{"id":"africae-munus","title":"Africae Munus: Post-Synodal Apostolic Exhortation on the Church in Africa in Service to Reconciliation, Justice and Peace, 19 November 2011","issuer":null,"type":"Magisterial document","date":null,"authority":"Roman Pontiff","availableLanguages":["de","en","es","fr","it","pt"],"languages":{"de":{"code":"de","label":"Deutsch","contentFormat":"plain-text","text":"Africae munus: Nachsynodales Apostolisches Schreiben über die Kirche in Afrika im Dienst der Versöhnung, der Gerechtigkeit und des Friedens (19. November 2011)\n\nDer Heilige Stuhl\n\nDeutsch\n\nFrançais\n\nEnglish\n\nItaliano\n\nPortuguês\n\nEspañol\n\nDeutsch\n\nPolski\n\nالعربيّة\n\n中文\n\nLatine\n\n×\n\nDer Heilige Stuhl\n\nMagisterium\n\nKalender\n\nLiturgische Feiern\n\nKarten für Päpstliche Audienzen und Feiern\n\nPäpste\n\nKardinalskollegium\n\nRömische Kurie und andere Organisationen\n\nSynode\n\nPresseamt\n\nVatican News - Radio Vaticana\n\nL'Osservatore Romano\n\nBenedikt XVI.\n\nNachsynod. Apost. Schreiben\n\nA\n\nA\n\nA\n\nPDF-Erstellung läuft.....\n\nAR\n\n- DE\n\n- EN\n\n- ES\n\n- FR\n\n- IT\n\n- PL\n\n- PT\n\n- SW\n\nNACHSYNODALES APOSTOLISCHES\n\nSCHREIBEN\n\nAFRICAE MUNUS\n\nSEINER HEILIGKEIT\n\nPAPST BENEDIKT XVI.\n\nAN DIE BISCHÖFE, DEN KLERUS,\n\nDIE PERSONEN GEWEIHTEN LEBENS\n\nUND AN DIE CHRISTGLÄUBIGEN LAIEN\n\nÜBER DIE KIRCHE IN AFRIKA\n\nIM DIENST DER VERSÖHNUNG,\n\nDER GERECHTIGKEIT\n\nUND DES FRIEDENS\n\n»Ihr seid das Salz der Erde […]\n\nIhr seid das Licht der Welt« (Mt 5,13.14)\n\nINHALT\n\nEinleitung [1-13]\n\nERSTER TEIL\n\n»Seht, ich mache alles neu«\n\n(Offb 21,5) [14]\n\nKapitel I\n\nIm Dienst der Versöhnung,\n\nder Gerechtigkeit und des Friedens\n\nI. Echte Diener des Wortes Gottes [15-16]\n\nII. Christus im Herzen der afrikanischen Gegebenheiten: Quelle von Versöhnung, Gerechtigkeit und Frieden [17-19]\n\nA. »Laßt euch mit Gott versöhnen« (2 Kor 5,20b) [19-21]\n\nB. Gerecht werden und eine gerechte Gesellschaftsordnung aufbauen [22-23]\n\n1. Aus der Gerechtigkeit Christi leben [24-25]\n\n2. Eine gerechte Ordnung in der Logik der Seligpreisungen schaffen [26-27]\n\nC. Die Liebe in der Wahrheit: Quelle des Friedens [28]\n\n1. Konkreter brüderlicher Dienst [29]\n\n2. Die Kirche als Wächterin [30]\n\nKapitel II\n\nDie Arbeitsfelder für die Versöhnung, die Gerechtigkeit\n\nund den Frieden [31]\n\nI. Die Aufmerksamkeit gegenüber der Person\n\nA. Die metanoia: eine echte Bekehrung [32]\n\nB. Die Wahrheit des Sakraments der Buße und der Versöhnung leben [33]\n\nC. Eine Spiritualität der Gemeinschaft [34-35]\n\nD. Die Inkulturation des Evangeliums und die Evangelisierung der Kultur [36-38] E. Die Gabe Christi: die Eucharistie und das Wort Gottes [39-41]\n\nII. Miteinander leben\n\nA. Die Familie [42-46]\n\nB. Die alten Menschen [47-50]\n\nC. Die Männer [51-54]\n\nD. Die Frauen [55-59]\n\nE. Die jungen Menschen [60-64]\n\nF. Die Kinder [65-68]\n\nIII. Die afrikanische Sicht des Lebens [69]\n\nA. Der Schutz des Lebens [70-78]\n\nB. Achtung der Schöpfung und das Ökosystem [79-80]\n\nC. Die gute Regierung der Staaten [81-83]\n\nD. Migranten, Vertriebene und Flüchtlinge [84-85]\n\nE. Die Globalisierung und die internationale Hilfe [86-87]\n\nIV. Der Dialog und die Gemeinschaft unter den Gläubigen [88]\n\nA. Der ökumenische Dialog und die Herausforderung der neuen religiösen Bewegungen\n\n[89-91]\n\nB. Der interreligiöse Dialog [92-94]\n\n1. Die traditionellen afrikanischen Religionen [92-93]\n\n2. Der Islam [94]\n\nC. »Salz der Erde « und » Licht der Welt« werden [95-96]\n\nZweiter Teil\n\n»Jedem aber wird die Offenbarung\n\ndes Geistes geschenkt,\n\ndamit sie anderen nützt«\n\n(1 Kor 12,7) [97-98]\n\nKapitel I\n\nDie Glieder der Kirche [99]\n\nI. Die Bischöfe [100-107]\n\nII.Die Priester [108-112]\n\nIII. Die Missionare [113-114]\n\nIV. Die ständigen Diakone [115-116]\n\nV. Die gottgeweihten Personen [117-120]\n\nVI. Die Seminaristen [121-124]\n\nVII. Die Katechisten [125-127]\n\nVIII. Die Laien [128-131]\n\nKapitel II\n\nHauptbereiche des ApostolatS [132]\n\nI. Die Kirche als Gegenwart Christi [133]\n\nII. Der Bereich der Bildung [134-138]\n\nIII. Der Bereich der Gesundheit [139-141]\n\nIV. Die Welt der Information und der Kommunikation [142-146]\n\nKapitel III\n\n»Steh auf, nimm deine Bahre und geh!«\n\n(Joh 5,8)\n\nI. Die Lehre Jesu am Teich Betesda [147-149]\n\nII. Das Wort Gottes und die Sakramente\n\nA. Die Heilige Schrift [150-151]\n\nB. Die Eucharistie [152-154]\n\nC. Die Versöhnung [155-158]\n\nIII. Die Neuevangelisierung [159]\n\nA. Träger Christi, des » Lichts der Welt « [160-162]\n\nB. Zeugen des auferstandenen Christus [163-166]\n\nC. Missionare in der Nachfolge Christi [167-171]\n\nSchluss: »Hab nur Mut, steh auf, er ruft dich« (Mk 10,49) [172-177]\n\nEinleitung\n\n1. Das Engagement Afrikas für den Herrn Jesus Christus ist ein kostbarer Schatz, den ich zu Beginn des dritten Jahrtausends den Bischöfen, den Priestern, den ständigen Diakonen, den Personen gottgeweihten Lebens, den Katecheten und den Laien dieses werten Kontinents und der benachbarten Inseln anvertraue. Dieser Auftrag führt Afrika zu einer Vertiefung der christlichen Berufung. Er lädt es ein, im Namen Jesu die Versöhnung zwischen den einzelnen Menschen sowie zwischen den Gemeinschaften zu leben und für alle den Frieden und die Gerechtigkeit in der Wahrheit zu fördern.\n\n2. Ich wollte, daß die Zweite Sonderversammlung der Bischofssynode für Afrika, die vom 4. bis zum 25. Oktober 2009 abgehalten wurde, in der Kontinuität mit der Versammlung von 1994 stünde, » die sich als Ereignis der Hoffnung und Wiedererstehung herausstellte, gerade zu dem Zeitpunkt, als die menschlichen Geschehnisse Afrika eher in Entmutigung und Verzweiflung zu treiben schienen «.[1] Das Nachsynodale Apostolische Schreiben Ecclesia in Africa meines Vorgängers, des seligen Johannes Paul II., nahm die Richtlinien und die pastoralen Optionen der Synodenväter für eine Neuevangelisierung des afrikanischen Kontinents auf. Am Ende des ersten Jahrzehnts dieses dritten Jahrtausends war es angebracht, unseren Glauben und unsere Hoffnung neu zu beleben, um auf den Wegen der Wahrheit und der Gerechtigkeit, der Liebe und des Friedens (vgl.\n\nPs 85,11) zum Aufbau eines versöhnten Afrikas beizutragen! Gemeinsam mit den Synodenvätern erinnere ich daran: » Wenn nicht der Herr das Haus baut, müht sich jeder umsonst, der daran baut « (Ps 127,1).\n\n3. Eine außerordentliche kirchliche Vitalität und die theologische Entwicklung der Kirche als Familie Gottes[2] waren die sichtbarsten Ergebnisse der Synode von 1994. Um der Kirche Gottes, die sich auf dem afrikanischen Kontinent und den angrenzenden Inseln befindet, einen neuen Impuls voller Hoffnung und Liebe aus dem Evangelium zu geben, schien es mir notwendig, eine zweite Synodenversammlung einzuberufen. Dank der Unterstützung durch die tägliche Anrufung des Heiligen Geistes und das Gebet von unzähligen Gläubigen haben die Synodensitzungen Früchte hervorgebracht, die ich durch dieses Dokument der Weltkirche und insbesondere der Kirche in Afrika[3] übermitteln möchte, damit sie wirklich » Salz der Erde « und » Licht der Welt « sei (vgl.\n\nMt 5,13.14).[4] Angeregt durch einen » Glauben, der in der Liebe wirksam ist « (vgl. Gal 5,6), möchte die Kirche Früchte der Liebe tragen: Versöhnung, Frieden und Gerechtigkeit (vgl. 1 Kor 13,4-7). Das ist ihre besondere Aufgabe.\n\n4. Die Qualität der Beiträge der Synodenväter und der anderen Personen, die während der Sitzungen das Wort ergriffen, hat mich beeindruckt. Der Realismus und der Weitblick ihrer Aussagen haben die christliche Reife des Kontinents bewiesen. Sie scheuten sich nicht, der Wahrheit ins Auge zu sehen, und sie haben sich ernstlich bemüht, über mögliche Lösungen der Probleme nachzudenken, mit denen ihre Teilkirchen und sogar die Weltkirche konfrontiert werden. Sie stellten auch fest, daß der Segen Gottes, des Vaters von allem, unermeßlich ist. Gott läßt sein Volk niemals im Stich. Es scheint mir unnötig, näher auf die verschiedenen gesellschaftspolitischen, ethnischen, wirtschaftlichen oder ökologischen Probleme einzugehen, die die Afrikaner täglich erleben und die nicht außer Acht gelassen werden dürfen. Die Afrikaner wissen besser als alle anderen, wie schwierig, dramatisch und sogar tragisch diese Situationen leider allzu oft sind. Ihnen und allen Christen jenes Kontinents, die diesen Gegebenheiten mit Mut und Würde begegnen, drücke ich meine Hochachtung aus. Sie wünschen zu Recht, daß diese Würde anerkannt und respektiert wird. Ich kann ihnen versichern, daß die Kirche Afrika achtet und liebt.\n\n5. Angesichts der zahlreichen Herausforderungen, die Afrika in den Griff bekommen möchte, um immer mehr ein Land der Verheißungen zu werden, könnte die Kirche wie Israel versucht sein, den Mut zu verlieren, aber unsere Vorfahren im Glauben haben uns gezeigt, wie man sich recht verhalten muß. So hielt Mose, der Diener des Herrn, » aufgrund des Glaubens […] standhaft aus, als sähe er den Unsichtbaren « (Hebr 11,27). Der Autor des Hebräerbriefes ruft uns ins Gedächtnis: » Glaube aber ist: Feststehen in dem, was man erhofft, Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht « (11,1). Ich appelliere also an die gesamte Kirche, Afrika mit diesem Blick des Glaubens und der Hoffnung anzusehen. Jesus Christus, der uns eingeladen hat, » das Salz der Erde « und » das Licht der Welt « (Mt 5,13.14) zu sein, schenkt uns die Kraft des Geistes, um dieses Ideal immer besser zu verwirklichen.\n\n6. In meiner Vorstellung sollte das Wort Christi: » Ihr seid das Salz der Erde […] ihr seid das Licht der Welt « der Leitfaden der Synode und auch der nachsynodalen Zeit sein. Zur Gesamtheit der afrikanischen Gläubigen hatte ich in in Yaoundé gesagt: » Durch Jesus hat Gott selbst schon vor zweitausend Jahren das Salz und das Licht nach Afrika gebracht. Seit damals ist der Same seiner Gegenwart tief in die Herzen dieses geliebten Kontinents eingegraben, und jenseits der Wechselfälle der menschlichen Geschichte eures Kontinents wie auch durch sie keimt er allmählich auf «.[5]\n\n7. Das Nachsynodale Apostolische Schreiben Ecclesia in Africa hat » als Leitgedanken […] die Idee von der Kirche als Familie Gottes « übernommen, und die Synodenväter » erkannten darin einen für Afrika besonders passenden Ausdruck für das Wesen der Kirche. Dieser bildhafte Ausdruck betont nämlich die Sorge um den anderen, die Solidarität, die Herzlichkeit der Beziehungen, die Annahme, den Dialog und das Vertrauen «.[6] Das Schreiben lädt die christlichen afrikanischen Familien ein, » Hauskirchen «[7] zu werden, um ihren jeweiligen Gemeinschaften zu der Erkenntnis zu verhelfen, daß sie ein und demselben Leib angehören. Dieses Bild ist in einer Zeit, in der die Familie durch diejenigen bedroht ist, die ein Leben ohne Gott wollen, nicht nur für die Kirche in Afrika wichtig, sondern auch für die Weltkirche. Dem afrikanischen Kontinent Gott zu entziehen, würde bedeuten, ihn allmählich sterben zu lassen, indem man ihm seine Seele nimmt.\n\n8. In ihrer lebendigen Tradition und gemäß der Aufforderung des Apostolischen Schreibens Ecclesia in Africa[8] die Kirche als eine Familie und eine Bruderschaft zu sehen heißt, einen Aspekt ihres Erbes wiederherzustellen. In dieser Wirklichkeit, wo Jesus Christus, » der Erstgeborene von vielen Brüdern « (Röm 8,29), alle Menschen mit Gott Vater versöhnt (vgl. Eph 2,14-18) und den Heiligen Geist gesandt hat (vgl. Joh 20,22), wird die Kirche ihrerseits Überbringerin dieser Frohen Botschaft von der Gotteskindschaft aller Menschen. Sie ist aufgerufen, sie an die gesamte Menschheit weiterzugeben, indem sie das von Christus für uns verwirklichte Heil verkündet, die Gemeinschaft mit Gott feiert und die Brüderlichkeit in der Solidarität lebt.\n\n9. Das Gedächtnis Afrikas bewahrt die schmerzliche Erinnerung an die Narben, welche die Bruderkriege zwischen den Ethnien, die Sklaverei und die Kolonisation hinterlassen haben. Noch heute muß sich der Kontinent mit Rivalitäten sowie mit neuen Formen von Sklaverei und von Kolonisation auseinandersetzen. Die Erste Sonderversammlung hatte ihn mit dem halbtot am Wegrand liegengelassenen Opfer von Räubern verglichen (vgl. Lk 10,25-37). Darum konnte man von der » Ausgrenzung « Afrikas sprechen. Eine auf afrikanischem Boden entstandene Überlieferung identifiziert den barmherzigen Samariter mit dem Herrn Jesus selbst und lädt zur Hoffnung ein. Clemens von Alexandrien schrieb nämlich: » Wer hat mehr Mitleid mit uns gehabt als er – mit uns, die wir gleichsam getötet waren durch die Mächte der Welt der Finsternis, gequält von einer Vielzahl von Verwundungen, von Ängsten, Wünschen, Wut, Kümmernissen, von Lügen und von Vergnügungen? Der einzige Arzt für diese Verwundungen ist Jesus «.[9] Es gibt also viele Gründe zur Hoffnung und zur Danksagung. So bewahrt Afrika zum Beispiel trotz der großen Pandemien wie Malaria, Aids, Tuberkulose und andere, die seine Bevölkerung dezimieren und die die Medizin immer wirksamer auszurotten versucht, seine Lebensfreude, das vom Schöpfer kommende Leben in der Annahme von Geburten zu feiern, damit die Familie und die menschliche Gemeinschaft wachsen. Ebenfalls einen Grund zur Hoffnung sehe ich in dem reichen intellektuellen, kulturellen und religiösen Erbe, das Afrika hütet. Es möchte dieses Erbe schützen, mehr erforschen und es der Welt bekannt machen. Dabei handelt es sich um einen wesentlichen und positiven Beitrag.\n\n10. Die zweite Synodenversammlung für Afrika hat sich dem Thema der Versöhnung, der Gerechtigkeit und des Friedens gewidmet. Die reiche Dokumentation, die mir nach den Sitzungen überreicht wurde – die Lineamenta, das Instrumentum laboris, die vor und nach den Diskussionen redigierten Berichte, die von den Arbeitsgruppen abgegebenen Beiträge und Protokolle – lädt dazu ein, » die Theologie zur Pastoral zu machen, das heißt zu ganz konkretem Hirtendienst, in dem die großen Visionen der Heiligen Schrift und der Überlieferung praktisch angewandt werden auf das Wirken der Bischöfe und Priester in einer bestimmten Zeit und an einem bestimmten Ort «.[10]\n\n11. Es geschieht also aus väterlicher und pastoraler Sorge, daß ich dieses Dokument an das Afrika von heute richte, das die uns bekannten Traumata und Konflikte erlebt hat. Der Mensch ist geprägt von seiner Vergangenheit, aber er lebt und geht seinen Weg im Heute. Und er blickt in die Zukunft. Wie die übrige Welt erlebt Afrika einen Kulturschock, der die tausendjährigen Fundamente des gesellschaftlichen Lebens erschüttert und manchmal die Begegnung mit der Modernität erschwert. In dieser anthropologischen Krise, in die der afrikanische Kontinent geraten ist, kann er Wege der Hoffnung finden, indem er einen Dialog zwischen den Mitgliedern der religiösen, gesellschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Komponenten einleitet. Er muß dann eine Auffassung des Menschen und seiner Beziehung zur Wirklichkeit wiederfinden und fördern, die auf einer tiefen geistigen Erneuerung beruht.\n\n12. In dem Apostolischen Schreiben Ecclesia in Africa machte Johannes Paul II. darauf aufmerksam, daß » trotz der heutigen Zivilisation des „Weltdorfes“ in Afrika wie anderswo auf der Welt der Geist des Dialogs, des Friedens und der Versöhnung noch weit davon entfernt [ist], in den Herzen aller Menschen zu wohnen. Kriege, Konflikte, rassistische und fremdenfeindliche Haltungen beherrschen noch immer allzu sehr die Welt der menschlichen Beziehungen «.[11] Die Hoffnung, die das echt christliche Leben kennzeichnet, erinnert daran, daß der Heilige Geist überall am Werk ist, auch auf dem afrikanischen Kontinent, und daß die Kräfte des Lebens, die aus der Liebe erwachsen, immer den Sieg über die Kräfte des Todes davontragen (vgl. Hld 8,6-7). Aus diesem Grund haben die Synodenväter gesehen, daß die Schwierigkeiten, auf die die Länder und die Teilkirchen in Afrika gestoßen sind, keine Hindernisse darstellten, die ein Vorankommen unterbanden, sondern daß sie vielmehr eine Herausforderung für das Beste in uns waren: für unsere Phantasie, unsere Intelligenz, für unsere Berufung, bedingungslos den Spuren Jesu Christi zu folgen, Gott, » die ewige Liebe und die absolute Wahrheit «[12] zu suchen. Gemeinsam mit allen Beteiligten der afrikanischen Gesellschaft fühlt sich die Kirche also aufgerufen, sich den Herausforderungen zu stellen. Das ist gewissermaßen wie eine Forderung des Evangeliums.\n\n13. Durch dieses Dokument möchte ich die Früchte und die Ermutigungen der Synode weitergeben, und ich lade alle Menschen guten Willens ein, Afrika mit den Augen des Glaubens und der Liebe anzuschauen, um ihm zu helfen, durch Christus und den Heiligen Geist Licht der Welt und Salz der Erde zu werden (vgl. Mt 5,13.14). Ein kostbarer Schatz liegt im Herzen Afrikas, wo ich so etwas wahrnehme wie die » geistliche »Lunge« für eine Menschheit, die sich in einer Krise des Glaubens und der Hoffnung befindet «[13] – und das dank dem außerordentlichen menschlichen und geistlichen Reichtum seiner Söhne und Töchter, seiner vielfarbigen Kulturen, seines Erdbodens und seiner unermeßlichen unterirdischen Ressourcen. Um sich jedoch in Würde aufrecht zu erhalten, muß Afrika die Stimme Christi hören, der heute die Liebe zum anderen, sogar zum Feind verkündet, bis zur Hingabe des eigenen Lebens, und der heute für die Einheit und die Gemeinschaft aller Menschen in Gott betet (vgl. Joh 17,20-21).\n\nErster Teil\n\n»Seht, ich mache alles neu«\n\n(Offb 21,5)\n\n14. Die Synode hat es ermöglicht, die wichtigsten Leitlinien der Mission für ein Afrika zu ermitteln, das sich nach Versöhnung, Gerechtigkeit und Frieden sehnt. Es obliegt den Teilkirchen, diese Leitlinien in » feste Vorsätze und konkrete Handlungsvorgaben«[14] zu übersetzen. Denn » in den Ortskirchen kann man jene konkreten programmatischen Züge – Arbeitsziele und -methoden, Ausbildung und Förderung der Mitarbeiter sowie die Suche nach den notwendigen Mitteln –\n\nfestschreiben, die es der Verkündigung Christi erlauben, die Menschen zu erreichen, die Gemeinschaften zu kräftigen und durch das Zeugnis der Werte des Evangeliums in die [afrikanische] Gesellschaft und die Kultur einzuwirken«.[15]\n\nKapitel I\n\nIm Dienst der Versöhnung,\n\nder Gerechtigkeit und des Friedens\n\nI. Echte Diener des Wortes Gottes\n\n15. Ein Afrika, das fröhlich und lebendig voranschreitet, bringt das Lob Gottes zum Ausdruck, wie der heilige Irenäus bemerkte: » Gottes Ruhm ist der lebendige Mensch. « Doch er fügt sofort hinzu: » Das Leben des Menschen ist die Schau Gottes «.[16] Darum ist es noch heute eine wesentliche Aufgabe der Kirche, die Botschaft des Evangeliums in das Herz der afrikanischen Gesellschaften zu tragen, zur Schau Gottes hinzuführen. Wie das Salz den Speisen Geschmack verleiht, so macht diese Botschaft die Menschen, die aus ihr leben, zu authentischen Zeugen. Alle, die auf diese Weise wachsen, werden fähig, sich in Jesus Christus zu versöhnen. Sie werden Licht für ihre Brüder. So lade ich gemeinsam mit den Synodenvätern » die Kirche […] in Afrika [ein], im Dienst der Versöhnung, der Gerechtigkeit und des Friedens Zeugin zu sein als „Salz der Erde“ und „Licht der Welt“ «,[17] damit ihr Leben diesem Aufruf gerecht wird: » Steh auf, Kirche in Afrika, Familie Gottes, denn es ruft dich der himmlische Vater «![18]\n\n16. Gott hat es glücklich gefügt, daß die zweite Synode für Afrika ausgerechnet nach derjenigen abgehalten wurde, die dem Wort Gottes im Leben und in der Sendung der Kirche gewidmet war. Diese Synode hat an die unumstößliche Pflicht des Jüngers erinnert, hinzuhören auf Christus, der durch sein Wort ruft. Durch dieses Wort lernen die Gläubigen, Christus zu verstehen und sich durch den Heiligen Geist führen zu lassen, der uns den Sinn von allem offenbart (vgl. Joh 16,13). Denn die » Lektüre und die Meditation des Wortes Gottes verwurzeln uns tiefer in Christus und lenken unser Tun als Diener der Versöhnung, der Gerechtigkeit und des Friedens «.[19] Jene Synode rief in Erinnerung: » Um seine [Christi] Brüder und Schwestern zu werden, muß man unter denen sein, „die das Wort Gottes hören und danach handeln“ (Lk 8,21). Echtes Hören heißt zu gehorchen und zu handeln, es heißt im Leben Gerechtigkeit und Liebe walten zu lassen, in der eigenen Existenz und in der Gesellschaft ein Zeugnis zu geben, das mit dem Ruf der Propheten übereinstimmt, der beständig Wort Gottes und Leben, Glaube und Gerechtigkeit, Kult und sozialen Einsatz vereint hat «.[20] Das Wort Gottes anzuhören und zu meditieren bedeutet zu wünschen, daß es in unser Leben eindringe und es forme, um uns mit Gott zu versöhnen, um Gott zu erlauben, uns zu einer Versöhnung mit dem Nächsten zu führen – ein Weg, der für den Aufbau einer Gemeinschaft von Menschen und von Völkern notwendig ist. Möge auf unseren Gesichtern und in unserem Leben das Wort Gottes wirklich Fleisch werden!\n\nII. Christus im Herzen der afrikanischen Gegebenheiten:\n\nQuelle von Versöhnung,\n\nGerechtigkeit und Frieden\n\n17. Die drei Hauptbegriffe des Synodenthemas – Versöhnung, Gerechtigkeit und Frieden – haben der Synode ihre » theologische und gesellschaftliche Verantwortung «[21] vor Augen geführt und es gestattet, auch nach der öffentlichen Rolle der Kirche und nach ihrem Platz im afrikanischen Umfeld von heute zu fragen.[22] » Man könnte sagen, daß Versöhnung und Gerechtigkeit die beiden wesentlichen Voraussetzungen von Friede sind und so bis zu einem gewissen Grad auch dessen Wesen definieren «.[23] Die Aufgabe, die wir genau definieren müssen, ist nicht leicht, denn sie liegt zwischen dem unmittelbaren Engagement in der Politik – was nicht in die direkte Zuständigkeit der Kirche fällt – und dem Rückzug oder dem möglichen Ausweichen in theologische und spirituelle Theorien; diese laufen Gefahr, eine Flucht angesichts einer konkreten Verantwortung in der Menschheitsgeschichte zu sein.\n\n18. » Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch «, sagt der Herr und fügt hinzu: » nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt. « (Joh 14,27). Der Friede der Menschen, den man ohne die Gerechtigkeit erreicht, ist illusorisch und kurzlebig. Die Gerechtigkeit der Menschen, deren Quelle nicht die Versöhnung durch die Wahrheit in der Liebe (vgl. Eph 4,15) ist, bleibt unvollständig; sie ist nicht wirklich Gerechtigkeit. Die Liebe zur Wahrheit – zur » ganzen Wahrheit «, in die nur der Geist uns führen kann (vgl. Joh 16,13) – ist es, die den Weg aufzeigt, den alle menschliche Gerechtigkeit einschlagen muß, um die Bande der Brüderlichkeit in der durch Christus mit Gott versöhnten » Menschheitsfamilie, einer Gemeinschaft des Friedens «[24] wiederherzustellen. Die Gerechtigkeit ist nicht entfleischlicht. Sie ist notwendig in der menschlichen Kohärenz verankert. Eine Nächstenliebe, die nicht die Gerechtigkeit und das Recht aller achtet, ist verfehlt. Ich ermutige deshalb alle Christen, in der Gerechtigkeit und der Liebe vorbildlich zu werden (vgl. Mt 5,19-20).\n\nA. »Laßt euch mit Gott versöhnen« (2 Kor 5,20b)\n\n19. » Versöhnung ist ein vorpolitischer Begriff und eine vorpolitische Realität, die gerade so von höchster Bedeutung für die Aufgabe der Politik selber ist. Wenn nicht in den Herzen die Kraft des Versöhnens geschaffen wird, fehlt dem politischen Ringen um den Frieden die innere Voraussetzung. In der Synode haben sich die Hirten der Kirche um jene innere Reinigung des Menschen gemüht, die die wesentliche Voraussetzung für den Aufbau der Gerechtigkeit und des Friedens darstellt. Diese innere Reinigung und Reifung zu wahrer Menschlichkeit gibt es aber nicht ohne Gott «.[25]\n\n20. Tatsächlich ist es die Gnade Gottes, die uns ein neues Herz schenkt und die uns mit ihm und mit den anderen versöhnt.[26] Christus ist es, der die Menschheit in der Liebe des Vaters wiederhergestellt hat. Die Versöhnung hat also ihren Ursprung in dieser Liebe; sie wird aus der Initiative des Vaters geboren, die durch die Sünde des Menschen abgebrochene Beziehung zur Menschheit zu erneuern. In Jesus Christus, » in seinem Leben und Wirken, vor allem aber in seinem Tod und seiner Auferstehung hat der Apostel Paulus gesehen, wie Gott die Welt (alles im Himmel und auf der Erde) mit sich versöhnte, indem er den Menschen ihre Verfehlungen nicht anrechnete (vgl. 2 Kor 5,19; Röm 5,10; Kol 1,21-22). Paulus hat gesehen, wie Gott Juden und Heiden mit sich versöhnte, indem er die zwei in der Person Christi zu dem einen neuen Menschen machte (vgl. Eph 2,15; 3,6). So stellt die Erfahrung der Versöhnung die Gemeinschaft auf zwei Ebenen her: einerseits die Gemeinschaft zwischen Gott und den Menschen und andererseits – aufgrund der Tatsache, daß die Erfahrung der Versöhnung auch uns (die versöhnte Menschheit) zu „Botschaftern der Versöhnung“ macht – stellt sie ebenso die Gemeinschaft unter den Menschen wieder her «.[27] » So beschränkt sich die Versöhnung nicht nur auf den Plan Gottes, in Christus die gespaltene und durch die Sünde befleckte Menschheit durch Vergebung der Vergehen und aus Liebe zu sich zurückzuholen. Auch die Beziehungen zwischen den Menschen werden wiederhergestellt, indem ihre Streitigkeiten gelöst werden und alles, was ihren Beziehungen im Wege steht, dank ihrer Erfahrung der Liebe Gottes aufgehoben wird «.[28] Das Gleichnis vom verlorenen Sohn beschreibt das, wenn der Evangelist uns in der Heimkehr, d.h. in der Bekehrung des jüngeren Sohnes die Notwendigkeit zeigt, sich einerseits mit seinem Vater und andererseits, durch die Vermittlung des Vaters, mit seinem älteren Bruder zu versöhnen (vgl. Lk 15,11-32). Bewegende Zeugnisse von Gläubigen aus Afrika, » Zeugnisse konkreten Leidens und Versöhnens in den Dramen der jüngsten Geschichte des Kontinents «[29] haben die Macht des Geistes gezeigt, der die Herzen der Opfer und ihrer Peiniger verwandelt, um die Brüderlichkeit wiederherzustellen.[30]\n\n21. Tatsächlich bringt nur eine echte Versöhnung einen dauerhaften Frieden in der Gesellschaft hervor. Die Protagonisten dieser Versöhnung sind gewiß die Regierungsträger, die traditionellen Häuptlinge, aber gleichermaßen die einfachen Bürger. Nach einem Konflikt stellt die oft in Stille und Diskretion geführte und vollbrachte Versöhnung die Einheit der Herzen und das friedliche Zusammenleben wieder her. Durch sie finden Nationen nach langen Zeiten des Krieges wieder zum Frieden, durch Bürgerkrieg oder Völkermord zutiefst verletzte Gesellschaften erneuern ihren Zusammenhalt. In der Gewährung und der Annahme von Vergebung[31] konnten die verletzten Erinnerungen von Menschen und Gemeinschaften heilen, und vorher geteilte Familien haben wieder zur Eintracht gefunden. » Die Versöhnung überwindet die Krisen, stellt die Würde der Menschen wieder her und öffnet den Weg für Entwicklung und dauerhaften Frieden unter den Völkern auf allen Ebenen «;[32] das zu betonen, war den Synodenvätern wichtig.\n\nDamit diese Versöhnung wirksam wird, muß sie von einem mutigen und ehrlichen Handeln begleitet werden: von der Suche nach den Verantwortlichen für diese Konflikte, nach denen, die die Verbrechen finanziert haben und die sich allen möglichen Machenschaften widmen, und von der Ermittlung ihrer Verantwortung. Die Opfer haben ein Recht auf Wahrheit und Gerechtigkeit. Es ist heute und für die Zukunft wichtig, das Gedächtnis zu reinigen, mit dem Ziel, eine bessere Gesellschaft aufzubauen, in der solche Tragödien sich nicht mehr wiederholen.\n\nB. Gerecht werden und eine gerechte Gesellschaftsordnung aufbauen\n\n22. Es besteht kein Zweifel, daß die Schaffung einer gerechten Gesellschaftsordnung in die Zuständigkeit der Politik fällt.[33] Doch eine der Aufgaben der Kirche in Afrika besteht darin, Gewissen zu formen, die aufrichtig und offen für die Forderungen der Gerechtigkeit sind, damit Männer und Frauen heranwachsen, die darauf bedacht und fähig sind, diese gerechte Gesellschaftsordnung durch ihr verantwortliches Verhalten zu verwirklichen. Das Vorbild schlechthin, von dem aus die Kirche denkt und urteilt und das sie allen vorschlägt, ist Christus.[34] Gemäß ihrer Soziallehre » hat die Kirche keine technischen Lösungen anzubieten und beansprucht keineswegs, „sich in die staatlichen Belange einzumischen“. Sie hat aber […] eine Sendung der Wahrheit zu erfüllen […] Diese Sendung der Wahrheit ist für die Kirche unverzichtbar. Ihre Soziallehre ist ein besonderer Aspekt dieser Verkündigung: Sie ist Dienst an der Wahrheit, die befreit «.[35]\n\n23. Dank der Kommissionen für Gerechtigkeit und Frieden hat die Kirche sich in der staatsbürgerlichen Bildung der Bürger und in der Begleitung des Wahlvorgangs in verschiedenen Ländern engagiert. Sie trägt so zur Erziehung der Bevölkerungen und zum Erwachen ihres bürgerlichen Bewußtseins und ihrer bürgerlichen Verantwortung bei. Diese besondere erzieherische Rolle genießt die Wertschätzung einer großen Anzahl von Ländern, die die Kirche als Friedensstifterin, als Agentin der Versöhnung und als Verkünderin der Gerechtigkeit anerkennen. Es ist gut zu wiederholen, daß – bei allem Unterschied zwischen der Rolle der Hirten und jener der gläubigen Laien – die Sendung der Kirche nicht politischer Art ist.[36] Ihre Aufgabe liegt darin, durch die Verkündigung Christi die Welt zum religiösen Empfinden zu erziehen. Die Kirche möchte Zeichen und Schutz der Transzendenz der menschlichen Person sein. Sie muß die Menschen auch dazu erziehen, die höchste Wahrheit über ihr eigenes Sein und über ihre Fragen zu suchen, um rechte Lösungen für ihre Probleme zu finden.[37]\n\n1. Aus der Gerechtigkeit Christi leben\n\n24. Auf sozialer Ebene ist das menschliche Gewissen durch schwere Ungerechtigkeiten auf den Plan gerufen, die allgemein in unserer Welt und speziell innerhalb Afrikas existieren. Die Inanspruchnahme der Güter der Erde durch eine Minderheit zu Lasten ganzer Völker ist unannehmbar, weil unmoralisch. Die Gerechtigkeit verlangt, » jedem das Seine zu geben « – ius suum unicuique tribuere.[38] Es geht also darum, den Völkern Gerechtigkeit zu erweisen. Afrika ist in der Lage, jedem einzelnen sowie allen Nationen auf dem Kontinent die Grundbedingungen für die Teilnahme an der Entwicklung sicherzustellen.[39] Die Afrikaner können also die Fähigkeiten und die Reichtümer, die Gott ihnen geschenkt hat, in den Dienst ihres Landes und ihrer Mitmenschen stellen. Die in allen Dimensionen des Lebens, privat und öffentlich, im wirtschaftlichen wie im sozialen Bereich praktizierte Gerechtigkeit muß durch die Subsidiarität und die Solidarität unterstützt und – noch dringender – durch die Liebe beseelt werden. » Gemäß dem Subsidiaritätsprinzip dürfen weder der Staat noch größere Gesellschaften die Initiative und Verantwortung der Personen und der kleineren Gemeinwesen verdrängen «.[40] Die Solidarität ist eine Garantie für die Gerechtigkeit und den Frieden, also für die Einheit – in der Weise, daß » der Überfluß der einen den Mangel der anderen ausgleicht «.[41] Und die Liebe, die die Verbindung mit Gott sicherstellt, reicht weiter als die verteilende Gerechtigkeit. Denn wenn » die Gerechtigkeit die Tugend ist, die jedem das Seine zuteilt […] ist die Gerechtigkeit, die den Menschen dem wahren Gott entzieht, keine Gerechtigkeit für den Menschen «.[42]\n\n25. Gott selbst zeigt uns die wahre Gerechtigkeit, wenn wir zum Beispiel sehen, wie Jesus in das Leben des Zachäus eintritt und so dem Sünder die Gnade seiner Gegenwart schenkt (vgl. Lk 19,1-10). Welches ist also diese Gerechtigkeit Christi? Die Zeugen dieser Begegnung mit Zachäus beobachten Jesus (vgl. Lk 19,7); ihr mißbilligendes Murren versteht sich als Ausdruck der Liebe zur Gerechtigkeit. Die Gerechtigkeit der Liebe aber, die sich bis zum Äußersten öffnet, so weit, daß sie den » Fluch «, den die Menschen verdienten, auf sich nimmt, damit sie dafür den » Segen « empfangen, der eine Gabe Gottes ist (vgl. Gal 3,13-14) – diese Gerechtigkeit kennen sie nicht. Die göttliche Gerechtigkeit bietet der immer begrenzten und unvollkommenen menschlichen Gerechtigkeit den Horizont, dem sie zustreben muß, um sich zu vervollkommnen. Sie macht uns außerdem unsere eigene Bedürftigkeit bewußt, in der wir auf Vergebung und auf die Freundschaft Gottes angewiesen sind. Das ist es, was wir in den Sakramenten der Buße und der Eucharistie erleben, die aus dem Handeln Christi hervorgehen. Dieses Handeln führt uns in eine Gerechtigkeit ein, in der wir weit mehr empfangen als wir von Rechts wegen zu erwarten hätten, denn in Christus ist die Liebe die Zusammenfassung des Gesetzes (vgl. Röm 13,8-10).[43] Durch Christus, das einzige Vorbild, ist der Gerechte eingeladen, in die Ordnung der Liebe einzutreten, die Agape ist.\n\n2. Eine gerechte Ordnung in der Logik der Seligpreisungen schaffen\n\n26. Der Jünger Christi muß, vereint mit seinem Meister, dazu beitragen, eine gerechte Gesellschaft zu schaffen, in der alle mit den ihnen eigenen Begabungen aktiv am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben teilnehmen können. Sie sollen also das verdienen können, was sie brauchen, um ihrer Menschenwürde entsprechend zu leben, in einer Gesellschaft, in der die Gerechtigkeit durch die Liebe belebt wird.[44] Christus schlägt nicht eine Revolution sozialer oder politischer Art vor, sondern jene Revolution der Liebe, die in der Ganzhingabe seiner Person durch den Kreuzestod und die Auferstehung verwirklicht wurde. Auf dieser Revolution der Liebe beruhen die Seligpreisungen (vgl. Mt 5,3-10). Sie zeigen einen neuen Horizont der Gerechtigkeit auf, der im Paschamysterium eröffnet wurde und durch den wir gerecht werden und eine bessere Welt aufbauen können. Die Gerechtigkeit Gottes, die uns die Seligpreisungen offenbaren, erhebt die Niedrigen und erniedrigt diejenigen, die sich selbst erhöhen. Ihre vollkommene Gestalt erreicht sie zwar erst im Reich Gottes, das sich am Ende der Zeiten verwirklichen wird. Aber schon jetzt zeigt sie sich dort, wo die Armen getröstet und zum Gastmahl des Lebens zugelassen werden.\n\n27. Nach der Logik der Seligpreisungen muß eine vorrangige Aufmerksamkeit dem Armen, dem Hungrigen, dem Kranken – der zum Beispiel an Aids, an Tuberkulose oder an Malaria leidet –, dem Fremden, dem Gedemütigten, dem Gefangenen, dem verachteten Einwanderer, dem Flüchtling oder dem Vertriebenen entgegengebracht werden (vgl. Mt 25,31-46). Die Antwort auf ihre Bedürfnisse in Gerechtigkeit und Liebe hängt von allen ab. Afrika erwartet diese Aufmerksamkeit von der gesamten Menschheitsfamilie sowie von sich selbst.[45] Es muß jedoch beginnen, in seinem Innern entschlossen die politische, soziale und administrative Gerechtigkeit einzuführen – Elemente der politischen Kultur, die für die Entwicklung und den Frieden notwendig sind. Die Kirche wird ihrerseits ihren spezifischen Beitrag leisten, indem sie sich auf die Lehre der Seligpreisungen stützt.\n\nC. Die Liebe in der Wahrheit: Quelle des Friedens\n\n28. Die soziale Perspektive, die durch das auf die Liebe gegründete Handeln Christi veranschaulicht wird, geht über das von der menschlichen Gerechtigkeit geforderte Minimum, daß man dem anderen das gibt, was ihm zusteht, hinaus. Die innere Logik der Liebe übertrifft diese Gerechtigkeit und geht so weit, das Eigene zu verschenken:[46] » Wir wollen nicht mit Wort und Zunge lieben, sondern in Tat und Wahrheit « (1 Joh 3,18). Nach dem Bild seines Meisters wird der Jünger Christi noch weiter gehen, bis zur Hingabe seiner selbst für die Brüder (vgl. 1 Joh 3,16). Das ist der Preis des echten Friedens in Gott (vgl. Eph 2,14).\n\n1. Konkreter brüderlicher Dienst\n\n29. Keine Gesellschaft, auch nicht eine entwickelte, kann ohne den von der Liebe geleiteten brüderlichen Dienst auskommen. » Wer die Liebe abschaffen will, ist dabei, den Menschen als Menschen abzuschaffen. Immer wird es Leid geben, das Tröstung und Hilfe braucht. Immer wird es Einsamkeit geben. Immer wird es auch die Situationen materieller Not geben, in denen Hilfe im Sinn gelebter Nächstenliebe nötig ist «.[47] Die Liebe ist es, die die verwundeten, vereinsamten, verlassenen Herzen beruhigt. Die Liebe ist es, die im menschlichen Herzen Frieden einkehren läßt oder wiederherstellt und ihn zwischen den Menschen begründet.\n\n2. Die Kirche als Wächterin\n\n30. In der augenblicklichen Situation Afrikas ist die Kirche aufgerufen, die Stimme Christi zu Gehör zu bringen. Sie möchte der Empfehlung Jesu an Nikodemus folgen, der sich fragte, wie es denn möglich sei, von neuem geboren zu werden: » Ihr müßt von oben geboren werden « (vgl. Joh 3,7). Die Missionare haben den Afrikanern diese neue Geburt » aus Wasser und Geist « (Joh 3,5) angeboten – eine Gute Nachricht, die zu hören jeder Mensch das Recht hat, um seine Berufung völlig zu verwirklichen.[48] Die Kirche in Afrika lebt von diesem Erbe. Um Christi willen und aus Treue zu seiner Lebenslehre fühlt sie sich gedrängt, dort anwesend zu sein, wo die Menschheit Leid erfährt, und dem lautlosen Schrei der unschuldig Verfolgten oder dem jener Völker, deren Regierende zugunsten persönlicher Interessen die Gegenwart und die Zukunft belasten, eine Stimme zu geben.[49] Durch ihre Fähigkeit, das Antlitz Christi in dem des Kindes, des Kranken, des Leidenden oder des Bedürftigen zu erkennen, trägt die Kirche dazu bei, langsam aber sicher das neue Afrika zu gestalten. In ihrer prophetischen Rolle möchte die Kirche jedesmal, wenn die Völker ihr zurufen: » Wächter, wie lange noch dauert die Nacht? « (Jes 21,11), bereit sein, Rechenschaft abzulegen von der Hoffnung, die sie in sich trägt (vgl. 1 Petr 3,15), denn ein neuer Morgen leuchtet am Horizont auf (vgl. Offb 22,5). Nur die Ablehnung der Entmenschlichung des Menschen und die Verweigerung des Zugeständnisses aus Furcht vor der Prüfung oder dem Martyrium wird der Sache des Evangeliums der Wahrheit dienen. » In der Welt seid ihr in Bedrängnis «, sagt Christus, » aber habt Mut: Ich habe die Welt besiegt! « (Joh 16,33). Der echte Friede kommt von Christus (vgl. Joh 14,27). Er ist also mit dem der Welt nicht zu vergleichen. Er ist nicht das Ergebnis von Verhandlungen und diplomatischen Vereinbarungen, die auf Interessen beruhen. Es ist der Friede der in Gott mit sich selbst versöhnten Menschheit, dessen Sakrament die Kirche ist.[50]\n\nKapitel II\n\nDie Arbeitsfelder für\n\ndie Versöhnung, die Gerechtigkeit\n\nund den Frieden\n\n31. An diesem Punkt möchte ich einige Arbeitsfelder nennen, die die Synodenväter für den gegenwärtigen Einsatz der Kirche ausgemacht haben, die Sorge trägt, Afrika zu helfen, sich von den Kräften, die es lähmen, frei zu machen. Hat Christus nicht zuallererst zu dem Gelähmten gesagt: » Deine Sünden sind dir vergeben « und dann: » Steh auf! « (Lk 5,20.24)?\n\nI. Die Aufmerksamkeit gegenüber der Person\n\nA. Die metanoia: eine echte Bekehrung\n\n32. Die Hauptsorge der Synodenmitglieder angesichts der Situation des Kontinents galt der Frage, wie man den Afrikanern, die Jünger Christi sind, den Willen ins Herz legen könne, sich wirklich zu engagieren, um in ihrem Leben und in der Gesellschaft das Evangelium zu leben. Christus ruft ständig zur » metanoia «, zur Umkehr auf.[51] Die Christen sind durch den Geist und die Gewohnheiten ihrer Zeit und ihres Milieus geprägt. Aber durch die Taufgnade sind sie eingeladen, auf herrschende schädliche Tendenzen zu verzichten und gegen den Strom zu schwimmen. Ein solches Zeugnis erfordert ein entschlossenes Engagement in » einer ständigen Umkehr zum Vater, der Quelle allen wahren Lebens, dem einzigen, der fähig ist, uns vom Bösen und von allen Versuchungen zu befreien und uns in seinem Geist zu bewahren, sogar mitten im Kampf gegen die Kräfte des Bösen «.[52] Diese Umkehr ist nur möglich, wenn man sich auf Glaubensüberzeugungen stützt, die durch eine authentische Katechese gefestigt sind. Es ist also angebracht, » eine lebendige Verbindung zwischen dem auswendig gelernten Katechismus und der gelebten Katechese zu erhalten, um zu einer tiefen und dauerhaften Umkehr des Lebens zu führen «.[53] In besonderer Weise wird die Umkehr im Sakrament der Versöhnung gelebt, dem eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden soll, um es zu einer wirklichen » Schule des Herzens « zu machen. In dieser Schule erwirbt der Jünger Christi sich allmählich ein ausgereiftes christliches Leben, achtsam auf die theologalen und moralischen Dimensionen seines Tuns, und wird so fähig, » den Schwierigkeiten des gesellschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Lebens entgegenzutreten «[54] durch ein vom Geist des Evangeliums geprägtes Leben. Der Beitrag der Christen in Afrika wird nur dann entscheidend sein, wenn das Glaubensverständnis zum Wirklichkeitsverständnis wird.[55] Deswegen ist die Erziehung zum Glauben unerläßlich, andernfalls wird Christus nur ein zusätzlicher, an unsere Theorien angefügter Name sein. Das Wort und das Lebenszeugnis gehören zusammen.[56] Aber das Zeugnis allein genügt nicht mehr, denn » auch das schönste Zeugnis erweist sich auf die Dauer als unwirksam, wenn es nicht erklärt, begründet – was Petrus „Rechenschaft über seine Hoffnung ablegen“ (1 Petr 3,15) nennt – und durch eine klare und eindeutige Verkündigung des Herrn Jesus Christus entfaltet wird «.[57]\n\nB. Die Wahrheit des Sakraments der Buße und der Versöhnung leben\n\n33. Die Synodenmitglieder haben außerdem betont, daß eine große Anzahl der Christen in Afrika gegenüber der Feier des Sakraments der Versöhnung eine zweideutige Haltung einnimmt, während dieselben Christen oft sehr gewissenhaft in der Erfüllung traditioneller Riten der Versöhnung sind. Um den katholischen Gläubigen zu helfen, in der Feier des Sakraments der Versöhnung einen echten Weg der metanoia zu gehen, in dem die ganze Gesinnung sich auf die Begegnung mit Christus hin umorientiert,[58] wäre es gut, wenn die Bischöfe die traditionellen afrikanischen Versöhnungszeremonien ernsthaft untersuchten, um deren positive Aspekte sowie ihre Grenzen zu beurteilen. Denn diese pädagogischen traditionellen Vermittlungen[59] können keinesfalls das Sakrament ersetzen. Das Nachsynodale Apostolische Schreiben Reconciliatio et Paenitentia des seligen Johannes Paul II. hat deutlich daran erinnert, wer der Spender und welches die Formen des Sakraments der Buße und der Versöhnung sind.[60] Die pädagogischen traditionellen Vermittlungen können nur dazu beitragen, den Bruch, den manche Gläubige empfinden und erleben, zu vermindern, indem sie ihnen helfen, sich tiefer und wahrhaftiger Christus, dem einzigen großen Mittler zu öffnen, um die Gnade des Sakraments der Buße zu empfangen. Im Glauben gefeiert, reicht dieses Sakrament aus, um uns mit Gott und mit dem Nächsten zu versöhnen.[61] Letztlich ist es Gott, der uns in seinem Sohn mit sich und mit den anderen versöhnt.\n\nC. Eine Spiritualität der Gemeinschaft\n\n34. Die Versöhnung ist kein isolierter Akt, sondern ein langer Prozeß, durch den jeder sich in der Liebe wiederhergestellt sieht, in einer Liebe, die durch das Wirken des Wortes Gottes heilt. Die Versöhnung wird dann zugleich eine Lebensweise und eine Sendung. Um eine wirkliche Versöhnung zu erreichen und durch sie die Spiritualität der Gemeinschaft einzuführen, braucht die Kirche Zeugen, die zutiefst in Christus verwurzelt sind und sich von seinem Wort und seinen Sakramenten nähren. So sind diese Zeugen in ihrem Streben nach Heiligkeit in der Lage, sich in dem Werk der Gemeinschaft der Familie Gottes einzusetzen, indem sie der Welt, nötigenfalls bis zum Martyrium, den Geist der Versöhnung, der Gerechtigkeit und des Friedens vermitteln, nach dem Vorbild Christi.\n\n35. Ich möchte an das erinnern, was Papst Johannes Paul II. der ganzen Kirche als Bedingungen für eine Spiritualität der Gemeinschaft vorgelegt hat: fähig zu sein, das Licht des Mysteriums der Dreifaltigkeit auf dem Angesicht der Brüder und Schwestern neben uns wahrzunehmen;[62] sich einfühlsam zu erweisen für » den Bruder und die Schwester im Glauben in der tiefen Einheit des mystischen Leibes, ihn also als „einen, der zu mir gehört“ ansehen, damit ich seine Freuden und seine Leiden teilen, seine Wünsche erahnen und mich seiner Bedürfnisse annehmen und ihm schließlich echte, tiefe Freundschaft anbieten kann «;[63] außerdem fähig zu sein, das Positive im anderen anzuerkennen, um es anzunehmen und hochzuschätzen als ein Geschenk, das Gott mir macht durch den, der es empfangen hat, weit über seine Person hinaus, die dann zu einem Verwalter göttlicher Gnaden wird; schließlich muß man » dem Bruder „Platz machen“ können, indem „einer des anderen Last trägt“ (Gal 6,2) und den egoistischen Versuchungen widersteht, die uns dauernd bedrohen und Rivalität, Karrierismus, Mißtrauen und Eifersüchteleien erzeugen «.[64]\n\nSo reifen Männer und Frauen des Glaubens und der Gemeinschaft, die ihren Mut in der Wahrheit und in der Entsagung unter Beweis stellen und vor Freude strahlen. Sie geben dann ein prophetisches Zeugnis eines Lebens im Einklang mit ihrem Glauben. Maria, die Mutter der Kirche, die das Wort Gottes aufzunehmen verstand, ist ihr Vorbild: Durch das Hören auf das Wort wußte sie die Nöte der Menschen zu verstehen und in ihrem Mitleid für sie einzutreten.[65]\n\nD. Die Inkulturation des Evangeliums und die Evangelisierung der Kultur\n\n36. Um diese Gemeinschaft zu verwirklichen, wäre es gut, auf eine Notwendigkeit zurückzukommen, die schon bei der Ersten Synodenversammlung für Afrika angeklungen ist: ein vertieftes Studium der afrikanischen Traditionen und Kulturen. Die Synodenväter haben festgestellt, daß zwischen manchen traditionellen Praktiken der afrikanischen Kulturen und den spezifischen Erfordernissen der Botschaft Christi eine Dichotomie besteht. Das Bemühen um Sachdienlichkeit und Glaubwürdigkeit verlangt von der Kirche eine gründliche Unterscheidung, um die Aspekte der Kultur zu ermitteln, die der Inkarnation der Werte des Evangeliums hinderlich sind, wie auch jene, die sie fördern.[66]\n\n37. Man darf jedoch nicht vergessen, daß der eigentliche Protagonist der Inkulturation der Heilige Geist ist; » er leitet in fruchtbarer Weise den Dialog zwischen dem in Christus offenbarten Wort Gottes und den tiefsten Fragen, die aus den vielen Menschen und Kulturen aufsteigen. So setzt sich in der Geschichte – in der Einheit ein und desselben Glaubens – das Pfingstereignis fort, das durch die verschiedenen Sprachen und Kulturen bereichert wird «.[67] Der Heilige Geist bewirkt, daß das Evangelium alle Kulturen zu durchdringen vermag, ohne sich von einer einzigen unterwerfen zu lassen.[68] Den Bischöfen soll es ein Herzensanliegen sein, über dieses Erfordernis der Inkulturation unter Beachtung der durch die Kirche festgesetzten Normen zu wachen. Die Unterscheidung, welche kulturellen und welche traditionellen Elemente mit dem Evangelium unvereinbar sind, wird es ermöglichen, den guten Weizen vom Unkraut zu trennen (vgl. Mt 13,26). So wird das Christentum, obgleich es in absoluter Treue zur Verkündigung des Evangeliums und zur Überlieferung der Kirche seine Identität völlig wahrt, das Erscheinungsbild der vielen Kulturen und Völker annehmen, in denen es Aufnahme gefunden und Wurzeln geschlagen hat. Dann wird die Kirche Ikone der Zukunft, die Gottes Geist für uns bereitet,[69] eine Ikone, zu der Afrika seinen eigenen Beitrag liefern wird. In diesem Werk der Inkulturation sollte die ebenfalls wesentliche Aufgabe der Evangelisierung der Welt der zeitgenössischen afrikanischen Kunst nicht vergessen werden.\n\n38. Die Initiativen der Kirche für die positive Beurteilung und die Erhaltung der afrikanischen Kulturen sind bekannt. Es ist sehr wichtig, diese Aufgabe zu verfolgen, da die Vermischung der Völker, obwohl sie eine Bereicherung darstellt, häufig die Kulturen und die Gesellschaften schwächt. Es steht in diesen Begegnungen zwischen den Kulturen die Identität der afrikanischen Gemeinschaften auf dem Spiel. Man muß sich also dafür einsetzen, die Werte weiterzugeben, die der Schöpfer seit Menschengedenken in die Herzen der Afrikaner gelegt hat. Sie haben als Grundmodell gedient, um lebendige Gesellschaften in einer gewissen Harmonie zu bilden, denn sie tragen traditionelle Weisen der Regelung für ein friedliches Zusammenleben in sich. Es geht also darum, diese positiven Elemente zur Geltung zu bringen, indem man sie von innen her erleuchtet (vgl. Joh 8,12), damit der Christ wirklich von der Botschaft Christi erreicht wird und so das Licht Gottes vor den Augen der Menschen leuchten kann. Dann werden die Männer und Frauen, wenn sie die guten Taten der Christen sehen, » den Vater im Himmel preisen « (Mt 5,16) können.\n\nE. Die Gabe Christi: die Eucharistie und das Wort Gottes\n\n39. Jenseits der Unterschiede der Herkunft und der Kultur besteht die große Herausforderung, die uns alle erwartet, darin, im Menschen, der von Gott geliebt ist, die Grundlage für eine Gemeinschaft auszumachen, die die besonderen Beiträge der verschiedenen Kulturen respektiert und integriert.[70] » Wir müssen die Grenzen zwischen Stämmen, Ethnien, Religionen zur Universalität der Liebe Gottes hin öffnen «.[71] Männer und Frauen unterschiedlicher Herkunft, Kultur, Sprache oder Religion können harmonisch zusammenleben.\n\n40. Tatsächlich hat der Sohn Gottes sein Zelt unter uns aufgeschlagen; er hat sein Blut für uns vergossen. Getreu seinem Versprechen, bis zum Ende der Welt bei uns zu sein (vgl. Mt 28,20), schenkt er sich uns jeden Tag in der Eucharistie und in der Heiligen Schrift als Nahrung. Im Nachsynodalen Apostolischen Schreiben Verbum Domini habe ich geschrieben: » Wort und Eucharistie gehören so eng zueinander, daß eines nicht ohne das andere verstanden werden kann: Das Wort Gottes wird im eucharistischen Geschehen sakramentales Fleisch. Die Eucharistie öffnet uns für das Verständnis der Heiligen Schrift, ebenso wie die Heilige Schrift ihrerseits das eucharistische Geheimnis beleuchtet und erklärt «.[72]\n\n41. Die Heilige Schrift bestätigt in der Tat, daß das von Christus vergossene Blut durch die Taufe der Ursprung und das verbindende Element einer neuen Brüderlichkeit wird. Diese steht im Gegensatz zu Spaltung, Tribalismus, Rassismus, Ethnozentrismus … (vgl. Gal 3,26-28). Die Eucharistie ist die Kraft, die die verstreuten Kinder Gottes versammelt und sie in der Gemeinschaft bewahrt,[73] » da in unseren Adern dasselbe Blut Christi fließt, das uns zu Kindern Gottes, zu Gliedern der Familie Gottes macht «.[74] Durch den Empfang Jesu in der Eucharistie und in der Schrift werden wir in die Welt zurückgesandt, um ihr Christus anzubieten, indem wir den anderen dienen (vgl. Joh 13,15; 1 Joh 3,16).[75]\n\nII. Miteinander leben\n\nA. Die Familie\n\n42. Die Familie ist das » Heiligtum des Lebens « und eine lebenswichtige Zelle der Gesellschaft und der Kirche. » Hier wird nämlich das Antlitz eines Volkes geformt, hier eignen sich seine Glieder die grundlegenden Kenntnisse an. Sie lernen lieben, weil sie selber umsonst geliebt werden; sie lernen jede andere Person achten, weil sie selber geachtet werden; sie lernen das Antlitz Gottes kennen, weil sie dessen erste Offenbarung von einem Vater und einer Mutter erhalten, die ihnen ihre ganze Zuwendung schenken. Jedes Mal, wenn diese Grunderfahrungen fehlen, wird der ganzen Gesellschaft Gewalt angetan und bringt die Gesellschaft dann ihrerseits vielfältige Formen der Gewalt hervor «.[76]\n\n43. Die Familie ist wirklich der geeignete Ort für das Erlernen und Praktizieren der Kultur des Verzeihens, des Friedens und der Versöhnung. » Tatsächlich macht man in einem gesunden Familienleben die Erfahrung einiger grundsätzlicher Komponenten des Friedens: Gerechtigkeit und Liebe unter den Geschwistern, die Funktion der Autorität, die in den Eltern ihren Ausdruck findet, der liebevolle Dienst an den schwächsten – weil kleinen oder kranken oder alten – Gliedern, die gegenseitige Hilfe in den Bedürfnissen des Lebens, die Bereitschaft, den anderen anzunehmen und ihm nötigenfalls zu verzeihen. Deswegen ist die Familie die erste und unersetzliche Erzieherin zum Frieden «.[77] Angesichts ihrer grundlegenden Bedeutung und der Bedrohungen, die auf dieser Institution lasten – die Verzerrung des Begriffs der Ehe und der Familie selbst, die Abwertung der Mutterschaft und die Banalisierung der Abtreibung, die Erleichterung der Ehescheidung und der Relativismus einer » neuen Ethik « – muß die Familie geschützt und verteidigt werden,[78] damit sie der Gesellschaft den Dienst erbringt, den diese von ihr erwartet, d. h. ihr Männer und Frauen schenkt, die fähig sind, ein soziales Netz des Friedens und der Harmonie aufzubauen.\n\n44. Darum empfehle ich den Familien dringend, Inspiration und Kraft aus dem Sakrament der Eucharistie zu schöpfen, um die radikale Neuheit zu leben, die durch Christus mitten in die allgemeinen Lebensbedingungen hineingetragen wurde – eine Neuheit, die jeden einzelnen dazu führt, ein strahlender Zeuge in seiner Arbeitsumwelt und in der gesamten Gesellschaft zu sein. » Die Liebe zwischen Mann und Frau, das Annehmen des Lebens und die Erziehungsaufgabe erweisen sich als bevorzugte Gebiete, in denen die Eucharistie ihre Fähigkeit zeigen kann, das Leben zu verwandeln und zur Sinnfülle zu führen «.[79] Es wird deutlich, daß die Teilnahme an der sonntäglichen Eucharistie eine Forderung des christlichen Gewissens ist und dieses zugleich bildet.[80]\n\n45. In der Familie dem persönlichen und gemeinschaftlichen Gebet den gebührenden Raum zu geben bedeutet überdies, ein wesentliches Prinzip der christlichen Lebensauffassung zu respektieren: den Vorrang der Gnade. Das Gebet erinnert uns ständig an den Vorrang Christi und, in Verbindung damit, an den Vorrang des innerlichen Lebens und der Heiligkeit. Der Dialog mit Gott öffnet das Herz dem Fluß der Gnade und gestattet dem Wort Christi, uns mit all seiner Kraft zu durchdringen! Deswegen sind das regelmäßige Hören und das aufmerksame Lesen der Heiligen Schrift im Herzen der Familie notwendig.[81]\n\n46. Außerdem ist » die Erziehungsaufgabe der christlichen Familie […] ein echtes Amt […], durch welches das Evangelium vermittelt und verbreitet wird bis zu dem Punkt, daß das Familienleben selbst zu einem Weg des Glaubens und in gewisser Weise christliche Initiation und Schule der Nachfolge Christi wird. „In der Familie, die sich dieses Geschenkes bewußt ist, verkünden alle Familienmitglieder das Evangelium, und es wird ihnen verkündet“, wie Paul VI. schreibt. Kraft dieses Erziehungsauftrags sind die Eltern durch ihr Lebenszeugnis die ersten Verkünder des Evangeliums für ihre Kinder. […] Sie werden […] auf vollkommene Weise Eltern, das heißt, Eltern nicht nur des leiblichen Lebens, sondern auch desjenigen, das durch die Erneuerung im Heiligen Geist aus Christi Kreuz und Auferstehung strömt «.[82]\n\nB. Die alten Menschen\n\n47. In Afrika sind die alten Menschen von einer besonderen Verehrung umgeben. Sie werden nicht aus den Familien verbannt oder ins Abseits gedrängt wie in anderen Kulturen. Im Gegenteil, sie werden hoch geschätzt und sind vollkommen in ihre Familie eingegliedert, deren höchste Instanz sie darstellen. Diese schöne afrikanische Realität müßte die westlichen Gesellschaften anregen, das Alter mit mehr Würde anzunehmen. Die Heilige Schrift spricht oft von den alten Menschen. » Ein Ehrenkranz der Alten ist reiche Erfahrung, ihr Ruhm ist die Gottesfurcht « (Sir 25,6). Das Alter ist trotz der Gebrechlichkeit, die es zu kennzeichnen scheint, ein Geschenk, das es täglich in der gelassenen Verfügbarkeit gegenüber Gott und dem Nächsten zu leben gilt. Es ist auch die Zeit der Weisheit, denn die durchlebte Zeitspanne hat die Größe und die Not des Lebens gelehrt. Voll Geist und Weisheit nimmt der greise Simeon als gläubiger Mann nicht mit angsterfüllten Worten Abschied vom Leben, sondern mit einem Dankgebet an den Retter der Welt (vgl. Lk 2,25-32).\n\n48. Aufgrund dieser manchmal teuer erkauften Weisheit können die alten Menschen in verschiedener Weise auf die Familie einwirken. Ihre Erfahrung führt sie natürlich nicht nur dazu, den Graben zwischen den Generationen aufzufüllen, sondern auch die Notwendigkeit der wechselseitigen menschlichen Abhängigkeit zu betonen. Sie sind ein Schatz für alle Familienmitglieder, vor allem für die jungen Paare und die Kinder, die bei ihnen Verständnis und Liebe finden. Da sie nicht nur das Leben weitergegeben haben, tragen sie durch ihr Verhalten dazu bei, ihre Familie zu festigen (vgl. Tit 2,2-5) und durch ihr Gebet und ihr Glaubensleben alle Glieder ihrer Familie und der Gemeinschaft spirituell zu bereichern.\n\n49. Sehr oft sind in Afrika die Stabilität und die gesellschaftliche Ordnung noch einem Ältestenrat oder den traditionellen Häuptlingen anvertraut. Auf diesem Weg können die alten Menschen wirksam zum Aufbau einer gerechteren Gesellschaft beitragen, die nicht durch – manchmal gewagte – Experimente vorankommt, sondern stufenweise und in wohlbedachter Ausgewogenheit. So können die alten Menschen durch ihre Weisheit und ihre Erfahrung an der Versöhnung von Menschen und Gemeinschaften teilhaben.\n\n50. Die Kirche betrachtet die alten Menschen mit großer Achtung. Mit dem seligen Johannes Paul II. möchte ich euch sagen: » Die Kirche braucht euch! Aber auch die zivile Gesellschaft braucht euch! […] Wißt die Zeit, über die ihr verfügt, und die Talente, die Gott euch verliehen hat, großherzig einzusetzen […] Leistet euren Beitrag, das Evangelium zu verkünden […] Widmet Zeit und Kräfte dem Gebet «.[83]\n\nC. Die Männer\n\n51. In der Familie haben die Männer eine besondere Aufgabe zu erfüllen. In ihrer Rolle als Ehemann und Vater tragen sie die noble Verantwortung, der Gesellschaft durch die eheliche Beziehung und die Erziehung der Kinder die Werte zu vermitteln, deren sie bedarf.\n\n52. Mit den Synodenvätern ermutige ich die katholischen Männer, in ihren Familien wirklich zur menschlichen und christlichen Erziehung der Kinder sowie zur Annahme und zum Schutz des Lebens vom Augenblick der Empfängnis an beizutragen.[84] Ich lade sie ein, einen christlichen Lebensstil einzuführen, der in der Liebe verwurzelt und auf sie gegründet ist (vgl. Eph 3,17). Mit dem heiligen Paulus wiederhole ich ihnen: » Liebt eure Frauen, wie Christus die Kirche geliebt und sich für sie hingegeben hat […] Darum sind die Männer verpflichtet, ihre Frauen so zu lieben wie ihren eigenen Leib. Wer seine Frau liebt, liebt sich selbst. Keiner hat je seinen eigenen Leib gehaßt, sondern er nährt und pflegt ihn, wie auch Christus die Kirche « (Eph 5,25.28-29). Fürchtet euch nicht, sichtbar und greifbar zu machen, daß es keine größere Liebe gibt als sein Leben für die hinzugeben, die man liebt (vgl. Joh 15,13), das heißt in erster Linie für die eigene Frau und die eigenen Kinder. Pflegt eine ungetrübte Freude in eurem Heim! Die Ehe ist eine » Gabe des Herrn «, sagte der heilige Fulgentius von Ruspe.[85] Das Zeugnis, das ihr für die unantastbare Würde jedes Menschen gebt, wird ein wirksames Mittel sein, um gegen traditionelle Gepflogenheiten anzugehen, die im Gegensatz zum Evangelium stehen und die besonders die Frauen unterdrücken.\n\n53. Indem ihr auf Erden die Vaterschaft Gottes selbst (vgl. Eph 3,15) zum Ausdruck bringt und lebt, seid ihr aufgerufen, die persönliche Entwicklung aller Mitglieder der Familie zu gewährleisten, die die Geburtsstätte und das wirksamste Mittel einer Humanisierung der Gesellschaft, des Ortes der Begegnung mehrerer Generationen, ist.[86] Durch die schöpferische Dynamik des Wortes Gottes selbst[87] möge euer Verantwortungsbewußtsein wachsen, bis es euch zu einem konkreten Engagement in der Kirche führt! Diese braucht überzeugte und wirksame Glaubenszeugen, die die Versöhnung, die Gerechtigkeit und den Frieden fördern[88] und ihren begeisterten und mutigen Beitrag zur Verwandlung des Lebensumfeldes und der Gesellschaft im ganzen leisten. Ihr seid diese Zeugen durch eure Arbeit, die es ermöglicht, gewöhnlich den Lebensunterhalt für euch und eure Familie zu sichern. Weit darüber hinaus aber seid ihr dadurch, daß ihr diese Arbeit Gott darbringt, mit dem Erlösungswerk Jesu Christi verbunden. Denn er hat der Arbeit eine herausragende Würde verliehen, indem er in Nazaret mit eigenen Händen arbeitete.[89]\n\n54. Die Qualität und die Ausstrahlung eures christlichen Lebens hängen von einem tiefen Gebetsleben ab, das vom Wort Gottes und von den Sakramenten genährt wird. Achtet also darauf, diese wesentliche Dimension eures christlichen Engagements lebendig zu erhalten; euer Glaubenszeugnis in den täglichen Aufgaben und eure Teilnahme an den kirchlichen Bewegungen finden in ihr die Quelle ihrer Dynamik! Wenn ihr so handelt, werdet ihr auch Vorbilder, die die jungen Menschen nachahmen wollen, und ihr könnt ihnen auf diese Weise helfen, in ein verantwortungsvolles Erwachsenenleben einzutreten. Scheut euch nicht, ihnen von Gott zu sprechen und sie durch euer Beispiel in das Glaubensleben und in das Engagement in den sozialen oder karitativen Aktivitäten einzuführen und sie so in Wahrheit entdecken zu lassen, daß sie als Abbild Gottes, ihm ähnlich erschaffen sind: » Die Zeichen dieses göttlichen Bildes im Menschen können nicht in der Form des Leibes, der vergeht, erkannt werden, sondern in der Klugheit der Einsicht, in der Gerechtigkeit, der Mäßigung, dem Mut, der Weisheit, der Unterweisung «.[90]\n\nD. Die Frauen\n\n55. Die Frauen in Afrika leisten mit ihren zahlreichen Talenten und ihren unersetzlichen Gaben einen großen Beitrag zur Familie, zur Gesellschaft und zur Kirche. Wie Johannes Paul II. sagte, » ist die Frau diejenige, in der die Ordnung der Liebe in der geschaffenen Welt der Personen das Erdreich für ihr erstes Wurzelfassen findet «.[91] Für die Kirche und die Gesellschaft ist es notwendig, daß den Frauen der ganze ihnen zukommende Raum gegeben wird, » damit der Mensch in ihr leben kann, ohne völlig entmenschlicht zu werden «.[92]\n\n56. Auch wenn unleugbar Fortschritte erzielt worden sind, um die Entfaltungsmöglichkeiten und die Bildung der Frau in manchen afrikanischen Ländern zu fördern, sind doch ihre Würde, ihre Rechte sowie ihr wesentlicher Beitrag zur Familie und zur Gesellschaft weiterhin weder voll anerkannt noch geschätzt. So wird die Förderung der Mädchen und der Frauen häufig weniger begünstigt als die der Jungen und der Männer. Allzu zahlreich sind noch die Praktiken, die die Frauen demütigen, sie im Namen der überkommenen alten Tradition erniedrigen. Mit den Synodenvätern fordere ich die Jünger Christi nachdrücklich auf, jede Form von Gewalt gegen Frauen zu bekämpfen, sie zu denunzieren und zu verurteilen.[93] In diesem Zusammenhang sollten die Verhaltensweisen innerhalb der Kirche selbst ein Vorbild für die Gesellschaft im ganzen sein.\n\n57. Als ich mich nach Afrika begab, habe ich mit Nachdruck daran erinnert: » Die Gleichheit der Würde von Mann und Frau muß anerkannt, bekräftigt und verteidigt werden: Beide sind Personen, im Unterschied zu den anderen Lebewesen der Welt, die sie umgibt «.[94] Die Entwicklung der Mentalität ist auf diesem Gebiet leider sehr langsam. Die Kirche muß zu dieser Anerkennung und zu dieser Befreiung der Frau beitragen, indem sie dem Beispiel Christi folgt, der ihr Geltung verschaffte (vgl. Mt 15,21-28; Lk 7,36-50; 8,1-3; 10,38-42; Joh 4,7-42). Für sie einen Raum zu schaffen, in dem sie zu Wort kommt und ihre Talente zum Ausdruck bringt durch Initiativen, die ihrem Wert, ihrer Selbstachtung und ihrer Besonderheit Nachdruck verleihen, würde ihr erlauben, in der Gesellschaft eine Position einzunehmen, die der des Mannes ebenbürtig ist – ohne Verwechslung oder Nivellierung der jeweiligen Besonderheit –, denn beide sind » Abbild « des Schöpfers (vgl. Gen 1,27). Mögen die Bischöfe die Bildung der Frauen anregen und fördern, damit sie » ihren Anteil an der Verantwortung und der Beteiligung am Gemeinschaftsleben der Gesellschaft […] und der Kirche «[95] übernehmen. So werden die Frauen zur Humanisierung der Gesellschaft beitragen.\n\n58. Ihr katholischen Frauen, ihr reiht euch in die Tradition der Frauen des Evangeliums ein, die Jesus und die Jünger unterstützten (vgl. Lk 8,3)! Ihr seid für die Ortskirchen gleichsam das » Rückgrat «,[96] denn eure zahl, eure aktive Präsenz und eure Organisationen sind eine große Unterstützung für das Apostolat der Kirche. Wenn der Friede bedroht und die Gerechtigkeit verhöhnt wird, wenn die Armut zunimmt, seid ihr zur Stelle, um die Menschenwürde, die Familie und die Werte der Religion zu verteidigen. Möge der Heilige Geist unaufhörlich heilige und mutige Frauen in der Kirche erwecken, die ihren kostbaren spirituellen Beitrag zum Gedeihen unserer Gemeinschaften leisten!\n\n59. Liebe Töchter der Kirche, geht ständig wie Maria von Betanien in die Schule Christi, um sein Wort erkennen zu können (vgl. Lk 10,39). Bildet euch anhand des Katechismus und der Soziallehre der Kirche, um euch mit Grundsätzen auszustatten, die euch helfen werden, als wirkliche Jüngerinnen zu handeln. So werdet ihr euch mit Unterscheidungsvermögen in den verschiedenen, die Frauen betreffenden Projekten einsetzen können. Verteidigt weiterhin das Leben, denn Gott hat euch zu Empfängerinnen des Lebens gemacht. Die Kirche wird immer eure Unterstützung sein. Helft durch euren Rat und euer Beispiel den jungen Mädchen, daß sie sorglos auf das Erwachsenenleben zugehen. Unterstützt euch gegenseitig! Ehrt die Ältesten unter euch. Die Kirche zählt auf euch, um eine » Humanökologie «[97] zu schaffen durch Liebe und Zärtlichkeit, Aufnahmebereitschaft und Feingefühl und schließlich durch Barmherzigkeit – Werte, die ihr euren Kindern einzuprägen wißt und deren die Welt so sehr bedarf. So werdet ihr durch den Reichtum eurer typisch weiblichen Gnadengaben[98] die Versöhnung der Menschen und der Gemeinschaften begünstigen.\n\nE. Die jungen Menschen\n\n60. Die jungen Menschen bilden in Afrika die Mehrheit der Bevölkerung. Diese Jugend ist eine Gabe und ein Schatz Gottes, wofür die ganze Kirche dem Herrn des Lebens dankbar ist.[99] Man muß diese Jugend lieben, sie schätzen und respektieren – sie, » die trotz möglicher Widersprüchlichkeiten ein tiefes Verlangen nach jenen echten Werten zum Ausdruck bringt, die in Christus ihre Erfüllung haben. Ist Christus etwa nicht das Geheimnis der wahren Freiheit und der tiefen Freude des Herzens? Ist Christus nicht der erhabenste Freund und zugleich der Mentor jeder echten Freundschaft? Wenn Christus den Jugendlichen mit seinem wahren Gesicht vorgestellt wird, empfinden sie ihn als eine überzeugende Antwort und sind imstande, seine Botschaft anzunehmen, auch wenn sie anspruchsvoll und vom Kreuz gezeichnet ist «.[100]\n\n61. In Gedanken an die Jugendlichen habe ich im Nachsynodalen Apostolischen Schreiben Verbum Domini erklärt: » In der Jugendzeit tauchen nämlich unbezwingbar und aufrichtig die Fragen nach dem Sinn und der zukünftigen Ausrichtung des eigenen Lebens auf. Auf diese Fragen kann nur Gott eine wahre Antwort geben. Die Aufmerksamkeit für die Welt der Jugendlichen verlangt den Mut zu einer klaren Verkündigung; wir müssen den Jugendlichen helfen, Vertrauen in die Heilige Schrift zu gewinnen und zur Vertrautheit mit ihr zu gelangen, damit diese gleichsam ein Kompaß ist, der den Weg weist, dem man folgen muß. Daher brauchen sie Zeugen und Lehrmeister, die mit ihnen gehen und sie anleiten, das Evangelium zu lieben und es ihrerseits vor allem an ihre Altersgenossen weiterzugeben und so selbst zu wahren und glaubwürdigen Verkündern zu werden «.[101]\n\n62. In seiner Regel fordert der heilige Benedikt den Abt des Klosters auf, die Jüngsten anzuhören, wenn er sagt: » Oft offenbart der Herr einem Jüngeren, was das Bessere ist «.[102] Versäumen wir also nicht, die Jugendlichen direkt in das Leben der Gesellschaft und der Kirche einzubeziehen, damit sie angesichts der Unmöglichkeit, ihre Zukunft in die Hand zu nehmen, nicht Gefühlen der Frustration und der Ablehnung verfallen, besonders in den Situationen, in denen die Jugend durch mangelnde Ausbildung, Arbeitslosigkeit, politische Ausbeutung und alle Arten von Abhängigkeit verletzlich geworden ist.[103]\n\n63. Liebe Jugendliche, alle möglichen Einflüsse – Ideologien, Sekten, Geld, Drogen, leichter Sex, Gewalt… – können euch in Versuchung führen. Seid wachsam: Diejenigen, die euch solches vorschlagen, wollen eure Zukunft zerstören! Laßt euch trotz der Schwierigkeiten nicht entmutigen und gebt eure Ideale, euren Fleiß und eure Beharrlichkeit in der menschlichen, intellektuellen und geistlichen Bildung nicht auf! Um das Unterscheidungsvermögen, die nötige Kraft und die Freiheit zu erwerben, solchem Druck zu widerstehen, ermutige ich euch, Jesus Christus ins Zentrum eures ganzen Lebens zu setzen durch das Gebet, aber auch durch das Studium der Heiligen Schrift, den Empfang der Sakramente, die Schulung anhand der Soziallehre der Kirche, sowie durch eure aktive und begeisterte Teilnahme an den kirchlichen Gruppen und Bewegungen. Pflegt in euch das Streben nach Brüderlichkeit, Gerechtigkeit und Frieden. Die Zukunft liegt in den Händen derer, die tragende Gründe zu finden wissen, um zu leben und zu hoffen. Wenn ihr es wollt, liegt die Zukunft in euren Händen, denn die Gaben, die der Herr in jeden von euch gelegt hat, können – ausgestaltet durch die Begegnung mit Christus – der Welt eine echte Hoffnung vermitteln![104]\n\n64. Wenn es um die Orientierung in eurer Lebensentscheidung geht, wenn sich euch die Frage nach einer vollkommenen Weihe stellt – für das Amtspriestertum oder das Ordensleben – stützt euch auf Christus, nehmt ihn zum Vorbild, hört auf sein Wort, indem ihr es regelmäßig meditiert. In der Predigt der Messe zur Einführung in mein Pontifikat habe ich euch mit diesen Worten ermutigt, die ich euch gerne wiederholen möchte, weil sie immer aktuell sind: » Wer Christus einläßt, dem geht nichts, nichts – gar nichts verloren von dem, was das Leben frei, schön und groß macht. Nein, erst in dieser Freundschaft öffnen sich die Türen des Lebens. Erst in dieser Freundschaft gehen überhaupt die großen Möglichkeiten des Menschseins auf. […] Liebe junge Menschen, […] habt keine Angst vor Christus! Er nimmt nichts, und er gibt alles. Wer sich ihm gibt, der erhält alles hundertfach zurück. Ja, öffnet die Tore für Christus, reißt sie weit auf – dann findet Ihr das wirkliche Leben «.[105]\n\nF. Die Kinder\n\n65. Genauso wie die Jugendlichen sind die Kinder ein Geschenk Gottes an die Menschheit. Sie müssen also von ihren Familien, von der Kirche, der Gesellschaft und den Regierungen mit besonderer Fürsorge bedacht werden, denn sie sind im Leben eine Quelle der Erneuerung und der Hoffnung. Gott ist ihnen besonders nahe, und ihr Leben ist in seinen Augen kostbar, selbst wenn die Umstände ungünstig oder unmöglich erscheinen (vgl.\n\nGen 17,17-18; 18,12; Mt 18,10).\n\n66. In der Tat, » was das Recht auf Leben betrifft, ist jedes unschuldige Menschenwesen allen anderen absolut gleich. Diese Gleichheit bildet die Grundlage jeder echten sozialen Beziehung, die, wenn sie wirklich eine solche sein soll, auf der Wahrheit und der Gerechtigkeit gründen muß, indem sie jedes Kind, jeden Mann und jede Frau als Person anerkennt und schützt und nicht als eine Sache betrachtet, über die man verfügen kann «.[106]\n\n67. Wie könnte man also die unannehmbare Behandlung so vieler Kinder in Afrika nicht mit Nachdruck beklagen und anprangern?[107] Die Kirche ist Mutter und könnte sie nicht verlassen, wer auch immer sie sind. Wir müssen das Licht Christi auf sie werfen, indem wir ihnen seine Liebe schenken, damit sie hören, wie zu ihnen gesagt wird: » Du bist in meinen Augen teuer und wertvoll, und ich liebe dich « (vgl. Jes 43,4). Gott will das Glück und das Lächeln eines jeden Kindes, und seine Gunst gehört ihm, » denn Menschen wie ihnen gehört das Reich Gottes « (Mk 10,14).\n\n68. Christus Jesus hat immer seine Vorliebe für die Kleinsten gezeigt (vgl. Mk 10,13-16). Das Evangelium selbst ist zutiefst von der Wahrheit über das Kind durchdrungen. Was heißt denn: » Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen « (Mt 18,3)? Stellt Jesus nicht das Kind als Vorbild auch für die Erwachsenen hin? Im Kind gibt es etwas, das einem, der in das Himmelreich kommen will, nie fehlen darf. Der Himmel ist allen zugesagt, die einfältig sind wie die Kinder, allen, die wie sie von vertrauensvoller Hingabe erfüllt, die rein und reich an Güte sind. Sie allein können in Gott einen Vater finden und durch Jesus zu Kindern Gottes werden. Söhne und Töchter unserer Eltern, Gott will, daß wir alle durch Gnade seine Adoptivkinder sind![108]\n\nIII. Die afrikanische Sicht des Lebens\n\n69. In der afrikanischen Sicht der Welt wird das Leben als eine Wirklichkeit aufgefaßt, die die Vorfahren, die Lebenden und die Kinder, die erst geboren werden sollen, die gesamte Schöpfung und alle Wesen umfaßt und einbezieht: die sprechenden und die stummen, die denkenden und die, welche kein Denken haben. Das sichtbare und das unsichtbare Universum wird dort als Lebensraum der Menschen angesehen, aber auch als ein Raum des Miteinanders, wo vergangene Generationen unsichtbar mit den gegenwärtigen in Kontakt treten, die ihrerseits Mütter der zukünftigen Generationen sind. Diese weite Öffnung des Herzens und des Geistes der afrikanischen Tradition schafft in euch, liebe Brüder und Schwestern, die Voraussetzung dafür, die Botschaft Christi zu hören und zu empfangen und das Geheimnis der Kirche zu verstehen, um dem menschlichen Leben und den Bedingungen für seine volle Entfaltung ihre ganze Bedeutung beizumessen.\n\nA. Der Schutz des Lebens\n\n70. Unter den Maßnahmen zum Schutz des menschlichen Lebens auf dem afrikanischen Kontinent haben die Synodenmitglieder die Anstrengungen der internationalen Einrichtungen zugunsten mancher Aspekte der Entwicklung in Betracht gezogen.[109] Mit Sorge haben sie jedoch einen Mangel an ethischer Klarheit bei den internationalen Treffen festgestellt, ja sogar eine verwirrende Ausdrucksweise, die Werte vermittelt, die mit der katholischen Moral unvereinbar sind. Die Kirche hegt die ständige Sorge um eine ganzheitliche Entwicklung » jedes Menschen und des ganzen Menschen «, wie Papst Paul VI. sich ausdrückte.[110] Aus diesem Grund wollten die Synodenväter die fragwürdigen Aspekte gewisser Dokumente internationaler Einrichtungen hervorheben: besonders jene, die die reproduktive Gesundheit der Frauen betreffen. Die Position der Kirche duldet keinerlei Zweideutigkeit hinsichtlich der Abtreibung. Das Kind im Mutterschoß ist ein zu schützendes Menschenleben. Die Abtreibung, die darin besteht, ein unschuldiges ungeborenes Leben zu beseitigen, ist dem Willen Gottes entgegengesetzt, denn der Wert und die Würde des menschlichen Lebens müssen von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod geschützt werden. Die Kirche in Afrika und den angrenzenden Inseln muß sich engagieren, um den Frauen und den Paaren, die versucht sind abzutreiben, zu helfen und sie zu begleiten, und sie muß denen nahe sein, die bereits diese traurige Erfahrung gemacht haben, um sie zur Achtung vor dem Leben zu erziehen. Sie begrüßt den Mut der Regierungen, die gegen die Kultur des Todes, die in der Abtreibung einen dramatischen Ausdruck findet, Gesetze zugunsten der Kultur des Lebens erlassen haben.[111]\n\n71. Die Kirche weiß, daß die Zahl derer, die eine diesbezügliche gesunde Lehre verwerfen – Einzelpersonen, Vereinigungen, Spezialbüros oder Staaten – hoch ist. » Wir dürfen nicht Feindseligkeit und Unpopularität fürchten, wenn wir jeden Kompromiß und jede Zweideutigkeit ablehnen, die uns der Denkweise dieser Welt angleichen würde (vgl. Röm 12,2). Wir sollen in der Welt, aber nicht von der Welt sein (vgl. Joh 15,19; 17,16), mit der Kraft, die uns von Christus kommt, der durch seinen Tod und seine Auferstehung die Welt besiegt hat (vgl. Joh 16,33) «.[112]\n\n72. Auf dem menschlichen Leben in Afrika lasten gravierende Bedrohungen. Zu beklagen sind – wie auch anderswo – die schädlichen Auswirkungen der Droge und der Mißbrauch von Alkohol, die das menschliche Potential des Kontinents zerstören und vor allem die Jugendlichen heimsuchen.[113] Die Malaria[114] wie auch die Tuberkulose und die Aids-Erkrankung dezimieren die afrikanischen Bevölkerungen und fügen ihrem sozioökonomischen Leben schweren Schaden zu. Insbesondere die Aids-Frage verlangt gewiß eine medizinische und pharmazeutische Antwort. Diese ist jedoch ungenügend, denn das Problem liegt tiefer. Es ist vor allem ein ethisches. Die dafür notwendige Verhaltensänderung – zum Beispiel sexuelle Enthaltsamkeit, Ablehnung sexueller Freizügigkeit, Treue in der Ehe – wirft letztlich die Frage nach der ganzheitlichen Entwicklung auf, die einen umfassenden Ansatz und eine erschöpfende Antwort der Kirche erfordert. Um nämlich wirksam zu sein, muß sich die Aids-Vorsorge auf eine Sexualerziehung stützen, die ihrerseits auf einer im Naturrecht verankerten und durch das Wort Gottes und die Lehre der Kirche erleuchteten Anthropologie basiert.\n\n73. Im Namen des Lebens – das zu verteidigen und zu schützen eine Pflicht der Kirche ist – und gemeinsam mit den Synodenvätern sage ich erneut meine Unterstützung zu und wende mich an alle Institutionen sowie an alle kirchlichen Bewegungen, die im Bereich des Gesundheitswesens und speziell in dem der Aidserkrankung arbeiten. Ihr leistet eine wunderbare und wichtige Arbeit. Ich ersuche die internationalen Einrichtungen, euch anzuerkennen und zu helfen unter Achtung eurer jeweiligen Besonderheit und im Geist der Zusammenarbeit. Erneut ermutige ich nachdrücklich die Institute und die laufenden Programme therapeutischer und pharmazeutischer Forschung, die sich die Ausrottung der Pandemien zum Ziel gesetzt haben. Scheut keine Mühe, um so schnell wie möglich zu Ergebnissen zu gelangen, aus Liebe zu dem kostbaren Geschenk des Lebens.[115] Möget ihr Lösungen finden und die Behandlungen sowie die Medikamente allen zugänglich machen, wobei Notsituationen zu berücksichtigen sind! Die Kirche plädiert seit langem für eine hoch qualifizierte und preisgünstigere medizinische Behandlung für alle Betroffenen.[116]\n\n74. Die Verteidigung des Lebens beinhaltet ebenso die Beseitigung des Bildungsmangels durch Alphabetisierung der Bevölkerungen und durch eine qualifizierte Erziehung, die den ganzen Menschen umfaßt. Im Laufe ihrer Geschichte hat die katholische Kirche der Erziehung eine besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Immer hat sie den Eltern ihre Verantwortung als erste Erzieher des Lebens und des Glaubens ihrer Kinder bewußt gemacht und sie ermutigt und ihnen geholfen, diese wahrzunehmen. In Afrika bieten ihre Einrichtungen – wie Schulen, Gesamtschulen, Gymnasien, Berufsschulen, Universitäten – der Bevölkerung, ungeachtet der Herkunft, der wirtschaftlichen Verhältnisse oder der Religion, Wege, zum Wissen zu gelangen. Die Kirche leistet ihren Beitrag, um zu ermöglichen, daß die Talente, die Gott ins Herz eines jeden Menschen gelegt hat, zur Geltung kommen und Frucht bringen. Zahlreiche Ordenskongregationen sind mit dieser Zielsetzung entstanden. Unzählige Heilige haben begriffen, daß die Heiligung des Menschen vor allem bedeutet, seine Würde durch die Erziehung zu fördern.\n\n75. Die Synodenmitglieder haben festgestellt, daß Afrika – im übrigen ganz so wie die restliche Welt – eine Bildungskrise erlebt.[117] Sie haben die Notwendigkeit eines Erziehungsprogramms betont, das den Glauben mit der Vernunft verbindet, um die Kinder und die Jugendlichen auf das Erwachsenenleben vorzubereiten. So gelegte Fundamente und gesunde Grundlagen würden ihnen erlauben, sich den täglichen Entscheidungen zu stellen, und so das ganze Erwachsenenleben auf affektiver, gesellschaftlicher, beruflicher und politischer Ebene prägen.\n\n76. Der Analphabetismus stellt eine der größten Hindernisse für die Entwicklung dar. Das ist eine ebensolche Geißel wie die Pandemien. Gewiß, sie tötet nicht unmittelbar, doch trägt sie aktiv zur Ausgrenzung der Person – einer Form gesellschaftlichen Todes – bei und macht den Zugang zum Wissen unmöglich. Den einzelnen zu alphabetisieren heißt, ihn zu einem vollwertigen Mitglied der res publica zu machen, zu deren Aufbau er beitragen kann,[118] und es bedeutet, dem Christen Zugang zu dem unermeßlichen Schatz der Heiligen Schrift zu verschaffen, die sein Glaubensleben nährt.\n\n77. Ich lade die katholischen Gemeinschaften und Einrichtungen ein, sich großherzig dieser enormen Herausforderung, die ein wahres Laboratorium der Humanisierung ist, zu stellen und – je nach ihren Möglichkeiten – ihre Anstrengungen zu steigern, um allein oder in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen wirksame und auf die Bevölkerung zugeschnittene Programme zu entwickeln. Die katholischen Gemeinschaften und Einrichtungen werden dieser Herausforderung nur gerecht werden, wenn sie ihre kirchliche Identität wahren und der Botschaft des Evangeliums wie dem Charisma ihres Gründers sorgsam treu bleiben. Die christliche Identität ist ein kostbares Gut, das man schützen und pflegen muß in der Furcht, das Salz könne seinen Geschmack verlieren und schließlich zertreten werden (vgl. Mt 5,13).\n\n78. Sicherlich ist es angebracht, die Regierungen zu sensibilisieren, damit sie ihre Hilfe zugunsten der schulischen Ausbildung verstärken. Die Kirche erkennt die Rolle des Staates auf dem Gebiet der Erziehung an und respektiert sie. Sie behauptet jedoch ihr legitimes Recht, daran teilzunehmen, indem sie ihren besonderen Beitrag dazu liefert. Und es mag gut sein, den Staat daran zu erinnern, daß die Kirche das Recht hat, nach ihren eigenen Regeln und in ihren eigenen Gebäuden zu erziehen. Es handelt sich dabei um ein Recht, das zu der Handlungsfreiheit gehört, die » die Sorge für das Heil der Menschen erfordert «.[119] Zahlreiche afrikanische Staaten erkennen die herausragende und selbstlose Rolle an, die die Kirche durch ihre Erziehungsstrukturen beim Aufbau ihrer Nation spielt. Ich ermutige also die Regierenden nachdrücklich in ihren Anstrengungen, dieses Erziehungswerk zu unterstützen.\n\nB. Achtung der Schöpfung und das Ökosystem\n\n79. Gemeinsam mit den Synodenvätern fordere ich alle Glieder der Kirche auf, sich in Wort und Tat für eine Wirtschaft einzusetzen, die sich um die Armen sorgt und sich entschieden einer ungerechten Ordnung entgegenstellt, die unter dem Vorwand, die Armut zu verringern, oft dazu beigetragen hat, sie zu verschärfen.[120] Gott hat Afrika bedeutende natürliche Ressourcen geschenkt. Angesichts der chronischen Armut seiner Bevölkerungen, die Opfer von Ausbeutung und örtlicher wie fremder Veruntreuungen sind, schockiert der Überfluß mancher Gruppen das menschliche Gewissen. Errichtet für die Schaffung von Reichtümern in ihren eigenen Ländern und oft mit der Komplizenschaft derer, die in Afrika die Macht ausüben, sichern diese Gruppen allzu häufig ihr eigenes Funktionieren auf Kosten des Wohlstands der örtlichen Bevölkerungen.[121] In Zusammenarbeit mit allen anderen Komponenten der Zivilgesellschaft muß die Kirche die ungerechte Ordnung anprangern, die die afrikanischen Völker hindert, ihre Ökonomien zu konsolidieren[122] und » sich gemäß ihren kulturellen Merkmalen zu entwickeln «.[123] Im übrigen ist es eine Pflicht der Kirche, dafür zu kämpfen, » daß jedes Volk selbst die führende Rolle in der Verwirklichung seines wirtschaftlichen und sozialen Fortschritts spielt […] und als aktives und verantwortliches Mitglied der menschlichen Gesellschaft auf einer Ebene der Gleichheit mit den anderen Völkern an der Verwirklichung des weltweiten Allgemeinwohls teilnehmen kann «.[124]\n\n80. Geschäftsmänner und -frauen, Regierungen und Wirtschaftsgruppen engagieren sich in Ausbeutungsprogrammen, die die Umwelt verschmutzen und eine beispiellose Versteppung verursachen. Schwerer Schaden werden der Natur und den Wäldern, der Flora und der Fauna zugefügt, und unzählige Arten drohen für immer zu verschwinden. All das bedroht das gesamte Ökosystem und folglich das Überleben der Menschheit.[125] Ich rufe die Kirche in Afrika auf, die Regierenden zu ermutigen, die fundamentalen Güter – die Erde und das Wasser – zu schützen für das menschliche Leben der gegenwärtigen und der zukünftigen Generationen[126] sowie für den Frieden unter den Bevölkerungen.\n\nC. Die gute Regierung der Staaten\n\n81. Eines der wichtigsten Mittel im Dienst der Versöhnung, der Gerechtigkeit und des Friedens kann die politische Institution sein, deren wesentliche Pflicht die Einsetzung und die Verwaltung der gerechten Ordnung ist.[127] Diese Ordnung dient ihrerseits der » Berufung zu personaler Gemeinschaft «.[128] Um ein solches Ideal zu konkretisieren, muß die Kirche in Afrika in Zusammenarbeit mit den Regierungsträgern und den in der Förderung des Gemeinwohls engagierten öffentlichen wie privaten Institutionen zum Aufbau der Gesellschaft beitragen.[129] Die traditionellen Häuptlinge können in sehr positiver Weise zur guten Regierung beitragen. Die Kirche setzt sich ihrerseits ein, in ihrem Innern und in der Gesellschaft eine Kultur zu fördern, die auf den Vorrang des Rechtes bedacht ist.[130] Die Wahlen bilden zum Beispiel ein Ausdrucksort der politischen Entscheidung eines Volkes und sind ein Zeichen der Legitimität für die Machtausübung. Sie sind der bevorzugte Moment für eine seriöse und gelassene öffentliche politische Debatte, die durch die Achtung der verschiedenen Meinungen und der verschiedenen politischen Gruppen gekennzeichnet ist. Die Sorge um einen guten Verlauf der Wahlen wird zu einer wirklichen und aktiven Teilnahme der Bürger am politischen und sozialen Leben führen und sie dazu ermutigen. Die Nichtachtung der nationalen Verfassung, des Gesetzes oder des Wahlergebnisses würde dort, wo die Wahlen frei, fair und transparent waren, ein schweres Versagen in der Regierungsführung offenbaren und einen Mangel an Kompetenz in der Handhabung der öffentlichen Angelegenheiten bedeuten.[131]\n\n82. Viele Entscheidungsträger sowohl auf politischem als auch auf wirtschaftlichem Gebiet bilden sich heute ein, niemandem etwas schuldig zu sein außer sich selbst. » Sie meinen, nur Rechte zu besitzen, und haben oft große Schwierigkeiten, eine Verantwortung für ihre eigene und die ganzheitliche Entwicklung des anderen reifen zu lassen. Es ist deshalb wichtig, eine neue Reflexion darüber anzuregen, daß die Rechte Pflichten voraussetzen, ohne die sie zur Willkür werden «.[132]\n\n83. Das Anwachsen der Kriminalitätsrate in den zunehmend städtischen Gesellschaften ist ein Thema großer Besorgnis für alle Verantwortlichen und für alle Regierenden. Es ist also dringlich, unabhängige Justiz- und Gefängnissysteme einzurichten, um das Recht wiederherzustellen und die Schuldigen neu zu erziehen. Auch müssen die Fälle von Justizirrtümern und die Mißhandlungen von Gefangenen, die zahlreichen Vorfälle von Nichtbeachtung des Gesetzes, die einer Menschenrechtsverletzung entsprechen[133] und die Einkerkerungen, die erst spät oder nie in einen Prozeß münden, ausgeschlossen werden. » Die Kirche in Afrika […] erkennt ihre prophetische Mission gegenüber all denen, die von der Kriminalität betroffen sind, und ihr Bedürfnis nach Versöhnung, Gerechtigkeit und Frieden «.[134] Die Gefangenen sind menschliche Personen, die trotz ihres Vergehens verdienen, respektvoll und würdig behandelt zu werden. Sie bedürfen unserer Fürsorge. Darum muß die Kirche die Gefängnisseelsorge organisieren, zum materiellen und spirituellen Wohl der Gefangenen. Diese pastorale Aktivität ist ein wirklicher Dienst, den die Kirche der Gesellschaft bietet und den der Staat zugunsten des Allgemeinwohls fördern muß. Gemeinsam mit den Synodenmitgliedern mache ich die Verantwortlichen der Gesellschaft zum einen auf die Notwendigkeit aufmerksam, alles im Bereich des Möglichen zu tun, um die Abschaffung der Todesstrafe zu erlangen,[135] zum anderen auf die Strafrechtsreform, damit die Menschenwürde des Gefangenen geachtet wird. Den in der Seelsorge Tätigen kommt die Aufgabe zu, die restitutive Justiz als Mittel und Verfahren zur Förderung der Versöhnung, der Gerechtigkeit und des Friedens sowie der Wiedereingliederung der Opfer und der Straffälligen in die Gemeinschaften zu untersuchen und vorzuschlagen.[136]\n\nD. Migranten, Vertriebene und Flüchtlinge\n\n84. Millionen von Migranten, Vertriebenen oder Flüchtlingen suchen eine Heimat und ein Land des Friedens in Afrika oder in anderen Kontinenten. Die Dimensionen dieses Exodus, der alle Länder betrifft, offenbaren das verborgene Ausmaß der verschiedenen Formen von Armut, die oft durch Versagen in der öffentlichen Verwaltung verursacht sind. Tausende von Menschen haben versucht und versuchen immer noch, die Wüsten und die Meere zu überqueren, auf der Suche nach Oasen des Friedens und des Wohlstands, nach einer besseren Ausbildung und einer größeren Freiheit. Unglücklicherweise erleiden zahlreiche Flüchtlinge oder Vertriebene alle Arten von Gewalt und Ausbeutung, ja sogar Gefangenschaft und allzu häufig den Tod. Manche Staaten haben auf dieses Drama mit einer repressiven Gesetzgebung reagiert.[137] Die Notsituation dieser Armen müßte das Mitleid und die großzügige Solidarität aller wecken, doch im Gegenteil läßt sie oft Angst und Sorge aufkommen. Denn viele sehen die Migranten als eine Belastung an und betrachten sie mit Argwohn, weil sie in ihnen nur Gefahr, Unsicherheit und Bedrohung sehen. Solches Empfinden führt zu Reaktionen der Intoleranz, der Fremdenfeindlichkeit und des Rassismus. Die Migranten selbst, aber, sind aufgrund der Unsicherheit ihrer Lage gezwungen, schlecht bezahlte, oft illegale, demütigende und degradierende Arbeiten zu übernehmen. Das menschliche Gewissen kann sich über diese Situationen nur empören. Die Migration innerhalb und außerhalb des Kontinents wird so zu einem vielschichtigen Drama, das die Humanressourcen Afrikas ernsthaft erschüttert, indem es die Destabilisierung oder die Zerstörung der Familien auslöst.\n\n85. Die Kirche erinnert sich daran, daß Afrika ein Zufluchtsort für die Heilige Familie war, die vor der blutrünstigen politischen Macht des Herodes floh,[138] auf der Suche nach einem Land, das ihnen Sicherheit und Frieden versprach. Die Kirche wird weiterhin ihre Stimme erheben und sich engagieren, um alle Menschen zu schützen.[139]\n\nE. Die Globalisierung und die internationale Hilfe\n\n86. Die Synodenväter haben ihre Ratlosigkeit und ihre Besorgnis angesichts der Globalisierung ausgedrückt. Ich habe bereits darauf aufmerksam gemacht, daß diese Realität eine Herausforderung darstellt, der man sich stellen muß. » Die Wahrheit des Globalisierungsprozesses und sein grundlegendes ethisches Kriterium sind in der Einheit der Menschheitsfamilie und in ihrem Voranschreiten im Guten gegeben. Es ist daher ein unablässiger Einsatz zur Förderung einer personalistischen und gemeinschaftlichen sowie für die Transzendenz offenen kulturellen Ausrichtung des globalen Integrationsprozesses erforderlich «.[140] Die Kirche wünscht sich, daß die Globalisierung der Solidarität dahin gelangt, » in die geschäftlichen Beziehungen das Prinzip der Unentgeltlichkeit und die Logik des Geschenks als Ausdruck der Brüderlichkeit «[141] einzuführen, indem sie der Versuchung einer einheitlichen Vorstellung von Leben, Kultur, Politik, Wirtschaft entgeht und statt dessen eine beständige ethische Achtung der unterschiedlichen menschlichen Wirklichkeiten für eine tatsächliche Solidarität pflegt.\n\n87. Diese Globalisierung der Solidarität kommt bereits in gewissem Maße in der internationalen Hilfe zum Ausdruck. Heute verbreitet sich die Nachricht von einer Katastrophe schnell über den ganzen Erdball und löst sehr oft eine Welle des Mitleids und des konkreten großzügigen Handelns aus. Die Kirche leistet einen großen Liebesdienst, indem sie sich für die wirklichen Bedürfnisse des Empfängers einsetzt. Im Namen des Rechts der Bedürftigen und derer, die keine Stimme haben, und im Namen der ihnen gebührenden Achtung und Solidarität fordert sie, » daß sich alle internationalen Organismen und die Nichtregierungsorganisationen zu einer größeren Transparenz verpflichten «.[142]\n\nIV. Der Dialog und die Gemeinschaft unter den Gläubigen\n\n88.Wie uns viele soziale Bewegungen offenbaren, beeinflussen in Afrika wie andernorts die interreligiösen Beziehungen den Frieden. Folglich ist es wichtig, daß die Kirche den Dialog als geistige Haltung fördert, damit die Gläubigen lernen, gemeinsam zu arbeiten – zum Beispiel in Vereinigungen, die auf Frieden und Gerechtigkeit ausgerichtet sind – im Geist des Vertrauens und der gegenseitigen Hilfe. Die Familien müssen zum Hören, zur Geschwisterlichkeit und zur furchtlosen Achtung vor dem anderen erzogen werden.[143] Nur eines ist notwendig (vgl. Lk 10,42), und dies kann den Durst nach Ewigkeit eines jeden Menschen und die Sehnsucht der gesamten Menschheit nach Einheit stillen: den zu lieben und zu betrachten, vor dem der heilige Augustinus ausgerufen hat: » Oh ewige Wahrheit, wahre Liebe, liebe Ewigkeit «![144]\n\nA. Der ökumenische Dialog und die Herausforderung der neuen religiösen Bewegungen\n\n89. Mit der Einladung an unsere orthodoxen, koptisch orthodoxen, lutherischen, anglikanischen und methodistischen christlichen Brüder – und besonders an Seine Heiligkeit Abuna Paulos, den Patriarchen der orthodoxen Kirche Tewahedo von Äthiopien, einer der ältesten christlichen Gemeinschaften des afrikanischen Kontinents –,\n\nan der Synodenversammlung teilzunehmen, wollte ich zeigen, daß der Weg zur Versöhnung in erster Linie über die Gemeinschaft der Jünger Christi führt. Ein gespaltenes Christentum bleibt ein Skandal, weil es de facto dem Willen des göttlichen Meisters widerspricht (vgl. Joh 17,21). Der ökumenische Dialog ist also bestrebt, unseren gemeinsamen Weg auf die Einheit der Christen hin auszurichten, im beständigen Hören auf das Wort Gottes, in der Treue zur brüderlichen Gemeinschaft, zum Brechen des Brotes und zum Gebet (vgl. Apg 2,42). Ich ermahne die ganze kirchliche Familie – die Teilkirchen, die Institute geweihten Lebens und die Vereinigungen und Laienbewegungen – diesen Weg noch entschlossener zu verfolgen, im Geist und auf der Basis der Anordnungen des Ökumenischen Direktoriums und durch die verschiedenen bestehenden ökumenischen Vereinigungen. Ich lade außerdem zur Bildung neuer solcher Vereinigungen ein, wo dies für die Mission hilfreich sein kann. Könnten wir doch gemeinsam Werke der Nächstenliebe vollbringen und die religiösen Erbgüter schützen, durch die die Jünger Christi die geistigen Kräfte finden, die sie für den Aufbau der Menschheitsfamilie brauchen![145]\n\n90. Im Laufe dieser letzten Jahrzehnte hat sich die Kirche in Afrika eindringlich mit der Frage des Entstehens und der Verbreitung von nicht katholischen, manchmal auch autochthon afrikanisch genannten Gemeinschaften (African Independent Churches) beschäftigt. Oft stammen sie von traditionellen christlichen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften ab und übernehmen Elemente traditioneller afrikanischer Kulturen. Diese Gruppen sind in jüngster Zeit am ökumenischen Horizont aufgetaucht. Die Hirten der katholischen Kirche müssen für die Förderung der Einheit der Christen in Afrika diese neue Wirklichkeit berücksichtigen. Folglich müssen sie im Hinblick auf eine tiefergreifende Evangelisierung eine dem Kontext angemessene Antwort finden, um den Afrikanern die Wahrheit Christi in wirkungsvoller Weise nahezubringen.\n\n91. Zahlreiche synkretistische Bewegungen und Sekten sind in den letzten Jahrzehnten auch in Afrika entstanden. Manchmal ist es schwierig zu unterscheiden, ob sie eine authentisch christliche Prägung haben oder ob sie einfach die Frucht einer Schwärmerei für einen Leader sind, der vorgibt, außerordentliche Gaben zu besitzen. Ihr Name und ihr Vokabular können leicht mißverstanden werden und gutgläubige Christen in die Irre führen. Indem sie von im Aufbau befindlichen staatlichen Strukturen, vom Zerbröckeln der traditionellen familiären Solidarität und von einer unzureichenden Katechese profitieren, nutzen diese zahlreichen Sekten die Leichtgläubigkeit aus und bieten vielgestaltigen, heterodox nichtchristlichen Glaubensüberzeugungen eine religiöse Bürgschaft. Sie zerstören den Frieden von Ehepaaren und Familien aufgrund von falschen Prophetien oder Visionen. Sie verführen sogar politisch Verantwortliche. Die Theologie und die Pastoral der Kirche müssen die Ursachen dieses Phänomens ermitteln, nicht nur, um die Abwanderung der Gläubigen aus den Pfarrgemeinden zu diesen Bewegungen und zu diesen Sekten einzudämmen, sondern auch, um angesichts der Attraktion, die sie auf die Menschen ausüben, die Grundlagen für eine geeignete pastorale Antwort zu schaffen. Das bedeutet noch einmal: die Seele Afrikas bis in die Tiefe evangelisieren.\n\nB. Der interreligiöse Dialog\n\n1. Die traditionellen afrikanischen Religionen\n\n92. Die Kirche lebt jeden Tag mit den Anhängern der traditionellen afrikanischen Religionen. Diese Religionen, die sich auf die Ahnen und auf eine Form von Vermittlung zwischen dem Menschen und dem Immanenten beziehen, sind der kulturelle und spirituelle Nährboden, aus dem die meisten konvertierten Christen kommen und zu dem sie in täglichem Kontakt bleiben. Unter den Konvertiten sollte man gut informierte Personen auswählen, damit diese die Kirche in eine immer tiefere und genauere Kenntnis der Traditionen, der Kultur und der traditionellen Religionen führen! Die Ermittlung der wahren Bruchstellen wird dadurch erleichtert. Man wird auch zur notwendigen Unterscheidung zwischen Kulturellem und Kultischem gelangen, und man wird die magischen Elemente verwerfen, die Ursache sind für das Auseinanderbrechen und den Ruin der Familien und der Gesellschaften. Das Zweite Vatikanische Konzil hat in diesem Sinn genauer erklärt, daß die Kirche » ihre Söhne mahnt, daß sie mit Klugheit und Liebe, durch Gespräch und Zusammenarbeit mit den Bekennern anderer Religionen sowie durch ihr Zeugnis des christlichen Glaubens und Lebens jene geistlichen und sittlichen Güter und auch die sozial-kulturellen Werte, die sich bei ihnen finden, anerkennen, wahren und fördern «.[146] Damit die Schätze des sakramentalen Lebens und der Spiritualität der Kirche in ihrer ganzen Tiefe entdeckt und in der Katechese besser vermittelt werden können, könnte die Kirche gewisse Elemente der traditionellen afrikanischen Kulturen, die mit der Lehre Christi übereinstimmen, in einer theologischen Studie untersuchen.\n\n93. Durch ihren Rückhalt in den traditionellen Religionen erlebt die Hexerei augenblicklich wieder einen gewissen Aufschwung. Ängste kommen wieder auf und schaffen lähmende Bindungen der Abhängigkeit. Sorgen um die Gesundheit, den Wohlstand, die Kinder, das Klima, den Schutz gegen böse Geister führen hin und wieder dazu, auf Praktiken der traditionellen afrikanischen Religionen zurückzugreifen, die mit der christlichen Lehre unvereinbar sind. Das Problem der » doppelten Zugehörigkeit « – zum Christentum und zu den traditionellen afrikanischen Religionen – bleibt eine Herausforderung. Für die Kirche in Afrika besteht die Notwendigkeit, die Menschen durch eine Katechese und eine tiefe Inkulturation dahin zu führen, daß sie die Fülle der Werte des Evangeliums entdecken. Man muß die tiefe Bedeutung dieser Praktiken der Hexerei ermitteln, indem man die theologischen, gesellschaftlichen und pastoralen Implikationen ausmacht, die durch diese Plage vermittelt werden.\n\n2. Der Islam\n\n94. Die Synodenväter haben die Vielschichtigkeit der muslimischen Wirklichkeit auf dem afrikanischen Kontinent herausgestellt. In manchen Ländern herrscht ein gutes Einvernehmen zwischen Christen und Muslimen; in anderen besitzen die ortsansässigen Christen nur eine Staatsbürgerschaft zweiten Ranges, und ausländische Katholiken, Ordensangehörige wie Laien, können nur schwer ein Visum und eine Aufenthaltsbewilligung erhalten; in wieder anderen sind die religiösen und die politischen Elemente nicht ausreichend unterschieden; und schließlich in anderen gibt es Aggressivität. Ich rufe die Kirche auf, in allen Situationen nicht nachzulassen in ihrer Achtung für die » Muslime, die einen alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer Himmels und der Erde, der zu den Menschen gesprochen hat «.[147] Wenn wir alle, die wir an Gott glauben, der Versöhnung, der Gerechtigkeit und dem Frieden dienen möchten, müssen wir gemeinsam wirken, um alle Formen von Diskriminierung, Intoleranz und konfessionellem Fundamentalismus auszuschließen. In ihrem Sozialwerk macht die Kirche keine religiösen Unterschiede. Sie hilft dem, der in Not ist, ob er nun Christ, Muslim oder Animist ist. So bezeugt sie die Liebe Gottes, des Schöpfers aller, und ermutigt die Anhänger der anderen Religionen zu einem respektvollen Verhalten und zu gegenseitiger Wertschätzung. Ich fordere die ganze Kirche auf, in einem geduldigen Dialog mit den Muslimen die rechtliche und praktische Anerkennung der Religionsfreiheit anzustreben, so daß in Afrika jeder Bürger nicht nur das Recht auf die freie Wahl seiner Religion[148] und die Ausübung des Kultes genießen kann, sondern auch das Recht auf Gewissensfreiheit.[149] Die Religionsfreiheit ist der Weg des Friedens.[150]\n\nC. »Salz der Erde« und »Licht der Welt« werden\n\n95. Der Evangelisierungsauftrag der Kirche in Afrika schöpft aus mehreren Quellen: aus der Heiligen Schrift, der Tradition und dem sakramentalen Leben. Viele Synodenväter haben darauf hingewiesen, daß der Dienst der Kirche sich effizient auf den Katechismus der Katholischen Kirche stützt. Außerdem ist das Kompendium der Soziallehre der Kirche ein Leitfaden in bezug auf die Sendung der Kirche als » Mutter und Erzieherin « in der Welt und in der Gesellschaft und genau dadurch ein erstklassiges pastorales Hilfsmittel.[151] Ein Christ, der seine Nahrung aus der authentischen Quelle, aus Christus bezieht, wird durch ihn in » Licht der Welt « (Mt 5,14) verwandelt, und er vermittelt den, der » das Licht der Welt « ist (Joh 8,12). Seine Kenntnis muß von der Liebe beseelt sein. Wenn nämlich das Wissen » Weisheit sein will, die imstande ist, den Menschen im Licht der Grundprinzipien und seiner letzten Ziele zu orientieren, dann muß es mit dem „Salz“ der Liebe „gewürzt“ sein «.[152]\n\n96. Um die Aufgabe zu erfüllen, zu der wir berufen sind, machen wir uns die Ermahnung des heiligen Paulus zu eigen: » Seid also standhaft: Gürtet euch mit Wahrheit, zieht als Panzer die Gerechtigkeit an und als Schuhe die Bereitschaft, für das Evangelium vom Frieden zu kämpfen. Vor allem greift zum Schild des Glaubens! Mit ihm könnt ihr alle feurigen Geschosse des Bösen auslöschen. Nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das ist das Wort Gottes. Hört nicht auf, zu beten und zu flehen! Betet jederzeit im Geist « (Eph 6,14-18).\n\nZweiter Teil\n\n»Jedem aber wird die\n\nOffenbarung des Geistes geschenkt,\n\ndamit sie anderen nützT« (1 Kor 12,7)\n\n97. Die Ausrichtungen der Mission, die ich soeben angegeben habe, werden nur Wirklichkeit, wenn die Kirche einerseits unter der Leitung des Heiligen Geistes und andererseits wie ein einziger Leib handelt, um das Bild des heiligen Paulus aufzunehmen, der diese beiden Bedingungen detailliert darlegt. In der Tat muß die Kirche in einem von Gegensätzen gekennzeichneten Afrika klar den Weg zu Christus angeben. Sie muß zeigen, wie die vom Apostel gelehrte Einheit in der Verschiedenheit in Treue zu Jesus Christus gelebt wird: » Es gibt verschiedene Gnadengaben, aber nur den einen Geist. Es gibt verschiedene Dienste, aber nur den einen Herrn. Es gibt verschiedene Kräfte, die wirken, aber nur den einen Gott: Er bewirkt alles in allen. Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes geschenkt, damit sie anderen nützt « (1 Kor 12,4-7). Indem ich jedes Mitglied der kirchlichen Familie aufrufe, » Salz der Erde « und » Licht der Welt « (Mt 5,13.14) zu sein, beabsichtige ich, die Betonung auf dieses » Sein « zu legen, das durch den Geist bewegt im Blick auf das Gemeinwohl handeln müßte. Christ ist man nie ganz allein. Die Gaben, die der Herr jedem – den Bischöfen, den Priestern, den Diakonen, den gottgeweihten Frauen und Männern, den Katechisten, den Laien – gibt, müssen zur Eintracht, zur Gemeinschaft und zum Frieden in der Kirche selbst und in der Gesellschaft beitragen.\n\n98. Wir kennen die Begebenheit vom Gelähmten gut, den man zu Jesus bringt, damit er ihn heile (vgl. Mk 2,1-12). Für uns symbolisiert dieser Mann heute alle unsere Brüder und Schwestern in Afrika und anderswo, die auf verschiedene Weisen gelähmt und leider oft in tiefer Not sind. Angesichts der Herausforderungen, die ich im Anschluß an die Mitteilungen der Synodenväter ganz kurz skizziert habe, denken wir über die Haltung der Träger des Gelähmten nach. Dieser konnte nur mit der Hilfe jener vier gläubigen Menschen zu Jesus gelangen, die dem physischen Hindernis der Menge getrotzt haben und so einen Beweis der Solidarität und des absoluten Vertrauens in Jesus gegeben haben. Christus » sieht ihren Glauben «. Er nimmt dann das geistliche Hindernis weg, als er zum Gelähmten sagt: » Deine Sünden sind dir vergeben. « Er nimmt das weg, was diesen Mann hindert, sich wieder aufzurichten. Dieses Beispiel mahnt uns, im Glauben zu wachsen und auch unsererseits einen Beweis von Solidarität und Kreativität zu geben, um jene zu entlasten, die schwere Bürden tragen, und sie so für die Fülle des Lebens in Christus zu öffnen (vgl. Mt 11,28). Setzen wir angesichts der physischen wie geistlichen Hindernisse, die vor uns auftauchen, die geistlichen Kräfte und die materiellen Ressourcen des ganzen Leibes der Kirche ein in der Überzeugung, daß Christus durch den Heiligen Geist in jedem seiner Glieder wirkt.\n\nKapitel I\n\nDie Glieder der Kirche\n\n99. Liebe Söhne und Töchter der Kirche, besonders liebe Gläubige Afrikas, die Liebe Gottes hat euch mit jeder Art von Segen erfüllt und euch fähig gemacht, als Salz der Erde zu wirken. Als Glieder der Kirche müßt ihr euch alle bewußt sein, daß Frieden und Gerechtigkeit vor allem aus der Versöhnung des Menschen mit sich selbst und mit Gott hervorgehen. Allein Christus ist der wahre und einzige » Friedensfürst «. Seine Geburt ist das Unterpfand des messianischen Friedens, so wie er von den Propheten angekündigt wurde (vgl. Jes 9,5-6; 57,19; Mi 5,4; Eph 2,14-17). Dieser Friede stammt nicht von den Menschen, sondern von Gott. Er ist die messianische Gabe schlechthin. Dieser Friede führt zur Gerechtigkeit des Reiches, die es jederzeit in allem zu suchen gilt (vgl.\n\nMt 6,33), damit in allen Umständen Gott verherrlicht werde (vgl. Mt 5,16). Nun aber wissen wir, daß der Gerechte dem Gesetz Gottes treu ist, weil er sich bekehrt hat (vgl. Lk 15,7; 18,14). Diese neue Treue wurde durch Christus gebracht, um uns » rein und ohne Tadel « (Phil 2,15) zu machen.\n\nI. Die Bischöfe\n\n100. Liebe Brüder im Bischofsamt, die Heiligkeit, zu der der Bischof berufen ist, erfordert das Üben der Tugenden – zuallererst der göttlichen Tugenden – und der evangelischen Räte.[153] Eure persönliche Heiligkeit muß zum Nutzen jener aufleuchten, die eurer Hirtensorge anvertraut wurden und denen ihr dienen müßt. Euer Gebetsleben wird von innen her euer Apostolat nähren. Ein Bischof muß ein in Christus Verliebter sein. Eure moralische Autorität und euer Auftreten, die der Ausübung eurer Jurisdiktionsgewalt förderlich sind, werden nur von der Heiligkeit eures Lebens herrühren.\n\n101. Der heilige Cyprian hat in der Mitte des 3. Jahrhunderts in Karthago gesagt: » Die Kirche ist auf die Bischöfe gegründet, und jede kirchliche Handlung wird durch eben diese Vorgesetzten geleitet «.[154] Die Gemeinschaft, die Einheit und die Zusammenarbeit mit dem Presbyterium dienen als Gegengift gegen die Keime der Spaltungen, und sie werden euch helfen, alle gemeinsam auf den Heiligen Geist zu hören. Er wird euch auf rechten Pfaden leiten (vgl. Ps 23,3). Liebt und achtet eure Priester! Sie sind die kostbaren Mitarbeiter eures bischöflichen Dienstes. Ahmt Christus nach! Er hat um sich herum eine Atmosphäre der Freundschaft, des brüderlichen Wohlwollens und der Gemeinschaft geschaffen, die er aus den Tiefen des trinitarischen Geheimnisses geschöpft hat. » Ich lade euch ein, euren Priestern weiterhin fürsorglich zu helfen, in einer tiefen inneren Einheit mit Christus zu leben. Ihr geistliches Leben ist das Fundament ihres apostolischen Lebens. Ermahnt sie sanft zum täglichen Gebet und zur würdigen Feier der Sakramente, vor allem der Eucharistie und des Sakramentes der Versöhnung, wie es der heilige Franz von Sales für seine Priester getan hat. […] Die Priester brauchen euer Wohlwollen, eure Ermutigung und eure Fürsorge «.[155]\n\n102. Seid zusammen mit euren Priestern und allen euren Gläubigen dem Nachfolger Petri verbunden. Vergeudet eure menschlichen und pastoralen Kräfte nicht in der unnützen Suche nach Antworten auf Fragen, die nicht in eure direkte Zuständigkeit fallen, oder in den Windungen eines Nationalismus, der blind machen kann. Diesem falschen Ideal wie auch dem der Verabsolutierung der afrikanischen Kultur nachzulaufen ist leichter, als den Forderungen Christi zu folgen. Diese Vorstellungen sind Illusionen. Darüber hinaus stellen sie eine Versuchung dar zu glauben, daß man durch menschliche Kräfte allein dem Reich des ewigen Glücks auf Erden den Weg bereiten kann.\n\n103. Eure erste Pflicht ist es, allen die Frohe Botschaft vom Heil zu bringen und den Gläubigen eine Katechese zu geben, die zu einer tieferen Kenntnis Jesu Christi beiträgt. Achtet darauf, den Laien ein wahres Bewußtsein für ihre kirchliche Sendung zu geben, und regt sie an, diese mit Verantwortungsgefühl zu verwirklichen und dabei immer das Gemeinwohl im Blick zu haben. Die Programme zur Fortbildung der Laien, besonders für die politischen und wirtschaftlichen Führungspersönlichkeiten, müssen auf die Umkehr als notwendige Bedingung für eine Veränderung der Welt bestehen. Es ist gut, immer mit dem Gebet zu beginnen und dann mit der Katechese fortzufahren, die zum konkreten Handeln hinführen will. Die Schaffung von Strukturen, wenn wirklich nötig, kommt danach, weil diese niemals die Macht des Gebetes ersetzen dürfen.\n\n104. Liebe Brüder im Bischofsamt, seid in der Nachfolge Christi, des Guten Hirten, gute Hirten und Diener der Herde, die euch anvertraut ist, vorbildlich durch euer Leben und euer Verhalten. Die gute Verwaltung eurer Diözesen erfordert eure Anwesenheit. Damit eure Botschaft glaubwürdig sei, trachtet danach, daß eure Diözesen Vorbilder in bezug auf das Verhalten der Personen, die Transparenz und die gute finanzielle Geschäftsführung werden. Fürchtet euch nicht davor, auf das Gutachten von Rechnungsprüfern zurückzugreifen, um sowohl den Gläubigen als auch der ganzen Gesellschaft ein Beispiel zu geben. Fördert das gute Funktionieren der kirchlichen, diözesanen und pfarrlichen Einrichtungen, so wie sie vom Kirchenrecht vorgesehen sind. Die Suche nach Einheit, Gerechtigkeit und Frieden kommt zuallererst euch zu, da ihr die Verantwortung für die Teilkirchen tragt.\n\n105. Die Synode hat daran erinnert, daß » die Kirche eine Gemeinschaft ist, die eine organische pastorale Solidarität hervorbringt. In Gemeinschaft mit dem Bischof von Rom sind die Bischöfe die ersten Initiatoren der Gemeinschaft und der Mitarbeit am Apostolat der Kirche «.[156] Die nationalen und regionalen Bischofskonferenzen haben die Aufgabe, diese kirchliche Gemeinschaft zu festigen und diese pastorale Solidarität zu fördern.\n\n106. Für ein größeres Maß an Sichtbarkeit, Zusammenhalt und Wirksamkeit in der Sozialen Pastoral der Kirche hat diese Synode das Bedürfnis eines solidarischeren Wirkens auf allen Ebenen verspürt. Es wäre gut, wenn die regionalen und nationalen Bischofskonferenzen sowie die Versammlung der katholischen Hierarchie in Ägypten (AHCE) ihr Engagement der kollegialen Solidarität erneuerten.[157] Dies schließt konkret eine merkliche Teilnahme an den Aktivitäten dieser Einrichtungen ein, auch was das Personal sowie die finanziellen Mittel derselben betrifft. Die Kirche wird so die Einheit bezeugen, für die Christus gebetet hat (vgl. Joh 17,20-21).\n\n107. Es scheint mir ebenfalls wünschenswert, daß die Bischöfe sich vor allem dafür einsetzen, das Symposium der Bischofskonferenzen Afrikas und Madagaskars (SCEAM) wirksam und wohlwollend als kontinentale Einrichtung der Solidarität und der kirchlichen Gemeinschaft zu fördern und zu unterstützen.[158] Es empfiehlt sich auch, gute Beziehungen mit der Vereinigung der Konferenzen der Höheren Ordensoberen Afrikas und Madagaskars (COSMAM), mit den Vereinigungen der katholischen Universitäten und anderer kirchlicher Einrichtungen des Kontinents zu pflegen.\n\nII. Die Priester\n\n108. Als engste und unverzichtbare Mitarbeiter des Bischofs haben die Priester[159] die Aufgabe, das Werk der Evangelisierung fortzuführen. Die Zweite Versammlung der Bischofssynode für Afrika wurde während jenes Jahres abgehalten, das ich dem Priestertum gewidmet hatte und mit dem ich einen besonderen Aufruf zur Heiligkeit verband. Liebe Priester, erinnert euch daran, daß euer Zeugnis eines friedvollen Lebens über alle Stammes– und Volksgrenzen hinaus die Herzen berühren kann.[160] Der Aufruf zur Heiligkeit lädt uns ein, Hirten nach dem Herzen Gottes zu werden,[161] die für die Herde sorgen, wie es recht ist (vgl. Ez 34,16). Der Versuchung nachzugeben, sich in politische Führer[162] oder Sozialarbeiter zu verwandeln, würde eure priesterliche Sendung verraten und der Gesellschaft zum Schaden gereichen, die von euch prophetische Worte und Gesten erwartet. Schon der heilige Cyprian sagte: » Alle, die des göttlichen Priestertums gewürdigt und in ein kirchliches Amt eingesetzt sind, sollten sich nur dem Altar und Opferdienst widmen und ihre Zeit mit Bitten und Gebet verbringen «.[163]\n\n109. Wenn ihr euch vor allem jenen widmet, die der Herr euch anvertraut, um sie nach den christlichen Tugenden zu formen und sie zur Heiligkeit zu führen, gewinnt ihr sie nicht nur für die Sache Christi, sondern macht aus ihnen auch die Hauptpersonen einer erneuerten afrikanischen Gesellschaft. Angesichts der Komplexität der Situationen, mit denen ihr konfrontiert seid, lade ich euch ein, das Gebetsleben und die Fortbildung zu vertiefen; diese sei zugleich geistlich und intellektuell. Werdet mit der Heiligen Schrift vertraut, mit dem Wort Gottes, das ihr jeden Tag betrachtet und den Gläubigen erklärt. Erweitert auch eure Kenntnis des Katechismus, der Dokumente des Lehramtes sowie der Soziallehre der Kirche. So werdet ihr eurerseits fähig sein, die Glieder der christlichen Gemeinschaft, für die ihr die unmittelbaren Verantwortlichen seid, zu formen, damit sie authentische Jünger und Zeugen Christi werden.\n\n110. Lebt den Gehorsam gegenüber dem Bischof eurer Diözese mit Einfachheit, Demut und kindlicher Liebe. » Zur Ehre dessen nun, der uns erwählt hat, ziemt es sich, ohne jede Heuchelei gehorsam zu sein; denn man täuscht nicht diesen sichtbaren Bischof, sondern man spottet über den unsichtbaren. Ein solches Handeln aber bezieht sich nicht auf das Fleisch, sondern auf Gott, der das Verborgene weiß «.[164] Es scheint mir nützlich, wenn im Rahmen der Priesterfortbildung gewisse Dokumente wie das Konzilsdekret über den Dienst und das Leben der Priester Presbyterorum ordinis, das Nachsynodale Apostolische Schreiben Pastores dabo vobis aus dem Jahr 1992 oder das Direktorium für Dienst und Leben der Priester aus dem Jahr 1994 oder auch die Instruktion Der Priester, Hirte und Leiter der Pfarrgemeinde aus dem Jahr 2002 wieder gelesen und meditiert werden.\n\n111. Baut die christlichen Gemeinden durch euer Beispiel auf, indem ihr eure priesterlichen Versprechen in Wahrheit und Freude lebt: den Zölibat in der Keuschheit und die Loslösung von den materiellen Gütern. Wenn sie mit Reife und Ausgeglichenheit gelebt werden, drücken diese Zeichen, die dem Lebensstil Jesu besonders entsprechen, die » völlige und ausschließliche Hingabe an Christus, an die Kirche und an das Reich Gottes «[165] aus. Setzt euch nachdrücklich für die Umsetzung der Pastoral der Diözese für Versöhnung, Gerechtigkeit und Frieden ein, besonders durch die Feier des Bußsakramentes und der Eucharistie, durch die Katechese, die Ausbildung der Laien und die Begleitung der Verantwortlichen der Gesellschaft. Jeder Priester muß sich glücklich fühlen können, der Kirche zu dienen.\n\n112. Christus auf dem Weg des Priestertums zu folgen erfordert, Entscheidungen zu treffen. Diese sind nicht immer einfach zu leben. Die Forderungen des Evangeliums, die im Laufe der Jahrhunderte durch das Lehramt in Gesetze gefaßt wurden, erscheinen in den Augen der Welt radikal. Es ist mitunter schwer, sie einzuhalten, aber es ist nicht unmöglich. Christus lehrt uns, daß es nicht möglich ist, zwei Herren zu dienen (vgl. Mt 6,24). Gewiß bezieht er sich auf das Geld als jenen irdischen Schatz, der unser Herz beschäftigen kann (vgl. Lk 12,34), aber er nimmt ebenso Bezug auf die unzähligen anderen Güter, die wir besitzen: unser Leben, unsere Familie, unsere Erziehung, unsere persönlichen Beziehungen beispielsweise. Es handelt sich dabei um kostbare und wunderbare Güter, die grundlegend für uns Menschen sind. Aber Christus verlangt von jenem, den er ruft, sich ganz der Vorsehung zu überlassen. Er verlangt eine uneingeschränkte Wahl (vgl. Mt 7,13-14), die für uns manchmal schwer zu verstehen und zu leben ist. Aber wenn Gott unser Schatz ist, die seltene Perle, die es um jeden Preis und selbst auf Kosten großer Opfer zu erweben gilt (vgl.\n\nMt 13,45-46), dann werden wir danach verlangen, daß unser Herz und unser Leib, unser Geist und unser Verstand nur ihm gehören. Dieser Glaubensakt wird uns befähigen, das, was uns wichtig erscheint, mit anderen Augen zu sehen und unser Verhältnis zu unserem Leib und unsere menschlichen Beziehungen in Familie oder Freundschaft im Licht des Rufes Gottes und seiner Erfordernisse im Dienst der Kirche zu leben. Es empfiehlt sich, darüber gründlich nachzudenken. Diese Erwägung muß schon im Seminar beginnen und während des ganzen Priesterlebens fortdauern. Christus sagt uns, um uns zu ermutigen, da er die Stärken und Schwächen unseres Herzens kennt: » Euch aber muß es zuerst um sein Reich und um seine Gerechtigkeit gehen; dann wird euch alles andere dazugegeben « (Mt 6,33).\n\nIII. Die Missionare\n\n113. Die nicht-afrikanischen Missionare, die großherzig und mit glühendem apostolischem Eifer auf den Ruf des Herrn geantwortet haben, sind gekommen, um die Freude der Offenbarung zu teilen. In ihrer Nachfolge sind heute Menschen aus Afrika Missionare in anderen Kontinenten. Wie sollte man sie an dieser Stelle nicht besonders würdigen? Die Missionare, die nach Afrika gekommen sind – Priester, gottgeweihte Männer und Frauen sowie Laien – haben Kirchen, Schulen und Krankenstationen gebaut und erheblich zum heutigen Erscheinungsbild der afrikanischen Kulturen beigetragen, vor allem aber haben sie den Leib Christi aufgebaut und die Wohnstatt Gottes bereichert. Sie haben es verstanden, den Geschmack des » Salzes « des Wortes zu vermitteln und das Licht der Sakramente leuchten zu lassen. Und vor allen Dingen haben sie Afrika das kostbarste gegeben, das sie besaßen: Christus. Dank ihrer sind zahlreiche traditionelle Kulturen von Ängsten vor den Ahnen und von unreinen Geistern befreit worden (vgl. Mt 10,1). Aus dem guten Samen, den sie gesät haben (vgl. Mt 13,23), sind viele afrikanische Heilige hervorgewachsen, die Vorbilder sind, von denen man sich noch mehr inspirieren lassen muß. Es wäre wünschenswert, daß ihre Verehrung neu belebt und gefördert wird. Ihr Einsatz für die Sache des Evangeliums geschah zuweilen mit Heroismus und sogar um den Preis ihres Lebens. Ein weiteres Mal ist die Aussage Tertullians wahr geworden: » Das Blut der Märtyrer ist Same der Christen «.[166] Ich danke dem Herrn für diese heiligen Männer und Frauen, die Zeichen für die Lebenskraft der Kirche in Afrika sind.\n\n114. Ich ermutige die Hirten der Ortskirchen, unter den afrikanischen Dienern des Evangeliums jene auszumachen, die nach den Normen der Kirche heiliggesprochen werden könnten, nicht nur, um die Zahl der afrikanischen Heiligen zu vergrößern, sondern um neue Fürsprecher im Himmel zu erhalten, damit sie die Kirche auf ihrer irdischen Pilgerschaft begleiten und bei Gott Fürsprache für den afrikanischen Kontinent einlegen. Ich vertraue Unserer Lieben Frau von Afrika und den Heiligen dieses teuren Kontinents die Kirche, die sich dort befindet, an.\n\nIV. Die ständigen Diakone\n\n115. Die Größe des Rufes, der an die ständigen Diakone ergangen ist, verdient es, hervorgehoben zu werden. In Treue zur vor Jahrhunderten erhaltenen Sendung lade ich sie ein, in Demut eng mit den Bischöfen zusammenzuarbeiten.[167] Ich bitte sie herzlich, weiterhin das vorzustellen, was Christus uns im Evangelium lehrt: Zuverlässigkeit in der gut erledigten Arbeit,[168] moralische Stärke in der Beachtung der Werte, Rechtschaffenheit, Einhalten des gegebenen Wortes, Freude darüber, seinen Stein zum Aufbau der Gesellschaft und der Kirche beizutragen, Naturschutz, Sinn für das Gemeinwohl. Liebe Diakone, helft allen Gliedern der afrikanischen Gesellschaft, daß die Verantwortung der Männer als Ehegatten und Väter zur Geltung kommt, die Frau geachtet wird, die dem Mann an Würde gleich ist, und Sorge getragen wird für Kinder, die sich selbst überlassen und ohne Erziehung sind.\n\n116. Versäumt es nicht, den geistig und körperlich kranken Menschen[169] besondere Aufmerksamkeit zu schenken, den schwächsten und den ärmsten eurer Gemeinden. Möge eure Liebe erfinderisch werden! Denkt in der Pfarrseelsorge daran, daß nur eine gesunde Spiritualität es dem Geist Christi ermöglicht, den Menschen zu befreien, damit er in der Gesellschaft erfolgreich tätig ist. Die Bischöfe sollen dafür sorgen, eure Ausbildung zu vervollständigen, damit sie zur Ausübung eures Charismas beiträgt.[170] Bemüht euch, wie die heiligen Diakone und Märtyrer Stephanus, Laurentius und Vinzenz in der Eucharistie und in den Armen Christus zu erkennen und zu begegnen. Dieser Dienst am Altar und in der Caritas wird euch die Begegnung mit dem Herrn lieben lassen, der auf dem Altar und in den Armen gegenwärtig ist. Ihr werdet dann bereit, euer Leben für ihn zu geben bis zum Tod.\n\nV. Die gottgeweihten Personen\n\n117. Durch die Gelübde der Keuschheit, der Armut und des Gehorsams ist das Leben der gottgeweihten Personen ein prophetisches Zeugnis geworden. Sie können so Vorbilder auf dem Gebiet der Versöhnung, der Gerechtigkeit und des Friedens sein, sogar dort, wo große Spannungen herrschen.[171] Das Gemeinschaftsleben zeigt, daß es möglich ist, als Brüder oder Schwestern und selbst bei verschiedener ethnischer Herkunft und Abstammung in Einheit zu leben (vgl. Ps 133,1). Es kann und muß sichtbar und glaubhaft machen, daß heute in Afrika jene, die Jesus Christus nachfolgen, in ihm das Geheimnis der Freude des Zusammenlebens finden: die gegenseitige Liebe und die brüderliche Gemeinschaft, die täglich durch die Eucharistie und das Stundengebet gefestigt werden.\n\n118. Mögt ihr, liebe gottgeweihte Männer und Frauen, weiterhin euer Charisma mit wahrhaft apostolischem Eifer in den verschiedenen Bereichen leben, die von euren Gründern und Gründerinnen angegeben wurden. So werdet ihr größere Sorge dafür aufwenden, eure Lampen brennend zu halten! In Antwort auf seinen Ruf wollten eure Gründer Christus in Wahrheit folgen. Verschiedene Werke, welche die Früchte davon sind, stellen Edelsteine dar, die die Kirche schmücken.[172] Es empfiehlt sich daher, sie in der größtmöglichen Treue gegenüber dem Charisma, dem Denken und den Vorhaben eurer Gründer zu entfalten. Ich möchte hier den wichtigen Anteil der gottgeweihten Männer und Frauen am kirchlichen und missionarischen Leben hervorheben. Sie sind eine notwendige und wertvolle Hilfe für das seelsorgliche Wirken, aber auch ein Ausdruck des innersten Wesens der christlichen Berufung.[173] Daher lade ich euch ein, liebe gottgeweihte Männer und Frauen, in enger Gemeinschaft mit der Ortskirche und dem Bischof als ihrem ersten Verantwortlichen zu bleiben. Ebenso lade ich euch ein, die Gemeinschaft mit dem Bischof von Rom zu festigen.\n\n119. Afrika ist die Wiege des christlichen kontemplativen Lebens. Es war immer in Nordafrika, besonders in Ägypten und Äthiopien, gegenwärtig und hat im vergangenen Jahrhundert Wurzeln im Afrika südlich der Sahara geschlagen. Der Herr segne die Männer und Frauen, die sich entschieden haben, ihm bedingungslos nachzufolgen! Ihr verborgenes Leben ist wie die Hefe im Sauerteig. Ihr beständiges Gebet wird das apostolische Bemühen der Bischöfe, der Priester, der anderen gottgeweihten Männer und Frauen, der Katechisten und der ganzen Kirche unterstützen.\n\n120. Die Treffen der verschiedenen nationalen Konferenzen der Höheren Oberen und jene der COSMAM machen es möglich, die Überlegungen und Kräfte nicht nur zur Sicherstellung der Zielsetzungen jedes Instituts zu vereinen, stets unter Wahrung ihrer Autonomie, ihres Charakters und des ihnen eigenen Geistes, sondern auch, um die gemeinsamen Angelegenheiten in einem Klima der Brüderlichkeit und Solidarität zu behandeln. Es ist gut, den kirchlichen Geist durch die Zusicherung einer gesunden Koordinierung und einer angemessenen Zusammenarbeit mit den Bischofskonferenzen zu pflegen.\n\nVI. Die Seminaristen\n\n121. Die Synodenväter haben den Seminaristen besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Ohne die natürlich vorrangige theologische und spirituelle Ausbildung zu vernachlässigen, haben sie die Wichtigkeit des menschlichen und psychologischen Wachstums jedes Kandidaten hervorgehoben. Die zukünftigen Priester müssen in sich ein rechtes Verständnis ihrer Kulturen entwickeln, ohne sich in ihren ethnischen und kulturellen Grenzen zu verschließen.[174] Desgleichen müssen sie Wurzeln schlagen in den Werten des Evangeliums, um ihren Einsatz in Treue und Ergebenheit gegenüber Christus zu festigen. Die Fruchtbarkeit ihrer zukünftigen Sendung wird sehr von ihrer tiefen Christusverbundenheit abhängen, von der Qualität des Gebetslebens und des innerlichen Lebens, von den menschlichen, geistlichen und moralischen Werten, die sie sich während der Ausbildung angeeignet haben. Möge jeder Seminarist ein Mann Gottes werden, der » Gerechtigkeit, Frömmigkeit, Glaube, Liebe, Standhaftigkeit und Sanftmut « (1 Tim 6,11) sucht und lebt!\n\n122. » Die Seminaristen müssen das Gemeinschaftsleben so lernen, daß später das brüderliche Leben bei ihnen zur Quelle einer authentischen Erfahrung des Priestertums als innige priesterliche Brüderlichkeit wird «.[175] Die Seminardirektoren und -ausbilder sollen zusammenarbeiten, indem sie die Hinweise der Bischöfe befolgen, damit den Seminaristen, die ihnen anvertraut sind, eine umfassende Ausbildung gewährleistet wird. Die Auswahl der Kandidaten muß mit gewissenhafter Unterscheidung und qualitätsvoller Begleitung durchgeführt werden, damit jene, die zum Priestertum zugelassen werden, wahre Jünger Christi und authentische Diener der Kirche seien. Es muß ein Herzensanliegen sein, sie in die unzähligen Reichtümer des biblischen, theologischen, geistlichen, liturgischen, moralischen und rechtlichen Erbes der Kirche einzuführen.\n\n123. Ich habe mich mit einem Brief,[176] den ich ihnen nach dem im Juni 2010 zu Ende gegangenen Priesterjahr schrieb, an die Seminaristen gewandt. Darin habe ich die Identität, die Spiritualität und das Apostolat des Priesters betont. Ich empfehle jedem Seminaristen sehr, dieses kurze Dokument, das für ihn persönlich bestimmt ist und das die Ausbilder ihm zur Verfügung stellen sollen, zu lesen und zu betrachten. Das Seminar ist eine Zeit der Vorbereitung auf das Priestertum, eine Zeit des Studiums. Es ist eine Zeit der Unterscheidung, der Ausbildung und des menschlichen und geistlichen Reifens. Mögen die Seminaristen diese Zeit gut nützen, die ihnen gegeben ist, um geistliche und menschliche Vorräte anzulegen, aus denen sie während ihres Priesterlebens schöpfen können.\n\n124. Liebe Seminaristen, seid Apostel für die jungen Menschen eurer Generation und ladet sie ein, sich im priesterlichen Leben in die Nachfolge Christi zu begeben. Habt keine Angst! Das Gebet vieler Menschen begleitet und stützt euch (vgl. Mt 9,37-38).\n\nVII. Die Katechisten\n\n125. Die Katechisten sind wertvolle pastorale Kräfte im Einsatz zur Evangelisierung. Sie hatten eine sehr wichtige Rolle bei der Erstevangelisierung, in der Begleitung der Katechumenen, in der Belebung und Unterstützung der Gemeinden. » Auf natürliche Art haben sie eine gelungene Inkulturation vollbracht, die wunderbare Früchte getragen hat (vgl. Mk 4,20). Es waren die Katechisten, die es möglich machten, daß »das Licht vor den Menschen leuchtet« (Mt 5,16), denn ganze Völker konnten, als sie sahen, was die Katechisten Gutes taten, unseren Vater im Himmel lobpreisen. Es sind Afrikaner, die Afrika evangelisiert haben «.[177] Diese wichtige Rolle in der Vergangenheit bleibt grundlegend für die Gegenwart und die Zukunft der Kirche. Ich danke für ihre Liebe zur Kirche.\n\n126. Ich ermutige die Bischöfe und Priester, für die menschliche, intellektuelle, theologische, moralische, geistliche und pastorale Ausbildung der Katechisten Sorge zu tragen und dabei ihren Lebensbedingungen großes Augenmerk zu schenken, um ihre Würde zu wahren. Sie mögen ihre berechtigten materiellen Bedürfnisse[178] nicht vergessen, da der treue Arbeiter im Weinberg des Herrn ein Recht auf einen angemessenen Lohn hat (vgl. Mt 20,1-16) in Erwartung jenes Lohnes, den der Herr in gerechter Weise geben wird, denn er allein ist gerecht und kennt die Herzen.\n\n127. Liebe Katechisten, denkt daran, daß ihr für viele Gemeinden das konkrete und unmittelbare Gesicht des eifrigen Jüngers und das Vorbild für das christliche Leben seid. Ich ermutige euch, durch euer Beispiel zu verkünden, daß das Familienleben sehr große Beachtung verdient, daß die christliche Erziehung die Kinder darauf vorbereitet, in der Gesellschaft ehrlich und zuverlässig in den Beziehungen mit anderen zu sein. Nehmt jeden ohne Diskriminierung auf: Arme und Reiche, Einheimische und Fremde, Katholiken und Nicht-Katholiken (vgl. Jak 2,1). Achtet nicht auf das Ansehen der Person (vgl. Apg 10,34; Röm 2,11; Gal 2,6; Eph 6,9). Durch die Aneignung der Heiligen Schrift und der Verkündigungen des Lehramts wird es euch gelingen, eine zuverlässige Katechese zu geben, die Gebetsgruppen zu begleiten und den Gemeinden, für die ihr Sorge tragt, die lectio divina anzubieten. Euer Wirken wird dann kohärent, beharrlich und zu einer Quelle der Inspiration. In dankbarer Erinnerung an das ruhmvolle Andenken eurer Vorgänger grüße ich euch und ermutige euch, heute mit derselben Selbstlosigkeit, demselben apostolischen Mut und demselben Glauben zu arbeiten. Im Bemühen um die Treue zu eurer Sendung werdet ihr nicht nur zu eurer persönlichen Heiligkeit, sondern auch wirksam zum Aufbau des Mystischen Leibes Christi, der Kirche, beitragen.\n\nVIII. Die Laien\n\n128. Die Kirche wird durch ihre Laien im Leben der Welt gegenwärtig und aktiv. Die Laien haben in der Kirche und in der Gesellschaft eine große Rolle auszuüben. Damit sie diese Rolle gut erfüllen können, ist es angebracht, in den Diözesen Schulen oder Bildungszentren für Bibel, Spiritualität, Liturgie und Pastoral einzurichten. Ich wünsche von ganzem Herzen, daß die Laien, die Verantwortung politischer, wirtschaftlicher und sozialer Natur haben, sich eine gediegene Kenntnis der Soziallehre der Kirche aneignen, die Handlungsprinzipien gibt, die dem Evangelium gemäß sind. Sie sind in der Tat im öffentlichen Leben, im Herzen der Welt » Gesandte an Christi Statt « (2 Kor 5,20).[179] Ihr christliches Zeugnis wird nur glaubwürdig sein, wenn sie fachkundige und rechtschaffene Berufstätige sind.\n\n129. Die Laien, Männer und Frauen, sind vor allem zur Heiligkeit berufen und dazu, diese Heiligkeit in der Welt zu leben. Liebe Gläubige, pflegt sorgfältig euer inneres Leben und eure Beziehung zu Gott, so daß der Heilige Geist euch in allen Umständen erleuchtet. Damit die menschliche Person und das Gemeinwohl wirklich im Mittelpunkt des menschlichen, politischen, wirtschaftlichen oder sozialen Handelns bleiben, verbindet euch mit Christus, um ihn zu kennen und zu lieben. Widmet dazu Gott Zeit im Gebet und im Empfang der Sakramente. Laßt euch durch Gott und durch sein Wort erleuchten und unterweisen.\n\n130. Ich möchte auf die Besonderheit des Berufslebens des Christen zurückkommen. Kurz gesagt geht es darum, Christus in der Welt zu bezeugen, indem man zum Beispiel zeigt, daß die Arbeit ein sehr positiver Ort persönlicher Verwirklichung sein kann und daß sie nicht vor allem ein Weg zu Profit ist. Die Arbeit erlaubt es euch, am Schöpfungswerk teilzunehmen und den Brüdern und Schwestern zu dienen. Wenn ihr so handelt, werdet ihr » Salz der Erde « und » Licht der Welt « sein, wie der Herr es von uns verlangt. Verwirklicht in eurem täglichen Leben, unabhängig von eurer Stellung in der Gesellschaft, die vorrangige Option für die Armen gemäß dem Geist der Seligpreisungen (vgl. Mt 5,3-12), um in ihnen das konkrete Gesicht Jesu zu sehen, der euch aufruft, ihm zu dienen (vgl. Mt 25,31-46).\n\n131. Es kann hilfreich sein, sich in Vereinigungen zusammenzuschließen, um euer christliches Gewissen weiter zu bilden und euch gegenseitig im Ringen um Gerechtigkeit und Frieden zu stützen. Die Communautés Ecclésiales Vivantes de Base (CEV) oder Small Christian Communities (SCC) und die » neuen Gemeinschaften «[180] stellen tragende Bereiche dar, um die lebendige Flamme eurer Taufe am Brennen zu halten. Bringt auch eure Sachkenntnis zur Mitgestaltung der katholischen Universitäten ein, die sich seit den Empfehlungen des Apostolischen Schreibens Ecclesia in Africa[181] unaufhörlich entfalten. Ich möchte euch ebenso ermuntern, aktiv und mutig in der Welt der Politik, der Kultur, der Kunst, der Medien und in den verschiedenen Vereinigungen präsent zu sein. Möge diese Präsenz ohne Komplexe und ohne Scham erfolgen, denn sie ist sich voll Stolz des wertvollen Beitrags bewußt, den sie für das Gemeinwohl leisten kann!\n\nKapitel II\n\nHauptbereiche des Apostolats\n\n132. Der Herr hat uns eine besondere Sendung anvertraut, und er hat uns nicht ohne Mittel gelassen, um sie zu erfüllen. Er hat nicht nur jeden von uns mit persönlichen Gaben für den Aufbau seines Leibes, der Kirche, ausgestattet, sondern er hat auch der ganzen kirchlichen Gemeinschaft besondere Gaben anvertraut, die es ihr erlauben, die Sendung fortzuführen. Die Gabe schlechthin ist der Heilige Geist. Durch ihn bilden wir einen einzigen Leib und » nur in der Kraft des Heiligen Geistes können wir das finden, was richtig ist, und es dann umsetzen «.[182] Die Mittel sind nötig, damit wir handeln können, aber sie bleiben unzulänglich, wenn es nicht Gott selbst ist, der uns durch » all unsere Fähigkeiten zu denken, zu sprechen, zu hören, zu handeln «[183] bereit macht, um an seinem Werk der Versöhnung mitzuwirken. Durch den Heiligen Geist werden wir wirklich » Salz der Erde « und » Licht der Welt « (Mt 5,13.14).\n\nI. Die Kirche als Gegenwart Christi\n\n133. Die Kirche ist » in Christus gleichsam das Sakrament, das heißt Zeichen und Werkzeug für die innigste Vereinigung mit Gott wie für die Einheit der ganzen Menschheit «.[184] Als Gemeinschaft von Jüngern Christi können wir die Liebe Gottes sichtbar machen und mitteilen. Die Liebe » ist das Licht – letztlich das einzige –, das eine dunkle Welt immer wieder erhellt und uns den Mut zum Leben und zum Handeln gibt «.[185] Diese Wirklichkeit wird in der Kirche auf universaler, diözesaner und pfarrlicher Ebene sichtbar, in den CEV/SCC,[186] in den Bewegungen und Vereinigungen bis hinein in die christlichen Familien, » die gerufen sind, „Hauskirche“ zu sein, ein Ort des Glaubens, des Gebets und der liebevollen Sorge um das wahre und dauerhafte Wohl jedes ihrer Glieder «,[187] eine Gemeinschaft, in der man den Friedensgruß lebt.[188] Die CEV/SCC, die Bewegungen und die Vereinigungen können günstige Orte in einer Pfarrei sein, um die von Christus, unserem Frieden, angebotene Gabe der Versöhnung zu empfangen und zu leben. Jedes Glied der Gemeinschaft muß zum Hüter des anderen werden: das ist eine der Bedeutungen des Friedensgrußes in der Feier der Eucharistie.[189]\n\nII. Der Bereich der Bildung\n\n134. Die katholischen Schulen sind wertvolle Instrumente, um durch die Erziehung zu den afrikanischen Werten, die durch jene des Evangeliums aufgenommen wurden, in der Gesellschaft von Kindesalter an Bande des Friedens und der Harmonie knüpfen zu lernen. Ich ermutige die Bischöfe und die Institute des geweihten Lebens dahin gehend tätig zu sein, daß die Kinder im Schulalter eine Schule besuchen können: Es ist dies eine Frage der Gerechtigkeit für jedes Kind, und – mehr noch – die Zukunft Afrikas hängt davon ab. Die Christen, insbesondere die jungen Menschen, mögen sich den Erziehungswissenschaften widmen, um ein Wissen voller Liebe zur Wahrheit weiterzugeben, ein Know-how und eine Lebensqualität auf der Grundlage eines im Licht der Soziallehre der Kirche geformten christlichen Gewissens. Man muß auch darauf bedacht sein, den Angestellten in den Bildungseinrichtungen der Kirche und der Gesamtheit der Belegschaft in den kirchlichen Einrichtungen eine angemessene Entlohnung zu gewährleisten, um die Glaubwürdigkeit der Kirche zu stärken.