{"id":"catechesi-tradendae","title":"Catechesi Tradendae (16 Octobre 1979)","issuer":null,"type":"Magisterial document","date":null,"authority":"Roman Pontiff","availableLanguages":["de","en","es","fr","it","pt"],"languages":{"de":{"code":"de","label":"Deutsch","contentFormat":"plain-text","text":"Catechesi Tradendae (16 Octobre 1979)\n\nDer Heilige Stuhl\n\nDeutsch\n\nFrançais\n\nEnglish\n\nItaliano\n\nPortuguês\n\nEspañol\n\nDeutsch\n\nPolski\n\nالعربيّة\n\n中文\n\nLatine\n\n×\n\nDer Heilige Stuhl\n\nMagisterium\n\nKalender\n\nLiturgische Feiern\n\nKarten für Päpstliche Audienzen und Feiern\n\nPäpste\n\nKardinalskollegium\n\nRömische Kurie und andere Organisationen\n\nSynode\n\nPresseamt\n\nVatican News - Radio Vaticana\n\nL'Osservatore Romano\n\nJohannes Paul II.\n\nNachsynod. Apost. Schreiben\n\nA\n\nA\n\nA\n\nPDF-Erstellung läuft.....\n\nDE\n\n- EN\n\n- ES\n\n- FR\n\n- IT\n\n- PL\n\n- PT\n\nAPOSTOLISCHES SCHREIBEN\n\nCATECHESI TRADENDAE\n\nSEINER HEILIGKEIT\n\nJOHANNES PAUL II.\n\nAN DIE BISCHÖFE,\n\nDIE PRIESTER UND GLÄUBIGEN\n\nDER GANZEN KIRCHE\n\nÜBER DIE KATECHESE\n\nIN UNSERER ZEIT\n\nEINLEITUNG\n\nDer letzte Auftrag Christi\n\n1. Die Katechese wurde von der Kirche immer als eine ihrer wichtigsten Aufgaben betrachtet; denn bevor der auferstandene Christus zu seinem Vater zurückkehrte, gab er den Aposteln einen letzten Auftrag: alle Völker zu Jüngern zu machen und sie alles befolgen zu lehren, was er ihnen geboten hatte[1] . Er übertrug ihnen damit die Sendung und Vollmacht, den Menschen das zu verkünden, was sie selber vom Wort des Lebens gehört und mit den Augen gesehen, was sie geschaut und mit ihren Händen berührt hatten[2] . Zugleich vertraute er ihnen die Sendung und Vollmacht an, alles verbindlich zu erklären, was er selber ihnen erschlossen hatte, seine Worte und Taten, seine Zeichen und Gebote. Damit sie diese Sendung erfüllen könnten, verlieh er ihnen den Heiligen Geist.\n\nSehr bald bezeichnete man mit Katechese die Gesamtheit der Bemühungen der Kirche, Jünger zu gewinnen und den Menschen Hilfen zu bieten für den Glauben, daß Jesus der Sohn Gottes ist, damit sie so durch den Glauben das Leben in seinem Namen haben[3] , ferner sie in diesem Leben zu unterweisen und zu formen und so den Leib Christi aufzubauen. Die Kirche hat hierfür unablässig ihre Kräfte eingesetzt.\n\nEin Anliegen Pauls VI.\n\n2. Die letzten Päpste haben der Katechese einen hervorragenden Platz in ihrer Hirtensorge eingeräumt. Mein verehrter Vorgänger Paul VI. hat durch seine Taten, seine Predigt und seine maßgebliche Interpretation des II. Vatikanischen Konzils - das er als den großen Katechismus für die moderne Zeit ansah -, durch sein ganzes Leben der Katechese der Kirche in sehr beispielhafter Weise gedient. Am 18. März 1971 hat er das „Allgemeine Katechetische Direktorium\" gebilligt, das die Kleruskongregation vorbereitet hatte. Dieses Direktorium bleibt das Grunddokument für die Anregung und Ausrichtung der katechetischen Erneuerung in der ganzen Kirche. Er gründete ferner im Jahre 1975 den Internationalen Rat für die Katechese. In meisterhafter Weise hat er die Rolle und Bedeutung der Katechese in Leben und Sendung der Kirche bestimmt, als er sich am 25. September 1971 an die Teilnehmer des I. Internationalen Kongresses für Katechese wandte[4] , und hat dieses Thema in seinem Apostolischen Schreiben Evangelii Nuntiandi[5] ausdrücklich wieder aufgegriffen. Es war sein Wunsch, daß die Katechese, insbesondere die Kinder- und Jugendkatechese, das Thema der 4. Generalversammlung der Bischofssynode war[6], die im Oktober 1977 stattfand und an der ich selbst zu meiner Freude teilnehmen konnte.\n\nEine fruchtbare Synode\n\n3. Am Ende dieser Synode haben die Väter dem Papst eine sehr reichhaltige Dokumentation übergeben. Sie enthält die verschiedenen Beiträge, die im Verlauf der Sitzungen gemacht worden sind, ferner die Ergebnisse der Arbeitsgruppen, die Botschaft, welche die Väter der Synode mit einer Zustimmung an das Volk Gottes gerichtet haben[7] , und vor allem die eindrucksvolle Reihe von \"Vorschlägen\", in denen sie ihre Ansicht zu sehr vielen Aspekten der Katechese in der heutigen Zeit zum Ausdruck gebracht haben.\n\nDiese Synode hat in einer intensiven Atmosphäre der Dankbarkeit und der Hoffnung gearbeitet. Sie sah in der katechetischen Erneuerung ein kostbares Geschenk des Heiligen Geistes an die Kirche von heute, ein Geschenk, auf das die christlichen Gemeinschaften überall in der Welt und auf allen Ebenen mit bewundernswerter Hochherzigkeit und erfinderischer Hingabe antworten. Die hierbei notwendige Unterscheidung konnte daher von einer sehr lebendigen Wirklichkeit ausgehen und beim Volk Gottes mit einer großen Aufgeschlossenheit für die Gnade des Herrn und für die Weisungen des Lehramtes rechnen.\n\nDer Sinn dieses Schreibens\n\n4. Im gleichen Geiste des Glaubens und der Hoffnung richte ich heute an euch, ehrwürdige Brüder und liebe Söhne und Töchter, dieses Apostolische Schreiben. Aus dem äußerst weitgespannten Themenbereich wird es nur einige besonders aktuelle und entscheidende Aspekte bieten, um die beglückenden Früchte der Synode zu sichern. Es greift im wesentlichen die Überlegungen auf, die Papst Paul VI. schon vorbereitet hatte, indem er die von der Synode hinterlassenen Dokumente ausgiebig verwertete. Papst Johannes Paul I., dessen Eifer und Begabung als Katechet uns alle mit Bewunderung erfüllt haben, hatte diese Vorlagen übernommen und war im Begriff, sie zu veröffentlichen, als Gott ihn plötzlich zu sich rief. Uns allen hat er das Beispiel einer Katechese geboten, die im Grundsätzlichen wurzelte und zugleich volkstümlich war, geformt aus Gesten und einfachen Worten, die in allen Herzen ein Echo finden konnten. Ich greife also das Erbe dieser beiden Päpste auf, um dem Wunsch der Bischöfe zu entsprechen, wie er ausdrücklich am Ende der 4. Generalversammlung der Synode ausgesprochen und von Papst Paul VI. in seiner Schlußansprache angenommen worden ist[8] . Ich tue das auch, um einer der Hauptpflichten meines apostolischen Amtes zu entsprechen. Die Katechese ist mir während meines Dienstes als Priester und Bischof schon immer ein zentrales Anliegen gewesen.\n\nEs ist mein brennender Wunsch, daß dieses Apostolische Schreiben, das sich an die ganze Kirche richtet, die Kraft des Glaubens und des christlichen Lebens mehre, den bereits laufenden Initiativen neuen Schwung verleihe, die Kreativität - freilich mit der nötigen Wachsamkeit - anrege und dazu beitrage, in den Gemeinden die Freude darüber zu verbreiten, der Welt das Geheimnis Christi nahebringen zu dürfen.\n\nI.\n\nUNSER EINZIGER LEHRER IST JESUS CHRISTUS\n\nMit der Person Christi verbinden\n\n5. Die 4. Generalversammlung der Bischofssynode hat oft betont, daß Christus im Zentrum jeder echten Katechese stehen muß. Wir können diese Aussage in zwei Bedeutungen gelten lassen, die sich weder widersprechen noch einander ausschließen, sondern sich gegenseitig bedingen und ergänzen.\n\nMan will hiermit zuerst unterstreichen, daß wir im Kern der Katechese wesentlich eine Person vorfinden, nämlich Jesus von Nazareth, einziger Sohn vom Vater, voll Gnade und Wahrheit[9] , der für uns gelitten hat und gestorben ist und der jetzt als Auferstandener für immer mit uns lebt. Jesus ist \"der Weg, die Wahrheit und das Leben\"[10] ; somit besteht das christliche Leben darin, Christus nachzufolgen, es ist eine \"Nachfolge Christi\". Der wesentliche und wichtigste Inhalt der Katechese ist, um einen Ausdruck zu verwenden, der dem heiligen Paulus lieb war, aber auch von der zeitgenössischen Theologie geschätzt wird, \"das Geheimnis Christi\". Katechisieren heißt in gewisser Weise, jemanden anleiten, dieses Geheimnis in all seinen Dimensionen zu erforschen: \"enthüllen, wie jenes Geheimnis Wirklichkeit geworden ist, ... mit allen Heiligen dazu fähig sein, die Länge und Breite, die Höhe und Tiefe zu ermessen und die Liebe Christi zu verstehen, die alles Erkennen übersteigt. ... mehr und mehr von der ganzen Fülle Gottes erfüllt\"[11] werden. Es geht also darum, in der Person Christi den gesamten ewigen Plan Gottes aufzuzeigen, der sich in ihr erfüllt. Es ist das Bemühen, die Bedeutung der Taten und Worte Christi und der von ihm gewirkten Zeichen zu verstehen; denn sie verhüllen und offenbaren zugleich sein Geheimnis. In diesem Sinn ist es das Endziel der Katechese, jemanden nicht nur in Kontakt, sondern in Gemeinschaft, in Lebenseinheit mit Jesus Christus zu bringen: er allein kann zur Liebe des Vaters im Heiligen Geiste hinführen und uns Anteil am Leben der Heiligsten Dreifaltigkeit geben.\n\nDie Lehre Christi vermitteln\n\n6. Christus im Zentrum der Katechese bedeutet aber auch, daß in ihr nicht jeder seine eigene Lehre oder die eines anderen Meisters vermitteln will, sondern die Lehre Jesu Christi, die Wahrheit, die er mitteilt, oder genauer: die Wahrheit, die er ist[12] . Man muß also sagen, daß in der Katechese nur Christus, das fleischgewordene Wort und der Sohn Gottes, gelehrt wird - und alles andere im Hinblick auf ihn. Und Christus allein ist Lehrer, jeder andere nur in dem Maße, wie er Christi Wort weitergibt und es so Christus ermöglicht, durch seinen Mund zu lehren. Jeder Katechet - welchen Verantwortungsgrad er auch immer in der Kirche haben mag - muß daher ständig darum besorgt sein, durch seinen Unterricht und sein Verhalten die Lehre und das Leben Jesu selber hervortreten zu lassen. Er sucht die Aufmerksamkeit und Zustimmung von Herz und Verstand des Glaubensschülers keineswegs auf sich selber und die eigenen Meinungen festzulegen. Vor allem darf er seine persönlichen Meinungen und Wertungen nicht so aufdrängen, als wären diese die Lehre und die Lektionen aus dem Leben Christi. Jeder Katechet müßte auf sich selber die geheimnisvollen Worte Jesu anwenden können: \"Meine Lehre stammt nicht von mir, sondern von dem, der mich gesandt hat[13].\" Dies tat auch der heilige Paulus, als er eine Frage von größter Wichtigkeit behandelte: \"Ich habe vom Herrn empfangen, was ich euch überliefert habe[14].\" Welch ständigen Umgang mit dem Wort Gottes, wie es vom Lehramt der Kirche überliefert wird, welch inniges Verhältnis zu Christus und zum Vater, welchen Gebetsgeist und wieviel Selbstlosigkeit muß der Katechet haben, um sagen zu können: \"Meine Lehre stammt nicht von mir!\".\n\nChristus als Lehrer\n\n7. Diese Lehre ist nicht ein Gebäude von abstrakten Wahrheiten, sondern vielmehr die Vermittlung des lebendigen Geheimnisses Gottes. Die Würde dessen, der im Evangelium lehrt, sowie die Art seiner Lehre übersteigen in jeder Hinsicht die anderen \"Lehrer\" in Israel; denn es besteht ein einzigartiges Band zwischen dem, was er sagt, was er tut und was er ist. Dennoch bleibt bestehen, daß die Evangelien ganz klar von Augenblicken berichten, wo Jesus \"lehrt\". \"Was Jesus getan und gelehrt hat[15]\": in diesen Worten am Beginn der Apostelgeschichte faßt der heilige Lukas zwei Pole innerhalb der Sendung Christi zusammen und unterscheidet sie zugleich.\n\nJesus hat gelehrt. Das bezeugt er von sich selbst: \"Tag für Tag saß ich im Tempel und lehrte[16]\". Die Evangelisten beobachten es voll Staunen und sind überrascht, ihn immer und überall lehren zu sehen, und zwar auf eine Weise und mit einer Autorität, wie sie bis dahin unbekannt waren: \"Wieder kam das Volk zu ihm, und er lehrte es, wie er gewohnt war[17]\"; \"und sie waren bestürzt über seine Lehre, denn er lehrte sie wie einer, der Vollmacht hat[18].\" Auch seine Feinde stellen dies fest, um ihn deswegen anklagen und verurteilen zu können: \"Er wiegelt das Volk auf und verbreitet seine Lehre in ganz Judäa, von Galiläa bis hierher[19].\"\n\nEr allein »Meister«\n\n8. Wer so lehrt, verdient in einzigartiger Weise den Titel \"Meister\". Wie oft wird er nicht im ganzen Neuen Testament und zumal in den Evangelien als \"Meister\" bezeichnet[20] ! Vor allem die Zwölf, die übrigen Jünger und die Scharen der Zuhörer nennen ihn \"Meister\", mitunter voller Bewunderung, Vertrauen und Zärtlichkeit[21] . Sogar die Pharisäer und Sadduzäer, die Gesetzeslehrer und die Juden im allgemeinen verweigern ihm diesen Titel nicht: \"Meister, wir möchten von dir ein Zeichen sehen[22]\"; \"Meister, was muß ich tun, um das ewige Leben zu erlangen[23]?\". Vor allem aber nennt Jesus sich selber, und zwar in besonders feierlichen und sehr bedeutsamen Augenblicken \"Meister\": \"Ihr nennt mich Meister und Herr, und ihr habt recht; denn ich bin es[24]\"; er stellt ferner die Einzigartigkeit, das Einmalige seines Meisterseins heraus: \"Nur einer ist euer Meister[25]\": Christus. Man versteht, daß im Verlauf von zwei Jahrtausenden Menschen jeder Herkunft, Rasse und Nation ihm in allen Sprachen der Erde diesen Titel voll Verehrung beigelegt und damit auf ihre Weise das Wort des Nikodemus aufgegriffen haben: \"Wir wissen, du bist ein Lehrer, der von Gott gekommen ist[26].\"\n\nDiese Gestalt des lehrenden Christus, zugleich erhaben und vertraut, beeindruckend und ermutigend und deshalb so anziehend, daß schon die Evangelisten sie mit ihrer Feder gezeichnet haben und danach die darstellende Kunst seit den Anfängen des Christentums[27] sie immer wieder zu ihrem Gegenstand erwählt hat, möchte auch ich am Beginn dieser Überlegungen zur Katechese in der Welt von heute besonders herausstellen.\n\nSein ganzes Leben eine Lehre\n\n9. Dabei bin ich mir bewußt, daß die überragende Stellung Christi als Meister, die einzigartige Kohärenz und überzeugende Kraft seiner Lehre sich nur dadurch erklären lassen, daß seine Worte, seine Gleichnisse und Beweise sich niemals von seinem Leben und Sein trennen lassen. In diesem Sinn war das ganze Leben Christi ein beständiges Lehren: die Momente seines Schweigens, seine Wunder, seine Taten, sein Beten, seine Liebe zum Menschen, seine Vorliebe für die Kleinen und Armen, die Annahme des letzten Opfers für die Erlösung der Welt am Kreuz und seine Auferstehung: dies alles macht sein Wort wirklich und wahr und vollendet seine Offenbarung. So ist für die Christen das Kruzifix eines der erhabensten und volkstümlichsten Bilder des lehrenden Christus.\n\nAlle diese Überlegungen, die sich an die großen Überlieferungen der Kirche anschließen, sollen in uns die Begeisterung für Christus kräftigen, für den Meister, der den Menschen offenbart, wer Gott ist, und auch, wer der Mensch ist; für den Meister, der rettet, heiligt und führt, der lebt, spricht, aufrüttelt und erschüttert, zurechtweist, richtet und verzeiht, der täglich den Weg durch die Geschichte mit uns geht; für den Meister, der kommt und kommen wird in Herrlichkeit.\n\nNur in tiefer Gemeinschaft mit ihm können die Katecheten Licht und Kraft finden für eine echte und wünschenswerte Erneuerung der Katechese.\n\nII.\n\nEINE ERFAHRUNG SO ALT WIE DIE KIRCHE\n\nDie Sendung der Apostel\n\n10. Das Bild des lehrenden Christus hatte sich dem Geist der Zwölf und der ersten Jünger eingeprägt, und der Auftrag: \"Geht hin ... macht alle Menschen zu meinen Jüngern[28]\" hat ihr ganzes Leben bestimmt. Der heilige Johannes bezeugt dies in seinem Evangelium, wenn er die Worte Jesu anführt: \"Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut; ich habe euch Freunde genannt, weil ich euch alles geoffenbart habe, was ich von meinem Vater gehört habe[29].\" Nicht sie haben sich entschlossen, Jesus zu folgen, Jesus selbst hat sie vielmehr erwählt, sie bei sich behalten und schon vor seinem Pascha unterwiesen, damit sie hingehen und Frucht bringen und ihre Frucht bleibe[30]. Deswegen vertraut er ihnen nach der Auferstehung auch in offizieller Weise die Sendung an, ihm aus allen Völkern Jünger zu gewinnen.\n\nDas ganze Buch der Apostelgeschichte bezeugt, daß die Jünger ihrer Berufung und dem empfangenen Auftrag treu geblieben sind. Die Mitglieder der ersten christlichen Gemeinde zeigen sich dort beharrlich \"in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, im Brechen des Brotes und in den Gebeten[31]\". Man hat hier zweifellos das bleibende Bild einer Kirche vor sich, die sich durch die Lehre der Apostel bildet und ständig vom Wort des Herrn lebt, dieses im eucharistischen Opfer feiert und der Welt davon Zeugnis gibt, indem sie Liebe übt.\n\nAls die Gegner am Tun der Apostel Anstoß nahmen, zeigten sie sich \"aufgebracht, weil sie das Volk lehrten[32]\"; die Weisung, die sie ihnen gaben, lautete daher, nicht mehr im Namen Jesu zu lehren[33]. Wir wissen jedoch, dass die Apostel es gerade in diesem Punkt für richtig hielten, Gott mehr zu gehorchen als den Menschen[34] .\n\nDie Katechese zur Zeit der Apostel\n\n11. Die Apostel zögerten nicht, den Dienst des Apostolates[35] mit anderen zu teilen. Sie übertrugen den Auftrag zu lehren auf ihre Nachfolger. Sie übertrugen ihn auch den Diakonen, und zwar vom Anfang ihrer Berufung an: Stephanus, \"voll Gnade und Kraft\", hört unter dem Antrieb des Geistes der Weisheit nicht auf zu lehren[36] . Die Apostel ziehen für ihren Auftrag zu lehren \"viele andere\" Jünger heran[37] ;und selbst einfache Christen, durch eine Verfolgung zerstreut, \"zogen umher und verkündeten das Wort\" der Frohen Botschaft[38] . Der heilige Paulus ist der einzigartige Herold dieser Verkündigung, von Antiochien bis nach Rom, wo das letzte Bild, das uns die Apostelgeschichte von ihm überliefert, das Bild eines Menschen ist, der \"mit allem Freimut über den Herrn Jesus Christus lehrte[39]\". Seine zahlreichen Briefe ergänzen und vertiefen diese Verkündigung. Die Briefe der heiligen Petrus, Johannes, Jakobus und Judas sind ebenfalls Zeugnisse für die Katechese zur Zeit der Apostel.\n\nDie Evangelien, die vor ihrer Niederschrift Ausdruck einer den christlichen Gemeinden mündlich überlieferten Lehre waren, weisen mehr oder weniger deutlich eine katechetische Struktur auf. Hat man nicht den Bericht des heiligen Matthäus das Evangelium des Katecheten und den des heiligen Markus das Evangelium des Katechumenen genannt?\n\nBei den Kirchenvätern\n\n12. Die Kirche setzt diesen Lehrauftrag der Apostel und ihrer ersten Mitarbeiter fort. Da sie sich selber Tag für Tag zu Jüngern des Herrn macht, wird sie mit Recht \"Mutter und Lehrerin\" genannt[40] . Von Klemens von Rom bis zu Origenes[41] erlebt das nachapostolische Zeitalter das Entstehen bedeutender Werke. Danach beobachten wir folgende eindrucksvolle Tatsache: Bischöfe und Seelsorger und gerade die angesehensten unter ihnen, vor allem im dritten und vierten Jahrhundert, betrachten es als einen wichtigen Teil ihres bischöflichen Dienstes, katechetische Unterweisungen vorzutragen oder in Buchform niederzuschreiben. Es ist die Zeit des Cyrill von Jerusalem und Johannes Chrysostomus, des Ambrosius und Augustinus, in der wir aus der Feder so vieler Kirchenväter Werke entstehen sehen, die für uns bleibende Vorbilder sind.\n\nEs ist nicht möglich, hier auch nur sehr kurz das katechetische Wirken zu schildern, das die Ausbreitung und den Weg der Kirche in den verschiedenen Epochen der Geschichte auf allen Kontinenten und unter den verschiedensten sozialen und kulturellen Verhältnissen getragen hat. Gewiß hat es nie an Schwierigkeiten gefehlt. Doch hat das Wort des Herrn durch die Jahrhunderte hin seinen Lauf genommen; es hat sich nach einem Wort des heiligen Paulus ausgebreitet und ist verherrlicht worden[42] .\n\nKonzile und Missionen\n\n13. Der katechetische Dienst gewinnt auf den Konzilen immer neue Kraft. Das Konzil von Trient bietet hier ein bemerkenswertes Beispiel: es hat in seinen Konstitutionen und Dekreten der Katechese den Vorrang eingeräumt. Es hat den \"Römischen Katechismus\" angeregt, der auch seinen Namen trägt und ein Werk ersten Ranges darstellt als Zusammenfassung der christlichen Lehre und der überlieferten Theologie zum Gebrauch für die Priester. Es hat in der Kirche eine erstaunliche Organisation der Katechese eingeleitet, die Kleriker für ihre Verpflichtung zum katechetischen Unterricht aufgerüttelt und auch dank der Arbeit heiliger Theologen wie Karl Borromäus, Robert Bellarmin oder Petrus Canisius die Publikation von Katechismen zur Folge gehabt, die für die damalige Zeit wirklich vorbildlich waren. Möchte doch das II. Vatikanische Konzil in unseren Tagen einen ähnlichen Schwung und vergleichbare Ergebnisse bewirken!\n\nEin vorzügliches Wirkungsfeld für eine gute Katechese bilden auch die Missionen. So hat das Volk Gottes sich seit fast zweitausend Jahren unaufhörlich im Glauben erzogen und dabei Formen verwandt, die den verschiedenen Bedingungen der Gläubigen und den vielfältigen kirchlichen Verhältnissen angepaßt waren.\n\nDie Katechese ist mit dem ganzen Leben der Kirche eng verbunden. Nicht nur ihre geographische Ausdehnung und ihr zahlenmäßiges Wachstum, sondern auch und mehr noch das innere Wachstum der Kirche, ihre Übereinstimmung mit Gottes Heilsplan, hängen wesentlich von der Katechese ab. Aus den Erfahrungen, die wir hier aus der Geschichte der Kirche angeführt haben, verdienen einige Punkte - unter vielen anderen - besonders herausgestellt zu werden.\n\nDie Katechese als Recht und Pflicht der Kirche\n\n14. Es ist vor allem deutlich, daß die Katechese für die Kirche immer eine heilige Verpflichtung und ein unverzichtbares Recht gewesen ist. Sie ist gewiß einerseits eine Pflicht, die sich aus dem Auftrag des Herrn herleitet und vor allem denen obliegt, die im Neuen Bund die Berufung zum Hirtendienst empfangen. Anderseits kann man ebenso von einem Recht sprechen: vom theologischen Standpunkt aus hat jeder Getaufte gerade auf Grund seiner Taufe das Recht, von der Kirche eine Unterweisung und Bildung zu empfangen, die ihm ein echt christliches Leben ermöglichen. Vom Gesichtspunkt der Menschenrechte her hat jede menschliche Person das Recht, die religiöse Wahrheit zu suchen und ihr in Freiheit anzuhangen, das heißt \"frei ... von jedem Zwang sowohl von seiten einzelner wie gesellschaftlicher Gruppen, wie jeglicher menschlichen Gewalt, so daß in religiösen Dingen niemand gezwungen wird, gegen sein Gewissen zu handeln, noch daran gehindert wird, ... nach seinem Gewissen zu handeln[43].\"\n\nDaher muß die katechetische Tätigkeit unter günstigen zeitlichen und räumlichen Bedingungen stattfinden können sowie zu den Massenmedien und geeigneten Arbeitshilfen Zugang haben, ohne daß Eltern, Schüler oder Katecheten diskriminiert werden. Gewiß ist heute dieses Recht mehr und mehr anerkannt, wenigstens was die obersten Grundsätze angeht. Das bezeugen die internationalen Erklärungen oder Abmachungen, in denen man bei all ihrer Begrenztheit doch den Gewissenswunsch eines Großteils der Menschen von heute erkennen kann[44]. Zahlreiche Staaten verletzen freilich dieses Recht, so daß Religionsunterricht erteilen, erteilen lassen oder empfangen sogar zum Vergehen wird, das mit Sanktionen zu rechnen hat. Ich erhebe deshalb gemeinsam mit den Vätern der Synode mit allem Nachdruck meine Stimme gegen jede Diskriminierung im Bereich der Katechese. Zugleich richte ich erneut einen dringenden Aufruf an die Verantwortlichen, daß solche Behinderungen völlig aufhören, die die menschliche Freiheit im allgemeinen und die Religionsfreiheit im besonderen belasten.\n\nEine vorrangige Aufgabe\n\n15. Der zweite Punkt betrifft den Rang der Katechese in den Pastoralplänen der Kirche. Je mehr diese sich fähig zeigt, auf örtlicher oder höchster Ebene der Katechese gegenüber anderen Werken und Aufgaben, auch wenn diese aufsehenerregendere Erfolge bringen könnten, Priorität zuzuerkennen, desto mehr kräftigt sie durch die Katechese ihr inneres Leben als Glaubensgemeinschaft und ihr missionarisches Wirken nach außen. Die Kirche ist gegen Ende dieses 20. Jahrhunderts durch Gott und die Ereignisse, die ebenfalls Gottes Anruf enthalten, dazu aufgefordert, der katechetischen Arbeit neues Vertrauen entgegenzubringen; denn es geht hierbei um eine vorrangige Aufgabe ihrer Sendung. Sie ist aufgerufen, ihre besten Möglichkeiten an Menschen und Energien, ohne Arbeit und Mühen oder auch materielle Kosten zu scheuen, in den Dienst der Katechese zu stellen, um sie besser zu organisieren und qualifiziertes Personal dafür heranzubilden. Mehr als auf bloß menschliches Planen kommt es hier auf die Glaubenshaltung an; der Glaube aber bezieht sich immer auf die Treue Gottes, der mit seiner Antwort nie zögern wird.\n\nGemeinsame und spezielle Verantwortung\n\n16. Ein dritter Punkt: Die Katechese war immer eine Aufgabe und muß es bleiben, für die die ganze Kirche sich verantwortlich fühlen und bereit sein muß. Doch kommt ihren Gliedern je nach ihrer Sendung eine unterschiedliche Verantwortlichkeit zu. Die Oberhirten haben kraft ihres Amtes auf verschiedenen Ebenen die höchste Verantwortung für die Förderung, Ausrichtung und Koordinierung der Katechese. Der Papst ist sich seinerseits der obersten Verantwortung lebhaft bewußt, die er auf diesem Gebiet hat: er findet hier Grund für seine pastorale Sorge, aber vor allem auch eine Quelle der Freude und Hoffnung. Die Priester, Ordensmänner und Ordensfrauen haben hier ein vorrangiges Arbeitsfeld für ihr Apostolat. Die Eltern haben auf einer anderen Ebene ihre einmalige Verantwortung. Auch die Lehrer, die verschiedenen Mitarbeiter der Kirche, die Katecheten und, in ihrem Bereich, die Fachleute der sozialen Kommunikationsmittel tragen alle eine abgestufte, aber doch sehr klare Verantwortung für die Bildung eines gläubigen Gewissens, die für das Leben der Kirche wichtig ist und auch auf das Leben der Gesellschaft selber zurückstrahlt. Eine der wertvollsten Früchte der Generalversammlung der Synode, die ganz der Katechese gewidmet war, sollte sein, ein lebendiges und zum Handeln bereites Bewußtsein dieser unterschiedlichen, aber doch allen gemeinsamen Verantwortung in der ganzen Kirche und in allen ihren Bereichen zu wecken.\n\nDie Aufgabe einer ständigen maßvollen Erneuerung\n\n17. Schließlich braucht die Katechese eine ständige Erneuerung, was eine gewisse Erweiterung ihres Begriffes, ihre Methoden, die Suche nach einer angemessenen Sprache und die Verwendung von neuen Hilfsmitteln für die Weitergabe der Botschaft angeht. Diese Erneuerung hat nicht immer den gleichen Wert, und die Väter der Synode haben die Grenzen oder sogar \"Mängel\" der bis heute realisierten Formen[45] realistisch zur Kenntnis genommen, bei allem unleugbaren Fortschritt an lebendigem katechetischem Wirken und verheißungsvollen Initiativen. Diese Begrenztheit ist besonders schwerwiegend, wenn sie die Integrität des Inhalts bedroht. Die \"Botschaft an das Volk Gottes\" hat daher deutlich betont, daß für die Katechese \"ein routinemäßiges Wiederholen, das jede Änderung ablehnt, ebenso verhängnisvoll ist wie das unbedachte Improvisieren, das die Probleme zu leichtfertig behandelt[46]\". Der Konservatismus führt zum Stillstand, zur Lethargie und am Ende zur Auflösung der Katechese. Unbedachtes Verhalten aber führt zur Verwirrung der Schüler und deren Eltern; wenn es sich um Kinder handelt, zu jeder möglichen Entartung, zum Bruch und schließlich zur völligen Zerstörung der Einheit. Es kommt darauf an, daß die Kirche auch heute den Beweis erbringt, wie sie es in anderen Zeiten ihrer Geschichte verstanden hat, daß sie bei der Suche und Anwendung neuer Wege und Perspektiven für den katechetischen Unterricht im Sinne des Evangeliums weise, mutig und treu ist.\n\nIII.\n\nDIE KATECHESE INNERHALB DER SEELSORGLICHEN UND MISSIONARISCHEN TÄTIGKEIT DER KIRCHE\n\nDie Katechese: eine Etappe der Evangelisierung\n\n18. Die Katechese darf nicht aus dem Gesamtzusammenhang der seelsorglichen und missionarischen Tätigkeit der Kirche gelöst werden. Sie hat gleichwohl ihren besonderen Stellenwert, über den die 4. Generalversammlung der Bischofssynode während der vorbereitenden Arbeiten und bei der Tagung selber oft reflektiert hat. Die Frage beschäftigt auch die öffentliche Meinung innerhalb und außerhalb der Kirche.\n\nEs ist hier nicht der Ort, eine streng formale Definition der Katechese zu geben. Das ist ausreichend im Allgemeinen Katechetischen Direktorium[47] geschehen, und es ist Sache der Fachleute, den Begriff und die Zusammenhänge der Katechese noch weiter zu entfalten.\n\nAngesichts der Unsicherheiten in der Praxis stellen wir einfach einige wesentliche Gesichtspunkte heraus, wie sie im übrigen bereits in den Dokumenten der Kirche gründlich dargelegt sind, die zu einem genauen Verständnis der Katechese gehören und ohne die man Gefahr liefe, ihre ganze Bedeutung und Tragweite nicht zu erfassen.\n\nAllgemein kann man hier davon ausgehen, dass die Katechese eine Glaubenserziehung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ist, die vor allem eine Darbietung der christlichen Lehre umfaßt, wobei man im allgemeinen organisch und systematisch vorgeht, um die Schüler in die Fülle des christlichen Lebens einzuführen. So verstanden ist die Katechese, ohne formal damit zusammenzufallen, mit einer gewissen Zahl von Seelsorgsaufgaben der Kirche verknüpft, die einen katechetischen Aspekt haben oder die Katechese entweder vorbereiten oder aus ihr folgen: die erste Verkündigung des Evangeliums oder die missionarische Predigt des Kerygmas, um den Glauben zu wecken, die Apologetik oder das Bemühen um Vernunftgründe für den Glauben, die Erfahrung des christlichen Lebens, die Feier der Sakramente, die Integration in die kirchliche Gemeinschaft sowie das apostolische und missionarische Zeugnis.\n\nBedenken wir zunächst, daß zwischen Katechese und Evangelisierung weder ein Gegensatz noch eine Trennung besteht, aber auch keine einfache Identität. Beide sind vielmehr eng miteinander verbunden, indem sie sich gegenseitig ergänzen und vollenden.\n\nDas Apostolische Schreiben Evangelii nuntiandi vom 8. Dezember 1975 über die Evangelisierung in der Welt von heute hat mit Recht betont, daß die Evangelisierung, deren Ziel es ist, die Frohbotschaft der ganzen Menschheit zugänglich zu machen, damit sie davon lebt, eine reiche, vielschichtige und dynamische Wirklichkeit ist. Zu ihr gehören wesentliche, untereinander verschiedene Elemente oder vielleicht besser Momente, die man im Gesamtablauf einer einzigen Bewegung als Einheit sehen muß[48]. Die Katechese ist eines dieser Momente - wohl ein sehr wichtiges - unter allen Vorgängen der Evangelisierung.\n\nKatechese und erste Verkündigung des Evangeliums\n\n19. Im Unterschied zur ersten Verkündigung des Evangeliums, die zur Bekehrung geführt hat, verfolgt die Katechese in ihrer Eigenart vor allem das doppelte Ziel, den anfänglichen Glauben reifen zu lassen und den wahren Jünger Christi durch eine vertiefte und mehr systematische Kenntnis der Person und Botschaft unseres Herrn Jesus Christus weiterzubilden[49] .\n\nIn der katechetischen Praxis jedoch muß diese ideale Ordnung der Tatsache Rechnung tragen, daß oft die erste Evangelisierung noch nicht stattgefunden hat. Eine gewisse Anzahl von kurz nach der Geburt getauften Kindern kommt zur Pfarrkatechese, ohne irgendeine andere Einführung in den Glauben erhalten zu haben und ohne bisher irgendeine ausdrückliche und persönliche Bindung an Jesus Christus zu besitzen. Sie haben lediglich die in ihnen durch die Taufe und die Gegenwart des Heiligen Geistes grundgelegte Fähigkeit zu glauben. Dazu kommen die Vorurteile eines wenig christlichen Familienmilieus oder einer positivistisch ausgerichteten Erziehung, die schnell etliche Widerstände aufbauen. Hinzurechnen muß man außerdem nichtgetaufte Kinder, für die die Eltern erst später eine religiöse Erziehung zulassen: aus praktischen Gründen wird ihr Weg als Katechumenen großenteils oft im Verlauf der normalen Katechese nachgeholt. Dann sind hier zahlreiche Jugendliche und junge Erwachsene zu nennen, die zwar getauft sind und eine systematische Katechese wie auch die Sakramente empfangen haben, aber noch lange im Zweifel bleiben, ob sie ihr ganzes Leben in bewußter Verbindung mit Christus gestalten sollen, wenn sie nicht gar im Namen ihrer Freiheit einer religiösen Bildung auszuweichen suchen. Die Erwachsenen schließlich sind auch selber nicht sicher vor Versuchungen zum Zweifel oder zur Aufgabe des Glaubens, vor allem wenn eine glaubenslose Umwelt sich auswirkt. Das heißt, die Katechese muß sich oft nicht nur darum kümmern, den Glauben zu lehren und zu vertiefen, sondern ihn mit Hilfe der Gnade auch ständig zu wecken, die Herzen zu öffnen und zu bekehren und alle, die sich noch auf der Schwelle zum Glauben befinden, für ein umfassendes Ja zu Jesus Christus vorzubereiten. Dieses Anliegen bestimmt zum Teil Ton, Sprache und Methode der Katechese.\n\nSpezifisches Ziel der Katechese\n\n20. Spezifisches Ziel der Katechese bleibt dennoch, mit der Hilfe Gottes einen noch anfanghaften Glauben zu entwickeln, das christliche Leben der Gläubigen jeden Alters zur Fülle zu bringen und es täglich zu nähren. Es geht tatsächlich darum, auf der Ebene des Bewußtseins und im Leben den Samen des Glaubens zum Wachsen zu bringen, den der Heilige Geist bei der Erstverkündigung gesät hat, bevor er dann durch die Taufe endgültig übertragen wurde.\n\nDie Katechese möchte also das Verständnis für das Geheimnis Christi im Licht der Heiligen Schrift entwickeln, damit der ganze Mensch hiervon geprägt wird. Durch das Wirken der Gnade in ein neues Geschöpf umgewandelt, macht der Christ sich so für die Nachfolge Christi bereit und lernt in Kirche immer besser, zu denken wie er, zu urteilen wie er, zu handeln nach seinen Geboten und zu hoffen, wie er uns einlädt.\n\nNäherhin ist es das Ziel der Katechese im Gesamt der Evangelisierung, die Etappe der Unterweisung und der Reifung zu sein, das heißt die Zeit, da der Christ bereits im Glauben die Person Jesu Christi als alleinigen Herrn angenommen und sich durch eine aufrichtige Bekehrung des Herzens ihm ganz zu eigen gegeben hat und sich nun bemüht, diesen Christus, dem er sich anvertraut hat, besser kennenzulernen: sein „Geheimnis“ zu verstehen und das Reich Gottes, das er verkündet, die Forderungen und Verheißungen seiner Frohen Botschaft zu erfassen und die Wege, die er für alle, die ihm nachfolgen wollen, aufgezeigt hat.\n\nWenn Christsein also in Wahrheit das Ja zu Jesus Christus bedeutet, dann erinnere ich daran, daß dieses Ja zwei Ebenen hat: es besteht einmal darin, sich dem Wort Gottes auszuliefern und sich ganz darauf zu verlassen; in einem zweiten Schritt bedeutet es aber auch das Bemühen, den tiefen Sinn dieses Wortes immer besser zu erkennen.\n\nNotwendigkeit einer systematischen Katechese\n\n21. In seiner Ansprache zum Abschluß der 4. Generalversammlung der Synode schätzte Papst Paul VI. sich glücklich zu hören, „daß alle die absolute Notwendigkeit einer gut strukturierten und folgerichtigen Katechese betont hatten; denn eine solche Vertiefung des Geheimnisses des Christentums unterscheidet grundsätzlich die Katechese von allen anderen Formen der Verkündigung des Wortes[50] “.\n\nAngesichts der praktischen Schwierigkeiten sollen hier unter anderem folgende Merkmale dieses Unterrichts hervorgehoben werden:\n\nes muß ein systematischer Unterricht sein, der nicht improvisiert, sondern nach einem Programm dargeboten wird, so daß ein klares Ziel erreicht werden kann;\n\nes geht um einen Unterricht, der das Wesentliche behandelt, ohne den Anspruch zu erheben, alle anstehenden Fragen zu behandeln oder zu theologischer Forschung und wissenschaftlicher Exegese zu werden;\n\nes muß dennoch ein vollständiger Unterricht sein, der nicht bei der Erstverkündigung des christlichen Geheimnisses stehenbleibt, wie es beim Kerygma gegeben ist;\n\nes soll eine vollständige Einführung ins Christentum sein, die sich für alle Bereiche des christlichen Lebens offenhält.\n\nOhne das Interesse der Katechese an den zahlreichen Gelegenheiten zu vergessen, die sich im Zusammenhang mit dem persönlichen, familiären, sozialen oder kirchlichen Leben bieten und die man zu nutzen wissen sollte - ich komme in Kapitel VI darauf zurück -, bestehe ich auf der Notwendigkeit eines organischen und systematischen Religionsunterrichts; denn von verschiedener Seite ist man geneigt, seine Wichtigkeit herunterzuspielen.\n\nKatechese und Erfahrung im Leben\n\n22. Es hat keinen Sinn, die Orthopraxis gegen die Orthodoxie auszuspielen: das Christentum besteht untrennbar aus beidem. Feste und wohlbedachte Überzeugungen führen zu mutigem, klarem Handeln; das Bemühen um die Erziehung der Gläubigen, damit sie heute als Jünger Christi leben, ruft nach einer vertieften Erkenntnis des Geheimnisses Christi in der Heilsgeschichte und erleichtert sie zugleich.\n\nGenausowenig ist es sinnvoll, für die Preisgabe eines ernsthaften und geordneten Studiums der Botschaft Christi einzutreten zugunsten einer Methode, die der gelebten Erfahrung den Vorzug gibt. \"Niemand kann durch eine lediglich private Erfahrung zur umfassenden Wahrheit gelangen, d. h. ohne entsprechende Entfaltung der Botschaft Christi, der Weg, die Wahrheit und das Leben ist (Joh 14, 6)[51].\"\n\nMan sollte auch nicht weiter eine Katechese, die vom Leben ausgeht, gegen eine traditionelle, lehrhafte und systematische Katechese ausspielen[52] . Die echte Katechese ist immer eine geordnete und systematische Einführung in die Offenbarung, die Gott von sich selber dem Menschen in Jesus Christus geschenkt hat, eine Offenbarung, die im tiefen Bewußtsein der Kirche und in der Heiligen Schrift bewahrt und fortwährend durch eine lebendige und aktive \"traditio\" von einer Generation zur anderen weitergegeben wird. Diese Offenbarung ist aber nicht vom Leben losgelöst und auch nicht nur künstlich an seine Seite gestellt. Sie richtet sich ja auf den letzten Sinn des Daseins, das sie vollständig mit dem Licht des Evangeliums erleuchtet, um anzuregen oder in Frage zu stellen.\n\nDarum können wir auf die Katecheten anwenden, was das II. Vatikanische Konzil in besonderer Weise von den Priestern sagt: sie sind Erzieher - des Menschen und des menschlichen Lebens - im Glauben[53] .\n\nKatechese und Sakramente\n\n23. Die Katechese ist von ihrem Wesen her mit dem gesamten liturgischen und sakramentalen Handeln verbunden; denn gerade in den Sakramenten und zumal in der Eucharistie wirkt Jesus Christus aus der Fülle seiner Person, um die Menschen umzuwandeln.\n\nIn der Urkirche waren Katechumenat und Vorbereitung auf die Taufe und die Eucharistie ein und dasselbe. Wenn auch die Kirche ihre Praxis in diesem Bereich für die altchristlichen Länder geändert hat, ist doch das Katechumenat dort nie abgeschafft worden; im Gegenteil, es erlebt sogar eine Erneuerung[54] in den jungen Missionskirchen wird es sogar in großem Umfang praktiziert. In jedem Fall bleibt die Katechese immer auf die Sakramente bezogen. Einerseits ist eine sehr wichtige Form der Katechese die Vorbereitung auf den Empfang der Sakramente; jede Katechese führt notwendig zu den Sakramenten des Glaubens hin. Anderseits besitzt jede echte Sakramentenpraxis schon von sich aus einen katechetischen Aspekt. Mit anderen Worten: das sakramentale Leben verarmt und wird sehr schnell zu einem bloßen Ritus, wenn es sich nicht auf eine vertiefte Kenntnis der Bedeutung der Sakramente gründet. Die Katechese hinwiederum wird einseitig intellektualisiert, wenn sie nicht in einer sakramentalen Praxis Leben gewinnt.\n\nKatechese und kirchliche Gemeinschaft\n\n24. Die Katechese ist schließlich eng verbunden mit dem verantwortlichen Tun der Kirche und der Christen in der Welt. Wer bereit ist, im Glauben Jesus Christus nachzufolgen und diesen Glauben durch die Katechese zu festigen sucht, muß ihn in Gemeinschaft mit denen leben, die die gleiche Entscheidung getroffen haben. Die Katechese droht kraftlos zu werden, wenn nicht eine Gemeinschaft von glaubenden und christlich lebenden Menschen den Katechumenen in einem bestimmten Stadium seines katechetischen Unterrichts aufnimmt. Daher ist die kirchliche Gemeinschaft auf allen ihren Ebenen in einem zweifachen Sinn für den Bereich der Katechese verantwortlich: sie ist verantwortlich dafür, daß ihre Mitglieder eine entsprechende Fortbildung bekommen; sie ist aber auch dafür verantwortlich, daß sie in einem solchen Milieu Aufnahme finden, wo sie möglichst umfassend das Gelernte leben können.\n\nDie Katechese ist ebenfalls offen für die missionarische Dynamik. Wird sie gut gegeben, dann ist es den Christen ein inneres Anliegen, von ihrem Glauben Zeugnis zu geben, ihn ihren Kindern weiterzugeben, ihn anderen bekannt zu machen und auf jede mögliche Weise der menschlichen Gemeinschaft zu dienen.\n\nDie Notwendigkeit der Katechese im weiteren Sinn für die Reife und Kraft des Glaubens\n\n25. So wird also das Kerygma der Frohen Botschaft - die erste Verkündigung voll Begeisterung und Wärme, die eines Tages den Menschen verwandelt und zur Entscheidung geführt hat, sich Christus im Glauben anzuvertrauen - durch die Katechese mehr und mehr vertieft, in seinen innerer Folgerungen entfaltet, durch Überlegungen erklärt, die sich auch an der Verstand richten, sowie auf die christliche Praxis in Kirche und Welt hingeordnet. All das entspricht nicht weniger dem Evangelium als das Kerygma, mögen auch manche sagen, daß auf diese Weise alles Lebendige, Spontane und Frische im Kerygma durch die Katechese zu stark auf den Verstand hingerichtet, dadurch ausgetrocknet und schließlich abgetötet werde. Die Wahrheiten, die in der Katechese vertieft werden, sind ja die gleichen, die den Menschen im Herzen getroffen haben, als er sie zum ersten Mal hörte. Wenn man sie in der Katechese besser kennenlernt, sollen sie dadurch nicht blasser oder schaler, sondern im Gegenteil noch provozierender und entscheidender für das Leben werden.\n\nIn der hier vorgelegten Konzeption bewahrt die Katechese jene betont pastorale Ausrichtung, die die Synode ihr zugedacht hat. Dieser weitere Sinn von Katechese widerspricht ganz und gar nicht jenem engeren Sinn, wie er weithin in den didaktischen Vorlagen beibehalten wird: die einfache Darlegung von Formeln, die den Glauben ausdrücken; der erstere Sinn von Katechese umfaßt und überbietet den zweiten.\n\nLetztlich ist die Katechese ebenso notwendig für die Reifung des Glaubens der Christen wie für ihr Zeugnis in der Welt: sie will die Christen zur Einheit im Glauben und in der Erkenntnis des Sohnes Gottes führen, damit sie Christus in seiner vollen verwirklichten Gestalt darstellen[55] sie will sie ferner bereit machen, ihre Hoffnung vor all jenen zu rechtfertigen, die darüber Rechenschaft von ihnen fordern[56] .\n\nIV.\n\nDIE GANZE FROHE BOTSCHAFT AUS DER QUELLE GESCHÖPFT\n\nDer Inhalt der Botschaft\n\n26. Da die Katechese ein Abschnitt oder ein Aspekt der Evangelisierung ist, dürfte ihr Inhalt ebenfalls kein anderer als der der Evangelisierung im vollen Sinne sein: die gleiche Botschaft ‑ die Frohbotschaft vom Heil ‑, immer wieder gehört und mit dem Herzen ergriffen, wird in der Katechese durch Reflexion und systematisches Studium ständig vertieft, ebenso durch ein immer engagierteres Bewußtwerden ihrer Auswirkungen im persönlichen Leben jedes einzelnen wie auch durch ihre Einfügung in den organischen und harmonischen Zusammenhang, wie ihn die Existenz des Christen in Gesellschaft und Welt darstellt.\n\nDie Quelle\n\n27. Die Katechese wird ihren Inhalt immer aus der lebendigen Quelle des Wortes Gottes schöpfen, das uns in der Überlieferung und in der Heiligen Schrift gegeben ist; denn \"die Heilige Überlieferung und die Heilige Schrift bilden den einen der Kirche überlassenen heiligen Schatz des Wortes Gottes\", wie das II. Vatikanische Konzil uns erinnert hat, indem es zugleich wünschte, daß \"der Dienst des Wortes, nämlich die seelsorgliche Verkündigung, die Katechese und alle christliche Unterweisung ... aus dem Wort der Schrift gesunde Nahrung und heilige Kraft\" hole[57] .\n\nVon der Überlieferung und der Heiligen Schrift als Quelle der Katechese zu sprechen, heißt betonen, daß diese sich von Gedanken, Geist und Haltungen der Bibel und der Evangelien durch ständigen Kontakt mit den Texten selber prägen und durchdringen lassen muß; es heißt aber auch, darauf hinweisen, daß die Katechese um so reicher und wirksamer sein wird, je mehr sie die Texte mit dem Verstand und Herzen der Kirche liest und sich von der Reflexion und dem zweitausendjährigen Leben der Kirche anregen läßt.\n\nUnterweisung, Liturgie und Leben der Kirche entstehen aus dieser Quelle und führen unter der Leitung der Hirten und vor allem des Lehramtes, das der Herr ihnen anvertraut hat, dorthin zurück.\n\nDas Credo: vorrangiger Ausdruck der Lehre\n\n28. Ein vorrangiger Ausdruck des lebendigen Erbes, dessen Schutz ihnen anvertraut ist, findet sich im Credo oder, konkreter, in den Glaubensbekenntnissen, die an entscheidenden Stellen der Geschichte den Glauben der Kirche in geglückter Synthese zusammengefaßt haben. Im Verlauf der Jahrhunderte war ein wichtiges Element der Katechese gerade die \"traditio Symboli\" (oder die Übergabe der Zusammenfassung des Glaubens), der die Übergabe des Herrengebetes folgte. Dieser ausdrucksstarke Ritus ist in unseren Tagen wieder in den Ablauf des Katechumenates eingeführt worden[58]. Sollte man nicht eine noch erweiterte, wenn auch angepaßte Verwendung vorsehen, um die überaus wichtige Etappe zu unterstreichen, in der ein neuer Jünger Jesu Christi mit voller Klarheit und Entschiedenheit das Glaubensgut übernimmt, das er von nun an mit allem Ernst in sich vertiefen will?\n\nMein Vorgänger Paul VI. wollte in seinem Credo des Volkes Gottes, das er bei Gelegenheit der Neunzehnhundertjahrfeier des Martyriums der Apostel Petrus und Paulus proklamiert hat, die wesentlichen Elemente des katholischen Glaubens zusammenfassen, zumal jene, die manchen größere Schwierigkeiten boten oder vergessen zu werden drohten[59] . Für den Inhalt der Katechese ist dies ein sicherer Bezugspunkt.\n\nEinige unerläßliche Elemente\n\n29. Der gleiche Papst erinnert im 3. Kapitel seines Apostolischen Schreibens Evangelii Nuntiandi an \"den wesentlichen Inhalt, die lebendige Substanz\" der Evangelisierung[60]. Für die Katechese selbst ist es notwendig, jedes dieser Elemente ebenso gegenwärtig zu haben wie die lebendige Synthese, in der sie zusammengefaßt sind[61] .\n\nIch möchte mich darum hier darauf beschränken, einige einfache Hinweise zu geben[62] . Jedem ist zum Beispiel klar, wie wichtig es ist, dem Kind, dem Jugendlichen oder dem, der im Glauben wächst, verständlich zu machen, \"was man von Gott erkennen kann[63]\", ihnen in gewissem Sinn sagen zu können: \"Was ihr verehrt, ohne es zu kennen, das verkünde ich euch[64]\", ihnen in wenigen Worten darlegen zu können[65]; was das Geheimnis des Wortes Gottes ist, das Mensch wird und das Heil des Menschen durch sein Paschamysterium erwirkt, mit anderen Worten durch seinen Tod und seine Auferstehung, aber auch durch seine Predigt, durch die Zeichen, die er gewirkt hat, und durch die Sakramente seiner ständigen Gegenwart in unserer Mitte. Die Väter der Synode waren gut beraten, als sie forderten, sich davor zu hüten, Christus allein auf seine Menschheit und seine Botschaft auf eine bloß irdische Dimension zu reduzieren, sondern ihn vielmehr als Sohn Gottes anzuerkennen, als den Mittler, der uns im Heiligen Geist freien Zugang zum Vater schenkt[66] .\n\nWichtig ist ferner, vor den Augen des Geistes und des Herzens und im klaren Licht des Glaubens das Ursakrament seiner Gegenwart, nämlich das Geheimnis der Kirche, zu entfalten, die eine Gemeinschaft von sündigen Menschen ist, die aber zugleich geheiligt sind und die Familie Gottes bilden, die durch den Herrn zusammengeführt ist unter der Leitung jener, die der Heilige Geist zu Vorstehern bestellt hat, die Kirche Gottes zu weiden[67] .\n\nWichtig ist auch darzustellen, daß die Geschichte der Menschen mit ihren Zeichen von Gnade und Sünde, von Größe und Elend durch Gott in seinem Sohn Jesus Christus angenommen worden ist und bereits „eine umrißhafte Vorstellung von der künftigen Welt[68]“ bietet.\n\nWichtig ist schließlich, die Entsagung wie auch Freude umfassenden Forderungen unverkürzt aufzuzeigen, die sich aus dem Zustand ergeben, den der Apostel Paulus gern das „neue Leben[69]“ nannte, die „neue Schöpfung[70]“, in Christus sein oder leben[71] oder das „ewige Leben in Christus Jesus[72]“, das nichts anderes ist als das Leben in dieser Welt, freilich ein Leben nach den Seligpreisungen, ein Leben, das sich in neuer Gestalt im Jenseits fortsetzen soll.\n\nDaher ist es für die Katechese so wichtig, von persönlichen moralischen Anforderungen, wie sie dem Evangelium entsprechen, zu reden, von christlichen Haltungen gegenüber dem Leben und der Welt, mögen sie heroisch sein oder zum täglichen Leben gehören: wir nennen sie die christlichen oder evangelischen Tugenden. Von daher auch der Wunsch, die Katechese solle bei ihrem Bemühen um Glaubenserziehung auch solche Realitäten nicht vergessen, sondern sie vielmehr richtig darlegen, wie zum Beispiel das Handeln des Menschen für seine integrale Befreiung[73] , die Suche nach einer mehr solidarischen und brüderlichen Gesellschaft, das Ringen um Gerechtigkeit und den Aufbau des Friedens.\n\nMan darf übrigens nicht meinen, diese Dimension der Katechese sei absolut neu. Schon in der Väterzeit haben die heiligen Ambrosius und Johannes Chrysostomus, um nur diese zu nennen, die Bedeutung der sozialen Folgerungen aus dem Anspruch des Evangeliums betont, und in unserer Zeit zählt der Katechismus des heiligen Pius X. ausdrücklich zu den himmelschreienden Sünden auch die Unterdrückung der Armen und die Verweigerung des gerechten Lohnes für die Arbeiter[74] . Besonders seit der Enzyklika Rerum Novarum ist die Sorge um die sozialen Verhältnisse ein bestimmendes Thema in der katechetischen Unterweisung der Päpste und Bischöfe. Viele Väter der Synode haben mit berechtigtem Nachdruck gefordert, daß das reiche Erbe der Soziallehre der Kirche in entsprechender Form bei der normalen katechetischen Unterweisung der Gläubigen seinen Platz finde.\n\nVollständigkeit des Inhalts\n\n30. Was den Inhalt der Katechese betrifft, verdienen drei wichtige Punkte in unseren Tagen eine besondere Aufmerksamkeit.\n\nDer erste betrifft die Vollständigkeit dieses Inhalts. Damit die Opfergabe seines Glaubens[75] vollkommen sei, hat jeder Jünger Christi das Recht, „das Wort des Glaubens[76]“ nicht verstümmelt, verfälscht oder verkürzt zu empfangen, sondern voll und ganz, in all seiner Macht und Kraft. Wer die Vollständigkeit der Botschaft in irgendeinem Punkt aufgibt, entleert in gefährlicher Weise die Katechese selbst und setzt die Früchte aufs Spiel, die Christus und die Gemeinschaft der Kirche mit Recht von ihr erwarten. Es ist gewiß kein Zufall, daß der abschließende Auftrag Jesu im Matthäusevangelium eine gewisse Totalität aufweist: \"Mir ist alle Macht gegeben ... geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern ... lehrt sie, alles zu befolgen ... Ich bin bei euch alle Tage.\" Wenn darum jemand bereits ahnt, daß \"die Erkenntnis Christi Jesu . .. alles übertrifft[77]\", der er im Glauben begegnet ist, und das vielleicht noch unbewußte Verlangen in sich trägt, Christus noch besser kennenzulernen in einer Predigt und Lehre, die der Wahrheit entspricht, welche Jesus ist[78], dann darf man ihm unter keinem Vorwand irgendeinen Teil dieser Kenntnis verweigern. Was wäre das für eine Katechese, die keinen vollen Raum mehr ließe für Themen wie die Erschaffung des Menschen und seine Ursünde, der Erlösungsplan unseres Gottes und dessen lange, liebevolle Vorbereitung und Verwirklichung, die Menschwerdung des Sohnes Gottes, Maria ‑ die Immakulata, die Mutter Gottes, immerwährende Jungfrau, mit Leib und Seele zur himmlischen Herrlichkeit erhoben ‑ und ihre Stellung im Geheimnis des Heiles, das Geheimnis des Bösen, das in unserem Leben am Werk ist[79], und die Kraft Gottes, die uns davon befreit, die Notwendigkeit der Buße und der Aszese, die sakramentalen und liturgischen Riten, die Realpräsenz in der heiligen Eucharistie, die Teilhabe am göttlichen Leben auf Erden und im Jenseits usw.? Daher ist auch kein wahrer Katechet berechtigt, nach eigenem Gutdünken das Glaubensgut aufzuteilen und zu trennen zwischen dem, was er für wichtig hält, und anderem, was ihm unwichtig erscheint, um dann das eine zu lehren und das andere zu unterschlagen.\n\nMit Hilfe geeigneter pädagogischer Methoden\n\n31. Dies führt zu einem zweiten Punkt: es kann sein, daß es bei der heutigen Lage der Katechese Gründe der Methodik oder Pädagogik ratsam erscheinen lassen, die Vermittlung des reichen Inhaltes der Katechese auf diese und nicht auf eine andere Weise durchzuführen. Im übrigen dispensiert die Vollständigkeit ja nicht vom Bemühen um Gleichgewicht, um einen organischen und gestuften Aufbau, durch den man den darzubietenden Wahrheiten, den zu vermittelnden Normen wie den aufzuzeigenden Möglichkeiten des christlichen Lebens das ihnen jeweils entsprechende Gewicht zuteilt. Es kann auch sein, daß sich eine bestimmte Sprache für die Übermittlung dieses Inhaltes an diese Person oder Gruppe von Personen als geeigneter erweist. Die getroffene Wahl wird insoweit gelten können, wie sie nicht von mehr oder weniger subjektiven Theorien und Vorurteilen ausgeht oder von einer bestimmten Ideologie geprägt ist, sondern vom demütigen Bemühen, einem Inhalt noch besser gerecht zu werden, der voll und ganz erhalten bleiben muß. Methode und Sprachform, die man verwendet, müssen wirklich Werkzeuge bleiben, um die Gesamtheit und nicht nur einen Teil der \"Worte des ewigen Lebens[80]\" oder von den \"Wegen des Leben[81]\" mitzuteilen.\n\nÖkumenische Dimension der Katechese\n\n32. Die gewiß vom Geiste Jesu angeregte große Bewegung, die seit einigen Jahren die katholische Kirche zusammen mit anderen Kirchen oder christlichen Konfessionen dazu drängt, sich um die Wiederherstellung der vollkommenen Einheit zu bemühen, wie sie der Herr gewollt hat, veranlaßt mich, vom ökumenischen Charakter der Katechese zu sprechen. Diese Bewegung hat auf dem II. Vatikanischen Konzil ihre volle Bedeutung gewonnen[82] und sich seit dem Konzil noch weiter ausgedehnt und in einer eindrucksvollen Reihe von Ereignissen und Initiativen, die inzwischen allen bekannt sind, konkretisiert.\n\nDie Katechese darf von dieser ökumenischen Dimension nicht absehen; denn alle Gläubigen sind aufgerufen, sich je nach ihrer Fähigkeit und Stellung in der Kirche in die Bewegung zur Einheit hin einzureihen[83] .\n\nDie Katechese ist ökumenisch ausgerichtet, wenn sie ohne Verzicht darauf, daß die Fülle der geoffenbarten Wahrheiten und der von Christus eingesetzten Heilsmittel in der katholischen Kirche gegeben ist[84] , diese Lehre doch mit aufrichtigem Respekt in Wort und Tat gegenüber den kirchlichen Gemeinschaften vorträgt, die nicht in voller Gemeinschaft mit dieser unserer Kirche leben.\n\nIn diesem Zusammenhang ist es außerordentlich wichtig, die anderen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften korrekt und loyal darzustellen; denn der Geist Christi weigert sich nicht, sie als Mittel zum Heil zu benutzen, und \"einige, ja sogar viele und bedeutende Elemente oder Güter, aus denen insgesamt die Kirche erbaut wird und ihr Leben gewinnt, können auch außerhalb der sichtbaren Grenzen der katholischen Kirche existieren[85]\". Eine solche Darstellung wird unter anderem den Katholiken einerseits helfen, ihren eigenen Glauben zu vertiefen; anderseits lernen sie so die anderen christlichen Brüder besser kennen und schätzen, so daß das gemeinsame Suchen des Weges zur vollen Einheit in der ganzen Wahrheit erleichtert wird. Sie müßte auch den Nichtkatholiken helfen, die katholische Kirche mit ihrer Überzeugung, das \"allgemeine Heilsmittel\" zu sein, besser kennen und schätzen zu lernen.\n\nDie Katechese ist ökumenisch ausgerichtet, wenn sie ferner ein echtes Verlangen nach Einheit weckt und nährt; noch mehr, wenn sie ernsthafte Anstrengungen anregt ‑ eingeschlossen das Bemühen, sich in Demut und in der Glut des Geistes zu reinigen, um die Wege freizulegen ‑ nicht für einen billigen Irenismus, der durch Auslassungen und Nachgeben in der Lehre zustande kommt, sondern auf die vollkommene Einheit hin, wann und wie der Herr sie will.\n\nDie Katechese ist schließlich ökumenisch, wenn sie sich bemüht, die katholischen Kinder und Jugendlichen sowie die Erwachsenen darauf vorzubereiten, im Kontakt mit Nichtkatholiken zu leben und dabei ihre katholische Identität mit Respekt vor dem Glauben der anderen zu wahren.\n\nÖkumenische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Katechese\n\n33. Wo mehrere Konfessionen miteinander leben, können es die Bischöfe für opportun oder gar notwendig erachten, gewisse Versuche zur Zusammenarbeit zwischen Katholiken und anderen Christen auf dem Gebiet der Katechese zu machen, in Ergänzung der normalen Katechese, welche die Katholiken auf jeden Fall erhalten müssen. Solche Versuche finden ihr theologisches Fundament in den Elementen, die allen Christen gemeinsam sind[86]. Doch ist die Gemeinschaft im Glauben zwischen den Katholiken und den anderen Christen nicht vollständig und vollkommen; in gewissen Fällen gibt es sogar tiefe Unterschiede. Die ökumenische Zusammenarbeit ist daher ihrer Natur nach begrenzt: sie darf niemals eine \"Reduktion\" auf das gemeinsame Minimum bedeuten. Außerdem besteht die Katechese nicht nur darin, die Lehre zu vermitteln, sondern auch in das ganze christliche Leben einzuführen und zur vollen Teilnahme an den Sakramenten der Kirche zu bringen. Daher ist es notwendig, dort, wo man auf dem Gebiet der Katechese ökumenisch zusammenarbeitet, darauf zu achten, daß die Bildung der Katholiken in der katholischen Kirche, was Lehre und christliches Leben betrifft, genügend sichergestellt ist.\n\nEine Anzahl von Bischöfen hat im Verlauf der Synode auf die nach ihrer Meinung immer häufigeren Fälle hingewiesen, wo die zivile Autorität oder andere Umstände in den Schulen einiger Länder einen Religionsunterricht vorschreiben ‑ mit den entsprechenden Handbüchern, Stundenplänen usw. ‑, der für Katholiken und Nichtkatholiken gemeinsam ist. Man braucht wohl kaum darauf hinzuweisen, daß es sich hierbei nicht um echte Katechese handelt. Aber auch ein solcher Unterricht hat seine ökumenische Bedeutung, wenn er die christliche Lehre loyal darstellt. Wo die Umstände einen solchen Unterricht erzwingen, muß auf andere Weise mit um so größerer Gewissenhaftigkeit eine wirklich katholische Katechese gesichert sein.\n\nDas Problem der Schulbücher für verschiedene Religionen\n\n34. Ein weiterer Hinweis ist hier anzufügen, der, wenn auch aus anderer Sicht, in die gleiche Richtung deutet. Es kommt vor, daß staatliche Schulen den Schülern Bücher zur Verfügung stellen, die von einem kulturellen ‑ historischen, moralischen oder literarischen ‑ Standpunkt aus die verschiedenen Religionen, darunter auch die katholische, darstellen. Eine objektive Darstellung der historischen Fakten der Religionen und der verschiedenen christlichen Bekenntnisse kann auch hier zu einem besseren gegenseitigen Verständnis beitragen. Man wird daher darauf achten, das Mögliche zu tun, damit die Darstellung wirklich objektiv ist, geschützt vor ideologischen und politischen Systemen oder Vorurteilen, die sich als wissenschaftlich ausgeben, aber den wahren Sinn der Darstellung nur entstellen würden. Es ist klar, dass man solche Handbücher keinesfalls als katechetische Werke betrachten kann: dafür fehlt ihnen das Zeugnis von gläubigen Menschen, die ihren Glauben für andere Gläubige darlegen. Es fehlt ihnen auch das Verständnis der christlichen Mysterien und des spezifisch Katholischen, so wie es sich aus dem Kern des Glaubens ergibt.\n\nV.\n\nALLE BEDÜRFEN DER KATECHESE\n\nDie Bedeutung der Kinder und Jugendlichen\n\n35. Das Thema, welches mein Vorgänger Paul VI. der 4. Generalversammlung der Bischofssynode gegeben hatte, lautete: \"Die Katechese in unserer Zeit, mit besonderer Berücksichtigung der Kinder‑ und Jugendkatechese\". Die wachsende Zahl und Bedeutung der Jugendlichen ist ohne Zweifel für einen Großteil der heutigen Welt eine Tatsache, die zu größten Hoffnungen und zugleich zu Besorgnis Anlaß gibt. In gewissen Ländern, vor allem der Dritten Welt, ist mehr als die Hälfte der Bevölkerung unter 25 oder 30 Jahren alt. Das bedeutet viele Millionen Kinder und Jugendliche, die sich auf ihre Zukunft als Erwachsene vorbereiten. Dabei geht es nicht nur um ihre große Zahl: jüngste Ereignisse wie auch die Tageschronik sagen uns, daß diese unzählbare Schar von Jugendlichen, selbst wenn sie hier und da von Unsicherheit und Furcht beherrscht ist, durch die Flucht in die Gleichgültigkeit oder das Rauschgift verführt oder sogar zu Nihilismus und Gewaltanwendung versucht wird, dennoch in ihrer Mehrheit die große Kraft darstellt, die sich unter vielen Gefahren zum Ziel setzt, die Zivilisation der Zukunft aufzubauen.\n\nWir fragen uns in unserer pastoralen Sorge: wie soll man dieser großen Schar von Kindern und Jugendlichen Jesus Christus, den menschgewordenen Gott, verkünden? Wie ihn bekannt machen nicht nur in der Begeisterung einer ersten flüchtigen Begegnung, sondern so, daß seine Person, seine Botschaft, Gottes Heilsplan, den er offenbaren wollte, täglich tiefer und klarer erkannt werden; daß der Aufruf, den er an jeden richtet, und das Reich, das er in dieser Welt mit der \"kleinen Herde[87]\" derer, die an ihn glauben, errichten will, das sich aber erst in der Ewigkeit vollendet, immer besser verstanden werden? Wie sollen wir den Sinn, die Tragweite und die fundamentalen Anforderungen, das Gesetz der Liebe, die Verheißungen und die Hoffnungen dieses Reiches bekanntmachen?\n\nHier gäbe es viel zu sagen über die besonderen Charakterzüge, die die Katechese für die verschiedenen Altersstufen aufweist.\n\nKleinkinder\n\n36. Ein oft entscheidender Abschnitt ist jene Zeit, wo das Kleinkind von seinen Eltern und aus dem Familienmilieu die ersten Elemente der Katechese empfängt, die ihm vielleicht nur in schlichter Form den himmlischen Vater in seiner Güte und Fürsorge offenbaren, dem es sein Herz zuzuwenden lernt. Durch sehr kurze Gebete, die es zu stammeln lernt, beginnt es ein liebevolles Gespräch mit dem verborgenen Gott, dessen Wort es später hören wird. Vor christlichen Eltern können wir kaum zuviel auf dieser frühzeitigen Einführung bestehen, wo die Fähigkeiten des Kindes in ein vitales Verhältnis zu Gott integriert sind: eine Aufgabe von entscheidender Bedeutung, die große Liebe und tiefe Ehrfurcht vor dem Kind verlangt, das ein Anrecht auf eine einfache und wahre Darstellung des christlichen Glaubens hat.\n\nKinder\n\n37. Bald kommt in der Schule und in der Kirche, in der Pfarrei oder in der religiösen Betreuung an einem katholischen Institut oder an einer staatlichen Schule, wenn sich das Kind einen umfassenderen sozialen Bereich erschließt, der Augenblick für eine Katechese, deren Aufgabe es ist, das Kind organisch in das Leben der Kirche einzuführen und auch unmittelbar auf die Feier der Sakramente vorzubereiten. Gemeint ist eine didaktische Katechese, die aber auf ein gelebtes Glaubenszeugnis hingeordnet ist; eine einführende Katechese, die aber nicht bruchstückhaft ist, denn sie soll, wenn auch in elementarer Form, alle hauptsächlichen Glaubensgeheimnisse und ihre Bedeutung für das sittliche und religiöse Leben des Kindes erschließen; eine Katechese, die den Sinn der Sakramente aufzeigt, aber zugleich von den gelebten Sakramenten her einen Bezug zum Leben erhält, der sie davor bewahrt, rein lehrhaft zu bleiben; eine Katechese, die dem Kind die Freude vermittelt, in seinem Lebensmilieu Zeuge für Christus zu sein.\n\nJugendliche\n\n38. Es folgt die Zeit der Pubertät und des Jugendalters mit allem, was dieses an Großem und Gefahrvollem einschließt. Der Mensch entdeckt jetzt sich selbst und die Welt seines eigenen Inneren, er entwirft hochherzigePläne, erwacht zum Empfinden der Liebe, wie er anderseits den biologischen Trieben der Sexualität begegnet; er erfährt den Wunsch nach Zusammensein und eine besonders tiefe Freude, die mit der berauschenden Entdeckung des Lebens verbunden ist. Oft ist dies aber auch das Alter der tiefer dringenden Fragen, des angstvollen Suchens, das sogar vergeblich erscheinen kann, eines gewissen Mißtrauens gegen die anderen, eines gefährlichen Sichzurückziehens auf sich selber; es ist zuweilen das Alter der ersten Niederlagen und Enttäuschungen. Die Katechese darf diese leicht veränderlichen Aspekte in diesem delikaten Lebensabschnitt nicht ignorieren. Eine Katechese, die es versteht, den Jugendlichen zu einer kritischen Prüfung seines eigenen Lebens und zum Dialog zu führen, die seine großen Fragen ‑ die Hingabe seiner selbst, die Glaubenshaltung, die Liebe und ihre Vermittlung, die Sexualität ‑ nicht übergeht, kann von entscheidender Bedeutung sein. Die Darstellung Jesu Christi als Freund, als Führer und Vorbild, das Bewunderung weckt und doch nachahmbar bleibt; die Einführung in seine Botschaft, die auf die grundlegenden Fragen Antwort gibt; die Entfaltung des Heilsplans der Liebe Christi, des Erlösers, als Menschwerdung der einzig wahren Liebe und Ermöglichung der Einheit unter den Menschen: all das kann die Grundlage zu einer echten Erziehung im Glauben bieten. Vor allem die Geheimnisse des Leidens und Sterbens Jesu, denen der heilige Paulus das Verdienst seiner glorreichen Auferstehung zuschreibt, können sehr zum Bewußtsein und Herzen des Jugendlichen sprechen und Licht ausbreiten über seine ersten leidvollen Erfahrungen mit sich selber und der Welt, die er entdeckt.\n\nHeranwachsende\n\n39. Mit dem Alter des Heranwachsens kommt die Stunde der ersten großen Entscheidungen. Vielleicht unterstützt durch die Mitglieder seiner Familie und durch Freunde und doch wieder sich selber und seinem sittlichen Gewissen überlassen, muß der Jugendliche immer häufiger und entscheidender die Verantwortung für sein Schicksal selbst übernehmen. Gut und Böse, Gnade und Sünde, Leben und Tod ringen immer mehr miteinander in seinem Inneren, natürlich als moralische Kategorien, aber auch und vor allem als Grundentscheidungen, die er im Bewußtsein seiner Eigenverantwortung mit klarem Entschluß annehmen oder verwerfen muß. Es ist evident, daß eine Katechese, die im Namen der Hochherzigkeit den Egoismus anprangert, die ohne falsche Vereinfachung und illusorische Schematisierung den christlichen Sinn der Arbeit, des Gemeinwohls, der Gerechtigkeit und Liebe darlegt, eine Katechese über den Frieden zwischen den Völkern und über die Förderung der Würde des Menschen, über Entwicklung und Befreiung, wie sie in den jüngeren Dokumenten der Kirche dargelegt wird[88] , im Geist der Jugendlichen eine gute Katechese über die eigentlich religiösen Wirklichkeiten, die man natürlich niemals vernachlässigen darf, glücklich ergänzt. Die Katechese gewinnt hier also eine erhebliche Bedeutung, denn nun kann das Evangelium angeboten, verstanden und angenommen werden, insofern es dem Leben einen Sinn geben kann und daher sonst unerklärliche Haltungen anzuregen vermag: Entsagung, Gelöstheit, Sanftmut, Gerechtigkeit, Engagement und Versöhnung, Sinn für das Absolute und das Unsichtbare usw. Alle diese Einzelzüge werden einen solchen jungen Menschen unter seinen Gefährten als Jünger Jesu Christi kennzeichnen.\n\nDie Katechese bereitet so auf die entscheidenden christlichen Pflichten des Erwachsenenlebens vor. Was zum Beispiel die Berufungen zum Priester- und Ordensberuf betrifft, so werden gewiß viele geweckt im Verlauf einer Katechese, die während der Kindheit und Jugendzeit gut gegeben wird.\n\nVon der ersten Kindheit bis zur Schwelle der Reife wird die Katechese so zu einer ständigen Schulung im Glauben und folgt den großen Abschnitten des Lebens. Sie gleicht einem Leuchtturm, der den Weg des Kindes, des Jugendlichen und des Heranwachsenden erhellt.\n\nAnpassung der Katechese an die jungen Menschen\n\n40. Es ist tröstlich festzustellen, daß während der 4. Generalversammlung der Synode und während der folgenden Jahre die Kirche weithin dieses Anliegen geteilt hat: wie soll man Kindern und Jugendlichen die Katechese erteilen? Gebe Gott, daß die so geweckte Aufmerksamkeit im Bewußtsein der Kirche lange lebendig bleibt! In diesem Sinn war die Synode für die ganze Kirche kostbar, denn sie hat sich bemüht, mit möglichst großer Genauigkeit das komplexe Bild der Jugend von heute zu zeichnen; sie hat gezeigt, daß diese Jugend eine Sprache verwendet, in die man mit Geduld und Umsicht die Botschaft Christi übersetzen können muß, ohne sie zu verraten; sie hat bewiesen, daß diese Jugend trotz allen Anscheins, wenn auch oft auf noch unklare Weise, tief im Herzen nicht nur bereit und offen ist, sondern sich wirklich danach sehnt, diesen \"Jesus ..., den man Christus nennt[89]\", kennenzulernen; sie hat schließlich klargemacht, daß die katechetische Arbeit, wenn man sie mit Kraft und Entschlossenheit betreiben will, heute schwieriger und ermüdender ist als je zuvor wegen aller Arten von Hindernissen und Schwierigkeiten, denen sie begegnet; daß sie aber zugleich auch tröstlicher ist wegen der Tiefe der Antworten, die sie von Seiten der Kinder und Jugendlichen erhält. Hier liegt ein Schatz, mit dem die Kirche in den kommenden Jahren rechnen kann und muß.\n\nBestimmte Gruppen von jugendlichen Adressaten der Katechese erfordern aufgrund ihrer besonderen Lage eine eigene Aufmerksamkeit.\n\nDie Behinderten\n\n41. Es geht hier vor allem um körperlich oder geistig behinderte Kinder und Jugendliche. Sie haben ebenso wie die anderen Gleichaltrigen das Recht, das \"Geheimnis des Glaubens\" kennenzulernen. Die größeren Schwierigkeiten, denen sie begegnen, machen ihr Bemühen und das ihrer Erzieher nur um so verdienstvoller. Es ist erfreulich festzustellen, daß katholische Verbände, die sich besonders der behinderten Jugendlichen annehmen, bereitwillig ihre Erfahrungen auf diesem Gebiet der Synode unterbreitet und von ihr ein vertieftes Verlangen mitgenommen haben, diesem wichtigen Problem noch besser zu entsprechen. Sie verdienen, bei diesem Bemühen aufrichtig ermutigt zu werden.\n\nJugendliche ohne religiösen Halt\n\n42. Ich denke dann an die immer zahlreicher werdenden Kinder und Jugendlichen, die in nichtchristlicher Umgebung geboren werden und heranwachsen oder zumindest dort, wo man den Glauben nicht praktiziert, die aber dennoch den christlichen Glauben kennenlernen möchten. Auch für sie muß eine angepaßte Katechese gesichert werden, damit sie im Glauben wachsen und aus ihm in zunehmendem Maße leben können, auch ohne Halt von außen, ja vielleicht trotz des Widerstandes, den sie in ihrem Milieu finden.\n\nErwachsene\n\n43. Verfolge ich nun weiter die Reihe der Adressaten der Katechese, muß ich hier auf eine der immer wieder geäußerten Sorgen der Väter der Synode hinweisen, die sich nachdrücklich und dringend aus den Erfahrungen ergibt, welche man derzeit in der ganzen Welt machen kann: es geht um das zentrale Problem der Erwachsenenkatechese. Dies ist die hauptsächliche Form der Katechese, denn sie richtet sich an Personen, welche die größte Verantwortung und Fähigkeit besitzen, die christliche Botschaft in ihrer voll entwickelten Form zu leben[90] . Die christliche Gemeinde kann keine ständige Katechese anbieten, ohne die direkte, auf Erfahrung gestützte Teilnahme der Erwachsenen, ob sie nun Adressaten oder Förderer der katechetischen Tätigkeit sind. Die Welt, in der die Jugendlichen zu leben und den Glauben zu bezeugen haben, den die Katechese vertiefen und festigen möchte, ist von den Erwachsenen beherrscht: deren Glaube müßte deshalb ebenfalls ständig weitergeführt, angeregt und erneuert werden, damit sie mit ihm die zeitlichen Dinge, für die sie Verantwortung tragen, durchdringen. So muß die Katechese, um wirksam zu sein, stets fortgesetzt werden, denn sie wäre wohl sicher vergeblich, wenn sie gerade an der Schwelle des reifen Alters aufhören würde, da sie sich doch, wenn auch unter anderer Form, für die Erwachsenen als nicht weniger notwendig erweist.\n\nQuasi-Katechumenen\n\n44. Unter diesen Erwachsenen, die der Katechese bedürfen, richtet sich unsere missionarische Hirtensorge vor allem auf jene, die in einer noch nicht verchristlichten Umgebung geboren und aufgewachsen sind und nie Gelegenheit hatten, die christliche Lehre zu vertiefen, welcher sie eines Tages auf ihrem Lebensweg begegnet sind; wir denken an jene, die in ihrer Kindheit eine dem damaligen Alter entsprechende Katechese bekommen haben, aber sich dann von jeder religiösen Praxis entfernten und nun im reifen Alter mit nur kindhaften religiösen Kenntnissen dastehen; wir denken an jene, die an den Folgen einer gewiß zeitig begonnenen, aber schlecht erteilten oder schlecht aufgenommenen Katechese leiden; an jene, die zwar in christlichen Ländern und oft sogar in soziologisch christlicher Umgebung geboren sind, aber nie in ihrem Glauben weitergebildet wurden und so als Erwachsene noch wirkliche Katechumenen sind.\n\nVerschiedene sich ergänzende Formen der Katechese\n\n45. Die Erwachsenen jeden Alters, einschließlich des Greisenalters ‑ das aufgrund seiner Erfahrung und seiner Probleme eine besondere Aufmerksamkeit verdient ‑, sind also ebenso wie die Kinder, die Jugendlichen und Heranwachsenden Adressaten der Katechese. Man müßte noch von den Menschen unterwegs reden, von den durch die moderne Entwicklung an den Rand gedrängten Menschen und jenen, die in Quartieren von Großstädten leben, wo oft Kirchen, Versammlungsräume und angemessene Strukturen fehlen ... Wie sollten wir nicht wünschen, daß für alle sich die Initiativen vermehren, die sich für ihre christliche Bildung durch geeignete Hilfsmittel einsetzen (audiovisive Anlagen, Kleinschriften, Begegnungen und Vorträge), so daß viele Erwachsene eine ungenügend oder mangelhaft gebliebene Katechese ergänzen, auf höherem Niveau als dem in der Kindheit erreichten harmonisch vervollkommnen oder sich auch in diesem Bereich derart weiterbilden können, daß sie noch ernsthafter anderen zu helfen vermögen.\n\nEs ist ferner wichtig, daß Katechese für Kinder und Jugendliche, ständige Katechese und Erwachsenenkatechese keine beziehungslos gegeneinander abgeschlossene Bereiche sind. Noch weniger darf ein Bruch zwischen ihnen bestehen. Man muß sich im Gegenteil dafür einsetzen, daß sie sich vollkommen ergänzen: die Erwachsenen haben den Jugendlichen und Kindern in der Katechese viel zu geben, sie können von diesen aber auch viel zum Wachstum ihres eigenen christlichen Lebens empfangen.\n\nEs muß noch einmal gesagt werden: in der Kirche Jesu Christi dürfte sich niemand von der katechetischen Unterweisung dispensiert fühlen. Das ist sogar der Fall bei den jungen Seminaristen und Ordensleuten und bei allen, die für die Aufgabe als Hirten und Katecheten berufen sind: sie werden diesen Beruf um so besser erfüllen, je demütiger sie bei der Kirche, der großen Katechetin und Katechisierten zugleich, in die Schule gehen.\n\nVI.\n\nÜBER EINIGE WEGE UND MITTEL DER KATECHESE\n\nSoziale Kommunikationsmittel\n\n46. Von der mündlichen Unterweisung der Apostel über die Briefe, die man unter den jungen Kirchen in Umlauf brachte, bis zu den modernsten Hilfsmitteln hat die Katechese nicht aufgehört, nach den geeignetsten Wegen und Mitteln für ihre Aufgabe zu suchen unter aktiver Beteiligung von Gemeinschaften und der Anleitung der Hirten. Dieses Bemühen muß fortgesetzt werden.\n\nIch denke spontan an die großen Möglichkeiten, welche die sozialen Kommunikationsmittel und die Medien der Gruppenkommunikation bieten: Fernsehen, Radio, Presse, Schallplatten und bespielte Tonbänder, der gesamte audiovisuelle Bereich. Die auf diesem Gebiet unternommenen Anstrengungen sind derart, daß sie zu den größten Hoffnungen berechtigen. Die Erfahrung zeigt zum Beispiel die tiefe Wirkung einer Radio‑ oder Fernsehkatechese, wenn sie geschmackvollen Stil von Niveau mit vorbehaltloser Treue zum Lehramt zu verbinden weiß. Die Kirche hat heute viele Gelegenheiten, diese Probleme zu behandeln ‑ darin eingeschlossen auch Tage der sozialen Kommunikationsmittel ‑, ohne daß es trotz ihrer grundlegenden Bedeutung erforderlich wäre, hier näher darauf einzugehen.\n\nBessere Nutzung zahlreicher Orte, Anlässe oder Begegnungen\n\n47. Ich denke auch an verschiedene Anlässe von großem Wert, wo die Katechese ihren vorzüglichen Platz hat: zum Beispiel an die diözesanen, regionalen oder nationalen Wallfahrten, die auf ein sorgsam ausgewähltes Thema ausgerichtet sind, angefangen vom Leben Christi, der Jungfrau Maria und der Heiligen; an die oft zu hastig abgeschafften traditionellen Volksmissionen, die für eine periodische und kraftvolle Erneuerung des christlichen Lebens unersetzlich sind ‑ man sollte sie wieder aufgreifen und verjüngen; an die Bibelkreise, die über die wissenschaftliche Exegese hinausgehen müssen, um dazu anzuregen, daß man vom Worte Gottes lebt; an die Zusammenkünfte der kirchlichen Basisgemeinschaften, soweit sie den im Apostolischen Schreiben Evangelii Nuntiandi[91] angeführten Kriterien entsprechen. Ferner erwähne ich die Jugendgruppen, die in gewissen Gebieten unter verschiedenen Namen und Formen, aber immer mit demselben Ziel, nämlich Christus besser kennenzulernen und das Evangelium zu leben, sich ausbreiten und aufblühen wie in einem für die Kirche sehr verheißungsvollen Frühling: Gruppen der Katholischen Aktion, Caritaskreise, Gebetsgemeinschaften, Meditationsgruppen usw. Diese Gruppen wecken große Hoffnungen für die Kirche von morgen. Doch bitte ich im Namen Jesu inständig die in ihnen vereinten Jugendlichen, ihre Verantwortlichen und die Priester, die sich ihnen mit bestem seelsorglichem Einsatz widmen: gestattet um keinen Preis, daß diese Gruppen mit ihren einzigartigen Möglichkeiten zur Begegnung, die so reich an Werten wie Freundschaft und Solidarität unter den Jugendlichen, an Freude und Begeisterung, an Reflexion über Geschehnisse und Dinge sind, das gründliche Studium der Lehre Christi versäumen. Sie kämen sonst in Gefahr ‑ was leider auch schon allzu oft geschehen ist ‑, ihre Anhänger und die Kirche selber zu enttäuschen.\n\nDer katechetische Einsatz, der in diesen verschiedenen Bereichen und noch vielen anderen möglich ist, hat um so mehr Aussicht, angenommen zu werden und Frucht zu bringen, je mehr er seine eigene Natur bewahrt. Wenn er dort auf angemessene Weise erfolgt, kann er jene verschiedenen, sich aber ergänzenden katechetischen Möglichkeiten verwirklichen, wodurch sich der ganze Reichtum seines Grundanliegens zu entfalten vermag mit den drei Dimensionen von Wort, Gedächtnis und Zeugnis ‑ von Lehre, liturgischer Feier und konsequenter Lebensführung ‑, wie die Botschaft der Synode an das Volk Gottes hervorgehoben hat[92] .\n\nDie Predigt\n\n48. Dies gilt um so mehr von der Katechese, die bei einer liturgischen Feier und vor allem bei der Eucharistie gehalten wird: indem die Predigt die besondere Eigenart und den Eigenrhythmus dieser Feier beachtet, setzt sie den Weg der in der Katechese gebotenen Glaubensunterweisung fort und führt ihn zu seinem natürlichen Höhepunkt. Zugleich drängt sie die Jünger des Herrn dazu, ihren geistlichen Weg in der Wahrheit, Anbetung und Danksagung jeden Tag wieder neu aufzunehmen. In diesem Sinn kann man sagen, daß auch die katechetische Pädagogik im Gesamtzusammenhang des liturgischen Jahres ihre Quelle und ihre Vollendung in der Eucharistie findet. Die Predigt, die sich auf die biblischen Texte konzentriert, soll es auf ihre Weise ermöglichen, daß die Gläubigen mit der Gesamtheit der Glaubensgeheimnisse und der Normen des christlichen Lebens vertraut werden. Der Predigt muß man große Aufmerksamkeit schenken: sie soll nicht zu lang, aber auch nicht zu kurz sein, immer sorgfältig vorbereitet, wesentlich und konkret, und den geweihten Amtsträgern vorbehalten bleiben. Eine solche Predigt soll in jeder Eucharistiefeier an Sonn‑ und Feiertagen stattfinden, aber auch bei Tauffeiern, Bußgottesdiensten, Hochzeiten und Beerdigungen. Dies ist eines der positiven Ergebnisse der liturgischen Erneuerung.\n\nKatechetische Handbücher\n\n49. Im Zusammenhang dieser Wege und Mittel ‑ jedes Tun der Kirche hat eine katechetische Dimension ‑ verlieren die katechetischen Handbücher nicht nur nichts von ihrer wesentlichen Bedeutung, sie gewinnen vielmehr neues Gewicht. Einer der wichtigeren Aspekte der Erneuerung der Katechese ist heute die Neubearbeitung und die große Zunahme von katechetischen Büchern fast überall in der Kirche. Zahlreiche und gut gelungene Bücher sind bereits erschienen und stellen eine wirkliche Bereicherung im Dienst der katechetischen Unterweisung dar. Man muß aber ebenso ehrlich und bescheiden gestehen, daß diese Blüte und dieser Reichtum auch Abhandlungen und Veröffentlichungen mit sich gebracht haben, die in ihrer Unklarheit den Jugendlichen und dem Leben der Kirche schaden. Im Bemühen um eine bessere Sprache oder um den neuesten Stand in den pädagogischen Methoden verwirren hier und da gewisse katechetische Werke ziemlich oft die Jugendlichen und sogar die Erwachsenen, sei es weil sie bewußt oder unbewußt wesentliche Elemente des Glaubens der Kirche weglassen, sei es weil sie bestimmte Themen zum Schaden anderer überbetonen, vor allem aber weil man von einer allzu horizontalen Gesamtschau ausgeht, die dem, was das Lehramt der Kirche verkündet, nicht entspricht. Es genügt also nicht, die Zahl der katechetischen Handbücher zu vermehren.\n\nWenn diese ihrer Zielsetzung entsprechen sollen, ist es unerläßlich, daß sie mehrere Bedingungen erfüllen:\n\ndaß sie sich auf das konkrete Leben der Generation beziehen, an die sie sich richten, und deren innere Unruhe, Fragen, Kämpfe und Hoffnungen genau kennen;\n\ndaß sie sich um eine Sprache bemühen, die diese Generation verstehen kann;\n\ndaß sie Wert darauf legen, die ganze Botschaft Christi und seiner Kirche mitzuteilen, ohne irgend etwas zu vernachlässigen oder zu entstellen, und zwar in einer Darstellungsweise, die nach Struktur und innerem Zusammenhang das Wesentliche hervortreten läßt;\n\ndaß sie wirklich darauf abzielen, denen, die sich ihrer bedienen, eine größere Kenntnis der Geheimnisse Christi zu vermitteln, um sie zu einer echten Bekehrung und zu einem Leben zu führen, das dem Willen Gottes mehr entspricht.\n\nKatechismen\n\n50. Alle, die die schwere Aufgabe übernehmen, diese Hilfsmittel für die Katechese oder gar den Text von Katechismen vorzubereiten, dürfen das nicht ohne Zustimmung der Hirten tun, die bevollmächtigt sind, eine solche Erlaubnis zu geben. Ferner sollen sie sich auch soweit wie möglich vom Allgemeinen Katechetischen Direktorium führen lassen, das der maßgebliche Bezugspunkt bleibt[93] .\n\nAus diesem Anlaß kann ich es nicht unterlassen, die Bischofskonferenzen der ganzen Welt zu ermutigen und dazu aufzurufen, daß sie mit Geduld, aber fest entschlossen, die anspruchsvolle Arbeit in Angriff nehmen, in Übereinstimmung mit dem Apostolischen Stuhl gute Katechismen zu schaffen, die getreu die wesentlichen Inhalte der Offenbarung darlegen, methodisch der heutigen Zeit entsprechen und so in der Lage sind, die christlichen Generationen der Zukunft zu einem kraftvollen Glauben zu erziehen.\n\nDiese kurze Erörterung der Mittel und Wege für die heutige Katechese erschöpft nicht den Reichtum der Vorschläge, welche die Väter der Synode ausgearbeitet haben. Ermutigend ist der Gedanke, daß derzeit in jedem Land eine wertvolle Zusammenarbeit im Gange ist, um die Katechese in diesen Punkten möglichst organisch und sicher zu erneuern. Wie könnten wir daran zweifeln, daß die Kirche die kundigen Personen und angemessenen Mittel finden wird, um mit Gottes Gnade den komplexen Erfordernissen der Begegnung und Verständigung mit den Menschen unserer Zeit zu entsprechen?\n\nVII.\n\nWIE MAN KATECHESE ERTEILEN SOLL\n\nVerschiedenheit der Methoden\n\n51. Das Alter und die geistige Entwicklung der Christen, der Grad ihrer kirchlichen und religiösen Reife und viele andere persönliche Umstände machen es erforderlich, daß die Katechese sehr verschiedene Methoden verwenden muß, um ihr eigentliches Ziel, die Glaubenserziehung, zu erreichen. Diese Verschiedenheit ist ferner auf einer allgemeineren Ebene auch durch das soziokulturelle Milieu gefordert, in dem die Kirche ihre katechetische Tätigkeit ausübt.\n\nDie Vielfalt der Methoden ist ein Zeichen der Lebendigkeit und ein Reichtum. Dies war auch die Auffassung der Väter der 4. Generalversammlung der Synode, wobei sie jedoch die Aufmerksamkeit auf die Bedingungen lenkten, die unerläßlich sind, damit diese Vielfalt der Einheit der Lehre des einen Glaubens nicht schadet, sondern ihr nützt.\n\nIm Dienst der Offenbarung und der Bekehrung\n\n52. Die erste allgemeine Frage, die sich hier stellt, betrifft die Gefahr und die Versuchung, den katechetischen Unterricht ungebührlich mit offen oder versteckt vorgetragenen ideologischen Ansichten, zumal politisch‑sozialer Natur, oder mit persönlichen politischen Einstellungen zu vermengen. Wenn sich diese Ansichten auf die zentrale Botschaft, die zu übermitteln ist, so auswirken, daß diese verdunkelt und zu etwas Zweitrangigem würde oder sogar den ideologischen Zielsetzungen zu dienen hätte, dann ist die Katechese bereits bis in ihre Wurzeln verfälscht. Die Synode hat daher mit Recht auf der Notwendigkeit bestanden, die Katechese über den divergierenden einseitigen Tendenzen zu halten – \"Dichotomien\" zu vermeiden ‑, selbst auf dem Gebiet der theologischen Deutungen, die man ähnlichen Fragen gibt. Die Katechese soll sich vielmehr an der Offenbarung ausrichten, so wie das universale Lehramt der Kirche sie in feierlicher oder gewöhnlicher Form vorlegt. Diese Offenbarung verkündet einen Gott, der Schöpfer und Erlöser ist, dessen Sohn das Fleisch des Menschen angenommen hat und nicht nur in die persönliche Geschichte eines jeden Menschen, sondern auch in die Geschichte der Menschheit insgesamt eingetreten ist, deren Mittelpunkt er wird. Diese Offenbarung verkündet somit den radikalen Wandel von Mensch und Universum und alles dessen, was zur Gesamtheit der menschlichen Existenz gehört, unter dem Einfluß der Frohbotschaft von Jesus Christus. Eine so verstandene Katechese geht über allen formalen Moralismus hinaus, obgleich sie eine echt christliche Moral miteinschließt. Sie reicht grundsätzlich weiter als jeder innerweltliche soziale oder politische Messianismus. Sie sucht den Menschen in seiner Tiefe zu erreichen.\n\nInkarnierung der Botschaft in den Kulturen\n\n53. Ich schneide hier eine zweite Frage an. Wie ich kürzlich vor den Mitgliedern der Bibelkommission gesagt habe, ist \"der Ausdruck Akkulturation oder Inkulturation ... zwar eine sprachliche Neubildung, bringt jedoch sehr deutlich die einzelnen Elemente des großen Geheimnisses der Inkarnation zum Ausdruck[94]\". Von der Katechese können wir wie von der Evangelisierung im allgemeinen sagen, daß sie die Kraft des Evangeliums ins Herz der Kultur und der Kulturen einpflanzen soll. Deshalb wird sich die Katechese bemühen, diese Kulturen und ihre wesentlichen Elemente kennenzulernen; sie wird deren bezeichnendsten Ausdrucksformen erlernen: sie wird ihre eigenen Werte und Reichtümer achten. Auf diese Weise kann sie diesen Kulturen die Erkenntnis des verborgenen Geheimnisses[95] nahebringen und ihnen helfen, aus ihrer eigenen lebendigen Überlieferung heraus originelle Ausdrucksformen christlichen Lebens, Feierns und Denkens hervorzubringen. Man muß hierbei jedoch auf zwei Dinge achten:\n\neinerseits kann man die Botschaft des Evangeliums nicht einfach und schlechthin von der Kultur trennen, in der sie sich zuerst ausgeprägt hat (das biblische Weltbild und noch konkreter das kulturelle Milieu, in dem Jesus von Nazaret gelebt hat); ebenso kann man sie auch nicht ohne schwerwiegende Verkürzungen von jenen Kulturen trennen, in denen sie sich schon im Verlauf der Jahrhunderte ausgeprägt hat; sie entspringt nicht einfach spontan aus irgendeinem kulturellen Nährboden; sie übermittelt sich ferner immer durch einen apostolischen Dialog, der unvermeidlich in einen bestimmten Dialog von Kulturen eingefügt ist;\n\nanderseits wirkt die Kraft des Evangeliums überall umgestaltend und erneuernd. Wenn sie eine Kultur durchdringt, was sollte es wundern, wenn sie davon auch zahlreiche Elemente korrigiert? Es würde sich nicht mehr um Katechese handeln, wenn es das Evangelium wäre, das sich beim Kontakt mit den Kulturen ändern müßte.\n\nWollte man dies vergessen, so würde man damit enden, was der heilige Paulus mit einem sehr starken Ausdruck \"das Kreuz Christi um seine Kraft bringen\" nennt[96] .\n\nEtwas anderes ist das kluge und kritische Ausgehen von religiösen oder anderen Elementen, die zum kulturellen Erbe einer bestimmten Gruppe von Menschen gehören, um diesen zu einem besseren Verständnis der Gesamtheit des christlichen Geheimnisses zu verhelfen. Wahre Katecheten wissen, daß eine Katechese sich in den unterschiedlichen Kulturen und Milieus „inkarnieren“ muß: es genügt hier, an die so verschiedenen Völker zu denken, an die Jugendlichen unserer Zeit, an die sehr vielfältigen Umstände, unter denen die Menschen von heute zu leben haben. Sie lassen es aber nicht zu, daß die Katechese dadurch verarmt, daß man ihre Botschaft verkürzt oder verdunkelt durch Anpassungen, selbst in der Sprache, die das überlieferte Glaubensgut[97] gefährden könnten, oder durch Zugeständnisse in Fragen des Glaubens oder der Moral. Sie sind überzeugt, daß die echte Katechese am Ende diese Kulturen bereichert, indem sie ihnen beim Überwinden von Mängeln oder gar unmenschlichen Zügen, die in ihnen vorhanden sind, hilft und ihren rechtmäßigen Werten die Fülle Christi schenkt[98] .\n\nBedeutung der Volksfrömmigkeit\n\n54. Eine weitere Frage der Methode betrifft die Aufwertung, die man beim katechetischen Unterricht mit den wertvollen Elementen der Volksfrömmigkeit vornimmt. Ich denke dabei an jene Andachtsformen, die in bestimmten Gegenden vom gläubigen Volk mit rührendem Eifer und reiner Absicht gepflegt werden, wenn auch der zugrunde liegende Glaube unter zahlreichen Gesichtspunkten der Reinigung und sogar der Korrektur bedarf. Ich denke ferner an bestimmte leicht verständliche Gebete, wie sie von so vielen einfachen Menschen gern wiederholt werden. Ich denke an gewisse Frömmigkeitsübungen, die aus einem aufrichtigen Verlangen heraus, Gott Buße und Sühne anzubieten, vollzogen werden. Bei den meisten dieser Gebete und Übungen finden sich neben unbrauchbaren Elementen auch andere, die, klug verwendet, sehr wohl dazu dienen könnten, die Geheimnisse Christi und seine Botschaft besser kennenzulernen: die Liebe und Barmherzigkeit Gottes, die Menschwerdung Christi, seine Erlösung am Kreuz und seine Auferstehung, das Wirken des Geistes in jedem Christen und in der Kirche, das Geheimnis des Jenseits, die zu verwirklichenden Tugenden des Evangeliums, die Präsenz des Christen in der Welt usw. Und warum sollten wir uns auf nichtchristliche und sogar antichristliche Elemente berufen, uns aber weigern, uns jener Elemente zu bedienen. die trotz aller Verbesserungsbedürftigkeit in ihrer Wurzel etwas Christliches enthalten?\n\nGedächtnismäßige Einprägung\n\n55. Eine letzte methodische Frage, auf die ich wenigstens hinweisen möchte ‑ sie ist auf der Synode mehr als einmal erörtert worden ‑, betrifft die gedächtnismäßige Einprägung. In den Anfängen der christlichen Katechese, die vorwiegend mit einer Zivilisation der mündlichen Überlieferung zusammenfielen, ließ man sehr viel auswendig lernen. Daher kennt die Katechese in der Folgezeit eine lange Tradition der gedächtnismäßigen Aneignung der hauptsächlichen Wahrheiten. Doch wissen wir alle, daß diese Methode gewisse Nachteile haben kann: eine nicht geringe Gefahr besteht darin, daß sie dazu verleitet, das Dargebotene sich nur ungenügend oder manchmal fast überhaupt nicht anzueignen, da das ganze Wissen auf Formeln reduziert wird, die man wiederholt, ohne ihren tieferen Sinn erfaßt zu haben. Diese Nachteile haben im Zusammenhang der völlig anderen Verhältnisse unserer Zivilisation hier und dort dazu geführt, daß das Auswendiglernen fast vollständig ‑ wie einige leider sogar sagen, endgültig ‑ aus der Katechese verbannt wurde. Es haben sich daher auf der 4. Generalversammlung der Synode sehr gewichtige Stimmen erhoben, um ein wohlüberlegtes Gleichgewicht wiederherzustellen zwischen besonnenem Überlegen und Spontaneität zwischen Dialog und Schweigen, zwischen schriftlichem Arbeiten und Auswendiglernen. Im übrigen schätzen bestimmte Kulturen auch heute noch das Auswendiglernen sehr hoch ein.\n\nWährend sich auch im profanen Unterricht in gewissen Ländern immer lautere Klagen über die unliebsamen Folgen einer Mißachtung der Gedächtnisfähigkeit des Menschen erheben, warum sollten wir dann nicht selbst diese in der Katechese auf kluge und sogar originelle Weise wieder aufzuwerten versuchen, um so mehr, als die Gedächtnisfeier der großen Ereignisse der Heilsgeschichte ein genaues Wissen von ihnen erfordert? Ein gewisses Auswendiglernen von Worten Jesu, wichtiger Stellen der Heiligen Schrift, der Zehn Gebote und Glaubensbekenntnisse, liturgischer Texte, einiger wesentlicher Gebete und Schlüsselbegriffe der Lehre widerspricht in keiner Weise der Würde junger Christen und stellt auch kein Hindernis für den personalen Dialog mit dem Herrn dar; es ist sogar wirklich notwendig, wie die Bischöfe auf der Synode mit Nachdruck festgestellt haben. Wir müssen Realisten sein. Die Blüten des Glaubens und der Frömmigkeit, wenn man so sagen darf, wachsen nicht in den Wüstengebieten einer Katechese ohne gedächtnismäßige Einprägung. Wesentlich ist natürlich, daß diese auswendig gelernten Texte zugleich innerlich angeeignet und allmählich in ihrer Tiefe verstanden werden, damit sie zur Quelle eines persönlichen und gemeinschaftlichen christlichen Lebens werden.\n\nDie Vielfalt der Methoden in der heutigen Katechese kann ein Zeichen der Vitalität und des Erfindungsreichtums sein. In jedem Fall muß sich die gewählte Methode schließlich nach einem für das ganze Leben der Kirche fundamentalen Grundsatz richten: dem der Treue zu Gott und der Treue zum Menschen aus derselben Haltung der Liebe.\n\nVIII.\n\nDIE FREUDE DES GLAUBENS IN EINER SCHWIERIGEN WELT\n\nDie christliche Identität bekräftigen\n\n56. Wir leben in einer schwierigen Welt, wo die Furcht, die besten Schöpfungen des Menschen könnten diesem entgleiten und sich gegen ihn wenden[99] , ein Klima der Unsicherheit schafft. In dieser Welt muß die Katechese den Christen helfen, zu ihrer Freude und zum Dienst aller \"Licht\" und \"Salz\" zu sein[100] . Das erfordert gewiß, daß sie diese in ihrer eigenen Identität bestärkt und sich selber unablässig von den Zweifeln, Ungewißheiten und der sie umgebenden Gleichgültigkeit befreit. Unter zahlreichen anderen Schwierigkeiten, die für den Glauben ebenso viele Herausforderungen darstellen, möchte ich einige nennen, um der Katechese bei deren Überwindung zu helfen.\n\nIn einer indifferenten Welt\n\n57. Vor einigen Jahren sprach man viel von der säkularisierten Welt oder der nachchristlichen Ära. Die Mode vergeht; es bleibt jedoch die gemeinte Wirklichkeit. Die Christen von heute müssen zum Leben in einer Welt herangebildet werden, die weithin Gott nicht kennt oder in religiösen Dingen, statt einen anspruchsvollen, brüderlichen, für alle anregenden Dialog zu führen, sich allzuoft in einen alles nivellierenden Indifferentismus abgleiten läßt, wenn sie nicht gar bei einer verächtlichen Haltung des \"Argwohns\" im Namen ihrer Fortschritte auf dem Gebiet wissenschaftlicher \"Erklärungen\" stehenbleibt. Um in dieser Welt fest zu bleiben, um allen einen \"Dialog des Heiles[101]\" anzubieten, bei dem jeder sich in seiner fundamentalsten Würde als Sucher nach Gott ernst genommen fühlt, brauchen wir eine Katechese, die Jugendliche und Erwachsene in unseren Gemeinschaften lehrt, in ihrem Glauben klar und konsequent zu bleiben, unbefangen ihre christliche und katholische Identität zu bekräftigen, den Unsichtbaren zu sehen[102] und dem absoluten Gott derart verbunden zu sein, daß sie seine Zeugen werden in einer materialistischen Zivilisation, die ihn leugnet.\n\nMit der ursprünglichen Pädagogik des Glaubens\n\n58. Zur unaufgebbaren Originalität der christlichen Identität gehört als Ergänzung und Bedingung eine nicht weniger originale Glaubenspädagogik. Unter den zahlreichen und bedeutenden Wissenschaften vom Menschen, die in unseren Tagen große Fortschritte gemacht haben, ist die Pädagogik gewiß eine der wichtigsten. Die Ergebnisse anderer Wissenschaften, wie der Biologie, Psychologie und Soziologie, bringen auch für sie wertvolle Elemente. Die Erziehungswissenschaft und Didaktik werden ständig kritisch überprüft für eine noch bessere Anpassung oder größere Wirksamkeit, mit übrigens unterschiedlichem Erfolg.\n\nNun gibt es aber auch eine Pädagogik des Glaubens, und man kann nicht genug betonen, was sie alles für die Katechese zu leisten vermag. So ist es in der Tat normal, zum Nutzen der Glaubenserziehung die vervollkommneten und bewährten Techniken, wie sie für jede Erziehung gelten, heranzuziehen. Man muß dabei jedoch ständig der grundlegenden Eigenart und Originalität des Glaubens Rechnung tragen. Wenn man von Pädagogik des Glaubens spricht, geht es nicht um die Vermittlung von menschlichem Wissen, wie hochentwickelt dies auch immer sein mag. Es geht vielmehr um die unverkürzte Weitergabe der Offenbarung Gottes. Gott selber hat sich im ganzen Verlauf der Heilsgeschichte und vor allem im Evangelium einer Pädagogik bedient, die Vorbild für jede Pädagogik des Glaubens bleiben muß. Eine Technik ist in der Katechese in dem Maße von Wert, wie sie dem Glauben, der vermittelt und entfaltet werden soll, dient; andernfalls ist sie wertlos.\n\nDem Dienst am Credo angepaßte Sprache\n\n59. Ein mit dem vorherigen zusammenhängendes Problem ist das der Sprache. Jeder weiß, wie brennend diese Frage heute geworden ist. Ist es aber nicht paradox festzustellen, daß die zeitgenössischen Forschungen auf dem Gebiet der Kommunikation, Semantik und der Symboldeutung einerseits der Sprache eine wichtige Bedeutung beimessen und daß anderseits die Sprache heute so mißbraucht wird, um der ideologischen Mystifikation, der Vermassung des Denkens und der Erniedrigung des Menschen zum bloßen Objekt zu dienen?