Sanctum Petrum, die XXX mensis Decembris, festo Sanctae Familiae Iesu, Mariae et Ioseph, anno MCMLXXXVIII, Pontificatus Nostri decimo primo.\n\nIOANNES PAULUS PP. 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OS FIÉIS LEIGOS (Christifideles laici), cuja « vocação e missão na Igreja e no mundo a vinte anos do Concílio Vaticano II » foi tema do Sínodo dos Bispos de 1987, pertencem àquele Povo de Deus que é representado na imagem dos trabalhadores da vinha, de que fala o Evangelho de Mateus: « O Reino dos Céus é semelhante a um proprietário, que saiu muito cedo, a contratar trabalhadores para a sua vinha. Ajustou com eles um denário por dia e mandou-os para a vinha » (Mt 20, 1-2).\n\nA parábola do Evangelho abre aos nossos olhos a imensa vinha do Senhor e a multidão de pessoas, homens e mulheres, que Ele chama e envia para trabalhar nela. A vinha é o mundo inteiro (cf. Mt 13, 8), que deve ser transformado segundo o plano de Deus em ordem ao advento definitivo do Reino de Deus.\n\nIde vós também para a minha vinha\n\n2. « Ao sair pelas nove horas da manhã, viu outros, que estavam ociosos, e disse-lhes: \"Ide vós também para a minha vinha» » (Mt 20, 3-4).\n\nO convite do Senhor Jesus « Ide vós também para a minha vinha » continua, desde esse longínquo dia, a fazer-se sentir ao longo da história: dirige-se a todo o homem que vem a este mundo.\n\nNos nossos dias, a Igreja do Concílio Vaticano II, numa renovada efusão do Espírito de Pentecostes, amadureceu uma consciência mais viva da sua natureza missionária e ouviu de novo a voz do seu Senhor que a envia ao mundo como « sacramento universal de salvação ».(1)\n\nIde vós também. A chamada não diz respeito apenas aos Pastores, aos sacerdotes, aos religiosos e religiosas, mas estende-se aos fiéis leigos: também os fiéis leigos são pessoalmente chamados pelo Senhor, de quem recebem uma missão para a Igreja e para o mundo. Lembra-o S. Gregório Magno que, ao pregar ao povo, comentava assim a parábola dos trabalhadores da vinha: « Considerai o vosso modo de viver, caríssimos irmãos, e vede se já sois trabalhadores do Senhor. Cada qual avalie o que faz e veja se trabalha na vinha do Senhor ».(2)\n\nDe um modo especial o Concílio, com o seu riquíssimo património doutrinal, espiritual e pastoral, dedicou páginas maravilhosas à natureza, dignidade, espiritualidade, missão e responsabilidade dos fiéis leigos. E os Padres conciliares, feitos eco do chamamento de Cristo, convidaram todos os fiéis leigos, homens e mulheres, a trabalhar na Sua vinha: « O sagrado Concílio pede instantemente no Senhor a todos os leigos que respondam com decisão de vontade, ânimo generoso e disponibilidade de coração à voz de Cristo, que nesta hora os convida com maior insistência, e ao impulso do Espírito Santo. De modo particular os mais novos tomem como dirigido a si próprios este chamamento e recebam-no com alegria e magnanimidade. Com efeito, é o próprio Senhor que, por meio deste sagrado Concílio, mais uma vez convida todos os leigos a que se unam a Ele cada vez mais intimamente, e, sentindo como próprio o que é d'Ele (cf. Fil 2, 5), se associem à Sua missão salvadora. Ele quem de novo os envia a todas as cidades e lugares aonde Ele há-de chegar (cf. Lc 10, 1) ».(3)\n\nIde vós também para a minha vinha. Mais uma vez estas palavras ecoaram espiritualmente durante a celebração do Sínodo dos Bispos, realizado em Roma de 1 a 30 de Outubro de 1987. Trilhando os caminhos do Concílio e abrindo-se à luz das experiências pessoais e comunitárias de toda a Igreja, os Padres, enriquecidos por Sínodos precedentes, abordaram de forma específica e ampla o tema: a vocação e a missão dos leigos na Igreja e no mundo.\n\nNessa Assembleia de Bispos esteve presente uma qualificada representação de fiéis leigos, homens e mulheres, que deram um precioso contributo aos trabalhos do Sínodo, como publicamente foi reconhecido na homilia de encerramento: « Demos graças pelo facto de no decorrer do Sínodo, pudemos, não só alegrar-nos pela participação dos leigos (auditores e auditrices) mas ainda mais porque o desenvolvimento dos debates sinodais nos permitiu escutar a voz dos convidados, os representantes do laicado, provenientes de todas as partes do mundo, dos diversos Países, e nos permitiu aproveitar as suas experiências, os seus conselhos, as sugestões que promanam do seu amor pela causa comum ».(4)\n\nDe olhos postos no pós-Concílio, os Padres sinodais puderam constatar como o Espírito tem continuado a rejuvenescer a Igreja, suscitando novas energias de santidade e de participação em tantos fiéis leigos. Prova-o, entre outras coisas, o novo estilo de colaboração entre sacerdotes, religiosos e fiéis leigos; a participação activa na liturgia, no anúncio da Palavra de Deus e na catequese; a multiplicidade de serviços e de tarefas confiadas aos fiéis leigos e por eles assumidas; o radioso florescimento de grupos, associações e movimentos de espiritualidade e de empenhamento laicais; a participação cada vez maior e significativa das mulheres na vida da Igreja, e o progresso da sociedade.\n\nAo mesmo tempo, o Sínodo acentuou como o caminho pós-conciliar dos fiéis leigos não tem estado isento de dificuldades e de perigos. Em especial podem recordar-se duas tentações, de que nem sempre souberam desviar-se: a tentação de mostrar um exclusivo interesse pelos serviços e tarefas eclesiais, por forma a chegarem frequentemente a uma prática abdicação das suas responsabilidades específicas no mundo profissional, social, económico, cultural e político; e a tentação de legitimar a indevida separação entre a fé e a vida, entre a aceitação do Evangelho e a acção concreta nas mais variadas realidades temporais e terrenas.\n\nAo longo dos seus trabalhos, o Sínodo fez constante referência ao Concílio Vaticano II, cuja doutrina sobre o laicado, à distância de vinte anos, se revelou de surpreendente actualidade e, por vezes, de alcance profético: essa doutrina é capaz de iluminar e de guiar as respostas que hoje devem dar-se aos novos problemas. Com efeito, o desafio que os Padres sinodais aceitaram foi o de indicar os caminhos concretos para que a maravilhosa « teoria » sobre o laicado, expressa pelo Concílio, possa converter-se numa autêntica « praxe » eclesial. Há, pois, uma série de problemas que se impõem por uma sua certa « novidade », de tal forma que se podem chamar de pós-conciliares, ao menos em sentido cronológico: os Padres sinodais justamente lhes dedicaram especial atenção durante o seu debate e reflexão. Entre esses problemas contam-se os que se referem aos ministérios e aos serviços eclesiais confiados ou que deverão confiar-se aos fiéis leigos, a difusão e o crescimento de novos « movimentos » ao lado de outras formas agregativas de leigos, o lugar e a função da mulher tanto na Igreja como na sociedade.\n\nOs Padres sinodais, no encerramento dos seus trabalhos, realizados com tanto empenho, competência e generosidade, manifestaram-me o desejo e fizeram-me o pedido de, na altura conveniente, oferecer a Igreja universal um documento conclusivo sobre os fiéis leigos.(5)\n\nEsta Exortação Apostólica pós-sinodal pretende valorizar toda a riqueza dos trabalhos sinodais, desde os Lineamenta ao Instrumentum laboris, desde a relação introdutória às intervenções de cada Bispo e de cada leigo, à relação de síntese após o debate em aula, desde os debates e relações dos « círculos menores » às « proposições » finais. Assim, o presente documento não se situa paralelamente ao Sínodo, mas constitui a sua fiel e coerente expressão, é o fruto de um trabalho colegial para cujo resultado final contribuíram o Conselho de Secretaria do Sínodo e a própria Secretaria.\n\nCriar e alimentar uma tomada de consciência mais decidida do dom e da responsabilidade que todos os fiéis leigos, e cada um deles em particular, têm na comunhão e na missão da Igreja é o objectivo que se propõe a presente Exortação.\n\nAs urgências actuais do mundo: porque estais aqui o dia inteiro inactivos?\n\n3. O significado fundamental deste Sínodo e, consequentemente, o seu fruto mais precioso, é que os fiéis leigos escutem o chamamento de Cristo para trabalharem na Sua vinha, para tomar parte viva, consciente e responsável na missão da Igreja, nesta hora magnífica e dramática da história, no limiar do terceiro milénio.\n\nNovas situações, tanto eclesiais como sociais, económicas, políticas e culturais, reclamam hoje, com uma força toda particular, a acção dos fiéis leigos. Se o desinteresse foi sempre inaceitável, o tempo presente torna-o ainda mais culpável. Não é lícito a ninguém ficar inactivo.\n\nRetomemos a leitura da parábola evangélica: « Ao sair novamente pelas cinco horas, encontrou outros que ali estavam e disse-lhes: \"Porque ficais aqui o dia inteiro inactivos?\" Eles responderam-lhe: \"Porque ninguém nos contratou\". Disse-lhes ele: \"Ide vós também para a minha vinha\" » (Mt 20, 6-7).\n\nNão há lugar para o ócio, uma vez que é tanto o trabalho que a todos espera na vinha do Senhor. O proprietário insiste ainda mais no seu convite: « Ide vós também para a minha vinha ».\n\nA voz do Senhor ressoa sem dúvida no íntimo do próprio ser de cada cristão, que, graças à fé e aos sacramentos da iniciação cristã, torna-se imagem de Jesus Cristo, insere-se na Igreja como seu membro vivo e é sujeito activo da sua missão de salvação. A voz do Senhor, porém, também se faz sentir através dos acontecimentos históricos da Igreja e da humanidade, como nos lembra o Concílio: « O Povo de Deus, movido pela fé com que acredita ser conduzido pelo Espírito do Senhor, o qual enche o universo, esforça-se por discernir nos acontecimentos, nas exigências e aspirações, que compartilha juntamente com os homens de hoje, quais são os verdadeiros sinais da presença e do desígnio de Deus. Pois a fé ilumina todas as coisas com uma luz nova, e faz conhecer o desígnio divino acerca da vocação integral do homem e, dessa forma, orienta o espírito para soluções plenamente humanas ».(6)\n\nTemos pois de encarar de frente este nosso mundo, com os seus valores e problemas, as suas ânsias e esperanças, as suas conquistas e fracassos: um mundo, cujas situações económicas, sociais, políticas e culturais, apresentam problemas e dificuldades mais graves do que o que foi descrito pelo Concílio na Constituição pastoral Gaudium et spes.(7) é esta, todavia, a vinha, é este o campo no qual os fiéis leigos são chamados a viver a sua missão. Jesus quer que eles, como todos os Seus discípulos, sejam sal da terra e luz do mundo (cfr. Mt 5, 13-14). Mas qual é o rosto actual da « terra » e do « mundo », de que os cristãos devem ser « sal » e « luz »?\n\nÉ deveras grande a diversidade das situações e das problemáticas que existem hoje no mundo, aliás caracterizadas por uma aceleração crescente de mudança. Por isso, é absolutamente necessário precaver-se contra generalizações e simplificações indevidas. Podem, todavia, individuar-se algumas linhas de tendência que emergem na sociedade actual. Como crescem juntos no campo evangélico o joio e o bom trigo, assim na história, teatro quotidiano de uma prática, muitas vezes contraditória, da liberdade humana, encontram-se, lado a lado, por vezes profundamente emaranhados entre si, o mal e o bem, a injustiça e a justiça, a angústia e a esperança.\n\nSecularismo e necessidade religiosa\n\n4. Como não pensar na persistente difusão do indiferentismo religioso e do ateísmo nas suas mais variadas formas, particularmente naquela que hoje talvez é a mais espalhada, a do secularismo? Embriagado pelas conquistas prodigiosas de um progresso científico-técnico e, sobretudo, fascinado pela mais antiga e sempre nova tentação de querer tornar-se como Deus (cfr. Gn 3, 5), através do uso de uma liberdade sem limites, o homem corta as raízes religiosas que mergulham no seu coração: esquece-se de Deus, considera-O vazio de significado para a sua existência, recusa-O, prostrando-se em adoração diante dos mais diversos « ídolos ».\n\nÉ verdadeiramente grave o fenómeno actual do secularismo: não atinge apenas os indivíduos, mas, de certa forma, comunidades inteiras, como já observava o Concílio: « Multidões cada vez maiores praticamente se separam da religião ».(8) Repetidas vezes eu mesmo recordei o fenómeno da descristianização que atinge os povos cristãos de velha data e que exige, sem mais delongas, uma nova evangelização.\n\nE, todavia, a aspiração e a necessidade religiosas não poderão extinguir-se de todo. A consciência de cada homem, quando tem a coragem de encarar as interrogações mais sérias da existência humana, especialmente a do sentido do viver, do sofrer e do morrer, não pode deixar de fazer sua a palavra de verdade que Santo Agostinho gritou: « Fizeste-nos para Ti, Senhor, e o nosso coração inquieta-se enquanto não descansar em Ti ».(9) O mesmo mundo de hoje também o atesta, manifestando de formas cada vez mais amplas e vivas a abertura para uma visão espiritual e transcendente da vida, o despertar da procura religiosa, o regresso ao sentido do sagrado e à oração, a exigência de liberdade na invocação do Nome do Senhor.\n\nA pessoa humana: dignidade espezinhada e exaltada\n\n5. Pensemos também nas múltiplas violações a que hoje é submetida a pessoa humana. O ser humano, quando não é visto e amado na sua dignidade de imagem viva de Deus (cfr. Gn 1, 26), fica exposto às mais humilhantes e aberrantes formas de « instrumentalização », que o tornam miseravelmente escravo do mais forte. E o « mais forte » pode revestir-se dos mais variados nomes: ideologia, poder económico, sistemas políticos desumanos, tecnocracia científica, invasão dos « mass-média ». Mais uma vez nos encontramos diante de multidões de pessoas, nossos irmãos e irmãs, cujos direitos fundamentais são violados, também em nome de uma excessiva tolerância e até da clara injustiça de certas leis civis: o direito à vida e à integridade, o direito à casa e ao trabalho, o direito à família e à procriação responsável, o direito de participar na vida pública e política, o direito à liberdade de consciência e de profissão de fé religiosa.\n\nQuem poderá contar as crianças não nascidas por terem sido mortas no seio das suas mães, as crianças abandonadas e maltratadas pelos próprios pais, as crianças que crescem sem afecto e sem educação? Em certos países populações inteiras são despojadas de casa e de trabalho, faltam-lhes os meios absolutamente indispensáveis para levar uma vida digna de seres humanos, e são privadas até do necessário para a sua subsistência. Enormes manchas de pobreza e de miséria, ao mesmo tempo física e moral, erguem-se ao lado das grandes metrópoles e ferem de morte grupos humanos inteiros.\n\nMas o carácter sagrado da pessoa não pode ser anulado, embora muitas vezes seja desprezado e violado: tendo o seu fundamento inabalável em Deus Criador e Pai, o carácter sagrado da pessoa volta a afirmar-se, de novo e sempre.\n\nDaí, a difusão cada vez mais vasta e a afirmação cada vez mais vigorosa do sentido da dignidade pessoal de todo o ser humano. Uma corrente benéfica já alastra e permeia todos os povos da terra, tornando-os cada vez mais conscientes da dignidade do homem: ele não pode ser uma « coisa » ou um « objecto », de que nos servimos, mas é sempre e apenas um « sujeito », dotado de consciência e de liberdade, chamado a viver de forma responsável na sociedade e na história, orientado para os valores espirituais e religiosos.\n\nTem-se dito que o nosso é o tempo dos « humanismos »: uns, pela sua matriz ateia e secularista, acabam paradoxalmente por mortificar e anular o homem; outros humanismos, invés, exaltam-no até ao ponto de atingirem formas de verdadeira e própria idolatria, outros, enfim, reconhecem justamente a grandeza e a miséria do homem, exprimindo, defendendo e favorecendo a sua dignidade integral.\n\nSinal e fruto destas correntes humanistas é a crescente necessidade da participação. Sem dúvida, este é um dos traços característicos da humanidade de hoje, um autêntico « sinal dos tempos » que está a amadurecer em diversos campos e em diversas direcções: no campo, sobretudo, das mulheres e do mundo dos jovens e na direcção da vida, não só familiar e escolar, mas também cultural, económica, social e política. Tornar-se protagonistas e, em certa medida, criadores de uma nova cultura humanista, é uma exigência ao mesmo tempo universal e individual.(10)\n\nConflituosidade e paz\n\n6. Não se pode, por fim, esquecer um outro fenómeno que caracteriza a humanidade actual: talvez como nunca na sua história, a humanidade é todos os dias profundamente ferida e dilacerada pela conflituosidade. Trata-se de um fenómeno pluriforme, que se distingue do pluralismo legítimo das mentalidades e das iniciativas e que se manifesta na infeliz contraposição das pessoas, dos grupos, categorias, nações e blocos de nações. É uma contraposição que assume formas de violência, de terrorismo, de guerra. Mais uma vez, mas em proporções imensamente ampliadas, diversos sectores da humanidade actual, querendo demonstrar a sua « omnipotência », renovam a insensata experiência da construção da « torre de Babel » (cfr. Gn 11, 1-9), a qual, porém, gera confusão, luta, desagregação e opressão. E a família humana é assim dramaticamente desarticulada e dilacerada no seu seio.\n\nPor outro lado, não se pode suprimir de modo algum a aspiração dos indivíduos e dos povos ao inestimável bem da paz na justiça. A bem-aventurança evangélica: « Bem-aventurados os construtores da paz » (Mt 5, 9) encontra nos homens do nosso tempo um novo e significativo eco: hoje populações inteiras vivem, sofrem e trabalham para conseguir a paz e a justiça. A participação de tantas pessoas e grupos na vida da sociedade é o caminho que hoje mais se percorre para que a paz se torne de desejo em realidade. Neste caminho encontramos tantos fiéis leigos generosamente empenhados no campo social e político, nas mais variadas formas, tanto institucionais como de voluntariado e de serviço aos últimos.\n\nJesus Cristo, a esperança da humanidade\n\n7. Este é o vasto e atribulado campo que se depara aos trabalhadores que o proprietário mandou trabalhar na sua vinha.\n\nNeste campo está presente e operante a Igreja, todos nós, pastores e fiéis, sacerdotes, religiosos e leigos. As situações que foram aqui recordadas atingem profundamente a Igreja: esta, em parte, é condicionada por elas, embora não esmagada nem tão pouco vencida, pois o Espírito Santo, que é a sua alma, a conforta na sua missão.\n\nA Igreja sabe que todos os esforços que a humanidade está a envidar em favor da comunhão e da participação, não obstante todas as dificuldades, atrasos e contradições devidas às limitações humanas, ao pecado e ao Maligno, têm plena resposta na acção de Jesus Cristo, Redentor do homem e do mundo.\n\nA Igreja sabe que foi mandada por Ele como « sinal e instrumento da íntima união com Deus e da unidade de todo o género humano ».(11)\n\nApesar de tudo, portanto, a humanidade pode ter esperança e deve ter esperança: o Evangelho vivo e pessoal, Jesus Cristo em pessoa, é a « notícia » nova e portadora de alegria que a Igreja cada dia anuncia e testemunha a todos os homens.\n\nNeste anúncio e neste testemunho os fiéis leigos têm um lugar original e insubstituível: por meio deles a Igreja de Cristo torna-se presente nos mais diversos sectores do mundo, como sinal e fonte de esperança e de amor.\n\nCAPÍTULO I\n\nEU SOU A VIDEIRA E VÓS OS RAMOS\n\nA dignidade dos fiéis leigos na Igreja-Mistério\n\nO Mistério da vinha\n\n8. A Bíblia emprega a imagem da vinha de muitas maneiras e com diversos significados: ela serve particularmente para exprimir o mistério do Povo de Deus. Nesta perspectiva mais interior, os fiéis leigos não são simplesmente os agricultores que trabalham na vinha, mas são parte dessa mesma vinha: « Eu sou a videira, vós os ramos », diz Jesus (Jo 15, 5).\n\nJá no Antigo Testamento os profetas recorriam à imagem da vinha para indicar o povo eleito. Israel é a vinha de Deus, a obra do Senhor, a alegria do Seu coração: « Eu tinha-te plantado como vinha predilecta » (Jer 2, 21); « A tua mãe era como uma videira plantada à beira das águas. Era fecunda e rica em sarmentos, graças à abundância de água » (Ez 19, 10); « O meu amado possuía uma vinha numa colina fértil. Cavou-a, tirou-lhe as pedras, e plantou-a com varas escolhidas... » (Is 5, 2).\n\nJesus retoma o símbolo da vinha e dele se serve para revelar alguns aspectos do Reino de Deus: « Um homem plantou uma vinha, cercou-a de uma sebe, cavou nela um lagar e edificou uma torre, depois arrendou-a a uns vinhateiros e partiu para longe » (Mc 12, 1; cf. Mt 21, 28 ss).\n\nO evangelista João convida-nos a penetrar em profundidade e introduz-nos na descoberta do mistério da vinha: esta é o símbolo e a figura, não só do povo de Deus, mas do próprio Jesus. Ele é a cepa e nós, os discípulos, somos os ramos; Ele é a « verdadeira videira », à qual estão vitalmente ligados os ramos (cf. Jo 15, 1 ss.).\n\nO Concílio Vaticano II, referindo as várias imagens bíblicas que iluminam o mistério da Igreja, usa novamente a imagem da videira e das vides: « Cristo é a videira verdadeira que dá vida e fecundidade às vides, isto é, a nós, que por meio da Igreja permanecemos n'Ele e sem o qual nada podemos fazer (Jo 15, 1-5) ».(12) A própria Igreja é, portanto, a vinha evangélica. É mistério, porque o amor e a vida do Pai, do Filho e do Espírito Santo são o dom totalmente gratuito oferecido a todos aqueles que nasceram da água e do Espírito (cf. Jo 3, 5), chamados a reviver a mesma comunhão de Deus e a manifestá-la e a comunicá-la na história (missão): «\n\nNaquele dia — diz Jesus — conhecereis que Eu estou no Pai e vós em Mim e Eu em vós » (Jo 14, 20).\n\nAssim, só no interior do mistério da Igreja como mistério de comunhão se revela a « identidade » dos fiéis leigos, a sua original dignidade. E só no interior dessa dignidade se podem definir a sua vocação e a sua missão na Igreja e no mundo.\n\nQuem são os fiéis leigos\n\n9. Os Padres sinodais justamente sublinharam a necessidade de se delinear e propor uma descrição positiva da vocação e da missão dos fiéis leigos, aprofundando o estudo da doutrina do Concílio Vaticano II à luz, tanto dos mais recentes documentos do Magistério como da experiência da mesma vida da Igreja guiada pelo Espírito Santo.(13)\n\nAo responder à pergunta « quem são os fiéis leigos », o Concílio, ultrapassando anteriores interpretações prevalentemente negativas, abriu-se a uma visão decididamente positiva e manifestou o seu propósito fundamental ao afirmar a plena pertença dos fiéis leigos à Igreja e ao seu mistério e a índole peculiar da sua vocação, a qual tem como específico « procurar o Reino de Deus tratando das coisas temporais e ordenando-as segundo Deus ».(14) « Por leigos — assim os descreve a Constituição Lumen gentium — entendem se aqui todos os cristãos que não são membros da sagrada Ordem ou do estado religioso reconhecido pela Igreja, isto é, os fiéis que, incorporados em Cristo pelo Baptismo, constituídos em Povo de Deus e tornados participantes, a seu modo, do múnus sacerdotal, profético e real de Cristo, exercem pela parte que lhes toca, na Igreja e no mundo, a missão de todo o povo cristão ».(15)\n\nJá Pio XII, dizia: « Os fiéis, e mais propriamente os leigos, encontram-se na linha mais avançada da vida da Igreja; para eles, a Igreja é o princípio vital da sociedade humana. Por isso, eles, e sobretudo eles, devem ter uma consciência, cada vez mais clara, não só de pertencerem à Igreja, mas de ser a Igreja, isto é, a comunidade dos fiéis sobre a terra sob a guia do Chefe comum, o Papa, e dos Bispos em comunhão com ele. Eles são a Igreja... ».(16)\n\nSegundo a imagem bíblica da vinha, os fiéis leigos, como todos os outros membros da Igreja, são vides radicadas em Cristo, a verdadeira videira, que torna as vides vivas e vivificantes.\n\nA inserção em Cristo através da fé e dos sacramentos da iniciação cristã é a raiz primeira que dá origem à nova condição do cristão no mistério da Igreja, que constitui a sua mais profunda « fisionomia » e que está na base de todas as vocações e do dinamismo da vida cristã dos fiéis leigos: em Jesus Cristo morto e ressuscitado o baptizado torna-se uma « nova criatura » (Gal 6, 15; 2 Cor 5, 17), uma criatura purificada do pecado e vivificada pela graça.\n\nAssim, só descobrindo a misteriosa riqueza que Deus dá ao cristão no santo Baptismo é possível delinear a « figura » do fiel leigo.\n\nO Baptismo e a novidade cristã\n\n10. Não é um exagero dizer-se que toda a existência do fiel leigo tem por finalidade levá-lo a descobrir a radical novidade cristã que promana do Baptismo, sacramento da fé, a fim de poder viver as suas exigências segundo a vocação que recebeu de Deus. Para descrever a « figura » do fiel leigo, vamos agora considerar de forma explícita e mais directa, entre outros, estes três aspectos fundamentais: o Baptismo regenera-nos para a vida dos filhos de Deus, une-nos a Jesus Cristo e ao Seu Corpo que é a Igreja, unge-nos no Espírito Santo, constituindo-nos templos espirituais.\n\nFilhos no Filho\n\n11. Recordemos as palavras que Jesus disse a Nicodemos: « Em verdade, em verdade te digo: quem não nascer da água e do Espírito não pode entrar no Reino de Deus » (Jo 3, 5). O santo Baptismo é, pois, um novo nascimento, é uma regeneração.\n\nÉ mesmo a pensar neste aspecto do dom baptismal que o apóstolo Pedro irrompe no canto: « Bendito seja Deus e Pai de Nosso Senhor Jesus Cristo, que na Sua grande misericórdia nos regenerou pela ressurreição de Jesus Cristo dentre os mortos para uma esperança viva, para uma herança incorruptível, que não pode contaminar-se, e imarcescível » (1 Ped 1, 3-4). Para Pedro, os cristãos são aqueles que foram « regenerados, não de uma semente corruptível, mas incorruptível: pela palavra de Deus viva e eterna » (1 Ped 1, 23).\n\nCom o santo Baptismo tornamo-nos filhos de Deus no Seu Unigénito Filho, Jesus Cristo. Ao sair das águas da sagrada fonte, todo o cristão ouve de novo aquela voz que um dia se fez ouvir nas margens do rio Jordão: « Tu és o Meu Filho muito amado, em Ti pus todo o Meu enlevo » (Lc 3, 22), e compreende ter sido associado ao Filho predilecto, tornando-se filho de adopção (cf. Gal 4, 4-7) e irmão de Cristo. Realiza-se, assim, na história de cada um o desígnio eterno do Pai: « Aqueles que de antemão conheceu, também os predestinou para serem conformes à imagem do Seu Filho, a fim de que Este seja o Primogénito de muitos irmãos » (Rom 8, 29).\n\nÉ o Espírito Santo que constitui os baptizados em filhos de Deus e, ao mesmo tempo, membros do corpo de Cristo. Paulo recorda-o aos cristãos de Corinto: « Foi num só Espírito que todos nós fomos baptizados, a fim de formarmos um só corpo » (1 Cor 12, 13), de forma que o apóstolo pode dizer aos fiéis leigos: « Sois agora corpo de Cristo e Seus membros, cada um na parte que lhe toca » (1 Cor 12, 27); « Que vós sois filhos prova-o o facto que Deus mandou aos nossos corações o Espírito do Seu Filho » (Gal 4, 6; cf. Rom 8, 15-16).\n\nUm só corpo em Cristo\n\n12. Regenerados como « filhos no Filho », os baptizados são inseparavelmente « membros de Cristo e membros do corpo da Igreja », como ensina o Concílio de Florença.(17)\n\nO Baptismo significa e realiza uma incorporação, mística mas real, no corpo crucificado e glorioso de Jesus. Através do sacramento Jesus une o baptizado à Sua morte para uni-lo à Sua ressurreição (Rom 6, 3-5), despoja-o do « homem velho » e reveste-o do « homem novo », isto é, de Si mesmo: « Todos os que fostes baptizados em Cristo — proclama o apóstolo Paulo — vos revestistes de Cristo » (Gal 3, 27; cf. Ef 4, 22-24; Col 3, 9-10). Daí resulta que « nós, embora sendo muitos, constituímos um só corpo em Cristo » (Rm 12, 5).\n\nReencontramos nas palavras de Paulo o eco fiel da doutrina do próprio Jesus, que revelou a unidade misteriosa dos Seus discípulos com Ele e entre si, apresentando-a como imagem e prolongamento daquela arcana comunhão que une o Pai ao Filho e o Filho ao Pai no vínculo amoroso do Espírito (cf. Jo 17, 21). Trata-se da mesma unidade de que fala Jesus quando usa a imagem da videira e das vides: « Eu sou a videira, vós as vides » (Jo 15, 5), uma imagem que ilumina, não apenas a profunda intimidade dos discípulos com Jesus, mas também a comunhão vital dos discípulos entre si: todos eles vides da única Videira.\n\nTemplos vivos e santos do Espírito\n\n13. Usando uma outra imagem, a do edifício, o apóstolo Pedro define os baptizados como « pedras vivas » edificadas sobre Cristo, a « pedra angular », e destinadas à « construção de um edifício espiritual » (1 Ped 2, 4 ss.). A imagem introduz-nos num outro aspecto da novidade baptismal, e que o Concílio Vaticano II assim apresenta: « Pela regeneração e pela unção do Espírito Santo, os baptizados são consagrados para serem uma morada espiritual ».(18)\n\nO Espírito Santo « unge » o baptizado, imprime-lhe a Sua marca indelével (cf. 2 Cor 1, 21-22) e faz dele templo espiritual, isto é, enche-o com a santa presença de Deus, graças à união e à conformação com Jesus Cristo.\n\nCom esta espiritual « unção », o cristão pode, por sua vez, repetir as palavras de Jesus: « O Espírito do Senhor está sobre mim: por isso, me ungiu e me enviou para anunciar a Boa Nova aos pobres, para proclamar a libertação aos cativos, e aos cegos o recobrar da vista, para mandar em liberdade os oprimidos e proclamar um ano de graça do Senhor » (Lc 4, 18-19; Is 61, 1-2). Assim, com a efusão baptismal e crismal o baptizado torna-se participante na mesma missão de Jesus Cristo, o Messias Salvador.\n\nParticipantes no múnus sacerdotal, profético e real de Jesus Cristo\n\n14. Dirigindo-se aos baptizados como a crianças recém-nascidas, o apóstolo Pedro escreve: « Agarrando-vos a Ele pedra viva, rejeitada pelos homens, mas escolhida e preciosa aos olhos de Deus, vós também, quais pedras vivas, sois usados na construção de um edifício espiritual, por meio de um sacerdócio santo, cujo fim é oferecer sacrifícios espirituais que serão agradáveis a Deus, por Jesus Cristo... Vós, porém, sois a raça eleita, o sacerdócio real, a nação santa, o povo que Deus adquiriu para anunciar as maravilhas d'Aquele que vos chamou das trevas à Sua luz admirável ... » (1 Ped 2, 4-5. 9).\n\nEis um novo aspecto da graça e da dignidade baptismal: os fiéis leigos participam, por sua vez, no tríplice múnus — sacerdotal, profético e real — de Jesus Cristo. Trata-se de um aspecto que a tradição viva da Igreja nunca esqueceu, como resulta, por exemplo, da explicação que Santo Agostinho deu do Salmo 26. Escreve ele: « David foi ungido rei. Naquele tempo ungiam-se apenas o rei e o sacerdote. Nessas duas pessoas prefigurava-se o futuro único rei e sacerdote, Cristo (daí que \"Cristo\" venha de \"crisma\"). Não foi, porém, ungido apenas a nossa Cabeça, mas fomos ungidos também nós, Seu corpo... Por isso, a unção diz respeito a todos os cristãos, quando no tempo do Antigo Testamento pertencia apenas a duas pessoas. Deduz-se claramente sermos nós o corpo de Cristo, do facto de sermos todos ungidos e de todos sermos n'Ele \"cristos\" e Cristo, porque, de certa forma, a Cabeça e o corpo formam o Cristo na sua integridade ».