\n\n135. Im aktuellen Kontext der großen Vermischung von Völkern, Kulturen und Religionen ist die Rolle der katholischen Universitäten und Hochschuleinrichtungen wesentlich für die geduldige, gewissenhafte und demütige Suche des Lichtes, das von der Wahrheit kommt. Nur eine Wahrheit, die das menschliche Maß, das durch Grenzen bedingt ist, übersteigt, stellt den Frieden unter den Menschen her und versöhnt die Gesellschaften untereinander. Zu diesem Zweck ist es angebracht, dort neue katholische Universitäten zu errichten, wo noch keine bestehen. Liebe Brüder und Schwestern, die ihr an den katholischen Universitäten und Hochschuleinrichtungen tätig seid, euch kommt es einerseits zu, den Verstand und den Geist der jungen Generationen im Licht des Evangeliums zu bilden, und andererseits den afrikanischen Gesellschaften zu helfen, die Herausforderungen besser zu verstehen, mit denen Afrika heute konfrontiert ist, indem ihr durch eure Forschungen und Analysen das nötige Licht dafür bereitstellt.\n\n136. Die Sendung, die den katholischen Universitäten durch das Apostolische Schreiben Ecclesia in Africa anvertraut wurde, behält ihre ganze Relevanz. Mein seliger Vorgänger hat darüber geschrieben: » Die katholischen Universitäten und Hochschulen in Afrika spielen eine wichtige Rolle bei der Verkündigung des heilbringenden Gotteswortes. Sie sind ein Zeichen für das Wachstum der Kirche, weil sie in ihre Forschungen die Wahrheiten und Erfahrungen des Glaubens einbeziehen und sie zu verinnerlichen helfen. Diese Studienzentren dienen somit der Kirche, indem sie sie mit gut ausgebildetem Personal versorgen; wichtige theologische und soziale Fragen erforschen; die afrikanische Theologie entwickeln; die Inkulturationsarbeit fördern, […] Bücher publizieren und das katholische Gedankengut verbreiten; die ihnen von den Bischöfen aufgetragenen Untersuchungen vornehmen und zu einer wissenschaftlichen Erforschung der Kulturen beitragen. […] Die katholischen Kulturzentren bieten der Kirche einzigartige Möglichkeiten für ihre Präsenz und Wirksamkeit auf dem Gebiet der kulturellen Veränderungen. Sie stellen in der Tat öffentliche Foren dar, die durch den kreativen Dialog die weitreichende Verbreitung der christlichen Anschauungen über den Menschen, die Familie, die Arbeit, die Wirtschaft, die Gesellschaft, die Politik, über das internationale Leben und über die Umwelt ermöglichen. Sie sind so Stätten des Anhörens, der Achtung und der Toleranz «.[190] Die Bischöfe müssen darüber wachen, daß diese universitären Einrichtungen ihre katholische Prägung bewahren, indem sie sich stets treu am Lehramt der Kirche ausrichten.\n\n137. Um einen starken und qualifizierten Beitrag für die afrikanische Gesellschaft zu leisten, ist es unerläßlich, den Studenten eine Ausbildung in der Soziallehre der Kirche zu bieten. Dies soll so der Kirche in Afrika helfen, sachlich eine Seelsorge vorzubereiten, die das Wesen des Afrikaners erreicht und ihn in der Verbundenheit mit Christus mit sich selbst versöhnt. Den Bischöfen obliegt ferner, eine Seelsorge im Bereich von Wissenschaft und Vernunft zu stützen, die den sachgemäßen Dialog und die kritische Analyse in der Gesellschaft und in der Kirche zur Gewohnheit macht. In Yaoundé hatte ich gesagt: » Vielleicht wird dieses Jahrhundert mit Gottes Gnade auf eurem Kontinent das Wiedererstehen – natürlich in anderer und neuer Gestalt – der berühmten Schule von Alexandrien ermöglichen. Warum soll man nicht hoffen, daß sie für die heutigen Afrikaner und für die gesamte Kirche große Theologen und geistliche Lehrer bereitstellen könnte, die zur Heiligung der Bewohner dieses Kontinents und der ganzen Kirche beitragen würden «?[191]\n\n138. Es ist gut, wenn die Bischöfe die Hochschulgemeinden an den Universitäten und Bildungseinrichtungen der Kirche unterstützen und solche in den öffentlichen Einrichtungen errichten. Die Kapelle der Hochschulseelsorge soll darin wie das Herz sein. Sie wird es dem Studenten ermöglichen, Gott zu begegnen und sich unter seinen Blick zu stellen. Sie wird es auch dem Hochschulseelsorger ermöglichen, der sorgfältig aufgrund seiner priesterlichen Tugenden ausgewählt werden soll, seinen pastoralen Dienst des Lehrens und des Heiligens auszuüben.\n\nIII. Der Bereich der Gesundheit\n\n139. Die Kirche hat sich zu allen Zeiten um die Gesundheit gesorgt. Das Beispiel dafür kommt von Christus selbst, der, nachdem er das Wort verkündet und die Kranken geheilt hat, seinen Jüngern dieselbe Autorität übertragen hat, damit sie » alle Krankheiten und Leiden heilen « (Mt 10,1; vgl. 14,35; Mk 1,32.34; 6,13.55). Es ist dieselbe Sorge um die Kranken, die die Kirche durch ihre Gesundheitseinrichtungen den Leidenden weiter zukommen läßt. Die Kirche setzt sich, wie die Synodenväter hervorgehoben haben, entschieden im Kampf gegen Leiden, Krankheiten und große Pandemien ein.[192]\n\n140. Die Gesundheitseinrichtungen der Kirche und alle Menschen, die in verschiedenen Funktionen darin arbeiten, mögen danach streben, in jedem Kranken ein leidendes Glied des Leibes Christi zu sehen. Auf ihrem Weg treten Schwierigkeiten aller Art auf: die steigende Zahl der Kranken, unzureichende materielle und finanzielle Mittel, der Wegfall von Institutionen, die sie lange unterstützt haben und sie verlassen, all das erweckt gelegentlich den Eindruck einer Arbeit ohne greifbare Ergebnisse. Liebe Brüder und Schwestern im Gesundheitswesen, seid für die leidenden Menschen Überbringer der mitfühlenden Liebe Jesu! Seid geduldig, seid stark und bewahrt den Mut! Was die Pandemien betrifft, so sind finanzielle und materielle Mittel unerläßlich, aber bemüht euch auch unermüdlich um Information und Aufklärung bei der Bevölkerung und vor allem bei den Jugendlichen.[193]\n\n141. Die Gesundheitseinrichtungen sollen nach den ethischen Regeln der Kirche geführt und die Dienste in Übereinstimmung mit ihrer Lehre und ausschließlich zugunsten des Lebens gewährleistet werden. Sie dürfen nicht zu einer Quelle der Bereicherung für einzelne werden. Die Verwaltung der zur Verfügung gestellten Gelder muß auf Transparenz abzielen und vor allem dem Wohl des Kranken dienen. Schließlich sollte jede Gesundheitseinrichtung eine Kapelle haben. Ihr Vorhandensein erinnert das Personal (Leitung, Verwaltung, Ärzte und Pflegepersonal usw.) und die Kranken daran, daß Gott allein der Herr über Leben und Tod ist. Es ist ebenfalls angebracht, daß nach Möglichkeit die Zahl der kleinen Krankenstationen erhöht wird, welche die Nahversorgung und Erste Hilfe gewährleisten.\n\nIV. Die Welt der Information und der Kommunikation\n\n142. Das Apostolische Schreiben Ecclesia in Africa stellte Überlegungen dazu an, daß die modernen Massenmedien nicht nur Kommunikationsmittel sind, sondern auch eine Welt, die es zu evangelisieren gilt.[194] Sie müssen einer authentischen Kommunikation dienen, die eine Priorität in Afrika darstellt, weil sie ein wichtiger Antrieb für die Entwicklung des Kontinents[195] und für die Evangelisierung sind. » Die Medien können eine wertvolle Hilfe darstellen, um die Gemeinschaft der menschlichen Familie und das Ethos der Gesellschaften wachsen zu lassen, wenn sie Werkzeuge zur Förderung der allgemeinen Teilnahme an der gemeinsamen Suche nach dem, was gerecht ist, werden «.[196]\n\n143. Wir wissen alle, daß die neuen Informationstechnologien machtvolle Mittel für Zusammenhalt und Frieden, aber auch wirksame Urheber von Zerstörung und Spaltung werden können. Sie können auf moralischer Ebene dienen oder schaden, Wahres wie Falsches verbreiten und Häßliches wie Schönes darbieten. Die Fülle an Nachrichten und Gegennachrichten sowie an Bildern kann interessant sein, kann aber auch zu einer großen Manipulation führen. Information kann leicht zu Desinformation werden und Bildung zu Verbildung. Die Medien können eine authentische Humanisierung fördern, sie können aber ebenso eine Entmenschlichung nach sich ziehen.\n\n144. Die Medien werden diese Klippe vermeiden, wenn sie » im Licht eines Bildes vom Menschen und vom Gemeinwohl, das deren universale Bedeutung widerspiegelt, organisiert und ausgerichtet werden. Die sozialen Kommunika­tionsmittel begünstigen weder die Freiheit noch globalisieren sie die Entwicklung und die Demokratie für alle einfach deshalb, weil sie die Möglichkeiten der Verbindung und Zirkulation von Ideen vervielfachen. Um solche Ziele zu erreichen, müssen sie auf die Förderung der Würde der Menschen und der Völker ausgerichtet sein, ausdrücklich von der Liebe beseelt sein und im Dienst der Wahrheit, des Guten sowie der natürlichen und übernatürlichen Brüderlichkeit stehen «.[197]\n\n145. Die Kirche muß in den Medien noch mehr präsent sein, um aus ihnen nicht nur ein Mittel zur Verbreitung des Evangeliums zu machen, sondern auch ein nützliches Werkzeug für die Bildung der Völker Afrikas hin zur Versöhnung in der Wahrheit, zur Förderung der Gerechtigkeit und zum Frieden. Dafür wird eine gediegene Ausbildung der Journalisten in Ethik und in der Achtung der Wahrheit diesen helfen, die Verlockungen durch das Sensationelle sowie die Versuchung zur Manipulation von Information und des schnell verdienten Geldes zu meiden. Die christlichen Journalisten mögen keine Angst davor haben, ihren Glauben kundzutun. Sie sollen stolz darauf sein. Es ist ebenfall gut, die Präsenz und das Wirken kompetenter Laien in der Welt der öffentlichen und privaten Kommunikation zu fördern. Wie die Hefe im Sauerteig werden sie auch weiterhin den positiven und konstruktiven Beitrag bezeugen, den die Lehre Christi und seiner Kirche der Welt bringt.\n\n146. Ferner hat sich die von der Ersten Sonderversammlung für Afrika getroffene Option, die Kommunikation als eine Hauptachse der Evangelisierung zu betrachten, als fruchtbar für den Ausbau der katholischen Medien erwiesen. Es wäre vielleicht auch zweckmäßig, die bestehenden Einrichtungen zu koordinieren, wie dies mancherorts bereits geschieht. Eine auf diese Weise verbesserte Nutzung der Medien wird zu einer größeren Förderung der von der Synode verteidigten Werte Frieden, Gerechtigkeit und Versöhnung in Afrika[198] beitragen und es diesem Kontinent ermöglichen, an der gegenwärtigen Entwicklung der Welt teilzunehmen.\n\nKapitel III\n\n»Steh auf, nimm deine Bahre und geh« (Joh 5,8)\n\nI. Die Lehre Jesu am Teich Betesda\n\n147. Liebe Brüder im Bischofsamt, liebe Söhne und Töchter Afrikas, nach der Übersicht der wichtigsten Tätigkeiten und einiger Mittel, die von der Sonderversammlung der Bischofssynode für Afrika zur Erfüllung der Sendung der Kirche vorgeschlagen wurden, möchte ich auf einige Punkte zurückkommen, die schon vorher in allgemeiner Weise kurz angeschnitten wurden.\n\n148. Das Johannesevangelium schildert uns im 5. Kapitel eine ergreifende Szene am Teich Betesda. » In diesen Hallen lagen viele Kranke, darunter Blinde, Lahme und Verkrüppelte « (V. 3), die auf das Aufwallen des Wassers warteten, das heißt auf die Gelegenheit zur Heilung. Unter ihnen befand sich » ein Mann, der schon achtunddreißig Jahre krank war « (V. 5), der aber niemanden hatte, der ihm half, in den Teich zu steigen. Und hier tritt Jesus in sein Leben. Alles ändert sich, als Jesus zu ihm sagt: » Steh auf, nimm deine Bahre und geh! « (V. 8). » Sofort «, sagt der Evangelist, » wurde der Mann gesund « (V. 9). Er brauchte das Wasser des Teiches nicht mehr.\n\n149. Die Aufnahme Jesu bietet Afrika eine Heilung an, die wirksamer und tiefgreifender ist als alle anderen. Wie der Apostel Petrus in der Apostelgeschichte (3,6) erklärt hat, so wiederhole ich, daß Afrika nicht zuerst Gold oder Silber braucht: Es wünscht, sich aufzurichten wie der Mann am Teich Betesda; es wünscht, Vertrauen in sich selbst zu haben, in seine Würde als ein von seinem Gott geliebtes Volk. Es ist daher diese Begegnung mit Jesus, die die Kirche den gebrochenen und verwundeten Herzen anbieten muß, die nach Versöhnung und Frieden verlangen und nach Gerechtigkeit dürsten. Wir müssen das Wort Christi, das heilt, befreit und versöhnt, anbieten und verkünden.\n\nII. Das Wort Gottes und die Sakramente\n\nA. Die Heilige Schrift\n\n150. Der heilige Hieronymus sagt: » Die Schrift nicht kennen heißt Christus nicht kennen «.[199] Das Lesen und die Betrachtung des Wortes Gottes schenkt uns nicht nur die » Erkenntnis Christi Jesu, […] die alles übertrifft « (Phil 3,8), sondern verwurzelt uns auch tiefer in Christus und gibt unserem Dienst der Versöhnung, der Gerechtigkeit und des Friedens Orientierung. Die Feier der Eucharistie, deren erster Teil der Wortgottesdienst ist, bildet dazu die Quelle und den Höhepunkt. Ich empfehle daher, daß das Bibelapostolat in jeder christlichen Gemeinschaft, in der Familie und in den kirchlichen Bewegungen gefördert wird.\n\n151. Jeder Christgläubige soll sich die Gewohnheit der täglichen Schriftlesung aneignen! Eine aufmerksame Lektüre des letzten Nachsynodalen Apostolischen Schreibens Verbum Domini bietet nützliche pastorale Hinweise. Man möge also dafür Sorge tragen, die Gläubigen in die ehrwürdige und fruchtbare Tradition der lectio divina einzuführen. Das Wort Gottes kann zur Kenntnis Jesu Christi beitragen und die Umkehr bewirken, die zur Versöhnung führt, da es » die Regungen und Gedanken des Herzens « (Hebr 4,12) prüft. Die Synodenväter ermutigen die Pfarrgemeinden, die CEV/SCC, die Familien, die Vereinigungen und die kirchlichen Bewegungen zu Zeiten des gemeinsamen Austausches über das Wort Gottes.[200] So werden sie mehr zu Orten, an denen das Wort Gottes, das die Gemeinschaft der Jünger Christi aufbaut, gemeinsam gelesen, betrachtet und gefeiert wird. Dieses Wort erneuert unaufhörlich die brüderliche Gemeinschaft (vgl. 1 Petr 1,22-25).\n\nB. Die Eucharistie\n\n152. Das wirksamste Mittel für den Aufbau einer versöhnten, gerechten und friedlichen Gesellschaft ist ein Leben der innigen Gemeinschaft mit Gott und mit den anderen. In der Tat sind um den Tisch des Herrn Männer und Frauen verschiedener Herkunft, Kulturen, Stämme, Sprachen und Völker versammelt. Dank des Leibes und Blutes Christi bilden sie ein und dieselbe Einheit. Durch den eucharistischen Christus werden sie Blutsverwandte und so durch das Wort und durch den Leib und das Blut Jesu Christi selbst wirklich Brüder und Schwestern. Dieses Band der Brüderlichkeit ist stärker als das unserer menschlichen Familien und unserer Stämme. » Denn alle, die er im voraus erkannt hat, hat er auch im voraus dazu bestimmt, an Wesen und Gestalt seines Sohnes teilzuhaben, damit dieser der Erstgeborene von vielen Brüdern sei « (Röm 8,29). Das Beispiel Jesu macht sie fähig, einander zu lieben und ihr Leben füreinander hinzugeben, denn die Liebe, mit der jeder geliebt wird, muß sich in Tat und in Wahrheit mitteilen.[201] Es ist also unerläßlich, den Sonntag, den Tag des Herrn, sowie die gebotenen Feiertage in Gemeinschaft zu begehen.\n\n153. Ich möchte an dieser Stelle keine theologische Darlegung über die Eucharistie machen. Im Nachsynodalen Apostolischen Schreiben Sacramentum caritatis habe ich die Grundzüge davon skizziert. Ich rufe hier die ganze Kirche in Afrika auf, besonders für die Feier der Eucharistie Sorge zu tragen, die das Gedächtnis des Opfers Jesu Christi, das Zeichen der Einheit und Band der Liebe, das österliche Festmahl und das Unterpfand des ewigen Lebens ist. Die Eucharistie muß mit Würde und Schönheit unter Einhaltung der festgelegten Normen gefeiert werden. Die persönliche und gemeinschaftliche eucharistische Anbetung wird zur Vertiefung dieses großen Geheimnisses führen. In diesem Sinne könnte ein kontinentaler eucharistischer Kongreß abgehalten werden. Dieser würde die Anstrengungen der Christen in ihrem Bemühen unterstützen, allen Gesellschaften in Afrika die grundlegenden Werte der Gemeinschaft zu bezeugen.[202]\n\n154. Damit das eucharistische Geheimnis geachtet wird, erinnern die Synodenväter daran, daß die Kirchen und Kapellen heilige Orte sind, die allein den liturgischen Feiern vorbehalten sind, um nach Möglichkeit zu vermeiden, daß sie lediglich zu Räumen des gesellschaftlichen oder kulturellen Lebens werden. Es ist angezeigt, ihre erste Aufgabe zu fördern, nämlich ein bevorzugter Ort der Begegnung zwischen Gott und seinem Volk, zwischen Gott und seinem gläubigen Geschöpf zu sein. Außerdem soll darauf geachtet werden, daß die Architektur der Gebäude für den Gottesdienst des gefeierten Geheimnisses würdig ist und der kirchlichen Gesetzgebung und dem lokalen Stil entspricht. Die Errichtung der Bauwerke hat, nachdem das Urteil von Fachleuten in Liturgie und Architektur eingeholt wurde, unter der Verantwortung des Bischofs zu erfolgen. Wenn man die Schwelle überschreitet, soll man sagen können: » Wirklich, der Herr ist an diesem Ort […] Hier ist nichts anderes als das Haus Gottes und das Tor des Himmels « (Gen 28,16.17). Diese Orte werden dann ihren Zweck erreichen, wenn sie für die Gemeinschaft, die in der Eucharistie und in den anderen Sakramenten erneuert wurde, eine Hilfe sind, um ihr Wirken im gesellschaftlichen Leben zu verlängern und das Beispiel Christi selbst fortzusetzen (vgl. Joh 13,15).[203] Dieser » eucharistische Zusammenhang «[204] ruft jedes christliche Gewissen auf (vgl. 1 Kor 11,17-34).\n\nC. Die Versöhnung\n\n155. Um den afrikanischen Gesellschaften zu helfen, von den Wunden der Spaltung und des Hasses zu genesen, laden die Synodenväter die Kirche ein, sich daran zu erinnern, daß sie in ihrem Schoß dieselben Wunden und Bitterkeiten trägt. Demzufolge hat sie es nötig, vom Herrn geheilt zu werden, damit sie auf glaubwürdige Weise bezeugen kann, daß das Sakrament der Versöhnung die verwundeten Herzen verbindet und heilt. Dieses Sakrament erneuert die zerrissenen Bande zwischen dem Menschen und Gott und stellt die Bande in der Gesellschaft wieder her. Es erzieht auch unsere Herzen und unseren Geist, damit wir lernen, » eines Sinnes, voll Mitgefühl und brüderlicher Liebe, […] barmherzig und demütig « (1 Petr 3,8)\n\nzu leben.\n\n156. Ich erinnere an die Bedeutung der Einzelbeichte, die durch keinen anderen Akt der Versöhnung oder keine andere religiöse Feier ersetzt werden kann. Ich rufe also die Gläubigen der Kirche, den Klerus, die gottgeweihten Männer und Frauen sowie die Laien auf, dem Sakrament der Versöhnung in seiner persönlichen und gemeinschaftlichen Doppeldimension seinen wahren Platz zurückzugeben.[205] Die Gemeinschaften, die aufgrund der Entfernungen oder aus anderen Gründen keine Priester haben, können den kirchlichen Charakter der Buße und der Versöhnung durch nichtsakramentale Formen leben. Die Christen in irregulären Situationen können sich so dem Bußweg der Kirche anschließen. Wie die Synodenväter angedeutet haben, kann die nichtsakramentale Form als Mittel der Vorbereitung für die Gläubigen für einen fruchtbaren Empfang des Sakramentes betrachtet werden,[206] aber sie darf nicht zur gewöhnlichen Norm werden und noch weniger das Sakrament selbst ersetzen. Ich rufe die Priester aus ganzem Herzen dazu auf, dieses Sakrament persönlich zu leben und sich wirklich verfügbar zu machen für seine Feier.\n\n157. Um die Versöhnung auf gemeinschaftlicher Ebene zu fördern, empfehle ich nachdrücklich, wie dies die Synodenväter gewünscht haben, jedes Jahr in jedem afrikanischen Land » einen Tag oder eine Woche der Versöhnung zu feiern, besonders im Advent oder in der Fastenzeit «.[207] Die SCEAM kann zu seiner Verwirklichung beitragen und in Absprache mit dem Heiligen Stuhl ein Jahr der Versöhnung auf kontinentaler Ebene durchführen, um von Gott besondere Vergebung für alles Böse und alle Verletzungen zu erbitten, die Menschen in Afrika einander zugefügt haben, und damit sich die Personen und Gruppen versöhnen, die in der Kirche und in der ganzen Gesellschaft verwundet wurden.[208] Dabei würde es sich um ein außerordentliches Jubiläumsjahr handeln, » in dem die Kirche in Afrika und auf den vorgelagerten Inseln mit der Universalkirche Dank sagt und um die Gaben des Heiligen Geistes bittet «,[209] besonders um die Gabe der Versöhnung, der Gerechtigkeit und des Friedens.\n\n158. Für diese Art von Feiern ist nützlich, dem Rat der Synodenväter zu folgen: » Es möge das Gedenken der großen Zeugen, die ihr Leben im Dienst des Evangeliums und des Gemeinwohls oder für die Verteidigung der Wahrheit und der Menschenrechte hingegeben haben, bewahrt und daran getreulich erinnert werden «.[210] In dieser Hinsicht sind die Heiligen die wahren Sterne unseres Lebens, sie, » die recht zu leben wußten. Sie sind Lichter der Hoffnung. Gewiß, Jesus Christus ist das Licht selber, die Sonne, die über allen Dunkelheiten der Geschichte aufgegangen ist. Aber wir brauchen, um zu ihm zu finden, auch die nahen Lichter – die Menschen, die Licht von seinem Licht schenken und so Orientierung bieten auf unserer Fahrt «.[211]\n\nIII. Die Neuevangelisierung\n\n159. Vor dem Abschluß dieses Dokuments möchte ich neuerlich auf die Aufgabe der Kirche in Afrika zurückkommen, die im Einsatz für die Evangelisierung besteht, in der missio ad gentes sowie in der Neuevangelisierung, damit die Gestalt des afrikanischen Kontinents sich immer mehr nach der stets aktuellen Lehre Christi, des wahren » Lichts der Welt « und des echten » Salzes der Erde «, ausrichte.\n\nA. Träger Christi, des »Lichts der Welt«\n\n160. Das dringende Werk der Evangelisierung verwirklicht sich in verschiedener Weise, entsprechend der Vielfalt der Situationen in jedem Land. » Im eigentlichen Sinn gibt es die missio ad gentes zu denen, die Christus nicht kennen. In einem weiteren Sinn spricht man von „Evangelisierung“, um die gewöhnliche Seelsorge zu bezeichnen, und von „Neuevangelisierung“, um die Sorge für jene zu beschreiben, die den christlichen Glauben nicht mehr praktizieren «.[212] Nur die Evangelisierung, die von der Kraft des Heiligen Geistes beseelt wird, wird zum » neuen Gesetz des Evangeliums « und trägt geistliche Früchte.[213] Das Herz aller Evangelisierungstätigkeit ist die Verkündigung der Person Jesu, des fleischgewordenen Wortes Gottes (vgl. Joh 1,14), der gestorben und auferstanden und für immer in der Gemeinschaft der Gläubigen, in seiner Kirche gegenwärtig ist (vgl. Mt 28,20). Es handelt sich nicht nur um eine dringende Aufgabe für Afrika, sondern für die ganze Welt, weil die Sendung, die Christus, der Erlöser, seiner Kirche anvertraut hat, noch nicht zur vollen Verwirklichung gelangt ist.\n\n161. Das » Evangelium Jesu Christi, des Sohnes Gottes « (Mk 1,1), ist der sichere Weg, um der Person des Herrn Jesus zu begegnen. Die Erforschung die Schrift erlaubt es uns, immer mehr das wirkliche Gesicht Jesu, der Offenbarung Gottes, des Vaters (vgl. Joh 12,45), und seines Heilswerkes zu entdecken. » Wenn wir die Zentralität des göttlichen Wortes im christlichen Leben wiederentdecken, finden wir den tiefsten Sinn dessen wieder, was Papst Johannes Paul II. nachdrücklich angemahnt hat: die missio ad gentes fortzusetzen und mit allen Kräften eine Neuevangelisierung vorzunehmen «.[214]\n\n162. Unter der Führung des Heiligen Geistes muß die Kirche in Afrika das Heilsgeheimnis jenen, die es noch nicht kennen, verkünden, indem sie es lebt. Der Heilige Geist, den die Christen in der Taufe empfangen haben, ist das Feuer der Liebe, die jede Evangelisierungstätigkeit antreibt. Nach Pfingsten haben die Jünger, » mit dem Heiligen Geist erfüllt « (Apg 2,4), den Abendmahlssaal, in den sie sich aus Angst eingeschlossen hatten, verlassen, um die Frohbotschaft Jesu Christ zu verkünden. Das Pfingstereignis hilft uns, die Sendung der Christen als » Licht der Welt « und » Salz der Erde « auf dem afrikanischen Kontinent besser zu verstehen. Das Eigentümliche des Lichtes besteht darin, sich zu verbreiten und zahlreiche Brüder und Schwestern zu erleuchten, die noch im Dunkeln sind. Die missio ad gentes bezieht alle Christen in Afrika ein. Angetrieben durch den Geist, müssen sie überall auf dem Kontinent, in allen Bereichen des persönlichen, familiären und gesellschaftlichen Lebens Träger Jesu Christi, des » Lichts der Welt « sein. Die Synodenväter haben » die Dringlichkeit und Notwendigkeit der Evangelisierung, die die Sendung und wahre Identität der Kirche ist, hervorgehoben «.[215]\n\nB. Zeugen des auferstandenen Christus\n\n163. Jesus, der Herr, mahnt noch heute die Christen in Afrika, in seinem Namen » allen Völkern [zu] verkünden, sie sollen umkehren, damit ihre Sünden vergeben werden « (Lk 24,47). Daher sind sie gerufen, Zeugen des auferstandenen Herrn zu sein (vgl. Lk 24,48). Die Synodenväter haben hervorgehoben, daß die Evangelisierung » wesentlich darin besteht, in der Kraft des Geistes durch das Leben und dann durch das Wort für Christus Zeugnis zu geben, und zwar im Geist der Offenheit und des Respekts gegenüber anderen und des Dialogs mit ihnen, wobei man sich an die Werte des Evangeliums hält «.[216] Was die Kirche in Afrika betrifft, so muß dieses Zeugnis im Dienst der Versöhnung, der Gerechtigkeit und des Friedens stehen.\n\n164. Die Verkündigung des Evangeliums muß das Feuer der Anfänge der Evangelisierung des afrikanischen Kontinents wiedererlangen, die dem Evangelisten Markus zugeschrieben wird, dem eine » zahllose Schar von Heiligen, Märtyrern, Bekennern, Jungfrauen «[217] gefolgt ist. Mit Dankbarkeit muß man von der Begeisterung vieler Missionare lernen, die während mehrerer Jahrhunderte ihr Leben geopfert haben, um ihren afrikanischen Brüdern und Schwestern die Frohbotschaft zu bringen. Im Laufe der letzten Jahre hat die Kirche in verschiedenen Ländern des hundertsten Jahrestages der Evangelisierung gedacht. Sie hat sich mit Recht darauf verpflichtet, das Evangelium zu jenen zu bringen, die den Namen Jesu Christi noch nicht kennen.\n\n165. Damit dieses Bemühen immer wirksamer wird, muß die missio ad gentes mit der Neuevangelisierung Hand in Hand gehen. Auch in Afrika sind die Situationen, die eine neue Darlegung des Evangeliums verlangen – nämlich » neu in ihrem Eifer, in ihren Methoden und in ihrer Ausdrucksweise «[218] –, nicht selten. Insbesondere muß die Neuevangelisierung die intellektuelle Dimension des Glaubens in die lebendige Erfahrung der Begegnung mit dem in der kirchlichen Gemeinschaft gegenwärtigen und handelnden Jesus Christus einbeziehen. Denn am Anfang des Christ-Seins steht nicht eine ethische Entscheidung oder eine große Idee, sondern die Begegnung mit einem Ereignis, mit einer Person, die dem Leben einen neuen Horizont und dadurch seine entscheidende Orientierung gibt. Die Katechese muß daher den theoretischen Teil, der aus auswendig gelernten Begriffen besteht, in den praktischen einbeziehen, der auf liturgischer, spiritueller, kirchlicher, kultureller und karitativer Ebene gelebt wird, damit der Same des Wortes Gottes, der auf fruchtbare Erde gefallen ist, tiefe Wurzeln treibt und wachsen und zur Reife gelangen kann.\n\n166. Damit dies geschieht, ist es unerläßlich, neue Methoden anzuwenden, die uns heute zur Verfügung stehen. Wenn es sich um die sozialen Kommunikationsmittel handelt, von denen ich schon gesprochen habe, darf man nicht vergessen, was ich jüngst im Nachsynodalen Apostolischen Schreiben Verbum Domini hervorgehoben habe: » Der hl. Thomas von Aquin sagt unter Berufung auf Augustinus mit Nachdruck: „Auch der Buchstabe des Evangeliums tötet, wenn im Innern die heilsame Gnade des Glaubens fehlt“ «.[219] Im Bewußtsein dieser Forderung muß man sich auch immer daran erinnern, daß kein Mittel den persönlichen Kontakt, die mündliche Verkündigung sowie das Zeugnis eines authentischen christlichen Lebens ersetzen kann noch darf. Dieser persönliche Kontakt und diese mündliche Verkündigung müssen den lebendigen Glauben ausdrücken, der die Existenz einbezieht und umwandelt und die Liebe Gottes, die jeden erreicht und berührt, so wie er ist.\n\nC. Missionare in der Nachfolge Christi\n\n167. Die Kirche in Afrika ist gerufen, auch in den säkularisierten Ländern zur Neuevangelisierung beizutragen, aus denen vorher zahlreiche Missionare kamen und in denen heute leider Berufungen zum Priestertum und zum gottgeweihten Leben fehlen. Inzwischen hat eine große Zahl von Afrikanern und Afrikanerinnen die Einladung des Herrn der Ernte (vgl. Mt 9,37-38) angenommen, in seinem Weinberg zu arbeiten (vgl. Mt 20,1-16). Ohne den missionarischen Elan ad gentes in den verschiedenen Ländern und auf dem ganzen Kontinent selbst zu vermindern, müssen die Bischöfe Afrikas großherzig der Bitte ihrer Mitbrüder aus den Ländern, in denen es an Berufungen fehlt, stattgeben und den Gläubigen ohne Priester zu Hilfe kommen. Diese Zusammenarbeit, die durch Vereinbarungen zwischen der aussendenden und der aufnehmenden Kirche geregelt werden muß, wird zu einem konkreten Zeichen der Fruchtbarkeit der missio ad gentes. Vom Herrn, dem Guten Hirten (vgl. Joh 10,11-18), gesegnet, stützt sie so auf wertvolle Weise die Neuevangelisierung in den Ländern alter christlicher Tradition.\n\n168. Die Verkündigung der Frohbotschaft bringt in der Kirche neue, den Bedürfnissen der Zeit und der Kulturen sowie den Erwartungen der Menschen angemessene Ausdrucksformen hervor. Der Heilige Geist wird bestimmt auch in Afrika Männer und Frauen erwecken, die in verschiedenen Vereinigungen, Bewegungen und Gemeinschaften vereint ihr Leben der Ausbreitung des Evangeliums Jesu Christi weihen. Gemäß dem Aufruf des Völkerapostels: » Löscht den Geist nicht aus! Verachtet prophetisches Reden nicht! Prüft alles, und behaltet das Gute! Meidet das Böse in jeder Gestalt! « (1 Thess 5,19-22), haben die Hirten die Pflicht, darüber zu wachen, daß sich diese neuen Ausdrucksformen der ewigen Fruchtbarkeit des Evangeliums in das pastorale Wirken der Pfarreien und Diözesen einfügen.\n\n169. Liebe Brüder und Schwestern, im Licht des Themas der Zweiten Sonderversammlung für Afrika betrifft die Neuevangelisierung besonders den Dienst der Kirche hinsichtlich der Versöhnung, der Gerechtigkeit und des Friedens. Daher ist es nötig, die Gnade des Heiligen Geistes aufzunehmen, der uns einlädt: » Laßt euch mit Gott versöhnen! « (2 Kor 5,20). Die Christen sind daher alle eingeladen, sich mit Gott zu versöhnen. Dann seid ihr in der Lage, in den Gemeinschaften der Kirche und der Gesellschaft, in denen ihr lebt und arbeitet, Versöhnung zu stiften. Die Neuevangelisierung setzt die Versöhnung der Christen mit Gott und untereinander voraus. Sie erfordert die Versöhnung mit dem Nächsten, das Überwinden von Schranken aller Art, wie jene der Sprache, der Kultur und der Abstammung. Wir sind alle Kinder des einen Gottes und Vaters, der » seine Sonne über Bösen und Guten aufgehen läßt, und regnen läßt über Gerechte und Ungerechte «\n\n(Mt 5,45).\n\n170. Gott wird ein versöhntes Herz segnen und ihm seinen Frieden gewähren. Der Christ wird so in dem Maß, in dem er in der göttlichen Gnade verwurzelt ist und mit seinem Schöpfer am Aufbau und an der Förderung der Gabe des Friedens mitarbeitet, zu einem Friedensstifter (vgl. Mt 5,9). Der versöhnte Gläubige wird an jedem Ort auch zu einem Stifter von Gerechtigkeit, besonders in den gespaltenen afrikanischen Gesellschaften, die eine Beute der Gewalt und des Krieges sind und hungern und dürsten nach wahrer Gerechtigkeit. Der Herr lädt uns ein: » Euch aber muß es zuerst um sein Reich und um seine Gerechtigkeit gehen; dann wird euch alles andere dazugegeben «\n\n(Mt 6,33).\n\n171. Die Neuevangelisierung ist eine dringende Aufgabe für die Christen in Afrika, weil auch sie ihren Enthusiasmus über die Zugehörigkeit zur Kirche wieder entfachen müssen. Unter der Eingebung des Geistes des auferstandenen Herrn sollen sie auf persönlicher, familiärer und gesellschaftlicher Ebene die Frohbotschaft leben, sie mit frischem Eifer den nahen und fernen Menschen verkünden und für ihre Verbreitung die neuen Methoden, die die göttliche Vorsehung uns zur Verfügung stellt, gebrauchen. Die Gläubigen, die Gott, den Vater, lobpreisen für die Wunder, die er weiterhin in seiner Kirche an jedem ihrer Glieder vollbringt, sind eingeladen, ihre christliche Berufung in der Treue zur lebendigen Tradition der Kirche zu beleben. Die Christen müssen offen sein für die Eingebung des Heiligen Geistes, der weiterhin verschiedene Charismen in der Kirche erweckt, und den Weg der Heiligkeit mit Entschiedenheit fortsetzen oder einschlagen, um immer mehr zu Aposteln der Versöhnung, der Gerechtigkeit und des Friedens zu werden.\n\nSchluss\n\n»Hab nur Mut, steh auf, er ruft dich« (Mk 10,49)\n\n172. Liebe Brüder und Schwestern, das letzte Wort der Synode war ein an Afrika gerichteter Aufruf zur Hoffnung. Ein solcher Aufruf wird umsonst sein, wenn er nicht in der trinitarischen Liebe verwurzelt ist. Von Gott, dem Vater aller, erhalten wir die Sendung, Afrika die Liebe zu bringen, mit der Christus, der eingeborene Sohn, uns geliebt hat, damit unser Wirken unter der Anregung des Heiligen Geistes von der Hoffnung getragen sei und gleichzeitig zu einer Quelle der Hoffnung werde. Mit dem Anliegen, die Umsetzung der Orientierungen der Synode zu den brennenden Themen der Versöhnung, der Gerechtigkeit und des Friedens zu fördern, wünsche ich, daß die » Theologen weiterhin die Tiefe des trinitarischen Geheimnisses und seine Bedeutung für den afrikanischen Alltag untersuchen «.[220] Weil die Berufung eines jeden Menschen einzigartig ist, lassen wir in uns den lebenswichtigen Impuls der Versöhnung der Menschheit mit Gott durch das Geheimnis unseres Heils in Christus nicht erlahmen. Die Erlösung ist für uns der Grund zu verläßlicher und fester Hoffnung, » von der her wir unsere Gegenwart bewältigen können: Gegenwart, auch mühsame Gegenwart, kann gelebt und angenommen werden, wenn sie auf ein Ziel zuführt und wenn wir dieses Ziels gewiß sein können «.[221]\n\n173. Ich bekräftige: » Steh auf, Kirche in Afrika, Familie Gottes, denn es ruft dich der himmlische Vater, den deine Vorfahren schon als Schöpfer anriefen, bevor sie seine barmherzige Nähe erkannten, die er in seinem Sohn Jesus Christus offenbart hat. Begib dich auf den Weg der Neuevangelisierung, erfüllt vom Mut, der vom Heiligen Geist stammt! «[222]\n\n174. Das Gesicht der Evangelisierung heißt heute Versöhnung, »die eine Voraussetzung dafür ist, in Afrika Beziehungen der Gerechtigkeit zwischen den Menschen herzustellen und einen gerechten und dauerhaften Frieden in der Achtung jedes einzelnen und aller Völker zu schaffen; einen Frieden, der die Mitwirkung aller Menschen guten Willens jenseits ihrer religiösen, ethnischen, sprachlichen, kulturellen und sozialen Zugehörigkeit braucht und für diese offen ist «.[223] Die ganze katholische Kirche begleite die Brüder und Schwestern des afrikanischen Kontinentes mit Wohlwollen! Mögen die Heiligen Afrikas sie durch ihr Fürbittgebet stützen![224]\n\n175. » Der gute Hausvater Sankt Josef, der das sorgende und hoffende Abwägen der weiteren Wege der Familie selbst gut kennt, uns liebevoll zugehört und uns auch sein Geleit in die Synode selbst hineingegeben hat «,[225] er beschütze und begleite die Kirche in ihrer Sendung im Dienste Afrikas, jenes Erdteils, auf dem er für die Heilige Familie Zuflucht und Schutz gefunden hat (vgl. Mt 2,13-15)! Die Allerseligste Jungfrau Maria, die Mutter des Wortes Gottes und Unsere Liebe Frau von Afrika, begleite weiterhin die ganze Kirche mit ihrer Fürsprache und ihren Einladungen, alles zu tun, was ihr Sohn uns sagt (vgl. Joh 2,6)! Das Gebet Marias, der Königin des Friedens, deren Herz immer auf den Willen Gottes ausgerichtet ist, unterstütze jede Bemühung zur Umkehr, festige jede Initiative der Versöhnung und stärke jede Anstrengung zugunsten des Friedens in einer Welt, die hungert und dürstet nach Gerechtigkeit (vgl. Mt 5,6)![226]\n\n176. Liebe Brüder und Schwestern, durch die Zweite Sonderversammlung der Bischofssynode für Afrika erinnert euch der gute und barmherzige Herr eindringlich daran, daß ihr » das Salz der Erde … das Licht der Welt « (Mt 5,13-14) seid. Mögen diese Worte euch die Würde eurer Berufung als Kinder Gottes, als Glieder der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche in Erinnerung rufen! Diese Berufung besteht darin, in einer oft dunklen Welt die Helligkeit des Evangeliums, den Glanz Jesu Christi, des wahren Lichtes, das » jeden Menschen erleuchtet « (Joh 1,9), zu verbreiten. Außerdem müssen die Christen den Menschen den Geschmack an Gott, dem Vater, und die Freude über seine schöpferische Gegenwart in der Welt anbieten. Sie sollen auch mit der Gnade des Heiligen Geistes mitarbeiten, damit sich das Pfingstwunder auf dem afrikanischen Kontinent fortsetze und jeder immer mehr zu einem Apostel der Versöhnung, der Gerechtigkeit und des Friedens werde.\n\n177. Möge die katholische Kirche in Afrika stets eine der geistlichen Lungen für die Menschheit sein und jeden Tag mehr zu einem Segen für den edlen afrikanischen Kontinent und für die ganze Welt werden!\n\nGegeben zu Ouidah in Benin, am 19. November 2011, im siebten Jahr meines Pontifikats.\n\nBENEDICTUS PP. XVI\n\n[1] Johannes Paul II., Nachsynodales Apostolisches Schreiben\n\nEcclesia in Africa (14. September 1995), 1:\n\nAAS 88 (1996), 5.\n\n[2] Vgl. Erste Sonderversammlung der Bischofssynode für Afrika,\n\nSchlußbotschaft (6. Mai 1994), 24-25:\n\nL’Osservatore Romano (dt.), Jg. 24 (1994), Nr. 23 (10. Juni 1994), 8; Johannes Paul II., Nachsynodales Apostolisches Schreiben\n\nEcclesia in Africa (14. September 1995), 1:\n\nAAS 88 (1996), 39-40.\n\n[3] Vgl. Zweite Sonderversammlung der Bischofssynode für Afrika,\n\nPropositio 1.\n\n[4] Vgl.\n\nPropositio 2.\n\n[5] Benedikt XVI.,\n\nAnsprache an die Mitglieder des Sonderrats der Bischofssynode für Afrika (Yaoundé, 19. März 2009):\n\nAAS 101 (2009), 310.\n\n[6] Johannes Paul II., Nachsynodales Apostolisches Schreiben\n\nEcclesia in Africa (14. September 1995), 63:\n\nAAS 88 (1996), 39-40.\n\n[7] Vgl. Nr. 92:\n\nAAS 88 (1996), 57-58;\n\nZweites Vatikanisches Konzil, Dogm. Konst. über die Kirche\n\nLumen gentium, 11; Dekret über das Laienapostolat\n\nApostolicam actuositatem, 11; Johannes Paul II., Nachsynodales Apostolisches Schreiben\n\nFamiliaris consortio (22. November 1981), 21:\n\nAAS 74 (1982), 104-106.\n\n[8] Vgl. Nr. 63:\n\nAAS 88 (1996), 39-40.\n\n[9]\n\nQuis dives salvetur, 29:\n\nPG 9, 633.\n\n[10] Benedikt XVI.,\n\nAnsprache an die Römische Kurie beim Weihnachtsempfang (21. Dezember 2009):\n\nAAS 102 (2010), 35.\n\n[11] Nr. 79:\n\nAAS 88 (1996), 51.\n\n[12] Benedikt XVI., Enzyklika\n\nCaritas in veritate (29. Juni 2009), 1:\n\nAAS 101 (2009), 641.\n\n[13] Ders.,\n\nPredigt in der Eucharistiefeier zur Eröffnung der Zweiten Sonderversammlung der Bischofssynode für Afrika (4. Oktober 2009):\n\nAAS 101 (2009), 907.\n\n[14] Johannes Paul II., Apostolisches Schreiben\n\nNovo millennio ineunte (6. Januar 2001), 3:\n\nAAS 93 (2001), 267.\n\n[15]\n\nEbd., 29:\n\nAAS 93 (2001), 286.\n\n[16]\n\nAdversus haereses, IV, 20, 7:\n\nPG 7, 1037.\n\n[17]\n\nPropositio 34.\n\n[18] Benedikt XVI.,\n\nPredigt in der Eucharistiefeier zum Abschluß der Zweiten Sonderversammlung der Bischofssynode für Afrika (25. Oktober 2009):\n\nAAS 101 (2009), 918.\n\n[19]\n\nPropositio 46.\n\n[20] XII. Ordentliche Vollversammlung der Bischofssynode,\n\nSchlußbotschaft (24. Oktober 2008), 10:\n\nL’Osservatore Romano (dt.), Jg. 38 (2008), Nr. 44 (31. Oktober 2008), 21.\n\n[21] Benedikt XVI.,\n\nAnsprache an die Römische Kurie beim Weihnachtsempfang\n\n(21. Dezember 2009):\n\nAAS 102 (2010), 35.\n\n[22] Vgl. ders., Enzyklika\n\nCaritas in veritate (29. Juni 2009), 5-9:\n\nAAS 101 (2009), 643-647.\n\n[23] Ders.,\n\nAnsprache an die Römische Kurie beim Weihnachtsempfang (21. Dezember 2009):\n\nAAS 102 (2010), 35.\n\n[24] Vgl. ders.,\n\nBotschaft zum Weltfriedenstag 2008:\n\nAAS 100 (2009), 38-45.\n\n[25] Ders.,\n\nAnsprache an die Römische Kurie beim Weihnachtsempfang (21. Dezember 2009):\n\nAAS 102 (2010), 37.\n\n[26] Vgl.\n\nPropositio 5.\n\n[27] Zweite Sonderversammlung der Bischofssynode für Afrika,\n\nRelatio\n\nante disceptationem (5. Oktober 2009), II, a:\n\nL’Osservatore Romano (dt.), Jg. 39 (2009), Nr. 42 (16. Oktober 2009), 9.\n\n[28]\n\nEbd.\n\n[29] Benedikt XVI.,\n\nAnsprache an die Römische Kurie beim Weihnachtsempfang (21. Dezember 2009):\n\nAAS 102 (2010), 35.\n\n[30] Vgl. ders.,\n\nPredigt in der Eucharistiefeier zum Abschluß der Zweiten Sonderversammlung der Bischofssynode für Afrika (25. Oktober 2009):\n\nAAS 101 (2009), 916.\n\n[31] Vgl. Johannes Paul II.,\n\nBotschaft zum Weltfriedenstag 1997, 1:\n\nAAS 89 (1997), 1.\n\n[32]\n\nPropositio 5.\n\n[33] Vgl. Benedikt XVI., Enzyklika\n\nDeus caritas est (25. Dezember 2005), 28:\n\nAAS 98 (2006), 238-240.\n\n[34] Vgl.\n\nPropositio 14.\n\n[35] Benedikt XVI., Enzyklika\n\nCaritas in veritate (29. Juni 2009), 9:\n\nAAS 101 (2009), 646-647.\n\n[36] Vgl. ders., Enzyklika\n\nDeus caritas est (25. Dezember 2005), 28-29:\n\nAAS 98 (2006), 238-240; Internationale Theologische Kommission,\n\nQuelques questions sur la Théologie de la Rédemption (29. November 1994), 14-20:\n\nEnch. Vat. 14, Nrn. 1844-1850.\n\n[37] Vgl. Zweites Vatikanisches Konzil, Past. Konst. über die Kirche in der Welt von heute\n\nGaudium et spes, 40; Päpstlicher Rat für Gerechtigkeit und Frieden,\n\nKompendium der Soziallehre der Kirche, 49-51.\n\n[38] Vgl. Thomas von Aquin,\n\nSumma Theologiae, II\n\na-II\n\nae, q. 58, a. 1.\n\n[39] Johannes Paul II., Enzyklika\n\nCentesimus annus (1. Mai 1991), 35 :\n\nAAS 83 (1991), 837.\n\n[40]\n\nKatechismus der Katholischen Kirche, 1894.\n\n[41] Zweite Sonderversammlung der Bischofssynode für Afrika,\n\nLineamenta (27. Juni 2006), 44.\n\n[42] Augustinus,\n\nDe civitate Dei, XIX, 21:\n\nPL 41, 649.\n\n[43] Vgl. Benedikt XVI.,\n\nBotschaft für die Fastenzeit 2010 (30. Oktober 2009):\n\nL’Osservatore Romano (dt.), Jg. 40 (2010), Nr. 6 (12. Februar 2010), 7.\n\n[44] Vgl.\n\nebd.\n\n[45] Vgl.\n\nPropositio 17.\n\n[46] Vgl. Benedikt XVI., Enzyklika\n\nCaritas in veritate (29. Juni 2009), 6:\n\nAAS 101 (2009), 644.\n\n[47] Ders., Enzyklika\n\nDeus caritas est (25. Dezember 2005), 28:\n\nAAS 98 (2006), 240.\n\n[48] Vgl. Paul VI., Apostolisches Schreiben\n\nEvangelii nuntiandi (8. Dezember 1975), 53.80:\n\nAAS 68 (1976), 41-42. 73-74; Johannes Paul II., Enzyklika\n\nRedemptoris missio (7. Dezember 1990), 46:\n\nAAS 83 (1991), 293.\n\n[49] Vgl.\n\nZweite Sonderversammlung der Bischofssynode für Afrika,\n\nSchlußbotschaft (23. Oktober 2009), 36:\n\nL’Osservatore Romano (dt.), Jg. 39 (2009), Nr. 45 (6. November 2009), 14-15.\n\n[50] Vgl. Zweites Vatikanisches Konzil, Dogm. Konst. über die Kirche\n\nLumen gentium, 1.\n\n[51] Vgl. Kongregation für die Glaubenslehre,\n\nLehrmäßige Note zu einigen Aspekten der Evangelisierung (3. Dezember 2007), 9:\n\nAAS 100 (2008), 497-498.\n\n[52]\n\nLineamenta, 48.\n\n[53]\n\nPropositio 43.\n\n[54]\n\nEbd.\n\n[55] Vgl. Benedikt XVI.,\n\nAnsprache an die Teilnehmer der 24. Vollversammlung des Päpstlichen Rates für die Laien (21. Mai 2010):\n\nL’Osservatore Romano (dt.), Jg. 40 (2010), Nr. 22 (4. Juni 2010), 7.\n\n[56] Vgl. Zweites Vatikanisches Konzil, Dekret über die Missionstätigkeit\n\nAd gentes, 15.\n\n[57] Paul VI., Apostolisches Schreiben\n\nEvangelii nuntiandi (8. Dezember 1975), 22:\n\nAAS 68 (1976), 20.\n\n[58] Vgl.\n\nPropositio 9.\n\n[59] Vgl.\n\nPropositio 8.\n\n[60] Vgl. Nrn. 28-34:\n\nAAS 77 (1985) 250-273. Diese Lehre wurde durch das Apostolische Schreiben in Form eines Motu proprio\n\nMisericordia Dei (2. Mai 2002) bekräftigt:\n\nAAS 94 (2002), 452-459.\n\n[61] Vgl.\n\nPropositio 7.\n\n[62] Vgl. Apostolisches Schreiben\n\nNovo millennio ineunte (6. Januar 2001), 43:\n\nAAS 93 (2001), 297.\n\n[63]\n\nEbd.\n\n[64]\n\nEbd.\n\n[65] Vgl.\n\nPropositio 9.\n\n[66] Vgl.\n\nPropositio 33.\n\n[67] Kongregation für die Glaubenslehre,\n\nLehrmäßige Note zu einigen Aspekten der Evangelisierung (3. Dezember 2007), 6:\n\nAAS 100 (2008), 494.\n\n[68] Vgl. Paul VI., Apostolisches Schreiben\n\nEvangelii nuntiandi (8. Dezember 1975), 19-20:\n\nAAS 68 (1976), 18-19.\n\n[69] Vgl. Johannes Paul II., Apostolisches Schreiben\n\nNovo millennio ineunte (6. Januar 2001), 40:\n\nAAS 93 (2001), 295.\n\n[70] Vgl.\n\nPropositio 32.\n\n[71] Benedikt XVI.,\n\nZweite Sonderversammlung der Bischofssynode für Afrika, Betrachtung während des Gebets der Terz (5. Oktober 2009):\n\nAAS 101 (2009), 924.\n\n[72] Nr. 55:\n\nAAS 102 (2010), 734-735.\n\n[73] Vgl.\n\nPropositio 45.\n\n[74] Benedikt XVI.,\n\nAnsprache an die Mitglieder des Sonderrats der Bischofssynode für Afrika (Yaoundé, 19. März 2009):\n\nAAS 101 (2009), 313.\n\n[75] Vgl. ders., Nachsynodales Apostolisches Schreiben\n\nSacramentum caritatis (22. Februar 2007), 51:\n\nAAS 99 (2007), 144.\n\n[76] Kongregation für die Glaubenslehre,\n\nSchreiben an die Bischöfe der katholischen Kirche über die Zusammenarbeit von Mann und Frau in der Kirche und in der Welt (31. Mai 2004), 13:\n\nAAS 96 (2004), 682.\n\n[77] Benedikt XVI.,\n\nBotschaft zum Weltfriedenstag 2008, 3:\n\nAAS 100 (2008), 38-39.\n\n[78] Vgl.\n\nPropositio 38.\n\n[79] Benedikt XVI., Nachsynodales Apostolisches Schreiben\n\nSacramentum caritatis (22. Februar 2007), 79:\n\nAAS 99 (2007), 165-166.\n\n[80] Vgl.\n\nebd., 73:\n\nAAS 99 (2007), 160-161.\n\n[81] Vgl. Johannes Paul II., Apostolisches Schreiben\n\nNovo millennio ineunte (6. Januar 2001), 38 und 39:\n\nAAS 93 (2001), 293-294.\n\n[82] Ders., Apostolisches Schreiben\n\nFamiliaris consortio (22. November 1981), 39:\n\nAAS 74 (1982), 130-131; vgl. Paul VI., Apostolisches Schreiben\n\nEvangelii nuntiandi (8. Dezember 1975), 71:\n\nAAS 68 (1976), 60-61.\n\n[83] Johannes Paul II.,\n\nPredigt zur Heiligjahrfeier der Senioren (17. September 2000), 5:\n\nAAS 92 (2000), 876; vgl. ders.,\n\nBrief an die alten Menschen (1. Oktober 1999):\n\nAAS 92 (2000), 186-204.\n\n[84] Vgl.\n\nSchlußbotschaft, 26:\n\nL’Osservatore Romano (dt.), Jg. 39 (2009), Nr. 45 (6. November 2009), 14.\n\n[85]\n\nEpistula 1, 11:\n\nPL 65, 306C.\n\n[86] Vgl. Johannes Paul II., Nachsynodales Apostolisches Schreiben\n\nFamiliaris consortio (22. November 1981), 25.43:\n\nAAS 74 (1982), 110-111.134-135.\n\n[87] Vgl.\n\nPropositio 45.\n\n[88] Vgl.\n\nSchlußbotschaft, 26:\n\nL’Osservatore Romano (dt.), Jg. 39 (2009), Nr. 45 (6. November 2009), 14.\n\n[89] Vgl. Zweites Vatikanisches Konzil, Past. Konst. über die Kirche in der Welt von heute\n\nGaudium et spes, 67.\n\n[90] Origenes,\n\nDe principiis, IV, 4, 10:\n\nSC 268, 427.\n\n[91] Apostolisches Schreiben\n\nMulieris dignitatem (15. August 1988), 29:\n\nAAS 80 (1988), 1722; vgl. Benedikt XVI.,\n\nBegegnung mit Vertretern katholischer Bewegungen zur Förderung der Frau\n\n(Luanda, 22. März 2009):\n\nL’Osservatore Romano (dt.), Jg. 39 (2009), Nr. 14 (3. April 2009), 11.\n\n[92] Benedikt XVI.,\n\nBegegnung mit Vertretern katholischer Bewegungen zur Förderung der Frau (Luanda, 22. März 2009):\n\nL’Osservatore Romano (dt.), Jg. 39 (2009), Nr. 14 (3. April 2009), 11.\n\n[93] Vgl.\n\nPropositio 47.\n\n[94] Benedikt XVI.,\n\nBegegnung mit Vertretern katholischer Bewegungen zur Förderung der Frau (Luanda, 22. März 2009):\n\nL’Osservatore Romano (dt.), Jg. 39 (2009), Nr. 14 (3. April 2009), 11.\n\n[95] Zweite Ordentliche Vollversammlung der Bischofssynode, Dokument\n\nJustitia in mundo (30. November 1971), 45:\n\nAAS 63 (1971), 933; vgl. Johannes Paul II., Nachsynodales Apostolisches Schreiben\n\nEcclesia in Africa (14. September 1995), 121:\n\nAAS 88 (1996), 71-72.\n\n[96]\n\nSchlußbotschaft, 25:\n\nL’Osservatore Romano (dt.), Jg. 39 (2009), Nr. 45 (6. November 2009), 14.\n\n[97] Benedikt XVI.,\n\nBotschaft zum Weltfriedenstag 2010, 11:\n\nAAS 102 (2010), 49; vgl. ders., Enzyklika\n\nCaritas in veritate (29. Juni 2009), 51:\n\nAAS 101 (2009), 687.\n\n[98] Vgl. Johannes Paul II., Apostolisches Schreiben\n\nMulieris dignitatem (15. August 1988), 31:\n\nAAS 80 (1988), 1727-1729; ders.,\n\nBrief an die Frauen (29. Juni 1995), 12:\n\nAAS 87 (1995), 812.\n\n[99] Vgl.\n\nSchlußbotschaft, 27-28:\n\nL’Osservatore Romano (dt.), Jg. 39 (2009), Nr. 45 (6. November 2009), 14.\n\n[100] Johannes Paul II., Apostolisches Schreiben\n\nNovo millennio ineunte (6. Januar 2001), 9:\n\nAAS 93 (2001), 271-272.\n\n[101] Nr. 104:\n\nAAS 102 (2010), 772.\n\n[102]\n\nRegel, III, 3; vgl. Johannes Paul II., Apostolisches Schreiben\n\nNovo millennio ineunte (6. Januar 2001), 45:\n\nAAS 93 (2001), 298-299.\n\n[103] Vgl.\n\nPropositio 48.\n\n[104] Vgl. Benedikt XVI.,\n\nBotschaft zum 25. Weltjugendtag 2010 (22. Februar 2010), 7:\n\nAAS 102 (2010), 253-254; ders., Nachsynodales Apostolisches Schreiben\n\nVerbum Domini\n\n(30. September 2010), 104:\n\nAAS 102 (2010), 772-773.\n\n[105]\n\nAAS 97 (2005), 712.\n\n[106] Johannes Paul II., Enzyklika\n\nEvangelium vitae (25. März 1995), 57:\n\nAAS 87 (1995), 466.\n\n[107] Die Synodenväter haben sich auf verschiedene Situationen bezogen, wie zum Beispiel: vor der Geburt getötete Kinder, unerwünschte Kinder, Waisenkinder, Albinos, Straßenkinder, verlassene Kinder, Kindersoldaten, Kinder als Gefangene, zur Arbeit gezwungene Kinder, Kinder, die aufgrund einer körperlichen oder geistigen Behinderung mißhandelt werden, als Hexen bezeichnete Kinder, als Schlangen bezeichnete Kinder, Kinder, die als sexuelle Sklaven verkauft werden, traumatisierte Kinder ohne Zukunftsperspektiven … (vgl.\n\nPropositio 49).\n\n[108] Vgl. Johannes Paul II.,\n\nBrief an die Kinder (13. Dezember 1994):\n\nL’Osservatore Romano (dt.), Jg. 24 (1994), Nr. 51/52 (23. Dezember 1994), 10.\n\n[109] Vgl.\n\nSchlußbotschaft, 30:\n\nL’Osservatore Romano (dt.), Jg. 39 (2009), Nr. 45 (6. November 2009), 14.\n\n[110] Vgl. Enzyklika\n\nPopulorum progressio (26. März 1967), 14:\n\nAAS 59 (1967) 264; vgl. Benedikt XVI., Enzyklika\n\nCaritas in veritate (29. Juni 2009), 18:\n\nAAS 101 (2009), 653-654.\n\n[111] Vgl.\n\nPropositio 20.\n\n[112] Johannes Paul II., Enzyklika\n\nEvangelium vitae (25. März 1995), 82:\n\nAAS 87 (1995), 495.\n\n[113] Vgl.\n\nPropositio 53.\n\n[114] Vgl.\n\nPropositio 52.\n\n[115] Vgl.\n\nPropositio 51.\n\n[116] Vgl.\n\nSchlußbotschaft, 31:\n\nL’Osservatore Romano (dt.), Jg. 39 (2009), Nr. 45 (6. November 2009), 14.\n\n[117] Vgl.\n\nPropositio 19.\n\n[118] Vgl. Benedikt XVI., Enzyklika\n\nCaritas in veritate (29. Juni 2009), 21:\n\nAAS 101 (2009), 655-656.\n\n[119] Zweites Vatikanisches Konzil, Erklärung über die Religionsfreiheit\n\nDignitatis humanae, 13.\n\n[120] Vgl.\n\nPropositiones 17.29.\n\n[121] Vgl.\n\nSchlußbotschaft, 32:\n\nL’Osservatore Romano (dt.), Jg. 39 (2009), Nr. 45 (6. November 2009), 14.\n\n[122] Vgl. Benedikt XVI., Enzyklika\n\nCaritas in veritate (29. Juni 2009), 42:\n\nAAS 101 (2009), 677-678;\n\nPropositio 15.\n\n[123] II. Ordentliche Vollversammlung der Bischofssynode, Dokument\n\nJustitia in mundo (30. November 1971), Propositio 8a:\n\nAAS 63 (1971), 941.\n\n[124]\n\nEbd., Propositiones 8b und 8c:\n\nAAS 63 (1971), 941.\n\n[125] Vgl.\n\nPropositio 22.\n\n[126] Vgl.\n\nPropositio 30.\n\n[127] Vgl. Kongregation für die Glaubenslehre,\n\nLehrmäßige Note zu einigen Fragen über den Einsatz und das Verhalten der Katholiken im politischen Leben (24. November 2002):\n\nAAS 96 (2004), 359-370.\n\n[128]\n\nKatechismus der Katholischen Kirche, 2419.\n\n[129] Vgl.\n\nPropositio 24; Benedikt XVI., Enzyklika\n\nCaritas in veritate (29. Juni 2009), 58.60.67:\n\nAAS 101 (2009), 693-694. 695.700-701;\n\nKatechismus der Katholischen Kirche, 1883.1885.\n\n[130] Vgl.\n\nPropositio 25.\n\n[131] Vgl.\n\nPropositio 26.\n\n[132] Benedikt XVI., Enzyklika\n\nCaritas in veritate (29. Juni 2009), 43:\n\nAAS 101 (2009), 679.\n\n[133] Vgl.\n\nPropositio 54.\n\n[134]\n\nEbd.\n\n[135] Vgl.\n\nPropositio 55.\n\n[136] Vgl.\n\nPropositio 54.\n\n[137] Vgl.\n\nPropositio 28.\n\n[138] Vgl. Benedikt XVI.,\n\nAnsprache an die Mitglieder des Sonderrats der Bischofssynode für Afrika (Yaoundé, 19. März 2009):\n\nAAS 101 (2009), 310.\n\n[139] Vgl. ders., Enzyklika\n\nCaritas in veritate (29. Juni 2009), 62:\n\nAAS 101 (2009), 696-697.\n\n[140]\n\nEbd., 42:\n\nAAS 101 (2009), 677.\n\n[141]\n\nEbd., 36:\n\nAAS 101 (2009), 672.\n\n[142]\n\nEbd., 42:\n\nAAS 101 (2009), 684; vgl.\n\nPropositio 31.\n\n[143] Vgl.\n\nPropositiones 10.11.12.13.\n\n[144]\n\nConfessiones, VII, 10, 16:\n\nPL 32, 742.\n\n[145] Vgl.\n\nPropositio 10.\n\n[146] Erklärung über das Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen\n\nNostra Aetate, 2; vgl.\n\nPropositiones 3.13.\n\n[147] Zweites Vatikanisches Konzil, Erklärung über das Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen\n\nNostra Aetate, 3.\n\n[148] Vgl.\n\nSchlußbotschaft, 41:\n\nL’Osservatore Romano (dt.), Jg. 39 (2009), Nr. 45 (6. November 2009), 15.\n\n[149] Vgl.\n\nPropositio 12.\n\n[150] Vgl. Benedikt XVI.,\n\nBotschaft zum Weltfriedenstag 2011:\n\nAAS 103 (2011), 46-58.\n\n[151] Vgl.\n\nPropositio 18.\n\n[152] Benedikt XVI., Enzyklika\n\nCaritas in veritate (29. Juni 2009), 30:\n\nAAS 101 (2009), 665.\n\n[153] Vgl. Kongregation für die Bischöfe, Direktorium für den Hirtendienst der Bischöfe\n\nApostolorum\n\nSuccessores (22. Februar 2004), 33-48:\n\nEnch. Vat. 22, Nrn. 1650-1676.\n\n[154]\n\nEpistula 33, 1:\n\nPL 4, 297.\n\n[155] Benedikt XVI.,\n\nAnsprache an die französische Bischofskonferenz (Lourdes, 14. September 2008):\n\nL’Osservatore Romano (dt.), Jg. 38 (2008), Nr. 43 (19. September 2008), 18.\n\n[156]\n\nPropositio 3.\n\n[157] Vgl.\n\nPropositio 4.\n\n[158] Vgl.\n\nebd.\n\n[159] Vgl.\n\nPropositio 39.\n\n[160] Vgl.\n\nSchlußbotschaft, 20:\n\nL’Osservatore Romano (dt.), Jg. 39 (2009), Nr. 45 (6. November 2009), 13.\n\n[161] Vgl.\n\nPropositio 39.\n\n[162] Vgl. Benedikt XVI.,\n\nAnsprache an die Römische Kurie beim Weihnachtsempfang (21. Dezember 2009):\n\nAAS 102 (2010), 35.\n\n[163]\n\nEpistula 66, 1:\n\nPL 4, 398.\n\n[164] Ignatius von Antiochien,\n\nAd Magnesios, III, 2: ed. F. X.\n\nFunk, 233.\n\n[165] Benedikt XVI.,\n\nNachsynodales Apostolisches Schreiben\n\nSacramentum caritatis (22. Februar 2007), 24:\n\nAAS 99 (2007), 125.\n\n[166] Vgl.\n\nApologeticum, 50, 13:\n\nPL 1, 603.\n\n[167] Vgl. Kongregation für das Katholische Bildungswesen,\n\nGrundnormen für die Ausbildung der ständigen Diakone (22. Februar 1998), 8:\n\nEnch. Vat. 17, Nr. 167; Kongregation für den Klerus,\n\nDirektorium für den Dienst und das Leben der ständigen Diakone\n\n(22. Februar 1998), 6.8.48:\n\nEnch. Vat. 17, Nrn. 291.294-297.376-378.\n\n[168] Vgl.\n\nLineamenta, 89.\n\n[169] Vgl.\n\nPropositio 50.\n\n[170] Vgl.\n\nPropositio 41.\n\n[171] Vgl.\n\nPropositio 42.\n\n[172] Vgl. Zweites Vatikanisches Konzil, Dogm. Konst. über die Kirche\n\nLumen gentium, 46.\n\n[173] Vgl. Zweiter Vatikanisches Konzil, Dekret über die Missionstätigkeit der Kirche\n\nAd gentes, 18.\n\n[174] Vgl.\n\nPropositio 40.\n\n[175]\n\nEbd.\n\n[176] Vgl. Benedikt XVI.,\n\nBrief an die Seminaristen (18. Oktober 2010):\n\nL’Osservatore Romano (dt.), Jg. 40 (2010), Nr. 43 (29. Oktober 2010), 5-6.\n\n[177] Ders.,\n\nAnsprache an die Mitglieder des Sonderrats der Bischofssynode für Afrika\n\n(Yaoundé, 19. März 2009):\n\nAAS 101 (2009), 311-312.\n\n[178] Vgl.\n\nPropositio 44; Johannes Paul II., Nachsynodales Apostolisches Schreiben\n\nEcclesia in Africa (14. September 1995), 91:\n\nAAS 88 (1996), 57.\n\n[179] Vgl. Johannes Paul II., Nachsynodales Apostolisches Schreiben\n\nChristifideles laici (30. Dezember 1988), 15.17:\n\nAAS 81 (1989), 413-416.418-421.\n\n[180]\n\nPropositio 37.\n\n[181] Vgl. Johannes Paul II., Nachsynodales Apostolisches Schreiben\n\nEcclesia in Africa (14. September 1995), 103:\n\nAAS 88 (1996), 62-63.\n\n[182] Benedikt XVI.,\n\nZweite Sonderversammlung der Bischofssynode für Afrika, Betrachtung während des Gebets der Terz (5. Oktober 2009):\n\nAAS 101 (2009), 920.\n\n[183]\n\nEbd.\n\n[184] Zweites Vatikanisches Konzil, Dogm. Konst. über die Kirche\n\nLumen gentium, 1.\n\n[185] Benedikt XVI.,\n\nEnzyklika\n\nDeus caritas est (25. Dezember 2005), 39:\n\nAAS 98 (2006), 250.\n\n[186] Vgl.\n\nPropositio 35.\n\n[187] Benedikt XVI.,\n\nPilgerreise ins Heilige Land, Predigt in Nazaret (14. Mai 2009):\n\nAAS 101 (2009), 480.\n\n[188] Vgl. ders.,\n\nNachsynodales Apostolisches Schreiben\n\nSacramentum caritatis (22. Februar 2007), 49:\n\nAAS 99 (2007), 143.\n\n[189] Vgl.\n\nPropositio 36.\n\n[190] Johannes Paul II., Nachsynodales Apostolisches Schreiben\n\nEcclesia in Africa (14. September 1995), 103:\n\nAAS 88 (1996), 62-63.\n\n[191] Benedikt XVI.,\n\nAnsprache an die Mitglieder des Sonderrats der Bischofssynode für Afrika\n\n(Yaoundé, 19. März 2009):\n\nAAS 101 (2009), 312.\n\n[192] Vgl.\n\nSchlußbotschaft, 31:\n\nL’Osservatore Romano (dt.), Jg. 39 (2009), Nr. 45 (6. November 2009), 14.\n\n[193]\n\nEbd.\n\n[194] Vgl. Johannes Paul II., Nachsynodales Apostolisches Schreiben\n\nEcclesia in Africa (14. September 1995), 124:\n\nAAS 88 (1996), 72-73.\n\n[195] Vgl.\n\nPropositio 56.\n\n[196] Benedikt XVI., Enzyklika\n\nCaritas in veritate (29. Juni 2009). 73:\n\nAAS 101 (2009), 705.\n\n[197]\n\nEbd., 73:\n\nAAS 101 (2009), 704-705.\n\n[198] Vgl.\n\nPropositio 56.\n\n[199]\n\nCommentariorum in Isaiam prophetam libri, Prol.:\n\nPL 24, 17.\n\n[200] Vgl.\n\nPropositio 46.\n\n[201] Vgl. Benedikt XVI.,\n\nNachsynodales Apostolisches Schreiben\n\nSacramentum caritatis (22. Februar 2007), 82:\n\nAAS 99 (2007), 168-169; ders., Enzyklika\n\nDeus caritas est (25. Dezember 2005), 14:\n\nAAS 98 (2006), 228-229.\n\n[202] Vgl.\n\nPropositio 8.\n\n[203] Vgl. Benedikt XVI.,\n\nNachsynodales Apostolisches Schreiben\n\nSacramentum caritatis (22. Februar 2007), 51:\n\nAAS 99 (2007), 144.\n\n[204]\n\nEbd., 83:\n\nAAS 99 (2007), 169.\n\n[205] Vgl.\n\nPropositio 5.\n\n[206] Vgl.\n\nPropositio 6; Johannes Paul II., Nachsynodales Apostolisches Schreiben\n\nReconciliatio et Paenitentia (2. Dezember 1984), 23:\n\nAAS 77 (1985), 233-235.\n\n[207]\n\nPropositio 8.\n\n[208] Vgl.\n\nebd.\n\n[209]\n\nEbd.\n\n[210]\n\nPropositio 9.\n\n[211] Benedikt XVI., Enzyklika\n\nSpe Salvi (30. November 2007), 49:\n\nAAS 99 (2007), 1025.\n\n[212] Kongregation für die Glaubenslehre,\n\nLehrmäßige Note zu einigen Aspekten der Evangelisierung (3. Dezember 2007), 12:\n\nAAS 100 (2008), 501.\n\n[213] Vgl. Thomas von Aquin,\n\nSumma Theologiae, I\n\na-II\n\næ, q. 106, a. 1.\n\n[214] Benedikt XVI., Nachsynodales Apostolisches Schreiben\n\nVerbum Domini (30. September 2010), 122:\n\nAAS 102 (2010), 785.\n\n[215]\n\nPropositio 34.\n\n[216]\n\nEbd.; vgl. Paul VI., Apostolisches Schreiben\n\nEvangelii nuntiandi (8. Dezember 1975), 21:\n\nAAS 68 (1976), 19-20.\n\n[217] Johannes Paul II., Nachsynodales Apostolisches Schreiben\n\nEcclesia in Africa (14. September 1995), 31:\n\nAAS 88 (1996), 21.\n\n[218] Ders.,\n\nAnsprache bei der Eröffnung der 19. Versammlung des Lateinamerikanischen Bischofsrates (Port-au-Prince, 9. März 1983):\n\nAAS 75 (1983), 778.\n\n[219] Nr. 29:\n\nAAS 102 (2010), 708.\n\n[220] Benedikt XVI.,\n\nAnsprache an die Mitglieder des Sonderrats der Bischofssynode für Afrika\n\n(Yaoundé, 19. März 2009):\n\nAAS 101 (2009), 312.\n\n[221] Ders., Enzyklika\n\nSpe Salvi (30. November 2007), 1:\n\nAAS 99 (2007), 985.\n\n[222] Ders.,\n\nPredigt in der Eucharistiefeier zum Abschluß der Zweiten Sonderversammlung der Bischofssynode für Afrika (25. Oktober 2009):\n\nAAS 101 (2009), 918.\n\n[223]\n\nEbd.\n\n[224] Vgl.\n\nEbd.\n\n[225] Benedikt XVI.,\n\nAnsprache an die Römische Kurie beim Weihnachtsempfang (21. Dezember 2009):\n\nAAS 102 (2010), 34.\n\n[226] Vgl.\n\nPropositio 57.\n\n© Copyright 2011 - Libreria Editrice Vaticana\n\nCopyright © Dikasterium für Kommunikation\n\nDer Heilige Stuhl\n\nDer Heilige Stuhl","witnesses":[{"sourceUrl":"https://www.vatican.va/content/benedict-xvi/de/apost_exhortations/documents/hf_ben-xvi_exh_20111119_africae-munus.html","sha256":"434c895c53b9370a84cf6db8b407d58e5e9136e42e736f17728395a70c445f99","localUrl":"assets/docs/magisterium/source-corpus/africae-munus-715d7d0db2/de.html","textUrl":"assets/docs/magisterium/source-corpus/africae-munus-715d7d0db2/de.txt"}]},"en":{"code":"en","label":"English","contentFormat":"plain-text","text":"Africae Munus: Post-Synodal Apostolic Exhortation on the Church in Africa in Service to Reconciliation, Justice and Peace (19 November 2011)\n\nThe Holy See\n\nEnglish\n\nFrançais\n\nEnglish\n\nItaliano\n\nPortuguês\n\nEspañol\n\nDeutsch\n\nPolski\n\nالعربيّة\n\n中文\n\nLatine\n\n×\n\nThe Holy See\n\nMagisterium\n\nCalendar\n\nLiturgical Celebrations\n\nTickets for Papal Audiences and Celebrations\n\nSupreme Pontiffs\n\nCollege of Cardinals\n\nRoman Curia and Other Organizations\n\nSynod\n\nPress Office\n\nVatican News - Radio Vaticana\n\nL'Osservatore Romano\n\nBenedict XVI\n\nApostolic Exhortations\n\nA\n\nA\n\nA\n\nPDF generation in progress.....\n\nAR\n\n- DE\n\n- EN\n\n- ES\n\n- FR\n\n- IT\n\n- PL\n\n- PT\n\n- SW\n\nPOST-SYNODAL\n\nAPOSTOLIC EXHORTATION\n\nAFRICAE MUNUS\n\nOF HIS HOLINESS\n\nPOPE BENEDICT XVI\n\nTO THE BISHOPS, CLERGY,\n\nCONSECRATED PERSONS\n\nAND THE LAY FAITHFUL\n\nON THE CHURCH IN AFRICA\n\nIN SERVICE TO RECONCILIATION, JUSTICE AND PEACE\n\n« You are the salt of the earth ...\n\nYou are the light of the world »\n\n(Mt. 5: 13-14)\n\nContents\n\nINTRODUCTION [1-13]\n\nPart one\n\n“Behold, I make all things new”\n\n(Rev 21:5) [14]\n\nChapter I\n\nIn service to reconciliation, justice and peace\n\nI. Authentic servants of God’s word [15-16]\n\nII. Christ at the heart of African life: The source of reconciliation, justice and peace. [17-18]\n\nA. “Be reconciled with God” (2 Cor 5:20b) [19-21]\n\nB. Becoming just and building a just social order [22-23]\n\n1. Living in accordance with Christ’s justice [24-25]\n\n2. Creating a just order in the spirit of the Beatitudes [26-27]\n\nC. Love in truth: the source of peace [28]\n\n1. Concrete fraternal service [29]\n\n2. The Church as a sentinel [30]\n\nChapter II\n\nPaths towards reconciliation, justice and peace [31]\n\nI. Care for the human person\n\nA. Metanoia: an authentic conversion [32]\n\nB. Experiencing the truth of the sacrament of penance and reconciliation [33]\n\nC. A spirituality of communion [34-35]\n\nD. The inculturation of the gospel and the evangelization of culture [36-38]\n\nE. The gift of Christ: the Eucharist and the word of God [39-41]\n\nII. Living in harmony\n\nA. The family [42-46]\n\nB. The elderly [47-50]\n\nC. Men [51-54]\n\nD. Women [55-59]\n\nE. Young people [60-64]\n\nF. Children [65-68]\n\nIII. The African vision of life [69]\n\nA. The protection of life [70-78]\n\nB. Respect for creation and the ecosystem [79-80]\n\nC. The good governance of states [81-83]\n\nD. Migrants, displaced persons and refugees [84-85]\n\nE. Globalization and international aid [86-87]\n\nIV. Dialogue and communion among believers [88]\n\nA. Ecumenical dialogue and the challenge of new religious movements [89-91]\n\nB. Interreligious dialogue [92-93]\n\n1. Traditional African religions [92-93]\n\n2. Islam [94]\n\nC. Becoming “the salt of the earth” and “the light of the world” [95-96]\n\nPart two\n\n“To each is given the manifestation of the spirit for the common good”\n\n(1 Cor 12:7) [97-98]\n\nChapter I\n\nThe members of the Church\n\nI. Bishops [100-107]\n\nII. Priests [108-112]\n\nIII. Missionaries [113-114]\n\nIV. Permanent deacons [115-116]\n\nV. Consecrated persons [117-120]\n\nVI. Seminarians [121-124]\n\nVII. Catechists [125-127]\n\nVIII. Lay people [128-131]\n\nChapter II\n\nMajor areas of the apostolate [132]\n\nI. The Church as the presence of Christ [133]\n\nII. The world of education [134-138]\n\nIII. The world of health care [139-141]\n\nIV. The world of information technology and communications [142-146]\n\nChapter III\n\n“Stand up, take your mat and walk!”\n\n(Jn 5:8)\n\nI. Jesus’ teaching at the pool of Bethzatha [147-149]\n\nII. The word of God and the sacraments\n\nA. The sacred Scriptures [150-151]\n\nB. The Eucharist [152-154]\n\nC. Reconciliation [155-158]\n\nIII. The new evangelization [159]\n\nA. Bearers of Christ, “the light of the world” [160-162]\n\nB. Witnesses of the risen Christ [163-166]\n\nC. Missionaries in the footsteps of Christ [167-171]\n\nCONCLUSION: “Take heart; rise, he is calling” (Mk 10:49) [172-177]\n\n* * *\n\nINTRODUCTION\n\n1. Africa’s commitment to the Lord Jesus Christ is a precious treasure which I entrust at the beginning of this third millennium to the bishops, priests, permanent deacons, consecrated persons, catechists and lay faithful of that beloved continent and its neighbouring islands. Through this mission, Africa is led to explore its Christian vocation more deeply; it is called, in the name of Jesus, to live reconciliation between individuals and communities and to promote peace and justice in truth for all.\n\n2. It was my wish that the Second Special Assembly for Africa of the Synod of Bishops, held from 4 to 25 October 2009, should continue the work of the 1994 Assembly, “which was intended to be an occasion of hope and resurrection, at the very moment when human events seemed to be tempting Africa to discouragement and despair.”[1] The Post-Synodal Apostolic Exhortation Ecclesia in Africa of my predecessor, Blessed John Paul II, brought together the pastoral insights and proposals of the Synod Fathers for a new evangelization of the African continent. It was appropriate, ten years into this third millennium, to rekindle our faith and hope, so as to help build a reconciled Africa by pursuing the paths of truth and justice, love and peace (cf. Ps 85:11). In union with the Synod Fathers, I recall that “unless the Lord build the house, in vain do its builders labour”\n\n(Ps 127:1).\n\n3. Exceptional ecclesial vitality and a theological understanding of the Church as God’s Family[2] were the most visible results of the 1994 Synod. To give a new impulse, filled with evangelical hope and charity, to the Church of God on the African continent and the neighbouring islands, I thought it necessary to convoke a Second Synodal Assembly. Sustained by the daily invocation of the Holy Spirit and the prayers of countless members of the faithful, the Synod sessions bore fruit which I would like to transmit through this document to the universal Church, and in a particular way to the Church in Africa,[3] that she may truly be the “salt of the earth” and “light of the world” (cf. Mt 5:13-14).[4] Inspired by “faith working through love” (Gal 5:6), the Church seeks to offer the fruits of love: reconciliation, peace and justice (cf. 1 Cor 13:4-7). This is her specific mission.\n\n4. I was impressed by the quality of the speeches given by the Synod Fathers and the others who spoke at the sessions. Their realistic and far-sighted contributions demonstrated the Christian maturity of the continent. They were not afraid to face the truth and they sought to reflect sincerely on possible solutions to the problems facing their particular Churches and the universal Church. They also recognized that the blessings of God, the Father of all, are beyond counting. God never abandons his people. I see no need to dwell at length on the various socio-political, ethnic, economic or ecological situations that Africans face daily and that cannot be ignored. Africans know better than anyone else how difficult, disturbing and even tragic these situations can very often be. I pay tribute to Africans and to all the Christians of that continent who face these situations with courage and dignity. Rightly, they want this dignity to be recognized and respected. I can assure them that the Church loves and respects Africa.\n\n5. In the face of the many challenges that Africa seeks to address in order to become more and more a land of promise, the Church, like Israel, could easily fall prey to discouragement; yet our forebears in the faith have shown us the correct attitude to adopt. Moses, the Lord’s servant, “by faith ... persevered as though he saw him who is invisible” (Heb 11:27). As the author of the Letter to the Hebrews reminds us: “Faith is the assurance of things hoped for, the conviction of things not seen” (11:1). For this reason I call upon the whole Church to look to Africa with faith and hope. Jesus Christ, who invites us to be “the salt of the earth” and “the light of the world” (Mt 5:13-14), offers us the power of the Spirit to help us come ever closer to attaining this ideal.\n\n6. It was my intention that Christ’s words: “You are the salt of the earth ... you are the light of the world”, would be the unifying theme of the Synod and also of the post-synodal period. When I spoke in Yaoundé to all the faithful of Africa, I said this: “In Jesus, some two thousand years ago, God himself brought salt and light to Africa. From that time on, the seed of his presence was buried deep within the hearts of the people of this dear continent, and it has blossomed gradually, beyond and within the vicissitudes of its human history.”[5]\n\n7. The Exhortation Ecclesia in Africa made its own the idea of “the Church as God’s Family”, which the Synod Fathers “acknowledged … as an expression of the Church’s nature particularly appropriate for Africa. For this image emphasizes care for others, solidarity, warmth in human relationships, acceptance, dialogue and trust.”[6] The Exhortation invited Christian families in Africa to become “domestic churches”[7] so as to help their respective communities to recognize that they belong to one single Body. This image is important not only for the Church in Africa, but also for the universal Church at a time when the family is under threat from those who seek to banish God from our lives. To deprive the African continent of God would be to make it die a slow death, by taking away its very soul.\n\n8. Within the Church’s living tradition and following the desire expressed in the Exhortation Ecclesia in Africa, [8] to see the Church as a family and a fraternity is to recover one aspect of her heritage. In this community where Jesus Christ, “the first-born among many brethren” (Rom 8:29), reconciled all people with God the Father (cf. Eph 2:14-18) and bestowed the Holy Spirit (cf. Jn 20:22), the Church for her part becomes the bearer of the Good News that every human person is a child of God. She is called to transmit this message to all humanity by proclaiming the salvation won for us by Christ, by celebrating our communion with God and by living in fraternal solidarity.\n\n9. Africa’s memory is painfully scarred as a result of fratricidal conflicts between ethnic groups, the slave trade and colonization. Today too, the continent has to cope with rivalries and with new forms of enslavement and colonization. The First Special Assembly likened it to the victim of robbers, left to die by the roadside (cf. Lk 10:25-37). This is why it was possible to speak of the “marginalization” of Africa. A tradition born on African soil identifies the Good Samaritan with the Lord Jesus himself, and issues an invitation to hope. It was Clement of Alexandria who wrote: “Who, more than he, took pity on us, when by the princes of darkness we were all but mortally wounded by our fears, lusts, passions, pains, deceits and pleasures? Of these wounds, the only physician is Jesus.”[9] There are thus many reasons for hope and gratitude. For example, despite the great pandemics which decimate its population – such as malaria, AIDS, tuberculosis and others – diseases which medical science is still struggling to eliminate once and for all, Africa maintains its joie de vivre, celebrating God’s gift of life by welcoming children for the increase of the family circle and the human community. I also see grounds for hope in Africa’s rich intellectual, cultural and religious heritage. Africa wishes to preserve this, to deepen it and to share it with the world. By doing so, it will make an important and positive contribution.\n\n10. The second synodal assembly for Africa dealt with the theme of reconciliation, justice and peace. The wealth of documentation that was handed to me after the sessions – the Lineamenta, the Instrumentum Laboris, the reports drawn up before and after the discussions, the speeches and the summaries prepared by working groups – calls for “transforming theology into pastoral care, namely into a very concrete pastoral ministry in which the great perspectives found in sacred Scripture and Tradition find application in the activity of bishops and priests in specific times and places.”[10]\n\n11. Hence it is with paternal and pastoral concern that I address this document to the Africa of today, which has lived through the traumas and conflicts that we know so well. Men and women are shaped by their past, but they live and journey in the present and they look ahead to the future. Like the rest of the world, Africa is experiencing a culture shock which strikes at the age-old foundations of social life, and sometimes makes it hard to come to terms with modernity. In this anthropological crisis which the African continent is facing, paths of hope will be discovered by fostering dialogue among the members of its constituent religious, social, political, economic, cultural and scientific communities. Africa will have to rediscover and promote a concept of the person and his or her relationship with reality that is the fruit of a profound spiritual renewal.\n\n12. In the Exhortation Ecclesia in Africa, John Paul II observed that “despite the modern civilization of the ‘global village’, in Africa as elsewhere in the world the spirit of dialogue, peace and reconciliation is far from dwelling in the hearts of everyone. Wars, conflicts and racist and xenophobic attitudes still play too large a role in the world of human relations.”[11] The hope that marks authentic Christian living reminds us that the Holy Spirit is at work everywhere, in Africa as much as anywhere else, and that the power of life, born of love, always prevails over the power of death (cf. S of S 8:6-7). Hence the Synod Fathers could see that the difficulties encountered by the countries and particular Churches in Africa are not so much insurmountable obstacles, but challenges, prompting us to draw upon the best of ourselves: our imagination, our intelligence, our vocation to follow without compromise in the footsteps of Jesus Christ, to seek God, “Eternal Love and Absolute Truth”.[12] Together with all sectors of African society, the Church therefore feels called to respond to these challenges. It is, in some sense, an imperative born of the Gospel.\n\n13. With this document I wish to make available the encouraging fruits proposed by the Synod, and I invite all people of good will to look to Africa with faith and love, to help it become – through Christ and through the Holy Spirit – the light of the world and the salt of the earth (cf. Mt 5:13-14). A precious treasure is to be found in the soul of Africa, where I perceive a “spiritual ‘lung’ for a humanity that appears to be in a crisis of faith and hope”,[13] on account of the extraordinary human and spiritual riches of its children, its variegated cultures, its soil and sub-soil of abundant resources. However, if it is to stand erect with dignity, Africa needs to hear the voice of Christ who today proclaims love of neighbour, love even of one’s enemies, to the point of laying down one’s life: the voice of Christ who prays today for the unity and communion of all people in God\n\n(cf. Jn 17:20-21).\n\nPart one\n\n“BEHOLD, I MAKE ALL THINGS NEW”\n\n(Rev 21:5)\n\n14. The Synod made it possible to discern the principal parameters of mission for an Africa that seeks reconciliation, justice and peace. It falls to the particular Churches to translate these parameters into “resolutions and guidelines for action”.[14] For it is “in the local Churches that the specific features of a detailed pastoral plan can be identified – goals and methods, formation and enrichment of the people involved, the search for the necessary resources – which will enable the proclamation of Christ to reach people, mould communities, and have a deep and incisive influence in bringing Gospel values to bear in [African] society and culture.”[15]\n\nChapter I\n\nIN SERVICE TO RECONCILIATION,\n\nJUSTICE AND PEACE\n\nI. Authentic servants of God’s word\n\n15. An Africa that moves forward, joyful and alive, makes manifest the praise of God, since, as Saint Irenaeus observed: “the glory of God is man fully alive”. But he immediately added: “and the life of man consists in beholding God”.[16] Today too, an essential task of the Church is to bring the message of the Gospel to the heart of African societies, to lead people to the vision of God. As salt gives flavour to food, so this message makes those who live by it into authentic witnesses. All who grow in this way become capable of being reconciled in Jesus Christ. They become sources of light for their brothers and sisters. Thus, in union with the Synod Fathers, I invite “the Church ... in Africa to be a witness in the service of reconciliation, justice and peace, as ‘salt of the earth’ and ‘light of the world’,”[17] so that her life may be a response to this summons: “Arise, Church in Africa, Family of God, because you are being called by the heavenly Father!”[18]\n\n16. It is providential that the Second Synod for Africa took place soon after the one dedicated to the word of God in the life and mission of the Church. That Synod recalled the pressing duty of each disciple to understand Christ who calls us by his word. Through this word, we, the faithful, learn to listen to Christ and to let ourselves be guided by the Holy Spirit, who reveals to us the meaning of all things (cf. Jn 16:13). In fact, the “reading and meditation of the word of God root us more deeply in Christ and guide our ministry as servants of reconciliation, justice and peace”.[19] As that Synod reminded us, “to become his brothers and his sisters, one must be like ‘those who hear the word of God and put it into practice’ (Lk 8:21). Authentic hearing is obeying and acting. It means making justice and love blossom in life. It is offering, in life and in society, a witness like the call of the prophets, which continuously united the word of God and life, faith and rectitude, worship and social commitment.”[20] Listening to and meditating upon the word of God means letting it penetrate and shape our lives so as to reconcile us with God, allowing God to lead us towards reconciliation with our neighbour: a necessary path for building a community of individuals and peoples. On our faces and in our lives, may the word of God truly take flesh!\n\nII. Christ at the heart of African life:\n\nthe source of reconciliation,\n\njustice and peace.\n\n17. The three principal elements of the theme chosen for the Synod, namely reconciliation, justice and peace, brought it face to face with its “theological and social responsibility”,[21] and made it possible also to reflect on the Church’s public role and her place in Africa today.[22] “One might say that reconciliation and justice are the two essential premises of peace and that, therefore, to a certain extent, they also define its nature.”[23] The task we have to set for ourselves is not an easy one, situated as it is somewhere between immediate engagement in politics – which lies outside the Church’s direct competence – and the potential for withdrawal or evasion present in a theological and spiritual speculation which could serve as an escape from concrete historical responsibility.\n\n18. “Peace I leave with you, my peace I give to you”, says the Lord, and he adds “not as the world gives do I give to you” (Jn 14:27). Human peace obtained without justice is illusory and ephemeral. Human justice which is not the fruit of reconciliation in the “truth of love” (Eph 4:15) remains incomplete; it is not authentic justice. Love of truth – “the whole truth”, to which the Spirit alone can lead us (cf. Jn 16:13) – is what marks out the path that all human justice must follow if it is to succeed in restoring the bonds of fraternity within the “human family, a community of peace”,[24] reconciled with God through Christ. Justice is never disembodied. It needs to be anchored in consistent human decisions. A charity which fails to respect justice and the rights of all is false. I therefore encourage Christians to become exemplary in the area of justice and charity (Mt 5:19-20).\n\nA. “Be reconciled with god”(2 Cor 5:20b)\n\n19. “Reconciliation is a pre-political concept and a pre-political reality, and for this very reason it is of the greatest importance for the task of politics itself. Unless the power of reconciliation is created in people’s hearts, political commitment to peace lacks its inner premise. At the Synod, the Pastors of the Church strove for that inner purification of man which is the essential prior condition for building justice and peace. But this purification and inner development towards true humanity cannot exist without God.”[25]\n\n20. It is God’s grace that gives us a new heart and reconciles us with him and with one another.[26] Christ re-established humanity in the Father’s love. Reconciliation thus springs from this love; it is born of the Father’s initiative in restoring his relationship with humanity, a relationship broken by human sin. In Jesus Christ, “in his life and ministry, but especially in his death and resurrection, the Apostle Paul saw God the Father reconciling the world (all things in heaven and on earth) to himself, discounting the sins of humanity (cf. 2 Cor 5:19; Rom 5:10; Col 1:21-22). Paul saw God the Father reconciling Jews and Gentiles to himself, creating one new man through the Cross (cf. Eph 2:15; 3:6). Thus, the experience of reconciliation establishes communion on two levels: communion between God and humanity; and – since the experience of reconciliation also makes us (as a reconciled humanity) ‘ambassadors of reconciliation’ – communion among men.”[27] “Reconciliation, then, is not limited to God’s plan to draw estranged and sinful humanity to himself in Christ through the forgiveness of sins and out of love. It is also the restoration of relationships between people through the settlement of differences and the removal of obstacles to their relationships in their experience of God’s love.”[28] This is illustrated by the parable of the prodigal son; in the return of the younger son (i.e. his conversion) the Evangelist shows us his need to be reconciled both to his father and, through the father’s mediation, to his older brother (cf. Lk 15:11-32). Moving testimonies from the faithful of Africa, “accounts of concrete suffering and reconciliation in the tragedies of the continent’s recent history”,[29] have shown the power of the Spirit to transform the hearts of victims and their persecutors and thus to re-establish fraternity.[30]\n\n21. Indeed, only authentic reconciliation can achieve lasting peace in society. This is a task incumbent on government authorities and traditional chiefs, but also on ordinary citizens. In the wake of a conflict, reconciliation – often pursued and achieved quietly and without fanfare – restores a union of hearts and serene coexistence. As a result, after long periods of war nations are able to rediscover peace, and societies deeply rent by civil war or genocide are able to rebuild their unity. It is by granting and receiving forgiveness[31] that the traumatized memories of individuals and communities have found healing and families formerly divided have rediscovered harmony. “Reconciliation overcomes crises, restores the dignity of individuals and opens up the path to development and lasting peace between peoples at every level”,[32] as the Synod Fathers were anxious to emphasize. If it is to be effective, this reconciliation has to be accompanied by a courageous and honest act: the pursuit of those responsible for these conflicts, those who commissioned crimes and who were involved in trafficking of all kinds, and the determination of their responsibility. Victims have a right to truth and justice. It is important for the present and for the future to purify memories, so as to build a better society where such tragedies are no longer repeated.\n\nB. Becoming just and building a just social order\n\n22. There is no doubt that the building of a just social order is part of the competence of the political sphere.[33] Yet one of the tasks of the Church in Africa consists in forming upright consciences receptive to the demands of justice, so as to produce men and women willing and able to build this just social order by their responsible conduct. The model par excellence underlying the Church’s thinking and reasoning, which she proposes to all, is Christ.[34] According to her social teaching, “the Church does not have technical solutions to offer and does not claim ‘to interfere in any way in the politics of states.’ She does, however, have a mission of truth to accomplish ... [one] that the Church can never renounce. Her social doctrine is a particular dimension of this proclamation: it is a service to the truth which sets us free.”[35]\n\n23. Through her Justice and Peace Commissions, the Church is engaged in the civic formation of citizens and in assisting with the electoral process in a number of countries. In this way she contributes to the education of peoples, awakening their consciences and their civic responsibility. This particular educational role is appreciated by a great many countries which recognize the Church as a peacemaker, an agent of reconciliation and a herald of justice. It is worth repeating that, while a distinction must be made between the role of pastors and that of the lay faithful, the Church’s mission is not political in nature.[36] Her task is to open the world to the religious sense by proclaiming Christ. The Church wishes to be the sign and safeguard of the human person’s transcendence. She must also enable people to seek the supreme truth regarding their deepest identity and their questions, so that just solutions can be found to their problems.[37]\n\n1. Living in accordance with Christ’s justice\n\n24. On the social plane, human consciences are challenged by the grave injustices existing in our world as a whole and within Africa in particular. The plundering of the goods of the earth by a minority to the detriment of entire peoples is unacceptable, because it is immoral. Justice obliges us to “render to each his due”: ius suum unicuique tribuere.[38] It is an issue, then, of rendering justice to whole peoples. Africa is capable of providing every individual and every nation of the continent with the basic conditions which will enable them to share in development.[39] Africans will thus be able to place their God-given talents and riches at the service of their land and their brothers and sisters. If justice is to prevail in all areas of life, private and public, economic and social, it needs to be sustained by subsidiarity and solidarity, and still more, to be inspired by charity. “In accordance with the principle of subsidiarity, neither the state nor any larger society should substitute itself for the initiative and responsibility of individuals and intermediary bodies.”[40] Solidarity is the guarantee of justice and peace, and hence of unity, so that “the abundance of some compensates for the want of others”.[41] Charity, which ensures a bond with God, goes beyond distributive justice. For if “justice is the virtue which assigns to each his due ... anything that takes man away from the true God cannot be justice”.[42]\n\n25. God himself shows us what true justice is, for example when we see Jesus entering the life of Zacchaeus and offering the sinner the grace of his presence (cf. Lk 19:1-10). What, then, is this justice of Christ? Those present at the encounter with Zacchaeus observe Jesus (cf. Lk 19:7); their murmurs of disapproval purport to be an expression of their love of justice. However, they do not know the justice of love which gives itself to the utmost, to taking upon itself the “curse” laid upon men, that they may receive in exchange the “blessing” which is God’s gift (cf. Gal 3:13-14). Divine justice indicates to human justice, limited and imperfect as it is, the horizon to which it must tend if it is to become perfect. Moreover, it makes us aware of our own poverty, our need for forgiveness and for God’s friendship. This is what we experience in the sacraments of Penance and the Eucharist, which flow from the saving work of Christ. That saving work brings us to a justice by which we receive far more than we were entitled to expect, since in Christ, charity is the fullness of the law (cf. Rom 13:8-10).[43] Through Christ, their one model, the just are invited to enter the order of love – agape.\n\n2. Creating a just order in the spirit of the Beatitudes\n\n26. The disciple of Christ, in union with his Master, must help to create a just society where all will be able to participate actively, using their particular talents, in social and economic life. They will thus be able to obtain what they need in order to live in accordance with their human dignity in a society where justice is animated by love.[44] Christ does not propose a revolution of a social or political kind, but a revolution of love, brought about by his complete self-giving through his death on the Cross and his resurrection. The Beatitudes are built upon on this revolution of love (cf. Mt 5:3-10). They provide a new horizon of justice, inaugurated in the paschal mystery, through which we can become just and can build a better world. God’s justice, revealed to us in the Beatitudes, raises the lowly and humbles those who exalt themselves. It will be perfected, it is true, in the kingdom of God which is to be fully realized at the end of time. But God’s justice is already manifest here and now, wherever the poor are consoled and admitted to the banquet of life.\n\n27. In the spirit of the Beatitudes, preferential attention is to be given to the poor, the hungry, the sick – for example, those with AIDS, tuberculosis or malaria – to the stranger, the disadvantaged, the prisoner, the immigrant who is looked down upon, the refugee or displaced person (cf. Mt 25:31-46). The response to these people’s needs in justice and charity depends on everyone. Africa expects this attention from the whole human family as from herself.[45] However, it will have to begin by resolutely implementing political, social and administrative justice at home; this is part of the political culture needed for development and for peace. For her part, the Church will make her specific contribution on the basis of the teaching of the Beatitudes.\n\nC. Love in truth: the source of peace\n\n28. The social horizon opened up by Christ’s work, based on love, surpasses the minimum demands of human justice, that is to say, giving the other his due. The inner logic of love goes beyond this justice, even to the point of giving away one’s possessions:[46] “Let us not love in word or speech but in deed and in truth” (1 Jn 3:18). In the image of his Master, the disciple of Christ will go further still, to the point of laying down his life for his brethren (cf. 1 Jn 3:16). This is the price of true peace in God (cf. Eph 2:14).\n\n1. Concrete fraternal service\n\n29. No society, however developed it may be, can do without fraternal service inspired by love. “Whoever wants to eliminate love is preparing to eliminate man as such. There will always be suffering which cries out for consolation and help. There will always be loneliness. There will always be situations of material need where help in the form of concrete love of neighbour is indispensable.”[47] It is love which soothes hearts that are hurt, forlorn or abandoned. It is love which brings or restores peace to human hearts and establishes it in our midst.\n\n2. The Church as a sentinel\n\n30. In Africa’s present situation the Church is called to make the voice of Christ heard. She wishes to follow Jesus’ counsel to Nicodemus, who asked him whether it was possible to be born again: “You must be born from above” (Jn 3:7). It was the missionaries who offered Africans this new birth “of water and the Spirit” (Jn 3:5), Good News that everyone has a right to hear in order to realize his vocation fully.[48] The Church in Africa draws her life from this heritage. For the sake of Christ and in fidelity to the lesson of life which he taught us, she feels the duty to be present wherever human suffering exists and to make heard the silent cry of the innocent who suffer persecution, or of peoples whose governments mortgage the present and the future for personal interests.[49] Through her ability to see the face of Christ on the face of children, the sick, the needy and those who suffer, the Church is helping slowly but surely to forge a new Africa. In her prophetic role, whenever peoples cry out to her: “Watchman, what of the night?” (Is 21:11), the Church wants to be ready to give a reason for the hope she bears within her (cf. 1 Pet 3:15), because a new dawn is breaking on the horizon (cf. Rev 22:5). Only by rejecting people’s dehumanization and every compromise prompted by fear of suffering or martyrdom can the cause of the Gospel of truth be served. “In the world”, said Christ, “you will have tribulation. But be of good cheer, I have overcome the world” (Jn 16:33). True peace comes from Christ (cf. Jn 14:27). It cannot be compared with the peace that the world gives. It is not the fruit of negotiations and diplomatic agreements based on particular interests. It is the peace of a humanity reconciled with itself in God, a peace of which the Church is the sacrament.[50]\n\nChapter II\n\nPATHS TOWARDS RECONCILIATION,\n\nJUSTICE AND PEACE\n\n31. At this point, I would like to indicate some of the paths that the Synod Fathers identified for the Church’s mission today in her concern to help Africa be freed from the forces that are paralyzing her. Did not Christ say first of all to the paralytic: “Your sins are forgiven” and then “Rise!” (Lk 5:20, 24)?\n\nI. Care for the human person\n\nA. Metanoia: an authentic conversion\n\n32. The principal concern of the Synod members, as they looked to the situation of the continent, was to seek ways of inspiring in Christ’s disciples in Africa the will to become effectively committed to living out the Gospel in their daily lives and in society. Christ calls constantly for metanoia, conversion.[51] Christians are affected by the spirit and customs of their time and place. But by the grace of their Baptism they are called to reject harmful prevailing currents and to swim against the tide. This kind of witness demands unswerving commitment in “ongoing conversion to the Father, the source of true life, who alone is capable of delivering us from evil and all temptations, and keeping us in his Spirit, in the very heart of the struggle against the forces of evil.”[52] Such conversion is possible only if one is sustained by the convictions of faith, supported by a genuine catechesis. It is right, then, to “maintain a living connection between memorized catechism and lived catechesis, which leads to a profound and permanent conversion of life.”[53] Conversion is experienced in a unique way through the sacrament of Reconciliation, which calls for particular attention so that it can serve as a genuine “school of the heart”. At this school, the disciple of Christ gradually forges an adult Christian life marked by an attention to the spiritual and moral dimensions of his actions, and thus becomes capable of “confronting the difficulties of social, political, economic and cultural life”[54] through a life permeated with the spirit of the Gospel. The contribution of Christians in Africa will only be decisive if their understanding of the faith shapes their understanding of the world.[55] For that to happen, education in the faith is indispensable, lest Christ become just one more name to adorn our theories. The word of God and the testimony of life go together.[56] But testimony on its own is not enough either, for “even the finest witness will prove ineffective in the long run if it is not explained and justified – what Peter called always having ‘your answer ready for people who ask you the reason for the hope that you all have’ – and made explicit by a clear and unequivocal proclamation of the Lord Jesus.”[57]\n\nB. Experiencing the truth of the sacrament of penance and reconciliation\n\n33. The Synod members also emphasized the fact that a great many Christians in Africa take an ambivalent stance towards the sacrament of Reconciliation, whereas these same Christians are often very scrupulous in the use of traditional rites of reconciliation. In order to assist the Catholic faithful to walk an authentic path of metanoia in celebrating this sacrament, through which the whole person is refocused upon the goal of encounter with Christ,[58] it would be helpful if the bishops were to commission a serious study of traditional African reconciliation ceremonies in order to evaluate their positive aspects and their limitations. These traditional pedagogical forms of mediation[59] cannot in any way take the place of the sacrament. The Post-Synodal Apostolic Exhortation Reconciliatio et Paenitentia of Blessed John Paul II clearly restated the proper minister and forms of the sacrament of Penance and Reconciliation.[60] The only way that traditional pedagogical forms of mediation can serve to reduce the anguish experienced by certain members of the faithful is by helping them to open themselves more deeply and more truly to Christ, the one great Mediator, and to receive the grace of the sacrament of Penance. Celebrated in faith, this sacrament has the power to reconcile us with God and with our neighbour.[61] It is God who, in his Son, definitively reconciles us with himself and with one another.\n\nC. A spirituality of communion\n\n34. Reconciliation is not an isolated act but a lengthy process by which all parties are re-established in love – a love that heals through the working of God’s word. Reconciliation then becomes at once a way of life and a mission. In order to arrive at genuine reconciliation and to live out the spirituality of communion that flows from it, the Church needs witnesses who are profoundly rooted in Christ and find nourishment in his word and the sacraments. As they strive to grow in holiness, these witnesses can become engaged in building communion among God’s family, communicating to the world – if necessary even to the point of martyrdom – the spirit of reconciliation, justice and peace, after the example of Christ.\n\n35. Here I would like to mention the conditions for a spirituality of communion which Pope John Paul II proposed to the whole Church: the ability to perceive the light of the mystery of the Trinity shining on the faces of brothers and sisters around us,[62] to be attentive to “our brothers and sisters in faith within the profound unity of the Mystical Body, and therefore as ‘those who are a part of me’, in order to share their joys and sufferings, to sense their desires and attend to their needs, to offer them deep and genuine friendship”;[63] the ability as well to recognize all that is positive in the other so as to welcome it and prize it as a gift that God gives me through that person, in a way that transcends by far the individual concerned, who thus becomes a channel of divine graces; and finally, the ability “to ‘make room’ for our brothers and sisters, bearing ‘each other’s burdens’ (Gal 6:2) and resisting the selfish temptations which constantly beset us and provoke competition, careerism, distrust and jealousy.”[64]\n\nIn this way, men and women mature in faith and communion, demonstrating courage in the truth and in self-denial, enlightened by joy. Thus they bear prophetic witness to a life consistent with their faith. They have a model in Mary, Mother of the Church, who welcomed the word of God: by listening to that word, she was able to understand our needs and to intercede for us in her compassion.[65]\n\nD. The inculturation of the Gospel and the evangelization of culture\n\n36. In order to bring about this communion, it would be helpful to recall that the First Synodal Assembly for Africa spoke of the need for an in-depth study of African traditions and cultures. The Synod members noted a dichotomy between certain traditional practices of African cultures and the specific demands of Christ’s message. In her concern for relevance and credibility, the Church needs to carry out a thorough discernment in order to identify those aspects of the culture which represent an obstacle to the incarnation of Gospel values, as well as those aspects which promote them.[66]\n\n37. Nonetheless, we must always remember that the Holy Spirit is the true agent of inculturation, “presiding in a fruitful way at the dialogue between the word of God, revealed in Christ, and the deepest questions which arise among the multitude of human beings and cultures. In this way, the Pentecost-event continues in history, in the unity of one and the same faith, enriched by the diversity of languages and cultures.”[67] The Holy Spirit enables the Gospel to permeate all cultures, without becoming subservient to any.[68] Bishops should be vigilant over this need for inculturation, respecting the norms established by the Church. By discerning which cultural elements and traditions are contrary to the Gospel, they will be able to separate the good seed from the weeds (cf. Mt 13:26). While remaining true to itself, in total fidelity to the Gospel message and the Church’s tradition, Christianity will thus adopt the face of the countless cultures and peoples among whom it has found a welcome and taken root. The Church will then become an icon of the future which the Spirit of God is preparing for us,[69] an icon to which Africa has a contribution of her own to make. In this process of inculturation, it is important not to forget the equally essential task of evangelizing the world of contemporary African culture.\n\n38. The Church’s initiatives for a positive appreciation and safeguarding of African cultures are well known. It is very important that this continue, at a time when the intermingling of peoples, while a source of enrichment, often weakens cultures and societies. The identity of African communities is at stake in these intercultural encounters. It is imperative therefore to make a commitment to transmit the values that the Creator has instilled in the hearts of Africans since the dawn of time. These have served as a matrix for fashioning societies marked by a degree of harmony, since they embody traditional formulae for peaceful coexistence. These positive elements therefore need to be emphasized, lit up from within (cf. Jn 8:12), so that Christians may truly receive the message of Christ, and in this way God’s light may shine before the eyes of all. Then, seeing the good deeds of Christians, men and women will be able to give glory to “the Father who is in heaven” (Mt 5:16).\n\nE. The gift of Christ: the Eucharist and the word of God\n\n39. Beyond differences of origin or culture, the great challenge facing us all is to discern in the human person, loved by God, the basis of a communion that respects and integrates the particular contributions of different cultures.[70] We “must really open these boundaries between tribes, ethnic groups and religions to the universality of God’s love.”[71] Men and women, in the variety of their origins, cultures, languages and religions, are capable of living together in harmony.\n\n40. Truly, the Son of God has pitched his tent among us; he has poured out his blood for us. In accordance with his promise to remain with us until the end of time (cf. Mt 28:20), he gives himself to us every day as nourishment in the Eucharist and in the Scriptures. In my Post-Synodal Apostolic Exhortation Verbum Domini, I wrote that “word and Eucharist are so deeply bound together that we cannot understand one without the other: the word of God takes flesh sacramentally in the event of the Eucharist. The Eucharist opens us to an understanding of Scripture, just as Scripture for its part illumines and explains the mystery of the Eucharist.”[72]\n\n41. Sacred Scripture testifies that the blood which Christ shed for us becomes, through Baptism, the principle and bond of a new fraternity. This is the very antithesis of division, tribalism, racism and ethnocentrism (cf. Gal 3:26-28). The Eucharist is the force which brings together the scattered children of God and maintains them in communion,[73] “since in our veins there circulates the very Blood of Christ, who makes us children of God, members of God’s Family.”[74] As we receive Jesus in the Eucharist and in the Scriptures, we are sent out into the world to proclaim Christ by placing ourselves at the service of others (cf. Jn 13:15; 1 Jn 3:16).[75]\n\nII. Living in harmony\n\nA. The family\n\n42. The family is the “sanctuary of life” and a vital cell of society and of the Church. It is here that “the features of a people take shape; it is here that its members acquire basic teachings. They learn to love inasmuch as they are unconditionally loved, they learn respect for others inasmuch as they are respected, they learn to know the face of God inasmuch as they receive a first revelation of it from a father and a mother full of attention in their regard. Whenever these fundamental experiences are lacking, society as a whole suffers violence and becomes in turn the progenitor of more violence.”[76]\n\n43. The family is the best setting for learning and applying the culture of forgiveness, peace and reconciliation. “In a healthy family life we experience some of the fundamental elements of peace: justice and love between brothers and sisters, the role of authority expressed by parents, loving concern for the members who are weaker because of youth, sickness or old age, mutual help in the necessities of life, readiness to accept others and, if necessary, to forgive them. For this reason, the family is the first and indispensable teacher of peace.”[77] By virtue of its central importance and the various threats looming over it – distortion of the very notion of marriage and family, devaluation of maternity and trivialization of abortion, easy divorce and the relativism of a “new ethics” – the family needs to be protected and defended,[78] so that it may offer society the service expected of it, that of providing men and women capable of building a social fabric of peace and harmony.\n\n44. I therefore strongly encourage families to draw inspiration and strength from the sacrament of the Eucharist, so as to live the radical newness brought by Christ into the heart of everyday life, leading each person to be a radiant witness in his or her working environment and in the whole of society. “The love between man and woman, openness to life, and the raising of children are privileged spheres in which the Eucharist can reveal its power to transform life and give it its full meaning.”[79] It is clear that participation in the Sunday Eucharist is both demanded by the Christian conscience and at the same time serves to form it.[80]\n\n45. Moreover, to give prayer – individual and communal – its rightful place within the family is to respect an essential principle of the Christian vision of life: the primacy of grace. Prayer constantly reminds us of Christ’s primacy and, linked to this, the primacy of the interior life and holiness. Dialogue with God opens the heart to streams of grace and allows the word of Christ to be channelled through us with all its strength. For this, assiduous listening and attentive reading of sacred Scripture within families is necessary.[81]\n\n46. In addition, “the educational mission of the Christian family” is “a true ministry through which the Gospel is transmitted and radiated, so that family life itself becomes an itinerary of faith and in some way a Christian initiation and a school of following Christ. In the family conscious of this gift, as Pope Paul VI noted, ‘all the members evangelize and are evangelized’. By virtue of their ministry of educating, parents are, through the witness of their lives, the first heralds of the Gospel for their children... they become fully parents, in that they are begetters not only of bodily life but also of the life that through the Spirit’s renewal flows from the Cross and Resurrection of Christ.”[82]\n\nB. The elderly\n\n47. In Africa, the elderly are held in particular veneration. They are not banished from families or marginalized as in other cultures. On the contrary, they are esteemed and perfectly integrated within their families, of which they are indeed the pinnacle. This beautiful African appreciation of old age should inspire Western societies to treat the elderly with greater dignity. Sacred Scripture speaks frequently of the elderly. “Rich in experience is the crown of the aged, and their boast is the fear of the Lord” (Sir 25:6). Old age, despite the frailty which seems to accompany it, is a gift that should be lived each day in serene openness to God and neighbour. It is also a time of wisdom, since length of years teaches one the grandeur and the fragility of life. As a man of faith, the elderly Simeon with joy and wisdom offers not a sorrowful farewell to life but rather a song of thanksgiving to the Saviour of the world (cf. Lk 2:25-32).\n\n48. It is because of this wisdom, sometimes obtained at a high price, that the elderly can influence the family in a variety of ways. Their experience naturally leads them not only to bridge the generation gap, but also to affirm the need for mutual support. They are an enrichment for all elements of the family, especially for young couples and for children who find in them understanding and love. Not only have they given life, but they contribute by their actions to building up their family (cf. Tit 2:2-5), and by their prayer and their life of faith, they spiritually enrich every member of their family and community.\n\n49. In Africa, stability and social order are still frequently entrusted to a council of elders or traditional chiefs. Through this structure, the elderly can contribute effectively to the building of a more just society which evolves, not on the basis of whatever experiences happen to come its way, but gradually and with a prudent equilibrium. The elderly are thus able to participate in the reconciliation of individuals and communities through their wisdom and experience.\n\n50. The Church regards the elderly with great esteem. Echoing the words of Blessed John Paul II, let me repeat that “the Church needs you! … But civil society also needs you! ... May you be able to use generously the time you have at your disposal and the talents God has granted to you ... Help proclaim the Gospel ... Devote time and energy to prayer.”[83]\n\nC. Men\n\n51. In the family, men have received a particular mission. In their role as husbands and fathers, they exercise the noble responsibility of giving society the values it needs through marriage and the raising of children.\n\n52. In union with the Synod Fathers, I encourage Catholic men, within their families, to make a real contribution to the human and Christian upbringing of their children, and to the welcoming and protection of life from the moment of conception. [84] I invite them to adopt a Christian style of life, rooted and grounded in love (cf. Eph 3:17). With Saint Paul, I exhort them once more: “Love your wives, as Christ loved the Church and gave himself up for her ... husbands should love their wives as their own bodies. He who loves his wife loves himself. For no man ever hates his own flesh, but nourishes and cherishes it, as Christ does the Church” (Eph 5:25, 28). Do not be afraid to demonstrate tangibly that there is no greater love than to lay down one’s life for those one loves (cf. Jn 15:13), that is to say, first and foremost, for one’s wife and children. Cultivate a serene atmosphere of joy in your home! Marriage is a “gift from the Lord”, in the words of Saint Fulgentius of Ruspe.[85] Your witness to the inviolable dignity of every human person will serve as an effective antidote to traditional practices which are contrary to the Gospel and oppressive to women in particular.\n\n53. In manifesting and in living on earth God’s own fatherhood (cf. Eph 3:15), you are called to guarantee the personal development of all members of the family, which is the cradle and most effective means for humanizing society, and the place of encounter for different generations.[86] By the creative dynamic of the word of God itself,[87] may your sense of responsibility grow to the point where you make concrete commitments in the Church. She needs convinced and effective witnesses of the faith who will promote reconciliation, justice and peace,[88] and will offer their enthusiastic and courageous contribution to the transformation of their own milieu and of society as a whole. You are these witnesses through your work, which enables you constantly to provide for yourselves and for your families. What is more, by offering this work to God, you are associated with the redemptive work of Jesus Christ who gave an eminent dignity to labour by the work of his own hands at Nazareth.[89]\n\n54. The quality and impact of your Christian lives depend on a life of profound prayer, nourished by the word of God and the sacraments. So be vigilant in keeping alive this essential dimension of your Christian commitment; it is there that your witness of faith in everyday tasks and your participation in ecclesial movements find their source! In the process, you also become models whom the young will want to imitate, and so you will be able to help them embark upon a responsible adult life. Do not be afraid to speak to them about God and to introduce them, by your own example, to the life of faith and to commitment in social or charitable activities, and in this way lead them to discover that they are truly created in the image and likeness of God. “The signs of this divine image in man can be recognized, not in the form of the body, which is subject to corruption, but in the prudence of intelligence, in justice, moderation, courage, wisdom, education.”[90]\n\nD. Women\n\n55. Women in Africa make a great contribution to the family, to society and to the Church by their many talents and unique gifts. As John Paul II said: “woman is the one in whom the order of love in the created world of persons takes first root.”[91] The Church and society need women to take their full place in the world “so that the human race can live in the world without completely losing its humanity.”[92]\n\n56. While it is undeniable that in certain African countries progress has been made towards the advancement of women and their education, it remains the case that, overall, women’s dignity and rights as well as their essential contribution to the family and to society have not been fully acknowledged or appreciated. Thus women and girls are often afforded fewer opportunities than men and boys. There are still too many practices that debase and degrade women in the name of ancestral tradition. With the Synod Fathers, I urge all Christians to combat all acts of violence against women, speaking out and condemning them.[93] In this area, the conduct of the members of the Church ought to be a model for society as a whole.\n\n57. When I visited Africa, I insisted that: “we must recognize, affirm and defend the equal dignity of man and woman: they are both persons, utterly unique among all the living beings found in the world.”[94] Unfortunately, the evolution of ways of thinking in this area is much too slow. The Church has the duty to contribute to the recognition and liberation of women, following the example of Christ’s own esteem for them (cf. Mt 15:21-28; Lk 7:36-50; 8:1-3; 10:38-42; Jn 4:7-42). Giving women opportunities to make their voice heard and to express their talents through initiatives which reinforce their worth, their self-esteem and their uniqueness would enable them to occupy a place in society equal to that of men – without confusing or conflating the specific character of each – since both men and women are the “image” of the Creator (cf. Gen 1:27). Bishops should encourage and promote the formation of women so that they may assume “their proper share of responsibility and participation in the community life of society and ... of the Church.”[95] Women will thus contribute to the humanization of society.\n\n58. You, Catholic women, carry on the Gospel tradition of those women who assisted Jesus and the apostles (cf. Lk 8:3). In the local Churches, you are a kind of “backbone”,[96] because your numbers, your active presence and your organizations are a great support for the Church’s apostolate. When peace is under threat, when justice is flouted, when poverty increases, you stand up to defend human dignity, the family and the values of religion. May the Holy Spirit unceasingly call forth holy and courageous women in the Church, who can make their precious spiritual contribution to the growth of our communities!\n\n59. Dear daughters of the Church, sit constantly at the school of Christ, like Mary of Bethany, and learn to recognize his word (cf. Lk 10:39). Grow in knowledge of the catechism and the Church’s social teaching, so as to acquire for yourselves the principles that will assist you in acting as true disciples. Thus you will be able to engage with discernment in the various projects involving women. Continue to defend life, for God has made you channels of life. The Church will always support you. Help young girls by your counsel and example, so that they may approach adult life serenely. Support one another! Show respect to the elderly in your midst. The Church counts on you to create a “human ecology”[97] through your sympathetic love, your friendly and thoughtful demeanour, and finally through mercy, values that you know how to instil in your children, values that the world so badly needs. In this way, by the wealth of your specifically feminine gifts,[98] you will foster the reconciliation of individuals and communities.\n\nE. Young people\n\n60. Young people make up the majority of Africa’s population. This youthfulness is a gift and a treasure from God for which the whole Church is grateful to the Lord of life.[99] Young people should be loved, esteemed and respected. “Whatever their possible ambiguities, [they] have a profound longing for those genuine values which find their fullness in Christ. Is not Christ the secret of true freedom and profound joy of heart? Is not Christ the supreme friend and the teacher of all genuine friendship? If Christ is presented to young people as he really is, they experience him as an answer that is convincing and they can accept his message, even when it is demanding and bears the mark of the Cross.”[100]\n\n61. As I said on the subject of young people in the Post-Synodal Apostolic Exhortation Verbum Domini: “Youth is a time when genuine and irrepressible questions arise about the meaning of life and the direction our own lives should take. Only God can give the true answer to these questions. Concern for young people calls for courage and clarity in the message we proclaim; we need to help young people to gain confidence and familiarity with sacred Scripture so it can become a compass pointing out the path to follow. Young people need witnesses and teachers who can walk with them, teaching them to love the Gospel and to share it, especially with their peers, and thus to become authentic and credible messengers.”[101]\n\n62. In his Rule, Saint Benedict asks the abbot of the monastery to listen to the youngest monks. As he says: “It is often to a younger brother that the Lord reveals the best course”.[102] So we should make every effort to involve young people directly in the life of society and of the Church, so that they do not fall prey to feelings of frustration and rejection in the face of their inability to shape their own future, especially in those situations where young people are vulnerable due to lack of education, unemployment, political exploitation and various kinds of addiction.[103]\n\n63. Dear young people, enticements of all kinds may tempt you: ideologies, sects, money, drugs, casual sex, violence... Be vigilant: those who propose these things to you want to destroy your future! In spite of difficulties, do not be discouraged and do not give up your ideals, your hard work and your commitment to your human, intellectual and spiritual formation! In order to grow in discernment, along with the strength and the freedom needed to resist these pressures, I encourage you to place Jesus Christ at the centre of your lives through prayer, but also through the study of sacred Scripture, frequent recourse to the sacraments, formation in the Church’s social teaching, and your active and enthusiastic participation in ecclesial groups and movements. Cultivate a yearning for fraternity, justice and peace. The future is in the hands of those who find powerful reasons to live and to hope. If you want it, the future is in your hands, because the gifts that the Lord has bestowed upon each one of you, strengthened by your encounter with Christ, can bring genuine hope to the world![104]\n\n64. When it comes to making life choices, when you find yourselves considering the question of a total consecration to Christ – in the ministerial priesthood or the consecrated life – turn to him, take him as your model, and listen to his word by meditating regularly. During the homily of the inaugural Mass of my pontificate, I spoke words to you that I want to repeat now, for they remain timely: “If we let Christ into our lives, we lose nothing, nothing, absolutely nothing of what makes life free, beautiful and great. No! Only in this friendship are the doors of life opened wide. Only in this friendship is the great potential of human existence truly revealed ... Dear young people: Do not be afraid of Christ! He takes nothing away, and he gives you everything. When we give ourselves to him, we receive a hundredfold in return. Yes, open, open wide the doors to Christ – and you will find true life.”[105]\n\nF. Children\n\n65. Like young people, children are a gift of God to humanity, and they must be the object of particular concern on the part of their families, the Church, society and governments, for they are a source of hope and renewed life. God is particularly close to them and their lives are precious in his eyes, even when circumstances seem difficult or impossible (cf. Gen 17:17-18; 18:12, Mt 18:10).\n\n66. Indeed, “as far as the right to life is concerned, every innocent human being is absolutely equal to all others. This equality is the basis of all authentic social relationships which, to be truly such, can only be founded on truth and justice, recognizing and protecting every man and woman as a person and not as an object to be used.”[106]\n\n67. This being the case, how can we fail to deplore and forcefully denounce the intolerable treatment to which so many children in Africa are subjected?[107] The Church is Mother and could never abandon a single one of them. It is our task to let Christ’s light shine in their lives by offering them his love, so that they can hear him say to them: “You are precious in my eyes, and honoured, and I love you” (Is 43:4). God wants every child to be happy and to smile, and his favour rests upon them, “for to such belongs the kingdom of God” (Mk 10:14).\n\n68. Christ Jesus always manifested his preferential love for the little ones (cf. Mk 10:13-16). The Gospel itself is deeply permeated by the truth about children. What, indeed, is meant by these words: “unless you turn and become like children, you will never enter the kingdom of heaven” (Mt 18:3)? Does not Jesus make the child a model, even for adults? The child has something which must never be lacking in those who would enter the kingdom of heaven. Heaven is promised to all who are simple, like children, to all who, like them, are filled with a spirit of trusting abandonment, pure and rich in goodness. They alone can find in God a Father and become, through Jesus, children of God. Sons and daughters of our parents, God wants us all to become his adopted children by grace![108]\n\nIII. The African vision of life\n\n69. In the African worldview, life is perceived as something that embraces and includes ancestors, the living and those yet to be born, the whole of creation and all beings: those that speak and those that are mute, those that think and those lacking thought. The visible and invisible universe is regarded as a living-space for human beings, but also as a space of communion where past generations invisibly flank present generations, themselves the mothers of future generations. This great openness of heart and spirit in the African tradition predisposes you, dear brothers and sisters, to hear and to receive Christ’s message, to appreciate the mystery of the Church, and thus to value human life to the full, along with the conditions in which it is lived.\n\nA. The protection of life\n\n70. Among the initiatives aimed at protecting human life on the African continent, the Synod members took into consideration the efforts expended by international institutions to promote certain aspects of development.[109] Yet they noted with concern a lack of ethical clarity at international meetings, and specifically the use of confusing language conveying values at odds with Catholic moral teaching. The Church is perennially concerned for the integral development of “every man and the whole man”, as Pope Paul VI put it.[110] That is why the Synod Fathers took pains to emphasize the questionable elements found in certain international documents, especially those concerned with women’s reproductive health. The Church’s position on the matter of abortion is unambiguous. The child in his or her mother’s womb is a human life which must be protected. Abortion, which is the destruction of an innocent unborn child, is contrary to God’s will, for the value and dignity of human life must be protected from conception to natural death. The Church in Africa and the neighbouring islands must be committed to offering help and support to women and couples tempted to seek an abortion, while remaining close to those who have had this tragic experience and helping them to grow in respect for life. She acknowledges the courage of governments that have legislated against the culture of death – of which abortion is a dramatic expression – in favour of the culture of life.[111]\n\n71. The Church knows that many individuals, associations, specialized groups and states reject sound teaching on this subject. “We must not fear hostility or unpopularity, and we must refuse any compromise or ambiguity which might conform us to the thinking of this world (cf. Rom 12:2). We must be in the world but not of the world (cf. Jn 15:19; 17:16), drawing our strength from Christ, who by his death and resurrection has overcome the world (cf. Jn 16:33).”[112]\n\n72. Serious threats loom over human life in Africa. Here, as elsewhere, one can only deplore the ravages of drug and alcohol abuse which destroy the continent’s human potential and afflict young people in particular.[113] Malaria,[114] as well as tuberculosis and AIDS, decimate the African peoples and gravely compromise their socio-economic life. The problem of AIDS, in particular, clearly calls for a medical and pharmaceutical response. This is not enough, however: the problem goes deeper. Above all, it is an ethical problem. The change of behaviour that it requires – for example, sexual abstinence, rejection of sexual promiscuity, fidelity within marriage – ultimately involves the question of integral development, which demands a global approach and a global response from the Church. For if it is to be effective, the prevention of AIDS must be based on a sex education that is itself grounded in an anthropology anchored in the natural law and enlightened by the word of God and the Church’s teaching.\n\n73. In the name of life – which it is the Church’s duty to defend and protect – and in union with the Synod Fathers, I offer an expression of renewed encouragement and support to all the Church’s institutions and movements that are working in the field of healthcare, especially with regard to AIDS. You are doing wonderful and important work. I ask international agencies to acknowledge you and to offer you assistance, respecting your specific character and acting in a spirit of collaboration. Once again, I warmly encourage those institutes and programmes of therapeutic and pharmaceutical research which seek to eradicate pandemics. Spare no effort to arrive at results as swiftly as possible, out of love for the precious gift of life.[115] May you discover solutions and provide everyone with access to treatments and medicines, taking account of uncertain situations! The Church, indeed, has been pleading for a long time for high quality medical treatment to be made available at minimum cost to all concerned.[116]\n\n74. The defence of life also entails the elimination of ignorance through literacy programmes and quality education that embraces the whole person. Throughout her history, the Catholic Church has shown particular concern for education. She has always raised awareness among parents, providing them with encouragement and assistance in carrying out their responsibility as the first educators of their children in life and in faith. In Africa, the Church’s teaching establishments – her schools, colleges, high schools, professional schools, universities and so forth – place tools for learning at people’s disposal without discrimination on the basis of origin, financial means or religion. The Church’s makes her own contribution by recognizing and making fruitful the talents that God has placed in the heart of each person. Many religious congregations were founded with this end in view. Countless holy men and women understood that leading people to holiness first entailed promoting their dignity through education.\n\n75. The Synod members noted that Africa, like the rest of the world, is experiencing a crisis of education.[117] They stressed the need for educational programmes combining faith and reason so as to prepare children and young people for adult life. These solid foundations will be able to help them address the daily decisions arising in every adult life on the affective, social, professional and political plane.\n\n76. Illiteracy represents one of the principal obstacles to development. It is a scourge on a par with that of the pandemics. True, it does not kill directly, but it contributes actively to the marginalization of the person – which is a form of social death – and it blocks access to knowledge. Teaching people to read and write makes them full members of the res publica and enables them to play their part in building it up;[118] for Christians it provides access to the inestimable treasure of the sacred Scriptures that nourish their life of faith.\n\n77. I ask Catholic communities and institutions to respond generously to this great challenge, which is a real testing ground for civilization, and in accordance with their means, I ask them to multiply their efforts, independently or in collaboration with other organizations, to develop effective programmes adapted to people’s needs. Catholic communities and institutions will only be able to meet this challenge if they maintain their ecclesial identity and remain zealously faithful to the Gospel message and the charism of their founder. This Christian identity is a precious good which must be preserved and safeguarded, lest the salt lose its flavour and end up being trampled underfoot (cf. Mt 5:13).\n\n78. It is surely necessary to raise the awareness of governments so that they will increase their support for schooling. The Church recognizes and respects the role of the state in the educational domain. She nevertheless affirms her legitimate right to play her part, offering her particular contribution. And it would be helpful to remind the state that the Church has a right to educate according to her own rules and in her own buildings. This is a right which is part of that freedom of action “which her responsibility for human salvation requires”.[119] Many African states recognize the eminent and disinterested role played by the Church through her educational structures in building up their nations. I therefore strongly encourage governments in their efforts to support this educational work.\n\nB. Respect for creation and the ecosystem\n\n79. Together with the Synod Fathers, I ask all the members of the Church to work and speak out in favour of an economy that cares for the poor and is resolutely opposed to an unjust order which, under the pretext of reducing poverty, has often helped to aggravate it.[120] God has given Africa important natural resources. Given the chronic poverty of its people, who suffer the effects of exploitation and embezzlement of funds both locally and abroad, the opulence of certain groups shocks the human conscience. Organized for the creation of wealth in their homelands, and not infrequently with the complicity of those in power in Africa, these groups too often ensure their own prosperity at the expense of the well-being of the local population.[121] Acting in concert with all other components of civil society, the Church must speak out against the unjust order that prevents the peoples of Africa from consolidating their economies[122] and “from developing according to their cultural characteristics”.[123] Moreover, it is incumbent upon the Church to strive that “every people may be the principal agent of its own economic and social progress ... and may help to bring about the universal common good as an active and responsible member of the human family, on an equal footing with other peoples.”[124]\n\n80. Some business men and women, governments and financial groups are involved in programmes of exploitation which pollute the environment and cause unprecedented desertification. Serious damage is done to nature, to the forests, to flora and fauna, and countless species risk extinction. All of this threatens the entire ecosystem and consequently the survival of humanity.[125] I call upon the Church in Africa to encourage political leaders to protect such fundamental goods as land and water for the human life of present and future generations[126] and for peace between peoples.\n\nC. The good governance of states\n\n81. The body politic, whose essential duty is the implementation and administration of a just order, can be a major instrument at the service of reconciliation, justice and peace.[127] This order, in its turn, is at the service of the “vocation to the communion of persons”.[128] In order to put this ideal into practice, the Church in Africa must help to build up society in cooperation with government authorities and public and private institutions that are engaged in building up the common good.[129] Traditional chiefs have a very positive contribution to make to good governance. The Church, for her part, is committed to promoting within her own ranks and within society a culture that respects the rule of law.[130] By way of example, elections represent a platform for the expression of a people’s political decisions, and they are a sign of legitimacy for the exercise of power. They provide a privileged opportunity for healthy and serene public political debate, marked by respect for different opinions and different political groupings. If conducted well, elections call forth and encourage real and active participation by citizens in political and social life. Failure to respect the national constitution, the law or the outcome of the vote, when elections have been free, fair and transparent, would signal a grave failure in governance and a lack of competence in the administration of public affairs.[131]\n\n82. Today, many decision makers, both political and economic, assume that they owe nothing to anyone other than themselves. “They are concerned only with their rights, and they often have great difficulty in taking responsibility for their own and other people’s integral development. Hence it is important to call for a renewed reflection on how rights presuppose duties, if they are not to become mere licence.”[132]\n\n83. Rising crime rates in increasingly urban societies are a cause of great concern for all leaders and governments. Independent judiciary and prison systems are urgently needed, therefore, for the restoration of justice and the rehabilitation of offenders. It is time to put a stop to “miscarriages of justice and ill-treatment of prisoners”, and “the widespread non-enforcement of the law ... which represents a violation of human rights,”[133] as well as imprisonment either without trial or else with much-delayed trial. “The Church in Africa ... recognizes her prophetic mission towards all those affected by crime and their need for reconciliation, justice and peace.”[134] Prisoners are human persons who, despite their crime, deserve to be treated with respect and dignity. They need our care. With this in mind, the Church must provide for pastoral care in prisons, for the material and spiritual welfare of the prisoners. This pastoral activity is a real service that the Church offers to society, and it is one that the state should support for the sake of the common good. Together with the Synod members, I draw the attention of society’s leaders to the need to make every effort to eliminate the death penalty[135] and to reform the penal system in a way that ensures respect for the prisoners’ human dignity. Pastoral workers have the task of studying and recommending restorative justice as a means and a process for promoting reconciliation, justice and peace, and the return of victims and offenders to the community.