\n\nAll das hat erheblichen Einfluß im Bereich der Katechese. Es wird für sie nämlich eine gebotene Pflicht, eine den Kindern und Jugendlichen unserer Zeit im allgemeinen und vielen anderen Personengruppen angemessene Sprache zu finden: eine Sprache für Studenten, Intellektuelle und Wissenschaftler; eine Sprache für Analphabeten oder Menschen primitiver Kultur, eine Sprache für Behinderte usw. Schon der heilige Augustinus stand vor diesem Problem und hat in seinem bekannten Werk De catechizandis rudibus zu dessen Lösung für seine Zeit beigetragen. In der Katechese ist ebenso wie in der Theologie das Problem der Sprache zweifellos grundlegend wichtig. Es ist jedoch angebracht, auf folgendes hinzuweisen: die Katechese darf keinerlei Sprache zulassen, die, unter welchem Vorwand auch immer, selbst wenn sie sich als wissenschaftlich ausgibt, im Ergebnis den Inhalt des Credo entstellen würde. Vor allem ist eine Sprache verfehlt, die täuscht oder verführt. Oberstes Gesetz muß hingegen sein, daß die großen Fortschritte in der Sprachwissenschaft der Katechese dienstbar gemacht werden müssen, damit sie dem Kind, dem Jugendlichen, dem Heranwachsenden und dem Erwachsenen von heute den gesamten unverfälschten Inhalt der Lehre wirklich unverfälscht \"sagen\" oder \"mitteilen\" kann.\n\nSuche und Gewißheit des Glaubens\n\n60. Eine subtilere Aufgabe erwächst zuweilen aus dem Glaubensbegriff selber. Gewisse zeitgenössische philosophische Schulen, die anscheinend auf bestimmte theologische Strömungen und über sie auf die pastorale Praxis einen großen Einfluß ausüben, betonen gern, daß die Grundhaltung des Menschen ein Suchen nach dem Unendlichen sei, ein Suchen, das aber nie sein Ziel erreicht. In der Theologie führt diese Ansicht zu der kategorischen Behauptung, daß der Glaube keine Sicherheit, sondern eine Frage, nichts Klares, sondern ein Sprung ins Dunkle sei.\n\nDiese Denkweisen haben gewiß den Vorteil, uns daran zu erinnern, daß der Glaube Dinge betrifft, die man noch nicht besitzt, weil man sie noch erhofft, die man noch nicht sieht, es sei denn \"wie in einem Spiegel ... rätselhafte Umrisse[103]\", und daß Gott immer in unzugänglichem Licht wohnt[104] . Sie helfen uns, daß wir aus dem christlichen Glauben nicht eine Haltung starren Verharrens machen, sondern vielmehr des Aufbruchs, wie es uns Abraham zeigt. Erst recht muß man vermeiden, Dinge als sicher hinzustellen, die es nicht sind.\n\nMan darf jedoch auch nicht, wie es allzuoft geschieht, in das gegenteilige Extrem fallen. Der Hebräerbrief sagt: \"Glaube aber ist: Feststehen in dem was man erhofft, Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht.[105]\" Wenn uns auch kein voller Besitz beschieden ist, so haben wir doch eine Garantie und ein Zeugnis. Geben wir den Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden im Unterricht kein bloß negatives Glaubensverständnis mit ‑ als wäre der Glaube absolutes Nichtwissen, eine Art Blindheit oder eine Welt voller Dunkelheit ‑, sondern zeigen wir ihnen vielmehr, daß das demütige und mutige Suchen des Glaubenden keineswegs vom Nichts ausgeht, von schlichten Illusionen, unsicheren Meinungen und Ungewißheiten, sondern sich auf das Wort Gottes gründet, der nicht irren und täuschen kann, und sich beständig auf den unerschütterlichen Felsen dieser Worte stützt. Es geht um das Suchen der Magier, die einem Stern folgten[106] , um ein Suchen, zu dem Pascal im Anschluß an den heiligen Augustinus die so tiefen Worte geschrieben hat: \"Du würdest mich nicht suchen, wenn Du mich nicht schon gefunden hättest[107] .\"\n\nEs ist ferner auch eine Aufgabe der Katechese, den jungen Katechumenen jene einfachen, aber soliden Gewißheiten zu vermitteln, die ihnen helfen, sich noch mehr und besser um die Erkenntnis des Herrn zu bemühen.\n\nKatechese und Theologie\n\n61. In diesem Zusammenhang scheint es mir wichtig, daß die Verbindung zwischen Katechese und Theologie richtig verstanden wird.\n\nDiese Verbindung ist völlig evident, tief und vital für den, der die unersetzliche Aufgabe der Theologie im Dienst am Glauben begreift. Es erstaunt nicht, daß jede Erschütterung im Bereich der Theologie sich auch in der Katechese auswirkt. Nun aber erlebt die Kirche in dieser unmittelbar nachkonziliaren Zeit einen bedeutenden, jedoch auch riskanten Abschnitt des theologischen Forschens. Das gleiche gilt von der Hermeneutik in der Exegese.\n\nEinige Väter auf der Synode, die aus allen Kontinenten stammten, haben diese Frage in sehr klarer Sprache aufgegriffen. Sie sprachen von einem „unstabilen Gleichgewicht“, das von der Theologie auf die Katechese überzugreifen drohe. Sie betonten daher die Notwendigkeit, für dieses Übel eine Abhilfe zu schaffen. Papst Paul Vl. hatte selber das Problem in nicht weniger klaren Worten in der Einleitung seines feierlichen Glaubensbekenntnisses[108] berührt; ferner auch in seinem Apostolischen Schreiben zum fünften Jahrestag der Beendigung des II. Vatikanischen Konzils[109] .\n\nEs ist angebracht, erneut auf diesem Punkt zu bestehen. Im Bewußtsein des Einflusses, den ihre Forschungen und Aussagen auf den katechetischen Unterricht haben, sind Theologen und Exegeten verpflichtet, sehr achtzugeben und zu vermeiden, etwas als gesicherte Wahrheit hinzustellen, was im Gegenteil in den Bereich der Meinungen gehört oder zu dem, was man unser Fachleuten diskutiert. Die Katecheten werden ihrerseits so klug sein, aus dem Gebiet der theologischen Forschung das aufzugreifen, was ihre eigenen Überlegungen und ihren Unterricht erhellen kann, indem sie sich wie die Theologen selber im Licht des Lehramtes auf die echten Quellen stützen. Sie werden sich weigern, den Geist der Kinder und Jugendlichen auf diesem Entwicklungsstand ihrer Glaubensunterweisung mit fremdartigen Theorien, Scheinproblemen oder unfruchtbaren Diskussionen zu verwirken, die schon der heilige Paulus in seinen Pastoralbriefen oftmals verurteilt hat[110] .\n\nDas kostbarste Geschenk, das die Kirche der Welt von heute, die so desorientiert und unruhig ist, machen kann, besteht in der Formung von Christen, die im Wesentlichen verwurzelt und demütig glücklich in ihrem Glauben sind. Die Katechese soll sie das lehren, und sie wird davon vor allem selber ihren Vorteil haben: \"Der Mensch, der sich selbst bis in die Tiefe verstehen will ‑ nicht nur nach unmittelbar zugänglichen, partiellen, oft oberflächlichen und sogar nur scheinbaren Kriterien und Maßstäben des eigenen Seins ‑, muß sich mit seiner Unruhe, Unsicherheit und auch mit seiner Schwäche und Sündigkeit, mit seinem Leben und Tode Christus nahen. Er muß sozusagen mit seinem ganzen Selbst in ihn eintreten, muß sich die ganze Wirklichkeit der Menschwerdung und der Erlösung aneignen und assimilieren, um sich selbst zu finden.[111]\".\n\nIX.\n\nDIE AUFGABE GEHT UNS ALLE AN\n\nErmutigung aller Verantwortlichen\n\n62. Liebe Brüder, Söhne und Töchter, ich möchte, daß meine Worte, die ich als eine eindringliche und herzliche Mahnung in meinem Amt als Hirte der ganzen Kirche verstehe, eure Herzen entzünden, wie es die Briefe des heiligen Paulus an seine Mitarbeiter bei der Verkündigung des Evangeliums, Titus und Timotheus, vermochten, oder auch nach der Art des heiligen Augustinus, als er dem Diakon Deogratias, der bei seiner katechetischen Arbeit den Mut verloren hatte, einen vortrefflichen kleinen Traktat über die Freude am Religionsunterricht sandte[112]. Ja, ich möchte in den Herzen all der vielen und so verschiedenen Verantwortlichen für den Religionsunterricht und die Einübung in ein Leben nach dem Evangelium in reichem Maße Mut, Hoffnung und Begeisterung wecken!\n\nBischöfe\n\n63. Ich wende mich vor allem an meine Brüder im Bischofsamt: Das II. Vatikanische Konzil hat euch schon ausdrücklich auf eure Aufgabe für die Katechese hingewiesen[113] , und die Väter der 4. Generalversammlung der Synode haben sie auch ihrerseits nachdrücklich unterstrichen.\n\nHier habt ihr, liebe Brüder, in euren Kirchen eine besondere Sendung: ihr seid dort die für die Katechese zuallererst Verantwortlichen. Ihr selbst seid die eigentlichen Katecheten. Ferner tragt ihr gemeinsam mit dem Papst im Geiste bischöflicher Kollegialität die Verantwortung für die Katechese in der Gesamtkirche. Gestattet mir also, offenherzig zu euch zu sprechen.\n\nIch weiß, daß euer Bischofsamt euch vor täglich komplexere und drückendere Aufgaben stellt. Tausenderlei Aufgaben rufen nach euch, angefangen von der Heranbildung neuer Priester bis zu eurem tatkräftigen Einsatz inmitten der Gemeinden der Gläubigen, von der lebendigen und würdiger Feier der Liturgie und der Sakramente bis zur Sorge um die Förderung des Menschen und die Verteidigung der legitimen Rechte der Person. Dennoch sollte eure Sorge um die Förderung einer aktiven und wirksamen Katechese hinter keiner anderen Sorge irgendwie zurückstehen! Die Sorge darum wird euch dazu veranlassen, selber den Gläubigen die Lehre des Lebens vorzutragen. Sie muß euch aber auch dazu bewegen, innerhalb eurer Diözesen in Übereinstimmung mit den Plänen der Bischofskonferenz, zu der ihr gehört, die oberste Leitung der Katechese zu übernehmen, wobei ihr natürlich fachlich zuständige und vertrauenswürdige Mitarbeiter an eure Seite ruft. Eure hauptsächliche Aufgabe wird darin bestehen, in euren Kirchen eine echte und tiefe Liebe zur Katechese zu wecken und zu pflegen, eine Liebe, die in einer angemessenen und wirksamen Organisation konkrete Gestalt annimmt und Menschen, Mittel und Werkzeuge, natürlich auch das notwendige Geld zur Verfügung stellt. Seid gewiß: wenn die Katechese in den Ortskirchen gut gepflegt wird, dann wird auch alles übrige leichter. Im übrigen braucht man euch wohl kaum zu sagen, daß der Eifer für die Katechese euch gelegentlich auch die bittere Aufgabe einträgt, Entgleisungen anzuprangern und Irrtümer zu berichtigen. Viel öfter aber wird euch die Freude und der Trost geschenkt, eure Kirchen blühen zu sehen, weil dort die Katechese so erteilt wird, wie der Herr es will.\n\nPriester\n\n64. Für euch Priester ist die Katechese ein Arbeitsfeld, auf dem ihr die unmittelbaren Mitarbeiter eurer Bischöfe seid. Das Konzil hat euch \"Erzieher zum Glauben[114]\" genannt: wie könnt ihr das aber besser sein, als wenn ihr eure besten Kräfte dem Wachstum der Gemeinden im Glauben widmet? Ob euch eine Pfarrei anvertraut ist oder ihr Beauftragte an Volksschulen, höheren Schulen oder Universitäten seid, ob ihr die Seelsorge in irgendeinem der vielen Bereiche ausübt und kleine oder große Gemeinschaften, vor allem aber Jugendgruppen seelsorglich betreut und führt, immer erwartet die Kirche von euch, daß ihr dabei in keiner Weise eine gut aufgebaute und ausgerichtete Katechese vernachlässigt. Die Diakone und andere Beauftragte, die euch eventuell zur Seite stehen, sind dabei eure geborenen Mitarbeiter. Alle Gläubigen haben ein Anrecht auf Katechese und alle Seelsorger die Pflicht, dafür Sorge zu tragen. Von den politisch Verantwortlichen möchte ich immer Achtung vor der Freiheit des katechetischen Unterrichts erbitten; euch, die Diener Jesu Christi, bitte ich so dringend wie möglich: laßt es nicht zu, daß durch fehlenden Eifer infolge gewisser unglücklicher vorgefaßter Ideen die Gläubigen ohne Katechese bleiben. Man sollte niemals sagen können: \"Kinder betteln um Brot; keiner bricht es ihnen[115]!\"\n\nOrdensleute\n\n65. Viele Ordensgemeinschaften beiderlei Geschlechts sind für die christliche Erziehung von Kindern und Jugendlichen gegründet worden, zumal der verlassensten. Im Verlauf der Geschichte haben Ordensmänner und Ordensfrauen das katechetische Wirken der Kirche sehr engagiert mitgetragen und hier eine besonders zeitnahe und wirksame Arbeit geleistet. In einem Augenblick, da man sieht, daß die Verbindungen zwischen den Ordensleuten und dem kirchlichen Hirtenamt sich verstärken und als Folge davon die aktive Präsenz der Ordensgemeinschaften und ihrer einzelnen Mitglieder bei den Seelsorgeplänen der Ortskirchen zunimmt, ermahne ich euch, die die religiöse Lebensweihe noch verfügbarer für den Dienst der Kirche machen sollen, von ganzem Herzen, euch so gut wie nur möglich auf die katechetische Aufgabe vorzubereiten. Folgt dabei der jeweiligen Berufung eurer Institute und dem euch anvertrauten Auftrag. Tragt dieses Anliegen überallhin. Möchten doch die Gemeinschaften alles, was sie an Fähigkeiten und Möglichkeiten besitzen, der spezifischen Aufgabe der Katechese widmen!\n\nLaienkatecheten\n\n66. Ich halte es für meine Pflicht, euch im Namen der ganzen Kirche zu danken; den Katecheten in den Pfarreien, den Laien, den Männern und den noch zahlreicheren Frauen, die ihr euch überall in der Welt der religiösen Erziehung vieler Generationen gewidmet habt. Eure oft schlichte und verborgene, aber mit brennendem, hochherzigem Eifer geleistete Arbeit ist eine hervorragende Form des Laienapostolates und besonders dort wichtig, wo Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Gründen daheim keine entsprechende religiöse Bildung erhalten. Wie viele von uns haben nicht von Menschen wie ihr den ersten Katechismusunterricht und die Vorbereitung auf das Bußsakrament, die erste heilige Kommunion und die Firmung erhalten. Die 4. Generalversammlung der Synode hat euch nicht vergessen. Mit ihr ermutige ich euch, eure Mitarbeit im Leben der Kirche fortzusetzen.\n\nDie Katechisten in den Missionsländern sind diejenigen, die den Titel \"Katecheten\" sozusagen mit Vorrang verdienen. Geboren in bereits christlichen Familien oder eines Tages zum Christentum bekehrt und von den Missionaren oder durch einen anderen Katechisten unterrichtet, stellen sie nun lange Jahre hindurch ihr Leben in den Dienst der Katechese für die Kinder und Erwachsenen in ihren Ländern. Heute blühende Kirchen hätten ohne sie nicht aufgebaut werden können. Ich freue mich über die Anstrengungen, die die Kongregation für die Evangelisierung der Völker unternimmt, um vor allem die Ausbildung solcher Katechisten immer noch weiter zu verbessern. Dankbar gedenke ich auch derer, die der Herr bereits zu sich gerufen hat. Ich erflehe die Fürbitte jener, die meine Vorgänger zur Ehre der Altäre erhoben haben. Von ganzem Herzen ermutige ich alle, die in dieser Arbeit stehen. Ferner wünsche ich, daß noch viele andere sich ihnen anschließen, so daß ihre Zahl für ein Werk wächst, das in den Missionen so notwendig ist.\n\nIn der Pfarrei\n\n67. Nun möchte ich den konkreten Rahmen ansprechen, in dem alle diese Katecheten gewöhnlich arbeiten. Ich komme dabei noch einmal mehr zusammmenfassend auf die \"Orte\" der Katechese zurück, von denen zum Teil schon im Kapitel VI die Rede war: Pfarrei, Familie, Schule, Verbände.\n\nWenn es auch wahr ist, daß man überall Glaubensunterweisung erteilen kann, möchte ich doch in Übereinstimmung mit den Wünschen vieler Bischöfe unterstreichen, daß die Pfarrgemeinde Motor und bevorzugter Ort der Katechese bleiben muß. Gewiß, in vielen Ländern ist die Pfarrei durch das Phänomen der Verstädterung erschüttert worden. Manche haben sich vielleicht zu schnell mit dem Urteil abgefunden, sie sei überholt oder sogar zum Verschwinden verurteilt zugunsten kleinerer Gemeinschaften, die geeigneter und wirkungsvoller seien. Ob man will oder nicht, die Pfarrei bleibt ein Hauptbezugspunkt für die Christen, selbst für die nichtpraktizierenden. Realismus und Klugheit verlangen daher, in den Bemühungen fortzufahren, der Pfarrei, wo es nötig ist, angemessenere Strukturen und vor allem einen neuen Elan zu geben durch die wachsende Hinzunahme qualifizierter, verantwortlicher und opferbereiter Mitglieder. Dies gilt unter Beachtung der notwendigen Verschiedenheit der Orte der Katechese für die Pfarrei selbst, in den Familien, die Kinder oder Jugendliche aufnehmen, im Religionsunterricht an den staatlichen Schulen und an katholischen Schulen, in den Apostolatsbewegungen, die katechetische Angebote machen, in den Zentren, die allen Jugendlichen offenstehen, in den Wochenenden für geistliche Formung usw. Bei dieser Vielfalt kommt es aber an erster Stelle darauf an, daß alle diese katechetischen Bemühungen wirklich ein und demselben Glaubensbekenntnis gelten, derselben Zugehörigkeit zur Kirche, einem sozialen Engagement, das im selben Geist des Evangeliums gelebt wird: \"... ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, ein Gott und Vater ...[116]\" Darum hat jede größere Pfarrei und jeder Verband von kleineren Pfarreien die schwere Pflicht, verantwortliche Mitglieder heranzubilden, die sich voll und ganz der Förderung der Glaubensunterweisung widmen ‑ Priester, Ordensmänner, Ordensfrauen und Laien ‑, die notwendigen Hilfsmittel für eine allseitige Katechese bereitzustellen, die Orte der Katechese nach Möglichkeit und Nutzen zu vermehren und anzupassen sowie über die Qualität der religiösen Bildung und die Integration der verschiedenen Gruppen in die kirchliche Gemeinschaft zu wachen.\n\nKurz gesagt, ohne ein Monopol aufstellen oder alles gleichmachen zu wollen, bleibt doch, wie ich schon sagte, die Pfarrei der bevorzugte Ort der Katechese. Sie muß ihre Berufung wiederfinden, das Haus der Pfarrfamilie zu sein, brüderlich und gastfreundlich, wo die Getauften und Gefirmten sich bewußt werden, Volk Gottes zu sein. Hier wird ihnen das Brot der Frohen Botschaft und das Brot der heiligen Eucharistie in reicher Fülle gebrochen in ein und demselben Gottesdienst[117] . Von hier aus erhalten sie täglich neu den Auftrag für ihre apostolische Sendung an allen möglichen Wirkungsstätten im Leben der Welt.\n\nIn der Familie\n\n68. Das katechetische Wirken der Familie hat seine besondere Eigenart und ist in gewissem Sinn unersetzlich. Es wird daher mit Recht von der Kirche betont, besonders vom II. Vatikanischen Konzil[118] . Diese Glaubenserziehung durch die Eltern, die schon im frühesten Kindesalter beginnen muß[119] , geschieht schon dort, wo die Mitglieder einer Familie sich gegenseitig helfen, im Glauben zu wachsen dank ihres christlichen Lebenszeugnisses, die oft im stillen wirken, doch in ihrem Alltag beharrlich nach dem Evangelium leben. Diese Katechese prägt sich stärker aus, wenn im Rhythmus der Familienereignisse wie beim Sakramentenempfang, bei der Feier der großen liturgischen Feste, bei der Geburt eines Kindes oder bei einem Trauerfall in der Familie der christliche oder religiöse Sinn dieser Ereignisse sorgfältig erklärt wird. Man muß jedoch noch viel weiter gehen: christliche Eltern sollen sich Mühe geben, im Rahmen der Familie die anderswo empfangene mehr methodische Bildung der Kinder zu begleiten und aufzugreifen. Die Tatsache, daß diese Wahrheiten über die wichtigsten Fragen des Glaubens und des christlichen Lebens so in einer von Liebe und Achtung geprägten Familienatmosphäre erneut zur Sprache kommen, kann die Kinder oft entscheidend und fürs ganze Leben prägen. Die Eltern selber profitieren von der Mühe, die dies ihnen macht, denn bei einem derartigen katechetischen Gespräch ist jeder ein Empfangender und Gebender zugleich.\n\nDie Familienkatechese geht daher jeder anderen Form der Katechese voraus, begleitet und bereichert sie. Ferner bleibt dort, wo eine antireligiöse Gesetzgebung jede andere Form der Glaubenserziehung zu verhindern sucht oder wo verbreiteter Unglaube oder uferloser Säkularismus ein wirkliches religiöses Wachstum praktisch unmöglich machen, diese \"Hauskirche[120]\" der einzige Ort, wo Kinder und Jugendliche eine echte Glaubensunterweisung erhalten können. Christliche Eltern können darum nie genug tun, um sich auf diese katechetische Aufgabe an ihren eigenen Kindern vorzubereiten und ihr dann auch mit unermüdlichem Eifer gerecht zu werden. Ebenso müssen alle jene Personen und Institutionen ermutigt werden, die durch individuelle Kontakte, durch Begegnungen oder Tagungen sowie durch jede Art von pädagogischen Hilfen den Eltern die Erfüllung ihrer Aufgabe erleichtern. Sie leisten damit der Katechese einen unschätzbaren Dienst.\n\nIn der Schule\n\n69. Neben der Familie und in Verbindung mit ihr bietet die Schule der Katechese beachtliche Möglichkeiten. In den leider immer weniger werdenden Ländern, wo es möglich ist, innerhalb des Unterrichtsplanes auch eine Glaubensunterweisung anzubieten, wird es für die Kirche zur Pflicht, dies auf bestmögliche Weise durchzuführen. Dies gilt natürlich vor allem für die katholische Schule. Würde diese ihren Namen noch verdienen, wenn man bei aller Höhe des Unterrichtsniveaus in den profanen Fächern ihr berechtigterweise vorwerfen müßte, sie vernachlässige die eigentlich religiöse Erziehung oder erteile sie falsch? Man sollte dann auch nicht die Ausrede benutzen, sie geschehe ja immer einschlußweise oder indirekt! Der Eigencharakter und das Wesen einer katholischen Schule, weshalb katholische Eltern ihr den Vorzug geben sollten, liegt gerade in der Qualität des Religionsunterrichts, der in die Gesamterziehung der Schüler integriert ist Zwar müssen die katholischen Lehranstalten die Gewissensfreiheit achten, d. h. vermeiden, auf sie von außen her Druck auszuüben, sei er nun physischer oder moralischer Art, vor allem, was die religiöse Praxis der Jugendlichen angeht, doch obliegt ihnen die schwerwiegende Pflicht, eine religiöse Bildung anzubieten, die den oft sehr unterschiedlichen Situationen der Schüler angepaßt ist. Sie müssen ihnen auch das Verständnis dafür vermitteln, daß der Anruf Gottes, ihm im Geist und in der Wahrheit zu dienen gemäß den Geboten Gottes und den Weisungen der Kirche, den Mensch keineswegs zwingt, ihn aber dennoch im Gewissen verpflichtet.\n\nIch denke aber auch an die nicht konfessionell ausgerichtete und an staatliche Schule. Hier möchte ich den dringenden Wunsch aussprechen, daß es allen katholischen Schülern, entsprechend dem klaren Rechtsanspruch der menschlichen Person wie dem der Familien und unter Beachtung der religiösen Freiheit aller, ermöglicht werde, in ihrer geistlichen Bildung unter Mithilfe einer religiösen Unterweisung voranzuschreiten, die von der Kirche abhängt, jedoch je nach Ländern von der Schule oder im Rahmen der Schule oder auch aufgrund einer Abmachung mit den staatlichen Autoritäten über den Stundenplan angeboten werden kann, wenn die eigentliche Katechese nur in der Pfarrei oder einem anderen Seelsorgezentrum stattfindet. Selbst dort, wo tatsächlich objektive Schwierigkeiten vorliegen, zum Beispiel wenn die Schüler verschiedenen Religionen angehören, sollte man die Unterrichtszeiten so ordnen, daß die Katholiken ihren Glauben und ihre religiöse Erfahrung mit Hilfe von qualifizierten Erziehern, Priestern oder Laien vertiefen können.\n\nGewiß beeinflussen zugleich viele andere Lebensfaktoren als die Schule die Mentalität der jungen Menschen: die Freizeit, das soziale Milieu, die Arbeitswelt. Diejenigen aber, die in einer schulischen Ausbildung stehen, sind gerade hierdurch stark geprägt; sie begegnen den kulturellen und moralischen Werten im Klima der Schule und werden mit vielfältigen Ideen konfrontiert, die sie dort aufgenommen haben. Darum ist es wichtig, daß die Katechese diese Schulsituation in weitem Umfang berücksichtigt, um die anderen Elemente des Wissens und der Erziehung wirklich mitzuerfassen, damit das Evangelium Geist und Herz der Schüler auf der Ebene ihrer Ausbildung erreicht und die Harmonisierung ihrer Kultur im Licht des Glaubens geschieht. So ermutige ich die Schulseelsorger, die Ordensleute und Laien, die sich dafür einsetzen, den Schülern in ihrem Glauben zu helfen. Ich möchte in diesem Zusammenhang meine feste Überzeugung bekräftigen, daß die Achtung vor dem katholischen Glauben der Jugendlichen sowie die Bereitschaft, sein Wachsen, seine Verwurzelung und Festigung, sein freies Bekenntnis und seine praktische Ausübung zu erleichtern, gewiß jeder Regierung Ehre machen, und dies unabhängig vom System, auf das sie sich gründet, oder der Ideologie, von der sie sich leiten läßt.\n\nIn den Verbänden\n\n70. Schließlich gilt ein Wort der Ermutigung den Vereinigungen, Bewegungen und Gruppen von Gläubigen, die sich Werken der Frömmigkeit, dem direkten Apostolat, der Liebestätigkeit, der Hilfe für Notleidende und der christlichen Präsenz innerhalb der irdischen Wirklichkeiten widmen. Sie alle werden ihre eigenen Ziele besser erreichen, der Kirche wirksamer dienen können, wenn sie bei ihrer inneren Organisation und in der Methode ihres Wirkens der ernsthaften religiösen Bildung ihrer Mitglieder einen wichtigen Platz einräumen. In diesem Sinne hat jede Vereinigung von Gläubigen innerhalb der Kirche die Pflicht, Glaubenserziehung zu ihrem Wesen zu rechnen.\n\nSo wird auch der Anteil deutlich, den man den Laien heute in der Katechese gibt, jedoch immer unter der pastoralen Leitung ihrer Bischöfe, wie es die von der Synode hinterlassenen Vorschläge mehrfach unterstreichen.\n\nAusbildungsstätten\n\n71. Dieser Beitrag der Laien, für die wir dem Herrn Dank schulden, ist gleichzeitig eine Herausforderung an unsere Verantwortlichkeit als Hirten. Solche Laienkatecheten müssen sorgfältig vorbereitet werden für das, was zwar kein formelles Dienstamt ist, dennoch aber eine sehr große Bedeutung innerhalb der Kirche hat. Diese Ausbildung legt uns nahe, entsprechende Zentren und Institute einzurichten, denen die Bischöfe ihre ständige Aufmerksamkeit schenken müssen. Hier liegt eine Aufgabe vor, bei der sich eine diözesane, interdiözesane, ja nationale Zusammenarbeit als nützlich und fruchtbar erweist. Hier kann dann auch die materielle Hilfe der bessergestellten Kirchen für ihre ärmeren Schwesterkirchen am wirksamsten werden. Kann eine Kirche überhaupt einer anderen besser helfen, als wenn sie dazu beiträgt, daß diese durch sich selbst als Kirche wachsen kann?\n\nAllen aber, die hochherzig im Dienst am Evangelium arbeiten und denen ich hier bereits meine lebhafte Ermutigung ausgesprochen habe, möchte ich eine Mahnung mit auf den Weg geben, die meinem verehrten Vorgänger Paul VI. teuer war: \"Als Träger der Evangelisierung müssen wir ... das Bild von im Glauben gereiften Menschen geben, die fähig sind, sich jenseits aller konkreten Spannungen in der gemeinsamen aufrichtigen und lauteren Wahrheitssuche zu begegnen. Wirklich, das Schicksal der Evangelisierung ist mit aller Bestimmtheit an das von der Kirche gebotene Zeugnis der Einheit gebunden. Daraus ergibt sich Verantwortung, aber auch Trost[121] .\"\n\nSCHLUSS\n\nDer Heilige Geist, der innere Lehrer\n\n72. Am Ende dieses Apostolischen Schreibens wendet sich unser Herz dem zu, der die innere Triebkraft aller katechetischen Tätigkeit ist und in allen wirkt, die sie ausüben: der Geist des Vaters und des Sohnes, der Heilige Geist.\n\nBei der Beschreibung der Sendung, die dieser Geist innerhalb der Kirche haben würde, braucht Christus die bezeichnenden Worte: \"Er wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe[122].\" Ferner: \"Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die volle Wahrheit führen ... das Kommende wird er euch verkünden[123].\"\n\nDer Geist ist also der Kirche und jedem Gläubigen verheißen als ein innerer Lehrer, der im Verborgenen des Gewissens und des Herzens das verstehen läßt, was man gehört hat, aber noch nicht fassen konnte. Der heilige Augustinus sagt hierzu: „Der Heilige Geist unterweist von nun an die Gläubigen nach der geistigen Fassungskraft eines jeden. Er entzündet in ihrem Herzen ein um so lebendigeres Verlangen, je mehr einer in der Liebe voranschreitet, die ihn das lieben läßt, was er schon kennt, und nach dem verlangen läßt, was er noch nicht kennt[124].“\n\nDer Geist ist ferner dazu gesandt, die Jünger zu Zeugen für Christus zu machen: „Er wird Zeugnis für mich ablegen. Auch ihr seid Zeugen[125] .“\n\nAber noch mehr. Für den heiligen Paulus, der zu diesem Punkt eine im ganzen Neuen Testament verborgene Theologie zusammenfaßt, besteht das ganze \"Christsein\", das ganze christliche Leben, im neuen Leben der Kinder Gottes, in einem Leben nach dem Geist[126] . Nur der Geist gestattet uns, zu Gott \"Abba, Vater\" zu sagen.[127] Ohne den Geist können wir nicht bekennen: \"Jesus ist der Herr[128] .\" Vom Heiligen Geist stammen alle Charismen, die die Kirche, die Gemeinschaft der Christen, auferbauen[129] . In diesem Sinne gibt der heilige Paulus jedem Jünger Christi den Auftrag: \"Laßt euch vom Geist erfüllen[130] .\" Der heilige Augustinus sagt es sehr deutlich: „Beides (unser Glauben und Gutes tun) sind unsere eigenen Akte kraft unserer Willensentscheidung, und doch ist das eine wie das andere ein Geschenk, das vom Geist des Glaubens und der Liebe herkommt[131].\"\n\nDie Katechese, die Wachstum im Glauben und Reifung des christlichen Lebens auf seine Fülle hin bedeutet, ist folglich ein Werk des Heiligen Geistes, ein Werk, das nur er in der Kirche erwecken und nähren kann.\n\nDiese Feststellung, die sich aus der Aussage der oben zitierten Texte und vieler anderer Stellen des Neuen Testamentes ergibt, führt uns zu einer zweifachen Überzeugung.\n\nVor allem ist klar, daß die Kirche, wenn sie ihre katechetische Sendung erfüllt ‑ und das gleiche gilt von jedem Christen, der sich in der Kirche und im Namen der Kirche dafür einsetzt ‑, sich immer sehr bewußt bleiben muß, daß sie dabei als lebendiges und gelehriges Werkzeug des Heiligen Geistes tätig wird. Ständig diesen Geist anrufen, in Gemeinschaft mit ihm bleiben, sich bemühen, seine wahren Anregungen zu erkennen, das muß die Grundhaltung der lehrenden Kirche und jedes Katecheten sein.\n\nFerner muß das tiefe Verlangen, das Wirken des Geistes besser zu erfassen und sich immer mehr ihm zu öffnen ‑ da wir doch \"in der Kirche einen Augenblick erleben, der in besonderer Weise vom Heiligen Geist gekennzeichnet ist\", wie mein Vorgänger Paul VI. in seinem Apostolischen Schreiben Evangelii Nuntiandi bemerkte[132] ‑, ein Erwachen der Katechese hervorrufen. Tatsächlich ist die \"Erneuerung im Geist\" schon dann echt und wirklich fruchtbar für die Kirche, wenn sie nicht so sehr außerordentliche Charismen weckt, sondern eine größtmögliche Zahl von Gläubigen auf den alltäglichen Wegen zum bescheidenen, geduldigen und beharrlichen Bemühen anregt, das Geheimnis Christi immer besser zu erkennen und von ihm Zeugnis zu geben.\n\nIch rufe hier auf die katechetische Tätigkeit der Kirche diesen Geist des Vaters und des Sohnes herab und bitte ihn, den Eifer für die Katechese in der Kirche zu erneuern.\n\nMaria, Mutter und Vorbild des Jüngers\n\n73. Möge die Jungfrau des Pfingstfestes uns dies durch ihre Fürbitte erflehen! In ihrer einzigartigen Berufung sah sie ihren Sohn Jesus \"wachsen an Weisheit, Kraft und Gnade[133]\". Auf ihren Knien und dann sein ganzes verborgenes Leben in Nazaret hindurch wurde dieser Sohn, der als der eingeborene Sohn des Vaters \"voll der Gnade und Wahrheit\" war, durch ihre Belehrung geformt in seinem menschlichen Wissen über die Schriften, die Geschichte des Heilsplanes Gottes mit seinem Volk und in der Anbetung des Vaters[134] . Andererseits war sie die erste von seinen Jüngern: die erste der Zeit nach, denn schon, als sie ihn im Tempel wiederfand, empfing sie von ihrem heranwachsenden Sohn eine Belehrung, die sie in ihrem Herzen bewahrte[135] ; die erste vor allem darum, weil niemand in einer solchen Tiefe wie sie „Schülerin Gottes[136]\" war. Der heilige Augustinus nennt sie \"Mutter und Schülerin zugleich\", und er fügt kühn hinzu, daß dieses zweite für sie wichtiger war als das erste[137] . Nicht ohne Grund hat man in der Synodenaula gesagt, daß Maria ein \"lebendiger Katechismus\" sei, \"Mutter und Vorbild der Katecheten\".\n\nMöge daher die Gegenwart des Heiligen Geistes auf die Fürsprache Mariens der Kirche einen neuen, nie dagewesenen Elan für die katechetische Arbeit schenken, die ihr so wesentlich ist. Dann wird die Kirche in dieser Stunde der Gnade ihre unverzichtbare und universale Sendung wirksam erfüllen, die sie von ihrem Meister empfangen hat: \"Geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern[138].\"\n\nMit meinem apostolischen Segen!\n\nGegeben zu Rom bei St. Peter, am 16. Oktober 1979, im zweiten Jahr meines Pontifikates.\n\nJOHANNES PAUL II.\n\nAnmerkungen\n\n[1] Vgl. Mt 28,19-20.\n\n[2] Vgl. 1 Joh 1,1.\n\n[3] Vgl. Joh 20,31.\n\n[4] Vgl. AAS 63 (1971) 758—764.\n\n[5] Vgl. Nr. 44; vgl. auch Nr. 45-48 und 54: AAS 68 (1976) 34-35; 35-38; 43.\n\n[6] Bekanntlich kann nach dem Motu proprio Apostolica Sollicitudo vom 15. September 1965 (AAS 57 [1965] 775-780) die Bischofssynode in der Form einer Generalversammlung, als außerordentliche oder als Sonderversammlung zusammentreten. Im vorliegenden Apostolischen Schreiben beziehen sich die Ausdrücke \"Synode\" oder \"Väter der Synode\" oder \"Synodenaula\" immer, wenn nicht anders angegeben, auf die 4. Generalversammlung der Bischofssynode, die im Oktober 1977 in Rom über das Thema der Katechese stattfand.\n\n[7] Bischofssynode De catechesi hoc nostro tempore tradenda praesertim pueris atque iuvenibus, Ad Populum Dei Nuntius, Vatikan, 28. 10. 1977; vgl. L'Osservatore Romano, 30. Oktober 1977, S. 3-4.\n\n[8] Vgl. AAS 69 (1977) 633.\n\n[9] Vgl. Joh 1,14.\n\n[10] Joh 14,6.\n\n[11] Eph 3,9. 18-19.\n\n[12] Vgl. Joh 14,6.\n\n[13] Joh 7, 16. Dies ist ein bevorzugtes Thema des vierten Evangeliums: vgl. Joh 3, 34; 8, 28; 12, 49-50; 14, 24; 17, 8. 14.\n\n[14] 1 Kor 11,23: das Wort \"überliefern\", hier vom heiligen Paulus verwendet wird öfter im Apostolischen Schreiben Evangelii Nuntiandi benutzt, um die Verkündigung der Kirche zu beschreiben, z. B. Nr. 4, 15, 78, 79.\n\n[15] Apg 1, 1.\n\n[16] Mt 26, 55; vgl. Joh 18, 20.\n\n[17] Mk 10, 1.\n\n[18] Mk 1, 22; vgl. auch Mt 5, 2; 11, 1; 13, 54; 22, 16; Mk 2, 13, 4, 1; 6, 2. 6; Lk 5, 3. 17; Joh 7, 14; 8, 2 u.a.\n\n[19] Lk 23, 5.\n\n[20] An fast 50 Stellen der vier Evangelien wird dieser Titel Jesus zugeschrieben. Er ist der gesamten jüdischen Überlieferung entnommen, hat aber hier eine neue Bedeutung. die Christus selber oft ins Licht zu rücken sucht.\n\n[21] Vgl. u. a. Mt 8, 19; Mk 4, 38; 9, 38; 10, 35; 13, 1; Joh 11, 28.\n\n[22] Mt 12, 38.\n\n[23] Lk 10, 25; vgl. Mt 22, 16.\n\n[24] Joh 13, 13-14; vgl. auch Mt 10, 25; 26, 18 u. par.\n\n[25] Mt 23, 8. Ignatius von Antiochien greift diese Feststellung auf und kommentiert sie wie folgt: \"Wir haben den Glauben empfangen, und deswegen wollen wir auch als Jünger Jesu Christi, unseres einzigen Meisters, anerkannt werden\" (Brief an die Magnesier, IX, 1, Funk 1,239).\n\n[26] Joh 3,2.\n\n[27] Die Darstellung Christi, des Lehrers, wie er seine Lehre verkündet, taucht schon in den römischen Katakomben auf. Sehr oft wird sie in den Mosaiken der römisch-byzantinischen Kunst des dritten und vierten Jahrhunderts verwandt. Sie bildet ebenfalls ein vorherrschendes künstlerisches Motiv bei den großen romanischen und gotischen Kathedralen des Mittelalters.\n\n[28] Mt 28, 19.\n\n[29] Joh 15, 15.\n\n[30] Vgl. Joh 15, 16.\n\n[31] Apg 2, 42.\n\n[32] Apg 4, 2.\n\n[33] Vgl. Apg 4, 18; 5, 28.\n\n[34] Vgl. Apg 4, 19.\n\n[35] Vgl. Apg 1, 25.\n\n[36] Vgl. Apg 6, 8 ff.; vgl. auch Philippus, der den Beamten der Königin von Äthiopien unterweist: Apg 8, 26 ff.\n\n[37] Vgl. Apg 15, 35.\n\n[38] Apg 8, 4.\n\n[39] Apg 28, 31.\n\n[40] Vgl. die Enzyklika Mater et Magistra von Papst Johannes XXIII., AAS 53 (1961) 401: Die Kirche ist \"Mutter\", denn sie gebiert durch die Taufe ohne Unterlaß neue Kinder und läßt die Familie Gottes wachsen. Sie ist \"Lehrerin\", denn sie sorgt dafür, daß ihre Kinder in der Gnade der Taufe wachsen. Sie nährt ihren sensus fidei durch die Unterweisung in den Glaubenswahrheiten.\n\n[41] Vgl. z. B.: den Brief des Klemens von Rom an die Kirche von Korinth, die Didache, den \"Brief der Apostel\", die Schriften des Irenäus von Lyon (Demonstratio apostolicae praedicationis und Adversus haereses), von Tertullian (De baptismo), des Klemens von Alexandrien (Der Pädagoge), des Cyprian (Testimonia ad Quirinum), des Origenes (Contra Celsum) usw.\n\n[42] Vgl. 2 Thess 3, 1.\n\n[43] II. Vatikanisches Konzil, Erklärung über die Religionsfreiheit Dignitatis Humanae Nr. 2: AAS 58 (1966) 930.\n\n[44] Vgl. Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (UNO) vom 10. Dezember 1948, Art. 18; Internationale Abmachung zu den bürgerlichen und politischen Rechten (UNO) vom 16. Dezember 1966, Art. 4; Schlußakte der Konferenz über die Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, Paragraph VII.\n\n[45] Bischofssynode, De catechesi hoc nostro tempore tradenda praesertim pueris atque iuvenibus, Ad Populum Dei Nuntius, Nr. 1 und 4: a. a. O., S. 3-4; 6-7; vgl. L`Osservatore Romano, 30. Oktober 1977, S. 3.\n\n[46] Ebd. Nr. 6: a. a. O., 30. Oktober 1977, S. 7-8.\n\n[47] Kleruskongregation: Allgemeines Katechetisches Direktorium, Nr. 17-35: AAS 64 (1972) 110-118.\n\n[48] Vgl. Nr. 17-24: AAS 68 (1976) 17-22.\n\n[49] Vgl. Bischofssynode, De catechesi hoc nostro tempore tradenda praesertim pueris atque iuvenibus, Ad Populum Dei Nuntius, Nr. 1: a. a. O., S. 3 f.; vgl. L`Osservatore Romano, 30. Oktober 1977, S. 3.\n\n[50] Ansprache zum Abschluß der Synode, 29. Oktober 1977: AAS 69 (1977) 634.\n\n[51] Ebd.\n\n[52] Allgemeines Katechetisches Direktorium, Nr. 40 und 46: AAS 64 (1972) 121 und 124-125.\n\n[53] Vgl. Dekret über Dienst und Leben der Priester, Presbyterorum Ordinis, Nr. 6: AAS 58 (1966) 999.\n\n[54] Vgl. Ordo initiationis christianae adultorum.\n\n[55] Vgl. Eph 4, 13.\n\n[56] Vgl. 1 Petr 3, 15.\n\n[57] Vgl. Dogmatische Konstitution über die göttliche Offenbarung Dei Verbum, Nr. 10 und 24: AAS 58 (1966) 822 und 828‑829; vgl. auch Kleruskongregation: Allgemeines Katechetisches Direktorium, Nr. 45: AAS 64 (1972) 124, wo die hauptsächlichen und die ergänzenden Quellen der Katechese gut dargestellt sind.\n\n[58] Vgl. Ordo initiationis christianae adultorum, Nr. 25‑26; 183‑187.\n\n[59] Vgl. AAS 60 (1968) 436‑445. Neben diesen großen Glaubensbekenntnissen des Lehramtes gibt es bekanntlich auch Glaubensbekenntnisse der Volksfrömmigkeit, die in der überlieferten christlichen Kultur bestimmter Länder verwurzelt sind; vgl. das, was ich den Jugendlichen in Gnesen (Gniezno) am 3. Juni 1979 über die hymnische Botschaft der Bogurodzica gesagt habe: \"Sie ist nicht nur ein Gesang, sie ist zugleich Bekenntnis des Glaubens, Symbol des polnischen Credo, Katechese und sogar ein Dokument christlicher Erziehung. Die wichtigsten Glaubenswahrheiten und die Grundprinzipien der Moral sind dort enthalten. Sie ist nicht nur ein literarisches Werk; sie ist ein Dokument des Lebens. Man hat sie sogar polnischen Katechismus genannt\"; vgl. AAS 71 (1979) 754.\n\n[60] Nr. 25: AAS 68 (1976) 23.\n\n[61] Ebd., besonders Nr. 26-39: a.a.O., S.23-25; die \"hauptsächlichen Elemente der christlichen Botschaft\" sind noch mehr systematisch dargestellt im Allgemeinen Katechetischen Direktorium, Nr. 47-69 (AAS 64 [1972] 125-141); hier findet man also die Norm für den wesentlichen lehrhaften Inhalt der Katechese.\n\n[62] Man kann hier auch das betreffende Kapitel des Allgemeinen Katechetischen Direktoriums heranziehen, Nr. 37‑46: a. a. O., S. 120‑125.\n\n[63] Röm 1, 19.\n\n[64] Apg 17, 23.\n\n[65] Vgl. Eph 3, 3.\n\n[66] Vgl. Eph 2, 18.\n\n[67] Vgl. Apg 20, 28.\n\n[68] II. Vatikanisches Konzil, Pastoralkonstitution über die Kirche in der Welt von heute Gaudium et Spes, Nr. 39: AAS 58 (1966) 1056‑1057.\n\n[69] Röm 6, 4.\n\n[70] 2 Kor 5, 17.\n\n[71] Vgl. ebd.\n\n[72] Röm 6, 23.\n\n[73] Vgl. PAUL VI., Apostolisches Schreiben Evangelii Nuntiandi, Nr. 30-38: AAS 68 (1976) 25-30.\n\n[74] Vgl. Catechismo maggiore, V. Teil, Kap. 6, Nr. 965-966.\n\n[75] Vgl. Phil 2, 17.\n\n[76] Röm 10, 8.\n\n[77] Phil 3, 8.\n\n[78] Vgl. Eph 4, 20-21.\n\n[79] Vgl. 2 Thess 2, 7.\n\n[80] Joh 6, 69; vgl. Apg 5, 20; 7, 38.\n\n[81] Apg 2, 28 mit dem Zitat von Ps 16, 11.\n\n[82] Vgl. das ganze Dekret über den Ökumenismus Unitatis Redintegratio: AAS 57 (1965) 90‑112.\n\n[83] Vgl. ebd., Nr. 5: a. a. O., S. 96; vgl. auch II. Vatikanisches Konzil, Dekret über die Missionstätigkeit der Kirche Ad Gentes, Nr. 15; AAS 58 (1966) 963‑965; Kleruskongregation: Allgemeines Katechetisches Direktorium, Nr. 27: AAS 64 (1972) 115.\n\n[84] Vgl. II. Vatikanisches Konzil, Dekret über den Ökumenismus Unitatis Redintegratio, Nr. 3 und 4: AAS 57 (1965) 92‑96.\n\n[85] Vgl. ebd., Nr. 3: a. a. O., S. 93.\n\n[86] Vgl. ebd.; vgl. auch Dogmatische Konstitution über die Kirche Lumen Gentium, Nr. 15: AAS 57 (1965) 19.\n\n[87] Lk 12, 32.\n\n[88] Vgl. z. B. II. Vatikanisches Konzil, Pastoralkonstitution über die Kirche in der Welt von heute Gaudium et Spes: AAS 58 (1966) 1025‑1120; PAUL VI., Enzyklika Populorum Progressio: AAS 59 (1967) 257‑299; Brief Octogesima Adveniens: AAS 63 (1971) 401‑441; Apostolisches Schreiben Evangelii Nuntiandi: AAS 68 (1976) 5‑76.\n\n[89] Mt 1,16.\n\n[90] Vgl. II. Vatikanisches Konzil, Dekret über die Hirtenaufgabe der Bischöfe Christus Dominus, Nr. 14: AAS 58 (1966) 679; Dekret über die Missionstätigkeit der Kirche Ad Gentes, Nr. 14: AAS 58 (1966) 962‑963; Kleruskongregation, Allgemeines Katechetisches Direktorium, Nr. 20: AAS 64 (1972) 112; vgl. auch Ordo initiationis christianae adultorum.\n\n[91] Vgl. Nr. 58: AAS 68 (1976) 46‑49.\n\n[92] Vgl. Bischofssynode, De catechesi hoc nostro tempore tradenda praesertim pueris atque iuvenibus, Ad Populum Dei Nuntius, Nr. 7‑10: a. a. O., S. 9‑12; vgl. \"L' Osservatore Romano”, 30. Oktober 1977, S. 3.\n\n[93] Vgl. Kleruskongregation, Allgemeines Direktorium für die Katechese, Nr. 119‑121; 134: AAS 64 (1972) 166‑167; 172.\n\n[94] Vgl. AAS 71 (1979) 607.\n\n[95] Vgl. Röm 16, 25; Eph 3, 5.\n\n[96] Vgl. 1 Kor 1, 17.\n\n[97] Vgl. 2 Tim 1, 14.\n\n[98] Vgl. Joh 1, 16; Eph 1, 10.\n\n[99] Vgl. Enzyklika Redemptor Hominis, Nr. 15‑16: AAS 71 (1979) 286‑295.\n\n[100] Vgl. Mt 5, 13-16.\n\n[101] Vgl. PAUL VI., Enzyklika Ecclesiam Suam, III. Teil: AAS 56 (1964) 637‑659.\n\n[102] Vgl. Hebr 11, 27\n\n[103] 1 Kor 13, 12\n\n[104] Vgl. 1 Tim 6, 16\n\n[105] Hebr 11, 1.\n\n[106] Vgl. Mt 2, 1ff.\n\n[107] BLAISE PASCAL, Le mystère de Jésus: Pensées, Nr. 553.\n\n[108] PAUL VI. Sollemnis Professio Fidei, Nr. 4: AAS 60 (1968) 434.\n\n[109] PAUL VI., Apostolisches Schreiben Quinque iam Anni: AAS 63 (1971) 99.\n\n[110] Vgl. 1 Tim 1, 3 ff.; 4, 1 ff.; 2 Tim 2, 14 ff.; 4, 1‑5; Tit 1, 10‑12; vgl. auch Apostolisches Schreiben Evangelii Nuntiandi, Nr. 78: AAS 68 (1976) 70.\n\n[111] Enzyklika Redemptor Hominis, Nr. 10: AAS 71 (1979) 274.\n\n[112] De catechizandis rudibus: PL 40, 310‑347.\n\n[113] Vgl. Dekret über die Hirtenaufgabe der Bischöfe Christus Dominus, Nr. 14: AAS 58 (1966) 679.\n\n[114] Dekret über Dienst und Leben der Priester Presbyterorum Ordinis, Nr. 6: AAS 58 (1966) 999.\n\n[115] Klgl 4, 4.\n\n[116] Eph 4, 5-6.\n\n[117] Vgl. II. Vatikanisches Konzil, Konstitution über die heilige Liturgie Sacrosanctum Concilium, Nr. 35, 52: AAS 56 (1964) 109, 114; vgl. auch Institutio generalis Missalis Romani, promulgiert durch Dekret der Ritenkongregation vom 6. April 1969, Nr. 33, und das, was hierzu im Kapitel VI über die Predigt gesagt ist.\n\n[118] Seit dem hohen Mittelalter bestanden die Provinzialkonzile auf der Verantwortlichkeit der Eltern für die Glaubenserziehung: vgl. VI. Konzil von Arles (813), can. 19; Konzil von Mainz (813), can. 45, 47; VI. Konzil von Paris (829), Buch I, Kap. 7: MANSI, Sacrorum Conciliorum nova et amplissima collectio, XIV, 62, 74, 542. Unter den jüngeren Dokumenten des Lehramtes ist die Enzyklika Divini illius Magistri von Pius XI. vom 31. Dezember 1929 zu erwähnen: AAS 22 (1930) 49‑86; dazu viele Ansprachen und Botschaften Pius' XII.; vor allem auch die Texte des II. Vatikanischen Konzils: Dogmatische Konstitution über die Kirche Lumen Gentium Nr. 11, 35: AAS 57 (1965) 15, 40; Dekret über das Laienapostolat Apostolicam Actuositatem, Nr. 11, 30: AAS 58 (1966) 847, 860; Pastoralkonstitution über die Kirche in der Welt von heute Gaudium et Spes, Nr. 52: AAS 58 (1966) 1073; besonders die Erklärung über die christliche Erziehung Gravissimum Educationis, Nr. 3: AAS 58 (1966) 731.\n\n[119] Vgl. II. Vatikanisches Konzil, Erklärung über die christliche Erziehung Gravissimum Educationis, Nr. 3: AAS 58 (1966) 731.\n\n[120] II. Vatikanisches Konzil, Dogmatische Konstitution über die Kirche Lumen Gentium, Nr. 11: AAS 57 (1965) 16; vgl. Dekret über das Laienapostolat Apostolicam Actuositatem, Nr. 11: AAS 58 (1966) 848.\n\n[121] Apostolisches Schreiben Evangelii Nuntiandi, Nr. 77; AAS 68 (1976) 69.\n\n[122] Joh 14, 26.\n\n[123] Joh 16, 13.\n\n[124] In Ioannis Evangelium Tractatus, 97, 1: PL 35, 1877.\n\n[125] Joh 15, 26-27.\n\n[126] Vgl. Röm 8, 14‑17; Gal 4, 6.\n\n[127] Röm 8, 15.\n\n[128] 1 Kor 12, 3\n\n[129] Vgl. 1 Kor 12, 4-11.\n\n[130] Eph 5, 18.\n\n[131] Retractationum liber I, 23, 2: PG 32, 621.\n\n[132] Nr. 75: AAS 68 (1976) 66.\n\n[133] Vgl. Lk 2, 52.\n\n[134] Vgl. Joh 1, 14; Hebr 10, 5; S. Th. IIIa, Q. 12, a. 2; a. 3, ad 3.\n\n[135] Vgl. Lk 2, 51.\n\n[136] Vgl. Joh 6, 45.\n\n[137] Vgl. Sermo 25, 7: PL 46, 937‑938.\n\n[138] Mt 28, 19.\n\n© Copyright 1979 - Libreria Editrice Vaticana\n\nCopyright © Dikasterium für Kommunikation\n\nDer Heilige Stuhl\n\nDer Heilige Stuhl","witnesses":[{"sourceUrl":"https://www.vatican.va/content/john-paul-ii/de/apost_exhortations/documents/hf_jp-ii_exh_16101979_catechesi-tradendae.html","sha256":"53624ba01421b505502661a4a8c3122ffd721ebffc415de35af040a64cebd5dc","localUrl":"assets/docs/magisterium/source-corpus/catechesi-tradendae-0e6b91a131/de.html","textUrl":"assets/docs/magisterium/source-corpus/catechesi-tradendae-0e6b91a131/de.txt"}]},"en":{"code":"en","label":"English","contentFormat":"plain-text","text":"Catechesi Tradendae (October 16, 1979)\n\nThe Holy See\n\nEnglish\n\nFrançais\n\nEnglish\n\nItaliano\n\nPortuguês\n\nEspañol\n\nDeutsch\n\nPolski\n\nالعربيّة\n\n中文\n\nLatine\n\n×\n\nThe Holy See\n\nMagisterium\n\nCalendar\n\nLiturgical Celebrations\n\nTickets for Papal Audiences and Celebrations\n\nSupreme Pontiffs\n\nCollege of Cardinals\n\nRoman Curia and Other Organizations\n\nSynod\n\nPress Office\n\nVatican News - Radio Vaticana\n\nL'Osservatore Romano\n\nJohn Paul II\n\nApostolic Exhortations\n\nA\n\nA\n\nA\n\nPDF generation in progress.....\n\nDE\n\n- EN\n\n- ES\n\n- FR\n\n- IT\n\n- PL\n\n- PT\n\nAPOSTOLIC EXHORTATION\n\nCATECHESI TRADENDAE\n\nOF POPE\n\nJOHN PAUL II\n\nON CATECHESIS IN OUR TIME\n\nINTRODUCTION\n\nChrist's Final Command\n\n1. The Church has always considered catechesis one of her primary tasks, for, before Christ ascended to His Father after His resurrection, He gave the apostles a final command - to make disciples of all nations and to teach them to observe all that He had commanded.(1) He thus entrusted them with the mission and power to proclaim to humanity what they had heard, what they had seen with their eyes, what they had looked upon and touched with their hands, concerning the Word of Life.(2) He also entrusted them with the mission and power to explain with authority what He had taught them, His words and actions, His signs and commandments. And He gave them the Spirit to fulfill this mission.\n\nVery soon the name of catechesis was given to the whole of the efforts within the Church to make disciples, to help people to believe that Jesus is the Son of God, so that believing they might have life in His name,(3) and to educate and instruct them in this life and thus build up the Body of Christ. The Church has not ceased to devote her energy to this task.\n\nPaul VI's Solicitude\n\n2. The most recent Popes gave catechesis a place of eminence in their pastoral solicitude. Through his gestures, his preaching, his authoritative interpretation of the Second Vatican Council (considered by him the great catechism of modern times), and through the whole of his life, my venerated predecessor Paul VI served the Church's catechesis in a particularly exemplary fashion. On March 18, 1971, he approved the General Catechetical Directory prepared by the Sacred Congregation for the Clergy, a directory that is still the basic document for encouraging and guiding catechetical renewal throughout the Church. He set up the International Council for Catechesis in 1975. He defined in masterly fashion the role and significance of catechesis in the life and mission of the Church when he addressed the participants in the first International Catechetical Congress on September 25, 1971,(4) and he returned explicitly to the subject in his Apostolic Exhortation Evangelii nuntiandi.(5) He decided that catechesis, especially that meant for children and young people, should be the theme of the fourth general assembly of the synod of Bishops,(6) which was held in October 1977 and which I myself had the joy of taking part in.\n\nA Fruitful Synod\n\n3. At the end of that synod the fathers presented the Pope with a very rich documentation, consisting of the various interventions during the assembly, the conclusions of the working groups, the message that they had with his consent sent to the People of God,(7) and especially the imposing list of \"propositions' in which they expressed their views on a very large number of aspects of present-day catechesis.\n\nThe Synod worked in an exceptional atmosphere of thanksgiving and hope. It saw in catechetical renewal a precious gift from the Holy Spirit to the Church of today, a gift to which the Christian communities at all levels throughout the world are responding with a generosity and inventive dedication that win admiration. The requisite discernment could then be brought to bear on a reality that is very much alive and it could benefit from great openness among the People of God to the grace of the Lord and the directives of the magisterium.\n\nPurpose of This Exhortation\n\n4. It is in the same climate of faith and hope that I am today addressing this apostolic exhortation to you, venerable brothers and dear sons and daughters. The theme is extremely vast and the exhortation will keep to only a few of the most topical and decisive aspects of it, as an affirmation of the happy results of the synod. In essence, the exhortation takes up again the reflections that were prepared by Pope Paul VI, making abundant use of the documents left by the synod. Pope John Paul I, whose zeal and gifts as a catechist amazed us all, had taken them in hand and was preparing to publish them when he was suddenly called to God. To all of us he gave an example of catechesis at once popular and concentrated on the essential, one made up of simple words and actions that were able to touch the heart. I am therefore taking up the inheritance of these two Popes in response to the request which was expressly formulated by the Bishops at the end of the fourth general assembly of the synod and which was welcomed by Pope Paul VI in his closing speech.(8) I am also doing so in order to fulfill one of the chief duties of my apostolic charge. Catechesis has always been a central care in my ministry as a priest and as a Bishop.\n\nI ardently desire that this apostolic exhortation to the whole Church should strengthen the solidity of the faith and of Christian living, should give fresh vigor to the initiatives in hand, should stimulate creativity - with the required vigilance - and should help to spread among the communities the joy of bringing the mystery of Christ to the world.\n\nI.\n\nWE HAVE BUT ONE TEACHER, JESUS CHRIST\n\nPutting Into Communion With the Person of Christ\n\n5. The fourth general assembly of the synod of Bishops often stressed the Christocentricity of all authentic catechesis. We can here use the word \"Christocentricity\" in both its meanings, which are not opposed to each other or mutually exclusive, but each of which rather demands and completes the other.\n\nIn the first place, it is intended to stress that at the heart of catechesis we find, in essence, a Person, the Person of Jesus of Nazareth, \"the only Son from the Father...full of grace and truth,\"(9) who suffered and died for us and who now, after rising, is living with us forever. It is Jesus who is \"the way, and the truth, and the life,\"(10) and Christian living consists in following Christ, the sequela Christi.\n\nThe primary and essential object of catechesis is, to use an expression dear to St. Paul and also to contemporary theology, \"the mystery of Christ.\" Catechizing is in a way to lead a person to study this mystery in all its dimensions: \"to make all men see what is the plan of the mystery...comprehend with all the saints what is the breadth and length and height and depth ...know the love of Christ which surpasses knowledge...(and be filled) with all the fullness of God.\"(11) It is therefore to reveal in the Person of Christ the whole of God's eternal design reaching fulfillment in that Person. It is to seek to understand the meaning of Christ's actions and words and of the signs worked by Him, for they simultaneously hide and reveal His mystery. Accordingly, the definitive aim of catechesis is to put people not only in touch but in communion, in intimacy, with Jesus Christ: only He can lead us to the love of the Father in the Spirit and make us share in the life of the Holy Trinity.\n\nTransmitting Christ's Teaching\n\n6. Christocentricity in catechesis also means the intention to transmit not one's own teaching or that of some other master, but the teaching of Jesus Christ, the Truth that He communicates or, to put it more precisely, the Truth that He is.(12) We must therefore say that in catechesis it is Christ, the Incarnate Word and Son of God, who is taught - everything else is taught with reference to Him - and it is Christ alone who teaches - anyone else teaches to the extent that he is Christ's spokesman, enabling Christ to teach with his lips. Whatever be the level of his responsibility in the Church, every catechist must constantly endeavor to transmit by his teaching and behavior the teaching and life of Jesus. He will not seek to keep directed towards himself and his personal opinions and attitudes the attention and the consent of the mind and heart of the person he is catechizing. Above all, he will not try to inculcate his personal opinions and options as if they expressed Christ's teaching and the lessons of His life. Every catechist should be able to apply to himself the mysterious words of Jesus: \"My teaching is not mine, but his who sent me.\"(13) St. Paul did this when he was dealing with a question of prime importance: \"I received from the Lord what I also delivered to you.\"(14) What assiduous study of the word of God transmitted by the Church's magisterium, what profound familiarity with Christ and with the Father, what a spirit of prayer, what detachment from self must a catechist have in order that he can say: \"My teaching is not mine!\"\n\nChrist the Teacher\n\n7. This teaching is not a body of abstract truths. It is the communication of the living mystery of God. The Person teaching it in the Gospel is altogether superior in excellence to the \"masters\" in Israel, and the nature of His doctrine surpasses theirs in every way because of the unique link between what He says, what He does and what He is. Nevertheless, the Gospels clearly relate occasions when Jesus \"taught.\" \"Jesus began to do and teach\"(15) - with these two verbs, placed at the beginning of the book of the Acts, St. Luke links and at the same time distinguishes two poles in Christ's mission.\n\nJesus taught. It is the witness that He gives of Himself: \"Day after day I sat in the temple teaching.\"(16) It is the admiring observation of the evangelists, surprised to see Him teaching everywhere and at all times, teaching in a manner and with an authority previously unknown: \"Crowds gathered to him again; and again, as his custom was, he taught them \"(17); \"and they were astonished at his teaching, for he taught them as one who had authority.\"(18) It is also what His enemies note for the purpose of drawing from it grounds for accusation and condemnation: \"He stirs up the people, teaching throughout all Judaea, from Galilee even to this place.\"(19)\n\nThe One \"Teacher\"\n\n8. One who teaches in this way has a unique title to the name of \"Teacher.\" Throughout the New Testament, especially in the Gospels, how many times is He given this title of Teacher!(20) Of course the Twelve, the other disciples, and the crowds of listeners call Him \"Teacher\" in tones of admiration, trust and tenderness.(21) Even the Pharisees and the Sadducees, the doctors of the law, and the Jews in general do not refuse Him the title: \"Teacher, we wish to see a sign from you\"(22); \"Teacher, what shall I do to inherit eternal life?\"(23) But above all, Jesus Himself at particularly solemn and highly significant moments calls Himself Teacher: \"You call me teacher and Lord; and you are right, for so I am\"(24); and He proclaims the singularity, the uniqueness of His character as teacher: \"You have one teacher,\"(25) the Christ. One can understand why people of every kind, race and nation have for 2,000 years in all the languages of the earth given Him this title with veneration, repeating in their own ways the exclamation of Nicodemus: \"We know that you are a teacher come from God.\"(26)\n\nThis image of Christ the Teacher is at once majestic and familiar, impressive and reassuring. It comes from the pen of the evangelists and it has often been evoked subsequently in iconography since earliest Christian times,(27) so captivating is it. And I am pleased to evoke it in my turn at the beginning of these considerations on catechesis in the modern world.\n\nTeaching Through His Life as a Whole\n\n9. In doing so, I am not forgetful that the majesty of Christ the Teacher and the unique consistency and persuasiveness of His teaching can only be explained by the fact that His words, His parables and His arguments are never separable from His life and His very being. Accordingly, the whole of Christ's life was a continual teaching: His silences, His miracles, His gestures, His prayer, His love for people, His special affection for the little and the poor, His acceptance of the total sacrifice on the cross for the redemption of the world, and His resurrection are the actualization of His word and the fulfillment of revelation. Hence for Christians the crucifix is one of the most sublime and popular images of Christ the Teacher.\n\nThese considerations follow in the wake of the great traditions of the Church and they all strengthen our fervor with regard to Christ, the Teacher who reveals God to man and man to himself, the Teacher who saves, sanctifies and guides, who lives, who speaks, rouses, moves, redresses, judges, forgives, and goes with us day by day on the path of history, the Teacher who comes and will come in glory.\n\nOnly in deep communion with Him will catechists find light and strength for an authentic, desirable renewal of catechesis.\n\nII.\n\nAN EXPERIENCE AS OLD AS THE CHURCH\n\nThe Mission of the Apostles\n\n10. The image of Christ the Teacher was stamped on the spirit of the Twelve and of the first disciples, and the command \"Go...and make disciples of all nations\"(28) set the course for the whole of their lives. St. John bears witness to this in his Gospel when he reports the words of Jesus: \"No longer do I call you servants, for the servant does not know what his master is doing; but I have called you friends, for all that I have heard from my Father I have made known to you.\"(29) It was not they who chose to follow Jesus; it was Jesus who chose them, kept them with Him, and appointed them even before His Passover, that they should go and bear fruit and that their fruit should remain.(30) For this reason He formally conferred on them after the resurrection the mission of making disciples of all nations.\n\nThe whole of the book of the Acts of the Apostles is a witness that they were faithful to their vocation and to the mission they had received. The members of the first Christian community are seen in it as \"devoted to the apostles\" teaching and fellowship, to the breaking of bread and the prayers.\"(31) Without any doubt we find in that a lasting image of the Church being born of and continually nourished by the word of the Lord, thanks to the teaching of the apostles, celebrating that word in the Eucharistic Sacrifice and bearing witness to it before the world in the sign of charity.\n\nWhen those who opposed the apostles took offense at their activity, it was because they were \"annoyed because (the apostles) were teaching the people\"(32) and the order they gave them was not to teach at all in the name of Jesus.(33) But we know that the apostles considered it right to listen to God rather than to men on this very matter.(34)\n\nCatechesis in the Apostolic Age\n\n11. The apostles were not slow to share with others the ministry of apostleship.(35) They transmitted to their successors the task of teaching. They entrusted it also to the deacons from the moment of their institution: Stephen, \"full of grace and power,\" taught unceasingly, moved by the wisdom of the Spirit.(36) The apostles associated \"many others\" with themselves in the task of teaching,(37) and even simple Christians scattered by persecution \"went about preaching the word.\"(38) St. Paul was in a pre-eminent way the herald of this preaching, from Antioch to Rome, where the last picture of him that we have in Acts is that of a person \"teaching about the Lord Jesus Christ quite openly.\"(39) His numerous letters continue and give greater depth to his teaching. The letters of Peter, John, James and Jude are also, in every case, evidence of catechesis in the apostolic age.\n\nBefore being written down, the Gospels were the expression of an oral teaching passed on to the Christian communities, and they display with varying degrees of clarity a catechetical structure. St. Matthew's account has indeed been called the catechist's Gospel, and St. Mark's the catechumen's Gospel.\n\nThe Fathers of the Church\n\n12. This mission of teaching that belonged to the apostles and their first fellow workers was continued by the Church. Making herself day after day a disciple of the Lord, she earned the title of \"Mother and Teacher.\"(40) From Clement of Rome to Origen,(41) the post-apostolic age saw the birth of remarkable works. Next we see a striking fact: Some of the most impressive Bishops and pastors, especially in the third and fourth centuries considered it an important part of their espiscopal ministry to deliver catechetical instructions and write treatises. It was the age of Cyril of Jerusalem and John Chrysostom, of Ambrose and Augustine, the age that saw the flowering, from the pen of numerous Fathers of the Church, of works that are still models for us.\n\nIt would be impossible here to recall, even very briefly the catechesis that gave support to the spread and advance of the Church in the various periods of history, in every continent, and in the widest variety of social and cultural contexts. There was indeed no lack of difficulties. But the word of the Lord completed its course down the centuries; it sped on and triumphed, to use the words of the Apostle Paul.(42)\n\nCouncils and Missionary Activity\n\n13. The ministry of catechesis draws ever fresh energy from the councils. The Council of Trent is a noteworthy example of this. It gave catechesis priority in its constitutions and decrees. It lies at the origin of the Roman Catechism, which is also known by the name of that council and which is a work of the first rank as a summary of Christian teaching and traditional theology for use by priests. It gave rise to a remarkable organization of catechesis in the Church. It aroused the clergy to their duty of giving catechetical instruction. Thanks to the work of holy theologians such as St. Charles Borromeo, St. Robert Bellarmine and St. Peter Canisius, it involved the publication of catechisms that were real models for that period. May the Second Vatican Council stir up in our time a like enthusiasm and similar activity.\n\nThe missions are also a special area for the application of catechesis. The People of God have thus continued for almost 2,000 years to educate themselves in the faith in ways adapted to the various situations of believers and the many different circumstances in which the Church finds herself.\n\nCatechesis is intimately bound up with the whole of the Church's life. Not only her geographical extension and numerical increase, but even more, her inner growth and correspondence with God's plan depend essentially on catechesis. It is worthwhile pointing out some of the many lessons to be drawn from the experiences in Church history that we have just recalled.\n\nCatechesis as the Church's Right and Duty\n\n14. To begin with, it is clear that the Church has always looked on catechesis as a sacred duty and an inalienable right. On the one hand, it is certainly a duty springing from a command given by the Lord and resting above all on those who in the new covenant receive the call to the ministry of being pastors. On the other hand, one can likewise speak of a right: from the theological point of view every baptized person, precisely the reason of being baptized, has the right to receive from the Church instruction and education enabling him or her to enter on a truly Christian life; and from the viewpoint of human rights, every human being has the right to seek religious truth and adhere to it freely, that is to say, \"without coercion on the part of individuals or of social groups and any human power,\" in such a way that in this matter of religion, \"no one is to be forced to act against his or her conscience or prevented from acting in conformity to it.\"(43)\n\nThat is why catechetical activity should be able to be carried out in favorable circumstances of time and place, and should have access to the mass media and suitable equipment, without discrimination against parents, those receiving catechesis or those imparting it. At present this right is admittedly being given growing recognition, at least on the level of its main principles, as is shown by international declarations and conventions in which, whatever their limitations, one can recognize the desires of the consciences of many people today.(44) But the right is being violated by many States, even to the point that imparting catechesis, having it imparted, and receiving it become punishable offenses. I vigorously raise my voice in union with the synod fathers against all discrimination in the field of catechesis, and at the same time I again make a pressing appeal to those in authority to put a complete end to these constraints on human freedom in general and on religious freedom in particular.\n\nPriority of This Task\n\n15. The second lesson concerns the place of catechesis in the Church's pastoral programs. The more the Church, whether on the local or the universal level, gives catechesis priority over other works and undertakings the results of which would be more spectacular, the more she finds in catechesis a strengthening of her internal life as a community of believers and of her external activity as a missionary Church. As the 20th century draws to a close, the Church is bidden by God and by events - each of them a call from Him - to renew her trust in catechetical activity as a prime aspect of her mission. She is bidden to offer catechesis her best resources in people and energy, without sparing effort, toil or material means, in order to organize it better and to train qualified personnel. This is no mere human calculation; it is an attitude of faith. And an attitude of faith always has reference to the faithfulness of God, who never fails to respond.\n\nShared But Differentiated Responsibility\n\n16. The third lesson is that catechesis always has been and always will be a work for which the whole Church must feel responsible and must wish to be responsible. But the Church's members have different responsibilities, derived from each one's mission. Because of their charge, pastors have, at differing levels, the chief responsibility for fostering, guiding and coordinating catechesis. For his part, the Pope has a lively awareness of the primary responsibility that rests on him in this field: In this he finds reasons for pastoral concern but principally a source of joy and hope. Priests and religious have in catechesis a pre-eminent field for their apostolate. On another level, parents have a unique responsibility. Teachers, the various ministers of the Church, catechists, and also organizers of social communications, all have in various degrees very precise responsibilities in this education of the believing conscience, an education that is important for the life of the Church and affects the life of society as such. It would be one of the best results of the general assembly of the synod that was entirely devoted to catechesis if it stirred up in the Church as a whole and in each sector of the Church a lively and active awareness of this differentiated but shared responsibility.\n\nContinual Balanced Renewal\n\n17. Finally, catechesis needs to be continually renewed by a certain broadening of its concept, by the revision of its methods, by the search for suitable language, and by the utilization of new means of transmitting the message. Renewal is sometimes unequal in value; the synod fathers realistically recognized, not only an undeniable advance in the vitality of catechetical activity and promising initiatives, but also the limitations or even \"deficiencies\" in what has been achieved to date.(45) These limitations are particularly serious when they endanger integrity of content. The message to the People of God rightly stressed that \"routine, with its refusal to accept any change, and improvisation, with its readiness for any venture, are equally dangerous\" for catechesis.(46) Routine leads to stagnation, lethargy and eventual paralysis. Improvisation begets confusion on the part of those being given catechesis and, when these are children, on the part of their parents; it also begets all kinds of deviations, and the fracturing and eventually the complete destruction of unity. It is important for the Church to give proof today, as she has done at other periods of her history, of evangelical wisdom, courage and fidelity in seeking out and putting into operation new methods and new prospects for catechetical instruction.\n\nIII.\n\nCATECHESIS IN THE CHURCH'S PASTORAL AND MISSIONARY ACTIVITY\n\nCatechesis as a Stage in Evangelization\n\n18. Catechesis cannot be dissociated from the Church's pastoral and missionary activity as a whole. Nevertheless it has a specific character which was repeatedly the object of inquiry during the preparatory work and throughout the course of the fourth general assembly of the synod of Bishops. The question also interests the public both within and outside the Church.\n\nThis is not the place for giving a rigorous formal definition of catechesis, which has been sufficiently explained in the General Catechetical Directory.(47) It is for specialists to clarify more and more its concept and divisions.\n\nIn view of uncertainties in practice, let us simply recall the essential landmarks - they are already solidly established in Church documents - that are essential for an exact understanding of catechesis and without which there is a risk of failing to grasp its full meaning and import.\n\nAll in all, it can be taken here that catechesis is an education of children, young people and adults in the faith, which includes especially the teaching of Christian doctrine imparted, generally speaking, in an organic and systematic way, with a view to initiating the hearers into the fullness of Christian life. Accordingly, while not being formally identified with them, catechesis is built on a certain number of elements of the Church's pastoral mission that have a catechetical aspect, that prepare for catechesis, or that spring from it. These elements are: the initial proclamation of the Gospel or missionary preaching through the kerygma to arouse faith, apologetics or examination of the reasons for belief, experience of Christian living, celebration of the sacraments, integration into the ecclesial community, and apostolic and missionary witness.\n\nLet us first of all recall that there is no separation or opposition between catechesis and evangelization. Nor can the two be simply identified with each other. Instead, they have close links whereby they integrate and complement each other.\n\nThe Apostolic Exhortation Evangelii nuntiandi of December 8, 1975, on evangelization in the modern world, rightly stressed that evangelization - which has the aim of bringing the Good News to the whole of humanity, so that all may live by it - is a rich, complex and dynamic reality, made up of elements, or one could say moments, that are essential and different from each other, and that must all be kept in view simultaneously.(48) Catechesis is one of these moments - a very remarkable one - in the whole process of evangelization.\n\nCatechesis and the Initial Proclamation of the Gospel\n\n19. The specific character of catechesis, as distinct from the initial conversion - bringing proclamation of the Gospel, has the twofold objective of maturing the initial faith and of educating the true disciple of Christ by means of a deeper and more systematic knowledge of the person and the message of our Lord Jesus Christ.(49)\n\nBut in catechetical practice, this model order must allow for the fact that the initial evangelization has often not taken place. A certain number of children baptized in infancy come for catechesis in the parish without receiving any other initiation into the faith and still without any explicit personal attachment to Jesus Christ; they only have the capacity to believe placed within them by Baptism and the presence of the Holy Spirit; and opposition is quickly created by the prejudices of their non-Christian family background or of the positivist spirit of their education. In addition, there are other children who have not been baptized and whose parents agree only at a later date to religious education: for practical reasons, the catechumenal stage of these children will often be carried out largely in the course of the ordinary catechesis. Again, many pre-adolescents and adolescents who have been baptized and been given a systematic catechesis and the sacraments still remain hesitant for a long time about committing their whole lives to Jesus Christ - if, moreover, they do not attempt to avoid religious education in the name of their freedom. Finally, even adults are not safe from temptations to doubt or to abandon their faith, especially as a result of their unbelieving surroundings. This means that \"catechesis\" must often concern itself not only with nourishing and teaching the faith, but also with arousing it unceasingly with the help of grace, with opening the heart, with converting, and with preparing total adherence to Jesus Christ on the part of those who are still on the threshold of faith. This concern will in part decide the tone, the language and the method of catechesis.\n\nSpecific Aim of Catechesis\n\n20. Nevertheless, the specific aim of catechesis is to develop, with God's help, an as yet initial faith, and to advance in fullness and to nourish day by day the Christian life of the faithful, young and old. It is in fact a matter of giving growth, at the level of knowledge and in life, to the seed of faith sown by the Holy Spirit with the initial proclamation and effectively transmitted by Baptism.\n\nCatechesis aims therefore at developing understanding of the mystery of Christ in the light of God's word, so that the whole of a person's humanity is impregnated by that word. Changed by the working of grace into a new creature, the Christian thus sets himself to follow Christ and learns more and more within the Church to think like Him, to judge like Him, to act in conformity with His commandments, and to hope as He invites us to.\n\nTo put it more precisely: within the whole process of evangelization, the aim of catechesis is to be the teaching and maturation stage, that is to say, the period in which the Christian, having accepted by faith the person of Jesus Christ as the one Lord and having given Him complete adherence by sincere conversion of heart, endeavors to know better this Jesus to whom he has entrusted himself: to know His \"mystery,\" the kingdom of God proclaimed by Him, the requirements and promises contained in His Gospel message, and the paths that He has laid down for anyone who wishes to follow Him.\n\nIt is true that being a Christian means saying \"yes\" to Jesus Christ, but let us remember that this \"yes\" has two levels: It consists in surrendering to the word of God and relying on it, but it also means, at a later stage, endeavoring to know better - and better the profound meaning of this word.\n\nNeed for Systematic Catechesis\n\n21. In his closing speech at the fourth general assembly of the synod, Pope Paul VI rejoiced \"to see how everyone drew attention to the absolute need for systematic catechesis, precisely because it is this reflective study of the Christian mystery that fundamentally distinguishes catechesis from all other ways of presenting the word of God.\"(50)\n\nIn view of practical difficulties, attention must be drawn to some of the characteristics of this instruction:\n\nIt must be systematic, not improvised but programmed to reach a precise goal;\n\nIt must deal with essentials, without any claim to tackle all disputed questions or to transform itself into theological research or scientific exegesis;\n\nIt must nevertheless be sufficiently complete, not stopping short at the initial proclamation of the Christian mystery such as we have in the kerygma;\n\nIt must be an integral Christian initiation, open to all the other factors of Christian life.\n\nI am not forgetting the interest of the many different occasions for catechesis connected with personal, family, social and ecclesial life - these occasions must be utilized and I shall return to them in Chapter VI - but I am stressing the need for organic and systematic Christian instruction, because of the tendency in various quarters to minimize its importance.\n\nCatechesis and Life Experience\n\n22. It is useless to play off orthopraxis against orthodoxy: Christianity is inseparably both. Firm and well-thought - out convictions lead to courageous and upright action, the endeavor to educate the faithful to live as disciples of Christ today calls for and facilitates a discovery in depth of the mystery of Christ in the history of salvation.\n\nIt is also quite useless to campaign for the abandonment of serious and orderly study of the message of Christ in the name of a method concentrating on life experience. \"No one can arrive at the whole truth on the basis solely of some simple private experience, that is to say, without an adequate explanation of the message of Christ, who is `the way, and the truth, and the life' (Jn. 14:6).\"(51)\n\nNor is any opposition to be set up between a catechesis taking life as its point of departure and a traditional doctrinal and systematic catechesis.(52) Authentic catechesis is always an orderly and systematic initiation into the revelation that God has given of Himself to humanity in Christ Jesus, a revelation stored in the depths of the Church's memory and in Sacred Scripture, and constantly communicated from one generation to the next by a living, active traditio. This revelation is not however isolated from life or artificially juxtaposed to it. It is concerned with the ultimate meaning of life and it illumines the whole of life with the light of the Gospel, to inspire it or to question it.\n\nThat is why we can apply to catechists an expression used by the Second Vatican Council with special reference to priests: \"Instructors (of the human being and his life) in the faith.\"(53)\n\nCatechesis and Sacraments\n\n23. Catechesis is intrinsically linked with the whole of liturgical and sacramental activity, for it is in the sacraments, especially in the Eucharist, that Christ Jesus works in fullness for the transformation of human beings.\n\nIn the early Church, the catechumenate and preparation for the sacraments of Baptism and the Eucharist were the same thing. Although in the countries that have long been Christian the Church has changed her practice in this field, the catechumenate has never been abolished; on the contrary, it is experiencing a renewal in those countries(54) and is abundantly practiced in the young missionary Churches. In any case, catechesis always has reference to the sacraments. On the one hand, the catechesis that prepares for the sacraments is an eminent kind, and every form of catechesis necessarily leads to the sacraments of faith. On the other hand, authentic practice of the sacraments is bound to have a catechetical aspect. In other words, sacramental life is impoverished and very soon turns into hollow ritualism if it is not based on serious knowledge of the meaning of the sacraments, and catechesis becomes intellectualized if it fails to come alive in the sacramental practice.\n\nCatechesis and Ecclesial Community\n\n24. Finally, catechesis is closely linked with the responsible activity of the Church and of Christians in the world. A person who has given adherence to Jesus Christ by faith and is endeavoring to consolidate that faith by catechesis needs to live in communion with those who have taken the same step. Catechesis runs the risk of becoming barren if no community of faith and Christian life takes the catechumen in at a certain stage of his catechesis. That is why the ecclesial community at all levels has a twofold responsibility with regard to catechesis: it has the responsibility of providing for the training of its members, but it also has the responsibility of welcoming them into an environment where they can live as fully as possible what they have learned.\n\nCatechesis is likewise open to missionary dynamism. If catechesis is done well, Christians will be eager to bear witness to their faith, to hand it on to their children, to make it known to others, and to serve the human community in every way.\n\nCatechesis in the Wide Sense Necessary for Maturity and Strength of Faith\n\n25. Thus through catechesis the Gospel kerygma (the initial ardent proclamation by which a person is one day overwhelmed and brought to the decision to entrust himself to Jesus Christ by faith) is gradually deepened, developed in its implicit consequences, explained in language that includes an appeal to reason, and channelled towards Christian practice in the Church and the world. All this is no less evangelical than the kerygma, in spite of what is said by certain people who consider that catechesis necessarily rationalizes, dries up and eventually kills all that is living, spontaneous and vibrant in the kerygma. The truths studied in catechesis are the same truths that touched the person's heart when he heard them for the first time. Far from blunting or exhausting them, the fact of knowing them better should make them even more challenging and decisive for one's life.\n\nIn the understanding expounded here, catechesis keeps the entirely pastoral perspective with which the synod viewed it. This broad meaning of catechesis in no way contradicts but rather includes and goes beyond a narrow meaning which was once commonly given to catechesis in didactic expositions, namely, the simple teaching of the formulas that express faith.\n\nIn the final analysis, catechesis is necessary both for the maturation of the faith of Christians and for their witness in the world: It is aimed at bringing Christians to \"attain to the unity of the faith and of the knowledge of the Son of God, to mature manhood, to the measure of the stature of the fullness of Christ\"(55); it is also aimed at making them prepared to make a defense to anyone who calls them to account for the hope that is in them.(56)\n\nIV.\n\nTHE WHOLE OF THE GOOD NEWS DRAWN FROM ITS SOURCE\n\nContent of the Message\n\n26. Since catechesis is a moment or aspect of evangelization, its content cannot be anything else but the content of evangelization as a whole. The one message - the Good News of salvation - that has been heard once or hundreds of times and has been accepted with the heart, is in catechesis probed unceasingly by reflection and systematic study, by awareness of its repercussions on one's personal life - an awareness calling for ever greater commitment - and by inserting it into an organic and harmonious whole, namely, Christian living in society and the world.\n\nThe Source\n\n27. Catechesis will always draw its content from the living source of the Word of God transmitted in Tradition and the Scriptures, for \"sacred Tradition and Sacred Scripture make up a single sacred deposit of the Word of God, which is entrusted to the Church,\" as was recalled by the Second Vatican Council, which desired that \"the ministry of the word - pastoral preaching, catechetics and all forms of Christian instruction . . . - (should be) healthily nourished and (should) thrive in holiness through the word of Scripture.\"(57)\n\nTo speak of Tradition and Scripture as the source of catechesis is to draw attention to the fact that catechesis must be impregnated and penetrated by the thought, the spirit and the outlook of the Bible and the Gospels through assiduous contact with the texts themselves; but it is also a reminder that catechesis will be all the richer and more effective for reading the texts with the intelligence and the heart of the Church and for drawing inspiration from the 2,000 years of the Church's reflection and life.\n\nThe Church's teaching, liturgy and life spring from this source and lead back to it, under the guidance of the pastors and, in particular, of the doctrinal magisterium entrusted to them by the Lord.\n\nThe Creed, an Exceptionally Important Expression of Doctrine\n\n28. An exceptionally important expression of the living heritage placed in the custody of the pastors is found in the Creed or, to put it more concretely, in the Creeds that at crucial moments have summed up the Church's faith in felicitous syntheses. In the course of the centuries an important element of catechesis was constituted by the traditio Symboli (transmission of the summary of the faith), followed by the transmission of the Lord's Prayer. This expressive rite has in our time been reintroduced into the initiation of catechumens.(58) Should not greater use be made of an adapted form of it to mark that most important stage at which a new disciple of Jesus Christ accepts with full awareness and courage the content of what will from then on be the object of his earnest study?\n\nIn the Creed of the People of God, proclaimed at the close of the l9th centenary of the martyrdom of the Apostles Peter and Paul, my predecessor Paul VI decided to bring together the essential elements of the Catholic Faith, especially those that presented greater difficulty or risked being ignored.(59) This is a sure point of reference for the content of catechesis.\n\nFactors That Must Not Be Neglected\n\n29. In the third chapter of his Apostolic Exhortation Evangelii nuntiandi, the same Pope recalled \"the essential content, the living substance\" of evangelization.(60) Catechesis, too, must keep in mind each of these factors and also the living synthesis of which they are part.(61)\n\nI shall therefore limit myself here simply to recalling one or two points.(62) Anyone can see, for instance, how important it is to make the child, the adolescent, the person advancing in faith understand \"what can be known about God\"(63); to be able in a way to tell them: \"What you worship as unknown, this I proclaim to you\"(64); to set forth briefly for them(65) the mystery of the Word of God become man and accomplishing man's salvation by His Passover, that is to say, through His death and resurrection, but also by His preaching, by the signs worked by Him, and by the sacraments of His permanent presence in our midst. The synod fathers were indeed inspired when they asked that care should be taken not to reduce Christ to His humanity alone or His message to a no more than earthly dimension, but that He should be recognized as the Son of God, the Mediator giving us in the Spirit free access to the Father.(66)\n\nIt is important to display before the eyes of the intelligence and of the heart, in the light of faith, the sacrament of Christ's presence constituted by the mystery of the Church, which is an assembly of human beings who are sinners and yet have at the same time been sanctified and who make up the family of God gathered together by the Lord under the guidance of those whom \"the Holy Spirit has made...guardians, to feed the Church of God.\"(67)\n\nIt is important to explain that the history of the human race, marked as it is by grace and sin, greatness and misery, is taken up by God in His Son Jesus, \"foreshadowing in some way the age which is to come.\"(68)\n\nFinally, it is important to reveal frankly the demands - demands that involve self-denial but also joy - made by what the Apostle Paul liked to call \"newness of life,\"(69) \"a new creation,\"(70) being in Christ,(71) and \"eternal life in Christ Jesus,\"(72) which is the same thing as life in the world but lived in accordance with the beatitudes and called to an extension and transfiguration hereafter.\n\nHence the importance in catechesis of personal moral commitments in keeping with the Gospel and of Christian attitudes, whether heroic or very simple, to life and the world - what we call the Christian or evangelical virtues. Hence also, in its endeavor to educate faith, the concern of catechesis not to omit but to clarify properly realities such as man's activity for his integral liberation,(73) the search for a society with greater solidarity and fraternity, the fight for justice and the building of peace.\n\nBesides, it is not to be thought that this dimension of catechesis is altogether new. As early as the patristic age, St. Ambrose and St. John Chrysostom - to quote only them - gave prominence to the social consequences of the demands made by the Gospel. Close to our own time, the catechism of St. Pius X explicitly listed oppressing the poor and depriving workers of their just wages among the sins that cry to God for vengeance.(74) Since Rerum novarum especially, social concern has been actively present in the catechetical teaching of the Popes and the Bishops. Many synod fathers rightly insisted that the rich heritage of the Church's social teaching should, in appropriate forms, find a place in the general catechetical education of the faithful.\n\nIntegrity of Content\n\n30. With regard to the content of catechesis, three important points deserve special attention today.\n\nThe first point concerns the integrity of the content. In order that the sacrificial offering of his or her faith(75) should be perfect, the person who becomes a disciple of Christ has the right to receive \"the word of faith\"(76) not in mutilated, falsified or diminished form but whole and entire, in all its rigor and vigor. Unfaithfulness on some point to the integrity of the message means a dangerous weakening of catechesis and putting at risk the results that Christ and the ecclesial community have a right to expect from it. It is certainly not by chance that the final command of Jesus in Matthew's Gospel bears the mark of a certain entireness: \"All authority...has been given to me...make disciples of all nations...teaching them to observe all...I am with you always.\" This is why, when a person first becomes aware of \"the surpassing worth of knowing Christ Jesus,\"(77) whom he has encountered by faith, and has the perhaps unconscious desire to know Him more extensively and better,\" hearing about Him and being taught in Him, as the truth is in Jesus,(78) there is no valid pretext for refusing Him any part whatever of that knowledge. What kind of catechesis would it be that failed to give their full place to man's creation and sin; to God's plan of redemption and its long, loving preparation and realization; to the incarnation of the Son of God; to Mary, the Immaculate One, the Mother of God, ever Virgin, raised body and soul to the glory of heaven, and to her role in the mystery of salvation; to the mystery of lawlessness at work in our lives(79) and the power of God freeing us from it; to the need for penance and asceticism; to the sacramental and liturgical actions; to the reality of the Eucharistic Presence; to participation in divine life here and hereafter, and so on? Thus, no true catechist can lawfully, on his own initiative, make a selection of what he considers important in the deposit of faith as opposed to what he considers unimportant, so as to teach the one and reject the other.\n\nBy Means of Suitable Pedagogical Methods\n\n31. This gives rise to a second remark. It can happen that in the present situation of catechesis reasons of method or pedagogy suggest that the communication of the riches of the content of catechesis should be organized in one way rather than another. Besides, integrity does not dispense from balance and from the organic hierarchical character through which the truths to be taught, the norms to be transmitted, and the ways of Christian life to be indicated will be given the proper importance due to each. It can also happen that a particular sort of language proves preferable for transmitting this content to a particular individual or group. The choice made will be a valid one to the extent that, far from being dictated by more or less subjective theories or prejudices stamped with a certain ideology, it is inspired by the humble concern to stay closer to a content that must remain intact. The method and language used must truly be means for communicating the whole and not just a part of \"the words of eternal life\"(80) and the \"ways of life.\"(81)\n\nEcumenical Dimension of Catechesis\n\n32. The great movement, one certainly inspired by the Spirit of Jesus, that has for some years been causing the Catholic Church to seek with other Christian Churches or confessions the restoration of the perfect unity willed by the Lord, brings me to the question of the ecumenical character of catechesis. This movement reached its full prominence in the Second Vatican Council(82) and since then has taken on a new extension within the Church, as is shown concretely by the impressive series of events and initiatives with which everyone is now familiar.\n\nCatechesis cannot remain aloof from this ecumenical dimension, since all the faithful are called to share, according to their capacity and place in the Church, in the movement towards unity.(83)\n\nCatechesis will have an ecumenical dimension if, while not ceasing to teach that the fullness of the revealed truths and of the means of salvation instituted by Christ is found in the Catholic Church,(84) it does so with sincere respect, in words and in deeds, for the ecclesial communities that are not in perfect communion with this Church.\n\nIn this context, it is extremely important to give a correct and fair presentation of the other Churches and ecclesial communities that the Spirit of Christ does not refrain from using as means of salvation; \"moreover, some, even very many, of the outstanding elements and endowments which together go to build up and give life to the Church herself, can exist outside the visible boundaries of the Catholic Church.\"(85) Among other things this presentation will help Catholics to have both a deeper understanding of their own faith and a better acquaintance with and esteem for their other Christian brethren, thus facilitating the shared search for the way towards full unity in the whole truth. It should also help non-Catholics to have a better knowledge and appreciation of the Catholic Church and her conviction of being the \"universal help toward salvation.\"\n\nCatechesis will have an ecumenical dimension if, in addition, it creates and fosters a true desire for unity. This will be true all the more if it inspires serious efforts - including the effort of self-purification in the humility and the fervor of the Spirit in order to clear the ways - with a view not to facile irenics made up of omissions and concessions on the level of doctrine, but to perfect unity, when and by what means the Lord will wish.\n\nFinally, catechesis will have an ecumenical dimension if it tries to prepare Catholic children and young people, as well as adults, for living in contact with non-Catholics, affirming their Catholic identity while respecting the faith of others.\n\nEcumenical Collaboration in the Field of Catechesis\n\n33. In situations of religious plurality, the Bishops can consider it opportune or even necessary to have certain experiences of collaboration in the field of catechesis between Catholics and other Christians, complementing the normal catechesis that must in any case be given to Catholics. Such experiences have a theological foundation in the elements shared by all Christians.(86) But the communion of faith between Catholics and other Christians is not complete and perfect; in certain cases there are even profound divergences. Consequently, this ecumenical collaboration is by its very nature limited: it must never mean a \"reduction\" to a common minimum. Furthermore, catechesis does not consist merely in the teaching of doctrine: it also means initiating into the whole of Christian life, bringing full participation in the sacraments of the Church. Therefore, where there is an experience of ecumenical collaboration in the field of catechesis, care must be taken that the education of Catholics in the Catholic Church should be well ensured in matters of doctrine and of Christian living.\n\nDuring the synod, a certain number of Bishops drew attention to what they referred to as the increasingly frequent cases in which the civil authority or other circumstances impose on the schools in some countries a common instruction in the Christian religion, with common textbooks, class periods, etc., for Catholics and non-Catholics alike. Needless to say, this is not true catechesis. But this teaching also has ecumenical importance when it presents Christian doctrine fairly and honestly. In cases where circumstances impose it, it is important that in addition a specifically Catholic catechesis should be ensured with all the greater care.