(19)\n\nNas pisadas do Concílio Vaticano II,(20) propus-me, desde o início do meu serviço pastoral, exaltar a dignidade sacerdotal, profética e real de todo o Povo de Deus, afirmando: « Aquele que nasceu da Virgem Maria, o Filho do carpinteiro — como o julgavam — o Filho do Deus vivo, como confessou Pedro, veio para fazer de todos nós \"um reino de sacerdotes\". O Concílio Vaticano II recordou-nos o mistério deste poder e o facto de que a missão de Cristo — Sacerdote, Profeta-Mestre, Rei — continua na Igreja. Todos, todo o Povo de Deus participa nesta tríplice missão ».(21)\n\nCom esta Exortação mais uma vez convido os fiéis leigos a reler, a meditar e a assimilar com inteligência e com amor a rica e fecunda doutrina do Concílio sobre a sua participação no tríplice múnus de Cristo.(22) Eis agora em síntese os elementos essenciais dessa doutrina.\n\nOs fiéis leigos participam no múnus sacerdotal, pelo qual Jesus se ofereceu a Si mesmo sobre a Cruz e continuamente Se oferece na celebração da Eucaristia para glória do Pai e pela salvação da humanidade. Incorporados em Cristo Jesus, os baptizados unem-se a Ele e ao Seu sacrifício, na oferta de si mesmos e de todas as suas actividades (cf. Rom 12, 1-2). Ao falar dos fiéis leigos, o Concílio diz: « Todos os seus trabalhos, orações e empreendimentos apostólicos, a vida conjugal e familiar, o trabalho de cada dia, o descanso do espírito e do corpo, se forem feitos no Espírito, e as próprias incomodidades da vida, suportadas com paciência, se tornam em outros tantos sacrifícios espirituais, agradáveis a Deus por Jesus Cristo (cf. 1 Ped 2, 5); sacrifícios estes que são piedosamente oferecidos ao Pai, juntamente com a oblação do corpo do Senhor, na celebração da Eucaristia. E deste modo, os leigos, agindo em toda a parte santamente, como adoradores, consagram a Deus o próprio mundo ».(23)\n\nA participação no múnus profético de Cristo, « que, pelo testemunho da vida e pela força da palavra, proclamou o Reino do Pai »,(24) habilita e empenha os fiéis leigos a aceitar, na fé, o Evangelho e a anunciá-lo com a palavra e com as obras, sem medo de denunciar corajosamente o mal. Unidos a Cristo, o « grande profeta » (Lc 7, 16), e constituídos no Espírito « testemunhas » de Cristo Ressuscitado, os fiéis leigos tornam-se participantes quer do sentido de fé sobrenatural da Igreja que « não pode errar no crer »(25) quer da graça da palavra (cf. Act 2, 17-18; Ap 19,10); eles são igualmente chamados a fazer brilhar a novidade e a força do Evangelho na sua vida quotidiana, familiar e social, e a manifestar, com paciência e coragem, nas contradições da época presente, a sua esperança na glória « também por meio das estruturas da vida secular ».(26)\n\nAo pertencerem a Cristo Senhor e Rei do universo, os fiéis leigos participam no Seu múnus real e por Ele são chamados para o serviço do Reino de Deus e para a sua difusão na história. Vivem a realeza cristã, sobretudo no combate espiritual para vencerem dentro de si o reino do pecado (cf. Rom 6, 12), e depois, mediante o dom de si, para servirem, na caridade e na justiça, o próprio Jesus presente em todos os seus irmãos, sobretudo nos mais pequeninos (cf. Mt 25, 40).\n\nMas os fiéis leigos são chamados de forma particular a restituir à criação todo o seu valor originário. Ao ordenar as coisas criadas para o verdadeiro bem do homem, com uma acção animada pela vida da graça, os fiéis leigos participam no exercício do poder com que Jesus Ressuscitado atrai a Si todas as coisas e as submete, com Ele mesmo, ao Pai, por forma a que Deus seja tudo em todos (cf. 1 Cor 15, 28; Jo 12, 32).\n\nA participação dos fiéis leigos no tríplice múnus de Cristo Sacerdote, Profeta e Rei encontra a sua raiz primeira na unção do Baptismo, o seu desenvolvimento na Confirmação e a sua perfeição e sustento dinâmico na Eucaristia. É uma participação que se oferece a cada um dos fiéis leigos, mas enquanto formam o único corpo do Senhor. Com efeito, é a Igreja que Jesus enriquece com os Seus dons, qual Seu Corpo e Sua Esposa. Assim, os indivíduos participam no tríplice múnus de Cristo enquanto membros da Igreja, como claramente ensina o apóstolo Pedro, que define os baptizados como « raça eleita, sacerdócio real, nação santa, povo que Deus adquiriu » (1 Ped 2, 9). Precisamente por derivar da comunhão eclesial, a participação dos fiéis leigos no tríplice múnus de Cristo exige ser vivida e actuada na comunhão e para o crescimento da mesma comunhão. Escrevia Santo Agostinho: « Como chamamos a todos cristãos em virtude do místico crisma, assim a todos chamamos sacerdotes porque são membros do único Sacerdote ».(27)\n\nOs fiéis leigos e a índole secular\n\n15. A novidade cristã é o fundamento e o título da igualdade de todos os baptizados em Cristo, de todos os membros do Povo de Deus: « Comum é a dignidade dos membros, pela regeneração em Cristo, comum a graça dos filhos, comum a vocação à perfeição; uma só salvação, uma só esperança e indivisa caridade ».(28) Em virtude da comum dignidade baptismal, o fiel leigo é corresponsável, juntamente com os ministros ordenados e com os religiosos e as religiosas, da missão da Igreja.\n\nMas a comum dignidade baptismal assume no fiel leigo uma modalidade que o distingue, sem todavia o separar, do presbítero, do religioso e da religiosa. O Concílio Vaticano II apontou a índole secular como sendo essa modalidade: « A índole secular é própria e peculiar dos leigos ».(29)\n\nPrecisamente para se entender de forma completa, adequada e específica a condição eclesial do fiel leigo, é preciso aprofundar o alcance teológico da índole secular, á luz do plano salvífico de Deus e do mistério da Igreja.\n\nComo dizia Paulo VI, a Igreja « tem uma autêntica dimensão secular, inerente á sua íntima natureza e missão, cuja raiz mergulha no mistério do Verbo encarnado e que se concretiza de formas diversas para os seus membros ».(30)\n\nA Igreja, com efeito, vive no mundo, embora não seja do mundo (cf. Jo 17, 16) e é enviada para dar continuidade à obra redentora de Jesus Cristo, a qual, « visando por natureza salvar os homens, compreende também a instauração de toda a ordem temporal ».(31)\n\nÉ verdade que todos os membros da Igreja participam na sua dimensão secular, mas de maneiras diferentes. Nomeadamente a participação dos fiéis leigos tem uma sua modalidade de actuação e de função, que, segundo o Concílio, lhes é « própria e peculiar »: tal modalidade é indicada na expressão « índole secular ».(32)\n\nEfectivamente, o Concílio descreve a condição secular dos fiéis leigos indicando-a, antes de mais, como o lugar onde lhes é dirigida a chamada de Deus: « Aí são chamados por Deus ».(33) Trata-se de um « lugar » descrito em termos dinâmicos: os fiéis leigos « vivem no século, isto é, empenhados em toda a qualquer ocupação e actividade terrena e nas condições ordinárias da vida familiar e social, com as quais é como que tecida a sua existência ».(34) Os fiéis leigos são pessoas que vivem a vida normal no mundo, estudam, trabalham, estabelecem relações amigáveis, sociais, profissionais, culturais, etc. O Concílio considera essa sua condição não simplesmente como um dado exterior e ambiental, mas como uma realidade destinada a encontrar em Jesus Cristo a plenitude do seu significado.(35) Mais, atesta que: « O próprio Verbo encarnado quis participar da vida social dos homens... Santificou os laços sociais e, antes de mais, os familiares, fonte da vida social, e submeteu-Se livremente às leis do Seu país. Quis levar a vida de um operário do Seu tempo e da Sua terra ». (36)\n\nO « mundo » torna-se assim o ambiente e o meio da vocação cristã dos fiéis leigos, pois também ele está destinado a dar glória a Deus Pai em Cristo. O Concílio pode, então, indicar qual o sentido próprio e peculiar da vocação divina dirigida aos fiéis leigos. Estes não são chamados a deixar o lugar que ocupam no mundo. O Baptismo não os tira de modo nenhum do mundo, como sublinha o apóstolo Paulo: « Irmãos, fique cada um de vós diante de Deus na condição em que estava quando foi chamado » (1 Cor 7, 24); mas confia-lhes uma vocação que diz respeito a essa mesma condição intra-mundana: pois, os fiéis leigos « são chamados por Deus para que aí, exercendo o seu próprio ofício, inspirados pelo espírito evangélico, concorram para a santificação do mundo a partir de dentro, como o fermento, e deste modo manifestem Cristo aos outros, antes de mais, pelo testemunho da própria vida, pela irradiação da sua fé, esperança e caridade ».(37) Dessa forma, o estar e o agir no mundo são para os fiéis leigos uma realidade, não só antropológica e sociológica, mas também e especificamente teológica e eclesial, pois, é na sua situação intra-mundana que Deus manifesta o Seu plano e comunica a especial vocação de « procurar o Reino de Deus tratando das realidades temporais e ordenando-as segundo Deus ».(38)\n\nE foi precisamente nesta linha que os Padres sinodais afirmaram: « A índole secular do fiel leigo não deve, pois, definir-se apenas em sentido sociológico, mas sobretudo em sentido teológico. A característica secular é vista á luz do acto criador e redentor de Deus, que confiou o mundo aos homens e às mulheres, para tomarem parte na obra da criação, libertarem a mesma criação da influência do pecado e santificarem a si mesmos no matrimónio ou na vida celibatária, na família, no emprego e nas várias actividades sociais ».(39)\n\nA condição eclesial dos fiéis leigos é radicalmente definida pela sua novidade cristã e caracterizada pela sua índole secular.(40)\n\nAs imagens evangélicas do sal, da luz e do fermento, embora se refiram indistintamente a todos os discípulos de Jesus, têm uma específica aplicação nos fiéis leigos. São imagens maravilhosamente significativas, porque falam, não só da inserção profunda e da participação plena dos fiéis leigos na terra, no mundo, na comunidade humana, mas também e, sobretudo, da novidade e da originalidade de uma inserção e de uma participação destinadas à difusão do Evangelho que salva.\n\nChamados à santidade\n\n16. A dignidade do fiel leigo revela-se em plenitude quando se considera a primeira e fundamental vocação que o Pai, em Jesus Cristo por meio do Espírito Santo, dirige a cada um deles: a vocação à santidade, isto é, à perfeição da caridade. O santo é o testemunho mais esplêndido da dignidade conferida ao discípulo de Cristo.\n\nSobre a universal vocação à santidade, o Concílio Vaticano II teve palavras sobremaneira luminosas. Pode dizer-se que foi precisamente esta a primeira incumbência confiada a todos os filhos e filhas da Igreja por um Concílio que se quis para a renovação evangélica da vida cristã. (41) Tal incumbência não é uma simples exortação moral, mas uma exigência do mistério da Igreja, que não se pode suprimir: a Igreja é a Vinha escolhida, por meio da qual as vides vivem e crescem com a mesma linfa santa e santificadora de Cristo; é o Corpo místico, cujos membros participam da mesma vida de santidade da Cabeça que é Cristo; é a Esposa amada do Senhor Jesus que a Si mesmo Se entregou para a santificar (cf. Ef 5, 25 ss.). O Espírito que santificou a natureza humana de Jesus no seio virginal de Maria (cf. Lc 1, 35) é o mesmo Espírito que habita e actua na Igreja para lhe comunicar a santidade do Filho de Deus feito homem.\n\nHoje como nunca, urge que todos os cristãos retomem o caminho da renovação evangélica, acolhendo com generosidade o convite apostólico de « ser santos em todas as acções ». O Sínodo extraordinário de 1985, a vinte anos do encerramento do Concílio, insistiu com oportunidade sobre essa urgência: « Sendo a Igreja em Cristo um mistério, ela deve ser vista como sinal e instrumento de santidade... Os santos e santas foram sempre fonte e origem de renovação nas circunstâncias mais difíceis em toda a história da Igreja. Hoje temos muitíssima falta de santos, que devemos pedir com assiduidade ».(42)\n\nTodos na Igreja, precisamente porque são seus membros, recebem e, por conseguinte, partilham a comum vocação à santidade. A título pleno, sem diferença alguma dos outros membros da Igreja, a essa vocação são chamados os fiéis leigos: « Todos os fiéis, de qualquer estado ou ordem, são chamados à plenitude da vida cristã e à perfeição da caridade »; (43) « Todos os fiéis são convidados e têm por obrigação tender à santidade e à perfeição do próprio estado ».(44)\n\nA vocação à santidade mergulha as suas raízes no Baptismo e volta a ser proposta pelos vários sacramentos, sobretudo pelo da Eucaristia: revestidos de Jesus Cristo e impregnados do Seu Espírito, os cristãos são « santos » e, por isso, são habilitados e empenhados em manifestar a santidade do seu ser na santidade de todo o seu operar. O apóstolo Paulo não se cansa de advertir todos os cristãos para que vivam « como convém a santos » (Ef 5, 3).\n\nA vida segundo o Espírito, cujo fruto é a santificação (Rom 6, 22; cf. Gal 5, 22), suscita e exige de todos e de cada um dos baptizados o seguimento e imitação de Jesus Cristo, no acolhimento das Suas Bem-aventuranças, na escuta e meditação da Palavra de Deus, na consciente e activa participação na vida litúrgica e sacramental da Igreja, na oração individual, familiar e comunitária, na fome e sede de justiça, na prática do mandamento do amor em todas as circunstancias da vida e no serviço aos irmãos, sobretudo os pequeninos, os pobres e os doentes.\n\nSantificar-se no mundo\n\n17. A vocação dos fiéis leigos à santidade comporta que a vida segundo o Espírito se exprima de forma peculiar na sua inserção nas realidades temporais e na sua participação nas actividades terrenas. É ainda o apóstolo que adverte: « Tudo quanto fizerdes por palavras e obras, fazei tudo no nome do Senhor Jesus, dando, por meio d'Ele, graças a Deus Pai » (Col 3, 17). Aplicando as palavras do apóstolo aos fiéis leigos, o Concílio afirma categoricamente: « Nem os cuidados familiares nem outras ocupações profanas devem ser alheias à vida espiritual ».(45) Por sua vez, os Padres sinodais afirmaram: « A unidade de vida dos fiéis leigos é de enorme importância, pois, eles têm que se santificar na normal vida profissional e social. Assim, para que possam responder à sua vocação, os fiéis leigos devem olhar para as atividades da vida quotidiana como uma ocasião de união com Deus e de cumprimento da Sua vontade, e também como serviço aos demais homens, levando-os à comunhão com Deus em Cristo ». (46)\n\nA vocação à santidade deverá ser compreendida e vivida pelos fiéis leigos, antes de mais, como sendo uma obrigação exigente a que não se pode renunciar, como um sinal luminoso do infinito amor do Pai que os regenerou para a Sua vida de santidade. Tal vocação aparece então como componente essencial e inseparável de nova vida baptismal e, por conseguinte, elemento constitutivo da sua dignidade. Ao mesmo tempo, a vocação à santidade anda intimamente ligada à missão e à responsabilidade confiadas aos fiéis leigos na Igreja e no mundo. Com efeito, a própria santidade já vivida, que deriva da participação na vida de santidade da Igreja, representa o primeiro e fundamental contributo para a edificação da própria Igreja, como « Comunhão dos Santos ». Um cenário maravilhoso se abre aos olhos iluminados pela fé: o de inúmeros fiéis leigos, homens e mulheres, que, precisamente na vida e nas ocupações do dia a dia, muitas vezes inobservados ou até incompreendidos e ignorados pelos grandes da terra, mas vistos com amor pelo Pai, são obreiros incansáveis que trabalham na vinha do Senhor, artífices humildes e grandes — certamente pelo poder da graça de Deus — do crescimento do Reino de Deus na história.\n\nA santidade é, portanto, um pressuposto fundamental e uma condição totalmente insubstituível da realização da missão de salvação na Igreja. A santidade da Igreja é a fonte secreta e a medida infalível da sua operosidade apostólica e do seu dinamismo missionário. Só na medida em que a Igreja, Esposa de Cristo, se deixa amar por Ele e O ama, é que ela se torna Mãe fecunda no Espírito.\n\nRetomemos mais uma vez a imagem bíblica: o rebentar e o alastrar das vides dependem da sua inserção na videira. « Como a vide não pode dar fruto por si mesma se não estiver na videira, assim acontecerá convosco se não estiverdes em Mim. Eu sou a videira, vós as vides. Quem permanece em Mim e Eu nele, esse dá muito fruto; porque sem Mim nada podeis fazer » (Jo 15, 4-5).\n\nÉ natural recordar aqui a solene proclamação de fiéis leigos, homens e mulheres, como Beatos e Santos, feita durante o mês do Sínodo. Todo o Povo de Deus, e os fiéis leigos em particular, podem ter agora novos modelos de santidade e novos testemunhos de virtudes heróicas vividos nas condições comuns e ordinárias da existência humana. Como disseram os Padres sinodais: « As Igrejas locais e, sobretudo, as chamadas Igrejas mais jovens deverão procurar diligentemente entre os próprios membros aqueles homens e mulheres que prestaram nessas condições (as condições quotidianas do mundo e o estado conjugal) o testemunho da santidade e que podem servir de exemplo aos demais, a fim de, se for o caso, os proporem para a beatificação e canonização ».(47)\n\nAo concluir estas reflexões, destinadas a definir a condição eclesial do fiel leigo, vem-me à mente a célebre recomendação de São Leão Magno: « Agnosce, o Christiane, dignitatem tuam! ».(48) É a mesma advertência de São Máximo, Bispo de Turim: « Considerai a honra que vos foi feita neste mistério! ».(49) Todos os baptizados são convidados a ouvir de novo as palavras de Santo Agostinho: « Alegremo-nos e agradeçamos: tornámo-nos não só cristãos, mas Cristo...! Maravilhai-vos e alegrai-vos: Cristo nos tornámos ».(50)\n\nA dignidade cristã, fonte da igualdade de todos os membros da Igreja, garante e promove o espírito de comunhão e de fraternidade e, ao mesmo tempo, torna-se o segredo e a força do dinamismo apostólico e missionário dos fiéis leigos. É uma dignidade exigente, a dignidade dos trabalhadores que o Senhor chamou para a Sua vinha: « Incumbe a todos os leigos — lemos no Concílio — a magnífica tarefa de trabalhar para que o desígnio de salvação atinja cada vez mais os homens de todos os tempos e de toda a terra ».(51)\n\nCAPÍTULO II\n\nTODOS RAMOS DA ÚNICA VIDEIRA\n\nA participação dos fiéis leigos na vida da Igreja-Comunhão\n\nO Mistério da Igreja-Comunhão\n\n18. Ouçamos de novo as palavras de Jesus: « Eu sou a verdadeira videira e o meu Pai é o agricultor ... Permanecei em Mim e Eu em vós » (Jo 15, 1-4).\n\nNestas simples palavras é-nos revelada a misteriosa comunhão que vincula em unidade o Senhor e os discípulos, Cristo e os baptizados: uma comunhão viva e vivificante, pela qual os cristãos deixam de pertencer a si mesmos, tornando-se propriedade de Cristo, como as vides ligadas à videira.\n\nA comunhão dos cristãos com Jesus tem por modelo, fonte e meta a mesma comunhão do Filho com o Pai no dom do Espírito Santo: unidos ao Filho no vínculo amoroso do Espírito, os cristãos estão unidos ao Pai.\n\nJesus prossegue: « Eu sou a videira e vós os ramos » (Jo 15, 5). Da comunhão dos cristãos com Cristo brota a comunhão dos cristãos entre si: todos são ramos da única Videira, que é Cristo. Para o Senhor Jesus esta comunhão fraterna é o maravilhoso reflexo e a misteriosa participação na vida íntima de amor do Pai, do Filho e do Espírito Santo. Jesus reza por esta comunhão: « Que todos sejam um só, como Tu, ó Pai, estás em Mim e Eu em Ti, que também eles estejam em nós, para que o mundo creia que Tu me enviaste » (Jo 17, 21).\n\nEsta comunhão é o próprio mistério da Igreja, como nos recorda o Concílio Vaticano II na célebre frase de São Cipriano: « A Igreja universal aparece como \"um povo unido pela unidade do Pai, do Filho e do Espírito Santo\" ».(52) Para esse mistério da Igreja-Comunhão somos habitualmente chamados, quando, no início da celebração eucarística, o sacerdote nos recebe com a saudação do apóstolo Paulo: « A graça do Senhor Jesus Cristo, o amor de Deus e a comunhão do Espírito Santo estejam com todos vós » (2 Cor 13, 13).\n\nDepois de ter esboçado a « figura » dos fiéis leigos na sua dignidade, devemos agora reflectir sobre a sua missão e responsabilidade na Igreja e no mundo: mas estas só podem ser compreendidas de forma adequada no contexto vivo da Igreja-Comunhão.\n\nO Concílio e a eclesiologia de comunhão\n\n19. Esta é a idéia central que a Igreja deu de si no Concílio Vaticano II, como no-lo recorda o Sínodo extraordinário de 1985, celebrado a vinte anos do acontecimento conciliar: « A eclesiologia da comunhão é a idéia central e fundamental nos documentos do Concílio. A Koinonia-comunhão, fundada na Sagrada Escritura, é tida em grande honra na Igreja antiga e nas Igrejas orientais até aos nossos dias. Por isso, muito se tem feito desde o Concílio Vaticano II para que a Igreja como comunhão seja entendida de maneira mais clara e traduzida de modo mais concreto na vida. Que significa a complexa palavra \"comunhão\"? Trata-se fundamentalmente de comunhão com Deus por Jesus Cristo no Espírito Santo. Tem-se esta comunhão na Palavra de Deus e nos Sacramentos. O Baptismo é a porta e o fundamento da comunhão na Igreja. A Eucaristia é a fonte e o ápice de toda a vida cristã (cf. LG 11). A comunhão do corpo de Cristo eucarístico significa e produz, isto é, edifica a íntima comunhão de todos os fiéis no Corpo de Cristo que é a Igreja (1 Cor 10, 16) ».(53)\n\nLogo a seguir ao Concílio, Paulo VI assim se dirigia aos fiéis: « A Igreja é uma comunhão. Que significa neste caso comunhão? Vamos ao parágrafo do catecismo que fala da sanctorum communionem, a comunhão dos santos. Igreja significa comunhão dos santos. E comunhão dos santos quer dizer uma dupla participação vital: a incorporação dos cristãos na vida de Cristo e a circulação dessa mesma caridade em todo o tecido dos fiéis, neste mundo e no outro. União a Cristo e em Cristo; e união entre os cristãos, na Igreja ». (54)\n\nAs imagens bíblicas com que o Concílio se propôs introduzir-nos na contemplação do mistério da Igreja, realçam a realidade da Igreja-comunhão na sua inseparável dimensão de comunhão dos cristãos com Cristo e de comunhão dos cristãos entre si. São as imagens do redil, do rebanho, da videira, do edifício espiritual, da cidade santa.(55) é sobretudo a imagem do corpo apresentada pelo apóstolo Paulo, cuja doutrina brota fresca e atraente em tantas páginas do Concílio.(56) Por sua vez, o Concílio reportando-se à história inteira da salvação, volta a propor a imagem da Igreja como Povo de Deus: « Aprouve a Deus salvar e santificar os homens, não individualmente, excluída qualquer ligação entre eles, mas constituindo-os em povo que O reconhecesse na verdade e O servisse santamente ».(57) Já nas suas primeiras linhas, a Constituição Lumen gentium compendia de forma admirável essa doutrina, ao escrever: « A Igreja, em Cristo, é como que o sacramento, ou seja, o sinal e o instrumento da íntima união com Deus e da unidade de todo o género humano ».(58)\n\nA realidade da Igreja-Comunhão é, pois, parte integrante, representa mesmo o conteúdo central do « mistério », ou seja, do plano divino da salvação da humanidade. Por isso, a comunhão eclesial não pode ser adequadamente interpretada, se é entendida como uma realidade simplesmente sociológica e psicológica. A Igreja-Comunhão é o povo « novo », o povo « messiânico », o povo que « tem por cabeça Cristo ... por condição a dignidade e a liberdade dos filhos de Deus... por lei o novo mandamento de amar como o próprio Cristo nos amou... por fim o Reino de Deus... (e é) constituído por Cristo numa comunhão de vida, de caridade e de verdade ».(59) Os laços que unem os membros do novo Povo entre si — e antes de mais com Cristo — não são os da « carne » e do « sangue », mas os do espírito, mais precisamente, os do Espírito Santo, que todos os baptizados recebem (cf. Jl 3, 1).\n\nCom efeito, aquele Espírito que desde a eternidade vincula a única e indivisa Trindade, aquele Espírito que « na plenitude do tempo » (Gal 4, 4) une indissoluvelmente a carne humana ao Filho de Deus, esse mesmo e idêntico Espírito torna-se, ao longo das gerações cristãs, a fonte ininterrupta e inesgotável da comunhão na Igreja e da Igreja.\n\nUma comunhão orgânica: diversidade e complementariedade\n\n20. A comunhão eclesial configura-se, mais precisamente, como uma comunhão « orgânica », análoga à de um corpo vivo e operante: ela, de facto, caracteriza-se pela presença simultânea da diversidade e da complementariedade das vocações e condições de vida, dos ministérios, carismas e responsabilidades. Graças a essa diversidade e complementariedade, cada fiel leigo encontra-se em relação com todo o corpo e dá-lhe o seu próprio contributo.\n\nSobre a comunhão orgânica do Corpo místico de Cristo insiste com muita ênfase o apóstolo Paulo, cuja doutrina tão rica podemos reencontrar na síntese que o Concílio esboçou: Jesus Cristo — lemos na Constituição Lumen gentium —, « comunicando o Seu Espírito, fez dos Seus irmãos, chamados de entre todos os povos, como que o Seu Corpo místico. Nesse corpo a vida de Cristo difunde-se nos crentes... Como todos os membros do corpo humano, apesar de serem muitos, formam no entanto um só corpo, assim também os fiéis em Cristo (cf. 1 Cor 12, 12). Também na edificação do Corpo de Cristo existe diversidade de membros e de funções. É um mesmo Espírito que distribui os Seus vários dons segundo a Sua riqueza da Igreja (cf. 1 Cor 12, 1-11). Entre estes dons, sobressai a graça dos Apóstolos, a cuja autoridade o mesmo Espírito submete também os carismáticos (cf. 1 Cor 14). O mesmo Espírito, unificando o corpo por Si e pela Sua força e pela conexão interna dos membros, produz e promove a caridade entre os fiéis. Daí que, se algum membro padece, todos os membros sofrem juntamente (cf. 1 Cor 12, 26) ».(60)\n\nÉ sempre o único e idêntico Espírito o princípio dinâmico da variedade e da unicidade na e da Igreja. Lemos de novo na Constituição Lumen gentium: « E para que sem cessar nos renovemos n'Ele (Cristo) (cf. Ef 4, 23), deu-nos do Seu Espírito, o qual, sendo um e o mesmo na cabeça e nos membros, unifica e move o corpo inteiro, a ponto de os Santos Padres compararem a Sua acção à que o princípio vital, ou alma, desempenha no corpo humano ».(61) E numa outra passagem, particularmente densa e preciosa para podermos compreender a « organicidade » própria da comunhão eclesial, também no seu aspecto de constante crescimento para a comunhão perfeita, o Concílio escreve: « O Espírito habita na Igreja e nos corações dos fiéis, como num templo (cf. 1 Cor 3, 16; 6, 19) e dentro deles ora e dá testemunho da adopção de filhos (cf. Gal 4, 6; Rom 8, 15-16. 26). A Igreja, que Ele conduz à verdade total (cfr. Jo 16, 13) e unifica na comunhão e no ministério, enriquece-a Ele e guia-a com diversos dons hierárquicos e carismáticos e adorna-a com os Seus frutos (cf. Ef 4, 11-12; 1 Cor 12, 4; Gal 5, 22). Pela força do Evangelho rejuvenesce a Igreja e renova-a continuamente e leva-a à união perfeita com o seu Esposo. Porque o Espírito e a Esposa dizem ao Senhor Jesus: \"Vem!\" (cf. Ap 22, 17) ».(62)\n\nA comunhão eclesial é, portanto, um dom, um grande dom do Espírito Santo, que os fiéis leigos são chamados a acolher com gratidão e, ao mesmo tempo, a viver com profundo sentido de responsabilidade. Isso é concretamente realizado através da sua participação na vida e na missão da Igreja, a cujo serviço os fiéis leigos colocam os seus variados e complementares ministérios e carismas.\n\nO fiel leigo « não pode nunca fechar-se em si mesmo, isolando-se espiritualmente da comunidade, mas deve viver num contínuo intercâmbio com os outros, com um vivo sentido de fraternidade, na alegria de uma igual dignidade e no empenho em fazer frutificar ao mesmo tempo o imenso tesouro recebido em herança. O Espírito do Senhor dá-lhe, como aos outros, múltiplos carismas, convida-o a diferentes ministérios e funções, recorda-lhe, como também recorda aos outros em relação a ele, que tudo o que o distingue não é um suplemento de dignidade, mas uma especial e complementar habilitação para o serviço... Deste modo os carismas, os ministérios, as funções e os serviços do fiel leigo existem na comunhão e para a comunhão. São riquezas complementares em favor de todos, sob a sábia orientação dos Pastores ».(63)\n\nOs Ministérios e os carismas, dons do Espírito à Igreja\n\n21. O Concílio Vaticano II apresenta os ministérios e os carismas como dons do Espírito Santo em ordem à edificação do Corpo de Cristo e à Sua missão de salvação no mundo.(64) A Igreja, com efeito, é dirigida e guiada pelo Espírito que distribui diversos dons hierárquicos e carismáticos a todos os baptizados, chamando-os a ser, cada qual a seu modo, activos e corresponsáveis.\n\nVamos agora considerar os ministérios e os carismas em referência directa aos fiéis leigos e à sua participação na vida da Igreja-Comunhão.\n\nMinistérios, ofícios e funções\n\nOs ministérios presentes e operantes na Igreja são todos, embora de diferentes modalidades, uma participação no mesmo ministério de Jesus Cristo, o bom Pastor que dá a vida pelas Suas ovelhas (cf. Jo 10, 11), o servo humilde e totalmente sacrificado para a salvação de todos (cf. Mc 10, 45). Paulo é sobremaneira explícito sobre a constituição ministerial das Igrejas apostólicas. Na Primeira Carta aos Coríntios escreve: « Alguns, Deus estabeleceu na Igreja em primeiro lugar como apóstolos, em segundo lugar como profetas, em terceiro lugar como mestres ... » (1 Cor 12, 28). Na Carta aos Efésios lemos: « A cada um de nós foi dada a graça segundo a medida do dom de Cristo ... A uns, Ele constituiu apóstolos; a outros, profetas; a outros evangelistas, pastores, doutores, para o aperfeiçoamento dos santos, para a obra do ministério, para a edificação do Corpo de Cristo, até que cheguemos todos à unidade da fé e do conhecimento do Filho de Deus, ao estado de homem perfeito, à medida da estatura completa de Cristo » (Ef 4, 7.11-13; cf. Rom 12, 4 8). Como resulta destes e de outros textos do Novo Testamento, os ministérios, bem como os dons e as funções eclesiais, são variados.\n\nOs ministérios derivados da Ordem\n\n22. Na Igreja encontramos, em primeiro lugar, os ministérios ordenados, isto é, os ministérios que derivam do sacramento da Ordem. O Senhor Jesus, com efeito, escolheu e instituiu os Apóstolos — semente do Povo da nova Aliança e origem da sagrada Hierarquia,(65) com o mandato de fazer discípulos de todas as gentes (cf. Mt 28, 19), de formar e de guiar o povo sacerdotal. A missão dos Apóstolos, que o Senhor Jesus continua a confiar aos pastores (Bispos, Presbíteros, Diáconos) do Seu povo, é um verdadeiro serviço, a que a Sagrada Escritura significativamente denomina « diakonia », isto é, serviço, ministério. Os ministros recebem de Cristo Ressuscitado o carisma do Espírito Santo, na ininterrupta sucessão apostólica, através do sacramento da Ordem: d'Ele recebem a autoridade e o poder sagrado para servirem a Igreja, agindo « in persona Christi Capitis » (66) (na pessoa de Cristo Cabeça) e reuni-la no Espírito Santo por meio do Evangelho e dos Sacramentos. Os ministérios ordenados, antes de o serem para aqueles que os recebem, são uma imensa graça para a vida e para a missão da Igreja inteira. Exprimem e realizam uma participação no sacerdócio de Jesus Cristo que se diferencia, não só em grau mas também em essência, da participação dada no Baptismo a todos os fiéis. Por outro lado, o sacerdócio ministerial, como recordou o Concílio Vaticano II, é essencialmente finalizado no sacerdócio real de todos os fiéis e para ele ordenado.