[136]\n\nD. Migrants, displaced persons and refugees\n\n84. Millions of migrants, displaced persons and refugees are searching for a homeland and a peaceful country in Africa or elsewhere. The scale of this movement, which affects every country, reveals the hidden magnitude of the different types of poverty produced by deficiencies in public administration. Thousands of people have tried and continue trying to cross deserts and seas, searching for an oasis of peace and prosperity, better education and greater freedom. Unfortunately, many refugees and displaced persons encounter all kinds of violence and exploitation, even prison, and all too often, death. Some states have responded to this dramatic situation with repressive legislation.[137] The precarious situation of these poor people should awaken everyone’s compassion and generous solidarity; yet it often gives rise to fear and anxiety. Many regard migrants as a burden and view them with suspicion, seeing them only as a source of danger, insecurity and threat. This perception provokes reactions of intolerance, xenophobia and racism. As a result, these migrants are forced, through the precariousness of their situation, to do low-paid work that is often illegal, humiliating or degrading. The human conscience can only respond with indignation to these situations. Migration inside and outside the continent thus becomes a complex drama which seriously affects Africa’s human capital, leading to the destabilization or destruction of families.\n\n85. The Church remembers that Africa offered a place of refuge for the Holy Family when they were fleeing the murderous political power of Herod,[138] in search of a land that could offer them security and peace. The Church will continue to make her voice heard and to campaign for the defence of all people.[139]\n\nE. Globalization and international aid\n\n86. The Synod Fathers expressed their misgivings and concern with regard to globalization. I have already drawn attention to this phenomenon as a challenge that needs to be addressed. “The truth of globalization as a process and its fundamental ethical criterion are given by the unity of the human family and its development towards what is good. Hence a sustained commitment is needed so as to promote a person-based and community-oriented cultural process of world-wide integration that is open to transcendence.”[140] The Church is eager to see the globalization of solidarity progress to the point where it inscribes “in commercial relationships the principle of gratuitousness and the logic of gift as an expression of fraternity”,[141] while avoiding the temptation to regard globalization as the only lens through which to view life, culture, politics and the economy, and fostering an ongoing ethical respect for the variety of human situations in the interests of effective solidarity.\n\n87. This globalization of solidarity is already demonstrated to some extent in the area of international aid. Today, news of a disaster spreads rapidly around the world and often leads to an upsurge of compassion and concrete acts of generosity. The Church provides a service of great charity by protecting the real needs of the beneficiary. Defending the rights of the needy and those who have no voice, and in the name of the respect and solidarity that they deserve, she asks that “international agencies and non-governmental organizations commit themselves to complete transparency” in their work.[142]\n\nIV. Dialogue and communion among believers\n\n88. As many social movements indicate, peace in Africa, as elsewhere, is conditioned by interreligious relations. Hence it is important for the Church to promote dialogue as a spiritual disposition, so that believers may learn to work together, for example in associations for justice and peace, in a spirit of trust and mutual help. Families must be educated in attentive listening, fraternity and respect without fear of the other.[143] One thing only is necessary (cf. Lk 10:42) and capable of quenching every human person’s thirst for eternity and all humanity’s desire for unity: love and contemplation of him before whom Saint Augustine cried out: “Eternal Truth, true Love, beloved Eternity!”[144]\n\nA. Ecumenical dialogue and the challenge of new religious movements\n\n89. By inviting to the Synodal Assembly our fellow Christians – Orthodox, Coptic Orthodox, Lutheran, Anglican, Methodist, and in particular His Holiness Abuna Paulos, Patriarch of the Tewahedo Orthodox Church of Ethiopia, one of the most ancient Christian communities of the African continent – I wanted to make clear that the path to reconciliation must first pass through the communion of Christ’s disciples. A divided Christianity remains a scandal, since it de facto contradicts the will of the Divine Master (cf. Jn 17:21). Ecumenical dialogue therefore seeks to direct our common journey towards Christian unity, as we listen assiduously to the word of God, faithful to fraternal communion, the breaking of bread and the prayers (cf. Acts 2:42). I call upon the whole ecclesial family – particular Churches, institutes of consecrated life as well as lay movements and associations – to pursue this path with ever greater determination, in the spirit of, and on the basis of, the guidelines given in the Ecumenical Directory and through the various existing ecumenical associations. I also ask that new ones be set up wherever this could serve as an aid for mission. Together let us undertake works of charity and protect our religious patrimonies, through which Christ’s disciples find the spiritual strength that they need for building up the human family![145]\n\n90. In recent decades, the Church in Africa has been asking itself a great many questions about the emergence and growth of non-Catholic communities sometimes known as African Independent Churches. Frequently an offshoot of traditional Christian Churches and ecclesial communities, they adopt elements of traditional African cultures. These groups have recently made an appearance in the ecumenical field. The Pastors of the Catholic Church will have to take into account this new phenomenon affecting the promotion of Christian unity in Africa, and they will consequently have to find a response suited to the context, for the sake of deeper evangelization as a way of effectively communicating Christ’s truth to the people of Africa.\n\n91. Various syncretistic movements and sects have sprung up in Africa in recent decades. Sometimes it is hard to discern whether they are of authentically Christian inspiration or whether they are simply the fruit of sudden infatuation with a leader claiming to have exceptional gifts. Their nomenclature and vocabulary easily give rise to confusion, and they can lead people in good faith astray. These many sects take advantage of an incomplete social infrastructure, the erosion of traditional family solidarity and inadequate catechesis in order to exploit people’s credulity, and they offer a religious veneer to a variety of heterodox, non-Christian beliefs. They shatter the peace of couples and families through false prophecies and visions. They even seduce political leaders. The Church’s theology and pastoral care must determine the causes of this phenomenon, not only in order to stem the haemorrhage of the faithful from the parishes to the sects, but also in order to lay the foundations of a suitable pastoral response to the attraction that these movements and sects exert. Once again, this points to the need for a profound evangelization of the African soul.\n\nB. Interreligious dialogue\n\n1. Traditional African religions\n\n92. The Church lives daily alongside the followers of traditional African religions. With their reference to ancestors and to a form of mediation between man and Immanence, these religions are the cultural and spiritual soil from which most Christian converts spring and with which they continue to have daily contact. It is worth singling out knowledgeable individual converts, who could provide the Church with guidance in gaining a deeper and more accurate knowledge of the traditions, the culture and the traditional religions. This would make it easier to identify points of real divergence. It would also help to clarify the vital distinction between culture and cult and to discard those magical elements which cause division and ruin for families and societies. In this regard, the Second Vatican Council taught that the Church “urges her sons and daughters to enter with prudence and charity into discussion and collaboration with members of other religions. Let Christians, while witnessing to their own faith and way of life, acknowledge, preserve and encourage the spiritual and moral truths found among non-Christians, together with their life and culture.”[146] It would help to manifest the treasures of the Church’s sacramental life and spirituality in all their depth and to pass them on more effectively in catechesis, if the Church were to carry out a theological study of those elements of the traditional African cultures in conformity with Christ’s teaching.\n\n93. Witchcraft, which is based on the traditional religions, is currently experiencing a certain revival. Old fears are re-surfacing and creating paralyzing bonds of subjection. Anxiety over health, well-being, children, the climate, and protection from evil spirits at times lead people to have recourse to practices of traditional African religions that are incompatible with Christian teaching. The problem of “dual affiliation” – to Christianity and to the traditional African religions – remains a challenge. Through profound catechesis and inculturation, the Church in Africa needs to help people to discover the fullness of Gospel values. It is important to determine the profound meaning of these practices of witchcraft by identifying the many theological, social and pastoral implications of this scourge.\n\n2. Islam\n\n94. The Synod Fathers highlighted the complexity of the Muslim presence on the African continent. In some countries, good relations exist between Christians and Muslims; in others, the local Christians are merely second-class citizens, and Catholics from abroad, religious and lay, have difficulty obtaining visas and residence permits; in some, there is insufficient distinction between the religious and political spheres, while in others, finally, there is a climate of hostility. I call upon the Church, in every situation, to persist in esteem for Muslims, who “worship God who is one, living and subsistent; merciful and almighty, the creator of heaven and earth, who has also spoken to humanity.”[147] If all of us who believe in God desire to promote reconciliation, justice and peace, we must work together to banish every form of discrimination, intolerance and religious fundamentalism. In her social apostolate, the Church does not make religious distinctions. She comes to the help of those in need, be they Christian, Muslim or animist. In this way she bears witness to the love of God, creator of all, and she invites the followers of other religions to demonstrate respect and to practise reciprocity in a spirit of esteem. I ask the whole Church, through patient dialogue with Muslims, to seek juridical and practical recognition of religious freedom, so that every citizen in Africa may enjoy not only the right to choose his religion freely[148] and to engage in worship, but also the right to freedom of conscience.[149] Religious freedom is the road to peace.[150]\n\nC. Becoming “the salt of the earth” and “the light of the world”\n\n95. For her mission of evangelization, the Church in Africa draws upon several sources: sacred Scripture, Tradition and the sacramental life. As a great many Synod Fathers remarked, the Church’s ministry builds effectively upon the Catechism of the Catholic Church. Moreover, the Compendium of the Social Doctrine of the Church is a guide to the Church’s mission as “Mother and Teacher” in the world and in society, and is therefore a pastoral tool of the first rank.[151] Christians who draw nourishment from the authentic source, Christ, are transformed by him into “the light of the world” (Mt 5:14), and they transmit the one who is himself “the Light of the world” (Jn 8:12). Their knowledge must be shaped by charity. Knowledge, in fact, “if it aspires to be wisdom capable of directing man in the light of his first beginnings and his final ends ... must be ‘seasoned’ with the ‘salt’ of charity.”[152]\n\n96. In order to accomplish the task that we are called to carry out, let us make our own the exhortation of Saint Paul: “Stand, therefore, having girded your loins with truth, and having put on the breastplate of righteousness, and having shod your feet with the equipment of the Gospel of peace, besides all these, taking the shield of faith, with which you can quench all the flaming darts of the evil one. And take the helmet of salvation, and the sword of the Spirit, which is the word of God. Pray at all times in the Spirit, with all prayer and supplication” (Eph 6:14-18).\n\nPart two\n\n“TO EACH IS GIVEN\n\nTHE MANIFESTATION OF THE SPIRIT FOR THE COMMON GOOD”\n\n(1 Cor 12:7)\n\n97. The guidelines for mission that I have just indicated will only become a reality if the Church acts, on the one hand, under the guidance of the Holy Spirit, and on the other, as a single body, to use the image of Saint Paul, who presents these two conditions in an integrated way. In Africa, marked as it is by contrasts, the Church must clearly point out the path towards Christ. She must show how to live, in total fidelity to Christ Jesus, the unity in diversity taught by the Apostle: “Now there are varieties of gifts, but the same Spirit; and there are varieties of service, but the same Lord; and there are varieties of working, but it is the same God who inspires them all in every one. To each is given the manifestation of the Spirit for the common good” (1 Cor 12:4-7). By exhorting each member of the Church family to be “the salt of the earth” and “the light of the world” (Mt 5:13-14), I wish to stress that in “being so”, they should act, through the Spirit, for the common good. One can never be a Christian alone. The gifts given by the Lord to each – bishops, priests, deacons and religious, catechists and lay people – must all contribute to harmony, communion and peace in the Church herself and in society.\n\n98. We are all very familiar with the episode of the paralytic who was brought to Jesus to be cured (cf. Mk 2:1-12). For us today, this man represents all our brothers and sisters in Africa and elsewhere who are paralyzed in different ways and, sadly, often in great distress. In the light of the challenges that I have described briefly, drawing on the comments of the Synod Fathers, let us reflect on the attitude of those who carry the paralytic. He himself cannot come close to Jesus without the assistance of those four people of faith who braved the physical obstacle of the crowd as a sign of their solidarity and their complete trust in Jesus. Christ “saw their faith”. He then removes the spiritual obstacle when he says to the paralysed man: “Your sins are forgiven”. He removes what prevents the man from rising. This example invites us to grow in faith and, in turn, to show solidarity and creativity in relieving those who bear heavy burdens, thus opening them to the fullness of life in Christ (cf. Mt 11:28). Before the obstacles, both physical and spiritual, that stand before us, let us mobilize the spiritual energies and the material resources of the whole body which is the Church, convinced that Christ will act through the Holy Spirit in each of her members.\n\nChapter I\n\nTHE MEMBERS OF THE CHURCH\n\n99. Dear sons and daughters of the Church, especially you, the beloved faithful of Africa, the love of God has blessed you in so many ways and has made you capable of acting as the salt of the earth. All of you, as members of the Church, should be aware that peace and justice come first from the reconciliation of each human being with himself and with God. Christ himself is the one true “Prince of Peace”. His birth is the pledge of the messianic peace proclaimed by the prophets (cf. Is 9:5-6; 57:19; Mic 5:4; Eph 2:14-17). This peace does not come from ourselves but from God. It is the messianic gift par excellence. This peace leads us to the justice of the kingdom, which is to be sought in season and out of season, in all that we do (cf. Mt 6:33), so that in everything glory may be given to God (cf. Mt 5:16). We know that the just person is faithful to God’s law because he has been converted (cf. Lk 15:7; 18:14). This new faithfulness has been brought by Christ so as to make us “blameless and innocent” (cf. Phil 2:15).\n\nI. Bishops\n\n100. Dear brother bishops, the holiness to which the bishop is called requires the exercise of the virtues – in the first place, of the theological virtues – and the exercise of the evangelical counsels.[153] Your own holiness must be outstanding, to the benefit of those entrusted to your pastoral care, those whom you must serve. Your life of prayer will nourish your apostolate from within. The bishop must be someone in love with Christ. The moral authority and the prestige that uphold the exercise of your juridical power can only come from the holiness of your life.\n\n101. Saint Cyprian of Carthage, in the middle of the third century, stated: “The Church rests on the bishops, and all her conduct follows the direction of those same rulers”.[154] Communion, unity and cooperation with the presbyterate will be a safeguard against the seeds of division and will assist you in listening together to the Holy Spirit. He will lead you on the right path (cf. Ps 22:3). Love and respect your priests! They are esteemed co-workers in your episcopal ministry. Imitate Christ! He created around himself a circle of friendship, fraternal affection and communion which he drew from the depths of the Trinitarian mystery. “I invite you to take continuous care to help your priests to live in intimate communion with Christ. Their spiritual life is the foundation of their apostolic life. Exhort them gently to daily prayer, to the worthy celebration of the sacraments, especially those of the Eucharist and Reconciliation, as Saint Francis de Sales did for his priests … Your priests need your affection, your encouragement and your concern.”[155]\n\n102. Be one with the Successor of Peter, together with your priests and all the faithful. Do not waste your human and pastoral energies in the vain search for answers to questions which are not of your direct competence, or in the twists and turns of a nationalism that can easily blind. It is easier to follow this idol, or to absolutize African culture, than to follow the demands of Christ. Such idols are illusions. Even more, they are a temptation, that believing that human efforts alone can bring the kingdom of eternal happiness to earth.\n\n103. Your first duty is to bring the good news of salvation to all, and to offer the faithful a catechesis which leads them to a deeper knowledge of Jesus Christ. See to it that laypeople acquire a genuine awareness of their ecclesial mission and encourage them to engage in it with responsibility, always seeking the common good. The permanent formation programmes offered to lay people, and above all to political or economic leaders, must insist on conversion as a necessary condition for the transformation of the world. It is fitting that they should begin with prayer and continue with a catechesis that will lead to concrete action. The creation of structures, if truly needed, will come later; since they can never replace the power of prayer!\n\n104. Dear brother bishops, following in the footsteps of Christ the Good Shepherd, be good pastors and servants of the flock entrusted to your care, exemplary in life and conduct. The good administration of your dioceses requires your presence. To make your message credible, see to it that your dioceses become models in the conduct of personnel, in transparency and good financial management. Do not hesitate to seek help from experts in auditing, so as to give example to the faithful and to society at large. Promote the good functioning of the ecclesial bodies provided for by Church law on the diocesan and parochial level. To you in the first place belongs the task of seeking unity, justice and peace since you have the responsibility for the local Churches.\n\n105. The Synod recalled that “the Church is a communion that gives rise to an organic pastoral solidarity. The bishops, in communion with the Bishop of Rome, are the first promoters of communion and cooperation in the Church’s apostolate.”[156] The national and regional Bishops’ Conferences are charged with the mission of consolidating that ecclesial communion and promoting this pastoral solidarity.\n\n106. In order to ensure greater visibility, coherence and effectiveness to the Church’s pastoral activity in society, the Synod felt the need for greater solidarity in action at all levels. It would be good for regional and national Bishops’ Conferences, as well as the Assembly of the Catholic Hierarchy of Egypt (ACHE), to renew their commitment to collegial solidarity.[157] Practically speaking, this entails participation in the activities of these structures, with regard to both personnel and finances. In this way the Church will bear witness to the unity for which Christ prayed (cf. Jn 17:20-21).\n\n107. I also consider it important for the bishops to help support, effectively and affectively, the Symposium of Bishops’ Conferences of Africa and Madagascar (SECAM) as a continental structure of solidarity and ecclesial communion.[158] Likewise, good relations should be maintained with the Confederation of Conferences of Major Superiors of Africa and Madagascar (COMSAM), with the Associations of Catholic Universities and other continental ecclesial structures.\n\nII. Priests\n\n108. As close and indispensable co-workers of the bishop, priests[159] are charged with carrying out the work of evangelization. The Second Assembly of the Synod for Africa took place during the year that I dedicated to the priesthood, appealing in a special way for growth in holiness. Dear priests, remember that your witness to living together in peace, over ethnic and racial lines, can touch hearts.[160] The call to holiness bids us become pastors according to the heart of God,[161] feeding our flock with justice (cf. Ez 34:16). To yield to the temptation of becoming political leaders[162] or social agents would be to betray your priestly mission and to do a disservice to society, which expects of you prophetic words and deeds. As Saint Cyprian put it in his own day: “Those who bear the honour of the divine priesthood… should lend their ministry only to the service of the altar and give their time to prayer alone”.[163]\n\n109. By devoting yourselves to those whom the Lord entrusts to you for their formation in Christian virtues and their growth in holiness, you not only win them to the cause of Christ but also make them protagonists of a renewed African society. Given the complex situations that you encounter, I ask you to deepen your life of prayer and your ongoing intellectual and spiritual formation. Become ever more familiar with sacred Scripture, the word of God which you daily meditate upon and explain to the faithful. Grow in your knowledge of the Catechism, the documents of the magisterium and the Church’s social doctrine. You will then be capable of forming the members of the Christian community for whom you are immediately responsible, so that they can become authentic disciples and witnesses of Christ.\n\n110. Live obedience to your diocesan bishop in simplicity, humility and filial love. “Out of respect for the One who has loved us, it is proper that we obey without hypocrisy, for it is not the bishop whom we see that we are deceiving, but the One who is unseen. In this case, it is not a matter of the flesh, but of God who knows what is hidden.”[164] In the context of the ongoing formation of clergy, I consider it important to reread and meditate on such documents as the conciliar Decree on the Ministry and Life of Priests Presbyterorum Ordinis, the 1992 Post-Synodal Apostolic Exhortation Pastores Dabo Vobis, the 1994 Directory on the Ministry and Life of Priests and the 2002 Instruction The Priest, Pastor and Guide of the Parish Community.\n\n111. Build up the Christian communities by your example, living in truth and joy your priestly commitments, celibacy in chastity and detachment from material possessions. When lived in maturity and peace, these signs, so consonant with the lifestyle of Jesus, express “total and exclusive gift of self to Christ, to the Church and to the kingdom of God”.[165] Devote yourselves intensely to putting into practice the diocesan pastoral plan for re-conciliation, justice and peace, especially through the celebration of the sacraments of Penance and the Eucharist, catechesis, the formation of lay people and ongoing dialogue with those holding positions of responsibility in society. Every priest should feel happy to serve the Church.\n\n112. Following Christ on the path of the priesthood entails making decisions. It is not always easy to live up to these. The evangelical commitments codified through the centuries by the teaching of the magisterium appear radical to the eyes of the world. It is sometimes difficult to follow them, yet not impossible. Christ tells us that we cannot serve two masters (cf. Mt 6:24). He is clearly speaking of money, the worldly treasure that can captivate our hearts (cf. Lk 12:34), but he is also speaking of the countless other goods we possess, such as our life, our family, our education, our personal relationships. These are all important and fine goods which are constitutive of our persons. But Christ asks those whom he calls to abandon themselves completely to divine Providence. He demands a radical decision (cf. Mt 7:13-14) which we sometimes find difficult to understand and live out. Yet if God is our real treasure – that pearl of great price which must be acquired at any cost, even that of great sacrifices (cf. Mt 13:45-46) – then we want our hearts and our bodies, our minds and our thoughts to be for him alone. This act of faith enables us to see every-thing that appears important to us in a different light, and to experience our relationship with our bodies, and our relationships in family or among friends, in the light of God’s call and of what it demands in the service of the Church. This calls for deep reflection. That reflection should begin in the seminary and continue throughout our priestly lives. Christ tells us, by way of encouragement, for he knows the strengths and weaknesses of our hearts: “Strive first for the kingdom of God and its righteousness, and all these things will be given to you as well” (Mt 6:33).\n\nIII. Missionaries\n\n113. Non-African missionaries, responding generously to the Lord’s call with ardent apostolic zeal, came to share the joy of revelation. Following in their footsteps, Africans are today missionaries on other continents. How can we fail here to pay them special tribute? The missionaries who came to Africa – priests, men and women religious and lay people – built churches, schools and dispensaries, and did much to shape the face of today’s African culture, but above all they built up the Body of Christ and enriched the Lord’s dwelling place. They knew well how to share the salt of the word and spread the light of the sacraments. Most of all, they gave to Africa their most precious treasure: Jesus Christ. Thanks to them numerous traditional cultures were freed from ancestral fears and from unclean spirits (cf. Mt 10:1). From the good seed that they sowed (cf. Mt 13:24) arose many African saints, who still serve as models and ought to inspire us all the more. It would be profitable to renew and promote devotion to these saints. Their commitment to the cause of the Gospel was at times shown in a heroic manner, even at the cost of their lives. Once again the words of Tertullian proved true: “the blood of martyrs is the seed of Christians”.[166] I give thanks to God for all these holy men and women, signs of the vitality of the Church in Africa.\n\n114. I encourage the Pastors of the local Churches to recognize among servants of the Gospel in Africa those who could be canonized according to the norms of the Church, not only in order to increase the number of African saints, but also to obtain new intercessors in heaven to accompany the Church on her pilgrim journey and to plead before God for the African continent. I entrust to Our Lady of Africa and to the saints of this beloved continent the Church that dwells there.\n\nIV. Permanent deacons\n\n115. The grandeur of the call received by permanent deacons deserves to be emphasized. In fidelity to their age-old mission, I invite them to work with humility and in close cooperation with the bishops.[167] I ask them affectionately to continue offering what Christ teaches us in the Gospel: rigour in work well done,[168] moral strength in respect for values, honesty, truthfulness, the joy of adding one’s stone to the building of Church and society, the protection of nature, a sense of the common good. Assist African society at every level to encourage responsibility on the part of men who are husbands and fathers, respect for women who are equal to men in dignity, and concern for children left to fend for themselves without education.\n\n116. Do not fail to pay particular attention to those who are ill, mentally or physically,[169] those who are frail and the poor of your communities. Let your charity be imaginative! In the pastoral activity of parishes, remember that a healthy spirituality allows the Spirit of Christ to free the human person to act effectively in society. Bishops will take care to ensure your ongoing formation so that it can contribute to the exercise of your ministry.[170] Like Saint Stephen, Saint Lawrence and Saint Vincent, deacons and martyrs, seek to recognize and encounter Christ in the Eucharist and in the poor. This service of the altar and of charity will make you look forward to encountering the Lord present on the altar and in the poor. You will then be capable of giving your life for him even to death.\n\nV. Consecrated persons\n\n117. Through the vows of chastity, poverty and obedience, the life of consecrated persons becomes a prophetic witness. Hence they can be examples in the area of reconciliation, justice and peace, even in circumstances marked by great tension.[171] Community life shows us that it is possible to live as brothers and sisters, and to be united even when coming from different ethnic or racial backgrounds (cf. Ps 133:1). It can and must enable people to see and believe that today in Africa, those men and women who follow Christ Jesus find in him the secret of living happily together: mutual love and fraternal communion, strengthened daily by the Eucharist and the Liturgy of the Hours.\n\n118. Dear consecrated persons, may you continue to live your charism with truly apostolic zeal in the different fields indicated by your founders or foundresses! Thus you will be all the more vigilant in keeping your lamps alight! Your founders and foundresses wanted to follow Christ truly and respond to his call. The different good works that came about as a result are gems that adorn the Church.[172] You must therefore carry them on by following as faithfully as possible the charism of your founders, their ideas and their vision. Here I would like to emphasize the important role of consecrated persons in the life of the Church and in her missionary endeavour. They are a necessary and precious aid to the Church’s pastoral activity but also a manifestation of the deepest nature of our Christian vocation.[173] For this reason I invite you, dear consecrated persons, to continue in close communion with the local Church and with its head, the bishop. I also invite you to strengthen your communion with the Bishop of Rome.\n\n119. Africa is the cradle of the Christian contemplative life. Present from earliest times in North Africa, especially in Egypt and Ethiopia, it took root in sub-Saharan Africa during the last century. May the Lord bless the men and women who have decided to follow him unconditionally! Their hidden life is like leaven in the dough. Their constant prayer will sustain the apostolic efforts of the bishops, priests, other consecrated persons, catechists and of the entire Church.\n\n120. The meetings of the different National Conferences of Major Superiors and those of COMSAM help pool your reflections and resources, not only in order to pursue the goals of the various Institutes, while preserving their autonomy, character and individual spirit, but also to help deal with common concerns in a climate of fraternity and solidarity. It is fitting to foster an ecclesial spirit based on a sound coordination and proper cooperation with the Bishops’ Conferences.\n\nVI. Seminarians\n\n121. The Synod Fathers gave particular attention to seminarians. Without neglecting theological and spiritual formation, which are obviously primary, they emphasized the importance of the psychological and human growth of each candidate. Future priests must develop a correct understanding of their own culture while not being locked within their own ethnic and cultural limits.[174] They must become ever more deeply rooted in Gospel values so as to strengthen their commitment in faithfulness and devotion to Christ. The fruitfulness of their future mission will greatly depend on their profound union with Christ, on the quality of their life of prayer and their interior life, and on the human, spiritual and moral values assimilated during their time of formation. May all seminarians become men of God who seek and practise “righteousness, godliness, faith, love, steadfastness, gentleness” (1 Tim 6:11).\n\n122. “Seminarians must learn to live in community in such a way that the common life may later lead to an authentic experience of the priesthood as close priestly fraternity.”[175] The seminary staff and formators will work together, following the bishops’ indications, to guarantee an integral formation of the seminarians entrusted to them. In selecting candidates, careful discernment and quality guidance must be ensured, so that those admitted to the priesthood will be true disciples of Christ and authentic servants of the Church. Care should be taken to initiate them in the unlimited richness of the Church’s biblical, theological, spiritual, liturgical, moral and juridical patrimony.\n\n123. At the conclusion of the Year for Priests, in June 2010, I wrote a letter to seminarians,[176] in which I dealt with the identity, spirituality and apostolate of the priest. I heartily recommend that each seminarian read and meditate on this brief document directed to him personally; formators will make the text readily available. The seminary represents a time of preparation for the priesthood, a time of study. It is a time of discernment, formation and human and spiritual development. May seminarians use wisely this time which is provided for them to build up the spiritual and human resources from which they will draw throughout their priestly life.\n\n124. Dear seminarians, be apostles of the young people of your own generation by inviting them to follow Christ in the priestly life. Do not be afraid! The prayer of many people accompanies and sustains you (cf. Mt 9:37-38).\n\nVII. Catechists\n\n125. Catechists are invaluable pastoral agents in the mission of evangelization. Their role was very important during the first evangelization, the preparation of catechumens and the direction and support of communities. “In a natural way they brought about a successful inculturation that has produced marvellous fruits (cf. Mk 4:20). Catechists have allowed their ‘light to shine before men’ (Mt 5:16), because seeing the good that they do, whole populations were able to give glory to our Father in heaven. Indeed, Africans have evangelized Africans.”[177] This role, so important in the past, remains essential for the present and the future of the Church. I thank them for their love of the Church.\n\n126. I urge bishops and priests to be concerned for the human, intellectual, doctrinal, moral, spiritual and pastoral formation of catechists. They should pay great attention to the living conditions of catechists,[178] in order to ensure their dignity. Nor should they overlook their legitimate material needs, since the faithful worker in the Lord’s vineyard has a right to a just recompense (cf. Mt 20:1-16), while awaiting their due from the Lord, for he alone is just and knows our hearts.\n\n127. Dear catechists, remember that for many communities you are the first embodiment of the zealous disciple and a model of Christian life. I encourage you to proclaim, by your example, that family life merits great esteem, that a Christian upbringing prepares young people to live in society as persons who are honest and trustworthy in their dealings with others. Be welcoming to all without discrimination: rich and poor, native and foreign, Catholic and non-Catholic (cf. Jas 2:1). Do not show partiality (cf. Acts 10:34; Rom 2:11; Gal 2:6; Eph 6:9). By your own assimilation of sacred Scripture and the teachings of the magisterium you will be able to offer solid catechesis, guide prayer groups and propose lectio divina to the communities in your care. Your activity will then become consistent, persevering and a source of inspiration. As I gratefully evoke the glorious memories of your predecessors, I salute all of you and I encourage you to toil today with the same selflessness, the same apostolic courage and the same faith. By striving to be faithful to your mission, you will contribute not only to your own holiness, but also in an effective way, to building up the Body of Christ, the Church.\n\nVIII. Lay people\n\n128. Through her lay members, the Church is present and active in the world. Lay people have an important role to play in the Church and in society. To enable them properly to take up this role, it is fitting that centres of biblical, spiritual, liturgical and pastoral formation be organized in the dioceses. It is my heartfelt desire that lay people with responsibility in the political, economic and social fields be equipped with a solid knowledge of the Church’s social doctrine, which can provide them with principles for acting in conformity with the Gospel. Lay men and women, in fact, are “ambassadors of Christ” (2 Cor 5:20) in the public sphere, in the heart of the world![179] Their Christian witness will be credible only if they are competent and honest professional people.\n\n129. Lay men and women are called, above all, to holiness, a holiness which is to be lived in the world. Dear members of the faithful: cultivate your interior life and your relationship with God, so that the Holy Spirit may enlighten you in all circumstances. In order to ensure that the human person and the common good remain effectively at the centre of all human, political, economic or social activity, deepen your union with Christ, so as to know and love him by devoting time to God in prayer and in the reception of the sacraments. Allow yourselves to be enlightened and instructed by God and by his word.\n\n130. I would like to dwell again on the distinctive feature of a Christian’s professional life. In a word, it means bearing witness to Christ in the world by showing, through your example, that work can be a very positive setting for personal development and not primarily a means of making profit. Your work enables you to participate in the work of creation and to serve your brothers and sisters. Acting in this way, you will be “the salt of the earth” and “the light of the world”, as the Lord asks of us. In daily life, put into practice the preferential option for the poor, whatever your position in society, in accordance with the spirit of the Beatitudes (cf. Mt 5:3-12), so as to see in them the face of Jesus who calls you to serve him (cf. Mt 25:31-46).\n\n131. It can be helpful for you to form associations in order to continue shaping your Christian conscience and supporting one another in the struggle for justice and peace. The Small Christian Communities (SCCs) and the “new communities”[180] are fundamental structures for fanning the flame of your Baptism. Bring your areas of competence to the life and activity of the Catholic universities, which continue to grow following the recommendations of the Apostolic Exhortation Ecclesia in Africa.[181] I also encourage you to have an active and courageous presence in the areas of political life, culture, the arts, the media and various associations. Do not be hesitant or ashamed about this presence, but be proud of it and conscious of the valuable contribution it can offer to the common good!\n\nChapter II\n\nMAJOR AREAS OF THE APOSTOLATE\n\n132. The Lord has entrusted us with a specific mission, and he has not left us without the means of accomplishing it. Not only has he granted each of us personal gifts for the building up of his Body which is the Church, but he has also granted the whole ecclesial community particular gifts which enable it to carry out its mission. His supreme gift is the Holy Spirit. Through the Spirit we form one Body and “only in the power of the Holy Spirit can we discover what is right and then do it”.[182] Certain means are needed if we are to act, yet these remain insufficient unless God himself disposes us to cooperate in his work of reconciliation through “our ability to think, to speak, to listen and to act”.[183] Thanks to the Holy Spirit, we become truly “the salt of the earth” and “the light of the world” (Mt 5:13-14).\n\nI. The Church as the presence of Christ\n\n133. The Church is “in Christ, a sacrament – a sign and instrument, that is, of communion with God and of the unity of the entire human race”.[184] As the community of Christ’s disciples, we are able to make visible and share the love of God. Love “is the light – and in the end, the only light – that can always illuminate a world grown dim and grant us the courage needed to keep living and working”.[185] This is clearly seen in the universal Church, in dioceses and parishes, in the SCCs,[186] in movements and associations, and even in the Christian family itself, which is “called to be a ‘domestic church’, a place of faith, of prayer and of loving concern for the true and enduring good of each of its members”,[187] a community which lives the sign of peace.[188] Together with the parish, the SCCs and the movements and associations can be helpful places for accepting and living the gift of reconciliation offered by Christ our peace. Each member of the community must become a “guardian and host” to the other: this is the meaning of the sign of peace in the celebration of the Eucharist.[189]\n\nII. The world of education\n\n134. Catholic schools are a precious resource for learning from childhood how to create bonds of peace and harmony in society, since they train children in the African values that are taken up by those of the Gospel. I encourage bishops and institutes of consecrated persons to enable children of the proper age to receive schooling: this is a matter of justice for each child and indeed the future of Africa depends on it. Christians, and young people in particular, should study the educational sciences with a view to passing down knowledge full of truth: not mere know-how but genuine knowledge of life, inspired by a Christian consciousness shaped by the Church’s social doctrine. It will also be fitting to ensure that personnel in the Church’s educational institutions, and indeed all Church personnel, receive just remuneration, in order to strengthen the Church’s credibility.\n\n135. Given the great ferment of peoples, cultures and religions which marks our age, Catholic universities and academic institutions play an essential role in the patient, rigorous and humble search for the light which comes from Truth. Only a truth capable of transcending human standards of measure, conditioned by their own limitations, brings peace to individuals and reconciliation to societies. For this reason, it would help to establish new Catholic universities wherever these do not yet exist. Dear brothers and sisters in Catholic universities and academic institutions, it falls to you, on the one hand, to shape the minds and hearts of the younger generation in the light of the Gospel and, on the other, to help African societies better to understand the challenges confronting them today by providing Africa, through your research and analyses, with the light she needs.\n\n136. The mission which the Apostolic Exhortation Ecclesia in Africa entrusted to Catholic institutions of higher education is as pertinent as ever. In it my blessed predecessor wrote: “The Catholic Universities and Higher Institutes in Africa have a prominent role to play in the proclamation of the salvific Word of God. They are a sign of the growth of the Church insofar as their research integrates the truths and experiences of the faith and helps to internalize them. They serve the Church by providing trained personnel, by studying important theological and social questions for the benefit of the Church, by developing an African theology, by promoting the work of inculturation, by publishing books and publicizing Catholic truth, by undertaking assignments given by the bishops and by contributing to the scientific study of cultures. Catholic cultural centres offer to the Church the possibility of presence and action in the field of cultural exchange. They constitute in effect public forums which allow the Church to make widely known, in creative dialogue, Christian convictions about man, woman, family, work, economy, society, politics, international life, the environment. Thus they are places of listening, respect and tolerance.”[190] Bishops will take care that these institutions of higher education maintain their Catholic identity by always moving in directions faithful to the teaching of the Church’s magisterium.\n\n137. In order to make a solid and proper contribution to African society, it is indispensable that students be taught the Church’s social doctrine. This will help the Church in Africa serenely to prepare a pastoral plan which speaks to the heart of Africans and enables them to be reconciled to themselves by following Christ. Once again, it is up to bishops to support a pastoral outreach to the life of the intellect and reason so as to foster a habit of rational dialogue and critical analysis within society and in the Church. As I said in Yaoundé: “Perhaps this century will permit, by God’s grace, the rebirth on your continent, albeit surely in a new and different form, of the prestigious School of Alexandria. Why should we not hope that it could furnish today’s Africans and the universal Church with great theologians and spiritual masters who could contribute to the sanctification of the inhabitants of this continent and of the whole Church?”[191]\n\n138. It is good that bishops support chaplaincies within the Church’s universities and schools, and establish them in their public counterparts. The chapel will be, as it were, the heart of those institutions. It will enable students to encounter God and to stand in his sight. It will also allow the chaplain, who should be carefully selected for his priestly virtues, to exercise his pastoral ministry of teaching and sanctification.\n\nIII. The world of health care\n\n139. The Church has always been concerned with health. She follows the example of Christ himself who proclaimed the word and healed the sick, and then gave his disciples the same authority “to heal every disease and every infirmity” (Mt 10:1; cf. 14:35; Mk 1:32, 34; 6:13, 55). Through her health care institutions the Church continues to show this same concern for the sick and for all who suffer. As the Synod Fathers stressed, the Church is resolutely engaged in the fight against infirmities, disease and the great pandemics.[192]\n\n140. The Church’s health care institutions and all their personnel should strive to see in each sick person a suffering member of Christ’s Body. Difficulties of every kind rise up along the way: the growing numbers of the sick, inadequate material and financial resources, the withdrawal of support by organizations which had helped you for years and are now abandoning you; at times all this can give you the impression that your work produces no tangible results. Dear healthcare workers, bring Jesus’ compassionate love to those who suffer! Be patient, stand firm and do not lose heart! As far as pandemics are concerned, while financial and material resources remain indispensable, seek also constantly to form and inform people, especially the young.[193]\n\n141. Health care institutions need to be managed in compliance with the Church’s ethical norms, providing services which conform to her teaching and are exclusively pro-life. They must not become a source of enrichment for a few. The management of grant monies must aim at transparency and primarily serve the good of the sick. Finally, each health care institution ought to have a chapel, the presence of which will remind all who work there (management, staff, physicians and nurses), as well as the sick themselves, that God alone is the Lord of life and death. It would also be fitting to increase, to the extent possible, the number of smaller dispensaries which provide local care and emergency aid.\n\nIV. The world of information technology and communications\n\n142. The Apostolic Exhortation Ecclesia in Africa saw the modern media not only as means of communication, but themselves a world to be evangelized.[194] The media should stand at the service of an authentic communication, which is a priority in Africa, since they are a significant force for the development of the continent[195] and for evangelization. “The media can make an important contribution towards the growth in communion of the human family and the ethos of society when they are used to promote universal participation in the common search for what is just.”[196]\n\n143. Everyone knows that the new information technologies are capable of being powerful instruments for unity and peace, but also for destruction and division. From a moral standpoint they can offer either a service or a disservice, propagate truth as well as falsehood, propose what is base as well as what is beautiful. The flood of news or non-news, to say nothing of images, can be informative but also powerfully manipulative. Information can readily become disinformation, and formation deformation. The media can be a force for authentic humanization, but just as easily prove dehumanizing.\n\n144. The media can avoid this danger if “they are geared towards a vision of the person and the common good that reflects truly universal values. Just because social communications increase the possibilities of interconnection and the dissemination of ideas, it does not follow that they promote freedom or internationalize development and democracy for all. To achieve goals of this kind, they need to focus on promoting the dignity of persons and peoples; they need to be clearly inspired by charity and placed at the service of truth, of the good, and of natural and supernatural fraternity.”[197]\n\n145. The Church needs to be increasingly present in the media so as to make them not only a tool for the spread of the Gospel but also for educating the African peoples to reconciliation in truth, and the promotion of justice and peace. A solid formation in ethics and truthfulness will help journalists to avoid the attraction of the sensational, as well as the temptation to manipulate information and to make easy money. Christian journalists should not be afraid to show their faith! They should be proud of it! The presence and activity of competent lay faithful in the world of public and private communications should also be encouraged. Like leaven in the dough, they will continue to testify to the positive and constructive contribution which the teaching of Christ and his Church makes to the world.\n\n146. In this way, the decision of the First Special Assembly for Africa to consider communications as a major axis of evangelization has proved fruitful for the development of Catholic media. It would perhaps also be suitable to coordinate existing structures, as is already being done in certain areas. Such an improvement in the use of media will contribute to a greater promotion of the values upheld at the Synod: peace, justice and reconciliation in Africa,[198] and will enable the continent to share in the present development of the world.\n\nChapter III\n\n“STAND UP, TAKE YOUR MAT\n\nAND WALK!”\n\n(Jn 5:8)\n\nI. Jesus’ teaching at the pool of Bethzatha\n\n147. Dear brother bishops, dear sons and daughters of Africa, after having reviewed the principal actions and some of the means which the Special Assembly for Africa of the Synod of Bishops proposed for carrying out the Church’s mission, I would like to return to certain points to which I have already alluded.\n\n148. The fifth chapter of Saint John’s Gospel presents a striking scene: the pool of Bethzatha, with its five porticoes in which “lay many invalids – blind, lame, and paralyzed” (v. 3). This is the setting for the healing about to take place. “One man was there who had been ill for thirty-eight years” (v. 5), but had no one to put him into the pool. Then Jesus walks into his life. Everything changes as soon as Jesus says to him: “Stand up, take your mat and walk!” (v. 8). “At once”, the evangelist tells us, “the man was healed” (v. 9). He no longer needed the water of the pool.\n\n149. By accepting Jesus, Africa can receive incomparably effective and deep healing. Echoing the Apostle Peter in the Acts of the Apostles (3:6), I repeat: what Africa needs most is neither gold nor silver; she wants to stand up, like the man at the pool of Bethzatha; she wants to have confidence in herself and in her dignity as a people loved by her God. It is this encounter with Jesus which the Church must offer to bruised and wounded hearts yearning for reconciliation and peace, and thirsting for justice. We must provide and proclaim the word of Christ which heals, sets free and reconciles.\n\nII. The word of God and the sacraments\n\nA. The sacred Scriptures\n\n150. According to Saint Jerome, “ignorance of the Scriptures is ignorance of Christ”.[199] Reading and meditating on the word of God not only gives us “the surpassing value of knowing Christ Jesus” (Phil 3:8), but also roots us more deeply in Christ and guides our service of reconciliation, justice and peace. The celebration of the Eucharist, whose first part is the Liturgy of the Word, is its source and summit. For this reason, I recommend that the biblical apostolate be promoted in each Christian community, in the family and in the ecclesial movements.\n\n151. Each member of Christ’s faithful should grow accustomed to reading the Bible daily! An attentive reading of the recent Apostolic Exhortation Verbum Domini can provide some useful pastoral indications. Care should be taken to initiate the faithful into the ancient and fruitful tradition of lectio divina. The word of God can lead to the knowledge of Jesus Christ and bring about conversions which produce reconciliation, since it is able to sift “the thoughts and intentions of the heart” (Heb 4:12). The Synod Fathers encouraged Christian parish communities, SCCs, families and associations and ecclesial movements to set aside times for sharing the word of God.[200] In this way, they will increasingly become places where God’s word, which builds up the community of Christ’s disciples, is read, meditated on and celebrated. This word constantly enlivens fraternal communion (cf. 1 Pet 1:22-25).\n\nB. The Eucharist\n\n152. The most effective means for building a reconciled, just and peaceful society is a life of profound communion with God and with others. The table of the Lord gathers together men and women of different origins, cultures, races, languages and ethnic groups. Thanks to the Body and Blood of Christ, they become truly one. In the eucharistic Christ, they become blood relations and thus true brothers and sisters, thanks to the word and to the Body and Blood of the same Jesus Christ. This bond of fraternity is stronger than that of human families, than that of our tribes. “For those whom he foreknew he also predestined to be conformed to the image of his Son, in order that he might be the firstborn among many brethren” (Rom 8:29). The example of Jesus enables them to love one another and to give their lives for one another, since the love by which one is loved is meant to be shared in deed and in truth.[201] Consequently, the community celebration of Sunday, the Lord’s Day, and holydays of obligation is indispensable.\n\n153. I do not intend to present here a theological treatise on the Eucharist. In the Post-Synodal Apostolic Exhortation Sacramentum Caritatis I had traced some of its main lines. Here I exhort the whole Church in Africa to show particular care for the celebration of the Eucharist, memorial of the sacrifice of Christ Jesus, sign of unity and bond of charity, paschal banquet and pledge of eternal life. The Eucharist should be celebrated with dignity and beauty, in compliance with the established norms. Eucharistic adoration, individually and in community, will lead to a deeper appreciation of this great mystery. Along these lines, a continental Eucharistic Congress could be celebrated. This would bolster the effort of Christians to testify to the fundamental values of communion in every African society.[202]\n\n154. To ensure respect for the eucharistic mystery, the Synod Fathers recalled that churches and chapels are sacred places, to be used solely for liturgical celebrations, avoiding to the extent possible that they become simply places for socializing or cultural spaces. There is a need to stress their primary function, which is that of being a privileged place of encounter between God and his people, between God and his faithful creature. There is also a need to ensure that the architecture of these sacred edifices is worthy of the mystery they celebrate and in conformity with ecclesiastical legislation and local style. They should be built under the responsibility of the bishops, after the opinion of persons competent in liturgy and architecture has been heard. May it be said upon entering them: “Surely the Lord is in this place… This is none other than the house of God, and this is the gate of heaven” (Gen 28:16-17)! They will also fulfil their purpose if they help the community, reborn in the Eucharist and the other sacraments, to prolong the celebration in the life of society by perpetuating the example of Christ himself (cf. Jn 13:15).[203] This “eucharistic consistency”[204] challenges every Christian conscience (cf. 1 Cor 11:17-22).\n\nC. Reconciliation\n\n155. To help African societies heal the wounds of division and hatred, the Synod Fathers urged the Church to remember that she bears within herself the same wounds and pain. Hence, she too needs the Lord’s healing, so that she can credibly bear witness that the sacrament of Reconciliation binds up and heals wounded hearts. This sacrament mends the broken bonds between individuals and God, and restores bonds within society. It also trains our hearts and our spirits to live in “unity of spirit, sympathy, love for one another, a tender heart, and a humble mind” (1 Pet 3:8).\n\n156. Here I would recall the importance of individual confession, which no other act of reconciliation or any paraliturgy can replace. I encourage all the Church’s faithful, clergy, consecrated persons and laity, to restore to its true place the sacrament of Reconciliation in its twofold dimension, personal and communitarian.[205] Communities lacking priests because of great distances or for any other reason can experience the ecclesial character of Penance and Reconciliation through non-sacramental forms. In this way, Christians in irregular situations can also share in the Church’s penitential journey. As the Synod Fathers pointed out, the non-sacramental form of Penance can be considered a means of preparing the faithful for a fruitful reception of the sacrament,[206] but it can never become a regular norm, much less a substitute for the sacrament itself. I warmly encourage priests to experience this sacrament in their own lives and to make themselves readily available for its celebration.\n\n157. In order to encourage reconciliation in communities, I heartily recommend, as did the Synod Fathers, that each country celebrate yearly “a day or week of reconciliation, particularly during Advent or Lent”.[207] SECAM will be able to help bring this about and, in accord with the Holy See, promote a continent-wide Year of Reconciliation to beg of God special forgiveness for all the evils and injuries mutually inflicted in Africa, and for the reconciliation of persons and groups who have been hurt in the Church and in the whole of society.[208] This would be an extraordinary Jubilee Year “during which the Church in Africa and in the neighbouring islands gives thanks with the universal Church and implores the gifts of the Holy Spirit”,[209] especially the gift of reconciliation, justice and peace.\n\n158. For these celebrations, it would be helpful to follow the advice of the Synod Fathers: “May the memory of the great witnesses who gave their lives in service of the Gospel and the common good, or for the defence of truth and human rights, be kept alive and faithfully recalled”.[210] For the saints are the true stars of our life, those “who have lived good lives. They are lights of hope. Certainly, Jesus Christ is the true light, the sun that has risen above all the shadows of history. But to reach him we also need lights close by – people who shine with his light and so guide us along our way.”[211]\n\nIII. The new evangelization\n\n159. Before concluding this document, I would like to return once more to the task facing the Church in Africa: commitment to evangelization, to the missio ad gentes, and to the new evangelization, so that the features of the African continent will increasingly be modelled on the ever timely teaching of Christ, the true “light of the world” and the authentic “salt of the earth”.\n\nA. Bearers of Christ, “the light of the world”\n\n160. The urgent work of evangelization is carried out in different ways in accordance with the diverse situations of each country. “In its precise sense, evangelization is the missio ad gentes directed to those who do not know Christ. In a wider sense, it is used to describe ordinary pastoral work, while the phrase ‘new evangelization’ designates pastoral outreach to those who no longer practise the Christian faith.”[212] Only an evangelization inspired by the power of the Holy Spirit can become “the new law of the Gospel” and bear spiritual fruit.[213] The heart of all evangelizing activity is the proclamation of the person of Jesus, the incarnate Word of God (cf. Jn 1:14) who died and rose again and is ever present in the community of the faithful, his Church (cf. Mt 28:20). This is a pressing task not only for Africa, but for the whole world, since the mission which Christ the Redeemer entrusted to his Church is not yet fully accomplished.\n\n161. “The Gospel of Jesus Christ, the Son of God” (Mk 1:1) is the sure path to an encounter with the person of the Lord Jesus. Searching the Scriptures enables us increasingly to discover the true face of Jesus, the revelation of God the Father (cf. Jn 12:45), and his saving work. “Rediscovering the centrality of the divine word in the Christian life leads us to appreciate anew the deepest meaning of the forceful appeal of Pope John Paul II: to pursue the missio ad gentes and vigorously to embark upon the new evangelization.”[214]\n\n162. Led by the Holy Spirit, the Church in Africa must proclaim the mystery of salvation – by living it – to those who have not yet learned of it. The Holy Spirit whom Christians received in Baptism is the fire of love impelling us to the work of evangelization. After Pentecost, the disciples, “filled with the Holy Spirit” (Acts 2:4), went forth from the Upper Room, where they had taken refuge out of fear, and proclaimed the Good News of Jesus Christ. The Pentecost event enables us better to understand the mission of Christians as “the light of the world” and “the salt of the earth” on the African continent. It is the property of light to be diffused and to shine on our many brothers and sisters who are still in darkness. The missio ad gentes calls for commitment on the part of all Africa’s Christians. Impelled by the Spirit, they bring Jesus Christ, “the light of the world”, to every place on the continent and to all the areas of personal, family and social life. The Synod Fathers emphasized “the urgent need for evangelization, which is the mission and the true identity of the Church”.[215]\n\nB. Witnesses of the risen Christ\n\n163. Today too, the Lord Jesus exhorts the Christians of Africa to proclaim in his name “repentance and forgiveness of sins to all nations” (Lk 24:47). For this reason, they are called to be witnesses of the Risen Lord (cf. Lk 24:48). The Synod Fathers insisted that evangelization “essentially consists in bearing witness to Christ in the power of the Spirit by one’s life, then by one’s words, in a spirit of openness and respectful dialogue with others, while holding fast to the values of the Gospel”.[216] In the case of the Church in Africa, this witness needs to be at the service of reconciliation, justice and peace.\n\n164. The proclamation of the Gospel must recover the ardour of the beginnings of the evangelization of the African continent, attributed to the evangelist Mark and carried on by “countless saints, martyrs, confessors and virgins”.[217] There is a need gratefully to remember and imitate the enthusiasm of so many missionaries who, over the course of several centuries, sacrificed their lives to bring the Good News to their brothers and sisters in Africa. In recent years the Church in different countries has commemorated the hundredth anniversary of evangelization. She has rightly renewed her commitment to bring the Gospel to those who do not yet know the name of Jesus Christ.\n\n165. If this effort is to be more effective, the missio ad gentes must keep pace with the new evangelization. In Africa too, situations demanding a new presentation of the Gospel, “new in its ardour, methods and expression”,[218] are not rare. In particular, the new evangelization needs to integrate the intellectual dimension of the faith into the living experience of the encounter with Jesus Christ present and at work in the ecclesial community. Being Christian is born not of an ethical decision or a lofty ideal, but an encounter with an event, a person, which gives life a new horizon and a decisive direction. Catechesis must therefore integrate its theoretical dimension, which deals with concepts to be learned by heart, and its practical dimension, which is experienced at the liturgical, spiritual, ecclesial, cultural and charitable levels, in order that the seed of God’s word, once fallen on fertile ground, can sink deep roots and grow to maturity.\n\n166. For this to happen, it is essential to employ new methods available to us today. With regard to the means of social communication, of which I have already spoken, I would recall an observation which I recently made in the Post-Synodal Apostolic Exhortation Verbum Domini: “Saint Thomas, citing Saint Augustine, insists that ‘the letter, even that of the Gospel, would kill, were there not the grace of healing faith’.”[219] With this in mind, it should also be constantly kept in mind that no medium can nor should replace personal contact, verbal proclamation and the witness of an authentic Christian life. Such personal contact and verbal proclamation need to express a living faith which engages and transforms one’s life, as well as the love of God which reaches and touches everyone just as he or she is.\n\nC. Missionaries in the footsteps of Christ\n\n167. The pilgrim Church in Africa is also called to contribute to the new evangelization in secularized countries which once provided numerous missionaries but are today sadly lacking in vocations to the priesthood and to the consecrated life. In the meantime, great numbers of African men and women have accepted the invitation of the Lord of the harvest (cf. Mt 9:37-38) to work in his vineyard (cf. Mt 20:1-16). Without weakening the missionary impulse ad gentes in the different countries, and indeed on the whole continent, the bishops of Africa should respond generously to the requests of their confreres in countries lacking vocations and assist the faithful deprived of priests. This form of cooperation, which should be governed by accords between the sending and the receiving Churches, becomes a concrete sign of the fruitfulness of the missio ad gentes. Blessed by the Lord, the Good Shepherd (cf. Jn 10:11-18), it provides valuable support for the new evangelization in countries of ancient Christian tradition.\n\n168. The proclamation of the Good News gives birth within the Church to new expressions fitted to the needs of our times, cultures and expectations. In Africa too, the Holy Spirit is constantly raising up men and women who, gathered in various associations, movements and communities, devote their lives to the spread of the Gospel of Jesus Christ. In the light of Saint Paul's admonition: “Do not quench the Spirit. Do not despise the words of prophets; but test everything; hold fast to what is good; abstain from every form of evil” (1 Th 5:19-22), pastors have the duty to ensure that these new expressions of the perennial fruitfulness of the Gospel are integrated into the pastoral activity of parishes and dioceses.\n\n169. Dear brothers and sisters, the theme of the Second Special Assembly for Africa reminds us that the new evangelization is especially concerned with the Church’s service to reconciliation, justice and peace. Thus, there is a need to welcome the grace of the Holy Spirit who bids us: “be reconciled to God” (2 Cor 5:20). All Christians are admonished to be reconciled to God. In this way you will become agents of reconciliation within the ecclesial and social communities in which you live and work. The new evangelization presumes that Christians are reconciled with God and with one another. It demands that we be reconciled with our neighbours, and that we overcome every kind of barrier, including those arising from language, culture and race. All of us are children of one God and Father, who “makes his sun rise on the evil and on the good, and sends rain on the righteous and on the unrighteous” (Mt 5:45).\n\n170. God will bless a reconciled heart by granting it his peace. Christians will thus become peacemakers (cf. Mt 5:9) to the extent that, grounded in divine grace, they cooperate with their Maker in creating and fostering the gift of peace. As reconciled men and women, the faithful will also promote justice everywhere, especially in African societies divided and threatened by violence and war, yet hungering and thirsting for true justice. The Lord invites us: “Strive first for the kingdom of God and his righteousness, and all these things will be given to you as well” (Mt 6:33).\n\n171. The new evangelization is an urgent task for Christians in Africa because they too need to reawaken their enthusiasm for being members of the Church. Guided by the Spirit of the risen Lord, they are called to live the Good News as individuals, in their families and in society, and to proclaim it with fresh zeal to persons near and far, using the new methods that divine Providence has placed at our disposal for its spread. In praising God the Father for the wonders which he continues to work in his Church and in each of her members, the faithful are called to fan into a flame their Christian vocation in fidelity to the living ecclesial Tradition. Open to the prompting of the Holy Spirit who continues to awaken different charisms in the Church, Christians must pursue or undertake with determination the path of holiness, and thus increasingly become apostles of reconciliation, justice and peace.\n\nCONCLUSION\n\n“TAKE HEART; RISE, HE IS CALLING”\n\n(Mk 10:49)\n\n172. Dear brothers and sisters, the final word of the Synod was a summons to hope addressed to Africa. This summons will be vain unless it is rooted in the love of the Blessed Trinity. From God, the Father of all, we receive the mission of passing on to Africa the love with which Christ, the firstborn Son has loved us, so that our activity, impelled by his Holy Spirit, may be guided by hope and become a source of hope. While earnestly desiring to help implement the directives of the Synod on such burning issues as reconciliation, justice and peace, I express my trust that “theologians will continue to probe the depths of the trinitarian mystery and its meaning for everyday African life”.[220] Since the vocation of all men and women is one, we must not lose our zest for the reconciliation of humanity with God through the mystery of our salvation in Christ. Our redemption is the reason for the confidence and the firmness of our hope, “by virtue of which we can face our present: the present, even if it is arduous, can be loved and accepted if it leads towards a goal, if we can be sure of this goal, and if this goal is great enough to justify the effort of the journey”.[221]\n\n173. Once more I say: “Get up, Church in Africa… because you are being called by the heavenly Father, whom your ancestors invoked as Creator even before knowing his merciful closeness revealed in his only-begotten Son, Jesus Christ. Set out on the path of a new evangelization with the courage that comes to you from the Holy Spirit.”[222]\n\n174. Evangelization today takes the name of reconciliation, “an indispensable condition for instilling in Africa justice among men and women, and building a fair and lasting peace that respects each individual and all peoples; a peace that… is open to the contribution of all people of good will irrespective of their religious, ethnic, linguistic, cultural and social backgrounds.”[223] May the entire Catholic Church accompany with affection her brothers and sisters of the African continent! May the saints of Africa sustain them by their prayer of intercession![224]\n\n175. May “Saint Joseph, the good master of his house, who personally knows what it means to consider, attentively and hopefully, the future paths of the family, [and who] lovingly heard us and ushered us into the Synod itself”,[225] protect and accompany the Church in her mission in service of Africa, the land where he found refuge and protection for the Holy Family (cf. Mt 2:13-15)! May the Blessed Virgin Mary, Mother of the Word of God and Our Lady of Africa, continue to accompany the whole Church by her intercession and her invitation to do whatever her Son tells us (cf. Jn 2:5)! May the prayers of Mary, Queen of Peace, whose heart is always inclined to God’s will, sustain every effort at conversion; may she consolidate every initiative of reconciliation and strengthen every endeavour for peace in a world which hungers and thirsts for justice (cf. Mt 5:6).[226]\n\n176. Dear brothers and sisters, through the Second Special Assembly for Africa of the Synod of Bishops, the Lord in his goodness and mercy urgently reminds you that “you are the salt of the earth … the light of the world” (Mt 5:13-14). May these words remind you of the dignity of your calling as children of God and members of the one, holy, catholic and apostolic Church! This calling consists in radiating in a world often grown dark the clarity of the Gospel and the splendour of Jesus Christ, the true light which “enlightens everyone” (Jn 1:9). Christians must give all men and women a desire for God the Father, the joy of his creative presence in the world. They are also called to cooperate with the grace of the Holy Spirit, so that the miracle of Pentecost may spread throughout the continent of Africa, and everyone may become ever more an apostle of reconciliation, justice and peace.\n\n177. May the Catholic Church in Africa always be one of the spiritual lungs of humanity, and become daily an ever greater blessing for the noble African continent and for the entire world.\n\nGiven at Ouidah, in Benin, on 19 November, in the year 2011, the seventh of my Pontificate.\n\nBENEDICT XVI\n\n[1] John Paul II, Post-Synodal Apostolic Exhortation Ecclesia in Africa (14 September 1995), 1: AAS 88 (1996), 5.\n\n[2] Cf. First Special Assembly for Africa of the Synod of Bishops, Final Message (6 May 1994), 24-25; John Paul II, Post-Synodal Apostolic Exhortation Ecclesia in Africa (14 September 1995), 63: AAS 88 (1996), 39-40.\n\n[3] Cf. Second Special Assembly for Africa of the Synod of Bishops, Propositio 1.\n\n[4] Cf. Propositio 2.\n\n[5] Benedict XVI, Address to Members of the Special Council for Africa of the Synod of Bishops (Yaoundé, 19 March 2009): AAS 101 (2009), 310.\n\n[6] John Paul II, Post-Synodal Apostolic Exhortation Ecclesia in Africa (14 September 1995), 63: AAS 88 (1996), 39-40.\n\n[7] Cf. No. 92: AAS 88 (1996), 57-58; cf. Second Vatican Ecumenical Council, Dogmatic Constitution on the Church Lumen Gentium, 11; Decree on the Apostolate of the Laity Apostolicam Actuositatem, 11; John Paul II, Post-Synodal Apostolic Exhortation Familiaris Consortio (22 November 1981), 21: AAS 74 (1982), 104-106.\n\n[8] Cf. No. 63:AAS 88 (1996), 39-40.\n\n[9] Quis dives salvetur 29; PG 9, 633.\n\n[10] Benedict XVI, Address to the Roman Curia (21 December 2009): AAS 102 (2010), 35.\n\n[11] No. 79: AAS 88 (1996), 51.\n\n[12] Benedict XVI, Encyclical Letter Caritas in Veritate (29 June 2009), 1: AAS 101 (2009), 641.\n\n[13] Id., Homily at the Opening Mass of the Second Special Assembly for Africa of the Synod of Bishops (4 October 2009): AAS 101 (2009), 907.\n\n[14] John Paul II, Apostolic Letter Novo Millennio Ineunte (6 January 2001), 3: AAS 93 (2001), 267.\n\n[15] Ibid., 29: AAS 93 (2001), 286.\n\n[16] Adversus Haereses IV, 20, 7: PG 7, 1037.\n\n[17] Propositio 34.\n\n[18] Benedict XVI, Homily at the Closing Mass of the Second Special Assembly for Africa of the Synod of Bishops (25 October 2009): AAS 101 (2009), 918.\n\n[19] Propositio 46.\n\n[20] Twelfth Ordinary General Assembly of the Synod of Bishops, Final Message (24 October 2008), 10.\n\n[21] Benedict XVI, Address to the Roman Curia (21 December 2009): AAS 102 (2010), 35.\n\n[22] Cf. Id., Encyclical Letter Caritas in Veritate (29 June 2009), 5-9: AAS 101 (2009), 643-647.\n\n[23] Id., Address to the Roman Curia (21 December 2009): AAS 102 (2010), 35.\n\n[24] Id., Message for the 2008 World Day of Peace: AAS 100 (2008), 38-45.\n\n[25] Id., Address to the Roman Curia (21 December 2009): AAS 102 (2010), 37.\n\n[26] Cf. Propositio 5.\n\n[27] Relatio ante disceptationem, II, a.\n\n[28] Ibid.\n\n[29] Benedict XVI, Address to the Roman Curia (21 December 2009): AAS 102 (2010), 35.\n\n[30] Cf. Id., Homily at the Closing Mass of the Second Special Assembly for Africa of the Synod of Bishops (25 October 2009): AAS 101 (2009), 916.\n\n[31] Cf. John Paul II, Message for the 1997 World Day of Peace, 1: AAS 89 (1997), 1.\n\n[32] Propositio 5.\n\n[33] Cf. Benedict XVI, Encyclical Letter Deus Caritas Est (25 December 2005), 28: AAS 98 (2006), 238-240.\n\n[34] Cf. Propositio 14.\n\n[35] Benedict XVI, Encyclical Letter Caritas in Veritate (29 June 2009), 9: AAS 101 (2009), 646-647.\n\n[36] Cf. Id., Encyclical Letter Deus Caritas Est (25 December 2005), 28-29: AAS 98 (2006), 238-240; International Theological Commission, Select Questions on the Theology of God the Redeemer (29 November 1994), 14-20: Enchiridion Vaticanum 14, Nos. 1844-1850.\n\n[37] Cf. Second Vatican Ecumenical Council, Pastoral Constitution on the Church in the Modern World Gaudium et Spes, 40; Pontifical Council for Justice and Peace, Compendium of the Social Doctrine of the Church, 49-51.\n\n[38] Cf. Saint Thomas Aquinas, Summa Theol., IIa-IIae, q. 58, a. 1.\n\n[39] Cf. John Paul II, Encyclical Letter Centesimus Annus (1 May 1991), 35: AAS 83 (1991), 837.\n\n[40] Catechism of the Catholic Church, 1894.\n\n[41] Lineamenta, 44.\n\n[42] Saint Augustine, De Civitate Dei, XIX, 21,1: PL 41, 649.\n\n[43] Cf. Benedict XVI, Message for Lent 2010 (30 October 2009): Insegnamenti V/2 (2009), 454.\n\n[44] Cf. ibid.\n\n[45] Cf. Propositio 17.\n\n[46] Cf. Benedict XVI, Encyclical Letter Caritas in Veritate (29 June 2009), 6: AAS 101 (2009), 644.\n\n[47] Id., Encyclical Letter Deus Caritas Est (25 December 2005), 28: AAS 98 (2006), 240.\n\n[48] Cf. Paul VI, Apostolic Exhortation Evangelii Nuntiandi (8 December 1975), 53, 80: AAS 68 (1976), 41-42, 73-74; John Paul II, Encyclical Letter Redemptoris Missio (7 December 1990), 46: AAS 83 (1991), 293.\n\n[49] Cf. Final Message, 36.\n\n[50] Cf. Second Vatican Ecumenical Council, Dogmatic Constitution on the Church Lumen Gentium, 1.\n\n[51] Cf. Congregation for the Doctrine of the Faith, Doctrinal Note on some Aspects of Evangelization (3 December 2007), 9: AAS 100 (2008), 497-498.\n\n[52] Lineamenta, 48.\n\n[53] Propositio 43.\n\n[54] Ibid.\n\n[55] Cf. Benedict XVI, Address to the Pontifical Council for the Laity (21 May 2010): Insegnamenti VI/1 (2010), 758.\n\n[56] Cf. Second Vatican Ecumenical Council, Decree on the Missionary Activity of the Church Ad Gentes, 15.\n\n[57] Paul VI, Apostolic Exhortation Evangelii Nuntiandi (8 December 1975), 22: AAS 68 (1976), 20.\n\n[58] Cf. Propositio 9.\n\n[59] Cf. Propositio 8.\n\n[60] Cf. Nos. 28-34: AAS 77 (1985), 250-273. This teaching was confirmed by the Apostolic Letter issued Motu proprio Misericordia Dei (2 May 2002): AAS 94 (2002), 452-459.\n\n[61] Cf. Propositio 7.\n\n[62] Cf. Apostolic Letter Novo Millennio Ineunte (6 January 2001), 43: AAS 93 (2001), 297.\n\n[63] Ibid.\n\n[64] Ibid.\n\n[65] Cf. Propositio 9.\n\n[66] Cf. Propositio 33.\n\n[67] Congregation for the Doctrine of the Faith, Doctrinal Note on some Aspects of Evangelization (3 December 2007), 6: AAS 100 (2008), 494.\n\n[68] Cf. Paul VI, Apostolic Exhortation Evangelii Nuntiandi (8 December 1975), 19-20: AAS 68 (1976), 18-19.\n\n[69] Cf. John Paul II, Apostolic Letter Novo Millennio Ineunte (6 January 2001), 40: AAS 93 (2001), 295.\n\n[70] Cf. Propositio 32.\n\n[71] Benedict XVI, Second Special Assembly for Africa of the Synod of Bishops: Meditation after the Hour of Terce (5 October 2009): AAS 101 (2009), 924.\n\n[72] No. 55: AAS 102 (2010), 734-735.\n\n[73] Cf. Propositio 45.\n\n[74] Benedict XVI, Address to Members of the Special Council for Africa of the Synod of Bishops (Yaoundé, 19 March 2009): AAS 101 (2009), 313.\n\n[75] Cf. Id., Post-Synodal Apostolic Exhortation Sacramentum Caritatis (22 February 2007), 51: AAS 99 (2007), 144.\n\n[76] Congregation for the Doctrine of the Faith, Letter to the Bishops of the Catholic Church on the Collaboration of Men and Women in the Church and in the World (31 May 2004), 13: AAS 96 (2004), 682.\n\n[77] Benedict XVI, Message for the 2008 World Day of Peace, 3: AAS 100 (2008), 38-39.\n\n[78] Cf. Propositio 38.\n\n[79] Benedict XVI, Post-Synodal Apostolic Exhortation Sacramentum Caritatis (22 February 2007), 79: AAS 99 (2007), 165-166.\n\n[80] Cf. ibid., 73.\n\n[81] Cf. John Paul II, Apostolic Letter Novo Millennio Ineunte (6 January 2001), 38 and 39: AAS 93 (2001), 293-294.\n\n[82] John Paul II, Apostolic Exhortation Familiaris Consortio, 39: AAS 74 (1982), 130-131; cf. Paul VI, Apostolic Exhortation Evangelii Nuntiandi (8 December 1975), 71: AAS 68 (1976), 60-61.\n\n[83] John Paul II, Homily for the Jubilee of the Elderly (17 September 2000), 5: AAS 92 (2000), 876; cf. Id., Letter to the Elderly (1 October 1999): AAS 92 (2000), 186-204.\n\n[84] Cf. Final Message, 26.\n\n[85] Epistula 1, 11: PL 65, 306C.\n\n[86] Cf. John Paul II, Post-Synodal Apostolic Exhortation Familiaris Consortio, 25, 43: AAS 74 (1982), 110-111; 134-135.\n\n[87] Cf. Propositio 45.\n\n[88] Cf. Final Message, 26.\n\n[89] Cf. Second Vatican Ecumenical Council, Pastoral Constitution on the Church in the Modern World Gaudium et Spes, 67.\n\n[90] Origen, De Principiis, IV, 4, 10, SC 268, 427.\n\n[91] John Paul II, Apostolic Letter Mulieris Dignitatem (15 August 1988), 29: AAS 80 (1988), 1722; cf. Benedict XVI, Meeting with Catholic Movements for the Promotion of Women (Luanda, 22 March 2009): Insegnamenti V/1 (2009), 484.\n\n[92] Benedict XVI, Meeting with Catholic Movements for the Promotion of Women (Luanda, 22 March 2009): Insegnamenti V/1 (2009), 484.\n\n[93] Cf. Propositio 47.\n\n[94] Benedict XVI, Meeting with Catholic Movements for the Promotion of Women (Luanda, 22 March 2009): Insegnamenti V/1 (2009), 484.\n\n[95] Second Ordinary General Assembly of the Synod of Bishops, Document Justitia in Mundo (30 November 1971), 45: AAS 63 (1971), 933; cf. John Paul II, Post-Synodal Apostolic Exhortation Ecclesia in Africa, 121: AAS 88 (1996), 71-72.\n\n[96] Final Message, 25.\n\n[97] Benedict XVI, Message for the 2010 World Day of Peace, 11: AAS 102 (2010), 49; cf. Id., Encyclical Letter Caritas in Veritate (29 June 2009), 51: AAS 101 (2009), 687.\n\n[98] Cf. John Paul II, Apostolic Letter Mulieris Dignitatem (15 August 1988), 31: AAS 80 (1988), 1727-1729; ID., Letter to Women (29 June 1995), 12: AAS 87 (1995), 812.\n\n[99] Cf. Final Message, 27-28.\n\n[100] John Paul II, Apostolic Letter Novo Millennio Ineunte (6 January 2001), 9: AAS 93 (2001), 271-272.\n\n[101] No. 104: AAS 102 (2010), 772.\n\n[102] Rule III, 3; cf. John Paul II, Apostolic Letter Novo Millennio Ineunte (6 January 2001), 45: AAS 93 (2001), 298-299.\n\n[103] Cf. Propositio 48.\n\n[104] Cf. Benedict XVI, Message for the XXV World Youth Day (22 February 2010), 7: AAS 102 (2010), 253-254; Id., Post-Synodal Apostolic Exhortation Verbum Domini (30 September 2010), 104: AAS 102 (2010), 772-773.\n\n[105] AAS 97 (2005), 712.\n\n[106] John Paul II, Encyclical Letter Evangelium Vitae (25 March 1995), 57: AAS 87 (1995), 466.\n\n[107] The Synod Fathers referred to different situations, including those involving: children killed before birth, unwanted children, orphans, albinos, street children, abandoned children, child soldiers, child prisoners, children forced into labour, children ill-treated on account of physical or mental handicap, children said to be witches or warlocks, children said to be serpents, children sold as sex slaves, traumatized children without any future prospects, etc. Cf. Propositio 49.\n\n[108] Cf. John Paul II, Letter to Children (13 December 1994): Insegnamenti XVII/2 (1994), 1077.\n\n[109] Cf. Final Message, 30.\n\n[110] Encyclical Letter Populorum Progressio (26 March 1967), 14: AAS 59 (1967), 264; cf. Benedict XVI, Encyclical Letter Caritas in Veritate (29 June 2009), 18: AAS 101 (2009), 653-654.\n\n[111] Cf. Propositio 20.\n\n[112] John Paul II, Encyclical Letter Evangelium Vitae (25 March 1995), 82: AAS 87 (1995), 495.\n\n[113] Cf. Propositio 53.\n\n[114] Cf. Propositio 52.\n\n[115] Cf. Propositio 51.\n\n[116] Cf. Final Message, 31.\n\n[117] Cf. Propositio 19.\n\n[118] Cf. Benedict XVI, Encyclical Letter Caritas in Veritate (29 June 2009), 21: AAS 101 (2009), 655-656.\n\n[119] Second Vatican Ecumenical Council, Declaration on Religious Freedom Dignitatis Humanae, 13.\n\n[120] Cf. Propositiones 17 and 29.\n\n[121] Cf. Final Message, 32.\n\n[122] Cf. Benedict XVI, Encyclical Letter Caritas in Veritate (29 June 2009), 42: AAS 101 (2009), 677-678; cf. Propositio 15.\n\n[123] Second Ordinary General Assembly of the Synod of Bishops, Document Justitia in Mundo (30 November 1971), Proposition 8a: AAS 63 (1971), 941.\n\n[124] Ibid., Propositions 8b and 8c: AAS 63 (1971), 941.\n\n[125] Cf. Propositio 22.\n\n[126] Cf. Propositio 30.\n\n[127] Cf. Congregation for the Doctrine of the Faith, Doctrinal Note on Some Questions Regarding the Participation of Catholics in Political Life (24 November 2002): AAS 96 (2004), 359-370.\n\n[128] Catechism of the Catholic Church, 2419.\n\n[129] Cf. Propositio 24; Benedict XVI, Encyclical Letter Caritas in Veritate (29 June 2009), 58, 60, 67: AAS 101 (2009), 693-694, 695, 700-701; Catechism of the Catholic Church, 1883, 1885.\n\n[130] Cf. Propositio 25.\n\n[131] Cf. Propositio 26.\n\n[132] Benedict XVI, Encyclical Letter Caritas in Veritate (29 June 2009), 43: AAS 101 (2009), 679.\n\n[133] Cf. Propositio 54.\n\n[134] Ibid.\n\n[135] Cf. Propositio 55.\n\n[136] Cf. Propositio 54.\n\n[137] Cf. Propositio 28.\n\n[138] Cf. Benedict XVI, Address to Members of the Special Council for Africa of the Synod of Bishops (Yaoundé, 19 March 2009): AAS 101 (2009), 310.\n\n[139] Cf. Id., Encyclical Letter Caritas in Veritate (29 June 2009), 62: AAS 101 (2009), 696-697.\n\n[140] Ibid., 42: AAS 101 (2009), 677.\n\n[141] Ibid., 36: AAS 101 (2009), 672.\n\n[142] Ibid., 47: AAS 101 (2009), 684; cf. Propositio 31.\n\n[143] Cf. Propositiones 10, 11, 12, 13.\n\n[144] Confessions, VII, 10, 16: PL 32, 742.\n\n[145] Cf. Propositio 10.\n\n[146] Declaration on the Relation of the Church to Non-Christian Religions Nostra Aetate, 2; cf. Propositiones 3 and 13.\n\n[147] Second Vatican Ecumenical Council, Declaration on the Relation of the Church to Non-Christian Religions Nostra Aetate, 3.\n\n[148] Cf. Final Message, 41.\n\n[149] Cf. Propositio 12.\n\n[150] Cf. Benedict XVI, Message for the 2011 World Day of Peace, AAS 103 (2011), 46-58.\n\n[151] Cf. Propositio 18.\n\n[152] Benedict XVI, Encyclical Letter Caritas in Veritate (29 June 2009), 30: AAS 101 (2009), 665.\n\n[153] Congregation for Bishops, Directory for the Pastoral Ministry of Bishops Apostolorum Successores (22 February 2004), 33-48; Enchiridion Vaticanum 22, Nos. 1650-1676.\n\n[154] Ep. 33, 1: PL 4, 297.\n\n[155] Benedict XVI, Address to the Bishops of France, Lourdes (14 September 2008): Insegnamenti IV/2 (2008), 321.\n\n[156] Propositio 3.\n\n[157] Cf. Propositio 4.\n\n[158] Cf. ibid.\n\n[159] Cf. Propositio 39.\n\n[160] Cf. Final Message, 20.\n\n[161] Cf. Propositio 39.\n\n[162] Cf. Benedict XVI, Address to the Roman Curia (21 December 2009): AAS 102 (2010), 35.\n\n[163] Ep. 66,1: PL 4, 398.\n\n[164] Saint Ignatius of Antioch, Ad Magnesios, III, 2; ed. F.X. FUNK, 233.\n\n[165] Benedict XVI, Post-Synodal Apostolic Exhortation Sacramentum Caritatis (22 February 2007), 24: AAS 99 (2007), 125.\n\n[166] Apologeticum, 50,13: PL 1, 603.\n\n[167] Cf. Congregation for Catholic Education, Fundamental Norms for the Formation of Permanent Deacons (22 February 1998), 8: Enchiridion Vaticanum 17, No. 167; Congregation for the Clergy, Directory for the Ministry and Life of Permanent Deacons (22 February 1998), 6, 8 and 48: Enchiridion Vaticanum 17, Nos. 291, 294-297, 376-378.\n\n[168] Cf. Lineamenta, 89.\n\n[169] Cf. Propositio 50.\n\n[170] Cf. Propositio 41.\n\n[171] Cf. Propositio 42.\n\n[172] Cf. Second Vatican Ecumenical Council, Dogmatic Constitution on the Church Lumen Gentium, 46.\n\n[173] Cf. Id., Decree on the Missionary Activity of the Church Ad Gentes, 18.\n\n[174] Cf. Propositio 40.\n\n[175] Ibid.\n\n[176] Cf. Letter to Seminarians (18 October 2010): L’Osservatore Romano (18-19 October 2010), p. 12.\n\n[177] Benedict XVI, Address to Members of the Special Council for Africa of the Synod of Bishops (Yaoundé, 19 March 2009): AAS 101 (2009), 311-312.\n\n[178] Cf. Propositio 44; John Paul II, Post-Synodal Apostolic Exhortation Ecclesia in Africa (14 September 1995), 91, AAS 88 (1996), 57.\n\n[179] Cf. John Paul II, Post-Synodal Apostolic Exhortation Christifideles Laici (30 December 1988), 15 and 17: AAS 81 (1989), 413-416 and 418-421.\n\n[180] Propositio 37.\n\n[181] No. 103: AAS 88 (1996), 62-63.\n\n[182] Benedict XVI, Second Special Assembly for Africa of the Synod of Bishops. Meditation during Terce (5 October 2009): AAS 101 (2009), 920.\n\n[183] Ibid.\n\n[184] Second Vatican Ecumenical Council, Dogmatic Constitution on the Church Lumen Gentium, 1.\n\n[185] Benedict XVI, Encyclical Letter Deus Caritas Est (25 December 2005), 39: AAS 98 (2006), 250.\n\n[186] Cf. Propositio 35.\n\n[187] Benedict XVI, Homily in Nazareth (14 May 2009): AAS 101 (2009), 480.\n\n[188] Cf. Id., Post-Synodal Apostolic Exhortation Sacramentum Caritatis (22 February 2007), 49: AAS 99 (2007), 143.\n\n[189] Cf. Propositio 36.\n\n[190] No. 103: AAS 88 (1996), 62-63.\n\n[191] Benedict XVI, Address to Members of the Special Council for Africa of the Synod of Bishops (Yaoundé, 19 March 2009): AAS 101 (2009), 312.\n\n[192] Cf. Final Message, 31.\n\n[193] Ibid.\n\n[194] Cf. John Paul II, Post-Synodal Apostolic Exhortation Ecclesia in Africa (14 September 1995), 124: AAS 88 (1996), 72-73.\n\n[195] Cf. Propositio 56.\n\n[196] Benedict XVI, Encyclical Letter Caritas in Veritate (29 June 2009), 73: AAS 101 (2009), 705.\n\n[197] Ibid., 73: AAS 101 (2009), 704-705.\n\n[198] Cf. Propositio 56.\n\n[199] Commentarium in Isaiam prophetam, Prologus: PL 24, 17.\n\n[200] Cf. Propositio 46.\n\n[201] Benedict XVI, Post-Synodal Apostolic Exhortation Sacramentum Caritatis (22 February 2007), 82: AAS 99 (2007), 168-169; Id., Encyclical Letter Deus Caritas Est (25 December 2005), 14: AAS 98 (2006), 228-229.\n\n[202] Cf. Propositio 8.\n\n[203] Cf. Post-Synodal Apostolic Exhortation Sacramentum Caritatis (22 February 2007), 51: AAS 99 (2007), 144.\n\n[204] Ibid., 83: AAS 99 (2007), 169.\n\n[205] Cf. Propositio 5.\n\n[206] Cf. Propositio 6; John Paul II, Post-Synodal Apostolic Exhortation Reconciliatio et Poenitentia (2 December 1984), 23: AAS 77 (1985), 233-235.\n\n[207] Propositio 8.\n\n[208] Cf. ibid.\n\n[209] Ibid.\n\n[210] Propositio 9.\n\n[211] Benedict XVI, Encyclical Letter Spe Salvi (30 November 2007), 49: AAS 99 (2007), 1025.\n\n[212] Congregation for the Doctrine of the Faith, Doctrinal Note on some Aspects of Evangelization (3 December 2007), 12: AAS 100 (2008), 501.\n\n[213] Cf. Saint Thomas Aquinas, Summa Theologiae, Ia-IIae, q. 106, a. 1.\n\n[214] Benedict XVI, Post-Synodal Apostolic Exhortation Verbum Domini (30 September 2010), 122: AAS 102 (2010), 785.\n\n[215] Propositio 34.\n\n[216] Ibid; cf. Paul VI, Apostolic Exhortation Evangelii Nuntiandi (8 December 1975), 21: AAS 68 (1976), 19-20.\n\n[217] John Paul II, Post-Synodal Apostolic Exhortation Ecclesia in Africa (14 September 1995), 31: AAS 88 (1996), 21.\n\n[218] Id., Address to the Members of the Latin American Episcopal Council (9 March 1983): AAS 75 (1983), 778.\n\n[219] Cf. No. 29: AAS 102 (2010), 708.\n\n[220] Benedict XVI, Address to the Members of the Special Council of the Synod for Africa of the Synod of Bishops (Yaoundé, 19 March 2009): AAS 101 (2009), 312.\n\n[221] Id., Encyclical Letter Spe Salvi (30 November 2007), 1: AAS 99 (2007), 985.\n\n[222] Id., Homily at the Final Mass of the Second Special Assembly for Africa of the Synod of Bishops (25 October 2009): AAS 101 (2009), 918.\n\n[223] Ibid.\n\n[224] Cf. ibid.\n\n[225] Benedict XVI, Address to the Roman Curia (21 December 2009): AAS 102 (2010), 34.\n\n[226] Cf. Propositio 57.\n\n© Copyright 2011 - Libreria Editrice Vaticana\n\nCopyright © Dicastery for Communication\n\nThe Holy See\n\nThe Holy See","witnesses":[{"sourceUrl":"https://www.vatican.va/content/benedict-xvi/en/apost_exhortations/documents/hf_ben-xvi_exh_20111119_africae-munus.html","sha256":"88fbbe78b301e314a2b5f3d58f2d2fcbf853a1d59a5e8d266bba9288d973e691","localUrl":"assets/docs/magisterium/source-corpus/africae-munus-715d7d0db2/en.html","textUrl":"assets/docs/magisterium/source-corpus/africae-munus-715d7d0db2/en.txt"}]},"es":{"code":"es","label":"Español","contentFormat":"plain-text","text":"Africae munus, exhortación apostólica postsinodal sobre la Iglesia en África al servicio de la reconciliación, la justicia y la paz (19 de noviembre de 2011)\n\nLa Santa Sede\n\nespañol\n\nFrançais\n\nEnglish\n\nItaliano\n\nPortuguês\n\nEspañol\n\nDeutsch\n\nPolski\n\nالعربيّة\n\n中文\n\nLatine\n\n×\n\nLa Santa Sede\n\nMagisterium\n\nCalendario\n\nCelebraciones Litúrgicas\n\nBilletes Audiencias y Celebraciones papales\n\nSumos Pontífices\n\nColegio Cardenalicio\n\nCuria Romana y otras organizaciones\n\nSínodo\n\nOficina de Prensa\n\nVatican News\n\nL'Osservatore Romano\n\nBenedicto XVI\n\nExhortaciones Apostólicas\n\nA\n\nA\n\nA\n\nGeneración de PDF en curso.....\n\nAR\n\n- DE\n\n- EN\n\n- ES\n\n- FR\n\n- IT\n\n- PL\n\n- PT\n\n- SW\n\nEXHORTACIÓN APOSTÓLICA\n\nPOSTSINODAL\n\nAFRICAE MUNUS\n\nDEL PAPA\n\nBENEDICTO XVI\n\nA LOS OBISPOS, AL CLERO,\n\nA LAS PERSONAS CONSAGRADAS\n\nY A LOS FIELES LAICOS\n\nSOBRE LA IGLESIA EN ÁFRICA\n\nAL SERVICIO DE LA RECONCILIACIÓN,\n\nLA JUSTICIA Y LA PAZ\n\n«Vosotros sois la sal de la tierra...\n\nVosotros sois la luz del mundo»\n\n(Mt 5, 13.14)\n\nÍNDICE\n\nIntroducción [1-13]\n\nPRIMERA PARTE\n\n«AHORA HAGO NUEVAS TODAS LAS COSAS» (Ap 21,5) [14]\n\nCAPÍTULO I\n\nAl servicio de la reconciliación, la justicia y la paz\n\nI. Servidores auténticos de la Palabra de Dios [15-16]\n\nII. Cristo en el corazón de la realidad africana: fuente de reconciliación, justicia y paz [17-18]\n\nA. «Dejaos reconciliar con Dios» (2 Co 5,20b) [19-21]\n\nB. Ser justos y construir un orden social justo [22-23]\n\n1. Vivir de la justicia de Cristo [24-25]\n\n2. Un orden justo en la lógica de las Bienaventuranzas [26-27]\n\nC. El amor en la verdad: fuente de paz [28]\n\n1. Servicio fraterno concreto [29]\n\n2. La Iglesia como centinela [30]\n\nCAPÍTULO II\n\nLos campos para la reconciliación, la justicia y la paz [31]\n\nI. Atención a la persona humana\n\nA. La metanoia: una auténtica conversión [32]\n\nB. Vivir la verdad del Sacramento de la Penitencia y la Reconciliación[33] 35\n\nC. Espiritualidad de comunión [34-35]\n\nD. Inculturación del Evangelio y evangelización de la cultura [36-38]\n\nE. El don de Cristo: la Eucaristía y la Palabra de Dios [39-41]\n\nII. La convivencia\n\nA. La familia [42-46]\n\nB. Los ancianos [47-50]\n\nC. Los hombres [51-54]\n\nD. Las mujeres [55-59]\n\nE. Los jóvenes [60-64]\n\nF. Los niños [65-68]\n\nIII. La visión africana de la vida [69]\n\nA. La protección de la vida [70-78]\n\nB. Respeto por la creación y el ecosistema [79-80]\n\nC. La buena gobernanza de los Estados[81-83]\n\nD. Migrantes, desplazados y refugiados [84-85]\n\nE Globalización y ayuda internacional [86-87]\n\nIV. Diálogo y comunión entre los creyentes [88]\n\nA. Diálogo ecuménico y desafío de los nuevos movimientos religiosos [89-91]\n\nB. Diálogo interreligioso [92-94]\n\n1. Las religiones tradicionales africanas [92-93]\n\n2. El Islam [94]\n\nC. Convertirse en «sal de la tierra» y «luz del mundo» [95-96]\n\nSEGUNDA PARTE\n\nACTUAR BAJO LA ACCIÓN TRANSFORMADORA\n\nDEL ESPÍRITU SANTO [97-98]\n\nCAPÍTULO I\n\nLos miembros de la Iglesia [99]\n\nI. Los obispos [100-107]\n\nII. Los sacerdotes [108-112]\n\nIII. Los misioneros [113-114]\n\nIV. Los diáconos permanentes [115-116]\n\nV. Las personas consagradas [117-120]\n\nVI. Los seminaristas [121-124]\n\nVII. Los catequistas [125-127]\n\nVIII. Los laicos [128-131]\n\nCAPÍTULO II\n\nPrincipales campos de apostolado [132]\n\nI. La Iglesia como presencia de Cristo [133]\n\nII. El mundo de la educación [134-138]\n\nIII. El mundo de la salud [139-141]\n\nIV. El mundo de la información y de la comunicación [142-146]\n\nCAPÍTULO III\n\n«Levántate, toma tu camilla y echa a andar» (Jn 5,8)\n\nI. Jesús en la piscina de Betesda [147-149]\n\nII. Palabra de Dios y Sacramentos\n\nA. La Sagrada Escritura [150-151]\n\nB. La Eucaristía [152-154]\n\nC. La reconciliación [155-158]\n\nIII. La Nueva Evangelización [159]\n\nA. Portadores de Cristo «Luz del mundo» [160-162]\n\nB. Testigos de Cristo resucitado [163-166]\n\nC. Misioneros seguidores de Cristo [167-171]\n\nCONCLUSIÓN\n\n«Ánimo, levántate, que te llama» (Mc 10, 49) [172-177]\n\nINTRODUCCIÓN\n\n1. El compromiso de África con el Señor Jesús es un tesoro precioso que confío en este comienzo del tercer milenio a los Obispos, a los sacerdotes, a los diáconos permanentes, a las personas consagradas, a los catequistas y a los laicos de ese querido continente y de las islas vecinas. Esa misión comporta que África ahonde en la vocación cristiana. Invita a vivir, en nombre de Jesús, la reconciliación entre las personas y las comunidades, y a promover para todos la paz y la justicia en la verdad.\n\n2. He deseado que la segunda Asamblea especial para África del Sínodo de los Obispos, celebrada del 4 al 25 octubre de 2009, estuviera en continuidad con la Asamblea de 1994 que quiso ser un «acontecimiento de esperanza y de resurrección, en el momento mismo en que las vicisitudes humanas parecían más bien empujar a África hacia el desánimo y la desesperación»[1]. La Exhortación apostólica postsinodal Ecclesia in Africa de mi predecesor, el beato Juan Pablo II, recogía las orientaciones y las opciones pastorales de los Padres sinodales para una nueva evangelización del continente africano. Convenía, al final del primer decenio de este tercer milenio, que se avivaran nuestra fe y nuestra esperanza para contribuir a construir una África reconciliada, por los caminos de la verdad y de la justicia, del amor y de la paz (cf. Sal 85,11). Con los Padres sinodales, recuerdo que «si el Señor no construye la casa, en vano se cansan los albañiles» (Sal 127,1).\n\n3. Los resultados más visibles del Sínodo de 1994 fueron una vitalidad eclesial excepcional y el desarrollo teológico de la Iglesia como familia de Dios[2]. Para dar a la Iglesia de Dios en el\n\ncontinente africano y en las islas vecinas un impulso nuevo cargado de esperanza y de caridad evangélica, me pareció necesario convocar una segunda Asamblea sinodal. Sostenidas por la invocación cotidiana al Espíritu Santo y la plegaria de innumerables fieles, las sesiones sinodales han producido frutos que desearía transmitir con este documento a la Iglesia universal, y particularmente a la Iglesia en África[3], para que sea verdaderamente «sal de la tierra» y «luz del mundo» (cf. Mt 5,13.14)[4]. Animada por una «fe que actúa por el amor» (Ga 5,6), la Iglesia desea aportar frutos de caridad: la reconciliación, la paz y la justicia (cf. 1 Co 13,4-7). Esta es su misión específica.\n\n4. Me ha impresionado la calidad de las intervenciones de los Padres sinodales y de otras personas que han participado en la Asamblea. El realismo y la clarividencia de su contribución han demostrado la madurez cristiana del continente. No han tenido miedo de enfrentarse a la verdad y han intentado sinceramente reflexionar sobre las posibles soluciones a los problemas que afrontan sus Iglesias particulares, y también la Iglesia universal. Han constatado también que las bendiciones de Dios, Padre de todos, son innumerables. Dios nunca abandona a su pueblo. No me parece necesario insistir en las diferentes situaciones sociopolíticas, étnicas, económicas o ecológicas que los africanos viven diariamente y que no se pueden ignorar. Los africanos conocen mejor que nadie cómo, demasiado a menudo desgraciadamente, esas situaciones son difíciles, confusas e incluso trágicas. Rindo homenaje a los africanos y a todos los cristianos de ese continente que las afrontan con decisión y dignidad. Desean, con razón, que esa dignidad sea reconocida y respetada. Puedo asegurarles que la Iglesia respeta y ama a África.\n\n5. Ante los numerosos desafíos que África desea acometer para llegar a ser cada vez más una tierra prometedora, la Iglesia podría sufrir la tentación del desánimo, como Israel, pero nuestros antepasados en la fe nos han enseñado la actitud adecuada que se ha de adoptar. En este sentido, Moisés, el siervo del Señor, «por la fe… se mantuvo firme como si estuviera viendo al Dios invisible» (Hb 11,27). El autor de la Carta a los Hebreos nos lo recuerda: «La fe es seguridad de lo que se espera y prueba de lo que no se ve» (11,1). Exhorto, pues, a toda la Iglesia a mirar a África con fe y esperanza. Jesucristo, que nos ha invitado a ser «la sal de la tierra» y «la luz del mundo» (Mt 5,13.14), nos ofrece la fuerza del Espíritu para llevar a cabo ese ideal cada vez mejor.\n\n6. Pienso que las palabras de Cristo: «Vosotros sois la sal de la tierra… vosotros sois la luz del mundo», tendrían que ser el hilo conductor del Sínodo, y también el del período postsinodal. Dirigiéndome al conjunto de los fieles africanos en Yaundé, les dije: «Por Jesús, hace dos mil años, Dios ha traído en persona la luz y la sal a África. Desde entonces, la semilla de su presencia está en el fondo de los corazones de este querido continente y germina poco a poco más allá y a través de los avatares de la historia humana de vuestra tierra»[5].\n\n7. La Exhortación apostólica Ecclesia in Africa ha hecho suya «la idea-guía de la Iglesia como Familia de Dios», y en ella los Padres sinodales «han reconocido una expresión de la naturaleza de la Iglesia particularmente apropiada para África. En efecto, la imagen pone el acento en la solicitud por el otro, la solidaridad, el calor de las relaciones, la acogida, el diálogo y la confianza»[6]. La Exhortación invita a las familias cristianas africanas a ser «iglesias domésticas»[7] para ayudar a sus comunidades respectivas a reconocer que pertenecen a un solo y mismo Cuerpo. Esta imagen es importante no sólo para la Iglesia en África, sino también para la Iglesia universal, en una época en que la familia está amenazada por quienes desean una vida sin Dios. Privar de Dios al continente africano, sería hacerlo morir poco a poco arrancándole su alma.\n\n8. En la tradición viva de la Iglesia, como respuesta a las expectativas de la Exhortación apostólica Ecclesia in Africa[8], considerar a la Iglesia como una familia y una fraternidad, es restaurar un aspecto de su patrimonio. En esa realidad en la que Jesucristo, «primogénito entre muchos hermanos» (Rm 8,29), ha reconciliado a todos los hombres con Dios Padre (cf. Ef 2,14-18) y le ha dado el Espíritu Santo (cf. Jn 20,22), la Iglesia se convierte a su vez en portadora de la Buena Nueva de la filiación divina de toda persona humana. Ella está llamada a transmitirla a toda la humanidad, proclamando la salvación que Cristo ha logrado para nosotros, celebrando la comunión con Dios y viviendo la fraternidad en la solidaridad.\n\n9. La memoria de África conserva el dolor de las cicatrices dejadas por las luchas fratricidas entre etnias, por la esclavitud y la colonización. Todavía hoy, el continente se enfrenta a rivalidades, a nuevas formas de esclavitud y de colonización. La primera Asamblea especial lo había comparado a la víctima de los bandidos, dejada moribunda al lado del camino (cf. Lc 10,25-37). Por eso se ha podido hablar de la «marginación» de África. Una tradición nacida en tierra africana identifica al buen Samaritano con el mismo Señor Jesús e invita a la esperanza. En efecto, Clemente de Alejandría escribía: «¿Quién, más que él, ha tenido piedad de nosotros, que estábamos, por decirlo así, muertos por los poderes del mundo de las tinieblas, postrados por tantas heridas, temores, deseos, cóleras, tristezas, mentiras y placeres? El único médico de esas heridas es Jesús»[9]. Hay, pues, numerosos motivos para la esperanza y la acción de gracias. Así, por ejemplo, pese a las grandes pandemias —como el paludismo, el sida, la tuberculosis y otras—, que diezman la población, y que la medicina trata siempre de erradicar con más eficacia, África conserva su alegría de vivir, de celebrar la vida que proviene del Creador, acogiendo nacimientos para que crezca la familia y la comunidad humana. Veo también un motivo de esperanza en el rico patrimonio intelectual, cultural y religioso que África posee. Ella desea preservarlo, explorarlo más y darlo a conocer al mundo. Se trata de una aportación esencial y positiva.\n\n10. La segunda Asamblea sinodal para África abordó el tema de la reconciliación, de la justicia y de la paz. La rica documentación que me ha sido enviada tras las Sesiones —los Lineamenta, el Instrumentum laboris, los informes redactados antes y después de la discusiones y las aportaciones de los grupos de trabajo—, invita a «transformar la teología en pastoral, es decir, en un ministerio pastoral muy concreto, en el que las grandes visiones de la Sagrada Escritura y de la Tradición se aplican a la actividad de los obispos y de los sacerdotes en un tiempo y en un lugar determinados»[10].\n\n11. Por preocupación paternal y pastoral, dirijo, pues, este documento al África de hoy, que ha conocido los traumatismos y conflictos que sabemos. El hombre está marcado por su pasado, pero vive y camina en el hoy. Mira el futuro. Como el resto del mundo, África experimenta un torbellino cultural que afecta a los fundamentos milenarios de la vida social y hace difícil a veces el encuentro con la modernidad. En esta crisis antropológica con la que se enfrenta el continente africano, podrá hallar caminos de esperanza instaurando un diálogo entre los miembros de los ámbitos religiosos, sociales, políticos, económicos, culturales y científicos. Tendrá entonces que hallar y promover un concepto de la persona y de su relación con la realidad basada en una renovación espiritual profunda.\n\n12. En la Exhortación apostólica postsinodal Ecclesia in Africa, Juan Pablo II subrayaba que «no obstante la civilización contemporánea de la “aldea global”, en África como en otras partes del mundo el espíritu de diálogo, paz y reconciliación está lejos de habitar en el corazón de todos los hombres. Las guerras, conflictos, actitudes racistas y xenófobas aún dominan demasiado el mundo de las relaciones humanas»[11]. La esperanza, que caracteriza la vida auténticamente cristiana, recuerda que el Espíritu Santo actúa en todas partes, también en el continente africano, y que las fuerzas de la vida, que nacen del amor, vencen siempre las fuerzas de la muerte (cf. Ct 8,6-7). Por eso, los Padres sinodales han visto cómo las dificultades que encuentran en sus países respectivos y en las Iglesias particulares de África no son obstáculos que impidan avanzar, sino que más bien desafían lo mejor que hay en nosotros: la imaginación, la inteligencia, la vocación a seguir sin arredrarse las huellas de Jesucristo, la búsqueda de Dios, «Amor eterno y Verdad absoluta»[12]. Junto con todos los que intervienen en la sociedad africana, la Iglesia se siente llamada a hacer frente a dichos desafíos. Es, en cierta manera, como un imperativo del Evangelio.\n\n13. Con este documento, deseo ofrecer los frutos y esperanzas del Sínodo, invitando a todos los hombres de buena voluntad a mirar a África con fe y amor, para ayudarla a que sea, por Cristo y por el Espíritu Santo, luz del mundo y sal de la tierra (cf. Mt 5,13-14). Un valioso tesoro está presente en el alma de África, donde veo un «inmenso “pulmón” espiritual para una humanidad que se halla en crisis de fe y esperanza»,[13] gracias a la inaudita riqueza humana y espiritual de sus hijos, de de sus culturas multicolores, de su suelo y subsuelo con riquezas inmensas. Sin embargo, para mantenerse en pie, con dignidad, África necesita oír la voz de Cristo que proclama hoy el amor al otro, incluso al enemigo, hasta la entrega de su propia sangre, y que ora hoy por la unidad y la comunión de todos los hombres en Dios (cf. Jn 17,20-21).\n\nPRIMERA PARTE\n\n«AHORA HAGO NUEVAS TODAS LAS COSAS» (Ap 21,5)\n\n14. El Sínodo ha permitido discernir las líneas maestras de la misión para un África que desea la reconciliación, la justicia y la paz. Depende de las iglesias particulares traducir estas líneas en «fervientes propósitos y en líneas de acción concretas»[14]. En efecto, «en las Iglesias particulares es donde se pueden establecer aquellas indicaciones programáticas concretas —objetivos y métodos de trabajo, de formación y valorización de los agentes y la búsqueda de los medios necesarios— que permiten que el anuncio de Cristo llegue a las personas, modele las comunidades e incida profundamente mediante el testimonio de los valores evangélicos en la sociedad y en la cultura»[15] africana.\n\nCAPÍTULO I\n\nAl servicio de la reconciliación, la justicia y la paz\n\nI. Servidores auténticos de la Palabra de Dios\n\n15. Un África que avanza, alegre y viva, manifiesta la alabanza de Dios. Como hacía notar san Ireneo: «La gloria de Dios, es el hombre viviente»; pero añade inmediatamente: «La vida del hombre, es la visión de Dios»[16]. Por eso, es tarea de la Iglesia todavía hoy el llevar el mensaje del Evangelio al corazón de las sociedades africanas, conducir a la visión de Dios. Como la sal da sabor a los alimentos, ese mensaje convierte a las personas que lo viven en auténticos testigos. Todos los que crecen así se hacen capaces de reconciliarse en Jesucristo. Se convierten en luz para sus hermanos. Por ello, con los Padres del Sínodo, invito «a la Iglesia […] en África a dar testimonio en su servicio de la reconciliación, la justicia y la paz, como “sal de la tierra” y “luz del mundo”»,[17] para que su vida responda a esta llamada: «Levántate, Iglesia en África, familia de Dios, porque te llama el Padre celestial».[18]\n\n16. Es una dicha que Dios haya permitido celebrar el Segundo Sínodo para África inmediatamente después del dedicado a la Palabra de Dios en la vida y la misión de la Iglesia. Este Sínodo había recordado el imperioso deber del discípulo de escuchar a Cristo que llama a través de su Palabra. Por ella, los fieles aprenden a escuchar a Cristo y a dejarse orientar por el Espíritu Santo que revela el sentido de todas las cosas (cf. Jn 16,13). En efecto, la «lectura y la meditación de la Palabra de Dios nos inserta más profundamente en Cristo y orientan nuestro ministerio de servidores de la reconciliación, la justicia y la paz»[19]. Como recuerda el Sínodo, «para convertirse en sus hermanos o hermanas se necesita ser “los hermanos que oyen la Palabra de Dios y la cumplen” (Lc 8,21). La escucha auténtica es obedecer y actuar, es hacer florecer en la vida la justicia y el amor, es dar tanto en la existencia como en la sociedad un testimonio en la línea de la llamada de los profetas que constantemente unía la Palabra de Dios y la vida, la fe y la rectitud, el culto y el compromiso social»[20]. Escuchar y meditar la Palabra de Dios, es desear que ésta penetre y forme nuestra vida para reconciliarnos con Dios, para permitir que Dios nos conduzca a una reconciliación con el prójimo, camino necesario para la construcción de una comunidad de personas y de pueblos. Que la Palabra de Dios se encarne realmente en nuestro rostro y en nuestra vida.\n\nII. Cristo en el corazón de la realidad africana:\n\nfuente de reconciliación, justicia y paz\n\n17. Los tres conceptos principales del tema sinodal, a saber, la reconciliación, la justicia y la paz, han puesto al Sínodo ante su «responsabilidad teológica y social»[21], y han permitido preguntarse también por el papel público de la Iglesia y su lugar en el espacio africano actual[22]. «Se podría decir que reconciliación y justicia son las dos condiciones esenciales de la paz que, por consiguiente, también definen en cierta medida su naturaleza».[23] La tarea que hemos de precisar no es fácil, porque se sitúa entre el compromiso inmediato en política —que no corresponde a la competencia directa de la Iglesia— y el repliegue o la posible evasión en teorías teológicas y espirituales, corriendo así el peligro de resultar una huida frente a una responsabilidad concreta en la historia humana.\n\n18. «La paz os dejo, mi paz os doy», dice el Señor, que añade: «No os la doy como la da el mundo» (Jn 14,27). La paz de los hombres conseguida sin la justicia es ilusoria y efímera. La justicia de los hombres que no brote de la reconciliación por la «verdad del amor» (cf. Ef 4,15) queda inacabada; no es auténtica justicia. El amor de la verdad —«la verdad plena» a la que sólo el Espíritu puede llevarnos (cf. Jn 16,13)— es la que traza el camino que toda justicia humana ha de seguir para conseguir restaurar los lazos fraternos en la «familia humana, comunidad de paz»[24], reconciliada con Dios por Cristo. La justicia no es algo desencarnado. Hunde necesariamente sus raíces en la coherencia humana. Una caridad que no respete la justicia y el derecho de todos, es errónea. Animo a los cristianos, pues, a ser ejemplares en lo que toca a la justicia y la caridad (cf. Mt 5,19-20).\n\nA. «Dejaos reconciliar con Dios» (2 Co 5,20b)\n\n19. «Reconciliación es un concepto pre-político y una realidad pre-política, que precisamente por eso es de suma importancia para la tarea de la política misma. Si no se crea en los corazones la fuerza de la reconciliación, el compromiso político por la paz se queda sin su presupuesto interior. En el Sínodo, los Pastores de la Iglesia se comprometieron en favor de la purificación interior del hombre, que es la condición preliminar esencial para la edificación de la justicia y de la paz. Pero esa justificación y maduración interior hacia una verdadera humanidad no pueden existir sin Dios»[25].\n\n20. En efecto, la gracia de Dios es la que nos da un corazón nuevo y nos reconcilia con Él y con los otros[26]. Es Cristo quien ha restaurado la humanidad en el amor del Padre. La reconciliación tiene, pues, su fuente en este amor; nace de la iniciativa del Padre de reanudar la relación con la humanidad, relación rota por el pecado del hombre. En Jesucristo, «en su vida y su ministerio, pero sobre todo en su muerte y resurrección, san Pablo ve a Dios Padre reconciliando consigo al mundo (todas las cosas en el cielo y la tierra), sin tener en cuenta ya los pecados de la humanidad (2 Co 5,19; Rm 5,10; Col 1,21-22). El Apóstol ve cómo Dios Padre reconcilia a judíos y gentiles consigo mismo en un solo cuerpo a través de la cruz (Ef 2,16). San Pablo ve también a Dios reconciliar a judíos y gentiles, creando un hombre nuevo en lugar de dos pueblos (Ef 2,15; 3,6). Así, la experiencia de la reconciliación establece una comunión en dos niveles: la comunión entre Dios y la humanidad; y a partir de la experiencia de reconciliación, nos convierte (a la humanidad reconciliada) “en embajadores de la reconciliación”. Se restablece también la comunión entre los hombres»[27]. «La reconciliación, por lo tanto, no se limita a Dios que en Cristo atrae a sí a una humanidad alienada y pecadora, a través del perdón de los pecados y el amor. También es la restauración de las relaciones entre las personas conciliando las diferencias y eliminando los obstáculos en sus relaciones, gracias a su experiencia del amor de Dios»[28]. La parábola del hijo pródigo lo explica cuando el evangelista nos presenta en el retorno del hijo menor, es decir en su conversión, la necesidad de reconciliarse, por un lado, con su padre y, por otro, con su hermano mayor por la mediación del padre (cf. Lc 15,11-32). Hay testimonios conmovedores de los fieles de África, «testimonios concretos de sufrimientos y de reconciliación en las tragedias de la historia reciente del continente»[29] que muestran el poder del Espíritu Santo que transforma los corazones de las víctimas y de sus verdugos para restablecer la fraternidad[30].\n\n21. En efecto, sólo una auténtica reconciliación engendra una paz duradera en la sociedad. Ciertamente, sus protagonistas son las autoridades gubernamentales y los jefes tradicionales, pero también los simples ciudadanos. Después de un conflicto, la reconciliación, gestionada y llevada a cabo a menudo en el silencio y la discreción, restaura la unión de los corazones y la convivencia serena. Gracias a ella, tras largos períodos de guerra, las naciones encuentran la paz, y sociedades profundamente heridas por la guerra civil o el genocidio reconstruyen su unidad. Dando y acogiendo el perdón[31] se ha podido sanar la memoria herida de personas o de comunidades, y familias antes divididas hayan encontrado la armonía. «La reconciliación supera las crisis, restaura la dignidad de las personas y abre el camino al desarrollo y a la paz estable entre los pueblos a todos los niveles»[32], han podido subrayar los Padres del Sínodo.\n\nPara llegar a ser efectiva, esta reconciliación deberá ir acompañada de un gesto valiente y honrado: buscar a los responsables de esos conflictos, de los que han ordenado los crímenes y se han entregado a toda clase de componendas, determinando su responsabilidad. Las víctimas tienen derecho a la verdad y a la justicia. Es importante actualmente y para el futuro purificar la memoria para construir una sociedad mejor en la que estas tragedias no se vuelvan a repetir.\n\nB. Ser justos y construir un orden social justo\n\n22. Ciertamente, la construcción de un orden social justo es en primera instancia una tarea de la política.[33] Sin embargo, una de las tareas de la Iglesia en África consiste en formar conciencias rectas y receptivas a las exigencias de la justicia, para que sean cada vez más los hombres y mujeres comprometidos y capaces de realizar ese orden social justo por medio de su conducta responsable. El modelo por excelencia, a partir del cual la Iglesia piensa y razona, y que propone a todos, es Cristo.[34] Según su doctrina social, «la Iglesia no tiene soluciones técnicas que ofrecer y no pretende “de ninguna manera mezclarse en la política de los Estados”. No obstante, tiene una misión de verdad que cumplir […] Esta misión de verdad es irrenunciable. Su doctrina social es una dimensión singular de este anuncio: está al servicio de la verdad que libera»[35].\n\n23. Gracias a las Comisiones de Justicia y Paz, la Iglesia se ha comprometido en la formación cívica de los ciudadanos y en el acompañamiento del proceso electoral en diferentes naciones. Contribuye así a la educación de la población y a despertar su conciencia y sus responsabilidades ciudadanas. Este papel educativo concreto es apreciado por un gran número de países, que reconocen a la Iglesia como artífice de paz, agente de reconciliación y heraldo de la justicia. Conviene repetir que, distinguiendo el papel de los Pastores y el de los fieles laicos, la misión de la Iglesia no es de orden político.[36] Su función es educar al mundo en el sentido religioso proclamando a Cristo. La Iglesia desea ser signo y salvaguarda de la trascendencia de la persona humana. Por eso debe educar a los hombres a buscar la verdad suprema ante lo que ellos son y sus interrogantes, para encontrar soluciones justas a sus problemas[37].\n\n1. Vivir de la justicia de Cristo\n\n24. En el plano social, la conciencia humana se ve interpelada por las graves injusticias que hay en nuestro mundo en general, y en África en particular. Que una minoría confisque los bienes de la tierra en detrimento de pueblos enteros, es inaceptable porque es inmoral. La justicia obliga a «dar a cada uno lo suyo» — ius suum unicuique tribuere[38]. Se trata, pues, de hacer justicia a los pueblos. África es capaz de asegurar a todos —personas y naciones del continente— las condiciones básicas que les permitan participar en el desarrollo[39]. Los Africanos podrán así poner los talentos y las riquezas que Dios les ha dado al servicio de su tierra y de sus hermanos. La justicia, vivida en todas las dimensiones de la vida, privada y pública, económica y social, precisa ser sostenida por la subsidiaridad y la solidaridad y, más aún, estar animada por la caridad. «Según el principio de subsidiaridad, ni el Estado ni ninguna sociedad más amplia deben suplantar la iniciativa y la responsabilidad de las personas y de las corporaciones intermedias»[40]. La solidaridad es garantía de la justicia y la paz, de la unidad, pues tiende a que «la abundancia de unos supla la falta de los otros»[41]. Y la caridad, que asegura el vínculo con Dios, va más lejos que la justicia distributiva. Porque si «la justicia es virtud que distribuye a cada uno su propio bien… no es la justicia del hombre la que sustrae el hombre al verdadero Dios»[42].\n\n25. Dios mismo nos muestra la verdadera justicia cuando, por ejemplo, vemos a Jesús entrar en la vida de Zaqueo y ofrecer así al pecador la gracia de su presencia (cf. Lc 19,1-10). ¿Cómo es la justicia de Cristo? Los testigos del encuentro con Zaqueo observan a Jesús (cf. Lc 19,7); su murmullo de reprobación manifiesta un amor de la justicia. Ignoran, sin embargo, la justicia del amor que se abre hasta el extremo, hasta hacer recaer sobre sí la «maldición» debida a los humanos, y recibir en cambio la «bendición» que es el don de Dios (cf. Ga 3,13-14). La justicia divina ofrece a la justicia humana, siempre limitada e imperfecta, el horizonte hacia el que debe tender para realizarse plenamente. Nos hace tomar conciencia, además, de nuestra propia indigencia, de la necesidad del perdón y la amistad de Dios. Es lo que vivimos en los sacramentos de la Penitencia y de la Eucaristía que fluyen de la acción de Cristo. Esta acción nos introduce en una justicia en la que recibimos mucho más de lo que teníamos derecho a esperar porque, en Cristo, la caridad es el compendio de la Ley (cf. Rm 13,8-10).[43] Por Cristo, único modelo, el justo es invitado a entrar en el orden del amor-agápē.\n\n2. Un orden justo en la lógica de las Bienaventuranzas\n\n26. El discípulo de Cristo, unido a su Maestro, debe contribuir a formar una sociedad justa en la que todos puedan participar activamente con sus propios talentos en la vida social y económica. Podrán ganar lo que les es necesario para vivir según su dignidad humana en una sociedad en la que la justicia será vivificada por el amor.[44] Cristo no propone una revolución de tipo social o político, sino la del amor, realizada en el don total de su persona en su muerte en la Cruz y su Resurrección. Sobre esta revolución del amor se fundan las Bienaventuranzas (cf. Mt 5,3-10). Éstas ofrecen el nuevo horizonte de justicia inaugurado en el misterio pascual, gracias al cual podemos llegar a ser justos y construir un mundo mejor. La justicia de Dios que nos revelan las Bienaventuranzas levanta a los humildes y abaja a los que se ensalzan. Se cumple verdaderamente en el reino de Dios, que llegará a su cumplimento al final de los tiempos. Pero se manifiesta ya desde ahora, allí donde los pobres son consolados y admitidos al festín de la vida.\n\n27. Según la lógica de las Bienaventuranzas, se ha de tener una atención preferencial con el pobre, el hambriento, el enfermo —por ejemplo de sida, tuberculosis o paludismo—, con el extranjero, el humillado, el prisionero, el emigrante despreciado, el refugiado o el desplazado (cf. Mt 25,31-46). La respuesta a sus necesidades en la justicia y la caridad depende de todos. África espera esa atención de toda la familia humana así como de sí misma.[45] Pero deberá comenzar por introducir en su propio seno, y resueltamente, la justicia política, social y administrativa, elementos de la cultura política necesaria para el desarrollo y la paz. Por su parte, la Iglesia aportará su contribución específica apoyándose en la enseñanza de las Bienaventuranzas.\n\nC. El amor en la verdad: fuente de paz\n\n28. La perspectiva social que muestra el actuar de Cristo, fundada en el amor, trasciende el minimum que exige la justicia humana: es decir que se dé al otro lo que corresponda. La lógica interna del amor va más allá de esta justicia y llega hasta dar lo que se posee[46]: «No amemos de palabra y con la boca, sino con hechos y de verdad» (1 Jn 3,18). Como su Maestro, el discípulo de Cristo irá aún más lejos, hasta el don de sí mismo por sus hermanos (cf. 1 Jn 3,16). Es el precio de la paz auténtica en Dios (cf. Ef 2,14).\n\n1. Servicio fraterno concreto\n\n29. Ni siquiera una sociedad desarrollada, puede prescindir del servicio fraterno animado por el amor. «Quien intenta desentenderse del amor se dispone a desentenderse del hombre en cuanto hombre. Siempre habrá sufrimiento que necesite consuelo y ayuda. Siempre habrá soledad. Siempre se darán también situaciones de necesidad material en las que es indispensable una ayuda que muestre un amor concreto al prójimo»[47]. Es el amor lo que alivia los corazones heridos, solitarios, abandonados. Es el amor lo que crea la paz o la restablece en el corazón humano y la instaura entre los hombres.\n\n2. La Iglesia como centinela\n\n30. En la situación actual de África, la Iglesia está llamada a hacer oír la voz de Cristo. Desea seguir la recomendación de Jesús a Nicodemo, que se preguntaba por la posibilidad de renacer: «Tenéis que nacer de nuevo» (Jn3,7). Los misioneros han propuesto a los Africanos ese nuevo nacimiento «del agua y del espíritu» (Jn3,5), una Buena Noticia que toda persona tiene derecho a oír para realizar plenamente su vocación[48]. La Iglesia en África vive de esa herencia. A causa de Cristo, y por fidelidad a su enseñanza de vida, se siente impulsada a estar presente allí donde la humanidad conoce el sufrimiento y a hacerse eco del grito silencioso de los inocentes perseguidos, o de los pueblos cuyos gobernantes hipotecan el presente y el futuro en nombre de intereses personales[49]. Por su capacidad para reconocer el rostro de Cristo en el niño, el enfermo, el que sufre o el necesitado, la Iglesia contribuye a forjar lentamente pero con seguridad el África nueva. En su función profética, cada vez que los pueblos elevan su voz diciéndole: «Vigía, ¿qué queda de la noche?» (Is 21,11), la Iglesia desea estar lista para dar razón de la esperanza que lleva en sí (cf. 1 P 3,15) porque una aurora nueva asoma al horizonte (cf. Ap 22,5). Sólo el rechazo de la deshumanización del hombre, y del conformismo —por miedo a la prueba o al martirio— servirá de verdad a la causa del Evangelio. «En el mundo tendréis luchas; pero tened valor: Yo he vencido al mundo» (Jn16,33). La paz auténtica viene de Cristo (cf. Jn 14,27). No se parece a la del mundo. No es fruto de negociaciones y acuerdos diplomáticos basados en intereses. Es la paz de la humanidad reconciliada consigo misma en Dios, y de la que la Iglesia es el sacramento[50].\n\nCAPÍTULO II\n\nLos campos para la reconciliación, la justicia y la paz\n\n31. Deseo ahora indicar algunos campos que los Padres del Sínodo han identificado para la misión actual de la Iglesia en su preocupación por ayudar a África a emanciparse de las fuerzas que la paralizan. ¿No dijo Cristo primeramente al paralítico: «Tus pecados están perdonados» y luego, «ponte en pie» (Lc 5,20.24)?\n\nI. Atención a la persona humana\n\nA. La metanoia: una auténtica conversión\n\n32. Ante la situación del continente, la mayor preocupación de los miembros del Sínodo ha sido cómo grabar en el corazón de los africanos discípulos de Cristo la voluntad de comprometerse efectivamente en vivir el Evangelio en su existencia y en la sociedad. Cristo llama constantemente a la metanoia, a la conversión[51]. Los cristianos están marcados por el espíritu y las costumbres de su época y de su ambiente. Por la gracia del bautismo, están invitados a renunciar a las tendencias nocivas dominantes e ir contracorriente. Esto exige un compromiso decidido para «una conversión continua hacia el Padre, fuente de toda verdadera vida, el único capaz de liberarnos del mal, de toda tentación y mantenernos en su Espíritu, en un mismo combate contra las fuerzas del mal»[52]. La conversión sólo es posible apoyándose en convicciones de fe consolidadas por una catequesis auténtica. Conviene pues «mantener una relación viva entre el catecismo aprendido de memoria y el catecismo vivido, para llegar a una conversión de vida profunda y permanente»[53]. La conversión se vive de manera especial en el Sacramento de la Reconciliación, al que se prestará una atención particular para que sea una verdadera «escuela del corazón». En esa escuela, el discípulo de Cristo se forja poco a poco en una vida cristiana adulta, atenta a las dimensiones teologales y morales de sus actos, haciéndose así capaz de «hacer frente a las dificultades de la vida social, política, económica y cultural»[54] y llevar una vida marcada por el espíritu evangélico. La contribución de los cristianos en África sólo será decisiva si la inteligencia de la fe llegará a la inteligencia de la realidad[55]. Para ello, es indispensable la educación en la fe, de lo contrario Cristo no será más que un nombre suplementario adherido a nuestras teorías. La palabra y el testimonio van a la par[56]. Pero el testimonio solo no es suficiente, porque «el más hermoso testimonio se revelará a la larga impotente si no es esclarecido, justificado —lo que Pedro llamaba dar “razón de vuestra esperanza” (1 P 3,15)—, explicitado por un anuncio claro e inequívoco del Señor Jesús».[57]\n\nB. Vivir la verdad del Sacramento de la Penitencia y la Reconciliación\n\n33. Los miembros del Sínodo señalaron también que muchos cristianos en África adoptan una actitud ambigua frente a la celebración del Sacramento de la Reconciliación, mientras que estos mismos cristianos suelen ser muy escrupulosos en la aplicación de los ritos tradicionales de la reconciliación. Para ayudar a los fieles católicos a vivir un auténtico camino hacia la metanoia en la celebración de este Sacramento, en el que la mentalidad se oriente por completo al encuentro con Cristo,[58] sería bueno que los obispos hicieran un estudio serio de las ceremonias tradicionales africanas de reconciliación para evaluar los aspectos positivos y las limitaciones. En efecto, estas mediaciones pedagógicas tradicionales[59] no pueden sustituir al Sacramento en ninguna circunstancia. La Exhortación apostólica postsinodal Reconciliatio et paenitentia, del beato Juan Pablo II, señaló claramente el ministro y las formas del Sacramento de la Penitencia y la Reconciliación[60]. Estas mediaciones pedagógicas tradicionales sólo pueden ayudar a reducir el desgarro sentido y vivido por algunos fieles, ayudándolos a abrirse con mayor profundidad y verdad a Cristo, el único gran Mediador, para recibir la gracia del Sacramento de la Penitencia. Celebrado con fe, este sacramento es suficiente para reconciliarnos con Dios y con el prójimo[61]. En definitiva, es Dios quien, en su Hijo, nos reconcilia con Él y con los demás.\n\nC. Espiritualidad de comunión\n\n34. La reconciliación no es un acto aislado, sino un largo proceso gracias al cual cada uno se ve restablecido en el amor, un amor que sana por la acción de la Palabra de Dios. Esta se convierte entonces en una forma de vivir, y a la vez en una misión. Para alcanzar una verdadera reconciliación, y llevar a la práctica la espiritualidad de comunión por la reconciliación, la Iglesia necesita testigos que estén profundamente arraigados en Cristo, y que se alimenten de su Palabra y de los Sacramentos. Así, aspirando a la santidad, estos testigos son capaces de implicarse en la obra de comunión de la Familia de Dios, comunicando al mundo, incluso con el martirio, el espíritu de reconciliación, de justicia y paz, a ejemplo de Cristo.\n\n35. Quisiera recordar lo que el Papa Juan Pablo II proponía a toda la Iglesia como condiciones de una espiritualidad de comunión: ser capaces de reconocer la luz del misterio de la Trinidad también en el rostro de los hermanos que están a nuestro lado[62]; estar atento, «al hermano de fe en la unidad profunda del Cuerpo místico, considerándolo como “uno que me pertenece”, para saber compartir sus alegrías y sus sufrimientos, para intuir sus deseos y atender a sus necesidades, para ofrecerle una verdadera y profunda amistad»[63]; la capacidad de reconocer lo que hay de positivo en el otro, para acogerlo y valorarlo como un don que Dios me hace a través de aquel que lo ha recibido, más allá de su persona, que se transforma entonces en un administrador de las gracias divinas; en fin, «saber “dar espacio” al hermano, llevando mutuamente la carga de los otros (cf. Ga 6,2) y rechazando las tentaciones egoístas que continuamente nos asechan y engendran competitividad, ganas de hacer carrera, desconfianza y envidias»[64].\n\nDe este modo, maduran hombres y mujeres de fe y de comunión, que dan prueba de valentía con la verdad y la abnegación, e iluminados por la alegría. Dan también un testimonio profético de una vida coherente con su fe. María, Madre de la Iglesia, que supo acoger la Palabra de Dios, es su modelo: por su escucha de la Palabra, Ella alcanzó a comprender las necesidades de los hombres y a interceder por ellos con compasión[65].\n\nD. Inculturación del Evangelio y evangelización de la cultura\n\n36. Para lograr esta comunión, sería bueno volver a examinar una necesidad mencionada durante la Primera Asamblea del Sínodo para África: un estudio exhaustivo de las tradiciones culturales africanas. Los miembros del Sínodo han constatado la existencia de una dicotomía entre ciertas prácticas tradicionales de las culturas africanas y las exigencias específicas del mensaje de Cristo. La preocupación por la relevancia y la credibilidad exige de la Iglesia un profundo discernimiento con vistas a identificar los aspectos culturales que obstaculizan la encarnación de los valores del Evangelio, así como los que los promueven[66].