\n\nThe Question of Textbooks Dealing with the Various Religions\n\n34. At this point another observation must be made on the same lines but from a different point of view. State schools sometimes provide their pupils with books that for cultural reasons (history, morals or literature) present the various religions, including the Catholic religion. An objective presentation of historical events, of the different religions and of the various Christian confessions can make a contribution here to better mutual understanding. Care will then be taken that every effort is made to ensure that the presentation is truly objective and free from the distorting influence of ideological and political systems or of prejudices with claims to be scientific. In any case, such schoolbooks can obviously not be considered catechetical works: they lack both the witness of believers stating their faith to other believers and an understanding of the Christian mysteries and of what is specific about Catholicism, as these are understood within the faith.\n\nV.\n\nEVERYBODY NEEDS TO BE CATECHIZED\n\nThe Importance of Children and the Young\n\n35. The theme designated by my predecessor Paul VI for the fourth general assembly of the synod of Bishops was: \"Catechesis in our time, with special reference to the catechesis of children and young people.\" The increase in the number of young people is without doubt a fact charged with hope and at the same time with anxiety for a large part of the contemporary world. In certain countries, especially those of the Third World, more than half of the population is under 25 or 30 years of age. This means millions and millions of children and young people preparing for their adult future. And there is more than just the factor of numbers: recent events, as well as the daily news, tell us that, although this countless multitude of young people is here and there dominated by uncertainty and fear, seduced by the escapism of indifference or drugs, or tempted by nihilism and violence, nevertheless it constitutes in its major part the great force that amid many hazards is set on building the civilization of the future.\n\nIn our pastoral care we ask ourselves: How are we to reveal Jesus Christ, God made man, to this multitude of children and young people, reveal Him not just in the fascination of a first fleeting encounter but through an acquaintance, growing deeper and clearer daily, with Him, His message, the plan of God that He has revealed, the call He addresses to each person, and the kingdom that He wishes to establish in this world with the \"little flock\"(87) of those who believe in Him, a kingdom that will be complete only in eternity? How are we to enable them to know the meaning, the import, the fundamental requirements, the law of love, the promises and the hopes of this kingdom?\n\nThere are many observations that could be made about the special characteristics that catechesis assumes at the different stages of life.\n\nInfants\n\n36. One moment that is often decisive is the one at which the very young child receives the first elements of catechesis from its parents and the family surroundings. These elements will perhaps be no more than a simple revelation of a good and provident Father in heaven to whom the child learns to turn its heart. The very short prayers that the child learns to lisp will be the start of a loving dialogue with this hidden God whose word it will then begin to hear. I cannot insist too strongly on this early initiation by Christian parents in which the child's faculties are integrated into a living relationship with God. It is a work of prime importance. It demands great love and profound respect for the child who has a right to a simple and true presentation of the Christian faith.\n\nChildren\n\n37. For the child there comes soon, at school and in Church, in institutions connected with the parish or with the spiritual care of the Catholic or state school not only an introduction into a wider social circle, but also the moment for a catechesis aimed at inserting him or her organically into the life of the Church, a moment that includes an immediate preparation for the celebration of the sacraments. This catechesis is didactic in character, but is directed towards the giving of witness in the faith. It is an initial catechesis but not a fragmentary one, since it will have to reveal, although in an elementary way, all the principal mysteries of faith and their effects on the child's moral and religious life. It is a catechesis that gives meaning to the sacraments, but at the same time it receives from the experience of the sacraments a living dimension that keeps it from remaining merely doctrinal, and it communicates to the child the joy of being a witness to Christ in ordinary life.\n\nAdolescents\n\n38. Next comes puberty and adolescence, with all the greatness and dangers which that age brings. It is the time of discovering oneself and one's own inner world, the time of generous plans, the time when the feeling of love awakens, with the biological impulses of sexuality, the time of the desire to be together, the time of a particularly intense joy connected with the exhilarating discovery of life. But often it is also the age of deeper questioning, of anguished or even frustrating searching, of a certain mistrust of others and dangerous introspection, and the age sometimes of the first experiences of setbacks and of disappointments. Catechesis cannot ignore these changeable aspects of this delicate period of life. A catechesis capable of leading the adolescent to reexamine his or her life and to engage in dialogue, a catechesis that does not ignore the adolescent's great questions - self-giving, belief, love and the means of expressing it constituted by sexuality - such a catechesis can be decisive. The revelation of Jesus Christ as a Friend, Guide and Model, capable of being admired but also imitated; the revelation of this message which provides an answer to the fundamental questions, the revelation of the loving plan of Christ the Savior as the incarnation of the only authentic love and as the possibility of uniting the human race - all this can provide the basis for genuine education in faith. Above all, the mysteries of the passion and death of Jesus, through which, according to St. Paul, he merited His glorious resurrection, can speak eloquently to the adolescent's conscience and heart and cast light on his first sufferings and on the suffering of the world that he is discovering.\n\nThe Young\n\n39. With youth comes the moment of the first great decisions. Although the young may enjoy the support of the members of their family and their friends, they have to rely on themselves and their own conscience and must ever more frequently and decisively assume responsibility for their destiny. Good and evil, grace and sin, life and death will more and more confront one another within them, not just as moral categories but chiefly as fundamental options which they must accept or reject lucidly, conscious of their own responsibility. It is obvious that a catechesis which denounces selfishness in the name of generosity, and which without any illusory over-simplification presents the Christian meaning of work, of the common good, of justice and charity, a catechesis on international peace and on the advancement of human dignity, on development, and on liberation, as these are presented in recent documents of the Church,(88) fittingly completes in the minds of the young the good catechesis on strictly religious realities which is never to be neglected. Catechesis then takes on considerable importance, since it is the time when the Gospel can be presented, understood and accepted as capable of giving meaning to life and thus of inspiring attitudes that would have no other explanation, such as self-sacrifice, detachment, forbearance, justice, commitment, reconciliation, a sense of the Absolute and the unseen. All these are traits that distinguish a young person from his or her companions as a disciple of Jesus Christ.\n\nCatechesis thus prepares for the important Christian commitments of adult life. For example, it is certain that many vocations to the priesthood and religious life have their origin during a well-imparted catechesis in infancy and adolescence.\n\nFrom infancy until the threshold of maturity, catechesis is thus a permanent school of the faith and follows the major stages of life, like a beacon lighting the path of the child, the adolescent and the young person.\n\nThe Adaptation of Catechesis for Young People\n\n40. It is reassuring to note that, during the fourth general assembly of the synod and the following years, the Church has widely shared in concern about how to impart catechesis to children and young people. God grant that the attention thus aroused will long endure in the Church's consciousness. In this way the synod has been valuable for the whole Church by seeking to trace with the greatest possible precision the complex characteristics of present-day youth; by showing that these young persons speak a language into which the message of Jesus must be translated with patience and wisdom and without betrayal; by demonstrating that, in spite of appearances, these young people have within them, even though often in a confused way, not just a readiness or openness, but rather a real desire to know \"Jesus...who is called Christ\" (89); and by indicating that if the work of catechesis is to be carried out rigorously and seriously, it is today more difficult and tiring than ever before, because of the obstacles and difficulties of all kinds that it meets; but it is also more consoling, because of the depth of the response it receives from children and young people. This is a treasure which the Church can and should count on in the years ahead.\n\nThe Handicapped\n\n41. Children and young people who are physically or mentally handicapped come first to mind. They have a right, like others of their age, to know \"the mystery of faith.\" The greater difficulties that they encounter give greater merit to their efforts and to those of their teachers. It is pleasant to see that Catholic organizations especially dedicated to young handicapped people contributed to the synod a renewed desire to deal better with this important problem. They deserve to be given warm encouragement in this endeavor.\n\nYoung People Without Religious Support\n\n42. My thoughts turn next to the ever increasing number of children and young people born and brought up in a non-Christian or at least non-practicing home but who wish to know the Christian faith. They must be ensured a catechesis attuned to them, so that they will be able to grow in faith and live by lt more and more, in spite of the lack of support or even the opposition they meet in their surroundings.\n\nAdults\n\n43. To continue the series of receivers of catechesis, I cannot fail to emphasize now one of the most constant concerns of the synod fathers, a concern imposed with vigor and urgency by present experiences throughout the world: I am referring to the central problem of the catechesis of adults. This is the principal form of catechesis, because it is addressed to persons who have the greatest responsibilities and the capacity to live the Christian message in its fully developed form.(90) The Christian community cannot carry out a permanent catechesis without the direct and skilled participation of adults, whether as receivers or as promoters of catechetical activity. The world, in which the young are called to live and to give witness to the faith which catechesis seeks to deepen and strengthen, is governed by adults. The faith of these adults too should continually be enlightened, stimulated and renewed, so that it may pervade the temporal realities in their charge. Thus, for catechesis to be effective, it must be permanent, and it would be quite useless if it stopped short at the threshold of maturity, since catechesis, admittedly under another form, proves no less necessary for adults.\n\nQuasi-Catechumens\n\n44. Among the adults who need catechesis, our pastoral missionary concern is directed to those who were born and reared in areas not yet Christianized, and who have never been able to study deeply the Christian teaching that the circumstances of life have at a certain moment caused them to come across. It is also directed to those who in childhood received a catechesis suited to their age but who later drifted away from all religious practice and as adults find themselves with religious knowledge of a rather childish kind. It is likewise directed to those who feel the effects of a catechesis received early in life but badly imparted or badly assimilated. It is directed to those who, although they were born in a Christian country or in sociologically Christian surroundings, have never been educated in their faith and, as adult are really catechumens.\n\nDiversified and Complementary Forms of Catechesis\n\n45. Catechesis is therefore for adults of every age, including the elderly-persons who deserve particular attention in view of their experience and their problems - no less than for children, adolescents and the young. We should also mention migrants, those who are by-passed by modern developments, those who live in areas of large cities which are often without churches, buildings and suitable organization, and other such groups. It is desirable that initiatives meant to give all these groups a Christian formation, with appropriate means (audio-visual aids, booklets, discussions, lectures), should increase in number, enabling many adults to fill the gap left by an insufficient or deficient catechesis, to complete harmoniously at a higher level their childhood catechesis, or even to prepare themselves enough in this field to be able to help others in a more serious way.\n\nIt is important also that the catechesis of children and young people, permanent catechesis, and the catechesis of adults should not be separate watertight compartments. It is even more important that there should be no break between them. On the contrary, their perfect complementarity must be fostered: adults have much to give to young people and children in the field of catechesis, but they can also receive much from them for the growth of their own Christian lives.\n\nIt must be restated that nobody in the Church of Jesus Christ should feel excused from receiving catechesis. This is true even of young seminarians and young religious, and of all those called to the task of being pastors and catechists. They will fulfill this task all the better if they are humble pupils of the Church, the great giver as well as the great receiver of catechesis.\n\nVI.\n\nSOME WAYS AND MEANS OF CATECHESIS\n\nCommunications Media\n\n46. From the oral teaching by the apostles and the letters circulating among the churches down to the most modern means, catechesis has not ceased to look for the most suitable ways and means for its mission, with the active participation of the communities and at the urging of the pastors. This effort must continue.\n\nI think immediately of the great possibilities offered by the means of social communication and the means of group communication: television, radio, the press, records, tape recordings-the whole series of audio-visual means. The achievements in these spheres are such as to encourage the greatest hope. Experience shows, for example, the effect had by instruction given on radio or television, when it combines a high aesthetic level and rigorous fidelity to the magisterium. The Church now has many opportunities for considering these questions - as, for instance, on Social Communications Days - and it is not necessary to speak of them at length here, in spite of their prime importance.\n\nUtilization of Various Places, Occasions and Gatherings\n\n47. I am also thinking of various occasions of special value which are exactly suitable for catechesis: for example, diocesan, regional or national pilgrimages, which gain from being centered on some judiciously chosen theme based on the life of Christ, of the Blessed Virgin or of the saints. Then there are the traditional missions, often too hastily dropped but irreplaceable for the periodic and vigorous renewal of Christian life - they should be revived and brought up to date. Again there are Bible-study groups, which ought to go beyond exegesis and lead their members to live by the Word of God. Yet other instances are the meetings of ecclesial basic communities, in so far as they correspond to the criteria laid down in the Apostolic Exhortation Evangelii nuntiandi.(91) I may also mention the youth groups that, under varying names and forms but always with the purpose of making Jesus Christ known and of living by the Gospel, are in some areas multiplying and flourishing in a sort of springtime that is very comforting for the Church. These include Catholic action groups, charitable groups, prayer groups and Christian meditation groups. These groups are a source of great hope for the Church of tomorrow. But, in the name of Jesus, I exhort the young people who belong to them, their leaders, and the priests who devote the best part of their ministry to them: no matter what it costs, do not allow these groups-which are exceptional occasions for meeting others, and which are blessed with such riches of friendship and solidarity among the young, of joy and enthusiasm, of reflection on events and facts - do not allow them to lack serious study of Christian doctrine. If they do, they will be in danger - a danger that has unfortunately proved only too real - of disappointing their members and also the Church.\n\nThe catechetical endeavor that is possible in these various surroundings, and in many others besides, will have all the greater chance of being accepted and bearing fruit if it respects their individual nature. By becoming part of them in the right way, it will achieve the diversity and complementarity of approach that will enable it to develop all the riches of its concept, with its three dimensions of word, memorial and witness-doctrine, celebration and commitment in living - which the synod Message to the People of God emphasized.(92)\n\nThe Homily\n\n48. This remark is even more valid for the catechesis given in the setting of the liturgy, especially at the Eucharistic assembly. Respecting the specific nature and proper cadence of this setting, the homily takes up again the journey of faith put forward by catechesis, and brings it to its natural fulfillment. At the same time it encourages the Lord's disciples to begin anew each day their spiritual journey in truth, adoration and thanksgiving. Accordingly, one can say that catechetical teaching too finds its source and its fulfillment in the Eucharist, within the whole circle of the liturgical year. Preaching, centered upon the Bible texts, must then in its own way make it possible to familiarize the faithful with the whole of the mysteries of the faith and with the norms of Christian living. Much attention must be given to the homily: it should be neither too long nor too short; it should always be carefully prepared, rich in substance and adapted to the hearers, and reserved to ordained ministers. The homily should have its place not only in every Sunday and feast-day Eucharist, but also in the celebration of baptisms, penitential liturgies, marriages and funerals. This is one of the benefits of the liturgical renewal.\n\nCatechetical Literature\n\n49. Among these various ways and means - all the Church's activities have a catechetical dimension-catechetical works, far from losing their essential importance, acquire fresh significance. One of the major features of the renewal of catechetics today is the rewriting and multiplication of catechetical books taking place in many parts of the Church. Numerous very successful works have been produced and are a real treasure in the service of catechetical instruction. But it must be humbly and honestly recognized that this rich flowering has brought with it articles and publications which are ambiguous and harmful to young people and to the life of the Church. In certain places, the desire to find the best forms of expression or to keep up with fashions in pedagogical methods has often enough resulted in certain catechetical works which bewilder the young and even adults, either by deliberately or unconsciously omitting elements essential to the Church's faith, or by attributing excessive importance to certain themes at the expense of others, or, chiefly, by a rather horizontalist overall view out of keeping with the teaching of the Church's magisterium.\n\nTherefore, it is not enough to multiply catechetical works. In order that these works may correspond with their aim, several conditions are essential:\n\na) they must be linked with the real life of the generation to which they are addressed, showing close acquaintance with its anxieties and questionings, struggles and hopes;\n\nb) they must try to speak a language comprehensible to the generation in question;\n\nc) they must make a point of giving the whole message of Christ and His Church, without neglecting or distorting anything, and in expounding it they will follow a line and structure that highlights what is essential;\n\nd) they must really aim to give to those who use them a better knowledge of the mysteries of Christ, aimed at true conversion and a life more in conformity with God's will.\n\nCatechisms\n\n50. All those who take on the heavy task of preparing these catechetical tools, especially catechism texts, can do so only with the approval of the pastors who have the authority to give it, and taking their inspiration as closely as possible from the General Catechetical Directory, which remains the standard of reference.(93)\n\nln this regard, I must warmly encourage episcopal conferences of the whole world to undertake, patiently but resolutely, the considerable work to be accomplished in agreement with the Apostolic See in order to prepare genuine catechisms which will be faithful to the essential content of revelation and up to date in method, and which will be capable of educating the Christian generations of the future to a sturdy faith.\n\nThis brief mention of ways and means of modern catechetics does not exhaust the wealth of suggestions worked out by the synod fathers. It is comforting to think that at the present time every country is seeing valuable collaboration for a more organic and more secure renewal of these aspects of catechetics. There can be no doubt that the Church will find the experts and the right means for responding, with God's grace, to the complex requirements of communicating with the people of today.\n\nVII.\n\nHOW TO IMPART CATECHESIS\n\nDiversity of Methods\n\n51. The age and the intellectual development of Christians, their degree of ecclesial and spiritual maturity and many other personal circumstances demand that catechesis should adopt widely differing methods for the attainment of its specific aim: education in the faith. On a more general level, this variety is also demanded by the social and cultural surrounding in which the Church carries out her catechetical work.\n\nThe variety in the methods used is a sign of life and a resource. That is how it was considered by the fathers of the fourth general assembly of the synod, although they also drew attention to the conditions necessary for that variety to be useful and not harmful to the unity of the teaching of the one Faith.\n\nAt the Service of Revelation and Conversion\n\n52. The first question of a general kind that presents itself here concerns the danger and the temptation to mix catechetical teaching unduly with overt or masked ideological views, especially political and social ones, or with personal political options. When such views get the better of the - central message to be transmitted, to the point of obscuring it and putting it in second place or even using it to further their own ends, catechesis then becomes radically distorted. The synod rightly insisted on the need for catechesis to remain above one-sided divergent trends - to avoid \"dichotomies\" - even in the field of theological interpretation of such questions. It is on the basis of revelation that catechesis will try to set its course, revelation as transmitted by the universal magisterium of the Church, in its solemn or ordinary form. This revelation tells of a creating and redeeming God, Whose Son has come among us in our flesh and enters not only into each individual's personal history but into human history itself, becoming its center. Accordingly, this revelation tells of the radical chance of man and the universe, of all that makes up the web of human life under the influence of the Good News of Jesus Christ. If conceived in this way, catechesis goes beyond every form of formalistic moralism, although it will include true Christian moral teaching. Chiefly, it goes beyond any kind of temporal, social or political \"messianism.\" It seeks to arrive at man's innermost being.\n\nThe Message Embodied in Cultures\n\n53. Now a second question. As I said recently to the members of the Biblical Commission: \"The term 'acculturation' or 'inculturation' may be a neologism, but it expresses very well one factor of the great mystery of the Incarnation.\"(94) We can say of catechesis, as well as of evangelization in general, that it is called to bring the power of the Gospel into the very heart of culture and cultures. For this purpose, catechesis will seek to know these cultures and their essential components; it will learn their most significant expressions; it will respect their particular values and riches. In this manner it will be able to offer these cultures the knowledge of the hidden mystery(95) and help them to bring forth from their own living tradition original expressions of Christian life, celebration and thought. Two things must however be kept in mind.\n\nOn the one hand the Gospel message cannot be purely and simply isolated from the culture in which it was first inserted (the biblical world or, more concretely, the cultural milieu in which Jesus of Nazareth lived), nor, without serious loss, from the cultures in which it has already been expressed down the centuries; it does not spring spontaneously from any cultural soil; it has always been transmitted by means of an apostolic dialogue which inevitably becomes part of a certain dialogue of cultures.\n\nOn the other hand, the power of the Gospel everywhere transforms and regenerates. When that power enters into a culture, it is no surprise that it rectifies many of its elements. There would be no catechesis if it were the Gospel that had to change when it came into contact with the cultures.\n\nTo forget this would simply amount to what St. Paul very forcefully calls \"emptying the cross of Christ of its power.\"(96)\n\nIt is a different matter to take, with wise discernment, certain elements, religious or otherwise, that form part of the cultural heritage of a human group and use them to help its members to understand better the whole of the Christian mystery. Genuine catechists know that catechesis \"takes flesh\" in the various cultures and milieux: one has only to think of the peoples with their great differences, of modern youth, of the great variety of circumstances in which people find themselves today. But they refuse to accept an impoverishment of catechesis through a renunciation or obscuring of its message, by adaptations, even in language, that would endanger the \"precious deposit\" of the faith,(97) or by concessions in matters of faith or morals. They are convinced that true catechesis eventually enriches these cultures by helping them to go beyond the defective or even inhuman features in them, and by communicating to their legitimate values the fullness of Christ.(98)\n\nThe Contribution of Popular Devotion\n\n54. Another question of method concerns the utilization in catechetical instruction of valid elements in popular piety. I have in mind devotions practiced by the faithful in certain regions with moving fervor and purity of intention, even if the faith underlying them needs to be purified or rectified in many aspects. I have in mind certain easily understood prayers that many simple people are fond of repeating. I have in mind certain acts of piety practiced with a sincere desire to do penance or to please the Lord. Underlying most of these prayers and practices, besides elements that should be discarded, there are other elements which, if they were properly used, could serve very well to help people advance towards knowledge of the mystery of Christ and of His message: the love and mercy of God, the Incarnation of Christ, His redeeming cross and resurrection, the activity of the Spirit in each Christian and in the Church, the mystery of the hereafter, the evangelical virtues to be practiced, the presence of the Christian in the world, etc. And why should we appeal to non-Christian or even anti-Christian elements refusing to build on elements which, even if they need to be revised or improved, have something Christian at their root?\n\nMemorization\n\n55. The final methodological question the importance of which should at least be referred to-one that was debated several times in the synod-is that of memorization. In the beginnings of Christian catechesis, which coincided with a civilization that was mainly oral, recourse was had very freely to memorization. Catechesis has since then known a long tradition of learning the principal truths by memorizing. We are all aware that this method can present certain disadvantages, not the least of which is that it lends itself to insufficient or at times almost non-existent assimilation, reducing all knowledge to formulas that are repeated without being properly understood. These disadvantages and the different characteristics of our own civilization have in some places led to the almost complete suppression - according to some, alas, the definitive suppression - of memorization in catechesis. And yet certain very authoritative voices made themselves heard on the occasion of the fourth general assembly of the synod, calling for the restoration of a judicious balance between reflection and spontaneity, between dialogue and silence, between written work and memory work. Moreover certain cultures still set great value on memorization.\n\nAt a time when, in non-religious teaching in certain countries, more and more complaints are being made about the unfortunate consequences of disregarding the human faculty of memory, should we not attempt to put this faculty back into use in an intelligent and even an original way in catechesis, all the more since the celebration or \"memorial\" of the great events of the history of salvation require a precise knowledge of them? A certain memorization of the words of Jesus, of important Bible passages, of the Ten Commandments, of the formulas of profession of the faith, of the liturgical texts, of the essential prayers, of key doctrinal ideas, etc., far from being opposed to the dignity of young Christians, or constituting an obstacle to personal dialogue with the Lord, is a real need, as the synod fathers forcefully recalled. We must be realists. The blossoms, if we may call them that, of faith and piety do not grow in the desert places of a memory - less catechesis. What is essential is that the texts that are memorized must at the same time be taken in and gradually understood in depth, in order to become a source of Christian life on the personal level and the community level.\n\nThe plurality of methods in contemporary catechesis can be a sign of vitality and ingenuity. In any case, the method chosen must ultimately be referred to a law that is fundamental for the whole of the Church's life: the law of fidelity to God and of fidelity to man in a single loving attitude.\n\nVIII.\n\nTHE JOY OF FAITH IN A TROUBLED WORLD\n\nAffirming Christian Identity\n\n56. We live in a difficult world in which the anguish of seeing the best creations of man slip away from him and turn against him creates a climate of uncertainty.(99) In this world catechesis should help Christians to be, for their own joy and the service of all, \"light\" and \"salt.\"(100) Undoubtedly this demands that catechesis should strengthen them in their identity and that it should continually separate itself from the surrounding atmosphere of hesitation, uncertainty and insipidity. Among the many difficulties, each of them a challenge for faith, I shall indicate a few in order to assist catechesis in overcoming them.\n\nIn an Indifferent World\n\n57. A few years ago, there was much talk of the secularized world, the post-Christian era. Fashion changes, but a profound reality remains. Christians today must be formed to live in a world which largely ignores God or which, in religious matters, in place of an exacting and fraternal dialogue, stimulating for all, too often flounders in a debasing indifferentism, if it does not remain in a scornful attitude of \"suspicion\" in the name of the progress it has made in the field of scientific \"explanations.\" To \"hold on\" in this world, to offer to all a \"dialogue of salvation\"(101) in which each person feels respected in his or her most basic dignity, the dignity of one who is seeking God, we need a catechesis which trains the young people and adults of our communities to remain clear and consistent in their faith, to affirm serenely their Christian and Catholic identity, to \"see him who is invisible\"(102) and to adhere so firmly to the absoluteness of God that they can be witnesses to Him in a materialistic civilization that denies Him.\n\nWith the Original Pedagogy of the Faith\n\n58. The irreducible originality of Christian identity has for corollary and condition no less original a pedagogy of the faith. Among the many prestigious sciences of man that are nowadays making immense advances, pedagogy is certainly one of the most important. The attainments of the other sciences - biology, psychology, sociology - are providing it with valuable elements. The science of education and the art of teaching are continually being subjected to review, with a view to making them better adapted or more effective, with varying degrees of success.\n\nThere is also a pedagogy of faith, and the good that it can do for catechesis cannot be overstated. In fact, it is natural that techniques perfected and tested for education in general should be adapted for the service of education in the faith. However, account must always be taken of the absolute originality of faith. Pedagogy of faith is not a question of transmitting human knowledge, even of the highest kind; it is a question of communicating God's revelation in its entirety. Throughout sacred history, especially in the Gospel, God Himself used a pedagogy that must continue to be a model for the pedagogy of faith. A technique is of value in catechesis only to the extent that it serves the faith that is to be transmitted and learned; otherwise it is of no value.\n\nLanguage Suited to the Service of the Credo\n\n59. A problem very close to the preceding one is that of language. This is obviously a burning question today. It is paradoxical to see that, while modern studies, for instance in the field of communication, semantics and symbology, attribute extraordinary importance to language, nevertheless language is being misused today for ideological mystification, for mass conformity in thought and for reducing man to the level of an object.\n\nAll this has extensive influence in the field of catechesis. For catechesis has a pressing obligation to speak a language suited to today's children and young people in general and to many other categories of people-the language of students, intellectuals and scientists; the language of the illiterate or of people of simple culture; the language of the handicapped, and so on. St. Augustine encountered this same problem and contributed to its solution for his own time with his wellknown work De Catechizandis Rudibus. In catechesis as in theology, there is no doubt that the question of language is of the first order. But there is good reason for recalling here that catechesis cannot admit any language that would result in altering the substance of the content of the Creed, under any pretext whatever, even a pretended scientific one. Deceitful or beguiling language is no better. On the contrary, the supreme rule is that the great advances in the science of language must be capable of being placed at the service of catechesis so as to enable it really to \"tell\" or \"communicate\" to the child, the adolescent, the young people and adults of today the whole content of doctrine without distortion.\n\nResearch and Certainty of Faith\n\n60. A more subtle challenge occasionally comes from the very way of conceiving faith. Certain contemporary philosophical schools, which seem to be exercising a strong influence on some theological currents and, through them, on pastoral practice, like to emphasize that the fundamental human attitude is that of seeking the infinite, a seeking that never attains its object. In theology, this view of things will state very categorically that faith is not certainty but questioning, not clarity but a leap in the dark.\n\nThese currents of thought certainly have the advantage of reminding us that faith concerns things not yet in our possession, since they are hoped for; that as yet we see only \"in a mirror dimly\"(103); and that God dwells always in inaccessible light.(104) They help us to make the Christian faith not the attitude of one who has already arrived, but a journey forward as with Abraham. For all the more reason one must avoid presenting as certain things which are not.\n\nHowever, we must not fall into the opposite extreme, as too often happens. The Letter to the Hebrews says that \"faith is the assurance of things hoped for, the conviction of things not seen.\"(105) Although we are not in full possession, we do have an assurance and a conviction. When educating children, adolescents and young people, let us not give them too negative an idea of faith - as if it were absolute non-knowing, a kind of blindness, a world of darkness - but let us show them that the humble yet courageous seeking of the believer, far from having its starting point in nothingness, in plain self-deception, in fallible opinions or in uncertainty, is based on the Word of God who cannot deceive or be deceived, and is unceasingly built on the immovable rock of this Word. It is the search of the Magi under the guidance of a star,(106) the search of which Pascal, taking up a phrase of St. Augustine, wrote so profoundly: \"You would not be searching for me, if you had not found me.\"(107)\n\nIt is also one of the aims of catechesis to give young catechumens the simple but solid certainties that will help them to seek to know the Lord more and better.\n\nCatechesis and Theology\n\n61. In this context, it seems important to me that the connection between catechesis and theology should be well understood.\n\nObviously this connection is profound and vital for those who understand the irreplaceable mission of theology in the service of Faith. Thus it is no surprise that every stirring in the field of theology also has repercussions in that of catechesis. In this period immediately after the Council, the Church is living through an important but hazardous time of theological research. The same must be said of hermeneutics with respect to exegesis.\n\nSynod fathers from all continents dealt with this question in very frank terms: they spoke of the danger of an \"unstable balance\" passing from theology to catechesis and they stressed the need to do something about this difficulty. Pope Paul VI himself had dealt with the problem in no less frank terms in the introduction to his Solemn Profession of Faith(108) and in the apostolic exhortation marking the fifth anniversary of the close of the Second Vatican Council.(109)\n\nThis point must again be insisted on. Aware of the influence that their research and their statements have on catechetical instruction, theologians and exegetes have a duty to take great care that people do not take for a certainty what on the contrary belongs to the area of questions of opinion or of discussion among experts. Catechists for their part must have the wisdom to pick from the field of theological research those points that can provide light for their own reflection and their teaching, drawing, like the theologians, from the true sources, in the light of the magisterium. They must refuse to trouble the minds of the children and young people, at this stage of their catechesis, with outlandish theories, useless questions and unproductive discussions, things that St. Paul often condemned in his pastoral letters.(110)\n\nThe most valuable gift that the Church can offer to the bewildered and restless world of our time is to form within it Christians who are confirmed in what is essential and who are humbly joyful in their faith. Catechesis will teach this to them, and it will itself be the first to benefit from it: \"The man who wishes to understand himself thoroughly - and not just in accordance with immediate, partial, often superficial, and even illusory standards and measures of his being - must come to Christ with his unrest and uncertainty, and even his weakness and sinfulness, his life and death. He must, so to speak, enter into Christ with all his own self, he must `appropriate' Christ and assimilate the whole of the reality of the Incarnation and redemption in order to find himself.\"(111)\n\nIX.\n\nTHE TASK CONCERNS US ALL\n\nEncouragement to All Responsible for Catechesis\n\n62. Now, beloved brothers and sons and daughters, I would like my words, which are intended as a serious and heartfelt exhortation from me in my ministry as pastor of the universal Church, to set your hearts aflame, like the letters of St. Paul to his companions in the Gospel, Titus and Timothy, or like St. Augustine writing for the deacon Deogratias, when the latter lost heart before his task as a catechist, a real little treatise on the joy of catechizing.(112) Yes, I wish to sow courage, hope and enthusiasm abundantly in the hearts of all those many diverse people who are in charge of religious instruction and training for life in keeping with the Gospel.\n\nBishops\n\n63. To begin with, I turn to my brother Bishops: The Second Vatican Council has already explicitly reminded you of your task in the catechetical area,(113) and the fathers of the fourth general assembly of the synod have also strongly underlined it.\n\nDearly beloved brothers, you have here a special mission within your Churches: You are beyond all others the ones primarily responsible for catechesis, the catechists par excellence. Together with the Pope, in the spirit of episcopal collegiality, you too have charge of catechesis throughout the Church. Accept therefore what I say to you from my heart.\n\nI know that your ministry as Bishops is growing daily more complex and overwhelming. A thousand duties call you: from the training of new priests to being actively present within the lay communities, from the living, worthy celebration of the sacraments and acts of worship to concern for human advancement and the defense of human rights. But let the concern to foster active and effective catechesis yield to no other care whatever in any way. This concern will lead you to transmit personally to your faithful the doctrine of life. But it should also lead you to take on in your diocese, in accordance with the plans of the episcopal conference to which you belong, the chief management of catechesis, while at the same time surrounding yourselves with competent and trustworthy assistants. Your principal role will be to bring about and maintain in your Churches a real passion for catechesis, a passion embodied in a pertinent and effective organization, putting into operation the necessary personnel, means and equipment, and also financial resources. You can be sure that if catechesis is done well in your local Churches, everything else will be easier to do. And needless to say, although your zeal must sometimes impose upon you the thankless task of denouncing deviations and correcting errors, it will much more often win for you the joy and consolation of seeing your Churches flourishing because catechesis is given in them as the Lord wishes.\n\nPriests\n\n64. For your part, priests, here you have a field in which you are the immediate assistants of your Bishops. The Council has called you \"instructors in the faith\"(114); there is no better way for you to be such instructors than by devoting your best efforts to the growth of your communities in the faith. Whether you are in charge of a parish, or are chaplains to primary or secondary schools or universities, or have responsibility for pastoral activity at any level, or are leaders of large or small communities, especially youth groups, the Church expects you to neglect nothing with a view to a well-organized and well-oriented catechetical effort. The deacons and other ministers that you may have the good fortune to have with you are your natural assistants in this. All believers have a right to catechesis; all pastors have the duty to provide it. I shall always ask civil leaders to respect the freedom of catechetical teaching; but with all my strength I beg you, ministers of Jesus Christ: Do not, for lack of zeal or because of some unfortunate preconceived idea, leave the faithful without catechesis. Let it not be said that \"the children beg for food, but no one gives to them.\"(115)\n\nMen and Women Religious\n\n65. Many religious institutes for men and women came into being for the purpose of giving Christian education to children and young people, especially the most abandoned. Throughout history, men and women religious have been deeply committed to the Church's catechetical activity, doing particularly apposite and effective work. At a time when it is desired that the links between religious and pastors should be accentuated and consequently the active presence of religious communities and their members in the pastoral projects of the local Churches, I wholeheartedly exhort you, whose religious consecration should make you even more readily available for the Church's service, to prepare as well as possible for the task of catechesis according to the differing vocations of your institutes and the missions entrusted to you, and to carry this concern everywhere. Let the communities dedicate as much as possible of what ability and means they have to the specific work of catechesis.\n\nLay Catechists\n\n66. I am anxious to give thanks in the Church's name to all of you, lay teachers of catechesis in the parishes, the men and the still more numerous women throughout the world who are devoting yourselves to the religious education of many generations. Your work is often lowly and hidden but it is carried out with ardent and generous zeal, and it is an eminent form of the lay apostolate, a form that is particularly important where for various reasons children and young people do not receive suitable religious training in the home. How many of us have received from people like you our first notions of catechism and our preparation for the sacrament of Penance, for our first Communion and Confirmation! The fourth general assembly of the synod did not forget you. I join with it in encouraging you to continue your collaboration for the life of the Church.\n\nBut the term \"catechists\" belongs above all to the catechists in mission lands. Born of families that are already Christian or converted at some time to Christianity and instructed by missionaries or by another catechist, they then consecrate their lives, year after year, to catechizing children and adults in their own country. Churches that are flourishing today would not have been built up without them. I rejoice at the efforts made by the Sacred Congregation for the Evangelization of Peoples to improve more and more the training of these catechists. I gratefully recall the memory of those whom the Lord has already called to Himself. I beg the intercession of those whom my predecessors have raised to the glory of the altars. I wholeheartedly encourage those engaged in the work. I express the wish that many others may succeed them and that they may increase in numbers for a task so necessary for the missions.\n\nIn the Parish\n\n67. I now wish to speak of the actual setting in which all these catechists normally work. I am returning this time, taking a more overall view, to the \"places\" for catechesis, some of which have already been mentioned in chapter VI: the parish, the family, the school, organizations.\n\nIt is true that catechesis can be given anywhere, but I wish to stress, in accordance with the desire of very many Bishops, that the parish community must continue to be the prime mover and pre- eminent place for catechesis. Admittedly, in many countries the parish has been as it were shaken by the phenomenon of urbanization. Perhaps some have too easily accepted that the parish should be considered old-fashioned, if not doomed to disappear, in favor of more pertinent and effective small communities. Whatever one may think, the parish is still a major point of reference for the Christian people, even for the non-practicing. Accordingly, realism and wisdom demand that we continue along the path aiming to restore to the parish, as needed, more adequate structures and, above all a new impetus through the increasing integration into it of qualified, responsible and generous members. This being said and taking into account the necessary diversity of places for catechesis (the parish as such, families taking in children and adolescents, chaplaincies for State schools, Catholic educational establishments, apostolic movements that give periods of catechesis, clubs open to youth in general, spiritual formation weekends, etc.), it is supremely important that all these catechetical channels should really converge on the same confession of faith, on the same membership of the Church, and on commitments in society lived in the same Gospel spirit: \"one Lord, one faith, one baptism, one God and Father.\"(116) That is why every big parish or every group of parishes with small numbers has the serious duty to train people completely dedicated to providing catechetical leadership (priests, men and women religious, and lay people), to provide the equipment needed for catechesis under all aspects, to increase and adapt the places for catechesis to the extent that it is possible and useful to do so, and to be watchful about the quality of the religious formation of the various groups and their integration into the ecclesial community.\n\nIn short, without monopolizing or enforcing uniformity, the parish remains, as I have said, the pre-eminent place for catechesis. It must rediscover its vocation, which is to be a fraternal and welcoming family home, where those who have been baptized and confirmed become aware of forming the People of God. In that home, the bread of good doctrine and the Eucharistic Bread are broken for them in abundance, in the setting of the one act of worship(117); from that home they are sent out day by day to their apostolic mission in all the centers of activity of the life of the world.\n\nIn the Family\n\n68. The family's catechetical activity has a special character, which is in a sense irreplaceable. This special character has been rightly stressed by the Church, particularly by the Second Vatican Council.(118) Education in the faith by parents, which should begin from the children's tenderest age,(119) is already being given when the members of a family help each other to grow in faith through the witness of their Christian lives, a witness that is often without words but which perseveres throughout a day-to-day life lived in accordance with the Gospel. This catechesis is more incisive when, in the course of family events (such as the reception of the sacraments, the celebration of great liturgical feasts, the birth of a child, a bereavement) care is taken to explain in the home the Christian or religious content of these events. But that is not enough: Christian parents must strive to follow and repeat, within the setting of family life, the more methodical teaching received elsewhere. The fact that these truths about the main questions of faith and Christian living are thus repeated within a family setting impregnated with love and respect will often make it possible to influence the children in a decisive way for life. The parents themselves profit from the effort that this demands of them, for in a catechetical dialogue of this sort each individual both receives and gives.\n\nFamily catechesis therefore precedes, accompanies and enriches all other forms of catechesis. Furthermore, in places where anti- religious legislation endeavors even to prevent education in the faith, and in places where widespread unbelief or invasive secularism makes real religious growth practically impossible, \"the church of the home\"(120) remains the one place where children and young people can receive an authentic catechesis. Thus there cannot be too great an effort on the part of Christian parents to prepare for this ministry of being their own children's catechists and to carry it out with tireless zeal. Encouragement must also be given to the individuals or institutions that, through person-to-person contacts, through meetings, and through all kinds of pedagogical means, help parents to perform their task: The service they are doing to catechesis is beyond price.\n\nAt School\n\n69. Together with and in connection with the family, the school provides catechesis with possibilities that are not to be neglected. In the unfortunately decreasing number of countries in which it is possible to give education in the faith within the school framework, the Church has the duty to do so as well as possible. This of course concerns first and foremost the Catholic school: it would no longer deserve this title if, no matter how much it shone for its high level of teaching in non-religious matters, there were justification for reproaching it for negligence or deviation in strictly religious education. Let it not be said that such education will always be given implicitly and indirectly. The special character of the Catholic school, the underlying reason for it, the reason why Catholic parents should prefer it, is precisely the quality of the religious instruction integrated into the education of the pupils. While Catholic establishments should respect freedom of conscience, that is to say, avoid burdening consciences from without by exerting physical or moral pressure, especially in the case of the religious activity of adolescents, they still have a grave duty to offer a religious training suited to the often widely varying religious situations of the pupils. They also have a duty to make them understand that, although God's call to serve Him in spirit and truth, in accordance with the Commandments of God and the precepts of the Church, does not apply constraint, it is nevertheless binding in conscience.\n\nBut I am also thinking of non-confessional and public schools. I express the fervent wish that, in response to a very clear right of the human person and of the family, and out of respect for everyone's religious freedom, all Catholic pupils may be enabled to advance in their spiritual formation with the aid of a religious instruction dependent on the Church, but which, according to the circumstances of different countries, can be offered either by the school or in the setting of the school, or again within the framework of an agreement with the public authorities regarding school timetables, if catechesis takes place only in the parish or in another pastoral center. In fact, even in places where objective difficulties exist, it should be possible to arrange school timetables in such a way as to enable the Catholics to deepen their faith and religious experience, with qualified teachers, whether priests or lay people.\n\nAdmittedly, apart from the school, many other elements of life help in influencing the mentality of the young, for instance, recreation, social background and work surroundings. But those who study are bound to bear the stamp of their studies, to be introduced to cultural or moral values within the atmosphere of the establishment in which they are taught, and to be faced with many ideas met with in school. It is important for catechesis to take full account of this effect of the school on the pupils, if it is to keep in touch with the other elements of the pupil's knowledge and education; thus the Gospel will impregnate the mentality of the pupils in the field of their learning, and the harmonization of their culture will be achieved in the light of faith. Accordingly, I give encouragement to the priests, religious and lay people who are devoting themselves to sustaining these pupils' faith. This is moreover an occasion for me to reaffirm my firm conviction that to show respect for the Catholic faith of the young to the extent of facilitating its education, its implantation, its consolidation, its free profession and practice would certainly be to the honor of any government, whatever be the system on which it is based or the ideology from which it draws its inspiration.\n\nWithin Organizations\n\n70. Lastly, encouragement must be given to the lay associations, movements and groups, whether their aim is the practice of piety, the direct apostolate, charity and relief work, or a Christian presence in temporal matters. They will all accomplish their objectives better, and serve the Church better, if they give an important place in their internal organization and their method of action to the serious religious training of their members. In this way every association of the faithful in the Church has by definition the duty to educate in the faith.\n\nThis makes more evident the role given to the laity in catechesis today, always under the pastoral direction of their Bishops, as the propositions left by the synod stressed several times.\n\nTraining Institutes\n\n71. We must be grateful to the Lord for this contribution by the laity, but it is also a challenge to our responsibility as pastors, since these lay catechists must be carefully prepared for what is, if not a formally instituted ministry, at the very least a function of great importance in the Church. Their preparation calls on us to organize special centers and institutes, which are to be given assiduous attention by the Bishops. This is a field in which diocesan, interdiocesan or national cooperation proves fertile and fruitful. Here also the material aid provided by the richer Churches to their poor sisters can show the greatest effectiveness, for what better assistance can one Church give to another than to help it to grow as a Church with its own strength?\n\nI would like to recall to all those who are working generously in the service of the Gospel, and to whom I have expressed here my lively encouragement, the instruction given by my venerated predecessor Paul VI: \"As evangelizers, we must offer. . . the image of people who are mature in faith and capable of finding a meeting-point beyond the real tensions, thanks to a shared, sincere and disinterested search for truth. Yes, the destiny of evangelization is certainly bound up with the witness of unity given by the Church. This is a source of responsibility and also of comfort.\"(121)\n\nCONCLUSION\n\nThe Holy Spirit, the Teacher Within\n\n72. At the end of this apostolic exhortation, the gaze of my heart turns to Him who is the principle inspiring all catechetical work and all who do this work-the Spirit of the Father and of the Son, the Holy Spirit.\n\nIn describing the mission that this Spirit would have in the Church, Christ used the significant words: \"He will teach you all things, and bring to your remembrance all that I have said to you.\"(122) And He added: \"When the Spirit of truth comes, he will guide you into all the truth...he will declare to you the things that are to come.\"(123)\n\nThe Spirit is thus promised to the Church and to each Christian as a teacher within, who, in the secret of the conscience and the heart, makes one understand what one has heard but was not capable of grasping: \"Even now the Holy Spirit teaches the faithful,\" said St. Augustine in this regard, \"in accordance with each one's spiritual capacity. And he sets their hearts aflame with greater desire according as each one progresses in the charity that makes him love what he already knows and desire what he has yet to know.\"(124)\n\nFurthermore, the Spirit's mission is also to transform the disciples into witnesses to Christ: \"He will bear witness to me; and you also are witnesses.\"(125)\n\nBut this is not all. For St. Paul, who on this matter synthesizes a theology that is latent throughout the New Testament, it is the whole of one's \"being a Christian,\" the whole of the Christian life, the new life of the children of God, that constitutes a life in accordance with the Spirit.(126) Only the Spirit enables us to say to God: \"Abba, Father.\"(127) Without the Spirit we cannot say: \"Jesus is Lord.\"(128) From the Spirit come all the charisms that build up the Church, the community of Christians.(129)\n\nIn keeping with this, St. Paul gives each disciple of Christ the instruction: \"Be filled with the Spirit.\"(130) St. Augustine is very explicit: \"Both (our believing and our doing good) are ours because of the choice of our will, and yet both are gifts from the Spirit of faith and charity.\"(131)\n\nCatechesis, which is growth in faith and the maturing of Christian life towards its fullness, is consequently a work of the Holy Spirit, a work that He alone can initiate and sustain in the Church.\n\nThis realization, based on the text quoted above and on many other passages of the New Testament, convinces us of two things.\n\nTo begin with, it is clear that, when carrying out her mission of giving catechesis, the Church-and also every individual Christian devoting himself to that mission within the Church and in her name- must be very much aware of acting as a living, pliant instrument of the Holy Spirit. To invoke this Spirit constantly, to be in communion with Him, to endeavor to know His authentic inspirations must be the attitude of the teaching Church and of every catechist.\n\nSecondly, the deep desire to understand better the Spirit's action and to entrust oneself to Him more fully - at a time when \"in the Church we are living an exceptionally favorable season of the Spirit,\" as my predecessor Paul VI remarked in his Apostolic Exhortation Evangelii nuntiandi(132) - must bring about a catechetical awakening. For \"renewal in the Spirit\" will be authentic and will have real fruitfulness in the Church, not so much according as it gives rise to extraordinary charisms, but according as it leads the greatest possible number of the faithful, as they travel their daily paths, to make a humble, patient and persevering effort to know the mystery of Christ better and better, and to bear witness to it .\n\nI invoke on the catechizing Church this Spirit of the Father and the Son, and I beg Him to renew catechetical dynamism in the Church.\n\nMary, Mother and Model of the Disciple\n\n73. May the Virgin of Pentecost obtain this for us through her intercession. By a unique vocation, she saw her Son Jesus \"increase in wisdom and in stature, and in favor.\"(133) As He sat on her lap and later as He listened to her throughout the hidden life at Nazareth, this Son, who was \"the only Son from the Father,\" \"full of grace and truth,\" was formed by her in human knowledge of the Scriptures and of the history of God's plan for His people, and in adoration of the Father.(134) She in turn was the first of His disciples. She was the first in time, because even when she found her adolescent Son in the temple she received from Him lessons that she kept in her heart.(135) She was the first disciple above all else because no one has been \"taught by God\"(136) to such depth. She was \"both mother and disciple,\" as St. Augustine said of her, venturing to add that her discipleship was more important for her than her motherhood.(137) There are good grounds for the statement made in the synod hall that Mary is \"a living catechism\" and \"the mother and model of catechists.\"\n\nMay the presence of the Holy Spirit, through the prayers of Mary, grant the Church unprecedented enthusiasm in the catechetical work that is essential for her. Thus will she effectively carry out, at this moment of grace, her inalienable and universal mission, the mission given her by her Teacher: \"Go therefore and make disciples of all nations.\"(138)\n\nWith my apostolic blessing.\n\nGiven in Rome, at St. Peter's, on October 16, 1979, the second year of my pontificate.\n\nJOHN PAUL II\n\nNOTES\n\n1. Cf. Mt. 28:19-20.\n\n2. Cf. 1 Jn. 1\n\n3. Cf. Jn. 20:31.\n\n4. Cf. AAS 63 (1971), pp. 758-764.\n\n5. Cf.44; cf. also 45-48 and 54: AAS 68 (1976), pp. 34-35; 35-38; 43.\n\n6. According to the Motu Proprio Apostolica Sollicitudo of Sept. 15, 1965, the Synod of Bishops can come together in General Assembly, in extraordinary Assembly or in special assembly. In the present apostolic exhortation the words \"synod,\" \"synod fathers\" and \"synod hall\" always refer, unless otherwise indicated, to the fourth general assembly of the Synod of Bishops on catechesis, held in Rome in October 1977.\n\n7. Cf. Synodus Episcoporum, De catechesi hoc nostro tempore tradenda praesertim pueris atque iuvenibus, Ad Populum Dei Nuntius, e Civitate Vaticana, 28-X-1977; cf. \"L'Osservatore Romano,\" October 30, 1977, pp. 3-4.\n\n8. Cf. AAS 69 (1977), p. 633.\n\n9. Jn. 1:14.\n\n10. Jn. 14:6.\n\n11. Eph. 3:9, 18-19.\n\n12. Cf. Jn. 14:6.\n\n13. Jn. 7:16. This is a theme dear to the fourth Gospel: cf. Jn. 3:34; 8:28, 12:49-50; 14:24; 17:8,14.\n\n14. 1 Cor. 11:23: the word \"deliver\" employed here by St. Paul was frequently repeated in the Apostolic Exhortation Evangelii Nuntiandi to describe the evangelizing activity of the Church, for example 4, 15, 78, 79.\n\n15. Acts 1:1.\n\n16. Mt. 26:55; cf. Jn. 18:20.\n\n17. Mk. 10:1.\n\n18. Mk. 1:22; cf. Mt. 5:2; 11:1; 13:54; 22:16; Mk. 2:13; 4:1; 6:2, 6; Lk. 5:3, 17; Jn. 7:14; 8:2, etc.\n\n19. Lk. 23:5.\n\n20. In nearly 50 places in the four Gospels, this title, inherited from the whole Jewish tradition but here given a new meaning that Christ Himself often seeks to emphasize, is attributed to Jesus.\n\n21. Cf., among others, Mt. 8:19; Mk. 4:38; 9:38; 10:35; 13:1; Jn.11:28.\n\n22. Mt. 12:38.\n\n23. Lk. 10:25; cf. Mt. 22:16.\n\n24. Jn. 13:13-14; cf. also Mt. 10:25; 26:18 and parallel passages.\n\n25. Mt. 23:8. St. Ignatius of Antioch takes up this affirmation and comments as follows: \"We have received the faith; this is why we hold fast, in order to be recognized as disciples of Jesus Christ, our only Teacher\" (Epistola ad Magnesios, IX, 2 Funk 1, 198).\n\n26. Jn. 3:2.\n\n27. The portrayal of Christ as Teacher goes back as far as the Roman Catacombs. It is frequently used in the mosaics of Romano-Byzantine art of the third and fourth centuries. It was to form a predominant artistic motif in the sculptures of the great Romanesque and Gothic cathedrals of the Middle Ages.\n\n28. Mt. 28:19.\n\n29. Jn. 15:15.\n\n30. Cf. Jn. 15:16.\n\n31. Acts 2:42.\n\n32. Acts 4:2.\n\n33. Cf. Acts 4:18; 5:28.\n\n34. Cf. Acts 4:19.\n\n35. Cf. Acts 1:25.\n\n36. Cf. Acts 6:8ff.; cf. also Philip catechizing the minister of the Queen of the Ethiopians: Acts 8:26ff.\n\n37. Cf. Acts 15:35.\n\n38. Acts 8:4.\n\n39. Acts 28:31.\n\n40. Cf. Pope John XXIII, Encyclical Mater et Magistra (AAS 53 [1961], p. 401): the Church is \"mother\" because by baptism she unceasingly begets new children and increases God's family; she is \"teacher\" because she makes her children grow in the grace of their baptism by nourishing their sensus fidei through instruction in the truths of faith.\n\n41. Cf., for example the letter of Clement of Rome to the Church of Corinth, the Didache, the Epistola Apostolorum, the writings of Irenaeus of Lyons (Demonstratio Apostolicae Praedicationis and Adversus Haereses), of Tertullian (De Baptismo), of Clement of Alexandria (Paedagogus), of Cyprian (Testimonia ad Quirinum), of Origen (Contra Celsum), etc.\n\n42. Cf. 2 Thes. 3:1.\n\n43. Second Vatican Council, Declaration on Religious Liberty, Dignitatis Humanae, 2: AAS 58 (1966), p. 930.\n\n44. Cf. The Universal Declaration of Human Rights (UNO), December 10, 1948, Art. 18, The International Pact on Civil and Political Rights (UNO), December 16, 1966, Art. 4; Final Act of the Conference on European Security and Cooperation, Para. VII.\n\n45. Cf. Synodus Episcoporum, De catechesi hoc nostro tempore tradenda praesertim pueris atque iuvenibus, Ad Populum Dei Nuntitus, 1: loc. cit., pp. 3-4; cf. L'Osservatore Romano, October 30,1977, p. 3.\n\n46. Ibid., 6: loc. cit., pp. 7-8.\n\n47. Sacred Congregation for the Clergy, Directorium Catechisticum Generale, 17-35; AAS 64 (1972), pp. 110-118.\n\n48 . Cf. 17-24: AAS 68 (1976), pp. 17-22 .\n\n49. Cf. Synodus Episcoporum, De catechesi hoc nostro tempore tradenda praesertim pueris atque invenibus, Ad Populum Dei Nuntius, 1: loc. cit., pp. 3-4, cf. L'Osservatore Romano, October 30, 1977, p. 3.\n\n50. Concluding Address to the Synod, October 29, 1977: AAS 69 (1977), p. 634.\n\n51. Ibid.\n\n52. Directorium Catechisticum GeneraIe, 40 and 46: AAS 64 (1972), pp. 121 and 124-125.\n\n53. Cf. Decree on the Ministry and Life of Priests, Presbyterorum Ordinis, 6: AAS 58 (1966), p. 999.\n\n54. Cf. Ordo Initiationis Christianae Adultorum.\n\n55. Eph. 4:13.\n\n56. Cf. 1 Pt. 3:15.\n\n57. Dogmatic Constitution on Divine Revelation Dei Verbum, 10 and 24: AAS 58 (1966), pp. 822 and 828-829; cf. also Sacred Congregation for the Clergy, Directorium Catechisticum Generale 45 (AAS 64 [1972], p. 124), where the principal and complementary sources of catechesis are well set out.\n\n58. Cf. Ordo Initiationis Christianae Adultorum, 25-26; 183-187.\n\n59. Cf. AAS 60 (l968), pp. 436-445. Besides these great professions of faith of the magisterium, note also the popular professions of faith, rooted in the traditional Christian culture of certain countries; cf. what I said to the young people at Gniezno, June 3, 1979, regarding the Bogurodzica song-message: \"This is not only a song: it is also a profession of faith, a symbol of the Polish Credo, it is a catechesis and also a document of Christian education. The principal truths of Faith and the principles of morality are contained here. This is not only a historical object. It is a document of life. (It has even been called `the Polish catechism'\" [AAS 71,1979], p. 754.)\n\n60. 25: AAS 68 (1976), p. 23.\n\n61. Ibid., especially 26-39: loc. cit., pp. 23-25; the \"principal elements of the Christian message\" are presented in a more systematic fashion in the Directorium Catechisticum Generale, 47-\n\n69 (AAS 64 [1972] pp. 125-141), where one also finds the norm for the essential doctrinal content of catechesis.\n\n62. Consult also on this point the Directorium Catechisticum Generale, 37-46 (loc. cit., pp. 120-125).\n\n63. Rom. 1:19.\n\n64. Acts 17:23.\n\n65. Cf. Eph. 3:3.\n\n66. Cf. Eph. 2:18.\n\n67. Acts 20:28.\n\n68. Second Vatican Council, Pastoral Constitution on the Church in the Modern World Gaudium et Spes, 39: AAS 58 (1966), pp. 1056-1057.\n\n69. Rom. 6:4.\n\n70. 2 Cor. 5:17.\n\n71. Cf. ibid.\n\n72. Rom. 6:23.\n\n73. Cf. Pope Paul VI, Apostolic Exhortation, Evangelii Nuntiandi, 30-38: AAS 68 (1976), pp. 25-30.\n\n74. Cf. Catechismo Maggiore, Fifth Part, chap. 6. 965-966.\n\n75. Cf. Phil. 2:17.\n\n76. Rom. 10:8.\n\n77. Phil. 3:8.\n\n78. Cf. Eph. 4:20-21.\n\n79. Cf. 2 Thes. 2:7.\n\n80. Jn. 6:69; cf. Acts 5:20; 7:38.\n\n81. Acts 2:28, quoting Ps. 16:11.\n\n82. Cf. the entire Decree on Ecumenism Unitatis Redintegratio: AAS 57 [1965], pp. 90-112.\n\n83. Cf. ibid., 5: loc. cit., p. 96; cf. also Second Vatican Council, Decree on the Missionary Activity of the Church Ad Gentes, 15: AAS 58 (1966), pp. 963-965; Sacred Congregation for the Clergy, Directorium Catechisticum Generale 27: AAS 64 (1972), p. 115.\n\n84. Cf. Second Vatican Counci, Decree on Ecumenism, Unitatis Redintegratio, 3-4: AAS 57 (1965), pp. 92-96.\n\n85. Ibid., 3: loc. cit., p. 93.\n\n86. Cf. ibid.; cf. also Dogmatic Constitution on the Church Lumen Gentium 15: AAS 57 (1965), p. 19.\n\n87. Lk. 12:32.\n\n88. Cf., for example, Second Vatican Council, Pastoral Constitution on the Church in the Modern World Gaudium et Spes, AAS 58 (1966), pp. 1025-1120; Pope Paul VI, Encyclical Populorum Proressio: AAS 59 (1967), pp. 257-299; Apostolic Letter Octogesima Adveniens: AAS 63 (1971), pp. 401-441; Apostolic Exhortation Evangelii Nuntiandi: AAS 68 (1976), pp. 5-76.\n\n89. Mt.1:16.\n\n90. Cf. Second Vatican Council, Decree on the Bishop's Pastoral Office in the Church Christus Dominus, 14: AAS 58 (1966), p. 679; Decree on the Missionary Activity of the Church Ad Gentes, 14: AAS 58 (1966), pp. 962-963; Sacred Congregation for the Clergy, Directorium Catechisticum Generale 20: AAS 64 (1972), p. 112; cf. also Ordo Initiationis Christianae Adultorum.\n\n91. Cf. 58: AAS 68 (1976), pp. 46-49.\n\n92. Cf. Synodus Episcoporum, De catechesi hoc nostro tempore tradenda praesertim pueris atque iuvenibus, Ad Populum Dei Nuntius, 7-10: loc. cit., pp. 9-12; cf. \"L'Osservatore Romano,\" October 30, 1977, p. 3.\n\n93. Cf. Sacred Congregation for the Clergy, Directorium Catechisticum Generale, 119-121; 134: AAS 64 (1972), pp. 166-167; 172.\n\n94. Cf. AAS 71 (1979), p. 607.\n\n95. Cf. Rom. 16:25; Eph. 3:5.\n\n96. 1 Cor. 1:17.\n\n97. Cf. 2 Tm. 1:14.\n\n98. Cf. Jn. 1:16; Eph. 1:10.\n\n99. Cf. Encyclical Redemptor Hominis, 15-16: AAS 71 (1979), pp. 286-295.\n\n100. Cf. Mt. 5:13-16.\n\n101. Cf. Pope Paul VI, Encyclical Ecclesiam Suam, Part Three, AAS 56 (1964), pp. 637-659.\n\n102. Cf. Heb. 11:27.\n\n103. 1 Cor. 13:12.\n\n104. Cf. 1 Tm. 6:16.\n\n105. Heb. 11: 1.\n\n106. Cf. Mt. 2: 1ff.\n\n107. Blaise Pascal, Le mystere de Jesus: Pensees 553.\n\n108. Pope Paul VI, Sollemnis Professio Fidei, 4: AAS 60 (1968), p. 434.\n\n109. Pope Paul VI, Apostolic Exhortation Quinque Iam Anni: AAS 63 (1971), p. 99.\n\n110. Cf. 1 Tm. 1:3ff.; 4:1ff.; 2 Tm. 2:14ff.; 4:1-5; Tit. 1:10-12; cf. also Apostolic Exhortation, Evangelii Nuntiandi, 78: AAS 68 (1976), p. 70.\n\n111. Encyclical Redemptor Hominis, 10: AAS 71 (l979), p. 274.\n\n112. De Catechizandis Rudibus, PL 40, 310-347.\n\n113. Cf. Decree on the Bishop's Pastoral Office in the Church Christus Dominus, 14: AAS 58 (1966), p. 679.\n\n114. Decree on the Ministry and Life of Priests, Presbyterorum Ordinis, 6: AAS 58 (l966), p. 999.\n\n115. Lam. 4:4.\n\n116. Eph. 4:5-6.\n\n117. Cf. Second Vatican Council, Constitution on the Sacred Liturgy Sacrosanctum Concilium, 35, 52: AAS 56 (1964), pp. 109, 114; cf. also Institutio Generalis Misalis Romani, promulgated by a Decree of the Sacred Congregation of Rites on April 6, 1969, 33, and what has been said above in Chapter VI concerning the homily.\n\n118. Since the High Middle Ages, provincial councils have insisted on the responsibility of parents in regard to education in the faith: cf. Sixth Council of Arles (813), Canon 19, Council of Mainz (813), Canons 45, 47; Sixth Council of Paris (829), Book 1, Chapter 7: Mansi, Sacrorum Conciliorum Nova et Amplissima Collectio, XIV, 62, 74, 542. Among the more recent documents of the Magisterium, note the Encyclical Divini illius Magistri of Pius XI December 31, 1929: AAS 22 (1930), pp. 49-86; the many discourses and messages of Pius XII; and above all the texts of the Second Vatican Council: the Dogmatic Constitution on the Church Lumen Gentium, 11, 35: AAS 57 (l965), pp. 15, 40; the Decree on the Apostolate of the Laity Apostolicam Actuositatem, 11, 30: AAS 58(l966), pp. 847, 860; the Pastoral Constitution on the Church in the Modern World Gaudium et Spes, n. 52: AAS 58 (l966) p. 1073; and especially the Declaration on Christian Education Gravissimum Educationis, 3: AAS 58 (1966), p. 731.\n\n119. Cf. Second Vatican Council, Declaration on Christian Education Gravissimum Educationis, 3: AAS 58 (1966), p. 731.\n\n120. Second Vatican Council, Dogmatic Constitution on the Church Lumen Gentium, 11: AAS 57 (1965), p. 16; cf. Decree on the Apostolate of the Laity Apostolicam Actuositatem, 11: AAS 58 (1966), p. 848.\n\n121. Apostolic Exhortation Evangelii Nuntiandi, 77: AAS 68 (1976), p. 69.\n\n122. Jn. 14:26.\n\n123. Jn. 16:13.\n\n124. In Ioannis Evangelium Tractatus, 97, 1: PL 35, 1877.\n\n125. Jn. 15:26-27.\n\n126. Cf. Rom. 8:14-17; Gal. 4:6.\n\n127. Rom. 8:15\n\n128. 1 Cor 12:3.\n\n129. Cf. 1 Cor. 12:4-11.\n\n130. Eph. 5:18.\n\n131. Retractationum Liber I, 23, 2: PL 32, 621.\n\n132. 75: AAS 68 (1976), p. 66.\n\n133. Cf. Lk. 2:52.\n\n134. Cf. Jn. 1:14; Heb. 10:5; S. Th., III, Q. 12, a. 2; a. 3, ad 3.\n\n135. Cf. Lk. 2:51.\n\n136. Cf. Jn. 6:45.\n\n137. Cf. Sermo 25, 7: PL 46, 937-938.\n\n138. Mt. 28:19.\n\n© Copyright 1979 - Libreria Editrice Vaticana\n\nCopyright © Dicastery for Communication\n\nThe Holy See\n\nThe Holy See","witnesses":[{"sourceUrl":"https://www.vatican.va/content/john-paul-ii/en/apost_exhortations/documents/hf_jp-ii_exh_16101979_catechesi-tradendae.html","sha256":"08e08ebbfd01b13e8ebe9cc62e397ad05e108dcf3f253ef96b4ba3ee66af4994","localUrl":"assets/docs/magisterium/source-corpus/catechesi-tradendae-0e6b91a131/en.html","textUrl":"assets/docs/magisterium/source-corpus/catechesi-tradendae-0e6b91a131/en.txt"}]},"es":{"code":"es","label":"Español","contentFormat":"plain-text","text":"Catechesi Tradendae (16 de octubre de 1979)\n\nLa Santa Sede\n\nespañol\n\nFrançais\n\nEnglish\n\nItaliano\n\nPortuguês\n\nEspañol\n\nDeutsch\n\nPolski\n\nالعربيّة\n\n中文\n\nLatine\n\n×\n\nLa Santa Sede\n\nMagisterium\n\nCalendario\n\nCelebraciones Litúrgicas\n\nBilletes Audiencias y Celebraciones papales\n\nSumos Pontífices\n\nColegio Cardenalicio\n\nCuria Romana y otras organizaciones\n\nSínodo\n\nOficina de Prensa\n\nVatican News\n\nL'Osservatore Romano\n\nJuan Pablo II\n\nExhortaciones Apostólicas\n\nA\n\nA\n\nA\n\nGeneración de PDF en curso.....\n\nDE\n\n- EN\n\n- ES\n\n- FR\n\n- IT\n\n- PL\n\n- PT\n\nEXHORTACIÓN APOSTÓLICA\n\nCATECHESI TRADENDAE\n\nDE SU SANTIDAD\n\nJUAN PABLO II\n\nAL EPISCOPADO\n\nAL CLERO Y A LOS FIELES\n\nDE TODA LA IGLESIA\n\nSOBRE LA CATEQUESIS\n\nEN NUESTRO TIEMPO\n\nINTRODUCCIÓN\n\nLa última consigna de Cristo\n\n1. La catequesis ha sido siempre considerada por la Iglesia como una de sus tareas primordiales, ya que Cristo resucitado, antes de volver al Padre, dio a los Apóstoles esta última consigna: hacer discípulos a todas las gentes, enseñándoles a observar todo lo que Él había mandado[1]. Él les confiaba de este modo la misión y el poder de anunciar a los hombres lo que ellos mismos habían oído, visto con sus ojos, contemplado y palpado con sus manos, acerca del Verbo de vida[2]. Al mismo tiempo les confiaba la misión y el poder de explicar con autoridad lo que Él les había enseñado, sus palabras y sus actos, sus signos y sus mandamientos. Y les daba el Espíritu para cumplir esta misión.\n\nMuy pronto se llamó catequesis al conjunto de esfuerzos realizados por la Iglesia para hacer discípulos, para ayudar a los hombres a creer que Jesús es el Hijo de Dios, a fin de que, mediante la fe, ellos tengan la vida en su nombre[3], para educarlos e instruirlos en esta vida y construir así el Cuerpo de Cristo. La Iglesia no ha dejado de dedicar sus energías a esa tarea.\n\nSolicitud del Papa Pablo VI\n\n2. Los últimos Papas le han reservado un puesto de relieve en su solicitud pastoral. Mi venerado Predecesor Pablo VI sirvió a la catequesis de la Iglesia de manera especialmente ejemplar con sus gestos, su predicación, su interpretación autorizada del Concilio Vaticano II —que él consideraba como la gran catequesis de los tiempos modernos— con su vida entera. Él aprobó, el 18 de marzo de 1971, el «Directorio general de la catequesis», preparado por la S. Congregación para el Clero, un Directorio que queda como un documento básico para orientar y estimular la renovación catequética en toda la Iglesia. Él instituyó la Comisión internacional de Catequesis, en el año 1975. Él definió magistralmente el papel y el significado de la catequesis en la vida y en la misión de la Iglesia, cuando se dirigió a los participantes en el Primer Congreso Internacional de Catequesis, el 25 de septiembre de 1971[4], y se detuvo explícitamente sobre este tema en la Exhortación Apostólica Evangelii nuntiandi[5]. Él quiso que la catequesis, especialmente la que se dirige a los niños y a los jóvenes, fuese el tema de la IV Asamblea general del Sínodo de los Obispos[6], celebrada durante el mes de octubre de 1977, en la que yo mismo tuve el gozo de participar.\n\nUn Sínodo fructuoso\n\n3. Al concluir el Sínodo, los Padres entregaron al Papa una documentación muy rica, que comprendía las diversas intervenciones tenidas durante la Asamblea, las conclusiones de los grupos de trabajo, el Mensaje que con su consentimiento habían dirigido al pueblo de Dios[7], y sobre todo la serie imponente de «Proposiciones» en las que ellos expresaban su parecer acerca de muchos aspectos de la catequesis en el momento actual.\n\nEste Sínodo ha trabajado en una atmósfera excepcional de acción de gracias y de esperanza. Ha visto en la renovación catequética un don precioso del Espíritu Santo a la Iglesia de hoy, un don al que por doquier las comunidades cristianas, a todos los niveles, responden con una generosidad y entrega creadora que suscitan admiración. El necesario discernimiento podía así realizarse partiendo de una base viva y podía contar en el pueblo de Dios con una gran disponibilidad a la gracia del Señor y a las directrices del Magisterio.\n\nSentido de esta Exhortación\n\n4. En este mismo clima de fe y esperanza os dirijo hoy, Venerables Hermanos, amados hijos e hijas, esta Exhortación Apostólica. En un tema tan amplio, ella no tratará sino de algunos aspectos más actuales y decisivos, para corroborar los frutos del Sínodo. Ella vuelve a tomar en consideración, sustancialmente, las reflexiones que el Papa Pablo VI había preparado, utilizando ampliamente los documentos dejados por el Sínodo. El Papa Juan Pablo I —cuyo celo y cualidades de catequista tanto asombro nos han causado— las había recogido y se disponía a publicarlas en el momento en que inesperadamente fue llamado por Dios. A todos nosotros él nos ha dado el ejemplo de una catequesis fundada en lo esencial y a la vez popular, hecha de gestos y palabras sencillas, capaces de llegar a los corazones. Yo asumo pues la herencia de estos dos Pontífices, para responder a la petición de los Obispos, formulada expresamente al final de la IV Asamblea general del Sínodo y acogida por el Papa Pablo VI en su discurso de clausura[8]. Lo hago también para cumplir uno de los deberes principales de mi oficio apostólico. La catequesis ha sido siempre una preocupación central en mi ministerio de sacerdote y de obispo.\n\nDeseo ardientemente que esta Exhortación Apostólica, dirigida a toda la Iglesia, refuerce la solidez de la fe y de la vida cristiana, dé un nuevo vigor a las iniciativas emprendidas, estimule la creatividad —con la vigilancia debida— y contribuya a difundir en la comunidad cristiana la alegría de llevar al mundo el misterio de Cristo.\n\nI\n\nTENEMOS UN SOLO MAESTRO:\n\nJESUCRISTO\n\nEn comunión con la persona de Cristo\n\n5. La IV Asamblea general del Sínodo de los Obispos ha insistido mucho en el cristocentrismo de toda catequesis auténtica. Podemos señalar aquí los dos significados de la palabra que ni se oponen ni se excluyen, sino que más bien se relacionan y se complementan.\n\nHay que subrayar, en primer lugar, que en el centro de la catequesis encontramos esencialmente una Persona, la de Jesús de Nazaret, «Unigénito del Padre, lleno de gracia y de verdad»[9], que ha sufrido y ha muerto por nosotros y que ahora, resucitado, vive para siempre con nosotros. Jesús es «el Camino, la Verdad y la Vida»[10], y la vida cristiana consiste en seguir a Cristo, en la «sequela Christi».\n\nEl objeto esencial y primordial de la catequesis es, empleando una expresión muy familiar a San Pablo y a la teología contemporánea, «el Misterio de Cristo». Catequizar es, en cierto modo, llevar a uno a escrutar ese Misterio en toda su dimensión: «Iluminar a todos acerca de la dispensación del misterio... comprender, en unión con todos los santos, cuál es la anchura, la largura, la altura y la profundidad y conocer la caridad de Cristo, que supera toda ciencia, para que seáis llenos de toda la plenitud de Dios»[11]. Se trata por lo tanto de descubrir en la Persona de Cristo el designio eterno de Dios que se realiza en Él. Se trata de procurar comprender el significado de los gestos y de las palabras de Cristo, los signos realizados por Él mismo, pues ellos encierran y manifiestan a la vez su Misterio. En este sentido, el fin definitivo de la catequesis es poner a uno no sólo en contacto sino en comunión, en intimidad con Jesucristo: sólo Él puede conducirnos al amor del Padre en el Espíritu y hacernos partícipes de la vida de la Santísima Trinidad.\n\nTransmitir la doctrina de Cristo\n\n6. En la catequesis, el cristocentrismo significa también que, a través de ella se transmite no la propia doctrina o la de otro maestro, sino la enseñanza de Jesucristo, la Verdad que Él comunica o, más exactamente, la Verdad que Él es[12]. Así pues hay que decir que en la catequesis lo que se enseña es a Cristo, el Verbo encarnado e Hijo de Dios y todo lo demás en referencia a Él; el único que enseña es Cristo, y cualquier otro lo hace en la medida en que es portavoz suyo, permitiendo que Cristo enseñe por su boca. La constante preocupación de todo catequista, cualquiera que sea su responsabilidad en la Iglesia, debe ser la de comunicar, a través de su enseñanza y su comportamiento, la doctrina y la vida de Jesús. No tratará de fijar en sí mismo, en sus opiniones y actitudes personales, la atención y la adhesión de aquel a quien catequiza; no tratará de inculcar sus opiniones y opciones personales como si éstas expresaran la doctrina y las lecciones de vida de Cristo. Todo catequista debería poder aplicarse a sí mismo la misteriosa frase de Jesús: «Mi doctrina no es mía, sino del que me ha enviado»[13]. Es lo que hace san Pablo al tratar una cuestión de primordial importancia: «Yo he recibido del Señor lo que os he transmitido»[14]. ¡Qué contacto asiduo con la Palabra de Dios transmitida por el Magisterio de la Iglesia, qué familiaridad profunda con Cristo y con el Padre, qué espíritu de oración, qué despego de sí mismo ha de tener el catequista para poder decir: «Mi doctrina no es mía»!\n\nCristo que enseña\n\n7. Esta doctrina no es un cúmulo de verdades abstractas, es la comunicación del Misterio vivo de Dios. La calidad de Aquel que enseña en el Evangelio y la naturaleza de su enseñanza superan en todo a las de los «maestros» en Israel, merced a la unión única existente entre lo que Él dice, hace y lo que es. Es evidente que los Evangelios indican claramente los momentos en que Jesús enseña, «Jesús hizo y enseñó»[15]: en estos dos verbos que introducen al libro de los Hechos, san Lucas une y distingue a la vez dos dimensiones en la misión de Cristo.\n\nJesús enseñó. Este es el testimonio que Él da de sí mismo: «Todos los días me sentaba en el Templo a enseñar»[16]. Esta es la observación llena de admiración que hacen los evangelistas, maravillados de verlo enseñando en todo tiempo y lugar, y de una forma y con una autoridad desconocidas hasta entonces: «De nuevo se fueron reuniendo junto a Él las multitudes y de nuevo, según su costumbre, les enseñaba»[17]; «y se asombraban de su enseñanza, pues enseñaba como quien tiene autoridad»[18]. Eso mismo hacen notar sus enemigos, aunque sólo sea para acusarlo y buscar un pretexto para condenarlo. «Subleva al pueblo, enseñando por toda Judea, desde Galilea, donde empezó, hasta aquí»[19].\n\nEl único «Maestro»\n\n8. El que enseña así merece a título único el nombre de Maestro. ¡Cuántas veces se le da este título de maestro a lo largo de todo el Nuevo Testamento y especialmente en los Evangelios![20]. Son evidentemente los Doce, los otros discípulos y las muchedumbres que lo escuchan quienes le llaman «Maestro» con acento a la vez de admiración, de confianza y de ternura[21]. Incluso los Fariseos y los Saduceos, los Doctores de la Ley y los Judíos en general, no le rehúsan esta denominación: «Maestro, quisiéramos ver una señal tuya»[22]; «Maestro, ¿qué tengo que hacer de bueno para alcanzar la vida eterna?»[23]. Pero sobre todo Jesús mismo se llama Maestro en ocasiones particularmente solemnes y muy significativas: «Vosotros me llamáis Maestro y Señor, y decís bien, porque de verdad lo soy»[24]; y proclama la singularidad, el carácter único de su condición de Maestro: «Uno solo es vuestro Maestro»[25]: Cristo. Se comprende que, a lo largo de dos mil años, en todas las lenguas de la tierra, hombres de toda condición, raza y nación, le hayan dado con veneración este título repitiendo a su manera la exclamación de Nicodemo: «has venido como Maestro de parte de Dios»[26].\n\nEsta imagen de Cristo que enseña, a la vez majestuosa y familiar, impresionante y tranquilizadora, imagen trazada por la pluma de los evangelistas y evocada después, con frecuencia, por la iconografía desde la época paleocristiana[27], —¡tan atractiva es!— deseo ahora evocarla en el umbral de estas reflexiones sobre la catequesis en el mundo actual.\n\nEnseñando con toda su vida\n\n9. No olvido, haciendo esto, que la majestad de Cristo que enseña, la coherencia y la fuerza persuasiva únicas de su enseñanza, no se explican sino porque sus palabras, sus parábolas y razonamientos no pueden separarse nunca de su vida y de su mismo ser. En este sentido, la vida entera de Cristo fue una continua enseñanza: su silencio, sus milagros, sus gestos, su oración, su amor al hombre, su predilección por los pequeños y los pobres, la aceptación del sacrificio total en la cruz por la salvación del mundo, su resurrección son la actuación de su palabra y el cumplimiento de la revelación. De suerte que para los cristianos el Crucifijo es una de las imágenes más sublimes y populares de Jesús que enseña.\n\nEstas consideraciones, que están en línea con las grandes tradiciones de la Iglesia, reafirman en nosotros el fervor hacia Cristo, el Maestro que revela a Dios a los hombres y al hombre a sí mismo; el Maestro que salva, santifica y guía, que está vivo, que habla, exige, que conmueve, que endereza, juzga, perdona, camina diariamente con nosotros en la historia; el Maestro que viene y que vendrá en la gloria.\n\nSolamente en íntima comunión con Él, los catequistas encontrarán luz y fuerza para una renovación auténtica y deseable de la catequesis.\n\nII\n\nUNA EXPERIENCIA TAN ANTIGUA\n\nCOMO LA IGLESIA\n\nLa Misión de los Apóstoles\n\n10. La imagen de Cristo que enseña se había impreso en la mente de los Doce y de los primeros discípulos, y la consigna «Id y haced discípulos a todas las gentes»[28] orientó toda su vida. San Juan da testimonio de ello en su Evangelio, cuando refiere las palabras de Jesús: «Ya no os llamo siervos, porque el siervo no sabe lo que hace su señor; pero os digo amigos, porque todo lo que oí de mi Padre os lo he dado a conocer»[29]. No son ellos los que han escogido seguir a Jesús, sino que es Jesús quien los ha elegido, quien los ha guardado y establecido, ya antes de su Pascua, para que ellos vayan y den fruto y para que su fruto permanezca[30]. Por ello después de la resurrección, les confió formalmente la misión de hacer discípulos a todas las gentes.\n\nEl libro entero de los Hechos de los Apóstoles atestigua que fueron fieles a su vocación y a la misión recibida. Los miembros de la primitiva comunidad cristiana aparecen en él «perseverantes en oír la enseñanza de los apóstoles y en la fracción del pan y en la oración»[31]. Se encuentra allí sin duda alguna la imagen permanente de una Iglesia que, gracias a la enseñanza de los Apóstoles, nace y se nutre continuamente de la Palabra del Señor, la celebra en el sacrificio eucarístico y da testimonio al mundo con el signo de la caridad.\n\nCuando los adversarios se sienten celosos de la actividad de los Apóstoles, se debe a que están «molestos porque enseñan al pueblo»[32] y les prohíben enseñar en el nombre de Jesús[33]. Pero nosotros sabemos que, precisamente en ese punto, los Apóstoles juzgaron más razonable obedecer a Dios que a los hombres[34].\n\nLa catequesis en la época apostólica\n\n11. Los Apóstoles no tardan en compartir con los demás el ministerio del apostolado[35]. Transmiten a sus sucesores la misión de enseñar. Ellos la confían también a los diáconos desde su institución: Esteban, «lleno de gracia y de poder», no cesa de enseñar, movido por la sabiduría del Espíritu[36]. Los Apóstoles asocian en su tarea de enseñar a «otros» discípulos[37]; e incluso simples cristianos dispersados por la persecución, iban por todas partes predicando la palabra[38]. San Pablo es el heraldo por antonomasia de este anuncio, desde Antioquía hasta Roma, donde la última imagen que tenemos de él según el libro de los Hechos, es la de un hombre «que enseña con toda libertad lo tocante al Señor Jesucristo»[39]. Sus numerosas cartas amplían y profundizan su enseñanza. Asimismo las cartas de Pedro, de Juan, de Santiago y de Judas son otros tantos testimonios de la catequesis de la era apostólica.\n\nLos Evangelios que, antes de ser escritos, fueron la expresión de una enseñanza oral transmitida a las comunidades cristianas, tienen más o menos una estructura catequética. ¿No ha sido llamado el relato de San Mateo evangelio del catequista y el de San Marcos, evangelio del catecúmeno?\n\nEn los Padres de la Iglesia\n\n12. La Iglesia continúa esta misión de enseñar de los Apóstoles y de sus primeros colaboradores. Haciéndose día a día discípula del Señor, con razón se la ha llamado «Madre y Maestra»[40]. Desde Clemente Romano hasta Orígenes[41], en la edad postapostólica ven la luz obras notables. Más tarde se registra un hecho impresionante: Obispos y Pastores, los de mayor prestigio, sobre todo en los siglos tercero y cuarto, consideran como una parte importante de su ministerio episcopal enseñar de palabra o escribir tratados catequéticos. Es la época de Cirilo de Jerusalén y de Juan Crisóstomo, de Ambrosio y de Agustín, en la que brotan de la pluma de tantos Padres de la Iglesia obras que siguen siendo modelos para nosotros.\n\nNo es posible evocar aquí, ni siquiera brevemente, la catequesis que ha mantenido la difusión y el camino de la Iglesia en los diversos períodos de la historia, en todos los continentes y en los contextos sociales y culturales más diversos. Ciertamente las dificultades no han faltado nunca. Mas la Palabra del Señor ha realizado su misión a través de los siglos, se ha difundido y ha sido glorificada, como indica el Apóstol Pablo[42].\n\nEn los Concilios y en la actividad misionera\n\n13. El ministerio de la catequesis saca siempre nuevas energías de los Concilios. A este respecto el Concilio de Trento constituye un ejemplo que se ha de subrayar: en sus constituciones y decretos dio prioridad a la catequesis; dio lugar al «catecismo romano» que lleva además su nombre y constituye una obra de primer orden, resumen de la doctrina cristiana y de la teología tradicional para uso de los sacerdotes; promovió en la Iglesia una organización notable de la catequesis; despertó en los clérigos la conciencia de sus deberes con relación a la enseñanza catequética; y, merced al trabajo de santos teólogos como san Carlos Borromeo, san Roberto Belarmino o san Pedro Canisio, dio origen a catecismos, verdaderos modelos para aquel tiempo. ¡Ojalá suscite el Concilio Vaticano II un impulso y una obra semejante en nuestros días!\n\nLas misiones constituyen también un terreno privilegiado para la práctica de la catequesis. Así, desde hace casi dos mil años, el Pueblo de Dios no ha cesado de educarse en la fe, según formas adaptadas a las distintas situaciones de los creyentes y a las múltiples coyunturas eclesiales.\n\nLa catequesis está íntimamente unida a toda la vida de la Iglesia. No sólo la extensión geográfica y el incremento numérico sino también, y más todavía, el crecimiento interior de la Iglesia, su correspondencia con el designio de Dios, dependen esencialmente de ella. De entre las experiencias de la historia de la Iglesia que acabamos de recordar, muchas lecciones —entre tantas otras— merecen ser puestas de relieve.