(67)\n\nPor isso, a fim de assegurar e de aumentar a comunhão na Igreja, em especial no âmbito dos diversos e complementares ministérios, os pastores devem reconhecer que o seu ministério é radicalmente ordenado para o serviço de todo o Povo de Deus (cf. Heb 5, 1),e os fiéis leigos, pela sua parte, devem reconhecer que o sacerdócio ministerial é absolutamente necessário para a sua vida e para a sua participação na missão da Igreja.(68)\n\nMinistérios ofícios e funções dos leigos\n\n23. A missão salvífica da Igreja no mundo realiza-se, não só pelos ministros, que o são em virtude do sacramento da Ordem, mas também por todos os fiéis leigos: estes, com efeito, por força da sua condição baptismal e da sua vocação específica, na medida própria e cada um, participam no múnus sacerdotal, profético e real de Cristo.\n\nPor isso, os pastores devem reconhecer e promover os ofícios e as funções dos fiéis leigos, que têm o seu fundamento sacramental no Baptismo e na Confirmação, bem como, para muitos deles, no Matrimónio.\n\nE, quando a necessidade ou a utilidade da Igreja o pedir, os pastores podem, segundo as normas estabelecidas pelo direito universal, confiar aos fiéis leigos certos ofícios e certas funções que, embora ligadas ao seu próprio ministério de pastores, não exigem, contudo, o carácter da Ordem. O Código de Direito Canónico escreve: « Onde as necessidades da Igreja o aconselharem, por falta de ministros, os leigos, mesmo que não sejam leitores ou acólitos, podem suprir alguns ofícios, como os de exercer o ministério da palavra, presidir às orações litúrgicas, conferir o Baptismo e distribuir a Sagrada Comunhão, segundo as prescrições do direito ».(69) Todavia, o exercício de semelhante tarefa não transforma o fiel leigo em pastor: na realidade, o que constitui o ministério não é a tarefa, mas a ordenação sacramental. Só o sacramento da Ordem confere ao ministro ordenado uma peculiar participação no ofício de Cristo, Chefe e Pastor, e no Seu sacerdócio eterno.(70) A tarefa que se exerce como suplente recebe a sua legitimidade, formalmente e imediatamente, da delegação oficial que lhe dão os pastores e, no seu exercício concreto, submete-se à direcção da autoridade eclesiástica.(71)\n\nA recente Assembleia sinodal perspectivou um vasto e significativo panorama da situação eclesial acerca dos ministérios, ofícios e funções dos baptizados. Os Padres manifestaram vivo apreço pelo notável contributo apostólico dos fiéis leigos, homens e mulheres, pelos seus carismas e por toda a sua acção em favor da evangelização, da santificação e da animação cristã das realidades temporais. Ao mesmo tempo, foi muito apreciado o seu serviço ordinário nas comunidades eclesiais e a sua generosa disponibilidade para a suplência em situações de emergência e de necessidades crónicas.(72)\n\nNa sequência da renovação litúrgica promovida pelo Concílio, os próprios fiéis leigos, tomando mais viva consciência das tarefas que lhes pertencem na assembleia litúrgica e na sua preparação, tornaram-se largamente disponíveis no seu desempenho: a celebração litúrgica, com efeito, é uma acção sagrada, não só do clero, mas de toda a assembleia. É, portanto, natural que as tarefas que não são exclusivas dos ministros ordenados, sejam desempenhadas pelos fiéis leigos.(73) Torna-se assim espontânea a passagem de um efectivo envolvimento dos fiéis leigos na acção litúrgica para o anúncio da Palavra de Deus e para a cura pastoral.(74)\n\nNa mesma Assembleia sinodal, porém, não faltaram, ao lado dos positivos, pareceres críticos sobre o uso indiscriminado do termo « ministério », a confusão e o nivelamento entre sacerdócio comum e sacerdócio ministerial, a pouca observância de leis e normas eclesiásticas, a interpretação arbitrária do conceito de « suplência », uma certa tolerância por parte da própria autoridade legítima, a « clericalização » dos fiéis leigos e o risco de se criar de facto uma estrutura eclesial de serviço, paralela à fundada no sacramento da Ordem.\n\nPrecisamente para obviar tais perigos, os Padres sinodais insistiram na necessidade de serem expressas com clareza, até na própria terminologia,(75) quer a unidade de missão da Igreja, em que participam todos os baptizados, quer a diversidade substancial do ministério dos pastores, radicado no sacramento da Ordem, em relação com os outros ofícios e as outras funções eclesiais, radicados nos sacramentos do Baptismo e da Confirmação.\n\nÉ, pois, necessário, em primeiro lugar, que os pastores, ao reconhecer e ao conferir aos fiéis leigos os vários ministérios, ofícios e funções, tenham o máximo cuidado em instruí-los sobre a raiz baptismal destas tarefas. Igualmente, os pastores deverão zelar para que se evite um recurso fácil e abusivo a presumíveis « situações de emergência » ou de « necessária suplência », onde objectivamente não existam ou onde é possível remediar com uma programação pastoral mais racional.\n\nOs vários ofícios e funções que os fiéis leigos podem legitimamente desempenhar na liturgia, na transmissão da fé e nas estruturas pastorais da Igreja, deverão ser exercidos em conformidade com a sua específica vocação laical, diferente da dos ministros sagrados. Nesse sentido, a Exortação Evangelii nuntiandi, que teve tanto e tão benéfico mérito em estimular a diversificada colaboração dos fiéis leigos na vida e na missão evangelizadora da Igreja, lembra que « o campo próprio da sua actividade evangelizadora é o mesmo mundo vasto e complicado da política, da realidade social e da economia, como também o da cultura, das ciências e das artes, da vida internacional, dos \"mass-media\" e, ainda, outras realidades abertas para a evangelização, como sejam, o amor, a família, a educação das crianças e dos adolescentes, o trabalho profissional e o sofrimento. Quantos mais leigos houver impregnados do Evangelho, responsáveis em relação a tais realidades e comprometidos claramente nas mesmas, competentes para as promover e conscientes de que é necessário fazer desabrochar a sua capacidade cristã, muitas vezes escondida e asfixiada, tanto mais essas realidades, sem nada perderem ou sacrificarem do próprio coeficiente humano, mas patenteando uma dimensão transcendente para o além, não raro desconhecida, se virão a encontrar ao serviço da edificação do Reino de Deus e, por conseguinte, da salvação em Jesus Cristo ».(76)\n\nDurante os trabalhos do Sínodo, os Padres dedicaram bastante atenção ao Leitorado e ao Acolitado. Enquanto, no passado, eles existiam na Igreja Latina apenas como etapas espirituais do itinerário para os ministérios ordenados, com o Motu Próprio de Paulo VI, Ministeria quaedam (15 de Agosto de 1972) eles adquiriram uma própria autonomia e estabilidade, bem como uma sua possível destinação aos próprios fiéis leigos, se bem que exclusivamente para os homens. No mesmo sentido se expressou o novo Código de Direito Canónico.(77) Agora, os Padres sinodais manifestaram o desejo de que « o Motu Próprio \" Ministeria quaedam \" fosse revisto, tendo em conta o uso das Igrejas locais e sobretudo indicando os critérios segundo os quais se devam escolher os destinatários de cada ministério ».(78)\n\nEm tal sentido foi constituída expressamente uma comissão, não só para responder a este desejo manifestado pelos Padres sinodais, mas também e ainda mais para estudar de modo aprofundado os diversos problemas teológicos, litúrgicos, jurídicos e pastorais levantados pelo actual grande florescimento de ministérios confiados aos fiéis leigos.\n\nEsperando que a Comissão conclua o seu estudo, para que a praxe eclesial dos ministérios confiados aos fiéis leigos resulte ordenada e frutuosa, deverão ser fielmente respeitados por todas as Igrejas particulares os princípios teológicos atrás recordados, em particular a diversidade essencial entre o sacerdócio ministerial e o sacerdócio comum e, consequentemente, a diversidade entre os ministérios derivados do Sacramento da Ordem e os ministérios derivados dos sacramentos do Baptismo e da Confirmação.\n\nOs carismas\n\n24. O Espírito Santo, ao confiar à Igreja-Comunhão os diversos ministérios, enriquece-a com outros dons e impulsos especiais, chamados carismas. Podem assumir as mais variadas formas, tanto como expressão da liberdade absoluta do Espírito que os distribui, como em resposta às múltiplas exigências da história da Igreja. A descrição e a classificação que os textos do Novo Testamento fazem desses dons são um sinal da sua grande variedade: « A manifestação do Espírito é dada a cada um para proveito comum. A um, o Espírito dá uma palavra de sabedoria; a outro, uma palavra de ciência, segundo o mesmo Espírito; a outro, a fé, no mesmo Espírito; a outro, o dom das curas, nesse único Espírito; a outro, o operar milagres; a outro, a profecia; a outro, o descernimento dos espíritos; a outro, o falar diversas línguas e a outro ainda o interpretar essas línguas » (1 Cor 12, 7-10; cfr. 1 Cor 12, 4-6.28-31; Rom 12, 6-8; 1 Ped 4, 10-11).\n\nOs carismas, sejam extraordinários ou simples e humildes, são graças do Espírito Santo que têm, directa ou indirectamente, uma utilidade eclesial, ordenados como são à edificação da Igreja, ao bem dos homens e às necessidades do mundo.\n\nTambém aos nossos dias não falta o florescer de diversos carismas entre os fiéis leigos, homens e mulheres. São dados ao indivíduo, mas também podem ser partilhados por outros e de tal modo perseveram no tempo como uma herança preciosa e viva, que gera uma afinidade espiritual entre as pessoas. Precisamente em referência ao apostolado dos leigos, o Concílio Vaticano II escreve: « Para exercerem este apostolado, o Espírito Santo, que opera a santificação do Povo de Deus por meio do ministério e dos sacramentos, concede também aos fiéis dons particulares (cfr. 1 Cor 12, 7), «distribuindo-os por cada um conforme Lhe apraz» (cfr. 1 Cor 12, 7-11), a fim de que \"cada um ponha ao serviço dos outros a graça que recebeu\", e todos actuem \"como bons administradores da multiforme graça de Deus\" (1 Ped 4, 10), para a edificação, no amor, do corpo todo (cfr. Ef 4, 6)».(79)\n\nNa lógica da originária doação donde derivam, os dons do Espírito Santo exigem que todos aqueles que os receberam os exerçam para o crescimento de toda a Igreja, como no-lo recorda o Concílio.(80)\n\nOs carismas devem ser recebidos com gratidão: tanto da parte de quem os recebe, como da parte de todos na Igreja. Com efeito, eles são uma especial riqueza de graça para a vitalidade apostólica e para a santidade de todo o Corpo de Cristo: uma vez que sejam dons verdadeiramente provenientes do Espírito e se exerçam em plena conformidade com os autênticos impulsos do Espírito. Nesse sentido, torna-se sempre necessário o discernimento dos carismas. Na verdade, como disseram os Padres sinodais, « a acção do Espírito Santo, que sopra onde quer, nem sempre é fácil de se descobrir e de se aceitar. Sabemos que Deus actua em todos os fiéis cristãos e estamos conscientes dos benefícios que provêm dos carismas, tanto para os indivíduos como para toda a comunidade cristã. Todavia, também temos consciência da força do pecado e dos seus esforços para perturbar e confundir a vida dos fiéis e da comunidade.(81)\n\nPor isso, nenhum carisma está dispensado da sua referência e dependência dos Pastores da Igreja. O Concílio escreve com palavras claras: « O juízo acerca da sua (dos carismas) autenticidade e recto uso, pertence àqueles que presidem na Igreja e aos quais compete de modo especial não extinguir o Espírito, mas julgar tudo e conservar o que é bom (cfr. 1 Tes 5, 12 e 19-21),(82) de modo que todos os carismas concorram, na sua diversidade e complementariedade, para o bem comum.(83)\n\nA participação dos fiéis leigos na vida da Igreja\n\n25. Os fiéis leigos participam na vida da Igreja, não só pondo em acção os seus ministérios e carismas, mas também de muitas outras formas.\n\nEssa participação encontra a sua primeira e necessária expressão na vida e missão das Igrejas particulares, das Dioceses, nas quais « está verdadeiramente presente e actua a Igreja de Cristo, una, santa, católica e apostólica ».(84)\n\nIgrejas particulares e Igreja Universal\n\nCom vista a uma adequada participação na vida da Igreja, é absolutamente urgente que os fiéis leigos tenham uma ideia clara e precisa da Igreja particular na sua originária ligação com a Igreja universal. A Igreja particular não é o produto de uma espécie de fragmentação da Igreja universal, nem a Igreja universal resulta do simples somatório das Igrejas particulares; mas um laço vivo, essencial e perene as une entre si, enquanto a Igreja universal existe e se manifesta nas Igrejas particulares. Por isso, o Concílio afirma que as Igrejas particulares « são formadas à imagem da Igreja universal, das quais e pelas quais existe a Igreja católica, una e única ».(85)\n\nO mesmo Concílio incita fortemente os fiéis leigos a viver operosamente a sua pertença à Igreja particular, assumindo simultaneamente um respiro cada vez mais « católico »: « Cultivem constantemente — lemos no Decreto sobre o apostolado dos leigos — o sentido da Diocese, de que a Paróquia é como que uma célula, e estejam sempre prontos, à voz do seu pastor, a juntar as suas forças às iniciativas diocesanas. Mas, para responder às necessidade das cidades e das regiões rurais, não confinem a sua cooperação aos limites da Paróquia ou da Diocese, mas esforcem-se por estendê-la ao âmbito interparoquial, interdiocesano, nacional ou internacional. Tanto mais que a crescente migração dos povos, o incremento de relações mútuas e a facilidade de comunicações já não permitem que parte alguma da sociedade permaneça fechada em si. Assim, devem interessar-se pelas necessidades do Povo de Deus disperso por toda a Terra ».(86)\n\nO recente Sínodo pediu, nesse sentido, que se favorecesse a criação dos Conselhos Pastorais diocesanos, a que se deveria recorrer conforme as oportunidades. Trata-se, na verdade, da principal forma de colaboração e de diálogo, bem como de discernimento, a nível diocesano. A participação dos fiéis leigos nestes Conselhos poderá aumentar o recurso à consulta, e o princípio da colaboração — que em determinados casos também é de decisão — e encontrará uma aplicação mais vasta e mais incisiva.(87)\n\nA participação dos fiéis leigos nos Sínodos diocesanos e nos Concílios particulares, provinciais ou plenários, está contemplada no Código de Direito Canónico; (88) poderá contribuir para a comunhão e para a missão eclesial da Igreja particular, tanto no seu próprio âmbito, como em relação com as demais Igrejas particulares da Província eclesiástica ou da Conferência Episcopal.\n\nAs Conferências Episcopais são chamadas a descobrir a forma mais oportuna de desenvolver, a nível nacional ou regional, a consulta e a colaboração dos fiéis leigos, homens e mulheres: assim se poderão examinar bem os problemas comuns e melhor se manifestará a comunhão eclesial de todos.(89)\n\nA paróquia\n\n26. A comunhão eclesial, embora possua sempre uma dimensão universal, encontra a sua expressão mais imediata e visível na Paróquia: esta é a última localização da Igreja; é, em certo sentido, a própria Igreja que vive no meio das casas dos seus filhos e das suas filhas.(90)\n\nÉ necessário que todos redescubramos, na fé, a verdadeira face da Paróquia, ou seja, o próprio « mistério » da Igreja presente e operante nela: embora, por vezes, pobre em pessoas e em meios, e outras vezes dispersa em territórios vastíssimos ou quase desaparecida no meio de bairros modernos populosos e caóticos, a Paróquia não é principalmente uma estrutura, um território, um edifício, mas é sobretudo « a família de Deus, como uma fraternidade animada pelo espírito de unidade »,(91) é « uma casa de família, fraterna e acolhedora »,(92) é a « comunidade de fiéis ».(93) Em definitivo, a Paróquia está fundada sobre uma realidade teológica, pois ela é uma comunidade eucarística.(94) Isso significa que ela é uma comunidade idónea para celebrar a Eucaristia, na qual se situam a raiz viva do seu edificar-se e o vínculo sacramental do seu estar em plena comunhão com toda a Igreja. Essa idoneidade mergulha no facto de a Paróquia ser uma comunidade de fé e uma comunidade orgânica, isto é, constituída pelos ministros ordenados e pelos outros cristãos, na qual o pároco — que representa o Bispo diocesano — (95) é o vínculo hierárquico com toda a Igreja particular.\n\nÉ deveras imenso o trabalho da Igreja nos nossos dias e, para realizá-lo, a Paróquia sozinha não pode bastar. Por isso, o Código de Direito Canónico prevê formas de colaboração entre paróquias no âmbito do território (96) e recomenda ao Bispo o cuidado de todas as categorias de fiéis, até das que não são atingidas pelo cuidado pastoral ordinário.(97)\n\nDe facto, muitos lugares e formas de presença e de acção são absolutamente necessários para levar a palavra e a graça do Evangelho às variadas condições de vida dos homens de hoje, e muitas outras funções de irradiação religiosa e de apostolado do ambiente, no campo cultural, social, educativo, profissional, etc., não podem ter como centro ou ponto de partida a Paróquia. Todavia, a Paróquia ainda hoje vive uma fase nova e prometedora. Como dizia Paulo VI, no início do seu Pontificado, dirigindo-se ao Clero romano: « Acreditamos simplemente que esta antiga a venerada estrutura da Paróquia tem uma missão indispensável de grande actualidade: pertence-lhe criar a primeira comunidade do povo cristão, iniciar e reunir o povo na expressão normal da vida litúrgica, conservar e reanimar a fé nas pessoas de hoje, dar-lhes a escola da doutrina salvadora de Cristo, praticar no sentir e na acção a humilde caridade das obras boas e fraternas ».(98)\n\nOs Padres sinodais, por sua vez, debruçaram-se cuidadosamente sobre a situação actual de muitas paróquias, pedindo para elas uma mais decidida renovação: « Muitas Paróquias, tanto nas zonas urbanas como em terras de missão, não conseguem funcionar plena e efectivamente por falta de meios materiais ou de homens ordenados, ou também pela excessiva extensão geográfica e pela especial condição de alguns cristãos (como, por exemplo, os refugiados e os emigrantes). Para que tais Paróquias sejam verdadeiramente comunidades cristãs, as autoridades locais devem favorecer: a) a adaptação das estruturas paroquiais à ampla flexibilidade concedida pelo Direito Canónico, sobretudo ao promover a participação dos leigos nas responsabilidades pastorais; b) as pequenas comunidades eclesiais de base, também chamadas comunidades vivas, onde os fiéis possam comunicar entre si a Palavra de Deus e exprimir-se no serviço e no amor; estas comunidades são autênticas expressões da comunhão eclesial e centros de evangelização, em comunhão com os seus Pastores ... ».(99) Para a renovação das paróquias e para melhor assegurar a sua eficácia operativa devem favorecer-se também formas institucionais de cooperação entre as diversas paróquias de um mesmo território.\n\nO empenhamento apostólico na paróquia\n\n27. Necessário se torna agora considerar mais de perto a comunhão e a participação dos fiéis leigos na vida da Paróquia. Nesse sentido deve chamar-se a atenção de todos os fiéis leigos, homens e mulheres, para uma observação tão verdadeira, significativa e estimulante, feita pelo Concílio: « No seio das comunidades da Igreja — lemos no Decreto sobre o apostolado dos leigos — a sua acção é tão necessária que, sem ela, o próprio apostolado dos pastores não pode conseguir, na maior parte das vezes, todo o seu efeito ».(100) Esta é uma afirmação radical que, evidentemente, deve ser vista à luz da « eclesiologia de comunhão »: sendo diferentes e complementares, os ministérios e os carismas são todos necessários para o crescimento da Igreja, cada um segundo a própria modalidade.\n\nOs fiéis leigos devem convencer-se cada vez mais do particular significado que tem o empenhamento apostólico na sua Paróquia. É ainda o Concílio que com autoridade o sublinha: « A Paróquia dá-nos um exemplo claro de apostolado comunitário porque congrega numa unidade toda a diversidade humana que aí se encontra e insere essa diversidade na universalidade da Igreja. Habituem-se os leigos a trabalhar na Paróquia intimamente unidos aos seus sacerdotes, a trazer para a comunidade eclesial os próprios problemas e os do mundo e as questões que dizem respeito à salvação dos homens, para que se examinem e resolvam com o concurso de todos. Habituem-se a prestar auxílio a toda a iniciativa apostólica e missionária da sua comunidade eclesial na medida das próprias forças ».(101)\n\nO acento posto pelo Concílio na análise e na solução dos problemas pastorais « com o contributo de todos » deve encontrar o seu progresso adequado e estruturado na valorização cada vez mais convicta, ampla e decidida, dos Conselhos pastorais paroquiais, nos quais justamente insistiram os Padres sinodais.(102)\n\nNas actuais circunstâncias, os fiéis leigos podem e devem fazer muitíssimo para o crescimento de uma autêntica comunhão eclesial no seio das suas paróquias e para o despertar do impulso missionário em ordem aos não crentes e, mesmo, aos crentes que tenham abandonado ou arrefecido a prática da vida cristã.\n\nA Paróquia, sendo a Igreja colocada no meio das casas dos homens, vive e actua profundamente integrada na sociedade humana e intimamente solidária com as suas aspirações e os seus dramas. Frequentemente, o contexto social, sobretudo em certos países e ambientes, é violentemente sacudido por forças de desagregação e de desumanização: o homem pode encontrar-se perdido e desorientado, mas no seu coração permanece o desejo, cada vez maior, de poder sentir e cultivar relações mais fraternas e humanas. A resposta a esse desejo pode ser dada pela Paróquia, quando esta, graças à participação viva dos fiéis leigos, se mantém coerente com a sua originária vocação e missão: ser no mundo « lugar » da comunhão dos crentes e, ao mesmo tempo, « sinal » e « instrumento » da vocação de todos para a comunhão; numa palavra, ser a casa que se abre para todos e que está ao serviço de todos, ou, como gostava de dizer o Papa João XXIII, o fontanário da aldeia a que todos acorrem na sua sede.\n\nFormas de participação na vida da Igreja\n\n28. Os fiéis leigos, juntamente com os sacerdotes, os religiosos e as religiosas, formam o único Povo de Deus e Corpo de Cristo.\n\nSer « membros » da Igreja nada tira ao facto de cada cristão ser um ser « único e irrepetível », antes, garante e promove o sentido mais profundo da sua unicidade e irrepetibilidade, enquanto é fonte de verdade e de riqueza para a Igreja inteira. Nesse sentido, Deus, em Jesus Cristo, chama cada qual pelo próprio e inconfundível nome. O convite do Senhor: « Ide vós também para a minha vinha » dirige-se a cada um pessoalmente e soa: « Vem também tu para a minha vinha »!\n\nAssim, cada um na sua unicidade e irrepetibilidade, com o seu ser e o seu agir, põe-se ao serviço do crescimento da comunhão eclesial, como, por sua vez, recebe singularmente e faz sua a riqueza comum de toda a Igreja. Esta é a « Comunhão dos Santos », que nós professamos no Credo: o bem de todos torna-se o bem de cada um e o bem de cada um torna-se o bem de todos. « Na santa Igreja — escreve São Gregório Magno — cada um é apoio dos outros e os outros são seu apoio ».(103)\n\nFormas pessoais de participação\n\nÉ absolutamente necessário que cada fiel leigo tenha sempre viva consciência de ser um « membro da Igreja », a quem se confia um encargo original insubstituível e indelegável, que deverá desempenhar para o bem de todos. Numa tal perspectiva, assume todo o seu significado a afirmação conciliar sobre a necessidade absoluta do apostolado de cada pessoa: « O apostolado individual que deriva com abundância da fonte de uma vida verdadeiramente cristã (cf. Jo 4, 14), é origem e condição de todo o apostolado dos leigos, mesmo do associado, e nada o pode substituir. A este apostolado, sempre e em toda a parte proveitoso e em certas circunstâncias o único conveniente e possível, são chamados e, por isso, obrigados todos os leigos, de qualquer condição, ainda que não se lhes proporcione ocasião ou possibilidade de cooperar nas associações ».(104)\n\nNo apostolado individual existem grandes riquezas que precisam de ser descobertas em ordem a uma intensificação do dinamismo missionário de cada fiel leigo. Com essa forma de apostolado, a irradiação do Evangelho pode tornar-se mais capilar, chegando a tantos lugares e ambientes quanto os que estão ligados à vida quotidiana e concreta dos leigos. Trata-se, além disso, de uma irradiação constante, estando ligada à contínua coerência da vida pessoal com a fé; e também de uma irradiação particularmente incisiva, porque, na total partilha das condições de vida, do trabalho, das dificuldades e esperanças dos irmãos, os fiéis leigos podem atingir o coração dos seus vizinhos, amigos ou colegas, abrindo-o ao horizonte total, ao sentido pleno da existência: a comunhão com Deus e entre os homens.\n\nFormas agregativas de participação\n\n29. A comunhão eclesial, já presente e operante na acção do indivíduo, encontra uma expressão específica no operar associado dos fiéis leigos, isto é, na acção solidária que eles desenvolvem ao participar responsavelmente na vida e na missão da Igreja.\n\nNestes tempos mais recentes, o fenómeno da agregação dos leigos entre si assumiu formas de particular variedade e vivacidade. Se na história da Igreja tal fenómeno representou sempre uma linha constante, como o provam até aos nossos dias as várias confrarias, as ordens terceiras e os diversos sodalícios, ele recebeu, todavia, um notável impulso nos tempos modernos que têm visto o nascer e o irradiar de múltiplas formas agregativas: associações, grupos, comunidades, movimentos. Pode falar-se de uma nova era agregativa dos fiéis leigos. Com efeito, « ao lado do associativismo tradicional e, por vezes, nas suas próprias raízes, brotaram movimentos e sodalícios novos, com fisionomia e finalidade específicas: tão grande é a riqueza e a versatilidade de recursos que o Espírito infunde no tecido eclesial e tamanha é a capacidade de iniciativa e a generosidade do nosso laicado ».(105)\n\nEstas agregações de leigos aparecem muitas vezes bastante diferentes umas das outras em vários aspectos, como a configuração exterior, os caminhos e métodos educativos e os campos operativos. Encontram, porém, as linhas de uma vasta e profunda convergência na finalidade que as anima: a de participar responsavelmente na missão da Igreja de levar o Evangelho de Cristo, qual fonte de esperança para o homem e de renovação para a sociedade.\n\nA agregação dos fiéis leigos por motivos espirituais e apostólicos brota de várias fontes e vai ao encontro de diversas exigências: exprime, de facto, a natureza social da pessoa e obedece ao imperativo de uma mais vasta e incisiva eficácia operativa. Na verdade, a incidência « cultural » fonte e estímulo e, simultaneamente, fruto e sinal de todas as demais transformações do ambiente e da sociedade, só se pode alcançar com a acção, não tanto dos indivíduos, mas de um « sujeito social », isto é, com a acção de um grupo, de uma comunidade, de uma associação, de um movimento. E isso é particularmente verdade no contexto de um a sociedade pluralista e fragmentada — como é, em tantas partes do mundo, a actual — e perante os problemas tornados enormemente complexos e difíceis. Por outro lado, sobretudo num mundo secularizado, as várias formas agregativas podem representar para muitos uma ajuda preciosa em favor de uma vida cristã coerente, com as exigências do Evangelho e de um empenhamento missionário e apostólico.\n\nPara além destes motivos, a razão profunda que justifica e exige o agregar-se dos fiéis leigos é de ordem teológica: uma razão eclesiológica, como abertamente reconhece o Concílio Vaticano II, ao apontar o apostolado associado como um « sinal da comunhão e da unidade da Igreja em Cristo ».(106)\n\nÉ um « sinal » que deve manifestar-se nas relações de « comunhão », tanto no interior como no exterior das várias formas agregativas, no mais vasto contexto da comunidade cristã. É a própria razão eclesiológica apontada que explica, por um lado o « direito » de agregação próprio dos fiéis leigos e, por outro, a necessidade de « critérios » de discernimento sobre a autenticidade eclesial das suas formas agregativas.\n\nAntes de mais, é necessário reconhecer-se a liberdade associativa dos fiéis leigos na Igreja. Essa liberdade constitui um verdadeiro e próprio direito que não deriva de uma espécie de « concessão » da autoridade, mas que promana do Baptismo, qual sacramento que chama os fiéis leigos para participarem activamente na comunhão e na missão da Igreja. O Concílio é muito explícito a este propósito: « Respeitada a devida relação com a autoridade eclesiástica, os leigos têm o direito de fundar associações, dirigi-las e dar nome às já existentes ».(107) E o recente Código textualmente diz: « Os fiéis podem livremente fundar e dirigir associações para fins de caridade ou de piedade, ou para fomentar a vocação cristã no mundo, e reunir-se para alcançar em comum esses mesmos fins ».(108)\n\nTrata-se de uma liberdade reconhecida e garantida pela autoridade eclesiástica e que deve ser exercida sempre e só na comunhão da Igreja: nesse sentido o direito dos fiéis leigos em agregar-se é essencialmente relativo à vida de comunhão e missão e à própria Igreja.\n\nCritérios de eclesialidade para as agregações laicais\n\n30. É sempre na perspectiva da comunhão e da missão da Igreja e não, portanto, em contraste com a liberdade associativa, que se compreende a necessidade de claros e precisos critérios de discernimento e de reconhecimento das agregações laicais, também chamados « critérios de eclesialidade ».\n\nComo critérios fundamentais para o discernimento de toda e qualquer agregação dos fiéis leigos na Igreja, podem considerar-se de forma unitária, os seguintes:\n\n— O primado dado à vocação de cada cristão à santidade, manifestado « nos frutos da graça que o Espírito produz nos fiéis »(109) como crescimento para a plenitude da vida cristã e para a perfeição da caridade.(110)\n\nNesse sentido, toda e qualquer agregação de fiéis leigos é chamada a ser sempre e cada vez mais instrumento de santidade na Igreja, favorecendo e encorajando « uma unidade mais íntima entre a vida prática dos membros e a própria fé ».(111)\n\n— A responsabilidade em professar a fé católica, acolhendo e proclamando a verdade sobre Cristo, sobre a Igreja e sobre o homem, em obediência ao Magistério da Igreja, que autenticamente a interpreta. Por isso, toda a agregação de fiéis leigos deve ser lugar de anúncio e de proposta da fé e de educação na mesma, no respeito pelo seu conteúdo integral.\n\n— O testemunho de uma comunhão sólida e convicta, em relação filial com o Papa, centro perpétuo e visivel da unidade da Igreja universal,(112) e com o Bispo « princípio visível e fundamento da unidade » da Igreja particular,(113) e na « estima recíproca entre todas as formas de apostolado na Igreja ».(114)\n\nA comunhão com o Papa e com o Bispo é chamada a exprimir-se na disponibilidade leal em aceitar os seus ensinamentos doutrinais e orientações pastorais. A comunhão eclesial exige, além disso, que se reconheça a legítima pluralidade das formas agregativas dos fiéis leigos na Igreja e, simultaneamente, a disponibilidade para a sua recíproca colaboração.