\n\n37. Sin embargo, no debemos olvidar que el Espíritu Santo es el verdadero protagonista de la inculturación, «es el que precede, en modo fecundo, al diálogo entre la Palabra de Dios, revelada en Jesucristo, y las inquietudes más profundas que brotan de la multiplicidad de los hombres y de las culturas. Así continúa en la historia, en la unidad de una misma y única fe, el acontecimiento de Pentecostés, que se enriquece a través de la diversidad de lenguas y culturas»[67]. El Espíritu Santo actúa para que el Evangelio sea capaz de impregnar todas las culturas, sin dejarse atenazar por ninguna de ellas[68]. Los Obispos se preocuparán de velar para que esta exigencia de inculturación se cumpla según las normas establecidas por la Iglesia. Discernir los elementos culturales y tradiciones contrarios al Evangelio ayudará a separar el trigo de la cizaña (cf. Mt 13,26). De este modo, el cristianismo, aunque permaneciendo fiel a sí mismo, con absoluta fidelidad al anuncio evangélico y a la tradición de la Iglesia, asumirá el rostro de las innumerables culturas y pueblos donde ha sido acogido y ha arraigado. Así, la Iglesia llegará a ser un icono del futuro que el Espíritu de Dios nos prepara[69], icono al que África ofrecerá su propia contribución. En esta obra de inculturación, tampoco hay que olvidar la tarea, igualmente esencial, de la evangelización del mundo de la cultura contemporánea africana.\n\n38. Son conocidas las iniciativas de la Iglesia en la apreciación positiva y en la preservación de las culturas africanas. Es muy importante continuar con esta tarea, dado que la entremezcla de los pueblos, aun siendo un enriquecimiento, frecuentemente debilita las culturas y la sociedades. Lo que está en juego en estos encuentros entre culturas es la identidad de las comunidades africanas. Hay que esforzarse, pues, en transmitir los valores que el Creador ha infundido en los corazones de los africanos desde la noche de los tiempos. Estos han servido de matriz para modelar sociedades que viven en una cierta armonía, porque llevan en su interior formas tradicionales de regular una convivencia pacífica. Por tanto, hay que dar relieve a estos elementos positivos, iluminándolos desde dentro (cf. Jn 8,12), para que el cristiano sea realmente alcanzado por el mensaje de Cristo, y de este modo la luz de Dios brille en los ojos de los hombres. Entonces, al ver las buenas obras de los cristianos, los hombres y las mujeres darán gloria «al Padre que está en el cielo» (Mt 5,16).\n\nE. El don de Cristo: la Eucaristía y la Palabra de Dios\n\n39. Más allá de las diferencias de origen o de cultura, el gran desafío que nos aguarda a todos es discernir en la persona humana, amada de Dios, el fundamento de una comunión que respete e integre las aportaciones particulares de las diversas culturas[70]. «Debemos abrir realmente estas fronteras entre tribus, etnias y religiones a la universalidad del amor de Dios»[71]. Hombres y mujeres diferentes por su origen, cultura, lengua o religión pueden convivir armónicamente.\n\n40. En efecto, el Hijo de Dios ha puesto su morada entre nosotros; ha derramado su sangre por nosotros. Cumpliendo su promesa de estar con nosotros hasta el fin del mundo (cf. Mt 28,20), se nos entrega cada día como alimento en la Eucaristía y en las Escrituras. En la Exhortación apostólica postsinodal Verbum Domini, escribí que «Palabra y Eucaristía se pertenecen tan íntimamente que no se puede comprender la una sin la otra: la Palabra de Dios se hace sacramentalmente carne en el acontecimiento eucarístico. La Eucaristía nos ayuda a entender la Sagrada Escritura, así como la Sagrada Escritura, a su vez, ilumina y explica el misterio eucarístico»[72].\n\n41. En efecto, la Escritura Santa atestigua que la Sangre derramada de Cristo se transforma por el bautismo en el principio y el vínculo de una nueva fraternidad. Ésta es lo opuesto a la división, como el tribalismo, el racismo o el etnocentrismo (cf. Ga 3,26-28). La Eucaristía es la fuerza que congrega a los hijos de Dios dispersos y los mantiene en comunión[73], «puesto que por nuestras venas circula la misma Sangre de Cristo, que nos convierte en hijos de Dios, miembros de la Familia de Dios».[74] Al acoger a Jesús en la Eucaristía y en la Escritura, somos enviados al mundo para ofrecerle a Cristo, poniéndonos al servicio de los demás (cf. Jn 13,15; 1 Jn 3,16).[75]\n\nII. La convivencia\n\nA. La familia\n\n42. La familia es el «santuario de la vida» y una célula vital de la sociedad y de la Iglesia. En ella es «donde se plasma el rostro de un pueblo y sus miembros adquieren las enseñanzas fundamentales. Ellos aprenden a amar en cuanto son amados gratuitamente, aprenden el respeto a las otras personas en cuanto son respetados, aprenden a conocer el rostro de Dios en cuanto reciben su primera revelación de un padre y una madre llenos de atenciones. Cuando faltan estas experiencias fundamentales, es el conjunto de la sociedad el que sufre violencia y se vuelve, a su vez, generador de múltiples violencias»[76].\n\n43. La familia es ciertamente el lugar propicio para aprender y practicar la cultura del perdón, de la paz y la reconciliación. «En una vida familiar “sana” se experimentan algunos elementos esenciales de la paz: la justicia y el amor entre hermanos y hermanas, la función de la autoridad manifestada por los padres, el servicio afectuoso a los miembros más débiles, porque son pequeños, ancianos o están enfermos, la ayuda mutua en las necesidades de la vida, la disponibilidad para acoger al otro y, si fuera necesario, para perdonarlo. Por eso, la familia es la primera e insustituible educadora de la paz»[77]. A causa de su importancia capital y de las amenazas que se ciernen sobre esta institución —la distorsión de la noción misma de matrimonio y familia, la infravaloración de la maternidad y la banalización del aborto, la facilitación del divorcio y el relativismo de una «nueva ética»—, la familia tiene necesidad de ser protegida y defendida[78], para que preste ese servicio que la sociedad misma espera de ella, es decir, ofrecer hombres y mujeres capaces de construir un entramado social de paz y armonía.\n\n44. Aliento vivamente a las familias, pues, a hallar inspiración y fuerza en el Sacramento de la Eucaristía, para vivir la novedad radical que Cristo ha traído al corazón de la vida cotidiana, novedad que lleva a cada uno a ser testigo capaz de difundir luz en su ambiente de trabajo y en toda la sociedad. «El amor entre el hombre y la mujer, la acogida de la vida y la tarea educativa son ámbitos privilegiados en los que la Eucaristía puede mostrar su capacidad de transformar la existencia y llenarla de sentido»[79]. No hay duda que participar en la Eucaristía dominical es una exigencia de la conciencia cristiana y que al mismo tiempo la forma[80].\n\n45. Por otra parte, reservar en la familia un lugar destacado para la oración, personal y comunitaria, significa respetar un principio esencial de la visión cristiana de la vida: el primado de la gracia. La oración nos recuerda constantemente el primado de Cristo y, unido a ello, el primado de la vida interior y de la santidad. El diálogo con Dios abre el corazón al flujo de la gracia y permite que la Palabra de Cristo pase por nosotros con toda su fuerza. Para ello es necesario que en el seno de la familia se escuche asiduamente y se lea con atención la Santa Escritura[81].\n\n46. Más aún, «la misión educativa de la familia cristiana [es] como un verdadero ministerio, por medio del cual se transmite e irradia el Evangelio, hasta el punto de que la misma vida de familia se hace itinerario de fe y, en cierto modo, iniciación cristiana y escuela de los seguidores de Cristo. En la familia consciente de tal don, como escribió Pablo VI, “todos los miembros evangelizan y son evangelizados”. En virtud del ministerio de la educación los padres, mediante el testimonio de su vida, son los primeros mensajeros del Evangelio ante los hijos [...] Llegan a ser plenamente padres, es decir engendradores no sólo de la vida corporal, sino también de aquella que, mediante la renovación del Espíritu, brota de la Cruz y Resurrección de Cristo»[82].\n\nB. Los ancianos\n\n47. En África, los ancianos gozan de una veneración especial. No son apartados de las familias o marginados, como en otras culturas. Al contrario, son estimados y están perfectamente integrados en su familia, de la que son la referencia más alta. Esta hermosa realidad africana debería servir de inspiración a la sociedad occidental, para que acoja la ancianidad con mayor dignidad. La Escritura Santa menciona a menudo a las personas mayores. «La mucha experiencia es la corona de los ancianos, y su orgullo es el temor del Señor» (Si 25,6). La ancianidad, a pesar de la fragilidad que parece caracterizarla, es un don que hay que vivir cotidianamente en la disponibilidad serena hacia Dios y el prójimo. Es también el tiempo de la sabiduría, porque en el tiempo vivido ha aprendido la grandeza y la precariedad de la existencia. Así, el anciano Simeón, como hombre de fe, proclama con entusiasmo y sabiduría no un adiós angustiado a la vida, sino una acción de gracias al Salvador del mundo (cf. Lc 2,25-32).\n\n48. Las personas mayores pueden influir de diversos modos sobre la familia gracias a esta sabiduría, a veces difícil de adquirir. Su experiencia les lleva naturalmente no sólo a colmar la diferencia, sino también a afirmar la necesidad de la interdependencia humana. Son un tesoro para todos los miembros de la familia, sobre todo para las parejas jóvenes y los niños que encuentran en ellas comprensión y amor. No siendo sólo transmisores de la vida, contribuyen por su comportamiento a consolidar su hogar (cf. Tt 2,2-5) y, por su oración y su vida de fe, a enriquecer espiritualmente a todos los miembros de su familia y de la comunidad.\n\n49. Con frecuencia, la estabilidad y el orden social están confiados en África todavía a un consejo de ancianos o a jefes tradicionales. De esta manera, los ancianos contribuyen eficazmente a la edificación de una sociedad cada vez más justa que mira hacia adelante, no a través de experimentos, a veces arriesgados, sino gradualmente y con un prudente equilibrio. Los ancianos contribuyen así a la reconciliación de las personas y las comunidades por su sabiduría y experiencia.\n\n50. La Iglesia mira con gran estima a las personas mayores. Deseo volver a deciros, con el beato Juan Pablo II: «La Iglesia os necesita. Pero también la sociedad civil necesita de vosotros [...] Sabed emplear generosamente el tiempo que tenéis a disposición y los talentos que Dios os ha concedido [...] Contribuid a anunciar el Evangelio [...] Dedicad tiempo y energías a la oración».[83]\n\nC. Los hombres\n\n51. Los hombres tienen su propia misión en la familia. Como esposos y padres, mediante la relación conyugal y la educación de los hijos ejercen la noble responsabilidad de aportar valores necesarios para la sociedad.\n\n52. Con los Padres sinodales, animo a los hombres católicos a colaborar activamente en sus familias a la educación humana y cristiana de los hijos, al respeto y a la protección de la vida desde el momento de su concepción[84]. Les invito a instaurar un estilo de vida cristiano, enraizado y fundado en el amor (cf. Ef 3,17). Con san Pablo, les repito: «Amad a vuestras mujeres como Cristo amó a su Iglesia. Él se entregó a sí mismo por ella [...] Así deben también los maridos amar a sus mujeres, como cuerpos suyos que son. Amar a su mujer es amarse a sí mismo. Pues nadie jamás ha odiado su propia carne, sino que le da alimento y calor, como Cristo hace con la Iglesia» (Ef 5,25.28-29). No temáis hacer visible y palpable que no hay amor más grande que dar la vida por quien se ama (cf. Jn 15,13), es decir, y en primer lugar, por la esposa y los hijos. Cultivad una alegría serena en vuestro hogar. El matrimonio es un «don del Señor», decía san Fulgencio de Ruspe[85]. El respeto a la dignidad inviolable de cada persona humana será un antídoto eficaz contra las prácticas tradicionales contrarias al Evangelio y vejatorias particularmente para la mujer.\n\n53. Al manifestar y vivir en la tierra la paternidad misma de Dios (cf. Ef 3,15), estáis llamados a garantizar el desarrollo personal de todos los miembros de la familia, cuna y medio más eficaz para humanizar la sociedad, lugar de encuentro de varias generaciones[86]. Que por la dinámica creadora de la Palabra de Dios misma, crezca vuestro sentido de responsabilidad hasta comprometeros concretamente en la Iglesia[87]. La Iglesia tiene necesidad de testigos convencidos y eficaces de la fe que promuevan la reconciliación, la justicia y la paz y colaboren entusiasta y decididamente a la transformación del entorno familiar y de la sociedad en su conjunto[88]. Con vuestro trabajo que permite asegurar regularmente vuestra subsistencia y la de vuestras familias, dais este testimonio. Más aún, por el ofrecimiento de este trabajo a Dios, os asociáis a la obra redentora de Jesucristo que ha dado al trabajo una dignidad eminente trabajando con sus propias manos en Nazaret[89].\n\n54. La calidad y el esplendor de vuestra vida cristiana depende de una profunda vida de oración, alimentada con la Palabra de Dios y los Sacramentos. Estad, pues, atentos para mantener viva esta dimensión esencial de vuestro compromiso cristiano; vuestro testimonio de fe en las tareas cotidianas, vuestra participación en los movimientos eclesiales, encuentran ahí la fuente de su dinamismo. Así os convertiréis en ejemplos que las jóvenes generaciones desearán imitar, y los ayudaréis de este modo a emprender una vida adulta responsable. No tengáis miedo de hablarles de Dios y de iniciarles con vuestro ejemplo a la vida de fe y al compromiso social y caritativo, ayudándoles a descubrir que verdaderamente han sido creados a imagen y semejanza de Dios: «Los signos de esta imagen divina en el hombre pueden ser reconocidos, no en el aspecto del cuerpo que se corrompe, sino en la prudencia e inteligencia, en la justicia, la moderación, el temperamento, la sabiduría, la instrucción»[90].\n\nD. Las mujeres\n\n55. Las mujeres africanas, con sus muchos talentos y sus preciosos dones, son una gran riqueza para la familia, la sociedad y la Iglesia. Como decía Juan Pablo II: «La mujer es aquella en quien el orden del amor en el mundo creado de las personas halla un terreno para su primera raíz»[91]. La Iglesia y la sociedad necesitan que las mujeres encuentren el puesto que les corresponde en el mundo «para que el ser humano pueda vivir sin deshumanizarse completamente»[92].\n\n56. Aunque es innegable que se ha progresado en favorecer la promoción y la educación de la mujer en algunos países de África, sin embargo, en su conjunto, aún no se ha llegado a valorar y reconocer plenamente su dignidad, sus derechos, así como su aportación esencial a la familia y a la sociedad. La promoción de las jóvenes y las mujeres está menos favorecida que la de los jóvenes y los hombres. Todavía son demasiadas las prácticas humillantes para las mujeres, las vejaciones en nombre de tradiciones ancestrales. Con los Padres sinodales, invito encarecidamente a los discípulos de Cristo a combatir todos los actos de violencia contra las mujeres, a denunciarlos y a condenarlos[93]. En este contexto, sería conveniente que los comportamientos dentro de la Iglesia fueran un modelo para el conjunto de la sociedad.\n\n57. En mi viaje a África, insistí en que «hay que reconocer, afirmar y defender la misma dignidad del hombre y la mujer: ambos son personas, diferentes de cualquier otro ser viviente del mundo que les rodea»[94]. El cambio de mentalidad en este campo es desgraciadamente demasiado lento. La Iglesia tiene la obligación de contribuir a este reconocimiento y liberación de la mujer, siguiendo el ejemplo de Cristo (cf. Mt 15,21-28; Lc 7,36-50; 8,1-3; 10,38-42; Jn 4,7-42). Crear para ella un ámbito en el que pueda tomar la palabra y desarrollar sus talentos mediante iniciativas que refuercen su valía, su autoestima y su especificidad, les permitirá ocupar en la sociedad un puesto igual al del hombre —sin confundir ni uniformar la especificidad de cada uno—, pues ambos son «imagen» del Creador (cf. Gn 1,27). Que los obispos animen y promuevan la formación de las mujeres para que asuman «su propia parte de responsabilidad y de participación en la vida comunitaria de la sociedad y […] de la Iglesia»[95]. Y así contribuirán a la humanización de la sociedad.\n\n58. Vosotras, mujeres católicas, os inscribís en la tradición evangélica de las mujeres que asistían a Jesús y a los apóstoles (cf. Lc 8,3). Sois para las Iglesias locales como la «columna vertebral»[96], pues vuestro número y vuestra presencia activa en vuestras organizaciones son de gran ayuda para el apostolado de la Iglesia. Cuando la paz se ve amenazada y la justicia ultrajada, cuando la pobreza sigue creciendo, vosotras os mantenéis firmes en defensa de la dignidad humana, de la familia y de los valores de la religión. Que el Espíritu Santo suscite sin cesar mujeres santas y valientes que no cejen en su valiosa colaboración espiritual para el crecimiento de nuestras comunidades.\n\n59. Queridas hijas de la Iglesia, aprended continuamente en la escuela de Cristo, como María de Betania, a reconocer su Palabra (cf. Lc 10,39). Formaos en el catecismo y en la Doctrina social de la Iglesia, donde encontraréis los principios que os ayudarán a comportaros como verdaderas discípulas. Así os comprometeréis adecuadamente en los diferentes proyectos en favor de las mujeres. No dejéis de defender la vida, pues Dios os ha hecho receptoras de la vida. La Iglesia estará siempre a vuestro lado. Ayudad con vuestros consejos y ejemplo a las jóvenes para que afronten con paz la vida adulta. Ayudaos mutuamente. Respetad a las más ancianas de entre vosotras. La Iglesia cuenta con vosotras para crear una «ecología humana»[97] mediante el amor y la ternura, la acogida y la delicadeza y, sobre todo, mediante la misericordia, valores que vosotras sabéis inculcar a los hijos, y de los cuales el mundo tiene tanta necesidad. Así, mediante la riqueza de vuestros dones propiamente femeninos[98], favoreceréis la reconciliación de los hombres y de las comunidades.\n\nE. Los jóvenes\n\n60. Los jóvenes son la mayor parte de la población en África. Esta juventud es un don y un tesoro de Dios, por el que toda la Iglesia está agradecida al Señor de la vida[99]. Se ha de amar a esta juventud, estimarla y respetarla. Ella «expresa un deseo profundo, a pesar de posibles ambigüedades, de aquellos valores auténticos que tienen su plenitud en Cristo. ¿No es, tal vez, Cristo el secreto de la verdadera libertad y de la alegría profunda del corazón? ¿No es Cristo el amigo supremo y a la vez el educador de toda amistad auténtica? Si a los jóvenes se les presenta a Cristo con su verdadero rostro, ellos lo experimentan como una respuesta convincente y son capaces de acoger el mensaje, incluso si es exigente y marcado por la Cruz»[100].\n\n61. En la Exhortación Apostólica Postsinodal Verbum Domini, pensando en los jóvenes, escribí: «en la edad de la juventud, surgen de modo incontenible y sincero preguntas sobre el sentido de la propia vida y sobre qué dirección dar a la propia existencia. A estos interrogantes, sólo Dios sabe dar una respuesta verdadera. Esta atención al mundo juvenil implica la valentía de un anuncio claro; hemos de ayudar a los jóvenes a que adquieran confianza y familiaridad con la Sagrada Escritura, para que sea como una brújula que indica la vía a seguir. Para ello, necesitan testigos y maestros, que caminen con ellos y los lleven a amar y a comunicar a su vez el Evangelio, especialmente a sus coetáneos, convirtiéndose ellos mismos en auténticos y creíbles anunciadores»[101].\n\n62. San Benito pide en su Regla que el abad del monasterio escuche a los más jóvenes, diciendo: «Dios inspira a menudo al más joven lo que es mejor»[102]. No dejemos, pues, de involucrar directamente a los jóvenes en la sociedad y la vida de la Iglesia, con el fin de que no se abandone a sentimientos de frustración y rechazo ante la imposibilidad de hacerse cargo de su futuro, especialmente en situaciones en las que los jóvenes son vulnerables por falta de educación, por el desempleo, la explotación política y toda clase de dependencias[103].\n\n63. Queridos jóvenes, pueden tentaros reclamos de todo tipo: ideologías, sectas, dinero, drogas, sexo fácil o violencia. Estad alerta: quienes os hacen estas propuestas quieren destruir vuestro porvenir. No obstante las dificultades, no os dejéis desanimar y no renunciéis a vuestros ideales, a vuestra dedicación y asiduidad en la formación humana, intelectual y espiritual. Para alcanzar el discernimiento, la fuerza necesaria y la libertad para resistir a esas presiones, os animo a poner a Jesucristo en el centro de toda vuestra vida mediante la oración, y también mediante el estudio de la Sagrada Escritura, la práctica de los sacramentos, la formación en la Doctrina social de la Iglesia, así como a participar de manera activa y entusiasta en las agrupaciones y movimientos eclesiales. Haced crecer en vosotros el anhelo de fraternidad, de justicia y de paz. El futuro está en manos de quienes saben encontrar razones sólidas para vivir y para esperar. Si lo queréis, el futuro está en vuestras manos, porque los dones que el Señor ha dispensado a cada uno de vosotros, fortalecidos por el encuentro con Cristo, pueden ofrecer al mundo una esperanza autentica[104].\n\n64. Cuando se trata de orientaros en vuestra opción de vida, cuando os planteéis la cuestión sobre una consagración total —en el sacerdocio ministerial o en la vida consagrada— apoyaros en Cristo, tomadlo como modelo, escuchad su palabra meditándola asiduamente. Durante la homilía en la misa inaugural de mi pontificado, os he exhortado con estas palabras que me parece oportuno repetiros, pues son siempre actuales: «Quien deja entrar a Cristo no pierde nada, nada —absolutamente nada— de lo que hace la vida libre, bella y grande. ¡No! Sólo con esta amistad se abren las puertas de la vida. Sólo con esta amistad se abren realmente las grandes potencialidades de la condición humana [...] Queridos jóvenes: ¡No tengáis miedo de Cristo! Él no quita nada, y lo da todo. Quien se da a él, recibe el ciento por uno. Sí, abrid, abrid de par en par las puertas a Cristo, y encontraréis la verdadera vida»[105].\n\nF. Los niños\n\n65. Como los jóvenes, los niños son un regalo de Dios a la humanidad, y han de ser objeto de un cuidado especial por parte de su familia, la iglesia, la sociedad y los gobiernos, pues son una fuente de esperanza y de renovación en la vida. Dios está cercano a ellos de manera especial y su vida es preciosa a sus ojos, aun cuando las circunstancias parecen contrarias o imposibles (cf. Gn 17,17-18; 18,12; Mt 18,10).\n\n66. En efecto, «cada ser humano inocente es absolutamente igual a todos los demás en el derecho a la vida. Esta igualdad es la base de toda auténtica relación social que, para ser verdadera, debe fundamentarse sobre la verdad y la justicia, reconociendo y tutelando a cada hombre y a cada mujer como persona y no como una cosa de la que se puede disponer»[106].\n\n67. Así pues, ¿cómo no deplorar y condenar enérgicamente el trato intolerable que reciben tantos niños en África?[107] La Iglesia es madre y no sabría abandonarlos, sean quienes sean. Hemos de ponerles a la luz del amor de Cristo dándoles su amor, para que ellos oigan decir: «Eres precioso para mí, de gran precio, y te amo» (Is 43,4). Dios quiere la felicidad y la sonrisa de cada niño, y está a su favor «porque de los que son como ellos es el reino de Dios» (Mc 10,14).\n\n68. Jesucristo ha mostrado siempre su predilección por los más pequeños (cf. Mc 10,13-16). El Evangelio mismo está impregnado de la profunda verdad sobre el niño. En efecto, ¿qué quiere decir: «Si no os convertís y os hacéis como niños, no entraréis en el reino de los cielos» (Mt 18,3)? ¿Acaso no hace Jesús de los niños un modelo también para los adultos? En los niños, hay algo que nunca debe faltar a quien quiere entrar en el reino de los cielos. Se promete el cielo a todos los que son sencillos como los niños, a todos que, como ellos, están llenos de un espíritu de abandono en la confianza, puros y ricos de bondad. Sólo ellos pueden encontrar en Dios a un Padre y llegar a ser, gracias a Jesús, hijos de Dios. Hijos e hijas de nuestros padres, Dios quiere que todos seamos sus hijos adoptivos mediante la gracia[108].\n\nIII. La visión africana de la vida\n\n69. En la cosmovisión africana, la vida es percibida como una realidad que engloba e incluye a los antepasados, a los vivos y los aún por nacer, a toda la creación y a todos los seres: los que hablan y los que son mudos, los que piensan y los que no tienen pensamiento. Se considera al universo visible y al invisible como un espacio de vida de los hombres, pero también como un ámbito de comunión, en el que las generaciones pasadas están al lado de manera invisible con las actuales, madres a su vez de las generaciones futuras. Esta gran apertura del corazón y del espíritu de la tradición africana os predispone, queridos hermanos y hermanas, a oír y recibir el mensaje de Cristo y comprender el misterio de la Iglesia, para dar todo su valor a la vida humana y a las condiciones de su pleno desarrollo.\n\nA. La protección de la vida\n\n70. Entre las disposiciones para proteger la vida humana en el continente africano, los miembros del Sínodo han tenido en consideración los esfuerzos desplegados por las instituciones internacionales en favor de ciertos aspectos del desarrollo.[109] No obstante, se ha observado con preocupación que hay una falta de claridad ética en los encuentros internacionales, e incluso, un lenguaje confuso que trasmite valores contrarios a la moral católica. La Iglesia se preocupa constantemente por el desarrollo integral de «todo hombre y de todo el hombre», como decía el Papa Pablo VI[110]. Por eso, los Padres sinodales han querido subrayar los aspectos cuestionables de ciertos documentos de entes internacionales, en especial los que se refieren a la salud reproductiva de la mujer. La postura de la Iglesia no admite ambigüedad alguna por lo que se refiere al aborto. El niño en el seno materno es una vida humana que se ha de proteger. El aborto, que consiste en eliminar a un inocente no nacido, es contrario a la voluntad de Dios, pues el valor y la dignidad de la vida humana debe ser protegida desde la concepción hasta la muerte natural. La Iglesia en África y las islas vecinas deben comprometerse a ayudar y apoyar a las mujeres y a los cónyuges tentados por el aborto, y a estar cercana de los que han tenido esta triste experiencia, con el fin de educar en el respeto de la vida. Y se alegra por la valentía de los gobiernos que han legislado en contra de la cultura de la muerte, de la cual el aborto es una dramática expresión, y en favor de la cultura de la vida[111].\n\n71. La Iglesia sabe que muchos —personas, asociaciones, departamentos especializados o estados— se oponen a una sana doctrina sobre esto. «No debemos temer la hostilidad y la impopularidad, rechazando todo compromiso y ambigüedad que nos conformaría a la mentalidad de este mundo (cf. Rm 12,2). Debemos estar en el mundo, pero no ser del mundo (cf. Jn 15,19; 17,16), con la fuerza que nos viene de Cristo, que con su muerte y resurrección ha vencido el mundo (cf. Jn 16,33)»[112].\n\n72. Sobre la vida humana en África se ciernen serias amenazas. Hay que deplorar, como en otras partes, los estragos del abuso de drogas y el alcohol, que destruye el potencial humano del continente y afecta especialmente a los jóvenes[113]. El paludismo[114], la tuberculosis y el sida, diezman la población africana y dañan gravemente su vida socioeconómica. El problema del sida, en particular, exige sin duda una respuesta médica y farmacéutica. Pero ésta no es suficiente, pues el problema es más profundo. Es sobre todo ético. El cambio de conducta que requiere —como, por ejemplo, la abstinencia sexual, el rechazo de la promiscuidad sexual, la fidelidad en el matrimonio— plantea en último término la cuestión fundamental del desarrollo integral, que implica un enfoque y una respuesta global de la Iglesia. En efecto, para que sea eficaz, la prevención del sida debe basarse en una educación sexual fundada en una antropología enraizada en el derecho natural, e iluminada por la Palabra de Dios y las enseñanzas de la Iglesia.\n\n73. En nombre de la vida —que la Iglesia tiene el deber de proteger y defender— y en unión con los Padres sinodales, renuevo mi apoyo y me dirijo a todas las instituciones y a todos los movimientos de la Iglesia que trabajan en el campo de la salud, y en particular en el del sida: Estáis haciendo un trabajo maravilloso e importante. Pido a los organismos internacionales que os reconozcan y ayuden respetando vuestra especificidad y en un espíritu de colaboración. Y aliento vivamente de nuevo a los institutos y programas de investigación terapéutica y farmacéutica que luchan por erradicar las pandemias. Que no escatimen esfuerzos para llegar lo antes posible a resultados, por amor del don precioso de la vida[115]. Que puedan encontrar soluciones y hacer accesibles a todos los tratamientos y las medicinas, teniendo en cuenta las situaciones de precariedad. La Iglesia sostiene desde hace mucho tiempo la causa de un tratamiento médico de alta calidad y de menor costo para todos los afectados[116].\n\n74. La defensa de la vida comporta también la erradicación de la ignorancia mediante la alfabetización de la población y una educación de calidad que abarque a toda la persona. A lo largo de su historia, la Iglesia Católica ha prestado una atención especial a la educación. Ha sensibilizado, animado y ayudado continuamente a los padres a vivir su responsabilidad de primeros educadores de la vida y la fe de sus hijos. En África, sus estructuras —como escuelas, colegios, institutos, centros de formación profesional o universidades— ponen a disposición de la población los medios para acceder al conocimiento, sin distinción de origen, medios económicos o religión. La Iglesia aporta su contribución para que se pueda valorar y crecer los talentos que Dios ha puesto en todo corazón humano. Muchos Institutos religiosos han nacido para este fin. Innumerables santos y santas han comprendido que santificar al hombre significa ante todo promover su dignidad mediante la educación.\n\n75. Los miembros del Sínodo han constatado que África, como en el resto del mundo, está pasando por una crisis de la educación[117]. Han subrayado la necesidad de un programa educativo que conjugue la fe y la razón para preparar a los niños y jóvenes a la vida adulta. Los fundamentos y sanos criterios, puestos así, les permitirán afrontar las opciones cotidianas, caracterizando la vida adulta en el plano afectivo, social, profesional y político.\n\n76. El analfabetismo representa uno de los principales obstáculos para el desarrollo. Es un flagelo igual que las pandemias. Aunque no mata directamente, contribuye sin embargo activamente a la marginación de la persona —que es una forma de muerte social— y la imposibilita acceder al conocimiento. Alfabetizar a la persona es hacer de ella un miembro de pleno derecho de la res publica, a cuya construcción podrá contribuir[118], y es también dar la posibilidad a los cristianos de tener acceso al tesoro inestimable de las Escrituras que alimentan su vida de fe.\n\n77. Invito a las comunidades e instituciones católicas a responder generosamente a este gran desafío, que es un verdadero laboratorio de humanización, y a intensificar sus esfuerzos, dentro de sus posibilidades, a desarrollar, solos o en colaboración con otras organizaciones, programas eficaces y adecuadas a la población. Las comunidades e instituciones católicas sólo superarán este desafío conservando su identidad eclesial y manteniéndose celosamente fieles al mensaje evangélico y al carisma de su fundador. La identidad cristiana es un bien precioso que hay que saber preservar y custodiar por temor de que la sal no se desvirtúe y termine siendo pisada por la gente (cf. Mt 5,13).\n\n78. Conviene ciertamente sensibilizar a los gobiernos a incrementar su ayuda en favor de la escolarización. La Iglesia reconoce y respeta el papel del Estado en la educación. Pero afirma también su legítimo derecho a participar en ella, y a aportar su contribución específica. Y sería oportuno recordar al Estado que la Iglesia tiene derecho a educar según sus propias normas y en sus instalaciones. Es un derecho que se enmarca en la libertad de acción, «como requiere el cuidado de la salvación de los hombres»[119]. Muchos Estados africanos reconocen el importante papel que la Iglesia desempeña desinteresadamente en la construcción de su nación a través de sus centros educativos. Por tanto, aliento encarecidamente a los gobernantes en sus esfuerzos por apoyar esta labor educativa.\n\nB. Respeto por la creación y el ecosistema\n\n79. Con los Padres sinodales, invito a todos los miembros de la Iglesia a trabajar y abogar por una economía atenta a los pobres, oponiéndose resueltamente a un orden injusto que, bajo el pretexto de reducir la pobreza, ha contribuido tantas veces a incrementarla[120]. Dios ha dado a África importantes recursos naturales. Ante la pobreza crónica de sus poblaciones, víctimas de la explotación y de malversaciones locales y extranjeras, la opulencia de ciertos grupos hiere a la conciencia humana. Constituidos para crear riqueza en sus propios países, y a menudo con la complicidad de quienes ejercen el poder en África, estos grupos aseguran con demasiada frecuencia sus propias operaciones en detrimento del bienestar de la población local[121]. En colaboración con los otros componentes de la sociedad civil, la Iglesia debe denunciar el orden injusto que impide a los pueblos africanos consolidar sus economías[122] y «desarrollarse de acuerdo con sus características culturales»[123]. También es deber de la Iglesia luchar para que «cada nación sea ella misma la principal artífice de su progreso económico y social [...] y tome parte en la realización del bien común universal, como miembro activo y responsable de la sociedad humana, en condición de igualdad con otros pueblos»[124].\n\n80. Hay hombres y mujeres de negocios, gobiernos, grupos económicos, que se comprometen en programas de explotación que contaminan el medio ambiente y causan una desertificación sin precedentes. Se producen daños graves a la naturaleza y los bosques, a la flora y la fauna, e innumerables especies podrían desaparecer para siempre. Todo esto amenaza el ecosistema entero y, en consecuencia, la supervivencia de la humanidad[125]. Exhorto a la Iglesia en África a alentar a los gobernantes a proteger los bienes fundamentales como la tierra y el agua para la vida humana de las generaciones actuales y las del futuro[126], así como para la paz entre los pueblos.\n\nC. La buena gobernanza de los Estados\n\n81. Un instrumento de primaria importancia al servicio de la reconciliación, la justicia y la paz, puede ser la institución política, cuyo deber esencial es el establecimiento y la gestión del orden justo[127]. Este orden está a su vez al servicio de la «vocación a la comunión de las personas»[128]. Para alcanzar este ideal, la Iglesia en África debe ayudar a construir la sociedad en colaboración con las autoridades gubernamentales e instituciones públicas y privadas que participan en la construcción del bien común[129]. Los líderes tradicionales pueden desempeñar un papel muy positivo para el buen gobierno. La Iglesia, por su parte, se compromete a promover en su seno y en la sociedad una cultura muy atenta a la primacía del derecho[130]. A título de ejemplo, las elecciones son una ocasión en la que se expresa la opción política de un pueblo y son un signo de la legitimidad para ejercer el poder. Estas son el momento privilegiado para un debate público sano y sereno, caracterizado por el respeto de las diferentes opiniones y los diferentes grupos políticos. Favorecer el buen desarrollo de las elecciones, suscitará y alentará una participación real y activa de los ciudadanos en la vida política y social. La falta de respeto a la Constitución nacional, a la ley o al veredicto de las urnas allí dónde las elecciones han sido libres, ecuánimes y transparentes, manifestaría una grave disfunción de la gobernabilidad y significaría una falta de competencia en la gestión de los asuntos públicos[131].\n\n82. Hoy en día, muchos de los que toman decisiones, tanto políticos como economistas, creen que no deben nada a nadie, sino sólo a sí mismos. «Piensan que sólo son titulares de derechos y con frecuencia les cuesta madurar en su responsabilidad respecto al desarrollo integral propio y ajeno. Por ello, es importante urgir una nueva reflexión sobre los deberes que los derechos presuponen, y sin los cuales éstos se convierten en algo\n\narbitrario»[132].\n\n83. El crecimiento de la tasa de criminalidad en las sociedades cada vez más urbanizadas es un motivo de gran preocupación para todos los responsables y para los gobernantes. Por tanto, hay una necesidad urgente de establecer sistemas independientes judiciales y penitenciarios, con el fin de restaurar la justicia y rehabilitar a los culpables. Se han de desterrar también los casos de errores judiciales y los malos tratos a los reclusos, así como las numerosas ocasiones en que no se aplica la ley, lo que comporta una violación de los derechos humanos[133], y también los encarcelamientos que sólo muy tarde, o nunca, terminan en un proceso. «La Iglesia en África [...] reconoce su misión profética respecto a todos los afectados por la delincuencia, así como la necesidad que tienen de reconciliación, justicia y paz»[134]. Los reclusos son seres humanos que merecen, no obstante su crimen, ser tratados con respeto y dignidad. Necesitan nuestra atención. Para ello, la Iglesia debe organizar la pastoral penitenciaria por el bien material y espiritual de los presos. Esta actividad pastoral es un servicio real que la Iglesia ofrece a la sociedad y que el Estado debe favorecer en aras del bien común. Junto con los miembros del Sínodo, llamo la atención de los responsables de la sociedad sobre la necesidad de hacer todo lo posible para llegar a la eliminación de la pena capital[135], así como para la reforma del sistema penal, para que la dignidad humana del recluso sea respetada. Corresponde a los agentes de pastoral la tarea de estudiar y proponer la justicia restitutiva como un medio y un proceso para favorecer la reconciliación, la justicia, y la paz, así como la reinserción en las comunidades de las víctimas y de los trasgresores[136].\n\nD. Migrantes, desplazados y refugiados\n\n84. Millones de migrantes, desplazados o refugiados buscan una patria y una tierra de paz en África o en otros continentes. La dimensión de este éxodo, que afecta a todos los países, pone de manifiesto la magnitud de tantas pobrezas, con frecuencia provocadas por fallos en la gestión pública. Miles de personas han tratado y tratan aún atravesar mares y desiertos en busca de un oasis de paz y prosperidad, de una mejor formación y una mayor libertad. Lamentablemente, muchos refugiados y desplazados vuelven a encontrar violencias de todo tipo, la explotación, e incluso la cárcel o, en demasiados casos, la muerte. Algunos estados han respondido a esta tragedia con una legislación represiva[137]. La precaria situación de estos pobres debería despertar la compasión y la solidaridad generosa de todos; por el contrario, a menudo suscita temor y ansiedad. Muchos consideran a los emigrantes como una carga, les miran con recelo, viendo en ellos peligro, inseguridad y amenaza. Esta percepción lleva a reacciones de intolerancia, xenofobia y racismo. Mientras tanto, estos inmigrantes se ven obligados por su precaria situación a realizar trabajos mal pagados, y a menudo ilegales, humillantes o denigrantes. Ante esta situación, la conciencia humana no puede dejar de sentirse indignada. La migración, tanto dentro como fuera del continente, se convierte así en un drama multidimensional, que afecta seriamente al capital humano de África, provocando la desestabilización y la destrucción de las familias.\n\n85. La Iglesia recuerda que África fue una tierra de refugio para la Sagrada Familia, cuando huyó del poder político sanguinario de Herodes[138] en busca de una tierra que prometía paz y seguridad. Y la Iglesia seguirá haciendo oír su voz y comprometiéndose en la defensa de todos[139].\n\nE. Globalización y ayuda internacional\n\n86. Los Padres sinodales han expresado su perplejidad y preocupación ante la globalización. Ya he llamado la atención sobre este fenómeno, como un desafío que se ha de afrontar. «La verdad de la globalización como proceso y su criterio ético fundamental vienen dados por la unidad de la familia humana y su crecimiento en el bien. Por tanto, hay que esforzarse incesantemente para favorecer una orientación cultural personalista y comunitaria, abierta a la trascendencia, del proceso de integración planetaria»[140]. La Iglesia desea que la globalización de la solidaridad llegue a grabar «en las relaciones mercantiles el principio de gratuidad y la lógica del don, como expresiones de fraternidad»[141], evitando la tentación de un pensamiento único sobre la vida, la cultura, la política o la economía, en beneficio de un constante respeto ético de las diversas realidades humanas, para lograr una solidaridad efectiva.\n\n87. Esta globalización de la solidaridad se manifiesta ya en cierta medida en la ayuda internacional. Hoy en día, la noticia de una catástrofe da rápidamente la vuelta al mundo, y suscita con mucha frecuencia un movimiento de compasión y gestos concretos de generosidad. La Iglesia hace un gran servicio de caridad protegiendo las necesidades reales del destinatario. En nombre del derecho de los necesitados y de los sin voz, y en nombre del respeto y la solidaridad que les debe ofrecer, la Iglesia pide que «los organismos internacionales y las organizaciones no gubernamentales se esfuercen por una transparencia total»[142].\n\nIV. Diálogo y comunión entre los creyentes\n\n88. Como nos muestran muchos movimientos sociales, las relaciones interreligiosas condicionan la paz en África, como en otras partes. Por consiguiente, es importante que la Iglesia promueva el diálogo como una actitud espiritual, con el fin de que los creyentes aprendan a trabajar juntos, como por ejemplo, en las asociaciones orientadas hacia la paz y la justicia, con un espíritu de confianza y apoyo mutuo. Se ha de educar a las familias a escuchar, a la fraternidad y al respeto, sin miedo al otro[143]. Sólo una cosa es necesaria (cf. Lc 10,42) y capaz de satisfacer la sed de eternidad de todo ser humano, así como el deseo de unidad de la humanidad entera: el amor y la contemplación de Aquel ante el cual san Agustín exclamó: «¡Oh eterna verdad, y verdadera caridad, y amada eternidad»[144].\n\nA. Diálogo ecuménico y desafío de los nuevos movimientos religiosos\n\n89. Al invitar a participar en la Asamblea sinodal a nuestros hermanos cristianos ortodoxos, coptos ortodoxos, luteranos, anglicanos y metodistas —y, en particular, a Su Santidad Abuna Paulos, Patriarca de la Iglesia Ortodoxa Tewahedo de Etiopía, una de las más antiguas comunidades cristianas del continente africano—, he querido poner de manifiesto que el camino común hacia la reconciliación pasa ante todo por la comunión de los discípulos de Cristo. Un cristianismo dividido sigue siendo un escándalo, puesto que contradice de facto la voluntad del Divino Maestro (cf. Jn 17,21). El diálogo ecuménico apunta, pues, a orientar nuestro camino común hacia la unidad de los cristianos, siendo asiduos en la escucha de la Palabra de Dios, fieles a la comunión fraterna, a la fracción del pan y a la oración (cf. Hch 2,42). Exhorto a toda la familia eclesial —las iglesias particulares, los institutos de vida consagrada, asociaciones y movimientos laicales— a proseguir este camino con mayor resolución, en el espíritu y sobre la base de las indicaciones del Directorio ecuménico, y través de las diversas asociaciones ecuménicas existentes. E invito también a formar otras nuevas allí donde puedan ser una ayuda para la misión. Que podamos emprender juntos obras de caridad y proteger el patrimonio religioso, gracias al cual los discípulos de Cristo encuentran la fuerza espiritual que necesitan para la construcción de la familia humana[145].\n\n90. A lo largo de estas últimas décadas, la Iglesia en África se ha preguntado con insistencia sobre el nacimiento y la expansión de comunidades no católicas, llamadas a veces también autóctonas africanas (Independent African Churches). Con frecuencia se derivan de iglesias y comunidades eclesiales cristianas tradicionales que adoptan aspectos de las culturas tradicionales africanas. Estos grupos han aparecido recientemente en el panorama ecuménico. Los pastores de la Iglesia católica deberán tener en cuenta esta nueva realidad para promover la unidad entre los cristianos en África y, por tanto, encontrar una respuesta adecuada al contexto con vistas a una evangelización más profunda, para hacer llegar de modo eficaz la verdad de Cristo a los africanos.\n\n91. En África han surgido también en los últimos decenios muchos movimientos sincretistas y sectas. A veces es difícil discernir si son de inspiración auténticamente cristiana o simplemente fruto del capricho de un líder que pretende poseer dones excepcionales. Su denominación y su vocabulario se prestan fácilmente a la confusión, y pueden inducir a error a los fieles de buena fe. Aprovechando estructuras estatales en elaboración, la erosión de la solidaridad familiar tradicional y una catequesis insuficiente, numerosas sectas explotan la credulidad y ofrecen un respaldo religioso a creencias religiosas multiformes y heterodoxas no cristianas. Destruyen la paz de los cónyuges y sus familias a causa de falsas profecías y visiones. Seducen incluso a los políticos. La teología y la pastoral de la Iglesia debe individuar las causas de este fenómeno, no sólo para frenar la «sangría» de fieles de las parroquias que se van a otros grupos, sino también para constituir la base para una respuesta pastoral apropiada, en vista de la atracción que estos movimientos ejercen sobre ellos. Esto significa, una vez más: evangelizar en profundidad el alma africana.\n\nB. Diálogo interreligioso\n\n1. Las religiones tradicionales africanas\n\n92. La Iglesia convive cotidianamente con los seguidores de las religiones tradicionales africanas. Estas religiones, que hacen referencia a los antepasados y a una forma de mediación entre el hombre y la Inmanencia, son el terreno cultural y espiritual del que provienen la mayoría de los cristianos conversos, y con el que mantienen un contacto diario. Conviene elegir entre los convertidos algunos bien informados, con el fin de que puedan ser guías para la Iglesia en el conocimiento cada vez más profundo y preciso de las tradiciones, la cultura y las religiones tradicionales. Será así más fácil conocer los verdaderos puntos de ruptura. Además, se llegará también a la necesaria distinción entre lo cultural y lo cultual, descartando los elementos mágicos, causa de división y ruina en la familia y en la sociedad. En este sentido, el Concilio Vaticano II ha precisado que la Iglesia «exhorta a sus hijos a que, con prudencia y caridad, mediante el diálogo y la colaboración con los seguidores de otras religiones, dando testimonio de fe y vida cristiana, reconozcan aquellos bienes espirituales y morales, así como los valores socioculturales que se encuentran en ellos»[146]. Con el fin de que los tesoros de la vida sacramental y de la espiritualidad de la Iglesia se puedan descubrir en toda su profundidad y se transmitan mejor en la catequesis, la Iglesia podría examinar, con un estudio teológico, ciertos elementos de las culturas tradicionales africanas que son conformes con las enseñanzas de Cristo.\n\n93. Puesto que se apoya en las religiones tradicionales, se percibe hoy un cierto recrudecer de la hechicería. Renacen los temores y se crean lazos de sujeción paralizante. Las preocupaciones sobre la salud, el bienestar, los niños, el clima, la protección contra los malos espíritus, llevan en ocasiones a recurrir a prácticas tradicionales de las religiones africanas que están en desacuerdo con la enseñanza cristiana. El problema de la «doble pertenencia» al cristianismo y a estas religiones sigue siendo un desafío. Para la Iglesia en África, es necesario guiar a las personas a descubrir la plenitud de los valores del Evangelio, mediante la catequesis y una profunda inculturación. Conviene determinar cuál es el significado profundo de las prácticas de brujería, identificando las implicaciones teológicas, sociales y pastorales que conlleva este flagelo.\n\n2. El Islam\n\n94. Los Padres sinodales han subrayado la complejidad de la realidad musulmana en el continente africano. En algunos países, hay un buen entendimiento entre cristianos y musulmanes; en otros, los cristianos no son más que ciudadanos de segunda clase, y los católicos extranjeros, religiosos o laicos, tiene dificultades para obtener visados y permisos de residencia; hay países donde no se distingue suficientemente entre los elementos religiosos y políticos; y otros, en fin, en los que se produce agresividad. Exhorto a la Iglesia a perseverar en cualquier situación en la estima de los «musulmanes, que adoran un Dios único, vivo y subsistente, misericordioso y omnipotente, Creador del cielo y de la tierra, que habló a los hombres»[147]. Si todos nosotros, creyentes en Dios, deseamos servir a la reconciliación, la justicia y la paz, hemos de trabajar juntos para impedir toda forma de discriminación, intolerancia y fundamentalismo confesional. En su obra social, la Iglesia no hace distinción alguna por la religión. Ayuda a los necesitados, sean cristianos, musulmanes o animistas. Da testimonio así del amor de Dios, el Creador de todos, y anima a los seguidores de otras religiones a una actitud respetuosa y a una reciprocidad en la estima. Animo a toda la Iglesia a buscar, mediante un diálogo paciente con los musulmanes, el reconocimiento jurídico y práctico de la libertad religiosa, de modo que todo ciudadano disfrute en África, no sólo del derecho a elegir libremente su religión[148] y a practicar su culto, sino también del derecho a la libertad de conciencia[149]. La libertad religiosa es el camino de la paz[150].\n\nC. Convertirse en «sal de la tierra» y «luz del mundo»\n\n95. La misión evangelizadora de la Iglesia en África se nutre de varias fuentes, la Escritura, la Tradición y la vida sacramental. Como han subrayado muchos Padres sinodales, el ministerio de la Iglesia se apoya eficazmente en el Catecismo de la Iglesia Católica. Además, el Compendio de la Doctrina Social de la Iglesia es una guía para la misión de la Iglesia como «Madre y Educadora» en el mundo y la sociedad y, por eso, un instrumento pastoral de primer orden[151]. Un cristiano que acude a la fuente genuina, Cristo, es transformado por Él en «luz del mundo» (Mt 5,14), y transmite a Aquel que es «la luz del mundo» (Jn8,12). Su conocimiento debe estar animado por la caridad. En efecto, el saber, «si quiere ser sabiduría capaz de orientar al hombre a la luz de los primeros principios y de su fin último, ha de ser “sazonado” con la “sal” de la caridad»[152].\n\n96. Para llevar a cabo la tarea que estamos llamados a cumplir, hagamos nuestra la exhortación de san Pablo: «Estad firmes; ceñid la cintura con la verdad, y revestid la coraza de la justicia; calzad los pies con la prontitud para el evangelio de la paz. Embrazad el escudo de la fe, donde se apagarán las flechas incendiadas del maligno. Poneos el casco de la salvación y empuñad la espada del Espíritu que es la palabra de Dios. Siempre en oración y súplica, orad en toda ocasión en el Espíritu» (Ef 6,14-18).\n\nSEGUNDA PARTE\n\nACTUAR BAJO LA ACCIÓN TRANSFORMADORA\n\nDEL ESPÍRITU SANTO\n\n97. Las orientaciones de la misión que he mencionado sólo se convierten en realidad si la Iglesia actúa, por un lado, bajo la guía del Espíritu Santo y, por otro, como un solo cuerpo, por utilizar la imagen de san Pablo, que presenta estas dos condiciones de forma articulada. En efecto, en un África marcada por los contrastes, la Iglesia debe indicar claramente el camino hacia Cristo. Ha de mostrar cómo se vive, en fidelidad a Jesucristo, la unidad en la diversidad, tal como enseña el Apóstol: «Hay diversidad de carismas, pero un mismo Espíritu; hay diversidad de ministerios, pero un mismo Señor; hay diversidad de actuaciones, pero un mismo Dios que obra todo en todos. Pero a cada cual se le otorga la manifestación del Espíritu para el bien común» (1 Co 12,4-7). Al exhortar a todos los miembros de la familia eclesial a ser «la sal de la tierra» y «la luz del mundo» (Mt 5,13.14), deseo insistir en ese «ser» que, por el Espíritu, debería actuar con vistas al bien común. Nunca se puede ser cristiano aisladamente. Los dones que el Señor concede a cada uno —a obispos, presbíteros, diáconos, religiosos y religiosas, catequistas, laicos— han de contribuir a la armonía, la comunión y la paz en la Iglesia misma y en la sociedad.\n\n98. Conocemos bien el episodio del paralítico que trajeron a Jesús para que lo sanara (cf. Mc 2,1-12). Este hombre simboliza hoy para nosotros todos nuestros hermanos y hermanas de África y de otras partes, paralizados de diferentes maneras y, por desgracia, sumidos a menudo en una profunda postración. Ante los desafíos que he mencionado muy brevemente siguiendo las comunicaciones de los Padres sinodales, meditemos sobre la actitud de los que llevaban al paralítico. Éste no podía acceder a Jesús si no era con la ayuda de cuatro personas de fe, que desafiaron la barrera física de la multitud haciendo gala de solidaridad y de absoluta confianza en Jesús. Cristo, nos dice el Evangelio, «vio la fe que tenían». A continuación, remueve el obstáculo espiritual diciendo al paralítico: «Tus pecados te son perdonados». Le libera de lo que impide a este hombre levantarse. Este ejemplo nos obliga a crecer en la fe y a dar muestra también nosotros de solidaridad y creatividad para ayudar a quienes llevan pesadas cargas, abriéndolos así a la plenitud de la vida en Cristo (cf. Mt 11,28). Ante los obstáculos físicos y espirituales que se nos presentan, movilicemos las energías espirituales y materiales de todo el cuerpo, de la Iglesia, seguros de que Cristo actuará por el Espíritu Santo en cada uno de sus miembros.\n\nCAPÍTULO I\n\nLos miembros de la Iglesia\n\n99. Queridos hijos e hijas de la Iglesia, especialmente vosotros, queridos fieles de África, el amor de Dios os ha colmado de toda clase de bendiciones y hecho capaces de actuar como la sal de la tierra. Todos vosotros, como miembros de la Iglesia, debéis ser consciente de que la paz y la justicia son fruto ante todo de la reconciliación del ser humano consigo mismo y con Dios. Que sólo Cristo es el único y verdadero «Príncipe de la Paz». Su nacimiento es prenda de la paz mesiánica, como anunciaron los profetas (cf. Is 9,5-6; 57,19; Mi 5, 4; Ef 2,14-17). Esta paz no viene de los hombres sino de Dios. Es el don mesiánico por excelencia. Esta paz lleva a la justicia del Reino, que se ha de buscar a tiempo y a destiempo en todo lo que se hace (cf. Mt 6,33), de modo que en todas las circunstancias se dé gloria a Dios (cf. Mt 5,16). Ahora bien, sabemos que el justo es fiel a la ley de Dios, pues se ha convertido (cf. Lc 15,7; 18,14). Cristo ha traído esta nueva fidelidad para hacernos «irreprochables e inocentes» (Flp 2,15).\n\nI. Los obispos\n\n100. Queridos hermanos en el Episcopado, la santidad a la que está llamado el obispo exige el ejercicio de las virtudes —las virtudes teologales en primer lugar— y de los consejos evangélicos[153]. Vuestra santidad personal debe repercutir en beneficio de los que han sido confiados a vuestro cuidado pastoral, y a los que debéis servir. La vida de oración fecundará desde dentro vuestro apostolado. Un obispo debe ser amante de Cristo. Vuestra distinción y autoridad moral que sustentan el ejercicio de vuestra potestad jurídica, sólo pueden venir de vuestra santidad de vida.\n\n101. Como decía san Cipriano a mediados del siglo III en Cartago, «la Iglesia se apoya sobre los obispos, y todos sus actos son gobernados por ellos mismos, que la presiden»[154]. La comunión, la unidad y la cooperación con el presbiterium será el antídoto a los gérmenes de división y que os ayudará a poneros todos juntos a la escucha del Espíritu Santo. Él os guiará por el sendero justo (cf. Sal 22,3). Amad y respetad a vuestros sacerdotes. Son los colaboradores preciosos de vuestro ministerio episcopal. Imitad a Cristo. Él creó a su alrededor un ambiente de amistad, de amor fraterno y de comunión, tomado de las entrañas del misterio trinitario. «Os invito a seguir solícitos para ayudar a vuestros sacerdotes a vivir en íntima unión con Cristo. Su vida espiritual es el fundamento de su vida apostólica. Exhortadles con dulzura a la oración cotidiana y a la celebración digna de los sacramentos, especialmente de la Eucaristía y la Reconciliación, como lo hacía san Francisco de Sales con sus sacerdotes [...] Los sacerdotes necesitan vuestro afecto, vuestro aliento y vuestra solicitud»[155].\n\n102. Estad unidos al Sucesor de Pedro, con vuestros sacerdotes y todos vuestros fieles. No gastéis energías humanas y pastorales en la búsqueda vana de responder a cuestiones que no son de vuestra directa competencia, o en derroteros de un nacionalismo que puede ofuscar. Seguir a este ídolo, así como absolutizar la cultura africana, es más fácil que seguir las exigencias de Cristo. Estos ídolos son señuelos. Más aún, son una tentación de creer que el reino de la felicidad eterna en la tierra puede llegar sólo como fruto del esfuerzo humano.\n\n103. Vuestro primer deber es llevar a todos la Buena Nueva de salvación y ofrecer a los fieles una catequesis que contribuya a un conocimiento más profundo de Jesucristo. Poned cuidado en dar a los laicos una verdadera conciencia de su misión en la Iglesia, y animadles a llevarla a cabo con sentido de responsabilidad, teniendo siempre en cuenta el bien común. Los programas de formación permanente de los laicos, especialmente para los líderes políticos y económicos, deberán insistir en la conversión como condición necesaria para transformar el mundo. Conviene comenzar siempre con la oración, siguiendo luego con la catequesis, que llevará a actuaciones concretas. La creación de estructuras vendrá posteriormente, si realmente es necesario, pues éstas nunca podrán reemplazar el poder de la oración.\n\n104. Queridos hermanos en el Episcopado, siguiendo a Cristo, Buen Pastor, sed buenos guías y servidores de la grey que se os ha confiado, ejemplares en vuestra vida y conducta. La buena administración de vuestras diócesis requiere vuestra presencia. Para que vuestro mensaje sea creíble, haced que vuestras diócesis sean modélicas, tanto en el comportamiento de las personas como en la transparencia y buena gestión financiera. No tengáis miedo de recurrir a la experiencia de los auditores contables para dar ejemplo también a los fieles y a la sociedad en su conjunto. Promoved el buen funcionamiento de los organismos de la iglesia diocesana y parroquial, según lo dispuesto por el derecho de la Iglesia. Como responsables de la Iglesia particular, os corresponde ante todo la búsqueda de la unidad, la justicia y la paz.\n\n105. El Sínodo ha recordado que «la Iglesia es una comunión que comporta una solidaridad pastoral orgánica. Los obispos, en comunión con el Obispo de Roma, son los primeros promotores de comunión y colaboración en el apostolado de la Iglesia»[156]. Las Conferencias Episcopales nacionales y regionales tienen el cometido de consolidar esta comunión eclesial y de promover esta solidaridad pastoral.\n\n106. Para que la pastoral social de la Iglesia sea más visible, consistente y eficaz, el Sínodo ha sentido la necesidad de una acción más solidaria en todos los ámbitos. Convendría que las Conferencias Episcopales nacionales y regionales, así como la Asamblea de la Jerarquía Católica de Egipto (ahce), renueven su compromiso de solidaridad colegial[157]. Esto implica en concreto una participación tangible en las actividades de estas estructuras, tanto en lo que respecta al personal como a los recursos financieros. La Iglesia dará así testimonio de esa unidad, por la que Cristo ha suplicado (cf. Jn 17,20-21).\n\n107. También parece conveniente que los Obispos se comprometan ante todo a promover y sostener efectiva y afectivamente el Simposium de las Conferencias Episcopales de África y Madagascar (SECEAM) como una estructura continental de solidaridad y comunión eclesial[158]. Es oportuno, además, mantener buenas relaciones con la Confederación de las Conferencias de Superiores Mayores de África y Madagascar (CO.SMAM), las asociaciones de universidades católicas y otras estructuras eclesiales continentales.\n\nII. Los sacerdotes\n\n108. Como estrechos e indispensables colaboradores del Obispo, los sacerdotes[159] tienen la responsabilidad de continuar la obra de la evangelización. La Segunda Asamblea del Sínodo para África se celebró durante el año sacerdotal, haciendo un llamamiento especial a la santidad. Queridos sacerdotes, recordad que vuestro testimonio de vida pacífica, por encima de los confines tribales y raciales, puede tocar los corazones[160]. La llamada a la santidad nos invita a ser pastores según el corazón de Dios[161], que apacientan la grey con justicia (cf. Ez 34,16). Ceder a la tentación de convertiros en guías políticos[162] o trabajadores sociales, traicionaría vuestra misión sacerdotal y frustraría a la sociedad, que espera de vosotros palabras y gestos proféticos. Ya lo decía san Cipriano: «Los que honran el sacerdocio divino [...] no deben ejercer su ministerio mas que en el sacrificio y el altar, y no asistir mas que a la oración»[163].\n\n109. Al consagraros sobre todo a los que el Señor os confía para formarlos en las virtudes cristianas y guiarlos hacia la santidad, no sólo los ganaréis para Cristo, sino que los haréis también protagonistas de una sociedad africana renovada. Dada la complejidad de las situaciones que debéis afrontar, os invito a profundizar en la vida de oración y en la formación permanente: que ésta sea tanto espiritual como intelectual. Familiarizaros con las Escrituras, con la Palabra de Dios que meditáis cada día para explicársela a los fieles. Desarrollad también vuestro conocimiento del Catecismo y de los documentos del Magisterio, así como de la Doctrina Social de la Iglesia. De este modo podréis, por vuestra parte, formar a los miembros de la comunidad cristiana de los que sois responsables inmediatos, para que lleguen a ser auténticos discípulos y testigos de Cristo.\n\n110. Vivid con sencillez, humildad y amor filial la obediencia al Obispo de vuestra diócesis. «Por respeto a quien nos amó, se ha de obedecer sin hipocresía alguna; porque no se engaña al obispo visible, sino que se miente al invisible. Pues en este caso no se habla de la carne, sino de Dios que conoce lo invisible»[164]. En el marco de la formación permanente, parece apropiado que se vuelvan a leer y meditar algunos documentos, como el Decreto conciliar sobre el ministerio y la vida de los presbíteros, Presbyterorum ordinis, la Exhortación apostólica postsinodal, del Papa Juan Pablo II, Pastores dabo vobis, de 1992, o el Directorio para el Ministerio y la Vida de los Presbíteros, de 1994 o, también, la Instrucción El Presbítero, pastor y guía de la Comunidad parroquial, de 2002.\n\n111. Edificad las comunidades cristianas con el ejemplo, viviendo con verdad y alegría vuestros compromisos sacerdotales: el celibato en castidad y el desapego de los bienes materiales. Vividos con madurez y serenidad, estos signos son particularmente conformes al estilo de vida de Jesús, expresando «la dedicación total y exclusiva a Cristo, a la Iglesia y al Reino de Dios»[165]. Dedicaros intensamente a poner en práctica la pastoral diocesana de la reconciliación, la justicia y la paz, especialmente mediante los sacramentos de la Penitencia y la Eucaristía, la catequesis, la formación de los laicos y el acompañamiento de los responsables de la sociedad. Todo sacerdote debe sentirse feliz de servir a la Iglesia.\n\n112. Seguir a Cristo en el camino del sacerdocio requiere tomar decisiones. No siempre son fáciles de vivir. Las exigencias del Evangelio, formuladas durante siglos por la enseñanza del Magisterio, son radicales a los ojos del mundo. A veces es difícil seguirlas, pero no imposible. Cristo nos enseña que no podemos servir a dos señores a la vez (cf. Mt 6,24). Él se refiere ciertamente al dinero, ese tesoro temporal que puede ocupar nuestro corazón (cf. Lc 12,34), pero alude también a tantos otros bienes que poseemos: por ejemplo, nuestra vida, nuestra familia, nuestra educación, nuestras relaciones personales. Se trata de bienes preciosos y estupendos que son constitutivos de nuestra persona. Pero Cristo pide a quien llama que se abandone totalmente a la providencia. Le pide una decisión radical (cf. Mt 7,13-14), que a veces nos resulta difícil de comprender y vivir. Pero si Dios es nuestro verdadero tesoro —esa perla fina que se desea adquirir a toda costa, aunque haya que hacer grandes sacrificios (cf. Mt 13,45-46)—, entonces desearemos que nuestro corazón y nuestro cuerpo, nuestro espíritu y nuestra mente, sean sólo para Él. Este acto de fe nos permitirá ver con otros ojos lo que nos parece importante, y vivir respecto a nuestro cuerpo, a nuestras relaciones humanas con la familia o los amigos, a la luz de la llamada de Dios y de sus exigencias al servicio de la Iglesia. Conviene reflexionar profundamente sobre esto. Y esta reflexión comenzará desde el seminario para continuarla a lo largo de toda la vida sacerdotal. Cristo, conociendo las fuerzas debilidades de nuestro corazón, nos dice, como para darnos ánimo: «Buscad sobre todo el reino de Dios y su justicia; y todo esto se os dará por añadidura» (Mt 6,33).\n\nIII. Los misioneros\n\n113. Los misioneros no africanos han de responder generosamente a la llamada del Señor con un ardiente celo apostólico, han venido a compartir la dicha de la Revelación. A su vez, hay misioneros africanos en otros continentes. ¿Cómo no rendirles en este momento un homenaje especial? Los misioneros venidos a África —sacerdotes, religiosos, religiosas y laicos— han construido iglesias, escuelas y hospitales, y contribuido mucho a que las culturas africanas sean conocidas; pero han edificado sobre todo el cuerpo de Cristo y enriquecido la casa de Dios. Ellos han sabido compartir el sabor de «la sal» de la Palabra y hacer brillar la luz de los sacramentos. Y, por encima de todo, han dado a África lo más precioso que tenían: Cristo. Gracias a ellos, muchas culturas tradicionales fueron liberadas de los miedos ancestrales y los espíritus impuros (cf. Mt 10,1). De la buena semilla que han sembrado (cf. Mt 13,24) han surgido muchos santos africanos, que son aún hoy modelos en los que se han de inspirar mayormente. Es de desear que se renueve y promueva su culto. Su compromiso con la causa del Evangelio ha sido a veces heroico, y a precio incluso de sus vidas. Una vez más se ha verificado la afirmación de Tertuliano, según la cual «la sangre de los mártires es semilla de cristianos»[166]. Doy gracias al Señor por estos santos, signos de la vitalidad de la Iglesia en África.\n\n114. Animo a los pastores de las iglesias particulares a identificar aquellos siervos africanos del Evangelio que pueden ser canonizados según las normas de la Iglesia, no sólo para aumentar el número de los santos africanos, sino también para tener nuevos intercesores en el cielo, con el fin de que acompañen a la Iglesia en su peregrinación terrena e intercedan ante Dios por el continente africano. Encomiendo a Nuestra Señora de África y a los santos de este continente tan amado la Iglesia que peregrina en él.\n\nIV. Los diáconos permanentes\n\n115. Merece subrayarse la grandeza de la llamada recibida por los diáconos permanentes. Fieles a la misión recibida hace siglos, les invito a trabajar con humildad en estrecha colaboración con los obispos[167]. Les pido con afecto que prosigan ofreciendo lo que Cristo nos enseña en el Evangelio: la seriedad en el trabajo bien hecho[168], la fuerza moral en el respeto de los valores, la honestidad, la lealtad a la palabra dada, la alegría de aportar su parte en la edificación de la sociedad y de la Iglesia, la protección de la naturaleza, el sentido del bien común. Queridos diáconos, ayudad a la sociedad africana en todos sus componentes a mejorar la responsabilidad de los hombres como maridos y padres, a respetar a la mujer, que es igual al hombre en dignidad, y a cuidar de los niños abandonados a su propia suerte y sin educación.\n\n116. No dejéis de prestar una atención particular a los enfermos mentales o físicos,[169] a los más débiles y más pobres de vuestras comunidades. Que vuestra caridad sea creativa. En la pastoral parroquial, recordad que una sana espiritualidad permite al Espíritu de Cristo liberar al ser humano para que actúe con eficacia en la sociedad. Los obispos velarán por completar vuestra formación, para que ella contribuya al desempeño de vuestro carisma[170]. Como san Esteban, san Lorenzo y san Vicente, diáconos y mártires, esforzaos en reconocer y encontrar a Cristo en la Eucaristía y en los pobres. Este servicio del altar y de la caridad, os hará amar el encuentro con el Señor, presente en el altar y en los pobres. Entonces estaréis dispuestos a dar la vida por Él hasta la muerte.\n\nV. Las personas consagradas\n\n117. Por los votos de castidad, pobreza y obediencia, la vida de las personas consagradas se ha convertido en un testimonio profético. Pueden ser así ejemplo para la reconciliación, la justicia y la paz, incluso en circunstancias de gran tensión[171]. La vida de comunidad muestra que es posible vivir fraternamente estando unidos, aun cuando sea diferente el origen étnico o racial (cf. Sal 133,1). Ella puede y debe hacer ver y creer que hoy en día, en África, quienes siguen a Cristo Jesús encuentran en Él el secreto de la alegría de vivir juntos, en el amor mutuo y la comunión fraterna, consolidada cada día en la Eucaristía y la Liturgia de las Horas.\n\n118. Queridos consagrados, seguid viviendo vuestro carisma con un celo verdaderamente apostólico en los diversos campos indicados por vuestros fundadores. Así pondréis más cuidado en mantener encendida vuestra lámpara. Vuestros fundadores han querido seguir a Cristo de verdad, respondiendo a su llamada. Las diferentes obras en las que se ha plasmado, son joyas que adornan la Iglesia[172]. Conviene, pues, desarrollarlas siguiendo lo más fielmente posible el carisma de vuestros fundadores, sus ideales y proyectos. Quisiera subrayar aquí la parte importante de personas consagradas en la vida eclesial y misionera. Son una ayuda necesaria y preciosa para la actividad pastoral, pero también una manifestación de la naturaleza íntima de la vocación cristiana[173]. Por eso os invito, queridas personas consagradas, a permanecer en estrecha comunión con la Iglesia particular y su primer responsable, el obispo. Y os invito también a fortalecer vuestra comunión con el Obispo de Roma.\n\n119. África es la cuna de la vida contemplativa cristiana. Siempre presente en el norte de África, y particularmente en Egipto y Etiopía, ha echado raíces en el África subsahariana en el siglo pasado. Que el Señor bendiga a los hombres y mujeres que han decidido seguirlo sin condiciones. Su vida oculta es como la levadura en la masa. Su oración constante sostendrá el esfuerzo apostólico de los obispos, sacerdotes, de otras personas consagrada, de los catequistas y de toda la Iglesia.\n\n120. Las reuniones de las distintas Conferencias Nacionales de Superiores Mayores y las de la CO.SMAM, permiten compartir las reflexiones y las fuerzas, no sólo para asegurar la finalidad de cada uno de los Institutos, preservando siempre su autonomía, su carácter y su espíritu propio, sino también para tratar cuestiones comunes en un clima de hermandad y solidaridad. Conviene cultivar un espíritu eclesial asegurando una sana coordinación y una adecuada cooperación con las Conferencias Episcopales.\n\nVI. Los seminaristas\n\n121. Los Padres sinodales han prestado una atención especial a los seminaristas. Sin descuidar la formación teológica y espiritual, obviamente prioritaria, se ha destacado la importancia del crecimiento psicológico y humano de cada candidato. Los futuros sacerdotes deben desarrollar en ellos una adecuada comprensión de sus propias culturas sin quedar atrapados dentro de sus confines étnicos y culturales[174]. Han de enraizarse igualmente en los valores evangélicos para reforzar su compromiso, en fidelidad y lealtad a Cristo. La fecundidad de su futura misión dependerá mucho de su profunda unión con Cristo, de la calidad de su vida de oración y vida interior, de los valores humanos, morales y espirituales que han asimilado durante su formación. Todo seminarista ha de llegar a ser un hombre de Dios, buscando y viviendo «la justicia, la piedad, la fe, el amor, la paciencia, la mansedumbre» (1 Tm 6,11).\n\n122. «Los seminaristas han de aprender la vida comunitaria, de manera que la vida fraterna entre ellos se convierta más tarde en fuente de una auténtica experiencia del sacerdocio como íntima fraternidad sacerdotal»[175]. Los directores y formadores del seminario trabajarán juntos, siguiendo las instrucciones de los obispos, con el fin de asegurar una formación integral de los seminaristas a ellos confiados. En la selección de candidatos, será necesario un discernimiento minucioso y un acompañamiento esmerado, para que los admitidos al sacerdocio sean verdaderos discípulos de Cristo y auténticos servidores de la Iglesia. Se pondrá suma atención en iniciarles a la inmensa riqueza del patrimonio bíblico, teológico, espiritual, moral, litúrgico y jurídico de la Iglesia.\n\n123. Me he dirigido a los seminaristas con una Carta después del año sacerdotal, clausurado en junio de 2010[176]. He insistido allí en la identidad, la espiritualidad y el apostolado del sacerdote. Recomiendo vivamente a todos los seminaristas a leer y meditar este breve documento, que está dirigido a cada uno de ellos personalmente y que los formadores pondrán a su disposición. El seminario es un tiempo de preparación para el sacerdocio, un tiempo de estudio. Un tiempo de discernimiento, formación y maduración humana y espiritual. Que los seminaristas utilicen sensatamente este tiempo que se les ofrece para acumular reservas espirituales y humanas de las que podrán sacar provecho durante su vida sacerdotal.\n\n124. Queridos seminaristas, sed apóstoles entre los jóvenes de vuestra generación, invitándolos a seguir a Cristo en la vida sacerdotal. No tengáis miedo. Hay muchas personas que os acompañan, y os sostienen con la oración (cf. Mt 9,37-38).\n\nVII. Los catequistas\n\n125. Los catequistas son agentes de pastoral valiosos en la misión de evangelizar. Su papel ha sido muy importante en la primera evangelización, el acompañamiento catecumenal, la animación y la ayuda a las comunidades. «Con toda naturalidad, llevaron a cabo una inculturación eficaz, que produjo excelentes frutos (cf. Mc 4,20). Fueron los catequistas quienes consiguieron que la “luz brille ante los hombres” (Mt 5,16), porque, viendo el bien que hacían, poblaciones enteras pudieron dar gloria a nuestro Padre que está en los cielos. Africanos que evangelizaron a africanos»[177]. Este papel importante en el pasado, sigue siendo crucial para el presente y el futuro de la Iglesia. Les doy las gracias por su amor a la Iglesia.\n\n126. Exhorto a los Obispos y sacerdotes a cuidar de la formación humana, intelectual, doctrinal, moral, espiritual y pastoral de los catequistas, prestando mucha atención a sus condiciones de vida para salvaguardar su dignidad. Que no olviden sus legítimas necesidades materiales[178], porque, como el trabajador fiel en la viña del Señor, tienen derecho a una retribución justa (cf. Mt 20, 1-16), en espera de aquella que el Señor les dará de manera equitativa, pues solo Él es justo y conoce su corazón.\n\n127. Queridos catequistas, recordad que, para muchas comunidades, sois el rostro concreto e inmediato del discípulo diligente y el modelo de vida cristiana. Os animo a proclamar, por ejemplo, que la vida familiar merece una gran consideración, que la educación cristiana prepara a los hijos a ser en la sociedad honestos y fiables en sus relaciones con los demás. Acoged a todos sin discriminación: ricos y pobres, indígenas y extranjeros, católicos y no católicos (cf. St 2,1). No hagáis acepción de personas (cf. Hch 10,34, Rm 2,11, Ga 2,6, Ef 6,9). Al asimilar vosotros mismos las Sagradas Escrituras y las enseñanzas del Magisterio, podréis ofrecer una catequesis sólida, animar los grupos de oración y proponer la lectio divina a las comunidades que cuidáis. Vuestra actuación será entonces coherente, constante y fuente de inspiración. Al evocar con reconocimiento el recuerdo glorioso de vuestros predecesores, os saludo y animo a trabajar hoy con la misma abnegación, el mismo ardor apostólico y la misma fe. Si tratáis de ser fieles a vuestra misión, contribuiréis no sólo a vuestra santificación personal, sino también a la construcción eficaz del Cuerpo místico de Cristo, la Iglesia.\n\nVIII. Los laicos\n\n128. La Iglesia se hace presente y activa en la vida del mundo a través de sus miembros laicos. Ellos tienen un gran papel que desempeñar en la Iglesia y en la sociedad. Para que puedan cumplir bien esta función, conviene que se organicen en las diócesis escuelas o centros de formación bíblica, espiritual, litúrgica y pastoral. Deseo de todo corazón que se dote a los laicos con responsabilidades en el orden político, económico y social, de un conocimiento sólido de la Doctrina Social de la Iglesia, que ofrece principios de acción conformes al Evangelio. En efecto, los fieles laicos son «enviados de Cristo» (2 Co 5,20) en el ámbito público en el corazón del mundo[179]. Su testimonio cristiano sólo será creíble si son profesionales competentes y honestos.\n\n129. Los laicos, hombres y mujeres, están llamados ante todo a la santidad, y a vivir esta santidad en el mundo. Queridos fieles, cultivad con esmero la vida interior y la relación con Dios, de modo que el Espíritu Santo os ilumine en cada circunstancia. Para que la persona humana y el bien común permanezca efectivamente en el centro de la acción humana, política, económica o social, uniros profundamente a Cristo para conocerlo y amarlo, consagrando tiempo a Dios en la oración y recibiendo los sacramentos. Dejaos iluminar e instruir por Él y su Palabra.\n\n130. Quisiera volver sobre la peculiaridad de la vida profesional del cristiano. En pocas palabras, se trata de testimoniar a Cristo en el mundo, mostrando mediante el ejemplo que el trabajo puede ser un lugar de realización personal muy positivo, en vez de ser por encima de todo un medio de lucro. El trabajo le permite participar en la obra de la creación y estar al servicio de sus hermanos y hermanas. Al hacerlo así, será «sal de la tierra» y «luz del mundo», como nos pide el Señor. En su vida diaria, pondrá en práctica la opción preferencial por los pobres, independientemente de su posición en la sociedad, según el espíritu de las Bienaventuranzas (cf. Mt 5,3-12), para ver en ellos el rostro concreto de Jesús, que le llama a servir (cf. Mt 25,31-46).\n\n131. Puede ser útil organizarse en asociaciones para seguir formando vuestra conciencia cristiana y ayudaros mutuamente en la lucha por la justicia y la paz. Las pequeñas Comunidades Eclesiales Vivas (CEV) o las Small Christian Communities (SCC), así como las «nuevas comunidades»[180] son instituciones útiles para mantener la llama viva de vuestro bautismo. Contribuid también con vuestra competencia a la animación de las universidades católicas que no dejan de desarrollarse a partir de las recomendaciones de la Exhortación apostólica Ecclesia in Africa[181]. Asimismo, quisiera animaros a tener una presencia activa y valiente en el mundo de la política, la cultura, las artes, los medios de comunicación y las diversas asociaciones. Que sea una presencia sin complejos ni miedos, sino orgullosa y consciente de la preciosa contribución que puede aportar al bien común.\n\nCAPÍTULO II\n\nPrincipales campos de apostolado\n\n132. El Señor nos ha confiado una misión particular y nunca nos deja sin los medios necesarios para cumplirla. No sólo ha concedido a cada uno dones personales para la edificación de su Cuerpo, que es la Iglesia, sino que ha confiado también a toda la comunidad eclesial unos dones particulares para que pueda continuar su misión. El don por excelencia es el Espíritu Santo. Gracias a él formamos un solo cuerpo y «sólo con la fuerza del Espíritu Santo podemos percibir lo que es recto y después ponerlo en práctica»[182]. Los medios son necesarios para nuestra acción, pero se vuelven insuficientes si Dios mismo no nos dispone a colaborar en su obra de reconciliación a través de «nuestras capacidades de pensar, hablar, sentir, actuar»[183]. Gracias al Espíritu Santo nos convertimos verdaderamente en «sal de la tierra» y «luz del mundo» (Mt 5,13.14).\n\nI. La Iglesia como presencia de Cristo\n\n133. «La Iglesia es en Cristo como un sacramento o signo e instrumento de la unión íntima con Dios y de la unidad de todo el género humano»[184]. En cuanto comunidad de discípulos de Cristo, podemos hacer visible y comunicar el amor de Dios. «El amor es una luz —en el fondo la única— que ilumina constantemente a un mundo oscuro y nos da la fuerza para vivir y actuar»[185]. Esta realidad se manifiesta en la Iglesia universal, diocesana, parroquial, en las CEV/SCC[186], en los movimientos y asociaciones, y hasta en la familia cristiana, «llamada a ser una “iglesia doméstica”, un lugar de fe, de oración y de solicitud amorosa por el bien verdadero y duradero de cada uno de sus miembros»[187], una comunidad donde se viven los gestos de paz.[188] Las CEV/SCC, los movimientos y las asociaciones pueden ser, en el seno de las parroquias, lugares propicios para acoger y vivir el don de la reconciliación ofrecido por Cristo, nuestra paz. Cada miembro de la comunidad debe convertirse en custodio del otro: este es uno de los significados del gesto de la paz en la celebración de la Eucaristía.[189]\n\nII. El mundo de la educación\n\n134. Las escuelas católicas son instrumentos preciosos para aprender a tejer en la sociedad, desde la infancia, lazos de paz y armonía para la educación en los valores africanos asumidos de los del Evangelio. Animo a los Obispos y los Institutos de personas consagradas a trabajar para que los niños en edad escolar puedan asistir a la escuela: es una cuestión de justicia hacia todo niño y, además, el futuro de África depende de ello. Que los cristianos, en particular los jóvenes, se dediquen a las ciencias de la educación con vistas a transmitir un saber imbuido de la verdad, un saber hacer y un saber ser animados por una conciencia cristiana formada a la luz de la doctrina social de la Iglesia. Se debería poner también atención para asegurar una remuneración justa al personal de las instituciones educativas de la Iglesia y al conjunto del personal de las estructuras eclesiales para fortalecer la credibilidad de la Iglesia.\n\n135. En el contexto actual de gran mezcla de poblaciones, culturas y religiones, el papel de las universidades e instituciones académicas católicas es esencial para la búsqueda paciente, rigurosa y humilde de la luz que viene de la Verdad. Solo una verdad que trascienda la medida humana, condicionada por limitaciones, da serenidad a las personas y reconcilia a las sociedades entre sí. En este sentido, es oportuno crear nuevas universidades católicas donde no existan todavía. Queridos hermanos y hermanas comprometidos en las universidades e instituciones académicas católicas, a vosotros os corresponde, por una parte, educar la inteligencia y el espíritu de las jóvenes generaciones a la luz del Evangelio y, por otra, ayudar a las sociedades africanas a comprender mejor los desafíos que hoy afronta África, ofreciendo la luz necesaria mediante vuestras investigaciones y análisis.\n\n136. La misión confiada por la Exhortación apostólica Ecclesia in Africa a las instituciones universitarias católicas conserva todo su valor. Mi beato Predecesor ha escrito: «Las Universidades e Institutos Superiores católicos en África tienen un papel importante en la proclamación de la Palabra salvífica de Dios. Son un signo del crecimiento de la Iglesia cuando incorporan en sus investigaciones las verdades y las experiencias de la fe y ayudan a interiorizarlas. Estos centros de estudio están así al servicio de la Iglesia, ofreciéndole personal bien preparado; estudiando importantes cuestiones teológicas y sociales; desarrollando la teología africana; promoviendo el trabajo de inculturación [...]; publicando libros y difundiendo el pensamiento católico; emprendiendo las investigaciones que les encargan los Obispos y contribuyendo a un estudio científico de las culturas […] Los centros culturales católicos ofrecen a la Iglesia singulares posibilidades de presencia y acción en el campo de los cambios culturales. En efecto, éstos son unos foros públicos que permiten, mediante el diálogo creativo, una amplia difusión de convicciones cristianas sobre el hombre, la mujer, la familia, el trabajo, la economía, la sociedad, la política, la vida internacional y el ambiente. Son así un lugar de escucha, de respeto y tolerancia»[190]. Los Obispos han de velar para que estos centros universitarios conserven su naturaleza católica, asumiendo siempre orientaciones fieles a las enseñanzas del Magisterio de la Iglesia.\n\n137. Para contribuir de una manera decidida y cualificada a la sociedad africana, es indispensable ofrecer a los estudiantes una formación en la Doctrina Social de la Iglesia. Esto ayudará así a la Iglesia en África a preparar con serenidad una pastoral que llegue al ser del africano y lo reconcilie consigo mismo en la adhesión a Cristo. Corresponde a los obispos también apoyar una pastoral de la inteligencia y la razón que cree el hábito de un diálogo racional y de un análisis crítico en la sociedad y en la Iglesia. Como dije en Yaundé: «Tal vez este siglo permita, con la gracia de Dios, un renacer en vuestro continente, aunque ciertamente de una forma diversa y nueva, de la prestigiosa Escuela de Alejandría. ¿Por qué no esperar que pueda ofrecer a los africanos de hoy y a la Iglesia universal grandes teólogos y maestros espirituales que contribuyan a la santificación de los habitantes de este continente y de toda la Iglesia?»[191].\n\n138. Conviene que los Obispos apoyen las capellanías en las universidades e instituciones educativas de la Iglesia, y las creen en las estructuras educativas públicas. La capilla será como su corazón. Permitirá a los estudiantes encontrar a Dios y ponerse bajo su mirada. Y dará también la posibilidad al capellán, que será cuidadosamente escogido por sus virtudes sacerdotales, de ejercer su ministerio pastoral de enseñanza y santificación.\n\nIII. El mundo de la salud\n\n139. La Iglesia de todas la épocas se ha preocupado por la salud. Sigue el ejemplo de Cristo mismo quien, tras haber proclamado la Palabra y curado a los enfermos, dio a sus discípulos la autoridad para «curar toda enfermedad y toda dolencia» (Mt 10,1; cf. 14,35; Mc 1,32.34; 6,13.55). La Iglesia manifiesta a los que sufren esta misma preocupación por los enfermos a través de sus instituciones sanitarias. Como han señalado los Padres sinodales, la Iglesia está firmemente comprometida en la lucha contra las dolencias, enfermedades y las grandes pandemias[192].\n\n140. Que las instituciones sanitarias de la Iglesia y todas las personas que a diverso título trabajan en ellas, se esfuercen en ver en cada enfermo un miembro sufriente del Cuerpo de Cristo. Son muchas las dificultades que surgen en vuestro camino: el número creciente de enfermos, la falta de medios materiales y financieros, la deserción de organismos que durante mucho tiempo os han ayudado y que os abandonan; todo esto os provoca a veces la impresión de un trabajo sin resultados tangibles. Queridos operadores sanitarios, sed portadores de la compasión de Jesús a quienes sufren. Sed pacientes, sed fuertes y tened ánimo. En lo que respecta a las pandemias, los medios financieros y materiales son indispensables, pero insistid también sin descanso en informar y educar a la población y, sobre todo, a los jóvenes[193].\n\n141. Es preciso que las instituciones sanitarias se regulen según las normas éticas de la Iglesia, asegurando los servicios de acuerdo con su enseñanza y exclusivamente en favor de la vida. Que no se conviertan en una fuente de enriquecimiento para los privados. La gestión de los fondos concedidos ha de ser transparente y servir sobre todo al bien del enfermo. Cada institución sanitaria, en fin, debe contar con una capilla. Su presencia recordará al personal (dirección, gestores, médicos, enfermeras...) y al enfermo que sólo Dios es el Señor de la vida y de la muerte. Conviene asimismo multiplicar, en la medida de lo posible, pequeños dispensarios que aseguren en las cercanías una atención de primeros auxilios.\n\nIV. El mundo de la información y de la comunicación\n\n142. La Exhortación apostólica Ecclesia in Africa consideraba que los medios modernos no son solamente instrumentos de comunicación, sino también un mundo que se ha de evangelizar[194]. Deben ofrecer una comunicación auténtica, que es una prioridad en África, pues son un importante instrumento para la evangelización y el desarrollo del continente[195]. «Los medios pueden ofrecer una valiosa ayuda al aumento de la comunión en la familia humana y al ethos de la sociedad, cuando se convierten en instrumentos que promueven la participación universal en la búsqueda común de lo que es justo»[196].\n\n143. Todos sabemos que las nuevas tecnologías de la información pueden llegar a ser potentes instrumentos de cohesión y de paz o, por el contrario, promotores eficaces de destrucción y división. Pueden ayudar o perjudicar en el plano moral, propagar tanto lo verdadero como lo falso, proponer lo bello o lo indecoroso. La masa de noticias o de anti-noticias, así como del gran volumen de imágenes, pueden ser interesantes, pero pueden llevar también a una fuerte manipulación. La información puede convertirse muy fácilmente en desinformación, y la formación en deformación. Los medios pueden promover una humanización auténtica, pero pueden comportar al mismo tiempo una deshumanización.\n\n144. Los medios evitarán este escollo si «se organizan y se orientan bajo la luz de una imagen de la persona y el bien común que refleje sus valores universales. El mero hecho de que los medios de comunicación social multipliquen las posibilidades de interconexión y de circulación de ideas no favorece la libertad ni globaliza el desarrollo y la democracia para todos. Para alcanzar estos objetivos se necesita que los medios de comunicación estén centrados en la promoción de la dignidad de las personas y de los pueblos, que estén expresamente animados por la caridad y se pongan al servicio de la verdad, del bien y de la fraternidad natural y sobrenatural»[197].\n\n145. La Iglesia debe estar más presente en los medios, no solamente para hacer de ellos un instrumento de difusión del Evangelio, sino también una herramienta para formar a los pueblos africanos en la reconciliación en la verdad, en la promoción de la justicia y la paz. Para ello, una sólida formación ética y de respeto a la verdad ayudará a los periodistas a evitar la atracción del sensacionalismo, así como la tentación de la manipulación de la información y del dinero fácil. Que los periodistas cristianos no tengan miedo de manifestar su fe. Que se sientan ufanos de ella. Es bueno también animar la presencia y la actividad de fieles laicos competentes en el mundo de las comunicaciones públicas y privadas. Como la levadura en la masa, seguirán dando testimonio de la aportación positiva y constructiva que la enseñanza de Cristo y de su Iglesia ofrece al mundo.\n\n146. Además, la opción tomada por la Primera Asamblea especial para África de considerar la comunicación como uno de los ejes principales de la evangelización se ha mostrado fructífera para el desarrollo de los medios católicos. Convendrá también, tal vez, coordinar las estructuras existentes, como ya se hace en ciertos lugares. La mejora en este sentido del uso de los medios contribuirá a una mayor promoción de los valores defendidos por el Sínodo: la paz, la justicia y la reconciliación en África[198], y permitirá a este continente participar en el desarrollo actual del mundo.\n\nCAPÍTULO III\n\n«Levántate, toma tu camilla y echa a andar» (Jn 5,8)\n\nI. Jesús en la piscina de Betesda\n\n147. Queridos hermanos en el Episcopado, queridos hijos e hijas de África, después de haber repasado las principales acciones y algunos medios propuestos por la Asamblea especial para África del Sínodo de los Obispos para cumplir la misión de la Iglesia, quisiera volver sobre ciertos puntos ya abordados precedentemente de manera general.\n\n148. El Evangelio de san Juan, nos presenta en el capítulo 5 una escena junto a la piscina de Betesda que impresiona. Bajo los soportales «estaban echados muchos enfermos, ciegos, cojos, paralíticos», que esperaban el movimiento del agua (v. 3), es decir, la ocasión de ser curados. Se encontraba también entre ellos «un hombre que llevaba treinta y ocho años enfermo» (v. 5), pero que no tenía a nadie que le ayudara a meterse en la piscina. Y aquí entra Jesús en su vida. Todo cambia cuando le dice: «levántate, toma tu camilla y echa a andar» (v. 8). «Y al momento, dice el evangelista, el hombre quedó sano» (v. 9). Ya no necesitaba el agua de la piscina.\n\n149. La acogida de Jesús ofrece a África una curación más eficaz y más profunda que cualquier otra. Como el apóstol Pedro declaró en los Hechos de los Apóstoles (3,6), repito que no es oro o plata lo que África necesita en primer lugar; desea ponerse en pie como el hombre de la piscina de Betesda; desea tener confianza en sí misma, en su dignidad de pueblo amado por su Dios. Este encuentro con Jesús, pues, es lo que la Iglesia debe ofrecer a los corazones afligidos y heridos, anhelantes de reconciliación y de paz, sedientos de justicia. Debemos ofrecer y anunciar la Palabra de Cristo que sana, libera y reconcilia.\n\nII. Palabra de Dios y Sacramentos\n\nA. La Sagrada Escritura\n\n150. Según san Jerónimo, «quien no conoce las Escrituras no conoce a Cristo»[199]. La lectura y meditación de la Palabra de Dios no sólo nos proporciona la «excelencia del conocimiento de Cristo» (Flp 3,8), sino que también nos arraiga más profundamente en Cristo y orienta nuestro servicio de reconciliación, justicia y paz. La celebración de la Eucaristía, cuya primera parte es la liturgia de la Palabra, constituye la fuente y la cima. Así, pues, recomiendo que se promueva el apostolado bíblico en toda comunidad cristiana, en la familia y en los movimientos eclesiales.\n\n151. Que todo fiel de Cristo adquiera el hábito de la lectura cotidiana de la Biblia. Una lectura atenta de la reciente Exhortación apostólica Verbum Domini ofrecerá indicaciones pastorales útiles. Se procurará iniciar a los fieles en la venerable y fructífera tradición de la lectio divina. La Palabra de Dios puede ayudar a conocer a Jesucristo y suscitar conversiones que lleven a la reconciliación, ya que ella juzga «los deseos e intenciones del corazón» (Hb 4,12). Los Padres sinodales han animado a las comunidades cristianas parroquiales, las CEV/SCC, las familias y las asociaciones y movimientos eclesiales, a tener momentos para compartir la Palabra de Dios[200]. Así se convertirán cada vez más en ámbitos en los que la Palabra de Dios, que edifica la comunidad de los discípulos de Cristo, se lee juntos, se meditada y se celebra. Esta Palabra regenera sin cesar la comunión fraterna (cf. 1 P 1,22-25).\n\nB. La Eucaristía\n\n152. Para edificar una sociedad reconciliada, justa y pacífica, el medio más eficaz es una vida de íntima comunión con Dios y con los demás. En efecto, alrededor de la mesa del Señor se congregan hombres y mujeres de diferente origen, cultura, raza, lengua y etnia. Forman una sola y misma unidad gracias al Cuerpo y a la Sangre de Cristo. A través de Cristo-Eucaristía, se hacen consanguíneos y, por tanto, auténticamente hermanos y hermanas, gracias a la Palabra, al Cuerpo y a la Sangre del mismo Jesucristo. Este vínculo de fraternidad es más fuerte que el de nuestras familias humanas, de nuestras tribus. «Porque a los que había conocido de antemano los predestinó a reproducir la imagen de su Hijo, para que él fuera el primogénito entre muchos hermanos» (Rm 8,29). El ejemplo de Jesús los hace capaces de amarse, de dar la vida unos por otros, pues el amor con el que cada uno es amado se debe comunicar con obras y en verdad[201]. Es indispensable, por tanto, celebrar en comunidad el domingo, Día del Señor, así como también las fiestas de precepto.\n\n153. No es mi intención hacer aquí una exposición teológica sobre la Eucaristía. La he esbozado a grandes líneas en la Exhortación apostólica postsinodal Sacramentum caritatis. Exhorto aquí a toda la Iglesia en África a cuidar muy particularmente la celebración de la Eucaristía, memorial del Sacrificio de Cristo Jesús, signo de unidad y vínculo de caridad, banquete pascual y prenda de la vida eterna. La Eucaristía se ha de celebrar con dignidad y belleza, siguiendo las normas establecidas. La adoración eucarística, personal y comunitaria, permite profundizar este gran misterio. En este sentido, se podría celebrar un congreso eucarístico continental. Ayudaría a sostener el trabajo de los cristianos en su esfuerzo por testimoniar valores fundamentales de comunión en todas las sociedades africanas[202].\n\n154. Para que se respete el misterio eucarístico, los Padres sinodales recuerdan que las iglesias y capillas son lugares sagrados, que se han de reservar únicamente a las celebraciones litúrgicas, evitando en cuanto sea posible que se conviertan en simples espacios culturales o de socialización. Conviene promover su función primordial de ser lugar privilegiado de encuentro entre Dios y su pueblo, entre Dios y su criatura fiel. Conviene, además, velar para que la arquitectura de estos edificios de culto sea digna del misterio que se celebra en ellos y conforme a la legislación eclesiástica y al estilo local. Estas construcciones deben realizarse bajo la responsabilidad de los obispos, después de haber oído el consejo de personas competentes en liturgia y arquitectura. Que, al franquear el umbral, pueda decirse: «Realmente el Señor está en este lugar […], no es sino la casa de Dios y la puerta del cielo» (Gn 28,16-17). Y también lograrán su cometido si son una ayuda a la comunidad, regenerada en la Eucaristía y en los demás sacramentos, para prolongar la celebración en la vida social, perpetuando el ejemplo de Cristo mismo (cf. Jn 13,15)[203]. Esta «coherencia eucarística»[204] interpela a toda conciencia cristiana (cf. 1 Co 11,17-34).\n\nC. La reconciliación\n\n155. Para ayudar a las sociedades africanas a sanar las heridas de la división y el odio, los Padres sinodales han invitado a la Iglesia a recordar que ella misma lleva en seno las mismas heridas y amarguras. Por tanto, necesita que el Señor la cure para dar un testimonio creíble de que el Sacramento de la Reconciliación cuida y sana los corazones heridos. Este Sacramento renueva los lazos rotos entre la persona humana y Dios, y restaura los vínculos en la sociedad. Educa así nuestros corazones y espíritus para que aprendamos a vivir «en espíritu de unión, con compasión, amor fraternal, misericordia, espíritu de humildad» (cf. 1 P 3,8).\n\n156. Recuerdo la importancia de la confesión individual, que no puede ser reemplazada por ningún otro acto de reconciliación o alguna otra paraliturgia. Animo, pues, a todos los fieles de la Iglesia, sacerdotes, personas consagradas y laicos, a poner de nuevo el sacramento de la Penitencia en su verdadero lugar, en su doble dimensión personal y comunitaria[205]. Las comunidades que no tienen sacerdote, por las distancias u otras razones, pueden vivir el carácter eclesial de la penitencia y la reconciliación mediante formas no sacramentales. También los cristianos en situación irregular pueden unirse así al camino penitencial de la Iglesia. Como han indicado los Padres sinodales, la forma no sacramental puede ser considerada como un medio de preparación de los fieles para una recepción fructífera del sacramento[206], pero no puede convertirse en una norma habitual ni mucho menos sustituir al sacramento mismo. Exhorto de todo corazón a los sacerdotes a vivir personalmente este sacramento, y a estar verdaderamente disponibles para su celebración.\n\n157. Para alentar la reconciliación con espíritu comunitario, recomiendo vivamente, como han deseado los Padres sinodales, celebrar todos los años en cada país africano «un día o una semana de reconciliación, particularmente durante el Adviento o la Cuaresma»[207]. La SCEAM podrá contribuir a su realización y, de acuerdo con la Santa Sede, promover un Año de la reconciliación de alcance continental, para pedir a Dios un perdón especial por todos los males y ofensas que los seres humanos se han infligido en África unos a otros, y para que se reconcilien las personas y los grupos que han sido heridos en la Iglesia y en el conjunto de la sociedad[208]. Se trataría de un Año jubilar extraordinario «durante el cual la Iglesia en África y en las islas vecinas den gracias con la Iglesia universal y recen para recibir los dones del Espíritu Santo»[209], especialmente el don de la reconciliación, de la justicia y la paz.\n\n158. Será útil seguir el consejo de los Padres sinodales para estas celebraciones: «Que se guarde y recuerde fielmente la memoria de los grandes testigos que han dado su vida al servicio del Evangelio y del bien común, o por la defensa de la verdad y de los derechos humanos».[210] A este propósito, los santos son las verdaderas estrellas de nuestra vida, los «que han sabido vivir rectamente. Ellas son luces de esperanza. Jesucristo es ciertamente la luz por antonomasia, el sol que brilla sobre todas las tinieblas de la historia. Pero para llegar hasta Él necesitamos también luces cercanas, personas que dan luz reflejando la luz de Cristo, ofreciendo así orientación para nuestra travesía»[211].\n\nIII. La nueva evangelización\n\n159. Antes de concluir este documento, deseo volver de nuevo sobre la tarea de la Iglesia en África, que es la de esforzarse en la evangelización, en la missio ad gentes, así como en la nueva evangelización, para que la fisonomía del continente africano sea modelada cada vez más por la enseñanza siempre actual de Cristo, verdadera «luz del mundo» y auténtica «sal de la tierra».\n\nA. Portadores de Cristo «Luz del mundo»\n\n160. La obra urgente de la evangelización se lleva a cabo de manera diferente según las diversas situaciones de cada país. «En sentido estricto se habla de missio ad gentes dirigida a los que no conocen a Cristo. En sentido amplio se habla de “evangelización” para referirse al aspecto ordinario de la pastoral, y de “nueva evangelización” en relación a los que han abandonado la vida cristiana».[212] Solo la evangelización que está animada por la fuerza del Espíritu Santo se convierte en la «ley nueva del Evangelio» y da frutos espirituales[213]. El corazón de toda actividad evangelizadora es el anuncio de la persona de Jesús, el Verbo de Dios encarnado (cf. Jn 1,14), muerto y resucitado, siempre presente en la comunidad de los fieles, en su Iglesia (cf. Mt 28,20). Se trata de una tarea urgente, no solamente para África, sino para todo el mundo, puesto que la misión que Cristo redentor confió a su Iglesia todavía no se ha cumplido plenamente.\n\n161. El «Evangelio de Jesucristo, Hijo de Dios» (Mc 1,1) es el camino seguro para encontrar a la persona del Señor Jesús. Escrutar las Escrituras nos permite descubrir cada vez más el verdadero rostro de Jesús, revelación de Dios Padre (cf. Jn 12,45), y su obra de salvación. «Redescubrir el puesto central de la Palabra divina en la vida cristiana nos hace reencontrar de nuevo así el sentido más profundo de lo que el Papa Juan Pablo II había pedido con vigor: continuar la missio ad gentes y emprender con todas las fuerzas la nueva evangelización»[214].\n\n162. La Iglesia en África, guiada por el Espíritu Santo, debe anunciar —viviéndolo— el misterio de la salvación a los que todavía no lo conocen. El Espíritu Santo, que los cristianos han recibido en el bautismo, es el fuego de amor que impulsa la acción evangelizadora. Los discípulos, después de Pentecostés, «llenos del Espíritu Santo» (Hch 2,4), salieron del Cenáculo, donde se encontraban encerrados por miedo, para proclamar la Buena Nueva de Jesucristo. El acontecimiento de Pentecostés nos permite comprender mejor la misión de los cristianos, «luz del mundo» y «sal de la tierra», en el continente africano. Es propio de la luz difundirse e iluminar a muchos hermanos y hermanas que están todavía en la oscuridad. La missio ad gentes compromete a todos los cristianos de África. Animados por el Espíritu, deben ser portadores de Jesucristo, «luz del mundo», en todo el continente, en todos los ámbitos de la vida personal, familiar y social. Los Padres sinodales han señalado «la urgencia y necesidad de la evangelización, que es la misión y la verdadera identidad de la Iglesia»[215].\n\nB. Testigos de Cristo resucitado\n\n163. El Señor Jesús exhorta también hoy a los cristianos de África a predicar en su nombre «la conversión para el perdón de los pecados a todos los pueblos» (Lc 24,47). Para ello, están llamados a ser testigos del Señor resucitado (cf. Lc 24,48). Los Padres sinodales han señalado que la evangelización «consiste esencialmente en dar testimonio de Cristo con el poder del Espíritu, a través de la vida, después por la palabra, en un espíritu de apertura a los demás, de respeto y de diálogo con ellos, ateniéndose a los valores del Evangelio»[216]. Por cuanto respecta a la Iglesia en África, este testimonio debe estar al servicio de la reconciliación, de la justicia y la paz.\n\n164. El anuncio del Evangelio debe reencontrar el ardor de los comienzos de la evangelización del continente africano, atribuido al evangelista Marcos, seguido por una «pléyade innumerable de santos, mártires, confesores y vírgenes»[217]. Hay que acudir con gratitud a la escuela de tantos misioneros que, durante muchos siglos y con entusiasmo, han sacrificado sus vidas para llevar la Buena Nueva a sus hermanos y hermanas africanos. A lo largo de estos últimos años, la Iglesia ha conmemorado en diferentes países el centenario de la evangelización. Ella se ha comprometido a difundir el Evangelio a los que no conocen todavía el nombre de Jesucristo.\n\n165. Con el fin de que este esfuerzo sea cada vez más eficaz, la missio ad gentes debe ir a la par con la nueva evangelización. También en África, hay muchas situaciones que reclaman una nueva presentación del Evangelio, «nueva en su ardor, en sus métodos, en su expresión»[218]. En particular, la nueva evangelización debe integrar la dimensión intelectual de la fe con la experiencia viva del encuentro con Jesucristo, que está presente y activo en la comunidad eclesial, porque el origen del ser cristiano no reside en una decisión ética o una gran idea, sino en el encuentro con un acontecimiento, con una persona, que da un nuevo horizonte a la vida y, con ello, una orientación decisiva. La catequesis, pues, debe integrar la parte teórica, constituida por nociones aprendidas de memoria, con la práctica vivida en el ámbito litúrgico, espiritual, eclesial, cultural y caritativo, para que la semilla de la Palabra de Dios, al caer sobre una tierra fértil, eche raíces profundas, crezca y madure.\n\n166. Para que eso suceda, es indispensable emplear los nuevos métodos que hoy están a nuestra disposición. Por cuanto respecta a los medios de comunicación social, de los que ya he hablado, no hay que olvidar lo que ya he subrayado recientemente en la Exhortación apostólica postsinodal Verbum Domini: «Insiste con fuerza santo Tomás de Aquino, mencionando a san Agustín: “También la letra del evangelio mata si falta la gracia interior de la fe que sana”»[219]. Conscientes de esta exigencia, hay que recordar siempre que no hay ningún medio que pueda ni deba sustituir al contacto personal, al anuncio verbal, así como al testimonio de una vida cristiana auténtica. Este contacto personal y este anuncio verbal deben expresar la fe viva que compromete y transforma la existencia, el amor de Dios que alcanza y toca a cada uno tal como es.\n\nC. Misioneros seguidores de Cristo\n\n167. La Iglesia que camina en África está llamada a contribuir a la nueva evangelización también en los países secularizados, de donde provenían antes numerosos misioneros y en los que hoy lamentablemente hay falta de vocaciones al sacerdocio y a la vida consagrada. Entretanto, un gran número de africanos y africanas han acogido la invitación del dueño de la mies (cf. Mt 9,37-38) a trabajar en su viña (cf. Mt 20,1-16). Sin disminuir el impulso misionero ad gentes en los diferentes países, y también en todo el continente, los obispos de África han de acoger con generosidad la invitación de sus hermanos en los países en los que escasean las vocaciones, y ayudar a los fieles que no tienen sacerdotes. Esta colaboración, que debe estar ordenada por acuerdos entre la Iglesia que envía y la que recibe, se convierte en un signo concreto de fecundidad de la missio ad gentes. Bendecida por el Señor, Buen Pastor (cf. Jn 10,11-18), sostiene así de forma preciosa la nueva evangelización en los países de antigua tradición cristiana.\n\n168. El anuncio de la Buena Nueva hizo nacer en la Iglesia nuevas expresiones, apropiadas a las necesidades de los tiempos, de las culturas y de las esperanzas de los hombres. El Espíritu Santo no deja de suscitar también en África hombres y mujeres que, reunidos en diferentes asociaciones, movimientos y comunidades, consagran su vida a la difusión del Evangelio de Jesucristo. Según la exhortación del Apóstol de los gentiles, «no apaguéis el espíritu, no despreciéis las profecías. Examinadlo todo; quedaos con lo bueno. Guardaos de toda clase de mal» (1 Ts 5,19-22), los Pastores deben vigilar para que estas nuevas expresiones de la perenne fecundidad del Evangelio se integren en la acción pastoral de las parroquias y las diócesis.\n\n169. Queridos hermanos y hermanas, a la luz del tema de la Segunda Asamblea especial para África, la nueva evangelización está particularmente relacionada con el servicio de la Iglesia con vistas a la reconciliación, la justicia y la paz. Por consiguiente, es necesario acoger la gracia del Espíritu Santo que nos hace esta invitación: «Os pedimos que os reconciliéis con Dios» (2 Co 5,20). Por tanto, se invita a todos los cristianos a reconciliarse con Dios. Estaréis entonces en condiciones de convertiros en artífices de la reconciliación en el seno de las comunidades eclesiales y sociales en las que vivís y trabajáis. La nueva evangelización supone la reconciliación de los cristianos con Dios y entre ellos mismos Exige la reconciliación con el prójimo, la superación de todo género de barreras, como las provenientes de la lengua, la cultura o la raza. Todos somos hijos de un mismo Dios y Padre «que hace salir su sol sobre malos y buenos, y manda la lluvia a justos e injustos» (Mt 5,45).\n\n170. Dios bendecirá un corazón reconciliado concediéndole su paz. Así pues, el cristiano será artífice de paz (cf. Mt 5,9) en la medida en que, enraizado en la gracia divina, colabore con el Creador en la construcción y la promoción del don de la paz. El fiel reconciliado será también promotor de la justicia en todo lugar, sobre todo en las sociedades africanas divididas, víctimas de la violencia y la guerra, que tienen hambre y sed de la justicia verdadera. El Señor nos invita: «Buscad sobre todo el reino de Dios y su justicia; y todo esto se os dará por añadidura» (Mt 6,33).\n\n171. La nueva evangelización es una empresa urgente para los cristianos en África, ya que también ellos deben renovar su entusiasmo por pertenecer a la Iglesia. Inspirados por el Espíritu del Señor resucitado, están llamados a vivir, en el ámbito personal, familiar y social, la Buena Nueva y a anunciarla con renovado celo a las personas cercanas y lejanas, empleando para su difusión los nuevos métodos que la providencia divina pone a nuestra disposición. Alabando a Dios Padre por las maravillas que sigue realizando en cada uno de los miembros de su Iglesia, los fieles están invitados a vivificar su vocación cristiana en fidelidad a la Tradición viva de la Iglesia. Abiertos a la inspiración del Espíritu Santo, que sigue suscitando diferentes carismas en la Iglesia, los cristianos deben continuar o emprender con determinación el camino de la santidad para llegar a ser cada día más apóstoles de la reconciliación, la justicia y la paz.\n\nCONCLUSIÓN\n\n«Ánimo, levántate, que te llama» (Mc 10,49)\n\n172. Queridos hermanos y hermanas, la última palabra del Sínodo ha sido una llamada de esperanza dirigida a África. Esta llamada será vana si no se radica en el amor trinitario. De Dios, Padre de todos, recibimos la misión de transmitir a África el amor con el que nos ama Cristo, el Hijo primogénito, para que nuestra acción, animada por el Espíritu Santo, sea impregnada por la esperanza y se convierta, a su vez, en fuente de esperanza. Con el fin de facilitar la puesta en práctica de las orientaciones del Sínodo sobre temas tan candentes como la reconciliación, la justicia y la paz, desearía que los «teólogos siguieran estudiando hoy la hondura del misterio trinitario y su significado para el día a día africano»[220]. Puesto que la vocación del hombre es única, no dejemos que decaiga en nosotros el impulso vital de la reconciliación de la humanidad con Dios, gracias al misterio de nuestra salvación en Cristo. La redención es la razón de la fiabilidad y firmeza de nuestra esperanza «gracias a la cual podemos afrontar nuestro presente: el presente, aunque sea un presente fatigoso, se puede vivir y aceptar si lleva hacia una meta, si podemos estar seguros de esta meta y si esta meta es tan grande que justifique el esfuerzo del camino»[221].\n\n173. Lo repito: «Levántate, Iglesia en África, familia de Dios, porque te llama el Padre celestial a quien tus antepasados invocaban como Creador antes de conocer su cercanía misericordiosa, que se reveló en su Hijo unigénito, Jesucristo. Emprende el camino de una nueva evangelización con la valentía que procede del Espíritu Santo»[222].\n\n174. El rostro de la evangelización lleva hoy el nombre de reconciliación, «condición indispensable para instaurar en África relaciones de justicia entre los hombres y para construir una paz justa y duradera en el respeto de cada individuo y de cada pueblo; una paz que […] se abre a la aportación de todas las personas de buena voluntad más allá de sus respectivas pertenencias religiosas, étnicas, lingüísticas, culturales y sociales»[223]. Que toda la Iglesia católica acompañe con su afecto a los hermanos y hermanas del continente africano. Que los santos de África los sostengan con su plegaria de intercesión[224].\n\n175. Que «el buen señor de la casa, san José, que personalmente conoce bien lo que significa ponderar, con actitud de solicitud y de esperanza, los caminos futuros de la familia, [y que] nos escuchó con amor y nos acompañó hasta el interior del mismo Sínodo»[225], proteja y acompañe a la Iglesia en su misión al servicio de África, tierra en la que encontró para la Sagrada Familia refugio y protección (cf. Mt 2,13-15). Que la Santísima Virgen María, Madre del Verbo de Dios y Nuestra Señora de África, siga acompañando a toda la Iglesia con su intercesión y su invitación a hacer todo lo que su Hijo nos diga (cf. Jn 2,5). Que la oración de María, Reina de la Paz, cuyo corazón atiende siempre a la voluntad de Dios, sostenga todo esfuerzo de conversión, que consolide cada iniciativa de reconciliación, y haga eficaces todos los esfuerzos en favor de la paz, en un mundo que tiene hambre y sed de justicia (cf. Mt 5,6).[226]\n\n176. Queridos hermanos y hermanas, a través de la Segunda Asamblea especial para África del Sínodo de los Obispos, el Señor bueno y misericordioso os recuerda encarecidamente que «vosotros sois la sal de la tierra… la luz del mundo» (Mt 5,13.14). Que estas palabras rememoren la dignidad de vuestra vocación de hijos de Dios, miembros de la Iglesia, una, santa, católica y apostólica. Esta vocación consiste en difundir, en un mundo a veces oscurecido, la claridad del Evangelio, el esplendor de Jesucristo, luz verdadera que «ilumina a todo hombre» (Jn1,9). Los cristianos, además, han de ofrecer a los hombres el gusto por Dios Padre, el gozo de su presencia creadora en el mundo. Están llamados también a colaborar con la gracia del Espíritu Santo, para que el milagro de Pentecostés prosiga en el continente africano, y todo hijo de la Iglesia sea cada vez más apóstol de la reconciliación, la justicia y la paz.\n\n177. Que la Iglesia católica en África sea siempre uno de los pulmones espirituales de la humanidad y se convierta cada día más en una bendición para el noble continente africano y para todo el mundo.\n\nOuidah, Benín, 19 de noviembre de 2011, séptimo año de mi Pontificado.\n\nBENEDICTUS PP. XVI\n\n[1] Juan Pablo II, Exhort. ap. postsinodal Ecclesia in Africa (14 septiembre 1995), 1: AAS 88 (1996), 5.\n\n[2] Cf. Primera Asamblea especial para África del Sínodo de los Obispos, Mensaje final (6 mayo 1994), 24-25; Juan Pablo II, Exhort. ap. postsinodal Ecclesia in Africa (14 septiembre 1995), 63: AAS 88(1996), 39-40.\n\n[3] Cf. Segunda Asamblea especial para África del Sínodo de los Obispos, Propositio 1.\n\n[4] Cf. Propositio 2.\n\n[5] Discurso a los miembros del Consejo especial para África del Sínodo de los Obispos (Yaundé, 19 marzo 2009): AAS 101 (2009), 310.\n\n[6] Juan Pablo II, Exhort. ap. postsinodal Ecclesia in Africa (14 septiembre 1995), 63: AAS 88 (1996), 39-40.\n\n[7] Cf. n. 92: AAS 88 (1996), 57-58; Conc. Ecum. Vat. II, Const. dogm. Lumen gentium, sobre la Iglesia, 11; Id., Decr. Apostolicam actuositatem, sobre el apostolado de los laicos, 11; Juan Pablo II, Exhort. ap. Familiaris consortio (22 noviembre 1981), 21: AAS 74 (1982), 104-106.\n\n[8] Cf. n. 63: AAS 88 (1996), 57-58.\n\n[9] Quis dives salvetur29: PG 9, 633.\n\n[10] Discurso a la Curia Romana (21 diciembre 2009): AAS 102 (2010), 35.\n\n[11] N. 79: AAS 88 (1996), 51.\n\n[12] Carta enc. Caritas in veritate (29 junio 2009), 1: AAS 101 (2009) 641.\n\n[13] Homilía en la apertura de la Segunda Asamblea especial para África del Sínodo de los Obispos (4 octubre 2009): AAS 101 (2009), 907.\n\n[14] Juan Pablo II, Carta ap. Novo millennio ineunte (6 enero 2001), 3: AAS 93 (2001), 267.\n\n[15] Ibíd., 29: AAS 93 (2001), 286.\n\n[16] Adversus haereses, IV, 20, 7: PG 7, 1037.\n\n[17] Propositio 34.\n\n[18] Homilía en la clausura de la Segunda Asamblea especial para África del Sínodo de los Obispos (25 octubre 2009): AAS 101 (2009), 918.\n\n[19] Propositio 46.\n\n[20] XII Asamblea General Ordinaria del Sínodo de los Obispos, Mensaje final (24 octubre 2008), 10.\n\n[21] Discurso a la Curia Romana (21 diciembre 2009): AAS 102 (2010), 35.\n\n[22] Cf. Carta enc. Caritas in veritate, 5-9: AAS 101 (2009), 643-647.\n\n[23] Discurso a la Curia Romana (21 diciembre 2009): AAS 102 (2010), 35.\n\n[24] Mensaje para la celebración de la Jornada mundial de la Paz 2008: AAS 100 (2008), 38-45.\n\n[25] Discurso a la Curia Romana (21 diciembre 2009): AAS 102 (2010), 37.\n\n[26] Cf. Propositio 5.\n\n[27] Relatio ante disceptationem, II, a.\n\n[28] Ibíd.\n\n[29] Discurso a la Curia Romana (21 diciembre 2009): AAS 102 (2010), 35.\n\n[30] Cf. Homilía en la clausura de la Segunda Asamblea especial para África del Sínodo de los Obispos (25 octubre 2009): AAS 101 (2009), 916.\n\n[31] Cf. Juan Pablo II, Mensaje para la celebración de la Jornada mundial de la Paz 1997, 1: AAS 89 (1997), 1.\n\n[32] Propositio 5.\n\n[33] Cf. Carta enc. Deus caritas est (25 diciembre 2005), 28: AAS 98 (2006), 238-240.\n\n[34] Cf. Propositio 14.\n\n[35] Cf. Carta enc. Caritas in veritate (29 junio 2009), 9: AAS 101 (2009), 646-647.\n\n[36] Cf. Carta enc. Deus caritas est (25 diciembre 2005), 28-29: AAS 98 (2006), 238-240; Comisión teológica internacional, Algunas cuestiones sobre la teología de la Redención (29 noviembre 1994), 14-20.\n\n[37] Cf. Conc. Ecum. Vat. II, Const. past. Gaudium et spes, sobre la Iglesia en el mundo actual, 40; Consejo Pontifico Justicia y Paz, Compendio de la Doctrina Social de la Iglesia, 49-51.\n\n[38] Cf. Santo Tomás de Aquino, Summa Theologiae, II-II, q. 58, a. 1.\n\n[39] Cf. Juan Pablo II, Carta enc. Centesimus annus (1 mayo 1991), 35: AAS 83 (1991), 837.\n\n[40] Catecismo de la Iglesia Católica, 1894.\n\n[41] Lineamenta, 44.\n\n[42] San Agustín, De civitate Dei, XIX, 21, 1: PL 41, 649.\n\n[43] Cf. Mensaje para la Cuaresma 2010 (30 octubre 2009): L’Osservatore Romano, ed. en lengua española (7 febrero 2010), 11.\n\n[44] Cf. ibíd.\n\n[45] Cf. Propositio 17.\n\n[46] Cf. Carta enc. Caritas in veritate (29 junio 2009), 6: AAS 101 (2009), 644.\n\n[47] Carta enc. Deus caritas est (25 diciembre 2005), 28: AAS 98 (2006), 240.\n\n[48] Cf. Pablo VI, Exhort. ap. Evangelii nuntiandi (8 diciembre 1975), 53. 80: AAS 68 (1976), 41-42. 73-74; Juan Pablo II, Carta enc. Redemptoris missio (7 diciembre 1990), 46: AAS 83 (1991), 293.\n\n[49] Cf. Mensaje final, 36.\n\n[50] Cf. Conc. Ecum. Vat. II, Const. past. Gaudium et spes, sobre la Iglesia en el mundo actual, 1.\n\n[51] Cf. Congregación para la Doctrina de la Fe, Nota doctrinal acerca de algunos aspectos de la Evangelización (3 diciembre 2007), 9: AAS 100 (2008), 497-498.\n\n[52] Lineamenta, 48.\n\n[53] Propositio 43.\n\n[54] Ibíd.\n\n[55] Cf. Discurso al Consejo Pontificio para los Laicos (21 mayo 2010): L’Osservatore Romano, ed. semanal en lengua española (30 mayo 2010), 3.\n\n[56] Cf. Conc. Ecum. Vat. II, Decr. Ad gentes, sobre la actividad misionera en la Iglesia, 15.\n\n[57] Pablo VI, Exhort. ap. Evangelii nuntiandi (8 diciembre 1975), 22: AAS 68 (1976), 20.\n\n[58] Cf. Propositio 9.\n\n[59] Cf. Propositio 8.\n\n[60] Cf. nn. 28-34: AAS 77 (1985), 250-273. Esta enseñanza ha sido confirmada por la Carta apostólica en forma de Motu proprio Misericordia Dei (2 mayo 2002): AAS 94 (2002), 452-459.\n\n[61] Cf. Propositio 7.\n\n[62] Cf. Juan Pablo II, Carta ap. Novo millennio ineunte (6 enero 2001), 43: AAS 93 (2001), 297.\n\n[63] Ibíd.\n\n[64] Ibíd.\n\n[65] Cf. Propositio 9.\n\n[66] Cf. Propositio 33.\n\n[67] Congregación para la Doctrina de la Fe, Nota doctrinal acerca de algunos aspectos de la evangelización (3 diciembre 2007), 6: AAS (2008), 494.\n\n[68] Cf. Pablo VI, Exhort. ap. Evangelii nuntiandi (8 diciembre 1975), 19-20: AAS 68 (1976), 18-19.\n\n[69] Cf. Juan Pablo II, Carta ap. Novo millennio ineunte (6 enero 2001), 40: AAS 93 (2001), 295.\n\n[70] Cf. Propositio 32.\n\n[71] Meditación al inicio de la Segunda Asamblea especial para África del Sínodo de los Obispos (5 octubre 2009): AAS 101 (2009), 924.\n\n[72] N. 55: AAS 102 (2010), 734-735.\n\n[73] Cf. Propositio 45.\n\n[74] Discurso a los miembros del Consejo especial para África del Sínodo de los Obispos (Yaundé, 19 marzo 2009): AAS 101 (2009), 313.\n\n[75] Cf. Exhort. ap. postsinodal Sacramentum caritatis (22 febrero 2007), 51: AAS 99 (2007), 144.\n\n[76] Congregación para la Doctrina de la Fe, Carta a los Obispos de la Iglesia católica sobre la colaboración del hombre y la mujer en la Iglesia y el mundo (31 mayo 2004), 13: AAS 96 (2004), 682.\n\n[77] Mensaje para la celebración de la Jornada mundial de la Paz 2008, 3: AAS 100 (2008), 38-39.\n\n[78] Cf. Propositio 38.\n\n[79] Exhort. ap. postsinodal Sacramentum caritatis (22 febrero 2007), 79: AAS 99 (2007), 165-166.\n\n[80] Cf. ibíd., 73.\n\n[81] Cf. Juan Pablo II, Carta ap. Novo millennio ineunte (6 enero 2001), 38-39: AAS 93 (2001) 293-294.\n\n[82] Id., Exhort. ap. Familiaris consortio (22 noviembre 1981), 39: AAS 74 (1982), 130-131; cf. Pablo VI, Exhort. ap. Evangelii nuntiandi (8 diciembre 1975), 71: AAS 68 (1976), 60-61.\n\n[83] Juan Pablo II, Homilía en el Jubileo para la tercera edad (17 septiembre 2000), 5: AAS 92 (2000), 876; cf. Id., Carta a los ancianos (1 octubre 1999): AAS 92 (2000), 186-204.\n\n[84] Cf. Mensaje final, 26.\n\n[85] Epistula1, 11: PL 65, 306C.\n\n[86] Cf. Juan Pablo II, Exhort. ap. postsinodal Familiaris consortio (22 noviembre 1981), 25.43: AAS 74 (1982), 110-111. 134-135.\n\n[87] Cf. Propositio 45.\n\n[88] Cf. Mensaje final, 26.\n\n[89] Cf. Conc. Ecum. Vat. II, Const. past. Gaudium et spes, sobre la Iglesia en el mundo actual, 67.\n\n[90] Orígenes, De principiis, IV, 4, 10: SC 268 (1980), 427.\n\n[91] Juan Pablo II, Carta ap. Mulieris dignitatem (15 agosto 1988), 29: AAS 80 (1988), 1722; cf. Benedicto XVI, Encuentro con los movimientos católicos para la promoción de la mujer (Luanda, 22 marzo 2009): L’Osservatore Romano, ed. en lengua española (3 abril 2009), 16.\n\n[92] Encuentro con los movimientos católicos para la promoción de la mujer (Luanda, 22 marzo 2009): L’Osservatore Romano, ed. en lengua española (3 abril 2009), 16.\n\n[93] Cf. Propositio 47.\n\n[94] Encuentro con los movimientos católicos para la promoción de la mujer (Luanda, 22 marzo 2009): L’Osservatore Romano, ed. en lengua española (3 abril 2009), 16.\n\n[95] Segunda Asamblea General Ordinaria del Sínodo de los Obispos, Doc. Justitia in mundo (30 noviembre 1971), 45: AAS 63 (1971), 933; cf. Juan Pablo II, Exhort. ap. postsinodal Ecclesia in Africa (14 septiembre 1995), 121: AAS 88 (1996), 71-72.\n\n[96] Mensaje final, 25.\n\n[97] Mensaje para la Jornada mundial de la Paz 2010, 11: AAS 102 (2010), 49; cf. Carta enc. Caritas in veritate (29 junio 2009), 51: AAS 101 (2009), 687.\n\n[98] Cf.Juan Pablo II, Carta ap. Mulieris dignitatem (15 agosto 1988), 31: AAS 80 (1988), 1727-1729; Id. Carta a las mujeres (29 junio 1995), 12: AAS 87 (1995), 812.\n\n[99] Cf. Mensaje final, 27-28.\n\n[100] Juan Pablo II, Carta ap. Novo millennio ineunte (6 enero 2001), 9: AAS 93 (2001), 271-272.[101] N. 104: AAS (2010), 772.\n\n[102] Regla, III, 3; cf. Juan Pablo II, Carta ap. Novo millennio ineunte (6 enero 2001), 45: AAS 93 (2001), 298-299.\n\n[103] Cf. Propositio 48.\n\n[104] Cf. Mensaje para la XXVJornada mundial de la Juventud (22 febrero 2010), 7: AAS 102 (2010), 253-254; Exhort. ap. postsinodal Verbum Domini (30 septiembre 210), 104: AAS 102 (2010), 772-773.\n\n[105] AAS 97 (2005), 712.\n\n[106] Juan Pablo II, Carta enc. Evangelium vitae (25 marzo 1995), 57: AAS 87 (1995), 466.\n\n[107] Los Padres sinodales se han referido a diversas situaciones, como, por ejemplo, a los niños sacrificados antes de nacer, los no deseados, los huérfanos, los albinos, los niños de la calle, los abandonados, los niños soldados, los niños prisioneros, los forzados a trabajar, los maltratados a causa de una discapacidad física o mental, los considerados como brujos, los llamados niños serpiente, los vendidos como esclavos del sexo, los traumatizados, los que no tienen perspectivas de provenir...: cf. Propositio 49.\n\n[108] Cf. Juan Pablo II, Carta a los niños (13 diciembre 1994): L’Osservatore Romano, ed. en lengua española (16 diciembre 1994), 6.\n\n[109] Cf. Mensaje final, 30.\n\n[110] Carta enc. Populorum progressio (26 marzo 1967), 14: AAS 59 (1967), 264; cf. Benedicto XVI, Carta enc. Caritas in veritate (29 junio 2009), 18: AAS 101 (2009), 653-654.\n\n[111] Cf. Propositio 20.\n\n[112] Juan Pablo II, Carta enc. Evangelium vitae (25 marzo 1995), 82: AAS 87 (1995), 495.\n\n[113] Cf. Propositio 53.\n\n[114] Cf. Propositio 52.\n\n[115] Cf. Propositio 51.\n\n[116] Cf. Mensaje final, 31.\n\n[117] Cf. Propositio 19.\n\n[118] Cf. Carta enc. Caritas in veritate (29 junio 2009), 21: AAS 101 (2009), 655-656.\n\n[119] Conc. Ecum. Vat. II, Decl. Dignitatis humanae, sobre la libertad religiosa, 13.\n\n[120] Cf. Propositiones 17. 29.\n\n[121] Cf. Mensaje final, 32.\n\n[122] Cf. Carta enc. Caritas in veritate (29 junio 2009), 42: AAS 101 (2009), 677-678; Propositio 15.\n\n[123] Segunda Asamblea General Ordinaria del Sínodo de los Obispos, Doc. Justitia in mundo (30 noviembre 1971), Prop., 8a: AAS 63 (1971), 941.\n\n[124] Ibíd. Prop., 8b. 8c: AAS 63 (1971), 941.\n\n[125] Cf. Propositio 22.\n\n[126] Cf. Propositio 30.\n\n[127] Cf. Congregación para la Doctrina de la Fe, Nota doctrinal sobre algunas cuestiones relativas al compromiso y la conducta de los católicos en la vida política (24 noviembre 2002): AAS 96 (2004), 359-370.\n\n[128] Catecismo de la Iglesia Católica, 2419.\n\n[129] Cf. Propositio 24; Benedicto XVI, Carta enc. Caritas in veritate (29 junio 2009), 58, 60. 67: AAS 101 (2009), 693-694, 695, 700-701; Catecismo de la Iglesia Católica, 1883. 1885.\n\n[130] Cf. Propositio 25.\n\n[131] Cf. Propositio 26.\n\n[132] Carta enc. Caritas in veritate (29 junio 2009), 43: AAS 101 (2009), 679.\n\n[133] Cf. Propositio 54.\n\n[134] Ibíd.\n\n[135] Cf. Propositio 55.\n\n[136] Cf. Propositio 54.\n\n[137] Cf. Propositio 28.\n\n[138] Cf. Discurso a los miembros del Consejo especial para África del Sínodo de los Obispos (Yaundé, 19 marzo 2009): AAS 101 (2009), 310.\n\n[139] Cf. Carta enc. Caritas in veritate (29 junio 2009), 62: AAS 101 (2009), 696-697\n\n[140] Ibíd., 42: AAS 101 (2009), 677.\n\n[141] Ibíd., 36: AAS 101 (2009), 672.\n\n[142] Ibíd., 47: AAS 101 (2009), 684; cf, propositio 31.\n\n[143] Cf. Propositiones 10. 11. 12. 13.\n\n[144] Confesiones, VII, 10, 16: PL 32, 742.\n\n[145] Cf. Propositio 10.\n\n[146] Decl. Nostra aetate, sobre las relaciones de la Iglesia con las religiones no cristianas, 2; cf. Propositio 13.\n\n[147] Conc. Ecum. Vat. II, Decl. Nostra aetate, sobre las relaciones de la Iglesia con las religiones no cristianas, 3.\n\n[148] Cf. Mensaje final, 41.\n\n[149] Cf. Propositio 12.\n\n[150] Cf. Mensaje para la celebración de la Jornada mundial de la Paz 2011: AAS 103 (2011), 46-58.\n\n[151] Cf. Propositio 18.\n\n[152] Carta enc. Caritas in veritate (29 junio 2009), 30: AAS 101 (2009), 665.\n\n[153] Cf. Congregación para los Obispos, Directorio para el Ministerio pastoral de los Obispos (22 febrero 2004), 33-48.\n\n[154] Epistula 33, 1: PL 4, 297.\n\n[155] Discurso a los Obispos de Francia (Lourdes, 14 septiembre 2008): L’Osservatore Romano, ed. en lengua española (26 septiembre 2008), 7.\n\n[156] Propositio 3.\n\n[157] Cf. Propositio 4.\n\n[158] Cf. ibíd.\n\n[159] Cf. Propositio 39.\n\n[160] Cf. Mensaje final, 20.\n\n[161] Cf. Propositio 39.\n\n[162] Cf. Discurso a la Curia Romana (21 diciembre 2009): AAS 102 (2010), 35.\n\n[163] Epistula 66, 1: PL 4, 398.\n\n[164] San Ignacio de Antioquía, Ad Magnesios, 3, 2: ed. F. X. Funk, 233.\n\n[165] Exhort. ap. postsinodal Sacramentum caritatis (22 febrero 2007), 24: AAS 99 (2007), 125.\n\n[166] Cf. Apologeticum, 50, 13: PL 1, 603.\n\n[167] Cf. Congregación para la Educación Católica, Normas básicas de la formación de los diáconos permanentes (22 febrero 1998), 8; Congregación para el Clero, Directorio para el ministerio y la vida de los diáconos permanentes (22 febrero 1998), 6. 8. 48.\n\n[168] Cf. Lineamenta, 89.\n\n[169] Cf. Propositio 50.\n\n[170] Cf. Propositio 41.\n\n[171] Cf. Propositio 42.\n\n[172] Cf. Conc. Ecum. Vat. II, Const. dogm. Lumen gentium, sobre la Iglesia, 46.\n\n[173] Cf. Id, Decr. Ad gentes, sobre la actividad misionera en la Iglesia, 18.\n\n[174] Cf. Propositio 40.\n\n[175] Ibíd.\n\n[176] Cf. Carta a los seminaristas (18 octubre 2010): L’Osservatore Romano, ed. en lengua española (26 septiembre 2008), 3-4.\n\n[177] Discurso a los miembros del Consejo especial para África del Sínodo de los Obispos (Yaundé, 19 marzo 2009): AAS 101 (2009), 311-312.\n\n[178] Cf. Propositio 44; Juan Pablo II, Exhort. ap. postsinodal Ecclesia in Africa (14 septiembre 1995), 91: AAS 88 (1996), 57.\n\n[179] Cf. Juan Pablo II, Exhort. ap. postsinodal Christifideles laici (30 diciembre 1988), 15.17: AAS 81 (1989), 413-416. 418-421.\n\n[180] Propositio 37.\n\n[181] Cf. Juan Pablo II, Exhort. ap. postsinodal Ecclesia in Africa (14 septiembre 1995), 103: AAS 88 (1996), 62-63.\n\n[182] Meditación al inicio de la Segunda Asamblea especial para África del Sínodo de los Obispos (5 octubre 2009): AAS 101 (2009), 920.\n\n[183] Ibíd.\n\n[184] Conc. Ecum. Vat.II, Const. dogm. Lumen gentium, sobre la Iglesia, 1.\n\n[185] Carta enc. Deus caritas est (25 diciembre 2005), 39: AAS 98 (2006), 250.\n\n[186] Cf. Propositio 35.\n\n[187] Homilía en Nazaret (14 mayo 2009): AAS 101 (2009), 480.\n\n[188] Cf. Exhort. ap. postsinodal Sacramentum caritatis (22 febrero 2007), 49: AAS 99 (2007), 143.\n\n[189] Cf. Propositio 36.\n\n[190] Juan Pablo II, Exhort. ap. postsinodal Ecclesia in Africa (14 septiembre 1995), 103: AAS 88 (1996), 62-63.\n\n[191] Discurso a los miembros del Consejo especial para África del Sínodo de los Obispos (Yaundé, 19 marzo 2009): AAS 101 (2009), 312.\n\n[192] Cf. Mensaje final, 31.\n\n[193] Cf. ibíd.\n\n[194] Cf. Juan Pablo II, Exhort. ap. postsinodal Ecclesia in Africa (14 septiembre 1995), 124: AAS 88 (1996), 72-73.\n\n[195] Cf. Propositio 56.\n\n[196] Carta enc. Caritas in veritate (29 junio 2009), 73: AAS 101 (2009), 705.\n\n[197] Ibíd., 73: AAS 101 (2009), 704-705.\n\n[198] Cf. Propositio 56.\n\n[199] Commentariorum in Isaiam prophetam, Prologus: PL 24, 17.\n\n[200] Cf. Propositio 46.\n\n[201] Cf. Exhort. ap. postsinodal Sacramentum caritatis (22 febrero 2007), 82: AAS 99 (2007), 168-169; Carta enc. Deus caritas est (25 diciembre 2005), 14: AAS 98 (2006), 228-229.\n\n[202] Cf. Propositio 8.\n\n[203] Cf. Exhort. ap. postsinodal Sacramentum caritatis (22 febrero 2007), 51: AAS 99 (2007), 144.\n\n[204] Ibíd., 83: AAS 99 (2007), 169.\n\n[205] Cf. Propositio 5.\n\n[206] Cf. Propositio 6; Juan Pablo II, Exhort. ap. postsinodal Reconciliatio et Poenitentia (2 diciembre 1984), 23: AAS 77 (1985), 233-235.\n\n[207] Propositio 8.\n\n[208] Cf. ibíd.\n\n[209] Ibíd.\n\n[210] Propositio 9.\n\n[211] Carta enc. Spe salvi (30 noviembre 2007), 49: AAS 99 (2007), 1025.\n\n[212] Congregación para la Doctrina de la Fe, Nota doctrinal acerca de algunos aspectos de la evangelización (3 diciembre 2007), 12: AAS 100 (2008), 501.\n\n[213] Cf. Santo Tomás de Aquino, Summa Theologiae, I-II, q. 106, a. 1.\n\n[214] Exhort. ap. postsinodal Verbum Domini (30 septiembre 210), 122: AAS 102 (2010), 785.\n\n[215] Propositio 34.\n\n[216] Ibíd.; cf. Pablo VI, Exhort. ap. Evangelii nuntiandi (8 diciembre 1975), 21: AAS 68 (1976), 19-20.\n\n[217] Juan Pablo II, Exhort. ap. postsinodal Ecclesia in Africa (14 septiembre 1995), 31: AAS 88 (1996), 21.\n\n[218] Id., Discurso a los Obispos del Consejo Episcopal Latinoamericano (Puerto Príncipe, 9 marzo 1983): AAS 75 (1983), 778.\n\n[219] N. 29: AAS 102 (2010), 708.\n\n[220] Discurso a los miembros del Consejo especial para África del Sínodo de los Obispos (Yaundé, 19 marzo 2009): AAS 101 (2009), 312.\n\n[221] Carta enc. Spe salvi, 1: AAS 99 (2007), 985.\n\n[222] Homilía en la misa de clausura de la Segunda Asamblea especial para África del Sínodo de los Obispos (25 octubre 2009): AAS 101 (2009), 918.\n\n[223] Ibíd.\n\n[224] Cf. ibíd.\n\n[225] Discurso a la Curia Romana (21 diciembre 2009): AAS 102 (2010), 34.\n\n[226] Cf. Propositio 57.\n\nCopyright © Dicasterio para la Comunicación\n\nLa Santa Sede\n\nLa Santa Sede","witnesses":[{"sourceUrl":"https://www.vatican.va/content/benedict-xvi/es/apost_exhortations/documents/hf_ben-xvi_exh_20111119_africae-munus.html","sha256":"8e59c416bf2a8408d22204affc9b35ba963db7aac99743334dbf70db47294ee0","localUrl":"assets/docs/magisterium/source-corpus/africae-munus-715d7d0db2/es.html","textUrl":"assets/docs/magisterium/source-corpus/africae-munus-715d7d0db2/es.txt"}]},"fr":{"code":"fr","label":"Français","contentFormat":"plain-text","text":"Africae munus : Exhortation apostolique post-synodale sur l'Église en Afrique au service de la réconciliation, de la justice et de la paix (19 novembre 2011)\n\nLe Saint-Siège\n\nfrançais\n\nFrançais\n\nEnglish\n\nItaliano\n\nPortuguês\n\nEspañol\n\nDeutsch\n\nPolski\n\nالعربيّة\n\n中文\n\nLatine\n\n×\n\nLe Saint-Siège\n\nMagisterium\n\nCalendrier\n\nCélébrations liturgiques\n\nBillets pour les audiences et les célébrations papales\n\nSouverains Pontifes\n\nCollège Cardinalice\n\nCurie Romaine et autres Organisations\n\nSynode\n\nBureau de presse\n\nVatican News - Radio Vaticana\n\nL'Osservatore Romano\n\nBenoît XVI\n\nExhortations Apostoliques\n\nA\n\nA\n\nA\n\nGénération du PDF en cours.....\n\nAR\n\n- DE\n\n- EN\n\n- ES\n\n- FR\n\n- IT\n\n- PL\n\n- PT\n\n- SW\n\nEXHORTATION APOSTOLIQUE\n\nPOST-SYNODALE\n\nAFRICAE MUNUS\n\nDU PAPE\n\nBENOÎT XVI\n\nÀ L’ÉPISCOPAT, AU CLERGÉ,\n\nAUX PERSONNES CONSACRÉES\n\nET AUX FIDÈLES LAÏCS\n\nSUR L'ÉGLISE EN AFRIQUE\n\nAU SERVICE DE LA RÉCONCILIATION,\n\nDE LA JUSTICE ET DE LA PAIX\n\n« Vous êtes le sel de la terre...