\n\nLa catequesis: derecho y deber de la Iglesia\n\n14. Es evidente, ante todo, que la catequesis ha sido siempre para la Iglesia un deber sagrado y un derecho imprescriptible. Por una parte, es sin duda un deber que tiene su origen en un mandato del Señor e incumbe sobre todo a los que en la Nueva Alianza reciben la llamada al ministerio de Pastores. Por otra parte, puede hablarse igualmente de derecho: desde el punto de vista teológico, todo bautizado por el hecho mismo de su bautismo, tiene el derecho de recibir de la Iglesia una enseñanza y una formación que le permitan iniciar una vida verdaderamente cristiana; en la perspectiva de los derechos del hombre, toda persona humana tiene derecho a buscar la verdad religiosa y de adherirse plenamente a ella, libre de «toda coacción por parte tanto de los individuos como de los grupos sociales y de cualquier poder humano que sea, de suerte que, en esta materia, a nadie se fuerce a actuar contra su conciencia o se le impida actuar ... de acuerdo con ella»[43].\n\nPor ello la actividad catequética debe poder ejercerse en circunstancias favorables de tiempo y lugar, debe tener acceso a los medios de comunicación social, a adecuados instrumentos de trabajo, sin discriminación para con los padres, los catequizados o los catequistas. Actualmente es cierto que ese derecho es reconocido cada vez más, al menos a nivel de grandes principios, como testimonian declaraciones o convenios internacionales, en los que —cualesquiera que sean sus límites— se puede reconocer la voz de la conciencia de gran parte de los hombres de hoy[44]. Pero numerosos Estados violan este derecho, hasta tal punto que dar, hacer dar la catequesis o recibirla, llega a ser un delito susceptible de sanción. En unión con los Padres del Sínodo elevo enérgicamente la voz contra toda discriminación en el ámbito de la catequesis, a la vez que dirijo una apremiante llamada a los responsables para que acaben del todo esas constricciones que gravan sobre la libertad humana en general y sobre la libertad religiosa en particular.\n\nTarea prioritaria\n\n15. La segunda lección se refiere al lugar mismo de la catequesis en los proyectos pastorales de la Iglesia. Cuanto más capaz sea, a escala local o universal, de dar la prioridad a la catequesis —por encima de otras obras e iniciativas cuyos resultados podrían ser mas espectaculares—, tanto más la Iglesia encontrará en la catequesis una consolidación de su vida interna como comunidad de creyentes y de su actividad externa como misionera. En este final del siglo XX, Dios y los acontecimientos, que son otras tantas llamadas de su parte, invitan a la Iglesia a renovar su confianza en la acción catequética como en una tarea absolutamente primordial de su misión. Es invitada a consagrar a la catequesis sus mejores recursos en hombres y en energías, sin ahorrar esfuerzos, fatigas y medios materiales, para organizarla mejor y formar personal capacitado. En ello no hay un mero cálculo humano, sino una actitud de fe. Y una actitud de fe se dirige siempre a la fidelidad a Dios, que nunca deja de responder.\n\nResponsabilidad común y diferenciada\n\n16. Tercera lección: la catequesis ha sido siempre, y seguirá siendo, una obra de la que la Iglesia entera debe sentirse y querer ser responsable. Pero sus miembros tienen responsabilidades diferentes, derivadas de la misión de cada uno. Los Pastores, precisamente en virtud de su oficio, tienen, a distintos niveles, la más alta responsabilidad en la promoción, orientación y coordinación de la catequesis. El Papa, por su parte, tiene una profunda conciencia de la responsabilidad primaria que le compete en este campo: encuentra en él motivos de preocupación pastoral, pero sobre todo de alegría y de esperanza. Los sacerdotes, religiosos y religiosas tienen ahí un campo privilegiado para su apostolado. A otro nivel, los padres de familia tienen una responsabilidad singular. Los maestros, los diversos ministros de la Iglesia, los catequistas y, por otra parte, los responsables de los medios de comunicación social, todos ellos tienen, en grado diverso, responsabilidades muy precisas en esta formación de la conciencia del creyente, formación importante para la vida de la Iglesia, y que repercute en la vida de la sociedad misma. Uno de los mejores frutos de la Asamblea general del Sínodo dedicado por entero a la catequesis sería despertar, en toda la Iglesia y en cada uno de sus sectores, una conciencia viva y operante de esta responsabilidad diferenciada pero común.\n\nRenovación continua y equilibrada\n\n17. Finalmente la catequesis tiene necesidad de renovarse continuamente en un cierto alargamiento de su concepto mismo, en sus métodos, en la búsqueda de un lenguaje adaptado, en el empleo de nuevos medios de transmisión del mensaje Esta renovación no siempre tiene igual valor, y los Padres del Sínodo han reconocido con realismo, junto a un progreso innegable en la vitalidad de la actividad catequética y a iniciativas prometedoras, las limitaciones o incluso las «deficiencias» de lo que se ha realizado hasta el presente[45]. Estos límites son particularmente graves cuando ponen en peligro la integridad del contenido. El «Mensaje al pueblo de Dios» subrayó justamente que, para la catequesis, «la repetición rutinaria, que se opone a todo cambio, por una parte, y la improvisación irreflexiva que afronta con ligereza los problemas, por la otra, son igualmente peligrosas»[46]. La repetición rutinaria lleva al estancamiento, al letargo y, en definitiva, a la parálisis. La improvisación irreflexiva engendra desconcierto en los catequizados y en sus padres, cuando se trata de los niños, causa desviaciones de todo tipo, rupturas y finalmente la ruina total de la unidad. Es necesario que la Iglesia dé prueba hoy —come supo hacerlo en otras épocas de su historia— de sabiduría, de valentía y de fidelidad evangélicas, buscando y abriendo caminos y perspectivas nuevas para la enseñanza catequética.\n\nIII\n\nLA CATEQUESIS\n\nEN LA ACTIVIDAD PASTORAL\n\nY MISIONERA DE LA IGLESIA\n\nLa catequesis: una etapa de la evangelización\n\n18. La catequesis no puede disociarse del conjunto de actividades pastorales y misionales de la Iglesia. Ella tiene, sin embargo, algo específico propio sobre lo que la IV Asamblea general del Sínodo de los Obispos, en sus trabajos preparatorios y a lo largo de su celebración, se ha interrogado a menudo. La cuestión interesa también a la opinión pública, dentro y fuera de la Iglesia.\n\nNo es éste el lugar adecuado para dar una definición rigurosa y formal de la catequesis, suficientemente ilustrada en el «Directorio General de la Catequesis»[47]. Compete a los especialistas enriquecer cada vez más su concepto y su articulación.\n\nFrente a la incertidumbre de la práctica, recordemos simplemente algunos puntos esenciales, por lo demás ya consolidados en los documentos de la Iglesia, para una comprensión exacta de la catequesis y sin los cuales se correría el riesgo de no llegar a comprender todo su significado y su alcance.\n\nGlobalmente, se puede considerar aquí la catequesis en cuanto educación de la fe de los niños, de los jóvenes y adultos, que comprende especialmente una enseñanza de la doctrina cristiana, dada generalmente de modo orgánico y sistemático, con miras a iniciarlos en la plenitud de la vida cristiana. En este sentido, la catequesis se articula en cierto número de elementos de la misión pastoral de la Iglesia, sin confundirse con ellos, que tienen un aspecto catequético, preparan a la catequesis o emanan de ella: primer anuncio del evangelio o predicación misional por medio del kerigma para suscitar la fe apologética o búsqueda de las razones de creer, experiencia de vida cristiana, celebración de los sacramentos, integración en la comunidad eclesial, testimonio apostólico y misional.\n\nRecordemos ante todo que entre la catequesis y la evangelización no existe ni separación u oposición, ni identificación pura y simple, sino relaciones profundas de integración y de complemento recíproco.\n\nLa Exhortación apostólica «Evangelii nuntiandi» del 8 de diciembre de 1975, sobre la evangelización en el mundo contemporáneo, subrayó con toda razón que la evangelización —cuya finalidad es anunciar la Buena Nueva a toda la humanidad para que viva de ella—, es una realidad rica, compleja y dinámica, que tiene elementos o, si se prefiere, momentos, esenciales y diferentes entre sí, que es preciso saber abarcar conjuntamente, en la unidad de un único movimiento[48]. La catequesis es uno de esos momentos —¡y cuán señalado!— en el proceso total de evangelización.\n\nCatequesis y primer anuncio del Evangelio\n\n19. La peculiaridad de la Catequesis, distinta del anuncio primero del Evangelio que ha suscitado la conversión, persigue el doble objetivo de hacer madurar la fe inicial y de educar al verdadero discípulo por medio de un conocimiento más profundo y sistemático de la persona y del mensaje de Nuestro Señor Jesucristo[49]. Pero en la práctica catequética, este orden ejemplar debe tener en cuenta el hecho de que a veces la primera evangelización no ha tenido lugar. Cierto número de niños bautizados en su infancia llega a la catequesis parroquial sin haber recibido alguna iniciación en la fe, y sin tener todavía adhesión alguna explícita y personal a Jesucristo, sino solamente la capacidad de creer puesta en ellos por el bautismo y la presencia del Espíritu Santo; y los prejuicios de un ambiente familiar poco cristiano o el espíritu positivista de la educación crean rápidamente algunas reticencias. A éstos es necesario añadir otros niños, no bautizados, para quienes sus padres no aceptan sino tardíamente la educación religiosa: por motivos prácticos, su etapa catecumenal se hará en buena parte durante la catequesis ordinaria. Además muchos preadolescentes y adolescentes, que han sido bautizados y que han recibido sistemáticamente una catequesis así como los sacramentos, titubean por largo tiempo en comprometer o no su vida con Jesucristo, cuando no se preocupan por esquivar la formación religiosa en nombre de su libertad. Finalmente los adultos mismos no están al reparo de tentaciones de duda o de abandono de la fe, a consecuencia de un ambiente notoriamente incrédulo. Es decir que la «catequesis» debe a menudo preocuparse, no sólo de alimentar y enseñar la fe, sino de suscitarla continuamente con la ayuda de la gracia, de abrir el corazón, de convertir, de preparar una adhesión global a Jesucristo en aquellos que están aún en el umbral de la fe. Esta preocupación inspira parcialmente el tono, el lenguaje y el método de la catequesis.\n\nFinalidad específica de la catequesis\n\n20. La finalidad específica de la catequesis no consiste únicamente en desarrollar, con la ayuda de Dios, una fe aún inicial, en promover en plenitud y alimentar diariamente la vida cristiana de los fieles de todas las edades. Se trata en efecto de hacer crecer, a nivel de conocimiento y de vida, el germen de la fe sembrado por el Espíritu Santo con el primer anuncio y transmitido eficazmente a través del bautismo.\n\nLa catequesis tiende pues a desarrollar la inteligencia del misterio de Cristo a la luz de la Palabra, para que el hombre entero sea impregnado por ella. Transformado por la acción de la gracia en nueva criatura, el cristiano se pone así a seguir a Cristo y, en la Iglesia, aprende siempre a pensar mejor como Él, a juzgar como Él, a actuar de acuerdo con sus mandamientos, a esperar como Él nos invita a ello.\n\nMás concretamente, la finalidad de la catequesis, en el conjunto de la evangelización, es la de ser un período de enseñanza y de madurez, es decir, el tiempo en que el cristiano, habiendo aceptado por la fe la persona de Jesucristo como el solo Señor y habiéndole prestado una adhesión global con la sincera conversión del corazón, se esfuerza por conocer mejor a ese Jesús en cuyas manos se ha puesto: conocer su «misterio», el Reino de Dios que anuncia, las exigencias y las promesas contenidas en su mensaje evangélico, los senderos que Él ha trazado a quien quiera seguirle.\n\nSi es verdad que ser cristiano significa decir «sí» a Jesucristo, recordemos que este «sí» tiene dos niveles: consiste en entregarse a la Palabra de Dios y apoyarse en ella, pero significa también, en segunda instancia, esforzarse por conocer cada vez mejor el sentido profundo de esa Palabra.\n\nNecesidad de una catequesis sistemática\n\n21. En su discurso de clausura de la IV Asamblea general del Sínodo, el Papa Pablo VI se felicitaba al «advertir que todos han señalado la gran necesidad de una catequesis orgánica y bien ordenada, ya que esa reflexión vital sobre el misterio mismo de Cristo es lo que principalmente distingue a la Catequesis de todas las demás formas de presentar la Palabra de Dios»[50].\n\nFrente a las dificultades prácticas, hay que subrayar algunas características de esta enseñanza:\n\ndebe ser una enseñanza sistemática, no improvisada, siguiendo un programa que le permita llegar a un fin preciso;\n\nuna enseñanza elemental que no pretenda abordar todas las cuestiones disputadas ni transformarse en investigación teológica o en exégesis científica;\n\nuna enseñanza, no obstante, bastante completa, que no se detenga en el primer anuncio del misterio cristiano, cual lo tenemos en el kerigma;\n\nuna iniciación cristiana integral, abierta a todas las esferas de la vida cristiana.\n\nSin olvidar la importancia de múltiples ocasiones de catequesis, relacionadas con la vida personal, familiar, social y eclesial, que es necesario aprovechar y sobre las que os remito al capítulo VI, insisto en la necesidad de una enseñanza cristiana orgánica y sistemática, dado que desde distintos sitios se intenta minimizar su importancia.\n\nCatequesis y experiencia vital\n\n22. Es inútil insistir en la ortopraxis en detrimento de la ortodoxia: el cristianismo es inseparablemente la una y la otra. Unas convicciones firmes y reflexivas llevan a una acción valiente y segura; el esfuerzo por educar a los fieles a vivir hoy como discípulos de Cristo reclama y facilita el descubrimiento más profundo del Misterio de Cristo en la historia de la salvación.\n\nEs asimismo inútil querer abandonar el estudio serio y sistemático del mensaje de Cristo, en nombre de una atención metodológica a la experiencia vital. «Nadie puede llegar a la verdad íntegra solamente desde una simple experiencia privada, es decir, sin una conveniente exposición del mensaje de Cristo, que es el \"Camino, la Verdad y la Vida\" (Jn 14, 6)»[51].\n\nNo hay que oponer igualmente una catequesis que arranque de la vida a una catequesis tradicional, doctrinal y sistemática[52]. La auténtica catequesis es siempre una iniciación ordenada y sistemática a la Revelación que Dios mismo ha hecho al hombre, en Jesucristo, revelación conservada en la memoria profunda de la Iglesia y en las Sagradas Escrituras y comunicada constantemente, mediante una «traditio» viva y activa, de generación en generación. Pero esta revelación no está aislada de la vida ni yuxtapuesta artificialmente a ella. Se refiere al sentido último de la existencia y la ilumina, ya para inspirarla, ya para juzgarla, a la luz del Evangelio.\n\nPor eso podemos aplicar a los catequistas lo que el Concilio Vaticano II ha dicho especialmente de los sacerdotes: educadores del hombre y de la vida del hombre en la fe[53].\n\nCatequesis y sacramentos\n\n23. La catequesis está intrínsecamente unida a toda la acción litúrgica y sacramental, porque es en los sacramentos y sobre todo en la eucaristía donde Jesucristo actúa en plenitud para la transformación de los hombres.\n\nEn la Iglesia primitiva, catecumenado e iniciación a los sacramentos del bautismo y de la eucaristía, se identificaban. Aunque en este campo haya cambiado la práctica de la Iglesia, en los antiguos países cristianos, el catecumenado jamás ha sido abolido; conoce allí una renovación[54] y se practica abundantemente en las jóvenes Iglesias misioneras. De todos modos, la catequesis está siempre en relación con los sacramentos. Por una parte, una forma eminente de catequesis es la que prepara a los sacramentos, y toda catequesis conduce necesariamente a los sacramentos de la fe. Por otra parte, la práctica auténtica de los sacramentos tiene forzosamente un aspecto catequético. En otras palabras, la vida sacramental se empobrece y se convierte muy pronto en ritualismo vacío, si no se funda en un conocimiento serio del significado de los sacramentos y la catequesis se intelectualiza, si no cobra vida en la práctica sacramental.\n\nCatequesis y comunidad eclesial\n\n24. La catequesis, finalmente, tiene una íntima unión con la acción responsable de la Iglesia y de los cristianos en el mundo. Todo el que se ha adherido a Jesucristo por la fe y se esfuerza por consolidar esta fe mediante la catequesis, tiene necesidad de vivirla en comunión con aquellos que han dado el mismo paso. La catequesis corre el riesgo de esterilizarse, si una comunidad de fe y de vida cristiana no acoge al catecúmeno en cierta fase de su catequesis. Por eso la comunidad eclesial, a todos los niveles, es doblemente responsable respecto a la catequesis: tiene la responsabilidad de atender a la formación de sus miembros, pero también la responsabilidad de acogerlos en un ambiente donde puedan vivir, con la mayor plenitud posible, lo que han aprendido.\n\nLa catequesis está abierta igualmente al dinamismo misionero. Si hace bien, los cristianos tendrán interés en dar testimonio de su fe, de transmitirla a sus hijos, de hacerla conocer a otros, de servir de todos modos a la comunidad humana.\n\nNecesidad de la catequesis en sentido amplio\n\npara la madurez y fuerza de la fe\n\n25. Así pues, gracias a la catequesis, el kerygma evangélico —primer anuncio lleno de ardor que un día transformó al hombre y lo llevó a la decisión de entregarse a Jesucristo por la fe— se profundiza poco a poco, se desarrolla en sus corolarios implícitos, explicado mediante un discurso que va dirigido también a la razón, orientado hacia la práctica cristiana en la Iglesia y en el mundo. Todo esto no es menos evangélico que el kerygma, por más que digan algunos que la catequesis vendría forzosamente a racionalizar, aridecer y finalmente matar lo que de más vivo, espontáneo y vibrante hay en el kerygma. Las verdades que se profundizan en la catequesis son las mismas que hicieron mella en el corazón del hombre al escucharlas por primera vez. El hecho de conocerlas mejor, lejos de embotarlas o agostarlas, debe hacerlas aún más estimulantes y decisivas para la vida.\n\nEn la concepción que se acaba de exponer, la catequesis se ajusta al punto de vista totalmente pastoral desde el cual ha querido considerarla el Sínodo. Este sentido amplio de la catequesis no contradice, sino que incluye, desbordándolo, el sentido estricto al que por lo común se atienen las exposiciones didácticas: la simple enseñanza de las fórmulas que expresan la fe.\n\nEn definitiva, la catequesis es tan necesaria para la madurez de la fe de los cristianos como para su testimonio en el mundo: ella quiere conducir a los cristianos «en la unidad de la fe y en el conocimiento del Hijo de Dios y a formar al hombre perfecto, maduro, que realice la plenitud de Cristo»[55]; también quiere que estén dispuestos a dar razón de su esperanza a todos los que les pidan una explicación[56].\n\nIV\n\nTODA LA BUENA NUEVA\n\nBROTA DE LA FUENTE\n\nEl contenido del Mensaje\n\n26. Siendo la catequesis un momento o un aspecto de la evangelización, su contenido no puede ser otro que el de toda la evangelización: el mismo mensaje —Buena Nueva de salvación— oído una y mil veces y aceptado de corazón, se profundiza incesantemente en la catequesis mediante la reflexión y el estudio sistemático; mediante una toma de conciencia, que cada vez compromete más, de sus repercusiones en la vida personal de cada uno; mediante su inserción en el conjunto orgánico y armonioso que es la existencia cristiana en la sociedad y en el mundo.\n\nLa fuente\n\n27. La catequesis extraerá siempre su contenido de la fuente viva de la Palabra de Dios, transmitida mediante la Tradición y la Escritura, dado que «la Tradición y la Escritura constituyen el depósito sagrado de la Palabra de Dios, confiado a la Iglesia», como ha recordado el Concilio Vaticano II al desear que «el ministerio de la palabra, que incluye la predicación pastoral, la catequesis, toda la instrucción cristiana... reciba de la palabra de la Escritura alimento saludable y por ella dé frutos de santidad»[57].\n\nHablar de la Tradición y de la Escritura como fuentes de la catequesis es subrayar que ésta ha de estar totalmente impregnada por el pensamiento, el espíritu y actitudes bíblicas y evangélicas a través de un contacto asiduo con los textos mismos; es también recordar que la catequesis será tanto más rica y eficaz cuanto más lea los textos con la inteligencia y el corazón de la Iglesia y cuanto más se inspire en la reflexión y en la vida dos veces milenaria de la Iglesia.\n\nLa enseñanza, la liturgia y la vida de la Iglesia surgen de esta fuente y conducen a ella, bajo la dirección de los Pastores y concretamente del Magisterio doctrinal que el Señor les ha confiado.\n\nEl Credo: expresión doctrinal privilegiada\n\n28. Una expresión privilegiada de la herencia viva que ellos han recibido en custodia, se encuentra en el Credo o, más concretamente, en los Símbolos que, en momentos cruciales, recogieron en síntesis felices la fe de la Iglesia. Durante siglos, un elemento importante de la catequesis era precisamente la «traditio Symboli» (o transmisión del compendio de la fe), seguida de la entrega de la oración dominical. Este rito expresivo ha vuelto a ser introducido en nuestros días en la iniciación de los catecúmenos[58]. ¿No habría que encontrar una utilización más concretamente adaptada, para señalar esta etapa, la más importante entre todas, en que un nuevo discípulo de Jesucristo acepta con plena lucidez y valentía el contenido de lo que más adelante va a profundizar con seriedad?\n\nMi predecesor Pablo VI, en el «Credo del Pueblo de Dios» proclamado al cumplirse el XIX centenario del martirio de los Apóstoles Pedro y Pablo, quiso reunir los elementos esenciales de la fe católica, sobre todo los que ofrecían mayor dificultad o estaban en peligro de ser ignorados[59]. Es una referencia segura para el contenido de la catequesis.\n\nElementos a no olvidar\n\n29. El mismo Sumo Pontífice ha recordado, en el capítulo tercero de su Exhortación Apostólica Evangelii nuntiandi, «el contenido esencial, la substancia viva» de la evangelización[60]. Es necesario para la catequesis misma tener presente cada uno de los elementos y la síntesis viva en que ellos han sido integrados[61].\n\nMe contentaré por consiguiente con ofrecer aquí alguna simple alusión[62]. Todos ven, por ejemplo, la importancia de hacer entender al niño, al adolescente, al que progresa en la fe, «lo que puede conocerse de Dios»[63]; de poderles decir, en cierto sentido: «Lo que sin conocer veneráis, eso es lo que yo os anuncio»[64]; de exponerles brevemente[65] el misterio del Verbo de Dios hecho hombre y que realiza la salvación del hombre por su Pascua, es decir, a través de su muerte y su resurrección, pero también con su predicación, con los signos que realiza, con los sacramentos de su presencia permanente en medio de nosotros. Los Padres del Sínodo estuvieron bien inspirados cuando pidieron que se evite reducir a Cristo a su sola humanidad y su mensaje a una dimensión meramente terrestre, y que se le reconociera más bien como el Hijo de Dios, el mediador que nos da libre acceso al Padre en el Espíritu[66].\n\n¡Cuán importante es exponer a la inteligencia y al corazón, a la luz de la fe, ese sacramento de su presencia que es el Misterio de la Iglesia, asamblea de hombres pecadores, pero, al mismo tiempo, santificados y que constituyen la familia de Dios reunida por el Señor bajo la dirección de aquellos a quienes «el Espíritu Santo... constituyó vigilantes para apacentar la Iglesia de Dios»![67].\n\nEs importante explicar que la historia de los hombres, con sus aspectos de gracia y de pecado, de grandeza y de miseria, es asumida por Dios en su Hijo Jesucristo y «ofrece ya algún bosquejo del siglo futuro»[68]. Es importante, finalmente, revelar sin ambages las exigencias, hechas de renuncia mas también de gozo, de lo que el Apóstol Pablo gustaba llamar «vida nueva»[69], «creación nueva»[70]., ser o existir en Cristo[71], «vida eterna en Cristo Jesús»[72], y que no es más que la vida en el mundo, pero una vida según las bienaventuranzas y destinada a prolongarse y a transfigurarse en el más allá.\n\nDe ahí la importancia que tienen en la catequesis las exigencias morales personales correspondientes al Evangelio y las actitudes cristianas ante la vida y ante el mundo, ya sean heroicas, ya las más sencillas: nosotros las llamamos virtudes cristianas o virtudes evangélicas. De ahí también el cuidado que tendrá la catequesis de no omitir, sino iluminar como es debido, en su esfuerzo de educación en la fe, realidades como la acción del hombre por su liberación integral[73], la búsqueda de una sociedad más solidaria y fraterna, las luchas por la justicia y la construcción de la paz.\n\nPor lo demás no se ha de creer que esta dimensión de la catequesis es absolutamente nueva. Ya en la época patrística, san Ambrosio y san Juan Crisóstomo, por no mencionar a otros, destacaron las consecuencias sociales de las exigencias evangélicas y, más cerca de nosotros, el catecismo de san Pío X citaba explícitamente, entre los pecados que claman venganza ante Dios, el hecho de oprimir a los pobres, así como el defraudar a los trabajadores en su justo salario[74]. Especialmente desde la Rerum novarum, la preocupación social está activamente presente en la enseñanza catequética de los papas y de los obispos. Muchos Padres del Sínodo han pedido con legítima insistencia que el rico patrimonio de la enseñanza social de la Iglesia encuentre su puesto, bajo formas apropiadas, en la formación catequética común de los fieles.\n\nIntegridad del contenido\n\n30. A propósito del contenido de la catequesis, hay que poner de relieve, en nuestros días, tres puntos importantes.\n\nEl primero se refiere a la integridad de dicho contenido. A fin de que la oblación de su fe[75] sea perfecta, el que se hace discípulo de Cristo tiene derecho a recibir la «palabra de la fe»[76] no mutilada, falsificada o disminuida, sino completa e integral, en todo su rigor y su vigor. Traicionar en algo la integridad del mensaje es vaciar peligrosamente la catequesis misma y comprometer los frutos que de ella tienen derecho a esperar Cristo y la comunidad eclesial. No es ciertamente casual el hecho de que una cierta totalidad caracterice el mandato final de Jesús en el evangelio de Mateo: «Me ha sido dado todo poder... Haced discípulos a todas las gentes... enseñándoles a guardar todo... yo estoy siempre con vosotros». Por eso, cuando un hombre, presintiendo «la superioridad del conocimiento de Cristo Jesús»[77], descubierto por la fe, abrigue el deseo, aún inconsciente, de conocerle más y mejor, mediante «una predicación y enseñanza conforme a la verdad que hay en Jesús»[78], ningún pretexto es válido para negarle parte alguna de ese conocimiento. ¿Qué catequesis sería aquella en la que no hubiera lugar para la creación del hombre y su pecado, para el plan redentor de nuestro Dios y su larga y amorosa preparación y realización, para la Encarnación del Hijo de Dios, para María —la Inmaculada, la Madre de Dios, siempre Virgen, elevada en cuerpo y alma a la gloria celestial— y su función en el misterio de la salvación, para el misterio de la iniquidad operante en nuestras vidas[79] y la virtud de Dios que nos libera, para la necesidad de la penitencia y de la ascesis, para los gestos sacramentales y litúrgicos, para la realidad de la presencia eucarística, para la participación en la vida divina aquí en la tierra y en el más allá, etc.? Asimismo, a ningún verdadero catequista le es lícito hacer por cuenta propia una selección en el depósito de la fe, entre lo que estima importante y lo que estima menos importante o para enseñar lo uno y rechazar lo otro.\n\nCon métodos pedagógicos adaptados\n\n31. De ahí esta segunda observación: es posible que en la situación actual de la catequesis, razones de método o de pedagogía aconsejen organizar la comunicación de las riquezas del contenido de la catequesis de un modo más bien que de otro. Por lo demás, la integridad no dispensa del equilibrio ni del carácter orgánico y jerarquizado, gracias a los cuales se dará a las verdades que se enseñan, a las normas que se transmiten y a los caminos de la vida cristiana que se indican, la importancia respectiva que les corresponden. También puede suceder que determinado lenguaje se demuestre preferible para transmitir este contenido a determinada persona o grupo de personas. La elección sería válida en la medida en que no dependa de teorías o prejuicios más o menos subjetivos y marcados por una cierta ideología, sino que esté inspirada por el humilde afán de ajustarse mejor a un contenido que debe permanecer intacto. El método y el lenguaje utilizados deben seguir siendo verdaderamente instrumentos para comunicar la totalidad y no una parte de las «palabras de vida eterna»[80] o del «camino de la vida»[81].\n\nDimensión ecuménica de la catequesis\n\n32. El gran movimiento, inspirado ciertamente por el Espíritu de Jesús, que, desde hace un cierto número de años, lleva a la Iglesia católica a buscar con otras Iglesias o confesiones cristianas el restablecimiento de la perfecta unidad querida por el Señor, me induce a hablar del carácter ecuménico de la catequesis. Este movimiento cobró todo su relieve en el Concilio Vaticano II[82], y, a partir del Concilio, ha conocido en la Iglesia una importancia, concretada en una serie impresionante de hechos y de iniciativas, conocidas por todos.\n\nLa catequesis no puede permanecer ajena a esta dimensión ecuménica cuando todos los fieles, según su propia capacidad y su situación en la Iglesia, son llamados a tomar parte en el movimiento hacia la unidad[83].\n\nLa catequesis tendrá una dimensión ecuménica si, sin renunciar a enseñar que la plenitud de las verdades reveladas y de los medios de salvación instituidos por Cristo se halla en la Iglesia Católica[84], lo hace, sin embargo, respetando sinceramente, de palabra y de obra, a las comunidades eclesiales que no están en perfecta comunión con esta misma Iglesia.\n\nEn este contexto, es muy importante hacer una presentación correcta y leal de las demás Iglesias y comunidades eclesiales de las que el Espíritu de Cristo no rehúsa servirse como medio de salvación; por otra parte «los elementos o bienes que conjuntamente edifican y dan vida a la propia Iglesia, pueden encontrarse algunos, más aún, muchísimos y muy valiosos, fuera del recinto visible de la Iglesia católica»[85]. Además esta presentación ayudará a los católicos por un lado a profundizar su propia fe y por otra a conocer mejor y estimar a los demás hermanos cristianos, facilitando así la búsqueda común del camino hacia la plena unidad en toda la verdad. Ella debería además ayudar a los no católicos a conocer mejor y a apreciar a la Iglesia católica y su convicción de ser el «auxilio general de salvación».\n\nLa catequesis tendrá una dimensión ecuménica si, además, suscita y alimenta un verdadero deseo de unidad; más todavía, si inspira esfuerzos sinceros —incluido el esfuerzo por purificarse en la humildad y el fervor del Espíritu con el fin de despejar los caminos— no con miras a un irenismo fácil, hecho de omisiones y de concesiones en el plano doctrinal, sino con miras a la unidad perfecta, cuando el Señor quiera y por las vías que Él quiera.\n\nFinalmente, la catequesis será ecuménica si se esfuerza por preparar a los niños y a los jóvenes, así como a los adultos católicos, a vivir en contacto con los no católicos, viviendo su identidad católica dentro del respecto a la fe de los otros.\n\nColaboración ecuménica en el ámbito de la catequesis\n\n33. En situaciones de pluralismo religioso, los Obispos pueden juzgar oportunas, o aun necesarias, ciertas experiencias de colaboración en el campo de la catequesis entre católicos y otros cristianos, como complemento de la catequesis habitual que, de todos modos, los católicos deben recibir. Tales experiencias encuentran su fundamento teológico en los elementos comunes a todos los cristianos[86]. Pero la comunión de fe entre los católicos y los demás cristianos no es completa ni perfecta; más aún existen, en determinados casos, profundas divergencias. En consecuencia, esta colaboración ecuménica es por su naturaleza limitada: no debe significar jamás una «reducción» al mínimo común. Además, la catequesis no consiste únicamente en enseñar la doctrina, sino en iniciar a toda la vida cristiana, haciendo participar plenamente en los sacramentos de la Iglesia. De ahí la necesidad, donde se da una experiencia de colaboración ecuménica en el terreno de la catequesis, de vigilar para que la formación de los católicos esté bien asegurada en la Iglesia católica en lo concerniente a la doctrina y a la vida cristiana.\n\nDurante el Sínodo, cierto número de Obispos señaló casos —cada vez más frecuentes, decían— en los que las autoridades civiles u otras circunstancias imponen, en las escuelas de algunos países, una enseñanza de la religión cristiana —con sus manuales, horas de clase, etc.— común a católicos y no católicos. Sería superfluo decir que no se trata de una verdadera catequesis. Esta enseñanza tiene además una importancia ecuménica cuando se presenta con lealtad la doctrina cristiana. En los casos en que las circunstancias impusieran esta enseñanza, es importante que sea asegurada de otra manera, con el mayor esmero, una catequesis específicamente católica.\n\nProblema de manuales comunes a diversas religiones\n\n34. Hay que añadir aquí otra observación que se sitúa en la misma dirección aunque bajo óptica distinta. Sucede a veces que las escuelas estatales ponen libros a disposición de los alumnos, en los que las religiones, incluida la católica, son presentadas a título cultural histórico, moral y literario. Una presentación objetiva de los hechos históricos, de las diferentes religiones y confesiones cristianas puede contribuir a una mejor comprensión recíproca. En tal caso se hará todo lo posible para que la presentación sea verdaderamente objetiva, al resguardo de sistemas ideológicos y políticos o de pretendidos prejuicios científicos que deformarían su verdadero sentido. De todos modos, estos manuales no deben considerarse como obras catequéticas: les falta para ello el testimonio de creyentes que exponen la fe a otros creyentes, y una comprensión de los misterios cristianos y de lo específicamente católico, todo ello sacado de lo profundo de la fe.\n\nV\n\nTODOS TIENEN NECESIDAD\n\nDE LA CATEQUESIS\n\nLa importancia de los niños y de los jóvenes\n\n35. El tema señalado por mi Predecesor, Pablo VI, para la IV Asamblea general del Sínodo de los Obispos versaba sobre «la catequesis en nuestro tiempo con especial atención a los niños y a los jóvenes». El ascenso de los jóvenes constituye sin duda el hecho más rico de esperanza y al mismo tiempo de inquietud para una buena parte del mundo actual. En algunos países, sobre todo los del Tercer Mundo, más de la mitad de la población está por debajo de los veinticinco o treinta años. Ello significa que millones y millones de niños y de jóvenes se preparan para su futuro de adultos. Y no es sólo el factor numérico: acontecimientos recientes, y la misma crónica diaria, nos dicen que esta multitud innumerable de jóvenes, aunque esté dominada aquí y allí por la incertidumbre y el miedo, o seducida por la evasión en la droga y la indiferencia, incluso tentada por el nihilismo y la violencia, constituye sin embargo en su mayor parte la gran fuerza que, entre muchos riesgos, se propone construir la civilización del futuro.\n\nAhora bien, en nuestra solicitud pastoral nos preguntamos: ¿Cómo revelar a esa multitud de niños y jóvenes a Jesucristo, Dios hecho hombre? ¿Cómo revelarlo no simplemente en el deslumbramiento de un primer encuentro fugaz, sino a través del conocimiento cada día más hondo y más luminoso de su persona, de su mensaje, del Plan de Dios que él quiso revelar, del llamamiento que dirige a cada uno, del Reino que quiere inaugurar en este mundo con el «pequeño rebaño»[87] de quienes creen en él, y que no estará completo más que en la eternidad? ¿Cómo dar a conocer el sentido, el alcance, las exigencias fundamentales, la ley del amor, las promesas, las esperanzas de ese Reino?\n\nHabría que hacer muchas observaciones sobre las características propias que adopta la catequesis en las diferentes etapas de la vida.\n\nPárvulos\n\n36. Un momento con frecuencia destacado es aquel en que el niño pequeño recibe de sus padres y del ambiente familiar los primeros rudimentos de la catequesis, que acaso no serán sino una sencilla revelación del Padre celeste, bueno y providente, al cual aprende a dirigir su corazón. Las brevísimas oraciones que el niño aprenderá a balbucir serán el principio de un diálogo cariñoso con ese Dios oculto, cuya Palabra comenzará a escuchar después. Ante los padres cristianos nunca insistiríamos demasiado en esta iniciación precoz, mediante la cual son integradas las facultades del niño en una relación vital con Dios: obra capital que exige gran amor y profundo respeto al niño, el cual tiene derecho a una presentación sencilla y verdadera de la fe cristiana.\n\nNiños\n\n37. Pronto llegará, en la escuela y en la iglesia, en la parroquia o en la asistencia espiritual recibida en el colegio católico o en el instituto estatal, a la vez que la apertura a un círculo social más amplio, el momento de una catequesis destinada a introducir al niño de manera orgánica en la vida de la Iglesia, incluida también una preparación inmediata a la celebración de los sacramentos: catequesis didáctica, pero encaminada a dar testimonio de la fe; catequesis inicial, mas no fragmentaria, puesto que deberá revelar, si bien de manera elemental, todos los principales misterios de la fe y su repercusión en la vida moral y religiosa del niño; catequesis que da sentido a los sacramentos, pero a la vez recibe de los sacramentos vividos una dimensión vital que le impide quedarse en meramente doctrinal, y comunica al niño la alegría de ser testimonio de Cristo en su ambiente de vida.\n\nAdolescentes\n\n38. Luego vienen la pubertad y la adolescencia, con las grandezas y los riesgos que presenta esa edad. Es el momento del descubrimiento de sí mismo y del propio mundo interior, el momento de los proyectos generosos, momento en que brota el sentimiento del amor, así como los impulsos biológicos de la sexualidad, del deseo de estar juntos; momento de una alegría particularmente intensa, relacionada con el embriagador descubrimiento de la vida. Pero también es a menudo la edad de los interrogantes más profundos, de búsquedas angustiosas, incluso frustrantes, de desconfianza de los demás y de peligrosos repliegues sobre sí mismo; a veces también la edad de los primeros fracasos y de las primeras amarguras. La catequesis no puede ignorar esos aspectos fácilmente cambiantes de un período tan delicado de la vida. Podrá ser decisiva una catequesis capaz de conducir al adolescente a una revisión de su propia vida y al diálogo, una catequesis que no ignore sus grandes temas, —la donación de sí mismo, la fe, el amor y su mediación que es la sexualidad—. La revelación de Jesucristo como amigo, como guía y como modelo, admirable y sin embargo imitable; la revelación de su mensaje que da respuesta a las cuestiones fundamentales; la revelación del Plan de amor de Cristo Salvador como encarnación del único amor verdadero y de la única posibilidad de unir a los hombres, todo eso podrá constituir la base de una auténtica educación en la fe. Y sobre todo los misterios de la pasión y de la muerte de Jesús, a los que san Pablo atribuye el mérito de su gloriosa resurrección, podrán decir muchas cosas a la conciencia y al corazón del adolescente y arrojar luz sobre sus primeros sufrimientos y los del mundo que va descubriendo.\n\nJóvenes\n\n39. Con la edad de la juventud llega la hora de las primeras decisiones. Ayudado tal vez por los miembros de su familia y por los amigos, mas a pesar de todo solo consigo mismo y con su conciencia moral, el joven, cada vez más a menudo y de modo más determinante, deberá asumir su destino. Bien y mal, gracia y pecado, vida y muerte, se enfrentarán cada vez más en su interior como categorías morales, pero también y sobre todo como opciones fundamentales que habrá de efectuar o rehusar con lucidez y sentido de responsabilidad. Es evidente que una catequesis que denuncie el egoísmo en nombre de la generosidad, que exponga sin simplismos ni esquematismos ilusorios el sentido cristiano del trabajo, del bien común, de la justicia y de la caridad, una catequesis sobre la paz entre las naciones, sobre la promoción de la dignidad humana, del desarrollo, de la liberación tal como las presentan documentos recientes de la Iglesia[88], completará felizmente en los espíritus de los jóvenes una buena catequesis de las realidades propiamente religiosas, que nunca ha de ser desatendida. La catequesis cobra entonces una importancia considerable, porque es el momento en que el evangelio podrá ser presentado, entendido y aceptado como capaz de dar sentido a la vida y, por consiguiente, de inspirar actitudes de otro modo inexplicables: renuncia, desprendimiento, mansedumbre, justicia, compromiso, reconciliación, sentido de lo Absoluto y de lo invisible, etc., rasgos todos ellos que permitirán identificar entre sus compañeros a este joven como discípulo de Jesucristo.\n\nLa catequesis prepara así para los grandes compromisos cristianos de la vida adulta. En lo que se refiere por ejemplo a las vocaciones para la vida sacerdotal y religiosa, es cosa cierta que muchas de ellas han nacido en el curso de una catequesis bien llevada a lo largo de la infancia y de la adolescencia.\n\nDesde la infancia hasta el umbral de la madurez, la catequesis se convierte, pues, en una escuela permanente de la fe y sigue de este modo las grandes etapas de la vida como faro que ilumina la ruta del niño, del adolescente y del joven.\n\nAdaptación de la catequesis a los jóvenes\n\n40. Es consolador comprobar que, durante la IV Asamblea general del Sínodo y a lo largo de estos años que lo han seguido, la Iglesia ha compartido ampliamente esta preocupación: ¿Cómo impartir la catequesis a los niños y a los jóvenes? ¡Quiera Dios que la atención así despertada perdure mucho tiempo en la conciencia de la Iglesia! En ese sentido, el Sínodo ha sido precioso para la Iglesia entera, al esforzarse por delinear con la mayor precisión posible el rostro complejo de la juventud actual; al mostrar que esta juventud emplea un lenguaje al que es preciso saber traducir, con paciencia y buen sentido, sin traicionarlo, el mensaje de Jesucristo; al demostrar que, a despecho de las apariencias, esta juventud tiene, aunque sea confusamente, no sólo la disponibilidad y la apertura, sino también verdadero deseo de conocer a «Jesús, llamado Cristo»[89]; al revelar, finalmente, que la obra de la catequesis, si se quiere llevar a cabo con rigor y seriedad, es hoy día más ardua y fatigosa que nunca a causa de los obstáculos y dificultades de toda índole con que topa, pero también es más reconfortante que nunca a causa de la hondura de las respuestas que recibe por parte de los niños y de los jóvenes. Ahí hay un tesoro con el que la Iglesia puede y debe contar en los años venideros.\n\nAlgunas categorías de jóvenes destinatarios de la catequesis, dada su situación peculiar, postulan también una atención especial.\n\nMinusválidos\n\n41. Se trata ante todo de los niños y de los jóvenes física o mentalmente minusválidos. Estos tienen derecho a conocer como los demás coetáneos el «misterio de la fe». Al ser mayores las dificultades que encuentran, son más meritorios los esfuerzos de ellos y de sus educadores. Es motivo de alegría comprobar que organizaciones católicas especialmente consagradas a los jóvenes minusválidos tuvieron a bien aportar al Sínodo su experiencia en la materia, y sacaron del Sínodo el deseo renovado de afrontar mejor este importante problema. Merecen ser vivamente alentadas en esta tarea.\n\nJóvenes sin apoyo religioso\n\n42. Mi pensamiento se dirige después a los niños y a los jóvenes, cada vez más numerosos, nacidos y educados en un hogar no cristiano, o al menos no practicante, pero deseosos de conocer la fe cristiana. Se les deberá asegurar una catequesis adecuada para que puedan creer en la fe y vivirla progresivamente, a pesar de la falta de apoyo, acaso a pesar de la oposición que encuentren en su familia y en su ambiente.\n\nAdultos\n\n43. Continuando la serie de destinatarios de la catequesis, no puedo menos de poner de relieve ahora una de las preocupaciones más constantes de los Padres del Sínodo, impuesta con vigor y con urgencia por las experiencias que se están dando en el mundo entero: se trata del problema central de la catequesis de los adultos. Esta es la forma principal de la catequesis porque está dirigida a las personas que tienen las mayores responsabilidades y la capacidad de vivir el mensaje cristiano bajo su forma plenamente desarrollada[90]. La comunidad cristiana no podría hacer una catequesis permanente sin la participación directa y experimentada de los adultos, bien sean ellos destinatarios o promotores de la actividad catequética. El mundo en que los jóvenes están llamados a vivir y dar testimonio de la fe que la catequesis quiere ahondar y afianzar, está gobernado por los adultos: la fe de éstos debería igualmente ser iluminada, estimulada o renovada sin cesar con el fin de penetrar las realidades temporales de las que ellos son responsables. Así pues, para que sea eficaz, la catequesis ha de ser permanente y sería ciertamente vana si se detuviera precisamente en el umbral de la edad madura puesto que, si bien ciertamente de otra forma, se revela no menos necesaria para los adultos.\n\nCuasi catecúmenos\n\n44. Entre estos adultos que tienen necesidad de la catequesis, nuestra preocupación pastoral y misionera se dirige a los que, nacidos y educados en regiones todavía no cristianizadas, no han podido profundizar la doctrina cristiana que un día las circunstancias de la vida les hicieron encontrar; a los que en su infancia recibieron una catequesis proporcionada a esa edad, pero que luego se alejaron de toda práctica religiosa y se encuentran en la edad madura con conocimientos religiosos más bien infantiles; a los que se resienten de una catequesis sin duda precoz, pero mal orientada o mal asimilada; a los que, aun habiendo nacido en países cristianos, incluso dentro de un cuadro sociológicamente cristiano, nunca fueron educados en su fe y, en cuanto adultos, son verdaderos catecúmenos.\n\nCatequesis diversificadas y complementarias\n\n45. Así pues, los adultos de cualquier edad, incluidas las personas de edad avanzada —que merecen atención especial dada su experiencia y sus problemas— son destinatarios de la catequesis igual que los niños, los adolescentes y los jóvenes. Habría que hablar también de los emigrantes, de las personas marginadas por la evolución moderna, de las que viven en las barriadas de las grandes metrópolis, a menudo desprovistas de iglesias, de locales y de estructuras adecuadas. Por todos ellos quiero formular votos a fin de que se multipliquen las iniciativas encaminadas a su formación cristiana con los instrumentos apropiados (medios audio-visuales, publicaciones, mesas redondas, conferencias), de suerte que muchos adultos puedan suplir las insuficiencias o deficiencias de la catequesis, o completar armoniosamente, a un nivel más elevado, la que recibieron en la infancia, o incluso enriquecerse en este campo hasta el punto de poder ayudar más seriamente a los demás.\n\nCon todo, es importante que la catequesis de los niños y de los jóvenes, la catequesis permanente y la catequesis de adultos no sean compartimientos estancos e incomunicados. Más importante aún es que no haya ruptura entre ellas. Al contrario, es menester propiciar su perfecta complementariedad: los adultos tienen mucho que dar a los jóvenes y a los niños en materia de catequesis, pero también pueden recibir mucho de ellos para el crecimiento de su vida cristiana.\n\nHay que repetirlo: en la Iglesia de Jesucristo nadie debería sentirse dispensado de recibir la catequesis; pensamos incluso en los jóvenes seminaristas y religiosos, y en todos los que están destinados a la tarea de pastores y catequistas, los cuales desempeñarán mucho mejor ese ministerio si saben formarse humildemente en la escuela de la Iglesia, la gran catequista y a la vez la gran catequizada.\n\nVI\n\nMÉTODOS Y MEDIOS\n\nDE LA CATEQUESIS\n\nMedios de comunicación social\n\n46. Desde la enseñanza oral de los Apóstoles a las cartas que circulaban entre las Iglesias y hasta los medios más modernos, la catequesis no ha cesado de buscar los métodos y los medios más apropiados a su misión, con la participación activa de las comunidades, bajo impulso de los Pastores Este esfuerzo debe continuar.\n\nMe vienen espontáneamente al pensamiento las grandes posibilidades que ofrecen los medios de comunicación social y los medios de comunicación de grupos: televisión, radio, prensa, discos, cintas grabadas, todo lo audio-visual. Los esfuerzos realizados en estos campos son de tal alcance que pueden alimentar las más grandes esperanzas. La experiencia demuestra, por ejemplo, la resonancia de una enseñanza radiofónica o televisiva, cuando sabe unir una apreciable expresión estética con una rigurosa fidelidad al Magisterio. La Iglesia tiene hoy muchas ocasiones de tratar estos problemas —incluidas las jornadas de los medios de comunicación social—, sin que sea necesario extenderse aquí sobre ello no obstante su capital importancia.\n\nMúltiples lugares, momentos o reuniones por valorizar\n\n47. Pienso asimismo en diversos momentos de gran importancia en que la catequesis encuentra cabalmente su puesto: por ejemplo, las peregrinaciones diocesanas, regionales o nacionales, que son más provechosas si están centradas en un tema escogido con acierto a partir de la vida de Cristo, de la Virgen y de los Santos; las misiones tradicionales, tantas veces abandonadas con excesiva prisa, y que son insustituibles para una renovación periódica y vigorosa de la vida cristiana —hay que reanudarlas y remozarlas—; los círculos bíblicos, que deben ir más allá de la exégesis para hacer vivir la Palabra de Dios; las reuniones de las comunidades eclesiales de base, en la medida en que se atengan a los criterios expuestos en la Exhortación Apostólica Evangelii nuntiandi[91]. Quiero recordar también los grupos de jóvenes que en ciertas regiones, con denominaciones y fisonomías distintas —mas con el mismo fin de dar a conocer a Jesucristo y de vivir el Evangelio—, se multiplican y florecen como en una primavera muy reconfortante para la Iglesia: grupos de acción católica, grupos caritativos, grupos de oración, grupos de reflexión cristiana, etc. Estos grupos suscitan grandes esperanzas para la Iglesia del mañana. Pero en el nombre de Jesús conjuro a los jóvenes que los forman, a sus responsables y a los sacerdotes que les consagran lo mejor de su ministerio: no permitáis por nada del mundo que en estos grupos, ocasiones privilegiadas de encuentro, ricos en tantos valores de amistad y solidaridad juveniles, de alegría y de entusiasmo, de reflexión sobre los hechos y las cosas, falte un verdadero estudio de la doctrina cristiana. En ese caso se expondrían —y el peligro, por desgracia, se ha verificado sobradamente— a decepcionar a sus miembros y a la Iglesia misma.\n\nEl esfuerzo catequético, posible en estos lugares y en otros muchos, tiene tantas más probabilidades de ser acogido y de dar sus frutos, cuanto más se respete su naturaleza propia. Con una inserción apropiada, conseguirá esa diversidad y complementariedad de contactos que le permite desarrollar toda la riqueza de su concepto, mediante la triple dimensión de palabra, de memoria y de testimonio —de doctrina, de celebración y de compromiso en la vida— que el mensaje del Sínodo al Pueblo de Dios ha puesto en evidencia[92].\n\nHomilía\n\n48. Esta observación vale mas aún para la catequesis que se hace dentro del cuadro litúrgico y concretamente en la asamblea litúrgica: respetando lo específico y el ritmo propio de este cuadro, la homilía vuelve a recorrer el itinerario de fe propuesto por la catequesis y lo conduce a su perfeccionamiento natural; al mismo tiempo impulsa a los discípulos del Señor a emprender cada día su itinerario espiritual en la verdad, la adoración y la acción de gracias. En este sentido se puede decir que la pedagogía catequética encuentra, a su vez, su fuente y su plenitud en la eucaristía dentro del horizonte completo del año litúrgico. La predicación centrada en los textos bíblicos, debe facilitar entonces, a su manera, el que los fieles se familiaricen con el conjunto de los misterios de la fe y de las normas de la vida cristiana. Hay que prestar una gran atención a la homilía: ni demasiado larga, ni demasiado breve, siempre cuidadosamente preparada, sustanciosa y adecuada, y reservada a los ministros autorizados. Esta homilía debe tener su puesto en toda eucaristía dominical o festiva, y también en la celebración de los bautismos, de las liturgias penitenciales, de los matrimonios, de los funerales. Es éste uno de los beneficios de la renovada liturgia.\n\nPublicaciones catequéticas\n\n49. En medio de este conjunto de vías y de medios —toda actividad de la Iglesia tiene una dimensión catequética— las obras de catecismo, lejos de perder su importancia esencial, adquieren nuevo relieve. Uno de los aspectos más interesantes del florecimiento actual de la catequesis consiste en la renovación y multiplicación de los libros catequéticos que en la Iglesia se ha verificado un poco por doquier. Han visto la luz obras numerosas y muy logradas, y constituyen una verdadera riqueza al servicio de la enseñanza catequética. Pero hay que reconocer igualmente, con honradez y humildad, que esta floración y esta riqueza han llevado consigo ensayos y publicaciones equívocas y perjudiciales para los jóvenes y para la vida de la Iglesia. Bastante a menudo, aquí y allá, con el fin de encontrar el lenguaje más apto o de estar al día en lo que atañe a los métodos pedagógicos, ciertas obras catequéticas desorientan a los jóvenes y aun a los adultos, ya por la omisión, consciente o inconsciente, de elementos esenciales a la fe de la Iglesia, ya por la excesiva importancia dada a determinados temas con detrimento de los demás, ya sobre todo por una visión global harto horizontalista, no conforme con la enseñanza del Magisterio de la Iglesia.\n\nNo basta, por tanto, que se multipliquen las obras catequéticas. Para que respondan a su finalidad, son indispensables algunas condiciones:\n\nque conecten con la vida concreta de la generación a la que se dirigen, teniendo bien presentes sus inquietudes y sus interrogantes, sus luchas y sus esperanzas;\n\nque se esfuercen por encontrar el lenguaje que entiende esa generación;\n\nque se propongan decir todo el mensaje de Cristo y de su Iglesia, sin pasar por alto ni deformar nada, exponiéndolo todo según un eje y una estructura que hagan resaltar lo esencial;\n\nque tiendan realmente a producir en sus usuarios un conocimiento mayor de los misterios de Cristo en orden a una verdadera conversión y a una vida más conforme con el querer de Dios.\n\nCatecismos\n\n50. Todos los que asumen la pesada tarea de preparar estos instrumentos catequéticos, y con mayor razón el texto de los catecismos, no pueden hacerlo sin la aprobación de los Pastores que tienen autoridad para darla, ni sin inspirarse lo más posible en el Directorio general de Catequesis que sigue siendo norma de referencia[93].\n\nA este respecto, no puedo menos de animar fervientemente a las Conferencias episcopales del mundo entero: que emprendan, con paciencia pero también con firme resolución, el imponente trabajo a realizar de acuerdo con la Sede Apostólica, para lograr catecismos fieles a los contenidos esenciales de la Revelación y puestos al día en lo que se refiere al método, capaces de educar en una fe robusta a las generaciones cristianas de los tiempos nuevos.\n\nEsta breve mención a los medios y a las vías de la catequesis contemporánea no agota la riqueza de las proposiciones elaboradas por los Padres del Sínodo. Es reconfortante pensar que en cada país se realiza actualmente una preciosa colaboración para una renovación más orgánica y más segura de estos aspectos de la catequesis. ¿Cómo es posible dudar de que la Iglesia pueda encontrar personas competentes y medios adaptados para responder, con la gracia de Dios, a las exigencias complejas de la comunicación con los hombres de nuestro tiempo?\n\nVII\n\nCÓMO DAR LA CATEQUESIS\n\nDiversidad de métodos\n\n51. La edad y el desarrollo intelectual de los cristianos, su grado de madurez eclesial y espiritual y muchas otras circunstancias personales postulan que la catequesis adopte métodos muy diversos para alcanzar su finalidad específica: la educación en la fe. Esta variedad es requerida también, en un plano más general, por el medio socio-cultural en que la Iglesia lleva a cabo su obra catequética.\n\nLa variedad en los métodos es un signo de vida y una riqueza. Así lo han considerado los Padres de la IV Asamblea general del Sínodo, llamando la atención sobre las condiciones indispensables para que sea útil y no perjudique a la unidad de la enseñanza de la única fe.\n\nAl servicio de la Revelación y de la conversión\n\n52. La primera cuestión de orden general que se presenta concierne el riesgo y la tentación de mezclar indebidamente la enseñanza catequética con perspectivas ideológicas, abierta o larvadamente, sobre todo de índole político-social, o con opciones políticas personales. Cuando estas perspectivas predominan sobre el mensaje central que se ha de transmitir, hasta oscurecerlo y relegarlo a un plano secundario, incluso hasta utilizarlo para sus fines, entonces la catequesis queda desvirtuada en sus raíces. E1 Sínodo ha insistido con razón en la necesidad de que la catequesis se mantenga por encima de las tendencias unilaterales divergentes —de evitar las «dicotomías»— aun en el campo de las interpretaciones teológicas dadas a tales cuestiones. La pauta que ha de procurar seguir es la Revelación, tal como la transmite el Magisterio universal de la Iglesia en su forma solemne u ordinaria. Esta Revelación es la de un Dios creador y redentor, cuyo Hijo, habiendo venido entre los hombres hecho carne, no sólo entra en la historia personal de cada hombre, sino también en la historia humana, convirtiéndose en su centro. Esta es, por tanto, la Revelación de un cambio radical del hombre y del universo, de todo lo que forma el tejido de la existencia humana, bajo la influencia de la Buena Nueva de Jesucristo. Una catequesis así entendida supera todo moralismo formalista, aun cuando incluya una verdadera moral cristiana. Supera principalmente todo mesianismo temporal, social o político. Apunta a alcanzar el fondo del hombre.\n\nEncarnación del mensaje en las culturas\n\n53. Abordo ahora una segunda cuestión. Como decía recientemente a los miembros de la Comisión bíblica, «el término \"aculturación\" o \"inculturación\", además de ser un hermoso neologismo, expresa muy bien uno de los componentes del gran misterio de la Encarnación»[94]. De la catequesis como de la evangelización en general, podemos decir que está llamada a llevar la fuerza del evangelio al corazón de la cultura y de las culturas. Para ello, la catequesis procurará conocer estas culturas y sus componentes esenciales; aprenderá sus expresiones más significativas, respetará sus valores y riquezas propias. Sólo así se podrá proponer a tales culturas el conocimiento del misterio oculto[95] y ayudarles a hacer surgir de su propia tradición viva expresiones originales de vida, de celebración y de pensamiento cristianos. Se recordará a menudo dos cosas:\n\npor una parte, el Mensaje evangélico no se puede pura y simplemente aislarlo de la cultura en la que está inserto desde el principio (el mundo bíblico y, más concretamente, el medio cultural en el que vivió Jesús de Nazaret); ni tampoco, sin graves pérdidas, podrá ser aislado de las culturas en las que ya se ha expresado a lo largo de los siglos; dicho Mensaje no surge de manera espontánea en ningún «humus» cultural; se transmite siempre a través de un diálogo apostólico que está inevitablemente inserto en un cierto diálogo de culturas;\n\npor otra parte, la fuerza del Evangelio es en todas partes transformadora y regeneradora. Cuando penetra una cultura ¿quién puede sorprenderse de que cambien en ella no pocos elementos? No habría catequesis si fuese el Evangelio el que hubiera de cambiar en contacto con las culturas.\n\nEn ese caso ocurría sencillamente lo que san Pablo llama, con una expresión muy fuerte, «reducir a nada la cruz de Cristo»[96].\n\nOtra cosa sería tomar como punto de arranque, con prudencia y discernimiento, elementos —religiosos o de otra índole— que forman parte del patrimonio cultural de un grupo humano para ayudar a las personas a entender mejor la integridad del misterio cristiano. Los catequistas auténticos saben que la catequesis «se encarna» en las diferentes culturas y ambientes: baste pensar en la diversidad tan grande de los pueblos, en los jóvenes de nuestro tiempo, en las circunstancias variadísimas en que hoy día se encuentran las gentes; pero no aceptan que la catequesis se empobrezca por abdicación o reducción de su mensaje, por adaptaciones, aun de lenguaje, que comprometan el «buen depósito» de la fe[97], o por concesiones en materia de fe o de moral; están convencidos de que la verdadera catequesis acaba por enriquecer a esas culturas, ayudándolas a superar los puntos deficientes o incluso inhumanos que hay en ellas y comunicando a sus valores legítimos la plenitud de Cristo[98].\n\nAportación de las devociones populares\n\n54. Otra cuestión de método concierne a la valorización, mediante la enseñanza catequética, de los elementos válidos de la piedad popular. Pienso en las devociones que en ciertas regiones practica el pueblo fiel con un fervor y una rectitud de intención conmovedores, aun cuando en muchos aspectos haya que purificar, o incluso rectificar, la fe en que se apoyan. Pienso en ciertas oraciones fáciles de entender y que tantas gentes sencillas gustan de repetir. Pienso en ciertos actos de piedad practicados con deseo sincero de hacer penitencia o de agradar al Señor. En la mayor parte de esas oraciones o de esas prácticas, junto a elementos que se han de eliminar, hay otros que, bien utilizados, podrían servir muy bien para avanzar en el conocimiento del misterio de Cristo o de su mensaje: el amor y la misericordia de Dios, la Encarnación de Cristo, su cruz redentora y su resurrección, la acción del Espíritu en cada cristiano y en la Iglesia, el misterio del más allá, la práctica de las virtudes evangélicas, la presencia del cristiano en el mundo, etc. Y ¿por qué motivo íbamos a tener que utilizar elementos no cristianos —incluso anticristianos— rehusando apoyarnos en elementos que, aun necesitando revisión y rectificación, tienen algo cristiano en su raíz?\n\nMemorización\n\n55. La última cuestión metodológica que conviene al menos subrayar —más de una vez se hizo alusión a ella en el Sínodo— es la memorización. Los comienzos de la catequesis cristiana, que coincidieron con una civilización eminentemente oral, recurrieron muy ampliamente a la memorización. Y la catequesis ha conocido una larga tradición de aprendizaje por la memoria de las principales verdades. Todos sabemos que este método puede presentar ciertos inconvenientes: no es el menor el de prestarse a una asimilación insuficiente, a veces casi nula, reduciéndose todo el saber a fórmulas que se repiten sin haber calado en ellas. Estos inconvenientes, unidos a las características diversas de nuestra civilización, han llevado aquí o allí a la supresión casi total —definitiva, por desgracia, según algunos— de la memorización en la catequesis. Y sin embargo, con ocasión de la IV Asamblea general del Sínodo, se han hecho oír voces muy autorizadas para reequilibrar con buen criterio la parte de la reflexión y de la espontaneidad, del diálogo y del silencio, de los trabajos escritos y de la memoria. Por otra parte, determinadas culturas tienen en gran aprecio la memorización.\n\n¿Por qué, mientras en la enseñanza profana de ciertos países se elevan críticas cada vez más numerosas contra las lamentables consecuencias que se siguen del menosprecio de esa facultad humana que es la memoria, por qué no tratar de revalorizarla en la catequesis de manera inteligente y aún original, tanto más cuanto la celebración o «memoria» de los grandes acontecimientos de la historia de la salvación exige que se tenga un conocimiento preciso? Una cierta memorización de las palabras de Jesús, de pasajes bíblicos importantes, de los diez mandamientos, de fórmulas de profesión de fe, de textos litúrgicos, de algunas oraciones esenciales, de nociones-clave de la doctrina..., lejos de ser contraria a la dignidad de los jóvenes cristianos, o de constituir un obstáculo para el diálogo personal con el Señor, es una verdadera necesidad, como lo han recordado con vigor los Padres sinodales. Hay que ser realistas. Estas flores, por así decir, de la fe y de la piedad no brotan en los espacios desérticos de una catequesis sin memoria. Lo esencial es que esos textos memorizados sean interiorizados y entendidos progresivamente en su profundidad, para que sean fuente de vida cristiana personal y comunitaria.\n\nLa pluralidad de métodos en la catequesis contemporánea puede ser signo de vitalidad y de ingeniosidad. En todo caso, conviene que el método escogido se refiera en fin de cuentas a una ley fundamental para toda la vida de la Iglesia: la fidelidad a Dios y la fidelidad al hombre, en una misma actitud de amor.\n\nVIII\n\nLA ALEGRÍA DE LA FE\n\nEN UN MUNDO DIFÍCIL\n\nAfirmar la identidad cristiana...\n\n56. Vivimos en un mundo difícil donde la angustia de ver que las mejores realizaciones del hombre se le escapan y se vuelven contra él[99], crea un clima de incertidumbre. Es en este mundo donde la catequesis debe ayudar a los cristianos a ser, para su gozo y para el servicio de todos, «luz» y «sal»[100]. Ello exige que la catequesis les dé firmeza en su propia identidad y que se sobreponga sin cesar a las vacilaciones, incertidumbres y desazones del ambiente. Entre otras muchas dificultades, que son otros tantos desafíos para la fe, pongo de relieve algunas para ayudar a la catequesis a superarlas.\n\n... en un mundo indiferente ...\n\n57. Se hablaba mucho, hace algunos años, de un mundo secularizado, de una era postcristiana. La moda pasa... Pero permanece una realidad profunda. Los cristianos de hoy deben ser formados para vivir en un mundo que ampliamente ignora a Dios o que, en materia religiosa, en lugar de un diálogo exigente y fraterno, estimulante para todos, cae muy a menudo en un indiferentismo nivelador, cuando no se queda en una actitud menospreciativa de «suspicacia» en nombre de sus progresos en materia de «explicaciones» científicas. Para «entrar» en este mundo, para ofrecer a todos un «diálogo de salvación»[101] donde cada uno se siente respetado en su dignidad fundamental, la de buscador de Dios, tenemos necesidad de una catequesis que enseñe a los jóvenes y a los adultos de nuestras comunidades a permanecer lúcidos y coherentes en su fe, a afirmar serenamente su identidad cristiana y católica, a «ver lo invisible»[102] y a adherirse de tal manera al absoluto de Dios que puedan dar testimonio de Él en una civilización materialista que lo niega.\n\n... con la pedagogía original de la fe\n\n58. La originalidad irreductible de la identidad cristiana tiene como corolario y condición una pedagogía no menos original de la fe. Entre las numerosas y prestigiosas ciencias del hombre que han progresado enormemente en nuestros días, la pedagogía es ciertamente una de las más importantes. Las conquistas de las otras ciencias —biología, psicología, sociología— le ofrecen aportaciones preciosas. La ciencia de la educación y el arte de enseñar son objeto de continuos replanteamientos con miras a una mejor adaptación o a una mayor eficacia, con resultados por lo demás desiguales.\n\nPues bien, también hay una pedagogía de la fe y nunca se ponderará bastante lo que ésta puede hacer en favor de la catequesis. En efecto, es cosa normal adaptar, en beneficio de la educación en la fe, las técnicas perfeccionadas y comprobadas de la educación en general. Sin embargo es importante tener en cuenta en todo momento la originalidad fundamental de la fe. Cuando se habla de pedagogía de la fe, no se trata de transmitir un saber humano, aun el más elevado; se trata de comunicar en su integridad la Revelación de Dios. Ahora bien, Dios mismo, a lo largo de toda la historia sagrada y principalmente en el Evangelio, se sirvió de una pedagogía que debe seguir siendo el modelo de la pedagogía de la fe. En catequesis, una técnica tiene valor en la medida en que se pone al servicio de la fe que se ha de transmitir y educar, en caso contrario, no vale.\n\nLenguaje adaptado al servicio del Credo\n\n59. Un problema, próximo al anterior es el del lenguaje. Todos saben la candente actualidad de este tema. ¿No es paradójico constatar también que los estudios contemporáneos, en el campo de la comunicación, de la semántica y de la ciencia de los símbolos, por ejemplo, dan una importancia notable al lenguaje; mas, por otra parte, el lenguaje es utilizado abusivamente hoy al servicio de la mistificación ideológica, de la masificación del pensamiento y de la reducción del hombre al estado de objeto?\n\nTodo eso influye notablemente en el campo de la catequesis. En efecto, ésta tiene el deber imperioso de encontrar el lenguaje adaptado a los niños y a los jóvenes de nuestro tiempo en general, y a otras muchas categorías de personas: lenguaje de los estudiantes, de los intelectuales, de los hombres de ciencia; lenguaje de los analfabetos o de las personas de cultura primitiva; lenguaje de los minusválidos, etc. San Agustín se encontró ya con ese problema y contribuyó a resolverlo para su época con su famosa obra De catechizandis rudibus. Tanto en catequesis como en teología, el tema del lenguaje es sin duda alguna primordial. Pero no está de más recordarlo aquí: la catequesis no puede aceptar ningún lenguaje que, bajo el pretexto que sea, aun supuestamente científico, tenga como resultado desvirtuar el contenido del Credo. Tampoco es admisible un lenguaje que engañe o seduzca. Al contrario, la ley suprema es que los grandes progresos realizados en el campo de la ciencia del lenguaje han de poder ser utilizados por la catequesis para que ésta pueda «decir» o «comunicar» más fácilmente al niño, al adolescente, a los jóvenes y a los adultos de hoy todo su contenido doctrinal sin deformación.\n\nBúsqueda y certeza de la fe\n\n60. Un desafío muy sutil viene algunas veces del modo mismo de entender la fe. Ciertas escuelas filosóficas contemporáneas, que parecen ejercer gran influencia en algunas corrientes teológicas y, a través de ellas, en la práctica pastoral, acentúan de buen grado, que la actitud humana fundamental es la de una búsqueda sin fin, una búsqueda que no alcanza nunca su objeto. En teología, este modo de ver las cosas afirmará muy categóricamente que la fe no es una certeza sino un interrogante, no es una claridad sino un salto en la oscuridad.\n\nEstas corrientes de pensamiento, no cabe duda, tienen la ventaja de recordarnos que la fe dice relación a cosas que no se poseen todavía, puesto que se las espera, que todavía no se ven más que «en un espejo y obscuramente»[103], y que Dios habita una luz inaccesible[104]. Nos ayudan a no hacer de la fe cristiana una actitud de instalado, sino una marcha hacia adelante, como la de Abrahán. Con mayor razón conviene evitar el presentar como ciertas las cosas que no lo son.\n\nCon todo, no hay que caer en el extremo opuesto, como sucede con demasiada frecuencia. La misma carta a los Hebreos dice que «la fe es la garantía de las cosas que se esperan, la prueba de las realidades que no se ven»[105] Si no tenemos la plena posesión, tenemos una garantía y una prueba. En la educación de los niños, de los adolescentes y de los jóvenes, no les demos un concepto totalmente negativo de la fe —como un no-saber absoluto, una especie de ceguera, un mundo de tinieblas—, antes bien, sepamos mostrarles que la búsqueda humilde y valiente del creyente, lejos de partir de la nada, de meras ilusiones, de opiniones falibles y de incertidumbres, se funda en la Palabra de Dios que ni se engaña ni engaña, y se construye sin cesar sobre la roca inamovible de esa Palabra. Es la búsqueda de los Magos a merced de una estrella[106], búsqueda a propósito de la cual Pascal, recogiendo un pensamiento de san Agustín escribía en términos muy profundos: «No me buscarías si no me hubieras encontrado»[107].\n\nFinalidad de la catequesis es también dar a los jóvenes catecúmenos aquellas certezas, sencillas pero sólidas, que les ayuden a buscar, cada vez más y mejor, el conocimiento del Señor.\n\nCatequesis y teología\n\n61. En este contexto, me parece importante que se comprenda bien la correlación existente entre catequesis y teología.\n\nEsta correlación es evidentemente profunda y vital para quien comprende la misión irreemplazable de la teología al servicio de la fe. Nada tiene de extraño que toda conmoción en el campo de la teología provoque repercusiones igualmente en el terreno de la catequesis. Ahora bien, en este inmediato post-concilio, la Iglesia vive un momento importante pero arriesgado de investigación teológica. Y lo mismo habría que decir de la hermenéutica en exégesis.\n\nPadres Sinodales provenientes de todos los continentes han abordado la cuestión con un lenguaje muy neto: han hablado de un «equilibrio inestable» que amenaza con pasar de la teología a la catequesis, y han señalado la necesidad de atajar este mal. El Papa Pablo VI había abordado personalmente el problema, con términos no menos netos, en la introducción a su solemne Profesión de Fe[108] y en la Exhortación Apostólica que conmemoró el V aniversario de la clausura del Concilio Vaticano II[109].\n\nConviene insistir nuevamente en este punto. Conscientes de la influencia que sus investigaciones y afirmaciones ejercen en la enseñanza catequética, los teólogos y los exegetas tienen el deber de estar muy atentos para no hacer pasar por verdades ciertas lo que, por el contrario, pertenece al ámbito de las cuestiones opinables o discutidas entre expertos. Los catequistas tendrán a su vez el buen criterio de recoger en el campo de la investigación teológica lo que pueda iluminar su propia reflexión y su enseñanza, acudiendo como los teólogos a las verdaderas fuentes, a la luz del Magisterio. Se abstendrán de turbar el espíritu de los niños y de los jóvenes, en esa etapa de su catequesis, con teorías extrañas, problemas fútiles o discusiones estériles, muchas veces fustigadas por san Pablo en sus cartas pastorales[110].\n\nEl don más precioso que la Iglesia puede ofrecer al mundo de hoy, desorientado e inquieto, es el formar unos cristianos firmes en lo esencial y humildemente felices en su fe. La catequesis les enseñará esto y desde el principio sacará su provecho: «El hombre que quiere comprenderse hasta el fondo a sí mismo —no solamente según criterios y medidas del propio ser inmediatos, parciales, a veces superficiales e incluso aparentes— debe, con su inquietud, incertidumbre e incluso con su debilidad y pecaminosidad, con su vida y con su muerte acercarse a Cristo. Debe, por decirlo así, entrar en Él con todo su ser, debe \"apropiarse\" y asimilar toda la realidad de la Encarnación y de la Redención para encontrarse a sí mismo»[111].\n\nIX\n\nLA TAREA NOS CONCIERNE A TODOS\n\nAliento a todos los responsables\n\n62. Ahora, Hermanos e Hijos queridísimos, quisiera que mis palabras, concebidas como una grave y ardiente exhortación de mi ministerio de Pastor de la Iglesia universal, enardecieran vuestros corazones a la manera de las cartas de san Pablo a sus compañeros de Evangelio Tito y Timoteo, a la manera de san Agustín cuando escribía al diácono Deogracias, desalentado sobre el gozo de catequizar[112]. ¡Sí, quiero sembrar pródigamente en el corazón de todos los responsables, tan numerosos y diversos, de la enseñanza religiosa y del adiestramiento en la vida según el Evangelio, el valor, la esperanza y el entusiasmo!\n\nObispos\n\n63. Me dirijo ante todo a vosotros, mis Hermanos Obispos: el Concilio Vaticano II ya os recordó explícitamente vuestra tarea en el campo catequético[113], y los Padres de la IV Asamblea general del Sínodo lo subrayaron expresamente.\n\nEn el campo de la catequesis tenéis vosotros, queridísimos Hermanos, una misión particular en vuestras Iglesias: en ellas sois los primeros responsables de la catequesis, los catequistas por excelencia. Lleváis también con el Papa en el espíritu de la colegialidad episcopal, el peso de la catequesis en la Iglesia entera. Permitid, pues que os hable con el corazón en la mano.\n\nSé que el ministerio episcopal que tenéis encomendado es cada día más complejo y abrumador. Os requieren mil compromisos, desde la formación de nuevos sacerdotes, a la presencia activa en medio de las comunidades de fieles, desde la celebración viva y digna del culto y de los sacramentos, a la solicitud por la promoción humana y por la defensa de los derechos del hombre. Pues bien, ¡que la solicitud por promover una catequesis activa y eficaz no ceda en nada a cualquier otra preocupación. Esta solicitud os llevará a transmitir personalmente a vuestros fieles la doctrina de vida. Pero debe llevaros también a haceros cargo en vuestras diócesis, en conformidad con los planes de la Conferencia episcopal a la que pertenecéis, de la alta dirección de la catequesis, rodeándoos de colaboradores competentes y dignos de confianza. Vuestro cometido principal consistirá en suscitar y mantener en vuestras Iglesias una verdadera mística de la catequesis, pero una mística que se encarne en una organización adecuada y eficaz, haciendo uso de las personas, de los medios e instrumentos, así como de los recursos necesarios. Tened la seguridad de que, si funciona bien la catequesis en las Iglesias locales, todo el resto resulta más fácil. Por lo demás —¿hace falta decíroslo?— vuestro celo os impondrá eventualmente la tarea ingrata de denunciar desviaciones y corregir errores, pero con mucha mayor frecuencia os deparará el gozo y el consuelo de proclamar la sana doctrina y de ver cómo florecen vuestras Iglesias gracias a la catequesis impartida como quiere el Señor.\n\nSacerdotes\n\n64. En cuanto a vosotros, sacerdotes, aquí tenéis un campo en el que sois los colaboradores inmediatos de vuestros Obispos. El Concilio os ha llamado «educadores de la fe»[114]: ¿Cómo serlo más cabalmente que dedicando lo mejor de vuestros esfuerzos al crecimiento de vuestras comunidades en la fe? Lo mismo si tenéis un cargo parroquial que si sois capellanes en una escuela, instituto o universidad, si sois responsables de la pastoral a cualquier nivel o animadores de pequeñas o grandes comunidades, pero sobre todo de grupos de jóvenes, la Iglesia espera de vosotros que no dejéis nada por hacer con miras a una obra catequética bien estructurada y bien orientada. Los diáconos y demás ministros que pueda haber en torno vuestro son vuestros cooperadores natos. Todos los creyentes tienen derecho a la catequesis; todos los pastores tienen el deber de impartirla. A las autoridades civiles pediremos siempre que respeten la libertad de la enseñanza catequética; a vosotros, ministros de Jesucristo, os suplico con todas mis fuerzas: no permitáis que, por una cierta falta de celo, como consecuencia de alguna idea inoportuna, preconcebida, los fieles se queden sin catequesis. Que no se pueda decir: «los pequeñuelos piden pan y no hay quien se lo parta»[115].\n\nReligiosos y religiosas\n\n65. Muchas familias religiosas masculinas y femeninas nacieron para la educación cristiana de los niños y de los jóvenes, principalmente los más abandonados. En el decurso de la historia, los religiosos y las religiosas se han encontrado muy comprometidos en la actividad catequética de la Iglesia, llevando a cabo un trabajo particularmente idóneo y eficaz. En un momento en que se quiere intensificar los vínculos entre los religiosos y los pastores y, en consecuencia, la presencia activa de las comunidades religiosas y de sus miembros en los proyectos pastorales de las Iglesias locales, os exhorto de todo corazón a vosotros, que en virtud de la consagración religiosa debéis estar aún más disponibles para servir a la Iglesia, a prepararos lo mejor posible para la tarea catequética, según las distintas vocaciones de vuestros institutos y las misiones que os han sido confiadas, llevando a todas partes esta preocupación. ¡Que las comunidades dediquen el máximo de sus capacidades y de sus posibilidades a la obra específica de la catequesis!\n\nCatequistas laicos ...\n\n66. En nombre de toda la Iglesia quiero dar las gracias a vosotros, catequistas parroquiales, hombres y, en mayor número aún, mujeres, que en todo el mundo os habéis consagrado a la educación religiosa de numerosas generaciones de niños. Vuestra actividad, con frecuencia humilde y oculta, mas ejercida siempre con celo ardiente y generoso, es una forma eminente de apostolado seglar, particularmente importante allí donde, por distintas razones, los niños y los jóvenes no reciben en sus hogares una formación religiosa conveniente. En efecto, ¿cuántos de nosotros hemos recibido de personas como vosotros las primeras nociones de catecismo y la preparación para el sacramento de la reconciliación, para la primera comunión y para la confirmación? La IV Asamblea general del Sínodo no os ha olvidado. Con ella os animo a proseguir vuestra colaboración en la vida de la Iglesia.\n\nPero el título de «catequista» se aplica por excelencia a los catequistas de tierras de misión. Habiendo nacido en familias ya cristianas o habiéndose convertido un día al cristianismo e instruidos por los misioneros o por otros catequistas, consagran luego su vida, durante largos años, a catequizar a los niños y adultos de sus países. Sin ellos no se habrían edificado Iglesias hoy día florecientes. Me alegro de los esfuerzos realizados por la S. Congregación para la Evangelización de los Pueblos con miras a perfeccionar cada vez más la formación de esos catequistas. Evoco con reconocimiento la memoria de aquellos a quienes el Señor llamó ya a Sí. Pido la intercesión de aquellos a quienes mis predecesores elevaron a la gloria de los altares. Aliento de todo corazón a los que ahora están entregados a esa obra. Deseo que otros muchos los releven y que su número se acreciente en favor de una obra tan necesaria para la misión.\n\n... en parroquia ...\n\n67. Quiero evocar ahora el marco concreto en que actúan habitualmente todos estos catequistas, volviendo todavía de manera más sintética sobre los «lugares» de la catequesis, algunos de los cuales han sido ya evocados en el capítulo VI: parroquia, familia, escuela y movimiento.\n\nAunque es verdad que se puede catequizar en todas partes, quiero subrayar —conforme al deseo de muchísimos Obispos— que la comunidad parroquial debe seguir siendo la animadora de la catequesis y su lugar privilegiado. Ciertamente, en muchos países, la parroquia ha sido como sacudida por el fenómeno de la urbanización. Algunos quizás han aceptado demasiado fácilmente que la parroquia sea considerada como sobrepasada, si no destinada a la desaparición en beneficio de pequeñas comunidades más adaptadas y más eficaces. Quiérase o no, la parroquia sigue siendo una referencia importante para el pueblo cristiano, incluso para los no practicantes. El realismo y la cordura piden pues continuar dando a la parroquia, si es necesario, estructuras más adecuadas y sobre todo un nuevo impulso gracias a la integración creciente de miembros cualificados, responsables y generosos. Dicho esto, y teniendo en cuenta la necesaria diversidad de lugares de catequesis, en la misma parroquia, en las familias que acogen a niños o adolescentes, en las capellanías de las escuelas estatales, en las instituciones escolares católicas, en los movimientos de apostolado que conservan unos tiempos catequéticos, en centros abiertos a todos los jóvenes, en fines de semana de formación espiritual, etc., es muy conveniente que todos estos canales catequéticos converjan realmente hacia una misma confesión de fe, hacia una misma pertenencia a la Iglesia, hacia unos compromisos en la sociedad vividos en el mismo espíritu evangélico: «... un solo Señor, una sola fe, un solo bautismo, un solo Dios y Padre...»[116].Por esto, toda parroquia importante y toda agrupación de parroquias numéricamente más reducidas tienen el grave deber de formar responsables totalmente entregados a la animación catequética —sacerdotes, religiosos, religiosas y seglares—, de prever el equipamiento necesario para una catequesis bajo todos sus aspectos, de multiplicar y adaptar los lugares de catequesis en la medida que sea posible y útil, de velar por la cualidad de la formación religiosa y por la integración de distintos grupos en el cuerpo eclesial.\n\nEn una palabra, sin monopolizar y sin uniformar, la parroquia sigue siendo, como he dicho, el lugar privilegiado de la catequesis. Ella debe encontrar su vocación, el ser una casa de familia, fraternal y acogedora, donde los bautizados y los confirmados toman conciencia de ser pueblo de Dios. Allí, el pan de la buena doctrina y el pan de la Eucaristía son repartidos en abundancia en el marco de un solo acto de culto[117]; desde allí son enviados cada día a su misión apostólica en todas las obras de la vida del mundo.\n\n...en familia...\n\n68. La acción catequética de la familia tiene un carácter peculiar y en cierto sentido insustituible, subrayado con razón por la Iglesia, especialmente por el Concilio Vaticano II[118]. Esta educación en la fe, impartida por los padres —que debe comenzar desde la más tierna edad de los niños[119]— se realiza ya cuando los miembros de la familia se ayudan unos a otros a crecer en la fe por medio de su testimonio de vida cristiana, a menudo silencioso, mas perseverante a lo largo de una existencia cotidiana vivida según el Evangelio. Será más señalada cuando, al ritmo de los acontecimientos familiares —tales como la recepción de los sacramentos, la celebración de grandes fiestas litúrgicas, el nacimiento de un hijo o la ocasión de un luto— se procura explicitar en familia el contenido cristiano o religioso de esos acontecimientos. Pero es importante ir más allá: los padres cristianos han de esforzarse en seguir y reanudar en el ámbito familiar la formación más metódica recibida en otro tiempo. El hecho de que estas verdades sobre las principales cuestiones de la fe de la vida cristiana sean así transmitidas en un ambiente familiar impregnado de amor y respeto permitirá muchas veces que deje en los niños una huella de manera decisiva y para toda la vida. Los mismos padres aprovechen el esfuerzo que esto les impone, porque en un diálogo catequético de este tipo cada uno recibe y da.\n\nLa catequesis familiar precede, pues, acompaña y enriquece toda otra forma de catequesis. Además, en los lugares donde una legislación antirreligiosa pretende incluso impedir la educación en la fe, o donde ha cundido la incredulidad o ha penetrado el secularismo hasta el punto de resultar prácticamente imposible una verdadera creencia religiosa, la iglesia doméstica[120] es el único ámbito donde los niños y los jóvenes pueden recibir una auténtica catequesis. Nunca se esforzarán bastante los padres cristianos por prepararse a este ministerio de catequistas de sus propios hijos y por ejercerlo con celo infatigable. Y es preciso alentar igualmente a las personas o instituciones que, por medio de contactos personales, encuentros o reuniones y toda suerte de medios pedagógicos, ayudan a los padres a cumplir su cometido: el servicio que prestan a la catequesis es inestimable.\n\n... en la escuela ...\n\n69. Al lado de la familia y en colaboración con ella, la escuela ofrece a la catequesis posibilidades no desdeñables. En los países, cada vez más escasos por desgracia, donde es posible dar dentro del marco escolar una educación en la fe, la Iglesia tiene el deber de hacerlo lo mejor posible. Esto se refiere, ante todo, a la escuela católica: ¿Seguiría mereciendo este nombre si, aun brillando por su alto nivel de enseñanza en las materias profanas, hubiera motivo justificado para reprocharle su negligencia o desviación en la educación propiamente religiosa? ¡Y no se diga que ésta se dará siempre implícitamente o de manera indirecta! El carácter propio y la razón profunda de la escuela católica, el motivo por el cual deberían preferirla los padres católicos, es precisamente la calidad de la enseñanza religiosa integrada en la educación de los alumnos. Si es verdad que las instituciones católicas deben respetar la libertad de conciencia, es decir, evitar cargar sobre ella desde fuera, por presiones físicas o morales, especialmente en lo que concierne a los actos religiosos de los adolescentes, no lo es menos que tienen el grave deber de ofrecer una formación religiosa adaptada a las situaciones con frecuencia diversas de los alumnos, y también hacerles comprender que la llamada de Dios a servirle en espíritu y en verdad, según los mandamientos de Dios y los preceptos de la Iglesia, sin constreñir al hombre, no lo obliga menos en conciencia.\n\nPero me refiero también a la escuela no confesional y a la estatal. Expreso el deseo ardiente de que, respondiendo a un derecho claro de la persona humana y de las familias y en el respeto de la libertad religiosa de todos, sea posible a todos los alumnos católicos el progresar en su formación espiritual con la ayuda de una enseñanza religiosa que dependa de la Iglesia, pero que, según los países, pueda ser ofrecida a la escuela o en el ámbito de la escuela, o más aún en el marco de un acuerdo con los poderes públicos sobre los programas escolares, si la catequesis tiene lugar solamente en la parroquia o en otro centro pastoral. En efecto, donde hay dificultades objetivas, por ejemplo cuando los alumnos son de religiones distintas, conviene ordenar los horarios escolares de cara a permitir a los católicos que profundicen su fe y su experiencia religiosa, con unos educadores cualificados, sacerdotes o laicos.\n\nCiertamente, muchos elementos vitales además de la escuela contribuyen a influenciar la mentalidad de los jóvenes: asuetos, medio social, medio laboral. Pero los que han realizado estudios están fuertemente señalados por ellos, iniciados a unos valores culturales o morales aprendidos en el clima de la institución de enseñanza, interpelados por múltiples ideas recibidas en la escuela: conviene que la catequesis tenga muy en cuenta esta escolarización para alcanzar verdaderamente los demás elementos del saber y de la educación, a fin de que el Evangelio impregne la mentalidad de los alumnos en el terreno de su formación y que la armonización de su cultura se logre a la luz de la fe. Aliento pues a los sacerdotes, religiosos, religiosas y seglares que se ocupan de ayudar a estos alumnos en el plano de la fe. Por lo demás, es el momento de declarar aquí mi firme convicción de que el respeto demostrado a la fe católica de los jóvenes, incluso facilitando su educación, arraigo, consolidación, libre profesión y práctica, honraría ciertamente a todo Gobierno, cualquiera que sea el sistema en que se basa o la ideología en que se inspira.\n\n... en los movimientos\n\n70. Reciban finalmente mi palabra de aliento las asociaciones, movimientos y agrupaciones de fieles que se dedican a la práctica de la piedad, al apostolado, a la caridad y a la asistencia, a la presencia cristiana en las realidades temporales. Todos ellos alcanzarán tanto mejor sus objetivos propios y servirán tanto mejor a la Iglesia, cuanto más importante sea el espacio que dediquen, en su organización interna y en su método de acción, a una seria formación religiosa de sus miembros. En este sentido, toda asociación de fieles en la Iglesia debe ser, por definición, educadora de la fe. Así aparece más ostensiblemente la parte que corresponde hoy a los seglares en la catequesis, siempre bajo la dirección pastoral de sus Obispos, como, por otra parte, han subrayado en varias ocasiones las Proposiciones formuladas por el Sínodo.\n\nInstitutos de formación\n\n71. Esta contribución de los seglares, por la cual hemos de estar reconocidos al Señor, constituye al mismo tiempo un reto a nuestra responsabilidad de Pastores. En efecto, esos catequistas seglares deben recibir una formación esmerada para lo que es, si no un ministerio formalmente instituido, si al menos una función de altísimo relieve en la Iglesia. Ahora bien, esa formación nos invita a organizar Centros e Institutos idóneos, sobre los que los Obispos mantendrán una atención constante. Es un campo en el que una colaboración diocesana, interdiocesana e incluso nacional se revela fecunda y fructuosa. Aquí, igualmente, es donde podrá manifestar su mayor eficacia la ayuda material ofrecida por las Iglesias más acomodadas a sus hermanas más pobres. En efecto, ¿es que puede una Iglesia hacer en favor de otra algo mejor que ayudarla a crecer por sí misma como Iglesia?\n\nA todos los que trabajan generosamente al servicio del Evangelio y a quienes he expresado aquí mis vivos alientos, quisiera recordar una consigna muy querida a mi venerado predecesor Pablo VI: «Evangelizadores: nosotros debemos ofrecer... la imagen... de hombres adultos en la fe, capaces de encontrarse más allá de las tensiones reales gracias a la búsqueda común, sincera y desinteresada de la verdad. Sí, la suerte de la evangelización está ciertamente vinculada al testimonio de unidad dado por la Iglesia. He aquí una fuente de responsabilidad, pero también de consuelo»[121].\n\nCONCLUSIÓN\n\nEl Espíritu Santo, Maestro interior\n\n72. Al final de esta Exhortación Apostólica, la mirada se vuelve hacia Aquél que es el principio inspirador de toda la obra catequética y de los que la realizan: el Espíritu del Padre y del Hijo: el Espíritu Santo.\n\nAl exponer la misión que tendría este Espíritu en la Iglesia, Cristo utiliza estas palabras significativas: «El os lo enseñará y os traerá a la memoria todo lo que yo os he dicho»[122], y añade: «Cuando viniere Aquél, el Espíritu de verdad, os guiará hacia la verdad completa ..., os comunicará las cosas venideras»[123].\n\nEl Espíritu es, pues, prometido a la Iglesia y a cada fiel como un Maestro interior que, en la intimidad de la conciencia y del corazón, hace comprender lo que se había entendido pero que no se había sido capaz de captar plenamente. «El Espíritu Santo desde ahora instruye a los fieles —decía a este respecto san Agustín— según la capacidad espiritual de cada uno. Y él enciende en sus corazones un deseo más vivo en la medida en la que cada uno progresa en esta caridad que le hace amar lo que ya conocía y desear lo que todavía no conocía»[124].\n\nAdemás, misión del Espíritu es también transformar a los discípulos en testigos de Cristo: «Él dará testimonio de mí y vosotros daréis también testimonio»[125].\n\nMás aún. Para san Pablo, que sintetiza en este punto una teología latente en todo el Nuevo Testamento, la vida según el Espíritu[126], es todo el «ser cristiano», toda la vida cristiana, la vida nueva de los hijos de Dios. Sólo el Espíritu nos permite llamar a Dios: «Abba, Padre»[127]. Sin el Espíritu no podemos decir: «Jesús es el Señor»[128]. Del Espíritu proceden todos los carismas que edifican la Iglesia, comunidad de cristianos[129]. En este sentido san Pablo da a cada discípulo de Cristo esta consigna: «Llenaos del Espíritu»[130]. San Agustín es muy explícito: «El hecho de creer y de obrar bien son nuestros como consecuencia de la libre elección de nuestra voluntad, y sin embargo uno y otro son un don que viene del Espíritu de fe y de caridad»[131].\n\nLa catequesis, que es crecimiento en la fe y maduración de la vida cristiana hacia la plenitud, es por consiguiente una obra del Espíritu Santo, obra que sólo Él puede suscitar y alimentar en la Iglesia.\n\nEsta constatación, sacada de la lectura de los textos citados más arriba y de otros muchos pasajes del Nuevo Testamento, nos lleva a dos convicciones.\n\nAnte todo está claro que la Iglesia, cuando ejerce su misión catequética —como también cada cristiano que la ejerce en la Iglesia y en nombre de la Iglesia— debe ser muy consciente de que actúa como instrumento vivo y dócil del Espíritu Santo. Invocar constantemente este Espíritu, estar en comunión con Él, esforzarse en conocer sus auténticas inspiraciones debe ser la actitud de la Iglesia docente y de todo catequista.\n\nAdemás, es necesario que el deseo profundo de comprender mejor la acción del Espíritu y de entregarse más a él —dado que «nosotros vivimos en la Iglesia un momento privilegiado del Espíritu», como observaba mi Predecesor Pablo VI en su Exhortación Apostólica Evangelii nuntiandi[132]— provoca un despertar catequético. En efecto, la «renovación en el Espíritu» será auténtica y tendrá una verdadera fecundidad en la Iglesia, no tanto en la medida en que suscite carismas extraordinarios, cuanto si conduce al mayor número posible de fieles, en su vida cotidiana, a un esfuerzo humilde, paciente, y perseverante para conocer siempre mejor el misterio de Cristo y dar testimonio de Él.\n\nYo invoco ahora sobre la Iglesia catequizadora este Espíritu del Padre y del Hijo, y le suplicamos que renueve en esta Iglesia el dinamismo catequético.