\n\n— A conformidade e a participação na finalidade apostólica da Igreja, que é a evangelização e a santificação dos homens e a formação cristã das suas consciências, de modo a conseguir permear de espírito evangélico as várias comunidades e os vários ambientes ».(115)\n\nNesta linha, exige-se de todas as formas agregativas de fiéis leigos, e de cada uma deles, um entusiasmo missionário que as torne, sempre e cada vez mais, sujeitos de uma nova evangelização.\n\n— O empenho de uma presença na sociedade humana que, à luz da doutrina social da Igreja, se coloque ao serviço da dignidade integral do homem.\n\nAssim, as agregações dos fiéis leigos devem converter-se em correntes vivas de participação e de solidariedade para construir condições mais justas e fraternas no seio da sociedade.\n\nOs critérios fundamentais acima expostos encontram a sua verificação nos frutos concretos que acompanham a vida e as obras das diversas formas associativas, tais como: o gosto renovado pela oração, a contemplação, a vida litúrgica e sacramental; a animação pelo florescimento de vocações ao matrimónio cristão, ao sacerdócio ministerial, à vida consagrada; a disponibilidade em participar nos programas e nas atividades da Igreja, tanto a nível local como nacional ou internacional; o empenhamento catequético e a capacidade pedagógica de formar os cristãos; o impulso em ordem a uma presença cristã nos vários ambientes da vida social e a criação e animação de obras caritativas, culturais e espirituais; o espírito de desapego e de pobreza evangélica em ordem a uma caridade mais generosa para com todos; as conversões à vida cristã ou o regresso à comunhão por parte de baptizados « afastados ».\n\nO serviço dos Pastores para a comunhão\n\n31. Os Pastores na Igreja, mesmo perante possíveis e compreensíveis dificuldades de algumas formas agregativas e perante novas formas, que se vão impondo, não podem abdicar do serviço da sua autoridade, não apenas pelo bem da Igreja, mas até pelo bem dessas mesmas agregações laicais. Nesse sentido, eles devem acompanhar a sua acção de discernimento com a orientação e, sobretudo, com o encorajamento em ordem a um crescimento das agregações dos fiéis leigos na comunhão e na missão da Igreja.\n\nÉ sem dúvida oportuno que algumas novas associações e alguns novos movimentos, pela sua difusão, muitas vezes, nacional e até internacional, venham a receber um reconhecimento oficial, uma aprovação explícita da competente autoridade eclesiástica. Nesse sentido, já dizia o Concílio: « O apostolado dos leigos admite diversos modos de relação com a Hierarquia, segundo as suas várias formas e seus objectivos... Certas formas de apostolado dos leigos são, de diversos modos, expressamente reconhecidas pela Hierarquia. Além disso, a autoridade eclesiástica, tendo em conta as exigências do bem da Igreja, pode escolher de entre as várias associações e iniciativas apostólicas com um fim directamente espiritual, algumas em particular, e promovê-las de um modo especial, assumindo sobre elas uma maior responsabilidade ».(116)\n\nEntre as várias formas de apostolado dos leigos, que têm uma particular relação com a Hierarquia, os Padres sinodais expressamente mencionaram vários movimentos e associações de Acção Católica, onde « os leigos se associam livremente de forma orgânica e estável, sob o impulso do Espírito Santo, na comunhão com o Bispo e com os sacerdotes, de forma a poderem servir, no estilo próprio da sua vocação, com um método particular, o crescimento de toda a comunidade cristã, os projectos pastorais e a animação evangélica de todos os âmbitos da vida, com fidelidade e operosidade ».(117)\n\nFoi confiado ao Pontifício Conselho dos Leigos o encargo de elaborar um elenco das associações que recebem a aprovação oficial da Santa Sé e de definir, em colaboração com o Secretariado da Unidade dos Cristãos, as condições segundo as quais se pode aprovar uma associação ecuménica, onde a maioria seja católica ao lado de uma minoria não católica, estabelecendo também em que casos se não pode dar parecer positivo.(118)\n\nTodos, Pastores e fiéis, temos a obrigação de favorecer e de alimentar constantemente os vínculos e as relações fraternas de estima, cordialidade e colaboração entre as várias formas agregativas de leigos. Só assim, a riqueza dos dons e dos carismas que o Senhor nos dá pode dar o seu contributo fecundo e ordenado para a edificação da casa comum: « Para se edificar solidariamente a casa comum, é preciso, além do mais, depor todo o espírito de antagonismo e de disputa, e que a competição se faça, antes, na estima mútua (cf. Rom 12, 10), na recíproca antecipação do afecto e na vontade de colaboração, com a paciência, a abertura de visão, a disponibilidade para o sacrifício, que isso, por vezes, pode comportar ».(119)\n\nVoltamos de novo às palavras de Jesus: « Eu sou a videira e vós as vides » (Jo 15, 5), para darmos graças a Deus pelo grande dom da comunhão eclesial, que reflecte no tempo a comunhão eterna e inefável do amor de Deus Uno e Trino. A consciência do dom deve ser acompanhada de um grande sentido de responsabilidade: trata-se, com efeito, de um dom que, à semelhança do talento evangélico, deve ser posto a render numa vida de crescente comunhão.\n\nSer responsáveis do dom da comunhão significa, antes de mais, empenharmo-nos na vitória sobre toda a tentação de divisão e de contraposição que ameaça a vida e o empenhamento apostólico dos cristãos. O grito de dor e de estranheza do apóstolo Paulo: « Refiro-me ao facto de cada um de vós dizer: \"Eu sou de Paulo\", \"Eu, porém, sou de Apolo», «E eu sou de Cefas\", «E eu de Cristo»! Foi Cristo por ventura dividido? » (1 Cor 1, 12, 13) continua a ecoar como repreensão pelas « feridas feitas ao Corpo de Cristo ». Ressoem, antes, como apelo persuasivo estas outras palavras do apóstolo: « Exorto-vos, irmãos, no nome de nosso Senhor Jesus Cristo, a serdes unânimes no falar, para que não haja divisões entre vós, mas vivais em perfeita união de pensamento e de propósitos » (1 Cor 1, 10).\n\nAssim, a vida de comunhão, eclesial torna-se um sinal para o mundo e uma força de atracção que leva à fé em Cristo: « Como Tu, ó Pai, estás em Mim e Eu em Ti, que também eles estejam em Nós, para que o mundo creia que Tu me enviaste » (Jo 17, 21). Dessa maneira, a comunhão abre-se para a missão e converte-se ela própria em missão.\n\nCAPÍTULO III\n\nCONSTITUÍ-VOS PARA IRDES E DARDES FRUTO\n\nA corresponsabilidade dos fiéis leigos na Igreja-Missão\n\nComunhão missionária\n\n32. Retomemos a imagem bíblica da videira e dos ramos. Ela leva-nos, de forma imediata e espontânea, à consideração da fecundidade e da vida. Radicados e vivificados pela videira, os ramos são chamados a dar fruto: « Eu sou a videira e vós os ramos. Quem permanece em Mim e Eu nele dá muito fruto » (Jo 15, 5). Dar fruto é uma exigência essencial da vida cristã e eclesial. Quem não dá fruto não permanece na comunhão: « Toda a vide que em Mim não dá fruto (o Meu Pai) corta-a » (Jo 15, 2).\n\nA comunhão com Jesus, donde promana a comunhão dos cristãos entre si, é condição absolutamente indispensável para dar fruto: « Sem Mim não podeis fazer nada » (Jo 15, 5). E a comunhão com os outros é o fruto mais lindo que as vides podem dar: ela é, na verdade, um dom de Cristo e do Seu Espírito.\n\nOra, a comunhão gera comunhão e reveste essencialmente a forma de comunhão missionária. Jesus, de facto, diz aos Seus discípulos: « Não fostes vós que Me escolhestes; fui Eu que vos escolhi e vos constituí para irdes e dardes fruto e para que o vosso fruto permaneça » (Jo 15, 16).\n\nA comunhão e a missão estão profundamente ligadas entre si, compenetram-se e integram-se mutuamente, ao ponto de a comunhão representar a fonte e, simultaneamente, o fruto da missão: a comunhão é missionária e a missão é para a comunhão. É sempre o único e mesmo Espírito que convoca e une a Igreja e que a manda pregar o Evangelho « até aos confins da terra » (Act 1, 8). Por sua vez, a Igreja sabe que a comunhão, recebida em dom, tem um destino universal. Assim, a Igreja sente-se devedora à humanidade inteira e a cada um dos homens do dom recebido do Espírito, que derrama nos corações dos crentes a caridade de Jesus Cristo, força prodigiosa de coesão interna e, ao mesmo tempo, de expansão externa. A missão da Igreja deriva da sua própria natureza, tal como Cristo a quis: ser « sinal e instrumento ... de unidade de todo o género humano ».(120) Essa missão tem por finalidade dar a conhecer a todos e fazer com que todos vivam a « nova » comunhão que, no Filho de Deus feito homem, entrou na história do mundo. Nesse sentido, o testemunho do evangelista João já define, de forma irrevocável, a meta beatificante para onde se encaminha toda a missão da Igreja: « O que vimos e ouvimos, isso vos anunciamos, para que também vós tenhais comunhão connosco. A nossa comunhão é com o Pai e com o Seu Filho Jesus Cristo » (1 Jo 1, 3).\n\nOra, no contexto da missão da Igreja o Senhor confia aos fiéis leigos, em comunhão com todos os outros membros do Povo de Deus, uma grande parte de responsabilidade. Tinham disso plena consciência os Padres do Concílio Vaticano II: « Os sagrados Pastores conhecem, com efeito, perfeitamente quanto os leigos contribuem para o bem de toda a Igreja. Pois eles próprios sabem que não foram instituídos por Jesus Cristo para se encarregarem por si sós de toda a missão salvadora da Igreja para com o mundo, mas que o seu cargo sublime consiste em pastorear de tal modo os fiéis e de tal modo reconhecer os seus serviços e carismas, que todos, cada um segundo o seu modo próprio, cooperem na obra comum ».(121) Essa consciência reapareceu, depois, com renovada clareza e com maior vigor, em todos os trabalhos do Sínodo.\n\nAnunciar o Evangelho\n\n33. Os fiéis leigos, precisamente por serem membros da Igreja, têm por vocação e por missão anunciar o Evangelho: para essa obra foram habilitados e nela empenhados pelos sacramentos da iniciação cristã e pelos dons do Espírito Santo.\n\nLeiamos um texto claro e denso do Concílio Vaticano II: « Porque participam no múnus sacerdotal, profético e real de Cristo, os leigos têm parte activa na vida e na acção da Igreja... Fortalecidos pela participação activa na vida litúrgica da comunidade, empenham-se nas obras apostólicas da mesma. Conduzem à Igreja os homens que porventura andem longe, cooperam intensamente na comunicação da Palavra de Deus, sobretudo pela actividade catequética, e tornam mais eficaz, com o contributo da sua competência, a cura de almas e até a administração dos bens da Igreja ».(122)\n\nOra, é na evangelização que se concentra e se desenrola toda a missão da Igreja, cujo percurso histórico se faz sob a graça e ordem de Jesus Cristo: « Ide por todo o mundo e pregai o Evangelho a toda a criatura... Eis que Eu estou convosco todos os dias até ao fim do mundo » (Mt 16, 15; cf. Mt 28, 20). « Evangelizar — escreve Paulo VI — é a graça e a vocação própria da Igreja, a sua identidade mais profunda ».(123)\n\nCom a evangelização, a Igreja é construída e plasmada como comunidade de fé: mais precisamente, como comunidade de uma fé confessada na adesão à Palavra de Deus, celebrada nos Sacramentos e vivida na caridade, como alma da existência moral cristã. Com efeito, a « boa nova » tende a suscitar no coração e na vida do homem a conversão e a adesão pessoal a Jesus Cristo Salvador e Senhor; dispõe ao Baptismo e à Eucaristia e consolida-se no propósito e na realização da nova vida segundo o Espírito.\n\nSem dúvida, a ordem de Jesus: « Ide e pregai o Evangelho » conserva sempre a sua validade e está cheia de uma urgência que não passa. Todavia, a situação actual, não só do mundo mas também de tantas partes da Igreja, exige absolutamente que à palavra de Cristo se preste uma obediência mais pronta e generosa. Todo o discípulo é chamado em primeira pessoa; nenhum discípulo pode eximir-se a dar a sua própria resposta: « Ai de mim se não evangelizar » (1 Cor 9, 16).\n\nChegou a hora de nos lançarmos numa nova evangelização\n\n34. Países inteiros e nações, onde a religião e a vida cristã foram em tempos tão prósperas e capazes de dar origem a comunidades de fé viva e operosa, encontram-se hoje sujeitos a dura prova, e, por vezes, até são radicalmente transformados pela contínua difusão do indiferentismo, do secularismo e do ateísmo. É o caso, em especial, dos países e das nações do chamado Primeiro Mundo, onde o bem-estar económico e o consumismo, embora à mistura com tremendas situações de pobreza e de miséria, inspiram e permitem viver « como se Deus não existisse ». Ora, a indiferença religiosa e a total insignificância prática de Deus nos problemas, mesmo graves, da vida não são menos preocupantes e subversivos do que o ateísmo declarado. E também a fé cristã, mesmo sobrevivendo em algumas manifestações tradicionais e ritualistas, tende a desaparecer nos momento mais significativos da existência, como são os momentos do nascer, do sofrer e do morrer. Daí que se levantem interrogações e enigmas tremendos, que, ao ficarem sem resposta, expõem o homem contemporâneo à desilusão desconfortante e à tentação de eliminar a mesma vida humana que levanta esses problemas.\n\nNoutras regiões ou nações, porém, conservam-se bem vivas ainda tradições de piedade e de religiosidade popular cristã; mas, esse património moral e espiritual corre hoje o risco de esbater-se sob o impacto de múltiplos processos, entre os quais sobressaem a secularização e a difusão das seitas. Só uma nova evangelização poderá garantir o crescimento de uma fé límpida e profunda, capaz de converter tais tradições numa força de liberdade autêntica.\n\nÉ urgente, sem dúvida, refazer em toda a parte o tecido cristão da sociedade humana. Mas, a condição é a de se refazer o tecido cristão das próprias comunidades eclesiais que vivem nesses países e nessas nações.\n\nOra, os fiéis leigos, por força da sua participação no múnus profético de Cristo, estão plenamente envolvidos nessa tarefa da Igreja. Pertence-lhes, em particular, dar testemunho de como a fé cristã, mais ou menos conscientemente. ouvida e invocada por todos, seja a única resposta plenamente válida para os problemas e as esperanças que a vida põe a cada homem e a cada sociedade. Será isso possível, se os fiéis leigos souberem ultrapassar em si mesmos a ruptura entre o Evangelho e a vida, refazendo na sua quotidiana actividade em família, no trabalho e na sociedade, a unidade de uma vida que no Evangelho encontra inspiração e força para se realizar em plenitude.\n\nRepito mais uma vez a todos os homens contemporâneos o grito apaixonado com que iniciei o meu serviço pastoral: « Não tenhais medo! Abri, ou antes, escancarai as portas a Cristo! Abri ao Seu poder salvador os confins dos Estados, os sistemas económicos assim como os políticos, os vastos campos da cultura, da civilização, do progresso. Não tenhais medo! Cristo sabe bem \"o que está dentro do homem\". Só Ele o sabe! Hoje em dia muito frequentemente o homem não sabe o que traz no interior de si mesmo, no profundo do seu ânimo e do seu coração. Muito frequentemente se encontra incerto acerca do sentido da sua vida sobre esta Terra. E sucede que é invadido pela dúvida que se transforma em desespero. Permiti, pois, — peço-vos e vo-lo imploro com humildade e confiança — deixai que Cristo fale ao homem. Só Ele tem palavras de vida; sim, de vida eterna ».(124)\n\nEscancarar a porta a Cristo, acolhe-l'O no espaço da própria humanidade, não é, de modo algum, ameaça para o homem, mas antes, é a única estrada a percorrer, se quisermos reconhecer o homem na sua verdade total e exaltá-lo nos seus valores.\n\nA síntese vital que os fiéis leigos souberem fazer entre o Evangelho e os deveres quotidianos da vida será o testemunho mais maravilhoso e convincente de que não é o medo, mas a procura e a adesão a Cristo, que são o factor determinante para que o homem viva e cresça, e para que se alcancem novas formas de viver mais conformes com a dignidade humana.\n\nO homem é amado por Deus! Este é o mais simples e o mais comovente anúncio de que a Igreja é devedora ao homem. A palavra e a vida de cada cristão podem e devem fazer ecoar este anúncio: Deus ama-te, Cristo veio por ti, para ti Cristo é « Caminho, Verdade, Vida » (Jo 14, 6)!\n\nEsta nova evangelização, dirigida, não apenas aos indivíduos mas a inteiras faixas de população, nas suas diversas situações, ambientes e culturas, tem por fim formar comunidades eclesiais maduras, onde, a fé desabroche e realize todo o seu significado originário de adesão à pessoa de Cristo e ao Seu Evangelho, de encontro e de comunhão sacramental com Ele, de existência vivida na caridade e no serviço.\n\nOs fiéis leigos têm a sua parte a desempenhar na formação de tais comunidades eclesiais, não só com uma participação activa e responsável na vida comunitária e, portanto, com o seu insubstituível testemunho, mas também com o entusiasmo e com a acção missionária dirigida a quantos não crêem ainda ou já não vivem a fé recebida no Baptismo.\n\nEm relação às novas gerações, os fiéis leigos devem dar um precioso contributo, necessário como nunca, com uma obra sistemática de catequese: Os Padres sinodais acolheram com gratidão o trabalho dos catequistas, reconhecendo que eles « têm uma tarefa de grande importância na animação das comunidades eclesiais ».(125) é verdade que os pais cristãos são os primeiros e insubstituíveis catequistas dos próprios filhos, habilitados que o foram para isso pelo sacramento do Matrimónio, mas, ao mesmo tempo, devemos todos ter consciência do direito que assiste a todo o baptizado de ser instruído, educado, acompanhado na fé e na vida cristã.\n\nIde por todo o mundo\n\n35. A Igreja, ao aperceber-se e ao viver a urgência actual de uma nova evangelização, não pode eximir-se da missão permanente de levar o Evangelho a quantos — e são milhões e milhões de homens e mulheres — não conhecem ainda a Cristo Redentor do homem. Esta é a tarefa mais especificamente missionária que Jesus confiou e continua todos os dias a confiar à Sua Igreja.\n\nA acção dos fiéis leigos, que, aliás, nunca faltou neste campo, aparece hoje cada vez mais necessária e preciosa. Na verdade, a ordem do Senhor « Ide por todo o mundo » continua a encontrar muitos leigos generosos, prontos a deixar o seu ambiente de vida, o seu trabalho, a sua região ou pátria, para ir, ao menos por um certo tempo, para zonas de missão. Mesmo casais cristãos, a exemplo de Áquila e Priscila (cfr. Act 18; Rom 16, 3 s.), oferecem o confortante testemunho de amor apaixonado por Cristo e pela Igreja com a sua presença activa em terras de missão. Autêntica presença missionária é também a daqueles que, vivendo por vários motivos em países ou ambientes onde a Igreja ainda não foi estabelecida, dão o testemunho da sua fé.\n\nMas, o problema missionário apresenta-se hoje à Igreja com tal amplitude e gravidade que só se todos os membros da Igreja o assumirem de forma verdadeiramente solidária e responsável, tanto singularmente como em comunidade, é que se poderá confiar numa resposta mais eficaz.\n\nO convite que o Concílio Vaticano II dirigiu às Igrejas particulares conserva todo o seu valor, ou antes, reclama hoje um acolhimento mais amplo e mais decidido: « A Igreja particular, devendo representar na forma mais perfeita a Igreja universal, tenha plena consciência de ser enviada também àqueles que não acreditam em Cristo ».(126)\n\nA Igreja deve dar hoje um grande passo em frente na sua evangelização, deve entrar numa nova etapa histórica do seu dinamismo missionário. Num mundo que, com o encurtar das distâncias, se torna sempre mais pequeno, as comunidades eclesiais devem ligar-se entre si, trocar energias e meios, empenhar-se juntas na missão, única e comum, de anunciar e de viver o Evangelho. « As Igrejas ditas mais jovens — disseram os Padres sinodais — têm necessidade da força das mais antigas, enquanto que estas precisam do testemunho e do entusiasmo das mais jovens, de forma que cada Igreja beneficie das riquezas das outras Igrejas ».(127)\n\nNesta nova etapa, a formação, não só do clero local mas também de um laicado maduro e responsável, coloca-se nas novas Igrejas como elemento essencial e obrigatório da plantatio Ecclesiae.(128) Dessa forma, as próprias comunidades evangelizadas lançam-se para novas paragens do mundo a fim de responderem, também elas, à missão de anunciar e testemunhar o Evangelho de Cristo.\n\nOs fiéis leigos, com o exemplo da sua vida e com a própria acção, podem favorecer o melhoramento das relações entre os adeptos das diferentes religiões, como oportunamente observaram os Padres sinodais: « Hoje, a Igreja vive em toda a parte entre homens de religiões diferentes. Todos os fiéis, especialmente os leigos que vivem no meio de povos de outras religiões, tanto nas terras de origem como em terras de emigração, devem constituir para estes um sinal do Senhor e da Sua Igreja, de maneira adaptada às circunstâncias de vida de cada lugar. O diálogo entre as religiões tem uma importância fundamental, pois conduz ao amor e ao respeito recíproco, elimina, ou ao menos, atenua os preconceitos entre os adeptos das várias religiões e promove a unidade e a amizade entre os povos ».(129)\n\nPara evangelizar o mundo são necessários, antes de mais, os evangelizadores. Por isso, todos, a começar pelas famílias cristãs, devem sentir a responsabilidade de favorecer o despertar e o amadurecer de vocações especificamente missionárias, tanto sacerdotais e religiosas como laicais, recorrendo a todos os meios oportunos e sem nunca esquecer o meio privilegiado da oração, conforme a própria palavra do Senhor Jesus: « A seara é grande, mas os trabalhadores são poucos. Rezai, poi, ao dono da seara que mande trabalhadores para a sua seara! » (Mt 9, 37-38).\n\nViver o Evangelho servindo a pessoa e a sociedade\n\n36. Ao anunciar e ao acolher o Evangelho na força do Espírito, a Igreja torna-se comunidade evangelizada e evangelizadora e, precisamente por isso, faz-se serva dos homens. Nela, os fiéis leigos participam na missão de servir a pessoa e a sociedade. É verdade que a Igreja tem como fim supremo o Reino de Deus, do qual ela « constitui na terra o gérmen e o início »,(130) e, portanto, está inteiramente consagrada à glorificação do Pai. Mas, o Reino é fonte de libertação plena e de salvação total para os homens: com estes, portanto, a Igreja caminha e vive, real e intimamente solidária com a sua história.\n\nTendo recebido o encargo de manifestar ao mundo o mistério de Deus, que brilha em Jesus Cristo, ao mesmo tempo, a Igreja descobre o homem ao homem, esclarece-o acerca do sentido da sua existência, abre-o à verdade total acerca dele e do seu destino.(131) Nesta perspectiva, a Igreja é chamada, em virtude da sua própria missão evangelizadora, a servir o homem. Tal serviço tem a sua raiz primeiramente no facto prodigioso e empolgante de que, « com a encarnação, o Filho de Deus uniu-se de certa forma a todo o homem ».(132)\n\nPor isso, o homem « é o primeiro caminho que a Igreja deve percorrer no desempenho da sua missão: ele é o caminho primeiro e fundamental da Igreja, caminho traçado pelo próprio Cristo, caminho que imutavelmente passa através do mistério da Encarnação e da Redenção ».(133)\n\nPrecisamente neste sentido se pronunciou repetidas vezes e com singular clareza e vigor o Concílio Vaticano II nos seus diversos documentos. Releiamos um texto particularmente iluminador da Constituição Gaudium et spes: « A Igreja, ao procurar o seu fim salvífico próprio, não se limita a comunicar ao homem a vida divina; espalha sobre todo o mundo os reflexos da sua luz, sobretudo enquanto cura e eleva a dignidade da pessoa humana, consolida a coesão da sociedade e dá um sentido mais profundo à quotidiana atividade dos homens. A Igreja pensa, assim, que por meio de cada um dos seus membros e por toda a sua comunidade, muito pode ajudar para tornar mais humana a família dos homens e a sua história ».(134)\n\nNeste contributo à família dos homens, de que é responsável a Igreja inteira, cabe aos fiéis leigos um lugar de relevo, em razão da sua « índole secular », que os empenha, com modalidades próprias e insubstituíveis, na animação cristã da ordem temporal.\n\nPromover a dignidade da pessoa\n\n37. Descobrir e ajudar a descobrir a dignidade inviolável de cada pessoa humana constitui uma tarefa essencial, diria mesmo em certo sentido, a tarefa central e unificadora do serviço que a Igreja, e nela os fiéis leigos, são chamados a prestar à família dos homens.\n\nDe todas as criaturas terrenas, só o homem é « pessoa », sujeito consciente e livre e, precisamente por isso, « centro e vértice » de tudo o que existe sobre a terra.(135)\n\nA dignidade pessoal é o bem mais precioso que o homem tem, graças ao qual ele transcende em valor todo o mundo material. A palavra de Jesus: « Que serve ao homem ganhar o mundo inteiro, se depois perde a sua alma? » (Mc 8, 36) implica uma afirmação antropológica luminosa e estimulante: o homem vale não por aquilo que « tem » — mesmo que ele possuísse o mundo inteiro — mas por aquilo que « é ». Não são tanto os bens do mundo que contam, mas o bem da pessoa, o bem que é a própria pessoa.\n\nA dignidade da pessoa aparece em todo o seu fulgor, quando se consideram a sua origem e o seu destino: criado por Deus à Sua imagem e semelhança e remido pelo sangue preciosíssimo de Cristo, o homem é chamado a tornar-se « filho no Filho » e templo vivo do Espírito, e tem por destino a vida eterna da comunhão beatífica com Deus. Por isso, toda a violação da dignidade pessoal do ser humano clama por vingança junto de Deus e torna-se ofensa ao Criador do homem.\n\nEm virtude da sua dignidade pessoal, o ser humano é sempre um valor em si e por si, e exige ser considerado e tratado como tal, e nunca ser considerado e tratado como um objecto que se usa, um instrumento, uma coisa.\n\nA dignidade pessoal constitui o fundamento da igualdade de todos os homens entre si. Daí, a absoluta recusa de todas as mais variadas formas de discriminação que, infelizmente, continuam a dividir e a humilhar a família humana, desde as raciais e económicas às sociais e culturais, das políticas às geográficas, etc. Toda a discriminação é uma injustiça absolutamente intolerável, não tanto pelas tensões e conflitos que pode gerar no tecido social, quanto pela desonra feita à dignidade da pessoa: não só à dignidade daquele que é vítima da injustiça, mas ainda mais à daquele que pratica essa injustiça.\n\nFundamento da igualdade de todos os homens entre si, a dignidade pessoal é, ao mesmo tempo, o fundamento da participação e da solidariedade dos homens entre si: o diálogo e a comunhão têm a sua raiz última naquilo que os homens « são », antes e mais ainda do que naquilo que eles « têm ».\n\nA dignidade pessoal é propriedade indestrutível de cada ser humano. É fundamental compreender-se toda a força que irrompe desta afirmação, que se baseia na unicidade e na irrepetibilidade de toda a pessoa. Dela deriva que o indivíduo seja irredutível a tudo o que o queira esmagar e anulá-lo no anonimato da colectividade, da instituição, da estrutura, do sistema. A pessoa, na sua individualidade, não é um número, não é o anel de uma cadeia, nem uma peça da engrenagem de um sistema. A afirmação mais radical e exaltante do valor de cada ser humano foi feita pelo Filho de Deus ao encarnar no seio de uma mulher. E disto continua a falar-nos o Natal cristão.(136)\n\nVenerar o inviolável direito à vida\n\n38. O reconhecimento efectivo da dignidade pessoal de cada ser humano exige o respeito, a defesa e a promoção dos direitos da pessoa humana. Trata-se de direitos naturais, universais e invioláveis: ninguém, nem o indivíduo, nem o grupo, nem a autoridade, nem o Estado, pode modificar e muito menos eliminar esses direitos que emanam do próprio Deus.\n\nOra, a inviolabilidade da pessoa, reflexo da inviolabilidade absoluta do próprio Deus, tem a sua primeira e fundamental expressão na inviolabilidade da vida humana. É totalmente falsa e ilusória a comum defesa, que aliás justamente se faz, dos direitos humanos — como por exemplo o direito à saúde, à casa, ao trabalho, à família e à cultura, — se não se defende com a máxima energia o direito à vida, como primeiro e fontal direito, condição de todos os outros direitos da pessoa.\n\nA Igreja nunca se deu por vencida perante todas as violações que o direito à vida, que é próprio de cada ser humano, tem sofrido e continua a sofrer, tanto por parte dos indivíduos como mesmo até por parte das próprias autoridades. O titular desse direito é o ser humano, em todas as fases do seu desenvolvimento, desde a concepção até à morte natural, e em todas as suas condições, tanto de saúde como de doença, de perfeição ou de deficiência, de riqueza ou de miséria. O Concílio Vaticano II afirma abertamente: « Tudo quanto se opõe à vida, como seja toda a espécie de homicídio, genocídio, aborto, a integridade da pessoa humana, como as mutilações, os tormentos corporais e mentais e as tentativas para violentar as próprias consciências; tudo quanto ofende a dignidade da pessoa humana, como as condições de vida infra-humanas, as prisões arbitrárias, as deportações, a escravidão, a prostituição, o comércio de mulheres e de jovens; e também as condições degradantes de trabalho, em que os operários são tratados como meros instrumentos de lucro e não como pessoas livres e responsáveis; todas estas coisas e outras semelhantes são, sem dúvida, infamantes; ao mesmo tempo que corrompem a civilização humana, desonram mais aqueles que assim procedem, do que os que as padecem, e ofendem gravemente a honra devida ao Criador ».(137)\n\nOra, se a todos pertencem a missão e a responsabilidade de reconhecer a dignidade pessoal de cada ser humano e de defender o seu direito à vida, certos fiéis leigos são a isso chamados por um título particular: são os pais, os educadores, os agentes da saúde e todos os que detêm o poder económico e político.\n\nAo aceitar amorosa e generosamente toda a vida humana, sobretudo se fraca e doente, a Igreja vive hoje um momento fundamental da sua missão, tanto mais necessária quanto mais avassaladora se tornou uma « cultura de morte ». De facto, « a Igreja firmemente acredita que a vida humana, mesmo se fraca e sofredora, é sempre um dom maravilhoso do Deus da bondade. Contra o pessimismo e o egoísmo, que ensombram o mundo, a Igreja está do lado da vida: e em cada vida humana ela consegue descobrir o esplendor daquele \" Sim \", daquele \" Amen \", que é o próprio Cristo (cf. 2 Cor 1, 19; Ap 3, 14). Ao \"não\" que avassala e aflige o mundo, contrapõe esse vivo \"Sim\", defendendo dessa maneira o homem e o mundo daqueles que ameaçam e mortificam a vida ».(138) Pertence aos fiéis leigos, que mais directamente ou por vocação ou por profissão se ocupam do acolher a vida, tornar concreto e eficaz o \"sim\" da Igreja à vida humana.\n\nNas fronteiras da vida humana abrem-se hoje novas possibilidades e responsabilidades com o enorme progresso das ciências biológicas e médicas, aliado ao surpreendente poder tecnológico: o homem, com efeito, é já capaz, não só de « observar » mas também de « manipular » a vida humana no seu início e nas primeiras fases de seu desenvolvimento.