\n\nVous êtes la lumière du monde »\n\n(Mt 5, 13.14)\n\nTABLE DES MATIÈRES\n\nINTRODUCTION\n\nPREMIÈRE PARTIE\n\n«VOICI, JE FAIS L'UNIVERS NOUVEAU» (Ap 21, 5)\n\nCHAPITRE I\n\nAU SERVICE DE LA RÉCONCILIATION, DE LA JUSTICE ET DE LA PAIX\n\nI. Authentiques serviteurs de la Parole de Dieu\n\nII. Le Christ au cœur des réalités africaines: source de réconciliation, de justice et de paix\n\nA. «Laissez-vous réconcilier avec Dieu» (2 Co 5, 20b)\n\nB. Devenir justes et construire un ordre social juste\n\n1. Vivre de la justice du Christ\n\n2. Créer un ordre juste dans la logique des Béatitudes\n\nC. L'amour dans la vérité: source de paix\n\n1. Service fraternel concret\n\n2. L'Église comme une sentinelle\n\nCHAPITRE II\n\nLES CHANTIERS POUR LA RÉCONCILIATION, LA JUSTICE ET LA PAIX\n\nI. L’attention à la personne humaine\n\nA. La metanoia: une authentique conversion\n\nB. Vivre la vérité du Sacrement de la Pénitence et de la Réconciliation\n\nC. Une spiritualité de communion\n\nD. L'inculturation de l'Évangile et l'évangélisation de la culture\n\nE. Le don du Christ: l'Eucharistie et la Parole de Dieu\n\nII. Vivre ensemble\n\nA. La famille\n\nB. Les personnes âgées\n\nC. Les hommes\n\nD. Les femmes\n\nE. Les jeunes\n\nF. Les enfants\n\nIII. La vision africaine de la vie\n\nA. La protection de la vie\n\nB. Le respect de la création et l'écosystème\n\nC. La bonne gouvernance des États\n\nD. Les migrants, déplacés et réfugiés\n\nE. La mondialisation et l'aide internationale\n\nIV. Le dialogue et la communion entre les croyants\n\nA. Le dialogue œcuménique et le défi des nouveaux mouvements religieux\n\nB. Le dialogue interreligieux\n\n1. Les religions traditionnelles africaines\n\n2. L’Islam\n\nC. Devenir «sel de la terre» et «lumière du monde»\n\nDEUXIÈME PARTIE\n\n« À CHACUN LA MANIFESTATION DE L'ESPRIT EST DONNÉE EN VUE DU BIEN COMMUN » (1 Co 12, 7)\n\nCHAPITRE I\n\nLES MEMBRES DE L'ÉGLISE\n\nI. Les Évêques\n\nII. Les prêtres\n\nIII. Les missionnaires\n\nIV. Les diacres permanents\n\nV. Les personnes consacrées\n\nVI. Les séminaristes\n\nVII. Les catéchistes\n\nVIII. Les laïcs\n\nCHAPITRE II\n\nPRINCIPAUX CHAMPS D'APOSTOLAT\n\nI. L'Église comme présence du Christ\n\nII. Le monde de l'éducation\n\nIII. Le monde de la santé\n\nIV. Le monde de l'information et de la communication\n\nCHAPITRE III\n\n« LÈVE-TOI, PRENDS TON GRABAT ET MARCHE ! » (Jn 5, 8)\n\nI. L'enseignement de Jésus à la piscine de Bethesda\n\nII. La parole de Dieu et les Sacrements\n\nA. Les Saintes Écritures\n\nB. L'Eucharistie\n\nC. La Réconciliation\n\nIII. La Nouvelle Évangélisation\n\nA. Porteurs du Christ «Lumière du monde»\n\nB. Témoins du Christ Ressuscité\n\nC. Missionnaires à la suite du Christ\n\nCONCLUSION : « AIE CONFIANCE ! LÈVE-TOI,\n\nIL T'APPELLE ! » (Mc10, 49)\n\nINTRODUCTION\n\n1. L’engagement de l’Afrique pour le Seigneur Jésus-Christ est un trésor précieux que je confie, en ce début de troisième millénaire, aux Évêques, aux prêtres, aux diacres permanents, aux personnes consacrées, aux catéchistes et aux laïcs de ce cher continent et des îles voisines. Cette mission porte l’Afrique à approfondir la vocation chrétienne. Elle l’invite à vivre, au nom de Jésus, la réconciliation entre les personnes et les communautés, et à promouvoir pour tous la paix et la justice dans la vérité.\n\n2. J’ai désiré que la deuxième Assemblée spéciale pour l’Afrique du Synode des Évêques qui s’est déroulée du 4 au 25 octobre 2009, se situe dans la continuité de l’Assemblée de 1994 qui s’est « voulue une manifestation d’espérance et de résurrection, au moment même où les événements semblaient pousser l’Afrique au découragement et au désespoir ».[1] L’Exhortation apostolique post-synodale Ecclesia in Africa de mon prédécesseur, le bienheureux Jean-Paul II, recueillait les orientations et les options pastorales des Pères synodaux pour une nouvelle évangélisation du continent africain. Il convenait, au terme de la première décennie de ce troisième millénaire, que se fassent vives notre foi et notre espérance pour contribuer à construire une Afrique réconciliée, par les voies de la vérité et de la justice, de l’amour et de la paix (cf. Ps 85, 11) !\n\nAvec les Pères synodaux, je rappelle que « si le Seigneur ne bâtit la maison, en vain peinent les bâtisseurs » (Ps 127, 1).\n\n3. Une vitalité ecclésiale exceptionnelle et le développement théologique de l’Église comme Famille de Dieu,[2] ont été les résultats les plus visibles du Synode de 1994. Pour donner à l’Église de Dieu se trouvant sur le continent africain et dans les îles adjacentes, une impulsion nouvelle chargée d’espérance et de charité évangéliques, il m’a semblé nécessaire de convoquer une seconde Assemblée synodale. Soutenues par l’invocation quotidienne de l’Esprit Saint et la prière d’innombrables fidèles, les sessions synodales ont produit des fruits que je souhaiterais transmettre par ce document à l’Église universelle, et particulièrement à l’Église en Afrique,[3] afin qu’elle soit véritablement « sel de la terre » et « lumière du monde » (cf. Mt 5, 13.14).[4] Animée par une « foi opérant par la charité » (cf. Ga 5, 6), l’Église désire apporter des fruits de charité : la réconciliation, la paix et la justice (cf. 1 Co 13, 4-7). C’est là sa mission spécifique.\n\n4. La qualité des interventions des Pères synodaux et des autres personnes qui sont intervenues durant les assises, m’a impressionné. Le réalisme et la clairvoyance de leur contribution ont démontré la maturité chrétienne du continent. Ils n’ont pas eu peur d’affronter la vérité et ils ont cherché sincèrement à réfléchir à des solutions possibles aux problèmes qu’affrontent leurs Églises particulières, et même l’Église universelle. Ils ont constaté aussi que les bénédictions de Dieu, Père de tous, sont innombrables. Dieu n’abandonne jamais son peuple. Il ne me semble pas nécessaire de m’appesantir sur les différentes situations sociopolitiques, ethniques, économiques ou écologiques que vivent quotidiennement les Africains et qui ne peuvent être ignorées. Les Africains savent mieux que quiconque combien, trop souvent malheureusement, ces situations sont difficiles, troublées voire même tragiques. Je rends hommage aux Africains et à tous les chrétiens de ce continent qui les affrontent avec courage et dignité. Ils désirent, avec raison, que cette dignité soit reconnue et respectée. Je puis les assurer que l’Église respecte et aime l’Afrique.\n\n5. Face aux nombreux défis que l’Afrique souhaite relever pour devenir toujours plus une terre de promesses, l’Église pourrait être tentée, comme Israël, par le découragement, mais nos ancêtres dans la foi nous ont montré la juste attitude à avoir. Ainsi Moïse, le serviteur du Seigneur, « par la foi … comme s’il voyait l’Invisible, tint ferme » (Hb 11, 27). L’auteur de la Lettre aux Hébreux nous le rappelle : « La foi est la garantie des biens que l’on espère, la preuve des réalités qu’on ne voit pas » (11, 1). J’exhorte donc l’Église entière à poser sur l’Afrique ce regard de foi et d’espérance. Jésus-Christ, qui nous a invités à être « le sel de la terre » et « la lumière du monde » (Mt 5, 13. 14), nous offre la puissance de l’Esprit pour réaliser toujours mieux cet idéal.\n\n6. Dans ma pensée, la Parole du Christ : « Vous êtes le sel de la terre [… ] vous êtes la lumière du monde », devait être le fil conducteur du Synode et aussi celui de la période post-synodale. En m’adressant à Yaoundé à l’ensemble des fidèles africains, j’avais dit :« À travers Jésus, il y a deux mille ans déjà, Dieu a apporté lui-même le sel et la lumière à l’Afrique. Depuis lors, la semence de sa présence est enfouie dans les profondeurs des cœurs de ce cher continent et elle germe peu à peu au-delà et à travers les aléas de l’histoire humaine de votre continent ».[5]\n\n7. L’Exhortation Ecclesia in Africa a fait sienne « l’idée-force de l’Église-Famille de Dieu », et les Pères synodaux « y ont vu une expression particulièrement appropriée de la nature de l’Église pour l’Afrique. L’image, en effet, met l’accent sur l’attention à l’autre, la solidarité, la chaleur des relations, l’accueil, le dialogue et la confiance ».[6] L’Exhortation invite les familles chrétiennes africaines à devenir des « églises domestiques »[7] pour aider leurs communautés respectives à reconnaître qu’elles appartiennent à un seul et même Corps. Cette image est importante non seulement pour l’Église en Afrique, mais aussi pour l’Église universelle, à l’heure où la famille est menacée par ceux qui veulent une vie sans Dieu. Priver de Dieu le continent africain, ce serait le faire mourir peu à peu en lui enlevant son âme.\n\n8. Dans la tradition vivante de l’Église, en réponse à la sollicitation de l’Exhortation Ecclesia in Africa,[8] voir l’Église comme une famille et une fraternité, c’est restaurer un aspect de son patrimoine. Dans cette réalité où Jésus-Christ, « l’aîné d’une multitude de frères » (Rm 8, 29), a réconcilié tous les hommes avec le Dieu Père (cf. Ep 2, 14-18) et a donné le Saint-Esprit (cf. Jn 20, 22), l’Église devient à son tour porteuse de cette Bonne Nouvelle de la filiation divine de toute personne humaine. Elle est appelée à la transmettre à toute l’humanité, en proclamant le salut réalisé pour nous par le Christ, en célébrant la communion avec Dieu et en vivant la fraternité dans la solidarité.\n\n9. La mémoire de l’Afrique garde le souvenir douloureux des cicatrices laissées par les luttes fratricides entre les ethnies, par l’esclavage et par la colonisation. Aujourd’hui encore, le continent est confronté à des rivalités, à des formes d’esclavage et de colonisation nouvelles. La première Assemblée Spéciale l’avait comparé à la victime des bandits, laissée moribonde au bord du chemin (cf. Lc 10, 25-37). C’est pourquoi on a pu parler de la « marginalisation » de l’Afrique. Une tradition née sur cette terre africaine identifie le bon Samaritain au Seigneur Jésus lui-même et invite à l’espérance. Clément d’Alexandrie écrivait en effet : « Qui, plus que lui, a eu pitié de nous, qui étions pour ainsi dire mis à mort par les puissances du monde des ténèbres, accablés d’une multitude de blessures, de craintes, de désirs, de colères, de chagrins, de mensonges et de plaisirs ? L’unique médecin de ces blessures, c’est Jésus ».[9] Il y a alors de nombreux motifs d’espérance et d’action de grâce. Ainsi par exemple, malgré les grandes pandémies – comme le paludisme, le sida, la tuberculose, etc.- qui déciment sa population et que la médecine cherche toujours plus efficacement à éradiquer, l’Afrique maintient sa joie de vivre, de célébrer la vie qui provient du Créateur dans l’accueil des naissances pour que s’agrandisse le cercle de la famille et de la communauté humaine. Je vois également un motif d’espérance dans le riche patrimoine intellectuel, culturel et religieux dont l’Afrique est dépositaire. Elle désire le préserver, l’explorer davantage et le faire connaître au monde. Il s’agit là d’un apport essentiel et positif.\n\n10. La deuxième Assemblée synodale pour l’Afrique s’est penchée sur le thème de la réconciliation, de la justice et de la paix. La riche documentation qui m’a été remise après les Assises – les Lineamenta, l’Instrumentum laboris, les rapports rédigés avant et après les discussions, les interventions et les comptes rendus des groupes de travail –, invite à « transformer la théologie […] en pastorale, c’est-à-dire en un ministère pastoral très concret, dans lequel les grandes visions de l’Écriture Sainte et de la Tradition sont appliquées à l’œuvre des évêques et des prêtres à un moment et en un lieu déterminés ».[10]\n\n11. C’est donc par souci paternel et pastoral que j’adresse ce document à l’Afrique d’aujourd’hui qui a connu les traumatismes et les conflits que nous savons. L’homme est pétri par son passé, mais il vit et chemine aujourd’hui. Il regarde l’avenir. Comme le reste du monde, l’Afrique vit un choc culturel qui porte atteinte aux fondements millénaires de la vie sociale et rend parfois difficile la rencontre avec la modernité. Dans cette crise anthropologique à laquelle le continent africain est confronté, il pourra trouver des chemins d’espérance en instaurant un dialogue entre les membres des composantes religieuses, sociales, politiques, économiques, culturelles et scientifiques. Il lui faudra alors retrouver et promouvoir une conception de la personne et de son rapport à la réalité fondée sur un renouveau spirituel profond.\n\n12. Dans l’Exhortation Ecclesia in Africa, Jean-Paul II faisait remarquer qu’« en dépit de la civilisation contemporaine du “village global”, en Afrique comme ailleurs dans le monde, l’esprit de dialogue, de paix et de réconciliation est loin d’habiter le cœur de tous les hommes. Les guerres, les conflits, les attitudes racistes et xénophobes dominent encore trop le monde des relations humaines ».[11] L’espérance qui caractérise la vie authentiquement chrétienne, rappelle que l’Esprit Saint est à l’œuvre partout, sur le continent africain aussi, et que les forces de vie, qui naissent de l’amour, l’emportent toujours sur les forces de la mort (cf. Ct 8, 6-7). C’est pourquoi, les Pères synodaux ont vu que les difficultés rencontrées par les pays respectifs et les Églises particulières en Afrique, ne représentaient pas des obstacles empêchant d’avancer, mais défiaient plutôt ce qu’il y a de meilleur en nous : notre imagination, notre intelligence, notre vocation à suivre sans concession les pas de Jésus-Christ, à rechercher Dieu, « Amour éternel et Vérité absolue ».[12] Avec tous les acteurs de la société africaine, l’Église se sent donc appelée à relever ces défis. C’est, en quelque sorte, comme un impératif de l’Évangile.\n\n13. Par ce document, je désire donner les fruits et les encouragements du Synode, et j’invite tous les hommes de bonne volonté à poser sur l’Afrique un regard de foi et de charité, pour l’aider à devenir par le Christ et par l’Esprit Saint, lumière du monde et sel de la terre (cf. Mt 5, 13. 14). Un précieux trésor est présent dans l’âme de l’Afrique où je perçois « le poumon spirituel pour une humanité qui semble en crise de foi et d’espérance »,[13] grâce aux richesses humaines et spirituelles inouïes de ses enfants, de ses cultures aux multiples couleurs, de son sol et de son sous-sol aux immenses ressources. Cependant, pour se tenir debout avec dignité, l’Afrique a besoin d’entendre la voix du Christ qui proclame aujourd’hui l’amour de l’autre, même de l’ennemi, jusqu’au don de sa propre vie, et qui prie aujourd’hui pour l’unité et la communion de tous les hommes en Dieu (cf.\n\nJn 17, 20-21).\n\nPREMIÈRE PARTIE\n\n« VOICI, JE FAIS L'UNIVERS NOUVEAU » (Ap 21, 5)\n\n14. Le Synode a permis de discerner les axes majeurs de la mission pour une Afrique désireuse de réconciliation, de justice et de paix. Il revient aux Églises particulières de traduire ces axes en « fermes propos et en lignes d’action concrètes ».[14] En effet, c’est « dans les Églises locales que peuvent se fixer les éléments concrets d’un programme – objectifs et méthodes de travail, formation et valorisation du personnel, recherche des moyens nécessaires – qui permette à l’annonce du Christ d’atteindre les personnes, de vivifier les communautés, et d’agir en profondeur par le témoignage des valeurs évangéliques sur la société et sur la culture »[15] africaines.\n\nCHAPITRE I\n\nAU SERVICE DE LA RÉCONCILIATION ET DE LA PAIX\n\nI. AUTHENTIQUES SERVITEURS DE LA PAROLE DE DIEU\n\n15. Une Afrique qui avance, joyeuse et vivante, manifeste la louange de Dieu. « La gloire de Dieu, c’est l’homme vivant » comme le faisait remarquer saint Irénée, mais il continue : « La vie de l’homme, c’est la vision de Dieu ».[16] C’est pourquoi, aujourd’hui encore, une des tâches essentielles de l’Église est de porter le message de l’Évangile au cœur des sociétés africaines, de conduire vers la vision de Dieu. Comme le sel donne goût aux aliments, ce message fait des personnes qui en vivent, d’authentiques témoins. Tous ceux qui grandissent de cette manière deviennent capables de se réconcilier en Jésus-Christ. Ils deviennent des lumières pour leurs frères. Ainsi, avec les Pères du Synode, j’invite « l’Église […] en Afrique à être témoin dans le service de la réconciliation, de la justice et de la paix, comme “sel de la terre” et “lumière du monde” »,[17] pour que sa vie réponde à cet appel : « Lève-toi, Église en Afrique, famille de Dieu, parce que le Père céleste t’appelle ! ».[18]\n\n16. Il est heureux que Dieu ait permis que le deuxième Synode pour l’Afrique soit célébré juste après celui qui a été consacré à la Parole de Dieu dans la vie et la mission de l’Église. Ce Synode a rappelé l’impérieux devoir du disciple d’écouter le Christ qui appelle à travers sa Parole. Par elle, les fidèles apprennent à entendre le Christ et à se laisser orienter par l’Esprit Saint qui nous révèle le sens de toutes choses (cf. Jn 16, 13). En effet, la « lecture et la méditation de la Parole de Dieu nous enracinent plus profondément dans le Christ et orientent notre ministère de serviteurs de la réconciliation, de la justice et de la paix ».[19] Comme le rappelait ce Synode, « pour devenir ses frères et sœurs, il faut être de “ceux qui écoutent la Parole de Dieu et la mettent en pratique” (Lc 8, 21). Écouter authentiquement, c’est obéir et œuvrer ; faire naître dans la vie la justice et l’amour ; offrir dans l’existence et dans la société, un témoignage conforme à l’appel des prophètes – qui unissait sans cesse Parole de Dieu et vie, foi et rectitude, culte et engagement social ».[20] Écouter et méditer la Parole de Dieu, c’est désirer la laisser pénétrer et former notre vie pour nous réconcilier avec Dieu, pour permettre à Dieu de nous conduire à une réconciliation avec le prochain, chemin nécessaire pour la construction d’une communauté de personnes et de peuples. Sur nos visages et dans nos vies, que la Parole de Dieu prenne vraiment chair !\n\nII. LE CHRIST AU CŒUR DES RÉALITÉS AFRICAINES :\n\nSOURCE DE RÉCONCILIATION DE JUSTICE ET DE PAIX\n\n17. Les trois concepts principaux du thème synodal, à savoir la réconciliation, la justice et la paix, ont mis le Synode face à sa « responsabilité théologique et sociale »,[21] et ont permis de s’interroger aussi sur le rôle public de l’Église et sa place dans l’espace africain d’aujourd’hui.[22] « On pourrait dire que réconciliation et justice sont les deux présupposés essentiels de la paix et qu’ils définissent également dans une certaine mesure sa nature ».[23] La tâche qu’il nous faut préciser, n’est pas aisée, car elle se situe entre l’engagement immédiat en politique – qui ne relève pas de la compétence directe de l’Église – et le repli ou l’évasion possible dans des théories théologiques et spirituelles ; celles-ci risquant de constituer une fuite face à une responsabilité concrète dans l’histoire humaine.\n\n18. « Je vous laisse la paix, c’est ma paix que je vous donne », dit le Seigneur, qui ajoute « non pas comme le monde la donne » (Jn 14, 27). La paix des hommes qui s’obtient sans la justice est illusoire et éphémère. La justice des hommes qui ne prend pas sa source dans la réconciliation par la « vérité de l’amour » (Ep 4, 15) demeure inachevée ; elle n’est pas authentiquement justice. C’est l’amour de la vérité, – « la vérité tout entière » à laquelle l’Esprit seul peut nous conduire (cf. Jn 16, 13) –, qui trace le chemin que toute justice humaine doit emprunter pour aboutir à la restauration des liens de fraternité dans la « famille humaine, communauté de paix »,[24] réconciliée avec Dieu par le Christ. La justice n’est pas désincarnée. Elle s’ancre nécessairement dans la cohérence humaine. Une charité qui ne respecte pas la justice et le droit de tous, est erronée. J’encourage donc les chrétiens à devenir exemplaires en matière de justice et de charité (Mt 5, 19-20).\n\nA. « LAISSEZ-VOUS RÉCONCILIER AVEC DIEU » (2 Co 5, 20b)\n\n19. « La réconciliation est un concept et une réalité pré-politiques, qui précisément pour cette raison, est de la plus grande importance pour la tâche politique elle-même. Si l’on ne crée pas dans les cœurs la force de la réconciliation, le présupposé intérieur manque à l’engagement politique pour la paix. Les membres du Synode se sont engagés en vue de cette purification intérieure de l’homme qui constitue la condition préliminaire essentielle à l’édification de la justice et de la paix. Mais cette purification et cette maturation intérieure vers une véritable humanité ne peuvent exister sans Dieu ».[25]\n\n20. En effet, c’est la grâce de Dieu qui nous donne un cœur nouveau et qui nous réconcilie avec lui et avec les autres.[26] C’est le Christ qui a rétabli l’humanité dans l’amour du Père. La réconciliation prend donc sa source dans cet amour ; elle naît de l’initiative du Père de renouer la relation avec l’humanité, relation rompue par le péché de l’homme. En Jésus-Christ, « dans sa vie et dans son ministère, mais, spécialement, dans sa mort et sa résurrection, l’Apôtre Paul avait vu Dieu réconcilier le monde (toutes les choses sous le ciel et sur la terre) avec lui-même, ne tenant plus compte des fautes des hommes (cf. 2 Co 5, 19 ; Rm 5, 10 ; Col 1, 21-22). L’Apôtre avait vu Dieu réconcilier les Juifs et les Gentils avec lui-même, créant un homme nouveau à la place des deux peuples\n\n(cf. Ep 2, 15 ; 3, 6). Ainsi, l’expérience de la réconciliation établit la communion à deux niveaux : d’une part la communion entre Dieu et les hommes, et d’autre part, du fait que l’expérience de réconciliation nous fait aussi (nous, l’humanité réconciliée) “ambassadeurs de réconciliation”, elle rétablit également la communion entre les hommes ».[27] « Ainsi, la réconciliation ne se limite pas au dessein de Dieu de ramener à lui dans le Christ l’humanité séparée et souillée par le péché, à travers le pardon des fautes et par amour. C’est aussi la restauration des relations entre les hommes au moyen de la résolution des différends et la suppression des obstacles à leurs relations grâce à leur expérience de l’amour de Dieu ».[28] La parabole de l’enfant prodigue l’illustre quand l’Évangéliste nous présente dans le retour du fils cadet, c’est-à-dire dans sa conversion, le besoin de se réconcilier, d’un côté, avec son père et, de l’autre, avec son frère aîné par la médiation du père\n\n(cf. Lc 15, 11-32). Des témoignages émouvants de fidèles d’Afrique, « des témoignages de souffrance et de réconciliation concrète dans les tragédies de l’histoire récente du continent »[29] ont montré la puissance de l’Esprit qui transforme les cœurs des victimes et de leurs bourreaux pour rétablir la fraternité.[30]\n\n21. De fait, seule une authentique réconciliation engendre une paix durable dans la société. Ses protagonistes sont certes les autorités gouvernementales et les chefs traditionnels, mais également les simples citoyens. Après un conflit, la réconciliation souvent menée et accomplie dans le silence et la discrétion restaure l’union des cœurs et la coexistence sereine. Grâce à elle, après de longues périodes de guerre, des nations retrouvent la paix, des sociétés profondément blessées par la guerre civile ou le génocide reconstruisent leur unité. C’est en donnant et en accueillant le pardon[31] que les mémoires blessées des personnes ou des communautés ont pu guérir et que des familles jadis divisées ont retrouvé l’harmonie. « La réconciliation surmonte les crises, restaure la dignité des personnes et ouvre la voie au développement et à la paix durable entre les peuples à tous les niveaux »,[32] ont tenu à souligner les Pères du Synode.\n\nPour devenir effective, cette réconciliation devra être accompagnée par un acte courageux et honnête : la recherche des responsables de ces conflits, de ceux qui ont commandité les crimes et qui se livrent à toutes sortes de trafics, et la détermination de leur responsabilité. Les victimes ont droit à la vérité et à la justice. Il est important actuellement et pour l’avenir de purifier la mémoire afin de construire une société meilleure où de telles tragédies ne se répètent plus.\n\nB. DEVENIR JUSTES ET CONSTRUIRE UN ORDRE SOCIAL JUSTE\n\n22. Il ne fait pas de doute que la construction d’un ordre social juste relève de la compétence de la sphère politique.[33] Cependant, une des tâches de l’Église en Afrique consiste à former des consciences droites et réceptives aux exigences de la justice pour que grandissent des hommes et des femmes soucieux et capables de réaliser cet ordre social juste par leur conduite responsable. Le modèle par excellence à partir duquel l’Église pense et raisonne, et qu’elle propose à tous, c’est le Christ.[34] Selon sa doctrine sociale, « l’Église n’a pas de solutions techniques à offrir et ne prétend “aucunement s’immiscer dans la politique des États”. Elle a toutefois une mission de vérité à remplir […] une mission impérative. Sa doctrine sociale est un aspect particulier de cette annonce : c’est un service rendu à la vérité qui libère ».[35]\n\n23. Grâce aux Commissions Justice et Paix, l’Église s’est engagée dans la formation civique des citoyens et dans l’accompagnement du processus électoral en différents pays. Elle contribue ainsi à l’éducation des populations et à l’éveil de leur conscience et de leur responsabilité civiques. Ce rôle éducatif particulier est apprécié par un grand nombre de pays qui reconnaissent l’Église comme un artisan de paix, un agent de réconciliation, et un héraut de la justice. Il est bon de répéter que, tout en distinguant le rôle des Pasteurs et celui des fidèles laïcs, la mission de l’Église n’est pas d’ordre politique.[36] Sa fonction est d’éduquer le monde au sens religieux en proclamant le Christ. L’Église désire être le signe et la sauvegarde de la transcendance de la personne humaine. Elle doit aussi éduquer les hommes à rechercher la vérité suprême face à ce qu’ils sont et à leurs interrogations pour trouver des solutions justes à leurs problèmes.[37]\n\n1. VIVRE DE LA JUSTICE DU CHRIST\n\n24. Sur le plan social, la conscience humaine est interpellée par de graves injustices existant dans notre monde, en général, et à l’intérieur de l’Afrique, en particulier. La confiscation des biens de la terre par une minorité au détriment de peuples entiers, est inacceptable parce qu’immorale. La justice oblige à « donner à chacun son bien propre » – ius suum unicuique tribuere.[38] Il s’agit donc de rendre justice aux peuples. L’Afrique est capable d’assurer à tous les individus et à toutes les nations du continent les conditions élémentaires qui permettent de participer au développement.[39] Les Africains pourront ainsi mettre les talents et les richesses que Dieu leur a donnés au service de leur terre et de leurs frères. La justice, vécue dans toutes les dimensions de la vie, privée et publique, économique et sociale, a besoin d’être soutenue par la subsidiarité et la solidarité, et encore plus d’être animée par la charité. « Selon le principe de subsidiarité, ni l’État ni aucune société plus vaste ne doivent se substituer à l’initiative et à la responsabilité des personnes et des corps intermédiaires ».[40] La solidarité est garante de la justice et de la paix, de l’unité donc, de sorte que « l’abondance des uns supplée au manque des autres ».[41] Et la charité qui assure le lien avec Dieu, va plus loin que la justice distributive. Car si « la justice est la vertu qui distribue à chacun son bien propre […] ce n’est pas la justice de l’homme celle qui soustrait l’homme au vrai Dieu ».[42]\n\n25. Dieu lui-même nous montre la véritable justice quand, par exemple, nous voyons Jésus entrer dans la vie de Zachée et offrir ainsi au pécheur la grâce de sa présence (cf. Lc 19, 1-10). Quelle est donc cette justice du Christ ? Les témoins de cette rencontre avec Zachée observent Jésus\n\n(cf. Lc 19, 7) ; leur murmure désapprobateur se veut une expression de l’amour de la justice. Ils ignorent cependant la justice de l’amour qui s’ouvre jusqu’à l’extrême, jusqu’à faire passer en soi la « malédiction » due aux humains, pour qu’ils reçoivent en échange la « bénédiction » qui est le don de Dieu (cf. Ga 3, 13-14). La justice divine offre à la justice humaine, toujours limitée et imparfaite, l’horizon vers lequel elle doit tendre pour s’accomplir. Elle nous fait prendre conscience en outre, de notre propre indigence, de l’exigence du pardon et de l’amitié de Dieu. C’est ce que nous vivons dans les sacrements de la Pénitence et de l’Eucharistie qui découlent de l’action du Christ. Cette action nous introduit dans une justice où nous recevons bien plus que nous n’étions en droit d’attendre car, dans le Christ, la charité est le résumé de la Loi (cf. Rm 13, 8-10).[43] Par le Christ, unique modèle, le juste est invité à entrer dans l’ordre de l’amour-agapê.\n\n2. CRÉER UN ORDRE JUSTE DANS LA LOGIQUE DES BÉATITUDES\n\n26. Le disciple du Christ, uni à son Maître, doit contribuer à former une société juste où tous pourront participer activement avec leurs propres talents à la vie sociale et économique. Ils pourront donc gagner ce qui leur est nécessaire pour vivre selon leur dignité humaine dans une société où la justice sera vivifiée par l’amour.[44] Le Christ ne propose pas une révolution de type social ou politique, mais celle de l’amour, réalisée dans le don total de sa personne par sa mort sur la Croix et sa Résurrection. Sur cette révolution de l’amour se fondent les Béatitudes (Mt 5, 3-12). Elles fournissent un nouvel horizon de justice inauguré dans le mystère pascal et grâce auquel nous pouvons devenir justes et construire un monde meilleur. La justice de Dieu, que nous révèlent les Béatitudes, élève les humbles et abaisse ceux qui s’élèvent. Elle se réalise en plénitude, il est vrai, dans le Royaume de Dieu qui se réalisera à la fin des temps. Mais la justice de Dieu se manifeste, d’ores et déjà, là où les pauvres sont consolés et admis au festin de la vie.\n\n27. Selon la logique des Béatitudes, une attention préférentielle doit être portée au pauvre, à l’affamé, au malade – par exemple du sida, de la tuberculose ou du paludisme –, à l’étranger, à l’humilié, au prisonnier, au migrant méprisé, au réfugié ou au déplacé, etc. – (cf. Mt 25, 31-46). La réponse à leurs besoins dans la justice et la charité dépend de tous. L’Afrique attend cette attention de toute la famille humaine comme d’elle-même.[45] Elle devra cependant commencer par introduire en son propre sein, de manière résolue, la justice politique, sociale et administrative, éléments de la culture politique nécessaire au développement et à la paix. Pour sa part, l’Église apportera sa contribution spécifique s’appuyant sur l’enseignement des Béatitudes.\n\nC. L’AMOUR DANS LA VÉRITÉ : SOURCE DE PAIX\n\n28. La perspective sociale qu’illustre l’agir du Christ, fondé sur l’amour, transcende le minimum qu’exige la justice humaine : c’est-à-dire que l’on donne à l’autre ce qui lui revient. La logique interne de l’amour dépasse cette justice et va jusqu’à donner ce que l’on possède :[46] « N’aimons ni de mots ni de langue, mais en actes et en vérité » (1 Jn 3, 18). À l’image de son Maître, le disciple du Christ ira plus loin encore, jusqu’au don de lui-même pour ses frères (cf. 1 Jn 3, 16). C’est le prix de la paix authentique en Dieu (cf. Ep 2, 14).\n\n1. SERVICE FRATERNEL CONCRET\n\n29. Aucune société, même développée, ne peut se passer du service fraternel animé par l’amour. « Celui qui veut s’affranchir de l’amour se prépare à s’affranchir de l’homme en tant qu’homme. Il y aura toujours de la souffrance, qui réclame consolation et aide. Il y aura toujours de la solitude. De même, il y aura toujours des situations de nécessité matérielle, pour lesquelles une aide est indispensable, dans le sens d’un amour concret pour le prochain ».[47] C’est l’amour qui apaise les cœurs blessés, esseulés, abandonnés. C’est l’amour qui engendre la paix ou la rétablit dans le cœur humain et l’instaure entre les hommes.\n\n2. L’ÉGLISE COMME UNE SENTINELLE\n\n30. Dans la situation actuelle de l’Afrique, l’Église est appelée à faire entendre la voix du Christ. Elle désire suivre la recommandation de Jésus à Nicodème qui s’interrogeait sur la possibilité de renaître : « Il vous faut naître d’en-haut » (Jn 3, 7). Les missionnaires ont proposé aux Africains cette nouvelle naissance « d’eau et d’esprit » (Jn 3, 5), une Bonne Nouvelle que toute personne a le droit d’entendre afin de réaliser pleinement sa vocation.[48] L’Église en Afrique vit de cet héritage. À cause du Christ et par fidélité à sa leçon de vie, elle se sent poussée à être présente là où l’humanité connaît la souffrance et à se faire l’écho du cri silencieux des innocents persécutés, ou des peuples dont des gouvernants hypothèquent le présent et l’avenir au nom d’intérêts personnels.[49] Par sa capacité à reconnaître le visage du Christ dans celui de l’enfant, du malade, du souffrant ou du nécessiteux, l’Église contribue à forger lentement mais sûrement l’Afrique nouvelle. Dans son rôle prophétique, chaque fois que les peuples crient vers elle: « Veilleur, où en est la nuit ? » (Is 21, 11), l’Église désire être prête à rendre raison de l’espérance qu’elle porte en elle (cf. 1 P 3, 15) car une aube nouvelle pointe à l’horizon (cf. Ap 22, 5). Seul le refus de la déshumanisation de l’homme, et de la compromission – par crainte de l’épreuve ou du martyre – servira la cause de l’Évangile de vérité. « Dans le monde, dit le Christ, vous aurez à souffrir. Mais gardez courage ! J’ai vaincu le monde ! » (Jn 16, 33). La paix authentique vient du Christ (cf. Jn 14, 27). Elle n’est donc pas comparable à celle du monde. Elle n’est pas le fruit de négociations et d’accords diplomatiques fondés sur des intérêts. C’est la paix de l’humanité réconciliée avec elle-même en Dieu et dont l’Église est le sacrement.[50]\n\nCHAPITRE II\n\nLES CHANTIERS POUR LA RÉCONCILIATION, LA JUSTICE ET LA PAIX\n\n31. À ce point, je souhaite indiquer quelques chantiers que les Pères du Synode ont identifiés pour la mission actuelle de l’Église dans son souci d’aider l’Afrique à s’émanciper des forces qui la paralysent. Le Christ n’a-t-il pas dit tout d’abord au paralytique : « Tes péchés te sont remis » et puis « Lève toi ! » (Lc 5, 20. 24) ?\n\nI. L’ATTENTION À LA PERSONNE HUMAINE\n\nA. LA METANOIA : UNE AUTHENTIQUE CONVERSION\n\n32. La préoccupation majeure des membres du Synode, face à la situation du continent, a été de chercher comment mettre dans le cœur des Africains disciples du Christ la volonté de s’engager effectivement à vivre l’Évangile dans leur vie et dans la société. Le Christ appelle constamment à la metanoia, à la conversion.[51] Les chrétiens sont marqués par l’esprit et les habitudes de leur époque et de leur milieu. Mais par la grâce de leur baptême, ils sont invités à renoncer aux tendances nocives dominantes et à aller à contre-courant. Un tel témoignage exige un engagement résolu dans « une conversion continue vers le Père, source de toute vraie vie, l’unique capable de nous délivrer du mal, de toute tentation et de nous maintenir dans son Esprit, au sein même du combat contre les forces du mal ».[52] Cette conversion n’est possible qu’en s’appuyant sur des convictions de foi consolidées par une catéchèse authentique. Il convient donc de « maintenir un lien vivant entre le catéchisme mémorisé et la catéchèse vécue, pour conduire à une conversion de vie profonde et permanente ».[53] La conversion se vit de manière particulière dans le Sacrement de la Réconciliation auquel une attention singulière sera accordée pour en faire une véritable « école du cœur ». À cette école, le disciple du Christ se forge, peu à peu, une vie chrétienne adulte, attentive aux dimensions théologales et morales de ses actes, et il devient ainsi capable de « faire face aux difficultés de la vie sociale, politique, économique et culturelle »[54] par une vie empreinte de l’esprit évangélique. La contribution des chrétiens en Afrique ne sera décisive que si l’intelligence de la foi aboutit à l’intelligence de la réalité.[55] Pour cela, l’éducation à la foi est indispensable, sinon le Christ ne sera qu’un nom supplémentaire accolé à nos théories. La parole et le témoignage de vie vont de pair.[56] Mais le témoignage seul ne suffit pas non plus, car « le plus beau témoignage se révélera à la longue impuissant s’il n’est pas éclairé, justifié – ce que Pierre appelait donner “les raisons de son espérance” (1 P 3, 15) –, explicité par une annonce claire, sans équivoque, du Seigneur Jésus ».[57]\n\nB. VIVRE LA VÉRITÉ DU SACREMENT DE LA PÉNITENCE ET DE LA RÉCONCILIATION\n\n33. Les membres du Synode ont, en outre, souligné qu’un grand nombre de chrétiens en Afrique adoptent une attitude ambiguë face à la célébration du Sacrement de la Réconciliation, alors que ces mêmes chrétiens sont souvent très scrupuleux dans l’application des rites traditionnels de réconciliation. Pour aider le fidèle catholique à vivre une authentique démarche de metanoia dans la célébration de ce Sacrement, où la mentalité tout entière se réoriente vers la rencontre avec le Christ,[58] il serait bon que les Évêques fassent étudier sérieusement les cérémonies traditionnelles africaines de réconciliation pour en évaluer les aspects positifs et les limites. Car ces médiations pédagogiques traditionnelles[59] ne peuvent, en aucun cas, remplacer le Sacrement. L’Exhortation apostolique post-synodale Reconciliatio et Paenitentia du Bienheureux Pape Jean-Paul II a clairement rappelé quels étaient le ministre et les formes du Sacrement de la Pénitence et de la Réconciliation.[60] Ces médiations pédagogiques traditionnelles peuvent uniquement contribuer à réduire la déchirure ressentie et vécue par certains fidèles en les aidant à s’ouvrir avec plus de profondeur et de vérité au Christ, l’Unique grand Médiateur, pour recevoir la grâce du Sacrement de Pénitence. Célébré dans la foi, ce Sacrement est suffisant pour nous réconcilier avec Dieu et avec le prochain.[61] C’est en définitive Dieu qui, en son Fils, nous réconcilie avec Lui et avec les autres.\n\nC. UNE SPIRITUALITÉ DE COMMUNION\n\n34. La réconciliation n’est pas un acte isolé mais un long processus grâce auquel chacun se voit rétabli dans l’amour, un amour qui guérit par l’action de la Parole de Dieu. Elle devient alors une manière de vivre, en même temps qu’une mission. Pour réussir une véritable réconciliation, et mettre en œuvre la spiritualité de communion par la réconciliation, l’Église a besoin de témoins qui soient profondément enracinés dans le Christ, et qui se nourrissent de sa Parole et des Sacrements. Ainsi, tendus vers la sainteté, ces témoins sont capables de s’investir dans l’œuvre de communion de la Famille de Dieu en communiquant au monde, au besoin jusqu’au martyre, l’esprit de réconciliation, de justice et de paix, à l’exemple du Christ.\n\n35. Je voudrais rappeler ce que le Pape Jean-Paul II proposait à toute l’Église comme conditions d’une spiritualité de communion :être capable de percevoir la lumière du mystère de la Trinitésur le visage des frères qui sont à nos côtés ;[62] se montrer attentif, « dans l’unité profonde du Corps mystique, à son frère dans la foi, le considérant donc comme “l’un des nôtres”, pour partager ses joies et ses souffrances, pour deviner ses désirs et répondre à ses besoins, pour lui offrir une amitié vraie et profonde » ;[63]être capable en outre de reconnaître ce qu’il y a de positif dans l’autre pour l’accueillir et le valoriser comme un don que Dieu me fait à travers celui qui l’a reçu, bien au-delà de sa personne qui devient alors un intendant des grâces divines ; enfin « savoir “donner une place” à son frère, en portant “les fardeaux les uns des autres” (Ga 6, 2) et en repoussant les tentations égoïstes qui continuellement nous tendent des pièges et qui provoquent compétition, carriérisme, défiance, jalousies ».[64]\n\nAinsi mûrissent des hommes et des femmes de foi et de communion faisant preuve de courage dans la vérité et l’abnégation, et illuminés par la joie. Ils donnent alors un témoignage prophétique d’une vie cohérente avec leur foi. Marie, Mère de l’Église, qui a su accueillir la Parole de Dieu, est leur modèle : par son écoute de la Parole, elle a su entendre les besoins des hommes et intercéder pour eux dans sa compassion.[65]\n\nD. L’INCULTURATION DE L'ÉVANGILE ET L'ÉVANGÉLISATION DE LA CULTURE\n\n36. Pour réaliser cette communion, il serait bon de revenir sur une nécessité évoquée lors de la première Assemblée synodale pour l’Afrique : une étude approfondie des traditions et des cultures africaines. Les membres du Synode ont constaté l’existence d’une dichotomie entre certaines pratiques traditionnelles des cultures africaines et les exigences spécifiques du message du Christ. Le souci de la pertinence et de la crédibilité impose à l’Église un discernement approfondi pour identifier les aspects de la culture qui font obstacle à l’incarnation des valeurs de l’Évangile, tout comme ceux qui les promeuvent.[66]\n\n37. Cependant, il ne faut pas oublier que l’Esprit Saint est l’authentique protagoniste de l’inculturation, « c’est lui qui préside de manière féconde au dialogue entre la Parole de Dieu, qui s’est révélée dans le Christ, et les requêtes les plus profondes qui jaillissent de la multiplicité des hommes et des cultures. Ainsi se poursuit dans l’histoire, dans l’unité d’une même et unique foi, l’événement de la Pentecôte, qui s’enrichit à travers la diversité des langages et des cultures ».[67] L’Esprit Saint fait que l’Évangile soit capable d’imprégner toutes les cultures, sans se laisser asservir par aucune.[68] Les Évêques auront à cœur de veiller à cette exigence d’inculturation dans le respect des normes fixées par l’Église. Discerner quels éléments culturels et quelles traditions sont contraires à l’Évangile permettra de pouvoir séparer le bon grain de l’ivraie (cf. Mt 13, 26). Tout en restant pleinement lui-même, dans l’absolue fidélité à l’annonce évangélique et à la tradition ecclésiale, le christianisme revêtira ainsi le visage des innombrables cultures et des peuples où il est accueilli et enraciné. L’Église deviendra alors une icône de l’avenir que l’Esprit de Dieu nous prépare,[69] icône à laquelle l’Afrique apportera sa contribution propre. Dans cette œuvre d’inculturation, il ne convient pas d’oublier la tâche, elle aussi essentielle, de l’évangélisation du monde de la culture contemporaine africaine.\n\n38. Les initiatives de l’Église dans l’appréciation positive et la sauvegarde des cultures africaines sont connues. Il est très important de poursuivre cette tâche, à l’heure où le brassage des peuples, tout en constituant un enrichissement, fragilise souvent les cultures et les sociétés. L’identité des communautés africaines se joue dans ces rencontres interculturelles. Il faut donc s’engager à transmettre les valeurs que le Créateur a insufflées dans les cœurs des Africains depuis la nuit des temps. Elles ont servi de matrice pour façonner des sociétés vivant dans une certaine harmonie, car portant en leur sein des modes traditionnels de régulation pour une coexistence pacifique. Il s’agit donc de mettre en valeur ces éléments positifs, en les illuminant de l’intérieur (cf. Jn 8, 12) pour que le chrétien soit effectivement rejoint par le message du Christ, et pour qu’ainsi la lumière de Dieu puisse briller aux yeux des hommes. Alors, voyant les bonnes actions des chrétiens, les hommes et les femmes pourront glorifier « le Père qui est dans les cieux » (Mt 5, 16).\n\nE. LE DON DU CHRIST : L’EUCHARISTIE ET LA PAROLE DE DIEU\n\n39. Au-delà des différences d’origine ou de culture, le grand défi qui nous attend tous, est de discerner dans la personne humaine, aimée de Dieu, le fondement d’une communion qui respecte et intègre les contributions particulières des diverses cultures.[70] Nous « devons ouvrir réellement ces frontières entre tribus, ethnies, religions à l’universalité de l’amour de Dieu ».[71] Des hommes et des femmes différents par l’origine, la culture, la langue ou la religion, peuvent vivre ensemble harmonieusement.\n\n40. En effet, le Fils de Dieu a dressé sa tente parmi nous ; il a versé son Sang pour nous. Conformément à sa promesse d’être avec nous jusqu’à la fin des temps (cf. Mt 28, 20), il se donne à nous chaque jour comme nourriture dans l’Eucharistie et dans les Écritures. J’ai écrit dans l’Exhortation apostolique post-synodale Verbum Domini, que « la Parole et l’Eucharistie sont corrélées intimement au point de ne pouvoir être comprises l’une sans l’autre: la Parole de Dieu se fait chair sacramentelle dans l’événement eucharistique. L’Eucharistie nous ouvre à l’intelligence de la Sainte Écriture, comme la Sainte Écriture illumine et explique à son tour le Mystère eucharistique ».[72]\n\n41. L’Écriture Sainte atteste en effet que le Sang versé du Christ devient, par le baptême, le principe et le lien d’une nouvelle fraternité. Celle-ci est à l’opposé de la division, du tribalisme, du racisme, de l’ethnocentrisme, etc. (cf. Ga 3, 26-28). L’Eucharistie est la force qui rassemble les enfants de Dieu dispersés et les maintient dans la communion,[73] « puisque dans nos veines circule le même Sang du Christ, qui fait de nous les fils de Dieu, membres de la Famille de Dieu ».[74] Recevant Jésus dans l’Eucharistie et l’Écriture, nous sommes renvoyés au monde pour lui offrir le Christ en nous mettant au service des autres (cf. Jn 13, 15 ; 1 Jn 3, 16).[75]\n\nII. VIVRE ENSEMBLE\n\nA. LA FAMILLE\n\n42. La famille est le « sanctuaire de la vie » et une cellule vitale de la société et de l’Église. C’est en elle que « se modèle de manière primordiale le visage d’un peuple ; c’est là que ses membres reçoivent les acquis fondamentaux ; ils apprennent à aimer en étant aimés gratuitement ; ils apprennent le respect de toute autre personne en étant respectés ; ils apprennent à connaître le visage de Dieu en en recevant la première révélation d’un père et d’une mère pleins d’attentions. Chaque fois que ces expériences fondatrices font défaut, c’est l’ensemble de la société qui souffre violence et qui engendre à son tour de multiples violences ».[76]\n\n43. La famille est bien le lieu propice pour l’apprentissage et la pratique de la culture du pardon, de la paix et de la réconciliation. « Dans une saine vie familiale, on fait l’expérience de certaines composantes fondamentales de la paix : la justice et l’amour entre frères et sœurs, la fonction d’autorité manifestée par les parents, le service affectueux envers les membres les plus faibles parce que petits, malades ou âgés, l’aide mutuelle devant les nécessités de la vie, la disponibilité à accueillir l’autre et, si nécessaire, à lui pardonner. C’est pourquoi, la famille est la première et irremplaçable éducatrice à la paix ».[77] En raison de son importance capitale et des menaces qui pèsent sur cette institution – la distorsion de la notion de mariage et de famille elle-même, la dévaluation de la maternité et la banalisation de l’avortement, la facilitation du divorce et le relativisme d’une « nouvelle éthique » – la famille a besoin d’être protégée et défendue,[78] pour qu’elle rende à la société le service qu’elle attend d’elle, c’est-à-dire lui donner des hommes et des femmes capables d’édifier un tissu social de paix et d’harmonie.\n\n44. J’encourage donc vivement les familles à puiser inspiration et force dans le Sacrement de l’Eucharistie, afin de vivre la nouveauté radicale apportée par le Christ au cœur des conditions communes de l’existence, amenant chacun à être un témoin rayonnant dans son milieu de travail et dans la société tout entière. « L’amour entre l’homme et la femme, l’accueil de la vie, la tâche éducative, se révèlent être des lieux privilégiés où l’Eucharistie peut manifester sa capacité de transformer et de porter l’existence à sa plénitude de sens ».[79] Il apparaît clairement que participer à l’Eucharistie dominicale est requis par la conscience chrétienne et en même temps forme celle-ci.[80]\n\n45. Par ailleurs, donner en famille toute sa place à la prière, personnelle et communautaire, signifie respecter un principe essentiel de la vision chrétienne de la vie : le primat de la grâce. La prière nous rappelle constamment le primat du Christ, et, en lien avec lui, le primat de la vie intérieure et de la sainteté. Le dialogue avec Dieu ouvre le cœur au flot de la grâce et permet à la Parole du Christ de passer à travers nous avec toute sa force ! Pour cela, l’écoute assidue et la lecture attentive de l’Écriture Sainte au sein des familles sont nécessaires.[81]\n\n46. De plus « la mission éducative de la famille chrétienne [est] un vrai ministère, grâce auquel l’Évangile est transmis et diffusé, à tel point que la vie familiale dans son ensemble devient chemin de foi et en quelque sorte initiation chrétienne ou école de vie à la suite du Christ. Dans la famille, consciente d’un tel don, comme l’a écrit Paul VI, “tous les membres de la famille évangélisent et sont évangélisés”. En vertu de ce ministère d’éducation, les parents, à travers leur témoignage de vie, sont les premiers hérauts de l’Évangile auprès de leurs enfants. […]Ils deviennent pleinement parents en ce sens qu’ils engendrent non seulement à la vie selon la chair mais aussi à celle qui, à travers la renaissance dans l’Esprit, jaillit de la Croix et de la Résurrection du Christ ».[82]\n\nB. LES PERSONNES ÂGÉES\n\n47. En Afrique, les personnes âgées sont entourées d’une vénération particulière. Elles ne sont pas bannies des familles ou marginalisées comme dans d’autres cultures. Au contraire, elles sont estimées et parfaitement intégrées dans leur famille dont elles constituent le sommet. Cette belle réalité africaine devrait inspirer les sociétés occidentales afin qu’elles accueillent la vieillesse avec plus de dignité. La Sainte Écriture parle des personnes âgées avec fréquence. « La couronne des vieillards, c’est une riche expérience, leur fierté, c’est la crainte de Dieu » (Eccl. 25, 6). La vieillesse, malgré la fragilité qui semble la caractériser, est un don qu’il convient de vivre quotidiennement dans la disponibilité sereine envers Dieu et le prochain. C’est aussi le temps de la sagesse, car le temps vécu a appris la grandeur et la précarité de la vie. Et, en homme de foi, le vieillard Siméon proclame avec enthousiasme et sagesse non pas un adieu angoissé à la vie, mais une action de grâce au Sauveur du monde (cf. Lc 2, 25-32).\n\n48. C’est à cause de cette sagesse, parfois chèrement acquise, que les personnes âgées peuvent agir sur la famille de diverses manières. Leur expérience les conduit naturellement non seulement à combler le fossé intergénérationnel, mais encore à affirmer la nécessité de l’interdépendance humaine.\n\nElles sont un trésor pour toutes les composantes de la famille, surtout pour les jeunes couples et les enfants qui trouvent chez elles compréhension et amour. N’ayant pas uniquement transmis la vie, elles contribuent par leur comportement à consolider leur famille (cf. Tt 2, 2-5) et, par leur prière et leur vie de foi, à enrichir spirituellement tous les membres de leur famille et la communauté.\n\n49. Très souvent encore en Afrique, la stabilité et l’ordre social sont confiés à un conseil d’anciens ou à des Chefs traditionnels. Les personnes âgées peuvent contribuer par ce biais de manière efficace à l’édification d’une société plus juste qui va de l’avant, non pas grâce à des expériences, parfois hasardeuses, mais graduellement et avec un équilibre prudent. Les personnes âgées pourront ainsi participer à la réconciliation des personnes et des communautés par leur sagesse et leur expérience.\n\n50. L’Église regarde les personnes âgées avec grande estime. Avec le bienheureux Jean-Paul II, je désire vous redire : « L’Église a besoin de vous, mais la société civile a besoin de vous, elle aussi ! […] Sachez employer généreusement le temps dont vous disposez et les talents que Dieu vous a accordés […] Contribuez à annoncer l’Évangile […] Consacrez du temps et de l’énergie à la\n\nprière […] ».[83]\n\nC. LES HOMMES\n\n51. Dans la famille, les hommes ont une mission particulière à remplir. De par leur rôle d’époux et de père, ils exercent la noble responsabilité de donner à la société les valeurs dont elle a besoin à travers la relation conjugale et l’éducation des enfants.\n\n52. Avec les Pères du Synode, j’encourage les hommes catholiques à contribuer vraiment dans leur famille à l’éducation humaine et chrétienne des enfants, à l’accueil et à la protection de la vie dès le moment de sa conception.[84] Je les invite à instaurer un style chrétien de vie, enraciné et fondé dans l’amour (cf. Ep 3, 17). Avec saint Paul, je leur redis : « Aimez vos femmes comme le Christ a aimé l’Église ; il s’est livré pour elle […] ; les maris doivent aimer leurs femmes comme leurs propres corps. Aimer sa femme, c’est s’aimer soi-même. Car nul n’a jamais haï sa propre chair […] on en prend soin. C’est justement ce que le Christ fait pour l’Église » (Ep 5, 25-29). N’ayez pas peur de rendre visible et tangible qu’il n’y a pas de plus grand amour que de donner sa vie pour ceux qu’on aime (cf. Jn 15, 13), c’est-à-dire en premier lieu sa femme et ses enfants. Cultivez une joie sereine dans votre foyer ! Le mariage est un « don du Seigneur », disait saint Fulgence de Ruspe.[85] Votre témoignage rendu à la dignité inviolable de chaque personne humaine sera un antidote efficace pour lutter contre des pratiques traditionnelles qui sont contraires à l’Évangile et qui oppriment particulièrement les femmes.\n\n53. En manifestant et en vivant sur terre la paternité même de Dieu (cf. Ep 3, 15), vous êtes appelés à garantir le développement personnel de tous les membres de la famille, berceau et moyen le plus efficace pour humaniser la société, lieu de rencontre de plusieurs générations.[86] Par la dynamique créatrice de la Parole de Dieu même,[87] que grandisse votre sens des responsabilités, jusqu’à vous engager concrètement dans l’Église ! Celle-ci a besoin de témoins convaincus et efficaces de la foi qui promeuvent la réconciliation, la justice et la paix[88] et apportent leur contribution enthousiaste et courageuse à la transformation du milieu de vie et de la société dans son ensemble. Vous êtes ces témoins par votre travail qui permet d’assurer habituellement votre subsistance et celle de votre famille. Bien plus, par l’hommage de ce travail à Dieu, vous êtes associés à l’œuvre rédemptrice de Jésus-Christ qui a donné au travail une dignité éminente en œuvrant de ses propres mains à Nazareth.[89]\n\n54. La qualité et le rayonnement de votre vie chrétienne dépendent d’une vie de prière profonde, nourrie de la Parole de Dieu et des Sacrements. Soyez donc vigilants à maintenir vivante cette dimension essentielle de votre engagement chrétien ; votre témoignage de foi dans les tâches quotidiennes, votre participation aux mouvements ecclésiaux y trouvent la source de leur dynamisme ! Ce faisant, vous devenez aussi des modèles que les jeunes gens voudront imiter, et vous pouvez ainsi les aider à entrer dans une vie adulte responsable. N’ayez pas peur de leur parler de Dieu et de les introduire, par votre exemple, à la vie de foi et à l’engagement dans les activités sociales ou caritatives, les amenant à découvrir en vérité qu’ils sont créés à l’image et à la ressemblance de Dieu : « Les signes de cette image divine en l’homme peuvent être reconnus, non dans la forme du corps qui se corrompt, mais dans la prudence de l’intelligence, dans la justice, la modération, le courage, la sagesse, l’instruction ».[90]\n\nD. LES FEMMES\n\n55. Les femmes en Afrique apportent une grande contribution à la famille, à la société et à l’Église avec leurs nombreux talents et leurs dons irremplaçables. Comme le disait Jean-Paul II : « La femme est celle en qui l’ordre de l’amour dans le monde créé des personnes trouve le lieu de son premier enracinement ».[91] L’Église et la société ont besoin que les femmes aient toute leur place dans le monde « afin que l’être humain puisse y vivre sans se déshumaniser complètement ».[92]\n\n56. S’il est indéniable que des progrès ont été accomplis pour favoriser l’épanouissement et l’éducation de la femme dans certains pays africains, il reste cependant que, dans l’ensemble, sa dignité, ses droits ainsi que son apport essentiel à la famille et à la société ne sont pas pleinement reconnus ni appréciés. Ainsi la promotion des jeunes filles et des femmes est-elle souvent moins favorisée que celle des garçons et des hommes. Trop nombreuses sont encore les pratiques qui humilient les femmes, les avilissent au nom de la tradition ancestrale. Avec les Pères synodaux, j’invite instamment les disciples du Christ à combattre tous les actes de violence contre les femmes, à les dénoncer et à les condamner.[93] Dans ce contexte, il conviendrait que les comportements à l’intérieur même de l’Église soient un modèle pour l’ensemble de la société.\n\n57. Lorsque je me suis rendu en terre africaine, j’ai rappelé fortement qu’il « faut reconnaître, affirmer et défendre l’égale dignité de l’homme et de la femme : tous les deux sont des personnes, à la différence de tout autre être vivant dans le monde autour d’eux ».[94] L’évolution des mentalités en ce domaine est hélas trop lente. L’Église se doit de contribuer à cette reconnaissance et à cette libération de la femme en suivant l’exemple donné par le Christ qui la valorisait (cf. Mt 15, 21-28 ; Lc 7, 36-50 ; 8, 1-3 ; 10, 38-42 ; Jn 4, 7-42). Créer pour elle un espace de prise de parole et d’expression de ses talents par des initiatives qui affermissent sa valeur, son estime de soi et sa spécificité, lui permettrait alors d’occuper dans la société une place égale à celle de l’homme – sans confusion ni nivellement de la spécificité de chacun –, car ils sont tous les deux « image » du Créateur (cf. Gn 1, 27). Puissent les Évêques encourager et promouvoir la formation des femmes pour qu’elles assument « leur propre part de responsabilité et de participation dans la vie communautaire de la société et […] de l’Église ».[95] Elles contribueront ainsi à l’humanisation de la société.\n\n58. Vous, les femmes catholiques, vous vous inscrivez dans la tradition évangélique des femmes qui assistaient Jésus et les apôtres (cf. Lc 8, 3) ! Vous êtes pour les Églises locales comme leur « colonne vertébrale »,[96] car votre nombre, votre présence active et vos organisations sont d’un grand soutien pour l’apostolat de l’Église. Quand la paix est menacée et la justice bafouée, quand la pauvreté est grandissante, vous êtes debout pour défendre la dignité humaine, la famille et les valeurs de la religion. Puisse l’Esprit Saint susciter sans cesse dans l’Église des femmes saintes et courageuses qui apportent leur précieuse contribution spirituelle à la croissance de nos communautés !\n\n59. Chères filles de l’Église, mettez-vous constamment à l’école du Christ comme Marie de Béthanie pour savoir reconnaître sa Parole (cf. Lc 10, 39). Formez-vous au catéchisme et à la Doctrine sociale de l’Église pour vous doter des principes qui vous aideront à agir en véritables disciples. Ainsi vous pourrez vous engager avec discernement dans les différents projets relatifs aux femmes. Continuez de défendre la vie car Dieu vous a constituées réceptacles de la vie. L’Église sera toujours votre soutien. Aidez par vos conseils et votre exemple les jeunes filles afin qu’elles abordent sereinement la vie adulte. Soutenez-vous mutuellement ! Vénérez les plus âgées d’entre vous. L’Église compte sur vous pour créer une « écologie humaine »[97] par l’amour et la tendresse, l’accueil et la délicatesse, et enfin la miséricorde, valeurs que vous savez inculquer aux enfants et dont le monde a tant besoin. Ainsi, par la richesse de vos dons proprement féminins,[98] vous favoriserez la réconciliation des hommes et des communautés.\n\nE. LES JEUNES\n\n60. Les jeunes constituent en Afrique la majorité de la population. Cette jeunesse est un don et un trésor de Dieu dont toute l’Église est reconnaissante au Maître de la vie.[99] Il faut aimer cette jeunesse, l’estimer et la respecter. Elle « aspire profondément, malgré de possibles ambiguïtés, aux valeurs authentiques qui ont dans le Christ leur plénitude. Le Christ n’est-il pas le secret de la vraie liberté et de la joie profonde du cœur ? Le Christ n’est-il pas l’ami suprême et en même temps l’éducateur de toute amitié authentique ? Si le Christ est présenté aux jeunes avec son vrai visage, ils le voient comme une réponse convaincante et ils sont capables de recevoir son message, même s’il est exigeant et marqué par la Croix ».[100]\n\n61. En pensant aux jeunes, j’avais écrit dans l’Exhortation apostolique post-synodale Verbum Domini : « C’est durant la période de la jeunesse qu’émergent de façon irrépressible et sincère les questions sur le sens de la vie personnelle et sur l’orientation à donner à sa propre existence. Seul Dieu sait apporter une véritable réponse à ces questions. Cette attention au monde des jeunes implique le courage d’une annonce claire ; nous devons aider les jeunes à acquérir l’intimité et la familiarité avec les Saintes Écritures, pour qu’elle soit comme une boussole qui leur indique la route à suivre. C’est pourquoi ils ont besoin de témoins et de maîtres, qui marchent avec eux et qui les forment à aimer et à communiquer à leur tour l’Évangile surtout aux jeunes de leur âge, devenant ainsi eux-mêmes des annonciateurs authentiques et crédibles ».[101]\n\n62. Dans sa Règle, saint Benoît demande à l’abbé du monastère, d’écouter les plus jeunes, en disant : « Souvent le Seigneur inspire à un plus jeune un avis meilleur ».[102] N’omettons donc pas d’impliquer directement la jeunesse dans la vie de la société et de l’Église, afin qu’elle ne s’abandonne pas à des sentiments de frustration et de rejet devant l’impossibilité de prendre en mains son avenir, particulièrement dans les situations où la jeunesse est rendue vulnérable par le manque de formation, le chômage, l’exploitation politique et toutes sortes d’addictions … .[103]\n\n63. Chers jeunes, des sollicitations de toutes sortes : idéologies, sectes, argent, drogue, sexe facile, violences…, peuvent vous tenter. Soyez vigilants : ceux qui vous font ces propositions veulent détruire votre futur ! En dépit des difficultés, ne vous laissez pas décourager et ne renoncez pas à vos idéaux, à votre application et à votre assiduité dans la formation humaine, intellectuelle et spirituelle ! Pour acquérir le discernement, la force nécessaire et la liberté de résister à ces pressions, je vous encourage à mettre Jésus-Christ au centre de toute votre vie par la prière, mais aussi par l’étude des Saintes Écritures, la pratique des Sacrements, la formation à la Doctrine sociale de l’Église, ainsi que par votre participation active et enthousiaste aux rassemblements et aux mouvements ecclésiaux. Cultivez en vous l’aspiration vers la fraternité, la justice et la paix. L’avenir est entre les mains de ceux qui savent trouver de fortes raisons de vivre et d’espérer. Si vous le voulez, l’avenir est entre vos mains, car les dons que le Seigneur a déposés en chacun de vous, façonnés par la rencontre avec le Christ, peuvent apporter une espérance authentique au monde ![104]\n\n64. Quand il s’agit de vous orienter dans votre choix de vie, quand la question d’une consécration totale se pose à vous – par le sacerdoce ministériel ou la vie consacrée –, appuyez-vous sur le Christ, prenez-le pour modèle, écoutez sa Parole en la méditant régulièrement. Durant l’homélie de la messe inaugurale de mon pontificat, je vous ai exhortés par ces paroles qu’il me semble bon de vous redire car elles sont toujours actuelles : « Celui qui fait entrer le Christ dans sa vie, ne perd rien, rien – absolument rien de ce qui rend la vie libre, belle et grande. Non ! Dans cette amitié seulement s’ouvrent largement les portes de la vie. Dans cette amitié seulement, se libèrent réellement les grandes potentialités de la condition humaine. […] Chers jeunes : n’ayez pas peur du Christ ! Il n’enlève rien, et il donne tout. Celui qui se donne à lui, reçoit le centuple. Oui, ouvrez, ouvrez tout grand les portes au Christ – et vous trouverez la vraie vie ».[105]\n\nF. LES ENFANTS\n\n65. Tout comme la jeunesse, les enfants sont un don de Dieu à l’humanité, ils doivent donc être l’objet d’un soin particulier de la part de leurs familles, de l’Église, de la société et des gouvernements car ils sont une source d’espérance et de renouvellement dans la vie. Dieu leur est particulièrement proche, et leur vie est précieuse à ses yeux, même lorsque les circonstances semblent contraires ou impossibles (cf. Gn 17, 17-18 ; 18, 12 ; Mt 18, 10).\n\n66. En effet, « en ce qui concerne le droit à la vie, tout être humain innocent est absolument égal à tous les autres. Cette égalité est la base de tous les rapports sociaux authentiques qui, pour être vraiment tels, ne peuvent qu’être fondés sur la vérité et sur la justice, reconnaissant et défendant chaque enfant, chaque homme et chaque femme, comme une personne et non comme une chose dont on peut disposer ».[106]\n\n67. Comment alors ne pas déplorer et dénoncer avec force les traitements intolérables infligés en Afrique à tant d’enfants ?[107] L’Église est Mère et ne saurait les abandonner, quels qu’ils soient. Il nous revient de projeter sur eux la lumière du Christ en leur offrant son amour afin qu’ils s’entendent dire : « Tu comptes beaucoup à mes yeux, tu as du prix et je t’aime » (Is 43, 4). Dieu veut le bonheur et le sourire de tout enfant et sa faveur est avec lui « car c’est à leurs pareils qu’appartient le Royaume de Dieu » (Mc 10, 14).\n\n68. Le Christ Jésus a toujours manifesté sa préférence envers les plus petits (cf. Mc 10, 13-16). L’Évangile lui-même est traversé en profondeur par la vérité sur l’enfant. Que veut dire en effet : « Si vous ne changez pas pour devenir comme les petits enfants, vous n’entrerez point dans le Royaume des cieux » (Mt 18, 3) ? Jésus ne fait-il pas de l’enfant un modèle, même pour les adultes ? Chez l’enfant, il y a quelque chose qui ne doit jamais faire défaut à celui qui veut entrer dans le Royaume des cieux. Le ciel est promis à tous ceux qui sont simples comme les enfants, à tous ceux qui, comme eux, sont remplis d’un esprit d’abandon dans la confiance, purs et riches de bonté. Eux seuls peuvent trouver en Dieu un Père et devenir, grâce à Jésus, des fils de Dieu. Fils et filles de nos parents, Dieu veut que nous soyons tous ses fils adoptifs par grâce ![108]\n\nIII. LA VISION AFRICAINE DE LA VIE\n\n69. Dans la vision africaine du monde, la vie est perçue comme une réalité qui englobe et inclut les ancêtres, les vivants et les enfants à naître, toute la création et tous les êtres : ceux qui parlent et ceux qui sont muets, ceux qui pensent et ceux qui n’ont point de pensée. L’univers visible et invisible y est considéré comme un espace de vie des hommes, mais aussi comme un espace de communion où des générations passées côtoient invisiblement les générations présentes, elles-mêmes mères des générations à venir. Cette ample ouverture du cœur et de l’esprit de la tradition africaine vous prédispose, chers frères et sœurs, à entendre et à recevoir le message du Christ et comprendre le mystère de l’Église pour donner toute sa valeur à la vie humaine et aux conditions de son épanouissement.\n\nA. LA PROTECTION DE LA VIE\n\n70. Au nombre des dispositions visant à protéger la vie humaine sur le continent africain, les membres du Synode ont pris en considération les efforts déployés par les institutions internationales\n\nen faveur de certains aspects du développement.[109] Ils ont noté toutefois avec préoccupation l’existence d’un manque de clarté éthique lors des rencontres internationales, voire d’un langage confus véhiculant des valeurs contraires à la morale catholique. L’Église cultive le souci constant du développement intégral de « tout homme et de tout l’homme », comme disait le Pape Paul VI.[110] C’est pourquoi, les Pères synodaux ont tenu à souligner les aspects discutables de certains documents émanant d’organismes internationaux: en particulier ceux concernant la santé reproductive des femmes. La position de l’Église ne souffre aucune ambiguïté quant à l’avortement. L’enfant dans le sein maternel est une vie humaine à protéger. L’avortement, qui consiste à supprimer un innocent non-né, est contraire à la volonté de Dieu, car la valeur et la dignité de la vie humaine doivent être protégées depuis la conception jusqu’à la mort naturelle. L’Église en Afrique et dans les îles voisines doit s’engager à aider et à accompagner les femmes et les couples tentés par l’avortement, et à être proche de ceux qui en ont fait la triste expérience afin de les éduquer au respect de la vie. Elle salue le courage des gouvernements qui ont légiféré contre la culture de mort, dont l’avortement est une expression dramatique, au bénéfice de la culture de la vie.[111]\n\n71. L’Église sait que nombreux sont ceux – individus, associations, bureaux spécialisés ou États –\n\nqui rejettent une doctrine saine à ce sujet. « Nous ne devons pas craindre l’hostilité ou l’impopularité mais refuser tout compromis et toute ambiguïté qui nous conformeraient à la mentalité de ce monde (cf. Rm 12, 2). Nous devons être dans le monde mais non du monde (cf. Jn 15, 19 ; 17, 16), avec la force qui nous vient du Christ, vainqueur du monde par sa mort et sa résurrection (cf. Jn 16, 33) ».[112]\n\n72. Sur la vie humaine en Afrique pèsent de lourdes menaces. Il faut déplorer, comme ailleurs, les ravages de la drogue et les abus de l’alcool qui détruisent le potentiel humain du continent et affligent surtout les jeunes.[113] Le paludisme,[114] ainsi que la tuberculose et le sida, déciment les populations africaines et compromettent gravement leur vie socio-économique. Le problème du sida, en particulier, exige certes une réponse médicale et pharmaceutique. Celle-ci est cependant insuffisante car le problème est plus profond. Il est avant tout éthique. Le changement de comportement qu’il requiert – par exemple : l’abstinence sexuelle, le refus de la promiscuité sexuelle, la fidélité dans le mariage –, pose en dernière analyse la question du développement intégral qui demande une approche et une réponse globales de l’Église. Car pour être effective, la prévention du sida doit s’appuyer sur une éducation sexuelle elle-même fondée sur une anthropologie ancrée dans le droit naturel, et illuminée par la Parole de Dieu et l’enseignement de l’Église.\n\n73. Au nom de la vie – qu’il est du devoir de l’Église de défendre et de protéger – et en union avec les Pères synodaux, je renouvelle mon soutien et je m’adresse à toutes les institutions et à tous les mouvements d’Église qui travaillent dans le domaine de la santé et spécialement du sida. Vous réalisez un travail merveilleux et important. Je demande aux agences internationales de vous reconnaître et de vous aider dans le respect de votre spécificité et dans un esprit de collaboration. J’encourage vivement de nouveau les instituts et les programmes de recherches thérapeutiques et pharmaceutiques en cours pour éradiquer les pandémies. N’épargnez pas vos fatigues pour aboutir au plus vite à des résultats, par amour pour le don précieux de la vie.[115] Puissiez-vous trouver des solutions et rendre accessibles à tous les traitements et les médicaments tenant compte des situations de précarité ! L’Église plaide depuis longtemps pour un traitement médical de haute qualité et au moindre coût pour toutes les personnes concernées.[116]\n\n74. La défense de la vie comporte également l’éradication de l’ignorance par l’alphabétisation des populations et par une éducation qualifiée qui englobe toute la personne. Au long de son histoire, l’Église catholique a prêté une attention particulière à l’éducation. Elle a toujours sensibilisé, encouragé et aidé les parents à vivre leur responsabilité de premiers éducateurs de vie et de foi de leurs enfants. En Afrique, ses établissements – comme les écoles, les collèges, les lycées, les écoles professionnelles, les universités – mettent à la disposition de la population des outils pour accéder au savoir, sans discrimination d’origine, de fortune ou de religion. L’Église apporte sa contribution pour permettre de valoriser et faire fructifier les talents que Dieu a mis dans le cœur de tout homme. De nombreuses Congrégations religieuses sont nées dans ce but. D’innombrables saints et saintes ont compris que sanctifier l’homme signifiait avant tout promouvoir sa dignité par l’éducation.\n\n75. Les membres du Synode ont constaté que l’Afrique connaît, tout comme le reste du monde d’ailleurs, une crise de l’éducation.[117] Ils ont souligné la nécessité d’un programme éducatif qui allie la foi et la raison pour préparer les enfants et les jeunes à la vie adulte. Des bases et de sains jalons ainsi posés leur permettraient d’affronter les choix quotidiens caractérisant toute vie adulte sur le plan affectif, social, professionnel et politique.\n\n76. L’analphabétisme représente l’un des freins majeurs au développement. C’est un fléau égal à celui des pandémies. Certes, il ne tue pas directement, mais il contribue activement à la marginalisation de la personne – qui est une forme de mort sociale –, et lui rend impossible d’accéder à la connaissance. Alphabétiser l’individu, c’est en faire un membre à part entière de la res publica, à la construction de laquelle il pourra contribuer,[118] et c’est permettre au chrétien d’accéder au trésor inestimable des Saintes Écritures qui alimentent sa vie de foi.\n\n77. J’invite les communautés et les institutions catholiques à répondre généreusement à ce grand défi, qui est un réel laboratoire d’humanisation, et à intensifier leurs efforts, selon leurs moyens, pour développer, seules ou en collaboration avec d’autres organisations, des programmes efficaces et adaptés aux populations. Les communautés et les institutions catholiques ne relèveront ce défi qu’en maintenant leur identité ecclésiale et en demeurant jalousement fidèles au message évangélique et au charisme de leur fondateur. L’identité chrétienne est un bien précieux qu’il faut savoir préserver et entretenir de crainte que le sel ne s’affadisse et ne finisse par être foulé aux pieds\n\n(cf. Mt 5, 13).\n\n78. Il convient, certainement, de sensibiliser les gouvernements afin qu’ils accroissent leur aide en faveur de la scolarisation. L’Église reconnaît et respecte le rôle de l’État dans le domaine éducatif. Elle affirme cependant son droit légitime à y participer en y apportant sa contribution particulière. Et il peut être bon de rappeler à l’État que l’Église a le droit d’éduquer selon ses règles propres et dans ses édifices. Il s’agit là d’un droit qui se situe dans la liberté d’action « dont elle a besoin pour veiller au salut des hommes ».[119] De nombreux États africains reconnaissent le rôle éminent et désintéressé que joue l’Église, à travers ses structures éducatives, dans l’édification de leur nation. J’encourage donc vivement les gouvernants dans leurs efforts pour appuyer cette œuvre éducative.\n\nB. LE RESPECT DE LA CRÉATION ET DE L'ÉCOSYSTÈME\n\n79. Avec les Pères du Synode, j’invite tous les membres de l’Église à œuvrer et à plaider en faveur d’une économie soucieuse des pauvres et résolument opposée à un ordre injuste qui, sous prétexte de réduire la pauvreté, a souvent contribué à l’aggraver.[120] Dieu a donné à l’Afrique d’importantes ressources naturelles. Face à la pauvreté chronique de ses populations, victimes d’exploitation et de malversations locales et étrangères, l’opulence de certains groupes choque la conscience humaine. Edifiés pour la création de richesses dans leurs propres nations et souvent avec la complicité de ceux qui exercent le pouvoir en Afrique, ces groupes assurent trop souvent leur propre fonctionnement au détriment du bien-être des populations locales.[121] Agissant en collaboration avec toutes les autres composantes de la société civile, l’Église doit dénoncer l’ordre injuste qui empêche les peuples africains de consolider leurs économies[122] et « de se développer selon leurs caractéristiques culturelles ».[123] Il est, en outre, du devoir de l’Église de lutter pour « que chaque peuple puisse être lui-même le principal artisan de son progrès économique et social[…] et puisse prendre part à la réalisation du bien commun universel comme membre actif et responsable de la société humaine, sur un plan d’égalité avec les autres peuples ».[124]\n\n80. Des hommes et des femmes d’affaires, des gouvernements, des groupes économiques s’engagent dans des programmes d’exploitation, qui polluent l’environnement et causent une désertification sans précédent. De graves atteintes sont portées à la nature et aux forêts, à la flore et à la faune, et d’innombrables espèces risquent de disparaître à tout jamais. Tout cela menace l’écosystème tout entier et, par conséquence la survie de l’humanité.[125] J’exhorte l’Église en Afrique à encourager les gouvernants à protéger les biens fondamentaux que sont la terre et l’eau, pour la vie humaine des générations présentes et futures[126] et pour la paix entre les populations.\n\nC. LA BONNE GOUVERNANCE DES ÉTATS\n\n81. Un instrument majeur au service de la réconciliation, de la justice et de la paix, peut être l’institution politique dont le devoir essentiel est la mise en place et la gestion de l’ordre juste.[127] Cet ordre est à son tour au service de la « vocation à la communion des personnes ».[128] Pour concrétiser un tel idéal, l’Église en Afrique doit contribuer à édifier la société en collaboration avec les autorités gouvernementales et les institutions publiques et privées engagées dans l’édification du bien commun.[129] Les chefs traditionnels peuvent contribuer de manière très positive à la bonne gouvernance. L’Église, pour sa part, s’engage à promouvoir en son sein et dans la société une culture soucieuse de la primauté du droit.[130] À titre d’exemple, les élections constituent un lieu d’expression du choix politique d’un peuple et sont un signe de la légitimité pour l’exercice du pouvoir. Elles sont le moment privilégié pour un débat politique public sain et serein, caractérisé par le respect des différentes opinions et des différents groupes politiques. Favoriser un bon déroulement des élections, suscitera et encouragera une participation réelle et active des citoyens à la vie politique et sociale. Le non respect de la Constitution nationale, de la loi ou du verdict des urnes, là où les élections ont été libres, équitables et transparentes, manifesterait une défaillance grave dans la gouvernance et signifierait un manque de compétence dans la gestion de la chose publique.[131]\n\n82. Aujourd’hui de nombreux décideurs, tant politiques qu’économiques, prétendent ne rien devoir à personne, si ce n’est à eux-mêmes. « Ils estiment n’être détenteurs que de droits et ils éprouvent souvent de grandes difficultés à grandir dans la responsabilité à l’égard de leur développement personnel intégral et de celui des autres. C’est pourquoi il est important de susciter une réflexion sur le fait que les droits supposent des devoirs sans lesquels ils deviennent arbitraires ».[132]\n\n83. La croissance du taux de la criminalité dans les sociétés de plus en plus urbaines est un grand sujet de préoccupation pour tous les responsables et pour les gouvernants. Il est urgent que soient donc mis en place des systèmes judiciaires et carcéraux indépendants, pour rétablir la justice et pour rééduquer les coupables. Il faut aussi bannir les cas d’erreurs de justice et les mauvais traitements des prisonniers, les nombreuses occasions de non application de la loi qui correspondent à une violation des droits humains[133] et les incarcérations qui n’aboutissent que tardivement ou jamais à un procès. « L’Église en Afrique […] reconnaît sa mission prophétique vis-à-vis de tous ceux et celles qui sont touchés par la criminalité et leur besoin de réconciliation, de justice et de paix ».[134] Les prisonniers sont des personnes humaines qui méritent, malgré leur crime, d’être traitées avec respect et dignité. Ils ont besoin de notre sollicitude. Pour cela, l’Église doit organiser la pastorale du monde carcéral pour le bien matériel et spirituel des prisonniers. Cette activité pastorale est un service réel que l’Église offre à la société et que l’État doit favoriser pour le bien commun. Avec les membres du Synode, j’attire l’attention des responsables de la société sur la nécessité de faire tout ce qui est possible pour arriver à l’élimination de la peine capitale,[135] ainsi que sur la réforme du système pénal pour que la dignité humaine du prisonnier soit respectée. Aux agents pastoraux revient la tâche d’étudier et de proposer la justice restaurative comme un moyen et un processus pour favoriser la réconciliation, la justice et la paix, et la réinsertion dans les communautés des victimes et des offenseurs.[136]\n\nD. LES MIGRANTS, DÉPLACÉS ET RÉFUGIÉS\n\n84. Des millions de migrants, déplacés ou réfugiés, cherchent une patrie et une terre de paix en Afrique ou sur d’autres continents. Les dimensions de cet exode, qui touche tous les pays, révèlent l’ampleur cachée des diverses pauvretés souvent engendrées par des défaillances dans la gestion publique. Des milliers de personnes ont essayé et essayent encore de traverser les déserts et les mers à la recherche d’oasis de paix et de prospérité, d’une meilleure formation et d’une plus grande liberté. Malheureusement, de nombreux réfugiés ou déplacés rencontrent toutes sortes de violence et d’exploitation, voire la prison ou trop souvent la mort. Certains États ont répondu à ce drame par une législation répressive.[137] La situation de précarité de ces pauvres devrait susciter la compassion et la solidarité généreuse de tous; au contraire, elle fait naître souvent la peur et l’anxiété. Car beaucoup considèrent les migrants comme un fardeau, les regardent avec suspicion ne voyant en eux que danger, insécurité et menace. Cette perception provoque des réactions d’intolérance, de xénophobie et de racisme. Tandis que ces migrants eux-mêmes sont contraints, à cause de la précarité de leur situation, à effectuer des travaux mal rémunérés souvent illégaux, humiliants ou dégradants. La conscience humaine ne peut que s’indigner de ces situations. La migration à l’intérieur et à l’extérieur du continent devient ainsi un drame multidimensionnel, qui affecte sérieusement le capital humain de l’Afrique, provoquant la déstabilisation ou la destruction des familles.\n\n85. L’Église se souvient que l’Afrique fut une terre de refuge pour la Sainte Famille qui fuyait le pouvoir politique sanguinaire d’Hérode[138] en quête d’une terre qui leur promettait la sécurité et la paix. L’Église continuera de faire entendre sa voix et de s’investir pour défendre toutes les personnes.[139]\n\nE. LA MONDIALISATION ET L'AIDE INTERNATIONALE\n\n86. Les Pères du Synode ont exprimé leur perplexité et leur préoccupation face à la mondialisation. J’ai déjà attiré l’attention sur cette réalité, comme un défi à relever. « La vérité de la mondialisation comme processus et sa nature éthique fondamentale dérivent de l’unité de la famille humaine et de son développement dans le bien. Il faut donc travailler sans cesse afin de favoriser une orientation culturelle personnaliste et communautaire, ouverte à la transcendance, du processus d’intégration planétaire ».[140] L’Église souhaite que la mondialisation de la solidarité aille jusqu’à inscrire « dans les relations marchandes le principe de gratuité et la logique du don, comme expression de la fraternité »,[141] évitant la tentation de la pensée unique sur la vie, la culture, la politique, l’économie, au profit du respect éthique et constant des diverses réalités humaines pour une solidarité effective.\n\n87. Cette mondialisation de la solidarité se manifeste déjà dans une certaine mesure par l’aide internationale. Aujourd’hui la nouvelle d’une catastrophe fait rapidement le tour de la planète et elle suscite bien souvent un mouvement de compassion et des actes concrets de générosité. L’Église rend un service de grande charité en défendant les besoins réels du destinataire. Au nom du droit des nécessiteux et des sans-voix, et au nom du respect et de la solidarité qu’il faut leur apporter, elle demande que « les organismes internationaux et les Organisations non gouvernementales s’engagent à œuvrer dans la pleine transparence ».[142]\n\nIV. LE DIALOGUE ET LA COMMUNION ENTRE LES CROYANTS\n\n88. Comme nous le révèlent de nombreux mouvements sociaux, les relations interreligieuses conditionnent la paix en Afrique comme ailleurs. Dès lors, il importe que l’Église promeuve le dialogue comme attitude spirituelle afin que les croyants apprennent à travailler ensemble, par exemple dans des associations orientées vers la paix et la justice, dans un esprit de confiance et d’entraide. Les familles doivent être éduquées à l’écoute, à la fraternité et au respect sans crainte de l’autre.[143] Une seule chose est nécessaire (cf. Lc 10, 42) et capable d’assouvir la soif d’éternité de tout être humain et le désir d’unité de toute l’humanité : l’amour et la contemplation de Celui devant qui saint Augustin s’est écrié : « O éternelle vérité, vraie charité, chère éternité ! ».[144]\n\nA. LE DIALOGUE ŒCUMÉNIQUE ET LE DÉFI DES NOUVEAUX MOUVEMENTS RELIGIEUX\n\n89. En invitant à participer à l’Assemblée synodale nos frères chrétiens orthodoxes, coptes orthodoxes, luthériens, anglicans et méthodistes – et en particulier Sa Sainteté Abuna Paulos, Patriarche de l’Église orthodoxe Tewahedo d’Éthiopie, une des plus anciennes communautés chrétiennes du continent africain – j’ai voulu signifier que le chemin vers la réconciliation passe d’abord par la communion des disciples du Christ. Un christianisme divisé demeure un scandale puisqu’il contredit de facto la volonté du Divin Maître (cf. Jn 17, 21). Le dialogue œcuménique vise donc à orienter notre marche commune vers l’unité des chrétiens, en étant assidus à l’écoute de la Parole de Dieu, fidèles à la communion fraternelle, à la fraction du pain et aux prières (cf. Ac 2,42). J’exhorte toute la famille ecclésiale – les Églises locales, les Instituts de vie consacrée et les associations et mouvements de laïcs – à poursuivre ce chemin de façon plus résolue, dans l’esprit et sur la base des indications du Directoire œcuménique, et à travers les diverses associations œcuméniques existantes. J’invite par ailleurs à en former de nouvelles là où cela peut représenter une aide pour la mission. Puissions-nous entreprendre ensemble des œuvres de charité et protéger les patrimoines religieux grâce auxquels les disciples du Christ trouvent les forces spirituelles dont ils ont besoin pour l’édification de la famille humaine ![145]\n\n90. Au long de ces dernières décennies, l’Église en Afrique s’est interrogée avec insistance sur la naissance et l’expansion de communautés non-catholiques appelées parfois aussi autochtones africaines (African Independent Churches). Souvent, elles dérivent d’Églises et de communautés ecclésiales chrétiennes traditionnelles et elles adoptent des aspects des cultures traditionnelles africaines. Ces groupes ont récemment fait leur apparition dans le panorama œcuménique. Les pasteurs de l’Église catholique devront tenir compte de cette nouvelle réalité pour la promotion de l’unité des chrétiens en Afrique et ils devront, par conséquent, trouver une réponse adaptée au contexte en vue d’une évangélisation plus profonde pour faire parvenir de manière efficace la Vérité du Christ aux Africains.\n\n91. De nombreux mouvements syncrétistes et des sectes ont aussi vu le jour en Afrique au cours de ces dernières décennies. Il est parfois difficile de discerner s’ils sont d’inspiration authentiquement chrétienne ou s’ils sont simplement le fruit d’un engouement pour un leader prétendant avoir des dons exceptionnels. Leur dénomination et leur vocabulaire prêtent facilement à confusion, ils peuvent égarer des fidèles de bonne foi. Profitant de structures étatiques en élaboration, de l’effritement des solidarités familiales traditionnelles et d’une catéchèse insuffisante, ces nombreuses sectes exploitent la crédulité et offrent une caution religieuse à des croyances multiformes et hétérodoxes non-chrétiennes. Elles détruisent la paix des couples et des familles à cause de fausses prophéties ou visions. Elles séduisent même des responsables politiques. La théologie et la pastorale de l’Église doivent déterminer les origines de ce phénomène non seulement pour endiguer « l’hémorragie » des fidèles des paroisses vers celles-ci, mais aussi pour constituer les bases d’une réponse pastorale appropriée face à l’attraction que ces mouvements et ces sectes exercent sur eux. Ce qui signifie encore une fois : évangéliser en profondeur l’âme africaine.\n\nB. LE DIALOGUE INTERRELIGIEUX\n\n1. LES RELIGIONS TRADITIONNELLES AFRICAINES\n\n92.L’Église vit chaque jour avec les adeptes des religions traditionnelles africaines. Ces religions qui se réfèrent aux ancêtres et à une forme de médiation entre l’homme et l’Immanence, sont le terreau culturel et spirituel d’où viennent la plupart des chrétiens convertis, et avec lequel ils gardent un contact quotidien. Parmi les convertis, il convient de discerner des personnes biens informées pour qu’elles deviennent pour l’Église des guides dans la connaissance toujours plus profonde et précise des traditions, de la culture et des religions traditionnelles. Le repérage des véritables points de rupture en deviendra plus aisé. On parviendra aussi à la distinction nécessaire entre le culturel et le cultuel et l’on écartera les éléments magiques, causes d’éclatement et de ruine pour les familles et les sociétés. Le Concile Vatican II a précisé, dans ce sens, que l’Église « exhorte ses fils, pour qu’à travers le dialogue et la collaboration avec les adeptes des autres religions, menés avec prudence et amour et, en témoins de la foi et de la vie chrétiennes, ils reconnaissent, préservent et promeuvent les choses bonnes, spirituelles et morales, ainsi que les valeurs socioculturelles découvertes chez ces personnes ».[146] Afin que les trésors de la vie sacramentelle et de la spiritualité de l’Église puissent être découverts dans toute leur profondeur et mieux transmis dans la catéchèse, l’Église pourrait examiner, dans une étude théologique, certains éléments des cultures traditionnelles africaines qui sont conformes à l’enseignement du Christ.\n\n93. S’appuyant sur les religions traditionnelles, la sorcellerie connaît actuellement une certaine recrudescence. Des peurs renaissent et créent des liens de sujétion paralysants. Les préoccupations concernant la santé, le bien-être, les enfants, le climat, la protection contre les esprits mauvais, conduisent de temps à autre à recourir à des pratiques des religions traditionnelles africaines qui sont en désaccord avec l’enseignement chrétien. Le problème de la « double appartenance », au christianisme et aux religions traditionnelles africaines demeure un défi. Pour l’Église qui est en Afrique, il est nécessaire, à travers une catéchèse et une inculturation profonde, de guider les personnes vers la découverte de la plénitude des valeurs de l’Évangile. Il convient de déterminer la signification profonde de ces pratiques de sorcellerie en identifiant les enjeux théologiques, sociaux et pastoraux qui sont véhiculés par ce fléau.\n\n2. L’ISLAM\n\n94. Les Pères du Synode ont mis en évidence la complexité de la réalité musulmane sur le continent africain. Dans certains pays, une bonne entente règne entre chrétiens et musulmans ; en d’autres, les chrétiens locaux n’ont qu’une citoyenneté de second rang et des catholiques étrangers, religieux\n\nou laïcs, ont du mal à obtenir visas et permis de séjour ; en d’autres, les éléments religieux et politiques ne sont pas suffisamment distingués, en d’autres enfin l’agressivité existe. J’exhorte l’Église,\n\ndans toute situation, à persévérer dans l’estime des « musulmans, qui adorent le Dieu Un, vivant et subsistant, miséricordieux et tout-puissant, créateur du ciel et de la terre, qui a parlé aux hommes ».[147] Si nous tous, croyants en Dieu, désirons servir la réconciliation, la justice et la paix, nous devons œuvrer ensemble pour bannir toutes les formes de discrimination, d’intolérance et de fondamentalisme confessionnel. Dans son œuvre sociale, l’Église ne fait pas de distinction religieuse. Elle aide qui est dans le besoin, qu’il soit chrétien, musulman ou animiste. Elle témoigne ainsi de l’amour de Dieu, créateur de tous et encourage les adeptes d’autres religions à une attitude respectueuse et à une réciprocité dans l’estime. J’invite toute l’Église à chercher, par un patient dialogue avec les musulmans, la reconnaissance juridique et pratique de la liberté religieuse, de telle sorte qu’en Afrique chaque citoyen jouisse, non seulement du droit au choix libre de sa religion[148] et à l’exercice du culte, mais aussi du droit à la liberté de conscience.[149] La liberté religieuse est la voie de la paix.[150]\n\nC. DEVENIR « SEL DE LA TERRE » ET « LUMIÈRE DU MONDE »\n\n95. La mission d’évangélisation de l’Église en Afrique puise à plusieurs sources : les Saintes Écritures, la Tradition et la vie sacramentelle. Comme un grand nombre de Pères synodaux l’ont fait remarquer, le ministère de l’Église s’appuie efficacement sur le Catéchisme de l’Église catholique. Par ailleurs, le Compendium de la Doctrine sociale de l’Église, est un guide pour la mission de l’Église comme « Mère et Éducatrice » dans le monde et la société, et par là-même un outil pastoral de premier ordre.[151] Un chrétien qui s’alimente à la source authentique, le Christ, est transformé par Lui en « lumière du monde » (Mt 5, 14), et il transmet Celui qui est « la lumière du monde » (Jn 8, 12). Sa connaissance doit être animée par la charité. En effet, le savoir, « s’il veut être une sagesse capable de guider l’homme à la lumière des principes premiers et de ses fins dernières, doit être “relevé” avec le ‘sel’ de la charité ».[152]\n\n96. Pour réaliser la tâche que nous sommes appelés à accomplir, faisons nôtre l’exhortation même de saint Paul : « Tenez-vous donc debout, avec la vérité pour ceinture, la justice pour cuirasse, et pour chaussures le zèle à propager l’évangile de la paix ; ayez toujours en main le bouclier de la foi, grâce auquel vous pourrez éteindre tous les traits enflammés du Mauvais ; enfin recevez le casque du Salut et le glaive de l’Esprit, c’est-à-dire la Parole de Dieu. Vivez dans la prière et les supplications ; priez en tout temps, dans l’Esprit » (Ep 6,14-18).\n\nDEUXIÈME PARTIE\n\n« À CHACUN LA MANIFESTATION DE L'ESPRIT\n\nEST DONNÉE EN VUE DU BIEN COMMUN » (1 Co 12, 7)\n\n97. Les orientations de la mission que je viens d’indiquer ne deviendront réalité que si l’Église agit, d’une part, sous la conduite de l’Esprit Saint, et, d’autre part, comme un seul corps, pour reprendre l’image de saint Paul qui présente ces deux conditions de manière articulée. En effet, dans une Afrique marquée par des contrastes, l’Église doit indiquer clairement le chemin vers le Christ. Elle doit montrer comment se vit, dans la fidélité au Christ Jésus, l’unité dans la diversité enseignée par l’Apôtre : « Il y a, certes, diversité de dons spirituels, mais c’est le même Esprit ; diversité de ministères, mais c’est le même Seigneur ; diversité d’opérations, mais c’est le même Dieu qui opère tout en tous. À chacun la manifestation de l’Esprit est donnée en vue du bien commun » (1 Co 12, 4-7). En exhortant chaque membre de la famille ecclésiale à être « le sel de la terre » et « la lumière du monde » (Mt 5, 13.14), j’entends insister sur cet “être” qui, par l’Esprit, devrait agir en vue du bien commun. On n’est jamais chrétien tout seul. Les dons faits par le Seigneur à chacun– évêques, prêtres, diacres, religieux et religieuses, catéchistes, laïcs – doivent contribuer à l’harmonie, à la communion et à la paix dans l’Église elle-même et dans la société.\n\n98. Nous connaissons bien l’épisode de l’homme paralysé que l’on porte à Jésus pour qu’il le guérisse (cf. Mc 2, 1-12). Pour nous aujourd’hui, cet homme symbolise tous nos frères et sœurs d’Afrique et d’ailleurs, paralysés de diverses manières, et hélas, souvent dans une profonde détresse. Face aux défis que j’ai esquissés fort brièvement à la suite des communications des Pères synodaux, méditons sur l’attitude des porteurs du paralysé. Ce dernier n’a pu accéder à Jésus qu’avec l’aide de ces quatre personnes de foi, qui ont bravé l’obstacle physique de la foule en faisant preuve de solidarité et de confiance absolue en Jésus. Le Christ « voit leur foi ». Il ôte alors l’obstacle spirituel en disant au paralysé : « Tes péchés te sont pardonnés ». Il ôte ce qui empêche l’homme de se relever. Cet exemple nous enjoint de grandir dans la foi et de faire preuve, nous aussi, de solidarité et de créativité pour soulager ceux qui portent de lourds fardeaux, en les ouvrant ainsi à la plénitude de la vie dans le Christ (cf. Mt 11, 28). Face aux obstacles tant physiques que spirituels qui se dressent devant nous, mobilisons les énergies spirituelles et les ressources matérielles du corps entier qui est l’Église, sûrs que le Christ agira par l’Esprit Saint en chacun de ses membres.\n\nCHAPITRE I\n\nLES MEMBRES DE L'ÉGLISE\n\n99. Chers fils et filles de l’Église, et vous en particulier chers fidèles d’Afrique, l’amour de Dieu vous a comblés de toutes sortes de bénédictions et il vous a rendus capables d’agir comme le sel de la terre. Vous tous, comme membres de l’Église, vous devez être conscients que la paix et la justice naissent d’abord de la réconciliation de l’être humain avec lui-même et avec Dieu. C’est le Christ seul qui est le vrai et l’unique « Prince de la paix ». Sa naissance est le gage de la paix messianique telle qu’elle a été annoncée par les prophètes (cf. Is 9, 5-6 ; 57, 19 ; Mi 5, 4 ; Ep 2, 14-17). Cette paix ne vient pas des hommes, mais de Dieu. Elle est le don messianique par excellence. Cette paix conduit à la justice du Royaume qu’il convient de chercher à temps et à contretemps dans tout ce qui se fait (cf. Mt 6, 33), afin qu’en toute circonstance la gloire soit rendue à Dieu (cf. Mt 5, 16). Or nous savons que le juste est fidèle à la loi de Dieu car il s’est converti (cf. Lc 15, 7 ; 18, 14). Cette fidélité nouvelle est apportée par le Christ pour nous rendre « irréprochables et purs » (cf. Ph 2, 15).\n\nI. LES ÉVÊQUES\n\n100. Chers frères dans l’épiscopat, la sainteté à laquelle l’Évêque est appelé exige l’exercice des vertus – en premier lieu des vertus théologales – et celui des conseils évangéliques.[153] Votre sainteté personnelle doit rejaillir au bénéfice de ceux qui ont été confiés à votre sollicitude pastorale, et que vous devez servir. Votre vie de prière irriguera de l’intérieur votre apostolat. Un Évêque doit être un amoureux du Christ. Votre autorité morale et votre prestance qui soutiennent l’exercice de votre pouvoir juridique, ne proviendront que de la sainteté de votre vie.\n\n101. Comme le disait saint Cyprien au milieu du IIIe siècle à Carthage : « L’Église repose sur les Évêques, et toute sa conduite obéit à la direction de ces mêmes chefs ».[154] C’est la communion, l’unité et la collaboration avec le presbyterium, qui serviront d’antidote aux germes de divisions et qui vous aideront à vous mettre tous ensemble à l’écoute de l’Esprit Saint. Il vous conduira par le juste chemin (cf. Ps 23, 3). Aimez et respectez vos prêtres ! Ils sont les précieux collaborateurs de votre ministère épiscopal. Imitez le Christ ! Il a créé autour de lui un climat d’amitié, d’affection fraternelle et de communion qu’il a puisé dans les profondeurs du mystère trinitaire. « Je vous invite à rester soucieux d’aider vos prêtres à vivre dans une union intime avec le Christ. Leur vie spirituelle est le fondement de leur vie apostolique. Vous les exhorterez avec douceur à la prière quotidienne et à la célébration digne des Sacrements, surtout de l’Eucharistie et de la Réconciliation, comme le faisait saint François de Sales pour ses prêtres. […]Les prêtres ont besoin de votre affection, de votre encouragement et de votre sollicitude ».[155]\n\n102. Soyez unis au Successeur de Pierre avec vos prêtres et l’ensemble de vos fidèles. Ne gaspillez pas vos énergies humaines et pastorales dans la recherche vaine de réponses à des questions qui ne sont pas de votre compétence directe, ou dans les méandres d’un nationalisme qui peut aveugler. Suivre cette idole, tout comme celle de l’absolutisation de la culture africaine, est plus facile que de suivre les exigences du Christ. Ces idoles sont des leurres. Bien plus elles sont une tentation, celle de croire que, par les seules forces humaines, on peut faire advenir le Royaume du bonheur éternel sur la terre !\n\n103. Votre premier devoir est de porter à tous la Bonne Nouvelle du Salut, et de donner aux fidèles une catéchèse qui contribue à une connaissance plus approfondie de Jésus-Christ. Veillez à donner aux laïcs une vraie conscience de leur mission ecclésiale, et incitez-les à la réaliser avec le sens des responsabilités, envisageant toujours le bien commun. Les programmes de formation permanente des laïcs, en particulier pour les leaders politiques et économiques, devront insister sur la conversion comme condition nécessaire pour transformer le monde. Il est bon de toujours commencer par la prière, puis de poursuivre par la catéchèse qui conduira à agir concrètement. La création de structures viendra après si c’est vraiment nécessaire, car elles ne remplaceront jamais la puissance de la prière.\n\n104. Chers frères dans l’Épiscopat, soyez, à la suite du Christ-bon Pasteur, de bons bergers et des serviteurs du troupeau qui vous est confié, exemplaires par votre vie et votre comportement. La bonne administration de vos diocèses requiert votre présence. Pour que votre message soit crédible, faites que vos diocèses deviennent des modèles quant au comportement des personnes, à la transparence et la bonne gestion financière. Ne craignez pas d’avoir recours à l’expertise des audits comptables pour donner l’exemple aussi bien aux fidèles qu’à la société tout entière. Favorisez le bon fonctionnement des organismes ecclésiaux diocésains et paroissiaux tels qu’ils sont prévus par le droit de l’Église. La recherche de l’unité, de la justice et de la paix vous incombe en tout premier lieu, parce que vous avez la responsabilité des Églises locales.\n\n105. Le Synode a rappelé que « l’Église est une communion qui engendre une solidarité pastorale organique. Les Évêques, en communion avec l’Évêque de Rome, sont les premiers promoteurs de la communion et de la collaboration dans l’apostolat de l’Église ».[156] Les Conférences épiscopales nationales et régionales ont la mission de consolider cette communion ecclésiale et de promouvoir cette solidarité pastorale.\n\n106. Pour une plus grande visibilité, cohérence et efficacité dans la pastorale sociale de l’Église, le Synode a ressenti le besoin d’une action plus solidaire à tous les niveaux. Il serait bon que les Conférences épiscopales régionales et nationales ainsi que l’Assemblée de la Hiérarchie Catholique d’Égypte (A.H.C.E.) renouvellent leur engagement de solidarité collégiale.[157] Cela implique concrètement une participation tangible aux activités de ces structures, aussi bien en ce qui concerne le personnel que les moyens financiers. L’Église témoignera ainsi de l’unité pour laquelle le Christ a prié (cf. Jn 17, 20-21).\n\n107. Il m’apparaît également souhaitable que les Évêques s’engagent davantage à promouvoir à soutenir effectivement et affectivement le Symposium des Conférences Épiscopales d’Afrique et de Madagascar (S.C.E.A.M.) comme structure continentale de solidarité et de communion ecclésiale.[158] Il est bon aussi de cultiver de bonnes relations avec la Confédération des Conférences des Supérieurs Majeurs d’Afrique et de Madagascar (CO.S.M.A.M.), les Associations des Universités catholiques et d’autres structures ecclésiales continentales.\n\nII. LES PRÊTRES\n\n108. Collaborateurs proches et indispensables de l’Évêque, les prêtres[159] ont la charge de poursuivre l’œuvre d’évangélisation. La deuxième Assemblée du Synode pour l’Afrique a été célébrée au cours de l’année que j’avais consacrée au sacerdoce, lançant un appel particulier à la sainteté. Chers prêtres, souvenez-vous que votre témoignage de vie pacifique, par-delà les frontières tribales et raciales, peut toucher les cœurs.[160]L’appel à la sainteté nous invite à devenir des pasteurs selon le cœur de Dieu,[161] qui font paître le troupeau avec justice (cf. Ez 34, 16). Céder à la tentation de vous transformer en guides politiques[162] ou en agents sociaux, serait trahir votre mission sacerdotale et desservir la société qui attend de vous des paroles et des gestes prophétiques. Saint Cyprien le disait déjà : « Ceux qui ont l’honneur du divin sacerdoce […] ne doivent prêter leur ministère qu’au sacrifice et à l’autel, et ne vaquer qu’à la prière ».[163]\n\n109. En vous consacrant surtout à ceux que le Seigneur vous confie pour les former aux vertus chrétiennes, et les conduire à la sainteté, non seulement vous les gagnerez à la cause du Christ, mais vous en ferez aussi les protagonistes d’une société africaine renouvelée. Face à la complexité des situations auxquelles vous êtes confrontés, je vous invite à approfondir votre vie de prière et votre formation continue ; que celle-ci soit à la fois spirituelle et intellectuelle. Devenez des familiers des Saintes Écritures, de la Parole de Dieu que vous méditez chaque jour et que vous expliquez aux fidèles. Développez aussi votre connaissance du Catéchisme, des documents du Magistère ainsi que de la Doctrine sociale de l’Église. Vous serez ainsi capables, à votre tour, de former les membres de la communauté chrétienne dont vous êtes les responsables immédiats pour qu’ils deviennent d’authentiques disciples et témoins du Christ.\n\n110. Vivez avec simplicité, humilité et amour filial, votre obéissance à l’Évêque de votre diocèse. « Par respect pour celui qui nous a aimés, il convient d’obéir sans aucune hypocrisie ; car ce n’est pas cet Évêque visible que l’on abuse, mais c’est l’Évêque invisible que l’on cherche à tromper. Car, dans ce cas, ce n’est pas de chair dont il s’agit, mais de Dieu qui connaît les choses cachées ».[164] Dans le cadre de la formation permanente des prêtres, il me semble opportun que soient relus et médités certains documents, comme le Décret conciliaire sur le ministère et la vie des prêtres : Presbyterorum ordinis, ou l’Exhortation apostolique post-synodale Pastores dabo vobis de 1992, ou le Directoire pour le Ministère et la Vie des prêtres de 1994, ou encore l’Instruction Le prêtre, pasteur et guide de la Communauté paroissiale, de 2002.\n\n111. Édifiez vos communautés chrétiennes par votre exemple en vivant dans la vérité et la joie vos engagements sacerdotaux : le célibat dans la chasteté et le détachement des biens matériels. Vécus avec maturité et sérénité, ces signes qui sont particulièrement conformes au style de vie de Jésus, expriment « le don total et exclusif au Christ, à l’Église et au Règne de Dieu ».[165] Investissez-vous intensément dans la mise en œuvre de la pastorale diocésaine pour la réconciliation, la justice et la paix, notamment par la célébration des sacrements de la Pénitence et de l’Eucharistie, la catéchèse, la formation des laïcs et l’accompagnement des responsables de la société. Tout prêtre doit pouvoir se sentir heureux de servir l’Église.\n\n112. Suivre le Christ sur le chemin du sacerdoce demande à faire des choix. Ils ne sont pas toujours faciles à vivre. Les exigences évangéliques, codifiées au cours des siècles par l’enseignement du Magistère, paraissent radicales aux yeux du monde. Il est difficile parfois de les suivre, mais cela n’est pas impossible. Le Christ nous apprend qu’il n’est pas possible de servir à la fois deux maîtres (cf. Mt 6, 24). Il fait certes référence à l’argent, ce trésor temporel qui peut occuper notre cœur (cf. Lc 12, 34), mais il fait également référence aux innombrables autres biens que nous possédons : notre vie, notre famille, notre éducation, nos relations personnelles par exemple. Il s’agit là de biens précieux et admirables qui sont constitutifs de nos personnes. Mais, le Christ demande à celui qu’il appelle, de s’abandonner totalement à la Providence. Il demande un choix absolu(cf. Mt 7, 13-14) qu’il nous est parfois difficile de comprendre et vivre. Mais, si Dieu est notre trésor véritable – cette perle rare qu’il faut acquérir à tout prix même en effectuant de grands sacrifices (cf. Mt 13, 45-46) – alors nous désirerons que notre cœur et notre corps, que notre esprit et notre intelligence soient pour lui seul. Cet acte de foi nous permettra de voir ce qui nous semble important sous un autre regard, et de vivre notre relation à notre corps et nos relations humaines familiales ou amicales, à la lumière de l’appel de Dieu et de son exigence au service de l’Église. Il convient de réfléchir à cela profondément. Cette réflexion commencera dès le séminaire pour être continuée durant toute la vie sacerdotale. Le Christ, connaissant les forces et les faiblesses de notre cœur, comme pour nous encourager, nous dit : « Cherchez d’abord le Royaume et sa justice, et tout vous sera donné par surcroît » (Mt 6, 33).\n\nIII. LES MISSIONNAIRES\n\n113. Les missionnaires non africains, répondant généreusement à l’appel du Seigneur avec un zèle apostolique ardent, sont venus partager le bonheur de la Révélation. À leur suite, des Africains sont aujourd’hui missionnaires sur d’autres continents. Comment, à ce point, ne pas leur rendre un hommage particulier ? Les missionnaires venus en Afrique – prêtres, religieux, religieuses et laïcs – ont construit des églises, des écoles et des dispensaires, et contribué fortement à la visibilité actuelle des cultures africaines, mais ils ont surtout édifié le Corps du Christ et enrichi la demeure de Dieu. Ils ont su partager la saveur du sel de la Parole et faire resplendir la lumière des Sacrements. Et par-dessus tout, ils ont donné à l’Afrique ce qu’ils possédaient de plus précieux : le Christ. Grâce à eux de nombreuses cultures traditionnelles ont été libérées de peurs ancestrales et d’esprits immondes (cf. Mt 10, 1). Du bon grain qu’ils ont semé (cf. Mt 13, 24), ont surgi de nombreux saints africains qui sont autant de modèles dont il faut s’inspirer davantage. Il serait souhaitable que leur culte soit ravivé et promu. Leur engagement pour la cause de l’Évangile s’est parfois réalisé avec héroïsme, au prix même de leur vie. Une fois encore s’est vérifiée l’affirmation de Tertullien : « Le sang des martyrs est semence de chrétiens».[166] Je rends grâce au Seigneur pour ces saints et saintes, signes de la vitalité de l’Église en Afrique.\n\n114. J’encourage les Pasteurs des Églises locales à reconnaître parmi les serviteurs africains de l’Évangile, ceux qui pourraient être canonisés, selon les normes de l’Église, non seulement pour augmenter le nombre des saints africains, mais aussi pour obtenir de nouveaux intercesseurs au ciel afin qu’ils accompagnent l’Église dans son pèlerinage terrestre et intercèdent auprès de Dieu pour le continent africain. Je confie à Notre-Dame d’Afrique et aux saints de ce cher continent, l’Église qui s’y trouve.\n\nIV. LES DIACRES PERMANENTS\n\n115. La grandeur de l’appel reçu par les diacres permanents mérite d’être soulignée. Dans la fidélité à la mission reçue il y a des siècles, je les invite à œuvrer avec humilité en étroite collaboration avec les évêques.[167] Avec affection je leur demande de continuer de proposer à la jeunesse ce que nous enseigne le Christ dans l’Évangile : la rigueur dans le travail bien fait,[168] la force morale dans le respect des valeurs, l’honnêteté, le respect de la parole donnée, la joie d’apporter sa pierre à l’édification de la société et de l’Église, la protection de la nature, le sens du bien commun. Chers diacres, aidez la société africaine dans toutes ses composantes à valoriser la responsabilité des hommes en tant qu’époux et pères, à respecter la femme qui est égale à l’homme en dignité, à avoir le souci des enfants livrés à eux-mêmes et sans éducation.\n\n116. Ne manquez pas de prêter une attention particulière aux personnes infirmes mentales ou physiques,[169] à celles qui sont les plus faibles, et aux plus pauvres de vos communautés. Puisse votre charité se faire inventive ! Dans la pastorale paroissiale, souvenez-vous qu’une saine spiritualité permet à l’Esprit du Christ de libérer l’être humain pour qu’il agisse efficacement dans la société. Les Évêques veilleront à parfaire votre formation afin qu’elle contribue à l’exercice de votre charisme.[170] Comme saint Étienne, saint Laurent et saint Vincent, diacres et martyrs, efforcez-vous de reconnaître et de rencontrer le Christ dans l’Eucharistie et dans les pauvres. Ce service de l’autel et de la charité vous fera aimer la rencontre du Seigneur présent sur l’autel et dans le pauvre. Vous serez alors disposés à donner votre vie pour Lui jusqu’à la mort.\n\nV. LES PERSONNES CONSACRÉES\n\n117. Par les vœux de chasteté, de pauvreté et d’obéissance, la vie des personnes consacrées est devenue un témoignage prophétique. Elles peuvent être ainsi des modèles en matière de réconciliation, de justice et de paix, même dans des circonstances de fortes tensions.[171] La vie communautaire montre qu’il est possible de vivre fraternellement et d’être unis, même là où les origines ethniques ou raciales sont différentes (cf. Ps 133,1). Elle peut et doit donner à voir et à croire qu’aujourd’hui en Afrique, ceux et celles qui suivent le Christ Jésus trouvent en Lui le secret de la joie du vivre ensemble : l’amour mutuel et la communion fraternelle, quotidiennement consolidés par l’Eucharistie et la Liturgie des Heures.\n\n118. Puissiez-vous, chères personnes consacrées, continuer à vivre votre charisme avec un zèle vraiment apostolique dans les différents domaines indiqués par vos fondateurs ! Vous mettrez ainsi plus de soin à garder votre lampe allumée ! Vos fondateurs ont voulu suivre le Christ en vérité en répondant à son appel. Diverses œuvres qui en sont les fruits, sont des joyaux qui ornent l’Église.[172] Il convient donc de les développer en suivant le plus fidèlement possible le charisme de vos fondateurs, leurs pensées et leurs projets. Je voudrais ici souligner la part importante des personnes consacrées dans la vie ecclésiale et missionnaire. Elles sont une aide nécessaire et précieuse à l’activité pastorale mais aussi une manifestation de la nature intime de la vocation chrétienne.[173] C’est pourquoi je vous invite, chères personnes consacrées, à rester en communion étroite avec l’Église locale et son premier responsable, l’Évêque. Je vous invite également à fortifier votre communion avec l’Évêque de Rome.\n\n119. L’Afrique est le berceau de la vie contemplative chrétienne. Toujours présente en Afrique du Nord et particulièrement en Égypte et en Éthiopie, elle a pris racine en Afrique subsaharienne au siècle dernier. Puisse le Seigneur bénir les hommes et les femmes qui ont décidé de Le suivre de manière inconditionnelle ! Leur vie cachée est comme le levain dans la pâte. Leur prière continuelle soutiendra l’effort apostolique des Évêques, des prêtres, des autres personnes consacrées, des catéchistes et de toute l’Église.\n\n120. Les rencontres des différentes Conférences nationales des Supérieurs Majeurs et celles de la CO.S.M.A.M. permettent d’unir les réflexions et les forces non seulement pour assurer les finalités de chacun des Instituts, en préservant toujours leur autonomie, leur caractère et leur esprit propre, mais aussi pour traiter des affaires communes dans un souci de fraternité et de solidarité. Il est bon de cultiver un esprit ecclésial en assurant une saine coordination et une juste coopération avec les Conférences des Évêques.\n\nVI. LES SÉMINARISTES\n\n121. Les Pères synodaux ont accordé une attention particulière aux séminaristes. Sans négliger la formation théologique et spirituelle, évidemment prioritaire, ils ont souligné l’importance de la croissance psychologique et humaine de chaque candidat. Les futurs prêtres doivent développer en eux une juste compréhension de leurs cultures sans s’enfermer dans leurs limites ethniques et culturelles.[174] Ils devront également s’enraciner dans les valeurs évangéliques pour fortifier leur engagement, dans la fidélité et la loyauté envers le Christ. La fécondité de leur future mission dépendra beaucoup de leur profonde union au Christ, de la qualité de leur vie de prière et de leur vie intérieure, des valeurs humaines, spirituelles et morales qu’ils auront assimilées durant leur formation. Puisse chaque séminariste devenir un homme de Dieu en recherchant et en vivant « la justice, la piété, la foi, la charité, la constance, la douceur »(1Tm 6, 11) !\n\n122. « Les séminaristes doivent apprendre la vie communautaire de telle manière que la vie fraternelle entre eux, par la suite, devienne la source d’une authentique expérience du sacerdoce comme intime fraternité sacerdotale ».[175] Les directeurs et les formateurs du séminaire travailleront ensemble, en suivant les indications des Évêques, afin de garantir une formation intégrale aux séminaristes qui leur sont confiés. Dans la sélection des candidats, il faudra procéder à un discernement soigneux et à un accompagnement de qualité afin que ceux qui seront admis au sacerdoce soient de vrais disciples du Christ et d’authentiques serviteurs de l’Église. On aura à cœur de les initier aux innombrables richesses du patrimoine biblique, théologique, spirituel, liturgique, moral et juridique de l’Église.\n\n123. Je me suis adressé aux séminaristes en leur écrivant une Lettre à la suite de l’Année sacerdotale qui s’est achevée en juin 2010.[176] J’y ai insisté sur l’identité, la spiritualité et l’apostolat du prêtre. Je recommande vivement à chaque séminariste de lire et de méditer ce bref document qui lui est destiné personnellement et que les formateurs mettront à sa disposition. Le séminaire est un temps de préparation au sacerdoce, un temps d’étude. C’est un temps de discernement, de formation et de maturation humaine et spirituelle. Puissent les séminaristes utiliser judicieusement ce temps qui leur est offert pour accumuler des réserves spirituelles et humaines dans lesquelles ils pourront puiser durant leur vie sacerdotale.\n\n124. Chers séminaristes, soyez des apôtres auprès des jeunes de votre génération en les invitant à se mettre à la suite du Christ dans la vie sacerdotale. N’ayez pas peur ! La prière de nombreuses personnes vous accompagne et vous soutient (cf. Mt 9, 37-38).\n\nVII. LES CATÉCHISTES\n\n125. Les catéchistes sont de précieux agents pastoraux dans la mission d’évangélisation. Leur rôle a été très important dans la première évangélisation, l’accompagnement catéchuménal, l’animation et le soutien des communautés. « Avec naturel, ils ont opéré une inculturation réussie qui a porté de merveilleux fruits (cf. Mc 4, 20). Ce sont les catéchistes qui ont permis que la ‘lumière brille devant les hommes’ (Mt 5, 16), car en voyant le bien qu’ils font, des populations entières ont pu rendre gloire à Notre Père qui est aux cieux. Ce sont des Africains qui ont évangélisé des Africains ».[177] Ce rôle important dans le passé, reste essentiel pour le présent et le futur de l’Église. Je les remercie pour leur amour de l’Église.\n\n126. J’invite les Évêques et les prêtres à prendre soin de la formation humaine, intellectuelle, doctrinale, morale, spirituelle et pastorale des catéchistes, en prêtant grande attention à leurs conditions de vie pour sauvegarder leur dignité. Qu’ils n’oublient pas leurs légitimes besoins matériels,[178] car l’ouvrier fidèle de la vigne du Seigneur a droit à une juste rétribution (cf. Mt 20, 1-16) en attendant celle que donnera le Seigneur de manière équitable, car c’est lui seul qui est juste et qui connaît les cœurs.\n\n127. Chers catéchistes, souvenez-vous que, pour un grand nombre de communautés, vous êtes le visage concret et immédiat du disciple zélé et le modèle de la vie chrétienne. Je vous encourage à proclamer, par l’exemple, que la vie familiale mérite une très grande considération, que l’éducation chrétienne prépare les enfants à être, dans la société, honnêtes et fiables dans leurs rapports avec autrui. Accueillez quiconque sans discrimination : pauvres et riches, autochtones et étrangers, catholiques et non catholiques (cf. Jc 2, 1). Ne faites acception de personne (cf. Ac 10, 34 ; Rm 2, 11 ; Ga 2, 6 ; Ep 6, 9). En assimilant vous-mêmes les Saintes Écritures et les enseignements du Magistère, vous parviendrez à offrir une catéchèse solide, à animer des groupes de prière et à proposer la lectio divina aux communautés dont vous avez le soin. Votre action deviendra alors cohérente, persévérante et source d’inspiration. En évoquant avec reconnaissance le souvenir glorieux de vos devanciers, je vous salue et je vous encourage à œuvrer aujourd’hui avec la même abnégation, le même courage apostolique et la même foi. En cherchant à être fidèles à votre mission, vous contribuerez aussi non seulement à votre sainteté personnelle, mais aussi efficacement à la construction du Corps Mystique du Christ, l’Église.\n\nVIII. LES LAÏCS\n\n128. Par ses membres laïcs, l’Église se rend présente et active dans la vie du monde. Les laïcs ont un grand rôle à jouer dans l’Église et dans la société. Pour qu’ils puissent bien assumer ce rôle, il convient que des écoles ou des centres de formation biblique, spirituelle, liturgique et pastorale soient organisés dans les diocèses. Je souhaite de tout cœur que les laïcs qui ont des responsabilités d’ordre politique, économique et social, s’arment d’une solide connaissance de la Doctrine sociale de l’Église qui fournit des principes d’action conformes à l’Évangile. En effet, ils sont des « ambassadeurs du Christ » (2 Co 5, 20) dans l’espace public, au cœur du monde.[179] Leur témoignage chrétien ne sera crédible que s’ils sont des professionnels compétents et honnêtes.\n\n129. Les laïcs, hommes et femmes, sont appelés avant tout à la sainteté et à vivre cette sainteté dans le monde. Chers fidèles, cultivez avec soin votre vie intérieure et votre relation à Dieu afin que l’Esprit Saint vous éclaire en toute circonstance. Pour que la personne humaine et le bien commun demeurent effectivement au centre de l’action humaine, politique, économique ou sociale, attachez-vous profondément au Christ pour le connaître et l’aimer, consacrant du temps à Dieu en priant et en recevant les Sacrements. Laissez-vous éclairer et instruire par Dieu et par sa Parole.\n\n130. Je voudrais revenir sur la particularité de la vie professionnelle du chrétien. Brièvement, il s’agit de témoigner du Christ dans le monde en montrant, par l’exemple, que le travail peut être un lieu de réalisation personnelle très positif, et qu’il n’est pas d’abord un moyen de profits. Le travail vous permet de participer à l’œuvre de la création et d’être au service de vos frères et sœurs. En agissant ainsi, vous serez « le sel de la terre » et « la lumière du monde » comme nous le demande le Seigneur. Dans votre vie quotidienne, pratiquez l’option préférentielle pour les pauvres, quelle que soit votre position dans la société, selon l’esprit des Béatitudes (cf. Mt 5, 3-12), pour voir en eux le visage concret de Jésus qui vous appelle à le servir (cf. Mt 25, 31-46).\n\n131. Il peut être utile de vous organiser en associations pour continuer à former votre conscience chrétienne et vous soutenir mutuellement dans la lutte pour la justice et la paix. Les Communautés Ecclésiales Vivantes (CEV) ou les Small Christian Communities (SCC), et les « Communautés nouvelles »[180] sont des cadres porteurs pour entretenir la flamme vivante de votre Baptême. Apportez également vos compétences à l’animation des Universités catholiques qui ne cessent de se développer depuis les recommandations de l’Exhortation apostolique post-synodale Ecclesia in Africa.[181] Je voudrais également vous encourager à avoir une présence active et courageuse dans le monde de la politique, de la culture, des arts, des médias et des diverses associations. Que cette présence soit sans complexe ni honte, fière et consciente de la précieuse contribution qu’elle peut apporter au bien commun !\n\nCHAPITRE II\n\nPRINCIPAUX CHAMPS D'APOSTOLAT\n\n132. Le Seigneur nous a confié une mission particulière et il ne nous a pas laissés dépourvus de moyens pour l’accomplir. Non seulement il a revêtu chacun de dons personnels pour l’édification de son Corps qu’est l’Église, mais il a confié aussi à toute la communauté ecclésiale des dons particuliers pour lui permettre de continuer sa mission. Le don par excellence, c’est l’Esprit Saint. C’est par lui que nous formons un seul corps et « c’est seulement dans la force de l’Esprit Saint que nous pouvons trouver ce qui est droit et le mettre ensuite en pratique ».[182] Des moyens sont nécessaires pour nous permettre d’agir, mais ils demeurent insuffisants si, à travers « nos capacités de penser, de parler, de sentir, d’agir »,[183] ce n’est pas Dieu lui-même qui nous dispose à collaborer à son œuvre de réconciliation. C’est grâce à l’Esprit Saint que nous devenons vraiment « le sel de la terre » et « la lumière du monde » (Mt 5, 13. 14).\n\nI. L’ÉGLISE COMME PRÉSENCE DU CHRIST\n\n133. L’Église est « dans le Christ, en quelque sorte le sacrement, c’est-à-dire à la fois le signe et le moyen de l’union intime avec Dieu et de l’unité de tout le genre humain ».[184] En tant que communauté de disciples du Christ, nous pouvons laisser voir et communiquer l’amour de Dieu. L’amour « est la lumière – en réalité l’unique – qui illumine sans cesse à nouveau un monde dans l’obscurité et qui nous donne le courage de vivre et d’agir ».[185] Cette réalité devient manifeste dans l’Église universelle, diocésaine, paroissiale, dans les CEV (SCC),[186] dans les mouvements et les associations, jusque dans la famille chrétienne, « appelée à être ‘une Église domestique’, un lieu de foi, de prière et de souci affectueux pour le bien véritable et durable de chacun de ses membres »,[187] une communauté où se vit le geste de paix.[188] Les CEV (SCC), les mouvements et les associations peuvent être des lieux propices, au sein des paroisses, pour accueillir et vivre le don de la réconciliation offert par le Christ, notre paix. Chaque membre de la communauté doit devenir le gardien de l’autre : c’est une des significations du geste de la paix dans la célébration de l’Eucharistie.[189]\n\nII. LE MONDE DE L'ÉDUCATION\n\n134. Les écoles catholiques sont de précieux instruments pour apprendre à tisser dans la société, dès l’enfance, des liens de paix et d’harmonie par l’éducation aux valeurs africaines assumées par celles de l’Évangile. J’encourage les Évêques et les Instituts de personnes consacrées à œuvrer pour que les enfants en âge de scolarisation puissent fréquenter une école : c’est une question de justice pour tout enfant et, bien plus, l’avenir de l’Afrique en dépend. Que les chrétiens, les jeunes en particulier, se dédient aux sciences de l’éducation en vue de transmettre un savoir épris de vérité, un savoir-faire et un savoir-être animés par une conscience chrétienne formée à la lumière de l’enseignement social de l’Église. Il conviendra de veiller également à assurer une rémunération juste au personnel des institutions éducatives de l’Église et à l’ensemble du personnel des structures d’Église pour renforcer la crédibilité de l’Église.\n\n135. Dans le contexte actuel du grand brassage des populations, des cultures et des religions, le rôle des universités et institutions académiques catholiques est essentiel à la recherche patiente, rigoureuse et humble de la lumière qui vient de la Vérité. Seule une vérité qui transcende la mesure humaine, conditionnée par des limites, pacifie les personnes et réconcilie les sociétés entre elles. À cet effet, il convient de créer des universités catholiques nouvelles là où elles n’existent pas encore. Chers frères et sœurs engagés dans les universités et les institutions académiques catholiques, c’est à vous qu’il revient, d’une part, d’éduquer l’intelligence et l’esprit des jeunes générations à la lumière de l’Évangile, et, d’autre part, d’aider les sociétés africaines à mieux comprendre les défis auxquels l’Afrique est confrontée aujourd’hui, en fournissant la lumière nécessaire par vos recherches et vos analyses.\n\n136. La mission confiée par l’Exhortation apostolique Ecclesia in Africa aux institutions universitaires catholiques conserve toute sa pertinence. Mon bienheureux prédécesseur y a écrit : « Les Universités et les Instituts supérieurs catholiques en Afrique ont un rôle important à jouer dans la proclamation de la Parole salvifique de Dieu. Ils sont un signe de la croissance de l’Église dans la mesure où ils intègrent dans leurs recherches les vérités et les expériences de la foi, et aident à les intérioriser. Ils se mettent ainsi au service de l’Église en lui fournissant du personnel bien préparé; en étudiant des questions théologiques et sociales d’importance; en développant la théologie africaine; en promouvant la tâche de l’inculturation […] en publiant des livres et en diffusant la pensée catholique; en entreprenant toutes les recherches que leur confient les Évêques et en contribuant à une étude scientifique des cultures […]. Les centres culturels catholiques offrent à l’Église des possibilités de présence et d’action dans le domaine des mutations culturelles. Ils constituent, en effet, des forums publics qui permettent de faire connaître très largement, dans un dialogue créatif, les convictions chrétiennes sur l’homme, la femme, la famille, le travail, l’économie, la société, la politique, la vie internationale, l’environnement. Ils sont ainsi des lieux d’écoute, de respect et de tolérance ».[190] Les Évêques veilleront à ce que ces institutions universitaires conservent leur nature catholique, en prenant toujours des orientations fidèles à l’enseignement du Magistère de l’Église.\n\n137. Pour apporter une contribution forte et qualifiée à la société africaine, il est indispensable de proposer aux étudiants une formation à la Doctrine sociale de l’Église. Cela aidera ainsi l’Église en Afrique à préparer, avec sérénité, une pastorale qui rejoint l’être de l’Africain et le réconcilie avec lui-même dans l’adhésion au Christ. Il incombe aux Évêques, encore une fois, de soutenir une pastorale de l’intelligence et de la raison qui crée une habitude de dialogue rationnel et d’analyse critique dans la société et dans l’Église. J’avais dit à Yaoundé : « Ce siècle permettra peut-être, avec la grâce de Dieu, la renaissance, sur votre continent, mais certainement sous une forme différente et nouvelle, de la prestigieuse École d’Alexandrie. Pourquoi ne pas espérer qu’elle puisse fournir aux Africains d’aujourd’hui et à l’Église universelle de grands théologiens et des maîtres spirituels qui contribueraient à la sanctification des habitants de ce continent et de l’Église entière ? ».[191]\n\n138. Il est bon que les Évêques encouragent les aumôneries à l’intérieur des universités et des institutions éducatives de l’Église, et en créent dans les établissements publics. La chapelle de l’aumônerie en sera comme le cœur. Elle permettra à l’étudiant de rencontrer Dieu et de se placer sous son regard. Elle permettra également à l’aumônier qui sera choisi avec soin pour ses vertus sacerdotales, d’exercer son ministère pastoral d’enseignement et de sanctification.\n\nIII. LE MONDE DE LA SANTÉ\n\n139. L’Église, de tout temps, s’est préoccupée de la santé. L’exemple vient du Christ lui-même qui, après avoir proclamé la Parole et guéri les malades, a confié à ses disciples la même autorité afin « qu’ils guérissent toute maladie et toute infirmité » (Mt 10, 1 ; cf. 14, 35 ; Mc 1, 32 et 34 ; 6, 13 et 55). C’est ce même souci des malades que l’Église, à travers ses institutions de santé, continue de manifester aux souffrants. Comme l’ont souligné les Pères synodaux, l’Église est résolument engagée dans la lutte contre les infirmités, les maladies et les grandes pandémies.[192]\n\n140. Que les institutions de santé de l’Église et toutes les personnes qui y travaillent à divers titres, s’efforcent de voir en chaque malade un membre souffrant du Corps du Christ. Des difficultés de toute sorte se dressent sur votre chemin : le nombre croissant des malades, l’insuffisance des moyens matériels et financiers, la défection des organismes qui vous ont longtemps soutenus et vous abandonnent, tout cela vous donne parfois l’impression d’un travail sans résultats tangibles. Chers personnels de la santé, soyez les porteurs de l’amour compatissant de Jésus aux personnes qui souffrent ! Soyez patients, soyez forts et gardez courage ! Pour ce qui concerne les pandémies, les moyens financiers et matériels sont indispensables mais attachez-vous aussi sans relâche à informer et à former la population et surtout les jeunes.[193]\n\n141. Il convient que les institutions de santé soient gérées selon les règles éthiques de l’Église, y assurant les services en conformité avec son enseignement et exclusivement en faveur de la vie. Qu’elles ne deviennent pas une source d’enrichissement pour les particuliers. La gestion des fonds octroyés doit viser à la transparence et servir surtout le bien du malade. Enfin, chaque institution de santé devrait avoir une chapelle. Sa présence rappellera au personnel (direction, gestionnaires, médecins et infirmiers ...) et au malade que Dieu seul est le Maître de la vie et de la mort. Il convient également de multiplier, dans la mesure du possible, les petits dispensaires qui assurent des soins de proximité et de premiers secours.\n\nIV. LE MONDE DE L'INFORMATION ET DE LA COMMUNICATION\n\n142. L’Exhortation apostolique Ecclesia in Africa considérait que les médias modernes ne sont pas seulement des instruments de communication, mais aussi un monde à évangéliser.[194] Ils doivent servir une communication authentique qui est une priorité en Afrique, car ils sont un levier important pour le développement du continent[195] et pour l’évangélisation. Les « médias peuvent constituer une aide puissante pour faire grandir la communion de la famille humaine et l’ethos des sociétés, quand ils deviennent des instruments de promotion de la participation de tous à la recherche commune de ce qui est juste ».[196]\n\n143. Nous savons tous que les nouvelles technologies de l’information peuvent devenir de puissants instruments de cohésion et de paix ou bien des promoteurs efficaces de destruction et de division. Ils peuvent servir ou desservir sur le plan moral, propager le vrai comme le faux, proposer le laid comme le beau. La masse de nouvelles ou de contre-nouvelles, ainsi que celle d’images, peut être intéressante tout comme elle peut conduire à une forte manipulation. L’information peut très facilement devenir de la désinformation, et la formation de la déformation. Les médias peuvent promouvoir une humanisation authentique, mais ils peuvent tout autant entraîner une déshumanisation.\n\n144. Les médias éviteront cet écueil s’ils « sont structurés et orientés à la lumière d’une image de la personne et du bien commun qui en respecte les valeurs universelles. Les moyens de communication sociale ne favorisent pas la liberté de tous et n’universalisent pas le développement et la démocratie pour tous simplement parce qu’ils multiplient les possibilités d’interconnexion et de circulation des idées. Pour atteindre de tels objectifs, il faut qu’ils aient pour visée principale la promotion de la dignité des personnes et des peuples, qu’ils soient expressément animés par la charité et mis au service de la vérité, du bien et d’une fraternité naturelle et surnaturelle ».[197]\n\n145. L’Église doit être davantage présente dans les médias afin d’en faire non seulement un instrument de diffusion de l’Évangile mais aussi un outil pour la formation des peuples africains à la réconciliation dans la vérité, à la promotion de la justice et à la paix. Pour cela, une solide formation des journalistes à l’éthique et au respect de la vérité, les aidera à éviter l’attrait du sensationnel, ainsi que la tentation de la manipulation de l’information et de l’argent vite gagné. Que les journalistes chrétiens n’aient pas peur de manifester leur foi ! Qu’ils en soient fiers ! Il est bon également d’encourager la présence et l’activité de fidèles laïcs compétents dans le monde des communications publiques et privées. Tel le levain dans la pâte, ils continueront à témoigner de l’apport positif et constructif que l’enseignement du Christ et de son Église apporte au monde.