\n\nMaría, madre y modelo de discípulo\n\n73. Que la Virgen de Pentecostés nos lo obtenga con su intercesión. Por una vocación singular, ella vio a su Hijo Jesús «crecer en sabiduría, edad y gracia»[133]. En su regazo y luego escuchándola, a lo largo de la vida oculta en Nazaret, este Hijo, que era el Unigénito del Padre, lleno de gracia y de verdad, ha sido formado por ella en el conocimiento humano de las Escrituras y de la historia del designio de Dios sobre su Pueblo, en la adoración al Padre[134]. Por otra parte, ella ha sido la primera de sus discípulos: primera en el tiempo, pues ya al encontrarle en el Templo, recibe de su Hijo adolescente unas lecciones que conserva en su corazón[135]; la primera, sobre todo, porque nadie ha sido enseñado por Dios[136] con tanta profundidad. «Madre y a la vez discípula», decía de ella san Agustín añadiendo atrevidamente que esto fue para ella más importante que lo otro[137]. No sin razón en el Aula Sinodal se dijo de María que es «un catecismo viviente», «madre y modelo de los catequistas».\n\nQuiera, pues, la presencia del Espíritu Santo, por intercesión de María, conceder a la Iglesia un impulso creciente en la obra catequética que le es esencial. Entonces la Iglesia realizará con eficacia, en esta hora de gracia, la misión inalienable y universal recibida de su Maestro: «Id, pues; enseñad a todas las gentes»[138].\n\nDado en Roma, junto a San Pedro, el día 16 de octubre del año 1979, segundo de mi pontificado.\n\nJOHANNES PAULUS II\n\nNOTAS\n\n[1] Cf. Mt 28, 19 s.\n\n[2] Cf. 1 Jn 1, 1.\n\n[3] Cf. Jn 20, 31.\n\n[4] Cf. AAS 63 (1971), pp. 758-764.\n\n[5] Cf. n. 44; cf. también los nn. 45-48; 54: AAS 68 (1976), pp. 34-35; 35-38; 43.\n\n[6] Se sabe que, según el Motu proprio Apostolica Sollicitudo del 15 septiembre 1965 (AAS 57 [1965], pp. 775-780), el Sínodo de los Obispos puede reunirse en Asamblea general, en Asamblea extraordinaria o en Asamblea especial. En la presente Exhortación Apostólica, las palabras «Sínodo» o «Padres Sinodales», o «Aula Sinodal», se referirán siempre, a no ser que se diga lo contrario, a la IV Asamblea general del Sínodo de los Obispos, tenida en Roma en octubre de 1977, sobre la catequesis.\n\n[7] Cf. Synodus Episcoporum: De catechesi hoc nostro tempore tradenda praesertim pueris atque iuvenibus, Ad Populum Dei Nuntius, e Civitate Vaticana, 28.X.1977; cf. « L'Osservatore Romano » (30 octubre 1977), pp. 3-4.\n\n[8] Cf. AAS 69 (1977), p. 633.\n\n[9] Jn 1, 14.\n\n[10] Jn 14, 6.\n\n[11] Ef 3, 9. 18s.\n\n[12] Cf. Jn 14, 6.\n\n[13] Jn 7, 16. Este es un tema preferido por el cuarto Evangelio: cf, Jn 3, 34; 8, 28; 12, 49 s; 14, 24; 17, 8. 14.\n\n[14] 1 Co 11, 23: la palabra «transmitir», empleada aquí por san Pablo, ha sido repetida a menudo en la Exhort. Ap. Evangelii nuntiandi para describir la acción evangelizadora de la Iglesia; por ejemplo nn, 4, 15, 78, 79.\n\n[15] Act 1, 1.\n\n[16] Mt 26, 55; cf. Jn 18, 20.\n\n[17] Mc 10, 1.\n\n[18] Mc 1, 22; cf. también Mt 5, 2; 11, 1; 13, 54; 22, 16; Mc 2, 13; 4, 1; 6, 2. 6; Lc 5, 3. 17; Jn 7, 14; 8, 2; etc.\n\n[19] Lc 23, 5.\n\n[20] Aproximadamente en unos cincuenta pasajes de los cuatro Evangelios, este título, heredado por toda la Tradición judía pero adornado aquí de un significado nuevo que el mismo Cristo trata a menudo de iluminar, es atribuido a Jesús.\n\n[21] Cf., entre otros, Mt 8, 19; Mc 4, 38; 9, 38; 10, 35; 13, 1; Jn 11, 28.\n\n[22] Mt 12, 38.\n\n[23] Lc 10, 25; cf. Mt 22, 16.\n\n[24] Jn 13, 13 s.; cf. también Mt 10, 25; 26, 18 y paralelos.\n\n[25] Mt 23, 8. Ignacio de Antioquía recoge esta afirmación y la comenta así: «Nosotros hemos recibido la fe, por esto nosotros nos mantenemos a fin de ser reconocidos como discípulos de Jesucristo, nuestro único Maestro» (Epistula ad Magnesios, IX, 1: Funk 1, 239).\n\n[26] Jn 3, 2.\n\n[27] La representación de Cristo en actitud de enseñar aparece ya en las catacumbas romanas. Está usada profusamente en los mosaicos del arte romano-bizantino de los siglos III y IV. Constituirá un motivo artístico predominante en las imágines de las grandes catedrales románicas y góticas de la edad media.\n\n[28] Mt 28, 19.\n\n[29] Jn 15, 15.\n\n[30] Cf.. Jn 15, 16.\n\n[31] Act 2, 42.\n\n[32] Act 4, 2.\n\n[33] Cf. Act 4, 18, 5, 28\n\n[34] Cf. Act 4, 19.\n\n[35] Act 1, 25.\n\n[36] Cf Act 6, 8 ss.; cf. también Felipe catequizando al funcionario de una reina de Etiopía, Act 8, 26 ss.\n\n[37] Cf. Act 15, 35.\n\n[38] Cf. Act 8, 4.\n\n[39] Act 28, 31.\n\n[40] Cf. Cart. Enc. Mater et Magistra del Papa Juan XXIII (AAS 53 [1961], p. 401): La Iglesia es «madre», porque engendra sin cesar nuevos hijos por el bautismo y hace aumentar la familia de Dios; es «educadora», porque hace que sus hijos crezcan en la gracia de su bautismo alimentando su sensus fidei por la enseñanza de las verdades de la fe.\n\n[41] Cf. por ejemplo: la carta de Clemente Romano a la Iglesia de Corinto, la Didaché, la « Carta de los Apóstoles », los escritos de S. Ireneo de Lyon (Demonstratio Apostolicae praedicationis y Adversus haereses), de Tertuliano (De baptismo), de Clemente de Alejandría (Paedagogus), de S. Cipriano (Testimonia ad Quirinum), de Orígenes (Contra Celsum), etc.\n\n[42] Cf. 2 Tes 3, 1.\n\n[43] Conc. Ecum. Vat. II, Decl. sobre la libertad religiosa Dignitatis humanae, n. 2: AAS 58 (1966), p. 930.\n\n[44] Cf. Declaración universal de los Derechos del Hombre (ONU), 10 diciembre 1948, art. 18, Pacto Internacional relativo a los derechos civiles y políticos (ONU), 16 diciembre 1966 art. 4; Acto final de la Conferencia sobre la Seguridad y la Cooperación en Europa, par. VII.\n\n[45] Synodus Episcoporum: De catechesi hoc nostro tempore tradenda praesertim pueris atque iuvenibus, Ad Populum Dei Nuntius, nn. 1 y 4: loc. cit., pp. 3-4 y 6-7; cf. « L'Osservatore Romano » (30 octubre 1977), p. 3.\n\n[46] Ibid., n. 6: loc. cit., pp. 7-8.\n\n[47] S. Congregación para el Clero, Directorium Catechisticum Generale, nn. 17-35: AAS 64 (1972), pp. 110-118.\n\n[48] Cf. nn. 17-24: AAS 68 (1976), pp. 17-22.\n\n[49] Synodus Episcoporum: De catechesi hoc nostro tempore tradenda praesertim pueris atque iuvenibus; Ad Populum Dei Nuntius, n. 1: loc. cit., pp. 3 s.; cf. « L'Osservatore Romano » (30 octubre 1977), p. 3.\n\n[50] Discurso de clausura del Sínodo (29 octubre 1977): AAS 69 (1977), p. 634.\n\n[51] Ibid.\n\n[52] Directorium Catechisticum Generale, nn. 40 y 46: AAS 64 (1972), pp. 121 y 124s.\n\n[53] Decr. sobre el ministerio y la vida de los presbíteros Presbyterorum Ordinis, n 6: AAS 58 (1966), p. 999.\n\n[54] Cf. Ordo initiationis christianae adultorum\n\n[55] Ef 4, 13\n\n[56] Cf. 1 Pe 3, 15\n\n[57] Const. dogm. sobre la divina Revelación Dei Verbum, nn. 10 y 24: AAS 58 (1966), pp. 822 y 828 s.; cf. también S. Congregación para el Clero, Directorium Catechisticum Generale, n. 45 (AAS 64 [1972], p. 124), que sitúa bien las fuentes principales o complementarias de la catequesis.\n\n[58] Cf. Ordo initiationis christianae adultorum, nn. 25-26; 183-187.\n\n[59] Cf. AAS 60 (1968), pp. 436-445. Al lado de estas grandes profesiones de fe del Magisterio, se pueden ver profesiones de fe populares, arraigadas en la cultura cristiana tradicional de ciertos países; cf. lo que yo decía a los jóvenes en Gniezno, 3 junio 1979, a propósito del canto-mensaje «Bogurodzica»: «No es solamente un canto: es también una profesión de fe, un símbolo del Credo polaco, es una catequesis y también un documento de tradición cristiana. Las principales verdades de fe y los principios de la moral están contenidos en él. No es solamente un objeto histórico. Es el documento de la vida. Se le ha llamado también el catecismo polaco»: cf. AAS 71 (1979), p. 754.\n\n[60] N. 25: AAS 68 (1976), p. 23.\n\n[61] Ibid., principalmente nn. 26-39: l. c., pp. 23-25; los «elementos principales del mensaje cristiano» están expuestos de manera más sistemática todavía en el Directorium Catechisticum Generale, nn. 47-69 (AAS 64 [1972], pp. 125-141) en el cual se encuentra también la norma del contenido doctrinal esencial de la catequesis.\n\n[62] Se podrá consultar también el capítulo del Directorium Catechisticum Generale sobre este punto, nn. 37-46 (l.c., pp. 120-125).\n\n[63] Rom 1, 19.\n\n[64] Act 17, 23\n\n[65] Cf. Ef 3, 3.\n\n[66] Cf. Ef 2, 18\n\n[67] Act 20, 28.\n\n[68] Conc. Ecum. Vat. II, Const. past. sobre la Iglesia en el mundo actual Gaudium et spes, n. 39: AAS 58 (1966), pp. 1056 s.\n\n[69] Rom 6, 4.\n\n[70] 2 Co 5, 17.\n\n[71] Cf. ibid.\n\n[72] Rom 6, 23.\n\n[73] Cf. Pablo VI, Exhort. Ap. Evangelii nuntiandi, nn. 30-38: AAS 68 (1976), pp. 25-30.\n\n[74] Cf. Catecismo mayor, V parte, cap. 6, nn. 965-966.\n\n[75] Cf. Flp 2, 17.\n\n[76] Rom 10, 8.\n\n[77] Flp 3, 8\n\n[78] Ef 4, 20 s.\n\n[79] Cf. 2 Tes 2, 7.\n\n[80] Jn 6, 69; cf. Act 5, 20; 7, 38.\n\n[81] Act 2, 28, citando el Sal 1a, 11.\n\n[82] Cf. todo el decreto sobre el ecumenismo Unitatis Redintegratio: AAS 57 (1965), pp. 90-112.\n\n[83] Cf. ibid., n. 5: l.c., p. 96; cf. también Conc. Ecum. Vat. II, Decr. sobre la actividad misionera de la Iglesia Ad Gentes, n. 15: AAS 58 (1966), pp. 963-965; S. Congregación para el Clero, Directorium Catechisticum Generale, n. 27: AAS 64 (1972), p. 115.\n\n[84] Cf. Conc. Ecum. Vat. II, Decr. sobre el ecumenismo Unitatis Redintegratio, nn. 3-4: AAS 57 (1965), pp. 92-96.\n\n[85] Ibid., n 3: l. c., p. 93.\n\n[86] Cf. Ibid.; cf. también Const. dogm. sobre la Iglesia Lumen gentium, n 15: AAS 57 (1965), p. 19.\n\n[87] Lc 12, 32.\n\n[88] Cf., por ejemplo, Conc. Ecum. Vat. II, Const past. sobre la Iglesia en el mundo actual Gaudium et spes: AAS 58 (1966), pp. 1025-1120; Pablo VI, Cart. Enc. Populorum Progressio: AAS 59 (1967), pp. 257-299; Cart. Ap. Octogesima Adveniens: AAS 63 (1971), pp. 401-441; Exhort. Ap. Evangelii nuntiandi: AAS 68 (1976), pp. 5-76.\n\n[89] Mt 1, 16.\n\n[90] Cf. Conc. Ecum. Vat. II, Decr. sobre el oficio pastoral de los Obispos Christus Dominus, n. 14: AAS 58 (1966), p. 679; Decr. sobre la actividad misionera de la Iglesia Ad Gentes, n. 14: AAS 58 (1966), pp. 962-963, S. Congregación para el Clero, Directorium Catechisticum Generale, n. 20: AAS 64 (1972). p. 112; cf. también Ordo initiationis christianae adultorum.\n\n[91] Cf. n. 58: AAS 68 (1976), pp. 46-49.\n\n[92] Cf. Synodus Episcoporum: De catechesi hoc nostro tempore tradenda praesertim pueris atque iuvenibus, Ad Populum Dei Nuntius, nn. 7-10: loc. cit., pp. 9-12; cf. « L'Osservatore Romano » (30 octubre 1977), p. 3.\n\n[93] Cf. S Congregación para el Clero, Directorium Catechisticum Generale, nn 119-121; 134: AAS 64 (1972), pp. 166-167; 172.\n\n[94] AAS 71 (1979), p. 607.\n\n[95] Cf. Rom 16, 25; Ef 3, 5.\n\n[96] Cf. 1 Co 1, 17.\n\n[97] Cf. 2 Tim 1, 14.\n\n[98] Cf. Jn 1, 16; Ef 1, 10.\n\n[99] Cf. Enc. Redemptor Hominis, nn. 15-16: AAS 71 (1979), pp, 286-295.\n\n[100] Cf. Mt 5, 13-16.\n\n[101] Cf. Pablo VI, Enc. Ecclesiam suam, III parte: AAS 56 (1964), pp. 637-659.\n\n[102] Cf. Heb 11, 27.\n\n[103] 1 Co 13, 12.\n\n[104] Cf. 1 Tim 6, 16.\n\n[105] Heb 11, 1.\n\n[106] Cf. Mt 2, 1 ss.\n\n[107] Blas Pascal, El misterio de Jesús: Pensamientos, n. 553.\n\n[108] Pablo VI, Sollemnis Professio Fidei, n. 4: AAS 60 (1968), P. 434.\n\n[109] Pablo VI, Exhort. Ap. Quinque iam Anni: AAS 63 (1971), P. 99.\n\n[110] Cf. 1 Tim 1, 3 ss.; 4, 1 ss.; 2 Tim 2, 14 ss.; 4, 1-5; Tit 1, 10-12; cf. también Exhort. Ap. Evangelii nuntiandi, n. 78: AAS 68 (1976), p. 70.\n\n[111] Enc. Redemptor Hominis, n. 10: AAS 71 (1979), p. 274.\n\n[112] Cf. De catechizandis rudibus: PL 40, 310-347.\n\n[113] Cf. Decr. sobre el oficio pastoral de los Obispos Christus Dominus, n. 14: AAS 58 ( 1966), p. 679.\n\n[114] Decr. sobre el ministerio y vida de los presbíteros Presbyterorum Ordinis, n. 6: AAS 58 (1966), p. 999.\n\n[115] Lam 4, 4.\n\n[116] Ef 4, 5 s.\n\n[117] Cf. Conc. Ecum. Vat. II, Const. sobre la sagrada liturgia Sacrosanctum Concilium, nn. 35, 52: AAS 56 (1964), pp. 109, 114; cf. también Institutio generalis Missalis Romani promulgada por decreto de la S. Congregación de Ritos el 6 abril 1969, n. 33, y lo que se ha dicho más arriba en el cap. VI sobre la homilía.\n\n[118] Desde la alta edad media, los Concilios provinciales insistían sobre la responsabilidad de los padres en materia de educación de la fe: cf. VI Concilio de Arlés (a. 813), can. 19; Concilio de Maguncia (a. 813), cann. 45-47; VI Concilio de París (a. 829), libro I, cap. 7: Mansi, Sacrorum Conciliorum nova et amplissima collectio, XIV, 62, 74, 542. Entre los documentos más recientes del Magisterio, conviene citar la Enc. Divini illius Magistri de Pío XI, 31 diciembre 1929: AAS 22 (1930), pp. 49-86; muchos discursos y mensajes de Pío XII; y sobre todo los textos del Concilio Vaticano II: Const. dogm. sobre la Iglesia Lumen gentium, nn. 11, 35:AAS 57 (1965), pp. 15, 40, Decr. sobre el apostolado de los seglares Apostolicam Actuositatem, nn. 11, 30: AAS 58 (1966), pp. 847-860, Const. past. sobre la Iglesia en el mundo actual Gaudium et spes, n. 52: AAS 58 (1966), p. 1073; y especialmente la Decl. sobre la educación cristiana de la juventud Gravissimum Educationis, n. 3: AAS 58 (1966), p. 731.\n\n[119] Cf. Conc. Ecum. Vat. II, Decl. sobre la educación cristiana de la juventud Gravissimum Educationis, n. 3: AAS 58 (1966), p. 731.\n\n[120]. Conc. Ecum. Vat. II, Const dogm. sobre la Iglesia Lumen gentium, n. 11:AAS 57 (1965), p. 16; cf. Decr. sobre el apostolado de los seglares Apostolicam Actuositatem, n. 11: AAS 58 (1966), p 848.\n\n[121] Exhort. Ap. Evangelii nuntiandi, n. 77: AAS 68 (1967),\n\n[122] Jn 14, 26.\n\n[123] Jn 16, 13.\n\n[124] In Ioannis Evangelium Tractatus, 97, 1: PL 35, 1877.\n\n[125] Jn 15, 26-27\n\n[126] Cf. Rom 8, 14-17; Gal 4, 6.\n\n[127] Rom 8, 15.\n\n[128]. 1 Co 12, 3.\n\n[129] Cf. 1 Co 12, 4-11\n\n[130] Ef 5, 18.\n\n[131] Retractationum liber I, 23, 2: PL 32, 621.\n\n[132] N. 75: AAS 68 (1976), p. 66.\n\n[133] Cf. Lc 2, 52.\n\n[134] Cf. Jn 1, 14; Heb 10, 5; S. Th. IIIª, Q. 12, a. 2; a. 3, ad 3.\n\n[135] Cf. Lc 2, 51.\n\n[136] Cf. Jn 6, 45.\n\n[137] Cf. Sermo 25, 7: PL 46, 937-938.\n\n[138] Mt 28, 19.\n\nCopyright © Dicasterio para la Comunicación\n\nLa Santa Sede\n\nLa Santa Sede","witnesses":[{"sourceUrl":"https://www.vatican.va/content/john-paul-ii/es/apost_exhortations/documents/hf_jp-ii_exh_16101979_catechesi-tradendae.html","sha256":"7a066f49c58e06dad8c568ff3aa2d54ab5867d29f523b14a07caca0731aa5001","localUrl":"assets/docs/magisterium/source-corpus/catechesi-tradendae-0e6b91a131/es.html","textUrl":"assets/docs/magisterium/source-corpus/catechesi-tradendae-0e6b91a131/es.txt"}]},"fr":{"code":"fr","label":"Français","contentFormat":"plain-text","text":"Catechesi Tradendae (16 octobre 1979)\n\nLe Saint-Siège\n\nfrançais\n\nFrançais\n\nEnglish\n\nItaliano\n\nPortuguês\n\nEspañol\n\nDeutsch\n\nPolski\n\nالعربيّة\n\n中文\n\nLatine\n\n×\n\nLe Saint-Siège\n\nMagisterium\n\nCalendrier\n\nCélébrations liturgiques\n\nBillets pour les audiences et les célébrations papales\n\nSouverains Pontifes\n\nCollège Cardinalice\n\nCurie Romaine et autres Organisations\n\nSynode\n\nBureau de presse\n\nVatican News - Radio Vaticana\n\nL'Osservatore Romano\n\nJean-Paul II\n\nExhortations Apostoliques\n\nA\n\nA\n\nA\n\nGénération du PDF en cours.....\n\nDE\n\n- EN\n\n- ES\n\n- FR\n\n- IT\n\n- PL\n\n- PT\n\nEXHORTATION APOSTOLIQUE\n\nCATECHESI TRADENDAE\n\nDE SA SAINTETE LE PAPE\n\nJEAN-PAUL II\n\nA L'EPISCOPAT, AU CLERGE\n\nET AUX FIDELES DE TOUTE L'EGLISE,\n\nSUR LA CATECHESE\n\nEN NOTRE TEMPS\n\nINTRODUCTION\n\nUltime consigne\n\ndu Christ\n\n1. LA CATÉCHÈSE a toujours été considérée par l'Eglise comme l'une de ses tâches primordiales, car, avant de remonter vers son Père, le Christ ressuscité donna aux Apôtres une ultime consigne: faire de toutes les nations des disciples et leur apprendre à observer tout ce qu'il avait prescrit(1). Il leur confiait ainsi la mission et le pouvoir d'annoncer aux hommes ce qu'ils avaient eux-mêmes entendu, vu de leurs yeux, contemplé, touché de leurs mains, du Verbe de vie(2). Il leur confiait en même temps la mission et le pouvoir d'expliquer avec autorité ce qu'il leur avait appris, ses paroles et ses actes, ses signes et ses commandements. Et il leur donnait l'Esprit pour accomplir cette mission.\n\nTrès vite on a appelé catéchèse l'ensemble des efforts entrepris dans l'Eglise pour faire des disciples, pour aider les hommes à croire que Jésus est le Fils de Dieu afin que, par la foi, ils aient la vie en son nom(3), pour les éduquer et les instruire dans cette vie et construire ainsi le Corps du Christ. L'Eglise n'a cessé d'y consacrer ses énergies.\n\nSollicitude\n\nde Paul VI\n\n2. Les derniers Papes lui ont donné une place éminente dans leur sollicitude pastorale. Par ses gestes, sa prédication, son interprétation autorisée du Concile Vatican II - qu'il considérait comme le grand catéchisme des temps modernes - , par sa vie entière, mon vénéré prédécesseur Paul VI a servi la catéchèse de l'Eglise d'une manière particulièrement exemplaire. Il a approuvé, le 18 mars 1971, le «Directoire général de la Catéchèse» préparé par la S. Congrégation pour le Clergé, un Directoire qui demeure le document de base pour stimuler et orienter le renouveau catéchétique dans toute l'Eglise. Il a institué le Conseil international de la catéchèse en 1975. Il a défini magistralement le rôle et la signification de la catéchèse dans la vie et la mission de l'Eglise lorsqu'il s'est adressé aux participants au Ier Congrès international de catéchèse, le 25 septembre 1971(4), et il est revenu explicitement sur ce sujet dans l'Exhortation apostolique Evangelii nuntiandi(5). Il a voulu que la catéchèse, celle surtout qui s'adresse aux enfants et aux jeunes, fût le thème de la IVe Assemblée générale du Synode des Evêques(6), célébrée pendant le mois d'octobre 1977, à laquelle j'ai eu moi-même la joie de participer.\n\nUn Synode\n\nfructueux\n\n3. A l'issue du Synode, les Pères remirent au Pape une documentation très riche, comprenant les diverses interventions faites au cours de l'Assemblée, les conclusions des groupes de travail, le Message qu'avec son consentement ils avaient envoyé au peuple de Dieu(7) et surtout l'imposante série de «Propositions» où ils exprimaient leur avis sur un très grand nombre d'aspects de la catéchèse à l'heure actuelle.\n\nCe Synode a travaillé dans une atmosphère exceptionnelle d'action de grâces et d'espérance. Il a vu dans le renouveau catéchétique un don précieux de l'Esprit Saint à l'Eglise d'aujourd'hui, un don auquel, partout dans le monde, les communautés chrétiennes, à tous les niveaux, répondent avec une générosité et un dévouement inventif qui suscitent l'admiration. Le nécessaire discernement pouvait dès lors s'opérer sur une réalité bien vivante et bénéficier dans le peuple de Dieu d'une grande disponibilité à la grâce du Seigneur et aux directives du Magistère.\n\nSens de cette Exhortation\n\n4. C'est dans le même climat de foi et d'espérance que je vous adresse aujourd'hui, Vénérables Frères, chers Fils et chères Filles, cette Exhortation apostolique. D'un thème extrêmement vaste elle ne retiendra que quelques aspects, plus actuels et plus décisifs, pour affermir les heureux fruits du Synode. Elle reprend pour l'essentiel les considérations que le Pape Paul VI avait préparées en utilisant largement les documents laissés par le Synode. Le Pape Jean-Paul Ier - dont le zèle et les dons de catéchiste nous ont tous émerveillés - les avait recueillies et s'apprêtait à les publier lorsqu'il fut brusquement rappelé à Dieu. A nous tous, il a donné l'exemple d'une catéchèse axée sur l'essentiel et populaire à la fois, faite de gestes et de paroles simples, capables de toucher tous les cœurs. Je reprends donc l'héritage de ces deux Pontifes pour répondre à la demande des Evêques formulée expressément à l'issue de la IVe Assemblée générale du Synode et accueillie par le Pape Paul VI dans son discours de clôture(8). Je le fais aussi pour accomplir un des devoirs majeurs de ma charge apostolique. La catéchèse a toujours été une préoccupation centrale dans mon ministère de prêtre et d'évêque.\n\nJe désire ardemment que cette Exhortation apostolique, adressée à toute l'Eglise, affermisse la solidité de la foi et de la vie chrétienne, donne une nouvelle vigueur aux initiatives en cours, stimule la créativité - avec la vigilance requise - et contribue à répandre dans les communautés la joie de porter au monde le mystère du Christ.\n\nI\n\nNOUS N'AVONS QU'UN SEUL MAITRE,\n\nJESUS-CHRIST\n\nMettre en communion\n\navec la Personne du Christ\n\n5. La IVe Assemblée générale du Synode des Evêques a souvent insisté sur le christocentrisme de toute catéchèse authentique. Nous pouvons retenir ici les deux significations du mot, qui ne s'opposent pas ni ne s'excluent, mais plutôt s'appellent et se complètent.\n\nOn veut souligner d'abord qu'au cœur de la catéchèse nous trouvons essentiellement une Personne, celle de Jésus de Nazareth, «Fils unique du Père, plein de grâce et de vérité»(9), qui a souffert et qui est mort pour nous et qui maintenant, ressuscité, vit avec nous pour toujours. C'est Jésus qui est «le Chemin, la Vérité et la Vie»(10), et la vie chrétienne consiste à suivre le Christ, «sequela Christi».\n\nL'objet essentiel et primordial de la catéchèse est, pour employer une expression chère à saint Paul et chère à la théologie contemporaine, «le Mystère du Christ». Catéchiser, c'est en quelque sorte amener quelqu'un à scruter ce Mystère en toutes ses dimensions: «Mettre en pleine lumière la dispensation du Mystère... Comprendre, avec tous les saints, ce qu'est la Largeur, la Longueur, la Hauteur et la Profondeur, (connaître) l'amour du Christ qui surpasse toute connaissance et (entrer)... dans toute la Plénitude de Dieu»(11). C'est donc dévoiler dans la Personne du Christ tout le dessein éternel de Dieu qui s'accomplit en elle. C'est chercher à comprendre la signification des gestes et des paroles du Christ, des signes réalisés par lui, parce qu'ils cachent et révèlent à la fois son Mystère. En ce sens, le but définitif de la catéchèse est de mettre quelqu'un non seulement en contact mais en communion, en intimité avec Jésus-Christ: lui seul peut conduire à l'amour du Père dans l'Esprit et nous faire participer à la vie de la Trinité Sainte.\n\nTransmettre la doctrine\n\ndu Christ\n\n6. Mais le christocentrisme, en catéchèse, signifie aussi qu'à travers elle on veut transmettre non point chacun sa propre doctrine ou celle d'un autre maître, mais l'enseignement de Jésus-Christ, la Vérité qu'il communique ou, plus exactement, la Vérité qu'il est(12). Il faut donc dire que, dans la catéchèse, c'est le Christ, Verbe incarné et Fils de Dieu, qui est enseigné - tout le reste l'est en référence à lui; et seul le Christ enseigne, tout autre le fait dans la mesure où il est son porte-parole, permettant au Christ d'enseigner par sa bouche. La constante préoccupation de tout catéchiste, quel que soit le niveau de ses responsabilités dans l'Eglise, doit être de faire passer, à travers son enseignement et son comportement, la doctrine et la vie de Jésus. Il ne cherchera pas à arrêter à lui-même, à ses opinions et attitudes personnelles, l'attention et l'adhésion de l'intelligence et du cœur de celui qu'il catéchise; il ne cherchera surtout pas à inculquer ses opinions et ses options personnelles comme si elles exprimaient la doctrine et les leçons de vie du Christ. Tout catéchiste devrait pouvoir s'appliquer à lui-même la mystérieuse parole de Jésus: «Ma doctrine n'est pas de moi, mais de Celui qui m'a envoyé»(13). C'est ce que fait saint Paul en traitant une question de première importance: «J'ai reçu du Seigneur ce qu'à mon tour je vous ai transmis»(14). Quelle fréquentation assidue de la Parole de Dieu transmise par le Magistère de l'Eglise, quelle familiarité profonde avec le Christ et avec le Père, quel esprit de prière, quel détachement de soi-même doit avoir un catéchiste pour pouvoir dire: «Ma doctrine n'est pas de moi»!\n\nLe Christ Enseignant\n\n7. Cette doctrine n'est pas un corps de vérités abstraites, elle est communication du Mystère vivant de Dieu. La qualité de Celui qui l'enseigne dans l'Evangile et la nature de son enseignement dépassent de toutes manières celles des «maîtres» en Israël, grâce au lien unique qui existe entre ce qu'il dit, ce qu'il fait et ce qu'il est. Il n'en demeure pas moins que les Evangiles relatent clairement des moments où Jésus «enseigne». «Jésus a fait et enseigné»(15) dans ces deux verbes qui introduisent le livre des Actes, saint Luc unit et distingue à la fois deux pôles dans la mission du Christ.\n\nJésus a enseigné. C'est le témoignage qu'il donne de lui-même: «Chaque jour j'étais assis dans le Temple à enseigner»(16). C'est l'observation pleine d'admiration des évangélistes surpris de le voir enseigner en tout temps et en tout lieu, d'une façon et avec une autorité inconnues jusqu'alors: «De nouveau les foules se rassemblent auprès de lui et, selon sa coutume, de nouveau il les enseignait»(17); «Et ils étaient frappés de son enseignement, car il les enseignait comme ayant autorité»(18). C'est aussi ce que constatent ses ennemis, pour en tirer un motif d'accusation et de condamnation: «Il soulève le peuple, enseignant par toute la Judée, depuis la Galilée, où il a commencé, jusqu'ici»(19).\n\nLe seul «Maître»\n\n8. Celui qui enseigne ainsi mérite à un titre unique le nom de «Maître». Que de fois, tout au long du Nouveau Testament et spécialement dans les Evangiles, ce titre de Maître ne lui est-il pas donné(20)! Ce sont évidemment les Douze, les autres disciples, les foules d'auditeurs qui l'appellent «Maître», avec un accent à la fois d'admiration, de confiance et de tendresse(21). Même les Pharisiens et les Sadducéens, les Docteurs de la Loi, les Juifs en général, ne lui refusent pas cette désignation: «Maître, nous voulons que tu nous fasses voir un signe»(22); «Maître, que dois-je faire pour avoir en héritage la vie éternelle?»(23). Mais c'est surtout Jésus lui-même, en des moments particulièrement solennels et très significatifs, qui s'appelle Maître: «Vous m'appelez Maître et Seigneur et vous dites bien, car je le suis»(24); il proclame la singularité, le caractère unique de sa condition de Maître: «Vous n'avez qu'un Maître» (25): le Christ. On comprend que, au cours de deux mille ans, dans toutes les langues de la terre, des hommes de toute condition, race et nation lui aient donné avec vénération ce titre, répétant à leur façon le cri de Nicodème: «Nous le savons, tu viens de la part de Dieu comme un Maître»(26).\n\nCette image du Christ Enseignant, à la fois majestueuse et familière, impressionnante et rassurante, image dessinée par la plume des évangélistes et souvent évoquée ensuite par l'iconographie depuis le premier âge chrétien(27) tant elle est saisissante, j'aime l'évoquer à mon tour au seuil de ces considérations sur la catéchèse dans le monde d'aujourd'hui.\n\nEnseignant\n\npar toute sa vie\n\n9. Je n'oublie pas, ce faisant, que la majesté du Christ Enseignant, la cohérence et la force persuasive uniques de son enseignement ne s'expliquent que parce que ses paroles, ses paraboles et ses raisonnements ne sont jamais détachables de sa vie et de son être même. Dans ce sens, toute la vie du Christ fut un continuel enseignement: ses silences, ses miracles, ses gestes, sa prière, son amour de l'homme, sa prédilection pour les petits et les pauvres, l'acceptation du sacrifice total sur la croix pour la rédemption du monde, sa résurrection sont l'actuation de sa parole et l'accomplissement de la révélation. Si bien que pour les chrétiens le crucifix est une des images les plus sublimes et les plus populaires de Jésus Enseignant.\n\nToutes ces considérations, qui sont dans le sillage des grandes traditions de l'Eglise, raffermissent en nous la ferveur envers le Christ, le Maître qui révèle Dieu aux hommes et l'homme à lui-même; le Maître qui sauve, sanctifie et guide, qui est vivant, qui parle, secoue, émeut, redresse, juge, pardonne, marche quotidiennement avec nous sur le chemin de l'histoire; le Maître qui vient et qui viendra dans la gloire.\n\nC'est seulement dans une profonde communion avec lui que les catéchistes trouveront lumière et force pour un renouveau authentique et souhaitable de la catéchèse.\n\nII\n\nUNE EXPERIENCE\n\nAUSSI ANCIENNE QUE L'EGLISE\n\nLa Mission\n\ndes Apôtres\n\n10. L'image du Christ Enseignant s'était imprimée dans l'esprit des Douze et des premiers disciples, et la consigne: «Allez... de toutes les nations faites des disciples»(28) a orienté toute leur vie. Saint Jean en rend témoignage dans son Evangile quand il rapporte les paroles de Jésus: «Je ne vous appelle plus serviteurs, car le serviteur ne sait pas ce que fait son Maître, mais je vous appelle amis, parce que tout ce que j'ai entendu de mon Père, je vous l'ai fait connaître»(29). Ce ne sont pas eux qui ont choisi de suivre Jésus, mais c'est Jésus qui les a choisis, qui les a gardés avec lui et les a établis, dès avant sa Pâque, pour qu'ils aillent et portent du fruit et pour que leur fruit demeure(30). C'est pourquoi, après la résurrection, il leur confie de façon formelle la mission de faire de toutes les nations des disciples.\n\nL'ensemble du livre des Actes des Apôtres témoigne qu'il ont été fidèles à leur vocation et à la mission reçue. Les membres de la première communauté chrétienne y apparaissent «assidus à l'enseignement des Apôtres, fidèles à la communion fraternelle, à la fraction du pain et aux prières»(31). On trouve là sans aucun doute l'image permanente d'une Eglise qui, grâce à l'enseignement des Apôtres, naît et se nourrit continuellement de la Parole du Seigneur, la célèbre dans le sacrifice eucharistique et en donne le témoignage au monde dans le signe de la charité.\n\nLorsque les adversaires prennent ombrage de l'activité des Apôtres, c'est parce qu'ils sont «contrariés de les voir enseigner le peuple»(32) et l'ordre qu'ils leur donnent est de ne plus enseigner au nom de Jésus(33). Mais nous savons que, précisément sur ce point, les Apôtres ont estimé juste d'obéir à Dieu plutôt qu'aux hommes(34).\n\nLa catéchèse\n\nà l'âge apostolique\n\n11. Les Apôtres ne tardèrent pas à partager avec d'autres le ministère de l'apostolat(35). Ils transmettent à leurs successeurs la tâche d'enseigner. Ils la confiént aussi aux diacres dès leur institution: Etienne, «rempli de grâce et de puissance», ne cesse d'enseigner, mû par la sagesse de l'Esprit(36). Les Apôtres s'adjoignent dans la tâche d'enseigner «beaucoup d'autres» disciples(37); et même de simples chrétiens dispersés par la persécution s'en vont «de lieu en lieu en annonçant la parole de la Bonne Nouvelle»(38). Saint Paul est le héraut par excellence de cette annonce, d'Antioche jusqu'à Rome, où la dernière image que nous avons de lui dans les Actes est celle d'un homme «enseignant ce qui concerne le Seigneur Jésus-Christ avec pleine assurance»(39). Ses nombreuses lettres prolongent et approfondissent son enseignement. Et les lettres de Pierre, de Jean, de Jacques et de Jude sont autant de témoins de la catéchèse de l'âge apostolique.\n\nLes Evangiles, qui, avant d'être écrits, ont été l'expression d'un enseignement oral transmis aux communautés chrétiennes, portent plus ou moins clairement une structure catéchétique. Le récit de saint Matthieu n'a-t-il pas été appelé l'Evangile du catéchiste et celui de saint Marc l'Evangile du catéchumène?\n\nChez les Pères\n\nde l'Eglise\n\n12. L'Eglise continue cette mission d'enseignement des Apôtres et de leurs premiers collaborateurs. Se faisant elle-même jour après jour disciple du Seigneur, elle est appelée à juste titre «Mère et Educatrice»(40). De Clément de Rome à Origène(41), l'âge post-apostolique voit naître des œuvres remarquables. Puis on assiste à ce fait impressionnant: des Evêques et des Pasteurs, parmi les plus prestigieux, surtout aux IIIe et IVe siècles, considèrent comme une partie importante de leur ministère épiscopal de prononcer des instructions ou de composer des traités catéchétiques. C'est l'époque de Cyrille de Jérusalem et de Jean Chrysostome, d'Ambroise et d'Augustin, celle où l'on voit fleurir, sous la plume de tant de Pères de l'Eglise, des ouvrages qui demeurent pour nous des modèles.\n\nComment serait-il possible d'évoquer ici, même très brièvement, la catéchèse qui a soutenu la diffusion et le cheminement de l'Eglise aux diverses époques de l'histoire, dans tous les continents, et dans les contextes sociaux et culturels les plus variés? Certes, les difficultés n'ont jamais manqué. Mais la Parole du Seigneur a accompli sa course à travers les siècles, s'est répandue et a été glorifiée, selon les termes de l'Apôtre Paul(42).\n\nA partir des Conciles\n\net de l'activité missionnaire\n\n13. Le ministère de la catéchèse puise des énergies toujours nouvelles dans les Conciles. Le Concile de Trente constitue à cet égard un exemple à souligner: il a donné à la catéchèse une priorité dans ses constitutions et dans ses décrets; il est à l'origine du «catéchisme romain» qui porte aussi son nom et qui constitue une œuvre de premier ordre comme résumé de la doctrine chrétienne et de la théologie traditionnelle à l'usage des prêtres; il a suscité dans l'Eglise une organisation remarquable de la catéchèse; il a stimulé les clercs à leurs devoirs d'enseignement catéchétique; il a entraîné, grâce à de saints théologiens tels saint Charles Borromée, saint Robert Bellarmin ou saint Pierre Canisius, la publication de catéchismes, véritables modèles pour ce temps-là. Puisse le Concile Vatican II susciter de nos jours un élan et une œuvre semblables!\n\nLes missions constituent aussi un terrain privilégié pour la mise en œuvre de la catéchèse. Ainsi, depuis près de deux mille ans, le peuple de Dieu n'a cessé de s'éduquer dans la foi, suivant des formes adaptées aux diverses conditions des croyants et aux multiples conjonctures ecclésiales.\n\nLa catéchèse est intimement liée à toute la vie de l'Eglise. Non seulement l'extension géographique et l'augmentation numérique mais aussi, et davantage encore, la croissance intérieure de l'Eglise, sa correspondance avec le dessein de Dieu, dépendent essentiellement d'elle. Des quelques expériences que nous venons d'évoquer dans l'histoire de l'Eglise, plusieurs leçons - parmi beaucoup d'autres - méritent d'être mises en évidence.\n\nCatéchèse:\n\ndroit et devoir de l'Eglise\n\n14. Il est manifeste d'abord que, pour l'Eglise, la catéchèse a toujours été un devoir sacré et un droit imprescriptible. D'une part, c'est bien un devoir, né d'une consigne du Seigneur et qui incombe surtout à ceux qui, dans la Nouvelle Alliance, reçoivent l'appel au ministère de Pasteurs. D'autre part, on peut également parler de droit: d'un point de vue théologique, tout baptisé, du fait même de son baptême, possède le droit de recevoir de l'Eglise un enseignement et une formation qui lui permettent d'accéder à une véritable vie chrétienne; dans la perspective des droits de l'homme, toute personne humaine a le droit de chercher la vérité religieuse et d'y adhérer librement, c'est-à-dire soustraite «à toute contrainte de la part tant des individus que des groupes sociaux et de quelque pouvoir humain que ce soit, de telle sorte qu'en cette matière religieuse nul ne soit forcé d'agir contre sa conscience ni empêché d'agir... selon sa conscience»(43).\n\nC'est pourquoi l'activité catéchètique doit pouvoir s'accomplir dans des circonstances favorables de temps et de lieux, avoir accès aux mass media et à des instruments de travail appropriés, sans discrimination envers les parents, les catéchisés ou les catéchistes. Actuellement ce droit est certes de plus en plus reconnu, au moins au plan de ses grands principes, comme en témoignent des déclarations ou conventions internationales, dans lesquelles - quoi qu'il en soit de leurs limites - on peut reconnaître les vœux de la conscience d'une grande partie des homrnes d'aujourd'hui(44). Mais ce droit est violé par de nombreux Etats au point que donner, faire donner la catéchèse ou la recevoir devient un délit passible de sanction. C'est avec force que, en union avec les Pères du Synode, j'élève la voix contre toute discrimination dans le domaine de la catéchèse, en même temps que je lance à nouveau un pressant appel aux responsables pour que cessent totalement ces contraintes qui pèsent sur la liberté humaine en général, et sur la liberté religieuse en particulier.\n\nTâche prioritaire\n\n15. La seconde leçon regarde la place même de la catéchèse dans les projets pastoraux de l'Eglise. Plus celle-ci se montre capable, au niveau local ou universel, de donner la priorité à la catéchèse - sur d'autres œuvres et initiatives dont les résultats seraient plus spectaculaires - plus elle trouve dans la catéchèse un affermissement de sa vie interne de communauté de croyants et de son activité externe comme missionnaire. L'Eglise, en ce XXe siècle finissant, est invitée par Dieu, et par les événements qui sont autant d'appels de la part de Dieu, à renouveler sa confiance dans l'action catéchétique comme dans une tâche tout à fait primordiale de sa mission. Elle est invitée à consacrer à la catéchèse ses meilleures ressources en hommes et en énergies, sans ménager efforts, fatigues et moyens matériels, afin de mieux l'organiser et de former un personnel qualifié. Ce n'est pas là un simple calcul humain, c'est une attitude de foi. Et une attitude de foi se réfère toujours à la fidélité de Dieu qui ne manque jamais de répondre.\n\nResponsabilité commune\n\net différenciée\n\n16. Troisième leçon: la catéchèse a toujours été et restera une œuvre dont l'Eglise tout entière doit se sentir et se vouloir responsable. Mais les membres de l'Eglise ont des responsabilités distinctes, qui découlent de la mission de chacun. Les Pasteurs, en vertu même de leur charge, ont, à divers niveaux, la plus haute responsabilité pour la promotion, l'orientation, la coordination de la catéchèse. Le Pape, pour sa part, a une vive conscience de la responsabilité première qui lui incombe en ce domaine: il y trouve des motifs de préoccupation pastorale mais surtout une source de joie et d'espérance. Les prêtres, les religieux et les religieuses ont là un terrain privilégié de leur apostolat. Les parents gardent, à un autre niveau, une responsabilité singulière. Les maîtres, les divers ministres de l'Eglise, les catéchistes et, par ailleurs, les promoteurs des communications sociales ont tous, à des degrés divers, des responsabilités très précises dans cette formation de la conscience croyante, formation importante pour la vie de l'Eglise, et qui rejaillit sur la vie dé la société elle-même. L'un des meilleurs fruits de l'Assemblée générale du Synode consacrée entièrement à la catéchèse serait d'éveiller, dans toute l'Eglise et dans chacun de ses secteurs, une conscience vive et agissante de cette responsabilité différenciée mais commune.\n\nRenouveau continu\n\net équilibré\n\n17. Enfin la catéchèse a besoin d'un renouveau continu dans un certain élargissement de son concept même, dans ses méthodes, dans la recherche d'un langage adapté, dans la mise à profit de nouveaux moyens de transmission du message. Ce renouveau n'a pas toujours une valeur égale et les Pères synodaux ont voulu reconnaître avec réalisme, à côté d'un progrès indéniable dans la vitalité de l'activité catéchétique et d'initiatives prometteuses, les limites ou même les «déficiences» de ce qui a été réalisé jusqu'à présent(45). Ces limites sont particulièrement graves lorsqu'elles risquent de porter atteinte à l'intégrité du contenu. Le «Message au peuple de Dieu» a bien souligné que, dans la catéchèse, «d'une part, la répétition, devenue routine, qui s'oppose à tout changement, et d'autre part l'improvisation inconsidérée, qui aborde les choses avec légèreté, sont aussi dangereuses l'une que l'autre»(46). La routine porte à la stagnation, à la léthargie et, en définitive, à la paralysie. L'improvisation engendre le désarroi des catéchisés et de leurs parents lorsqu'il s'agit d'enfants, les déviations de toute sorte, la rupture et finalement la ruine totale de l'unité. Il importe que l'Eglise fasse preuve aujourd'hui - comme elle a su le faire à d'autres époques de son histoire - de sagesse, de courage et de fidélité évangéliques dans la recherche et la mise en œuvre de voies et de perspectives nouvelles pour l'enseignement catéchétique.\n\nIII\n\nLA CATECHESE DANS L'ACTIVITE\n\nPASTORALE ET MISSIONNAIRE\n\nDE L'EGLISE\n\nLa catéchèse: une étape\n\nde l'évangélisation\n\n18. La catéchèse ne peut être dissociée de l'ensemble des activités pastorales et missionnaires de l'Eglise. Elle n'en a pas moins une spécificité sur laquelle la IVe Assemblée générale du Synode des Evêques, dans ses travaux préparatoires et dans son déroulement, s'est souvent interrogée. La question préoccupe aussi l'opinion publique, dans l'Eglise et au-dehors.\n\nCe n'est pas ici le lieu de donner une définition rigoureuse et formelle de la catéchèse, suffisamment illustrée dans le «Directoire général de la Catéchèse»(47). Il revient aux spécialistes d'en enrichir toujours davantage le concept et les articulations.\n\nFace aux incertitudes de la pratique, rappelons simplement quelques jalons essentiels, d'ailleurs déjà solidement établis dans des documents de l'Eglise, pour une compréhension exacte de la catéchèse et sans lesquels on risquerait de ne pas en saisir toute la signification et la portée.\n\nGlobalement, on peut retenir ici que la catéchèse est une éducation de la foi des enfants, des jeunes et des adultes, qui comprend spécialement un enseignement de la doctrine chrétienne, donné en général de façon organique et systématique, en vue de les initier à la plénitude de la vie chrétienne. A ce titre, sans se confondre formellement avec eux, elle s'articule sur un certain nombre d'éléments de la mission pastorale de l'Eglise, qui ont un aspect catéchétique, qui préparent la catéchèse ou qui en découlent: première annonce de l'Evangile ou prédication missionnaire par le kérygme pour susciter la foi; apologétique ou recherche des raisons de croire; expérience de vie chrétienne; célébration des sacrements; intégration dans la communauté ecclésiale; témoignage apostolique et missionnaire.\n\nRappelons tout d'abord qu'entre catéchèse et évangélisation il n'y a ni séparation ou opposition, ni identification pure et simple, mais des rapports étroits d'intégration et de complémentarité réciproque.\n\nL'Exhortation apostolique Evangelii nuntiandi du 8 décembre 1975, sur l'évangélisation dans le monde moderne, soulignait à juste titre que l'évangélisation - dont le but est de porter la Bonne Nouvelle à toute l'humanité pour qu'elle en vive - est une réalité riche, complexe et dynamique, faite d'éléments ou, si l'on préfère, de moments, essentiels et différents entre eux, qu'il faut savoir embrasser du regard, dans l'unité d'un seul mouvement(48). La catéchèse est l'un de ces moments - et combien remarquable - de tout le processus d'évangélisation.\n\nCatéchèse et première annonce\n\nde l'Evangile\n\n19. La spécificité de la catéchèse, distinguée de la première annonce de l'Evangile qui a suscité la conversion, poursuit le double objectif de faire mûrir la foi initiale et d'éduquer le vrai disciple du Christ par le moyen d'une connaissance plus approfondie et plus systématique de la personne et du message de Notre Seigneur Jésus-Christ(49).\n\nMais dans la pratique catéchétique, cet ordre exemplaire doit tenir compte du fait que souvent la première évangélisation n'a pas eu lieu. Un certain nombre d'enfants baptisés dès la première enfance viennent à la catéchèse paroissiale sans avoir reçu aucune autre initiation à la foi, et sans avoir encore aucun attachement explicite et personnel à Jésus-Christ, mais seulement la capacité de croire mise en eux par le baptême et la présence de l'Esprit Saint; et les préjugés d'un milieu familial peu chrétien ou de l'esprit positiviste de l'éducation créent vite un certain nombre de réticences. Il faut y ajouter d'autres enfants, non baptisés, pour lesquels les parents n'acceptent que tardivement l'éducation religieuse: pour des raisons pratiques, leur étape catéchuménale se fera souvent en grande partie au cours de la catéchèse ordinaire. Ensuite, beaucoup de préadolescents et d'adolescents, qui ont été baptisés et qui ont reçu une catéchèse systématique ainsi que les sacrements, demeurent encore longtemps hésitants pour engager toute leur vie avec Jésus-Christ, quand ils ne cherchent pas à esquiver une formation religieuse au nom de leur liberté. Enfin les adultes eux-mêmes ne sont pas à l'abri des tentations de doute ou d'abandon de la foi, par suite notamment du milieu incroyant. C'est dire que la «catéchèse» doit souvent se soucier, non seulement de nourrir et d'enseigner la foi, mais de la susciter sans cesse avec l'aide de la grâce, d'ouvrir le cœur, de convertir, de préparer une adhésion globale à Jésus-Christ chez ceux qui sont encore sur le seuil de la foi. Ce souci commande en partie le ton, le langage et la méthode de la catéchèse.\n\nBut spécifique\n\nde la catéchèse\n\n20. Le but spécifique de la catéchèse n'en demeure pas moins de développer, avec le secours de Dieu, une foi encore initiale, de promouvoir en plénitude et de nourrir quotidiennement la vie chrétienne des fidèles de tous âges. Il s'agit en effet de faire croitre, au niveau de la connaissance et dans la vie, le germe de foi semé par l'Esprit Saint avec la première annonce et transmis efficacement par le baptême.\n\nLa catéchèse tend donc à développer l'intelligence du mystère du Christ à la lumière de la Parole, pour que l'homme tout entier soit imprégné par elle. Transformé par l'action de la grâce en nouvelle créature, le chrétien se met ainsi à suivre le Christ et, dans l'Eglise, apprend toujours mieux à penser comme lui, à juger comme lui, à agir en conformité à ses commandements, à espérer comme il nous y invite.\n\nPlus précisément, le but de la catéchèse, dans l'ensemble de l'évangélisation, est d'être l'étape de l'enseignement et de la maturation, c'est-à-dire le temps où le chrétien, ayant accepté par la foi la personne de Jésus-Christ comme le seul Seigneur et lui ayant donné une adhésion globale par une sincère conversion du cœur, s'efforce de mieux connaître ce Jésus auquel il s'est livré: connaître son «mystère», le Royaume de Dieu qu'il annonce, les exigences et les promesses contenues dans son message évangélique, les sentiers qu'il a tracés pour quiconque veut le suivre.\n\nSi donc il est vrai qu'être chrétien signifie dire «oui» à Jésus-Christ, rappelons que ce «oui» a deux niveaux: il consiste à se livrer à la Parole de Dieu et à s'appuyer sur elle, mais il signifie aussi, dans une seconde instance, s'efforcer de connaître toujours mieux le sens profond de cette Parole.\n\nNécessité d'une catéchèse\n\nsystématique\n\n21. Dans son discours de clôture de la IVe Assemblée générale du Synode, le Pape Paul VI se félicitait «de constater que la nécessité absolue d'une catéchèse bien structurée et cohérente (avait) été soulignée par tous, car un tel approfondissement du mystère chrétien lui-même distingue fondamentalement la catéchèse de toutes les autres formes d'annonce de la Parole de Dieu»(50).\n\nFace aux difficultés pratiques, quelques caractéristiques de cet enseignement sont à souligner parmi d'autres:\n\nil doit être un enseignement non pas improvisé mais systématique, selon un programme qui lui permette d'arriver à un but précis;\n\nun enseignement qui porte sur l'essentiel sans prétendre aborder toutes les questions disputées ni se transformer en recherche théologique ou en exégèse scientifique;\n\nun enseignement assez complet, toutefois, qui ne s'arrête pas à la première annonce du mystère chrétien, tel que nous l'avons dans le kérygme;\n\nune initiation chrétienne intégrale, ouverte à toutes les composantes de la vie chrétienne.\n\nSans oublier l'intérêt des multiples occasions de catéchèse en relation avec la vie personnelle, familiale, sociale ou ecclésiale, qu'il faut savoir saisir et sur lesquelles je reviendrai au chapitre VI, j'insiste sur la nécessité d'un enseignement chrétien organique et systématique, parce que de divers côtés on tend à en minimiser l'importance.\n\nCatéchèse\n\net expérience vitale\n\n22. Il est vain de jouer l'orthopraxie contre l'orthodoxie: le christianisme est inséparablement l'une et l'autre. Des convictions fermes et réfléchies portent à l'action courageuse et droite; l'effort pour éduquer les fidèles à vivre aujourd'hui en disciples du Christ appelle et facilite une découverte approfondie du Mystère du Christ dans l'histoire du salut.\n\nIl est tout aussi vain de prôner l'abandon d'une étude sérieuse et ordonnée du message du Christ au nom d'une méthode qui privilégie l'expérience vitale. «Personne ne peut atteindre la vérité intégrale par une simple expérience privée, c'est-à-dire sans une explication adéquate du message du Christ, qui est \"Chemin, Vérité et Vie\" (Jn 14, 6)»(51).\n\nOn n'opposera pas non plus une catéchèse à partir de la vie à une catéchèse traditionnelle, doctrinale et systématique(52). La catéchèse authentique est toujours initiation ordonnée et systématique à la révélation que Dieu a faite de lui-même à l'homme, en Jésus-Christ, révélation gardée dans la mémoire profonde de l'Eglise et dans les Saintes Ecritures, et constamment communiquée, par une «traditio» vivante et active, d'une génération à l'autre. Mais cette révélation n'est pas isolée de la vie ni juxtaposée artificiellement à elle. Elle concerne le sens dernier de l'existence qu'elle éclaire tout entière, pour l'inspirer ou pour la critiquer, à la lumière de l'Evangile.\n\nC'est pourquoi nous pouvons appliquer aux catéchistes ce que le Concile Vatican II a dit plus spécialement des prêtres: éducateurs - de l'homme et de la vie de l'homme - dans la foi(53).\n\nCatéchèse\n\net sacrements\n\n23. La catéchèse est intrinsèquement reliée à toute l'action liturgique et sacramentelle, car c'est dans les sacrements, et surtout dans l'Eucharistie, que le Christ Jésus agit en plénitude pour la transformation des hommes.\n\nDans l'Eglise primitive, catéchuménat et initiation aux sacrements du baptême et de l'Eucharistie s'identifiaient. Quoique l'Eglise ait changé sa pratique en ce domaine dans les vieux pays chrétiens, le catéchuménat n'y a jamais été aboli; il y connaît au contraire un renouveau(54) et il est abondamment pratiqué dans les jeunes Eglises missionnaires. De toute manière, la catéchèse garde toujours une référence aux sacrements. D'une part, une forme éminente de catéchèse est celle qui prépare aux sacrements, et toute catéchèse conduit nécessairement aux sacrements de la foi. D'autre part, une authentique pratique des sacrements a forcément un aspect catéchétique. En d'autres termes, la vie sacramentelle s'appauvrit et devient très vite un ritualisme creux, si elle n'est pas fondée sur une connaissance sérieuse de la signification des sacrements. Et la catéchèse s'intellectualise si elle ne prend pas vie dans une pratique sacramentelle.\n\nCatéchèse\n\net communauté ecclésiale\n\n24. La catéchèse, enfin, a un lien étroit avec l'action responsable de l'Eglise et des chrétiens dans le monde. Quelqu'un qui a adhéré à Jésus-Christ par la foi et s'efforce de consolider cette foi par la catéchèse a besoin de la vivre dans la communion avec ceux qui ont fait la même démarche. La catéchèse risque de se stériliser si une communauté de foi et de vie chrétienne n'accueille pas le catéchumène à un certain stade de sa catéchèse. C'est pourquoi la communauté ecclésiale à tous ses niveaux est doublement responsable par rapport à la catéchèse: elle a la responsabilité de pourvoir à la formation de ses membres, mais aussi la responsabilité de les accueillir dans un milieu où ils pourront vivre le plus pleinement possible ce qu'ils ont appris.\n\nLa catéchèse est également ouverte au dynamisme missionnaire. Si elle est bien faite, les chrétiens auront à cœur de rendre témoignage de leur foi, de la transmettre à leurs enfants, de la faire connaître à d'autres, de servir de toutes manières la communauté humaine.\n\nNécessité de la catéchèse\n\nau sens large pour la maturation\n\net la force de la foi\n\n25. Ainsi donc, grâce à la catéchèse, le kérygme évangélique - première annonce pleine de chaleur qui un jour a bouleversé l'homme et l'a porté à la décision de se livrer à Jésus-Christ par la foi - est peu à peu approfondi, développé dans ses corollaires implicites, expliqué par un discours qui fait appel aussi à la raison, orienté vers la pratique chrétienne dans l'Eglise et dans le monde. Tout ceci n'est pas moins évangélique que le kérygme, quoi qu'en disent certains pour qui la catéchèse viendrait forcément rationaliser, dessécher et finalement tuer ce qu'il y a de vivant, de spontané et de vibrant dans le kérygme. Les vérités qu'on approfondit dans la catéchèse sont celles-là mêmes qui ont touché l'homme au cœur lorsqu'il les a écoutées pour la première fois. Le fait de les connaître mieux, loin de les émousser ou de les tarir, doit les rendre encore plus provocantes et décisives pour la vie.\n\nDans la conception qu'on vient d'exposer, la catéchèse garde l'optique toute pastorale sous laquelle le Synode a voulu la considérer. Ce sens large de catéchèse ne contredit point mais comprend, en le débordant, un sens plus étroit, autrefois communément retenu par les exposés didactiques: le simple enseignement des formules qui expriment la foi.\n\nEn définitive, la catéchèse est nécessaire aussi bien pour la maturation de la foi des chrétiens que pour leur témoignage dans le monde: elle veut amener les chrétiens «à ne faire plus qu'un dans la foi et la connaissance du Fils de Dieu et à constituer cet homme parfait, dans la force de l'âge, qui réalise la plénitude du Christ»(55); elle veut aussi les rendre prêts à justifier leur espérance devant tous ceux qui leur en demandent compte(56).\n\nIV\n\nTOUTE LA BONNE NOUVELLE\n\nPUISEE AUX SOURCES\n\nLe contenu\n\ndu Message\n\n26. La catéchèse étant un moment ou un aspect de l'évangélisation, son contenu ne saurait être autre que celui de l'évangélisation tout entière: le même message - Bonne Nouvelle du salut - une fois, cent fois entendu, accueilli avec le cœur, est, dans la catéchèse, sans cesse approfondi par la réflexion et l'étude systématique; par une prise de conscience, toujours plus engageante, de ses répercussions dans la vie personnelle de chacun; par son insertion dans le tout organique et harmonieux qu'est l'existence chrétienne dans la société et dans le monde.\n\nLa source\n\n27. La catéchèse puisera toujours son contenu à la source vivante de la Parole de Dieu, transmise dans la Tradition et dans les Ecritures, car «la sainte Tradition et la sainte Ecriture constituent un unique dépôt sacré de la Parole de Dieu, confié à l'Eglise», comme l'a rappelé le Concile Vatican II en souhaitant que «le ministère de la parole, qui comprend la prédication pastorale, la catéchèse, et toute l'instruction chrétienne.... trouve... dans cette même Parole de l'Ecriture, une saine nourriture et une sainte vigueur»(57).\n\nParler de la Tradition et de l'Ecriture comme source de la catéchèse, c'est souligner que celle-ci doit s'imprégner et se pénétrer de la pensée, de l'esprit et des attitudes bibliques et évangéliques par un contact assidu avec les textes eux-mêmes; mais c'est aussi rappeler que la catéchèse sera d'autant plus riche et efficace qu'elle lira les textes avec l'intelligence et le cœur de l'Eglise et qu'elle s'inspirera de la réflexion et de la vie deux fois millénaires de l'Eglise.\n\nL'enseignement, la liturgie et la vie de l'Eglise surgissent de cette source et y ramènent, sous la conduite des Pasteurs et notamment du Magistère doctrinal que le Seigneur leur a confié.\n\nLe «Credo»:\n\nexpression doctrinale privilégiée\n\n28. Une expression privilégiée de l'héritage vivant dont ils ont reçu la garde se trouve dans le Credo ou, plus concrètement, dans les Symboles qui, à des moments cruciaux, ont ressaisi en d'heureuses synthèses la foi de l'Eglise. Au cours des siècles, un élément important de la catéchèse était précisément la «traditio Symboli» (ou transmission du résumé de la foi), suivie de la tradition de l'oraison dominicale. Ce rite expressif a été réintroduit de nos jours dans l'initiation des catéchumènes(58). Ne faudrait-il pas lui trouver une utilisation adaptée plus large, pour marquer l'étape importante entre toutes où un nouveau disciple de Jésus-Christ accueille en pleine lucidité et courage le contenu de ce qu'il approfondira désormais avec sérieux?\n\nMon prédécesseur Paul VI a voulu rassembler, dans le «Credo du Peuple de Dieu» proclamé à l'occasion du XIXe centenaire du martyre des Apôtres Pierre et Paul, les éléments essentiels de la foi catholique, surtout ceux qui offraient une plus grande difficulté ou qui risquaient d'être méconnus(59). C'est une référence sûre pour le contenu de la catéchèse.\n\nEléments\n\nà ne pas négliger\n\n29. Le même Souverain Pontife a rappelé, dans le troisième chapitre de son Exhortation apostolique Evangelii nuntiandi, «le contenu essentiel, la substance vivante» de l'évangélisation(60). Il est nécessaire, pour la catéchèse elle-même, de garder en mémoire chacun de ces éléments ainsi que la synthèse vivante dans laquelle ils sont intégrés(61).\n\nJe me contenterai donc ici de quelques rappels simples(62). Chacun voit par exemple combien il importe de faire comprendre à l'enfant, à l'adolescent, à celui qui progresse dans la foi, «ce qu'on peut connaître de Dieu»(63); de pouvoir, dans un certain sens, leur dire: «Ce que vous adorez sans le connaître, je viens vous l'annoncer»(64); de leur exposer en peu de mots(65) le mystère du Verbe de Dieu fait homme et qui accomplit le salut de l'homme par sa Pâque, c'est-à-dire à travers sa mort et sa résurrection, mais aussi par sa prédication, par les signes qu'il accomplit, par les sacrements de sa présence permanente au milieu de nous. Les Pères du Synode ont été bien inspirés quand ils ont demandé qu'on se garde de réduire le Christ à son humanité et son message à une dimension simplement terrestre, mais qu'on le reconnaisse comme le Fils de Dieu, le médiateur qui nous donne libre accès auprès du Père dans l'Esprit(66).\n\nIl importe de déployer aux yeux de l'intelligence comme aux yeux du cœur, sous la clarté de la foi, ce sacrement de sa présence qu'est le Mystère de l'Eglise, assemblée d'hommes pécheurs mais en même temps sanctifiés et constituant la famille de Dieu réunie par le Seigneur sous la conduite de ceux que «l'Esprit Saint... a établis gardiens pour paître l'Eglise de Dieu»(67).\n\nIl importe d'expliquer que l'histoire des hommes, avec ses marques de grâce et de péché, de grandeur et de misère, est assumée par Dieu en son Fils Jésus-Christ et «offre déjà quelque ébauche du siècle à venir»(68).\n\nIl importe enfin de révéler sans ambages les exigences, faites de renoncement mais aussi de joie, de ce que l'Apôtre Paul aimait appeler «vie nouvelle»(69), «création nouvelle»(70), être ou exister dans le Christ(71), «vie éternelle dans le Christ Jésus»(72), et qui n'est autre chose que la vie dans le monde, mais une vie selon les béatitudes et une vie appelée à se prolonger et à se transfigurer dans l'au-delà.\n\nD'où l'importance, dans la catéchèse, des exigences morales personnelles correspondant à l'Evangile, des attitudes chrétiennes devant la vie et devant le monde, qu'elles soient héroïques ou très simples: nous les appelons les vertus chrétiennes ou vertus évangéliques. D'où aussi le souci qu'aura la catéchèse de ne pas omettre, d'éclairer au contraire comme il convient, dans son effort d'éducation de la foi, des réalités telles que l'action de l'homme pour sa libération intégrale(73), la recherche d'une société plus solidaire et plus fraternelle, les combats pour la justice et la construction de la paix.\n\nIl ne faudrait d'ailleurs pas croire que cette dimension de la catéchèse soit absolument nouvelle. Dès l'époque patristique, saint Ambroise et saint Jean Chrysostome, pour ne citer qu'eux, avaient mis en valeur les conséquences sociales des exigences évangéliques et, tout près de nous, le catéchisme de saint Pie X citait explicitement parmi les péchés qui crient vengeance à la face de Dieu le fait d'opprimer les pauvres comme celui de frustrer les travailleurs de leur juste salaire(74). Spécialement depuis l'encyclique Rerum novarum, la préoccupation sociale est activement présente dans l'enseignement catéchétique des papes et des évêques. Beaucoup de Pères du Synode ont demandé avec une légitime insistance que le riche patrimoine de l'enseignement social de l'Eglise trouve sa place, sous des formes appropriées, dans la formation catéchétique commune des fidèles.\n\nIntégrité du contenu\n\n30. Au sujet du contenu de la catéchèse, trois points importants méritent de nos jours une attention particulière.\n\nLe premier regarde l'intégrité de ce contenu. Afin que l'oblation de sa foi(75) soit parfaite, celui qui devient disciple du Christ a le droit de recevoir la «parole de la foi»(76) non pas mutilée, falsifiée, diminuée, mais pleine et entière, dans toute sa rigueur et toute sa vigueur. Trahir en quelque chose l'intégrité du message, c'est vider dangereusement la catéchèse elle-même et compromettre les fruits que le Christ et la communauté ecclésiale sont en droit d'en attendre. Ce n'est certainement pas un hasard si la consigne finale de Jésus dans l'Evangile de Matthieu porte la marque d'une certaine totalité: «Tout pouvoir m'a été donné... De toutes les nations faites des disciples... leur apprenant à observer tout... Je suis avec vous pour toujours». C'est pourquoi, lorsqu'un homme, pressentant «la supériorité de la connaissance du Christ Jésus»(77) rencontré par la foi, porte en lui le désir, inconscient peut-être, de le connaître davantage et mieux par «une prédication et un enseignement conformes à la vérité qui est en Jésus»(78), aucun prétexte n'est valable pour lui refuser une partie quelconque de cette connaissance. Que serait une catéchèse qui ne donnerait pas toute leur place à la création de l'homme et à son péché, au dessein de rédemption de notre Dieu et à sa longue et amoureuse préparation et réalisation, à l'Incarnation du Fils de Dieu, à Marie - l'Immaculée, la Mère de Dieu, toujours Vierge, élevée en corps et en âme à la gloire céleste - et à son rôle dans le mystère du salut, au mystère d'iniquité qui est à l'œuvre dans nos vies(79) et à la force de Dieu qui nous en libère, à la nécessité de la pénitence et de l'ascèse, aux gestes sacramentels et liturgiques, à la réalité de la présence eucharistique, à la participation à la vie divine ici-bas et dans l'au-delà, etc.? Aussi, aucun vrai catéchète ne saurait légitimement opérer, de sa propre initiative, une sélection dans le dépôt de la foi entre ce qu'il estime important et ce qu'il estime sans importance, pour enseigner ceci et refuser cela.\n\nAu moyen\n\nde méthodes pédagogiques adaptées\n\n31. D'où cette seconde remarque: il se peut que dans la situation présente de la catéchèse, des raisons de méthode ou de pédagogie conseillent d'organiser, de telle façon plutôt que de telle autre, la communication des richesses du contenu de la catéchèse. Du reste l'intégrité ne dispense pas de l'équilibre ni du caractère organique et hiérarchisé grâce auxquels on donnera aux vérités à enseigner, aux normes à transmettre, aux voies de la vie chrétienne à indiquer, l'importance respective qui leur revient. Il se peut aussi que tel langage se révèle préférable pour transmettre ce contenu à telle personne ou à tel groupe de personnes. Un choix sera valable dans la mesure où, loin d'être commandé par des théories ou préjugés plus ou moins subjectifs et marqués par une certaine idéologie, il sera inspiré par l'humble souci de mieux rejoindre un contenu qui doit demeurer intact. La méthode et le langage utilisés doivent rester vraiment des instruments pour communiquer la totalité et non une partie des «paroles de vie éternelle»(80) ou des «chemins de vie»(81).\n\nDimension œcuménique\n\nde la catéchèse\n\n32. Le grand mouvement, certainement inspiré par l'Esprit de Jésus, qui, depuis un certain nombre d'années, porte l'Eglise catholique à chercher avec d'autres Eglises ou confessions chrétiennes le rétablissement de la parfaite unité voulue par le Seigneur, me conduit à parler du caractère œcuménique de la catéchèse. Ce mouvement a pris tout son relief dans le Concile Vatican II(82) et, à partir du Concile, il a connu dans l'Eglise une nouvelle ampleur concrétisée dans une série impressionnante de faits et d'initiatives qui sont désormais connus de tous.\n\nLa catéchèse ne peut pas être étrangère à cette dimension œcuménique alors que tous les fidèles, selon leur capacité propre et leur situation dans l'Eglise, sont appelés à participer au mouvement vers l'unité(83).\n\nLa catéchèse aura une dimension œcuménique si, sans renoncer à enseigner que la plénitude des vérités révélées et des moyens de salut institués par le Christ demeure dans l'Eglise catholique(84), elle le fait cependant dans un sincère respect, en paroles et en actes, envers les communautés ecclésiales qui ne sont pas en parfaite communion avec cette même Eglise.\n\nDans ce contexte, il est extrêmement important de faire une présentation correcte et loyale des autres Eglises et communautés ecclésiales dont l'Esprit du Christ ne refuse pas de se servir comme de moyens de salut; et «parmi les éléments ou les biens par l'ensemble desquels l'Eglise elle-même se construit et est vivifiée, plusieurs et même beaucoup, et de grande valeur, peuvent exister en dehors des limites visibles de l'Eglise catholique»(85). Entre autres cette présentation aidera les catholiques, d'une part à approfondir leur propre foi, et d'autre part à mieux connaître et estimer les autres frères chrétiens en facilitant ainsi la recherche en commun du chemin vers la pleine unité dans la vérité tout entière. Elle devrait aussi aider les non-catholiques à mieux connaître et apprécier l'Eglise catholique et sa conviction d'être «le moyen général de salut».\n\nLa catéchèse aura une dimension œcuménique si, en outre, elle suscite et alimente un vrai désir de l'unité; davantage encore, si elle inspire des efforts sérieux - y compris l'effort pour se purifier dans l'humilité et la ferveur de l'Esprit afin de désencombrer les chemins - non pas en vue d'un irénisme facile fait d'omissions et de concessions au plan doctrinal, mais en vue de l'unité parfaite, quand le Seigneur le voudra et par les voies qu'il voudra.\n\nLa catéchèse sera œcuménique, enfin, si elle s'efforce de préparer les enfants et les jeunes, ainsi que les adultes catholiques, à vivre en contact avec des non-catholiques, en affirmant leur identité catholique dans le respect de la foi des autres.\n\nCollaboration œcuménique\n\ndans le domaine de la catéchèse\n\n33. Dans des situations de pluralité religieuse, les Evêques peuvent juger opportunes ou même nécessaires certaines expériences de collaboration dans le domaine de la catéchèse entre catholiques et autres chrétiens, en complément de la catéchèse normale que, de toute façon, les catholiques doivent recevoir. De telles expériences trouvent leur fondement théologique dans les éléments qui sont communs à tous les chrétiens(86). Mais la communion de foi entre les catholiques et les autres chrétiens n'est pas complète et parfaite; il existe même, en certains cas, de profondes divergences. En conséquence, cette collaboration œcuménique est de par sa nature même limitée: elle ne doit jamais signifier une «réduction» au minimum commun. De plus, la catéchèse ne consiste pas seulement à enseigner la doctrine, mais à initier à toute la vie chrétienne, en faisant pleinement participer aux sacrements de l'Eglise. D'où la nécessité, là où il y a une expérience de collaboration œcuménique dans le domaine de la catéchèse, de veiller à ce que la formation des catholiques soit bien assurée dans l'Eglise catholique en matière de doctrine et de vie chrétienne.\n\nUn certain nombre d'Evêques ont signalé, au cours du Synode, les cas - toujours plus fréquents, disaient-ils - où l'autorité civile ou d'autres circonstances imposent dans les écoles de quelques pays un enseignement de la religion chrétienne - avec ses manuels, heures de cours, etc. - commun à des catholiques et à des non-catholiques. Il est à peine besoin de dire qu'il ne s'agit pas là d'une vraie catéchèse. Mais cet enseignement a aussi une importance œcuménique quand il présente avec loyauté la doctrine chrétienne. Dans le cas où les circonstances imposeraient cet enseignement, il importe que soit assurée par ailleurs, avec d'autant plus de soin, une catéchèse spécifiquement catholique.\n\nProblème de manuels\n\nconcernant les diverses religions\n\n34. Il faut ajouter ici une autre observation qui se situe dans la même ligne, quoique dans une autre optique. Il arrive que des écoles d'Etat mettent à la disposition des élèves des livres où sont présentées, à titre culturel - historique, moral ou littéraire - , les diverses religions, y compris la religion catholique. Une présentation objective des faits historiques, des différentes religions et des diverses confessions chrétiennes peut ici contribuer à une meilleure compréhension réciproque. On veillera alors à faire tout le possible pour que la présentation soit vraiment objective, à l'abri de systèmes idéologiques et politiques ou de préjugés prétendus scientifiques qui en déformeraient le véritable sens. De toute façon, ces manuels ne sauraient évidemment être considérés comme des ouvrages catéchétiques: il leur manque pour cela le témoignage de croyants exposant la foi à d'autres croyants, et la compréhension des mystères chrétiens et de la spécificité catholique saisis de l'intérieur de la foi.\n\nV\n\nTOUS ONT BESOIN D'ETRE CATECHISES\n\nL'importance des enfants\n\net des jeunes\n\n35. Le thème qui avait été désigné par mon prédécesseur Paul VI pour la IVe Assemblée générale du Synode des Evêques s'intitulait: «La catéchèse en notre temps, particulièrement celle des enfants et des jeunes». La montée des jeunes est sans doute le fait le plus riche d'espoir et en même temps d'inquiétude pour une bonne partie du monde actuel. Certains pays, spécialement ceux du Tiers-Monde, ont plus de la moitié de leur population en dessous de vingt-cinq ou trente ans. Cela signifie des millions et millions d'enfants et de jeunes qui se préparent à leur avenir d'adultes. Et il n'y a pas que le facteur numérique: des événements récents ainsi que la chronique quotidienne nous disent que cette multitude innombrable de jeunes, même si elle est dominée ici et là par l'incertitude et la peur, ou séduite par l'évasion dans l'indifférence et dans la drogue, voire tentée par le nihilisme et la violence, constitue cependant en sa majeure partie la grande force qui, parmi bien des risques, se propose de construire la civilisation à venir.\n\nOr, nous nous demandons dans notre sollicitude pastorale: comment révéler à cette multitude d'enfants et de jeunes Jésus-Christ, Dieu fait homme, le révéler non pas simplement dans l'exaltation d'une première rencontre fugitive, mais à travers la connaissance chaque jour plus approfondie et plus lumineuse de sa personne, de son message, du dessein de Dieu qu'il a voulu révéler, de l'appel qu'il adresse à chacun, du Règne qu'il veut inaugurer en ce monde avec le «petit troupeau»(87) de ceux qui croient en lui, et qui ne sera achevé que dans l'éternité? Comment faire connaître le sens, la portée, les exigences fondamentales, la loi d'amour, les promesses, les espérances de ce Règne?\n\nIl y aurait bien des observations à faire sur les caractéristiques propres qu'assume la catéchèse aux différentes étapes de la vie.\n\nPetits enfants\n\n36. Un moment souvent décisif est celui où le tout petit enfant reçoit des parents et du milieu familial les premiers éléments de la catéchèse qui ne seront peut-être qu'une simple révélation du Père céleste, bon et prévenant, vers lequel il apprend à tourner son cœur. De très courtes prières que l'enfant apprendra à balbutier seront le début d'un dialogue aimant avec ce Dieu caché dont il commencera à écouter ensuite la Parole. Je ne saurais trop insister auprès des parents chrétiens sur cette initiation précoce, où les facultés de l'enfant sont intégrées dans un rapport vital à Dieu: œuvre capitale, qui demande un grand amour et un profond respect de l'enfant, lequel a droit à une présentation simple et vraie de la foi chrétienne.\n\nEnfants\n\n37. Bientôt viendra, à l'école et à l'église, à la paroisse ou à l'aumônerie du collège catholique ou de l'école d'Etat, en même temps qu'une ouverture à un cercle social plus large, le moment d'une catéchèse destinée à introduire l'enfant de façon organique dans la vie de l'Eglise et comprenant aussi une préparation immédiate à la célébration des sacrements: catéchèse didactique, mais tournée vers un témoignage à donner dans la foi; catéchèse initiale mais non fragmentaire, puisqu'elle devra révéler, quoique d'une manière élémentaire, tous les principaux mystères de la foi et leur incidence sur la vie morale et religieuse de l'enfant; catéchèse qui donne un sens aux sacrements mais en même temps reçoit des sacrements vécus une dimension vitale qui l'empêche de rester simplement doctrinale, et communique à l'enfant la joie d'être témoin du Christ dans son milieu de vie.\n\nAdolescents\n\n38. Puis viennent la puberté, l'adolescence, avec ce que cet âge apporte de grandeurs et de risques. C'est le temps de la découverte de soi-même et de son propre univers intérieur, le temps des projets généreux, le temps où jaillit le sentiment de l'amour, avec les impulsions biologiques de la sexualité, le temps du désir d'être ensemble, le temps d'une joie particulièrement intense, liée à la découverte enivrante de la vie. Mais c'est souvent aussi l'âge des interrogations plus profondes, des recherches angoissées, voire frustrantes, d'une certaine méfiance à l'égard des autres avec de dangereux repliements sur soi, l'âge parfois des premiers échecs et des premières amertumes. La catéchèse ne saurait ignorer ces aspects facilement changeants de cette délicate période de la vie. Une catéchèse capable de conduire l'adolescent à une révision de sa propre vie et au dialogue, une catéchèse qui n'ignore pas ses grandes questions - le don de soi, la croyance, l'amour et sa médiation qu'est la sexualité - pourra être décisive. La révélation de Jésus-Christ comme ami, comme guide et comme modèle, admirable et pourtant imitable; la révélation de son message qui apporte réponse aux questions fondamentales; la révélation du dessein d'amour du Christ Sauveur comme incarnation du seul véritable amour et comme possibilité d'unir les hommes, tout cela pourra offrir la base d'une authentique éducation dans la foi. Ce sont surtout les mystères de la passion et de la mort de Jésus, auxquels saint Paul attribue le mérite de sa glorieuse résurrection, qui pourront parler beaucoup à la conscience et au cœur de l'adolescent, et projeter une lumière sur ses premières souffrances et celles du monde qu'il découvre.\n\nJeunes\n\n39. Avec l'âge de la jeunesse arrive l'heure des premières grandes décisions. Soutenu peut-être par les membres de sa famille et par des amis, et pourtant livré à lui-même et à sa conscience morale, le jeune devra assumer la responsabilité de son destin de manière toujours plus fréquente et plus déterminante. Bien et mal, grâce et péché, vie et mort, s'affronteront toujours davantage au dedans de lui, comme catégories morales certes, mais aussi et surtout comme options fondamentales qu'il devra assumer ou rejeter avec lucidité, conscient de sa propre responsabilité. Il est évident qu'une catéchèse qui dénonce l'égoïsme au nom de la générosité, qui donne sans simplisme et sans schématisme illusoire le sens chrétien du travail, du bien commun, de la justice et de la charité, une catéchèse de la paix entre les nations et de la promotion de la dignité humaine, du développement, de la libération, tels que les présentent des documents récents de l'Eglise(88), complète heureusement dans l'esprit des jeunes une bonne catéchèse des réalités proprement religieuses, laquelle ne doit jamais être négligée. La catéchèse prend alors une importance considérable car c'est le moment où l'Evangile pourra être présenté, compris et accueilli comme capable de donner un sens à la vie et donc d'inspirer des attitudes inexplicables autrement: renoncement, détachement, mansuétude, justice, engagement, réconciliation, sens de l'Absolu et de l'invisible, etc., autant de traits qui permettront d'identifier ce jeune parmi ses compagnons comme un disciple de Jésus-Christ.\n\nLa catéchèse prépare ainsi les grands engagements chrétiens de la vie adulte. En ce qui concerne par exemple les vocations à la vie sacerdotale et religieuse, il est certain que beaucoup sont nées au cours d'une catéchèse bien faite durant l'enfance et durant l'adolescence.\n\nDe la petite enfance au seuil de la maturité, la catéchèse devient de la sorte une école permanente de la foi et suit les grandes étapes de la vie, comme un phare qui éclaire la route de l'enfant, de l'adolescent et du jeune.\n\nAdaptation de la catéchèse\n\naux jeunes\n\n40. Il est réconfortant de constater que pendant la IVe Assemblée générale du Synode et durant les années qui l'on suivie, l'Eglise a largement partagé ce souci: comment faire la catéchèse aux enfants et aux jeunes? Dieu veuille que l'attention ainsi éveillée dure longtemps dans la conscience de l'Eglise! En ce sens, le Synode a été précieux pour l'Eglise entière lorsqu'il s'est efforcé de dessiner avec la plus grande précision possible le visage complexe de la jeunesse d'aujourd'hui; lorsqu'il a montré que cette jeunesse utilise un langage dans lequel il faut, avec patience et sagesse, savoir traduire, sans le trahir, le message de Jésus; lorsqu'il a montré qu'en dépit des apparences cette jeunesse porte, fût-ce souvent en creux, plus encore qu'une disponibilité et une ouverture, un vrai désir de connaître «ce Jésus qu'on appelle le Christ»;89 lorsqu'il a révélé enfin que l'œuvre de la catéchèse, si on veut l'accomplir avec rigueur et sérieux, est aujourd'hui plus ardue et plus fatigante que jamais à cause des obstades et des difficultés de toute sorte qu'elle rencontre, mais aussi plus réconfortante à cause de la profondeur des réponses qu'elle reçoit de la part des enfants et des jeunes. C'est là un trésor, sur lequel l'Eglise peut et doit compter dans les années à venir.\n\nQuelques catégories de jeunes destinataires de la catéchèse, par leur situation particulière, demandent une attention spéciale.\n\nHandicapés\n\n41. Il s'agit tout d'abord des enfants et des jeunes handicapés physiques ou mentaux. Ils ont droit, comme les autres de leur âge, à connaître le «mystère de la foi». Les difficultés plus grandes qu'ils rencontrent rendent encore plus méritoires leurs efforts et ceux de leurs éducateurs. Il est réjouissant de constater que des organismes catholiques, spécialement voués aux jeunes handicapés, ont voulu apporter au Synode leur expérience en la matière et on retiré du Synode un désir renouvelé de mieux faire face à cet important problème. Ils méritent d'être vivement encouragés dans cette recherche.\n\nJeunes\n\nsans soutien religieux\n\n42. Ma pensée va ensuite aux enfants et aux jeunes, toujours plus nombreux, qui, nés et élevés dans un foyer non chrétien ou du moins non pratiquant, sont désireux de connaître la foi chrétienne. Une catéchèse adaptée devra leur être assurée afin qu'ils puissent grandir dans la foi et en vivre progressivement, malgré le manque d'appui, peut-être même malgré l'opposition rencontrée dans leur milieu.\n\nAdultes\n\n43. En poursuivant la série des destinataires de la catéchèse, je ne peux manquer maintenant de mettre en relief l'un des soucis les plus constants des Pères du Synode, imposé avec vigueur et urgence par les expériences en cours dans le monde entier: il s'agit du problème central de la catéchèse des adultes. Celle-ci est la principale forme de la catéchèse, parce qu'elle s'adresse à des personnes qui ont les plus grandes responsabilités et la capacité de vivre le message chrétien sous sa forme pleinement développée(90). La communauté chrétienne ne saurait faire une catéchèse permanente sans la participation directe et expérimentée des adultes, qu'ils soient destinataires ou promoteurs de l'activité catéchétique. Le monde où les jeunes sont appelés à vivre et à témoigner de la foi que la catéchèse veut approfondir et consolider est gouverné par les adultes la foi de ceux-ci devrait donc aussi être continuellement éclairée, stimulée ou renouvelée, afin de pénétrer les réalités temporelles dont ils sont responsables. Ainsi, pour être efficace, la catéchèse doit être permanente et elle serait bien vaine si elle s'arrêtait juste au seuil de l'âge mûr puisque, sous une autre forme assurément, elle se révèle non moins nécessaire aux adultes.\n\nPresque catéchumènes\n\n44. Parmi ces adultes qui ont besoin de catéchèse notre préoccupation pastorale missionnaire va à ceux qui, nés et élevés en des régions non encore christianisées, n'ont jamais pu approfondir la doctrine chrétienne que les circonstances de la vie leur ont fait rencontrer un jour; à ceux qui ont reçu dans leur enfance une catéchèse correspondant à cet âge, mais qui se sont ensuite éloignés de toute pratique religieuse et se retrouvent à l'âge mûr avec des connaissances religieuses plutôt infantiles; à ceux qui se ressentent d'une catéchèse précoce mal conduite ou mal assimilée; à ceux qui, même s'ils sont nés en pays chrétien, voire dans un cadre sociologiquement chrétien, n'ont jamais été éduqués dans leur foi et sont, comme adultes, de vrais catéchumènes.\n\nCatéchèses diversifiées\n\net complémentaires\n\n45. Les adultes de n'importe quel âge, et même les personnes âgées - lesquelles méritent une particulière attention vu leur expérience et leurs problèmes - sont donc destinataires de la catéchèse autant que les enfants, les adolescents et les jeunes. Il faudrait encore parler des migrants, des personnes marginalisées par l'évolution moderne, de celles qui habitent des quartiers de grandes métropoles souvent dépourvus d'églises, de locaux et de structures appropriées... Pour eux tous, comment ne pas exprimer le vœu que se multiplient les initiatives destinées à leur formation chrétienne, avec les instruments appropriés (systèmes audio-visuels, livrets, carrefours, conférences), de telle sorte que beaucoup d'adultes puissent soit suppléer à une catéchèse restée insuffisante ou déficiente, soit compléter harmonieusement, à un niveau plus élevé, celle qu'ils ont reçue dans l'enfance, soit même s'enrichir en ce domaine au point de pouvoir aider plus sérieusement les autres.\n\nIl importe aussi que catéchèse d'enfants et de jeunes, catéchèse permanente, catéchèse d'adultes ne soient pas des domaines étanches et sans communication. Il importe plus encore qu'il n'y ait pas de rupture entre elles. Il faut, bien au contraire, favoriser leur parfaite complémentarité: les adultes ont beaucoup à donner aux jeunes et aux enfants en matière de catéchèse, mais ils peuvent aussi en recevoir beaucoup pour la croissance de leur vie chrétienne.\n\nIl faut le redire: personne dans l'Eglise de Jésus-Christ ne devrait se sentir dispensé de recevoir la catéchèse. C'est même le cas des jeunes séminaristes, des jeunes religieux, comme de tous ceux qui sont appelés à la tâche de pasteurs et de catéchistes: il la rempliront d'autant mieux qu'ils sauront se mettre humblement à l'école de l'Eglise, la grande catéchète en même temps que la grande catéchisée.\n\nVI\n\nDE QUELQUES VOIES ET MOYENS\n\nDE LA CATECHESE\n\nMoyens\n\nde communication sociale\n\n46. De l'enseignement oral des Apôtres et des lettres circulant parmi les Eglises jusqu'aux moyens les plus modernes, la catéchèse n'a cessé de chercher les voies et les moyens les plus adaptés à sa mission, avec la participation active des communautés, sous l'impulsion des Pasteurs. Cet effort doit continuer.\n\nJe pense spontanément aux grandes possibilités qu'offrent les moyens de communication sociale et les moyens de communication de groupes: télévision, radio, presse, disques, bandes enregistrées, tout l'audio-visuel. Les efforts accomplis en ces domaines sont de nature à donner les plus grands espoirs. L'expérience montre, par exemple, le retentissement d'un enseignement radiophonique ou télévisé qui sait joindre une expression esthétique de valeur à une rigoureuse fidélité au Magistère. L'Eglise a maintenant beaucoup d'occasions de traiter ces problèmes - y compris lors des journées des moyens de communication sociale - sans qu'il soit nécessaire de s'y étendre ici, malgré leur importance capitale.\n\nMultiples lieux,\n\nmoments ou réunions à valoriser\n\n47. Je pense de même à divers moments de grande valeur où une catéchèse a sa place toute trouvée: les pèlerinages, par exemple, diocésains, régionaux ou nationaux, qui gagnent à être axés sur un thème judicieusement choisi à partir du Christ, de la vie de la Vierge et des Saints: les missions traditionnelles, souvent trop hâtivement abandonnées, et qui sont irremplaçables pour un renouvellement périodique et vigoureux de la vie chrétienne - il faut les reprendre et les rajeunir - ; les cercles bibliques qui doivent dépasser l'exégèse pour faire vivre de la Parole de Dieu; les réunions des communautés ecclésiales de base, dans la mesure où elles correspondent aux critères exposés dans l'Exhortation apostolique Evangelii nuntiandi(91). Citons encore les groupes de jeunes qui en certaines régions, sous des dénominations et physionomies diverses - mais avec le même but de faire connaître Jésus-Christ et de vivre de l'Evangile - , se multiplient et fleurissent comme dans un printemps très réconfortant pour l'Eglise: groupes d'action catholique, groupes caritatifs, groupes de prière, groupes de réflexion chrétienne, etc. Ces groupes suscitent beaucoup d'espoir pour l'Eglise de demain. Mais, au nom de Jésus, j'adjure les jeunes qui les constituent, leurs responsables, les prêtres qui y consacrent le meilleur de leur ministère: ne permettez à aucun prix que ces groupes, occasions privilégiées de rencontre, riches de tant de valeurs d'amitié et de solidarité entre les jeunes, de joie et d'enthousiasme, de réflexion sur les faits et les choses, manquent d'une étude sérieuse de la doctrine chrétienne. Ils risqueraient alors - le danger ne s'est, hélas, que trop vérifié - de décevoir leurs adhérents et l'Eglise elle-même.\n\nL'effort catéchétique qui est possible dans ces divers lieux, et dans bien d'autres encore, a d'autant plus de chances d'être accueilli et de porter ses fruits qu'il en respectera la nature propre. En s'y insérant de manière appropriée il réalisera cette diversité et cette complémentarité d'approches qui lui permettent de développer toute la richesse de son concept, avec la triple dimension de parole, de mémoire et de témoignage - de doctrine, de célébration et d'engagement dans la vie - que le Message du Synode au peuple de Dieu a mise en évidence(92).\n\nL'homélie\n\n48. Cette remarque vaut plus encore de la catéchèse qui se fait dans le cadre liturgique et notamment dans l'assemblée eucharistique: en respectant la spécificité et le rythme propre de ce cadre, l'homélie reprend l'itinéraire de foi proposé par la catéchèse et le porte à son achèvement naturel; en même temps elle pousse les disciples du Seigneur à reprendre chaque jour leur itinéraire spirituel dans la vérité, l'adoration et l'action de grâce. Dans ce sens on peut dire que la pédagogie catéchétique trouve, elle aussi, sa source et son achèvement dans l'eucharistie, sur l'horizon complet de l'année liturgique. La prédication, centrée sur les textes bibliques, doit permettre alors, à sa façon, de familiariser les fidèles avec l'ensemble des mystères de la foi et des normes de la vie chrétienne. Il faut apporter une grande attention à l'homélie: ni trop longue, ni trop brève, toujours soigneusement préparée, substantielle et adaptée, et réservée aux ministres ordonnés. Cette homélie doit avoir sa place dans toute eucharistie dominicale, mais aussi dans la célébration des baptêmes, des liturgies pénitentielles, des mariages, des funérailles. C'est l'un des bienfaits du renouveau liturgique.\n\nOuvrages catéchétiques\n\n49. Parmi cet ensemble de voies et de moyens - toute activité de l'Eglise a une dimension catéchétique - les ouvrages catéchétiques, loin de perdre leur importance essentielle, prennent un relief nouveau. L'un des aspects majeurs du renouveau de la catéchèse aujourd'hui réside dans la rénovation et la multiplication des livres catéchétiques un peu partout dans l'Eglise. Des oeuvres nombreuses et très réussies ont vu le jour et constituent une vraie richesse au service de l'enseignement catéchétique. Mais il faut également reconnaître avec honnêteté et humilité que cette floraison et cette richesse ont véhiculé des essais et des publications équivoques et dommageables aux jeunes et à la vie de l'Eglise. Assez souvent, ici et là, dans le souci de trouver le meilleur langage ou d'être à la mode en ce qui concerne les méthodes pédagogiques, certains ouvrages catéchétiques désorientent les jeunes et même les adultes, soit par l'omission, consciente ou inconsciente, d'éléments essentiels à la foi de l'Eglise, soit par l'importance excessive donnée à certains thèmes au détriment des autres, soit surtout par une vision globale assez horizontaliste, non conforme à l'enseignement du Magistère de l'Eglise.\n\nIl ne suffit donc pas que se multiplient les ouvrages catéchétiques. Pour qu'ils correspondent à leur finalité, plusieurs conditions sont indispensables:\n\nqu'ils s'attachent à la vie concrète de la génération à laquelle ils s'adressent, connaissant de près ses inquiétudes et ses interrogations, ses combats et ses espoirs;\n\nqu'ils s'efforcent de trouver le langage compréhensible à cette génération;\n\nqu'ils tiennent à dire tout le message du Christ et de son Eglise, sans rien négliger ni déformer, tout en l'exposant selon un axe et une structure qui mettent en relief l'essentiel;\n\nqu'ils visent vraiment à provoquer chez ceux qui s'en servent une plus grande connaissance des mystères du Christ en vue d'une vraie conversion et d'une vie désormais plus conforme au vouloir de Dieu.\n\nCatéchismes\n\n50. Tous ceux qui assument la lourde tâche de préparer ces instruments catéchétiques et à plus forte raison le texte des catéchismes ne peuvent le faire sans l'approbation des Pasteurs qui ont autorité pour la donner, ni sans s'inspirer d'aussi près que possible du Directoire général de la Catéchèse qui demeure la norme de référence(93).\n\nA ce propos, je ne peux manquer d'adresser un fervent encouragement aux Conférences épiscopales du monde entier: qu'elles entreprennent, avec patience mais avec une ferme résolution, l'imposant travail à réaliser en accord avec le Siège Apostolique, pour mettre au point de véritables catéchismes fidèles aux contenus essentiels de la Révélation et mis à jour pour ce qui est de la méthode, capables d'éduquer à une foi robuste les générations chrétiennes des temps nouveaux.\n\nCette brève mention des moyens et des voies de la catéchèse contemporaine n'épuise pas la richesse des propositions élaborées par les Pères du Synode. Il est réconfortant de penser que dans chaque pays se réalise actuellement une précieuse collaboration pour un renouveau plus organique et plus sûr de ces aspects de la catéchèse. Comment douter que l'Eglise ne trouve les personnes avisées et les moyens adaptés pour répondre, avec la grâce de Dieu, aux exigences de la communication avec les hommes de notre époque?\n\nVII\n\nCOMMENT FAIRE LA CATECHESE\n\nDiversité\n\ndes méthodes\n\n51. L'âge et le développement intellectuel des chrétiens, leur degré de maturité ecclésiale et spirituelle et beaucoup d'autres circonstances personnelles exigent que la catéchèse adopte des méthodes bien diverses, pour atteindre son but spécifique: l'éducation de la foi. Cette variété est requise aussi, à un plan plus général, par le milieu socio-culturel dans lequel l'Eglise accomplit son œuvre catéchétique.\n\nLa variété dans les méthodes est un signe de vie et une richesse. C'est ainsi que l'ont considérée les Pères de la IVe Assemblée générale du Synode, tout en attirant l'attention sur les conditions indispensables pour qu'elle soit utile et non nuisible à l'unité de l'enseignement de l'unique foi.\n\nAu service de la Révélation\n\net de la conversion\n\n52. La première question d'ordre général qui se présente concerne le risque et la tentation de mêler indûment à l'enseignement catéchétique des perspectives idéologiques, ouvertes ou larvées, surtout de nature politico-sociale, ou des options politiques personnelles. Lorsque ces perspectives l'emportent sur le message central à transmettre jusqu'à l'obscurcir et à le rendre secondaire, voire à l'utiliser à leurs fins, la catéchèse est dénaturée jusque dans ses racines. Le Synode a insisté à juste titre sur la nécessité, pour la catéchèse, de se tenir au-dessus des tendances unilatérales divergentes - d'éviter des «dichotomies» - même sur le terrain des interprétations théologiques données à de semblables questions. C'est sur la Révélation que la catéchèse cherchera à se régler, la Révélation telle que la transmet le Magistère universel de l'Eglise, sous sa forme solennelle ou ordinaire. Cette Révélation est celle d'un Dieu créateur et rédempteur, dont le Fils, venu parmi les hommes dans leur chair, entre non seulement dans l'histoire personnelle de chaque homme mais dans l'histoire humaine elle-même dont il devient le centre. Cette Révélation est donc celle du changement radical de l'homme et de l'univers, de tout ce qui fait le tissu de l'existence humaine sous l'influence de la Bonne Nouvelle de Jésus-Christ. Une catéchèse ainsi conçue dépasse tout moralisme formaliste, bien qu'elle inclue une vraie morale chrétienne. Elle dépasse principalement tout «messianisme» temporel, social ou politique. Elle cherche à atteindre le fond de l'homme.\n\nIncarnation du message\n\ndans les cultures\n\n53. J'aborde maintenant une seconde question. Comme je le disais récemment aux membres de la Commission biblique: «Le terme \"acculturation\", ou \"inculturation\", a beau être un néologisme, il exprime fort bien l'une des composantes du grand mystère de l'Incarnation»(94). De la catéchèse comme de l'évangélisation en général, nous pouvons dire qu'elle est appelée à porter la force de l'Evangile au cœur de la culture et des cultures. Pour cela, la catéchèse cherchera à connaître ces cultures et leurs composantes essentielles; elle en apprendra les expressions les plus significatives; elle en respectera les valeurs et richesses propres. C'est de cette manière qu'elle pourra proposer à ces cultures la connaissance du mystère caché(95) et les aider à faire surgir de leur propre tradition vivante des expressions originales de vie, de célébration et de pensée chrétiennes. On se souviendra cependant de deux choses:\n\nd'une part, le Message évangélique n'est pas isolable purement et simplement de la culture dans laquelle il s'est d'abord inséré (l'univers biblique et plus concrètement le milieu culturel où a vécu Jésus de Nazareth), ni même, sans déperditions graves, des cultures où il s'est déjà exprimé au long des siècles; il ne surgit de manière spontanée d'aucun terreau culturel; il se transmet depuis toujours à travers un dialogue apostolique qui est inévitablement inséré dans un certain dialogue de cultures;\n\nd'autre part, la force de l'Evangile est partout transformatrice et régénératrice. Lorsqu'elle pénètre une culture, qui s'étonnerait qu'elle en redresse bien des éléments? Il n'y aurait pas de catéchèse si c'était l'Evangile qui devait s'altérer au contact des cultures.\n\nA l'oublier, on aboutirait simplement à ce que saint Paul appelle, d'une expression très forte, «réduire à rien la croix du Christ»(96).\n\nToute autre est la démarche qui part, avec sagesse et discernement, d'éléments - religieux ou autres - qui font partie du patrimoine culturel d'un groupe humain pour aider les personnes à mieux comprendre l'intégrité du mystère chrétien. Les catéchètes authentiques savent qu'une catéchèse «s'incarne» dans les différentes cultures ou dans différents milieux: il suffit de penser aux peuples si divers, aux jeunes de notre temps, aux circonstances très variées dans lesquelles se trouvent les gens aujourd'hui; ils n'acceptent pas pour autant que la catéchèse s'appauvrisse par l'abdication ou la mise en veilleuse de son message, par des adaptations, même de langage, qui compromettraient le «bon dépôt» de la foi(97), ou par des concessions en matière de foi ou de morale; ils sont persuadés que la vraie catéchèse finit par enrichir ces cultures en les aidant à dépasser les côtés déficients ou même inhumains qui existent en elles et en communiquant à leurs valeurs légitimes la plénitude du Christ(98).\n\nContribution\n\ndes dévotions populaires\n\n54. Une autre question de méthode concerne la valorisation, par l'enseignement catéchétique, des éléments valables de la piété populaire. Je pense à ces dévotions qui sont pratiquées en certaines régions par le peuple fidèle avec une ferveur et une pureté d'intention émouvantes, même si la foi qui les sous-tend doit être purifiée, voire rectifiée, sous bien des aspects. Je pense à certaines prières faciles à comprendre que tant de gens simples aiment à répéter. Je pense à certains actes de piété pratiqués avec un désir sincère de faire pénitence ou de plaire au Seigneur. Sous la plupart de ces prières ou de ces démarches, à côté d'éléments à écarter, il y en a d'autres qui, bien utilisés, pourraient fort bien servir à faire progresser vers la connaissance du mystère du Christ ou de son message: l'amour et la miséricorde de Dieu, l'Incarnation du Christ, sa croix rédemptrice et sa résurrection, l'action de l'Esprit en chaque chrétien et dans l'Eglise, le mystère de l'au-delà, les vertus évangéliques à pratiquer, la présence du chrétien dans le monde, etc. Et pourquoi ferions-nous appel à des éléments non chrétiens - voire anti-chrétiens - en refusant de nous appuyer sur des éléments qui, même s'ils ont besoin d'être revus et amendés, ont quelque chose de chrétien dans leur racine?