\n\nA consciência moral da humanidade não pode ficar alheia ou indiferente perante os passos gigantescos dados por uma força tecnológica que consegue ter um domínio cada vez mais vasto e profundo sobre os dinamismos que presidem à procriação e às primeiras fases do desenvolvimento da vida humana. Talvez nunca como hoje e neste campo, a sabedoria se revela como única ancora de salvação, para que o homem, na investigação científica e na aplicada, possa agir sempre com inteligência e com amor, isto é, no respeito, diria mesmo na veneração, da inviolável dignidade pessoal de todo o ser humano, desde o primeiro instante da sua existência. Isso acontece quando, usando meios lícitos, a ciência e a técnica se empenham na defesa da vida e na cura da doença, desde os inícios, recusando, no entanto, — pela própria dignidade da investigação — intervenções que se tornem perturbadoras do património genético do indivíduo e da geração humana.(139)\n\nOs fiéis leigos que, a qualquer título ou a qualquer nível, se empenham na ciência e na técnica, bem como na esfera médica, social, legislativa e económica, devem corajosamente enfrentar os «desafios » que lhes lançam os novos problemas da bioética. Como disseram os Padres sinodais, « os cristãos devem exercer a sua responsabilidade como donos da ciência e da tecnologia, não como seus escravos ... Em ordem a esses \"desafios\" morais, que estão para serem lançados pela nova e imensa força da tecnologia e que põem em perigo, não só os direitos fundamentais dos homens, mas a própria essência biológica da espécie humana, é da máxima importância que os leigos cristãos — com a ajuda de toda a Igreja — tomem a peito o enquadramento da cultura nos princípios de um humanismo autêntico, de forma que a promoção e a defesa dos direitos do homem possam encontrar fundamento dinâmico e seguro na sua própria essência, aquela essência que a pregação evangélica revelou aos homens ».(140)\n\nÉ urgente que todos, hoje, estejam alertados para o fenómeno da concentração do poder, e, em primeiro lugar, do poder tecnológico. Tal concentração tende, com efeito, a manipular, não só a essência biológica, mas também os conteúdos da própria consciência dos homens e os seus padrões de vida, agravando, assim, a discriminação e a marginalização de povos inteiros.\n\nLivres de invocar o nome do Senhor\n\n39. O respeito da dignidade pessoal, que comporta a defesa e a promoção dos direitos humanos, exige que se reconheça a dimensão religiosa do homem. Não se trata de uma exigência meramente « confessional », mas sim, de uma exigência que mergulha a sua raiz inextirpável na própria realidade do homem. A relação com Deus é, na verdade, elemento constitutivo do próprio « ser » e « existir » do homem: é em Deus que nós « vivemos, nos movemos e existimos » (Act 17, 28). Se nem todos acreditam nesta verdade, todos os que dela estão convencidos têm o direito de serem respeitados na sua fé e nas opções de vida, individual e comunitária, que dela derivam. Este é o direito à liberdade de consciência e à liberdade religiosa, cujo efectivo reconhecimento está entre os bens mais elevados e entre os deveres mais graves de todo o povo que queira verdadeiramente assegurar o bem da pessoa e da sociedade: « A liberdade religiosa, exigência insuprimível da dignidade de todos e de cada um dos homens, constitui uma pedra angular do edifício dos direitos humanos; e, portanto, é um factor insubstituível do bem das pessoas e de toda a sociedade, assim como da realização pessoal de cada um. Disto resulta, consequentemente, que a liberdade das pessoas consideradas individualmente e das comunidades professarem e praticarem a própria religião é um elemento essencial da convivência pacífica dos homens ... O direito civil e social à liberdade religiosa, ao atingir a esfera mais íntima do espírito, torna-se ponto de referência e, de certo modo, a medida dos outros direitos fundamentais ».(141)\n\nO Sínodo não se esqueceu dos muitos irmãos e irmãs que ainda não gozam desse direito e que têm de enfrentar dificuldades, marginalizações, sofrimentos, perseguições e, por vezes, a morte por causa da confissão da fé. São, na sua maioria, irmãos e irmãs do laicado cristão. O anúncio do Evangelho e o testemunho cristão da vida no sofrimento e no martírio são o ápice do apostolado dos discípulos de Cristo, assim como o amor ao Senhor Jesus até ao dom da própria vida constitui uma fonte de fecundidade extraordinária para a edificação da Igreja. A mística videira mostra, assim, a sua vitalidade, como sublinhava Santo Agostinho: « Mas essa videira, como fora preanunciado pelos Profetas e pelo próprio Senhor, que espalhava pelo mundo inteiro as suas vides carregadas de fruto, tanto mais vicejava quanto mais a regava o abundante sangue dos mártires ».(142)\n\nA Igreja inteira sente-se profundamente grata com esse exemplo e com esse dom: desses seus filhos ela tira razões para renovar o seu impulso de vida santa e apostólica.\n\nNesse sentido, os Padres sinodais consideraram seu especial dever « agradecer àqueles leigos que vivem quais incansáveis testemunhas da fé, em união fiel com a Sé Apostólica, apesar das restrições à liberdade e da falta de ministros sagrados. Eles jogam tudo, até a própria vida. Dessa maneira, os leigos dão testemunho de uma propriedade essencial da Igreja: a Igreja de Deus nasce da graça de Deus e a forma mais sublime de o manifestar é o martírio ».(143)\n\nQuanto até aqui dissemos sobre o respeito pela dignidade pessoal e sobre o reconhecimento dos direitos humanos, prende-se, sem dúvida, com a responsabilidade de cada cristão, de cada homem. Mas, devemos imediatamente sublinhar como isso se revista hoje de uma dimensão mundial: trata-se, de facto, de uma questão que já atinge grupos humanos inteiros, até povos inteiros, que são violentamente espezinhados nos seus direitos fundamentais. Daí, aquelas formas de desigualdade de progresso entre os diversos Mundos que na recente Encíclica Sollicitudo rei socialis foram abertamente denunciadas.\n\nO respeito pela pessoa humana ultrapassa a exigência de uma moral individual e coloca-se como critério de base, quase como pilar fundamental, na estruturação da própria sociedade, sendo a sociedade inteiramente finalizada para a pessoa.\n\nAssim, intimamente ligada à responsabilidade de servir a pessoa põe-se a responsabilidade de servir a sociedade, qual tarefa geral daquela animação cristã da ordem temporal a que os fiéis leigos são chamados segundo as modalidades próprias e específicas.\n\nA família, primeiro espaço para o empenhamento social\n\n40. A pessoa humana tem uma natural e estrutural dimensão social enquanto é chamada, desde o seu íntimo, à comunhão com os outros e à doação aos outros: « Deus, que cuida paternamente de todos, quis que os homens formassem uma só família e se tratassem entre si com espírito de irmãos ».(144) E, assim, a sociedade, fruto e sinal da sociabilidade do homem, mostra a sua verdade plena ao constituir-se comunhão de pessoas.\n\nDá-se interdependência e reciprocidade entre a pessoa e a sociedade: tudo o que for feito em favor da pessoa é também serviço feito à sociedade, e tudo o que for realizado em favor da sociedade reverte-se em benefício da pessoa. Por isso, o empenhamento apostólico dos fiéis leigos na ordem temporal adquire sempre e de forma indissolúvel um significado de serviço ao homem indivíduo na sua unicidade e irrepetibilidade e um significado de serviço a todos os homens.\n\nOra, a primeira e originária expressão da dimensão social da pessoa é o casal e a família: « Deus não criou o homem para o deixar sozinho; desde o princípio \"homem e mulher os criou\" (Gn 1, 27) e a sua união constitui a primeira expressão de comunhão de pessoas ».(145) Jesus mostrou-se preocupado em restituir ao casal a sua inteira dignidade (Mt 19, 3-9) e à família a sua própria solidez (Mt 19, 4-6); São Paulo mostrou a relação profunda do matrimónio com o mistério de Cristo e da Igreja (Ef 5, 22-4, 6; Col 3,18-21; cf. 1 Ped 3,1-7).\n\nO casal e a família constituem o primeiro espaço para o empenhamento social dos fiéis leigos. Trata-se de um empenho que só poderá ser desempenhado adequadamente na convicção do valor único e insubstituível da família para o progresso da sociedade e da própria Igreja.\n\nBerço da vida e do amor, onde o homem « nasce » e « cresce », a família é a célula fundamental da sociedade. Deve reservar-se a essa comunidade uma solicitude privilegiada, sobretudo quando o egoísmo humano, as campanhas contra a natalidade, as políticas totalitárias, e também as situações de pobreza e de miséria física, cultural e moral, bem como a mentalidade edonista e consumista conseguem extinguir as fontes da vida, e onde as ideologias e os diversos sistemas, aliados a formas de desinteresse e de falta de amor, atentam contra a função educativa própria da família.\n\nÉ urgente, portanto, realizar uma acção vasta, profunda e sistemática, apoiada não só na cultura, mas também nos meios económicos e nos instrumentos legislativos, destinada a assegurar à família a sua função de ser o lugar primário da « humanização » da pessoa e da sociedade.\n\nA acção apostólica dos fiéis leigos consiste, antes de mais, em tornar a família consciente da sua identidade de primeiro núcleo social de base e do seu papel original na sociedade, para que a própria família se torne cada vez mais protagonista activa e responsável do seu crescimento e da sua participação na vida social. Dessa forma, a família poderá e deverá exigir de todos, a começar pelas autoridades públicas, o respeito por aqueles direitos que, salvando a família, salvam a mesma sociedade.\n\nO que se escreveu na Exortação Familiaris consortio sobre a participação no progresso da sociedade (146) e o que a Santa Sé, a convite do Sínodo dos Bispos de 1980, formulou com a « Carta dos Direitos da Família » representa um programa operativo completo e orgânico para todos os fiéis leigos que, a qualquer título, estão interessados na promoção dos valores e das exigências da família: um programa cuja realização deve impor-se com tanta maior urgência e decisão quanto mais graves se fazem as ameaças à estabilidade e à fecundidade da família e quanto mais forte e sistemática se tornar a tentativa de marginalizar a família e de a esvaziar do seu peso social.\n\nComo a experiência ensina, a civilização e a solidez dos povos dependem sobretudo da qualidade humana das próprias famílias. Assim, a acção apostólica em favor da família adquire um valor social incomparável. A Igreja, por sua parte, está profundamente convencida disso, bem sabendo que « o futuro da humanidade passa através da família ».(147)\n\nA caridade, alma e sustentáculo da solidariedade\n\n41. O serviço feito à sociedade exprime-se e concretiza-se de variadíssimas maneiras: desde as livres e informais às institucionais, desde a ajuda dada aos indivíduos à que se destina aos vários grupos e comunidades de pessoas.\n\nToda a Igreja, como tal, é directamente chamada ao serviço da caridade: « A santa Igreja, assim como nos seus primeiros tempos, juntando a \"ágape\" à ceia eucarística, se mostrava toda unida à volta de Cristo pelo vínculo da caridade, assim em todos os tempos se pode reconhecer por este sinal do amor. E alegrando-se com as realizações alheias, ela reserva para si, como dever e direito próprios, que não pode alienar, as obras de caridade. Por isso, a misericórdia para com os pobres e enfermos e as chamadas obras de caridade e de mútuo auxílio para socorrer as múltiplas necessidades humanas são pela Igreja honradas de modo especial » (148) A caridade para com o próximo, nas expressões antigas e sempre novas das obras de misericórdia corporais e espirituais, representa o conteúdo mais imediato, comum e habitual da animação cristã da ordem temporal que constitui o empenho específico dos fiéis leigos.\n\nCom a caridade para com o próximo, os fiéis leigos vivem e manifestam a sua participação na realeza de Jesus Cristo, isto é, no poder do Filho do homem que « não veio para ser servido, mas para servir » (Mc 10, 45): vivem e manifestam essa realeza na forma mais simples que é possível a todos e sempre e, ao mesmo tempo, na forma mais digna, pois a caridade é o dom mais alto que o Espírito dá em ordem à edificação da Igreja (1 Cor 13, 13) e ao bem da humanidade. A caridade, com efeito, anima e sustenta a solidariedade activa que olha para a totalidade das necessidades do ser humano.\n\nUma caridade assim, actuada não só pelos indivíduos, mas também, de forma solidária, pelos grupos e pelas comunidades, é e será sempre necessária: nada e ninguém a pode e poderá substituir, nem sequer as múltiplas instituições e iniciativas públicas, que também se esforçam por dar resposta às carências — muitas vezes hoje tão graves e generalizadas — de uma população. Paradoxalmente, essa caridade é tanto mais necessária quanto mais as instituições, ao tornarem-se complexas na organização e pretendendo gerir todos os espaços disponíveis, acabam por se esvaziar devido ao funcionalismo impessoal, à burocracia exagerada, aos interesses privados injustos e ao desinteresse fácil e generalizado.\n\nPrecisamente neste contexto, continuam a aparecer e a espalhar-se, sobretudo nas sociedades organizadas, diversas formas de voluntariado que se traduzem numa multiplicidade de serviços e de obras. Se for vivido na sua verdade de serviço desinteressado ao bem das pessoas, especialmente as mais carecidas e as mais abandonadas dos próprios serviços sociais, o voluntariado deve ser visto como sendo uma importante expressão de apostolado, onde os fiéis leigos, homens e mulheres, desempenham um papel de primeiro plano.\n\nTodos destinatários e protagonistas da política\n\n42. A caridade que ama e serve a pessoa nunca poderá estar dissociada da justiça: uma e outra, cada qual à sua maneira, exigem o pleno reconhecimento efectivo dos direitos da pessoa, a que é ordenada a sociedade com todas as suas estruturas e instituições.(149)\n\nPara animar cristãmente a ordem temporal, no sentido que se disse de servir a pessoa e a sociedade, os fiéis leigos não podem absolutamente abdicar da participação na « política », ou seja, da múltipla e variada acção económica, social, legislativa, administrativa e cultural, destinada a promover orgânica e institucionalmente o bem comum. Como repetidamente afirmaram os Padres sinodais, todos e cada um têm o direito e o dever de participar na política, embora em diversidade e complementariedade de formas, níveis, funções e responsabilidades. As acusações de arrivismo, idolatria de poder, egoísmo e corrupção que muitas vezes são dirigidas aos homens do governo, do parlamento, da classe dominante ou partido político, bem como a opinião muito difusa de que a política é um lugar de necessário perigo moral, não justificam minimamente nem o cepticismo nem o absenteismo dos cristãos pela coisa pública.\n\nPelo contrário, é muito significativa a palavra do Concílio Vaticano II: « A Igreja louva e aprecia o trabalho de quantos se dedicam ao bem da nação e tomam sobre si o peso de tal cargo, ao serviço dos homens ».(150)\n\nUma política em favor da pessoa e da sociedade tem o seu critério de base na busca do bem comum, como bem de todos os homens e do homem todo, bem oferecido e garantido para ser livre e responsavelmente aceite pelas pessoas, tanto individualmente como em grupo « A comunidade política — lemos na Constituição Gaudium et spes — existe precisamente em vista do bem comum; nele ela encontra a sua completa justificação e significado e dele deriva o seu direito natural e próprio. Quanto ao bem comum, ele compreende o conjunto das condições de vida social que permitem aos indivíduos, famílias e associações alcançar mais plena e facilmente a própria perfeição ».(151)\n\nAlém disso, uma política em favor da pessoa e da sociedade encontra a sua linha constante de acção na defesa e na promoção da justiça, entendida como « virtude » para a qual todos devem ser educados e como « força » moral que apoia o empenho em favorecer os direitos e os deveres de todos e de cada um, na base da dignidade pessoal do ser humano.\n\nNo exercício do poder político é fundamental o espírito de serviço, único capaz de, ao lado da necessária competência e eficiência, tornar « transparente » ou « limpa » a actividade dos homens políticos, como aliás o povo justamente exige. Isso pressupõe a luta aberta e a decidida superação de certas tentações, tais como, o recurso à deslealdade e à mentira, o desperdício do dinheiro público em vantagem de uns poucos e com miras de clientela, o uso de meios equívocos ou ilícitos para a todo o custo conquistar, conservar e aumentar o poder.\n\nOs fiéis leigos empenhados na política devem certamente respeitar a autonomia das realidades terrenas, rectamente entendida, como lemos na Constituição Gaudium et spes: « É de grande importância, sobretudo onde existe uma sociedade pluralista, que se tenha uma concepção exacta das relações entre a comunidade política e a Igreja, e ainda que se distingam claramente as actividades que os fiéis, isoladamente ou em grupo, desempenham em próprio nome como cidadãos guiados pela sua consciência de cristãos, e aquelas que eles exercem em nome da Igreja e em união com os seus pastores. A Igreja que, em razão da sua missão e competência, de modo algum se confunde com a sociedade nem está ligada a qualquer sistema político determinado, é, ao mesmo tempo, o sinal e salvaguarda da transcendência da pessoa humana »,(152) Simultaneamente — e hoje sente-se-o com urgência e responsabilidade — os fiéis leigos devem dar testemunho daqueles valores humanos e evangélicos que estão intimamente ligados à própria actividade política, como a liberdade e a justiça, a solidariedade, a dedicação fiel e desinteressada ao bem de todos, o estilo simples de vida, o amor preferencial pelos pobres e pelos últimos. Isso exige que os fiéis leigos sejam cada vez mais animados de uma real participação na vida da Igreja e iluminados pela sua doutrina social. Para isso poder-lhes-á ser de apoio e de ajuda a familiaridade com as comunidades cristãs e com os seus Pastores.(153)\n\nEstilo e meio de realizar uma política que tenha em vista o verdadeiro progresso humano é a solidariedade: esta pede a participação activa e responsável de todos na vida política, desde os cidadãos individualmente aos vários grupos, sindicatos e partidos: todos e cada um somos simultaneamente destinatários e protagonistas da política. Neste campo, como escrevi na Encíclica Sollicitudo rei socialis, a solidariedade « não é um sentimento de vaga compaixão ou de enternecimento superficial pelos males sofridos por tantas pessoas, próximas ou distantes. Pelo contrário, é a determinação firme e perseverante de se empenhar pelo bem comum; ou seja, pelo bem de todos e de cada um, porque todos nós somos verdadeiramente responsáveis por todos ».(154)\n\nA solidariedade política deve hoje actuar-se num horizonte que, superando uma simples nação ou um simples bloco de nações, assuma uma dimensão mais propriamente continental e mundial.\n\nO fruto da actividade política solidária, a que todos tanto aspiram, e, todavia, sempre tão imperfeito, é a paz. Os fiéis leigos não podem ficar indiferentes, estranhos e indolentes diante de tudo o que negue ou comprometa a paz: violência e guerra, tortura e terrorismo, campos de concentração, militarização da política, corrida aos armamentos, ameaça nuclear. Antes, como discípulos de Cristo « Príncipe da paz » (Is 9, 5) e « Nossa Paz » (Ef 2, 14), os fiéis leigos devem assumir o dever de serem « construtores de paz » (Mt 5, 9), tanto com a conversão do « coração », como com a acção em favor da verdade, da liberdade, da justiça e da caridade que são os fundamentos irrenunciáveis da paz.(155)\n\nColaborando com todos aqueles que procuram verdadeiramente a paz e servindo-se dos específicos organismos e instituições nacionais e internacionais, os fiéis leigos deverão promover uma capilar acção educativa destinada a neutralizar a dominante cultura do egoísmo, do ódio, da vingança e da inimizade e a desenvolver a cultura da solidariedade a todos os níveis. Tal solidariedade, com efeito, « é caminho para a paz e simultaneamente para o progresso ».(156) Nesta ordem de ideias, os Padres sinodais convidaram todos os cristãos a recusar formas inaceitáveis de violência, a promover comportamentos de diálogo e de paz e a empenhar-se na instauração de uma ordem social e internacional justa.(157)\n\nPôr o homem no centro da vida económico-social\n\n43. O serviço prestado à sociedade pelos fiéis leigos tem um seu momento essencial na questão económico-social, cuja chave é dada pela organização do trabalho.\n\nA gravidade actual de tais problemas, individuada no panorama do progresso e segundo a proposta de solução oferecida pela doutrina social da Igreja, foi recordada recentemente na Encíclica Sollicitudo rei socialis, que quero vivamente recomendar a todos, em especial aos fiéis leigos.\n\nEntre os princípios fundamentais da doutrina social da Igreja encontra-se o do destino universal dos bens: os bens da terra são, no desígnio de Deus, oferecidos a todos os homens e a cada um deles como meio do desenvolvimento de uma vida autenticamente humana. A propriedade privada que, precisamente por isso, possui uma intrínseca função social, está ao serviço desse destino. Concretamente o trabalho do homem e da mulher representa o instrumento mais comum e mais imediato para o progresso da vida económica, instrumento que constitui simultaneamente um direito e um dever de cada homem.\n\nTudo isto faz parte, de modo particular, da missão dos fiéis leigos. O fim e o critério da sua presença e da sua acção são, em termos gerais, formulados pelo Concílio Vaticano II: « Também na vida económica e social se devem respeitar e promover a dignidade e a vocação integral da pessoa humana e o bem de toda a sociedade. Com efeito, o homem é o protagonista, o centro e o fim de toda a vida económico-social ».(158)\n\nNo contexto das importantes transformações em curso no mundo da economia e do trabalho, os fiéis leigos, empenhem-se em primeira linha na solução dos gravíssimos problemas do crescente desemprego, lutando em favor de uma mais rápida superação das numerosas injustiças que provêm de deficientes organizações do trabalho, transformando o lugar de trabalho numa comunidade de pessoas respeitadas na sua subjectividade e no seu direito à participação, desenvolvendo novas formas de solidariedade entre aqueles que tomam parte no trabalho comum, fomentando novos tipos de empresariedade e revendo os sistemas de comércio, de finança e de intercâmbios tecnológicos.\n\nEm vista de tais objectivos, os fiéis leigos deverão executar o seu trabalho com competência profissional, com honestidade humana, espírito cristão, como meio da própria santificação,(159) segundo o convite explícito do Concílio: « Com o seu trabalho, o homem sustenta de ordinário a própria vida e a dos seus; por meio dele se une e serve os seus irmãos, pode exercer uma caridade autêntica e colaborar no acabamento da criação divina. Mais ainda, sabemos que, oferecendo a Deus o seu trabalho, o homem se associa à obra redentora de Cristo, o qual conferiu ao trabalho uma dignidade sublime, trabalhando com as suas próprias mãos em Nazaré ».(160)\n\nEm relação com a vida económico-social e com o trabalho, levanta-se hoje, de forma cada vez mais aguda, a chamada questão « ecológica ». Sem dúvida, o homem recebeu do próprio Deus a missão de « dominar » as coisas criadas e de a cultivar o jardim » do mundo; mas, esta é uma tarefa que o homem deve desempenhar no respeito pela imagem divina que recebeu e, portanto, com inteligência e com amor: deve sentir-se responsável pelos dons que Deus lhe deu e continuamente lhe dá. O homem tem nas suas mãos um dom para transmitir — e, possivelmente, mesmo melhorado — às gerações futuras, também elas destinatárias dos dons do Senhor: « O domínio conferido ao homem pelo Criador não é um poder absoluto, nem se pode falar de liberdade de \"usar e abusar\" ou de dispor das coisas como melhor agrade. A limitação imposta pelo mesmo Criador, desde o princípio, e expressa simbolicamente com a proibição de \"comer o fruto da árvore\" (cf. Gn 2, 16 s.), mostra com suficiente clareza que, nas relações com a natureza visível, nós estamos submetidos a leis, não só biológicas mas também morais, que não podem impunemente ser transgredidas. Uma justa concepção do desenvolvimento não pode prescindir destas considerações — relativas ao uso dos elementos da natureza, às possibilidades de renovação dos recursos e às consequências de uma industrialização desordenada — as quais propõem uma vez mais à nossa consciência a dimensão moral, que deve distinguir o desenvolvimento ».(161)\n\nEvangelizar a cultura e as culturas do homem\n\n44. O serviço à pessoa e à sociedade humana exprime-se e realiza-se através da criação e transmissão da cultura, que, especialmente nos nossos dias, constitui uma das mais graves tarefas da convivência humana e da evolução social. A luz do Concílio, entendemos por « cultura » todos aqueles « meios com que o homem afina e usa os seus múltiplos dons de alma e de corpo; procura submeter ao seu poder, com o saber e o trabalho, o próprio cosmos; torna mais humana a vida social, tanto na família como em toda a sociedade civil, com o progresso do costume e das instituições; enfim, no decorrer do tempo, exprime, comunica aos outros e conserva nas suas obras, para que sejam de proveito a muitos e mesmo a humanidade inteira, as suas grandes experiências espirituais e as suas aspirações ».(162)\n\nNesse sentido, a cultura deve ser considerada como o bem comum de cada povo, a expressão da sua dignidade, liberdade e criatividade; o testemunho do seu percurso histórico. Em particular, só dentro e através da cultura, é que a fé cristã se torna histórica e criadora de história.\n\nPerante o progresso de uma cultura que aparece divorciada não só da fé cristã mas até dos próprios valores humanos,(163) bem como perante uma certa cultura científica e tecnológica incapaz de dar resposta à premente procura de verdade e de bem que arde no coração dos homens, a Igreja tem plena consciência da urgência pastoral de se dar à cultura uma atenção toda especial.\n\nPor isso, a Igreja pede aos fiéis leigos que estejam presentes, em nome da coragem e da criatividade intelectual, nos lugares privilegiados da cultura, como são o mundo da escola e da universidade, os ambientes da investigação científica e técnica, os lugares da criação artística e da reflexão humanística. Tal presença tem como finalidade não só o reconhecimento e a eventual purificação dos elementos da cultura existente, criticamente avaliados, mas também a sua elevação, graças ao contributo das originais riquezas do Evangelho e da fé cristã. O que o Concílio Vaticano II escreve sobre a relação entre o Evangelho e a cultura representa um facto histórico constante e, simultaneamente, um ideal de acção de singular actualidade e urgência; é um programa empenhativo que se impõe à responsabilidade pastoral da Igreja inteira e, nela, à responsabilidade específica dos fiés leigos: « A boa nova de Cristo renova continuamente a vida e a cultura do homem decaído, combate e elimina os erros e males nascidos da permanente sedução e ameaça do pecado. Purifica sem cessar e eleva os costumes dos povos ... Desse modo, a Igreja, só com realizar a própria missão, já com isso mesmo estimula e ajuda a civilização e, com a sua actividade, também a litúrgica, educa o homem para a liberdade interior ».(164)\n\nMerecem ser aqui ouvidas de novo certas expressões particularmente significativas da Exortação Evangelii nuntiandi de Paulo VI: « A Igreja evangeliza quando, unicamente firmada na potência divina da Mensagem que proclama (cfr. Rom 1, 16; 1 Cor 1, 18; 2, 4), procura converter, ao mesmo tempo, a consciência pessoal e colectiva dos homens, a actividade a que se dedicam e a vida e o meio concreto que lhes são próprios. Estratos da humanidade que se transformam: para a Igreja não se trata tanto de pregar o Evangelho a espaços geográficos cada vez mais vastos ou populações maiores em dimensões de massa, mas de chegar a atingir e como que a modificar pela força do Evangelho os critérios de julgar, os valores que contam, os centros de interesse, as linhas de pensamento, as fontes inspiradoras e os modelos de vida da humanidade, que se apresentam em contraste com a Palavra de Deus e com o desígnio da salvação. Poder-se-ia exprimir tudo isto dizendo: importa evangelizar — não de maneira decorativa, como que aplicando uma verniz superficial, mas de maneira vital, em profundidade e isto até às suas raízes — a cultura e as culturas do homem ... A ruptura entre o Evangelho e a cultura é, sem dúvida, o drama da nossa época, como o foi também de outras épocas. Importa, assim, envidar todos os esforços no sentido de uma generosa evangelização da cultura, ou, mais exactamente, das culturas ».(165)\n\nO caminho que hoje se privilegia para a criação e a transmissão da cultura é o dos instrumentos da comunicação social. (166) Também o mundo dos « mass-media », na sequência do acelerado progresso das inovações e da influência, ao mesmo tempo planetária e capilar, sobre a formação da mentalidade e do costume, constitui uma nova fronteira da missão da Igreja. Em particular, a responsabilidade profissional dos fiéis leigos neste campo, exercida, tanto a título pessoal como através de iniciativas e instituições comunitárias, deve ser reconhecida em todo o seu valor e apoiada com mais adequados recursos materiais, intelectuais e pastorais.\n\nNo uso e na recepção dos instrumentos de comunicação, tornam-se urgentes tanto uma acção educativa em ordem ao sentido crítico, animado da paixão pela verdade, como uma acção de defesa da liberdade, do respeito pela dignidade pessoal, da elevação da autêntica cultura dos povos, com a recusa, firme e corajosa, de toda a forma de monopolização e de manipulação.\n\nNão deve ficar por esta acção de defesa a responsabilidade pastoral dos fiéis leigos: em todos os caminhos do mundo, também nos principais da imprensa, do cinema, da rádio, da televisão e do teatro, deve anunciar-se o Evangelho que salva.\n\nCAPÍTULO IV\n\nOS TRABALHADORES DA VINHA DO SENHOR\n\nBons administradores da multiforme graça de Deus\n\nA variedade das vocações\n\n45. Segundo a parábola evangélica, o « proprietário » chama os trabalhadores para a sua vinha nas várias horas do dia: alguns, ao amanhecer; outros, às nove da manhã; outros ainda, por volta do meio dia e das três da tarde; os últimos, cerca das cinco (cf. Mt 20, 1 ss.). Ao comentar esta página do Evangelho, São Gregório Magno interpreta as várias horas da chamada relacionando-as com as idades da vida: « é possível aplicar a diversidade das horas — escreve ele — às diversas idades do homem. O amanhecer pode certamente representar, nesta nossa interpretação, a infância. A hora tércia, por sua vez, pode entender-se como sendo a adolescência: o sol dirige-se para o alto do céu, isto é, cresce o ardor da idade. A hora sexta é a juventude: o sol está como que no zénite do céu, isto é, nesta idade reforça-se a plenitude do vigor. A idade adulta representa a hora nona, porque, como o sol declina do seu alto, assim esta idade começa a perder o ardor da juventude. A hora undécima é a idade daqueles que se encontram muito avançados nos anos... Os trabalhadores são, portanto, chamados para a vinha em horas diferentes, como a querer significar que à santidade de vida um é chamado durante a infância, um outro na juventude, um outro quando adulto e um outro na idade mais avançada ».