\n\n146. Aussi, l’option prise par la première Assemblée Spéciale pour l’Afrique de considérer la communication comme un axe majeur de l’évangélisation s’est-elle avérée fructueuse pour le développement des médias catholiques. Il conviendrait, peut-être aussi, de coordonner les structures existantes comme cela se fait déjà dans certains endroits. Améliorer de cette façon l’utilisation des médias contribuera à une plus grande promotion des valeurs défendues par le Synode : la paix, la justice et la réconciliation en Afrique,[198] et permettra à ce continent de participer au développement actuel du monde.\n\nCHAPITRE III\n\n« LÈVE-TOI, PRENDS TON GRABAT ET MARCHE ! » (Jn 5, 8)\n\nI. L’ENSEIGNEMENT DE JÉSUS À LA PISCINE DE BETHESDA\n\n147. Chers frères dans l’épiscopat, chers fils et filles d’Afrique, après avoir fait le tour des principales actions et des quelques moyens proposés par l’Assemblée spéciale pour l’Afrique du Synode des Évêques pour l’accomplissement de la mission de l’Église, je souhaiterais revenir sur certains points qui ont déjà été abordés auparavant de manière diffuse.\n\n148. L’évangile de saint Jean nous présente au chapitre 5 une scène saisissante, près de la piscine\n\nde Bethesda. « Sous ces portiques gisaient une multitude d’infirmes, aveugles, boiteux, impotents, qui attendaient le bouillonnement de l’eau » (v. 3), c’est-à-dire l’occasion de la guérison. Il se trouvait parmi eux « un homme qui était infirme depuis trente-huit ans » (v. 5), mais qui n’avait personne pour l’aider à se plonger dans la piscine. Et voici que Jésus entre dans sa vie. Tout change lorsque Jésus lui dit : « Lève-toi, prends ton grabat et marche ! » (v. 8). « Et aussitôt, dit l’évangéliste, l’homme fut guéri » (v. 9). Il n’avait plus besoin de l’eau de la piscine.\n\n149. L’accueil de Jésus offre à l’Afrique une guérison plus efficace et plus profonde que toute autre. Comme l’apôtre Pierre l’a déclaré dans les Actes des Apôtres (3, 6), je redis que ce n’est ni d’or, ni d’argent que l’Afrique a d’abord besoin ; elle désire se mettre debout comme l’homme de la piscine de Bethesda ; elle désire avoir confiance en elle-même, en sa dignité de peuple aimé par son Dieu. C’est donc cette rencontre avec Jésus que l’Église doit offrir aux cœurs meurtris et blessés, en mal de réconciliation et de paix, assoiffés de justice. Nous devons offrir et annoncer la Parole du Christ qui guérit, libère et réconcilie.\n\nII. LA PAROLE DE DIEU ET LES SACREMENTS\n\nA. LES SAINTES ÉCRITURES\n\n150. Selon saint Jérôme, « ignorer les Écritures, c’est ignorer le Christ ».[199] La lecture et la méditation de la Parole de Dieu nous donnent non seulement « la science éminente de Jésus-Christ » (Ph 3, 8), mais encore, elles nous enracinent plus profondément dans le Christ et orientent notre service de la réconciliation, de la justice et de la paix. La célébration de l’Eucharistie dont la première partie est la liturgie de la Parole, en constitue la source et le sommet. Je recommande donc que l’apostolat biblique soit promu dans chaque communauté chrétienne, dans la famille et dans les mouvements ecclésiaux.\n\n151. Que chaque fidèle du Christ prenne l’habitude de la lecture quotidienne de la Bible ! Une lecture attentive de ma récente Exhortation apostolique Verbum Domini, fournira des indications pastorales utiles. On veillera donc à initier les fidèles à la vénérable et fructueuse tradition de la lectio divina. C’est la Parole de Dieu qui peut aider à la connaissance de Jésus Christ et opérer les conversions qui aboutissent à la réconciliation, puisqu’elle passe au crible « les sentiments et les pensées du cœur » (Hb 4, 12). Les Pères du Synode encouragent les communautés chrétiennes paroissiales, les CEV (CCS), les familles et les associations et les mouvements ecclésiaux à des moments de partage de la Parole de Dieu.[200] Ils deviendront ainsi davantage des lieux où la Parole de Dieu qui édifie la communauté des disciples du Christ, est lue ensemble, méditée et célébrée. Cette Parole régénère sans cesse la communion fraternelle (cf. 1 P 1, 22-25).\n\nB. L’EUCHARISTIE\n\n152. Pour bâtir une société réconciliée, juste et pacifique, le moyen le plus efficace est une vie d’intime communion avec Dieu et avec les autres. En effet, autour de la table du Seigneur sont réunis des hommes et des femmes d’origines, de cultures, de races, de langues, et d’ethnies différentes. Ils forment une seule et même unité grâce au Corps et au Sang du Christ. À travers le Christ-Eucharistie, ils deviennent consanguins, et donc authentiquement frères et sœurs, grâce à la Parole, au Corps et au Sang de Jésus-Christ lui-même. Ce lien de fraternité est plus fort que celui de nos familles humaines, celui de nos tribus. « Car ceux que d’avance il a discernés, il les a aussi prédestinés à reproduire l’image de son Fils, afin qu’il soit l’Aîné d’une multitude de frères » (Rm 8, 29). L’exemple de Jésus les rend capables de s’aimer, de donner leur vie les uns pour les autres, car l’amour dont chacun est aimé doit se communiquer en acte et en vérité.[201] Il est donc indispensable de célébrer en communauté le dimanche, Jour du Seigneur, comme aussi les fêtes de précepte.\n\n153. Je ne désire pas faire ici un exposé théologique sur l’Eucharistie. Dans l’Exhortation apostolique post-synodale Sacramentum caritatis, j’en ai esquissé les grands traits. J’exhorte, ici, toute l’Église en Afrique à soigner tout particulièrement la célébration de l’Eucharistie, mémorial du Sacrifice du Christ Jésus, signe d’unité et lien de charité, banquet pascal et gage de la vie éternelle. L’Eucharistie doit être célébrée avec dignité et beauté en suivant les normes établies. L’Adoration eucharistique, personnelle et communautaire, permettra d’approfondir ce grand mystère. Dans cette ligne, un Congrès eucharistique continental pourrait être célébré. Il soutiendrait l’effort des chrétiens dans leur souci de témoigner des valeurs fondamentales de communion dans toutes les sociétés africaines.[202]\n\n154. Pour que le mystère eucharistique soit respecté, les Pères synodaux rappellent que les églises et les chapelles sont des lieux sacrés à réserver uniquement aux célébrations liturgiques en évitant, autant que possible, qu’elles deviennent de simples espaces de socialisation ou des espaces culturels. Il convient de promouvoir leur fonction première qui est celle d’être un lieu privilégié de rencontre entre Dieu et son peuple, entre Dieu et sa créature fidèle. Il convient en outre de veiller à ce que l’architecture de ces édifices cultuels soit digne du mystère célébré et conforme à la législation ecclésiastique et au style local. Ces constructions doivent être faites sous la responsabilité des Évêques, après avoir entendu l’avis de personnes compétentes en liturgie et en architecture. Que l’on puisse dire en en franchissant le seuil : « En vérité, le Seigneur Dieu est en ce lieu […] Ce n’est rien de moins qu’une Maison de Dieu et la porte du ciel » (Gn 28, 16-17) ! Ces lieux atteindront également leur finalité s’ils sont une aide à la communauté, régénérée dans l’Eucharistie et les autres Sacrements, pour prolonger leur action dans la vie sociale en perpétuant l’exemple même du Christ (cf. Jn 13, 15).[203] Cette « cohérence eucharistique »[204] interpelle toute conscience chrétienne\n\n(cf. 1 Co 11, 17-34).\n\nC. LA RÉCONCILIATION\n\n155. Pour aider les sociétés africaines à guérir des blessures de la division et de la haine, les Pères du Synode invitent l’Église à se souvenir qu’elle porte en son sein les mêmes blessures et amertumes. Dès lors, elle a besoin que le Seigneur l’en guérisse pour qu’elle atteste, de manière crédible, que le Sacrement de la Réconciliation panse et guérit les cœurs meurtris. Ce Sacrement renoue les liens rompus entre la personne humaine et Dieu et restaure les liens dans la société. Il éduque aussi nos cœurs et nos esprits pour que nous apprenions à vivre « en esprit d’union, dans la compassion, l’amour fraternel, la miséricorde, l’esprit d’humilité » (1 P 3, 8).\n\n156. Je rappelle l’importance de la confession individuelle qu’aucun autre acte de réconciliation ou aucune autre paraliturgie ne peut remplacer. J’encourage, donc, tous les fidèles de l’Église, clergé, personnes consacrées et laïcs, à redonner sa place véritable au Sacrement de la Réconciliation dans sa double dimension personnelle et communautaire.[205] Les communautés qui n’ont pas de prêtres, à cause des distances ou pour d’autres raisons, peuvent vivre le caractère ecclésial de la pénitence et de la réconciliation à travers des formes non sacramentelles. Les chrétiens en situation d’irrégularité peuvent se joindre ainsi à la démarche pénitentielle de l’Église. Comme l’ont indiqué les Pères synodaux, la forme non sacramentelle peut être considérée comme un moyen de préparation des fidèles à une réception fructueuse du Sacrement,[206]mais elle ne pourra pas devenir une norme habituelle, et encore moins remplacer le Sacrement lui-même. J’exhorte de tout cœur les prêtres à vivre ce Sacrement personnellement, et à se rendre vraiment disponibles pour sa célébration.\n\n157. Pour encourager la réconciliation, à titre collectif, je recommande vivement, comme l’ont souhaité les Pères synodaux, de célébrer tous les ans dans chaque pays africain « un jour ou une semaine de réconciliation, particulièrement pendant l’Avent ou le Carême ».[207] Le S.C.E.A.M. pourra contribuer à sa réalisation et, en accord avec le Saint-Siège, promouvoir une Année de la réconciliation au niveau continental pour demander à Dieu un pardon spécial pour tous les maux et blessures que les êtres humains se sont infligés les uns aux autres en Afrique, et pour que se réconcilient les personnes et les groupes qui ont été blessés dans l’Église et dans l’ensemble de la société.[208] Il s’agirait d’une Année jubilaire extraordinaire « pendant laquelle l’Église en Afrique et dans les îles adjacentes rend grâce avec l’Église universelle et prie pour recevoir les dons de l’Esprit Saint »,[209] spécialement le don de la réconciliation, de la justice et de la paix.\n\n158. Pour de telles célébrations, il sera utile de suivre le conseil des Pères synodaux : « Que la mémoire des grands témoins qui ont donné leur vie au service de l’Évangile et du bien commun ou pour la défense de la vérité et des droits humains soit gardée et fidèlement rappelée ».[210] À cet égard, les saints sont les véritables étoiles de notre vie, eux « qui ont su vivre dans la droiture. Ils sont des lumières d’espérance. Certes, Jésus Christ est la lumière par antonomase, le soleil qui se lève sur toutes les ténèbres de l’histoire. Mais pour arriver jusqu’à Lui nous avons besoin aussi de lumières proches – de personnes qui donnent une lumière en la tirant de sa lumière et qui offrent ainsi une orientation pour notre traversée ».[211]\n\nIII. LA NOUVELLE ÉVANGÉLISATION\n\n159. Avant de conclure ce document, je désire revenir à nouveau sur la tâche de l’Église en Afrique qui est celle de s’engager dans l’évangélisation, dans la missio ad gentes, ainsi que dans la nouvelle évangélisation, afin que la physionomie du continent africain se modèle toujours plus sur l’enseignement toujours actuel du Christ, vraie « lumière du monde » et authentique « sel de la terre ».\n\nA. PORTEURS DU CHRIST « LUMIÈRE DU MONDE »\n\n160. L’œuvre urgente de l’évangélisation se réalise de manière différente, selon la diversité des situations de chaque pays. « Au sens propre, il y a la mission ad gentes pour ceux qui ne connaissent pas le Christ. Au sens large, on parle d’ “évangélisation” pour ce qui concerne l’aspect ordinaire de la pastorale, et de la “nouvelle évangélisation” pour ceux qui ne suivent plus une conduite chrétienne ».[212] Seule l’évangélisation qui est animée par la force de l’Esprit-Saint, devient la « loi nouvelle de l’Évangile » et porte des fruits spirituels.[213] Le cœur de toute activité évangélisatrice est l’annonce de la personne de Jésus, le Verbe de Dieu incarné (cf. Jn 1, 14), mort et ressuscité, pour toujours présent dans la communauté des fidèles, dans son Église (cf. Mt 28, 20). Il s’agit d’une tâche urgente non seulement pour l’Afrique, mais pour le monde entier, car la mission que le Christ rédempteur a confiée à son Église n’a pas encore atteint sa pleine réalisation.\n\n161. L’« Évangile de Jésus Christ, Fils de Dieu » (Mc 1, 1) est le chemin sûr pour rencontrer la Personne du Seigneur Jésus. Scruter les Écritures nous permet de découvrir toujours plus le véritable visage de Jésus, révélation de Dieu le Père (cf. Jn 12, 45), et son œuvre de salut. « Redécouvrir la centralité de la Parole divine dans la vie chrétienne nous fait retrouver la signification la plus profonde de ce que le Pape Jean-Paul II a rappelé avec force : poursuivre la missio ad gentes et entreprendre de toutes nos forces la nouvelle évangélisation ».[214]\n\n162. Conduite par l’Esprit-Saint, l’Église en Afrique doit annoncer – en le vivant – le mystère\n\ndu salut à ceux qui ne le connaissent pas encore. L’Esprit Saint que les chrétiens ont reçu au\n\nBaptême est le feu d’amour qui pousse à l’action évangélisatrice. Après la Pentecôte, les disciples « remplis de l’Esprit Saint » (Ac 2, 4) sont sortis du Cénacle, où, par peur, ils s’étaient enfermés, pour proclamer la Bonne Nouvelle de Jésus Christ. L’évènement de la Pentecôte, nous permet de mieux comprendre la mission des chrétiens, « lumière du monde » et « sel de la terre » sur le continent africain. Le propre de la lumière est de se diffuser et d’éclairer de nombreux frères et sœurs qui sont encore dans les ténèbres. La missio ad gentes engage tous les chrétiens d’Afrique. Animés par l’Esprit, ils doivent être porteurs de Jésus-Christ, « lumière du monde », partout sur le continent, dans tous les domaines de la vie personnelle, familiale et sociale. Les Pères synodaux ont souligné « l’urgence et la nécessité de l’évangélisation qui est la mission et la véritable identité de l’Église ».[215]\n\nB. TÉMOINS DU CHRIST RESSUSCITÉ\n\n163. Le Seigneur Jésus exhorte encore aujourd’hui les chrétiens d’Afrique à prêcher en son nom « à tous les peuples, la conversion et le pardon des péchés » (Lc 24, 47). Pour cela, ils sont appelés à être témoins du Seigneur ressuscité (cf. Lc 24, 48). Les Pères synodaux ont souligné que l’évangélisation « consiste essentiellement à rendre témoignage au Christ dans la puissance de l’Esprit par la vie, puis par la parole, dans un esprit d’ouverture aux autres, de respect et de dialogue avec eux, en s’en tenant aux valeurs de l’Évangile ».[216] Pour ce qui est de l’Église en Afrique, ce témoignage doit être au service de la réconciliation, de la justice et de la paix.\n\n164. L’annonce de l’Évangile doit retrouver l’ardeur des débuts de l’évangélisation du continent africain, attribuée à l’évangéliste Marc, suivi par une « foule innombrable de saints, de martyrs, de confesseurs et de vierges ».[217] Avec gratitude, il faut se mettre à l’école de l’enthousiasme de nombreux missionnaires qui, pendant plusieurs siècles, ont sacrifié leur vie pour apporter la Bonne Nouvelle à leurs frères et sœurs africains. Au cours de ces dernières années, l’Église a commémoré en différents pays le centenaire de l’évangélisation. Elle s’est justement engagée à diffuser l’Évangile à ceux qui ne connaissent pas encore le nom de Jésus-Christ.\n\n165. Afin que cet effort devienne toujours plus efficace, la missio ad gentes doit aller de pair avec la nouvelle évangélisation. En Afrique aussi, les situations qui requièrent une nouvelle présentation de l’Évangile, « nouvelle dans son ardeur, dans ses méthodes et dans ses expressions »,[218] ne sont pas rares. En particulier, la nouvelle évangélisation doit intégrer la dimension intellectuelle de la foi dans l’expérience vive de la rencontre avec Jésus-Christ présent et agissant dans la communauté ecclésiale. Car à l’origine du fait d’être chrétien, il n’y a pas une décision éthique ou une grande idée, mais la rencontre avec un événement, avec une Personne, qui donne à la vie un nouvel horizon et par là son orientation décisive. La catéchèse doit donc intégrer la partie théorique, constituée de notions apprises par cœur, à celle pratique, vécue au niveau liturgique, spirituel, ecclésial, culturel et caritatif, afin que la semence de la Parole de Dieu, tombée sur une terre fertile, laisse de profondes racines et puisse grandir et parvenir à maturité.\n\n166. Pour que cela advienne, il est indispensable d’employer de nouvelles méthodes qui sont à notre disposition aujourd’hui. Quand il s’agit des moyens de communication sociale dont j’ai déjà parlé, il ne faut pas oublier ce que j’ai noté récemment dans l’Exhortation apostolique post-synodale Verbum Domini : « Saint Thomas d’Aquin, en mentionnant saint Augustin, insiste avec force : “Même la lettre de l’Évangile tue s’il manque, à l’intérieur de l’homme, la grâce de la foi qui guérit” ».[219] Conscients de cette exigence, il faut aussi toujours se rappeler qu’aucun moyen ne peut ni ne doit se substituer au contact personnel, à l’annonce verbale, ainsi qu’au témoignage d’une vie chrétienne authentique. Ce contact personnel et cette annonce verbale doivent exprimer la foi vive qui engage et transforme l’existence, et l’amour de Dieu qui touche et rejoint chacun tel qu’il est.\n\nC. MISSIONNAIRES À LA SUITE DU CHRIST\n\n167. L’Église qui chemine en Afrique est appelée à contribuer à la nouvelle évangélisation également dans les pays sécularisés, d’où provenaient auparavant de nombreux missionnaires et qui aujourd’hui manquent malheureusement de vocations sacerdotales et à la vie consacrée. Entre-temps, un grand nombre d’Africains et d’Africaines ont accueilli l’invitation du Maître de la moisson (cf. Mt 9, 37-38) à travailler à sa vigne (cf. Mt 20, 1-16). Sans diminuer l’élan missionnaire ad gentes dans les différents pays, et même sur le continent tout entier, les Évêques d’Afrique doivent accueillir avec générosité l’invitation de leurs confrères des pays qui manquent de vocations, et venir en aide aux fidèles privés de prêtres. Cette collaboration, qui doit être réglementée par des accords entre l’Église qui envoie et celle qui reçoit, devient un signe concret de fécondité de la mission ad gentes. Bénie par le Seigneur, Bon Pasteur (cf. Jn 10, 11-18), elle soutient ainsi de façon précieuse la nouvelle évangélisation dans les pays d’ancienne tradition chrétienne.\n\n168. L’annonce de la Bonne Nouvelle fait naître dans l’Église de nouvelles expressions, appropriées aux nécessités du temps, des cultures, et aux attentes des hommes. L’Esprit Saint ne manque pas de susciter aussi en Afrique des hommes et des femmes qui, rassemblés en différentes associations, mouvements, et communautés, consacrent leur vie à la diffusion de l’Évangile de Jésus-Christ. Selon l’exhortation de l’Apôtre des nations – « n’éteignez pas l’Esprit, ne dépréciez pas les dons de prophéties ; mais vérifiez tout : ce qui est bon, retenez-le ; gardez-vous de toute espèce de mal » (1 Th 5, 19-22) – les Pasteurs ont le devoir de veiller afin que ces nouvelles expressions de la fécondité pérenne de l’Évangile s’insèrent dans l’action pastorale des paroisses et des diocèses.\n\n169. Chers frères et sœurs, à la lumière du thème de la deuxième Assemblée spéciale pour l’Afri-\n\nque, la nouvelle évangélisation concerne, en particulier, le service de l’Église en vue de la réconciliation, de la justice et de la paix. Par conséquent, il est nécessaire d’accueillir la grâce de l’Esprit Saint qui nous invite : « Laissez-vous réconcilier avec Dieu » (2 Co 5, 20). Les chrétiens sont donc tous invités à se réconcilier avec Dieu. Alors, vous serez en mesure de devenir des artisans de la réconciliation au sein des communautés ecclésiales et sociales dans lesquelles vous vivez et œuvrez. La nouvelle évangélisation suppose la réconciliation des chrétiens avec Dieu et avec eux-mêmes. Elle exige la réconciliation avec le prochain, le dépassement des barrières de toutes sortes comme celles provenant de la langue, de la culture et de la race. Nous sommes tous fils d’un seul Dieu et Père « qui fait lever son soleil sur les méchants et sur les bons, et tomber la pluie sur les justes et sur les injustes » (Mt 5, 45).\n\n170. Dieu bénira un cœur réconcilié, en lui accordant sa paix. Le chrétien deviendra ainsi un artisan de paix (cf. Mt 5, 9) dans la mesure où, enraciné dans la grâce divine, il collabore avec son Créateur à la construction et à la promotion du don de la paix. Le fidèle réconcilié deviendra aussi promoteur de la justice en tout lieu, surtout dans les sociétés africaines divisées, en proie à la violence et à la guerre, qui ont faim et soif de la vraie justice. Le Seigneur nous invite : « Cherchez d’abord le Royaume et sa justice, et tout cela vous sera donné par surcroît » (Mt 6, 33).\n\n171. La nouvelle évangélisation est une tâche urgente pour les chrétiens en Afrique, car eux aussi doivent ranimer leur enthousiasme d’appartenir à l’Église. Sous l’inspiration de l’Esprit du Seigneur ressuscité, ils sont appelés à vivre, au niveau personnel, familial et social, la Bonne Nouvelle et à l’annoncer avec un zèle renouvelé aux personnes proches et lointaines, en employant pour sa diffusion les nouvelles méthodes que la Providence divine met à notre disposition. En louant Dieu le Père pour les merveilles qu’il continue d’accomplir dans son Église en chacun de ses membres, les fidèles sont invités à vivifier leur vocation chrétienne dans la fidélité à la Tradition ecclésiale vivante. Ouverts à l’inspiration de l’Esprit Saint, qui continue de susciter différents charismes dans l’Église, les chrétiens doivent poursuivre ou entreprendre avec détermination le chemin de la sainteté pour devenir toujours plus apôtres de la réconciliation, de la justice et de la paix.\n\nCONCLUSION :\n\n« AIE CONFIANCE ! LÈVE-TOI, IL T'APPELLE ! » (Mc 10, 49)\n\n172. Chers frères et sœurs, le dernier mot du Synode a été un appel à l’espérance, lancé à l’Afrique. Un tel appel sera vain s’il ne s’enracine pas dans l’amour trinitaire. De Dieu, Père de tous, nous recevons la mission de transmettre à l’Afrique l’amour dont nous a aimés le Christ, le Fils aîné, afin que notre action, animée par son Esprit Saint, soit portée par l’espérance et devienne, en même temps, source d’espérance. Tout en désirant faciliter la mise en pratique des orientations du Synode sur des sujets aussi brûlants que sont la réconciliation, la justice et la paix, je souhaite que les\n\n« théologiens continuent d’explorer la profondeur du mystère trinitaire et sa signification pour le quotidien africain ».[220] Puisque la vocation de tout homme est unique, ne laissons pas s’essouffler en nous l’élan vital de la réconciliation de l’humanité avec Dieu par le mystère de notre salut dans le Christ. La rédemption est la raison de la fiabilité et de la fermeté de notre espérance « en vertu de laquelle nous pouvons affronter notre présent : le présent, même un présent pénible, peut être vécu et accepté s’il conduit vers un terme et si nous pouvons être sûrs de ce terme, si ce terme est si grand qu’il peut justifier les efforts du chemin ».[221]\n\n173. Je le redis à nouveau : « Lève-toi, Église en Afrique […] parce que le Père céleste t’appelle, Lui que tes ancêtres invoquaient comme Créateur, avant d’en connaître la proximité miséricordieuse, révélée dans son Fils unique, Jésus-Christ. Entreprends le chemin d’une nouvelle évangélisation avec le courage qui te vient de l’Esprit Saint ».[222]\n\n174. Le visage de l’évangélisation prend aujourd’hui le nom de réconciliation, « condition indispensable pour instaurer en Afrique des rapports de justice entre les hommes et pour construire une paix équitable et durable dans le respect de chaque individu et de tous les peuples ; une paix qui […] s’ouvre à l’apport de toutes les personnes de bonne volonté au-delà des appartenances religieuses, ethniques, linguistiques, culturelles et sociales respectives ».[223] Que l’Église catholique tout entière accompagne de son affection les frères et sœurs du continent africain ! Que les saints de l’Afrique les soutiennent par leur prière d’intercession ![224]\n\n175. Que « le bon maître de maison, saint Joseph, qui sait bien personnellement ce que signifie réfléchir, dans une attitude de sollicitude et d’espérance, sur les chemins futurs de la famille, [et qui] nous a écoutés avec amour et nous a accompagnés jusqu’au Synode »,[225] protège et accompagne l’Église dans sa mission au service de l’Afrique, terre où il trouva, pour la Sainte Famille, refuge et protection (cf. Mt 2, 13-15) ! Que la Bienheureuse Vierge Marie, Mère du Verbe de Dieu et Notre-Dame d’Afrique, continue d’accompagner toute l’Église par son intercession et ses invitations à faire tout ce que nous dira son Fils (cf. Jn 2, 5) ! Que la prière de Marie, Reine de la Paix, dont le cœur est toujours orienté vers la volonté de Dieu, soutienne tout effort de conversion, qu’elle consolide toute initiative de réconciliation, et affermisse tout effort en faveur de la paix dans un monde qui a faim et soif de justice (cf. Mt 5, 6) ![226]\n\n176. Chers frères et sœurs, par la deuxième Assemblée spéciale pour l’Afrique du Synode des Évêques, le Seigneur, bon et miséricordieux, vous rappelle de façon pressante que « vous êtes le sel de la terre… la lumière du monde » (Mt 5, 13-14). Que ces paroles vous redisent la dignité de votre vocation d’enfants de Dieu, membres de l’Église une, sainte, catholique et apostolique ! Cette vocation consiste à répandre dans un monde souvent enténébré la clarté de l’Évangile, la splendeur de Jésus-Christ, vraie lumière qui « éclaire tout homme » (Jn 1, 9). En outre, les chrétiens doivent offrir aux hommes le goût de Dieu le Père, la joie de sa présence créatrice dans le monde. Ils sont aussi appelés à collaborer avec la grâce de l’Esprit Saint, afin que le miracle de la Pentecôte se poursuive sur le continent africain, et que chacun devienne toujours plus un apôtre de la réconciliation, de la justice et de la paix.\n\n177. Puisse l’Église catholique en Afrique être toujours un des poumons spirituels de l’humanité, et devenir chaque jour davantage une bénédiction pour le noble continent africain et pour le monde entier !\n\nDonné à Ouidah, au Bénin, le 19 novembre 2011, en la septième année de mon pontificat.\n\nBENEDICTUS PP. XVI\n\n[1] Jean-Paul II, Exhort. apost. post-synodale Ecclesia in Africa (14 septembre 1995), n. 1 : AAS 88 (1996), p. 5 ; La Documentation catholique (par la suite DC) 2123 (1995), p. 817.\n\n[2] Cf. Première Assemblée spéciale du Synode des Évêques pour l’Afrique, Message final (6 mai 1994), nn. 24-25, L’Osservatore Romano français (par la suite ORF) 2316 (1994), p. 93 ; DC 2095 (1994), pp. 528-529 ; Jean-Paul II, Exhort. apost. post-synodale Ecclesia in Africa (14 septembre 1995), n. 63 : AAS 88 (1996), pp. 39-40 ; DC 2123 (1995), pp. 832-833.\n\n[3] Cf. Deuxième Assemblée spéciale du Synode des Évêques pour l’Afrique, Proposition (par la suite Prop.), n. 1: DC 2434 (2009), p. 1035.\n\n[4] Cf. Prop. n. 2 : DC 2434 (2009), p. 1035.\n\n[5] Benoît XVI, Discours aux membres du Conseil spécial pour l’Afrique du Synode des Évêques, (Yaoundé, 19 mars 2009), AAS 101 (2009), p. 310 ; DC 2422 (2009), p. 386.\n\n[6] Jean-Paul II, Exhort. apost. post-synodale Ecclesia in Africa (14 septembre 1995), n. 63 : AAS 88 (1996), pp. 39-40 ; DC 2123 (1995), p. 832.\n\n[7] Cf. n. 92 : AAS 88 (1996), pp. 57-58 ; DC 2123 (1995), pp. 840-841 ; Conc. œcum. Vat. II, Const. dogm. Lumen gentium, n. 11 ; Conc. œcum. Vat. II, Décret Apostolicam actuositatem, n. 11 ; Jean-Paul II, Exhort. apost. Familiaris consortio (22 novembre 1981), n. 21 : AAS 74 (1982), pp. 104-106 ; DC 1821 (1982), p. 8.\n\n[8] N. 63 : AAS 88 (1996), pp. 39-40 ; DC 2123 (1995), p. 832.\n\n[9] Quis dives salvetur 29, 2-3 : PG 9, 633 ; Sources chrétiennes (par la suite SC) 537, pp. 176-177.\n\n[10] Benoît XVI, Discours à la Curie romaine à l’occasion de l’échange des vœux (21 décembre 2009) : AAS 102 (2010), p. 35 ; DC 2439 (2010), p. 109.\n\n[11] N. 79 : AAS 88 (1996), p. 51; DC 2123 (1995), p. 838.\n\n[12] Benoît XVI, Lett. enc. Caritas in veritate (29 juin 2009), n. 1 : AAS 101 (2009), p. 641 ; DC 2429 (2009), p. 753.\n\n[13] Benoît XVI, Homélie de la Messe d’ouverture de la deuxième Assemblée spéciale pour l’Afrique du Synode des Évêques (4 octobre 2009) : AAS 101 (2009), p. 907 ; DC2433 (2009), p. 951.\n\n[14] Jean-Paul II, Lett. apost. Novo millennio ineunte (6 janvier 2001), n. 3 : AAS 93 (2001), p. 267 ; DC 2240 (2001), p. 69.\n\n[15] Ibidem, n. 29: AAS 93 (2001), p. 286 ; DC 2240 (2001), p. 78.\n\n[16] Adversus haereses, IV, 20, 7 : PG 7, 1037 ; SC100/II, pp. 648-649.\n\n[17] Prop. n. 34 ; DC 2434 (2009), p. 1047.\n\n[18] Benoît XVI, Homélie de clôture de la deuxième Assemblée spéciale pour l’Afrique du Synode des Évêques (25 octobre 2009) : ASS 101 (2009), p. 918 ; DC 2434 (2009), p. 1024.\n\n[19] Prop. n. 46 : DC 2434 (2009), p. 1051.\n\n[20] XIIe Assemblée générale ordinaire du Synode des Évêques, Message final (24 octobre 2008), n. 10 ; ORF 3055 (2008), p. 28 ; DC 2412 (2008), p. 1010.\n\n[21] Benoît XVI, Discours à la Curie romaine à l’occasion de l’échange des vœux (21 décembre 2009) : AAS 102 (2010), p. 35 ; DC 2439 (2010), p. 109.\n\n[22] Cf. Benoît XVI, Lett. enc. Caritas in veritate (29 juin 2009), nn. 5-9 : AAS 101 (2009), pp. 643-647 ; DC 2429 (2009), pp. 754-756.\n\n[23] Benoît XVI, Discours à la Curie romaine à l’occasion de l’échange des vœux (21 décembre 2009) : AAS 102 (2010), p. 35 ; DC 2439 (2010), p. 109.\n\n[24] Benoît XVI, Message pour la Journée mondiale de la Paix 2008 : AAS 100 (2008), pp. 38-45 ; DC 2393 (2008), pp. 2-6.\n\n[25] Benoît XVI, Discours à la Curie romaine à l’occasion de l’échange des vœux (21 décembre 2009) : AAS 102 (2010), p. 37 ; DC 2439 (2010), p. 109.\n\n[26] Cf. Prop. n. 5 : DC 2434 (2009), p. 1036.\n\n[27] Rapport avant le débat, II, a : ORF 3104 (2009), p. 13 ; DC 2433 (2009), p. 992.\n\n[28] Idem.\n\n[29] Benoît XVI, Discours à la Curie romaine à l’occasion de l’échange des vœux (21 décembre 2009) : AAS 102 (2010), p. 35 ; DC 2439 (2010), p. 109.\n\n[30] Cf. Benoît XVI, Homélie à la messe de conclusion de la deuxième Assemblée spéciale pour l’Afrique du Synode des Évêques (25 octobre 2009) : AAS 101 (2009), p. 916 ;DC2434 (2009), pp. 1022-1024.\n\n[31] Cf. Jean-Paul II, Message pour la célébration de la Journée mondiale de la paix 1997, n. 1 : AAS 89 (1997), p. 1 ; DC 2152 (1997), p. 51.\n\n[32] Prop. n. 5 : DC 2434 (2009), p. 1036.\n\n[33] Cf. Benoît XVI, Lett. enc. Deus caritas est (25 décembre 2005), n. 28 : AAS 98 (2006), pp. 238-240 ; DC 2352 (2006), pp. 178-180.\n\n[34] Cf. Prop. n. 14 : DC 2434 (2009), pp. 1039-1040.\n\n[35] Cf. Benoît XVI, Lett. enc. Caritas in veritate (29 juin 2009), n. 9 : AAS 101 (2009) pp. 646-647 ; DC 2429 (2009), p. 756.\n\n[36] Cf. Benoît XVI, Lett. enc. Deus caritas est (25 décembre 2005), nn. 28-29 : AAS 98 (2006), pp. 238-240 ; Commission théologique internationale, Quelques questions sur la Théologie de la Rédemption (29 novembre 1994), nn. 14-20.\n\n[37] Cf. Conc. œcum. Vat. II, Const. past. Gaudium et spes, n. 40 ; Conseil pontifical Justice et Paix, Compendium de la Doctrine sociale de l’Église, nn. 49-51.\n\n[38] Cf. S. Thomas d’Aquin, S. Th.IIa-IIae, q. 58, a. 1.\n\n[39] Cf. Jean-Paul II, Lett. enc. Centesimus annus (1er mai 1991), n. 35 : AAS 83 (1991), p. 837 ; DC 2029 (1991), p. 535.\n\n[40] Catéchisme de l’Église catholique, n. 1894.\n\n[41] Deuxième Assemblée spéciale pour l’Afrique du Synode des Évêques, Lineamenta (3 décembre 2007), n. 44 : ORF 2940 (2006), p. VI dans le supplément ; DC 2365 (2006), p. 845.\n\n[42] S. Augustin, De civitate Dei, XIX, 21, 1 : Patrologia Latina, cursus completus, éd. J.-P. Migne (par la suite PL), 41, 649.\n\n[43] Cf. Benoît XVI, Message de Carême 2010 : Insegnamenti, V/2(2009), p. 454 ; DC 2440 (2010), pp. 152-153.\n\n[44] Cf. idem.\n\n[45] Cf. Prop. n. 17 : DC 2434 (2009), pp. 140-141.\n\n[46] Cf. Benoît XVI, Lett. enc. Caritas in veritate (29 juin 2009), n. 6 : AAS 101 (2009) p. 644 ; DC 2429 (2009), pp. 754-755.\n\n[47] Benoît XVI, Lett. enc. Deus caritas est (25 décembre 2005), n. 28 : AAS 98 (2006), p. 240 ; DC 2352 (2006), pp. 179-180.\n\n[48] Cf. Paul VI, Exhort. apost. Evangelii nuntiandi(8 décembre 1975), nn. 53.80 : AAS 68 (1976), pp. 41-42 et 73-74; DC 73 (1976), pp. 11 et 20 ; Jean-Paul II, Lett. enc. Redemptoris missio\n\n(7 décembre 1990), n. 46 : AAS 83 (1991), p. 293; DC 88 (1991), p. 170.\n\n[49] Cf. Deuxième Assemblée spéciale du Synode des Évêques pour l’Afrique, Message final (23 octobre 2009), n. 36 : ORF 3107 (2009), p. 26 ; DC 2434 (2009), p. 1033.\n\n[50] Cf. Conc. œcum. Vat. II, Const. dogm. Lumen gentium, n. 1.\n\n[51] Cf. Congrégation pour la Doctrine de la Foi, Note doctrinale sur certains aspects de l’Évangélisation (3 décembre 2007), n. 9 : AAS 100 (2008), pp. 497-498 ; DC 2394 (2008), p. 63.\n\n[52] Deuxième Assemblée spéciale pour l’Afrique du Synode des Évêques, Lineamenta, (3 décembre 2007), n. 48 : ORF 2940 (2006), p. VII dans le supplément ; DC 2365 (2006), p. 846.\n\n[53] Prop. n. 43 : DC 2434 (2009), p.1051.\n\n[54] Idem.\n\n[55] Cf. Benoît XVI, Discours au Conseil pontifical pour les Laïcs (21 mai 2010) : Insegnamenti, VI/1 (2010), p. 758 ; DC 2452 (2010), p. 753.\n\n[56] Cf. Conc. œcum. Vat. II, Décret sur l’activité missionnaire de l’Église Ad gentes, n. 15.\n\n[57] Paul VI, Exhort. apost. Evangelii nuntiandi (8 décembre 1975), n. 22 : AAS 68 (1976), p. 20 ; DC 73 (1976), p. 5.\n\n[58] Cf. Prop. n. 9 : DC 2434 (2009), pp. 1037-1038.\n\n[59] Cf. Prop. n. 8 : DC 2434 (2009), p. 1037.\n\n[60] Cf. nn. 28-34 : AAS 77 (1985), pp. 250-273 ; DC 1887 (1985), pp. 16-27. Cet enseignement a été confirmé par la Lettre apostolique sous forme de Motu proprio Misericordia Dei (2 mai 2002) : AAS 94 (2002), pp. 452-459 ; DC 2270 (2002), pp. 451-455.\n\n[61] Cf. Prop. n. 7 : DC 2434 (2009), p. 1037.\n\n[62] Cf. Jean-Paul II, Lett. apost. Novo millennio ineunte (6 janvier 2001), n. 43 : AAS 93 (2001), pp. 296-299; DC 2240 (2001), pp. 83-84.\n\n[63] Idem.\n\n[64] Idem.\n\n[65] Cf. Prop. n. 9 : DC 2434 (2009), pp. 1037-1038.\n\n[66] Cf. Prop. n. 33 : DC 2434 (2009), pp. 1046-1047.\n\n[67] Congrégation pour la Doctrine de la Foi, Note doctrinale sur certains aspects de l’Évangélisation (3 décembre 2007), n. 6 : AAS 100 (2008), p. 494 ; DC 2394 (2008), p. 62.\n\n[68] Cf. Paul VI, Exhort. apost. Evangelii nuntiandi (8 décembre 1975), nn. 19-20 : AAS 68 (1976), pp. 18-19; DC 73 (1976), pp. 4-5.\n\n[69] Jean-Paul II, Lett. apost. Novo millennio ineunte (6 janvier 2001), n. 40 : AAS 93 (2001), p. 295; DC 2240 (2001), p. 82.\n\n[70] Cf. Prop. n. 32 : DC 2434 (2009), p. 1046.\n\n[71] Benoît XVI, Deuxième Assemblée spéciale pour l’Afrique du Synode des Évêques, Méditation durant l’Heure de Tierce (5 octobre 2009) : AAS 101 (2009), p. 924 ; ORF 3104 (2009), p. 5.\n\n[72] N. 55 : AAS 102 (2010), pp. 734-735.\n\n[73] Cf. Prop. n. 45 : DC 2434 (2009), p. 1051.\n\n[74] Benoît XVI, Discours aux membres du Conseil spécial pour l’Afrique du Synode des Évêques, (Yaoundé, 19 mars 2009) : AAS 101 (2009), p. 313 ; DC 2422 (2009), pp. 385-388.\n\n[75] Cf. Benoît XVI, Exhort. apost. post-synodale Sacramentum caritatis (22 février 2007), n. 51 : AAS 99 (2007), p. 144 ; DC 2377 (2007), p.324.\n\n[76] Congrégation pour la Doctrine de la Foi, Lettre aux Évêques de l’Église catholique sur la collaboration de l’homme et de la femme dans l’Église et dans le monde (31 mai 2004), n. 13 :AAS 96 (2004), p. 682.\n\n[77] Benoît XVI, Message pour la Journée mondiale de la Paix 2008 : AAS 100 (2008), pp. 38-39 ; DC 2393 (2008), p. 3.\n\n[78] Cf. Prop. n. 38 : DC 2434 (2009), pp. 1048-1049.\n\n[79] Benoît XVI, Exhort. apost. post-synodale Sacramentum caritatis (22 février 2007), n. 79 : AAS 99 (2007), pp. 165-166 ; DC 2377 (2007), pp. 335-336.\n\n[80] Cf. idem, n. 73.\n\n[81] Cf. Jean-Paul II, Lett. apost. Novo millennio ineunte (6 janvier 2001), nn. 38-39 : AAS 93 (2001) pp. 293-294 ; DC 2240 (2001), pp. 81-82.\n\n[82] Jean-Paul II, Exhort. apost. Familiaris consortio (22 novembre 1981), n. 39 : AAS 74 (1982), pp. 130-131 ; DC 1821 (1982), pp. 15-16 ; Paul VI, Exhort. apost. Evangelii nuntiandi (8 décembre 1975), n. 71 : AAS 68 (1976), pp. 60-61 ; DC 73 (1976), p. 16.\n\n[83] Jean-Paul II, Homélie lors du Jubilé du « Troisième âge » (17 septembre 2000), n. 5 : AAS 92 (2000), p. 876 ; DC 2234 (2000), p. 856 ; cf. également : Lettre aux personnes âgées (1er octobre 1999) : AAS 92 (2000), pp. 186-204 ; DC2214 (1999), pp. 967-974.\n\n[84] Cf. Deuxième Assemblée spéciale du Synode des Évêques pour l’Afrique, Message final (23 octobre 2009), n. 26 : ORF 3107 (2009), p. 25; DC 2434 (2009), p. 1031.\n\n[85] Epistula 1, 11 : PL 65, 306C ; SC 487, p. 89.\n\n[86] Cf. Jean-Paul II, Exhort. apost. Familiaris consortio (22 novembre 1981), nn. 25.43 : AAS 74 (1982), pp. 110-111 et 134-135 ; DC 1821 (1982), pp. 9-10 et 17.\n\n[87] Cf. Prop. n. 45: DC (2009), n. 2434, p. 1051.\n\n[88] Cf. Deuxième Assemblée spéciale du Synode des Évêques pour l’Afrique, Message final (23 octobre 2009), n. 26 : ORF 3107 (2009), p. 25 ; DC (2009), n. 2434, p. 1031.\n\n[89] Cf. Conc. œcum. Vat. II, Const. past. Gaudium et spes, n. 67.\n\n[90] Origène, Traité des principes, IV, 4, 10 ; SC 268 (1980), p. 427.\n\n[91] Lett. apost. Mulieris dignitatem (15 août 1988), n. 29 : AAS 80 (1988), p. 1722 ; DC1972 (1988), pp. 1085-1086 ; cf. Benoît XVI, Rencontre avec les Associations catholiques pour la promotion de la femme (Luanda, 22 mars 2009) : Insegnamenti, V/1 (2009), p.484 ; DC 2422 (2009), pp. 402-404.\n\n[92] Benoît XVI, Rencontre avec les Associations catholiques pour la promotion de la femme(Luanda, 22 mars 2009) : Insegnamenti, V/1,2009, p.484 ; DC 2422 (2009), pp. 402-404.\n\n[93] Cf. Prop. n. 47 : DC 2434 (2009), p. 1052.\n\n[94] Benoît XVI, Rencontre avec les associations catholiques pour la promotion de la femme(Luanda, 22 mars 2009): Insegnamenti, V/1 (2009), p.484 ; DC 2422 (2009), pp. 402-404.\n\n[95] Deuxième Assemblée générale ordinaire du Synode des Évêques, Doc. Justitia in mundo (30 novembre 1971), n. 45 : AAS 63 (1971) p. 933 ; cf. Jean-Paul II, Exhort. apost. post-synodale Ecclesia in Africa (14 septembre 1995), n. 121: AAS 88 (1996), pp. 71-72 : cf. DC 2123 (1995), p. 847.\n\n[96] Deuxième Assemblée spéciale du Synode des Évêques pour l’Afrique, Message final (23 octobre 2009), n. 25 : ORF 3107 (2009), p. 25; DC 3424 (2009), pp. 1030-1031.\n\n[97] Benoît XVI, Message pour la Journée mondiale de la paix 2010, n. 12 : AAS 102 (2010) p. 49; DC 2437 (2010), p. 7 ; cf. Benoît XVI, Lett. enc. Caritas in veritate (29 juin 2009), n. 51 : AAS 101 (2009), p. 687 ; DC 2429 (2009), p. 780.\n\n[98] Cf. Jean-Paul II, Lett. apost. Mulieris dignitatem (15 août 1988), n. 31 : AAS 80 (1988), pp. 1727-1729 ; DC1972 (1988), pp. 1087-1088; Lettre aux femmes (29 juin 1995), n. 12 : AAS 87 (1995), p. 812 ; DC 2121 (1995), pp. 721-722.\n\n[99] Cf. Deuxième Assemblée spéciale du Synode des Évêques pour l’Afrique, Message final (23 octobre 2009), nn. 27-28 : ORF 3107 (2009), p. 25; DC 2434 (2009), p. 1031.\n\n[100] Jean-Paul II, Lett. apost. Novo millennio ineunte (6 janvier 2001), n. 9 : AAS 93 (2001), p. 272 ; DC 2240 (2001), pp. 71-72.\n\n[101] N. 104 : AAS 102 (2010), p. 772.\n\n[102] Règle III, 3 ; cf. Jean-Paul II, Lett. apost. Novo millennio ineunte (6 janvier 2001), n. 45 : AAS 93 (2001), pp. 298-299 ; DC 2240 (2001), p. 84.\n\n[103] Cf. Prop. n. 48 : DC 2434 (2009), p. 1052.\n\n[104] Cf. Benoît XVI, Message pour la XXV° Journée mondiale de la jeunesse (22 février 2010),n. 7 : AAS102 (2010), pp. 253-254 ; DC2444 (2010), p. 355 ; Benoît XVI, Exhort. apost. post-synodale Verbum Domini (30 septembre 2011),n. 104 : AAS102 (2010), pp. 772-773.\n\n[105] AAS 97 (2005), p. 712 ; DC 2337 (2005), p. 549.\n\n[106] Jean-Paul II, Lett. enc. Evangelium vitae (25 mars 1995), n. 57 : AAS 87 (1995), p.466 ; DC 2114 (1995), p. 380.\n\n[107] Les Pères synodaux se sont référés à diverses situations, comme, par exemple : les enfants tués avant de naître, les enfants non désirés, les orphelins, les albinos, les enfants de la rue, les enfants abandonnés, les enfants-soldats, lesenfants prisonniers, les enfants forcés à travailler, les enfants maltraités à cause d’un handicap physique ou mental, les enfants dits sorciers, les enfants dits serpents, les enfants vendus comme esclaves sexuels, les enfants traumatisés, sans perspectives d’avenir… (cf. Prop. n. 49).\n\n[108] Cf. Jean-Paul II, Lettre aux enfants (13 décembre 1994) : Insegnamenti, XVII/2,1994, p. 1077 ; DC 2108 (1995), p. 54.\n\n[109] Cf. Deuxième Assemblée spéciale du Synode des Évêques pour l’Afrique, Message final (23 octobre 2009), n. 30 : ORF 3107 (2009), p. 25 ; DC 2434 (2009), p. 1031.\n\n[110] Paul VI, Lett. enc. Populorum progressio (26 mars 1967), n. 14 : AAS 59 (1967), p. 264 ; DC 1492 (1967), col. 679 ; cf. Benoît XVI, Lett. enc. Caritas in veritate (29 juin 2009), n. 18: AAS 101 (2009), pp. 653-654 ; DC 2429 (2009), p. 760.\n\n[111] Cf. Prop. n. 20 : DC 2434 (2009), pp. 1041-1042.\n\n[112] Jean-Paul II, Lett. enc. Evangelium vitae (25 mars 1995), n. 82 : AAS 87 (1995), p.495 ; DC 2114 (1995), p. 393.\n\n[113] Cf. Prop. n. 53 : DC 2434 (2009), p. 1054.\n\n[114] Cf. Prop. n. 52 : DC 2434 (2009), pp. 1053-1054.\n\n[115] Cf. Prop. n. 51 : DC 2434 (2009), p. 1053.\n\n[116] Cf. Deuxième Assemblée spéciale du Synode des Évêques pour l’Afrique, Message final (23 octobre 2009), n. 31 : ORF 3107 (2009), p. 25 ; DC 2434 (2009), p. 1031.\n\n[117] Cf. Prop. n. 19 : DC 2434 (2009), p. 1041.\n\n[118] Cf. Benoît XVI, Lett. enc. Caritas in veritate (29 juin 2009), n. 21 : AAS 101 (2009), pp. 655-656 ; DC 2429 (2009), pp. 754-755.\n\n[119] Conc. œcum. Vat. II, Déclaration sur la liberté religieuse Dignitatis humanae, n. 13.\n\n[120] Cf. Prop. nn. 17.29 : DC 2434 (2009), pp. 1040 et 1045.\n\n[121] Cf. Deuxième Assemblée spéciale du Synode des Évêques pour l’Afrique, Message final (23 octobre 2009), n. 32 : ORF 3107 (2009), p. 26 ; DC 2434 (2009), p. 1032.\n\n[122] Cf. Benoît XVI, Lett. enc. Caritas in veritate (29 juin 2009), n. 42 : AAS 101 (2009), pp. 677-678 : DC 2429 (2009), pp. 773-774 ; Prop. n. 15 : DC 2434 (2009), p. 1040.\n\n[123] Deuxième Assemblée générale ordinaire du Synode des Évêques, Doc. Justitia in mundo (30 novembre 1971), Propositio 8a : AAS 63 (1971), p. 941 ; DC 1600 (1972), p. 18.\n\n[124] Ibidem. Propositio 8b.8c : AAS 63 (1971), p. 941 ; DC 1600 (1972), p. 18.\n\n[125] Cf. Prop. n. 22 : DC 2434 (2009), pp. 1042-1043.\n\n[126] Cf. Prop. n. 30 : DC 2434 (2009), p. 1046.\n\n[127] Cf. Congrégation pour la Doctrine de la Foi, Note doctrinale à propos de questions sur l’engagement et le comportement des catholiques dans la vie politique (24 novembre 2002).\n\n[128] Le Catéchisme de l’Église catholique, n. 2419.\n\n[129] Cf. Prop. n. 24 : DC 2434 (2009), p. 1043 ; Benoît XVI, Lett. enc. Caritas in veritate (29 juin 2009), nn. 58.60.67 : AAS 101 (2009), pp. 693-694, 695 et 700-701 ; DC 2429 (2009), pp. 783-784 et 787-788 ; Le Catéchisme de l’Église catholique, nn. 1883.1885.\n\n[130] Cf. Prop. n. 25 : DC 2434 (2009), pp. 1043-1044.\n\n[131] Cf. Prop. n. 26 : DC 2434 (2009), p. 1044.\n\n[132] Benoît XVI, Lett. enc. Caritas in veritate (29 juin 2009), n. 43 : AAS 101 (2009), p. 679; DC 2429 (2009), p. 774.\n\n[133] Cf. Prop. n. 54 : DC 2434 (2009), p. 1054.\n\n[134] Idem.\n\n[135] Cf. Prop. n. 55 : DC 2434 (2009), p. 1055.\n\n[136] Cf. Prop. n. 54 : DC 2434 (2009), pp. 1054-1055.\n\n[137] Cf. Prop. n. 28 : DC 2434 (2009), pp. 1044-1045.\n\n[138] Cf. Benoît XVI, Discours aux membres du Conseil spécial pour l’Afrique du Synode des Évêques (Yaoundé, 19 mars 2009) : AAS 101 (2009), p. 310 ; DC 2422 (2009), p. 386.\n\n[139] Cf. Benoît XVI, Lett. enc. Caritas in veritate (29 juin 2009), n. 62 : AAS 101 (2009), pp. 696-697 ; DC 2429 (2009), p. 785.\n\n[140] Ibidem,n. 42 : AAS 101 (2009), p. 677 ; DC 2429 (2009), p. 774.\n\n[141] Ibidem, n. 36 : AAS 101 (2009), p. 672 ; DC 2429 (2009), p. 770.\n\n[142] Ibidem, n. 47 : AAS 101 (2009), p. 684; DC 2429 (2009), p. 777 ; cf. Prop. n. 31 : DC 2434 (2009), p. 767.\n\n[143] Cf. Prop. nn. 10-13 : DC 2434 (2009), pp. 1038-1039.\n\n[144] Confessions, VII, 10, 16 : PL32, 742.\n\n[145] Cf. Prop. n. 10 : DC 2434 (2009), p. 1038.\n\n[146] Conc. œcum. Vat. II, Déclaration sur les relations de l’Église avec les religions non chrétiennes Nostra Aetate, n. 2 ; cf. Prop. n. 13 : DC 2434 (2009), p. 1039.\n\n[147] Conc. œcum. Vat. II, Déclaration sur les relations de l’Église avec les religions non chrétiennes Nostra Aetate, n. 3.\n\n[148] Cf. Deuxième Assemblée spéciale du Synode des Évêques pour l’Afrique, Message final (23 octobre 2009), n. 41 : ORF 3107 (2009), p. 26 ; DC 2434 (2009), pp. 1033-1034.\n\n[149] Cf. Prop. n. 12 : DC 2434 (2009), pp. 1038-1039.\n\n[150] Cf. Benoît XVI, Message pour la Journée mondiale pour la paix 2011 : AAS 103 (2011), pp. 46-58 ; DC 2459 (2011),\n\npp. 2-9.\n\n[151] Cf. Prop. n. 18 : DC 2434 (2009), p. 1041.\n\n[152] Benoît XVI, Lett. enc. Caritas in veritate (29 juin 2009), n. 30 : AAS 101 (2009), p. 665 ; DC 2439 (2009), p. 766.\n\n[153] Cf. Congrégation pour les Évêques, Directoire pour le Ministère pastoral des Évêques, Apostolorum successores (22 février 2004), nn. 33-48.\n\n[154] Epistula, 33, 1 : PL 4, 297 ; L. Bayard éd.; Les Belles Lettres, Paris (1962²), p. 84.\n\n[155] Benoît XVI, Discours aux Évêques de France (Lourdes, 14 septembre 2008) : Insegnamenti, IV/ 2, 2008, p. 321 ; DC 2409 (2008), p. 859.\n\n[156] Prop. n. 3 : DC 2434 (2009), p. 1035.\n\n[157] Cf. Prop. n. 4 : DC 2434 (2009), p. 1036.\n\n[158] Cf. Idem.\n\n[159] Cf. Prop. n. 39: DC 2434 (2009), p. 1049.\n\n[160] Cf. Deuxième Assemblée spéciale du Synode des Évêques pour l’Afrique, Message final (23 octobre 2009), n. 20 : ORF 3107 (2009), p. 25 ; DC 2434 (2009), p. 1029.\n\n[161] Cf. Prop. n. 39 : DC 2434 (2009), p. 1049.\n\n[162] Cf. Benoît XVI, Discours à la Curie romaine à l’occasion de l’échange des vœux (21 décembre 2009) : AAS 102 (2010), p. 35 ; DC 2439 (2010), p. 109.\n\n[163] Epistula, 66, 1 : PL 4, 398 ; L. Bayard éd.; Les Belles Lettres, Paris (1962²), p. 2.\n\n[164] S. Ignace d’Antioche, Ad Magnesios, III, 2 : éd. F. X. Funk, 233 ; SC 10bis, p. 83.\n\n[165] Benoît XVI, Exhort. apost. post-synodale Sacramentum caritatis (22 février 2007), n. 24 : AAS 99 (2007), p. 125 ; DC 2377 (2007), p. 313.\n\n[166] Cf. Apologeticum, 50, 13 : PL 1, 603 ; trad. J.-P. Waltzing, Collection des Universités de France, Paris 1971, p. 108.\n\n[167] Cf. Congrégation pour l’éducation catholique, Normes fondamentales pour la formation des diacres permanents (22 février 1998), n. 8 ; Congrégation pour le Clergé, Directoire pour le ministère et la vie des diacres permanents (22 février 1998),\n\nnn. 6.8.48.\n\n[168] Cf. Deuxième Assemblée spéciale pour l’Afrique du Synode des Évêques, Lineamenta (3 décembre 2007), n. 89 : ORF 2940 (2006), p. XI supplément ; DC2365 (2009), p. 858.\n\n[169] Cf. Prop. n. 50 : DC 2434 (2009), p. 1053.\n\n[170] Cf. Prop. n. 41 : DC 2434 (2009), p. 1050.\n\n[171] Cf. Prop. n. 42 : DC 2434 (2009), p. 1050.\n\n[172] Cf. Conc. œcum. Vat. II, Const. dogm. Lumen gentium, n. 46.\n\n[173] Cf. Conc. œcum. Vat. II, Décret sur l’activité missionnaire de l’Église Ad gentes, n. 18.\n\n[174] Cf. Prop. n. 40 : DC 2434 (2009), p. 1050.\n\n[175] Ibidem.\n\n[176] Cf. Lettre aux séminaristes (18 octobre 2010) : Osservatore Romano 45.585 (2010), p. 12 ; DC 2456 (2010), pp. 974-977.\n\n[177] Benoît XVI, Discours aux membres du Conseil spécial pour l’Afrique du Synode des Évêques (Yaoundé, 19 mars 2009) : AAS 101 (2009), pp. 311-312 ; DC 2422 (2009), p. 386.\n\n[178] Prop. n. 44 : DC 2434 (2009), p.1051 ; Cf. Jean-Paul II, Exhort. apost. post-synodale Ecclesia in Africa (14 septembre 1995), n. 91 : AAS 88 (1996), p. 57 ; DC 2123 (1995), p. 840.\n\n[179] Cf. Jean-Paul II, Exhort. apost. post-synodale Christifideles laici (30 décembre 1988), nn. 15.17 : AAS 81 (1989), pp. 413-416 et 418-421 ; DC 1978 (1989), pp. 159-160 et 160-161.\n\n[180] Prop. n. 37 : DC 2434 (2009), p. 1048.\n\n[181] Cf. n. 103 : AAS 88 (1996), pp. 62-63 ; DC 2123 (1995), pp. 842-843.\n\n[182] Benoît XVI, Deuxième Assemblée spéciale pour l’Afrique du Synode des Évêques, Méditation durant l’heure de tierce (5 octobre 2009) : AAS 101 (2009), p. 920 ; ORF 3104 (2009), p. 5.\n\n[183] Ibidem.\n\n[184] Conc. œcum. Vat. II, Const. dogm. Lumen gentium, n. 1.\n\n[185] Benoît XVI, Lett. enc. Deus caritas est (25 décembre 2005), n. 39 : AAS 98 (2006), p. 250 ; DC 2352 (2006), p. 185.\n\n[186] Cf. Prop. n. 35 : DC 2434 (2009), p. 1047.\n\n[187] Benoît XVI, Homélie à Nazareth (14 mai 2009) : AAS 101 (2009), p. 480 ; DC 2425 (2009), p. 583.\n\n[188] Cf. Benoît XVI, Exhort. apost. post-synodale Sacramentum caritatis (22 février 2007), n. 49 : AAS 99 (2007), p. 143 ; DC 2377 (2007), p. 323.\n\n[189] Cf. Prop. n. 36 : DC 2434 (2009), p. 1048.\n\n[190] N. 103 : AAS 88 (1996), pp. 62-63 ; DC 2123 (1995), p. 843.\n\n[191] Benoît XVI, Discours aux membres du Conseil spécial pour l’Afrique du Synode des Évêques (Yaoundé, 19 mars 2009) : AAS 101 (2009), p. 312 ; DC 2422 (2009), p. 387.\n\n[192] Cf. Deuxième Assemblée spéciale du Synode des Évêques pour l’Afrique, Message final (23 octobre 2009), n. 31 : ORF 3107 (2009), pp. 25-26 ; DC 2434 (2009), p. 1031.\n\n[193] Idem.\n\n[194] Cf. Jean-Paul II, Exhort. apost. post-synodale Ecclesia in Africa (14 septembre 1995), n. 124: AAS 88 (1996), pp. 72-73 ; DC 2123 (1995), p. 847.\n\n[195] Cf. Prop. n. 56 : DC 2434 (2009), p. 1055.\n\n[196] Benoît XVI, Lett. enc. Caritas in veritate (29 juin 2009), n. 73: AAS 101 (2009), p. 705 ; DC 2429 (2009), p. 790.\n\n[197] Ibidem, n. 73 : AAS 101 (2009), pp. 704-705 ; DC 2429 (2009), p. 790.\n\n[198] Cf. Prop. n. 56 : DC 2434 (2009), p. 1055.\n\n[199] Commentaire sur Isaïe, prologue : PL 24, 17.\n\n[200] Cf. Prop. n. 46 : DC 2434 (2009), p. 1051.\n\n[201] Cf. Benoît XVI, Exhort. apost. post-synodale Sacramentum caritatis (22 février 2007), n. 82 : AAS 99 (2007), pp. 168-169; DC 2377 (2007), p.337 ; Lett. enc. Deus caritas est (25 décembre 2005), n. 14 : AAS 98 (2006), pp. 228-229 ; DC 2429 (2009), p. 758.\n\n[202] Cf. Prop. n. 8 : DC 2434 (2009), p. 1037.\n\n[203] Cf. Benoît XVI, Exhort. apost. post-synodale Sacramentum caritatis (22 février 2007), n. 51 : AAS 99 (2007), p. 144 ; DC 2377 (2007), p. 324.\n\n[204] Ibidem, n. 83 : AAS 99 (2007), p. 169 ; DC 2377 (2007), p. 337.\n\n[205] Cf. Prop. n. 5 : DC 2434 (2009), p. 1036.\n\n[206] Cf. Prop. n. 6 : DC 2434 (2009), p. 1036 ; Jean-Paul II, Exhort. apost. post-synodale Reconciliatio et Poenitentia (2 décembre 1984), n. 23 : AAS77 (1985), pp.233-235 ; DC 1887 (1985), pp. 15-16.\n\n[207] Prop. n. 8 : DC 2434 (2009), p. 1037.\n\n[208] Cf. Idem.\n\n[209] Idem.\n\n[210] Prop. n. 9 : DC 2434 (2009), p. 1037\n\n[211] Benoît XVI, Lett. enc. Spe salvi (30 novembre 2007), n. 49 : AAS 99 (2007), p. 1025 ; DC 2493 (2008), p.36.\n\n[212] Congrégation pour la Doctrine de la Foi, Note doctrinale sur certains aspects de l’Évangélisation (3 décembre 2007), n. 12 : AAS 100 (2008), p. 501.\n\n[213] Cf.S. Thomas d’Aquin, S. Th. Ia-IIae, q. 106, a. 1.\n\n[214] Benoît XVI, Exhort. apost. post-synodale Verbum Domini (30 septembre 2010), n. 122 : AAS 102 (2010), p. 785.\n\n[215] Prop. n. 34 : DC 2434 (2009), p. 1047.\n\n[216] Prop. n. 34 : DC 2434 (2009), p. 1047. Cf. Paul VI, Exhort. apost. Evangelii nuntiandi (8 décembre 1975), n. 21 : AAS 68 (1976), pp. 19-20 ; DC 1689 (1976), p. 5.\n\n[217] Jean-Paul II, Exhort. apost. post-synodale Ecclesia in Africa (14 septembre 1995), n. 31 : AAS 88 (1996), p. 21 ; DC 2123 (1995), p. 824.\n\n[218] Jean-Paul II, Discours aux Évêques membres du Conseil épiscopal latino-américain (Port-au-Prince, 9 mars 1983) : AAS 75 (1983), p.778 ; DC 1850 (1983), p. 438.\n\n[219] N. 29 : AAS 102 (2010), p. 785.\n\n[220] Benoît XVI, Discours aux membres du Conseil spécial pour l’Afrique du Synode des Évêques (Yaoundé, 19 mars 2009) : AAS 101 (2009), p. 312 ; DC 2422 (2009), p.387.\n\n[221] Benoît XVI, Lett. enc. Spe salvi (30 novembre 2007), n. 1 : AAS 99 (2007), p. 985 ; DC 2393 (2008), p. 14.\n\n[222] Benoît XVI, Homélie à la messe de conclusion de la deuxième Assemblée spéciale pour l’Afrique du Synode des Évêques (25 octobre 2009) : AAS 101 (2009), p. 918 ; DC 2434 (2009), p. 1024.\n\n[223] Idem.\n\n[224] Cf. Idem.\n\n[225] Benoît XVI, Discours à la Curie romaine à l’occasion de l’échange des vœux (21 décembre 2009) : AAS 102 (2010), p. 34 ; DC 2439 (2010), p. 109.\n\n[226] Cf. Prop. n. 57 : DC 2434 (2009), p. 1055.\n\n© Copyright 2011 - Libreria Editrice Vaticana\n\nCopyright © Dicastère pour la Communication\n\nLe Saint-Siège\n\nLe Saint-Siège","witnesses":[{"sourceUrl":"https://www.vatican.va/content/benedict-xvi/fr/apost_exhortations/documents/hf_ben-xvi_exh_20111119_africae-munus.html","sha256":"e14e53b966a0b5676caee7c0c39a67967950bf1f4a3c1516362893eb310e340b","localUrl":"assets/docs/magisterium/source-corpus/africae-munus-715d7d0db2/fr.html","textUrl":"assets/docs/magisterium/source-corpus/africae-munus-715d7d0db2/fr.txt"}]},"it":{"code":"it","label":"Italiano","contentFormat":"plain-text","text":"Africae munus: Esortazione Apostolica Postsinodale sulla Chiesa in Africa al servizio della riconciliazione, della giustizia e della pace (19 novembre 2011)\n\nLa Santa Sede\n\nitaliano\n\nFrançais\n\nEnglish\n\nItaliano\n\nPortuguês\n\nEspañol\n\nDeutsch\n\nPolski\n\nالعربيّة\n\n中文\n\nLatine\n\n×\n\nLa Santa Sede\n\nMagisterium\n\nCalendario\n\nCelebrazioni Liturgiche\n\nBiglietti Udienze e Celebrazioni Pontificie\n\nSommi Pontefici\n\nCollegio Cardinalizio\n\nCuria Romana e altre Organizzazioni\n\nSinodo\n\nSala Stampa\n\nVatican News - Radio Vaticana\n\nL'Osservatore Romano\n\nBenedetto XVI\n\nEsortazioni Apostoliche\n\nA\n\nA\n\nA\n\nGenerazione pdf in corso.....\n\nAR\n\n- DE\n\n- EN\n\n- ES\n\n- FR\n\n- IT\n\n- PL\n\n- PT\n\n- SW\n\nESORTAZIONE APOSTOLICA\n\nPOSTSINODALE\n\nAFRICAE MUNUS\n\nDEL SANTO PADRE\n\nBENEDETTO XVI\n\nALL’EPISCOPATO, AL CLERO,\n\nALLE PERSONE CONSACRATE\n\nE AI FEDELI LAICI\n\nSULLA CHIESA IN AFRICA\n\nAL SERVIZIO DELLA RICONCILIAZIONE,\n\nDELLA GIUSTIZIA E DELLA PACE\n\n«Voi siete il sale della terra ...\n\nVoi siete la luce del mondo»\n\n(Mt 5, 13.14)\n\nINDICE\n\nIntroduzione [1-13]\n\nPRIMA PARTE\n\n« ECCO, IO FACCIO NUOVE TUTTE LE COSE »\n\n(Ap 21,5) [14]\n\nCAPITOLO I\n\nAL SERVIZIO DELLA RICONCILIAZIONE,\n\nDELLA GIUSTIZIA E DELLA PACE\n\nI. Autentici servitori della parola di Dio [15-16]\n\nII. Cristo al cuore delle realtà africane: sorgente di riconciliazione, di giustizia e di pace [17-18]\n\nA. «Lasciatevi riconciliare con Dio» (2 Cor 5,20b) [19-21]\n\nB. Diventare giusti e costruire un ordine sociale giusto [22-23]\n\n1. Vivere della giustizia di Cristo [24-25]\n\n2. Creare un ordine giusto nella logica delle beatitudini [26-27]\n\nC. L’amore nella verità: sorgente di pace [28]\n\n1. Servizio fraterno concreto [29]\n\n2. La Chiesa come una sentinella [30]\n\nCAPITOLO II\n\nI CANTIERI PER LA RICONCILIAZIONE,\n\nLA GIUSTIZIA E LA PACE [31]\n\nI. L’attenzione alla persona umana\n\nA. La metanoia: un’autentica conversione [32]\n\nB. Vivere la verità del Sacramento del la Penitenza e della riconciliazione [33]\n\nC. Una spiritualità di comunione [34-35]\n\nD. L’inculturazione del Vangelo e l’evangelizzazione della cultura [36-38]\n\nE. Il dono di Cristo: l’Eucaristia e la Parola di Dio [39-41]\n\nII. Vivere insieme\n\nA. La famiglia [42-46]\n\nB. Le persone anziane [47-50]\n\nC. Gli uomini [51-54]\n\nD. Le donne [55-59]\n\nE. I giovani [60-64]\n\nF. I bambini [65-68]\n\nIII. La visione africana della vita [69]\n\nA. La protezione della vita [70-78]\n\nB. Il rispetto della creazione e l’ecosistema [79-80]\n\nC. Il buon governo degli Stati [81-83]\n\nD. I migranti, i profughi e i rifugiati [84-85]\n\nE. La globalizzazione e l’aiuto internazionale [86-87]\n\nIV. Il dialogo e la comunione fra i credenti [88]\n\nA. Il dialogo ecumenico e la sfida dei nuovi movimenti religiosi [89-91]\n\nB. Il dialogo interreligioso [92-93]\n\n1. Le religioni tradizionali africane [92-93]\n\n2. L’Islam [94]\n\nC. Diventare «sale della terra» e «luce del mondo» [95-96]\n\nSECONDA PARTE\n\n« A CIASCUNO È DATA UNA MANIFESTAZIONE\n\nPARTICOLARE DELLO SPIRITO PER IL BENE COMUNE »\n\n(1 Cor 12, 7) [97-98]\n\nCAPITOLO I\n\nI MEMBRI DELLA CHIESA [99]\n\nI. I Vescovi [100-107]\n\nII. I sacerdoti [108-112]\n\nIII. I missionari [113-114]\n\nIV. I diaconi permanenti [115-116]\n\nV. Le persone consacrate [117-120]\n\nVI. I seminaristi [121-124]\n\nVII. I catechisti [125-127]\n\nVIII. I laici [128-131]\n\nCAPITOLO II\n\nPRINCIPALI CAMPI DI APOSTOLATO [132]\n\nI. La Chiesa come presenza di Cristo [133]\n\nII. Il mondo dell’educazione [134-138]\n\nIII. Il mondo della salute [139-141]\n\nIV. Il mondo dell’informazione e della comunicazione [142-146]\n\nCAPITOLO III\n\n«ÀLZATI, PRENDI LA TUA BARELLA E CAMMINA!»\n\n(Gv 5,8)\n\nI. L’insegnamento di Gesù alla piscina di Betzatà [147-149]\n\nII. La Parola di Dio e i Sacramenti\n\nA. Le Sacre Scritture [150-151]\n\nB. L’Eucaristia [152-154]\n\nC. La Riconciliazione [155-158]\n\nIII. La Nuova Evangelizzazione [159]\n\nA. Portatori di Cristo «luce del mondo» [160-162]\n\nB. Testimoni di Cristo Risorto [163-166]\n\nC. Missionari alla sequela di Cristo [167-171]\n\nCONCLUSIONE: «CORAGGIO! ALZATI, TI CHIAMA» (Mc 10,49) [172-177]\n\nINTRODUZIONE\n\n1. L’impegno dell’Africa per il Signore Gesù Cristo è un tesoro prezioso che affido, in questo inizio del terzo millennio, ai Vescovi, ai sacerdoti, ai diaconi permanenti, alle persone consacrate, ai catechisti e ai laici di quel caro Continente e delle Isole vicine. Questa missione porta l’Africa ad approfondire la vocazione cristiana. La invita a vivere, nel nome di Gesù, la riconciliazione tra le persone e le comunità, e a promuovere per tutti la pace e la giustizia nella verità.\n\n2. Ho voluto che la seconda Assemblea Speciale per l’Africa del Sinodo dei Vescovi, svoltasi dal 4 al 25 ottobre 2009, si collocasse in continuità con l’Assemblea del 1994 che s’è posta «come evento di speranza e di risurrezione, nel momento stesso in cui le vicende umane sembravano piuttosto spingere l’Africa allo scoraggiamento e alla disperazione».[1] L’Esortazione apostolica postsinodale Ecclesia in Africa del mio Predecessore, il beato Giovanni Paolo II, raccoglieva gli orientamenti e le scelte pastorali dei Padri sinodali per una nuova evangelizzazione del Continente africano. Era opportuno, al termine del primo decennio di questo terzo millennio, ravvivare la nostra fede e la nostra speranza per contribuire a costruire un’Africa riconciliata, attraverso le vie della verità e della giustizia, dell’amore e della pace (cfr Sal 85,11)! Con i Padri sinodali ricordo che «se il Signore non costruisce la casa, invano si affaticano i costruttori» (Sal 127,1).\n\n3. Una vitalità ecclesiale eccezionale e lo sviluppo teologico della Chiesa come Famiglia di Dio[2] sono stati i risultati più visibili del Sinodo del 1994. Per dare alla Chiesa di Dio nel Continente africano e nelle isole adiacenti un nuovo impulso carico di speranza e di carità evangelica mi è parso necessario convocare una seconda Assemblea sinodale. Sostenute dalla quotidiana invocazione dello Spirito Santo e dalla preghiera di innumerevoli fedeli, le Sessioni sinodali hanno prodotto frutti che mi auguro di trasmettere mediante questo documento alla Chiesa universale, e in modo particolare alla Chiesa in Africa,[3] affinché sia veramente « sale della terra » e « luce del mondo » (cfr Mt 5,13.14).[4] Animata da una « fede che si rende operosa per mezzo della carità » (Gal 5,6), la Chiesa desidera portare frutti di carità: la riconciliazione, la pace e la giustizia (cfr 1 Cor 13,4-7). È questa la sua specifica missione.\n\n4. La qualità degli interventi dei Padri sinodali e delle altre persone che sono intervenute durante le Sessioni, mi ha impressionato. Il realismo e la lungimiranza dei loro contributi hanno dimostrato la maturità cristiana del Continente. Non hanno avuto paura di misurarsi con la verità e hanno cercato sinceramente di pensare a possibili soluzioni dei problemi che affrontano le loro Chiese particolari, e anche la Chiesa universale. Hanno anche constatato che le benedizioni di Dio, Padre di tutti, sono incalcolabili. Dio non abbandona mai il suo popolo. Non mi sembra necessario dilungarmi sulle diverse situazioni sociopolitiche, etniche, economiche o ecologiche che vivono quotidianamente gli Africani e che non possono essere ignorate. Gli Africani sanno meglio di chiunque altro quanto, purtroppo molto spesso, queste situazioni siano difficili, drammatiche e anche tragiche. Rendo omaggio agli Africani e a tutti i cristiani di quel Continente che le affrontano con coraggio e dignità. Essi desiderano, a ragione, che tale dignità sia riconosciuta e rispettata. Posso loro assicurare che la Chiesa rispetta e ama l’Africa.\n\n5. Di fronte alle numerose sfide che l’Africa desidera raccogliere per diventare sempre più una terra di promesse, la Chiesa potrebbe essere tentata, come Israele, dallo scoraggiamento, ma i nostri padri nella fede ci hanno mostrato il giusto atteggiamento da avere. Così Mosè, il servo del Signore, «per fede […] rimase saldo, come se vedesse l’invisibile» (Eb 11,27). L’autore della Lettera agli Ebrei ce lo ricorda: « La fede è fondamento di ciò che si spera e prova di ciò che non si vede » (11,1). Esorto dunque la Chiesa intera a posare sull’Africa questo sguardo di fede e di speranza. Gesù Cristo, che ci ha invitati ad essere « il sale della terra » e « la luce del mondo » (Mt 5,13.14), ci offre la potenza dello Spirito per realizzare sempre meglio questo ideale.\n\n6. Nel mio pensiero, la Parola di Cristo: «Voi siete il sale della terra … voi siete la luce del mondo», doveva essere il filo conduttore del Sinodo e anche quello del periodo post-sinodale. Rivolgendomi, a Yaoundé, all’insieme dei fedeli africani, avevo detto: «Mediante Gesù, duemila anni fa, Dio stesso ha portato il sale e la luce all’Africa. Da allora, il seme della sua presenza è sepolto nelle profondità del cuore di questo amato Continente ed esso germoglia poco a poco al di là e attraverso le vicissitudini della sua storia umana».[5]\n\n7. L’Esortazione Ecclesia in Africa ha fatto propria «l’idea-guida» della Chiesa «Famiglia di Dio», e in essa i Padri sinodali « hanno riconosciuto una espressione della natura della Chiesa particolarmente adatta per l’Africa. L’immagine pone, in effetti, l’accento sulla premura per l’altro, sulla solidarietà, sul calore delle relazioni, sull’accoglienza, il dialogo e la fiducia ».[6] L’Esortazione invita le famiglie cristiane africane a diventare «Chiese domestiche»[7] per aiutare le loro rispettive comunità a riconoscere che appartengono ad un solo e medesimo Corpo. Tale immagine è importante non solo per la Chiesa in Africa, ma anche per la Chiesa universale, in un’epoca in cui la famiglia è minacciata da coloro che vogliono una vita senza Dio. Privare di Dio il Continente africano significherebbe farlo morire a poco a poco, togliendogli la sua anima.\n\n8. Nella tradizione vivente della Chiesa, in risposta alla spinta dell’Esortazione Ecclesia in Africa,[8] vedere la Chiesa come una famiglia e una fraternità equivale a restaurare un aspetto del suo patrimonio. In questa realtà dove Gesù Cristo, «il primogenito tra molti fratelli» (Rm 8,29), ha riconciliato tutti gli uomini con Dio Padre (cfr Ef 2,14-18) e ha donato lo Spirito Santo (cfr Gv 20,22), la Chiesa diventa a sua volta portatrice di questa Buona Novella della filiazione divina di ogni persona umana. Essa è chiamata a trasmetterla a tutta l’umanità, proclamando la salvezza realizzata per noi da Cristo, celebrando la comunione con Dio e vivendo la fraternità nella solidarietà.\n\n9. La memoria dell’Africa conserva il ricordo doloroso delle cicatrici lasciate dalle lotte fratricide tra le etnie, dalla schiavitù e dalla colonizzazione. Ancora oggi il Continente si trova di fronte a rivalità, a nuove forme di schiavitù e di colonizzazione. La prima Assemblea Speciale l’aveva paragonata all’uomo vittima dei briganti, lasciato moribondo sul bordo della strada (cfr Lc 10,25-37). Per questo si è potuto parlare della « marginalizzazione » dell’Africa. Una tradizione nata in terra africana identifica il buon Samaritano con il Signore Gesù stesso e invita alla speranza. Clemente di Alessandria infatti scriveva: « Chi, più di lui, ha avuto pietà di noi, che eravamo per così dire messi a morte dalle potenze del mondo delle tenebre, prostrati da una quantità di ferite, di paure, di desideri, di ire, di angosce, di menzogne e di piaceri? L’unico medico di queste ferite è Gesù ».[9] Ci sono allora numerosi motivi di speranza e di azione di grazie. Così, per esempio, malgrado le grandi pandemie – come la malaria, l’AIDS, la tubercolosi, e altre – che decimano la sua popolazione e che la medicina cerca sempre più efficacemente di sradicare, l’Africa mantiene la sua gioia di vivere, di celebrare la vita che proviene dal Creatore nell’accoglienza delle nascite perché crescano la famiglia e la comunità umana. Vedo ugualmente un motivo di speranza nel ricco patrimonio intellettuale, culturale e religioso di cui l’Africa è depositaria. Essa desidera preservarlo, esplorarlo maggiormente e farlo conoscere al mondo. Si tratta di un apporto essenziale e positivo.\n\n10. La seconda Assemblea sinodale per l’Africa si è soffermata sul tema della riconciliazione, della giustizia e della pace. La ricca documentazione che mi è stata rimessa dopo l’Assise – i Lineamenta, l’Instrumentum laboris, le relazioni redatte prima e dopo la discussione, gli interventi e i verbali dei gruppi di lavoro – invita a « trasformare la teologia in pastorale, cioè in un ministero pastorale molto concreto, in cui le grandi visioni della Sacra Scrittura e della Tradizione vengono applicate all’operare dei Vescovi e dei sacerdoti in un tempo e in un luogo determinati ».[10]\n\n11. È dunque per sollecitudine paterna e pastorale che indirizzo questo documento all’Africa di oggi, che ha conosciuto i traumi e i conflitti che sappiamo. L’uomo è plasmato dal suo passato, ma vive e cammina nell’oggi. E guarda al futuro. Come il resto del mondo, l’Africa vive uno choc culturale che minaccia le fondamenta millenarie della vita sociale e rende talvolta difficile l’incontro con la modernità. In questa crisi antropologica che si trova ad affrontare, il Continente africano potrà trovare vie di speranza instaurando un dialogo tra i membri delle componenti religiose, sociali, politiche, economiche, culturali e scientifiche. Avrà allora bisogno di ritrovare e promuovere una concezione della persona e del suo rapporto con la realtà basata su un rinnovamento spirituale profondo.\n\n12. Nell’Esortazione Ecclesia in Africa, Giovanni Paolo II faceva notare che « nonostante la civiltà contemporanea del “villaggio globale”, in Africa come altrove nel mondo lo spirito di dialogo, di pace e di riconciliazione è lungi dall’abitare nei cuori di tutti gli uomini. Le guerre, i conflitti, gli atteggiamenti razzisti e xenofobi dominano ancora troppo il mondo delle relazioni umane ».[11] La speranza, che caratterizza la vita autenticamente cristiana, ricorda che lo Spirito Santo è all’opera dappertutto, anche nel Continente africano, e che le forze della vita, che nascono dall’amore, prevalgono sempre sulle forze della morte (cfr Ct 8,6-7). Perciò i Padri sinodali hanno visto che le difficoltà incontrate dai Paesi e dalle Chiese particolari in Africa non rappresentavano ostacoli insormontabili, ma che piuttosto sfidavano ciò che di meglio vi è in noi: la nostra immaginazione, la nostra intelligenza, la nostra vocazione a seguire senza riserve i passi di Gesù Cristo, a ricercare Dio, « Amore eterno e Verità assoluta ».[12] Con tutti i protagonisti della società africana, la Chiesa si sente dunque chiamata a raccogliere queste sfide. È, in qualche modo, come un imperativo del Vangelo.\n\n13. Con questo documento, desidero offrire i frutti e gli incoraggiamenti del Sinodo, e invito tutti gli uomini di buona volontà a considerare l’Africa con sguardo di fede e di carità, per aiutarla a diventare, per mezzo di Cristo e dello Spirito Santo, luce del mondo e sale della terra (cfr Mt 5,13.14). Un tesoro prezioso è presente nell’anima dell’Africa, in cui scorgo « un immenso “polmone” spirituale per un’umanità che appare in crisi di fede e di speranza »,[13] grazie alle straordinarie ricchezze umane e spirituali dei suoi figli, delle sue culture multicolori, del suo suolo e del suo sottosuolo dalle immense risorse. Tuttavia, per stare in piedi, con dignità, l’Africa ha bisogno di sentire la voce di Cristo che proclama oggi l’amore per l’altro, anche per il nemico, fino al dono della propria vita, e che prega oggi per l’unità e la comunione di tutti gli uomini in Dio (cfr Gv 17,20-21).\n\nPRIMA PARTE\n\n« ECCO, IO FACCIO NUOVE TUTTE LE COSE »\n\n(Ap 21,5)\n\n14. Il Sinodo ha permesso di discernere le strutture portanti della missione per un’Africa che aspira alla riconciliazione, alla giustizia e alla pace. Spetta alle Chiese particolari tradurre queste strutture in « fervore di propositi e concrete linee operative ».[14] In effetti, « è nelle Chiese locali che si possono stabilire quei tratti programmatici concreti – obiettivi e metodi di lavoro, formazione e valorizzazione degli operatori, ricerca dei mezzi necessari – che consentono all’annuncio di Cristo di raggiungere le persone, plasmare le comunità, incidere in profondità mediante la testimonianza dei valori evangelici nella società e nella cultura »[15] africane.\n\nCAPITOLO I\n\nAL SERVIZIO DELLA RICONCILIAZIONE,\n\nDELLA GIUSTIZIA E DELLA PACE\n\nI. AUTENTICI SERVITORI DELLA PAROLA DI DIO\n\n15. Un’Africa che avanza, gioiosa e vivente, manifesta la lode di Dio, come faceva notare sant’Ireneo: « La gloria di Dio è l’uomo vivente ». Ma egli subito aggiunge: « La vita dell’uomo è la visione di Dio ».[16] Per questo, ancora oggi, compito essenziale della Chiesa è quello di portare il messaggio del Vangelo al cuore delle società africane, di condurre verso la visione di Dio. Come il sale dà sapore agli alimenti, questo messaggio fa delle persone che vivono di esso degli autentici testimoni. Quanti crescono in questo modo diventano capaci di riconciliarsi in Gesù Cristo. Diventano luci per i loro fratelli. Così, con i Padri del Sinodo, invito « la Chiesa in Africa ad essere testimone nel servizio della riconciliazione, della giustizia e della pace, come “sale della terra” e “luce del mondo” »,[17] affinché la sua vita risponda a questo appello: «Alzati, Chiesa in Africa, famiglia di Dio, perché ti chiama il Padre celeste».[18]\n\n16. È significativo che Dio abbia permesso che il secondo Sinodo per l’Africa fosse celebrato subito dopo quello che è stato dedicato alla Parola di Dio nella vita e nella missione della Chiesa. Quel Sinodo ha richiamato l’imperativo dovere del discepolo di comprendere Cristo che chiama attraverso la sua Parola. Per mezzo di essa, i fedeli imparano ad ascoltare Cristo e a lasciarsi orientare dallo Spirito Santo che ci rivela il senso di tutte le cose (cfr Gv 16,13). Infatti, « la lettura e la meditazione della Parola di Dio ci radicano più profondamente in Cristo e orientano il nostro ministero di servitori della riconciliazione, della giustizia e della pace ».[19] Come ricordava quel Sinodo, « per diventare suoi fratelli e sue sorelle bisogna essere “coloro che ascoltano la Parola di Dio e la mettono in pratica” (Lc 8,21). L’ascoltare autentico è obbedire e operare; è far sbocciare nella vita la giustizia e l’amore, è offrire nell’esistenza e nella società una testimonianza nella linea dell’appello dei profeti, che costantemente univa Parola di Dio e vita, fede e rettitudine, culto e impegno sociale ».[20] Ascoltare e meditare la Parola di Dio significa desiderare che essa penetri e formi la nostra vita per riconciliarci con Dio, per permettere a Dio di condurci ad una riconciliazione con il prossimo, via necessaria per la costruzione di una comunità di persone e di popoli. Sui nostri volti e nelle nostre vite, la Parola di Dio prenda veramente carne!\n\nII. CRISTO AL CUORE DELLE REALTÀ AFRICANE:\n\nSORGENTE DI RICONCILIAZIONE,\n\nDI GIUSTIZIA E DI PACE\n\n17. I tre concetti principali del tema sinodale, vale a dire la riconciliazione, la giustizia e la pace, hanno posto il Sinodo di fronte alla sua « responsabilità teologica e sociale »[21] e hanno permesso di interrogarsi anche sul ruolo pubblico della Chiesa e sul suo posto nell’ambito africano di oggi.[22] « Si potrebbe dire che riconciliazione e giustizia siano i due presupposti essenziali della pace e che quindi definiscano in una certa misura anche la sua natura ».[23] Il compito che dobbiamo precisare non è facile, poiché esso si situa tra l’impegno immediato nella politica – che non rientra nelle competenze dirette della Chiesa – e il ripiegamento o l’evasione possibile in teorie teologiche e spirituali, che rischiano di costituire una fuga di fronte a una responsabilità concreta nella storia umana.\n\n18. « Vi lascio la pace, vi do la mia pace », dice il Signore, che aggiunge: « Non come la dà il mondo, io la do a voi » (Gv 14,27). La pace degli uomini che si ottiene senza la giustizia è illusoria ed effimera. La giustizia degli uomini che non trova la propria sorgente nella riconciliazione attraverso la verità nella carità (cfr Ef 4,15) rimane incompiuta; essa non è autentica giustizia. È l’amore della verità – « tutta la verità » alla quale soltanto lo Spirito ci può condurre (cfr Gv 16,13) – a tracciare la via che ogni giustizia umana deve imboccare per giungere alla restaurazione dei legami di fraternità nella « famiglia umana, comunità di pace »,[24] riconciliata con Dio mediante Cristo. La giustizia non è disincarnata. Essa si àncora necessariamente nella coerenza umana. Una carità che non rispetta la giustizia e il diritto di tutti è erronea. Incoraggio pertanto i cristiani a diventare esemplari in materia di giustizia e di carità (cfr Mt 5,19-20).\n\nA. « Lasciatevi riconciliare con Dio » (2 Cor 5,20b)\n\n19. « Riconciliazione è un concetto pre-politico e una realtà pre-politica, che proprio per questo è della massima importanza per il compito della stessa politica. Se non si crea nei cuori la forza della riconciliazione, manca all’impegno politico per la pace il presupposto interiore. Nel Sinodo i Pastori della Chiesa si sono impegnati per quella purificazione interiore dell’uomo che costituisce l’essenziale condizione preliminare per l’edificazione della giustizia e della pace. Ma tale purificazione e maturazione interiore verso una vera umanità non possono esistere senza Dio ».[25]\n\n20. In effetti, è la grazia di Dio che ci dona un cuore nuovo e che ci riconcilia con Lui e con gli altri.[26] È Cristo che ha ristabilito l’umanità nell’amore del Padre. La riconciliazione trova dunque la propria sorgente in questo amore; nasce dall’iniziativa del Padre di rinnovare la relazione con l’umanità, relazione rotta dal peccato dell’uomo. In Gesù Cristo, « nella sua vita e nel suo ministero ma in particolare nella sua morte e risurrezione, l’apostolo Paolo ha visto Dio Padre riconciliare il mondo (tutte le cose in cielo e sulla terra) a sé, cancellando i peccati dell’umanità (cfr 2 Cor 5,19; Rm 5,10; Col 1,21-22). Paolo ha visto Dio Padre riconciliare giudei e gentili a sé in un solo corpo attraverso la croce (cfr Ef 2,15; 3,6). In tal modo l’esperienza della riconciliazione stabilisce la comu-nione su due livelli: comunione tra Dio e l’umanità e, poiché l’esperienza della riconciliazione rende noi (umanità riconciliata) anche “ambasciatori della riconciliazione”, essa ristabilisce pure la comunione tra gli uomini ».[27] « La riconciliazione quindi non si limita al disegno di Dio che attira a sé un’umanità alienata e peccatrice in Cristo attraverso il perdono dei peccati e l’amore. Costituisce anche il ristabilimento delle relazioni tra le persone tramite la composizione delle differenze e l’abbattimento degli ostacoli nei rapporti attraverso l’esperienza dell’amore di Dio ».[28] La parabola del figlio prodigo lo illustra quando l’Evangelista ci presenta nel ritorno del figlio minore, cioè nella sua conversione, il bisogno di riconciliarsi, da una parte, con il padre e, dall’altra, con il fratello maggiore attraverso la mediazione del padre (cfr Lc 15,11-32). Testimonianze commoventi di fedeli africani, « testimonianze di sofferenza e di riconciliazione concrete nelle tragedie della storia recente del Continente »[29] hanno mostrato la potenza dello Spirito che trasforma i cuori delle vittime e dei loro carnefici per ristabilire la fraternità.[30]\n\n21. In realtà, solo un’autentica riconciliazione genera una pace duratura nella società. Protagonisti ne sono certo le Autorità governative e i Capi tradizionali, ma ugualmente i semplici cittadini. Dopo un conflitto, la riconciliazione, spesso condotta e compiuta nel silenzio e nella discrezione, ripristina l’unione dei cuori e la coesistenza serena. Grazie ad essa, dopo lunghi periodi di guerra, le Nazioni ritrovano la pace, le società profondamente ferite dalla guerra civile o dal genocidio ricostruiscono la loro unità. È offrendo e accogliendo il perdono[31] che le memorie ferite delle persone o delle comunità hanno potuto guarire e le famiglie prima divise hanno ritrovato l’armonia. « La riconciliazione supera le crisi, ripristina la dignità delle persone e apre la via allo sviluppo e alla pace duratura tra i popoli a tutti i livelli »,[32] hanno tenuto a sottolineare i Padri del Sinodo. Per diventare effettiva, questa riconciliazione dovrà essere accompagnata da un atto coraggioso e onesto: la ricerca dei responsabili di quei conflitti, di coloro che hanno finanziato i crimini e che si dedicano ad ogni sorta di traffici, e l’accertamento della loro responsabilità. Le vittime hanno diritto alla verità e alla giustizia. È importante attualmente e per il futuro purificare la memoria, al fine di costruire una società migliore, dove simili tragedie non si ripetano più.\n\nB. Diventare giusti e costruire un ordine sociale giusto\n\n22. La costruzione di un ordine sociale giusto compete senza dubbio alla sfera politica.[33] Tuttavia, uno dei compiti della Chiesa in Africa consiste nel formare coscienze rette e recettive delle esigenze della giustizia, affinché maturino uomini e donne solleciti e capaci di realizzare questo ordine sociale giusto con la loro condotta responsabile. Il modello per eccellenza a partire dal quale la Chiesa pensa e ragiona, e che essa propone a tutti, è Cristo.[34] Secondo la sua dottrina sociale, « la Chiesa non ha soluzioni tecniche da offrire e non pretende “minimamente d’intromettersi nella politica degli Stati”. Ha però una missione di verità da compiere … una missione irrinunciabile. La sua dottrina sociale è momento singolare di questo annuncio: essa è servizio alla verità che libera ».[35]\n\n23. Grazie alle Commissioni Giustizia e Pace, la Chiesa si è impegnata nella formazione civica dei cittadini e nell’accompagnamento dei processi elettorali in diversi Paesi. Essa contribuisce così all’educazione delle popolazioni e al risveglio della loro coscienza e della loro responsabilità civile. Questo peculiare ruolo educativo è apprezzato da un gran numero di Paesi che riconoscono la Chiesa come artefice di pace, operatrice di riconciliazione e araldo della giustizia. È opportuno ripetere che, pur distinguendo il ruolo dei Pastori da quello dei fedeli laici, la missione della Chiesa non è di ordine politico.[36] La sua funzione è di educare il mondo al senso religioso annunciando Cristo. La Chiesa vuole essere il segno e la salvaguardia della trascendenza della persona umana. Essa deve altresì educare gli uomini a cercare la verità suprema rispetto a ciò che essi stessi sono e ai loro interrogativi, per trovare soluzioni giuste ai loro problemi.[37]\n\n1. Vivere della giustizia di Cristo\n\n24. Sul piano sociale, la coscienza umana è interpellata da gravi ingiustizie presenti nel nostro mondo, in generale, e all’interno dell’Africa, in particolare. La confisca dei beni della terra da parte di una minoranza a scapito di popoli interi, è inaccettabile perché immorale. La giustizia obbliga a « dare a ciascuno il suo » – ius suum unicuique tribuere.[38] Si tratta dunque di rendere giustizia ai popoli. L’Africa è capace di assicurare a tutti gli individui e a tutte le Nazioni del Continente le condizioni di base, che consentano di partecipare allo sviluppo.[39] Gli Africani potranno così mettere i talenti e le ricchezze che Dio ha loro donato al servizio della loro terra e dei loro fratelli. La giustizia, vissuta in tutte le dimensioni della vita, privata e pubblica, economica e sociale, ha bisogno di essere sostenuta dalla sussidiarietà e dalla solidarietà, e ancor più di essere animata dalla carità. « Secondo il principio di sussidiarietà, né lo Stato né alcuna società più grande devono sostituirsi all’iniziativa e alla responsabilità delle persone e dei corpi intermedi ».[40] La solidarietà è garanzia della giustizia e della pace, quindi dell’unità, in modo che « l’abbondanza degli uni supplisca alla mancanza degli altri ».[41] E la carità, che assicura il legame con Dio, va oltre la giustizia distributiva. Poiché se « la giustizia è la virtù che distribuisce a ciascuno il suo … non è la giustizia dell’uomo quella che sottrae l’uomo al Dio vero ».[42]\n\n25. Dio stesso ci mostra la vera giustizia quando, ad esempio, vediamo Gesù entrare nella vita di Zaccheo e offrire così al peccatore la grazia della sua presenza (cfr Lc 19,1-10). Qual è dunque questa giustizia di Cristo? I testimoni di quell’incontro con Zaccheo osservano Gesù (cfr Lc 19,7); la loro mormorazione disapprovatrice vuol essere un’espressione dell’amore per la giustizia. Essi ignorano tuttavia la giustizia dell’amore che si apre fino all’estremo, fino a far passare in sé la « maledizione » dovuta agli uomini, perché ricevano in cambio la « benedizione » che è il dono di Dio (cfr Gal 3,13-14). La giustizia divina offre alla giustizia umana, sempre limitata e imperfetta, l’orizzonte verso il quale deve tendere per realizzarsi pienamente. Essa, inoltre, ci fa prendere coscienza della nostra indigenza, dell’esigenza del perdono e dell’amicizia di Dio. È ciò che viviamo nei sacramenti della Penitenza e dell’Eucaristia, che derivano dall’azione di Cristo. Questa azione ci introduce in una giustizia in cui riceviamo molto più di quanto potessimo legittimamente attendere poiché, in Cristo, la carità è il compimento della Legge (cfr Rm 13,8-10).[43] Mediante Cristo, unico modello, il giusto è invitato ad entrare nell’ordine dell’amore-agape.\n\n2. Creare un ordine giusto nella logica delle Beatitudini\n\n26. Il discepolo di Cristo, unito al suo Maestro, deve contribuire a formare una società giusta, in cui tutti potranno partecipare attivamente con i loro talenti alla vita sociale ed economica. Potranno perciò guadagnare quanto è necessario per vivere secondo la loro dignità umana in una società dove la giustizia sarà vivificata dall’amore.[44] Cristo non propone una rivoluzione di tipo sociale o politico, ma quella dell’amore, realizzata nel dono totale della sua persona con la sua morte in croce e la sua Risurrezione. Su questa rivoluzione dell’amore si fondano le Beatitudini (cfr Mt 5,3-10). Esse forniscono un nuovo orizzonte di giustizia inaugurato nel mistero pasquale e grazie al quale possiamo diventare giusti e costruire un mondo migliore. La giustizia di Dio, che le Beatitudini ci rivelano, innalza gli umili e abbassa coloro che si esaltano. Essa avrà il suo compimento – in realtà – nel Regno di Dio che si realizzerà alla fine dei tempi. Ma la giustizia di Dio si manifesta già ora, là dove i poveri sono consolati e ammessi al banchetto della vita.\n\n27. Secondo la logica delle Beatitudini, un’attenzione preferenziale dev’essere riservata al povero, all’affamato, al malato – per esempio di AIDS, di tubercolosi o di malaria – allo straniero, all’umiliato, al prigioniero, al migrante disprezzato, al rifugiato o allo sfollato (cfr Mt 25,31-46). La risposta ai loro bisogni nella giustizia e nella carità dipende da tutti. L’Africa aspetta questa attenzione da tutta la famiglia umana come anche da se stessa.[45] Essa dovrà tuttavia cominciare con l’introdurre al proprio interno, in maniera risoluta, la giustizia politica, sociale e amministrativa, elementi della cultura politica necessaria allo sviluppo e alla pace. Da parte sua, la Chiesa offrirà il proprio contributo specifico appoggiandosi sull’insegnamento delle Beatitudini.\n\nC. L’amore nella verità: sorgente di pace\n\n28. La prospettiva sociale proposta dall’agire di Cristo, fondato sull’amore, trascende il minimo che la giustizia umana esige: cioè che si dà all’altro ciò che gli spetta. La logica interna dell’amore supera questa giustizia e arriva fino a donare ciò che si possiede:[46] « Non amiamo a parole né con la lingua, ma con i fatti e nella verità » (1 Gv 3,18). Ad immagine del suo Maestro, il discepolo di Cristo andrà ancora oltre, fino al dono di sé per i fratelli (cfr 1 Gv 3,16). È il prezzo dell’autentica pace in Dio (cfr Ef 2,14).\n\n1. Servizio fraterno concreto\n\n29. Nessuna società, anche se sviluppata, può fare a meno del servizio fraterno animato dall’amore. « Chi vuole sbarazzarsi dell’amore si dispone a sbarazzarsi dell’uomo in quanto uomo. Ci sarà sempre sofferenza che necessita di consolazione e di aiuto. Sempre ci sarà solitudine. Sempre ci saranno anche situazioni di necessità materiale nelle quali è indispensabile un aiuto nella linea di un concreto amore per il prossimo ».[47] È l’amore che placa i cuori feriti, soli, abbandonati. È l’amore che genera la pace o la ristabilisce nel cuore umano e la instaura tra gli uomini.\n\n2. La Chiesa come una sentinella\n\n30. Nella situazione attuale dell’Africa, la Chiesa è chiamata a far sentire la voce di Cristo. Essa vuole seguire la raccomandazione di Gesù a Nicodemo che si interrogava sulla possibilità di ri-nascere: « Dovete nascere dall’alto » (Gv 3,7). I missionari hanno proposto agli Africani questa nuova nascita « da acqua e Spirito » (Gv 3,5), una Buona Notizia che ogni persona ha il diritto di ascoltare per poter realizzare pienamente la propria vocazione.[48] La Chiesa in Africa vive di questa eredità. A causa di Cristo e per la fedeltà alla sua lezione di vita, essa si sente spinta ad essere presente là dove l’umanità conosce la sofferenza e a farsi eco del grido silenzioso degli innocenti perseguitati, o dei popoli i cui governanti ipotecano il presente e il futuro in nome di interessi personali.[49] Con la sua capacità di riconoscere il volto di Cristo in quello del bambino, del malato, del sofferente o del bisognoso, la Chiesa contribuisce a forgiare lentamente ma solidamente la nuova Africa. Nel suo ruolo profetico, ogni volta che i popoli gridano verso di essa: « Sentinella, quanto resta della notte? » (Is 21,11), la Chiesa vuole essere pronta a rendere ragione della speranza che porta in sé (cfr 1 Pt 3,15), poiché un’alba nuova sorge all’orizzonte (cfr Ap 22,5). Solo il rifiuto della disumanizzazione dell’uomo e della compromissione – per paura della prova o del martirio – servirà alla causa del Vangelo della verità. « Nel mondo – dice Cristo – avete tribolazioni, ma abbiate coraggio: io ho vinto il mondo! » (Gv 16,33). La pace autentica viene da Cristo (cfr Gv 14,27). Essa non è dunque paragonabile a quella del mondo. Non è il frutto di negoziati e di accordi diplomatici basati su interessi. È la pace dell’umanità riconciliata con se stessa in Dio e di cui la Chiesa è il sacramento.[50]\n\nCAPITOLO II\n\nI CANTIERI PER LA RICONCILIAZIONE,\n\nLA GIUSTIZIA E LA PACE\n\n31. A questo punto, vorrei indicare alcuni « cantieri » che i Padri sinodali hanno identificato per la missione attuale della Chiesa nella sua preoccupazione di aiutare l’Africa ad emanciparsi dalle forze che la paralizzano. Il Cristo non ha forse detto prima al paralitico: « Uomo, ti sono perdonati i tuoi peccati » e poi « Alzati! » (Lc 5, 20.24)?\n\nI. L’ATTENZIONE ALLA PERSONA UMANA\n\nA. La metanoia : un’autentica conversione\n\n32. La maggiore preoccupazione dei membri del Sinodo, rispetto alla situazione del Continente, è stata di cercare come mettere nel cuore degli Africani discepoli di Cristo la volontà di impegnarsi effettivamente a vivere il Vangelo nelle loro esistenze e nella società. Cristo chiama costantemente alla metanoia, alla conversione.[51] I cristiani sono segnati dallo spirito e dalle abitudini della loro epoca e del loro ambiente. Ma per la grazia del loro Battesimo, sono invitati a rinunciare alle tendenze nocive dominanti e ad andare contro corrente. Una tale testimonianza esige un impegno risoluto in « una conversione continua verso il Padre, fonte di ogni vera vita, unico capace di liberarci dal male e da ogni tentazione e di mantenerci nel suo Spirito, anche in seno alla lotta contro le forze del male ».[52] Questa conversione non è possibile se non appoggiandosi su delle convinzioni di fede consolidate da una catechesi autentica. Conviene dunque « mantenere un legame vitale tra il catechismo imparato a memoria e la catechesi vissuta, in modo tale che esso conduca ad una conversione di vita profonda e durevole ».[53] La conversione si vive in modo particolare nel Sacramento della Riconciliazione, al quale sarà accordata un’attenzione singolare per farne una vera « scuola del cuore ». A questa scuola, il discepolo di Cristo forgia, poco a poco, una vita cristiana adulta, attenta alle dimensioni teologali e morali dei suoi atti, e diventa così capace di « affrontare le difficoltà della vita sociale, politica, economica e culturale »[54] attraverso una vita segnata dallo spirito evangelico. Il contributo dei cristiani in Africa sarà decisivo solamente se l’intelligenza della fede raggiunge l’intelligenza della realtà.[55] Per questo, l’educazione alla fede è indispensabile, altrimenti Cristo non sarà che un nome supplementare aggiunto alle nostre teorie. La parola e la testimonianza della vita vanno di pari passo.[56] Ma la testimonianza da sola non basta più, perché « la più bella testimonianza si rivelerà a lungo impotente, se non è illuminata, giustificata – ciò che Pietro chiamava “dare le ragioni della propria speranza” (1 Pt 3,15), – esplicitata da un annuncio chiaro e inequivocabile del Signore Gesù ».[57]\n\nB. Vivere la verità del Sacramento della Penitenza e della Riconciliazione\n\n33. I membri del Sinodo hanno, inoltre, sottolineato che un gran numero di cristiani in Africa assume un atteggiamento ambiguo rispetto alla celebrazione del Sacramento della Riconciliazione, mentre questi stessi cristiani sono spesso molto scrupolosi nell’applicazione dei riti tradizionali di riconciliazione. Per aiutare i fedeli cattolici a vivere un autentico cammino di metanoia nella celebrazione di questo Sacramento, in cui la mentalità intera torna ad orientarsi verso l’incontro con Cristo,[58] sarebbe bene che i Vescovi facessero studiare seriamente le cerimonie tradizionali africane di riconciliazione per valutarne gli aspetti positivi e i limiti. Infatti, queste mediazioni pedagogiche tradizionali[59] non possono, in nessun caso, sostituire il Sacramento. L’Esortazione apostolica post-sinodale Reconciliatio et Paenitentia, del beato Giovanni Paolo II, ha chiaramente ricordato quali siano il ministro e le forme del Sacramento della Penitenza e della Riconciliazione.[60] Le mediazioni pedagogiche tradizionali possono unicamente contribuire a ridurre lo strappo provato e vissuto da certi fedeli aiutandoli ad aprirsi con maggiore profondità e verità a Cristo, l’Unico grande Mediatore per ricevere la grazia del Sacramento della Penitenza. Celebrato nella fede, questo Sacramento è sufficiente a riconciliarci con Dio e con il prossimo.[61] È in definitiva Dio che, nel suo Figlio, ci riconcilia con Sé e con gli altri.\n\nC. Una spiritualità di comunione\n\n34. La riconciliazione non è un atto isolato ma un lungo processo grazie al quale ciascuno si vede ristabilito nell’amore, un amore che guarisce attraverso l’azione della Parola di Dio. Essa diventa allora un modo di vivere e, nel contempo, una missione. Per giungere ad una vera riconciliazione, e mettere in atto la spiritualità di comunione attraverso la riconciliazione, la Chiesa ha bisogno di testimoni che siano profondamente radicati in Cristo e che si nutrano della sua Parola e dei Sacramenti. Così, protesi verso la santità, questi testimoni sono capaci di impegnarsi nell’opera di comunione della Famiglia di Dio comunicando al mondo, se occorre fino al martirio, lo spirito di riconciliazione, di giustizia e di pace, sull’esempio di Cristo.\n\n35. Vorrei ricordare quelle che il Papa Giovanni Paolo II proponeva a tutta la Chiesa come condizioni di una spiritualità di comunione: essere capace di cogliere la luce del mistero della Trinità sul volto dei fratelli che ci stanno accanto;[62] mostrarsi attenti al « fratello di fede nell’unità profonda del Corpo mistico, dunque, come ad “uno che mi appartiene”, per saper condividere le sue gioie e le sue sofferenze, per intuire i suoi desideri e prendersi cura dei suoi bisogni, per offrirgli una vera e profonda amicizia »;[63] essere capace inoltre di riconoscere ciò che vi è di positivo nell’altro per accoglierlo e valorizzarlo come un dono che Dio mi fa attraverso colui che l’ha ricevuto, ben al di là della sua persona che diventa allora un amministratore delle grazie divine; infine « saper “fare spazio” al fratello, portando “i pesi gli uni degli altri” (Gal 6,2) e respingendo le tentazioni egoistiche che continuamente ci insidiano e generano competizione, carrierismo, diffidenza, gelosie ».[64]\n\nIn questo modo maturano uomini e donne di fede e di comunione, che danno prova di coraggio nella verità e nell’abnegazione, e che sono illuminati dalla gioia. Così essi testimoniano profeticamente una vita coerente con la loro fede. Maria, Madre della Chiesa, che ha saputo accogliere la Parola di Dio, è il loro modello: attraverso l’ascolto della Parola, ella ha saputo capire i bisogni degli uomini e intercedere per loro nella sua compassione.[65]\n\nD. L’inculturazione del Vangelo e l’evangelizzazione della cultura\n\n36. Per realizzare questa comunione, sarebbe bene tornare su una necessità evocata durante la Prima Assemblea sinodale per l’Africa: uno studio approfondito delle tradizioni e delle culture africane. I membri del Sinodo hanno constatato l’esistenza di una dicotomia tra certe pratiche tradizionali delle culture africane e le esigenze specifiche del messaggio di Cristo. La preoccupazione della pertinenza e della credibilità impone alla Chiesa un discernimento approfondito per identificare gli aspetti della cultura che fanno da ostacolo all’incarnazione dei valori del Vangelo, così come quelli che li promuovono.[66]\n\n37. Ciononostante, non bisogna dimenticare che lo Spirito Santo è l’autentico protagonista dell’inculturazione, « è colui che presiede in modo fecondo al dialogo fra la Parola di Dio, rivelatasi in Cristo, e le domande più profonde che sgorgano dalla molteplicità degli uomini e delle culture. Prosegue così nella storia, nell’unità di una medesima ed unica fede, l’evento della Pentecoste, che si arricchisce attraverso la diversità dei linguaggi e delle culture ».[67] Lo Spirito Santo fa sì che il Vangelo sia capace di impregnare tutte le culture, senza lasciarsi asservire da nessuna.[68] I Vescovi avranno a cuore di vegliare su questa esigenza di inculturazione nel rispetto delle norme fissate dalla Chiesa. Discernere quali elementi culturali e quali tradizioni siano contrari al Vangelo permetterà di poter separare il grano buono dalla zizzania (cfr Mt 13,26). Pur restando pienamente se stesso, nell’assoluta fedeltà all’annuncio evangelico e alla tradizione ecclesiale, il cristianesimo rivestirà così il volto di innumerevoli culture e dei popoli dai quali è accolto e nei quali è radicato. La Chiesa diverrà allora un’icona del futuro che lo Spirito di Dio ci prepara,[69] icona alla quale l’Africa apporterà il proprio contributo. In quest’opera di inculturazione, non bisogna dimenticare il compito, esso pure essenziale, dell’evangelizzazione del mondo della cultura contemporanea africana.\n\n38. Le iniziative della Chiesa per l’apprezzamento positivo e la salvaguardia delle culture africane sono conosciute. È molto importante proseguire questo impegno, dal momento che la mescolanza dei popoli, pur costituendo un arricchimento, spesso indebolisce le culture e le società. L’identità delle comunità africane si gioca in questi incontri tra culture. Occorre dunque impegnarsi a trasmettere i valori che il Creatore ha effuso nei cuori degli Africani dalla notte dei tempi. Essi sono serviti da matrice per modellare società che vivono in una certa armonia, perché portano nel loro seno modi tradizionali di regolazione per una coesistenza pacifica. Si tratta dunque di valorizzare questi elementi positivi, illuminandoli dall’interno (cfr Gv 8,12) perché il cristiano sia effettivamente raggiunto dal messaggio di Cristo, e perché così la luce di Dio possa brillare agli occhi degli uomini. Allora, vedendo le buone azioni dei cristiani, gli uomini e le donne potranno glorificare il « Padre che è nei cieli » (Mt 5,16).\n\nE. Il dono di Cristo: l’Eucaristia e la Parola di Dio\n\n39. Al di là delle differenze di origine o di cultura, la grande sfida che ci attende tutti è di discernere nella persona umana, amata da Dio, il fondamento di una comunione che rispetti e integri i contributi particolari delle diverse culture.[70] « Dobbiamo aprire realmente questi confini tra tribù, etnie, religioni all’universalità dell’amore di Dio ».[71] Uomini e donne differenti per origine, cultura, lingua o religione, possono vivere insieme armoniosamente.\n\n40. In effetti, il Figlio di Dio ha posto la sua tenda in mezzo a noi; ha versato il suo Sangue per noi. Conformemente alla sua promessa di essere con noi fino alla fine dei tempi (cfr Mt 28,20), Egli si dona a noi ogni giorno come nutrimento nell’Eucaristia e nelle Scritture. Ho scritto nell’Esortazione apostolica post-sinodale Verbum Domini che « Parola ed Eucaristia si appartengono così intimamente da non poter essere comprese l’una senza l’altra: la Parola di Dio si fa carne sacramentale nell’evento eucaristico. L’Eucaristia ci apre all’intelligenza della sacra Scrittura, così come la sacra Scrittura a sua volta illumina e spiega il Mistero eucaristico ».[72]\n\n41. La Sacra Scrittura, in effetti, attesta che il Sangue versato da Cristo diventa, attraverso il Battesimo, principio e legame di una nuova fraternità. Questa è all’opposto della divisione, del tribalismo, del razzismo, dell’etnocentrismo (cfr Gal 3,26-28). L’Eucaristia è la forza che riunisce i figli di Dio dispersi e li mantiene nella comunione,[73] « poiché nelle nostre vene circola lo stesso Sangue di Cristo, che fa di noi figli di Dio, membri della Famiglia di Dio ».[74] Ricevendo Gesù nell’Eucaristia e nella Scrittura, siamo rimandati al mondo per offrirgli Cristo mettendoci a servizio degli altri (cfr Gv 13,15; 1 Gv 3, 16).[75]\n\nII. VIVERE INSIEME\n\nA. La famiglia\n\n42. La famiglia è il « santuario della vita » e cellula vitale della società e della Chiesa. È in essa che « si plasma il volto di un popolo, è qui che i suoi membri acquisiscono gli insegnamenti fondamentali. Essi imparano ad amare in quanto sono amati gratuitamente, imparano il rispetto di ogni altra persona in quanto sono rispettati, imparano a conoscere il volto di Dio in quanto ne ricevono la prima rivelazione da un padre e da una madre pieni di attenzione. Ogni volta che vengono a mancare queste esperienze fondanti, è l’insieme della società che soffre violenza e diventa, a sua volta, generatrice di molteplici violenze ».[76]\n\n43. La famiglia è certo il luogo propizio per l’apprendimento e la pratica della cultura del perdono, della pace e della riconciliazione. « In una sana vita familiare si fa esperienza di alcune componenti fondamentali della pace: la giustizia e l’amore tra fratelli e sorelle, la funzione dell’autorità espressa dai genitori, il servizio amorevole ai membri più deboli perché piccoli o malati o anziani, l’aiuto vicendevole nelle necessità della vita, la disponibilità ad accogliere l’altro e, se necessario, a perdonarlo. Per questo la famiglia è la prima e insostituibile educatrice alla pace ».[77] In ragione della sua importanza capitale e delle minacce che pesano su questa istituzione – la distorsione della nozione di matrimonio come pure di famiglia, la svalutazione della maternità e la banalizzazione dell’aborto, la facilitazione del divorzio e il relativismo di una « nuova etica » –, la famiglia ha bisogno di essere protetta e difesa,[78] per poter rendere alla società il servizio che essa si aspetta da lei, cioè quello di darle uomini e donne capaci di edificare un tessuto sociale di pace e di armonia.\n\n44. Incoraggio dunque vivamente le famiglie ad attingere ispirazione e forza dal Sacramento dell’Eucaristia, così da vivere la novità radicale apportata da Cristo al cuore delle condizioni comuni dell’esistenza, novità che conduce ciascuno ad essere un testimone capace di diffondere luce nel proprio contesto di lavoro e nella società tutta intera. « L’amore tra l’uomo e la donna, l’accoglienza della vita, il compito educativo si rivelano quali ambiti privilegiati in cui l’Eucaristia può mostrare la sua capacità di trasformare e portare a pienezza di significato l’esistenza ».[79] Risulta chiaramente che partecipare all’Eucaristia domenicale è richiesto dalla coscienza cristiana e allo stesso tempo la forma.[80]\n\n45. D’altronde, dare in famiglia tutto il debito spazio alla preghiera, personale e comunitaria, significa rispettare un principio essenziale della visione cristiana della vita: il primato della grazia. La preghiera ci ricorda costantemente il primato di Cristo, e, legato ad esso, il primato della vita interiore e della santità. Il dialogo con Dio apre il cuore al flusso della grazia e permette alla Parola di Cristo di passare attraverso di noi con tutta la sua forza. Perciò, in seno alle famiglie sono necessari l’ascolto assiduo e la lettura attenta della Sacra Scrittura.[81]\n\n46. Inoltre « la missione educativa della famiglia cristiana » è « un vero ministero, per mezzo del quale viene trasmesso e irradiato il Vangelo, al punto che la stessa vita di famiglia diventa itinerario di fede e in qualche modo iniziazione cristiana e scuola della sequela di Cristo. Nella famiglia cosciente di tale dono, come ha scritto Paolo VI “tutti i membri evangelizzano e sono evangelizzati”. In forza del ministero dell’educazione i genitori mediante la testimonianza della vita, sono i primi araldi del Vangelo presso i figli […] diventano pienamente genitori generatori cioè non solo della vita carnale, ma anche di quella che, mediante la rinnovazione dello Spirito, scaturisce dalla Croce e risurrezione di Cristo ».[82]\n\nB. Le persone anziane\n\n47. In Africa, le persone anziane sono circondate da una venerazione particolare. Non sono bandite dalle famiglie o marginalizzate come in altre culture. Al contrario, esse sono stimate e perfettamente integrate nella propria famiglia, di cui costituiscono il vertice. Questa bella realtà africana dovrebbe ispirare le società occidentali, così che esse accolgano la vecchiaia con maggior dignità. La Sacra Scrittura parla frequentemente delle persone anziane. « Corona dei vecchi è un’esperienza molteplice, loro vanto è temere il Signore » (Sir 25,6). La vecchiaia, nonostante la fragilità che sembra caratterizzarla, è un dono che occorre vivere quotidianamente nella disponibilità serena verso Dio e il prossimo. È anche il tempo della saggezza, perché il tempo vissuto ha insegnato la grandezza e la precarietà della vita. In quanto uomo di fede, il vecchio Simeone proclama con entusiasmo e saggezza non un addio angosciato alla vita, ma un’azione di grazie al Salvatore del mondo (cfr Lc 2, 25-32).\n\n48. È a causa di questa saggezza, talvolta acquistata a caro prezzo, che le persone anziane possono agire sulla famiglia in diversi modi. La loro esperienza le conduce naturalmente non solo a colmare il fossato intergenerazionale, ma anche ad affermare la necessità dell’interdipendenza umana. Esse sono un tesoro per tutte le componenti della famiglia, soprattutto per le giovani coppie e i bambini che trovano in loro comprensione e amore. Non avendo unicamente trasmesso la vita, le persone anziane contribuiscono con il loro comportamento a consolidare la loro famiglia (cfr Tt 2, 2-5) e, attraverso la loro preghiera e la loro vita di fede, ad arricchire spiritualmente tutti i membri della famiglia stessa e della comunità.\n\n49. Molto spesso in Africa la stabilità e l’ordine sociale continuano ad essere affidati ad un consiglio di anziani o a Capi tradizionali. Le persone anziane possono contribuire attraverso queste forme in modo efficace all’edificazione di una società più giusta, che progredisce non grazie ad esperienze talvolta azzardate, ma gradualmente e con un equilibrio prudente. Le persone anziane potranno così partecipare alla riconciliazione degli individui e delle comunità attraverso la loro saggezza e la loro esperienza.\n\n50. La Chiesa guarda le persone anziane con grande stima. Con il beato Giovanni Paolo II, desidero ripetervi: « La Chiesa ha bisogno di voi! Ma anche la società civile ne ha bisogno! […] Sappiate impiegare generosamente il tempo che avete a disposizione e i talenti che Dio vi ha concesso [...] Contribuite ad annunciare il Vangelo [...] Dedicate tempo ed energie alla preghiera ».[83]\n\nC. Gli uomini\n\n51. Nella famiglia, gli uomini hanno una missione particolare da compiere. Per il loro ruolo di sposi e di padri, essi esercitano la nobile responsabilità di dare alla società i valori di cui ha bisogno attraverso la relazione coniugale e l’educazione dei figli.\n\n52. Con i Padri sinodali, incoraggio gli uomini cattolici a contribuire veramente nelle loro famiglie all’educazione umana e cristiana dei figli, all’accoglienza e alla protezione della vita dal momento del suo concepimento.[84] Li invito a instaurare uno stile cristiano di vita, radicato e fondato nell’amore (cfr Ef 3,17). Con san Paolo, ripeto loro: « […] amate le vostre mogli, come anche Cristo ha amato la Chiesa e ha dato se stesso per lei […]; i mariti hanno il dovere di amare le mogli come il proprio corpo: chi ama la propria moglie, ama se stesso. Nessuno infatti ha mai odiato la propria carne, anzi la nutre e la cura, come anche Cristo fa con la Chiesa » (Ef 5,25.28-29). Non abbiate paura di rendere visibile e tangibile che non c’è un amore più grande di quello di dare la propria vita per coloro che si amano (cfr Gv 15,13), cioè in primo luogo la propria moglie e i propri figli. Coltivate una gioia serena nel vostro focolare! Il matrimonio è un « dono del Signore », diceva san Fulgenzio di Ruspe.[85] La vostra testimonianza resa alla dignità inviolabile di ogni persona umana sarà un antidoto efficace per lottare contro alcune pratiche tradizionali che sono contrarie al Vangelo e che opprimono particolarmente le donne.\n\n53. Manifestando e vivendo sulla terra la paternità stessa di Dio (cfr Ef 3,15), siete chiamati a garantire lo sviluppo personale di tutti i membri della famiglia, la culla e il mezzo più efficace per umanizzare la società, luogo di incontro di più generazioni.[86] Per mezzo della dinamica creatrice della stessa Parola di Dio,[87] cresca il vostro senso di responsabilità, fino a coinvolgervi concretamente nella Chiesa! Essa ha bisogno di testimoni convinti ed efficaci della fede che promuovano la riconciliazione, la giustizia e la pace[88] e apportino il loro contributo entusiasta e coraggioso alla trasformazione dell’ambiente di vita e della società nel suo insieme. Voi siete questi testimoni attraverso il vostro lavoro, che permette di assicurare abitualmente la vostra sussistenza e quella della vostra famiglia. Ben più, per l’offerta di questo lavoro a Dio, siete associati all’opera redentrice di Gesù Cristo che ha dato al lavoro una dignità eminente lavorando, a Nazareth, con le sue stesse mani.[89]\n\n54. La qualità e la capacità di irradiazione della vostra esistenza cristiana dipendono da una vita di preghiera profonda, nutrita dalla Parola di Dio e dai Sacramenti. Siate dunque vigilanti nel mantenere viva questa dimensione essenziale del vostro impegno cristiano; in essa trovano la sorgente del loro dinamismo la vostra testimonianza di fede nei compiti quotidiani e la vostra partecipazione ai movimenti ecclesiali! Facendo ciò, voi diventate anche esempi che le giovani generazioni vorranno imitare, e in tal modo voi potete aiutarli ad entrare in una vita adulta responsabile. Non abbiate paura di parlare loro di Dio e di introdurli, col vostro esempio, alla vita di fede e all’impegno nelle attività sociali o caritative, conducendoli a scoprire in verità che essi sono creati ad immagine e somiglianza di Dio: « I segni di questa immagine divina nell’uomo possono essere riconosciuti, non nella forma del corpo che si corrompe, ma nella prudenza dell’intelligenza, nella giustizia, nella moderazione, nel coraggio, nella saggezza, nell’istruzione ».[90]\n\nD. Le donne\n\n55. Le donne in Africa, con i loro numerosi talenti e i loro doni insostituibili, apportano un grande contributo alla famiglia, alla società e alla Chiesa. Come diceva Giovanni Paolo II: « La donna è colei in cui l’ordine dell’amore nel mondo creato delle persone trova un terreno per la sua prima radice ».[91] La Chiesa e la società hanno bisogno che le donne abbiano tutto il posto che spetta loro nel mondo « affinché l’essere umano vi possa vivere senza disumanizzarsi del tutto ».[92]\n\n56. Se è innegabile che dei progressi sono stati compiuti per favorire la promozione e l’educazione della donna in certi Paesi africani, ciononostante, nell’insieme, la sua dignità, i suoi diritti così come il suo apporto essenziale alla famiglia ed alla società continuano a non essere pienamente riconosciuti, né apprezzati. Così la promozione delle ragazze e delle donne è spesso meno favorita di quella dei ragazzi e degli uomini. Troppo numerose sono ancora le pratiche che umiliano le donne e le avviliscono, in nome della tradizione ancestrale. Con i Padri sinodali, invito insistentemente i discepoli di Cristo a combattere ogni atto di violenza contro le donne, a denunciarlo e a condannarlo.[93] In questo contesto, converrebbe che i comportamenti all’interno stesso della Chiesa siano un modello per l’insieme della società.\n\n57. Quando mi sono recato in terra africana, ho ricordato con forza che « bisogna riconoscere, affermare e difendere l’uguale dignità dell’uomo e della donna: sono ambedue persone, a differenza di ogni altro essere vivente del mondo attorno a loro ».[94] L’evoluzione delle mentalità in questo campo è, purtroppo, eccessivamente lenta. La Chiesa ha il dovere di contribuire a questo riconoscimento e a questa liberazione della donna seguendo l’esempio dato da Cristo che la valorizzava (cfr Mt 15,21-28; Lc 7,36-50; 8, 1-3; 10,38-42; Gv 4,7-42). Creare per lei uno spazio in cui poter prendere la parola e in cui poter esprimere i suoi talenti, attraverso iniziative che rafforzino il suo valore, la sua autostima e la sua specificità, le permetterebbe di occupare un posto uguale a quello dell’uomo nella società – senza confusione, né livellamento della specificità di ciascuno –, dato che entrambi sono « immagine » del Creatore (cfr Gen 1, 27). Possano i Vescovi incoraggiare e promuovere la formazione delle donne affinché esse assumano « la loro propria parte di responsabilità e di partecipazione nella vita comunitaria della società e […] della Chiesa ».[95] Esse contribuiranno così all’umanizzazione della società.\n\n58. Voi, donne cattoliche, vi iscrivete nella tradizione evangelica delle donne che assistevano Gesù e gli Apostoli (cfr Lc 8,3)! Voi siete per le Chiese locali come la « spina dorsale »,[96] perché il vostro numero, la vostra presenza attiva e le vostre organizzazioni sono di grande sostegno per l’apostolato della Chiesa. Quando la pace è minacciata e la giustizia schernita, quando la povertà è crescente, voi siete pronte a difendere la dignità umana, la famiglia e i valori della religione. Possa lo Spirito Santo suscitare senza sosta nella Chiesa donne sante e coraggiose che offrano il loro prezioso contributo spirituale alla crescita delle nostre comunità!\n\n59. Care figlie della Chiesa, come Maria di Betania, mettetevi costantemente alla scuola di Cristo per saper riconoscere la sua Parola (cfr Lc 10,39). Formatevi al catechismo e alla Dottrina sociale della Chiesa per dotarvi dei principi che vi aiuteranno ad agire da vere discepole. Così potrete impegnarvi con discernimento nei diversi progetti relativi alle donne. Continuate a difendere la vita perché Dio vi ha costituite ricettacoli della vita. La Chiesa sarà sempre vostro sostegno. Aiutate con il vostro consiglio e con il vostro esempio le giovani, affinché esse affrontino serenamente la vita adulta. Sostenetevi reciprocamente! Venerate le più anziane tra voi. La Chiesa conta su di voi per creare una « ecologia umana »[97] attraverso l’amore e la tenerezza, l’accoglienza e la delicatezza, e infine la misericordia, valori che voi sapete trasmettere ai figli e di cui il mondo ha tanto bisogno. Così, con la ricchezza dei vostri doni propriamente femminili,[98] favorirete la riconciliazione degli uomini e delle comunità.\n\nE. I giovani\n\n60. I giovani costituiscono in Africa la maggioranza della popolazione. Questa gioventù è un dono e un tesoro di Dio, di cui tutta la Chiesa è riconoscente al Signore della vita.[99] Occorre amare questa gioventù, stimarla e rispettarla. Essa « esprime un anelito profondo, nonostante possibili ambiguità, verso quei valori autentici che hanno in Cristo la loro pienezza. Non è forse Cristo il segreto della vera libertà e della gioia profonda del cuore? Non è Cristo l’amico supremo e insieme l’educatore di ogni autentica amicizia? Se ai giovani Cristo è presentato col suo vero volto, essi lo sentono come una risposta convincente e sono capaci di accoglierne il messaggio, anche se esigente e segnato dalla Croce ».[100]\n\n61. Pensando ai giovani, avevo scritto nell’Esortazione apostolica post-sinodale Verbum Domini: « Nell’età della giovinezza, infatti, emergono in modo incontenibile e sincero le domande sul senso della propria vita e su quale indirizzo dare alla propria esistenza. A queste domande solo Dio sa dare vera risposta. Questa attenzione al mondo giovanile implica il coraggio di un annuncio chiaro; dobbiamo aiutare i giovani ad acquistare confidenza e familiarità con la sacra Scrittura, perché sia come una bussola che indica la strada da seguire. Per questo, essi hanno bisogno di testimoni e di maestri, che camminino con loro e li guidino ad amare e a comunicare a loro volta il Vangelo soprattutto ai loro coetanei, diventando essi stessi autentici e credibili annunciatori ».[101]\n\n62. Nella sua Regola, san Benedetto chiede all’abate del monastero di ascoltare i più giovani dicendo: « Spesso ad uno più giovane il Signore ispira un parere migliore ».[102] Non si ometta di coinvolgere direttamente la gioventù nella vita della società e della Chiesa, perché essa non si abbandoni a sentimenti di frustrazione e di rifiuto di fronte all’impossibilità di prendere in mano il proprio avvenire, particolarmente nelle situazioni in cui la gioventù è resa vulnerabile dalla mancanza di formazione, dalla disoccupazione, dallo sfruttamento politico e da ogni sorta di dipendenza.[103]\n\n63. Cari giovani, stimoli di ogni genere possono tentarvi: ideologie, sette, denaro, droga, sesso facile, violenze […] Siate vigilanti: quanti vi fanno tali proposte vogliono distruggere il vostro futuro! Nonostante le difficoltà, non lasciatevi scoraggiare e non rinunciate ai vostri ideali, all’impegno e all’assiduità nella formazione umana, intellettuale e spirituale! Per acquisire il discernimento, la forza necessaria e la libertà di resistere a simili pressioni, vi incoraggio a mettere Gesù Cristo al centro di tutta la vostra vita mediante la preghiera, ma anche attraverso lo studio della Sacra Scrittura, la pratica dei Sacramenti, la formazione alla Dottrina sociale della Chiesa, come pure con la vostra partecipazione attiva ed entusiasta ai gruppi e ai movimenti ecclesiali. Coltivate in voi l’aspirazione alla fraternità, alla giustizia e alla pace. L’avvenire è nelle mani di chi sa trovare ragioni forti per vivere e sperare. Se lo volete, l’avvenire è nelle vostre mani, poiché i doni che il Signore ha elargito a ciascuno di voi, rafforzati dall’incontro con Cristo, possono portare una speranza autentica al mondo![104]\n\n64. Quando si tratta di orientarvi nella scelta di vita, quando vi si pone la domanda di una consacrazione totale – attraverso il sacerdozio ministeriale o la vita consacrata –, appoggiatevi su Cristo, prendetelo a modello, ascoltate la sua Parola meditandola regolarmente. Durante l’omelia della Messa inaugurale del mio Pontificato, vi ho esortati con queste parole, che mi sembra opportuno ripetervi, poiché sono sempre attuali: « Chi fa entrare Cristo, non perde nulla, nulla – assolutamente nulla di ciò che rende la vita libera, bella e grande. No! Solo in quest’amicizia si spalancano le porte della vita. Solo in quest’amicizia si dischiudono realmente le grandi potenzialità della condizione umana. […] Cari giovani: non abbiate paura di Cristo! Egli non toglie nulla, e dona tutto. Chi si dona a lui, riceve il centuplo. Sì, aprite, spalancate le porte a Cristo – e troverete la vera vita ».[105]\n\nF. I bambini\n\n65. Proprio come i giovani, i bambini sono un dono di Dio all’umanità, e pertanto devono essere oggetto di particolare cura da parte delle loro famiglie, della Chiesa, della società e dei governi, poiché sono fonte di speranza e di rinnovamento nella vita. Dio è ad essi particolarmente vicino, e la loro vita è preziosa ai suoi occhi, anche quando le circostanze sembrano contrarie o impossibili (cfr Gen 17,17-18; 18,12; Mt 18,10).\n\n66. In effetti, « nel diritto alla vita, ogni essere umano innocente è assolutamente uguale a tutti gli altri. Tale uguaglianza è la base di ogni autentico rapporto sociale che, per essere veramente tale, non può non fondarsi sulla verità e sulla giustizia, riconoscendo e tutelando ogni uomo e ogni donna come persona e non come una cosa di cui si possa disporre ».[106]\n\n67. Come allora non deplorare e denunciare con forza i trattamenti intollerabili inflitti in Africa a tanti bambini?[107] La Chiesa è Madre e non saprebbe abbandonarli, chiunque essi siano. È nostro compito proiettare su di essi la luce di Cristo, offrendo loro il suo amore affinché si sentano dire: « Tu sei prezioso ai miei occhi, perché sei degno di stima e ti amo » (Is 43,4). Dio vuole la felicità ed il sorriso di ogni bambino e il suo favore è per lui « perché a chi è come loro infatti appartiene il Regno di Dio » (Mc 10,14).\n\n68. Cristo Gesù ha sempre manifestato la sua preferenza nei confronti dei più piccoli (cfr Mc 10,\n\n13-16). Lo stesso Vangelo è permeato in profondità dalla verità sul bambino. Che cosa significa infatti: « Se non vi convertirete e non diventerete come i bambini, non entrerete nel regno dei cieli » (Mt 18,3)? Gesù non fa forse del bambino un modello, anche per gli adulti? Nel bambino vi è qualche cosa che non dovrebbe mancare mai a chi vuole entrare nel Regno dei cieli. Il cielo è promesso a tutti coloro che sono semplici come i fanciulli, a quanti, come essi, sono pieni di uno spirito di abbandono nella fiducia, puri e ricchi di bontà. Essi soltanto possono trovare in Dio un Padre e diventare, grazie a Gesù, figli di Dio. Figli e figlie dei nostri genitori, Dio vuole che siamo tutti suoi figli adottivi per grazia![108]\n\nIII. LA VISIONE AFRICANA DELLA VITA\n\n69. Nella visione africana del mondo, la vita viene percepita come una realtà che ingloba ed include gli antenati, i vivi e i bambini che devono nascere, tutta la creazione ed ogni essere: quelli che parlano e quelli che sono muti, quelli che pensano e quelli che non hanno alcun pensiero. L’universo visibile ed invisibile viene considerato come uno spazio di vita degli uomini, ma anche come uno spazio di comunione ove le generazioni passate sono a fianco, in maniera invisibile, delle generazioni presenti, madri a loro volta delle generazioni future. Questa ampia apertura del cuore e dello spirito della tradizione africana vi predispone, cari fratelli e sorelle, ad ascoltare e a ricevere il messaggio del Cristo e comprendere il mistero della Chiesa, per dare tutto il suo valore alla vita umana ed alle condizioni per il suo fiorire in pienezza.\n\nA. La protezione della vita\n\n70. Tra le disposizioni volte a proteggere la vita umana nel Continente africano, i membri del Sinodo hanno preso in considerazione gli sforzi posti in atto dalle istituzioni internazionali a favore di alcuni aspetti dello sviluppo.[109] Hanno tuttavia notato con preoccupazione l’esistenza di una mancanza di chiarezza etica nel corso degli incontri internazionali, addirittura un linguaggio confuso che veicola valori contrari alla morale cattolica. La Chiesa coltiva la preoccupazione costante dello sviluppo integrale « di ogni uomo e di tutto l’uomo », come diceva Papa Paolo VI.[110] Per tale ragione i Padri sinodali hanno voluto sottolineare gli aspetti discutibili di certi documenti di enti internazionali: in particolare quelli concernenti la salute riproduttiva delle donne. La posizione della Chiesa non soffre di alcuna ambiguità quanto all’aborto. Il bimbo nel seno materno è una vita umana da proteggere. L’aborto, che consiste nella soppressione di un innocente non nato, è contrario alla volontà di Dio, poiché il valore e la dignità della vita umana debbono esser protetti dal concepimento sino alla morte naturale. La Chiesa in Africa e nelle isole vicine deve impegnarsi ad aiutare ed accompagnare le donne e le coppie tentate dall’aborto, e ad esser vicina a quanti ne hanno fatto la triste esperienza, per educarli al rispetto della vita. Essa apprezza il coraggio dei governi che hanno legiferato contro la cultura della morte, della quale l’aborto è espressione drammatica, in favore della cultura della vita.[111]\n\n71. La Chiesa sa che sono numerosi coloro che – individui, associazioni, uffici specializzati o Stati – respingono una dottrina sana a tale proposito. « Non dobbiamo temere l’ostilità e l’impopolarità, rifiutando ogni compromesso ed ambiguità, che ci conformerebbero alla mentalità di questo mondo (cfr Rm 12,2). Dobbiamo essere nel mondo ma non del mondo (cfr Gv 15,19; 17,16), con la forza che ci viene da Cristo, che con la sua morte e risurrezione ha vinto il mondo (cfr Gv 16,33) ».[112]\n\n72. Sulla vita umana in Africa pesano minacce molto forti. Bisogna deplorare, come altrove, i disastri della droga e gli abusi di alcol che distruggono il potenziale umano del Continente ed affliggono soprattutto i giovani.[113] La malaria,[114] come pure la tubercolosi e l’AIDS, decimano le popolazioni africane e compromettono gravemente la loro vita socio-economica. Il problema dell’AIDS, in particolare, esige certamente una risposta medica e farmaceutica. E tuttavia questa è insufficiente poiché il problema è più profondo. È anzitutto etico. Il cambio di comportamento che esso esige - ad esempio: l’astinenza sessuale, il rifiuto della promiscuità sessuale, la fedeltà coniugale - pone in ultima analisi la questione dello sviluppo integrale che richiede un approccio e una risposta globali della Chiesa. Infatti, per essere efficace, la prevenzione dell’AIDS deve poggiarsi su una educazione sessuale fondata essa stessa su un’antropologia ancorata al diritto naturale e illuminata dalla Parola di Dio e dall’insegnamento della Chiesa.\n\n73. In nome della vita – che è dovere della Chiesa difendere e proteggere – e in unione ai Padri sinodali, rinnovo il mio sostegno e mi rivolgo a tutte le istituzioni e a tutti i movimenti della Chiesa che operano nel settore della sanità e specialmente dell’AIDS. Voi realizzate un lavoro meraviglioso ed importante. Chiedo alle agenzie internazionali di riconoscervi e di aiutarvi nel rispetto della vostra specificità e in spirito di collaborazione. Incoraggio vivamente ancora una volta gli istituti e i programmi di ricerca terapeutica e farmaceutica attualmente in corso per sradicare le pandemie. Non risparmiate fatiche per raggiungere al più presto dei risultati, per amore al dono prezioso della vita.[115] Possiate trovare soluzioni e rendere accessibili a tutti i trattamenti e le medicine, considerando le situazioni di precarietà! La Chiesa sostiene da molto tempo la causa di un trattamento medico di alta qualità e a minore costo per tutte le persone coinvolte.[116]\n\n74. La difesa della vita comporta ugualmente lo sradicamento dell’ignoranza attraverso l’alfabetizzazione delle popolazioni ed una educazione qualificata che inglobi tutta la persona. Lungo il corso della propria storia, la Chiesa cattolica ha prestato particolare attenzione all’educazione. Ha sempre sensibilizzato, incoraggiato e aiutato i genitori a vivere la loro responsabilità di primi educatori della vita e della fede dei propri figli. In Africa, le sue strutture – come le scuole, i collegi, i licei, le scuole professionali, le università – mettono a disposizione della popolazione strumenti per accedere al sapere, senza discriminazione di origine, di possibilità economiche o di religione. La Chiesa dà il proprio contributo per permettere di valorizzare e portare a frutto i talenti che Dio ha posto nel cuore di ogni uomo. Numerose Congregazioni religiose sono nate a questo scopo. Innumerevoli Santi e Sante hanno capito che santificare l’uomo significava prima di tutto promuoverne la dignità mediante l’educazione.\n\n75. I membri del Sinodo hanno constatato che l’Africa conosce, proprio come peraltro il resto del mondo, una crisi dell’educazione.[117] Essi hanno sottolineato la necessità di un programma educativo che coniughi fede e ragione per preparare i bambini e i giovani alla vita adulta. Delle basi e dei sani punti di riferimento posti in questo modo, permetterebbero loro di affrontare le scelte quotidiane, caratterizzando ogni vita adulta sul piano affettivo, sociale, professionale e politico.\n\n76. L’analfabetismo rappresenta uno dei maggiori freni allo sviluppo. È un flagello simile a quello delle pandemie. Certo, non uccide direttamente, ma contribuisce attivamente alla marginalizzazione della persona – che è una forma di morte sociale – e le rende impossibile accedere alla conoscenza. Alfabetizzare l’individuo significa farne un membro a pieno diritto della res publica, alla costruzione della quale potrà contribuire,[118] e permettere al cristiano di accedere al tesoro inestimabile delle Sacre Scritture che alimentano la sua vita di fede.\n\n77. Invito le comunità e le istituzioni cattoliche a rispondere generosamente a questa grande sfida, vero e proprio laboratorio di umanizzazione, e a intensificare gli sforzi, secondo i mezzi a disposizione, per sviluppare, da sole o in collaborazione con altre organizzazioni, programmi efficaci e adatti alle popolazioni. Le comunità e le istituzioni cattoliche non supereranno tale sfida se non mantenendo la propria identità ecclesiale e rimanendo gelosamente fedeli al messaggio evangelico e al carisma del fondatore. L’identità cristiana è un bene prezioso che occorre saper preservare e custodire per timore che il sale non perda il sapore e non finisca per essere calpestato (cfr Mt 5,13).\n\n78. Conviene certamente sensibilizzare i governi affinché aumentino il loro aiuto a favore della scolarizzazione. La Chiesa riconosce e rispetta il ruolo dello Stato nel campo educativo. Afferma, tuttavia, il proprio legittimo diritto a parteciparvi apportandovi il proprio contributo particolare. E pare opportuno ricordare allo Stato che la Chiesa ha il diritto di educare secondo le proprie regole e nei propri edifici. Si tratta di un diritto che si situa nella libertà d’azione « quanta le è necessaria per provvedere alla salvezza degli esseri umani ».[119] Numerosi Stati africani riconoscono il ruolo eminente e disinteressato che la Chiesa svolge, mediante le sue strutture educative, nell’edificazione della loro nazione. Incoraggio pertanto vivamente i governanti nei loro sforzi per sostenere quest’opera educativa.\n\nB. Il rispetto della creazione e l’ecosistema\n\n79. Con i Padri del Sinodo, invito tutti i membri della Chiesa ad operare e prendere posizione in favore di un’economia attenta ai poveri e decisamente opposta ad un ordine ingiusto che, con il pretesto di ridurre la povertà, ha spesso contribuito ad aggravarla.[120] Dio ha dato all’Africa importanti risorse naturali. Di fronte alla povertà cronica delle sue popolazioni, vittime di sfruttamenti e malversazioni locali e straniere, l’opulenza di alcuni gruppi turba la coscienza umana. Costituiti per la creazione di ricchezze nelle proprie nazioni e non di rado con la complicità di quanti esercitano il potere in Africa, tali gruppi troppo spesso assicurano il proprio funzionamento a scapito del benessere delle popolazioni locali.[121] Agendo insieme a tutte le altre componenti della società civile, la Chiesa deve denunciare l’ordine ingiusto, che impedisce ai popoli africani di consolidare le proprie economie[122] e « svilupparsi secondo le caratteristiche culturali proprie ».[123] Inoltre è dovere della Chiesa di lottare « affinché ogni popolo possa essere lui stesso il principale artefice del proprio progresso economico e sociale […] e possa prendere parte alla realizzazione del bene comune universale quale membro attivo e responsabile della società umana, su un piano di uguaglianza con gli altri popoli ».[124]\n\n80. Uomini e donne d’affari, governi, gruppi economici si impegnano in programmi di sfruttamento, che inquinano l’ambiente e causano una desertificazione senza precedenti. Gravi attentati vengono effettuati alla natura e alle foreste, alla flora e alla fauna, e innumerevoli specie rischiano di sparire per sempre. Tutto ciò minaccia l’intero ecosistema e di conseguenza la sopravvivenza dell’umanità.[125] Esorto la Chiesa in Africa ad incoraggiare i governanti a proteggere i beni fondamentali, quali sono la terra e l’acqua, per la vita umana delle generazioni presenti e future[126] e per la pace tra i popoli.\n\nC. Il buon governo degli Stati\n\n81. Uno degli strumenti più importanti al servizio della riconciliazione, della giustizia e della pace può essere l’istituzione politica il cui essenziale dovere è la messa in campo e la gestione del giusto ordine.[127] Quest’ordine è a sua volta al servizio della « chiamata delle persone alla comunione ».[128] Per concretizzare un simile ideale, la Chiesa in Africa deve contribuire a costruire la società in collaborazione con le autorità governative e le istituzioni pubbliche e private coinvolte nell’edificazione del bene comune.[129] I Capi tradizionali possono contribuire in modo molto positivo al buon governo. La Chiesa, per parte sua, s’impegna a promuovere nel proprio seno e nella società una cultura che abbia a cuore il primato del diritto.[130] A titolo di esempio, le elezioni costituiscono un luogo di espressione della scelta politica di un popolo e sono il segno della legittimità per l’esercizio del potere. Esse sono un momento privilegiato per un dibattito pubblico sano e sereno, caratterizzato dal rispetto delle diverse opinioni e dei differenti gruppi politici. Favorire un buon svolgimento delle elezioni susciterà ed incoraggerà una partecipazione reale ed attiva dei cittadini alla vita politica e sociale. Il non rispetto della Costituzione nazionale, della legge o del verdetto delle urne, là dove le elezioni sono state libere, eque e trasparenti, manifesterebbe una disfunzione grave nell’esercizio del governo e significherebbe una mancanza di competenza nella gestione della cosa pubblica.[131]\n\n82. Oggi, molte persone che prendono decisioni, sia politici sia economisti, pretendono di non dovere nulla a nessuno tranne che a se stessi. « Ritengono di essere titolari solo di diritti e incontrano spesso forti ostacoli a maturare una responsabilità per il proprio e l’altrui sviluppo integrale. Per questo è importante sollecitare una nuova riflessione su come i diritti presuppongano doveri senza i quali si trasformano in arbitrio ».[132]\n\n83. La crescita dei tassi di criminalità nelle società sempre più urbanizzate è un grande motivo di preoccupazione per tutti i responsabili e per i governanti. È pertanto urgente che siano adottati sistemi giudiziari e carcerari indipendenti, per ristabilire la giustizia e rieducare i colpevoli. Occorre inoltre bandire i casi di errori della giustizia e i trattamenti cattivi dei prigionieri, le numerose occasioni di non applicazione della legge che corrispondono ad una violazione dei diritti umani[133] e le incarcerazioni che non sfociano se non tardivamente o mai in un processo. « La Chiesa in Africa […] riconosce la propria missione profetica di fronte a coloro che sono colpiti dalla criminalità e il loro bisogno di riconciliazione, di giustizia e di pace ».[134] I carcerati sono persone umane che meritano, nonostante il loro crimine, di essere trattati con rispetto e dignità. Hanno bisogno della nostra sollecitudine. Per tale motivo, la Chiesa deve organizzare la pastorale del mondo carcerario per il bene materiale e spirituale dei prigionieri. Tale attività pastorale è un reale servizio che la Chiesa offre alla società e che lo Stato deve favorire per il bene comune. Con i membri del Sinodo, attiro l’attenzione dei responsabili della società sulla necessità di fare tutto il possibile per giungere all’eliminazione della pena capitale,[135] come pure sulla riforma del sistema penale affinché la dignità umana del carcerato sia rispettata. Agli operatori pastorali è affidato il compito di studiare e proporre la giustizia restitutiva come mezzo e procedimento per favorire la riconciliazione, la giustizia e la pace e il reinserimento delle vittime e dei trasgressori nelle comunità.[136]\n\nD. I migranti, i profughi e i rifugiati\n\n84. Milioni di migranti, di profughi o di rifugiati cercano una patria e una terra di pace in Africa o in altri continenti. Le dimensioni di un simile esodo, che tocca tutti i Paesi, rivelano l’ampiezza nascosta delle diverse povertà spesso generate da mancanze nella gestione pubblica. Migliaia di persone hanno cercato e cercano ancora di attraversare i deserti e i mari alla ricerca di oasi di pace e di prosperità, di una migliore formazione e di una libertà più grande. Purtroppo numerosi rifugiati o profughi incontrano ogni sorta di violenza e di sfruttamento, addirittura la prigione o troppo spesso la morte. Alcuni Stati hanno risposto a questo dramma attraverso una legislazione repressiva.[137] La situazione di precarietà di tali poveri dovrebbe suscitare la compassione e la solidarietà generose da parte di tutti; al contrario, fa nascere spesso la paura e l’ansietà. Poiché molti considerano i migranti come un fardello, li vedono con sospetto non vedendo in essi che pericolo, insicurezza e minaccia. Una simile percezione provoca reazioni di intolleranza, di xenofobia e di razzismo. Ne risulta che questi migranti sono essi stessi costretti, a causa della precarietà della loro situazione, a svolgere lavori mal remunerati spesso illegali, umilianti o degradanti. La coscienza umana non può che indignarsi di fronte a queste situazioni. La migrazione all’interno e all’esterno del Continente diventa così un dramma pluridimensionale, che colpisce seriamente il capitale umano dell’Africa, provocando la destabilizzazione o la distruzione delle famiglie.\n\n85. La Chiesa si ricorda che l’Africa è stata una terra di rifugio per la Sacra Famiglia che fuggiva il potere politico sanguinario di Erode[138] alla ricerca di una terra che prometteva loro la sicurezza e la pace. La Chiesa continuerà a far udire la propria voce e ad impegnarsi per difendere tutte le persone.[139]\n\nE. La globalizzazione e l’aiuto internazionale\n\n86. I Padri sinodali hanno espresso la loro perplessità e preoccupazione di fronte alla globalizzazione. Ho già attirato l’attenzione su questa realtà, come una sfida da raccogliere. « La verità della globalizzazione come processo e il suo criterio etico fondamentale sono dati dall’unità della famiglia umana e dal suo sviluppo nel bene. Occorre quindi impegnarsi incessantemente per favorire un orientamento culturale personalista e comunitario, aperto alla trascendenza, del processo di integrazione planetaria ».[140] La Chiesa auspica che la globalizzazione della solidarietà giunga sino ad inscrivere « nei rapporti mercantili il principio di gratuità e la logica del dono come espressione della fraternità »,[141] evitando la tentazione del pensiero unico sulla vita, sulla cultura, sulla politica, sull’economia, a vantaggio di un costante rispetto etico delle diverse realtà umane, per una solidarietà effettiva.