\n\nMémorisation\n\n55. La dernière question méthodologique qu'il convient au moins de souligner - elle a été plus d'une fois débattue au Synode - est celle de la mémorisation. Les débuts de la catéchèse chrétienne, qui coïncidèrent avec une civilisation surtout orale, ont recouru très largement à la mémorisation. La catéchèse a ensuite connu une longue tradition d'apprentissage des principales vérités par la mémoire. Nous savons tous que cette méthode peut présenter certains inconvénients: le moindre n'est pas celui de se prêter à une assimilation insuffisante, parfois presque nulle, tout le savoir se réduisant à des formules que l'on répète sans les avoir approfondies. Ces inconvénients, unis à diverses caractéristiques de notre civilisation, ont conduit ici ou là à la suppression presque complète - certains disent, hélas, définitive - de la mémorisation en catéchèse. Pourtant des voix très autorisées se sont fait entendre à l'occasion de la IVe Assemblée générale du Synode pour rééquilibrer judicieusement la part de la réflexion et de la spontanéité, du dialogue et du silence, des travaux écrits et de la mémoire. D'ailleurs certaines cultures font toujours grand cas de la mémorisation.\n\nAlors que dans l'enseignement profane de certains pays, des plaintes s'élèvent de plus en plus nombreuses sur les fâcheuses conséquences du mépris de cette faculté humaine qu'est la mémoire, pourquoi ne chercherions-nous pas à la remettre en valeur de manière intelligente et même originale dans la catéchèse, d'autant plus que la célébration ou «mémoire» des grands faits de l'histoire du salut exige qu'on en possède une connaissance précise? Une certaine mémorisation des paroles de Jésus, de passages bibliques importants, des dix commandements, des formules de profession de foi, des textes liturgiques, des prières essentielles, des notions clefs de la doctrine..., loin d'être contraire à la dignité des jeunes chrétiens, ou de constituer un obstacle au dialogue personnel avec le Seigneur, est une véritable nécessité, comme l'ont rappelé avec vigueur les Pères synodaux. Il faut être réaliste. Ces fleurs, si l'on peut dire, de la foi et de la piété ne poussent pas dans les espaces désertiques d'une catéchèse sans mémoire. L'essentiel est que ces textes mémorisés soient en même temps intériorisés, compris peu à peu dans leur profondeur, pour devenir source de vie chrétienne personnelle et communautaire.\n\nLa pluralité des méthodes dans la catéchèse contemporaine peut être signe de vitalité et d'ingéniosité. Dans tous les cas, il importe que la méthode choisie se réfère en fin de compte à une loi fondamentale pour toute la vie de l'Eglise: celle de la fidélité à Dieu et de la fidélité à l'homme, dans une même attitude d'amour.\n\nVIII\n\nLA JOIE DE LA FOI\n\nDANS UN MONDE DIFFICILE\n\nAffirmer\n\nl'identité chrétienne\n\n56. Nous vivons dans un monde difficile où l'angoisse de voir les meilleures créations de l'homme lui échapper et se tourner contre lui(99) engendre un climat incertain. C'est dans ce monde que la catéchèse doit aider les chrétiens à être, pour leur joie et pour le service de tous, «lumière» et «sel»(100). Ce qui exige assurément qu'elle les affermisse dans leur identité propre et qu'elle s'arrache sans cesse elle-même aux hésitations, incertitudes et affadissements ambiants. Parmi bien d'autres difficultés, qui sont pour la foi autant de défis, j'en relève quelques-unes pour aider la catéchèse à les surmonter.\n\nDans un monde\n\nindifférent\n\n57. On parlait beaucoup, il y a quelques années, de monde sécularisé, d'ère post-chrétienne. La mode en passe... Mais une réalité profonde demeure. Les chrétiens d'aujourd'hui doivent être formés à vivre dans un monde qui largement ignore Dieu ou qui, en matière religieuse, au lieu d'un dialogue exigeant et fraternel, stimulant pour tous, s'enlise trop souvent dans un indifférentisme niveleur, quand il n'en reste pas à une attitude méprisante de «soupçon» au nom de ses progrès en matière d'«explications» scientifiques. Pour «tenir» dans ce monde, pour offrir à tous un «dialogue du salut»(101) où chacun se sente respecté dans sa dignité vraiment fondamentale, celle de chercheur de Dieu, nous avons besoin d'une catéchèse qui apprenne aux jeunes et aux adultes de nos communautés à demeurer lucides et cohérents dans leur foi, à affirmer sereinement leur identité chrétienne et catholique, à «voir l'invisible»(102) et à adhérer tellement à l'absolu de Dieu qu'ils puissent en témoigner dans une civilisation matérialiste qui le nie.\n\nAvec la pédagogie originale\n\nde la foi\n\n58. L'originalité irréductible de l'identité chrétienne a pour corollaire et condition une pédagogie non moins originale de la foi. Parmi les nombreuses et prestigieuses sciences de l'homme qui connaissent de nos jours un immense progrès, la pédagogie est certainement l'une des plus importantes. Les conquêtes des autres sciences - biologie, psychologie, sociologie - lui apportent des éléments précieux. La science de l'éducation et l'art d'enseigner sont l'objet de continuelles remises en question, en vue d'une meilleure adaptation ou d'une plus grande efficacité, avec des succès d'ailleurs divers.\n\nOr, il y a aussi une pédagogie de la foi et l'on ne dira jamais assez ce qu'une telle pédagogie de la foi peut apporter à la catéchèse. Il est normal en effet d'adapter au profit de l'éducation de la foi les techniques perfectionnées et éprouvées de l'éducation tout court. Il importe cependant de tenir compte à chaque instant de l'originalité foncière de la foi. Quand on parle de pédagogie de la foi, il ne s agit pas de transmettre un savoir humain, même le plus élevé; il s'agit de communiquer dans son intégrité la Révélation de Dieu. Or, Dieu lui-même, tout au long de l'histoire sainte et surtout dans l'Evangile, s'est servi d'une pédagogie qui doit rester un modèle pour la pédagogie de la foi. Une technique n'a de valeur en catéchèse que dans la mesure où elle se met au service de la foi à transmettre et à éduquer; elle n'en a pas dans le cas contraire.\n\nLangage adapté\n\nau service du «Credo»\n\n59. Un problème proche du précédent est celui du langage. Chacun sait combien cette question est brûlante aujourd'hui. N'est-il pas paradoxal aussi de constater que les études contemporaines, dans le domaine de la communication, de la sémantique et de la science des symboles, par exemple, donnent une remarquable importance au langage, mais que par ailleurs le langage est utilisé abusivement aujourd'hui au service de la mystification idéologique, de la massification de la pensée, de la réduction de l'homme à l'état d'objet?\n\nTout cela a des influences notables dans le domaine de la catéchèse. C'est en effet pour elle un impérieux devoir de trouver le langage adapté aux enfants et aux jeunes de notre temps en général et à bien d'autres catégories de personnes: langage des étudiants, des intellectuels, des hommes de science; langage des analphabètes ou des personnes de culture simple, langage des handicapés, etc. Saint Augustin avait déjà rencontré ce problème et avait contribué à le résoudre pour son époque dans son ouvrage bien connu De catechizandis rudibus. En catéchèse comme en théologie, la question du langage est, sans aucun doute, primordiale. Mais il n'est pas superflu de le rappeler ici: la catéchèse ne saurait admettre aucun langage qui, sous quelque prétexte que ce fût, même soi-disant scientifique, aurait comme résultat de dénaturer le contenu du Credo. Ne convient pas davantage un langage qui trompe ou qui séduit. La loi suprême est, au contraire, que les grands progrès dans la science du langage doivent pouvoir être mis au service de la catéchèse pour qu'elle soit vraiment en mesure de «dire» ou de «communiquer» à l'enfant, à l'adolescent, aux jeunes et aux adultes d'aujourd'hui tout le contenu doctrinal sans déformation.\n\nRecherche\n\net certitude de foi\n\n60. Un défi plus subtil vient parfois de la conception même de la foi. Certaines écoles philosophiques contemporaines, qui semblent exercer une forte influence sur quelques courants théologiques et, à travers eux, sur la pratique pastorale, soulignent volontiers que l'attitude humaine fondamentale est celle d'une recherche à l'infini, une recherche qui n'atteint jamais son objet. En théologie, cette vision des choses affirmera très catégoriquement que la foi n'est pas une certitude mais une interrogation, qu'elle n'est pas une clarté mais un saut dans l'obscurité.\n\nCes courants de pensée ont certes l'avantage de nous rappeler que la foi regarde des choses qu'on ne possède pas encore puisqu'on les espère, qu'on ne voit pas encore sinon «dans un miroir, en énigme»(103), et que Dieu habite toujours une lumière inaccessible(104). Ils nous aident à ne pas faire de la foi chrétienne une attitude d'installé, mais bien une marche en avant comme celle d'Abraham. A plus forte raison faut-il éviter de présenter comme certaines les choses qui ne le sont pas.\n\nIl ne faut pas toutefois tomber, comme on le fait trop souvent, dans l'excès opposé. La lettre aux Hébreux dit que «la foi est la garantie des choses que l'on espère, la preuve des réalités qu'on ne voit pas»(105). Si nous n'avons pas une pleine possession, nous avons une garantie et une preuve. Quand nous éduquons des enfants, des adolescents et des jeunes, ne leur donnons pas de la foi un concept tout négatif - comme un non-savoir absolu, une sorte de cécité, un monde de ténèbres - , mais sachons leur montrer que la recherche humble et courageuse du croyant, loin de partir de rien, de simples illusions, d'opinions faillibles, d'incertitudes, se fonde sur la Parole de Dieu qui ne se trompe ni ne trompe, et se construit sans cesse sur le roc inébranlable de cette Parole. C'est la recherche des Mages au gré d'une étoile(106), recherche au sujet de laquelle Pascal, reprenant une formule de saint Augustin, écrivait en des termes si profonds: «Tu ne me chercherais pas si tu ne m'avais trouvé»(107).\n\nC'est aussi un but de la catéchèse que de donner aux jeunes catéchumènes les quelques certitudes, simples mais solides, qui les aident à chercher davantage et mieux la connaissance du Seigneur.\n\nCatéchèse et théologie\n\n61. Dans ce contexte, il me paraît important que soit bien compris le lien entre la catéchèse et la théologie.\n\nCe lien est de toute évidence profond et vital pour qui comprend la mission irremplaçable de la théologie au service de la foi. Il n'est pas étonnant dès lors que tout remous dans le champ de la théologie provoque des répercussions également sur le terrain de la catéchèse. Or l'Eglise vit, dans cet immédiat après-Concile, un moment important mais risqué de recherche théologique. Et il faudrait en dire autant de l'herméneutique en exégèse.\n\nDes Pères synodaux venus de tous les continents ont abordé cette question en un langage fort net: ils ont parlé d'un «équilibre instable» qui, de la théologie, risque de passer à la catéchèse et ils ont souligné la nécessité d'apporter un remède à ce mal. Le Pape Paul VI avait lui-même abordé le problème en des termes non moins nets dans l'introduction à sa Profession solennelle de Foi(108), et dans l'Exhortation apostolique qui marquait le Ve anniversaire de la clôture du Concile Vatican II(109).\n\nIl convient d'insister à nouveau sur ce point. Conscients de l'influence de leurs recherches et de leurs affirmations sur l'enseignement catéchétique, les théologiens et les exégètes ont le devoir d'être très attentifs à faire en sorte qu'on ne prenne pas pour des vérités certaines ce qui est, au contraire, du domaine des questions d'opinion ou de la discussion entre experts. Les catéchistes auront à leur tour la sagesse de cueillir dans le champ de la recherche théologique ce qui peut éclairer leur propre réflexion et leur enseignement, en puisant comme les théologiens eux-mêmes aux véritables sources, à la lumière du Magistère. Il refuseront de troubler l'esprit des enfants et des jeunes, à ce stade de leur catéchèse, avec des théories étrangères, de vains problèmes ou de stériles discussions, souvent fustigés par saint Paul dans ses lettres pastorales(110).\n\nLe don le plus précieux que l'Eglise puisse offrir au monde de ce temps, désorienté et inquiet, c'est d'y former des chrétiens affermis dans l'essentiel et humblement heureux dans leur foi. La catéchèse leur apprendra ceci, et elle en fera d'abord elle-même son profit: «L'homme qui veut se comprendre lui-même jusqu'au fond ne doit pas se contenter pour son être propre de critères et de mesures qui seraient immédiats, partiaux, souvent superficiels et même seulement apparents; mais il doit, avec ses inquiétudes, ses incertitudes et même avec sa faiblesse et son péché, avec sa vie et sa mort, s'approcher du Christ. Il doit, pour ainsi dire, entrer dans le Christ avec tout son être, il doit \"s'approprier\" et assimiler toute la réalité de l'Incarnation et de la Rédemption pour se retrouver soi-même»(111).\n\nIX\n\nLA TACHE NOUS CONCERNE TOUS\n\nEncouragement\n\nà tous les responsables\n\n62. Maintenant, Frères et Fils bien-aimés, je voudrais que mes paroles, conçues comme une grave et ardente exhortation de mon ministère de Pasteur de l'Eglise universelle, brûlent vos cœurs à la manière des lettres de saint Paul à ses compagnons d'Evangile, Tite et Timothée, à la manière de saint Augustin lorsqu'il écrivait au diacre Deogratias, découragé devant sa tâche de catéchiste, un véritable petit traité sur la joie de catéchiser(112). Oui, je désire semer abondamment dans le cœur de tous les responsables, si nombreux et si divers, de l'enseignement religieux et de l'entraînement à la vie selon l'Evangile, le courage, l'espérance, l'enthousiasme!\n\nEvêques\n\n63. Je me tourne avant tout vers mes Frères Evêques: le deuxième Concile du Vatican vous a déjà rappelé explicitement vos tâches dans le domaine catéchétique(113), et les Pères de la IVe Assemblée générale du Synode les ont eux-mêmes fortement soulignées.\n\nVous avez là, Frères très chers, une mission particulière dans vos Eglises: vous y êtes les tout premiers responsables de la catéchèse, les catéchètes par excellence. Vous portez aussi avec le Pape, dans l'esprit de la collégialité épiscopale, la charge de la catéchèse dans l'Eglise entière. Acceptez donc que je vous parle à cœur ouvert.\n\nJe vous sais affrontés à un ministère épiscopal chaque jour plus complexe et écrasant. Mille engagements vous sollicitent, de la formation de nouveaux prêtres à la présence active au milieu des communautés de fldèles, de la célébration vivante et digne du culte et des sacrements au souci de la promotion humaine et de la défense des droits de l'homme. Eh bien, que le souci de promouvoir une catéchèse active et efficace ne le cède en rien à quelque autre préoccupation que ce soit! Ce souci vous portera à transmettre vous-mêmes à vos fidèles la doctrine de vie. Mais il doit vous porter aussi à assumer dans vos diocèses, en correspondance avec les plans de la Conférence épiscopale à laquelle vous appartenez, la haute direction de la catéchèse, tout en vous entourant de collaborateurs compétents et dignes de confiance. Votre rôle principal sera celui de susciter et de maintenir dans vos Eglises une véritable passion de la catéchèse, une passion qui s'incarne dans une organisation adaptée et efficace, mettant en œuvre les personnes, les moyens et les instruments, et aussi les ressources nécessaires. Soyez assurés que si la catéchèse est bien faite dans les Eglises locales, tout le reste se fera plus facilement. D'ailleurs - est-il besoin de vous le dire? - si votre zèle doit vous imposer parfois la tâche ingrate de dénoncer des déviations, corriger des erreurs, il vous vaudra bien plus souvent la joie et la consolation de voir vos Eglises florissantes parce que la catéchèse y est donnée comme le veut le Seigneur.\n\nPrêtres\n\n64. Quant à vous, prêtres, voilà un terrain sur le quel vous êtes les collaborateurs immédiats de vos Evêques. Le Concile vous a appelés «éducateurs dans la foi»(114): comment le seriez-vous mieux qu'en donnant le meilleur de vos efforts à la croissance de vos communautés dans la foi? Que vous soyez chargés d'une paroisse, aumôniers d'écoles, de lycée ou d'université, responsables de la pastorale à n'importe quel niveau, animateurs de petites ou de grandes communautés mais surtout de groupes de jeunes, l'Eglise attend de vous que vous ne négligiez rien en vue d'une œuvre catéchétique bien structurée et bien orientée. Les diacres et les autres ministres, si vous avez la chance d'en avoir avec vous, sont pour cela vos coopérateurs-nés. Tous les croyants ont droit à la catéchèse, tous les pasteurs ont le devoir d'y pourvoir. Aux chefs civils je demanderai toujours de respecter la liberté de l'enseignement catéchétique; vous, ministres de Jésus-Christ, je vous supplie de toutes mes forces: ne permettez pas que, par un certain défaut de zèle, par suite de quelque malencontreuse idée préconçue, les fidèles restent sans catéchèse. Que l'on ne puisse pas dire: «Les petits enfants réclament du pain: personne ne leur en partage»(115)!\n\nReligieux et religieuses\n\n65. Bien des familles religieuses masculines et féminines sont nées pour l'éducation chrétienne des enfants et des jeunes, surtout des plus abandonnés. Au cours de l'histoire, les religieux et les religieuses se sont trouvés très engagés dans l'activité catéchétique de l'Eglise, en y réalisant un travail particulièrement adapté et efficace. A un moment où l'on veut accentuer les liens entre les religieux et les pasteurs et, par conséquent, la présence active des communautés religieuses et de leurs membres dans les projets pastoraux des Eglises locales, je vous exhorte de tout cœur, vous que la consécration religieuse doit rendre encore plus disponibles au service de l'Eglise, à vous préparer le mieux possible à la tâche catéchétique, selon les vocations diverses de vos instituts et les missions qui vous sont confiées, portant partout cette préoccupation. Que les communautés consacrent le maximum de leurs capacités et de leurs possibilités à l'œuvre spécifique de la catéchèse!\n\nCatéchistes laïcs\n\n66. Je tiens à vous remercier au nom de toute l'Eglise, vous, catéchistes paroissiaux, laïcs, hommes, et femmes en plus grand nombre encore, qui partout dans le monde vous êtes dévoués à l'éducation religieuse de nombreuses générations. Votre activité, souvent humble et cachée, mais accomplie avec un zèle ardent et généreux, est une forme éminente d'apostolat laïc, particulièrement importante là où, pour différentes raisons, les enfants et les jeunes ne reçoivent pas dans leur foyer une formation religieuse convenable. Combien sommes-nous qui avons reçu de personnes comme vous les premières notions de catéchisme et la préparation au sacrement de pénitence, à la première communion et à la confirmation? La IVe Assemblée générale du Synode ne vous a pas oubliés. Avec elle je vous encourage à poursuivre votre collaboration à la vie de l'Eglise.\n\nMais ce sont les catéchistes en terre de mission qui portent par excellence ce titre de «catéchistes». Nés de familles déjà chrétiennes ou convertis un jour au christianisme et instruits par les missionnaires ou par un autre catéchiste, ils consacrent ensuite leur vie, pendant de longues années, à catéchiser enfants et adultes de leur pays. Des Eglises aujourd'hui florissantes ne se seraient pas édifiées sans eux. Je me réjouis des efforts déployés par la S. Congrégation pour l'Evangélisation des Peuples en vue de perfectionner toujours davantage la formation de ces catéchistes. J'évoque avec reconnaissance la mémoire de ceux que le Seigneur a déjà rappelés à lui. Je demande l'intercession de ceux que mes prédécesseurs ont élevés à la gloire des autels. J'encourage de tout cœur ceux qui sont à l'œuvre. Je souhaite que beaucoup d'autres prennent la relève et que leur nombre s'accroisse pour une œuvre si nécessaire à la mission.\n\nen paroisse\n\n67. Je veux évoquer maintenant le cadre concret où œuvrent habituellement tous ces catéchètes, en revenant encore de manière plus synthétique sur les «lieux» de la catéchèse, dont certains ont déjà été évoqués au chapitre VI: paroisse, famille, école, mouvement.\n\nS'il est vrai que l'on peut catéchiser partout, je tiens à souligner - conformément au vœu de très nombreux Evêques - que la communauté paroissiale doit demeurer l'animatrice de la catéchèse et son lieu privilégié. Certes, en bien des pays, la paroisse a été comme ébranlée par le phénomène de l'urbanisation. Certains ont peut-être accepté trop facilement qu'elle soit jugée dépassée, sinon vouée à la disparition, au bénéfice de petites communautés plus adaptées et plus efficaces. Qu'on le veuille ou non, la paroisse demeure une référence majeure pour le peuple chrétien, même pour les non-pratiquants. Le réalisme et la sagesse demandent donc de continuer dans la voie qui vise à lui redonner, au besoin, des structures plus adéquates, et surtout un nouvel élan grâce à l'intégration croissante de membres qualifiés, responsables et généreux. Ceci dit, et compte tenu de la nécessaire diversité des lieux de catéchèse, à la paroisse même, dans les familles qui accueillent enfants ou adolescents, dans les aumôneries des écoles d'Etat, dans les institutions scolaires catholiques, dans les mouvements d'apostolat qui maintiennent des temps catéchétiques, dans des centres ouverts à tous les jeunes, dans des week-ends de formation spirituelle, etc., il importe souverainement que tous ces canaux catéchétiques convergent réellement vers une même confession de foi, vers une même appartenance à l'Eglise, vers des engagements dans la société vécus dans le même esprit évangélique: «... un seul Seigneur, une seule foi, un seul baptême, un seul Dieu et Père...»(116). C'est pourquoi, toute paroisse importante et tout regroupement de paroisses numériquement plus réduites ont le grave devoir de former des responsables totalement donnés à l'animation catéchétique - prêtres, religieux, religieuses et laïcs - , de prévoir l'équipement nécessaire pour une catéchèse sous tous ses aspects, de multiplier et d'adapter les lieux de catéchèse dans la mesure où c'est possible et utile, de veiller à la qualité de la formation religieuse et à l'intégration des divers groupes dans le corps ecclésial.\n\nEn somme, sans monopoliser et sans uniformiser, la paroisse demeure, comme je l'ai dit, le lieu privilégié de la catéchèse. Elle doit retrouver sa vocation, qui est d'être une maison de famille, fraternelle et accueillante, où les baptisés et les confirmés prennent conscience d'être peuple de Dieu. Là, le pain de la bonne doctrine et le pain de l'eucharistie leur sont rompus en abondance dans le cadre d'un seul acte de culte(117); de là ils sont renvoyés quotidiennement à leur mission apostolique sur tous les chantiers de la vie du monde.\n\nen famille\n\n68. L'action catéchétique de la famille a un caractère particulier et dans un certain sens irremplaçable, souligné à juste titre par l'Eglise, notamment par le Concile Vatican II(118). Cette éducation de la foi par les parents - qui doit commencer dès le plus jeune âge des enfants(119) - s'accomplit déjà lorsque les membres d'une famille s'aident les uns les autres à croître dans la foi grâce à leur témoignage de vie chrétienne, souvent silencieux, mais persévérant au fil d'une vie quotidienne vécue selon l'Evangile. Elle est plus marquante lorsque, au rythme des événements familiaux - tels que la réception des sacrements, la célébration de grandes fêtes liturgiques, la naissance d'un enfant, un deuil - , on prend soin d'expliciter en famille le contenu chrétien ou religieux de ces événements. Mais il importe d'aller plus loin: les parents chrétiens s'efforceront de suivre et de reprendre dans le cadre familial la formation plus méthodique reçue ailleurs. Le fait que ces vérités sur les principales questions de la foi et de la vie chrétienne soient ainsi reprises dans un cadre familial imprégné d'amour et de respect permettra souvent de marquer les enfants de manière décisive et pour la vie. Les parents eux-mêmes profitent de l'effort que cela leur impose, car dans un tel dialogue catéchétique chacun reçoit et donne.\n\nLa catéchèse familiale précède donc, accompagne, enrichit toute autre forme de catéchèse. En outre, là où une législation anti-religieuse prétend même empêcher l'éducation de la foi, là où une incroyance diffuse ou un sécularisme envahissant rend pratiquement impossible une véritable croissance religieuse, «cette sorte d'Eglise qu'est le foyer»(120) reste l'unique milieu où enfants et jeunes peuvent recevoir une authentique catéchèse. Aussi les parents chrétiens ne feront-ils jamais assez d'efforts pour se préparer à ce ministère de catéchistes de leurs propres enfants et pour l'exercer avec un zèle infatigable. Et il faut également encourager les personnes ou les institutions qui, par des contacts individuels, par des rencontres ou réunions, par toutes sortes de moyens pédagogiques, aident ces parents à accomplir leur tâche: ils rendent à la catéchèse un service inestimable.\n\nà l'école\n\n69. A côté de la famille et en liaison avec elle, l'école offre à la catéchèse des possibilités non négligeables. Dans les pays, de plus en plus rares hélas, où il est possible de donner à l'intérieur du cadre scolaire une éducation dans la foi, c'est pour l'Eglise un devoir de le faire le mieux possible. Ceci se réfère évidemment tout d'abord à l'école catholique: mériterait-elle encore son nom si, fût-elle brillante par un très haut niveau d'enseignement dans les matières profanes, on avait quelque motif justifié de lui reprocher une négligence ou une déviation dans l'éducation proprement religieuse? Et qu'on ne dise point que celle-ci sera toujours donnée implicitement ou de manière indirecte! Le caractère propre et la raison profonde de l'école catholique, ce pour quoi les parents catholiques devraient la préférer, c'est précisément la qualité de l'enseignement religieux intégré dans l'éducation des élèves. Si les institutions catholiques doivent respecter la liberté de conscience, c'est-à-dire éviter de peser sur celleci de l'extérieur, par des pressions physiques ou morales, spécialement en ce qui concerne les actes religieux des adolescents, elles ont le grave devoir de proposer une formation religieuse adaptée aux situations souvent très diverses des élèves, et aussi de leur faire comprendre que l'appel de Dieu à le servir en esprit et en vérité, selon les commandements de Dieu et les préceptes de l'Eglise, sans contraindre l'homme, ne l'oblige pas moins en conscience.\n\nMais je pense aussi à l'école non confessionnelle et à l'école publique. J'exprime le souhait ardent que, en réponse à un droit très clair de la personne humaine et des familles et dans le respect de la liberté religieuse de tous, il soit possible à tous les élèves catholiques de progresser dans leur formation spirituelle avec la contribution d'un enseignement religieux qui relève de l'Eglise, mais qui, selon les pays, peut être offert par l'école ou dans le cadre de l'école, ou encore dans le cadre d'une entente avec les pouvoirs publics sur les rythmes scolaires, si la catéchèse a lieu seulement à la paroisse ou dans un autre centre pastoral. En effet, même là où existent des difficultés objectives, par exemple lorsque les élèves sont de religions diverses, il faut aménager les horaires scolaires de façon à permettre aux catholiques d'approfondir leur foi et leur expérience religieuse, avec des éducateurs qualifiés, prêtres ou laïcs.\n\nCertes, beaucoup d'éléments vitaux autres que l'école contribuent à influencer les mentalités des jeunes: loisirs, milieu social, milieu de travail. Mais ceux qui font des études sont forcément marqués par celles-ci, initiés à des valeurs culturelles ou morales dans le climat de l'institution d'enseignement, confrontés à de multiples idées reçues à l'école: il importe que la catéchèse tienne largement compte de cette scolarisation pour rejoindre vraiment les autres éléments du savoir et de l'éducation, afin que l'Evangile imprègne la mentalité des élèves sur le terrain de leur formation et que l'harmonisation de leur culture se fasse à la lumière de la foi. J'encourage donc les prêtres, les religieux, les religieuses et les laïcs qui s'emploient à soutenir la foi de ces élèves. C'est par ailleurs l'occasion de réaffirmer ici ma ferme conviction que le respect manifesté à la foi catholique des jeunes jusqu'à en faciliter l'éducation, l'enracinement, la consolidation, la libre profession et la pratique ferait certainement honneur à tout Gouvernement, quel que soit le système sur lequel il se base ou l'idéologie qui l'inspire.\n\ndans les mouvements\n\n70. Il importe enfin d'encourager les associations, mouvements et groupements de fidèles, qu'ils soient destinés à la pratique de la piété, à l'apostolat direct, à la charité et à l'assistance, à la présence chrétienne dans les réalités temporelles. Tous, ils accompliront mieux leurs objectifs propres et serviront mieux l'Eglise si, dans leur organisation interne et dans leur méthode d'action, ils savent donner une place importante à une sérieuse formation religieuse de leurs membres. Dans ce sens, toute association de fidèles dans l'Eglise a le devoir d'être, par définition, éducatrice de la foi.\n\nAinsi apparaît plus manifeste la part donnée aux laïcs dans la catéchèse aujourd'hui, toujours sous la direction pastorale de leurs Evêques, comme d'ailleurs les Propositions laissées par le Synode l'ont souligné à maintes reprises.\n\nInstituts de formation\n\n71. Cette contribution des laïcs dont nous devons être reconnaissants au Seigneur, constitue en même temps un défi à notre responsabilité de Pasteurs. Ces catéchistes laïcs en effet doivent être soigneusement formés à ce qui est, sinon un ministère formellement institué, tout au moins une fonction de très haut relief dans l'Eglise. Or cette formation nous invite à organiser des Centres et Instituts adaptés, auxquels les Evêques porteront une attention assidue. C'est un domaine où une concertation diocésaine, interdiocésaine, voire nationale, se révèle féconde et fructueuse. C'est ici également que l'aide matérielle offerte par les Eglises plus aisées à leurs sœurs plus pauvres pourra manifester sa plus grande efficacité: qu'est-ce qu'une Eglise peut apporter de meilleur à l'autre, sinon de l'aider à croître par elle-même comme Eglise?\n\nA tous ceux qui travaillent généreusement au service de l'Evangile et auxquels j'ai exprimé ici mes vifs encouragements, je voudrais rappeler une consigne chère à mon vénéré prédécesseur Paul VI: «Evangélisateurs, nous devons offrir... l'image... de personnes mûries dans la foi, capables de se rencontrer au-delà des tensions réelles grâce à la recherche commune, sincère et désintéressée de la vérité. Oui, le sort de l'évangélisation est certainement lié au témoignage d'unité donné par l'Eglise. Voilà une source de responsabilité mais aussi de réconfort»(121).\n\nCONCLUSION\n\nL'Esprit Saint,\n\nMaître intérieur\n\n72. Au terme de cette Exhortation apostolique, le regard du cœur se tourne vers Celui qui est le principe inspirateur de toute l'œuvre catéchétique et de ceux qui l'accomplissent: l'Esprit du Père et du Fils, l'Esprit Saint.\n\nEn décrivant la mission qu'aurait cet Esprit dans l'Eglise, le Christ utilise ces mots significatifs: «Lui vous enseignera tout et vous rappellera tout ce que je vous ai dit»(122). Et d'ajouter: «Quand il viendra, lui, l'Esprit de vérité, il vous introduira dans la vérité tout entière..., il vous dévoilera les choses à venir»(123).\n\nL'Esprit est donc promis à l'Eglise et à chaque fidèle comme un Maître intérieur qui, dans le secret de la conscience et du cœur, fait comprendre ce qu'on avait entendu mais qu'on n'était pas capable de saisir: «Le Saint-Esprit dès maintenant instruit les fidèles - disait à cet égard saint Augustin - selon la capacité spirituelle de chacun. Et il allume dans leur cœur un désir plus vif dans la mesure où chacun progresse dans cette charité qui lui fait aimer ce qu'il connaît déjà et désirer ce qu'il ne connaît pas encore»(124).\n\nEn outre, la mission de l'Esprit est aussi de transformer les disciples en témoins du Christ: «Il me rendra témoignage» et «vous aussi, vous témoignerez»(125).\n\nMais il y a davantage. Pour saint Paul, qui synthétise sur ce point une théologie latente dans tout le Nouveau Testament, c'est tout l'«être chrétien», toute la vie chrétienne, vie nouvelle des fils de Dieu, qui est une vie selon l'Esprit(126). Seul l'Esprit nous permet de dire à Dieu: «Abba, mon Père»(127). Sans l'Esprit nous ne pouvons pas dire: «Jésus est Seigneur»(128). De l'Esprit viennent tous les charismes qui édifient l'Eglise, communauté de chrétiens(129). C'est dans ce sens que saint Paul donne à tout disciple du Christ cette consigne: «Cherchez dans l'Esprit votre plénitude»(130). Saint Augustin est très explicite: «Le fait de croire et le fait de bien agir sont bien nôtres en raison du libre choix de notre volonté, et pourtant l'un et l'autre sont un don venant de l'Esprit de foi et de charité»(131).\n\nLa catéchèse, qui est croissance dans la foi et maturation de la vie chrétienne en vue de la plénitude, est par conséquent une œuvre de l'Esprit Saint, œuvre que lui seul peut susciter et alimenter dans l'Eglise.\n\nCette constatation, née de la lecture des textes cités ci-dessus et de nombreux autres passages du Nouveau Testament, nous amène à deux convictions.\n\nTout d'abord il est clair que l'Eglise, lorsqu'elle accomplit sa mission de catéchète - comme d'ailleurs chaque chrétien qui s'y emploie dans l'Eglise et au nom de l'Eglise - doit être très consciente d'agir en instrument vivant et docile de l'Esprit Saint. Invoquer constamment cet Esprit, être en communion avec lui, s'efforcer de connaître ses authentiques inspirations doit être l'attitude de l'Eglise enseignante et de tout catéchiste.\n\nEnsuite, il faut que le désir profond de mieux comprendre l'action de l'Esprit et de se livrer davantage à lui - alors que «nous vivons dans l'Eglise un moment privilégié de l'Esprit», comme le remarquait mon prédécesseur Paul VI dans son Exhortation apostolique Evangelii nuntiandi(132) - provoque un réveil catéchétique. En effet, le «renouveau dans l'Esprit» sera authentique et aura une véritable fécondité dans l'Eglise, non pas tant dans la mesure où il susciterait des charismes extraordinaires, mais dans la mesure où il amènera le plus grand nombre possible de fidèles, sur les chemins quotidiens, à l'effort humble, patient, persévérant pour connaître toujours mieux le mystère du Christ et pour en témoigner.\n\nJ'invoque ici sur l'Eglise catéchisante cet Esprit du Père et du Fils, et je le supplie de renouveler dans cette Eglise le dynamisme catéchétique.\n\nMarie, mère et modèle\n\ndu disciple\n\n73. Que la Vierge de la Pentecôte nous l'obtienne par son intercession! Par une vocation singulière, elle a vu son Fils Jésus «croître en sagesse, en taille et en grâce»(133). Sur ses genoux et puis en l'écoutant, au long de la vie cachée à Nazareth, ce Fils, qui était le Fils unique du Père, «plein de grâce et de vérité», a été formé par elle dans la connaissance humaine des Ecritures et de l'histoire du dessein de Dieu sur son Peuple, dans l'adoration du Père(134). D'autre part, elle a été la première de ses disciples: première dans le temps, car déjà en le retrouvant dans le Temple elle reçoit de son Fils adolescent des leçons qu'elle conserve dans son cœur(135); la première surtout parce que personne n'a été «enseigné par Dieu»(136) à un tel degré de profondeur. «Mater simul et discipula», «Mère en même temps que disciple», disait d'elle saint Augustin, en ajoutant hardiment que ceci a été pour elle plus important que cela(137). Ce n'est pas sans raison que dans l'Aula synodale on a dit de Marie qu'elle est «un catéchisme vivant», «mère et modèle des catéchistes».\n\nPuisse donc l'Esprit Saint, par les prières de Marie, accorder à l'Eglise un élan sans précédent dans l'œuvre catéchétique qui lui est essentielle! Alors l'Eglise accomplira avec efficacité, en ce temps de grâce, la mission inaliénable et universelle recue de son Maître: «Allez, de toutes les nations faites des disciples»(138).\n\nDonné à Rome, près de Saint-Pierre, le 16 octobre 1979, en la seconde année de mon pontificat.\n\n© Copyright 1979 - Libreria Editrice Vaticana\n\nCopyright © Dicastère pour la Communication\n\nLe Saint-Siège\n\nLe Saint-Siège","witnesses":[{"sourceUrl":"https://www.vatican.va/content/john-paul-ii/fr/apost_exhortations/documents/hf_jp-ii_exh_16101979_catechesi-tradendae.html","sha256":"c5979592ec4834dc766b7034624f15d0f46821f22ad3246801f8c8a6c78ad2ea","localUrl":"assets/docs/magisterium/source-corpus/catechesi-tradendae-0e6b91a131/fr.html","textUrl":"assets/docs/magisterium/source-corpus/catechesi-tradendae-0e6b91a131/fr.txt"}]},"it":{"code":"it","label":"Italiano","contentFormat":"plain-text","text":"Catechesi Tradendae (16 ottobre 1979)\n\nLa Santa Sede\n\nitaliano\n\nFrançais\n\nEnglish\n\nItaliano\n\nPortuguês\n\nEspañol\n\nDeutsch\n\nPolski\n\nالعربيّة\n\n中文\n\nLatine\n\n×\n\nLa Santa Sede\n\nMagisterium\n\nCalendario\n\nCelebrazioni Liturgiche\n\nBiglietti Udienze e Celebrazioni Pontificie\n\nSommi Pontefici\n\nCollegio Cardinalizio\n\nCuria Romana e altre Organizzazioni\n\nSinodo\n\nSala Stampa\n\nVatican News - Radio Vaticana\n\nL'Osservatore Romano\n\nGiovanni Paolo II\n\nEsortazioni Apostoliche\n\nA\n\nA\n\nA\n\nGenerazione pdf in corso.....\n\nDE\n\n- EN\n\n- ES\n\n- FR\n\n- IT\n\n- PL\n\n- PT\n\nESORTAZIONE APOSTOLICA\n\nCATECHESI TRADENDAE\n\nDI SUA SANTITÀ\n\nGIOVANNI PAOLO II\n\nALL'EPISCOPATO, AL CLERO\n\nE AI FEDELI\n\nDI TUTTA LA CHIESA CATTOLICA\n\nCIRCA LA CATECHESI\n\nNEL NOSTRO TEMPO\n\nINTRODUZIONE\n\nL'ultima consegna di Cristo\n\n1. La catechesi è stata sempre considerata dalla chiesa come uno dei suoi fondamentali doveri, poiché prima di risalire al Padre, il Signore risorto diede agli apostoli un'ultima consegna: quella di render discepole tutte le genti ed insegnar loro ad osservare tutto ciò che egli aveva prescritto. In tal modo, egli affidava loro la missione ed il potere di annunciare agli uomini ciò che essi stessi avevano udito, visto con i loro occhi, contemplato e toccato con le loro mani riguardo al Verbo della vita. Nello stesso tempo, egli affidava loro la missione ed il potere di spiegare con autorità tutto quello che aveva ad essi insegnato: le sue parole, i suoi atti, i suoi miracoli, i suoi precetti. E dava loro lo Spirito per assolvere una tale missione.\n\nBen presto fu chiamato catechesi l'insieme degli sforzi intrapresi nella chiesa per fare discepoli, per aiutare gli uomini a credere che Gesù è il Figlio di Dio, affinché, mediante la fede, essi abbiano la vita nel suo nome, per educarli ed istruirli in questa vita e costruire il corpo di Cristo. La chiesa non ha cessato di consacrare a questo scopo le sue energie.\n\nSollecitudine di Paolo VI\n\n2. I papi più recenti hanno riservato alla catechesi un posto eminente nella loro sollecitudine pastorale. Con i suoi gesti, la sua predicazione, la sua autorevole interpretazione del concilio Vaticano II - da lui considerato come il grande catechismo dei tempi moderni -, con l'intera sua vita il mio venerato predecessore Paolo VI ha servito la catechesi della chiesa in modo particolarmente esemplare. Egli ha approvato, il 18 marzo 1971, il Direttorio generale della catechesi, preparato dalla Congregazione per il clero, un direttorio che rimane quale documento fondamentale per stimolare ed orientare il rinnovamento catechetico in tutta la chiesa. Egli ha istituito, nel 1975, il Consiglio internazionale per la catechesi. Egli ha definito magistralmente il ruolo ed il significato della catechesi nella vita e nella missione della chiesa, quando si è rivolto ai partecipanti al I congresso internazionale della catechesi, il 25 settembre 1971, ed è ritornato esplicitamente su tale argomento nell'esortazione apostolica Evangelii nuntiandi. Egli ha voluto che la catechesi, specialmente quella che si rivolge ai fanciulli ed ai giovani, fosse il tema della IV assemblea generale del sinodo dei vescovi, celebrata durante il mese di ottobre del 1977, alla quale io stesso ebbi la gioia di partecipare.\n\nUn Sinodo fecondo\n\n3. Alla fine del sinodo, i padri presentarono al papa una ricchissima documentazione comprendente i diversi interventi fatti nel corso della loro assemblea, le conclusioni dei gruppi di lavoro, il messaggio che, col suo consenso, essi avevano inviato al popolo di Dio e, soprattutto, l'ampia serie di «Proposizioni», in cui esprimevano il loro parere su moltissimi aspetti della catechesi nell'ora presente.\n\nQuesto sinodo ha lavorato in un'atmosfera eccezionale di gratitudine e di speranza. Esso ha ravvisato nel rinnovamento catechetico un dono prezioso dello Spirito santo alla chiesa contemporanea, un dono al quale, dappertutto nel mondo, le comunità cristiane, ad ogni livello, rispondono con una generosità e una dedizione inventiva che suscitano ammirazione. Il discernimento necessario poteva, quindi, esercitarsi su di una realtà ben viva e trovare nel popolo di Dio una grande disponibilità alla grazia del Signore ed alle direttive del magistero.\n\nSenso di questa esortazione\n\n4. E' nel medesimo clima di fede e di speranza che io vi indirizzo oggi, venerabili fratelli e cari figli e figlie, questa esortazione apostolica. Di un tema estremamente vasto essa non manterrà che alcuni aspetti, più attuali e salienti, per consolidare i felici risultati del sinodo. Essa riprende, nella sostanza, le considerazioni che papa Paolo VI aveva preparato, utilizzando abbondantemente la documentazione lasciata dal sinodo. Papa Giovanni Paolo I - il cui zelo ed i cui doni di catechista hanno meravigliato tutti noi - le aveva raccolte e si apprestava a pubblicarle, quando fu improvvisamente richiamato a Dio. A noi tutti egli ha dato l'esempio di una catechesi centrata sull'essenziale e, al tempo stesso, popolare, fatta di gesti e di parole semplici, capace di toccare i cuori. Io riprendo, dunque, l'eredità di questi due pontefici per rispondere alla richiesta dei vescovi, espressamente formulata a conclusione della IV assemblea generale del sinodo ed accolta dal pontefice Paolo VI nel suo discorso di chiusura. Ciò faccio anche per assolvere uno dei compiti primari della mia funzione apostolica. La catechesi, del resto, è stata sempre una preoccupazione centrale nel mio ministero di sacerdote e di vescovo.\n\nMio ardente desiderio è che questa esortazione apostolica, diretta a tutta la chiesa, rafforzi la solidità della fede e della vita cristiana, dia nuovo vigore alle iniziative in corso, stimoli la creatività - con la necessaria vigilanza - e contribuisca a diffondere nelle comunità la gioia di portare al mondo il mistero del Cristo.\n\nI.\n\nABBIAMO UN SOLO MAESTRO: GESU' CRISTO\n\nMettere in comunione con la persona di Cristo\n\n5. La IV assemblea generale del sinodo dei vescovi ha insistito spesso sul cristocentrismo di ogni autentica catechesi. Noi possiamo qui mantenere i due significati della parola, i quali non si oppongono né si escludono, ma piuttosto si richiamano e si completano a vicenda.\n\nSi vuole sottolineare, innanzitutto, che al centro stesso della catechesi noi troviamo essenzialmente una persona: quella di Gesù di Nazaret, «unigenito dal Padre, pieno di grazia e di verità», il quale ha sofferto ed è morto per noi ed ora, risorto, vive per sempre con noi. E' Gesù che è «la via, la verità e la vita» e la vita cristiana consiste nel seguire Cristo, nella «sequela Cristi». L'oggetto essenziale e primordiale della catechesi è - per usare un'espressione cara a san Paolo, come pure alla teologia contemporanea - «il mistero del Cristo». Catechizzare è, in un certo modo, condurre qualcuno a scrutare questo mistero in tutte le sue dimensioni: «Mettere in piena luce l'economia del mistero... Comprendere con tutti i santi quale sia l'ampiezza, la lunghezza, l'altezza e la profondità, e conoscere l'amore di Cristo che sorpassa ogni conoscenza, perché siate ricolmi di tutta la pienezza di Dio». E', dunque, svelare nella persona di Cristo l'intero disegno di Dio, che in essa si compie. E' cercare di comprendere il significato dei gesti e delle parole di Cristo, dei segni da lui operati, poichè essi ad un tempo nascondono e rivelano il suo mistero. In questo senso, lo scopo definitivo della catechesi è di mettere qualcuno non solo in contatto, ma in comunione, in intimità con Gesù Cristo: egli solo può condurre all'amore del Padre nello Spirito e può farci partecipare alla vita della santa Trinità.\n\nTrasmettere la dottrina di Cristo\n\n6. Ma il cristocentrismo, in catechesi, significa pure che mediante essa non si vuole che ciascuno trasmetta la propria dottrina o quella di un altro maestro, ma l'insegnamento di Gesù Cristo, la verità che egli comunica o, più esattamente, la verità che egli è. Bisogna dire dunque che nella catechesi è Cristo, Verbo incarnato e Figlio di Dio, che viene insegnato, e tutto il resto lo è in riferimento a lui; e che solo Cristo insegna, mentre ogni altro lo fa nella misura in cui è il suo portavoce, consentendo al Cristo di insegnare per bocca sua. La costante preoccupazione di ogni catechista - quale che sia il livello delle sue responsabilità nella chiesa - dev'essere quella di far passare, attraverso il proprio insegnamento ed il proprio comportamento, la dottrina e la vita di Gesù. Egli non cercherà di fermare su se stesso, sulle sue opinioni ed attitudini personali l'attenzione e l'adesione dell'intelligenza e del cuore di colui che sta catechizzando; e, soprattutto, non cercherà di inculcare le sue opinioni ed opzioni personali, come se queste esprimessero la dottrina e le lezioni di vita del Cristo. Ogni catechista dovrebbe poter applicare a se stesso la misteriosa parola di Gesù: «La mia dottrina non è mia, ma di colui che mi ha mandato». E' questo che fa s. Paolo trattando una questione di primaria importanza: «Io ho ricevuto dal Signore quello che a mia volta vi ho trasmesso». Quale frequentazione assidua della parola di Dio trasmessa dal magistero della chiesa, quale profonda familiarità col Cristo e col Padre, quale spirito di preghiera, quale distacco da sè deve avere un catechista per poter dire: «La mia dottrina non è mia»!\n\nIl Cristo docente\n\n7. Questa non è un corpo di verità astratte: essa è comunicazione del mistero vivente di Dio. La qualità di colui che l'insegna nel vangelo e la natura del suo insegnamento sorpassano del tutto quelle dei «maestri»in Israele, grazie al legame unico che passa tra ciò che egli dice, ciò che fa e ciò che è. Resta il fatto, tuttavia, che i vangeli riferiscono chiaramente alcuni momenti in cui Gesù insegna. «Gesù fece e insegnò»: in questi due verbi che aprono il libro degli Atti, san Luca unisce ed insieme distingue due poli nella missione di Cristo.\n\nGesù ha insegnato: è, questa, la testimonianza che dà di se stesso: «Ogni giorno stavo seduto nel tempio ad insegnare». E' l'osservazione ammirata degli evangelisti, sorpresi di vederlo sempre e in ogni luogo nell'atto di insegnare, in un modo e con un'autorità fino ad allora sconosciuti. «Di nuovo le folle si radunavano intorno a lui, ed egli, come era solito, di nuovo le ammaestrava»; «ed essi erano colpiti dal suo insegnamento, perché insegnava, come avendo autorità». E' quanto rilevano anche i suoi nemici, per ricavarne un motivo di accusa, di condanna: «Costui solleva il popolo, insegnando per tutta la Giudea, dopo aver cominciato dalla Galilea, fino a qui».\n\nL'unico «maestro»\n\n8. Colui che insegna a questo modo merita, ad un titolo del tutto speciale, il nome di «maestro». Quante volte, in tutto il nuovo testamento e specialmente nei vangeli, gli è dato questo titolo di maestro! Sono evidentemente i dodici, gli altri discepoli, le moltitudini degli ascoltatori che, con un accento di ammirazione, di confidenza e di tenerezza, lo chiamano maestro. Perfino i farisei ed i sadducei, i dottori della legge, i giudici in generale non gli rifiutano questo appellativo: «Maestro, noi vogliamo che tu ci faccia vedere un segno»; «Maestro, che debbo fare per ottenere la vita eterna?». Ma è soprattutto Gesù stesso, in momenti particolarmente solenni e molto significativi, a chiamarsi maestro: «Voi mi chiamate maestro e signore, e dite bene, perché lo so no»; egli proclama la singolarità, il carattere unico della sua condizione di maestro: «Voi non avete che un maestro: il Cristo». Si comprende come, nel corso di duemila anni, in tutte le lingue della terra, uomini di ogni condizione, razza e nazione, gli abbiano dato con venerazione questo titolo, ripetendo ciascuno nel modo suo proprio il grido di Nicodemo: «Sappiamo che sei un maestro venuto da Dio».\n\nQuesta immagine del Cristo docente, maestosa insieme e familiare, impressionante e rassicurante, immagine disegnata dalla penna degli evangelisti e spesso evocata in seguito dall'iconografia sin dall'età paleo-cristiana - tanto è seducente - amo evocarla, a mia volta, all'inizio di queste considerazioni intorno alla catechesi nel mondo contemporaneo.\n\nDocente mediante tutta la sua vita\n\n9. Ciò facendo, non dimentico che la maestà del Cristo docente, la coerenza e la forza persuasiva uniche del suo insegnamento si spiegano soltanto perché le sue parole, le sue parabole ed i suoi ragionamenti non sono mai separabili dalla sua vita e dal suo stesso essere. In questo senso, tutta la vita del Cristo fu un insegnamento continuo: i suoi silenzi, i suoi miracoli, i suoi gesti, la sua preghiera, il suo amore per l'uomo, la sua predilezione per i piccoli e per i poveri, l'accettazione del sacrificio totale sulla croce per la redenzione del mondo, la sua risurrezione sono l'attuazione della sua parola ed il compimento della rivelazione. Talché per i cristiani il Crocifisso è una delle immagini più sublimi e più popolari di Gesù docente.\n\nTutte queste considerazioni, che sono nel solco delle grandi tradizioni della chiesa, rinvigoriscono in noi il fervore verso Cristo, il maestro che rivela Dio agli uomini e l'uomo a se stesso; il maestro che salva, santifica e guida, che è vivo, parla, scuote, commuove, corregge, giudica, perdona, cammina ogni giorno con noi sulla strada della storia; il maestro che viene e che verrà nella gloria.\n\nSolo in una profonda comunione con lui i catechisti troveranno la luce e la forza per l'autentico ed auspicato rinnovamento della catechesi.\n\nII.\n\nUN'ESPERIENZA ANTICA QUANTO LA CHIESA\n\nLa missione degli apostoli\n\n10. L'immagine del Cristo docente si era impressa nello spirito dei dodici e dei primi discepoli, e la consegna: «Andate..., ammaestrate tutte le nazioni» ha orientato l'intera loro vita. Di questo offre testimonianza san Giovanni nel suo vangelo, quando riferisce le parole di Gesù: «Non vi chiamo più servi, perché il servo non sa quello che fa il suo padrone; ma vi ho chiamato amici, perché tutto ciò che ho udito dal Padre l'ho fatto conoscere a voi». Non sono già essi che hanno scelto di seguire Gesù, ma è Gesù che li ha scelti, li ha tenuti con sè e li ha posti, fin dal tempo anteriore alla pasqua, perché vadano e portino frutto ed il loro frutto rimanga. E' per questo che, dopo la risurrezione, egli affida loro formalmente la missione di rendere discepole tutte le genti.\n\nL'insieme del libro degli Atti degli apostoli testimonia che essi sono stati fedeli alla vocazione e alla missione ricevuta. I membri della prima comunità cristiana vi appaiono «assidui nell'ascoltare l'insegnamento degli apostoli e nell'unione fraterna, nella frazione del pane e nelle preghiere». Si trova qui senza dubbio l'immagine permanente di una chiesa che, grazie all'insegnamento degli apostoli, nasce e si nutre continuamente della parola del Signore, la celebra nel sacrificio eucaristico e ne dà testimonianza al mondo nel segno della carità.\n\nAllorché gli avversari si adombrano per l'attività degli apostoli, è perché sono «contrariati di vederli insegnare al popolo», e l'ordine che danno è di non insegnare più nel nome di Gesù. Ma noi sappiamo che, proprio su questo punto, gli apostoli hanno ritenuto giusto obbedire a Dio piuttosto che agli uomini.\n\nLa catechesi nell'età apostolica\n\n11. Gli apostoli non tardarono a condividere con altri il ministero dell'apostolato. Essi trasmettono ai loro successori il compito di insegnare; compito che affidano, altresì, ai diaconi fin dalla loro istituzione: Stefano, «pieno di grazia e di potenza», non cessa di insegnare, mosso com'è dalla sapienza dello Spirito. Gli apostoli si associano, nel loro compito di insegnare, «molti altri discepoli»; ed anche dei semplici cristiani, dispersi dalla persecuzione, «andavano per il paese e diffondevano la parola di Dio». San Paolo è per eccellenza l'araldo di questo annuncio, da Antiochia fino a Roma, dove l'ultima immagine che abbiamo di lui negli Atti è quella di un uomo che insegnava «le cose riguardanti il signore Gesù Cristo, con tutta franchezza». Le numerose sue lettere prolungano ed approfondiscono il suo insegnamento. Anche le lettere di Pietro, di Giovanni, di Giacomo e di Giuda sono altrettante testimonianze circa la catechesi dell'età apostolica.\n\nI vangeli, i quali, prima di essere scritti, sono stati l'espressione di un insegnamento orale trasmesso alle comunità cristiane, recano più o meno evidente una struttura catechetica. Il racconto di san Matteo non è stato forse chiamato il vangelo del catechista, e quello di san Marco il vangelo del catecumeno?\n\nPresso i padri della chiesa\n\n12. La chiesa continua questa missione di magistero degli apostoli e dei loro primi collaboratori. Facendosi essa stessa, giorno dopo giorno, discepola del Signore, è giustamente chiamata «madre e maestra». Da Clemente romano ad Origene, l'età post-apostolica vede nascere delle opere notevoli. Poi si assiste a questo fatto impressionante: vescovi e pastori tra i più prestigiosi, soprattutto nel secoli III e IV, considerano come una parte importante del loro ministero episcopale dare istruzioni orali o di comporre trattati catechetici. E' l'epoca di Cirillo di Gerusalemme e di Giovanni Crisostomo, di Ambrogio e di Agostino, durante la quale si vedono fiorire per la penna di tanti padri della chiesa opere che restano per noi dei modelli.\n\nCome sarebbe possibile richiamare qui, sia pure molto brevemente, la catechesi che ha sostenuto la diffusione ed il cammino della chiesa nelle diverse epoche della storia, in tutti i continenti e nei contesti sociali più diversi? Certamente, non sono mai mancate le difficoltà; ma la parola del Signore - secondo l'espressione dell'apostolo Paolo - ha compiuto la sua corsa attraverso i secoli, si è diffusa ed è stata glorificata.\n\nNei concili e nell'attività missionaria\n\n13. Il ministero della catechesi attinge energie sempre nuove dai concili. Il concilio di Trento costituisce a tale proposito un esempio che va sottolineato: esso ha dato alla catechesi una priorità nelle sue costituzioni e nei suoi decreti; esso è all'origine del «Catechismo romano», che porta anche il nome di «tridentino» e costituisce un'opera di primo piano, come riassunto della dottrina cristiana e della teologia tradizionale ad uso dei sacerdoti; esso ha suscitato nella chiesa una notevole organizzazione della catechesi; esso ha stimolato i chierici ai loro doveri di insegnamento catechetico; esso ha prodotto, grazie all'opera di santi teologi, quali san Carlo Borromeo, san Roberto Bellarmino o san Pietro Canisio, la pubblicazione di catechismi che in rapporto al loro tempo sono dei veri modelli. Possa il concilio Vaticano II suscitare uno slancio ed un lavoro simile ai nostri giorni!\n\nAnche le missioni costituiscono un terreno privilegiato per l'attuazione della catechesi. Così, dopo circa duemila anni, il popolo di Dio non ha smesso di educarsi nella fede, secondo forme adatte alle diverse condizioni dei credenti ed alle molteplici congiunture ecclesiali.\n\nLa catechesi è intimamente legata a tutta la vita della chiesa. Non soltanto l'estensione geografica e l'aumento numerico, ma anche, e più ancora, la crescita interiore della chiesa, la sua corrispondenza col disegno di Dio, dipendono essenzialmente da essa. Di quelle esperienze, che abbiamo or ora ricordato dalla storia della chiesa, numerose lezioni - tra molte altre - meritano di esser messe in evidenza.\n\nCatechesi: diritto e dovere della chiesa\n\n14. E' evidente, prima di tutto, che per la chiesa la catechesi è stata sempre un dovere sacro e un diritto inprescrittibile. Da una parte, è certamente un dovere, nato dalla consegna del Signore e che incombe su coloro i quali, nella nuova alleanza, ricevono la chiamata al ministero di pastori. D'altra parte, si può egualmente parlare di diritto: da un punto di vista teologico, ogni battezzato, per il fatto stesso del battesimo, possiede il diritto di ricevere dalla chiesa un insegnamento e una formazione che gli permettano di raggiungere una vera vita cristiana; nella prospettiva, poi, dei diritti dell'uomo, ogni persona umana ha il diritto di cercare la verità religiosa e di aderirvi liberamente, cioè sottratta ad ogni «coercizione da parte di singoli individui, di gruppi sociali o di qualsiasi potestà umana, così che in materia religiosa nessuno sia forzato ad agire contro la sua coscienza, nè sia impedito... di agire secondo la sua coscienza».\n\nE' per questo che l'attività catechetica deve potersi svolgere in circostanze favorevoli - di tempo e di luogo -, aver accesso ai mass-media e ad altri strumenti di lavoro appropriati senza discriminazione verso i genitori, i catechizzati o i catechisti. Al presente, questo diritto è certamente sempre più riconosciuto, almeno a livello dei suoi grandi principi, come ne fan fede dichiarazioni o convenzioni internazionali, in cui - quali che siano i loro limiti - si possono riconoscere i voti della coscienza di una gran parte degli uomini di oggi. Ma questo diritto è violato da numerosi stati, fino al punto che dare, o far dare, o ricevere la catechesi diventa un delitto passibile di sanzioni. E' con forza che, in unione con i padri sinodali, io elevo la mia voce contro ogni discriminazione nel campo della catechesi, mentre lancio di nuovo un insistente appello ai responsabili, perché cessino del tutto queste costrizioni che pesano sulla libertà umana in generale e sulla libertà religiosa in particolare.\n\nCompito prioritario\n\n15. La seconda lezione riguarda il posto stesso della catechesi nei programmi pastorali della chiesa. Più questa - a livello locale e universale - si dimostra capace di dare la priorità alla catechesi rispetto ad altre opere e iniziative, i cui risultati potrebbero essere più spettacolari, più trova nella catechesi un mezzo di consolidamento della sua vita interna come comunità di credenti e della sua attività esterna come missionaria. La chiesa, in questo XX secolo che volge al termine, è invitata da Dio e dagli avvenimenti - i quali sono altrettanti appelli da parte di Dio - a rinnovare la sua fiducia nell'azione catechetica come in un compito assolutamente primordiale della sua missione. Essa è invitata a consacrare alla catechesi le sue migliori risorse di uomini e di energie, senza risparmiare sforzi, fatiche e mezzi materiali, per meglio organizzarla e per formare un personale qualificato. Non si tratta di un semplice calcolo umano, ma di un atteggiamento di fede. E un atteggiamento di fede si riferisce sempre alla fedeltà di Dio, che non manca mai di rispondere.\n\nResponsabilità comune e differenziata\n\n16. Terza lezione: la catechesi è stata sempre e resterà un'opera, di cui tutta la chiesa deve sentirsi e voler essere responsabile. Ma i membri della chiesa hanno responsabilità distinte, che derivano dalla missione di ciascuno. I pastori, in virtù del loro stesso ministero, hanno, a diversi livelli, la più alta responsabilità per la promozione, l'orientamento, la coordinazione della catechesi. Il papa, da parte sua, ha la viva coscienza della responsabilità primaria che grava su di lui in questo settore: egli vi trova motivi di preoccupazione pastorale, ma soprattutto una sorgente di gioia e di speranza. I sacerdoti, i religiosi e le religiose hanno lì un terreno privilegiato per il loro apostolato. I genitori hanno, ad un altro livello, una responsabilità singolare. I maestri, i diversi ministri della chiesa, i catechisti e, d'altra parte, i responsabili delle comunicazioni sociali hanno tutti, in misura diversa, responsabilità ben precise in questa formazione della coscienza credente, formazione importante per la vita della chiesa e che si riflette sulla vita della società stessa. Uno dei migliori frutti dell'assemblea generale del sinodo, consacrato interamente alla catechesi, potrà essere quello di risvegliare, in tutta la chiesa e in ciascuno dei suoi settori, una coscienza viva ed attiva di questa responsabilità, differenziata ma comune.\n\nRinnovamento continuo ed equilibrato\n\n17. La catechesi, infine, ha bisogno di un rinnovamento continuo in un certo allargamento del suo stesso concetto, nei suoi metodi, nella ricerca di un linguaggio adatto, nell'utilizzazione di nuovi mezzi di trasmissione del messaggio. Questo rinnovamento non ha sempre un eguale valore, e i padri sinodali hanno voluto realisticamente riconoscere, accanto ad un innegabile progresso nella vitalità dell'attività catechistica e di iniziative promettenti, i limiti ed anche le «deficienze» di ciò che è stato realizzato finora, Questi limiti sono particolarmente gravi, quando rischiano di intaccare l'integrità del contenuto. Il «Messaggio al popolo di Dio» ha messo bene in rilievo che, per la catechesi, «la ripetizione abitudinaria, che respinge ogni cambiamento, e l'improvvisazione sconsiderata, che affronta i problemi con leggerezza, sono egualmente pericolose». La ripetizione abitudinaria porta alla stagnazione, al letargo e, in definitiva, alla paralisi. L'improvvisazione sconsiderata genera il turbamento dei catechizzati e dei loro genitori, quando si tratta di fanciulli, le deviazioni d'ogni specie, la rottura e finalmente la rovina totale dell'unità, E' necessario che la chiesa dia prova oggi - come ha saputo fare in altre epoche della sua storia - di sapienza, di coraggio e di fedeltà evangelica, nella ricerca e nella messa in opera di vie e di prospettive nuove per l'insegnamento catechetico.\n\nIII.\n\nLA CATECHESI NELL'ATTIVITA' PASTORALE E MISSIONARIA DELLA CHIESA\n\nLa catechesi: una tappa dell'evangelizzazione\n\n18. La catechesi non può essere dissociata dall'insieme delle iniziative pastorali e missionarie della chiesa. Essa ha nondimeno una sua specificità circa la quale la IV assemblea generale del sinodo dei vescovi, sia nella sua fase preparatoria che durante il suo svolgimento, si è spesso interrogata. Tale problema preoccupa anche l'opinione pubblica, nella chiesa e al di fuori.\n\nNon è qui il luogo di dare una definizione rigorosa e formale della catechesi, essendo stata sufficientemente illustrata nel Direttorio generale della catechesi. Spetta agli specialisti arricchirne sempre di più il concetto e le articolazioni.\n\nDi fronte alle incertezze della pratica, ricordiamo semplicemente alcuni punti essenziali - del resto, già stabilmente fissati nei documenti della chiesa - per un'esatta comprensione della catechesi, senza i quali si rischierebbe di non afferrarne tutto il significato e la portata.\n\nIn linea generale, si può qui ritenere che la catechesi è un'educazione della fede dei fanciulli, dei giovani e degli adulti, la quale comprende in special modo un insegnamento della dottrina cristiana, generalmente dato in modo organico e sistematico, al fine di iniziarli alla pienezza della vita cristiana. A questo titolo, senza confondersi formalmente con essi, la catechesi si articola in un certo numero di elementi della missione pastorale della chiesa, che hanno un aspetto catechetico, preparano la catechesi o ne derivano: primo annuncio del vangelo, o predicazione missionaria mediante il kèrigma per suscitare la fede; apologetica o ricerca delle ragioni per credere; esperienza di vita cristiana; celebrazione dei sacramenti; integrazione nella comunità apostolica e missionaria.\n\nRicordiamo, prima di tutto, che tra catechesi ed evangelizzazione non c'è nè separazione o opposizione, e nemmeno un'identità pura e semplice, ma esistono stretti rapporti d'integrazione e di reciproca complementarietà.\n\nL'esortazione apostolica Evangelii nuntiandi, dell'8 dicembre 1975, circa l'evangelizzazione nel mondo moderno, sottolineava giustamente che l'evangelizzazione - il cui scopo è di recare la buona novella a tutta l'umanità, perché ne viva - è una realtà ricca, complessa e dinamica, fatta di elementi, o - se si preferisce - di momenti essenziali e differenti tra di loro, che occorre comprendere nel loro insieme, nell'unità di un unico movimento. La catechesi è appunto uno di questi momenti - e quanto importante! - di tutto il processo di evangelizzazione.\n\nCatechesi e primo annuncio del vangelo\n\n19. La specificità della catechesi, distinta dal primo annuncio del vangelo, che ha suscitato la conversione, tende al duplice obiettivo di far maturare la fede iniziale e di educare il vero discepolo di Cristo mediante una conoscenza più approfondita e più sistematica della persona e del messaggio del nostro signore Gesù Cristo.\n\nMa nella pratica catechetica, questo ordine esemplare deve tener conto del fatto che spesso la prima evangelizzazione non c'è stata. Un certo numero di bambini, battezzati nella prima infanzia, vengono alla catechesi parrocchiale senza aver ricevuto nessun'altra iniziazione alla fede, e senza aver ancora nessun attaccamento esplicito e personale con Gesù Cristo, ma avendo soltanto la capacità di credere, infusa nel loro cuore dal battesimo e dalla presenza dello Spirito santo; e i pregiudizi dell'ambiente familiare poco cristiano o dello spirito positivista dell'educazione creano subito un certo numero di riserve. E bisogna aggiungere altri bambini non battezzati, per i quali i genitori non accettano che tardivamente l'educazione religiosa: per certe ragioni pratiche, la loro tappa catecumenale si svolgerà spesso, in gran parte, nel corso della catechesi ordinaria. Inoltre, molti pre-adolescenti e adolescenti, battezzati e partecipi sia di una catechesi sistematica, sia dei sacramenti, rimangono ancora per lungo tempo esitanti nell'impegnare la loro vita per Gesù Cristo, quando addirittura non cercano di evitare una formazione religiosa in nome della loro libertà. Infine, gli adulti medesimi non sono al riparo dalle tentazioni del dubbio e dell'abbandono della fede, in conseguenza dell'ambiente incredulo. Ciò vuol dire che la «catechesi» deve spesso sforzarsi non soltanto di nutrire e di insegnare la fede, ma di suscitarla incessantemente con l'aiuto della grazia, di aprire i cuori, di convertire, di preparare un'adesione globale a Gesù Cristo per coloro che sono ancora alle soglie della fede. Questa preoccupazione ispira in parte il tono, il linguaggio, il metodo della catechesi.\n\nFine specifico della catechesi\n\n20. Il fine specifico della catechesi, nondimeno, rimane quello di sviluppare, con l'aiuto di Dio, una fede ancora germinale, di promuovere in pienezza e di nutrire quotidianamente la vita cristiana dei fedeli di tutte le età. Si tratta, infatti, di far crescere, a livello di conoscenza e nella vita, il seme della fede deposto dallo Spirito santo col primo annuncio ed efficacemente trasmesso col battesimo.\n\nLa catechesi tende, dunque, a sviluppare la comprensione del mistero di Cristo alla luce della Parola, perché l'uomo tutto intero ne sia impregnato. Trasformato dall'azione della grazia in nuova creatura, il cristiano si pone così alla sequela di Cristo e, nella chiesa, impara sempre meglio a pensare come lui, a giudicare come lui, ad agire in conformità con i suoi comandamenti, a sperare secondo il suo invito.\n\nPiù precisamente, lo scopo della catechesi, nel quadro generale dell'evangelizzazione, è di essere la fase dell'insegnamento e della maturazione, cioè il tempo in cui il cristiano, avendo accettato mediante la fede la persona di Gesù Cristo come il solo Signore ed avendogli dato un'adesione globale mediante una sincera conversione del cuore, si sforza di conoscere meglio questo Gesù, al quale si è abbandonato: conoscere il suo «mistero», il regno di Dio che egli annuncia, le esigenze e le promesse contenute nel suo messaggio evangelico, le vie che egli ha tracciato per chiunque lo voglia seguire.\n\nSe è vero, dunque, che essere cristiano significa dire di sì il Gesù Cristo, occorre ricordare che questo «sì» ha due livelli: esso consiste nell'abbandonarsi alla parola di Dio appoggiandosi ad essa, ma significa ancora, in una seconda istanza, sforzarsi di conoscere sempre meglio il senso profondo di questa Parola.\n\nNecessità di una catechesi sistematica\n\n21. Nel suo discorso di chiusura della IV assemblea generale del sinodo, il pontefice Paolo VI si rallegrava nel «constatare che era stata sottolineata da tutti l'assoluta necessità di una catechesi ben ordinata e coerente, poichè un tale approfondimento dello stesso mistero cristiano distingue fondamentalmente la catechesi da tutte le altre forme di annuncio della parola di Dio».\n\nDi fronte alle difficoltà pratiche debbono essere sottolineate, tra le altre, alcune caratteristiche di tale insegnamento:\n\nesso deve essere un insegnamento sistematico, non improvvisato, secondo un programma che gli consenta di giungere ad uno scopo preciso;\n\nun insegnamento che insista sull'essenziale, senza pretendere di affrontare tutte le questioni disputate, nè di trasformarsi in ricerca teologica o in esegesi scientifica;\n\nun insegnamento, tuttavia, sufficientemente completo, che non si fermi al primo annuncio del mistero cristiano, quale noi abbiamo nel kèrigma;\n\nun'iniziazione cristiana integrale, aperta a tutte le componenti della vita cristiana.\n\nSenza dimenticare l'interesse che hanno le molteplici occasioni di catechesi in relazione con la vita personale, familiare, sociale, o ecclesiale - occasioni che bisogna saper cogliere e sulle quali ritornerò al cap. VI - io insisto sulla necessità di un insegnamento cristiano organico e sistematico, perché da diverse parti si tende a minimizzarne l'importanza.\n\nCatechesi ed esperienza vitale\n\n22. E' vano contrapporre l'ortoprassi all'ortodossia: il cristianesimo è inseparabilmente l'una e l'altra cosa. Le convinzioni ferme e ponderate spingono all'azione coraggiosa e retta: lo sforzo per educare i fedeli a vivere oggi come discepoli del Cristo esige e facilita una scoperta approfondita del mistero del Cristo nella storia della salvezza.\n\nE' altrettanto vano sostenere l'abbandono di uno studio serio e sistematico del messaggio di Cristo in nome di un metodo che privilegia l'esperienza vitale. «Nessuno può raggiungere la verità integrale con una semplice esperienza privata, cioè senza una spiegazione adeguata del messaggio di Cristo, che è via, verità e vita» (Gv 14,6).\n\nNon si contrapporrà, parimenti, una catechesi che parta dalla vita ad una catechesi tradizionale, dottrinale e sistematica. La catechesi autentica è sempre iniziazione ordinata e sistematica alla rivelazione che Dio ha fatto di se stesso all'uomo in Cristo Gesù, rivelazione custodita nella memoria profonda della chiesa e nelle sacre scritture, e costantemente comunicata, mediante una trasmissione vivente ed attiva, da una generazione all'altra. Ma una tale rivelazione non è isolata dalla vita, nè a questa è giustapposta artificialmente. Essa riguarda il senso ultimo dell'esistenza che essa stessa illumina completamente, per ispirarla o per esaminarla alla luce del Vangelo.\n\nE' per questo che possiamo applicare ai catechisti ciò che il concilio Vaticano II ha affermato in maniera particolare dei sacerdoti: educatori - dell'uomo e della vita dell'uomo - nella fede.\n\nCatechesi e sacramenti\n\n23. La catechesi è intrinsecamente collegata con tutta l'azione liturgica e sacramentale, perché è nei sacramenti e, soprattutto, nell'eucaristia che Gesù Cristo agisce in pienezza per la trasformazione degli uomini.\n\nNella chiesa primitiva, catecumenato e iniziazione ai sacramenti del battesimo e dell'eucaristia si identificavano. Benchè la chiesa abbia cambiato la sua prassi in questo settore negli antichi paesi cristiani, il catecumenato non è mai stato abolito; esso, anzi, conosce un risveglio ed è largamente praticato nelle giovani chiese missionarie, in ogni caso, la catechesi conserva sempre un riferimento ai sacramenti. Da una parte, una forma eminente di catechesi è quella che prepara ai sacramenti, ed ogni catechesi conduce necessariamente ai sacramenti della fede. D'altra parte, un'autentica pratica dei sacramenti ha necessariamente un aspetto catechetico. In altri termini, la vita sacramentale si impoverisce e diviene ben presto un ritualismo vuoto, se non è fondata su una seria conoscenza del significato dei sacramenti. E la catechesi diventa intellettualistica, se non prende vita nella pratica sacramentale.\n\nLa catechesi e comunità ecclesiale\n\n24. La catechesi, infine, ha uno stretto legame con l'azione responsabile della chiesa e dei cristiani nel mondo. Chiunque ha aderito a Gesù Cristo e si sforza di consolidare questa fede per mezzo della catechesi ha bisogno di viverla nella comunione con coloro che hanno fatto lo stesso cammino. La catechesi rischia di divenire sterile, se una comunità di fede e di vita cristiana non accoglie il catecumeno ad un certo grado della sua catechesi. E' per questo che la comunità ecclesiale, a tutti i livelli è doppiamente responsabile in rapporto alla catechesi: essa ha la responsabilità di provvedere alla formazione dei suoi membri, ma ha anche quella di accoglierli in un ambiente, in cui potranno vivere nel modo più pieno ciò che hanno appreso.\n\nLa catechesi è parimenti aperta al dinamismo missionario. Se essa è fatta bene, i cristiani sentiranno la preoccupazione di render testimonianza della loro fede, di trasmetterla ai loro figlioli, di farla conoscere agli altri, di servire in tutte le maniere la comunità umana.\n\nNecessità della catechesi in senso lato per la maturazione e la forza della fede\n\n25. Così, dunque, grazie alla catechesi, il kèrygma evangelico - primo annuncio pieno di calore, che un giorno ha sconvolto l'uomo portandolo alla decisione di donarsi a Gesù Cristo per mezzo della fede - viene a poco a poco approfondito, sviluppato nei suoi corollari impliciti, spiegato da un discorso che fa appello anche alla ragione, orientato verso la pratica cristiana nella chiesa e nel mondo. Tutto questo non è meno evangelico del kèrygma, checchè ne dicano alcuni secondo i quali la catechesi giungerebbe necessariamente a razionalizzare, ad inaridire e, in definitiva, a spegnere tutto quel che di vivo, di spontaneo e di vibrante vi è nel kèrygma. Le verità che sono approfondite nella catechesi sono le stesse che hanno toccato il cuore dell'uomo, quando egli le ha ascoltate per la prima volta. Il fatto di conoscerle meglio, lungi dall'attenuarle o dall'inaridirle, deve renderle ancor più provocatorie e decisive per la vita.\n\nNella concezione or ora esposta, la catechesi mantiene l'ottica tutta pastorale, sotto la quale il sinodo ha voluto considerarla. Questo senso largo della catechesi non contraddice, ma comprende, oltrepassandolo, il senso più stretto, una volta impiegato comunemente nelle esposizioni didattiche: il semplice insegnamento delle formule, che esprimono la fede.\n\nIn definitiva, la catechesi è necessaria tanto per la maturazione della fede dei cristiani, quanto per la loro testimonianza nel mondo: essa vuole portare i cristiani «all'unità della fede e della conoscenza del Figlio di Dio, allo stato di uomo perfetto, nella misura che conviene alla piena maturità di Cristo»; essa vuole, altresì, renderli pronti a dar ragione della loro speranza dinanzi a tutti coloro che ad essi ne chiedono conto.\n\nIV.\n\nTUTTA LA BUONA NOVELLA ATTINTA ALLA FONTE\n\nIl contenuto del messaggio\n\n26. Essendo la catechesi un momento o un aspetto dell'evangelizzazione, il suo contenuto non potrà essere altro che quello dell'evangelizzazione nella sua interezza: il medesimo messaggio - la buona novella della salvezza - una volta, cento volte ascoltato ed accolto nel cuore, viene incessantemente approfondito nella catechesi mediante la riflessione e lo studio sistematico; mediante una presa di coscienza, sempre più impegnativa, delle sue ripercussioni nella vita personale di ciascuno; mediante il suo insegnamento nell'insieme organico ed armonioso che è l'esistenza cristiana nella società e nel mondo.\n\nLa fonte\n\n27. La catechesi attingerà sempre il suo contenuto alla fonte viva della parola di Dio, trasmessa nella tradizione e nella Scrittura, giacchè «la sacra tradizione e la sacra scrittura costituiscono l'unico deposito inviolabile della parola di Dio, affidato alla chiesa», come ha ricordato il concilio Vaticano II, il quale ha auspicato che «il ministero della parola, cioè la predicazione pastorale, la catechesi e ogni tipo d'istruzione cristiana... abbia nella stessa parola della Scrittura il suo salutare nutrimento e il suo santo rigoglio».\n\nParlare della tradizione e della Scrittura come di fonte della catechesi vuol dire sottolineare che quest'ultima deve imbeversi e permearsi del pensiero, dello spirito e degli atteggiamenti biblici ed evangelici mediante un contatto assiduo con i testi medesimi; ma vuol dire, altresì, ricordare che la catechesi sarà tanto più ricca ed efficace, quanto più leggerà i testi con l'intelligenza ed il cuore della chiesa, e quanto più s'ispirerà alla riflessione ed alla vita bimillenaria della chiesa stessa.\n\nL'insegnamento, la liturgia e la vita della chiesa scaturiscono da questa fonte e ad essa riportano sotto la guida dei pastori e, segnatamente, del magistero dottrinale che il Signore ha loro affidato.\n\nIl Credo, espressione dottrinale privilegiata\n\n28. Un'espressione privilegiata dell'eredità vivente, che essi hanno ricevuto in custodia, si trova nel «Credo» o, più concretamente, nei «simboli», che, in certi momenti cruciali, han riproposto in sintesi felici la fede della chiesa. Nel corso dei secoli, un elemento importante della catechesi era precisamente questa «trasmissione del simbolo» (o di un riassunto della fede), seguita dalla trasmissione del «Padre nostro». Questo rito espressivo è stato reintrodotto ai nostri giorni nell'iniziazione dei catecumeni. Non bisognerebbe trovare per esso un'adeguata e più ampia utilizzazione, per dare rilievo a quella tappa tra tutte importante nella quale un nuovo discepolo di Gesù sceglie, con piena lucidità e coraggio, il contenuto di ciò che d'ora in avanti egli approfondirà seriamente?\n\nIl mio predecessore Paolo VI ha voluto riunire nel Credo del popolo di Dio, proclamato in occasione del XIX centenario del martirio degli apostoli Pietro e Paolo, gli elementi essenziali della fede cattolica, soprattutto quelli che offrivano una più grande difficoltà, oppure che rischiavano di essere misconosciuti. E', questo, un riferimento sicuro per il contenuto della catechesi.\n\nElementi da non dimenticare\n\n29. Lo stesso sommo pontefice ha ricordato, nel III capitolo dell'esortazione apostolica Evangelii nuntiandi, «il contenuto essenziale, la sostanza viva» dell'evangelizzazione. E' necessario, per la catechesi stessa, tenere presente ciascuno di questi elementi, come pure la sintesi vivente, nella quale essi sono stati integrati.\n\nQui, dunque, mi limiterò ad alcuni semplici richiami. Ciascuno vede, per esempio, quanto interessi far conoscere al fanciullo, all'adolescente, a colui che progredisce nella fede, «ciò che di Dio si può conoscere»; di poter, in un certo senso, dir loro: «quello che voi adorate senza conoscere, io ve lo annunzio»; di esporre ad essi brevemente il mistero del Verbo di Dio fatto uomo e che opera la salvezza dell'uomo mediante la sua pasqua, cioè mediante la sua morte e la sua risurrezione, ma anche mediante la sua predicazione, mediante i segni che egli ha compiuto, mediante i sacramenti della sua permanente presenza in mezzo a noi. I padri del sinodo sono stati ben ispirati, quando hanno chiesto che ci si guardi dal ridurre Cristo alla sola umanità ed il suo messaggio ad una dimensione puramente terrena, ma che lo si riconosca come il Figlio di Dio, il mediatore che ci dà libero accesso presso il Padre, nello Spirito.\n\nE' importante dispiegare agli occhi dell'intelligenza e agli occhi del cuore, sotto la luce della fede, questo sacramento della sua presenza, che è il mistero della chiesa, assemblea di uomini peccatori, ma nello stesso tempo santificati e che costituiscono la famiglia di Dio riunita dal Signore, sotto la guida di coloro che «lo Spirito santo ha posto come vescovi a pascere la chiesa di Dio».\n\nE' importante spiegare che la storia degli uomini, con i suoi contrassegni di grazia e di peccato, di grandezza e di miseria, è assunta da Dio nel suo figlio Gesù Cristo e «offre già qualche abbozzo del secolo futuro».\n\nE' importante, infine, rivelare senza esitazione di sorta le esigenze, di materiale rinunzia, ma anche di gioia, di quella che l'apostolo Paolo amava definire «vita nuova», «nuova creazione», «essere o esistere in Cristo», «vita eterna in Cristo Gesù», che non è altro che la vita nel mondo, ma una vita secondo le beatitudini ed una vita chiamata a proiettarsi e a trasfigurarsi nell'aldilà.\n\nDi qui l'importanza, nella catechesi, delle esigenze morali personali corrispondenti al vangelo, degli atteggiamenti cristiani di fronte alla vita e di fronte al mondo, siano essi eroici o molto semplici: noi li chiamiamo virtù cristiane, o virtù evangeliche. Di qui anche la preoccupazione che la catechesi avrà di non omettere, ma di chiarire, invece, come conviene - nel suo sforzo di educazione alla fede - alcune realtà, quali l'azione dell'uomo per la sua liberazione integrale, la ricerca di una società più solidale e fraterna, le lotte per la giustizia e per la costruzione della pace.\n\nNon si dovrebbe pensare, d'altronde, che questa dimensione della catechesi sia del tutto nuova. Fin dall'epoca patristica, sant'Ambrogio e san Giovanni Crisostomo, per non citare che essi, avevano messo in luce le conseguenze sociali delle esigenze del vangelo e, in età molto più vicina a noi, il Catechismo di san Pio X citava esplicitamente tra i peccati che gridano vendetta al cospetto di Dio il fatto di opprimere i poveri, come quello di defraudare gli operai del loro giusto salario. Specialmente dopo la Rerum novarum, la preoccupazione sociale è attivamente presente nell'insegnamento catechetico dei papi e del vescovi. Molti dei padri sinodali hanno domandato, con giustificata insistenza, che il ricco patrimonio dell'insegnamento sociale della chiesa trovasse il suo posto, in forma appropriata, nella formazione catechetica comune dei fedeli.\n\nIntegrità del contenuto\n\n30. A proposito del contenuto della catechesi, tre punti importanti meritano ai nostri giorni una particolare attenzione.\n\nIl primo riguarda l'integrità del contenuto. Affinchè l'offerta della propria fede sia perfetta, colui che diventa discepolo di Cristo ha il diritto di ricevere la «parola della fede» non mutilata, non falsificata, non diminuita, ma completa ed integrale, in tutto il suo rigore e in tutto il suo vigore. Tradire in qualche cosa l'integrità del messaggio significa svuotare pericolosamente la catechesi stessa e compromettere i frutti che il Cristo e la comunità ecclesiale hanno il diritto di aspettarsi. Non è certamente un caso, se il mandato finale di Gesù nel vangelo di Matteo porta l'impronta di una certa totalità: «Mi è stato dato ogni potere... Ammaestrate tutte le nazioni..., insegnando loro ad osservare tutto... Io sono con voi tutti i giorni». Per questo, quando un uomo, intuendo «la sublimità della conoscenza di Gesù Cristo», incontrato nella fede, porta in sè il desiderio, forse oscuro, di conoscerlo di più e meglio mediante una predicazione e un insegnamento «secondo la verità che è in Gesù», nessun pretesto è valido per rifiutargli una parte qualsiasi di questa conoscenza. Che cosa sarebbe una catechesi che non desse tutto il loro posto alla creazione dell'uomo ed al suo peccato, al disegno di redenzione del nostro Dio ed alla sua lunga e amorosa preparazione e attuazione, all'incarnazione del Figlio di Dio, a Maria - l'Immacolata, la Madre di Dio sempre vergine, elevata in corpo ed anima alla gloria celeste - ed alla sua funzione nel mistero della salvezza, al mistero di iniquità operante nelle nostre vite ed alla potenza di Dio che ce ne libera, alla necessità della penitenza e dell'ascetica, ai gesti sacramentali e liturgici, alla realtà della presenza eucaristica, alla partecipazione alla vita divina quaggiù sulla terra e nell'aldilà, ecc.? Di conseguenza, nessun catechista autentico potrebbe compiere legittimamente, di suo arbitrio, una selezione nel deposito della fede tra ciò che egli ritiene importante e ciò che ritiene senza importanza, per insegnare quello e rifiutare questo.\n\nPer mezzo di metodi pedagogici adeguati\n\n31. Di qui una seconda osservazione: può darsi che, nella presente situazione della catechesi, ragioni di metodo o di pedagogia suggeriscano di organizzare in un modo piuttosto che in un altro la trasmissione delle ricchezze del contenuto della catechesi. Del resto, l'integrità non dispensa dall'equilibrio nè dal carattere organico e gerarchizzato, grazie ai quali si darà alle verità da insegnare, alle norme da trasmettere, alle vie della vita cristiana da indicare, l'importanza che rispettivamente loro compete. Può anche darsi che un certo linguaggio si riveli preferibile per trasmettere questo contenuto a tale persona o a tal gruppo di persone. Una scelta sarà valida nella misura in cui, lungi dall'essere imposta da teorie o da pregiudizi più o meno soggettivi, o contrassegnati da una determinata ideologia, sarà ispirata dall'umile preoccupazione di cogliere meglio un contenuto che deve rimanere intatto. Il metodo e il linguaggio utilizzati devono rimanere veramente degli strumenti per comunicare la totalità, e non già una parte delle «parole di vita eterna» o delle «vie della vita».\n\nDimensione ecumenica della catechesi\n\n32. Il grande movimento, certamente ispirato dallo Spirito di Gesù, che, da ormai un certo numero d'anni, spinge 1a chiesa cattolica a cercare con altre chiese o confessioni cristiane la ricomposizione della perfetta unità voluta dal Signore, mi porta a parlare del carattere ecumenico della catechesi. Questo movimento ha assunto pieno rilievo nel concilio Vaticano II e, a partire dal concilio, ha conosciuto nella chiesa una nuova ampiezza, che si è concretata in una serie impressionante di fatti e di iniziative, ormai conosciute da tutti.\n\nLa catechesi non può essere estranea a questa dimensione ecumenica, allorchè tutti i fedeli, secondo la propria capacità e posizione nella chiesa, sono chiamati a partecipare al movimento verso l'unità.\n\nLa catechesi avrà una dimensione ecumenica, se, senza rinunziare a insegnare che la pienezza delle verità rivelate e dei mezzi di salvezza istituiti da Cristo si trova nella chiesa cattolica, tuttavia lo fa con un sincero rispetto, nelle parole e nei fatti, verso le comunità ecclesiali che non sono in perfetta comunione con questa chiesa.\n\nIn tale contesto, è cosa di estrema importanza fare una presentazione corretta e leale delle altre chiese e comunità ecclesiali, delle quali lo Spirito di Cristo non rifiuta di servirsi come di mezzi di salvezza; e «tra gli elementi o beni, dal complesso dei quali la stessa chiesa è edificata e vivificata, alcuni, anzi parecchi e segnalati, possono trovarsi fuori dei confini visibili della chiesa cattolica». Tra l'altro, una tale presentazione aiuterà i cattolici, da una parte, ad approfondire la loro fede e, dall'altra, li metterà in condizione di conoscere meglio e di stimare gli altri fratelli cristiani, facilitando così la ricerca in comune del cammino verso la piena unità, nella verità tutta intera. Essa dovrebbe anche aiutare i non cattolici a conoscere meglio e ad apprezzare la chiesa cattolica e la sua convinzione di essere lo «strumento generale della salvezza».\n\nLa catechesi avrà una dimensione ecumenica, se, inoltre, essa suscita ed alimenta un vero desiderio dell'unità; e più ancora, se ispira sforzi sinceri - compreso lo sforzo per purificarsi nell'umiltà e nel fervore dello Spirito, al fine di sgomberare gli ostacoli lungo la strada - non in vista di un facile irenismo fatto di omissioni e di concessioni sul piano dottrinale, ma in vista dell'unità perfetta, quando il Signore lo vorrà e secondo le vie che egli vorrà.\n\nLa catechesi, infine, sarà ecumenica, se essa si sforza di preparare i fanciulli ed i giovani, come pure gli adulti cattolici, a vivere in contatto con i non-cattolici, vivendo la loro identità cattolica nel rispetto della fede degli altri.\n\nCollaborazione ecumenica nel campo della catechesi\n\n33. In situazioni di pluralità religiosa, i vescovi possono giudicare opportune, o anche necessarie, determinate esperienze di collaborazione nel campo della catechesi tra cattolici ed altri cristiani, ad integrazione della catechesi normale che i cattolici in ogni caso devono ricevere. Tali esperienze trovano il loro fondamento teologico negli elementi che sono comuni a tutti i cristiani. Tuttavia, la comunione di fede tra i cattolici e gli altri cristiani non è completa e perfetta; ci sono anzi, in certi casi, divergenze profonde. Di conseguenza, questa collaborazione ecumenica è per sua stessa natura limitata: essa non deve mai significare una «riduzione» ad un minimum comune. La catechesi, per di più, non consiste soltanto nell'insegnare la dottrina, ma nell'iniziare a tutta la vita cristiana, facendo partecipare pienamente ai sacramenti della chiesa. Di qui la necessità, laddove sia in atto un'esperienza di collaborazione ecumenica nel campo della catechesi, di vigilare a che la formazione dei cattolici sia ben assicurata, nella chiesa cattolica, in materia di dottrina e di vita cristiana.\n\nNon pochi vescovi hanno segnalato, nel corso del sinodo, i casi - sempre più frequenti, dicevano - nei quali l'autorità civile o altre circostanze impongono, nelle scuole di alcuni paesi, un insegnamento della religione cristiana - con i suoi manuali, orari di corso, ecc. - comuni ai cattolici ed ai non-cattolici. E' appena il caso di dire che non si tratta di una vera catechesi. Pure, un tale insegnamento ha anche un'importanza ecumenica, quando presenta con lealtà la dottrina cristiana. Nel caso in cui le circostanze imponessero questo insegnamento, è importante che sia in altro modo assicurata, con tanta maggior cura, una catechesi specificamente cattolica.\n\nProblema dei manuali concernenti le diverse religioni\n\n34. Bisogna aggiungere a questo punto un'altra osservazione, che si pone nella medesima linea, anche se in un'ottica diversa. Si dà il caso che certe scuole di stato mettano a disposizione degli alunni libri nei quali sono presentate, a titolo culturale - storico, morale o letterario - le diverse religioni, ivi compresa la religione cattolica. Una presentazione oggettiva dei fatti storici, delle varie religioni e delle diverse confessioni cristiane può, in questo caso, contribuire ad una migliore comprensione reciproca. Si vigilerà allora nel fare tutto il possibile, perché la presentazione sia veramente oggettiva, al riparo di sistemi ideologici e politici o di pregiudizi ritenuti scientifici, che ne deformerebbero il senso autentico. Ad ogni modo, questi manuali non possono evidentemente essere considerati come opere catechetiche: perché siano tali, mancano ad essi la testimonianza di credenti che espongono la fede ad altri credenti e la comprensione dei misteri cristiani e della specificità cattolica, quali si ricavano dall'interno della fede.\n\nV.\n\nTUTTI HANNO BISOGNO DI ESSERE CATECHIZZATI\n\nL'importanza dei fanciulli e dei giovani\n\n35. Il tema, che è stato indicato dal mio predecessore Paolo VI alla IV assemblea generale del sinodo dei vescovi, aveva questo titolo; «La catechesi, in questo nostro tempo, con particolare riferimento ai fanciulli e ai giovani». L'ascesa dei giovani costituisce, senza dubbio, il fenomeno più ricco di speranza ed insieme di inquietudine per una buona parte del mondo d'oggi. Alcuni paesi, specialmente quelli del terzo mondo, hanno più della metà della popolazione al di sotto dei venticinque o trent'anni. Ciò significa milioni e milioni di fanciulli e di giovani, che si preparano al loro avvenire di adulti. E non si tratta solo di un fattore numerico: alcuni recenti avvenimenti, così come la cronaca quotidiana, ci dicono che questa innumerevole moltitudine di giovani, anche se qui e là è dominata dall'incertezza e dalla paura, o è sedotta dall'evasione nell'indifferenza e nella droga, e perfino tentata dal nichilismo e dalla violenza, rappresenta tuttavia nella maggioranza la grande forza che, tra non pochi rischi, si propone di costruire la civiltà avvenire.\n\nOra, nella nostra sollecitudine pastorale noi ci chiediamo: come rivelare a questa moltitudine di fanciulli e di giovani Gesù Cristo, Dio fatto uomo, e rivelarlo non soltanto nell'esaltazione di un primo incontro fuggevole, ma mediante la conoscenza ogni giorno più approfondita e più luminosa della sua persona, del suo messaggio, del disegno di Dio ch'egli ha voluto rivelare, dell'invito ch'egli rivolge a ciascuno, del regno ch'egli vuole inaugurare in questo mondo con il «piccolo gregge» di coloro che credono in lui, e che non sarà completo se non nell'eternità? Come far conoscere il senso, la portata, le esigenze fondamentali, la legge d'amore, le promesse, le speranze di questo regno?\n\nCi sono non poche osservazioni da fare circa le caratteristiche specifiche, che la catechesi assume nelle diverse tappe della vita.\n\nI bambini\n\n36. Un momento spesso decisivo è quello in cui il bambino riceve dai genitori e dall'ambiente familiare i primi elementi della catechesi, che forse non saranno altro che una semplice rivelazione del Padre celeste, buono e provvidente, verso il quale egli impara a volgere il proprio cuore. Brevissime preghiere, che il bambino imparerà a balbettare, saranno l'inizio di un dialogo amorevole con questo Dio nascosto, del quale comincerà ad ascoltare in seguito la parola. Dinanzi ai genitori cristiani non potrei mai insistere troppo su questa iniziazione precoce, nella quale le facoltà del bambino sono integrate in un rapporto vitale con Dio: opera capitale, che richiede un grande amore e un profondo rispetto del bambino, il quale ha diritto ad una presentazione semplice e vera della fede cristiana.\n\nI fanciulli\n\n37. Seguirà ben presto, nella scuola o nella chiesa, nella parrocchia o nell'ambito dell'assistenza religiosa nel colleggio cattolico o nella scuola di stato, parallelamente all'apertura ad una cerchia sociale più larga, il momento di una catechesi destinata a introdurre il fanciullo, in modo organico, nella vita della chiesa e comprendente anche una preparazione immediata alla celebrazione dei sacramenti: catechesi didattica, ma rivolta a dare una testimonianza nella fede; catechesi iniziale, ma non frammentaria, poichè dovrà rivelare, sia pure in maniera elementare, tutti i principali misteri della fede e la loro incidenza nella vita morale e religiosa del ragazzo; catechesi, che dà un senso ai sacramenti, ma che nello stesso tempo dai sacramenti vissuti riceve una dimensione vitale, che le impedisce di rimanere soltanto dottrinale, e comunica al fanciullo la gioia di essere testimone di Cristo nel particolare ambiente in cui vive.\n\nGli adolescenti\n\n38. Vengono poi la pubertà e l'adolescenza, con tutto ciò che una tale età rappresenta di grandezza e di rischio. E' un momento di scoperta di se stesso e del proprio universo interiore, momento di progetti generosi, momento in cui zampillano il sentimento dell'amore, gli impulsi biologici della sessualità e il desiderio di stare insieme, momento di una gioia particolarmente intensa, connessa con la scoperta inebriante della vita. Spesso, però, è anche l'età degli interrogativi più profondi, delle ricerche ansiose e perfino frustranti, di una certa diffidenza verso gli altri con dannosi ripiegamenti su se stessi, l'età talvolta delle prime sconfitte e delle prime amarezze. La catechesi non dovrà ignorare tali aspetti facilmente cangianti di questo delicato periodo della vita. Una catechesi capace di condurre l'adolescente ad una revisione della propria vita e al dialogo, una catechesi che non ignori i suoi grandi problemi - il dono di sè, la fede, l'amore e la sua mediazione che è la sessualità - potrà essere decisiva. La rivelazione di Gesù Cristo come amico, come guida e come modello, ammirevole e tuttavia imitabile; la rivelazione del suo messaggio capace di dare risposta agli interrogativi fondamentali; la rivelazione del disegno di amore del Cristo salvatore, come incarnazione del solo vero amore e come possibilità di unire gli uomini: tutto ciò potrà offrire la base per una autentica educazione nella fede. E soprattutto i misteri della passione e della morte di Gesù, ai quali san Paolo attribuisce il merito della sua gloriosa risurrezione, potranno dire molto alla coscienza e al cuore dell'adolescente e proiettare una luce sulle sue prime sofferenze e su quelle del mondo da lui scoperto.