(167)\n\nPodemos também tomar e alargar o comentário de São Gregório Magno referindo-o à extraordinária variedade de presenças na Igreja, todas e cada uma chamadas a trabalhar para o advento do Reino de Deus segundo a diversidade de vocações e da situações, carismas e ministérios. Trata-se de uma variedade ligada, não só à idade, mas também à diferença de sexo e à diversidade dos dons, como igualmente às vocações e às condições de vida; é uma variedade que torna mais viva e concreta a riqueza da Igreja.\n\nJovens, crianças, idosos\n\nOs jovens, esperança da Igreja\n\n46. O Sínodo quis prestar uma atenção especial aos jovens. E justamente. Em tantos países do mundo, eles representam a metade de toda a população e, muitas vezes, a metade numérica do próprio Povo de Deus que vive nesses países. Já sob esse ponto de vista, os jovens constituem uma força excepcional e são um grande desafio para o futuro da Igreja. Nos jovens, efectivamente, a Igreja lê o seu caminho para o futuro que a espera e encontra a imagem e o convite daquela alegre juventude com que o Espírito de Cristo constantemente a enriquece. Nesse sentido, o Concílio definiu os jovens como « esperança da Igreja ».(168)\n\nNa carta que escrevi aos jovens e às jovens do mundo, a 31 de Março de 1985, lê-se: « A Igreja olha para os jovens; antes, a Igreja, de um modo especial, vê-se a si mesma nos jovens, em todos vós e, ao mesmo tempo, em cada uma e em cada um de vós. Foi assim desde o princípio, desde os tempos apostólicos. As palavras de São João na sua Primeira Carta podem dar disso um especial testemunho: «Escrevo a vós, jovens, porque vencestes o maligno. Escrevi-vos a vós, filhinhos, porque conhecestes o Pai... Escrevi-vos a vós, jovens, porque sois fortes, e a palavra de Deus habita em vós» (1 Jo 2, 13 ss.)... Na nossa geração, ao fim do segundo milénio depois de Cristo, também a Igreja vê-se a si mesma nos jovens ».(169)\n\nOs jovens não devem ser considerados simplesmente como o objecto da solicitude pastoral da Igreja: são de facto e devem ser encorajados a ser sujeitos activos, protagonistas da evangelização e artífices da renovação social.(170) A juventude é o tempo de uma descoberta particularmente intensa do próprio « eu » e do próprio « projecto de vida », é o tempo de um crescimento que deve realizar-se « em sabedoria, idade e graça diante de Deus e dos homens » (Lc 2, 52).\n\nComo disseram os Padres sinodais, « a sensibilidade dos jovens intui profundamente os valores da justiça, da não-violência e da paz. O seu coração está aberto à fraternidade, à amizade e à solidariedade. Deixam-se mobilizar ao máximo em favor das causas que concernem a qualidade da vida e a conservação da natureza. Mas, estão eles também cheios de inquietações, de desilusões, angústias e receios do mundo, para além das tentações próprias do seu estado ».(171)\n\nA Igreja deve reviver o amor de predilecção que Jesus mostrou ao jovem do Evangelho: « Jesus, olhando para ele, amou-o » (Mc 10, 21). Por isso, a Igreja não se cansa de anunciar Jesus Cristo, proclamar o Seu Evangelho como a única e superabundante resposta às mais radicais aspirações dos jovens, como a proposta forte e entusiasta de um seguimento pessoal (« vem e segue-Me» [Mc 10, 21]), que comporta a vivência do amor filial de Jesus pelo Pai e a participação na salvação da humanidade.\n\nA Igreja tem tantas coisas para dizer aos jovens, e os jovens tem tantas coisas a dizer à Igreja. Este diálogo recíproco, que deverá fazer-se com grande cordialidade, clareza e coragem, favorecerá o encontro e o intercâmbio das gerações, e será fonte de riqueza e de juventude para a Igreja e para a sociedade civil. Na sua mensagem aos jovens o Concílio diz: « A Igreja olha para vós com confiança e amor... Ela é a verdadeira juventude do mundo... Olhai para ela e nela encontrareis o rosto de Cristo ».(172)\n\nAs crianças e o reino dos céus\n\n47. As crianças são, certamente, o alvo do amor delicado e generoso do Senhor Jesus: a elas reserva a Sua bênção e, ainda mais, assegura-lhes o Reino dos céus (cf. Mt 19, 13-15; Mc 10, 14). Em particular, Jesus exalta o papel activo que as crianças têm no Reino de Deus: são o símbolo eloquente e a esplêndida imagem daquelas condições morais e espirituais que são essenciais para se entrar no Reino de Deus e para viver a sua lógica de total abandono ao Senhor: « Em verdade vos digo: se não vos converterdes e não vos tornardes como as crianças, não entrareis no Reino dos céus. Pois quem se tornar pequenino como esta criança será grande no Reino dos céus. E quem acolher uma só destas crianças em Meu nome, acolhe-Me a Mim » (Mt 18, 3-5; cf. Lc 9, 48).\n\nAs crianças são a lembrança constante de que a fecundidade missionária da Igreja tem a sua raiz vivificadora, não nos meios e nos merecimentos humanos, mas no dom totalmente gratuito de Deus. A vida de inocência e de graça das crianças, e também os sofrimentos injustos de que são vítimas, são, em virtude da cruz de Cristo, um enriquecimento espiritual para elas e para toda a Igreja: devemos todos tornar mais viva e grata consciência desse facto.\n\nDeve reconhecer-se, além disso, que também à idade da infância e da adolescência se abrem preciosas possibilidades operativas tanto para a edificação da Igreja como para a humanização da sociedade. O que o Concílio diz sobre a presença benéfica e construtiva dos filhos no seio da família « Igreja doméstica »: « Os filhos, como membros vivos da família, também contribuem à sua maneira para a santificação dos pais »,(173) deve repetir-se acerca das crianças em relação à Igreja particular e universal. Já o observava João Gerson, teólogo e educador do século XV, para quem « as crianças e os adolescentes não são por nada uma parte insignificante na Igreja ».(174)\n\nOs idosos e o dom da sabedoria\n\n48. As pessoas idosas, muitas vezes injustamente tidas por inúteis se não mesmo um peso insuportável, lembro que a Igreja lhes pede e delas espera que continuem a sua missão apostólica e missionária, que não só é possível e obrigatória, mas, de certo modo, tornada específica e original também nessa idade.\n\nA Bíblia gosta de apresentar o idoso como o símbolo da pessoa cheia de sabedoria e de temor de Deus (cf. Sir 25, 4-6). Nesse sentido, o « dom » do idoso poderia identificar-se com o de ser, na Igreja e na sociedade, a testemunha da tradição da fé (cf. Sl 44, 2; Ex 12, 26-27), o mestre de vida (cf. Sir 6, 34; 8, 11-12), o obreiro da caridade.\n\nHoje, o número crescente de idosos nos vários países do mundo e a cessação antecipada da actividade profissional e activa abrem um novo espaço ao trabalho apostólico dos idosos: é um trabalho que deverá ser assumido superando decididamente a tentação de se refugiar nostalgicamente num passado que não volta mais ou de, por motivo das dificuldades encontradas, fugir dos empenhos presentes para o mundo das constantes novidades; e consciencializando-se sempre mais de que a sua função na Igreja e na sociedade não tem absolutamente paragens por razões de idade, mas tão só modalidades novas. Como diz o Salmista: « Até na velhice darão frutos, conservarão a sua seiva e o seu frescor, para anunciar quão justo é o Senhor » (Sl 92, 15-16). Repito o que disse durante a celebração do Jubileu dos Idosos: « A entrada na terceira idade deve considerar-se um privilégio: não apenas porque nem todos têm a sorte de atingir essa meta, mas também e sobretudo porque esse é o tempo das possibilidades concretas de pensar melhor no passado, de conhecer e viver com maior profundidade o mistério pascal, de se tornar, na Igreja, exemplo para todo o Povo de Deus... Apesar da complexidade dos problemas que tendes para resolver, as forças que progressivamente se vão enfraquecendo, e apesar das insuficiências das organizações sociais, os atrasos da legislação oficial, as incompreensões de uma sociedade egoísta, vós não estais nem deveis sentir-vos à margem da vida da Igreja, elementos passivos de um mundo em movimento excessivo, mas sujeitos activos de um período humanamente e espiritualmente fecundo da existência humana. Tendes ainda uma missão para cumprir, um contributo a dar. Segundo o plano divino, cada ser humano é uma vida em crescimento, desde a primeira centelha da existência até ao último respiro ».(175)\n\nMulheres e homens\n\n49. Os Padres sinodais dedicaram uma atenção especial à condição e ao papel da mulher, num dúplice objectivo: reconhecer e convidar a que todos e mais uma vez reconheçam o indispensável contributo da mulher na edificação da Igreja e no progresso da sociedade; e elaborar, além disso, uma análise mais específica acerca da participação da mulher na vida e na missão da Igreja.\n\nReportando-se a João XXIII, que vê na tomada de consciência por parte da mulher da própria dignidade e no acesso das mulheres às actividades públicas um sinal dos nossos tempos,(176) os Padres do Sínodo afirmaram repetida e veementemente, perante as mais variadas formas de descriminação e de marginalização a que se submete a mulher pela simples razão de ser mulher, a urgência de defender e de promover a dignidade pessoal da mulher e, portanto, a sua igualdade com o homem.\n\nSe a todos na Igreja e na sociedade pertence esta tarefa, em particular pertence às mulheres, que devem sentir-se empenhadas como protagonistas em primeira linha. Há ainda um enorme esforço a fazer, em muitas partes do mundo e em diversos ambientes, para se destruir aquela injusta e deletéria mentalidade que considera o ser humano como uma coisa, como um objecto de compra e venda, um instrumento do interesse egoísta ou de puro prazer, tanto mais que a primeira vítima dessa mentalidade é precisamente a própria mulher. Pelo contrário, só o claro reconhecimento da dignidade pessoal da mulher constitui o primeiro passo a dar-se para promover a sua plena participação, tanto na vida eclesial como na social e pública. Deve dar-se uma resposta mais ampla e decisiva à exigência feita na Exortação Familiaris consortio acerca das múltiplas descriminações de que são vítimas as mulheres: « que por parte de todos se empreenda uma acção pastoral específica, mais vigorosa e incisiva, para debelá-las definitivamente, por forma a alcançar a plena estima da imagem de Deus que brilha em todos os seres humanos, nenhum excluído ».(177) Na mesma linha, os Padres sinodais afirmaram: « A Igreja, como expressão da sua missão, deve opor-se firmemente a todas as formas de discriminação e de abuso das mulheres ».(178) E ainda: « A dignidade da mulher, gravemente ferida na opinião pública, deve ser recuperada através do respeito efectivo dos direitos da pessoa humana e da prática da doutrina da Igreja ».(179)\n\nEm particular, sobre a participação activa e responsável na vida e na missão da Igreja, sublinhe-se como já o Concílio Vaticano II tenha sido deveras explícito em reclamá-lo: « Já que, nos nossos dias, as mulheres tomam cada vez mais parte activa em toda a vida da sociedade, reveste-se de grande importância uma sua mais larga participação nos vários campos do apostolado da Igreja ».(180)\n\nA consciência de que a mulher, com os dons e as funções que lhe são próprias, tem uma vocação específica própria cresceu e aprofundou-se no período pós — conciliar, encontrando a sua inspiração mais original no Evangelho e na história da Igreja. Para o crente, com efeito, o Evangelho, isto é, a palavra e o exemplo de Jesus Cristo, continua a ser o ponto de referência necessário e decisivo: e é deveras fecundo e inovador também para o actual momento histórico.\n\nEmbora não tendo sido chamadas para o apostolado próprio dos Doze e, portanto, para o sacerdócio ministerial, muitas mulheres acompanham Jesus no Seu ministério e dão assistência ao grupo dos Apóstolos (cfr. Lc 8, 2-3); estão presentes ao pé da Cruz (Lc 23, 49); assistem à sepultura de Jesus (cfr. Lc 23, 55) e, na madrugada de Páscoa, recebem e transmitem o anúncio da ressurreição (cfr. Lc 24, 1-10); rezam com os Apóstolos no Cenáculo à espera do Pentecostes (Act 1, 14).\n\nNa peugada do Evangelho, a Igreja das origens diferenciou-se da cultura do tempo e confia à mulher tarefas ligadas à evangelização. Nas suas Cartas, o apóstolo Paulo cita, até pelo nome, numerosas mulheres pelas suas variadas funções no seio e ao serviço das primeiras comunidades eclesiais (cfr. Rom 16, 1-15; Fil 4, 2-3; Col 4, 15 e 1 Cor 11, 5; 1 Tim 5, 16). « Se o testemunho dos Apóstolos fundamenta a Igreja — disse Paulo VI — o das mulheres contribui para alimentar a fé das comunidades cristãs ».(181)\n\nE como nas origens, assim na evolução sucessiva, a Igreja teve sempre, mesmo se de modos diferentes e com diversas acentuações, mulheres que desempenharam um papel, por vezes decisivo, e realizaram tarefas de considerável valor para a própria Igreja. É uma história de imensa operosidade, o mais das vezes humilde e escondida, mas nem por isso menos decisiva para o crescimento e para a santidade da Igreja. É necessário que essa história continue e, mesmo, se alargue e intensifique perante a crescente e universal consciência da dignidade pessoal da mulher e da sua vocação, bem como perante a urgência de uma « nova evangelização » e de uma maior « humanização » das relações sociais.\n\nRecolhendo a herança do Concílio Vaticano II, onde se reflecte a mensagem do Evangelho e da história da Igreja, os Padres do Sínodo formularam, entre outras, esta clara « recomendação »: « É necessário que a Igreja, pela sua vida e pela sua missão, reconheça todos os dons das mulheres e dos homens e os traduza em prática ».(182) E ainda: « Este Sínodo proclama que a Igreja exige o reconhecimento e a utilização de todos esses dons, experiências e aptidões dos homens e das mulheres para que a sua missão se torne mais eficaz (cfr. Congregação da Doutrina da Fé, Instructio de libertate christiana et liberatione, 72) ».(183)\n\nFundamentos antropológicos e teológicos\n\n50. A condição para assegurar a justa presença da mulher na Igreja e na sociedade é a análise mais penetrante e mais cuidada dos fundamentos antropológicos da condição masculina e feminina, de forma a determinar a identidade pessoal própria da mulher na sua relação de diversidade e de recíproca complementariedade com o homem, não só no que se refere às posições que deve manter e às funções que deve desempenhar, mas também e mais profundamente no que concerne a sua estrutura e o seu significado pessoal. Os Padres sinodais sentiram vivamente essa exigência ao afirmarem que « os fundamentos antropológicos e teológicos precisam ser estudados a fundo em vista da solução dos problemas relativos ao verdadeiro significado e à dignidade de ambos os sexos ».(184)\n\nEmpenhada na reflexão sobre os fundamentos antropológicos e teológicos da condição feminina, a Igreja intervém no processo histórico dos vários movimentos de promoção da mulher e, descendo às próprias raízes do seu ser pessoal, dá-lhe o seu mais precioso contributo. Mas, antes e sobretudo, a Igreja entende com isso obedecer a Deus que, ao criar o homem « à Sua imagem », « homem e mulher os criou » (Gn 1, 27); e assim entende responder à chamada de Deus que a convida a conhecer, a admirar e a viver o Seu desígnio. É um desígnio que foi « no princípio » indelevelmente impresso no próprio ser da pessoa humana — homem e mulher — e, portanto, nas suas estruturas significativas e nos seus dinamismos profundos. É precisamente esse desígnio, sapientíssimo e amoroso, que deve ser explorado em toda a riqueza do seu conteúdo: é a riqueza que desde o « princípio » se veio progressivamente manifestando e actuando ao longo de toda a história da salvação e que culminou na « plenitude do tempo », quando « Deus mandou o Seu Filho, nascido de mulher » (Gal 4, 4). Essa « plenitude » continua na história: a leitura do desígnio de Deus acerca da mulher é feita continuamente e deverá continuar a fazer-se na fé da Igreja, graças também à vida que tantas mulheres cristãs viveram. Sem esquecer o contributo que podem dar as várias ciências humanas e as diferentes culturas: estas, graças a um discernimento iluminado, poderão ajudar a intuir e a definir os valores e as exigências que pertencem à essência perene da mulher e os que estão ligados à evolução histórica das próprias culturas. Como nos recorda o Concílio Vaticano II, « a Igreja afirma que por baixo de todas as mudanças há muita coisa que não muda, por ter o seu fundamento último em Cristo, que é sempre o mesmo: ontem, hoje e nos séculos (cfr. Heb 13, 8) » (185)\n\nSobre os fundamentos antropológicos e teológicos da dignidade pessoal da mulher debruça-se a Carta Apostólica sobre a dignidade e a vocação da mulher. O documento que retoma, continua e especifica as reflexões da catequese das Quartas-Feiras, dedicada, por muito tempo, à « teologia do corpo », pretende ser, ao mesmo tempo, o cumprimento de uma promessa feita na encíclica Redemptoris mater (186) e a resposta ao pedido dos Padres sinodais.\n\nA leitura da Carta Mulieris dignitatem, também pelo seu carácter de meditação bíblico-teológica, poderá ser um estímulo para todos, homens e mulheres, e em particular para os que cultivam as ciências humanas e as disciplinas teológicas, a fim de se avançar no estudo crítico e aprofundar sempre mais, na base da dignidade pessoal do homem e da mulher e da sua recíproca relação, os valores e os dons específicos da feminilidade e da masculinidade, não apenas a nível da vivência social, mas também e sobretudo da existência cristã e eclesial.\n\nA meditação sobre os fundamentos antropológicos e teológicos da condição da mulher deve iluminar e guiar a resposta cristã à pergunta tão comum e, por vezes, tão aguda, sobre o «espaço » que a mulher pode e deve ter na Igreja e na sociedade.\n\nDa palavra e do comportamento de Cristo, que são normativos para a Igreja, resulta com grande clareza que nenhuma discriminação existe no plano da relação com Cristo, no qual « não há homem nem mulher, pois todos vós sois um só em Cristo Jesus » (Gal 3, 28) e no plano da participação na vida e na santidade da Igreja, como muito bem afirma a profecia de Joel realizada no Pentecostes: « Eu derramarei o Meu espírito sobre cada homem e profetizarão os vossos filhos e as vossas filhas » (Jl 2, 28; cf. Act 2, 17 ss.). Como se lê na Carta Apostólica sobre a dignidade e a vocação da mulher: « Ambos — a mulher como o homem — são objecto, em igual medida, da dádiva da verdade divina e do amor no Espírito Santo. Ambos recebem as Suas \"visitas\" salvadoras e santificadoras ».(187)\n\nMissão na Igreja e no mundo\n\n51. Quanto, pois, à participação na missão apostólica da Igreja, não há dúvida de que, por força do Baptismo e do Crisma, a mulher — como o homem — torna-se participante no tríplice múnus de Jesus Cristo Sacerdote, Profeta e Rei e, portanto, é habilitada e vocacionada para o apostolado fundamental da Igreja: a evangelização. Por outra parte, precisamente na realização desse apostolado, a mulher é chamada a pôr em prática os seus « dons » próprios: antes de mais, o dom que é a sua própria dignidade pessoal, através da palavra e do testemunho de vida; os dons, portanto, relacionados com a sua vocação feminina.\n\nPara participar na vida e na missão da Igreja, a mulher não pode receber o sacramento da Ordem e, por isso, não pode desempenhar as funções próprias do sacerdócio ministerial. Esta é uma disposição que a Igreja sempre encontrou na clara vontade, totalmente livre e soberana, de Jesus Cristo que chamou apenas homens para Seus apóstolos; (188) uma disposição que pode encontrar luz na relação entre Cristo Esposo e a Igreja Esposa.(189) Estamos na esfera da função e não na da dignidade e da santidade. Deve, na verdade, afirmar-se: « Embora a Igreja possua uma estrutura «hierárquica\", essa estrutura, todavia, está totalmente ordenada para a santidade dos membros em Cristo ».(190)\n\nMas, como já dizia Paulo VI, se « nós não podemos mudar o comportamento de Nosso Senhor nem a chamada que Ele dirigiu às mulheres, devemos, porém, reconhecer e promover o papel da mulher na sua missão evangelizadora e na vida da comunidade cristã ».(191)\n\nÉ absolutamente necessário que se passe do reconhecimento teórico da presença activa e responsável da mulher na Igreja à realização prática. E é neste claro sentido que deverá ler-se a presente Exortação que se dirige aos fiéis leigos, com a deliberada e repetida especificação « homens e mulheres ». Também o novo Código de Direito Canónico contém múltiplas disposições sobre a participação da mulher na vida e na missão da Igreja: são disposições que precisam de ser mais comummente conhecidas e de serem postas em prática, embora segundo as diversas sensibilidades culturais e oportunidades pastorais, com maior celeridade e resolução.\n\nVeja-se, por exemplo, a participação das mulheres nos Conselhos pastorais diocesanos e paroquiais, assim como nos Sínodos diocesanos e nos Concílios particulares. Nesse sentido, os Padres sinodais escreveram: « As mulheres participem na vida da Igreja sem discriminação alguma, também nas consultas e na elaboração de decisões ».(192) E ainda: « As mulheres, que já têm tanta importância na transmissão da fé e na prestação de serviços de toda a espécie na vida da Igreja, devem ser associadas à preparação dos documentos pastorais e das iniciativas missionárias e devem ser reconhecidas como cooperadoras da missão da Igreja na família, na profissão e na comunidade civil ».(193)\n\nNo âmbito mais específico da evangelização e da catequese, deverá promover-se com maior força a função particular que a mulher tem na transmissão da fé, não só na família, mas também nos mais variados lugares educativos e, em termos mais vastos, em tudo o que concerne o acolhimento da Palavra de Deus, a sua compreensão e a sua comunicação, também através do estudo, da investigação e da docência da teologia.\n\nAo desempenhar a sua tarefa de evangelização, a mulher sentirá mais viva a necessidade de ser evangelizada. Assim, com « os olhos iluminados pela fé » (cf. Ef 1, 18), a mulher poderá distinguir entre o que verdadeiramente responde à sua dignidade pessoal e à sua vocação e tudo o que, talvez sob o pretexto dessa « dignidade » e em nome da « liberdade » e do « progresso », faz com que a mulher não contribua para o fortalecimento dos verdadeiros valores, mas, pelo contrário, se torne responsável da degradação moral das pessoas, dos ambientes e da sociedade. Realizar um tal « discernimento » é uma urgência histórica inadiável e, ao mesmo tempo, uma possibilidade e uma exigência que derivam da participação no múnus profético de Cristo e da Sua Igreja por parte da mulher cristã. O « discernimento », de que fala muitas vezes o apóstolo Paulo, não consiste apenas numa avaliação das realidades e dos acontecimentos à luz da fé; é também uma decisão concreta e um empenhamento operativo, não só no âmbito da Igreja, mas também no da sociedade humana.\n\nPode afirmar-se que todos os problemas do mundo contemporâneo, de que já falava a segunda parte da Constituição conciliar Gaudium et spes e que com o tempo não foram por nada resolvidos nem atenuados, devem contar com a presença e o empenho das mulheres e, precisamente, com o seu contributo típico e insubstituível.\n\nEm particular, duas grandes tarefas confiadas à mulher merecem ser novamente postas à atenção de todos.\n\nA tarefa, antes de mais, de dar plena dignidade à vida matrimonial e à maternidade. Novas possibilidades se abrem hoje à mulher para uma compreensão mais profunda e para uma realização mais rica dos valores humanos e cristãos implicados na vida conjugal e na experiência da maternidade: o próprio homem — o marido e o pai — pode superar formas episódicas e unilaterais de absentismo ou de presença, mais, pode envolver-se em novas e significativas relações de comunhão interpessoal, precisamente graças à intervenção inteligente, amorosa e decisiva da mulher.\n\nE, depois, a tarefa de assegurar a dimensão moral da cultura, isto é, a dimensão de uma cultura digna do homem, da sua vida pessoal e social. O Concílio Vaticano II parece relacionar a dimensão moral da cultura com a participação dos leigos no múnus real de Cristo: « Os leigos, também pela união das próprias forças, devem sanear às estruturas e as condições do mundo, se elas porventura propendem a levar ao pecado, de tal modo que todas se conformem às normas da justiça e, antes, ajudem ao exercício das virtudes, em vez de o estorvarem. Agindo assim, informarão de valor moral a cultura e as obras do homem ».(194)\n\nA medida que a mulher participar activa e responsavelmente na função das instituições, de que depende a salvaguarda do primado devido aos valores humanos na vida das comunidades políticas, as palavras do Concílio acima citadas abrirão um importante campo de apostolado da mulher: em todas as dimensões da vida dessas comunidades, desde a dimensão sócio-económica à sócio-política, devem respeitar-se e promover-se a dignidade pessoal da mulher e a sua vocação específica: no âmbito não só individual, mas também comunitário; não apenas em formas deixadas à liberdade responsável das pessoas, mas igualmente em formas garantidas por leis civis justas.\n\n« Não é bom que o homem esteja só: vou dar-lhe um auxiliar semelhante a ele » (Gn 2, 18). A mulher Deus Criador confiou o homem. Sem dúvida, o homem foi confiado a cada homem, mas de modo particular à mulher, porque precisamente a mulher parece possuir, graças à experiência especial da sua maternidade, uma sensibilidade específica para com o homem e para com tudo o que constitui o seu verdadeiro bem, a começar pelo valor fundamental da vida. São tão grandes as possibilidades e as responsabilidades da mulher neste campo, numa época em que o progresso da ciência e da técnica nem sempre é inspirado a pautado pela verdadeira sabedoria, com o risco inevitável de « desumanizar » a vida humana, sobretudo quando ela exige um amor mais intenso e uma aceitação mais generosa!\n\nA participação da mulher na vida da Igreja e da sociedade, através dos seus dons, constitui, ao mesmo tempo, a estrada necessária para a sua realização pessoal — na qual justamente tanto se insiste — e o contributo original da mulher para o enriquecimento da comunhão eclesial e para o dinamismo apostólico do Povo de Deus.\n\nNesta perspectiva deve considerar-se a presença também do homem ao lado da mulher.\n\nCompresença e colaboração dos homens e das mulheres\n\n52. Não faltou na aula sinodal a voz daqueles que manifestaram o receio de que uma excessiva insistência sobre a condição e o papel das mulheres pudesse levar a um inaceitável esquecimento: nomeadamente em relação aos homens. Na verdade, várias situações eclesiais devem lamentar a ausência ou a presença demasiado fraca dos homens, uma parte dos quais abdica das próprias responsabilidades eclesiais, deixando-as ao cuidado exclusivo das mulheres, como, por exemplo, a participação na oração litúrgica na Igreja, a educação e, em especial, a catequese dos próprios filhos e das outras crianças, a presença em encontros religiosos e culturais, a colaboração em iniciativas caritativas e missionárias.\n\nTorna-se, assim, uma urgência pastoral conseguir-se a presença coordenada dos homens e das mulheres para se tornar mais completa, harmónica e rica a participação dos fiéis leigos na missão salvadora da Igreja.\n\nA razão fundamental que exige e explica a presença simultânea e a colaboração dos homens e das mulheres não é unicamente, como se sublinhou acima, a maior expressividade e eficácia da acção pastoral da Igreja; nem, tão pouco, o simples dado sociológico de uma convivência humana que é naturalmente feita de homens e de mulheres. É, sobretudo, o desígnio originário do Criador, que desde o « princípio » quis o ser humano como « unidade de dois », quis o homem e a mulher como primeira comunidade de pessoas, raiz de todas as outras comunidades e, simultaneamente, como « sinal » daquela comunhão interpessoal de amor que constitui a misteriosa vida íntima de Deus Uno e Trino.\n\nPrecisamente por isso, o modo mais comum e capilar e, ao mesmo tempo, fundamental, para assegurar essa presença coordenada e harmónica de homens e de mulheres na vida e na missão da Igreja, é o exercício das tarefas e das responsabilidades do casal e da família cristã, no qual transparece e se comunica a variedade das diversas formas de amor e de vida: a forma conjugal, paterna e materna, filial e fraterna. Lemos na Exortação Familiaris consortio: « Se a família cristã é comunidade, cujos laços são renovados por Cristo através da fé e dos sacramentos, a sua participação na missão da Igreja deve processar-se segundo uma modalidade comunitária: juntos, portanto, os cônjuges enquanto casal, os pais e os filhos enquanto família, devem prestar o seu serviço à Igreja e ao mundo ... A família cristã edifica, assim, o Reino de Deus na história, mediante aquelas mesmas realidades quotidianas que dizem respeito à sua condição de vida e a identificam: é, portanto, no amor conjugal e familiar — vivido na sua extraordinária riqueza de valores e de exigências de totalidade, unicidade, fidelidade e fecundidade — que se exprime e se realiza a participação da família cristã no múnus profético, sacerdotal e real de Jesus Cristo e da Sua Igreja ».(195)\n\nColocando-se nesta perspectiva, os Padres sinodais recordaram o significado que o sacramento do Matrimónio deve assumir na Igreja e na sociedade a fim de iluminar e inspirar todas as relações entre o homem e a mulher. Nesse sentido, reafirmaram « a urgente necessidade de cada cristão viver e anunciar a mensagem de esperança contida na relação entre o homem e a mulher. O sacramento do Matrimónio, que consagra esta relação na sua forma conjugal e a revela como sinal da relação de Cristo com a Sua Igreja, encerra uma doutrina de grande importância para a vida da Igreja; essa doutrina deve atingir, por meio da Igreja, o mundo de hoje; todas as relações entre o homem e a mulher se devem alimentar desse espírito. A Igreja deve utilizar tais riquezas de forma ainda mais plena ».(196) Os próprios Padres justamente sublinharam que « a estima da virgindade e o respeito pela maternidade devem ambos ser recuperados »:(197) uma vez mais, para o florescer de vocações diferentes e complementares no contexto vivo da comunhão eclesial e ao serviço do seu constante crescimento.\n\nDoentes e atribulados\n\n53. O homem é destinado à alegria, mas todos os dias experimenta variadíssimas formas de sofrimento e de dor. Na sua mensagem final, os Padres sinodais dirigiram-se aos homens e às mulheres atingidos pelas mais diversas formas de sofrimento e de dor, com estas palavras: « Vós, os abandonados e marginalizados pela nossa sociedade de consumo: doentes, diminuídos físicos, pobres, famintos, emigrados, refugiados, prisioneiros, desempregados, crianças abandonadas, pessoas sozinhas e idosas; vós, vítimas da guerra e de toda a espécie de violência da nossa sociedade permissiva. A Igreja participa no vosso sofrimento que conduz ao Senhor, que vos associa à Sua Paixão redentora e vos faz viver à luz da Sua Ressurreição. Contamos convosco para ensinar ao mundo inteiro o que é o amor. Faremos tudo o que nos é possível para que encontreis o lugar a que tendes direito na sociedade e na Igreja ».(198)\n\nNo contexto de um mundo tão vasto como é o do sofrimento humano, consideramos em especial os que são vítimas da doença nas suas diversas formas: com efeito, os doentes são a expressão mais frequente e mais comum do sofrer humano.