\n\n87. Questa globalizzazione della solidarietà si manifesta già in certa misura attraverso gli aiuti internazionali. Oggi la notizia di una catastrofe fa rapidamente il giro del pianeta e suscita molto spesso un movimento di compassione e atti concreti di generosità. La Chiesa rende un servizio di grande carità difendendo i bisogni reali del destinatario. A nome del diritto di quanti sono nella necessità e dei senza voce, come pure a nome del rispetto e della solidarietà che bisogna avere per loro, essa chiede che « gli Organismi internazionali e le Organizzazioni non governative si impegnino ad una piena trasparenza ».[142]\n\nIV. IL DIALOGO E LA COMUNIONE FRA I CREDENTI\n\n88. Come ci rivela un gran numero di movimenti sociali, le relazioni interreligiose condizionano la pace in Africa, come altrove. Di conseguenza, è importante che la Chiesa promuova il dialogo come atteggiamento spirituale affinché i credenti imparino a lavorare assieme, ad esempio nelle associazioni orientate alla pace e alla giustizia, in uno spirito di fiducia e di vicendevole aiuto. Le famiglie devono essere educate all’ascolto, alla fraternità e al rispetto dell’altro senza timore.[143] Una cosa sola è necessaria (cfr Lc 10,42) e capace di placare la sete di eternità di ogni essere umano e il desiderio di unità dell’intera umanità: l’amore e la contemplazione di Colui davanti al quale sant’Agostino ha esclamato: « O eterna verità, vera carità, cara eternità! ».[144]\n\nA. Il dialogo ecumenico e la sfida dei nuovi movimenti religiosi\n\n89. Invitando a partecipare all’Assemblea sinodale i nostri fratelli cristiani ortodossi, copti ortodossi, luterani, anglicani e metodisti – ed in particolare Sua Santità Abuna Paulos, Patriarca della Chiesa ortodossa Tewahedo di Etiopia, una delle più antiche comunità cristiane del Continente africano – ho voluto significare che il cammino verso la riconciliazione passa anzitutto attraverso la comunione dei discepoli di Cristo. Un cristianesimo diviso resta uno scandalo, poiché contraddice de facto la volontà del divino Maestro (cfr Gv 17,21). Il dialogo ecumenico mira dunque a orientare il\n\nnostro cammino comune verso l’unità dei cristiani, essendo assidui nell’ascoltare la Parola di Dio, fedeli alla comunione fraterna, allo spezzare il pane ed alla preghiera (cfr At 2,42). Esorto l’intera famiglia ecclesiale – le Chiese particolari, gli Istituti di vita consacrata, le associazioni e i movimenti laicali – a proseguire questo cammino in modo più convinto, nello spirito e sulla base delle indicazioni del Direttorio ecumenico, e attraverso le diverse associazioni ecumeniche esistenti. Invito inoltre a formarne di nuove laddove ciò può rappresentare un aiuto per la missione. Che possiamo insieme intraprendere opere di carità e proteggere i patrimoni religiosi grazie ai quali i discepoli di Cristo trovano le energie spirituali di cui hanno bisogno per l’edificazione della famiglia umana![145]\n\n90. Lungo l’arco di questi ultimi decenni, la Chiesa in Africa si è interrogata con insistenza sulla nascita e l’espansione di comunità non cattoliche, denominate talvolta anche autoctone africane (African Independent Churches). Spesso esse derivano da Chiese e Comunità ecclesiali cristiane tradizionali e adottano aspetti delle culture tradizionali africane. Tali gruppi hanno recentemente fatto la loro apparizione nel panorama ecumenico. I Pastori della Chiesa cattolica dovranno tener conto di questa nuova realtà per la promozione dell’unità dei cristiani in Africa e, di conseguenza, dovranno trovare una risposta adeguata al contesto, in vista di una evangelizzazione più profonda per far giungere in maniera efficace la Verità di Cristo agli africani.\n\n91. Numerosi movimenti sincretisti e sette, inoltre, hanno visto la luce nel corso degli ultimi decenni. Talvolta è difficile discernere se siano di ispirazione autenticamente cristiana o siano semplicemente il frutto di una infatuazione per un leader che pretende di avere dei doni eccezionali. La loro denominazione ed il loro vocabolario portano facilmente alla confusione e possono ingannare fedeli in buona fede. Approfittando di strutture statali in elaborazione, dello scardinamento delle solidarietà familiari tradizionali e di una catechesi insufficiente, queste numerose sette sfruttano la credulità ed offrono una copertura religiosa a credenze multiformi ed eterodosse non cristiane. Esse distruggono la pace delle coppie e delle famiglie a causa di false profezie o visioni. Seducono anche dei responsabili politici. La teologia e la pastorale della Chiesa devono individuare le cause di questo fenomeno non soltanto per arginare « l’emorragia » dei fedeli delle parrocchie verso di esse, ma anche per porre le basi di una risposta pastorale appropriata a fronte dell’attrazione che questi movimenti e sette esercitano su di essi. Ciò significa ancora una volta: evangelizzare in profondità l’anima africana.\n\nB. Il dialogo interreligioso\n\n1. Le religioni tradizionali africane\n\n92. La Chiesa vive ogni giorno con gli adepti delle religioni tradizionali africane. Queste religioni che si riferiscono agli antenati e ad una forma di mediazione fra l’uomo e l’Immanenza, sono l’humus culturale e spirituale da cui viene la maggior parte dei cristiani convertiti e con cui mantengono un contatto quotidiano. Tra i convertiti, è opportuno scegliere alcune persone ben informate affinché possano divenire guide per la Chiesa nella conoscenza sempre più profonda e precisa delle tradizioni, della cultura e delle religioni tradizionali. L’individuazione dei veri punti di rottura diverrà così più facile. Si giungerà anche alla necessaria distinzione fra il culturale e il cultuale e si elimineranno gli elementi magici, causa di rottura e di rovina per le famiglie e le società. Il Concilio Vaticano II ha precisato, in questo senso, che la Chiesa « esorta i suoi figli affinché, con prudenza e carità, per mezzo del dialogo e della collaborazione con i seguaci delle altre religioni, sempre rendendo testimonianza alla fede e alla vita cristiana, riconoscano, conservino e facciano progredire i valori spirituali, morali e socio-culturali che si trovano in essi ».[146] Per far sì che i tesori della vita sacramentale e della spiritualità della Chiesa possano essere scoperti in tutta la loro profondità e meglio trasmessi nella catechesi, la Chiesa potrebbe esaminare, in uno studio teologico, alcuni elementi delle culture tradizionali africane che sono conformi all’insegnamento di Cristo.\n\n93. Poiché si appoggia sulle religioni tradizionali, la stregoneria conosce ai giorni nostri una certa recrudescenza. Rinascono paure che creano legami di soggezione paralizzanti. Le preoccupazioni riguardanti la salute, il benessere, i bambini, il clima, la protezione contro gli spiriti malvagi, portano di quando in quando a ricorrere a pratiche delle religioni tradizionali africane che sono in disaccordo con l’insegnamento cristiano. Il problema della « doppia appartenenza » al cristianesimo e alle religioni tradizionali africane rimane una sfida. Per la Chiesa che è in Africa è necessario guidare le persone alla scoperta della pienezza dei valori del Vangelo, mediante una catechesi ed un’inculturazione profonde. È opportuno determinare il significato profondo di tali pratiche di stregoneria identificando le implicazioni teologiche, sociali e pastorali veicolate da questo flagello.\n\n2. L’Islam\n\n94. I Padri del Sinodo hanno posto in evidenza la complessità della realtà musulmana nel Continente africano. In alcuni Paesi regna una buona intesa fra cristiani e musulmani; in altri, i cristiani locali non hanno che una cittadinanza di secondo rango e i cattolici stranieri, religiosi o laici, hanno problemi nell’ottenere visti o permessi di soggiorno; in altri gli elementi religiosi e politici non sono ancora sufficientemente distinti; in altri infine esiste aggressività. Esorto la Chiesa, in qualsiasi situazione, a perseverare nella stima dei « musulmani che adorano un Dio unico, vivente e sussistente, misericordioso e onnipotente, creatore del cielo e della terra, che ha parlato agli uomini ».[147] Se tutti noi credenti in Dio desideriamo servire la riconciliazione, la giustizia e la pace, dobbiamo operare insieme per bandire tutte le forme di discriminazione, di intolleranza e di fondamentalismo confessionale. Nella sua opera sociale, la Chiesa non fa distinzione religiosa. Essa aiuta chi è nel bisogno, sia egli cristiano, musulmano o animista. Testimonia così l’amore di Dio, creatore di tutti, e incoraggia i seguaci delle altre religioni ad un atteggiamento rispettoso e ad una reciprocità nella stima. Esorto tutta la Chiesa a ricercare, mediante un dialogo paziente con i musulmani, il riconoscimento giuridico e pratico della libertà religiosa, così che in Africa ogni cittadino possa godere non soltanto del diritto ad una libera scelta della propria religione[148] e all’esercizio del culto, ma anche del diritto alla libertà di coscienza.[149] La libertà religiosa è la via della pace.[150]\n\nC. Diventare « sale della terra » e « luce del mondo »\n\n95. La missione evangelizzatrice della Chiesa in Africa attinge a diverse fonti: le Sacre Scritture, la Tradizione e la vita sacramentale. Come un gran numero di Padri sinodali ha fatto notare, il ministero della Chiesa si appoggia efficacemente sul Catechismo della Chiesa Cattolica. Inoltre il Compendio della Dottrina sociale della Chiesa è una guida per la missione della Chiesa come « Madre ed Educatrice » nel mondo e nella società, e per ciò stesso uno strumento pastorale di prim’ordine.[151] Un cristiano che si alimenta alla sorgente autentica, il Cristo, viene trasformato da Lui in « luce del mondo » (Mt 5,14) e trasmette Colui che è « la luce del mondo » (Gv 8,12). La sua conoscenza deve essere animata dalla carità. In effetti, il sapere « se vuole essere sapienza capace di orientare l’uomo alla luce dei principi primi e dei suoi fini ultimi, deve essere “condito” con il “sale” della carità ».[152]\n\n96. Per adempiere il compito al quale siamo chiamati, facciamo nostra l’esortazione stessa di san Paolo: « State saldi, dunque: attorno ai fianchi, la verità; indosso, la corazza della giustizia; i piedi, calzati e pronti a propagare il vangelo della pace. Afferrate sempre lo scudo della fede, con il quale potrete spegnere tutte le frecce infuocate del Maligno; prendete anche l’elmo della salvezza e la spada dello Spirito, che è la parola di Dio. In ogni occasione, pregate con ogni sorta di preghiere e di suppliche nello Spirito » (Ef 6,14-18).\n\nSECONDA PARTE:\n\n« A CIASCUNO È DATA\n\nUNA MANIFESTAZIONE PARTICOLARE DELLO SPIRITO\n\nPER IL BENE COMUNE »\n\n(1 Cor 12, 7)\n\n97. Gli orientamenti della missione che ho appena indicato diventeranno realtà solo se la Chiesa agisce, da una parte, sotto la guida dello Spirito Santo e, dall’altra, come un solo corpo, per riprendere l’immagine di san Paolo che presenta queste due condizioni in maniera articolata. In effetti, in un’Africa segnata da contrasti, la Chiesa deve indicare chiaramente la via verso Cristo. Essa deve manifestare come si vive, nella fedeltà a Gesù Cristo, l’unità nella diversità insegnata dall’Apostolo: « Vi sono diversi carismi, ma uno solo è lo Spirito; vi sono diversi ministeri, ma uno solo è il Signore; vi sono diverse attività, ma uno solo è Dio, che opera tutto in tutti. A ciascuno è data una manifestazione particolare dello Spirito per il bene comune » (1 Cor 12,4-7). Nell’esortare ogni membro della famiglia ecclesiale ad essere « il sale della terra » e « la luce del mondo » (Mt 5,13.14), intendo insistere su questo « essere » che, tramite lo Spirito, dovrebbe agire in vista del bene comune. Non si è mai cristiani da soli. I doni fatti dal Signore ad ognuno, Vescovi, preti, diaconi, religiosi e religiose, catechisti, laici, devono contribuire all’armonia, alla comunione e alla pace nella Chiesa stessa e nella società.\n\n98. Conosciamo bene l’episodio dell’uomo paralitico che viene portato a Gesù perché lo guarisca (cfr Mc 2,1-12). Per noi oggi, quest’uomo simbolizza tutti i nostri fratelli e sorelle dell’Africa e di altri luoghi, paralizzati in diverse maniere e, purtroppo, spesso in un profondo abbattimento. Dinanzi alle sfide che ho brevemente indicato secondo le comunicazioni dei Padri sinodali, meditiamo sull’atteggiamento di coloro che hanno portato il paralitico. Quest’ultimo non ha potuto avvicinarsi a Gesù se non con l’aiuto di queste quattro persone di fede, che hanno superato l’ostacolo fisico della folla dando prova di solidarietà e fiducia assoluta in Gesù. Cristo « vide la loro fede ». Egli toglie quindi l’ostacolo spirituale dicendo al paralitico: « I tuoi peccati ti sono perdonati ». Elimina ciò che impedisce all’uomo di rialzarsi. Questo esempio ci sospinge a crescere nella fede e a dare prova, a nostra volta, di solidarietà e di creatività per sollevare coloro che portano pesanti fardelli, aprendoli così alla pienezza della vita in Cristo (cfr Mt 11,28). Di fronte agli ostacoli sia fisici che spirituali che si innalzano davanti a noi, mobilitiamo le energie spirituali e le risorse materiali dell’intero corpo che è la Chiesa, certi che Cristo opererà attraverso lo Spirito Santo in ciascuno dei suoi membri.\n\nCAPITOLO I\n\nI MEMBRI DELLA CHIESA\n\n99. Cari figli e figlie della Chiesa, e in particolare voi cari fedeli d’Africa, l’amore di Dio vi ha colmato di ogni tipo di benedizione e vi ha resi capaci di agire come il sale della terra. Voi tutti, come membri della Chiesa, dovete essere coscienti che la pace e la giustizia nascono anzitutto dalla riconciliazione dell’essere umano con se stesso e con Dio. È solo Cristo il vero e l’unico « Principe della pace ». La sua nascita è il pegno della pace messianica così come è stata annunciata dai profeti (cfr Is 9,5-6; 57,19; Mi 5,4; Ef 2,14-17). Questa pace non viene dagli uomini, ma da Dio. Essa è il dono messianico per eccellenza. Questa pace conduce alla giustizia del Regno che occorre cercare a tempo opportuno e non opportuno in tutto ciò che si fa (cfr Mt 6,33), affinché in ogni circostanza sia resa gloria a Dio (cfr Mt 5,16). Ora noi sappiamo che il giusto è fedele alla legge di Dio perché si è convertito (cfr Lc 15,7; 18,14). Questa nuova fedeltà è portata da Cristo per renderci « irreprensibili e puri » (cfr Fil 2,15).\n\nI. I VESCOVI\n\n100. Cari fratelli nell’episcopato, la santità alla quale il Vescovo è chiamato esige l’esercizio delle virtù – in primo luogo delle virtù teologali – e quello dei consigli evangelici.[153] La vostra santità personale deve risplendere a beneficio di coloro che sono stati affidati alla vostra cura pastorale e che voi dovete servire. La vostra vita di preghiera irrigherà dall’interno il vostro apostolato. Un Vescovo dev’essere un innamorato di Cristo. L’autorità morale e l’autorevolezza che sostengono l’esercizio del vostro potere giuridico, potranno provenire solo dalla santità della vostra vita.\n\n101. Come diceva san Cipriano a metà del III secolo a Cartagine: « La Chiesa poggia sui Vescovi, e tutta la sua condotta obbedisce alle indicazioni di questi stessi capi ».[154] Sono la comunione, l’unità e la collaborazione con il presbyterium, che serviranno d’antidoto ai germi di divisione e che vi aiuteranno a mettervi tutti insieme in ascolto dello Spirito Santo. Egli vi condurrà per il giusto cammino (cfr Sal 22,3). Amate e rispettate i vostri sacerdoti! Essi sono i preziosi collaboratori del vostro ministero episcopale. Imitate Cristo! Egli ha creato attorno a sé un clima di amicizia, di affetto fraterno e di comunione che ha attinto dalle profondità del mistero trinitario. « Vi esorto a perseverare con ogni premura nell’aiutare i vostri sacerdoti a vivere in intima unione con Cristo. La loro vita spirituale è il fondamento della loro vita apostolica. Li esorterete pertanto con dolcezza alla preghiera quotidiana e alla degna celebrazione dei Sacramenti, soprattutto dell’Eucaristia e della Riconciliazione, come faceva san Francesco di Sales con i suoi preti. […] I sacerdoti hanno bisogno del vostro affetto, del vostro incoraggiamento e della vostra sollecitudine ».[155]\n\n102. Siate uniti al Successore di Pietro con i vostri sacerdoti e l’insieme dei vostri fedeli. Non sprecate le vostre energie umane e pastorali nella vana ricerca di risposte a domande che non sono di vostra diretta competenza, o nei meandri di un nazionalismo che può accecare. Seguire questo idolo, così come quello della assolutizzazione della cultura africana, è più facile che seguire le esigenze di Cristo. Questi idoli sono delle illusioni. Di più esse sono una tentazione, quella di credere che, con le sole forze umane, si può far venire il Regno della felicità eterna sulla terra!\n\n103. Il vostro primo dovere è di portare a tutti la Buona Novella della Salvezza e di offrire ai fedeli una catechesi che contribuisca ad una conoscenza più approfondita di Gesù Cristo. Preoccupatevi di dare ai laici una vera coscienza della loro missione ecclesiale ed esortateli a realizzarla con senso di responsabilità, cercando sempre il bene comune. I programmi di formazione permanente dei laici, in particolare per i responsabili politici ed economici, dovranno insistere sulla conversione come condizione necessaria per trasformare il mondo. È sempre bene cominciare con la preghiera per proseguire poi con la catechesi che porterà ad agire concretamente. La creazione di strutture verrà di seguito se sarà veramente necessario, perché esse non sostituiscono mai la potenza della preghiera.\n\n104. Cari fratelli nell’Episcopato, siate, alla sequela di Cristo Buon Pastore, buoni pastori e servitori del gregge che vi è affidato, esemplari con la vostra vita e il vostro comportamento. La buona amministrazione delle vostre diocesi richiede la vostra presenza. Affinché il vostro messaggio sia credibile, fate in modo che le vostre diocesi diventino dei modelli quanto al comportamento delle persone, alla trasparenza e alla buona gestione finanziaria. Non abbiate timore di fare ricorso alla competenza dei periti contabili per essere di esempio sia ai fedeli che alla società intera. Favorite il buon funzionamento degli organismi ecclesiali diocesani e parrocchiali così come sono previsti dal diritto della Chiesa. La ricerca dell’unità, della giustizia e della pace spetta anzitutto a voi perché avete la responsabilità delle Chiese particolari.\n\n105. Il Sinodo ha ricordato che « la Chiesa è una comunione che genera una solidarietà pastorale organica. I Vescovi, in comunione con il Vescovo di Roma, sono i primi promotori della comunione e della collaborazione nell’apostolato della Chiesa ».[156] Le Conferenze episcopali nazionali e regionali hanno la missione di consolidare questa comunione ecclesiale e di promuovere questa solidarietà pastorale.\n\n106. Per una maggiore visibilità, coerenza ed efficacia nella pastorale sociale della Chiesa, il Sinodo ha avvertito il bisogno di un’azione più solidale a tutti i livelli. Sarà bene che le Conferenze episcopali regionali e nazionali come pure l’Assemblea della Gerarchia Cattolica di Egitto (A.H.C.E.) rinnovino il loro impegno di solidarietà collegiale.[157] Ciò implica concretamente una partecipazione tangibile alle attività di queste strutture, sia per quanto riguarda il personale che i mezzi finanziari. La Chiesa testimonierà così quella unità per la quale Cristo ha pregato (cfr Gv 17,20-21).\n\n107. Mi sembra ugualmente auspicabile che i Vescovi si impegnino anzitutto a promuovere e sostenere effettivamente ed affettivamente il Simposio delle Conferenze Episcopali dell’Africa e del Madagascar (S.C.E.A.M.) come struttura continentale di solidarietà e di comunione ecclesiale.[158] È opportuno anche coltivare buone relazioni con la Confederazione delle Conferenze dei Superiori Maggiori dell’Africa e del Madagascar (CO.S.M.A.M.), con le Associazioni delle Università cattoliche e con altre strutture ecclesiali del Continente.\n\nII. I SACERDOTI\n\n108. Collaboratori prossimi ed indispensabili del Vescovo, i sacerdoti[159] hanno l’incarico di portare avanti l’opera di evangelizzazione. La Seconda Assemblea del Sinodo per l’Africa è stata celebrata nel corso dell’anno che avevo consacrato al sacerdozio, lanciando un particolare appello alla santità. Cari sacerdoti, ricordatevi che la vostra testimonianza di vita pacifica, al di là delle frontiere tribali e razziali, può toccare i cuori.[160] L’appello alla santità ci invita a diventare pastori secondo il cuore di Dio,[161] che fanno pascolare il gregge con giustizia (cfr Ez 34,16). Cedere alla tentazione di trasformarvi in guide politiche[162] o in operatori sociali, sarebbe tradire la vostra missione sacerdotale e non servire la società che attende da voi parole e gesti profetici. Lo diceva già san Cipriano: « Coloro che hanno l’onore del divino sacerdozio […] devono prestare il loro ministero solamente all’altare e al sacrificio e dedicarsi unicamente alla preghiera ».[163]\n\n109. Consacrandovi soprattutto a coloro che il Signore vi affida per formarli alle virtù cristiane e condurli alla santità, voi non solo li guadagnerete alla causa di Cristo, ma ne farete anche i protagonisti di una società africana rinnovata. Dinanzi alla complessità delle situazioni con cui vi dovete confrontare, vi invito ad approfondire la vita di preghiera e la formazione permanente: ciò avvenga sia a livello spirituale che intellettuale. Diventate familiari delle Sacre Scritture, della Parola di Dio che meditate ogni giorno e che spiegate ai fedeli. Approfondite anche la vostra conoscenza del Catechismo, dei documenti del Magistero così come della Dottrina sociale della Chiesa. Sarete così capaci, a vostra volta, di formare i membri della comunità cristiana di cui siete gli immediati responsabili, perché diventino autentici discepoli e testimoni di Cristo.\n\n110. Vivete con semplicità, umiltà e amore filiale l’obbedienza al Vescovo della vostra diocesi. « Per il rispetto di chi ci ha voluto, bisogna obbedire senza alcuna ipocrisia, perché non si inganna il Vescovo visibile, bensì si mente a quello invisibile. Non si parla della carne, ma di Dio che conosce le cose invisibili ».[164] Nel quadro della formazione permanente dei sacerdoti, mi sembra opportuno che siano ripresi e meditati certi documenti, come il Decreto conciliare sul ministero e la vita dei sacerdoti Presbyterorum ordinis, o l’Esortazione apostolica post-sinodale Pastores dabo vobis del 1992, o il Direttorio per il ministero e la vita dei presbiteri del 1994, o anche l’Istruzione: Il sacerdote, pastore e guida della Comunità parrocchiale del 2002.\n\n111. Edificate le comunità cristiane con il vostro esempio vivendo nella verità e nella gioia i vostri impegni sacerdotali: il celibato nella castità e il distacco dai beni materiali. Vissuti con maturità e serenità, questi segni, che sono particolarmente conformi allo stile di vita di Gesù, esprimono « il dono totale ed esclusivo a Cristo, alla Chiesa ed al Regno di Dio ».[165] Impegnatevi intensamente nella messa in opera della pastorale diocesana per la riconciliazione, la giustizia e la pace, soprattutto tramite la celebrazione dei sacramenti della Penitenza e dell’Eucaristia, la catechesi, la formazione dei laici e l’accompagnamento dei responsabili della società. Ogni sacerdote deve potersi sentire felice di servire la Chiesa.\n\n112. Seguire il Cristo sul cammino del sacerdozio richiede di fare delle scelte. Esse non sono sempre facili da vivere. Le esigenze evangeliche, codificate nel corso dei secoli dall’insegnamento del Magistero, appaiono radicali agli occhi del mondo. Talvolta è difficile seguirle, ma non è impossibile. Il Cristo ci insegna che non è possibile servire due padroni (cfr Mt 6,24). Egli certamente fa riferimento al denaro, quel tesoro temporale che può occupare il nostro cuore (cfr Lc 12,34), ma Egli fa anche riferimento agli innumerevoli altri beni che noi possediamo: la nostra vita, la nostra famiglia, la nostra educazione, le nostre relazioni personali, per esempio. Si tratta di beni preziosi e stupendi che sono costitutivi delle nostre persone. Ma il Cristo richiede a colui che chiama di abbandonarsi totalmente alla Provvidenza. Egli domanda una scelta radicale (cfr Mt 7,13-14), che per noi, a volte, è difficile da comprendere e da vivere. Ma se Dio è il nostro vero tesoro – la perla rara da acquistare a qualunque prezzo, anche a costo di grandi sacrifici (cfr Mt 13,45-46) – allora desidereremo che il nostro cuore e il nostro corpo, il nostro spirito e la nostra intelligenza siano solo per Lui. Questo atto di fede ci permetterà di vedere ciò che ci sembra importante con un altro sguardo, e di vivere il rapporto con il nostro corpo e le nostre relazioni umane familiari o di amicizia alla luce della chiamata di Dio e di ciò che esige al servizio della Chiesa. Occorre riflettere su questo in maniera approfondita. Questa riflessione inizierà nei seminari per continuarla durante tutta la vita sacerdotale. Il Cristo, come per incoraggiarci, poiché conosce le forze e le debolezze del nostro cuore, ci dice: « Cercate, invece, anzitutto il regno di Dio e la sua giustizia, e tutte queste cose vi saranno date in aggiunta » (Mt 6,33).\n\nIII. I MISSIONARI\n\n113. I missionari non africani, rispondendo generosamente all’appello del Signore con ardente zelo apostolico, sono venuti a condividere la gioia della Rivelazione. Al loro seguito, degli Africani sono oggi missionari in altri continenti. A questo punto, come non rendere loro un particolare omaggio? I missionari venuti in Africa – sacerdoti, religiosi, religiose e laici – hanno costruito chiese, scuole e dispensari, e hanno contribuito fortemente all’attuale visibilità delle culture africane, ma hanno soprattutto edificato il Corpo di Cristo ed arricchito la dimora di Dio. Essi hanno saputo condividere il sapore del « sale » della Parola e far risplendere la luce dei Sacramenti. E, al di sopra di tutto, hanno dato all’Africa ciò che essi possedevano di più prezioso: il Cristo. Grazie a loro numerose culture tradizionali sono state liberate da paure ancestrali e dagli spiriti immondi (cfr Mt 10,1). Dal buon grano che essi hanno seminato (cfr Mt 13, 24) sono sorti numerosi Santi africani che sono tuttora modelli ai quali bisogna maggiormente ispirarsi. Sarebbe auspicabile che il loro culto fosse ravvivato e promosso. Il loro impegno per la causa del Vangelo si è realizzato talvolta con eroismo, anche a prezzo della loro vita. Una volta ancora si è verificata l’affermazione di Tertulliano: « Il sangue dei martiri è seme di cristiani ».[166] Rendo grazie al Signore per questi Santi e Sante, segni della vitalità della Chiesa in Africa.\n\n114. Incoraggio i Pastori delle Chiese particolari a riconoscere fra i servitori africani del Vangelo coloro che potrebbero essere canonizzati, secondo le norme della Chiesa, non solo per aumentare il numero dei Santi africani, ma anche per ottenere nuovi intercessori in cielo affinché accompagnino la Chiesa nel suo pellegrinaggio terreno ed intercedano presso Dio per il Continente africano. Affido a Nostra Signora d’Africa e ai Santi di questo caro Continente, la Chiesa che vi si trova.\n\nIV. I DIACONI PERMANENTI\n\n115. La grandezza della chiamata ricevuta dai diaconi permanenti merita di essere sottolineata. Nella fedeltà alla missione ricevuta da secoli, li invito ad operare con umiltà in stretta collaborazione con i Vescovi.[167] Con affetto chiedo loro di continuare a proporre ciò che ci insegna il Cristo nel Vangelo: la serietà nel lavoro ben fatto,[168] la forza morale nel rispetto dei valori, l’onestà, il rispetto della parola data, la gioia di porre la propria pietra per l’edificazione della società e della Chiesa, la protezione della natura, il senso del bene comune. Aiutate la società africana in tutte le sue componenti a valorizzare la responsabilità degli uomini in quanto sposi e padri, a rispettare la donna che è uguale all’uomo in dignità, ad avere cura dei bambini abbandonati a se stessi e senza educazione.\n\n116. Non mancate di prestare una particolare attenzione alle persone malate mentalmente o fisicamente,[169] a quelle che sono più fragili e ai più poveri delle vostre comunità. Che la vostra carità possa farsi creativa! Nella pastorale parrocchiale ricordatevi che una sana spiritualità permette allo spirito di Cristo di liberare l’essere umano perché questi agisca efficacemente nella società. I Vescovi vigileranno per completare la vostra formazione affinché essa contribuisca all’esercizio del vostro carisma.[170] Come santo Stefano, san Lorenzo e san Vincenzo, diaconi e martiri, sforzatevi di riconoscere e di incontrare il Cristo nell’Eucaristia e nei poveri. Questo servizio dell’altare e della carità vi farà amare l’incontro con il Signore presente sull’altare e nei poveri. Allora sarete preparati a dare la vostra vita per Lui fino alla morte.\n\nV. LE PERSONE CONSACRATE\n\n117. Tramite i voti di castità, povertà ed obbedienza, la vita delle persone consacrate è diventata una testimonianza profetica. Esse possono essere così esempi in materia di riconciliazione, di giustizia e di pace, anche nelle circostanze di forti tensioni.[171] La vita comunitaria manifesta che è possibile vivere come fratelli o come sorelle ed essere uniti, anche là dove le origini etniche e razziali sono diverse (cfr Sal 133,1). Essa può e deve far vedere e far credere che oggi in Africa, coloro che seguono Cristo Gesù trovano in Lui il segreto della gioia del vivere insieme: l’amore vicendevole e la comunione fraterna, quotidianamente consolidati dall’Eucaristia e dalla Liturgia delle Ore.\n\n118. Possiate, cari consacrati, continuare a vivere il vostro carisma con zelo veramente apostolico nei diversi ambiti indicati dai vostri fondatori! Avrete così maggiore cura nel tenere accesa la vostra lampada! I vostri fondatori hanno voluto seguire Cristo in verità, rispondendo alla sua chiamata. Diverse opere che ne sono i frutti, sono gioielli che ornano la Chiesa![172] Occorre dunque svilupparle seguendo il più fedelmente possibile il carisma dei fondatori, il loro pensiero e i loro progetti. Vorrei qui sottolineare il ruolo importante delle persone consacrate nella vita ecclesiale e missionaria. Esse sono un aiuto necessario e prezioso all’attività pastorale, ma anche una manifestazione della natura intima della vocazione cristiana.[173] È per questo che vi invito, care persone consacrate, a rimanere in stretta comunione con la Chiesa particolare e il suo primo responsabile, il Vescovo. Vi invito ugualmente a rafforzare la vostra comunione con il Vescovo di Roma.\n\n119. L’Africa è la culla della vita contemplativa cristiana. Sempre presente nell’Africa del Nord e particolarmente in Egitto e in Etiopia, essa ha messo radici nell’Africa sub-sahariana nell’ultimo secolo. Il Signore benedica gli uomini e le donne che hanno deciso di seguirLo in maniera incondizionata! La loro vita nascosta è come il lievito nella pasta. La loro continua preghiera sosterrà lo sforzo apostolico dei Vescovi, dei sacerdoti, delle altre persone consacrate, dei catechisti e di tutta la Chiesa.\n\n120. Gli incontri delle diverse Conferenze Nazionali dei Superiori Maggiori e quelli della C.O.S.M.A.M. permettono di unire le riflessioni e le forze non solamente per assicurare le finalità di ciascuno degli Istituti, preservando sempre la loro autonomia, il loro carattere e il loro spirito proprio, ma anche per trattare le questioni comuni in un clima di fraternità e solidarietà. È bene coltivare uno spirito ecclesiale assicurando un sano coordinamento e una giusta cooperazione con le Conferenze dei Vescovi.\n\nVI. I SEMINARISTI\n\n121. I Padri sinodali hanno riservato una particolare attenzione ai seminaristi. Senza trascurare la formazione teologica e spirituale, evidentemente prioritaria, essi hanno sottolineato l’importanza della crescita psicologica e umana di ogni candidato. I futuri sacerdoti devono sviluppare in sé una giusta comprensione delle proprie culture senza rinchiudersi nei loro limiti etnici e culturali.[174] Essi dovranno ugualmente radicarsi nei valori evangelici per rafforzare il loro impegno nella fedeltà e lealtà verso Cristo. La fecondità della loro futura missione dipenderà molto dalla loro profonda unione a Cristo, dalla qualità della vita di preghiera e della vita interiore, dai valori umani, spirituali e morali che avranno assimilato durante la formazione. Possa ciascun seminarista diventare un uomo di Dio ricercando e vivendo « la giustizia, la pietà, la fede, la carità, la pazienza, la mitezza »\n\n(1 Tm 6,11)!\n\n122. « I seminaristi devono imparare la vita comunitaria in modo tale che la vita fraterna tra di loro, di conseguenza, diventi la sorgente di una autentica esperienza di sacerdozio come intima fraternità sacerdotale ».[175] I direttori e i formatori del seminario lavoreranno insieme, seguendo le indicazioni dei Vescovi, al fine di garantire una formazione integrale ai seminaristi loro affidati. Nella selezione dei candidati, occorrerà procedere a un discernimento accurato e ad un accompagnamento di qualità affinché coloro che saranno ammessi al sacerdozio siano veri discepoli di Cristo ed autentici servitori della Chiesa. Si avrà a cuore di iniziarli alle innumerevoli ricchezze del patrimonio biblico, teologico, spirituale, liturgico, morale e giuridico della Chiesa.\n\n123. Mi sono rivolto ai seminaristi scrivendo loro una Lettera dopo l’Anno sacerdotale che si è concluso nel giugno 2010.[176] In essa ho insistito sull’identità, la spiritualità e l’apostolato del sacerdote. Raccomando vivamente ad ogni seminarista di leggere e di meditare questo breve documento che è destinato a lui personalmente e che i formatori metteranno a sua disposizione. Il seminario è un tempo di preparazione al sacerdozio, un tempo di studio. È un tempo di discernimento, di formazione e di maturazione umana e spirituale. Possano i seminaristi utilizzare intelligentemente questo tempo che viene loro offerto per accumulare delle riserve spirituali e umane dalle quali potranno attingere nel corso della loro vita sacerdotale.\n\n124. Cari seminaristi, siate apostoli presso i giovani della vostra generazione invitandoli a mettersi alla sequela di Cristo nella vita sacerdotale. Non abbiate paura! La preghiera di numerose persone vi accompagna e vi sostiene (cfr Mt 9,37-38).\n\nVII. I CATECHISTI\n\n125. I catechisti sono preziosi operatori pastorali nella missione di evangelizzazione. Il loro ruolo è stato molto importante nella prima evangelizzazione, nell’accompagnamento catecumenale, nell’animazione e nel sostegno delle comunità. « Con naturalezza, essi hanno operato una inculturazione riuscita che ha portato frutti meravigliosi (cfr Mc 4,20). Sono i catechisti che hanno permesso che la “luce risplenda davanti agli uomini” (Mt 5,16), perché vedendo il bene che essi fanno, popolazioni intere hanno potuto rendere gloria al Nostro Padre che è nei cieli. Sono Africani che hanno evangelizzato degli Africani ».[177] Questo ruolo importante nel passato, rimane essenziale per il presente e per il futuro della Chiesa. Li ringrazio per il loro amore alla Chiesa.\n\n126. Esorto i Vescovi e i sacerdoti a prendersi cura della formazione umana, intellettuale, dottrinale, morale, spirituale e pastorale dei catechisti, prestando grande attenzione alle loro condizioni di vita per salvaguardare la loro dignità. Non dimentichino i loro legittimi bisogni materiali,[178] perché l’operaio fedele della vigna del Signore ha diritto ad una giusta retribuzione (cfr Mt 20,1-16), in attesa di quella che il Signore darà in maniera equa, perché Lui solo è giusto e conosce i cuori.\n\n127. Cari catechisti, ricordatevi che, per un gran numero di comunità, voi siete il volto concreto e immediato del discepolo zelante ed il modello della vita cristiana. Vi incoraggio a proclamare, con l’esempio, che la vita familiare merita una grandissima considerazione, che l’educazione cristiana prepara i figli ad essere, nella società, onesti ed affidabili nei loro rapporti con gli altri. Accogliete chiunque, senza discriminazione: poveri e ricchi, autoctoni e stranieri, cattolici e non cattolici (cfr Gc 2,1). Non fate preferenza di persone (cfr At 10,34; Rm 2,11; Gal 2,6; Ef 6,9). Assimilando voi stessi le Sacre Scritture e gli insegnamenti del Magistero, giungerete ad offrire una catechesi solida, ad animare gruppi di preghiera e a proporre la lectio divina alle comunità delle quali avete la cura. La vostra azione diverrà allora coerente, perseverante e sorgente di ispirazione. Evocando con riconoscenza il ricordo glorioso dei vostri predecessori, vi saluto e vi incoraggio ad operare oggi con la stessa abnegazione, lo stesso coraggio apostolico e la stessa fede. Cercando di essere fedeli alla vostra missione, contribuirete non solo alla vostra santità personale, ma anche in modo efficace alla edificazione del Corpo Mistico di Cristo, la Chiesa.\n\nVIII. I LAICI\n\n128. Tramite i suoi membri laici, la Chiesa si rende presente e attiva nella vita del mondo. I laici hanno un grande ruolo da svolgere nella Chiesa e nella società. Perché essi possano assumere bene questo ruolo, occorre che nelle diocesi siano organizzate scuole o centri di formazione biblica, spirituale, liturgica e pastorale. Auspico con tutto il cuore che i laici che hanno responsabilità di ordine politico, economico e sociale, si dotino di una solida conoscenza della Dottrina sociale della Chiesa che offre dei principi di azione conformi al Vangelo. I fedeli laici, infatti, sono « ambasciatori di Cristo » (2 Cor 5,20) nello spazio pubblico, nel cuore del mondo.[179] La loro testimonianza cristiana sarà credibile solo se essi sono professionisti competenti ed onesti.\n\n129. I laici, uomini e donne, sono chiamati anzitutto alla santità e a vivere questa santità nel mondo. Cari fedeli, coltivate con cura la vostra vita interiore e la vostra relazione con Dio, così che lo Spirito Santo vi illumini in ogni circostanza. Affinché la persona umana e il bene comune siano effettivamente al centro dell’azione umana, politica, economica o sociale, unitevi profondamente a Cristo per conoscerlo ed amarlo, consacrando tempo a Dio nella preghiera e accostandovi ai Sacramenti. Lasciatevi illuminare e istruire da Dio e dalla sua Parola.\n\n130. Vorrei tornare sulla particolarità della vita professionale del cristiano. In breve, si tratta di testimoniare Cristo nel mondo mostrando, con l’esempio, che il lavoro può essere un luogo di realizzazione personale molto positivo, e che non è prima di tutto un mezzo di profitto. Il lavoro vi permette di partecipare all’opera della creazione e di essere al servizio dei vostri fratelli e sorelle. Agendo così, voi sarete « il sale della terra » e « la luce del mondo », come ci chiede il Signore. Nella vostra vita quotidiana, praticate l’opzione preferenziale per i poveri, qualunque sia la vostra posizione nella società, secondo lo spirito delle Beatitudini (cfr Mt 5,3-12), per vedere in essi il volto concreto di Gesù che vi chiama a servirlo (cfr\n\nMt 25,31-46).\n\n131. Può essere utile organizzarsi in associazioni per continuare a formare la vostra coscienza cristiana e sostenervi vicendevolmente nella lotta per la giustizia e per la pace. Le Communautés Ecclésiales Vivantes (CEV) o Small Christian Communities (SCC) e le « Comunità Nuove »[180] sono strutture portanti per alimentare la fiamma viva del vostro Battesimo. Portate anche le vostre competenze nell’animazione delle Università cattoliche, che non cessano di svilupparsi dopo le raccomandazioni dell’Esortazione apostolica Ecclesia in Africa.[181] Vorrei anche incoraggiarvi ad avere una presenza attiva e coraggiosa nel mondo della politica, della cultura, delle arti, dei media e delle diverse associazioni. Che questa presenza sia senza complessi o vergogna, fiera e consapevole del prezioso contributo che può apportare al bene comune!\n\nCAPITOLO II\n\nPRINCIPALI CAMPI DI APOSTOLATO\n\n132. Il Signore ci ha affidato una missione particolare e non ci ha lasciato sprovvisti di mezzi per compierla. Non solo Egli ha rivestito ciascuno di noi di doni personali per l’edificazione del suo Corpo che è la Chiesa, ma ha affidato anche a tutta la comunità ecclesiale doni particolari per permetterle di continuare la sua missione. Il dono per eccellenza è lo Spirito Santo. È grazie a Lui che noi formiamo un solo corpo ed « è solo nella forza dello Spirito Santo [che] possiamo trovare ciò che è retto e poi attuarlo ».[182] I mezzi sono necessari per permetterci di agire, ma essi rimangono insufficienti se, attraverso « le nostre capacità di pensare, parlare, sentire, agire »,[183] non è Dio stesso che ci dispone a collaborare alla sua opera di riconciliazione. È grazie allo Spirito Santo che noi diventiamo veramente « il sale della terra » e « la luce del mondo » (Mt 5,13.14).\n\nI. LA CHIESA COME PRESENZA DI CRISTO\n\n133. La Chiesa è « in Cristo, come sacramento, cioè segno e strumento dell’intima unione con Dio e dell’unità di tutto il genere umano ».[184] In quanto comunità di discepoli di Cristo, possiamo rendere visibile e comunicare l’amore di Dio. L’amore « è la luce – in fondo l’unica – che rischiara sempre di nuovo un mondo buio e ci dà il coraggio di vivere e di agire ».[185] Questa realtà diventa manifesta nella Chiesa universale, diocesana, parrocchiale, nelle CEV/SCC,[186] nei movimenti e nelle associazioni, e fin nella famiglia cristiana, « chiamata a essere una “Chiesa domestica”, luogo di fede, di preghiera e di preoccupazione amorevole per il bene vero e duraturo di ciascuno dei propri membri »,[187] una comunità dove si vive il segno della pace.[188] Le CEV/SCC, i movimenti e le associazioni possono essere luoghi propizi, all’interno delle parrocchie, per accogliere e vivere il dono della riconciliazione offerta da Cristo, nostra pace. Ogni membro della comunità deve diventare il custode dell’altro: è uno dei significati del gesto della pace nella Celebrazione dell’Eucaristia.[189]\n\nII. IL MONDO DELL'EDUCAZIONE\n\n134. Le scuole cattoliche sono preziosi strumenti per imparare a tessere nella società, sin dall’infanzia, legami di pace e di armonia mediante l’educazione ai valori africani assunti da quelli del Vangelo. Incoraggio i Vescovi e gli Istituti di persone consacrate a operare affinché i bambini in età scolare possano frequentare una scuola: è una questione di giustizia per ogni bambino e, molto più, ne dipende l’avvenire dell’Africa. I cristiani, i giovani in particolare, si dedichino alle scienze dell’educazione per trasmettere un sapere impregnato di verità, un saper fare e un saper essere animati da una coscienza cristiana formata alla luce dell’insegnamento sociale della Chiesa. Si dovrebbe prestare attenzione anche ad assicurare una giusta remunerazione al personale delle istituzioni educative della Chiesa e all’insieme del personale delle strutture ecclesiali per rafforzare la credibilità della Chiesa.\n\n135. Nell’attuale contesto di grande mescolanza di popolazioni, di culture e di religioni, il ruolo delle università e delle istituzioni accademiche cattoliche è essenziale alla ricerca paziente, rigorosa e umile della luce che viene dalla Verità. Solo una verità che trascende la misura umana, condizionata da limiti, pacifica le persone e riconcilia le società tra loro. A tal fine, è opportuno creare nuove università cattoliche dove non esistono ancora. Cari fratelli e sorelle impegnati nelle università e nelle istituzioni accademiche cattoliche, a voi il compito, da una parte, di educare l’intelligenza e lo spirito delle giovani generazioni alla luce del Vangelo e, dall’altra, di aiutare le società africane a comprendere meglio le sfide con cui l’Africa si confronta oggi, offrendo la luce necessaria con le vostre ricerche e le vostre analisi.\n\n136. La missione affidata dall’Esortazione apostolica Ecclesia in Africa alle istituzioni universitarie cattoliche conserva tutta la sua pertinenza. Il mio beato Predecessore ha scritto: « Le Università e gli Istituti superiori cattolici in Africa svolgono un ruolo importante nella proclamazione della Parola salvifica di Dio. Sono un segno della crescita della Chiesa in quanto integrano nelle loro ricerche le verità e le esperienze della fede, ed aiutano ad interiorizzarle. Questi centri di studio sono così a servizio della Chiesa, fornendole personale ben preparato; studiando importanti questioni teologiche e sociali; sviluppando la teologia africana; promuovendo il lavoro d’inculturazione […]; pubblicando libri e diffondendo il pensiero cattolico; intraprendendo le ricerche loro affidate dai Vescovi e contribuendo ad uno studio scientifico delle culture […]. I centri culturali cattolici offrono alla Chiesa singolari possibilità di presenza e di azione nel campo dei mutamenti culturali. In effetti, essi costituiscono dei forum pubblici che permettono una larga diffusione, mediante il dialogo creativo, delle convinzioni cristiane sull’uomo, sulla donna, sulla famiglia, sul lavoro, sull’economia, sulla società, sulla politica, sulla vita internazionale, sull’ambiente. Essi sono così luoghi d’ascolto, di rispetto e di tolleranza ».[190] I Vescovi vigileranno affinché queste istituzioni universitarie conservino la loro natura cattolica, assumendo sempre orientamenti fedeli all’insegnamento del Magistero della Chiesa.\n\n137. Per apportare un contributo forte e qualificato alla società africana, è indispensabile proporre agli studenti una formazione alla Dottrina sociale della Chiesa. Ciò aiuterà così la Chiesa in Africa a preparare, con serenità, una pastorale che raggiunga l’essere dell’Africano e lo riconcili con se stesso nell’adesione a Cristo. Ai Vescovi spetta, ancora una volta, di sostenere una pastorale dell’intelligenza e della ragione che crea l’abitudine di un dialogo razionale e di un’analisi critica nella società e nella Chiesa. A Yaoundé avevo detto: « Questo secolo permetterà forse, con la grazia di Dio, la rinascita, nel vostro Continente, ma certamente sotto una forma diversa e nuova, della prestigiosa Scuola di Alessandria. Perché non sperare che essa possa fornire agli Africani di oggi e alla Chiesa universale grandi teologi e maestri spirituali che potrebbero contribuire alla santificazione degli abitanti di questo Continente e della Chiesa intera? ».[191]\n\n138. È bene che i Vescovi sostengano le cappellanie all’interno delle università e delle istituzioni educative della Chiesa, e ne creino nelle strutture educative pubbliche. La cappella ne sarà come il cuore. Permetterà allo studente di incontrare Dio e di mettersi sotto il suo sguardo. Permetterà ugualmente al cappellano, che sarà scelto con cura per le sue virtù sacerdotali, di esercitare il suo ministero pastorale d’insegnamento e di santificazione.\n\nIII. IL MONDO DELLA SALUTE\n\n139. La Chiesa in ogni epoca si è preoccupata della salute. L’esempio viene da Cristo stesso che, dopo aver proclamato la Parola e guarito i malati, ha affidato ai suoi discepoli la stessa autorità affinché essi guariscano « ogni malattia e ogni infermità » (Mt 10,1; cfr 14,35; Mc 1,32.34; 6,13.55). È questa stessa cura dei malati che la Chiesa, attraverso le sue istituzioni sanitarie, continua a manifestare ai sofferenti. Come hanno sottolineato i Padri sinodali, la Chiesa è risolutamente impegnata nella lotta contro le infermità, le malattie e le grandi pandemie.[192]\n\n140. Le istituzioni sanitarie della Chiesa e tutte le persone che vi lavorano a diverso titolo si sforzino di vedere in ogni malato un membro sofferente del Corpo di Cristo. Difficoltà di ogni genere sorgono sul vostro cammino: il numero crescente di malati, l’insufficienza dei mezzi materiali e finanziari, la defezione degli organismi che vi hanno lungamente sostenuto e vi abbandonano, tutto questo vi dà a volte l’impressione di un lavoro senza risultati tangibili. Cari operatori sanitari, siate portatori dell’amore compassionevole di Gesù alle persone che soffrono! Siate pazienti, siate forti e abbiate coraggio! Per quanto riguarda le pandemie, i mezzi finanziari e materiali sono indispensabili, ma applicatevi anche senza sosta a informare e formare la popolazione e soprattutto i giovani.[193]\n\n141. Occorre che le istituzioni sanitarie siano amministrate secondo le regole etiche della Chiesa, assicurando i servizi in conformità con il suo insegnamento ed esclusivamente a favore della vita. Esse non divengano una fonte d’arricchimento per i privati. La gestione dei fondi concessi deve avere di mira la trasparenza e servire soprattutto il bene del malato. Infine ogni istituzione sanitaria dovrà avere una cappella. La sua presenza ricorderà al personale (direzione, funzionari, medici e infermieri…) e al malato che Dio solo è il Signore della vita e della morte. Nello stesso tempo conviene moltiplicare, nella misura del possibile, i piccoli dispensari che assicurano cure sul territorio e di primo soccorso.\n\nIV. IL MONDO DELL'INFORMAZIONE E DELLA COMUNICAZIONE\n\n142. L’Esortazione apostolica Ecclesia in Africa considerava che i moderni media non sono soltanto strumenti di comunicazione, ma anche un mondo da evangelizzare.[194] Essi devono offrire una comunicazione autentica, che è una priorità in Africa, in quanto sono una leva importante per lo sviluppo del Continente[195] e per l’evangelizzazione. I «media possono costituire un valido aiuto per far crescere la comunione della famiglia umana e l’ethos delle società, quando diventano strumenti di promozione dell’universale partecipazione nella comune ricerca di ciò che è giusto».[196]\n\n143. Tutti sappiamo che le nuove tecnologie d’informazione possono diventare potenti strumenti di coesione e di pace o anche fattori efficaci di distruzione e di divisione. Essi possono giovare o nuocere sul piano morale, propagare il vero come il falso, proporre il brutto come il bello. La massa di notizie o di contro-notizie, così come la massa di immagini può essere interessante come pure può condurre a una forte manipolazione. L’informazione può diventare molto facilmente disinformazione, e la formazione una deformazione. I media possono promuovere un’autentica umanizzazione, ma possono al contempo comportare una disumanizzazione.\n\n144. I media eviteranno questo scoglio se essi « sono organizzati e orientati alla luce di un’immagine della persona e del bene comune che ne rispecchi le valenze universali. I mezzi di comunicazione sociale non favoriscono la libertà né globalizzano lo sviluppo e la democrazia per tutti semplicemente perché moltiplicano le possibilità di interconnessione e di circolazione delle idee. Per raggiungere simili obiettivi bisogna che essi siano centrati sulla promozione della dignità delle persone e dei popoli, siano espressamente animati dalla carità e siano posti al servizio della verità, del bene e della fraternità naturale e soprannaturale ».[197]\n\n145. La Chiesa deve essere maggiormente presente nei media al fine di renderli non soltanto strumento di diffusione del Vangelo ma anche un mezzo utile per la formazione dei popoli africani alla riconciliazione nella verità, alla promozione della giustizia e alla pace. Perciò una solida formazione dei giornalisti all’etica e al rispetto della verità li aiuterà a evitare l’attrattiva del sensazionale, così come la tentazione della manipolazione dell’informazione e del guadagno facile. I giornalisti cristiani non abbiano paura di manifestare la loro fede. Ne siano fieri. È bene ugualmente incoraggiare la presenza e l’attività di fedeli laici competenti nel mondo delle comunicazioni pubbliche e private. Come il lievito nella pasta, continueranno a rendere testimonianza del contributo positivo e costruttivo che l’insegnamento di Cristo e della sua Chiesa apporta al mondo.\n\n146. Inoltre, la scelta fatta dalla prima Assemblea Speciale per l’Africa di considerare la comunicazione come un elemento portante dell’evangelizzazione si è dimostrata fruttuosa per lo sviluppo dei media cattolici. Forse converrebbe anche coordinare le strutture esistenti come si fa già in alcuni luoghi. Migliorare in tal modo l’utilizzo dei mezzi di comunicazione sociale contribuirà a una maggiore promozione dei valori difesi dal Sinodo: la pace, la giustizia e la riconciliazione in Africa,[198] e permetterà a questo Continente di partecipare allo sviluppo attuale del mondo.\n\nCAPITOLO III\n\n« ÀLZATI, PRENDI LA TUA BARELLA E CAMMINA! »\n\n(Gv 5,8)\n\nI. L’INSEGNAMENTO DI GESÙ ALLA PISCINA DI BETZATÀ\n\n147. Cari fratelli nell’episcopato, cari figli e figlie d’Africa, dopo aver passato in rassegna le principali azioni ed alcuni mezzi proposti dalla Seconda Assemblea Speciale per l’Africa del Sinodo dei Vescovi per l’adempimento della missione della Chiesa, desidero ritornare su alcuni punti che sono stati accennati precedentemente in modo generale.\n\n148. Il Vangelo di san Giovanni ci presenta al capitolo 5 una scena che colpisce, presso la piscina di Betzatà. « Sotto [i portici] giaceva un grande numero di infermi, ciechi, zoppi e paralitici [che attendevano l’agitarsi dell’acqua] » (v. 3), cioè l’occasione per la guarigione. Tra di essi si trovava « un uomo che da trentotto anni era malato » (v. 5), ma che non aveva nessuno che l’aiutasse ad immergersi nella piscina. Ed ecco che Gesù entra nella sua vita. Tutto cambia dal momento in cui Gesù gli dice: « Alzati, prendi la tua barella e cammina! » (v. 8). « E all’istante – dice l’evangelista – quell’uomo guarì » (v. 9). Non aveva più bisogno dell’acqua della piscina.\n\n149. L’accoglienza di Gesù offre all’Africa una guarigione più efficace e più profonda di tutte le altre. Come l’apostolo Pietro ha dichiarato negli Atti degli Apostoli (3,6), ripeto che non è né d’oro, né d’argento che l’Africa ha bisogno innanzitutto; essa desidera mettersi in piedi come l’uomo della piscina di Betzatà; desidera aver fiducia in se stessa, nella sua dignità di popolo amato dal suo Dio. È dunque questo incontro con Gesù che la Chiesa deve offrire ai cuori lacerati e feriti, desiderosi ardentemente di riconciliazione e di pace, assetati di giustizia. Dobbiamo offrire e annunciare la Parola di Cristo che guarisce, libera e riconcilia.\n\nII. LA PAROLA DI DIO E I SACRAMENTI\n\nA. Le Sacre Scritture\n\n150. Secondo San Girolamo « l’ignoranza delle Scritture è ignoranza di Cristo ».[199] La lettura e la meditazione della Parola di Dio ci dona non soltanto « la sublimità della conoscenza di Cristo Gesù » (Fil 3,8), ma inoltre ci radica più profondamente in Cristo e orienta il nostro servizio di riconciliazione, di giustizia e di pace. La celebrazione dell’Eucaristia, di cui la prima parte è la liturgia della Parola, ne costituisce la fonte e il culmine. Raccomando perciò che l’apostolato biblico venga promosso in ogni comunità cristiana, nella famiglia e nei movimenti ecclesiali.\n\n151. Ogni fedele di Cristo acquisisca l’abitudine della lettura quotidiana della Bibbia! Una lettura attenta della recente Esortazione apostolica Verbum Domini fornirà utili indicazioni pastorali. Si presti attenzione dunque nell’iniziare i fedeli alla venerabile e fruttuosa tradizione della lectio divina. È la Parola di Dio che può aiutare nella conoscenza di Gesù Cristo e operare le conversioni che conducono alla riconciliazione, perché essa vaglia « i sentimenti e i pensieri del cuore » (Eb 4,12). I Padri Sinodali incoraggiano le comunità cristiane parrocchiali, le CEV/SCC, le famiglie, le associazioni e i movimenti ecclesiali a momenti di condivisione della Parola di Dio.[200] Essi diverranno così anzitutto luoghi dove la Parola di Dio, che edifica la comunità dei discepoli di Cristo, è letta insieme, meditata e celebrata. Questa Parola continuamente rigenera la comunione fraterna (cfr\n\n1 Pt 1,22-25).\n\nB. L’Eucaristia\n\n152. Per edificare una società riconciliata, giusta e pacifica, il mezzo più efficace è una vita di intima comunione con Dio e con gli altri. In effetti, intorno alla mensa del Signore sono riuniti uomini e donne di origine, di cultura, di razza, di lingua e di etnia differenti. Essi formano una sola e identica unità grazie al Corpo e al Sangue di Cristo. Attraverso il Cristo-Eucaristia, diventano consanguinei e dunque autenticamente fratelli e sorelle, grazie alla Parola, al Corpo e al Sangue di Gesù Cristo stesso. Tale legame di fraternità è più forte di quello delle nostre famiglie umane, di quello delle nostre tribù. « Poiché quelli che egli da sempre ha conosciuto, li ha anche predestinati ad essere conformi all’immagine del Figlio suo, perché egli sia il primogenito tra molti fratelli » (Rm 8,29). L’esempio di Gesù li rende capaci di amarsi, di donare la vita gli uni per gli altri, in quanto l’amore con cui ciascuno è amato deve comunicarsi nei fatti e nella verità.[201] È dunque indispensabile celebrare in comunità la domenica, Giorno del Signore, come anche le feste di precetto.\n\n153. Non desidero fare qui un’esposizione teo-logica sull’Eucaristia. Nell’Esortazione apostolica postsinodale Sacramentum caritatis ne ho delineato i grandi tratti. Esorto, qui, tutta la Chiesa in Africa ad aver cura in modo particolare della celebrazione dell’Eucaristia, memoriale del Sacrificio di Cristo Gesù, segno di unità e vincolo di carità, banchetto pasquale e pegno della vita eterna. L’Eucaristia dev’essere celebrata con dignità e bellezza seguendo le norme stabilite. L’Adorazione eucaristica, personale e comunitaria, permetterà di approfondire questo grande mistero. In questa prospettiva, potrebbe essere celebrato un Congresso eucaristico continentale. Esso sosterrebbe lo sforzo dei cristiani nella loro cura di testimoniare i valori fondamentali di comunione in tutte le società africane.[202]\n\n154. Affinché il mistero eucaristico sia rispettato, i Padri sinodali ricordano che le chiese e le cappelle sono luoghi sacri, da riservare unicamente alle celebrazioni liturgiche, evitando, per quanto possibile, che esse diventino semplici spazi di socializzazione o spazi culturali. Conviene promuovere la loro funzione primaria che è quella di essere luogo privilegiato di incontro tra Dio e il suo popolo, tra Dio e la sua creatura fedele. Conviene inoltre avere cura che l’architettura degli edifici di culto sia degna del mistero celebrato e conforme alla legislazione ecclesiastica e allo stile locale. Queste costruzioni devono essere fatte sotto la responsabilità dei Vescovi, dopo aver sentito il parere di persone competenti in liturgia e in architettura. Che si possa dire, quando se ne varca la soglia: « Certo il Signore è in questo luogo […] Questa è proprio la casa di Dio, questa è la porta del cielo » (Gen 28,16-17)! Questi luoghi raggiungeranno altresì la loro finalità se sono un aiuto alla comunità, rigenerata nell’Eucaristia e negli altri Sacramenti, per prolungare la celebrazione nella vita sociale perpetuando l’esempio stesso di Cristo (cfr Gv 13,15).[203] Questa « coerenza eucaristica »[204] interpella ogni coscienza cristiana (cfr 1 Cor 11,17-34).\n\nC. La Riconciliazione\n\n155. Per aiutare le società africane a guarire dalle ferite della divisione e dell’odio, i Padri sinodali invitano la Chiesa a ricordarsi che essa porta nel suo seno le stesse ferite e amarezze. Quindi ha bisogno che il Signore la guarisca perché attesti in maniera credibile che il Sacramento della Riconciliazione sana e guarisce i cuori feriti. Tale Sacramento rinnova i legami infranti tra la persona umana e Dio e restaura i legami nella società. Educa anche i nostri cuori e le nostre menti affinché impariamo a vivere « concordi, partecipi delle gioie e dei dolori degli altri, animati da affetto fraterno, misericordiosi, umili » (1 Pt 3,8).\n\n156. Ricordo l’importanza della confessione individuale, che nessun altro atto di riconciliazione o alcun’altra paraliturgia può sostituire. Incoraggio, perciò, tutti i fedeli della Chiesa, clero, persone consacrate e laici, a ridare il suo vero posto al Sacramento della Riconciliazione nella sua duplice dimensione personale e comunitaria.[205] Le comunità che non hanno sacerdoti, a causa delle distanze o per altre ragioni, possono vivere il carattere ecclesiale della penitenza e della riconciliazione attraverso forme non sacramentali. I cristiani in situazione d’irregolarità possono unirsi così al cammino penitenziale della Chiesa. Come hanno indicato i Padri sinodali, la forma non sacramentale può essere considerata come un mezzo di preparazione dei fedeli a una recezione fruttuosa del Sacramento,[206] ma non potrà diventare una norma abituale, e ancor meno sostituire il Sacramento stesso. Esorto con tutto il cuore i sacerdoti a vive-re questo Sacramento personalmente, e a rendersi veramente disponibili per la sua celebrazione.\n\n157. Per incoraggiare la riconciliazione, a titolo comunitario, raccomando vivamente, come hanno auspicato i Padri sinodali, di celebrare ogni anno in ogni Paese africano « un giorno o una settimana di riconciliazione, particolarmente durante l’Avvento o la Quaresima ».[207] Il S.C.E.A.M. potrà contribuire alla sua realizzazione e, in accordo con la Santa Sede, promuovere un Anno della riconciliazione a livello continentale per chiedere a Dio un perdono speciale per tutti i mali e le ferite che gli esseri umani si sono inflitti gli uni gli altri in Africa, e affinché si riconcilino le persone e i gruppi che sono stati offesi nella Chiesa e nell’insieme della società.[208] Si tratterebbe di un Anno giubilare straordinario « durante il quale la Chiesa in Africa e nelle isole adiacenti rende grazie con la Chiesa universale e prega per ricevere i doni dello Spirito Santo »,[209] specialmente il dono della riconciliazione, della giustizia e della pace.\n\n158. Per tali celebrazioni sarà utile seguire il consiglio dei Padri sinodali: « La memoria dei grandi testimoni che hanno donato la loro vita al servizio del Vangelo e del bene comune o per la difesa della verità e dei diritti umani sia conservata e ricordata fedelmente ».[210] A tal riguardo, i Santi sono le vere stelle della nostra vita, « che hanno saputo vivere rettamente. Esse sono luci di speranza. Certo, Gesù Cristo è la luce per antonomasia, il sole sorto sopra tutte le tenebre della storia. Ma per giungere fino a Lui abbiamo bisogno anche di luci vicine – di persone che donano luce traendola dalla sua luce ed offrono così orientamento per la nostra traversata ».[211]\n\nIII. LA NUOVA EVANGELIZZAZIONE\n\n159. Prima di concludere questo documento, desidero ritornare nuovamente sul compito della Chiesa in Africa che è quello di impegnarsi nell’evangelizzazione, nella missio ad gentes, come pure nella nuova evangelizzazione, affinché la fisionomia del Continente africano si modelli ogni giorno di più sull’insegnamento sempre attuale di Cristo, vera « luce del mondo » e autentico « sale della terra ».\n\nA. Portatori di Cristo « luce del mondo »\n\n160. L’opera urgente dell’evangelizzazione si realizza in maniera differente, secondo la diversità delle situazioni di ciascun Paese. « In senso proprio c’è la missio ad gentes verso coloro che non conoscono Cristo. In senso lato, si parla di “evangelizzazione” per l’aspetto ordinario della pastorale, e di “nuova evangelizzazione” verso coloro che non seguono più la prassi cristiana ».[212] Solo l’evangelizzazione che è animata dalla forza dello Spirito Santo diviene la « legge nuova del Vangelo » e porta frutti spirituali.[213] Il cuore di ogni attività evangelizzatrice è l’annuncio della Persona di Gesù, il Verbo di Dio incarnato (cfr Gv 1,14), morto e risorto, presente per sempre nella comunità dei fedeli, nella sua Chiesa (cfr Mt 28,20). Si tratta di un compito urgente non soltanto per l’Africa, ma per il mondo intero, in quanto la missione che Cristo redentore ha affidato alla sua Chiesa non ha ancora raggiunto la piena realizzazione.\n\n161. Il « Vangelo di Gesù, Cristo, Figlio di Dio » (Mc 1,1) è la via sicura per incontrare la Persona del Signore Gesù. Scrutare le Scritture ci permette di scoprire sempre più il suo vero volto, rivelazione di Dio Padre (cfr Gv 12,45), e la sua opera di salvezza. « Riscoprire la centralità della divina Parola nella vita cristiana ci fa ritrovare così il senso più profondo di quanto il Papa Giovanni Paolo II ha richiamato con forza: continuare la missio ad gentes e intraprendere con tutte le forze la nuova evangelizzazione ».[214]\n\n162. Guidata dallo Spirito Santo, la Chiesa in Africa deve annunciare – vivendolo – il mistero di salvezza a quelli che ancora non lo conoscono. Lo Spirito Santo, che i cristiani hanno ricevuto nel Battesimo, è il fuoco d’amore che spinge all’azione evangelizzatrice. Dopo la Pentecoste, i discepoli, « colmati di Spirito Santo » (At 2,4), sono usciti dal Cenacolo, dove per paura si erano rinchiusi, per proclamare la Buona Notizia di Gesù Cristo. L’avvenimento della Pentecoste ci permette di comprendere meglio la missione dei cristiani, « luce del mondo » e « sale della terra » nel Continente africano. Ciò che è proprio della luce è diffondersi e rischiarare i numerosi fratelli e sorelle che sono ancora nelle tenebre. La missio ad gentes impegna tutti i cristiani dell’Africa. Animati dallo Spirito, essi devono essere portatori di Gesù Cristo, « luce del mondo », in tutto il Continente, in tutti gli ambiti della vita personale, familiare e sociale. I Padri sinodali hanno sottolineato « l’urgenza e la necessità dell’evangelizzazione che è la missione e la vera identità della Chiesa ».[215]\n\nB. Testimoni di Cristo Risorto\n\n163. Il Signore Gesù esorta ancor oggi i cristiani d’Africa a predicare nel suo nome « a tutti i popoli la conversione e il perdono dei peccati » (Lc 24,47). Perciò essi sono chiamati a essere testimoni del Signore risorto (cfr Lc 24,48). I Padri sinodali hanno sottolineato che l’evangelizzazione « consiste essenzialmente nel rendere testimonianza a Cristo nella potenza dello Spirito, attraverso la vita, poi per mezzo della parola, in uno spirito di apertura agli altri, di rispetto e di dialogo con loro, attenendosi ai valori del Vangelo »[216]. Per quanto riguarda la Chiesa in Africa, questa testimonianza dev’essere al servizio della riconciliazione, della giustizia e della pace.\n\n164. L’annuncio del Vangelo deve ritrovare l’ardore degli inizi dell’evangelizzazione del Continente africano, attribuita all’evangelista Marco, seguito da una « schiera innumerevole di Santi, di Martiri, di Confessori e di Vergini ».[217] Con gratitudine, occorre mettersi alla scuola dell’entusiasmo di numerosi missionari, che durante molti secoli hanno sacrificato la vita per portare la Buona Notizia ai loro fratelli e sorelle africani. Nel corso di questi ultimi anni, la Chiesa ha commemorato in diversi Paesi il centenario dell’evangelizzazione. Essa si è giustamente impegnata a diffondere il Vangelo tra coloro che non conoscono ancora il nome di Gesù Cristo.\n\n165. Affinché questo sforzo divenga ogni giorno più efficace, la missio ad gentes deve andare di pari passo con la nuova evangelizzazione. Anche in Africa, le situazioni che richiedono una nuova presentazione del Vangelo, « nuova nel suo ardore, nei suoi metodi e nelle sue espressioni »,[218] non sono rare. In particolare, la nuova evangelizzazione deve integrare la dimensione intellettuale della fede nell’esperienza viva dell’incontro con Gesù Cristo presente e operante nella comunità ecclesiale, perché all’origine del fatto di essere cristiano non c’è una decisione etica o una grande idea, ma l’incontro con un avvenimento, con una Persona, che dona alla vita un nuovo orizzonte e perciò il suo orientamento decisivo. La catechesi deve dunque integrare la parte teorica, costituita da nozioni imparate a memoria, con quella pratica, vissuta a livello liturgico, spirituale, ecclesiale, culturale e caritativo, affinché il seme della Parola di Dio, caduto su un terreno fertile, metta radici profonde e possa crescere e giungere a maturazione.\n\n166. Perché questo accada, è indispensabile impiegare nuovi metodi che oggi sono a nostra disposizione. Quando si tratta dei mezzi di comunicazione sociale, di cui ho già parlato, non bisogna dimenticare quanto ho sottolineato recentemente nell’Esortazione apostolica postsinodale Verbum Domini: « San Tommaso d’Aquino, menzionando Sant’Agostino, insiste con forza: “Anche la lettera del Vangelo uccide se manca l’interiore grazia della fede che sana” ».[219] Coscienti di questa esigenza, bisogna sempre ricordare che nessun mezzo può e deve sostituirsi al contatto personale, all’annuncio verbale, come pure alla testimonianza di una vita cristiana autentica. Questo contatto personale e questo annuncio verbale devono esprimere la fede viva che impegna e trasforma l’esistenza, e l’amore di Dio che raggiunge e tocca ciascuno così com’è.\n\nC. Missionari alla sequela di Cristo\n\n167. La Chiesa che cammina in Africa è chiamata a contribuire alla nuova evangelizzazione anche nei Paesi secolarizzati, da cui provenivano in passato numerosi missionari e che oggi mancano, purtroppo, di vocazioni sacerdotali e alla vita consacrata. Nel frattempo, un grande numero di Africani e di Africane hanno accolto l’invito del padrone della messe (cfr Mt 9,37-38) a lavorare nella sua vigna (cfr Mt 20,1-16). Senza sminuire lo slancio missionario ad gentes nei diversi Paesi, come pure nel Continente intero, i Vescovi dell’Africa devono accogliere con generosità la richiesta dei loro confratelli dei Paesi che mancano di vocazioni e venire in aiuto ai fedeli privi di sacerdoti. Questa collaborazione, che dev’essere regolamentata attraverso accordi tra la Chiesa che invia e quella che riceve, diventa un segno concreto di fecondità della missio ad gentes. Benedetta dal Signore, Buon Pastore (cfr Gv 10,11-18), essa sostiene anche in modo prezioso la nuova evangelizzazione nei Paesi di antica tradizione cristiana.\n\n168. L’annuncio della Buona Novella fa nascere nella Chiesa nuove espressioni, adeguate alle necessità dei tempi, delle culture, e alle attese degli uomini. Lo Spirito Santo non manca di suscitare anche in Africa uomini e donne che, riuniti in diverse associazioni, movimenti e comunità, consacrano la loro vita alla diffusione del Vangelo di Gesù Cristo. Secondo l’esortazione dell’Apostolo delle genti – « non spegnete lo Spirito, non disprezzate le profezie. Vagliate ogni cosa e tenete ciò che è buono. Astenetevi da ogni specie di male » (1 Ts 5,19-22) – i Pastori hanno il dovere di vegliare affinché queste nuove espressioni della perenne fecondità del Vangelo si inseriscano nell’azione pastorale delle parrocchie e delle diocesi.\n\n169. Cari fratelli e sorelle, alla luce del tema della Seconda Assemblea Speciale per l’Africa, la nuova evangelizzazione concerne, in particolare, il servizio della Chiesa in vista della riconciliazione, della giustizia e della pace. Di conseguenza, è necessario accogliere la grazia dello Spirito Santo che ci invita: « Lasciatevi riconciliare con Dio » (2 Cor 5,20). I cristiani dunque sono tutti invitati a riconciliarsi con Dio. Allora, voi sarete in grado di diventare artefici della riconciliazione in seno alle comunità ecclesiali e sociali nelle quali vivete e operate. La nuova evangelizzazione suppone la riconciliazione dei cristiani con Dio e con se stessi. Essa esige la riconciliazione col prossimo, il superamento di ogni tipo di barriera, come quelle della lingua, della cultura e della razza. Siamo tutti figli di un solo Dio e Padre che « fa sorgere il suo sole sui cattivi e sui buoni, e fa piovere sui giusti e sugli ingiusti » (Mt 5,45).\n\n170. Dio benedirà un cuore riconciliato, accordandogli la sua pace. Il cristiano diventerà così un artefice di pace (cfr Mt 5,9) nella misura in cui, radicato nella grazia divina, collabora con il suo Creatore alla costruzione e alla promozione del dono della pace. Il fedele riconciliato diventerà anche promotore della giustizia in ogni luogo, soprattutto nelle società africane divise, in preda alla violenza e alla guerra, che hanno fame e sete della vera giustizia. Il Signore ci invita: « Cercate invece, anzitutto, il regno di Dio e la sua giustizia, e tutte queste cose vi saranno date in aggiunta » (Mt 6,33).\n\n171. La nuova evangelizzazione è un compito urgente per i cristiani in Africa, perché anch’essi devono rianimare il loro entusiasmo di appartenere alla Chiesa. Sotto l’ispirazione dello Spirito del Signore risorto, essi sono chiamati a vivere, a livello personale, familiare e sociale, la Buona Novella e ad annunciarla con rinnovato zelo alle persone vicine e lontane, impiegando per la sua diffusione i nuovi metodi che la Provvidenza divina mette a nostra disposizione. Lodando Dio Padre per le meraviglie che continua a compiere nella sua Chiesa in ciascuno dei suoi membri, i fedeli sono invitati a vivificare la loro vocazione cristiana nella fedeltà alla viva Tradizione ecclesiale. Aperti all’ispirazione dello Spirito Santo, che continua a suscitare diversi carismi nella Chiesa, i cristiani devono proseguire o intraprendere con determinazione il cammino della santità per diventare ogni giorno di più apostoli della riconciliazione, della giustizia e della pace.\n\nCONCLUSIONE:\n\n« CORAGGIO! ALZATI, TI CHIAMA »\n\n(Mc 10,49)\n\n172. Cari fratelli e sorelle, l’ultima parola del Sinodo è stata un appello alla speranza, lanciato all’Africa. Tale appello sarà vano se non si radica nell’amore trinitario. Da Dio, Padre di tutti, noi riceviamo la missione di trasmettere all’Africa l’amore con cui ci ha amato Cristo, il Figlio primogenito, affinché la nostra azione, animata dal suo Spirito Santo, sia sostenuta dalla speranza e, nello stesso tempo, diventi fonte di speranza. Desiderando facilitare l’attuazione degli orientamenti del Sinodo su temi così scottanti quali sono la riconciliazione, la giustizia e la pace, auspico che i « teologi continuino a esplorare la profondità del mistero trinitario e il suo significato per l’oggi africano ».[220] Poiché la vocazione di ogni uomo è unica, non lasciamo che si spenga in noi lo slancio vitale della riconciliazione dell’umanità con Dio attraverso il mistero della nostra salvezza in Cristo. La redenzione è la ragione dell’affidabilità e della fermezza della nostra speranza « in virtù della quale noi possiamo affrontare il nostro presente: il presente, anche se faticoso, può essere vissuto e accettato se conduce verso una meta e se di questa meta noi possiamo essere sicuri, se questa meta è così grande da giustificare la fatica del cammino ».[221]\n\n173. Lo ribadisco: « Alzati, Chiesa in Africa […] perché ti chiama il Padre celeste, che i tuoi antenati invocavano come Creatore prima di conoscerne la vicinanza misericordiosa, rivelata nel suo Figlio unigenito, Gesù Cristo. Intraprendi il cammino di una nuova evangelizzazione con il coraggio che proviene dallo Spirito Santo ».[222]\n\n174. Il volto dell’evangelizzazione assume oggi il nome di riconciliazione, « condizione indispensabile per instaurare in Africa rapporti di giustizia tra gli uomini e per costruire una pace equa e duratura nel rispetto di ogni individuo e di tutti i popoli; una pace che […] si apre all’apporto di tutte le persone di buona volontà al di là delle rispettive appartenenze religiose, etniche, linguistiche, culturali e sociali ».[223] La Chiesa cattolica tutta intera accompagni col suo affetto i fratelli e le sorelle del Continente africano! I Santi dell’Africa li sostengano attraverso la loro preghiera di intercessione![224]\n\n175. « Il buon padrone di casa, san Giuseppe, che personalmente conosce bene che cosa significhi il ponderare, in atteggiamento di sollecitudine e di speranza, le vie future della famiglia, [e che] ci ha ascoltati con amore e ci ha accompagnato fin dentro il Sinodo stesso »,[225] protegga e accompagni la Chiesa nella sua missione al servizio dell’Africa, terra dove egli trovò, per la Santa Famiglia, rifugio e protezione (cfr Mt 2,13-15)! La Beata Vergine Maria, Madre del Verbo di Dio e Nostra Signora d’Africa, continui ad accompagnare tutta la Chiesa con la sua intercessione e i suoi inviti a fare tutto ciò che ci dirà suo Figlio (cfr Gv 2,5)! La preghiera di Maria, Regina della Pace, il cui cuore è sempre orientato alla volontà di Dio, sostenga ogni impegno di conversione, consolidi ogni iniziativa di riconciliazione, e renda efficace ogni sforzo in favore della pace in un mondo che ha fame e sete di giustizia (cfr Mt 5,6).[226]\n\n176. Cari fratelli e sorelle, mediante la Seconda Assemblea speciale per l’Africa del Sinodo dei Vescovi, il Signore, buono e misericordioso, vi ricorda in modo pressante che «siete il sale della terra… la luce del mondo» (Mt 5,13.14). Possano queste parole richiamarvi la dignità della vostra vocazione di figli di Dio, membri della Chiesa una, santa, cattolica e apostolica! Questa vocazione consiste nel diffondere in un mondo spesso immerso nel buio il chiarore del Vangelo, lo splendore di Gesù Cristo, vera luce che «illumina ogni uomo» (Gv 1,9). Inoltre, i cristiani devono offrire agli uomini il gusto di Dio Padre, la gioia della sua presenza creatrice nel mondo. Essi sono anche chiamati a collaborare con la grazia dello Spirito Santo, affinché il miracolo della Pentecoste prosegua nel Continente africano e ciascuno diventi sempre più un apostolo della riconciliazione, della giustizia e della pace.\n\n177. Possa la Chiesa cattolica in Africa essere sempre uno dei polmoni spirituali dell’umanità, e diventare ogni giorno di più una benedizione per il nobile Continente africano e per il mondo intero.\n\nDato a Ouidah, in Benin, il 19 novembre, dell’anno 2011, settimo del mio Pontificato\n\nBENEDICTUS PP. XVI\n\n[1] Giovanni Paolo II, Esort. ap. postsinodale Ecclesia in Africa (14 settembre 1995), 1: AAS 88 (1996), 5.\n\n[2] Cfr I Assemblea Speciale per l’Africa del Sinodo dei Vescovi, Messaggio finale (6 maggio 1994), 24-25; Giovanni Paolo II, Esort. ap. postsinodale Ecclesia in Africa (14 settembre 1995), 63: AAS 88 (1996), 39-40.\n\n[3] Cfr II Assemblea Speciale per l’Africa del Sinodo dei Vescovi, Propositio 1.\n\n[4] Cfr Propositio 2.\n\n[5] Benedetto XVI, Discorso al Consiglio Speciale per l’Africa del Sinodo dei Vescovi (Yaoundé, 19 marzo 2009): AAS 101 (2009), 310.\n\n[6] Giovanni Paolo II, Esort. ap. postsinodale Ecclesia in Africa (14 settembre 1995), 63: AAS 88 (1996), 39-40.\n\n[7] Cfr n. 92: AAS 88 (1996), 57-58; Conc. Ecum. Vat. II, Cost. dogm. sulla Chiesa Lumen gentium, 11; Decr. sull’apostolato dei laici Apostolicam actuositatem, 11; Giovanni Paolo II, Esort. ap. postsinodale Familiaris consortio (22 novembre 1981), 21: AAS 74 (1982), 104-106.\n\n[8] Cfr n. 63: AAS 88 (1996), 39-40.\n\n[9] Quis dives salvetur, 29: PG 9, 633.\n\n[10] Benedetto XVI, Discorso alla Curia Romana (21 dicembre 2009): AAS 102 (2010), 35.\n\n[11] N. 79: AAS 88 (1996), 51.\n\n[12] Benedetto XVI, Lett. enc. Caritas in veritate (29 giugno 2009), 1: AAS 101 (2009), 641.\n\n[13] Id., Omelia nella Messa di apertura della II Assemblea Speciale per l’Africa del Sinodo dei Vescovi (4 ottobre 2009): AAS 101 (2009), 907.\n\n[14] Giovanni Paolo II, Lett. ap. Novo millennio ineunte (6 gennaio 2001), 3: AAS 93 (2001), 267.\n\n[15] Ibidem, 29: AAS 93 (2001), 286.\n\n[16] Adversus haereses IV, 20, 7: PG 7, 1037.\n\n[17] Propositio 34.\n\n[18] Benedetto XVI, Omelia nella Messa di chiusura della II Assemblea Speciale per l’Africa del Sinodo dei Vescovi (25 ottobre 2009): AAS 101 (2009), 918.\n\n[19] Propositio 46.\n\n[20] XII Assemblea Generale Ordinaria del Sinodo dei Vescovi, Messaggio finale (24 ottobre 2008), 10.\n\n[21] Benedetto XVI, Discorso alla Curia Romana (21 dicembre 2009): AAS 102 (2010), 35.\n\n[22] Cfr Id., Lett. enc. Caritas in veritate (29 giugno 2009), 5-9: AAS 101 (2009), 643-647.\n\n[23] Id., Discorso alla Curia Romana (21 dicembre 2009): AAS 102 (2010), 35.\n\n[24] Id., Messaggio per la Giornata Mondiale della Pace 2008: AAS 100 (2008), 38-45.\n\n[25] Id., Discorso alla Curia Romana (21 dicembre 2009): AAS 102 (2010), 37.\n\n[26] Cfr Propositio 5.\n\n[27] Relatio ante disceptationem, II, a.\n\n[28] Ibidem.\n\n[29] Benedetto XVI, Discorso alla Curia Romana (21 dicembre 2009): AAS 102 (2010), 35.\n\n[30] Cfr Id., Omelia nella Messa di chiusura della II Assemblea Speciale per l’Africa del Sinodo dei Vescovi (25 ottobre 2009): AAS 101 (2009), 916.\n\n[31] Cfr Giovanni Paolo II, Messaggio per la Giornata Mondiale della Pace 1997, 1: AAS 89 (1997), 1.\n\n[32] Propositio 5.\n\n[33] Cfr Benedetto XVI, Lett. enc. Deus caritas est (25 dicembre 2005), 28: AAS 98 (2006), 238-240.\n\n[34] Cfr Propositio 14.\n\n[35] Benedetto XVI, Lett. enc. Caritas in veritate (29 giugno 2009), 9: AAS 101 (2009), 646-647.\n\n[36] Cfr Id., Lett. enc. Deus caritas est (25 dicembre 2005), 28-29: AAS 98 (2006), 238-240; Commissione Teologica Internazionale, Alcune questioni sulla teologia della Redenzione (29 novembre 1994), 14-20: Ench. Vat. 14, nn. 1844-1850.\n\n[37] Cfr Conc. Ecum. Vat. II, Cost. past. sulla Chiesa nel mondo contemporaneo Gaudium et spes, 40; Pont. Cons. della Giustizia e della Pace, Compendio della Dottrina Sociale della Chiesa, 49-51.\n\n[38] Cfr S. Tommaso d’Aquino, Summa Theologiae, IIa-IIae, q. 58, a. 1.\n\n[39] Cfr Giovanni Paolo II, Lett. enc. Centesimus annus (1 maggio 1991), 35: AAS 83 (1991), 837.\n\n[40] Catechismo della Chiesa Cattolica, 1894.\n\n[41] Lineamenta, 44.\n\n[42] S. Agostino, De civitate Dei, XIX, 21, 1: PL 41, 649.\n\n[43] Cfr Benedetto XVI, Messaggio per la Quaresima 2010 (30 ottobre 2009): Insegnamenti V/2 (2009), 454.\n\n[44] Cfr ibidem.\n\n[45] Cfr Propositio 17.\n\n[46] Cfr Benedetto XVI, Lett. enc. Caritas in veritate (29 giugno 2009), 6: AAS 101 (2009), 644.\n\n[47] Id., Lett. enc. Deus caritas est (25 dicembre 2005), 28: AAS 98 (2006), 240.\n\n[48] Cfr Paolo VI, Esort. ap. Evangelii nuntiandi (8 dicembre 1975), 53. 80: AAS 68 (1976), 41-42.73-74; Giovanni Paolo II, Lett. enc. Redemptoris missio (7 dicembre 1990), 46: AAS 83 (1991), 293.\n\n[49] Cfr Messaggio finale, 36.\n\n[50] Cfr Conc. Ecum. Vat. II, Cost. dogm. sulla Chiesa Lumen gentium, 1.\n\n[51] Cfr Congregazione per la Dottrina della Fede, Nota dottrinale su alcuni aspetti dell’Evangelizzazione (3 dicembre 2007), 9: AAS 100 (2008), 497-498.\n\n[52] Lineamenta, 48.\n\n[53] Propositio 43.\n\n[54] Ibidem.\n\n[55] Cfr Benedetto XVI, Discorso al Pontificio Consiglio per i Laici (21 maggio 2010): Insegnamenti VI/1 (2010), 758.\n\n[56] Cfr Conc. Ecum. Vat. II, Decr. sull’attività missionaria della Chiesa Ad gentes, 15.\n\n[57] Paolo VI, Esort. ap. Evangelii nuntiandi (8 dicembre 1975), 22: AAS 68 (1976), 20.\n\n[58] Cfr Propositio 9.\n\n[59] Cfr Propositio 8.\n\n[60] Cfr nn. 28-34: AAS 77 (1985), 250-273. Questo insegnamento è stato confermato dalla Lettera apostolica sotto forma di Motu proprio Misericordia Dei (2 maggio 2002): AAS 94 (2002), 452-459.\n\n[61] Cfr Propositio 7.\n\n[62] Cfr Lett. ap. Novo millennio ineunte (6 gennaio 2001), 43: AAS 93 (2001), 297.\n\n[63] Ibidem.\n\n[64] Ibidem.\n\n[65] Cfr Propositio 9.\n\n[66] Cfr Propositio 33.\n\n[67] Congregazione per la Dottrina della Fede, Nota dottrinale su alcuni aspetti dell’Evangelizzazione, (3 dicembre 2007), 6: AAS 100 (2008), 494.\n\n[68] Cfr Paolo VI, Esort. ap. Evangelii nuntiandi (8 dicembre 1975), 19-20: AAS 68 (1976), 18-19.\n\n[69] Cfr Giovanni Paolo II, Lett. ap. Novo millennio ineunte (6 gennaio 2001), 40: AAS 93 (2001), 295.\n\n[70] Cfr Propositio 32.\n\n[71] Benedetto XVI, II Assemblea speciale per l’Africa del Sinodo dei Vescovi, Meditazione durante l’Ora Terza (5 ottobre 2009): AAS 101 (2009), 924.\n\n[72] N. 55: AAS 102 (2010), 734-735.\n\n[73] Cfr Propositio 45.\n\n[74] Benedetto XVI, Discorso ai membri del Consiglio speciale per l’Africa del Sinodo dei Vescovi (Yaoundé, 19 marzo 2009): AAS 101 (2009), 313.\n\n[75] Cfr Id., Esort. ap. postsinodale Sacramentum caritatis (22 febbraio 2007), 51: AAS 99 (2007), 144.\n\n[76] Congregazione per la Dottrina della Fede, Lettera ai Vescovi della Chiesa cattolica sulla collaborazione dell’uomo e della donna nella Chiesa e nel mondo (31 maggio 2004), 13: AAS 96 (2004), 682.\n\n[77] Benedetto XVI, Messaggio per la Giornata mondiale della Pace 2008, 3: AAS 100 (2008), 38-39.\n\n[78] Cfr Propositio 38.\n\n[79] Benedetto XVI, Esort. ap. postsinodale Sacramentum caritatis (22 febbraio 2007), 79: AAS 99 (2007), 165-166.\n\n[80] Cfr ibid., n. 73.\n\n[81] Cfr Giovanni Paolo II, Lett. ap. Novo millennio ineunte (6 gennaio 2001), 38 e 39: AAS 93 (2001), 293-294.\n\n[82] Id., Esort. ap. postsinodale Familiaris consortio (22 novembre 1981), 39: AAS 74 (1982), 130-131; cfr Paolo VI, Esort. ap. Evangelii nuntiandi (8 dicembre 1975), 71: AAS 68 (1976), 60-61.\n\n[83] Giovanni Paolo II, Omelia in occasione del Giubileo della « Terza età » (17 settembre 2000), 5: AAS 92 (2000), 876; cfr Id., Lettera alle persone anziane (1 ottobre 1999): AAS 92 (2000), 186-204.\n\n[84] Cfr Messaggio finale, 26.\n\n[85] Epistula I, 11: PL 65, 306C.\n\n[86] Cfr Giovanni Paolo II, Esort. ap. postsinodale Familiaris consortio (22 novembre 1981), 25.43: AAS 74 (1982), 110-111; 134-135.\n\n[87] Cfr Propositio 45.\n\n[88] Cfr Messaggio finale, 26.\n\n[89] Cfr Conc. Ecum. Vat. II, Cost. past. sulla Chiesa nel mondo contemporaneo Gaudium et spes, 67.\n\n[90] Origene, Traité des principes, IV, 4, 10, SC 268, p. 427.\n\n[91] Giovanni Paolo II, Lett. ap. Mulieris dignitatem (15 agosto 1988), 29: AAS 80 (1988), 1722; cfr Benedetto XVI, Incontro con le Associazioni cattoliche per la promozione della donna (Luanda, 22 marzo 2009): Insegnamenti V/1 (2009), 484.\n\n[92] Benedetto XVI, Incontro con le Associazioni cattoliche per la promozione della donna (Luanda, 22 marzo 2009): Insegnamenti V/1 (2009), 484.\n\n[93] Cfr Propositio 47.\n\n[94] Benedetto XVI, Incontro con le Associazioni cattoliche per la promozione della donna (Luanda, 22 marzo 2009): Insegnamenti V/1 (2009), 484.\n\n[95] II Assemblea Generale Ordinaria del Sinodo dei Vescovi, Doc. Justitia in mundo (30 novembre 1971), 45: aas 63 (1971), 933; cfr Giovanni Paolo II, Esort. ap. postsinodale Ecclesia in Africa, 121: AAS 88 (1996), 71-72.\n\n[96] Messaggio finale, 25.\n\n[97] Benedetto XVI, Messaggio per la Giornata mondiale della Pace 2010, 11: AAS 102 (2010), 49; cfr Id., Lett. enc. Caritas in veritate (29 giugno 2009), 51: AAS 101 (2009), 687.\n\n[98] Cfr Giovanni Paolo II, Lett. ap. Mulieris dignitatem (15 agosto 1988), 31: AAS 80 (1988), 1727-1729; Id., Lettera alle donne (29 giugno 1995), 12: AAS 87 (1995), 812.\n\n[99] Cfr Messaggio finale, 27-28.\n\n[100 ] Giovanni Paolo II, Lett. ap. Novo millennio ineunte (6 gennaio 2001), 9: AAS 93 (2001), 271-272.\n\n[101] N. 104: AAS 102 (2010), 772.\n\n[102] Regola, III, 3; cfr Giovanni Paolo II, Lett. ap. Novo millennio ineunte (6 gennaio 2001), 45: AAS 93 (2001), 298-299.\n\n[103] Cfr Propositio 48.\n\n[104] Cfr Benedetto XVI, Messaggio per la XXV Giornata Mondiale della Gioventù (22 febbraio 2010), 7: AAS 102 (2010), 253-254; Id., Esort. ap. postsinodale Verbum Domini (30 settembre 2010), 104: AAS 102 (2010), 772-773.\n\n[105] AAS 97 (2005), 712.\n\n[106] Giovanni Paolo II, Lett. enc. Evangelium vitae (25 marzo 1995), 57: AAS 87 (1995), 466.\n\n[107] I Padri sinodali si sono riferiti a varie situazioni, come, ad esempio: i bambini uccisi prima della nascita, i piccoli non desiderati, gli orfani, gli albini, i fanciulli di strada, quelli abbandonati, i bambini-soldato, i bambini prigionieri, i piccoli forzati a lavorare, quelli maltrattati a causa di un handicap fisico o mentale, quelli considerati come stregoni, i fanciulli detti serpenti, i ragazzi venduti come schiavi sessuali, quelli traumatizzati, senza alcuna prospettiva di un avvenire… (cfr Propositio 49).\n\n[108] Cfr Giovanni Paolo II, Lettera ai bambini (13 dicembre 1994): Insegnamenti XVII/2 (1994), 1077.\n\n[109] Cfr Messaggio finale, 30.\n\n[110] Lett. enc. Populorum progressio (26 marzo 1967), 14: AAS 59 (1967), 264; cfr Benedetto XVI, Lett. enc. Caritas in veritate (29 giugno 2009), 18: AAS 101 (2009), 653-654.\n\n[111] Propositio 20.\n\n[112] Giovanni Paolo II, Lett. enc. Evangelium vitae (25 marzo 1995), 82: AAS 87 (1995), 495.\n\n[113] Cfr Propositio 53.\n\n[114] Cfr Propositio 52.\n\n[115] Cfr Propositio 51.\n\n[116] Cfr Messaggio finale, 31.\n\n[117] Cfr Propositio 19.\n\n[118] Cfr Benedetto XVI, Lett. enc. Caritas in veritate (29 giugno 2009), 21: AAS 101 (2009), 655-656.\n\n[119] Conc. Ecum. Vat. II, Dichiarazione sulla libertà religiosa Dignitatis humanae, 13.\n\n[120] Cfr Propositiones 17.29.\n\n[121] Cfr Messaggio finale, 32.\n\n[122] Cfr Benedetto XVI, Lett. enc. Caritas in veritate (29 giugno 2009), 42: AAS 101 (2009), 677-678; Propositio 15.\n\n[123] II Assemblea Generale Ordinaria del Sinodo dei Vescovi, Doc. Justitia in mundo (30 novembre 1971), Proposizione 8a: AAS 63 (1971), 941.\n\n[124] Ibid., Proposizioni 8b e 8c: AAS 63 (1971), 941.\n\n[125] Cfr Propositio 22.\n\n[126] Cfr Propositio 30.\n\n[127] Cfr Congregazione per la Dottrina della Fede, Nota dottrinale circa alcune questioni riguardanti l’impegno e il comportamento dei cattolici nella vita politica (24 novembre 2002): AAS 96 (2004), 359-370.\n\n[128] Catechismo della Chiesa Cattolica, 2419.\n\n[129] Cfr Propositio 24; Benedetto XVI, Lett. enc. Caritas in veritate (29 giugno 2009), 58.60.67: AAS 101 (2009) 693-694, 695, 700-701; Catechismo della Chiesa Cattolica, 1883.1885.\n\n[130] Cfr Propositio 25.\n\n[131] Cfr Propositio 26.\n\n[132] Benedetto XVI, Lett. enc. Caritas in veritate (29 giugno 2009), 43: AAS 101 (2009), 679.\n\n[133] Cfr Propositio 54.\n\n[134] Ibidem.\n\n[135] Cfr Propositio 55.\n\n[136] Cfr Propositio 54.\n\n[137] Cfr Propositio 28.\n\n[138] Cfr Benedetto XVI, Discorso ai membri del Consiglio speciale per l’Africa del Sinodo dei Vescovi (Yaoundé, 19 marzo 2009): AAS 101 (2009), 310.\n\n[139] Cfr Id., Lett. enc. Caritas in veritate (29 giugno 2009), 62; AAS 101 (2009), 696-697.\n\n[140] Ibid., 42: AAS 101 (2009), 677.\n\n[141] Ibid., 36: AAS 101 (2009), 672.\n\n[142] Ibid., 47: AAS 101 (2009), 684; cfr Propositio 31.\n\n[143] Cfr Propositiones 10.11.12.13.\n\n[144] Confessiones, VII, 10, 16: PL 32, 742.\n\n[145] Cfr Propositio 10.\n\n[146] Dich. sulle relazioni della Chiesa con le religioni non cristiane Nostra Aetate, 2; cfr Propositio 13.\n\n[147] Conc. Ecum. Vat. II, Dich. sulle relazioni della Chiesa con le religioni non cristiane Nostra Aetate, 3.\n\n[148] Cfr Messaggio finale, 41.\n\n[149] Cfr Propositio 12.\n\n[150] Cfr Benedetto XVI, Messaggio per la Giornata Mondiale della Pace 2011: AAS 103 (2011), 46-58.\n\n[151] Cfr Propositio 18.\n\n[152] Benedetto XVI, Lett. enc. Caritas in veritate (29 giugno 2009), 30: AAS 101 (2009), 665.\n\n[153] Cfr. Congregazione per i Vescovi, Direttorio per il Ministero pastorale dei Vescovi, Apostolorum successores (22 febbraio 2004), 33-48: Ench. Vat. 22, nn. 1650-1676.\n\n[154] Epistula 33,1: PL 4,297.\n\n[155] Benedetto XVI, Discorso ai Vescovi di Francia (Lourdes, 14 settembre 2008): Insegnamenti IV/2 (2008), 321.\n\n[156] Propositio 3.\n\n[157] Cfr Propositio 4.\n\n[158] Cfr Ibidem.\n\n[159] Cfr Propositio 39.\n\n[160] Cfr Messaggio finale, n. 20.\n\n[161] Cfr Propositio 39.\n\n[162] Cfr Benedetto XVI, Discorso alla Curia Romana (21 dicembre 2009): AAS 102 (2010), 35.\n\n[163] Epistula 66,1: PL 4,398.\n\n[164] S. Ignazio d’Antiochia, Ad Magnesios, III,2: ed. F.X. FUNK, 233.\n\n[165] Benedetto XVI. Esort. ap. postsinodale Sacramentum caritatis (22 febbraio 2007), 24: AAS 99 (2007), 125.\n\n[166] Apologeticum, 50,13: PL 1,603.\n\n[167] Cfr. Congregazione per l’Educazione Cattolica, Norme fondamentali per la formazione dei diaconi permanenti (22 febbraio 1998), 8: Ench. Vat. 17, n. 167; Congregazione per il Clero, Direttorio per il ministero e la vita dei diaconi permanenti (22 febbraio 1998), 6, 8 e 48: Ench. Vat. 17, nn. 291.294-297.376-378.\n\n[168] Cfr. Lineamenta, n. 89.\n\n[169] Cfr Propositio 50.\n\n[170] Cfr Propositio 41.\n\n[171] Cfr Propositio 42.\n\n[172] Cfr Conc. Ecum. Vat. II, Cost. dogm. sulla Chiesa Lumen gentium, 46.\n\n[173] Cfr Id., Decr. sull’attività missionaria della Chiesa Ad gentes, 18.\n\n[174] Cfr Propositio 40.\n\n[175] Ibidem.\n\n[176] Cfr Lettera ai seminaristi (18 ottobre 2010): L’Osservatore Romano (18-19 ottobre 2010), p. 12.\n\n[177] Benedetto XVI, Discorso ai membri del Consiglio speciale per l’Africa del Sinodo dei Vescovi (Yaoundé, 19 marzo 2009): AAS 101 (2009), 311-312.\n\n[178] Cfr Propositio 44; Giovanni Paolo II, Esort. ap. postinodale Ecclesia in Africa (14 settembre 1995), 91: AAS 88 (1996), 57.\n\n[179] Cfr Giovanni Paolo II, Esort. ap. postsinodale Christifideles laici (30 dicembre 1988), 15.17: AAS 81 (1989), 413-416 e 418-421.\n\n[180] Propositio 37.\n\n[181] N. 103: AAS 88 (1996), 62-63.\n\n[182] Benedetto XVI, II Assemblea speciale per l’Africa del Sinodo dei Vescovi. Meditazione durante l’ora terza (5 ottobre 2009): AAS 101 (2009), 920.\n\n[183] Ibidem.\n\n[184] Conc. Ecum. Vat. II, Cost. dogm. sulla Chiesa Lumen gentium, 1.\n\n[185] Benedetto XVI, Lett. enc. Deus caritas est (25 dicembre 2005), 39: AAS 98 (2006), 250.\n\n[186] Cfr Propositio 35.\n\n[187] Benedetto XVI, Omelia a Nazareth (14 maggio 2009): AAS 101 (2009), 480.\n\n[188] Cfr Id., Esort. ap. postsinodale Sacramentum caritatis (22 febbraio 2007), 49: AAS 99 (2007), 143.\n\n[189] Cfr Propositio 36.\n\n[190] N. 103: AAS 88 (1996), 62-63.\n\n[191] Benedetto XVI, Discorso ai membri del Consiglio speciale per l’Africa del Sinodo dei Vescovi (Yaoundé, 19 marzo 2009): AAS 101 (2009), 312.\n\n[192] Cfr Messaggio finale, 31.\n\n[193] Ibidem.\n\n[194] Cfr Giovanni Paolo II, Esort. ap. postsinodale Ecclesia in Africa (14 settembre 1995), 124: AAS 88 (1996), 72-73.\n\n[195] Cfr Propositio 56.\n\n[196] Benedetto XVI, Lett. enc. Caritas in veritate (29 giugno 2009), 73: AAS 101 (2009), 705.\n\n[197] Ibid., 73: AAS 101 (2009), 704-705.\n\n[198] Cfr Propositio 56.\n\n[199] Commentariorum in Isaiam prophetam, Prologus: PL 24, 17.\n\n[200] Cfr Propositio 46\n\n[201] Benedetto XVI, Esort. ap. postsinodale Sacramentum caritatis (22 febbraio 2007), 82: AAS 99 (2007), 168-169; Id., Lett. enc. Deus caritas est (25 dicembre 2005), 14: AAS 98 (2006), 228-229.\n\n[202] Cfr Propositio 8.\n\n[203] Benedetto XVI, Esort. ap. postsinodale Sacramentum caritatis (22 febbraio 2007), 51: AAS 99 (2007), 144.\n\n[204] Ibidem, 83: AAS 99 (2007), 169.\n\n[205] Cfr Propositio 5.\n\n[206] Cfr Propositio 6; Giovanni Paolo II, Esort. ap. postsinodale Reconciliatio et Poenitentia (2 dicembre 1984), 23: AAS 77 (1985), 233-235.\n\n[207] Propositio 8.\n\n[208] Cfr ibidem.\n\n[209] Ibidem.\n\n[210] Propositio 9.\n\n[211] Benedetto XVI, Lett. enc. Spe salvi (30 novembre 2007), 49: AAS 99 (2007), 1025.\n\n[212] Congregazione per la Dottrina della Fede, Nota dottrinale su alcuni aspetti dell’Evangelizzazione (3 dicembre 2007), 12: AAS 100 (2008), 501.\n\n[213] Cfr S. Tommaso d’Aquino, Summa Theologiae, Ia-IIae,\n\nq. 106, a. 1.\n\n[214] Benedetto XVI, Esort. ap. postsinodale Verbum Domini (30 settembre 2010), 122: AAS 102 (2010), 785.\n\n[215] Propositio 34.\n\n[216] Ibidem; cfr Paolo VI, Esort. ap. Evangelii nuntiandi (8 dicembre 1975), 21: AAS 68 (1976), 19-20.\n\n[217] Giovanni Paolo II, Esort. ap. postsinodale Ecclesia in Africa (14 settembre 1995), 31: AAS 88 (1996), 21.\n\n[218] Id., Discorso ai Vescovi membri del Consiglio episcopale latino-americano (9 marzo 1983): AAS 75 (1983), 778.\n\n[219] Cfr n. 29: AAS 102 (2010), 708.\n\n[220] Benedetto XVI, Discorso ai membri del Consiglio speciale per l’Africa del Sinodo dei Vescovi (Yaoundé, 19 marzo 2009): AAS 101 (2009), 312.\n\n[221] Id., Lett. enc. Spe salvi (30 novembre 2007), 1: AAS 99 (2007), 985.\n\n[222] Id., Omelia della Messa di conclusione della II Assemblea Speciale per l’Africa del Sinodo dei Vescovi (25 ottobre 2009): AAS 101 (2009), 918.\n\n[223] Ibidem.\n\n[224] Cfr ibidem.\n\n[225] Benedetto XVI, Discorso alla Curia Romana (21 dicembre 2009): AAS 102 (2010), 34.\n\n[226] Cfr Propositio 57.\n\n© Copyright 2011 - Libreria Editrice Vaticana\n\nCopyright © Dicastero per la Comunicazione\n\nLa Santa Sede\n\nLa Santa Sede","witnesses":[{"sourceUrl":"https://www.vatican.va/content/benedict-xvi/it/apost_exhortations/documents/hf_ben-xvi_exh_20111119_africae-munus.html","sha256":"d50be7b4de774ef3934b19b35e6019173f35df8512f75b48e1f916f171623e60","localUrl":"assets/docs/magisterium/source-corpus/africae-munus-715d7d0db2/it.html","textUrl":"assets/docs/magisterium/source-corpus/africae-munus-715d7d0db2/it.txt"}]},"pt":{"code":"pt","label":"Português","contentFormat":"plain-text","text":"Africae munus: Exortação Apostólica Pós-Sinodal sobre a Igreja na África ao serviço da reconciliação, da justiça e da paz (19 de novembro de 2011)\n\nA Santa Sé\n\nportuguês\n\nFrançais\n\nEnglish\n\nItaliano\n\nPortuguês\n\nEspañol\n\nDeutsch\n\nPolski\n\nالعربيّة\n\n中文\n\nLatine\n\n×\n\nA Santa Sé\n\nMagisterium\n\nCalendário\n\nCelebrações litúrgicas\n\nBilhetes para audiências e celebrações papais\n\nSumos Pontífices\n\nColégio Cardinalício\n\nCúria Romana e outras Organizações\n\nSínodo\n\nSala de Imprensa\n\nVatican News - Radio Varicana\n\nL'Osservatore Romano\n\nBento XVI\n\nExortações Apostólicas\n\nA\n\nA\n\nA\n\nGeração de PDF em andamento.....\n\nAR\n\n- DE\n\n- EN\n\n- ES\n\n- FR\n\n- IT\n\n- PL\n\n- PT\n\n- SW\n\nEXORTAÇÃO APOSTÓLICA\n\nPÓS-SINODAL\n\nAFRICAE MUNUS\n\nDO SANTO PADRE\n\nBENTO XVI\n\nAO EPISCOPADO, AO CLERO,\n\nÀS PESSOAS CONSAGRADAS\n\nE AOS FIÉIS LEIGOS\n\nSOBRE A IGREJA NA ÁFRICA\n\nAO SERVIÇO DA RECONCILIAÇÃO\n\nDA JUSTIÇA E DA PAZ\n\n«Vós sois o sal da terra …\n\nVós sois a luz do mundo»\n\n(Mt 5, 13.14)\n\nÍNDICE\n\nINTRODUÇÃO\n\nI PARTE\n\n« EU RENOVO TODAS AS COISAS » (Ap 21,5) [14]\n\nCAPÍTULO I\n\nAO SERVIÇO DA RECONCILIAÇÃO, DA JUSTIÇA E DA PAZ\n\nI. Autênticos servidores da Palavra de Deus [15-16]\n\nII. Cristo no coração das realidades africanas: fonte de reconciliação, de justiça e de paz [17-18]\n\nA. « Reconciliai-vos com Deus » (2 Cor 5, 20) [19-21]\n\nB. Tornar-se justo e construir uma ordem social justa [22-23]\n\n1. Viver da justiça de Cristo [24-25]\n\n2. Criar uma ordem justa na lógica das Bem-aventuranças [26-27]\n\nC. O amor na verdade: fonte de paz [28]\n\n1. Serviço fraterno concreto [29]\n\n2. A Igreja como uma sentinela [30]\n\nCAPÍTULO II\n\nOS CANTEIROS PARA A CONSTRUÇÃO DA RECONCILIAÇÃO,\n\nDA JUSTIÇA E DA PAZ [31]\n\nI. A atenção à pessoa humana\n\nA. A metanoia: uma autêntica conversão [32]\n\nB. Viver a verdade do sacramento da Penitência e da Reconciliação [33]\n\nC. Uma espiritualidade de comunhão [34-35]\n\nD. A inculturação do Evangelho e a evangelização da cultura [36-38]\n\nE. O dom de Cristo: a Eucaristia e a Palavra de Deus [39-41]\n\nII. Viver unidos\n\nA. A família [42-46]\n\nB. As pessoas idosas [47-50]\n\nC. Os homens [51-54]\n\nD. As mulheres [55-59]\n\nE. Os jovens [60-64]\n\nF. As crianças [65-68]\n\nIII. A visão africana da vida [69]\n\nA. A protecção da vida [70-78]\n\nB. O respeito da criação e o ecossistema [79-80]\n\nC. A boa governação dos Estados [81-83]\n\nD. Os emigrantes, deslocados e refugiados [84-85]\n\nE. A globalização e a ajuda internacional [86-87]\n\nIV. O diálogo e a união entre os crentes [88]\n\nA. O diálogo ecuménico e o desafio dos novos movimentos religiosos [89-91]\n\nB. O diálogo inter-religioso\n\n1. As religiões tradicionais africanas [92-93]\n\n2. O Islão [94]\n\nC. Tornar-se « sal da terra » e « luz do mundo » [95-96]\n\nII PARTE\n\n« A CADA UM É DADA A MANIFESTAÇÃO DO ESPÍRITO,\n\nPARA PROVEITO COMUM » (1 Cor 12, 7) [97-98]\n\nCAPÍTULO I\n\nOS MEMBROS DA IGREJA [99]\n\nI. Os bispos [100-107]\n\nII. Os sacerdotes [108-112]\n\nIII. Os missionários [113-114]\n\nIV. Os diáconos permanentes [115-116]\n\nV. As pessoas consagradas [117-120]\n\nVI. Os seminaristas [121-124]\n\nVII. Os catequistas [125-127]\n\nVIII. Os leigos [128-131]\n\nCAPÍTULO II\n\nPRINCIPAIS CAMPOS DO APOSTOLADO [132]\n\nI. A Igreja como presença de Cristo [133]\n\nII. O mundo da educação [134-138]\n\nIII. O mundo da saúde [139-141]\n\nIV. O mundo da informação e da comunicação [142-146]\n\nCAPÍTULO III\n\n« LEVANTA-TE, TOMA A TUA ENXERGA E ANDA » (Jo 5, 8)\n\nI. O ensinamento de Jesus na piscina de Betzatá [147-149]\n\nII. A Palavra de Deus e os Sacramentos\n\nA. A Sagrada Escritura [150-151]\n\nB. A Eucaristia [152-154]\n\nC. A Reconciliação [155-158]\n\nIII. A nova evangelização [159]\n\nA. Portadores de Cristo, « luz do mundo » [160-162]\n\nB. Testemunhas de Cristo Ressuscitado [163-166]\n\nC. Missionários seguindo Cristo [167-171]\n\nCONCLUSÃO:\n\n« CORAGEM, LEVANTA-TE QUE ELE CHAMA-TE » (Mc 10, 49) [172-177]\n\nINTRODUÇÃO\n\n1. O serviço da África ao Senhor Jesus Cristo é um tesouro precioso que confio, neste princípio do terceiro milénio, aos bispos, aos sacerdotes, aos diáconos permanentes, às pessoas consagradas, aos catequistas e aos leigos daquele amado continente e ilhas adjacentes. Esta missão leva a África a aprofundar a vocação cristã; convida-a a viver, em nome de Jesus, a reconciliação entre as pessoas e as comunidades, e a promover a paz e a justiça na verdade para todos.\n\n2. Quis que a segunda Assembleia Especial para a África do Sínodo dos Bispos, que decorreu de 4 a 25 de Outubro de 2009, se situasse no prolongamento da Assembleia de 1994, « que se revelou um acontecimento de esperança e de ressurreição, no momento mesmo em que as vicissitudes humanas pareciam antes impelir a África para o desânimo e o desespero ».[1] A Exortação apostólica pós-sinodal Ecclesia in Africa do meu predecessor, o Beato João Paulo II, recolhera as orientações e as opções pastorais dos Padres sinodais para uma nova evangelização do continente africano. Convinha, no termo do primeiro decénio deste terceiro milénio, reavivar a nossa fé e a nossa esperança, contribuindo assim para a construção duma África reconciliada pelos caminhos da verdade e da justiça, do amor e da paz (cf. Sl 85/84, 11). Com os Padres sinodais, recordo que, « se o Senhor não edificar a casa, em vão trabalham os construtores » (Sl 127/126, 1).\n\n3. Uma vitalidade eclesial excepcional e o desenvolvimento teológico da Igreja como Família de Deus[2] foram os resultados mais visíveis do Sínodo de 1994. Para dar à Igreja de Deus presente no continente africano e ilhas adjacentes um novo impulso, carregado de esperança e de caridade evangélica, pareceu-me necessário convocar uma segunda Assembleia Sinodal. Sustentadas pela invocação diária do Espírito Santo e a oração de inumeráveis fiéis, as Sessões sinodais produziram frutos que eu desejaria, através deste documento, transmitir à Igreja universal e, de modo particular, à Igreja na África,[3] para que seja verdadeiramente « sal da terra » e « luz do mundo » (cf. Mt 5, 13.14).[4] Animada por uma « fé que actua pelo amor » (Gl 5, 6), a Igreja deseja produzir frutos de amor: a reconciliação, a paz e a justiça (cf. 1 Cor 13, 4-7). Esta é a sua missão específica.\n\n4. A qualidade das intervenções dos Padres sinodais e das outras pessoas que intervieram durante as Sessões, impressionou-me. O realismo e a clarividência dos seus contributos demonstraram a maturidade cristã do continente. Não tiveram medo de olhar de frente a verdade e procuraram, sinceramente, pensar nas soluções possíveis para os problemas que enfrentam as suas Igrejas particulares, e também a Igreja universal. Constataram também que as bênçãos de Deus, Pai de todos, são incalculáveis. Deus nunca abandona o seu povo. Não me parece necessário alongar-me sobre as diversas situações sociopolíticas, étnicas, económicas ou ecológicas que vivem diariamente os africanos e que não podem ser ignoradas. Os africanos sabem melhor do que ninguém como demasiadas vezes, infelizmente, estas situações são difíceis, dramáticas ou mesmo trágicas. Rendo homenagem aos africanos e a todos os cristãos daquele continente que as enfrentam com coragem e dignidade. Desejam, com razão, que esta dignidade seja reconhecida e respeitada. Posso assegurar-lhes que a Igreja respeita e ama a África.\n\n5. Perante os numerosos desafios que a África deseja vencer para se tornar cada vez mais uma terra de promessas, a Igreja poderia – como sucedeu a Israel – ser tentada pelo desânimo, mas os nossos antepassados na fé mostraram-nos a justa atitude a adoptar; assim Moisés, o servo do Senhor, « pela fé, (…) manteve-se firme, como se contemplasse o invisível » (Heb 11, 27). Como no-lo recorda o autor da Carta aos Hebreus, « a fé é garantia das coisas que se esperam e certeza daquelas que não se vêem » (11, 1). Ora, é este olhar de fé e esperança que exorto a Igreja inteira a ter com a África. Jesus Cristo, que nos convidou a ser « o sal da terra » e « a luz do mundo » (Mt 5, 13.14), oferece-nos a força do Espírito para realizarmos cada vez melhor este ideal.\n\n6. Na minha ideia, esta palavra de Cristo – « Vós sois o sal da terra (…) vós sois a luz do mundo » – devia ser o fio condutor do Sínodo e também do período pós-sinodal. Em Yaoundée, falando ao conjunto dos fiéis africanos, disse: « Através de Jesus, já lá vão dois mil anos, o próprio Deus trouxe o sal e a luz à África. Desde então, a semente da sua presença está enterrada nas profundezas do coração deste amado continente e germina pouco a pouco através e para além das vicissitudes da sua história humana ».[5]\n\n7. A Exortação Ecclesia in Africa assumiu « a ideia-chave » da Igreja « Família de Deus », tendo os Padres sinodais reconhecido nela « uma expressão da natureza da Igreja, particularmente apropriada para a África. Com efeito, a imagem acentua a atenção pelo outro, a solidariedade, as calorosas relações de acolhimento, de diálogo e de mútua confiança ».[6] A Exortação convida as famílias cristãs africanas a tornarem-se « igrejas domésticas »,[7] para ajudar as respectivas comunidades a reconhecer que pertencem a um único e mesmo Corpo. Esta imagem é importante não só para a Igreja na África mas também para a Igreja universal, numa época em que a família é ameaçada por aqueles que querem uma vida sem Deus. Privar de Deus o continente africano significaria fazê-lo morrer pouco a pouco, tirando-lhe a sua alma.\n\n8. Na tradição viva da Igreja, correspondendo à solicitação da Exortação Ecclesia in Africa,[8] ver a Igreja como uma família e uma fraternidade equivale a restaurar um aspecto do seu património. Nesta realidade em que Jesus Cristo, « o primogénito de muitos irmãos » (Rm 8, 29), reconciliou todos os homens com Deus Pai (cf. Ef 2, 14-18) e deu o Espírito Santo (cf. Jo 20, 22), a Igreja torna-se, por sua vez, portadora desta Boa Nova da filiação divina de cada pessoa humana: é chamada a transmiti-la a toda a humanidade, proclamando a salvação realizada por Cristo em nosso favor, celebrando a comunhão com Deus e vivendo a fraternidade na solidariedade.\n\n9. A memória da África guarda a dolorosa recordação das cicatrizes deixadas pelas lutas fratricidas entre as etnias, pela escravatura e pela colonização. Ainda hoje o continente se vê confrontado com rivalidades, com novas formas de escravatura e de colonização. A primeira Assembleia Especial comparara-o ao homem que tinha caído vítima dos salteadores, abandonado moribundo na beira da estrada (cf. Lc 10, 25-37). Por isso se pôde falar da « marginalização » da África. Uma tradição, nascida em terra africana, identifica o bom Samaritano com o próprio Senhor Jesus e convida à esperança; de facto, Clemente de Alexandria deixou escrito: « Quem, mais do que Ele, teve piedade de nós, que estávamos, por assim dizer, condenados à morte pelas potências do mundo das trevas, prostrados por uma imensidade de feridas, temores, cobiças, zangas, angústias, mentiras e devassidões? O único médico destas feridas é Jesus ».[9] Deste modo, há numerosos motivos de esperança e de acção de graças. Assim, por exemplo, apesar das grandes pandemias – como o paludismo, a sida, a tuberculose e outras – que dizimam a sua população e que a medicina procura cada vez mais eficazmente extirpar, a África mantém a sua alegria de viver, de celebrar a vida que provém do Criador no acolhimento dos nascituros para aumentar a família e a comunidade humana. De igual modo vejo um motivo de esperança no rico património intelectual, cultural e religioso de que é depositária a África. Esta deseja preservá-lo, explorá-lo ainda mais e dá-lo a conhecer ao mundo. Trata-se de um contributo essencial e positivo.\n\n10. A segunda Assembleia Sinodal para a África deteve-se sobre o tema da reconciliação, da justiça e da paz. A rica documentação que me foi entregue depois da Assembleia – os Lineamenta, o Instrumentum laboris, as Relações redigidas antes e depois dos debates, as intervenções e as considerações dos grupos de trabalho – convida a « transformar a teologia em pastoral, isto é, num ministério pastoral muito concreto, no qual as grandes visões da Sagrada Escritura e da Tradição sejam aplicadas à acção dos bispos e dos sacerdotes num tempo e num lugar determinados ».[10]\n\n11. Assim, movido por solicitude paterna e pastoral, dirijo este documento à África de hoje, que conheceu os traumas e os conflitos que sabemos. O homem é plasmado pelo seu passado, mas vive e caminha no presente; e olha para o futuro. Como o resto do mundo, a África vive um choque cultural que ameaça os alicerces milenários da vida social e, por vezes, torna difícil o encontro com a modernidade. Nesta crise antropológica com que se debate, o continente africano poderá encontrar caminhos de esperança instaurando um diálogo entre os membros dos seus diversos componentes religiosos, sociais, políticos, económicos, culturais e científicos. Para isso terá necessidade de encontrar e promover uma concepção da pessoa e da sua relação com a realidade assente numa profunda renovação espiritual.\n\n12. Na Exortação Ecclesia in Africa, João Paulo II sublinhava que, « apesar da civilização contemporânea lembrar uma “aldeia global”, na África, como aliás noutras partes do mundo, o espírito de diálogo, de paz e reconciliação está ainda longe de habitar no coração de todos os homens. As guerras, os conflitos, os comportamentos racistas e xenófobos ainda dominam demasiadamente o mundo das relações humanas ».[11] A esperança, que caracteriza uma vida autenticamente cristã, recorda-nos que o Espírito Santo está em acção por todo o lado, inclusive no continente africano, e que as forças da vida, que nascem do amor, prevalecem sempre sobre as forças da morte\n\n(cf. Ct 8, 6-7). Por isso, os Padres sinodais viram que as dificuldades encontradas pelos países e Igrejas particulares da África não constituíam obstáculos intransponíveis; antes, eram um desafio lançado ao que de melhor há em nós: à nossa imaginação, à nossa inteligência, à nossa vocação de seguir sem reservas os passos de Jesus Cristo, de procurar Deus, « Amor eterno e Verdade absoluta ».[12] E a Igreja, com todos os protagonistas da sociedade africana, sente-se chamada a aceitar estes desafios. De certo modo, é um imperativo do Evangelho.\n\n13. Através deste documento, desejo oferecer os frutos e os estímulos do Sínodo e convido todos os homens e mulheres de boa vontade a considerar a África com um olhar de fé e caridade, para a ajudar a tornar-se, por meio de Cristo e do Espírito Santo, luz do mundo e sal da terra (cf. Mt 5, 13.14). Um tesouro precioso está presente na alma da África, onde vislumbro « um imenso “pulmão” espiritual para uma humanidade que se apresenta em crise de fé e de esperança »,[13] graças às extraordinárias riquezas humanas e espirituais dos seus filhos, das suas variadas culturas, do seu solo e subsolo com imensos recursos. Entretanto, para se manter de pé com dignidade, a África tem necessidade de ouvir a voz de Cristo que, hoje, proclama o amor pelo outro, incluindo o inimigo, até ao dom da própria vida e que, hoje, reza pela unidade e a comunhão de todos os homens em Deus (cf. Jo 17, 20-21).\n\nI PARTE\n\n« EU RENOVO TODAS AS COISAS »\n\n(Ap 21, 5)\n\n14. O Sínodo permitiu discernir os pontos fulcrais da missão para uma África que aspira pela reconciliação, a justiça e a paz. Compete às Igrejas particulares traduzir estes pontos em « ardorosos propósitos e directrizes concretas de acção ».[14] Com efeito, é « nas Igrejas locais que se podem estabelecer as linhas programáticas concretas\n\n– objectivos e métodos de trabalho, formação e valorização dos agentes, busca dos meios necessários – que permitam levar o anúncio de Cristo às pessoas, plasmar as comunidades, permear em profundidade, através do testemunho dos valores evangélicos, a sociedade e a cultura »[15] africanas.\n\nCapítulo I\n\nAO SERVIÇO DA RECONCILIAÇÃO,\n\nDA JUSTIÇA E DA PAZ\n\nI. Autênticos servidores da Palavra de Deus\n\n15. Uma África, que avança jubilosa e viva, exprime o louvor de Deus, como sublinhava Santo Ireneu: « A glória de Deus é o homem vivo ». Mas acrescenta imediatamente: « A vida do homem é a visão de Deus ».[16] Por isso, ainda hoje, a tarefa essencial da Igreja é levar a mensagem do Evangelho ao coração das sociedades africanas, conduzir rumo à visão de Deus. Como o sal dá sabor aos alimentos, assim esta mensagem faz das pessoas que a vivem autênticas testemunhas. Todos aqueles que assim crescerem, tornam-se capazes de se reconciliar em Jesus Cristo; tornam-se lâmpadas para os seus irmãos. Deste modo, juntamente com os Padres do Sínodo, convido « a Igreja na África a ser testemunha no serviço da reconciliação, da justiça e da paz, como “sal da terra” e “luz do mundo” »,[17] para que a sua vida corresponda a este apelo: « Igreja na África, família de Deus, levanta-te, porque te chama o Pai celeste! ».[18]\n\n16. É significativo que Deus tenha permitido que o segundo Sínodo para a África fosse celebrado imediatamente depois do Sínodo consagrado à Palavra de Deus na vida e na missão da Igreja. Este Sínodo lembrou o dever imperioso que tem o discípulo de perceber Cristo que chama através da sua Palavra. Por meio dela, os fiéis aprendem a escutar Cristo e a deixar-se guiar pelo Espírito Santo que nos revela o sentido de todas as coisas (cf. Jo 16, 13). Com efeito, « a leitura e a meditação da Palavra de Deus radicam-nos mais profundamente em Cristo e orientam o nosso ministério de servidores da reconciliação, da justiça e da paz ».[19] Como recordava o mesmo Sínodo, « para se tornar seus irmãos e suas irmãs, é necessário ser daqueles que “ouvem a Palavra de Deus e a põem em prática” (Lc 8, 21). A escuta autêntica é obedecer e agir, é fazer desabrochar na vida a justiça e o amor, é oferecer na existência e na sociedade um testemunho na linha do apelo dos profetas, que unia constantemente Palavra de Deus e vida, fé e rectidão, culto e compromisso social ».[20] Escutar e meditar a Palavra de Deus significa desejar que esta penetre e modele a nossa vida para nos reconciliar com Deus, para permitir a Deus que nos conduza a uma reconciliação com o próximo, caminho indispensável para a construção duma comunidade de pessoas e de povos. Que a Palavra de Deus encarne verdadeiramente nos nossos corações e nas nossas vidas!\n\nII.\n\nCristo no coração das realidades africanas:\n\nfonte de reconciliação, de justiça e de paz\n\n17. Os três conceitos principais do tema sinodal, ou seja, a reconciliação, a justiça e a paz, fizeram o Sínodo confrontar-se com a sua « responsabilidade teológica e social »[21] e permitiram interrogar-se também sobre a função pública da Igreja e o seu lugar no contexto africano actual.[22] « Poder-se-ia dizer que reconciliação e justiça sejam os dois pressupostos essenciais da paz e, por conseguinte, definam em certa medida também a sua natureza ».[23] A tarefa que devemos especificar não é fácil, porque se situa entre o empenho imediato em política – que não entra nas competências directas da Igreja – e a retirada ou a evasão para teorias teológicas e espirituais, com o risco de constituir uma fuga diante duma responsabilidade concreta na história humana.\n\n18. « Deixo-vos a paz, dou-vos a minha paz » – diz o Senhor, que acrescenta – « Não é como a dá o mundo, que Eu vo-la dou » (Jo 14, 27). A paz dos homens, que se obtenha sem a justiça, é ilusória e efémera. A justiça dos homens, que não tenha a sua fonte na reconciliação através da verdade na caridade (cf. Ef 4, 15), permanece incompleta; não é autêntica justiça. É o amor da verdade – « a verdade completa », para a qual só o Espírito nos pode guiar (cf. Jo 16, 13) – que traça o caminho que toda a justiça humana deve tomar, para chegar à restauração dos laços de fraternidade na « família humana, comunidade de paz »,[24] reconciliada com Deus por Jesus Cristo. A justiça não é desencarnada; está necessariamente ancorada na coerência humana. Uma caridade, que não respeite a justiça e o direito de todos, é falsa. Por isso, encorajo os cristãos a tornarem-se modelos em matéria de justiça e caridade (cf. Mt 5, 19-20).\n\nA. « Reconciliai-vos com Deus » (2 Cor 5, 20)\n\n19. « A reconciliação é um conceito pré-político e uma realidade pré-política, que, por isso mesmo, se revela da máxima importância para a própria tarefa política. Se não se criar nos corações a força da reconciliação, falta o pressuposto interior para o compromisso político pela paz. No Sínodo, os Pastores da Igreja comprometeram-se em prol daquela purificação interior do homem que constitui a condição preliminar essencial para a edificação da justiça e da paz. Mas esta purificação e maturação interior rumo a uma verdadeira humanidade não podem existir sem Deus ».[25]\n\n20. Com efeito, é a graça de Deus que nos dá um coração novo e nos reconcilia com Ele e com os outros.[26] Foi Cristo que restabeleceu a humanidade no amor do Pai. Consequentemente, a reconciliação tem a sua fonte neste amor; nasce da iniciativa que o Pai tomou de renovar a relação com a humanidade, relação rompida com o pecado do homem. Em Jesus Cristo, « na sua vida e no seu ministério, mas especialmente na sua morte e ressurreição, o apóstolo Paulo viu Deus Pai que reconcilia o mundo (todas as coisas no céu e na terra) consigo mesmo, cancelando os pecados dos homens (cf. 2 Cor 5, 19; Rm 5, 10, Cl 1, 21-22). O Apóstolo viu Deus reconciliar consigo mesmo judeus e gentios, formando dos dois povos um só corpo através da cruz (cf. Ef 2, 15; 3, 6). Deste modo, a experiência da reconciliação estabelece a comunhão a dois níveis: por um lado, a comunhão entre Deus e os homens e, por outro, dado que a referida experiência faz de nós (humanidade reconciliada) também “embaixadores da reconciliação”, ela restabelece igualmente a comunhão entre os homens ».[27] Portanto « a reconciliação não se limita ao desígnio que Deus tem de reconduzir a Si, em Cristo, a humanidade alienada e pecadora, através do perdão dos pecados e por meio do amor. É também a restauração das relações entre as pessoas mediante a harmonização das diferenças e a supressão dos obstáculos ao seu relacionamento através da experiência do amor de Deus ».[28] Bem o ilustra a parábola do filho pródigo quando o evangelista nos apresenta, no regresso do filho mais novo, isto é, na sua conversão, a necessidade de se reconciliar, por um lado, com seu pai e, por outro, com seu irmão mais velho graças à mediação do pai (cf. Lc 15, 11-32). Testemunhos comovedores de fiéis africanos, « testemunhos concretos de sofrimento e de reconciliação nas tragédias da história recente do continente »[29] mostraram a força do Espírito que transforma os corações das vítimas e dos seus verdugos para restabelecer a fraternidade.[30]\n\n21. De facto, só uma autêntica reconciliação gera uma paz duradoura na sociedade. Seus protagonistas são, sem dúvida, as autoridades governamentais e os chefes tradicionais, mas são-no igualmente os simples cidadãos. Depois de um conflito, a reconciliação muitas vezes conduzida e efectuada no silêncio e com discrição restaura a união dos corações e a serena convivência. Graças a ela, depois de longos períodos de guerra, as nações reencontram a paz, as sociedades profundamente feridas pela guerra civil ou pelo genocídio reconstroem a sua unidade. Foi oferecendo e acolhendo o perdão[31] que as memórias feridas das pessoas ou das comunidades se puderam curar, e as famílias outrora divididas reencontraram a harmonia. Como fizeram questão de sublinhar os Padres do Sínodo, « a reconciliação supera as crises, restaura a dignidade das pessoas e abre o caminho ao progresso e à paz duradoura entre os povos, a todos os níveis ».[32]\n\nEsta reconciliação, para se tornar efectiva, deverá ser acompanhada por um acto corajoso e honesto: a busca dos responsáveis destes conflitos, daqueles que financiaram os crimes e se dedicam a todo o tipo de tráficos, e a determinação das suas responsabilidades. As vítimas têm direito à verdade e à justiça. É importante no presente e para o futuro purificar a memória, a fim de construir uma sociedade melhor, onde nunca mais se repitam semelhantes tragédias.\n\nB. Tornar-se justo e construir uma ordem social justa\n\n22. A construção duma ordem social justa compete, sem dúvida, à esfera política.[33] Entretanto, uma das tarefas da Igreja na África é formar consciências rectas e sensíveis às exigências da justiça, para que maturem mulheres e homens solícitos e capazes de realizar esta ordem social justa com a sua conduta responsável. O modelo por excelência, a partir do qual a Igreja pensa e raciocina e que propõe a todos, é Cristo.[34] Segundo a sua doutrina social, « a Igreja não tem soluções técnicas para oferecer e não pretende “de modo algum imiscuir-se na política dos Estados”; mas tem uma missão ao serviço da verdade para cumprir (…), uma missão irrenunciável. A sua doutrina social é um momento singular deste anúncio: é serviço à verdade que liberta ».[35]\n\n23. Graças às Comissões « Justiça e Paz », a Igreja está comprometida na formação cívica dos cidadãos e no acompanhamento dos processos eleitorais em diversos países. Contribui assim para a educação das populações e para o despertar da sua consciência e da sua responsabilidade civil. Esta peculiar função educativa é apreciada por um grande número de países que reconhecem a Igreja como artífice de paz, agente de reconciliação e arauto da justiça. Mas convém não esquecer jamais que a missão da Igreja, embora distinguindo o papel dos Pastores daquele que têm os fiéis leigos, não é de ordem política.[36] A sua função é educar o mundo para o sentido religioso, proclamando Jesus Cristo. A Igreja quer ser o sinal e a salvaguarda da transcendência da pessoa humana. Deve igualmente educar os homens para a busca da verdade suprema a respeito do seu ser e das suas questões, a fim de encontrar soluções justas para os seus problemas.[37]\n\n1. Viver da justiça de Cristo\n\n24. No plano social, a consciência humana é interpelada por graves injustiças presentes no nosso mundo em geral, e no seio da África em particular. O açambarcamento dos bens da terra por uma minoria em detrimento de povos inteiros é inaceitável porque imoral. A justiça obriga a « dar o seu a seu dono – ius suum unicuique tribuere ».[38] Trata-se, portanto, de fazer justiça aos povos. A África é capaz de garantir a todos os indivíduos e nações do continente as condições basilares que lhes permitam participar no desenvolvimento.[39] Deste modo, os africanos poderão colocar os talentos e as riquezas que Deus lhes deu ao serviço da sua terra e dos seus irmãos. A justiça, praticada em todas as dimensões da vida – privada e pública, económica e social – precisa de ser sustentada pela subsidiariedade e a solidariedade e, mais ainda, de ser animada pela caridade. « Segundo o princípio da subsidiariedade, nem o Estado nem qualquer sociedade mais abrangente devem substituir-se à iniciativa e à responsabilidade das pessoas e dos corpos intermédios ».[40] A solidariedade é garantia da justiça e da paz e, consequentemente, da unidade, de tal modo que « a abundância de uns supra a carência dos outros ».[41] E a caridade, que assegura a união com Deus, ultrapassa a justiça distributiva. Porque, se « a justiça é a virtude que distribui a cada um o bem que lhe pertence (…), não é justiça do homem aquela que subtrai o homem ao verdadeiro Deus ».[42]\n\n25. O próprio Deus nos mostra a verdadeira justiça, quando, por exemplo, vemos Jesus entrar na vida de Zaqueu e, deste modo, oferecer ao pecador a graça da sua presença (cf. Lc 19, 1-10). E qual é então esta justiça de Cristo? As testemunhas daquele encontro com Zaqueu observam Jesus (cf. Lc 19, 7); a sua murmuração desabonatória pretende ser uma expressão do amor pela justiça. Elas, porém, ignoram a justiça do amor que vai até ao extremo de tomar sobre si a « maldição » devida aos homens, para estes receberem, em troca, a « bênção » que é o dom de Deus (cf. Gl 3, 13-14). A justiça divina oferece à justiça humana, sempre limitada e imperfeita, o horizonte para onde deve tender a fim de se realizar plenamente. Além disso faz-nos tomar consciência da nossa indigência, da necessidade do perdão e da amizade de Deus. É aquilo que vivemos nos sacramentos da Penitência e da Eucaristia, que derivam da acção de Cristo. Esta acção introduz-nos numa justiça em que recebemos muito mais do que poderíamos legitimamente esperar, porque, em Cristo, a caridade é o cumprimento da Lei (cf. Rm 13, 8-10).[43] Por intermédio de Cristo, modelo único, o justo é convidado a entrar na ordem do amor-agape.\n\n2. Criar uma ordem justa na lógica das Bem-aventuranças\n\n26. Unido ao seu Mestre, o discípulo de Cristo deve contribuir para formar uma sociedade justa, onde todos possam participar activamente com os seus talentos na vida social e económica. Poderão assim ganhar o que lhes é necessário para viverem de acordo com a sua dignidade humana, numa sociedade onde a justiça será vivificada pelo amor.[44] Cristo não propôs uma revolução de tipo social ou político, mas a do amor, realizada no dom total de Si mesmo com a sua morte na cruz e a sua ressurreição. É sobre esta revolução do amor que se baseiam as Bem-aventuranças (cf. Mt 5, 3-10). Estas proporcionam um novo horizonte de justiça inaugurado no mistério pascal e em virtude do qual nos podemos tornar justos e construir um mundo melhor. A justiça de Deus, que as Bem-aventuranças nos revelam, eleva os humildes e derruba os que se exaltam. Na verdade, aquela só alcançará a sua perfeição no Reino de Deus que se realizará no fim dos tempos; mas a justiça de Deus manifesta-se já agora, quando os pobres são consolados e admitidos ao banquete da vida.\n\n27. Segundo a lógica das Bem-aventuranças, deve ser dada uma atenção preferencial ao pobre, ao faminto, ao doente – por exemplo, com a sida, a tuberculose ou o paludismo –, ao estrangeiro, ao oprimido, ao prisioneiro, ao emigrante desprezado, ao refugiado ou ao deslocado (cf. Mt 25, 31-46). A resposta às suas necessidades, na justiça e na caridade, depende de todos. A África espera esta solicitude da família humana inteira, e também de si mesma.[45] Entretanto deverá, decididamente, começar por introduzir no seu próprio seio a justiça política, social e administrativa, elementos da cultura política necessária para o desenvolvimento e a paz. A Igreja, por sua vez, prestará a sua contribuição específica, apoiando-se na doutrina das Bem-aventuranças.\n\nC. O amor na verdade: fonte de paz\n\n28. A perspectiva social, proposta pelo agir de Cristo fundado no amor, transcende o mínimo que a justiça humana exige, ou seja, dar ao outro o que lhe é devido. A lógica interna do amor supera esta justiça, chegando ao ponto de dar o que se possui:[46] « Não amemos com palavras nem com a boca, mas com obras e com verdade » (1 Jo 3, 18). À semelhança do seu Mestre, o discípulo de Cristo irá ainda mais longe, chegando ao dom de si mesmo pelos irmãos (cf. 1 Jo 3, 16). É o preço da paz autêntica em Deus (cf. Ef 2, 14).\n\n1. Serviço fraterno concreto\n\n29. Nenhuma sociedade, mesmo desenvolvida, pode prescindir do serviço fraterno animado pelo amor. « Quem quer desfazer-se do amor, prepara-se para se desfazer do homem enquanto homem. Sempre haverá sofrimento que necessita de consolação e ajuda. Haverá sempre solidão. Existirão sempre também situações de necessidade material, para as quais é indispensável uma ajuda na linha de um amor concreto ao próximo ».[47] É o amor que acalma os corações feridos, sós, abandonados; é o amor que gera a paz ou a restabelece no coração humano, e a instaura entre os homens.\n\n2. A Igreja como uma sentinela\n\n30. Na situação actual da África, a Igreja é chamada a fazer ouvir a voz de Cristo. A sua vontade é dar seguimento à recomendação de Jesus a Nicodemos, que se interrogava sobre a possibilidade de nascer de novo: « Vós tendes de nascer do alto » (Jo 3, 7). Os missionários propuseram aos africanos este novo nascimento « da água e do Espírito » (Jo 3, 5), uma Boa Notícia que toda a pessoa tem o direito de ouvir, para poder realizar plenamente a sua vocação.[48] A Igreja na África vive desta herança; por causa de Cristo e fiel à sua lição de vida, ela sente-se impelida a estar presente nas situações onde a humanidade conhece o sofrimento e fazer-se eco do grito silencioso dos inocentes perseguidos ou dos povos cujos governantes, em nome de interesses pessoais, hipotecam o presente e o futuro.[49] Com a sua capacidade de reconhecer o rosto de Cristo no da criança, do doente, do atribulado ou do necessitado, a Igreja contribui para forjar, lenta mas solidamente, a nova África. Na sua função profética, sempre que os povos lhe bradam: « Sentinela, quanto resta da noite? » (Is 21, 11), a Igreja quer estar pronta para dar razão da esperança que traz em si (cf. 1 Ped 3, 15), porque uma nova alvorada surge no horizonte (cf. Ap 22, 5). Só a recusa da desumanização do homem e da abdicação com medo da prova ou do martírio servirá a causa do Evangelho da verdade. « No mundo – diz Cristo –, tereis tribulações; mas, tende confiança: Eu já venci o mundo » (Jo 16, 33). A paz autêntica vem de Cristo (cf. Jo 14, 27). Mas não é comparável à paz do mundo: não é fruto de negociações e de acordos diplomáticos fundados sobre interesses; é a paz da humanidade reconciliada consigo mesma em Deus, e cujo sacramento é a Igreja.[50]\n\nCapítulo II\n\nOS CANTEIROS PARA A CONSTRUÇÃO DA RECONCILIAÇÃO,\n\nDA JUSTIÇA E DA PAZ\n\n31. Queria agora indicar alguns canteiros de obras que os Padres sinodais identificaram para a missão actual da Igreja, na sua solicitude por ajudar a África a emancipar-se das forças que a paralisam. Porventura Cristo não começou por dizer ao paralítico: « Os teus pecados estão perdoados »; e depois: « Levanta-te! » (Lc 5, 20.24)?\n\nI. A atenção à pessoa humana\n\nA. A metanoia: uma autêntica conversão\n\n32. A maior preocupação dos membros do Sínodo, relativamente à situação do continente, foi ver como colocar no coração dos africanos, que são discípulos de Cristo, a vontade de se comprometerem efectivamente a viver o Evangelho na sua existência e na sociedade. Cristo chama constantemente à metanoia, à conversão.[51] Os cristãos estão sob o influxo do espírito e dos hábitos do seu tempo e do seu ambiente; mas, pela graça do seu Baptismo, são convidados a renunciar às tendências nocivas imperantes e a caminhar contra--corrente. Um tal testemunho exige um decidido compromisso por « uma conversão contínua ao Pai, fonte de toda a vida verdadeira, o único capaz de nos libertar do mal e de toda a tentação e de nos conservar no seu Espírito, mesmo no meio do combate contra as forças do mal ».[52] Esta conversão só é possível apoiando-se sobre convicções de fé consolidadas por uma catequese autêntica; por isso convém « manter viva a passagem do catecismo memorizado à catequese vivida, para se chegar a uma conversão profunda e permanente de vida ».[53] A conversão vive-se de modo particular no sacramento da Reconciliação, ao qual há que prestar uma singular atenção para fazer dele uma verdadeira « escola do coração ». Nesta escola, o discípulo de Cristo vê forjar-se pouco a pouco uma vida cristã adulta, atenta às dimensões teologais e morais dos seus actos, e deste modo torna-se capaz de « enfrentar as dificuldades da vida social, política, económica e cultural »,[54] através duma vida permeada pelo espírito evangélico. A contribuição dos cristãos na África só será decisiva se a inteligência da fé conduzir à inteligência da realidade.[55] Por isso, é indispensável a educação para a fé, senão Cristo não passará de um nome acrescentado às nossas teorias. A palavra e o testemunho de vida caminham lado a lado.[56] Com efeito, o simples testemunho não basta, porque « ainda o mais belo testemunho virá a demonstrar-se com o andar do tempo impotente, se não vier a ser esclarecido, justificado – aquilo que Pedro chamava dar “a razão da própria esperança” (1 Ped 3, 15) – explicitado por um anúncio claro e inequívoco do Senhor Jesus ».[57]\n\nB. Viver a verdade do sacramento da Penitência e da Reconciliação\n\n33. Os membros do Sínodo sublinharam ainda que um grande número de cristãos na África adoptam uma atitude ambígua relativamente à celebração do sacramento da Reconciliação, dado que frequentemente estes mesmos cristãos são muito escrupulosos na aplicação dos ritos tradicionais de reconciliação. Para ajudar os fiéis católicos a viverem um autêntico caminho de metanoia na celebração deste sacramento, onde a mentalidade inteira se orienta novamente para o encontro com Cristo,[58] seria bom que os bispos fizessem estudar seriamente as cerimónias tradicionais africanas de reconciliação para avaliar os seus aspectos positivos e os seus limites. De facto, estas mediações pedagógicas tradicionais[59] não podem, em caso algum, substituir o sacramento; a Exortação apostólica pós-sinodal Reconciliatio et Pænitentia, do Beato João Paulo II, recordou claramente quais são as formas e o ministro do sacramento da Penitência e da Reconciliação.[60] As mediações pedagógicas tradicionais podem apenas contribuir para reduzir a dilaceração sentida e vivida por alguns fiéis, ajudando-os a abrir-se com maior profundidade e verdade a Cristo, o Único grande Mediador, para receberem a graça do sacramento da Penitência. Celebrado na fé, este sacramento é suficiente para nos reconciliar com Deus e com o próximo.[61] No fim de contas, é Deus que, em seu Filho, nos reconcilia consigo e com os outros.\n\nC. Uma espiritualidade de comunhão\n\n34. A reconciliação não é um acto isolado, mas um longo processo em virtude do qual cada um se vê restabelecido no amor; um amor, que cura por acção da Palavra de Deus. Deste modo a reconciliação torna-se uma maneira de viver e, ao mesmo tempo, uma missão. A Igreja, para chegar a uma verdadeira reconciliação e, através da reconciliação, praticar a espiritualidade de comunhão, precisa de testemunhas que estejam profundamente radicadas em Cristo e se alimentem da sua Palavra e dos Sacramentos. Tendendo assim para a santidade, estas testemunhas serão capazes de se comprometer na obra de comunhão da Família de Deus, comunicando ao mundo – até ao martírio, se for preciso – o espírito de reconciliação, de justiça e de paz, a exemplo de Cristo.\n\n35. Queria recordar aqui as condições para uma espiritualidade de comunhão que o Papa João Paulo II propusera à Igreja inteira: ser capaz de perceber a luz do mistério da Trindade no rosto dos irmãos que estão ao nosso redor;[62] mostrar-se solícito com o « irmão de fé na unidade profunda do Corpo místico, isto é, como “um que faz parte de mim”, para saber partilhar as suas alegrias e os seus sofrimentos, para intuir os seus anseios e dar remédio às suas necessidades, para oferecer-lhe uma verdadeira e profunda amizade »;[63] conseguir também reconhecer o que há de positivo no outro, para o acolher e valorizar como um dom que Deus me concede através daquele que o recebeu para proveito comum, tornando-se assim um administrador das graças divinas; enfim, « saber “criar espaço” para o irmão, levando “os fardos uns dos outros” (Gl 6, 2) e rejeitando as tentações egoístas que sempre nos insidiam e geram competição, arrivismo, suspeitas, ciúmes ».[64]\n\nDeste modo amadurecem homens e mulheres de fé e comunhão, que dão provas de coragem na verdade e na abnegação e irradiam a alegria. Assim testemunham profeticamenteo uma vida coerente com a sua fé. Maria, Mãe da Igreja, que soube acolher a Palavra de Deus, é o seu modelo: através da escuta da Palavra, Ela soube perceber as necessidades dos homens e, movida de compaixão, interceder por eles.[65]\n\nD. A inculturação do Evangelho e a evangelização da cultura\n\n36. Para realizar esta comunhão, seria bom retomar o estudo profundo das tradições e culturas africanas, uma necessidade já evocada durante a primeira Assembleia Sinodal para a África. Os membros do Sínodo constataram a existência duma dicotomia entre certas práticas tradicionais das culturas africanas e as exigências específicas da mensagem de Cristo. A preocupação com a sua pertinência e credibilidade impõe à Igreja um discernimento aprofundado para identificar tanto os aspectos da cultura que são de obstáculo à encarnação dos valores do Evangelho, como aqueles que os promovem.[66]\n\n37. Entretanto convém não esquecer que o autêntico protagonista da inculturação é o Espírito Santo. É Ele que « preside de modo fecundo ao diálogo entre a Palavra de Deus, que se revelou em Cristo, e as solicitações mais profundas que brotam da multiplicidade das pessoas e das culturas. Continua assim, na história, o evento do Pentecostes que se enriquece através da diversidade das linguagens e das culturas na unidade duma única e mesma fé ».