\n\nI giovani\n\n39. Con la giovinezza giunge l'ora delle prime grandi decisioni. Sostenuto forse dai membri della sua famiglia e dagli amici, e tuttavia lasciato a se stesso e alla propria coscienza morale, il giovane dovrà prendere su di sè la responsabilità del suo destino in maniera sempre più frequente e determinante. Bene e male, grazia e peccato, vita e morte si scontreranno sempre di più dentro di lui, certamente come categorie morali, ma anche e soprattutto come opzioni fondamentali, che egli dovrà accogliere o rigettare con lucidità e con senso di responsabilità. E' evidente che una catechesi, la quale denunci l'egoismo in nome della generosità, che senza semplicismi o senza schematismi illusori offra il senso cristiano del lavoro, del bene comune, della giustizia e della carità, una catechesi della pace tra le nazioni e della promozione della dignità umana, dello sviluppo, della liberazione, quali sono presentate nei recenti documenti della chiesa, integra felicemente nello spirito dei giovani una buona catechesi delle realtà propriamente religiose, che non deve mai essere trascurata. La catechesi assume allora un'importanza considerevole, poichè è il momento in cui il vangelo potrà essere presentato, compreso e accolto in quanto capace di dare un senso alla vita e, quindi, di ispirare atteggiamenti altrimenti incomprensibili: rinuncia, distacco, mansuetudine, senso dell'Assoluto e dell'invisibile ecc., altrettanti elementi che permetteranno di identificare questo giovane tra i suoi compagni come un discepolo di Gesù Cristo.\n\nLa catechesi prepara così ai grandi impegni cristiani della vita di adulto. Per quel che riguarda, ad esempio, le vocazioni alla vita sacerdotale e religiosa, è certo che molte di esse sono sbocciate nel corso di una catechesi ben fatta durante l'infanzia e durante l'adolescenza.\n\nDalla prima infanzia alle soglie della maturità, la catechesi diventa, pertanto, una scuola permanente della fede e segue le grandi tappe della vita, come un faro che rischiara la strada al bambino, all'adolescente e al giovane.\n\nAdattamento della catechesi ai giovani\n\n40. E' di conforto costatare che, durante la IV assemblea generale del sinodo e negli anni che l'hanno seguita, la chiesa ha largamente condiviso questa preoccupazione: come fare la catechesi ai bambini e ai giovani? Dio voglia che l'attenzione, così risvegliata, duri per lungo tempo nella coscienza della chiesa! In questo senso, il sinodo è stato prezioso per tutta la chiesa, quando si è sforzato di tratteggiare con la maggior precisione possibile il volto complesso della gioventù d'oggi; quando ha mostrato che questa gioventù adopera un linguaggio, nel quale occorre saper tradurre con pazienza e saggezza, senza tradirlo, il messaggio di Gesù; quando ha dimostrato che, a dispetto delle apparenze, questa gioventù porta, anche se spesso in modo confuso, più ancora che una disponibilità ed un'apertura, un vero desiderio di conoscere questo «Gesù chiamato Cristo»: quando ha rivelato, finalmente, che l'opera della catechesi, se la si vuol compiere con rigore e serietà, è oggi più ardua e faticosa che mai, a causa degli ostacoli e delle difficoltà di ogni sorta che si ergono davanti a lei, ma anche più confortante che mai, a causa della profondità delle risposte che essa riceve da parte dei bambini e dei giovani. Si tratta di un tesoro, sul quale la chiesa può e deve contare negli anni avvenire.\n\nAlcune categorie di giovani destinatari della catechesi richiedono una speciale attenzione a motivo della loro condizione particolare.\n\nGli handicappati\n\n41. Si tratta, innanzitutto, dei fanciulli e dei giovani handicappati fisici e mentali. Essi hanno diritto a conoscere, come gli altri coetanei, il «mistero della fede». Le difficoltà più grandi, che essi incontrano, rendono ancor più meritori i loro sforzi e quelli dei loro educatori. E' motivo di soddisfazione costatare che alcuni organismi cattolici, particolarmente consacrati ai giovani handicappati, hanno voluto portare al sinodo un rinnovato desiderio di affrontar meglio questo importante problema. Essi meritano di essere vivamente incoraggiati in tale ricerca.\n\nI giovani senza sostegno religioso\n\n42. Il mio pensiero va poi ai fanciulli ed ai giovani, sempre più numerosi, i quali, nati e educati in un focolare non cristiano o, almeno, non praticante, sono desiderosi di conoscere la fede cristiana. Dovrà essere loro assicurata una catechesi adeguata, affinchè possano crescere nella fede e viverne progressivamente, malgrado la mancanza di sostegno e, forse anche, malgrado l'opposizione che incontrano nel loro ambiente.\n\nGli adulti\n\n43. Continuando nella serie dei destinatari della catechesi, non posso ora fare a meno di mettere in rilievo una delle più costanti preoccupazioni dei padri sinodali, imposta con forza ed urgenza dalle esperienze che sono in corso nel mondo intero: si tratta del problema centrale della catechesi degli adulti. E', questa, la principale forma della catechesi, in quanto si rivolge a persone che hanno le più grandi responsabilità e la capacità di vivere il messaggio cristiano nella sua forma pienamente sviluppata. La comunità cristiana non potrebbe fare una catechesi permanente senza la diretta e sperimentata partecipazione degli adulti, siano essi i destinatari o i promotori dell'attività catechetica. Il mondo, nel quale i giovani sono chiamati a vivere ed a testimoniare la fede che la catechesi vuole approfondire e consolidare, è governato dagli adulti: la fede di costoro dovrebbe, dunque, essere continuamente illuminata, stimolata o rinnovata, per penetrare le realtà temporali di cui essi sono responsabili. Così, per essere efficace, la catechesi deve essere permanente, e sarebbe davvero vana se si arrestasse proprio alle soglie dell'età matura, poichè essa si rivela non meno necessaria agli adulti, anche se certamente sotto un'altra forma.\n\nI quasi catecumeni\n\n44. Tra questi adulti, che hanno bisogno di catechesi, la nostra preoccupazione pastorale e missionaria va a coloro i quali, nati ed educati in regioni non ancora cristianizzate, non hanno mai potuto approfondire la dottrina cristiana, che le circostanze della vita un giorno hanno fatto loro incontrare; va a coloro che hanno ricevuto nella loro infanzia una catechesi corrispondente a quell'età, ma si sono poi allontanati da ogni pratica religiosa e si ritrovano, in età matura, con cognizioni religiose piuttosto infantili; va a coloro che risentono di una catechesi precoce, mal condotta o male assimilata; va a coloro che, pur essendo nati in un paese cristiano, anzi in un contesto sociologicamente cristiano, non sono mai stati educati nella loro fede e, come adulti, sono dei veri catecumeni.\n\nCatechesi diversificate e complementari\n\n45. Gli adulti di qualsiasi età e le stesse persone di età avanzata - le quali meritano una particolare attenzione, in ragione della loro esperienza e dei loro problemi - sono, dunque, destinatari della catechesi quanto i fanciulli, gli adolescenti e i giovani. Bisognerebbe, inoltre, parlare dei migranti, delle persone emarginate dalla evoluzione moderna, delle persone che abitano nei quartieri di grandi metropoli spesso sprovvisti di chiese, di locali e di strutture appropriate... Come non esprimere per tutti costoro l'auspicio che si moltiplichino le iniziative destinate alla loro formazione cristiana mediante gli strumenti appropriati (sistemi audiovisivi, opuscoli, incontri, conferenze) in modo che molti adulti possano sia supplire ad una catechesi che è rimasta insufficiente o deficiente, sia completare armoniosamente, ad un livello più alto, quella che hanno ricevuto durante l'infanzia, sia anche arricchirsi in questo campo al punto da poter aiutare più seriamente gli altri?\n\nImporta, altresì, che la catechesi dei fanciulli e dei giovani, la catechesi permanente, la catechesi degli adulti non siano dei compartimenti-stagno, senza comunicazione tra loro. Ancor più importa che non ci sia rottura tra di esse. Al contrario, bisogna favorire la loro perfetta complementarietà: gli adulti hanno molto da offrire ai fanciulli in materia di catechesi, ma essi pure possono riceverne molto per la crescita della loro vita cristiana.\n\nBisogna ripeterlo: nessuno nella chiesa di Gesù Cristo dovrebbe sentirsi dispensato dal ricevere la catechesi. E' questo anche il caso dei giovani seminaristi, dei giovani religiosi, come di tutti coloro che sono chiamati al compito di pastori e di catechisti; essi lo assolveranno tanto meglio, quanto più sapranno mettersi umilmente alla scuola della chiesa, la grande catechista ed insieme la grande catechizzata.\n\nVI.\n\nALCUNE VIE E MEZZI DELLA CATECHESI\n\nMezzi di comunicazione sociale\n\n46. Dall'insegnamento orale degli apostoli e dalle lettere circolanti tra le chiese fino ai mezzi più moderni, la catechesi non ha mai cessato di ricercare le vie ed i mezzi più adatti per svolgere la sua missione, con l'attiva partecipazione delle comunità e sotto l'impulso dei pastori. Un tale sforzo deve continuare.\n\nIl mio pensiero si rivolge spontaneamente alle grandi possibilità che offrono i mezzi di comunicazione sociale ed i mezzi di comunicazione di gruppo: televisione, radio, stampa, dischi, nastri registrati, tutto il settore degli audiovisivi. Gli sforzi compiuti in questi campi sono tali che danno le più grandi speranze. L'esperienza dimostra, ad esempio, la risonanza di un insegnamento radiofonico o televisivo, che sappia congiungere un'espressione estetica qualificata ad una rigorosa fedeltà al magistero. La chiesa ha al presente molte occasioni di trattare tali problemi - come durante le «giornate» delle comunicazioni sociali -; sicchè non è qui necessario dilungarsi su di essi, nonostante la loro capitale importanza.\n\nMolteplici luoghi, momenti o riunioni da valorizzare\n\n47. Il mio pensiero va parimenti ai diversi momenti di grande importanza, nei quali la catechesi ha un posto già pronto: ad esempio, i pellegrinaggi diocesani, regionali e nazionali, che molto si avvantaggiano se sono incentrati su un tema scelto con cura, a partire dalla vita di Cristo, della Vergine e dei santi; le missioni tradizionali, spesso abbandonate troppo in fretta, e che sono insostituibili per un rinnovamento periodico e vigoroso della vita cristiana - bisogna appunto riprenderle e rinnovarle -; i circoli biblici, i quali debbono andare oltre all'esegesi per far vivere della parola di Dio; le riunioni delle comunità ecclesiali di base, nella misura in cui esse corrispondono ai criteri esposti nell'esortazione apostolica Evangelii nuntiandi. Ricordo, ancora, i gruppi di giovani, che in certe regioni, sotto varie denominazioni e fisionomie (ma con lo stesso scopo di far conoscere Gesù Cristo e di vivere del vangelo), si moltiplicano e fioriscono come in una primavera assai confortante per la chiesa: gruppi di azione cattolica, gruppi caritativi, gruppi di preghiera, gruppi di riflessione cristiana ecc. Questi gruppi suscitano non poca speranza per la chiesa di domani. Ma, in nome di Gesù, io scongiuro i giovani che li compongono, i loro responsabili, i sacerdoti che ad essi consacrano il meglio del loro ministero: non permettete a nessun costo che questi gruppi, occasioni privilegiate d'incontro, ricchi di tanti valori di amicizia e di solidarietà giovanile, di gioia e di entusiasmo, di riflessione sui fatti e sulle cose, manchino di uno studio serio della dottrina cristiana. Essi, allora, rischierebbero (il pericolo, purtroppo, si è già più volte verificato) di deludere i loro aderenti e la chiesa stessa.\n\nLo sforzo catechistico che è possibile fare in questi diversi luoghi, e in molti altri ancora, ha tanto migliori possibilità di essere accolto e di portare i suoi frutti, quanto più ne rispetterà la particolare natura. Inserendovisi in maniera appropriata, detto sforzo attuerà quella diversità e complementarietà di contatti, che gli permettono di sviluppare tutta la ricchezza del suo concetto, con la triplice dimensione di parola, di memoria e di testimonianza - di dottrina, di celebrazione e di impegno nella vita -, che il messaggio del sinodo al popolo di Dio ha messo in evidenza.\n\nL'omelia\n\n48. Questa osservazione vale più ancora per la catechesi che vien fatta nel quadro liturgico e, in particolare, durante l'assemblea eucaristica: rispettando la natura specifica ed il ritmo proprio di questo quadro, l'omelia riprende l'itinerario di fede, proposto dalla catechesi, e lo porta al suo naturale compimento; parimenti, essa spinge i discepoli del Signore a riprendere ogni giorno il loro itinerario spirituale nella verità, nell'adorazione e nel rendimento di grazie. In questo senso si può dire che la pedagogia catechetica trova essa pure la sua origine ed il suo compimento nell'eucaristia, entro l'orizzonte completo dell'anno liturgico. La predicazione, incentrata sui testi biblici, deve permettere allora, a sua volta, di familiarizzare i fedeli con l'insieme dei misteri della fede e delle norme della vita cristiana. Bisogna dedicare grande attenzione all'omelia: nè troppo lunga nè troppo breve, sempre accuratamente preparata, sostanziosa e appropriata, e riservata ai ministri ordinati. Tale omelia deve avere il suo posto in ogni eucaristia domenicale e festiva, ma anche nella celebrazione dei battesimi, delle liturgie penitenziali, dei matrimoni, dei funerali. E' questo uno dei vantaggi del rinnovamento liturgico.\n\nOpere catechetiche\n\n49. In questo complesso di vie e di mezzi - ogni attività della chiesa ha una dimensione catechetica - le opere di catechismo, lungi dal perdere la loro importanza essenziale, assumono un nuovo rilievo. Uno degli aspetti maggiori del rinnovamento della catechesi consiste oggi nella revisione e nella moltiplicazione dei libri catechetici, avvenute quasi dappertutto nella chiesa. Opere numerose ed assai riuscite hanno visto la luce e rappresentano una vera ricchezza a servizio dell'insegnamento catechetico. Ma occorre parimenti riconoscere, con onestà ed umiltà, che questa fioritura e questa ricchezza hanno comportato saggi e pubblicazioni equivoche e dannose ai giovani ed alla vita della chiesa. Abbastanza spesso, qua e là, per la preoccupazione di trovare il linguaggio migliore o di essere alla moda in quanto attiene ai metodi pedagogici, alcune opere catechetiche disorientano i giovani ed anche gli adulti sia con l'omissione, cosciente o incosciente, di elementi essenziali alla fede della chiesa, sia col dare eccessiva importanza a certi temi a scapito di altri, sia soprattutto con una visione globale di tipo abbastanza orizzontale, che non è conforme all'insegnamento del magistero della chiesa.\n\nNon basta, dunque, che si moltiplichino le opere catechetiche. Perché esse rispondano alla loro finalità, sono indispensabili diverse condizioni:\n\nche siano realmente collegate alla vita concreta della generazione alla quale si rivolgono, tenendo ben presenti le sue inquietudini ed i suoi interrogativi, le sue lotte e le sue speranze;\n\nche si sforzino di trovare il linguaggio comprensibile a questa generazione;\n\nche s'impegnino ad esporre tutto il messaggio del Cristo e della sua chiesa, senza nulla trascurare nè deformare, pur presentandolo secondo un asse e una struttura che mettono in rilievi l'essenziale;\n\nche mirino veramente a provocare in coloro che devono servirsene una maggiore conoscenza dei misteri di Cristo, in vista di una vera conversione e di una vita sempre più conforme al volere di Dio.\n\nI catechismi\n\n50. Tutti coloro che si assumono il grave compito di preparare questi strumenti catechetici e, a maggior ragione, il testo dei catechismi, non possono farlo senza l'approvazione dei pastori, che hanno l'autorità di darla, nè senza ispirarsi, con la maggior aderenza possibile, al Direttorio generale della catechesi, il quale rimane la norma di riferimento.\n\nA questo proposito, non posso omettere di rivolgere un fervido incoraggiamento alle conferenze episcopali di tutto il mondo: che esse intraprendano con pazienza, ma anche con ferma risolutezza, l'imponente lavoro da compiere d'intesa con la sede apostolica, per approntare dei catechismi ben fatti, fedeli ai contenuti essenziali della rivelazione ed aggiornati per quanto riguarda la metodologia, capaci di educare ad una fede solida le generazioni cristiane dei tempi nuovi.\n\nQuesto breve accenno ai mezzi ed alle vie della catechesi contemporanea non esaurisce la ricchezza delle «proposizioni», elaborate dai padri sinodali. E' un fatto confortante pensare che in ogni paese è in atto al presente una preziosa collaborazione per un rinnovamento più organico e più sicuro di questi aspetti della catechesi. Come dubitare che la chiesa possa trovare le persone esperte ed i mezzi adatti per rispondere, con la grazia di Dio, alle esigenze complesse della comunicazione con gli uomini del nostro tempo.\n\nVII.\n\nCOME FARE LA CATECHESI\n\nDiversità dei metodi\n\n51. L'età e lo sviluppo intellettuale dei cristiani, il loro grado di maturità ecclesiale e spirituale e molte altre circostanze personali esigono che la catechesi adotti metodi diversi, per attingere il suo scopo specifico: l'educazione alla fede. Tale varietà è richiesta anche, su un piano più generale, dall'ambiente socio-culturale, nel quale la chiesa svolge la sua opera catechetica.\n\nLa varietà nei metodi è un segno di vita ed una ricchezza. E' così che l'hanno considerata i padri della IV assemblea generale del sinodo, pur richiamando l'attenzione sulle condizioni indispensabili perché essa sia utile e non pregiudizievole all'unità dell'insegnamento dell'unica fede.\n\nAl servizio della Rivelazione e della conversione\n\n52. La prima questione di ordine generale, che si presenta, concerne il rischio e la tentazione di mescolare indebitamente all'insegnamento catechetico prospettive ideologiche, scoperte o larvate, soprattutto di natura politico-sociale, o opzioni politiche personali. Allorchè tali prospettive prevalgono sul messaggio centrale che si deve trasmettere, fino a oscurarlo e a renderlo secondario, anzi fino a subordinarlo ai propri fini, la catechesi viene snaturata sin nelle sue radici. Il sinodo ha giustamente insistito sulla necessità, per la catechesi, di tenersi al di sopra di tendenze unilaterali divergenti - di evitare «dicotomie» - anche sul terreno delle interpretazioni teologiche date a simili questioni. E' sulla rivelazione che la catechesi cercherà di regolarsi: la rivelazione quale la trasmette il magistero universale della chiesa, nella sua forma solenne o ordinaria. Questa rivelazione è quella di un Dio creatore e redentore, il cui Figlio, venuto tra gli uomini nella loro carne, entra non solamente nella storia personale di ciascun uomo, ma nella stessa storia umana, della quale egli diventa il centro. Questa rivelazione è, dunque, quella del cambiamento radicale dell'uomo e dell'universo, di tutto ciò che costituisce il tessuto dell'esistenza umana, sotto l'influsso della buona novella di Gesù Cristo. Una catechesi così concepita oltrepassa ogni moralismo formalista, benchè includa una vera morale cristiana. Essa oltrepassa, soprattutto, ogni «messianismo» temporale, sociale e politico. Essa cerca di raggiungere l'uomo nel profondo.\n\nIncarnazione del messaggio nelle culture\n\n53. Affronto, a questo punto, una seconda questione. Come ho detto recentemente ai membri della Commissione biblica, «il termine acculturazione, o inculturazione, pur essendo un neologismo, esprime molto bene una delle componenti del grande mistero dell'incarnazione». Della catechesi, come dell'evangelizzazione in generale, possiamo dire che è chiamata a portare la forza del vangelo nel cuore della cultura e delle culture. Per questo, la catechesi cercherà di conoscere tali culture e le loro componenti essenziali; ne apprenderà le espressioni più significative; ne rispetterà i valori e le ricchezze peculiari. E' in questo modo che essa potrà proporre a tali culture la conoscenza del mistero nascosto ed aiutarle a far sorgere, dalla loro propria viva tradizione, espressioni originali di vita, di celebrazione e di pensiero che siano cristiani. Converrà, tuttavia, tener presenti due cose:\n\nda una parte, il messaggio evangelico non è puramente e semplicemente isolabile dalla cultura, nella quale esso si è da principio inserito (l'universo biblico e, più concretamente, l'ambiente culturale, in cui è vissuto Gesù di Nazaret), e neppure è isolabile, senza un grave depauperamento, dalle culture, in cui si è già espresso nel corso dei secoli; esso non sorge per generazione spontanea da alcun «humus» culturale; esso da sempre si trasmette mediante un dialogo apostolico, che è inevitabilmente inserito in un certo dialogo di culture.\n\ndall'altra parte, la forza del vangelo è dappertutto trasformatrice e rigeneratrice. Allorchè essa penetra una cultura, chi si meraviglierebbe se ne rettifica non pochi elementi? Non ci sarebbe catechesi, se fosse il vangelo a dover alterarsi al contatto delle culture.\n\nDimenticando questo, si arriverebbe semplicemente a ciò che san Paolo chiama, con espressione molto forte, «render vana la croce di Cristo».\n\nBen diverso è il metodo che parte, con saggezza e discernimento, da elementi - religiosi o di altra natura - che appartengono al patrimonio culturale di un gruppo umano per aiutare le persone a comprendere meglio l'integrità del mistero cristiano. Gli autentici maestri in catechesi sanno che una catechesi «s'incarna» nelle differenti culture o nei differenti ambienti: basta pensare ai popoli tanto diversi, ai giovani del nostro tempo, alle circostanze diversificate in cui si trova la gente al giorno d'oggi; essi non accettano, peraltro, che la catechesi s'impoverisca con l'abdicazione o l'attenuazione del suo messaggio, a causa di adattamenti, anche di linguaggio, che comprometterebbero «il buon deposito» della fede, o a causa di concessioni in materia di fede o di morale; essi sono persuasi che la vera catechesi finisce per arricchire queste culture, aiutandole a superare i lati deficienti, o addirittura inumani esistenti in esse, e comunicando ai loro valori legittimi la pienezza del Cristo.\n\nContributo delle devozioni popolari\n\n54. Un'altra questione di metodo concerne la valorizzazione, da parte dell'insegnamento catechetico, degli elementi validi della pietà popolare. Io penso a quelle devozioni che son praticate in certe regioni dal popolo fedele con un fervore ed una purezza di intenzione commoventi, anche se la fede, che vi sta alla base, deve essere purificata e perfino rettificata sotto non pochi aspetti. E penso a certe preghiere facili da comprendere, che tante persone semplici amano ripetere. E penso a certi atti di pietà, praticati col desiderio sincero di fare penitenza o di piacere al Signore. Alla base della maggior parte di queste preghiere o di queste pratiche, accanto ad elementi da eliminare, ve ne sono altri i quali, se ben utilizzati, potrebbero servire benissimo a far progredire nella conoscenza del mistero di Cristo e del suo messaggio: l'amore e la misericordia di Dio, l'incarnazione del Cristo, la sua croce redentrice e la sua risurrezione, l'azione dello Spirito in ciascun cristiano e nella chiesa, il mistero dell'aldilà, le virtù evangeliche da praticarsi, la presenza del cristiano nel mondo ecc. E perché dovremmo far appello a certi elementi non cristiani - e perfino anticristiani -, rifiutando di appoggiarci su elementi, i quali, anche se han bisogno di essere riveduti ed emendati, hanno qualcosa di cristiano alla loro radice?\n\nLa memorizzazione\n\n55. L'ultima questione metodologica, che è opportuno almeno sottolineare - essa è stata più di una volta dibattuta nel sinodo - è quella della memorizzazione. Gli inizi della catechesi cristiana, che coincisero con una civiltà soprattutto orale, hanno fatto il più ampio ricorso alla memorizzazione. La catechesi, in seguito, ha conosciuto una lunga tradizione di apprendimento mnemonico delle principali verità. Noi sappiamo tutti che questo metodo può presentare certi inconvenienti: il minore non è certo quello di prestarsi ad un'assimilazione insufficiente, talvolta quasi nulla, riducendosi tutto il sapere a formule che vengono ripetute senza che siano state approfondite. Questi inconvenienti, uniti alle caratteristiche diverse della nostra civiltà, hanno condotto qua e là alla soppressione quasi completa - alcuni dicono, ahimè, definitiva - della memorizzazione nella catechesi. Nondimeno, voci molto autorevoli si sono fatte sentire in occasione della IV assemblea generale del sinodo per riequilibrare assennatamente la funzione della riflessione e della spontaneità, del dialogo e del silenzio, dei lavori scritti e della memoria. D'altronde, determinate culture tengono tuttora in gran conto la memorizzazione.\n\nMentre nell'insegnamento profano di certi paesi, si levano sempre più numerose le critiche intorno alle conseguenze spiacevoli della svalutazione di questa facoltà umana, che è la memoria, perché non dovremmo cercare di ridare ad essa valore nella catechesi, in maniera intelligente ed anche originale, tanto più che la celebrazione, o «memoria» dei grandi fatti della storia della salvezza esige che se ne abbia una conoscenza esatta? Una certa memorizzazione delle parole di Gesù, di importanti passi biblici, dei dieci comandamenti, delle formule di professione di fede, dei testi liturgici, delle preghiere fondamentali, delle nozioni-chiave della dottrina... lungi dall'esser contraria alla dignità dei giovani cristiani, o dal costituire un ostacolo al dialogo personale col Signore, è una reale necessità, come hanno ricordato con vigore i padri sinodali. Bisogna essere realisti. I fiori della fede e della pietà - se così si può dire - non spuntano nelle zone desertiche di una catechesi senza memoria. La cosa essenziale è che questi testi memorizzati siano al tempo stesso interiorizzati, compresi a poco a poco nella loro profondità, per diventare sorgente di vita cristiana personale e comunitaria.\n\nLa pluralità dei metodi nella catechesi contemporanea può essere segno di vitalità e di genialità. In tutti i casi, quel che importa è che il metodo prescelto si riferisca, in definitiva, a una legge che è fondamentale per tutta la vita della chiesa: quella della fedeltà a Dio e della fedeltà all'uomo, in uno stesso atteggiamento di amore.\n\nVIII.\n\nLA GIOIA DELLA FEDE IN UN MONDO DIFFICILE\n\nAffermare l'identità cristiana\n\n56. Noi viviamo in un mondo difficile, nel quale l'angoscia derivante dal vedere le migliori realizzazioni dell'uomo sfuggirgli di mano e rivoltarsi contro di lui, crea un clima d'incertezza. E' appunto entro questo mondo che la catechesi deve aiutare i cristiani ad essere, per la loro gioia e per il servizio di tutti, «luce» e «sale». Ciò esige sicuramente che essa li rafforzi nella loro propria identità e che si sottragga essa stessa di continuo all'ambiente di esitazioni, di incertezze e di svigorimento. Fra le molte difficoltà, che sono altrettante sfide per la fede, io ne rilevo soltanto qualcuna per aiutare la catechesi a superarle.\n\nIn un mondo indifferente\n\n57. Si parlava molto, qualche anno fa, di mondo secolarizzato e di èra post-cristiana. Le mode passano...; resta, però, una realtà profonda. I cristiani di oggi debbono essere formati per vivere in un mondo che per larga parte ignora Dio o che, in materia religiosa, al posto di un dialogo esigente e fraterno, stimolante per tutti, decade troppo spesso in un indifferentismo livellatore, quando non resta arroccato in un atteggiamento sprezzante di «sospetto», in nome dei suoi progressi in materia di «spiegazioni» scientifiche. Per riuscire a «tenere» in questo mondo, per offrire a tutti un «dialogo di salvezza», nel quale ciascuno si senta rispettato nella sua dignità veramente fondamentale, quella di ricercatore di Dio, noi abbiamo bisogno di una catechesi che insegni ai giovani ed agli adulti delle nostre comunità ad essere lucidi e coerenti nella loro fede, ad affermare con serenità la loro identità cristiana e cattolica, a «vedere l'invisibile» e ad aderire così fortemente all'assoluto di Dio, da poterlo testimoniare entro una civiltà materialista, che lo nega.\n\nCon la pedagogia originale della fede\n\n58. L'irriducibile originalità dell'identità cristiana ha per corollario e condizione una non meno originale pedagogia della fede. Tra le numerose e prestigiose scienze umane, che registrano ai nostri giorni un immenso progresso, la pedagogia è senza dubbio una delle più importanti. Le conquiste delle altre scienze - biologia, psicologia, sociologia - le offrono elementi preziosi. La scienza dell'educazione e l'arte dell'insegnare sono oggetto di continue rimesse in discussione, in vista di un migliore adattamento o di una più grande efficacia, con risultati peraltro diversi.\n\nOra, vi è anche una pedagogia della fede, e non si parlerà mai abbastanza di quel che una tale pedagogia della fede può arrecare alla catechesi. E' normale, infatti, adattare in favore dell'educazione della fede le tecniche sperimentate e perfezionate dell'educazione in quanto tale. Occorre, tuttavia, tener conto in ogni istante della fondamentale originalità della fede. Quando si parla della pedagogia della fede, non si tratta di trasmettere un sapere umano, anche se il più elevato; si tratta di comunicare nella sua integrità la rivelazione di Dio. Dio medesimo, nel corso della storia sacra e soprattutto nel vangelo, si è servito di una pedagogia, che deve restare come modello per la pedagogia della fede. Una tecnica non ha valore, nella catechesi, se non nella misura in cui si pone al servizio della trasmissione della fede e dell'educazione alla fede; in caso contrario non ha alcun valore.\n\nLinguaggio adatto al servizio del «Credo»\n\n59. Un problema che si avvicina al precedente è quello del linguaggio. Ognuno sa quanto tale questione sia scottante al giorno d'oggi. Non è pure paradossale constatare come gli studi contemporanei, nel campo della comunicazione, della semantica e della scienza dei simboli, per esempio, diano una notevole importanza al linguaggio, e come d'altronde il linguaggio sia oggigiorno utilizzato abusivamente al servizio della mistificazione ideologica, della massificazione del pensiero, della riduzione dell'uomo alla condizione di oggetto?\n\nTutto ciò esercita influssi notevoli nel campo della catechesi. Ad essa incombe, infatti, il preciso dovere di trovare un linguaggio adatto ai fanciulli ed ai giovani del nostro tempo in generale, come a numerose altre categorie di persone: linguaggio per gli intellettuali, per gli uomini di scienza; linguaggio per gli handicappati ecc. Sant'Agostino aveva già incontrato un tale problema ed aveva contribuito a risolverlo, per il suo tempo, con la nota opera De catechizandis radibus. In catechesi come in teologia, la questione del linguaggio senza alcun dubbio, fondamentale. Ma non è superfluo ricordarlo qui: la catechesi non potrebbe ammettere alcun linguaggio che, sotto qualsiasi pretesto, anche se presentato come scientifico, avesse come risultato quello di snaturare il contenuto del Credo. E meno ancora conviene un linguaggio che inganni o che seduca. La legge suprema è, al contrario, che i grandi progressi nella scienza del linguaggio debbono poter essere messi al servizio della catechesi, perché essa possa più agevolmente «dire» o «comunicare» ai fanciulli, agli adolescenti, ai giovani e agli adulti di oggi tutto il contenuto dottrinale, senza alcuna deformazione.\n\nRicerca e certezza di fede\n\n60. Una sfida più sottile deriva a volte dalla concezione stessa della fede. Talune scuole filosofiche contemporanee, che sembrano esercitare una forte influenza su alcune correnti teologiche e, per loro tramite, sulla prassi pastorale, sottolineano volentieri che l'atteggiamento fondamentale dell'uomo è quello di una ricerca all'infinito, una ricerca che non raggiunge mai il suo oggetto. In teologia questa visione delle cose afferma molto categoricamente che la fede non è una certezza, ma un interrogativo, che non è una chiarezza, ma un salto nel buio!\n\nQueste correnti di pensiero hanno certamente il vantaggio di ricordarci che la fede riguarda cose che non sono ancora possedute, perché sono sperate, cose che non si vedono ancora se non «in uno specchio, in maniera confusa», e che Dio abita sempre in una luce inaccessibile. Esse ci aiutano a non fare della fede cristiana un atteggiamento di immobilismo, ma piuttosto una marcia in avanti, come quella di Abramo. A più forte ragione si deve evitare di presentare come certe le cose che non lo sono.\n\nTuttavia, non bisogna cadere - come avviene molto spesso - nell'eccesso opposto. La Lettera agli ebrei dice che «la fede è il fondamento delle cose che si sperano e prova di quelle che non si vedono». Se noi non ne abbiamo il pieno possesso, ne abbiamo una garanzia ed una prova. Quando noi educhiamo i fanciulli, gli adolescenti ed i giovani, non presentiamo loro un concetto della fede del tutto negativo - come un non-sapere assoluto, una sorta di cecità, un mondo di tenebre -, ma sforziamoci di mostrar loro che la ricerca umile e coraggiosa del credente, lungi dal partire dal nulla, da semplici illusioni, da opinioni fallibili, da incertezze, si fonda sulla parola di Dio, il quale nè si inganna nè inganna, e si edifica di continuo sulla roccia incrollabile di tale Parola. E' la ricerca dei magi al seguito di una stella, ricerca in ordine alla quale Pascal, riprendendo un pensiero di sant'Agostino, scriveva in termini così profondi: «Tu non mi cercheresti, se non mi avessi già trovato».\n\nE', altresì, uno scopo della catechesi quello di offrire ai giovani catecumeni quelle certezze, semplici, ma solide, che li aiutino a cercare di più e meglio la conoscenza del Signore.\n\nCatechesi e teologia\n\n61. In questo contesto, mi sembra importante che sia ben compreso il legame che c'è tra la catechesi e la teologia.\n\nQuesto legame appare con ogni evidenza profondo e vitale a chi comprende la missione insostituibile della teologia a servizio della fede. Non c'è da meravigliarsi, pertanto, che ogni scossa nel campo teologico provochi ugualmente ripercussioni sul terreno della catechesi. Ora la chiesa, in questo immediato post-concilio, vive un momento importante, ma rischioso, della ricerca teologica.\n\nAlcuni padri sinodali, venuti da tutti i continenti hanno affrontato tale questione con un linguaggio molto netto: essi hanno parlato di un «equilibrio instabile», che dalla teologia rischia di passare alla catechesi, ed hanno, altresì, sottolineato la necessità di apportare un rimedio a tale inconveniente. Il pontefice Paolo VI aveva anch'egli affrontato il problema in termini non meno netti nell'introduzione alla sua Solenne professione di fede, e nell'esortazione apostolica che ricordava il quinto anniversario della chiusura del concilio Vaticano II.\n\nConviene insistere nuovamente su questo punto. Consapevoli dell'influsso delle loro ricerche e delle loro affermazioni sull'insegnamento catechetico, i teologi e gli esegeti hanno il dovere di stare molto attenti a non far passare come verità certe ciò che appartiene, al contrario, all'àmbito delle questioni opinabili o della disputa tra esperti. I catechisti avranno, a lor volta, la saggezza di cogliere nel campo della ricerca teologica ciò che può illuminare la loro riflessione ed il loro insegnamento, attingendo come i teologi stessi alle vere fonti, nella luce del magistero. Si asterranno dal turbare l'animo dei fanciulli e dei giovani, a questo stadio della loro catechesi, con teorie peregrine, con vari problemi e con sterili discussioni, spesso condannate da san Paolo nelle sue «Lettere Pastorali».\n\nIl dono più prezioso, che la chiesa possa offrire al mondo contemporaneo, disorientato ed inquieto, è di formare in esso cristiani sicuri nell'essenziale ed umilmente lieti nello loro fede. La catechesi questo insegnerà loro, e ne trarrà vantaggio essa stessa per prima: «L'uomo che vuol comprendere se stesso fino in fondo - non soltanto secondo immediati, parziali, spesso superficiali, e perfino apparenti criteri e misure del proprio essere - deve, con la sua inquietudine e incertezza ed anche con la sua debolezza e peccaminosità, con la sua vita e morte, avvicinarsi a Cristo. Egli deve, per così dire, entrare in lui con tutto se stesso, deve «appropriarsi» ed assimilare tutta la realtà dell'incarnazione e della rendenzione per ritrovare se stesso».\n\nIX.\n\nIL COMPITO RIGUARDA TUTTI NOI\n\nIncoraggiamento a tutti i responsabili\n\n62. Ora, fratelli e figli carissimi, vorrei che le mie parole, concepite come una grave ed ardente esortazione del mio ministero di pastore della chiesa universale, infiammassero i vostri cuori come le lettere dell'apostolo Paolo indirizzate ai suoi collaboratori nell'opera di evangelizzazione, Tito e Timoteo, come la lettera di sant'Agostino, allorchè scriveva al diacono Deogratias, scoraggiato di fronte al suo compito di catechista, un autentico piccolo trattato sulla gioia del catechizzare. Sì, desidero seminare abbondantemente nel cuore di tutti i responsabili, così numerosi e diversi, dell'insegnamento religioso e dell'addestramento alla vita secondo il vangelo, il coraggio, la speranza, l'entusiasmo!\n\nI Vescovi\n\n63. Mi rivolgo, innanzitutto, a voi, miei fratelli vescovi: il concilio Vaticano II vi ha già ricordato esplicitamente i vostri doveri nel campo della catechesi, ed i padri della IV assemblea generale del sinodo li hanno anch'essi fortemente sottolineati.\n\nA questo riguardo voi, fratelli carissimi, avete una missione particolare nelle vostre chiese: voi siete in esse i primissimi responsabili della catechesi, siete i catecheti per eccellenza. Voi condividete pure col papa, nello spirito della collegialità episcopale, l'onere della catechesi in tutta quanta la chiesa. Consentite, dunque, che io vi parli a cuore aperto!\n\nSo bene che siete impegnati in un ministero episcopale ogni giorno più complesso e logorante. Siete sollecitati da mille impegni: dalla formazione dei nuovi sacerdoti alla presenza attiva in mezzo alle comunità dei fedeli; dalla celebrazione viva e degna del culto e dei sacramenti all'impegno della promozione umana e della difesa dei diritti della persona. Ebbene, che l'impegno di promuovere una catechesi attiva ed efficace non ceda per nulla a qualsiasi altra preoccupazione! Questo impegno vi spingerà a trasmettere voi stessi ai vostri fedeli la dottrina della vita. Ma esso deve anche spingervi ad assumere nelle vostre diocesi, in corrispondenza con i programmi della conferenza episcopale a cui appartenete, l'alta direzione della catechesi, pur circondandovi di collaboratori competenti e degni di fiducia. Il vostro ruolo principale sarà quello di suscitare e di mantenere nelle vostre chiese una autentica passione per la catechesi, una passione che si incarni in un'organizzazione adeguata ed efficace, che metta in opera le persone, i mezzi, gli strumenti, come pure tutte le risorse economiche necessarie. Siate certi che, se la catechesi è fatta bene nelle chiese locali, tutto il resto si farà più facilmente. D'altronde - c'è bisogno di dirvelo? - se il vostro zelo deve imporvi a volte il compito ingrato di denunciare deviazioni, correggere errori, vi procurerà ben più spesso la gioia e la consolazione di veder fiorire le vostre chiese, perché la catechesi è ivi offerta ai fedeli secondo la volontà del Signore.\n\nI Sacerdoti\n\n64. Quanto a voi, sacerdoti, ecco un terreno, sul quale siete i collaboratori immediati dei vostri vescovi. Il concilio vi ha chiamati «educatori nella fede»; come potreste voi esserlo maggiormente che dedicando il meglio dei vostri sforzi alla crescita delle vostre comunità nella fede? Che voi siate titolari di una parrocchia, o insegnanti di scuola, di liceo o di università, responsabili della pastorale a qualsiasi livello, animatori di piccole o grandi comunità e soprattutto di gruppi di giovani, la chiesa attende da voi che non trascuriate nulla in ordine ad un'opera catechetica ben strutturata e ben orientata. I diaconi e gli altri ministri, se avete la fortuna di disporne, sono per ciò vostri collaboratori nati. Tutti i credenti hanno il diritto alla catechesi, tutti i pastori hanno il dovere di provvedervi. Alle autorità civili domanderò sempre di rispettare la libertà dell'insegnamento catechetico; ma voi, ministri di Gesù Cristo - ve ne supplico con tutte le mie forze - non permettete mai che, per mancanza di zelo, o in conseguenza di qualche malaugurata idea preconcetta, i fedeli restino privi della catechesi. Che non si abbia a dire: «I bambini chiedevano il pane e non c'era chi lo spezzasse loro».\n\nI Religiosi e le Religiose\n\n65. Molte famiglie religiose, maschili e femminili, sono sorte per l'educazione cristiana dei fanciulli e dei giovani, soprattutto dei più abbandonati. Nel corso della storia, i religiosi e le religiose si sono trovati molto impegnati nell'attività catechetica della chiesa, svolgendo in essa un lavoro particolarmente adatto ed efficace. Nel momento in cui si desidera accentuare i legami tra religiosi e pastori e, di conseguenza, la presenza attiva delle comunità religiose e dei loro membri nei progetti pastorali delle chiese locali, io esorto con tutto il cuore voi, che la consacrazione religiosa deve rendere ancor più disponibili al servizio della chiesa, a prepararvi nel miglior modo possibile al compito catechetico, secondo le diverse vocazioni dei vostri istituti e le missioni che vi sono affidate, recando dappertutto questa preoccupazione. Che le comunità consacrino il massimo delle loro capacità e delle loro possibilità all'opera specifica della catechesi!\n\nI Catechisti laici\n\n66. Io intendo ringraziare, a nome di tutta la chiesa, voi catechisti parrocchiali, laici, uomini ed in numero ancor maggiore donne, che dappertutto nel mondo vi siete dedicati all'educazione religiosa di numerose generazioni. La vostra attività, spesso umile e nascosta, ma compiuta con zelo ardente e generoso, è una forma eminente di apostolato laicale, particolarmente importante laddove, per differenti ragioni, i fanciulli ed i giovani non ricevono una conveniente formazione religiosa in seno alle loro famiglie. Quanti di noi hanno ricevuto da persone come voi le prime nozioni del catechismo e la preparazione al sacramento della riconciliazione, alla prima comunione ed alla confermazione? La IV assemblea generale del sinodo non vi ha certo dimenticati. Insieme con essa, io vi incoraggio a continuare la vostra collaborazione alla vita della chiesa.\n\nMa sono i catechisti in terra di missione coloro che meritano, in modo del tutto speciale, questo titolo di «catechisti». Nati da famiglie già cristiane, o convertiti un giorno al cristianesimo ed istruiti dai missionari o da un altro catechista, essi consacrano in seguito la loro vita, per lunghi anni, a catechizzare i fanciulli e gli adulti dei loro paesi. Chiese ora fiorenti non sarebbero state edificate senza di loro. Io mi rallegro per gli sforzi compiuti dalla Congregazione per l'evangelizzazione dei popoli al fine di perfezionare sempre meglio la formazione di questi catechisti. Io rievoco con riconoscenza la memoria di coloro che il Signore ha già chiamato a sé, mentre invoco l'intercessione di coloro che dai miei predecessori sono stati elevati alla gloria degli altari. Io incoraggio di tutto cuore coloro che sono all'opera, ed auspico che molti altri prendano il loro posto, e che il loro numero si accresca per un'opera tanto necessaria alla missione.\n\nNella parrocchia\n\n67. Desidero ora richiamare il contesto concreto, in cui operano abitualmente tutti questi catechisti, ritornando ancora in forma più sintetica sui «luoghi» della catechesi, alcuni dei quali sono già stati menzionati nel capitolo VI: parrocchia, famiglia, scuola, movimento.\n\nSe è vero che si può catechizzare in qualsiasi luogo, tengo tuttavia a sottolineare - conformemente al desiderio di moltissimi vescovi - che la comunità parrocchiale deve restare l'animatrice della catechesi ed il suo luogo privilegiato. Certamente in molti paesi, la parrocchia è stata come scossa dal fenomeno dell'urbanizzazione. Alcuni hanno forse accettato con eccessiva facilità che essa fosse giudicata sorpassata, se non addirittura destinata a sparire, a tutto vantaggio di piccole comunità più adatte e più efficaci. Lo si voglia o no, la parrocchia resta un punto capitale di riferimento per il popolo cristiano, ed anche per i non praticanti. Il realismo ed il buon senso, perciò, consigliano di continuare nella strada che tende a restituire alla parrocchia, dove sia necessario, strutture più adeguate e, soprattutto, un nuovo slancio grazie al crescente inserimento in essa di membri qualificati, responsabili e generosi. Detto questo, e tenuto conto della necessaria diversità dei luoghi di catechesi, nella parrocchia stessa, nelle famiglie che accolgono fanciulli o adolescenti, nell'insegnamento religioso presso le scuole statali, nelle istituzioni scolastiche cattoliche, nei movimenti di apostolato che riservano speciali tempi alla catechesi, nei centri aperti a tutti i giovani, nei fine-settimana dedicati alla formazione spirituale ecc., è sommamente importante che tutti questi canali catechetici convergano veramente verso la stessa confessione di fede, verso una stessa appartenenza alla chiesa, verso impegni nella società che siano vissuti nello stesso spirito evangelico: «...un solo Signore, una sola fede, un solo battesimo, un solo Dio e Padre». E' per questo che ogni parrocchia importante ed ogni raggruppamento di parrocchie più piccole hanno il grave dovere di formare dei responsabili completamente dediti all'animazione catechetica - sacerdoti, religiosi, religiose e laici -, di prevedere l'attrezzatura necessaria per ogni aspetto della catechesi, di moltiplicare e di adattare i luoghi di catechesi nella misura possibile ed utile, di vigilare sulla qualità della formazione religiosa e sull'integrazione dei diversi gruppi nel corpo ecclesiale.\n\nIn breve, senza stabilire monopoli né rigide uniformità, la parrocchia resta - come ho detto - il luogo privilegiato della catechesi. Essa deve ritrovare la propria vocazione, che è quella di essere una casa di famiglia, fraterna ed accogliente, dove i battezzati e i cresimati prendono coscienza di essere popolo di Dio. Lì il pane della buona dottrina ed il pane dell'eucaristia sono ad essi spezzati in abbondanza nel contesto di un medesimo atto di culto; di lì essi sono rinviati quotidianamente alla loro missione apostolica, in tutti i cantieri della vita del mondo.\n\nNella famiglia\n\n68. L'azione catechetica della famiglia ha un carattere particolare e, in un certo senso, insostituibile, giustamente sottolineato dalla chiesa e, segnatamente, dal concilio Vaticano II. Questa educazione alla fede da parte dei genitori - educazione che deve iniziare dalla più giovane età dei figli - si esplica già quando i membri di una famiglia si aiutano vicendevolmente a crescere nella fede grazie alla loro testimonianza cristiana, spesso silenziosa, ma perseverante nel ritmo di una vita quotidiana vissuta secondo il vangelo. Essa è più incisiva quando, in coincidenza con gli avvenimenti familiari - quali la recezione dei sacramenti, la celebrazione di grandi feste liturgiche, la nascita di un bambino, una circostanza luttuosa - ci si preoccupa di esplicitare in seno alla famiglia il contenuto cristiano o religioso di tali avvenimenti. Occorre, però, andare più lontano: i genitori cristiani si sforzeranno di seguire e di riprendere nel contesto familiare la formazione più metodica ricevuta altrove. Il fatto che la verità sulle principali questioni della fede e della vita cristiana siano così riprese in un ambiente familiare, impregnato di amore e di rispetto, permetterà sovente di dare ai figli un'impronta decisiva e tale da durare per la vita. I genitori stessi traggono vantaggio dallo sforzo che ciò comporta, perché in tale dialogo catechetico ognuno riceve e dona.\n\nLa catechesi familiare, pertanto, precede, accompagna ed arricchisce ogni altra forma di catechesi. Inoltre, laddove una legislazione antireligiosa pretende persino di impedire l'educazione alla fede, laddove una diffusa miscredenza o un invadente secolarismo rendono praticamente impossibile una vera crescita religiosa, «questa che si potrebbe chiamare chiesa domestica» resta l'unico ambiente, in cui fanciulli e giovani possono ricevere un'autentica catechesi. Così i genitori cristiani non si sforzeranno mai abbastanza per prepararsi ad un tale ministero di catechisti dei loro figli e per esercitarlo con uno zelo instancabile. Ed occorre, parimenti, incoraggiare le persone o le istituzioni che, mediante contatti individuali, mediante incontri o riunioni ed ogni genere di strumenti pedagogici, aiutano questi genitori a svolgere il loro compito: essi rendono un inestimabile servizio alla catechesi.\n\nNella scuola\n\n69. A fianco della famiglia ed in collegamento con essa, la scuola offre alla catechesi possibilità non trascurabili. Nei paesi, purtroppo sempre più rari, nei quali è possibile dare un'educazione alla fede all'interno del contesto scolastico, è dovere per la chiesa il farlo nel modo migliore possibile. Ciò si riferisce innanzitutto - com'è evidente - alla scuola cattolica: meriterebbe questa ancora un tale nome se, pur brillando per un livello d'insegnamento assai elevato nelle materie profane, le si potesse rimproverare, con fondati motivi, una negligenza, o una deviazione nell'impartire l'educazione propriamente religiosa? Né si dica che questa sarebbe sempre data implicitamente o, in maniera indiretta! Il carattere proprio e la ragione profonda della scuola cattolica, per cui appunto i genitori cattolici dovrebbero preferirla, consistono precisamente nella qualità dell'insegnamento religioso integrato nell'educazione degli alunni. Se le istituzioni cattoliche devono rispettare la libertà di coscienza, e cioè evitare di pesare sulla coscienza dall'esterno mediante pressioni fisiche o morali, specialmente per quanto riguarda gli atti religiosi degli adolescenti, essi tuttavia hanno il grave dovere di proporre una formazione religiosa che si adatti alle situazioni, spesso assai diverse, degli allievi, ed altresì di far loro comprendere che la chiamata di Dio a servirlo in spirito e verità, secondo i comandamenti di Dio e i precetti della chiesa, senza costringere l'uomo, non lo obbliga di meno in coscienza.\n\nMa io penso, altresì, alla scuola non confessionale ed alla scuola pubblica. Esprimo il vivissimo auspicio che, rispondendo ad un ben chiaro diritto della persona umana e delle famiglie e nel rispetto della libertà religiosa di tutti, sia possibile a tutti gli alunni cattolici di progredire nella loro formazione spirituale col contributo di un insegnamento religioso che dipende dalla chiesa, ma che, a seconda dei paesi, può essere offerto dalla scuola, o nel quadro della scuola, o ancora nel quadro di un'intesa con i pubblici poteri circa gli orari scolastici, se la catechesi ha luogo soltanto in parrocchia o in altro centro pastorale. In effetti, anche dove esistono difficoltà oggettive, ad esempio quando gli alunni sono di religioni diverse, bisogna disporre gli orari scolastici in modo da consentire ai cattolici di approfondire la loro fede e la loro esperienza religiosa, sotto la guida di educatori qualificati, sacerdoti o laici.\n\nCerto, molti elementi vitali, oltre la scuola, contribuiscono ad influenzare la mentalità dei giovani: svaghi, ambiente sociale, ambiente di lavoro. Ma coloro che compiono gli studi ne restano necessariamente influenzati, sono iniziati a valori culturali o morali nel clima dell'istituto d'insegnamento, sono messi a confronto con molteplici idee ricevute a scuola: è necessario che la catechesi tenga largamente conto di questa scolarizzazione per raggiungere realmente gli altri elementi del sapere e dell'educazione, in modo che il vangelo sia assorbito nella mentalità degli alunni sul terreno della loro formazione e l'armonizzazione della loro cultura sia fatta alla luce della fede. Io incoraggio, perciò, i sacerdoti, i religiosi, le religiose ed i laici, che si impegnano a sostenere la fede di questi alunni. E' questa, del resto, l'occasione per riaffermare qui la mia ferma convinzione che il rispetto manifestato alla fede cattolica dei giovani sino al punto di facilitarne l'educazione, il radicamento, il consolidamento, la libera espressione e la pratica, farebbe certamente onore a qualsiasi governo, quale che sia il sistema sul quale esso si basa, o l'ideologia a cui s'ispira.\n\nNei movimenti\n\n70. Occorre, infine, incoraggiare le associazioni, i movimenti ed i gruppi di fedeli, siano essi destinati alla pratica della pietà, all'apostolato diretto, alla carità ed all'assistenza, alla presenza cristiana nelle realtà temporali. Tutti quanti raggiungeranno meglio i loro specifici scopi e serviranno meglio la chiesa se, nella loro organizzazione interna e nel loro metodo d'azione, sapranno dare un posto importante ad una seria formazione religiosa dei loro membri. In questo senso, ogni associazione di fedeli in seno alla chiesa ha il dovere di essere, per definizione, educatrice della fede.\n\nAppare in tal modo più chiara la parte attribuita ai laici nella catechesi odierna, sempre sotto la direzione pastorale dei loro vescovi, come del resto hanno sottolineato a più riprese le «Proposizioni» formulate dal sinodo.\n\nGli Istituti di formazione\n\n71. Un tale contributo dei laici, del quale noi dobbiamo essere riconoscenti al Signore, costituisce nello stesso tempo una sfida per la nostra responsabilità di pastori. Questi catechisti laici, infatti, debbono essere accuratamente formati a quel che è, se non un ministero formalmente istituito, per lo meno una funzione di grandissimo rilievo nella chiesa. Ora una tale formazione ci sollecita ad organizzare dei centri ed istituti appropriati, che siano assiduamente seguiti dai vescovi. E', questo, un settore nel quale si rivela feconda e fruttuosa una collaborazione diocesana, interdiocesana, anzi nazionale. Ed è qui, parimenti, che l'aiuto materiale, offerto dalle chiese più favorite alle loro sorelle più povere, avrà modo di manifestare la sua massima efficacia: che cosa di meglio può offrire una chiesa ad un'altra chiesa, se non aiutare a crescere da se stessa come chiesa?\n\nA tutti coloro che lavorano generosamente al servizio del vangelo ed ai quali ho qui espresso il mio vivo incoraggiamento, io vorrei rammentare una consegna che era cara al mio venerato predecessore Paolo VI: «In quanto evangelizzatori, noi dobbiamo offrire (...) l'immagine (...) di persone mature nella fede, capaci di ritrovarsi insieme al di sopra delle tensioni concrete, grazie alla ricerca comune, sincera e disinteressata della verità. Sì, la sorte dell'evangelizzazione è certamente legata alla testimonianza di unità data dalla chiesa. E' questo un motivo di responsabilità, ma anche di conforto»\n\nCONCLUSIONE\n\nLo Spirito santo, maestro interiore\n\n72. Al termine di questa esortazione apostolica, lo sguardo del cuore si volge verso colui che è il principio ispiratore di tutta l'opera catechetica, e di coloro che la compiono: lo Spirito del Padre e del Figlio, lo Spirito santo.\n\nNel descrivere la missione che tale Spirito avrebbe avuto nella chiesa, Cristo adopera queste parole significative: «Egli vi insegnerà ogni cosa e vi ricorderà tutto ciò che io vi ho detto». Ed aggiunge: «Quando... verrà lo Spirito di verità, egli vi guiderà alla verità tutta intera..., vi annunzierà le cose future».\n\nLo Spirito è, dunque, promesso alla chiesa ed a ciascun fedele come un Maestro interiore che, nel segreto della coscienza e del cuore, fa comprendere ciò che s'è bensì udito, ma che non si è in grado di afferrare. «Lo Spirito santo istruisce fin d'ora i fedeli - diceva a questo proposito sant'Agostino - nella misura in cui ciascuno è capace di intendere le cose spirituali, e accende nel loro cuore un desiderio di conoscere tanto più vivo quanto più ognuno progredisce nella carità, grazie alla quale ama le cose che già conosce e desidera conoscere quelle che ignora».\n\nMissione dello Spirito è, inoltre, quella di trasformare i discepoli in testimoni di Cristo: «Egli mi renderà testimonianza e anche voi mi renderete testimonianza».\n\nMa c'è di più. Secondo san Paolo, che sintetizza su questo punto una teologia latente in tutto il Nuovo Testamento, è tutto l'«essere cristiano», tutta la vita cristiana, vita nuova di figli di Dio, che è una vita secondo lo Spirito. Soltanto lo Spirito ci consente di dire a Dio: «Abbà, Padre!». Senza lo Spirito noi non possiamo dire: «Gesù è Signore». Dallo Spirito provengono tutti i carismi che edificano la chiesa, comunità di cristiani. E' in questo senso che san Paolo affida ad ogni discepolo di Cristo la consegna: «Siate ricolmi dello Spirito». Sant'Agostino è molto esplicito: «Il fatto che crediamo ed operiamo ci appartiene in ragione della libera scelta della nostra volontà, e tuttavia l'uno e l'altro vien dato dallo Spirito di fede e di carità».\n\nLa catechesi, che è crescita nella fede e maturazione della vita cristiana verso la pienezza, è conseguentemente opera dello Spirito santo, opera che egli soltanto può suscitare ed alimentare nella chiesa.\n\nQuesta costatazione, nata dalla lettura dei testi or ora citati come anche di altri numerosi passi del nuovo testamento, ci conduce a due convinzioni.\n\nInnanzitutto, è chiaro che la chiesa, quando adempie la missione, che è sua, di far catechesi - come, del resto, ogni cristiano che in tale missione s'impegna nella chiesa ed in nome della chiesa - deve essere pienamente cosciente di agire come strumento vivente e docile dello Spirito santo. Invocare costantemente questo Spirito, essere in comunione con lui, sforzarsi di conoscere le sue autentiche ispirazioni, deve essere l'atteggiamento della chiesa docente e di ogni catechista.\n\nE' necessario, poi, che il desiderio profondo di comprendere meglio l'azione dello Spirito e di abbandonarsi sempre maggiormente a lui - dato che «stiamo vivendo nella chiesa un momento privilegiato dello Spirito», come rilevava il mio predecessore Paolo VI nella sua esortazione apostolica Evangelii nuntiandi - susciti un risveglio catechetico. In effetti, il «rinnovamento nello Spirito» sarà autentico ed avrà una vera fecondità nella chiesa, non tanto nella misura in cui susciterà carismi straordinari, quanto piuttosto nella misura in cui porterà il più grande numero possibile di fedeli, sulle strade della vita quotidiana, allo sforzo umile, paziente, perseverante per conoscere sempre meglio il mistero di Cristo e per testimoniarlo.\n\nIo qui invoco sulla chiesa catechizzante questo Spirito del Padre e del Figlio, e lo supplico di rinnovare in essa il dinamismo catechetico.\n\nMaria, madre e modello del discepolo\n\n73. Che la Vergine della pentecoste ci ottenga tutto questo con la sua intercessione! Per una vocazione singolare, ella vide il Figlio Gesù «crescere in sapienza, età e grazia». Sulle sue ginocchia e poi ascoltandola, nel corso della vita nascosta di Nazaret, questo Figlio, che era l'Unigenito del Padre pieno di grazia e di verità, fu da lei formato alla conoscenza umana delle Scritture e della storia del disegno di Dio sul suo popolo, nell'adorazione del Padre. Ella è stata, d'altra parte, la prima dei suoi discepoli: prima nel tempo, perché già ritrovandolo nel tempio ella riceve dal figlio adolescente lezioni, che conserva nel cuore; la prima soprattutto, perché nessuno fu mai «ammaestrato da Dio» ad un grado simile di profondità. Madre e discepola al tempo stesso, diceva di lei sant'Agostino, aggiungendo arditamente che l'esser discepola fu per lei più importante che l'esser madre. Non è senza ragione che nell'aula sinodale fu detto di Maria che è «un catechismo vivente», «madre e modello dei catechisti».\n\nPossa, dunque, la presenza dello Spirito santo, grazie alle preghiere di Maria, concedere alla chiesa uno slancio senza precedenti nell'opera catechetica, che ad essa è essenziale! La chiesa allora adempirà efficacemente, questo tempo di grazia, la missione inalienabile ed universale ricevuta dal suo Maestro: «Andate... e ammaestrate tutte le nazioni».\n\nCon la mia apostolica benedizione.\n\nDato a Roma, presso san Pietro, 16 ottobre dell'anno 1979, secondo di Pontificato.\n\nGIOVANNI PAOLO II\n\nCopyright © Dicastero per la Comunicazione\n\nLa Santa Sede\n\nLa Santa Sede","witnesses":[{"sourceUrl":"https://www.vatican.va/content/john-paul-ii/it/apost_exhortations/documents/hf_jp-ii_exh_16101979_catechesi-tradendae.html","sha256":"03d2314b7db2ce00b93a9a218b98f062866e630e4e18066b35ec2091234f3656","localUrl":"assets/docs/magisterium/source-corpus/catechesi-tradendae-0e6b91a131/it.html","textUrl":"assets/docs/magisterium/source-corpus/catechesi-tradendae-0e6b91a131/it.txt"}]},"pt":{"code":"pt","label":"Português","contentFormat":"plain-text","text":"Catechesi Tradendae (16 de outubro de 1979)\n\nA Santa Sé\n\nportuguês\n\nFrançais\n\nEnglish\n\nItaliano\n\nPortuguês\n\nEspañol\n\nDeutsch\n\nPolski\n\nالعربيّة\n\n中文\n\nLatine\n\n×\n\nA Santa Sé\n\nMagisterium\n\nCalendário\n\nCelebrações litúrgicas\n\nBilhetes para audiências e celebrações papais\n\nSumos Pontífices\n\nColégio Cardinalício\n\nCúria Romana e outras Organizações\n\nSínodo\n\nSala de Imprensa\n\nVatican News - Radio Varicana\n\nL'Osservatore Romano\n\nJoão Paulo II\n\nExortações Apostólicas\n\nA\n\nA\n\nA\n\nGeração de PDF em andamento.....\n\nDE\n\n- EN\n\n- ES\n\n- FR\n\n- IT\n\n- PL\n\n- PT\n\nEXORTAÇÃO APOSTÓLICA\n\n«CATECHESI TRADENDAE»\n\nDE SUA SANTIDADE\n\nJOÃO PAULO II\n\nAO EPISCOPADO,\n\nAO CLERO E AOS FIÉIS\n\nDE TODA A IGREJA\n\nSOBRE A CATEQUESE\n\nDO NOSSO TEMPO\n\nINTRODUÇÃO\n\nOrdem final de Cristo\n\n1. A catequese foi sempre considerada pela Igreja como uma das suas tarefas primordiais, porque Cristo ressuscitado, antes de voltar para o Pai, deu aos Apóstolos uma última ordem: fazer discípulos de todas as nações e ensinar-lhes a observar tudo aquilo que lhes tinha mandado (1). Deste modo lhes confiava Cristo a missão e o poder de anunciar aos homens aquilo que eles próprios tinham ouvido do Verbo da Vida, visto com os seus olhos, contemplado e tocado com as suas mãos (2). Ao mesmo tempo, confiava-lhes ainda a missão e o poder de explicar com autoridade aquilo que Ele lhes tinha ensinado, as suas palavras e os seus actos, os seus sinais e os seus mandamentos. E dava-lhes o Espírito Santo, para realizar tal missão.\n\nBem depressa se começou a chamar catequese ao conjunto dos esforços envidados na Igreja para fazer discípulos, para ajudar os homens a acreditar que Jesus é o Filho de Deus, a fim de que, mediante a fé, tenham a vida em Seu nome (3), para os educar e instruir quanto a esta vida e assim edificar o Corpo de Cristo. A Igreja nunca cessou de consagrar a tudo isto as suas energias.\n\nSolicitude de Paulo VI\n\n2. Os últimos Papas atribuíram à catequese um lugar eminente na sua solicitude pastoral. Nesta linha, Paulo VI, com os seus gestos, a sua pregação e a sua interpretação autorizada do Concílio Vaticano II — que ele considerava o grande catecismo dos tempos modernos — e até com toda a sua vida, serviu a catequese da Igreja de modo particularmente exemplar. Com efeito, foi ele quem aprovou, a 18 de Março de 1971(4), o «Directório Geral da Catequese», preparado pela Sagrada Congregação para o Clero, um Directório que continua a ser o documento base para estimular e orientar a renovação catequística em toda a Igreja; foi ele quem instituiu o Conselho Internacional da Catequese, em 1975; foi ele, ainda, quem definiu magistralmente o papel e o significado da catequese na vida e na missão da Igreja, ao dirigir-se aos participantes no I Congresso Internacional de Catequese, a 25 de Setembro de 19714, e ao voltar depois explicitamente ao mesmo assunto na Exortação Apostólica Evangelii Nuntiandi (5); e por fim, foi ele a querer que a catequese, sobretudo a que se dirige às crianças e aos jovens, constituísse o tema da IV Assembleia Geral do Sínodo dos Bispos (6), realizada no mês de Outubro de 1977, na qual eu próprio tive a alegria de participar.\n\nUm Sínodo frutuoso\n\n3. Ao terminar o Sínodo, os Padres remeteram ao Papa uma documentação muito rica, a qual compreendia: as diversas intervenções feitas no decorrer da Assembleia; as conclusões dos grupos de trabalho; a Mensagem que eles tinham enviado ao Povo de Deus (7), com o consenso do mesmo Papa; e sobretudo uma vastíssima série de «Proposições», nas quais exprimiam o seu parecer sobre avultado número de aspectos da catequese no momento actual.\n\nEsse Sínodo trabalhou numa atmosfera excepcional de acção de graças e de esperança. Viu na renovação catequética um dom precioso do Espírito Santo à Igreja nos dias de hoje; dom ao qual correspondem as comunidades cristãs, em todas as partes do mundo e a todos os níveis, com uma generosidade e uma dedicação inventiva que suscitam admiração. Assim, pôde processar-se em breve o necessário discernimento, quanto a uma realidade bem viva, beneficiando de uma grande disponibilidade do Povo de Deus para a graça do Senhor e para as directrizes do Magistério.\n\nSentido desta Exortação\n\n4. É no mesmo clima de fé e de esperança que vos dirijo hoje, veneráveis Irmãos e amados Filhos e Filhas, esta Exortação Apostólica. De um tema que é muitíssimo vasto , ela não irá deter-se senão nalguns aspectos, os mais actuais e mais decisivos, a fim de consolidar os bons frutos do Sínodo. Retoma essencialmente as considerações que o Papa Paulo VI já tinha preparado, servindo-se amplamente para isso dos documentos entregues pelo Sínodo nas suas mãos. O Papa João Paulo I — cujo zelo e talentos de catequista a todos maravilharam — tinha recolhido essas considerações e prestava-se para as publicar quando foi bruscamente chamado por Deus para Si. Deu-nos a todos exemplo duma catequese baseada no essencial e ao mesmo tempo popular, constituída por gestos e palavras simples, capazes de tocarem todos os corações. Retomo, pois, a herança destes dois Sumos Pontífices, para satisfazer o pedido dos Bispos, formulado expressamente no final da IV Assembleia Geral do Sínodo e aceite pelo Papa Paulo VI, como ele disse no seu discurso de encerramento (8). Faço-o também para me desempenhar de um dos maiores deveres do meu múnus apostólico. A catequese, aliás, foi sempre uma preocupação central do meu ministério de sacerdote e bispo.\n\nDesejo ardentemente que esta Exortação Apostólica, dirigida a toda a Igreja, corrobore a solidez da fé e da vida cristã, dê novo vigor às iniciativas que estão a ser postas em prática, estimule a criatividade — com a requerida vigilância — e contribua para difundir nas comunidades a alegria de levar ao mundo o mistério de Cristo.\n\nI\n\nNÓS TEMOS UM ÚNICO MESTRE, JESUS CRISTO\n\nPôr em comunhão com a Pessoa de Cristo\n\n5. A IV Assembleia Geral do Sínodo dos Bispos insistiu muitas vezes no cristocentrismo de toda a catequese autêntica. Podemos fixar aqui os dois significados da palavra. Não se opõem nem se excluem; antes se exigem e se completam um ao outro.\n\nDeseja-se acentuar, antes de mais nada, que no centro da catequese encontramos essencialmente uma Pessoa: a Pessoa de Jesus de Nazaré, «Filho único do Pai, cheio de graça e de verdade» (9), que sofreu e morreu por nós, e que agora, ressuscitado, vive connosco para sempre. este mesmo Jesus que é «o Caminho, a Verdade e a Vida» (10), e a vida cristã consiste em seguir a Cristo, «sequela Christi».\n\nO objecto essencial e primordial da catequese, pois, para empregar uma expressão que São Paulo gosta de usar e que é frequente na teologia contemporânea, é «o Mistério de Cristo». Catequizar é, de certa maneira, levar alguém a perscrutar este Mistério em todas as suas dimensões: «expor à luz, diante de todos, qual seja a disposição divina, o Mistério ... Compreender, com todos os santos, qual seja a largura, o comprimento, a altura e a profundidade ... conhecer a caridade de Cristo, que ultrapassa qualquer conhecimento... (e entrar em) toda a plenitude de Deus» (11). Quer dizer: é procurar desvendar na Pessoa de Cristo todo o desígnio eterno de Deus que nela se realiza. E procurar compreender o significado dos gestos e das palavras de Cristo e dos sinais por Ele realizados, pois eles ocultam e revelam ao mesmo tempo o seu Mistério. Neste sentido, a finalidade definitiva da catequese é a de fazer que alguém se ponha, não apenas em contacto, mas em comunhão, em intimidade com Jesus Cristo: somente Ele pode levar ao amor do Pai no Espírito e fazer-nos participar na vida da Santíssima Trindade.\n\nTransmitir a doutrina de Cristo\n\n6. O cristocentrismo na catequese significa também que, mediante ela, se deseja transmitir, não já cada um a sua própria doutrina ou então a de um mestre qualquer, mas os ensinamentos de Jesus Cristo, a Verdade que Ele comunica, ou, mais exactamente, a Verdade que Ele é (12). Tem que se dizer, portanto, que na catequese é Cristo, Verbo Encarnado e Filho de Deus, que é ensinado — e tudo o resto sempre em relação com Ele; e que somente Cristo ensina; qualquer outro que ensine, fá-lo na medida em que é seu porta-voz, permitindo a Cristo ensinar pela sua boca. A preocupação constante de todo o catequista, seja qual for o nível das suas responsabilidades na Igreja, deve ser a de fazer passar, através do seu ensino e do seu modo da comportar-se, a doutrina e a vida de Jesus Cristo. Assim, há-de procurar que a atenção e a adesão da inteligência e do coração daqueles que catequiza não se detenha em si mesmo, nas suas opiniões e atitudes pessoais; e sobretudo não há-de procurar inculcar as suas opiniões e opções pessoais, como se elas exprimissem a doutrina e as lições de vida de Jesus Cristo. Todos os catequistas deveriam poder aplicar a si próprios a misteriosa palavra de Jesus: «A minha doutrina não é minha mas d'Aquele que me enviou» (13). É isso que faz São Paulo, ao tratar de um assunto de grande importância: «Eu aprendi do Senhor isto, que por minha vez vos transmiti» (14). Que frequente e assíduo contacto com a Palavra de Deu transmitida pelo Magistério da Igreja, que familiaridade profunda com Cristo e com o Pai, que espírito de oração e que desprendimento de si mesmo deve ter um catequista, para poder dizer: «A minha doutrina não é minha»!\n\nCristo que ensina\n\n7. Além disso, esta doutrina não é um corpo de verdades abstractas: é a comunicação do Mistério vivo de Deus. A qualidade d'Aquele que ensina no Evangelho e a natureza dos seus ensinamentos ultrapassam de todas as maneiras as dos «mestres» em Israel, em virtude daquela ligação única que existe entre aquilo que Ele diz, aquilo que Ele faz e aquilo que Ele é. Contudo, permanece o facto de os Evangelhos nos relatarem claramente momentos em que Jesus «ensina». «Jesus foi fazendo e ensinando» (15). nestes dois verbos que introduzem o livro dos Actos dos Apóstolos, São Lucas une e distingue ao mesmo tempo os dois pólos da missão de Cristo.\n\nJesus ensinou. É esse o testemunho que Ele dá de Si mesmo : «Eu estava todos os dias sentado no Templo a ensinar» (16). É essa também a observação que fazem cheios de admiração os Evangelistas, surpreendidos por O verem ensinar sempre e em qualquer lugar, e fazê-lo duma maneira e com uma autoridade desconhecidas até então. «De novo concorreu a Ele muita gente e, como de costume, pôs-se outra vez a ensiná-la (17); «E maravilhavam-se por causa da sua doutrina, porque os ensinava como quem tem autoridade» (18). O mesmo atestam os seus adversários, para daí tirarem motivo de acusação e de condenação: «Ele subleva o povo, ensinando por toda a Judeia, a começar da Galileia até aqui» (19).\n\nO único «Mestre»\n\n8. Aquele que ensina deste modo merece por uma razão que é única o nome de «Mestre». Quantas vezes, ao longo do novo Testamento, e especialmente nos Evangelhos, é atribuído a Cristo esse título de Mestre (20)! Aí se refere claramente que os Doze, os outros discípulos e as multidões de ouvintes Lhe chamam «Mestre», com uma entoação ao mesmo tempo de admiração, de confiança e de ternura (21). E até mesmo os Fariseus e os Saduceus, os Doutores da Lei e os Judeus em geral Lhe não recusam essa designação: «Mestre, queríamos ver-te fazer um prodígio» (22); «Mestre, que devo fazer para obter a vida eterna?» (23). Mas é sobretudo o. próprio Jesus, em momentos particularmente solenes e muito significativos, que se denomina Mestre: «Vós chamais-me Mestre e Senhor, e dizeis bem, visto que o sou» (24); e proclama a singularidade e o carácter único da sua condição de Mestre: «... um só é o vosso Mestre» (25), Cristo. Assim se compreende que, no decorrer de dois mil anos, em todas as línguas da terra, homens de todas as condições, raças e nações Lhe tenham dado este título, com veneração, repetindo à sua maneira a exclamação de Nicodemos: «Sabemos que vieste como Mestre da parte de Deus» (26).\n\nEsta imagem de Cristo a ensinar, a um tempo majestosa e familiar, impressionante e tranquilizadora, imagem desenhada pela pena dos Evangelistas e com frequência evocada depois pela iconografia desde os primeiros séculos da era paleo-cristã (27), tão atraente ela se apresentava, é-me grato também a mim evocá-la no início destas considerações sobre a catequese no mundo contemporâneo.\n\nCristo ensina com toda a sua vida\n\n9. Ao fazer esta evocação, não esqueço que a Majestade de Cristo quando ensinava, a coerência e a força persuasiva únicas do seu ensino, não se conseguem explicar senão porque as suas palavras, parábolas e raciocínios nunca são separáveis da sua vida e do seu próprio ser. Neste sentido, toda a vida de Cristo foi um ensinar contínuo: os seus silêncios, os seus milagres, os seus gestos, a sua oração, o seu amor pelo homem, a sua predilecção pelos pequeninos e pelos pobres, a aceitação do sacrifício total na cruz pela redenção do mundo e a sua ressurreição, são o actuar-se da sua palavra e o realizar-se da sua revelação. De modo que, para os cristãos, o Crucifixo é uma das imagens mais sublimes e mais populares do Jesus que ensina.\n\nOxalá todas estas considerações, que se situam na esteira das grandes tradições da Igreja, consolidem em nós o fervor para com Cristo, o Mestre que revela Deus aos homens e revela o homem a si mesmo; o Mestre que salva, santifica e guia, que está vivo e que fala, desperta, comove, corrige, julga, perdoa e caminha todos os dias connosco pelos caminhos da história; o Mestre que vem e que há-de vir na glória.\n\nÉ somente em profunda comunhão com Ele que os catequistas encontrarão luz e força para uma desejável renovação autêntica da catequese.\n\nII\n\nUMA EXPERIÊNCIA TÃO ANTIGA COMO A IGREJA\n\nA Missão dos Apóstolos\n\n10. A imagem de Cristo a ensinar tinha-se imprimido no espírito dos Doze e dos primeiros discípulos; e a ordem — «Ide... ensinai todas as gentes» (28) — orientou toda a sua vida. São João dá testemunho disso no seu Evangelho, quando refere as palavras de Jesus: «Já não vos chamo servos, porque o servo não sabe o que faz o seu senhor; chamei-vos amigos, porque vos manifestei tudo o que ouvi de meu Pai» (29). Não foram eles que escolheram seguir Jesus; foi o próprio Jesus que os escolheu, os conservou consigo e os constituiu, já antes da sua Páscoa, para que fossem e produzissem fruto e para que o seu fruto fosse duradouro (30). Foi por tudo isto que, após a ressurreição, Ele lhes confiou de maneira formal a missão de irem fazer discípulos de todas as nações.\n\nNo seu conjunto, o livro dos Actos dos Apóstolos testemunha que eles foram fiéis à sua vocação e à missão recebida. Os membros da primeira comunidade cristã aparecem aí «perseverantes no ensino dos Apóstolos, na união, na fracção do pão e nas orações» (31). Encontra-se aqui, sem dúvida alguma, a imagem permanente de uma Igreja que, graças ao ensino dos Apóstolos, nasce e se alimenta continuamente da Palavra do Senhor, a celebra no Sacrifício eucarístico e dela dá testemunho ao mundo sob o signo da caridade.\n\nQuando os adversários começaram a ter como suspeita a actividade dos Apóstolos, foi precisamente porque estavam «indignados por eles estarem a ensinar o povo» (32). E a ordem que então lhes deram foi de não continuarem a ensinar em nome de Jesus (33). Sabemos, no entanto, que os Apóstolos quanto a este ponto, consideraram justo obedecer antes a Deus do que aos homens (34).\n\nA catequese nos tempos apostólicos\n\n11. Os Apóstolos não tardaram em fazer com que outros compartilhassem o seu mistério do apostolado (35). O seu múnus de ensinar transmitem-no aos seus sucessores. Confiam igualmente esse múnus a diáconos, desde a sua instituição: Estêvão, «cheio de graça e de fortaleza», não cessa de ensinar, movido pela sabedoria do Espírito (36). Depois, associaram a si «muitos outros» discípulos (37) nesse múnus de ensinar; e mesmo simples cristãos, dispersos pela perseguição, andavam de terra em terra a anunciar a palavra da Boa Nova» (38). São Paulo é o arauto por excelência de tal anúncio, de Antioquia até Roma. A última imagem que nós temos dele, nos Actos dos Apóstolos, apresenta-no-lo como um homem «pregando o reino de Deus e ensinando o que diz respeito ao Senhor Jesus Cristo, com toda a franqueza e sem impedimento» (39). As suas numerosas Cartas prolongam e aprofundam o seu ensino. E de modo semelhante as Cartas de São Pedro, de São João, de São Tiago e de São Judas são outros tantos testemunhos da catequese dos tempos apostólicos.\n\nOs Evangelhos foram também, antes de serem escritos, expressão de um ensinamento oral, transmitido às comunidades cristãs, e reflectem mais ou menos claramente uma estrutura catequética. Porventura a narração de São Mateus não foi já chamada o Evangelho do catequista e a de São Marcos o Evangelho do catecúmeno?\n\nOs Padres da Igreja e a catequese\n\n12. A Igreja, por sua vez, continua esta missão de magistério dos Apóstolos e dos primeiros colaboradores. Fazendo-se ela própria, dia a dia, discípula do Senhor, por justo motivo é chamada «Mãe e Mestra» (40). Desde São Clemente de Roma até Orígenes (41), a época pós-apostólica viu aparecer obras notáveis. Assistiu-se depois a este facto impressionante: Bispos e Pastores, dos mais prestigiosos, sobretudo nos séculos III e IV, consideram como parte importante do seu ministério episcopal proferir instruções ou escrever tratados catequéticos. É então a época de um Cirilo de Jerusalém e de um João Crisóstomo, de um Ambrósio e de um Agostinho; devidas à pena de numerosos Padres da Igreja, neste período, de facto, viram-se florescer obras que ainda hoje continuam a ser modelos para nós.\n\nMas, como seria possível evocar, ainda que brevemente, a catequese que esteve na base da difusão e da caminhada da Igreja ao longo das diversas épocas da história, em todos os continentes e nos ambientes sociais e culturais mais variados? Dificuldades certamente não faltaram. Contudo, a Palavra do Senhor prosseguiu o seu curso através dos séculos, difundiu-se e foi honrada, segundo as palavras do Apóstolo São Paulo (42).\n\nA partir dos Concílios e da actividade missionária\n\n13. O ministério da catequese foi haurir energias cada vez mais renovadas aos Concílios. O Concílio de Trento constitui neste aspecto um exemplo a realçar: nas suas constituições e decretos, de facto, deu prioridade à catequese; é ele que está na origem do «Catecismo Romano», que por isso tem o nome de Tridentino. Constitui uma obra de primeiro plano como resumo da doutrina cristã e da teologia tradicional, para uso dos sacerdotes. O mesmo Concílio suscitou na Igreja uma organização da catequese digna de nota; estimulou o clero para o cumprimento dos seus deveres de ensino catequético; e foi determinante, ainda, para a publicação de catecismos, a que se dedicaram santos Teólogos, tais como São Carlos Borromeu, São Roberto Belarmino, ou São Pedro Canísio, escritos que são verdadeiros modelos para aquele tempo. Oxalá que o Concílio Vaticano II possa suscitar nos nossos dias uma animação e uma obra semelhantes.\n\nAs missões constituem também terreno privilegiado para a catequese ser posta em prática. Assim, passados quase dois mil anos, o Povo de Deus nunca cessou de ser educado na fé, segundo formas adaptadas às diversas condições dos fiéis e às múltiplas conjunturas eclesiais.\n\nA catequese ainda intimamente ligada a toda a vida da Igreja. Não é só a extensão geográfica e o aumento numérico, mas sobretudo o crescimento interior da Igreja, a sua correspondência ao desígnio de Deus, que dependem da catequese. A luz das experiências que acabam de ser evocadas, neste olhar retrospectivo sobre a história da Igreja, numerosas lições — entre muitas outras — merecem ser postas em evidência.\n\nA catequese: direito e dever da Igreja\n\n14. É manifesto, antes de mais nada, que a catequese, para a Igreja, foi sempre um dever sagrado e um direito imprescritível. Por um lado, é patente tratar-se de um dever, originado numa ordem do Senhor e que incumbe sobretudo àqueles que, na Nova Aliança, recebem o chamamento para o ministério de Pastores. Por outro lado, pode-se falar igualmente de um direito: do ponto de vista teológico, todos os baptizados, pelo próprio facto do seu Baptismo, têm direito a receber da Igreja um ensino e uma formação que lhes permita levar verdadeira vida cristã; na perspectiva dos direitos do homem, toda a pessoa humana tem direito a procurar a verdade religiosa e a ela aderir livremente, isto é, sem «qualquer coacção, quer da parte de indivíduos, de grupos sociais ou de qualquer autoridade humana; e de tal modo que, em matéria religiosa, ninguém pode ser forçado a agir contra a própria consciência, nem impedido de proceder segundo a mesma consciência» (43).\n\nÉ por isso que a actividade catequética tem de poder realizar-se em circunstâncias favoráveis de tempo e de lugar, ter acesso aos meios de comunicação social e poder dispor de instrumentos de trabalho apropriados, sem discriminações em relação aos pais, aos catequizandos e aos catequistas. Actualmente este direito é cada vez mais reconhecido, ao menos no plano dos grandes princípios, como o atestam as declarações ou convenções internacionais; nestas — sejam quais forem as suas limitações — pode-se reconhecer a voz da consciência de uma grande parte dos homens de hoje (44). Mas este direito é violado por numerosos Estados, a ponto de o dar, mandar ministrar a catequese, ou o recebê-la, ser tido por delito passível de sanções. É com vigor que, em união com os Padres do Sínodo, eu levanto a voz contra todas as discriminações no domínio da catequese; e uma vez mais, faço veemente apelo aos responsáveis, para que cessem totalmente tais constrangimentos, que pesam sobre a liberdade humana em geral, e sobre a liberdade religiosa em particular.\n\nUma tarefa prioritária\n\n15. A segunda lição diz respeito ao lugar próprio que há-de ocupar a catequese nos planos pastorais da Igreja. Quanto mais a Igreja, a nível local ou universal, se mostrar capaz de dar prioridade à catequese — em relação a outras obras e iniciativas cujos resultados possam ser mais espectaculares — tanto mais encontrará na catequese o meio para a consolidação da sua vida interna como comunidade de fiéis, bem como da sua actividade externa missionária. A Igreja, neste século XX prestes a terminar, é convidada por Deus e pelos acontecimentos, que também são apelos de Deus, a renovar a sua confiança na actividade catequética, como tarefa verdadeiramente primordial da sua missão. É convidada a consagrar à catequese os seus melhores recursos de pessoal e de energias, sem se poupar a esforços, trabalhos e meios materiais, para a organizar melhor e formar para ela pessoas qualificadas. Nisto não há que ater-se a cálculos puramente humanos, mas tem de haver uma atitude de fé. E uma atitude de fé refere-se sempre à fidelidade de Deus, que não deixa nunca de corresponder.\n\nResponsabilidade comum e diferenciada\n\n16. Terceira lição: a catequese tem sido sempre e continuará a ser uma obra pela qual toda a Igreja se deve sentir e mostrar responsável. Os membros da Igreja, é certo, têm responsabilidades distintas, segundo a missão de cada um. Os Pastores, em virtude do seu múnus, tem, a diversos níveis, a mais alta responsabilidade pela promoção, orientação e coordenação da catequese. O Papa, da sua parte, tem consciência viva da responsabilidade que lhe incumbe em primeiro lugar neste campo; se tem nisso motivos de preocupação pastoral, tem aí sobretudo, uma fonte de alegria e de esperança. Os sacerdotes, os religiosos e as religiosas dispõem aí de um terreno privilegiado para o seu apostolado. Os pais têm, também eles, ainda que a outro nível, uma responsabilidade singular. Os professores, os diversos ministros da Igreja, os catequistas e, para além destes, os promotores das comunicações sociais, têm todos em graus diversos, responsabilidades bem precisas nesta formação da consciência dos fiéis, formação importante para a vida da Igreja e que se reflecte na vida da própria sociedade. Seria certamente um dos melhores frutos da Assembleia Geral do Sínodo, consagrada inteiramente à catequese, se ela viesse a despertar, em toda a Igreja e em cada um dos seus sectores, uma consciência viva e actuante dessa responsabilidade diferenciada mas comum.\n\nRenovação contínua e equilibrada\n\n17. Por fim, precisa a catequese de uma renovação contínua, mesmo em certo alargamento do seu próprio conceito, nos seus métodos, na busca de uma linguagem adaptada e na técnica dos novos meios para a transmissão da mensagem. Esta renovação, porém, nem sempre se tem processado com igual validade; os Padres sinodais não hesitaram em reconhecer com realismo, a par de um progresso inegável da actividade catequética e de iniciativas promissoras, os limites e até as «deficiências» do que se tem feito até ao presente (45). Tais limites são particularmente graves quando comportam o risco de acarretar dano à integridade do conteúdo. A «Mensagem ao Povo de Deus» frisou bem que «uma repetição rotineira que se opõe a toda e qualquer mudança, bem como a improvisação inconsiderada que enfrenta os problemas com temeridade, são igualmente perigosas» (46) para a catequese. A repetição rotineira leva à estagnação, à letargia e, por fim, à paralisia. A improvisação inconsiderada gera a confusão dos catequizados e dos seus pais quando se trata de crianças, gera desvios de toda a espécie, a ruptura e, finalmente, a derrocada total da unidade. Importa que a Igreja hoje — como aliás o conseguiu noutros momentos da sua história — saiba dar mostras de sapiência, de coragem e de fidelidade evangélicas na procura e na prática de novas vias e perspectivas para o ensino catequético.\n\nIII\n\nA CATEQUESE NA ACTIVIDADE PASTORAL\n\nE MISSIONÁRIA DA IGREJA\n\nA catequese: uma fase da evangelização\n\n18. A catequese nunca pode ser dissociada do conjunto das actividades pastorais e missionárias da Igreja. Tem, no entanto, uma especificidade acerca da qual a IV Assembleia Geral do Sínodo dos Bispos muitas vezes se interrogou quer durante os trabalhos preparatórios, quer durante o desenrolar das sessões. A questão interessa até opinião pública, quer dentro da Igreja quer fora dela.\n\nNão é aqui o lugar para dar uma definição rigorosa e formal da catequese, suficientemente aclarada no «Directório Geral da Catequese» (47). Compete aos especialistas enriquecer cada vez mais o seu conceito e as suas articulações.\n\nNo entanto, perante incertezas no campo prático, recordemos simplesmente alguns pontos essenciais, já solidamente estabelecidos aliás nos documentos da Igreja, para uma compreensão exacta do que é a catequese. Sem eles correr-se-ia o risco de não captar todo o seu significado e alcance.\n\nGlobalmente, pode-se partir da noção de que a catequese é uma educação da fé das crianças, dos jovens e dos adultos, a qual compreende especialmente um ensino da doutrina cristã, dado em geral de maneira orgânica e sistemática, com o fim de os iniciar na plenitude da vida cristã. Por esta razão, a catequese, sem se confundir formalmente com eles, anda ligada com certo número de elementos da missão pastoral da Igreja, que têm um aspecto catequético, que preparam a catequese ou que a desenvolvem, como sejam: o primeiro anúncio do Evangelho ou pregação missionária pelo «kerigma» para suscitar a fé; a apologética ou a busca das razões de crer; a experiência da vida cristã; a celebração dos Sacramentos; a integração na comunidade eclesial; e o testemunho apostólico e missionário.\n\nAntes de mais nada convém recordar que entre a catequese e a evangelização não existe separação nem oposição, como também não há identificação pura e simples, mas existem sim relações íntimas de integração e de complementaridade recíproca.\n\nA Exortação Apostólica Evangelii Nuntiandi, de 8 de Dezembro de 1975, sobre a Evangelização no Mundo Contemporâneo, frisava bem que a evangelização — cuja finalidade é levar a Boa Nova a toda a humanidade, a fim de que esta a viva — é uma realidade rica, complexa e dinâmica, constituída por elementos ou, se se preferir, de momentos, essenciais e diferentes entre si, que é preciso saber abranger com uma visão de conjunto, na unidade de um único movimento (48). A catequese é um desses momentos de todo o processo da evangelização. E como ele há-de ser tido em conta!\n\nCatequese e primeiro anúncio do Evangelho\n\n19. A especificidade da catequese, distinta do primeiro anúncio do Evangelho que suscita conversão, visa o duplo objectivo de fazer amadurecer a fé inicial e de educar o verdadeiro discípulo de Cristo, mediante um conhecimento mais aprofundado e sistemático da Pessoa e da mensagem de Nosso Senhor Jesus Cristo (49).\n\nNa prática, porém, a catequese, mantendo embora esta ordem normal, deve ter em conta que muitas vezes não se verificou a primeira evangelização. Certo número de crianças baptizadas na primeira infância chegam à catequese paroquial sem terem recebido qualquer outra iniciação na fé, e sem terem ainda uma adesão explícita e pessoal a Jesus Cristo; têm somente a capacidade para acreditar que lhes foi conferida pelo Baptismo e pela presença do Espírito Santo. Os preconceitos do meio familiar pouco cristão o espírito positivista da educação seguida, bem cedo geram nessas crianças certo número de difidências. E a estas há que juntar ainda outras crianças, não baptizadas, para as quais os respectivos pais só tardiamente aceitam a educação religiosa: por motivos de ordem prática, a fase da sua formação catecumenal dar-se-á, frequentemente e em grande parte, no decurso da catequese ordinária. Depois, sucede também que numerosos pré-adolescentes e adolescentes, que foram baptizados e receberam uma catequese sistemática e os Sacramentos, permanecem ainda por longo tempo hesitantes em comprometer toda a sua vida com Jesus Cristo, quando acontece mesmo que procuram esquivar-se a uma formação religiosa em nome da liberdade. Por fim, os próprios adultos não estão livres das tentações da dúvida ou do abandono da fé, especialmente sob influência do meio ambiente incrédulo. Tudo isto equivale a dizer que a «catequese» muitas vezes há-de ter a preocupação, não só de alimentar e esclarecer a fé, mas também de a avivar incessantemente com a ajuda da graça, de lhe abrir os corações, de converter e preparar aqueles que ainda estão no limiar da fé para uma adesão global a Jesus Cristo. Tal cuidado ditará, pelo menos em parte, o tom, a linguagem e o método da catequese.\n\nFinalidade específica da catequese\n\n20. A finalidade específica da catequese, no entanto, não deixa de continuar a ser a de desenvolver, com a ajuda de Deus, uma fé ainda inicial. A de promover em plenitude e de alimentar quotidianamente a vida cristã dos fiéis de todas as idades. Trata-se, com efeito, de fazer crescer, no plano do conhecimento e da vida, o gérmen de fé semeado pelo Espírito Santo, com o primeiro anúncio do Evangelho, e transmitido eficazmente pelo Baptismo.\n\nA catequese, portanto, há-de tender a desenvolver a inteligência do mistério de Cristo à luz da Palavra, a fim de que o homem todo seja por ele impregnado. Deste modo, transformado pela acção da graça em nova criatura, o cristão põe-se a seguir Cristo e, na Igreja, aprende cada vez melhor a pensar como Ele, a julgar como Ele, a agir em conformidade com os seus mandamentos e a esperar como Ele nos exorta a esperar.\n\nMais precisamente, a finalidade da catequese, no conjunto da evangelização, é a de construir a fase de ensino e de ajuda à maturação do cristão que, depois de ter aceitado pela fé a Pessoa de Jesus Cristo como único Senhor e após ter-Lhe dado uma adesão global, por uma sincera conversão do coração, se esforça por melhor conhecer o mesmo Jesus Cristo, ao qual se entregou: conhecer o seu «mistério», o Reino de Deus que Ele anunciou, as exigências e promessas contidas na sua mensagem evangélica e os caminhos que Ele traçou para todos aqueles que O querem seguir.\n\nSe é verdade, portanto, que ser cristão significa dizer «sim» a Jesus Cristo, convém recordar que tal «sim» se situa a dois níveis: consiste, antes de mais, em abandonar-se à Palavra de Deus e apoiar-se nela; mas comporta também, num segundo momento, o esforçar-se por conhecer cada vez melhor o sentido profundo dessa Palavra.\n\nNecessidade de uma catequese sistemática\n\n21. No discurso de encerramento da IV Assembleia Geral do Sínodo, o Papa Paulo VI congratulava-se «por verificar que a necessidade absoluta de uma catequese bem estruturada e coerente (tinha) sido posta em realce por todos, porque o aprofundamento do mistério cristão é que distingue fundamentalmente a catequese de todas as demais formas de anúncio da Palavra de Deus» (50).\n\nEm vista de dificuldades práticas, há algumas características desse ensino que convém pôr em evidência. Assim, deve ser:\n\n— um ensino sistemático; não algo improvisado, mas que siga um programa que lhe permita alcançar um fim determinado;\n\n— um ensino que se concentre no essencial, sem ter a pretensão de tratar todas as questões disputadas, e sem se transformar em investigação teológica, ou em exegese científica;\n\n— um ensino suficientemente completo, todavia, para que não se contente com ser apenas primeiro anúncio do mistério cristão, como aquele que podemos ter no «kerigma»;\n\n— uma iniciação cristã integral, aberta a todas as outras componentes da vida cristã. Sem esquecer o interesse de que se revestem múltiplas ocasiões de catequese que se deparam na vida pessoal, familiar e social ou eclesial, que é preciso saber aproveitar e sobre as quais voltarei a falar no capítulo IV, insisto na necessidade de um ensino cristão orgânico e sistemático, porque em diversas partes nota-se a tendência para minimizar a sua importância.\n\nCatequese e experiência vital\n\n22. É vão tentar jogar com a «ortopraxis» contra a ortodoxia: o Cristianismo é inseparavelmente uma coisa e outra. Convicções firmes e reflectidas levam à acção corajosa e correcta; o esforço por educar os fiéis para viverem nos dias de hoje como discípulos de Cristo, reclama e facilita a descoberta aprofundada do Mistério de Cristo na história da Salvação.\n\nÉ vão igualmente apregoar o abandono do estudo sério e sistemático da mensagem de Cristo, sob o pretexto de uma preferência metodológica pela experiência vital. «Ninguém pode alcançar a verdade integral mediante uma simples experiência privada, quer dizer, sem uma explicação adequada da mensagem de Cristo, que é 'Caminho, Verdade e Vida' (cf. Jo. 14,6)» (51).\n\nTambém não se há-de opor catequese a partir da vida a uma catequese tradicional, doutrinal e sistemática (52). A catequese autêntica é sempre iniciação ordenada e sistemática à revelação que Deus fez de Si mesmo ao homem, em Jesus Cristo. Esta revelação está conservada na memória profunda da Igreja e nas Sagradas Escrituras, e é constantemente comunicada, por uma «traditio» (tradição) viva e activa, de uma geração a outra. Essa revelação não está isolada da vida, nem justaposta a ela de maneira artificial, mas refere-se ao sentido último da existência; esclarece-a totalmente, para a inspirar e para dela ajuizar criticamente, à luz do Evangelho.\n\nÉ por isso que podemos aplicar aos catequistas aquilo que o Concílio Vaticano II aplicava especialmente aos sacerdotes: educadores — do homem e da vida do homem —na fé (53).\n\nCatequese e Sacramentos\n\n23. A catequese está intrinsecamente ligada a toda a acção litúrgica e sacramental, pois é nos Sacramentos, sobretudo na Eucaristia, que Cristo Jesus age em plenitude na transformação dos homens.\n\nNa Igreja primitiva, o catecumenato e a iniciação aos Sacramentos do Baptismo e da Eucaristia identificavam-se. Muito embora a Igreja nos antigos países cristãos, tenha mudado a sua prática neste campo, o catecumenato nunca neles foi abolido; ao contrário, está a ter até uma renovação (54) e é amplamente praticado nas jovens Igrejas missionárias. De qualquer maneira, a catequese conserva sempre uma referência aos Sacramentos; toda a catequese leva necessariamente aos Sacramentos da fé. Por outro lado, a autêntica prática dos Sacramentos tem forçosamente um aspecto catequético. Por outras palavras, a vida sacramental empobrece-se e depressa se torna ritualismo oco, se não estiver fundado num conhecimento sério do que significam os Sacramentos. E a catequese intelectualiza-se, se não for haurir vida na prática sacramental.