\n\nA todos e a cada um se dirige a chamada do Senhor: também os doentes são mandados como trabalhadores para a Sua vinha. O peso que fatiga os membros do corpo e que perturba a serenidade da alma, em vez de os impedir de trabalhar na vinha, convida-os a viver a sua vocação humana e cristã e a participar no crescimento do Reino de Deus com modalidades novas e mesmo preciosas. As palavras do apóstolo Paulo devem tornar-se o seu programa e, ainda mais, a luz que faz brilhar aos seus olhos o significado de graça da sua situação: « Completo na minha carne o que falta à paixão de Cristo, em favor do Seu corpo, que é a Igreja » (Col 1, 24). Precisamente ao fazer tal descoberta, o apóstolo encontrou a alegria: « Por isso, alegro-me nos sofrimentos que suporto por vossa causa » (Col 1, 24). Do mesmo modo, muitos doentes podem tornar-se veículo da « alegria do Espírito Santo em muitas tribulações » (1 Tes 1, 6) e ser testemunhas da Ressurreição de Jesus. Como afirmou um diminuído físico na sua intervenção na aula sinodal, « é de grande importância sublinhar o facto de que os cristãos que vivem em situações de doença, dor e velhice, não são convidados por Deus apenas a unir a sua dor à Paixão de Cristo, mas também a receber desde já em si mesmos e a transmitir aos outros a força da renovação e a alegria de Cristo ressuscitado (cf. 2 Cor 4, 10-11; 1 Ped 4, 13; Rom 8, 18 ss.) ».(199)\n\nPor sua parte — como se lê na Carta Apostólica Salvifici doloris — « a Igreja, que nasce do mistério da redenção na Cruz de Cristo, deve procurar encontrar-se com o homem, de modo especial, na estrada do seu sofrimento. Nesse encontro, o homem \"torna-se o caminho da Igreja\", sendo este um dos caminhos mais importantes ».(200) Ora, o homem que sofre é caminho da Igreja, por ser, antes de mais, caminho do próprio Cristo, o bom Samaritano que « não passa adiante », mas « se compadece, aproxima-se ... liga-lhe as feridas ... e cuida dele » (Lc 10, 32-34).\n\nA comunidade cristã continuamente escreve, de século em século, na imensa multidão das pessoas que estão doentes e que sofrem, a parábola evangélica do bom Samaritano, revelando e comunicando o amor de Jesus Cristo que cura e que consola. Fê-lo mediante o testemunho da vida religiosa consagrada ao serviço dos doentes e mediante a acção incansável de todos os operadores de saúde. Hoje, também nos próprios hospitais e casas de saúde católicos, geridos por pessoal religioso, torna-se cada vez mais numerosa e, por vezes, até total e exclusiva a presença dos fiéis leigos, homens e mulheres: eles mesmo, médicos, enfermeiros, operadores de saúde, voluntários, são chamados a tornar-se a imagem viva de Cristo e da Sua Igreja no amor para com os doentes e os que sofrem.\n\nAcção pastoral renovada\n\n54. É necessário que esta preciosíssima herança, que a Igreja recebeu de Jesus Cristo « médico do corpo e do espírito »,(201) não só não esmoreça, mas se valorize e enriqueça cada vez mais com a recuperação e o decidido arrojo de uma acção pastoral em favor dos doentes e dos que sofrem. Deve ser uma acção capaz de garantir e promover atenção, proximidade, presença, escuta, diálogo, partilha e ajuda concreta ao homem, nos momentos em que, por causa da doença e do sofrimento, são postas à prova não só a sua confiança na vida mas também a sua própria fé em Deus e no Seu amor de Pai. Este esforço pastoral tem a sua expressão mais significativa na celebração sacramental com e em favor dos doentes, como fortaleza na dor e na fraqueza, esperança no desespero, lugar de encontro e de festa.\n\nUm dos objectivos fundamentais desta renovada e intensificada acção pastoral, que não pode deixar de envolver, e de forma coordenada, todos os componentes da comunidade eclesial, é considerar o doente, o diminuído físico, o que sofre, não simplesmente objecto do amor e do serviço da Igreja, mas sim, sujeito activo e responsável da obra de evangelização e de salvação. Nesta perspectiva, a Igreja tem uma boa nova a dar no seio da sociedade e da cultura que, tendo perdido do sofrer humano, « censuram » todo o discurso sobre essa dura realidade da vida. E a boa nova consiste no anúncio de que o sofrer pode ter também um significado positivo para o homem e para a própria sociedade, chamado, como é, a tornar-se uma forma de participação no sofrimento salvífico de Cristo e na Sua alegria de Ressuscitado e, portanto, uma força de santificação e de edificação da Igreja.\n\nO anúncio dessa boa nova será crível, quando não ficar simplesmente nos lábios, mas passar para o testemunho da vida, tanto em todos aqueles que com amor cuidam dos doentes, dos diminuídos físicos, dos que sofrem, como nestes mesmos, tornados cada vez mais conscientes e responsáveis do seu lugar e da sua missão na Igreja e para a Igreja.\n\nA renovada meditação da Carta Apostólica Salvifici doloris, de que recordamos as linhas conclusivas, poderá ser de grande utilidade para que a « civilização do amor » consiga dar flores e frutos no vasto mundo da dor humana: « é preciso, portanto, que aos pés da Cruz do Calvário se juntem idealmente todos os que, sofrendo, acreditam em Cristo e, de modo particular, aqueles que sofrem por causa da sua fé n'Ele, que foi crucificado e que ressuscitou, para que a oferta dos seus sofrimentos apresse o cumprimento da oração do mesmo Salvador pela unidade de todos (cf. Jo 17, 11. 21-22). Juntem-se lá também os homens de boa vontade, pois na Cruz está o \"Redentor do homem\", o Homem das dores, que carregou em si os sofrimentos físicos e morais dos homens de todos os tempos, para que no amor possam encontrar o sentido salvador do seu sofrimento e as respostas válidas para todas as suas interrogações. Com Maria, Mãe de Cristo, que estava ao pé da Cruz (cf. Jo 19, 25), nos detemos junto de todas as cruzes do homem de hoje... E pedimos a vós, todos os que sofreis, que nos apoieis. Precisamente a vós, que sois fracos, pedimos que vos torneis uma fonte de força para a Igreja e para a humanidade. No terrível combate entre as forças do bem e as do mal, de que nos dá espectáculo o nosso mundo contemporâneo, vença o vosso sofrimento em união com a Cruz de Cristo! ».(202)\n\nEstados de vida e vocações\n\n55. Trabalhadores da vinha são todos os membros do Povo de Deus: os sacerdotes, os religiosos e as religiosas, os fiéis leigos, todos simultaneamente objecto e sujeito da comunhão da Igreja e da participação na sua missão de salvação. Todos e cada um trabalham na única e comum vinha do Senhor com carismas e com ministérios diferentes e complementares.\n\nJá ao nível do ser, ainda antes do nível do agir, os cristãos são vides da única fecunda videira que é Cristo, são membros vivos do único Corpo do Senhor edificado na força do Espírito. A nível do ser: não significa apenas através da vida de graça e de santidade, que é a primeira e a mais rica fonte da fecundidade apostólica e missionária da santa Madre Igreja; mas significa também através do estado de vida que caracteriza os sacerdotes, os religiosos e as religiosas, os membros dos Institutos seculares, os fiéis leigos.\n\nNa Igreja-Comunhão os estados de vida encontram-se de tal maneira interligados que são ordenados uns para os outros. Comum, direi mesmo único, é, sem dúvida, o seu significado profundo: o de constituir a modalidade segundo a qual se deve viver a igual dignidade cristã e a universal vocação à santidade na perfeição do amor. São modalidades, ao mesmo tempo, diferentes e complementares, de modo que cada uma delas tem uma sua fisionomia original e inconfundível e, simultaneamente, cada uma delas se relaciona com as outras e se põe ao seu serviço.\n\nAssim, o estado de vida laical tem na índole secular a sua especificidade e realiza um serviço eclesial ao testemunhar e ao lembrar, à sua maneira, aos sacerdotes, aos religiosos e às religiosas, o significado que as coisas terrenas e temporais têm no desígnio salvífico de Deus. Por sua vez, o sacerdócio ministerial representa a garantia permanente da presença sacramental de Cristo Redentor nos diversos tempos e lugares.\n\nO estado religioso testemunha a índole escatológica da Igreja, isto é, a sua tensão para o Reino de Deus, que é prefigurado e, de certo modo, antecipado e pregustado nos votos de castidade, pobreza e obediência.\n\nTodos os estados de vida, tanto no seu conjunto como cada um deles em relação com os outros, estão ao serviço do crescimento da Igreja, são modalidades diferentes que profundamente se unem no « mistério de comunhão » da Igreja e que dinamicamente se coordenam na sua única missão.\n\nDesse modo, o único e idêntico mistério da Igreja revela e revive, na diversidade dos estados de vida e na variedade das vocações, a riqueza infinita do mistério de Jesus Cristo. Como gostam de repetir os Padres, a Igreja é como um campo de fascinante e maravilhosa variedade de ervas, plantas, flores e frutos. Santo Ambrósio escreve: « Um campo produz muitos frutos, mas melhor é o que está cheio de frutos e de flores. Pois bem, o campo da Santa Igreja é fecundo nuns e noutras. Aqui, podes ver as pérolas da virgindade dar flores; ali, dominar a austera viuvez como as florestas na planície; além, a rica sementeira das núpcias abençoadas pela Igreja encher os grandes celeiros do mundo com abundantes colheitas, e os lagares do Senhor Jesus extravasar como de frutos de viçosa videira, frutos de que são ricas as núpcias cristãs ».(203)\n\nAs várias vocações laicais\n\n56. A rica variedade da Igreja encontra uma sua ulterior manifestação no seio de cada estado de vida. Assim, dentro do estado de vida laical há lugar para várias « vocações », isto é, diversos caminhos espirituais e apostólicos que dizem respeito a cada fiel leigo. No trilho de uma vocação laical « comum » florescem vocações laicais « particulares ». Neste âmbito podemos lembrar também a experiência espiritual que recentemente amadureceu na Igreja com o desabrochar de diversas formas de Institutos seculares: aos fiéis leigos, e também aos próprios sacerdotes, abre-se a possibilidade de professar os conselhos evangélicos de pobreza, castidade e obediência por meio dos votos ou das promessas, conservando plenamente a própria condição laical e clerical.(204) Como observaram os Padres sinodais, « o Espírito Santo suscita também outras formas de doação de si mesmos, a que se entregam pessoas que permanecem inteiramente na vida laical ». (205)\n\nPodemos concluir, relendo uma linda página de São Francisco de Sales, o qual promoveu tanto a espiritualidade dos leigos.(206) Falando da « devoção », ou seja, da perfeição cristã ou « vida segundo o Espírito », ele apresenta de uma forma simples e esplêndida a vocação de todos os cristãos à santidade e, ao mesmo tempo, a forma específica com que cada cristão a realiza: « Na criação Deus ordenou às plantas que produzissem os seus frutos, cada uma \" segundo a própria espécie\" (Gn 1, 11). A mesma ordem dá aos cristãos, que são as plantas vivas da Sua Igreja, para produzirem frutos de devoção, cada um segundo o seu estado e a sua condição. A devoção deve ser praticada de forma diferente pelo cavalheiro, pelo operário, pelo doméstico, pelo príncipe, pela viúva, pela mulher solteira e pela casada. Isso não basta, é preciso também conciliar a prática da devoção com as forças, os empenhos e os deveres de cada pessoa... É um erro, uma heresia mesmo, excluir do ambiente militar, da oficina dos operários, da corte dos príncipes, das casas dos cônjuges, a prática da devoção. É verdade, Filoteia, que a devoção puramente contemplativa, monástica e religiosa só pode ser vivida nesses estados, mas, além destes três tipos de devoção, há muitos outros capazes de tornar perfeitos os que vivem em condições seculares. Por isso, onde quer que nos encontremos, podemos e devemos aspirar à vida perfeita ».(207))\n\nColocando-se na mesma linha, o Concílio Vaticano II escreve: « Esta espiritualidade dos leigos deverá assumir características especiais, conforme o estado de matrimónio e familiar, de celibato ou viuvez, situação de enfermidade, actividade profissional e social. Não deixem, por isso, de cultivar assiduamente as qualidades e dotes condizentes a essas situações, e utilizar os dons por cada um recebidos do Espírito Santo ».(208)\n\nO que vale para as vocações espirituais vale também, e de certa forma com maior razão, para as infinitas modalidades várias com que todos e cada um dos membros da Igreja são trabalhadores da vinha do Senhor, edificando o Corpo místico de Cristo. Na verdade, cada um é chamado pelo seu nome, na unicidade e irrepetibilidade da sua história pessoal, a dar o próprio contributo para o advento do Reino de Deus. Nenhum talento, nem mesmo o mais pequeno, pode ser enterrado ou deixado inutilizado (cf. Mt 25, 24-27).\n\nO apóstolo Pedro adverte-nos: « cada qual viva segundo o carisma que recebeu, colocando-o ao serviço dos outros, como bons administradores da multiforme graça de Deus » (1 Ped 4, 10).\n\nCAPÍTULO V\n\nPARA QUE DEIS MAIS FRUTO\n\nA formação dos fiéis leigos\n\nAmadurecer continuamente\n\n57. A imagem evangélica da videira e dos ramos mostra-nos um outro aspecto fundamental da vida e da missão dos fiéis leigos: a chamada para crescer, amadurecer continuamente, dar cada vez mais fruto.\n\nComo diligente agricultor, o Pai cuida da sua vinha. A presença carinhosa de Deus é ardentemente invocada por Israel, que assim reza: « Voltai, Deus dos exércitos, olhai do Céu e vede e visitai esta vinha, protegei a cepa que a vossa mão direita plantou, o rebento que cultivastes » (Sl 80, 15-16). O próprio Jesus fala da obra do Pai: « Eu sou a verdadeira videira e o Meu Pai é o agricultor. Toda a vide que em Mim não der fruto, Ele corta-a, e limpa toda aquela que dá fruto, para que dê mais fruto » (Jo 15, 1-2).\n\nA vitalidade das vides depende da sua ligação à videira, que é Jesus Cristo: « Quem permanece em Mim e Eu nele, dá muito fruto, porque sem Mim não podeis fazer nada » (Jo 15, 5).\n\nO homem é interpelado na sua liberdade pela chamada que Deus lhe faz para crescer, amadurecer, dar fruto. Ele terá que responder, terá que assumir a própria responsabilidade. É a essa responsabilidade, tremenda e sublime, que aludem as palavras graves de Jesus: « Se alguém não permanecer em Mim, será lançado fora, como a vide, e secará; lançá-lo-ão ao fogo e arderá » (Jo 15, 6).\n\nNeste diálogo entre Deus que chama e a pessoa interpelada na sua responsabilidade, situa-se a possibilidade, antes, a necessidade de uma formação integral e permanente dos fiéis leigos, a que os Padres sinodais justamente dedicaram grande parte do seu trabalho. Em particular, depois de terem descrito a formação cristã como « um contínuo processo pessoal de maturação na fé e de configuração com Cristo, segundo a vontade do Pai, sob a guia do Espírito Santo », claramente afirmaram que « a formação dos fiéis leigos deverá figurar entre as prioridades da Diocese e ser colocada nos programas de acção pastoral, de modo que todos os esforços da comunidade (sacerdotes, leigos e religiosos) possam convergir para esse fim ».(209)\n\nDescobrir e viver a própria vocação e missão\n\n58. A formação dos fiéis leigos tem como objectivo fundamental a descoberta cada vez mais clara da própria vocação e a disponibilidade cada vez maior para vivê-la no cumprimento da própria missão.\n\nDeus chama-me e envia-me como trabalhador para a Sua vinha; chama-me e envia-me a trabalhar para o advento do Seu Reino na história: esta vocação e missão pessoal define a dignidade e a responsabilidade de cada fiel leigo e constitui o ponto forte de toda a acção formativa, em ordem ao reconhecimento alegre e agradecido de tal dignidade e ao cumprimento fiel e generoso de tal responsabilidade.\n\nCom efeito, Deus, na eternidade, pensou em nós e amou-nos como pessoas únicas e irrepetíveis, chamando cada um de nós pelo próprio nome, como o bom Pastor que « chama pelo nome as suas ovelhas » (Jo 10, 3). Mas, o plano eterno de Deus só se revela a cada um de nós na evolução histórica da nossa vida e das suas situações, e, portanto, só gradualmente: num certo sentido, dia a dia.\n\nOra, para poder descobrir a vontade concreta do Senhor sobre a nossa vida, são sempre indispensáveis a escuta pronta e dócil da palavra de Deus e da Igreja, a oração filial e constante, a referência a uma sábia e amorosa direcção espiritual, a leitura, feita na fé, dos dons e dos talentos recebidos, bem como das diversas situações sociais e históricas em que nos encontramos.\n\nNa vida de cada fiel leigo há, pois, momentos particularmente significativos e decisivos para discernir o chamamento de Deus e para aceitar a missão que Ele confia: entre esses momentos estão os da adolescência e da juventude. Ninguém, todavia, esqueça que o Senhor, como o proprietário em relação aos trabalhadores da vinha, chama — no sentido de tornar concreta e pontual a Sua santa vontade — a todas as horas de vida: por isso, a vigilância, qual cuidadosa atenção à voz de Deus, é uma atitude fundamental e permanente do discípulo.\n\nNão se trata, no entanto, apenas de saber o que Deus quer de nós, de cada um de nós, nas várias situações da vida. É preciso fazer o que Deus quer: assim nos recorda a palavra de Maria, a Mãe de Jesus, dirigida aos criados de Caná: « Fazei o que Ele vos disser » (Jo 2, 5). E para agir em fidelidade à vontade de Deus, precisa ser capazes e tornar-se cada vez mais capazes. Sem dúvida, com a graça do Senhor, que nunca falta, como diz São Leão Magno: « Dará a força quem confere a dignidade! »; (210) mas também com a colaboração livre e responsável de cada um de nós.\n\nEis a tarefa maravilhosa e empenhativa que espera por todos os fiéis leigos, todos os cristãos, sem paragem alguma: conhecer cada vez mais as riquezas da fé e do Baptismo e vivê-las em plenitude crescente. O apóstolo Pedro, ao falar de nascimento e de crescimento como sendo as duas etapas da vida cristã, exorta-nos: « Como crianças recém-nascidas, desejai o leite espiritual, para que ele vos faça crescer para a salvação» (1 Ped 2,2).\n\nUma formação integral para viver em unidade\n\n59. Ao descobrir e viver a própria vocação e missão, os fiéis leigos devem ser formados para aquela unidade, de que está assinalada a sua própria situação de membros da Igreja e de cidadãos da sociedade humana.\n\nNão pode haver na sua existência duas vidas paralelas: por um lado, a vida chamada « espiritual », com os seus valores e exigências; e, por outro, a chamada vida « secular », ou seja, a vida da família, do trabalho, das relações sociais, do empenhamento politico e da cultura. A vide, incorporada na videira que é Cristo, dá os seus frutos em todos os ramos da actividade e da existência. Pois, os vários campos da vida laical entram todos no desígnio de Deus, que os quer como o « lugar histórico », em que se revela e se realiza a caridade de Jesus Cristo para glória do Pai e ao serviço dos irmãos. Toda a actividade, toda a situação, todo o empenho concreto — como, por exemplo, a competência e a solidariedade no trabalho, o amor e a dedicação na família e na educação dos filhos, o serviço social e político, a proposta da verdade na esfera da cultura — são ocasiões providenciais de um « contínuo exercício da fé, da esperança e da caridade ».(211)\n\nO Concílio Vaticano II convidou todos os fiéis leigos a viver esta unidade de vida, ao denunciar com energia a gravidade da ruptura entre fé e vida, entre Evangelho e cultura: « O Concílio exorta os cristãos, cidadãos de ambas as cidades, a que procurem cumprir fielmente os seus deveres terrenos, guiados pelo espírito do Evangelho. Erram os que, sabendo que não temos aqui na terra uma cidade permanente, mas que vamos em demanda da futura, pensam que podem por isso descuidar os seus deveres terrenos, sem atenderem a que a própria fé ainda os obriga mais a cumpri-los, segundo a vocação própria de cada um ... O divórcio que se nota em muitos entre a fé que professam e a sua vida quotidiana, deve ser tido entre os mais graves erros do nosso tempo ».(212) Por isso, afirmei que uma fé que não se torne cultura é uma fé « não plenamente recebida, não inteiramente pensada, nem fielmente vivida ».(213)\n\nAspectos da formação\n\n60. Dentro desta síntese de vida situam-se os múltiplos e coordenados aspectos da formação integral dos fiéis leigos.\n\nNão há dúvida de que a formação espiritual deve ocupar um lugar privilegiado na vida de cada um, chamado a crescer incessantemente na intimidade com Jesus Cristo, na conformidade com a vontade do Pai, na dedicação aos irmãos, na caridade e na justiça. Escreve o Concílio: a Esta vida de íntima união com Cristo alimenta-se na Igreja com as ajudas espirituais que são comuns a todos os fiéis, sobretudo a participação activa na sagrada Liturgia, e os leigos devem socorrer-se dessas ajudas, de modo que, ao cumprir com rectidão os próprios deveres do mundo, nas condições normais da vida, não separem da própria vida a união com Cristo, mas, desempenhando a própria actividade segundo a vontade de Deus, cresçam nela ».(214)\n\nA formação doutrinal dos fiéis leigos mostra-se hoje cada vez mais urgente, não só pelo natural dinamismo de aprofundar a sua fé, mas também pela exigência de « racionalizar a esperança » que está dentro deles, perante o mundo e os seus problemas graves e complexos. Tornam-se, desse modo, absolutamente necessárias uma sistemática acção de catequese, a dar-se gradualmente, conforme a idade e as várias situações de vida, e uma mais decidida promoção cristã da cultura, como resposta às eternas interrogações que atormentam o homem e a sociedade de hoje.\n\nEm particular, sobretudo para os fiéis leigos, de várias formas empenhados no campo social e político, é absolutamente indispensável uma consciência mais exacta da doutrina social da Igreja, como repetidamente os Padres sinodais recomendaram nas suas intervenções. Falando da participação política dos fiéis leigos, assim se exprimiram: « Para que os leigos possam realizar activamente este nobre propósito na política (isto é, o propósito de fazer reconhecer e estimar os valores humanos e cristãos), não são suficientes as exortações, é preciso dar-lhes a devida formação da consciência social, sobretudo acerca da doutrina social da Igreja, a qual contém os princípios de reflexão, os critérios de julgar e as directivas práticas (cf. Congregação para a Doutrina da Fé, Instrução sobre liberdade cristã e libertação, 72). Tal doutrina já deve figurar na instrução catequética geral, nos encontros especializados e nas escolas e universidades. A doutrina social da Igreja é, todavia, dinâmica, isto é, adaptada às circunstâncias dos tempos e lugares. É direito e dever dos pastores propor os princípios morais, também sobre a ordem social, e é dever de todos os cristãos dedicarem-se à defesa dos direitos humanos; a participação activa nos partidos políticos é, todavia, reservada aos leigos ».(215)\n\nE, finalmente, no contexto da formação integral e unitária dos fiéis leigos, é particularmente significativo, para a sua acção missionária e apostólica, o crescimento pessoal no campo dos valores humanos. Precisamente neste sentido, o Concílio escreveu: « (os leigos) tenham também em grande conta a competência profissional, o sentido da família, o sentido cívico e as virtudes próprias da convivência social, como a honradez, o espírito de justiça, a sinceridade, a amabilidade, a fortaleza de ânimo, sem as quais nem sequer se pode dar uma vida cristã autêntica ».(216)\n\nAo amadurecer a síntese orgânica da sua vida, que, simultaneamente, é expressão da unidade do seu ser e condição para o cumprimento eficaz da sua missão, os fiéis leigos serão interiormente conduzidos e animados pelo Espírito Santo, que é Espírito de unidade e de plenitude de vida.\n\nColaboradores de Deus educador\n\n61. Quais são os lugares e os meios da formação dos fiéis leigos? Quais as pessoas e as comunidades chamadas a desempenhar a tarefa da formação integral e unitária dos fiéis leigos?\n\nComo a acção educativa humana está intimamente ligada à paternidade e à maternidade, assim a formação cristã encontra a sua raiz e força em Deus, O Pai que ama e que educa os Seus filhos. Sim, Deus é o primeiro e o grande educador do Seu Povo, como diz o maravilhoso passo do Cântico de Moisés: « Encontrou-o numa região deserta, nas solidões ululantes e selvagens; protegeu-o e velou por ele. Guardou-o como a menina dos Seus olhos. Como a águia vela pela sua ninhada ou paira sobre os seus filhos, Ele estendeu as Suas asas para o recolher e levou-o sobre as Suas asas. Só o Senhor o conduz e nenhum Deus estranho o ajuda » (Dt 32, 10-12; cf. 8, 5).\n\nA acção educativa de Deus revela-se e cumpre-se em Jesus, o Mestre, e atinge, por dentro, o coração de cada homem, graças à presença dinâmica do Espírito. A Igreja Mãe, tanto em si mesma, como nas suas diversas articulações e expressões, é chamada a tomar parte na acção educativa divina. Assim, os fiéis leigos são formados pela Igreja e na Igreja, numa recíproca comunhão e colaboração de todos os seus membros: sacerdotes, religiosos e fiéis leigos. Desse modo, toda a comunidade eclesial, nos seus vários membros, recebe a fecundidade do Espírito e nela colabora activamente. Nesse sentido Metódio de Olimpo escrevia: « Os imperfeitos ... são levados e formados, como no seio de uma mãe, pelos mais perfeitos, a fim de serem gerados e nascerem para a grandeza e para a beleza da virtude »,(217) como acontece com Paulo, trazido e introduzido na Igreja pelos perfeitos (na pessoa de Ananias) e tornando-se, depois, também ele perfeito e fecundo de tantos filhos.\n\nEducadora é, antes de mais, a Igreja universal, na qual o Papa desempenha o papel de primeiro formador dos fiéis leigos. Cabe-lhe, como sucessor de Pedro, o ministério de « confirmar na fé os irmãos », ensinando a todos os crentes os conteúdos essenciais da vocação e missão cristã e eclesial. Não só a sua palavra directa, mas também a sua palavra veiculada pelos documentos dos vários Dicastérios da Santa Sé devem ser recebidos pelos fiéis leigos com docilidade e amor.\n\nA Igreja una e universal está presente, nas várias partes do mundo, nas Igrejas particulares. Em cada uma delas, o Bispo tem uma responsabilidade pessoal em relação aos fiéis leigos, que deve formar mediante o anúncio da Palavra, a celebração da Eucaristia e dos sacramentos, a animação e a orientação da sua vida cristã.\n\nDentro da Igreja particular ou diocese, encontra-se e actua a paróquia, que tem um papel essencial na formação mais imediata e pessoal dos fiéis leigos. Efectivamente, com uma relação que pode atingir mais facilmente cada pessoa e cada grupo, a Paróquia é chamada a educar os seus membros para a escuta da Palavra, para o diálogo litúrgico e pessoal com Deus, para a vida de caridade perfeita, permitindo-lhes compreender, de forma mais directa e concreta, o sentido da comunhão eclesial e da responsabilidade missionária.\n\nDepois, no seio de algumas Paróquias, sobretudo quando vastas e dispersas, as pequenas comunidades eclesiais existentes podem dar uma ajuda notável na formação dos cristãos, podendo tornar mais capilares e incisivas a consciência e a experiência da comunhão e da missão edesial. Uma ajuda pode ser dada, como disseram os Padres sinodais, também por uma catequese pós-baptismal, em forma de catecumenado, através de uma ulterior proposta de certos conteúdos do « Ritual da Iniciação Cristã dos Adultos », destinados a permitir uma maior compreensão e vivência das imensas e extraordinárias riquezas e da responsabilidade do Baptismo recebido.(218)\n\nNa formação que os fiéis leigos recebem na diocese e na Paróquia, especialmente em ordem ao sentido da comunhão e da missão, tem particular importância a ajuda que os vários membros da Igreja se dão reciprocamente: é uma ajuda que, revela e simultaneamente realiza o mistério da Igreja Mãe e Educadora. Os sacerdotes e os religiosos devem ajudar os fiéis leigos na sua formação. Neste sentido, os Padres do Sínodo convidaram os presbíteros e os candidatos às Ordens a « prepararem-se diligentemente para serem capazes de favorecer a vocação e a missão dos leigos ».(219) Por sua vez, os próprios fiéis leigos podem e devem ajudar os sacerdotes e os religiosos no seu caminho espiritual e pastoral.\n\nOutros âmbitos educativos\n\n62. Também a família cristã, enquanto « Igreja doméstica », constitui uma escola nativa e fundamental para a formação da fé: o pai e a mãe recebem do sacramento do Matrimónio a graça e o ministério da educação cristã relativamente aos filhos, aos quais testemunham e transmitem, simultaneamente, valores humanos e valores religiosos. Ao aprenderem as primeiras palavras, os filhos aprendem também a louvar a Deus, que sentem perto como Pai amoroso e providente; ao aprenderem os primeiros gestos de amor, os filhos aprendem também a abrir-se aos outros, recebendo no dom de si o sentido do viver humano. A própria vida quotidiana de uma família autenticamente cristã constitui a primeira « experiência de Igreja », destinada a confirmar-se e a progredir na gradual inserção activa e responsável dos filhos na mais vasta comunidade eclesial e na sociedade civil. Quanto mais os esposos e os pais cristãos crescerem na consciência de que a sua « Igreja doméstica » participa na vida e na missão da Igreja universal, tanto mais os filhos poderão ser formados para o « sentido da Igreja » e experimentarão a beleza de dedicar as suas energias ao serviço do Reino de Deus.\n\nLugares importantes de formação são também as escolas e as universidades católicas, bem como os centros de renovação espiritual que hoje se vão espalhando cada vez mais. Como realçaram os Padres sinodais, no actual contexto social e histórico, marcado por uma profunda transformação cultural, já não basta a participação — sem dúvida, sempre necessária e insubstituível — dos pais cristãos na vida da escola; é preciso preparar fiéis leigos que se dediquem à acção educativa como a uma verdadeira e própria missão eclesial; é preciso formar e desenvolver « comunidades educativas », constituídas por pais, professores, sacerdotes, religiosos e religiosas e representantes dos jovens. E, para que a escola possa desempenhar dignamente a sua função formativa, os fiéis leigos devem sentir-se empenhados em exigir de todos e em promover para todos uma verdadeira liberdade de educação, também mediante uma oportuna legislação civil.(220)\n\nOs Padres sinodais tiveram palavras de estima e de encorajamento para com todos os fiéis leigos, homens e mulheres, que com espírito cívico e cristão desenvolvem uma acção educativa na escola e nos institutos de formação. Realçaram, além disso, a necessidade urgente de que os fiéis leigos, mestres e professores nas várias escolas, católicas ou não, sejam verdadeiras testemunhas do Evangelho, com o exemplo da vida, a competência e a rectidão profissional, a inspiração cristã do ensino, salvaguardada sempre — como é evidente — a autonomia das várias ciências e disciplinas. É de singular importancia que a investigação científica e técnica, levada a cabo pelos fiéis leigos, seja orientada pelo critério do serviço ao homem na totalidade dos seus valores e das suas exigências: a esses fiéis leigos a Igreja confia a missão de tornar a todos mais compreensível a íntima relação entre fé e ciência, entre Evangelho e cultura humana.