[67] O Espírito Santo faz com que o Evangelho seja capaz de impregnar todas as culturas, sem se deixar subjugar por nenhuma.[68] Os bispos terão a peito vigiar sobre esta exigência de inculturação no respeito das normas estabelecidas pela Igreja. Discernir os elementos culturais e as tradições que são contrários ao Evangelho tornará possível separar o trigo bom do joio (cf. Mt 13, 26). Assim o cristianismo, embora permanecendo plenamente o que é, na fidelidade absoluta ao anúncio evangélico e à tradição eclesial, revestirá a fisionomia de inumeráveis culturas e dos povos onde for acolhido e lançar raízes. Então a Igreja tornar-se-á um ícone do futuro que o Espírito de Deus nos prepara,[69] ícone para o qual a África dará a sua própria contribuição. Nesta actividade de inculturação, convém não esquecer a tarefa – também esta essencial – da evangelização do mundo da cultura contemporânea africana.\n\n38. São conhecidas as iniciativas da Igreja em prol da avaliação positiva e salvaguarda das culturas africanas. É muito importante continuar este serviço, dado que a amálgama dos povos, apesar de constituir um enriquecimento, frequentemente debilita as culturas e as sociedades. A identidade das comunidades africanas joga-se nestes encontros entre culturas. Por isso é necessário esforçar-se por transmitir os valores que o Criador inscreveu nos corações dos africanos desde tempos imemoriais. Aqueles serviram de matriz para modelar sociedades que se desenvolvem segundo uma determinada harmonia, porque contêm em si mesmas modos tradicionais de regulação para uma pacífica convivência. Trata-se, pois, de valorizar estes elementos positivos, iluminando-os a partir de dentro (cf. Jo 8, 12), para que o cristão seja efectivamente atingido pela mensagem de Cristo e, deste modo, a luz de Deus possa brilhar aos olhos dos homens. Então vendo as boas obras dos cristãos, os homens e as mulheres poderão glorificar « o Pai, que está nos céus » (Mt 5, 16).\n\nE. O dom de Cristo: a Eucaristia e a Palavra de Deus\n\n39. Ultrapassando diferenças de origem ou de cultura, o grande desafio que nos espera a todos é discernir, na pessoa humana amada por Deus, o fundamento duma comunhão que respeite e integre as contribuições particulares das diversas culturas.[70] « Devemos abrir realmente estas fronteiras entre tribos, etnias, religiões à universalidade do amor de Deus ».[71] Homens e mulheres diversos por origem, cultura, língua ou religião podem viver juntos harmoniosamente.\n\n40. Com efeito, o Filho de Deus colocou a sua tenda no meio de nós; derramou o seu Sangue por nós. De acordo com a sua promessa de permanecer connosco até ao fim dos tempos (cf. Mt 28, 20), cada dia dá-Se a nós como alimento na Eucaristia e na Sagrada Escritura. Como escrevi na Exortação apostólica pós-sinodal Verbum Domini, « Palavra e Eucaristia correspondem-se tão intimamente que não podem ser compreendidas uma sem a outra: a Palavra de Deus faz-Se carne, sacramentalmente, no evento eucarístico. A Eucaristia abre-nos à inteligência da Sagrada Escritura, como esta, por sua vez, ilumina e explica o mistério eucarístico ».[72]\n\n41. Na realidade, a Sagrada Escritura atesta que, através do Baptismo, o Sangue derramado por Cristo torna-se início e vínculo duma nova fraternidade. Esta situa-se no pólo oposto da divisão, do tribalismo, do racismo, do etnocentrismo (cf. Gl 3, 26-28). A Eucaristia é a força que congrega os filhos de Deus dispersos e os mantém em comunhão,[73] « dado que, nas nossas veias, circula o mesmo Sangue de Cristo, que faz de nós filhos de Deus, membros da Família de Deus ».[74] Tendo recebido Jesus na Eucaristia e na Sagrada Escritura, somos enviados ao mundo para lhe oferecer Cristo colocando-nos ao serviço dos outros (cf. Jo 13, 15; 1 Jo 3, 16).[75]\n\nII.\n\nViver unidos\n\nA. A família\n\n42. A família é o « santuário da vida » e célula vital da sociedade e da Igreja. É nela que « se plasma o rosto de um povo; é nela que os seus membros adquirem os ensinamentos fundamentais. Nela aprendem a amar, enquanto são amados gratuitamente; aprendem o respeito por qualquer outra pessoa, enquanto são respeitados; aprendem a conhecer o rosto de Deus, enquanto recebem a sua primeira revelação de um pai e de uma mãe cheios de atenção. Sempre que falham estas experiências basilares, a sociedade no seu conjunto sofre violência e torna-se, por sua vez, geradora de múltiplas violências ».[76]\n\n43. A família é, sem dúvida, o lugar propício para a aprendizagem e a prática da cultura do perdão, da paz e da reconciliação. « Numa vida familiar sã, experimentam-se algumas componentes fundamentais da paz: a justiça e o amor entre irmãos e irmãs, a função da autoridade manifestada pelos pais, o serviço carinhoso aos membros mais débeis porque pequenos, doentes ou idosos, a mútua ajuda nas necessidades da vida, a disponibilidade para acolher o outro e, se necessário, perdoá-lo. Por isso a família é a primeira e insubstituível educadora para a paz ».[77] Em virtude desta sua importância capital e das ameaças que gravam sobre a instituição – a distorção do conceito de matrimónio e mesmo de família, a desvalorização da maternidade e a banalização do aborto, a facilitação do divórcio e o relativismo duma « nova ética » –, a família precisa de ser protegida e defendida,[78] para poder prestar à sociedade o serviço que dela se espera, isto é, dar-lhe homens e mulheres capazes de construir um tecido social de paz e harmonia.\n\n44. Por isso encorajo vivamente as famílias a haurirem inspiração e força no sacramento da Eucaristia, para viver a novidade radical trazida por Cristo ao coração das condições comuns da existência; novidade que leva cada pessoa a ser uma testemunha capaz de irradiar luz no seu ambiente de trabalho e na sociedade inteira. « O amor entre o homem e a mulher, o acolhimento da vida, a missão educadora aparecem como âmbitos privilegiados onde a Eucaristia pode mostrar a sua capacidade de transformar e encher de significado a existência ».[79] Vê-se claramente que a participação na Eucaristia dominical é exigida pela consciência cristã e, ao mesmo tempo, forma-a.[80]\n\n45. Aliás reservar na família o lugar devido à oração, pessoal e comunitária, significa respeitar um princípio essencial da visão cristã da vida: o primado da graça. A oração recorda-nos constantemente o primado de Cristo e, relacionado com ele, o primado da vida interior e da santidade. O diálogo com Deus abre o coração ao fluxo da graça e permite à Palavra de Cristo passar através de nós com toda a sua força! Para isso é necessária, no seio das famílias, a escuta assídua e a leitura atenta da Sagrada Escritura.[81]\n\n46. Além disso, « a missão educativa da família cristã é um verdadeiro ministério, através do qual é transmitido e irradiado o Evangelho, a tal ponto que toda a vida familiar se torna itinerário de fé e, em certa medida, iniciação cristã e escola de vida para seguir a Cristo. Na família consciente deste dom, como escreveu Paulo VI, “todos os membros evangelizam e são evangelizados”. Em virtude deste ministério da educação, os pais, através do seu testemunho de vida, são os primeiros anunciadores do Evangelho junto dos seus filhos. (…) Tornam-se plenamente pais, no sentido que geram não só para a vida segundo a carne mas também para aquela que, através do renascimento no Espírito, brota da Cruz e da Ressurreição de Cristo ».[82]\n\nB. As pessoas idosas\n\n47. Na África, as pessoas idosas são rodeadas duma veneração particular. Não são banidas das famílias ou marginalizadas, como sucede noutras culturas; pelo contrário, são estimadas e perfeitamente integradas na sua própria família, da qual constituem o vértice. Esta bela realidade africana deveria inspirar as sociedades ocidentais para acolherem a velhice com maior dignidade. A Sagrada Escritura fala, com frequência, das pessoas idosas. « A experiência consumada é coroa dos anciãos, e o temor do Senhor é a sua glória » (Sir 25, 6). A velhice, apesar da fragilidade que parece caracterizá-la, é um dom que convém viver diariamente na serena disponibilidade para com Deus e o próximo. É também o tempo da sabedoria, porque o tempo vivido ensinou a grandeza e a precariedade da vida. E, enquanto homem de fé, o velho Simeão profere, com entusiasmo e sabedoria, não um adeus angustiado à vida mas uma acção de graças ao Salvador do mundo (cf. Lc 2, 25-32).\n\n48. É por causa desta sabedoria, adquirida por vezes a caro preço, que as pessoas idosas podem agir de diversas maneiras sobre a família. A sua experiência leva-as, naturalmente, não só a preencher o fosso entre as gerações mas também a afirmar a necessidade da interdependência humana. São um tesouro para todos os componentes da família, sobretudo para os casais jovens e os filhos que neles encontram compreensão e amor. Não tendo transmitido apenas a vida, as pessoas idosas contribuem, pelo seu comportamento, para consolidar a sua família (cf. Tt 2, 2-5) e, pela sua oração e vida de fé, para enriquecer espiritualmente todos os membros da sua família e da comunidade.\n\n49. Na África, muitas vezes a estabilidade e a ordem social estão ainda confiadas a um conselho de anciãos ou a chefes tradicionais. Através destas formas, as pessoas idosas podem contribuir de maneira eficaz para a edificação duma sociedade mais justa que progride, não em virtude de experiências talvez temerárias, mas gradualmente e com um equilíbrio prudente. As pessoas idosas poderão assim, pela sua sabedoria e experiência, participar na reconciliação das pessoas e das comunidades.\n\n50. A Igreja considera com muita estima as pessoas idosas. Com o Beato João Paulo II, desejo reiterar-vos: « A Igreja precisa de vós. Mas também a sociedade civil tem necessidade de vós. (…) Sabei empregar com generosidade o tempo que tendes à disposição e os talentos que Deus vos concedeu (…). Contribuí para anunciar o Evangelho (…). Dedicai tempo e energias à oração ».[83]\n\nC. Os homens\n\n51. Na família, os homens têm uma missão particular a cumprir. Pela sua função de maridos e pais, desempenham a nobre responsabilidade de dar à sociedade os valores de que a mesma tem necessidade, através da relação conjugal e da educação dos filhos.\n\n52. Com os Padres sinodais, encorajo os homens católicos a contribuírem verdadeiramente, nas suas famílias, para a educação humana e cristã dos filhos, o acolhimento e a protecção da vida desde o momento da sua concepção.[84] Convido-os a estabelecer um estilo cristão de vida, enraizado e alicerçado no amor (cf. Ef 3, 17). Com São Paulo, repito-lhes: « Amai as vossas mulheres, como Cristo amou a Igreja e Se entregou por ela (…). Os maridos devem amar as suas mulheres, como o seu próprio corpo. Quem ama a sua mulher, ama-se a si mesmo. De facto, ninguém jamais odiou o seu próprio corpo; pelo contrário (…) cuida dele, como Cristo faz à Igreja » (Ef 5, 25.28-29). Não tenhais medo de tornar visível e palpável que não há amor maior do que dar a própria vida por aqueles que se ama (cf. Jo 15, 13), isto é, em primeiro lugar a sua esposa e os seus filhos. Cultivai uma alegria serena no vosso lar! O matrimónio – dizia São Fulgêncio de Ruspas[85] – é um « dom do Senhor ». O testemunho por vós prestado à dignidade inviolável de cada pessoa humana será um antídoto eficaz para lutar contra algumas práticas tradicionais que são contrárias ao Evangelho e que oprimem particularmente as mulheres.\n\n53. Manifestando e vivendo na terra a própria paternidade de Deus (cf. Ef 3, 15), sois chamados a garantir o desenvolvimento pessoal de todos os membros da família, sendo esta o berço e o meio mais eficaz para humanizar a sociedade, o lugar de encontro de várias gerações.[86] Por meio da dinâmica criadora da própria Palavra de Deus,[87] cresça o vosso sentido da responsabilidade até vos empenhardes concretamente na Igreja. Esta tem necessidade de testemunhas convictas e eficazes da fé, que promovam a reconciliação, a justiça e a paz[88] e prestem a sua contribuição entusiasta e corajosa para a transformação do ambiente de vida e da sociedade no seu conjunto. Vós sois estas testemunhas através do vosso trabalho, que permite assegurar regularmente a vossa subsistência e a da vossa família. Mais ainda, oferecendo a Deus este trabalho, sois associados à obra redentora de Jesus Cristo, que conferiu ao trabalho uma dignidade sublime, trabalhando com as suas próprias mãos em Nazaré.[89]\n\n54. A qualidade e a capacidade de irradiação da vossa vida cristã depende duma vida de oração profunda, alimentada pela Palavra de Deus e pelos Sacramentos. Por isso sede cuidadosos em manter viva esta dimensão essencial do vosso compromisso cristão; nela, encontram a fonte do seu dinamismo o vosso testemunho de fé nas tarefas diárias e a vossa participação nos movimentos eclesiais. Procedendo assim, tornar-vos-eis também exemplos que os jovens quererão imitar e, deste modo, podeis ajudá-los a entrar numa vida adulta responsável. Não tenhais medo de lhes falar de Deus e de os introduzir, com o vosso exemplo, na vida de fé e no compromisso com as actividades sociais ou caritativas, levando-os a descobrir verdadeiramente que são criados à imagem e semelhança de Deus: « Os sinais desta imagem divina no homem podem ser reconhecidos, não na forma do corpo que se corrompe, mas na prudência da inteligência, na justiça, na moderação, na coragem, na sabedoria e na instrução ».[90]\n\nD. As mulheres\n\n55. Na África, as mulheres prestam um grande contributo à família, à sociedade e à Igreja com os seus numerosos talentos e os seus dons insubstituíveis. Como dizia João Paulo II, « a mulher é aquela na qual a ordem do amor no mundo criado das pessoas encontra um terreno para deitar a sua primeira raiz ».[91] A Igreja e a sociedade precisam que as mulheres ocupem o lugar todo que lhes compete no mundo, « para o ser humano poder viver nele sem se desumanizar totalmente ».[92]\n\n56. Se é inegável que, em alguns países africanos, se realizaram progressos visando favorecer a promoção e a educação da mulher, no conjunto dos mesmos, porém, a sua dignidade, os seus direitos e também a sua contribuição essencial para a família e a sociedade ainda não são plenamente reconhecidos nem avaliados. Assim a promoção das jovens e das mulheres muitas vezes é menos favorecida do que a dos jovens e dos homens. São ainda demasiado numerosas as práticas que humilham as mulheres e as degradam em nome de antigas tradições. Com os Padres sinodais, convido veementemente os discípulos de Cristo a combaterem todo o acto de violência contra as mulheres, denunciando-o e condenando-o.[93] A este propósito, convém que os comportamentos, no âmbito da própria Igreja, sejam um modelo para o conjunto da sociedade.\n\n57. Por ocasião da minha visita ao solo africano, lembrei vigorosamente que é preciso « reconhecer, afirmar e defender a igual dignidade do homem e da mulher: ambos são pessoas, diversamente dos outros seres vivos do mundo que os rodeia ».[94] Infelizmente a evolução das mentalidades neste campo é excessivamente lenta. A Igreja tem o dever de contribuir para este reconhecimento e esta libertação da mulher, seguindo o exemplo deixado por Cristo que a valorizava (cf. Mt 15, 21-28; Lc 7, 36-50; 8, 1-3; 10, 38-42; Jo 4, 7-42). Assim, criar para ela um espaço onde possa tomar a palavra e exprimir os seus talentos, através de iniciativas que reforcem o seu valor, a estima de si mesma e a sua especificidade, permitir-lhe-ia ocupar, na sociedade, um lugar igual ao do homem – sem confusão nem nivelamento da especificidade de cada um –, porque ambos são « imagem » do Criador (cf. Gn 1, 27). Possam os bispos encorajar e promover a formação das mulheres, para que estas assumam « a parte que lhes cabe de responsabilidade e participação na vida comunitária da sociedade e (…) da Igreja ».[95] Contribuirão assim para a humanização da sociedade.\n\n58. Vós, mulheres católicas, inseris-vos na tradição evangélica das mulheres que davam assistência a Jesus e aos apóstolos (cf. Lc 8, 3). Sois para as Igrejas locais como que a « espinha dorsal »,[96] porque o vosso elevado número, a vossa presença activa e as vossas organizações são de grande apoio para o apostolado da Igreja. Quando a paz está ameaçada e a justiça é denegrida, quando cresce a pobreza, estais prontas para defender a dignidade humana, a família e os valores da religião. Possa o Espírito Santo suscitar, incessantemente, na Igreja mulheres santas e corajosas que prestem a sua valiosa contribuição espiritual para o crescimento das nossas comunidades.\n\n59. Amadas filhas da Igreja, frequentai com constância a escola de Cristo como Maria de Betânia, para saberdes reconhecer a sua Palavra (cf. Lc 10, 39). Instruí-vos no catecismo e na doutrina social da Igreja, para vos dotardes dos princípios que vos ajudarão a proceder como verdadeiras discípulas. Deste modo, podereis discernir melhor sobre o vosso empenhamento nos diversos projectos relativos às mulheres. Continuai a defender a vida, porque Deus vos constituiu receptáculos da mesma. A Igreja será sempre o vosso amparo. Ajudai as jovens com os vossos conselhos e exemplo, para que enfrentem serenamente a vida adulta. Apoiai-vos mutuamente. Tratai com veneração as mais idosas dentre vós. A Igreja conta convosco para criar uma « ecologia humana »[97] através do amor e da ternura, do acolhimento e da delicadeza, e ainda da misericórdia, valores que sabeis inculcar nos filhos e de que o mundo tem tanta necessidade. Assim, com a riqueza dos vossos dons propriamente femininos,[98] favorecereis a reconciliação dos homens e das comunidades.\n\nE. Os jovens\n\n60. Na África, os jovens constituem a maioria da população. Esta juventude é um dom e um tesouro de Deus, pelo qual a Igreja inteira se sente agradecida ao Senhor da vida.[99] É preciso amar esta juventude, estimá-la e respeitá-la. « Não obstante possíveis ambiguidades, sente um anseio profundo daqueles valores autênticos que têm em Cristo a sua plenitude. Porventura não é Cristo o segredo da verdadeira liberdade e da alegria profunda do coração? Não é Cristo o maior amigo e, simultaneamente, o educador de toda a amizade autêntica? Se Cristo lhes for apresentado com o seu verdadeiro rosto, os jovens reconhecem-No como resposta convincente e conseguem acolher a sua mensagem, mesmo se exigente e marcada pela Cruz ».[100]\n\n61. Pensando nos jovens, escrevi na Exortação apostólica pós-sinodal Verbum Domini: « Na idade da juventude, surgem de modo irreprimível e sincero as questões sobre o sentido da própria vida e sobre a direcção que se deve dar à própria existência. A estas questões só Deus sabe dar verdadeira resposta. Esta solicitude pelo mundo juvenil implica a coragem de um anúncio claro; devemos ajudar os jovens a ganharem confidência e familiaridade com a Sagrada Escritura, para que seja como uma bússola que indica a estrada a seguir. Para isso, precisam de testemunhas e mestres, que caminhem com eles e os orientem para amarem e, por sua vez, comunicarem o Evangelho sobretudo aos da sua idade, tornando-se eles mesmos arautos autênticos e credíveis ».[101]\n\n62. São Bento, na sua Regra, pede ao Abade do Mosteiro que escute os mais jovens, dizendo: « Muitas vezes é a uma pessoa mais jovem que o Senhor inspira um parecer melhor ».[102] Por isso não deixemos de envolver directamente a juventude na vida da sociedade e da Igreja, para que não se deixe cair em sentimentos de frustração e aversão, ao ver-se impossibilitada de tomar nas mãos o seu futuro, particularmente nas situações onde a juventude é vulnerável pela falta de formação, pelo desemprego, pela exploração política e por toda a espécie de dependência.[103]\n\n63. Queridos jovens, podem tentar-vos solicitações de todo o género: ideologias, seitas, dinheiro, droga, sexo fácil, violência…. Estai atentos! Aqueles que vos fazem estas propostas querem destruir o vosso futuro. Apesar das dificuldades, não vos deixeis desanimar nem renuncieis aos vossos ideais, à vossa assídua aplicação na formação humana, intelectual e espiritual. Para adquirirdes o discernimento, a força necessária e a liberdade para resistir a tais pressões, encorajo-vos a colocar Jesus Cristo no centro de toda a vossa vida, não só através da oração mas também por meio do estudo da Sagrada Escritura, da frequência dos Sacramentos, da formação na doutrina social da Igreja, bem como mediante a vossa participação activa e entusiasta nos grupos e nos movimentos eclesiais. Cultivai em vós a aspiração pela fraternidade, a justiça e a paz. O futuro está nas mãos de quem sabe encontrar razões fortes para viver e esperar. Se quiserdes, o futuro está nas vossas mãos, porque os dons que o Senhor distribuiu a cada um de vós, revigorados pelo encontro com Cristo, podem proporcionar uma esperança autêntica ao mundo.[104]\n\n64. Quando se trata da orientação a tomar na vossa escolha de vida, quando se vos coloca a questão duma consagração total – para o sacerdócio ministerial ou para a vida consagrada –, apoiai-vos em Cristo, tomai-O por modelo, escutai a sua Palavra meditando-a com regularidade. Na homilia da Eucaristia inaugural do meu Pontificado, exortei-vos com estas palavras que me parece oportuno repetir aqui, porque permanecem actuais: « Quem faz entrar Cristo na sua vida, nada perde, nada – absolutamente nada daquilo que torna a vida livre, bela e grande. Não! Só nesta amizade se abrem de par em par as portas da vida. Só nesta amizade desabrocham realmente as grandes potencialidades da condição humana. (…) Queridos jovens, não tenhais medo de Cristo! Ele não tira nada, Ele dá tudo. Quem se entrega a Ele, recebe o cêntuplo. Sim, abri de par em par as portas a Cristo e encontrareis a vida verdadeira ».[105]\n\nF. As crianças\n\n65. Tal como os jovens, também as crianças são um dom de Deus à humanidade, pelo que devem ser objecto de um cuidado particular por parte das respectivas famílias, da Igreja, da sociedade e dos governantes, porque elas são fonte de esperança e de renovamento na vida. Deus vigia de forma particular por elas, cuja vida é preciosa aos seus olhos, mesmo quando as circunstâncias parecem desfavoráveis ou impossíveis (cf. Gn 17, 17-18; 18, 12; Mt 18, 10).\n\n66. Com efeito, « no referente ao direito à vida, cada ser humano inocente é absolutamente igual a todos os demais. Esta igualdade é a base de todo o relacionamento social autêntico, o qual, para o ser verdadeiramente, não pode deixar de se fundar sobre a verdade e a justiça, reconhecendo e tutelando cada homem e cada mulher como pessoa, e não como uma coisa de que se possa dispor ».[106]\n\n67. À luz disto, como não deplorar e denunciar vigorosamente os intoleráveis maus tratos infligidos a tantas crianças na África?[107] A Igreja é Mãe, e não poderia abandoná-las sejam elas quem for. Temos o dever de fazer brilhar sobre elas a luz de Cristo, oferecendo-lhes o seu amor para que O ouçam dizer: « Tu és preciosa aos meus olhos, estimo-te e amo-te » (Is 43, 4). Deus quer a felicidade e o sorriso de todas as crianças; estas gozam do seu favor, « porque o Reino de Deus pertence aos que são como elas » (Mc 10, 14).\n\n68. Jesus Cristo sempre manifestou a sua preferência pelos mais pequeninos (cf. Mc 10, 13-16). O próprio Evangelho está profundamente permeado pela verdade da criança. De facto, que quer dizer « se não voltardes a ser como as criancinhas, não podereis entrar no Reino dos Céus » (Mt 18, 3)? Porventura não faz Jesus da criança um modelo também para os adultos? Na criança, há algo que nunca deveria faltar na pessoa que quer entrar no Reino dos Céus. O Céu é prometido a todos aqueles que são simples como as crianças, a quantos estão, como elas, cheios dum espírito de confiante abandono, são puros e ricos de bondade. Só esses podem encontrar em Deus um Pai e tornar-se, graças a Jesus, filhos de Deus. Filhos e filhas dos nossos pais, Deus quer que todos nós sejamos, por graça, seus filhos adoptivos.[108]\n\nIII.\n\nA visão africana da vida\n\n69. Na concepção africana do mundo, a vida é entendida como uma realidade que engloba e inclui os antepassados, os vivos e as crianças por nascer, a criação inteira e todos os seres: os que falam e os que são mudos, os que pensam e os que não são capazes de o fazer. Nela, o universo visível e invisível é considerado como um espaço de vida dos homens, mas também como um espaço de comunhão onde as gerações passadas estão, de maneira invisível, ao lado das gerações presentes, que, por sua vez, são mães das gerações futuras. Esta ampla abertura do coração e do espírito da tradição africana predispõe-vos, amados irmãos e irmãs, para ouvirdes e receberdes a mensagem de Cristo e compreenderdes o mistério da Igreja, a fim de dar todo o seu valor à vida humana e às condições para o seu pleno florescimento.\n\nA. A protecção da vida\n\n70. Detendo-se sobre as determinações que visam proteger a vida humana no continente africano, os membros do Sínodo tomaram em consideração os esforços feitos pelas instituições internacionais em prol de alguns aspectos do desenvolvimento.[109] Mas observaram com preocupação que, durante os encontros internacionais, existe uma falta de clareza ética e até uma linguagem confusa que transmite valores contrários à moral católica. A Igreja mantém constante solicitude pelo desenvolvimento integral – na expressão do Papa Paulo VI –[110] de « todos os homens e do homem todo ». Por este motivo, os Padres sinodais quiseram sublinhar os aspectos discutíveis de certos documentos emanados por organismos internacionais, relativos nomeadamente à saúde reprodutiva das mulheres. A posição da Igreja não tolera qualquer ambiguidade quanto ao aborto. A criança no seio materno é uma vida humana que se deve proteger. O aborto, que consiste na supressão dum inocente ainda não nascido, é contrário à vontade de Deus, porque o valor e a dignidade da vida humana devem ser protegidos desde a concepção até à morte natural. A Igreja na África e ilhas adjacentes deve comprometer-se a ajudar e a acompanhar as mulheres e os casais tentados pelo aborto, e a estar ao lado de quantos fizeram a triste experiência do mesmo, a fim de educá-los para o respeito pela vida. Ela aprecia a coragem dos governos que legislaram contra a cultura da morte, da qual o aborto é uma expressão dramática, em benefício da cultura da vida.[111]\n\n71. A Igreja sabe que aqueles que rejeitam uma sã doutrina a este respeito são numerosos: indivíduos, associações, departamentos especializados ou Estados. « Não devemos temer a oposição e a impopularidade, recusando qualquer compromisso e ambiguidade que nos conformem com a mentalidade deste mundo (cf. Rm 12, 2). Com a força recebida de Cristo, que venceu o mundo pela sua morte e ressurreição (cf. Jo 16, 33), devemos estar no mundo, mas não ser do mundo (cf. Jo 15, 19; 17, 16) ».[112]\n\n72. Graves ameaças pesam sobre a vida humana na África. Aqui, como aliás noutros lados, é preciso deplorar as devastações da droga e os abusos do álcool que destroem o potencial humano do continente, penalizando sobretudo os jovens.[113] O paludismo[114] como também a tuberculose e a sida dizimam as populações africanas e comprometem gravemente a sua vida socioeconómica. Concretamente o problema da sida exige, sem dúvida, uma resposta médica e farmacêutica; mas esta é insuficiente, porque o problema é mais profundo: é sobretudo ético. A mudança de comportamento por ele exigida – nomeadamente a abstinência sexual, a rejeição da promiscuidade sexual, a fidelidade conjugal –, em última análise, põe a questão do desenvolvimento integral, que requer uma abordagem e uma resposta global da Igreja. De facto, para ser eficaz, a prevenção da sida deve apoiar-se numa educação sexual que esteja, por sua vez, fundada numa antropologia ancorada no direito natural e iluminada pela Palavra de Deus e o ensinamento da Igreja.\n\n73. Em nome da vida – que é dever da Igreja defender e proteger – e em união com os Padres sinodais, renovo o meu apoio e faço apelo a todas as instituições e a todos os movimentos da Igreja que trabalham no campo da saúde, especialmente da sida. Vós realizais um trabalho maravilhoso e importante. Peço às agências internacionais que vos reconheçam e ajudem, no respeito da vossa especificidade e com espírito de colaboração. Mais uma vez encorajo vivamente os institutos e os programas de pesquisa terapêutica e farmacêutica em curso para erradicar as pandemias. Por amor do dom precioso da vida,[115] não vos poupeis a canseiras para se chegar o mais depressa possível a resultados concretos. Possais encontrar soluções e, tendo em conta as situações de precariedade, tornar os tratamentos e os medicamentos acessíveis a todos. Há muito tempo que a Igreja sustenta a causa de um tratamento médico de alta qualidade e ao menor custo para todas as pessoas atingidas.[116]\n\n74. A defesa da vida comporta, de igual forma, a erradicação da ignorância através da alfabetização das populações e duma educação qualificada que englobe a pessoa inteira. Ao longo da sua história, a Igreja Católica prestou particular atenção à educação. Nunca deixou de sensibilizar, encorajar e ajudar os pais a viverem a sua responsabilidade de primeiros educadores da vida e da fé dos seus próprios filhos. Na África, as suas estruturas – tais como escolas, colégios, liceus, escolas profissionais, universidades – colocam à disposição da população instrumentos para chegar ao saber, sem discriminação de origem, possibilidades económicas ou religião. Deste modo a Igreja oferece a sua contribuição para permitir valorizar e fazer frutificar os talentos que Deus colocou no coração de cada ser humano. Numerosas congregações religiosas nasceram com esta finalidade. Inumeráveis santos e santas compreenderam que santificar o homem significava, antes de mais, promover a sua dignidade por meio da educação.\n\n75. Os membros do Sínodo constataram que a África, como aliás o resto do mundo, conhece uma crise da educação.[117] Sublinharam a necessidade de um programa educativo que conjugue fé e razão, para preparar as crianças e os jovens para a vida adulta. Bases e pontos sadios de referência, assim colocados, permitir-lhes-iam enfrentar as decisões quotidianas, caracterizando toda a vida adulta no plano afectivo, social, profissional e político.\n\n76. O analfabetismo constitui um dos maiores freios ao desenvolvimento. É um flagelo comparável ao das pandemias; é certo que não mata directamente, mas contribui activamente para a marginalização da pessoa – que é uma forma de morte social – e impossibilita-a de ter acesso ao conhecimento. Alfabetizar o indivíduo é fazer dele um membro de pleno direito da res publica, para cuja construção poderá contribuir,[118] e permitir ao cristão o acesso ao tesouro inestimável da Sagrada Escritura, que alimenta a sua vida de fé.\n\n77. Convido as comunidades e as instituições católicas a responderem generosamente a este grande desafio, que é um real laboratório de humanização, e a intensificarem os esforços, segundo os meios à disposição, para desenvolver, por si sós ou em colaboração com outras organizações, programas eficazes e adaptados às populações. As comunidades e as instituições católicas só vencerão tal desafio, se mantiverem a sua identidade eclesial e permanecerem zelosamente fiéis à mensagem evangélica e ao carisma do fundador. A identidade cristã constitui um bem precioso que é preciso saber preservar e defender, temendo que o sal se torne insípido e acabe por ser calcado aos pés (cf. Mt 5, 13).\n\n78. Convém, sem dúvida, sensibilizar os governos para que aumentem o seu apoio à escolarização. A Igreja reconhece e respeita o papel do Estado no campo educativo; mas afirma o legítimo direito que ela tem de participar no mesmo, oferecendo a sua particular contribuição. Convém recordar ao Estado que a Igreja tem o direito de educar segundo as suas regras próprias e em edifícios próprios. Trata-se de um direito que se insere naquela liberdade de acção « que o seu encargo de salvar os homens requer ».[119] Numerosos Estados africanos reconhecem o papel saliente e desinteressado que a Igreja desempenha, através das suas estruturas educativas, na edificação da sua nação. Por isso encorajo vivamente os governantes nos seus esforços de apoio a esta obra educativa.\n\nB. O respeito da criação e o ecossistema\n\n79. Com os Padres do Sínodo, convido todos os membros da Igreja a trabalhar e tomar posição a favor duma economia atenta aos pobres e decididamente contrária a uma ordem injusta que, a pretexto de reduzir a pobreza, frequentemente contribuiu para a agravar.[120] Deus dotou a África de importantes recursos naturais. Vendo a pobreza crónica das suas populações, vítimas de exploração e prevaricações locais e estrangeiras, a consciência humana sente-se chocada com a opulência de alguns grupos. Tendo surgido com a finalidade de criar riqueza na sua própria nação e muitas vezes valendo-se da cumplicidade daqueles que exercem o poder na África, com demasiada frequência tais grupos asseguram o seu funcionamento à custa do bem-estar das populações locais.[121] A Igreja, agindo em colaboração com todos os outros componentes da sociedade civil, deve denunciar a ordem injusta que impede os povos africanos de consolidarem a própria economia[122] e « de atingirem o desenvolvimento em conformidade com os seus traços culturais próprios ».[123] Além disso, é dever da Igreja lutar para que « todos os povos possam tornar-se os principais artífices do próprio desenvolvimento social e económico (…) e todo e qualquer povo, como membro activo e responsável da sociedade humana, possa cooperar para a consecução do bem comum com os mesmos direitos dos demais povos ».[124]\n\n80. Homens e mulheres de negócios, governos, grupos económicos lançam-se em programas de exploração que poluem o ambiente e causam uma desertificação nunca vista. Graves atentados são praticados contra a natureza e as florestas, a flora e a fauna, e inúmeras espécies correm o risco de desaparecer para sempre. Tudo isto ameaça o ecossistema global e, consequentemente, a sobrevivência da humanidade.[125] Exorto a Igreja na África a encorajar os governantes para que protejam os bens fundamentais, como são a terra e a água, para a vida humana das gerações presentes e futuras[126] e para a paz entre os povos.\n\nC. A boa governação dos Estados\n\n81. Um dos instrumentos mais importantes ao serviço da reconciliação, da justiça e da paz pode ser a instituição política, cujo dever essencial é a introdução e a gestão da ordem justa.[127] Por sua vez, esta ordem está ao serviço da « vocação à comunhão das pessoas ».[128] Para concretizar semelhante ideal, a Igreja na África deve contribuir para a edificação da sociedade, em colaboração com as autoridades governamentais e as instituições públicas e privadas empenhadas na obtenção do bem comum.[129] Os chefes tradicionais podem contribuir, de maneira muito positiva, para a boa governação. A Igreja, por seu lado, compromete-se a promover no seu seio e na sociedade uma cultura que tenha a peito o primado do direito.[130] A título de exemplo, as eleições constituem um espaço de expressão da escolha política dum povo e são o sinal da legitimidade para o exercício do poder. Constituem momento privilegiado para um debate público sadio e sereno, caracterizado pelo respeito das diversas opiniões e dos vários grupos políticos. Favorecer o bom andamento das eleições suscitará e encorajará uma participação real e activa dos cidadãos na vida política e social. O desrespeito da Constituição nacional, da lei ou do veredicto das urnas, quando as eleições foram livres, imparciais e transparentes, manifestaria uma grave disfunção na governação e significaria uma falta de competência na gestão da realidade pública.[131]\n\n82. Hoje, muitos daqueles que decidem, tanto políticos como economistas, pretendem não dever nada a ninguém, a não ser a si mesmos. « Considerando-se titulares só de direitos, frequentemente deparam-se com fortes obstáculos para maturar uma responsabilidade no âmbito do desenvolvimento integral próprio e alheio. Por isso, é importante invocar uma nova reflexão que faça ver como os direitos pressupõem deveres, sem os quais o seu exercício se transforma em arbítrio ».[132]\n\n83. O aumento da taxa de criminalidade nas sociedades, cada vez mais urbanizadas, é um sério motivo de preocupação para todos os responsáveis e para os governantes. É urgente, portanto, estabelecer sistemas judiciários e prisionais independentes, para restabelecer a justiça e reeducar os culpados. É preciso também banir os casos de erro da justiça e os maus tratos dos prisioneiros, as numerosas ocasiões de não aplicação da lei, que correspondem a uma violação dos direitos humanos,[133] e as detenções que só tardiamente ou nunca chegam a um processo. « A Igreja na África (…) reconhece a sua missão profética junto de quantos acabam envolvidos pela criminalidade, sabendo da sua necessidade de reconciliação, de justiça e de paz ».[134] Os presos são pessoas humanas que, apesar do seu crime, merecem ser tratadas com respeito e dignidade; precisam da nossa solicitude. Para isso, a Igreja deve organizar a pastoral do sector carcerário para o bem material e espiritual dos presos. Esta actividade pastoral é um verdadeiro serviço que a Igreja presta à sociedade, e que o Estado deve favorecer para o bem comum. Com os membros do Sínodo, chamo a atenção dos responsáveis da sociedade para a necessidade de fazer todo o possível a fim de se chegar à eliminação da pena capital,[135] bem como para a reforma do sistema penal a fim de que a dignidade humana do preso seja respeitada. Aos agentes pastorais cabe a tarefa de estudar e propor a justiça restituitória como meio e processo para favorecer a reconciliação, a justiça e a paz, e ainda a reinserção nas comunidades das vítimas e dos transgressores.[136]\n\nD. Os emigrantes, deslocados e refugiados\n\n84. Milhões de emigrantes, deslocados e refugiados procuram uma pátria e uma terra de paz na África ou noutros continentes. As dimensões deste êxodo, que envolve todos os países, revelam a amplitude dissimulada das diversas pobrezas, frequentemente geradas por falhas na gestão pública. Milhares de pessoas procuraram, e procuram ainda, atravessar os desertos e os mares à procura de oásis de paz e prosperidade, duma formação melhor e de maior liberdade. Infelizmente, numerosos refugiados ou deslocados encontram toda a espécie de violência e exploração, senão mesmo a prisão e frequentemente a morte. Alguns Estados responderam a este drama com uma legislação repressiva.[137] A situação de precariedade de tais pobres deveria suscitar a compaixão e a solidariedade generosa de todos; muitas vezes, porém, sucede o contrário, fazendo nascer o medo e a ansiedade, porque muitos consideram os emigrantes como um fardo e olham-nos com desconfiança, não vendo neles senão perigo, insegurança e ameaça. Esta visão provoca reacções de intolerância, xenofobia e racismo, enquanto estes mesmos emigrantes se vêem constrangidos, por causa da precariedade da sua situação, a realizar trabalhos mal remunerados e muitas vezes ilegais, humilhantes ou degradantes. A consciência humana não pode deixar de se indignar à vista destas situações. Assim a emigração dentro e para fora do continente torna-se um drama multidimensional, que afecta seriamente o capital humano da África, provocando a instabilidade ou mesmo a destruição das famílias.\n\n85. A Igreja recorda-se que a África foi uma terra de refúgio para a Sagrada Família, que escapava do poder político sanguinário de Herodes[138] à procura duma terra que lhes prometia a segurança e a paz. A Igreja continuará a fazer ouvir a sua voz e a empenhar-se por defender todas as pessoas.[139]\n\nE. A globalização e a ajuda internacional\n\n86. Os Padres sinodais manifestaram a sua perplexidade e preocupação perante a globalização. Já chamei a atenção para esta realidade, como sendo um desafio a enfrentar. « A verdade da globalização enquanto processo e o seu critério ético fundamental provêm da unidade da família humana e do seu desenvolvimento no bem. Por isso é preciso empenhar-se sem cessar por favorecer uma orientação cultural personalista e comunitária, aberta à transcendência, do processo de integração mundial ».[140] A Igreja espera que a globalização da solidariedade cresça até inscrever, « nas relações comerciais, o princípio de gratuidade e a lógica do dom, como expressão da fraternidade »,[141] evitando a tentação do pensamento unidimensional sobre a vida, a cultura, a política, a economia, em benefício de um constante respeito ético pelas diversas realidades humanas, para uma efectiva solidariedade.\n\n87. Esta globalização da solidariedade manifesta-se já, em certa medida, através das ajudas internacionais. Hoje a notícia duma catástrofe cruza rapidamente o mundo, suscitando muitas vezes um movimento de compaixão e acções concretas de generosidade. A Igreja presta um serviço de grande caridade, defendendo as necessidades reais do destinatário. Em nome do direito de quantos passam necessidade e não têm voz e em nome do respeito e solidariedade que é preciso ter para com eles, a Igreja pede que « os organismos internacionais e as organizações não governamentais se comprometam a uma plena transparência ».[142]\n\nIV.\n\nO diálogo e a união entre os crentes\n\n88. Como nos manifesta um grande número de movimentos sociais, as relações inter-religiosas condicionam a paz na África, como aliás noutros lados. Por conseguinte é importante que a Igreja promova o diálogo como atitude espiritual, para que os crentes aprendam a trabalhar juntos, por exemplo, nas associações orientadas para a paz e a justiça, com um espírito de confiança e de mútua ajuda. As famílias devem ser educadas para a escuta, a fraternidade e o respeito sem medo do outro.[143] Uma só coisa é necessária (cf. Lc 10, 42) e capaz de satisfazer a sede de eternidade de todo o ser humano e o desejo de unidade da humanidade inteira: o amor e a contemplação de Deus, que levava Santo Agostinho a exclamar: « Oh eterna verdade, verdadeira caridade e cara eternidade! ».[144]\n\nA. O diálogo ecuménico e o desafio dos novos movimentos religiosos\n\n89. Com o convite para participarem na assembleia sinodal feito aos nossos irmãos cristãos ortodoxos, coptas ortodoxos, luteranos, anglicanos e metodistas – e de modo particular a Sua Santidade Abuna Paulos, Patriarca da Igreja Ortodoxa Tewahedo da Etiópia, uma da mais antigas comunidades cristãs do continente africano – quis significar que o caminho para a reconciliação passa, antes de mais, pela união dos discípulos de Cristo. Um cristianismo dividido permanece um escândalo, porque contradiz realmente a vontade do Divino Mestre (cf. Jo 17, 21). Por isso o diálogo ecuménico visa orientar o nosso caminho comum rumo à unidade dos cristãos, sendo assíduos na escuta da Palavra de Deus, fiéis à união fraterna, à fracção do pão e às orações (cf. Act 2, 42). Exorto toda a família eclesial – as Igrejas particulares, os institutos de vida consagrada, as associações e movimentos de leigos – a prosseguir de forma ainda mais convicta por este caminho, no espírito e com base nas indicações do Directório Ecuménico, e através das diversas associações ecuménicas existentes. E convido a formar novas, onde elas possam representar uma ajuda para a missão. Oxalá possamos empreender, juntos, obras de caridade e proteger os patrimónios religiosos em virtude dos quais os discípulos de Cristo encontram as forças espirituais de que necessitam para a edificação da família humana.[145]\n\n90. Ao longo destes últimos decénios, a Igreja na África tem-se interrogado, com insistência, sobre o nascimento e a expansão de comunidades não católicas, por vezes chamadas também autóctones africanas (African Independent Churches). Frequentemente derivam de Igrejas e Comunidades eclesiais cristãs tradicionais e adoptam aspectos das culturas tradicionais africanas. Recentemente estes grupos fizeram a sua aparição no panorama ecuménico. Os pastores da Igreja Católica deverão ter em conta esta nova realidade para a promoção da unidade dos cristãos na África e, consequentemente, deverão encontrar uma resposta adaptada ao contexto, tendo em vista uma evangelização mais profunda para fazer chegar, de maneira eficaz, a Verdade de Cristo aos africanos.\n\n91. Numerosos movimentos sincretistas e seitas surgiram na África durante os últimos decénios. Por vezes não é fácil discernir se são de inspiração autenticamente cristã ou simplesmente fruto de um entusiasmo por um líder com a pretensão de possuir dons excepcionais. A sua denominação e o seu vocabulário prestam-se facilmente a confusão e podem enganar fiéis em boa fé. Aproveitando-se de estruturas estatais ainda não estáveis, do desmoronamento das solidariedades familiares tradicionais e duma catequese insuficiente, estas numerosas seitas exploram a credulidade e oferecem uma caução religiosa a crenças multiformes e heterodoxas não cristãs. Destroem a paz dos casais e das famílias, por causa de falsas profecias ou visões. Seduzem mesmo responsáveis políticos. A teologia e a pastoral da Igreja devem individuar as causas deste fenómeno, não só para deter « a hemorragia » dos fiéis que saem das paróquias para elas, mas também para estabelecer as bases duma condigna resposta pastoral à atracção que estes movimentos e seitas exercem sobre aqueles. Por outras palavras, é preciso evangelizar em profundidade a alma africana.\n\nB. O diálogo inter-religioso\n\n1. As religiões tradicionais africanas\n\n92. A Igreja vive diariamente com os adeptos das religiões tradicionais africanas. Estas religiões, que fazem referência aos antepassados e a uma forma de mediação entre o homem e a Imanência, são o húmus cultural e espiritual donde provém a maior parte dos cristãos convertidos e com o qual mantêm um contacto diário. Convém escolher, de entre os convertidos, algumas pessoas bem informadas que possam servir de guia para a Igreja ter um conhecimento cada vez mais profundo e exacto das tradições, da cultura e das religiões tradicionais. Deste modo tornar-se-á mais fácil a identificação dos verdadeiros pontos de ruptura; e chegar-se-á também à necessária distinção entre o cultural e o cultual, eliminando-se os elementos de magia, que são causa de divisão e ruína para as famílias e as sociedades. Neste sentido, o Concílio Vaticano II especificou que a Igreja « exorta os seus filhos a que, com prudência e caridade, pelo diálogo e colaboração com os seguidores doutras religiões, dando testemunho da vida e fé cristãs, reconheçam, conservem e promovam os bens espirituais e morais e os valores socioculturais que entre eles encontram ».[146] Para que os tesouros da vida sacramental e da espiritualidade da Igreja possam ser descobertos em toda a sua profundidade e melhor transmitidos na catequese, a Igreja poderia examinar, num estudo teológico, alguns elementos das culturas tradicionais africanas que estejam de acordo com a doutrina de Cristo.\n\n93. Apoiando-se nas religiões tradicionais, a feitiçaria conhece actualmente uma certa recrudescência. Renascem temores, que criam laços de sujeição paralisadores. As preocupações com a saúde, o bem-estar, os filhos, o clima, a protecção contra os maus espíritos levam de vez em quando a recorrer a práticas das religiões tradicionais africanas que estão em desacordo com a doutrina cristã. O problema da « dupla pertença » – ao cristianismo e às religiões tradicionais africanas – permanece um desafio. Para a Igreja que está na África, é necessário guiar as pessoas, através de uma catequese e uma inculturação profundas, para a descoberta da plenitude dos valores do Evangelho. Convém determinar o significado profundo de tais práticas de feitiçaria, identificando as implicações teológicas, sociais e pastorais que esta calamidade acarreta.\n\n2. O Islão\n\n94. Os Padres do Sínodo puseram em evidência a complexidade da realidade muçulmana no continente africano. Nalguns países, reina bom entendimento entre cristãos e muçulmanos; noutros, os cristãos locais gozam apenas duma cidadania de segunda classe, e os católicos estrangeiros, religiosos ou leigos, têm dificuldade em obter vistos ou autorizações de residência; noutros, os elementos religiosos e políticos não estão ainda suficientemente separados; noutros, enfim, existe a hostilidade. Exorto a Igreja, em toda e qualquer situação, a perseverar na estima dos muçulmanos; « adoram eles o Deus único, vivo e subsistente, misericordioso e omnipotente, criador do céu e da terra, que falou aos homens ».[147] Se todos nós, crentes em Deus, queremos servir a reconciliação, a justiça e a paz, devemos trabalhar juntos para banir todas as formas de discriminação, intolerância e fundamentalismo confessional. Na sua obra social, a Igreja não faz distinção religiosa; ajuda quem se encontra em necessidade, seja ele cristão, muçulmano ou animista. Testemunha assim o amor de Deus, criador de todos, e encoraja os seguidores das outras religiões a uma atitude respeitadora e a uma reciprocidade na estima. Exorto a Igreja inteira a procurar, através de um diálogo paciente com os muçulmanos, o reconhecimento jurídico e prático da liberdade religiosa, de modo que, na África, cada cidadão possa gozar não apenas do direito a uma livre escolha da sua religião[148] e ao exercício do culto, mas também do direito à liberdade de consciência.[149] A liberdade religiosa é o caminho da paz.[150]\n\nC. Tornar-se « sal da terra » e « luz do mundo »\n\n95. A missão evangelizadora da Igreja na África bebe em várias fontes: a Sagrada Escritura, a Tradição e a vida sacramental. Como um grande número de Padres sinodais fez questão de sublinhar, o ministério da Igreja encontra um apoio eficaz no Catecismo da Igreja Católica. Por outro lado, o Compêndio da Doutrina Social da Igreja é um guia para a missão da Igreja como « Mãe e Educadora » no mundo e na sociedade e, por isso mesmo, um instrumento pastoral de primeira grandeza.[151] Um cristão, que se sacia na fonte autêntica, Cristo, é por Ele transformado em « luz do mundo » (Mt 5, 14) e transmite Aquele que é « a luz do mundo » (Jo 8, 12). O seu conhecimento deve ser animado pela caridade. Com efeito o saber, « se quer ser sapiência capaz de orientar o homem à luz dos princípios primeiros e dos seus fins últimos, deve ser “temperado” com o “sal” da caridade ».[152]\n\n96. Para cumprir a tarefa a que fomos chamados, façamos nossa a exortação do próprio São Paulo: « Mantende-vos, portanto, firmes, tendo cingido os vossos rins com a verdade, vestido a couraça da justiça e calçado os pés com a prontidão para anunciar o Evangelho da paz; acima de tudo, tomai o escudo da fé, com o qual tereis a capacidade de apagar todas as setas incendiadas do maligno. Recebei ainda o capacete da salvação e a espada do Espírito, isto é, a palavra de Deus. Servindo-vos de toda a espécie de orações e preces, orai em todo o tempo no Espírito » (Ef 6, 14-18).\n\nII Parte\n\n« A CADA UM É DADA\n\nA MANIFESTAÇÃO DO ESPÍRITO,\n\nPARA PROVEITO COMUM »\n\n(1 Cor 12, 7)\n\n97. As directrizes da missão, que acabo de indicar, só se tornarão realidade, se a Igreja agir, por um lado, sob a guia do Espírito Santo e, por outro, como um só corpo, para usar uma imagem de São Paulo que apresenta, de maneira articulada, estas duas condições. Com efeito, numa África marcada por contrastes, a Igreja deve indicar claramente o caminho para Cristo; deve mostrar como se vive, na fidelidade a Jesus Cristo, a unidade na diversidade ensinada pelo Apóstolo: « Há diversidade de dons, mas o Espírito é o mesmo; há diversidade de serviços, mas o Senhor é o mesmo; há diversos modos de agir, mas é o mesmo Deus que realiza tudo em todos. A cada um é dada a manifestação do Espírito, para proveito comum » (1 Cor 12, 4-7). Ao exortar cada membro da família eclesial a ser « o sal da terra » e « a luz do mundo » (Mt 5, 13.14), pretendo insistir sobre este « ser », que, pelo Espírito, deveria agir para proveito comum. Nunca se é cristão, sozinho. Os dons concedidos pelo Senhor a cada um – bispos, sacerdotes, diáconos, religiosos e religiosas, catequistas, leigos – devem contribuir para a harmonia, a comunhão e a paz na própria Igreja e na sociedade.\n\n98. É bem conhecido o caso daquele homem paralítico que foi levado a Jesus, para que o curasse (cf. Mc 2, 1-12). Hoje, para nós, tal homem simboliza todos os nossos irmãos e irmãs da África e doutros lugares, paralisados de diversas maneiras e muitas vezes, infelizmente, num abatimento profundo. Diante dos desafios, que esbocei brevemente na sequência das intervenções dos Padres sinodais, meditemos sobre a atitude dos portadores do paralítico. Este só pôde aproximar-se de Jesus com a ajuda daquelas quatro pessoas de fé que superaram o obstáculo físico da multidão, dando provas de solidariedade e de confiança absoluta em Jesus. Ele « viu a fé daqueles homens »; então tira o obstáculo espiritual, dizendo ao paralítico: « Os teus pecados estão perdoados ». Cristo elimina aquilo que impede o homem de levantar-se. Este exemplo incita-nos a crescer na fé e a darmos, nós também, provas de solidariedade e criatividade para elevar aqueles que carregam fardos pesados, abrindo-os assim à plenitude da vida em Cristo (cf. Mt 11, 28). Perante os obstáculos, físicos ou espirituais, que se levantam à nossa frente, mobilizemos as energias espirituais e os recursos materiais de todo o corpo que é a Igreja, seguros de que Cristo agirá pelo Espírito Santo em cada um dos seus membros.\n\nCapítulo I\n\nOS MEMBROS DA IGREJA\n\n99. Amados filhos e filhas da Igreja, e de modo particular vós queridos fiéis da África, o amor de Deus cumulou-vos de toda a espécie de bênçãos e fez-vos capazes de agir como o sal da terra. Todos vós, como membros da Igreja, deveis estar conscientes de que a paz e a justiça nascem, em primeiro lugar, da reconciliação do ser humano consigo mesmo e com Deus. Cristo é o verdadeiro e único « Príncipe da paz ». O seu nascimento é o penhor da paz messiânica, tal como fora anunciada pelos profetas (cf. Is 9, 5-6; 57, 19; Miq 5, 4; Ef 2, 14-17). Esta paz não vem dos homens, mas de Deus; é o dom messiânico por excelência. Esta paz leva àquela justiça do Reino que é preciso procurar, em tempo propício e fora dele, em tudo o que se faz (cf. Mt 6, 33), para que em todas as circunstâncias seja dada glória a Deus (cf. Mt 5, 16). Ora nós sabemos que o justo é fiel à lei de Deus, porque se converteu\n\n(cf. Lc 15, 7; 18, 14). Esta nova fidelidade é trazida por Cristo para nos tornar « irrepreensíveis e íntegros » (cf. Flp 2, 15).\n\nI.\n\nOs bispos\n\n100. Amados irmãos no episcopado, a santidade a que é chamado o bispo exige a prática das virtudes, a começar pelas teologais, e a prática dos conselhos evangélicos.[153] A vossa santidade pessoal deve refulgir em benefício de quantos foram confiados ao vosso cuidado pastoral e que deveis servir. A vossa vida de oração irrigará, a partir de dentro, o vosso apostolado. Um bispo deve ser um enamorado de Cristo. A autoridade moral e a credibilidade, que sustentam o exercício do vosso poder jurídico, poderão derivar apenas da santidade da vossa vida.\n\n101. Como dizia São Cipriano, a meados do século III em Cartago, « a Igreja assenta sobre os bispos, e toda a sua conduta obedece às indicações destes mesmos chefes ».[154] A comunhão, a unidade e a colaboração com o presbyterium é que servirão de antídoto contra os germes de divisão e ajudarão a colocar-vos, todos juntos, à escuta do Espírito Santo. Ele conduzir-vos-á pelo justo caminho (cf. Sl 23/22, 3). Amai e respeitai os vossos sacerdotes, que são os colaboradores preciosos do vosso ministério episcopal. Imitai a Cristo, que criou ao seu redor um clima de amizade, estima fraterna e comunhão que Ele extraiu das profundezas do mistério trinitário. « Exorto-vos a perseverar com toda a solicitude na ajuda aos vossos sacerdotes para viverem em união íntima com Cristo. A sua vida espiritual é o fundamento da sua vida apostólica. Por isso haveis de exortá-los, com suavidade, à oração diária e a uma digna celebração dos sacramentos, sobretudo da Eucaristia e da Reconciliação, como fazia São Francisco de Sales com os seus sacerdotes. (…) Estes têm necessidade da vossa estima, encorajamento e solicitude ».[155]\n\n102. Permanecei unidos ao Sucessor de Pedro com os vossos sacerdotes e o conjunto dos vossos fiéis. Não desperdiceis as vossas energias humanas e pastorais na busca ilusória de respostas para questões que não são de vossa directa competência, ou nos meandros de um nacionalismo que pode cegar. Seguir este ídolo, tal como o da absolutização da cultura africana, é mais fácil do que seguir as exigências de Cristo. Estes ídolos são quimeras. Mais ainda, são uma tentação: a tentação de crer que se possa, com as simples forças humanas, estabelecer na terra o Reino da felicidade eterna.\n\n103. O vosso primeiro dever é levar a Boa Nova da Salvação a todos, e dar aos fiéis uma catequese que contribua para um conhecimento mais profundo de Jesus Cristo. Preocupai-vos com dar aos leigos um verdadeiro conhecimento da sua missão eclesial e exortai-os a realizá-la com sentido de responsabilidade, procurando sempre o bem comum. Os programas de formação permanente dos leigos, particularmente responsáveis políticos e económicos, deverão insistir sobre a conversão como condição necessária para transformar o mundo. É bom começar sempre pela oração, prosseguindo com a catequese que deverá, por sua vez, conduzir à acção concreta. A criação de estruturas virá depois, se houver verdadeiramente necessidade, porque estas nunca substituem a força da oração.\n\n104. No seguimento de Cristo Bom Pastor, sede, amados irmãos no episcopado, bons pastores e servidores do rebanho que vos está confiado, exemplares pela vossa vida e conduta. A boa administração das vossas dioceses requer a vossa presença. Para que a vossa mensagem seja credível, fazei com que as vossas dioceses se tornem modelos no comportamento das pessoas, na transparência e boa gestão financeira. Não temais recorrer à competência de peritos de contabilidade, para servir de exemplo tanto aos fiéis como à sociedade inteira. Favorecei o bom funcionamento dos organismos eclesiais diocesanos e paroquiais, tal como estão previstos pelo direito da Igreja. É a vós, em primeiro lugar, que compete a busca da unidade, da justiça e da paz, porque tendes a responsabilidade das Igrejas particulares.\n\n105. O Sínodo lembrou que « a Igreja é uma comunhão que gera uma solidariedade pastoral orgânica. Os bispos, em união com o Bispo de Roma, são os primeiros promotores da comunhão e da colaboração no apostolado da Igreja ».[156] As Conferências Episcopais nacionais e regionais têm a missão de consolidar esta comunhão eclesial e promover esta solidariedade pastoral.\n\n106. Para uma maior visibilidade, coerência e eficácia na pastoral social da Igreja, o Sínodo sentiu a necessidade duma acção mais solidária a todos os níveis. Será bom que as Conferências Episcopais regionais e nacionais e também a Assembleia da Hierarquia Católica do Egipto (A.H.C.E.) renovem o seu compromisso de solidariedade colegial.[157] Isto implica, concretamente, uma participação palpável nas actividades destas estruturas, tanto no que diz respeito ao pessoal como aos meios financeiros. Assim a Igreja dará testemunho daquela unidade pela qual Cristo rezou (cf. Jo 17, 20-21).\n\n107. De igual modo parece-me desejável que os bispos se comprometam, antes de mais, a promover e sustentar, efectiva e afectivamente, o Simpósio das Conferências Episcopais da África e de Madagáscar (S.C.E.A.M.), enquanto estrutura continental de solidariedade e comunhão eclesial.[158] Convém também cultivar boas relações com a Confederação das Conferências dos Superiores Maiores da África e de Madagáscar (CO.S.M.A.M.), as Associações das Universidades Católicas e outras estruturas eclesiais do continente.\n\nII.\n\nOs sacerdotes\n\n108. Colaboradores estreitos e indispensáveis do bispo, os sacerdotes[159] têm o encargo de continuar a obra de evangelização. A segunda Assembleia para a África do Sínodo dos Bispos foi celebrada durante o ano que eu dedicara ao sacerdócio, lançando um apelo particular à santidade. Amados sacerdotes, lembrai-vos de que o vosso testemunho de vida pacífica, ultrapassando fronteiras tribais e raciais, pode tocar os corações.[160] O apelo à santidade é um convite para vos tornardes pastores segundo o coração de Deus,[161] que apascentam o rebanho com justiça (cf. Ez 34, 16). Ceder à tentação de vos transformardes em guias políticos[162] ou em agentes sociais seria trair a vossa missão sacerdotal e prestar um mau serviço à sociedade, que espera de vós palavras e gestos proféticos. Já dizia São Cipriano: « Aqueles que possuem a honra do sacerdócio divino (…), devem prestar o seu ministério somente no altar e no sacrifício, e dedicar-se unicamente à oração ».[163]\n\n109. Consagrando-vos sobretudo àqueles que o Senhor vos confia para os formar nas virtudes cristãs e conduzir à santidade, não só os ganhareis para a causa de Cristo mas fareis deles também os protagonistas duma sociedade africana renovada. Face à complexidade das situações com que vos defrontais, convido-vos a aprofundar a vida de oração e a formação permanente. Que isto se verifique tanto a nível espiritual como intelectual. Familiarizai-vos com a Sagrada Escritura, com a Palavra de Deus que meditais cada dia e explicais aos fiéis. Aprofundai também o vosso conhecimento do Catecismo, dos documentos do Magistério bem como da doutrina social da Igreja. Deste modo sereis capazes, por vossa vez, de formar os membros da comunidade cristã, de que sois os responsáveis imediatos, para que se tornem autênticos discípulos e testemunhas de Cristo.\n\n110. Vivei, com simplicidade, humildade e amor filial, a obediência ao bispo da vossa diocese. « Por respeito Àquele que nos amou, convém obedecer sem qualquer hipocrisia; porque não é deste bispo visível que se abusa, mas é do Bispo invisível que se procura burlar. Porque, neste caso, não é de um ser de carne que se trata, mas de Deus que conhece as realidades ocultas ».[164] No quadro da formação permanente dos sacerdotes, parece-me oportuno que sejam relidos e meditados determinados documentos, como o Decreto conciliar sobre o ministério e a vida dos sacerdotes Presbyterorum ordinis, a Exortação apostólica pós-sinodal Pastores dabo vobis, de 1992, o Directório para o Ministério e a Vida dos Presbíteros, de 1994, e ainda a Instrução O Presbítero, Pastor e Guia da Comunidade Paroquial, de 2002.\n\n111. Edificai as comunidades cristãs por meio do vosso exemplo, vivendo com verdade e alegria os vossos compromissos sacerdotais: o celibato na castidade e o desapego dos bens materiais. Se vividos com maturidade e serenidade, estes sinais, que vos conformam particularmente com o estilo de vida de Jesus, exprimem a « dedicação total e exclusiva a Cristo, à Igreja e ao Reino de Deus ».[165] Colocai todas as vossas forças na actuação da pastoral diocesana para a reconciliação, a justiça e a paz, sobretudo através da celebração dos sacramentos da Penitência e da Eucaristia, da catequese, da formação dos leigos e do acompanhamento dos responsáveis da sociedade. Cada sacerdote deve poder sentir-se feliz por servir a Igreja.\n\n112. Seguir Cristo pelo caminho do sacerdócio exige fazer opções. Estas nem sempre são fáceis de viver. As exigências evangélicas, que o ensinamento do Magistério foi codificando ao longo dos séculos, apresentam-se como radicais aos olhos do mundo. Às vezes é difícil segui-las, mas não impossível. Cristo ensina-nos que não é possível servir a dois senhores (cf. Mt 6, 24). Nesta passagem bíblica aludia Ele, sem dúvida, ao dinheiro, aquele tesouro temporal que pode ocupar o nosso coração (cf. Lc 12, 34); mas, noutras passagens, faz referência também a muitos outros bens que possuímos, como, por exemplo, a nossa vida, a nossa família, a nossa educação, as nossas relações pessoais. Trata-se de bens preciosos e admiráveis que fazem parte de nós mesmos. Pois bem! Àquele que é chamado, Cristo exige que se abandone totalmente à Providência; pede uma opção radical (cf. Mt 7, 13-14), que por vezes se nos torna difícil de compreender e viver. Mas, se Deus é o nosso verdadeiro tesouro – aquela pérola rara que só se pode adquirir vendendo tudo o que se possui (cf. Mt 13, 45-46), ou seja, mesmo à custa de grandes sacrifícios – então desejaremos que o nosso coração e o nosso corpo, o nosso espírito e a nossa inteligência sejam reservados só para Ele. Este acto de fé permitir-nos-á ver, sob outra perspectiva, aquilo que nos parece importante e viver a relação com o nosso corpo e as nossas relações humanas de família ou de amizade à luz da vocação de Deus e da sua exigência ao serviço da Igreja. É preciso reflectir profundamente nisto; esta reflexão há-de começar nos Seminários e continuar durante toda a vida sacerdotal. De certo modo para nos encorajar, porque conhece as forças e as fraquezas do nosso coração, Cristo diz: « Procurai primeiro o Reino de Deus e a sua justiça, e tudo o mais ser-vos-á dado por acréscimo » (Mt 6, 33).\n\nIII.\n\nOs missionários\n\n113. Os missionários não africanos, respondendo ao apelo do Senhor com generoso e ardente zelo apostólico, vieram partilhar a alegria da Revelação. Seguindo os seus passos, há hoje africanos que são missionários noutros continentes. Como não prestar-lhes aqui uma homenagem particular? Os missionários vindos para a África – sacerdotes, religiosos, religiosas e leigos – construíram igrejas, escolas e dispensários e contribuíram imenso para a visibilidade actual das culturas africanas, mas principalmente edificaram o Corpo de Cristo e enriqueceram a casa de Deus. Souberam partilhar o sabor do sal da Palavra e fizeram resplandecer a luz dos Sacramentos; e, acima de tudo, deram à África aquilo que possuíam de mais precioso: Cristo. Graças a eles, numerosas culturas tradicionais foram libertadas de medos ancestrais e dos espíritos imundos (cf. Mt 10, 1). Do bom grão por eles semeado (cf. Mt 13, 24), surgiram numerosos santos africanos, que aparecem agora como modelos aos quais é preciso inspirar-se mais largamente. Seria desejável que o seu culto fosse reavivado e promovido. O seu compromisso pela causa do Evangelho atingiu por vezes as raias do heroísmo, a preço da sua própria vida. Uma vez mais se verificou ser verdadeira a afirmação de Tertuliano: « O sangue dos mártires torna-se semente de cristãos ».[166] Dou graças ao Senhor por estes santos e santas, sinais da vitalidade da Igreja na África.\n\n114. Encorajo os Pastores das Igrejas particulares a individuar, entre os servidores africanos do Evangelho, aqueles que poderiam, segundo as normas da Igreja, ser canonizados, não só para aumentar o número dos santos africanos mas também para obter novos intercessores no Céu, que acompanhem a Igreja na sua peregrinação terrena e intercedam junto de Deus pelo continente africano. A Nossa Senhora da África e aos santos deste amado continente confio a Igreja que nele se encontra.\n\nIV.\n\nOs diáconos permanentes\n\n115. A grandeza da vocação recebida pelos diáconos permanentes merece ser assinalada. Na fidelidade à missão que há séculos lhes é atribuída, convido-os a trabalhar em humilde e estreita colaboração com os bispos.[167] Com amizade, peço-lhes para continuarem a propor aquilo que Jesus nos ensina no Evangelho: a seriedade no trabalho bem feito,[168] a força moral no respeito dos valores, a honestidade, o respeito pela palavra dada, a alegria de contribuir com o próprio tijolo para a edificação da sociedade e da Igreja, a protecção da natureza, o sentido do bem comum. Ajudai a sociedade africana, em todas as suas componentes, a valorizar a responsabilidade dos homens como maridos e pais, a respeitar a mulher que é igual ao homem em dignidade, a cuidar das crianças abandonadas a si mesmas e sem educação.\n\n116. Não deixeis de prestar uma atenção particular às pessoas mental ou fisicamente doentes,[169] às pessoas mais frágeis e aos mais pobres das vossas comunidades. Que a vossa caridade se faça criativa! Na pastoral paroquial, recordai-vos de que uma sã espiritualidade permite ao Espírito de Cristo libertar o ser humano, para que este actue eficazmente na sociedade. Os bispos terão o cuidado de completar a vossa formação, o que não deixará de contribuir para o exercício do vosso carisma.[170] Como Santo Estêvão, São Lourenço e São Vicente, diáconos e mártires, esforçai-vos por reconhecer e encontrar Cristo na Eucaristia e nos pobres. Este serviço do altar e da caridade levar-vos-á a amar o encontro com o Senhor presente no altar e nos pobres. Então estareis preparados para dar a vossa vida por Ele até à morte.\n\nV.\n\nAs pessoas consagradas\n\n117. Através dos votos de castidade, pobreza e obediência, a vida das pessoas consagradas tornou-se um testemunho profético. Podem assim ser exemplos em matéria de reconciliação, justiça e paz, mesmo em circunstâncias de fortes tensões[171]. A vida comunitária manifesta que é possível viver como irmãos ou como irmãs e permanecer unidos, mesmo quando as origens étnicas e raciais são diferentes (cf. Sl 133/132, 1). Aquela pode e deve fazer ver e crer que hoje, na África, quem segue Jesus Cristo encontra n’Ele o segredo da alegria de viver juntos: o amor mútuo e a comunhão fraterna, diariamente consolidados pela Eucaristia e a Liturgia das Horas.\n\n118. Possais vós, amadas pessoas consagradas, continuar a viver o vosso carisma com zelo verdadeiramente apostólico nos diversos âmbitos indicados pelos vossos fundadores. Neste sentido, redobrai de cuidados em conservar acesa a vossa lâmpada. Os vossos fundadores quiseram seguir Cristo a sério, respondendo ao seu apelo. Diversas obras, que constituem os seus frutos, são jóias que adornam a Igreja;[172] é preciso, pois, desenvolvê-las seguindo o mais fielmente possível o carisma dos fundadores, o seu pensamento e os seus projectos. Gostaria de sublinhar aqui o papel importante das pessoas consagradas na vida eclesial e missionária: não só constituem uma ajuda necessária e preciosa na actividade pastoral, mas são também uma manifestação da natureza íntima da vocação cristã.[173] Por isso, convido-vos, amadas pessoas consagradas, a permanecer em estreita comunhão com a Igreja particular e com o seu primeiro responsável, o bispo. Convido-vos também a fortalecer a vossa união com o Bispo de Roma.\n\n119. A África é o berço da vida contemplativa cristã. Esta, sempre presente no Norte da África, particularmente no Egipto e na Etiópia, lançou raízes na África subsariana no último século. O Senhor abençoe os homens e as mulheres que decidiram segui-Lo incondicionalmente! A sua vida escondida é como o fermento na massa. A sua oração contínua sustentará o esforço apostólico dos bispos, dos sacerdotes, das outras pessoas consagradas, dos catequistas e da Igreja inteira.\n\n120. Os encontros das várias Conferências Nacionais dos Superiores Maiores e os da Confederação das Conferências dos Superiores Maiores da África e de Madagáscar (CO.S.M.A.M.) permitem unir as reflexões e as forças não só para assegurar as finalidades de cada um dos institutos, preservando sempre a sua autonomia, carácter e espírito próprios, mas também para tratar das questões comuns num clima de fraternidade e solidariedade. É bom cultivar um espírito eclesial, garantindo uma sã coordenação e uma recta cooperação com as Conferências dos Bispos.\n\nVI.\n\nOs seminaristas\n\n121. Os Padres sinodais prestaram uma atenção particular aos seminaristas. Sem menosprezar a formação teológica e espiritual, evidentemente prioritária, sublinharam a importância do crescimento psicológico e humano de cada candidato. Os futuros sacerdotes devem desenvolver em si mesmos uma recta compreensão das respectivas culturas, sem se fechar nas suas fronteiras étnicas e culturais.[174] De igual forma, hão-de radicar-se nos valores evangélicos para reforçar, na fidelidade e lealdade, o seu compromisso com Cristo. A fecundidade da sua missão futura dependerá muito da sua profunda união com Cristo, da qualidade da vida de oração e da vida interior, dos valores humanos, espirituais e morais que tiverem assimilado durante a formação. Oxalá cada seminarista se torne um homem de Deus, procurando e vivendo « a justiça, a piedade, a fé, o amor, a perseverança, a mansidão » (1 Tm 6, 11).\n\n122. « Os seminaristas devem aprender de tal modo a vida comunitária, que a vida fraterna entre eles se torne, sucessivamente, a fonte duma autêntica experiência de sacerdócio como íntima fraternidade sacerdotal ».[175] Seguindo as indicações dos bispos, os directores e os formadores do Seminário trabalharão conjuntamente para garantir uma formação integral aos seminaristas que lhes estão confiados. Na selecção dos candidatos, será necessário realizar um cuidadoso discernimento e um qualificado acompanhamento, para que sejam verdadeiros discípulos de Cristo e autênticos servidores da Igreja aqueles que forem admitidos ao sacerdócio. Ter-se-á a peito introduzi-los nas inúmeras riquezas do património bíblico, teológico, espiritual, litúrgico, moral e jurídico da Igreja.\n\n123. Dirigi-me aos seminaristas, escrevendo-lhes uma Carta depois do Ano Sacerdotal que terminou em Junho de 2010.[176] Nela insisti sobre a identidade, a espiritualidade e o apostolado do sacerdote. Recomendo vivamente a cada seminarista que leia e medite este breve documento, que lhe é pessoalmente destinado e que os formadores hão-de colocar à sua disposição. O Seminário é um tempo de preparação para o sacerdócio, um tempo de estudo; é um tempo de discernimento, formação e amadurecimento humano e espiritual. Possam os seminaristas utilizar, sabiamente, este tempo que lhes é oferecido para acumular reservas espirituais e humanas, a que poderão recorrer durante a sua vida sacerdotal.\n\n124. Amados seminaristas, sede apóstolos junto dos jovens da vossa geração, convidando-os a seguir Cristo na vida sacerdotal. Não tenhais medo! A oração de inúmeras pessoas vos acompanha e apoia (cf. Mt 9, 37-38).\n\nVII.\n\nOs catequistas\n\n125. Os catequistas são preciosos agentes pastorais na missão evangelizadora. O seu papel foi muito importante na primeira evangelização, no acompanhamento catecumenal, na animação e apoio das comunidades. « Com naturalidade, realizaram uma eficaz inculturação, que deu maravilhosos frutos (cf. Mc 4, 20). São os catequistas que permitiram que “a luz brilhasse diante dos homens” (Mt 5, 16), para que, vendo o bem que faziam, populações inteiras pudessem dar glória ao nosso Pai que está nos céus. São africanos que evangelizaram africanos ».[177] Importante no passado, o seu papel continua essencial para o presente e o futuro da Igreja. Agradeço-lhes o seu amor à Igreja.\n\n126. Exorto os bispos e os sacerdotes a cuidarem com desvelo da formação humana, intelectual, doutrinal, moral, espiritual e pastoral dos catequistas, prestando grande atenção às suas condições de vida para que a sua dignidade seja salvaguardada. Não esqueçam as suas legítimas necessidades materiais,[178] porque o trabalhador fiel da vinha do Senhor tem direito a uma justa retribuição (cf. Mt 20, 1-16), à espera daquela que lhe há-de dar de maneira equitativa o Senhor, porque só Ele é justo e conhece os corações.\n\n127. Amados catequistas, lembrai-vos de que sois, para um grande número de comunidades, o rosto concreto e imediato do discípulo diligente e o modelo da vida cristã. Encorajo-vos a proclamar, com o exemplo, que a vida familiar merece uma consideração enorme, que a educação cristã prepara os filhos para serem, na sociedade, honestos e dignos de confiança nas suas relações com os outros. Acolhei a todos sem discriminação: pobres e ricos, naturais e estrangeiros, católicos e não católicos (cf. Tg 2, 1). Não façais acepção de pessoas (cf. Act 10, 34; Rm 2, 11;\n\nGl 2, 6; Ef 6, 9). Se vós próprios assimilardes a Sagrada Escritura e os ensinamentos do Magistério, conseguireis oferecer uma catequese sólida, animar grupos de oração e propor a lectio divina às comunidades que cuidais. Então a vossa acção tornar-se-á coerente, perseverante e fonte de inspiração. Ao mesmo tempo que evoco, com gratidão, a memória gloriosa dos vossos antecessores, saúdo-vos e encorajo-vos a trabalhar hoje com a mesma abnegação, coragem apostólica e fé. Procurando ser fiéis à vossa missão, não só crescereis na vossa santidade pessoal mas contribuireis também de modo eficaz para a edificação do Corpo Místico de Cristo, a Igreja.\n\nVIII.\n\nOs leigos\n\n128. A Igreja torna-se presente e activa na vida do mundo através dos seus membros leigos. Estes têm uma grande função a desempenhar na Igreja e na sociedade. Para que possam assumir bem esta função, é preciso que se organizem, nas dioceses, escolas ou centros de formação bíblica, espiritual, litúrgica e pastoral. É meu vivo desejo que os leigos com responsabilidades de ordem política, económica e social sejam dotados dum sólido conhecimento da doutrina social da Igreja, que proporciona princípios de acção conformes com o Evangelho. De facto, os fiéis leigos são « embaixadores de Cristo » (2 Cor 5, 20) no espaço público, no coração do mundo.[179] O seu testemunho cristão só será credível, se forem profissionais competentes e honestos.\n\n129. Os leigos, homens e mulheres, são chamados antes de mais à santidade, e a viver esta santidade no mundo. Amados fiéis, cultivai com solicitude a vossa vida interior e a vossa relação com Deus, de modo que o Espírito Santo vos ilumine em todas as circunstâncias. Para que a pessoa humana e o bem comum estejam, efectivamente, no centro da acção humana, política, económica ou social, uni-vos profundamente a Cristo a fim de O conhecerdes e amardes, reservando tempo para Deus na oração e abeirando-vos dos Sacramentos. Deixai-vos iluminar e instruir por Deus e pela sua Palavra.\n\n130. Queria deixar uma palavra mais sobre o carácter particular da vida profissional do cristão. Em suma, trata-se de testemunhar Cristo no mundo, mostrando, pelo exemplo, que o trabalho não é primariamente um meio de granjeio mas pode ser também um espaço muito positivo de realização pessoal. O trabalho consente que tomeis parte na obra da criação e estejais ao serviço dos vossos irmãos e irmãs. Agindo assim, sereis « o sal da terra » e « a luz do mundo », como nos pede o Senhor. Qualquer que seja a vossa posição na sociedade, na vida diária, praticai a opção preferencial pelos pobres, segundo o espírito das Bem-aventuranças (cf. Mt 5, 3-12), para verdes neles concretamente o rosto de Jesus que vos chama a servi-Lo (cf. Mt 25, 31-46).\n\n131. Pode ser útil organizar-vos em associações para continuardes a formação da vossa consciência cristã e vos apoiardes mutuamente na luta pela justiça e a paz. As « pequenas comunidades cristãs » – small christian communities (S.C.C.) ou communautés ecclésiales vivantes (C.E.V.) – e as « Comunidades novas »[180] são estruturas basilares para alimentar a chama viva do vosso Baptismo. Ponde as vossas capacidades a render também na animação das universidades católicas, que não cessam de desenvolver-se na linha das recomendações da Exortação apostólica Ecclesia in Africa.[181] De igual modo queria encorajar-vos a ter uma presença activa e corajosa no mundo da política, da cultura, das artes, dos media e das diversas associações. Seja uma presença sem complexos nem acanhamento, mas pundonorosa e consciente da preciosa contribuição que pode prestar ao bem comum.\n\nCapítulo II\n\nPRINCIPAIS CAMPOS DE APOSTOLADO\n\n132. O Senhor confiou-nos uma missão particular, não nos deixando desprovidos de meios para a cumprir. Não só enriqueceu cada um de nós com dons pessoais para a edificação do seu Corpo que é a Igreja, mas entregou também a toda a comunidade eclesial dons particulares para lhe permitir continuar a sua missão. O dom por excelência é o Espírito Santo. É graças a Ele que formamos um só corpo e, « só na força do Espírito Santo, podemos encontrar aquilo que é recto e depois pô-lo em prática ».[182] Embora necessários para nos permitir agir, os meios permanecem insuficientes, se, através das « nossas capacidades de pensar, falar, sentir, agir »,[183] não for o próprio Deus que nos predispõe a colaborar na sua obra de reconciliação. É graças ao Espírito Santo que nos tornamos verdadeiramente « o sal da terra » e « a luz do mundo » (Mt 5, 13.14).\n\nI.\n\nA Igreja como presença de Cristo\n\n133. A Igreja, « em Cristo, é como que o sacramento, ou sinal, e o instrumento da íntima união com Deus e da unidade de todo o género humano ».[184] Enquanto comunidade de discípulos de Cristo, podemos tornar visível e comunicar o amor de Deus. O amor « é a luz – fundamentalmente, a única – que ilumina incessantemente um mundo às escuras e nos dá a coragem de viver e agir ».[185] Esta realidade transparece na Igreja universal, diocesana, paroquial, nas « pequenas comunidades cristãs » (S.C.C./C.E.V.),[186] nos movimentos e associações, e enfim na família cristã, « chamada a ser “uma Igreja doméstica”, lugar de fé, de oração e de amorosa solicitude pelo bem verdadeiro e duradouro de cada um dos seus membros »,[187] uma comunidade onde se vive o gesto da paz.[188] As « pequenas comunidades cristãs », os movimentos e as associações podem ser, no seio das paróquias, lugares propícios para acolher e viver o dom da reconciliação oferecida por Cristo, nossa paz. Cada membro da comunidade deve tornar-se o guardião do outro: é um dos significados do gesto da paz na celebração da Eucaristia.[189]\n\nII.\n\nO mundo da educação\n\n134. As escolas católicas são instrumentos preciosos para se aprender, desde a infância, a tecer laços de paz e harmonia na sociedade, através da educação nos valores africanos assumidos pelos do Evangelho. Encorajo os bispos e os institutos de pessoas consagradas a trabalhar para que as crianças em idade escolar possam frequentar uma escola: é uma questão de justiça para com toda a criança; mais ainda, disso depende o futuro da África. Que os cristãos, particularmente os jovens, se dediquem às ciências da educação tendo em vista transmitir um saber impregnado pela verdade, um saber-fazer e um saber-ser animados por uma consciência cristã formada à luz da doutrina social da Igreja. Um ponto a que se deverá prestar atenção é assegurar uma justa remuneração ao pessoal das instituições educativas da Igreja e ao conjunto do pessoal das estruturas eclesiais, para reforçar a credibilidade da Igreja.\n\n135. No contexto actual de grande mistura de populações, de culturas e de religiões, o papel das universidades e instituições académicas católicas é essencial na busca paciente, rigorosa e humilde da luz que deriva da Verdade. Só uma verdade que transcende a medida humana, condicionada pelos seus limites, satisfaz as pessoas e reconcilia as sociedades entre si. Com esta finalidade, é oportuno criar novas universidades católicas, onde ainda não existam. Amados irmãos e irmãs empenhados nas universidades e demais instituições académicas católicas, é tarefa vossa, por um lado, educar a inteligência e o espírito das jovens gerações à luz do Evangelho e, por outro, ajudar as sociedades africanas a compreenderem melhor os desafios que se colocam hoje à África, oferecendo-lhes a luz necessária através das vossas pesquisas e análises.\n\n136. A missão confiada pela Exortação apostólica Ecclesia in Africa às instituições universitárias católicas conserva toda a sua pertinência. O meu Beato Predecessor deixou lá escrito: « As universidades e os institutos superiores católicos na África desempenham um papel importante na proclamação da Palavra salvífica de Deus. Eles são sinal do crescimento da Igreja, enquanto, nas suas investigações, integram as verdades e as experiências da fé, e ajudam a interiorizá-las. Assim, estes centros de estudo servem a Igreja, fornecendo-lhe pessoal bem preparado, estudando importantes questões teológicas e sociais, desenvolvendo a teologia africana, promovendo o trabalho de inculturação (…), publicando livros e divulgando o pensamento católico, realizando as pesquisas que lhes são confiadas pelos bispos, contribuindo para o estudo científico das culturas. (…) Os centros culturais católicos oferecem à Igreja singulares possibilidades de presença e acção no campo das mudanças culturais. Na realidade, constituem uma espécie de fórum público que permite fazer conhecer largamente, num diálogo criativo, as convicções cristãs sobre o homem, a mulher, a família, o trabalho, a economia, a sociedade, a política, a vida internacional, o meio ambiente. Tornam-se assim um lugar de escuta, respeito e tolerância ».[190] Os bispos vigiarão para que estas instituições universitárias mantenham a sua natureza católica, assumindo sempre orientações fiéis à doutrina do Magistério da Igreja.\n\n137. Para os estudantes poderem oferecer à sociedade africana uma contribuição forte e qualificada, é indispensável formá-los na doutrina social da Igreja. Isto ajudará a Igreja na África a preparar, serenamente, uma pastoral que atinja o ser do africano e o reconcilie consigo mesmo na adesão a Cristo. Uma vez mais, cabe aos bispos sustentar uma pastoral da inteligência e da razão que crie o hábito de um diálogo racional e de uma análise crítica na sociedade e na Igreja. Como disse em Yaoundé, « talvez este século permita, com a graça de Deus, o renascimento no vosso continente da prestigiosa Escola de Alexandria, certamente porém sob um forma diversa e nova. Porque não esperar dela que possa fornecer aos africanos de hoje e à Igreja universal grandes teólogos e mestres espirituais que hão-de contribuir para a santificação dos habitantes deste continente e da Igreja inteira? ».[191]\n\n138. É bom que os bispos apoiem as capelanias dentro das universidades e das instituições educativas da Igreja, e as criem nas estruturas educativas públicas. A capela será de certo modo o seu coração. Permitirá ao estudante encontrar Deus e colocar-se sob o seu olhar. De igual modo o capelão – que há-de ser escolhido com cuidado pelas suas virtudes sacerdotais – terá possibilidade de exercer o seu ministério pastoral de ensino e santificação.\n\nIII.\n\nO mundo da saúde\n\n139. Em todos os tempos, a Igreja se preocupou com a saúde. O exemplo vem-lhe do próprio Cristo, que, depois de ter proclamado a Palavra e curado os doentes, confiou aos seus discípulos o mesmo poder de « curar todas as enfermidades e doenças » (Mt 10, 1; cf. 14, 35; Mc 1, 32.34; 6, 13.55). É esta mesma solicitude pelos doentes que a Igreja continua a manifestar através das suas instituições sanitárias. Como sublinharam os Padres sinodais, a Igreja está decididamente empenhada na luta contra as doenças, as moléstias e as grandes pandemias.[192]\n\n140. As instituições sanitárias da Igreja e todas as pessoas que, por diverso título, nelas trabalham, esforcem-se por ver em cada doente um membro sofredor do Corpo de Cristo. No vosso caminho, surgem dificuldades de todo o género: o número crescente de doentes, a escassez dos meios materiais e financeiros, a deserção dos organismos que vos apoiaram durante muito tempo e agora vos abandonam. Tudo isto por vezes vos dá a impressão dum trabalho sem resultados palpáveis. Amados agentes sanitários, sede portadores do amor compassivo de Jesus às pessoas que sofrem. Sede pacientes, sede fortes e tende coragem! Relativamente às pandemias, os meios financeiros e materiais são indispensáveis mas empenhai-vos também, sem descanso, a informar e formar a população, sobretudo os jovens.[193]\n\n141. É preciso que as instituições sanitárias sejam administradas segundo as normas éticas da Igreja, assegurando os serviços de acordo com a sua doutrina e exclusivamente a favor da vida. Que elas não se tornem uma fonte de enriquecimento para os particulares. A gestão dos fundos concedidos deve ter em vista a transparência e servir sobretudo o bem do doente. Entretanto cada instituição sanitária deverá ter uma capela; a sua presença recordará aos profissionais (direcção, funcionários, médicos e enfermeiros…) e ao doente que só Deus é o Senhor da vida e da morte. Ao mesmo tempo é preciso multiplicar, na medida do possível, os pequenos dispensários que asseguram localmente tratamentos e primeiros socorros.\n\nIV.\n\nO mundo da informação e da comunicação\n\n142. A Exortação apostólica Ecclesia in Africa considera os media modernos não apenas como instrumentos de comunicação, mas também como um mundo a evangelizar.[194] Devem oferecer uma comunicação verdadeira, que é uma prioridade na África, pois são uma alavanca importante para o desenvolvimento do continente[195] e para a evangelização. Os « media podem constituir uma válida ajuda para fazer crescer a comunhão da família humana e o bom costume da sociedade, quando se tornam instrumentos de promoção da participação universal na busca comum daquilo que é justo ».[196]\n\n143. Todos sabemos que as novas tecnologias de informação podem tornar-se instrumentos poderosos de coesão e paz ou, pelo contrário, promotores eficazes de destruição e divisão. Podem favorecer ou prejudicar a nível moral, difundir tanto a verdade como o erro, propor tanto o feio como o belo. A enorme quantidade de notícias ou de contra-notícias e ainda de imagens pode ter o seu interesse, mas pode igualmente conduzir a uma forte manipulação. A informação pode com grande facilidade tornar-se desinformação; e a formação, uma deformação. Os media tanto podem promover uma autêntica humanização, como, pelo contrário, comportar uma desumanização.\n\n144. Os media evitarão este escolho se estiverem « organizados e orientados à luz duma imagem da pessoa e do bem comum que traduza os seus valores universais. Os meios de comunicação social não favorecem a liberdade nem globalizam o desenvolvimento e a democracia para todos simplesmente porque multiplicam as possibilidades de interligação e circulação das ideias; para alcançar tais objectivos, é preciso que estejam centrados na promoção da dignidade das pessoas e dos povos, animados expressamente pela caridade e colocados ao serviço da verdade, do bem e da fraternidade natural e sobrenatural ».[197]\n\n145. A Igreja deve estar mais presente nos media, para fazer deles não apenas um instrumento de difusão do Evangelho mas também um meio útil de formação dos povos africanos para a reconciliação na verdade, para a promoção da justiça e da paz. Por isso, uma sólida formação dos jornalistas na ética e no respeito pela verdade ajudá-los-á a evitar a sedução do sensacional e também a tentação de manipular a informação e do enriquecimento fácil. Os jornalistas cristãos não tenham medo de manifestar a sua fé; antes, sintam ufania dela. É bom também encorajar a presença e a actividade de fiéis leigos competentes no mundo das comunicações públicas e privadas. Como o fermento na massa, continuarão a dar testemunho do contributo positivo e construtivo que a doutrina de Cristo e da Igreja traz ao mundo.\n\n146. Além disso, a opção adoptada pela primeira Assembleia Especial para a África de considerar a comunicação como um pilar essencial da evangelização demonstrou-se frutuosa para o desenvolvimento dos media católicos; mas conviria talvez coordenar as estruturas existentes, como já se faz em algumas partes. Uma tal melhoria na utilização dos media contribuirá para uma maior promoção dos valores defendidos pelo Sínodo: a paz, a justiça e a reconciliação na África,[198] e permitirá a este continente participar no desenvolvimento actual do mundo.\n\nCapítulo III\n\n« LEVANTA-TE,\n\nTOMA A TUA ENXERGA E ANDA »\n\n(Jo 5, 8)\n\nI.\n\nO ensinamento de Jesus na piscina\n\nde Betzatá\n\n147. Amados irmãos no episcopado, queridos filhos e filhas da África, depois de ter passado em revista as principais acções e alguns meios propostos pela Assembleia Especial para a África do Sínodo dos Bispos para a realização da missão da Igreja, desejo voltar a alguns pontos já abordados antes de modo genérico.\n\n148. São João, no capítulo V do seu evangelho, apresenta-nos um episódio comovente. Passa-se na piscina de Betzatá, que tinha cinco pórticos. « Neles jaziam numerosos doentes, cegos, coxos e paralíticos » (v. 3), que esperavam a agitação da água, isto é, o momento da cura. Entre eles, encontrava-se « um homem que padecia da sua doença há trinta e oito anos » (v. 5), mas não tinha ninguém para o ajudar a mergulhar na piscina. Sucede então que Jesus entra na sua vida. Tudo muda, quando Jesus lhe diz: « Levanta-te, toma a tua enxerga e anda » (v. 8). « E, no mesmo instante – diz o evangelista –, aquele homem ficou são » (v. 9). Já não precisava da água da piscina.\n\n149. O acolhimento de Jesus proporciona à África uma cura mais profunda e eficaz do que todas as outras. Como declarou o apóstolo Pedro nos Actos dos Apóstolos (3, 6), repito que não é de ouro nem de prata que a África tem primariamente necessidade; o que ela mais deseja é pôr-se de pé como o homem da piscina de Betzatá, deseja ter confiança em si mesma, na sua dignidade de povo amado pelo seu Deus. Por isso, é este encontro com Jesus que a Igreja deve oferecer aos seus corações dilacerados e feridos, ardentemente desejosos de reconciliação e de paz, sedentos de justiça. Devemos oferecer e anunciar a Palavra de Cristo que cura, liberta e reconcilia.\n\nII.\n\nA Palavra de Deus e os Sacramentos\n\nA. A Sagrada Escritura\n\n150. Segundo São Jerónimo, « a ignorância das Escrituras é ignorância de Cristo ».[199] A leitura e a meditação da Palavra de Deus não só nos proporcionam « a maravilha que é o conhecimento de Jesus Cristo » (Flp 3, 8), mas também nos radicam mais profundamente em Cristo e orientam o nosso serviço de reconciliação, de justiça e de paz. A celebração da Eucaristia, cuja primeira parte é a liturgia da Palavra, constitui a fonte e o ápice de tal leitura e meditação. Por isso recomendo que se promova o apostolado bíblico em cada comunidade cristã, na família e nos movimentos eclesiais.\n\n151. Possa cada fiel de Cristo ganhar o hábito da leitura diária da Bíblia. Uma leitura atenta da recente Exortação apostólica Verbum Domini fornecerá úteis indicações pastorais. Ter-se-á, pois, o cuidado de iniciar os fiéis na venerável e frutuosa tradição da lectio divina. É a Palavra de Deus que pode contribuir para o conhecimento de Jesus Cristo e realizar as conversões que levam à reconciliação, pois aquela discerne « os sentimentos e as intenções do coração » (Heb 4, 12). Os Padres sinodais encorajam as paróquias, as pequenas comunidades cristãs (S.C.C./C.E.V.), as famílias, as associações e os movimentos eclesiais a terem momentos de partilha da Palavra de Deus.[200] Assim tornar-se-ão antes de mais lugares onde a Palavra de Deus, que edifica a comunidade dos discípulos de Cristo, é lida em conjunto, meditada e celebrada. Esta Palavra regenera continuamente a comunhão fraterna (cf. 1 Ped 1, 22-25).\n\nB. A Eucaristia\n\n152. Para edificar uma sociedade reconciliada, justa e pacífica, o meio mais eficaz é uma vida de íntima comunhão com Deus e com os outros. Com efeito, ao redor da mesa do Senhor, reúnem-se homens e mulheres de origem, cultura, raça, língua e etnia diversas. Formam uma só e idêntica unidade, graças ao Corpo e Sangue de Cristo. Através de Cristo-Eucaristia, tornam-se consanguíneos e, por conseguinte, autenticamente irmãos e irmãs, graças à Palavra, ao Corpo e Sangue do próprio Jesus Cristo. Este vínculo de fraternidade é mais forte do que o das nossas famílias humanas, do que o das nossas tribos. « Porque àqueles que Ele de antemão conheceu, também os predestinou para serem uma imagem idêntica à do seu Filho, de tal modo que Ele é o primogénito de muitos irmãos » (Rm 8, 29). O exemplo de Jesus torna-os capazes de se amarem, de darem a vida uns pelos outros, pois o amor com que cada um é amado deve comunicar-se em obras e verdade.[201] Por isso é indispensável celebrar em comunidade o domingo, Dia do Senhor, bem como as festas de preceito.\n\n153. Não quero fazer aqui uma exposição teológica sobre a Eucaristia; na Exortação apostólica pós-sinodal Sacramentum caritatis, delineei as suas grandes linhas. Limito-me, aqui, a exortar toda a Igreja na África a cuidar de modo particular a celebração da Eucaristia, memorial do Sacrifício de Jesus Cristo, sinal de unidade e vínculo de caridade, banquete pascal e penhor da vida eterna. A Eucaristia deve ser celebrada com dignidade e beleza, seguindo as normas estabelecidas. A Adoração Eucarística, pessoal e comunitária, permitirá aprofundar este grande mistério. Nesta linha, poder-se-ia celebrar um Congresso Eucarístico Continental; este sustentaria o esforço dos cristãos na sua solicitude por testemunhar os valores fundamentais de comunhão em todas as sociedades africanas.[202]\n\n154. Para que o mistério eucarístico seja respeitado, os Padres sinodais recordam que as igrejas e as capelas são lugares sagrados que se hão-de reservar unicamente para as celebrações litúrgicas, evitando, na medida do possível, que se tornem simplesmente espaços de socialização ou espaços culturais. Convém promover a sua função primária: ser um lugar privilegiado de encontro entre Deus e o seu povo, entre Deus e a sua criatura fiel. Além disso convém velar para que a arquitectura dos edifícios de culto seja digna do mistério celebrado e de acordo com a legislação eclesial e o estilo local. Estas construções devem ser feitas sob a responsabilidade dos bispos, depois de terem ouvido o parecer de pessoas competentes em liturgia e arquitectura. Oxalá se possa dizer ao transpor o seu limiar: « O Senhor está realmente neste lugar (…). Aqui é a casa de Deus, aqui é a porta do céu » (Gn 28, 16.17). De igual forma se pode afirmar que estes lugares atingirão o seu objectivo, se forem uma ajuda para a comunidade – regenerada na Eucaristia e demais sacramentos – prolongar a celebração na vida social, perpetuando o exemplo do próprio Cristo (cf. Jo 13, 15).[203] Esta « coerência eucarística »[204] interpela toda a consciência cristã (cf. 1 Cor 11, 17-34).\n\nC. A Reconciliação\n\n155. Para ajudar as sociedades africanas a curarem-se das feridas da divisão e do ódio, os Padres sinodais convidam a Igreja a lembrar-se de que traz dentro de si as mesmas feridas e amarguras. Por isso precisa que o Senhor a cure a fim de testemunhar, de maneira credível, que o sacramento da Reconciliação restabelece e cura os corações feridos. Este sacramento renova os vínculos quebrados entre a pessoa humana e Deus, e restaura os laços na sociedade. Educa também os nossos corações e as nossas mentes para aprendermos a ter « o mesmo pensar e os mesmos sentimentos, o amor de irmãos, a misericórdia e a humildade » (1 Ped 3, 8).\n\n156. Lembro a confissão individual, que é tão importante que nenhum outro acto de Reconciliação nem qualquer outra paraliturgia a podem substituir. Por isso encorajo todos os fiéis da Igreja – clero, pessoas consagradas e leigos – a darem de novo o verdadeiro lugar ao sacramento da Reconciliação, na sua dupla dimensão pessoal e comunitária.[205] As comunidades, que não têm sacerdotes por causa das distâncias ou por outras razões, podem viver o carácter eclesial da penitência e da reconciliação através de formas não sacramentais. Também deste modo se podem unir ao caminho penitencial da Igreja os cristãos em situação irregular. Como indicaram os Padres sinodais, a forma não sacramental pode ser considerada como um meio de preparação dos fiéis para uma recepção frutuosa do sacramento,[206] mas não poderá tornar-se uma norma habitual e menos ainda substituir o próprio sacramento. Com todo o coração exorto os sacerdotes a viverem pessoalmente este sacramento e a tornarem-se verdadeiramente disponíveis para a sua celebração.\n\n157. Para encorajar a reconciliação, a nível comunitário, recomendo vivamente – como desejaram os Padres sinodais – que se celebre todos os anos, em cada país africano, « um dia ou uma semana de reconciliação, particularmente durante o Advento ou a Quaresma ».[207] O Simpósio das Conferências Episcopais da África e de Madagáscar (S.C.E.A.M.) poderá contribuir para a sua realização e, de acordo com a Santa Sé, promover um Ano da Reconciliação a nível continental para pedir a Deus um perdão especial para todos os males e feridas que os seres humanos se infligiram uns aos outros na África, e para que se reconciliem as pessoas e os grupos que foram ofendidos na Igreja e no conjunto da sociedade.[208] Tratar-se-á de um Ano Jubilar extraordinário « durante o qual a Igreja na África e nas ilhas adjacentes dá graças com a Igreja universal e pede para receber os dons do Espírito Santo »,[209] especialmente o dom da reconciliação, da justiça e da paz.\n\n158. Para tais celebrações, será útil seguir este conselho dos Padres sinodais: « Oxalá a memória das grandes testemunhas que gastaram a sua vida ao serviço do Evangelho e do bem comum ou em defesa da verdade e dos direitos humanos seja guardada e recordada fielmente ».[210] A este respeito, lembro que os santos são as verdadeiras estrelas da nossa vida, « as pessoas que souberam viver com rectidão. Elas são luzes de esperança. Certamente, Jesus Cristo é a luz por antonomásia, o sol erguido sobre todas as trevas da história. Mas, para chegar até Ele, precisamos também de luzes vizinhas, de pessoas que dão luz recebida da luz d’Ele e oferecem, assim, orientação para a nossa travessia ».[211]\n\nIII.\n\nA nova evangelização\n\n159. Antes de concluir este documento, quero voltar uma vez mais à tarefa da Igreja na África que é a de se empenhar na evangelização, na missio ad gentes, e também na nova evangelização, para que a fisionomia do continente africano se modele cada vez mais pelo ensinamento sempre actual de Cristo, verdadeira « luz do mundo » e autêntico « sal da terra ».\n\nA. Portadores de Cristo, « luz do mundo »\n\n160. A obra premente da evangelização realiza--se de maneira diversificada segundo a situação específica de cada país. « Em sentido próprio, temos a missio ad gentes dirigida àqueles que não conhecem Cristo. Em sentido lato, fala-se de “evangelização” para referir o aspecto ordinário da pastoral, e de “nova evangelização” para a pastoral com aqueles que abandonaram a praxis cristã ».[212] Somente a evangelização que é animada pela força do Espírito Santo se torna a « lei nova do Evangelho » e produz frutos espirituais.[213] O âmago de toda a actividade evangelizadora é o anúncio da Pessoa de Jesus, o Verbo de Deus encarnado (cf. Jo 1, 14), morto e ressuscitado, presente para sempre na comunidade dos fiéis, na sua Igreja (cf. Mt 28, 20). Trata-se duma tarefa urgente, e não só para a África mas para o mundo inteiro, porque a missão que Cristo redentor confiou à sua Igreja ainda não alcançou a plena realização.\n\n161. O « Evangelho de Jesus Cristo, Filho de Deus » (Mc 1, 1) é o caminho seguro para encontrar a Pessoa do Senhor Jesus. Perscrutar as Escrituras permite-nos descobrir cada vez mais o verdadeiro rosto de Jesus, revelação de Deus Pai (cf. Jo 12, 45), e a sua obra de salvação. « Redescobrir a centralidade da Palavra de Deus na vida cristã faz-nos encontrar o sentido mais profundo daquilo que João Paulo II incansavelmente lembrou: continuar a missio ad gentes e empreender com todas as forças a nova evangelização ».[214]\n\n162. Guiada pelo Espírito Santo, a Igreja na África deve anunciar – vivendo-o – o mistério da salvação àqueles que ainda não o conhecem. O Espírito Santo, que os cristãos receberam no Baptismo, é o fogo de amor que impele à acção evangelizadora. Depois do Pentecostes, os discípulos, « cheios do Espírito Santo » (Act 2, 4), saíram do Cenáculo – onde, por medo, se tinham trancado – para proclamar a Boa Notícia de Jesus Cristo. O acontecimento do Pentecostes permite-nos compreender melhor a missão dos cristãos, « luz do mundo » e « sal da terra », no continente africano. É próprio da luz difundir-se e iluminar os numerosos irmãos e irmãs que ainda estão nas trevas. A missio ad gentes compromete todos os cristãos da África. Animados pelo Espírito, devem ser portadores de Jesus Cristo, « luz do mundo », ao continente inteiro, em todos os domínios da vida pessoal, familiar e social. Os Padres sinodais assinalaram « a urgência e a necessidade da evangelização, que é a missão e a verdadeira identidade da Igreja ».[215]\n\nB. Testemunhas de Cristo Ressuscitado\n\n163. O Senhor Jesus continua hoje a exortar os cristãos da África a pregarem, em seu Nome, « a conversão para o perdão dos pecados a todos os povos » (Lc 24, 47). Por isso, são chamados a ser testemunhas do Senhor ressuscitado (cf. Lc 24, 48). Os Padres sinodais sublinharam que a evangelização « consiste essencialmente em dar testemunho de Cristo com a força do Espírito através da vida, e depois por meio da palavra, num espírito de abertura aos outros, de respeito e diálogo com eles, atendo-se aos valores do Evangelho ».[216] No caso específico da Igreja na África, este testemunho deve estar ao serviço da reconciliação, da justiça e da paz.\n\n164. O anúncio do Evangelho deve reencontrar o ardor dos primórdios da evangelização do continente africano, atribuída ao evangelista Marcos, ao qual se seguiu uma « falanje inumerável de santos, mártires, confessores, virgens ».[217] Com gratidão, é preciso aprender o entusiasmo dos numerosos missionários que, durante vários séculos, sacrificaram a vida para levar a Boa Notícia aos seus irmãos e irmãs africanos. Ao longo destes últimos anos, a Igreja comemorou em diversos países significativas efemérides jubilares da evangelização, comprometendo-se, justamente, a difundir o Evangelho no meio daqueles que ainda não conhecem o nome de Jesus Cristo.\n\n165. Para que este esforço se torne cada vez mais eficaz, a missio ad gentes deve caminhar lado a lado com a nova evangelização. Não são raras, mesmo na África, as situações que requerem uma nova apresentação do Evangelho, « nova no seu entusiasmo, nos seus métodos e nas suas expressões ».[218] De modo particular, a nova evangelização deve integrar a dimensão intelectual da fé na experiência viva do encontro com Jesus Cristo presente e operante na comunidade eclesial, porque, na origem do facto de ser cristão, não está uma decisão ética nem uma grande ideia, mas o encontro com um acontecimento, com uma Pessoa, que dá à vida um novo horizonte e consequentemente a sua orientação decisiva. Por isso a catequese deve integrar a parte teórica, constituída por noções aprendidas de memória, com a parte prática, vivida ao nível litúrgico, espiritual, eclesial, cultural e caritativo, a fim de que a semente da Palavra de Deus, caída num terreno fértil, lance profundas raízes e possa crescer e chegar à maturação.\n\n166. Mas, para que isto aconteça, é indispensável empregar os novos métodos que hoje temos à nossa disposição. Quando se trata dos meios de comunicação social, de que já falei, é preciso não esquecer um ponto por mim sublinhado recentemente na Exortação apostólica pós-sinodal Verbum Domini: « São Tomás de Aquino, mencionando Santo Agostinho, insiste vigorosamente: “A letra do Evangelho também mata, se faltar a graça interior da fé que cura” ».[219] Cientes desta exigência, é preciso ter sempre presente que nenhum meio pode nem deve substituir o contacto pessoal, o anúncio verbal, bem como o testemunho de uma vida cristã autêntica. Este contacto pessoal e este anúncio verbal devem exprimir a fé viva, que compromete e transforma a existência, e o amor de Deus, que alcança e toca cada um tal como é.\n\nC. Missionários seguindo Cristo\n\n167. A Igreja que caminha na África é chamada a contribuir também para a nova evangelização dos países secularizados, donde outrora provinham numerosos missionários e que hoje, infelizmente, carecem de vocações sacerdotais e para a vida consagrada. Entretanto há já um grande número de africanos e africanas que acolheram o convite do Senhor da messe (cf. Mt 9, 37-38) para trabalhar na sua vinha (cf. Mt 20, 1-16). Sem diminuir o zelo missionário ad gentes nos respectivos países, e mesmo no continente inteiro, os bispos da África devem acolher com generosidade o apelo dos seus irmãos dos países que carecem de vocações e acudir aos fiéis privados de sacerdote. Esta colaboração, que deve ser regulada através de acordos entre a Igreja que envia e aquela que recebe, torna-se um sinal concreto de fecundidade da missio ad gentes. Esta, abençoada pelo Senhor, Bom Pastor (cf. Jo 10, 11-18), fornece assim um precioso apoio à nova evangelização nos países de antiga tradição cristã.\n\n168. O anúncio da Boa Nova faz nascer na Igreja novas expressões, apropriadas às necessidades dos tempos, das culturas e às expectativas dos homens. O Espírito Santo não deixa de suscitar, também na África, homens e mulheres, que, reunidos em várias associações, movimentos e comunidades, consagram a sua vida à difusão do Evangelho de Jesus Cristo. Segundo a exortação do Apóstolo dos gentios – « não apagueis o Espírito; não desprezeis as profecias. Examinai tudo, guardai o que é bom. Afastai-vos de toda a espécie de mal » (1 Ts 5, 19-22) –, os Pastores têm o dever de velar para que estas novas expressões da perene fecundidade do Evangelho se integrem na acção pastoral das paróquias e dioceses.\n\n169. Amados irmãos e irmãs, à luz do tema da segunda Assembleia Especial para a África, a nova evangelização diz respeito particularmente ao serviço da Igreja a favor da reconciliação, da justiça e da paz. Por conseguinte, é necessário acolher a graça do Espírito Santo, que nos convida: « Reconciliai-vos com Deus » (2 Cor 5, 20). Deste modo os cristãos são todos convidados a reconciliar-se com Deus; sereis então capazes de vos tornar obreiros da reconciliação dentro das comunidade eclesiais e sociais onde viveis e trabalhais. A nova evangelização supõe a reconciliação dos cristãos com Deus e consigo mesmo; aquela exige a reconciliação com o próximo, a superação de todo o tipo de barreiras, como por exemplo as da língua, da cultura e da raça. Somos todos filhos de um único Deus e Pai, que « faz com que o sol se levante sobre os bons e os maus e faz cair a chuva sobre os justos e os pecadores » (Mt 5, 45).\n\n170. Deus abençoará um coração reconciliado, concedendo-lhe a sua paz. Assim o cristão tornar-se-á um obreiro da paz (cf. Mt 5, 9), na medida em que, radicado na graça divina, colabore com o seu Criador para a construção e a promoção do dom da paz. Reconciliado, o fiel tornar-se-á também promotor da justiça em toda a parte, sobretudo nas sociedades africanas divididas, à mercê da violência e da guerra, que têm fome e sede da verdadeira justiça. O Senhor convida-nos: « Procurai primeiro o Reino de Deus e a sua justiça, e tudo o mais se vos dará por acréscimo » (Mt 6, 33).\n\n171. A nova evangelização é uma tarefa urgente para os cristãos na África, porque também eles devem reavivar o seu entusiasmo de pertencer à Igreja. Sob a inspiração do Espírito do Senhor ressuscitado, são chamados a viver, a nível pessoal, familiar e social, a Boa Nova e a anunciá-\n\n-la, com renovado zelo, às pessoas vizinhas e distantes, empregando para a sua difusão os novos métodos que Providência divina põe à nossa disposição. Louvando a Deus Pai pelas maravilhas que continua a realizar em cada um dos membros da sua Igreja, os fiéis são convidados a vivificar a sua vocação cristã na fidelidade à Tradição eclesial viva. Abertos à inspiração do Espírito Santo, que continua a suscitar diferentes carismas na Igreja, os cristãos devem continuar ou iniciar com determinação o caminho da santidade, para se tornarem cada dia mais apóstolos da reconciliação, da justiça e da paz.\n\nCONCLUSÃO\n\n« CORAGEM, LEVANTA-TE\n\nQUE ELE CHAMA-TE »\n\n(Mc 10, 49)\n\n172. Amados irmãos e irmãs, a última palavra do Sínodo foi um apelo à esperança, lançado à África. Mas tal apelo será vão, se não se radicar no amor trinitário. De Deus, Pai de todos, recebemos a missão de transmitir à África o amor com que Cristo, o Filho primogénito, nos amou, a fim de que a nossa acção, animada pelo seu Espírito Santo, seja sustentada pela esperança e, ao mesmo tempo, se torne fonte de esperança. No desejo de facilitar a concretização das orientações do Sínodo em assuntos tão incisivos como são a reconciliação, a justiça e a paz, peço que os « teólogos continuem a sondar a profundidade do mistério trinitário e o seu significado para o hoje africano ».[220] Dado que é única a vocação de todo o homem, não deixemos apagar-se em nós o impulso vital da reconciliação da humanidade com Deus através do mistério da nossa salvação em Cristo. A redenção é a razão da credibilidade e firmeza da nossa esperança, « graças à qual podemos enfrentar o nosso tempo presente: o presente, ainda que custoso, pode ser vivido e aceite, se levar a uma meta e se pudermos estar seguros desta meta, se esta meta for tão grande que justifique a canseira do caminho ».[221]\n\n173. Volto a dizê-lo: « Levanta-te, Igreja na África, (…) porque te chama o Pai celeste que os teus antepassados invocavam como Criador, antes de conhecer a sua proximidade misericordiosa, revelada no seu Filho unigénito, Jesus Cristo. Empreende o caminho duma nova evangelização, com a coragem que provém do Espírito Santo ».[222]\n\n174. O rosto que assume hoje a evangelização é o da reconciliação, « condição indispensável para instaurar na África relações de justiça entre os homens e para construir uma paz equitativa e duradoura no respeito de cada indivíduo e de todos os povos; uma paz que (…) se abre à contribuição de todas as pessoas de boa vontade, independentemente das respectivas afiliações religiosas, étnicas, linguísticas culturais e sociais ».[223] Que a Igreja Católica inteira acompanhe, com a sua amizade, os irmãos e irmãs do continente africano. Que os santos da África os amparem com a sua intercessão.[224]\n\n175. « São José, como bom dono de casa que pessoalmente conhece bem o que significa ponderar, em atitude de solicitude e de esperança, os caminhos futuros da família, [e que] amorosamente nos escutou e acompanhou até ao próprio Sínodo »,[225] proteja e acompanhe a Igreja na sua missão ao serviço da África, terra onde encontrou refúgio e protecção para a Sagrada Família (cf. Mt 2, 13-15). A bem-aventurada Virgem Maria, Mãe do Verbo de Deus e Nossa Senhora da África, continue a acompanhar toda a Igreja com a sua intercessão e os seus apelos a fazer tudo o que o seu Filho disser (cf. Jo 2, 5). Que a oração de Maria, Rainha da Paz, cujo coração está sempre orientado para a vontade de Deus, sustente todo o esforço de conversão, consolide toda a iniciativa de reconciliação e torne eficaz todo o esforço a favor da paz num mundo que tem fome e sede de justiça (cf. Mt 5, 6).[226]\n\n176. Amados irmãos e irmãs, o Senhor bom e misericordioso, através da segunda Assembleia Especial para a África do Sínodo dos Bispos, lembra de maneira premente que « vós sois o sal da terra (…), a luz do mundo » (Mt 5, 13.14). Que estas palavras vos recordem a dignidade da vossa vocação de filhos de Deus, membros da Igreja una, santa, católica e apostólica. Tal vocação consiste em difundir, num mundo muitas vezes tenebroso, a claridade do Evangelho, o esplendor de Jesus Cristo, verdadeira luz que « a todo o homem ilumina » (Jo 1, 9). Além disso, os cristãos devem oferecer aos homens o gosto de Deus Pai, a alegria da sua presença criadora no mundo. São chamados também a colaborar com a graça do Espírito Santo, para que continue o milagre do Pentecostes no continente africano, e cada um se torne sempre mais apóstolo da reconciliação, da justiça e da paz.\n\n177. Possa a Igreja Católica na África ser sempre um dos pulmões espirituais da humanidade e tornar-se cada dia mais uma bênção para o nobre continente africano e para o mundo inteiro.\n\nDado em Ouidah, Benim, no dia 19 de Novembro do ano 2011, sétimo do meu Pontificado.\n\nBENEDICTUS PP. XVI\n\n[1] João Paulo II, Exort. ap. pós-sinodal Ecclesia in Africa (14 de Setembro de 1995), 1: AAS 88 (1996), 5.\n\n[2] Cf. I Assembleia Especial para a África do Sínodo dos Bispos, Mensagem Final (6 de Maio de 1994), 24-25: L’Osservatore Romano (ed. port. de 14/V/1994), 6; João Paulo II, Exort. ap. pós-sinodal Ecclesia in Africa (14 de Setembro de 1995), 63: AAS 88 (1996), 39-40.\n\n[3] Cf. II Assembleia Especial para a África do Sínodo dos Bispos, Propositio 1.\n\n[4] Cf. Propositio 2.\n\n[5] Bento XVI, Discurso ao Conselho Especial para a África do Sínodo dos Bispos (Yaoundé, 19 de Março de 2009): AAS 101 (2009), 310.\n\n[6] João Paulo II, Exort. ap. pós-sinodal Ecclesia in Africa (14 de Setembro de 1995), 63: AAS 88 (1996), 39-40.\n\n[7] Cf. n. 92: AAS 88 (1996), 57-58; Conc. Ecum. Vat. II, Const. dogm. sobre a Igreja Lumen gentium, 11; Idem, Decr. sobre o apostolado dos leigos Apostolicam actuositatem, 11; João Paulo II, Exort. ap. pós-sinodal Familiaris consortio (22 de Novembro de 1981), 21: AAS 74 (1982), 104-106.\n\n[8] Cf. n. 63: AAS 88 (1996), 39-40.\n\n[9] Quis dives salvetur, 29, 2-3: PG 9, 633.\n\n[10] Bento XVI, Discurso à Cúria Romana por ocasião da apresentação dos votos de Natal (21 de Dezembro de 2009): AAS 102 (2010), 35.\n\n[11] N. 79: AAS 88 (1996), 51.\n\n[12] Bento XVI, Carta enc. Caritas in veritate (29 de Junho de 2009), 1: AAS 101 (2009), 641.\n\n[13] Bento XVI, Homilia na Missa de abertura da Segunda Assembleia Especial para a África do Sínodo dos Bispos (4 de Outubro de 2009): AAS 101 (2009), 907.\n\n[14] João Paulo II, Carta ap. Novo millennio ineunte (6 de Janeiro de 2001), 3: AAS 93 (2001), 267.\n\n[15] Ibid., 29: o.c., 286.\n\n[16] Adversus hæreses, IV, 20, 7: PG 7, 1037.\n\n[17] Propositio 34.\n\n[18] Bento XVI, Homilia na Missa de encerramento da Segunda Assembleia Especial para a África do Sínodo dos Bispos (25 de Outubro de 2009): AAS 101 (2009), 918.\n\n[19] Propositio 46.\n\n[20] XII Assembleia Geral Ordinária do Sínodo dos Bispos, Mensagem Final (24 de Outubro de 2008), 10: L’Osservatore Romano (ed. port. de 01/XI/2008), 8.\n\n[21] Bento XVI, Discurso à Cúria Romana por ocasião da apresentação dos votos de Natal(21 de Dezembro de 2009): AAS 102 (2010), 35.\n\n[22] Cf. Bento XVI, Carta enc. Caritas in veritate (29 de Junho de 2009), 5-9: AAS 101 (2009), 643-647.\n\n[23] Bento XVI, Discurso à Cúria Romana por ocasião da apresentação dos votos de Natal (21 de Dezembro de 2009): AAS 102 (2010), 35.\n\n[24] Bento XVI, Mensagem para o Dia Mundial da Paz de 2008: AAS 100 (2008), 38-45.\n\n[25] Bento XVI, Discurso à Cúria Romana por ocasião da apresentação dos votos de Natal (21 de Dezembro de 2009): AAS 102 (2010), 37.\n\n[26] Cf. Propositio 5.\n\n[27] II Assembleia Especial para a África do Sínodo dos Bispos, Relação do Cardeal Turkson antes do debate geral (5 de Outubro de 2009) II,a: L’Osservatore Romano (ed. port. de 10/X/2009), 16.\n\n[28] Ibid., II,a: o.c., 16.\n\n[29] Bento XVI, Discurso à Cúria Romana por ocasião da apresentação dos votos de Natal (21 de Dezembro de 2009): AAS 102 (2010), 35.\n\n[30] Cf. Bento XVI, Homilia na Missa de encerramento da Segunda Assembleia Especial para a África do Sínodo dos Bispos (25 de Outubro de 2009): AAS 101 (2009), 916.\n\n[31] Cf. João Paulo II, Mensagem para o Dia Mundial da Paz de 1997, n. 1: AAS 89 (1997), 1.\n\n[32] Propositio 5.\n\n[33] Cf. Bento XVI, Carta enc. Deus caritas est (25 de Dezembro de 2005), 28: AAS 98 (2006), 238-240.\n\n[34] Cf. Propositio 14.\n\n[35] Bento XVI, Carta enc. Caritas in veritate (29 de Junho de 2009), 9: AAS 101 (2009), 646-647.\n\n[36] Cf. Bento XVI, Carta enc. Deus caritas est (25 de Dezembro de 2005), 28-29: AAS 98 (2006), 238-240; Comissão Teológica Internacional, Algumas questões sobre a Teologia da Redenção (29 de Novembro de 1994), 14-20: Enchiridion Vaticanum, 14, 1844-1850.\n\n[37] Cf. Conc. Ecum. Vat. II, Const. past. sobre a Igreja no mundo contemporâneo Gaudium et spes, 40; Pont. Cons. « Justiça e Paz », Compêndio da Doutrina Social da Igreja, 49-51.\n\n[38] Cf. São Tomás de Aquino, Summa theologiae, IIa-IIae, q. 58, a.1.\n\n[39] Cf. João Paulo II, Carta enc. Centesimus annus (1 de Maio de 1991), 35: AAS 83 (1991), 837.\n\n[40] Catecismo da Igreja Católica, 1894.\n\n[41] II Assembleia Especial para a África do Sínodo dos Bispos, Lineamenta, 44: L’Osservatore Romano (ed. port. de 22/VII/2006 – Suplemento), pág. VI.\n\n[42] Santo Agostinho, De civitate Dei, 19, 21: PL 41, 649.\n\n[43] Cf. Bento XVI, Mensagem para a Quaresma de 2010 (30 de Outubro de 2009): L’Osservatore Romano (ed. port. de 06/II/2010), 3.\n\n[44] Cf. ibid.: o.c., 3.\n\n[45] Cf. Propositio 17.\n\n[46] Cf. Bento XVI, Carta enc. Caritas in veritate (29 de Junho de 2009), 6: AAS 101 (2009), 644.\n\n[47] Bento XVI, Carta enc. Deus caritas est (25 de Dezembro de 2005), 28: AAS 98 (2006), 240.\n\n[48] Cf. Paulo VI, Exort. ap. Evangelii nuntiandi (8 de Dezembro de 1975), 53.80: AAS 68 (1976), 41-42.73-74; João Paulo II, Carta enc. Redemptoris missio (7 de Dezembro de 1990), 46: AAS 83 (1991), 293.\n\n[49] Cf. II Assembleia Especial para a África do Sínodo dos Bispos, Mensagem Final (23 de Outubro de 2009), 36: L’Osservatore Romano (ed. port. de 31/X/2009), 9.\n\n[50] Cf. Conc. Ecum. Vat. II, Const. dogm. sobre a Igreja Lumen gentium, 1.\n\n[51] Cf. Congr. para a Doutrina da Fé, Nota doutrinal sobre alguns aspectos da Evangelização (3 de Dezembro de 2007), 9: AAS 100 (2008), 497-498.\n\n[52] II Assembleia Especial para a África do Sínodo dos Bispos, Lineamenta, 48: L’Osservatore Romano (ed. port. de 22/VII/2006 – Suplemento), pág. VII.\n\n[53] Propositio 43.\n\n[54] Ibidem.\n\n[55] Cf. Bento XVI, Discurso ao Pontifício Conselho para os Leigos (21 de Maio de 2010): L’Osservatore Romano (ed. port. de 29/V/2010), 5.\n\n[56] Cf. Conc. Ecum. Vat. II, Decr. sobre a actividade missionária da Igreja Ad gentes, 15.\n\n[57] Paulo VI, Exort. ap. Evangelii nuntiandi (8 de Dezembro de 1975), 22: AAS 68 (1976), 20.\n\n[58] Cf. Propositio 9.\n\n[59] Cf. Propositio 8.\n\n[60] Cf. nn. 28-34: AAS 77 (1985), 250-273. Esta doutrina foi confirmada pela Carta apostólica sob forma de Motu proprio Misericordia Dei (2 de Maio de 2002): AAS 94 (2002), 452-459.\n\n[61] Cf. Propositio 7.\n\n[62] Cf. Carta ap. Novo millennio ineunte (6 de Janeiro de 2001), 43: AAS 93 (2001), 297.\n\n[63] Ibid., 43: o.c., 297.\n\n[64] Ibid., 43: o.c., 297.\n\n[65] Cf. Propositio 9.\n\n[66] Cf. Propositio 33.\n\n[67] Congr. para a Doutrina da Fé, Nota doutrinal sobre alguns aspectos da Evangelização (3 de Dezembro de 2007), 6: AAS 100 (2008), 494.\n\n[68] Cf. Paulo VI, Exort. ap. Evangelii nuntiandi (8 de Dezembro de 1975), 19-20: AAS 68 (1976), 18-19.\n\n[69] Cf. João Paulo II, Carta ap. Novo millennio ineunte (6 de Janeiro de 2001), 40: AAS 93 (2001), 295.\n\n[70] Cf. Propositio 32.\n\n[71] Bento XVI, Meditação durante a Hora Tércia ao início dos trabalhos da II Assembleia Especial para a África do Sínodo dos Bispos (5 de Outubro de 2009): AAS 101 (2009), 924.\n\n[72] N. 55: AAS 102 (2010), 734-735.\n\n[73] Cf. Propositio 45.\n\n[74] Bento XVI, Discurso ao Conselho Especial para a África do Sínodo dos Bispos (Yaoundé, 19 de Março de 2009): AAS 101 (2009), 313.\n\n[75] Cf. Bento XVI, Exort. ap. pós-sinodal Sacramentum caritatis (22 de Fevereiro de 2007), 51: AAS 99 (2007), 144.\n\n[76] Congr. para a Doutrina da Fé, Carta aos Bispos da Igreja Católica sobre a colaboração do homem e da mulher na Igreja e no mundo (31 de Maio de 2004), 13: AAS 96 (2004), 682.\n\n[77] Bento XVI, Mensagem para o Dia Mundial da Paz de 2008, n. 3: AAS 100 (2008), 38-39.\n\n[78] Cf. Propositio 38.\n\n[79] Bento XVI, Exort. ap. pós-sinodal Sacramentum caritatis (22 de Fevereiro de 2007), 79: AAS 99 (2007), 165-166.\n\n[80] Cf. ibid., 73: o.c., 162.\n\n[81] Cf. João Paulo II, Carta ap. Novo millennio ineunte (6 de Janeiro de 2001), 38-39: AAS 93 (2001), 293-294.\n\n[82] João Paulo II, Exort. ap. pós-sinodal Familiaris consortio (22 de Novembro de 1981), 39: AAS 74 (1982), 130-131; cf. Paulo VI, Exort. ap. Evangelii nuntiandi (8 de Dezembro de 1975), 71: AAS 68 (1976), 60-61.\n\n[83] João Paulo II, Homilia por ocasião do Jubileu da « Terceira Idade » (17 de Setembro de 2000), 5: AAS 92 (2000), 876; cf. Idem, Carta aos Anciãos (1 de Outubro de 1999): AAS 92 (2000), 186-204.\n\n[84] Cf. II Assembleia Especial para a África do Sínodo dos Bispos, Mensagem Final (23 de Outubro de 2009), 26: L’Osservatore Romano (ed. port. de 31/X/2009), 8.\n\n[85] Epistula 1, 11: PL 65, 306C.\n\n[86] Cf. João Paulo II, Exort. ap. pós-sinodal Familiaris consortio (22 de Novembro de 1981), 25.43: AAS 74 (1982), 110-111.134-135.\n\n[87] Cf. Propositio 45.\n\n[88] Cf. II Assembleia Especial para a África do Sínodo dos Bispos, Mensagem Final (23 de Outubro de 2009), 26: L’Osservatore Romano (ed. port. de 31/X/2009), 8.\n\n[89] Cf. Conc. Ecum. Vat. II, Const. past. sobre a Igreja no mundo contemporâneo Gaudium et spes, 67.\n\n[90] Orígenes, Tratado dos Princípios, IV, 4, 10: SC 268 (1980), 427.\n\n[91] Carta ap. Mulieris dignitatem (15 de Agosto de 1988), 29: AAS 80 (1988), 1722; cf. Bento XVI, Encontro com as Associações Católicas para a Promoção da Mulher (Luanda, 22 de Março de 2009): L’Osservatore Romano (ed. port. de 28/III/2009), 11.\n\n[92] Bento XVI, Encontro com as Associações Católicas para a Promoção da Mulher (Luanda, 22 de Março de 2009): L’Osservatore Romano (ed. port. de 28/III/2009), 11.\n\n[93] Cf. Propositio 47.\n\n[94] Bento XVI, Encontro com as Associações Católicas para a Promoção da Mulher (Luanda, 22 de Março de 2009): L’Osservatore Romano (ed. port. de 28/III/2009), 11.\n\n[95] II Assembleia Geral Ordinária do Sínodo dos Bispos, Doc. Justitia in mundo (30 de Novembro de 1971), 45: AAS 63 (1971), 933; cf. João Paulo II, Exort. ap. pós-sinodal Ecclesia in Africa (14 de Setembro de 1995), 121: AAS 88 (1996), 71-72.\n\n[96] II Assembleia Especial para a África do Sínodo dos Bispos, Mensagem Final (23 de Outubro de 2009), 25: L’Osservatore Romano (ed. port. de 31/X/2009), 8.\n\n[97] Bento XVI, Mensagem para o Dia Mundial da Paz de 2010, n. 11: AAS 102 (2010), 49; cf. Idem, Carta enc. Caritas in veritate (29 de Junho de 2009), 51: AAS 101 (2009), 687.\n\n[98] Cf. João Paulo II, Carta ap. Mulieris dignitatem (15 de Agosto de 1988), 31: AAS 80 (1988), 1727-1729; Idem, Carta às Mulheres (29 de Junho de 1995), 12: AAS 87 (1995), 812.\n\n[99] Cf. II Assembleia Especial para a África do Sínodo dos Bispos, Mensagem Final (23 de Outubro de 2009), 27-28: L’Osservatore Romano (ed. port. de 31/X/2009), 8.\n\n[100] João Paulo II, Carta ap. Novo millennio ineunte (6 de Janeiro de 2001), 9: AAS 93 (2001), 271-272.\n\n[101] N. 104: AAS 102 (2010), 772.\n\n[102] Regra, III, 3; cf. João Paulo II, Carta ap. Novo millennio ineunte (6 de Janeiro de 2001), 45: AAS 93 (2001), 298-299.\n\n[103] Cf. Propositio 48.\n\n[104] Cf. Bento XVI, Mensagem para a XXV Jornada Mundial da Juventude (22 de Fevereiro de 2010), 7: AAS 102 (2010), 253-254; Idem, Exort. ap. pós-sinodal Verbum Domini (30 de Setembro de 2010), 104: AAS 102 (2010), 772-773.\n\n[105] Homilia (24 de Abril de 2005): AAS 97 (2005), 712.\n\n[106] João Paulo II, Carta enc. Evangelium vitæ (25 de Março de 1995), 57: AAS 87 (1995), 466.\n\n[107] Os Padres sinodais referiram-se a diversas situações como, por exemplo, as crianças assassinadas antes de nascer, as crianças indesejadas, os órfãos, os albinos, os meninos da rua, as crianças abandonadas, as crianças-soldado, as crianças prisioneiras, as crianças forçadas a trabalhar, as crianças maltratadas por causa de deficiência física ou mental, as crianças consideradas como feiticeiras, as crianças ditas serpentes, os adolescentes vendidos como escravos sexuais, os adolescentes traumatizados sem qualquer perspectiva de futuro… Cf. Propositio 49.\n\n[108] Cf. João Paulo II, Carta às Crianças (13 de Dezembro de 1994): L’Osservatore Romano (ed. port. de 17/XII/1994), 4.\n\n[109] Cf. II Assembleia Especial para a África do Sínodo dos Bispos, Mensagem Final (23 de Outubro de 2009), 30: L’Osservatore Romano (ed. port. de 31/X/2009), 8.\n\n[110] Carta enc. Populorum progressio (26 de Março de 1967), 14: AAS 59 (1967), 264; cf. Bento XVI, Carta enc. Caritas in veritate (29 de Junho de 2009), 18: AAS 101 (2009), 653-654.\n\n[111] Cf. Propositio 20.\n\n[112] João Paulo II, Carta enc. Evangelium vitæ (25 de Março de 1995), 82: AAS 87 (1995), 495.\n\n[113] Cf. Propositio 53.\n\n[114] Cf. Propositio 52.\n\n[115] Cf. Propositio 51.\n\n[116] Mensagem Final (23 de Outubro de 2009), 31: L’Osservatore Romano (ed. port. de 31/X/2009), 8.\n\n[117] Cf. Propositio 19.\n\n[118] Cf. Bento XVI, Carta enc. Caritas in veritate (29 de Junho de 2009), 21: AAS 101 (2009), 655-656.\n\n[119] Conc. Ecum. Vat. II, Decl. sobre a liberdade religiosa Dignitatis humanæ, 13.\n\n[120] Cf. Propositiones 17 e 29.\n\n[121] Cf. II Assembleia Especial para a África do Sínodo dos Bispos, Mensagem Final (23 de Outubro de 2009), 32: L’Osservatore Romano (ed. port. de 31/X/2009), 8.\n\n[122] Cf. Bento XVI, Carta enc. Caritas in veritate (29 de Junho de 2009), 42: AAS 101 (2009), 677-678; Propositio 15.\n\n[123] II Assembleia Geral Ordinária do Sínodo dos Bispos, Doc. Justitia in mundo (30 de Novembro de 1971), proposição 8a: AAS 63 (1971), 941.\n\n[124] Ibid., proposições 8b e 8c: o.c., 941.\n\n[125] Cf. Propositio 22.\n\n[126] Cf. Propositio 30.\n\n[127] Cf. Congr. para a Doutrina da Fé, Nota doutrinal sobre algumas questões relativas à participação e comportamento dos católicos na vida política (24 de Novembro de 2002): AAS 96 (2004), 359-370.\n\n[128] Catecismo da Igreja Católica, 2419.\n\n[129] Cf. Propositio 24; Bento XVI, Carta enc. Caritas in veritate (29 de Junho de 2009), 58.60.67: AAS 101 (2009), 693-694.695.700-701; Catecismo da Igreja Católica, 1883 e 1885.\n\n[130] Cf. Propositio 25.\n\n[131] Cf. Propositio 26.\n\n[132] Bento XVI, Carta enc. Caritas in veritate (29 de Junho de 2009), 43: AAS 101 (2009), 679.\n\n[133] Cf. Propositio 54.\n\n[134] Ibid., 54.\n\n[135] Cf. Propositio 55.\n\n[136] Cf. Propositio 54.\n\n[137] Cf. Propositio 28.\n\n[138] Cf. Bento XVI, Discurso ao Conselho Especial para a África do Sínodo dos Bispos (Yaoundé, 19 de Março de 2009): AAS 101 (2009), 310.\n\n[139] Cf. Bento XVI, Carta enc. Caritas in veritate (29 de Junho de 2009), 62: AAS 101 (2009), 696-697.\n\n[140] Ibid., 42: o.c., 677.\n\n[141] Ibid., 36: o.c., 672.\n\n[142] Ibid., 47: o.c., 684; cf. Propositio 31.\n\n[143] Cf. Propositiones 10, 11, 12 e 13.\n\n[144] Confissões, VII, 10, 16: PL 32, 742.\n\n[145] Cf. Propositio 10.\n\n[146] Decl. sobre as relações da Igreja com as religiões não cristãs Nostra ætate, 2; cf. Propositio 13.\n\n[147] Conc. Ecum. Vat. II, Decl. sobre as relações da Igreja com as religiões não cristãs Nostra ætate, 3.\n\n[148] Cf. II Assembleia Especial para a África do Sínodo dos Bispos, Mensagem Final (23 de Outubro de 2009), 41: L’Osservatore Romano (ed. port. de 31/X/2009), 9.\n\n[149] Cf. Propositio 12.\n\n[150] Cf. Bento XVI, Mensagem para o Dia Mundial da Paz de 2011: AAS 103 (2011), 46-47.\n\n[151] Cf. Propositio 18.\n\n[152] Bento XVI, Carta enc. Caritas in veritate (29 de Junho de 2009), 30: AAS 101 (2009), 665.\n\n[153] Cf. Congr. para os Bispos, Directório para o Ministério Pastoral dos Bispos « Apostolorum successores » (22 de Fevereiro de 2004), 33-48: Enchiridion Vaticanum, 22, 1650-1676.\n\n[154] Epistula 33, 1: PL 4, 297.\n\n[155] Bento XVI, Discurso aos Bispos de França (Lourdes, 14 de Setembro de 2008): L’Osservatore Romano (ed. port. de 20/IX/2008), 14.\n\n[156] Propositio 3.\n\n[157] Cf. Propositio 4.\n\n[158] Cf. ibid., 4.\n\n[159] Cf. Propositio 39.\n\n[160] Cf. II Assembleia Especial para a África do Sínodo dos Bispos, Mensagem Final (23 de Outubro de 2009), 20: L’Osservatore Romano (ed. port. de 31/X/2009), 7.\n\n[161] Cf. Propositio 39.\n\n[162] Cf. Bento XVI, Discurso à Cúria Romana por ocasião da apresentação dos votos de Natal (21 de Dezembro de 2009): AAS 102 (2010), 35.\n\n[163] Epistula 66, 1: PL 4, 398.\n\n[164] Santo Inácio de Antioquia, Ad Magnesios, III, 2: ed. F.X. FUNK, 233.\n\n[165] Bento XVI, Exort. ap. pós-sinodal Sacramentum caritatis (22 de Fevereiro de 2007), 24: AAS 99 (2007), 125.\n\n[166] Apologeticum, 50, 13: PL 1, 603.\n\n[167] Cf. Congr. para a Educação Católica, Normas Fundamentais para a Formação dos Diáconos Permanentes (22 de Fevereiro de 1998), 8: Enchiridion Vaticanum, 17, 167; Congr. para o Clero, Directório para o Ministério e a Vida dos Diáconos Permanentes (22 de Fevereiro de 1998), 6.8.48: Enchiridion Vaticanum, 17, 291.294-297.376-378.\n\n[168] Cf. II Assembleia Especial para a África do Sínodo dos Bispos, Lineamenta, 89: L’Osservatore Romano (ed. port. de 22/VII/2006 – Suplemento), págs. X-XI.\n\n[169] Cf. Propositio 50.\n\n[170] Cf. Propositio 41.\n\n[171] Cf. Propositio 42.\n\n[172] Cf. Conc. Ecum. Vat. II, Const. dogm. sobre a Igreja Lumen gentium, 46.\n\n[173] Cf. Conc. Ecum. Vat. II, Decr. sobre a actividade missionária da Igreja Ad gentes, 18.\n\n[174] Cf. Propositio 40.\n\n[175] Ibid. 40.\n\n[176] Cf. Carta aos Seminaristas (18 de Outubro de 2010): L’Osservatore Romano (ed. port. de 23/X/2010), 4-5.\n\n[177] Bento XVI, Discurso ao Conselho Especial para a África do Sínodo dos Bispos (Yaoundé, 19 de Março de 2009): AAS 101 (2009), 311-312.\n\n[178] Cf. Propositio 44; João Paulo II, Exort. ap. pós-sinodal Ecclesia in Africa (14 de Setembro de 1995), 91: AAS 88 (1996), 57.\n\n[179] Cf. João Paulo II, Exort. ap. pós-sinodal Christifideles laici (30 de Dezembro de 1988), 15.17: AAS 81 (1989), 413-416.418-421.\n\n[180] Propositio 37.\n\n[181] Cf. n. 103: AAS 88 (1996), 62-63.\n\n[182] Bento XVI, Meditação durante a Hora Tércia ao início dos trabalhos da II Assembleia Especial para a África do Sínodo dos Bispos (5 de Outubro de 2009): AAS 101 (2009), 920.\n\n[183] Ibid.: o.c., 921.\n\n[184] Conc. Ecum. Vat. II, Const. dogm. sobre a Igreja Lumen gentium, 1.\n\n[185] Bento XVI, Carta enc. Deus caritas est (25 de Dezembro de 2005), 39: AAS 98 (2006), 250.\n\n[186] Cf. Propositio 35.\n\n[187] Bento XVI, Homilia em Nazaré (14 de Maio de 2009): AAS 101 (2009), 480.\n\n[188] Cf. Bento XVI, Exort. ap. pós-sinodal Sacramentum caritatis (22 de Fevereiro de 2007), 49: AAS 99 (2007), 143.\n\n[189] Cf. Propositio 36.\n\n[190] N. 103: AAS 88 (1996), 62-63.\n\n[191] Discurso ao Conselho Especial para a África do Sínodo dos Bispos (Yaoundé, 19 de Março de 2009): AAS 101 (2009), 312.\n\n[192] Cf. II Assembleia Especial para a África do Sínodo dos Bispos, Mensagem Final (23 de Outubro de 2009), 31: L’Osservatore Romano (ed. port. de 31/X/2009), 8.\n\n[193] Cf. ibid., 31: o.c., 8.\n\n[194] N. 124: AAS 88 (1996), 72-73.\n\n[195] Cf. Propositio 56.\n\n[196] Bento XVI, Carta enc. Caritas in veritate (29 de Junho de 2009), 73: AAS 101 (2009), 705.\n\n[197] Ibid., 73: o.c., 704-705.\n\n[198] Cf. Propositio 56.\n\n[199] Commentariorum in Isaiam prophetam, Prologus: PL 24, 17.\n\n[200] Cf. Propositio 46.\n\n[201] Cf. Bento XVI, Exort. ap. pós-sinodal Sacramentum caritatis (22 de Fevereiro de 2007), 82: AAS 99 (2007), 168-169; Idem, Carta enc. Deus caritas est (25 de Dezembro de 2005), 14: AAS 98 (2006), 228-229.\n\n[202] Cf. Propositio 8.\n\n[203] Cf. Bento XVI, Exort. ap. pós-sinodal Sacramentum caritatis (22 de Fevereiro de 2007), 51: AAS 99 (2007), 144.\n\n[204] Ibid., 83: o.c., 169.\n\n[205] Cf. Propositio 5.\n\n[206] Cf. Propositio 6; João Paulo II, Exort. ap. pós-sinodal Reconciliatio et Pænitentia (2 de Dezembro de 1984), 23: AAS 77 (1985), 233-235.\n\n[207] Propositio 8.\n\n[208] Cf. ibid. 8.\n\n[209] Ibid. 8.\n\n[210] Propositio 9.\n\n[211] Bento XVI, Carta enc. Spe salvi (30 de Novembro de 2007), 49: AAS 99 (2007), 1025.\n\n[212] Congr. para a Doutrina da Fé, Nota doutrinal sobre alguns aspectos da Evangelização (3 de Dezembro de 2007), 9: AAS 100 (2008), 501.\n\n[213] Cf. São Tomás de Aquino, Summa theologiæ, Ia-IIæ, q. 106, a. 1.\n\n[214] Bento XVI, Exort. ap. pós-sinodal Verbum Domini (30 de Setembro de 2010), 122: AAS 102 (2010), 785.\n\n[215] Propositio 34.\n\n[216] Ibid., 34; cf. Paulo VI, Exort. ap. Evangelii nuntiandi (8 de Dezembro de 1975), 21: AAS 68 (1976), 19-20.\n\n[217] João Paulo II, Exort. ap. pós-sinodal Ecclesia in Africa (14 de Setembro de 1995), 31: AAS 88 (1996), 21.\n\n[218] João Paulo II, Discurso aos Bispos membros do Conselho Episcopal Latino-Americano (Porto Príncipe, 9 de Março de 1983): AAS 75 (1983), 778.\n\n[219] N. 29: AAS 102 (2010), 708.\n\n[220] Bento XVI, Discurso ao Conselho Especial para a África do Sínodo dos Bispos (Yaoundé, 19 de Março de 2009): AAS 101 (2009), 312.\n\n[221] Bento XVI, Carta enc.Spe salvi (30 de Novembro de 2007), 1: AAS 99 (2007), 985.\n\n[222] Bento XVI, Homilia na Missa de encerramento da Segunda Assembleia Especial para a África do Sínodo dos Bispos (25 de Outubro de 2009): AAS 101 (2009), 918.\n\n[223] Ibid.: o.c., 919.\n\n[224] Cf. ibid.: o.c., 919.\n\n[225] Bento XVI, Discurso à Cúria Romana por ocasião da apresentação dos votos de Natal (21 de Dezembro de 2009): AAS 102 (2010), 34.\n\n[226] Cf. Propositio 57.\n\n© Copyright 2011 - Libreria Editrice Vaticana\n\nCopyright © Dicastério para a Comunicação\n\nA Santa Sé\n\nA Santa Sé","witnesses":[{"sourceUrl":"https://www.vatican.va/content/benedict-xvi/pt/apost_exhortations/documents/hf_ben-xvi_exh_20111119_africae-munus.html","sha256":"197bbf5a44b9925d91acbe70ca666e9c14d1d3a155fba0f0bf33185824e17e47","localUrl":"assets/docs/magisterium/source-corpus/africae-munus-715d7d0db2/pt.html","textUrl":"assets/docs/magisterium/source-corpus/africae-munus-715d7d0db2/pt.txt"}]}}}