\n\nCatequese e comunidade eclesial\n\n24. A catequese, por fim, tem uma ligação íntima com a acção responsável da Igreja e dos cristãos no mundo. Aqueles que aderem a Jesus Cristo pela fé e se esforçam por consolidar essa fé na catequese, têm necessidade de viver em comunhão com outros que deram o mesmo passo. A catequese corre o risco de se esterilizar, se uma comunidade de fé e vida cristã não acolher o catecúmeno a certo passo da sua catequização. É por isto que a comunidade eclesial, a todos os níveis, é duplamente responsável em relação à catequese: antes de mais, tem a responsabilidade de prover à formação dos próprios membros; depois, também a de os acolher num meio ambiente em que possam viver o mais plenamente possível aquilo que aprenderam.\n\nA catequese está igualmente aberta ao dinamismo missionário. Se for bem conduzida, os próprios cristãos terão a peito dar testemunho da sua fé, transmiti-la aos filhos, dá-la a conhecer a outros e servir de todas as maneiras a comunidade humana.\n\nNecessidade da catequese no sentido lato, para a maturação e o vigor da fé\n\n25. Graças, pois, à catequese, é que o «kerigma» evangélico — aquele primeiro anúncio cheio de ardor que a dada altura transforma uma pessoa e a leva à decisão de se entregar a Jesus Cristo pela fé — será pouco a pouco aprofundado, desenvolvido nos seus corolários implícitos, explicado mediante explanação que apele também à razão e oriente à prática cristã na Igreja e no mundo. E tudo isto não é menos evangélico do que o «kerigma», embora não falte quem diga que a catequese tende forçosamente a racionalizar, ressequir e até a matar o que há de vivo, espontâneo e vibrante no «kerigma». As verdades que se aprofundam na catequese são as mesmas que tocaram o coração do homem, quando este as ouviu pela primeira vez. O facto de as conhecer melhor, longe de as embotar ou de as fazer ressequir, torna-as ainda mais estimulantes e decisivas para a vida.\n\nNa concepção que acaba de ser exposta, a catequese conserva uma perspectiva toda pastoral. Foi assim que o Sínodo intentou considerá-la. Este sentido amplo da catequese não contradiz, antes abarca e ultrapassa aquele sentido mais estrito da mesma, outrora comummente apresentado nas exposições didácticas como simples ensino das fórmulas que exprimem a fé.\n\nEm última análise, a catequese é tão necessária para o amadurecimento da fé dos cristãos, como para o seu testemunho frente ao mundo: o seu intento é levar os cristãos «à unidade da fé, ao pleno conhecimento do Filho de Deus e ao estado de homem perfeito, até alcançar a medida da plena estatura de Cristo» (55), depois, fazer também com que os cristãos estejam aptos a justificar a sua esperança perante todos aqueles que lhes perguntarem as razões dela (56).\n\nIV\n\nTODA A BOA NOVA COLHIDA NA FONTE\n\nO conteúdo da Mensagem\n\n26. Sendo a catequese um momento ou um passo da evangelização, o seu conteúdo não poderia ser outro senão o da mesma evangelização, globalmente tomada: a mesma mensagem — a Boa Nova da Salvação. Uma vez, cem vezes ouvida e acolhida com o coração, essa mensagem é aprofundada depois sem cessar na catequese, mediante reflexão e estudo sistemático; mediante uma tomada de consciência cada vez mais responsável das suas repercussões da vida pessoal; e mediante uma inserção no todo orgânico e harmonioso, que é a existência cristã na sociedade e no mundo.\n\nA fonte\n\n27. A catequese sempre há-de haurir o seu conteúdo na fonte viva da Palavra de Deus, transmitida na Tradição e na Escritura. «A Sagrada Tradição e a Sagrada Escritura constituem um só depósito inviolável da Palavra de Deus, confiado à Igreja», como o recordou o Concílio Vaticano II. Segundo o mesmo Concílio «o ministério da palavra, que abarca a pregação pastoral, a catequese, e toda a espécie de instrução cristã ... com proveito se alimenta e santa mente se revigora com a palavra da Escritura»(57).\n\nFalar da Tradição e da Escritura como fonte da catequese é já acentuar que esta tem de ser impregnada e embebida de pensamento, espírito e atitudes bíblicas e evangélicas, mediante um contacto assíduo com os próprios textos sagrados; é já recordar também que a catequese será tanto mais rica e eficaz, quanto mais ler os textos com a inteligência e o coração da Igreja; quanto mais se inspirar na reflexão e na vida duas vezes milenária da mesma Igreja .\n\nO ensino, a liturgia e a vida da Igreja brotam desta fonte e a ela conduzem, sob a orientação dos Pastores e principalmente do Magistério doutrinal que o Senhor lhes confiou.\n\nO Credo: expressão doutrinal privilegiada\n\n28. Urna expressão privilegiada da herança viva, que os Pastores receberam o encargo de guardar, encontra-se no Credo. Mais concretamente, nos Sínodos que, em momentos cruciais, condensaram em afortunadas sínteses a fé da Igreja. No decurso de séculos, um passo importante da catequese era precisamente a «traditio Symboli» (a transmissão do resumo dos principais pontos da fé), seguida da transmissão («traditio») da Oração dominical. Nos nossos dias, este rito expressivo foi reintroduzido na cerimónia da iniciação dos catecúmenos (58). Não seria caso para descobrir uma utilização mais vasta e adaptada desse gesto, para marcar essa fase entre todas importante em que o novo discípulo de Jesus Cristo acolhe com plena lucidez e coragem o conteúdo daquilo que daí por diante, terá de aprofundar com seriedade?\n\nO meu Predecessor Paulo VI houve por bem coligir, no «Credo do Povo de Deus», proclamado por ocasião do XIX Centenário do Martírio dos Apóstolos São Pedro e São Paulo, os elementos essenciais da fé católica, sobretudo aqueles que apresentavam maior dificuldade ou corriam risco de ser desconhecidos (59). É um ponto de referência seguro para o conteúdo da catequese.\n\nElementos a nunca transcurar\n\n29. O mesmo Sumo Pontífice recordou, no terceiro capítulo da sua Exortação Apostólica Evangelii Nuntiandi, «o conteúdo essencial, a substância viva» da evangelização (60). Também para a própria catequese, é necessário ter presente cada um desses elementos bem como a síntese viva na qual se acham integrados (61).\n\nLimitar-me-ei a dar aqui, simples apontamentos (62). É fácil de ver, por exemplo, quão importante é fazer compreender às crianças, aos adolescentes e àqueles que progridem na fé «o que de Deus se pode conhecer» (63), poder dizer-lhes: «Aquele que vós adorais sem conhecer, eu vo-lo anuncio» (64); fazer por lhes expor em poucas palavras (65) o mistério do Verbo de Deus feito homem, como realizou a salvação do homem pela sua Páscoa, isto é, mediante a sua morte e ressurreição, assim como pela pregação, pelos sinais que realizou e pelos sacramentos da sua presença permanente no meio de nós. Os Padres do Sínodo demonstraram-se bem inspirados quando solicitaram que se evitasse reduzir Cristo à sua humanidade e a sua mensagem a uma dimensão puramente terrena. É preciso que Ele seja reconhecido como filho de Deus e o Mediador que nos abre livre acesso ao Pai, no Espírito (66).\n\nImporta que à luz da fé, se torne bem patente, aos olhos da inteligência e do coração, este sacramento da presença de Cristo que é o Mistério da Igreja, assembleia de homens pecadores mas ao mesmo tempo santificados de forma a constituírem a família de Deus, reunida pelo Senhor sob a condução daqueles que «o Espírito Santo... estabeleceu vigilantes para pastorearem a Igreja de Deus» (67).\n\nÉ igualmente importante explicar que a história dos homens, com as suas marcas de graça e de pecado, de grandeza e de miséria, é assumida por Deus em seu Filho Jesus Cristo e «consegue apresentar já uma certa prefiguração do mundo que há-de vir» (68).\n\nImporta, finalmente, apresentar sem rodeios as exigências, feitas de renúncias mas também de alegrias, requeridas por aquilo a que o Apóstolo gostava de chamar «vida nova» (69), «nova criatura» (70), estar ou existir em Cristo (71), «vida eterna em Jesus Cristo» (72), que não é outra coisa senão a vida no mundo, mas vivida segundo as bem-aventuranças e destinada a ser prolongada e transfigurada para além da morte.\n\nDe tudo isto se deduz a importância duma catequese que inclua as exigências morais e pessoais requeridas pelo Evangelho, e as atitudes cristãs frente à vida e frente ao mundo, sejam elas heróicas ou as mais simples: nós costumamos chamar-lhes virtudes cristãs ou virtudes evangélicas. Daí também o cuidado a ter na catequese em não omitir, nem deixar de esclarecer como convém, num constante esforço de educação da fé, realidades como a acção do homem para a sua libertação integral (73), o empenho na busca de uma sociedade mais solidária e fraterna e o compromisso na luta pela justiça e pela construção da paz.\n\nNem se pense que esta dimensão da catequese é absolutamente nova. Já desde a época patrística, Santo Ambrósio e São João Crisóstomo, por exemplo, para não citar outros, tinham posto em evidência as consequências sociais das exigências evangélicas. E, em tempos mais próximos, o Catecismo de São Pio X citava explicitamente entre os pecados que bradam aos céus, a reclamar castigo divino, a opressão dos pobres e o não pagar o salário justo aos trabalhadores (74). Sobretudo depois da Encíclica Rerum Novarum, a preocupação social esteve sempre activamente presente no ensino catequético dos Papas e dos Bispos. Numerosos Padres do Sínodo solicitaram, com legítima insistência, que o rico património da doutrina social da Igreja, tivesse lugar, de forma apropriada, na formação catequética ordinária dos fiéis.\n\nIntegridade do conteúdo\n\n30. A propósito do conteúdo da catequese, há ainda três pontos importantes, que em nossos dias merecem particular atenção.\n\nO primeiro diz respeito à integridade do próprio conteúdo. Para ser perfeita a oblação da sua fé (75), aqueles que se tornam discípulos .de Cristo têm direito a receber a «palavra da fé» (76) plena e integral, em todo o seu rigor e em todo o seu vigor; não mutilada, falsificada ou diminuída. Atraiçoar, seja em que for, a integridade da mensagem, é esvaziar perigosamente a própria catequese; é comprometer os frutos que Cristo e a comunidade eclesial têm direito a esperar dela. Não é certamente por acaso que o mandato final de Jesus, no Evangelho de São Mateus, tem a marca de certa totalidade: «Todo o poder me foi dado... Ensinai todas as gentes ... ensinando-as a observar tudo o que vos mandei... Eu estou convosco todos os dias até ao fim do mundo». Por isso, quando uma pessoa pressente pela fé «a superioridade do conhecimento de Jesus Cristo» (77), e, talvez de modo incônscio, sente o desejo de o compreender cada vez melhor por «um anúncio e uma instrução segundo a verdade que existe em Jesus» (78), não pode haver nenhum pretexto válido para lhe recusar parte alguma desse conhecimento. Que seria duma catequese que não desse o devido lugar à criação do homem e ao pecado que cometeu, ao desígnio de redenção do nosso Deus, à longa e amorosa preparação e realização desse mesmo desígnio, à Encarnação do Filho de Deus, a Maria — a Imaculada, a Mãe de Deus, sempre Virgem, elevada ao Céu em corpo e alma — e ao seu papel no mistério da salvação, ao mistério da iniquidade que continua a operar em nossas vidas (79) e ao poder de Deus que dele nos liberta, à necessidade de penitência e ascese, aos gestos sacramentais e litúrgicos, à realidade da presença eucarística de Cristo, à participação da vida divina já aqui na terra e para além da morte, etc.? Nenhum catequista autêntico poderia legitimamente fazer, a seu próprio arbítrio, uma selecção no depósito da fé, entre aquilo que ele considerasse importante e aquilo que julgasse sem importância, para ensinar o «importante» e rejeitar o resto.\n\nServir-se de métodos pedagógicos adaptados\n\n31. Daqui deriva, ainda, uma segunda observação: é possível que a presente situação da catequese ou razões de método ou pedagogia aconselhem o predispor a comunicação do rico conteúdo da catequese duma determinada maneira em vez de outra. De resto, a integridade não dispensa o equilíbrio, nem o carácter orgânico e hierarquizado; graças a eles se poderá dar às verdades a ensinar, às normas a transmitir e aos caminhos de vida cristã a indicar, a importância que respectivamente lhes compete. É possível também que determinada linguagem seja preferível para transmitir esse conteúdo a certa pessoa ou grupo de pessoas. A escolha válida, então, não deve ser ditada por teorias ou preconceitos mais ou menos subjectivos e marcados por determinada ideologia, mas inspirada pela humilde preocupação de captar um conteúdo que deve permanecer intacto. O método e a linguagem utilizados devem manter-se verdadeiramente como instrumentos para comunicar a totalidade e não apenas parte das «palavras de vida eterna» (80) ou dos «caminhos da vida» (81).\n\nDimensão ecuménica da catequese\n\n32. O grande movimento que por inspiração do Espírito de Jesus, de há alguns anos para cá, vem impelindo a Igreja Católica a procurar com outras Igrejas ou confissões cristãs a recomposição da perfeita unidade desejada pelo Senhor, leva-me a dizer uma palavra sobre o carácter ecuménico da catequese. Esse movimento assumiu todo o relevo no Concílio Vaticano II (82). A partir daí revestiu-se na Igreja de nova amplidão, concretizada numa série impressionante de factos e iniciativas que já todos conhecem.\n\nA catequese não pode ficar alheia a esta dimensão ecuménica. Todo e qualquer fiel, cada um segundo a sua capacidade e situação na Igreja, é chamado a participar no movimento para a unidade (83).\n\nA catequese terá, pois, uma dimensão ecuménica sempre que, sem deixar de ensinar que a plenitude das verdades reveladas e dos meios de salvação instituídos por Cristo se mantém na Igreja (84), fizer tal ensino com sincero respeito em palavras e obras, para com as comunidades eclesiais que não estão em perfeita comunhão com esta mesma Igreja.\n\nNeste contexto, é sobremaneira importante fazer sempre uma apresentação correcta e leal das outras Igrejas e comunidades eclesiais. O Espírito de Cristo não recusa servir-se delas como de meios de salvação; «entre os elementos e bens, tomados em conjunto, com que a Igreja se edifica e é vivificada, alguns, e até muitos e muito importantes, podem existir fora dos limites visíveis da Igreja Católica» (85). Uma apresentação assim, ajudará os católicos, por um lado, a aprofundarem a sua própria fé e, por outro, a melhor conhecerem e estimarem os outros irmãos cristãos. Dessa maneira se facilita a procura em comum do caminho para a plena unidade na verdade total. Isso ajudará também os não-católicos a melhor conhecerem e apreciarem a Igreja Católica e a compreenderem a convicção que ela tem de ser o «meio universal de salvação».\n\nA catequese terá também dimensão ecuménica, se souber suscitar e alimentar um verdadeiro desejo de unidade. Mais ainda, se inspirar sérios esforços — incluindo o de se purificar com humildade e fervor de Espírito, a fim de desimpedir mais os caminhos — não para um irenismo fácil, baseado em omissões e concessões no plano doutrinal, mas para a perfeita unidade, quando o Senhor a quiser e pelas vias que Ele quiser.\n\nA catequese será ecuménica, enfim, se souber preparar as crianças e os jovens, bem como os adultos católicos, para viverem em contacto com não-católicos, afirmando a própria identidade católica , com respeito pela fé dos outros.\n\nColaboração ecuménica no domínio da catequese\n\n33. Nas situações de pluralismo religioso, os Bispos julgarão se são oportunas ou mesmo necessárias certas experiências de colaboração no domínio da catequese entre católicos e outros cristãos, como complemento da catequese normal, que, de todas as maneiras, os católicos devem sempre receber. Tais experiências, tem fundamento nos elmentos comuns a todos os cristãos (86). Mas a comunhão de fé entre os católicos e os outros cristãos, não é completa e perfeita; existem mesmo, nalguns casos, profundas divergências. Por consequência. esta colaboração ecuménica é por sua natureza limitada: nunca poderá significar uma «redução» a um mínimo comum. Além disso a catequese não consiste só em ensinar a doutrina, mas também em iniciar a toda a vida cristã, levando para tanto a participar plenamente nos Sacramentos da Igreja. Daqui a necessidade, naquelas partes onde exista uma experiência de colaboração ecuménica no domínio da catequese, de velar por que a formação dos católicos fique bem assegurada na Igreja Católica em matéria de doutrina e de vida cristã.\n\nHouve certo número de Bispos que no decorrer do Sínodo, fizeram notar o caso — cada vez mais frequente, diziam eles — em que as autoridades civis de alguns países ou outras circunstâncias impõem que nas escolas haja um ensino da religião cristã (com manuais próprios, horas de aulas, etc.) comum a católicos e a não-católicos. Não será muito necessário, mas é bom que se diga: em tais casos não se trata de verdadeira catequese, embora, tenha importância ecuménica quando apresenta com lealdade a doutrina cristã. No caso de as circunstâncias imporem esse ensino, importa que seja assegurada além dele, com maior cuidado ainda, uma catequese especificamente católica.\n\nProblemas dos manuais que apresentam as diversas religiões\n\n34. Torna-se necessário acrescentar aqui outra observação, que se situa nesta mesma linha, embora em perspectiva diferente. Sucede que escolas do Estado põem à disposição dos alunos livros em que são apresentadas, por motivações culturais — históricas, morais ou literárias — as diversas religiões, incluindo a religião católica. Uma apresentação objectiva dos factos históricos, das várias religiões e das diversas confissões cristãs, poderá contribuir até para melhor compreensão recíproca. Estar-se-á então atento a que quanto possível, a apresentação seja verdadeiramente objectiva, com isenção em relação a sistemas ideológicos ou políticos, bem como a preconceitos pretensamente científicos, que lhe deformassem o verdadeiro sentido. Em qualquer hipótese, esses manuais não poderão, evidentemente, ser considerados como obras catequéticas: para isso falta-lhes o testemunho de exporem a fé como um crente a exporia a outros crentes, e uma compreensão dos mistérios cristãos e da especificidade católica a partir do interior da fé.\n\nV\n\nTODOS PRECISAM DE SER CATEQUIZADOS\n\nA importância das crianças e dos jovens\n\n35. O tema designado pelo meu Predecessor Paulo VI para a IV Assembleia Geral do Sínodo dos Bispos era o seguinte: «A catequese, no mundo contemporâneo, com particular referência às crianças e aos jovens». A subida de influência dos jovens é sem dúvida o facto mais rico de esperanças e também de inquietudes para boa parte do mundo de hoje. Alguns países, especialmente os do Terceiro Mundo, têm mais de metade da preocupação com idade inferior aos vinte e cinco ou trinta anos. Isso equivale a dizer que há milhões e milhões de crianças e de jovens que estão a preparar-se para o seu futuro de adultos. E nisto não conta somente o factor numérico: acontecimentos recentes e noticiários da crónica quotidiana dizem-nos que esta multidão inumerável de jovens, embora possa ser aqui e acolá dominada pela incerteza e pelo medo, ou seduzida pela evasão através da indiferença e da droga, ou mesmo tentada pelo niilismo e pela violência — na sua maior parte representa, não obstante, a grande força que, por entre muitos riscos, se propõe construir a civilização do futuro.\n\nPor isso, com solicitude pastoral, temos de pôr-nos a pergunta: como apresentar a tantos jovens e crianças Jesus Cristo, Deus feito homem? E apresentar-lh'O não simplesmente num momento de exaltação dum primeiro encontro fugidio, mas mediante um conhecimento cada vez mais aprofundado e luminoso da sua Pessoa, da sua mensagem, do desígnio de Deus que Ele quis revelar, do chamamento que Ele dirige a cada um, do Reino que Ele quer inaugurar neste mundo com o «pequeno rebanho» (87) daqueles que acreditam n'Ele, o qual não ficará completo senão na eternidade. Sim, como se há-de dar a conhecer o sentido, o alcance, as exigências fundamentais, a lei de amor, as promessas e as esperanças deste Reino?\n\nMuitas observações haveria a fazer aqui, quanto às características que tem de assumir a catequese nos diversos períodos da vida.\n\nNa primeira infância\n\n36. Momento muitas vezes decisivo é aquele em que as criancinhas recebem dos pais e do meio ambiente familiar os primeiros elementos da catequese. Não serão talvez mais do que uma simples revelação do Pai celeste, bom e providente, para o qual as criancinhas hão-de aprender logo a voltar o coração. Brevíssimas orações, que elas hão-de aprender a balbuciar, constituirão o início de um diálogo amoroso com esse Deus escondido cuja Palavra vão começar em breve a ouvir. Nunca é demais insistir com os pais cristãos para que façam essa iniciação precoce das crianças. É por ela que as sua faculdades hão-de ser integradas numa revelação vital com Deus. Tarefa fundamental, exige grande amor e profundo respeito para com as crianças, as quais, têm direito a uma apresentação simples e verdadeira da fé cristã.\n\nCrianças\n\n37. Em seguida, passado pouco tempo, na escola e na igreja, na paróquia ou no âmbito da assistência religiosa do colégio católico ou das escolas do Estado, simultaneamente com a abertura a um círculo social mais vasto, chega o momento de uma catequese destinada a introduzir as crianças de modo orgânico na vida da Igreja, e a prepará-las para a celebração dos Sacramentos. Catequese didáctica, sem dúvida, mas visando um testemunho de fé que há-de ser dado; catequese inicial, sim, mas não fragmentária, pois deverá apresentar, embora de maneira elementar, todos os mistérios principais da fé e sua incidência na vida moral e religiosa das crianças; catequese, enfim, que há-de dar sentido aos Sacramentos, mas ao mesmo tempo receber desses Sacramentos vividos uma dimensão vital, que a impeça de permanecer simplesmente doutrinal e comunique às crianças a alegria de serem testemunhas de Cristo no meio em que vivem.\n\nAdolescentes\n\n38. Depois chega a fase da puberdade e da adolescência, com o que esta idade representa de grande e de arriscado. É o tempo da descoberta de si mesmo e do próprio mundo interior; o tempo dos planos generosos; o tempo do desabrochar do sentimento do amor, com os impulsos biológicos da sexualidade; o tempo do desejo de estar junto com os outros; o tempo de uma alegria particularmente intensa, ligada à inebriante descoberta da vida. Muitas vezes, porém, é simultaneamente a idade das interrogações mais profundas; das indagações angustiadas ou mesmo frustrantes; de certa desconfiança em relação aos outros, acompanhada do debruçar-se sobre si mesmo fechando-se; é a idade, por vezes, dos primeiros fracassos e das primeiras amarguras. Ora a catequese não pode ignorar tais aspectos facilmente variáveis deste delicado período da vida. Uma catequese capaz de levar o adolescente a uma revisão da sua própria vida e ao diálogo, uma catequese que não ignore os seus grandes problemas — o dom de si, a crença, o amor e sua mediação que é a sexualidade — poderá ser decisiva. A apresentação de Jesus Cristo como amigo, como guia, como modelo ideal capaz de provocar admiração e arrastar à imitação; depois, a apresentação da sua mensagem de molde a poder dar resposta aos problemas fundamentais; finalmente, a apresentação do desígnio de amor de Cristo Salvador, como encarnação do único amor verdadeiro com possibilidade de unir entre si os homens: tudo isto poderá proporcionar a base para uma autêntica educação na fé. Mas hão-de ser sobretudo os mistérios da Paixão e Morte de Jesus, aos quais São Paulo atribui o mérito da sua gloriosa Ressurreição, que mais poderão dizer à consciência e ao coração dos adolescentes e projectar luz sobre os seus primeiros sofrimentos e sobre os do mundo que eles estão a descobrir.\n\nJovens\n\n39. Com a idade da juventude chega o momento das primeiras grandes decisões. Apoiados, porventura pelos membros da família e por amigos, contudo entregues a si mesmos e à sua consciência moral, são os jovens que passam a ter de assumir por si próprios a responsabilidade do seu destino, de modo cada vez mais frequente e determinante. O bem e o mal, a graça e o pecado, a vida e a morte afrontar-se-ão no mais íntimo deles mesmos. Como categorias morais, certamente, mas sobretudo como opções fundamentais que eles têm de assumir ou rejeitar, com lucidez, conscientes da própria responsabilidade. É evidente que nesta fase uma catequese que denuncie o egoísmo apelando para a generosidade, que apresente, sem simplismos nem esquematismos ilusórios, o sentido cristão do trabalho, do bem comum, da justiça e da caridade, uma catequese da paz entre as nações e da promoção da dignidade humana, do desenvolvimento e da libertação, tais como estas coisas são apresentadas nos documentos recentes da Igreja (88), terá de completar de maneira feliz no espírito dos jovens uma boa catequese das realidades propriamente religiosas, a qual nunca deve ser descurada. A catequese assume então uma importância considerável. É o momento em que o Evangelho poderá ser apresentado, compreendido e acolhido como algo capaz de dar sentido à vida, e por isso de inspirar atitudes de outra forma inexplicáveis, como por exemplo: a renúncia, o desapego, a mansidão, a justiça, a fidelidade aos compromissos, a reconciliação, o sentido do Absoluto e do invisível, etc., outros tantos traços que hão-de permitir identificar determinado jovem entre os seus companheiros como discípulo de Cristo.\n\nA catequese há-de preparar deste modo os grandes compromissos cristãos da vida adulta. No que diz respeito, por exemplo, às vocações para a vida sacerdotal e religiosa, há a certeza de que muitas delas nasceram no decurso de uma catequese bem feita durante a infância e durante a adolescência.\n\nDesde a primeira infância até ao limiar da maturidade, a catequese torna-se pois uma escola permanente de fé e segue as grandes linhas da vida, à maneira de um farol que ilumina o caminho da criança, do adolescente e do jovem.\n\nAdaptação da catequese aos jovens\n\n40. É algo reconfortante verificar que não só durante a IV Assembleia Geral do Sínodo, mas também durante os anos que se lhe seguiram, toda a Igreja compartilhou em ampla escala esta preocupação: como dar catequese às crianças e aos jovens? Queira Deus que a atenção assim despertada na consciência da Igreja permaneça por muito tempo! O Sínodo foi muito benéfico para toda a Igreja. Esforçou-se por retratar com a maior exactidão possível a face complexa da juventude dos nossos dias; mostrou que esta juventude se serve de uma linguagem, para a qual importa saber traduzir, com paciência e sabedoria, a mensagem de Jesus, sem a trair; demonstrou que, malgrado as aparências, esta juventude é portadora, quando mais não fosse pelo vazio que sente, de algo mais do que uma disponibilidade e uma abertura: ela é portadora de um verdadeiro desejo de conhecer aquele «Jesus, que - se chama Cristo» (89); por fim pôs em evidência que a obra da catequese, se se quiser realizar com rigor e seriedade, se apresenta hoje mais árdua e fatigante do que nunca, por causa dos obstáculos e dificuldades de todo o género com que depara; mas que a catequese é também mais consoladora do que nunca, em razão da profundidade e correspondência que vai encontrando por parte das crianças e dos jovens. Está aí um tesouro, com o qual a Igreja pode e deve contar nos anos que hão-de vir.\n\nHá, no entanto, algumas categorias de jovens destinatários da catequese que, em virtude da sua particular situação, exigem atenção especial.\n\nDeficientes\n\n41. Trata-se, antes de mais, das crianças e dos jovens deficientes físicos ou mentais. Têm direito, como quaisquer outros da sua idade, a conhecer o «mistério da fé». As dificuldades que eles encontram, por serem maiores, tornam também mais meritórios os seus esforços e os dos seus educadores. É motivo de regozijo verificar que organismos católicos, que se dedicam especialmente aos, jovens deficientes, quiseram trazer ao Sínodo a contribuição da sua experiência neste campo e ao Sínodo vieram buscar um desejo renovado para melhor enfrentarem este importante problema. Tais organismos merecem ser vivamente encorajados nesta sua preocupação de procura.\n\nJovens religiosamente sem apoio\n\n42. O meu pensamento dirige-se em seguida para as crianças e para os jovens, cada vez mais numerosos que, embora nascidos e educados num lar não cristão ou pelo menos não praticante, estão desejosos de conhecer a fé cristã. Há que fazer todo o possível por lhes proporcionar uma catequese adaptada, a fim de poderem crescer na fé e vivê-la progressivamente, malgrado a falta de apoio, ou talvez mesmo a oposição encontrada no seu meio ambiente.\n\nAdultos\n\n43. E prosseguindo a série dos destinatários da catequese, não posso deixar de realçar aqui um dos cuidados dos Padres do Sínodo, requerido com vigor e urgência pelas experiências que se estão a fazer no mundo inteiro: trata-se do problema crucial da catequese dos adultos. É a principal forma de catequese, porque se dirige a pessoas que têm as maiores responsabilidades e capacidade para viverem a mensagem cristã na sua forma plenamente desenvolvida (90).\n\nEfectivamente, a comunidade cristã, nunca poderá pôr em prática uma catequese permanente sem a participação directa e experimentada dos adultos, quer sejam eles os destinatários quer os promotores da actividade catequética. O mundo em que os jovens são chamados a viver e testemunhar a fé, que a catequese intenta aprofundar e consolidar neles, é um mundo governado pelos adultos; a fé destes, portanto, tem de ser continuamente esclarecida, estimulada e renovada, a fim de impregnar as realidades temporais desse mundo por que eles são os responsáveis.\n\nAssim, para ser eficaz, a catequese tem de .ser permanente; seria em vão, quase pela certa, se parasse no começo da maturidade, uma vez que ela se demonstra não menos necessária para adultos, embora sob outra .forma, obviamente.\n\nQuase catecúmenos\n\n44. Dentre todos os adultos que têm necessidade de catequese, um solícito pensamento pastoral e missionário me vai agora para aqueles que, nascidos e educados em regiões ainda não cristianizadas, nunca puderam aprofundar a doutrina cristã, que as circunstâncias da vida alguma vez lhes permitiram encontrar; vai também para aqueles que na sua infância receberam uma catequese correspondente a tal idade, mas que em seguida se afastaram de toda a prática religiosa e se acham na idade madura com conhecimentos religiosos prevalentemente infantis; vai depois para aqueles que se ressentem de uma catequese precoce, mal orientada e mal assimilada; e vai por fim para aqueles que, embora nascidos em países cristãos, que o mesmo é dizer num ambiente sociologicamente cristão, nunca foram educados na sua fé e são, chegados à idade adulta, verdadeiros catecúmenos.\n\nCatequeses diversificadas e complementares\n\n45. Os adultos, em qualquer idade que se encontrem e as próprias pessoas idosas — que dada a sua experiência e os seus problemas, merecem atenção particular — são tão destinatários da catequese, como as crianças, os adolescentes e os jovens. E haveria que falar ainda dos migrantes, das pessoas «marginalizadas» pela evolução moderna e daquelas que vivem nos bairros de grandes metrópoles, muitas vezes desprovidos de igreja, de locais e de estruturas apropriadas... Em relação a todos estes, não se podem deixar de formular votos por que se multipliquem as iniciativas destinadas à sua formação cristã, com meios apropriados (sistemas audio-visuais, publicações, encontros, conferências, etc.), de tal maneira que os adultos possam ou suprir uma catequese que ficou insuficiente ou deficiente, ou completar harmoniosamente, a nível superior, aquela que receberam na infância, ou mesmo enriquecer-se neste aspecto, de molde a poderem ajudar mais seriamente os outros.\n\nÉ importante também que a catequese das crianças e dos jovens, a catequese permanente e a catequese dos adultos não sejam domínios estanques e sem comunicação. E importa mais ainda que entre elas não haja ruptura. Muito pelo contrário, é -necessário favorecer a sua perfeita complementaridade: os adultos têm muito que dar aos jovens e às crianças em matéria de catequese, mas também eles podem receber muito pela catequese, em ordem ao incremento da sua. própria vida cristã.\n\nTem que se repetir, uma vez mais: ninguém na Igreja de Jesus Cristo deveria sentir-se dispensado de receber catequese. Tal imperativo abrange mesmo o caso dos jovens seminaristas e dos jovens religiosos, bem como de todos aqueles que são chamados a desempenharem o múnus de pastores e de catequistas: desempenhá-lo-ão tanto melhor quanto mais souberem aprender com humildade na escola da Igreja, que é não só a grande catequista mas também a grande catequizada.\n\nVI\n\nALGUMAS VIAS E MEIOS PARA A CATEQUESE\n\nMeios de comunicação social\n\n46. Desde o ensino oral dos Apóstolos e das Cartas que circulavam entre as Igrejas, até aos meios mais modernos, a catequese nunca deixou de procurar vias e meios adaptados para se desempenhar da sua missão, com a participação activa das comunidades, sob o impulso dos Pastores. E, nesta linha, esse esforço tem de continuar.\n\nEspontaneamente vêm-me ao pensamento as grandes possibilidades que oferecem os meios de comunicação social e os meios de comunicação de grupos: televisão, rádio, imprensa, discos, fitas magnéticas, enfim, todos os meios audio-visuais. Os esforços que já foram feitos nestes domínios são de molde a dar-nos as melhores esperanças. A experiência demonstra, por exemplo, a repercussão que pode ter um ensino radiofónico ou televisivo que saiba conjugar bem uma expressão estética de valor com uma rigorosa fidelidade ao Magistério. Mas dado que a Igreja dispõe nesta altura de muitas ocasiões para tratar destes problemas — inclusive os «Dias» dos meios de comunicação social — não obstante a sua importância capital, não será necessário estar aqui a alongar-me agora sobre este ponto.\n\nMúltiplos lugares, movimentos ou reuniões a valorizar\n\n47. Penso, de igual modo, em diversos movimentos de grande alcance, nos quais tem pleno cabimento uma catequese: por exemplo, as peregrinações diocesanas, regionais ou nacionais, que certamente lucrarão se forem centradas num tema criteriosamente escolhido, a partir da vida de Jesus, de Nossa Senhora e dos Santos; depois, as missões tradicionais, abandonadas muitas vezes precocemente e que são insubstituíveis para uma renovação periódica e vigorosa da vida cristã: é necessário retomá-las e rejuvenescê-las; de igual modo, os círculos bíblicos que devem ir além da simples exegese, a fim de fazerem viver a Palavra de Deus; e por fim, as reuniões das comunidades eclesiais de base, na medida em que estas corresponderem aos critérios expostos na Exortação Apostólica Evangelii Nuntiandi (91). Podem-se mencionar ainda os agrupamentos de jovens, que nalgumas partes, sob diversas denominações e com diferentes fisionomias — mas com idêntica finalidade, qual é a de fazerem com que se conheça Jesus Cristo e se viva o Evangelho — se multiplicam e florescem como numa primavera muito alentadora para a Igreja: grupos de acção católica, grupos caritativos, grupos de oração, grupos de reflexão cristã, etc. Tais grupos suscitam grandes esperanças para a Igreja de amanhã. No entanto, em nome de Jesus Cristo, peço ardentemente aos jovens que os compõem, aos responsáveis por eles e aos sacerdotes que lhes consagram o melhor do seu ministério: nunca permitais, custe o que custar, que a estes grupos — ocasiões privilegiadas de encontro, ricos de tantos valores de amizade e de solidariedade entre os jovens, de alegria, de entusiasmo e de reflexão sobre os acontecimentos e as coisas — falte um estudo sério da doutrina cristã. Sem isto, corriam o risco — e tal perigo, infelizmente, tem-se verificado muitas vezes — de decepcionar os que a eles aderem e de decepcionar a própria Igreja.\n\nO esforço catequético que é possível nestas diversas situações, e ainda em muitas outras, tem tanto maiores possibilidades de ser bem acolhido e de dar os seus frutos, quanto mais respeitar a sua natureza própria. Ao inserir-se em tais situações de maneira apropriada, tal esforço há-de procurar pôr em acção aquela diversidade e complementaridade de achegas que lhe permitam desenvolver toda a riqueza do seu conceito, com a tríplice dimensão de palavra, de memória e de testemunho — de doutrina, de celebração e de compromisso na vida — que a Mensagem do Sínodo ao Povo de Deus pôs em evidência (92).\n\nA homilia\n\n48. Esta observação torna-se mais válida ainda quando a catequese é feita dentro do enquadramento litúrgico, e especialmente na assembleia eucarística: respeitando a especificidade e o ritmo próprio de tal enquadramento, a homilia retoma o itinerário da fé proposto na catequese e leva-o ao seu complemento natural; ao mesmo tempo, impulsiona os discípulos do Senhor a retomarem cada dia o seu itinerário espiritual na verdade, na adoração e na acção de graças. Neste sentido, pode-se dizer que também a pedagogia da fé tem a sua fonte e o seu complemento final na Eucaristia, ao longo do ciclo completo do ano litúrgico. A pregação, centrada nos textos bíblicos, deverá então, à sua maneira, dar azo a que os fiéis se familiarizem com o conjunto dos mistérios da fé e das normas da vida cristã. Há-de ser dispensada uma grande atenção à homilia: esta não deve ser muito longa nem demasiado breve, sempre cuidadosamente preparada, substanciosa e adaptada, e reservada aos ministros ordenados. Deverá ser feita em todas as celebrações dominicais e festivas da Eucaristia, e também na celebração dos Baptismos, das liturgias penitenciais, dos Matrimónios e dos funerais. É um dos grandes benefícios da renovação litúrgica.\n\nLivros catequéticos\n\n49. Neste conjunto de vias e de meios — toda a actividade da Igreja, aliás, tem dimensão catequética — as obras catequéticas, longe de perderem a sua importância essencial, adquirem nova relevância. Um dos aspectos mais salientes da renovação da catequese nos nossos dias consiste na remodelação e na multiplicação de livros catequéticos, mais ou menos por toda a parte. Têm visto a luz da publicidade, realmente, obras numerosas. E têm tido grande êxito, constituindo uma verdadeira riqueza ao serviço do ensino da catequese. Contudo é necessário reconhecer com honestidade e humildade, que tal florescência e riqueza também deu azo a experiências e publicações equívocas, nocivas para os jovens e para a vida da Igreja. Com muita frequência, aqui e além, com a preocupação de se encontrar a linguagem mais adaptada ou de seguir modas referentes a métodos pedagógicos, algumas obras catequéticas desorientam os jovens e até mesmo os adultos, quer pela omissão, consciente ou inconsciente, de elementos essenciais para a fé da Igreja, quer pela importância excessiva dada a certos temas com prejuízo de outros, quer sobretudo por uma perspectiva de conjunto demasiado horizontalista, não conforme ao ensino do Magistério da Igreja.\n\nNão basta, pois, que se multipliquem os livros de catequese. Para que estes correspondam à sua finalidade são indispensáveis condições, como por exemplo:\n\n— que sejam adaptados à vida concreta da geração a que são destinados, tendo bem presentes as suas inquietudes e interrogações, bem como as suas lutas e esperanças ;\n\n— que se esforcem por encontrar a linguagem compreensível a essa mesma geração;\n\n— que se esmerem em ser a expressão de toda a mensagem de Cristo e da sua Igreja, sem nada descurar ou deformar, procurando expô-la inteiramente e segundo um centro de referência e uma estrutura que façam ressaltar o essencial;\n\n— que intentem verdadeiramente provocar maior conhecimento dos mistérios de Cristo naqueles que deles se servirem, em vista de uma autêntica conversão e de uma vida mais conforme à vontade de Deus.\n\nCatecismos\n\n50. Todos aqueles que assumem a pesada tarefa de preparar tais instrumentos para a catequese, sobretudo os textos de catecismos, não o podem fazer sem a aprovação dos Pastores que tenham autoridade para a dar e sem se inspirarem, o mais de perto possível, no Directório Geral da Catequese, que continua a ser a norma a que referir-se (93).\n\nA tal propósito, não posso deixar de dirigir vivo encorajamento às Conferências Episcopais do mundo inteiro: que elas tomem a iniciativa, com paciência mas com firme resolução, desse grande trabalho a ser realizado de acordo com a Sé Apóstólica, qual é o de preparar verdadeiros catecismos, fiéis aos conteúdos essenciais da Revelação e actualizados pelo que se refere ao método, em condições de educar para uma fé vigorosa as gerações cristãs dos tempos novos.\n\nEsta breve menção de meios e vias para a catequese contemporânea não é exaustiva em relação à riqueza de proposições elaboradas pelos Padres do Sínodo. É motivo de conforto pensar que em cada nação se está a realizar actualmente preciosa colaboração em ordem a uma renovação mais orgânica e segura destes aspectos da catequese. Como se poderia duvidar das possibilidades que a Igreja tem de encontrar pessoas avisadas e competentes e meios adaptados para corresponder, com graça de Deus, às complexas exigências da comunicação com os homens do nosso tempo?\n\nVII\n\nCOMO DAR A CATEQUESE\n\nDiversidade dos métodos\n\n51. A idade e o desenvolvimento intelectual dos cristãos, bem como o seu grau de maturidade eclesial e espiritual e muitas outras circunstâncias pessoais exigem que a catequese adopte métodos muito diversos, para poder alcançar a sua finalidade específica: a educação para a fé. Tal variedade é também exigida, num plano mais geral, pelo meio sócio-cultural em que a Igreja desenvolve a sua actividade catequética. A variedade de métodos é um sinal de vida e uma riqueza. Foi assim que a consideraram os Padres da IV Assembleia Geral do Sínodo, ao chamarem a atenção para as condições indispensáveis a que tal variedade seja útil e não prejudicial à unidade do ensino da única fé.\n\nAo serviço da Revelação e da conversão\n\n52. O primeiro problema da ordem geral que se apresenta refere-se ao risco e à tentação de misturar indevidamente com o ensino catequético perspectivas ideológicas, claras ou disfarçadas, sobretudo de natureza político-social, ou então opções políticas pessoais. Quando tais perspectivas prevalecem sobre a mensagem central a ser transmitida, até ao ponto de a obscurecerem e fazerem com que se torne secundária, ou mesmo de a utilizarem até para os seus próprios fins, a catequese passa a ficar profundamente desnaturada até às raízes. O Sínodo insistiu, e muito a propósito, na necessidade de a catequese se manter acima de tendências unilaterais divergentes — de evitar «dicotomias» — mesmo no campo das interpretações teológicas que são dadas a questões semelhantes. Há-de ser pela Revelação que a catequese se procurará reger; e a Revelação tal como a transmite o Magistério universal da Igreja, na sua forma solene ou ordinária. Esta Revelação é a de um Deus Criador e Redentor, cujo Filho, ao vir ao meio dos homens revestido de carne humana, não só entra na história pessoal de cada homem, como na própria história humana, da qual Ele se toma o centro. Tal Revelação, por conseguinte, é revelação da mudança radical do homem e do universo, de tudo aquilo que constitui o tecido da existência humana, sob a influência da Boa Nova de Jesus Cristo. Uma catequese concebida assim, ultrapassa todo o moralismo formalista, se bem que inclua uma verdadeira moral cristã; ultrapassa principalmente todo o «messianismo» temporal, social ou político. Tal catequese procura atingir o que há de mais profundo no homem.\n\nEncarnação da mensagem nas culturas\n\n53. Passo agora a tocar outro problema. Como tive ocasião de dizer recentemente aos membros da Comissão Bíblica, «O termo 'aculturação', ou 'inculturação', apesar de ser um neologismo, exprime muito bem uma das componentes do grande mistério da Encarnação» (94). Podemos dizer da catequese, como da evangelização em geral, que ela é chamada a levar a força do Evangelho ao coração da cultura e das culturas. Para isso, a catequese tem de procurar conhecer essas culturas e suas componentes essenciais; apreender as suas expressões mais significativas; saber também respeitar os seus valores e riquezas próprias. É deste modo que poderá propor a essas culturas o conhecimento do mistério escondido (95) e ajudá-las a fazer surgir da sua própria tradição viva expressões originais de vida, de celebração e de pensamento cristãos. Há que recordar-se entretanto de duas coisas:\n\n— por um lado, a Mensagem evangélica não é isolável pura e simplesmente da cultura em que primeiramente se inseriu (o mundo bíblico e mais concretamente o meio cultural onde viveu Jesus de Nazaré); nem mesmo, sem perdas graves, das culturas em que já se exprimiu ao longo de séculos; não surge de maneira espontânea de nenhum substracto cultural; além disso transmite-se sempre através de um diálogo apostólico que inevitavelmente está inserido num certo diálogo de culturas;\n\n— por outro lado, a força do Evangelho por toda a parte é transformadora e regeneradora. Quando penetra numa determinada cultura, quem se maravilhará de que aí aperfeiçoe muitos elementos? Deixaria de haver catequese se fosse o Evangelho a ter que alterar-se no contacto com as culturas.\n\nSe sucedesse esquecerem-se estas coisas, chegar-se-ia simplesmente àquilo que São Paulo chama, com expressão muito forte, «desvirtuar a Cruz de Cristo» (96).\n\nBem diferente é a diligência que, com prudência e discernimento, parte de elementos — religiosos ou de outro género — que fazem parte do património cultural de um grupo humano, com o intento de ajudar as pessoas a compreenderem melhor a integridade do mistério cristão. Os catequetas autênticos sabem bem que a catequese se tem de «encarnar» nas diferentes culturas e nos diversos meios: basta pensar em tanta diversidade de povos, na novidade dos jovens do nosso tempo e nas circunstâncias tão variadas em que se encontram os homens de hoje; apesar de tudo, nenhum desses catequetas aceita que a catequese se empobreça, por abdicação ou atenuação da luz da sua mensagem e por adaptações, mesmo de linguagem, que porventura comprometessem o «bom depósito» da fé (97), ou ainda por concessões em matéria de fé ou moral; todos estão persuadidos de que a verdadeira catequese há-de acabar por enriquecer essas culturas, ajudando-as a superar os aspectos deficientes ou mesmo inumanos que nelas existam, comunicando aos seus lídimos valores a plenitude de Cristo (98).\n\nContribuição das devoções populares\n\n54. Outro problema de método diz respeito à valorização dos elementos válidos da piedade popular, pelo ensino catequético. Penso, a este propósito, naquelas devoções que são praticadas pelo povo fiel nalgumas regiões com um fervor e uma pureza de intenção comovedores embora a fé que está na sua base deva ser purificada, ou mesmo rectificada, sob muitos aspectos. Penso igualmente em certas orações fáceis de compreender, que tantas pessoas simples gostam de repetir. E penso ainda em certos actos de piedade, praticados com desejo sincero de fazer penitência e de agradar ao Senhor. Subjacentes à maior parte dessas orações e atitudes, ao lado de elementos que são de pôr de parte, outros há também que, se bem utilizados, poderiam perfeitamente servir para fazer progredir e aperfeiçoar o conhecimento do mistério de Cristo ou da sua mensagem: o amor e a misericórdia de Deus, a Encarnação de Cristo, a sua Cruz redentora e a sua Ressurreição, a acção do Espírito Santo em cada um dos cristãos e na Igreja, o mistério de além-túmulo, as virtudes evangélicas a praticar, a presença do cristão no mundo, etc. Sendo assim, porque haveríamos de estar a aproveitar elementos não cristãos — ou até anti-cristãos — deixando de apoiar elementos que, muito embora precisem de ser revistos e corrigidos, têm já alguma coisa de cristão na sua raiz?\n\nMemorização\n\n55. O último dos problemas metodológicos que convém ao menos pôr em destaque — pois foi por mais de uma vez debatido no Sínodo — é o problema da memorização. Os inícios da catequese cristã, coincidiram com uma civilização prevalentemente oral; por isso recorreram em larga escala à memorização. E assim a catequese, imediatamente conheceu uma longa tradição de aprendizagem dos princípios e das verdades usando prevalentemente a memória. Bem sabemos todos que tal método pode apresentar inconvenientes: não é o menor de todos, o facto de se prestar a uma assimilação insuficiente, por vezes quase nula, reduzindo todo o saber a fórmulas que se repetem sem nunca se terem aprofundado. Estes inconvenientes, juntamente com diversas características da nossa civilização levaram aqui e além à supressão quase completa — alguns dizem mesmo, o que não é para seguir, definitiva — da memorização na catequese. Contudo, por ocasião da IV Assembleia Geral do Sínodo, vozes muito autorizadas se fizeram ouvir em favor de um reequilíbrio criterioso na catequese entre reflexão e espontaneidade, diálogo e silêncio, trabalhos escritos e de memória. De resto, há algumas culturas que continuam a dar grande importância à memorização.\n\nAssim, numa altura em que, no ensino profano de alguns países, se ouvem queixas cada vez mais numerosas, quanto às lamentáveis consequências do menosprezo desta faculdade humana que é a memória, porque haveríamos de ser nós a não procurar revalorizá-la de maneira inteligente e até original na catequese, tanto mais que a celebração ou «memória» dos grandes acontecimentos da história da Salvação exige que deles se possua um conhecimento preciso? Certa memorização, pois, das palavras de Jesus, de passagens bíblicas importantes, dos dez Mandamentos, de fórmulas de profissão de fé, de textos litúrgicos e orações essenciais e de noções-chave da doutrina..., longe de ser contra a dignidade dos jovens cristãos, ou de constituir para eles obstáculo ao diálogo pessoal com o Senhor, é uma verdadeira necessidade, como recordaram com vigor os Padres sinodais. E preciso ser-se realista. As flores da fé e da piedade cristã, se assim se pode dizer, não crescem nos espaços ermos de uma catequese sem memória. O essencial é que os textos memorizados sejam também interiorizados, compreendidos pouco a pouco na sua profundidade, a fim de se tornarem fonte de vida cristã pessoal e comunitária.\n\nA pluralidade de métodos na catequese contemporânea pode ser sinal de vitalidade e de talento inventivo. Em qualquer hipótese, importa que o método escolhido se atenha acima de tudo a uma lei fundamental para toda a vida da Igreja: a lei da fidelidade a Deus e da fidelidade ao homem, numa única atitude de amor.\n\nVIII\n\nA ALEGRIA DA FÉ NUM MUNDO DIFÍCIL\n\nAfirmar a identidade cristã\n\n56. Vivemos num mundo difícil em que a angústia de ver as melhores criações do homem a escaparem-se-lhe e a voltarem-se contra ele (99) cria um clima de incerteza. É neste mundo assim que a catequese tem de ajudar os cristãos a serem, pela sua alegria e serviço a todos, «luz» e «sal» (100). Isso exige que ela os consolide na sua identidade própria e que incessantemente se reserve a si mesma das hesitações, incertezas e insipidez ambientes. Dentre muitas outras dificuldades, que constituem para a fé outros tantos desafios, vou anotar algumas para ajudar a catequese a superá-las.\n\nNum mundo indiferente\n\n57. Falava-se muito, há alguns anos, de mundo secularizado e de era pós-cristã. A moda, como sempre, passa... Mas permanece uma realidade profunda. Os cristãos de hoje têm de ser formados para viverem num mundo que em vasta escala ignora a Deus, ou que em matéria religiosa, em vez de diálogo exigente e fraterno, estimulante para todos, se atola com muita frequência num indiferentismo nivelador, quando não permanece mesmo numa atitude despiciente de «suspeita», em nome dos seus progressos em matéria de «explicações» científicas. Para conseguir «aguentar» neste mundo assim, para oferecer a todos a possibilidade de um «diálogo da salvação» (101) em que cada um se sinta respeitado na sua dignidade verdadeiramente fundamental, que é a de um ser que busca Deus, precisamos de uma catequese que ensine jovens e adultos das nossas comunidades a permanecerem lúcidos e coerentes na sua fé e a afirmarem serenamente a sua identidade cristã e católica, a «verem o invisível» (102) e a aderirem de tal modo ao absoluto de Deus, que possam dele dar testemunho no seio de uma civilização materialista que o nega.\n\nCom a pedagogia original da fé\n\n58. A originalidade inconfundível da identidade cristã, tem como corolário e condição uma pedagogia não menos original da fé. Dentre as inúmeras e prestigiosas ciências do homem, nas quais se verifica em nossos dias imenso progresso, a pedagogia é certamente uma das mais importantes. Além disso as conquistas de outras ciências — biologia, psicologia, sociologia — fornecem-lhe elementos preciosos. Acontece ainda que tanto a ciência da educação como a arte de ensinar estão a ser objecto de contínuas investigações para conseguir delas melhor adaptação ou maior eficácia, com resultados também diversos.\n\nOra sucede que há também uma pedagogia da fé; e nunca será demais tudo o que se disser sobre o que essa pedagogia pode contribuir para a catequese. É normal que se adaptem à educação da fé as técnicas aperfeiçoadas e comprovadas da educação em geral. No entanto, importa ter em conta em cada momento a originalidade própria da fé. Na pedagogia da fé, não se trata simplesmente de transmitir um saber humano, por mais elevado que se considere; trata-se de comunicar na sua integridade a Revelação de Deus. Ora ao longo de toda a história sagrada, sobretudo no Evangelho, o próprio Deus serviu-se de uma pedagogia que deve continuar a ser modelo para a pedagogia da fé. Nenhuma técnica será válida na catequese senão na medida em que for posta ao serviço da fé a transmitir e a educar; caso contrário, não terá valor.\n\nLinguagem adaptada ao serviço do Credo\n\n59. Problema em continuidade com o precedente é o da linguagem. De todos é sabido quanto esta questão é candente nos dias de hoje. Não será porventura paradoxal verificar que enquanto por um lado os estudos contemporâneos, nos campos da comunicação, da semântica e da ciência dos símbolos, por exemplo, dão notável importância à linguagem, essa mesma linguagem seja por outro lado, abusivamente utilizada nos nossos dias ao serviço da mistificação ideológica, da massificação do pensamento e da redução do homem ao estado de objecto?\n\nTudo isto tem notáveis influências no domínio da catequese. Para esta, de facto, é um dever imperioso, encontrar a linguagem adaptada às crianças, aos jovens do nosso tempo em geral e a muitas outras categorias de pessoas: linguagem para os estudantes, para os intelectuais e para os homens de ciência; linguagem para os analfabetos e para as pessoas de cultura elementar; linguagem para os deficientes, etc. Santo Agostinho tinha já deparado com este problema e contribuiu para o resolver no que se refere à sua época, com a obra famosa, De catechizandis rudibus. Na catequese, como na teologia, o problema da linguagem é, sem dúvida, primordial. No entanto não será supérfluo recordar aqui o seguinte: a catequese nunca poderia admitir uma linguagem que, sob qualquer pretexto que fosse, mesmo pretensamente científico, levasse a desfigurar o conteúdo do Credo. Nem lhe convém, em qualquer hipótese, uma linguagem que engane ou seduza. A lei suprema, deve ser esta: os grandes progressos da ciência da linguagem só podem ser postos ao serviço da catequese, a fim de que esta esteja em condições de «dizer» e «comunicar» verdadeiramente às crianças, aos adolescentes, aos jovens e aos adultos de hoje todo o conteúdo doutrinal de sempre, sem deformações.\n\nInvestigação e certeza da fé\n\n60. Desafio mais subtil provém, por vezes, da própria concepção da fé. Certas escolas filosóficas contemporâneas, que parecem exercer forte influência nalgumas correntes teológicas e, através delas, na prática pastoral, acentuam de bom grado que a atitude humana fundamental é a atitude de procura até ao infinito, de busca que nunca chega a alcançar o seu objectivo. Em teologia, este modo de ver as coisas levará mesmo a afirmar categoricamente que a fé nunca é uma certeza, mas uma interrogação; que não é uma claridade, mas um salto na escuridão.\n\nTais correntes de pensamento têm a vantagem de nos recordar que a fé diz respeito a coisas que ainda não são possuídas, pois se esperam e não se vêem ainda, senão como que «num espelho, de maneira confusa» (103); que Deus habita sempre numa luz inacessível (104). Ajudam-nos também a não fazermos da fé cristã uma atitude de instalados, mas a considerá-la como uma marcha para diante, como a de Abraão. E com maior razão ainda a evitar apresentar como certas, coisas que o não são.\n\nÉ preciso, todavia, não cair no extremo oposto, como se faz muitas vezes. A Epístola aos Hebreus diz-nos que «a fé é firme fundamento daquilo que se espera e demonstração de realidades que não se vêem» (105). Contudo, se nós não temos uma posse plena, temos uma garantia e uma prova. Quando educamos crianças, adolescentes e jovens, não lhe demos da fé um conceito totalmente negativo — com um não-saber absoluto, uma espécie de cegueira, uni mundo de trevas; procuremos antes fazer-lhes ver que a atitude de procura humilde e corajosa do crente, longe de partir do nada, de simples ilusões, de opiniões falíveis, de incertezas, se funda na Palavra de Deus, que não se engana nem engana, e se constrói incessantemente sobre a rocha inabalável dessa Palavra. É a procura dos Magos no seguimento de uma estrela (106), procura a respeito da qual, retomando um pensamento de Santo Agostinho, escrevia Pascal de maneira profundíssima: «Tu não me buscarias, se não me tivesses já encontrado» (107).\n\nÉ, pois, uma das finalidades da catequese proporcionar aos jovens catecúmenos as certezas que temos, simples mas sólidas; são elas que os hão-de ajudar a procurar mais e melhor o conhecimento do Senhor.\n\nCatequese e teologia\n\n61. Neste contexto parece-me importante que se compreenda bem a ligação entre a catequese e a teologia.\n\nEsta ligação é evidentemente algo de profundo e vital para quem compreenda a missão insubstituível da teologia ao serviço da fé. Não é de admitir, pois, que qualquer turbilhão no campo da teologia venha também a provocar repercussões no campo da catequese. Ora sucede que a Igreja está, precisamente agora a seguir ao Concílio, a viver um momento importante, mas que não deixa de ser arriscado para a pesquisa teológica. E o mesmo se terá de dizer quanto à hermenêutica na exegese.\n\nOs Padres sinodais, provenientes de todos os continentes, ventilaram este assunto com linguagem muito clara: falaram eles de um «equilíbrio instável», que corre o risco de passar da teologia para a catequese, e frisarem a necessidade de se achar remédio a esse mal. O Papa Paulo VI tinha já tocado este problema, em termos não menos claros, na introdução à sua Solene Profissão de Fé (108) e na Exortação Apostólica que assinalou o quinto aniversário do encerramento do Concílio Vaticano II (109).\n\nConvém insistir novamente neste ponto. Conscientes da influência das suas investigações no ensino catequístico, os teólogos e exegetas têm o dever de estar muito atentos para procederem de tal maneira que não se tomem como verdades certas aquelas coisas que ainda são questões de opinião ou de disputa entre peritos. Os catequistas, por seu turno, hão-de ter a prudência de colher no campo da investigação teológica aquilo que possa esclarecer a sua própria reflexão e o seu ensino, indo beber, como os mesmos teólogos, nas verdadeiras fontes, à luz do Magistério. E terão o cuidado de não perturbarem o espírito das crianças e dos jovens, nesta fase da sua catequese, com teorias peregrinas, vãos problemas ou discussões estéreis, coisas muitas vezes repreendidas por São Paulo nas suas Cartas pastorais (110).\n\nO dom mais precioso que a Igreja pode oferecer ao mundo contemporâneo, desorientado e inquieto, é o de nele formar cristãos bem firmados no essencial e humildemente felizes na sua fé. A catequese há-de ensinar-lhes isto e ela própria daí tirará proveito: «O homem que quiser compreender-se a si próprio profundamente — não apenas segundo critérios e medidas imediatas, parciais, por vezes superficiais e só aparentes — deve aproximar-se de Cristo, com toda a sua inquietude e incerteza, sua fraqueza e pecaminosidade, sua vida e sua morte. Deve, por assim dizer, entrar n'Ele com tudo o que é em si mesmo, deve «apropriar-se e assimilar toda a realidade da Encarnação e da Redenção, para se encontrar a si mesmo» (111).\n\nIX\n\nA TAREFA DIZ RESPEITO A TODOS NÓS\n\nEncorajamento a todos os responsáveis\n\n62. Agora, caríssimos Irmãos e Filhos, desejaria que as minhas palavras, escritas à maneira de grave e ardente exortação, ditada pelo meu ministério de Pastor da Igreja universal, inflamassem os vossos corações, como as Cartas de São Paulo inflamaram seus companheiros de Evangelho Tito e Timóteo; ou então, vos alentassem como Santo Agostinho, quando escreveu esse verdadeiro tratado em ponto pequeno, sobre a alegria de catequizar (112), dirigido ao Diácono Deogratias, que andava desalentado com a sua tarefa de catequista. Sim, desejaria semear abundantemente nos corações de tão numerosos e diversos responsáveis pelo ensino religioso e pela preparação para uma vida conforme ao Evangelho, a coragem, a esperança e o entusiasmo.\n\nBispos\n\n63. Dirijo-me em primeiro lugar aos meus Irmãos Bispos: o Concílio Vaticano II já vos recordou explicitamente as vossas tarefas no campo da catequese (113); os próprios Padres da IV Assembleia Geral do Sínodo as acentuaram com vigor.\n\nNa verdade, caríssimos Irmãos, tendes neste campo uma missão particular nas vossas Igrejas; sois aí os primeiros responsáveis pela catequese, os catequistas por excelência. Depois, também a vós juntamente com o Papa, no espírito da colegialidade episcopal, incumbe a responsabilidade pela catequese na Igreja inteira. Permiti, pois, que vos fale com o coração nas mãos.\n\nSei que tendes de arrostar com um ministério episcopal cada vez mais complexo e sobrecarregado. Mil e um compromissos vos solicitam. Desde a formação de novos sacerdotes à presença activa no meio das comunidades dos fiéis. Desde a celebração digna e vivida do culto e dos Sacramentos ao cuidado da promoção humana e da defesa dos direitos do homem. Pois bem: que a preocupação de promover uma catequese activa e eficaz não ceda nada frente a qualquer outra preocupação, seja ela qual for. Tal solicitude levar-vos-á, certamente, a transmitirdes vós próprios a doutrina da vida aos fiéis. Mas o mesmo cuidado há-de levar-vos a assumir nas vossas Dioceses, segundo planos da Conferência Episcopal de que fazeis parte, a superior direcção da catequese, rodeando-vos de colaboradores competentes e merecedores de confiança. O vosso papel principal há-de ser o de suscitar e alimentar nas vossas Igrejas uma verdadeira paixão pela catequese; uma paixão, porém, que se encarne numa organização adaptada e eficaz, que empenhe na actividade as pessoas, meios e instrumentos e também os recursos financeiros necessários. Podeis ter a certeza disto: se a catequese for bem feita, nas vossas Igrejas locais tudo o mais será feito com maior facilidade. Por outro lado — nem seria necessário que vo-lo dissesse — se o vosso zelo tiver de vos impor algumas vezes a ingrata tarefa de denunciar desvios, corrigir erros, muito mais frequentemente há-de proporcionar-vos a alegria e a consolação de ver as vossas Igrejas florescentes, por a catequese aí ser dada como o Senhor quer.\n\nSacerdotes\n\n64. Quanto a vós sacerdotes, estamos num terreno em que sois os colaboradores imediatos dos vossos Bispos. Foi o Concílio que vos chamou «educadores da fé» (114); e de que maneira melhor o podereis ser do que envidando todos os esforços possíveis para o crescimento das vossas comunidades na fé ? Quer estejais encarregados duma paróquia, ou sejais assistentes espirituais numa escola, liceu ou universidade, quer sejais responsáveis pela pastoral a qualquer nível, os animadores de pequenas ou grandes comunidades mas sobretudo de grupos de jovens, a Igreja espera que nada descureis em vista de uma actividade catequética bem estruturada e orientada. Os diáconos e outros ministros, se porventura tendes a dita de os terdes convosco, são para isso os vossos cooperadores natos. Todos os que crêem têm direito à catequese; e todos os pastores têm o dever de a ela proverem. Aos detentores do poder civil eu pediria para respeitarem sempre a liberdade de ensino catequético; e a vós, ministros de Jesus Cristo, suplico com todas as minhas forças: nunca deis azo a que, por falta de zelo, ou em consequência de qualquer malfadada ideia preconcebida, os fiéis fiquem privados de catequese. Que jamais se possa dizer: «Os pequeninos pediram pão, e não havia quem lho desse» (115).\n\nReligiosos e Religiosas\n\n65. Há muitas Famílias religiosas, masculinas e femininas, que nasceram para a educação cristã das crianças e dos jovens, sobretudo dos mais abandonados. No decorrer da história, os Religiosos e as Religiosas estiveram muito comprometidos na actividade catequética da Igreja, realizando nesse campo trabalho particularmente adaptado e eficaz. Estando nós numa altura em que se pretendem estreitar os laços entre religiosos e pastores e, por consequência, acentuar a presença activa das Comunidades religiosas e seus membros nos planos pastorais das Igrejas locais, exorto-vos de todo o coração — a vós, a quem a consagração religiosa há-de tornar ainda mais disponíveis para o serviço da Igreja — a que vos prepareis o melhor possível para a tarefa da catequese, segundo as diversas vocações dos vossos institutos e as missões que vos são confiadas, levando convosco por toda a parte esta preocupação. Que as comunidades consagrem o máximo das suas capacidades e possibilidades à obra específica da catequese!\n\nCatequistas leigos\n\n66. Desejo agradecer-vos em nome de toda a Igreja, também a vós, catequistas paroquiais, leigos, homens, e mulheres em maior número ainda, a vós todos que pelo mundo inteiro vos dedicastes à educação religiosa de numerosas gerações. A vossa actividade, muitas vezes humilde e escondida, mas realizada com zelo inflamado e generoso, é uma forma eminente de apostolado leigo, particularmente importante naquelas partes onde, por diversas razões, as crianças e os jovens não recebem no lar formação religiosa conveniente. Quantos somos, realmente, aqueles que recebemos de pessoas como vós as primeiras noções de catecismo e a preparação para o sacramento da Penitência, para a primeira Comunhão, para a Confirmação! A IV Assembleia Geral do Sínodo não vos esqueceu. E, em continuidade com ela, vos encorajo a prosseguir na colaboração que prestais à vida da Igreja.\n\nNo entanto, são os que ensinam em terras de missão que por excelência têm este título de «catequistas». Nascidos de famílias já cristãs ou convertidas um dia ao cristianismo, e instruídos pelos missionários ou por outro catequista, consagram depois a própria vida, durante longos anos, à catequização das crianças e dos adultos das suas povoações. Igrejas hoje florescentes não teriam sido edificadas sem eles. Regozijo-me com os esforços desenvolvidos pela Sagrada Congregação para a Evangelização dos Povos no sentido de aperfeiçoar cada vez mais a formação desses catequistas. E neste momento evoco com gratidão a memória daqueles que o Senhor já chamou para Si. Quero invocar também a intercessão daqueles que os meus Predecessores elevaram à glória dos altares. De todo o coração, exorto à coragem aqueles que estão em actividade; e de igual modo desejo que muitos outros se prontifiquem a rendê-los e que o seu número aumente, na dedicação a uma obra tão necessária para a causa missionária.\n\nNa paróquia\n\n67. Quero evocar agora o enquadramento concreto onde agem habitualmente todos estes catequistas, voltando ainda, de maneira mais sintética, ao assunto dos «lugares» da catequese; alguns destes já foram evocados no capítulo IV: paróquia, família, escola e movimentos.\n\nSe é verdade que em toda a parte se pode catequizar, quero no entanto realçar — em conformidade com o voto de grande número de Bispos — que a comunidade paroquial deve continuar a ser a animadora da catequese e o seu lugar privilegiado. É certo que, em muitas nações, a paróquia foi profundamente abalada pelo fenómeno da urbanização. Alguns chegaram mesmo a admitir com demasiada facilidade, que a paróquia estava ultrapassada, se não mesmo votada ao desaparecimento, em favor de pequenas comunidades mais adaptadas e mais eficazes. Quer se queira quer não, a paróquia continua a ser ponto de referência importante para o povo cristão, e até para os não praticantes. O realismo e a prudência exigem, pois, que se continue a dar-lhe de novo estruturas adequadas, conforme for preciso, e sobretudo novo impulso mediante a integração crescente de membros qualificados, responsáveis e generosos.\n\nDito isto, e tendo em conta a necessária diversidade dos lugares de catequese — a própria paróquia, as famílias que acolhem crianças e adolescentes, as aulas de religião nas escolas do Estado, as instituições escolares católicas, os movimentos de apostolado que mantêm tempos reservados à catequese, os centros abertos a todos os jovens, os «fins de semana» para formação espiritual, etc. — importa sobremaneira que todos estes canais catequéticos convirjam realmente para uma mesma confissão de fé, para uma comum consciência de pertencer à mesma Igreja e para uma fidelidade aos compromissos na sociedade, vividos com o mesmo espírito evangélico: «... um só Senhor, uma só fé, um só baptismo, um só Deus e Pai ...» (116).\n\nÉ por isso que todas as paróquias importantes e todos os agrupamentos de paróquias numericamente mais reduzidas têm o grave dever de formar responsáveis, que se dediquem totalmente à animação da catequese: sacerdotes, religiosos, religiosas e leigos; o dever de proverem ao que for necessário para uma catequese considerada sob todos os seus aspectos; o dever de multiplicarem e adaptarem os locais de catequese, na medida em que isso for possível e útil, e o de vigiarem pela qualidade da formação religiosa e pela integração dos diversos grupos no corpo eclesial.\n\nEm resumo, sem monopolizar nem querer uniformizar, a paróquia, como se disse acima, continua a ser o lugar privilegiado da catequese. Precisa para isso de reencontrar a sua vocação neste aspecto, que é a de ser a casa de família, fraterna e acolhedora, onde os baptizados e confirmados tomam consciência de ser Povo de Deus e onde o pão da boa doutrina e o pão da Eucaristia lhes são repartidos com abundância, no quadro de um único acto de culto (117); é daí que são quotidianamente reenviados para a sua missão apostólica em todos os sectores da vida do mundo.\n\nNa família\n\n68. A acção catequética da família tem um carácter particular e, em certo sentido, insubstituível, justificadamente posto em evidência pela Igreja, de modo especial pelo Concílio Vaticano II (118). A educação para a fé, feita pelos pais — a começar desde a mais tenra idade das crianças (119) — já se realiza quando os membros de determinada família se ajudam uns aos outros a crescer na fé, graças ao próprio testemunho de vida cristã muitas vezes silencioso, mas perseverante, no desenrolar da vida de todos os dias, vivida segundo o Evangelho. Torna-se ainda mais marcante quando, ao ritmo dos acontecimentos familiares — como por exemplo a recepção dos Sacramentos, a celebração de grandes festas litúrgicas, o nascimento de um filho, um luto — se tem o cuidado de explicar em família o conteúdo cristão ou religioso de tais acontecimentos. Importa. porém, ir ainda mais longe: os pais cristãos hão-de esforçar-se por prosseguir e retomar no ambiente familiar, a formação mais metódica que é recebida noutras partes. Só o facto de determinadas verdades sobre os principais problemas da fé e da vida cristã serem retomadas num quadro familiar, impregnado de amor e de respeito, fará muitas vezes que elas marquem as crianças de maneira decisiva para toda a vida. E os próprios pais beneficiarão do esforço que isso lhes impõe, porque nesse diálogo catequético cada um recebe e dá alguma coisa.\n\nA catequese familiar, portanto, precede, acompanha e enriquece todas as outras formas de catequese. Por outro lado, naquelas partes onde uma legislação anti-religiosa pretende impedir a educação para a fé, e onde a incredulidade difundida ou o secularismo avassalador tornam praticamente impossível um verdadeiro crescimento religioso, a família, essa «como que Igreja doméstica» (120), acaba por ser o único meio onde as crianças e os jovens poderão receber uma autêntica catequese. Sendo assim, nunca serão demais os esforços que fizerem os pais cristãos para se prepararem para este ministério de catequistas de seus próprios filhos e para o exercerem com zelo infatigável. Nesta linha é preciso encorajar também as pessoas ou instituições que, mediante contactos individuais, encontros, reuniões e recurso a toda a espécie de meios pedagógicos, ajudam os pais a cumprirem a sua missão: prestam à catequese um serviço inestimável.\n\nNa escola\n\n69. Ao lado da família e em ligação com ela, também a escola proporciona à catequese possibilidades que não hão-de ser desaproveitadas. Naqueles países, cada vez mais raros infelizmente, onde é possível ministrar uma educação da fé dentro do enquadramento escolar, é dever da Igreja procurar fazê-lo o melhor possível. Isto refere-se, em primeiro lugar, evidentemente, às escolas católicas: mereceriam elas esse nome, se, apesar de brilharem por um nível elevado de ensino em matérias profanas, houvesse justificados motivos de lhes censurar negligência ou desvio na educação propriamente religiosa? E não se diga que esta sempre se há-de dar implicitamente ou de maneira indirecta! O carácter próprio e a profunda razão de ser das escolas católicas, aquilo por que os pais católicos as devem preferir é precisamente a qualidade de o ensino religioso ser integrado na educação dos alunos. Se é verdade que as instituições católicas devem respeitar a liberdade de consciência, quer dizer, evitar influenciar esta do exterior, mediante pressões físicas ou morais, especialmente no que se refere aos actos religiosos dos adolescentes, têm não obstante o grave dever de propor uma formação religiosa, adaptada às situações dos alunos frequentemente muito diversas; têm além disso o dever de lhes fazer compreender que o apelo de Deus a servi-l'O em espírito e verdade, segundo os seus mandamentos e os preceitos da Igreja, não deixa de obrigar o homem em consciência, embora sem o constranger.\n\nMas penso também nas escolas não-confessionais e nas públicas. Quero exprimir ardentes votos por que, em consonância com um claro direito da pessoa humana e das famílias e no respeito pela liberdade de cada um, se torne possível a todos os alunos católicos progredirem na sua formação espiritual, com a contribuição de um ensino religioso que dependa da Igreja. Esse ensino, conforme os países, pode ser proporcionado pela escola ou no quadro da própria escola, ou então no quadro de um acordo com os poderes públicos sobre a programação e horários escolares, no caso de a catequese ser dada só na paróquia ou noutro centro pastoral. Com efeito, mesmo naqueles lugares onde existam dificuldades objectivas, por exemplo a de os alunos serem de religiões diversas, é necessário combinar os horários escolares de tal maneira que permitam aos católicos aprofundarem a sua fé e a sua experiência religiosa, com a ajuda de educadores qualificados, sacerdotes e leigos.\n\nMuitos outros elementos vitais, para além da escola, contribuem certamente para influenciar a mentalidade dos jovens: divertimentos, meio social, meio de trabalho, etc. Os que se encontram em fase escolar são forçosamente marcados por isso, ao serem iniciados em valores culturais ou morais no clima da instituição de ensino e ainda postos frente-a-frente com as ideias recebidas na escola. Importa, pois, que a catequese tenha muito em conta esta escolarização, a fim de abranger realmente os outros elementos do saber e da educação, de modo a que o Evangelho impregne a mentalidade dos alunos no próprio ambiente da sua formação e a harmonização da sua cultura se faça à luz da fé. Neste sentido, desejo estimular os sacerdotes, os professores de religião e assistentes espirituais, religiosos ou leigos, que se aplicam a dar apoio à fé desses alunos. Mais uma vez se me oferece ocasião para reafirmar a minha firme convicção de que o respeito manifestado pela fé dos jovens até ao ponto de lhes facilitar a educação, o arreigamento, a consolidação e a livre profissão e prática da sua fé, só poderá honrar qualquer Governo seja qual for o sistema em que se baseie ou a ideologia que o inspire.\n\nNas associações e movimentos\n\n70. Por fim, também uma palavra de encorajamento para as associações, movimentos ou agrupamentos de fiéis, quer tenham como objectivo a vida de piedade, quer visem o apostolado directo, a prática da caridade, a assistência, ou mesmo a presença cristã nas realidades temporais. Todos eles alcançarão melhor os seus objectivos e melhor servirão a Igreja, se na sua organização interna e nos seus métodos de acção souberem dar lugar importante a uma séria formação religiosa dos seus membros. Neste sentido, todas as associações de fiéis têm na Igreja, por definição, o dever de ser educadoras da fé.\n\nAparece assim mais manifesta a parte atribuída aos leigos na catequese dos nossos dias, sempre sob a direcção pastoral dos seus Bispos, como por mais de uma vez frisaram as Proposições apresentadas pelo Sínodo.\n\nInstitutos de formação\n\n71. Este facto, do papel reconhecido aos leigos na catequese, pelo qual devemos estar reconhecidos ao Senhor, constitui um desafio à nossa responsabilidade de Pastores. Esses catequistas leigos, com efeito, têm de ser cuidadosamente formados para o seu papel que, se não é um ministério formalmente instituído, é pelo menos uma função de grandíssima importância na Igreja. A necessidade de tal formação há-de levar-nos, pois a organizar Centros e Institutos adaptados, que os Bispos hão-de acompanhar com uma assídua atenção. Aqui está um sector em que uma conjugação de esforços a nível diocesano, interdiocesano, ou mesmo nacional, se demonstra fecunda e frutuosa. Trata-se igualmente de um campo em que a ajuda material dada pelas Igrejas mais favorecidas às suas irmãs mais pobres poderá manifestar a maior eficácia: que melhor coisa uma Igreja poderá dar a outra do que ajudá-la a crescer por si mesma como Igreja?\n\nA todos aqueles que trabalham generosamente ao serviço do Evangelho e aos quais acabo de exprimir os meus vivos encorajamentos, quereria ainda lembrar urna recomendação que gostava de fazer o meu venerando Predecessor Paulo VI: «Corno evangelizadores, devemos apresentar... a imagem de pessoas amadurecidas na fé, capazes de se encontrarem para além de tensões que se verifiquem, graças à procura comum, sincera e desinteressada da verdade. Sim, a sorte da evangelização anda sem dúvida ligada ao testemunho de unidade dado pela Igreja. Nisto se há-de ver uma fonte de responsabilidade, como também de reconforto» (121).\n\nCONCLUSÃO\n\nO Espírito Santo, Mestre interior\n\n72. Ao terminar esta Exortação Apostólica, o olhar do coração volta-se para Aquele que é o princípio inspirador de todas as actividades catequéticas e daqueles que as realizam: o Espírito do Pai e do Filho — o Espírito Santo. Ao descrever a missão que este Espírito havia de ter na Igreja, Cristo usa estas palavras significativas: «Ele ensinar-vos-á todas as coisas e vos recordará tudo o que eu vos disse» (122). E acrescenta: «Quando vier o Espírito da Verdade, ele guiar-vos-á por toda a verdade..., e anunciar-vos-á as coisas vindouras» (123).\n\nO Espírito Santo, por conseguinte, é prometido à Igreja e a cada um dos fiéis como Mestre interior, que no segredo da consciência e do coração faz compreender aquilo que se tinha ouvido, sem se estar ainda em condições de o captar. «O Espírito Santo instrui doravante os fiéis—dizia a este propósito Santo Agostinho—segundo a capacidade espiritual de cada um. E acende nos seus corações um desejo cada vez mais vivo, à medida que cada um vai progredindo nesta caridade, que o leva a amar aquilo que já conhece e a desejar o que ainda não conhece» (124).\n\nAlém disso, é também missão do Espírito Santo transformar os discípulos em testemunhas de Cristo: «Ele dará testemunho de mim» e «vós também dareis testemunho de mim» (125).\n\nMas ainda há mais. Para São Paulo, que sintetiza neste ponto uma teologia latente em todo o Novo Testamento, é «todo o ser cristão». toda a vida cristã, vida nova dos filhos de Deus, que é unia vida segundo o Espírito (126). Só o Espírito nos permite dizer a Deus: «Abbá, Pai» (127). Sem o Espírito não podemos dizer: «Jesus é o Senhor» (128). E do Espírito, enfim, vêm todos os carismas que edificam a Igreja, comunidade dos cristãos (129). E neste sentido que São Paulo dá a todos os discípulos de Cristo esta norma: «Procurai estar repletos do Espírito» (130). E Santo Agostinho é bem explícito: «O facto de acreditar e o facto de agir rectamente são coisas muito nossas, em razão da escolha livre da nossa vontade; e no entanto, uma e outra coisa são um dom, proveniente do Espírito de fé e de caridade» (131).\n\nA catequese, que é crescimento na fé e amadurecimento da vida cristã em ordem à sua plenitude é, por consequência, obra do Espírito Santo, obra que só Ele pode suscitar e manter na Igreja.\n\nTal verificação, originada da leitura dos textos acima citados e de numerosas outras passagens do Novo Testamento, leva-nos a formar duas convicções.\n\nAntes de mais, a convicção de que a Igreja, ao realizar a sua missão de catequizar — como de resto cada um dos cristãos que em Igreja e em nome da Igreja se aplica a essa missão — deve estar. bem consciente de agir como instrumento vivo e dócil do Espírito Santo. Por isso, invocar incessantemente esse Espírito, estar em comunhão com Ele, esforçar-se por conhecer as suas autênticas inspirações, tem de ser a atitude da Igreja que ensina, bem como de todo e qualquer catequista.\n\nDepois — uma vez que «estamos a viver na Igreja um momento privilegiado do Espírito», como notava o meu Predecessor Paulo VI na sua Exortação Apostólica Evangelii Nuntiandi (132) — a convicção de que o desejo profundo de compreender melhor a acção do Espírito e de se confiar mais a Ele deve provocar um despertar catequético. A «renovação no Espírito», efectivamente, será autêntica e terá na Igreja verdadeira fecundidade, não tanto na medida em que ela suscitar carismas extraordinários, mas na medida em que levar o maior número de fiéis, pelos caminhos da vida de todos os dias, ao esforço humilde, paciente e perseverante de conhecerem cada vez melhor o mistério de Cristo e darem testemunho dele.\n\nInvoco pois sobre a Igreja catequizante, esse Espírito do Pai e do Filho e suplico-Lhe que renove na mesma Igreja o dinamismo catequético.\n\nMaria, mãe e modelo do discípulo\n\n73. E que a Virgem Santíssima do Pentecostes nos alcance também Ela, pela sua intercessão, tudo isto! Por vocação singular, viu o seu Filho Jesus crescer «em sabedoria, em estatura e em graça» (133). Sobre os seus joelhos e ao ouvi-lo durante a vida oculta de Nazaré, esse Filho, o Unigénito do Pai «pleno de graça e de verdade», foi por um lado formado por Ela no conhecimento humano das Escrituras e da história do desígnio de Deus sobre o seu Povo, assim como na adoração do Pai (134). Por outro lado, Ela foi a primeira dos seus discípulos: primeira quanto ao tempo, porque já quando se dá o encontro no Templo Ela recebe do seu Filho adolescente lições que conserva no seu coração (135); e a primeira, sobretudo, em grau de profundidade porque ninguém foi assim «ensinado por Deus» (136).\n\n«Mãe e discípula ao mesmo tempo», dizia a respeito d'Ela Santo Agostinho, e acrescentava com ousadia que ser discípula para Ela foi mais importante do que ser Mãe (137). Não foi sem razão, pois, que na Sala sinodal se disse de Maria que Ela é «um catecismo vivo», «mãe e modelo dos catequistas».\n\nQue a presença do Espírito Santo, pois, pela intercessão de Maria, possa alcançar à Igreja um impulso sem precedentes na actividade catequética que para ela é essencial! A Igreja desempenhar-se-á então de modo eficaz, neste tempo de graça, da missão inalienável e universal recebida do seu Senhor: «Ide e ensinai todas as gentes» (138).\n\nCom a minha Bênção Apostólica!\n\nDado em Roma, junto de São Pedro, aos 16 de Outubro de 1979, ano segundo do meu Pontificado.\n\nJOÃO PAULO II\n\nNotas\n\n1. Cf. Mt. 28,19 s.\n\n2. Cf. 1 Jo. 1,1.\n\n3. Cf. Jo. 20,31.\n\n4. Cf. AAS 63 (1971), pp. 758-764.\n\n5. Cf. n. 44; cf. também nn. 45-48 e 54: AAS 68 (1976), pp. 34-35;35-38; 43.\n\n6. Como é sabido, segundo o «Motu-proprio» Apostolica Sollicitudo, de 15 de Setembro de 1965, o Sínodo dos Bispos pode reunir-se em Assembleia Geral, em Assembleia Extraordinária ou em Assembleia Especial. Na presente Exortação Apostólica, as simples palavras «Sínodo», ou «Padres sinodais», ou «Sala sinodal» referem-se sempre, salvo indicação em contrário, à IV Assembleia Geral do Sínodo dos Bispos, realizada em Roma no mês de Outubro de 1977, a qual teve como tema a catequese.\n\n7. Cf. Synodus Episcoporum, De cathechesi hoc nostro tempere tradenda praesertim pueris atque iuvenibus, Ad Populum Dei Nuntius, e Civitate Vaticana, 28-X-1977; cf. «L'Osservatore Romano» (30 de Outubro de 1979), pp. 3-4. N.T.— Entre nós foi publicado em opúsculo: «Mensagem ao Povo de Deus e discursos de Paulo VI sobre a Catequese», Editorial A. O., Braga, 2ª edição, 1978.\n\n8. Cf. AAS 69 (1977), p. 633.\n\n9. Jo. 1,14. '\n\n10. Jo. 14,6.\n\n11. Ef. 3,9. 18 s.\n\n12. Cf. Jo. 14, 6.\n\n13. Jo. 7,16. Está enunciado nesta passagem um tema frequente no quarto Evangelho: cf. Jo. 3,34; 8,28; 12,49 s.; 14,24; 17,8.14.\n\n14. 1 Cor. 11,23: a palavra «transmitir», empregada nesta passagem por São Paulo, foi repetida com idêntico sentido e frequentemente na Exortação Apostólica Evangelii Nuntiandi , para descrever a actividade evangelizadora da Igreja, por exemplo nos nn. 4,15,78,79.\n\n15. Act. 1,1.\n\n16. Mt. 26,55; cf. Jo. 18,20.\n\n17. Mc. 10,1.\n\n18. Mc. 1,22; cf. também Mt. 5,2; 11,1; 13,54; 22,16; Mc. 2,13; 4,1; 6,2.6; Lc. 5,3.17; Jo. 7,14; 8,2, etc.\n\n19 Lc. 23,5.\n\n20. Em cerca de cinquenta passagens dos quatro Evangelhos, este título—herdado de toda a Tradição judaica, mas revestindo-se aqui de um significado novo, que o próprio Cristo procura muitas vezes pôr em evidência — é atribuído a Jesus.\n\n21. Cf.; entre outras passagens: Mt. 8,19; Mc. 4,38; 9,38; 10,33; 13,1; Jo. 11,28.\n\n22. Mt. 12,38.\n\n23. Lc. 10,25; Mt. 22,16.\n\n24. Jo. 13,13 s.; cf. também Mt. 10,25; 26,18; e paralelos.\n\n25. Mt. 23,8. Santo Inácio de Antioquia aduz esta afirmação e comenta-a nos seguintes termos: «Nós recebemos a fé; e é por isso que resistimos, a fim de sermos reconhecidos como discípulos de Jesus Cristo, nosso único Mestre» (Epistola ad Magnesios, IX, 1: FUNK 1,239).\n\n26. Jo. 3,2.\n\n27. A representação de Cristo Mestre, em atitude de ensinar já aparece nas catacumbas romanas. Depois, é frequentemente utilizada nos mosaicos da arte romano-bizantina do século III e do século IV. E a mesma figuração viria a constituir um motivo artístico predominante nas esculturas das grandes catedrais romanas e góticas da Idade Média.\n\n28. Mt. 28,19.\n\n29. Jo. 15;15.\n\n30. Cf. 1o. 15,16.\n\n31. Act. 2,42.\n\n32. Act. 4,2.\n\n33. Cf. Act. 4,18 5,28.\n\n34. Cf. Act. 4,19.\n\n35. Cf. Act. 1,25.\n\n36. Cf. Act. 6,8 ss.; cf. também o episódio de Filipe a catequizar o funcionário de uma rainha da Etiópia: Act. 8,26 ss.\n\n37. Cf. Act. 15,35.\n\n38. Cf. Act. 8,4.\n\n39. Act. 28,31.\n\n40. Cf. João PP. XXIII, Encíclica Mater et Magistra (AAS 53 [1961], p. 401): a Igreja é «mãe», porque gera incessantemente novos filhos, pelo Baptismo, e assim faz crescer a família dos filhos de Deus; e é «mestra», porque age de molde a que os filhos cresçam na graça do seu Baptismo, alimentando neles o «sensus fidei» (sentido da fé), com o ensino das verdades da fé.\n\n41. Cf. por exemplo: a Carta de São Clemente de Roma à Igreja de Corinto, o escrito denominado «Didachè», a «Epistola Apostolorum», os escritos de Santo Ireneu de Lião (Demonstratio Apostolicae praedicationis e Adversus haereses), de Tertuliano (De Baptismo), de São Cipriano (Testimonia ad Quirinum), de Orígenes (Contra Celsum), etc.\n\n42. Cf. 2 Tim. 3,1.\n\n43. Conc. Ecum. Vaticano II, Declaração sobre a Liberdade Religiosa Dignitatis Humanae, n. 2: AAS 58 (1966), p. 930.\n\n44. Cf. Declaração Universal dos Direitos do Homem (ONU), de 10 de Dezembro de 1948, art. Acordo Internacional relativo aos direitos civis e políticos (ONU), de 16 de Dezembro de 1966, art. 4; Acta final da Conferência sobre a Segurança. e a Cooperação na Europa, par. VIII.\n\n45. Synodus Episcoporum, De cctechesi hoc nostro tempore tradenda praesertim pueris atque iuvenibus, Ad Populum Dei Nuntius, nn. 1 e 4; loc. cit., pp. 3-4 e 6-7; cf. «L'Osservatore Romano» (30 de Outubro de 1977), p. 3\n\n46. Ibidem, n. 6 loc. cit., pp. 7-8.\n\n47. Sagrada Congregação para o Clero, Directorum Catechisticum Generale, nn. 17-35: AAS 64 (1972), pp. 110-118.\n\n48. Cf. nn. 14-34: AAS 68 (1976), pp. 17-22.\n\n49. Synodus Episcoporum, De catechesi hoc nostro tempere tradenda praesertirn pueris atque iuvenibus, Ad Populum Dei Nuntius, n. 1: loc. cit., pp. 3 ss.; cf. «L'Osservatore Romano» (30 de Outubro de 1977), p. 3.\n\n50. Discurso de encerramento do Sínodo, a 29 de Outubro de 1977: AAS 69 (1977), p. 634.\n\n51. Ibidem.\n\n52. Cf. Directorium Catechisticum Generale, nn. 40 e 46: AAS 64 (1972), pp. 121 e 124 s.\n\n53. Cf. Decr. sobre o Ministério e a Vida dos Sacerdotes Presbyterorum Ordinis, n. 6: AAS 58 (1966), p. 999.\n\n54. Cf. Ordo Initiationis Christianae Adultorum.\n\n55. Ef. 4,13.\n\n56. Cf. 1 Pdr. 3,15.\n\n57. Cf. Const. dogmática sobre a Revelação Divina Dei Verbum, nn. 10,24: AAS 58 (1966), pp. 822 e 828 s.; cf. também Sagrada Congregação para o Clero, Directorium Catechisticum Generale, n. 45: AAS 64 (1972), p. 124; nele se situam bem as fontes principais ou complementares da catequese.\n\n58. Cf. Ordo Initiationis Christianae Adultorum, rn. 25-26; 183-187\n\n59. Cf. AAS 60 (1968), pp. 436-445. Ao lado destas grandes profissões de fé do Magistério, podem-se observar também profissões de fé populares, enraizadas na cultura cristã tradicional de alguns Países; cf. a este propósito aquilo que eu tive oportunidade de dizer aos jovens em Gniezno, a 3 de Junho de 1979, a respeito do cântico-mensagem a Bogurodzica: «Não se trata apenas de um cântico: ele é também uma profissão de fé, um símbolo do Credo polaco, é uma catequese e é mesmo um documento de educação cristã. Nele se acham contidas as principais verdades da fé e os princípios da moral. Ele não é apenas uma peça histórica; é documento da vida, alguém já lhe chamou mesmo, o 'catecism polaco'»: AAS 71 (1979), p. 754.\n\nN. T. — Entre nós o «Credo do Povo de Deus de Paulo VI foi publicado pela Editorial A. O., Braga.\n\n60. N. 25: AAS 68 (1976), p. 23.\n\n61. Ibidem, especialmente os nn. 26-39: 1. c., pp., 23-25; o «elementos principais da mensagem cristã» acham-se expostos de maneira ainda mais sistemática no Directorium Catechisticui Generale, nn. 47-69: AAS 64 (1972), pp. 125-141; nele se encontra também a norma do conteúdo essencial da catequese.\n\n62. Tomar-se-á como ponto de referência também o capítulo do Directorium Catechisticurn Generale, sobre este assunto nn. 37-46: 1. c., pp. 120-125.\n\n63. Rom. 1, 19.\n\n64. Act. 17,23.\n\n65. Cf. Ef. 3,3.\n\n66. Cf. Ef. 2,18.\n\n67. Cf. Act. 20,28\n\n68. Conc. Ecum. Vaticano II, Const. pastoral sobre a Igreja no mundo contemporâneo Gaudium et Spes, n. 39: AAS 58 (1966), pp. 1056 s.\n\n69. Rom. 6,4.\n\n70. 2 Cor. 5,17.\n\n71. Cf. ibidem.\n\n72. Rom. 6,23.\n\n73. Cf. Paulo PP. VI, Exortação Apostólica Evangelii Nuntiandi, nn. 30-38: AAS 68 (1976), pp. 25-30.\n\n74. Cf. Catechismo maggiore, 5.' parte, cap. 6.°, nn. 965-966.\n\n75. Cf. Flp, 2,17.\n\n76. Rom. 10,8.\n\n77. Flp.3,8.\n\n78. Ef. 4,20 s.\n\n79. Cf. 2 Tim. 2,7.\n\n80. Jo. 6,69; cf. Act. 5,20; 7,38.\n\n81. Act. 2,28, onde se cita o Sl. 16,11.\n\n82. Cf. todo o Decreto sobre o Ecumenismo Unitatis Redintegratio: AAS 57 (1965). pp. 90-112.\n\n83. Cf. ibidem; n. 5: 1. c., p. 96; cf. também Conc. Ecum. Vaticano II, Decr. sobre a Actividade Missionária da Igreja Ad Gentes, n. 15; AAS 58 (1966), pp. 963-965; Sagrada Congregação para o Clero, Directorium Catechisticum Generale, n. 27; AAS 64 (1972), p. 115.\n\n84. Cf. Conc. Ecum. Vaticano II, Decr. sobre o Ecumenismo Unitatis Redintegratio, nn. 3-4: AAS 57 (1965), pp. 92-96.\n\n85. Ibidem, n. 3: 1. c., p. 93.\n\n86. Cf. ibidem; cf. também Const. dogmática sobre a Igreja Lumen Gentium, n. 15: AAS 57 (1965), p. 19.\n\n87. Lc. 12,32.\n\n88. Cf., por exemplo, Conc. Ecum. Vaticano II Const. pastoral sobre a Igreja no Mundo Contemporâneo Gaudium et Spes: AAS 58 (1966), pp. 1025-1120; Paulo PP. VI, Encíclica Populorum Progressio: AAS 59 (1967), pp. 257-299; Carta Apostólica Octogesima Adveniens: AAS 63 (1971), pp. 401-441; e Exortação Apostólica Evangelii Nuntiandi : AAS 68 (1976), pp. 5-76.\n\n89. Mt. 1,16.\n\n90. Cf. Conc. Ecum. Vaticano II, Decr. sobre o Múnus Pastoral dos Bispos Christus Dominus, n. 14: AAS 58 (1966), p. 679. Decr. sobre a Actividade Missionária da Igreja Ad Gentes, n. 14: AAS 58 (1966), pp. 962-963; Sagrada Congregação para o Clero, Directoriuun Catechisticum Generale, n. 20: AAS 64 (1972), p. 112; cf. também Ordo Initiationis Christianae Adultorum.\n\n91. Cf. n. 58: AAS 68 (1976), pp. 46-49.\n\n92. Cf. Synodus Episcoporum, De catechesi hoc mostro tempore tradenda praesertinz pueris atque iuvenibus, Ad Populum Dei Nuntius, nn. 7-10: loc. cit., pp. 9-12; cf. «L'Osservatore Romano» (30 de Outubro de 1977), p. 3.\n\n93. Cf. Sagrada Congregação para o Clero, Directorium Catechisticunt Generale, nn. 119-121; 134; AAS 64 (1972), pp, 166-167; 172.\n\n94. Cf. AAS 71 (1979), p. 607.\n\n95. Cf. Rom. 16,26; Ef. 3,5.\n\n96. 1 Cor. 1,7.\n\n97. Cf. 2 Tim. 1,14.\n\n98. Cf. Jo. 1,16 Ef. 1,10.\n\n99. Cf. Encíclica Redemptor Hominis, nn. 15-16: AAS 71 (1979), pp. 286-295.\n\n100. Cf. Mt. 5,13-16.\n\n101. Cf. Paulo PP. VI, Encíclica Ecclesiam Suam, III parte: AAS 56 (1964), pp. 637-659.\n\n102. Cf. Hebr. 12,27.\n\n103. 1 Cor. 13,12.\n\n104. Cf. 1 Tim. 6,16.\n\n105. Hebr. 11,1.\n\n106. Cf. Mt. 2,1 ss\n\n107. Pascal-Blaise, Le mystère de Jésus: Pensées, n. 553.\n\n108. Paulo PP. VI, Sollemnis Prof. Fidei, n. 4: AAS 60 (1968), p. 434.\n\n109. Paulo PP. VI, Exortação Apostólica Quinque iam Anni: AAS 63 (1971), p. 99.\n\n110. Cf. 1 Tim. 1,3 ss.; 4,1 ss.; 2 Tim. 2,14 ss.; 4,1-5; Tit. 1,10-12; cf. também Exortação Apostólica Evangelii Nuntiandi , 78: AAS 68 (1976), p. 60.\n\n111. Encíclica Redemptor Hominis, n. 10: AAS 71 (1979), p. 274.\n\n112. De catechizandis rudibus: PL 40,310-347.\n\n113. Cf. Decr. sobre o Múnus Pastoral dos Bispos Christus Dominus, n. 14: AAS 58 (1966), p. 679.\n\n114. Decr. sobre o Ministério e Vida dos Sacerdotes Presbyterorum Ordinis, n. 6: AAS 58 (1966), p. 999.\n\n115. Lam. 4,4.\n\n116. Ef. 4,5 s.\n\n117. Cf. Conc. Ecum. Vaticano II, Const. sobre a Sagrada Liturgia Sacrosanctum Concilium, nn. 35,52: AAS 56 (1964), pp. 109, 114; cf. também Institutio Generalis Missalis Ronzani, promulgado por decreto da Sagrada Congregação dos Ritos, a 6 de Abril de 1969, n. 33; e, ainda, aquilo que se disse mais acima no capítulo VI sobre a homilia.\n\n118. Desde a alta Idade Média, os concílios provinciais insistiam na responsabilidade dos pais quanto à educação para a fé: cfr. o VI Concílio de Arles (813), can. 19; Concílio de Mogúncia (813), can.s 45,47; VI Concílio de Paris (829), livro 1, cap. 7: Mansi, Sacrorum Conciliorum nova et amplissima collectio, XIV, 62,74,542. Entre os documentos mais recentes do Magistério, devem citar-se a Encíclica Divini illius Magistri de Pio XI, de 31 de Dezembro de 1929: AAS 22 (1930), pp. 49-86; numerosos discursos e mensagens de Pio XII; e sobretudo os textos do Concílio Vaticano II. Constituição dogmática sobre a Igreja Lumen Gentium, nn. 11,35: AAS 57 (1965), pp. 15,40; Decreto sobre o Apostolado dos Leigos Apostolicam Actuositatem, nn. 11,30: AAS 58 (1966), pp. 847, 850; Constituição pastoral sobre a Igreja no Mundo Contemporâneo Gaudium et Spes, n. 52: AAS 58 (1966), p. 1073; e especialmente a Declaração sobre a Educação Cristã Gravissimum Educationis, n. 3: AAS 58 (1966), p. 731.\n\n119. Cf. Conc. Ecum. Vaticano II, Decl. sobre a Educação Cristã Gravissimum Educationis, n. 3: AAS 58 (1966), p. 731.\n\n120. Conc. Ecum. Vaticano II, Const. dogmática sobre a Igreja Lumen Gentium, n. 11: AAS 57 (1965), p. 16; cf. Decr. sobre o Apostolado dos Leigos Apostolicam Actuositatem, n. 11: AAS 58 (1966), p. 848.\n\n121. Exortação Apostólica Evangelii Nuntiandi , n. 77: AAS 68 (1966), p. 69.\n\n122. Jo. 14,26.\n\n123. Jo. 16,13.\n\n124. In loannis Evangelium Tractatus, 97 PL 35,1877.\n\n125. Jo. 15,26-27.\n\n126. Cf. Rom. 8,14-17; Gal. 4,6.\n\n127. Rom. 8,15.\n\n128. 1 Cor. 12,3.\n\n129. Cf. 1 Cor. 12,4-11.\n\n130. Ef. 5,18.\n\n131. Retractationum liber I, 23,2: PL 32,621.\n\n132. N. 75: AAS 68 (1976), p. 66.\n\n133. Cf. Lc. 2,52.\n\n134. Cf. Jo. 1,14; Hebr. 10,5; S. Th. III, Q. 12, a. 2; a. 3, ad 3.\n\n135. Cf. Lc. 2,51.\n\n136 Cf. Jo. 6.45.\n\n137. Cf. Sermo 25,7: PL 46,937-938.\n\n138. Mt. 28,19.\n\nCopyright © Dicastério para a Comunicação\n\nA Santa Sé\n\nA Santa Sé","witnesses":[{"sourceUrl":"https://www.vatican.va/content/john-paul-ii/pt/apost_exhortations/documents/hf_jp-ii_exh_16101979_catechesi-tradendae.html","sha256":"1d5357f2a18a00a798d7b64e2d9ea6ded4bfba0ea80363e325ef5fa522b781fd","localUrl":"assets/docs/magisterium/source-corpus/catechesi-tradendae-0e6b91a131/pt.html","textUrl":"assets/docs/magisterium/source-corpus/catechesi-tradendae-0e6b91a131/pt.txt"}]}}}