(221)\n\n« Este Sínodo — lemos numa proposição — apela para o papel profético das escolas e das universidades católicas e louva a dedicação dos mestres e dos docentes, hoje na grande maioria leigos, para que nos institutos de educação católica possam formar homens e mulheres que sejam encarnação do \"mandamento novo\". A presença simultânea de sacerdotes e leigos, e também de religiosos e religiosas, dá aos alunos uma imagem viva da Igreja e torna mais fácil o conhecimento das suas riquezas (cf. Congregação da Educação Católica, O leigo educador, testemunha da fé na escola) ».(222)\n\nTambém os grupos, as associações e os movimentos têm o seu lugar na formação dos fiéis leigos: têm, com efeito, a possibilidade, cada qual pelos próprios métodos, de oferecer uma formação profundamente inserida na própria experiência de vida apostólica, bem como a oportunidade de integrar, concretizar e especificar a formação que os seus adeptos recebem de outras pessoas e comunidades.\n\nA formação reciprocamente recebida e dada por todos\n\n63. A formação não é o privilégio de uns poucos, mas sim um direito e um dever para todos. Os Padres sinodais disseram a propósito: « Ofereça-se a todos a possibilidade da formação, sobretudo aos pobres, que podem ser, também eles, fonte de formação para todos », e acrescentaram: « Para a formação, usem-se meios aptos que ajudem cada um a realizar a plena vocação humana e cristã ».(223)\n\nEm vista de uma pastoral verdadeiramente incisiva e eficaz, deverá fomentar-se, mesmo com a organização de cursos oportunos ou escolas específicas, a formação dos formadores. Formar aqueles que, por sua vez, deverão ocupar-se da formação dos fiéis leigos, constitui uma exigência primária para assegurar a formação geral e capilar de todos os fiéis leigos.\n\nNa acção formativa, particular atenção deverá dar-se à cultura local, segundo explícito convite dos Padres sinodais: « A formação dos cristãos terá na máxima conta a cultura humana do lugar, a qual contribui para a própria formação e ajudará a avaliar tanto o valor inerente à cultura tradicional, como o proposto pela moderna. Dê-se a devida atenção também às várias culturas que possam coexistir num mesmo povo e numa mesma nação. A Igreja, Mãe e Mestra dos povos, onde for caso disso, esforçar-se-á por salvar a cultura das minorias que vivem nas grandes nações ».(224)\n\nNa acção formativa, certas convicções tornam-se particularmente necessárias e fecundas. Antes de mais, a convicção de que não se dá formação verdadeira e eficaz se cada qual não assumir e não desenvolver por si mesmo a responsabilidade da formação, pois, esta configura-se essencialmente como « auto-formação ».\n\nA convicção, além disso, de que cada um de nós é o termo e, simultaneamente, o princípio da formação: quanto mais somos formados, mais sentimos a exigência de continuar a melhorar a formação; assim como, quanto mais somos formados, mais nos tornamos capazes de formar os outros.\n\nDe singular importância é a consciência de que a acção formativa, ao recorrer com inteligência aos meios e aos métodos das ciências humanas, é tanto mais eficaz quanto mais for aberta à acção de Deus: só a vide que não tem medo de se deixar podar pelo agricultor é que dá mais fruto para si e para os outros.\n\nAPELO E ORAÇÃO\n\n64. Ao concluir este documento pós-sinodal, lanço, uma vez mais, o convite do « proprietário », de que nos fala o Evangelho: Ide vós também para a minha vinha. Pode dizer-se que o significado do Sínodo sobre a vocação e a missão dos leigos está mesmo neste apelo que o Senhor Jesus faz a todos, em especial aos fiéis leigos, homens e mulheres.\n\nOs trabalhos sinodais constituíram para todos os que neles participaram uma grande experiência espiritual: a de uma Igreja atenta, na luz e na força do Espírito, em discernir e acolher o renovado apelo do seu Senhor, no sentido de novamente propor ao mundo de hoje o mistério da Sua comunhão e o dinamismo da Sua missão de salvação, em particular, descobrindo o lugar e o papel específicos dos fiéis leigos. O fruto, portanto, do Sínodo, que esta Exortação pretende conseguir que seja o mais abundante possível em todas as Igrejas espalhadas pele mundo, será dado pela efectiva aceitação que o apelo do Senhor receber por parte de todo o Povo de Deus e, nele, por parte dos fiéis leigos.\n\nPor isso, dirijo a todos e a cada um, pastores e fiéis, a vivíssima exortação de que nunca se cansem em manter desperta, antes, enraízem cada vez mais na mente, no coração e na vida a consciência eclesial, isto é, a consciência de serem membros da Igreja de Jesus Cristo, participantes no seu mistério de comunhão e na sua energia apostólica e missionária.\n\nÉ de particular importância que todos os cristãos tenham consciência da dignidade extraordinária que lhes foi conferida no santo Baptismo: pela graça somos chamados a tornarmo-nos filhos amados do Pai, membros incorporados em Jesus Cristo e na Sua Igreja, templos vivos e santos do Espírito. Ouçamos de novo, com comoção e gratidão, as palavras de João Evangelista: « Com que amor nos amou o Pai, ao querer que fôssemos chamados filhos de Deus. E, de facto, somo-lo » (1 Jo 3, 1).\n\nEsta « novidade cristã » dada aos membros da Igreja, ao constituir para todos a raiz da sua participação no múnus sacerdotal, profético e real de Cristo e da sua vocação à santidade no amor, exprime-se e realiza-se nos fiéis leigos segundo « a índole secular » que lhes é própria e peculiar.\n\nA consciência eclesial comporta, juntamente com o sentido da comum dignidade cristã, o sentido de pertencer ao mistério da Igreja-Comunhão: este é um aspecto fundamental e decisivo para a vida e para a missão da Igreja. A fervorosa oração de Jesus na última ceia: « Ut unum sint! » deve tornar-se, todos os dias, para todos e para cada qual, um exigente programa de vida e de acção, a que não se pode renunciar.\n\nO sentido vivo da comunhão eclesial, dom do Espírito que pede a nossa resposta livre, terá como seu fruto precioso a valorização harmónica na Igreja « una e católica » da rica variedade das vocações e condições de vida, dos carismas, dos ministérios e das tarefas e responsabilidades, como também uma mais convicta e decidida colaboração dos grupos, associações e movimentos de fiéis leigos no cumprimento solidário da comum missão salvífica da própria Igreja. Esta comunhão é já, em si mesma, o primeiro grande sentido da presença de Cristo Salvador no mundo e, ao mesmo tempo, favorece e estimula a directa acção apostólica e missionária da Igreja.\n\nAs portas do terceiro milénio, toda a Igreja, pastores e fiéis, deve sentir mais forte a sua responsabilidade em obedecer à ordem de Cristo: « Ide por todo o mundo e pregai o Evangelho a toda a criatura » (Mc 16, 15), renovando o seu impulso missionário. Uma grande, empenhativa e magnifica tarefa é confiada à Igreja: a de uma nova evangelização, de que o mundo actual tem tanta necessidade. Os fiéis leigos devem sentir-se parte viva e responsável desta tarefa, chamados como são a anunciar e a viver o Evangelho ao serviço dos valores e das exigências da pessoa e da sociedade.\n\nO Sínodo dos Bispos, celebrado no mês de Outubro, durante o Ano Mariano, confiou os seus trabalhos, de modo muito especial, à intercessão de Maria Santíssima, Mãe do Redentor. Agora, confio a essa mesma intercessão a fecundidade espiritual dos frutos do Sínodo. A Virgem me dirijo no fim deste documento pós-sinodal, em união com os Padres e os fiéis leigos presentes no Sínodo e com todos os outros membros do Povo de Deus. O apelo torna-se oração.\n\nÓ Virgem santíssima,\n\nMãe de Cristo e Mãe da Igreja,\n\ncom alegria e admiração\n\nnos unimos ao teu Magnificat,\n\nao teu canto de amor reconhecido.\n\nContigo damos graças a Deus,\n\n« cuja misericórdia se estende\n\nde geração em geração »,\n\npela maravilhosa vocação\n\ne pela multiforme missão\n\ndos fiéis leigos,\n\nque Deus chamou pelo seu nome\n\npara viverem em comunhão de amor\n\ne de santidade com Ele\n\ne para estarem fraternamente unidos\n\nna grande família dos filhos de Deus,\n\nenviados a irradiar a luz de Cristo\n\ne a comunicar o fogo do Espírito,\n\nem todo o mundo,\n\npor meio da sua vida evangélica.\n\nVirgem do Magnificat,\n\nenche os seus corações\n\nde gratidão e de entusiasmo\n\npor essa vocação e para essa missão.\n\nTu que foste,\n\ncom humildade e magnanimidade,\n\n« a serva do Senhor »,\n\ndá-nos a tua mesma disponibilidade\n\npara o serviço de Deus\n\ne a salvação do mundo.\n\nAbre os nossos corações\n\nàs imensas perspectivas\n\ndo Reino de Deus\n\ne do anúncio do Evangelho\n\na toda a criatura.\n\nNo teu coração de mãe\n\nestão presentes os tantos perigos\n\ne os muitos males\n\nque esmagam os homens e as mulheres\n\ndo nosso tempo.\n\nMas, estão presentes também\n\nas tantas iniciativas de bem,\n\nas grandes aspirações aos valores,\n\nos progressos feitos\n\nem dar abundantes frutos de salvação.\n\nVirgem corajosa,\n\ninspira-nos força de ânimo\n\ne confiança em Deus,\n\npara que saibamos vencer\n\ntodos os obstáculos que encontramos\n\nno cumprimento da nossa missão.\n\nEnsina-nos a tratar as realidades do mundo\n\ncom vivo sentido de responsabilidade cristã\n\ne na alegre esperança\n\nda vinda do Reino de Deus,\n\ndos novos céus e da nova terra.\n\nTu que estiveste no Cenáculo\n\ncom os Apóstolos em oração,\n\nà espera da vinda do Espírito de Pentecostes,\n\ninvoca a Sua renovada efusão\n\nsobre todos os fiéis leigos, homens e mulheres,\n\npara que correspondam plenamente\n\nà sua vocação e missão,\n\ncomo vides da « verdadeira videira »,\n\nchamados a dar « muito fruto »\n\npara a vida do mundo.\n\nVirgem Mãe,\n\nguia-nos e apoia-nos para vivermos sempre\n\ncomo autênticos filhos e filhas\n\nda Igreja do teu Filho\n\ne podermos contribuir para a implantação\n\nda civilização da verdade e do amor sobre a terra,\n\nsegundo o desejo de Deus\n\ne para a Sua glória.\n\nAmén.\n\nDado em Roma, junto de S. Pedro, em 30 de Dezembro, Festa da Sagrada Família de Jesus, Maria e José, do Ano de 1988, décimo primeiro do meu Pontificado.\n\nJOÃO PAULO II\n\nNotas\n\n(1) Conc. Ecum. Vat. II, Const. dogm. sobre a Igreja Lumen gentium, 48.\n\n(2) S. Gregorio Magno, Hom. in Evang. I, XIX, 2: PL 76, 1155.\n\n(3) Conc. Ecum. Vat. II, Decr. sobre o apostolado dos leigos Apostolicam actuositatem, 33.\n\n(4) João Paulo II, Homilia da solene Concelebração Eucarística no encerramento da VII Assembleia Ordinária do Sínodo dos Bispos (30 de Outubro de 1987): AAS 80 (1988), 598.\n\n(5) Cf. Propositio 1.\n\n(6) Conc. Ecum. Vat. II, Const. past. sobre a Igreja no mundo contemporâneo Gaudium et spes, 11.\n\n(7) Os Padres do Sínodo extraordinário de 1985, depois de terem proclamado « a grande importância e a grande actualidade da Constituição pastoral Gaudium et spes » prosseguem: « Ao mesmo tempo, porém, aparcebemos-nos que os sinais do nosso tempo são em parte, diferentes dos do tempo do Concílio, com problemas e angústias maiores. Pois crescem hoje por toda a parte no mundo a fome, a opressão, a injustiça e a guerra, os sofrimentos, o terrorismo e outras formas de violência de toda a espécie » (Relação final Ecclesia sub Verbo Dei mysteria Christi celebrans pro salute mundi, II, D, 1).\n\n(8) Conc. Ecum. Vat. II, Const. past. sobre a Igreja no mundo contemporâneo Gaudium et spes, 7.\n\n(9) S. Agostinho, Confissões, I, 1: CCL 27, 1.\n\n(10) Cf. Instrumentum laboris, « De vocatione et missione laicorum in Ecclesia et in mundo viginti annis a Concilio Vaticano II elapsis », 5-10.\n\n(11) Conc. Ecum. Vat. II,, Const. dogm. sobre a Igreja Lumen gentium, 1.\n\n(12) Conc. Ecum. Vat. II,, Const. dogm. sobre a Igreja Lumen gentium, 6.\n\n(13) Cf. Propositio 3.\n\n(14) Conc. Ecum. Vat. II,, Const. dogm. sobre a Igreja Lumen gentium, 31.\n\n(15) Ibid., 31.\n\n(16) Pio XII, Discurso aos novos Cardeais (20 de Fevereiro de 1946): AAS 38 (1946), 149.\n\n(17) Conc. Ecum. Florentino, Decr. Pro Armeniis, DS 1314.\n\n(18) Conc. Ecum. Vat. II,, Const. dogm. sobre a Igreja Lumen gentium, 10.\n\n(19) S. Agostinho, Enarr. in Ps. 26, II, 2: PL 36, 199-200.\n\n(20) Cf. Conc. Ecum. Vat. II,, Const. dogm. sobre a Igreja Lumen gentium, 10.\n\n(21) João Paulo II, Homilia ao início do ministério de Supremo Pastor da Igreja (22 de Outubro de 1978): AAS 70 (1978), 946.\n\n(22) Cf. a nova proposta desta doutrina no Instrumentum Laboris, « De vocatione et missione laicorum in Ecclesia et in mundo viginti annis a Concilio Vaticano II elapsis », 25.\n\n(23) Conc. Ecum. Vat. II,, Const. dogm. sobre a Igreja Lumen gentium, 34.\n\n(24) Ibid., 35.\n\n(25) Ibid., 12.\n\n(26) Ibid., 35.\n\n(27) S. Agostinho, De civitate Dei, XX, 10: CCL 48, 720.\n\n(28) Conc. Ecum. Vat. II,, Const. dogm. sobre a Igreja Lumen gentium, 32.\n\n(29) Ibid., 31.\n\n(30) Paulo VI, Discurso aos membros dos Institutos Seculares (2 de Fevereiro de 1972): AAS 64 (1972), 208.\n\n(31) Conc. Ecum. Vat. II, Decr. sobre o apostolado dos leigos Apostolicam actuositatem, 5.\n\n(32) Conc. Ecum. Vat. II, Const. dogm. sobre a Igreja Lumen gentium, 31.\n\n(33) Ibid.\n\n(34) Ibid.\n\n(35) Cf. ibid., 48.\n\n(36) Conc. Ecum. VAT. II, Const. past. sobre a Igreja no mundo contemporâneo Gaudium et spes, 32.\n\n(37) Conc. Ecum. Vat. II, Const. dogm. sobre a Igreja Lumen gentium, 31.\n\n(38) Ibid.\n\n(39) Propositio 4.\n\n(40) « Membros a pleno título do Povo de Deus e do Corpo místico, participantes, mediante o Baptismo, no tríplice múnus sacerdotal, profético e real de Cristo, os leigos exprimem e exercem as riquezas dessa sua dignidade vivendo no mundo. O que para os membros do ministério ordenado pode constituir uma tarefa acessória e excepcional, para os leigos é missão típica. A vocação que lhes é própria \"consiste em procurar o Reino de Deus tratando das coisas temporais e ordenando-as segundo Deus\" (Lumen gentium, 31) » (João Paulo II, Angelus do 15 de Março de 1987: Insegnamenti, X, 1 [1987], 561).\n\n(41) Veja-se, em particular, o cap. V da Const. dogm. sobre a Igreja Lumen gentium, 39-42, que trata da « vocação universal à santidade na Igreja ».\n\n(42) II Assemb. Ger. Extraor. Sínodo dos Bispos (1985), Ecclesia sub Verbo Dei mysteria Christi celebrans pro salute mundi. Relatio finalis, II, A, 4.\n\n(43) Conc. Ecum. Vat. II, Const. dogm. sobre a Igreja Lumen gentium, 40.\n\n(44) Ibid., 42. Estas solenes e inequívocas afirmações do Concílio repropõem uma verdade fundamental da fé cristã. Assim, por exemplo, Pio XI na encíclica Casti connubii, dirigida aos esposos cristãos, escreve: « Podem e devem todos, qualquer que sejam as condições e o santo estado de vida que tenham escolhido, imitar o modelo perfeitíssimo de toda a santidade, que Deus propôs aos homens, e que é Nosso Senhor Jesus Cristo, e com a ajuda de Deus chegar também ao nível sumo da perfeição cristã, como o mostram os exemplos de tantos santos »: AAS 22 (1930), 548.\n\n(45) Conc.. Ecum. Vat. II, Decr. sobre o apostolado dos leigos Apostolicam actuositatem, 4.\n\n(46) Propositio, 5.\n\n(47) Propositio, 8.\n\n(48) S. Leão Magno, Sermo XXI, 3: S. Ch. 22 bis, 72.\n\n(49) S. Máximo, Tract. III de Baptismo: PL 57, 779.\n\n(50) S. Agostinho, In Ioann. Evang. tract., 21, 8; CCL 36, 216.\n\n(51) Conc. Ecum. Vat. II, Const. dogm. sobre a Igreja Lumen gentium, 33.\n\n(52) Conc. Ecum. Vat. II, Const. dogm. sobre a Igreja Lumen gentium, 4.\n\n(53) II Assemb. Ger. Extraor. Sínodo dos Bispos (1985), Relação final Ecclesia sub Verbo Dei mysteria Christi celebrans pro salute mundi, II, C, 1.\n\n(54) Paulo VI, Alocução de 8 de Junho de 1966: Insegnamenti, IV (1966), 794.\n\n(55) Cf. Conc. Ecum. Vat. II, Const. dogm. sobre a Igreja Lumen gentium, 6.\n\n(56) Cf. ibid., 7 e passim.\n\n(57) Ibid., 9.\n\n(58) Ibid., 1.\n\n(59) Ibid., 9.\n\n(60) Ibid., 7.\n\n(61) Ibid.\n\n(62) Ibid., 4.\n\n(63) João Paulo II, Homilia da solene Concelebração Eucarística no encerramento da VII Assembleia Geral Ordinária do Sínodo dos Bispos (30 de Outubro de 1987): AAS 80 (1988), 600.\n\n(64) Cf. Conc. Ecum. Vat. II, Const. dogm. sobre a Igreja Lumen gentium, 4.\n\n(65) Cf. Conc. Ecum. Vat. II, Decr. sobre a atividade missionaria da Igreja Ad gentes, 5.\n\n(66) Conc. Ecum. Vat. II, Const. dogm. sobre a Igreja Lumen gentium, 21; Decr. Presbyterorum ordinis, 2.\n\n(67) Conc. Ecum. Vat. II, Const. dogm. sobre a Igreja Lumen gentium, 10.\n\n(68) Cf. João Paulo II, Carta de Quinta-Feira Santa, a todos os sacerdotes da Igreja, 9 de Abril de 1979, nn. 3-4: Insegnamenti, II (1979), 844-847.\n\n(69) C.I.C., can. 230.\n\n(70) Cf. Conc. Ecum. Vat. II, Presbyterorum ordinis, 2 e 5.\n\n(71) Cf. Conc. Ecum. Vat. II, Decr. sobre o apostolado dos Leigos Apostolicam actuositatem, 24.\n\n(72) Código de Direito Canónico elenca uma série de funções ou tarefas próprias dos ministros sagrados, que, todavia, por circunstâncias especiais e graves, e, concretamente, por falta de Presbíteros ou Diáconos, são temporariamente exercidas por fiéis leigos, com prévia faculdade jurídica e mandato da autoridade eclesiástica competente: Cf. can. 230, § 3; 517, § 2; 776; 861, 4 2; 910, § 2; 943; 1112, etc.\n\n(73) Cf. Conc. Ecum. Vat. II, Const. sobre a Sagrada Liturgia Sacrosanctum Concilium, 28; Cf. C.I.C., can. 230, § 2.\n\n(74) O Código de Direito Canónico apresenta diversas funções ou tarefas que os fiéis leigos podem desempenhar nas estruturas organizativas da Igreja: Cf. cann. 228; 229, § 3; 317, § 3; 463, 4 1 n. 5 e § 2; 483; 494; 537; 759; 776; 784; 785; 1282; 1421, § 2; 1424; 1428, 4 2; 1435; etc.\n\n(75) Cf. Propositio 18.\n\n(76) Paulo VI, Exort. Ap. Evangelii nuntiandi, 70: AAS 68 (1976), 60.\n\n(77) Cf. C.I.C., can. 230, S 1.\n\n(78) Propositio 18.\n\n(79) Conc. Ecum. Vat. II, Decr. sobre o apostolado dos leigos Apostolicam actuositatem, 3.\n\n(80) « A recepção destes carismas, mesmo dos mais simples, confere a cada um dos fiéis o direito e o dever de os exercer na Igreja e no mundo, para bem dos homens e edificação da Igreja, na liberdade do Espírito Santo que \"sopra onde quer\" (Jo 3, 8) e, simultaneamente, em comunhão com os outros irmãos em Cristo, sobretudo com os próprios Pastores » (Ibid.).\n\n(81) Propositio 9.\n\n(82) Conc. Ecum. Vat. II, Const. dogm. sobre a Igreja Lumen gentium, 12.\n\n(83) Cf. ibid., 30.\n\n(84) Conc. Ecum. Vat. II, Decr. sobre o múnus pastoral dos Bispos na Igreja Christus Dominus, 11.\n\n(85) Conc. Ecum. Vat. II, Const. dogm. sobre a Igreja Lumen gentium, 23.\n\n(85) Conc. Ecum. Vat. II, Decr. sobre o apostolado dos leigos Apostolicam actuositatem, 10.\n\n(87) Cf. Propositio 10.\n\n(88) Cf. C.I.C., cann. 443, § 4 e 463, §1 e 2.\n\n(89) Propositio 10.\n\n(90) Lemos no Concílio: « Visto que na sua Igreja o Bispo não pode presidir pessoalmente sempre e em toda a parte a todo o seu rebanho, vê-se na necessidade de constituir agrupamentos de fiéis, entre os quais têm lugar proeminente as Paróquias, organizadas localmente sob a presidência dum pastor que faz as vezes do Bispo. As Paróquias representam, de algum modo, a Igreja visível espalhada por todo o mundo » (Conc. Ecum. Vat. II, Const. sobre a Sagrada Liturgia Sacrosanctum Concilium, 42).\n\n(91) Conc. Ecum. Vat. II, Const. dogm. sobre a Igreja Lumen gentium, 28.\n\n(92) João Paulo II, Exort. Ap. Catechesi tradendae, 67: AAS 71 (1979), 1333.\n\n(93) C.I.C., can. 515, 41.\n\n(94) Cf. Propositio 10.\n\n(95) Cf. Conc. Ecum. Vat. II, Const. sobre a Sagrada Liturgia Sacrosanctum Conciliam, 42.\n\n(96) Cf. can. 555, 4 1, 1.\n\n(97) Cf. can. 383, § 1.\n\n(98) Paulo VI, Discurso ao Clero romano (24 de Junho de 1963): AAS 55 (1963), 674.\n\n(99) Propositio 11.\n\n(100) Conc. Ecum. Vat, II, Decr. sobre o apostolado dos leigos Apostolicam actuositatem, 10.\n\n(101) Ibid.\n\n(102) Cf. Propositio 10.\n\n(103) S. Gregório Magno, Hom. in Ez., II, I, 5: CCL 142, 211.\n\n(104) Conc. Ecum. Vat, II, Decr. sobre o apostolado dos leigos Apostolicam actuositatem, 16.\n\n(105) João Paulo II, Angelus (23 de agosto de 1987): Insegnamenti, X, 3 (1987), 240.\n\n(106) Conc. Ecum. Vat, II, Decr. sobre o apostolado dos leigos Apostolicam actuositatem, 18.\n\n(107) Ibid., 19; cf. também ibid., 15; Conc. Ecum. Vat. II, Const. dogm. sobre a Igreja Lumen gentium, 37.\n\n(108) C.I.C., can. 215.\n\n(109) Conc. Ecum. Vat. II, Const. dogm. sobre a Igreja Lumen gentium, 39.\n\n(110) Cf. ibid., 40.\n\n(111) Conc. Ecum. Vat. II, Decr. sobre o apostolado dos leigos Apostolicam actuositatem, 19.\n\n(112) Conc. Ecum. Vat. II, Const. dogm. sobre a Igreja Lumen gentium, 23.\n\n(113) Ibid.\n\n(114) Conc. Ecum. Vat. II, Decr. sobre o apostolado dos leigos Apostolicam actuositatem, 23.\n\n(115) Ibid., 20.\n\n(116) Ibid., 24.\n\n(117) Propositio 13.\n\n(118) Cf. Propositio 15.\n\n(119) João Paulo II, Discurso no Convénio da Igreja italiana em Loreto (10 de Abril de 1985): AAS 77 (1985), 964.\n\n(120) Conc. Ecum. Vat. II, Const. dogm. sobre a Igreja Lumen gentium, 1.\n\n(121) Ibid., 30.\n\n(122) Conc. Ecum. Vat. II, Decr. sobre o apostolado dos leigos Apostolicam actuositatem, 10.\n\n(123) Paulo VI, Exort. Ap. Evangelii nuntiandi, 14: AAS 68 (1976), 13.\n\n(124) João Paulo II, Homilia do início do ministério de Pastor Supremo da Igreja (22 de Outubro de 1978): AAS 70 (1978), 947.\n\n(125) Propositio 10.\n\n(126) Conc. Ecum. Vat. II, Decr. sobre a actividade missionária da Igreja Ad gentes, 20; cf. também ibid., 37.\n\n(127) Propositio 29.\n\n(128) Cf. Conc. Ecum. Vat. II, Decr. sobre a actividade missionária da Igreja Ad gentes, 21.\n\n(129) Propositio 30 bis.\n\n(130) Conc. Ecum. Vat. II, Const. dogm. sobre a Igreja Lumen gentium, 5.\n\n(131) Cf. Conc.. Ecum. Vat. II, Const. past. sobre a Igreja no mundo contemporâneo Gaudium et spes, 22.\n\n(132) Ibid.\n\n(133) João Paulo II, Encicl. Redemptor hominis, 14: AAS 71 (1979), 284-285.\n\n(134) Conc. Ecum. Vat. II, Const. past. sobre a Igreja no mundo contemporâneo Gaudium et spes, 40.\n\n(135) Cf. ibid., 12.\n\n(136) « Se celebramos com tanta solenidade o Nascimento de Jesus, fazemo-lo para dar testemunho de que o homem é alguém, único e irrepetível. Se as nossas estatísticas humanas, as catalogações humanas, os humanos sistemas políticos, económicos e os sociais e as simples possibilidades humanas não conseguem garantir ao homem que ele possa nascer, viver e agir como um ser único e irrepetível, então, tudo isso lhe assegura Deus. Para Ele e diante d'Ele, o homem é sempre único e irrepetível; alguém que foi desde toda a eternidade ideado e escolhido; alguém que é chamado e denominado pelo próprio nome » (João Paulo II, Primeira rádio-mensagem natalícia ao mundo: AAS 71 [1979], 66).\n\n(137) Conc. Ecum. Vat. II, Const. past. sobre a Igreja no mundo contemporâneo Gaudium et spes, 27.\n\n(138) João Paulo II, Exort. Ap. Familiaris consortio, 30: AAS 74 (1982), 116.\n\n(139) Cf. Congregação para a Doutrina da Fé, Instrução Donum vitae sobre o respeito pela vida humana que nasce e a dignidade da procriação. Respostas a algumas questões de actualidade (22 de Fevereiro de 1987): AAS 80 (1988), 70-102.\n\n(140) Propositio 36.\n\n(141) João Paulo II, Mensagem para o 21° dia mundial da paz (8 de Dezembro de 1987): AAS 80 (1988), 278 e 280.\n\n(142) S. Agostinho, De Catech. Rud., XXIV, 44: CCL 46, 168.\n\n(143) Propositio 32.\n\n(144) Conc.. Ecum. Vat. II, Const. past. sobre a Igreja no mundo contemporâneo Gaudium et spes, 24.\n\n(145) Ibid., 12.\n\n(146) Cf. João Paulo II, Exort. Ap. Familiaris consortio, 42-48: AAS 74 (1982), 134-140.\n\n(147) Ibid., 85: AAS 74 81982), 188.\n\n(148) Conc. Ecum. Vat. II, Decr. sobre o apostolado dos leigos Apostolicam actuositatem, 8.\n\n(149) Sobre a relação entre justiça e misericórdia, cf. a Encíclica Dives in misericordia, 12: AAS 72 (1980), 1215-1217.\n\n(150) Conc. Ecum. Vat. II, Const. past. sobre a Igreja no mundo contemporâneo Gaudium et spes, 75.\n\n(151) Ibid., 74.\n\n(152) Ibid., 76.\n\n(153) Cf. Propositio 28.\n\n(154) João Paulo II, Encicl. Sollicitudo rei socialis, 38: AAS 80 (1988), 565-566.\n\n(155) Cf. João XXIII, Encicl. Pacem in terris: AAS 55 (1963), 265-266.\n\n(156) João Paulo II, Encicl. Sollicitudo rei socialis, 39: AAS 80 (1988), 568.\n\n(157) Cf. Propositio 26.\n\n(158) Conc. Ecum. Vat. II, Const. past. sobre a Igreja no mundo contemporâneo Gaudium et spes, 63.\n\n(159) Cf. Propositio 24.\n\n(160) Conc. Ecum. Vat. II, Const. past. sobre a Igreja no mundo contemporâneo Gaudium et spes, 67. Cf. João Paulo II, Encicl. Laborem exercens, 24-27: AAS 73 (1981), 637-647.\n\n(161) João Paulo II, Encicl. Sollicitudo rei socialis, 34: AAS 80 (1988), 560.\n\n(162) Conc. Ecum. Vat. II, Const. past. sobre a Igreja no mundo contemporâneo Gaudium et spes, 53.\n\n(163) Cf. Propositio 35.\n\n(164) Conc. Ecum. Vat. II, Const. past. sobre a Igreja no mundo contemporâneo Gaudium et spes, 58.\n\n(165) Paulo VI, Exort. Ap. Evangelii nuntiandi, 18-20: AAS 68 (1976), 18-19.\n\n(166) Cf. Propositio 37.\n\n(167) S. Gregório Magno, Hom. in Evang. I, XIX, 2: PL 76, 1155.\n\n(168) Conc. Ecum. Vat. II, Decl. sobre a educação cristã Gravissimum educationis, 2.\n\n(169) João Paulo II, Carta Apost. aos jovens e às jovens do mundo, por ocasião do « Ano Internacional da Juventude », 15: AAS 77 (1985), 620-621.\n\n(170) Propositio 52.\n\n(171) Propositio 51.\n\n(172) Conc. Ecum. Vat. II, « Mensagem aos jovens » (8 de Dezembro de 1965): AAS 58 (1965), 18.\n\n(173) Conc. Ecum. Vat. II, Const. past. sobre a Igreja no mundo contemporâneo Gaudium et spes, 48.\n\n(174) J. GERSON, De parvulis ad Christum trahendis: CEuvres complètes, Desclée, Paris 1973, IX, 669.\n\n(175) João Paulo II, Discurso aos grupos da Terceira Idade das Dioceses Italianas (23 de Março de 1984): Insegnamenti, VII, 1 (1984), 744.\n\n(176) Cf. João XXIII, Encicl. Pacem in terris: AAS 55 (1963), 267-268.\n\n(177) João Paulo II, Exort. Ap. Familiaris consortio, 24: AAS 74 (1982), 109-110.\n\n(178) Propositio 46.\n\n(179) Propositio 47.\n\n(180) Conc.. Ecum. Vat. II, Decr. sobre o apostolado dos leigos Apostolicam actuositatem, 9.\n\n(181) Paulo VI, Discurso à Comissão do Ano Internacional da Mulher (18 de Abril de 1975): AAS 67 (1975), 266.\n\n(182) Propositio 46.\n\n(183) Propositio 47.\n\n(184) Ibid.\n\n(185) Conc. Ecum. Vat. II, Const. past. sobre a Igreja no mundo contemporâneo Gaudium et spes, 10.\n\n(186) A encíclica Redemptoris mater, depois de ter lembrado que a « dimensão mariana da vida cristã assume um relevo peculiar em relação com a mulher e com a sua condição », escreve: « Com efeito, a feminidade está numa relação singular com a Mãe do Redentor, argumento que poderá ser aprofundado noutro lugar. Aqui desejo apenas realçar que a figura de Maria de Nazaré projecta luz sobre a mulher enquanto tal, pelo próprio facto de Deus, no acontecimento sublime da encarnação do Filho, se ter entregado ao cuidado, livre e activo, de uma mulher. Pode, portanto, afirmar-se que a mulher, olhando para Maria, encontra nela o segredo para viver dignamente a sua feminidade e para realizar a sua verdadeira promoção. A luz de Maria, a Igreja vê no rosto da mulher os reflexos de uma beleza, que é espelho dos mais elevados sentimentos, de que é capaz o coração humano: a totalidade oblativa do amor; a força que sabe resistir aos maiores sofrimentos; a fidelidade sem limites e a operosidade incansável; a capacidade de conjugar a intuição penetrante com a palavra de apoio e de encorajamento » (João Paulo II, Encicl. Redemptoris mater, 46: AAS 79 [1987], 424-425).\n\n(187) João Paulo II, Carta Apost. Mulieris dignitatem, 16.\n\n(188) Cf. Congregação para a Doutrina da Fé, Declaração sobre a questão da admissão das mulheres ao sacerdócio ministerial Inter insigniores, 15 de Outubro de 1976: AAS 69 (1977), 98-116.\n\n(189) Cf. João Paulo II, Carta Apost. Mulieris dignitatem, 26.\n\n(190) Ibid., 27; « A Igreja é um corpo diferenciado, onde cada um tem a sua função; as tarefas são distintas e não deverão confundir-se. Não dão justificação à superioridade de uns sobre os outros; não são pretexto para invejas. O único carisma superior, que pode e deve ser desejado, é o da caridade (cf. 1 Cor 12-13). Os maiores no Reino dos céus não são os ministros mas os santos » (Congregação para a Doutrina da Fé, Declaração sobre a questão da admissão das mulheres ao sacerdócio ministerial Inter insigniores, 15 de Outubro de 1976: AAS 69 [1977], 115).\n\n(191) Paulo VI, Discurso à Comissão do Ano Internacional da mulher, 18 de Abril de 1975: AAS 67 (1975), 266.\n\n(192) Propositio 47.\n\n(193) Ibid.\n\n(194) Conc. Ecum. Vat. II, Cons. dogm. sobre a Igreja Lumen gentium, 36.\n\n(195) João Paulo II, Exort. Ap. Familiaris consortio, 50: AAS 74 (1982), 141-142.\n\n(196) Propositio 46.\n\n(197) Propositio 47.\n\n(198) VII Assemb. Ger. Ord. Sínodo dos Bispos (1987), Per Concilii semitas ad Populum Dei Nuntius, 12.\n\n(199) Propositio 53.\n\n(200) João Paulo II, Carta Ap. Salvifici doloris, 3: AAS 76 (1984), 203.\n\n(201) S. Ignácio de Antioquia, Ad Ephesios, VII, 2: S. Ch. 10, 64.\n\n(202) João Paulo II, Carta Ap. Salvifici doloris, 31: AAS 76 (1984), 249-250.\n\n(203) S. Ambrósio, De virginitate, VI, 34: PL 16, 288; cf. S. Agostinho, Sermo CCCIV, III, 2: PL 38, 1396.\n\n(204) Cf. Pio XII, Const. Ap. Provida Mater (2 de Fevereiro de 1947): AAS 39 (1947), 114-124; C.I.C., can. 573.\n\n(205) Propositio 6.\n\n(206) Cf. Paulo VI, Carta Ap. Sabaudiae gemma (29 de Janeiro de 1967): AAS 59 (1967), 113-123.\n\n(207) S. Francisco de Sales, Introdução à vida devota, Parte I, 3: Œuvres completes, Monastère de la Visitation, Annecy 1983, III, 19-21.\n\n(208) Conc. Ecum. Vat. II, Decr. sobre o apostolado dos leigos Apostolicam actuositatem, 4.\n\n(209) Propositio 40.\n\n(210) « Dabit virtutem, qui contulit dignitatem! » (S. Leão Magno, Serm. II, 1: S. Ch. 200, 248).\n\n(211) Conc. Ecum. Vat. II, Decr. sobre o apostolado dos leigos Apostolicam actuositatem, 4.\n\n(212) Conc. Ecum. Vat. II, Const. past. sobre a Igreja no mundo contemporâneo Gaudium et spes, 43; cf. também Conc. Ecum. Vat. II, Decr. sobre a atividade missionária da Igreja Ad gentes, 21; Paulo VI, Exort. Ap. Evangelii nuntiandi, 20: AAS 68 (1976), 19.\n\n(213) João Paulo II, Discurso aos participantes no Congresso Nacional do Movimento Eclesial de Empenhamento Cultural (M.E.I.C.) (16 de Janeiro de 1982), 2: Insegnamenti, V, 1 (1982), 131; cf. também a Carta ao Cardeal Agostino Casaroli, Secretário de Estado, com a qual se criava o Pontifício Conselho da Cultura (20 de Maio de 1982): AAS 74 (1982), 685; Discurso à Comunidade universitária de Lovánio (20 de Maio de 1985), 2: Insegnamenti, VIII, 1 (1985), 1591.\n\n(214) Conc.. Ecum. Vat. II, Decr. sobre o apostolado dos leigos Apostolicam actuositatem, 4.\n\n(215) Propositio 22; cf. também João Paulo II, Encicl. Sollicitudo rei socialis, 41: AAS 80 (1988), 570-572.\n\n(216) Conc. Ecum. Vat. II, Decr. sobre o apostolado dos leigos Apostolicam actuositatem, 4.\n\n(217) S. Metódio de Olimpo, Symposion II, 8: S. Ch. 95, 110.\n\n(218) Cf. Propositio 11.\n\n(219) Propositio 40.\n\n(220) Cf. Propositio 44.\n\n(221) Propositio 45.\n\n(222) Propositio 44.\n\n(223) Propositio 41.\n\n(224) Propositio 42.\n\nCopyright © Dicastério para a Comunicação\n\nA Santa Sé\n\nA Santa Sé","witnesses":[{"sourceUrl":"https://www.vatican.va/content/john-paul-ii/pt/apost_exhortations/documents/hf_jp-ii_exh_30121988_christifideles-laici.html","sha256":"5990cda2a717a6c015f9fd6cc874c236aa8d3edc83a7edb6363da29d847f8985","localUrl":"assets/docs/magisterium/source-corpus/christifideles-laici-eab52005ae/pt.html","textUrl":"assets/docs/magisterium/source-corpus/christifideles-laici-eab52005ae/pt.txt"}]}}}
